![]() HORNBACH Baumarkt AGBornheim bei Landau/PfalzHalbjahresfinanzbericht 2018/19HALBJAHRESFINANZBERICHTHORNBACH BAUMARKT AG KONZERNH1 2018/19(1. MÄRZ - 31. AUGUST 2018)Halbjahresfinanzbericht 2018/19 (1. März - 31. August 2018)scroll
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Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben
sind auf Basis T€ gerechnet. ÜberblickHORNBACH Baumarkt AG Konzern mit solidem ersten Halbjahr - Prognose bestätigt
Der HORNBACH Baumarkt AG Konzern hat sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres
2018/19 angesichts der im Vergleich zum Vorjahr deutlich ungünstigeren Witterungsbedingungen
gut behauptet. Im ersten Halbjahr 2018/19 (1. März bis 31. August 2018) stieg der
Konzernumsatz um 3,5% auf 2.249,6 Mio. € (Vj. 2.173,1 Mio. €). Flächen- und währungskursbereinigt
ergab sich ein Wachstum um 2,8%, das vor allem von den Handelsaktivitäten außerhalb
Deutschlands getragen wurde. Im zweiten Quartal erhöhte sich der Konzernumsatz um
4,3% auf 1.087,6 Mio. € bei einem flächen- und währungskursbereinigten Plus von 3,4%.
Das verhaltene Umsatzwachstum im ersten Halbjahr führte in Verbindung mit einer niedrigeren
Handelsspanne und ungünstigeren Kostenrelationen dazu, dass die Erträge das Rekordniveau
des Vorjahres nicht erreichten. Das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte
Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich um 7,9% auf 130,4 Mio. € (Vj. 141,5 Mio.
€) - trotz eines leichten Anstiegs im zweiten Quartal von 64,0 Mio. € auf 65,5 Mio.
€. Das Ergebnis je Baumarkt-Aktie liegt nach sechs Monaten bei 2,86 € (Vj. 3,08 €).
Es wird erwartet, dass der Ertragsrückstand aus dem ersten Quartal 2018/19 im zweiten
Halbjahr im Wesentlichen aufgeholt werden kann. Der Vorstand bestätigte daher die
Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2018/19. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenNach einer ruhigeren Gangart in den letzten Quartalen entwickelte sich die globale
Konjunktur im Frühjahr 2018 wieder lebhafter. Nicht zuletzt aufgrund der weiteren
Zuspitzung des Handelskonflikts zwischen den USA und ihren bedeutenden Handelspartnern
EU und China sahen Ökonomen jedoch zuletzt deutlich höhere Abwärtsrisiken für die
Weltkonjunktur. In Europa setzte sich die gesamtwirtschaftliche Aufwärtsbewegung weiter mit moderatem
Tempo fort. Im zweiten Quartal 2018 stieg Eurostat zufolge das reale Bruttoinlandsprodukt
(BIP) sowohl des Euroraums (ER19) als auch der Europäischen Union (EU28) saisonbereinigt
um 0,4% gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres
erhöhte sich die Wirtschaftsleistung um jeweils 2,2%. Damit zeichneten sich konjunkturelle
Bremsspuren ab, für die vor allem die verringerte Dynamik des Auslandsgeschäfts verantwortlich
war. Demgegenüber zeigte sich die Binnenkonjunktur in der ersten Hälfte des Kalenderjahrs
auch dank der anhaltend guten Konsumstimmung und der sich weiter bessernden Lage am
Arbeitsmarkt robust, auch wenn höhere Verbraucherpreise insbesondere für Energie und
Nahrungsmittel den Konsum belasteten. Die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe erhöhte sich im zweiten Quartal 2018
gegenüber dem ersten Quartal im Euroraum um 1,3% sowie in der Europäischen Union um
1,2%. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Produktion im Baugewerbe um 2,5%
bzw. 2,7%. Überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnete der Tiefbau, der sich deutlich
dynamischer entwickelte als der Hochbau. Das Forschungs- und Beratungsnetzwerks Euroconstruct
prognostiziert für die europäische Bauwirtschaft im Jahr 2018 ein Wachstum von 2,5%
und damit eine Verlangsamung gegenüber dem sehr starken Vorjahr (+3,9%). Im Wohnungsneubau
wird für das laufende Jahr ein Wachstum von rund 5% erwartet. Begünstigt wird diese
Entwicklung vor allem von guten Bedingungen auf den Arbeitsmärkten in vielen europäischen
Ländern. Für die Folgejahre deuten die Genehmigungszahlen jedoch auf eine Abschwächung
des Wachstums bei den Wohnungsneubauaktivitäten hin. Das Wachstum der Einzelhandelsumsätze erreichte im zweiten Quartal 2018 saison- und
preisbereinigt ein Plus von 0,6% im Euroraum bzw. 0,9% in der EU28, nach jeweils 0,0%
im ersten Quartal 2018. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Umsätze kalenderbereinigt
um 1,6% im Euroraum sowie um 2,1% in der EU28 . Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts im Verbreitungsgebiet der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte (Kalenderjahr)scroll
Die deutsche Wirtschaft war weiter auf Wachstumskurs. Nach Angaben des Statistischen
Bundesamts, Destatis, erhöhte sich das BIP im zweiten Quartal 2018 - preis-, saison-
und kalenderbereinigt - um 0,5% gegenüber dem ersten Quartal 2018, in dem die Wirtschaftsleistung
um 0,4% gestiegen war. Positive Impulse kamen vor allem aus dem Inland. Die privaten
Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben um 0,3%. Die staatlichen Konsumausgaben waren
um 0,6% höher als im Vorquartal. Auch die Investionen legten zu. In Ausrüstungen wurde
0,3% und in Bauten 0,6% mehr investiert als im ersten Quartal 2018. Demgegenüber war
der Außenbeitrag negativ: Steigende Exporte (plus 0,7%) wurden von einem noch stärkeren
Anstieg der Importe (plus 1,7%) überkompensiert. Nach Angaben von Destatis wurden von Januar bis Juni 2018 in Deutschland der Bau von
insgesamt 168 500 Wohnungen genehmigt. Das waren 0,6% weniger als im Vorjahreszeitraum.
