HOCHTIEF Aktiengesellschaft

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Zwischenbericht Januar bis September 2019

Zwischenbericht

Januar bis September 2019

IHR PROJEKT UNSERE PARTNERSCHAFT

Finanzielle Highlights

Operativer Konzerngewinn +29 % ggü. Vj. auf 478 Mio. Euro, nominaler Konzerngewinn +13 % auf 456 Mio. Euro

Net Cash aus lfd. Geschäftstätigkeit bei 595 Mio. Euro, deutlich um 460 Mio. Euro über Vj. (auf vergleichbarer Basis)

Nettofinanzvermögen des Konzerns bei 950 Mio. Euro nach Vergütung der Aktionäre mit 408 Mio. Euro in Q3 2019

Starker Auftragsbestand von 50,5 Mrd. Euro (+12 %), Auftragseingang bei 21,6 Mrd. Euro (+13 %)

Guidance bestätigt: op. Konzerngewinn GJ 2019 i. H. v. 640-680 Mio. Euro (+22 bis +30 % ggü. Vj.)

HOCHTIEF-Konzern: Kennzahlen

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(In Mio. EUR) 9M 2019 9M 2018 Veränderung Q3 2019 Q3 2018 Veränderung
Umsatzerlöse 18.751,8 17.402,1 7,8 % 6.742,4 6.199,1 8,8 %
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT 801,7 703,4 14,0 % 295,7 249,2 18,7 %
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge (%) 4,3 4,0 0,3 4,4 4,0 0,4
Operativer Konzerngewinn 477,5 369,9 29,1 % 181,1 131,9 37,3 %
Operatives Ergebnis je Aktie (EUR) 6,76 5,76 17,4 % 2,56 2,05 24,9 %
EBITDA 1.395,6 1.247,9 11,8 % 486,6 470,3 3,5 %
EBITDA Marge (%) 7,4 7,2 0,2 7,2 7,6 -0,4
EBIT 878,7 843,0 4,2 % 317,7 319,7 -0,6 %
EBIT Marge (%) 4,7 4,8 -0,1 4,7 5,2 -0,5
Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT 780,9 736,3 6,1 % 291,4 289,9 0,5 %
Nominaler Konzerngewinn 456,3 404,1 12,9 % 177,6 174,4 1,8 %
Nominales Ergebnis je Aktie (EUR) 6,46 6,29 2,7 % 2,51 2,71 -7,4 %
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 594,6 659,8 -65,2 180,5 301,2 -120,7
Betriebliche Investitionen netto 341,5 278,8 62,7 107,1 115,2 -8,1
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 253,1 381,0 -127,9 73,4 186,0 -112,6
Nettofinanzvermögen (+) / Nettofinanzschulden (-) 950,2 1.291,0 -340,8 950,2 1.291,0 -340,8
Auftragseingang 21.613,4 19.188,9 12,6 % 7.060,1 6.347,4 11,2 %
Leistung 19.705,7 18.648,9 5,7 % 7.103,7 6.607,6 7,5 %
Auftragsbestand 50.486,4 45.281,1 11,5 % 50.486,4 45.281,1 11,5 %
Mitarbeiter (Stichtag) (direkte Mitarbeiter) 54.784 56.437 -2,9 % 54.784 56.437 -2,9 %
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(In Mio. EUR) 01-12 2018
Umsatzerlöse 23.882,3
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT 968,6
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge (%) 4,1
Operativer Konzerngewinn 523,3
Operatives Ergebnis je Aktie (EUR) 8,0
EBITDA 1.686,2
EBITDA Marge (%) 7,1
EBIT 1.124,0
EBIT Marge (%) 4,7
Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT 979,0
Nominaler Konzerngewinn 543,0
Nominales Ergebnis je Aktie (EUR) 8,30
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 1.573,9
Betriebliche Investitionen netto 343,9
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.230,0
Nettofinanzvermögen (+) / Nettofinanzschulden (-) 1.564,3
Auftragseingang 28.098,1
Leistung 25.446,2
Auftragsbestand 47.267,4
Mitarbeiter (Stichtag) (direkte Mitarbeiter) 55.777

Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte/ Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von IFRS 16/ Vorjahres-EBITDA nach neuer Definition angepasst

An die Aktionäre

Liebe Aktionäre und Freunde von HOCHTIEF,

HOCHTIEF hat die positive Dynamik in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 beibehalten. So konnte der Konzern bei Gewinn, Umsatz und Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr stark zulegen und gleichzeitig beim Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit (auf vergleichbarer Basis) eine positive Entwicklung verzeichnen.

Der operative Konzerngewinn, der nicht operative Effekte ausklammert, erhöhte sich im Jahresvergleich um 108 Mio. Euro beziehungsweise 29 Prozent auf 478 Mio. Euro. Mit 456 Mio. Euro lag der nominale Konzerngewinn um 13 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Gewinnzahlen beinhalten einen Beitrag in Höhe von 96 Mio. Euro aus unserer at Equity bilanzierten 20-Prozent-Beteiligung an Abertis. Alle drei HOCHTIEF-Divisions erzielten eine Steigerung des operativen Konzerngewinns.

Der Umsatz belief sich im Zeitraum Januar bis September 2019 auf 18,8 Mrd. Euro, was einem Zuwachs um mehr als 1,3 Mrd. Euro beziehungsweise 8 Prozent entspricht. Bereinigt um Wechselkurseffekte, lag das Umsatzvolumen um 5 Prozent über dem Vorjahr. Zu dem Umsatzanstieg trugen unsere Aktivitäten im Bereich Construction Management und Services verstärkt bei, wodurch sich das Risikoprofil des Konzerns weiter verbesserte.

Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Neunmonatszeitraum auf 595 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 460 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (auf vergleichbarer Basis). Betrachtet man die letzten zwölf Monate, um saisonale Effekte auszuklammern, hat HOCHTIEF ein beträchtliches Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,5 Mrd. Euro generiert. Der Konzern richtet sein Augenmerk weiterhin auf cashgestützte Profitabilität.

HOCHTIEF-Konzern - Highlights in 9M 2019

Operativer Konzerngewinn +29 % ggü. Vj. auf 478 Mio. Euro, nominaler Konzerngewinn +13 %** auf 456 Mio. Euro

Umsatz von 18,8 Mrd. Euro, 1,3 Mrd. Euro höher oder +8 % ggü. Vj. (währungsbereinigt +5 %)

Op. PBT +14 % ggü. Vj. auf 802 Mio. Euro; nom. PBT von 781 Mio. Euro (+6 % ggü. Vj.)

Starke operative Margen, Gewinnwachstum in allen Divisions

Net Cash aus lfd. Geschäftstätigkeit bei 595 Mio. Euro, deutlich um 460 Mio. Euro über Vj. (auf vergleichbarer Basis) gesteigert

Ohne saisonale Effekte beim Nettoumlaufvermögen 1,5 Mrd. Euro LTM (1,1 Mrd. Euro vor Factoring)

Mittelzufluss von 212 Mio. Euro vor Factoring in Q3 2019 bedeutet Zuwachs um 177 Mio. Euro ggü. Vj.

Nettofinanzvermögen des Konzerns bei 950 Mio. Euro nach Vergütung der Aktionäre mit 408 Mio. Euro in Q3 2019

Konzern-Nettofinanzvermögen bei 1,4 Mrd. Euro, bereinigt um 494 Mio. Euro Investition (netto) in Abertis

Emission von Unternehmensanleihen im Sept. 2019 (500 Mio. Euro für 8 Jahre, 250 Mio. Euro für 12 Jahre, durchschnittl. Kupon von 0,75 %)

S&P bestätigt BBB-Rating und Ausblick als "stabil" für HOCHTIEF, CIMIC und Abertis

Starker Auftragsbestand von 50,5 Mrd. Euro (+12 %), Auftragseingang bei 21,6 Mrd. Euro (+13 %)

Anhaltender Anstieg des Auftragsbestands um 5,2 Mrd. Euro ggü. Vj. (währungsbereinigt +9 %), +3,2 Mrd. Euro seit Jahresbeginn

Construction-Management, Mining und Dienstleistungen machen zirka 70 % (34 Mrd. Euro) des Auftragsbestands aus

Stark gestiegener Auftragseingang, währungsbereinigt +10 %; entspricht 1,2-Fachem der Leistung LTM - disziplinierte Angebotsstrategie konzernweit fortgesetzt

Guidance bestätigt: op. Konzerngewinn GJ 2019 i. H. v. 640-680 Mio. Euro (+22 bis +30 % ggü. Vj.)

Positiver Ausblick für alle Aktivitäten und Kernmärkte des Konzerns; saisonal starkes Q4

Robuste Tenderpipeline in unseren Kernmärkten USA, Kanada, Asien/Pazifik und Europa von rund 530 Mrd. Euro für 2019 und darüber hinaus; PPP-Projektpipeline von zirka 230 Mrd. Euro

* Zahlen für 2018 angepasst aufgrund von IFRS 16
** Abertis-Beitrag im nominalen Ergebnis beider Jahre enthalten, aber nur im operativen Ergebnis 2019

LTM = last twelve months/letzte zwölf Monate PBT = Ergebnis vor Steuern GJ = Geschäftsjahr

Infolge gestiegener Auftragsvolumina im Bergbau und im auf Projektbasis kalkulierten Tunnelbaugeschäft erhöhten sich die betrieblichen Investitionen (netto) um 63 Mio. Euro auf 342 Mio. Euro. Während der vergangenen zwölf Monate erzielte HOCHTIEF einen Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von über 1,1 Mrd. Euro.

Das Nettofinanzvermögen von HOCHTIEF belief sich Ende September 2019 nach Aktionärsvergütungen in Höhe von 408 Mio. Euro während des Quartals auf 950 Mio. Euro. Die Nettovermögensposition des Konzerns versteht sich nach der Investition von 494 Mio. Euro netto in den 20-prozentigen Anteil an Abertis im vierten Quartal 2018. Im dritten Quartal 2019 bestätigte die Ratingagentur S&P ihr BBB-Rating für HOCHTIEF, CIMIC und Abertis.

Der Auftragsbestand des Konzerns erreichte ein neues Rekordniveau und lag mit 50,5 Mrd. Euro zum Ende des dritten Quartals 2019 um 5,2 Mrd. Euro beziehungsweise 12 Prozent über dem Wert von Ende September 2018. Alle Divisions verzeichneten, über die letzten zwölf Monate betrachtet, anhaltendes Wachstum.

Beim Auftragseingang konnte in den ersten neun Monaten 2019 ein hohes Niveau von 21,6 Mrd. Euro verzeichnet werden. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,4 Mrd. Euro beziehungsweise währungsbereinigt 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die disziplinierte Angebotsstrategie, die für den gesamten Konzern gilt, hat weiterhin hohe Priorität für unsere Teams.

Turner, aktuell vom ENR-Magazin erneut als führender Hochbauanbieter in den USA als Top Green Building Contractor ausgezeichnet, errichtet ein Krankenhausgebäude in Salem, Oregon. Flatiron erweitert die Autobahn I-405 im Bundesstaat Washington bis 2024. Die Gesellschaften der CIMIC-Gruppe verantworten einen bedeutsamen Teil des Projekts Cross River Rail in Queensland, zudem erhielt Thiess eine Auftragserweiterung von sechs Jahren für Dienstleistungen an der Curragh-Mine. In Europa baut HOCHTIEF den Büro- und Wohnkomplex Burstah in Hamburg sowie ein Dienstgebäude für die Fachhochschule in Duisburg.

In unseren Märkten in Nordamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa haben unsere Teams vor Ort für den weiteren Jahresverlauf 2019 und darüber hinaus relevante Projekte im Wert von rund 530 Mrd. Euro identifiziert. Unsere starke Stellung in entwickelten PPP-Märkten spiegelt sich in der vom Konzern identifizierten PPP-Projekt-Pipeline in Höhe von 230 Mrd. Euro wider.

Im Oktober 2019 gaben Abertis und der Staatsfonds GIC bekannt, dass sie eine Vereinbarung über den Erwerb von 70 Prozent am Brownfield-Mautunternehmen RCO (Red de Carreteras de Occidente) geschlossen haben. RCO betreibt 876 Kilometer Mautstraßen und zählt damit zu den größten Verkehrsträgern in Mexiko. Abertis wird RCO voll konsolidieren und für eine Beteiligung in Höhe von 50,1 Prozent 1,5 Mrd. Euro investieren. RCO ist ein hochwertiges Asset und eine strategisch gute Ergänzung, die langfristige Cashflow-Generierung verspricht.

