HOCHTIEF Aktiengesellschaft

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Quartalsbericht Januar bis März 2024

QUARTALSBERICHT

JANUAR BIS MÄRZ 2024

Finanzielle Highlights

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Operativer Konzerngewinn steigt auf vergleichbarer Basis um 16 Prozent auf 142 Mio. Euro

Starker operativer Cashflow von 1,2 Mrd. Euro in den letzten zwölf Monaten dank anhaltend hoher Cash Conversion

Saisonale Nettofinanzverschuldung verbessert um 71 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr

Auftragseingang im ersten Quartal in Rekordhöhe von 10,5 Mrd. Euro, +25 Prozent gegenüber dem Vorjahr (währungsbereinigt)

Guidance für Geschäftsjahr 2024 bestätigt: operativer Konzerngewinn in Höhe von 560 bis 610 Mio. Euro

HOCHTIEF-Konzern

Finanzielle Highlights im ersten Quartal 2024

Operativer Konzerngewinn steigt auf vergleichbarer Basis um 16 Prozent auf 142 Mio. Euro

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Ausgewiesener operativer Konzerngewinn wächst um 3 Prozent und entspricht damit der Guidance für das Geschäftsjahr 2024

Starkes Umsatzwachstum von 9 Prozent getrieben durch alle Divisions

Margen weiterhin auf gutem Niveau

Starker operativer Cashflow (netto) aus laufender Geschäftstätigkeit von 1,2 Mrd. Euro in den letzten zwölf Monaten dank anhaltend hoher Cash Conversion

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Starker Anstieg des operativen Cashflows (netto) in den letzten zwölf Monaten um 455 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr auf vergleichbarer Basis

Mittelabfluss im ersten Quartal entspricht typischem saisonalem Muster und liegt auf dem Niveau des ersten Quartals 2023

Saisonale Nettofinanzverschuldung verbessert um 71 Mio. Euro ggü. Vj. oder 331 Mio. Euro, bereinigt um die Kapitalerhöhung bei Abertis

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Nettofinanzverschuldung von 319 Mio. Euro spiegelt Q1-Saisonalität und Abertis-Kapitalerhöhung von 260 Mio. Euro wider

S&P bestätigte im Juni 2023 sein Investment-Grade-Rating für HOCHTIEF

Auftragseingang Q1 in Rekordhöhe von 10,5 Mrd. Euro, +25 Prozent gegenüber Vorjahr (währungsbereinigt); weiterer Anstieg des Auftragsbestands (+13 Prozent)

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Strategischer Fokus auf wachstumsstarke Märkte (Anteil von ca. 50 Prozent am Auftragseingang), Großteil der Neuaufträge mit niedrigerem Risikoprofil

Auftragsbestand von 58,7 Mrd. Euro, +6,9 Mrd. Euro gegenüber Vorjahr, entspricht einer Auslastung von 22 Monaten

Guidance für 2024 bestätigt: operativer Konzerngewinn in Höhe von 560 bis 610 Mio. Euro (bis zu +10 Prozent ggü. Vorjahr)

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Strategie ergänzt um Investition von Eigenkapital in zukunftsträchtige Infrastrukturprojekte

Freigabe des Dividendenvorschlags von 4,40 Euro je HOCHTIEFAktie für 2023 durch die Hauptversammlung (4,00 Euro für 2022)

Operativer Konzerngewinn
(in Mio. EUR)

Operativer Cashflow (netto) ggü. Vorjahr
(in Mio. EUR)

Auftragseingang
(in Mrd. EUR)

1 nominal
2 währungsbereinigt

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

HOCHTIEF ist erfolgreich ins Jahr 2024 gestartet und verzeichnete im ersten Quartal ein starkes Wachstum bei Umsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand sowie einen höheren Gewinn.

Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtszeitraum um 9 Prozent auf 6,8 Mrd. Euro. Der operative Konzerngewinn von HOCHTIEF verbesserte sich um 3 Prozent auf 142 Mio. Euro, bereinigt um den Ergebnisbeitrag der 2023 veräußerten Beteiligung an Ventia entspricht dies einem Anstieg von 16 Prozent.

In der Cashflow-Entwicklung während des Berichtszeitraums spiegelt sich das für das erste Quartal typische saisonale Muster. Betrachtet man die vergangenen zwölf Monate, liegt der operative Cashflow (netto) bei 1,2 Mrd. Euro. Dieses hohe Niveau zeugt von einer hohen Cash Conversion und entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von mehr als 450 Mio. Euro.

HOCHTIEF schloss den Berichtszeitraum mit einer soliden Bilanz ab, die eine Nettoverschuldung von 319 Mio. Euro ausweist, was einer Verbesserung um 71 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei wurden 301 Mio. Euro an Dividendenzahlungen an die Aktionärinnen und Aktionäre ausgeschüttet. Bereinigt um die Investition in die Kapitalerhöhung bei Abertis im ersten Quartal 2024, an der HOCHTIEF eine Beteiligung von 20 Prozent hält, in Höhe von 260 Mio. Euro, verbessert sich das Nettofinanzvermögen des Konzerns um 331 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreswert.

Der Auftragseingang stieg im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt deutlich um 25 Prozent auf 10,5 Mrd. Euro. Zu den Neuaufträgen gehören eine Reihe wichtiger Hightech-, Energiewende- und Infrastrukturprojekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Ende März 2024 verzeichnete der Auftragsbestand des Konzerns mit 58,7 Mrd. Euro ein Plus von 6,9 Mrd. Euro beziehungsweise von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Ziel von HOCHTIEF besteht in der Erzielung einer attraktiven Aktionärsvergütung und eines langfristigen Mehrwerts durch die Generierung cashgestützter Gewinne und die Investition von Eigenkapital in Greenfield-Infrastrukturprojekte.

Nach der starken operativen und finanziellen Leistung von HOCHTIEF im Jahr 2023 beschloss unsere Hauptversammlung unlängst eine Erhöhung der Dividende für das Geschäftsjahr 2023 um 10 Prozent auf 4,40 Euro je Aktie, verglichen mit 4,00 Euro je Aktie für das Jahr 2022. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von ungefähr 65 Prozent des nominalen Konzerngewinns des Berichtsjahres beziehungsweise einem absoluten Betrag von mehr als 330 Mio. Euro.

Auch in Zukunft setzen wir auf unsere Strategie, die auf drei Säulen beruht.

Erstens: Reduzierung des Risikoprofils des Konzerns, sodass wir höhere cashgestützte Gewinne und eine robustere Bilanz erreichen können. Dies gelingt uns durch einen zunehmenden Einsatz von kollaborativen Verträgen. Aktuell bestehen rund 85 Prozent unseres Auftragsbestands aus Projekten mit geringerem Risiko.

Zweitens: Diversifizierung in wachstumsstarke Bereiche, die ein anspruchsvolleres Wertversprechen erfordern und die Margenexpansion vorantreiben werden. Das erreichen wir durch den Einsatz unserer starken Infrastrukturkompetenz und unserer lokalen Präsenz in den wichtigsten entwickelten Märkten. Um dies zu unterstützen, arbeiten wir daran, ungenutzte Synergien im Konzern zu erschließen.

Das dritte Element unserer Strategie ist die selektive Erschließung weiterer Möglichkeiten zur Eigenkapitalinvestition. 2023 haben wir Eigenkapital nicht nur in unsere Infrastruktur-Kernmärkte investiert, sondern auch in die schnell wachsenden Bereiche Hightech, Energiewandel und nachhaltige Infrastruktur. Dies geschieht durch einen sehr disziplinierten Ansatz bei der Kapitalallokation, der langfristig Werte schaffen wird.

Unser Ansatz der Risikoreduzierung zeigt sich beispielsweise bei Flatiron. Das Unternehmen gewann im ersten Quartal mehrere Aufträge für Infrastrukturprojekte in Südkalifornien. Diese werden in Kooperation mit Partnern und Kunden umgesetzt, um die Mobilität und Sicherheit zu verbessern und zugleich zusätzliche Transportmöglichkeiten in der Region zu schaffen. Zu den Aufträgen zählen die Projekte North Coast Corridor Segment 4C und Eastbound State Route 91 der Los Angeles County Metropolitan Transportation Authority. Diese Projekte mit einem Volumen von rund 200 Mio. US-Dollar zahlen auf die Strategie des Konzerns ein, Aufträge mit ausgewogenen Risikoprofilen und Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit mit den Kunden auf der Basis erfolgreicher Beziehungen zu sichern.

Unsere nordamerikanische Tochtergesellschaft im Bereich Tiefbau hat außerdem zwei Großaufträge im Gesamtwert von rund 350 Mio. US-Dollar für Projekte in Virginia Beach und Texas im Kampf gegen Sturmfluten, den Anstieg des Meeresspiegels und andere Umweltbedrohungen als Folge des Klimawandels gewonnen.

Entsprechend der zweiten Säule unserer Strategie verfolgt der Konzern auch weiterhin selektive Wachstumschancen in den schnell expandierenden Hightech-Bereichen wie digitale Infrastruktur und Energiewende sowie in langfristig wachsenden nachhaltigen Infrastrukturmärkten.

Turner baut seine starke Position auf dem nordamerikanischen Markt für Rechenzentren weiter aus. Im ersten Quartal 2024 sicherte sich die Gesellschaft in diesem Segment Aufträge im Wert von 2,0 Mrd. Euro (gegenüber 2,6 Mrd. Euro im Jahr 2023), darunter ein Auftrag von Meta für den Bau eines Rechenzentrums in Indiana mit einem Investitionsvolumen von mehr als 800 Mio. US-Dollar. Der 65.000 Quadratmeter große Campus wird mehrere Rechenzentrumsgebäude umfassen, die Turner in vorgefertigter Modulbauweise errichten wird, während Meta hohe Investitionen in neue Projekte für erneuerbare Energien tätigen wird. Das Rechenzentrum wird nach seiner Fertigstellung vollständig mit grüner Energie betrieben werden und damit die LEED-Gold-Zertifizierung erhalten.

Leighton Asia hat den Auftrag für die Ausstattung eines Rechenzentrums in Jakarta, Indonesien erhalten. Das Projekt bezieht sich auf einen bestehenden Hyperscaler-Kunden in einem im Jahr 2023 von Leighton Asia erfolgreich errichteten Rechenzentrumscampus. Das Projekt reiht sich in mehrere Rechenzentren ein, die das Unternehmen in Hongkong, Malaysia, Indonesien, Macau und auf den Philippinen bereits fertiggestellt hat oder aktuell baut.

Im Segment soziale Infrastruktur feierte ein Joint Venture mit Turner den ersten Spatenstich für den Campus des University Health Palo Alto Hospital in San Antonio, Texas. Das 550 Mio. US-Dollar teure Krankenhaus wird aus einem hochmodernen, fünfstöckigen Komplex bestehen und die Gesundheitsversorgung in der Region verbessern. In den USA wurde Turner 2023 erneut zur Nummer 1 im Hochbau im Bereich Krankenhauseinrichtungen gewählt.

Eine Tochtergesellschaft der CIMIC-Unternehmensgruppe erhielt den Zuschlag für den Bau des neuen Notre Dame College in Queensland, Australien, für die Brisbane Catholic Education. Die Gesellschaft wird fünf hochmoderne Gebäude, darunter ein Verwaltungsgebäude, verschiedene Lernbereiche, Sportplätze und eine Werkstatt, errichten und die Landschaftsgestaltung vornehmen.

Im Bereich Verteidigung erhielt CPB den Zuschlag für ein 370 Mio. australische Dollar teures Luftwaffenstützpunkt-Projekt der Royal Australian Air Force in Queensland. Der Leistungsumfang umfasst die Modernisierung oder den Neubau von Infrastruktur und Einrichtungen. Die Planungsphase wird 2024 beginnen, die Bauarbeiten sollen Mitte 2025 starten und drei Jahre dauern.

Im Rohstoffsektor sicherte sich unsere Joint-Venture-Gesellschaft Thiess im April eine sechsjährige Vertragsverlängerung im Wert von 1,9 Mrd. australischen Dollar mit BHP in New South Wales, Australien. Der Vertrag sieht vor, dass Thiess weiterhin Dienstleistungen in dem Kohlebergwerk Mount Arthur South erbringt, Bergbaugeräte betreibt und wartet, um die Produktionsanforderungen des Kunden zu erfüllen, und mit dem Kunden und der örtlichen Gemeinde auf die geplante Schließung des Bergwerks hinarbeitet. Diese Vertragsverlängerung ist eine Anerkennung der überzeugenden Sicherheitsbilanz und der kontinuierlichen operativen Leistung von Thiess und baut auf der langjährigen Beziehung zwischen Thiess und dem Kunden auf, die vor mehr als 30 Jahren begann.