Weiter hohe Nachfrage gab es im Mehrgeschossbau (plus 4,9%). Dagegen ging die Zahl
der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser um 1,6% und für neue Zweifamilienhäuser
um 2,9% zurück - allerdings bei höheren Kosten je Baumaßnahme (plus 2,0% bzw. plus
1,3%). Die Zahl der Bestandsmaßnahmen sank in den ersten sechs Monaten 2018 gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 5,9 %, lag wertmäßig jedoch 1,3% über dem Niveau des ersten
Halbjahres 2017. Der deutsche Einzelhandel wuchs im ersten Halbjahr 2018 preisbereinigt um 1,4% und
nominal um 3,0% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Besonders stark stiegen
die Umsätze mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren sowie im Internet- und Versandhandel.
Dagegen waren die Umsätze mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten, Baubedarf
real und nominal leicht rückläufig. Der deutsche Do-it-yourself-Einzelhandel (DIY) erhöhte im ersten Kalenderhalbjahr
2018 den Gesamtbruttoumsatz im Vorjahresvergleich um nominal 1,7% auf 9,76 Mrd. €.
Verantwortlich für das Wachstum war das starke Umsatzplus von 8,2% im zweiten Quartal
2018, das den wetterbedingt schlechten Start im ersten Quartal mehr als wettmachte.
Flächenbereinigt, das heißt ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen, Schließungen
oder wesentlichen Umbaumaßnahmen, gingen die Umsätze der Branche im Zeitraum Januar
bis März 2018 um 7,4% zurück, stiegen aber dann in den Monaten April bis Juni um 7,9%.
Nach sechs Monaten verzeichnete die DIY-Branche in Deutschland wie bereits im Vorjahr
ein flächenbereinigtes Wachstum von 1,4%. Umsatz der Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland (Kalenderjahr)scroll
Ertrags-, Finanz- und VermögenslageEntwicklung des HORNBACH-FilialnetzesIm ersten Quartal 2018 (Q1) wurden zwei neue großflächige Bau- und Gartenmärkte in
Zwolle (Niederlande) und in Affoltern (Schweiz) eröffnet sowie ein Standort in Alzey
(Rheinland-Pfalz) geschlossen. Im zweiten Quartal (Q2) gab es keine Veränderungen
im konzernweiten Filialnetz. Zum 31. August 2018 betreibt der HORNBACH Baumarkt AG
Konzern damit 157 Einzelhandelsfilialen (28. Februar 2018: 156) mit insgesamt 1,85
Mio. qm Verkaufsfläche, davon 97 in Deutschland und 60 im übrigen Europa. Saison- und kalenderbedingte EinflüsseWitterungseinflüsseDas erste Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 war geprägt von einem deutlich verspäteten
Saisonstart durch einen ungewöhnlich frostigen März. Im April sorgten sommerliche
Witterungsbedingungen für deutliche Aufholeffekte, während der Mai wechselhafte Wetterextreme
und Unwetter bot. Der Sommer 2018 brachte vielerorts Hitzerekorde und regional extreme
Dürre. Insgesamt bot das Wetter in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres
tendenziell ungünstige und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schlechtere Bedingungen
für die Umsetzung von Garten-, Bau- und Renovierungsprojekten. VerkaufstageIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 (1. März bis 31. August 2018) standen
durchschnittlich annäherend genauso viele Verkaufstage zur Verfügung wie im Vergleichszeitraum
des Vorjahres. Der rechnerische Kalendereffekt im Konzern betrug im Q1 minus 1,5 Verkaufstage,
im Q2 dagegen plus 1,3 Verkaufstage. Umsatzentwicklung2. Quartal 2018/19Der Konzernumsatz der HORNBACH Baumarkt AG stieg im Zeitraum 1. Juni bis 31. August
2018 um 4,3% auf 1.087,6 Mio. € (Vj. 1.042,7 Mio. €) und wuchs damit etwas stärker
als im ersten Quartal (+2,8%). Während in der Region Deutschland die Nettoumsätze
um 1,5% auf 561,2 Mio. € (Vj. 552,7 Mio. €) zulegten, nahmen sie in der Region übriges
Europa im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,4% auf 526,4 Mio. € (Vj. 490,0 Mio.
