HOCHTIEF Aktiengesellschaft

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Zwischenbericht Januar bis September 2018

Zwischenbericht

Januar bis September 2018

Finanzielle Highlights

Nominaler Konzerngewinn +33 Prozent gegenüber Vorjahr auf 403 Mio. Euro; operativ +15 Prozent gegenüber Vorjahr auf 369 Mio. Euro

Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit +12 Prozent gegenüber Vorjahr auf 519 Mio. Euro

Nettofinanzvermögen des Konzerns bei 1,3 Mrd. Euro; +782 Mio. Euro ggü. Vj. nach Dividendenzahlungen von 259 Mio. Euro in Q3

Auftragsbestand von 45,3 Mrd. Euro; +8 Prozent gegenüber Vorjahr währungsbereinigt (+6 Prozent nominal)

Guidance bestätigt: operativer Konzerngewinn für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 470-520 Mio. Euro (+4-15 Prozent gegenüber Vorjahr)

Abertis-Transaktion abgeschlossen: Ausschüttungsquote HOCHTIEF-Dividende steigt von 50 Prozent auf 65 Prozent des nominalen Konzerngewinns

HOCHTIEF-Konzern: Kennzahlen*

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(In Mio. EUR) 9M
2018
9M
2017
Veränderung Q3
2018
Q3
2017
Veränderung
Umsatzerlöse 17.402,1 16.533,8 5,3 % 6.199,1 5.516,1 12,4 %
Operatives Ergebnis vor Steuern/RBT1) 703,1 628,8 11,8 % 249,2 229,9 8,4 %
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge1) (%) 4,0 3,8 0,2 4,0 4,2 -0,2
Operativer Konzerngewinn1) 368,6 320,4 15,0 % 131,4 119,8 9,7 %
Operatives Ergebnis je Aktie (EUR)1) 5,74 4,99 15,0 % 2,04 1,86 9,7 %
EBITDA 1.040,9 998,0 4,3 % 366,8 332,9 10,2 %
EBITDA Marge (%) 6,0 6,0 0,0 5,9 6,0 -0,1
EBIT 754,5 704,4 7,1 % 263,0 240,6 9,3 %
EBIT Marge (%) 4,3 4,3 0,0 4,2 4,4 -0,2
Ergebnis vor Steuern/RBT 736,0 607,5 21,2 % 289,8 221,8 30,7 %
Konzerngewinn 402,8 302,8 33,0 % 173,9 113,7 52,9 %
Ergebnis je Aktie (EUR) 6,27 4,71 33,1 % 2,71 1,77 53,1 %
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 519,1 462,9 12,1 % 246,5 232,2 6,2 %
Betriebliche Investitionen netto 278,8 225,8 23,5 % 115,3 74,8 54,1 %
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 240,3 237,1 1,3 % 131,2 157,4 -16,6 %
Nettofinanzvermögen (+)/ Nettofinanzschulden (-) 1.289,8 507,9 153,9 % 1.289,8 507,9 153,9 %
Auftragseingang 19.188,9 21.402,8 -10,3 % 6.347,4 7.662,4 -17,2 %
Auftragseingang LTM 28.229,6 27.252,9 3,6% 28.229,6 27.252,9 3,6%
Leistung 18.648,9 18.004,3 3,6 % 6.607,6 6.030,9 9,6 %
Auftragsbestand 45.281,1 42.868,3 5,6 % 45.281,1 42.868,3 5,6 %
Mitarbeiter (Stichtag) 56 437 54 629 3,3 % 56 437 54 629 3,3 %


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(In Mio. EUR) 01-12
2017
Umsatzerlöse 22.631,0
Operatives Ergebnis vor Steuern/RBT1) 865,8
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge1) (%) 3,8
Operativer Konzerngewinn1) 452,3
Operatives Ergebnis je Aktie (EUR)1) 7,04
EBITDA 1.320,8
EBITDA Marge (%) 5,8
EBIT 925,1
EBIT Marge (%) 4,1
Ergebnis vor Steuern/RBT 823,6
Konzerngewinn 420,7
Ergebnis je Aktie (EUR) 6,55
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 1.372,1
Betriebliche Investitionen netto 251,8
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.120,3
Nettofinanzvermögen (+)/ Nettofinanzschulden (-) 1.265,8
Auftragseingang 30.443,5
Auftragseingang LTM 30.443,5
Leistung 24.518,4
Auftragsbestand 44.644,2
Mitarbeiter (Stichtag) 53 890


* Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben
1 Operatives Ergebnis, bereinigt um Einmaleffekte, Zahlen sind nicht währungsbereinigt


EBIT und EBITDA angepasst

Relative Entwicklung des Aktienkurses

Titelbild: Grundstein für das Büro- und Hotelhochhaus "ONE" gelegt

Die Frankfurter Skyline erhält Zuwachs: HOCHTIEF errichtet den Rohbau für das 190 Meter hohe Büro- und Hotelhochhaus ONE, direkt an der Schnittstelle von Bankenviertel und Messe. Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle für Bau und Betrieb, ein DGNB-Zertifikat in Gold wird angestrebt. Ende 2021 soll das Gebäude bezugsfertig sein.

An die Aktionäre

Liebe Aktionäre und Freunde von HOCHTIEF,

HOCHTIEF hat sich in den ersten neun Monaten 2018 solide entwickelt. Der Konzern konnte bei Ergebnis, Cashflow, Margen und Auftragsbestand kräftig zulegen und wies zum Ende des Berichtszeitraums ein Nettofinanzvermögen von 1,3 Mrd. Euro nach Dividendenzahlungen von 259 Mio. Euro im dritten Quartal aus.

Der nominale Konzerngewinn stieg um 33 Prozent auf 403 Mio. Euro. Darin ist ein Beitrag in Höhe von 58 Mio. Euro aus unserer at Equity bilanzierten 20-Prozent-Beteiligung an Abertis von Juni bis September 2018 enthalten. Der operative Konzerngewinn, der Einmaleffekte ausklammert, erhöhte sich im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 369 Mio. Euro. Alle drei Divisions trugen zu diesem soliden Zuwachs beim operativen Konzerngewinn bei.

Bereinigt um Wechselkurseffekte, lag der Umsatz im Zeitraum Januar bis September 2018 mit 17,4 Mrd. Euro um 12 Prozent über dem Vorjahreswert; nominal belief sich der Anstieg auf 5 Prozent. Bezogen auf den Umsatz, erreichte die operative PBT-Marge des Konzerns 4,0 Prozent in den ersten neun Monaten 2018, verglichen mit 3,8 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Das Augenmerk der Führungsmannschaft von HOCHTIEF liegt weiterhin auf dem Risikomanagement und einer cashgestützten Profitabilität. Bei positiver Entwicklung des Nettoumlaufvermögens lag das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit mit 519 Mio. Euro um 12 Prozent beziehungsweise 56 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Infolge gestiegener Auftragsvolumina im Bergbau- und Tunnelbaugeschäft erhöhten sich die betrieblichen Investitionen (netto) um 53 Mio. Euro auf 279 Mio. Euro. Der Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit blieb über die letzten zwölf Monate stabil und lag mit mehr als 1,1 Mrd. Euro weiter auf hohem Niveau.

HOCHTIEF-Konzern - Highlights in den ersten neun Monaten 2018

Nom. Konzerngewinn +33% ggü. Vj. auf 403 Mio. Euro; op. +15 % ggü. Vj. auf 369 Mio. Euro

Op. PBT +12 % ggü. Vj. auf 703 Mio. Euro in 9M 2018 - solider Wachstumstrend in allen Divisions

Umsatz in 9M 2018 von 17,4 Mrd. Euro, +12 % FX-bereinigt, +5 % nominal

Op. Konzerngewinn und PBT ohne at Equity konsolidiertes Ergebnis von Abertis in Höhe von 58 Mio. Euro

Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit +12 % ggü. Vj. auf 519 Mio. Euro

Solides Wachstum cashgestützter Gewinne, verbesserter Working-Capital-Trend (LTM 283 Mio. Euro Cash-in)

Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf nachhaltig hohem Niveau von über 1,1 Mrd. Euro in den letzten zwölf Monaten

Nettofinanzvermögen des Konzerns bei 1,3 Mrd. Euro; +782 Mio. Euro ggü. Vj. nach Dividendenzahlungen von 259 Mio. Euro in Q3

Alle Divisions erreichten höhere Net-Cash-Positionen im Quartals- und Jahresvergleich

Nach Abschluss der Abertis-Transaktion im Oktober läge das Pro-forma-Nettofinanzvermögen 9M 2018 bei 0,8 Mrd. Euro

Auftragsbestand von 45,3 Mrd. Euro; +8 % ggü. Vj. währungsbereinigt (+6 % nominal)

28,2 Mrd. Euro Auftragseingang i.d. letzten 12 Monaten, +11 % währungsbereinigt ggü. Vj. (+4 % nominal)

Auftragsbestand entspricht rechnerischer Reichweite von 22 Monaten, basierend auf der Leistung in den letzten zwölf Monaten

Guidance bestätigt: op. Konzerngewinn GJ 2018 i. H. v. 470-520 Mio. Euro (+4-15 % ggü. Vj.)

Starke Ausschreibungspipeline in unseren Kernmärkten USA, Kanada, Asien-Pazifik und Europa von rund 500 Mrd. Euro für 2018 und darüber hinaus; PPP-Projektpipeline von über 210 Mrd. Euro

Abschluss der Abertis-Transaktion im Oktober; 1,4 Mrd. Euro HOCHTIEF-Investition (0,9 Mrd. Euro Kapitalerhöhung, 0,5 Mrd. Euro Finanzressourcen) für 20% Beteiligung am weltweit führenden internationalen Mautstraßenbetreiber

Abertis-Transaktion abgeschlossen: Ausschüttungsquote HOCHTIEF-Dividende für GJ 2018 steigt nach Abertis-Transaktion von 50 Prozent auf 65 Prozent des nominalen Konzerngewinns

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LTM = last twelve months/letzte zwölf Monate
PBT = Ergebnis vor Steuern
GJ = Geschäftsjahr


Ende des dritten Quartals belief sich das Nettofinanzvermögen des HOCHTIEF-Konzerns auf 1,29 Mrd. Euro und übertraf den Vorjahreswert aufgrund der starken Cashflow-Performance in den letzten zwölf Monaten damit um 782 Mio. Euro. Unsere drei Divisions zeigen sowohl im Jahresvergleich als auch gegenüber Juni 2018 alle eine verbesserte Nettofinanzposition. Nach Abschluss der Abertis-Transaktion (im Oktober) läge das Pro-forma-Nettofinanzvermögen des Konzerns Ende September 2018 bei über 800 Mio. Euro. Das Pro-forma-Eigenkapital insgesamt läge bei 2,3 Mrd. Euro (berichtet 1,4 Mrd. Euro).

Mit 45,3 Mrd. Euro lag der Auftragsbestand zum Ende des Berichtszeitraums währungsbereinigt um 8 Prozent über dem Vorjahreswert. Etwa die Hälfte des Auftragsbestands entfällt auf Projekte in der Region Asien-Pazifik, 44 Prozent machen Aufträge in Nord- und Südamerika aus und etwa 8 Prozent Projekte in Europa. Mit 28,2 Mrd. Euro überstieg der Auftragseingang in den letzten zwölf Monaten den Vergleichswert des Vorjahres währungsbereinigt um 11 Prozent.

Die Gesellschaften in allen Divisions erhielten wichtige neue Projektaufträge im dritten Quartal des Jahres 2018: Turner wird bis Ende 2020 das Las Vegas Convention Center erweitern. Die CIMIC-Gesellschaft CPB Contractors wird für die Regierung von Victoria einen Teil des knapp 6,9 Mrd. Euro schweren Großprojekts "Metro Tunnel" in Melbourne realisieren. Thiess, der weltweit tätige Minendienstleister, erhielt eine Auftragserweiterung für die Tagebau-Kohlenmine Encuentro in Nord-Chile. Pacific Partnerships und CPB Contractors haben gemeinsam mit Konsortialpartnern den Vertrag abgeschlossen, um in Neuseeland eine Gefängnis- und Therapieeinrichtung als Public-Private-Partnership-Projekt zu errichten. In Deutschland wird HOCHTIEF zwei Bürogebäude in dem neuen Gewerbequartier I/D Cologne bauen. Zudem erneuert HOCHTIEF eine Brücke über die A1.

