![]() HOCHTIEF AktiengesellschaftEssenHalbjahresbericht Januar bis Juni 2018Januar bis Juni 2018
Finanzielle Highlights
HOCHTIEF-Konzern: Kennzahlen*scroll
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Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben EBIT und EBITDA angepasst
Relative Entwicklung des Aktienkurses![]() Zum TitelbildNeue Flughafen-Anbindung in Los AngelesAm Los Angeles International Airport (LAX), dem zweitgrößten Flughafen der USA, wird
künftig ein Automated People Mover (APM) für die Anbindung an den zentralen Terminalbereich
sorgen. Ein ACS/HOCHTIEF-Konsortium (LAX Integrated Express Solutions, LINXS) hat
im Juni 2018 den Financial Close für das Public-Private-Partnership-Projekt erreicht.
Das Projekt umfasst sechs Bahnhöfe auf einer 3,6 km langen Doppelspurstrecke. Das
Konsortium wird für die Lieferung der 44 Bombardier APM-Fahrzeuge sowie den Bau einer
7 000 Quadratmeter großen Wartungs- und Lagerhalle verantwortlich sein. Die Bauarbeiten
werden voraussichtlich Anfang 2023 abgeschlossen sein. Liebe Aktionäre und Freunde von HOCHTIEF,HOCHTIEF verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 eine erfreuliche
Entwicklung und erzielte gegenüber dem Vorjahr bei Margen, Cashflow und Auftragsbestand
ein deutliches Wachstum. Das Nettofinanzvermögen des Konzerns erreichte zum Ende des
Berichtszeitraums 1,35 Mrd. Euro. Der operative Konzerngewinn, der Einmaleffekte ausklammert, stieg im Jahresvergleich
um 18 Prozent auf 237 Mio. Euro. Der nominale Konzerngewinn legte um 21 Prozent auf
229 Mio. Euro zu. Alle drei Divisions trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Bereinigt um Wechselkurseffekte, lag der Umsatz im Zeitraum Januar bis Juni 2018 mit
11,2 Mrd. Euro um 11 Prozent über dem Vorjahreswert; in Euro belief sich der Anstieg
auf 2 Prozent. Parallel zum Umsatz konnten auch die Margen gesteigert werden. Bezogen
auf den Umsatz, erreichte die operative PBT-Marge des Konzerns 4,1 Prozent im ersten
Halbjahr 2018 und lag damit um 50 Basispunkte höher als im Vorjahr. Die Unternehmensführung konzentriert sich weiterhin auf cashgestützte Profitabilität.
Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit lag mit 273 Mio. Euro um 18 Prozent
beziehungsweise 42 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Infolge gestiegener Auftragsvolumina
im Minengeschäft und im Tunnelbau erhöhten sich die betrieblichen Investitionen (netto)
um 13 Mio. Euro auf 164 Mio. Euro. Wir setzen unverändert auf straffes und diszipliniertes
Investitionsmanagement. Ende Juni 2018 lag das Nettofinanzvermögen von HOCHTIEF bei 1,35 Mrd. Euro und übertraf
aufgrund der starken Cashflow-Performance in den letzten zwölf Monaten den Vorjahreswert
um 752 Mio. Euro. Bereinigt um Währungseffekte seit Juni 2017, würde die positive
Veränderung gegenüber dem Vorjahr mit 840 Mio. Euro sogar noch höher ausfallen. Mit 45,6 Mrd. Euro lag der Auftragsbestand zum Ende des Berichtszeitraums währungsbereinigt
um 11 Prozent über dem Vorjahreswert. Etwa die Hälfte des Auftragsbestands entfällt
auf Projekte in der Region Asien-Pazifik, 44 Prozent machen Aufträge in Nord- und
Südamerika aus und etwa 8 Prozent Projekte in Europa. Mit 29,5 Mrd. Euro übertraf
der Auftragseingang in den letzten zwölf Monaten den Vergleichswert des Vorjahres
deutlich und stieg währungsbereinigt um 26 Prozent. Innovationen werden dazu beitragen, HOCHTIEF künftig noch leistungsstärker zu machen.
Im ersten Halbjahr 2018 hat der Konzern eine umfassende Innovationsinitiative gestartet,
die HOCHTIEF in eine IT-basierte Zukunft führt. Dazu haben wir eine eigene Gesellschaft
mit Innovationszentren in den USA, Europa und Australien gegründet. Der Konzern wird
mit führenden Universitäten kooperieren. Im Zuge dieser Transformation setzen wir
auf die Chancen der Digitalisierung - etwa auf künstliche Intelligenz. So werden wir
die Qualität der Projektabwicklung verbessern, operative Risiken reduzieren und bessere
Arbeitsbedingungen sowie Karrieremöglichkeiten für unsere Mitarbeiter schaffen. Die HOCHTIEF-Gesellschaften aus allen drei Divisions erzielten im zweiten Quartal
wichtige Projekteingänge. Dazu gehört der Wolkenkratzer "The Spiral" mit 65 Etagen,
den Turner voraussichtlich bis Ende 2022 in New York baut und der mit LEED ausgezeichnet
werden soll. Flatiron sicherte sich den Auftrag, einen vierspurigen Highway in Texas
zu erweitern. Thiess, eine Gesellschaft der CIMIC-Gruppe, erhielt mehrere Auftragserweiterungen
im Minensektor, darunter im "QCoal Northern Hub" in Queensland für weitere vier Jahre.
Zudem sind die CIMIC-Gesellschaften Pacific Partnerships und CPB Contractors bevorzugte
Bieter für das PPP-Gefängnisprojekt Waikeria in Neuseeland. Zu den neuen Aufträgen
der Division HOCHTIEF Europe zählen das Air Traffic Control Center in Posen (Polen)
und ein Innovationszentrum in München. Die Pipeline relevanter Ausschreibungen in unseren wichtigen Märkten Nordamerika,
Asien-Pazifik und Europa füllt sich weiter. So sollen dort im weiteren Jahresverlauf
2018 Projekte im Wert von rund 100 Mrd. Euro und ab 2019 weitere Projekte im Wert
von nahezu 400 Mrd. Euro auf den Markt kommen, die für uns interessant sind. Die aktuelle
Pipeline mit PPP-Ausschreibungen ist auf 210 Mrd. Euro angewachsen. Gestützt von seiner starken Bilanz, ist HOCHTIEF gut für die Zukunft aufgestellt.
Im Fokus der Kapitalallokation stehen weiterhin die Ertragsoptimierung für die Aktionäre
sowie attraktive Chancen für organisches und strategisches Wachstum. Anfang Juli schüttete der Konzern die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe
von 3,38 Euro je Aktie an die Aktionäre aus. Dies stellt eine Steigerung um 30 Prozent
gegenüber 2016 dar und reflektiert die starke Ergebnisentwicklung des Konzerns sowie
den Stellenwert, den das HOCHTIEF-Management der Vergütung der Aktionäre beimisst. Die Abertis-Übernahme ist inzwischen weit fortgeschritten. HOCHTIEF wird für eine
Beteiligung von 20 Prozent am weltgrößten Mautstraßenbetreiber 1,4 Mrd. Euro investieren.
Im Mai bestätigte die Ratingagentur S&P mit Blick auf die angekündigte gemeinschaftliche
Übernahme ihr BBB-Investment-Grade-Rating für HOCHTIEF und verbesserte den Ausblick
für den Konzern auf "stabil". Ihr Marcelino Fernandez Verdes, Vorsitzender des Vorstands KonzernausblickVor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks bestätigt HOCHTIEF seine Erwartung,
2018 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 470 bis 520 Mio. Euro zu erzielen.
Das entspricht einer Steigerung von 4 bis 15 Prozent gegenüber 2017, wobei alle unsere
Divisions zur weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen dürften. HOCHTIEF-Konzern - Highlights in H1 2018Operativer Konzerngewinn +18 % auf 237 Mio. Euro; nominal 21 % ggü. Vj. auf 229 Mio. Euro*
![]() KonzerngewinnNet Cash aus lfd. Geschäftstätigkeit +18 % ggü. Vj. auf 273 Mio. Euro
![]() Net Cash aus lfd. GeschäftstätigkeitNettofinanzvermögen des Konzerns bei 1,35 Mrd. Euro, +752 Mio. Euro ggü. Vj.