Die HOCHTIEF-Dividende für das Geschäftsjahr 2018 wurde im Mai von der Jahreshauptversammlung genehmigt und Anfang Juli ausgeschüttet. Mit 4,98 Euro je Aktie liegt die Dividende um 47 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die Vergütung der Aktionäre ist auch weiterhin ein wesentliches Element unserer Kapitalallokationsstrategie, ebenso wie die Fokussierung auf attraktive Chancen für organisches und strategisches Wachstum.

Konzernausblick

Vor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks streben wir für 2019 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 640 bis 680 Mio. Euro an (2018: 523 Mio. Euro). Dies stellt eine Steigerung von 22 bis 30 Prozent dar. Alle Divisions dürften zu dieser weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen.

Ihr

Marcelino Fernandez Verdes

Vorsitzender des Vorstands

Zwischenlagebericht

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Überblick

Der HOCHTIEF-Konzern verzeichnete weiteres Umsatz-und Ergebniswachstum und legte beim Auftragsbestand in den ersten neun Monaten 2019 im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich zu. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 595 Mio. Euro und die Nettovermögensposition lag zum 30. September 2019 bei 950 Mio. Euro.

HOCHTIEF hat im dritten Quartal 2019 eine Anleihe über 750 Mio. Euro in zwei Tranchen mit Laufzeiten von 8 beziehungsweise 12 Jahren erfolgreich am Markt platziert. Mit der Emission dieser Unternehmensanleihe wurde das Fälligkeitenprofil der langfristigen HOCHTIEF-Finanzierungen zu attraktiven Konditionen mit einem durchschnittlichen Kupon von 0,75 Prozent deutlich verlängert. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat das Anleiherating mit einem soliden Investment-Grade-Rating von BBB eingestuft.

Umsatz und Ertragslage

HOCHTIEF wendet seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" an. Die Einführung des Standards erfolgte nach der vollständig retrospektiven Methode. Dementsprechend wendet der Konzern die Regelungen des IFRS 16 auf die ersten neun Monate 2019 und die für 2018 ausgewiesenen Vergleichszeiträume an. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Damit ist die volle Vergleichbarkeit gewährleistet.

Im Zeitraum Januar bis September 2019 lag der Konzernumsatz bei 18,8 Mrd. Euro und übertraf damit den entsprechenden Vorjahreswert um 8 Prozent beziehungsweise 1,4 Mrd. Euro. Auf wechselkursbereinigter Basis belief sich das Umsatzwachstum auf 5 Prozent.

Umsatzerlöse

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(In Mio. EUR) 9M 2019 9M 2018 Veränderung Veränderung währungsber.
HOCHTIEF Americas 11.063,5 9.501,1 16,4 % 9,5 %
HOCHTIEF Asia Pacific 6.676,0 6.767,8 -1,4 % 0,3 %
HOCHTIEF Europe 905,6 1.056,1 -14,3 % -14,0 %
Corporate 106,7 77,1 38,4 % 30,3 %
Konzern 18.751,8 17.402,1 7,8 % 4,6 %

Die Division HOCHTIEF Americas erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres Umsatzerlöse in Höhe von 11,1 Mrd. Euro. Der solide Wachstumstrend der Vorquartale setzte sich mit einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr fort. Um Wechselkurseffekte bereinigt, ergab sich ein Umsatzplus in Höhe von 10 Prozent.

Die CIMIC-Gruppe verzeichnete im Berichtszeitraum ein leicht gestiegenes Umsatzniveau von 10,7 Mrd. australischen Dollar (+0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Auf Ebene der Division HOCHTIEF Asia Pacific lag das Umsatzvolumen bei 6,7 Mrd. Euro.

Die Umsatzentwicklung der Division HOCHTIEF Europe war in der Berichtsperiode von einem unverändert disziplinierten Ansatz bei der Auftragshereinnahme im Baubereich sowie von den gemäß unserer Konzernstrategie verringerten Aktivitäten in der Immobilienprojektentwicklung geprägt. In den ersten neun Monaten 2019 belief sich das Umsatzvolumen auf 906 Mio. Euro (Vorjahr 1,1 Mrd. Euro).

Das auf den Märkten außerhalb Deutschlands erzielte Umsatzvolumen belief sich für die ersten drei Quartale 2019 auf 18,2 Mrd. Euro. Damit entfielen 97 Prozent (Vorjahr 96 Prozent) der Konzernumsätze auf das internationale Geschäft.

HOCHTIEF erzielte im Berichtsjahr in allen Unternehmensbereichen Ergebnisverbesserungen und steigerte das nominale Ergebnis vor Steuern (PBT) für den Gesamtkonzern im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 781 Mio. Euro. Das operative PBT (nominales PBT, bereinigt um nicht operative Effekte) belief sich auf 802 Mio. Euro und übertraf den entsprechenden Vorjahreswert um 14 Prozent.

Ergebnis vor Steuern (PBT)

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(In Mio. EUR) 9M 2019 9M 2018 Veränderung
HOCHTIEF Americas 233,3 221,0 5,6 %
HOCHTIEF Asia Pacific 444,3 443,0 0,3 %
HOCHTIEF Europe 39,7 37,9 4,7 %
Corporate 63,6 34,4 84,9 %
Nominales PBT Konzern 780,9 736,3 6,1 %
Nicht operative Effekte 20,8 -32,9 163,2 %
Restrukturierung 17,7 16,8 5,4 %
Investition/Desinvestition 0,9 -59,3 -
Wertberichtigungen 0,0 0,0 n. a.
Verschiedenes 2,2 9,6 -77,1 %
Operatives PBT Konzern 801,7 703,4 14,0 %

Die Division HOCHTIEF Americas setzte im dritten Quartal den positiven Ergebnistrend fort. Das nominale PBT lag für den Neunmonatszeitraum von Januar bis September 2019 bei 233 Mio. Euro (Vorjahr 221 Mio. Euro).

Das Ergebnis der Division HOCHTIEF Asia Pacific wird weitgehend von der HOCHTIEF-Beteiligung an CIMIC bestimmt (72,8 Prozent zum 30. September 2019). CIMIC konnte im dritten Quartal 2019 beim PBT zulegen und übertraf mit 278 Mio. australischen Dollar den Vorjahreswert um 3 Prozent. Für den gesamten Berichtszeitraum von Januar bis September 2019 verbesserte CIMIC auf Basis starker Margen das PBT auf 782 Mio. australische Dollar (Vorjahr 773 Mio. australische Dollar). Auf Divisionebene lag das nominale PBT mit 444 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau.

Anmerkung: Operative Erträge sind bereinigt um nicht operative Effekte/ Werte aus 2018 angepasst aufgrund von IFRS 16.

Die Division HOCHTIEF Europe bleibt bei der Hereinnahme neuer Aufträge weiter selektiv und fokussiert sich auf Verbesserungen bei der Projektabwicklung in den Kerngeschäftsfeldern Bauen und Public-Private-Partnerships. Mit einer soliden Margenentwicklung im Baugeschäft verbesserte sich das nominale PBT der ersten neun Monate 2019 gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 40 Mio. Euro.

In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres erreichte HOCHTIEF ein Beteiligungsergebnis aus at Equity bewerteten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen sowie übrigen Beteiligungen in Höhe von 226 Mio. Euro (Vorjahr 240 Mio. Euro). Der hierin enthaltene Ergebnisbeitrag der seit dem 1. Juni 2018 nach der Equity-Methode in den HOCHTIEF-Konzernabschluss einbezogenen Beteiligung an Abertis belief sich dabei auf 96 Mio. Euro (Vorjahr 58 Mio. Euro).

Das Finanzergebnis lag im Neunmonatszeitraum 2019 per Saldo bei Aufwendungen in Höhe von 113 Mio. Euro (Vorjahr 100 Mio. Euro).

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern gingen im Neunmonatszeitraum 2019 im Vergleich zum Vorjahr (207 Mio. Euro) auf 197 Mio. Euro zurück.

Der von HOCHTIEF in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019 erzielte nominale Konzerngewinn erhöhte sich im Jahresvergleich um 52 Mio. Euro beziehungsweise 13 Prozent auf 456 Mio. Euro. Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss in Höhe von 127 Mio. Euro -unverändert zum Vorjahr (125 Mio. Euro) - betrafen vorwiegend die CIMIC-Gruppe. Der operative Konzerngewinn des Konzerns verbesserte sich deutlich um 29 Prozent oder 108 Mio. Euro auf 478 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr, was hauptsächlich auf die erstmalige Berücksichtigung von Abertis (im Vorjahr nicht operativ) und verbesserte Gewinne in allen drei Divisions zurückzuführen ist.

Konzerngewinn

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(In Mio. EUR) 9M 2019 9M 2018 Veränderung
HOCHTIEF Americas 146,4 134,9 8,5 %
HOCHTIEF Asia Pacific 217,5 212,9 2,2 %
HOCHTIEF Europe 34,1 29,9 14,0 %
Corporate 58,3 26,4 120,8 %
Nominaler Konzerngewinn 456,3 404,1 12,9 %
Nicht operative Effekte 21,2 -34,2 162,0 %
Restrukturierung 16,7 16,0 4,4 %
Investition/Desinvestition 1,4 -58,6 102,4 %
Wertberichtigungen 0,0 0,0 n. a.
Verschiedenes 3,1 8,4 -63,1 %
Operativer Konzerngewinn 477,5 369,9 29,1 %

Auftragslage

Der Auftragseingang belief sich im Neunmonatszeitraum 2019 auf 21,6 Mrd. Euro und lag damit nominal um 13 Prozent (währungsbereinigt 10 Prozent) über dem Vorjahreswert. Über die letzten zwölf Monate betrachtet beliefen sich die Neuaufträge auf das 1,2-Fache der Leistung; derweil wird die disziplinierte Angebotsstrategie konzernweit fortgesetzt.

Die Division HOCHTIEF Americas erzielte einen Auftragseingang von 12,2 Mrd. Euro und konnte so im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent zulegen. HOCHTIEF Asia Pacific verbesserte sich im Jahresvergleich um 15 Prozent und verzeichnete einen starken Auftragseingang in Höhe von 8,0 Mrd. Euro. Die Neuaufträge der Division HOCHTIEF Europe stiegen um 7 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Über die letzten zwölf Monate betrachtet, entspricht dies dem 1,2-fachen Wert der Leistung.

Ende September 2019 hatte sich der Auftragsbestand weiter auf den Rekordwert von 50,5 Mrd. Euro erhöht. Das bedeutet einen Zuwachs um 5,2 Mrd. Euro beziehungsweise 12 Prozent nominal (währungsbereinigt 9 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert. HOCHTIEF konnte die rechnerische Auftragsreichweite auf 23 Monate ausbauen, verglichen mit 22 Monaten in den ersten neun Monaten des Jahres 2018. Der Ausblick bis zum Jahresende ist aufgrund der starken Tenderpipeline und eines soliden Auftragsbestands für alle Divisions weiterhin positiv.

HOCHTIEF-Konzern - aktuelle wesentliche Projekte

Bei den Auftragswerten handelt es sich um Gesamtprojektvolumina.

