![]() HOCHTIEF AktiengesellschaftEssenZwischenbericht Januar - September 2017Finanzielle Highlights
HOCHTIEF-Konzern: Kennzahlen*scroll
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Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben 1)
Operatives Ergebnis, bereinigt um Dekonsolidierungs- und sonstige Einmaleffekte HOCHTIEF-Aktie![]() Liebe Aktionäre und Freunde von HOCHTIEF, die ausgesprochen solide Entwicklung von HOCHTIEF hat sich in den ersten neun Monaten
des Jahres 2017 fortgesetzt. So hat der Konzern bei Umsatz und Gewinn erneut kräftig
zugelegt. Gleichzeitig wurden deutliche Fortschritte bei der Cashgenerierung erzielt
und der Auftragsbestand wurde weiter erhöht. Der anhaltend positive Trend und Ausblick
sowie die starke Bilanz ermöglichten HOCHTIEF die Unterbreitung eines Angebots in
Höhe von 18,6 Mrd. Euro für 100 Prozent der Aktien von ABERTIS, dem weltgrößten Mautstraßenbetreiber,
das am 18. Oktober 2017 bekanntgegeben wurde. Im Zeitraum Januar bis September 2017 war erneut eine positive Entwicklung beim Gewinn
zu verzeichnen. So erhöhte sich der operative Konzerngewinn, bereinigt um Einmaleffekte,
im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 320 Mio. Euro, während der nominale Konzerngewinn
mit 303 Mio. Euro um 36 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Der Umsatz hat gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 16,5 Mrd. Euro zugelegt. Zurückzuführen
ist dieser Anstieg sowohl auf organisches Wachstum als auch auf den positiven Beitrag
des Dienstleisters UGL, den CIMIC Ende des vergangenen Jahres übernommen hat. Die
operative PBT-Marge des Konzerns stieg um 50 Basispunkte auf 3,8 Prozent. HOCHTIEF konnte die Cashgenerierung im Berichtszeitraum deutlich verbessern. Das EBITDA
lag mit knapp 1 Mrd. Euro um 35 Prozent über dem Vorjahreswert und belief sich in
den letzten zwölf Monaten auf 1,24 Mrd. Euro. Beim Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit
stieg der Mittelzufluss im Neunmonatszeitraum um 20 Prozent auf 463 Mio. Euro. HOCHTIEF-Konzern - Highlights in den ersten neun Monaten 2017320 Mio. EUR operativer Konzerngewinn, +29 % ggü. Vj.; nominal 303 Mio. EUR, +36 %
![]() 463 Mio. EUR Net Cash aus lfd. Geschäftstätigkeit; +20 % ggü. Vj.
![]() Bilanz weiter gestärkt; Net Cash 508 Mio. EUR; +143 Mio. EUR ggü. Vj.
![]() Starker Auftragseingang in Q3 2017 von 7,7 Mrd. EUR; +34 % ggü. Vj.
![]() Guidance bestätigt: op. Konzerngewinn GJ 2017 i. H. v. 410-450 Mio. EUR (+13-25 % ggü. Vj.)
![]() LTM = last twelve months/letzte zwölf Monate PBT = Ergebnis vor Steuern GJ = Geschäftsjahr Die Investitionen nahmen aufgrund des steigenden Volumens im Minengeschäft und Tunnelbau
bei CIMIC weiter zu. Über den Zeitraum der letzten zwölf Monate (LTM) betrachtet,
belief sich der Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (nach Investitionen)
im Konzern auf knapp 1 Mrd. Euro. Dies ist das Resultat unserer Fokussierung auf cashgestützte
Profitabilität und nachhaltige Verbesserungen beim Nettoumlaufvermögen. Dank unserer starken Cashflow-Performance wies die Konzernbilanz eine klare Verbesserung
auf. So beendete HOCHTIEF das dritte Quartal 2017 mit einem Nettofinanzvermögen von
über 508 Mio. Euro, 143 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Der Auftragseingang legte im dritten Quartal deutlich zu und lag um 34 Prozent über
dem Vorjahreswert. In den ersten neun Monaten 2017 übertrafen die Neuaufträge mit
21,4 Mrd. Euro den Vergleichswert des Jahres 2016 um 13 Prozent. Mit 43 Mrd. Euro
liegt der Auftragsbestand von HOCHTIEF zum Ende des Berichtszeitraums um 11 Prozent
über dem Vorjahreswert. Hierzu beigetragen haben organisches Wachstum und der positive
Beitrag von UGL. Bereinigt um Wechselkurseffekte, lag der Auftragsbestand um 6 Prozent
über dem Wert von Dezember 2016. Die Gesellschaften von HOCHTIEF verbuchten auch im dritten Quartal wesentliche Projekterfolge:
Große Aufträge in allen drei Divisions unterstreichen die starke Wettbewerbsposition
in unseren Kernmärkten. In Alberta wird Flatiron eine Brücke sowie Teile des Highway 2 in der Stadt Peace
River bauen. Die Gesellschaft wird das Projekt in einem Joint Venture bis Oktober
2020 realisieren. Die Gesellschaften von CIMIC (Division HOCHTIEF Asia Pacific) überzeugten ebenfalls
erneut: Sowohl in Australien wie auch international wurden attraktive, großvolumige
Aufträge verbucht. Dazu gehören Arbeiten für einen Streckenabschnitt des Pacific Highway
in New South Wales ebenso wie für das Kanalisationssystem in Singapur. Der Servicesbereich
bei CIMIC entwickelte sich positiv: So wird UGL in einem Joint Venture Wartung und
Betrieb des U-Bahn-Netzes in Melbourne übernehmen, Thiess erhielt mehrere neue Minenaufträge
in Indonesien. Auch HOCHTIEF Europe gewann wichtige Infrastrukturaufträge, etwa für den Ausbau der
S-Bahn-Linie S6 bei Frankfurt, ebenso wie Hochbauprojekte, darunter eine Quartiersentwicklung
in Berlin und eine Wohnanlage in Frankfurt. Am 18. Oktober 2017 gab HOCHTIEF ein Angebot über 18,6 Mrd. Euro für die 100-prozentige
Übernahme von ABERTIS, dem weltgrößten Mautstraßenbetreiber, bekannt. Mit dem Zusammenschluss
von HOCHTIEF und ABERTIS würde ein integrierter Infrastrukturkonzern mit einzigartiger
globaler Ausrichtung entstehen. Unsere Positionierung als führender Entwickler von Green-field-PPP-Projekten mit Fokus
auf die wachstumsstärkeren Märkte in den USA, Kanada und Australien sowie Europa würde
ABERTIS ergänzen und stärken, indem sie dem Unternehmen eine Wachstumsplattform zur
Erweiterung und Diversifizierung seines Brownfield-Konzessionsportfolios bietet. Die
deutlich größere Finanzkraft des kombinierten Unternehmens würde uns neben einer verbesserten
Aktionärsvergütung auch erheblich höhere Investitionen in PPP-Projekte ermöglichen
(das Volumen der in unseren Kernmärkten für den Zeitraum 2018 bis 2021 identifizierten
Investitionspipeline liegt bei 200 Mrd. Euro). Wir erachten dieses Angebot als äußerst attraktive Chance für die Aktionäre sowohl
von ABERTIS als auch von HOCHTIEF, an einem einzigartigen Projekt teilzuhaben, das
auf industrieller Logik basiert und ein hohes Wertschöpfungspotenzial sowie eine deutlich
höhere Aktionärsvergütung bietet. Im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot für ABERTIS
bestätigte S&P HOCHTIEFs BBB-Investment-Grade-Rating am 23. Oktober 2017. KonzernausblickDie Aussichten für unsere Kerngeschäftsfelder Bauen, Mining, Services und PPP sind
weiterhin sehr positiv. Für den Zeitraum 2017 bis 2020 haben wir in unseren Märkten
Nordamerika, Asien-Pazifik und Europa eine Pipeline mit relevanten Projekten im Wert
von mehr als 420 Mrd. Euro ausgemacht. Wir bestätigen den zu Jahresbeginn präsentierten positiven Ausblick. Für 2017 erwarten
wir für HOCHTIEF ein Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent und einen operativen Konzerngewinn
im Bereich von 410 bis 450 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 13 bis
25 Prozent gegenüber 2016 und stützt sich auf positive Performancebeiträge von allen
Divisions. Ihr Marcelino Fernández Verdes, Vorsitzender des Vorstands ZwischenlageberichtErtrags-, Finanz- und VermögenslageÜberblickIn den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 erzielte HOCHTIEF ein Umsatzwachstum
in Höhe von 15 Prozent und steigerte den nominalen Konzerngewinn im Vorjahresvergleich
um 36 Prozent. Weiterhin gut entwickelten sich zudem Cashgenerierung und Auftragsbestand.