Thiess setzt auch seine Strategie der Diversifizierung nach Rohstoffen und Geografien fort und sicherte sich einen Auftrag für die Kupfermine Esperanza Sur in Chile. Auftragsbeginn war im Februar 2024. Der Leistungsumfang für Thiess umfasst die Bereiche Betrieb, Wartung und Asset Management des Kupferprojekts.

Die Kapitalallokation spielt eine immer wichtigere Rolle bei der strategischen Entwicklung unseres Unternehmens sowohl in Form der Investition von Eigenkapital in Kerngeschäft- und zukunftsträchtige Greenfield-Infrastrukturprojekte als auch in Form von Bolt-on-Akquisitionen sowie Fusionen und Übernahmen.

In Deutschland feierte HOCHTIEF vor Kurzem den Spatenstich für das erste Yexio-Rechenzentrum, das im Innovationspark Heiligenhaus bei Essen entstehen wird. Der Spatenstich markierte einen Meilenstein in der Partnerschaft zwischen HOCHTIEF und dem Infrastrukturinvestor, aus der ein Netzwerk von dezentralen Rechenzentren in ganz Deutschland entstehen soll. Die Bauträger werden die Energieeffizienz und die Nachhaltigkeit des Rechenzentrums auf dem neuesten Stand der Technik sicherstellen.

Wir investieren auch weiterhin Eigenkapital in unsere PPP-Aktivitäten, bei denen wir weltweit eine führende Rolle spielen. Im Berichtszeitraum investierte CIMICs PPP-Gesellschaft Pacific Partnerships 49 Mio. australische Dollar in das Pulse-Konsortium, das das PPP-Paket Tunnel, Bahnhöfe und die Erschließung des Cross-River-Rail-Projekts in Brisbane erbringt.

Im Zusammenhang mit Bolt-on-Akquisitionen erwarb Sedgman, eine Gesellschaft der CIMIC-Unternehmensgruppe, im März das Unternehmen Prudentia Engineering und baute damit seine Präsenz in der wachsenden Chemie- und Energieindustrie aus, die die Energiewende weltweit unterstützt. Mit der Übernahme erweitert Sedgman seine Kompetenz in den Bereichen kritische Mineralien und Mineralienverarbeitung von Kupfer, hochreiner Tonerde, Vanadium, Lithium, Kobalt, seltenen Erden, Uran und Nickel. Sedgman wird die Expertise von Prudentia Engineering auf dem Gebiet der Hydrometallurgie in seine globalen Aktivitäten einbringen und damit die Kapazitäten für seine Kunden erweitern.

Im April gab Sedgman zudem die Übernahme von MinSol Engineering Pty Ltd. bekannt. MinSol verfügt über Erfahrungen, die für die Entwicklung der weltweiten Lithiumindustrie seit mehr als 15 Jahren von maßgeblicher Bedeutung sind. Das Know-how von MinSol bei der Verarbeitung von Hartgestein-Lithium, seltenen Erden und Mineralsanden ergänzt Sedgmans Kapazitäten bei der Verarbeitung von Sole-Lithium, die das Unternehmen 2023 mit der Übernahme von Novopro erwarb. Zudem kann Sedgman nun seinen Kunden Komplettlösungen für die Mineralienverarbeitung im Rahmen der globalen Energiewende anbieten.

Diese Akquisitionen vervollständigen die Strategie von Sedgman, ein globaler Komplettanbieter für die Gewinnung und Veredelung von Mineralien zu werden, die für die schnell wachsenden Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energieträger wichtig sind.

Thiess hat einen Aktienkaufvertrag zum Erwerb von PYBAR Holdings unterzeichnet. Der Dienstleister für die metallhaltige Untertage-Bergbauindustrie ist eines der größten australischen Unternehmen für den Abbau von Hartgestein im Untertagebau. Sobald die üblichen Verkaufsbedingungen erfüllt sind, wird Thiess in einer starken Position sein, um das Wertversprechen für seine Kunden und Beschäftigten weiter zu verbessern.

Anfang 2024 trugen die Aktionäre von Abertis Eigenkapital im Wert von 1,3 Mrd. Euro zur Finanzierung der 2023 angekündigten Transaktionen und der Wachstumsstrategie des Unternehmens bei. Dadurch behält Abertis eine optimale Kapitalstruktur, die im Einklang mit der Verpflichtung des Unternehmens steht, sein Investment-Grade-Rating beizubehalten.

ESG bleibt eine Priorität für den Konzern. Im Jahr 2023 wurde HOCHTIEF zum 18. Mal in Folge in den Dow Jones Sustainability Index aufgenommen. In dem von S&P Global erstellten Ranking erreichte HOCHTIEF Spitzenplätze. Auch bei wichtigen Umwelt- und Sozialthemen wie Biodiversität und Wassermanagement sowie Arbeitssicherheit und Menschenrechte erzielte HOCHTIEF bessere Ergebnisse in den Ratings.

Darüber hinaus hob MSCI letztes Jahr das ESG-Rating des Konzerns von AA auf AAA an. Damit ist HOCHTIEF im Mitbewerberumfeld das am besten bewertete Unternehmen. Als einer der Gründe für die Rating-Anhebung wird die verbesserte Sicherheitsleistung genannt.

Die Zukunft, für die wir sehr gut aufgestellt sind, birgt riesige Chancen für den Konzern. Wir werden unser Know-how und unsere Fähigkeiten weiterhin zum Nutzen aller unserer Stakeholder einsetzen.

Zur Vereinfachung der operativen Struktur von HOCHTIEF und zur Steigerung der operativen Integration haben wir eine Umstrukturierung des Konzerns in drei Geschäftsfelder vorgenommen: Integrated Solutions (Turner und CIMIC), Engineering and Construction (HOCHTIEF Europe und Flatiron) sowie Infrastructure (Abertis, HOCHTIEF PPP Solutions und Pacific Partnerships). Dadurch können wir unsere Führungsposition bei Kerninfrastrukturanlagen auf innovative Projekte in Bereichen wie Hightech und Digitalisierung, Energiewende, Nachhaltigkeit und kritische Mineralien ausweiten. Außerdem können wir dadurch unsere Cross-Selling- und operativen Synergien innerhalb des Konzerns verbessern und unsere Lieferkette, unser globales Engineering-Netzwerk und unsere Systeme stärken, um Größenvorteile zu erzielen. Diese Geschäftsfelder umfassen die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Infrastruktur.

Im Rahmen der Finanzberichterstattung werden wir anhand der vorliegenden Ergebnisse für das erste Quartal 2024 die Aktivitäten des Konzerns auf der Grundlage der vier Berichtssegmente Turner, CIMIC, Engineering and Construction und Abertis darstellen, wodurch sich die Markttransparenz unserer operativen Gesellschaften verbessern wird.

Konzernausblick

HOCHTIEF ist mit seiner soliden, langjährigen lokalen Aufstellung in seinen wichtigsten entwickelten Märkten, seiner Diversifizierung bei Regionen und Währungen sowie einem deutlich risikoärmeren und wachsenden Auftragsbestand für die Zukunft gut positioniert.

Unsere Guidance für 2024 ist es, einen operativen Konzerngewinn zwischen 560 und 610 Mio. Euro zu erzielen. Dies entspricht - vorbehaltlich der Marktbedingungen - einer Steigerung um bis zu 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ihr

Juan Santamaría Cases

Vorsitzender des Vorstands

Zwischenlagebericht

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage

Nachdem HOCHTIEF in den Vorjahren seine Kernmarktpositionen konsolidiert und gefestigt hat, arbeitete der Konzern zum Jahresauftakt 2024 am weiteren Ausbau der Präsenz in den strukturellen Wachstumsbereichen Hightech, Energiewende und nachhaltige Infrastruktur.

Zur besseren Beurteilung der operativen Entwicklung des HOCHTIEF-Konzerns in den Wachstumsmärkten hat HOCHTIEF eine neue - auf das Managementmodell ausgerichtete - Organisationsstruktur eingeführt. Die ab 2024 berichtete Segmentierung basiert auf der neuen internen Berichterstattung und umfasst die folgenden Segmente:

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Turner ist ein führendes amerikanisches Unternehmen im allgemeinen Hochbau, das umfassende Services für Projekte aller Art und Größe in Nordamerika und auf der ganzen Welt anbietet und erfolgreich die Chancen in Hightech-Wachstumsmärkten wie Rechenzentren und Batterieanlagen für Elektrofahrzeuge nutzt.

CIMIC als australisches Unternehmen bündelt seine Aktivitäten in den Bereichen Bau, Dienstleistungen und PPP im asiatisch-pazifischen Raum und beinhaltet unter anderem die Beteiligung an Thiess, die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen wird.

Engineering and Construction bündelt die Bauaktivitäten und das PPP-Geschäft in Europa zusammen mit der Tiefbaugesellschaft Flatiron in Nordamerika.

Abertis beinhaltet die Beteiligung am spanischen Mautstraßenbetreiber Abertis Infraestructuras, S.A., und ist nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.

Corporate beinhaltet die Konzernzentrale und andere, nicht den gesondert dargestellten Segmenten zuordenbare Tätigkeiten, wie beispielsweise das Management unserer finanziellen Ressourcen und Versicherungsaktivitäten, sowie Konsolidierungseffekte.

Die Vergleichszahlen des Vorjahres werden entsprechend dieser neuen Segmentierung berichtet.

Die Ergebnisentwicklung zum Jahresauftakt 2024 zeigt, dass HOCHTIEF mit dem eingeschlagenen Weg der Fokussierung auf Chancen in Wachstumsmärkten weiter erfolgreich ist. Sowohl der nominale als auch der operative Konzerngewinn verbesserten sich im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahr. Darüber hinaus lagen auch die Auftragseingänge sowie der Auftragsbestand deutlich über den Vergleichswerten des Vorjahres. Dabei erreichten die Auftragseingänge ein neues Q1-Rekordniveau und lagen mit 10,5 Mrd. Euro im ersten Quartal 2024 währungsbereinigt um 25 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Konzernumsatz und Ertragslage

HOCHTIEF erzielte im ersten Quartal 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 6,8 Mrd. Euro. Der Vergleichswert des Vorjahres (6,2 Mrd. Euro) wurde damit um 9 Prozent übertroffen. Auf währungsbereinigter Basis belief sich das Umsatzwachstum auf 11 Prozent. Alle Segmente trugen zu diesem Umsatzwachstum bei.

Umsatzerlöse

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(In Mio. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung Veränderung
währungsbereinigt
Turner 4.020,1 3.659,0 9,9 % 10,4 %
CIMIC 1.886,9 1.793,4 5,2 % 10,2 %
Engineering and Construction 810,8 695,6 16,6 % 16,8 %
Corporate 39,1 41,1 -4,9 % -4,4 %
HOCHTIEF-Konzern 6.756,9 6.189,1 9,2 % 10,9 %

Die Umsatzerlöse von Turner beliefen sich im ersten Quartal 2024 auf 4,0 Mrd. Euro und lagen damit um 10 Prozent über dem Vorjahreswert von 3,7 Mrd. Euro. Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr resultierte insbesondere aus den Bereichen Hightech, soziale Infrastruktur und Verkehr. Auf währungsbereinigter Basis ergab sich ein Anstieg um ebenfalls 10 Prozent.

CIMIC erzielte im ersten Quartal 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 1,9 Mrd. Euro. Der Vergleichswert des Vorjahres (1,8 Mrd. Euro) wurde damit um 5 Prozent übertroffen. Die Umsatzerlöse von CIMIC stiegen in Landeswährung um 10 Prozent auf 3,1 Mrd. australische Dollar - getragen von einem weiterhin hohen Auftragsbestand und der anhaltenden Wachstumsdynamik im australischen Bau- und Dienstleistungsgeschäft und getrieben von der Zunahme der Aktivitäten auf den Märkten für Hightech und Energiewende.

Der Bereich Engineering and Construction erzielte im ersten Quartal 2024 Umsatzerlöse in Höhe von rund 811 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (696 Mio. Euro) stiegen die Umsätze damit um 115 Mio. Euro beziehungsweise währungsbereinigt um knapp 17 Prozent.

