HORNBACH Baumarkt AG

Bornheim bei Landau/Pfalz

Halbjahresfinanzbericht 2016/2017

HALBJAHRESFINANZBERICHT

HORNBACH BAUMARKT AG KONZERN

H1 2016/2017

(1. MÄRZ - 31. AUGUST 2016)

Halbjahresfinanzbericht 2016/2017

(1. März - 31. August 2016)

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Kennzahlen HORNBACH Baumarkt AG Konzern 2. Quartal 2. Quartal Veränderung 1. Halbjahr 1. Halbjahr Veränderung
(in Mio. € soweit nicht anders angegeben) 2016/2017 2015/2016 in % 2016/2017 2015/2016 in %
Nettoumsatz 1.003,6 938,2 7,0 2.062,5 1.933,4 6,7
davon in Deutschland 550,9 540,4 1,9 1.142,8 1.116,1 2,4
davon im europäischen Ausland 452,7 397,7 13,8 919,7 817,3 12,5
Flächenbereinigtes Umsatzwachstum 4,5% 4,0%
4,5% 1,3%
Handelsspanne (in % vom Nettoumsatz) 36,9% 37,5%
37,2% 38,0%
EBITDA 76,4 71,9 6,3 156,1 151,5 3,0
Betriebsergebnis (EBIT) 57,9 57,2 1,4 119,5 122,4 -2,4
Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 52,9 54,4 -2,7 108,6 117,9 -7,9
Periodenüberschuss 39,6 44,2 -10,4 81,5 90,4 -9,8
Ergebnis je Aktie
(unverwässert/verwässert in €)
1,25 1,39 -10,1 2,56 2,84 -9,9
Investitionen 27,8 47,4 -41,2 73,1 74,3 -1,7


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Sonstige Kennzahlen HORNBACH Baumarkt AG Konzern 31. August 2016 29. Februar 2016 Veränderung
(in Mio. € soweit nicht anders angegeben)

in %
Bilanzsumme 2.030,3 1.986,4 2,2
Eigenkapital 1.028,4 972,9 5,7
Eigenkapital in % der Bilanzsumme 50,7% 49,0%
Anzahl der Filialen 154 153 0,7
Verkaufsfläche nach BHB (in Tqm) 1.791 1.771 1,1
Mitarbeiter (Anzahl) 16.874 16.600 1,7

Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis T€ gerechnet.

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT

Überblick

HORNBACH Baumarkt AG Konzern steigert Umsatz- und Ertrag (EBIT) im zweiten Quartal 2016/2017 und bestätigt Prognose für das Gesamtjahr

Konzernumsatz erhöht sich in den ersten sechs Monaten 2016/2017 um 6,7% auf 2,1 Mrd. €

Erfreuliches flächenbereinigtes Umsatzwachstum im Halbjahr: Deutschland plus 2,5% - Übriges Europa plus 7,1 %

Betriebsergebnis (EBIT) liegt zur Halbzeit mit 119,5 Mio. € fast auf Vorjahresniveau

HORNBACH belegt im Kundenmonitor Deutschland 2016 Platz 1 in der Globalzufriedenheit

Nach einem beschleunigten Umsatzwachstum im zweiten Quartal 2016/2017 hat der HORNBACH Baumarkt AG Konzern im ersten Halbjahr nahezu das operative Ertragsniveau des Vorjahres wieder erreicht. Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten 2016/2017 (1. März bis 31. August 2016) um 6,7% auf 2.062,5 Mio. € (Vj. 1.933,4 Mio. €). Das Konzernbetriebsergebnis EBIT lag kumuliert mit 119,5 Mio. € nur noch 2,4% unter dem Wert des Vorjahres. Die Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2016/2017 wurde bestätigt.

Das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017 brachte ein dynamisches Umsatzwachstum. Der Konzernumsatz der HORNBACH Baumarkt AG erhöhte sich im Zeitraum 1. Juni bis 31. August 2016 um 7,0% auf 1.003,6 Mio. € (Vj. 938,2 Mio. €). Flächen- und währungskursbereinigt nahmen die Umsätze in den neun europäischen Ländern des HORNBACH-Filialnetzes im zweiten Quartal 2016/2017 um 4,5% zu. Der größte Schub kam dabei von den Handelsaktivitäten außerhalb Deutschlands. Im übrigen Europa erhöhten sich die flächen- und währungskursbereinigten Umsätze im zweiten Quartal um 7,7%, während die Märkte in Deutschland flächenbereinigt 2,2% mehr umsetzten.

Im ersten Halbjahr 2016/2017 stieg der Konzernumsatz flächen- und währungskursbereinigt um 4,5%. In der Region Deutschland entwickelten sich die HORNBACH Bau- und Gartenmärkte im Vergleichszeitraum März bis August 2016 mit einem flächenbereinigten Plus von 2,5% deutlich besser als der Durchschnitt der DIY-Branche. Unterstrichen wird die Umsatz-Outperformance durch das sehr erfreuliche Abschneiden im Kundenmonitor Deutschland 2016. In der renommiertesten Verbraucherstudie für den deutschen Einzelhandel belegte HORNBACH in der Branche der Bau- und Heimwerkermärkte mit der Gesamtnote 2,20 den ersten Platz in der Globalzufriedenheit. Die kräftigsten Wachstumsimpulse im HORNBACH Baumarkt AG Konzern kamen im ersten Halbjahr weiterhin aus der Region übriges Europa. Hier stiegen die flächen- und währungskursbereinigten Umsätze im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015/2016 um 7,1%. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz erhöhte sich im ersten Halbjahr von 42,3% auf 44,6%.

Der HORNBACH Baumarkt AG Konzern hat das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) im zweiten Quartal 2016/2017 dank der erfreulichen flächenbereinigten Umsatzdynamik im In- und Ausland sowie verbesserter Kostenrelationen um 1,4% auf 57,9 Mio. € (Vj. 57,2 Mio. €) erhöht, nachdem das EBIT im ersten Quartal 2016/2017 noch 5,6% unter dem Vorjahreswert gelegen hatte.

Kumuliert nach sechs Monaten verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) um 3,0% auf 156,1 Mio. € (Vj. 151,5 Mio. €). Das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) lag mit 119,5 Mio. € um 2,4% leicht unter dem Vorjahreswert von 122,4 Mio. €. Der Periodenüberschuss wird mit 81,5 Mio. € (Vj. 90,4 Mio. €) ausgewiesen. Das Ergebnis je Aktie stand im ersten Halbjahr 2016/2017 bei 2,56 € (Vj. 2,84 €).

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft expandierte nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank auch im zweiten Kalenderquartal 2016 nur verhalten. Insbesondere in den Industrieländern blieb die konjunkturelle Gangart mäßig. In den Schwellenländern scheint sich die wirtschaftliche Lage weiter zu stabilisieren. Mit dem Votum des britischen Volkes vom 23. Juni 2016 für ein Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union trat ein Ereignis ein, das zuvor von vielen Marktteilnehmern als wichtiges Abwärtsrisiko für die Weltwirtschaft eingeschätzt worden war. Nach ersten Umfragen unter Verbrauchern und Unternehmen trübte sich nach dem Referendum die Stimmung allerdings nur im Vereinigten Königreich spürbar ein.

Die europäische Wirtschaft hat im zweiten Quartal 2016 ihr Wachstumstempo leicht gedrosselt. Nach Angaben des statistischen Amts der EU, Eurostat, stieg das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Europäischen Union (EU28) bzw. im Euroraum (ER19) gegenüber dem Vorquartal um 0,4% bzw. 0,3%. Im ersten Quartal war das BIP jeweils um 0,5% gestiegen. Durchschnittlich entsprach das Wirtschaftswachstum in den ersten beiden Quartalen damit dem moderaten Grundtempo der vergangenen drei Jahre, das immerhin ausreicht, die Arbeitslosigkeit nach und nach abzubauen. Dies hat auch den privaten Konsum und den Wohnungsbau gestützt.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im internationalen Verbreitungsgebiet des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns zeigen ein heterogenes Bild. Nach den bis zum Abschluss dieses Berichts vorliegenden Konjunkturdaten war das Wirtschaftswachstum in Deutschland, Österreich und Schweden im zweiten Quartal schwächer als im ersten Quartal 2016. Hingegen verzeichneten die Slowakei und die Tschechische Republik im Vergleich zum Vorquartal einen Anstieg des realen BIP. In den Niederlanden und Rumänien blieb die Wachstumsrate konstant.

Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts im Verbreitungsgebiet der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte (Kalenderjahr)

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Prozentuale BIP-Veränderung gegenüber dem Vorquartal 3. Quartal 4. Quartal 1. Quartal 2. Quartal
Quelle: Eurostat (Angaben bezogen auf Kalenderjahr) 2015 2015 2016 2016
Deutschland 0,2 0,4 0,7 0,4
Luxemburg 1,1 1,5 0,7 k. A.
Niederlande 0,3 0,2 0,6 0,6
Österreich 0,3 0,4 0,6 0,1
Rumänien 1,6 1,2 1,5 1,5
Schweden 0,8 1,6 0,4 0,3
Schweiz -0,1 0,4 0,1 k. A.
Slowakei 1,0 1,0 0,8 0,9
Tschechische Republik 1,0 0,3 0,4 0,9
Euroraum (ER19) 0,4 0,4 0,5 0,3
EU28 0,4 0,5 0,5 0,4

Die deutsche Wirtschaft hat ihren Wachstumskurs mit etwas langsamerem Tempo fortgesetzt: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts, Destatis, erhöhte sich das BIP im zweiten Quartal 2016 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,4% gegenüber dem Vorquartal. Dabei kamen positive Signale vor allem vom Außenbeitrag, auch der Konsum wirkte stützend, während schwache Bruttoinvestitionen das Wachstum bremsten.

Nicht nur von den nach wie vor niedrigen Zinsen, sondern auch von der weiterhin stabilen Arbeitsmarktlage, der Zuwanderung sowie den Wanderungsbewegungen innerhalb Deutschlands profitierte die inländische Bauwirtschaft. Der Wohnungsbau boomt so stark wie seit 16 Jahren nicht mehr. Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Deutschland der Bau von insgesamt 182.820 Wohnungen genehmigt, das waren 30,4% oder rund 42.700 mehr als in den ersten sechs Monaten 2015. Entsprechend hoch waren auch die Auftragseingänge (plus 18,1%) und Umsätze (plus 8,3%) im Bauhauptgewerbe im ersten Halbjahr 2016.

Baugenehmigungen von Wohnungen nach Gebäudearten im 1. Halbjahr 2016 (Kalenderjahr)

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Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) 1. Halbjahr
2016
Veränderung
zum Vj. absolut
Veränderung
zum Vj. in %
Neubauwohnungen in Wohngebäuden 154.484
33.935 28,2
mit 1 Wohnung 50.064 5.367 12,0
mit 2 Wohnungen 11.384 1.754 18,3
mit 3 oder mehr Wohnungen 80.672 18.937 30,7
Wohnheime (u. a. Flüchtlingsheime) 12.400 7.877 174,2
Neubauwohnungen in Nichtwohngebäuden 2.502 642 34,5
Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden 25.834 8.080 45,5
Wohn- und Nichtwohngebäude (alle Baumaßnahmen) 182.820 42.657 30,4

Die privaten Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben vor dem Hintergrund der soliden Wirtschaftsentwicklung in den ersten sechs Monaten des Kalenderjahres 2016 um nominal 2,5%. Davon profitierte auch der deutsche Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen), der einen Anteil von rund einem Drittel an den Konsumausgaben der privaten Haushalte hat. Von Januar bis Juni 2016 setzte er nominal 2,6% mehr um als im Vorjahreszeitraum.

Der deutsche Do-it-yourself-Einzelhandel (DIY) erzielte im ersten Kalenderhalbjahr 2016 einen Gesamtbruttoumsatz von 9,45 Mrd. € und damit ein nominales Umsatzwachstum von 1,5% im Vorjahresvergleich. Hauptverantwortlich für die positive Branchenbilanz zur Jahresmitte war dabei das umsatzstarke zweite Quartal. In den Monaten April bis Juni 2016 erwirtschafteten die deutschen DIY-Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 3,0% im Vergleich zum Vorjahresquartal auf einen Gesamtbruttoumsatz von 5,61 Mrd. €. Damit konnte die Branche die Marktentwicklung des ersten Quartals 2016 (nominal: minus 0,7%) überkompensieren. Auch flächenbereinigt, das heißt ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen, Schließungen oder wesentlichen Umbaumaßnahmen, wurde der Umsatzrückstand im ersten Kalenderquartal 2016 (minus 1,4%) dank des Wachstums im Folgequartal (plus 2,1%) nach sechs Monaten auf positive 0,7% mehr als ausgeglichen.

Umsatz der Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland (Kalenderjahr)

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Quelle: GfK Total Store Report Deutschland 1. Quartal 2. Quartal 1. Halbjahr

2016 2016 2016
Bruttoumsatz (in Mrd. €) 3,84 5,61 9,45
Nominale Veränderung zum Vorjahr (in %) -0,7 3,0 1,5
Flächenbereinigte Veränderung zum Vorjahr (in %) -1,4 2,1 0,7

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage*

Entwicklung des HORNBACH-Filialnetzes

Im zweiten Quartal 2016/2017 (1. Juni bis 31. August 2016) haben wir keinen neuen Standort in Betrieb genommen. Konzernweit betreibt die HORNBACH Baumarkt AG zum 31. August 2016 insgesamt 154 Einzelhandelsfilialen (29. Februar 2016: 153), davon 98 (99) in Deutschland sowie 56 (54) im Übrigen Europa. Die Gesamtverkaufsfläche im HORNBACH Baumarkt AG Konzern beläuft sich zum 31. August 2016 auf rund 1,79 Mio. qm (29. Februar 2016: 1,77 Mio. qm).

Umsatzentwicklung

2. Quartal 2016/2017

Das zweite Quartal (Q2) des Geschäftsjahres 2016/2017 zeigte eine erfreuliche Umsatzdynamik. Der Konzernumsatz der HORNBACH Baumarkt AG erhöhte sich im Zeitraum 1. Juni bis 31. August 2016 um 7,0% auf 1.003,6 Mio. € (Vj. 938,2 Mio. €). Der größte Schub kam dabei von den Handelsaktivitäten außerhalb Deutschlands. Während in der Region Deutschland die Nettoumsätze um 1,9% auf 550,9 Mio. € (Vj. 540,4 Mio. €) zulegten, stiegen sie in der Region übriges Europa im Vergleich zum Vorjahresquartal -zum Teil expansionsbedingt - um 13,8% auf 452,7 Mio. € (Vj. 397,7 Mio. €).

Im Berichtsquartal standen im Konzerndurchschnitt 1,2 Verkaufstage mehr zur Verfügung als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Konzernweit zeigte der Juni 2016 das niedrigste Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das dürfte zum einen auch am unbeständigen Wetter mit örtlich katastrophalen Regenmassen gelegen haben. Zum anderen schwächte sich die Nachfrage in unseren Märkten während der Fußball-Europameisterschaft (10. Juni bis 10. Juli 2016) punktuell ab. Im Juli 2016 zog die Umsatzdynamik im Vergleich zum Vormonat an, um im August unter teils hochsommerlichen Witterungsbedingungen den Spitzenwert innerhalb des zweiten Quartals zu markieren.

Flächen- und währungskursbereinigt [→ Kurz-Glossar S. 12] stieg der Konzernumsatz im Berichtsquartal um 4,5%, auf der Basis eines im Vorjahresquartal erzielten Wachstums von 4,0%. Einschließlich der Währungskurseffekte der Nicht-Euro-Länder Rumänien, Schweden, Schweiz und Tschechien verbesserten wir die flächenbereinigten Umsätze im zweiten Quartal 2016/2017 konzernweit um 4,2%. Im übrigen Europa erhöhten sich die flächen- und währungskursbereinigten Umsätze im Zeitraum Juni bis August 2016 um 7,7%, einschließlich der Währungskurseffekte um 7,0%. In Deutschland erzielten wir im zweiten Quartal 2016/2017 ein flächenbereinigtes Umsatzplus von 2,2%.

Flächenbereinigte Umsatzentwicklung1)

(in Prozent)

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Geschäftsjahr 2016/2017
Geschäftsjahr 2015/2016
1. Quartal 2. Quartal 1. Halbjahr
Konzern 4,4 4,5 4,5

-1,1 4,0 1,3
Deutschland 2,7 2,2 2,5

-2,4 4,0 0,6
Übriges Europa 6,6 7,7 7,1

0,7 4,0 2,3

1) ohne Währungskurseffekte

* Soweit nicht anders vermerkt, beziehen sich die HORNBACH-bezogenen Zeitangaben auf das Geschäftsjahr (März bis Februar).

