![]() HOCHTIEF AktiengesellschaftEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Jahresabschluss 31.12.2010Der Jahresabschluss und der Lagebericht der HOCHTIEF Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr
2010 werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Lagebericht der
HOCHTIEF Aktiengesellschaft ist mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst;
er ist in unserem Geschäftsbericht 2010 ab Seite 38 dargestellt. Bilanz
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| (In Tsd. EUR) | Anhang | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Aktiva |
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| Anlagevermögen | (1) |
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| Immaterielle Vermögensgegenstände |
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13.617 | 5.715 |
| Sachanlagen |
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27.456 | 32.515 |
| Finanzanlagen |
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2.130.054 | 1.978.842 |
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2.171.127 | 2.017.072 |
| Umlaufvermögen |
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| Vorräte | (2) | 39.948 | 42.060 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (3) | 1.041.323 | 763.208 |
| Wertpapiere | (4) | 316.631 | 560.022 |
| davon in rechtlichem Eigentum des HOCHTIEF Pension Trust e.V. |
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(-) | (195.585) |
| Flüssige Mittel | (5) | 274.713 | 126.233 |
| davon in rechtlichem Eigentum des HOCHTIEF Pension Trust e.V. |
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(-) | (61.185) |
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1.672.615 | 1.491.523 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | (6) | 5.884 | 20.136 |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | (9) | 78.474 | - |
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3.928.100 | 3.528.731 |
| Passiva |
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| Eigenkapital | (7) |
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| Gezeichnetes Kapital* |
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197.120 | 179.200 |
| Eigene Aktien |
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-8.794 | - |
| Rücklagen |
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1.597.388 | 1.219.493 |
| Bilanzgewinn |
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154.000 | 105.000 |
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1.939.714 | 1.503.693 |
| Rückstellungen |
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| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | (9) | 233 | 293.083 |
| Sonstige Rückstellungen | (10) | 153.103 | 95.244 |
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153.336 | 388.327 |
| Verbindlichkeiten | (11) | 1.835.050 | 1.636.711 |
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3.928.100 | 3.528.731 |
*
Zusätzlich besteht bedingtes Kapital im Nennwert von 44.800 Tsd. Euro.
| (In Tsd. EUR) |
Anhang | 2010 | 2009 |
| Umsatzerlöse | (13) | 208.486 | 211.259 |
| Veränderung des Bestands an nicht abgerechneten Bauarbeiten |
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- 2.118 | 9.345 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (14) | 79.684 | 92.486 |
| Materialaufwand | (15) | -130.705 | -135.428 |
| Personalaufwand | (16) | -80.573 | -105.974 |
| Abschreibungen | (17) | - 9.754 | -3.708 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (18) | -153.545 | -115.988 |
| Ergebnis Finanzanlagen | (19) | 320.282 | 237.496 |
| Zinsergebnis | (20) | -65.945 | -33.199 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | (21) | -1.406 | -50.605 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
|
164.406 | 105.684 |
| Außerordentliche Erträge | (22) | 64.774 | - |
| Außerordentliche Aufwendungen | (22) | -685 | - |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (23) | - 2.385 | -3.207 |
| Jahresüberschuss |
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226.110 | 102.477 |
| Gewinnvortrag |
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5.184 | 9.799 |
| Veränderung der Gewinnrücklagen | (7) | - 77.294 | -7.276 |
| Bilanzgewinn |
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154.000 | 105.000 |
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Anschaffungs- und Herstellungskosten | Abschreibungen kumuliert | Abschreibungen des Geschäftsjahres | |||
| (In Tsd. EUR) | 1.1.2010 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen |
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| Immaterielle Vermögensgegenstände |
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| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 18.600 | 15.040 | - | - | 20.023 | 7.138 |
|
|
18.600 | 15.040 | - | - | 20.023 | 7.138 |
| Sachanlagen |
|
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|
|
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 84.054 | 39 | 12.545 | - | 47.460 | 1.744 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 3.091 | 157 | 96 | - | 1.740 | 247 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.324 | 288 | 1.249 | - | 7.407 | 625 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | - | - | - | - | - | - |
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97.469 | 484 | 13.890 | - | 56.607 | 2.616 |
| Finanzanlagen |
|
|
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|
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.470.714 | 158.000 | 27 | - | 235.082 | - |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 714.500 | - | - | - | - | - |
| Beteiligungen | 17.492 | - | - | - | 17.490 | - |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 28.762 | 2.496 | 317 | - 8.997 | - | - |
| Sonstige Ausleihungen | 5 | - | 2 | - | - | - |
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2.231.473 | 160.496 | 346 | - 8.997 | 252.572 | - |
| Anlagevermögen gesamt | 2.347.542 | 176.020 | 14.236 |
- 8.997 | 329.202 | 9.754 |
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Buchwert | Buchwert |
| (In Tsd. EUR) | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
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| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 13.617 | 5.715 |
|
|
13.617 | 5.715 |
| Sachanlagen |
|
|
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
24.088 | 28.679 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
1.412 | 1.540 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.956 | 2.296 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | - | - |
|
|
27.456 | 32.515 |
| Finanzanlagen |
|
|
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.393.605 | 1.235.605 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 714.500 | 714.500 |
| Beteiligungen | 2 | 2 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 21.944 | 28.730 |
| Sonstige Ausleihungen | 3 | 5 |
|
|
2.130.054 | 1.978.842 |
| Anlagevermögen gesamt | 2.171.127 | 2.017.072 |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht, der mit dem
des Konzerns zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses
und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Essen, 18. Februar 2011
HOCHTIEF Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Lütkestratkötter
| Dr. Lohr | Dr. Noé |
| Dr. Rohr | Dr. Stieler |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Bericht über die Lage der
Gesellschaft und des Konzerns der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten
und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der
Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung
der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über
das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über
mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen
internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss
und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis
von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung
des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns.
Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Jahresabschluss der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, den gesetzlichen Vorschriften
und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht
in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von
der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Düsseldorf, 18. Februar 2011
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| (Dr. Göttgens) | (Dr. Reichmann) |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des
Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft wendet im Geschäftsjahr
2010 erstmals die Bilanzierungs- und Bewertungsregeln des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
(BilMoG) an. Diese Erstanwendung führt bei verschiedenen Bilanzposten zu einem geänderten
Ausweis beziehungsweise einer geänderten Bewertung. Entsprechend den gesetzlichen
Regelungen werden die Vorjahreswerte nicht an die neuen Vorschriften angepasst. Die
wesentlichen Auswirkungen der geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden auf
die einzelnen Posten der Bilanz sind jeweils im Anhang erläutert. Um die Klarheit
der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen
und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren
in Staffelform aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro erstellt.
Vorstand und Aufsichtsrat haben eine Entsprechenserklärung zum Corporate Governance
Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben, die der Öffentlichkeit auf den HOCHTIEF-Internetseiten
dauerhaft zugänglich gemacht worden ist. (www.hochtief.de/corporategovernance).
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten
angesetzt und planmäßig abgeschrieben. Sofern der beizulegende Wert eines immateriellen
Vermögensgegenstands unter dessen Buchwert liegt, wird zusätzlich eine außerplanmäßige
Abschreibung vorgenommen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- beziehungsweise aktivierungspflichtigen
Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet.
Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Die Abschreibungen auf Zugänge werden seit
dem Geschäftsjahr 2010 einheitlich nach der linearen Methode ermittelt. Bei vor dem
1. Januar 2010 angeschafften oder hergestellten Sachanlagen wird die Abschreibung
in Ausübung des Beibehaltungswahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB im steuerlich
möglichen Umfang vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis
150 Euro werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst und nicht aktiviert. Geringwertige
Anlagegüter, deren Anschaffungskosten mehr als 150 Euro und weniger als 1.000 Euro
betragen, werden in einem Sammelposten zusammengefasst und pauschal über fünf Jahre
abgeschrieben.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Anteilen an verbundenen
Unternehmen und den Beteiligungen werden in Einzelfällen die niedrigeren beizulegenden
Werte angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren
Börsenkursen beziehungsweise niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert.
Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit Anschaffungs- beziehungsweise
aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten der nicht
abgerechneten Bauarbeiten umfassen neben den Material-, Fertigungseinzel- und Sonderkosten
der Fertigung auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie
des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Die von den Kunden erhaltenen
Anzahlungen werden projektbezogen bis zur Höhe der Herstellungskosten von den Vorräten
abgesetzt. Darüber hinausgehende Anzahlungen werden auf der Passivseite ausgewiesen.
Bei der Bewertung der grundsätzlich zum Nennwert angesetzten Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände ist den erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Darüber
hinaus ist zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos und wegen Unverzinslichkeit
eine pauschale Abwertung erfolgt.
Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit ihren Anschaffungskosten oder niedrigeren
Börsenkursen beziehungsweise niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Soweit die Anschaffungs- beziehungsweise aktivierungspflichtigen Herstellungskosten
über dem Wert liegen, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen
ist, wird dem durch eine außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Eigene Aktien werden entsprechend den Neuregelungen des BilMoG als Korrekturposten
vom Eigenkapital ausgewiesen. Dabei wird der rechnerische Wert der eigenen Aktien
vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt, die verbleibende Differenz zu den Anschaffungskosten
wird mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Angefallene Transaktionskosten werden
erfolgswirksam erfasst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die Rückstellungen
für Jubiläen und Altersteilzeit werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung
biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck)
ermittelt. Im Geschäftsjahr wurde die Methode zur Bewertung der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen
durch die geänderten Vorschriften des § 253 Abs. 1 HGB angepasst. Eine Bewertung der
Pensionsverpflichtungen nach dem bislang angewandten modifizierten steuerlichen Teilwertverfahren
(Abzinsungssatz 3,5 Prozent) ist nicht mehr zulässig. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
werden nun erstmals nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren
(Projected-Unit-Credit-Methode) bewertet, das auch zukünftig erwartete Gehalts- und
Rentensteigerungen berücksichtigt. Bei der Festlegung des Rechnungszinssatzes wurde
von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Dabei dürfen Rückstellungen
für Altersversorgungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal
mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst werden, der sich bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Durchschnitt wird aus dem Marktzins der vergangenen
sieben Geschäftsjahre gebildet. Soweit die Änderung des Abzinsungssatzes zum Jahresende
nur zu unwesentlichen Änderungen der Pensionsverpflichtungen führt, wird der von der
Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte Wert zum 30. September des jeweiligen
Geschäftsjahres verwendet. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind überwiegend
durch Vermögensgegenstände abgedeckt, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen
dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen). Hierzu
zählen Vermögensgegenstände, die im HOCHTIEF Pension Trust e.V. im Rahmen eines Contractual-Trust-Arrangement
(CTA) treuhänderisch angelegt sind, an Mitarbeiter verpfändete Rückdeckungsversicherungen
und erworbene Fondsanteile aus der Entgeltumwandlung (Deferred Compensation). Die
Bewertung der Wertpapiere erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Sofern dieser über deren
Anschaffungskosten liegt, wird die Ausschüttungssperre beachtet. Nach § 246 Abs. 2
Satz 2 HGB ist der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens mit den abgedeckten
Pensionsverpflichtungen zu verrechnen. Übersteigt dieser Wert die Pensionsverpflichtungen,
so wird der Überschuss als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung"
ausgewiesen. Ebenso werden die Erträge aus dem Deckungsvermögen mit den Zinsaufwendungen
aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen und den Aufwendungen beziehungsweise
Erträgen aus der Änderung des Abzinsungssatzes saldiert im Zinsergebnis ausgewiesen.
Durch die erstmalige Anwendung der neuen handelsrechtlichen Vorschriften nach BilMoG
haben sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen und des Deckungsvermögens
zum 1. Januar 2010 Erträge ergeben, die nach Art. 67 Abs. 7 EGHGB als "außerordentliche
Erträge" ausgewiesen werden.
Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessener Höhe alle erkennbaren Risiken
und werden in Höhe der mutmaßlichen Inanspruchnahme gebildet. Dabei werden bei der
Ermittlung des Erfüllungsbetrags künftig erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden jeweils mit dem von
der Bundesbank ermittelten und bekannt gemachten laufzeitkongruenten durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Latente Steuern werden für temporäre Unterschiede zwischen Bilanzansätzen in der Handels-
und der Steuerbilanz gebildet. Des Weiteren werden Steuerminderungsansprüche berücksichtigt,
die sich innerhalb der nächsten fünf Jahre aus der erwarteten Nutzung bestehender
Verlustvorträge ergeben und deren Realisierung mit ausreichender Wahrscheinlichkeit
gewährleistet ist. Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bilanziert auch sämtliche latenten
Steuern ihrer Organgesellschaften. Die Ermittlung des Betrags erfolgt auf Basis eines
kombinierten Ertragsteuersatzes von 31,5 Prozent. Der Ausweis von aktiven und passiven
latenten Steuern erfolgt saldiert. Im Geschäftsjahr 2010 werden die passiven latenten
Steuern durch aktive latente Steuern, die im Wesentlichen aus Wertansätzen von Pensionsrückstellungen
und sonstigen Rückstellungen resultieren, überkompensiert. In Ausübung des Wahlrechts
des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde auf einen Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet.
Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss
mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Verluste aus Kursänderungen
werden ergebniswirksam berücksichtigt. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten
in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden auch sich zum Stichtag
ergebende Gewinne aus Kursänderungen ergebniswirksam berücksichtigt.
Sofern Währungsrisiken aus Fremdwährungsposten durch den Abschluss von Derivaten,
wie zum Beispiel Devisentermingeschäften, abgesichert worden sind, erfolgt die Umrechnung
dieser Posten zum Sicherungskurs.
