HOCHTIEF AktiengesellschaftEssenHalbjahresbericht Januar bis Juni 2019IHRE INVESTITIONUNSER PROJEKT
Finanzielle Highlights
Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte/Vorjahreszahlen
angepasst aufgrund von IFRS 16/ Vorjahres-EBITDA nach neuer Definition angepasst HOCHTIEF-Konzern: Kennzahlenscroll
scroll
Titelbild: New Samuel de Champlain Bridge, Montreal, Kanada3,4 Kilometer lang ist die New Samuel de Champlain Bridge, die den Sankt-Lorenz-Strom
überspannt und nun für den Verkehr freigegeben ist. Die beeindruckende Brücke ist
eine wichtige Verkehrsverbindung für die Region, die die östlichen Stadtteile Montreals
mit dem Zentrum verbindet. HOCHTIEF hat das Projekt in einer öffentlich-privaten Partnerschaft
mit Partnern finanziert, geplant, gebaut und betreibt es nun innerhalb der Projektgesellschaft
"Signature on the Saint-Lawrence Group". Flatiron war Teil des Baukonsortiums, das
großen Wert auf Umwelt- und Ressourcenschutz legte. Liebe Aktionäre und Freunde von HOCHTIEF,HOCHTIEF hat sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 robust entwickelt. So
konnte das Unternehmen bei Gewinn, Umsatz und Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr
kräftig zulegen und gleichzeitig das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit steigern. Der operative Konzerngewinn, der nicht operative Effekte ausklammert, erhöhte sich
im Jahresvergleich um 58 Mio. Euro beziehungsweise 25 Prozent auf 296 Mio. Euro. Mit
279 Mio. Euro lag der nominale Konzerngewinn um 21 Prozent über dem Vorjahreswert. Beide Gewinnkennzahlen beinhalten einen Beitrag in
Höhe von 52 Mio. Euro aus unserer at Equity bilanzierten 20-Prozent-Beteiligung an
Abertis. Neben diesem positiven Effekt haben auch alle drei HOCHTIEF-Divisions zum
Anstieg des operativen Ergebnisses beigetragen. Der Umsatz im Zeitraum Januar bis Juni 2019 lag bei 12,0 Mrd. Euro und übertraf den
Vorjahreswert damit um mehr als 800 Mio. Euro beziehungsweise, bereinigt um Wechselkurseffekte,
um 4 Prozent. Nominal stiegen die Umsatzerlöse um 7 Prozent. Dazu trugen unsere Aktivitäten
im Bereich Construction Management und Services verstärkt bei, was sich positiv auf
das Risikoprofil des Konzerns auswirkte. Die operative PBT-Marge von HOCHTIEF blieb
mit 4,2 Prozent vom Umsatz stabil. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr mit 414 Mio.
Euro um 56 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Betrachtet man die letzten zwölf Monate,
um saisonale Effekte auszuklammern, hat HOCHTIEF ein beträchtliches Net Cash aus laufender
Geschäftstätigkeit in Höhe von über 1,6 Mrd. Euro generiert. Dies lässt sich sowohl
auf den weiteren Anstieg der cashgestützten Gewinne als auch auf den erneuten Mittelzufluss
aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens zurückführen. HOCHTIEF-Konzern - Highlights in H12019 Operativer Konzerngewinn +25% ggü. Vj. auf 296 Mio. Euro, nominaler Konzerngewinn +21 % auf 279 Mio. Euro
![]() Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit mit positiver Dynamik
![]() Nettofinanzvermögen des Konzerns bei 1,3 Mrd. Euro, alle Divisions über Vorjahr
![]() Starker Auftragseingang von 14,6 Mrd. Euro (+13 %), Auftragsbestand bei 49,4 Mrd. Euro (+8 %)
![]() Guidance bestätigt: operativer Konzerngewinn GJ 2019 i. H. v. 640-680 Mio. Euro (+22-30 % ggü. Vj.)
![]() *
Zahlen für 2018 angepasst aufgrund von IFRS 16 LTM = last twelve months/letzte zwölf Monate PBT = Ergebnis vor Steuern GJ = Geschäftsjahr Infolge gestiegener Auftragsvolumina im Bergbau und im auf Projektbasis kalkulierten
Tunnelbaugeschäft erhöhten sich die betrieblichen Investitionen (netto) um 71 Mio.
Euro auf 234 Mio. Euro. Während der vergangenen zwölf Monate erzielte HOCHTIEF einen
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von über 1,2 Mrd. Euro. Als Folge der soliden Cash-Generierung im Konzern beendete HOCHTIEF das erste Halbjahr
2019 mit einem Nettofinanzvermögen von 1,3 Mrd. Euro. Dabei konnten alle drei Divisions
ihre Nettovermögensposition gegenüber Juni 2018 steigern. Das Nettofinanzvermögen
des Konzerns versteht sich nach der Investition von 494 Mio. Euro netto in den 20-prozentigen
Anteil an Abertis im Jahr 2018. Beim Auftragseingang konnte im ersten Halbjahr 2019 ein hohes Niveau von 14,6 Mrd.
Euro verzeichnet werden. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,7 Mrd. Euro beziehungsweise
10 Prozent währungsbereinigt gegenüber dem Vorjahr. Die disziplinierte Angebotsstrategie,
die für den gesamten Konzern gilt, hat weiterhin hohe Priorität für unsere Teams. Zu den bedeutendsten Auftragseingängen des zweiten Quartals gehört das Großprojekt
Cross River Rail in Brisbane, an dem mehrere CIMIC-Gesellschaften beteiligt sind.
Flatiron realisiert ebenfalls ein Schienenprojekt: Redlands Passenger Rail in Kalifornien.
Turner wurde mit der Erneuerung des Gebäudes 2 Penn Plaza in New York beauftragt.
In Deutschland baut HOCHTIEF den Bürokomplex Heinrich Campus in Düsseldorf. Der Auftragsbestand zeigt anhaltendes Wachstum und belief sich Ende Juni 2019 auf
49,4 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahreswert stieg er um 3,8 Mrd. Euro beziehungsweise
9 Prozent währungsbereinigt (nominal: 8 Prozent). In unseren Märkten in Nordamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa haben
unsere Teams vor Ort für den weiteren Jahresverlauf 2019 und darüber hinaus relevante
Projekte im Wert von nahezu 600 Mrd. Euro identifiziert. Unsere starke Stellung in
entwickelten PPP-Märkten spiegelt sich in der vom Konzern identifizierten PPP-Projekt-Pipeline
in Höhe von 230 Mrd. Euro wider. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 wurde im Mai von der Jahreshauptversammlung
genehmigt und Anfang Juli ausgeschüttet. Mit 4,98 Euro je Aktie liegt die Dividende
um 47 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die Vergütung der Aktionäre ist auch weiterhin
ein wesentliches Element unserer Kapitalallokationsstrategie, ebenso wie die Fokussierung
auf attraktive Chancen für organisches und strategisches Wachstum. KonzernausblickVor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks streben wir für 2019 einen operativen
Konzerngewinn im Bereich von 640 bis 680 Mio. Euro an (2018: 523 Mio. Euro). Dies
stellt eine Steigerung von 22 bis 30 Prozent dar. Neben dem erwarteten erheblichen
Beitrag aus unserer Investition in Abertis dürften alle unsere Divisions zu dieser
weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen. Ihr Marcelino Fernández Verdes Vorsitzender des Vorstands ZwischenlageberichtErtrags-, Finanz- und VermögenslageÜberblickHOCHTIEF hat im ersten Halbjahr 2019 Umsatz, Gewinn, Nettovermögen der Divisions und
Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert. Die Nettovermögensposition
des Konzerns blieb weiterhin sehr robust und belief sich zum 30. Juni 2019 auf 1,3
Mrd. Euro. Die Ratingagentur S&P bestätigte im Juli 2019 das BBB-Investment-Grade-Rating von
HOCHTIEF mit einem stabilen Ausblick. Dieses Rating spiegelt die starke Finanzposition
des HOCHTIEF-Konzerns wider. Umsatz und ErtragslageHOCHTIEF wendet seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 den neuen Rechnungslegungsstandard
IFRS 16 "Leasingverhältnisse" an. Die Einführung des Standards erfolgte nach der vollständig
retrospektiven Methode. Dementsprechend wendet der Konzern die Regelungen des IFRS
16 auf das erste Halbjahr 2019 und die für 2018 ausgewiesenen Vergleichszeiträume
an. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Damit ist die volle Vergleichbarkeit
gewährleistet. Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr
um mehr als 800 Mio. Euro beziehungsweise 7 Prozent auf 12,0 Mrd. Euro. Umsatzerlösescroll
Die Division HOCHTIEF Americas setzte das Umsatzwachstum der ersten drei Monate im
zweiten Quartal 2019 fort. Für das gesamte erste Halbjahr 2019 ergab sich ein Umsatzvolumen
in Höhe von 7,0 Mrd. Euro und damit ein Anstieg um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.