1. Halbjahr 2016/2017

Der Konzernumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum 1. März bis 31. August 2016 um 6,7% auf 2.062,5 Mio. € (Vj. 1.933,4 Mio. €). Konzernweit hatten unsere Filialen im Vergleich zum Halbjahr 2015/2016 durchschnittlich 2,3 zusätzliche Verkaufstage. In Deutschland stieg der Nettoumsatz kumuliert um 2,4% auf 1.142,8 Mio. € (Vj. 1.116,1 Mio. €). Im übrigen Europa erzielten wir im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 12,5% auf 919,7 Mio. € (Vj. 817,3 Mio. €). Der Auslandsanteil erhöhte sich dadurch von 42,3% auf 44,6%.

Flächen- und währungskursbereinigt stieg der Konzernumsatz im Halbjahr um 4,5%. Damit schlossen wir nahtlos an die erfreuliche Performance des ersten Quartals 2016/2017 an. Einschließlich der Währungskurseffekte verzeichnete der HORNBACH Baumarkt AG Konzern in der ersten Geschäftsjahreshälfte ein bereinigtes Umsatzplus von 4,1%. Zu der erfreulichen Umsatzentwicklung haben sowohl die inländischen Filialen als auch die Märkte außerhalb Deutschlands beigetragen, allerdings mit unterschiedlicher Schlagzahl.

In der Region Deutschland setzten wir in den Sommermonaten 2016 (Q2) unseren stabilen Wachstumskurs der beiden vorangegangenen Quartale fort. Kumuliert erzielten wir im ersten Halbjahr 2016/2017 ein flächenbereinigtes Umsatzwachstum von 2,5%. Damit entwickelten sich die HORNBACH Bau- und Gartenmärkte im Vergleichszeitraum März bis August 2016 nach unseren Berechnungen um rund zwei Prozentpunkte besser als der Durchschnitt der DIY-Branche.
Unterstrichen wird die Umsatz-Outperformance durch das sehr erfreuliche Abschneiden im Kundenmonitor Deutschland 2016. In der renommiertesten Verbraucherstudie für den deutschen Einzelhandel belegte HORNBACH in der Branche der Bau- und Heimwerkermärkte mit der Gesamtnote 2,20 den ersten Platz in der Globalzufriedenheit. In insgesamt 46 weiteren Bewertungskategorien wurde HORNBACH 19mal auf Platz 1 gewählt. Überdies erhielt HORNBACH zwölf Zweitplatzierungen. Bestnoten gaben uns die Kunden insbesondere in den Einzelkriterien "Preis-Leistungs-Verhältnis", "Qualität der Waren", "Auswahl und Angebotsvielfalt", "Wiederwahlabsicht" und "Fachliche Beratung". Von besonderem Wert ist ferner, dass die Baumarktkunden HORNBACH bei den Aspekten Produktangebot, Preisen, Werbung und insbesondere fachliche Beratung im Vergleich mit dem Wettbewerb ganz vorne sehen. Dies bestätigt den Erfolg und die Attraktivität unseres unverwechselbaren Handelsformats, das längst mehr bedeutet als ein exzellent betriebenes stationäres Einzelhandelsgeschäft. Die zunehmende Digitalisierung im Rahmen unserer Interconnected-Retail-Strategie (ICR) unterstützt zusätzlich die Wahrnehmung beim Kunden und schafft Mehrwert. Das unterstreicht auch die Spitzenplatzierung in der erstmals 2016 abgefragten Kategorie "Mediale Hilfestellungen zur Verwendung gekaufter Materialien/Werkzeuge".

Die kräftigsten Wachstumsimpulse im HORNBACH Baumarkt AG Konzern kamen im ersten Halbjahr weiterhin aus der Region übriges Europa, in der wir die Handelsaktivitäten der acht Länder außerhalb Deutschlands zusammenfassen. Hier verbesserten wir die flächen- und währungskursbereinigten Umsätze im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015/2016 um 7,1%, einschließlich der Währungskurseffekte um 6,3%. Damit lagen wir deutlich über den Veränderungsraten wichtiger europaweiter Konjunkturindikatoren wie insbesondere dem Wirtschaftswachstum und der privaten Konsumausgaben.
HORNBACH hat sich in seinem internationalen Verbreitungsgebiet bei den Baumarktkunden erfolgreich als Projektpartner etabliert. Das gilt inzwischen nicht mehr nur für die stationären Bau- und Gartenmärkte, sondern zunehmend auch für unsere E-Commerce-Aktivitäten. So nutzen professionelle Kunden und Heimwerker inzwischen auch in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, in Tschechien und Luxemburg den HORNBACH-Onlineshop für ihren Einkauf. Mit unserem auf Neubau- und Renovierungsprojekte fokussierten Handelskonzept sind wir in der Lage, überdurchschnittlich am Wachstum im europäischen Wohnungsbau zu partizipieren. Nach den Prognosen des Forschungs- und Beratungsnetzwerks Euroconstruct soll das Volumen für Wohnungsneubau und Renovierungen im Jahr 2016 um gut drei Prozent ansteigen.

Ertragslage

Die nachfolgenden Kommentierungen beziehen sich auf die Ertragsentwicklung im Konzern der HORNBACH Baumarkt AG. Für die Darstellung der Segmente "Baumärkte" und "Immobilien" verweisen wir auf die Segmentberichterstattung im Anhang (Seite 24).

Aufgrund von Vertragsänderungen bzw. Neuabschlüssen von Mietverträgen an einzelnen Standorten seit dem vierten Quartal 2015/2016 kommt es zu strukturellen Verschiebungen in der Gewinn- und Verlustrechnung, da die Verträge nunmehr als Finance-Lease-Verhältnisse (zuvor: Operating-Lease) zu klassifizieren sind. Infolgedessen werden Mietaufwendungen einerseits gegen Abschreibungen und Zinsaufwand andererseits getauscht. Dies bewirkte im Berichtszeitraum eine Entlastung des Betriebsergebnisses (EBIT) sowie eine Belastung des Finanzergebnisses.

2. Quartal 2016/2017

Die Ertragsentwicklung im Konzern der HORNBACH Baumarkt AG zeigte im zweiten Quartal 2016/2017 mit Blick auf die operativen Ergebnisgrößen im Vergleich zum Vorquartal eine Aufholbewegung. Dies ist im Wesentlichen auf die erfreuliche flächen- und währungskursbereinigte Umsatzentwicklung im In- und Ausland, den degressiven Kostenanstieg der Filialkosten sowie den Rückgang der Voreröffnungskosten zurückzuführen. Dadurch wurden die niedrigere Handelsspanne und die überproportionalen Kostensteigerungen für die zunehmende Digitalisierung unseres Handelsgeschäfts mehr als ausgeglichen.

Der warenwirtschaftliche Rohertrag stieg im Berichtsquartal um 5,4% auf 370,6 Mio. € (Vj. 351,5 Mio. €) leicht unterproportional zum Umsatzanstieg. Die Handelsspanne, das heißt der warenwirtschaftliche Rohertrag in Prozent vom Nettoumsatz, ermäßigte sich von 37,5% auf 36,9%. Damit wurde der Spannenrückgang, der im ersten Quartal 2016/2017 noch 110 Basispunkte betragen hatte, im zweiten Quartal auf minus 60 Basispunkte abgebremst.

Die Filialkosten stiegen um 6,5% auf 267,4 Mio. € (Vj. 251,0 Mio. €) und damit leicht unterproportional zum Umsatzwachstum (7,0%). Die Personalkosten einschließlich Prämien nahmen mit plus 5,6% unterproportional zum Umsatzwachstum zu. Die Mietaufwendungen verminderten sich um 4,1 Mio. €. Dem stand eine Erhöhung der Abschreibungen um 3,7 Mio. € entgegen. Verursacht wurden diese gegenläufigen Effekte im Wesentlichen durch die höhere Anzahl von Finance-Lease-Mietverhältnissen. Überproportional zum Umsatzanstieg entwickelten sich die Werbeaufwendungen, bedingt durch unterjährige Verschiebungen von Marketingkampagnen, sowie die allgemeinen Betriebskosten aufgrund gestiegener Instandhaltungsmaßnahmen. Die Filialkostenquote [→ Kurz-Glossar S. 13] verringerte sich von 26,8% auf 26,6%.

Die Voreröffnungskosten gingen im zweiten Quartal 2016/2017, in dem keine Markteröffnungen anstanden, im Vergleich zum Vorjahresquartal mit zwei Eröffnungen von 3,5 Mio. € auf 0,7 Mio. € zurück. Die Voreröffnungskostenquote [→ Kurz-Glossar S. 13] reduzierte sich daher von 0,4% auf 0,1%.