Die Pipeline relevanter Ausschreibungen in unseren Kernmärkten Nordamerika, Asien-Pazifik und Europa ist unverändert stark. Nach derzeitigem Stand sollen dort im weiteren Jahresverlauf 2018 und in der Folgezeit Projekte im Wert von rund 500 Mrd. Euro auf den Markt kommen. Mit über 210 Mrd. Euro ist die aktuelle PPP-Tender-pipeline sehr gut gefüllt.

Durch die solide Entwicklung unseres integrierten Modells und der starken Projektpipeline sind wir gut positioniert, um unsere Prognose für 2018 erfüllen und einen positiven Ausblick für 2019 geben zu können.

Im Juli 2018 schüttete der Konzern die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 3,38 Euro je Aktie an die Aktionäre aus. Dies stellt eine Steigerung um 30 Prozent gegenüber 2016 dar und reflektiert die starke Gewinn- und Cashgenerierung des Konzerns sowie den Stellenwert, den das HOCHTIEF-Management der Vergütung der Aktionäre als wesentliches Element unserer Kapitalallokationsstrategie beimisst.

Die Abertis-Transaktion wurde im Oktober abgeschlossen. Für eine Beteiligung von 20 Prozent am weltweit führenden internationalen Mautstraßenbetreiber hat HOCHTIEF 1,4 Mrd. Euro investiert. Finanziert wurde diese HOCHTIEF-Beteiligung von 20 Prozent durch eine Kapitalerhöhung um zirka 0,9 Mrd. Euro und finanzielle Ressourcen in Höhe von etwa 0,5 Mrd. Euro. Nach Abschluss der Transaktion im Oktober hält unser Mehrheitsgesellschafter ACS 50,4 Prozent der Unternehmensanteile, während Atlantia mit 23,9 Prozent an HOCHTIEF beteiligt ist. Als Folge der erhöhten Gewinnentwicklung, die sich aus unserer Investition in Abertis ergibt, steigt die Ausschüttungsquote für die HOCHTIEF-Dividende für das Geschäftsjahr 2018 nach der Abertis-Transaktion von 50 Prozent auf 65 Prozent des nominalen Konzerngewinns.

Konzernausblick

HOCHTIEF bestätigt seine Erwartung, 2018 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 470 bis 520 Mio. Euro zu erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 4 bis 15 Prozent gegenüber 2017, wobei alle unsere Divisions zur weiter verbesserten Performance des Konzerns beitragen dürften.

Ihr

Marcelino Fernández Verdes,
Vorsitzender des Vorstands

Zwischenlagebericht

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Überblick

HOCHTIEF verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 ein deutliches Umsatzwachstum und legte beim Auftragsbestand weiter zu. Unsere cashgestützte Profitabilität hat sich deutlich verbessert und zeigt sich in höheren Margen sowie Ergebnis- und Cashzahlen. Das Nettofinanzvermögen lag Ende September 2018 bei 1,29 Mrd. Euro und übertraf damit den Vergleichswert des Vorjahres um 782 Mio. Euro.

Umsatz und Ertragslage

HOCHTIEF erzielte im Zeitraum von Januar bis September 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 17,4 Mrd. Euro. Bereinigt um Wechselkursbewegungen, lag das Umsatzvolumen um 12 Prozent über dem Vorjahr. Auf Eurobasis belief sich der Zuwachs auf 5 Prozent.

Umsatzerlöse

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(In Mio. EUR) 9M 2018 9M 2017 Veränderung Veränderung
FX-ber.
HOCHTIEF Americas 9.501,1 8.644,5 9,9 % 16,9 %
HOCHTIEF Asia Pacific 6.767,8 6.580,8 2,8 % 11,4 %
HOCHTIEF Europe 1.056,1 1.227,2 -13,9 % -14,3 %
Corporate 77,1 81,3 -5,2 % 0,9 %
Konzern 17.402,1 16.533,8 5,3 % 12,3 %


Die Division HOCHTIEF Americas erreichte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres Umsätze in Höhe von 9,5 Mrd. Euro und damit ein Plus in Höhe von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf wechselkursbereinigter Basis lagen die Umsatzerlöse der Division HOCHTIEF Americas um 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Unsere US-Tochtergesellschaften Turner (Hochbau) und Flatiron (Tiefbau) sind in ihren Marktsegmenten sehr aktiv und steigerten die Umsätze mit zweistelligen Zuwachsraten. Der Auftragsbestand Ende September 2018 erreichte einen neuen Höchstwert von 19,9 Mrd. Euro und lag damit 30 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Division HOCHTIEF Asia Pacific verzeichnete im laufenden Geschäftsjahr eine gute Umsatzentwicklung: die im Berichtszeitraum von CIMIC erzielten Umsatzerlöse beliefen sich auf 10,7 Mrd. australische Dollar und lagen damit um 11 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert.

Der auf Eurobasis von HOCHTIEF Asia Pacific erzielte Umsatz belief sich auf 6,8 Mrd. Euro und lag damit um 3 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Division HOCHTIEF Europe erzielte im Neunmonatszeitraum von Januar bis September 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 1,1 Mrd. Euro. Vor allem aufgrund des planmäßig geringeren Umsatzbeitrags des Bereichs Immobilienprojektentwicklung und unseres disziplinierten Ansatzes bei Ausschreibungen ging das Umsatzniveau im Vorjahresvergleich zurück.

Auf den Märkten außerhalb Deutschlands erzielte HOCHTIEF in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 16,7 Mrd. Euro. Der Internationalisierungsgrad lag, vergleichbar zum Vorjahr, bei 96 Prozent.

HOCHTIEF profitierte bei der Ergebnisentwicklung des laufenden Geschäftsjahres von einem soliden Wachstum in allen operativen Divisions sowie von der erstmaligen Konsolidierung unseres Anteils von 20 Prozent an Abertis. Das in der Berichtsperiode von Januar bis September 2018 erzielte nominale Ergebnis vor Steuern (PBT) in Höhe von 736 Mio. Euro lag um 21 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Bei dem um Einmaleffekte bereinigten operativen PBT ergab sich eine Verbesserung um 12 Prozent auf 703 Mio. Euro.

Ergebnis vor Steuern (PBT)

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(In Mio. EUR) 9M 2018 9M 2017 Veränderung
HOCHTIEF Americas 222,3 188,6 17,9 %
HOCHTIEF Asia Pacific 444,2 415,7 6,9 %
HOCHTIEF Europe 35,2 25,9 35,9 %
Corporate 34,3 -22,7 251,1 %
Nominales PBT Konzern 736,0 607,5 21,2 %
Einmaleffekte -32,9 21,3 -
Restrukturierung 16,8 6,2 171,0 %
Investition/Desinvestition -59,3 3,1 -
Wertberichtigungen 0,0 4,1 -100,0 %
Verschiedenes 9,6 7,9 21,5 %
Operatives PBT Konzern 703,1 628,8 11,8 %


Die Division HOCHTIEF Americas zeigte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 eine starke Ergebnisperformance. Infolge des starken Umsatzwachstums und steigender Margen bei Turner und Flatiron verbesserte sich das nominale PBT im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 222 Mio. Euro. Auf währungsbereinigter Basis ergab sich ein Anstieg um 25 Prozent.

Die Ergebnisentwicklung der Division HOCHTIEF Asia Pacific wurde in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres durch die starke Performance der CIMIC-Gruppe bestimmt. Das nominale PBT von CIMIC verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 775 Mio. australische Dollar. Der Ergebnisanstieg der Berichtsperiode geht zurück auf das Umsatzwachstum der operativen Einheiten und eine konsequente Fokussierung auf Projektabwicklung und Kostenkontrolle. Auf Eurobasis lag das PBT der Division HOCHTIEF Asia Pacific mit 444 Mio. Euro um 7 Prozent über dem Vorjahr.

Die Division HOCHTIEF Europe setzte den im bisherigen Jahresverlauf 2018 verzeichneten Aufwärtstrend fort. Das nominale PBT für den Neunmonatszeitraum 2018 kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 9 Mio. Euro auf 35 Mio. Euro.

HOCHTIEF weist für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 ein Beteiligungsergebnis aus at Equity bewerteten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen sowie übrigen Beteiligungen in Höhe von 240 Mio. Euro aus. Der Anstieg um 110 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreswert resultierte im Wesentlichen aus höheren Ergebnisbeiträgen aus der Beteiligung von 20 Prozent der auf HOCHTIEF entfallenden Abertis-Anteile (58 Mio. Euro), die seit dem 1. Juni 2018 entsprechend der Equity-Methode einbezogen wurde, und aus einem höheren Ergebnisbeitrag von Gemeinschaftsunternehmen bei CIMIC und der Division HOCHTIEF Americas.

In den Monaten Januar bis September 2018 verbesserte sich das Finanzergebnis des HOCHTIEF-Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um 18 Mio. Euro auf -77 Mio. Euro.

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern beliefen sich im abgelaufenen Neunmonatszeitraum auf 208 Mio. Euro. Bei der Steuerquote ergab sich im Vergleich zum Vorjahr (31 Prozent) ein Rückgang um etwa 3 Prozentpunkte auf 28 Prozent. Hier wirkten sich im Wesentlichen höhere Ergebnisbeiträge von at Equity bilanzierten Beteiligungen aus.

HOCHTIEF hat den Konzerngewinn in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 - dank Verbesserungen in allen Divisions - signifikant gesteigert. Beim nominalen Konzerngewinn legte der Konzern um 33 Prozent auf 403 Mio. Euro zu. Der operative Konzerngewinn belief sich auf 369 Mio. Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 15 Prozent. Von den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss (Minderheitenanteile) in Höhe von 126 Mio. Euro entfiel der überwiegende Teil auf die CIMIC-Gruppe.

Konzerngewinn

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(In Mio. EUR) 9M 2018 9M 2017 Veränderung
HOCHTIEF Americas 135,8 115,3 17,8 %
HOCHTIEF Asia Pacific 213,4 194,5 9,7 %
HOCHTIEF Europe 28,0 17,6 59,1 %
Corporate 25,6 -24,6 -
Nominaler Konzerngewinn 402,8 302,8 33,0 %
Einmaleffekte -34,2 17,6 -
Restrukturierung 16,0 4,4 263,6 %
Investition/Desinvestition -58,6 3,2 -
Wertberichtigungen 0,0 2,1 -100,0 %
Verschiedenes 8,4 7,9 6,3 %
Operativer Konzerngewinn 368,6 320,4 15,0 %


Auftragslage

HOCHTIEF verzeichnete Auftragseingänge im Wert von 28,2 Mrd. Euro in den letzten zwölf Monaten; dies entspricht einem währungsbereinigten Anstieg von 11 Prozent (nominal 4 Prozent).

Die Division HOCHTIEF Americas konnte ihren Auftragseingang in den letzten neun Monaten währungsbereinigt um 20 Prozent (nominal 13 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr steigern. Dabei verzeichneten sowohl Turner als auch Flatiron eine starke Auftragsentwicklung. Die rechnerische Auftragsreichweite in der Division beträgt 19 Monate. Der Auftragsbestand der Division HOCHTIEF Asia Pacific belief sich auf einen weiterhin hohen Wert von 21,8 Mrd. Euro. Dies entspricht einer rechnerischen Reichweite von zirka 25 Monaten. Der Auftragseingang der letzten zwölf Monate betrug 10,0 Mrd. Euro. In der Division HOCHTIEF Europe ist der Auftragsbestand stabil bei 3,6 Mrd. Euro, was eine rechnerische Auftragsreichweite von 24 Monaten darstellt. Der Auftragseingang erreichte in den ersten neun Monaten 2018 1,2 Mrd. Euro und liegt damit in etwa auf dem Niveau der Leistung in diesem Zeitraum.

