HOCHTIEF Aktiengesellschaft

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Halbjahresbericht Januar bis Juni 2018

Januar bis Juni 2018

Finanzielle Highlights

237 Mio. Euro operativer Konzerngewinn, +18 Prozent; nominal 229 Mio. Euro, 21 Prozent über Vorjahr

Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 273 Mio. Euro, 18 Prozent über Vorjahr

Nettofinanzvermögen des Konzerns bei 1,35 Mrd. Euro, +752 Mio. Euro gegenüber Vorjahr

Auftragsbestand 45,6 Mrd. Euro, +11 Prozent währungsbereinigt (+7 Prozent nominal)

Prognose bestätigt: operativer Konzerngewinn für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 470-520 Mio. Euro (+4-15 Prozent gegenüber Vorjahr)

HOCHTIEF-Konzern: Kennzahlen*

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H1 H1
Q2 Q2
(In Mio. EUR) 2018 2017 Veränderung 2018 2017 Veränderung
Umsatzerlöse 11.203,0 11.017,7 1,7 % 5.936,8 5.868,7 1,2 %
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT1) 453,9 398,9 13,8 % 246,4 204,6 20,4 %
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge1) (%) 4,1 3,6 0,5 4,2 3,5 0,7
Operativer Konzerngewinn1) 237,2 200,6 18,2 % 130,9 107,3 22,0 %
Operatives Ergebnis je Aktie (EUR)1) 3,69 3,12 18,3 % 2,04 1,67 22,2 %
EBITDA 674,1 665,1 1,4 % 365,2 339,8 7,5 %
EBITDA Marge (%) 6,0 6,0 0,0 6,2 5,8 0,4
EBIT 491,5 463,8 6,0 % 265,0 232,5 14,0 %
EBIT Marge (%) 4,4 4,2 0,2 4,5 4,0 0,5
Ergebnis vor Steuern/PBT 446,1 385,7 15,7 % 246,6 196,8 25,3 %
Konzerngewinn 228,9 189,1 21,1 % 131,0 100,8 30,0 %
Ergebnis je Aktie (EUR) 3,56 2,94 21,1 % 2,04 1,57 29,9 %
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 272,6 230,7 18,2 % 442,3 493,3 -10,3 %
Betriebliche Investitionen netto -163,5 -151,0 -8,3 % -89,7 -89,7 0,0 %
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 109,1 79,7 36,9 % 352,6 403,6 -12,6 %
Nettofinanzvermögen (+)/ Nettofinanzschulden (-) 1,352,6 600,7 125,2 % 1.352,6 600,7 125,2 %
Auftragseingang 12.841,5 13.740,4 -6,5 % 6.087,3 6.295,1 -3,3 %
Leistung 12,041,3 11.973,4 0,6 % 6.359,8 6.205,8 2,5 %
Auftragsbestand 45.584,3 42.599,2 7,0 % 45.584,3 42.599,2 7,0 %
Mitarbeiter (Stichtag) 58 228 54 921 6,0 % 58 228 54 921 6,0 %


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01-12
(In Mio. EUR) 2017
Umsatzerlöse 22.631,0
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT1) 865,8
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge 1) (%) 3,8
Operativer Konzerngewinn 1) 452,3
Operatives Ergebnis je Aktie (EUR) 1) 7,04
EBITDA 1.320,8
EBITDA Marge (%) 5,8
EBIT 925,1
EBIT Marge (%) 4,1
Ergebnis vor Steuern/PBT 823,6
Konzerngewinn 420,7
Ergebnis je Aktie (EUR) 6,55
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 1.372,1
Betriebliche Investitionen netto -251,8
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.120,3
Nettofinanzvermögen (+)/ Nettofinanzschulden (-) 1.265,8
Auftragseingang 30.443,5
Leistung 24.518,4
Auftragsbestand 44.644,2
Mitarbeiter (Stichtag) 53 890

* Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben

1) Operatives Ergebnis, bereinigt um Dekonsolidierungs- und sonstige Einmaleffekte

EBIT und EBITDA angepasst

Relative Entwicklung des Aktienkurses

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Neue Flughafen-Anbindung in Los Angeles

Am Los Angeles International Airport (LAX), dem zweitgrößten Flughafen der USA, wird künftig ein Automated People Mover (APM) für die Anbindung an den zentralen Terminalbereich sorgen. Ein ACS/HOCHTIEF-Konsortium (LAX Integrated Express Solutions, LINXS) hat im Juni 2018 den Financial Close für das Public-Private-Partnership-Projekt erreicht. Das Projekt umfasst sechs Bahnhöfe auf einer 3,6 km langen Doppelspurstrecke. Das Konsortium wird für die Lieferung der 44 Bombardier APM-Fahrzeuge sowie den Bau einer 7 000 Quadratmeter großen Wartungs- und Lagerhalle verantwortlich sein. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Anfang 2023 abgeschlossen sein.

Liebe Aktionäre und Freunde von HOCHTIEF,

HOCHTIEF verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 eine erfreuliche Entwicklung und erzielte gegenüber dem Vorjahr bei Margen, Cashflow und Auftragsbestand ein deutliches Wachstum. Das Nettofinanzvermögen des Konzerns erreichte zum Ende des Berichtszeitraums 1,35 Mrd. Euro.

Der operative Konzerngewinn, der Einmaleffekte ausklammert, stieg im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 237 Mio. Euro. Der nominale Konzerngewinn legte um 21 Prozent auf 229 Mio. Euro zu. Alle drei Divisions trugen zu dieser positiven Entwicklung bei.

Bereinigt um Wechselkurseffekte, lag der Umsatz im Zeitraum Januar bis Juni 2018 mit 11,2 Mrd. Euro um 11 Prozent über dem Vorjahreswert; in Euro belief sich der Anstieg auf 2 Prozent. Parallel zum Umsatz konnten auch die Margen gesteigert werden. Bezogen auf den Umsatz, erreichte die operative PBT-Marge des Konzerns 4,1 Prozent im ersten Halbjahr 2018 und lag damit um 50 Basispunkte höher als im Vorjahr.

Die Unternehmensführung konzentriert sich weiterhin auf cashgestützte Profitabilität. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit lag mit 273 Mio. Euro um 18 Prozent beziehungsweise 42 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Infolge gestiegener Auftragsvolumina im Minengeschäft und im Tunnelbau erhöhten sich die betrieblichen Investitionen (netto) um 13 Mio. Euro auf 164 Mio. Euro. Wir setzen unverändert auf straffes und diszipliniertes Investitionsmanagement.

Ende Juni 2018 lag das Nettofinanzvermögen von HOCHTIEF bei 1,35 Mrd. Euro und übertraf aufgrund der starken Cashflow-Performance in den letzten zwölf Monaten den Vorjahreswert um 752 Mio. Euro. Bereinigt um Währungseffekte seit Juni 2017, würde die positive Veränderung gegenüber dem Vorjahr mit 840 Mio. Euro sogar noch höher ausfallen.

Mit 45,6 Mrd. Euro lag der Auftragsbestand zum Ende des Berichtszeitraums währungsbereinigt um 11 Prozent über dem Vorjahreswert. Etwa die Hälfte des Auftragsbestands entfällt auf Projekte in der Region Asien-Pazifik, 44 Prozent machen Aufträge in Nord- und Südamerika aus und etwa 8 Prozent Projekte in Europa. Mit 29,5 Mrd. Euro übertraf der Auftragseingang in den letzten zwölf Monaten den Vergleichswert des Vorjahres deutlich und stieg währungsbereinigt um 26 Prozent.

Innovationen werden dazu beitragen, HOCHTIEF künftig noch leistungsstärker zu machen. Im ersten Halbjahr 2018 hat der Konzern eine umfassende Innovationsinitiative gestartet, die HOCHTIEF in eine IT-basierte Zukunft führt. Dazu haben wir eine eigene Gesellschaft mit Innovationszentren in den USA, Europa und Australien gegründet. Der Konzern wird mit führenden Universitäten kooperieren. Im Zuge dieser Transformation setzen wir auf die Chancen der Digitalisierung - etwa auf künstliche Intelligenz. So werden wir die Qualität der Projektabwicklung verbessern, operative Risiken reduzieren und bessere Arbeitsbedingungen sowie Karrieremöglichkeiten für unsere Mitarbeiter schaffen.

Die HOCHTIEF-Gesellschaften aus allen drei Divisions erzielten im zweiten Quartal wichtige Projekteingänge. Dazu gehört der Wolkenkratzer "The Spiral" mit 65 Etagen, den Turner voraussichtlich bis Ende 2022 in New York baut und der mit LEED ausgezeichnet werden soll. Flatiron sicherte sich den Auftrag, einen vierspurigen Highway in Texas zu erweitern. Thiess, eine Gesellschaft der CIMIC-Gruppe, erhielt mehrere Auftragserweiterungen im Minensektor, darunter im "QCoal Northern Hub" in Queensland für weitere vier Jahre. Zudem sind die CIMIC-Gesellschaften Pacific Partnerships und CPB Contractors bevorzugte Bieter für das PPP-Gefängnisprojekt Waikeria in Neuseeland. Zu den neuen Aufträgen der Division HOCHTIEF Europe zählen das Air Traffic Control Center in Posen (Polen) und ein Innovationszentrum in München.

Die Pipeline relevanter Ausschreibungen in unseren wichtigen Märkten Nordamerika, Asien-Pazifik und Europa füllt sich weiter. So sollen dort im weiteren Jahresverlauf 2018 Projekte im Wert von rund 100 Mrd. Euro und ab 2019 weitere Projekte im Wert von nahezu 400 Mrd. Euro auf den Markt kommen, die für uns interessant sind. Die aktuelle Pipeline mit PPP-Ausschreibungen ist auf 210 Mrd. Euro angewachsen.

Gestützt von seiner starken Bilanz, ist HOCHTIEF gut für die Zukunft aufgestellt. Im Fokus der Kapitalallokation stehen weiterhin die Ertragsoptimierung für die Aktionäre sowie attraktive Chancen für organisches und strategisches Wachstum.

Anfang Juli schüttete der Konzern die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 3,38 Euro je Aktie an die Aktionäre aus. Dies stellt eine Steigerung um 30 Prozent gegenüber 2016 dar und reflektiert die starke Ergebnisentwicklung des Konzerns sowie den Stellenwert, den das HOCHTIEF-Management der Vergütung der Aktionäre beimisst.

Die Abertis-Übernahme ist inzwischen weit fortgeschritten. HOCHTIEF wird für eine Beteiligung von 20 Prozent am weltgrößten Mautstraßenbetreiber 1,4 Mrd. Euro investieren. Im Mai bestätigte die Ratingagentur S&P mit Blick auf die angekündigte gemeinschaftliche Übernahme ihr BBB-Investment-Grade-Rating für HOCHTIEF und verbesserte den Ausblick für den Konzern auf "stabil".

Ihr

Marcelino Fernandez Verdes,

Vorsitzender des Vorstands

Konzernausblick

Vor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks bestätigt HOCHTIEF seine Erwartung, 2018 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 470 bis 520 Mio. Euro zu erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 4 bis 15 Prozent gegenüber 2017, wobei alle unsere Divisions zur weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen dürften.

HOCHTIEF-Konzern - Highlights in H1 2018

Operativer Konzerngewinn +18 % auf 237 Mio. Euro; nominal 21 % ggü. Vj. auf 229 Mio. Euro*

Op. PBT 454 Mio. Euro, + 14 % ggü. Vj., Q2 +20 % auf 246 Mio. Euro; stabiles Wachstum bei Americas, Asia Pacific und Europe

Op. PBT-Marge 4,1 %, + 50 Basispunkte ggü. Vj., Q2 4,2 %, +70 Basispunkte ggü. Vj.