Mit unserer starken Bilanz einschließlich des starken Netto-finanzvermögens sind wir
für die Zukunft gut aufgestellt. ErtragslageDie HOCHTIEF-Tochtergesellschaft CIMIC hat im vierten Quartal 2016 das australische
Engineering- und Dienstleistungsunternehmen UGL erworben. Mit dieser Akquisition und
durch weiteres organisches Wachstum des Kerngeschäfts hat sich das Umsatzvolumen des
HOCHTIEF-Konzerns im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Die im Zeitraum Januar
bis September 2017 erzielten Umsatzerlöse beliefen sich auf 16,5 Mrd. Euro und übertrafen
den entsprechenden Vorjahreswert (14,4 Mrd. Euro) um 15 Prozent. Umsatzerlösescroll
HOCHTIEF Americas setzte die solide Entwicklung fort und konnte die Umsatzzahlen weiter
verbessern. Der Bereich profitierte von der guten Entwicklung der US-Tochtergesellschaften
Turner (Hochbau) und Flatiron (Tiefbau). In beiden Marktsegmenten lagen die Umsatzerlöse
sowohl im dritten Quartal als auch für den gesamten Neunmonatszeitraum 2017 über den
entsprechenden Vorjahreswerten. Insgesamt steigerte HOCHTIEF Americas das Umsatzvolumen
gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 8,6 Mrd. Euro. CIMIC profitierte beim Umsatz des laufenden Geschäftsjahres sowohl von organischem
Wachstum als auch vom Umsatzbeitrag des Dienstleistungs- und Serviceunternehmens UGL.
Das organische Wachstum im Kerngeschäft Bauen basierte vor allem auf neu begonnenen
großvolumigen Infrastrukturprojekten. Die gute Kundennachfrage mit Auftragserweiterungen,
höheren Produktionsvolumina und Expansion in neue Rohstoffe und Märkte wirkte sich
positiv im Bereich Contract Mining aus. Mit Umsatzerlösen in Höhe von 6,6 Mrd. Euro
und einem Anstieg um 29 Prozent übertraf HOCHTIEF Asia Pacific den Vergleichswert
des Vorjahres (5,1 Mrd. Euro) deutlich. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 erzielte HOCHTIEF Europe Umsatzerlöse
in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Der Bereich zeigt damit eine gegenüber dem Vorjahr um 10
Prozent verbesserte Umsatzentwicklung, die in erster Linie im Kerngeschäft Bauen erzielt
wurde. Das auf den Märkten außerhalb Deutschlands erzielte Umsatzvolumen belief sich von
Januar bis September 2017 auf 15,9 Mrd. Euro. Der Auslandsanteil lag damit wie im
Vorjahr bei 96 Prozent. HOCHTIEF setzte die dynamische Ergebnisentwicklung des ersten Halbjahres auch im dritten
Quartal weiter fort und legte für den gesamten Berichtszeitraum von Januar bis September
2017 beim Gewinn deutlich zu. Das nominale Ergebnis vor Steuern (PBT) belief sich
auf insgesamt 608 Mio. Euro - ein Zuwachs um 36 Prozent gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreswert. Stark entwickelte sich auch das operative, das heißt das um Einmaleffekte
bereinigte nominale PBT in Höhe von 629 Mio. Euro. Hier erzielte HOCHTIEF einen Zuwachs
gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 31 Prozent. Die gute Ergebnisperformance stützt
sich auf Verbesserungen in allen Divisions. Ergebnis vor Steuern (PBT)scroll
Das nominale PBT von HOCHTIEF Americas verbesserte sich in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent auf 189 Mio. Euro. Bei HOCHTIEF Asia Pacific setzte sich der positive Ergebnistrend mit einem um 35 Prozent
auf 416 Mio. Euro verbesserten nominalen PBT fort. Der Bereich profitierte dabei in
erster Linie von der starken Entwicklung der CIMIC-Gruppe. Durch organisches Wachstum
mit soliden Margen und höheren Umsätzen infolge der Akquisition von UGL stieg das
nominale PBT bei CIMIC im Neunmonatszeitraum 2017 gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent
auf 687 Mio. australische Dollar. HOCHTIEF Europe verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 eine
solide Entwicklung des Kerngeschäfts. Das nominale PBT verbesserte sich im Vergleich
zum Vorjahr um 10 Mio. Euro auf 26 Mio. Euro. Alle Konzerndivisions erzielten in der Berichtsperiode von Januar bis September 2017
ein positives Beteiligungsergebnis aus at Equity bewerteten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen
sowie übrigen Beteiligungen. Der im HOCHTIEF-Konzern insgesamt erreichte Wert lag
mit 130 Mio. Euro nahezu auf Vorjahreshöhe (133 Mio. Euro). HOCHTIEF hat im abgelaufenen Quartal einen langfristigen syndizierten Kredit in Höhe
von 1,7 Mrd. Euro refinanziert. Die neue Fazilität wurde zu deutlich günstigeren Konditionen
abgeschlossen und ist wesentlicher Bestandteil der langfristigen Finanzierungsstrategie
des Konzerns. Die hohe Resonanz des Kapitalmarkts bei dieser Transaktion wurde unterstützt
durch das im Mai 2017 von Standard & Poor's erhaltene BBB-Investment-Grade-Rating
von HOCHTIEF, das danach im Oktober 2017 im Zusammenhang mit der ABERTIS-Transaktion
bestätigt wurde. Die Zinsaufwendungen lagen aufgrund der verbesserten Finanzierungskonditionen
im Zeitraum Januar bis September 2017 leicht unter Vorjahr. Das Finanzergebnis belief
sich in der Berichtsperiode auf -95 Mio. Euro (Vorjahr -90 Mio. Euro). Im abgelaufenen Neunmonatszeitraum fielen Aufwendungen aus Ertragsteuern in Höhe von
188 Mio. Euro (Vorjahr 146 Mio. Euro) an. Die Steuerquote normalisierte sich auf 31
Prozent und lag damit nahezu auf dem Vorjahresend-niveau von 30 Prozent. Der nominale Konzerngewinn belief sich im Zeitraum Januar bis September 2017 auf 303
Mio. Euro - ein Anstieg von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch beim operativen
Konzerngewinn legte HOCHTIEF weiter kräftig zu. Hier wurde eine Verbesserung um 29
Prozent auf 320 Mio. Euro erzielt. Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss in Höhe
von 117 Mio. Euro entfielen - wie auch im Vorjahr (78 Mio. Euro) - überwiegend auf
Minderheitenanteile der CIMIC-Gruppe. Konzerngewinnscroll
AuftragslageDer Auftragseingang stieg in den ersten drei Quartalen 2017 auf 21,4 Mrd. Euro und
lag damit um 13 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Mit 9,7 Mrd. Euro ist der Auftragseingang in der Division Americas weiterhin hoch,
liegt jedoch, den Erwartungen entsprechend, unterhalb des Höchstwerts aus dem Vorjahreszeitraum,
in dem mehrere Großprojekte enthalten waren. Die Division Asia Pacific konnte den
Auftragseingang in den ersten drei Quartalen erheblich, um 51 Prozent, auf 10,0 Mrd.