€) zu. Flächen- und währungskursbereinigt Glossar S. 10] stieg der Konzernumsatz im Berichtsquartal
um 3,4%, nach 2,6% im Vorjahr. Einschließlich der Währungskurseffekte der Nicht-Euro-Länder
Rumänien, Schweden, Schweiz und Tschechien verbesserten wir die flächenbereinigten
Umsätze im zweiten Quartal 2018/19 konzernweit um 2,7%. In Deutschland erhöhten sich
die flächenbereinigten Umsätze im zweiten Quartal 2018/19 um 1,2%, im übrigen Europa
erzielten wir im Zeitraum Juni bis August 2018 ein Wachstum von 5,8%, einschließlich
der Währungskurseffekte ergab sich ein Anstieg von 4,4%. Flächenbereinigte Umsatzentwicklung1)(in Prozent)scroll
1. Halbjahr 2018/19Der Konzernumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum 1. März bis 31. August 2018 um
3,5% auf 2.249,6 Mio. € (Vj. 2.173,1 Mio. €). In Deutschland stieg der Nettoumsatz kumuliert um 0,7% auf 1.173,9 Mio. € (Vj. 1.166,1
Mio. €). Im übrigen Europa erzielten wir im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 6,8%
auf 1.075,7 Mio. € (Vj. 1.006,9 Mio. €). Der Auslandsanteil erhöhte sich dadurch von
46,3% auf 47,8%. Flächen- und währungskursbereinigt verbesserte sich der Konzernumsatz
im Halbjahr um 2,8%, einschließlich der Währungskurseffekte um 2,2%.
ErtragslageDie nachfolgenden Kommentierungen beziehen sich auf die Ertragsentwicklung im Konzern
der HORNBACH Baumarkt AG. Für die Darstellung der Segmente "Handel" und "Immobilien"
verweisen wir auf die Segmentberichterstattung im Anhang (Seite 27). 2. Quartal 2018/19Die Erträge lagen im zweiten Quartal 2018/19 leicht über dem Vorjahresniveau.
1. Halbjahr 2018/19Das witterungsbedingt verhaltene Umsatzwachstum im ersten Halbjahr führte in Verbindung
mit einer niedrigeren Handelsspanne und ungünstigeren Kostenrelationen dazu, dass
die Erträge des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns das Vorjahresniveau nicht erreichten.
Dies sind die wesentlichen Eckdaten zur Ertragslage im ersten Halbjahr 2018/19 (1.
März bis 31. August 2018):
Finanz- und VermögenslageFinanzlageIm ersten Halbjahr 2018/19 sind die Investitionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
von 49,5 Mio. € auf 129,2 Mio. € deutlich gestiegen. Ein Großteil der zusätzlichen
Insvestitionssumme entfällt auf den Erwerb eines Grundstücks in der Schweiz im ersten
Quartal sowie die Rückkäufe von zwei Mietmärkten im Großraum Berlin im zweiten Quartal.
Darüber hinaus wurden Grundstücke für die mittelfristige Expansion in Europa erworben.
In Grundstücke und Gebäude flossen mit 99,9 Mio. € rund 77% der Investitionen, der
Rest entfiel auf Betriebs- und Geschäftsausstattung neuer und bestehender Märkte sowie
auf immaterielle Vermögenswerte (im Wesentlichen EDV-Software). Die Investitionen
wurden vollständig aus dem operativen Cashflow in Höhe von 129,7 Mio. € (Vj. 136,8
Mio. €) finanziert. Auskunft über die Finanzierungs- und Investitionstätigkeit des
HORNBACH Baumarkt AG Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung auf Seite 16. VermögenslageDie Bilanzsumme des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns ist zum 31. August 2018 im Vergleich
zum Bilanzstichtag 28. Februar 2018 um 4,3% auf 2.083,6 Mio. € angewachsen. Die Erhöhung
ist im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 98,8 Mio. €. Demgegenüber
steht ein Rückgang bei den fremdvermieteten Immobilien und Vorratsgrundstücken um
11,4 Mio. €. Das kurzfristige Vermögen beläuft sich zum 31. August 2018 auf 823,6
Mio. € (28. Februar 2018: 824,5 Mio. €). Zum 31. August 2018 beträgt das bilanzielle Eigenkapital 1.122,1 Mio. € (28. Februar
2018: 1.048,8 Mio. €). Die Eigenkapitalquote [--> Glossar S. 14] erhöht sich im Stichtagsvergleich
von 52,5% auf 53,9%. Die langfristigen Schulden reduzieren sich geringfügig um 2,9
Mio. € auf 493,4 Mio. € (496,3 Mio. €). Die kurzfristigen Schulden erhöhen sich um
15,4 Mio. € auf 468,0 Mio. € (452,6 Mio. €). Im Stichtagsvergleich steht hierbei dem
Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (minus 56,7 Mio. €)
ein Anstieg bei den übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten bzw. Vertragsverbindlichkeiten
gegenüber. Aufgrund der Anwendung des IFRS 15 ist ein Teil der übrigen kurzfristigen
Verbindlichkeiten in den neuen Bilanzposten Vertragsverbindlichkeiten überführt worden
[--> Konzernanhang S. 20ff.]. Die Nettofinanzschulden [--> Glossar S. 14] belaufen
sich zum 31. August 2018 auf 340,6 Mio. € (28. Februar 2018: 321,9 Mio. €). Sonstige ErläuterungenMitarbeiterZum Stichtag 31. August 2018 stehen europaweit 19.404 (28. Februar 2018: 18.721) Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in einem festen Arbeitsverhältnis der HORNBACH Baumarkt AG bzw. eines
ihrer Tochterunternehmen. ZahlenangabenDie Werte werden in Millionen Euro gerundet. Bei den verschiedenen Darstellungen können
gegebenenfalls Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis Tausend
Euro gerechnet. Risiko- und ChancenberichtÜber Risiken und Chancen für die künftige Geschäftstätigkeit des HORNBACH Baumarkt
AG Konzerns haben wir im Risikobericht sowie im Chancenbericht des Geschäftsberichts
