HOCHTIEF AktiengesellschaftEssenZwischenbericht Januar bis September 2019![]() ZwischenberichtJanuar bis September 2019IHR PROJEKT UNSERE PARTNERSCHAFT Finanzielle Highlights
HOCHTIEF-Konzern: Kennzahlenscroll
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Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte/ Vorjahreszahlen
angepasst aufgrund von IFRS 16/ Vorjahres-EBITDA nach neuer Definition angepasst An die AktionäreLiebe Aktionäre und Freunde von HOCHTIEF, HOCHTIEF hat die positive Dynamik in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019
beibehalten. So konnte der Konzern bei Gewinn, Umsatz und Auftragsbestand gegenüber
dem Vorjahr stark zulegen und gleichzeitig beim Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit
(auf vergleichbarer Basis) eine positive Entwicklung verzeichnen. Der operative Konzerngewinn, der nicht operative Effekte ausklammert, erhöhte sich
im Jahresvergleich um 108 Mio. Euro beziehungsweise 29 Prozent auf 478 Mio. Euro.
Mit 456 Mio. Euro lag der nominale Konzerngewinn um 13 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die Gewinnzahlen beinhalten einen Beitrag in Höhe von 96 Mio. Euro aus unserer at
Equity bilanzierten 20-Prozent-Beteiligung an Abertis. Alle drei HOCHTIEF-Divisions
erzielten eine Steigerung des operativen Konzerngewinns. Der Umsatz belief sich im Zeitraum Januar bis September 2019 auf 18,8 Mrd. Euro, was
einem Zuwachs um mehr als 1,3 Mrd. Euro beziehungsweise 8 Prozent entspricht. Bereinigt
um Wechselkurseffekte, lag das Umsatzvolumen um 5 Prozent über dem Vorjahr. Zu dem
Umsatzanstieg trugen unsere Aktivitäten im Bereich Construction Management und Services
verstärkt bei, wodurch sich das Risikoprofil des Konzerns weiter verbesserte. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Neunmonatszeitraum auf
595 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 460 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr
(auf vergleichbarer Basis). Betrachtet man die letzten zwölf Monate, um saisonale
Effekte auszuklammern, hat HOCHTIEF ein beträchtliches Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit
in Höhe von 1,5 Mrd. Euro generiert. Der Konzern richtet sein Augenmerk weiterhin
auf cashgestützte Profitabilität. HOCHTIEF-Konzern - Highlights in 9M 2019Operativer Konzerngewinn +29 % ggü. Vj. auf 478 Mio. Euro, nominaler Konzerngewinn +13 %** auf 456 Mio. Euro
![]() Net Cash aus lfd. Geschäftstätigkeit bei 595 Mio. Euro, deutlich um 460 Mio. Euro über Vj. (auf vergleichbarer Basis) gesteigert
![]() Nettofinanzvermögen des Konzerns bei 950 Mio. Euro nach Vergütung der Aktionäre mit 408 Mio. Euro in Q3 2019
![]() Starker Auftragsbestand von 50,5 Mrd. Euro (+12 %), Auftragseingang bei 21,6 Mrd. Euro (+13 %)
![]() Guidance bestätigt: op. Konzerngewinn GJ 2019 i. H. v. 640-680 Mio. Euro (+22 bis +30 % ggü. Vj.)
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Zahlen für 2018 angepasst aufgrund von IFRS 16 LTM = last twelve months/letzte zwölf Monate PBT = Ergebnis vor Steuern GJ = Geschäftsjahr Infolge gestiegener Auftragsvolumina im Bergbau und im auf Projektbasis kalkulierten
Tunnelbaugeschäft erhöhten sich die betrieblichen Investitionen (netto) um 63 Mio.
Euro auf 342 Mio. Euro. Während der vergangenen zwölf Monate erzielte HOCHTIEF einen
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von über 1,1 Mrd. Euro. Das Nettofinanzvermögen von HOCHTIEF belief sich Ende September 2019 nach Aktionärsvergütungen
in Höhe von 408 Mio. Euro während des Quartals auf 950 Mio. Euro. Die Nettovermögensposition
des Konzerns versteht sich nach der Investition von 494 Mio. Euro netto in den 20-prozentigen
Anteil an Abertis im vierten Quartal 2018. Im dritten Quartal 2019 bestätigte die
Ratingagentur S&P ihr BBB-Rating für HOCHTIEF, CIMIC und Abertis. Der Auftragsbestand des Konzerns erreichte ein neues Rekordniveau und lag mit 50,5
Mrd. Euro zum Ende des dritten Quartals 2019 um 5,2 Mrd. Euro beziehungsweise 12 Prozent
über dem Wert von Ende September 2018. Alle Divisions verzeichneten, über die letzten
zwölf Monate betrachtet, anhaltendes Wachstum. Beim Auftragseingang konnte in den ersten neun Monaten 2019 ein hohes Niveau von 21,6
Mrd. Euro verzeichnet werden. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,4 Mrd. Euro beziehungsweise
währungsbereinigt 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die disziplinierte Angebotsstrategie,
die für den gesamten Konzern gilt, hat weiterhin hohe Priorität für unsere Teams. Turner, aktuell vom ENR-Magazin erneut als führender Hochbauanbieter in den USA als
Top Green Building Contractor ausgezeichnet, errichtet ein Krankenhausgebäude in Salem,
Oregon. Flatiron erweitert die Autobahn I-405 im Bundesstaat Washington bis 2024.
Die Gesellschaften der CIMIC-Gruppe verantworten einen bedeutsamen Teil des Projekts
Cross River Rail in Queensland, zudem erhielt Thiess eine Auftragserweiterung von
sechs Jahren für Dienstleistungen an der Curragh-Mine. In Europa baut HOCHTIEF den
Büro- und Wohnkomplex Burstah in Hamburg sowie ein Dienstgebäude für die Fachhochschule
in Duisburg. In unseren Märkten in Nordamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa haben
unsere Teams vor Ort für den weiteren Jahresverlauf 2019 und darüber hinaus relevante
Projekte im Wert von rund 530 Mrd. Euro identifiziert. Unsere starke Stellung in entwickelten
PPP-Märkten spiegelt sich in der vom Konzern identifizierten PPP-Projekt-Pipeline
in Höhe von 230 Mrd. Euro wider. Im Oktober 2019 gaben Abertis und der Staatsfonds GIC bekannt, dass sie eine Vereinbarung
über den Erwerb von 70 Prozent am Brownfield-Mautunternehmen RCO (Red de Carreteras
de Occidente) geschlossen haben. RCO betreibt 876 Kilometer Mautstraßen und zählt
damit zu den größten Verkehrsträgern in Mexiko. Abertis wird RCO voll konsolidieren
und für eine Beteiligung in Höhe von 50,1 Prozent 1,5 Mrd. Euro investieren. RCO ist
ein hochwertiges Asset und eine strategisch gute Ergänzung, die langfristige Cashflow-Generierung
verspricht. Die HOCHTIEF-Dividende für das Geschäftsjahr 2018 wurde im Mai von der Jahreshauptversammlung
genehmigt und Anfang Juli ausgeschüttet. Mit 4,98 Euro je Aktie liegt die Dividende
um 47 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die Vergütung der Aktionäre ist auch weiterhin
ein wesentliches Element unserer Kapitalallokationsstrategie, ebenso wie die Fokussierung
auf attraktive Chancen für organisches und strategisches Wachstum. KonzernausblickVor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks streben wir für 2019 einen operativen
Konzerngewinn im Bereich von 640 bis 680 Mio. Euro an (2018: 523 Mio. Euro). Dies
stellt eine Steigerung von 22 bis 30 Prozent dar. Alle Divisions dürften zu dieser
weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen. Ihr Marcelino Fernandez Verdes Vorsitzender des Vorstands ZwischenlageberichtErtrags-, Finanz- und VermögenslageÜberblickDer HOCHTIEF-Konzern verzeichnete weiteres Umsatz-und Ergebniswachstum und legte beim
Auftragsbestand in den ersten neun Monaten 2019 im Vergleich zur Vorjahresperiode
deutlich zu. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 595 Mio.