Neben dem Ausgleich von Wechselkursschwankungen im Rahmen unserer Auslandsgeschäfte
werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Zinsschwankungen bei variabel
verzinslichen Finanzverbindlichkeiten sowie zur Absicherung unserer aktienbasierten
Vergütungspläne abgeschlossen. Derivate werden ausschließlich zu Sicherungszwecken
eingesetzt. Die Nutzung und getrennte Kontrolle sowie die Verantwortlichkeiten sind
durch verbindliche Richtlinien bei allen Konzernunternehmen geregelt. Eine Bindung
an Grundgeschäfte ist zwingend; als Absicherung von Risiken ist nur das sogenannte
Hedging erlaubt. Vertragspartner sind grundsätzlich Kreditinstitute erster Bonität.
Die Bewertung der Derivate erfolgt bei erstmaliger Einbuchung zu Anschaffungskosten,
in den Folgeperioden zum beizulegenden Zeitwert unter Beachtung des Imparitätsprinzips,
sofern sie nicht in eine Bewertungseinheit einbezogen sind. Bei negativem beizulegendem
Zeitwert eines Derivats wird eine Drohverlustrückstellung gebildet. Die beizulegenden
Zeitwerte der Zinsswaps werden anhand der am Bewertungsstichtag geltenden Zinskurven,
die der Fremdwährungsderivate auf Basis der am Bewertungsstichtag für die jeweiligen
Währungen geltenden Forwardsätze ermittelt. Die Marktwerte der Aktientermin- und Aktienoptionsgeschäfte
werden mithilfe der am Bewertungsstichtag geltenden Kurse berechnet.
Bewertungseinheiten zwischen Grund- und Sicherungsgeschäften werden gebildet, wenn
beide Geschäfte objektiv und gewollt in einem einheitlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang
stehen, sodass sich die Gewinne und Verluste aus Grund- und Sicherungsgeschäft mit
hoher Wahrscheinlichkeit kompensieren werden. Bei HOCHTIEF dürfen Bewertungseinheiten
nur in Form von Micro-Hedges gebildet werden, das heißt, dass das Risiko eines Grundgeschäfts
durch ein Sicherungsinstrument abgesichert wird. Die Effektivität der Bewertungseinheit
wird mithilfe der Critical-Terms-Match-Methode ermittelt, um die Wirksamkeit der jeweiligen
Bewertungseinheit hinsichtlich der Kompensation der zukünftigen Wertänderungen oder
Zahlungsströme zu überprüfen. Die retrospektive Effektivitätsmessung erfolgt mittels
der Dollar-Offset-Methode. Sofern sich Ineffektivitäten ergeben, werden diese imparitätisch
behandelt und es wird - sofern erforderlich - eine Rückstellung für Bewertungseinheiten
gebildet. Im Übrigen erfolgt die bilanzielle Abbildung nach der sogenannten Einfrierungsmethode.
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung
sind im Anlagespiegel auf den Seiten 6 und 7 dargestellt.
Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 15.040 Tsd. Euro
betreffen mit 13.706 Tsd. Euro Aval- und Kreditbereitstellungsgebühren, die im Vorjahr
unter den Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen wurden.
Die Zugänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 158.000 Tsd. Euro
betreffen eine Einzahlung in die Kapitalrücklage der HOCHTIEF Insurance Broking and
Risk Management Solutions GmbH, Essen.
Der Bestand der Ausleihungen an verbundene Unternehmen entfällt unverändert mit 504.500
Tsd. Euro auf die HOCHTIEF AirPort GmbH, Essen, und mit 210.000 Tsd. Euro auf die
HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH, Essen.
Die Aufstellung der wesentlichen Beteiligungen des HOCHTIEF-Konzerns ist auf den Seiten
30 und 31 dargestellt.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens entfallen vollständig auf Anteile an Investmentfonds
im Zusammenhang mit der Entgeltumwandlung von Mitarbeitern für eine zusätzliche Altersversorgung.
In dem Wert sind Zugänge des Geschäftsjahres zu den Anteilen an den Investmentfonds
in Höhe von 2.496 Tsd. Euro enthalten. Der überwiegende Teil der Wertpapiere des Anlagevermögens
entfällt auf einen Fonds im Sinne von § 285 Nr. 26 HGB. Bei diesem Fonds handelt es
sich um einen Mischfonds, der eine Kapitalabsicherung zu bestimmten Zeitpunkten sowie
Kapitalzuwachs anstrebt. Ein Teil der Fondsanteile stellt Deckungsvermögen dar und
wird daher zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Pensionsrückstellungen
verrechnet (Buchwert = Marktwert: 9.559 Tsd. Euro). Hieraus ergab sich im Berichtsjahr
eine Umbuchung in Höhe von 8.997 Tsd. Euro. Die übrigen Wertpapiere werden zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet und der Ausweis verbleibt unter den Wertpapieren des Anlagevermögens
(Buchwert: 21.626 Tsd. Euro, Marktwert: 22.220 Tsd. Euro) Der Gesamtbuchwert des Fonds
lag somit am 31. Dezember 2010 bei 31.185 Tsd. Euro, der Marktwert bei 31.779 Tsd.
Euro. Die auf HOCHTIEF entfallende Ausschüttung für das Geschäftsjahr betrug sieben
Tsd. Euro.
| (In Tsd. EUR) | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Nicht abgerechnete Bauarbeiten | 39.935 | 42.054 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 13 | 6 |
|
|
39.948 | 42.060 |
| (In Tsd. EUR) | 31.12.2010 | Davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr |
31.12.2009 | Davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 22.324 | 147 | 22.063 | - |
| Forderungen an Arbeitsgemeinschaften | 6.990 | - | 4.598 | - |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 956.244 | 285.289 | 643.061 | 229.551 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 65 | - | 901 | - |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 55.700 | 27.933 | 92.585 | 67.421 |
|
|
1.041.323 | 313.369 | 763.208 | 296.972 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Konzernfinanzverkehr.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ansprüche auf Steuererstattungen und
aus Darlehensforderungen, aktivierte Prämien aus derivativen Finanzinstrumenten, Ansprüche
aus Rückdeckungsversicherungen, Ansprüche aus Immobilienverkäufen, Zinsansprüche aus
Wertpapieren und Festgeldanlagen, andere Forderungen außerhalb des Lieferungs- und
Leistungsverkehrs sowie andere sonstige Vermögensgegenstände.
Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 5.395 Tsd. Euro (Vorjahr 58.809 Tsd. Euro)
unterliegen Verfügungsbeschränkungen.
Die Wertpapiere enthalten Fondsanteile und festverzinsliche Anlagen in Höhe von 304.544
Tsd. Euro (Vorjahr 377.588 Tsd. Euro) sowie Aktien in Höhe von 12.087 Tsd. Euro (Vorjahr
34.534 Tsd. Euro). Im Vorjahr wurden unter dieser Position zudem eigene Aktien in
Höhe von 147.900 Tsd. Euro ausgewiesen.
Von den hier ausgewiesenen Wertpapieren befinden sich - Tsd. Euro (Vorjahr 195.585
Tsd. Euro) im rechtlichen Eigentum des HOCHTIEF Pension Trust e.V.
In den Wertpapieren ist ein Spezialfonds enthalten. Dabei handelt es sich um einen
reinen Aktienfonds, der der Liquiditätsreserve dient. Der Marktwert dieses Fonds betrug
am 31. Dezember 2010 66.929 Tsd. Euro. Er ist mit seinem Buchwert identisch. Im Geschäftsjahr
erhielt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine Ausschüttung aus diesem Fonds in Höhe
von 214 Tsd. Euro.
Im Vorjahr wurde unter den Wertpapieren ein zweiter Spezialfonds ausgewiesen, bei
dem es sich um einen Mischfonds handelt. Dieser steht im rechtlichen Eigentum des
HOCHTIEF Pension Trust e. V. und dient der Kapitalerhaltung, um die künftigen Rentenansprüche
der Mitarbeiter erfüllen zu können. Die in diesem Fonds enthaltenen Anteile stellen
Deckungsvermögen dar und wurden somit zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit
den Pensionsrückstellungen verrechnet. Der Marktwert dieses Fonds lag am 31. Dezember
2010 bei 200.857 Tsd. Euro. Der Buchwert entsprach an diesem Datum dem Marktwert.
Aus dem Fonds erhielt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr keine Ausschüttung.
Es handelt sich im Wesentlichen um Guthaben bei Kreditinstituten; diese unterliegen
in Höhe von 6.346 Tsd. Euro (Vorjahr 10.000 Tsd. Euro) Verfügungsbeschränkungen aufgrund
von Ansprüchen von Mitarbeitern aus Altersteilzeit.
Die Rechnungsabgrenzungen ergaben sich im Wesentlichen durch Vorauszahlungen für Kreditbereitstellungsgebühren
und Mieten.
| (In Tsd. EUR) | Stand. 31.12.2009 |
Erstanwendung BilMoG |
Stand 1.1.2010 |
Kapital- veränderung |
Dividenden- zahlungen |
Jahres- überschuss |
| Gezeichnetes Kapital | 179.200 | - |
179.200 | 17.920 | - |
- |
| Eigene Aktien | - | -8.847 | -8.847 | 53 | - | - |
| Kapitalrücklage | 400.806 | - | 400.806 | 382.336 | - | - |
| Gewinnrücklagen |
|
|
|
|
|
|
| Gesetzliche Rücklage | 1.492 | - |
1.492 | - |
- |
- |
| Rücklage für eigene Anteile | 147.900 | -147.900 | - |
- |
- |
- |
| Andere Gewinnrücklagen | 669.295 | 65.676 | 734.971 | 489 | - |
- |
| Rücklagen gesamt | 1.219.493 | -82.224 | 1.137.269 | 382.825 | - |
- |
| Bilanzgewinn | 105.000 | - | 105.000 | - | - 99.816 | 226.110 |
|
|
1.503.693 | - 91.071 | 1.412.622 | 400.798 | - 99.816 | 226.110 |
| (In Tsd. EUR) | Einstellung Gewinnrücklagen |
Stand 31.12.2010 |
| Gezeichnetes Kapital | - |
197.120 |
| Eigene Aktien | - | -8.794 |
| Kapitalrücklage | - | 783.142 |
| Gewinnrücklagen |
|
|
| Gesetzliche Rücklage | - |
1.492 |
| Rücklage für eigene Anteile | - |
- |
| Andere Gewinnrücklagen | 77.294 | 812.754 |
| Rücklagen gesamt | 77.294 | 1.597.388 |
| Bilanzgewinn | - 77.294 | 154.000 |
|
|
- | 1.939.714 |
Das gezeichnete Kapital der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, das in 76 999 999 nennwertlose
Stückaktien eingeteilt ist, wurde durch die Ausgabe von 6 999 999 Aktien im Dezember
2010 erhöht und beläuft sich auf nominal 197.120 Tsd. Euro.
Aus der Erstanwendung des BilMoG ergab sich zum 1. Januar 2010 eine offene Absetzung
des Bestands eigener Aktien (3 455 685 Stück) in Höhe des auf sie entfallenden anteiligen
Betrags des Grundkapitals. Der auf die einzelne Aktie entfallende anteilige Betrag
des Grundkapitals beträgt 2,56 Euro. Zum 31. Dezember 2010 beträgt das gezeichnete
Kapital nach Berücksichtigung der noch im Bestand befindlichen eigenen Aktien 188.326
Tsd. Euro.
Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld aus der Ausgabe von Aktien durch die HOCHTIEF
Aktiengesellschaft in Höhe von 782.684 Tsd. Euro sowie den Buchgewinn aus der Veräußerung
eigener Aktien in Höhe von 458 Tsd. Euro.
Die anderen Gewinnrücklagen erhöhten sich durch die Umstellung der Rücklage für eigene
Anteile (147.900 Tsd. Euro) infolge der Erstanwendung des BilMoG. Gegenläufig wirkte
sich die Verrechnung der Buchwerte des Bestands eigener Aktien (- 82.224 Tsd. Euro)
aus.
Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen in Höhe
von 77.294 Tsd. Euro vorgenommen worden. Von den Rücklagen unterliegt ein Betrag in
Höhe von 1.430 Tsd. Euro einer Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Er betrifft
in voller Höhe die über die Anschaffungskosten hinausgehende Marktbewertung des Deckungsvermögens.
Dem Vorstand sind keine Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien
betreffen, bekannt.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, existieren nicht. Es ist
dem Vorstand nicht bekannt, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte
nicht unmittelbar ausüben.
Gesetzliche Vorschriften über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands
und über die Änderung der Satzung finden sich in den §§ 84, 85 AktG beziehungsweise
§§ 179, 133 AktG. Nach § 7 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand mindestens aus
drei Personen. § 23 Abs. 1 der Satzung bestimmt, dass die Beschlüsse der Hauptversammlung
mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst werden, sofern nicht das Gesetz
zwingend etwas anderes bestimmt. Soweit das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine
Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Kapitals verlangt, genügt nach §
23 Abs. 3 der Satzung die einfache Mehrheit, sofern nicht zwingend eine andere Mehrheit
vorgeschrieben ist.
Der Vorstand ist gemäß § 4 Abs. 5 der Satzung ermächtigt, das Grundkapital bis zum
10. Mai 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber
lautender Stückaktien gegen Bar- und / oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um bis
zu insgesamt 35.840 Tsd. Euro zu erhöhen (genehmigtes Kapital I). Die weiteren Einzelheiten
ergeben sich aus der vorgenannten Satzungsbestimmung.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung um bis zu 44.800
Tsd. Euro, eingeteilt in bis zu Stück 17.500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien,
bedingt erhöht (bedingtes Kapital). Die Einzelheiten ergeben sich aus der vorgenannten
Satzungsbestimmung.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Mai 2010 ist die Gesellschaft gemäß §
71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien zu erwerben. Diese Ermächtigung
gilt bis zum 10. November 2011. Sie ist insgesamt auf einen Anteil von zehn Prozent
des im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals
beschränkt, wobei eigene Aktien in einem Umfang von höchstens fünf Prozent des im
Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals durch
den Einsatz von Call-Optionen erworben werden dürfen. Die Ermächtigung kann unmittelbar
durch die Gesellschaft oder durch ein von der Gesellschaft abhängiges oder in ihrem
Mehrheitsbesitz stehendes Unternehmen oder durch von der Gesellschaft oder von der
Gesellschaft abhängige oder in ihrem Mehrheitsbesitz stehende Unternehmen beauftragte
Dritte ausgeübt werden und erlaubt den Erwerb eigener Aktien im ganzen Umfang oder
in Teilbeträgen sowie den einmaligen oder mehrmaligen Erwerb. Der Erwerb eigener Aktien
kann über die Börse oder mittels eines an sämtliche Aktionäre gerichteten öffentlichen
Kaufangebots oder mittels einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung
zur Abgabe von Verkaufsangeboten oder durch die Ausgabe von Andienungsrechten an die
Aktionäre oder durch den Einsatz von Call-Optionen erfolgen. Die Bedingungen für den
Erwerb werden im Beschluss weiter spezifiziert.