![]() Auftragsbestand 45,6 Mrd. Euro, +11 % währungsbereinigt (+7 % nominal)
![]() Prognose bestätigt: op. Konzerngewinn GJ 2018 in Höhe von 470-520 Mio. Euro (+4-15 % ggü. Vj.)
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ZwischenlageberichtErtrags-, Finanz- und VermögenslageÜberblickHOCHTIEF setzt den erfolgreichen Jahresauftakt mit verbesserten Umsatz-, Ergebnis-
und Cashzahlen fort. Im ersten Halbjahr 2018 lagen die Werte über den Vergleichszahlen
des Vorjahres. Die bilanzielle Stärke des Konzerns zeigt sich im weiter gestiegenen
Nettofinanzvermögen, das sich am 30. Juni 2018 auf 1,35 Mrd. Euro belief und um 752
Mio. Euro deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Umsatz und ErtragslageHOCHTIEF erzielte im ersten Halbjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 11,2 Mrd. Euro.
Währungsbereinigt ergab sich ein Zuwachs um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um
2 Prozent auf Eurobasis. Umsatzerlösescroll
Die Division HOCHTIEF Americas steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich
zum Vorjahr um 5 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro. Turner als führendes Unternehmen im US-Hochbaugeschäft
und die im Tiefbausektor tätige Gesellschaft Flatiron erreichten in ihren jeweiligen
Marktsegmenten weitere Zuwächse. Bereinigt um Wechselkurseffekte, stiegen die Umsatzerlöse
der Division um 16 Prozent. Die Division HOCHTIEF Asia Pacific profitierte von höheren Umsätzen der australischen
CIMIC-Gruppe, die im ersten Halbjahr 2018 mit 6,9 Mrd. australischen Dollar einen
starken Zuwachs von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichte. Die höheren Umsatzerlöse
wurden insbesondere bei großvolumigen Infrastrukturprojekten im Bereich Construction
sowie aus Auftragserweiterungen und höheren Produktionsvolumina im Minendienstleistungsgeschäft
erzielt. Auf Divisionebene erreichte HOCHTIEF Asia Pacific aufgrund eines negativen
Einflusses aus Wechselkurseffekten einen Umsatzanstieg um 2 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro. Die Division HOCHTIEF Europe erreichte im ersten Halbjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe
von 682 Mio. Euro. Davon wurde der Großteil im Kerngeschäft Bauen erzielt. Der planmäßig
niedrigere Umsatz in der Immobilienprojektentwicklung und die disziplinierte Auftragsakquisition
im Baubereich bestimmten im Wesentlichen das Umsatzniveau. HOCHTIEF erzielte im ersten Halbjahr 2018 auf den Märkten außerhalb Deutschlands Umsatzerlöse
in Höhe von 10,8 Mrd. Euro. Der Internationalisierungsgrad des Konzerns in Höhe von
96 Prozent lag damit auf Vorjahresniveau. HOCHTIEF hat infolge der guten Geschäftsentwicklung des gesamten Konzerns im ersten
Halbjahr 2018 das Ergebnis vor Steuern (PBT) weiter verbessert. Beim nominalen PBT
in Höhe von 446 Mio. Euro belief sich der Anstieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2017
auf 16 Prozent. Das um Einmaleffekte bereinigte operative PBT stieg um 14 Prozent
auf 454 Mio. Euro. Ergebnis vor Steuern (PBT)scroll
In der Division HOCHTIEF Americas setzte sich im zweiten Quartal 2018 die positive
Ergebnisentwicklung fort. Turner und Flatiron zeigten infolge weiter anziehender Umsätze
und Margen deutliches Gewinnwachstum. Für das gesamte erste Halbjahr 2018 stieg das
nominale PBT im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf 143 Mio. Euro. Währungsbereinigt
lag der Anstieg bei 31 Prozent. In der Division HOCHTIEF Asia Pacific machte sich die starke Ergebnisentwicklung der
CIMIC-Gruppe positiv bemerkbar. Nach einem guten ersten Quartal beschleunigte sich
das Ergebniswachstum bei CIMIC im zweiten Quartal. Basierend auf einem soliden Umsatzwachstum
in allen Kerngeschäftsfeldern und starken Margen, verbesserte CIMIC das nominale PBT
im gesamten ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 503 Mio.
australische Dollar. Auf Ebene der Division HOCHTIEF Asia Pacific belief sich das
nominale PBT auf 289 Mio. Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 8 Prozent.
Neben den auf Divisionebene enthaltenen Finanzierungs- und Holdingkosten wirkten sich
hier Effekte aus der Währungsumrechnung bezogen auf den durchschnittlichen Wechselkurs
zwischen australischen Dollars und Euro im Berichtszeitraum aus. Die Divison HOCHTIEF Europe hat im zweiten Quartal 2018 das nominale PBT weiter verbessert
und knüpfte damit an den guten Jahresauftakt an. Für das gesamte erste Halbjahr 2018
belief sich der Wert auf 22 Mio. Euro und lag damit um 10 Mio. Euro über dem Vergleichswert
des Vorjahres. Ausschlaggebend hierfür war ein verbesserter Mix bei Umsatz und Projekten. Das Beteiligungsergebnis aus at Equity bewerteten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen
sowie übrigen Beteiligungen stieg im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres um 35 Mio. Euro auf 118 Mio. Euro. Hier wirkten sich in erster Linie
höhere Ergebnisbeiträge von Gemeinschaftsunternehmen aus. Beim Finanzergebnis profitierte HOCHTIEF von den Refinanzierungsaktivitäten des Vorjahres
zu verbesserten Konditionen. Das Finanzergebnis des ersten Halbjahres 2018 verbesserte
sich vor allem aufgrund geringerer Zinsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 13
Mio. Euro auf -56 Mio. Euro. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 beliefen sich die Aufwendungen
aus Ertragsteuern auf 138 Mio. Euro. Die Steuerquote lag mit 31 Prozent auf vergleichbarem
Niveau wie im Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2018 verzeichnete der HOCHTIEF-Konzern ein deutliches Wachstum
des Konzerngewinns. Der nominale Konzerngewinn erhöhte sich im Vorjahresvergleich
um 21 Prozent auf 229 Mio. Euro. Der operative Konzerngewinn legte um 18 Prozent auf
237 Mio. Euro (Vorjahr 201 Mio. Euro) zu. Zu dieser positiven Entwicklung trugen alle
Divisions bei. Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss (Minderheitenanteile) in Höhe
von 79 Mio. Euro entfielen größtenteils auf CIMIC. Konzerngewinnscroll
AuftragslageHOCHTIEF verzeichnete Auftragseingänge im Wert von 12,8 Mrd. Euro im ersten Halbjahr
2018. Bezogen auf die Entwicklung der letzten zwölf Monate stieg der Auftragseingang
währungsbereinigt um 26 Prozent (nominal um 17 Prozent) auf 29,5 Mrd. Euro. In der Division HOCHTIEF Americas ist der Auftragseingang mit 7,6 Mrd. Euro weiterhin
auf sehr hohem Niveau und liegt 29 Prozent über dem Vorjahr (währungsbereinigt +42
Prozent). Der Auftragseingang der Division HOCHTIEF Asia Pacific belief sich in den
letzten zwölf Monaten auf 10,7 Mrd. Euro. Dies stellt währungsbereinigt einen Anstieg
von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar. Mit 22 Mrd. Euro entspricht der Auftragsbestand
der Division einer rechnerischen Reichweite von zirka 25 Monaten. Der Auftragseingang
der Division HOCHTIEF Europe erreicht 860 Mio. Euro und liegt damit nahezu 100 Mio.
