HORNBACH Baumarkt AG

Bornheim bei Landau/Pfalz

Halbjahresfinanzbericht 2018/19

HALBJAHRESFINANZBERICHT

HORNBACH BAUMARKT AG KONZERN

H1 2018/19

(1. MÄRZ - 31. AUGUST 2018)

Halbjahresfinanzbericht 2018/19 (1. März - 31. August 2018)

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Kennzahlen HORNBACH Baumarkt AG Konzern 2. Quartal 2. Quartal Veränderung 1. Halbjahr 1. Halbjahr Veränderung
(in Mio. € soweit nicht anders angegeben) 2018/19 2017/18 in % 2018/19 2017/18 in %
Nettoumsatz 1.087,6 1.042,7 4,3 2.249,6 2.173,1 3,5
davon in Deutschland 561,2 552,7 1,5 1.173,9 1.166,1 0,7
davon im europäischen Ausland 526,4 490,0 7,4 1.075,7 1.006,9 6,8
Flächenbereinigtes Umsatzwachstum 3,4% 2,6%
2,8% 4,0%
Handelsspanne (in % vom Nettoumsatz) 36,6% 36,9%
36,9% 37,4%
EBITDA 86,6 83,8 3,3 172,1 181,0 -4,9
Betriebsergebnis (EBIT) 65,0 64,0 1,6 130,2 141,6 -8,0
Bereinigtes EBIT 65,5 64,0 2,3 130,4 141,5 -7,9
Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag
62,3 58,2 7,0 122,8 131,3 -6,5
Periodenüberschuss 46,0 43,2 6,5 91,0 98,0 -7,2
Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert in €) 1,45 1,36 6,6 2,86 3,08 -7,1
Investitionen 64,5 28,8 >100 129,2 49,5 >100


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Sonstige Kennzahlen HORNBACH Baumarkt AG Konzern 31. August 2018 28. Februar 2018 Veränderung
(in Mio. € soweit nicht anders angegeben)

in %
Bilanzsumme 2.083,6 1.997,7 4,3
Eigenkapital 1.122,1 1.048,8 7,0
Eigenkapital in % der Bilanzsumme 53,9% 52,5%
Anzahl der Filialen 157 156 0,6
Verkaufsfläche nach BHB (in Tqm) 1.845 1.822 1,3
Mitarbeiter (Anzahl) 19.404 18.721 3,6


Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis T€ gerechnet.

Überblick

HORNBACH Baumarkt AG Konzern mit solidem ersten Halbjahr - Prognose bestätigt

Konzernumsatz steigt im ersten Halbjahr um 3,5% - flächenbereinigt plus 2,8%

Handelsaktivitäten außerhalb Deutschlands erreichen weiterhin deutlich überdurchschnittliche Wachstumsraten

Extremer Sommer und niedrigere Handelsspanne bremsen Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr

Vorstand bestätigt Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2018/19

Der HORNBACH Baumarkt AG Konzern hat sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018/19 angesichts der im Vergleich zum Vorjahr deutlich ungünstigeren Witterungsbedingungen gut behauptet. Im ersten Halbjahr 2018/19 (1. März bis 31. August 2018) stieg der Konzernumsatz um 3,5% auf 2.249,6 Mio. € (Vj. 2.173,1 Mio. €). Flächen- und währungskursbereinigt ergab sich ein Wachstum um 2,8%, das vor allem von den Handelsaktivitäten außerhalb Deutschlands getragen wurde. Im zweiten Quartal erhöhte sich der Konzernumsatz um 4,3% auf 1.087,6 Mio. € bei einem flächen- und währungskursbereinigten Plus von 3,4%. Das verhaltene Umsatzwachstum im ersten Halbjahr führte in Verbindung mit einer niedrigeren Handelsspanne und ungünstigeren Kostenrelationen dazu, dass die Erträge das Rekordniveau des Vorjahres nicht erreichten. Das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich um 7,9% auf 130,4 Mio. € (Vj. 141,5 Mio. €) - trotz eines leichten Anstiegs im zweiten Quartal von 64,0 Mio. € auf 65,5 Mio. €. Das Ergebnis je Baumarkt-Aktie liegt nach sechs Monaten bei 2,86 € (Vj. 3,08 €). Es wird erwartet, dass der Ertragsrückstand aus dem ersten Quartal 2018/19 im zweiten Halbjahr im Wesentlichen aufgeholt werden kann. Der Vorstand bestätigte daher die Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2018/19.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einer ruhigeren Gangart in den letzten Quartalen entwickelte sich die globale Konjunktur im Frühjahr 2018 wieder lebhafter. Nicht zuletzt aufgrund der weiteren Zuspitzung des Handelskonflikts zwischen den USA und ihren bedeutenden Handelspartnern EU und China sahen Ökonomen jedoch zuletzt deutlich höhere Abwärtsrisiken für die Weltkonjunktur.