Der Vorstand ist durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Mai 2010 ermächtigt,
mit Zustimmung des Aufsichtsrats bei einer Veräußerung erworbener eigener Aktien durch
ein Angebot an alle Aktionäre den Inhabern der von der Gesellschaft oder einem ihrer
nachgeordneten Konzernunternehmen eventuell ausgegebenen Options- und / oder Wandelanleihen
ein Bezugsrecht auf die Aktien zu gewähren. Der Vorstand ist weiter ermächtigt, erworbene
eigene Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats in anderer Weise als über die Börse
oder durch ein Angebot an sämtliche Aktionäre zu veräußern, wenn die Aktien gegen
Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenkurs von Aktien der Gesellschaft
gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet.
Der Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft ist ferner unter den nachstehenden Voraussetzungen
ermächtigt, erworbene eigene Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats Dritten in anderer
Weise als über die Börse oder mittels Angebot an sämtliche Aktionäre anzubieten und
zu übertragen. Dies kann im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen
daran oder von Unternehmensteilen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen
geschehen. Dies ist außerdem zulässig zur Einführung von Aktien der Gesellschaft an
ausländischen Börsen, an denen sie bisher nicht zum Handel zugelassen sind. Außerdem
dürfen die Aktien Personen zum Erwerb angeboten werden, die im Arbeitsverhältnis zu
der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen oder standen. Außerdem
dürfen die Aktien den Inhabern der von der Gesellschaft oder einem nachgeordneten
Konzernunternehmen der Gesellschaft gemäß der Ermächtigung durch die Hauptversammlung
vom 11. Mai 2010 (TOP 8) begebenen Schuldverschreibungen bei Ausübung ihrer Options-
und / oder Wandlungsrechte und / oder -pflichten gewährt werden.
Weiterhin dürfen die Aktien Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft und Mitgliedern
von Vorständen und Geschäftsführungen der von der Gesellschaft abhängigen Unternehmen
im Sinne von § 17 AktG sowie Personen, die im Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft
oder einem von der Gesellschaft abhängigen Unternehmen im Sinne von § 17 AktG stehen,
mit der Verpflichtung übertragen werden, sie für einen Zeitraum von mindestens zwei
Jahren seit der Übertragung zu halten. Eine solche Übertragung ist nur zulässig, um
bestehende Ansprüche des Übertragungsempfängers auf variable Vergütung an Erfüllungs
statt zu tilgen. Die weiteren Bedingungen der Übertragung werden im Beschluss weiter
spezifiziert. Im Fall der Ausgabe der Aktien an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft
entscheidet allein der Aufsichtsrat der Gesellschaft über die Ausgabe.
Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen Aktien wird gemäß §§ 71
Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 3 und 4 AktG insoweit ausgeschlossen, wie diese Aktien gemäß
der vorstehenden Ermächtigung verwendet werden.
Weiterhin wird der Vorstand ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung
des Aufsichtsrats einzuziehen, ohne dass die Einziehung und ihre Durchführung eines
weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedürfen.
Die Bedingungen der Bezugsrechtsgewährung, Veräußerung, Übertragung beziehungsweise
Einziehung der eigenen Aktien werden in dem Beschluss der Hauptversammlung weiter
spezifiziert.
Zum 31. Dezember 2010 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Bestand
an eigenen Aktien im Sinne von § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG von insgesamt 3 435 075 Stück.
Diese Aktien wurden im Laufe des Geschäftsjahres 2008 für die in dem Hauptversammlungsbeschluss
vom 8. Mai 2008 genannten Zwecke erworben. Der auf diese eigenen Aktien entfallende
Betrag des Grundkapitals beträgt 8.793.792 Euro (4,46 Prozent des Grundkapitals).
Im Juli wurden letztlich 20 610 eigene Aktien an Personen, die im Arbeitsverhältnis
zu der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen, zu einem Preis
von 24,28 Euro je Aktie veräußert. Der auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals
beträgt 52.762 Euro (0,03 Prozent des Grundkapitals).
Zum 31. Dezember 2010 besteht für den HOCHTIEF Pension Trust e. V. kein Bestand an
eigenen Aktien. Wie geplant wurden die 2 100 950 eigenen Aktien im ersten Quartal
zur Schaffung von Liquidität über die Börse veräußert. Dabei betrug der Veräußerungserlös
bei einem durchschnittlichen Preis von 54,20 Euro je Aktie insgesamt 113.869 Tsd.
Euro. Der auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals liegt bei 5.378.432
Euro (3,00 Prozent des Grundkapitals).
Während des Berichtsjahres bestanden folgende konzernweite aktienbasierte Vergütungssysteme
für Führungskräfte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft und nachgeordneter verbundener
Unternehmen:
Im Zusammenhang mit der Veräußerung ihrer Beteiligung an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
durch die RWE Aktiengesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2004 für ausgewählte Führungskräfte
und für die Mitglieder des Vorstands auf Basis eines Beschlusses des Aufsichtsrats
ein Top-Executive-Retention-Plan 2004 (TERP 2004) eingeführt. Damit sollten die Führungskräfte
über die bereits bestehenden Maßnahmen hinaus an das Unternehmen gebunden und ihr
Know-how dadurch gesichert werden. Dieser Plan basiert auf Stock-Appreciation-Rights
(SAR).
Da die ausgegebenen SAR in drei Tranchen zugewachsen sind, lag die Wartezeit zwischen
zwei und vier Jahren. Der Ausübungszeitraum liegt - abhängig von der jeweiligen Tranche
- zwischen sechs und acht Jahren.
Die SAR können nur ausgeübt werden, wenn der zehntägige Durchschnitt (arithmetisches
Mittel) der Börsenschlusskurse der HOCHTIEF-Aktie der zehn dem Ausübungstag vorangehenden
Börsenhandelstage im Vergleich zum Ausgabepreis eine bessere Kursperformance (Steigerung)
aufweist als der MDAX, gemessen als zehntägiger Durchschnitt der Schlusskurse derselben
zehn dem Ausübungstag vorangehenden Börsenhandelstage im Vergleich zum Basispreis
dieses Index (relative Erfolgshürde), und zusätzlich der Börsenschlusskurs der HOCHTIEF-Aktie
am letzten Börsenhandelstag vor dem Ausübungstag den Ausgabepreis um mindestens 25
Prozent übersteigt (absolute Erfolgshürde). Die relative Erfolgshürde braucht nicht
erfüllt zu werden, wenn nach Ablauf der Wartezeit der HOCHTIEF-Durchschnittsbörsenkurs
der zehn dem Ausübungstag vorangehenden Börsenhandelstage den Ausgabepreis um mindestens
30 Prozent überstiegen hat.
Die SAR können bei Erreichen der genannten Erfolgsziele nach Ablauf der Wartezeit
bis auf kurze Sperrfristen vor Bekanntgabe von Unternehmensdaten täglich ausgeübt
werden. Die Anzahl der ausübbaren SAR richtet sich danach, welche Steigerung der HOCHTIEF-Durchschnittsbörsenkurs
gegenüber dem Ausgabepreis innerhalb des Ausübungszeitraums der jeweiligen Tranche
an zehn aufeinanderfolgenden Börsenhandelstagen erreicht hat. Die SAR können bei einer
Steigerung von 35 Prozent insgesamt, bei einer Steigerung von 30 Prozent zu 60 Prozent
und bei einer Steigerung von 25 Prozent zu 25 Prozent ausgeübt werden. Nach Ausübung
der SAR zahlt die gewährende Gesellschaft den Unterschiedsbetrag zwischen dem aktuellen
Börsenkurs und dem Ausgabepreis aus. Während des Ausübungszeitraums ist die Höhe des
Unterschiedsbetrags in Abhängigkeit von dem Ausübungstermin unterschiedlich und so
zeitabhängig auf einen Bruchteil des maximal möglichen Unterschiedsbetrags beschränkt
(Kappungsgrenzen). Am Ende der Laufzeit ist der Unterschiedsbetrag auf 100 Prozent
des Ausgabepreises begrenzt.
Im Geschäftsjahr 2005 wurde für obere Führungskräfte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
und nachgeordneter verbundener Unternehmen sowie für die Mitglieder des Vorstands
auf Basis eines Beschlusses des Aufsichtsrats ein Long-Term-Incentive-Plan 2005 (LTIP
2005) durch die Ausgabe von Stock-Appreciation-Rights (SAR) aufgelegt.
Da der LTIP 2005 mit einer Wartezeit von zwei Jahren und einem anschließenden Ausübungszeitraum
von drei Jahren aufgelegt wurde, endete der Plan im Jahr 2010.
Die SAR konnten nur ausgeübt werden, wenn der zehntägige Durchschnitt (arithmetisches
Mittel) der Börsenschlusskurse der HOCHTIEF-Aktie bis zum Ausübungstag im Vergleich
zum Ausgabepreis an mindestens zehn aufeinanderfolgenden Börsenhandelstagen eine bessere
Kursperformance aufwies als der MDAX, gemessen als zehntägiger Durchschnitt der Schlusskurse
im Vergleich zum Basispreis dieses Index (relative Erfolgshürde), und zusätzlich die
Kapitalrendite RONA (Return on Net Assets) gemäß dem zuletzt gebilligten Konzernabschluss
mindestens zehn Prozent betrug (absolute Erfolgshürde). Die relative Erfolgshürde
brauchte nicht erfüllt zu werden, wenn nach Ablauf der Wartezeit der HOCHTIEF-Durchschnittsbörsenkurs
an zehn aufeinanderfolgenden Börsenhandelstagen den Ausgabepreis um mindestens 20
Prozent überstiegen hat.
Die SAR konnten bei Erreichen der genannten Erfolgsziele nach Ablauf der Wartezeit
bis auf kurze Sperrfristen vor Bekanntgabe von Unternehmensdaten vollständig ausgeübt
werden Nach Ausübung der SAR wurde von der gewährenden Gesellschaft der Unterschiedsbetrag
zwischen dem aktuellen Börsenkurs und dem Ausgabepreis ausgezahlt. Der Unterschiedsbetrag
war auf 100 Prozent des Ausgabepreises begrenzt.
Im Geschäftsjahr 2006 wurde für obere Führungskräfte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
und nachgeordneter verbundener Unternehmen sowie für die Mitglieder des Vorstands
auf Basis eines Beschlusses des Aufsichtsrats ein Long-Term-Incentive-Plan 2006 (LTIP
2006) aufgelegt. Dieser sah neben der Gewährung von Stock-Appreciation-Rights (SAR)
die Ausgabe sogenannter Stock-Awards vor.
Da der SAR-Plan nach einer Wartezeit von zwei Jahren ausgeübt werden konnte, wurde
er bereits im Geschäftsjahr 2008 vollständig ausgeübt. Die Planbedingungen für die
Ausgabe der Stock-Awards sahen vor, dass die Berechtigten nach Ablauf der Wartezeit
von drei Jahren innerhalb eines Ausübungszeitraums von zwei Jahren bei Ausübung für
jeden Stock-Award nach Wahl der HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine HOCHTIEF-Aktie oder
einen Barausgleich in Höhe des Börsenschlusskurses der HOCHTIEF-Aktie des letzten
Börsenhandelstags vor dem Ausübungstag erhielten. Der Gewinn pro Stock-Award war auf
150 Prozent des Börsenschlusskurses vom Vortag des Ausgabetags begrenzt. Der Plan
wurde im Jahr 2010 vollständig ausgeübt.
Im Geschäftsjahr 2007 wurde für obere Führungskräfte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
und nachgeordneter verbundener Unternehmen sowie für die Mitglieder des Vorstands
auf Basis eines Beschlusses des Aufsichtsrats ein Long-Term-Incentive-Plan 2007 (LTIP
2007) aufgelegt. Dieser sieht wie der LTIP 2006 neben der Gewährung von Stock-Appreciation-Rights
(SAR) die Ausgabe sogenannter Stock-Awards vor. Die Planbedingungen für die Gewährung
der SAR und Stock-Awards unterscheiden sich bis auf unwesentliche Detailregelungen
nicht von den Planbedingungen des LTIP 2006. Zu den Planbedingungen des LTIP 2005
unterscheidet sich der Plan für die SAR nur in zwei Punkten:
1. Die relative Erfolgshürde braucht nicht erfüllt zu werden, wenn nach Ablauf der
Wartezeit der HOCHTIEF-Durchschnittsbörsenkurs an zehn aufeinanderfolgenden Börsenhandelstagen
den Ausgabepreis um mindestens zehn Prozent übersteigt.
2. Der Gewinn ist auf 50 Prozent des Ausgabepreises begrenzt.
Der für 2008 zur Ausgabe vorgesehene Long-Term-Incentive-Plan wurde bereits im November
2007 für obere Führungskräfte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft und nachgeordneter verbundener
Unternehmen sowie für die Mitglieder des Vorstands auf Basis eines Beschlusses des
Aufsichtsrats als Long-Term-Incentive-Plan 2008 (LTIP 2008) aufgelegt. Die Planbedingungen
unterscheiden sich nicht von den Planbedingungen des LTIP 2007. Die Laufzeit des Plans
wurde im Vergleich zu den früheren Plänen so verlängert, dass die Ausübungssystematik
trotz der vorgezogenen Ausgabe nicht verändert wird.
