Heidelberg Pharma AGLadenburgHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.12.2022 bis zum 31.05.2023scrollen
WESENTLICHE KENNZAHLENscrollen
1 Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember
und endet am 31. Mai.
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich in
allen Tabellen dieses Berichts Differenzen ergeben.
BRIEF AN DIE AKTIONÄRESehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte
Aktionärinnen und Aktionäre,
wir haben das erste Geschäftshalbjahr 2023 mit der
wichtigen Jahrestagung der American Society of Hematology
(ASH) im Dezember 2022 gestartet, wo wir erste positive
Sicherheitsdaten aus der klinischen Studie mit unserem
ATAC-Kandidaten HDP-101 vorstellten.
Im Februar beschloss unser Lizenzpartner Magenta einen
fundamentalen Strategiewechsel. Zuvor hatte Magenta
klinische Rückschläge in ihrer Studie erfahren
und alle laufenden Programme gestoppt. Als Konsequenz des
Strategiewechsels unterzeichneten wir im April eine
Auflösungsvereinbarung mit Magenta, nach der alle
lizenzierten ATAC-Rechte an unser Unternehmen
zurückgegeben wurden. Außerdem haben wir mehrere
Patente im Bereich der Konditionierung erworben.
Die Vorfälle bei Magenta nahmen wir zum Anlass, um
mögliche Auswirkungen auf unsere eigene Pipeline zu
untersuchen. Unser Safety Review Committee kam nach
Auswertung aller verfügbaren Daten zu dem Schluss,
dass unser Kandidat HDP-101 bisher sicher und gut
verträglich ist und wir unsere klinische Studie
fortsetzen können. Für eine spezifischere Auswahl
der Patienten ergänzten wir den Prüfplan der
Studie mit HDP-101 um weitere Voruntersuchungen.
Das geänderte Protokoll wurde von den
Zulassungsbehörden genehmigt, und wir freuen uns,
Ihnen mitteilen zu können, dass die Rekrutierung
für die vierte Kohorte bereits in einigen Zentren
begonnen hat. Darüber hinaus wurden zusätzliche
Studienzentren in Polen und Ungarn sowie in Deutschland
eröffnet, um die Rekrutierung für die
nächsten Kohorten zu beschleunigen.
Es freut uns, dass im Mai Walter Miller als neuer
Finanzvorstand von Heidelberg Pharma berufen wurde. Er
bringt große Erfahrung in der Biotechnologiebranche
und im Finanzmanagement mit. Er hat Finanzabteilungen
geleitet und war für die Bereiche Finanzierung,
M&A, Risikomanagement und Corporate Governance sowohl
bei privaten als auch bei börsennotierten Unternehmen
verantwortlich.
Nach Ende der Berichtsperiode ergab sich eine
Gelegenheit zur erfolgreichen Veräußerung
unserer Minderheitsbeteiligung an Emergence AG. Eli Lilly
und Company übernahm im Rahmen eines
Unternehmenskaufes alle Anteile an Emergence. Durch die
Transaktion werden uns 2023 liquide Mittel in Höhe von
rund 7 Mio. USD (6,4 Mio. €) zufließen. Bis zu
weitere 5 Mio. USD können langfristig abhängig
von der Erfüllung von Garantien und der Erreichung von
klinischen und regulatorischen Meilensteinen dazukommen.
Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte werden wir
uns weiterhin stark darauf konzentrieren, die klinische
Entwicklung von HDP-101 voranzutreiben,
einschließlich der Beschleunigung der
Patientenrekrutierung.
Wir freuen uns sehr, dass ein Patient aus der dritten
Kohorte immer noch mit stabilem Krankheitsverlauf behandelt
wird; dieser Patient hat seit Januar 2023 sieben Dosen von
HDP-101 erhalten.
Bei der Aufnahme von Patienten in die vierte Kohorte und
möglicherweise darüber hinaus, hoffen wir, dass
wir Hinweise auf ein klinisches Ansprechen sehen werden;
wir erwarten, dass wir im vierten Quartal 2023 weitere
Daten aus der Studie vorlegen können.
Mit einer Finanzierungsreichweite bis Mitte 2025 sind
wir gut finanziert, um dieses wichtige Programm weiter
voranzutreiben.
Ladenburg, den 13. Juli 2023
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Jan Schmidt-Brand
Sprecher des Vorstands
ZWISCHENLAGEBERICHT
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| Unternehmen | Partner/ Kandidat | Ereignis | Beschreibung |
| Kelun-Biotech | Merck KGaA | Vereinbarung | Merck erhält von Kelun-Biotech exklusive globale Lizenzen für mehrere präklinische ADCs mit einer Vorauszahlung von 175 Mio. USD und bis zu 9,3 Mrd. USD an Meilensteinen. 6 |
| Mersana Therapeutics | Merck KGaA | Vereinbarung | Merck schließt ein Kooperationsabkommen über bis zu 830 Mio. USD mit Mersana für Exklusivlizenzen für bis zu zwei immunstimulierende ADCs. 7 |
| LegoChem | Amgen | Vereinbarung | LegoChem und Amgen schließen eine Multi-Target-Kooperations- und Lizenzvereinbarung im Wert von bis zu 1,25 Mrd. USD ab. 8 |
| Synaffix | Hummingbird Bioscience | Vereinbarung | Lizenzvereinbarung zwischen Synaffix und Hummingbird in Höhe von bis zu 150 Mio. USD. 9 |
| Synaffix | Amgen | Vereinbarung | Lizenzvereinbarung zwischen Synaffix und Amgen für bis zu 5 ADCs und einem Gesamtvolumen von bis zu 2 Mrd. USD. 10 |
4
https://www.clinicaltrialsarena.com/comment/asco-2023-daiichi-astrazeneca-adcs/
5
https://www.clinicaltrialsarena.com/comment/asco-2023-daiichi-astrazeneca-adcs/
6 Merck-Pressemitteilung, 22. Dezember
2022:https://www.businesswire.com/news/home/20221222005122/en/Merck-and-Kelun-Biotech-Announce-Exclusive-License-and-Collaboration-Agreement-for-Seven-Investigational-Antibody-drug-Conjugate-Candidates-for-the-Treatment-of-Cancer
7 Merck-Pressemitteilung, 22. Dezember 2022:
https://www.emdgroup.com/en/news/adc-mersana-20-12-2022.html
8 LegoChem-Pressemitteilung, 23. Dezember
2022:https://www.businesswire.com/news/home/20221223005034/en/LegoChem-Biosciences-and-Amgen-Enter-into-a-Multi-Target-Research-Collaboration-and-License-Agreement-for-the-Development-of-Antibody-Drug-Conjugates
9
https://www.fiercebiotech.com/biotech/hummingbird-bio-inks-150m-licensing-deal-synaffix-adc-tech
10