Die Verwaltungskosten stiegen deutlich überproportional um 9,8% auf 46,5 Mio. € (Vj. 42,4 Mio. €). Der Anstieg der Verwaltungskostenquote → Kurz-Glossar S. 13] von 4,5% auf 4,6% ist im Wesentlichen bedingt durch höhere Aufwendungen für den Ausbau des E-Commerce im Rahmen unserer ICR-Strategie (plus 21,1%). Demgegenüber steigen die rein administrativen sowie operativ beeinflussten Verwaltungskosten in Summe mit plus 6,7% degressiv zum Umsatzwachstum.

Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) [→ Kurz-Glossar S. 12] erhöhte sich im Berichtsquartal um 6,3% auf 76,4 Mio. € (Vj. 71,9 Mio. €). Der Anstieg ist in erster Linie auf die überproportionale Erhöhung des Rohertrags zurückzuführen, der stärker zunahm als die um Abschreibungen bereinigten Kosten. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 1,4% auf 57,9 Mio. € (Vj. 57,2 Mio. €) zu. Das Finanzergebnis verschlechterte sich von minus 2,8 Mio. € auf minus 5,0 Mio. €. Dafür verantwortlich waren im Wesentlichen ein um 1,3 Mio. € höherer Zinsaufwand sowie negative Währungseffekte in Höhe von 0,9 Mio. €. Dadurch verringerte sich das Konzernergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,7% auf 52,9 Mio. € (Vj. 54,4 Mio. €). Der Periodenüberschuss ging aufgrund einer höheren Steuerquote (25,2% versus 18,7% im Vorjahresquartal) um 10,4% auf 39,6 Mio. € (Vj. 44,2 Mio. €) zurück. Das Ergebnis je Aktie erreichte im zweiten Quartal 1,25 € (Vj. 1,39 €).

1. Halbjahr 2016/2017

Der HORNBACH Baumarkt AG Konzern hat im Verlauf des ersten Halbjahres 2016/2017 den Rückstand des Konzernbetriebsergebnisses (EBIT) auf den Vorjahreswert im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016/2017 verkürzt.

Dies sind die wesentlichen Eckdaten zur Ertragslage im ersten Halbjahr 2016/2017 (1. März bis 31. August 2016):

Der warenwirtschaftliche Rohertrag erhöhte sich um 4,3% auf 766,5 Mio. € (Vj. 735,2 Mio. €). Die Rohertragsmarge ermäßigte sich von 38,0% auf 37,2% (minus 80 Basispunkte). Gründe für die rückläufige Handelsspanne waren im Wesentlichen niedrigere Verkaufspreise und Veränderungen im Sortimentsmix, deren Effekte durch günstigere Einkaufskonditionen nur zum Teil ausgeglichen wurden.

Die Filialkosten stiegen degressiv zum Umsatzplus um 5,6% auf 556,8 Mio. € (527,2 Mio. €). Die Filialkostenquote verringerte sich von 27,3% auf 27,0%. Die Voreröffnungskosten haben sich auf 2,8 Mio. € nahezu halbiert. Die Voreröffnungskostenquote sank von 0,3% auf 0,1%. Die Verwaltungskosten erhöhten sich um 7,8% auf 92,1 Mio. € (Vj. 85,4 Mio. €). Die Verwaltungskostenquote stieg von 4,4% auf 4,5%.

Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) verbesserte sich um 3,0% auf 156,1 Mio. € (Vj. 151,5 Mio. €).

Das Betriebsergebnis (EBIT) im HORNBACH Baumarkt AG Konzern lag mit 119,5 Mio. € um 2,4% unter dem Vorjahreswert von 122,4 Mio. €. Die nicht-operativen Ergebniseffekte waren sowohl im ersten Halbjahr 2016/2017 als auch im Vorjahreszeitraum vernachlässigbar. Daher entspricht das bereinigte EBIT → Kurz-Glossar S. 12] im Wesentlichen dem Betriebsergebnis.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich insbesondere aufgrund negativer Währungseffekte und höherer Zinsaufwendungen deutlich von minus 4,5 Mio. € auf minus 10,9 Mio. €.

Das Konzernergebnis vor Steuern gab um 7,9% auf 108,6 Mio. € (Vj. 117,9 Mio. €) nach.

Der Periodenüberschuss wird mit 81,5 Mio. € (Vj. 90,4 Mio. €) ausgewiesen. Das Ergebnis je Aktie stand im ersten Halbjahr 2016/2017 bei 2,56 € (Vj. 2,84 €).

Finanz- und Vermögenslage

Im ersten Halbjahr 2016/2017 sind die Investitionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringfügig von 74,3 Mio. € auf 73,1 Mio. € gesunken. In Grundstücke und Gebäude flossen rund 67%, der Rest in Betriebs- und Geschäftsausstattung neuer und bestehender Märkte sowie in immaterielle Vermögenswerte (vorwiegend EDV-Software). Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum flüssige Mittel in Höhe von 50 Mio. € in kurzfristige Finanzanlagen mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten umgeschichtet und als Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ausgewiesen. Die Investitionen wurden vollständig aus dem operativen Cashflow in Höhe von 169,1 Mio. € (Vj. 165,4 Mio. €) finanziert. Auskunft über die Finanzierungs- und Investitionstätigkeit des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung auf Seite 18.

Die Bilanzsumme des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns ist zum 31. August 2016 im Vergleich zum Bilanzstichtag 29. Februar 2016 um 2,2% auf 2.030,3 Mio. € angewachsen. Die Erhöhung ist im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 51,2 Mio. € auf 1.042,9 Mio. €. Das kurzfristige Vermögen verringert sich um 9,7 Mio. € auf 938,1 Mio. €. Dabei vermindern sich im Wesentlichen die flüssigen Mittel um 56,3 Mio. € sowie die Forderungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um 7,0 Mio. €. Gegenläufig dazu erhöhen sich die übrigen kurzfristigen Vermögenswerte (plus 6,3 Mio. €) sowie die kurzfristigen Finanzanlagen durch Umschichtung eines Teils der liquiden Mittel in Höhe von 50 Mio. €.

Zum 31. August 2016 beträgt das bilanzielle Eigenkapital 1.028,4 Mio. € (29. Februar 2016: 972,9 Mio. €). Die Eigenkapitalquote [→Kurz-Glossar S. 13] erhöht sich im Stichtagsvergleich von 49,0% auf 50,7%. Die langfristigen Schulden steigen um 11,5 Mio. € auf 430,0 Mio. € (418,5 Mio. €). Die kurzfristigen Schulden reduzieren sich um 32,9 Mio. € auf 486,9 Mio. € (519,8 Mio. €). Zum 30. Juni 2016 wurde planmäßig das Schuldscheindarlehen der HORNBACH Baumarkt AG über 80 Mio. € unter Verwendung der bestehenden flüssigen Mittel, d. h. ohne Anschlussfinanzierung, zurückgezahlt. Dies beeinflusst maßgeblich den Rückgang der kurzfristigen Finanzschulden um 75,4 Mio. € auf 19,1 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringern sich um 7,6 Mio. € auf 249,7 Mio. €. Dem steht eine Erhöhung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (plus 29,8 Mio. €) sowie der Schulden aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (plus 13,5 Mio. €) gegenüber.

Unter Berücksichtigung der kurzfristigen Finanzanlagen gehen die Nettofinanzschulden [→ Kurz-Glossar S. 13] zum 31. August 2016 auf 172,4 Mio. € zurück (29. Februar 2016: 230,0 Mio. €).

Mitarbeiter

Zum Stichtag 31. August 2016 stehen europaweit 16.874 (29. Februar 2016: 16.600) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem festen Arbeitsverhältnis der HORNBACH Baumarkt AG bzw. eines ihrer Tochterunternehmen, davon 7.231 (7.034) außerhalb Deutschlands.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Halbjahres zum 31. August 2016 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der HORNBACH Baumarkt AG sowie des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns von wesentlicher Bedeutung sind.

Risiko- und Chancenbericht

Über Risiken und Chancen für die künftige Geschäftstätigkeit des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns haben wir im Risikobericht sowie im Chancenbericht des Geschäftsberichts 2015/2016 (ab Seite 78) ausführlich berichtet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichts hat sich an diesen grundsätzlichen Einschätzungen zu den mittel- und langfristigen Entwicklungspotenzialen nichts Wesentliches geändert.