Der Aufsichtsrat hat im Mai 2008 die Auflage eines aus drei Tranchen bestehenden und
insgesamt über einen Zeitraum von sieben Jahren laufenden Retention-Stock-Award-Plans
(RSA 2008) für die Mitglieder des Vorstands auf der Basis des LTIP 2008 (Stock-Awards)
beschlossen und die erste Tranche gewährt. Die Planbedingungen der ersten Tranche
unterscheiden sich vom LTIP 2008 (Stock-Awards) nur in Bezug auf die Kappungsgrenze,
die bei der ersten Tranche des RSA 2008 bei 160 Euro pro Stock-Award liegt. Im März
2009 wurde die zweite Tranche gewährt. Die Planbedingungen der zweiten Tranche unterscheiden
sich vom LTIP 2008 (Stock-Awards) nur in der um ein Jahr nach hinten verschobenen
Laufzeit sowie in Bezug auf die Kappungsgrenze, die bei der zweiten Tranche bei 66,50
Euro pro Stock-Award liegt. Im März 2010 wurde die dritte Tranche gewährt. Die Planbedingungen
der dritten Tranche unterscheiden sich vom LTIP 2008 (Stock-Awards) nur in der um
zwei Jahre nach hinten verschobenen Laufzeit sowie in Bezug auf die Kappungsgrenze,
die bei der dritten Tranche bei 133,12 Euro pro Stock-Award liegt.
Der Vorstand hat darüber hinaus im Juni 2008 für ausgewählte Führungskräfte die Auflage
eines Top-Executive-Retention-Plans (TERP 2008) beschlossen.
Auch dieser Plan basiert auf Stock-Awards und besteht aus drei Tranchen. Im Juli 2008
wurde die erste Tranche, im Juli 2009 die zweite Tranche und im Juli 2010 die dritte
Tranche gewährt.
Die Laufzeit des Plans beträgt insgesamt zehn Jahre. Die Wartezeit liegt nach Zuteilung
der jeweiligen Tranche bei drei Jahren. Der Ausübungszeitraum liegt - abhängig von
der jeweiligen Tranche - zwischen fünf und sieben Jahren.
Die Planbedingungen sehen vor, dass die Berechtigten für jeden Stock-Award nach Ablauf
der jeweiligen Wartezeit und nach Wahl der HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine HOCHTIEF-Aktie
oder einen Barausgleich in Höhe des Börsenschlusskurses der HOCHTIEF-Aktie des letzten
Börsenhandelstags vor dem Ausübungstag erhalten. Der Gewinn ist in den einzelnen Jahren
des Ausübungszeitraums auf eine Kappungsgrenze beschränkt. Diese Kappungsgrenze steigt
jährlich an und ist am Ende der Laufzeit auf einen Maximalgewinn begrenzt. Der Maximalgewinn
wurde für die erste Tranche auf 160 Euro, für die zweite Tranche auf 81,65 Euro und
für die dritte Tranche auf 166,27 Euro pro Stock-Award festgelegt.
Im Geschäftsjahr 2009 wurde für obere Führungskräfte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
und nachgeordneter verbundener Unternehmen sowie für die Mitglieder des Vorstands
auf Basis eines Beschlusses des Aufsichtsrats ein Long-Term-Incentive-Plan 2009 (LTIP
2009) aufgelegt. Die Planbedingungen unterscheiden sich bis auf unwesentliche Detailregelungen
nicht von den Planbedingungen des LTIP 2008. Der Gewinn pro Stock-Award ist auf 40,10
Euro begrenzt.
Im Geschäftsjahr 2010 wurde für obere Führungskräfte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
und nachgeordneter verbundener Unternehmen sowie für die Mitglieder des Vorstands
auf Basis eines Beschlusses des Aufsichtsrats ein Long-Term-Incentive-Plan 2010 (LTIP
2010) aufgelegt. Die Planbedingungen unterscheiden sich - bis auf die Verlängerung
der Wartezeit bei den SAR von zwei auf vier Jahren - nicht wesentlich von den Planbedingungen
des LTIP 2009. Der Gewinn pro Stock-Award ist auf 81,83 Euro begrenzt.
Die Ausübungsbedingungen aller aufgelegten Pläne sehen vor, dass bei Ausübung der
SAR oder Stock-Awards - und bei Vorliegen aller anderen hierzu erforderlichen Voraussetzungen
- die HOCHTIEF Aktiengesellschaft grundsätzlich ein Wahlrecht hat, anstelle der Auszahlung
des Gewinns auch HOCHTIEF-Aktien zu liefern. Soweit die Bezugsberechtigten nicht bei
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beschäftigt sind, werden die mit der Ausübung entstehenden
Aufwendungen durch das jeweilige verbundene Unternehmen getragen.
Für die vorstehend genannten aktienbasierten Vergütungspläne waren zum Bilanzstichtag
Rückstellungen in Höhe von 34.994 Tsd. Euro (Vorjahr 20.423 Tsd. Euro) passiviert.
Der Gesamtaufwand für die genannten Pläne betrug im Berichtsjahr 21.045 Tsd. Euro
(Vorjahr 23.356 Tsd. Euro) Der innere Wert der zum Ende der Berichtsperiode ausübbaren
SAR belief sich auf 1.088 Tsd. Euro (Vorjahr 3.042 Tsd. Euro).
Für die Pläne sind bislang die folgenden Stückzahlen an SAR beziehungsweise Stock-Awards
ausgegeben worden, verfallen oder ausgeübt worden:
|
|
Ursprünglich ausgegeben | Stand 31.12.2009 | 2010 neu gewährt | 2010 verfallen | 2010 ausgeübt | Stand 31.12.2010 |
| TERP 2004 | 1 853 901 | 147 567 | - | - | 138 600 | 8 967 |
| LTIP 2005 | 885 150 | 2 700 | - | 1 700 | 1 000 | - |
| LTIP 2006 - Stock-Awards | 165 243 | 28 957 | - | - | 28 957 | - |
| LTIP 2007 - SAR | 430 450 | 365 050 | - | 500 | 137 350 | 227 200 |
| LTIP 2007 - Stock-Awards | 110 650 | 99 350 | - | 200 | 65 700 | 33 450 |
| LTIP 2008 - SAR | 304 575 | 276 120 | - | 3 375 | - | 272 745 |
| LTIP 2008 - Stock-Awards | 101 985 | 93 610 | - | 1 300 | - | 92 310 |
| TERP 2008 erste Tranche | 130 900 | 121 300 | - | - | - | 121 300 |
| TERP 2008 zweite Tranche | 359 000 | 346 400 | - | 17 100 | - | 329 300 |
| TERP 2008 dritte Tranche | 174 100 | - | 174 100 | - | - | 174 100 |
| RSA 2008 erste Tranche | 122 012 | 122 012 | - | - | - | 122 012 |
| RSA 2008 zweite Tranche | 347 478 | 347 478 | - | - | - | 347 478 |
| RSA 2008 dritte Tranche | 146 884 | - | 146 884 | - | - | 146 884 |
| LTIP 2009 - SAR | 414 000 | 406 500 | - | 3 900 | - | 402 600 |
| LTIP 2009 - Stock-Awards | 273 400 | 266 500 | - | 7 300 | - | 259 200 |
| LTIP 2010 - SAR | 353 200 | - | 353 200 | 2 300 | - | 350 900 |
| LTIP 2010 - Stock-Awards | 166 000 | - | 166 000 | 1 100 | - | 164 900 |
Die betriebliche Altersversorgung bei der HOCHTIEF Aktiengesellschaft setzt sich aus
einer Basisversorgung in Form eines beitragsorientierten Bausteinsystems und einer
unter-nehmenserfolgsabhängigen Aufbauversorgung zusammen. Der Rentenbaustein für die
Basisversorgung hängt vom Einkommen ab und vom Lebensalter des Beschäftigten ("Verrentungsfaktor")
sowie von einem allgemeinen Versorgungsbeitrag, der durch die HOCHTIEF Aktiengesellschaft
alle drei Jahre geprüft wird. Der Rentenbaustein für die Aufbauversorgung ist abhängig
von der Entwicklung des Ergebnisses nach Steuern gemäß IFRS. Hieraus können bis 20
Prozent der Basisversorgung zusätzlich erzielt werden. Die bis zum 31. Dezember 1999
geltende Versorgungsregelung sah tarifabhängige Leistungsgruppenbeträge vor. Diese
wurden in Form von "Initialbausteinen" in das neue Versorgungssystem integriert. Die
Leistung umfasst eine Altersrente, eine Invalidenrente sowie eine Hinterbliebenenrente.
Die Höhe der Rückstellung wird nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet,
für die Schätzungen unumgänglich sind. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden
die Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck verwendet. Des Weiteren liegen
der Berechnung folgende versicherungsmathematischen Prämissen zugrunde:
| (In Prozent) | 2010 |
| Abzinsungsfaktor | 5,17 |
| Gehaltssteigerungsrate | 2,75 |
| Rentensteigerungsrate | 1,75 |
Zur Finanzierung von Pensionszahlungen wurde bei der HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein
Contractual-Trust-Arrangement (CTA) gegründet. Die übertragenen Vermögensgegenstände
werden treuhänderisch durch den HOCHTIEF Pension Trust e. V. verwaltet und dienen
ausschließlich der Finanzierung der Pensionsverpflichtungen. Übertragene Barmittel
werden am Kapitalmarkt nach Maßgabe der im Treuhandvertrag vereinbarten Anlagegrundsätze
investiert. Die Vermögensgegenstände des Pensionsfonds erfüllen genauso wie an die
Mitarbeiter verpfändete Rückdeckungsversicherungen und Fondsanteile aus der Entgeltumwandlung
der Mitarbeiter die Anforderungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Demnach sind der beizulegende
Zeitwert der Vermögensgegenstände mit dem Wert der Pensionsverpflichtungen und die
Erträge aus diesen Vermögensgegenständen mit den Aufwendungen der Pensionsverpflichtungen
zu saldieren. Die Saldierung erfolgt getrennt nach der Art der Pensionszusage. Je
nachdem, ob eine Über- oder Unterdeckung vorliegt, kann es zu einem aktivischen oder
passivischen Ausweis in der Bilanz kommen.
In der Bilanz zum 31. Dezember 2010 wurde folgende Verrechnung vorgenommen:
| (In Tsd. EUR) | Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | Gesamt |
| Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | - 274.823 | - 9.792 | - 284.615 |
| Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) |
353.297 | 9.559 | 362.856 |
| Saldo | 78.474 | - 233 | 78.241 |
| Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) |
354.818 | 9.334 | 364.152 |
Der Aufwand aus Pensionsverpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:
| (In Tsd. EUR) | 2010 |
| Aufwand für Altersversorgung | 5.165 |
| Personalaufwand | 5.165 |
| Zinsaufwand aus der Aufzinsung und der Änderung des Abzinsungssatzes | 16.407 |
| Verrechnete Erträge aus dem Deckungsvermögen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) | -10.145 |
| Zinsergebnis | 6.262 |
| Gesamtaufwand | 11.427 |
Die verrechneten Erträge aus dem Deckungsvermögen enthalten mit 1.324 Tsd. Euro Erträge
aus einer über die Anschaffungskosten hinausgehenden Bewertung zum beizulegenden Zeitwert.
Dieser Wert wird je nach Art des Deckungsvermögens aus Börsenkursen, Bankauszügen
und Versicherungsmitteilungen abgeleitet.
Die laufenden Leistungen für die Pensionszahlungen beliefen sich im Berichtsjahr auf
22.452 Tsd. Euro (Vorjahr 22.278 Tsd. Euro).
| (In Tsd. EUR) | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Steuerrückstellungen | 11.871 | 11.952 |
| Übrige sonstige Rückstellungen | 141.232 | 83.292 |
|
|
153.103 | 95.244 |
Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Risiken im Immobilien- und Beteiligungsbereich,
nicht an anderer Stelle berücksichtigte drohende Verluste aus schwebenden Geschäften,
interne und externe Jahresabschlusskosten, Stock-Appreciation-Rights (SAR) sowie Stock-Awards,
ausstehenden Urlaub von Mitarbeitern, Kosten der Altersteilzeit, Schadensersatzleistungen
und andere ungewisse Verbindlichkeiten.
| (In Tsd. EUR) | 31.12.2010 | Davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr |
31.12.2009 | Davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr |
| Verbindlichkeiten.gegenüber Kreditinstituten | 1.300.002 | 33.002 | 1.096.189 | 69.189 |
| Erhaltene Anzahlungen | - | - | 19.252 | 19.252 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 32.130 | 31.181 | 3.029 | 3.029 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 456.385 | 456.017 | 475.115 | 474.655 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.172 | 1.172 | 1.172 | 1.172 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 45.361 | 42.432 | 41.954 | 38.641 |
| davon aus Steuern | (24.540) | (24.540) | (17.094) | (17.094) |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | (72) | (72) | (70) | (70) |
|
|
1.835.050 | 563.804 | 1.636.711 | 605.938 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten mit 240.000 Tsd. Euro ein
am 26. Mai 2010 von HOCHTIEF am Markt platziertes Schuldscheindarlehen, das aus zwei
Tranchen zu 59.500 Tsd. Euro und zu 180.500 Tsd. Euro besteht. Das Darlehen hat eine
fünfjährige Laufzeit und wird mit dem Sechs-monats-EURIBOR zuzüglich einer angemessenen
Marge verzinst. Im Vorjahr hat HOCHTIEF insgesamt vier Schuldscheindarlehen mit einem
Gesamtvolumen von 300.000 Tsd. Euro und hälftig aufgeteilten Laufzeiten von drei und
fünf Jahren mit zum Teil fixer und zum Teil variabler Verzinsung abgeschlossen. Die
Verzinsung der einzelnen Schuldscheindarlehen entspricht dabei den zum Zeitpunkt des
Abschlusses geltenden Marktbedingungen. Des Weiteren sind in dieser Position mit 250.000
Tsd. Euro zwei weitere im Jahr 2008 aufgenommene Schuldscheindarlehen enthalten. Davon
hat ein Darlehen einen Nominalwert von 200.000 Tsd. Euro mit einer Laufzeit von fünf
Jahren, das zweite beläuft sich auf nominal 50.000 Tsd. Euro und hat eine Laufzeit
von sieben Jahren. Beide Darlehen werden mit dem Sechsmonats-EURIBOR zuzüglich einer
angemessenen Marge verzinst.