Euro steigern. Auch die Division Europe konnte ihren Auftragseingang aufgrund von
Neuaufträgen erheblich, um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, auf gegenwärtig
1,64 Mrd. Euro steigern. HOCHTIEF-Konzern - Auswahl kürzlich angekündigter bedeutender Projekte![]() ![]() ![]() ![]() Der Auftragsbestand bleibt zum Ende des dritten Quartals 2017 mit 42,9 Mrd. Euro auf
einem weiterhin beständig hohen Niveau. Gegenüber dem Vorjahreswert entspricht dies
einem Anstieg von 11 Prozent. Der Ausblick für den Rest des Jahres und darüber hinaus
ist aufgrund einer guten Tenderpipeline in allen Divisions weiterhin positiv. Bei
hoher Leistung ergibt sich aus dem Auftragsbestand eine rechnerische Auftragsreichweite
von 21 Monaten. Cashflowscroll
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Last twelve months/ letzte zwölf Monate FinanzlageHOCHTIEF erreichte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 neben Fortschritten
bei der Gewinn- und Margenentwicklung auch eine gute Cashflow-Performance. Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit war in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
2017 deutlich positiv und stieg im Vergleich zum Vorjahr (387 Mio. Euro) um 76 Mio.
Euro auf 463 Mio. Euro. Ausschlaggebend hierfür war das stark verbesserte Net Cash
aus laufender Geschäftstätigkeit vor Veränderung des Nettoumlaufvermögens als Folge
der cashgestützten Ergebnisverbesserung in allen Divisions. Ein über dem Vorjahreswert
liegender Mittelabfluss ist vor allem bedingt durch den im Vorjahr bei HOCHTIEF Americas
enthaltenen positiven Anfangseffekt aus Factoring. In den letzten zwölf Monaten von
Oktober 2016 bis September 2017 erzielte HOCHTIEF ein Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit
von über 1,2 Mrd. Euro. Die betrieblichen Investitionen (brutto) des HOCHTIEFKonzerns erreichten im Zeitraum
Januar bis September 2017 ein Volumen von 259 Mio. Euro und lagen damit um 79 Mio.
Euro über dem entsprechenden Vorjahreswert. Hier wirken sich die gestiegenen Investitionsausgaben
von CIMIC aus, eine Folge höherer Umsätze im Minengeschäft und der Beschaffung projektspezifischen
Tunnelbaugeräts. Die Einnahmen aus betrieblichen Anlagenabgängen betrugen 33 Mio.
Euro (Vorjahr 54 Mio. Euro). Der von Januar bis September 2017 erzielte Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
belief sich auf 237 Mio. Euro (Vorjahr 261 Mio. Euro). Im Zwölfmonatszeitraum von
Oktober 2016 bis September 2017 belief sich der Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
auf 962 Mio. Euro. VermögenslageZum 30. September 2017 belief sich die Bilanzsumme auf 13,4 Mrd. Euro (31. Dezember
2016: 14,1 Mrd. Euro). Im Zeitraum von Januar bis September 2017 machten sich in erster
Linie Währungseinflüsse aus der Entwicklung des amerikanischen sowie des australischen
Dollar bemerkbar. Beide Währungen haben seit Jahresbeginn gegenüber dem Euro an Wert
verloren. Der Bestand an langfristigen Vermögenswerten verminderte sich im Vergleich zum Jahresende
2016 um 591 Mio. Euro und belief sich am 30. September 2017 auf 4,0 Mrd. Euro. Die
immateriellen Vermögenswerte waren - im Wesentlichen aufgrund von Währungseffekten
- um 108 Mio. Euro rückläufig. In dem um 221 Mio. Euro niedrigeren Sachanlagevermögen
wirkten sich neben Währungseinflüssen die Abgänge von betrieblichem Anlagevermögen
der Division HOCHTIEF Europe aus. Der Rückgang des Finanzanlagevermögens um 119 Mio.
Euro resultierte in erster Linie aus der Wertfortschreibung der at Equity bewerteten
Beteiligungen und dem im Juli 2017 vollzogenen Verkauf der Beteiligung an Macmahon
Holdings Limited durch CIMIC. Der Bestand an langfristigen Finanzforderungen blieb
mit 802 Mio. Euro auf dem Niveau vom Jahresende 2016 und enthält größtenteils die
von CIMIC an Beteiligungsgesellschaften und die an PPP-Projekte der Division HOCHTIEF
Europe gewährten Ausleihungen. Die kurzfristigen Vermögenswerte waren in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
2017 leicht rückläufig. Mit 9,4 Mrd. Euro lag der Bestand am 30. September 2017 um
79 Mio. Euro unter dem Wert vom 31. Dezember 2016. Der Rückgang der Vorräte um 90
Mio. Euro auf 469 Mio. Euro ist in erster Linie auf den Verkauf von Immobilienprojektentwicklungen
zurückzuführen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen standen dem Anstieg
aus operativem Wachstum gegenläufige Währungseffekte gegenüber. Der Wertpapierbestand
und die flüssigen Mittel gingen im Wesentlichen aufgrund von Währungseffekten um insgesamt
221 Mio. Euro auf 3,1 Mrd. Euro zurück. Entwicklung Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) im HOCHTIEF-Konzern*scroll
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Definition siehe Konzernbericht 2016, Seite 242. Das Eigenkapital belief sich zum 30. September 2017 auf 2,4 Mrd. Euro (31. Dezember
2016: 2,6 Mrd. Euro). Der Rückgang um 186 Mio. Euro resultierte im Wesentlichen aus
Währungskurseffekten (-378 Mio. Euro) sowie aus Dividendenzahlungen (-253 Mio. Euro).