Das auf Märkten außerhalb Deutschlands erzielte Umsatzvolumen belief sich im ersten Quartal 2024 auf 6,5 Mrd. Euro (Vorjahr 6,0 Mrd. Euro). Der Internationalisierungsgrad des HOCHTIEF-Konzerns lag mit 97 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.

Ergebnis vor Steuern (PBT)

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(In Mio. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung Veränderung währungsbereinigt
Turner 108,4 85,4 26,9 % 27,5 %
CIMIC 77,8 91,6 -15,1 % -11,0 %
Engineering and Construction 15,9 13,2 20,5 % 19,7 %
Abertis 18,1 18,5 -2,2 % -2,2 %
Corporate -24,8 -17,4 -42,5 % -45,4 %
Nominales PBT Konzern 195,4 191,3 2,1 % 4,0 %
Nicht operative Effekte 10,2 11,7 -12,8 %
Restrukturierung 5,7 4,4 29,5 %
Investition/​Desinvestition 3,5 2,3 52,2 %
Wertberichtigungen 0,0 0,0 -
Verschiedenes 1,0 5,0 -80,0 %
Operatives PBT Konzern 205,6 203,0 1,3 %

Das Beteiligungsergebnis aus at Equity bewerteten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen sowie übrigen Beteiligungen belief sich im ersten Quartal 2024 auf 72 Mio. Euro und lag damit insgesamt auf Vorjahresniveau (73 Mio. Euro). Der darin enthaltene Ergebnisbeitrag von Abertis in Höhe von 18 Mio. Euro blieb im Vorjahresvergleich stabil.

Im Finanzergebnis fielen im ersten Quartal 2024 per Saldo Aufwendungen in Höhe von 26 Mio. Euro an (Vorjahr 32 Mio. Euro). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf höhere Zinserträge zurückzuführen.

HOCHTIEF erzielte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 ein gegenüber dem Vorjahreswert (191 Mio. Euro) leicht verbessertes nominales Ergebnis vor Steuern (PBT) in Höhe von 195 Mio. Euro. Das operative PBT (nominales PBT, bereinigt um nicht operative Effekte) belief sich in der Berichtsperiode auf 206 Mio. Euro (Vorjahr 203 Mio. Euro).

Das nominale PBT von Turner belief sich im ersten Quartal 2024 auf 108 Mio. Euro. Die Verbesserung um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (85 Mio. Euro) ist insbesondere auf die Fortsetzung der starken Umsatzentwicklung bei höheren Margen im Zusammenhang mit der Fokussierung von Turner auf Chancen in den Hightech-Infrastrukturmärkten zurückzuführen.

CIMIC erzielte im ersten Quartal 2024 ein nominales PBT in Höhe von 78 Mio. Euro (129 Mio. australische Dollar) im Vergleich zu 92 Mio. Euro (145 Mio. australische Dollar) im ersten Quartal 2023. Der Rückgang um 15 Prozent (währungsbereinigt -11 Prozent) war in erster Linie auf den im Vorjahr noch enthaltenen Ergebnisbeitrag der zum Jahresende 2023 vollständig veräußerten Beteiligung Ventia zurückzuführen. Bereinigt um den Ventia-Effekt (15 Mio. Euro) belief sich das PBT von CIMIC im ersten Quartal auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.

Das Segment Engineering and Construction erzielte im ersten Quartal 2024 ein nominales PBT in Höhe von 16 Mio. Euro und lag damit über dem Vorjahreswert (13 Mio. Euro).

Der Beitrag von Abertis zum Ergebnis des HOCHTIEF-Konzerns spiegelt die 20-Prozent-Beteiligung des Konzerns an der Abertis HoldCo S.A., die operative Entwicklung von Abertis, Effekte aus der nicht zahlungswirksamen Kaufpreisallokation (PPA) und HoldCo-Kosten wider. Im ersten Quartal 2024 lag der Ergebnisbeitrag aufgrund der weiterhin guten Verkehrsentwicklung (durchschnittliches tägliches Verkehrsaufkommen: +1 Prozent) mit 18 Mio. Euro nahezu unverändert auf Vorjahreshöhe (19 Mio. Euro).

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern beliefen sich im ersten Quartal 2024 auf 58 Mio. Euro (Vorjahr 61 Mio. Euro). Daraus resultiert eine Steuerquote in Höhe von 29 Prozent (Vorjahr 32 Prozent).

Der nominale Konzerngewinn des HOCHTIEF-Konzerns verbesserte sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 gegenüber dem Vorjahr (128 Mio. Euro) um 4 Prozent auf 133 Mio. Euro. Der operative Konzerngewinn legte mit 142 Mio. Euro in der Berichtsperiode ebenfalls zu und übertraf den entsprechenden Vorjahreswert (138 Mio. Euro) um 3 Prozent bzw. um 16 Prozent vor Ventia.

Konzerngewinn

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(In Mio. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung Veränderung
währungsbereinigt
Turner 73,7 61,4 20,0 % 20,7 %
CIMIC 61,3 69,2 -11,4 % -7,2 %
Engineering and Construction 9,3 8,6 8,1 % 7,0 %
Abertis 18,1 18,5 -2,2 % -2,2 %
Corporate -29,6 -30,2 2,0 % 0,3 %
Nominaler Konzerngewinn 132,8 127,5 4,2 % 6,2 %
Nicht operative Effekte 9,4 10,0 -6,0 %
Restrukturierung 5,0 3,7 35,1 %
Investition/​Desinvestition 3,5 2,3 52,2 %
Wertberichtigungen 0,0 0,0 -
Verschiedenes 0,9 4,0 -77,5 %
Operativer Konzerngewinn 142,2 137,5 3,4 %

HOCHTIEF-Konzern - wesentliche aktuelle Projekte

Bei den Auftragswerten handelt es sich um Gesamtprojektvolumina.

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HumeLink-West-Projekt, 851 Mio. Euro, New South Wales, Australien Ausbau der Schnellladesäuleninfrastruktur, Deutschland
Hopeland-Solarpark, Queensland, Australien Royal Prince Alfred Hospital, Sydney, Australien
CopperString 2032, Queensland, Australien Clemson College of Veterinary Medicine, 194 Mio. Euro, South Carolina, USA
Batterieproduktionsanlage für Elektrofahrzeuge, Kansas, USA Spectrum Center Renovation, 124 Mio. Euro, North Carolina, USA
Meta-Rechenzentrum, mehr als 800 Mio. US-Dollar, Indiana, USA Justizzentrum Frankfurt, Deutschland
Weitere Rechenzentren, 4,2 Mrd. US-Dollar, USA Mehrere Klimaresilienzprojekte, USA
Rechenzentrum, Warschau, Polen Burnett River, Staumauerprojekt, Queensland, Australien
Canberra Light Rail Stage 2A, 350 Mio. Euro, Australien Mount Arthur South, 1,2 Mrd. Euro, New South Wales, Australien
Suburban Rail Loop East, 2,2 Mrd. Euro, Victoria, Australien Eastbound State Route 91, Kalifornien, USA
Royal Australian Air Force Base, 224 Mio. Euro, Queensland, Australien

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Auftragseingang verzeichnete im ersten Quartal 2024 einen starken Anstieg auf 10,5 Mrd. Euro (währungsbereinigt +25 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und umfasst mehrere wichtige Hightech-, Energiewende- und nachhaltige Infrastrukturprojekte. Das Gesamtvolumen an Neuaufträgen in den letzten zwölf Monaten entspricht dem 1,2-Fachen der Leistung in diesem Zeitraum. Der Konzern hält auch weiterhin an seiner disziplinierten Auftragsstrategie in allen Segmenten fest.

Ende März 2024 beläuft sich der Auftragsbestand des Konzerns auf 58,7 Mrd. Euro und liegt damit 6,9 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert, was einer Auftragsreichweite von 22 Monaten entspricht. Unser Fokus liegt nach wie vor auf den entwickelten Märkten. Beim Auftragsbestand setzen wir auf geografische Diversifizierung. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Jahren, entsprechend unserem grundlegend geänderten Baurisikomanagement, für alle Segmente eine deutliche Risikominderung erreicht.

Auftragsbestand
(in Mrd. Euro)

Auftragseingang
(in Mrd. Euro)

Finanzlage

Cashflows und Investitionen

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(In Mio. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung LTM 04/​2023-03/​2024 LTM 04/​2022-03/​2023 LTM-Veränderung
Operativer Cashflow (OCF) zugrunde liegend 1 -721,7 -733,2 11,5 1.530,3 1.088,9 441,4
Betriebliche Investitionen brutto -38,4 -54,5 16,1 -194,7 -219,5 24,8
Betriebliche Anlagenabgänge 2,3 4,0 -1,7 16,5 25,4 -8,9
Operatives Leasing -38,0 -40,4 2,4 -161,8 -159,4 -2,4
Operativer Cashflow (netto) zugrunde liegend 1 -795,8 -824,1 28,3 1.190,3 735,4 454,9
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(In Mio. EUR) 01-12
2023
Operativer Cashflow (OCF) zugrunde liegend 1 1.518,8
Betriebliche Investitionen brutto -210,8
Betriebliche Anlagenabgänge 18,2
Operatives Leasing -164,2
Operativer Cashflow (netto) zugrunde liegend 1 1.162,0

1 Ohne die außerordentlichen Zahlungen bei CIMIC (für den Vergleich beim Altprojekt CCPP in Q1 2023 und Q2 2022) und bei HOCHTIEF Europe (finale Zahlung beim chilenischen Altprojekt in Q3 2022). Im Jahr 2024 wurden keine außerordentlichen Zahlungen geleistet.

Unser Fokus liegt weiterhin auf einer anhaltend hohen Cashgenerierung und Working Capital Management. Über den Zeitraum der letzten zwölf Monate war der operative Cashflow (OCF) zugrunde liegend mit 1,5 Mrd. Euro sehr stark und übertraf den Vergleichswert des Vorjahres (1,1 Mrd. Euro) um 441 Mio. Euro.

Im ersten Quartal 2024 belief sich der operative Cashflow (OCF) zugrunde liegend auf -722 Mio. Euro (Q1 2023: -733 Mio. Euro, das heißt ohne die außerordentliche Zahlung bei CIMIC für den Vergleich beim Altprojekt CCPP in Höhe von 190 Mio. Euro). Beide Werte reflektieren das für den Jahresauftakt charakteristische saisonale Muster. Die Veränderungen aus Factoring beliefen sich im ersten Quartal 2024 auf -60 Mio. Euro (Vorjahr -92 Mio. Euro).

Die betrieblichen Investitionen (brutto) beliefen sich im ersten Quartal 2024 auf 38 Mio. Euro (davon entfielen 68 Prozent auf CIMIC). Nachdem CIMIC im Vorjahr umfangreiche Investitionsausgaben zur Beschaffung projektbezogener technischer Ausrüstung - insbesondere für den Tunnelbau - getätigt hatte, werden diese Kapazitäten nunmehr für die weitere Projektabwicklung eingesetzt. Damit konnte das Investitionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr (55 Mio. Euro) um 17 Mio. Euro reduziert werden. Die Einnahmen aus betrieblichen Anlagenabgängen beliefen sich auf 2 Mio. Euro (Vorjahr 4 Mio. Euro). Die operativen Leasingzahlungen lagen im ersten Quartal 2024 mit -38 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (-40 Mio. Euro).

Der operative Cashflow (netto) zugrunde liegend belief sich für das erste Quartal 2024 auf -796 Mio. Euro (Vorjahr -824 Mio. Euro). Über den Zeitraum der letzten zwölf Monate war der Wert mit 1,2 Mrd. Euro im Vorjahresvergleich (735 Mio. Euro) deutlich verbessert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des HOCHTIEF-Konzerns belief sich zum Stichtag 31. März 2024 auf 19,0 Mrd. Euro und bewegte sich damit auf dem gleichen Niveau wie zum Jahresende 2023.

Die langfristigen Vermögenswerte blieben im ersten Quartal nahezu unverändert und lagen zum Stichtag 31. März 2024 mit 5,7 Mrd. Euro auf dem Niveau zum 31. Dezember 2023. Sowohl der Bestand an Finanzanlagen in Höhe von 3,1 Mrd. Euro als auch die immateriellen Vermögenswerte, das Sachanlagevermögen und die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von insgesamt 2,0 Mrd. Euro blieben dabei weitgehend unverändert.