Ausschlaggebend hierfür war die Fortsetzung der starken Umsatzentwicklung bei unseren
US-Tochtergesellschaften Turner und Flatiron. Das um Wechselkurseffekte bereinigte
Umsatzplus belief sich im Jahresvergleich auf 9 Prozent. Die Umsatzerlöse der CIMIC-Gruppe für das erste Halbjahr 2019 stiegen leicht auf 7,0
Mrd. australische Dollar (+0,3 Prozent) mit Wachstum im Mining- und im australischen
Baugeschäft. Auf Divisionebene blieben die Umsatzerlöse von HOCHTIEF Asia Pacific
mit 4,4 Mrd. Euro nahezu auf Vorjahreshöhe. Die Umsatzentwicklung der Division HOCHTIEF Europe war in der Berichtsperiode von
einem unverändert disziplinierten Ansatz bei der Auftragsannahme im Baubereich sowie
von verringerten Aktivitäten in der Immobilienprojektentwicklung geprägt. Im ersten
Halbjahr 2019 belief sich das Umsatzvolumen auf 574 Mio. Euro (Vorjahr 682 Mio. Euro). Im ersten Halbjahr 2019 erzielte der HOCHTIEF-Konzern auf den Märkten außerhalb Deutschlands
ein Umsatzvolumen in Höhe von 11,7 Mrd. Euro. Der internationale Anteil am Konzernumsatz
lag damit bei 97 Prozent. Das nominale Ergebnis vor Steuern (PBT) stieg im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent auf 490 Mio. Euro. Beim operativen PBT -das heißt
bei dem um nicht operative Effekte bereinigten nominalen Ergebnis vor Steuern - erreichte
HOCHTIEF einen Anstieg um 11 Prozent auf 506 Mio. Euro. Anmerkung: Operative Erträge sind bereinigt um nicht operative Effekte/Werte aus 2018
angepasst aufgrund von IFRS 16. Ergebnis vor Steuern (PBT)scroll
Anmerkung: Operative Erträge sind bereinigt um nicht operative Effekte/Werte aus 2018
angepasst aufgrund von IFRS 16. Die Division HOCHTIEF Americas erreichte im ersten Halbjahr 2019 eine gute Ergebnisentwicklung.
Das nominale PBT stieg - unterstützt durch eine positive operative Entwicklung und
einen positiven Wechselkurseffekt - gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
um 7 Prozent auf 153 Mio. Euro. Das Ergebnis der Division HOCHTIEF Asia Pacific wird weitgehend von der HOCHTIEF-Beteiligung
an CIMIC bestimmt (72,7 Prozent zum 30. Juni 2019, unverändert gegenüber dem Vorjahr).
Die PBT-Marge bei CIMIC blieb konstant und lieferte für das erste Halbjahr 2019 ein
dem Umsatztrend entsprechendes PBT von 504 Mio. australischen Dollar. Auf Divisionebene
blieb das nominale PBT mit 286 Mio. Euro somit auf Vorjahresniveau. Die Division HOCHTIEF Europe bleibt bei der Hereinnahme neuer Aufträge weiter selektiv
und fokussiert sich auf Verbesserungen bei der Projektabwicklung in den Kerngeschäftsfeldern
Bauen und Public Private Partnerships. Im ersten Halbjahr 2019 verbesserte sich das
nominale PBT im Vergleich zum Vorjahr (23 Mio. Euro) auf 25 Mio. Euro. Das Beteiligungsergebnis aus at Equity bewerteten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen
sowie übrigen Beteiligungen belief sich für den HOCHTIEFKonzern im ersten Halbjahr
2019 auf 106 Mio. Euro (Vorjahr 118 Mio. Euro). Darin ist ein Ergebnisbeitrag in Höhe
von 52 Mio. Euro (Vorjahr 12 Mio. Euro) aus der Beteiligung an Abertis enthalten,
die seit dem 1. Juni 2018 nach der Equity-Methode in den HOCHTIEF-Konzernabschluss
einbezogen wird. Das Finanzergebnis zeigt für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 Aufwendungen
in Höhe von 80 Mio. Euro (Vorjahr 71 Mio. Euro). Die Aufwendungen aus Ertragsteuern waren mit 134 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr
(138 Mio. Euro) leicht rückläufig. Die Steuerquote ging - im Wesentlichen durch die
im Zusammenhang mit unserer Beteiligung an Abertis höheren Ergebnisbeiträge aus den
at Equity bewerteten assoziierten Unternehmen - im Vergleich zum Vorjahr (31 Prozent)
um 4 Prozentpunkte auf 27 Prozent zurück. Der nominale Konzerngewinn legte im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vergleichswert
um 49 Mio. Euro beziehungsweise 21 Prozent auf 279 Mio. Euro zu (Vorjahr 230 Mio.
Euro). Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss beliefen sich auf 77 Mio. Euro und
entfielen - wie im Vorjahr (79 Mio. Euro) - primär auf die CIMIC-Gruppe. Auch beim
operativen Konzerngewinn legte HOCHTIEF weiter zu. Nach 238 Mio. Euro im ersten Halbjahr
2018 lag der Wert für den Berichtszeitraum 2019 um 25 Prozent höher bei 296 Mio. Euro. Konzerngewinnscroll
AuftragslageHOCHTIEF akquirierte im ersten Halbjahr 2019 neue Aufträge im Wert von 14,6 Mrd. Euro.
Damit stieg der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt um 10 Prozent
(13 Prozent nominal). Die Neuaufträge beliefen sich in diesem Zeitraum auf das 1,2-Fache
der Leistung; derweil wurde die disziplinierte Angebotsstrategie konzernweit fortgesetzt. In der Division HOCHTIEF Americas war der Auftragseingang mit 8,5 Mrd. Euro weiter
solide, wobei das zweite Quartal 2019 von einem kräftigen Anstieg gegenüber dem Vorjahr
geprägt war. Im Berichtszeitraum beliefen sich die Neuaufträge auf den 1,3-fachen
Wert der Leistung. In der Division HOCHTIEF Asia Pacific entsprach der Auftragseingang
mit 5,0 Mrd. Euro der in den ersten sechs Monaten erreichten Leistung. Mit 0,9 Mrd.
Euro beziehungsweise dem 1,3-fachen Wert der Leistung lagen die Auftragseingänge in
der Division HOCHTIEF Europe auf gutem Niveau. Ende Juni 2019 betrug der Auftragsbestand 49,4 Mrd. Euro und lag damit um 4 Mrd. Euro
beziehungsweise währungsbereinigt 9 Prozent (8 Prozent nominal) über dem Vorjahreswert.