Euro über dem Wert des zweiten Halbjahres 2017. Das erste Halbjahr 2017 war durch
ein Großprojekt im Infrastrukturbereich geprägt. Ende Juni 2018 betrug der Auftragsbestand 45,6 Mrd. Euro und liegt damit weiterhin
auf einem sehr hohen Niveau. Dies entspricht einem um Währungseffekte bereinigten
Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+7% nominal). Die Aussichten
für den Rest des Jahres und darüber hinaus sind angesichts einer starken Tenderpipeline
in allen Divisions weiterhin positiv. Bei unverändert hoher Leistung ergibt sich aus
dem Auftragsbestand eine rechnerische Auftragsreichweite von 22 Monaten für den Konzern. HOCHTIEF-Konzern - aktuelle wesentliche ProjekteBei den Auftragswerten handelt es sich um Gesamtprojektvolumina. Auftragseingang (in Mrd. Euro)![]() Auftragsbestand (in Mrd. Euro)![]() ![]() *
Auftragseingang ohne Wechselkurseffekte beim CIMIC-Auftragsbestand Cashflowscroll
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Last twelve months/letzte zwölf Monate FinanzlageDie Verbesserung der cashgestützten Profitabilität gehört zu den wichtigsten Zielsetzungen
des HOCHTIEF-Konzerns. Unsere operativen Einheiten fokussieren sich daher auf cashgestützte
Profitabilität und Working-Capital-Management. Das Gewinnwachstum des HOCHTIEF-Konzerns
im bisherigen Jahresverlauf unterstützte eine starke Cashflowentwicklung. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2018
auf 273 Mio. Euro und fiel damit im Vergleich zum Vorjahr (231 Mio. Euro) um 42 Mio.
Euro beziehungsweise 18 Prozent höher aus. Die gesamte HOCHTIEF-Gruppe fokussiert
sich auf Working-Capital-Management und die Steigerung der cashbasierten Gewinne.
Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit über den Zeitraum der letzten zwölf
Monate (Juli 2017 bis Juni 2018) belief sich auf einen starken Wert von 1,4 Mrd. Euro. Die betrieblichen Investitionen (brutto) lagen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2018 bei 177 Mio. Euro (Vorjahr 172 Mio. Euro). Beide Zeiträume waren in erster Linie
durch Investitionsausgaben bei CIMIC beeinflusst. Der Anstieg der Investitionen bei
CIMIC für Bergbau- und Tunnelbauausrüstung gegenüber dem Vorjahr wurde durch Wechselkurseffekte
aus der Umrechnung des australischen Dollars weitgehend kompensiert. Daher lagen die
betrieblichen Investitionen (brutto) für den HOCHTIEF-Konzern nur leicht über dem
Vorjahr. Die Einnahmen aus betrieblichen Anlagenabgängen verringerten sich aufgrund
von niedrigeren Verkäufen projektbezogener Ausrüstungsgegenstände im Vergleich zum
Vorjahr (21 Mio. Euro) auf 13 Mio. Euro. Der Mittelbedarf für die betrieblichen Investitionen
(netto) belief sich auf 164 Mio. Euro und lag damit um 13 Mio. Euro über dem Wert
des Vorjahres (151 Mio. Euro). Der Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zeigt sich im ersten Halbjahr 2018
mit 109 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (80 Mio. Euro) um 29 Mio. Euro verbessert.
Für den Zeitraum der letzten zwölf Monate (Juli 2017 bis Juni 2018) lag der Wert bei
starken 1,1 Mrd. Euro. VermögenslageHOCHTIEF wendet ab dem 1. Januar 2018 die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 "Finanzinstrumente"
und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" an. Aufgrund der Anwendung dieser neuen
Vorschriften wurden - ausgehend vom HOCHTIEF-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017
- einzelne Positionen der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 angepasst. Die wesentlichen
Anpassungen betrafen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Finanzforderungen,
die at Equity bewerteten Finanzanlagen sowie das Eigenkapital. Per Saldo führte die
Anpassung der Eröffnungsbilanz des HOCHTIEF-Konzerns zum 1. Januar 2018 zu einem Rückgang
der Bilanzsumme in Höhe von 1,3 Mrd. Euro. Ausweis der Abertis Transaktion in der ÜbergangsphaseIm ersten Halbjahr 2018 wurde die Bilanz des HOCHTIEF-Konzerns vor allem durch die
laufende gemeinschaftliche Übernahme von Abertis durch HOCHTIEF, ACS und Atlantia
beeinflusst. Gemäß der Vereinbarung zwischen den drei Partnern hat HOCHTIEF zunächst
im Rahmen eines Übernahmeangebots Abertis-Anteile erworben und wird diese Anteile
im Anschluss an eine gemeinsam gehaltene Investmentgesellschaft (Special Purpose Vehicle
[SPV]) übertragen. HOCHTIEF wird sich an diesem SPV mit knapp 20 Prozent der Anteile
beteiligen. Zum Stichtag 30. Juni 2018 hielt HOCHTIEF 95,3 Prozent der Anteile an
Abertis. Auf der Aktivseite der Konzernbilanz führt die Transaktion in der Übergangsphase zu
einem deutlichen Anstieg der Anteile an at Equity bewerteten Finanzanlagen (bis die
Anteile an das SPV übertragen werden) sowie der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte
im ersten Halbjahr 2018. Auf der Passivseite erhöhen sich bis zur Übertragung der
Anteile an das SPV die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie die mit den zur
Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten verbundene Schulden. Im Wesentlichen aus diesem
Grund stieg die Bilanzsumme des HOCHTIEF-Konzerns zum Stichtag 30. Juni 2018 im Vergleich
zum Stand vom 31. Dezember 2017 (13,3 Mrd. Euro) um 15,4 Mrd. Euro auf 28,7 Mrd. Euro. Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum Stichtag 30. Juni 2018 mit 6,5 Mrd. Euro
um 2,6 Mrd. Euro über dem Wert vom 31. Dezember 2017. Die at Equity bewerteten Finanzanlagen
stiegen vor allem durch den HOCHTIEF-Anteil an Abertis (20 Prozent) in Höhe von 3,2
Mrd. Euro. Dieser Anstieg wurde zum Teil durch den Rückgang aus der im Zusammenhang
mit der Erstanwendung von IFRS 9 und IFRS 15 zum 1. Januar 2018 vorgenommenen Anpassung
der Eröffnungsbilanzwerte der at Equity bewerteten Finanzanlagen und der Finanzforderungen
im Umfang von rund 600 Mio. Euro kompensiert. Entwicklung Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) im HOCHTIEF-Konzern*scroll
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Definition siehe Konzernbericht 2017, Seite 232. Die kurzfristigen Vermögenswerte verzeichneten einen kräftigen Anstieg und beliefen
sich zum Ende des ersten Halbjahres 2018 auf 22,2 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Jahresende
2017 (9,4 Mrd. Euro) belief sich der Zuwachs auf 12,8 Mrd. Euro. Wesentlich hierfür
war der Erwerb von Anteilen an Abertis, die im Zuge der gemeinschaftlichen Übernahme
mit ACS und Atlantia an ein SPV übertragen werden. Diese Anteile im Wert von 12,8
Mrd. Euro wurden gemäß den Bestimmungen des IFRS 5 als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
klassifiziert. Bei den kurzfristigen Vermögenswerten wirkte sich die Anpassung der
Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2018 im Zusammenhang mit der Anwendung der Rechnungslegungsstandards
IFRS 9 und IFRS 15 mit rund -800 Mio. Euro aus. Von dieser Anpassung betraf der überwiegende
Teil mit rund -760 Mio. Euro die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr
nach Erstanwendung des IFRS 15. Dem standen operative Veränderungen und Währungseinflüsse
gegenüber. Per Saldo gingen die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr im
ersten Halbjahr 2018 um 240 Mio. Euro auf 4,6 Mrd. Euro zurück. HOCHTIEF verfügte
zum 30. Juni 2018 über einen Wertpapierbestand in Höhe von 449 Mio. Euro und über
flüssige Mittel in Höhe von 3,2 Mrd. Euro. Die Liquiditätsausstattung des Konzerns
ist damit weiterhin robust und auf gutem Niveau. Die erstmalige Anwendung der Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15 führte in
der zum 1. Januar 2018 angepassten Eröffnungsbilanz des HOCHTIEF-Konzerns zu einer
Verminderung des Eigenkapitals um rund 1,4 Mrd. Euro. Im ersten Halbjahr resultierten
die wesentlichen Veränderungen des Eigenkapitals aus dem Ergebnis nach Steuern (308
Mio. Euro) sowie aus Dividendenausschüttungen (-265 Mio. Euro). Die langfristigen Schulden verminderten sich im ersten Halbjahr 2018 um 431 Mio. Euro
auf 2,5 Mrd. Euro. Ausschlaggebend hierfür war die Umgliederung einer im Mai 2019
fälligen und rückzahlbaren Anleihe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft im Nominalvolumen
von 500 Mio. Euro in die kurzfristigen Schulden. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich deutlich um 17,0 Mrd. Euro auf 24,9 Mrd.