Positiven Einfluss auf die Entwicklung des Eigenkapitals hatten das Ergebnis nach
Steuern (420 Mio. Euro) sowie übrige Effekte in Höhe von 25 Mio. Euro. Die bilanzielle Eigenkapitalquote belief sich zum 30. September 2017 unverändert zum
31. Dezember 2016 auf 18 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Entwicklung der langfristigen Schulden in erster
Linie durch den Anstieg der Finanzverbindlichkeiten um 905 Mio. Euro auf 2,5 Mrd.
Euro bestimmt. Ausschlaggebend hierfür war die Platzierung eines Schuldscheindarlehens
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft mit einem Transaktionsvolumen in Höhe von 500 Mio.
Euro zur Refinanzierung einer im März 2017 fälligen und den Anleihegläubigern zurückgezahlten
Unternehmensanleihe. Die kurzfristigen Schulden gingen im laufenden Geschäftsjahr deutlich zurück. Mit
7,7 Mrd. Euro lag der Bestand am 30. September 2017 deutlich unter dem Vergleichswert
vom 31. Dezember 2016 (8,9 Mrd. Euro). Darin wirkten sich vor allem die bereits erläuterte
Rückzahlung einer HOCHTIEF-Unternehmensanleihe sowie die Tilgung von Anleihen durch
CIMIC aus, die per Saldo zu einem Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten
um insgesamt 806 Mio. Euro auf 241 Mio. Euro führten. Zudem gingen die Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen - in erster Linie aufgrund von Währungseffekten -um
347 Mio. Euro auf 6,2 Mrd. Euro zurück. Die Nettovermögensposition des HOCHTIEF-Konzerns hat sich gegenüber dem Vorjahreswert
vom 30. September 2016 (365 Mio. Euro) um 143 Mio. Euro erhöht und erreichte zum Stichtag
30. September 2017 den Wert von 508 Mio. Euro. Der Anstieg resultierte aus den Zuwächsen
in den Divisions HOCHTIEF Europe und HOCHTIEF Americas. Der Rückgang bei HOCHTIEF
Asia Pacific resultierte aus der Verminderung des Nettovermögens im Zusammenhang mit
der Akquisition von UGL im vierten Quartal 2016. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
2017 stieg das Nettofinanzvermögen bei HOCHTIEF Asia Pacific um 176 Mio. Euro. Chancen- und RisikoberichtDie Unternehmenssituation hat sich bezüglich der Chancen und Risiken nicht wesentlich
gegenüber der Darstellung im Konzernbericht 2016 verändert. Die im Konzernbericht
zum 31. Dezember 2016 veröffentlichten Ausführungen zu den Chancen und Risiken* gelten
somit unverändert weiter. Bericht zur Prognose und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen EntwicklungWir bestätigen den zu Jahresbeginn präsentierten positiven Ausblick. Für 2017 erwarten
wir ein Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent und einen operativen Konzerngewinn
im Bereich von 410 bis 450 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 13 bis
25 Prozent gegenüber 2016 und stützt sich auf positive Beiträge von allen Divisions. Aus den DivisionsHOCHTIEF AmericasDivision HOCHTIEF Americas: Kennzahlen*scroll
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Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben Die positive Ergebnisentwicklung bei HOCHTIEF Americas hat sich im dritten Quartal
weiter beschleunigt. So verbesserte sich das operative Ergebnis vor Steuern im Neunmonatszeitraum
2017 gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent auf 193 Mio. Euro; der Umsatz stieg um 7
Prozent auf 8,6 Mrd. Euro. Die operative PBT-Marge erhöhte sich um 30 Basispunkte
auf 2,2 Prozent, gegenüber 1,9 Prozent im Jahr zuvor. Sowohl Turner (Hochbau) als
auch Flatiron (Tiefbau) erzielten Gewinnzuwächse. Ende September 2017 lag das Nettofinanzvermögen in der Division mit 743 Mio. Euro
um beinahe 50 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseffekte
beim Euro und US-Dollar der letzten zwölf Monate waren es sogar 114 Mio. Euro mehr.
Die Cashgenerierung konnte im dritten Quartal verbessert werden. Net Cash aus laufender
Geschäftstätigkeit belief sich im dritten Quartal auf mehr als 100 Mio. Euro. Der
entsprechende Zeitraum im Jahr 2016 profitierte von der Umsetzung von Working-Capital-Maßnahmen.
Saisonale Schwankungen beim Nettoumlaufvermögen führen im Jahresverlauf zu Veränderungen,
doch legt man die letzten zwölf Monate zugrunde, so erwirtschaftete die Division ein
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit von mehr als 290 Mio. Euro - eine starke
Performance. Sowohl Turner als auch Flatiron leisteten hierzu einen wichtigen positiven
Beitrag. Der Auftragseingang von HOCHTIEF Americas stieg im dritten Quartal um 15 Prozent gegenüber
dem Vorjahr und lag im Neunmonatszeitraum somit bei 9,7 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand
belief sich Ende September auf 15,3 Mrd. Euro; bereinigt um Währungseffekte ergibt
sich für 2017 bislang eine deutliche Verbesserung um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Auftragseingänge der Division HOCHTIEF Americas waren auch im dritten Quartal
erfreulich. So wird Flatiron innerhalb eines Joint Ventures bis Anfang 2021 den Lake-IsabellaDamm
in Kern County, Kalifornien, umrüsten, um die Sicherheit zu verbessern. Das Gesamtauftragsvolumen
liegt bei 216 Mio. Euro. In Alberta wird Flatiron gemeinsam mit einem Partner eine Brücke über den Peace River
sowie Teile des Highway 2 in der Stadt Peace River bauen. Das Projekt "Peace River
Bridge Twinning" hat ein Gesamtauftragsvolumen von zirka 100 Mio. Euro und soll im
Oktober 2020 fertiggestellt werden. Turner errichtet den Brigitte Harris Cancer Pavilion am Henry Ford Cancer Center in
Detroit, Michigan, mit einem Auftragswert von 138 Mio. Euro. Das sechsgeschossige
Zentrum mit einer großflächigen Glasfassade wird Patienten mit Präzisionsdiagnostik
sowie unterschiedlichen Krebstherapien versorgen. Die Gesellschaft modernisiert bis Herbst 2019 die komplette Coolidge Senior High School
in Washington D.C., der Auftragswert beträgt zirka 120 Mio. Euro. Mit dem Rockwell
Integrated Science Center am Lafayette College in Easton, Pennsylvania, realisiert
Turner einen umfangreichen Neubau für unterschiedliche Fachrichtungen. Ausblick HOCHTIEF AmericasWir erwarten für das Jahr 2017 unverändert eine weitere Verbesserung für HOCHTIEF
Americas und gehen von einem operativen Vorsteuerergebnis im Bereich von 235 bis 250
Mio. Euro aus. Das entspricht einer Steigerung von 10 bis 17 Prozent gegenüber 2016. HOCHTIEF Asia PacificDivision HOCHTIEF Asia Pacific: Kennzahlen*scroll
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Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben Die Division HOCHTIEF Asia Pacific ist im Wesentlichen bestimmt durch die HOCHTIEF-Beteiligung
an CIMIC (72,7 Prozent Ende September 2017, unverändert gegenüber dem Vorjahr). Damit
verbunden sind Finanzierungs- und Holdingkosten sowie Kursveränderungen des australischen
Dollars gegenüber dem Euro. Beim nominalen Ergebnis vor Steuern (PBT) legte die Division mit einem Plus von 35
Prozent gegenüber Vorjahr auf 416 Mio. Euro kräftig zu. Zurückzuführen ist dieser
Anstieg vor allem auf einen Umsatzanstieg von 29 Prozent, der sich teils aus dem Beitrag
des im vierten Quartal 2016 übernommenen Dienstleistungsunternehmens UGL, teils durch
organisches Wachstum in den Kernmärkten von CIMIC erklärt. Auch die Margen stiegen,
wobei sich die PBT-Marge um 30 Basispunkte auf 6,3 Prozent verbesserte. Alle Kerngeschäftsfelder
des Konzerns - Bauen, Minengeschäft, Services und PPP - entwickeln sich weiterhin
gut. Nach einer starken Cashflow-Performance schloss HOCHTIEF Asia Pacific das dritte Quartal
2017 mit einem soliden Nettofinanzvermögen von 441 Mio. Euro ab, über 175 Mio. Euro
mehr als noch im Dezember 2016. Der Auftragsbestand liegt mit 23,7 Mrd. Euro um 20
Prozent über dem Vorjahreswert. Ursächlich für diese Verbesserung war neben organischem
Wachstum auch der Beitrag aus dem Dienstleistungsgeschäft von UGL. Kennzahlen CIMICBeim Konzerngewinn (NPAT) verzeichnete CIMIC in den ersten neun Monaten 2017 einen
Anstieg um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 501 Mio. australische Dollar. Das
Ergebnis vor Steuern verbesserte sich im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 687 Mio.
