![]() HORNBACH Baumarkt AGBornheim bei Landau/PfalzHalbjahresfinanzbericht 2016/2017HALBJAHRESFINANZBERICHTHORNBACH BAUMARKT AG KONZERNH1 2016/2017(1. MÄRZ - 31. AUGUST 2016)Halbjahresfinanzbericht 2016/2017(1. März - 31. August 2016)scroll
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Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben
sind auf Basis T€ gerechnet. KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHTÜberblickHORNBACH Baumarkt AG Konzern steigert Umsatz- und Ertrag (EBIT) im zweiten Quartal 2016/2017 und bestätigt Prognose für das Gesamtjahr
Nach einem beschleunigten Umsatzwachstum im zweiten Quartal 2016/2017 hat der HORNBACH
Baumarkt AG Konzern im ersten Halbjahr nahezu das operative Ertragsniveau des Vorjahres
wieder erreicht. Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten 2016/2017 (1.
März bis 31. August 2016) um 6,7% auf 2.062,5 Mio. € (Vj. 1.933,4 Mio. €). Das Konzernbetriebsergebnis
EBIT lag kumuliert mit 119,5 Mio. € nur noch 2,4% unter dem Wert des Vorjahres. Die
Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2016/2017 wurde bestätigt. Das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017 brachte ein dynamisches Umsatzwachstum.
Der Konzernumsatz der HORNBACH Baumarkt AG erhöhte sich im Zeitraum 1. Juni bis 31.
August 2016 um 7,0% auf 1.003,6 Mio. € (Vj. 938,2 Mio. €). Flächen- und währungskursbereinigt
nahmen die Umsätze in den neun europäischen Ländern des HORNBACH-Filialnetzes im zweiten
Quartal 2016/2017 um 4,5% zu. Der größte Schub kam dabei von den Handelsaktivitäten
außerhalb Deutschlands. Im übrigen Europa erhöhten sich die flächen- und währungskursbereinigten
Umsätze im zweiten Quartal um 7,7%, während die Märkte in Deutschland flächenbereinigt
2,2% mehr umsetzten. Im ersten Halbjahr 2016/2017 stieg der Konzernumsatz flächen- und währungskursbereinigt
um 4,5%. In der Region Deutschland entwickelten sich die HORNBACH Bau- und Gartenmärkte
im Vergleichszeitraum März bis August 2016 mit einem flächenbereinigten Plus von 2,5%
deutlich besser als der Durchschnitt der DIY-Branche. Unterstrichen wird die Umsatz-Outperformance
durch das sehr erfreuliche Abschneiden im Kundenmonitor Deutschland 2016. In der renommiertesten
Verbraucherstudie für den deutschen Einzelhandel belegte HORNBACH in der Branche der
Bau- und Heimwerkermärkte mit der Gesamtnote 2,20 den ersten Platz in der Globalzufriedenheit.
Die kräftigsten Wachstumsimpulse im HORNBACH Baumarkt AG Konzern kamen im ersten Halbjahr
weiterhin aus der Region übriges Europa. Hier stiegen die flächen- und währungskursbereinigten
Umsätze im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015/2016 um 7,1%. Der Auslandsanteil am
Konzernumsatz erhöhte sich im ersten Halbjahr von 42,3% auf 44,6%. Der HORNBACH Baumarkt AG Konzern hat das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) im zweiten
Quartal 2016/2017 dank der erfreulichen flächenbereinigten Umsatzdynamik im In- und
Ausland sowie verbesserter Kostenrelationen um 1,4% auf 57,9 Mio. € (Vj. 57,2 Mio.
€) erhöht, nachdem das EBIT im ersten Quartal 2016/2017 noch 5,6% unter dem Vorjahreswert
gelegen hatte. Kumuliert nach sechs Monaten verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen
und Steuern (EBITDA) um 3,0% auf 156,1 Mio. € (Vj. 151,5 Mio. €). Das Konzernbetriebsergebnis
(EBIT) lag mit 119,5 Mio. € um 2,4% leicht unter dem Vorjahreswert von 122,4 Mio.
€. Der Periodenüberschuss wird mit 81,5 Mio. € (Vj. 90,4 Mio. €) ausgewiesen. Das
Ergebnis je Aktie stand im ersten Halbjahr 2016/2017 bei 2,56 € (Vj. 2,84 €). Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft expandierte nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank auch im
zweiten Kalenderquartal 2016 nur verhalten. Insbesondere in den Industrieländern blieb
die konjunkturelle Gangart mäßig. In den Schwellenländern scheint sich die wirtschaftliche
Lage weiter zu stabilisieren. Mit dem Votum des britischen Volkes vom 23. Juni 2016
für ein Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union trat ein
Ereignis ein, das zuvor von vielen Marktteilnehmern als wichtiges Abwärtsrisiko für
die Weltwirtschaft eingeschätzt worden war. Nach ersten Umfragen unter Verbrauchern
und Unternehmen trübte sich nach dem Referendum die Stimmung allerdings nur im Vereinigten
Königreich spürbar ein. Die europäische Wirtschaft hat im zweiten Quartal 2016 ihr Wachstumstempo leicht gedrosselt.
