Heidelberg Pharma AGLadenburgHeidelberg Pharma AG: Zwischenmitteilung für die ersten neun Monate 2021
Heidelberg Pharma AG: Zwischenmitteilung für die ersten neun Monate 2021scrollen
Ladenburg, 7. Oktober 2021 - Die Heidelberg Pharma AG
(FWB: HPHA) berichtete heute über die ersten neun
Monate des Geschäftsjahres 2021 (1. Dezember 2020 -
31. August 2021) und die Finanzzahlen des Konzerns.
Dr. Jan Schmidt-Brand, Sprecher des Vorstands und
Finanzvorstand der Heidelberg Pharma AG kommentierte: "Es
freut uns sehr, dass wir in den letzten Wochen wichtige
Meilensteine erreicht und einige organisatorische
Hürden für unsere erste klinische Studie mit
HDP-101 genommen haben. Kürzlich wurden die ersten
beiden Studienzentren in den USA initiiert und wir blicken
nun dem Einschluss des ersten Patienten gespannt entgegen.
Auch unsere Partner berichteten erfreuliche
regulatorische Neuigkeiten. Magenta Therapeutics erhielt
von der FDA die Erlaubnis, eine klinische Studie mit dem
ATAC® MGTA-117 im Bereich der Konditionierung zu
beginnen. Unser Partner Telix gab bekannt, dass die FDA den
IND-Antrag für eine Studie mit dem Radio-Immunkonjugat
TLX250 (
177Lu-DOTA-girentuximab) zur Therapie von
fortgeschrittenem Nierenkrebs angenommen hat. Damit wird
der Antikörper girentuximab nun auch therapeutisch
weiterentwickelt. RedHill, der Partner für RHB-107
(upamostat), erweiterte die klinische Phase II/III-Studie
in ambulanten COVID-19-Patienten von den USA auf
Südafrika. Wir freuen uns sehr über diese
positiven Entwicklungen.
Aufgrund von Verzögerungen in den
Entwicklungsprogrammen, den damit verbundenen geringeren
Aufwendungen sowie aufgrund geringerer Umsatzerlöse
aus Lizenzverträgen, bedingt durch Verschiebungen von
Meilensteinen unserer Partner ins nächste
Geschäftsjahr, haben wir unsere Prognose angepasst.
Insgesamt wird sich das Betriebsergebnis verbessern und der
Finanzmittelbedarf für das Geschäftsjahr 2021
verringern."
Wichtige operative Entwicklungen und Fortschrittescrollen
Update der Partnerprogrammescrollen
Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDer Heidelberg Pharma-Konzern, zum Bilanzstichtag
bestehend aus der Heidelberg Pharma AG und der
Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma Research GmbH,
berichtet konsolidierte Zahlen. Die im Folgenden
bezeichnete Berichtsperiode bezieht sich auf den Zeitraum
vom 1. Dezember 2020 bis zum 31. August 2021 (9M 2021).
Der Konzern erwirtschaftete in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2021 Umsatzerlöse und
Erträge von insgesamt 1,6 Mio. Euro (Vorjahr: 8,3 Mio.
Euro). Die darin enthaltenen Umsatzerlöse (1,1 Mio.
Euro; Vorjahr: 7,5 Mio. Euro) setzen sich aus den
Kooperationsvereinbarungen von Heidelberg Pharma Research
inklusive deren Lieferungen von Amanitin-Linkern für
die ATAC®-Technologie (0,7 Mio. Euro) und dem
Servicegeschäft (0,4 Mio. Euro) zusammen.
Auch die sonstigen Erträge lagen mit 0,5 Mio. Euro
unter dem Niveau des Vorjahres (0,8 Mio. Euro) und
bestanden im Wesentlichen aus Fördermitteln der
öffentlichen Hand, der Weiterberechnung von
Patentkosten und aus der Auflösung nicht in Anspruch
genommener abgegrenzter Verbindlichkeiten und
Rückstellungen.
Die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich der
Abschreibungen, betrugen in der Berichtsperiode 20,1 Mio.
Euro (Vorjahr: 20,7 Mio. Euro). Die Herstellungskosten
sanken dabei auf 3,0 Mio. Euro (Vorjahr: 4,5 Mio. Euro).
Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von
14,1 Mio. Euro stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode
(13,5 Mio. Euro) aufgrund der Ausweitung der
kostenintensiven externen Herstellung für alle drei
ATAC®-Projekte sowie der Vorbereitungen für die
klinische Studie mit HDP-101 an. F&E-Kosten stellen mit
70 % der betrieblichen Aufwendungen weiterhin den
größten Kostenblock dar.
Die Verwaltungskosten notierten mit 2,6 Mio. Euro im
Vergleich zur Vorjahresperiode (2,4 Mio. Euro) höher.
Darin enthalten sind u.a. die Kosten für die
Holdingaktivitäten und die Börsennotierung.
Die sonstigen Aufwendungen für
Geschäftsentwicklung und Vermarktung der Technologie
betrugen in der Berichtsperiode aufgrund ausgeweiteter
Aktivitäten 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro).
Das Finanzergebnis, welches sich im Wesentlichen aus
Zinsaufwendungen zusammensetzt, beläuft sich auf -0,3
Mio. Euro (Vorjahr: -7 Tsd. Euro).
Der Periodenfehlbetrag für die ersten neun Monate
des Geschäftsjahres erhöhte sich aufgrund der
oben beschriebenen Sachverhalte auf 18,9 Mio. Euro
(Vorjahr: 12,5 Mio. Euro). Der Verlust beim Ergebnis je
Aktie weitete sich analog dazu und unter
Berücksichtigung der höheren Aktienanzahl von
-0,42 Euro im Vorjahr auf -0,59 Euro aus.
Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des dritten
Geschäftsquartals auf 13,6 Mio. Euro (30. November
2020: 5,0 Mio. Euro; 31. August 2020: 9,2 Mio. Euro).
Heidelberg Pharma hatte in den ersten neun Monaten des
Geschäftsjahres ohne Berücksichtigung der im Juni
durchgeführten Kapitalerhöhung somit einen
durchschnittlichen Finanzmittelabfluss von 2,29 Mio. Euro
(Vorjahr: 1,66 Mio. Euro) pro Monat zu verzeichnen.
Die Bilanzsumme zum 31. August 2021 betrug 28,5 Mio.
Euro und lag damit über dem Wert des
Vergleichsstichtags 30. November 2020 (19,6 Mio. Euro). Das
Eigenkapital lag mit 13,7 Mio. Euro ebenfalls oberhalb des
Werts zum Geschäftsjahresende 2020 (12,9 Mio. Euro).
Durch die im dritten Geschäftsquartal erfolgte
Kapitalerhöhung sowie die unterjährig erfolgten
Ausübungen von Aktienoptionen entstanden insgesamt
3.111.137 neue Stückaktien, die das Grundkapital der
Heidelberg Pharma AG von 31.061.872 Euro auf 34.173.009
Euro, eingeteilt in 34.173.009 auf den Inhaber lautende
Stückaktien erhöhten.
Finanzausblick 2021Die im März 2021 abgegebene Prognose für das
laufende Geschäftsjahr wurde im am 1. Oktober 2021
für den Heidelberg Pharma-Konzern angepasst.
Hintergrund sind geringere Entwicklungsaufwendungen
aufgrund des späteren Beginns der klinischen
Prüfung sowie von Herstellungsaufträgen. Auch
werden sich geplante Umsatzerlöse aus
Lizenzverträgen aufgrund von später erreichten
Meilensteinen der Partner ins nächste
Geschäftsjahr verschieben. Insgesamt wird sich das
Betriebsergebnis verbessern und der Finanzmittelbedarf
für das Geschäftsjahr 2021 verringern.
Für den Heidelberg Pharma-Konzern werden für
das Geschäftsjahr 2021 Umsätze und sonstige
Erträge zwischen 2,0 Mio. Euro und 2,5 Mio. Euro
(vorher: 5,5 Mio. Euro bis 7,5 Mio. Euro) erwartet. Die
betrieblichen Aufwendungen werden sich in einem Korridor
zwischen 26,0 Mio. Euro und 28,5 Mio. Euro bewegen (vorher:
36,0 Mio. Euro bis 40,0 Mio. Euro). Auf Basis dieser
Anpassungen wird ein Betriebsergebnis (EBIT) zwischen -23,5
Mio. Euro und -26,5 Mio. Euro erwartet (vorher: -30,0 Mio.