Burstah-Ensemble, Hamburg, Deutschland

Nachhaltige Gebäude, 365 Mio. Euro, Deutschland

Schnellstraße R2, 130 Mio. Euro, Slowakei

Gesundheitscampus Salem, Oregon, USA

Waverly (Unity Church Site), Seattle, USA

Autobahn I-405, 628 Mio. Euro, Washington, USA

Tower-A-Projekt, New York, USA

Penn Plaza, New York, USA

Redlands-Passenger-Rail-Projekt, 137 Mio. Euro, Kalifornien, USA

Hampton Roads Bridge Tunnel, 2,9 Mrd. Euro, Virginia, USA

Drei Rechenzentren, 570 Mio. Euro, Nevada, USA

Flughafen San Francisco, 629 Mio. Euro, Kalifornien, USA

Cross River Rail, Pacific Partnerships, 3,9 Mrd. Euro, Brisbane, Australien

Vertragsverlängerung Sydney Trains, 559 Mio. Euro, Sydney, Australien

Ausbau Monash-Autobahn, 472 Mio. Euro, Victoria, Australien

Sydney Metro City & Southwest Pitt Street Station, 287 Mio. Euro, New South Wales, Australien

Curragh-Mine, 806 Mio. Euro, Queensland, Australien

Nord-Ost-Verbindung, 119 Mio. Euro, Melbourne, Australien

Western Sydney Airport, 394 Mio. Euro, Australien

Krankenhäuser in Campbelltown und Nepean, 492 Mio. Euro, New South Wales, Australien

Regionales Bahnprojekt, 795 Mio. Euro, New South Wales, Australien

Phase 9 der Jwaneng-Mine der Debswana Diamond Company, 1,1 Mrd. Euro, Botswana

* Auftragseingang ohne Wechselkurseffekte beim CIMIC-Auftragsbestand

Cashflow

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(In Mio. EUR) 9M 2019 9M 2018 Veränderung LTM1) 10/2018-09/2019
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring 552,5 92,1 460,4 1.060,7
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 594,6 659,8 -65,2 1.508,7
Betriebliche Investitionen brutto -358,7 -294,0 -64,7 -476,1
Betriebliche Anlagenabgänge 17,2 15,2 2,0 69,5
Betriebliche Investitionen netto -341,5 -278,8 -62,7 -406,6
Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 253,1 381,0 -127,9 1.102,1

1) Last twelve months/ letzte zwölf Monate

Finanzlage

Der Konzern erzielte im Zeitraum von Januar bis September 2019 ein Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit vor Factoring in Höhe von 553 Mio. Euro und damit eine starke Verbesserung um 460 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Alle Divisions trugen zu diesem Anstieg bei. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich für diesen Zeitraum auf solide 595 Mio. Euro. Betrachtet man die Entwicklung der letzten zwölf Monate, die saisonale Effekte eliminiert, so erzielte HOCHTIEF einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von 1,5 Mrd. Euro und zeigt eine weiterhin starke Cash-Generierung.

Die betrieblichen Investitionen (brutto) beliefen sich für den gesamten HOCHTIEF-Konzern in den ersten neun Monaten 2019 auf 359 Mio. Euro (Vorjahr 294 Mio. Euro). Der Anstieg resultierte in erster Linie aus dem höheren Investitionsvolumen in Bergbaugerät zur Realisierung von Umsatzwachstum im Miningbereich und in Tunnelbauausrüstung zur Fertigstellung großvolumiger verkehrsbezogener Infrastrukturprojekte. Die Einnahmen aus betrieblichen Anlagenabgängen bewegten sich mit 17 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (15 Mio. Euro). Die betrieblichen Investitionen (netto) führten insgesamt zu einem Mittelabfluss in Höhe von 342 Mio. Euro (Vorjahr 279 Mio. Euro).

Im Zwölfmonatszeitraum von Oktober 2018 bis September 2019 erzielte HOCHTIEF einen Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,1 Mrd. Euro.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des HOCHTIEF-Konzerns belief sich zum 30. September 2019 auf 18,0 Mrd. Euro und erhöhte sich damit gegenüber dem Stand zum Geschäftsjahresende 2018 um 2,4 Mrd. Euro.

Die langfristigen Vermögenswerte lagen mit 5,8 Mrd. Euro um 255 Mio. Euro über dem Stand vom 31. Dezember 2018 (5,6 Mrd. Euro). Das Sachanlagevermögen erhöhte sich im laufenden Geschäftsjahr infolge der Investitionen in auf Projektbasis kalkuliertem Tunnelbau- und Bergbaugerät von CIMIC um 91 Mio. Euro auf 1,7 Mrd. Euro. Durch die Anwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" werden zum Stichtag 30. September 2019 im Sachanlagevermögen Nutzungsrechte im Umfang von 649 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 668 Mio. Euro) ausgewiesen. Das Finanzanlagevermögen blieb zum Ende des Berichtszeitraums mit 1,9 Mrd. Euro gegenüber dem 31. Dezember 2018 nahezu unverändert.

Die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Ende des dritten Quartals 2019 auf 12,2 Mrd. Euro und lagen damit um 2,1 Mrd. Euro über dem Stand zum 31. Dezember 2018 (10,1 Mrd. Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen legten durch starkes Umsatzwachstum, dem saisonalen Verlauf folgend, und durch Wechselkurseffekte um 1,5 Mrd. Euro auf 7,0 Mrd. Euro zu. Das Factoring-Volumen des HOCHTIEF-Konzerns blieb mit 1,7 Mrd. Euro auf dem Niveau vom 31. Dezember 2018. Die Liquiditätsausstattung entwickelte sich weiterhin sehr robust.

Das Eigenkapital des HOCHTIEF-Konzerns belief sich zum Stichtag 30. September 2019 auf 2,5 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 2,4 Mrd. Euro). Der Anstieg um 91 Mio. Euro im Zeitraum von Januar bis September 2019 resultierte aus dem Ergebnis nach Steuern (583 Mio. Euro), Wechselkurseffekten (98 Mio. Euro), Dividendenzahlungen (-454 Mio. Euro) sowie sonstigen Effekten (-136 Mio. Euro).

Entwicklung Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) im HOCHTIEF-Konzern1)

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(In Mio. EUR) 30.09.2019 30.09.2018 Veränderung 31.12.2018
HOCHTIEF Americas 1.289,9 1.124,2 165,7 1.142,1
HOCHTIEF Asia Pacific 585,1 801,8 -216,7 984,7
HOCHTIEF Europe 320,8 93,3 227,5 475,3
Corporate -1.245,6 -728,3 -517,3 -1.037,8
Konzern 950,2 1.291,0 -340,8 1.564,3

1) Definition siehe Konzernbericht 2018, Seite 230

Die langfristigen Schulden erhöhten sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 um 1,2 Mrd. Euro auf 4,6 Mrd. Euro. Ausschlaggebend hierfür war der Anstieg der Finanzverbindlichkeiten um 873 Mio. Euro auf 2,9 Mrd. Euro. Hier stand der Umgliederung einer im März 2020 fälligen 750-Mio.-Euro-Anleihe vom Langfrist- in den Kurzfristbereich die im dritten Quartal 2019 erfolgte Platzierung der HOCHTIEF-Unternehmensanleihe mit einem Nominalvolumen von ebenfalls 750 Mio. Euro gegenüber. Dieser Anstieg ist bedingt durch Mittelaufnahmen über Schuldscheindarlehen und syndizierte Kreditfazilitäten der HOCHTIEF Aktiengesellschaft und von CIMIC. Der Emissionserlös der neu begebenen Anleihe dient der Refinanzierung der im März 2020 fälligen 750-Mio.-Euro-Anleihe sowie allgemeinen Unternehmenszwecken. Die im Zusammenhang mit der Anwendung des IFRS 16 ausgewiesenen langfristigen Leasingverbindlichkeiten beliefen sich zum Stichtag 30. September 2019 auf 515 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 536 Mio. Euro). Die Rückstellungen für Pensionen stiegen infolge der Anpassung des Diskontierungssatzes auf das gesunkene Marktzinsniveau um 106 Mio. Euro auf 496 Mio. Euro (1,0 Prozent gegenüber 2,0 Prozent im Vorjahreszeitraum im Inland).

Bei den kurzfristigen Schulden ergab sich im Zeitraum von Januar bis September 2019 ein Anstieg um 1,1 Mrd. Euro auf 10,8 Mrd. Euro. Die kurzfristigen Finanzschulden nahmen im Wesentlichen durch die vorgenannte Umgliederung der im März 2020 fälligen HOCHTIEF-Anleihe (Nennwert: 750 Mio. Euro) und die Rückzahlung der im Mai 2019 fälligen HOCHTIEF-Anleihe (Nennwert: 500 Mio. Euro) per Saldo um 359 Mio. Euro auf 958 Mio. Euro zu. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten erhöhten sich um 761 Mio. Euro auf 8,8 Mrd. Euro. Diese Entwicklung reflektiert das Umsatzwachstum des HOCHTIEF-Konzerns und die Saisonalität sowie Wechselkurseffekte im Berichtszeitraum. Die im Zusammenhang mit der Anwendung des IFRS 16 ausgewiesenen kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten beliefen sich zum 30. September 2019 auf 253 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 246 Mio. Euro).

HOCHTIEF hat im Zeitraum der letzten zwölf Monate die Ausschüttungsquote deutlich erhöht und Aktionärsvergütungen in Höhe von insgesamt 447 Mio. Euro geleistet. Darüber hinaus wurden die betrieblichen Investitionen gesteigert und eine Netto-Investition in Abertis im Umfang von 494 Mio. Euro getätigt. Vor diesem Hintergrund erreichte der Konzern zum 30. September 2019 eine robuste Nettovermögensposition in Höhe von 950 Mio. Euro. Die um den Effekt aus der Netto-Investition in Abertis bereinigte Nettovermögensposition belief sich auf 1,4 Mrd. Euro.

Chancen- und Risikobericht

Die Unternehmenssituation hat sich bezüglich der Chancen und Risiken nicht wesentlich gegenüber der Darstellung im Konzernbericht 2018 verändert. Die im Konzernbericht zum 31. Dezember 2018 veröffentlichten Ausführungen zu den Chancen und Risiken2) gelten somit unverändert weiter.

Bericht zur Prognose und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung

Vor dem Hintergrund des positiven Konzernausblicks streben wir für 2019 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 640 bis 680 Mio. Euro an (2018: 523 Mio. Euro). Alle Divisions dürften zu dieser weiter verbesserten Performance unseres Konzerns beitragen.

2) Sie finden unseren Chancen- und Risikobericht im Konzernbericht 2018 ab Seite 113 und im Internet unterwww.hochtief.de.

Aus den Divisions

HOCHTIEF Americas

Division HOCHTIEF Americas: Kennzahlen

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(In Mio. EUR) 9M 2019 9M 2018 Veränderung Q3 2019 Q3 2018 Veränderung
Bereichsumsatz 11.063,5 9.501,1 16,4 % 4.046,1 3.449,6 17,3 %
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT 241,7 223,1 8,3 % 86,7 81,0 7,0 %
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge % 2,2 2,3 -0,1 2,1 2,3 -0,2
Operativer Konzerngewinn 152,7 136,4 12,0 % 53,2 47,3 12,5 %
Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT 233,3 221,0 5,6 % 80,7 78,9 2,3 %
Nominaler Konzerngewinn 146,4 134,9 8,5 % 48,6 45,8 6,1 %
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 261,0 210,8 50,2 118,0 104,4 13,6
Betriebliche Investitionen brutto 24,9 26,2 -1,3 -0,5 17,2 -17,7
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 1.289,9 1.124,2 165,7 1.289,9 1.124,2 165,7
Auftragseingang 12.182,3 10.904,1 11,7 % 3.650,5 3.278,1 11,4 %
Leistung 10.679,4 9.236,8 15,6 % 3.935,0 3.376,3 16,5 %
Auftragsbestand (Stichtag) 23.639,9 19.878,1 18,9 % 23.639,9 19.878,1 18,9 %
Mitarbeiter (Stichtag) 12 713 11 931 6,6 % 12 713 11 931 6,6 %
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(In Mio. EUR) 01-12 2018
Bereichsumsatz 13.068,7
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT 302,6
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge % 2,3
Operativer Konzerngewinn 193,3
Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT 297,3
Nominaler Konzerngewinn 189,5
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 354,1
Betriebliche Investitionen brutto 40,3
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 1.142,1
Auftragseingang 15.290,8
Leistung 12.662,8
Auftragsbestand (Stichtag) 21.057,9
Mitarbeiter (Stichtag) 11 720

Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte/ Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von IFRS 16

Die Division HOCHTIEF Americas hat sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 sehr positiv entwickelt.

Das operative Ergebnis vor Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 242 Mio. Euro. Der operative Konzerngewinn legte um 12 Prozent auf 153 Mio. Euro zu. Während die Margen stabil blieben, verzeichneten die Umsatzerlöse einen starken Zuwachs um 16 Prozent (währungsbereinigt +10 Prozent) auf über 11,0 Mrd. Euro.

Die Cash-Generierung ist weiterhin solide. Das Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Neunmonatszeitraum 2019 mit 261 Mio. Euro um 50 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Legt man die letzten zwölf Monate zugrunde, erzielte die Division ein Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit von mehr als 400 Mio. Euro.

Das Nettofinanzvermögen der Division lag Ende September 2019 bei 1,3 Mrd. Euro; das entspricht einem Anstieg um 166 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Der Auftragsbestand stieg gegenüber September 2018 um 3,8 Mrd. Euro beziehungsweise 19 Prozent und erreichte mit 23,6 Mrd. Euro ein neues Allzeithoch. Dazu beigetragen haben die in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 gewonnenen Neuaufträge in Höhe von 12,2 Mrd. Euro (+12 Prozent).