Nach Angaben des statistischen Amts der EU, Eurostat, stieg das reale Bruttoinlandsprodukt
(BIP) in der Europäischen Union (EU28) bzw. im Euroraum (ER19) gegenüber dem Vorquartal
um 0,4% bzw. 0,3%. Im ersten Quartal war das BIP jeweils um 0,5% gestiegen. Durchschnittlich
entsprach das Wirtschaftswachstum in den ersten beiden Quartalen damit dem moderaten
Grundtempo der vergangenen drei Jahre, das immerhin ausreicht, die Arbeitslosigkeit
nach und nach abzubauen. Dies hat auch den privaten Konsum und den Wohnungsbau gestützt. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im internationalen Verbreitungsgebiet
des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns zeigen ein heterogenes Bild. Nach den bis zum Abschluss
dieses Berichts vorliegenden Konjunkturdaten war das Wirtschaftswachstum in Deutschland,
Österreich und Schweden im zweiten Quartal schwächer als im ersten Quartal 2016. Hingegen
verzeichneten die Slowakei und die Tschechische Republik im Vergleich zum Vorquartal
einen Anstieg des realen BIP. In den Niederlanden und Rumänien blieb die Wachstumsrate
konstant. Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts im Verbreitungsgebiet der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte (Kalenderjahr)scroll
Die deutsche Wirtschaft hat ihren Wachstumskurs mit etwas langsamerem Tempo fortgesetzt:
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts, Destatis, erhöhte sich das BIP im zweiten
Quartal 2016 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,4% gegenüber dem Vorquartal.
Dabei kamen positive Signale vor allem vom Außenbeitrag, auch der Konsum wirkte stützend,
während schwache Bruttoinvestitionen das Wachstum bremsten. Nicht nur von den nach wie vor niedrigen Zinsen, sondern auch von der weiterhin stabilen
Arbeitsmarktlage, der Zuwanderung sowie den Wanderungsbewegungen innerhalb Deutschlands
profitierte die inländische Bauwirtschaft. Der Wohnungsbau boomt so stark wie seit
16 Jahren nicht mehr. Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Deutschland der Bau von insgesamt
182.820 Wohnungen genehmigt, das waren 30,4% oder rund 42.700 mehr als in den ersten
sechs Monaten 2015. Entsprechend hoch waren auch die Auftragseingänge (plus 18,1%)
und Umsätze (plus 8,3%) im Bauhauptgewerbe im ersten Halbjahr 2016. Baugenehmigungen von Wohnungen nach Gebäudearten im 1. Halbjahr 2016 (Kalenderjahr)scroll
Die privaten Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben vor dem Hintergrund der soliden
Wirtschaftsentwicklung in den ersten sechs Monaten des Kalenderjahres 2016 um nominal
2,5%. Davon profitierte auch der deutsche Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen),
der einen Anteil von rund einem Drittel an den Konsumausgaben der privaten Haushalte
hat. Von Januar bis Juni 2016 setzte er nominal 2,6% mehr um als im Vorjahreszeitraum. Der deutsche Do-it-yourself-Einzelhandel (DIY) erzielte im ersten Kalenderhalbjahr
2016 einen Gesamtbruttoumsatz von 9,45 Mrd. € und damit ein nominales Umsatzwachstum
von 1,5% im Vorjahresvergleich. Hauptverantwortlich für die positive Branchenbilanz
zur Jahresmitte war dabei das umsatzstarke zweite Quartal. In den Monaten April bis
Juni 2016 erwirtschafteten die deutschen DIY-Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 3,0%
im Vergleich zum Vorjahresquartal auf einen Gesamtbruttoumsatz von 5,61 Mrd. €. Damit
konnte die Branche die Marktentwicklung des ersten Quartals 2016 (nominal: minus 0,7%)
überkompensieren. Auch flächenbereinigt, das heißt ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen,
Schließungen oder wesentlichen Umbaumaßnahmen, wurde der Umsatzrückstand im ersten
Kalenderquartal 2016 (minus 1,4%) dank des Wachstums im Folgequartal (plus 2,1%) nach
sechs Monaten auf positive 0,7% mehr als ausgeglichen. Umsatz der Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland (Kalenderjahr)scroll
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage*Entwicklung des HORNBACH-FilialnetzesIm zweiten Quartal 2016/2017 (1. Juni bis 31. August 2016) haben wir keinen neuen
Standort in Betrieb genommen. Konzernweit betreibt die HORNBACH Baumarkt AG zum 31.
August 2016 insgesamt 154 Einzelhandelsfilialen (29. Februar 2016: 153), davon 98
(99) in Deutschland sowie 56 (54) im Übrigen Europa. Die Gesamtverkaufsfläche im HORNBACH
Baumarkt AG Konzern beläuft sich zum 31. August 2016 auf rund 1,79 Mio. qm (29. Februar
2016: 1,77 Mio. qm). Umsatzentwicklung2. Quartal 2016/2017Das zweite Quartal (Q2) des Geschäftsjahres 2016/2017 zeigte eine erfreuliche Umsatzdynamik.