Euro (31. Dezember 2017: 7,9 Mrd. Euro). Darin wirkten sich mit 12,8 Mrd. Euro die
mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten von Abertis verbundenen Schulden
aus, die auf das SPV und indirekt auf ACS/Atlantia übertragen werden sollen (80 Prozent).
Daneben spiegeln die Finanzverbindlichkeiten aus der Abertis-Transaktion mit 3,2 Mrd.
Euro den als at Equity bewertete Finanzanlagen bilanzierten Anteil von HOCHTIEF wider
(20 Prozent) und werden separat ausgewiesen. Die anderen kurzfristigen Finanzschulden
stiegen im Wesentlichen durch die Umgliederung der oben genannten Anleihe der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft um 597 Mio. Euro auf 833 Mio. Euro. Der Anstieg der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen um 483 Mio. Euro auf 6,8 Mrd. Euro spiegelt das zugrunde
liegende Geschäftswachstum wider. Das Nettofinanzvermögen des HOCHTIEF-Konzerns belief sich am 30. Juni 2018 auf 1,4
Mrd. Euro. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert vom 30. Juni 2017 zeigt sich
ein starker Anstieg um 752 Mio. Euro, der insbesondere aus der starken Cashflow-Performance
von CIMIC und der Division HOCHTIEF Americas resultiert. Chancen- und RisikoberichtDie Unternehmenssituation hat sich bezüglich der Chancen und Risiken nicht wesentlich gegenüber der Darstellung im Konzernbericht 2017 verändert. Die im Konzernbericht zum 31. Dezember 2017 veröffentlichten Ausführungen zu den Chancen und Risiken* gelten somit unverändert weiter. Bericht zur Prognose und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen EntwicklungVor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks bestätigen wir unsere Erwartung,
2018 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 470 bis 520 Mio. Euro zu erzielen.
Das entspricht einer Steigerung von 4 bis 15 Prozent gegenüber 2017, wobei alle unsere
Divisions zur weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen dürften. Aus den DivisionsHOCHTIEF AmericasDivision HOCHTIEF Americas: Kennzahlen*scroll
*
Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben HOCHTIEF Americas entwickelt sich weiter erfolgreich und kann deutliche Verbesserungen
bei allen wichtigen Kennzahlen vorweisen. So übertraf der Umsatz im ersten Halbjahr
2018 den Vorjahreswert in Landeswährung um 16 Prozent. Der starke Euro führte zu einem
moderaten Anstieg um 5 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis vor Steuern
verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 143 Mio. Euro, die operative
PBT-Marge legte um 20 Basispunkte auf 2,4 Prozent zu. Sowohl Turner als auch Flatiron
verzeichneten erhebliche Gewinnzuwächse. Die Cashgenerierung in der Division HOCHTIEF Americas entwickelte sich ebenfalls sehr
gut. So lag das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit mit über 90 Mio. Euro um
113 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Ein Grund für den Anstieg ist der unveränderte
Fokus auf cashgestützte Profitabilität in unserem gesamten Nordamerikageschäft. Infolge der weiter verbesserten Cashflow-Performance lag das Nettofinanzvermögen in
der Division Ende Juni 2018 bei 1,1 Mrd. Euro - das sind 382 Mio. Euro mehr als im
Vorjahr. Beim Auftragseingang legte HOCHTIEF Americas im ersten Halbjahr 2018 um 29 Prozent
auf 7,6 Mrd. Euro zu. Mit 42 Prozent war der Zuwachs in Landeswährung im Vorjahresvergleich
herausragend. Der Auftragsbestand erreichte ein neues Rekordniveau und lag mit 19,8 Mrd. Euro zum
Halbjahresende um 33 Prozent über dem Wert von Juni 2017. Zu den neuen Projekten des zweiten Quartals gehört der Wolkenkratzer "The Spiral",
den Turner bis Ende 2022 in New York baut. Das Gebäude wird über 65 Etagen verfügen
und mit seiner markanten Fassade mit kaskadierenden Terrassen ein neues Wahrzeichen
darstellen. Es soll mit einem LEED-Zertifikat ausgezeichnet werden. Im kalifornischen
San Diego wird Turner einen 18-geschossigen Bürokomplex errichten - das erste von
drei Projekten beim Bauvorhaben Manchester Pacific Gateway. In Roseville, Kalifornien, realisiert die Gesellschaft die neue West Park High School
mit einem Auftragswert von 101 Mio. Euro. Außer den Schulgebäuden gehören auch Sportstätten
zum Projekt. Zudem modernisiert und erweitert Turner den Delta FLL Terminal 2 am Fort Lauderdale-Hollywood
International Airport in Florida mit einem Auftragsvolumen von 94 Mio. Euro. Flatiron stärkt seine Präsenz in Texas durch einen Auftrag des Verkehrsministeriums:
Bei einem 39-Mio.-Euro-Auftrag wird ein vierspuriger Highway erweitert. Ausblick HOCHTIEF AmericasWir rechnen für 2018 mit weiterem Wachstum bei HOCHTIEF Americas und einem operativen
Vorsteuerergebnis im Bereich von 270 bis 300 Mio. Euro - einem Plus von 5 bis 16 Prozent
gegenüber dem Wert von 258 Mio. Euro im Jahr 2017. HOCHTIEF Asia PacificDivision HOCHTIEF Asia Pacifc: Kennzahlen
scroll
Die Division HOCHTIEF Asia Pacific ist im Wesentlichen bestimmt durch die HOCHTIEF-Beteiligung
an CIMIC (72,7 Prozent zum 30. Juni 2018, unverändert gegenüber dem Vorjahr). Damit
verbunden sind Finanzierungs- und Holdingkosten sowie Veränderungen des Wechselkurses
zwischen dem australischen Dollar und dem Euro. Das nominale Ergebnis vor Steuern (PBT) der Division kletterte im ersten Halbjahr
2018 um 8 Prozent auf 289 Mio. Euro. Nach 6,2 Prozent im ersten Halbjahr 2017 verbesserte
sich die PBT-Marge um 30 Basispunkte auf 6,5 Prozent. Alle Kerngeschäftsfelder des
Konzerns - Bauen, Minengeschäft und Services - entwickelten sich weiterhin erfreulich.
Allerdings beeinträchtigten Wechselkurseffekte das von der Division ausgewiesene Ergebnis,
da im Berichtszeitraum der australische Dollar gegenüber dem Euro, verglichen mit
dem Vorjahr, um durchschnittlich 9 Prozent schwächer war. HOCHTIEF Asia Pacific konnte sich beim Cashflow im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr
weiter verbessern. So belief sich das Nettofinanzvermögen zum Ende des Berichtszeitraums
auf fast 780 Mio. Euro und lag damit um 414 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres.