Die Gesellschaften der Division HOCHTIEF Americas meldeten diverse erfolgreiche Auftragseingänge. Turner erhielt den Auftrag, den Bau eines siebengeschossigen Krankenhausturms mit 120 Betten am Gesundheitscampus in Salem, Oregon, zu managen. In New Rochelle, New York, verantwortet Turner das Projekt Tower A: Das Wohn- und Geschäftshaus mit 28 Etagen soll Ende des Jahres 2020 fertiggestellt werden. In Seattle realisiert Turner als Generalunternehmer das Wohnprojekt Waverly mit 374 Einheiten. Einen Schulneubau errichtet die Gesellschaft in Baltimore, Maryland: Die Medfield Heights Elementary School soll bis 2021 fertiggestellt werden.

Turner wurde wiederholt als führender Hochbauanbieter in den USA ausgezeichnet und belegt zum zwölften Mal den ersten Platz im Ranking der Top Green Contractors des US-Magazins Engineering News-Record (ENR). Die Gesellschaft ist zudem in verschiedenen Kategorien Branchenführer, darunter Education, Health Care, Commercial Offices, Hotels, Motels und Convention Centers.

Flatiron wird bis 2024 zusammen mit einem Partner die Erweiterung der Autobahn I-405 im Bundesstaat Washington auf einer Strecke von fast 68 Kilometern planen und bauen. Der Auftragswert für Flatiron liegt bei 377 Mio. Euro.

Ausblick HOCHTIEF Americas

Wir rechnen für 2019 mit weiterem Wachstum bei HOCHTIEF Americas und einem operativen Vorsteuerergebnis im Bereich von 305 bis 320 Mio. Euro (2018: 303 Mio. Euro).

HOCHTIEF Asia Pacific

Division HOCHTIEF Asia Pacific: Kennzahlen

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(In Mio. EUR) 9M 2019 9M 2018 Veränderung Q3 2019 Q3 2018 Veränderung
Bereichsumsatz 6.676,0 6.767,8 -1,4 % 2.323,9 2.351,1 -1,2 %
Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT 444,3 443,0 0,3 % 158,2 154,1 2,7 %
Nominales Ergebnis vor Steuern Marge % 6,7 6,5 0,2 6,8 6,6 0,2
Nominaler Konzerngewinn 217,5 212,9 2,2 % 79,8 76,2 4,7 %
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 585,1 801,8 -216.7 585,1 801,8 -216,7
Auftragsbestand (Stichtag) 23.096,0 21.822,6 5,8 % 23.096,0 21.822,6 5,8 %
Mitarbeiter (Stichtag) 36 509 38 841 -6,0 % 36 509 38 841 -6,0 %
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(In Mio. EUR) 01-12 2018
Bereichsumsatz 9.266,3
Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT 618,2
Nominales Ergebnis vor Steuern Marge % 6,7
Nominaler Konzerngewinn 298,7
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 984,7
Auftragsbestand (Stichtag) 22.630,0
Mitarbeiter (Stichtag) 38 425

Anmerkung: Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von IFRS 16

Die Division HOCHTIEF Asia Pacific ist im Wesentlichen bestimmt durch die HOCHTIEF-Beteiligung an CIMIC (72,8 Prozent zum 30. September 2019, nach einer Erhöhung von zirka 10 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr). Damit verbunden sind Finanzierungs- und Holdingkosten sowie Kursveränderungen des australischen Dollars gegenüber dem Euro.

Mit 444 Mio. Euro war das nominale Ergebnis vor Steuern der Division im Neunmonatszeitraum 2019 gegenüber dem Vorjahr stabil. Der Umsatz lag bei 6,7 Mrd. Euro und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Bereinigt um Wechselkurseffekte, war der Umsatz geringfügig höher; das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 2 Prozent. Die PBT-Marge war mit 6,7 Prozent unverändert solide und bewegte sich auf ähnlichem Niveau wie im Jahr zuvor (6,5 Prozent).

Zum Ende des Berichtszeitraums belief sich das Nettofinanzvermögen der Division auf 585 Mio. Euro.

Der robuste Auftragsbestand der Division in Höhe von 23,1 Mrd. Euro weist gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 6 Prozent auf. Im Berichtszeitraum wurden Neuaufträge im Wert von 8,0 Mrd. Euro generiert, das sind 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Kennzahlen CIMIC

CIMIC hat für die ersten neun Monate 2019 solide Zahlen vorgelegt. Bei hohen Margen innerhalb der CIMIC-Gruppe beliefen sich die Umsatzerlöse unverändert auf 10,7 Mrd. australische Dollar.

Der Konzerngewinn (NPAT) von CIMIC erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2019 um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 573 Mio. australische Dollar. Mit einem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 1,7 Mrd. australischen Dollar in den letzten zwölf Monaten ist die Cash-Generierung bei CIMIC weiterhin solide.

Erhöhte Investitionen zur Steigerung der Auftragsvolumina im Bergbau sowie für im Rahmen einzelner Projekte kalkulierter Tunnelbohrmaschinen hatten im Berichtszeitraum eine Steigerung der Nettoinvestitionen des Konzerns um zirka 117 Mio. australische Dollar auf 501 Mio. australische Dollar zur Folge.

Die Finanzlage von CIMIC ist nach wie vor robust: Zum Ende des Neunmonatszeitraums 2019 belief sich das Nettofinanzvermögen auf 826 Mio. australische Dollar. Zur starken Liquiditätssituation Ende September 2019 tragen außerdem nicht beanspruchte Darlehensfazilitäten in Höhe von 2,7 Mrd. australischen Dollar bei.

Bei den operativen Gesellschaften erhöhte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 35,3 Mrd. australische Dollar. Insgesamt lag der Auftragsbestand bei 37,2 Mrd. australischen Dollar. Die Bereiche Bergbau und Dienstleistungen schlagen hier mit nahezu 20 Mrd. australischen Dollar beziehungsweise 55 Prozent zu Buche. Ungeachtet einer weiterhin restriktiven Auftragsannahme verzeichnete CIMIC seit Jahresbeginn Neuaufträge in Höhe von 13,1 Mrd. australischen Dollar, 11 Prozent mehr als noch im letzten Jahr.

Zu den bedeutendsten Neuaufträgen der CIMIC-Gruppe zählt die Auftragserweiterung an der Curragh-Mine in Queensland mit einem Auftragswert von zirka 806 Mio. Euro: Thiess wird dort für weitere sechs Jahre Dienstleistungen erbringen.

An Queenslands größtem öffentlichen Verkehrsprojekt "Cross River Rail" hat CIMIC in einer Allianz einen Großauftrag mit einem Wert von zirka 548 Mio. Euro erhalten: Die Gesellschaften CPB Contractors und UGL realisieren gemeinsam mit Partnern das sogenannte RIS-Paket (Rail, Integration and Systems).

Die Region um Melbourne wird künftig von der Erweiterung des Monash Freeways profitieren. CPB Contractors plant und baut die zweite Phase des Stadtautobahnprojekts, der Auftragswert beläuft sich auf zirka 472 Mio. Euro. Die Fertigstellung soll im Jahr 2022 erfolgen.

Zudem leistet CPB Contractors mit Planung und Bau der U-Bahn-Station Pitt Street für das Projekt Sydney Metro City Southwest einen Beitrag zum größten Vorhaben im Bereich öffentlicher Personennahverkehr in Australien. Der Auftragswert beträgt zirka 287 Mio. Euro. Oberhalb der Station wird ein 39-geschossiger Hochhauskomplex mit einem Büro- und einem Wohngebäude entstehen.

Zwei Krankenhäuser baut die Gesellschaft in New South Wales: Bis Mitte 2023 entsteht eines in Campbelltown mit einem Wert von zirka 260 Mio. Euro, das zweite wird bis 2021 in Nepean errichtet. Der Auftragswert liegt bei 232 Mio. Euro.

CPB Contractors wird zudem innerhalb eines Joint Ventures Erdarbeiten für den neuen Western Sydney International Airport (Nancy-Bird Walton Airport) erbringen; der Auftrag hat einen Wert von zirka 198 Mio. Euro und ist bereits der zweite bei diesem Großvorhaben.

In Melbourne erbringt die Gesellschaft vorbereitende Arbeiten für den North East Link mit einem Auftragsvolumen von zirka 119 Mio. Euro. Mit einem Gesamtwert von zirka 9,7 Mrd. Euro ist der North East Link das größte Straßenprojekt in der Geschichte von Victoria.

Ausblick HOCHTIEF Asia Pacific

Vorbehaltlich sich verändernder Rahmenbedingungen erwartet CIMIC weiterhin einen Konzerngewinn (NPAT) für 2019 im Bereich von 790 bis 840 Mio. australischen Dollar (2018: 779 Mio. australische Dollar).

HOCHTIEF Europe

Division HOCHTIEF Europe: Kennzahlen

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(In Mio. EUR) 9M 2019 9M 2018 Veränderung Q3 2019 Q3 2018 Veränderung
Bereichsumsatz 905,6 1.056,1 -14,3 % 331,7 374,0 -11,3 %
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT 50,7 46,7 8,6 % 18,6 18,1 2,8 %
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge % 5,6 4,4 1,2 5,6 4,8 0,8
Operativer Konzerngewinn 47,6 35,5 34,1 % 19,1 14,5 31,7 %
Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT 39,7 37,9 4,7 % 14,9 14,7 1,4 %
Nominaler Konzerngewinn 34,1 29,9 14,0 % 14,8 14,4 2,8 %
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit -94,6 -154,6 60,0 -49,6 -9,4 -40,2
Betriebliche Investitionen brutto 6,6 7,6 -1,0 2,5 2,3 0,2
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 320,8 93,3 227,5 320,8 93,3 227,5
Auftragseingang 1.321,9 1.234,1 7,1 % 392,9 374,0 5,1 %
Leistung 1.120,4 1.270,3 -11,8 % 413,6 455,3 -9,2 %
Auftragsbestand (Stichtag) 3.755,2 3.592,8 4,5 % 3.755,2 3.592,8 4,5 %
Mitarbeiter (Stichtag) 5 350 5 470 -2,2 % 5 350 5 470 -2,2 %
davon in Deutschland 3 318 3 301 0,5 % 3 318 3 301 0,5 %
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(In Mio. EUR) 01-12 2018
Bereichsumsatz 1.422,6
Operatives Ergebnis vor Steuern/PBT 62,4
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge % 4,4
Operativer Konzerngewinn 50,3
Nominales Ergebnis vor Steuern/PBT 51,8
Nominaler Konzerngewinn 39,4
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 120,0
Betriebliche Investitionen brutto 14,4
Nettofinanzvermögen (+)/Nettofinanzschulden (-) 475,3
Auftragseingang 1.938,1
Leistung 1.760,8
Auftragsbestand (Stichtag) 3.585,9
Mitarbeiter (Stichtag) 5 435
davon in Deutschland 3 291

Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte/ Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von IFRS 16

Die gute Entwicklung der Division HOCHTIEF Europe hat sich in den ersten neun Monaten 2019 fortgesetzt.

Begünstigt durch höhere Margen im Baugeschäft, stieg das operative Ergebnis vor Steuern im Vorjahresvergleich um 4 Mio. Euro auf 51 Mio. Euro. Die operative PBT-Marge der Division bewegt sich weiterhin auf einem soliden Niveau.

Die Umsatzentwicklung war auch im Berichtszeitraum von einem unverändert disziplinierten Ansatz bei der Auftragsannahme im Baubereich geprägt.

Beim Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit verzeichnete HOCHTIEF Europe im Neunmonatszeitraum aufgrund des soliden Beitrags aus dem Bau- und PPP-Geschäft einen signifikanten Anstieg um 60 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr; der Wert für die letzten zwölf Monate beläuft sich auf 180 Mio. Euro.

Ende September 2019 wies die Bilanz der Division HOCHTIEF Europe eine starke Nettovermögensposition von 321 Mio. Euro aus, was einem Zuwachs von 228 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der Auftragseingang belief sich in den ersten neun Monaten 2019 auf rund 1,3 Mrd. Euro und damit auf das 1,3-Fache der Leistung während der letzten zwölf Monate.

Mit 3,8 Mrd. Euro lag der Auftragsbestand Ende September 2019 um 0,2 Mrd. Euro über dem Wert von Dezember 2018.

Auch im dritten Quartal sicherte sich HOCHTIEF diverse neue Projekte. Dazu zählt das Burstah-Ensemble in Hamburg, das zwei Büro- und ein Wohngebäude umfasst.