https://www.fiercebiotech.com/biotech/amgen-piles-2-billion-more-pharmas-adc-rush-synaffix-pact
| Unternehmen | Partner/ Kandidat | Ereignis | Beschreibung |
| Magenta Therapeutics | MGTA-117 | Pausierung der Studie | Magenta pausiert freiwillig seine Phase I/II-Studie mit einem ADC zur Vorbereitung auf Stammzelltransplantation nach Tod eines Studienteilnehmers. 11 |
| Mersana Therapeutics | XMT-2056 | Aussetzung der Studie | Die Phase I-Studie wird von der FDA nach einem schwerwiegenden unerwünschten Ereignis der Stufe 5 (tödlich) unterbrochen. 11 12 |
| Synaffix | Macrogenics | Erweiterung der Zusammenarbeit | Die Erweiterung um 4 ADCs erhöht die potenzielle Gesamtvergütung um bis zu 2,2 Mrd. USD. 13 |
| Pfizer | Seagen | Übernahme | Pfizer übernimmt Seagen für 43 Mrd. USD (40 Mrd. €). 14 |
| AstraZeneca | KYM Biosciences | Vereinbarung | AstraZeneca schließt eine Lizenzvereinbarung mit KYM Biosciences im Wert von bis zu 1,1 Mrd. USD für ein ADC ab. 15 |
| BioNTech | Duality Biologics | Vereinbarung | BioNTech und DualityBio schließen eine globale strategische Kollaboration mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Mrd. USD zur beschleunigten Entwicklung von ADCs ab. 16 |
| Tubulis | Bristol Myers Squibb (BMS) | Vereinbarung | Tubulis gewährt BMS Zugang zu seiner ADC-Technologie. Die Lizenzvereinbarung hat ein Gesamtvolumen von 1 Mrd. USD. 17 |
| Bliss Biopharmaceutical | Eisai Co. | Vereinbarung | Gemeinsame Entwicklungs- und Kommerzialisierungsvereinbarung für ein ADC mit einem Volumen von 2 Mrd. USD. 18 |
11 Magenta-Therapeutics-Pressemitteilung, 25.
Januar
2023:https://investor.magentatx.com/news-releases/news-release-details/magenta-therapeutics-voluntarily-pauses-mgta-117-phase-12-dose
12 Mersana-Pressemitteilung, 13. März
2023:https://ir.mersana.com/news-releases/news-release-details/mersana-therapeutics-announces-clinical-hold-xmt-2056-phase-1
13 Synaffix Pressemeldung, 14. März
2023:https://synaffix.com/synaffix-announces-expansion-of-adc-collaboration-with-macrogenics/
14 Pfizer-Pressemitteilung, 13. März
2023:https://www.pfizer.com/news/press-release/press-release-detail/pfizer-invests-43-billion-battle-cancer
15 AstraZeneca-Pressemitteilung, 30. März
2023:
https://www.astrazeneca.com/media-centre/press-releases/2023/astrazeneca-completes-agreement-with-kym-for-cmg901.html
16 BioNTech-Pressemitteilung, 3. April 2023:
https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/
biontech-und-dualitybio-schliessen-globale-strategische
17 Tubulis-Pressemitteilung, 20. April
2023:https://tubulis.com/tubulis-announces-strategic-license-agreement-with-bristol-myers-squibb-to-develop-next-generation-adcs-for-the-treatment-of-cancer-patients/
18 Eisai-Pressemitteilung, 8. Mai 2023:
https://www.eisai.com/news/2023/news202330.html
| Unternehmen | Partner/ Kandidat | Ereignis | Beschreibung |
| FibroGen | Fortis Therapeutics | Vereinbarung | FibroGen erhält exklusive Lizenz für FOR46, ein ADC in der Entwicklung für mCRPC und MM für 280 Mio. USD. 19 |
| Byondis | [vic-] trastuzumab duocarmazine | Zulassung abgelehnt | Die FDA verweigert die Zulassung von Byondis' BLA für ein ADC zur Behandlung von HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs. 20 |
| Lonza | Synaffix | Übernahme | Lonza übernimmt Synaffix für 160 Mio. €. 21 |
| Mersana Therapeutics | upifitamab rilsodotin (UpRi) | Aussetzung der Studie | Die FDA setzt zwei klinische Studien mit UpRi nach fünf Blutungsereignissen der Stufe 5 teilweise aus. 22 |
Der Heidelberg Pharma-Konzern, zum Bilanzstichtag
bestehend aus der Heidelberg Pharma AG und der
Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma Research GmbH,
berichtet konsolidierte Zahlen. Die im Folgenden
bezeichnete Berichtsperiode bezieht sich auf den Zeitraum
vom 1. Dezember 2022 bis zum Bilanzstichtag 31. Mai 2023
(H1 2023). Die periodenbezogenen Vergleichswerte
referenzieren auf den Zeitraum vom 1. Dezember 2021 bis zum
31. Mai 2022 (H1 2022). Die stichtagsbezogenen
Vergleichswerte referenzieren auf den 30. November 2022
oder auf den 31. Mai 2022.
Heidelberg Pharma unterhält keine
Geschäftsbereiche, die sich in ihrem Risiko- und
Ertragsprofil wesentlich unterscheiden, so dass keine
Segmentberichterstattung erforderlich ist.
Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich
einzelne Zahlen in diesem Bericht nicht genau zur
angegebenen Summe addieren und dass dargestellte
Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte
widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.
19 FibroGen-Pressemitteilung, 8. Mai
2023:https://investor.fibrogen.com/news-releases/news-release-details/fibrogen-enters-exclusive-license-for46-fortis-therapeutics
20 Byondis-Pressemitteilung, 15. Mai
2023:https://www.byondis.com/media/press-releases/us-food-and-drug-administration-issues-complete-response-letter-for-vic-trastuzumab-duocarmazine
21 Synaffix-Pressemitteilung, 1. Juni
2023:https://synaffix.com/lonza-to-acquire-synaffix-and-strengthen-antibody-drug-conjugates-offering/
22 Mersana-Pressemitteilung, 15. Juni
2023:https://ir.mersana.com/news-releases/news-release-details/mersana-therapeutics-announces-partial-clinical-hold-next-and
Der Heidelberg Pharma-Konzern erwirtschaftete in den
ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023
Umsatzerlöse und Erträge in Höhe von 4,7
Mio. €, ein deutlicher Rückgang gegenüber
der Vorjahressumme von 12,2 Mio. €, die aufgrund einer
Zahlung für eine Lizenznahme vom Partner Huadong
außergewöhnlich hoch war.
Die Umsätze betrugen 4,4 Mio. € und setzten
sich aus den konzernweiten Kooperationsvereinbarungen
für die ATAC-Technologie (4,3 Mio. €) sowie aus
dem Servicegeschäft der Heidelberg Pharma Research
(0,1 Mio. €) zusammen.