Der Auftragsbestand blieb mit 22 Mrd. Euro solide und entspricht einer rechnerischen
Auftragsreichweite von zirka 25 Monaten. Kennzahlen CIMICDer Konzerngewinn (NPAT) von CIMIC erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 um 12 Prozent
auf 363 Mio. australische Dollar. Mit 503 Mio. australischen Dollar übertraf das Ergebnis
vor Steuern den Vorjahreswert um 14 Prozent. Die PBT-Marge stieg um 30 Basispunkte
auf 7,3 Prozent. Beim Umsatz legte CIMIC um mehr als 10 Prozent auf 6,9 Mrd. australische
Dollar zu. Die positive Entwicklung beim Cashflow hielt an: CIMIC setzt auch weiterhin konsequent
auf nachhaltige cashgestützte Profitabilität. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit
belief sich in den ersten sechs Monaten 2018 auf 724 Mio. australische Dollar - ein
Plus von mehr als 100 Mio. australischen Dollar gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund verstärkter
Aktivitäten im Minengeschäft und im Tunnelbau stiegen die Nettoinvestitionen um 24
Prozent auf 235 Mio. australische Dollar. Infolge dieser starken Cashflow-Entwicklung beendete CIMIC das erste Halbjahr 2018
mit einem Nettofinanzvermögen von 1,3 Mrd. australischen Dollar. Damit hat sich der
Wert gegenüber Juni 2017 mehr als verdoppelt - damals lag er noch bei 0,6 Mrd. australischen
Dollar. Der Auftragsbestand blieb im ersten Halbjahr 2018 mit 34,8 Mrd. australischen Dollar
auf einem soliden Niveau. Das operative Kerngeschäft - Bau, Mining und Services -
legte im Vorjahresvergleich um insgesamt 7 Prozent zu. Der Auftragseingang belief
sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 auf 7,1 Mrd. australische
Dollar. Eine solide Projekt-Pipeline mit für CIMIC relevanten Ausschreibungen im Wert von
80 Mrd. australischen Dollar wurde für den weiteren Jahresverlauf 2018 identifiziert.
Für die Zeit danach wird derzeit mit einem Volumen von weiteren zirka 330 Mrd. australischen
Dollar gerechnet. Unter den Neuaufträgen von CIMIC sind mehrere Minenprojekte. Thiess erhielt Auftragserweiterungen
im Wert von 1,3 Mrd. Euro (2,1 Mrd. australische Dollar), darunter im "QCoal Northern
Hub" in Queensland. Der 4-Jahres-Vertrag hat einen Auftragswert von 304 Mio. Euro
(480 Mio. australische Dollar). In Indonesien erhielt Thiess Auftragserweiterungen von Arutmin für den Betrieb der
Minen Satui und Senakin in Südkalimantan. Das Volumen beträgt 240 Mio. Euro (390 Mio.
australische Dollar). CPB Contractors wird bis September 2020 die zentrale Infrastruktur für eine Eisenerzmine
in der Pilbara-Region in Western Australia einrichten. Das Auftragsvolumen liegt bei
zirka 170 Mio Euro (260 Mio. australische Dollar). In Singapur wird Leighton Asia in einem Joint Venture bis 2026 ein Tunnel- und Straßenprojekt
planen und bauen. Der Auftragswert für CIMIC liegt bei 245 Mio. Euro (380 Mio. AUD).
Das Unternehmen erhielt auch den Auftrag, einen Abschnitt des Projekts "Cavite Laguna
Expressway" auf den Philippinen zu realisieren. Das Projekt mit einem Volumen von
114 Mio. Euro (182 Mio. australische Dollar) wird bis 2020 fertiggestellt. UGL erhielt unter anderem neue Aufträge für Wartungsarbeiten, Projekt- und Stilllegungsleistungen
für Kunden aus der Öl-, Gas- und Metallindustrie im Wert von insgesamt 90 Mio. Euro
(140 Mio. australische Dollar). Die CIMIC-Gesellschaften Pacific Partnerships und CPB Contractors sind bevorzugte
Bieter für das Public-Private-Partnership-Gefängnisprojekt Waikeria in Neuseeland.
Der Auftrag soll im dritten Quartal vergeben werden. Infolge der starken Entwicklung und des positiven Ausblicks hat CIMIC angekündigt,
seine Dividende zum Halbjahr 2018 um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 70 australische
Cent zu erhöhen. Ausblick HOCHTIEF Asia PacificVorbehaltlich sich verändernder Rahmenbedingungen erwartet CIMIC weiterhin einen Konzerngewinn
(NPAT) für 2018 im Bereich von 720 bis 780 Mio. australischen Dollar. Das entspricht
einem Plus von 3 bis 11 Prozent (2017: 702 Mio. australische Dollar). HOCHTIEF EuropeDivision HOCHTIEF Europe: Kennzahlen*scroll
*
Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben HOCHTIEF Europe hat in den ersten sechs Monaten 2018 weitere Fortschritte erzielt.
Bei einem Umsatz von 682 Mio. Euro erhöhte sich das operative Vorsteuerergebnis gegenüber
dem Vorjahr um 8 Mio. Euro auf 27 Mio. Euro. Die Profitabilität der Division legte
- beflügelt durch einen verbesserten Mix bei Umsatz und Projekten - kräftig zu, und
die operative PBT-Marge stieg von 2,3 Prozent im ersten Halbjahr 2017 um 160 Basispunkte
auf 3,9 Prozent. Die Veränderung des Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr
spiegelt vor allem die substanziellen Veräußerungen im Immobilienbereich im ersten
Halbjahr 2017 wider. Mit einer Nettofinanzverschuldung von lediglich 11 Mio. Euro
ist die Bilanz von HOCHTIEF Europe Ende Juni 2018 nach wie vor solide. In der Veränderung
zum Vorjahr wirken sich unter anderem die PPP-Investitionen in Höhe von mehr als 90
Mio. Euro in den letzten zwölf Monaten aus. Der Auftragseingang belief sich im Zeitraum Januar bis Juni 2018 auf 860 Mio. Euro.
Damit lag er um fast 100 Mio. Euro über dem Wert des zweiten Halbjahrs 2017. Im Wert
des ersten Halbjahrs 2017 war hier noch der Großauftrag für das Projekt Zuidasdok
mit 421 Mio. Euro enthalten. Der Auftragsbestand der Division belief sich Ende Juni auf 3,7 Mrd. Euro und stellt
eine rechnerische Auslastung von rund zwei Jahren dar. Zu den neuen Aufträgen zählt das Air Traffic Control Center in Posen. Das Projekt
umfasst unter anderem den Abriss alter Objekte, Planung und Bau des neuen Bürogebäudes,
Umbau und Modernisierung des 24 Meter hohen Towers sowie die Einrichtung der technischen
Infrastruktur. In München realisiert HOCHTIEF bis 2020 ein Innovationszentrum. Das Gebäude wird Start-ups,
Unternehmen, Kreativen und Wissenschaftlern eine gemeinsame Heimat bieten. In Nürnberg
hat HOCHTIEF PPP Solutions den Zuschlag für Planungs-, Bau-, Finanzierungs- und Betriebsleistungen
eines Verwaltungsgebäudes erhalten: Bis 2020 wird eine neue Zentrale für die AOK realisiert. Auf der A45 in Nordrhein-Westfalen entstehen - jeweils im Taktschiebeverfahren - die
Talbrücken Brunsbecke und Kattenohl. Beide Brücken ersetzen die bisherigen Bauwerke,
die ohne Sprengung abgebrochen werden. Im Juni erreichte das HOCHTIEF/ACS-Konsortium den Financial Close für ein bedeutendes
PPP-Bahnprojekt am Los Angeles International Airport (LAX). Die Konzession ist das
erste Automated-People-Mover-Projekt, das im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft
(PPP) in den USA vergeben wurde. Ausblick HOCHTIEF EuropeFür 2018 erwarten wir für die Division eine weitere Steigerung des operativen Vorsteuerergebnisses
auf 55 bis 65 Mio. Euro, das entspricht einem Zuwachs um 10 bis 20 Mio. Euro gegenüber
dem Vergleichswert von 2017 in Höhe von 45 Mio. Euro. Zwischenabschluss (verkürzt)Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnungscroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
KonzernbilanzAktivascroll
Passivascroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalsscroll
scroll
*
Angepasst aufgrund der im Geschäftsjahr 2017 durchgeführten Finalisierung der Kaufpreisallokation
aus der UGL-Akquisition zum 31.12.2016. Erläuternde KonzernanhangangabenBilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2018, der am 23. Juli 2018 zur Veröffentlichung
freigegeben wurde, wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.
Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden von unseren Wirtschaftsprüfern
einer prüferischen Durchsicht unterzogen. In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber
dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden. Der vorliegende Zwischenbericht basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2017. Für die grundsätzlichen Aussagen zur Einführung der beiden neuen Standards IFRS
9 und IFRS 15 wird auf die Anhangangabe Nr. 38 "Neue Rechnungslegungsvorschriften"
im Konzernbericht 2017 verwiesen. HOCHTIEF wendet seit dem 1. Januar 2018 die neuen Standards IFRS 9 "Finanzinstrumente"
und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" an. Der neue Standard zu Finanzinstrumenten IFRS 9 umfasst insbesondere grundlegende Änderungen
in Bezug auf die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte sowie neue
Regelungen zum Hedge-Accounting. Die Anpassungen durch die Anwendung des Standards
stellen sich wie folgt dar: Im Rahmen der Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte haben sich im HOCHTIEF-Konzern
keine wesentlichen Auswirkungen ergeben. Hinsichtlich der Bewertung erfolgte eine methodische Umstellung von eingetretenen
(incurred losses) auf erwartete Verluste (expected losses) beim Ausweis von Wertminderungen
finanzieller Vermögenswerte. Bei der Quantifizierung der erwarteten Kreditverluste
nach IFRS 9 wird beim erstmaligen Ansatz des Vermögenswerts die Ausfallwahrscheinlichkeit
berücksichtigt und in den Folgeperioden fortlaufend geprüft, ob sich das Ausfallrisiko
seit dem erstmaligen Ansatz signifikant erhöht hat. Zur Feststellung signifikanter
Erhöhungen des Ausfallrisikos vergleicht der HOCHTIEF-Konzern das Ausfallrisiko für
den Vermögenswert zum Abschlussstichtag mit dem Ausfallrisiko zum Zeitpunkt seines
erstmaligen Ansatzes. Dabei berücksichtigt der HOCHTIEF-Konzern sowohl quantitative
als auch qualitative Informationen, die angemessen und belastbar sind, einschließlich
historischer Erfahrungswerte und zukunftsgerichteter Informationen, die mit angemessenem
Kosten- oder Zeitaufwand verfügbar sind. Zu den zukunftsgerichteten Informationen
gehören unter anderem die Zukunftsaussichten für die Branchen, in denen die Kreditnehmer
des Konzerns tätig sind. Diese werden aus Wirtschaftsgutachten sowie aus Einschätzungen
von Finanzanalysten, staatlichen Stellen, maßgeblichen Think-Tanks und ähnlichen Organisationen
abgeleitet. Außerdem werden verschiedene externe Quellen aktueller und prognostizierter
Wirtschaftsdaten herangezogen, die für die Kerngeschäftstätigkeit des HOCHTIEF-Konzerns
relevant sind. Bei der Beurteilung, ob sich das Ausfallrisiko signifikant verändert
hat, werden insbesondere - sofern verfügbar - die folgenden Informationen berücksichtigt:
Zum 1. Januar 2018 ergab sich ein zusätzlicher Wertminderungsbedarf und somit eine
Anpassung des Eigenkapitals in Höhe von 401 Mio. Euro (nach Steuern). Bestehende Sicherungsbeziehungen im Rahmen des Hedge-Accounting konnten zum 1. Januar
2018 auch unter den neuen Vorschriften des IFRS 9 fortgeführt werden. Die Umsetzung von IFRS 15 erfolgte im HOCHTIEF-Konzern nach der modifiziert retrospektiven
Methode zum 1. Januar 2018. Dabei werden die Umstellungseffekte im Konzerneigenkapital
erfasst und die Darstellung der Vergleichsperiode bleibt unverändert. Die Bestimmung
der Auswirkungen von IFRS 15 ist mit erheblichen Ermessensausübungen und Schätzungen
verbunden. Dies gilt beispielsweise für die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, inwieweit
der Kunde bereit ist, Vertragsänderungen und Nachträge anzunehmen, oder für die Schätzung
des Leistungsfortschritts und der Produktivität bei der Projektausführung. Im Rahmen
dieser Beurteilung haben wir bei entsprechenden Verträgen den jeweiligen Stand juristischer
Verfahren einschließlich Gerichts- und Schiedsverfahren berücksichtigt. Durch die
Anwendung des Standards haben sich die folgenden signifikanten Auswirkungen ergeben: Die Ausgestaltung der Fertigungsaufträge mit Kunden des HOCHTIEF-Konzerns basiert
hauptsächlich auf Projekten mit nur einer Leistungsverpflichtung. Die vertraglich
vereinbarten Erlöse werden auch weiterhin über einen bestimmten Zeitraum erfasst.
IFRS 15 enthält allerdings neue Vorschriften für variable Gegenleistungen (zum Beispiel
Anreize) sowie für die Bilanzierung von Nachträgen und Vertragsänderungen als Vertragsmodifikationen.
Dabei wird im Hinblick auf die Erlöserfassung jeweils eine höhere Wahrscheinlichkeitsschwelle
zugrunde gelegt. Nach IAS 11 wurden Erlöse dann ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich
war, dass die geleisteten Arbeiten zu einem Erlös führen werden. Nach IFRS 15 hingegen
sind Erlöse dann zu erfassen, wenn hochwahrscheinlich ist, dass es bei diesen Vertragsmodifikationen
nicht zu einer signifikanten Stornierung kommen wird. Erlöse aus Dienstleistungsverträgen ergeben sich aus Instandhaltungs- und sonstigen
Dienstleistungen im Bereich Infrastruktur, die ganz unterschiedliche Leistungen und
Prozesse beinhalten können. Sie sind gemäß IFRS 15 überwiegend über einen bestimmten
Zeitraum zu erfassen. Dienstleistungen, die unter einer Leistungsverpflichtung zusammengefasst
werden, sind eng miteinander verbunden und werden über einen bestimmten Zeitraum erfüllt.
Dementsprechend werden die zugehörigen Erlöse auch weiterhin über einen bestimmten
Zeitraum erfasst. Wie bei den Erlösen aus Fertigungsaufträgen bestehen auch hier Anreize,
Nachträge und Vertragsänderungen, die derselben erhöhten Anforderung unterliegen,
entsprechend nur solche Erlöse auszuweisen, bei denen es hochwahrscheinlich ist, dass
es nicht zu einer signifikanten Stornierung kommen wird. Auftragskosten, die im Rahmen einer Ausschreibung anfallen, werden nach IFRS 15 nur
dann aktiviert, wenn zum einen davon ausgegangen werden kann, dass sie abrechenbar
sind, und sie zum anderen entweder bei einer ausbleibenden Auftragsvergabe nicht angefallen
wären oder projektimmanent sind. Bei der Realisierung von Erlösen vollkonsolidierter Gesellschaften führten die erhöhten
Anforderungen von IFRS 15 zum 1. Januar 2018 zu einer Verminderung des Eigenkapitals
um 710 Mio. Euro (nach Steuern). Bei nach der Equity-Methode bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen entspricht der Buchwert
der Beteiligung dem Anteil des Konzerns am Eigenkapital, einschließlich der von den
Gemeinschaftsunternehmen verbuchten Erlöse aus Fertigungsaufträgen, die vom Konzern
als Anteil an den Gewinnen und Verlusten ausgewiesen werden. In diesem Zusammenhang
verminderte sich das Eigenkapital zum 1. Januar 2018 um 245 Mio. Euro (nach Steuern). Gesamtauswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15Steuerliche Auswirkungen und Anpassung des EigenkapitalsBei den Anpassungen auf Grundlage der beiden neuen Standards sind auch die latenten
Steuern zu berücksichtigen. Dementsprechend wirken sich die zuvor ausgeführten Anpassungen
(die netto ausgewiesen sind) auch auf die Nettoposition bei den latenten Steuern aus.