Zudem realisiert HOCHTIEF als Generalübernehmer ein neues Dienstgebäude für die Fachhochschule in Duisburg für zirka 50 Mio. Euro.

Innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft verantwortet HOCHTIEF den Bau des neuen Strombrückenzugs in Magdeburg. Die Arbeiten sollen nach derzeitigem Planungsstand im Frühjahr 2020 beginnen.

In Polen baut HOCHTIEF mit Partnern zwei neue Werkstattgebäude und ein Bürogebäude für die Bahngesellschaft des Landes.

HOCHTIEF erhielt zudem den Auftrag, Wartungsgebäude an der Autobahn D 1 im Osten Tschechiens zu errichten.

Ausblick HOCHTIEF Europe

Für 2019 erwarten wir für die Division eine weitere Steigerung des operativen Vorsteuerergebnisses auf 65 bis 70 Mio. Euro (2018: 62 Mio. Euro).

Zwischenabschluss (verkürzt)

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

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(In Tsd. EUR) 9M 2019 9M 2018 angepasst Veränderung Q3 2019 Q3 2018 angepasst 01-12 2018 angepasst
Umsatzerlöse 18.751.832 17.402.063 7,8 % 6.742.462 6.199.044 23.882.290
Bestandsveränderung der Erzeugnisse -420 16.642 - -35 -3.146 -19.438
Sonstige betriebliche Erträge 148.341 98.361 50,8 % 45.117 30.495 170.455
Materialaufwand -13.421.648 -12.625.679 6,3 % -4.717.202 -4.491.004 -17.355.300
Personalaufwand -3.490.679 -3.100.978 12,6 % -1.373.976 -1.106.378 -4.168.083
Abschreibungen -516.832 -404.911 27,6 % -168.881 -150.672 -562.189
Sonstige betriebliche Aufwendungen -802.436 -789.326 1,7 % -323.630 -281.590 -1.143.555
Gewinn- und Verlustanteile an assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bewertet werden 200.693 187.621 7,0 % 111.673 83.187 231.842
Übriges Beteiligungsergebnis 24.894 52.308 -52,4 % 8.315 38.653 58.285
Finanzerträge 69.353 63.347 9,5 % 30.840 28.587 107.406
Finanzaufwendungen -182.158 -163.189 11,6 % -63.243 -57.308 -222.675
Ergebnis vor Steuern 780.940 736.259 6,1 % 291.440 289.868 979.038
Ertragsteuern -197.445 -206.836 -4,5 % -63.585 -68.897 -258.921
Ergebnis nach Steuern 583.495 529.423 10,2 % 227.855 220.971 720.117
davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss 127.221 125.342 1,5 % 50.291 46.543 177.122
davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre (Konzerngewinn) 456.274 404.081 12,9 % 177.564 174.428 542.995
Ergebnis je Aktie (in EUR) 6,46 6,29 2,7 % 2,51 2,71 8,30

Anmerkung: Die Anpassung der Vergleichszahlen im verkürzten Zwischenabschluss erfolgt aufgrund von IFRS 16.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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(In Tsd. EUR) 9M 2019 9M 2018 angepasst Veränderung Q3 2019 Q3 2018 angepasst 01-12 2018 angepasst
Ergebnis nach Steuern 583.495 529.423 10,2 % 227.855 220.971 720.117
Ergebnisbestandteile, die möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Unterschied aus der Währungsumrechnung 97.986 40.065 144,6 % 59.483 21.726 56.203
Marktbewertung von Finanzinstrumenten
originär 21.643 -1.201 - 14.844 -2.820 -7.707
derivativ -3.473 -3.654 5,0 % -2.197 -1.107 494
Anteil der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen von at Equity bilanzierten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen -42.537 -2.560 - -20.622 25.784 -8.584
Ergebnisbestandteile, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -96.904 -3.818 - -21.526 659 -13.667
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen nach Steuern -23.285 28.832 - 29.982 44.242 26.739
Gesamtergebnis des Berichtszeitraums nach Steuern 560.210 558.255 0,4 % 257.837 265.213 746.856
davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss 146.314 131.256 11,5 % 59.098 46.286 191.742
davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 413.896 426.999 -3,1 % 198.739 218.927 555.114

Konzernbilanz

Aktiva

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30.09.2019 31.12.2018 angepasst 01.01.2018 angepasst
Langfristige Vermögenswerte 1.209.072 1.159.395 1.191.858
Immaterielle Vermögenswerte 1.738.626 1.647.150 1.494.526
Sachanlagen 11.622 7.195 9.488
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1.853.460 1.865.368 305.540
At Equity bewertete Finanzanlagen 83.287 73.481 73.528
Übrige Finanzanlagen 583.065 486.760 484.306
Finanzforderungen 179.596 168.385 153.785
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 15.242 21.162 3.327
Ertragsteueransprüche 136.051 126.398 263.604
Latente Steuern 5.810.021 5.555.294 3.979.962
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 441.749 378.018 424.942
Finanzforderungen 272.050 178.045 105.169
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 6.968.224 5.521.016 4.852.869
Wertpapiere 456.875 445.474 428.759
Flüssige Mittel 4.030.834 3.565.888 3.094.924
Zur Veräußerung gehaltene Ver mögenswerte - 920 20.983
12.169.732 10.089.361 8.927.646
17.979.753 15.644.655 12.907.608

Passiva

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(In Tsd. EUR) 30.09.2019 31.12.2018 angepasst 01.01.2018 angepasst
Eigenkapital
Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 1.915.955 1.860.537 614.989
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 586.021 550.789 467.336
2.501.976 2.411.326 1.082.325
Langfristige Schulden
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 495.698 390.013 367.751
Andere Rückstellungen 403.893 370.271 348.751
Finanzverbindlichkeiten 2.942.690 2.069.838 2.183.235
Leasingverbindlichkeiten 514.946 535.601 498.865
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 123.176 50.572 99.049
Sonstige Verbindlichkeiten 44.818 20.517 22.428
Latente Steuern 119.640 51.020 32.381
4.644.861 3.487.832 3.552.460
Kurzfristige Schulden
Andere Rückstellungen 802.883 842.152 728.590
Finanzverbindlichkeiten 958.442 599.623 235.561
Leasingverbindlichkeiten 252.537 245.921 149.664
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 8.819.054 8.057.801 7.159.008
10.832.916 9.745.497 8.272.823
17.979.753 15.644.655 12.907.608

Konzern-Kapitalflussrechnung

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(In Tsd. EUR) 9M 2019 9M 2018 angepasst
Ergebnis nach Steuern 583.495 529.423
Abschreibungen/Zuschreibungen 500.191 391.984
Veränderung der Rückstellungen 2.705 51.535
Veränderung der latenten Steuern 71.117 134.593
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und von kurzfristigen Wertpapieren -8.556 -43.710
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (i. W. Equity-Bewertung) sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen 60.315 -40.274
Auszahlungen für den Erwerb von Abertis (zur Weiterveräußerung) - -13.208.057
Aufnahme von Finanzschulden zum Erwerb von Abertis (zur Weiterveräußerung) - 13.208.057
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -739.880 -367.162
Veränderung der sonstigen Bilanzposten 1.076 2.671
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 470.463 659.060
Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Betriebliche Investitionen -358.693 -294.003
Übrige Investitionen -40.658 -
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 17.228 15.209
Akquisitionen/Desinvestments und Veränderungen der Wertpapiere und Finanzforderungen -307.075 -3.302.351
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -689.198 -3.581.145
Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien 1.475 1.432
Auszahlungen aus dem Rückkauf eigener Aktien bei CIMIC -9.213 -
Einzahlungen in das Eigenkapital durch Anteile ohne beherrschenden Einfluss 21.443 16.156
Auszahlungen aus dem Eigenkapital an Anteile ohne beherrschenden Einfluss -33.245 -
Sonstige Finanzierungsvorgänge - -95.000
Dividenden an HOCHTIEF-Aktionäre und an Anteile ohne beherrschenden Einfluss -413.910 -276.630
Aufnahme von Finanzschulden
Aufnahme zum Erwerb von Abertis (Anteile HOCHTIEF) - 3.189.569
Übrige Finanzschulden 1.990.540 974.746
Tilgung von Finanzschulden -782.745 -213.839
Tilgung von Leasingschulden -212.256 -139.938
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 562.089 3.456.496
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel 343.354 534.411
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die flüssigen Mittel 121.592 2.452
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt 464.946 536.863
Flüssige Mittel zum Jahresanfang 3.565.888 3.094.924
Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums 4.030.834 3.631.787

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

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Gezeichnetes Kapital HOCHTIEF Aktiengesellschaft Kapitalrücklage HOCHTIEF Aktiengesellschaft Gewinnrücklagen einschließlich Bilanzgewinn Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen
(In Tsd. EUR) Neubewertung von leistungsorientierten Plänen Unterschied aus der Währungsumrechnung Marktbewertung von Finanzinstrumenten
Stand 31.12.2017 164.608 818.177 1.061.484 -306.683 79.298 -28.770
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IFRS 9/15 - - -1.067.010 - -57.567 -
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IFRS 16 - - -48.548 - - -
Stand 01.01.20181) 164.608 818.177 -54.074 -306.683 21.731 -28.770
Dividenden - - -217.184 - - -
Ergebnis nach Steuern1) - - 404.081 - - -
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten1) - - - - 33.373 -6.637
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen - - - -3.818 - -
Gesamtergebnis1) - - 404.081 -3.818 33.373 -6.637
Übrige neutrale Veränderungen - 737 782 - - -
Stand 30.09.20181) 164.608 818.914 133.605 -310.501 55.104 -35.407
Stand 31.12.2018 180.856 1.710.499 317.434 -320.350 62.329 -44.776
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IFRS 16 - - -46.649 - 1.194 -
Stand 01.01.2019 180.856 1.710.499 270.785 -320.350 63.523 -44.776
Dividenden - - -351.647 - - -
Ergebnis nach Steuern - - 456.274 - - -
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten - - - - 76.776 -22.250
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen - - - -96.904 - -
Gesamtergebnis - - 456.274 -96.904 76.776 -22.250
Übrige neutrale Veränderungen - 558 -7.389 - - -
Stand 30.09.2019 180.856 1.711.057 368.023 -417.254 140.299 -67.026
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(In Tsd. EUR) Anteile der HOCHTIEF Aktionäre Anteile ohne beherrschenden Einfluss Summe
Stand 31.12.2017 1.788.114 745.988 2.534.102
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IFRS 9/15 -1.124.577 -269.918 -1.394.495
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IFRS 16 -48.548 -8.734 -57.282
Stand 01.01.20181) 614.989 467.336 1.082.325
Dividenden -217.184 -98.639 -315.823
Ergebnis nach Steuern1) 404.081 125.342 529.423
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten1) 26.736 5.914 32.650
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -3.818 - -3.818
Gesamtergebnis1) 426.999 131.256 558.255
Übrige neutrale Veränderungen 1.519 15.849 17.368
Stand 30.09.20181) 826.323 515.802 1.342.125
Stand 31.12.2018 1.905.992 559.391 2.465.383
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IFRS 16 -45.455 -8.602 -54.057
Stand 01.01.2019 1.860.537 550.789 2.411.326
Dividenden -351.647 -102.478 -454.125
Ergebnis nach Steuern 456.274 127.221 583.495
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten 54.526 19.093 73.619
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -96.904 - -96.904
Gesamtergebnis 413.896 146.314 560.210
Übrige neutrale Veränderungen -6.831 -8.604 -15.435
Stand 30.09.2019 1.915.955 586.021 2.501.976

1) Angepasst aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 16.

Erläuternde Konzernanhangangaben

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenbericht zum 30. September 2019, der am 31. Oktober 2019 zur Veröffentlichung freigegeben wurde, wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden.

Der vorliegende Zwischenbericht basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018.

HOCHTIEF wendet zum 1. Januar 2019 den neuen Standard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" an, der IAS 17 "LeasingVerhältnisse", IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält", SIC-15 "Mietleasingverhältnisse -Anreizvereinbarungen" und SIC-27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen" ersetzt.

HOCHTIEF wählte die vollständige retrospektive Methode als Übergangsmethode. Zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung nutzt HOCHTIEF den praktischen Behelf, nicht erneut zu beurteilen, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis darstellt oder beinhaltet. Somit wird die Definition eines Leasingverhältnisses nur auf Verträge angewendet, die zum oder nach diesem Zeitpunkt geschlossen (oder geändert) wurden. Darüber hinaus nimmt HOCHTIEF - mit Ausnahme von Immobilien-Leasingverhältnissen - das Wahlrecht in Anspruch, Leasing- und Nicht-Leasingkomponenten zusammenzufassen und einheitlich in der Bilanz als Leasingverhältnisse zu erfassen.