australische Dollar. Die PBT-Marge bewegte sich weiterhin auf solidem Niveau und lag
mit 7,2 Prozent um 20 Basispunkte über Vorjahr. Auch der positive Umsatztrend konnte
fortgesetzt werden: Dank organischem Wachstum und dem signifikanten Beitrag aus dem
Bereich Services stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent auf
9,6 Mrd. australische Dollar. Die Entwicklung des Cashflow bei CIMIC verlief auch im Neunmonatszeitraum 2017 sehr
erfreulich. Mit über 920 Mio. australischen Dollar lag der Mittelzufluss aus laufender
Geschäftstätigkeit um nahezu 300 Mio. australische Dollar über dem Wert im Vergleichszeitraum
2016. Ein wichtiger Faktor ist und bleibt der konsequente Fokus des Unternehmens auf
das Working-Capital-Management. Aufgrund höherer Auftragsvolumina im Minengeschäft
und Tunnelbau stiegen die betrieblichen Investitionen (netto) um mehr als das Doppelte
auf 288 Mio. australische Dollar. Infolge der starken Cashgenerierung belief sich das Netto-finanzvermögen zum Ende
des Berichtszeitraums auf 606 Mio. australische Dollar. Das entspricht einer Steigerung
von fast 200 Mio. australischen Dollar gegenüber dem Jahresende 2016. Außerdem konnten
Nettoforderungen gegenüber Kunden um 418 Mio. australische Dollar gegenüber dem Vorjahr
auf nunmehr 1,2 Mrd. australische Dollar erheblich reduziert werden. Der Auftragsbestand legte seit Jahresbeginn um 1,7 Mrd. australische Dollar weiter
zu und lag Ende September 2017 bei 35,7 Mrd. australischen Dollar, wobei das Baugeschäft
im Jahresvergleich einen Zuwachs von 17 Prozent auf 14,7 Mrd. australische Dollar
verzeichnete. Dank des Beitrags von UGL erreichte der Auftragsbestand im Geschäftsfeld
Services 6,8 Mrd. australische Dollar; dies entspricht knapp 20 Prozent des gesamten
Auftragsbestands von CIMIC. Der auf das Minengeschäft entfallende Anteil entwickelte
sich in den letzten sechs Monaten ebenfalls positiv. Für den Rest des Jahres 2017
wurde eine solide Projektpipeline identifiziert: Ausschreibungen mit einem Auftragswert
von 23 Mrd. australischen Dollar sind für CIMIC relevant. Für die Folgejahre wird
derzeit mit einem Volumen von weiteren 385 Mrd. australischen Dollar gerechnet, darunter
PPP-Projekte im Wert von zirka 50 Mrd. australischen Dollar. Im dritten Quartal haben die Gesellschaften der CIMIC-Gruppe erneut zahlreiche große
Projekteingänge verbucht. So wurde CPB Contractors damit beauftragt, bis 2020 wesentliche Tiefbauarbeiten für
einen 34 Kilometer langen Abschnitt des Pacific Highway in New South Wales zu erbringen.
Das Projekt mit einem Wert von zirka 244 Mio. Euro ist Teil des größten regionalen
Infrastrukturprojekts Australiens "Woolgoolga to Ballina Upgrade". Leighton Asia wird bis Mitte 2023 einen großen Teil des Kanalisationssystems in Singapur
bauen. Der Auftragswert für das Tunnelprojekt liegt bei zirka 317 Mio. Euro. Zudem wurde ein bestehender Auftrag für die CIMIC-Gesellschaft UGL verlängert: UGL
wird innerhalb eines Joint Ventures für weitere sieben Jahre das U-Bahn-Netz in Melbourne
betreiben und warten. Der Auftrag hat für UGL einen Wert von zirka 1,3 Mrd. Euro;
zusätzlich bestehen Optionen auf weitere drei Jahre. Im Bereich Minendienstleistungen hat Thiess neue Aufträge in Ost-Kalimantan, Indonesien,
erhalten, darunter einen neuen Auftrag für die Gunung-Bara-Utama-Kohlenmine sowie
eine Auftragsverlängerung bis März 2021 bei der Mahakam-Sumber-Jaya-Kohlenmine. Die
Aufträge haben einen Wert von zirka 492 Mio. Euro. In Australien erhielt Thiess eine
Auftragsverlängerung für die Jellinbah-Plains-Mine in Queensland mit einem Wert von
zirka 126 Mio. Euro. Ausblick HOCHTIEF Asia PacificVorbehaltlich sich ändernder Rahmenbedingungen bestätigt CIMIC seine Prognose für
den Konzerngewinn 2017 im Bereich von 640 bis 700 Mio. australischen Dollar (2016:
580 Mio. australische Dollar). Dies entspricht einer Steigerung von 10 bis 21 Prozent. HOCHTIEF EuropeDivision HOCHTIEF Europe: Kennzahlen*scroll
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Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben Die Ergebnisentwicklung in der Division HOCHTIEF Europe verläuft weiterhin positiv.