HOCHTIEF konnte die rechnerische Auftragsreichweite auf 23 Monate ausbauen, verglichen
mit 22 Monaten im ersten Halbjahr 2018. Der Ausblick bis zum Jahresende ist aufgrund
der starken Tenderpipeline und eines soliden Auftragsbestands für alle Divisions weiterhin
positiv. HOCHTIEF-Konzern - aktuelle wesentliche Projekte![]() Bei den Auftragswerten handelt es sich um Gesamtprojektvolumina. Nachhaltige Gebäude, 365 Mio. Euro, Deutschland The Spiral, New York, USA Auftragseingang (in Mrd. Euro)![]() Auftragsbestand (in Mrd. Euro)![]() *
Auftragseingang ohne Wechselkurseffekte beim CIMIC-Auftragsbestand Cashflowscroll
1)
Last twelve months/letzte zwölf Monate FinanzlageDie Cashflow-Entwicklung zeigt im ersten Halbjahr 2019 ein positives Momentum. Das
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit wurde durch das Gewinnwachstum gestützt
und stieg gegenüber dem Vorjahr um 56 Mio. Euro auf 414 Mio. Euro. Im zweiten Quartal
2019 stieg das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit um 100 Mio. Euro und überkompensierte
damit die saisonalen Auswirkungen des ersten Quartals. Über den Zeitraum der letzten
zwölf Monate (Juli 2018 bis Juni 2019), der saisonale Effekte ausklammert, blieb das
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit mit 1,6 Mrd. Euro auf hohem Niveau. Die betrieblichen Investitionen (brutto) beliefen sich für den gesamten HOCHTIEF-Konzern
im ersten Halbjahr 2019 auf 247 Mio. Euro (Vorjahr 177 Mio. Euro). Der Anstieg resultierte
in erster Linie aus dem höheren Investitionsvolumen von CIMIC in Bergbaugerät zur
Realisierung von Umsatzwachstum im Miningbereich und in Tunnelbauausrüstung zur Fertigstellung
großvolumiger verkehrsbezogener Infrastrukturprojekte. Die Einnahmen aus betrieblichen
Anlagenabgängen bewegten sich mit 13 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (14 Mio.
Euro). Die betrieblichen Investitionen (netto) führten insgesamt zu einem Mittelabfluss
in Höhe von 234 Mio. Euro (Vorjahr 164 Mio. Euro). Der Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Zwölfmonatszeitraum
von Juli 2018 bis Juni 2019 auf 1,2 Mrd. Euro. VermögenslageDie Bilanzsumme des HOCHTIEF-Konzerns belief sich zum 30. Juni 2019 auf 16,2 Mrd.
Euro. Im Vergleich zum Stand am 31. Dezember 2018 (15,5 Mrd. Euro) wuchs die Bilanzsumme
in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 745 Mio. Euro. Die langfristigen Vermögenswerte blieben konstant bei 5,6 Mrd. Euro. Dabei stieg das
Sachanlagevermögen um 67 Mio. Euro auf 1,7 Mrd. Euro. Ausschlaggebend hierfür waren
die durch das Umsatzwachstum erforderlichen Investitionen in Tunnelbohrmaschinen und
laufende Investitionen in CIMICs Bergbaumaschinen. Die im Zusammenhang mit der Anwendung
von IFRS 16 im Sachanlagevermögen aktivierten Nutzungsrechte beliefen sich auf 638
Mio. Euro (31. Dezember 2018: 668 Mio. Euro). Das Finanzanlagevermögen belief sich
auf 1,8 Mrd. Euro und verminderte sich damit im ersten Halbjahr 2019 um 105 Mio. Euro.
Dies ist hauptsächlich auf die vereinnahmte Abertis-Dividende zurückzuführen, die
den Equity-Buchwert der Abertis-Beteiligung reduziert. Bei den kurzfristigen Vermögenswerten ergab sich ein Anstieg um 717 Mio. Euro auf
10,6 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 9,9 Mrd. Euro). Infolge des starken operativen
Wachstums und saisonal bedingt erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige Forderungen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 um 912
Mio. Euro auf 6,3 Mrd. Euro. Für die gesamte HOCHTIEF-Gruppe belief sich das Factoring-Volumen
auf 1,7 Mrd. Euro und war damit konsistent zum 31. Dezember 2018. Der Bestand an flüssigen
Mitteln lag zum Stichtag 30. Juni 2019 bei 3,5 Mrd. Euro. Im Vorjahresvergleich zum
Stand am 30. Juni 2018 ergab sich ein Zuwachs um 252 Mio. Euro. Entwicklung Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) im HOCHTIEF-Konzern1)scroll
1)
Definition siehe Konzernbericht 2018, Seite 230. Das Eigenkapital des HOCHTIEF-Konzerns belief sich zum Stichtag 30. Juni 2019 auf
2,3 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 2,4 Mrd. Euro). In der Veränderung des ersten Halbjahres
wirkten sich das Ergebnis nach Steuern (356 Mio Euro), Wechselkurseffekte (39 Mio.
Euro), Dividendenzahlungen (-405 Mio. Euro) sowie sonstige Effekte (-85 Mio. Euro)
aus. Die langfristigen Schulden lagen zum Stichtag 30. Juni 2019 bei 3,4 Mrd. Euro und
blieben damit nahezu unverändert zum Stand vom 31. Dezember 2018. Die Finanzverbindlichkeiten
verminderten sich um 225 Mio. Euro auf 1,8 Mrd. Euro. Der Umgliederung einer im März
2020 fälligen HOCHTIEF-Anleihe mit einem Nennwert von 750 Mio. Euro vom Langfrist-
in den Kurzfristbereich standen dabei im Wesentlichen Zugänge aus der Begebung von
Schuldscheindarlehen und Anleihen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft im Umfang von 419
Mio. Euro gegenüber. Diese Mittelaufnahmen dienten zur Teilrefinanzierung einer im
Mai 2019 fälligen HOCHTIEF-Anleihe (Nominalvolumen: 500 Mio. Euro). Im Zusammenhang
mit der Anwendung de: IFRS 16 wurden zum 30. Juni 2019 langfristige Leasingverbindlichkeiten
im Umfang von 512 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 536 Mio. Euro) ausgewiesen. Bei den
Rückstellungen für Pensionen war die Anpassung des Diskontierungssatzes auf das gesunkene
Marktzinsniveau ausschlaggebend für den Anstieg um 78 Mio. Euro auf 468 Mio. Euro. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich im ersten Halbjahr 2019 um 885 Mio. Euro
auf 10,5 Mrd. Euro. In den kurzfristigen Finanzschulden wirkte sich die vorgenannte
Umgliederung aus dem Langfristbereich der im März 2020 fälligen HOCHTIEF-Anleihe (Nennwert:
750 Mio. Euro) erhöhend aus. Dem stand die Rückzahlung der bereits genannten im Mai
2019 fälligen HOCHTIEF-Anleihe (Nennwert: 500 Mio. Euro) mindernd gegenüber. Per Saldo
stiegen die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 266 Mio. Euro auf 866 Mio. Euro.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
stiegen saisonal um 739 Mio. Euro auf 8,6 Mrd. Euro. Hier wirkten sich das operative
Wachstum und die Verbindlichkeit aus der am 5. Juli 2019 fälligen Dividendenzahlung
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft in Höhe von 352 Mio. Euro aus. Die aufgrund der Anwendung
von IFRS 16 ausgewiesenen kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten lagen mit 247 Mio.
Euro auf gleichem Niveau wie am Geschäftsjahresende 2018. Die Nettovermögensposition stieg im zweiten Quartal 2019 um 134 Mio. Euro auf ein
robustes Niveau von 1,3 Mrd. Euro zum 30. Juni 2019. Alle Divisions verbesserten die
Net-Cash-Position gegenüber dem Vorjahr und unterstreichen damit die starke Cashflow-Performance
in den letzten zwölf Monaten. Die Netto-Investition in Abertis im Umfang von 494 Mio.