Die kurzfristigen Vermögenswerte zeigten in der Berichtsperiode einen leichten Rückgang um 47 Mio. Euro und blieben mit 13,3 Mrd. Euro auf dem Niveau vom 31. Dezember 2023. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen erhöhten sich in erster Linie durch das im ersten Quartal 2024 erzielte operative Umsatzwachstum - insbesondere bei Turner und CIMIC - um 623 Mio. Euro auf 7,5 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 6,9 Mrd. Euro). Die Liquiditätsausstattung des HOCHTIEF-Konzerns lag zum Stichtag 31. März 2024 mit 5,1 Mrd. Euro deutlich über dem Niveau zum Ende des Vorjahresquartals (4,3 Mrd. Euro). Im Vergleich zum Jahresende 2023 (5,8 Mrd. Euro) ergab sich im ersten Quartal 2024 ein Liquiditätsabfluss in Höhe von 658 Mio. Euro. Neben saisonalen Effekten wirkte sich dabei die von HOCHTIEF geleistete Zahlung für die Kapitalerhöhung bei Abertis mit 260 Mio. Euro aus.

Das Eigenkapital des HOCHTIEF-Konzerns erhöhte sich im ersten Quartal 2024 um 220 Mio. Euro und belief sich zum Stichtag 31. März 2024 auf 1,5 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 1,3 Mrd. Euro). Die Veränderungen der Berichtsperiode betrafen das Ergebnis nach Steuern (138 Mio. Euro), Währungseffekte (56 Mio. Euro), Dividenden (-9 Mio. Euro) und sonstige ergebnisneutrale Veränderungen (35 Mio. Euro).

Die langfristigen Schulden beliefen sich zum Stichtag 31. März 2024 auf 6,4 Mrd. Euro und lagen damit um 657 Mio. Euro über dem Vergleichswert vom 31. Dezember 2023 (5,8 Mrd. Euro). Ausschlaggebend hierfür war der Anstieg der Finanzverbindlichkeiten, die sich aufgrund der von CIMIC und der HOCHTIEF Aktiengesellschaft durchgeführten Finanzierungsmaßnahmen im ersten Quartal 2024 um insgesamt 623 Mio. Euro auf 5,2 Mrd. Euro erhöhten. Die im Zusammenhang mit der Anwendung des IFRS 16 ausgewiesenen langfristigen Leasingverbindlichkeiten beliefen sich zum Stichtag 31. März 2024 auf 318 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 326 Mio. Euro).

Die kurzfristigen Schulden gingen demgegenüber im Verlauf des ersten Quartals 2024 um insgesamt 930 Mio. Euro zurück und beliefen sich zum Stichtag 31. März 2024 auf 11,0 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 12,0 Mrd. Euro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verminderten sich im ersten Quartal 2024 um 820 Mio. Euro auf 9,3 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 10,2 Mrd. Euro). Hier wirkte sich neben dem saisonalen Muster der operativen Konzernaktivitäten die von HOCHTIEF geleistete Zahlung für die Kapitalerhöhung bei Abertis in Höhe von 260 Mio. Euro aus. Daneben wurden die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten - im Wesentlichen durch die Rückzahlung von fälligen Schuldscheindarlehen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft - im Umfang von 102 Mio. Euro reduziert.

Der HOCHTIEF-Konzern weist zum Stichtag 31. März 2024 Nettofinanzschulden in Höhe von 319 Mio. Euro aus. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert am 31. März 2023 (390 Mio. Euro) ergab sich eine Verbesserung um 71 Mio. Euro. Die Verbesserung resultierte per Saldo vor allem aus dem starken operativen Cashflow (OCF) zugrunde liegend der letzten zwölf Monate in Höhe von 1,2 Mrd. Euro, der die gegenläufigen Mittelabflüsse im Zusammenhang mit den strategischen M&A-Aktivitäten und der Kapitalerhöhung von Abertis (260 Mio. Euro) sowie die Dividendenausschüttungen an die HOCHTIEF-Aktionäre (301 Mio. Euro) und die nicht operativen Effekte in Höhe von insgesamt 78 Mio. Euro deutlich übertraf.

Chancen- und Risikobericht

Die Einschätzung insgesamt bezüglich der Chancen und Risiken hat sich gegenüber der Darstellung im Konzernbericht 2023 nicht wesentlich verändert. Somit sind die im Konzernbericht zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten Ausführungen zu den Chancen und Risiken nach wie vor gültig.

Bericht zur Prognose und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung

Vorbehaltlich der Marktbedingungen strebt HOCHTIEF für 2024 einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 560 bis 610 Mio. Euro an.

Segmente

Turner

Kennzahlen

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(in Mio. EUR) Q1
2024
Q1
2023
Veränderung 01-12 2023
Umsatz 4.020,1 3.659,0 9,9 % 16.184,9
EBITDA (bereinigt) 107,8 90,6 19,0 % 433,1
Operatives Ergebnis vor Steuern/​PBT 108,4 85,4 26,9 % 415,7
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge (%) 2,7 2,3 0,4 2,6
Operativer Konzerngewinn 73,7 61,4 20,0 % 294,8
Auftragseingang 7.072,8 4.545,0 55,6 % 18.594,9
Auftragsbestand 28.270,9 23.108,7 22,3 % 24.581,3

Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte

Turner mit Sitz in New York bietet Dienstleistungen für den Hochbau und arbeitet hauptsächlich auf Basis eines Construction-Management-Vertragsmodells. Turner konzentriert sich im Rahmen seiner Strategie erfolgreich auf Chancen in Hightech-Wachstumsmärkten wie Rechenzentren und EV-Batteriefabriken. Ganz allgemein erbringt das Unternehmen Dienstleistungen bei Bauprojekten jeglicher Art und Größe in Nordamerika und weltweit.

Turner ist das größte Unternehmen im allgemeinen Hochbau in den USA. Die Gesellschaft erreicht diese Position durch ihr technisches Know-how, ihre Erfahrungen innerhalb ihrer Marktsegmente sowie ihre Innovationsarbeit, die zu qualitativ hochwertigen Projektergebnissen führen. Turner ist im Ranking des Magazins Engineering News-Record (ENR) auch 2023 wieder in mehreren Hochbau-Marktsegmenten der führende Anbieter: Im Berichtsjahr lag die Gesellschaft mit ihren Construction-Management-Aktivitäten erneut auf Platz 1 im allgemeinen Hochbau und im nachhaltigen "grünen Bauen". Weitere Erstplatzierungen gab es in den Marktsegmenten Data Centers, Telecommunications, Health Care und Commercial Offices. Bei Education, Airports, Sports und Entertainment belegte Turner 2023 den zweiten Platz.

Kennzahlen Turner

Im ersten Quartal 2024 erbrachte Turner einmal mehr eine beeindruckende Leistung.

Die Umsatzerlöse lagen mit 4,0 Mrd. Euro um 10 Prozent über dem Vorjahreswert. Das operative Vorsteuerergebnis (PBT) belief sich auf 108 Mio. Euro, ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die operative PBT-Marge stieg deutlich von 2,3 Prozent im ersten Quartal 2023 auf 2,7 Prozent. Ausschlaggebend dafür waren die erfolgreiche Strategie von Turner bei der Sicherung von Hightech-Projekten und die unter der Marke Source-Blue angebotenen Supply-Chain-Services-Lösungen.

Der Auftragseingang stieg im Vorjahresvergleich um 2,5 Mrd. Euro beziehungsweise währungsbereinigt um 56 Prozent auf 7,1 Mrd. Euro. Zu verdanken ist diese Entwicklung dem Zuschlag bei zahlreichen neuen Projekten, besonders im Hochtechnologiesektor. Der Auftragsbestand erreichte mit 28,3 Mrd. Euro ein neues Rekordniveau und lag in lokaler Währung um 22 Prozent über dem Vorjahreswert.

Ausblick Turner

Für 2024 streben wir, vorbehaltlich der Marktbedingungen, ein operatives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 460 bis 510 Mio. Euro an.

Projektbeispiele: Neuaufträge aus dem ersten Quartal 2024

Turner baut ein Mega-Rechenzentrum für Meta in Jeffersonville, Indiana: Der mehr als 65.000 Quadratmeter große Campus wird mehrere Rechenzentrumsgebäude umfassen und Teil der globalen Technologie-Infrastruktur von Meta sein. In die Fertigstellung des Jeffersonville Data Center fließt eine Investition von mehr als 800 Mio. US-Dollar. Beim Bau wird besonderes Augenmerk auf Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit gelegt, eine LEED-Gold-Zertifizierung ist angestrebt.

Das Gesamtvolumen der von Turner im Berichtszeitraum akquirierten Rechenzentrumsprojekte belief sich auf 2,0 Mrd. Euro (2,2 Mrd. US-Dollar).

Das Clemson College of Veterinary Medicine (CVM) entsteht in Pendleton, South Carolina, und wird die Ausbildung der Studierenden im Bereich Tiermedizin verbessern. Der Komplex wird Büros und Unterrichtsräume, Lehrlabors, Forschungseinrichtungen und klinische Elemente sowie Unterbringungsmöglichkeiten für Tiere - insbesondere große Nutztiere - enthalten. Der Auftragswert für Turner liegt bei zirka 194 Mio. Euro.

Turner wurde mit dem Bau eines zirka 170 Mio. Euro teuren Agrarforschungsgebäudes für die Universität von Kentucky in Lexington beauftragt. Das Gebäude wird Labor- und Büroräume sowie ein Auditorium mit 250 Sitzplätzen enthalten. 2027 soll es fertiggestellt werden. Turner hat bereits an mehr als 20 Projekten für die University of Kentucky gearbeitet.

Turner wird zudem ein Gesundheitsprojekt für den Kunden Geisinger Health in Wilkes-Barre, Pennsylvania, realisieren. Neu gebaut wird ein Hochhaus mit Patientenzimmern, ein weiterer Bereich des bestehenden Campus wird renoviert. Künftig wird die Einrichtung hochmoderne Patientenzimmer und Operationssäle sowie fortschrittliche Herzbehandlungseinheiten bieten; die Fertigstellung ist für 2028 geplant.

CIMIC

Kennzahlen

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(in Mio. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung 01-12 2023
Umsatz 1.886,9 1.793,4 5,2 % 8.099,6
EBITDA (bereinigt) 155,1 162,4 -4,5 % 599,4
Operatives Ergebnis vor Steuern/​PBT 77,8 91,6 -15,1 % 318,6
Operatives Ergebnis vor Steuern/​PBT-Marge in (%) 4,1 5,1 -1,0 3,9
Operativer Konzerngewinn 61,3 69,2 -11,4 % 265,2
Auftragseingang 2.529,8 2.496,6 1,3 % 11.679,9
Auftragsbestand 19.210,9 18.832,9 2,0 % 19.506,3

Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte

Die ingenieurtechnisch ausgerichtete CIMIC-Gruppe ist ein führender Anbieter in den Bereichen Infrastruktur, Industrieservices, Services für natürliche Ressourcen sowie Entwicklung und Investitionen. Die operativen Gesellschaften erbringen umfassende Leistungen in den Bereichen Bau, Ingenieurleistungen, Versorgung, Energie und Rohstoffe in Australien und in der Region Asien-Pazifik. Auf diesen Märkten deckt CIMIC als einziges Unternehmen den gesamten Lebenszyklus von Infrastruktur- und Rohstoffprojekten ab.

Kennzahlen CIMIC

CIMIC erzielte im ersten Quartal 2024 solide Ergebnisse.

Die Umsatzerlöse stiegen im Vorjahresvergleich um 5 Prozent (währungsbereinigt 10 Prozent) auf 1,9 Mrd. Euro. Dieses Wachstum ist auf die verstärkten Aktivitäten in den Marktsegmenten Hightech und Energiewende zurückzuführen. Die Margen blieben stabil, wobei die Veränderung gegenüber dem Vorjahr durch Effekte aus dem Projektmix bedingt war. Mit 78 Mio. Euro legte das operative Vorsteuerergebnis (PBT) gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent auf vergleichbarer Basis zu und entsprach der Guidance für das Geschäftsjahr 2024. Der Vorjahreswert enthielt einen Ergebnisbeitrag von 23 Mio. australischen Dollar des Dienstleistungsunternehmens Ventia, das von CIMIC im Laufe des Jahres 2023 veräußert wurde.