Im Jahr 2005 hat die HOCHTIEF Aktiengesellschaft mit einem internationalen Bankenkonsortium
eine syndizierte Barkreditlinie über 600.000 Tsd. Euro abgeschlossen. Die Inanspruchnahme
beläuft sich unverändert zum Vorjahr auf 477.000 Tsd. Euro. Die Verzinsung beruht
auf dem jeweiligen, von der Laufzeit der Ziehung abhängigen EURIBOR zuzüglich einer
angemessenen Marge. Die Barkreditlinie läuft bis zum 22. November 2012.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen
aus dem Konzernfinanzverkehr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten
aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit
sowie andere Verbindlichkeiten außerhalb des Lieferungs- und Leistungsverkehrs und
andere Verpflichtungen.
Verbindlichkeiten in Höhe von - Tsd. Euro (Vorjahr 50.000 Tsd. Euro) haben eine Restlaufzeit
von mehr als fünf Jahren.
| (In Tsd. EUR) | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Verpflichtungen aus Bürgschaften und Patronatserklärungen | 1.140.920 | 1.165.639 |
| davon für verbundene Unternehmen | (1.091.776) | (1.120.419) |
Die Haftungsverhältnisse waren überwiegend zur Sicherung aufgenommener Bankkredite,
für Vertragserfüllungen, Gewährleistungsverpflichtungen und Vorauszahlungen gegeben.
Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bürgte am Bilanzstichtag im Wesentlichen für Beteiligungsgesellschaften
und Arbeitsgemeinschaften. Nach unserer Einschätzung können alle Gesellschaften ihre
zugrunde liegenden Verpflichtungen erfüllen, sodass die HOCHTIEF Aktiengesellschaft
voraussichtlich nicht in Anspruch genommen wird.
Im Geschäftsjahr 2009 wurden 400 Mio. Euro des 2007 abgeschlossenen syndizierten Avalkredits
über zwei Mrd. Euro der HOCHTIEF Aktiengesellschaft in eine Barkreditlinie umgewandelt
und ein Teilbetrag in Höhe von 100 Mio. Euro der ursprünglichen Darlehensvaluta an
das Bankenkonsortium zurückgegeben, wodurch das Gesamtvolumen auf 1,9 Mrd. Euro sowie
das für Avale nutzbare Volumen auf 1,5 Mrd. Euro reduziert wurde. Diese Barkreditlinie
ist bis zum 31. Dezember 2010 nicht in Anspruch genommen worden. Zudem besteht für
die HOCHTIEF Aktiengesellschaft die Option zur Umwandlung dieser Barkreditlinie in
eine Avalkreditlinie in gleicher Höhe. Der Kreditrahmen ermöglicht die Bereitstellung
von Bürgschaften für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit vornehmlich der Unternehmensbereiche
HOCHTIEF Europe, HOCHTIEF Concessions und HOCHTIEF Real Estate. Der syndizierte Avalkredit
hat eine Ursprungslaufzeit von fünf Jahren, die am 24. Oktober 2012 endet, und wurde
zum 31. Dezember 2010 mit 1,21 Mrd. Euro (Vorjahr 1,07 Mrd. Euro) in Anspruch genommen.
Daneben bestehen für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft weitere Avalkreditlinien mit
einem Gesamtbetrag von 1,14 Mrd. Euro (Vorjahr 0,93 Mrd. Euro) bei Versicherungsgesellschaften
und Banken. Diese sind zum 31. Dezember 2010 mit 0,68 Mrd. Euro (Vorjahr 0,67 Mrd.
Euro) in Anspruch genommen.
Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat zugunsten amerikanischer Versicherungsgesellschaften
eine unbegrenzte Garantie für Verpflichtungen der Turner- und der Flatiron-Gruppe
im Rahmen des sogenannten Bondings ausgelegt. Dieses in den USA gesetzlich vorgesehene
Sicherungsmittel garantiert die Erfüllung von Projekten der öffentlichen Hand. Weiterhin
kommt es bei ausgewählten sonstigen Kunden zum Einsatz. Das gesamte Bondingvolumen
beläuft sich auf 6.256 Mio. US-Dollar (Vorjahr 5.236 Mio. US-Dollar). Die Ausnutzung
des Bondingvolumens betrug im Berichtsjahr 4.084 Mio. US-Dollar (Vorjahr 4.628 Mio.
US-Dollar). Eine Inanspruchnahme aus dieser HOCHTIEF-Garantie ist in der Vergangenheit
nicht erfolgt und wird zurzeit für die Zukunft auch nicht erwartet.
Darüber hinaus haftet die HOCHTIEF Aktiengesellschaft für Joint-Venture-Garantien
der Flatiron Construction Corp. höchstens in Höhe der Auftragswerte. Diese betrugen
zum 31. Dezember 2010 916.667 Tsd. Euro (Vorjahr 621.165 Tsd. Euro).
Wie im Vorjahr unterliegen die Wertpapiere des Umlaufvermögens keinen Verfügungsbeschränkungen.
Im Rahmen der sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Abnahmeverpflichtungen
aus langfristigen Lieferungs- und Leistungsverträgen in Höhe von 175.070 Tsd. Euro
(Vorjahr 205.294 Tsd. Euro) Dabei handelt es sich um Verpflichtungen aus langfristigen
Mietverträgen. Diesen stehen erwartete Mieterträge in Höhe von 130.713 Tsd. Euro (Vorjahr
148.962 Tsd. Euro) gegenüber.
Darlehensverbindlichkeiten mit einem Nominalvolumen von 1.126.500 Tsd. Euro (Vorjahr
958.500 Tsd. Euro) werden durch insgesamt 19 (Vorjahr 16) Zinsswaps besichert und
bilden mit diesen bilanziell eine Bewertungseinheit. Die Höhe des Nominalvolumens
erlaubt Rückschlüsse auf den Umfang des Einsatzes von Derivaten, gibt aber nicht das
Risiko aus dem Einsatz von Derivaten wieder. Aufgrund der überwiegenden Übereinstimmung
der "Critical Terms" in den Verträgen der jeweiligen Grund- und Sicherungsgeschäfte
ist das Risiko annähernd vollständig abgesichert. Der beizulegende Zeitwert der Zinsswaps
berechnet sich aus den - auf Basis der am Bewertungsstichtag geltenden Zinskurve -
erwarteten abgezinsten zukünftigen Zahlungsströmen. Der Ausgleich der gegenläufigen
Zahlungsströme erfolgt je nach Restlaufzeit des Grund- und des zugehörigen Sicherungsgeschäfts
in den folgenden drei bis 54 Monaten. Drei der Zinsswaps wurden mit identischer Ausgestaltung
gegenläufig mit einem verbundenen Unternehmen abgeschlossen. Diese haben zum 31. Dezember
2010 einen positiven Marktwert in Höhe von 17.373 Tsd. Euro (Vorjahr 16.504 Tsd. Euro).
Des Weiteren wurde in einem Fall eine mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Darlehensverlängerung
in eine Bewertungseinheit einbezogen.
Zur Absicherung unserer aktienbasierten Vergütungspläne bestehen jeweils acht Aktientermingeschäfte
und Aktienoptionen. Der Marktwert der Aktientermingeschäfte belief sich zum 31. Dezember
2010 saldiert auf 46.281 Tsd. Euro (Vorjahr 40.320 Tsd. Euro); der der Aktienoptionsgeschäfte
betrug saldiert 2.887 Tsd. Euro (Vorjahr 933 Tsd. Euro) Der Buchwert der Aktienoptionsgeschäfte
beträgt saldiert 4.227 Tsd. Euro (Vorjahr 1.449 Tsd. Euro) und ist in den sonstigen
Vermögensgegenständen beziehungsweise sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. Für Aktientermingeschäfte
und Aktienoptionen, die am 31. Dezember 2010 einen negativen Marktwert aufweisen,
wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von
3.513 Tsd. Euro (Vorjahr 2.778 Tsd. Euro) gebildet. Die im Zusammenhang mit diesen
Derivaten entstandenen Aufwendungen und Erträge werden im Personalaufwand ausgewiesen.
Zur Absicherung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden Devisentermingeschäfte
in derselben Währung und mit der gleichen Laufzeit wie das jeweilige Grundgeschäft
abgeschlossen. Der Marktwert der zur Fremdwährungskurssicherung abgeschlossenen Devisentermingeschäfte
ergibt sich jeweils als Barwert der unter Berücksichtigung der vertraglich vereinbarten
Terminkurse beziehungsweise des Terminkurses am Bilanzstichtag ermittelten Zahlungsströme.
Der saldierte Marktwert der Devisentermingeschäfte lag zum Bilanzstichtag bei 862
Tsd. Euro (Vorjahr - Tsd. Euro). Für Devisentermingeschäfte mit negativem Marktwert
wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von
320 Tsd. Euro (Vorjahr - Tsd. Euro) gebildet. Des Weiteren wurden Fremdwährungsverbindlichkeiten
mit einem Nominalvolumen von 16.095 Tsd. Euro (Vorjahr 37.170 Tsd. Euro) gegen Währungsschwankungen
abgesichert, bei denen Grund- und Sicherungsgeschäft jeweils eine bilanzielle Bewertungseinheit
bilden. Der Ausgleich der gegenläufigen Wertänderungen beziehungsweise Zahlungsströme
erfolgt je nach Restlaufzeit des Grund- und des zugehörigen Sicherungsgeschäfts in
den folgenden fünf bis 18 Monaten.
Die Umsatzerlöse der HOCHTIEF Aktiengesellschaft stehen im Zusammenhang mit der Ausübung
der Holdingfunktion. Außerdem werden hier noch Umsatzerlöse aus Bauprojekten in Höhe
von 128.855 Tsd. Euro (Vorjahr 131.521 Tsd. Euro) ausgewiesen, die im Zusammenhang
mit der Ausgliederung des Baugeschäfts in die rechtlich selbstständige HOCHTIEF Construction
AG aus organisatorischen Gründen bei der HOCHTIEF Aktiengesellschaft abgewickelt werden.
Von den Umsatzerlösen wurden 128.484 Tsd. Euro (Vorjahr 118.532 Tsd. Euro) im Ausland
erzielt.
Diese Position enthält hauptsächlich Erträge aus der Wertaufholung abgeschriebener
Forderungen, der Auflösung von Rückstellungen, der Zuschreibung von Wertpapieren des
Umlaufvermögens, dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens sowie Konzernumlagen.
Des Weiteren werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen 12.029 Tsd. Euro Währungskursgewinne
ausgewiesen. Im Vorjahr waren in dieser Position zusätzlich Erträge aus dem Verkauf
eigener Aktien enthalten.
| (In Tsd. EUR) | 2010 | 2009 |
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 1.518 | 7.495 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 129.187 | 127.933 |
|
|
130.705 | 135.428 |
| (In Tsd. EUR) | 2010 | 2009 |
| Löhne und Gehälter | 68.286 | 79.292 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung | 6.734 | 6.895 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 5.553 | 19.787 |
|
|
80.573 | 105.974 |
| (Jahresdurchschnitt) | 2010 | 2009 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 8 | 8 |
| Angestellte | 620 | 627 |
|
|
628 | 635 |
| (In Tsd. EUR) | 2010 | 2009 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 7.138 | 1.844 |
| Sachanlagen | 2.616 | 1.864 |
|
|
9.754 | 3.708 |
Die Abschreibungen betreffen mit 8.477 Tsd. Euro (Vorjahr 3.668 Tsd. Euro) planmäßige
und mit 1.277 Tsd. Euro (Vorjahr 40 Tsd. Euro) außerplanmäßige Abschreibungen. Die
außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen mit 250 Tsd. Euro (Vorjahr 40 Tsd. Euro)
auf immaterielle Vermögensgegenstände und mit 1.027 Tsd. Euro (Vorjahr - Tsd. Euro)
auf Sachanlagen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend Zuführungen zu Rückstellungen
für Risiken im Beteiligungsbereich, Mieten und Pachten, Beratungskosten, Gerichts-,
Anwalts- und Notarkosten, Reise- und Werbungskosten, Forschungs- und Entwicklungskosten,
Versicherungsprämien, Jahresabschlusskosten sowie weitere, nicht an anderer Stelle
auszuweisende Sozialleistungen. Des Weiteren enthält diese Position mit 1.943 Tsd.
Euro Währungsverluste. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen
sonstigen Steuern belaufen sich auf 3.307 Tsd. Euro (Vorjahr 2.081 Tsd. Euro).
| (In Tsd. EUR) | 2010 | 2009 |
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 318.550 | 157.334 |
| Erträge aus Beteiligungen | 3 | 74.079 |
| davon von verbundenen Unternehmen | (3) | (74.078) |
| Aufwendungen aus Verlustübernahmen | -35.929 | -30.091 |
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 37.658 | 36.174 |
| davon von verbundenen Unternehmen | (37.651) | (36.168) |
|
|
320.282 | 237.496 |
| (In Tsd. EUR) | 2010 | 2009 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 41.637 | 49.362 |
| davon von verbundenen Unternehmen | (34.117) | (34.728) |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -107.582 | -82.561 |
| davon an verbundene Unternehmen | (-19.376) | (-16.420) |
| davon aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen | (-7.306) | (-) |
|
|
-65.945 | - 33.199 |
Diese Position in Höhe von 1.406 Tsd. Euro (Vorjahr 50.605 Tsd. Euro) enthält Abschreibungen
auf sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens. Im Vorjahr waren hier auch Abschreibungen
auf Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen.
Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von 64.089 Tsd. Euro resultiert aus der Erstanwendung
des BilMoG. Dabei entfallen die außerordentlichen Erträge mit 55.782 Tsd. Euro auf
die Marktbewertung von Deckungsvermögen und mit 8.958 Tsd. Euro auf die Änderung der
Bewertung der Pensionsrückstellungen. Des Weiteren ergaben sich außerordentliche Erträge
in Höhe von 34 Tsd. Euro aus der Bewertungsänderung der Rückstellung für Altersteilzeit.
Demgegenüber sind die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 685 Tsd. Euro auf
die geänderte Abzinsung langfristiger Rückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank
vorgeschriebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre zurückzuführen.
In dieser Position sind Ertragsteuern auf ausländische Gewinnanteile enthalten. Die
sonstigen Steuern werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Das System der Vorstandsvergütung ist auf eine langfristige und nachhaltige Unternehmensführung
ausgerichtet. Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat festgesetzt.
Auch das Vergütungssystem für den Vorstand wird vom Aufsichtsrat beschlossen und regelmäßig
überprüft. Der Personalausschuss des Aufsichtsrats bereitet die entsprechenden Beschlussfassungen
des Aufsichtsratsplenums vor.
Das Vergütungssystem wurde von der ordentlichen Hauptversammlung am 11. Mai 2010 mit
großer Mehrheit gebilligt.
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus festen und variablen, erfolgsorientierten
Bezügen. Die festen Bezüge werden als leistungsunabhängige Grundvergütung monatlich
als Gehalt ausgezahlt; darüber hinaus erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen
in Form von Sachbezügen. Diese bestehen hauptsächlich aus dem nach steuerlichen Richtlinien
anzusetzenden Wert der privaten Nutzung der Dienstwagen und vermögenswerter Vorteile.
Die erfolgsorientierten Bezüge sind abhängig vom Konzerngewinn und von der persönlichen
Leistung der Vorstandsmitglieder.
Bei einer Zielerreichung von 100 Prozent setzen sich die Gesamtbarbezüge zu jeweils
etwa 50 Prozent aus den festen und den erfolgsorientierten Bezügen zusammen. Die erfolgsorientierten
Bezüge bestehen aus der Unternehmenstantieme (Anteil 60 Prozent) und einer individuellen
Tantieme (Anteil 40 Prozent) - bei einer angenommenen Zielerreichung von jeweils 100
Prozent. Die Kappungsgrenze der erfolgsorientierten Bezüge liegt bei 200 Prozent.
Ferner gehören zur Vergütung der Vorstandsmitglieder Pensionszusagen und sonstige
Zusagen für den Fall der Beendigung der Tätigkeit sowie die Beteiligung an variablen
Vergütungskomponenten des Konzerns mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter.
Für die Wahrnehmung konzerninterner Mandate sind im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von
35 Tsd. Euro an Dr. Noe sowie weitere nachberechnete erfolgsorientierte Bezüge für
das Geschäftsjahr 2009 in Höhe von 719 Tsd. Euro (davon an Dr. Lütkestratkötter 314
Tsd. Euro, Dr. Lohr 126 Tsd. Euro, Dr. Noé 126 Tsd. Euro, Dr. Rohr 83 Tsd. Euro und
Dr. Stieler 70 Tsd. Euro) gewährt worden.
| (In Tsd. EUR) | Feste Bezüge | Erfolgsorientierte Bezüge | Sachbezüge | |||
| Dr. Lütkestratkötter | 816 | (785) | 1. 065 | (819) | 46 | (62) |
| Dr. Lohr | 544 | (523) | 710 | (546) | 36 | (35) |
| Dr. Noé | 544 | (523) | 710 | (546) | 42 | (61) |
| Dr. Rohr | 544 | (523) | 710 | (546) | 28 | (29) |
| Dr. Stieler | 544 | (436) | 710 | (455) | 25 | (20) |
| Vorstand gesamt | 2.992 | (2.790)* | 3.905 | (2.912)* | 177 | (207)* |
| (In Tsd. EUR) | Gesamt | |
| Dr. Lütkestratkötter | 1.927 | (1.666) |
| Dr. Lohr | 1.290 | (1.104) |
| Dr. Noé | 1.296 | (1.130) |
| Dr. Rohr | 1.282 | (1.098) |
| Dr. Stieler | 1.279 | (911) |
| Vorstand gesamt | 7.074 | (5.909)* |
|
|
LTIP 2010 | RSA 2008 dritte Tranche | ||||
|
|
Stock-Appreciation-Rights | Stock-Awards |
|
|
|
|
|
|
Anzahl | Wert in Tsd. EUR* | Anzahl | Wert in Tsd. EUR* | Anzahl | Wert in Tsd. EUR* |
| Dr. Lütkestratkötter | 18 800 | 161 | 9 800 | 392 | 40 060 | 1.871 |
| Dr. Lohr | 12 500 | 107 | 6 500 | 260 | 26 706 | 1.247 |
| Dr. Noé | 12 500 | 107 | 6 500 | 260 | 26 706 | 1.247 |
| Dr. Rohr | 12 500 | 107 | 6 500 | 260 | 26 706 | 1.247 |
| Dr. Stieler | 12 500 | 107 | 6 500 | 260 | 26 706 | 1.247 |
| Vorstand gesamt | 68 800 | 589 | 35 800 | 1.432 | 146 884 | 6.859 |
|
|
Aufwand 2010 (2009) aus Long-Term-Incentive-Planen | |
|
|
Wert in Tsd. EUR | |
| Dr. Lütkestratkötter | 3.786 | (4.312) |
| Dr. Lohr | 2.444 | (1.612) |
| Dr. Noé | 2.610 | (2.561) |
| Dr. Rohr | 2.503 | (3.033) |
| Dr. Stieler | 1.725 | (767) |
| Vorstand gesamt | 13.068 | (12.285)** |
*
Wert zum Gewährungszeitpunkt laut finanzmathematischem Gutachten
**
Vorjahreswerte ohne Werte für das im Geschäftsjahr 2009 ausgeschiedene Vorstandsmitglied
Albrecht Ehlers (1.767 Tsd. Euro)
***
Vorjahreswerte ohne Werte für das im Geschäftsjahr 2009 ausgeschiedene Vorstandsmitglied
Albrecht Ehlers (242 Tsd. Euro)
****
Vorjahreswerte ohne Werte für das im Geschäftsjahr 2009 ausgeschiedene Vorstandsmitglied
Albrecht Ehlers (1.489 Tsd. Euro)
Zur Vergütung der Vorstandsmitglieder gehört außerdem die Teilnahme an den Long-Term-Incentive-Plänen
(LTIP) der Gesellschaft. Dabei handelt es sich um die Gewährung von sogenannten Stock-Appreciation-Rights
(Wertsteigerungsrechte) und Stock-Awards (virtuelle Aktienrechte).
Die Stock-Appreciation-Rights 2010 gewähren den Mitgliedern des Vorstands bei Erreichung
der Ausübungshürden nach Ablauf der Wartezeit von vier Jahren innerhalb des jeweiligen
dreijährigen Ausübungszeitraums einen Zahlungsanspruch gegen die Gesellschaft. Dessen
Höhe hängt von der Entwicklung des Börsenkurses innerhalb der Warte- und Ausübungszeit
ab. Ferner müssen relative sowie absolute Erfolgshürden, deren nachträgliche Änderung
ausgeschlossen ist, erfüllt sein.
Die Planbedingungen der Stock-Awards 2010 sehen vor, dass die Berechtigten für jeden
Stock-Award nach Ablauf der Wartezeit von jeweils drei Jahren innerhalb des jeweiligen
zweijährigen Ausübungszeitraums einen Zahlungsanspruch in Höhe des Börsenschlusskurses
der HOCHTIEF-Aktie des letzten Börsenhandelstags vor dem Ausübungstag haben.
Die dritte und letzte Tranche des im Mai 2008 aufgelegten Retention-Stock-Award-Plans
(RSA 2008) wurde - wie 2008 bereits beschlossen - 2010 gewährt. Die erste Tranche
wurde bereits 2008 und die zweite Tranche 2009 gewährt.
Die Ansprüche sind für alle Long-Term-Incentive-Pläne auf einen Maximalwert begrenzt,
damit die Höhe auch im Fall von außerordentlichen beziehungsweise nicht vorhersehbaren
Entwicklungen angemessen bleibt.
Im Rahmen der aufgelegten Pläne haben auch obere Führungskräfte Stock-Appreciation-Rights
und Stock-Awards erhalten.
Der Anhang enthält auf den Seiten 16 bis 19 zusätzliche Einzelheiten zu den Plänen.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden die Stock-Awards aus dem LTIP 2007 von allen Mitgliedern
des Vorstands vollständig ausgeübt. Die Auszahlung betrug 1.740 Tsd. Euro (davon an
Dr. Lütkestratkötter 609 Tsd. Euro, Dr. Lohr 329 Tsd. Euro, Dr. Noé 401 Tsd. Euro
und Dr. Rohr 401 Tsd. Euro). Darüber hinaus wurden die noch nicht ausgeübten Stock-Appreciation-Rights
aus dem LTIP 2007 in Höhe von 606 Tsd. Euro (davon an Dr. Lütkestratkötter 257 Tsd.
Euro, Dr. Noé 161 Tsd. Euro und Dr. Rohr 188 Tsd. Euro) ausgeübt. Die noch nicht ausgeübten
Stock-Appreciation-Rights des TERP 2004 wurden 2010 ebenfalls vollständig ausgeübt.
Die Auszahlung betrug 2.415 Tsd. Euro (davon an Dr. Lütkestratkötter 652 Tsd. Euro
und Dr. Noé 1.763 Tsd. Euro).
Der Vorstand erhielt für das Geschäftsjahr 2010 feste Bezüge von insgesamt 2.992 Tsd. Euro, erfolgsorientierte Bezüge von insgesamt 3.905 Tsd. Euro und Sachbezüge von insgesamt 177 Tsd. Euro. Außerdem wurden für das Geschäftsjahr 2010 langfristige Bezüge im Rahmen des LTIP 2010 mit einem Ausgabezeitwert von insgesamt 2.021 Tsd. Euro zugeteilt. Dies führt zu einer Gesamtvergütung für das Geschäftsjahr 2010 von 9.095 Tsd. Euro (Vorjahr 8.201*** Tsd. Euro).
Unter Einbeziehung der Gewährung der dritten Tranche des Retention-Stock-Award-Plans (RSA 2008) erhöht sich der Betrag außerordentlich um einen rechnerischen Marktwert dieser dritten Tranche in Höhe von 6.859 Tsd. Euro, sodass für das Geschäftsjahr 2010 eine Gesamtvergütung in Höhe von 15.954 Tsd. Euro (Vorjahr 15.060**** Tsd. Euro) auszuweisen ist. Der aus insgesamt drei Tranchen bestehende RSA 2008 läuft über einen Zeitraum von sieben Jahren, wobei die einzelnen Tranchen allerdings bereits bei der Zuteilung der jeweiligen Tranche mit dem Marktwert zum Zeitpunkt der Gewährung auszuweisen sind. Dieser Wert wird dabei auf der Grundlage der Bewertung nach Black/Scholes zum Gewährungsstichtag ermittelt. Der vom Wert zum Gewährungszeitpunkt zu unterscheidende Wert zum Zeitpunkt nach Ablauf der Wartezeit ist von der künftigen Entwicklung des Kurses der HOCHTIEF-Aktie abhängig.
Alle Mitglieder des Vorstands haben einzelvertragliche Pensionszusagen erhalten, die
eine Inanspruchnahme der Pension frühestens ab Vollendung des 60. Lebensjahres vorsehen.
Die Höhe der Pension eines Vorstandsmitglieds bemisst sich an den festen Bezügen.
Dabei wird ein prozentualer Anteil der festen Bezüge als Pension gewährt, der mit
der Bestelldauer des Vorstandsmitglieds steigt. Als Höchstbetrag erhalten die Vorstandsmitglieder
65 Prozent der letzten festen Bezüge. Die Hinterbliebenenversorgung beträgt 60 Prozent
des Pensionsanspruchs eines Vorstandsmitglieds.
Bei Nichtverlängerung beziehungsweise vorzeitiger Auflösung des Dienstvertrags vor
Vollendung des 50. Lebensjahres erhält der jeweilige Vorstand bis zur Inanspruchnahme
der regulären Pension ein Übergangsgeld in Höhe von 50 Prozent und im Falle des Ausscheidens
nach Vollendung des 50. Lebensjahres ein Übergangsgeld in Höhe von 75 Prozent des
bis zum Austritt erworbenen Pensionsanspruchs, gegebenenfalls unter teilweiser Anrechnung
anderweitiger Einkünfte.
| (In Tsd. EUR) | Zuführung zur Pensionsrückstellung 2010 (2009) | Voraussichtliche Höhe der Pension (Stand 31.12.2010) |
|
| Dr. Lütkestratkötter | 446 | (1.182) | 388 |
| Dr. Lohr | 203 | (348) | 190 |
| Dr. Noé | 435 | (513) | 272 |
| Dr. Rohr | 441 | (528) | 272 |
| Dr. Stieler | 257 | (323) | 190 |
| Vorstand gesamt | 1.782 | (2.894)* | 1.312 |
Für ihre Tätigkeit im Board von Leighton haben Dr. Lütkestratkötter, Dr. Lohr und
Dr. Noé Pensionszusagen erhalten. Hierfür wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/2010
von Leighton für Dr. Lütkestratkötter, Dr. Lohr und Dr. Noé jeweils zehn Tsd. Euro
aufgewendet.
Der Barwert der Pensionszusagen an aktive und ehemalige Vorstandsmitglieder beträgt
51.048 Tsd. Euro (Vorjahr 55.639 Tsd. Euro).
An frühere Mitglieder des Vorstands oder deren Hinterbliebene wurden Beträge in Höhe
von 3.699 Tsd. Euro (Vorjahr 12.613 Tsd. Euro) gezahlt.
Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Vorstandsmitgliedern und ihren
Hinterbliebenen sind 32.949 Tsd. Euro (Vorjahr 36.406 Tsd. Euro) zurückgestellt.