Euro war ausschlaggebend für den Anstieg der Nettofinanzschulden bei Corporate um
insgesamt 410 Mio. Euro. Damit verfügt der Konzern über eine weiterhin starke Finanzposition. Chancen- und RisikoberichtDie Unternehmenssituation hat sich bezüglich der Chancen und Risiken nicht wesentlich gegenüber der Darstellung im Konzernbericht 2018 verändert. Die im Konzernbericht zum 31. Dezember 2018 veröffentlichten Ausführungen zu den Chancen und Risiken2) gelten somit unverändert weiter. Bericht zur Prognose und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen EntwicklungVor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks streben wir für 2019 einen operativen
Konzerngewinn im Bereich von 640 bis 680 Mio. Euro an (2018: 523 Mio. Euro). Neben
dem erwarteten erheblichen Beitrag aus unserer Investition in Abertis dürften alle
unsere Divisions zu dieser weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen. Aus den DivisionsHOCHTIEF AmericasDivision HOCHTIEF Americas: Kennzahlen
scroll
Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte/ Vorjahreszahlen
angepasst aufgrund von IFRS 16 Die Division HOCHTIEF Americas hat sich in den ersten sechs Monaten 2019 weiterhin
sehr positiv entwickelt. Das operative Ergebnis vor Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent
auf 155 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund größerer Beiträge von Turner und von Flatiron
legte der operative Konzerngewinn um 12 Prozent auf 100 Mio. Euro zu. Die Margen blieben
im Vorjahresvergleich weitgehend stabil, während bei den Umsatzerlösen ein starker
Zuwachs um 16 Prozent auf über 7,0 Mrd. Euro verzeichnet wurde (währungsbereinigt
+9 Prozent). HOCHTIEF Americas war von einer starken Cashflow-Performance geprägt. Im ersten Halbjahr
2019 belief sich das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit auf 143 Mio. Euro und
lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 106 Mio. Euro. Legt man die letzten
zwölf Monate zugrunde, so erzielte die Division ein Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit
von mehr als 390 Mio. Euro. Das Nettofinanzvermögen der Division lag Ende Juni 2019 bei 1,2 Mrd. Euro, das entspricht
einem Anstieg um 72 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragsbestand stieg gegenüber Juni 2018 um 3,1 Mrd. Euro beziehungsweise 16
Prozent und erreichte mit 22,9 Mrd. Euro ein neues Allzeithoch. Zu diesem Rekord haben
die im ersten Halbjahr 2019 gewonnenen Neuaufträge in Höhe von 8,5 Mrd. Euro beigetragen. Die Gesellschaften der Division HOCHTIEF Americas vermeldeten im zweiten Quartal eine
Reihe neuer Aufträge. In Kalifornien wird Flatiron ein Teilstück des Projekts Redlands
Passenger Rail realisieren. Die Bauarbeiten sollen Ende 2021 abgeschlossen sein, der
Auftragswert für Flatiron liegt bei zirka 137 Mio. Euro. In Kalifornien verantwortet
die Gesellschaft das Straßenprojekt Route 5 Oso Parkway mit einem Volumen von zirka
115 Mio. Euro. Auch im Flughafensegment hat sich Flatiron verschiedene Aufträge gesichert
-hier sieht die Gesellschaft große Wachstumschancen. Turner wurde von der Gesundheitsagentur CDC mit Planung und Bau eines Parkhaus- und
Infrastrukturprojekts in Atlanta, Georgia, beauftragt. Das Projekt hat einen Wert
von zirka 98 Mio. Euro. Weitere Turner-Projekte sind die Erneuerung des Gebäudes 2
Penn Plaza in New York, Renovierung, Reparatur und Neubau verschiedener Einrichtungen
für den Schulbezirk Grosse Pointe Public School System in Michigan sowie der Bau eines
neuen Studien- und Forschungsgebäudes für die Fakultät für veterinär- und biomedizinische
Wissenschaften der Pennsylvania State University. Ausblick HOCHTIEF AmericasWir rechnen für 2019 mit weiterem Wachstum bei HOCHTIEF Americas und einem operativen
Vorsteuerergebnis im Bereich von 305 bis 320 Mio. Euro (2018: 303 Mio. Euro). HOCHTIEF Asia PacificDivision HOCHTIEF Asia Pacific: Kennzahlen
scroll
Anmerkung: Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von IFRS 16 Die Division HOCHTIEF Asia Pacific ist im Wesentlichen bestimmt durch die HOCHTIEF-Beteiligung
an CIMIC (72,7 Prozent zum 30. Juni 2019, unverändert gegenüber dem Vorjahr). Damit
verbunden sind Finanzierungs- und Holdingkosten sowie Kursveränderungen des australischen
Dollars gegenüber dem Euro. Mit 286 Mio. Euro war das nominale Ergebnis vor Steuern der Division im ersten Halbjahr
2019 gegenüber dem Vorjahr stabil. Der Umsatz lag bei 4,4 Mrd. Euro und damit auf
dem Niveau des Vorjahres. Währungsbereinigt lag der Umsatz geringfügig höher (+0,3
Prozent) und das Ergebnis vor Steuern stieg um 0,9 Prozent. Die PBT-Marge war mit
6,6 Prozent unverändert solide und bewegte sich auf ähnlichem Niveau wie im Jahr zuvor
(6,5 Prozent). In den letzten zwölf Monaten wurde ein Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit von
zirka 920 Mio. Euro erzielt. Mit 802 Mio. Euro lag das Nettofinanzvermögen der Division
zum Ende des Berichtszeitraums um 23 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Der robuste Auftragsbestand der Division in Höhe von 22,7 Mrd. Euro weist gegenüber
dem Vorjahr einen Anstieg um 3 Prozent auf. Im Berichtszeitraum wurden Neuaufträge
im Wert von 5,0 Mrd. Euro generiert, das sind 17 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Kennzahlen CIMICCIMIC hat für das erste Halbjahr 2019 solide Zahlen vorgelegt. Bei konstanten Margen
innerhalb der CIMIC-Gruppe beliefen sich die Umsatzerlöse unverändert auf 7,0 Mrd.
australische Dollar, wobei sowohl im Miningbereich als auch im australischen Baugeschäft
Zuwächse verzeichnet wurden. Der Konzerngewinn (NPAT) von CIMIC erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 um 1 Prozent
gegenüber dem Vorjahreswert auf 367 Mio. australische Dollar. Bei einem Cashflow aus
laufender Geschäftstätigkeit von 1,8 Mrd. australischen Dollar in den letzten zwölf
Monaten ist die Cash-Generierung bei CIMIC weiterhin robust. Erhöhte Investitionen für im Rahmen einzelner Projekte kalkulierter Tunnelbohrmaschinen
sowie höhere Ausgaben für Bergbaugerät hatten in den ersten sechs Monaten eine Steigerung
der Nettoinvestitionen des Konzerns um zirka 90 Mio. australische Dollar auf 327 Mio.
australische Dollar zur Folge. Die Bilanz von CIMIC verzeichnete eine weitere Stärkung. Zum Ende des ersten Halbjahres
2019 wies CIMIC ein Nettofinanzvermögen von 1,4 Mrd. australischen Dollar aus und
konnte den Vorjahreswert von 1,3 Mrd. australischen Dollar damit übertreffen. Bei den operativen Gesellschaften erhöhte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr
um ordentliche 8 Prozent auf 34,3 Mrd. australische Dollar. Insgesamt lag der Auftragsbestand
bei 36,8 Mrd. australischen Dollar. Der Auftragseingang summierte sich im ersten Halbjahr
2019 bei unverändert disziplinierter Angebotsstrategie auf 8,3 Mrd. australische Dollar. Der bedeutendste Neuauftrag in der Division HOCHTIEF Asia Pacific ist das Vorhaben
"Cross River Rail", ein Schienenprojekt in Brisbane, das den öffentlichen Nahverkehr
der Metropole künftig entlasten soll. Innerhalb eines PPP-Vertrags, der jetzt abgeschlossen
wurde, werden die Gesellschaften Pacific Partnerships, CPB Contractors und UGL als
Teil des Konsortiums "Pulse" Tunnel und Bahnhöfe bauen sowie das Infrastrukturprojekt
24 Jahre lang betreiben. Der Auftragswert liegt bei zirka 1,7 Mrd. Euro (2,7 Mrd.
australische Dollar). Zusätzlich wurden CPB Contractors und UGL zusammen mit Partnern
als bevorzugte Bieter für die technische Ausrüstung der Bahnlinie ausgewählt. Die CIMIC-Gesellschaft UGL hat vermeldet, dass ein Wartungs- und Dienstleistungsauftrag
für den Kunden Sydney Trains um weitere fünf Jahre verlängert wurde. Dabei wartet
UGL einen Teil der Metrobahnen, erbringt Beschaffungs-und weitere Dienstleistungen.