In Europa setzte sich die gesamtwirtschaftliche Aufwärtsbewegung weiter mit moderatem Tempo fort. Im zweiten Quartal 2018 stieg Eurostat zufolge das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowohl des Euroraums (ER19) als auch der Europäischen Union (EU28) saisonbereinigt um 0,4% gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres erhöhte sich die Wirtschaftsleistung um jeweils 2,2%. Damit zeichneten sich konjunkturelle Bremsspuren ab, für die vor allem die verringerte Dynamik des Auslandsgeschäfts verantwortlich war. Demgegenüber zeigte sich die Binnenkonjunktur in der ersten Hälfte des Kalenderjahrs auch dank der anhaltend guten Konsumstimmung und der sich weiter bessernden Lage am Arbeitsmarkt robust, auch wenn höhere Verbraucherpreise insbesondere für Energie und Nahrungsmittel den Konsum belasteten.

Die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe erhöhte sich im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem ersten Quartal im Euroraum um 1,3% sowie in der Europäischen Union um 1,2%. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Produktion im Baugewerbe um 2,5% bzw. 2,7%. Überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnete der Tiefbau, der sich deutlich dynamischer entwickelte als der Hochbau. Das Forschungs- und Beratungsnetzwerks Euroconstruct prognostiziert für die europäische Bauwirtschaft im Jahr 2018 ein Wachstum von 2,5% und damit eine Verlangsamung gegenüber dem sehr starken Vorjahr (+3,9%). Im Wohnungsneubau wird für das laufende Jahr ein Wachstum von rund 5% erwartet. Begünstigt wird diese Entwicklung vor allem von guten Bedingungen auf den Arbeitsmärkten in vielen europäischen Ländern. Für die Folgejahre deuten die Genehmigungszahlen jedoch auf eine Abschwächung des Wachstums bei den Wohnungsneubauaktivitäten hin.

Das Wachstum der Einzelhandelsumsätze erreichte im zweiten Quartal 2018 saison- und preisbereinigt ein Plus von 0,6% im Euroraum bzw. 0,9% in der EU28, nach jeweils 0,0% im ersten Quartal 2018. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Umsätze kalenderbereinigt um 1,6% im Euroraum sowie um 2,1% in der EU28 .

Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts im Verbreitungsgebiet der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte (Kalenderjahr)

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Prozentuale BIP-Veränderung gegenüber dem Vorquartal
Quelle: Eurostat (Angaben bezogen auf Kalenderjahr)
3. Quartal
2017
4. Quartal
2017
1. Quartal
2018
2. Quartal
2018
Deutschland 0,6 0,5 0,4 0,5
Luxemburg 1,8 0,1 2,0 n/a
Niederlande 0,6 0,9 0,6 0,7
Österreich 0,7 0,8 0,9 0,5
Rumänien 2,2 0,3 0,1 1,4
Schweden 0,7 0,8 0,8 1,0
Schweiz 0,7 0,6 0,6 n/a
Slowakei 0,9 0,9 1,0 1,0
Tschechische Republik 0,5 0,7 0,5 0,5
Euroraum (ER19) 0,7 0,7 0,4 0,4
EU28 0,7 0,6 0,4 0,4


Die deutsche Wirtschaft war weiter auf Wachstumskurs. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts, Destatis, erhöhte sich das BIP im zweiten Quartal 2018 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,5% gegenüber dem ersten Quartal 2018, in dem die Wirtschaftsleistung um 0,4% gestiegen war. Positive Impulse kamen vor allem aus dem Inland. Die privaten Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben um 0,3%. Die staatlichen Konsumausgaben waren um 0,6% höher als im Vorquartal. Auch die Investionen legten zu. In Ausrüstungen wurde 0,3% und in Bauten 0,6% mehr investiert als im ersten Quartal 2018. Demgegenüber war der Außenbeitrag negativ: Steigende Exporte (plus 0,7%) wurden von einem noch stärkeren Anstieg der Importe (plus 1,7%) überkompensiert.