2017/18 (ab Seite 65) ausführlich berichtet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses
Zwischenberichts hat sich an den grundsätzlichen Einschätzungen zu den mittel- und
langfristigen Entwicklungspotenzialen nichts Wesentliches geändert. PrognoseberichtIm Geschäftsbericht des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns 2017/18 haben wir auf den Seiten
78 bis 82 ausführlich die Prognose der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen
Rahmenbedingungen sowie die Erwartungen für die Geschäftsentwicklung 2018/19 im Konzern
dargelegt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichts bestätigen wir
unsere grundsätzlichen Einschätzungen für das Gesamtjahr 2018/19. Die zukunftsgerichteten Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
Geschäftsjahr 2018/19 haben sich gegenüber den im Geschäftsbericht 2017/18 des HORNBACH
Baumarkt AG Konzerns veröffentlichten Einschätzungen nicht wesentlich verändert. Der Vorstand bestätigt die im Geschäftsbericht 2017/18 auf den Seiten 80 bis 82 veröffentlichte
Umsatz- und Ertragsprognose für das Geschäftsjahr 2018/19. UmsatzprognoseFür das Gesamtjahr 2018/19 sieht die Umsatzprognose unverändert einen Anstieg des
Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich vor. Nachdem das Umsatzwachstum
in der ersten Geschäftsjahreshälfte aufgrund von außergewöhnlichen Witterungseffekten
merklich abgeschwächt wurde, rechnet der Vorstand im Vergleich dazu mit stärkeren
Wachstumsraten im zweiten Halbjahr. Dazu dürften auch Nachholeffekte beitragen, zumal
vielerorts umfangreichere Bau- und Renovierungsprojekte, die ursprünglich für Juli
und August 2018 geplant worden waren, aufgrund der extremen Hitze und Dürre auf einen
späteren Zeitpunkt verschoben wurden. ErtragsprognoseDer Vorstand rechnet damit, dass der Ertragsrückstand aus dem ersten Quartal 2018/19
im zweiten Halbjahr aufgeholt werden kann. Nicht zuletzt ein hohes Maß an Kostendisziplin
soll dabei helfen, das Jahresziel zu erreichen. Deshalb geht der Vorstand für das
Gesamtjahr weiterhin davon aus, dass das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte
Konzernbetriebsergebnis (EBIT) im Geschäftsjahr 2018/19 in etwa auf dem Niveau des
Geschäftsjahres 2017/18 (110,0 Mio. €) liegen wird. Kurz-Glossar zu LeistungskennzahlenIn der vorliegenden Quartalsmitteilung verwenden wir zur Erläuterung der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage auch die folgenden Leistungskennzahlen, die nicht nach IFRS
definiert sind. Sie sollten auch in der Gesamtschau der im Geschäftsbericht veröffentlichten
Informationen zum Steuerungssystem des Konzerns gelesen werden. scroll
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSGewinn- und Verlustrechnungscroll
Gesamtergebnisrechnungscroll
BilanzAktivascroll
Passivascroll
Entwicklung des Konzerneigenkapitalsscroll
scroll
Kapitalflussrechnungscroll
In den Finanzmittelbestand einbezogen werden Geldbestände und Bankguthaben sowie andere
kurzfristige Geldanlagen. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde durch Ertragsteuerzahlungen
um 16,7 Mio. € (Vj. 17,0 Mio. €) und durch Zinszahlungen um 4,3 Mio. € (Vj. 4,7 Mio.
€) gemindert sowie durch erhaltene Zinsen um 0,3 Mio. € (Vj. 0,3 Mio. €) erhöht. Der Posten sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge enthält im Wesentlichen
latente Steuern, die Fortschreibung der nach der Effektivzinsmethode abgegrenzten
Finanzierungskosten sowie nicht realisierte Währungsdifferenzen. KONZERNANHANGErläuterungen zum Konzern-Zwischenbericht zum 31. August 2018(1) RechnungslegungsgrundsätzeDer Konzern-Halbjahresfinanzbericht der HORNBACH Baumarkt AG und ihrer Tochtergesellschaften
für das 1. Halbjahr zum 31. August 2018 wird in Übereinstimmung mit § 315e HGB nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der
Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind. Der verkürzte Zwischenbericht ist
in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands für das erste Halbjahr erfolgt gemäß IAS 34
"Zwischenberichterstattung" auf Basis des für das gesamte Geschäftsjahr erwarteten
durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes. Der Zwischenbericht ist im Zusammenhang mit dem Konzernjahresabschluss der HORNBACH
Baumarkt AG für das Geschäftsjahr 2017/18 zu lesen. Wegen weiterer Informationen zu
den im Einzelnen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird auf diesen
Abschluss verwiesen. Die dort enthaltenen Anmerkungen gelten, soweit nicht explizit
auf Änderungen eingegangen wird, auch für diesen Zwischenbericht. Ferner steht dieser
Zwischenbericht im Einklang mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 16 (DRS
16) - Zwischenberichterstattung - des Deutschen Rechnungslegungs Standards Comittee
e.V. (DRSC). Die Werte werden in Millionen Euro gerundet. Bei den verschiedenen Darstellungen können
gegebenenfalls Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis Tausend
Euro gerechnet. Änderungen der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenNeue Standards, Änderungen von Standards und Interpretationen, die im Geschäftsjahr
2018/19 erstmalig anzuwenden sind, wurden im Konzernjahresabschluss 2017/18 beschrieben.