Dieser Auftrag ersetzt eine Erweiterung um zwei Jahre, die im Januar 2019 berichtet
wurde. Der neue Vertrag hat einen Wert von zirka 392 Mio. Euro (630 Mio. australische
Dollar). Zudem baut CPB Contractors bis Anfang 2021 die New Avon River Bridge, eine Eisenbahnbrücke
im Bundesstaat Victoria. Ebenfalls bis 2021 soll das Kingaroy Hospital fertiggestellt
werden, das die CIMIC-Gesellschaft Broad Construction nordwestlich von Brisbane baut. Als bevorzugter Bieter für Arbeiten am Flughafen von Auckland, Neuseeland, wurde CPB
Contractors ausgewählt. Dort sollen bis Ende 2021 eine neue Rollbahn und neue Vorfeldpositionen
gebaut werden. Das Projekt hat einen Auftragswert von zirka 117 Mio. Euro (200 Mio.
neuseeländische Dollar). Ausblick HOCHTIEF Asia PacificVorbehaltlich sich verändernder Rahmenbedingungen erwartet CIMIC weiterhin einen Konzerngewinn
(NPAT) für 2019 im Bereich von 790 bis 840 Mio. australischen Dollar (2018: 779 Mio.
australische Dollar). HOCHTIEF EuropeDivision HOCHTIEF Europe: Kennzahlen
scroll
Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte/ Vorjahreszahlen
angepasst aufgrund von IFRS 16 Die positive Dynamik in der Division HOCHTIEF Europe hat sich im ersten Halbjahr 2019
fortgesetzt. Begünstigt durch die solide Margenentwicklung im Baugeschäft, stieg das operative
Ergebnis vor Steuern im Vorjahresvergleich um 3 Mio. Euro auf 32 Mio. Euro. Die operative PBT-Marge der Division
zeigt weiterhin eine positive Entwicklung. Die Umsatzentwicklung der Division HOCHTIEF Europe war in der Berichtsperiode von
einem unverändert disziplinierten Ansatz bei der Auftragsannahme im Baubereich sowie
von verringerten Aktivitäten in der Immobilienprojektentwicklung geprägt. Beim Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit verzeichnete HOCHTIEF Europe im Sechsmonatszeitraum
aufgrund des soliden Beitrags aus dem Bau- und PPP-Geschäft einen kräftigen Anstieg
um 100 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr; der Wert für die letzten zwölf Monate beläuft
sich auf 220 Mio. Euro. Ende Juni 2019 wies die Bilanz der Division HOCHTIEF Europe eine starke Nettovermögensposition
von 257 Mio. Euro aus, was einem Zuwachs von 268 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Auftragseingang belief sich im ersten Halbjahr 2019 auf rund 929 Mio. Euro und
damit auf das 1,3-Fache der Leistung in diesem Zeitraum. Mit 3,8 Mrd. Euro lag der Auftragsbestand Ende Juni 2019 um 0,2 Mrd. Euro über dem
Wert von Dezember 2018. Zu den Auftragseingängen der Division HOCHTIEF Europe gehört der Heinrich Campus in
Düsseldorf mit einem Projektvolumen von 107 Mio. Euro. Der Bürokomplex soll 2021 übergeben
werden, eine Nachhaltigkeitszertifizierung nach DGNB-Gold-Standard wird angestrebt. Zudem verantwortet HOCHTIEF den Bau des Wohn- und Bürokomplexes "3 Höfe" in Berlin
mit einem Auftragsvolumen von 74 Mio. Euro: Bis Ende 2021 entstehen dort 223 Wohnungen,
38 Büro- und zwei Gewerbeeinheiten. In Polen verantwortet HOCHTIEF ein neues Gebäude für Wissenschaft und Lehre der Universität
Warschau, das innerhalb von 30 Monaten fertiggestellt werden soll. Zu den weiteren Projekten zählen ein zirka 90 Meter hohes Bürogebäude in Berlin sowie
ein Auftrag für die U-Bahn in Prag. Ausblick HOCHTIEF EuropeFür 2019 erwarten wir für die Division eine weitere Steigerung des operativen Vorsteuerergebnisses
auf 65 bis 70 Mio. Euro (2018: 62 Mio. Euro). Zwischenabschluss (verkürzt)Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnungscroll
Anmerkung: Die Anpassung der Vergleichszahlen im verkürzten Zwischenabschluss erfolgt
aufgrund von IFRS 16. Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
Konzernbilanzscroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalsscroll
scroll
1)
Angepasst aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 16. Erläuternde KonzernanhangangabenBilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2019, der am 22. Juli 2019 zur Veröffentlichung
freigegeben wurde, wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.
Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden von unseren Wirtschaftsprüfern
einer prüferischen Durchsicht unterzogen. In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber
dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden. Der vorliegende Zwischenbericht basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2018. HOCHTIEF wendet zum 1. Januar 2019 den neuen Standard IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
an, der IAS 17 "Leasingverhältnisse", IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung
ein Leasingverhältnis enthält", SIC-15 "Mietleasingverhältnisse - Anreizvereinbarungen"
und SIC-27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen
Form von Leasingverhältnissen" ersetzt. HOCHTIEF wählte die vollständige retrospektive Methode als Übergangsmethode. Zum Zeitpunkt
der erstmaligen Anwendung nutzt HOCHTIEF den praktischen Behelf, nicht erneut zu beurteilen,
ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis darstellt oder beinhaltet. Somit wird die
Definition eines Leasingverhältnisses nur auf Verträge angewendet, die zum oder nach
diesem Zeitpunkt geschlossen (oder geändert) wurden. Darüber hinaus nimmt HOCHTIEF
- mit Ausnahme von Immobilien-Leasingverhältnissen - das Wahlrecht in Anspruch, Leasing-
und Nicht-Leasingkomponenten zusammenzufassen und einheitlich in der Bilanz als Leasingverhältnisse
zu erfassen. In IFRS 16 werden die Grundsätze für den Ansatz, die Bewertung, die Darstellung und
die Angabe von Leasingverhältnissen dargelegt. Zudem verlangt der Standard, dass Leasingnehmer
alle Leasingverhältnisse nach einem einheitlichen Modell bilanzieren, ähnlich der
Bilanzierung von Finanzierungsleasingverhältnissen nach IAS 17. Die Bilanzierung beim
Leasinggeber nach IFRS 16 unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der Bilanzierung
nach IAS 17 und hat keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern. Der Leasingnehmer erfasst zu Beginn des Leasingverhältnisses eine Verbindlichkeit
zur Leistung der Leasingzahlungen ("Leasingverbindlichkeit") sowie einen Vermögenswert,
der dem Recht auf Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswerts während der Laufzeit
des Leasingverhältnisses entspricht ("Nutzungsrecht"). HOCHTIEF weist die Zinsaufwendungen
für die Leasingverbindlichkeit getrennt vom Abschreibungsbetrag für das Nutzungsrecht
aus. Der Leasingnehmer ist auch verpflichtet, die Leasingverbindlichkeit bei Eintritt bestimmter
Ereignisse (zum Beispiel Änderung der Laufzeit des Leasingverhältnisses oder der Leasingzahlungen)
neu zu bewerten. Das Nutzungsrecht ist um den aus der Neubewertung der Leasingverbindlichkeit
resultierenden Betrag zu berichtigen. Die Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse bestehen weiterhin für kurzfristige