Umsatz in H1 2018 11,2 Mrd. Euro, +11 % währungsbereinigt ggü. Vj., +2 % nominal

Konzerngewinn

Net Cash aus lfd. Geschäftstätigkeit +18 % ggü. Vj. auf 273 Mio. Euro

1,41 Mrd. Euro Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit der letzten zwölf Monate

Free Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit weiterhin stark bei 1,15 Mrd. Euro in den letzten zwölf Monaten

Net Cash aus lfd. Geschäftstätigkeit

Nettofinanzvermögen des Konzerns bei 1,35 Mrd. Euro, +752 Mio. Euro ggü. Vj.

Bereinigt um Währungseffekte in den letzten zwölf Monaten, läge das Nettofinanzvermögen 840 Mio. Euro über Vorjahreswert

S&P BBB-Rating für HOCHTIEF-Aktie im Mai 2018 bestätigt, Ausblick auf "stabil" angehoben

Auftragsbestand 45,6 Mrd. Euro, +11 % währungsbereinigt (+7 % nominal)

29,5 Mrd. Euro Auftragseingang in den letzten 12 Monaten, +26 % währungsbereinigt ggü. Vj. (+17 % nominal)

Auftragseingang von 12,8 Mrd. Euro in H1 2018

Rechnerische Auftragsreichweite von 22 Monaten

Prognose bestätigt: op. Konzerngewinn GJ 2018 in Höhe von 470-520 Mio. Euro (+4-15 % ggü. Vj.)

Starke Auftragspipeline in unseren Kernmärkten USA, Kanada, Asien-Pazifik und Europa von zirka 100 Mrd. Euro im Projektgeschäft für verbleibendes Jahr 2018 und knapp 400 Mrd. Euro für 2019+

PPP-Projekt-Pipeline von mehr als 210 Mrd. Euro

Kapitalallokation mit Fokus auf Aktionärsrendite und attraktive Wachstumsmöglichkeiten

* 12 Mio. Euro Auswirkung von Abertis auf PBT und Konzerngewinn im Juni 2018 nur im nominalen Ergebnis enthalten.

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LTM = last twelve months/letzte zwölf Monate PBT = Ergebnis vor Steuern GJ = Geschäftsjahr


Zwischenlagebericht

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Überblick

HOCHTIEF setzt den erfolgreichen Jahresauftakt mit verbesserten Umsatz-, Ergebnis- und Cashzahlen fort. Im ersten Halbjahr 2018 lagen die Werte über den Vergleichszahlen des Vorjahres. Die bilanzielle Stärke des Konzerns zeigt sich im weiter gestiegenen Nettofinanzvermögen, das sich am 30. Juni 2018 auf 1,35 Mrd. Euro belief und um 752 Mio. Euro deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres lag.

Umsatz und Ertragslage

HOCHTIEF erzielte im ersten Halbjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 11,2 Mrd. Euro. Währungsbereinigt ergab sich ein Zuwachs um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um 2 Prozent auf Eurobasis.

Umsatzerlöse

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(In Mio. EUR) H1 2018 H1 2017 Veränderung
HOCHTIEF Americas 6.051,5 5.772,3 4,8 %
HOCHTIEF Asia Pacific 4.416,7 4.346,6 1,6 %
HOCHTIEF Europe 682,1 839,6 -18,8 %
Corporate 52,7 59,2 -11,0 %
Konzern 11.203,0 11.017,7 1,7 %

Die Division HOCHTIEF Americas steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro. Turner als führendes Unternehmen im US-Hochbaugeschäft und die im Tiefbausektor tätige Gesellschaft Flatiron erreichten in ihren jeweiligen Marktsegmenten weitere Zuwächse. Bereinigt um Wechselkurseffekte, stiegen die Umsatzerlöse der Division um 16 Prozent.

Die Division HOCHTIEF Asia Pacific profitierte von höheren Umsätzen der australischen CIMIC-Gruppe, die im ersten Halbjahr 2018 mit 6,9 Mrd. australischen Dollar einen starken Zuwachs von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichte. Die höheren Umsatzerlöse wurden insbesondere bei großvolumigen Infrastrukturprojekten im Bereich Construction sowie aus Auftragserweiterungen und höheren Produktionsvolumina im Minendienstleistungsgeschäft erzielt. Auf Divisionebene erreichte HOCHTIEF Asia Pacific aufgrund eines negativen Einflusses aus Wechselkurseffekten einen Umsatzanstieg um 2 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro.

Die Division HOCHTIEF Europe erreichte im ersten Halbjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 682 Mio. Euro. Davon wurde der Großteil im Kerngeschäft Bauen erzielt. Der planmäßig niedrigere Umsatz in der Immobilienprojektentwicklung und die disziplinierte Auftragsakquisition im Baubereich bestimmten im Wesentlichen das Umsatzniveau.

HOCHTIEF erzielte im ersten Halbjahr 2018 auf den Märkten außerhalb Deutschlands Umsatzerlöse in Höhe von 10,8 Mrd. Euro. Der Internationalisierungsgrad des Konzerns in Höhe von 96 Prozent lag damit auf Vorjahresniveau.

HOCHTIEF hat infolge der guten Geschäftsentwicklung des gesamten Konzerns im ersten Halbjahr 2018 das Ergebnis vor Steuern (PBT) weiter verbessert. Beim nominalen PBT in Höhe von 446 Mio. Euro belief sich der Anstieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 auf 16 Prozent. Das um Einmaleffekte bereinigte operative PBT stieg um 14 Prozent auf 454 Mio. Euro.

Ergebnis vor Steuern (PBT)

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(In Mio. EUR) H1 2018 H1 2017 Veränderung
HOCHTIEF Americas 143,3 120,8
18,6 %
HOCHTIEF Asia Pacific 289,1 267,8 8,0 %
HOCHTIEF Europe 21,5 12,1 77,7 %
Corporate -7,8 -15,0 48,0 %
Nominales PBT Konzern 446,1 385,7 15,7 %
Einmaleffekte 7,8 13,2 -40,9 %
Restrukturierung 4,5 6,2 -27,4 %
Investition/Desinvestition -5,8 1,0
-
Wertberichtigungen 0,0 0,7 -100,0 %
Verschiedenes 9,1 5,3 71,7 %
Operatives PBT Konzern 453,9 398,9 13,8 %

In der Division HOCHTIEF Americas setzte sich im zweiten Quartal 2018 die positive Ergebnisentwicklung fort. Turner und Flatiron zeigten infolge weiter anziehender Umsätze und Margen deutliches Gewinnwachstum. Für das gesamte erste Halbjahr 2018 stieg das nominale PBT im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf 143 Mio. Euro. Währungsbereinigt lag der Anstieg bei 31 Prozent.

In der Division HOCHTIEF Asia Pacific machte sich die starke Ergebnisentwicklung der CIMIC-Gruppe positiv bemerkbar. Nach einem guten ersten Quartal beschleunigte sich das Ergebniswachstum bei CIMIC im zweiten Quartal. Basierend auf einem soliden Umsatzwachstum in allen Kerngeschäftsfeldern und starken Margen, verbesserte CIMIC das nominale PBT im gesamten ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 503 Mio. australische Dollar. Auf Ebene der Division HOCHTIEF Asia Pacific belief sich das nominale PBT auf 289 Mio. Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 8 Prozent. Neben den auf Divisionebene enthaltenen Finanzierungs- und Holdingkosten wirkten sich hier Effekte aus der Währungsumrechnung bezogen auf den durchschnittlichen Wechselkurs zwischen australischen Dollars und Euro im Berichtszeitraum aus.

Die Divison HOCHTIEF Europe hat im zweiten Quartal 2018 das nominale PBT weiter verbessert und knüpfte damit an den guten Jahresauftakt an. Für das gesamte erste Halbjahr 2018 belief sich der Wert auf 22 Mio. Euro und lag damit um 10 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres. Ausschlaggebend hierfür war ein verbesserter Mix bei Umsatz und Projekten.

Das Beteiligungsergebnis aus at Equity bewerteten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen sowie übrigen Beteiligungen stieg im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 35 Mio. Euro auf 118 Mio. Euro. Hier wirkten sich in erster Linie höhere Ergebnisbeiträge von Gemeinschaftsunternehmen aus.

Beim Finanzergebnis profitierte HOCHTIEF von den Refinanzierungsaktivitäten des Vorjahres zu verbesserten Konditionen. Das Finanzergebnis des ersten Halbjahres 2018 verbesserte sich vor allem aufgrund geringerer Zinsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Mio. Euro auf -56 Mio. Euro.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 beliefen sich die Aufwendungen aus Ertragsteuern auf 138 Mio. Euro. Die Steuerquote lag mit 31 Prozent auf vergleichbarem Niveau wie im Vorjahr.

Im ersten Halbjahr 2018 verzeichnete der HOCHTIEF-Konzern ein deutliches Wachstum des Konzerngewinns. Der nominale Konzerngewinn erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 21 Prozent auf 229 Mio. Euro. Der operative Konzerngewinn legte um 18 Prozent auf 237 Mio. Euro (Vorjahr 201 Mio. Euro) zu. Zu dieser positiven Entwicklung trugen alle Divisions bei. Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss (Minderheitenanteile) in Höhe von 79 Mio. Euro entfielen größtenteils auf CIMIC.

Konzerngewinn

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(In Mio. EUR) H1 2018 H1 2017 Veränderung
HOCHTIEF Americas 90,0 74,0 21,6 %
HOCHTIEF Asia Pacific 136,8 124,2 10,1 %
HOCHTIEF Europe 14,2 8,3 71,1 %
Corporate -12,1 -17,4 30,5 %
Nominaler Konzerngewinn 228,9 189,1 21,1 %
Einmaleffekte 8,3 11,5 -27,8 %
Restrukturierung 4,3 4,4 -2,3 %
Investition/Desinvestition -5,1 1,1
-
Wertberichtigungen 0,0 0,7 -100,0 %
Verschiedenes 9,1 5,3 71,7 %
Operativer Konzerngewinn 237,2 200,6 18,2 %

Auftragslage

HOCHTIEF verzeichnete Auftragseingänge im Wert von 12,8 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2018. Bezogen auf die Entwicklung der letzten zwölf Monate stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 26 Prozent (nominal um 17 Prozent) auf 29,5 Mrd. Euro.

In der Division HOCHTIEF Americas ist der Auftragseingang mit 7,6 Mrd. Euro weiterhin auf sehr hohem Niveau und liegt 29 Prozent über dem Vorjahr (währungsbereinigt +42 Prozent). Der Auftragseingang der Division HOCHTIEF Asia Pacific belief sich in den letzten zwölf Monaten auf 10,7 Mrd. Euro. Dies stellt währungsbereinigt einen Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar. Mit 22 Mrd. Euro entspricht der Auftragsbestand der Division einer rechnerischen Reichweite von zirka 25 Monaten. Der Auftragseingang der Division HOCHTIEF Europe erreicht 860 Mio. Euro und liegt damit nahezu 100 Mio. Euro über dem Wert des zweiten Halbjahres 2017. Das erste Halbjahr 2017 war durch ein Großprojekt im Infrastrukturbereich geprägt.