Der Konzernumsatz der HORNBACH Baumarkt AG erhöhte sich im Zeitraum 1. Juni bis 31.
August 2016 um 7,0% auf 1.003,6 Mio. € (Vj. 938,2 Mio. €). Der größte Schub kam dabei
von den Handelsaktivitäten außerhalb Deutschlands. Während in der Region Deutschland
die Nettoumsätze um 1,9% auf 550,9 Mio. € (Vj. 540,4 Mio. €) zulegten, stiegen sie
in der Region übriges Europa im Vergleich zum Vorjahresquartal -zum Teil expansionsbedingt
- um 13,8% auf 452,7 Mio. € (Vj. 397,7 Mio. €). Im Berichtsquartal standen im Konzerndurchschnitt 1,2 Verkaufstage mehr zur Verfügung
als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Konzernweit zeigte der Juni 2016 das niedrigste
Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das dürfte zum einen auch am unbeständigen
Wetter mit örtlich katastrophalen Regenmassen gelegen haben. Zum anderen schwächte
sich die Nachfrage in unseren Märkten während der Fußball-Europameisterschaft (10.
Juni bis 10. Juli 2016) punktuell ab. Im Juli 2016 zog die Umsatzdynamik im Vergleich
zum Vormonat an, um im August unter teils hochsommerlichen Witterungsbedingungen den
Spitzenwert innerhalb des zweiten Quartals zu markieren. Flächen- und währungskursbereinigt [→ Kurz-Glossar S. 12] stieg der Konzernumsatz
im Berichtsquartal um 4,5%, auf der Basis eines im Vorjahresquartal erzielten Wachstums
von 4,0%. Einschließlich der Währungskurseffekte der Nicht-Euro-Länder Rumänien, Schweden,
Schweiz und Tschechien verbesserten wir die flächenbereinigten Umsätze im zweiten
Quartal 2016/2017 konzernweit um 4,2%. Im übrigen Europa erhöhten sich die flächen-
und währungskursbereinigten Umsätze im Zeitraum Juni bis August 2016 um 7,7%, einschließlich
der Währungskurseffekte um 7,0%. In Deutschland erzielten wir im zweiten Quartal 2016/2017
ein flächenbereinigtes Umsatzplus von 2,2%. Flächenbereinigte Umsatzentwicklung1)(in Prozent)scroll
1. Halbjahr 2016/2017Der Konzernumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum 1. März bis 31. August 2016 um
6,7% auf 2.062,5 Mio. € (Vj. 1.933,4 Mio. €). Konzernweit hatten unsere Filialen im
Vergleich zum Halbjahr 2015/2016 durchschnittlich 2,3 zusätzliche Verkaufstage. In
Deutschland stieg der Nettoumsatz kumuliert um 2,4% auf 1.142,8 Mio. € (Vj. 1.116,1
Mio. €). Im übrigen Europa erzielten wir im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 12,5%
auf 919,7 Mio. € (Vj. 817,3 Mio. €). Der Auslandsanteil erhöhte sich dadurch von 42,3%
auf 44,6%. Flächen- und währungskursbereinigt stieg der Konzernumsatz im Halbjahr um 4,5%. Damit
schlossen wir nahtlos an die erfreuliche Performance des ersten Quartals 2016/2017
an. Einschließlich der Währungskurseffekte verzeichnete der HORNBACH Baumarkt AG Konzern
in der ersten Geschäftsjahreshälfte ein bereinigtes Umsatzplus von 4,1%. Zu der erfreulichen
Umsatzentwicklung haben sowohl die inländischen Filialen als auch die Märkte außerhalb
Deutschlands beigetragen, allerdings mit unterschiedlicher Schlagzahl.
ErtragslageDie nachfolgenden Kommentierungen beziehen sich auf die Ertragsentwicklung im Konzern
der HORNBACH Baumarkt AG. Für die Darstellung der Segmente "Baumärkte" und "Immobilien"
verweisen wir auf die Segmentberichterstattung im Anhang (Seite 24). Aufgrund von Vertragsänderungen bzw. Neuabschlüssen von Mietverträgen an einzelnen
Standorten seit dem vierten Quartal 2015/2016 kommt es zu strukturellen Verschiebungen
in der Gewinn- und Verlustrechnung, da die Verträge nunmehr als Finance-Lease-Verhältnisse
(zuvor: Operating-Lease) zu klassifizieren sind. Infolgedessen werden Mietaufwendungen
einerseits gegen Abschreibungen und Zinsaufwand andererseits getauscht. Dies bewirkte
im Berichtszeitraum eine Entlastung des Betriebsergebnisses (EBIT) sowie eine Belastung
des Finanzergebnisses. 2. Quartal 2016/2017Die Ertragsentwicklung im Konzern der HORNBACH Baumarkt AG zeigte im zweiten Quartal
2016/2017 mit Blick auf die operativen Ergebnisgrößen im Vergleich zum Vorquartal
eine Aufholbewegung. Dies ist im Wesentlichen auf die erfreuliche flächen- und währungskursbereinigte
Umsatzentwicklung im In- und Ausland, den degressiven Kostenanstieg der Filialkosten
sowie den Rückgang der Voreröffnungskosten zurückzuführen. Dadurch wurden die niedrigere
Handelsspanne und die überproportionalen Kostensteigerungen für die zunehmende Digitalisierung
unseres Handelsgeschäfts mehr als ausgeglichen. Der warenwirtschaftliche Rohertrag stieg im Berichtsquartal um 5,4% auf 370,6 Mio.