Prognosebericht

Im Geschäftsbericht des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns 2015/2016 haben wir auf den Seiten 83 bis 88 ausführlich die Prognose der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen sowie die Erwartungen für die Geschäftsentwicklung 2016/2017 im Konzern dargelegt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichts haben unsere grundsätzlichen Einschätzungen bezüglich der Geschäftsaussichten für die DIY-Branche einerseits und HORNBACH andererseits im Wesentlichen weiterhin Bestand.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Wirtschaft im Euroraum zeigt sich angesichts der mit dem Brexit-Votum und Terroranschlägen zusammenhängenden Verunsicherungen weiterhin in robuster Verfassung. Mit am positivsten wird die Lage in Deutschland beurteilt. Wichtige inländische Indikatoren bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau und stützen damit weiterhin die Wachstumsprognosen. Dies hat auch positive Auswirkungen auf den Binnenkonsum. Die GfK bestätigte im August 2016 ihre Prognose, wonach die realen privaten Konsumausgaben im Gesamtjahr um etwa 2% steigen werden. Damit bleibt der Privatkonsum der nach wie vor wichtigste Treiber der deutschen Konjunktur. Auch in der Bauwirtschaft und im DIY-Einzelhandel gibt es derzeit keine Anzeichen für eine grundlegende Veränderung der Nachfrage.

Nach den von der Europäischen Kommission erhobenen Prognosen befinden sich alle Länder im HORNBACH-Verbreitungsgebiet im Jahr 2016 auf Wachstumskurs.

Veränderungsraten des BIP und Wachstumsprognosen für das Verbreitungsgebiet der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte

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Prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahr 2014 2015 2016
Quelle: Europäische Kommission

Prognose
Deutschland 1,6 1,7 1,6
Luxemburg 4,1 4,8 3,3
Niederlande 1,0 2,0 1,7
Österreich 0,4 0,9 1,5
Rumänien 3,0 3,8 4,2
Schweden 2,3 4,1 3,4
Schweiz 1,9 0,9 1,2
Slowakei 2,5 3,6 3,2
Tschechische Republik 2,0 4,2 2,1
Euroraum (ER19) 0,9 1,7 1,6
EU28 1,4 2,0 1,8

Prognose der Geschäftsentwicklung 2016/2017 im HORNBACH Baumarkt AG Konzern

Expansion

In der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2016/2017 sieht unser Expansionsprogramm noch eine Neueröffnung vor. So soll Ende des vierten Quartals 2016/2017 (1. Dezember 2016 bis 28. Februar 2017) ein neuer Standort in Amsterdam an den Start gehen. Dies wird unsere zwölfte Filiale in den Niederlanden sein. Bis zum Ende des Geschäftsjahres am 28. Februar 2017 soll sich die Anzahl der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte konzernweit auf 155 erhöhen, von denen 57 Standorte im übrigen Europa liegen.

Umsatz- und Ertragserwartungen für den HORNBACH Baumarkt AG Konzern

Die Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im Geschäftsjahr 2016/2017 haben sich gegenüber den im Geschäftsbericht 2015/2016 des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns veröffentlichten Einschätzungen nicht wesentlich verändert.

Der Vorstand bestätigt die im Geschäftsbericht 2015/2016 auf den Seiten 86 bis 88 veröffentlichte Umsatz- und Ertragsprognose für das Geschäftsjahr 2016/2017. Demnach wird unverändert mit einem Anstieg des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Hinsichtlich der Ertragsprognose wird weiterhin davon ausgegangen, dass das Betriebsergebnis (EBIT) den Wert des Vorjahres 2015/2016 (90,2 Mio. €) deutlich übersteigen und das um nicht-operative Erträge und Aufwendungen bereinigte EBIT voraussichtlich auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2015/2016 (99,3 Mio. €) liegen wird.

Kurz-Glossar zu alternativen Leistungskennzahlen

Im vorliegenden Lagebericht verwenden wir zur Erläuterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auch die folgenden alternativen Leistungskennzahlen, die nicht nach IFRS definiert sind. Sie sollten auch in der Gesamtschau der im Geschäftsbericht veröffentlichten Informationen zum Steuerungssystem des Konzerns gelesen werden.

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Flächen- und währungskursbereinigten Umsätze (Veränderung in %) Alternative Leistungskennzahl für die Performancemessung des operativen Geschäfts und Indikator für das organische Wachstum unserer Einzelhandelsaktivitäten (stationäre Filialen und Onlineshops) Bei der Berechnung der flächenbereinigten Umsätze werden alle Bau- und Gartenmärkte zugrunde gelegt, die mindestens ein volles Jahr in Betrieb sind. Neueröffnungen, Schließungen und Märkte mit wesentlichen Umbaumaßnahmen in den zurückliegenden zwölf Monaten werden dagegen nicht berücksichtigt. Die flächenbereinigten Umsätze werden ohne Mehrwertsteuer (netto) und auf Basis lokaler Währung für den zu vergleichenden Berichtszeitraum ermittelt (währungskursbereinigt). Die flächen- und währungskursbereinigte Veränderungsrate ist somit ein Performanceindikator, unabhängig von Währungseinflüssen. Auf Euro-Basis werden zusätzlich die flächenbereinigten Umsätze einschließlich der Währungskurseffekte in den Nicht-Euro-Ländern unseres europaweiten Filialnetzes ermittelt.
EBITDA Alternative Leistungskennzahl zur Kommentierung der Ertragsentwicklung EBITDA steht für "Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization", das heißt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Das EBITDA hat Kapitalfluss-(Cashflow-) Charakter, da die liquiditätsunwirksamen Abschreibungen zum Betriebsergebnis (EBIT) addiert werden.
Bereinigtes EBIT Alternative Leistungskennzahl zur Kommentierung der operativen Ertragsentwicklung Bei der Berechnung wird das Ergebnis unbeeinflusst von Zinsen und Steuern (EBIT bzw. Betriebsergebnis) um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigt. Nicht-operative Aufwendungen werden dem EBIT hinzugerechnet (Beispiele: außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögenswerte, Zuführung zu Rückstellungen für belastende Verträge). Nicht-operative Erträge werden vom EBIT abgezogen (Beispiele: Erträge aus der Veräußerung von Immobilien, Erträge aus Zuschreibungen auf in Vorjahren wertberichtigte Vermögenswerte). Dadurch eignet sich das bereinigte EBIT besonders für den Vergleich der operativen Ertragsentwicklung im Zeitablauf sowie für Prognosen.
Kostenquoten Alternative Leistungskennzahlen für die Entwicklung der Filial-, Voreröffnungs- und Verwaltungskosten in Prozent vom Nettoumsatz Die Filialkostenquote ist der Quotient aus Filialkosten und Nettoumsatz. Die Filialkosten beinhalten Kosten, die im Zusammenhang mit dem Betrieb der stationären Bau- und Gartenmärkte sowie der Onlineshops stehen. Sie beinhalten im Wesentlichen Personal-, Raum- und Werbekosten sowie Abschreibungen und allgemeine Betriebskosten wie beispielsweise Transportkosten, Wartung und Instandhaltung.
Die Voreröffnungsquote ist der Quotient aus Voreröffnungskosten und Nettoumsatz. Als Voreröffnungskosten werden Kosten, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Errichtung eines neuen stationären Bau- und Gartenmarktes bis zur Neueröffnung stehen, ausgewiesen. Die Voreröffnungskosten bestehen im Wesentlichen aus Personalkosten, Raumkosten und Verwaltungsaufwand.
Die Verwaltungskostenquote ist der Quotient aus Verwaltungskosten und Nettoumsatz. In den Verwaltungskosten werden sämtliche Kosten der Verwaltung ausgewiesen, die im Zusammenhang mit dem Betrieb oder der Einrichtung von stationären Bau- und Gärtenmärkten sowie dem Aufbau und Betrieb des Onlinehandels (E-Commerce) stehen und diesen nicht direkt zugeordnet werden können. Sie beinhalten im Wesentlichen Personalkosten, Rechts- und Beratungskosten, Abschreibungen, Raumkosten sowie IT-, Reise- und Kraftfahrzeugkosten. Neben den rein administrativen Verwaltungskosten sind darin auch projektbezogene Aufwendungen sowie insbesondere Kosten für die zunehmende Digitalisierung unseres Geschäftsmodells (Mehr-Kanal-Handel) enthalten.
Eigenkapitalquote Alternative Leistungskennzahl zur Kommentierung der Vermögenslage Die Eigenkapitalquote ist der Quotient aus bilanziellem Eigenkapital und Gesamtkapital (Bilanzsumme).
Netto-Finanzschulden Alternative Leistungskennzahl zur Kommentierung der Finanzlage Die Netto-Finanzschulden werden aus der Summe der kurzfristigen und langfristigen Finanzschulden abzüglich der flüssigen Mittel und -soweit vorhanden - abzüglich kurzfristiger Finanzanlagen berechnet. Zur Vermeidung von Negativzinsen bei Geldeinlagen wurde mit Beginn des Geschäftsjahres 2016/2017 ein Teil der flüssigen Mittel in liquiditätsnahe kurzfristige Finanzanlagen mit einer Laufzeit von mehr als drei bis maximal zwölf Monaten umgeschichtet. Durch die Berücksichtigung der kurzfristigen Finanzanlagen in der Berechnung der Netto-Finanzschulden wird eine bessere Vergleichbarkeit mit der Vorperiode hergestellt.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