Ende Juni 2018 betrug der Auftragsbestand 45,6 Mrd. Euro und liegt damit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Dies entspricht einem um Währungseffekte bereinigten Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+7% nominal). Die Aussichten für den Rest des Jahres und darüber hinaus sind angesichts einer starken Tenderpipeline in allen Divisions weiterhin positiv. Bei unverändert hoher Leistung ergibt sich aus dem Auftragsbestand eine rechnerische Auftragsreichweite von 22 Monaten für den Konzern.


HOCHTIEF-Konzern - aktuelle wesentliche Projekte

Bei den Auftragswerten handelt es sich um Gesamtprojektvolumina.

Auftragseingang (in Mrd. Euro)

Auftragsbestand (in Mrd. Euro)

* Auftragseingang ohne Wechselkurseffekte beim CIMIC-Auftragsbestand

Cashflow

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H1 H1
LTM* 01-12
(In Mio. EUR) 2018 2017 Veränderung 07/2017-06/2018 2017
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Veränderung des Nettoumlaufvermögens 586,6 453,4 133,2 1.172,1 1.038,9
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -314,0 -222,7 -91,3 241,9 333,2
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 272,6 230,7 41,9 1.414,0 1.372,1
Betriebliche Investitionen brutto -177,2 -171,8 -5,4 -362,8 -357,4
Betriebliche Anlagenabgänge 13,7 20,8 -7,1 98,5 105,6
Betriebliche Investitionen netto -163,5 -151,0 -12,5 -264,3 -251,8
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 109,1 79,7 29,4 1.149,7 1.120,3


* Last twelve months/letzte zwölf Monate

Finanzlage

Die Verbesserung der cashgestützten Profitabilität gehört zu den wichtigsten Zielsetzungen des HOCHTIEF-Konzerns. Unsere operativen Einheiten fokussieren sich daher auf cashgestützte Profitabilität und Working-Capital-Management. Das Gewinnwachstum des HOCHTIEF-Konzerns im bisherigen Jahresverlauf unterstützte eine starke Cashflowentwicklung.

Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf 273 Mio. Euro und fiel damit im Vergleich zum Vorjahr (231 Mio. Euro) um 42 Mio. Euro beziehungsweise 18 Prozent höher aus. Die gesamte HOCHTIEF-Gruppe fokussiert sich auf Working-Capital-Management und die Steigerung der cashbasierten Gewinne. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit über den Zeitraum der letzten zwölf Monate (Juli 2017 bis Juni 2018) belief sich auf einen starken Wert von 1,4 Mrd. Euro.

Die betrieblichen Investitionen (brutto) lagen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 bei 177 Mio. Euro (Vorjahr 172 Mio. Euro). Beide Zeiträume waren in erster Linie durch Investitionsausgaben bei CIMIC beeinflusst. Der Anstieg der Investitionen bei CIMIC für Bergbau- und Tunnelbauausrüstung gegenüber dem Vorjahr wurde durch Wechselkurseffekte aus der Umrechnung des australischen Dollars weitgehend kompensiert. Daher lagen die betrieblichen Investitionen (brutto) für den HOCHTIEF-Konzern nur leicht über dem Vorjahr. Die Einnahmen aus betrieblichen Anlagenabgängen verringerten sich aufgrund von niedrigeren Verkäufen projektbezogener Ausrüstungsgegenstände im Vergleich zum Vorjahr (21 Mio. Euro) auf 13 Mio. Euro. Der Mittelbedarf für die betrieblichen Investitionen (netto) belief sich auf 164 Mio. Euro und lag damit um 13 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres (151 Mio. Euro).

Der Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zeigt sich im ersten Halbjahr 2018 mit 109 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (80 Mio. Euro) um 29 Mio. Euro verbessert. Für den Zeitraum der letzten zwölf Monate (Juli 2017 bis Juni 2018) lag der Wert bei starken 1,1 Mrd. Euro.

Vermögenslage

HOCHTIEF wendet ab dem 1. Januar 2018 die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" an. Aufgrund der Anwendung dieser neuen Vorschriften wurden - ausgehend vom HOCHTIEF-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 - einzelne Positionen der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 angepasst. Die wesentlichen Anpassungen betrafen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Finanzforderungen, die at Equity bewerteten Finanzanlagen sowie das Eigenkapital. Per Saldo führte die Anpassung der Eröffnungsbilanz des HOCHTIEF-Konzerns zum 1. Januar 2018 zu einem Rückgang der Bilanzsumme in Höhe von 1,3 Mrd. Euro.

Ausweis der Abertis Transaktion in der Übergangsphase

Im ersten Halbjahr 2018 wurde die Bilanz des HOCHTIEF-Konzerns vor allem durch die laufende gemeinschaftliche Übernahme von Abertis durch HOCHTIEF, ACS und Atlantia beeinflusst. Gemäß der Vereinbarung zwischen den drei Partnern hat HOCHTIEF zunächst im Rahmen eines Übernahmeangebots Abertis-Anteile erworben und wird diese Anteile im Anschluss an eine gemeinsam gehaltene Investmentgesellschaft (Special Purpose Vehicle [SPV]) übertragen. HOCHTIEF wird sich an diesem SPV mit knapp 20 Prozent der Anteile beteiligen. Zum Stichtag 30. Juni 2018 hielt HOCHTIEF 95,3 Prozent der Anteile an Abertis.

Auf der Aktivseite der Konzernbilanz führt die Transaktion in der Übergangsphase zu einem deutlichen Anstieg der Anteile an at Equity bewerteten Finanzanlagen (bis die Anteile an das SPV übertragen werden) sowie der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte im ersten Halbjahr 2018. Auf der Passivseite erhöhen sich bis zur Übertragung der Anteile an das SPV die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie die mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten verbundene Schulden. Im Wesentlichen aus diesem Grund stieg die Bilanzsumme des HOCHTIEF-Konzerns zum Stichtag 30. Juni 2018 im Vergleich zum Stand vom 31. Dezember 2017 (13,3 Mrd. Euro) um 15,4 Mrd. Euro auf 28,7 Mrd. Euro.

Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum Stichtag 30. Juni 2018 mit 6,5 Mrd. Euro um 2,6 Mrd. Euro über dem Wert vom 31. Dezember 2017. Die at Equity bewerteten Finanzanlagen stiegen vor allem durch den HOCHTIEF-Anteil an Abertis (20 Prozent) in Höhe von 3,2 Mrd. Euro. Dieser Anstieg wurde zum Teil durch den Rückgang aus der im Zusammenhang mit der Erstanwendung von IFRS 9 und IFRS 15 zum 1. Januar 2018 vorgenommenen Anpassung der Eröffnungsbilanzwerte der at Equity bewerteten Finanzanlagen und der Finanzforderungen im Umfang von rund 600 Mio. Euro kompensiert.

Entwicklung Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) im HOCHTIEF-Konzern*

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(In Mio. EUR) 30.06.2018 30.06.2017 Veränderung 31.12.2017
HOCHTIEF Americas 1.092,1 710,0 382,1 972,4
HOCHTIEF Asia Pacific 777,6 363,7 413,9 578,5
HOCHTIEF Europe -10,9 24,2 -35,1 210,6
Corporate -506,2 -497,2 -9,0 -495,7
Konzern 1.352,6 600,7 751,9 1.265,8


* Definition siehe Konzernbericht 2017, Seite 232.

Die kurzfristigen Vermögenswerte verzeichneten einen kräftigen Anstieg und beliefen sich zum Ende des ersten Halbjahres 2018 auf 22,2 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Jahresende 2017 (9,4 Mrd. Euro) belief sich der Zuwachs auf 12,8 Mrd. Euro. Wesentlich hierfür war der Erwerb von Anteilen an Abertis, die im Zuge der gemeinschaftlichen Übernahme mit ACS und Atlantia an ein SPV übertragen werden. Diese Anteile im Wert von 12,8 Mrd. Euro wurden gemäß den Bestimmungen des IFRS 5 als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte klassifiziert. Bei den kurzfristigen Vermögenswerten wirkte sich die Anpassung der Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2018 im Zusammenhang mit der Anwendung der Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15 mit rund -800 Mio. Euro aus. Von dieser Anpassung betraf der überwiegende Teil mit rund -760 Mio. Euro die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr nach Erstanwendung des IFRS 15. Dem standen operative Veränderungen und Währungseinflüsse gegenüber. Per Saldo gingen die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr im ersten Halbjahr 2018 um 240 Mio. Euro auf 4,6 Mrd. Euro zurück. HOCHTIEF verfügte zum 30. Juni 2018 über einen Wertpapierbestand in Höhe von 449 Mio. Euro und über flüssige Mittel in Höhe von 3,2 Mrd. Euro. Die Liquiditätsausstattung des Konzerns ist damit weiterhin robust und auf gutem Niveau.

Die erstmalige Anwendung der Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15 führte in der zum 1. Januar 2018 angepassten Eröffnungsbilanz des HOCHTIEF-Konzerns zu einer Verminderung des Eigenkapitals um rund 1,4 Mrd. Euro. Im ersten Halbjahr resultierten die wesentlichen Veränderungen des Eigenkapitals aus dem Ergebnis nach Steuern (308 Mio. Euro) sowie aus Dividendenausschüttungen (-265 Mio. Euro).

Die langfristigen Schulden verminderten sich im ersten Halbjahr 2018 um 431 Mio. Euro auf 2,5 Mrd. Euro. Ausschlaggebend hierfür war die Umgliederung einer im Mai 2019 fälligen und rückzahlbaren Anleihe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft im Nominalvolumen von 500 Mio. Euro in die kurzfristigen Schulden.

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich deutlich um 17,0 Mrd. Euro auf 24,9 Mrd. Euro (31. Dezember 2017: 7,9 Mrd. Euro). Darin wirkten sich mit 12,8 Mrd. Euro die mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten von Abertis verbundenen Schulden aus, die auf das SPV und indirekt auf ACS/Atlantia übertragen werden sollen (80 Prozent). Daneben spiegeln die Finanzverbindlichkeiten aus der Abertis-Transaktion mit 3,2 Mrd. Euro den als at Equity bewertete Finanzanlagen bilanzierten Anteil von HOCHTIEF wider (20 Prozent) und werden separat ausgewiesen. Die anderen kurzfristigen Finanzschulden stiegen im Wesentlichen durch die Umgliederung der oben genannten Anleihe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft um 597 Mio. Euro auf 833 Mio. Euro. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 483 Mio. Euro auf 6,8 Mrd. Euro spiegelt das zugrunde liegende Geschäftswachstum wider.

Das Nettofinanzvermögen des HOCHTIEF-Konzerns belief sich am 30. Juni 2018 auf 1,4 Mrd. Euro. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert vom 30. Juni 2017 zeigt sich ein starker Anstieg um 752 Mio. Euro, der insbesondere aus der starken Cashflow-Performance von CIMIC und der Division HOCHTIEF Americas resultiert.

Chancen- und Risikobericht

Die Unternehmenssituation hat sich bezüglich der Chancen und Risiken nicht wesentlich gegenüber der Darstellung im Konzernbericht 2017 verändert. Die im Konzernbericht zum 31. Dezember 2017 veröffentlichten Ausführungen zu den Chancen und Risiken* gelten somit unverändert weiter.

* Sie finden unseren Chancen- und Risikobericht im Konzernbericht 2017 ab Seite 121 und im Internet unter www.hochtief.de.

Bericht zur Prognose und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung

Vor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks bestätigen wir unsere Erwartung, 2018 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 470 bis 520 Mio. Euro zu erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 4 bis 15 Prozent gegenüber 2017, wobei alle unsere Divisions zur weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen dürften.