Der Auftragseingang stieg im Jahresvergleich auf 2,5 Mrd. Euro (währungsbereinigt +6 Prozent). Daraus ergab sich ein robuster Auftragsbestand in Höhe von 19,2 Mrd. Euro (währungsbereinigt +4 Prozent), dem ein risikominimiertes, auf Kooperationen basierendes Vertragsmodell zugrunde liegt.

Im April 2024 gab die CIMIC-Gruppe den Abschluss einer Vereinbarung mit von Elliott Advisors (UK) Ltd (Elliott) beratenen Fonds über den Erwerb einer zusätzlichen 10-prozentigen Beteiligung an Thiess durch CIMIC bekannt. Durch den Erwerb zu einem Kaufpreis von 320 Mio. australischen Dollar erhöht sich die Beteiligung von CIMIC am Grundkapital von Thiess auf 60 Prozent. CIMIC und Elliott werden weiterhin paritätisch im Verwaltungsrat vertreten sein, während CIMIC stärker in die Steuerung des Tagesgeschäfts des Unternehmens eingebunden sein wird. CIMIC wird daher seine Beteiligung an Thiess in seinen Abschlüssen voll konsolidieren. Die Übernahme wird sich positiv auf die Bonitätsratings von CIMIC auswirken. Die Vollkonsolidierung von Thiess durch HOCHTIEF wird sich im Jahr 2024 geringfügig positiv auf das Nettoergebnis auswirken.

Ausblick CIMIC

Vorbehaltlich der Marktbedingungen erwarten wir für CIMIC im Geschäftsjahr 2024 ein operatives Ergebnis vor Steuern (PBT) im Bereich von etwa 420 bis 460 Mio. Euro (700 bis 750 australische Dollar). Die Aktualisierung der vorherigen Prognose (490-530 Mio. AUD, im Februar 2024) spiegelt lediglich das volle PBT von Thiess (100 Prozent) im Zuge der Vollkonsolidierung ab dem 23. April 2024 wider, nachdem CIMIC einen zusätzlichen Anteil von 10 Prozent erworben hat, wodurch sich seine Beteiligung an Thiess auf 60 Prozent erhöht. Das vergleichbare PBT für 2023 beträgt 680 Millionen AUD. Die künftige Vollkonsolidierung von Thiess wird sich im Jahr 2024 geringfügig positiv auf das Nettoergebnis nach den Minderheitsanteilen von 40 Prozent auswirken.

Projektbeispiele: Neuaufträge aus dem ersten Quartal 2024

CPB Contractors hat vom Verteidigungsministerium der australischen Regierung einen Auftrag für das Army Aviation Program of Works auf der Royal Australian Air Force (RAAF) Base Townsville erhalten. Die Arbeiten umfassen unter anderem die Modernisierung beziehungsweise den Neubau von Infrastruktur und Einrichtungen in Townsville, Queensland. Die Planungsphase startete Anfang 2024 und soll vorbehaltlich der Genehmigung durch die Regierung Mitte 2025 in den Bau übergehen, der drei Jahre dauern soll. Das Projekt hat einen Wert von zirka 224 Mio. Euro.

Ebenfalls in Queensland wurde CPB Contractors innerhalb eines Joint Ventures von Sunwater mit der Erneuerung einer Staumauer beauftragt. Dieses Infrastrukturprojekt befindet sich flussabwärts des Paradise-Damms am Burnett River und soll der Region eine langfristige Lösung zur Wassersicherheit und -speicherung bieten. Das umfangreiche technische Fachwissen von CPB Contractors, verbunden mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Planung und dem Bau von Staudämmen, soll dafür sorgen, dass die Ziele des Projekts und die strengen Sicherheitskriterien erfüllt werden.

Broad Construction hat den Zuschlag für den Bau des neuen Notre Dame College der katholischen Bildungseinrichtung von Brisbane in Bells Creek an der Sunshine Coast in Queensland erhalten. Die erste Phase des Projekts soll im ersten Schuljahr 2025 fertiggestellt werden. Insgesamt entstehen fünf hochmoderne Gebäude, darunter ein Verwaltungsgebäude, Lernräume, Sportplätze und eine Werkstatt.

In der Region Antofagasta in Chile hat Thiess einen Auftrag in der Kupfermine Esperanza Sur von Minera Centinela erhalten. Thiess erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Bergbau, Instandhaltung sowie Asset-Management und wird daran arbeiten, die Vielfalt auf allen Ebenen bei Esperanza Sur zu erhöhen: Unter anderem wird das bestehende Stipendienprogramm für die Maschinenbedienerinnen ausgeweitet. Zudem startet der zweite Jahrgang des Ausbildungsprogramms, um Frauen aus der Region, die sich für die Instandhaltung interessieren, auszubilden und zu fördern. Darüber hinaus wurden Partnerschaften mit lokalen Zuliefererunternehmen geschlossen.

UGL hat einen Auftrag des führenden Energieunternehmens Santos erhalten, der bis zu 100 neue Arbeitsplätze im Northern Territory schaffen wird: Für das Projekt Darwin LNG Life Extension werden Bauleistungen für Industrieflächen erbracht. Dieser neue Auftrag baut die Präsenz von UGL im Northern Territory weiter aus und folgt auf den 2023 bekannt gegebenen Vertrag des Verteidigungsministeriums über strategische Beratung, Planung, Liefermanagement, Betrieb und Wartung des Kraftstoffnetzes der australischen Streitkräfte im Northern Territory.

Engineering and Construction

Kennzahlen

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(in Mio. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung 01-12
2023
Umsatz 810,8 695,6 16,6 % 3.301,9
EBITDA (bereinigt) 42,3 35,2 20,2 % 182,2
Operatives Ergebnis vor Steuern/​PBT 22,9 21,9 4,6 % 82,5
Operatives Ergebnis vor Steuern Marge (%) 2,8 3,1 -0,3 2,5
Operativer Konzerngewinn 15,5 15,6 -0,6 % 60,3
Auftragseingang 865,4 1.444,8 -40,1 % 6.195,3
Auftragsbestand 11.201,3 9.857,8 13,6 % 11.238,2

Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte

Unser Segment Engineering and Construction umfasst die Aktivitäten von HOCHTIEF in Europa sowie Flatiron.

HOCHTIEF Europe umfasst unsere europäischen Tätigkeiten mit nachhaltigen Lösungsangeboten in den Bereichen Energiewende sowie digitale, soziale und Verkehrsinfrastruktur. HOCHTIEF Europe ist spezialisiert auf den kompletten Lebenszyklus von Asset- und Infrastrukturprojekten, angefangen bei Machbarkeitsprüfung, Entwurf, Planung und Investitionen bis hin zu Bau, Betrieb und Wartung. Der Fokus liegt primär auf den Märkten in Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Österreich, UK, Skandinavien und den Niederlanden. HOCHTIEF wird weiterhin für sein fundiertes technisches Know-how und die hohe Qualität sowie die Kompetenz seiner Mitarbeitenden geschätzt.

Flatiron ist unser Spezialist für den Tiefbau in Nordamerika und bietet innovative Infrastrukturlösungen in den USA und Kanada. Die Strategie des Unternehmens zielt darauf ab, auf erfolgreichen Beziehungen aufzubauen und Aufträge mit einem ausgewogenen Risikoprofil zu akquirieren, mit zunehmender Nutzung von Partnering-Modellen. Flatiron mit Hauptsitz in Broomfield, Colorado, konzentriert sich auf alle wichtigen Infrastrukturbausegmente, darunter Autobahnen und Brücken, Luftfahrt, Schienenwege und Transit, Dämme und Wasseraufbereitungsanlagen sowie Tiefbauprojekte. Über seine Tochtergesellschaft E.E. Cruz ist Flatiron auch im Infrastrukturbau im Nordosten der USA tätig und konzentriert sich dabei auf den Markt von New York und New Jersey, wo das Unternehmen Projekte in den Bereichen Resilienz, Wasserversorgung, Transit, Tiefgründung, Brücken und Geotechnik durchführt. Im Berichtsjahr erreichte Flatiron in den USA Top-Ten-Platzierungen in den Bereichen Transport und Tiefbau.

Kennzahlen Engineering and Construction

Im Bereich Engineering and Construction verzeichneten wir einen positiven Start ins Jahr 2024.

Die Umsatzerlöse lagen mit 811 Mio. Euro um 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Wachstum wurde insbesondere durch das nordamerikanische Geschäft von Flatiron getragen, aber auch durch den soliden Geschäftsverlauf in Europa. Das operative Vorsteuerergebnis (PBT) in Höhe von 23 Mio. Euro im ersten Quartal 2024 bedeutet eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent. Die operative PBT-Marge änderte sich infolge von Effekten aus dem Projektmix und betrug im Berichtszeitraum 2,8 Prozent.

Der Auftragseingang belief sich im Berichtsquartal auf 865 Mio. Euro. In den letzten zwölf Monaten ergab sich ein Anstieg um 36 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert auf 5,6 Mrd. Euro. Zu der starken Entwicklung im Zwölfmonatszeitraum (LTM) haben auch mehrere Projektgewinne bei PPP-Großaufträgen beigetragen.

Aufgrund des hohen Auftragseingangs in den letzten zwölf Monaten lag der Auftragsbestand zum Quartalsende bei 11,2 Mrd. Euro. Dies bedeutet ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Ausblick Engineering and Construction

Vorbehaltlich der Marktbedingungen streben wir für das Geschäftsjahr 2024 ein operatives Ergebnis vor Steuern im Bereich von 80 bis 95 Mio. Euro an.

Projektbeispiele: Neuaufträge aus dem ersten Quartal 2024

HOCHTIEF Europe

Für die Amano-Gruppe baut HOCHTIEF in München ein neues Hotel an der Schwanthaler-/​Ecke Sonnenstraße.

Das Gebäude soll zudem eine Ladenzeile und eine Tiefgarage beinhalten.

In Polen realisiert HOCHTIEF zwei Wohnprojekte in Warschau, darunter die neue Wohnsiedlung Fabrica Ursus A1 mit Wohnungen und Gastronomie. Sie entsteht auf dem Gelände einer alten Fabrik und wird das Industrieflair beibehalten. Eine alte Werkshalle wird revitalisiert.

Weitere Meilensteine in diesem Quartal sind die Verkehrsfreigaben des ersten Teils der Brücke über den Rhein in Leverkusen und des Strombrückenzugs über die Elbe in Magdeburg, die bereits für eine deutliche Verkehrsentlastung sorgen. An der A1-Rheinbrücke in Leverkusen bereitet HOCHTIEF nun mit Partnern den Bau des zweiten Brückenteils vor. Zunächst wird dafür das alte Bestandsbauwerk zurückgebaut.

Zudem fand der Spatenstich für das erste nachhaltige Yexio-Rechenzentrum in Heiligenhaus statt - das Auftaktprojekt der Partnerschaft zwischen HOCHTIEF PPP Solutions und dem Infrastrukturinvestor Palladio Partners, aus der ein Netzwerk an dezentralen Rechenzentren in Deutschland entstehen soll.

Flatiron

Das Projekt Eastbound State Route 91 in Los Angeles County in Kalifornien beinhaltet den Bau einer zusätzlichen Spur auf dem Streckenabschnitt zwischen den Zufahrten Atlantic und Cherry, um die Sicherheit und den Verkehrsfluss zu verbessern. Der Auftragswert liegt bei zirka 92 Mio. Euro.

Ebenfalls in Kalifornien ersetzt Flatiron die 107 Jahre alte Eisenbahnbrücke über den San Juan Creek. Das Projekt in San Juan Capistrano soll den dringenden Infrastrukturbedarf decken, den Wartungsaufwand reduzieren sowie die Sicherheit erhöhen und beinhaltet zudem eine Unterführung für den Radverkehr.

In Texas hat Flatiron mit den Arbeiten an dem Projekt Runway 13L-31R RSA am Flughafen Dallas Love Field in Texas begonnen. Das Team wird die Rollbahn A umbauen und eine Zufahrtsstraße um das nordwestliche Ende der Start- und Landebahn 13L-31R errichten. An diesem Airport realisiert Flatiron zudem bereits ein laufendes Projekt zur Neugestaltung der Rollbahnen, das Sicherheit und Effizienz verbessern soll.