Nach Angaben von Destatis wurden von Januar bis Juni 2018 in Deutschland der Bau von insgesamt 168 500 Wohnungen genehmigt. Das waren 0,6% weniger als im Vorjahreszeitraum. Weiter hohe Nachfrage gab es im Mehrgeschossbau (plus 4,9%). Dagegen ging die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser um 1,6% und für neue Zweifamilienhäuser um 2,9% zurück - allerdings bei höheren Kosten je Baumaßnahme (plus 2,0% bzw. plus 1,3%). Die Zahl der Bestandsmaßnahmen sank in den ersten sechs Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,9 %, lag wertmäßig jedoch 1,3% über dem Niveau des ersten Halbjahres 2017.

Der deutsche Einzelhandel wuchs im ersten Halbjahr 2018 preisbereinigt um 1,4% und nominal um 3,0% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Besonders stark stiegen die Umsätze mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren sowie im Internet- und Versandhandel. Dagegen waren die Umsätze mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten, Baubedarf real und nominal leicht rückläufig.

Der deutsche Do-it-yourself-Einzelhandel (DIY) erhöhte im ersten Kalenderhalbjahr 2018 den Gesamtbruttoumsatz im Vorjahresvergleich um nominal 1,7% auf 9,76 Mrd. €. Verantwortlich für das Wachstum war das starke Umsatzplus von 8,2% im zweiten Quartal 2018, das den wetterbedingt schlechten Start im ersten Quartal mehr als wettmachte. Flächenbereinigt, das heißt ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen, Schließungen oder wesentlichen Umbaumaßnahmen, gingen die Umsätze der Branche im Zeitraum Januar bis März 2018 um 7,4% zurück, stiegen aber dann in den Monaten April bis Juni um 7,9%. Nach sechs Monaten verzeichnete die DIY-Branche in Deutschland wie bereits im Vorjahr ein flächenbereinigtes Wachstum von 1,4%.

Umsatz der Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland (Kalenderjahr)

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Quelle: GfK Total Store Report Deutschland 1. Quartal
2018
2. Quartal
2018
1. Halbjahr
2018
Bruttoumsatz (in Mrd. €) 3,76 6,00 9,76
Nominale Veränderung zum Vorjahr (in %) -7,1 8,2 1,7
Flächenbereinigte Veränderung zum Vorjahr (in %) -7,4 7,9 1,4


Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Entwicklung des HORNBACH-Filialnetzes

Im ersten Quartal 2018 (Q1) wurden zwei neue großflächige Bau- und Gartenmärkte in Zwolle (Niederlande) und in Affoltern (Schweiz) eröffnet sowie ein Standort in Alzey (Rheinland-Pfalz) geschlossen. Im zweiten Quartal (Q2) gab es keine Veränderungen im konzernweiten Filialnetz. Zum 31. August 2018 betreibt der HORNBACH Baumarkt AG Konzern damit 157 Einzelhandelsfilialen (28. Februar 2018: 156) mit insgesamt 1,85 Mio. qm Verkaufsfläche, davon 97 in Deutschland und 60 im übrigen Europa.

Saison- und kalenderbedingte Einflüsse

Witterungseinflüsse

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 war geprägt von einem deutlich verspäteten Saisonstart durch einen ungewöhnlich frostigen März. Im April sorgten sommerliche Witterungsbedingungen für deutliche Aufholeffekte, während der Mai wechselhafte Wetterextreme und Unwetter bot. Der Sommer 2018 brachte vielerorts Hitzerekorde und regional extreme Dürre. Insgesamt bot das Wetter in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres tendenziell ungünstige und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schlechtere Bedingungen für die Umsetzung von Garten-, Bau- und Renovierungsprojekten.

Verkaufstage

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 (1. März bis 31. August 2018) standen durchschnittlich annäherend genauso viele Verkaufstage zur Verfügung wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der rechnerische Kalendereffekt im Konzern betrug im Q1 minus 1,5 Verkaufstage, im Q2 dagegen plus 1,3 Verkaufstage.

Umsatzentwicklung

2. Quartal 2018/19

Der Konzernumsatz der HORNBACH Baumarkt AG stieg im Zeitraum 1. Juni bis 31. August 2018 um 4,3% auf 1.087,6 Mio. € (Vj. 1.042,7 Mio. €) und wuchs damit etwas stärker als im ersten Quartal (+2,8%). Während in der Region Deutschland die Nettoumsätze um 1,5% auf 561,2 Mio. € (Vj. 552,7 Mio. €) zulegten, nahmen sie in der Region übriges Europa im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,4% auf 526,4 Mio. € (Vj. 490,0 Mio. €) zu.