In IFRS 16 werden die Grundsätze für den Ansatz, die Bewertung, die Darstellung und die Angabe von Leasingverhältnissen dargelegt. Zudem verlangt der Standard, dass Leasingnehmer alle Leasingverhältnisse nach einem einheitlichen Modell bilanzieren, ähnlich der Bilanzierung von Finanzierungsleasingverhältnissen nach IAS 17. Die Bilanzierung beim Leasinggeber nach IFRS 16 unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der Bilanzierung nach IAS 17 und hat keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern.

Der Leasingnehmer erfasst zu Beginn des Leasingverhältnisses eine Verbindlichkeit zur Leistung der Leasingzahlungen ("Leasingverbindlichkeit") sowie einen Vermögenswert, der dem Recht auf Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswerts während der Laufzeit des Leasingverhältnisses entspricht ("Nutzungsrecht"). HOCHTIEF weist die Zinsaufwendungen für die Leasingverbindlichkeit getrennt vom Abschreibungsbetrag für das Nutzungsrecht aus.

Der Leasingnehmer ist auch verpflichtet, die Leasingverbindlichkeit bei Eintritt bestimmter Ereignisse (zum Beispiel Änderung der Laufzeit des Leasingverhältnisses oder der Leasingzahlungen) neu zu bewerten. Das Nutzungsrecht ist um den aus der Neubewertung der Leasingverbindlichkeit resultierenden Betrag zu berichtigen.

Die Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse bestehen weiterhin für kurzfristige Leasingverhältnisse (bis zu 12 Monate) sowie für Vermögenswerte von geringem Wert.

Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16

Der Konzern hat IFRS 16 vollständig rückwirkend angewendet. Daher wurden die Vergleichszahlen so angepasst, als wäre schon immer nach dem neuen Standard bilanziert worden. Die Anhangangaben wurden ebenfalls angepasst, sofern für Vergleichswerte nach den neuen Angabepflichten erforderlich. Die Anpassungen der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung aufgrund der Anwendung des neuen Standards zur Vergleichsperiode sind im Folgenden dargestellt.

Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung zum 30. September 2018

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(In Tsd. Euro) 9M 2018 Anpassung 9M 2018 angepasst
Umsatzerlöse 17.402.063 - 17.402.063
Bestandsveränderung der Erzeugnisse 16.642 - 16.642
Sonstige betriebliche Erträge 98.295 66 98.361
Materialaufwand1) -12.657.621 31.942 -12.625.679
Personalaufwand -3.100.978 - -3.100.978
Abschreibungen1) -286.432 -118.479 -404.911
Sonstige betriebliche Aufwendungen1) -899.047 109.721 -789.326
Gewinn- und Verlustanteile an assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bewertet werden 187.621 - 187.621
Übriges Beteiligungsergebnis 52.308 - 52.308
Finanzerträge 63.347 - 63.347
Finanzaufwendungen1) -140.247 -22.942 -163.189
Ergebnis vor Steuern 735.951 308 736.259
Ertragsteuern -207.610 774 -206.836
Ergebnis nach Steuern 528.341 1.082 529.423
davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss 125.522 -180 125.342
davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre (Konzerngewinn) 402.819 1.262 404.081
Ergebnis je Aktie (in EUR)2) 6,27 0,02 6,29

1) Durch IFRS 16 haben sich der Betrag und die Darstellung der leasingbezogenen Aufwendungen geändert. Nach IAS 17 wurden Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse als betriebliche Aufwendungen ausgewiesen, während IFRS 16 die Leasingaufwendungen in Abschreibungen für die erfassten Nutzungsrechte und Finanzaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten unterteilt. Dies führte zu einem Rückgang der Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse und zu einem Anstieg der Abschreibungen und der Finanzaufwendungen. Infolgedessen wurde auch das EBITDA des Konzerns beeinflusst.
2) Der angepasste Gewinn hat zu einer geringfügigen Änderung des Konzernergebnisses je Aktie geführt.

Auswirkungen auf die Konzern-Kapitalflussrechnung zum 30. September 2018

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(In Tsd. EUR) 9M 2018 Anpassung 9M 2018 angepasst
Ergebnis nach Steuern 528.341 1.082 529.423
Abschreibungen/Zuschreibungen 273.504 118.480 391.984
Veränderung der Rückstellungen 51.535 - 51.535
Veränderung der latenten Steuern 135.367 -774 134.593
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und von kurzfristigen Wertpapieren -43.710 - -43.710
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (i. W. Equity-Bewertung) sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen -63.216 22.942 -40.274
Auszahlungen für den Erwerb von Abertis (zur Weiterveräußerung) -13.208.057 - -13.208.057
Aufnahme von Finanzschulden zum Erwerb von Abertis (zur Weiterveräußerung) 13.208.057 - 13.208.057
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -365.370 -1.792 -367.162
Veränderung der sonstigen Bilanzposten 2.671 - 2.671
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit3) 519.122 139.938 659.060
Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Betriebliche Investitionen -294.003 - -294.003
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 15.209 - 15.209
Akquisitionen/Desinvestments und Veränderungen der Wertpapiere und Finanzforderungen -3.302.351 - -3.302.351
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.581.145 - -3.581.145
Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien 1.432 - 1.432
Einzahlungen in das Eigenkapital durch Anteile ohne beherrschenden Einfluss 16.156 - 16.156
Sonstige Finanzierungsvorgänge -95.000 - -95.000
Dividenden an HOCHTIEF-Aktionäre und an Anteile ohne beherrschenden Einfluss -276.630 - -276.630
Aufnahme von Finanzschulden
Aufnahme zum Erwerb von Abertis (Anteile HOCHTIEF) 3.189.569 - 3.189.569
Übrige Finanzschulden 974.746 - 974.746
Tilgung von Finanzschulden -213.839 - -213.839
Tilgung der Leasingschulden - -139.938 -139.938
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit3) 3.596.434 -139.938 3.456.496
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel 534.411 - 534.411
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die flüssigen Mittel 2.452 - 2.452
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt 536.863 - 536.863
Flüssige Mittel zum Jahresanfang 3.094.924 - 3.094.924
Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums 3.631.787 - 3.631.787

3) Leasingzahlungen, die bisher zum Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zählten, werden nun der Finanzierungstätigkeit zugeordnet. Der Zinsanteil der Auszahlung wurde ebenfalls in die Finanzierungstätigkeit einbezogen. Daraus ergaben sich ein Anstieg des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit sowie ein geringerer Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit.

Ansatz von Leasingverhältnissen

Der Konzern als Leasingnehmer

Der Konzern beurteilt bei Vertragsbeginn, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis darstellt oder beinhaltet. Dies ist der Fall, wenn der Vertrag dazu berechtigt, die Nutzung eines identifizierten Vermögenswerts gegen Zahlung eines Entgelts für einen bestimmten Zeitraum zu kontrollieren. In diesen Fällen erfasst der Konzern ein Nutzungsrecht und eine entsprechende Leasingverbindlichkeit für alle Leasingvereinbarungen. Hiervon ausgenommen sind kurzfristige, kündbare Leasingverhältnisse, bei denen im Falle einer Kündigung durch den Leasingnehmer die mit der Kündigung verbundenen Verluste zulasten des Leasinggebers gehen, sowie geleaste Vermögenswerte von geringem Wert. Bei diesen Leasingverhältnissen erfasst der Konzern die Leasingzahlungen als betrieblichen Aufwand linear über die Dauer des Leasingverhältnisses, es sei denn, eine andere systematische Basis ist repräsentativer für den Zeitverlauf, in dem der wirtschaftliche Nutzen der geleasten Vermögenswerte verbraucht wird.

Der Konzern verfügt über ein erhebliches Leasingportfolio, das sich überwiegend auf Sachanlagen, Betriebsgeräte und die Leasingfahrzeuge verteilt. Angesichts der operativen Tätigkeit des Konzerns in den Bereichen Bau, Construction Management und Dienstleistungen stellen Leasinggegenstände einen wichtigen Bestandteil des Geschäftsbetriebs dar.

Bewertung und Darstellung von Leasingverbindlichkeiten

Die Leasingverbindlichkeit wird bei erstmaligem Ansatz zum Barwert der zum Bereitstellungsdatum noch nicht geleisteten Leasingzahlungen bewertet, abgezinst zu dem dem Leasingverhältnis zugrunde liegenden Zinssatz. Lässt sich dieser Zinssatz nicht ohne Weiteres bestimmen, zieht der Konzern seinen Grenzfremdkapitalzinssatz heran.

Folgende Positionen werden ebenfalls in der Bewertung der Leasingverbindlichkeit berücksichtigt:

feste Leasingzahlungen, die mit etwaigen Leasinganreizen verrechnet werden;

variable Leasingzahlungen für Leasingverbindlichkeiten, die an einen variablen Index gekoppelt sind;

Beträge, die im Rahmen von Restwertgarantien voraussichtlich an den Leasinggeber entrichtet werden müssen;

der Ausübungspreis von Kaufoptionen (sofern die Ausübung der Option hinreichend sicher ist); und

Strafzahlungen für eine Kündigung von Leasingverhältnissen, wenn bei der Laufzeit des Leasingverhältnisses eine vorzeitige Kündigung berücksichtigt ist.

Die Leasingverbindlichkeit wird in der Bilanz separat ausgewiesen. Bei Verbindlichkeiten, die innerhalb von 12 Monaten zurückgezahlt werden, erfolgt der Ausweis als kurzfristig und bei Verbindlichkeiten, die über einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten zurückgezahlt werden, erfolgt der Ausweis als langfristig.

In Folgeperioden wird die Leasingverbindlichkeit bewertet, indem der Saldo um die geleisteten Leasingrückzahlungen reduziert und der Buchwert um die Zinsen auf die Leasingverbindlichkeit erhöht wird.

In den folgenden Fällen muss der Konzern die Leasingverbindlichkeit neu bewerten und eine Anpassung am Nutzungsrecht vornehmen:

Die Laufzeit des Leasingverhältnisses wurde geändert oder es hat sich eine Änderung bei der Einschätzung des Konzerns hinsichtlich der Ausübung der Kaufoption ergeben. In diesem Fall wird die Leasingverbindlichkeit neu bewertet und zu diesem Zweck werden die geänderten Leasingzahlungen mittels eines geänderten Diskontierungssatzes abgezinst;

Ein Leasingvertrag wird geändert und die Änderung des Leasingverhältnisses wird nicht als separates Leasingverhältnis ausgewiesen. In diesem Fall wird die Leasingverbindlichkeit neu bewertet und zu diesem Zweck werden die geänderten Leasingzahlungen mittels eines geänderten Diskontierungssatzes abgezinst; und

Die Leasingzahlungen werden aufgrund von Änderungen am Index oder einer Änderung der erwarteten Zahlungen aufgrund eines garantierten Restwerts angepasst. In diesen Fällen wird die Leasingverbindlichkeit neu bewertet und zu diesem Zweck werden die geänderten Leasingzahlungen mit dem ursprünglichen Diskontierungssatz abgezinst. Ergibt sich die Änderung der Leasingzahlungen jedoch durch eine Veränderung eines variablen Zinssatzes, wird ein modifizierter Diskontierungssatz angewandt.

Bewertung und Darstellung von Nutzungsrechten

Die vom Konzern ausgewiesenen Nutzungsrechte umfassen die erstmalige Bewertung der entsprechenden Leasingverbindlichkeit, alle bei oder vor Vertragsbeginn geleisteten Leasingzahlungen abzüglich aller etwaigen erhaltenen Leasinganreize sowie etwaiger direkter Kosten. Kosten, die dem Konzern für das Stilllegen des Vermögenswerts, die Wiederherstellung des Standorts oder die Wiederherstellung des Vermögenswerts entstehen, sind in den Kosten des Nutzungsrechts enthalten.

Das Nutzungsrecht wird in Folgeperioden nach dem Anschaffungskostenmodell bewertet, wobei kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen auf das Nutzungsrecht erfolgen. Ist in den Kosten des Nutzungsrechts berücksichtigt, dass der Konzern eine Kaufoption ausüben wird, so wird das Nutzungsrecht vom Bereitstellungsdatum bis zum Ende der Nutzungsdauer des zugrunde liegenden Vermögenswerts abgeschrieben. Andernfalls nimmt der Konzern Abschreibungen auf den Vermögenswert bis zum Ende seiner Nutzungsdauer oder der kürzeren Laufzeit des Leasingverhältnisses vor. Die Abschreibung beginnt mit dem Bereitstellungsdatum und der Buchwert des Vermögenswerts wird angepasst, um dem kumulierten Saldo der Abschreibungen Rechnung zu tragen.