Gewinn- und Verlustrechnung

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Mio. € 2. Quartal 2016/2017 2. Quartal 2015/2016 Veränderung in % 1. Halbjahr 2016/2017 1. Halbjahr 2015/2016 Veränderung in %
Umsatzerlöse 1.003,6 938,2 7,0 2.062,5 1.933,4 6,7
Kosten der umgesetzten Handelsware 633,0 586,6 7,9 1.296,0 1.198,2 8,2
Rohertrag 370,6 351,5 5,4 766,5 735,2 4,3
Filialkosten 267,4 251,0 6,5 556,8 527,2 5,6
Voreröffnungskosten 0,7 3,5 -79,6 2,8 5,2 -47,4
Verwaltungskosten 46,5 42,4 9,8 92,1 85,4 7,8
Sonstiges Ergebnis 2,0 2,5 -18,8 4,6 5,1 -8,6
Betriebsergebnis (EBIT) 57,9 57,2 1,4 119,5 122,4 -2,4
Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 0,2 -75,8 0,5 0,4 7,2
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4,7 3,5 32,1 10,3 7,1 44,2
Übriges Finanzergebnis -0,4 0,6 -167,1 -1,1 2,2 -147,7
Finanzergebnis -5,0 -2,8 80,7 -10,9 -4,5 144,0
Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 52,9 54,4 -2,7 108,6 117,9 -7,9
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13,3 10,2 30,7 27,1 27,5 -1,6
Periodenüberschuss 39,6 44,2 -10,4 81,5 90,4 -9,8
Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert in €) 1,25 1,39 -10,1 2,56 2,84 -9,9

Gesamtergebnisrechnung

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Mio. € 2. Quartal 2016/2017 2. Quartal 2015/2016 1. Halbjahr 2016/2017 1. Halbjahr 2015/2016
Periodenüberschuss 39,6 44,2 81,5 90,4
Versicherungsmathematische Veränderung aus Pensionszusagen -4,3 3,9 -6,2 0,4
Latente Steuern auf versicherungsmathematische Veränderung aus Pensionszusagen 0,8 -0,8 1,1 -0,1
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, die nicht reklassifiziert werden -3,5 3,2 -5,0 0,3
Bewertung derivativer Finanzinstrumente (Cashflow-Hedge)



direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen derivativer Sicherungsinstrumente1) 0,0 0,0 0,0 0,0
erfolgswirksame Realisierung von Wertänderungen derivativer Sicherungsinstrumente 0,2 0,5 0,7 1,0
Bewertung zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte 1,9 0,4 1,9 0,4
Währungsanpassungen aus der Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen 1,0 -5,8 -0,7 -1,8
Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen -0,1 -0,1 -0,2 -0,3
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, die reklassifiziert werden 3,0 -5,1 1,6 -0,7
Gesamtergebnis 39,1 42,3 78,0 90,0

1) Stellt den Residualwert aus Marktwertänderungen und realisierten Wertänderungen korrespondierender Sicherungsinstrumente der Berichtsperiode dar.

Bilanz

Aktiva1)

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31.August 2016 29. Februar 2016

Mio. € % Mio. € %
Langfristiges Vermögen



Immaterielle Vermögenswerte 13,3 0,7 12,0 0,6
Sachanlagen 1.042,9 51,4 991,7 49,9
Fremdvermietete Immobilien und Vorratsgrundstücke 14,9 0,7 14,9 0,7
Finanzanlagen 5,8 0,3 3,9 0,2
Übrige langfristige Forderungen und Vermögenswerte 3,8 0,2 3,9 0,2
Langfristige Forderungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,7 0,1 1,7 0,1
Latente Steueransprüche 9,9 0,5 10,5 0,5

1.092,1 53,8 1.038,6 52,3
Kurzfristiges Vermögen



Vorräte 589,4 29,0 588,4 29,6
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 50,0 2,5 0,0 0,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8,3 0,4 11,9 0,6
Übrige kurzfristige Vermögenswerte 53,1 2,6 46,8 2,4
Forderungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10,6 0,5 17,7 0,9
Flüssige Mittel 226,7 11,2 283,0 14,2

938,1 46,2 947,8 47,7

2.030,3 100,0 1.986,4 100,0

Passiva1)

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31. August 2016 29. Februar 2016

Mio. € % Mio. € % %
Eigenkapital



Gezeichnetes Kapital 95,4 4,7 95,4 4,8
Kapitalrücklage 143,6 7,1 143,6 7,2
Gewinnrücklagen 789,4 38,9 733,8 36,9

1.028,4 50,7 972,9 49,0
Langfristige Schulden



Langfristige Finanzschulden 430,0 21,2 418,5 21,1
Rückstellungen für Pensionen 21,8 1,1 14,6 0,7
Latente Steuerschulden 27,2 1,3 28,6 1,4
Sonstige langfristige Schulden 35,9 1,8 32,1 1,6

514,9 25,4 493,7 24,9
Kurzfristige Schulden



Kurzfristige Finanzschulden 19,1 0,9 94,5 4,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 249,7 12,3 257,4 13,0
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 108,0 5,3 78,2 3,9
Schulden aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 28,0 1,4 14,5 0,7
Sonstige Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 82,1 4,0 75,3 3,8

486,9 24,0 519,8 26,2

2.030,3 100,0 1.986,4 100,0

1) Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung "Ausweisänderungen".

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

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1. Halbjahr 2015/2016
Mio. €
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Hedging-Reserve Kumulierte Währungsumrechnung Sonstige Gewinnrücklagen Summe Eigenkapital
Stand 1. März 2015 95,4 143,6 -1,8 39,6 645,6 922,4
Periodenüberschuss



90,4 90,4
Versicherungsmathematische Veränderung aus Pensionszusagen, netto nach Steuern



0,3 0,3
Bewertung derivativer Finanzinstrumente (Cashflow-Hedge), netto nach Steuern

0,6

0,6
Bewertung zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, netto nach Steuern



0,4 0,4
Währungsumrechnung


-1,8
-1,8
Gesamtergebnis

0,6 -1,8 91,2 90,0
Dividendenausschüttung



-19,1 -19,1
Transaktionen eigene Anteile



-0,9 -0,9
Stand 31. August 2015 95,4 143,6 -1,2 37,8 716,7 992,4


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1. Halbjahr 2016/2017
Mio. €
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Hedging-Reserve Kumulierte Währungsumrechnung Sonstige Gewinnrücklagen Summe Eigenkapital
Stand 1. März 2016 95,4 143,6 -0,5 36,8 697,6 972,9
Periodenüberschuss



81,5 81,5
Versicherungsmathematische Veränderung aus Pensionszusagen, netto nach Steuern



-5,0 -5,0
Bewertung derivativer Finanzinstrumente (Cashflow-Hedge), netto nach Steuern

0,5

0,5
Bewertung zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, netto nach Steuern



1,9 1,9
Währungsumrechnung


-0,7
-0,7
Gesamtergebnis

0,5 -0,7 78,3 78,0
Dividendenausschüttung



-21,6 -21,6
Transaktionen eigene Anteile



-0,9 -0,9
Stand 31. August 2016 95,4 143,6 -0,1 36,0 753,4 1.028,4

Kapitalflussrechnung

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Mio. € 1. Halbjahr 1. Halbjahr

2016/2017 2015/2016
Periodenüberschuss 81,5 90,4
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 36,6 29,2
Veränderung der Rückstellungen 1,6 0,9
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen sowie von zur Veräußerung vorgesehenen langfristigen Vermögenswerten 0,7 -0,3
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 2,2 -0,5
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 44,7 45,0
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge 1,8 0,8
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 169,1 165,4
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens sowie von zur Veräußerung vorgesehenen langfristigen Vermögenswerten 0,8 0,8
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -69,9 -73,0
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -3,2 -1,4
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -50,0 0,0
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -122,3 -73,5
Gezahlte Dividenden -21,6 -19,1
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten -81,8 -2,3
Veränderung der kurzfristigen Finanzkredite 0,3 3,1
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -103,1 -18,3
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands -56,2 73,6
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelbestands -0,1 -0,1
Finanzmittelbestand 1. März 283,0 334,8
Finanzmittelbestand 31. August 226,7 408,3

In den Finanzmittelbestand einbezogen werden Geldbestände und Bankguthaben sowie andere kurzfristige Geldanlagen.