HOCHTIEF-Konzern - aktuelle wesentliche Projekte


Auftragseingang (in Mrd. Euro)


Cashflow

Auftragsbestand (in Mrd. Euro)

* Auftragseingang ohne Wechselkurseffekte beim CIMIC-Auftragsbestand


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(In Mio. EUR) 9M
2018
9M
2017
Veränderung LTM*
10/2017-09/2018
01-12
2017
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Veränderung des Nettoumlaufvermögens 884,5 778,4 106,1 1.145,0 1.038,9
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -365,4 -315,5 -49,9 283,3 333,2
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 519,1 462,9 56,2 1.428,3 1.372,1
Betriebliche Investitionen brutto -294,0 -259,2 -34,8 -392,2 -357,4
Betriebliche Anlagenabgänge 15,2 33,4 -18,2 87,4 105,6
Betriebliche Investitionen netto -278,8 -225,8 -53,0 -304,8 -251,8
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 240,3 237,1 3,2 1.123,5 1.120,3


* Last twelve months/ letzte zwölf Monate


Zum Ende des dritten Quartals 2018 betrug der Auftragsbestand des Konzerns 45,3 Mrd. Euro. Dies entspricht einem um Währungseffekte bereinigten Anstieg von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+6 Prozent nominal); im Quartalsvergleich blieb der Auftragsbestand stabil. Die Aussichten für den Rest des Jahres und darüber hinaus sind angesichts einer starken Tenderpipeline von insgesamt etwa 500 Mrd. Euro in allen Divisions weiterhin sehr positiv. Bei hoher Leistung ergibt sich aus dem Auftragsbestand eine weiterhin hohe rechnerische Auftragsreichweite von 22 Monaten für den Konzern.

Finanzlage

Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit wurde in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 in erster Linie durch die starken cashbasierten Ergebniszuwächse getrieben. Bei der Entwicklung des Nettoumlaufvermögens achten wir weiterhin auf konsequentes Working-Capital-Management. Hier zeigte sich im dritten Quartal 2018 mit einem gegenüber dem Vorjahresquartal um 41 Mio. Euro verbesserten Wert eine positive Tendenz. Insgesamt verbesserte sich das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 56 Mio. Euro auf 519 Mio. Euro. Über den Zeitraum der letzten zwölf Monate (Oktober 2017 bis September 2018) belief sich der Wert auf starke 1,4 Mrd. Euro.

Die gestiegenen Investitionsausgaben spiegeln vor allem das Wachstum im Bergbau- und Tunnelbaugeschäft bei CIMIC wider. Die betrieblichen Investitionen (brutto) der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 lagen mit 294 Mio. Euro daher über dem Vorjahreswert (259 Mio. Euro). Die Einnahmen aus betrieblichen Anlagenabgängen beliefen sich im Neunmonatszeitraum 2018 auf 15 Mio. Euro (Vorjahr 33 Mio. Euro). Die betrieblichen Investitionen (netto) betrugen 279 Mio. Euro (Vorjahr 226 Mio. Euro).

Beim Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erreichte HOCHTIEF in den ersten neun Monaten mit 240 Mio. Euro einen leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahreswert (237 Mio. Euro). Der Wert im Zwölfmonatszeitraum von Oktober 2017 bis September 2018 lag stabil auf einem hohen Niveau von 1,1 Mrd. Euro.

Vermögenslage

HOCHTIEF wendet ab dem 1. Januar 2018 die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" an. Aufgrund der Anwendung dieser neuen Vorschriften wurden -ausgehend vom HOCHTIEF-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 - einzelne Positionen der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 angepasst. Die wesentlichen Anpassungen betrafen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Finanzforderungen, die at Equity bewerteten Finanzanlagen sowie das Eigenkapital. Per Saldo führte die Anpassung der Eröffnungsbilanz des HOCHTIEF-Konzerns zum 1. Januar 2018 zu einem Rückgang der Bilanzsumme in Höhe von 1,3 Mrd. Euro.

Ausweis der Abertis-Transaktion in der Übergangsphase

Im dritten Quartal 2018 setzten HOCHTIEF, ACS und Atlantia die gemeinschaftliche Übernahme von Abertis planmäßig fort. Die Transaktion wirkte sich in dieser Übergangsphase - wie bereits zum Halbjahresabschluss 2018 -in erheblichem Maße auf die HOCHTIEF-Konzernbilanz aus. Wie zwischen den drei Übernahmeparteien vereinbart, hat HOCHTIEF im Rahmen eines öffentlichen Übernahmeangebots Abertis-Anteile erworben und diese -nach dem Bilanzstichtag - im Oktober 2018 in eine gemeinsam gehaltene Investmentgesellschaft (Special Purpose Vehicle [SPV]) übertragen. Die Übertragung der Anteile an das SPV wird im HOCHTIEF-Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 bilanziell abgebildet.

Zum 30. September 2018 führt in der Übergangsphase die Transaktion auf der Aktiv- und Passivseite der HOCHTIEF-Konzernbilanz im Vergleich zum Jahresanfang zu einem deutlichen Anstieg der Anteile an at Equity bewerteten Finanzanlagen, der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte sowie der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und der mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten verbundene Schulden. Diese vorübergehenden Veränderungen sind ausschlaggebend für den Anstieg der Bilanzsumme des HOCHTIEF-Konzerns gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2017 (13,3 Mrd. Euro) um 16,5 Mrd. Euro auf 29,8 Mrd. Euro.

Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum 30. September 2018 auf 6,7 Mrd. Euro und lagen damit um 2,7 Mrd. Euro über dem Stand vom 31. Dezember 2017. Hier wirkte sich in erster Linie der auf HOCHTIEF entfallende Anteil an Abertis (20 Prozent) mit 3,4 Mrd. Euro aus. Die at Equity bewerteten Finanzanlagen stiegen daher deutlich auf 3,7 Mrd. Euro. Die im Zusammenhang mit der Erstanwendung von IFRS 9 und IFRS 15 zum 1. Januar 2018 vorgenommenen Anpassungen der Eröffnungsbilanzwerte der at Equity bewerteten Finanzanlagen und der Finanzforderungen im Umfang von rund -600 Mio. Euro kompensierten diesen Anstieg teilweise.

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Vergleich zum Jahresende 2017 (9,4 Mrd. Euro) deutlich um 13,7 Mrd. Euro auf 23,1 Mrd. Euro. Ausschlaggebend hierfür war der Erwerb von Abertis-Anteilen im Wert von 13,2 Mrd. Euro. Diese wurden im Zuge der gemeinsam mit den Partnern ACS und Atlantia durchgeführten Übernahme im Oktober 2018 an das SPV übertragen. Gemäß den Bestimmungen des IFRS 5 wurden diese Anteile im HOCHTIEF-Konzernabschluss zum 30. September 2018 als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte klassifiziert. Daneben wirkte sich in den kurzfristigen Vermögenswerten die Anpassung der Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2018 im Zusammenhang mit der erstmaligen Anwendung der Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15 aus. Der überwiegende Teil des Anpassungsbetrags in Höhe von insgesamt rund -800 Mio. Euro betraf mit rund -760 Mio. Euro die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr nach Erstanwendung des IFRS 15 zum 1. Januar 2018. Unter Berücksichtigung von operativen Entwicklungen und Währungseinflüssen gingen die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr im Vorjahresvergleich um 177 Mio. Euro auf 4,6 Mrd. Euro zurück. Mit einem Bestand an Wertpapieren in Höhe von 423 Mio. Euro und flüssigen Mitteln in Höhe von 3,6 Mrd. Euro zeigte die Liquiditätsausstattung des HOCHTIEF-Konzerns am Ende des Neunmonatszeitraums 2018 einen temporären Anstieg um 531 Mio. Euro gegenüber dem Niveau vom 31. Dezember 2017, was hauptsächlich auf die Ausgabe der HOCHTIEF-Anleihe (500 Mio. Euro) im Juli 2018 zurückzuführen ist.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15 verringerte sich das in der angepassten Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 ausgewiesene Eigenkapital des HOCHTIEF-Konzerns um rund 1,4 Mrd. Euro. Unter Einbezug der im laufenden Berichtsjahr wirksamen Eigenkapitalveränderungen - hierzu gehören im Wesentlichen das Ergebnis nach Steuern (528 Mio. Euro) und Dividendenausschüttungen (-316 Mio. Euro) - belief sich das Konzerneigenkapital zum Stichtag 30. September 2018 auf 1,4 Mrd. Euro. Die im Zusammenhang mit der Abertis-Transaktion im Oktober 2018 vorgenommene Kapitalerhöhung wird das Eigenkapital um rund 908 Mio. Euro erhöhen.

Die langfristigen Schulden lagen zum 30. September 2018 bei 3,2 Mrd. Euro und damit um 226 Mio. Euro über dem Wert zum Geschäftsjahresende 2017. Ausschlaggebend hierfür war die Inanspruchnahme bestehender Fazilitäten bei Kreditinstituten. Der Bestand an Anleiheverbindlichkeiten lag mit 1,5 Mrd. Euro auf dem Niveau des Geschäftsjahresendes 2017. Darin wirkte sich die im dritten Quartal 2018 durch die HOCHTIEF Aktiengesellschaft emittierte Anleihe im Nominalvolumen von 500 Mio. Euro erhöhend aus. Der Emissionserlös dieser Anleihe dient allgemeinen Unternehmenszwecken und der Akquisition von Abertis. Der Anstieg aus der Neuemission wurde durch die Umgliederung einer im Mai 2019 fälligen Anleihe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft im Nominalvolumen von ebenfalls 500 Mio. Euro in die kurzfristigen Schulden kompensiert.

Die kurzfristigen Schulden waren maßgeblich durch die fortgesetzte gemeinschaftliche Übernahme von Abertis durch HOCHTIEF, ACS und Atlantia beeinflusst. Im Zeitraum von Januar bis September 2018 erhöhte sich der Bestand im Vergleich zum 31. Dezember 2017 (7,8 Mrd. Euro) um 17,4 Mrd. Euro auf 25,2 Mrd. Euro. Von diesem Anstieg betrafen 13,2 Mrd. Euro die mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten von Abertis verbundenen Schulden, die im Zuge der Transaktion auf das SPV und indirekt auf ACS/Atlantia im Oktober 2018 übertragen wurden (80 Prozent). Daneben werden Finanzverbindlichkeiten aus der Abertis-Transaktion in Höhe von 3,2 Mrd. Euro ausgewiesen. Diese stehen im Zusammenhang mit dem als at Equity bewertete Finanzanlagen bilanzierten Abertis-Anteil von HOCHTIEF (20 Prozent). Im Anstieg der anderen kurzfristigen Finanzschulden in Höhe von 585 Mio. Euro auf 821 Mio. Euro wirkte sich vor allem die Umgliederung der oben genannten und im Mai 2019 fälligen Anleihe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen vor allem durch das operative Geschäftswachstum um 436 Mio. Euro auf 6,8 Mrd. Euro.

Entwicklung Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) im HOCHTIEF-Konzern*

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(In Mio. EUR) 30.09.2018 30.09.2017 Veränderung 31.12.2017
HOCHTIEF Americas 1.124,2 743,3 380,9 972,4
HOCHTIEF Asia Pacific 800,6 441,4 359,2 578,5
HOCHTIEF Europe 93,3 2,7 90,6 210,6
Corporate -728,3 -679,5 -48,8 -495,7
Konzern 1.289,8 507,9 781,9 1.265,8


* Definition siehe Konzernbericht 2017, Seite 232.


Ende September 2018 belief sich das Nettofinanzvermögen des HOCHTIEF-Konzerns auf 1,29 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Stand vom 30. September 2017 hat sich der Wert mit einem Anstieg um 782 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Alle operativen Divisions zeigen dabei eine verbesserte Nettofinanzposition.