Die sonstigen Erträge lagen mit 0,3 Mio. € auf
Vorjahresniveau und setzten sich aus der Auflösung
nicht in Anspruch genommener abgegrenzter Verbindlichkeiten
(0,2 Mio. €) und sonstigen Sachverhalten (0,1 Mio.
€) zusammen.
Die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich der
Abschreibungen, betrugen in der Berichtsperiode 20,7 Mio.
€ (Vorjahr: 18,5 Mio. €).
Die Herstellungskosten betreffen die mit dem Umsatz
unmittelbar verbundenen Kosten des Konzerns. Dabei handelt
es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für die
kundenspezifische Auftragsforschung sowie für die
Lieferung von Amanitin-Linker-Material an die
Lizenzpartner. Sie lagen unterhalb des Vorjahresniveaus,
beliefen sich auf 2,9 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio.
€) und entsprachen 14 % der betrieblichen
Aufwendungen.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von
14,8 Mio. € stiegen im Vergleich zum Vorjahr (11,8
Mio. €) aufgrund der Ausweitung der kostenintensiven
externen Herstellung für die ATAC-Projekte sowie der
laufenden klinische Studie mit HDP-101. Diese Kategorie
stellte mit 72 % der betrieblichen Aufwendungen weiterhin
den größten Kostenblock dar.
Die Verwaltungskosten in Höhe von 2,3 Mio. €
(Vorjahr: 2,8 Mio. €), die u. a. die Kosten für
die Holdingaktivitäten und die Börsennotierung
beinhalten, entsprachen 11 % der betrieblichen Aufwendungen
und verringerten sich gegenüber dem
Sechsmonatszeitraum 2022, der aufgrund der
Huadong-Transaktion erhöhte Rechts- und
Beratungskosten auswies.
Die Sonstigen Aufwendungen für Aktivitäten im
Bereich Geschäftsentwicklung, Vermarktung und
kommerzielle Marktversorgung, welche hauptsächlich
Personal- und Reisekosten umfassen, erhöhten sich
gegenüber dem Vorjahr auf 0,7 Mio. € (Vorjahr 0,4
Mio. €) und entsprachen 3 % der betrieblichen
Aufwendungen.
Bei Abgrenzung von Vertragsverbindlichkeiten im Zuge der
Huadong-Auslizenzierung von HDP-103 fielen im ersten
Halbjahr 177 T€ nicht zahlungswirksame Ertragsteuern
an (Vorjahr: 1,9 Mio. €).
Der Konzern wies im ersten Geschäftshalbjahr 2023
ein Finanzergebnis von 262 T€ aus. Das positive
Ergebnis ist auf Finanzierungserträge im Kontext einer
Verzinsung der Zahlungsmittelbestände
zurückzuführen (767 T€). Der Zinsaufwand in
Höhe von 505 T€ entstand für das
Gesellschafterdarlehen von dievini (500 T€) sowie
für Leasingverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der
Anwendung von IFRS 16 (5 T€).
Der Periodenfehlbetrag des Heidelberg Pharma-Konzerns
betrug in den ersten sechs Monaten 2023 16,0 Mio. €
(Vorjahr: 8,6 Mio. €). Die deutliche Erhöhung ist
auf die wesentlich niedrigeren Erträge und gestiegenen
Aufwendungen zurückzuführen. Das Ergebnis je
Aktie betrug -0,34 € und hat sich unter
Berücksichtigung der höheren Aktienanzahl
gegenüber dem Vorjahr (-0,42 €) positiv
entwickelt.
Die Bilanzsumme zum 31. Mai 2023 betrug 78,0 Mio. €
(30. November 2022: 100,6 Mio. €).
Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum
Ende der Berichtsperiode auf 13,1 Mio. € und damit
aufgrund von höheren Investitionen in das
Anlagevermögen oberhalb des Vorjahresniveaus (30.
November 2022: 12,7 Mio. €). Darin enthalten waren
Sachanlagen (4,1 Mio. €; Vorjahr: 3,7 Mio. €),
immaterielle Vermögenswerte, sonstige langfristige
Vermögenswerte sowie der Geschäfts- oder
Firmenwert der Heidelberg Pharma Research (alle
unverändert zum Vorjahr mit 2,8 Mio. €, 0,1 Mio.
€ bzw. 6,1 Mio. €).
Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich
von 87,9 Mio. € im Vorjahr auf 64,9 Mio. €. Der
darin enthaltene Bestand an Zahlungsmitteln betrug 57,4
Mio. € und lag damit unter dem Jahresultimo von 81,3
Mio. € bzw. über dem Halbjahresbestand des
Vorjahres zum 31. Mai 2022 (18,0 Mio. €).
Das Eigenkapital betrug zum Ende der Berichtsperiode
50,9 Mio. € (30. November 2022: 66,6 Mio. €) und
korrespondierte mit einer Eigenkapitalquote von 65,3 % (30.
November 2022: 66,3 %). Nähere Informationen zur
Entwicklung des Eigenkapitals finden sich in den
Anhangsangaben dieses Berichts.
Zum Ende der Berichtsperiode waren wie zum
Bilanzstichtag 2022 langfristige Leasingverbindlichkeiten
in Höhe von 0,1 Mio. € zu verzeichnen.
Langfristige Vertragsverbindlichkeiten fielen infolge einer
gemäß IFRS 15 vorzunehmenden Ertragsabgrenzung
von 5,9 Mio. € im Vorjahr auf 3,5 Mio. € zum 31.
Mai 2023.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich
zum Ende der Berichtsperiode auf 23,5 Mio. € (30.
November 2022: 28,0 Mio. €). Davon entfallen 10,4 Mio.
€ (Vorjahr: 15,8 Mio. €) auf das
Gesellschafterdarlehen von dievini (jeweils inklusive
Zinsen), von dem im ersten Geschäftshalbjahr 2023 eine
Tranche von 5 Mio. € rückgeführt wurde.
Während sich die kurzfristigen
Leasingverbindlichkeiten mit 0,1 Mio. € stabil
entwickelten, stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen (3,5 Mio. €; Vorjahr: 3,0 Mio. €)
und die sonstigen kurzfristigen finanziellen
Verbindlichkeiten (4,7 Mio. €; Vorjahr: 4,0 Mio.
€) gegenüber dem jeweiligen Wert am 30. November
2022 an. Die kurzfristigen Vertragsverbindlichkeiten fielen
hingegen (4,7 Mio. €; Vorjahr: 5,0 Mio. €).
Die Nettomittelveränderung aus der betrieblichen
Geschäftstätigkeit war in den sechs Monaten des
aktueilen Geschäftsjahres mit -18,2 Mio. €
insbesondere aufgrund ausgeweiteter
F&E-Aktivitäten wieder negativ. Im
Vorjahreszeitraum war ein Nettomittelzufluss in Höhe
von 7,1 Mio. € infolge einer Zahlung durch den Partner
Huadong zu verzeichnen.