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde durch Ertragsteuerzahlungen um 6,5 Mio. € (Vj. 17,4 Mio. €) und durch Zinszahlungen um 6,7 Mio. € (Vj. 2,8 Mio. €) gemindert sowie durch erhaltene Zinsen um 0,7 Mio. € (Vj. 0,4 Mio. €) erhöht.

Der Posten sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge enthält im Wesentlichen latente Steuern, die Fortschreibung der nach der Effektivzinsmethode abgegrenzten Finanzierungskosten sowie nicht realisierte Währungsdifferenzen.

KONZERNANHANG

Erläuterungen zum Konzern-Zwischenbericht zum 31. August 2016

(1) Rechnungslegungsgrundsätze

Der Konzern-Halbjahresfinanzbericht der HORNBACH Baumarkt AG und ihrer Tochtergesellschaften für das 1. Halbjahr zum 31. August 2016 wird in Übereinstimmung mit § 315a HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind. Der verkürzte Zwischenbericht ist in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt.

Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands für das erste Halbjahr erfolgt gemäß IAS 34 "Zwischenberichterstattung" auf Basis des für das gesamte Geschäftsjahr erwarteten durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes.

Der Zwischenbericht ist im Zusammenhang mit dem Konzernjahresabschluss der HORNBACH Baumarkt AG für das Geschäftsjahr 2015/2016 zu lesen. Wegen weiterer Informationen zu den im Einzelnen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird auf diesen Abschluss verwiesen. Die dort enthaltenen Anmerkungen gelten, soweit nicht explizit auf Änderungen eingegangen wird, auch für diesen Zwischenbericht. Ferner steht dieser Zwischenbericht im Einklang mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 16 (DRS 16) - Zwischenberichterstattung - des Deutschen Rechnungslegungs Standards Comittee e.V. (DRSC).

Die Werte werden in Millionen Euro gerundet. Bei den verschiedenen Darstellungen können gegebenenfalls Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis Tausend Euro gerechnet.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Neue Standards, Änderungen von Standards und Interpretationen, die im Geschäftsjahr 2016/2017 erstmalig anzuwenden sind, wurden im Konzernjahresabschluss 2015/2016 beschrieben. Diese Beschreibung umfasste neben der grundsätzlichen Erläuterung ebenso die Darstellung der voraussichtlichen Auswirkungen aus der Erstanwendung.

Änderungen und Neuregelungen, die im Geschäftsjahr 2016/2017 erstmalig verpflichtend anzuwenden sind, haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern-Zwischenbericht der HORNBACH Baumarkt AG.

Ausweisänderungen

Zur verbesserten Darstellung werden künftig kurzfristige Festgeldanlagen, die nicht als Zahlungsmittel gelten, innerhalb der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Die Erweiterung der Bilanzgliederung hat keine Anpassung der Vorjahreszahlen zur Folge. In der Mitteilung zum ersten Quartal 2016/2017 erfolgte der Ausweis unter den "Forderungen und sonstigen Vermögenswerte".

Ferner wurde der Detaillierungsgrad bezüglich des Ausweises der "Forderungen und sonstigen Vermögenswerten" sowie der "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrigen Verbindlichkeiten" erhöht. Die sonstigen bzw. übrigen Bestandteile wurden bisher nicht separat ausgewiesen. Fortan erfolgt ein getrennter Ausweis. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. In der Mitteilung zum ersten Quartal 2016/2017 erfolgte der Ausweis analog zum Konzernabschluss 2015/2016.

(2) Saisonale Einflüsse

Im Allgemeinen verzeichnet der HORNBACH Baumarkt AG Konzern witterungsbedingt im Herbst und Winter eine schwächere Geschäftsentwicklung als in den Frühjahres- und Sommermonaten. Die saisonbedingten Schwankungen spiegeln sich in den Zahlen des ersten Halbjahres wider. Die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten zum 31. August 2016 ist nicht zwangsläufig ein Indikator für das Gesamtjahr.

(3) Sonstiges Ergebnis

Das sonstige Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

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Mio. € 2. Quartal 2. Quartal Veränderung

2016/2017 2015/2016 in %
Sonstige Erträge 4,4 4,4 1,1
Sonstiger Aufwand 2,4 1,9 26,5
Sonstiges Ergebnis 2,0 2,5 -18,8


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Mio. € 1. Halbjahr 1. Halbjahr Veränderung

2016/2017 2015/2016 in %
Sonstige Erträge 8,1 7,9 2,6
Sonstiger Aufwand 3,5 2,8 22,7
Sonstiges Ergebnis 4,6 5,1 -8,6

Die sonstigen Erträge des ersten Halbjahres 2016/2017 resultieren aus operativen Erträgen und betreffen überwiegend Nebenerlöse der Bau- und Gartenmärkte, Erträge aus Schadensersatzleistungen, Werbekostenzuschüsse sowie Erträge aus Umlagen an den HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzern.

Die sonstigen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus operativen Aufwendungen im Zusammenhang mit Verlusten aus Anlageabgängen, Verlusten aus Schadensfällen sowie Wertberichtigungen auf Forderungen.

(4) Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 (Earnings per Share) als Quotient aus dem den Aktionären der HORNBACH Baumarkt AG zustehenden Ergebnis des Berichtszeitraums und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der in Umlauf befindlichen Aktien ermittelt. Verwässernde Effekte auf das Ergebnis je Aktie ergaben sich - wie im Vorjahr - nicht.

Unverwässertes Ergebnis je Aktie

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2. Quartal
2. Quartal

2016/2017 2015/2016
Anzahl der ausgegebenen Stückaktien 31.807.000 31.807.000
Den Aktionären der HORNBACH Baumarkt AG zustehender Periodenüberschuss in Mio. € 39,6 44,2
Ergebnis je Aktie in € 1,25 1,39


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1. Halbjahr 1. Halbjahr

2016/2017 2015/2016
Anzahl der ausgegebenen Stückaktien 31.807.000 31.807.000
Den Aktionären der HORNBACH Baumarkt AG zustehender Periodenüberschuss in Mio. € 81,5 90,4
Ergebnis je Aktie in € 2,56 2,84

(5) Sonstige Angaben

Zum Ende des ersten Halbjahres am 31. August 2016 betragen die Personalaufwendungen des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns 334,8 Mio. € (Vj. 320,9 Mio. €).

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/2017 wurden im HORNBACH Baumarkt AG Konzern planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie auf Nutzungsrechte aus Finanzierungsleasingverhältnissen in Höhe von insgesamt 36,6 Mio. € (Vj. 29,2 Mio. €) vorgenommen.

(6) Eigenkapital

Der Vorstand der HORNBACH Baumarkt AG hat am 11. Juli 2016 beschlossen, gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG bis zu 50.000 Stück eigene Aktien zu erwerben. Die Aktien sollen für die Ende des Jahres 2016 geplante jährliche Ausgabe von Belegschaftsaktien erworben werden. Der Aktienrückkauf hat am 1. August 2016 begonnen und ist bis zum 28. Februar 2017 befristet. Die HORNBACH Baumarkt AG hat bis zum 31. August 2016 33.352 Stück eigene Aktien erworben, deren Anschaffungskosten (0,9 Mio. €) in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals als "Transaktionen eigene Anteile" ausgewiesen sind.

Der Rückkauf von Aktien nach diesem Vorstandsbeschluss erfolgt nach Maßgabe der Safe-Harbour-Regelungen gemäß Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. April 2016 und gemäß delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 der Kommission vom 8. März 2016.

(7) Dividende

Wie vom Vorstand und Aufsichtsrat der HORNBACH Baumarkt AG vorgeschlagen, wurde mit Zustimmung durch die Hauptversammlung am 7. Juli 2016 eine Dividende von 0,68 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2015/2016 an die Aktionäre ausgeschüttet.