Eine etwaige Neubewertung der Leasingverbindlichkeit wird auch auf den Wert des Nutzungsrechts angewandt.

Die Nutzungsrechte werden in der Bilanz innerhalb der Sachanlagen ausgewiesen.

Ansatz als Leasinggeber

Hinsichtlich einiger Untervermietungen von Immobilien sowie der Vermietung von Anlagen und Geräten an seine Partner, Lieferanten und Auftragnehmer schließt der Konzern Leasingverträge als Leasinggeber ab. Diese Leasingverhältnisse werden entweder als Finanzierungsleasing oder als Operating-Leasingverhältnisse ausgewiesen. Werden durch die Bedingungen des Leasingverhältnisses im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen, wird der Vertrag als Finanzierungsleasing klassifiziert. Ist dies nicht der Fall, erfolgt der Ausweis als Operating-Leasingverhältnis. Erträge aus Operating-Leasingverhältnissen werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst. Anfängliche direkte Kosten, die bei den Verhandlungen und beim Abschluss von OperatingLeasingverhältnissen entstehen, werden im Buchwert des geleasten Vermögenswerts berücksichtigt. Vom Leasingnehmer zu zahlende Beträge werden im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen als Forderungen ausgewiesen.

Rechnungslegungsbezogene Schätzungen, Ermessensentscheidungen und Annahmen

Bei der Aufstellung des Konzern-Zwischenabschlusses entsprechen die bei der Anwendung der IFRS getroffenen Ermessensentscheidungen, die wesentliche Auswirkungen auf den Abschluss haben könnten, sowie Schätzungen mit einem Anpassungsrisiko im Berichtszeitraum 2019 denen im Geschäftsbericht von HOCHTIEF zum 31. Dezember 2018, mit den folgenden Aktualisierungen:

Leasing

Feststellung, ob Leasingverhältnisse bestehen

Schätzung von Restwertgarantien und Optionen zum Aufkauf von Leasingverbindlichkeiten

Schätzung der Mietverlängerungsoptionen

Pensionen

HOCHTIEF hat aufgrund gesunkener Kapitalmarktzinsen zum 30. September 2019 die Abzinsungssätze zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wie folgt verändert:

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(In Prozent) 30.09.2019 31.12.2018
Deutschland 1,00 2,00
USA 2,80 4,45
Großbritannien 1,85 2,90

Währungsumrechnung

Für die Währungsumrechnung der wesentlichen ausländischen Konzerngesellschaften wurden folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:

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Durchschnitt Bilanzstichtag
(In EUR) 9M 2019 9M 2018 30.09.2019 31.12.2018
1 US-Dollar (USD) 0,89 0,84 0,92 0,87
1 australischer Dollar (AUD) 0,62 0,63 0,62 0,62
1 britisches Pfund (GBP) 1,13 1,13 1,13 1,12
100 polnische Zloty (PLN) 23,22 23,51 22,84 23,25
100 tschechische Kronen (CZK) 3,89 3,90 3,87 3,89
100 chilenische Pesos (CLP) 0,13 0,13 0,13 0,13

Änderungen des Konsolidierungskreises

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019 wurden drei inländische und elf ausländische Gesellschaften erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Drei inländische und 15 ausländische Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.

Die Anzahl der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 per Saldo im Inland um eine Gesellschaft und im Ausland um vier Gesellschaften vermindert. Zudem wurden im Ausland vier gemeinschaftliche Tätigkeiten mehr in den Konzernabschluss einbezogen.

Zum 30. September 2019 wurden neben der HOCHTIEF Aktiengesellschaft insgesamt 45 inländische und 375 ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung, 16 inländische und 125 ausländische Unternehmen nach der Equity-Methode sowie 75 ausländische gemeinschaftliche Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen.

Als eigenständiger börsennotierter Konzern veröffentlicht die HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, Deutschland, Amtsgericht Essen, Handelsregisternummer HRB 279, ihren Konzernabschluss, der gleichzeitig in den Konzernabschluss der ACS, Actividades de Construccióny Servicios, S.A., Madrid, Spanien, einbezogen wird.

Ergänzende Angaben zu flüssigen Mitteln und kurzfristigen Finanzanlagen und Beteiligungen

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(In Tsd. EUR) 30.09.2019 31.12.2018 angepasst
Flüssige Mittel 4.030.834 3.565.888
Kurzfristige Finanzanlagen und Beteiligungen1) 125.822 1.520
Flüssige und äquivalente Mittel 4.156.656 3.567.408

1) Dieser Saldo stellt liquide Mittel dar, die nach Ende des Berichtszeitraums in flüssige Mittel umgewandelt wurden beziehungsweise die ohne Weiteres in flüssige Mittel umwandelbar sind.

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(In Tsd. EUR) 9M 2019 9M 2018 angepasst
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 470.463 659.060
Veränderung kurzfristige Finanzanlagen und Beteiligungen 124.121 695
Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit 594.584 659.755

Die Veränderung der kurzfristigen Finanzanlagen und Beteiligungen spiegelt sich nicht in der Veränderung des Nettoumlaufvermögens in der Konzernkapitalflussrechnung auf Seite 16 wider.

Zum 30. September 2019 sind Guthaben bei Kreditinstituten im Zusammenhang mit dem Verkauf von Forderungen und während der Berichtsperiode erhaltenen Meilensteinzahlungen aus Verträgen in Höhe von 255.833 Tsd. Euro (31. Dezember 2018: 357.828 Tsd. Euro) als verfügungsbeschränkt klassifiziert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

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(In Tsd. EUR) 30.09.2019 31.12.2018 angepasst
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.615.315 2.672.171
Vertragsvermögenswerte 2.422.200 2.279.693
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 898.455 545.708
Ertragsteueransprüche 32.254 23.444
6.968.224 5.521.016

Bereits in Rechnung gestellte Teilleistungen und weitere Vertragsforderungen werden unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Noch nicht abgerechnete Leistungen werden als Vertragsvermögenswerte erfasst, sofern die Anzahlungen die kumulierte Leistung (Auftragskosten und Auftragsergebnis) nicht übersteigen. Verbleibt nach Abzug der Anzahlungen ein negativer Saldo, wird dieser unter den Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen. Diese saldierte Darstellung erfolgt projektbezogen für beide Berichtsperioden - zum 30. September 2019 und zum 31. Dezember 2018. Im Vorjahr wurden in Einzelfällen Vertragsvermögenswerte und -verbindlichkeiten in Summe saldiert. Insofern ist der Bestand dieser Positionen rückwirkend zum 31. Dezember 2018 um 516.411 Tsd. Euro ergebnisneutral erhöht worden (1. Januar 2018: 389.562 Tsd. Euro).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

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(In Tsd. EUR) 30.09.2019 31.12.2018 angepasst
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.694.444 6.191.473
Vertragsverbindlichkeiten 1.668.215 1.454.302
Sonstige Verbindlichkeiten 443.068 399.071
Ertragsteuerverbindlichkeiten 13.327 12.955
8.819.054 8.057.801

Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Für jede Klasse von Finanzinstrumenten werden die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten angegeben. In Abhängigkeit von der Marktnähe ist für den beizulegenden Zeitwert - basierend auf den Eingangsparametern, die in die angewandten Bewertungsverfahren einfließen - eine dreistufige Fair Value-Hierarchie zu berücksichtigen:

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Stufe 1: Vorliegen von notierten Preisen in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden als Eingangsparameter; zum Beispiel börsennotierte Wertpapiere;
Stufe 2: Verwendung von anderen Eingangsparametern als den notierten Preisen der Stufe 1, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt, das heißt als Preis, oder indirekt, das heißt aus Preisen, abgeleitet oder beobachtet werden können; zum Beispiel Zinsswaps oder Devisentermingeschäfte;
Stufe 3: Keine relevant beobachtbaren Eingangsparameter sind verfügbar, sodass als Eingangsparameter ein Abgangspreis aus Sicht eines Marktteilnehmers zu ermitteln ist, der den Vermögenswert hält oder die Schuld begleichen muss; zum Beispiel Beteiligungen, die zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind und deren Zeitwert durch eine Unternehmensbewertung ermittelt wurde.
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30.09.2019 31.12.2018
(In Tsd. EUR) Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Summe Stufe 1 Stufe 2
Aktiva
Übrige Finanzanlagen - 13.913 69.374 83.287 - 8.497
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte
langfristig - 2.283 48.531 50.814 - 3.193
kurzfristig 232 7.653 - 7.885 - 9.602
Wertpapiere 418.884 37.991 - 456.875 410.435 35.039
Summe Aktiva 419.116 61.840 117.905 598.861 410.435 56.331
Passiva
Sonstige Verbindlichkeiten
langfristig - 7.743 - 7.743 - -
kurzfristig 183 9.015 - 9.198 - 747
Summe Passiva 183 16.758 - 16.941 - 747
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31.12.2018
(In Tsd. EUR) Stufe 3 Summe
Aktiva
Übrige Finanzanlagen 64.984 73.481
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte
langfristig 46.890 50.083
kurzfristig - 9.602
Wertpapiere - 445.474
Summe Aktiva 111.874 578.640
Passiva
Sonstige Verbindlichkeiten
langfristig - -
kurzfristig - 747
Summe Passiva - 747

In den einzelnen Klassen von Finanzinstrumenten entsprechen sich grundsätzlich der jeweils beizulegende Zeitwert und der zugrunde liegende Buchwert, soweit die Ermittlung eines beizulegenden Zeitwerts verlässlich gegeben ist. Abweichungen ergeben sich lediglich bei den Finanzverbindlichkeiten. Ihr Buchwert beträgt insgesamt 3.901.132 Tsd. Euro (31. Dezember 2018: 2.669.461 Tsd. Euro), bei einem beizulegenden Zeitwert von 3.961.633 Tsd. Euro (31. Dezember 2018: 2.706.992 Tsd. Euro).

In den ersten drei Quartalen 2019 erfolgte - wie im Vergleichszeitraum - zwischen den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 sowie der Stufe 3 keine Umgliederung.

In der Stufe 3 wird der Fair Value von Anteilen an nicht börsennotierten Gesellschaften in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren - basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen - bestimmt. Dabei sind interne Verzinsung, Wachstumsrate und Diskontierungsfaktor die nicht beobachtbaren Eingangsparameter. Die Optionsbewertung erfolgt mittels einer Monte-Carlo-Simulation. Als entsprechende Eingangsparameter werden erwarteter Ausübungszeitraum, Multiplikator und Diskontierungsfaktor berücksichtigt. Veränderungen der Eingangsparameter, die sich aus möglichen nachvollziehbaren alternativen Annahmen ergeben, würden sich auf die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Beträge, das Gesamtvermögen oder die Gesamtschulden sowie das Eigenkapital insgesamt nicht wesentlich auswirken. Die Überleitung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten der Stufe 3 von den Eröffnungs- zu den Schlusssalden stellt sich für die übrigen Finanzanlagen sowie für sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte in folgender Weise dar:

Überleitung der Stufe 3 in den ersten drei Quartalen 2019

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(In Tsd. EUR)
Stand 01.01.2019 111.874
Währungsanpassungen 2.012
In der GuV erfasste Gewinne (+) / Verluste (-) 4.019
Übrige Veränderungen -
Stand 30.09.2019 117.905

Überleitung der Stufe 3 im Geschäftsjahr 2018

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(In Tsd. EUR)
Stand 01.01.2018 109.105
Währungsanpassungen -1.781
In der GuV erfasste Gewinne (+) / Verluste (-) 4.363
Übrige Veränderungen 187
Stand 31.12.2018 111.874

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne sind im übrigen Beteiligungsergebnis berücksichtigt; die sonstigen Veränderungen wurden demgegenüber erfolgsneutral abgebildet.

Eigene Aktien

Zum 30. September 2019 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Bestand an eigenen Aktien von insgesamt 22 346 Stück. Diese Aktien wurden seit dem 7. Oktober 2014 für die im Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2014 beziehungsweise 6. Mai 2015 genannten Zwecke und zur Verwendung für alle sonstigen aktienrechtlich zulässigen Zwecke erworben.