Mit Ausnahme der erstmaligen Anwendung nachfolgend genannter neuer Standards ergaben
sich aus weiteren Neuerungen keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Übernahme von IFRS 9Seit dem 1. März 2018 werden die Vorschriften zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten
des Rechnungslegungsstandards IFRS 9 "Finanzinstrumente" im HORNBACH Baumarkt AG Konzern
umgesetzt. Der Konzern hat in Einklang mit den Übergangsbestimmungen auf eine rückwirkende
Anpassung der Vorjahreszahlen verzichtet. Stattdessen wird der Unterschiedsbetrag
zwischen dem bisherigen Buchwert und dem Buchwert zu Beginn des Geschäftsjahres im
Eröffnungsbilanzwert der Gewinnrücklagen erfasst. Mit IFRS 9 wird ein einheitliches Modell zur Einstufung finanzieller Vermögenswerte
eingeführt, mit dem finanzielle Vermögenswerte in drei Kategorien eingestuft werden:
finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden,
finanzielle Vermögenswerte, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet
werden und finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertet werden. Grundlage für die Klassifizierung sind die vertraglichen Cashflows
und das Geschäftsmodell, nach dem diese gesteuert werden. Finanzielle Vermögenswerte, die im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten werden,
dessen Zielsetzung das Halten von Vermögenswerten ist und die nur Zins- und Tilgungszahlungen
an vorgegebenen Zeitpunkten vorsehen, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Sieht das Geschäftsmodell zusätzlich auch den Verkauf von finanziellen Vermögenswerten
vor, werden diese erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Alle anderen
finanziellen Vermögenswerte werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Für Eigenkapitalinstrumente sieht IFRS 9 außerdem die Möglichkeit einer unwiderruflichen
Designation dieser Instrumente als "erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
vor. HORNBACH hat entschieden, Änderungen des beizulegenden Zeitwertes aller Eigenkapitalanteile,
die zuvor als "zur Veräußerung verfügbar" eingestuft wurden, im sonstigen Ergebnis
Gesamtergebnisrechnung S. 13] darzustellen, da diese Anteile als langfristige, strategische
Beteiligungen gehalten werden, deren Veräußerung kurz- bis mittelfristig nicht erwartet
wird. Beim Verkauf dieser Instrumente werden die zuvor erfolgsneutral erfassten Wertänderungen
nicht mehr in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Dividenden aus solchen
Instrumenten werden weiterhin im Gewinn oder Verlust unter den sonstigen Erträgen
erfasst, wenn der Anspruch des Konzerns auf den Erhalt von Zahlungen begründet ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen operativen Forderungen
erfüllen weiterhin die Kriterien für eine Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten.
Sind finanzielle Vermögenswerte keinem der beiden Geschäftsmodelle zuzuordnen oder
enthalten die finanziellen Vermögenswerte nicht ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen,
wurden diese umklassifiziert und nach IFRS 9 erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertet. Die Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten nach
IFRS 9 entsprechen im Wesentlichen den bisherigen Vorschriften gemäß IAS 39, so dass
sich daraus keine Änderungen ergeben. Alle finanziellen Verbindlichkeiten werden weiterhin
zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die nachfolgende Tabelle erläutert die ursprünglichen Bewertungskategorien nach IAS
39 zum 28. Februar 2018 und die neuen Bewertungskategorien zum 1. März 2018 für jede
Klasse der finanziellen Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten. Die Bewertungseffekte
betrefffen ausschließlich die Anwendung neuer Wertminderungsvorschriften. scroll
1)
Afs - Available for Sale (Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar) LaR - Loans and
Receivables (Ausleihungen und Forderungen) n/a - keiner Kategorie zugeordnet FAHfT
- Financial Assets Held for Trading FLAC - Financial Liabilities measured at Amortized
Cost (Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten) FLHfT - Financial
Liabilities Held for Trading Neben den neuen Klassifizierungsvorschriften für finanzielle Vermögenswerte führt
IFRS 9 ein neues Wertminderungsmodell ein. Das neue Risikovorsorgemodell basiert auf
erwarteten Kreditverlusten (expected credit loss model) und findet Anwendung auf zu
fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete
Schuldinstrumente, Leasingforderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
vertragliche Vermögenswerte und nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete
Kreditzusagen und Finanzgarantien. Eine Risikovorsorge wird entweder auf Basis der erwarteten 12-Monats-Kreditverluste
gebildet (Stufe 1) oder auf Basis der über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste,
falls sich das Kreditrisiko seit dem erstmaligen Ansatz signifikant erhöht hat (Stufe
2) oder eine beeinträchtigte Bonität festgestellt wird (Stufe 3). Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte wird unter
Zugrundelegung einer Wertminderungsmatrix der vereinfachte Ansatz angewandt. Nach
diesem Ansatz muss ein Unternehmen die Änderungen des Kreditrisikos nicht nachverfolgen.