Euro bis -34,0 Mio. Euro).
Für 2021 rechnet Heidelberg Pharma mit einem
Finanzmittelbedarf von 26,5 Mio. Euro bis 29,0 Mio. Euro
(vorher: 30,0 Mio. Euro bis 34,0 Mio. Euro). Der monatliche
Barmittelverbrauch dürfte sich zwischen 2,2 Mio. Euro
und 2,4 Mio. Euro pro Monat (vorher: 2,5 Mio. Euro und 2,8
Mio. Euro) bewegen. Die Finanzierungsreichweite des
Unternehmens ist auf Basis der aktualisierten Planung sowie
einer bestehenden Finanzierungszusage der
Hauptaktionärin dievini unverändert bis Mitte
2022 gesichert.
Heidelberg Pharma wird keine Telefonkonferenz zu dieser
Zwischenmitteilung anbieten. Das vollständige
Zahlenwerk zum Zwischenabschluss steht unter
http://www.heidelberg-pharma.com/ "Presse & Investoren
> Mitteilungen und Berichte > Finanzberichte >
Zwischenmitteilung vom 7. Oktober 2021" zur Verfügung.
Kennzahlen für den Heidelberg Pharma-Konzernscrollen
1 Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember
und endet am 31. August.
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich
Differenzen ergeben.
KontaktHeidelberg Pharma AG
IR/PR-UnterstützungMC Services AG
Über Heidelberg PharmaDie Heidelberg Pharma AG ist ein biopharmazeutisches
Unternehmen mit Sitz in Ladenburg. Heidelberg Pharma ist
auf Onkologie spezialisiert und das erste Unternehmen, das
den Wirkstoff Amanitin für die Verwendung bei
Krebstherapien einsetzt und entwickelt. Die
proprietäre Technologieplattform wird für die
Entwicklung eigener therapeutischer
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sowie im Rahmen von
Kooperationen mit externen Partnern eingesetzt. Der am
weitesten fortgeschrittene eigene Produktkandidat HDP-101
ist ein BCMA-ATAC für die Indikation Multiples Myelom,
das unmittelbar vor dem Eintritt in die klinische
Entwicklung steht. HDP-102, ein CD37-ATAC gegen das
Non-Hodgkin-Lymphom und HDP-103, ein PSMA-ATAC gegen
metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakrebs,
befinden sich in der präklinischen Prüfung.
Das Unternehmen ist an der Frankfurter
Wertpapierbörse notiert: ISIN DE000A11QVV0 / WKN
A11QVV / Symbol HPHA. Weitere Informationen finden Sie
unter www.heidelberg-pharma.com
Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete
Aussagen, die sich auf den Geschäftsbereich der
Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch von
zukunftsgerichteter Terminologie wie etwa "schätzt",
"glaubt", "erwartet", "könnte", "wird", "sollte",
"zukünftig", "möglich" oder ähnliche
Ausdrücke oder durch eine allgemeine Darstellung der
Strategie, der Pläne und der Absichten der
Gesellschaft auszeichnen. Solche zukunftsgerichteten
Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken,
Ungewissheiten und andere Faktoren, die bewirken
könnten, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse
des Geschäftsbetriebs, die Finanzlage, die
Ertragslage, die Errungenschaften oder auch die Ergebnisse
des Sektors erheblich von jeglichen zukünftigen
Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften
unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen
ausgedrückt oder vorausgesetzt werden. Angesichts
dieser Unwägbarkeiten werden mögliche Investoren
und Partner davor gewarnt, übermäßiges
Vertrauen in solche zukunftsgerichteten Aussagen zu setzen.
Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche
zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um
zukünftiges Geschehen oder Entwicklungen
widerzuspiegeln.
Konzern-Zwischenabschluss der Heidelberg Pharma AG, Ladenburg, für die ersten neun Monate 2021 nach IFRSKonzern-Gesamtergebnisrechnung (ungeprüft)scrollen
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