Euro und die Nettovermögensposition lag zum 30. September 2019 bei 950 Mio. Euro. HOCHTIEF hat im dritten Quartal 2019 eine Anleihe über 750 Mio. Euro in zwei Tranchen
mit Laufzeiten von 8 beziehungsweise 12 Jahren erfolgreich am Markt platziert. Mit
der Emission dieser Unternehmensanleihe wurde das Fälligkeitenprofil der langfristigen
HOCHTIEF-Finanzierungen zu attraktiven Konditionen mit einem durchschnittlichen Kupon
von 0,75 Prozent deutlich verlängert. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat das
Anleiherating mit einem soliden Investment-Grade-Rating von BBB eingestuft. Umsatz und ErtragslageHOCHTIEF wendet seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 den neuen Rechnungslegungsstandard
IFRS 16 "Leasingverhältnisse" an. Die Einführung des Standards erfolgte nach der vollständig
retrospektiven Methode. Dementsprechend wendet der Konzern die Regelungen des IFRS
16 auf die ersten neun Monate 2019 und die für 2018 ausgewiesenen Vergleichszeiträume
an. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Damit ist die volle Vergleichbarkeit
gewährleistet. Im Zeitraum Januar bis September 2019 lag der Konzernumsatz bei 18,8 Mrd. Euro und
übertraf damit den entsprechenden Vorjahreswert um 8 Prozent beziehungsweise 1,4 Mrd.
Euro. Auf wechselkursbereinigter Basis belief sich das Umsatzwachstum auf 5 Prozent. Umsatzerlösescroll
Die Division HOCHTIEF Americas erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres
Umsatzerlöse in Höhe von 11,1 Mrd. Euro. Der solide Wachstumstrend der Vorquartale
setzte sich mit einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr fort. Um Wechselkurseffekte
bereinigt, ergab sich ein Umsatzplus in Höhe von 10 Prozent. Die CIMIC-Gruppe verzeichnete im Berichtszeitraum ein leicht gestiegenes Umsatzniveau
von 10,7 Mrd. australischen Dollar (+0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Auf Ebene
der Division HOCHTIEF Asia Pacific lag das Umsatzvolumen bei 6,7 Mrd. Euro. Die Umsatzentwicklung der Division HOCHTIEF Europe war in der Berichtsperiode von
einem unverändert disziplinierten Ansatz bei der Auftragshereinnahme im Baubereich
sowie von den gemäß unserer Konzernstrategie verringerten Aktivitäten in der Immobilienprojektentwicklung
geprägt. In den ersten neun Monaten 2019 belief sich das Umsatzvolumen auf 906 Mio.
Euro (Vorjahr 1,1 Mrd. Euro). Das auf den Märkten außerhalb Deutschlands erzielte Umsatzvolumen belief sich für
die ersten drei Quartale 2019 auf 18,2 Mrd. Euro. Damit entfielen 97 Prozent (Vorjahr
96 Prozent) der Konzernumsätze auf das internationale Geschäft. HOCHTIEF erzielte im Berichtsjahr in allen Unternehmensbereichen Ergebnisverbesserungen
und steigerte das nominale Ergebnis vor Steuern (PBT) für den Gesamtkonzern im Vergleich
zum Vorjahr um 6 Prozent auf 781 Mio. Euro. Das operative PBT (nominales PBT, bereinigt
um nicht operative Effekte) belief sich auf 802 Mio. Euro und übertraf den entsprechenden
Vorjahreswert um 14 Prozent. Ergebnis vor Steuern (PBT)scroll
Die Division HOCHTIEF Americas setzte im dritten Quartal den positiven Ergebnistrend
fort. Das nominale PBT lag für den Neunmonatszeitraum von Januar bis September 2019
bei 233 Mio. Euro (Vorjahr 221 Mio. Euro). Das Ergebnis der Division HOCHTIEF Asia Pacific wird weitgehend von der HOCHTIEF-Beteiligung
an CIMIC bestimmt (72,8 Prozent zum 30. September 2019). CIMIC konnte im dritten Quartal
2019 beim PBT zulegen und übertraf mit 278 Mio. australischen Dollar den Vorjahreswert
um 3 Prozent. Für den gesamten Berichtszeitraum von Januar bis September 2019 verbesserte
CIMIC auf Basis starker Margen das PBT auf 782 Mio. australische Dollar (Vorjahr 773
Mio. australische Dollar). Auf Divisionebene lag das nominale PBT mit 444 Mio. Euro
leicht über dem Vorjahresniveau. Anmerkung: Operative Erträge sind bereinigt um nicht operative Effekte/ Werte aus
2018 angepasst aufgrund von IFRS 16. Die Division HOCHTIEF Europe bleibt bei der Hereinnahme neuer Aufträge weiter selektiv
und fokussiert sich auf Verbesserungen bei der Projektabwicklung in den Kerngeschäftsfeldern
Bauen und Public-Private-Partnerships. Mit einer soliden Margenentwicklung im Baugeschäft
verbesserte sich das nominale PBT der ersten neun Monate 2019 gegenüber dem Vorjahr
um 5 Prozent auf 40 Mio. Euro. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres erreichte HOCHTIEF ein
Beteiligungsergebnis aus at Equity bewerteten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen
sowie übrigen Beteiligungen in Höhe von 226 Mio. Euro (Vorjahr 240 Mio. Euro). Der
hierin enthaltene Ergebnisbeitrag der seit dem 1. Juni 2018 nach der Equity-Methode
in den HOCHTIEF-Konzernabschluss einbezogenen Beteiligung an Abertis belief sich dabei
auf 96 Mio. Euro (Vorjahr 58 Mio. Euro). Das Finanzergebnis lag im Neunmonatszeitraum 2019 per Saldo bei Aufwendungen in Höhe
von 113 Mio. Euro (Vorjahr 100 Mio. Euro). Die Aufwendungen aus Ertragsteuern gingen im Neunmonatszeitraum 2019 im Vergleich
zum Vorjahr (207 Mio. Euro) auf 197 Mio. Euro zurück. Der von HOCHTIEF in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019 erzielte nominale
Konzerngewinn erhöhte sich im Jahresvergleich um 52 Mio. Euro beziehungsweise 13 Prozent
auf 456 Mio. Euro. Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss in Höhe von 127 Mio. Euro
-unverändert zum Vorjahr (125 Mio. Euro) - betrafen vorwiegend die CIMIC-Gruppe. Der
operative Konzerngewinn des Konzerns verbesserte sich deutlich um 29 Prozent oder
108 Mio. Euro auf 478 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr, was hauptsächlich auf die erstmalige
Berücksichtigung von Abertis (im Vorjahr nicht operativ) und verbesserte Gewinne in
allen drei Divisions zurückzuführen ist. Konzerngewinnscroll
AuftragslageDer Auftragseingang belief sich im Neunmonatszeitraum 2019 auf 21,6 Mrd. Euro und
lag damit nominal um 13 Prozent (währungsbereinigt 10 Prozent) über dem Vorjahreswert.
Über die letzten zwölf Monate betrachtet beliefen sich die Neuaufträge auf das 1,2-Fache
der Leistung; derweil wird die disziplinierte Angebotsstrategie konzernweit fortgesetzt. Die Division HOCHTIEF Americas erzielte einen Auftragseingang von 12,2 Mrd. Euro und
konnte so im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent zulegen. HOCHTIEF Asia Pacific verbesserte
sich im Jahresvergleich um 15 Prozent und verzeichnete einen starken Auftragseingang
in Höhe von 8,0 Mrd. Euro. Die Neuaufträge der Division HOCHTIEF Europe stiegen um
7 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Über die letzten zwölf Monate betrachtet, entspricht
dies dem 1,2-fachen Wert der Leistung. Ende September 2019 hatte sich der Auftragsbestand weiter auf den Rekordwert von 50,5
Mrd. Euro erhöht. Das bedeutet einen Zuwachs um 5,2 Mrd. Euro beziehungsweise 12 Prozent
nominal (währungsbereinigt 9 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert. HOCHTIEF konnte
die rechnerische Auftragsreichweite auf 23 Monate ausbauen, verglichen mit 22 Monaten
in den ersten neun Monaten des Jahres 2018. Der Ausblick bis zum Jahresende ist aufgrund
der starken Tenderpipeline und eines soliden Auftragsbestands für alle Divisions weiterhin
positiv. HOCHTIEF-Konzern - aktuelle wesentliche ProjekteBei den Auftragswerten handelt es sich um Gesamtprojektvolumina. ![]() Burstah-Ensemble, Hamburg, Deutschland Nachhaltige Gebäude, 365 Mio. Euro, Deutschland Schnellstraße R2, 130 Mio. Euro, Slowakei Gesundheitscampus Salem, Oregon, USA Waverly (Unity Church Site), Seattle, USA Autobahn I-405, 628 Mio. Euro, Washington, USA Tower-A-Projekt, New York, USA Penn Plaza, New York, USA Redlands-Passenger-Rail-Projekt, 137 Mio. Euro, Kalifornien, USA Hampton Roads Bridge Tunnel, 2,9 Mrd. Euro, Virginia, USA Drei Rechenzentren, 570 Mio. Euro, Nevada, USA Flughafen San Francisco, 629 Mio. Euro, Kalifornien, USA Cross River Rail, Pacific Partnerships, 3,9 Mrd. Euro, Brisbane, Australien Vertragsverlängerung Sydney Trains, 559 Mio. Euro, Sydney, Australien Ausbau Monash-Autobahn, 472 Mio. Euro, Victoria, Australien Sydney Metro City & Southwest Pitt Street Station, 287 Mio. Euro, New South Wales,
Australien Curragh-Mine, 806 Mio. Euro, Queensland, Australien Nord-Ost-Verbindung, 119 Mio. Euro, Melbourne, Australien Western Sydney Airport, 394 Mio. Euro, Australien Krankenhäuser in Campbelltown und Nepean, 492 Mio. Euro, New South Wales, Australien Regionales Bahnprojekt, 795 Mio. Euro, New South Wales, Australien Phase 9 der Jwaneng-Mine der Debswana Diamond Company, 1,1 Mrd. Euro, Botswana ![]()
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Auftragseingang ohne Wechselkurseffekte beim CIMIC-Auftragsbestand Cashflowscroll
1)
Last twelve months/ letzte zwölf Monate FinanzlageDer Konzern erzielte im Zeitraum von Januar bis September 2019 ein Net Cash aus laufender
Geschäftstätigkeit vor Factoring in Höhe von 553 Mio. Euro und damit eine starke Verbesserung
um 460 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Alle Divisions trugen zu diesem Anstieg bei.
Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich für diesen Zeitraum auf
solide 595 Mio. Euro. Betrachtet man die Entwicklung der letzten zwölf Monate, die
saisonale Effekte eliminiert, so erzielte HOCHTIEF einen Mittelzufluss aus laufender
Geschäftstätigkeit von 1,5 Mrd. Euro und zeigt eine weiterhin starke Cash-Generierung. Die betrieblichen Investitionen (brutto) beliefen sich für den gesamten HOCHTIEF-Konzern
in den ersten neun Monaten 2019 auf 359 Mio. Euro (Vorjahr 294 Mio. Euro). Der Anstieg
resultierte in erster Linie aus dem höheren Investitionsvolumen in Bergbaugerät zur
Realisierung von Umsatzwachstum im Miningbereich und in Tunnelbauausrüstung zur Fertigstellung
großvolumiger verkehrsbezogener Infrastrukturprojekte. Die Einnahmen aus betrieblichen
Anlagenabgängen bewegten sich mit 17 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (15 Mio.
Euro). Die betrieblichen Investitionen (netto) führten insgesamt zu einem Mittelabfluss
in Höhe von 342 Mio. Euro (Vorjahr 279 Mio. Euro). Im Zwölfmonatszeitraum von Oktober 2018 bis September 2019 erzielte HOCHTIEF einen
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,1 Mrd. Euro. VermögenslageDie Bilanzsumme des HOCHTIEF-Konzerns belief sich zum 30. September 2019 auf 18,0
Mrd. Euro und erhöhte sich damit gegenüber dem Stand zum Geschäftsjahresende 2018
um 2,4 Mrd. Euro. Die langfristigen Vermögenswerte lagen mit 5,8 Mrd. Euro um 255 Mio. Euro über dem
Stand vom 31. Dezember 2018 (5,6 Mrd. Euro). Das Sachanlagevermögen erhöhte sich im
laufenden Geschäftsjahr infolge der Investitionen in auf Projektbasis kalkuliertem
Tunnelbau- und Bergbaugerät von CIMIC um 91 Mio. Euro auf 1,7 Mrd. Euro. Durch die
Anwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" werden zum Stichtag 30. September 2019
im Sachanlagevermögen Nutzungsrechte im Umfang von 649 Mio. Euro (31. Dezember 2018:
668 Mio. Euro) ausgewiesen. Das Finanzanlagevermögen blieb zum Ende des Berichtszeitraums
mit 1,9 Mrd. Euro gegenüber dem 31. Dezember 2018 nahezu unverändert. Die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Ende des dritten Quartals 2019
auf 12,2 Mrd. Euro und lagen damit um 2,1 Mrd. Euro über dem Stand zum 31. Dezember
2018 (10,1 Mrd. Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige
Forderungen legten durch starkes Umsatzwachstum, dem saisonalen Verlauf folgend, und
durch Wechselkurseffekte um 1,5 Mrd. Euro auf 7,0 Mrd. Euro zu. Das Factoring-Volumen
des HOCHTIEF-Konzerns blieb mit 1,7 Mrd. Euro auf dem Niveau vom 31. Dezember 2018.
Die Liquiditätsausstattung entwickelte sich weiterhin sehr robust. Das Eigenkapital des HOCHTIEF-Konzerns belief sich zum Stichtag 30. September 2019
auf 2,5 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 2,4 Mrd. Euro). Der Anstieg um 91 Mio. Euro
im Zeitraum von Januar bis September 2019 resultierte aus dem Ergebnis nach Steuern
(583 Mio. Euro), Wechselkurseffekten (98 Mio. Euro), Dividendenzahlungen (-454 Mio.
Euro) sowie sonstigen Effekten (-136 Mio. Euro). Entwicklung Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) im HOCHTIEF-Konzern1)scroll
1)
Definition siehe Konzernbericht 2018, Seite 230 Die langfristigen Schulden erhöhten sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
2019 um 1,2 Mrd. Euro auf 4,6 Mrd. Euro. Ausschlaggebend hierfür war der Anstieg der
Finanzverbindlichkeiten um 873 Mio. Euro auf 2,9 Mrd. Euro. Hier stand der Umgliederung
einer im März 2020 fälligen 750-Mio.-Euro-Anleihe vom Langfrist- in den Kurzfristbereich
die im dritten Quartal 2019 erfolgte Platzierung der HOCHTIEF-Unternehmensanleihe
mit einem Nominalvolumen von ebenfalls 750 Mio. Euro gegenüber. Dieser Anstieg ist
bedingt durch Mittelaufnahmen über Schuldscheindarlehen und syndizierte Kreditfazilitäten
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft und von CIMIC. Der Emissionserlös der neu begebenen
Anleihe dient der Refinanzierung der im März 2020 fälligen 750-Mio.-Euro-Anleihe sowie
allgemeinen Unternehmenszwecken. Die im Zusammenhang mit der Anwendung des IFRS 16
ausgewiesenen langfristigen Leasingverbindlichkeiten beliefen sich zum Stichtag 30.
September 2019 auf 515 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 536 Mio. Euro). Die Rückstellungen
für Pensionen stiegen infolge der Anpassung des Diskontierungssatzes auf das gesunkene
Marktzinsniveau um 106 Mio. Euro auf 496 Mio. Euro (1,0 Prozent gegenüber 2,0 Prozent
im Vorjahreszeitraum im Inland). Bei den kurzfristigen Schulden ergab sich im Zeitraum von Januar bis September 2019
ein Anstieg um 1,1 Mrd. Euro auf 10,8 Mrd. Euro. Die kurzfristigen Finanzschulden
nahmen im Wesentlichen durch die vorgenannte Umgliederung der im März 2020 fälligen
HOCHTIEF-Anleihe (Nennwert: 750 Mio. Euro) und die Rückzahlung der im Mai 2019 fälligen
HOCHTIEF-Anleihe (Nennwert: 500 Mio. Euro) per Saldo um 359 Mio. Euro auf 958 Mio.