Aus den Divisions

HOCHTIEF Americas

Division HOCHTIEF Americas: Kennzahlen*

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H1 H1 Veränderung 01-12
(In Mio. EUR) 2018 2017
2017
Bereichsumsatz 6.051,5 5.772,3 4,8 % 11.838,9
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT1) 143,3 125,4 14,3 % 258,4
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge1) % 2,4 2,2 0,2 2,2
Operativer Konzerngewinn1) 90,0 76,8 17,2 % 165,2
Ergebnis vor Steuern/PBT 143,3 120,8 18,6 % 254,0
Konzerngewinn 90,0 74,0 21,6 % 162,6
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 90,4 -22,9 - 449,1
Betriebliche Investitionen brutto -9,0 -13,8 34,8 % -30,4
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 1.092,1 710,0 53,8 % 972,4
Auftragseingang 7.626,0 5.915,4 28,9 % 15.381,5
Leistung 5.860,5 5.666,9 3,4 % 11.630,3
Auftragsbestand (Stichtag) 19.842,9 14.915,7 33,0 % 17.517,1
Mitarbeiter (Stichtag) 11 833 10 710 10,5 % 10 460

* Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben
1) Operatives Ergebnis, bereinigt um Dekonsolidierungs- und sonstige Einmaleffekte

HOCHTIEF Americas entwickelt sich weiter erfolgreich und kann deutliche Verbesserungen bei allen wichtigen Kennzahlen vorweisen. So übertraf der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 den Vorjahreswert in Landeswährung um 16 Prozent. Der starke Euro führte zu einem moderaten Anstieg um 5 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis vor Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 143 Mio. Euro, die operative PBT-Marge legte um 20 Basispunkte auf 2,4 Prozent zu. Sowohl Turner als auch Flatiron verzeichneten erhebliche Gewinnzuwächse.

Die Cashgenerierung in der Division HOCHTIEF Americas entwickelte sich ebenfalls sehr gut. So lag das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit mit über 90 Mio. Euro um 113 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Ein Grund für den Anstieg ist der unveränderte Fokus auf cashgestützte Profitabilität in unserem gesamten Nordamerikageschäft.

Infolge der weiter verbesserten Cashflow-Performance lag das Nettofinanzvermögen in der Division Ende Juni 2018 bei 1,1 Mrd. Euro - das sind 382 Mio. Euro mehr als im Vorjahr.

Beim Auftragseingang legte HOCHTIEF Americas im ersten Halbjahr 2018 um 29 Prozent auf 7,6 Mrd. Euro zu. Mit 42 Prozent war der Zuwachs in Landeswährung im Vorjahresvergleich herausragend.

Der Auftragsbestand erreichte ein neues Rekordniveau und lag mit 19,8 Mrd. Euro zum Halbjahresende um 33 Prozent über dem Wert von Juni 2017.

Zu den neuen Projekten des zweiten Quartals gehört der Wolkenkratzer "The Spiral", den Turner bis Ende 2022 in New York baut. Das Gebäude wird über 65 Etagen verfügen und mit seiner markanten Fassade mit kaskadierenden Terrassen ein neues Wahrzeichen darstellen. Es soll mit einem LEED-Zertifikat ausgezeichnet werden. Im kalifornischen San Diego wird Turner einen 18-geschossigen Bürokomplex errichten - das erste von drei Projekten beim Bauvorhaben Manchester Pacific Gateway.

In Roseville, Kalifornien, realisiert die Gesellschaft die neue West Park High School mit einem Auftragswert von 101 Mio. Euro. Außer den Schulgebäuden gehören auch Sportstätten zum Projekt.

Zudem modernisiert und erweitert Turner den Delta FLL Terminal 2 am Fort Lauderdale-Hollywood International Airport in Florida mit einem Auftragsvolumen von 94 Mio. Euro.

Flatiron stärkt seine Präsenz in Texas durch einen Auftrag des Verkehrsministeriums: Bei einem 39-Mio.-Euro-Auftrag wird ein vierspuriger Highway erweitert.

Ausblick HOCHTIEF Americas

Wir rechnen für 2018 mit weiterem Wachstum bei HOCHTIEF Americas und einem operativen Vorsteuerergebnis im Bereich von 270 bis 300 Mio. Euro - einem Plus von 5 bis 16 Prozent gegenüber dem Wert von 258 Mio. Euro im Jahr 2017.

HOCHTIEF Asia Pacific

Division HOCHTIEF Asia Pacifc: Kennzahlen

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H1 H1
01-12
(In Mio. EUR) 2018 2017 Veränderung 2017
Bereichsumsatz 4.416,7 4.346,6 1,6 % 9.077,0
Ergebnis vor Steuern/PBT 289,1 267,8 8,0 % 578,9
Ergebnis vor Steuern Marge % 6,5 6,2 0,3 6,4
Konzerngewinn 136,8 124,2 10,1 % 275,4
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 777,6 363,7 113,8 % 578,5
Auftragsbestand (Stichtag) 22.047,9 23.734,2 -7,1 % 23.465,5
Mitarbeiter (Stichtagswerte) 40 695 38 477 5,8 % 37 781

Die Division HOCHTIEF Asia Pacific ist im Wesentlichen bestimmt durch die HOCHTIEF-Beteiligung an CIMIC (72,7 Prozent zum 30. Juni 2018, unverändert gegenüber dem Vorjahr). Damit verbunden sind Finanzierungs- und Holdingkosten sowie Veränderungen des Wechselkurses zwischen dem australischen Dollar und dem Euro.

Das nominale Ergebnis vor Steuern (PBT) der Division kletterte im ersten Halbjahr 2018 um 8 Prozent auf 289 Mio. Euro. Nach 6,2 Prozent im ersten Halbjahr 2017 verbesserte sich die PBT-Marge um 30 Basispunkte auf 6,5 Prozent. Alle Kerngeschäftsfelder des Konzerns - Bauen, Minengeschäft und Services - entwickelten sich weiterhin erfreulich. Allerdings beeinträchtigten Wechselkurseffekte das von der Division ausgewiesene Ergebnis, da im Berichtszeitraum der australische Dollar gegenüber dem Euro, verglichen mit dem Vorjahr, um durchschnittlich 9 Prozent schwächer war.

HOCHTIEF Asia Pacific konnte sich beim Cashflow im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr weiter verbessern. So belief sich das Nettofinanzvermögen zum Ende des Berichtszeitraums auf fast 780 Mio. Euro und lag damit um 414 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres. Der Auftragsbestand blieb mit 22 Mrd. Euro solide und entspricht einer rechnerischen Auftragsreichweite von zirka 25 Monaten.

Kennzahlen CIMIC

Der Konzerngewinn (NPAT) von CIMIC erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 um 12 Prozent auf 363 Mio. australische Dollar. Mit 503 Mio. australischen Dollar übertraf das Ergebnis vor Steuern den Vorjahreswert um 14 Prozent. Die PBT-Marge stieg um 30 Basispunkte auf 7,3 Prozent. Beim Umsatz legte CIMIC um mehr als 10 Prozent auf 6,9 Mrd. australische Dollar zu.

Die positive Entwicklung beim Cashflow hielt an: CIMIC setzt auch weiterhin konsequent auf nachhaltige cashgestützte Profitabilität. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in den ersten sechs Monaten 2018 auf 724 Mio. australische Dollar - ein Plus von mehr als 100 Mio. australischen Dollar gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund verstärkter Aktivitäten im Minengeschäft und im Tunnelbau stiegen die Nettoinvestitionen um 24 Prozent auf 235 Mio. australische Dollar.

Infolge dieser starken Cashflow-Entwicklung beendete CIMIC das erste Halbjahr 2018 mit einem Nettofinanzvermögen von 1,3 Mrd. australischen Dollar. Damit hat sich der Wert gegenüber Juni 2017 mehr als verdoppelt - damals lag er noch bei 0,6 Mrd. australischen Dollar.

Der Auftragsbestand blieb im ersten Halbjahr 2018 mit 34,8 Mrd. australischen Dollar auf einem soliden Niveau. Das operative Kerngeschäft - Bau, Mining und Services - legte im Vorjahresvergleich um insgesamt 7 Prozent zu. Der Auftragseingang belief sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 auf 7,1 Mrd. australische Dollar.

Eine solide Projekt-Pipeline mit für CIMIC relevanten Ausschreibungen im Wert von 80 Mrd. australischen Dollar wurde für den weiteren Jahresverlauf 2018 identifiziert. Für die Zeit danach wird derzeit mit einem Volumen von weiteren zirka 330 Mrd. australischen Dollar gerechnet.

Unter den Neuaufträgen von CIMIC sind mehrere Minenprojekte. Thiess erhielt Auftragserweiterungen im Wert von 1,3 Mrd. Euro (2,1 Mrd. australische Dollar), darunter im "QCoal Northern Hub" in Queensland. Der 4-Jahres-Vertrag hat einen Auftragswert von 304 Mio. Euro (480 Mio. australische Dollar).

In Indonesien erhielt Thiess Auftragserweiterungen von Arutmin für den Betrieb der Minen Satui und Senakin in Südkalimantan. Das Volumen beträgt 240 Mio. Euro (390 Mio. australische Dollar).

CPB Contractors wird bis September 2020 die zentrale Infrastruktur für eine Eisenerzmine in der Pilbara-Region in Western Australia einrichten. Das Auftragsvolumen liegt bei zirka 170 Mio Euro (260 Mio. australische Dollar).

In Singapur wird Leighton Asia in einem Joint Venture bis 2026 ein Tunnel- und Straßenprojekt planen und bauen. Der Auftragswert für CIMIC liegt bei 245 Mio. Euro (380 Mio. AUD). Das Unternehmen erhielt auch den Auftrag, einen Abschnitt des Projekts "Cavite Laguna Expressway" auf den Philippinen zu realisieren. Das Projekt mit einem Volumen von 114 Mio. Euro (182 Mio. australische Dollar) wird bis 2020 fertiggestellt.

UGL erhielt unter anderem neue Aufträge für Wartungsarbeiten, Projekt- und Stilllegungsleistungen für Kunden aus der Öl-, Gas- und Metallindustrie im Wert von insgesamt 90 Mio. Euro (140 Mio. australische Dollar).

Die CIMIC-Gesellschaften Pacific Partnerships und CPB Contractors sind bevorzugte Bieter für das Public-Private-Partnership-Gefängnisprojekt Waikeria in Neuseeland. Der Auftrag soll im dritten Quartal vergeben werden.

Infolge der starken Entwicklung und des positiven Ausblicks hat CIMIC angekündigt, seine Dividende zum Halbjahr 2018 um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 70 australische Cent zu erhöhen.

Ausblick HOCHTIEF Asia Pacific

Vorbehaltlich sich verändernder Rahmenbedingungen erwartet CIMIC weiterhin einen Konzerngewinn (NPAT) für 2018 im Bereich von 720 bis 780 Mio. australischen Dollar. Das entspricht einem Plus von 3 bis 11 Prozent (2017: 702 Mio. australische Dollar).