€ (Vj. 351,5 Mio. €) leicht unterproportional zum Umsatzanstieg. Die Handelsspanne,
das heißt der warenwirtschaftliche Rohertrag in Prozent vom Nettoumsatz, ermäßigte
sich von 37,5% auf 36,9%. Damit wurde der Spannenrückgang, der im ersten Quartal 2016/2017
noch 110 Basispunkte betragen hatte, im zweiten Quartal auf minus 60 Basispunkte abgebremst. Die Filialkosten stiegen um 6,5% auf 267,4 Mio. € (Vj. 251,0 Mio. €) und damit leicht
unterproportional zum Umsatzwachstum (7,0%). Die Personalkosten einschließlich Prämien
nahmen mit plus 5,6% unterproportional zum Umsatzwachstum zu. Die Mietaufwendungen
verminderten sich um 4,1 Mio. €. Dem stand eine Erhöhung der Abschreibungen um 3,7
Mio. € entgegen. Verursacht wurden diese gegenläufigen Effekte im Wesentlichen durch
die höhere Anzahl von Finance-Lease-Mietverhältnissen. Überproportional zum Umsatzanstieg
entwickelten sich die Werbeaufwendungen, bedingt durch unterjährige Verschiebungen
von Marketingkampagnen, sowie die allgemeinen Betriebskosten aufgrund gestiegener
Instandhaltungsmaßnahmen. Die Filialkostenquote [→ Kurz-Glossar S. 13] verringerte
sich von 26,8% auf 26,6%. Die Voreröffnungskosten gingen im zweiten Quartal 2016/2017, in dem keine Markteröffnungen
anstanden, im Vergleich zum Vorjahresquartal mit zwei Eröffnungen von 3,5 Mio. € auf
0,7 Mio. € zurück. Die Voreröffnungskostenquote [→ Kurz-Glossar S. 13] reduzierte
sich daher von 0,4% auf 0,1%. Die Verwaltungskosten stiegen deutlich überproportional um 9,8% auf 46,5 Mio. € (Vj.
42,4 Mio. €). Der Anstieg der Verwaltungskostenquote → Kurz-Glossar S. 13] von 4,5%
auf 4,6% ist im Wesentlichen bedingt durch höhere Aufwendungen für den Ausbau des
E-Commerce im Rahmen unserer ICR-Strategie (plus 21,1%). Demgegenüber steigen die
rein administrativen sowie operativ beeinflussten Verwaltungskosten in Summe mit plus
6,7% degressiv zum Umsatzwachstum. Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) [→ Kurz-Glossar S. 12]
erhöhte sich im Berichtsquartal um 6,3% auf 76,4 Mio. € (Vj. 71,9 Mio. €). Der Anstieg
ist in erster Linie auf die überproportionale Erhöhung des Rohertrags zurückzuführen,
der stärker zunahm als die um Abschreibungen bereinigten Kosten. Das Betriebsergebnis
(EBIT) legte um 1,4% auf 57,9 Mio. € (Vj. 57,2 Mio. €) zu. Das Finanzergebnis verschlechterte
sich von minus 2,8 Mio. € auf minus 5,0 Mio. €. Dafür verantwortlich waren im Wesentlichen
ein um 1,3 Mio. € höherer Zinsaufwand sowie negative Währungseffekte in Höhe von 0,9
Mio. €. Dadurch verringerte sich das Konzernergebnis vor Steuern im Vergleich zum
Vorjahresquartal um 2,7% auf 52,9 Mio. € (Vj. 54,4 Mio. €). Der Periodenüberschuss
ging aufgrund einer höheren Steuerquote (25,2% versus 18,7% im Vorjahresquartal) um
10,4% auf 39,6 Mio. € (Vj. 44,2 Mio. €) zurück. Das Ergebnis je Aktie erreichte im
zweiten Quartal 1,25 € (Vj. 1,39 €). 1. Halbjahr 2016/2017Der HORNBACH Baumarkt AG Konzern hat im Verlauf des ersten Halbjahres 2016/2017 den
Rückstand des Konzernbetriebsergebnisses (EBIT) auf den Vorjahreswert im Vergleich
zu den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016/2017 verkürzt. Dies sind die wesentlichen Eckdaten zur Ertragslage im ersten Halbjahr 2016/2017 (1.