(8) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Erbbaurechts- und Leasingverhältnissen, bei denen die Unternehmen des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns nach den IFRS-Vorschriften nicht wirtschaftliche Eigentümer der gemieteten Vermögenswerte sind (Operating Lease). Zum Ende des Berichtszeitraums betragen diese 1.056,8 Mio. € (29. Februar 2016: 1.016,8 Mio. €).

(9) Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die HORNBACH Baumarkt AG unmittelbar oder mittelbar in Ausübung der normalen Geschäftstätigkeit mit verbundenen Unternehmen in Beziehung. Hierzu gehören neben der Muttergesellschaft HORNBACH Holding AG & Co. KGaA und ihrer Komplementärin (HORNBACH Management AG) ebenso deren direkte und indirekte Tochtergesellschaften. Über die im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit vorgenommenen und zum Jahresabschluss berichteten Transaktionen hinaus sind im Berichtszeitraum keine wesentlichen Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen erfolgt.

(10) Angaben zum beizulegenden Zeitwert

Die angewandten Methoden und Prinzipien zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts sind gegenüber dem Konzernjahresabschluss zum 29. Februar 2016 grundsätzlich unverändert. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte der Finanzinstrumente pro Bewertungskategorie des IAS 39 sowie deren Fair Values, aufgegliedert nach den Klassen der Bilanz:

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Mio. €1) Kategorie Buchwert Marktwert Buchwert Marktwert


31.08.2016 31.08.2016 29.2.2016 29.2.2016
Aktiva




Finanzanlagen AfS 5,8 5,8 3,9 3,9
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte LaR 50,0 50,0 0,0 0,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 8,3 8,3 11,9 11,9
Übrige kurz- und langfristige Vermögenswerte




Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 0,0 0,0 0,1 0,1
Übrige kurzfristige Vermögenswerte LaR 37,8 37,8 38,2 38,2
Flüssige Mittel LaR 226,7 226,7 283,0 283,0
Passiva




Kurz- und langfristige Finanzschulden




Anleihen FLAC 247,9 274,9 247,6 267,3
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 10,7 10,9 88,0 88,2
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen n.a. 190,2 221,8 175,9 181,8
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 0,1 0,1 1,1 1,1
Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 0,1 0,1 0,3 0,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 249,7 249,7 257,4 257,4
Übrige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten FLAC 25,4 25,4 23,1 23,1
Abgegrenzte Schulden FLAC 23,9 23,9 20,9 20,9

1) Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung "Ausweisänderungen".

Nicht in den Anwendungsbereich des IFRS 7 fallen sonstige Vermögenswerte in Höhe von 19,1 Mio. € (29. Februar 2016: 12,4 Mio. €), übrige Verbindlichkeiten in Höhe von 118,5 Mio. € (29. Februar 2016: 87,2 Mio. €) und abgegrenzte Schulden in Höhe von 54,0 Mio. € (29. Februar 2016: 49,5 Mio. €).

In der Bilanz bzw. im Anhang werden folgende Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen, bei deren Bewertung Inputdaten der Fair Value Hierarchie zur Anwendung kommen:

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Mio. €
31.08.2016 29.2.2016
Aktiva


Bewertung erfolgt anhand von Inputdaten der Stufe 2


Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 0,0 0,1
Bewertung erfolgt anhand von Inputdaten der Stufe 3


Finanzanlagen AfS 5,8 3,9
Passiva


Bewertung erfolgt anhand von Inputdaten der Stufe 1


Anleihen FLAC 274,9 267,3
Bewertung erfolgt anhand von Inputdaten der Stufe 2


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 10,9 88,2
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen n.a. 221,8 181,8
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 0,1 1,1
Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 0,1 0,3

Bei den in der Bilanz innerhalb von Sicherungsbeziehungen angesetzten derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps). Derivative Finanzinstrumente außerhalb von Sicherungsbeziehungen beinhalten Fremdwährungseffekte aus offenen Bestellungen.

Die Finanzanlagen beinhalten eine Beteiligung, die anhand von Stufe 3 Inputdaten bewertet wird. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen im Konzernjahresabschluss 2015/2016. Im ersten Halbjahr 2016/2017 ergab sich für diese Beteiligung eine erfolgsneutral zu erfassende Bewertungsänderung, welche im Wesentlichen auf eine Veränderung des relevanten Zinssatzes (WACC) zurückzuführen war. Der Diskontierungssatz nach Steuern reduzierte sich von 6,2% auf 5,2%. Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung des beizulegenden Zeitwerts.

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Entwicklung der Finanzanlagen der Stufe 3 in Mio. € 2016/2017 2015/2016
Stand 1. März 3,9 2,0
Bewertungsänderung (OCI) 1,9 0,4
Stand 31. August 5,8 2,4

In der folgenden Übersicht werden die Sensitivitäten der wesentlichsten Inputfaktoren zum 31. August 2016 dargestellt:

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Mio. € Fair Value

Anstieg Rückgang
Marktmiete (5%-Punkte Veränderung) 0,9 -0,9
Diskontierungszinssatz (50 Basispunkte Veränderung) -1,1 1,4

(11) Segmentberichterstattung

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1. Halbjahr 2016/2017 in Mio. €
Baumärkte Immobilien Zentralbereiche und HORNBACH Baumarkt AG
1. Halbjahr 2015/2016 in Mio. €


Konsolidierung Konzern
Segmenterlöse 2.061,7 83,2 -82,4 2.062,5

1.932,5 80,1 -79,2 1.933,4
Verkaufserlöse mit fremden Dritten 2.061,6 0,0 0,0 2.061,6

1.932,5 0,0 0,0 1.932,5
Mieterlöse mit fremden Dritten 0,0 0,8 0,0 0,8

0,0 0,9 0,0 0,9
Mieterlöse mit verbundenen Unternehmen 0,0 82,4 -82,4 0,0

0,0 79,2 -79,2 0,0
Segmentergebnis (EBIT) 96,5 32,9 -9,9 119,5

105,6 29,1 -12,3 122,4
Abschreibungen 18,7 14,7 3,2 36,6

17,8 8,1 3,2 29,2
EBITDA 115,2 47,6 -6,7 156,1

123,4 37,2 -9,1 151,5
Segmentvermögen 921,8 901,1 185,2 2.008,1

841,9 667,1 320,1 1.829,1
darin enthaltene Guthaben bei Kreditinstituten 109,8 0,0 91,0 200,8

99,1 0,0 286,3 385,4


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Überleitungsrechnung in Mio. € 1. Halbjahr
1. Halbjahr

2016/2017 2015/2016
Segmentergebnis (EBIT) vor "Zentralbereiche und Konsolidierung" 129,4 134,7
Zentralbereiche -9,9 -12,3
Finanzergebnis -10,9 -4,5
Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 108,6 117,9

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER (BILANZEID)

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Bornheim bei Landau, den 27. September 2016

HORNBACH Baumarkt AG

Der Vorstand

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Steffen Hornbach Roland Pelka
Susanne Jäger Wolfger Ketzler
Karsten Kühn Ingo Leiner
Dr. Andreas Schobert

BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

An die HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim/Pfalz

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Entwicklung des Konzerneigenkapitals, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim/Pfalz, für den Zeitraum vom 1. März bis 31. August 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.


Frankfurt am Main, den 27. September 2016

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Meurer Palm
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

FINANZTERMINKALENDER 2016/2017

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29. September 2016 Halbjahresfinanzbericht 2016/2017 zum 31. August 2016
22. Dezember 2016 Mitteilung 3. Quartal 2016/2017 zum 30. November 2016
23. März 2017 Trading Statement 2016/2017
30. Mai 2017 Bilanzpressekonferenz 2016/2017

Veröffentlichung Geschäftsbericht

DVFA-Analystenkonferenz

Investor Relations

Axel Müller

Telefon (+49) 0 63 48 / 60 - 24 44

Telefax (+49) 0 63 48 / 60 - 42 99

invest@hornbach.com

Internet: www.hornbach-gruppe.com

DISCLAIMER

Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands von HORNBACH beruhen. Zukunftsaussagen sind immer nur für den Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht werden. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser prognostizierten Aussagen realistisch sind, kann die Gesellschaft nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, insbesondere im Konsumverhalten und im Wettbewerbsumfeld in den für HORNBACH relevanten Handelsmärkten. Ferner zählen dazu die mangelnde Akzeptanz neuer Vertriebsformate und neuer Sortimente sowie Änderungen der Unternehmensstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch HORNBACH ist weder geplant, noch übernimmt HORNBACH die Verpflichtung dazu.