HOCHTIEF Europe

Division HOCHTIEF Europe: Kennzahlen*

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H1 H1 Veränderung 01-12
(In Mio. EUR) 2018 2017
2017
Bereichsumsatz 682,1 839,6 -18,8 % 1.609,0
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT1) 26,9 19,3 39,4 % 45,0
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge1) % 3,9 2,3 1,6 2,8
Operativer Konzerngewinn1) 19,7 15,6 26,3 % 36,2
Ergebnis vor Steuern/PBT 21,5 12,1 77,7 % 32,5
Konzerngewinn 14,2 8,3 71,1 % 23,7
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit -164,3 -53,5 -207,1 % 106,6
Betriebliche Investitionen brutto -5,3 -10,8 50,9 % -18,9
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) -10,9 24,2 - 210,6
Auftragseingang 860,1 1.196,3 -28,1 % 1.962,0
Leistung 815,0 935,2 -12,9 % 1.893,9
Auftragsbestand (Stichtag) 3.695,2 3.950,2 -6,5 % 3.663,6
Mitarbeiter (Stichtag) 5 508 5 544 -0,6 % 5 448
davon in Deutschland 3 320 3 205 3,6 % 3 223

* Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben
1) Operatives Ergebnis, bereinigt um Dekonsolidierungs- und sonstige Einmaleffekte

HOCHTIEF Europe hat in den ersten sechs Monaten 2018 weitere Fortschritte erzielt. Bei einem Umsatz von 682 Mio. Euro erhöhte sich das operative Vorsteuerergebnis gegenüber dem Vorjahr um 8 Mio. Euro auf 27 Mio. Euro. Die Profitabilität der Division legte - beflügelt durch einen verbesserten Mix bei Umsatz und Projekten - kräftig zu, und die operative PBT-Marge stieg von 2,3 Prozent im ersten Halbjahr 2017 um 160 Basispunkte auf 3,9 Prozent.

Die Veränderung des Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr spiegelt vor allem die substanziellen Veräußerungen im Immobilienbereich im ersten Halbjahr 2017 wider. Mit einer Nettofinanzverschuldung von lediglich 11 Mio. Euro ist die Bilanz von HOCHTIEF Europe Ende Juni 2018 nach wie vor solide. In der Veränderung zum Vorjahr wirken sich unter anderem die PPP-Investitionen in Höhe von mehr als 90 Mio. Euro in den letzten zwölf Monaten aus.

Der Auftragseingang belief sich im Zeitraum Januar bis Juni 2018 auf 860 Mio. Euro. Damit lag er um fast 100 Mio. Euro über dem Wert des zweiten Halbjahrs 2017. Im Wert des ersten Halbjahrs 2017 war hier noch der Großauftrag für das Projekt Zuidasdok mit 421 Mio. Euro enthalten.

Der Auftragsbestand der Division belief sich Ende Juni auf 3,7 Mrd. Euro und stellt eine rechnerische Auslastung von rund zwei Jahren dar.

Zu den neuen Aufträgen zählt das Air Traffic Control Center in Posen. Das Projekt umfasst unter anderem den Abriss alter Objekte, Planung und Bau des neuen Bürogebäudes, Umbau und Modernisierung des 24 Meter hohen Towers sowie die Einrichtung der technischen Infrastruktur.

In München realisiert HOCHTIEF bis 2020 ein Innovationszentrum. Das Gebäude wird Start-ups, Unternehmen, Kreativen und Wissenschaftlern eine gemeinsame Heimat bieten. In Nürnberg hat HOCHTIEF PPP Solutions den Zuschlag für Planungs-, Bau-, Finanzierungs- und Betriebsleistungen eines Verwaltungsgebäudes erhalten: Bis 2020 wird eine neue Zentrale für die AOK realisiert.

Auf der A45 in Nordrhein-Westfalen entstehen - jeweils im Taktschiebeverfahren - die Talbrücken Brunsbecke und Kattenohl. Beide Brücken ersetzen die bisherigen Bauwerke, die ohne Sprengung abgebrochen werden.

Im Juni erreichte das HOCHTIEF/ACS-Konsortium den Financial Close für ein bedeutendes PPP-Bahnprojekt am Los Angeles International Airport (LAX). Die Konzession ist das erste Automated-People-Mover-Projekt, das im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) in den USA vergeben wurde.

Ausblick HOCHTIEF Europe

Für 2018 erwarten wir für die Division eine weitere Steigerung des operativen Vorsteuerergebnisses auf 55 bis 65 Mio. Euro, das entspricht einem Zuwachs um 10 bis 20 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichswert von 2017 in Höhe von 45 Mio. Euro.

Zwischenabschluss (verkürzt)

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

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H1 H1 Veränderung Q2 Q2 01-12
(In Tsd. EUR) 2018 2017
2018 2017 2017
Umsatzerlöse 11.203.019 11.017.724 1,7 % 5.936.777 5.868.736 22.630.950
Bestandsveränderung der Erzeugnisse 19.788 -43.710 - 9.084 -15.326 -53.552
Sonstige betriebliche Erträge 67.776 92.344 -26,6 % 21.558 52.137 171.439
Materialaufwand -8.154.232 -7.807.001 4,4 % -4.352.340 -4.332.324 -16.229.440
Personalaufwand -1.994.600 -2.067.558 -3,5 % -1.040.610 -1.019.050 -4.119.809
Abschreibungen -182.579 -201.370 -9,3 % -100.233 -107.341 -395.621
Sonstige betriebliche Aufwendungen -575.127 -618.803 -7,1 % -278.226 -291.688 -1.239.080
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 384.045 371.626 3,3 % 196.010 155.144 764.887
Gewinn- und Verlustanteile an assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bewertet werden 104.434 37.760 176,6 % 68.215 40.167 115.215
Übriges Beteiligungsergebnis 13.655 45.002 -69,7 % 5.170 32.884 61.338
Finanzerträge 34.760 38.383 -9,4 % 17.054 14.842 87.091
Finanzaufwendungen -90.771 -107.087 -15,2 % -39.835 -46.211 -204.912
Ergebnis vor Steuern 446.123 385.684 15,7 % 246.614 196.826 823.619
Ertragsteuern -138.398 -120.244 15,1 % -73.964 -56.634 -241.132
Ergebnis nach Steuern 307.725 265.440 15,9 % 172.650 140.192 582.487
davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss 78.823 76.375 3,2 % 41.603 39.418 161.751
davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre (Konzerngewinn) 228.902 189.065 21,1 % 131.047 100.774 420.736
Ergebnis je Aktie (in EUR) 3,56 2,94 21,1 % 2,04 1,57 6,55

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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H1 H1 Veränderung Q2 Q2 01-12
(In Tsd. EUR) 2018 2017
2018 2017 2017
Ergebnis nach Steuern 307.725 265.440 15,9 % 172.650 140.192 582.487
Ergebnisbestandteile, die möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden





Unterschied aus der Währungsumrechnung 17.685 -227.200 - 111.138 -168.714 -383.501
Marktbewertung von Finanzinstrumenten





originär 1.619 -8.133 - 7.334 -13.595 -19.259
derivativ -2.547 2.742 - -3.279 953 6.057
Anteil der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen von at Equity bilanzierten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen -28.344 -2.192 -
-21.068 -1.633 -8.714
Ergebnisbestandteile, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden





Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -4.477 36.136 - -4.500 28.183 39.947
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen nach Steuern -16.064 -198.647 91,9 % 89.625 -154.806 -365.470
Gesamtergebnis des Berichtszeitraums nach Steuern 291.661 66.793 336,7 % 262.275 -14.614 217.017
davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss 84.756 23.419 261,9 % 65.967 760 71.091
davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 206.905 43.374 377,0 % 196.308 -15.374 145.926

Konzernbilanz

Aktiva

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(In Tsd. EUR) 30.06.2018 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte 1.159.439 1.191.858
Sachanlagen 965.953 959.854
Investment Properties 9.377 9.488
At Equity bewertete Finanzanlagen 3.475.766 577.171
Übrige Finanzanlagen 75.445 73.528
Finanzforderungen 511.394 835.518
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 161.828 153.785
Ertragsteueransprüche 3.523 3.328
Latente Steuern 148.064 155.754

6.510.789 3.960.284
Kurzfristige Vermögenswerte

Vorräte 440.491 424.942
Finanzforderungen 234.791 144.183
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.578.020 4.818.231
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 410.202 411.936
Ertragsteueransprüche 61.544 44.516
Wertpapiere 448.606 428.759
Flüssige Mittel 3.208.666 3.094.924
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 12.790.348 20.983

22.172.668 9.388.474

28.683.457 13.348.758

Passiva

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(In Tsd. EUR) 30.06.2018 31.12.2017
Eigenkapital

Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 692.997 1.788.114
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 525.935 745.988

1.218.932 2.534.102
Langfristige Schulden

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 378.474 367.751
Andere Rückstellungen 350.082 348.751
Finanzverbindlichkeiten 1.720.868 2.183.235
Sonstige Verbindlichkeiten 32.527 30.333
Latente Steuern 50.086 32.848

2.532.037 2.962.918
Kurzfristige Schulden

Andere Rückstellungen 710.194 728.590
Finanzverbindlichkeiten 833.020 235.561
Finanzverbindlichkeiten aus der Abertis-Transaktion 3.191.135 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.849.466 6.366.009
Sonstige Verbindlichkeiten 568.560 498.332
Ertragsteuerverbindlichkeiten 15.572 23.246
Mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten verbundene Schulden 12.764.541 -

24.932.488 7.851.738

28.683.457 13.348.758

Konzern-Kapitalflussrechnung

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(In Tsd. EUR) H1 2018 H1 2017
Ergebnis nach Steuern 307.725 265.440
Abschreibungen/Zuschreibungen 167.460 169.825
Veränderung der Rückstellungen -3.756 -45.855
Veränderung der latenten Steuern 114.310 26.685
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und von kurzfristigen Wertpapieren -7.637 15.384
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (i. W. Equity-Bewertung) sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen 7.573 20.796
Ausgaben für den Erwerb von Abertis (zur Weiterveräußerung) -12.764.541 -
Aufnahme von Finanzschulden zum Erwerb von Abertis (zur Weiterveräußerung) 12.764.541 -
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -313.997 -222.734
Veränderung der sonstigen Bilanzposten 901 1.120
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 272.579 230.661
Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Investment Properties

Investitionen -177.199 -171.755
Einnahmen aus Anlagenabgängen 13.681 20.752
Akquisitionen und Beteiligungen

Ausgaben für den Erwerb von Abertis (Anteile HOCHTIEF) -3.191.135 -
Übrige Investitionen -30.588 -20.019
Einnahmen aus Anlagenabgängen/Desinvestments 989 22.945
Ertragsteuerzahlungen im Zusammenhang mit Desinvestments - -40.915
Veränderung flüssiger Mittel aus Erst- und Entkonsolidierungen -584 -
Veränderung der Wertpapiere und Finanzforderungen -52.426 -132.015
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.437.262 -321.007
Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien 1.432 1.326
Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen - -20.319
Einzahlungen in das Eigenkapital durch Anteile ohne beherrschenden Einfluss 13.147 7.715
Sonstige Finanzierungsvorgänge -87.211 -2.340
Dividenden an Anteile ohne beherrschenden Einfluss -5.422 -6.592
Aufnahme von Finanzschulden

Aufnahme zum Erwerb von Abertis (Anteile HOCHTIEF) 3.191.135 -
Übrige Finanzschulden 347.910 1.107.393
Tilgung von Finanzschulden -213.690 -1.161.108
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.247.301 -73.925
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel 82.618 -164.271
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die flüssigen Mittel 31.124 -139.799
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt 113.742 -304.070
Flüssige Mittel zum Jahresanfang 3.094.924 2.847.426
Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums 3.208.666 2.543.356