Leasingverhältnisse (bis zu 12 Monate) sowie für Vermögenswerte von geringem Wert. Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16Der Konzern hat IFRS 16 vollständig rückwirkend angewendet. Daher wurden die Vergleichszahlen
so angepasst, als wäre schon immer nach dem neuen Standard bilanziert worden. Die
Anhangangaben wurden ebenfalls angepasst, sofern für Vergleichswerte nach den neuen
Angabepflichten erforderlich. Die Anpassungen in der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn-und
-Verlustrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung aufgrund der Anwendung des neuen
Standards sind im Folgenden dargestellt. Auswirkungen auf die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018scroll
1)
Durch IFRS 16 werden in der Bilanz Beträge für Nutzungsrechte innerhalb des Sachanlagevermögens
sowie Leasingverbindlichkeiten ausgewiesen, die dem Portfolio der geleasten Vermögenswerte
des Konzerns entsprechen, das sich auf Sachanlagen, Betriebsgeräte und vom Konzern
genutzte Fahrzeuge verteilt. Auswirkungen auf die Konzernbilanz zum 1. Januar 2018scroll
4)
Durch IFRS 16 werden in der Bilanz Beträge für Nutzungsrechte innerhalb des Sachanlagevermögens
sowie Leasingverbindlichkeiten ausgewiesen, die dem Portfolio der geleasten Vermögenswerte
des Konzerns entsprechen, das sich auf Sachanlagen, Betriebsgeräte und vom Konzern
genutzte Fahrzeuge verteilt. Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung zum 30. Juni 2018scroll
1)
Durch IFRS 16 haben sich der Betrag und die Darstellung der leasingbezogenen Aufwendungen
geändert. Nach IAS 17 wurden Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse als betriebliche
Aufwendungen ausgewiesen, während IFRS 16 die Leasingaufwendungen in Abschreibungen
für die erfassten Nutzungsrechte und Finanzaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten
unterteilt. Dies führte zu einem Rückgang der Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse
und zu einem Anstieg der Abschreibungen und der Finanzaufwendungen. Infolgedessen
wurde auch das EBITDA des Konzerns beeinflusst. Auswirkungen auf die Konzern-Kapitalflussrechnung zum 30. Juni 2018scroll
Ansatz von LeasingverhältnissenDer Konzern als LeasingnehmerDer Konzern beurteilt bei Vertragsbeginn, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis darstellt
oder beinhaltet. Dies ist der Fall, wenn der Vertrag dazu berechtigt, die Nutzung
eines identifizierten Vermögenswerts gegen Zahlung eines Entgelts für einen bestimmten
Zeitraum zu kontrollieren. In diesen Fällen erfasst der Konzern ein Nutzungsrecht
und eine entsprechende Leasingverbindlichkeit für alle Leasingvereinbarungen. Hiervon
ausgenommen sind kurzfristige, kündbare Leasingverhältnisse, bei denen im Falle einer
Kündigung durch den Leasingnehmer die mit der Kündigung verbundenen Verluste zulasten
des Leasinggebers gehen, sowie geleaste Vermögenswerte von geringem Wert. Bei diesen
Leasingverhältnissen erfasst der Konzern die Leasingzahlungen als betrieblichen Aufwand
linear über die Dauer des Leasingverhältnisses, es sei denn, eine andere systematische
Basis ist repräsentativer für den Zeitverlauf, in dem der wirtschaftliche Nutzen der
geleasten Vermögenswerte verbraucht wird. Der Konzern verfügt über ein erhebliches Leasingportfolio, das sich überwiegend auf
Sachanlagen, Betriebsgeräte und die Leasingfahrzeuge verteilt. Angesichts der operativen
Tätigkeit des Konzerns in den Bereichen Bau, Construction Management und Dienstleistungen
stellen Leasinggegenstände einen wichtigen Bestandteil des Geschäftsbetriebs dar. Bewertung und Darstellung von Leasingverbindlichkeiten Die Leasingverbindlichkeit wird bei erstmaligem Ansatz zum Barwert der zum Bereitstellungsdatum
noch nicht geleisteten Leasingzahlungen bewertet, abgezinst zu dem dem Leasingverhältnis
zugrunde liegenden Zinssatz. Lässt sich dieser Zinssatz nicht ohne Weiteres bestimmen,
zieht der Konzern seinen Grenzfremdkapitalzinssatz heran. Folgende Positionen werden ebenfalls in der Bewertung der Leasingverbindlichkeit berücksichtigt:
Die Leasingverbindlichkeit wird in der Bilanz separat ausgewiesen. Bei Verbindlichkeiten,
die innerhalb von 12 Monaten zurückgezahlt werden, erfolgt der Ausweis als kurzfristig
und bei Verbindlichkeiten, die über einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten zurückgezahlt
werden, erfolgt der Ausweis als langfristig. In Folgeperioden wird die Leasingverbindlichkeit bewertet, indem der Saldo um die
geleisteten Leasingrückzahlungen reduziert und der Buchwert um die Zinsen auf die
Leasingverbindlichkeit erhöht wird. In den folgenden Fällen muss der Konzern die Leasingverbindlichkeit neu bewerten und
eine Anpassung am Nutzungsrecht vornehmen:
Bewertung und Darstellung von NutzungsrechtenDie vom Konzern ausgewiesenen Nutzungsrechte umfassen die erstmalige Bewertung der
entsprechenden Leasingverbindlichkeit, alle bei oder vor Vertragsbeginn geleisteten
Leasingzahlungen abzüglich aller etwaigen erhaltenen Leasinganreize sowie etwaiger
direkter Kosten. Kosten, die dem Konzern für das Stilllegen des Vermögenswerts, die
Wiederherstellung des Standorts oder die Wiederherstellung des Vermögenswerts entstehen,
sind in den Kosten des Nutzungsrechts enthalten. Das Nutzungsrecht wird in Folgeperioden nach dem Anschaffungskostenmodell bewertet,
wobei kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen auf das Nutzungsrecht erfolgen.
Ist in den Kosten des Nutzungsrechts berücksichtigt, dass der Konzern eine Kaufoption
ausüben wird, so wird das Nutzungsrecht vom Bereitstellungsdatum bis zum Ende der
Nutzungsdauer des zugrunde liegenden Vermögenswerts abgeschrieben. Andernfalls nimmt
der Konzern Abschreibungen auf den Vermögenswert bis zum Ende seiner Nutzungsdauer
oder der kürzeren Laufzeit des Leasingverhältnisses vor. Die Abschreibung beginnt
mit dem Bereitstellungsdatum und der Buchwert des Vermögenswerts wird angepasst, um
dem kumulierten Saldo der Abschreibungen Rechnung zu tragen. Eine etwaige Neubewertung der Leasingverbindlichkeit wird auch auf den Wert des Nutzungsrechts
angewandt. Die Nutzungsrechte werden in der Bilanz innerhalb der Sachanlagen ausgewiesen.
Ansatz als Leasinggeber Hinsichtlich einiger Untervermietungen von Immobilien sowie der Vermietung von Anlagen
und Geräten an seine Partner, Lieferanten und Auftragnehmer schließt der Konzern Leasingverträge
als Leasinggeber ab. Diese Leasingverhältnisse werden entweder als Finanzierungsleasing
oder als Operating-Leasingverhältnisse ausgewiesen. Werden durch die Bedingungen des
Leasingverhältnisses im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und
Chancen auf den Leasingnehmer übertragen, wird der Vertrag als Finanzierungsleasing
klassifiziert. Ist dies nicht der Fall, erfolgt der Ausweis als Operating-Leasingverhältnis.