Stattdessen hat es sowohl beim erstmaligen Ansatz als auch zu jedem nachfolgenden
Abschlussstichtag eine Risikovorsorge in Höhe der für die Gesamtlaufzeit erwarteten
Kreditverluste zu erfassen (Zuordnung Stufe 2). Ausgangspunkt für die Ermittlung der
erwarteten Kreditverluste bildet dabei eine Analyse der tatsächlichen historischen
Ausfallraten auf Basis gemeinsamer Kreditrisikomerkmale und Überfälligkeitstage. Diese
historischen Ausfallraten werden - falls indiziert - unter Berücksichtigung zukunftsgerichteter
Informationen um die Einflüsse aktueller Veränderungen im makroökonomischen Umfeld
angepasst. Die Vertragsvermögenswerte betreffen noch nicht fakturierte laufende Handwerkerleistungen
und weisen im Wesentlichen die gleichen Risikomerkmale wie die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen für die gleichen Vertragsarten auf. Der Konzern hat daher die Schlussfolgerung
gezogen, dass die erwarteten Verlustraten für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
einen angemessenen Näherungswert der Verlustraten für Vertragsvermögenswerte darstellen. Finanzinstrumente, die im Zugangszeitpunkt nur ein geringes Ausfallrisiko aufweisen
(investment grade), nimmt der Konzern von der Anwendung des dreistufigen Kreditrisikovorsorgemodells
aus. Stattdessen werden diese Vermögenswerte immer der Stufe 1 des Kreditvorsorgemodells
zugerechnet, und eine Wertberichtigung in Höhe der erwarteten 12-Monats-Kreditverluste
wird erfasst. Diesem Bereich werden insbesondere Bankguthaben zugeordnet, da diese
Mittel ausschließlich kurzfristig bei Banken mit hoher Bonität gehalten werden, die
einem Einlagensicherungssystem angehören. Die Erstanwendung des IFRS 9 führte zum 1. März 2018 zu einer Verringerung der Wertberichtigungen
auf Forderungen um 0,2 Mio. € (vor latenten Steuern), die in den Gewinnrücklagen erfasst
wurde. Neben den neuen Klassifizierungsvorschriften und Wertminderungsregeln bringt IFRS
9 auch Änderungen im Bereich von "Hedge Accounting" mit. Diese führten im Erstanwendungszeitpunkt
zu keinen Umstellungseffekten, da der Konzern bei der erstmaligen Anwendung von IFRS
9 sein Bilanzierungswahlrecht ausübt, Sicherungsbeziehungen weiterhin nach IAS 39
anstatt nach IFRS 9 zu bilanzieren. Übernahme von IFRS 15IFRS 15 - Revenue from Contracts with Customers - wurde zum 1. März 2018 gemäß der
modifiziert retrospektiven Methode angewandt. Die rückwirkende Anwendung fand nur
für die Verträge statt, die zum Erstanwendungszeitpunkt noch nicht vollständig erfüllt
waren. Infolge der gewählten Übergangsmethode wird die Vergleichsperiode nicht angepasst. Mit Ausnahme der im folgenden genannten Sachverhalte führt die Erstanwendung des IFRS
15 zu keinen grundlegenden Änderungen der Bilanzierung und Bewertung. Der weit überwiegende
Anteil der Umsatzerlöse wird durch einfach strukturierte Warenverkaufsverträge generiert,
welche keine langfristigen Charakteristika aufweisen und bei denen die Verfügungsgewalt
zu einem bestimmten Zeitpunkt auf den Kunden übergeht. Als Zeitpunkt gilt regelmäßig
die Übergabe der Ware an den Kunden oder die Erfüllung der Dienstleistung. Bei der
Bestimmung der Umsatzrealisierungszeitpunkte ergeben sich keine wesentlichen Änderungen
im Vergleich zum bisherigen Vorgehen. Im Rahmen der Erstanwendung wurden Wertansätze zum 1. März 2018 innerhalb der Bilanz
für folgenden Sachverhalt angepasst.
Darüber hinaus führt die Erstanwendung zu folgenden wesentliche Ausweisänderungen
innerhalb der Bilanz.
Neben den oben beschriebenen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
ergibt sich durch IFRS 15 folgender Sachverhalt, der aufgrund der gewählten Übergangsvorschrift
erst für Verträge relevant ist, die nach dem 1. März 2018 abgeschlossen werden.
Insgesamt stellen sich die zum 1. März 2018 durch IFRS 15 auf Bilanzposten vorgenommenen
Anpassungen wie folgt dar. scroll
Die folgende Übersicht zeigt die relevanten Bilanzposten zum 31. August 2018 nach
IFRS 15 sowie nach bisheriger Bilanzierung gemäß IAS 18. Die ergebniswirksamen Effekte
betragen zum 31. August 2018 kumuliert minus 0,1 Mio. € und werden nicht explizit
dargestellt. scroll
Auswirkungen IFRS 16 zum 1. März 2019Mit Ausnahme der folgenden Konkretisierungen gelten die im Konzernabschluss zum 28.
Februar 2018 gemachten Aussagen weiterhin. Aufgrund geänderter Annahmen bei Vertragsverlängerungen und Zinssätzen gehen wir nunmehr
von einem Anstieg des Anlagevermögens sowie der Finanzschulden von voraussichtlich
1,3 Mrd. € aus. Die unabgezinsten, finanziellen Verpflichtungen betragen in diesem
Zusammenhang voraussichtlich 1,4 Mrd. €. Immobilienverträge tragen weiterhin hauptsächlich
zum Umstellungseffekt bei. Auf Basis dieser Schätzung erwarten wir eine EBIT-Verbesserung
im oberen einstelligen bis niedrigeren zweistelligen Millionenbereich. Wenngleich die Vertragsinventur für Mietverhältnisse, die Betriebs- und Geschäftsausstattung
betreffen, noch nicht abgeschlossen ist, gehen wir infolge des aktuellen Informationsstandes
von keinen wesentlichen Auswirkungen aus. Intermediäre Mietverhältnisse wurden vollständig
identifiziert. Für diese erfolgt derzeit die Klassifizierungsprüfung, ob ein Operating-
oder Finance Lease vorliegt. (2) Saisonale EinflüsseIm Allgemeinen verzeichnet der HORNBACH Baumarkt AG Konzern witterungsbedingt im Herbst
und Winter eine schwächere Geschäftsentwicklung als in den Frühjahrs- und Sommermonaten.