Entsprechend dem oben beschriebenen Sachstand ist es zum 1. Januar 2018 zu einem Nettoanstieg
der aktiven latenten Steuern von 95 Mio. Euro gekommen. Die Anpassung des Eigenkapitals aus der erstmaligen Anwendung beider Standards führte
zum 1. Januar 2018 zu einer Verminderung des Eigenkapitals um 1.356 Mio. Euro, wobei
sich die Auswirkungen auf das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare
Eigenkapital auf 270 Mio. Euro belaufen. Auswirkungen auf den Cashflow und das NettofinanzvermögenDie erstmalige Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 hat keine Auswirkungen auf den Cashflow
und das Nettofinanzvermögen des HOCHTIEF-Konzerns. Auswirkungen auf die KonzernbilanzAuswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 auf die Aktiva und Passiva
in der Konzernbilanz von HOCHTIEF zum 1. Januar 2018: scroll
1)
Die methodische Umstellung vom Ansatz eingetretener Verluste auf den Ansatz erwarteter
Verluste beim Ausweis von Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte gemäß IFRS 9
führte zu einer Anpassung, durch die sich die langfristigen Finanzforderungen verringerten.
Diese Anpassung betraf hauptsächlich die langfristigen Darlehensforderungen (318 Mio.
Euro) gegenüber dem Gemeinschaftsunternehmen BIC Contracting LLC ("BIC", ehemals HLG
Contracting LLC). Ansonsten werden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Erstellung
des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 angewandt, sodass für weitere Informationen
auf die dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen wird. WährungsumrechnungFür die Währungsumrechnung der wesentlichen ausländischen Konzerngesellschaften wurden
folgende Wechselkurse zugrunde gelegt: scroll
Änderungen des KonsolidierungskreisesIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 wurden neun ausländische Gesellschaften
erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Eine inländische und 32 ausländische
Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Die Anzahl der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 im Ausland per Saldo um zwei Gesellschaften vermindert.
Zudem wurden zwei gemeinschaftliche Tätigkeiten mehr in den Konzernabschluss miteinbezogen. Zum 30. Juni 2018 wurden neben der HOCHTIEF Aktiengesellschaft insgesamt 50 inländische
und 378 ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung, 18 inländische
und 132 ausländische Unternehmen nach der Equity-Methode sowie 69 ausländische gemeinschaftliche
Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen. Als eigenständiger börsennotierter Konzern veröffentlicht die HOCHTIEF Aktiengesellschaft,
Essen, Deutschland, Amtsgericht Essen, Handelsregisternummer HRB 279, ihren Konzernabschluss,
der gleichzeitig in den Konzernabschluss der ACS Actividades de Construcción y Servicios,
S.A., Madrid, Spanien, einbezogen wird. Investment Abertis Infraestructuras, S.A.Am 14. März 2018 haben sich die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und ACS, Actividades de
Construcción y Servicios, S.A. (ACS) sowie Atlantia S.p.A (Atlantia) geeinigt, ein
gemeinsames Übernahmeangebot für die Abertis Infraestructuras, S.A. (Abertis) einzugehen.
In diesem Zuge wurde am 23. März 2018 eine Angebotsänderung bei der spanischen Kapitalmarktaufsicht
CNMV eingereicht, die das ursprünglich von HOCHTIEF eingereichte Übernahmeangebot
dahin gehend ändert, dass die Aktienkomponente des Angebots entfällt und die Übernahme
somit vollständig in bar zu zahlen ist. Am 12. April 2018 wurde das gemeinsame Übernahmeangebot
für Abertis durch die CNMV genehmigt und eine Annahmefrist für das Angebot bis zum
8. Mai 2018 angesetzt. Am 14. Mai 2018 bestätigte die CNMV, dass das freiwillige Übernahmeangebot
für Abertis von insgesamt 78,79 Prozent des Aktienkapitals angenommen wurde. Im Folgenden
wurden weitere Aktien über den freien Markt, maximal in Höhe des Angebotspreises,
gekauft. Die durch die HOCHTIEF Aktiengesellschaft erworbenen Abertis-Aktien werden im Sinne
der gemeinsamen Vereinbarung kurzfristig an eine Investmentgesellschaft (SPV) übertragen.
Der bei der HOCHTIEF Aktiengesellschaft verbleibende Anteil (20 Prozent) an Abertis
begründet einen maßgeblichen Einfluss an einer Beteiligung, womit deren Einbeziehung
entsprechend der Equity-Methode vorgenommen wird. In der Übergangsphase bis zur Übertragung
der Anteile an das SPV beträgt der Equity-Buchwert 3,2 Mrd. Euro. In gleicher Höhe
ist eine mit der Abertis-Transaktion verbundene kurzfristige Finanzverbindlichkeit
separat in der Bilanz ausgewiesen. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte (Veräußerungsgruppe)Der verbleibende, an das SPV und indirekt an ACS/Atlantia (80 Prozent) zu übertragende
Anteil wird gesondert als zur Veräußerung gehaltener langfristiger Vermögenswert ausgewiesen.
Der Ausweis der mit dieser Anteilsübertragung im Zusammenhang stehenden Schulden erfolgt
ebenfalls gesondert. Die übrigen zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte
entfallen auf die Division HOCHTIEF Asia Pacific. Die nachfolgende Tabelle zeigt die
wesentlichen Hauptgruppen der Vermögenswerte und Schulden. scroll
Eigene AktienZum 30. Juni 2018 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Bestand an eigenen
Aktien von insgesamt 34 824 Stück. Diese Aktien wurden seit dem 7. Oktober 2014 für
die im Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2014 beziehungsweise 6. Mai 2015 genannten
Zwecke und zur Verwendung für alle sonstigen aktienrechtlich zulässigen Zwecke erworben.
Der auf diese eigenen Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 89.149,44
Euro (0,054 Prozent des Grundkapitals). 9 463 eigene Aktien wurden im Mai 2018 an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft
zu einem Preis von 151,30 Euro je Aktie mit der Verpflichtung übertragen, sie für
einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren seit der Übertragung zu halten. Damit wurden
bestehende Ansprüche der Übertragungsempfänger auf variable Vergütung getilgt. Der
auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 24.225,28 Euro (0,015
Prozent des Grundkapitals). Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktiescroll
Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie kann durch sogenannte potenzielle Aktien
auftreten (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen). Die aktienbasierten Vergütungsprogramme
von HOCHTIEF wirken nicht gewinnverwässernd. Damit entsprechen sich das verwässerte
und das unverwässerte Ergebnis je Aktie. DividendeDie Hauptversammlung der HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 3. Mai 2018 die Ausschüttung
einer Dividende von 3,38 Euro je für das Geschäftsjahr 2017 dividendenberechtigter
Stückaktie beschlossen. Daraus resultierte eine Dividendenzahlung in Höhe von 217.184.309,94
Euro, die am 6. Juli 2018 geleistet wurde. HaftungsverhältnisseDie Haftungsverhältnisse betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien;
sie haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 29.638 Tsd. Euro auf 439.124 Tsd.
Euro erhöht. Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 13. April 2018 eine Kreditfazilität in Höhe
von zirka 18,2 Mrd. Euro unterzeichnet, gemäß der geschlossenen Vereinbarung mit ACS,
Actividades de Construcción y Servicios, S.A. und Atlantia S.p.A über ein gemeinsames
Vorgehen hinsichtlich der Übernahme von Abertis Infraestructuras, S.A. (Abertis).