März bis 31. August 2016):
Finanz- und VermögenslageIm ersten Halbjahr 2016/2017 sind die Investitionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
geringfügig von 74,3 Mio. € auf 73,1 Mio. € gesunken. In Grundstücke und Gebäude flossen
rund 67%, der Rest in Betriebs- und Geschäftsausstattung neuer und bestehender Märkte
sowie in immaterielle Vermögenswerte (vorwiegend EDV-Software). Darüber hinaus wurden
im Berichtszeitraum flüssige Mittel in Höhe von 50 Mio. € in kurzfristige Finanzanlagen
mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten umgeschichtet und als Mittelabfluss aus
Investitionstätigkeit ausgewiesen. Die Investitionen wurden vollständig aus dem operativen
Cashflow in Höhe von 169,1 Mio. € (Vj. 165,4 Mio. €) finanziert. Auskunft über die
Finanzierungs- und Investitionstätigkeit des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns gibt die
Kapitalflussrechnung auf Seite 18. Die Bilanzsumme des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns ist zum 31. August 2016 im Vergleich
zum Bilanzstichtag 29. Februar 2016 um 2,2% auf 2.030,3 Mio. € angewachsen. Die Erhöhung
ist im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 51,2 Mio. € auf 1.042,9
Mio. €. Das kurzfristige Vermögen verringert sich um 9,7 Mio. € auf 938,1 Mio. €.
Dabei vermindern sich im Wesentlichen die flüssigen Mittel um 56,3 Mio. € sowie die
Forderungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um 7,0 Mio. €. Gegenläufig dazu
erhöhen sich die übrigen kurzfristigen Vermögenswerte (plus 6,3 Mio. €) sowie die
kurzfristigen Finanzanlagen durch Umschichtung eines Teils der liquiden Mittel in
Höhe von 50 Mio. €. Zum 31. August 2016 beträgt das bilanzielle Eigenkapital 1.028,4 Mio. € (29. Februar
2016: 972,9 Mio. €). Die Eigenkapitalquote [→Kurz-Glossar S. 13] erhöht sich im Stichtagsvergleich
von 49,0% auf 50,7%. Die langfristigen Schulden steigen um 11,5 Mio. € auf 430,0 Mio.
€ (418,5 Mio. €). Die kurzfristigen Schulden reduzieren sich um 32,9 Mio. € auf 486,9
Mio. € (519,8 Mio. €). Zum 30. Juni 2016 wurde planmäßig das Schuldscheindarlehen
der HORNBACH Baumarkt AG über 80 Mio. € unter Verwendung der bestehenden flüssigen
Mittel, d. h. ohne Anschlussfinanzierung, zurückgezahlt. Dies beeinflusst maßgeblich
den Rückgang der kurzfristigen Finanzschulden um 75,4 Mio. € auf 19,1 Mio. €. Die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringern sich um 7,6 Mio. € auf
249,7 Mio. €. Dem steht eine Erhöhung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten
(plus 29,8 Mio. €) sowie der Schulden aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (plus
13,5 Mio. €) gegenüber. Unter Berücksichtigung der kurzfristigen Finanzanlagen gehen die Nettofinanzschulden
[→ Kurz-Glossar S. 13] zum 31. August 2016 auf 172,4 Mio. € zurück (29. Februar 2016:
230,0 Mio. €). MitarbeiterZum Stichtag 31. August 2016 stehen europaweit 16.874 (29. Februar 2016: 16.600) Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in einem festen Arbeitsverhältnis der HORNBACH Baumarkt AG bzw. eines
ihrer Tochterunternehmen, davon 7.231 (7.034) außerhalb Deutschlands. NachtragsberichtNach Abschluss des Halbjahres zum 31. August 2016 sind keine Ereignisse eingetreten,
die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der HORNBACH Baumarkt
AG sowie des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns von wesentlicher Bedeutung sind. Risiko- und ChancenberichtÜber Risiken und Chancen für die künftige Geschäftstätigkeit des HORNBACH Baumarkt
AG Konzerns haben wir im Risikobericht sowie im Chancenbericht des Geschäftsberichts
2015/2016 (ab Seite 78) ausführlich berichtet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
dieses Zwischenberichts hat sich an diesen grundsätzlichen Einschätzungen zu den mittel-
und langfristigen Entwicklungspotenzialen nichts Wesentliches geändert. PrognoseberichtIm Geschäftsbericht des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns 2015/2016 haben wir auf den
Seiten 83 bis 88 ausführlich die Prognose der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen
Rahmenbedingungen sowie die Erwartungen für die Geschäftsentwicklung 2016/2017 im
Konzern dargelegt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichts haben
unsere grundsätzlichen Einschätzungen bezüglich der Geschäftsaussichten für die DIY-Branche
einerseits und HORNBACH andererseits im Wesentlichen weiterhin Bestand. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Wirtschaft im Euroraum zeigt sich angesichts der mit dem Brexit-Votum und Terroranschlägen
zusammenhängenden Verunsicherungen weiterhin in robuster Verfassung. Mit am positivsten
wird die Lage in Deutschland beurteilt. Wichtige inländische Indikatoren bewegen sich
nach wie vor auf einem hohen Niveau und stützen damit weiterhin die Wachstumsprognosen.