Euro zu. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
erhöhten sich um 761 Mio. Euro auf 8,8 Mrd. Euro. Diese Entwicklung reflektiert das
Umsatzwachstum des HOCHTIEF-Konzerns und die Saisonalität sowie Wechselkurseffekte
im Berichtszeitraum. Die im Zusammenhang mit der Anwendung des IFRS 16 ausgewiesenen
kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten beliefen sich zum 30. September 2019 auf 253
Mio. Euro (31. Dezember 2018: 246 Mio. Euro). HOCHTIEF hat im Zeitraum der letzten zwölf Monate die Ausschüttungsquote deutlich
erhöht und Aktionärsvergütungen in Höhe von insgesamt 447 Mio. Euro geleistet. Darüber
hinaus wurden die betrieblichen Investitionen gesteigert und eine Netto-Investition
in Abertis im Umfang von 494 Mio. Euro getätigt. Vor diesem Hintergrund erreichte
der Konzern zum 30. September 2019 eine robuste Nettovermögensposition in Höhe von
950 Mio. Euro. Die um den Effekt aus der Netto-Investition in Abertis bereinigte Nettovermögensposition
belief sich auf 1,4 Mrd. Euro. Chancen- und RisikoberichtDie Unternehmenssituation hat sich bezüglich der Chancen und Risiken nicht wesentlich
gegenüber der Darstellung im Konzernbericht 2018 verändert. Die im Konzernbericht
zum 31. Dezember 2018 veröffentlichten Ausführungen zu den Chancen und Risiken2) gelten somit unverändert weiter. Bericht zur Prognose und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen EntwicklungVor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks streben wir für 2019 einen operativen
Konzerngewinn im Bereich von 640 bis 680 Mio. Euro an (2018: 523 Mio. Euro). Alle
Divisions dürften zu dieser weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen. Aus den DivisionsHOCHTIEF AmericasDivision HOCHTIEF Americas: Kennzahlenscroll
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Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte/ Vorjahreszahlen
angepasst aufgrund von IFRS 16 Die Division HOCHTIEF Americas hat sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
2019 sehr positiv entwickelt. Das operative Ergebnis vor Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent
auf 242 Mio. Euro. Der operative Konzerngewinn legte um 12 Prozent auf 153 Mio. Euro
zu. Während die Margen stabil blieben, verzeichneten die Umsatzerlöse einen starken
Zuwachs um 16 Prozent (währungsbereinigt +10 Prozent) auf über 11,0 Mrd. Euro. Die Cash-Generierung ist weiterhin solide. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit
lag im Neunmonatszeitraum 2019 mit 261 Mio. Euro um 50 Mio. Euro über dem Vorjahreswert.
Legt man die letzten zwölf Monate zugrunde, erzielte die Division ein Net Cash aus
laufender Geschäftstätigkeit von mehr als 400 Mio. Euro. Das Nettofinanzvermögen der Division lag Ende September 2019 bei 1,3 Mrd. Euro; das
entspricht einem Anstieg um 166 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragsbestand stieg gegenüber September 2018 um 3,8 Mrd. Euro beziehungsweise
19 Prozent und erreichte mit 23,6 Mrd. Euro ein neues Allzeithoch. Dazu beigetragen
haben die in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 gewonnenen Neuaufträge in Höhe
von 12,2 Mrd. Euro (+12 Prozent). Die Gesellschaften der Division HOCHTIEF Americas meldeten diverse erfolgreiche Auftragseingänge.
Turner erhielt den Auftrag, den Bau eines siebengeschossigen Krankenhausturms mit
120 Betten am Gesundheitscampus in Salem, Oregon, zu managen. In New Rochelle, New
York, verantwortet Turner das Projekt Tower A: Das Wohn- und Geschäftshaus mit 28
Etagen soll Ende des Jahres 2020 fertiggestellt werden. In Seattle realisiert Turner
als Generalunternehmer das Wohnprojekt Waverly mit 374 Einheiten. Einen Schulneubau
errichtet die Gesellschaft in Baltimore, Maryland: Die Medfield Heights Elementary
School soll bis 2021 fertiggestellt werden. Turner wurde wiederholt als führender Hochbauanbieter in den USA ausgezeichnet und
belegt zum zwölften Mal den ersten Platz im Ranking der Top Green Contractors des
US-Magazins Engineering News-Record (ENR). Die Gesellschaft ist zudem in verschiedenen
Kategorien Branchenführer, darunter Education, Health Care, Commercial Offices, Hotels,
Motels und Convention Centers. Flatiron wird bis 2024 zusammen mit einem Partner die Erweiterung der Autobahn I-405
im Bundesstaat Washington auf einer Strecke von fast 68 Kilometern planen und bauen.
Der Auftragswert für Flatiron liegt bei 377 Mio. Euro. Ausblick HOCHTIEF AmericasWir rechnen für 2019 mit weiterem Wachstum bei HOCHTIEF Americas und einem operativen
Vorsteuerergebnis im Bereich von 305 bis 320 Mio. Euro (2018: 303 Mio. Euro). HOCHTIEF Asia PacificDivision HOCHTIEF Asia Pacific: Kennzahlenscroll
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Anmerkung: Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von IFRS 16 Die Division HOCHTIEF Asia Pacific ist im Wesentlichen bestimmt durch die HOCHTIEF-Beteiligung
an CIMIC (72,8 Prozent zum 30. September 2019, nach einer Erhöhung von zirka 10 Basispunkten
gegenüber dem Vorjahr). Damit verbunden sind Finanzierungs- und Holdingkosten sowie
Kursveränderungen des australischen Dollars gegenüber dem Euro. Mit 444 Mio. Euro war das nominale Ergebnis vor Steuern der Division im Neunmonatszeitraum
2019 gegenüber dem Vorjahr stabil. Der Umsatz lag bei 6,7 Mrd. Euro und damit auf
dem Niveau des Vorjahres. Bereinigt um Wechselkurseffekte, war der Umsatz geringfügig
höher; das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 2 Prozent. Die PBT-Marge war mit
6,7 Prozent unverändert solide und bewegte sich auf ähnlichem Niveau wie im Jahr zuvor
(6,5 Prozent). Zum Ende des Berichtszeitraums belief sich das Nettofinanzvermögen der Division auf
585 Mio. Euro. Der robuste Auftragsbestand der Division in Höhe von 23,1 Mrd. Euro weist gegenüber
dem Vorjahr einen Anstieg um 6 Prozent auf. Im Berichtszeitraum wurden Neuaufträge
im Wert von 8,0 Mrd. Euro generiert, das sind 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Kennzahlen CIMICCIMIC hat für die ersten neun Monate 2019 solide Zahlen vorgelegt. Bei hohen Margen
innerhalb der CIMIC-Gruppe beliefen sich die Umsatzerlöse unverändert auf 10,7 Mrd.
australische Dollar. Der Konzerngewinn (NPAT) von CIMIC erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2019 um
2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 573 Mio. australische Dollar. Mit einem
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 1,7 Mrd. australischen Dollar in den
letzten zwölf Monaten ist die Cash-Generierung bei CIMIC weiterhin solide. Erhöhte Investitionen zur Steigerung der Auftragsvolumina im Bergbau sowie für im
Rahmen einzelner Projekte kalkulierter Tunnelbohrmaschinen hatten im Berichtszeitraum
eine Steigerung der Nettoinvestitionen des Konzerns um zirka 117 Mio. australische
Dollar auf 501 Mio. australische Dollar zur Folge. Die Finanzlage von CIMIC ist nach wie vor robust: Zum Ende des Neunmonatszeitraums
2019 belief sich das Nettofinanzvermögen auf 826 Mio. australische Dollar. Zur starken
Liquiditätssituation Ende September 2019 tragen außerdem nicht beanspruchte Darlehensfazilitäten
in Höhe von 2,7 Mrd. australischen Dollar bei. Bei den operativen Gesellschaften erhöhte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr
um 10 Prozent auf 35,3 Mrd. australische Dollar. Insgesamt lag der Auftragsbestand
bei 37,2 Mrd. australischen Dollar. Die Bereiche Bergbau und Dienstleistungen schlagen
hier mit nahezu 20 Mrd. australischen Dollar beziehungsweise 55 Prozent zu Buche.
Ungeachtet einer weiterhin restriktiven Auftragsannahme verzeichnete CIMIC seit Jahresbeginn
Neuaufträge in Höhe von 13,1 Mrd. australischen Dollar, 11 Prozent mehr als noch im
letzten Jahr. Zu den bedeutendsten Neuaufträgen der CIMIC-Gruppe zählt die Auftragserweiterung an
der Curragh-Mine in Queensland mit einem Auftragswert von zirka 806 Mio. Euro: Thiess
wird dort für weitere sechs Jahre Dienstleistungen erbringen. An Queenslands größtem öffentlichen Verkehrsprojekt "Cross River Rail" hat CIMIC in
einer Allianz einen Großauftrag mit einem Wert von zirka 548 Mio. Euro erhalten: Die
Gesellschaften CPB Contractors und UGL realisieren gemeinsam mit Partnern das sogenannte
RIS-Paket (Rail, Integration and Systems). Die Region um Melbourne wird künftig von der Erweiterung des Monash Freeways profitieren.