Der auf diese eigenen Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 57.205,76 Euro (0,032 Prozent des Grundkapitals).

12 478 eigene Aktien wurden im Mai 2019 an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft zu einem Preis von 118,20 Euro je Aktie mit der Verpflichtung übertragen, sie für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren seit der Übertragung zu halten. Damit wurden bestehende Ansprüche der Übertragungsempfänger auf variable Vergütung getilgt. Der auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 31.943,68 Euro (0,018 Prozent des Grundkapitals).

Dividende

Die Hauptversammlung der HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 7. Mai 2019 die Ausschüttung einer Dividende von 4,98 Euro je für das Geschäftsjahr 2018 dividendenberechtigter Stückaktie beschlossen. Daraus resultierte eine Dividendenzahlung in Höhe von 351.647.177,34 Euro, die am 5. Juli 2019 geleistet wurde.

Emission von Schuldscheindarlehen und von Unternehmensanleihen

Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft nutzte erstmalig das Debt-Issuance-Programm, um mehrere Privatplatzierungen in Form von Inhaberschuldverschreibungen zu begeben. Im April 2019 emittierte die HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine Privatplatzierung über 50 Mio. Euro mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Die Anleihe ist mit einem jährlichen Kupon in Höhe von 2,3 Prozent ausgestattet. Im Juni 2019 emittierte die HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine Privatplatzierung über 50 Mio. Schweizer Franken (44,6 Mio. Euro), die mit einer Laufzeit bis Juni 2025 ausgestattet ist. Der Emissionserlös wurde mittels eines Währungsderivats in Euro umgetauscht.

Im Mai 2019 wurde eine fällige Unternehmensanleihe von HOCHTIEF im Volumen von 500 Mio. Euro vollständig zurückgezahlt und durch die Begebung von neuen HOCHTIEF-Schuldscheindarlehen und Inhaberschuldverschreibungen zu verbesserten Konditionen anteilig refinanziert. Im Mai 2019 begab die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Schuldscheindarlehen über insgesamt 300 Mio. Euro. Das Darlehen hat gestaffelte Laufzeiten über vier, sieben und zehn Jahre. Im Juni 2019 begab die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein weiteres bilaterales Darlehen über 25 Mio. Euro mit einer Laufzeit von vier Jahren.

Im Juli 2019 emittierte die HOCHTIEF Aktiengesellschaft eine Privatplatzierung über 1 Mrd. norwegische Kronen (103,6 Mio. Euro). Die Anleihe ist mit einer Laufzeit bis 1. Juli 2029 ausgestattet. Der Emissionserlös wurde mittels Währungsderivaten in Euro umgetauscht. Die Emissionserlöse dienen der anteiligen Refinanzierung einer im Mai 2019 fällig gewordenen Unternehmensanleihe.

Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat im September 2019 die Platzierung von zwei weiteren Unternehmensanleihen durchgeführt. Diese Kapitalmarkttransaktion war aufgeteilt in eine Unternehmensanleihe in Höhe von 500 Mio. Euro mit einem jährlichen Kupon von 0,5 Prozent und einer achtjährigen Laufzeit bis zum 3. September 2027. Die zweite Anleihe in Höhe von 250 Mio. Euro ist mit einem jährlichen Kupon von 1,25 Prozent ausgestattet und offeriert eine zwölfjährige Laufzeit bis zum 3. September 2031. S&P hat das Rating der Anleihen mit einem soliden Investment-Grade-Rating von BBB eingestuft. Der Emissionserlös dieser Anleihen dient der Refinanzierung der im März 2020 fälligen Unternehmensanleihe sowie allgemeinen Unternehmenszwecken.

Finanzierungsvereinbarungen

Der Konzern schließt verschiedene Factoring-Vereinbarungen mit Banken und Finanzinstituten ab, um seine Forderungen zu verkaufen. Factoring ist ein in der Baubranche weit verbreitetes betriebliches Tool zum Management des Nettoumlaufvermögens, das uns eine zeitliche Angleichung von Umsätzen und Kosten ermöglicht. Das Factoring dieser Forderungen erfolgt ohne Rückgriffmöglichkeit, wofür für den Konzern in bestimmten Fällen eine Gebühr anfallen kann. Die Beträge werden ausgebucht, wenn die Risiken und Chancen der Forderungen übertragen wurden. Für die gesamte HOCHTIEF-Gruppe belief sich das Factoring-Volumen auf 1,7 Mrd. Euro und war damit konsistent zum 31. Dezember 2018.

Zudem schließt der Konzern mit Finanzinstituten auch Supply-Chain-Factoring-Vereinbarungen für Lieferanten ab, die sich zur Verbesserung ihrer Liquidität für eine frühzeitige Zahlung von Waren und Dienstleistungen entscheiden können. Die Bedingungen der Vereinbarungen entsprechen üblichen Zahlungsbedingungen und verändern die ursprüngliche Verbindlichkeit nicht, daher werden die Beträge auch weiterhin unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten erfasst.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien; sie haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 64.096 Tsd. Euro auf 433.881 Tsd. Euro erhöht.

Segmentberichterstattung

Die operativen Gesellschaften des HOCHTIEF-Konzerns sind den drei Divisions HOCHTIEF Americas, HOCHTIEF Asia Pacific und HOCHTIEF Europe zugeordnet. Diese Struktur zeigt die operative Ausrichtung des Konzerns und die starke Regionalpräsenz mit Fokus auf entwickelte Märkte. Im HOCHTIEF-Konzern ergibt sich die Segmentabgrenzung aus den jeweiligen geschäftlichen Aktivitäten der Divisions. Die Segmentierung basiert dabei auf der internen Berichterstattung.

Es bestehen folgende berichtspflichtige Divisions/ Segmente:

HOCHTIEF Americas umfasst die Bautätigkeiten der operativen Einheiten in den USA und in Kanada;

HOCHTIEF Asia Pacific bündelt die Aktivitäten in den Bereichen Bau, Contract-Mining, Dienstleistungen und PPP im asiatisch-pazifischen Raum;

HOCHTIEF Europe bündelt das auf Europa fokussierte Kerngeschäft und plant, entwickelt, baut, bewirtschaftet und verwaltet Immobilien und Infrastruktureinrichtungen.

Unter Corporate werden die Konzernzentrale und andere, nicht den gesondert dargestellten Divisions zuordenbare Tätigkeiten, wie beispielsweise das Management unserer finanziellen Ressourcen und Versicherungsaktivitäten, unsere Investition in Abertis sowie Konsolidierungseffekte dargestellt. Die Versicherungsaktivitäten werden in der Konzernzentrale verantwortlich von der HOCHTIEF Insurance Broking and Risk Management Solutions GmbH - mit Gesellschaften in Luxemburg, zu denen unter anderem die Builders Reinsurance S.A. gehört - gesteuert. Die HOCHTIEF-Versicherungsgesellschaften bieten vor allem Rückversicherungsleistungen für Bauleistungs-, Nachunternehmerausfall-, Haftpflicht-sowie Arbeitnehmerunfallversicherungen an.

Detaillierte Erläuterungen zu den einzelnen Divisions/Segmenten des HOCHTIEF-Konzerns sind im vorstehenden Zwischenlagebericht enthalten.

Die Umsätze gliedern sich in die Aktivitäten "Bau/PPP", "Construction-Management/Services" und "Andere". "Bau/PPP" beinhaltet Flatiron bei HOCHTIEF Americas, CPB Contractors, Leighton Asia und Pacific Partnerships bei HOCHTIEF Asia Pacific sowie HOCHTIEF Infrastructure und HOCHTIEF PPP Solutions bei HOCHTIEF Europe. Die wesentlichen "Construction-Management- und -Services"-Gesellschaften sind Turner bei HOCHTIEF Americas, das Contract-Mining- und Mineralienverarbeitungs-Geschäft von Thiess und Sedgman sowie das Dienstleistungsgeschäft von UGL bei HOCHTIEF Asia Pacific und HOCHTIEF Engineering sowie synexs und Trinac bei HOCHTIEF Europe. Umsätze aus dem Nicht-Kerngeschäft sind der Kategorie "Andere" zugeordnet.

Die Umsätze bei HOCHTIEF Americas in Höhe von 11.063.541 Tsd. Euro betreffen im Wesentlichen die Kategorie "Con-struction-Management/Services". Umsätze bei HOCHTIEF Asia Pacific (6.676.038 Tsd. Euro) werden hauptsächlich in den Aktivitäten "Bau/PPP" und "Construction-Management/Services" erzielt. Bei HOCHTIEF Europe bestehen externe Umsätze in Höhe von 900.004 Tsd. Euro im Wesentlichen in der Kategorie "Bau/PPP". Sonstige Umsätze bei "Corporate" belaufen sich auf 112.249 Tsd. Euro.

Nicht aus Kundenverträgen stammende Umsätze betragen 136.481 Tsd. Euro.

Nahezu alle Umsatzerlöse werden über einen bestimmten Zeitraum erfasst.

Überleitungsrechnung vom Ergebnis vor Steuern zum EBITDA

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(In Tsd. EUR) 9M 2019 9M 2018 angepasst Q3 2019 Q3 2018 angepasst
Ergebnis vor Steuern 780.940 736.259 291.440 289.868
+ Finanzaufwendungen 182.158 163.189 63.243 57.308
- Finanzerträge -69.353 -63.347 -30.840 -28.587
- Übriges Beteiligungsergebnis (ohne Ergebnis aus dem Abgang von Beteiligungen) -24.894 -21.888 -8.315 -8.233
+ Anpassung nicht operativer Netto-Aufwendungen 9.869 28.744 2.186 9.270
EBIT 878.720 842.957 317.714 319.626
+ Abschreibungen 516.832 404.911 168.881 150.672
EBITDA 1.395.552 1.247.868 486.595 470.298

Die Definition der Kennzahl EBIT/EBITDA wurde im zweiten Quartal 2019 geändert und enthält nun auch die Ergebnisanteile von nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten Unternehmen (insbesondere Abertis). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie

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9M 2019 9M 2018 angepasst Q3 2019 Q3 2018 angepasst
Konzerngewinn (in Tsd. EUR) 456.274 404.081 177.564 174.428
Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (gewichteter Durchschnitt) in Tsd. Stück 70 618 64 263 70 624 64 265
Ergebnis je Aktie (in EUR) 6,46 6,29 2,51 2,71

Die Entwicklung der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien resultiert im Wesentlichen aus der Kapitalerhöhung im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018.

Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie kann durch sogenannte potenzielle Aktien auftreten (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen). Die aktienbasierten Vergütungsprogramme von HOCHTIEF wirken nicht gewinnverwässernd. Damit entsprechen sich das verwässerte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Der Kreis der zur HOCHTIEF Aktiengesellschaft oder zu Konzernunternehmen nahestehenden Unternehmen oder Personen wird durch IAS 24 bestimmt, sodass diesbezüglich auf die Angaben im letzten Konzernabschluss verwiesen wird.

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019 wurden keine wesentlichen Geschäfte zwischen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beziehungsweise Konzernunternehmen und einem diesen nahestehenden Unternehmen oder einer diesen nahestehenden Person, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, geschlossen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Wertaufhellungszeitraum sind keine substanziellen Hinweise zu berichtspflichtigen Sachverhalten bekannt geworden.

Impressum

Herausgeber:

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Bildnachweise:

Titelseite: Geber86 (oben links), HOCHTIEF (unten rechts); CIMIC/Schwerdtfeger (S. 3)

Aktueller Finanzkalender:

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Dieser Zwischenbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wurde im Internet veröffentlicht.

Der Zwischenbericht ist auf dem umweltfreundlichen Bilderdruckpapier Maxi Silk gedruckt. Es ist nach den Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert.

Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft über künftige, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bzw. den HOCHTIEF-Konzern betreffende Ereignisse und Entwicklungen wider und basieren auf Informationen, die dem Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsbezogene Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse (zum Beispiel der Vorsteuerergebnisse oder der Konzerngewinne) und Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie) und sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten oder implizit zugrunde gelegten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der branchenspezifischen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten, Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere auch in Bezug auf steuerliche Regelungen, das Verhalten von Mitgesellschaftern sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, haben. Etwaige Angaben zu Dividenden stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der HOCHTIEF Aktiengesellschaft ausgewiesen werden kann und dass die zuständigen Organe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft entsprechende Beschlüsse fassen. Abgesehen von rechtlichen Veröffentlichungspflichten, übernimmt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft keine Verpflichtung, die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.