Dies hat auch positive Auswirkungen auf den Binnenkonsum. Die GfK bestätigte im August
2016 ihre Prognose, wonach die realen privaten Konsumausgaben im Gesamtjahr um etwa
2% steigen werden. Damit bleibt der Privatkonsum der nach wie vor wichtigste Treiber
der deutschen Konjunktur. Auch in der Bauwirtschaft und im DIY-Einzelhandel gibt es
derzeit keine Anzeichen für eine grundlegende Veränderung der Nachfrage. Nach den von der Europäischen Kommission erhobenen Prognosen befinden sich alle Länder
im HORNBACH-Verbreitungsgebiet im Jahr 2016 auf Wachstumskurs. Veränderungsraten des BIP und Wachstumsprognosen für das Verbreitungsgebiet der HORNBACH Bau- und Gartenmärktescroll
Prognose der Geschäftsentwicklung 2016/2017 im HORNBACH Baumarkt AG KonzernExpansionIn der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2016/2017 sieht unser Expansionsprogramm
noch eine Neueröffnung vor. So soll Ende des vierten Quartals 2016/2017 (1. Dezember
2016 bis 28. Februar 2017) ein neuer Standort in Amsterdam an den Start gehen. Dies
wird unsere zwölfte Filiale in den Niederlanden sein. Bis zum Ende des Geschäftsjahres
am 28. Februar 2017 soll sich die Anzahl der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte konzernweit
auf 155 erhöhen, von denen 57 Standorte im übrigen Europa liegen. Umsatz- und Ertragserwartungen für den HORNBACH Baumarkt AG KonzernDie Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
im Geschäftsjahr 2016/2017 haben sich gegenüber den im Geschäftsbericht 2015/2016
des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns veröffentlichten Einschätzungen nicht wesentlich
verändert. Der Vorstand bestätigt die im Geschäftsbericht 2015/2016 auf den Seiten 86 bis 88
veröffentlichte Umsatz- und Ertragsprognose für das Geschäftsjahr 2016/2017. Demnach
wird unverändert mit einem Anstieg des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich
gerechnet. Hinsichtlich der Ertragsprognose wird weiterhin davon ausgegangen, dass
das Betriebsergebnis (EBIT) den Wert des Vorjahres 2015/2016 (90,2 Mio. €) deutlich
übersteigen und das um nicht-operative Erträge und Aufwendungen bereinigte EBIT voraussichtlich
auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2015/2016 (99,3 Mio. €) liegen wird. Kurz-Glossar zu alternativen LeistungskennzahlenIm vorliegenden Lagebericht verwenden wir zur Erläuterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auch die folgenden alternativen Leistungskennzahlen, die nicht nach IFRS definiert sind. Sie sollten auch in der Gesamtschau der im Geschäftsbericht veröffentlichten Informationen zum Steuerungssystem des Konzerns gelesen werden.scroll
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSGewinn- und Verlustrechnungscroll
Gesamtergebnisrechnungscroll
BilanzAktiva1)
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Passiva1)
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1)
Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung "Ausweisänderungen". Entwicklung des Konzerneigenkapitalsscroll
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Kapitalflussrechnungscroll
In den Finanzmittelbestand einbezogen werden Geldbestände und Bankguthaben sowie andere
kurzfristige Geldanlagen. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde durch Ertragsteuerzahlungen
um 6,5 Mio. € (Vj. 17,4 Mio. €) und durch Zinszahlungen um 6,7 Mio. € (Vj. 2,8 Mio.
€) gemindert sowie durch erhaltene Zinsen um 0,7 Mio. € (Vj. 0,4 Mio. €) erhöht. Der Posten sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge enthält im Wesentlichen
latente Steuern, die Fortschreibung der nach der Effektivzinsmethode abgegrenzten
Finanzierungskosten sowie nicht realisierte Währungsdifferenzen. KONZERNANHANGErläuterungen zum Konzern-Zwischenbericht zum 31. August 2016(1) RechnungslegungsgrundsätzeDer Konzern-Halbjahresfinanzbericht der HORNBACH Baumarkt AG und ihrer Tochtergesellschaften
für das 1. Halbjahr zum 31. August 2016 wird in Übereinstimmung mit § 315a HGB nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der
Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind. Der verkürzte Zwischenbericht ist
in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands für das erste Halbjahr erfolgt gemäß IAS 34
"Zwischenberichterstattung" auf Basis des für das gesamte Geschäftsjahr erwarteten
durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes. Der Zwischenbericht ist im Zusammenhang mit dem Konzernjahresabschluss der HORNBACH
Baumarkt AG für das Geschäftsjahr 2015/2016 zu lesen. Wegen weiterer Informationen
zu den im Einzelnen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird auf diesen
Abschluss verwiesen. Die dort enthaltenen Anmerkungen gelten, soweit nicht explizit
auf Änderungen eingegangen wird, auch für diesen Zwischenbericht. Ferner steht dieser
Zwischenbericht im Einklang mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 16 (DRS
16) - Zwischenberichterstattung - des Deutschen Rechnungslegungs Standards Comittee
e.V. (DRSC). Die Werte werden in Millionen Euro gerundet. Bei den verschiedenen Darstellungen können
gegebenenfalls Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis Tausend
Euro gerechnet. Änderungen der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenNeue Standards, Änderungen von Standards und Interpretationen, die im Geschäftsjahr
2016/2017 erstmalig anzuwenden sind, wurden im Konzernjahresabschluss 2015/2016 beschrieben.