CPB Contractors plant und baut die zweite Phase des Stadtautobahnprojekts, der Auftragswert
beläuft sich auf zirka 472 Mio. Euro. Die Fertigstellung soll im Jahr 2022 erfolgen. Zudem leistet CPB Contractors mit Planung und Bau der U-Bahn-Station Pitt Street für
das Projekt Sydney Metro City Southwest einen Beitrag zum größten Vorhaben im Bereich
öffentlicher Personennahverkehr in Australien. Der Auftragswert beträgt zirka 287
Mio. Euro. Oberhalb der Station wird ein 39-geschossiger Hochhauskomplex mit einem
Büro- und einem Wohngebäude entstehen. Zwei Krankenhäuser baut die Gesellschaft in New South Wales: Bis Mitte 2023 entsteht
eines in Campbelltown mit einem Wert von zirka 260 Mio. Euro, das zweite wird bis
2021 in Nepean errichtet. Der Auftragswert liegt bei 232 Mio. Euro. CPB Contractors wird zudem innerhalb eines Joint Ventures Erdarbeiten für den neuen
Western Sydney International Airport (Nancy-Bird Walton Airport) erbringen; der Auftrag
hat einen Wert von zirka 198 Mio. Euro und ist bereits der zweite bei diesem Großvorhaben. In Melbourne erbringt die Gesellschaft vorbereitende Arbeiten für den North East Link
mit einem Auftragsvolumen von zirka 119 Mio. Euro. Mit einem Gesamtwert von zirka
9,7 Mrd. Euro ist der North East Link das größte Straßenprojekt in der Geschichte
von Victoria. Ausblick HOCHTIEF Asia PacificVorbehaltlich sich verändernder Rahmenbedingungen erwartet CIMIC weiterhin einen Konzerngewinn
(NPAT) für 2019 im Bereich von 790 bis 840 Mio. australischen Dollar (2018: 779 Mio.
australische Dollar). HOCHTIEF EuropeDivision HOCHTIEF Europe: Kennzahlenscroll
scroll
Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte/ Vorjahreszahlen
angepasst aufgrund von IFRS 16 Die gute Entwicklung der Division HOCHTIEF Europe hat sich in den ersten neun Monaten
2019 fortgesetzt. Begünstigt durch höhere Margen im Baugeschäft, stieg das operative Ergebnis vor Steuern
im Vorjahresvergleich um 4 Mio. Euro auf 51 Mio. Euro. Die operative PBT-Marge der
Division bewegt sich weiterhin auf einem soliden Niveau. Die Umsatzentwicklung war auch im Berichtszeitraum von einem unverändert disziplinierten
Ansatz bei der Auftragsannahme im Baubereich geprägt. Beim Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit verzeichnete HOCHTIEF Europe im Neunmonatszeitraum
aufgrund des soliden Beitrags aus dem Bau- und PPP-Geschäft einen signifikanten Anstieg
um 60 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr; der Wert für die letzten zwölf Monate beläuft
sich auf 180 Mio. Euro. Ende September 2019 wies die Bilanz der Division HOCHTIEF Europe eine starke Nettovermögensposition
von 321 Mio. Euro aus, was einem Zuwachs von 228 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Auftragseingang belief sich in den ersten neun Monaten 2019 auf rund 1,3 Mrd.
Euro und damit auf das 1,3-Fache der Leistung während der letzten zwölf Monate. Mit 3,8 Mrd. Euro lag der Auftragsbestand Ende September 2019 um 0,2 Mrd. Euro über
dem Wert von Dezember 2018. Auch im dritten Quartal sicherte sich HOCHTIEF diverse neue Projekte. Dazu zählt das
Burstah-Ensemble in Hamburg, das zwei Büro- und ein Wohngebäude umfasst. Zudem realisiert HOCHTIEF als Generalübernehmer ein neues Dienstgebäude für die Fachhochschule
in Duisburg für zirka 50 Mio. Euro. Innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft verantwortet HOCHTIEF den Bau des neuen Strombrückenzugs
in Magdeburg. Die Arbeiten sollen nach derzeitigem Planungsstand im Frühjahr 2020
beginnen. In Polen baut HOCHTIEF mit Partnern zwei neue Werkstattgebäude und ein Bürogebäude
für die Bahngesellschaft des Landes. HOCHTIEF erhielt zudem den Auftrag, Wartungsgebäude an der Autobahn D 1 im Osten Tschechiens
zu errichten. Ausblick HOCHTIEF EuropeFür 2019 erwarten wir für die Division eine weitere Steigerung des operativen Vorsteuerergebnisses
auf 65 bis 70 Mio. Euro (2018: 62 Mio. Euro). Zwischenabschluss (verkürzt)Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnungscroll
Anmerkung: Die Anpassung der Vergleichszahlen im verkürzten Zwischenabschluss erfolgt
aufgrund von IFRS 16. Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
KonzernbilanzAktivascroll
Passivascroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalsscroll
scroll
1)
Angepasst aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 16. Erläuternde KonzernanhangangabenBilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Konzernzwischenbericht zum 30. September 2019, der am 31. Oktober 2019 zur Veröffentlichung
freigegeben wurde, wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.
In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang
gewählt worden. Der vorliegende Zwischenbericht basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2018. HOCHTIEF wendet zum 1. Januar 2019 den neuen Standard IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
an, der IAS 17 "LeasingVerhältnisse", IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung
ein Leasingverhältnis enthält", SIC-15 "Mietleasingverhältnisse -Anreizvereinbarungen"
und SIC-27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen
Form von Leasingverhältnissen" ersetzt. HOCHTIEF wählte die vollständige retrospektive Methode als Übergangsmethode. Zum Zeitpunkt
der erstmaligen Anwendung nutzt HOCHTIEF den praktischen Behelf, nicht erneut zu beurteilen,
ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis darstellt oder beinhaltet. Somit wird die
Definition eines Leasingverhältnisses nur auf Verträge angewendet, die zum oder nach
diesem Zeitpunkt geschlossen (oder geändert) wurden. Darüber hinaus nimmt HOCHTIEF
- mit Ausnahme von Immobilien-Leasingverhältnissen - das Wahlrecht in Anspruch, Leasing-
und Nicht-Leasingkomponenten zusammenzufassen und einheitlich in der Bilanz als Leasingverhältnisse
zu erfassen. In IFRS 16 werden die Grundsätze für den Ansatz, die Bewertung, die Darstellung und
die Angabe von Leasingverhältnissen dargelegt. Zudem verlangt der Standard, dass Leasingnehmer
alle Leasingverhältnisse nach einem einheitlichen Modell bilanzieren, ähnlich der
Bilanzierung von Finanzierungsleasingverhältnissen nach IAS 17. Die Bilanzierung beim
Leasinggeber nach IFRS 16 unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der Bilanzierung
nach IAS 17 und hat keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern. Der Leasingnehmer erfasst zu Beginn des Leasingverhältnisses eine Verbindlichkeit
zur Leistung der Leasingzahlungen ("Leasingverbindlichkeit") sowie einen Vermögenswert,
der dem Recht auf Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswerts während der Laufzeit