Falls Aktionäre die Kontrolle über die HOCHTIEF Aktiengesellschaft im Sinne der §§
29, 30 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz erwerben, haben alle Vorstände das Recht,
ihr Vorstandsmandat mit einer Frist von sechs Monaten niederzulegen und den Dienstvertrag
zum gleichen Zeitpunkt zu kündigen. Gemäß der Stimmrechtsmitteilung von ACS vom 9.
Februar 2011, nach dem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot insgesamt 33,49
Prozent (der Aktien beziehungsweise) der Stimmrechte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
zu halten, sind die Voraussetzungen für die Ausübung des vorgenannten Rechts durch
die Vorstandsmitglieder erfüllt worden. Dieses Recht steht den jeweiligen Vorstandsmitgliedern
auch in weiteren übernahmeähnlichen Fällen zu, die vertraglich im Einzelnen festgelegt
sind (insbesondere bei Erwerb der Mehrheit der Stimmrechte in der Hauptversammlung).
Weiterhin besteht dieses Recht auch für den Fall, dass das jeweilige Vorstandsmitglied
einem nachhaltigen und substanziellen Druck durch Aktionäre ausgesetzt wird, die seinen
Rücktritt oder die Vornahme bestimmter Handlungen fordern, die das jeweilige Vorstandsmitglied
nicht mit der eigenen Verantwortung für die Führung seines Amts vereinbaren kann.
Im Fall der Kündigung oder der einvernehmlichen Beendigung des Dienstvertrags beziehungsweise
der Beendigung durch Zeitablauf innerhalb von neun Monaten nach einer Übernahme erhält
das jeweilige Vorstandsmitglied als Entschädigung für die Beendigung des Dienstvertrags
eine Abfindung von zweieinhalb Jahresbezügen, bestehend aus den festen Jahresbezügen
und den erfolgsorientierten Jahresbezügen, in gemäß Dienstvertrag budgetierter Höhe.
Hätte der Dienstvertrag ab Wirksamwerden der Beendigung noch länger als zweieinhalb
Jahre fortbestanden, so erhöht sich die Abfindung angemessen. Frühestens nach Ablauf
von zweieinhalb Jahren nach Beendigung des jeweiligen Dienstvertrags erhält das ausgeschiedene
Vorstandsmitglied ein vertragliches Übergangsgeld nach Maßgabe der Regelungen des
mit ihm geschlossenen Pensionsvertrags. Im Hinblick auf die Rechte aus dem Pensionsvertrag
wird das ausgeschiedene Vorstandsmitglied so behandelt, als ob das Dienstverhältnis
über den Beendigungszeitpunkt hinaus für weitere drei Jahre bestehen würde. Im Hinblick
auf eventuelle Rechte aus Long-Term-Incentive-Plänen der Gesellschaft steht dem ausscheidenden
Vorstandsmitglied der Anspruch auf Abfindung der Rechte aus den laufenden Plänen zu.
Macht das ausscheidende Vorstandsmitglied von dem Abfindungsrecht keinen Gebrauch,
wird es im Rahmen der Pläne so behandelt, als ob das Dienstverhältnis über den Beendigungszeitpunkt
hinaus für weitere drei Jahre bestehen würde. Diese Zusagen haben alle amtierenden
Mitglieder des Vorstands erhalten, die vor 2008 in den Vorstand eingetreten sind.
Die Zusage zugunsten von Dr. Stieler, der 2009 zum Vorstandsmitglied bestellt worden
ist, wurde nach Maßgabe der Empfehlungen in Ziff. 4. 2. 3 des Deutschen Corporate
Governance Kodex in der Fassung vom 6. Juni 2008 angepasst. Dies hat zur Folge, dass
seine Abfindungsansprüche auf den Wert von zwei Jahresvergütungen begrenzt sind und
nicht mehr als die Restlaufzeit des Dienstvertrags vergütet wird. Bei Abfindungsansprüchen
aus Anlass der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit infolge eines Kontrollwechsels
(Change of Control) gilt eine Obergrenze von drei Jahresvergütungen ohne Berücksichtigung
der Restlaufzeit des Dienstvertrags.
| (In Tsd. EUR) | Feste Vergütung | Variable Vergütung | Sitzungsgeld | Insgesamt |
| Dr. Martin Kohlhaussen | 13 | 104 | 4 | 121 |
| Detlev Bremkamp | 31 | 251 | 10 | 292 |
| Gerhard Peters | 24 | 190 | 10 | 224 |
| Ángel García Altozano | 22 | 173 | 8 | 203 |
| Gregor Asshoff | 16 | 125 | 10 | 151 |
| Alois Binder | 18 | 143 | 10 | 171 |
| Lutz Kalkofen | 12 | 95 | 10 | 117 |
| Prof. Dr. Hans-Peter Keitel | 18 | 143 | 8 | 169 |
| Raimund Neubauer | 18 | 143 | 10 | 171 |
| Udo Paech | 16 | 125 | 10 | 151 |
| Gerrit Pennings | 16 | 125 | 10 | 151 |
| Prof. Dr. Heinrich von Pierer | 16 | 125 | 10 | 151 |
| Prof. Dr. Wilhelm Simson | 14 | 112 | 8 | 134 |
| Tilman Todenhöfer | 16 | 125 | 10 | 151 |
| Marcelino Fernández Verdes | 16 | 125 | 6 | 147 |
| Manfred Wennemer | 11 | 91 | 4 | 106 |
| Klaus Wiesehügel | 18 | 143 | 8 | 169 |
| Aufsichtsrat gesamt | 295 | 2.338 | 146 | 2.779 |
Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung im November 2010 beschlossen, aufgrund des
Wegfalls des Retention-Stock-Award-Plans (langfristige Vergütungskomponente) im Jahr
2011 das Vergütungssystem wie folgt anzupassen: Der Aufsichtsrat ist berechtigt, den
Nettobetrag der erfolgsorientierten Bezüge zu 50 Prozent durch Übertragung von Aktien
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft - mit einer Sperrfrist von zwei Jahren - zu erfüllen.
Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird durch die Hauptversammlung festgelegt
und ist in § 18 der Satzung geregelt. Die Vergütung für das Geschäftsjahr 2010 auf
Basis der der Hauptversammlung im Mai 2011 zur Beschlussfassung vorgeschlagenen Dividende
ergibt sich aus der oben stehenden Tabelle.
Die im Geschäftsjahr zwischen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft und ihr nahestehenden
Unternehmen und Personen abgeschlossenen Geschäfte wurden ausschließlich zu marktüblichen
Bedingungen abgewickelt.
Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft macht von dem Wahlrecht des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch
und verzichtet auf die individuelle Offenlegung der im Geschäftsjahr 2010 als Aufwand
erfassten Honorare an den Abschlussprüfer Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Die Offenlegung des Gesamtaufwands erfolgt im Konzernanhang des Konzernabschlusses
2010 des HOCHTIEF-Konzerns.
Folgende gemäß § 26 WpHG, § 21 Abs. 1 WpHG veröffentlichungspflichtige Änderungen
der Aktionärsstruktur der HOCHTIEF Aktiengesellschaft bestanden beziehungsweise haben
sich im Geschäftsjahr 2010 oder im Aufhellungszeitraum ergeben:
CARIÁTIDE S.A. ("Cariátide") mit eingetragenem Sitz in Madrid, Spanien, hat uns am
25. April 2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt: Am 24. April 2007 überschritt
der Anteil der Stimmrechtsaktien an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Opernplatz 2,
D-45128 Essen, der direkt von Cariátide gehalten wird, die Schwellen von 3 %, 5 %,
10 %, 15 %, 20 % und 25 % und beträgt 25,08 % der Stimmrechte (17 554 000 Stimmrechte)
ACS Actividades de Construcción y Servicios, S.A. ("ACS"), Madrid, Spanien, hat uns
am 25. April 2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt: Am 24. April 2007 überschritt
der Anteil der stimmberechtigten Aktien an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Opernplatz
2, D-45128 Essen, der indirekt von ACS gehalten wird, die Schwellen von 3 %, 5 %,
10 %, 15 %, 20 % und 25 % und beträgt 25,08 % der Stimmrechte (17 554 000 Stimmrechte).
Alle diese Stimmrechte sind nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG ACS zuzurechnen. Die
Stimmrechte werden indirekt über die ACS-Tochtergesellschaft CARIÁTIDE S. A. gehalten.
Ergänzend weisen wir - zum besseren Verständnis - darauf hin, dass ACS nach den Angaben
in ihrem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot vom 1. Dezember 2010 über ihre
Tochtergesellschaft CARIÁTIDE S.A. 29,98 Prozent der seinerzeit bestehenden Aktien
und Stimmrechte an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft gehalten hat.
Gartmore Investment Management Ltd of Gartmore House, London, Großbritannien, hat
uns am 31. Juli 2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt: Wir teilen hiermit
gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
am 24. Juli 2007 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,091 %
betrug (entspricht 2 163 632 Aktien). 3,091 % der Stimmrechte (entspricht 2 163 632
Aktien) sind nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG uns zuzurechnen.
BlackRock, Inc., New York, USA, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 26. Oktober 2010
mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen,
Deutschland, ISIN: DE0006070006, WKN: 607000, am 20. Oktober 2010 die Schwelle von
3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,005 % (das entspricht 2
103 325 Stimmrechten) betragen hat. 3,005 % der Stimmrechte (das entspricht 2 103
325 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung
mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Herr O. Mason Hawkins, USA, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13. Dezember 2010 mitgeteilt,
dass sein Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, Deutschland,
ISIN: DE0006070006, WKN: 607000, am 10. Dezember 2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte
unterschritten hat und an diesem Tag 4,84 % (das entspricht 3 725100 Stimmrechten)
betragen hat. Die Veränderung wurde durch eine Kapitalerhöhung verursacht, bei der
die HOCHTIEF Aktiengesellschaft 6 999 999 neue Aktien an die Qatar Holding LLC ausgegeben
hat. 4,84 % der Stimmrechte (das entspricht 3 725100 Stimmrechten) sind Herrn Hawkins
gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Southeastern Asset Managemet, Inc., Memphis, Tennessee, USA, hat uns gemäß § 21 Abs.
1 WpHG am 13. Dezember 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft, Essen, Deutschland, ISIN: DE0006070006, WKN: 607000, am 10. Dezember
2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,84
% (das entspricht 3 725100 Stimmrechten) betragen hat. Die Veränderung wurde durch
eine Kapitalerhöhung verursacht, bei der die HOCHTIEF Aktiengesellschaft 6 999 999
neue Aktien an die Qatar Holding LLC ausgegeben hat. 4,84 % der Stimmrechte (das entspricht
3 725 100 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG
zuzurechnen.
Im Namen und in Vollmacht der nachfolgend in Ziffern (1), (2) und (3) genannten juristischen
Personen und Gesellschaften wurde uns am 15. Dezember 2010 gemäß §§ 21 Abs. 2, 22
Abs 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt:
(1) Hiermit teilen wir gemäß § 21 Abs. 1 WpHG im Auftrag des Staates Katar, vertreten
durch die Qatar Investment Authority, P.O. Box: 23224, Doha, Katar, mit, dass der
Stimmrechtsanteil des Staates Katar an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft am 10. Dezember
2010 die Schwellen von 3 % und 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 9,09 % (6 999
999 Stimmrechte) beträgt. Davon sind dem Staat Katar alle Stimmrechte nach § 22 Abs.
1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende
vom Staat Katar kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:
(a) Qatar Investment Authority, P.O. Box: 23224, Doha, Katar;
(b) Qatar Holding LLC, Qatar Finance Centre, 8th Floor, Q-Tel Tower, Corniche Street,
West Bay, Doha, Katar.
(2) Hiermit teilen wir gemäß § 21 Abs. 1 WpHG im Auftrag der Qatar Investment Authority,
P.O. Box: 23224, Doha, Katar, mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
am 10. Dezember 2010 die Schwellen von 3 % und 5 % überschritten hat und zu diesem
Tag 9,09 % (6 999 999 Stimmrechte) beträgt. Davon sind der Qatar Investment Authority
alle Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten
Stimmrechte werden dabei über die von der Qatar Investment Authority kontrollierten
Qatar Holding LLC, Qatar Finance Centre, 8th Floor, Q-Tel Tower, Corniche Street,
West Bay, Doha, Katar, gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
3 % oder mehr beträgt.