Diese Beschreibung umfasste neben der grundsätzlichen Erläuterung ebenso die Darstellung
der voraussichtlichen Auswirkungen aus der Erstanwendung. Änderungen und Neuregelungen, die im Geschäftsjahr 2016/2017 erstmalig verpflichtend
anzuwenden sind, haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern-Zwischenbericht
der HORNBACH Baumarkt AG. AusweisänderungenZur verbesserten Darstellung werden künftig kurzfristige Festgeldanlagen, die nicht
als Zahlungsmittel gelten, innerhalb der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte
ausgewiesen. Die Erweiterung der Bilanzgliederung hat keine Anpassung der Vorjahreszahlen
zur Folge. In der Mitteilung zum ersten Quartal 2016/2017 erfolgte der Ausweis unter
den "Forderungen und sonstigen Vermögenswerte". Ferner wurde der Detaillierungsgrad bezüglich des Ausweises der "Forderungen und sonstigen
Vermögenswerten" sowie der "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrigen
Verbindlichkeiten" erhöht. Die sonstigen bzw. übrigen Bestandteile wurden bisher nicht
separat ausgewiesen. Fortan erfolgt ein getrennter Ausweis. Die Vorjahreszahlen wurden
entsprechend angepasst. In der Mitteilung zum ersten Quartal 2016/2017 erfolgte der
Ausweis analog zum Konzernabschluss 2015/2016. (2) Saisonale EinflüsseIm Allgemeinen verzeichnet der HORNBACH Baumarkt AG Konzern witterungsbedingt im Herbst
und Winter eine schwächere Geschäftsentwicklung als in den Frühjahres- und Sommermonaten.
Die saisonbedingten Schwankungen spiegeln sich in den Zahlen des ersten Halbjahres
wider. Die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten zum 31. August 2016 ist
nicht zwangsläufig ein Indikator für das Gesamtjahr. (3) Sonstiges ErgebnisDas sonstige Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen: scroll
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Die sonstigen Erträge des ersten Halbjahres 2016/2017 resultieren aus operativen Erträgen
und betreffen überwiegend Nebenerlöse der Bau- und Gartenmärkte, Erträge aus Schadensersatzleistungen,
Werbekostenzuschüsse sowie Erträge aus Umlagen an den HORNBACH Holding AG & Co. KGaA
Konzern. Die sonstigen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus operativen Aufwendungen
im Zusammenhang mit Verlusten aus Anlageabgängen, Verlusten aus Schadensfällen sowie
Wertberichtigungen auf Forderungen. (4) Ergebnis je AktieDas unverwässerte Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 (Earnings per Share) als Quotient
aus dem den Aktionären der HORNBACH Baumarkt AG zustehenden Ergebnis des Berichtszeitraums
und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der in Umlauf befindlichen Aktien ermittelt.
Verwässernde Effekte auf das Ergebnis je Aktie ergaben sich - wie im Vorjahr - nicht. Unverwässertes Ergebnis je Aktiescroll
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(5) Sonstige AngabenZum Ende des ersten Halbjahres am 31. August 2016 betragen die Personalaufwendungen
des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns 334,8 Mio. € (Vj. 320,9 Mio. €). Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/2017 wurden im HORNBACH Baumarkt AG Konzern
planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie auf
Nutzungsrechte aus Finanzierungsleasingverhältnissen in Höhe von insgesamt 36,6 Mio.
€ (Vj. 29,2 Mio. €) vorgenommen. (6) EigenkapitalDer Vorstand der HORNBACH Baumarkt AG hat am 11. Juli 2016 beschlossen, gemäß § 71
Abs. 1 Nr. 2 AktG bis zu 50.000 Stück eigene Aktien zu erwerben. Die Aktien sollen
für die Ende des Jahres 2016 geplante jährliche Ausgabe von Belegschaftsaktien erworben
werden. Der Aktienrückkauf hat am 1. August 2016 begonnen und ist bis zum 28. Februar
2017 befristet. Die HORNBACH Baumarkt AG hat bis zum 31. August 2016 33.352 Stück
eigene Aktien erworben, deren Anschaffungskosten (0,9 Mio. €) in der Entwicklung des
Konzerneigenkapitals als "Transaktionen eigene Anteile" ausgewiesen sind. Der Rückkauf von Aktien nach diesem Vorstandsbeschluss erfolgt nach Maßgabe der Safe-Harbour-Regelungen
gemäß Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 14. April 2016 und gemäß delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 der Kommission
vom 8. März 2016. (7) DividendeWie vom Vorstand und Aufsichtsrat der HORNBACH Baumarkt AG vorgeschlagen, wurde mit
Zustimmung durch die Hauptversammlung am 7. Juli 2016 eine Dividende von 0,68 € je
Aktie für das Geschäftsjahr 2015/2016 an die Aktionäre ausgeschüttet. (8) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Erbbaurechts- und Leasingverhältnissen,
bei denen die Unternehmen des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns nach den IFRS-Vorschriften
nicht wirtschaftliche Eigentümer der gemieteten Vermögenswerte sind (Operating Lease).