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit,
welcher insbesondere für den Laborausbau verwendet
wird, betrug 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €).
In den ersten sechs Monaten der zu vergleichenden
Geschäftsjahre 2023 und 2022 ergaben sich jeweils
Mittelveränderungen aus der
Finanzierungstätigkeit durch ein seitens dievini
ausgereichtes verzinsliches Gesellschafterdarlehen.
Während dabei im Vorjahr eine Tranche in Höhe von
5 Mio. € abgerufen wurde, konnte 2023 dieselbe Summe
rückgeführt werden.
Mit Bewertung des Einflusses von Wechselkurseffekten,
dem Tilgungsanteil von Leasingzahlungen sowie der 2023
erzielten Erlöse für ausgeübte
Aktienoptionen auf die Zahlungsmittel belief sich der
Nettoabfluss an Zahlungsmitteln somit auf 24,0 Mio. €
(Vorjahr: 11,9 Mio. € Nettozufluss).
Am Ende der Berichtsperiode 2023 verfügte
Heidelberg Pharma über Zahlungsmittel in Höhe von
57,4 Mio. € (30. November 2022: 81,3 Mio. €; 31.
Mai 2022: 18,0 Mio. €).
Sofern die Finanzierungseffekte herausgerechnet werden,
hatte Heidelberg Pharma in den ersten sechs Monaten 2023
einen durchschnittlichen Finanzmittelbedarf von 3,2 Mio.
€ pro Monat und 2022 einen durchschnittlichen
Finanzmittelzufluss von 1,2 Mio. € pro Monat.
| H1 2023 | H1 2022 | |
| Kapitalfluss 1 | Mio. € | Mio. € |
| Zahlungsmittel zum 01.12.2022 bzw. 01.12.2021 | 81,3 | 6,1 |
| Nettomittelveränderung aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | (18,2) | 7,1 |
| Nettomittelveränderung aus Investitionstätigkeit | (0,8) | (0,1) |
| Nettomittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | (5,0) | 5,0 |
| Einfluss von Wechselkurseffekten/Sonstiges | (0,0) | (0,0) |
| Zahlungsmittel zum 31.05.2023 bzw. 31.05.2022 | 57,4 | 18,0 |
Am Ende der Berichtsperiode beschäftigte der
Heidelberg Pharma-Konzern insgesamt 113 Mitarbeiter (103
Vollzeitäquivalente = FTE) inklusive Mitglieder des
Vorstands (30. November 2022: 110 Mitarbeiter/102 FTE; 31.
Mai 2022: 102 Mitarbeiter/93 FTE).
Heidelberg Pharma hat für seine Mitarbeiter ein
leistungsorientiertes Vergütungssystem etabliert, das
aus einem jährlichen Festgehalt und einem variablen
Gehaltsbestandteil besteht. Darüber hinaus
ermöglichen die Aktienoptionsprogramme eine
Beteiligung am Unternehmenserfolg.
Nähere Informationen finden sich in den
Anhangsangaben im Abschnitt "C. Ausgabe und Bewertung von
Aktienoptionen".
Heidelberg Pharma unterliegt den typischen Risiken eines
Biotechnologieunternehmens, die aus der Entwicklung und
Herstellung von potenziellen Arzneimittelkandidaten
für die Krebstherapie resultieren. Die Zeitspanne von
der Entwicklung von Wirkstoffen bis hin zur Zulassung
erstreckt sich grundsätzlich über viele Jahre. Es
besteht ein hohes Risiko, dass keiner der auslizenzierten
Produktkandidaten oder der ATAC-Entwicklungskandidaten
erfolgreich zur Vermarktung zugelassen wird.
Grundsätzlich hat Heidelberg Pharma das Risiko, dass
sich die präklinischen Daten zur Wirksamkeit und
Sicherheit in Tiermodellen nicht im Menschen
bestätigen.
Bislang wurde weder für einen Produktkandidaten aus
dem Heidelberg Pharma-Portfolio die klinische Entwicklung
vollständig abgeschlossen, sei es durch Heidelberg
Pharma selbst oder einen Lizenzpartner, noch ein
behördliches Zulassungsverfahren beantragt. Zwei
Projekte (girentuximab und upamostat) wurden
vollständig an Lizenznehmer zur Weiterentwicklung und
Vermarktung übergeben. Auch diese unterliegen den
branchentypischen Risiken.
Die Gesellschaft kann sich bisher nicht aus
Produktumsätzen oder Lizenzerlösen
eigenständig tragen und ist auf die Finanzierung durch
Eigenkapitalgeber oder durch weitere Lizenznehmer
angewiesen. Die im Zusammenhang mit der
Geschäftstätigkeit des Heidelberg Pharma-Konzerns
vorhandenen Risiken und Chancen sind im
Geschäftsbericht 2022 auf den Seiten 52 bis 64
ausführlich beschrieben und bestehen, wenn nicht
anders erwähnt, unverändert fort.
Die Anpassung des Prüfplans der Studie erfolgte in
den letzten Monaten und erste Studienzentren setzten nach
Erhalt aller behördlichen Genehmigungen und der
Zustimmung durch die zuständigen Ethikkommissionen die
Patientenrekrutierung mit der vierten Kohorte fort. Ein
US-Zentrum sowie ein kürzlich eröffnetes Zentrum
in Polen nehmen seit Juni Patienten in die Studie auf. Bei
den deutschen Zentren ist aufgrund der zusätzlichen
radiologischen Untersuchungen eine Anzeige beim Bundesamt
für Strahlenschutz erforderlich, deren Genehmigung
erst in einigen Wochen erwartet wird.
Bei einem der Studienteilnehmer, der im Januar 2023 die
erste Dosis (60 pg/kg) von HDP-101 erhalten hat, ist seit
über sechs Monaten kein Fortschreiten der Krankheit zu
beobachten (stable disease) und es geht ihm den
Umständen entsprechend gut. Der Patient wurde seither
alle drei Wochen mit der gleichen Dosis behandelt; derzeit
sind es sieben Dosen. Die Daten sind noch nicht
aussagekräftig, aber für diesen Patienten mit
Multiplem Myelom im fortgeschrittenen Stadium und
begrenzten Therapiemöglichkeiten ist es sehr
erfreulich, dass er bisher in diesem Maße von der
Therapie profitieren konnte.
Nach Ende der Berichtsperiode erfolgte Ende Juni eine
Veräußerung der Minderheitsbeteiligung von
Heidelberg Pharma an Emergence Therapeutics, Duisburg,
(Emergence). Das Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company
übernahm alle Anteile an Emergence. Durch die
Transaktion erwartet Heidelberg Pharma für 2023
zunächst einen Mittelzufluss von 7 Mio. USD (6,4 Mio.