des Leasingverhältnisses entspricht ("Nutzungsrecht"). HOCHTIEF weist die Zinsaufwendungen
für die Leasingverbindlichkeit getrennt vom Abschreibungsbetrag für das Nutzungsrecht
aus. Der Leasingnehmer ist auch verpflichtet, die Leasingverbindlichkeit bei Eintritt bestimmter
Ereignisse (zum Beispiel Änderung der Laufzeit des Leasingverhältnisses oder der Leasingzahlungen)
neu zu bewerten. Das Nutzungsrecht ist um den aus der Neubewertung der Leasingverbindlichkeit
resultierenden Betrag zu berichtigen. Die Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse bestehen weiterhin für kurzfristige
Leasingverhältnisse (bis zu 12 Monate) sowie für Vermögenswerte von geringem Wert. Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16Der Konzern hat IFRS 16 vollständig rückwirkend angewendet. Daher wurden die Vergleichszahlen
so angepasst, als wäre schon immer nach dem neuen Standard bilanziert worden. Die
Anhangangaben wurden ebenfalls angepasst, sofern für Vergleichswerte nach den neuen
Angabepflichten erforderlich. Die Anpassungen der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
und der Konzern-Kapitalflussrechnung aufgrund der Anwendung des neuen Standards zur
Vergleichsperiode sind im Folgenden dargestellt. Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung zum 30. September 2018scroll
1)
Durch IFRS 16 haben sich der Betrag und die Darstellung der leasingbezogenen Aufwendungen
geändert. Nach IAS 17 wurden Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse als betriebliche
Aufwendungen ausgewiesen, während IFRS 16 die Leasingaufwendungen in Abschreibungen
für die erfassten Nutzungsrechte und Finanzaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten
unterteilt. Dies führte zu einem Rückgang der Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse
und zu einem Anstieg der Abschreibungen und der Finanzaufwendungen. Infolgedessen
wurde auch das EBITDA des Konzerns beeinflusst. Auswirkungen auf die Konzern-Kapitalflussrechnung zum 30. September 2018scroll
Ansatz von LeasingverhältnissenDer Konzern als LeasingnehmerDer Konzern beurteilt bei Vertragsbeginn, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis darstellt
oder beinhaltet. Dies ist der Fall, wenn der Vertrag dazu berechtigt, die Nutzung
eines identifizierten Vermögenswerts gegen Zahlung eines Entgelts für einen bestimmten
Zeitraum zu kontrollieren. In diesen Fällen erfasst der Konzern ein Nutzungsrecht
und eine entsprechende Leasingverbindlichkeit für alle Leasingvereinbarungen. Hiervon
ausgenommen sind kurzfristige, kündbare Leasingverhältnisse, bei denen im Falle einer
Kündigung durch den Leasingnehmer die mit der Kündigung verbundenen Verluste zulasten
des Leasinggebers gehen, sowie geleaste Vermögenswerte von geringem Wert. Bei diesen
Leasingverhältnissen erfasst der Konzern die Leasingzahlungen als betrieblichen Aufwand
linear über die Dauer des Leasingverhältnisses, es sei denn, eine andere systematische
Basis ist repräsentativer für den Zeitverlauf, in dem der wirtschaftliche Nutzen der
geleasten Vermögenswerte verbraucht wird. Der Konzern verfügt über ein erhebliches Leasingportfolio, das sich überwiegend auf
Sachanlagen, Betriebsgeräte und die Leasingfahrzeuge verteilt. Angesichts der operativen
Tätigkeit des Konzerns in den Bereichen Bau, Construction Management und Dienstleistungen
stellen Leasinggegenstände einen wichtigen Bestandteil des Geschäftsbetriebs dar. Bewertung und Darstellung von LeasingverbindlichkeitenDie Leasingverbindlichkeit wird bei erstmaligem Ansatz zum Barwert der zum Bereitstellungsdatum
noch nicht geleisteten Leasingzahlungen bewertet, abgezinst zu dem dem Leasingverhältnis
zugrunde liegenden Zinssatz. Lässt sich dieser Zinssatz nicht ohne Weiteres bestimmen,
zieht der Konzern seinen Grenzfremdkapitalzinssatz heran. Folgende Positionen werden ebenfalls in der Bewertung der Leasingverbindlichkeit berücksichtigt:
Die Leasingverbindlichkeit wird in der Bilanz separat ausgewiesen. Bei Verbindlichkeiten,
die innerhalb von 12 Monaten zurückgezahlt werden, erfolgt der Ausweis als kurzfristig
und bei Verbindlichkeiten, die über einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten zurückgezahlt
werden, erfolgt der Ausweis als langfristig. In Folgeperioden wird die Leasingverbindlichkeit bewertet, indem der Saldo um die
geleisteten Leasingrückzahlungen reduziert und der Buchwert um die Zinsen auf die
Leasingverbindlichkeit erhöht wird. In den folgenden Fällen muss der Konzern die Leasingverbindlichkeit neu bewerten und
eine Anpassung am Nutzungsrecht vornehmen:
Bewertung und Darstellung von NutzungsrechtenDie vom Konzern ausgewiesenen Nutzungsrechte umfassen die erstmalige Bewertung der
entsprechenden Leasingverbindlichkeit, alle bei oder vor Vertragsbeginn geleisteten
Leasingzahlungen abzüglich aller etwaigen erhaltenen Leasinganreize sowie etwaiger
direkter Kosten. Kosten, die dem Konzern für das Stilllegen des Vermögenswerts, die
Wiederherstellung des Standorts oder die Wiederherstellung des Vermögenswerts entstehen,
sind in den Kosten des Nutzungsrechts enthalten. Das Nutzungsrecht wird in Folgeperioden nach dem Anschaffungskostenmodell bewertet,
wobei kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen auf das Nutzungsrecht erfolgen.
Ist in den Kosten des Nutzungsrechts berücksichtigt, dass der Konzern eine Kaufoption
ausüben wird, so wird das Nutzungsrecht vom Bereitstellungsdatum bis zum Ende der
Nutzungsdauer des zugrunde liegenden Vermögenswerts abgeschrieben. Andernfalls nimmt
der Konzern Abschreibungen auf den Vermögenswert bis zum Ende seiner Nutzungsdauer
oder der kürzeren Laufzeit des Leasingverhältnisses vor. Die Abschreibung beginnt
mit dem Bereitstellungsdatum und der Buchwert des Vermögenswerts wird angepasst, um
dem kumulierten Saldo der Abschreibungen Rechnung zu tragen. Eine etwaige Neubewertung der Leasingverbindlichkeit wird auch auf den Wert des Nutzungsrechts
angewandt. Die Nutzungsrechte werden in der Bilanz innerhalb der Sachanlagen ausgewiesen. Ansatz als LeasinggeberHinsichtlich einiger Untervermietungen von Immobilien sowie der Vermietung von Anlagen
und Geräten an seine Partner, Lieferanten und Auftragnehmer schließt der Konzern Leasingverträge
als Leasinggeber ab. Diese Leasingverhältnisse werden entweder als Finanzierungsleasing
oder als Operating-Leasingverhältnisse ausgewiesen. Werden durch die Bedingungen des
Leasingverhältnisses im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und
Chancen auf den Leasingnehmer übertragen, wird der Vertrag als Finanzierungsleasing
klassifiziert. Ist dies nicht der Fall, erfolgt der Ausweis als Operating-Leasingverhältnis.