Nach dem Abertis-Abschluss im Oktober 2018 läge das Pro-forma-Nettofinanzvermögen des HOCHTIEF-Konzerns zum 30. September 2018 bei 0,8 Mrd. Euro. Ursächlich hierfür sind der Einsatz von Finanzressourcen in Höhe von 0,5 Mrd. Euro sowie eine Kapitalerhöhung um 0,9 Mrd. Euro zur Finanzierung der Investition von HOCHTIEF in Höhe von 1,4 Mrd. Euro für einen Anteil von 20 Prozent an Abertis.

Chancen- und Risikobericht

Die Unternehmenssituation hat sich bezüglich der Chancen und Risiken nicht wesentlich gegenüber der Darstellung im Konzernbericht 2017 verändert. Die im Konzernbericht zum 31. Dezember 2017 veröffentlichten Ausführungen zu den Chancen und Risiken** gelten somit unverändert weiter.

Bericht zur Prognose und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung

Vor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks bestätigen wir unsere Erwartung, 2018 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 470 bis 520 Mio. Euro zu erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 4 bis 15 Prozent gegenüber 2017, wobei alle unsere Divisions zur weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen dürften.

** Sie finden unseren Chancen- und Risikobericht im Konzernbericht 2017 ab Seite 121 und im Internet unter www.hochtief.de.


Aus den Divisions

HOCHTIEF Americas

Division HOCHTIEF Americas: Kennzahlen*

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(In Mio. EUR) 9M
2018
9M
2017
Veränderung Q3
2018
Q3
2017
Veränderung
Bereichsumsatz 9.501,1 8.644,5 9,9 % 3.449,6 2.872,2 20,1 %
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT1) 224,4 193,1 16,2 % 81,1 67,7 19,8 %
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge1) % 2,4 2,2 0,2 2,4 2,4 0,0
Operativer Konzerngewinn1) 137,3 118,0 16,4 % 47,3 41,2 14,8 %
Ergebnis vor Steuern/PBT 222,3 188,6 17,9 % 79,0 67,8 16,5 %
Konzerngewinn 135,8 115,3 17,8 % 45,8 41,3 10,9 %
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 185,0 80,4 130,1% 94,6 103,3 -8,4 %
Betriebliche Investitionen brutto -26,2 -21,3 -23,0 % -17,2 -7,5 -129,3 %
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 1.124,2 743,3 51,2 % 1.124,2 743,3 51,2 %
Auftragseingang 10.904,1 9.696,8 12,5 % 3.278,1 3.781,4 -13,3 %
Leistung 9.236,8 8.507,1 8,6 % 3.376,3 2.840,2 18,9 %
Auftragsbestand (Stichtag) 19.878,1 15.323,4 29,7 % 19.878,1 15.323,4 29,7 %
Mitarbeiter (Stichtag) 11 931 10 622 12,3 % 11 931 10 622 12,3 %


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(In Mio. EUR) 01-12
2017
Bereichsumsatz 11.838,9
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT1) 258,4
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge1) % 2,2
Operativer Konzerngewinn1) 165,2
Ergebnis vor Steuern/PBT 254,0
Konzerngewinn 162,6
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 449,1
Betriebliche Investitionen brutto -30,4
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 972,4
Auftragseingang 15.381,5
Leistung 11.630,3
Auftragsbestand (Stichtag) 17.517,1
Mitarbeiter (Stichtag) 10 460


* Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben
1) Operatives Ergebnis, bereinigt um Einmaleffekte


HOCHTIEF Americas verzeichnet weiterhin eine insgesamt äußerst positive Geschäftsentwicklung. So übertraf der Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 in Landeswährung den Vorjahreswert um 17 Prozent. In Euro liegt der Umsatz bei 9,5 Mrd., 10 Prozent über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 16 Prozent auf 224 Mio. Euro, während die operative PBT-Marge um 20 Basispunkte auf 2,4 Prozent zulegte. Sowohl Turner als auch Flatiron trugen mit ihren Gewinnen und Margen zu diesem Wachstum bei.

Die Cashgenerierung in der Division HOCHTIEF Americas lag ebenfalls auf einem hohen Niveau. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 105 Mio. Euro auf 185 Mio. Euro. Grund dafür sind der unveränderte Fokus auf cashgestützte Profitabilität und das Risikomanagement in unserem gesamten Nordamerikageschäft.

Infolge dieser höheren Cashgenerierung lag das Nettofinanzvermögen in der Division Ende September 2018 bei über 1,1 Mrd. Euro - das sind 381 Mio. Euro mehr als noch im Vorjahr.

HOCHTIEF Americas erzielte im Zeitraum Januar bis September 2018 Auftragseingänge in Höhe von 10,9 Mrd. Euro. Der Anstieg um 13 Prozent geht auf mehrere Projektgewinne bei Turner und Flatiron zurück. In Landeswährung fällt der Zuwachs mit 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr sogar noch stärker aus.

Der Auftragsbestand erreichte ein neues Rekordniveau und lag mit 19,9 Mrd. Euro zum Ende des dritten Quartals um 30 Prozent über dem Wert von Ende September 2017.

Die Gesellschaften der Division HOCHTIEF Americas erhielten im dritten Quartal Auftragseingänge in verschiedenen Segmenten: So wird Turner das Las Vegas Convention Center in einem Joint Venture bauen. Das Vorhaben mit einem Volumen von zirka 580 Mio. Euro soll bis Ende 2020 abgeschlossen werden. Der Neubau wird zirka 130 000 Quadratmeter Nutzfläche bieten.

Auf dem Campus des Hackensack University Medical Centers in New Jersey baut Turner ein neues Gebäude, das unter anderem über 24 Operationssäle und zirka 200 Betten verfügen wird.

Zudem erneuert Turner das California Market Center im Fashion-Viertel von Los Angeles. Entstehen sollen drei Gebäude mit jeweils 13 Etagen.

Flatiron erhielt einen Folgeauftrag am internationalen Flughafen von Denver - dies unterstreicht die gute Kooperation mit dem Kunden.

Ausblick HOCHTIEF Americas

Wir rechnen für 2018 mit weiterem Wachstum bei HOCHTIEF Americas und einem operativen Vorsteuerergebnis im Bereich von 270 bis 300 Mio. Euro, einem Plus von 5 bis 16 Prozent gegenüber dem Wert von 258 Mio. Euro im Jahr 2017.

HOCHTIEF Asia Pacific

Division HOCHTIEF Asia Pacific: Kennzahlen

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(In Mio. EUR) 9M
2018
9M
2017
Veränderung Q3
2018
Q3
2017
Veränderung
Bereichsumsatz 6.767,8 6.580,8 2,8 % 2.351,1 2.234,2 5,2 %
Ergebnis vor Steuern/PBT 444,2 415,7 6,9 % 155,1 147,9 4,9 %
Ergebnis vor Steuern Marge % 6,6 6,3 0,3 6,6 6,6 0,0
Konzerngewinn 213,4 194,5 9,7 % 76,6 70,3 9,0 %
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 800,6 441,4 81,4 % 800,6 441,4 81,4 %
Auftragsbestand (Stichtag) 21.822,6 23.701,1 -7,9 % 21.822,6 23.701,1 -7,9 %
Mitarbeiter (Stichtag) 38 841
38 324 1,3 % 38 841 38 324 1,3 %


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(In Mio. EUR) 01-12
2017
Bereichsumsatz 9.077,0
Ergebnis vor Steuern/PBT 578,9
Ergebnis vor Steuern Marge % 6,4
Konzerngewinn 275,4
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 578,5
Auftragsbestand (Stichtag) 23.465,5
Mitarbeiter (Stichtag) 37 781


Die Division HOCHTIEF Asia Pacific ist bestimmt durch die HOCHTIEF-Beteiligung an CIMIC (72,7 Prozent zum 30. September 2018, unverändert gegenüber dem Vorjahr). Damit verbunden sind Finanzierungs- und Holdingkosten sowie Kursveränderungen zwischen dem australischen Dollar und dem Euro.

Mit 444 Mio. Euro lag das nominale Ergebnis vor Steuern (PBT) von HOCHTIEF Asia Pacific in den ersten neun Monaten 2018 um 7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die PBT-Marge verbesserte sich von 6,3 Prozent im Zeitraum Januar bis September 2017 auf 6,6 Prozent. Alle Kerngeschäftsfelder der Division - Bauen, PPP, Minengeschäft und Services - entwickeln sich erfreulich. Allerdings beeinträchtigten Wechselkurseffekte das von der Division ausgewiesene Ergebnis, da im Berichtszeitraum der australische Dollar gegenüber dem Euro um durchschnittlich 8 Prozent schwächer als im Vorjahr war.

Beim Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit legte HOCHTIEF Asia Pacific im Vorjahresvergleich um fast 50 Mio. Euro auf 560 Mio. Euro weiter zu. Dadurch bedingt lag das Nettofinanzvermögen der Division Ende September mit etwa 800 Mio. Euro um 360 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand blieb mit 22 Mrd. Euro stabil.

Kennzahlen CIMIC

Der Konzerngewinn (NPAT) von CIMIC erhöhte sich im Neunmonatszeitraum um 13 Prozent auf 564 Mio. australische Dollar. Mit 775 Mio. australischen Dollar übertraf das Ergebnis vor Steuern den Vorjahreswert ebenfalls um 13 Prozent. Die PBT-Marge blieb mit 7,2 Prozent stabil.

Beim Umsatz legte CIMIC um mehr als 11 Prozent auf 10,7 Mrd. australische Dollar zu.

CIMIC konnte die Cashgenerierung weiter steigern. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in den ersten neun Monaten 2018 auf 1,1 Mrd. australische Dollar - ein Plus von mehr als 140 Mio. australischen Dollar gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund verstärkter Aktivitäten im Minengeschäft und Tunnelbau stiegen die Nettoinvestitionen um fast 100 Mio. australische Dollar auf 383 Mio. australische Dollar.

Infolge dieser starken Cashflow-Entwicklung wies CIMIC Ende September 2018 ein Nettofinanzvermögen von 1,2 Mrd. australischen Dollar aus. Damit hat sich der Wert gegenüber September 2017 verdoppelt - damals lag er bei 0,6 Mrd. australischen Dollar.

Der Auftragsbestand lag im Neunmonatszeitraum mit 35 Mrd. australischen Dollar weiter auf solidem Niveau. Im operativen Kerngeschäft - Bau, Mining und Services - wurde ein Zuwachs von insgesamt 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Der Auftragseingang belief sich im Berichtszeitraum auf 11,8 Mrd. australische Dollar.

Für den weiteren Jahresverlauf 2018 wurde eine Projektpipeline mit für CIMIC relevanten Ausschreibungen im Wert von 35 Mrd. australischen Dollar identifiziert. In den Jahren ab 2019 sollen weitere Projekte mit einem Volumen von 375 Mrd. australischen Dollar auf den Markt kommen, darunter PPP-Projekte im Wert von 110 Mrd. australischen Dollar.

CIMIC vermeldete im Berichtszeitraum wichtige neue Projekte, sowohl in Australien als auch außerhalb des Kontinents, darunter: Bauprojekte mit einem Wert von 820 Mio. Euro in Australien, Neuseeland und Asien; Minenaufträge mit einem Wert von 460 Mio. Euro in Australien und Südamerika; Projekte im Wert von 380 Mio. Euro im Bereich Mineralienverarbeitung in Südafrika und den USA; und Projekte im Wert von 165 Mio. Euro im Bereich Anlagenverwaltung und -dienstleistungen in Australien.

Unter anderem beauftragte die Regierung von Victoria die Rail Infrastructure Alliance (RIA) mit einem Infrastrukturprojekt im Wert von 620 Mio. Euro, das zum knapp 7 Mrd. Euro schweren Großprojekt "Metro Tunnel" in und um Melbourne gehört. Die RIA, bestehend aus CPB Contractors, John Holland und Aecom, kooperiert mit dem Auftraggeber Rail Projects Victoria sowie dem Konzessionsnehmer Metro Trains Melbourne, an dem die CIMIC-Gesellschaft UGL 20 Prozent hält. Der Auftragswert für CPB Contractors liegt bei zirka 250 Mio. Euro, die Arbeiten sollen 2025 abgeschlossen sein.