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

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Erfolgsneutrale Eigenkapital-
veränderungen
(In Tsd. EUR) Gezeichnetes Kapital HOCHTIEF Aktiengesellschaft Kapitalrücklage HOCHTIEF Aktiengesellschaft Gewinnrücklagen einschließlich Bilanzgewinn Neubewertung von leistung-
sorientierten Plänen
Unterschied aus der Währungs-
umrechnung
Marktbewertung von Finanz-
instrumenten
Stand 01.01.2017* 164.608 817.427 813.140 -346.630 371.060 -5.775
Dividenden - - -167.044 - - -
Ergebnis nach Steuern - - 189.065 - - -
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten -
-
-
-
-173.259 -8.568
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -
-
-
36.136 -
-
Gesamtergebnis - - 189.065 36.136 -173.259 -8.568
Übrige neutrale Veränderungen - 750 -723 - - -
Stand 30.06.2017 164.608 818.177 834.438 -310.494 197.801 -14.343
Stand 31.12.2017 164.608 818.177 1.061.484 -306.683 79.298 -28.770
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - - -1.028.737 -
-57.567 -
Stand 01.01.2018** 164.608 818.177 32.747 -306.683 21.731 -28.770
Dividenden - - -217.184 - - -
Ergebnis nach Steuern - - 228.902 - - -
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten -
-
-
-
11.692 -29.212
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -
-
-
-4.477 -
-
Gesamtergebnis - - 228.902 -4.477 11.692 -29.212
Übrige neutrale Veränderungen - 737 729 - - -
Stand 30.06.2018 164.608 818.914 45.194 -311.160 33.423 -57.982


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(In Tsd. EUR) Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre Anteile ohne beherrschenden Einfluss Summe
Stand 01.01.2017* 1.813.830 757.279 2.571.109
Dividenden -167.044 -44.679 -211.723
Ergebnis nach Steuern 189.065 76.375 265.440
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten -181.827 -52.956 -234.783
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 36.136 -
36.136
Gesamtergebnis 43.374 23.419 66.793
Übrige neutrale Veränderungen 27 6.977 7.004
Stand 30.06.2017 1.690.187 742.996 2.433.183
Stand 31.12.2017 1.788.114 745.988 2.534.102
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -1.086.304 -269.918 -1.356.222
Stand 01.01.2018** 701.810 476.070 1.177.880
Dividenden -217.184 -47.720 -264.904
Ergebnis nach Steuern 228.902 78.823 307.725
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten -17.520 5.933 -11.587
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -4.477 -
-4.477
Gesamtergebnis 206.905 84.756 291.661
Übrige neutrale Veränderungen 1.466 12.829 14.295
Stand 30.06.2018 692.997 525.935 1.218.932


* Angepasst aufgrund der im Geschäftsjahr 2017 durchgeführten Finalisierung der Kaufpreisallokation aus der UGL-Akquisition zum 31.12.2016.
** Angepasst aufgrund von IFRS 9 und IFRS 15. Erläuterungen zu den Anpassungen finden Sie auf den Seiten 18 bis 20.

Erläuternde Konzernanhangangaben

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2018, der am 23. Juli 2018 zur Veröffentlichung freigegeben wurde, wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden von unseren Wirtschaftsprüfern einer prüferischen Durchsicht unterzogen. In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden.

Der vorliegende Zwischenbericht basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017. Für die grundsätzlichen Aussagen zur Einführung der beiden neuen Standards IFRS 9 und IFRS 15 wird auf die Anhangangabe Nr. 38 "Neue Rechnungslegungsvorschriften" im Konzernbericht 2017 verwiesen.

HOCHTIEF wendet seit dem 1. Januar 2018 die neuen Standards IFRS 9 "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" an.

Der neue Standard zu Finanzinstrumenten IFRS 9 umfasst insbesondere grundlegende Änderungen in Bezug auf die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte sowie neue Regelungen zum Hedge-Accounting. Die Anpassungen durch die Anwendung des Standards stellen sich wie folgt dar:

Im Rahmen der Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte haben sich im HOCHTIEF-Konzern keine wesentlichen Auswirkungen ergeben.

Hinsichtlich der Bewertung erfolgte eine methodische Umstellung von eingetretenen (incurred losses) auf erwartete Verluste (expected losses) beim Ausweis von Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte. Bei der Quantifizierung der erwarteten Kreditverluste nach IFRS 9 wird beim erstmaligen Ansatz des Vermögenswerts die Ausfallwahrscheinlichkeit berücksichtigt und in den Folgeperioden fortlaufend geprüft, ob sich das Ausfallrisiko seit dem erstmaligen Ansatz signifikant erhöht hat. Zur Feststellung signifikanter Erhöhungen des Ausfallrisikos vergleicht der HOCHTIEF-Konzern das Ausfallrisiko für den Vermögenswert zum Abschlussstichtag mit dem Ausfallrisiko zum Zeitpunkt seines erstmaligen Ansatzes. Dabei berücksichtigt der HOCHTIEF-Konzern sowohl quantitative als auch qualitative Informationen, die angemessen und belastbar sind, einschließlich historischer Erfahrungswerte und zukunftsgerichteter Informationen, die mit angemessenem Kosten- oder Zeitaufwand verfügbar sind. Zu den zukunftsgerichteten Informationen gehören unter anderem die Zukunftsaussichten für die Branchen, in denen die Kreditnehmer des Konzerns tätig sind. Diese werden aus Wirtschaftsgutachten sowie aus Einschätzungen von Finanzanalysten, staatlichen Stellen, maßgeblichen Think-Tanks und ähnlichen Organisationen abgeleitet. Außerdem werden verschiedene externe Quellen aktueller und prognostizierter Wirtschaftsdaten herangezogen, die für die Kerngeschäftstätigkeit des HOCHTIEF-Konzerns relevant sind. Bei der Beurteilung, ob sich das Ausfallrisiko signifikant verändert hat, werden insbesondere - sofern verfügbar - die folgenden Informationen berücksichtigt:

bestehende oder erwartete signifikante nachteilige Änderungen der geschäftlichen, finanziellen oder wirtschaftlichen Bedingungen, die voraussichtlich zu einer signifikanten Änderung hinsichtlich der Fähigkeit des Kreditnehmers führen, seinen Schuldverpflichtungen nachzukommen;

eine tatsächliche oder voraussichtliche signifikante Änderung der Geschäftsergebnisse des Kreditnehmers;

signifikante Erhöhungen des Ausfallrisikos bei anderen Finanzinstrumenten desselben Kreditnehmers;

externes Bonitätsrating;

signifikante Änderungen des Werts der Sicherheiten für die Verpflichtung oder der Qualität der Garantien Dritter beziehungsweise der Kreditsicherheiten;

signifikante Änderungen der voraussichtlichen Vertragstreue und des erwarteten Verhaltens des Kreditnehmers, einschließlich Änderungen des Zahlungsstatus von Kreditnehmern im Konzern und Änderungen der Geschäftsergebnisse des Kreditnehmers;

makroökonomische Informationen, wie Marktzinssätze und Wachstumsraten.

Zum 1. Januar 2018 ergab sich ein zusätzlicher Wertminderungsbedarf und somit eine Anpassung des Eigenkapitals in Höhe von 401 Mio. Euro (nach Steuern).

Bestehende Sicherungsbeziehungen im Rahmen des Hedge-Accounting konnten zum 1. Januar 2018 auch unter den neuen Vorschriften des IFRS 9 fortgeführt werden.

Die Umsetzung von IFRS 15 erfolgte im HOCHTIEF-Konzern nach der modifiziert retrospektiven Methode zum 1. Januar 2018. Dabei werden die Umstellungseffekte im Konzerneigenkapital erfasst und die Darstellung der Vergleichsperiode bleibt unverändert. Die Bestimmung der Auswirkungen von IFRS 15 ist mit erheblichen Ermessensausübungen und Schätzungen verbunden. Dies gilt beispielsweise für die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, inwieweit der Kunde bereit ist, Vertragsänderungen und Nachträge anzunehmen, oder für die Schätzung des Leistungsfortschritts und der Produktivität bei der Projektausführung. Im Rahmen dieser Beurteilung haben wir bei entsprechenden Verträgen den jeweiligen Stand juristischer Verfahren einschließlich Gerichts- und Schiedsverfahren berücksichtigt. Durch die Anwendung des Standards haben sich die folgenden signifikanten Auswirkungen ergeben:

Die Ausgestaltung der Fertigungsaufträge mit Kunden des HOCHTIEF-Konzerns basiert hauptsächlich auf Projekten mit nur einer Leistungsverpflichtung. Die vertraglich vereinbarten Erlöse werden auch weiterhin über einen bestimmten Zeitraum erfasst. IFRS 15 enthält allerdings neue Vorschriften für variable Gegenleistungen (zum Beispiel Anreize) sowie für die Bilanzierung von Nachträgen und Vertragsänderungen als Vertragsmodifikationen. Dabei wird im Hinblick auf die Erlöserfassung jeweils eine höhere Wahrscheinlichkeitsschwelle zugrunde gelegt. Nach IAS 11 wurden Erlöse dann ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich war, dass die geleisteten Arbeiten zu einem Erlös führen werden. Nach IFRS 15 hingegen sind Erlöse dann zu erfassen, wenn hochwahrscheinlich ist, dass es bei diesen Vertragsmodifikationen nicht zu einer signifikanten Stornierung kommen wird.

Erlöse aus Dienstleistungsverträgen ergeben sich aus Instandhaltungs- und sonstigen Dienstleistungen im Bereich Infrastruktur, die ganz unterschiedliche Leistungen und Prozesse beinhalten können. Sie sind gemäß IFRS 15 überwiegend über einen bestimmten Zeitraum zu erfassen. Dienstleistungen, die unter einer Leistungsverpflichtung zusammengefasst werden, sind eng miteinander verbunden und werden über einen bestimmten Zeitraum erfüllt. Dementsprechend werden die zugehörigen Erlöse auch weiterhin über einen bestimmten Zeitraum erfasst. Wie bei den Erlösen aus Fertigungsaufträgen bestehen auch hier Anreize, Nachträge und Vertragsänderungen, die derselben erhöhten Anforderung unterliegen, entsprechend nur solche Erlöse auszuweisen, bei denen es hochwahrscheinlich ist, dass es nicht zu einer signifikanten Stornierung kommen wird.

Auftragskosten, die im Rahmen einer Ausschreibung anfallen, werden nach IFRS 15 nur dann aktiviert, wenn zum einen davon ausgegangen werden kann, dass sie abrechenbar sind, und sie zum anderen entweder bei einer ausbleibenden Auftragsvergabe nicht angefallen wären oder projektimmanent sind.

Bei der Realisierung von Erlösen vollkonsolidierter Gesellschaften führten die erhöhten Anforderungen von IFRS 15 zum 1. Januar 2018 zu einer Verminderung des Eigenkapitals um 710 Mio. Euro (nach Steuern).

Bei nach der Equity-Methode bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen entspricht der Buchwert der Beteiligung dem Anteil des Konzerns am Eigenkapital, einschließlich der von den Gemeinschaftsunternehmen verbuchten Erlöse aus Fertigungsaufträgen, die vom Konzern als Anteil an den Gewinnen und Verlusten ausgewiesen werden. In diesem Zusammenhang verminderte sich das Eigenkapital zum 1. Januar 2018 um 245 Mio. Euro (nach Steuern).

Gesamtauswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15

Steuerliche Auswirkungen und Anpassung des Eigenkapitals

Bei den Anpassungen auf Grundlage der beiden neuen Standards sind auch die latenten Steuern zu berücksichtigen. Dementsprechend wirken sich die zuvor ausgeführten Anpassungen (die netto ausgewiesen sind) auch auf die Nettoposition bei den latenten Steuern aus. Entsprechend dem oben beschriebenen Sachstand ist es zum 1. Januar 2018 zu einem Nettoanstieg der aktiven latenten Steuern von 95 Mio. Euro gekommen.