Erträge aus Operating-Leasingverhältnissen werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses
erfasst. Anfängliche direkte Kosten, die bei den Verhandlungen und beim Abschluss
von OperatingLeasingverhältnissen entstehen, werden im Buchwert des geleasten Vermögenswerts
berücksichtigt. Vom Leasingnehmer zu zahlende Beträge werden im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen
als Forderungen ausgewiesen. Rechnungslegungsbezogene Schätzungen, Ermessensentscheidungen und AnnahmenBei der Aufstellung des Konzern-Zwischenabschlusses entsprechen die bei der Anwendung
der IFRS getroffenen Ermessensentscheidungen, die wesentliche Auswirkungen auf den
Abschluss haben könnten, sowie Schätzungen mit einem Anpassungsrisiko im Berichtszeitraum
2019 denen im Geschäftsbericht von HOCHTIEF zum 31. Dezember 2018, mit den folgenden
Aktualisierungen: Leasing
PensionenHOCHTIEF hat aufgrund gesunkener Kapitalmarktzinsen zum 30. September 2019 die Abzinsungssätze
zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wie folgt verändert: scroll
WährungsumrechnungFür die Währungsumrechnung der wesentlichen ausländischen Konzerngesellschaften wurden
folgende Wechselkurse zugrunde gelegt: scroll
Änderungen des KonsolidierungskreisesIn den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019 wurden drei inländische und
elf ausländische Gesellschaften erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Drei
inländische und 15 ausländische Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Die Anzahl der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich in den ersten
neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 per Saldo im Inland um eine Gesellschaft und
im Ausland um vier Gesellschaften vermindert. Zudem wurden im Ausland vier gemeinschaftliche
Tätigkeiten mehr in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 30. September 2019 wurden neben der HOCHTIEF Aktiengesellschaft insgesamt 45 inländische
und 375 ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung, 16 inländische
und 125 ausländische Unternehmen nach der Equity-Methode sowie 75 ausländische gemeinschaftliche
Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen. Als eigenständiger börsennotierter Konzern veröffentlicht die HOCHTIEF Aktiengesellschaft,
Essen, Deutschland, Amtsgericht Essen, Handelsregisternummer HRB 279, ihren Konzernabschluss,
der gleichzeitig in den Konzernabschluss der ACS, Actividades de Construccióny Servicios,
S.A., Madrid, Spanien, einbezogen wird. Ergänzende Angaben zu flüssigen Mitteln und kurzfristigen Finanzanlagen und Beteiligungenscroll
scroll
Die Veränderung der kurzfristigen Finanzanlagen und Beteiligungen spiegelt sich nicht
in der Veränderung des Nettoumlaufvermögens in der Konzernkapitalflussrechnung auf
Seite 16 wider. Zum 30. September 2019 sind Guthaben bei Kreditinstituten im Zusammenhang mit dem
Verkauf von Forderungen und während der Berichtsperiode erhaltenen Meilensteinzahlungen
aus Verträgen in Höhe von 255.833 Tsd. Euro (31. Dezember 2018: 357.828 Tsd. Euro)
als verfügungsbeschränkt klassifiziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungenscroll
Bereits in Rechnung gestellte Teilleistungen und weitere Vertragsforderungen werden
unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Noch nicht abgerechnete
Leistungen werden als Vertragsvermögenswerte erfasst, sofern die Anzahlungen die kumulierte
Leistung (Auftragskosten und Auftragsergebnis) nicht übersteigen. Verbleibt nach Abzug
der Anzahlungen ein negativer Saldo, wird dieser unter den Vertragsverbindlichkeiten
ausgewiesen. Diese saldierte Darstellung erfolgt projektbezogen für beide Berichtsperioden
- zum 30. September 2019 und zum 31. Dezember 2018. Im Vorjahr wurden in Einzelfällen
Vertragsvermögenswerte und -verbindlichkeiten in Summe saldiert. Insofern ist der
Bestand dieser Positionen rückwirkend zum 31. Dezember 2018 um 516.411 Tsd. Euro ergebnisneutral
erhöht worden (1. Januar 2018: 389.562 Tsd. Euro). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeitenscroll
Berichterstattung zu FinanzinstrumentenFür jede Klasse von Finanzinstrumenten werden die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten angegeben. In Abhängigkeit von der Marktnähe
ist für den beizulegenden Zeitwert - basierend auf den Eingangsparametern, die in
die angewandten Bewertungsverfahren einfließen - eine dreistufige Fair Value-Hierarchie
zu berücksichtigen: scroll
scroll
scroll
In den einzelnen Klassen von Finanzinstrumenten entsprechen sich grundsätzlich der
jeweils beizulegende Zeitwert und der zugrunde liegende Buchwert, soweit die Ermittlung
eines beizulegenden Zeitwerts verlässlich gegeben ist. Abweichungen ergeben sich lediglich
bei den Finanzverbindlichkeiten. Ihr Buchwert beträgt insgesamt 3.901.132 Tsd. Euro
(31. Dezember 2018: 2.669.461 Tsd. Euro), bei einem beizulegenden Zeitwert von 3.961.633
Tsd. Euro (31. Dezember 2018: 2.706.992 Tsd. Euro). In den ersten drei Quartalen 2019 erfolgte - wie im Vergleichszeitraum - zwischen
den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 sowie
der Stufe 3 keine Umgliederung. In der Stufe 3 wird der Fair Value von Anteilen an nicht börsennotierten Gesellschaften
in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren - basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen
- bestimmt. Dabei sind interne Verzinsung, Wachstumsrate und Diskontierungsfaktor
die nicht beobachtbaren Eingangsparameter. Die Optionsbewertung erfolgt mittels einer
Monte-Carlo-Simulation. Als entsprechende Eingangsparameter werden erwarteter Ausübungszeitraum,
Multiplikator und Diskontierungsfaktor berücksichtigt. Veränderungen der Eingangsparameter,
die sich aus möglichen nachvollziehbaren alternativen Annahmen ergeben, würden sich
auf die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Beträge, das Gesamtvermögen oder
die Gesamtschulden sowie das Eigenkapital insgesamt nicht wesentlich auswirken. Die
Überleitung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten der Stufe 3 von den
Eröffnungs- zu den Schlusssalden stellt sich für die übrigen Finanzanlagen sowie für
sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte in folgender Weise dar: Überleitung der Stufe 3 in den ersten drei Quartalen 2019scroll
Überleitung der Stufe 3 im Geschäftsjahr 2018scroll
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne sind im übrigen Beteiligungsergebnis
berücksichtigt; die sonstigen Veränderungen wurden demgegenüber erfolgsneutral abgebildet. Eigene AktienZum 30. September 2019 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Bestand
an eigenen Aktien von insgesamt 22 346 Stück. Diese Aktien wurden seit dem 7. Oktober
2014 für die im Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2014 beziehungsweise 6. Mai
2015 genannten Zwecke und zur Verwendung für alle sonstigen aktienrechtlich zulässigen
Zwecke erworben. Der auf diese eigenen Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 57.205,76
Euro (0,032 Prozent des Grundkapitals). 12 478 eigene Aktien wurden im Mai 2019 an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft
zu einem Preis von 118,20 Euro je Aktie mit der Verpflichtung übertragen, sie für
einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren seit der Übertragung zu halten. Damit wurden
bestehende Ansprüche der Übertragungsempfänger auf variable Vergütung getilgt. Der
auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 31.943,68 Euro (0,018
Prozent des Grundkapitals). DividendeDie Hauptversammlung der HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 7. Mai 2019 die Ausschüttung
einer Dividende von 4,98 Euro je für das Geschäftsjahr 2018 dividendenberechtigter
Stückaktie beschlossen. Daraus resultierte eine Dividendenzahlung in Höhe von 351.647.177,34
Euro, die am 5. Juli 2019 geleistet wurde. Emission von Schuldscheindarlehen und von UnternehmensanleihenDie HOCHTIEF Aktiengesellschaft nutzte erstmalig das Debt-Issuance-Programm, um mehrere
Privatplatzierungen in Form von Inhaberschuldverschreibungen zu begeben. Im April
2019 emittierte die HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine Privatplatzierung über 50 Mio.
Euro mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Die Anleihe ist mit einem jährlichen Kupon
in Höhe von 2,3 Prozent ausgestattet. Im Juni 2019 emittierte die HOCHTIEF Aktiengesellschaft
eine Privatplatzierung über 50 Mio. Schweizer Franken (44,6 Mio. Euro), die mit einer
Laufzeit bis Juni 2025 ausgestattet ist. Der Emissionserlös wurde mittels eines Währungsderivats
in Euro umgetauscht. Im Mai 2019 wurde eine fällige Unternehmensanleihe von HOCHTIEF im Volumen von 500
Mio. Euro vollständig zurückgezahlt und durch die Begebung von neuen HOCHTIEF-Schuldscheindarlehen
und Inhaberschuldverschreibungen zu verbesserten Konditionen anteilig refinanziert.
Im Mai 2019 begab die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Schuldscheindarlehen über insgesamt
300 Mio. Euro. Das Darlehen hat gestaffelte Laufzeiten über vier, sieben und zehn
Jahre. Im Juni 2019 begab die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein weiteres bilaterales
Darlehen über 25 Mio. Euro mit einer Laufzeit von vier Jahren. Im Juli 2019 emittierte die HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine Privatplatzierung über
1 Mrd. norwegische Kronen (103,6 Mio. Euro). Die Anleihe ist mit einer Laufzeit bis
1. Juli 2029 ausgestattet. Der Emissionserlös wurde mittels Währungsderivaten in Euro
umgetauscht. Die Emissionserlöse dienen der anteiligen Refinanzierung einer im Mai
2019 fällig gewordenen Unternehmensanleihe. Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat im September 2019 die Platzierung von zwei weiteren
Unternehmensanleihen durchgeführt. Diese Kapitalmarkttransaktion war aufgeteilt in
eine Unternehmensanleihe in Höhe von 500 Mio. Euro mit einem jährlichen Kupon von
0,5 Prozent und einer achtjährigen Laufzeit bis zum 3. September 2027. Die zweite
Anleihe in Höhe von 250 Mio. Euro ist mit einem jährlichen Kupon von 1,25 Prozent
ausgestattet und offeriert eine zwölfjährige Laufzeit bis zum 3. September 2031. S&P
hat das Rating der Anleihen mit einem soliden Investment-Grade-Rating von BBB eingestuft.