Sedgman hat Aufträge für die Kohleversorgungs- und -aufbereitungsanlage Boikarabelo in Südafrika erhalten, um Dienstleistungen wie Planung, Einkauf und Bau zu erbringen. Dies enthält den laufenden Betrieb und die Wartung. Die Aufträge haben einen Gesamtwert von zirka 270 Mio. Euro für Sedgman.

Thiess, der weltweit tätige Minendienstleister, wird den Betrieb in der Tagebau-Kupfermine Encuentro in Nord-Chile ausbauen. Die Auftragserweiterung hat einen Wert von 260 Mio. Euro.

Ausblick HOCHTIEF Asia Pacific

Vorbehaltlich sich verändernder Rahmenbedingungen erwartet CIMIC für 2018 weiterhin einen Konzerngewinn (NPAT) im Bereich von 720 bis 780 Mio. australischen Dollar. Das entspricht einem Plus von 3 bis 11 Prozent (2017: 702 Mio. australische Dollar).

HOCHTIEF Europe

Division HOCHTIEF Europe: Kennzahlen*

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(In Mio. EUR) 9M
2018
9M
2017
Veränderung Q3
2018
Q3
2017
Veränderung
Bereichsumsatz 1.056,1 1.227,2 -13,9 % 374,0 387,6 -3,5 %
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT1) 44,0 33,1 32,9% 17,1 13,8 23,9 %
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge1) % 4,2 2,7 1,5 4,6 3,6 1,0
Operativer Konzerngewinn1) 33,6 24,9 34,9 % 13,9 9,3 49,5 %
Ergebnis vor Steuern/PBT 35,2 25,9 35,9 % 13,7 13,8 -0,7 %
Konzerngewinn 28,0 17,6 59,1 % 13,8 9,3 48,4 %
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit -184,0 -105,1 -75,1 % -19,7 -51,6 61,8 %
Betriebliche Investitionen brutto -7,5 -14,3 47,6 % -2,2 -3,5 37,1 %
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 93,3 2,7 - 93,3 2,7 -
Auftragseingang 1.234,1 1.637,0 -24,6 % 374,0 440,7 -15,1 %
Leistung 1.270,3 1.394,5 -8,9 % 455,3 459,3 -0,9 %
Auftragsbestand (Stichtag) 3.592,8 3.846,2 -6,6 % 3.592,8 3.846,2 -6,6 %
Mitarbeiter (Stichtag) 5 470 5 480 -0,2 % 5 470 5 480 -0,2 %
davon in Deutschland 3 301 3 245 1,7 % 3 301 3 245 1,7 %


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(In Mio. EUR) 01-12
2017
Bereichsumsatz 1.609,0
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT1) 45,0
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge1) % 2,8
Operativer Konzerngewinn1) 36,2
Ergebnis vor Steuern/PBT 32,5
Konzerngewinn 23,7
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 106,6
Betriebliche Investitionen brutto -18,9
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 210,6
Auftragseingang 1.962,0
Leistung 1.893,9
Auftragsbestand (Stichtag) 3.663,6
Mitarbeiter (Stichtag) 5 448
davon in Deutschland 3 223


* Nominale Zahlen, sofern nicht anders angegeben
1) Operatives Ergebnis, bereinigt um Einmaleffekte


Die Entwicklung bei HOCHTIEF Europe verlief in den ersten neun Monaten 2018 erfreulich. Bei einem Umsatz von 1,1 Mrd. Euro erhöhte sich das operative Vorsteuerergebnis gegenüber dem Vorjahr um 11 Mio. Euro auf 44 Mio. Euro. Die operative PBT-Marge stieg von 2,7 Prozent im Neunmonatszeitraum 2017 auf 4,2 Prozent. Ergänzt durch die Entwicklung im Bereich PPP setzte das Baugeschäft seinen positiven Beitrag fort.

Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreswert um 32 Mio. Euro. In der Veränderung des Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahreswert schlagen sich die substanziellen Veräußerungen im Immobilienbereich im Neunmonatszeitraum 2017 nieder. Ende September 2018 wies die Bilanz von HOCHTIEF Europe ein solides Nettofinanzvermögen von 93 Mio. Euro aus. Dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 90 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr.

Der Auftragseingang von 1,2 Mrd. Euro im Neunmonatszeitraum 2018 entsprach dem Niveau der Leistung. Der hohe Vergleichswert des Vorjahres war durch den Großauftrag über 421 Mio. Euro für das Projekt Zuidasdok in den Niederlanden geprägt.

Der Auftragsbestand der Division belief sich Ende September auf 3,6 Mrd. Euro und stellt eine rechnerische Auslastung von rund zwei Jahren dar.

Die Gesellschaften der Division HOCHTIEF Europe erhielten im dritten Quartal eine Reihe neuer Aufträge: So baut HOCHTIEF in Köln die beiden Bürogebäude A1 und A2 mit einem Gesamtvolumen von zirka 63 Mio. Euro.

Ein neues Wohnquartier entsteht in Hamburg: HOCHTIEF ist für die beiden Lose Ost und West des Projekts Heidbrook Plateau im Zentrum des Quartiers verantwortlich; jedes Los besteht aus vier Einzelgebäuden und einer gemeinsamen Tiefgarage. Das Projekt soll 2020 fertiggestellt sein.

In Wuppertal verantwortet HOCHTIEF nächstes Jahr den Ersatzneubau der Schwelmetalbrücke an der Autobahn A 1. Der Auftrag umfasst den Abriss und Neubau von zwei Teilbauwerken der Brücke aus den 1960er-Jahren. Es ist eines der ersten Infrastrukturvorhaben in Nordrhein-Westfalen, die mit Building Information Modeling (BIM) realisiert werden.

HOCHTIEF Polska modernisiert innerhalb von 20 Monaten eine Gepäckabfertigungshalle am Terminal A des Warschauer Flughafens Chopin.

Ausblick HOCHTIEF Europe

Für 2018 erwarten wir für die Division eine weitere Steigerung des operativen Vorsteuerergebnisses auf 55 bis 65 Mio. Euro. Das entspricht einem Zuwachs um 10 bis 20 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichswert von 2017 in Höhe von 45 Mio. Euro.

Zwischenabschluss (verkürzt)

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

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(In Tsd. EUR) 9M
2018
9M
2017
Veränderung Q3
2018
Q3
2017
01-12
2017
Umsatzerlöse 17.402.063 16.533.849 5,3 % 6.199.044 5.516.125 22.630.950
Bestandsveränderung der Erzeugnisse 16.642 -27.412 - -3.146 16.298 -53.552
Sonstige betriebliche Erträge 98.295 134.382 -26,9 % 30.519 42.038 171.439
Materialaufwand -12.657.621 -11.767.489 7,6 % -4.503.389 -3.960.488 -16.229.440
Personalaufwand -3.100.978 -3.088.945 0,4 % -1.106.378 -1.021.387 -4.119.809
Abschreibungen -286.432 -293.528 -2,4 % -103.853 -92.158 -395.621
Sonstige betriebliche Aufwendungen -899.047 -917.790 -2,0 % -323.920 -298.987 -1.239.080
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 572.922 573.067 0,0 % 188.877 201.441 764.887
Gewinn- und Verlustanteile an assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bewertet werden 187.621 68.436 174,2 % 83.187 30.676 115.215
Übriges Beteiligungsergebnis 52.308 61.285 -14,6 % 38.653 16.283 61.338
Finanzerträge 63.347 56.196 12,7 % 28.587 17.813 87.091
Finanzaufwendungen -140.247 -151.513 -7,4 % -49.476 -44.426 -204.912
Ergebnis vor Steuern 735.951 607.471 21,1 % 289.828 221.787 823.619
Ertragsteuern -207.610 -187.960 10,5 % -69.212 -67.716 -241.132
Ergebnis nach Steuern 528.341 419.511 25,9% 220.616 154.071 582.487
davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss 125.522 116.739 7,5 % 46.699 40.364 161.751
davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre (Konzerngewinn) 402.819 302.772 33,0 % 173.917 113.707 420.736
Ergebnis je Aktie (in EUR) 6,27 4,71 33,1 % 2,71 1,77 6,55


Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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(In Tsd. EUR) 9M
2018
9M
2017
Veränderung Q3
2018
Q3
2017
01-12
2017
Ergebnis nach Steuern 528.341 419.511 25,9 % 220.616 154.071 582.487
Ergebnisbestandteile, die möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden





Unterschied aus der Währungs-
umrechnung
38.952 -378.263 - 21.267 -151.063 -383.501
Marktbewertung von Finanzinstrumenten





originär -1.201 -19.565 93,9 % -2.820 -11.432 -19.259
derivativ -3.654 1.712 - -1.107 -1.030 6.057
Anteil der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen von at Equity bilanzierten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen -2.560 -4.400 41,8 % 25.784 -2.208 -8.714
Ergebnisbestandteile, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden





Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -3.818 41.692 - 659 5.556 39.947
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen nach Steuern 27.719 -358.824 - 43.783 -160.177 -365.470
Gesamtergebnis des Berichtszeitraums nach Steuern 556.060 60.687 816,3 % 264.399 -6.106 217.017
davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss 131.060 22.400 485,1 % 46.304 -1.019 71.091
davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 425.000 38.287 - 218.095 -5.087 145.926



Konzernbilanz

Aktiva

scroll
(In Tsd. EUR) 30.09.2018 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte 1.138.507 1.191.858
Sachanlagen 985.744 959.854
Investment Properties 9.321 9.488
At Equity bewertete Finanzanlagen 3.711.661 577.171
Übrige Finanzanlagen 74.291 73.528
Finanzforderungen 492.071 835.518
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 176.157 153.785
Ertragsteueransprüche 3.997 3.328
Latente Steuern 117.419 155.754

6.709.168 3.960.284
Kurzfristige Vermögenswerte

Vorräte 471.849 424.942
Finanzforderungen 256.414 144.183
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.641.426 4.818.231
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 472.217 411.936
Ertragsteueransprüche 28.811 44.516
Wertpapiere 423.250 428.759
Flüssige Mittel 3.631.787 3.094.924
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 13.208.641 20.983

23.134.395 9.388.474

29.843.563 13.348.758


Passiva

scroll
(In Tsd. EUR) 30.09.2018 31.12.2017
Eigenkapital

Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 911.145 1.788.114
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 524.340 745.988

1.435.485 2.534.102
Langfristige Schulden

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 381.081 367.751
Andere Rückstellungen 359.540 348.751
Finanzverbindlichkeiten 2.363.935 2.183.235
Sonstige Verbindlichkeiten 33.444 30.333
Latente Steuern 51.298 32.848

3.189.298 2.962.918
Kurzfristige Schulden

Andere Rückstellungen 760.803 728.590
Finanzverbindlichkeiten 821.011 235.561
Finanzverbindlichkeiten aus der Abertis-Transaktion 3.189.569 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.801.868 6.366.009
Sonstige Verbindlichkeiten 418.126 498.332
Ertragsteuerverbindlichkeiten 19.346 23.246
Mit den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten verbundene Schulden 13.208.057 -

25.218.780 7.851.738

29.843.563 13.348.758


Konzern-Kapitalflussrechnung

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(In Tsd. EUR) 9M 2018 9M 2017
Ergebnis nach Steuern 528.341 419.511
Abschreibungen/Zuschreibungen 273.504 263.252
Veränderung der Rückstellungen 51.535 -40.781
Veränderung der latenten Steuern 135.367 90.927
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und von kurzfristigen Wertpapieren -43.710 9.415
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (i. W. Equity-Bewertung) sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen -63.216 34.202
Ausgaben für den Erwerb von Abertis (zur Weiterveräußerung) -13.208.057 -
Aufnahme von Finanzschulden zum Erwerb von Abertis (zur Weiterveräußerung) 13.208.057 -
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -365.370 -315.493
Veränderung der sonstigen Bilanzposten 2.671 1.850
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 519.122 462.883
Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Investment Properties