Am Denver International Airport in Colorado verantwortet Flatiron das Projekt Peña Boulevard, Phase 1B:
Der Boulevard wird erneuert und erweitert, auch weitere angrenzende Infrastruktur wird ausgebaut und erneuert.
Die HOCHTIEF-Gesellschaft hat schon etliche Aufträge am internationalen Flughafen von Denver realisiert.

Abertis

Kennzahlen Abertis (100%)

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(in Mio. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung 01-12
2023
Operativer Umsatz 1.487 1.306 14 % 5.532
Operativer Umsatz, vergleichbar 1 - - 6 % -
EBITDA 1.055 914 15 % 3.893
Vergleichbares EBITDA 1 - - 6 % -
Gewinn nach Steuern, vor PPA 197 182 8 % 767

1 Vergleichbare Veränderung gegenüber Vorjahr bei unverändertem Portfolio und Wechselkursen sowie exklusive weiterer nicht vergleichbarer Effekte

Beitrag Abertis-Investment am Ergebnis von HOCHTIEF

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(in Mio. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung 01-12
2023
Nominales Ergebnis 2 18,1 18,5 -0,4 79,5
Operatives Ergebnis 3 18,1 18,5 -0,4 79,5
Abertis - erhaltene Dividende 0,0 0,0 0,0 118,7

1 Das nominale Ergebnis ist im EBITDA, Ergebnis vor Steuern/​PBT und Konzerngewinn enthalten.
2 Das operative Ergebnis ist im operativen Ergebnis vor Steuern/​PBT und im operativen Konzerngewinn enthalten.

Seit Juni 2018 hält HOCHTIEF eine 20-prozentige Beteiligung an Abertis HoldCo, dem direkten Eigentümer von 99,1 Prozent an Abertis Infraestructuras, S.A., einem führenden internationalen Mautstraßenbetreiber.

Dieses Investment wird nach der Equity-Methode bilanziert und der Ergebnisbeitrag fließt als operative Position in das Konzern-EBITDA ein.

Der Beitrag von Abertis zum Ergebnis des HOCHTIEF-Konzerns spiegelt die operative Leistung von Abertis Infraestructuras, einen nicht zahlungswirksamen Aufwand aus der Kaufpreisallokation (PPA) sowie Holdingkosten wider.

Im ersten Quartal 2024 belief sich der Ergebnisbeitrag von Abertis auf 18,1 Mio. Euro; im Vorjahresquartal lag er bei 18,5 Mio. Euro.

Wesentliche Entwicklungen bei Abertis

Abertis verzeichnete im ersten Quartal 2024 ein starkes Umsatzwachstum.

Das durchschnittliche tägliche Verkehrsaufkommen stieg bei Abertis im ersten Quartal 2024 um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg des Verkehrsaufkommens in Verbindung mit einem um 4 Prozent erhöhten durchschnittlichen Mauttarif führte zu einem analogen Umsatzwachstum von 6 Prozent in diesem Zeitraum. Einschließlich eines positiven Effekts aus der Konsolidierung von im Jahr 2023 neu erworbenen Konzessionen belief sich der Gesamtumsatz auf 1,5 Mrd. Euro, ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das EBITDA stieg im Vorjahresvergleich um 15 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro und übertraf damit leicht das berichtete Umsatzwachstum. Der Gewinn nach Steuern vor Kaufpreisallokation lag im ersten Quartal 2024 bei 197 Mio. Euro, gegenüber 182 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Die Mautstraßengesellschaft beschloss im April 2024 eine Dividende in Höhe von 602 Mio. Euro, wovon 119 Mio. Euro entsprechend der Anteilsquote im zweiten Quartal 2024 an HOCHTIEF ausgezahlt werden.

Ausblick Abertis

Wir gehen davon aus, dass unser Abertis-Investment 2024 einen ähnlichen Beitrag zum operativen Konzerngewinn leisten wird wie im Geschäftsjahr 2023.

Zwischenabschluss (verkürzt)

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

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(In Tsd. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung 01-12 2023
Umsatzerlöse 6.756.936 6.189.057 9,2 % 27.756.046
Bestandsveränderung der Erzeugnisse 9.672 4.470 116,4 % 10.275
Sonstige betriebliche Erträge 26.546 52.701 -49,6 % 121.779
Materialaufwand -5.033.392 -4.610.994 9,2 % -20.917.756
Personalaufwand -1.169.645 -1.095.545 6,8 % -4.811.396
Abschreibungen -77.336 -76.104 1,6 % -320.593
Sonstige betriebliche Aufwendungen -364.474 -313.196 16,4 % -1.284.646
Gewinn- und Verlustanteile an assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bewertet werden 58.444 67.098 -12,9 % 254.245
Übriges Beteiligungsergebnis 13.064 6.098 114,2 % 59.595
Finanzerträge 52.073 38.464 35,4 % 147.845
Finanzaufwendungen -76.525 -70.726 8,2 % -300.391
Ergebnis vor Steuern 195.363 191.323 2,1 % 715.003
Ertragsteuern -57.575 -60.583 -5,0 % -170.977
Ergebnis nach Steuern 137.788 130.740 5,4 % 544.026
davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss 4.946 3.215 53,8 % 21.277
davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre (Konzerngewinn) 132.842 127.525 4,2 % 522.749
Ergebnis je Aktie (in EUR)
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie 1,77 1,70 4,1 % 6,95

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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(In Tsd. EUR) Q1
2024
Q1
2023
Veränderung 01-12 2023
Ergebnis nach Steuern 137.788 130.740 5,4 % 544.026
Ergebnisbestandteile, die möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Unterschied aus der Währungsumrechnung 55.658 -9.050 - -28.264
Marktbewertung von Finanzinstrumenten
originär 10.728 -36.880 - -17.201
derivativ -6.486 -3.955 -64,0 % -10.613
Anteil der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen von at Equity bilanzierten assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen 20.327 7.914 156,8 % -37.078
Ergebnisbestandteile, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 2.668 -2.877 - -30.979
Marktbewertung von Finanzinstrumenten - 8.336 -100,0 % 4.527
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen nach Steuern 82.895 -36.512 - -119.608
Gesamtergebnis des Berichtszeitraums nach Steuern 220.683 94.228 134,2 % 424.418
davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss 5.777 1.956 195,3 % 19.419
davon: Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 214.906 92.272 132,9 % 404.999

Konzernbilanz

Aktiva

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(In Tsd. EUR) 31.03.2024 31.12.2023
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 1.117.474 1.102.028
Sachanlagen 808.050 829.791
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 31.000 31.548
At Equity bewertete Finanzanlagen 2.852.312 2.832.107
Übrige Finanzanlagen 202.290 219.363
Finanzforderungen 117.979 114.447
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 196.575 186.645
Ertragsteueransprüche 56 20
Latente Steuern 330.969 345.677
5.656.705 5.661.626
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 395.443 370.288
Finanzforderungen 134.030 146.640
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 7.514.733 6.891.632
Ertragsteueransprüche 134.262 159.546
Wertpapiere 707.865 626.915
Flüssige Mittel 4.410.820 5.149.536
13.297.153 13.344.557
18.953.858 19.006.183

Passiva

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(In Tsd. EUR) 31.03.2024 31.12.2023
Eigenkapital
Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre 1.450.780 1.235.478
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 35.887 30.787
1.486.667 1.266.265
Langfristige Schulden
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 289.249 295.443
Andere Rückstellungen 342.717 322.141
Finanzverbindlichkeiten 5.173.357 4.550.058
Leasingverbindlichkeiten 317.745 326.096
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 194.676 187.425
Latente Steuern 102.447 82.297
6.420.191 5.763.460
Kurzfristige Schulden
Andere Rückstellungen 1.018.173 1.004.255
Finanzverbindlichkeiten 427.542 529.473
Leasingverbindlichkeiten 108.591 115.085
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 9.346.664 10.166.961
Ertragsteuerverbindlichkeiten 146.030 160.684
11.047.000 11.976.458
18.953.858 19.006.183

Konzern-Kapitalflussrechnung

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(In Tsd. EUR) Q1 2024 Q1 2023
Ergebnis vor Steuern 195.363 191.323
Abschreibungen 77.336 76.104
Sonstige Anpassungen im Ergebnis vor Steuern -48.401 -41.892
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -1.013.584 -1.200.611
Gezahlte Zinsen -64.804 -62.109
Erhaltene Dividenden 113.853 89.645
Erhaltene Zinsen 58.768 35.831
Gezahlte Steuern -40.215 -11.003
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -721.684 -922.712
Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Betriebliche Investitionen -38.407 -54.528
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 2.340 4.073
Akquisitionen und Beteiligungen
Investitionen -455.212 -98.167
Einzahlungen aus Anlagenabgängen/​Desinvestments 5.225 126.226
Veränderung flüssiger Mittel aus Erst- und Entkonsolidierungen -18.334 -1.509
Veränderung der Wertpapiere und Finanzforderungen -43.734 5.447
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -548.122 -18.458
Einzahlungen in das Eigenkapital durch Anteile ohne beherrschenden Einfluss 19 106
Dividenden an Anteile ohne beherrschenden Einfluss -8.884 -27.564
Aufnahme von Finanzschulden 1.225.285 261.803
Tilgung von Finanzschulden -692.940 -215.418
Tilgung von Leasingschulden -38.045 -40.384
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 485.435 -21.457
Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel -784.371 -962.627
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die flüssigen Mittel 45.655 -91.336
Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt -738.716 -1.053.963
Flüssige Mittel zum Jahresanfang 5.149.536 4.806.038
Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums 4.410.820 3.752.075

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

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(In Tsd. EUR) Gezeichnetes Kapital HOCHTIEF Aktiengesellschaft Kapitalrücklage HOCHTIEF Aktiengesellschaft Gewinnrücklagen einschließlich Bilanzgewinn Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen
Neubewertung von leistungs-
orientierten Plänen
Unterschied aus der Währungs-
umrechnung
Marktbewertung von Finanz-
instrumenten
Stand 01.01.2023 198.941 2.099.219 -1.276.204 -238.870 167.033 183.656
Dividenden - - - - - -
Ergebnis nach Steuern - - 127.525 - - -
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten - - - - -7.791 -24.585
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen - - - -2.877 - -
Gesamtergebnis - - 127.525 -2.877 -7.791 -24.585
Übrige neutrale Veränderungen - - -13.090 - - -
Stand 31.03.2023 198.941 2.099.219 -1.161.769 -241.747 159.242 159.071
Stand 01.01.2024 198.941 2.099.411 -1.056.943 -269.849 140.627 123.291
Dividenden - - - - - -
Ergebnis nach Steuern - - 132.842 - - -
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten - - - - 54.827 24.569
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen - - - 2.668 - -
Gesamtergebnis - - 132.842 2.668 54.827 24.569
Übrige neutrale Veränderungen - - 396 - - -
Stand 31.03.2024 198.941 2.099.411 -923.705 -267.181 195.454 147.860
scrollen
(In Tsd. EUR) Anteile der
HOCHTIEF
Aktionäre
Anteile ohne beherrschenden Einfluss Summe
Stand 01.01.2023 1.133.775 95.674 1.229.449
Dividenden - -27.564 -27.564
Ergebnis nach Steuern 127.525 3.215 130.740
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten -32.376 -1.259 -33.635
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen -2.877 - -2.877
Gesamtergebnis 92.272 1.956 94.228
Übrige neutrale Veränderungen -13.090 -6.084 -19.174
Stand 31.03.2023 1.212.957 63.982 1.276.939
Stand 01.01.2024 1.235.478 30.787 1.266.265
Dividenden - -8.885 -8.885
Ergebnis nach Steuern 132.842 4.946 137.788
Veränderung aus Währungsumrechnung und Marktbewertung von Finanzinstrumenten 79.396 831 80.227
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 2.668 - 2.668
Gesamtergebnis 214.906 5.777 220.683
Übrige neutrale Veränderungen 396 8.208 8.604
Stand 31.03.2024 1.450.780 35.887 1.486.667

Erläuternde Konzernanhangangaben

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenbericht zum 31. März 2024, der am 13. Mai 2024 zur Veröffentlichung freigegeben wurde, wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden.

Der vorliegende Zwischenbericht basiert auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023.

HOCHTIEF hat aufgrund geänderter Kapitalmarktzinsen zum 31. März 2024 die Abzinsungssätze zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wie folgt verändert:

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(In Prozent) 31.03.2024 31.12.2023
Deutschland 3,60 3,51
USA 5,50 5,50
Großbritannien 4,90 4,80

In der Kapitalflussrechnung wurde die Aufgliederung des Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit der Darstellung der Kapitalflussrechnung der Muttergesellschaft ACS Actividades de Construcción y Servicios, S.A. Madrid, Spanien, harmonisiert, wobei der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit insgesamt unverändert bleibt.