Der Emissionserlös dieser Anleihen dient der Refinanzierung der im März 2020 fälligen
Unternehmensanleihe sowie allgemeinen Unternehmenszwecken. FinanzierungsvereinbarungenDer Konzern schließt verschiedene Factoring-Vereinbarungen mit Banken und Finanzinstituten
ab, um seine Forderungen zu verkaufen. Factoring ist ein in der Baubranche weit verbreitetes
betriebliches Tool zum Management des Nettoumlaufvermögens, das uns eine zeitliche
Angleichung von Umsätzen und Kosten ermöglicht. Das Factoring dieser Forderungen erfolgt
ohne Rückgriffmöglichkeit, wofür für den Konzern in bestimmten Fällen eine Gebühr
anfallen kann. Die Beträge werden ausgebucht, wenn die Risiken und Chancen der Forderungen
übertragen wurden. Für die gesamte HOCHTIEF-Gruppe belief sich das Factoring-Volumen
auf 1,7 Mrd. Euro und war damit konsistent zum 31. Dezember 2018. Zudem schließt der Konzern mit Finanzinstituten auch Supply-Chain-Factoring-Vereinbarungen
für Lieferanten ab, die sich zur Verbesserung ihrer Liquidität für eine frühzeitige
Zahlung von Waren und Dienstleistungen entscheiden können. Die Bedingungen der Vereinbarungen
entsprechen üblichen Zahlungsbedingungen und verändern die ursprüngliche Verbindlichkeit
nicht, daher werden die Beträge auch weiterhin unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten erfasst. HaftungsverhältnisseDie Haftungsverhältnisse betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien;
sie haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 64.096 Tsd. Euro auf 433.881 Tsd.
Euro erhöht. SegmentberichterstattungDie operativen Gesellschaften des HOCHTIEF-Konzerns sind den drei Divisions HOCHTIEF
Americas, HOCHTIEF Asia Pacific und HOCHTIEF Europe zugeordnet. Diese Struktur zeigt
die operative Ausrichtung des Konzerns und die starke Regionalpräsenz mit Fokus auf
entwickelte Märkte. Im HOCHTIEF-Konzern ergibt sich die Segmentabgrenzung aus den
jeweiligen geschäftlichen Aktivitäten der Divisions. Die Segmentierung basiert dabei
auf der internen Berichterstattung. Es bestehen folgende berichtspflichtige Divisions/ Segmente: HOCHTIEF Americas umfasst die Bautätigkeiten der operativen Einheiten in den USA und
in Kanada; HOCHTIEF Asia Pacific bündelt die Aktivitäten in den Bereichen Bau, Contract-Mining,
Dienstleistungen und PPP im asiatisch-pazifischen Raum; HOCHTIEF Europe bündelt das auf Europa fokussierte Kerngeschäft und plant, entwickelt,
baut, bewirtschaftet und verwaltet Immobilien und Infrastruktureinrichtungen. Unter Corporate werden die Konzernzentrale und andere, nicht den gesondert dargestellten
Divisions zuordenbare Tätigkeiten, wie beispielsweise das Management unserer finanziellen
Ressourcen und Versicherungsaktivitäten, unsere Investition in Abertis sowie Konsolidierungseffekte
dargestellt. Die Versicherungsaktivitäten werden in der Konzernzentrale verantwortlich
von der HOCHTIEF Insurance Broking and Risk Management Solutions GmbH - mit Gesellschaften
in Luxemburg, zu denen unter anderem die Builders Reinsurance S.A. gehört - gesteuert.
Die HOCHTIEF-Versicherungsgesellschaften bieten vor allem Rückversicherungsleistungen
für Bauleistungs-, Nachunternehmerausfall-, Haftpflicht-sowie Arbeitnehmerunfallversicherungen
an. Detaillierte Erläuterungen zu den einzelnen Divisions/Segmenten des HOCHTIEF-Konzerns
sind im vorstehenden Zwischenlagebericht enthalten. Die Umsätze gliedern sich in die Aktivitäten "Bau/PPP", "Construction-Management/Services"
und "Andere". "Bau/PPP" beinhaltet Flatiron bei HOCHTIEF Americas, CPB Contractors,
Leighton Asia und Pacific Partnerships bei HOCHTIEF Asia Pacific sowie HOCHTIEF Infrastructure
und HOCHTIEF PPP Solutions bei HOCHTIEF Europe. Die wesentlichen "Construction-Management-
und -Services"-Gesellschaften sind Turner bei HOCHTIEF Americas, das Contract-Mining-
und Mineralienverarbeitungs-Geschäft von Thiess und Sedgman sowie das Dienstleistungsgeschäft
von UGL bei HOCHTIEF Asia Pacific und HOCHTIEF Engineering sowie synexs und Trinac
bei HOCHTIEF Europe. Umsätze aus dem Nicht-Kerngeschäft sind der Kategorie "Andere"
zugeordnet. Die Umsätze bei HOCHTIEF Americas in Höhe von 11.063.541 Tsd. Euro betreffen im Wesentlichen
die Kategorie "Con-struction-Management/Services". Umsätze bei HOCHTIEF Asia Pacific
(6.676.038 Tsd. Euro) werden hauptsächlich in den Aktivitäten "Bau/PPP" und "Construction-Management/Services"
erzielt. Bei HOCHTIEF Europe bestehen externe Umsätze in Höhe von 900.004 Tsd. Euro
im Wesentlichen in der Kategorie "Bau/PPP". Sonstige Umsätze bei "Corporate" belaufen
sich auf 112.249 Tsd. Euro. Nicht aus Kundenverträgen stammende Umsätze betragen 136.481 Tsd. Euro. Nahezu alle Umsatzerlöse werden über einen bestimmten Zeitraum erfasst. Überleitungsrechnung vom Ergebnis vor Steuern zum EBITDAscroll
Die Definition der Kennzahl EBIT/EBITDA wurde im zweiten Quartal 2019 geändert und
enthält nun auch die Ergebnisanteile von nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten
Unternehmen (insbesondere Abertis). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktiescroll
Die Entwicklung der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien resultiert im Wesentlichen
aus der Kapitalerhöhung im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie kann durch sogenannte potenzielle Aktien
auftreten (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen). Die aktienbasierten Vergütungsprogramme
von HOCHTIEF wirken nicht gewinnverwässernd. Damit entsprechen sich das verwässerte
und das unverwässerte Ergebnis je Aktie. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDer Kreis der zur HOCHTIEF Aktiengesellschaft oder zu Konzernunternehmen nahestehenden
Unternehmen oder Personen wird durch IAS 24 bestimmt, sodass diesbezüglich auf die
Angaben im letzten Konzernabschluss verwiesen wird. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019 wurden keine wesentlichen Geschäfte
zwischen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beziehungsweise Konzernunternehmen und einem
diesen nahestehenden Unternehmen oder einer diesen nahestehenden Person, die einen
wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, geschlossen. Ereignisse nach dem BilanzstichtagIm Wertaufhellungszeitraum sind keine substanziellen Hinweise zu berichtspflichtigen
Sachverhalten bekannt geworden. ImpressumHerausgeber:HOCHTIEF Aktiengesellschaft Opernplatz 2, 45128 Essen Tel.: 0201 824-0 Fax: 0201 824-2777 info@hochtief.de www.hochtief.de Investor Relations:HOCHTIEF Investor Relations Opernplatz 2, 45128 Essen Tel.: 0201 824-2127 Fax: 0201 824-92127 investor-relations@hochtief.de Bildnachweise:Titelseite: Geber86 (oben links), HOCHTIEF (unten rechts); CIMIC/Schwerdtfeger (S.
3) Aktueller Finanzkalender:www.hochtief.de/ir-kalender Dieser Zwischenbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wurde im Internet
veröffentlicht. Der Zwischenbericht ist auf dem umweltfreundlichen Bilderdruckpapier Maxi Silk gedruckt.
Es ist nach den Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen
Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
über künftige, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bzw. den HOCHTIEF-Konzern betreffende
Ereignisse und Entwicklungen wider und basieren auf Informationen, die dem Vorstand
der HOCHTIEF Aktiengesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.
Zukunftsbezogene Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse
(zum Beispiel der Vorsteuerergebnisse oder der Konzerngewinne) und Entwicklungen (zum
Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen
bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie) und
sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse
(zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere
Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter
Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie),
betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, können daher
aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten oder implizit zugrunde
gelegten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere
Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der branchenspezifischen Lage
und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten,
Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
auch in Bezug auf steuerliche Regelungen, das Verhalten von Mitgesellschaftern sowie
andere Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel
die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen
(zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen
bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend
die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, haben. Etwaige Angaben zu
Dividenden stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr
ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft ausgewiesen werden kann und dass die zuständigen Organe der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft
entsprechende Beschlüsse fassen. Abgesehen von rechtlichen Veröffentlichungspflichten,
übernimmt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft keine Verpflichtung, die in diesem Dokument
enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. |
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