€), welcher im Wesentlichen für eine
Darlehensrückführung in Höhe von 5 Mio.
€ an das von dievini ausgereichte
Gesellschafterdarlehen verwendet wird. Darüber hinaus
ist der Verkauf in voller Höhe ergebniswirksam.
Abhängig von der Erfüllung von Garantien sowie
der Erreichung von klinischen und regulatorischen
Meilensteinen sind Zuflüsse von bis zu weiteren 5 Mio.
USD möglich.
Heidelberg Pharma ist überzeugt, mit Amanitin ein
innovatives Toxin mit attraktiven Eigenschaften für
die Entwicklung von ATACs zu haben und wird die Strategie
zur Entwicklung und Vermarktung der proprietären
ATAC-Technologie fortsetzen. Kernelemente der Strategie
sind dabei der Ausbau der eigenen Projektpipeline, die
Entwicklung der Pipelineprojekte bis zum klinischen
"Proof-of-Concept", die Anbahnung von weiteren
Forschungs-/Optionsverträgen und deren Erweiterung auf
langfristige Lizenzvereinbarungen sowie die Verbreiterung
der Technologiebasis.
Der proprietäre ATAC-Kandidat HDP-101 wird erstmals
in Patienten in der Indikation Multiples Myelom getestet.
Derzeit werden im Phase I-Teil der Dosiseskalationsstudie
Patienten in ansteigenden Dosisstufen behandelt, bis eine
sichere und optimale Dosierung von HDP-101 gefunden wird.
Mit dieser empfohlenen Dosis sollen mindestens 30 Patienten
im Phase IIa-Teil behandelt werden, die darüber hinaus
nach dem Anteil der Myelomzellen, die den Biomarker
17p-Deletion aufweisen, stratifiziert werden. Der
Studienplan sieht vor, dass erste Patienten im Phase
IIa-Teil ab ca. Mitte 2024 behandelt werden. Ziel der Phase
I/IIa-Studie ist die Bewertung der vorläufigen
Anti-Tumor-Aktivität von HDP-101 sowie die weitere
Evaluierung der Sicherheit des Medikaments.
Bei den Nachfolgekandidaten HDP-102 und HDP-103 werden
abschließende präklinische und toxikologische
Studien durchgeführt.
Die Partnerschaft mit Huadong soll die geplante
Weiterentwicklung der proprietären Pipeline
unterstützen.
Die Zusammenarbeit mit Takeda unterliegt der
Vertraulichkeit und verläuft aktuell im Rahmen eines
intensiven und detaillierten Forschungs- und
Entwicklungsplans.
Die klinischen Produktkandidaten außerhalb der
ATAC-Technologie werden bei den Partnern Telix und Red-Hill
weiterentwickelt. Im Falle einer Zulassung und Vermarktung
erhält Heidelberg Pharma Meilensteinzahlungen und
attraktive Umsatzbeteiligungen.
Heidelberg Pharma ist kurz- bis mittelfristig noch nicht
in der Lage, die eigene F&E-Tätigkeit
vollständig aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Neben
der Durchführung von Finanzierungsmaßnahmen
sollen steigende Zahlungen aus den Technologiekooperationen
von Heidelberg Pharma Research oder aus
Lizenzverträgen einen Beitrag zur Finanzierung der
eigenen Entwicklungsaktivitäten leisten. Aufgrund der
aktuellen Finanzplanung ist die Finanzierung des
Unternehmens bis Mitte 2025 sichergestellt.
Die am 24. März 2023 abgegebene Prognose für
das laufende Geschäftsjahr für den Heidelberg
Pharma-Konzern wird bestätigt. Die Umsatzerlöse
und sonstigen Erträge entsprechen der Planung für
die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2023. Der
Großteil der Erträge wird in der zweiten
Jahreshälfte erwirtschaftet, da die sonstigen
Erträge aufgrund der Emergence-Transaktion deutlich
steigen werden. Da die Aufwendungen höher als
prognostiziert steigen könnten, erwartet Heidelberg
Pharma ein unverändertes operatives Ergebnis, weil die
höheren Erträge durch höhere Aufwendungen
für neue Studienzentren in der Studie mit HDP-101
ausgeglichen nivelliert werden.
| Ist 2022 | Plan 2023 | |
| Finanzausblick | Mio. € | Mio. € |
| Umsatzerlöse und sonstige Erträge | 19,9 | 7,0 - 10,0 |
| Betriebliche Aufwendungen | (37,0) | 37,0 - 41,0 |
| Betriebsergebnis | (17,2) | (28,5) - (32,5) |
| Finanzmittelbedarf gesamt 1 | (8,9) | 32,5 - 36,5 |
| Finanzmittelbedarf pro Monat 1 | (0,7) | 2,7 - 3,1 |
1 Ohne Berücksichtigung etwaiger
Kapitalmaßnahmen
| H1 2023 | H1 2022 | |
| € | € | |
| Umsatzerlöse | 4.391.418 | 11.934.555 |
| Sonstige Erträge | 277.302 | 235.086 |
| Erträge | 4.668.720 | 12.169.641 |
| Umsatzkosten | (2.964.548) | (3.502.789) |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | (14.771.505) | (11.838.683) |
| Verwaltungskosten | (2.284.404) | (2.837.017) |
| Sonstige Aufwendungen | (684.024) | (338.930) |
| Betriebliche Aufwendungen | (20.704.481) | (18.517.419) |
| Betriebsergebnis | (16.035.761) | (6.347.777) |
| Finanzierungserträge | 767.392 | 0 |
| Finanzierungsaufwendungen | (505.664) | (388.435) |
| Finanzergebnis | 261.728 | (388.435) |
| Ergebnis vor Steuern | (15.774.033) | (6.736.212) |
| Ertragsteuern | (177.432) | (1.868.360) |
| Periodenergebnis | (15.951.465) | (8.604.572) |
| Währungsergebnis aus der Konsolidierung | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis ("Comprehensive Income") | (15.951.465) | (8.604.572) |
| Ergebnis je Aktie | ||
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | (0,34) | (0,42) |
| Durchschnittliche gewichtete Anzahl ausgegebener Aktien | 46.591.120 | 31.063.529 |
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich
Differenzen ergeben.