Die saisonbedingten Schwankungen spiegeln sich in den Zahlen des ersten Halbjahres
wider. Die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten zum 31. August 2018 ist
nicht zwangsläufig ein Indikator für das Gesamtjahr. (3) Sonstiges ErgebnisDas sonstige Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen: scroll
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Die sonstigen Erträge des ersten Halbjahres 2018/19 resultieren im Wesentlichen aus
operativen Erträgen und betreffen überwiegend Nebenerlöse der Bau- und Gartenmärkte,
Erträge aus Entsorgung sowie aus Umlagen an den HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzern
und aus Schadenersatzleistungen. Die hierin enthaltenen, nicht operativen Erträge
- ohne Funktionsbereichsbezug - in Höhe von 1,2 Mio. € (Vj. 0,1 Mio. €) betreffen
den Verkauf eines nicht betrieblich genutzten Grundstücks und sind dem Segment "Immobilien"
zuzuordnen. Die sonstigen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Verlusten aus Schadensfällen
und aus operativen Aufwendungen im Zusammenhang mit Wertberichtigungen auf Forderungen
sowie aus Abgangsverlusten. (4) Ergebnis je AktieDas unverwässerte Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 (Earnings per Share) als Quotient
aus dem den Aktionären der HORNBACH Baumarkt AG zustehenden Ergebnis des Berichtszeitraums
und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der in Umlauf befindlichen Aktien ermittelt.
Verwässernde Effekte auf das Ergebnis je Aktie ergaben sich - wie im Vorjahr - nicht. Unverwässertes Ergebnis je Aktiescroll
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(5) Sonstige AngabenIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 betrugen die Personalaufwendungen des
HORNBACH Baumarkt AG Konzerns 359,3 Mio. € (Vj. 357,8 Mio. €). In den ersten sechs Monaten wurden im HORNBACH Baumarkt AG Konzern planmäßige Abschreibungen
auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie auf Nutzungsrechte aus Finanzierungsleasingverhältnissen
in Höhe von insgesamt 42,3 Mio. € (Vj. 39,5 Mio. €) vorgenommen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 wurden abgegrenzte Schulden in Höhe
von 5,7 Mio. € ergebniswirksam aufgelöst. Davon entfallen 3,3 Mio. € auf Filialkosten
und 2,4 Mio. € auf die Verwaltungskosten. (6) EigenkapitalDer Vorstand der HORNBACH Baumarkt AG hat am 9. Juli 2018 beschlossen, gemäß § 71
Abs. 1 Nr. 2 AktG bis zu 55.000 Stück eigene Aktien zu erwerben. Die Aktien sollen
für die Ende des Jahres 2018 geplante jährliche Ausgabe von Belegschaftsaktien erworben
werden. Der Aktienrückkauf hat am 1. August 2018 begonnen und ist bis zum 28. Februar
2019 befristet. Die HORNBACH Baumarkt AG hat bis zum 31. August 2018 13.287 Stück
eigene Aktien erworben, deren Anschaffungskosten (0,3 Mio. €) in der Entwicklung des
Konzerneigenkapitals als "Transaktionen eigene Anteile" ausgewiesen sind. Der Rückkauf von Aktien nach diesem Vorstandsbeschluss erfolgt nach Maßgabe der Safe-Harbour-Regelungen
gemäß Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 14. April 2014 und gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 der Kommission
vom 8. März 2016. (7) DividendeWie vom Vorstand und Aufsichtsrat der HORNBACH Baumarkt AG vorgeschlagen, wurde mit
Zustimmung durch die Hauptversammlung am 5. Juli 2018 eine Dividende von 0,68 € je
Aktie für das Geschäftsjahr 2017/18 an die Aktionäre ausgeschüttet. (8) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Erbbaurechts- und Leasingverhältnissen,
bei denen die Unternehmen des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns nach den IFRS-Vorschriften
nicht wirtschaftliche Eigentümer der gemieteten Vermögenswerte sind (Operating Lease).