Die Anpassung des Eigenkapitals aus der erstmaligen Anwendung beider Standards führte zum 1. Januar 2018 zu einer Verminderung des Eigenkapitals um 1.356 Mio. Euro, wobei sich die Auswirkungen auf das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Eigenkapital auf 270 Mio. Euro belaufen.

Auswirkungen auf den Cashflow und das Nettofinanzvermögen

Die erstmalige Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 hat keine Auswirkungen auf den Cashflow und das Nettofinanzvermögen des HOCHTIEF-Konzerns.

Auswirkungen auf die Konzernbilanz

Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 auf die Aktiva und Passiva in der Konzernbilanz von HOCHTIEF zum 1. Januar 2018:

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(In Tsd. EUR) 31.12.2017 Anpassung IFRS 9 Anpassung IFRS 15 Summe Anpassungen 01.01.2018
Aktiva




Langfristige Vermögenswerte




Immaterielle Vermögenswerte 1.191.858 - - - 1.191.858
Sachanlagen 959.854 - - - 959.854
Investment Properties 9.488 - - - 9.488
At Equity bewertete Finanzanlagen 577.171 - -271.6322) -271.632 305.539
Übrige Finanzanlagen 73.528 - - - 73.528
Finanzforderungen 835.518 -342.5001) - -342.500 493.018
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 153.785 - - - 153.785
Ertragsteueransprüche 3.328 - - - 3.328
Latente Steuern 155.754 - 95.466 95.466 251.220

3.960.284 -342.500 -176.166 -518.666 3.441.618
Kurzfristige Vermögenswerte




Vorräte 424.942 - - - 424.942
Finanzforderungen 144.183 -39.014 - -39.014 105.169
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.818.231 -19.882 -761.9333) -781.815 4.036.416
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 411.936 - - - 411.936
Ertragsteueransprüche 44.516 - - - 44.516
Wertpapiere 428.759 - - - 428.759
Flüssige Mittel 3.094.924 - - - 3.094.924
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 20.983 - - - 20.983

9.388.474 -58.896 -761.933 -820.829 8.567.645

13.348.758 -401.396 -938.099 -1.339.495 12.009.263
Passiva




Eigenkapital




Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 1.788.114 -314.354 -771.950 -1.086.304 701.810
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 745.988 -87.042 -182.876 -269.918 476.070

2.534.102 -401.396 -954.826 -1.356.222 1.177.880
Langfristige Schulden




Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 367.751 - - - 367.751
Andere Rückstellungen 348.751 - - - 348.751
Finanzverbindlichkeiten 2.183.235 - - - 2.183.235
Sonstige Verbindlichkeiten 30.333 - - - 30.333
Latente Steuern 32.848 - - - 32.848

2.962.918 - - - 2.962.918
Kurzfristige Schulden




Andere Rückstellungen 728.590 - - - 728.590
Finanzverbindlichkeiten 235.561 - - - 235.561
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.366.009 - 16.7273) 16.727 6.382.736
Sonstige Verbindlichkeiten 498.332 - - - 498.332
Ertragsteuerverbindlichkeiten 23.246 - - - 23.246

7.851.738 - 16.727 16.727 7.868.465

13.348.758 -401.396 -938.099 -1.339.495 12.009.263

1) Die methodische Umstellung vom Ansatz eingetretener Verluste auf den Ansatz erwarteter Verluste beim Ausweis von Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte gemäß IFRS 9 führte zu einer Anpassung, durch die sich die langfristigen Finanzforderungen verringerten. Diese Anpassung betraf hauptsächlich die langfristigen Darlehensforderungen (318 Mio. Euro) gegenüber dem Gemeinschaftsunternehmen BIC Contracting LLC ("BIC", ehemals HLG Contracting LLC).
2) Die Anpassung spiegelt die einheitliche Anwendung der in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargelegten Erlöserfassungskriterien des HOCHTIEF-Konzerns gemäß IFRS 15 wider. Die höhere Wahrscheinlichkeitsschwelle im Hinblick auf die Erlöserfassung und die einschränkenden Kriterien im neuen Standard führten zu einer Abnahme der Finanzanlagen. Die Anpassung betrifft hauptsächlich BIC als ein nach der Equity-Methode bilanziertes Gemeinschaftsunternehmen (160 Mio. Euro).
3) Erlöse aus Fertigungs- und Dienstleistungsverträgen werden weiterhin über einen bestimmten Zeitraum erfasst. IFRS 15 enthält allerdings neue Vorschriften für variable Gegenleistungen (zum Beispiel Anreize) sowie die Bilanzierung von Nachträgen und Vertragsänderungen als Vertragsmodifikationen. Dabei wird im Hinblick auf die Erlöserfassung eine höhere Wahrscheinlichkeitsschwelle zugrunde gelegt (wie in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ausgeführt). Die Anpassung betraf hauptsächlich die Division HOCHTIEF Asia Pacific (507 Mio. Euro).

Ansonsten werden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 angewandt, sodass für weitere Informationen auf die dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen wird.

Währungsumrechnung

Für die Währungsumrechnung der wesentlichen ausländischen Konzerngesellschaften wurden folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:

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Durchschnitt Bilanzstichtag
(In EUR) H1 2018 H1 2017 30.06.2018 31.12.2017
1 US-Dollar (USD) 0,83 0,91 0,86 0,83
1 australischer Dollar (AUD) 0,64 0,69 0,63 0,65
1 britisches Pfund (GBP) 1,14 1,16 1,13 1,13
100 polnische Zloty (PLN) 23,58 23,54 22,87 23,94
100 Katar-Riyal (QAR) 22,70 24,96 23,47 22,73
100 tschechische Kronen (CZK) 3,91 3,74 3,84 3,92
100 chilenische Pesos (CLP) 0,14 0,14 0,13 0,14

Änderungen des Konsolidierungskreises

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 wurden neun ausländische Gesellschaften erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Eine inländische und 32 ausländische Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.

Die Anzahl der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 im Ausland per Saldo um zwei Gesellschaften vermindert. Zudem wurden zwei gemeinschaftliche Tätigkeiten mehr in den Konzernabschluss miteinbezogen.

Zum 30. Juni 2018 wurden neben der HOCHTIEF Aktiengesellschaft insgesamt 50 inländische und 378 ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung, 18 inländische und 132 ausländische Unternehmen nach der Equity-Methode sowie 69 ausländische gemeinschaftliche Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen.

Als eigenständiger börsennotierter Konzern veröffentlicht die HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, Deutschland, Amtsgericht Essen, Handelsregisternummer HRB 279, ihren Konzernabschluss, der gleichzeitig in den Konzernabschluss der ACS Actividades de Construcción y Servicios, S.A., Madrid, Spanien, einbezogen wird.

Investment Abertis Infraestructuras, S.A.

Am 14. März 2018 haben sich die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und ACS, Actividades de Construcción y Servicios, S.A. (ACS) sowie Atlantia S.p.A (Atlantia) geeinigt, ein gemeinsames Übernahmeangebot für die Abertis Infraestructuras, S.A. (Abertis) einzugehen. In diesem Zuge wurde am 23. März 2018 eine Angebotsänderung bei der spanischen Kapitalmarktaufsicht CNMV eingereicht, die das ursprünglich von HOCHTIEF eingereichte Übernahmeangebot dahin gehend ändert, dass die Aktienkomponente des Angebots entfällt und die Übernahme somit vollständig in bar zu zahlen ist. Am 12. April 2018 wurde das gemeinsame Übernahmeangebot für Abertis durch die CNMV genehmigt und eine Annahmefrist für das Angebot bis zum 8. Mai 2018 angesetzt. Am 14. Mai 2018 bestätigte die CNMV, dass das freiwillige Übernahmeangebot für Abertis von insgesamt 78,79 Prozent des Aktienkapitals angenommen wurde. Im Folgenden wurden weitere Aktien über den freien Markt, maximal in Höhe des Angebotspreises, gekauft.

Die durch die HOCHTIEF Aktiengesellschaft erworbenen Abertis-Aktien werden im Sinne der gemeinsamen Vereinbarung kurzfristig an eine Investmentgesellschaft (SPV) übertragen. Der bei der HOCHTIEF Aktiengesellschaft verbleibende Anteil (20 Prozent) an Abertis begründet einen maßgeblichen Einfluss an einer Beteiligung, womit deren Einbeziehung entsprechend der Equity-Methode vorgenommen wird. In der Übergangsphase bis zur Übertragung der Anteile an das SPV beträgt der Equity-Buchwert 3,2 Mrd. Euro. In gleicher Höhe ist eine mit der Abertis-Transaktion verbundene kurzfristige Finanzverbindlichkeit separat in der Bilanz ausgewiesen.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte (Veräußerungsgruppe)

Der verbleibende, an das SPV und indirekt an ACS/Atlantia (80 Prozent) zu übertragende Anteil wird gesondert als zur Veräußerung gehaltener langfristiger Vermögenswert ausgewiesen. Der Ausweis der mit dieser Anteilsübertragung im Zusammenhang stehenden Schulden erfolgt ebenfalls gesondert. Die übrigen zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte entfallen auf die Division HOCHTIEF Asia Pacific. Die nachfolgende Tabelle zeigt die wesentlichen Hauptgruppen der Vermögenswerte und Schulden.

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(In Tsd. EUR) 30.06.2018 31.12.2017
Anteile Abertis 12.764.541 -
Übrige (Division HOCHTIEF Asia Pacific) 25.807 20.983
Summe Vermögenswerte 12.790.348 20.983
Summe Schulden 12.764.541 -

Eigene Aktien

Zum 30. Juni 2018 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Bestand an eigenen Aktien von insgesamt 34 824 Stück. Diese Aktien wurden seit dem 7. Oktober 2014 für die im Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2014 beziehungsweise 6. Mai 2015 genannten Zwecke und zur Verwendung für alle sonstigen aktienrechtlich zulässigen Zwecke erworben. Der auf diese eigenen Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 89.149,44 Euro (0,054 Prozent des Grundkapitals).

9 463 eigene Aktien wurden im Mai 2018 an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft zu einem Preis von 151,30 Euro je Aktie mit der Verpflichtung übertragen, sie für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren seit der Übertragung zu halten. Damit wurden bestehende Ansprüche der Übertragungsempfänger auf variable Vergütung getilgt. Der auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 24.225,28 Euro (0,015 Prozent des Grundkapitals).

Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie

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H1 2018 H1 2017 Q2 2018 Q2 2017
Konzerngewinn (In Tsd. EUR) 228.902 189.065 131.047 100.774
Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (gewichteter Durchschnitt) 64 258 867 64 250 476 64 262 022 64 253 095
Ergebnis je Aktie (in EUR) 3,56 2,94 2,04 1,57

Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie kann durch sogenannte potenzielle Aktien auftreten (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen). Die aktienbasierten Vergütungsprogramme von HOCHTIEF wirken nicht gewinnverwässernd. Damit entsprechen sich das verwässerte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie.

Dividende

Die Hauptversammlung der HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 3. Mai 2018 die Ausschüttung einer Dividende von 3,38 Euro je für das Geschäftsjahr 2017 dividendenberechtigter Stückaktie beschlossen. Daraus resultierte eine Dividendenzahlung in Höhe von 217.184.309,94 Euro, die am 6. Juli 2018 geleistet wurde.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien; sie haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 29.638 Tsd. Euro auf 439.124 Tsd. Euro erhöht.

Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 13. April 2018 eine Kreditfazilität in Höhe von zirka 18,2 Mrd. Euro unterzeichnet, gemäß der geschlossenen Vereinbarung mit ACS, Actividades de Construcción y Servicios, S.A. und Atlantia S.p.A über ein gemeinsames Vorgehen hinsichtlich der Übernahme von Abertis Infraestructuras, S.A. (Abertis). Die CNMV bestätigte am 14. Mai 2018, dass das freiwillige Übernahmeangebot für Abertis von insgesamt 78,79 Prozent des Aktienkapitals angenommen wurde. Mit der darauffolgenden Kreditziehung am 17. Mai 2018 unter der zuvor beschriebenen Kreditfazilität zur Begleichung des Angebotspreises von zirka 14,3 Mrd. Euro sind die ausstehenden Bankgarantien in Höhe von zirka 18,2 Mrd. Euro erloschen. Somit bestanden zum Stichtag am 30. Juni 2018 keine Bankgarantien mehr, die mit dem Übernahmeangebot im Zusammenhang stehen.

Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Für jede Klasse von Finanzinstrumenten werden die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten angegeben. In Abhängigkeit von der Marktnähe ist für den beizulegenden Zeitwert - basierend auf den Eingangsparametern, die in die angewandten Bewertungsverfahren einfließen - eine dreistufige Fair Value-Hierarchie zu berücksichtigen:

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Stufe 1: Vorliegen von notierten Preisen in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Schulden;
zum Beispiel börsennotierte Wertpapiere
Stufe 2: Verwendung von anderen Eingangsparametern als die notierten Preise der Stufe 1, die für den Vermögenswert oder
die Schuld entweder direkt, das heißt als Preis, oder indirekt, das heißt aus Preisen abgeleitet oder
beobachtet werden können; zum Beispiel Zinsswaps oder Devisentermingeschäfte
Stufe 3: Keine relevant beobachtbaren Eingangsparameter sind verfügbar; zum Beispiel Beteiligungen, die zum
beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind - beispielsweise durch eine Unternehmensbewertung


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30.06.2018 31.12.2017
(In Tsd. EUR) Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Summe Stufe 1 Stufe 2
Aktiva





Übrige Finanzanlagen - 9.062 66.383 75.445 1.005 687
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte





langfristig - 5.595 43.853 49.448 - 5.489
kurzfristig - 9.812 1.754 11.566 - 5.783
Wertpapiere 429.155 19.451 - 448.606 396.204 32.555
Summe Aktiva 429.155 43.920 111.990 585.065 397.209 44.514
Passiva





Sonstige Verbindlichkeiten





langfristig - 240 - 240 - 258
kurzfristig - 2.302 - 2.302 - 3.863
Summe Passiva - 2.542 - 2.542 - 4.121


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31.12.2017
(In Tsd. EUR) Stufe 3 Summe
Aktiva

Übrige Finanzanlagen 63.991 65.683
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte

langfristig 45.114 50.603
kurzfristig - 5.783
Wertpapiere - 428.759
Summe Aktiva 109.105 550.828
Passiva

Sonstige Verbindlichkeiten

langfristig - 258
kurzfristig - 3.863
Summe Passiva - 4.121

In den einzelnen Klassen von Finanzinstrumenten entsprechen sich grundsätzlich der jeweils beizulegende Zeitwert und der zugrunde liegende Buchwert, soweit die Ermittlung eines beizulegenden Zeitwerts verlässlich gegeben ist. Abweichungen ergeben sich lediglich bei den Finanzverbindlichkeiten. Ihr Buchwert beträgt insgesamt 5.745.023 Tsd. Euro (31.12.2017: 2.418.796 Tsd. Euro), bei einem beizulegenden Zeitwert von 5.818.488 Tsd. Euro (31.12.2017: 2.492.391 Tsd. Euro).

Im ersten Halbjahr 2018 erfolgte - wie im Vergleichszeitraum - zwischen den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 sowie der Stufe 3 keine Umgliederung.

In der Stufe 3 wird der Fair Value von Anteilen an nicht börsennotierten Gesellschaften in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren - basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen - bestimmt. Dabei sind interne Verzinsung, Wachstumsrate und Diskontierungsfaktor die nicht beobachtbaren Eingangsparameter. Die Optionsbewertung erfolgt mittels einer Monte-Carlo-Simulation. Die zur Messung des beizulegenden Zeitwerts angewandten Methoden und Bewertungsverfahren sind unverändert gegenüber dem vorherigen Berichtszeitraum. Die Überleitung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten der Stufe 3 von den Eröffnungs- zu den Schlusssalden stellt sich für die übrigen Finanzanlagen sowie für sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte in folgender Weise dar:

Überleitung der Stufe 3 im ersten Halbjahr 2018

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(In Tsd. EUR)
Stand 01.01.2018 109.105
Währungsanpassungen -1.316
In der GuV erfasste Gewinne (+) / Verluste (-) -
Übrige Veränderungen 4.201
Stand 30.06.2018 111.990

Überleitung der Stufe 3 im Geschäftsjahr 2017

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(In Tsd. EUR)
Stand 01.01.2017 91.487
Währungsanpassungen -9.192
In der GuV erfasste Gewinne (+) / Verluste (-) 25.464
Übrige Veränderungen 1.346
Stand 31.12.2017 109.105

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne sind im übrigen Beteiligungsergebnis berücksichtigt; die sonstigen Veränderungen wurden demgegenüber erfolgsneutral abgebildet.

Segmentberichterstattung

Die HOCHTIEF-Struktur entspricht der operativen Ausrichtung des Konzerns und spiegelt die Präsenz in wichtigen nationalen und internationalen Regionen sowie Märkten wider. Im HOCHTIEF-Konzern ergibt sich die Segmentabgrenzung aus den jeweiligen geschäftlichen Aktivitäten der Divisions. Die Segmentierung basiert dabei auf der internen Berichterstattung.

Es bestehen folgende berichtspflichtige Divisions/Segmente:

HOCHTIEF Americas umfasst die Bautätigkeiten der operativen Einheiten in den USA und in Kanada;

HOCHTIEF Asia Pacific bündelt die Bau-/PPP- und Service-Aktivitäten im asiatisch-pazifischen Raum;

HOCHTIEF Europe bündelt das Kerngeschäft in Europa sowie in ausgewählten weiteren Regionen und plant, entwickelt, baut, bewirtschaftet und verwaltet Immobilien sowie Infrastruktureinrichtungen.

Unter Corporate werden die Konzernzentrale und andere, nicht den gesondert dargestellten Divisions zuordenbare Tätigkeiten, wie beispielsweise das Management unserer finanziellen Ressourcen und Versicherungsaktivitäten, sowie Konsolidierungseffekte dargestellt. Die HOCHTIEF-Versicherungsgesellschaften bieten vor allem interne Rückversicherungsleistungen für Bauleistungs-, Nachunternehmerausfall-, Haftpflicht- sowie Arbeitnehmerunfallversicherungen an.

Die Umsätze nach Divisions gliedern sich in die Aktivitäten "Bau/PPP", "Services" und "Andere". "Bau/PPP" beinhaltet Turner und Flatiron bei HOCHTIEF Americas, CPB Contractors, Leighton Asia und Pacific Partnerships bei HOCHTIEF Asia Pacific sowie HOCHTIEF Infrastructure und HOCHTIEF PPP Solutions bei HOCHTIEF Europe. Die wesentlichen Services-Gesellschaften sind das Contract-Mining- und Mineralienverarbeitungs-Geschäft von Thiess und Sedgman sowie UGL bei HOCHTIEF Asia Pacific und HOCHTIEF Engineering und synexs bei HOCHTIEF Europe. Umsätze aus dem Nicht-Kerngeschäft sind der Kategorie "Andere" zugeordnet.

Die Aufgliederung der Erlöse stellt sich wie folgt dar (in Tsd. EUR):

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Divisions / Aktivitäten Bau/PPP Services Andere Umsatzerlöse gesamt
HOCHTIEF Americas 6.049.696 - 1.760 6.051.456
HOCHTIEF Asia Pacific 2.486.700 1.910.500 19.498 4.416.698
HOCHTIEF Europe 626.825 22.137 30.569 679.531
Corporate - - 55.334 55.334
HOCHTIEF-Konzern 9.163.221 1.932.637 107.161 11.203.019

Nicht aus Kundenverträgen stammende Umsätze betragen 70.805 Tsd. Euro.

Nahezu alle Umsatzerlöse werden über einen bestimmten Zeitraum erfasst.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Der Kreis der zur HOCHTIEF Aktiengesellschaft oder zu Konzernunternehmen nahestehenden Unternehmen oder Personen wird durch IAS 24 bestimmt, sodass diesbezüglich auf die Angaben im letzten Konzernabschluss verwiesen wird. Zusätzlich haben wir Abertis mit in unsere Abfrage betreffend die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen einbezogen.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 wurden keine wesentlichen Geschäfte zwischen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beziehungsweise Konzernunternehmen und einem diesen nahestehenden Unternehmen oder einer diesen nahestehenden Person, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, geschlossen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft platzierte am 26. Juni 2018 mit Wertstellung zum 3. Juli 2018 ihre vierte Unternehmensanleihe. Diese erstmalig geratete Anleihe in Höhe von nominal 500 Mio. Euro ist mit einem jährlichen Kupon von 1,75 Prozent fest verzinst und mit einer siebenjährigen Laufzeit bis zum 3. Juli 2025 ausgestattet. Die Rendite beträgt 1,82 Prozent. Die Stückelung der an der Luxemburger Börse und an allen deutschen Börsenplätzen gelisteten Anleihe beträgt 1.000 Euro.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Essen, 23. Juli 2018

Der Vorstand

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Marcelino Fernández Verdes Peter Sassenfeld
José Ignacio Legorburo Escobar Nikolaus Graf von Matuschka

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung sowie Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzern-Kapitalflussrechnung, Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals sowie ausgewählten erläuternden Konzernanhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer begrenzten Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.


Düsseldorf, den 23. Juli 2018

Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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(Prof. Dr. Reichmann) (Pfeiffer)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Impressum

Herausgeber:

HOCHTIEF Aktiengesellschaft

Opernplatz 2, 45128 Essen

Tel.: 0201 824-0

Fax: 0201 824-2777

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Investor Relations:

HOCHTIEF Investor Relations

Opernplatz 2, 45128 Essen

Tel.: 0201 824-2127

Fax: 0201 824-92127

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Bildnachweise:

Titelseite: HOCHTIEF (oben links), LINXS (unten rechts), S. 3 CIMIC

Aktueller Finanzkalender:

www.hochtief.de/ir-kalender

Dieser Halbjahresbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wurde im Internet veröffentlicht.

Der Halbjahresbericht ist auf dem umweltfreundlichen Bilderdruckpapier Maxi Silk gedruckt. Es ist nach den Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert.

Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft über künftige, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bzw. den HOCHTIEF-Konzern betreffende Ereignisse und Entwicklungen wider und basieren auf Informationen, die dem Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsbezogene Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse (zum Beispiel der Vorsteuerergebnisse oder der Konzerngewinne) und Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie) und sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten oder implizit zugrunde gelegten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der branchenspezifischen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten, Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere auch in Bezug auf steuerliche Regelungen, das Verhalten von Mitgesellschaftern sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, haben. Etwaige Angaben zu Dividenden stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der HOCHTIEF Aktiengesellschaft ausgewiesen werden kann und dass die zuständigen Organe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft entsprechende Beschlüsse fassen. Abgesehen von rechtlichen Veröffentlichungspflichten, übernimmt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft keine Verpflichtung, die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.