Das operative Ergebnis vor Steuern stieg in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber
dem Vorjahr um knapp 7 Mio. Euro auf 33 Mio. Euro. Auch das nominale Ergebnis vor
Steuern verbesserte sich deutlich und lag mit 26 Mio. Euro um mehr als 10 Mio. Euro
über dem Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse erreichten mit 1,2 Mrd. Euro ein Plus von
10 Prozent. Dabei verbesserten sich die operativen PBT-Margen von 2,4 Prozent im entsprechenden
Vorjahreszeitraum auf nunmehr 2,7 Prozent. Die Bilanz der Division wies eine erhebliche Verbesserung des Nettofinanzvermögens
um 255 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr aus. Die Nettovermögensposition betrug Ende
September 3 Mio. Euro. Ursächlich für diese positive Entwicklung sind ein Anstieg
des Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von fast 50 Mio. Euro gegenüber
dem Vorjahr sowie ein weiter reduzierter Kapitaleinsatz im Immobilienbereich (Rückgang
um zirka 1 Mrd. Euro seit Ende 2013). In den letzten zwölf Monaten erwirtschaftete
HOCHTIEF Europe ein positives Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit von 108 Mio.
Euro. Der Auftragseingang lag mit 1,6 Mrd. Euro im Neunmonatszeitraum um 21 Prozent über
dem Vorjahreswert; auch der Auftragsbestand erreichte ein höheres Niveau und übertraf
mit 3,8 Mrd. Euro den Wert aus dem Vorjahr um 4 Prozent. Zu den neuen Aufträgen bei HOCHTIEF Europe gehört der Ausbau der S-Bahn-Linie S6 zwischen
Frankfurt-West und Bad Vilbel. HOCHTIEF Infrastructure erweitert einen zweigleisigen
Streckenabschnitt mit einer Länge von zirka zwölf Kilometern zu einer viergleisigen
Strecke. In Berlin führt HOCHTIEF als Generalunternehmer den Bau des Quartiers Bundesallee
aus. Bis Ende 2019 entstehen in der City West drei neungeschossige Hochhäuser zur
Büronutzung sowie vier siebengeschossige Wohnhäuser. Zudem baut HOCHTIEF bis April
2019 das Projekt Living Lyon in Frankfurt, eine achtgeschossige Wohnanlage mit etwa
120 Wohnungen. In einer Arbeitsgemeinschaft errichtet HOCHTIEF in Hamburg das Projekt
Fuhle 101: Bis September 2019 entsteht in bester Lage ein fünfgeschossiges Gebäude
für Einzelhandel, Gastronomie, Hotel und Büros. Im dritten Quartal hat HOCHTIEF mit dem Projekt Queens-ferry Crossing in Schottland
eine der längsten Schrägseilbrücken der Welt fertiggestellt. Zudem erhielten zwei
Mautstraßenprojekte in Griechenland die Baufertigstellungszertifikate und gingen in
Betrieb. Ausblick HOCHTIEF EuropeFür 2017 gehen wir nach wie vor von einer Steigerung des operativen Ergebnisses vor
Steuern auf 40 bis 45 Mio. Euro aus. Dies entspricht einer Steigerung von 10 bis 24
Prozent gegenüber 2016 (36 Mio. Euro). Zwischenabschluss (verkürzt)Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnungscroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
KonzernbilanzAktivascroll
Passivascroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalsscroll
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Im dritten Quartal 2016 wurden 5009434 eigene Aktien eingezogen. Hierdurch verminderte
sich das gezeichnete Kapital der HOCHTIEF Aktiengesellschaft um 12.824 Tsd. Euro;
die Kapitalrücklage der HOCHTIEF Aktiengesellschaft erhöhte sich entsprechend um 12.824
Tsd. Euro. Erläuternde KonzernanhangangabenBilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Konzernzwischenbericht zum 30. September 2017, der am 3. November 2017 zur Veröffentlichung
freigegeben wurde, wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.
In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang
gewählt worden. Der vorliegende Zwischenbericht basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2016. HOCHTIEF hat aufgrund gestiegener Kapitalmarktzinsen zum 30. Juni 2017 den Abzinsungssatz
zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen im Inland auf 2,00 Prozent erhöht (31. Dezember
2016: 1,75 Prozent). Ansonsten werden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Erstellung
des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 angewandt, sodass für weitere Informationen
auf die dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen wird. WährungsumrechnungFür die Währungsumrechnung der wesentlichen ausländischen Konzerngesellschaften wurden
folgende Wechselkurse zugrunde gelegt: scroll
Änderungen des KonsolidierungskreisesIn den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2017 wurden 20 ausländische Gesellschaften
erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Zwei inländische und 48 ausländische
Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Die Anzahl der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich in den ersten
neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 im Ausland per Saldo um 20 Gesellschaften vermindert.
Zudem wurden zwei gemeinschaftliche Tätigkeiten weniger in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 30. September 2017 wurden neben der HOCHTIEF AG insgesamt 53 inländische und 402
ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung, 16 inländische und
136 ausländische Unternehmen nach der Equity-Methode sowie 61 ausländische gemeinschaftliche
Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen. Als eigenständiger börsennotierter Konzern veröffentlicht die HOCHTIEF AG, Essen,
Deutschland, Amtsgericht Essen, Handelsregisternummer HRB 279, ihren Konzernabschluss,
der gleichzeitig in den Konzernabschluss der ACS Actividades de Construcción y Servicios,
S.A., Madrid, Spanien, einbezogen wird. Akquisition - UGL LimitedAm 10. Oktober 2016 erwarb die CIMIC-Gruppe über ihr Tochterunternehmen CIMIC Group
Investments No. 2 Pty Limited (CGI2) 13,84 Prozent der ausgegebenen Aktien am australischen
Dienstleistungsunternehmen UGL Limited ("UGL") und gab im Rahmen eines Übernahmeangebots
bekannt, die bisher nicht gehaltenen Anteile zu einem Preis von 3,15 australischen
Dollar pro Aktie erwerben zu wollen. Mit Wirkung zum 24. November 2016 hat CIMIC die
Beteiligungsquote auf über 50 Prozent erhöht und UGL vollkonsolidiert. Die Anteile
wurden im Folgenden weiter erhöht und die Übernahme konnte am 20. Januar 2017 abgeschlossen
werden, sodass CIMIC damit 100 Prozent der Anteile besitzt. Der Konzernabschluss 2016 enthielt vorläufige Zeitwerte für die durch den Unternehmenszusammenschluss
erworbenen Vermögenswerte und Schulden. Die Kaufpreisallokation wurde im zweiten Quartal
2017 abgeschlossen. Gegenüber dem 31. Dezember 2016 ist einerseits der beizulegende
Zeitwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Erwerbszeitpunkt
um 41,1 Mio. Euro angestiegen; anderseits stiegen die aktiven latenten Steuern um
12,3 Mio. Euro. Der Geschäfts- oder Firmenwert erhöhte sich um 14,4 Mio. Euro und
das Eigenkapital reduzierte sich um 14,4 Mio. Euro. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte (Veräußerungsgruppe)Mit dem geplanten Verkauf von Vermögenswerten aus dem Miningbereich seitens der PT
Thiess Contractors Indonesia (Division HOCHTIEF Asia Pacific) erfolgt der Ausweis
gemäß IFRS 5 als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte. Eine im Jahr 2016 unterzeichnete
Vereinbarung zum Verkauf der Vermögenswerte wurde größtenteils umgesetzt. Die verbleibenden
Vermögenswerte werden zur Veräußerung gehalten und sind in der Bilanz separat ausgewiesen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die wesentlichen Hauptgruppen dieser Vermögenswerte. scroll
Eigene AktienZum 30. September 2017 ergibt sich für die HOCHTIEF AG ein Bestand an eigenen Aktien
von insgesamt 44 287 Stück. Diese Aktien wurden seit dem 7. Oktober 2014 für die im
Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2014 beziehungsweise 6. Mai 2015 genannten Zwecke
und zur Verwendung für alle sonstigen aktienrechtlich zulässigen Zwecke erworben.