Investitionen -294.003 -259.219
Einnahmen aus Anlagenabgängen 15.209 33.429
Akquisitionen und Beteiligungen

Ausgaben für den Erwerb von Abertis (Anteile HOCHTIEF) -3.331.844 -
Übrige Investitionen -59.417 -59.713
Einnahmen aus Anlagenabgängen/Desinvestments 60.059 72.108
Ertragsteuerzahlungen im Zusammenhang mit Desinvestments - -40.434
Veränderung flüssiger Mittel aus Erst- und Entkonsolidierungen 27.642 -
Veränderung der Wertpapiere und Finanzforderungen 1.209 -127.884
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.581.145 -381.713
Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien 1.432 1.326
Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen - -20.080
Einzahlungen in das Eigenkapital durch Anteile ohne beherrschenden Einfluss 16.156 7.520
Sonstige Finanzierungsvorgänge -95.000 -3.185
Dividenden an HOCHTIEF-Aktionäre und an Anteile ohne beherrschenden Einfluss -276.630 -216.879
Aufnahme von Finanzschulden

Aufnahme zum Erwerb von Abertis (Anteile HOCHTIEF) 3.189.569 -
Übrige Finanzschulden 974.746 1.778.654
Tilgung von Finanzschulden -213.839 -1.586.958
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.596.434 -39.602
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel 534.411 41.568
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die flüssigen Mittel 2.452 -222.805
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt 536.863 -181.237
Flüssige Mittel zum Jahresanfang 3.094.924 2.847.426
Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums 3.631.787 2.666.189


Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

scroll

Gezeichnetes Kapital HOCHTIEF Aktiengesellschaft
Kapitalrücklage
HOCHTIEF
Aktiengesellschaft
Gewinnrücklagen einschließlich Bilanzgewinn Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen
(In Tsd. EUR)


Neubewertung von leistungs-
orientierten Plänen
Unterschied aus der Währungs-
umrechnung
Marktbewertung von Finan-
zinstrumenten
Stand 01.01.2017* 164.608 817.427 813.140 -346.630 371.060 -5.775
Dividenden - - -167.044 - - -
Ergebnis nach Steuern - - 302.772 - - -
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten -
-
-
-
-283.463 -22.714
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -
-
-
41.692 -
-
Gesamtergebnis - - 302.772 41.692 -283.463 -22.714
Übrige neutrale Veränderungen - 750 -1.063 - - -
Stand 30.09.2017 164.608 818.177 947.805 -304.938 87.597 -28.489
Stand 31.12.2017 164.608 818.177 1.061.484 -306.683 79.298 -28.770
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
-
-1.028.737 -
-57.567 -
Stand 01.01.2018** 164.608 818.177 32.747 -306.683 21.731 -28.770
Dividenden - - -217.184 - - -
Ergebnis nach Steuern - - 402.819 - - -
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten -
-
-
-
32.636 -6.637
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -
-
-
-3.818 -
-
Gesamtergebnis - - 402.819 -3.818 32.636 -6.637
Übrige neutrale Veränderungen - 737 782 - - -
Stand 30.09.2018 164.608 818.914 219.164 -310.501 54.367 -35.407


scroll


Anteile der HOCHTIEF
Aktionäre

Anteile ohne
beherrschenden
Einfluss
Summe
(In Tsd. EUR)


Stand 01.01.2017* 1.813.830 757.279 2.571.109
Dividenden -167.044 -86.261 -253.305
Ergebnis nach Steuern 302.772 116.739 419.511
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten -306.177 -94.339 -400.516
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 41.692 -
41.692
Gesamtergebnis 38.287 22.400 60.687
Übrige neutrale Veränderungen -313 6.628 6.315
Stand 30.09.2017 1.684.760 700.046 2.384.806
Stand 31.12.2017 1.788.114 745.988 2.534.102
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -1.086.304 -269.918 -1.356.222
Stand 01.01.2018** 701.810 476.070 1.177.880
Dividenden -217.184 -98.639 -315.823
Ergebnis nach Steuern 402.819 125.522 528.341
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten 25.999 5.538 31.537
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -3.818 -
-3.818
Gesamtergebnis 425.000 131.060 556.060
Übrige neutrale Veränderungen 1.519 15.849 17.368
Stand 30.09.2018 911.145 524.340 1.435.485


* Angepasst aufgrund der im Geschäftsjahr 2017 durchgeführten Finalisierung der Kaufpreisallokation aus der UGL-Akquisition zum 31.12.2016.
** Angepasst aufgrund von IFRS 9 und IFRS 15. Erläuterungen zu den Anpassungen finden Sie auf den Seiten 19 bis 21.


Erläuternde Konzernanhangangaben

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenbericht zum 30. September 2018, der am 6. November 2018 zur Veröffentlichung freigegeben wurde, wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden.

Der vorliegende Zwischenbericht basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017. Für die grundsätzlichen Aussagen zur Einführung der beiden neuen Standards IFRS 9 und IFRS 15 wird auf die Anhangangabe Nr. 38 "Neue Rechnungslegungsvorschriften" im Konzernbericht 2017 verwiesen.

HOCHTIEF wendet seit dem 1. Januar 2018 die neuen Standards IFRS 9 "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" an.

Der neue Standard zu Finanzinstrumenten IFRS 9 umfasst insbesondere grundlegende Änderungen in Bezug auf die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte sowie neue Regelungen zum Hedge-Accounting. Die Anpassungen durch die Anwendung des Standards stellen sich wie folgt dar:

Im Rahmen der Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte haben sich im HOCHTIEF-Konzern keine wesentlichen Auswirkungen ergeben.

Hinsichtlich der Bewertung erfolgte eine methodische Umstellung von eingetretenen (incurred losses) auf erwartete Verluste (expected losses) beim Ausweis von Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte. Bei der Quantifizierung der erwarteten Kreditverluste nach IFRS 9 wird beim erstmaligen Ansatz des Vermögenswerts die Ausfallwahrscheinlichkeit berücksichtigt und in den Folgeperioden fortlaufend geprüft, ob sich das Ausfallrisiko seit dem erstmaligen Ansatz signifikant erhöht hat. Zur Feststellung signifikanter Erhöhungen des Ausfallrisikos vergleicht der HOCHTIEF-Konzern das Ausfallrisiko für den Vermögenswert zum Abschlussstichtag mit dem Ausfallrisiko zum Zeitpunkt seines erstmaligen Ansatzes. Dabei berücksichtigt der HOCHTIEF-Konzern sowohl quantitative als auch qualitative Informationen, die angemessen und belastbar sind, einschließlich historischer Erfahrungswerte und zukunftsgerichteter Informationen, die mit angemessenem Kostenoder Zeitaufwand verfügbar sind. Zu den zukunftsgerichteten Informationen gehören unter anderem die Zukunftsaussichten für die Branchen, in denen die Kreditnehmer des Konzerns tätig sind. Diese werden aus Wirtschaftsgutachten sowie aus Einschätzungen von Finanzanalysten, staatlichen Stellen, maßgeblichen Think-Tanks und ähnlichen Organisationen abgeleitet. Außerdem werden verschiedene externe Quellen aktueller und prognostizierter Wirtschaftsdaten herangezogen, die für die Kerngeschäftstätigkeit des HOCHTIEF-Konzerns relevant sind. Bei der Beurteilung, ob sich das Ausfallrisiko signifikant verändert hat, werden insbesondere - sofern verfügbar - die folgenden Informationen berücksichtigt:

bestehende oder erwartete signifikante nachteilige Änderungen der geschäftlichen, finanziellen oder wirtschaftlichen Bedingungen, die voraussichtlich zu einer signifikanten Änderung hinsichtlich der Fähigkeit des Kreditnehmers führen, seinen Schuldverpflichtungen nachzukommen;

eine tatsächliche oder voraussichtliche signifikante Änderung der Geschäftsergebnisse des Kreditnehmers;

signifikante Erhöhungen des Ausfallrisikos bei anderen Finanzinstrumenten desselben Kreditnehmers;

externes Bonitätsrating;

signifikante Änderungen des Werts der Sicherheiten für die Verpflichtung oder der Qualität der Garantien Dritter beziehungsweise der Kreditsicherheiten;

signifikante Änderungen der voraussichtlichen Vertragstreue und des erwarteten Verhaltens des Kreditnehmers, einschließlich Änderungen vom Zahlungsstatus der Kreditnehmer im Konzern und Änderungen der Geschäftsergebnisse des Kreditnehmers;

makroökonomische Informationen, wie Marktzinssätze und Wachstumsraten.

Zum 1. Januar 2018 ergab sich ein zusätzlicher Wertminderungsbedarf und somit eine Anpassung des Eigenkapitals in Höhe von 401 Mio. Euro (nach Steuern).

Bestehende Sicherungsbeziehungen im Rahmen des Hedge-Accounting konnten zum 1. Januar 2018 auch unter den neuen Vorschriften des IFRS 9 fortgeführt werden.

Die Umsetzung von IFRS 15 erfolgte im HOCHTIEF-Konzern nach der modifiziert retrospektiven Methode zum 1. Januar 2018. Dabei werden die Umstellungseffekte im Konzerneigenkapital erfasst und die Darstellung der Vergleichsperiode bleibt unverändert. Die Bestimmung der Auswirkungen von IFRS 15 ist mit erheblichen Ermessensausübungen und Schätzungen verbunden. Dies gilt beispielsweise für die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, inwieweit der Kunde bereit ist, Vertragsänderungen und Nachträge anzunehmen, oder für die Schätzung des Leistungsfortschritts und der Produktivität bei der Projektausführung. Im Rahmen dieser Beurteilung haben wir bei entsprechenden Verträgen den jeweiligen Stand juristischer Verfahren einschließlich Gerichts- und Schiedsverfahren berücksichtigt. Durch die Anwendung des Standards haben sich die folgenden signifikanten Auswirkungen ergeben:

Die Ausgestaltung der Fertigungsaufträge mit Kunden des HOCHTIEF-Konzerns basiert hauptsächlich auf Projekten mit nur einer Leistungsverpflichtung. Die vertraglich vereinbarten Erlöse werden auch weiterhin über einen bestimmten Zeitraum erfasst. IFRS 15 enthält allerdings neue Vorschriften für variable Gegenleistungen (zum Beispiel Anreize) sowie für die Bilanzierung von Nachträgen und Vertragsänderungen als Vertragsmodifikationen. Dabei wird im Hinblick auf die Erlöserfassung jeweils eine höhere Wahrscheinlichkeitsschwelle zugrunde gelegt. Nach IAS 11 wurden Erlöse ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich war, dass die geleisteten Arbeiten zu einem Erlös führen werden. Nach IFRS 15 hingegen sind Erlöse zu erfassen, wenn hochwahrscheinlich ist, dass es bei diesen Vertragsmodifikationen nicht zu einer signifikanten Stornierung kommen wird.

Erlöse aus Dienstleistungsverträgen ergeben sich aus Instandhaltungs- und sonstigen Dienstleistungen im Bereich Infrastruktur, die ganz unterschiedliche Leistungen und Prozesse beinhalten können. Sie sind gemäß IFRS 15 überwiegend über einen bestimmten Zeitraum zu erfassen. Dienstleistungen, die unter einer Leistungsverpflichtung zusammengefasst werden, sind eng miteinander verbunden und werden über einen bestimmten Zeitraum erfüllt. Dementsprechend werden die zugehörigen Erlöse auch weiterhin über einen bestimmten Zeitraum erfasst. Wie bei den Erlösen aus Fertigungsaufträgen bestehen auch hier Anreize, Nachträge und Vertragsänderungen, die derselben erhöhten Anforderung unterliegen, entsprechend nur solche Erlöse auszuweisen, bei denen es hochwahrscheinlich ist, dass es nicht zu einer signifikanten Stornierung kommen wird.