| Q2 2023 | Q1 2023 | Q4 2022 | Q3 2022 | Q2 2022 | |
| Quartalsvergleichsrechnung | € | € | € | € | € |
| Umsatzerlöse | 2.316.609 | 2.074.809 | 2.819.335 | 3.760.030 | 11.218.829 |
| Sonstige Erträge | 181.939 | 95.363 | 196.957 | 914.299 | 121.835 |
| Betriebliche Aufwendungen | (11.986.449) | (8.718.032) | (9.430.509) | (9.093.823) | (10.604.186) |
| davon Herstellungskosten | (1.514.790) | (1.449.758) | 521.102 | (1.697.654) | (2.872.261) |
| davon Forschungs- und Entwicklungskosten | (9.020.292) | (5.751.213) | (8.700.446) | (5.837.466) | (6.121.409) |
| davon Verwaltungskosten | (1.216.548) | (1.067.856) | (701.923) | (1.277.288) | (1.469.545) |
| davon sonstige Aufwendungen | (234.818) | (449.205) | (549.242) | (281.415) | (140.970) |
| Betriebsergebnis | (9.487.901) | (6.547.860) | (6.414.218) | (4.419.494) | 736.478 |
| Finanzierungserträge | 402.851 | 364.542 | 200.566 | 34.648 | 0 |
| Finanzierungsaufwendungen | (204.896) | (300.768) | (225.524) | (225.924) | (226.270) |
| Finanzergebnis | 197.954 | 63.774 | (24.959) | (191.276) | (226.270) |
| Ergebnis vor Steuern | (9.289.947) | (6.484.086) | (6.439.176) | (4.610.770) | 510.208 |
| Ertragsteuern | (98.074) | (79.357) | (38.440) | (9.139) | (1.868.360) |
| Periodenergebnis | (9.388.021) | (6.563.444) | (6.477.616) | (4.619.908) | (1.358.152) |
| Währungsergebnis aus der Konsolidierung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis ("Comprehensive Income") | (9.388.021) | (6.563.444) | (6.477.616) | (4.619.908) | (1.358.152) |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | (0,20) | (0,14) | (0,14) | (0,14) | (0,04) |
| Durchschnittliche gewichtete Anzahl in Berichtsperiode ausgegebener Aktien | 46.591.120 | 46.584.457 | 46.448.098 | 34.175.809 | 34.175.809 |
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich
Differenzen ergeben.
| 31.05.2023 | 30.11.2022 | |
| Vermögenswerte | € | € |
| Sachanlagen und Nutzungsrechte | 4.122.645 | 3.717.915 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.808.854 | 2.837.776 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 6.111.166 | 6.111.166 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 34.900 | 34.900 |
| Langfristige Vermögenswerte | 13.077.565 | 12.701.758 |
| Vorräte | 5.214.363 | 4.585.024 |
| Geleistete Vorauszahlungen | 914.481 | 513.337 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte | 97130 | 1.098.902 |
| Sonstige Forderungen | 1.282.452 | 353.468 |
| Zahlungsmittel | 57.378.638 | 81.329.482 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 64.887.063 | 87.880.213 |
| Summe Vermögenswerte | 77.964.628 | 100.581.970 |
| 31.05.2023 | 30.11.2022 | |
| Eigenkapital und Verbindlichkeiten | € | € |
| Gezeichnetes Kapital | 46.599.597 | 46.584.457 |
| Kapitalrücklage | 311.636.988 | 311.454.427 |
| Kumulierte Verluste | (307.345.940) | (291.394.475) |
| Eigenkapital | 50.890.645 | 66.644.409 |
| Leasingverbindlichkeiten (langfristig) | 127.415 | 100.382 |
| Vertragsverbindlichkeiten (langfristig) | 3.471.925 | 5.903.032 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 3.599.340 | 6.003.414 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.481.877 | 3.050.532 |
| Leasingverbindlichkeiten (kurzfristig) | 111.292 | 94.439 |
| Vertragsverbindlichkeiten (kurzfristig) | 4.733.400 | 5.017.266 |
| Finanzverbindlichkeiten | 10.399.167 | 15.785.833 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 4.748.907 | 3.986.078 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 23.474.643 | 27.934.147 |
| Summe Eigenkapital und Verbindlichkeiten | 77.964.628 | 100.581.970 |
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich
Differenzen ergeben.
| Kapitalmaßnahmen/ AgioAktienoptionen | ||||||
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Kumulierte Verluste | Total | |||
| Aktien | € | € | € | € | € | |
| 238.054.927 | 6.160.373 | |||||
| Stand am 1. Dezember 2021 | 34.175.809 | 34.175.809 | 244.215.300 | (271.692.378) | 6.698.731 | |
| Bewertung Aktienoptionen | 330.302 | 330.302 | ||||
| Periodenergebnis | (8.604.572) | (8.604.572) | ||||
| Nettoveränderung Eigenkapital | (8.274.271) | |||||
| 238.054.927 | 6.490.674 | |||||
| Stand am 31. Mai 2022 | 34.175.809 | 34.175.809 | 244.545.601 | (280.296.950) | (1.575.540) | |
| 304.740.219 | 6.714.208 | |||||
| Stand am 1. Dezember 2022 | 46.584.457 | 46.584.457 | 311.454.427 | (291.394.475) | 66.644.409 | |
| Bewertung Aktienoptionen | 152.154 | 152.154 | ||||
| Periodenergebnis | (15.951.465) | (15.951.465) | ||||
| Schaffung von Aktien für ausgeübte Aktienoptionen | 15.140 | 15.140 | 30.407 | 45.547 | ||
| Nettoveränderung Eigenkapital | (15.753.764) | |||||
| 304.770.626 | 6.866.362 | |||||
| Stand am 31. Mai 2023 | 46.599.597 | 46.599.597 | 311.636.988 | (307.345.940) | 50.890.645 | |
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich
Differenzen ergeben.
| H1 2023 | H1 2022 | |
| € | € | |
| Periodenergebnis | (15.951.465) | (8.604.572) |
| Anpassungen für Posten der Gesamtergebnisrechnung | ||
| Aktienoptionen | 152.154 | 330.302 |
| Abschreibungen | 438.948 | 391.113 |
| Gewinne (-) und Verluste (+) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 74.447 | (6.714) |
| Wechselkursauswirkungen | 294.948 | 5.586 |
| Finanzierungserträge | (767.392) | 0 |
| Finanzierungsaufwendungen | 505.664 | 388.435 |
| 698.768 | 1.108.722 | |
| Veränderungen der Bilanzposten | ||
| Vorräte | (629.339) | (312.235) |
| Geleistete Vorauszahlungen | (401.144) | (182.382) |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.001.772 | (47.866) |
| Sonstige Forderungen | (928.984) | (8.856) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 431.346 | 1.682.288 |
| Vertragsverbindlichkeiten | (2.714.973) | 12.569.103 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 762.829 | 1.379.539 |
| (2.478.493) | 15.079.592 | |
| Cash Flow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit | (17.731.189) | 7.583.742 |
| Gezahlte Finanzierungsaufwendungen | (896.342) | (521.181) |
| Erhaltene Finanzierungserträge | 474.979 | 0 |
| Nettomittelveränderung aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit | (18.152.552) | 7.062.561 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 9.000 | 15.273 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von Sachanlagen | (788.194) | (139.159) |
| Auszahlungen aus dem Erwerb immaterieller Vermögenswerte | (8.776) | (10.890) |
| Nettomittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | (787.970) | (134.775) |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Veränderung Gesellschafterdarlehen | (5.000.000) | 5.000.000 |
| Erlöse aus der Schaffung von Aktien für ausgeübte Aktienoptionen | 45.547 | 0 |
| Tilgungsanteil von Leasingzahlungen | (53.751) | (47.046) |
| Nettomittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | (5.008.203) | 4.952.954 |
| Wechselkurs- und sonstige Effekte auf die Zahlungsmittel | (2.119) | (5.586) |
| Nettoveränderung an Zahlungsmitteln | (23.950.844) | 11.875.153 |
| Zahlungsmittel | ||
| am Periodenanfang | 81.329.482 | 6.141.451 |
| zum Periodenende | 57.378.638 | 18.016.604 |
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich
Differenzen ergeben.