Zum Ende des Berichtszeitraums betragen diese für die unkündbare Grundmietzeit 932,4
Mio. € (28. Februar 2018: 985,0 Mio. €). (9) Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenNeben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die HORNBACH
Baumarkt AG unmittelbar oder mittelbar in Ausübung der normalen Geschäftstätigkeit
mit verbundenen Unternehmen in Beziehung. Hierzu gehören neben der Muttergesellschaft
HORNBACH Holding AG & Co. KGaA und ihrer Komplementärin (HORNBACH Management AG) ebenso
deren direkte und indirekte Tochtergesellschaften. Über die im Rahmen ihrer normalen
Geschäftstätigkeit vorgenommenen und zum Jahresabschluss berichteten Transaktionen
hinaus sind im Berichtszeitraum keine wesentlichen Transaktionen mit nahe stehenden
Unternehmen und Personen erfolgt. (10) Angaben zum beizulegenden ZeitwertDie angewandten Methoden und Prinzipien zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts
sind gegenüber dem Konzernjahresabschluss zum 28. Februar 2018 grundsätzlich unverändert.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die Fair Values der einzelnen finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum 31. August 2018 nach IFRS 9 und zum 28. Februar
2018 nach IAS 39 dar. Die Umstellungseffekte aus der geänderten Klassifizierung und
Bewertung im Zuge der IFRS 9-Einführung sind in Anhangangabe 1) "Rechnungslegungsgrundsätze"
dargestellt. scroll
Nicht in den Anwendungsbereich des IFRS 7 fallen sonstige Vermögenswerte in Höhe von
18,3 Mio. € (28. Februar 2018: 19,6 Mio. €), übrige Verbindlichkeiten in Höhe von
125,7 Mio. € (28. Februar 2018: 105,4 Mio. €) und abgegrenzte Schulden in Höhe von
55,5 Mio. € (28. Februar 2018: 59,3 Mio. €). In der Bilanz bzw. im Anhang werden folgende Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert
ausgewiesen, bei deren Bewertung Inputdaten der Fair Value Hierarchie zur Anwendung
kommen: scroll
Derivative Finanzinstrumente außerhalb von Sicherungsbeziehungen beinhalten Fremdwährungseffekte
aus offenen Bestellungen. Die Finanzanlagen beinhalten eine Beteiligung, die anhand von Stufe 3 Inputdaten bewertet
wird. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen im Konzernjahresabschluss 2017/18.
Im ersten Halbjahr 2018/19 ergab sich für diese Beteiligung eine erfolgsneutral zu
erfassende Bewertungsänderung, welche im Wesentlichen auf eine Veränderung des relevanten
Zinssatzes (WACC) zurückzuführen war. Der Diskontierungssatz nach Steuern reduzierte
sich von 5,7% auf 5,4%. Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung des beizulegenden
Zeitwerts: scroll
In der folgenden Übersicht werden die Sensitivitäten der wesentlichen Inputfaktoren
zum 31. August 2018 dargestellt: scroll
(11) Segmentberichterstattungscroll
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Die nachfolgende Tabelle enthält eine Aufteilung der Umsatzerlöse nach Regionen und
Aktivitäten. scroll
(12) NachtragsberichtZum 6. September 2018 erfolgte der Abschluss von zwei Schulddarlehensverträgen mit
einem Gesamtbetrag in Höhe von 95 Mio. EUR durch die HORNBACH Holding B.V. mit Garantie
der HORNBACH Baumarkt AG. Die erste Tranche hat ein Volumen von 52 Mio. EUR und eine
Laufzeit von fünf Jahren und die zweite Tranche ein Volumen von 43 Mio. EUR und eine
Laufzeit von sieben Jahren. Beide Tranchen wurden am 13. September 2018 ausbezahlt
und haben einen fixen Zinskupon bis zum Laufzeitende. Die Finanzierung dient neben
der Expansionsfinanzierung in den Niederlanden auch dem Rückkauf von HORNBACH Bau-
und Gartenmärkten, die bisher von einem Investor gemietet wurden. Der Rückkauf von
insgesamt vier Standorten erhöht das Investitionsvolumen für das laufende Geschäftsjahr
2018/19 signifikant: So wird erwartet, dass das Bruttoinvestitionsvolumen im HORNBACH
Baumarkt AG Konzern voraussichtlich in einer Bandbreite zwischen 210 und 240 Mio.
€ (ursprünglich: 150 bis 170 Mio. €) liegen wird. Ende September 2018 ist die neue HORNBACH-Filiale in Boras (Schweden) eröffnet worden.
Damit betreiben wir nunmehr sechs Standorte in Schweden. Im vierten Quartal 2018/19
sind keine weiteren Neueröffnungen geplant. Bis zum Ende des Geschäftsjahres am 28.
Februar 2019 wird die Anzahl der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte unverändert bei 158
liegen, von denen sich 61 Standorte im übrigen Europa befinden. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER (BILANZEID)Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Bornheim bei Landau, den 25. September 2018 HORNBACH Baumarkt AG scroll
BESCHEINIGUNGNACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim/Pfalz Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung,
Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Entwicklung des Konzerneigenkapitals, Kapitalflussrechnung
sowie ausgewählte erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim/Pfalz, für den Zeitraum vom 1. März bis 31. August
2018, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in
der EU anzuwenden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und der Konzernzwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht
beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft
und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung
erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben,
können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung",
wie er in der EU anzuwenden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Frankfurt am Main, den 25. September 2018 KPMG AG scroll
FINANZTERMINKALENDER 2018/19scroll
Investor Relations DISCLAIMERDieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen
und Schätzungen des Vorstands von HORNBACH beruhen. Zukunftsaussagen sind immer nur
für den Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht werden. Obwohl wir annehmen, dass die
Erwartungen dieser prognostizierten Aussagen realistisch sind, kann die Gesellschaft
nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die
Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu
den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören Veränderungen im
wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, insbesondere im Konsumverhalten und im
Wettbewerbsumfeld in den für HORNBACH relevanten Handelsmärkten. Ferner zählen dazu
die mangelnde Akzeptanz neuer Vertriebsformate und neuer Sortimente sowie Änderungen
der Unternehmensstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch
HORNBACH ist weder geplant, noch übernimmt HORNBACH die Verpflichtung dazu. |
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