Auftragskosten, die im Rahmen einer Ausschreibung anfallen, werden nach IFRS 15 nur dann aktiviert, wenn zum einen davon ausgegangen werden kann, dass sie abrechenbar sind, und sie zum anderen entweder bei einer ausbleibenden Auftragsvergabe nicht angefallen wären oder projektimmanent sind.

Bei der Realisierung von Erlösen vollkonsolidierter Gesellschaften führten die erhöhten Anforderungen von IFRS 15 zum 1. Januar 2018 zu einer Verminderung des Eigenkapitals um 710 Mio. Euro (nach Steuern).

Bei nach der Equity-Methode bilanzierten Gemeinschaftsunternehmen entspricht der Buchwert der Beteiligung dem Anteil des Konzerns am Eigenkapital, einschließlich der von den Gemeinschaftsunternehmen verbuchten Erlöse aus Fertigungsaufträgen, die vom Konzern als Anteil an den Gewinnen und Verlusten ausgewiesen werden. In diesem Zusammenhang verminderte sich das Eigenkapital zum 1. Januar 2018 um 245 Mio. Euro (nach Steuern).

Gesamtauswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15

Steuerliche Auswirkungen und Anpassung des Eigenkapitals

Bei den Anpassungen auf Grundlage der beiden neuen Standards sind auch die latenten Steuern zu berücksichtigen. Dementsprechend wirken sich die zuvor ausgeführten Anpassungen (die netto ausgewiesen sind) auch auf die Nettoposition bei den latenten Steuern aus. Entsprechend dem oben beschriebenen Sachstand ist es zum 1. Januar 2018 zu einem Nettoanstieg der aktiven latenten Steuern von 95 Mio. Euro gekommen.

Die Anpassung des Eigenkapitals aus der erstmaligen Anwendung beider Standards führte zum 1. Januar 2018 zu einer Verminderung des Eigenkapitals um 1.356 Mio. Euro, wobei sich die Auswirkungen auf das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Eigenkapital auf 270 Mio. Euro belaufen.

Auswirkungen auf den Cashflow

Die erstmalige Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 hat keine Auswirkungen auf den Cashflow des HOCHTIEF-Konzerns.

Auswirkungen auf die Konzernbilanz

Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 auf die Aktiva und Passiva in der Konzernbilanz von HOCHTIEF zum 1. Januar 2018:

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(In Tsd. EUR) 31.12.2017 Anpassung IFRS 9 Anpassung IFRS 15 Summe
Anpassungen
01.01.2018
Aktiva




Langfristige Vermögenswerte




Immaterielle Vermögenswerte 1.191.858 - - - 1.191.858
Sachanlagen 959.854 - - - 959.854
Investment Properties 9.488 - - - 9.488
At Equity bewertete Finanzanlagen 577.171 - -271.6322) -271.632 305.539
Übrige Finanzanlagen 73.528 - - - 73.528
Finanzforderungen 835.518 -342.5001) - -342.500 493.018
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 153.785 - - - 153.785
Ertragsteueransprüche 3.328 - - - 3.328
Latente Steuern 155.754 - 95.466 95.466 251.220

3.960.284 -342.500 -176.166 -518.666 3.441.618
Kurzfristige Vermögenswerte




Vorräte 424.942 - - - 424.942
Finanzforderungen 144.183 -39.014 - -39.014 105.169
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.818.231 -19.882 -761.9333) -781.815 4.036.416
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 411.936 - - - 411.936
Ertragsteueransprüche 44.516 - - - 44.516
Wertpapiere 428.759 - - - 428.759
Flüssige Mittel 3.094.924 - - - 3.094.924
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 20.983 - - - 20.983

9.388.474 -58.896 -761.933 -820.829 8.567.645

13.348.758 -401.396 -938.099 -1.339.495 12.009.263
Passiva




Eigenkapital




Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 1.788.114 -314.354 -771.950 -1.086.304 701.810
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 745.988 -87.042 -182.876 -269.918 476.070

2.534.102 -401.396 -954.826 -1.356.222 1.177.880
Langfristige Schulden




Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 367.751 - - - 367.751
Andere Rückstellungen 348.751 - - - 348.751
Finanzverbindlichkeiten 2.183.235 - - - 2.183.235
Sonstige Verbindlichkeiten 30.333 - - - 30.333
Latente Steuern 32.848 - - - 32.848

2.962.918 - - - 2.962.918
Kurzfristige Schulden




Andere Rückstellungen 728.590 - - - 728.590
Finanzverbindlichkeiten 235.561 - - - 235.561
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.366.009 - 16.7273) 16.727 6.382.736
Sonstige Verbindlichkeiten 498.332 - - - 498.332
Ertragsteuerverbindlichkeiten 23.246 - - - 23.246

7.851.738 - 16.727 16.727 7.868.465

13.348.758 -401.396 -938.099 -1.339.495 12.009.263


1) Die methodische Umstellung vom Ansatz eingetretener Verluste auf den Ansatz erwarteter Verluste beim Ausweis von Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte gemäß IFRS 9 führte zu einer Anpassung, durch die sich die langfristigen Finanzforderungen verringerten. Diese Anpassung betraf hauptsächlich die langfristigen Darlehensforderungen (318 Mio. Euro) gegenüber dem Gemeinschaftsunternehmen BIC Contracting LLC ("BICC", ehemals HLG Contracting LLC).
2) Die Anpassung spiegelt die einheitliche Anwendung der in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargelegten Erlöserfassungskriterien des HOCHTIEF-Konzerns gemäß IFRS 15 wider. Die höhere Wahrscheinlichkeitsschwelle im Hinblick auf die Erlöserfassung und die einschränkenden Kriterien im neuen Standard führten zu einer Abnahme der Finanzanlagen. Die Anpassung betrifft hauptsächlich BICC als ein nach der Equity-Methode bilanziertes Gemeinschaftsunternehmen (160 Mio. Euro).
3) Erlöse aus Fertigungs- und Dienstleistungsverträgen werden weiterhin über einen bestimmten Zeitraum erfasst. IFRS 15 enthält allerdings neue Vorschriften für variable Gegenleistungen (zum Beispiel Anreize) sowie die Bilanzierung von Nachträgen und Vertragsänderungen als Vertragsmodifikationen. Dabei wird im Hinblick auf die Erlöserfassung eine höhere Wahrscheinlichkeitsschwelle zugrunde gelegt (wie in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ausgeführt). Die Anpassung betraf hauptsächlich die Division HOCHTIEF Asia Pacific (507 Mio. Euro).


Ansonsten werden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 angewandt, sodass für weitere Informationen auf die dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen wird.

Währungsumrechnung

Für die Währungsumrechnung der wesentlichen ausländischen Konzerngesellschaften wurden folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:

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Durchschnitt Bilanzstichtag
(In EUR) 9M 2018 9M 2017 30.09.2018 31.12.2017
1 US-Dollar (USD) 0,84 0,89 0,86 0,83
1 australischer Dollar (AUD) 0,63 0,69 0,62 0,65
1 britisches Pfund (GBP) 1,13 1,14 1,13 1,13
100 polnische Zloty (PLN) 23,51 23,50 23,38 23,94
100 Katar-Riyal (QAR) 22,95 24,29 23,52 22,73
100 tschechische Kronen (CZK) 3,90 3,77 3,89 3,92
100 chilenische Pesos (CLP) 0,13 0,14 0,13 0,14


Änderungen des Konsolidierungskreises

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018 wurden eine Inländische und 14 ausländische Gesellschaften erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Zwei inländische und 37 ausländische Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.

Die Anzahl der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 per Saldo im Inland um eine Gesellschaft und im Ausland um 13 Gesellschaften vermindert. Zudem wurden 23 gemeinschaftliche Tätigkeiten weniger in den Konzernabschluss einbezogen.

Zum 30. September 2018 wurden neben der HOCHTIEF Aktiengesellschaft insgesamt 50 inländische und 378 ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung, 17 inländische und 121 ausländische Unternehmen nach der Equity-Methode sowie 44 ausländische gemeinschaftliche Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen.

Als eigenständiger börsennotierter Konzern veröffentlicht die HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, Deutschland, Amtsgericht Essen, Handelsregisternummer HRB 279, ihren Konzernabschluss, der gleichzeitig in den Konzernabschluss der ACS, Actividades de Construcción y Servicios, S.A., Madrid, Spanien, einbezogen wird.

Investment Abertis Infraestructuras, S.A.

Am 14. März 2018 haben sich die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und Actividades de Construcción y Servicios, S.A. (ACS) sowie Atlantia S.p.A. (Atlantia) geeinigt, ein gemeinsames Übernahmeangebot für die Abertis Infraestructuras, S.A. (Abertis) einzugehen. In diesem Zuge wurde am 23. März 2018 eine Angebotsänderung bei der spanischen Kapitalmarktaufsicht CNMV eingereicht, die das ursprünglich von HOCHTIEF eingereichte Übernahmeangebot dahin gehend ändert, dass die Aktienkomponente des Angebots entfällt und die Übernahme somit vollständig in bar zu zahlen ist. Am 12. April 2018 wurde das gemeinsame Übernahmeangebot für Abertis durch die CNMV genehmigt und eine Annahmefrist für das Angebot bis zum 8. Mai 2018 angesetzt. Am 14. Mai 2018 bestätigte die CNMV, dass das freiwillige Übernahmeangebot für Abertis von insgesamt 78,79 Prozent des Aktienkapitals angenommen wurde. Im Folgenden wurden weitere Aktien, maximal in Höhe des Angebotspreises, gekauft, was zu einem Anteil von 98,7 Prozent führte.

Am 29. Oktober 2018 hat die HOCHTIEF Aktiengesellschaft (HOCHTIEF) 98,7 Prozent der Anteile an Abertis auf Abertis Participaciones S.A.U. übertragen, ein von Abertis HoldCo S.A. mit Kapital ausgestattetes und gehaltenes Unternehmen. Abertis HoldCo S.A. wiederum hat folgende Anteilseigner: Atlantia S.p.A. (Atlantia) hält 50 Prozent plus eine Aktie, ACS, Actividades de Construcción y Servicios, S.A. (ACS) 30 Prozent und HOCHTIEF 20 Prozent minus eine Aktie. Der bei HOCHTIEF verbleibende Anteil an Abertis begründet einen maßgeblichen Einfluss und wurde daher als Beteiligung entsprechend der Equity-Methode einbezogen. In der Übergangsphase beträgt der Equity-Buchwert zum Bilanzstichtag 3,4 Mrd. Euro. Im Zusammenhang mit der Abertis-Transaktion ist eine kurzfristige Finanzverbindlichkeit separat in der Bilanz ausgewiesen.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte (Veräußerungsgruppe)

Der verbleibende, an Abertis Participaciones S.A.U. und indirekt an ACS/Atlantia (80 Prozent) am 29. Oktober 2018 übertragene Anteil wird zum 30. September 2018 gesondert als zur Veräußerung gehaltener langfristiger Vermögenswert ausgewiesen. Der Ausweis der damit im Zusammenhang stehenden Schulden erfolgt ebenfalls gesondert. Die übrigen zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte entfallen auf die Division HOCHTIEF Asia Pacific. Die nachfolgende Tabelle zeigt die wesentlichen Hauptgruppen der Vermögenswerte und Schulden.

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(In Tsd. EUR) 30.09.2018 31.12.2017
Anteile Abertis 13.208.057 -
Übrige (Division HOCHTIEF Asia Pacific) 584 20.983
Summe Vermögenswerte 13.208.641 20.983
Summe Schulden 13.208.057 -


Eigene Aktien

Zum 30. September 2018 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Bestand an eigenen Aktien von insgesamt 34 824 Stück. Diese Aktien wurden seit dem 7. Oktober 2014 für die im Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2014 beziehungsweise 6. Mai 2015 genannten Zwecke und zur Verwendung für alle sonstigen aktienrechtlich zulässigen Zwecke erworben. Der auf diese eigenen Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 89.149,44 Euro (0,054 Prozent des Grundkapitals).