Der Konzern-Zwischenabschluss umfasst neben der
Muttergesellschaft Heidelberg Pharma AG, Ladenburg, die
Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma Research GmbH,
Ladenburg, zusammen der "Konzern". Es werden dieselben
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet wie im
Konzern-Jahresabschluss zum 30. November 2022. Die
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie die
wesentlichen Positionen dieses Abschlusses sind im
Zwischenlagebericht ausführlich erläutert. Es
gibt weder saisonale noch konjunkturelle Einflüsse auf
die Geschäftstätigkeit.
Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss zum ersten
Geschäftshalbjahr 2023 wurde in Übereinstimmung
mit den von der Europäischen Union (EU) anerkannten
und verabschiedeten International Financial Reporting
Standards (IFRS) und im Speziellen gemäß IAS 34
("Zwischenberichterstattung") des International Accounting
Standards Board (IASB) unter Beachtung der Interpretationen
des Standing Interpretations Committee (SIC) und des
International Financial Reporting Interpretations Committee
(IFRIC) erstellt. Vom IASB verabschiedete und von der EU
übernommene neue Standards werden ab dem
Geschäftsjahr angewendet, ab dem die Anwendung
verpflichtend ist.
Dieser Konzern-Zwischenabschluss wurde keiner
prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer
unterzogen, ist verkürzt, enthält nicht alle
für einen Konzernabschluss zum
Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und
Angaben und ist im Kontext mit dem für das
Geschäftsjahr 2022 veröffentlichten
Konzernabschluss nach IFRS zum 30. November 2022 zu lesen.
Gemäß unserer im Januar 2023 abgegebenen
Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate
Governance Kodex wurden der Zwischenabschluss und der
Zwischenlagebericht für den Konzern dem
Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats vor der
Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Dieser
Zwischenbericht wurde am 13. Juli 2023 vom Vorstand der
Heidelberg Pharma AG zur Veröffentlichung freigegeben.
Die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien (Gezeichnetes
Kapital bzw. Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag
aufgrund der Ausübung von Aktienoptionen 46.599.597
Stück.
Das Eigenkapital des Heidelberg Pharma-Konzerns betrug
zum Ende der Berichtsperiode 50,9 Mio. € (30. November
2022: 66,6 Mio. €). Die Kapitalrücklage belief
sich auf 311,6 Mio. € (30. November 2022: 311,5 Mio.
€) und die kumulierten Verluste summierten sich auf
307,3 Mio. € (30. November 2022: 291,4 Mio. €).
Die Eigenkapitalquote des Heidelberg Pharma-Konzerns betrug
65,3 % (30. November 2022: 66,3 %).
Analog zu der im Geschäftsbericht zum 30. November
2022 beschriebenen Vorgehensweise wurde in der abgelaufenen
Berichtsperiode die aus der Ausgabe von Optionen aus den
Aktienoptionsplänen 2011, 2017 und 2018 entstandene
Verpflichtung seitens Heidelberg Pharma gegenüber den
Begünstigten gemäß IFRS 2 bilanziert. An
jedem Bilanzstichtag wird die Schätzung der Anzahl an
Optionen, die erwartungsgemäß ausübbar
werden, überprüft. Die Auswirkungen ggf. zu
berücksichtigender Änderungen ursprünglicher
Schätzungen werden in der Gesamtergebnisrechnung sowie
durch eine entsprechende Anpassung im Eigenkapital
berücksichtigt.
Die Bewertung der Aktienoptionen zog in den ersten sechs
Monaten des Geschäftsjahres 2023 einen Personalaufwand
von 152 T€ (Vorjahr: 330 T€) nach sich.
Im Geschäftsjahr 2023 wurden bis zum Bilanzstichtag
31. Mai keine Optionen neu ausgegeben, jedoch 15.140
Optionen durch Begünstigte ausgeübt. 51.212
Aktienoptionen wurden aufgrund des Ausscheidens von
Mitarbeitern zurückgegeben:
Heidelberg Pharma hat aus den Plänen 2011, 2017 und
2018 insgesamt 2.455.296 Bezugsrechte an Mitarbeiter und
Vorstandsmitglieder ausgegeben, wovon zum Ende der
Berichtsperiode 1.971.221 Optionen (676.250 für
Vorstandsmitglieder und 1.294.971 für Mitarbeiter bzw.
ehemalige Mitarbeiter) ausstehend sind.
Im ersten Geschäftshalbjahr 2023 sind 27.881
Optionen des Vorstands und 78.693 Optionen der Mitarbeiter
unverfallbar geworden.
In der Berichtsperiode wurde eine meldepflichtige
Transaktion von Führungspersonen der Heidelberg Pharma
AG gemäß Artikel 19 Marktmissbrauchsverordnung
(Directors' Dealings) berichtet.
Die Rechtsanwaltskanzlei Rittershaus stellte in der
Berichtsperiode Leistungen für Rechtsberatungen in
Höhe von ca. 7 T€ für den Heidelberg
Pharma-Konzern in Rechnung. Rittershaus ist ein
nahestehendes Unternehmen der Gesellschaft, weil der
Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Christof Hettich Partner
in dieser Kanzlei ist.
Darüber hinaus gab es in der Berichtsperiode keine
Geschäfte mit der Gesellschaft nahestehenden
Unternehmen und Personen.
Gemäß IAS 34.16A(c) sind Sachverhalte
aufzuführen, die in Art, Ausmaß oder
Häufigkeit ungewöhnlich sind und daher
signifikanten Einfluss auf Bilanz, Ergebnisrechnung oder
Cashflow haben. In der Berichtsperiode sind keine
derartigen Sachverhalte aufgetreten. Für das Vorjahr
ist die vereinnahmte Vorauszahlung in Höhe von
umgerechnet 16,8 Mio. € von Huadong im Zuge der im
Februar 2022 abgeschlossenen Lizenzvereinbarung
anzuführen.