Die CNMV bestätigte am 14. Mai 2018, dass das freiwillige Übernahmeangebot für Abertis
von insgesamt 78,79 Prozent des Aktienkapitals angenommen wurde. Mit der darauffolgenden
Kreditziehung am 17. Mai 2018 unter der zuvor beschriebenen Kreditfazilität zur Begleichung
des Angebotspreises von zirka 14,3 Mrd. Euro sind die ausstehenden Bankgarantien in
Höhe von zirka 18,2 Mrd. Euro erloschen. Somit bestanden zum Stichtag am 30. Juni
2018 keine Bankgarantien mehr, die mit dem Übernahmeangebot im Zusammenhang stehen. Berichterstattung zu FinanzinstrumentenFür jede Klasse von Finanzinstrumenten werden die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten angegeben. In Abhängigkeit von der Marktnähe
ist für den beizulegenden Zeitwert - basierend auf den Eingangsparametern, die in
die angewandten Bewertungsverfahren einfließen - eine dreistufige Fair Value-Hierarchie
zu berücksichtigen: scroll
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In den einzelnen Klassen von Finanzinstrumenten entsprechen sich grundsätzlich der
jeweils beizulegende Zeitwert und der zugrunde liegende Buchwert, soweit die Ermittlung
eines beizulegenden Zeitwerts verlässlich gegeben ist. Abweichungen ergeben sich lediglich
bei den Finanzverbindlichkeiten. Ihr Buchwert beträgt insgesamt 5.745.023 Tsd. Euro
(31.12.2017: 2.418.796 Tsd. Euro), bei einem beizulegenden Zeitwert von 5.818.488
Tsd. Euro (31.12.2017: 2.492.391 Tsd. Euro). Im ersten Halbjahr 2018 erfolgte - wie im Vergleichszeitraum - zwischen den zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 sowie der Stufe 3 keine
Umgliederung. In der Stufe 3 wird der Fair Value von Anteilen an nicht börsennotierten Gesellschaften
in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren - basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen
- bestimmt. Dabei sind interne Verzinsung, Wachstumsrate und Diskontierungsfaktor
die nicht beobachtbaren Eingangsparameter. Die Optionsbewertung erfolgt mittels einer
Monte-Carlo-Simulation. Die zur Messung des beizulegenden Zeitwerts angewandten Methoden
und Bewertungsverfahren sind unverändert gegenüber dem vorherigen Berichtszeitraum.
Die Überleitung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten der Stufe 3 von
den Eröffnungs- zu den Schlusssalden stellt sich für die übrigen Finanzanlagen sowie
für sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte in folgender Weise dar: Überleitung der Stufe 3 im ersten Halbjahr 2018scroll
Überleitung der Stufe 3 im Geschäftsjahr 2017scroll
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne sind im übrigen Beteiligungsergebnis
berücksichtigt; die sonstigen Veränderungen wurden demgegenüber erfolgsneutral abgebildet. SegmentberichterstattungDie HOCHTIEF-Struktur entspricht der operativen Ausrichtung des Konzerns und spiegelt
die Präsenz in wichtigen nationalen und internationalen Regionen sowie Märkten wider.
Im HOCHTIEF-Konzern ergibt sich die Segmentabgrenzung aus den jeweiligen geschäftlichen
Aktivitäten der Divisions. Die Segmentierung basiert dabei auf der internen Berichterstattung. Es bestehen folgende berichtspflichtige Divisions/Segmente: HOCHTIEF Americas umfasst die Bautätigkeiten der operativen Einheiten in den USA und
in Kanada; HOCHTIEF Asia Pacific bündelt die Bau-/PPP- und Service-Aktivitäten im asiatisch-pazifischen
Raum; HOCHTIEF Europe bündelt das Kerngeschäft in Europa sowie in ausgewählten weiteren
Regionen und plant, entwickelt, baut, bewirtschaftet und verwaltet Immobilien sowie
Infrastruktureinrichtungen. Unter Corporate werden die Konzernzentrale und andere, nicht den gesondert dargestellten
Divisions zuordenbare Tätigkeiten, wie beispielsweise das Management unserer finanziellen
Ressourcen und Versicherungsaktivitäten, sowie Konsolidierungseffekte dargestellt.
Die HOCHTIEF-Versicherungsgesellschaften bieten vor allem interne Rückversicherungsleistungen
für Bauleistungs-, Nachunternehmerausfall-, Haftpflicht- sowie Arbeitnehmerunfallversicherungen
an. Die Umsätze nach Divisions gliedern sich in die Aktivitäten "Bau/PPP", "Services"
und "Andere". "Bau/PPP" beinhaltet Turner und Flatiron bei HOCHTIEF Americas, CPB
Contractors, Leighton Asia und Pacific Partnerships bei HOCHTIEF Asia Pacific sowie
HOCHTIEF Infrastructure und HOCHTIEF PPP Solutions bei HOCHTIEF Europe. Die wesentlichen
Services-Gesellschaften sind das Contract-Mining- und Mineralienverarbeitungs-Geschäft
von Thiess und Sedgman sowie UGL bei HOCHTIEF Asia Pacific und HOCHTIEF Engineering
und synexs bei HOCHTIEF Europe. Umsätze aus dem Nicht-Kerngeschäft sind der Kategorie
"Andere" zugeordnet. Die Aufgliederung der Erlöse stellt sich wie folgt dar (in Tsd. EUR): scroll
Nicht aus Kundenverträgen stammende Umsätze betragen 70.805 Tsd. Euro. Nahezu alle Umsatzerlöse werden über einen bestimmten Zeitraum erfasst. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDer Kreis der zur HOCHTIEF Aktiengesellschaft oder zu Konzernunternehmen nahestehenden
Unternehmen oder Personen wird durch IAS 24 bestimmt, sodass diesbezüglich auf die
Angaben im letzten Konzernabschluss verwiesen wird. Zusätzlich haben wir Abertis mit
in unsere Abfrage betreffend die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
einbezogen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 wurden keine wesentlichen Geschäfte zwischen
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beziehungsweise Konzernunternehmen und einem diesen
nahestehenden Unternehmen oder einer diesen nahestehenden Person, die einen wesentlichen
Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, geschlossen. Ereignisse nach dem BilanzstichtagDie HOCHTIEF Aktiengesellschaft platzierte am 26. Juni 2018 mit Wertstellung zum 3.
Juli 2018 ihre vierte Unternehmensanleihe. Diese erstmalig geratete Anleihe in Höhe
von nominal 500 Mio. Euro ist mit einem jährlichen Kupon von 1,75 Prozent fest verzinst
und mit einer siebenjährigen Laufzeit bis zum 3. Juli 2025 ausgestattet. Die Rendite
beträgt 1,82 Prozent. Die Stückelung der an der Luxemburger Börse und an allen deutschen
Börsenplätzen gelisteten Anleihe beträgt 1.000 Euro. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Essen, 23. Juli 2018 Der Vorstand scroll
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die HOCHTIEF Aktiengesellschaft, EssenWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn-
und -Verlustrechnung sowie Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzern-Kapitalflussrechnung,
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals sowie ausgewählten erläuternden Konzernanhangangaben
- und den Konzernzwischenlagebericht der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, für den
Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards
(IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts
nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in
der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf
der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer begrenzten Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder
dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden ist. Düsseldorf, den 23. Juli 2018 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
ImpressumHerausgeber:HOCHTIEF Aktiengesellschaft Opernplatz 2, 45128 Essen Tel.: 0201 824-0 Fax: 0201 824-2777 info@hochtief.de www.hochtief.de Investor Relations:HOCHTIEF Investor Relations Opernplatz 2, 45128 Essen Tel.: 0201 824-2127 Fax: 0201 824-92127 investor-relations@hochtief.de Bildnachweise:Titelseite: HOCHTIEF (oben links), LINXS (unten rechts), S. 3 CIMIC Aktueller Finanzkalender:www.hochtief.de/ir-kalender Dieser Halbjahresbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wurde im Internet veröffentlicht.Der Halbjahresbericht ist auf dem umweltfreundlichen Bilderdruckpapier Maxi Silk gedruckt.
Es ist nach den Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen
Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
über künftige, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bzw. den HOCHTIEF-Konzern betreffende
Ereignisse und Entwicklungen wider und basieren auf Informationen, die dem Vorstand
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.
Zukunftsbezogene Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse
(zum Beispiel der Vorsteuerergebnisse oder der Konzerngewinne) und Entwicklungen (zum
Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen
bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie) und
sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse
(zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere
Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter
Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie),
betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, können daher
aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten oder implizit zugrunde
gelegten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere
Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der branchenspezifischen Lage
und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten,
Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
auch in Bezug auf steuerliche Regelungen, das Verhalten von Mitgesellschaftern sowie
andere Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel
die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen
(zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen
bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend
die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, haben. Etwaige Angaben zu
Dividenden stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr
ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft ausgewiesen werden kann und dass die zuständigen Organe der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft
entsprechende Beschlüsse fassen. Abgesehen von rechtlichen Veröffentlichungspflichten,
übernimmt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft keine Verpflichtung, die in diesem Dokument
enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. |
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