9 463 eigene Aktien wurden im Mai 2018 an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft zu einem Preis von 151,30 Euro je Aktie mit der Verpflichtung übertragen, sie für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren seit der Übertragung zu halten. Damit wurden bestehende Ansprüche der Übertragungsempfänger auf variable Vergütung getilgt. Der auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 24.225,28 Euro (0,015 Prozent des Grundkapitals).

Emission einer Unternehmensanleihe

Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat im Juli 2018 die Platzierung ihrer vierten Unternehmensanleihe abgeschlossen. Diese Kapitalmarkttransaktion in Höhe von nominal 500 Mio. Euro ist mit einem jährlichen Kupon von 1,75 Prozent fest verzinst und mit einer siebenjährigen Laufzeit bis zum 3. Juli 2025 ausgestattet. Die Stückelung der an der Luxemburger Börse und an allen deutschen Börsenplätzen gelisteten Anleihe beträgt 1.000 Euro.

Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie

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9M 2018 9M 2017 Q3 2018 Q3 2017
Konzerngewinn (in Tsd. EUR) 402.819 302.772 173.917 113.707
Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (gewichteter Durchschnitt) 64 260 970 64 252 222 64 265 176 64 255 713
Ergebnis je Aktie (in EUR) 6,27 4,71 2,71 1,77


Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie kann durch sogenannte potenzielle Aktien auftreten (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen). Die aktienbasierten Vergütungsprogramme von HOCHTIEF wirken nicht gewinnverwässernd. Damit entsprechen sich das verwässerte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie.

Dividende

Die Hauptversammlung der HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 3. Mai 2018 die Ausschüttung einer Dividende von 3,38 Euro je für das Geschäftsjahr 2017 dividendenberechtigter Stückaktie beschlossen. Daraus resultierte eine Dividendenzahlung in Höhe von 217.184.309,94 Euro, die am 6. Juli 2018 geleistet wurde.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien; sie haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 19.999 Tsd. Euro auf 429.485 Tsd. Euro erhöht.

Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Für jede Klasse von Finanzinstrumenten werden die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten angegeben. In Abhängigkeit von der Marktnähe ist für den beizulegenden Zeitwert - basierend auf den Eingangsparametern, die in die angewandten Bewertungsverfahren einfließen - eine dreistufige Fair Value-Hierarchie zu berücksichtigen:

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Stufe 1: Vorliegen von notierten Preisen in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und
Schulden; zum Beispiel börsennotierte Wertpapiere
Stufe 2: Verwendung von anderen Eingangsparametern als die notierten Preise der Stufe 1,
die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt, das heißt als Preis, oder indirekt, das heißt aus Preisen abgeleitet oder
beobachtet werden können; zum Beispiel Zinsswaps oder Devisentermingeschäfte
Stufe 3: Keine relevant beobachtbaren Eingangsparameter sind verfügbar;
zum Beispiel Beteiligungen, die zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind -
beispielsweise durch eine Unternehmensbewertung


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30.09.2018 31.12.2017
(In Tsd. EUR) Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Summe Stufe 1 Stufe 2
Aktiva





Übrige Finanzanlagen - 8.802 65.489 74.291 1.005 687
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte





langfristig - 8.324 43.140 51.464 - 5.489
kurzfristig - 9.567 - 9.567 - 5.783
Wertpapiere 387.554 35.696 - 423.250 396.204 32.555
Summe Aktiva 387.554 62.389 108.629 558.572 397.209 44.514
Passiva





Sonstige Verbindlichkeiten





langfristig - - - - - 258
kurzfristig - 417 - 417 - 3.863
Summe Passiva - 417 - 417 - 4.121


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31.12.2017
(In Tsd. EUR) Stufe 3 Summe
Aktiva

Übrige Finanzanlagen 63.991 65.683
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte

langfristig 45.114 50.603
kurzfristig - 5.783
Wertpapiere - 428.759
Summe Aktiva 109.105 550.828
Passiva

Sonstige Verbindlichkeiten

langfristig - 258
kurzfristig - 3.863
Summe Passiva - 4.121


In den einzelnen Klassen von Finanzinstrumenten entsprechen sich grundsätzlich der jeweils beizulegende Zeitwert und der zugrunde liegende Buchwert, soweit die Ermittlung eines beizulegenden Zeitwerts verlässlich gegeben ist. Abweichungen ergeben sich lediglich bei den Finanzverbindlichkeiten. Ihr Buchwert beträgt insgesamt 6.374.515 Tsd. Euro (31.12.2017: 2.418.796 Tsd. Euro), bei einem beizulegenden Zeitwert von 6.431.014 Tsd. Euro (31.12.2017: 2.492.391 Tsd. Euro).

In den ersten drei Quartalen 2018 erfolgte - wie im Vergleichszeitraum - zwischen den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 sowie der Stufe 3 keine Umgliederung.

In der Stufe 3 wird der Fair Value von Anteilen an nicht börsennotierten Gesellschaften in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren - basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen - bestimmt. Dabei sind interne Verzinsung, Wachstumsrate und Diskontierungsfaktor die nicht beobachtbaren Eingangsparameter. Die Optionsbewertung erfolgt mittels einer Monte-Carlo-Simulation. Als entsprechende Eingangsparameter werden erwarteter Ausübungszeitraum, Multiplikator und Diskontierungsfaktor berücksichtigt. Die Überleitung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten der Stufe 3 von den Eröffnungs- zu den Schlusssalden stellt sich für die übrigen Finanzanlagen sowie für sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte in folgender Weise dar:

Überleitung der Stufe 3 in den ersten drei Quartalen 2018

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(In Tsd. EUR)
Stand 01.01.2018 109.105
Währungsanpassungen -4.840
In der GuV erfasste Gewinne (+) / Verluste (-) -
Übrige Veränderungen 4.364
Stand 30.09.2018 108.629


Überleitung der Stufe 3 im Geschäftsjahr 2017

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(In Tsd. EUR)
Stand 01.01.2017 91.487
Währungsanpassungen -9.192
In der GuV erfasste Gewinne (+) / Verluste (-) 25.464
Übrige Veränderungen 1.346
Stand 31.12.2017 109.105


Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne sind im übrigen Beteiligungsergebnis berücksichtigt; die sonstigen Veränderungen wurden demgegenüber erfolgsneutral abgebildet.

Segmentberichterstattung

Die HOCHTIEF-Struktur entspricht der operativen Ausrichtung des Konzerns und spiegelt die Präsenz in wichtigen nationalen und internationalen Regionen sowie Märkten wider. Im HOCHTIEF-Konzern ergibt sich die Segmentabgrenzung aus den jeweiligen geschäftlichen Aktivitäten der Divisions. Die Segmentierung basiert dabei auf der internen Berichterstattung.

Es bestehen folgende berichtspflichtige Divisions/Segmente:

HOCHTIEF Americas umfasst die Bautätigkeiten der operativen Einheiten in den USA und in Kanada;

HOCHTIEF Asia Pacific bündelt die Bau-/PPP- und Service-Aktivitäten im asiatisch-pazifischen Raum;

HOCHTIEF Europe bündelt das Kerngeschäft in Europa sowie in ausgewählten weiteren Regionen und plant, entwickelt, baut, bewirtschaftet und verwaltet Immobilien sowie Infrastruktureinrichtungen.

Unter Corporate werden die Konzernzentrale und andere, nicht den gesondert dargestellten Divisions zuordenbare Tätigkeiten, wie beispielsweise das Management unserer finanziellen Ressourcen, Versicherungsaktivitäten und unsere Investition in Abertis, sowie Konsolidierungseffekte dargestellt. Die HOCHTIEF-Versicherungsgesellschaften bieten vor allem interne Rückversicherungsleistungen für Bauleistungs-, Nachunternehmerausfall-, Haftpflicht- sowie Arbeitnehmerunfallversicherungen an.

Die Umsätze nach Divisions gliedern sich in die Aktivitäten "Bau/PPP", "Services" und "Andere". "Bau/PPP" beinhaltet Turner und Flatiron bei HOCHTIEF Americas, CPB Contractors, Leighton Asia und Pacific Partnerships bei HOCHTIEF Asia Pacific sowie HOCHTIEF Infrastructure und HOCHTIEF PPP Solutions bei HOCHTIEF Europe. Die wesentlichen Services-Gesellschaften sind das Contract-Mining- und Mineralienverarbeitungs-Geschäft von Thiess und Sedgman sowie UGL bei HOCHTIEF Asia Pacific und HOCHTIEF Engineering und synexs bei HOCHTIEF Europe. Umsätze aus dem Nicht-Kerngeschäft sind der Kategorie "Andere" zugeordnet.

Die Umsätze bei HOCHTIEF Americas in Höhe von 9.501.083 Tsd. Euro betreffen im Wesentlichen die Kategorie "Bau/PPP". Umsätze bei HOCHTIEF Asia Pacific (6.767.821 Tsd. Euro) werden hauptsächlich in den Aktivitäten "Bau/PPP" und "Services" erzielt. Bei HOCHTIEF Europe betreffen die externen Umsätze in Höhe von 1.051.495 Tsd. Euro im Wesentlichen das "Bau/PPP"-Geschäft. Andere Umsätze aus dem Nicht-Kerngeschäft bei "Corporate" belaufen sich auf 81.664 Tsd. Euro.

Nicht aus Kundenverträgen stammende Umsätze betragen 106.597 Tsd. Euro.

Nahezu alle Umsatzerlöse werden über einen bestimmten Zeitraum erfasst.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Der Kreis der zur HOCHTIEF Aktiengesellschaft oder zu Konzernunternehmen nahestehenden Unternehmen oder Personen wird durch IAS 24 bestimmt, sodass diesbezüglich auf die Angaben im letzten Konzernabschluss verwiesen wird.

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018 wurden keine wesentlichen Geschäfte zwischen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beziehungsweise Konzernunternehmen und einem diesen nahestehenden Unternehmen oder einer diesen nahestehenden Person, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, geschlossen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 29. Oktober 2018 hat die HOCHTIEF Aktiengesellschaft (HOCHTIEF) 98,7 Prozent der Anteile an Abertis auf Abertis Participaciones S.A.U. übertragen, ein von Abertis HoldCo S.A. mit Kapital ausgestattetes und gehaltenes Unternehmen. Abertis HoldCo S.A. wiederum hat folgende Anteilseigner: Atlantia S.p.A. (Atlantia) hält 50 Prozent plus eine Aktie, Actividades de Construcción y Servicios, S.A. (ACS) 30 Prozent und HOCHTIEF 20 Prozent minus eine Aktie. HOCHTIEF hat für seinen Anteil 1,38 Mrd. Euro investiert und 6,35 Millionen neue Aktien zu je 143,04 Euro (908 Mio. Euro) an ACS ausgegeben. ACS hat 16,85 Millionen HOCHTIEF-Aktien zum gleichen Preis an Atlantia veräußert. Im Zuge der Abertis-Transaktion hat ACS damit einen Anteil an HOCHTIEF in Höhe von 23,9 Prozent an Atlantia veräußert. Im Ergebnis hält ACS zum 29. Oktober 2018 50,4 Prozent der Anteile an HOCHTIEF.

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Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft über künftige, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bzw. den HOCHTIEF-Konzern betreffende Ereignisse und Entwicklungen wider und basieren auf Informationen, die dem Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsbezogene Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse (zum Beispiel der Vorsteuerergebnisse oder der Konzerngewinne) und Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie) und sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten oder implizit zugrunde gelegten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der branchenspezifischen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten, Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere auch in Bezug auf steuerliche Regelungen, das Verhalten von Mitgesellschaftern sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, haben. Etwaige Angaben zu Dividenden stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der HOCHTIEF Aktiengesellschaft ausgewiesen werden kann und dass die zuständigen Organe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft entsprechende Beschlüsse fassen. Abgesehen von rechtlichen Veröffentlichungspflichten, übernimmt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft keine Verpflichtung, die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.