Wesentliche Ereignisse nach Abschluss der
Berichtsperiode werden - sofern einschlägig - im
Nachtragsbericht des Zwischenlageberichts erläutert.
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen der Halbjahresabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Heidelberg Pharma-Konzerns vermittelt und
im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Heidelberg Pharma-Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des
Heidelberg Pharma-Konzerns beschrieben sind."
Ladenburg, den 13. Juli 2023
Der Vorstand der Heidelberg Pharma AG
| Dr. Jan Schmidt-Brand | Prof. Dr. Andreas Pahl | Walter Miller |
| Sprecher des Vorstands | Vorstand für Forschung und Entwicklung | Vorstand für Finanzen |
Das Börsenjahr der Heidelberg Pharma-Aktie begann
mit einem Kurs von 4,90 € und erreichte am 5. Januar
2023 das Halbjahreshoch von 5,24 €. Leider geriet die
Aktie angesichts der Unsicherheiten und Auswirkungen durch
Magenta sowie der zeitlichen Verzögerung aufgrund der
Anpassung des Prüfplans der Studie mit HDP-101 unter
Druck und sie verlor in einem ansonsten freundlicheren
Marktumfeld im Laufe der nächsten Monate
kontinuierlich. Die Aktie schloss das Kalenderhalbjahr 2023
mit einem Minus von 25 % bei 3,72 €.
Die allgemeine Entwicklung am Kapitalmarkt war positiver
als vorhergesagt. Der DAXsubsector Biotechnology Index
schloss mit 10 % im Minus und der NASDAQ Biotechnology
Index beendete das Halbjahr nur leicht negativ mit 3 % im
Minus. Die deutschen Indices DAX und TecDax entwickelten
sich positiv mit 14 bzw. 10 % im Plus, wobei der DAX ein
neues Rekordhoch erreichte.
Ende Juni entsprach die Marktkapitalisierung von
Heidelberg Pharma 173,4 Mio. € und lag damit deutlich
über dem Vorjahreswert von 158,6 Mio. € , der
noch durch eine niedrigere Aktienzahl geprägt war. Das
durchschnittliche Handelsvolumen von Heidelberg
Pharma-Aktien lag im ersten Halbjahr 2023 bei täglich
3.083 Aktien (Vorjahresvolumen: 8.116 Aktien).
| Aktienkennzahlen zum Ende des ersten Kalenderhalbjahres | 01.01.- 30.06.2023 | 01.01.- 30.06.2022 |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien | 46.599.597 | 34.175.809 |
| Marktkapitalisierung in Mio. € | 173,35 | 158,58 |
| Schlusskurs (XETRA) in € | 3,72 | 4,64 |
| Höchstkurs 1 in € | 5,24 (05.01.2023) | 6,40 (28.02.2022) |
| Tiefstkurs 1 in € | 3,54 (29.6.2023) | 3,40 (25.01.2022) |
| Volatilität (260 Tage 1) in % | 38,381 | 57,814 |
| Durchschnittliches tägliches Handelsvolumen 1 in Stück | 3.083 | 8.116 |
| Durchschnittliches tägliches Handelsvolumen 1 in € | 13.832,10 | 41.051,91 |
Quelle: Bloomberg
Die ordentliche Hauptversammlung der Heidelberg Pharma
AG fand am 25. Mai 2023 im virtuellen Format statt.
Folgende Beschlussvorlagen der Verwaltung standen zur
Abstimmung:
| ― |
Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2022 |
| ― |
Bestellung des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2022/2023 |
| ― |
Wahl eines neuen Aufsichtsratsmitglieds |
| ― |
Satzungsänderungen in Bezug auf die Durchführung einer virtuellen Hauptversammlung, auf die virtuelle Teilnahme von Aufsichtsratsmitgliedern sowie auf die Beschlussfähigkeit des Aufsichtsrats |
| ― |
Ermächtigung zur Gewährung von Bezugsrechten (Heidelberg Pharma Aktienoptionsplan 2023), Reduzierung einzelner Bedingter Kapitalia, Schaffung eines Bedingten Kapitals 2023/I sowie entsprechende Satzungsänderungen |
| ― |
Billigung des Vergütungsberichts |
Die Präsenz entsprach 84,24 % des aktuellen
Grundkapitals. Über einen passwortgeschützten
Internetservice konnten die registrierten Aktionäre
unter anderem die gesamte Hauptversammlung per Bild- und
Tonübertragung verfolgen, ihr Stimmrecht ausüben,
Vollmachten erteilen, Fragen, Anträge und
Wahlvorschläge stellen, ihr Auskunftsrecht nach
§131 AktG wahrnehmen, Stellungnahmen nach § 130a
Abs. 1 bis Abs. 4 einreichen, von ihrem Rederecht Gebrauch
machen oder Widerspruch gegen einen Beschluss der
Hauptversammlung zu Protokoll erklären. Die
Hauptversammlung stimmte den Beschlussvorlagen der
Verwaltung mit großer Mehrheit (zwischen 96,30 % und
99,99 %) zu.
| Aktionärsstruktur der Heidelberg Pharma AG | |
| Dietmar Hopp, ihm nahestehende Personen und von ihnen kontrollierte Unternehmen 1 | 46 % |
| Huadong Medicine Co., Ltd. | 35 % |
| Streubesitz | 19 % |
| Datum | Bericht / Veranstaltung |
| 12. Oktober 2023 | Zwischenmitteilung für die ersten neun Monate 2023 |
Heidelberg Pharma AG
Dr. Jan Schmidt-Brand
Sprecher des Vorstands
Tel. + 49 62 03 10 09-0
E-Mail: jan.schmidt-brand@hdpharma.com
Sylvia Wimmer
Director Corporate Communications
Tel. + 49 89 41 31 38-29
E-Mail: investors@hdpharma.com
MC Services AG
Katja Arnold (CIRO)
Managing Director & Partner
Tel. + 49 89 21 02 28-40
E-Mail: katja.arnold@mc-services.eu
| Herausgeber: | Heidelberg Pharma AG, Gregor-Mendel-Str. 22, 68526 Ladenburg |
| Projektverantwortung: | Sylvia Wimmer, Heidelberg Pharma AG |
| Redaktion: | Sylvia Wimmer (Heidelberg Pharma AG), Katja Arnold (MC Services AG), Dr. Kerstin Zyber-Bayer (Heidelberg Pharma AG) |
Dieser Halbjahresfinanzbericht ist auch in englischer
Sprache erhältlich und wird zum Download auf unserer
Webseite www.heidelberg-pharma.com angeboten.
Redaktionsschluss: 12. Juli 2023
HEIDELBERG PHARMA AG
Gregor-Mendel-Str. 22
68526 Ladenburg Deutschland
Tel. +49 62 03 10 09-0
Fax +49 62 03 10 09-19
E-Mail: info@hdpharma.com
www.heidelberg-pharma.com