Ansonsten werden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 angewandt, sodass für weitere Informationen auf die dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen wird.

Währungsumrechnung

Für die Währungsumrechnung der wesentlichen ausländischen Konzerngesellschaften wurden folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:

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Durchschnitt Bilanzstichtag
(In EUR) Q1 2024 Q1 2023 31.03.2024 31.12.2023
1 US-Dollar (USD) 0,92 0,93 0,92 0,90
1 australischer Dollar (AUD) 0,60 0,63 0,60 0,61
1 britisches Pfund (GBP) 1,17 1,14 1,17 1,15
100 polnische Zloty (PLN) 23,14 21,29 23,19 23,04
100 tschechische Kronen (CZK) 3,97 4,24 3,95 4,05
100 chilenische Pesos (CLP) 0,10 0,12 0,09 0,10

Änderungen des Konsolidierungskreises

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 wurden eine inländische und vier ausländische Gesellschaften erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Keine Gesellschaft ist aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.

Die Anzahl der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 per Saldo im Ausland um zwei Gesellschaften vermindert. Die Anzahl der einbezogenen gemeinschaftlichen Tätigkeiten hat sich im Ausland um zwei Gesellschaften erhöht.

Zum 31. März 2024 wurden neben der HOCHTIEF Aktiengesellschaft insgesamt 43 inländische und 338 ausländische Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung, 17 inländische und 81 ausländische Unternehmen nach der Equity-Methode sowie 127 ausländische gemeinschaftliche Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen.

Als eigenständiger börsennotierter Konzern veröffentlicht die HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Essen, Deutschland, Amtsgericht Essen, Handelsregisternummer HRB 279, ihren Konzernabschluss, der gleichzeitig in den Konzernabschluss der ACS Actividades de Construcción y Servicios, S.A., Madrid, Spanien, einbezogen wird.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

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(In Tsd. EUR) 31.03.2024 31.12.2023
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.212.537 3.939.625
Vertragsvermögenswerte 2.450.226 2.093.772
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1.048.545 1.044.880
7.711.308 7.078.277

Bereits in Rechnung gestellte Teilleistungen und weitere Vertragsforderungen werden unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Noch nicht abgerechnete Leistungen werden als Vertragsvermögenswerte erfasst, sofern die Anzahlungen die kumulierte Leistung (Auftragskosten und Auftragsergebnis) nicht übersteigen. Verbleibt nach Abzug der Anzahlungen ein negativer Saldo, wird dieser unter den Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

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(In Tsd. EUR) 31.03.2024 31.12.2023
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.845.994 7.077.223
Vertragsverbindlichkeiten 2.042.431 2.260.653
Sonstige Verbindlichkeiten 652.915 1.016.510
9.541.340 10.354.386

Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Für jede Klasse von Finanzinstrumenten werden die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Vermögenswerte und Schulden angegeben. In Abhängigkeit von der Marktnähe ist für den beizulegenden Zeitwert - basierend auf den Eingangsparametern, die in die angewandten Bewertungsverfahren einfließen - eine dreistufige Fair-Value-Hierarchie zu berücksichtigen:

Stufe 1: Vorliegen von notierten Preisen in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden (ohne die Vornahme von Anpassungen) als Eingangsparameter; zum Beispiel börsennotierte Wertpapiere.

Stufe 2: Verwendung von anderen Eingangsparametern als den notierten Preisen der Stufe 1, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt, das heißt als Preis, oder indirekt, das heißt aus Preisen, abgeleitet oder beobachtet werden können; zum Beispiel Zinsswaps oder Devisentermingeschäfte.

Stufe 3: Keine relevant beobachtbaren Eingangsparameter sind verfügbar, sodass als Eingangsparameter ein Abgangspreis aus Sicht eines Marktteilnehmers zu ermitteln ist, der den Vermögenswert hält oder die Schuld begleichen muss; zum Beispiel Beteiligungen, die zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind und deren Zeitwert durch eine Unternehmensbewertung ermittelt wurde.

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31.03.2024 31.12.2023
(In Tsd. EUR) Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Summe Stufe 1 Stufe 2
Aktiva
Übrige Finanzanlagen 3.354 33.882 165.054 202.290 3.617 36.841
Finanzielle Forderungen und sonstige Vermögenswerte
langfristig - 23.990 - 23.990 - 23.632
kurzfristig 51 130.590 - 130.641 185 97.701
Wertpapiere 707.865 - - 707.865 626.915 -
Summe Aktiva 711.270 188.462 165.054 1.064.786 630.717 158.174
Passiva
Sonstige Verbindlichkeiten
langfristig - 23.977 - 23.977 30 29.302
kurzfristig 20 7.960 975 8.955 164 6.078
Summe Passiva 20 31.937 975 32.932 194 35.380
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31.12.2023
(In Tsd. EUR) Stufe 3 Summe
Aktiva
Übrige Finanzanlagen 178.905 219.363
Finanzielle Forderungen und sonstige Vermögenswerte
langfristig - 23.632
kurzfristig - 97.886
Wertpapiere - 626.915
Summe Aktiva 178.905 967.796
Passiva
Sonstige Verbindlichkeiten
langfristig - 29.332
kurzfristig 996 7.238
Summe Passiva 996 36.570

In den einzelnen Klassen von Finanzinstrumenten entsprechen sich grundsätzlich der jeweils beizulegende Zeitwert und der zugrunde liegende Buchwert, soweit die Ermittlung eines beizulegenden Zeitwerts verlässlich gegeben ist. Abweichungen ergeben sich lediglich bei den Finanzverbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Ihr Buchwert beträgt insgesamt 5.600.899 Tsd. Euro (31. Dezember 2023: 5.079.531 Tsd. Euro) bei einem beizulegenden Zeitwert von 5.350.373 Tsd. Euro (31. Dezember 2023: 4.823.296 Tsd. Euro).

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 erfolgte - wie im Vergleichsjahr - zwischen den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 sowie der Stufe 3 keine Umgliederung.

In den finanziellen Forderungen und sonstigen Vermögenswerten sowie sonstigen Verbindlichkeiten sind die Devisentermingeschäfte des Konzerns enthalten, die nicht in aktiven Märkten gehandelt werden. Die beizulegenden Zeitwerte dieser Verträge werden geschätzt. Dies erfolgt anhand einer Bewertungsmethode, die die Anwendung beobachtbarer Eingangsparameter, wie zum Beispiel Marktwechselkurse und Marktzinssätze, maximiert. Sie werden deshalb Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie zugeordnet.

In der Stufe 3 wird der Fair Value von Anteilen an nicht börsennotierten Gesellschaften in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren - basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen - bestimmt. Dabei sind interne Verzinsung, Wachstumsrate und Diskontierungsfaktor die nicht beobachtbaren Eingangsparameter.

Die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten in Stufe 3 umfassen die nachfolgenden Optionen. Im Rahmen der Investitionen des Konzerns in die nicht vollkonsolidierte Gesellschaft Thiess gibt es Vereinbarungen zu Class C Preference Shares (Eigenkapital) von Thiess (Thiess-Option). Der beizulegende Zeitwert dieser Option beträgt zum 31. März 2024 1,62 Mio. australische Dollar (1 Mio. Euro) [31. Dezember 2023: 1,62 Mio. australische Dollar (1 Mio. Euro)].

Als nicht beobachtbare Eingangsparameter für die Optionsbewertung wurden der erwartete Ausübungszeitraum und der Diskontierungsfaktor unterstellt.

Darüber hinaus beinhaltet der Vertrag im Rahmen der Veräußerung von Thiess eine Option für Elliott zum Verkauf oder Teilverkauf seiner 50-prozentigen Beteiligung an Thiess (Class A Preference Shares oder Ordinary Shares) nach dem dritten Jahrestag, vier bis sechs Jahre nach Abschluss der Transaktion am 31. Dezember 2020, an CIMIC (Put-Option). Der beizulegende Zeitwert dieser Option beträgt zum 31. März 2024 0 australische Dollar (0 Euro) [31. Dezember 2023: 0 australische Dollar (0 Euro)]. Dabei bilden der erwartete Ausübungszeitraum, der EBITDA-Multiplikator und der Diskontierungsfaktor die nicht beobachtbaren Eingangsparameter. Weitere Informationen zur Thiess-Akquisition nach dem Bilanzstichtag finden sich im Kapitel "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag".

Es gab keine wesentlichen Wechselbeziehungen zwischen den nicht beobachtbaren Eingangsparametern, die die beizulegenden Zeitwerte wesentlich beeinflussen. Veränderungen in diesen Eingangsparametern hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf das Gesamtergebnis, die Gesamtvermögenswerte und -schulden sowie das Eigenkapital.

Die Überleitung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten der Stufe 3 von den Eröffnungs- zu den Schlusssalden stellt sich für die übrigen Finanzanlagen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten in folgender Weise dar:

Überleitung der Stufe 3 im ersten Quartal 2024

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(In Tsd. EUR) Stand
1.1.2024
Währungsanpassungen In der GuV erfasste Gewinne/​ Verluste Übrige
Veränderungen
Stand 31.3.2024
Aktiva
Übrige Finanzanlagen 178.905 -3.374 -10.477 - 165.054
Passiva
Sonstige Verbindlichkeiten
kurzfristig 996 -21 - - 975

Überleitung der Stufe 3 im Geschäftsjahr 2023

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(In Tsd. EUR) Stand
1.1.2023
Währungsanpassungen In der GuV erfasste Gewinne/​ Verluste Übrige
Veränderungen
Stand
31.12.2023
Aktiva
Übrige Finanzanlagen 137.472 -4.581 18.014 28.000 178.905
Passiva
Sonstige Verbindlichkeiten
langfristig 3.842 -153 - -3.689 -
kurzfristig - 5 -2.698 3.689 996

Die Währungsanpassungen und übrigen Veränderungen sind erfolgsneutral erfasst.

Kapitalrisikomanagement

Flüssige Mittel sind mit einem Betrag von 281.610 Tsd. Euro (31. Dezember 2023: 350.612 Tsd. Euro) durch finanzielle oder betriebliche Beschränkungen sowie aus dem Verkauf von Forderungen verfügungsbeschränkt.

Eigene Aktien

Zum 31. März 2024 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft unverändert gegenüber dem 31. Dezember 2023 ein Bestand an eigenen Aktien von insgesamt 2.497.884 Stück (3,21 Prozent des Grundkapitals).

Dividende

Die Hauptversammlung der HOCHTIEF Aktiengesellschaft hat am 25. April 2024 die Ausschüttung einer Dividende von 4,40 Euro je für das Geschäftsjahr 2023 dividendenberechtigter Stückaktie beschlossen. Daraus resultiert eine Dividendenzahlung in Höhe von 330.939.030,40 Euro, die am 5. Juli 2024 geleistet wird.

Finanzereignisse

Der syndizierte Kredit bildet weiterhin ein zentrales langfristiges Finanzierungsinstrument der HOCHTIEF Aktiengesellschaft (HOCHTIEF). Der Kredit mit einer ursprünglichen Laufzeit bis März 2028 und Verlängerungsoptionen um bis zu zwei weitere Jahre wurde im März 2024 auf Basis der ersten Verlängerungsoption bis März 2029 verlängert. Die Avalkredittranche in Höhe von 1,2 Mrd. Euro war zum Berichtsstichtag mit 837 Mio. Euro in Anspruch genommen (Vorjahr 757 Mio. Euro). Die Barkredittranche in Höhe von 0,5 Mrd. Euro ist zum Bilanzstichtag - unverändert gegenüber dem Vorjahr - nicht in Anspruch genommen.

Im März 2024 begab die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Schuldscheindarlehen über 470 Mio. Euro. Das Schuldscheindarlehen verfügt über einen gewichteten Kupon von 4,43 Prozent mit Tranchen von drei, fünf, sieben und zehn Jahren Laufzeit. Mit dem Schuldscheindarlehen erfolgte unter anderem die planmäßige Rückzahlung mehrerer Schuldscheindarlehen-Tranchen in Höhe von insgesamt 285 Mio. Euro.