Der auf diese eigenen Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 113.374,72
Euro (0,069 Prozent des Grundkapitals). Emission eines Schuldscheindarlehens, neuer syndizierter KreditIm März 2017 begab die HOCHTIEF AG ein Schuldscheindarlehen über 500 Mio. Euro. Dieser
Emissionserlös wurde vollständig zur Refinanzierung einer im März 2017 in gleicher
Höhe fälligen Anleihe aus dem Jahr 2012 genutzt. Das Darlehen hat gestaffelte Laufzeiten
über fünf, sieben und zehn Jahre. HOCHTIEF stärkt mit dem Darlehen, das eine wesentlich
günstigere Finanzierung ermöglicht, seine operative Entwicklung und diversifiziert
zudem das Fälligkeitenprofil der Finanzverbindlichkeiten. Am 9. August 2017 haben wir mit dem im Mai 2017 erworbenen externen BBB-Rating von
Standard & Poors die Refinanzierung unseres bestehenden syndizierten Bar- und Avalkredits
zu deutlich verbesserten Konditionen erfolgreich durchgeführt und damit die strategische
Konzernfinanzierung für den Bar- und Avalbereich langfristig gesichert. Der neue syndizierte
Kredit über insgesamt 1,7 Mrd. Euro mit einer Laufzeit bis August 2022 und Verlängerungsoptionen
um bis zu zwei weitere Jahre besteht einerseits aus einer Avalkredittranche mit insgesamt
1,2 Mrd. Euro sowie andererseits aus einer revolvierend nutzbaren Barkredittranche
in Höhe von 500 Mio. Euro. DividendeDie Hauptversammlung der HOCHTIEF AG hat am 10. Mai 2017 die Ausschüttung einer Dividende
von 2,60 Euro je für das Geschäftsjahr 2016 dividendenberechtigter Stückaktie beschlossen.
Daraus resultierte eine Dividendenzahlung in Höhe von 167.044.430,80 Euro, die am
6. Juli 2017 geleistet wurde. HaftungsverhältnisseDie Haftungsverhältnisse betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften; sie haben sich
gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 658 Tsd. Euro auf 4.874 Tsd. Euro vermindert. Berichterstattung zu FinanzinstrumentenFür jede Klasse von Finanzinstrumenten werden die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten angegeben. In Abhängigkeit von der Marktnähe
ist für den beizulegenden Zeitwert - basierend auf den Eingangsparametern, die in
die angewandten Bewertungsverfahren einfließen - eine dreistufige Fair Value-Hierarchie
zu berücksichtigen: Stufe 1: Vorliegen von notierten Preisen in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte
und Schulden; zum Beispiel börsennotierte Wertpapiere Stufe 2: Verwendung von anderen Eingangsparametern als die notierten Preise der Stufe
1, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt, das heißt als Preis,
oder indirekt, das heißt aus Preisen, abgeleitet oder beobachtet werden können; zum
Beispiel Zinsswaps oder Devisentermingeschäfte Stufe 3: Keine relevant beobachtbaren Eingangsparameter sind verfügbar; zum Beispiel
Beteiligungen, die zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind - beispielsweise durch
eine Unternehmensbewertung scroll
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In den einzelnen Klassen von Finanzinstrumenten entsprechen sich grundsätzlich der
jeweils beizulegende Zeitwert und der zugrunde liegende Buchwert, soweit die Ermittlung
eines beizulegenden Zeitwerts verlässlich gegeben ist. Abweichungen ergeben sich lediglich
bei den Finanzverbindlichkeiten. Ihr Buchwert beträgt insgesamt 2.779.137 Tsd. Euro
(31.12.2016: 2.680.255 Tsd. Euro) bei einem beizulegenden Zeitwert von 2.877.411 Tsd.
Euro (31.12.2016: 2.774.619 Tsd. Euro). In den ersten drei Quartalen 2017 erfolgte - wie im Vergleichsjahr - zwischen den
zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 sowie
der Stufe 3 keine Umgliederung. In der Stufe 3 wird der Fair Value von Anteilen an nicht börsennotierten Gesellschaften
in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren - basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen
- bestimmt. Dabei sind interne Verzinsung, Wachstumsrate und Diskontierungsfaktor
die nicht beobachtbaren Eingangsparameter. Die Optionsbewertung erfolgt mittels einer
Monte-Carlo-Simulation. Als entsprechende Eingangsparameter werden erwarteter Ausübungszeitraum,
Multiplikator und Diskontierungsfaktor berücksichtigt. Die Überleitung der beizulegenden
Zeitwerte von Finanzinstrumenten der Stufe 3 von den Eröffnungs- zu den Schlusssalden
stellt sich für die übrigen Finanzanlagen sowie für sonstige Forderungen und sonstige
Vermögenswerte in folgender Weise dar: Überleitung der Stufe 3 in den ersten drei Quartalen 2017(In Tsd. EUR)scroll
Überleitung der Stufe 3 im Geschäftsjahr 2016(In Tsd. EUR)scroll
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne sind im übrigen Beteiligungsergebnis
berücksichtigt; die sonstigen Veränderungen wurden demgegenüber erfolgsneutral abgebildet. SegmentberichterstattungDie HOCHTIEF-Struktur entspricht der operativen Ausrichtung des Konzerns und spiegelt
die Präsenz in wichtigen nationalen und internationalen Regionen sowie Märkten wider.