Zum Ende des Berichtszeitraums betragen diese 1.056,8 Mio. € (29. Februar 2016: 1.016,8
Mio. €). (9) Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenNeben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die HORNBACH
Baumarkt AG unmittelbar oder mittelbar in Ausübung der normalen Geschäftstätigkeit
mit verbundenen Unternehmen in Beziehung. Hierzu gehören neben der Muttergesellschaft
HORNBACH Holding AG & Co. KGaA und ihrer Komplementärin (HORNBACH Management AG) ebenso
deren direkte und indirekte Tochtergesellschaften. Über die im Rahmen ihrer normalen
Geschäftstätigkeit vorgenommenen und zum Jahresabschluss berichteten Transaktionen
hinaus sind im Berichtszeitraum keine wesentlichen Transaktionen mit nahe stehenden
Unternehmen und Personen erfolgt. (10) Angaben zum beizulegenden ZeitwertDie angewandten Methoden und Prinzipien zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts
sind gegenüber dem Konzernjahresabschluss zum 29. Februar 2016 grundsätzlich unverändert.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte der Finanzinstrumente pro Bewertungskategorie
des IAS 39 sowie deren Fair Values, aufgegliedert nach den Klassen der Bilanz: scroll
1)
Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung "Ausweisänderungen". Nicht in den Anwendungsbereich des IFRS 7 fallen sonstige Vermögenswerte in Höhe von
19,1 Mio. € (29. Februar 2016: 12,4 Mio. €), übrige Verbindlichkeiten in Höhe von
118,5 Mio. € (29. Februar 2016: 87,2 Mio. €) und abgegrenzte Schulden in Höhe von
54,0 Mio. € (29. Februar 2016: 49,5 Mio. €). In der Bilanz bzw. im Anhang werden folgende Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert
ausgewiesen, bei deren Bewertung Inputdaten der Fair Value Hierarchie zur Anwendung
kommen: scroll
Bei den in der Bilanz innerhalb von Sicherungsbeziehungen angesetzten derivativen
Finanzinstrumenten handelt es sich um Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps). Derivative
Finanzinstrumente außerhalb von Sicherungsbeziehungen beinhalten Fremdwährungseffekte
aus offenen Bestellungen. Die Finanzanlagen beinhalten eine Beteiligung, die anhand von Stufe 3 Inputdaten bewertet
wird. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen im Konzernjahresabschluss 2015/2016.
Im ersten Halbjahr 2016/2017 ergab sich für diese Beteiligung eine erfolgsneutral
zu erfassende Bewertungsänderung, welche im Wesentlichen auf eine Veränderung des
relevanten Zinssatzes (WACC) zurückzuführen war. Der Diskontierungssatz nach Steuern
reduzierte sich von 6,2% auf 5,2%. Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung
des beizulegenden Zeitwerts. scroll
In der folgenden Übersicht werden die Sensitivitäten der wesentlichsten Inputfaktoren
zum 31. August 2016 dargestellt: scroll
(11) Segmentberichterstattungscroll
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VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER (BILANZEID)Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Bornheim bei Landau, den 27. September 2016 HORNBACH Baumarkt AG Der Vorstand scroll
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim/Pfalz Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung,
Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Entwicklung des Konzerneigenkapitals, Kapitalflussrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim/Pfalz, für den Zeitraum vom 1. März bis 31. August
2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in
der EU anzuwenden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und der Konzernzwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht
beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft
und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung
erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben,
können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung",
wie er in der EU anzuwenden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Frankfurt am Main, den 27. September 2016 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
FINANZTERMINKALENDER 2016/2017scroll
Investor Relations Axel Müller Telefon (+49) 0 63 48 / 60 - 24 44 Telefax (+49) 0 63 48 / 60 - 42 99 invest@hornbach.com Internet: www.hornbach-gruppe.com DISCLAIMERDieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen
und Schätzungen des Vorstands von HORNBACH beruhen. Zukunftsaussagen sind immer nur
für den Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht werden. Obwohl wir annehmen, dass die
Erwartungen dieser prognostizierten Aussagen realistisch sind, kann die Gesellschaft
nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die
Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu
den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören Veränderungen im
wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, insbesondere im Konsumverhalten und im
Wettbewerbsumfeld in den für HORNBACH relevanten Handelsmärkten. Ferner zählen dazu
die mangelnde Akzeptanz neuer Vertriebsformate und neuer Sortimente sowie Änderungen
der Unternehmensstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch
HORNBACH ist weder geplant, noch übernimmt HORNBACH die Verpflichtung dazu. |
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