Erträge aus Operating-Leasingverhältnissen werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses
erfasst. Anfängliche direkte Kosten, die bei den Verhandlungen und beim Abschluss
von Operating-Leasingverhältnissen entstehen, werden im Buchwert des geleasten Vermögenswerts
berücksichtigt. Vom Leasingnehmer zu zahlende Beträge werden im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen
als Forderungen ausgewiesen. Rechnungslegungsbezogene Schätzungen, Ermessensentscheidungen und AnnahmenBei der Aufstellung des Konzern-Zwischenabschlusses entsprechen die bei der Anwendung
der IFRS getroffenen Ermessensentscheidungen, die wesentliche Auswirkungen auf den
Abschluss haben könnten, sowie Schätzungen mit einem Anpassungsrisiko im Berichtszeitraum
2019 denen im Geschäftsbericht von HOCHTIEF zum 31. Dezember 2018, mit den folgenden
Aktualisierungen: Leasing
PensionenHOCHTIEF hat aufgrund gesunkener Kapitalmarktzinsen zum 30. Juni 2019 die Abzinsungssätze
zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wie folgt verändert: scroll
WährungsumrechnungFür die Währungsumrechnung der wesentlichen ausländischen Konzerngesellschaften wurden
folgende Wechselkurse zugrunde gelegt: scroll
Änderungen des KonsolidierungskreisesIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 wurden zehn ausländische Gesellschaften
erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Eine inländische Gesellschaft und 15
ausländische Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Die Anzahl der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 im In- und Ausland per Saldo jeweils um eine Gesellschaft
vermindert. Zudem wurden im Ausland drei gemeinschaftliche Tätigkeiten mehr in den
Konzernabschluss einbezogen. Zum 30. Juni 2019 wurden neben der HOCHTIEF Aktiengesellschaft insgesamt 44 inländische
und 374 ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung, 16 inländische
und 128 ausländische Unternehmen nach der Equity-Methode sowie 74 ausländische gemeinschaftliche
Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen. Als eigenständiger börsennotierter Konzern veröffentlicht die HOCHTIEF Aktiengesellschaft,
Essen, Deutschland, Amtsgericht Essen, Handelsregisternummer HRB 279, ihren Konzernabschluss,
der gleichzeitig in den Konzernabschluss der ACS Actividades de Construcción y Servicios,
S.A., Madrid, Spanien, einbezogen wird. Ergänzende Angaben zu flüssigen Mitteln und kurzfristigen Finanzanlagen und Beteiligungenscroll
scroll
Zum 30. Juni 2019 sind Guthaben bei Kreditinstituten im Zusammenhang mit dem Verkauf
von Forderungen und während der Berichtsperiode erhaltenen Meilensteinzahlungen aus
Verträgen in Höhe von 363.919 Tsd. Euro (31. Dezember 2018: 357.828 Tsd. Euro) als
verfügungsbeschränkt klassifiziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungenscroll
Bereits in Rechnung gestellte Teilleistungen werden unter den Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen ausgewiesen. Noch nicht abgerechnete Leistungen werden als Vertragsvermögenswerte
erfasst, sofern die Anzahlungen die kumulierte Leistung (Auftragskosten und Auftragsergebnis)
nicht übersteigen. Verbleibt nach Abzug der Anzahlungen ein negativer Saldo, wird
dieser unter den Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen. Diese saldierte Darstellung
erfolgt nunmehr projektbezogen für beide Berichtsperioden - zum 30. Juni 2019 und
zum 31. Dezember 2018. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeitenscroll
Berichterstattung zu FinanzinstrumentenFür jede Klasse von Finanzinstrumenten werden die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten angegeben. In Abhängigkeit von der Marktnähe
ist für den beizulegenden Zeitwert - basierend auf den Eingangsparametern, die in
die angewandten Bewertungsverfahren einfließen - eine dreistufige Fair Value-Hierarchie
zu berücksichtigen: scroll
scroll
scroll
In den einzelnen Klassen von Finanzinstrumenten entsprechen sich grundsätzlich der
jeweils beizulegende Zeitwert und der zugrunde liegende Buchwert, soweit die Ermittlung
eines beizulegenden Zeitwerts verlässlich gegeben ist. Abweichungen ergeben sich lediglich
bei den Finanzverbindlichkeiten. Ihr Buchwert beträgt insgesamt 2.710.226 Tsd. Euro
(31.12.2018: 2.669.461 Tsd. Euro), bei einem beizulegenden Zeitwert von 2.772.363
Tsd. Euro (31.12.2018: 2.706.992 Tsd. Euro). Im ersten Halbjahr 2019 erfolgte - wie im Vergleichszeitraum - zwischen den zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 sowie der Stufe 3 keine
Umgliederung. In der Stufe 3 wird der Fair Value von Anteilen an nicht börsennotierten Gesellschaften
in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren - basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen
- bestimmt. Dabei sind interne Verzinsung, Wachstumsrate und Diskontierungsfaktor
die nicht beobachtbaren Eingangsparameter. Die Optionsbewertung erfolgt mittels einer
Monte-Carlo-Simulation. Als entsprechende Eingangsparameter werden erwarteter Ausübungszeitraum,
Multiplikator und Diskontierungsfaktor berücksichtigt. Veränderungen der Eingangsparameter,
die sich aus möglichen nachvollziehbaren alternativen Annahmen ergeben, würden sich
auf die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Beträge, das Gesamtvermögen oder
die Gesamtschulden sowie das Eigenkapital insgesamt nicht wesentlich auswirken. Die
Überleitung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten der Stufe 3 von den
Eröffnungs- zu den Schlusssalden stellt sich für die übrigen Finanzanlagen sowie für
sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte in folgender Weise dar: Überleitung der Stufe 3 im ersten Halbjahr 2019(In Tsd. EUR)scroll
Überleitung der Stufe 3 im Geschäftsjahr 2018(In Tsd. EUR)scroll
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne sind im übrigen Beteiligungsergebnis
berücksichtigt; die sonstigen Veränderungen wurden demgegenüber erfolgsneutral abgebildet. Eigene AktienZum 30. Juni 2019 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Bestand an eigenen
Aktien von insgesamt 22 346 Stück. Diese Aktien wurden seit dem 7. Oktober 2014 für
die im Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2014 beziehungsweise 6. Mai 2015 genannten
Zwecke und zur Verwendung für alle sonstigen aktienrechtlich zulässigen Zwecke erworben. Der auf diese eigenen Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 57.205,76
Euro (0,032 Prozent des Grundkapitals). 12 478 eigene Aktien wurden im Mai 2019 an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft
zu einem Preis von 118,20 Euro je Aktie mit der Verpflichtung übertragen, sie für
einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren seit der Übertragung zu halten. Damit wurden
bestehende Ansprüche der Übertragungsempfänger auf variable Vergütung getilgt. Der
auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 31.943,68 Euro (0,018
Prozent des Grundkapitals). DividendeDie Hauptversammlung der HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 7. Mai 2019 die Ausschüttung
einer Dividende von 4,98 Euro je für das Geschäftsjahr 2018 dividendenberechtigter
Stückaktie beschlossen. Daraus resultierte eine Dividendenzahlung in Höhe von 351.647.177,34
Euro, die am 5. Juli 2019 geleistet wurde. Emission von Schuldscheindarlehen und von UnternehmensanleihenIm Mai 2019 wurde eine fällige Unternehmensanleihe von HOCHTIEF im Volumen von 500
Mio. Euro vollständig zurückgezahlt und durch die Begebung von neuen HOCHTIEF-Schuldscheindarlehen
und Inhaberschuldverschreibungen zu verbesserten Konditionen anteilig refinanziert.
Im Mai 2019 begab die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Schuldscheindarlehen über insgesamt
300 Mio. Euro. Das Darlehen hat gestaffelte Laufzeiten über vier, sieben und zehn
Jahre. Im Juni 2019 begab die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein weiteres bilaterales
Darlehen über 25 Mio. Euro mit einer Laufzeit von vier Jahren. Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft nutzte erstmalig das Debt-Issuance-Programm, um mehrere
Privatplatzierungen in Form von Inhaberschuldverschreibungen zu begeben. Im April
2019 emittierte die HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine Privatplatzierung über 50 Mio.