Im HOCHTIEF-Konzern basiert die Segmentabgrenzung auf der internen Berichterstattung. Detaillierte Erläuterungen zu den einzelnen Divisions/Segmenten des HOCHTIEF-Konzerns
sind im vorstehenden Zwischenlagebericht enthalten. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDer Kreis der zur HOCHTIEF AG oder zu Konzernunternehmen nahestehenden Unternehmen
oder Personen wird durch IAS 24 bestimmt, sodass diesbezüglich auf die Angaben im
letzten Konzernabschluss verwiesen wird. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen sind zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen
worden, mit Ausnahme eines unverzinslichen Darlehens in Höhe von 15.969 Tsd. Euro
(31.12.2016: 141.820 Tsd. Euro), das CIMIC der HLG Contracting gewährt hat. Ansonsten wurden in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2017 keine wesentlichen
Geschäfte zwischen der HOCHTIEF AG beziehungsweise Konzernunternehmen und einem diesen
nahestehenden Unternehmen oder einer diesen nahestehenden Person, die einen wesentlichen
Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, geschlossen. Überleitungsrechnung vom Ergebnis vor Steuern zum EBITDAscroll
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktiescroll
Die Entwicklung der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien resultiert im Wesentlichen
aus dem Aktienrückkaufprogramm im Geschäftsjahr 2016. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie kann durch sogenannte potenzielle Aktien
auftreten (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen). Die aktienbasierten Vergütungsprogramme
von HOCHTIEF wirken nicht gewinnverwässernd. Damit entsprechen sich das verwässerte
und das unverwässerte Ergebnis je Aktie. Ereignisse nach dem BilanzstichtagVorstand und Aufsichtsrat der HOCHTIEF AG haben beschlossen, ein freiwilliges öffentliches
Übernahmeangebot für das gesamte Aktienkapital der ABERTIS Infraestructuras, S.A.
mit Sitz in Madrid (Spanien) abzugeben. ABERTIS Infraestructuras, S.A. ist eine in
Spanien börsennotierte Gesellschaft, die verschiedene Maut- und Telekommunikationsunternehmen
in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien betreibt. Die HOCHTIEF AG hat die Angebotsunterlage
am 18. Oktober 2017 bei der spanischen Kapitalmarktregulierungsbehörde CNMV eingereicht.
Das Gesamtvolumen der angebotenen Gegenleistung beträgt rund 18,6 Mrd. Euro beziehungsweise
17,1 Mrd. Euro ohne die eigenen Aktien von ABERTIS. Wichtige InformationDiese Bekanntmachung stellt weder ein Angebot zum Tausch noch eine Aufforderung zur
Abgabe eines Angebots zum Tausch von Aktien der ABERTIS Infraestructuras, S.A. dar.
Die Bedingungen und weitere das öffentliche Übernahmeangebot betreffende Bestimmungen
werden in der Angebotsunterlage mitgeteilt, deren Veröffentlichung durch die spanische
Wertpapieraufsichtsbehörde (Comisión Nacional de Mercado de Valores) zu genehmigen
ist und auf deren Webseite (www.cnmv.es) veröffentlicht wird. Investoren und Inhabern
von Aktien der ABERTIS Infraestructuras, S.A. wird dringend empfohlen, die Angebotsunterlage
sowie alle sonstigen im Zusammenhang mit dem öffentlichen Übernahmeangebot stehenden
Dokumente zu lesen, da sie wichtige Informationen enthalten. Vorbehaltlich der in der Angebotsunterlage beschriebenen Ausnahmen sowie gegebenenfalls
von den jeweiligen Aufsichtsbehörden zu erteilenden Ausnahmegenehmigungen wird weder
mittelbar noch unmittelbar ein Übernahmeangebot in jenen Rechtsordnungen unterbreitet
werden, in denen dies einen Verstoß gegen das jeweilige nationale Recht darstellen
würde. Auch stellt diese Bekanntmachung weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf
von Aktien der HOCHTIEF Aktiengesellschaft dar. Die Aktien der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
wurden und werden nicht nach den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in
der derzeit gültigen Fassung oder bei einer Wertpapieraufsichtsbehörde eines Bundesstaates
oder einer anderen Rechtsordnung der Vereinigten Staaten von Amerika registriert.
Aus diesem Grund dürfen die Aktien der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, vorbehaltlich
bestimmter Ausnahmen, nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika sowie anderen Rechtsordnungen
angeboten oder verkauft werden, wo dies einen Verstoß gegen nationales Recht darstellen
würde. Es findet keine Registrierung der in dieser Bekanntmachung genannten Aktien
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft gemäß den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in
den Vereinigten Staaten von Amerika statt. Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten sind, stellen
diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "erwarten", "glauben", "schätzen",
"beabsichtigen", "anstreben", "davon ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet.
Diese Aussagen bringen Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft und der mit ihr gemeinsam handelnden Personen zum
Ausdruck. Die in die Zukunft gerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Planungen,
Schätzungen und Prognosen, die die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und die mit ihr gemeinsam
handelnden Personen nach bestem Wissen vorgenommen haben, treffen aber keine Aussage
über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur
schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
oder der mit ihr gemeinsam handelnden Personen liegen. Es sollte berücksichtigt werden,
dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Folgen erheblich von den in den zukunftsgerichteten
Aussagen angegebenen oder enthaltenen abweichen können. ImpressumHerausgeber:HOCHTIEF Aktiengesellschaft Opernplatz 2, 45128 Essen Tel.: 0201 824-0 Fax: 0201 824-2777 info@hochtief.de www.hochtief.de Investor Relations:HOCHTIEF Investor Relations Opernplatz 2, 45128 Essen Tel.: 0201 824-2127 Fax: 0201 824-92127 investor-relations@hochtief.de Bildnachweise:Titelseite: Ridofranz (oben links); SSN Group (unten rechts) Aktueller Finanzkalender:www.hochtief.de/ir-kalender Dieser Zwischenbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wurde im Internet veröffentlicht.Der Zwischenbericht ist auf dem umweltfreundlichen Bilderdruckpapier Maxi Silk gedruckt.
Es ist nach den Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen
Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
über künftige, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft beziehungsweise den HOCHTIEF-Konzern
betreffende Ereignisse und Entwicklungen wider und basieren auf Informationen, die
dem Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung
stehen. Zukunftsbezogene Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger
Ergebnisse (zum Beispiel der Vorsteuerergebnisse oder der Konzerngewinne) und Entwicklungen
(zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, der allgemeinen Geschäftsaktivität
oder der Geschäftsstrategie) und sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die
tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die
Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter
Beteiligungsveräußerungen, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie),
betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, können daher
aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten oder implizit zugrunde
gelegten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere
Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der branchenspezifischen Lage
und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten,
Wechselkursschwankungen, nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
auch in Bezug auf steuerliche Regelungen, das Verhalten von Mitgesellschaftern sowie
andere Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel
die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen
(zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, der allgemeinen Geschäftsaktivität
oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern,
haben. Etwaige Angaben zu Dividenden stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass für das
jeweilige Geschäftsjahr ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft ausgewiesen werden kann und dass die zuständigen Organe
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation
der Gesellschaft entsprechende Beschlüsse fassen. Abgesehen von rechtlichen Veröffentlichungspflichten,
übernimmt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft keine Verpflichtung, die in diesem Dokument
enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. Zum TitelbildBlickfang in zentraler Lage: Quartier Bundesallee in BerlinDas Quartier Bundesallee gilt als prestigeträchtiger Neubau im Berliner Westen. HOCHTIEF
realisiert den Bau unweit des Kurfürstendamms als Generalunternehmer bis Ende 2019.
Er umfasst drei Bürogebäude mit flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten sowie Wohngebäude
für hochwertiges Wohnen. Insgesamt entstehen oberirdisch 33 500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche.
Am Standort wird sich die Berliner Volksbank mit ihrer Hauptstadtrepräsentanz niederlassen,
der Großteil der Wohnungen wurde an einen institutionellen Investor verkauft. |
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