(3) Hiermit teilen wir gemäß § 21 Abs. 1 WpHG im Auftrag der Qatar Holding LLC, Qatar
Finance Centre, 8th Floor, Q-Tel Tower, Corniche Street, West Bay, Doha, Katar, mit,
dass ihr Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft am 10. Dezember 2010
die Schwellen von 3 % und 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 9,09 % (6 999 999
Stimmrechte) beträgt.
|
|
Anteil am Kapital in % | in Tsd Landeswährung | Eigenkapital |
in Tsd. EUR | Ergebnis des Jahres in Tsd. EUR |
| I. Verbundene Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind |
|
|
|
|
|
| Unternehmensbereich HOCHTIEF Americas |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF Americas GmbH, Essen | 100 |
|
|
547.336 | -1) |
| The Turner Corporation, Dallas / USA | 1002) | USD | 532.458 | 398.486 | 43.1363) |
| Flatiron Construction Corp. , Delaware / USA | 1002) | USD | 201.392 | 150.720 | 48.8073) |
| E. E. Cruz and Company Inc. , Holmdel / USA | 1002) |
|
-5) | -5) | -5) |
| Unternehmensbereich HOCHTIEF Asia Pacific |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF Asia Pacific GmbH, Essen | 100 |
|
|
1.126.040 | -1) |
| Leighton Holdings Limited, Sydney /Australien | 54,212) | AUD | 2.469.923 | 1.880.278 | 378.5213) |
| Unternehmensbereich HOCHTIEF Concessions |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF Concessions AG, Essen | 100 |
|
|
191.170 | -1) |
| HOCHTIEF AirPort |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF AirPort GmbH, Essen | 1002) |
|
|
135.000 | -1) |
| Airport Partners GmbH, Düsseldorf | 402) |
|
|
140.602 | 18.988 |
| HAP Hamburg Airport Partners GmbH & Co. KG, Hamburg | 712) |
|
|
395.190 | 22.304 |
| Sydney Airport Intervest GmbH, Essen | 46,302) |
|
|
258.893 | 28.969 |
| HOCHTIEF AirPort Capital Verwaltungs GmbH & Co. KG, Essen | 1002) |
|
|
1.205 | 4.962 |
| HOCHTIEF PPP Solutions |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF PPP Solutions GmbH, Essen | 1002) |
|
|
32.352 | -1) |
| HOCHTIEF PPP Solutions Chile Limitada, Santiago de Chile / Chile | 1002) | CLP | 40.486.388 | 65.183 | 1.992 |
| HOCHTIEF PPP Solutions (UK) Limited, Swindon / Großbritannien | 1002) | GBP | 4.718 | 5.481 | -1.477 |
| Unternehmensbereich HOCHTIEF Europe |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF Construction AG, Essen | 100 |
|
|
203.665 | -1) |
| Streif Baulogistik GmbH, Essen | 1002) |
|
|
31.659 | -1) |
| HOCHTIEF (UK) Construction Ltd. , Swindon / Großbritannien | 1002) | GBP | 7.943 | 9.228 | 491 |
| HOCHTIEF CZ a. s. , Prag / Tschechien | 1002) | CZK | 965.336 | 38.517 | 307 |
| HOCHTIEF Polska S.A. , Warschau / Polen | 1002) | PLN | 135.460 | 34.078 | 8.932 |
| OOO HOCHTIEF, Moskau / Russland | 1002) | RUB | 340.946 | 8.353 | 3.860 |
| HOCHTIEF Construction Qatar W.L.L. , Doha / Katar | 492) | QAR | 243.551 | 50.376 | 61.264 |
| Unternehmensbereich HOCHTIEF Real Estate |
|
|
|
|
|
| Deutsche Bau- und Siedlungs-Gesellschaft mbH, Essen | 100 |
|
|
17.490 | -1) |
| HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH, Essen | 100 |
|
|
7.670 | -1) |
| HOCHTIEF Aurestis Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen | 1002) |
|
|
6.570 | -1) |
| Unternehmensbereich HOCHTIEF Services |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF Facility Management GmbH, Essen | 100 |
|
|
6.071 | -1) |
| HOCHTIEF Energy Management GmbH, Essen | 1002) |
|
|
17.018 | -1) |
| Unternehmensbereich Unternehmenszentrale |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF Insurance Broking and Risk Management Solutions GmbH, Essen | 100 |
|
|
158.779 | -1) |
| Builders' Credit Reinsurance Company S.A., Steinfort / Luxemburg | 1002) | USD | 203.97 | 152.653 | -1.533 |
| II. At Equity bewertete Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| Unternehmensbereich HOCHTIEF Concessions |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF AirPort |
|
|
|
|
|
| Budapest Airport Zrt. , Budapest / Ungarn | 49,672) |
|
|
259.6894) | - 35.4034) |
| Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf | 502) |
|
|
146.0384) | 38.6754) |
| Flughafen Hamburg GmbH, Hamburg | 492) |
|
|
63.7604) | -1) |
| Athens International Airport S.A., Athen / Griechenland | 26,672) |
|
|
508.0744) | 181.7404) |
| Tirana International Airport SHPK, Tirana / Albanien | 472) |
|
|
33.3134) | 3.2464) |
| HOCHTIEF PPP Solutions |
|
|
|
|
|
| Herrentunnel Lübeck GmbH & Co. KG, Lübeck | 502) |
|
|
- 6.3984) | -1.4404) |
| Sociedad Concesionaria Autopista Vespucio Norte Express S.A., Santiago de Chile / Chile | 17,952) | CLP | 76.905.0104) | 123.8174) | 19.3524) |
| Sociedad Concesionaria Tünel San Cristobal S.A., Santiago de Chile / Chile | 502) | CLP | 7.358.3494) | 11.8474) | - 3344) |
| Unternehmensbereich HOCHTIEF Real Estate |
|
|
|
|
|
| aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Eschborn | 502) |
|
|
130.7634) | 38.9743)4) |
| III. Sonstige Unternehmen |
|
|
|
|
|
| Unternehmensbereich HOCHTIEF Concessions |
|
|
|
|
|
| HOCHTIEF AirPort |
|
|
|
|
|
| Southern Cross Airports Corporation Holdings Limited, Sydney / Australien | 12,112) | AUD | 2.104.6594) | 1.602.2144) | 243.5824) |
1)
Ergebnisabführungsvertrag
2)
Mittelbare Beteiligung
3)
Konsolidiertes Ergebnis der Gruppe
4)
Zahlen aus Geschäftsjahr 2009
5)
Konsolidiert in Turner/ Flatiron
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
Der Bilanzgewinn der HOCHTIEF Aktiengesellschaft des Geschäftsjahres 2010 in Höhe
von 153.999.998,- Euro wird zur Ausschüttung einer Dividende von zwei Euro je dividendenberechtigter
Stückaktie verwendet, und der aus dem Bilanzgewinn auf nicht dividendenberechtigte
Aktien entfallende Betrag, das sind 6.870.150,- Euro, wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Dividende ist am Tag nach der Hauptversammlung zahlbar.
Bis zur Hauptversammlung kann sich die Zahl der dividendenberechtigten Stückaktien
verändern. In diesem Fall wird bei unveränderter Ausschüttung von zwei Euro je dividendenberechtigter
Stückaktie der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Gewinnverwendungsvorschlag
unterbreitet.
*
Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer
a)
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (Stand: 31. Dezember
2010)
b)
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen
(Stand: 31. Dezember 2010)
München, Vorsitzender (ab 11.05.2010)
Unternehmensberater, ehem. Mitglied des Vorstands der Allianz AG, München
a)
Asea Brown Boveri AG
HSH Nordbank AG
SSI AG-Sun Shine Investments
b)
Allianz Lebensversicherungs AG
Mondial Assistance S.A.S.
Bad Nauheim, stellvertretender Vorsitzender, Mitglied der Geschäftsleitung der Zentralabteilung
Personal der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
a) HOCHTIEF Construction AG
Madrid, Director General Corporativo, ACTIVIDADES DE CONSTRUCCIÓN Y SERVICIOS, S.A.,
Madrid
b)
Abertis Infraestructuras, S.A.
Abertis Telecom, S.A.
ACS Servicios y Concesiones, S.L.
ACS Servicios, Comunicaciones y Energía, S.L.
Admirabilia, S.L. (Chairman)
Clece, S.A.
Dragados, S.A.
Energías Ambientales de Somozas, S.A. (Chairman)
Energías Ambientales de Novo, S.A. (Chairman)
Energías Ambientales de Vimianzo, S.A. (Chairman)
Energías Ambientales EASA, S.A. (Chairman)
Iridium Concesiones de Infraestructuras, S.A.
Publimedia Sistemas Publicitarios, S.L.
Saba Aparcamientos, S.A.
Societat Eolica de L'Enderrocada, S.A. (Chairman)
Trebol International B.V.
Urbaser, S.A.
Xfera Moviles, S.A. (Chairman)
Frankfurt am Main, Rechtsanwalt und Leiter der Hauptabteilung Politik und Grundsatzfragen
der IG Bauen-Agrar-Umwelt
a)
HOCHTIEF Construction AG
Zusatzversorgungskasse des Gerüstbaugewerbes VvaG
Wyhl, Betriebsrat HOCHTIEF Construction AG, Bereich Südwest
Essen, Leitender Angestellter HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen
b) Builders' Credit Reinsurance Company S.A.
Essen, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V., ehem. Vorsitzender
des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
a)
Commerzbank AG
National-Bank AG
ThyssenKrupp AG
b)
EQT Infrastructure Limited
RAG-Stiftung
Bad Homburg, Vorsitzender (bis 11.05.2010)
Bankdirektor i. R., ehem. Vorsitzender des Vorstands der Commerzbank AG, Frankfurt
am Main
Essen, Betriebsratsvorsitzender der HOCHTIEF Construction AG, Bereich West
Berlin, Betriebsrat der HOCHTIEF Construction AG, Bereich Nordost
Kirchheim, Betriebsratsvorsitzender der HOCHTIEF Facility Management GmbH, Region
Süd
Erlangen, Geschäftsführer der Pierer Consulting GmbH, Erlangen
a) Georgsmarienhütte Holding GmbH
b) Koc Holding A.S.
München, Diplom-Chemiker, ehem. Vorsitzender des Vorstands der E.ON AG, Düsseldorf
a) E.ON AG
b) Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft
Madrid, Geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG, Stuttgart
a)
Deutsche Bank AG
Robert Bosch GmbH
b) Robert Bosch Internationale Beteiligungen AG (Präsident)
Madrid, CEO of the Construction, Concessions and Environment and Logistics Areas of
ACS Group
b)
ACS Servicios y Concesiones, S.L. (Chairman and CEO)
AVASA
Clece, S.A.
Dragados, S.A. (Chairman and CEO)
Iridium Concesiones de Infraestructuras, S.A.
Urbaser, S.A.
Bensheim, Mitglied des Aufsichtsrats der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, ehem. Vorsitzender
des Vorstands der Continental Aktiengesellschaft, Hannover
(ab 11.05.2010)
a)
Allianz Deutschland AG
Knorr-Bremse AG
KION Group GmbH (Vorsitzender)
Peguform GmbH
b)
Charter International plc
NV BEKAERT SA
Springer Science + Business Media SA (Vorsitzender)
Königswinter, Bundesvorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Frankfurt am Main
a) Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (Vorsitzender)
b) Landwirtschaftliche Rentenbank
Detlev Bremkamp (Vorsitzender)
Gerhard Peters (stellv.)
Professor Dr. -Ing. Dr. -Ing. E. h. Hans-Peter Keitel
Raimund Neubauer
Professor Dr. jur. Dr. -Ing. E. h. Heinrich v. Pierer
Klaus Wiesehügel
Detlev Bremkamp (Vorsitzender, ab 11.05.2010)
Professor Dr. -Ing. Dr. -Ing. E. h. Hans-Peter Keitel
Dr. rer. pol. h. c. Martin Kohlhaussen (Vorsitzender, bis 11.05.2010)
Professor Dr. rer. nat. Dipl. -Chem. Wilhelm Simson (bis 11.05.2010)
Marcelino Fernández Verdes (ab 11.05.2010)
Detlev Bremkamp (Vorsitzender, ab 11.05.2010)
Gerhard Peters (stellv.)
Alois Binder
Professor Dr. -Ing. Dr. -Ing. E. h. Hans-Peter Keitel
Dr. rer. pol. h. c. Martin Kohlhaussen (Vorsitzender, bis 11.05.2010)
Professor Dr. rer. nat. Dipl. -Chem. Wilhelm Simson (bis 11.05.2010)
Marcelino Fernández Verdes (ab 11.05.2010)
Ángel García Altozano (Vorsitzender, ab 11.05.2010)
Detlev Bremkamp (Vorsitzender, bis 11.05.2010)
Gerhard Peters (stellv.)
Alois Binder
Dr. rer. pol. h. c. Martin Kohlhaussen (bis 11.05.2010)
Raimund Neubauer
Professor Dr. jur. Dr. -Ing. E. h. Heinrich v. Pierer (ab 11.05.2010)
Tilman Todenhöfer (ab 11.05.2010)
Detlev Bremkamp (Vorsitzender)
Gerhard Peters (stellv.)
Ángel García Altozano
Gregor Asshoff
Professor Dr. -Ing. Dr. -Ing. E. h. Hans-Peter Keitel
Raimund Neubauer
Udo Paech
Gerrit Pennings
Professor Dr. jur. Dr. -Ing. E. h. Heinrich v. Pierer
Manfred Wennemer
Detlev Bremkamp (Vorsitzender, ab 11.05.2010)
Gerhard Peters
Professor Dr. -Ing. Dr. -Ing. E. h. Hans-Peter Keitel
Dr. rer. pol. h. c. Martin Kohlhaussen (Vorsitzender, bis 11.05.2010)
Klaus Wiesehügel
Essen, Vorsitzender des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen
a)
HOCHTIEF Concessions AG (Vorsitzender bis 31.12.2010)
HOCHTIEF Construction AG
HOCHTIEF Facility Management GmbH
HeidelbergCement AG
TÜV Rheinland Holding AG
b) Leighton Holdings Limited
Haltern am See, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der HOCHTIEF Aktiengesellschaft,
Essen
a)
HOCHTIEF Concessions AG
HOCHTIEF Construction AG
b) Leighton Holdings Limited
Essen, Mitglied des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen
a) Flughafen Düsseldorf GmbH (Vorsitzender)
b)
Athens International Airport S.A.
HOCHTIEF AUSTRALIA HOLDINGS Ltd.
Leighton Holdings Limited (Deputy Chairman)
Düsseldorf, Mitglied des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen
a)
Flughafen Hamburg GmbH (stellv. Vorsitzender)
HOCHTIEF Construction AG
b)
Flatiron Holding, Inc.
The Turner Corporation
Eppstein, Mitglied des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen
a)
HOCHTIEF Construction AG (Vorsitzender)
HOCHTIEF Facility Management GmbH (Vorsitzender)
b)
Builders' Credit Reinsurance Company S.A.
The Turner Corporation
RA Hartmut Paulsen, Düsseldorf
HOCHTIEF Aktiengesellschaft
Opernplatz 2, 45128 Essen
Tel. : 0201 824-0, Fax: 0201 824-2777
info@hochtief. de, www.hochtief. de
Creafix GmbH, Solingen
Druckpartner, Essen
Der Jahresabschluss ist auf dem umweltfreundlichen Bilderdruckpapier Maxi Silk gedruckt.
Es ist nach den Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert.
Dieser Jahresabschluss liegt auch in englischer Sprache vor.