Euro mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Die Anleihe ist mit einem jährlichen Kupon
in Höhe von 2,3 Prozent ausgestattet. Im Juni 2019 emittierte die HOCHTIEF Aktiengesellschaft
eine Privatplatzierung über 50 Mio. Schweizer Franken (44,6 Mio. Euro), die mit einer
Laufzeit bis Juni 2025 ausgestattet ist. Der Emissionserlös wurde mittels eines Währungsderivats
in Euro umgetauscht. FinanzierungsvereinbarungenDer Konzern schließt verschiedene Factoring-Vereinbarungen mit Banken und Finanzinstituten
ab, um seine Forderungen zu verkaufen. Das Factoring dieser Forderungen erfolgt ohne
Rückgriffmöglichkeit, wofür für den Konzern in bestimmten Fällen eine Gebühr anfallen
kann. Die Beträge werden ausgebucht, wenn die Risiken und Chancen der Forderungen
übertragen wurden. Zudem schließt der Konzern mit Finanzinstituten auch Supply-Chain-Factoring-Vereinbarungen
für Lieferanten ab, die sich zur Verbesserung ihrer Liquidität für eine frühzeitige
Zahlung von Waren und Dienstleistungen entscheiden können. Die Bedingungen der Vereinbarungen
entsprechen üblichen Kreditbedingungen und verändern die ursprüngliche Verbindlichkeit
nicht, daher werden die Beträge auch weiterhin unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten erfasst. HaftungsverhältnisseDie Haftungsverhältnisse betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien;
sie haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 88.981 Tsd. Euro auf 458.766 Tsd.
Euro erhöht. SegmentberichterstattungDie operativen Gesellschaften des HOCHTIEF-Konzerns sind den drei Divisions HOCHTIEF
Americas, HOCHTIEF Asia Pacific und HOCHTIEF Europe zugeordnet. Diese Struktur zeigt
die operative Ausrichtung des Konzerns und die starke Regionalpräsenz mit Fokus auf
entwickelte Märkte. Im HOCHTIEF-Konzern ergibt sich die Segmentabgrenzung aus den
jeweiligen geschäftlichen Aktivitäten der Divisions. Die Segmentierung basiert dabei
auf der internen Berichterstattung. Es bestehen folgende berichtspflichtige Divisions / Segmente: HOCHTIEF Americas umfasst die Bautätigkeiten der operativen Einheiten in den USA und
in Kanada; HOCHTIEF Asia Pacific bündelt die Aktivitäten in den Bereichen Bau, Contract-Mining,
Dienstleistungen und PPP im asiatisch-pazifischen Raum; HOCHTIEF Europe bündelt das auf Europa fokussierte Kerngeschäft und plant, entwickelt,
baut, bewirtschaftet und verwaltet Immobilien und Infrastruktureinrichtungen. Unter Corporate werden die Konzernzentrale und andere, nicht den gesondert dargestellten
Divisions zuordenbare Tätigkeiten, wie beispielsweise das Management unserer finanziellen
Ressourcen und Versicherungsaktivitäten, unsere Investition in Abertis sowie Konsolidierungseffekte
dargestellt. Die Versicherungsaktivitäten werden in der Konzernzentrale verantwortlich
von der HOCHTIEF Insurance Broking and Risk Management Solutions GmbH - mit Gesellschaften
in Luxemburg, zu denen unter anderem die Builders Reinsurance S.A. gehört - gesteuert.
Die HOCHTIEF-Versicherungsgesellschaften bieten vor allem Rückversicherungsleistungen
für Bauleistungs-, Nachunternehmerausfall-, Haftpflicht- sowie Arbeitnehmerunfallversicherungen
an. Detaillierte Erläuterungen zu den einzelnen Divisions/Segmenten des HOCHTIEF-Konzerns
sind im vorstehenden Zwischenlagebericht enthalten. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden stellt sich zum 30. Juni
2019 wie folgt dar (in Tsd. Euro): scroll
scroll
Nicht aus Kundenverträgen stammende Umsätze betragen 85.429 Tsd. Euro. Dementsprechend sind die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden im Vergleichszeitraum
(30. Juni 2018) nachfolgend aufgegliedert (in Tsd. Euro): scroll
scroll
Nicht aus Kundenverträgen stammende Umsätze betragen 70.805 Tsd. Euro. Insgesamt werden die zuvor aufgegliederten Umsatzerlöse nahezu alle über einen bestimmten
Zeitraum erfasst. Überleitungsrechnung vom Ergebnis vor Steuern zum EBITDAscroll
Die Definition der Kennzahl EBIT/EBITDA wurde im zweiten Quartal 2019 geändert und
enthält nun auch die Ergebnisanteile von nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten
Unternehmen (insbesondere Abertis). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktiescroll
Die Entwicklung der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien resultiert im Wesentlichen
aus der Kapitalerhöhung im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie kann durch sogenannte potenzielle Aktien
auftreten (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen). Die aktienbasierten Vergütungsprogramme
von HOCHTIEF wirken nicht gewinnverwässernd. Damit entsprechen sich das verwässerte
und das unverwässerte Ergebnis je Aktie. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDer Kreis der zur HOCHTIEF Aktiengesellschaft oder zu Konzernunternehmen nahestehenden
Unternehmen oder Personen wird durch IAS 24 bestimmt, sodass diesbezüglich auf die
Angaben im letzten Konzernabschluss verwiesen wird. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 wurden keine wesentlichen Geschäfte zwischen
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beziehungsweise Konzernunternehmen und einem diesen
nahestehenden Unternehmen oder einer diesen nahestehenden Person, die einen wesentlichen
Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, geschlossen. Ereignisse nach dem BilanzstichtagIm Juli 2019 emittierte die HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine Privatplatzierung über
1 Mrd. norwegische Kronen (103,6 Mio. Euro). Die Anleihe ist mit einer Laufzeit bis
Juli 2029 ausgestattet. Der Emissionserlös wurde mittels Währungsderivaten in Euro
umgetauscht. Die Emissionserlöse dienen der anteiligen Refinanzierung einer im Mai
2019 fällig gewordenen Unternehmensanleihe. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahres-finanzberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Essen, 22. Juli 2019 Der Vorstand scroll
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn-
und -Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzern-Kapitalflussrechnung,
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals sowie erläuternden Konzernanhangangaben - und
den Konzernzwischenlagebericht der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, für den Zeitraum
vom 1. Januar bis 30. Juni 2019, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach
§ 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten
Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)
für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts
nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in
der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist
es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht
auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sind in der EU anzuwenden sind, oder
dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden ist. Essen, den 23. Juli 2019 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
ImpressumHerausgeber:HOCHTIEF Aktiengesellschaft Opernplatz 2, 45128 Essen Tel.: 0201 824-0 Fax: 0201 824-2777 info@hochtief.de www.hochtief.de Investor Relations:HOCHTIEF Investor Relations Opernplatz 2, 45128 Essen Tel.: 0201 824-2127 Fax: 0201 824-92127 investor-relations@hochtief.de Bildnachweise:Titelseite: Skynesher (oben links), Infrastructure Canada (unten rechts) Aktueller Finanzkalender:www.hochtief.de/ir-kalender Dieser Halbjahresbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wurde im Internet veröffentlicht.Der Halbjahresbericht ist auf dem umweltfreundlichen Bilderdruckpapier Maxi Silk gedruckt.
Es ist nach den Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen
Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
über künftige, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bzw. den HOCHTIEF-Konzern betreffende
Ereignisse und Entwicklungen wider und basieren auf Informationen, die dem Vorstand
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.
Zukunftsbezogene Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse
(zum Beispiel der Vorsteuerergebnisse oder der Konzerngewinne) und Entwicklungen (zum
Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen
bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie) und
sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse
(zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere
Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter
Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie),
betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, können daher
aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten oder implizit zugrunde
gelegten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere
Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der branchenspezifischen Lage
und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten,
Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
auch in Bezug auf steuerliche Regelungen, das Verhalten von Mitgesellschaftern sowie
andere Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel
die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen
(zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen
bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend
die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, haben. Etwaige Angaben zu
Dividenden stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr
ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft ausgewiesen werden kann und dass die zuständigen Organe der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft
entsprechende Beschlüsse fassen. Abgesehen von rechtlichen Veröffentlichungspflichten,
übernimmt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft keine Verpflichtung, die in diesem Dokument
enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||