Am 15. Februar 2024 erfolgte ein Eigenkapitaleinschuss seitens der Gesellschafter von Abertis Infraestructuras S.A. in Höhe von insgesamt 1,3 Mrd. Euro (HOCHTIEF-Anteil 20 Prozent, 260 Mio. Euro).

Mit Valuta zum 25. März 2024 emittierte die CIMIC Finance (USA) Pty Ltd eine festverzinsliche US-Dollar-Unternehmensanleihe (144a/​Reg S) mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Volumen von 650 Mio. US-Dollar (601 Mio. Euro). Die Anleihe wird mit einem Kupon von 7,0 Prozent pro Jahr verzinst und ist am 25. März 2034 fällig. Das endgültige Orderbuch belief sich auf rund 5,2 Mrd. US-Dollar (4,8 Mrd. Euro) und war damit mehr als zehnmal überzeichnet. Der Erlös wurde für die Rückzahlung von Schulden verwendet, die im Rahmen der revolvierenden Cash-Fazilitäten aufgenommen worden waren.

Finanzierungsvereinbarungen

Der Konzern schließt Factoring-Vereinbarungen mit Banken und Finanzinstituten ab. Diese Vereinbarungen beziehen sich nur auf vom Kunden anerkannte, bestätigte Forderungen ohne Rückgriffmöglichkeit, bei denen die Zahlung lediglich von einer Frist abhängt. Das Factoring dieser Forderungen erfolgt daher ohne Rückgriffmöglichkeit. Zum 31. März 2024 lag das Volumen des Factorings ohne Rückgriffmöglichkeit konzernweit bei 839 Mio. Euro (31. März 2023: 768 Mio. Euro, 31. Dezember 2023: 899 Mio. Euro).

Der Konzern schließt mit Finanzinstituten Supply-Chain-Finanzierungsvereinbarungen für Lieferanten ab, die sich zur Verbesserung ihrer Liquidität für eine frühzeitige Zahlung von Waren und Dienstleistungen entscheiden können. Das Supply-Chain-Finanzierungsprogramm wird auf freiwilliger Basis angeboten und Lieferanten können jederzeit nach eigenem Ermessen ein- und aussteigen. Die Bedingungen der Vereinbarungen verändern die ursprüngliche Verbindlichkeit nicht. Daher werden die Beträge auch weiterhin unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten erfasst. Die konzernweiten Supply-Chain-Finanzierungen lagen am 31. März 2024 bei 34 Mio. Euro (31. März 2023: 83 Mio. Euro, 31. Dezember 2023: 40 Mio. Euro).

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Garantien; sie sind unverändert gegenüber dem 31. Dezember 2023 bei 521 Tsd. Euro.

Segmentberichterstattung

HOCHTIEF hat eine neue Organisationsstruktur eingeführt, die auf dem Managementmodell basiert, mehr Transparenz hinsichtlich der einzelnen Segmente mit sich bringt und im Einklang mit unseren strategischen und operativen Prioritäten steht. Die Segmentierung ab 2024 basiert dabei auf der neuen internen Berichterstattung. Die Vergleichszahlen des Vorjahres werden entsprechend der neuen Segmentierung berichtet.

Es bestehen folgende berichtspflichtige Segmente:

Turner ist ein führendes amerikanisches Unternehmen im allgemeinen Hochbau, das umfassende Services für Projekte aller Art und Größe in Nordamerika und auf der ganzen Welt anbietet und erfolgreich die Chancen in Hightech-Wachstumsmärkten, wie Rechenzentren und Batterieanlagen für Elektrofahrzeuge, nutzt;

CIMIC als australisches Unternehmen bündelt seine Aktivitäten in den Bereichen Bau, Dienstleistungen und PPP im asiatisch-pazifischen Raum und beinhaltet unter anderem die Beteiligung an Thiess, die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen wird; Engineering and Construction bündelt die Bauaktivitäten und das PPP-Geschäft in Europa zusammen mit der Tiefbaugesellschaft Flatiron in Nordamerika.

Abertis beinhaltet die Beteiligung am spanischen Mautstraßenbetreiber Abertis Infraestructuras, S.A., und ist nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.

Unter Corporate werden die Konzernzentrale und andere, nicht den gesondert dargestellten Segmenten zuordenbare Tätigkeiten, wie beispielsweise das Management unserer finanziellen Ressourcen und Versicherungsaktivitäten, sowie Konsolidierungseffekte dargestellt. Die Versicherungsaktivitäten werden in der Konzernzentrale verantwortlich von der HOCHTIEF Insurance Broking and Risk Management Solutions GmbH - mit Gesellschaften in Luxemburg, zu denen unter anderem die Stonefort Reinsurance S.A. gehört - gesteuert. Die HOCHTIEF-Versicherungsgesellschaften bieten vor allem Rückversicherungsleistungen für Bauleistungs-, Nachunternehmerausfall-, Haftpflicht- sowie Arbeitnehmerunfallversicherungen an.

Detaillierte Erläuterungen zu den einzelnen Segmenten des HOCHTIEF-Konzerns sind im vorstehenden Zwischenlagebericht enthalten.

Nicht aus Kundenverträgen stammende Umsätze, im Wesentlichen aus anderen Aktivitäten in Corporate, betragen 58.953 Tsd. Euro (31. März 2023: 56.586 Tsd. Euro).

Insgesamt werden nahezu alle Umsatzerlöse über einen bestimmten Zeitraum erfasst.

Überleitungsrechnung vom Ergebnis vor Steuern zum EBIT/​EBITDA (bereinigt)

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(In Tsd. EUR) Q1 2024 Q1 2023
Ergebnis vor Steuern 195.363 191.323
+ Finanzaufwendungen 76.525 70.726
- Finanzerträge -52.073 -38.464
- Ergebnis aus Ausleihungen an Beteiligungen -2.654 -2.493
EBIT 217.161 221.092
+ Abschreibungen 77.336 76.104
EBITDA 294.497 297.196
Bereinigungen
- Kursgewinne aus Fremdwährungen -3.947 -11.448
+ Kursverluste aus Fremdwährungen 16.651 10.400
- Erträge aus Abgängen/​Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien -455 -1.258
+ Aufwendungen aus Abgängen von Anlagevermögen 93 157
- Erträge aus Abgängen/​Zuschreibungen von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten -1.221 -335
+ Verluste aus Wertminderungen/​Abgängen kurzfristiger Vermögenswerte (außer Vorräten) 237 478
+ Anpassung übriger nicht operativer Netto-Aufwendungen - 530
EBITDA (bereinigt) 305.855 295.720
- Abschreibungen -77.336 -76.104
EBIT (bereinigt) 228.519 219.616

Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie

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Q1 2024 Q1 2023
Konzerngewinn (in Tsd. Euro) 132.842 127.525
Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (gewichteter Durchschnitt) in Tsd. Stück 75.213 75.189
Ergebnis je Aktie (in Euro) 1,77 1,70

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem das auf die Anteile der HOCHTIEF-Aktionäre entfallende Ergebnis nach Steuern durch die durchschnittliche Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien dividiert wird. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie kann durch sogenannte potenzielle Aktien auftreten (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen). Die aktienbasierten Vergütungsprogramme von HOCHTIEF wirken nicht gewinnverwässernd. Damit entsprechen sich das verwässerte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Der Kreis der zur HOCHTIEF Aktiengesellschaft oder zu Konzernunternehmen nahestehenden Unternehmen oder Personen wird durch IAS 24 bestimmt, sodass diesbezüglich auf die Angaben im letzten Konzernabschluss verwiesen wird.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 sind keine wesentlichen Geschäfte zwischen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beziehungsweise Konzernunternehmen und einem diesen nahestehenden Unternehmen oder einer diesen nahestehenden Person, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben, bekannt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im April 2024 gab CIMIC den Abschluss einer Vereinbarung mit von Elliott Advisors (UK) Ltd (Elliott) beratenen Fonds über den Erwerb einer zusätzlichen 10-prozentigen Beteiligung an Thiess durch CIMIC bekannt. Durch den Erwerb zu einem Kaufpreis von 320 Mio. australischen Dollar erhöht sich die Beteiligung von CIMIC an Thiess auf 60 Prozent. Infolgedessen wird CIMIC seine Beteiligung an Thiess ab dem Erwerbszeitpunkt, dem 23. April 2024, in seinen Abschlüssen voll konsolidieren. Nach dieser Transaktion kann die Put-Option für die verbleibenden 40 Prozent zwischen April 2025 und Dezember 2026 ausgeübt werden.

HOCHTIEF-Konzern: Kennzahlen

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(in Mio. EUR) Q1 2024 Q1
2023
Veränderung 01-12 2023
Umsatz 6.756,9 6.189,1 9,2 % 27.756,0
Operatives Ergebnis vor Steuern/​PBT 205,6 203,0 1,3 % 774,1
Operatives Ergebnis vor Steuern/​PBT-Marge (%) 3,0 3,3 -0,3 2,8
Operativer Konzerngewinn 142,2 137,5 3,4 % 553,1
Operatives Ergebnis je Aktie (EUR) 1,89 1,83 3,3 % 7,35
EBITDA (bereinigt) 305,9 295,7 3,4 % 1.230,2
EBITDA (bereinigt) Marge (%) 4,5 4,8 -0,3 4,4
EBIT (bereinigt) 228,5 219,6 4,1 % 909,6
EBIT (bereinigt) Marge (%) 3,4 3,5 -0,1 3,3
Nominales Ergebnis vor Steuern/​PBT 195,4 191,3 2,1 % 715,0
Nominaler Konzerngewinn 132,8 127,5 4,2 % 522,7
Nominales Ergebnis je Aktie (EUR) 1,77 1,70 4,1 % 6,95
Operativer Cashflow 1 -721,7 -733,2 11,5 1.518,8
Betriebliche Investitionen und Leasing netto -74,1 -90,9 16,8 -356,8
Operativer Cashflow (netto) 1 -795,8 -824,1 28,3 1.162,0
Nettofinanzvermögen/​Nettofinanzverschuldung -318,7 -390,1 71,4 872,2
Auftragseingang 10.512,1 8.530,0 23,2 % 36.676,9
Leistung 7.474,7 6.907,4 8,2 % 30.870,4
Auftragsbestand 58.682,6 51.799,3 13,3 % 55.325,4
Mitarbeitende (Stichtag) 42.717 38.365 11,3 % 41.575

Anmerkung: operative Ergebnisse, bereinigt um nicht operative Effekte

1 Zugrunde liegende Cashflow-Zahlen: Zur besseren Vergleichbarkeit ist der Wert aus dem ersten Quartal 2023 bereinigt um die außerordentlichen Zahlen für den Vergleich beim Altprojekt CCPP.

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Dieser Quartalsbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wurde im Internet veröffentlicht.

Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Vorstands der HOCHTIEF Aktiengesellschaft über künftige, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft bzw. den HOCHTIEF-Konzern betreffende Ereignisse und Entwicklungen wider und basieren auf Informationen, die dem Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsbezogene Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse (zum Beispiel der Vorsteuerergebnisse oder der Konzerngewinne) und Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie) und sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten oder implizit zugrunde gelegten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der branchenspezifischen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten, Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere auch in Bezug auf steuerliche Regelungen, das Verhalten von Mitgesellschaftern sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse (zum Beispiel die Vorsteuerergebnisse oder die Konzerngewinne), Dividenden und weitere Entwicklungen (zum Beispiel hinsichtlich geplanter Beteiligungsveräußerungen, geplanter Investitionen bzw. Zukäufe, der allgemeinen Geschäftsaktivität oder der Geschäftsstrategie), betreffend die HOCHTIEF Aktiengesellschaft und den HOCHTIEF-Konzern, haben. Etwaige Angaben zu Dividenden stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der HOCHTIEF Aktiengesellschaft ausgewiesen werden kann und dass die zuständigen Organe der HOCHTIEF Aktiengesellschaft unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft entsprechende Beschlüsse fassen. Abgesehen von rechtlichen Veröffentlichungspflichten, übernimmt die HOCHTIEF Aktiengesellschaft keine Verpflichtung, die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Titelbild: Port Arthur, Texas, USA

Flatiron arbeitet an einem weiteren Resilienzprojekt: In Port Arthur modernisiert die HOCHTIEF-Gesellschaft drei Pumpwerke in der Nähe des Schiffskanals, um die Region besser vor den möglichen Folgen extremer Wetterbedingungen und des Meeresspiegelanstiegs zu schützen.