Flächen- und währungskursbereinigt Glossar S. 10] stieg der Konzernumsatz im Berichtsquartal um 3,4%, nach 2,6% im Vorjahr. Einschließlich der Währungskurseffekte der Nicht-Euro-Länder Rumänien, Schweden, Schweiz und Tschechien verbesserten wir die flächenbereinigten Umsätze im zweiten Quartal 2018/19 konzernweit um 2,7%. In Deutschland erhöhten sich die flächenbereinigten Umsätze im zweiten Quartal 2018/19 um 1,2%, im übrigen Europa erzielten wir im Zeitraum Juni bis August 2018 ein Wachstum von 5,8%, einschließlich der Währungskurseffekte ergab sich ein Anstieg von 4,4%.

Flächenbereinigte Umsatzentwicklung1)

(in Prozent)

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Geschäftsjahr 2018/19
Geschäftsjahr 2017/18
1. Quartal 2. Quartal 1. Halbjahr
Konzern 2,3 3,4 2,8

5,4 2,6 4,0
Deutschland -0,2 1,2 0,5

3,8 0,3 2,1
Übriges Europa 5,2 5,8 5,5

7,5 5,3 6,4


1) ohne Währungskurseffekte


1. Halbjahr 2018/19

Der Konzernumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum 1. März bis 31. August 2018 um 3,5% auf 2.249,6 Mio. € (Vj. 2.173,1 Mio. €).

In Deutschland stieg der Nettoumsatz kumuliert um 0,7% auf 1.173,9 Mio. € (Vj. 1.166,1 Mio. €). Im übrigen Europa erzielten wir im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 6,8% auf 1.075,7 Mio. € (Vj. 1.006,9 Mio. €). Der Auslandsanteil erhöhte sich dadurch von 46,3% auf 47,8%. Flächen- und währungskursbereinigt verbesserte sich der Konzernumsatz im Halbjahr um 2,8%, einschließlich der Währungskurseffekte um 2,2%.

In der Region Deutschland erzielten wir im ersten Halbjahr 2018/19 ein flächenbereinigtes Umsatzwachstum von 0,5%. Somit gelang es uns, trotz der witterungsbedingt verhaltenen Kundennachfrage im Q2 den leichten Umsatzrückgang aus dem Frühjahrsquartal (minus 0,2%) wieder wettzumachen. Neben der Umsatzperformance ist für unser Unternehmen wichtig, dass wir uns nachhaltig als Projektbaumarkt in der Wahrnehmung der Bau- und Heimwerkerkunden etablieren. Daher war es im Berichtszeitraum sehr erfreulich, dass HORNBACH beim Kundenmonitor Deutschland, der renommiertesten Verbraucherstudie für den deutschen Einzelhandel, im Jahr 2018 erneut Spitzenergebnisse erzielt hat. Bestnoten gaben uns die Kunden unter anderem in den Einzelkriterien "Auswahl und Angebotsvielfalt" und "Qualität der Waren". Im Wettbewerbsvergleich sehen die deutschen Baumarktkunden HORNBACH bei den Kriterien "Produktangebot" und "Preise" ganz vorne.

In der Region übriges Europa, in der wir die Handelsaktivitäten der acht Länder außerhalb Deutschlands zusammenfassen, stiegen die flächen- und währungskursbereinigten Umsätze im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017/18 um 5,5%, einschließlich der Währungskurseffekte um 4,1%. Damit lagen wir über den Veränderungsraten wichtiger europaweiter Konjunkturindikatoren wie insbesondere des Bruttoinlandsprodukts und der privaten Konsumausgaben. Zum Umsatzwachstum trugen auch die neu eröffneten Onlineshops in der Slowakei (September 2017), Schweden (Oktober 2017) und Rumänien (Januar 2018) bei.

Ertragslage

Die nachfolgenden Kommentierungen beziehen sich auf die Ertragsentwicklung im Konzern der HORNBACH Baumarkt AG. Für die Darstellung der Segmente "Handel" und "Immobilien" verweisen wir auf die Segmentberichterstattung im Anhang (Seite 27).

2. Quartal 2018/19

Die Erträge lagen im zweiten Quartal 2018/19 leicht über dem Vorjahresniveau.

Der warenwirtschaftliche Rohertrag erhöhte sich im Berichtsquartal um 3,4% auf 398,0 Mio. € (Vj. 384,9 Mio. €) und damit unterproportional zum Umsatzanstieg. Die Handelsspanne [--> Glossar S. 11], das heißt der warenwirtschaftliche Rohertrag in Prozent vom Nettoumsatz, verringerte sich von 36,9% auf 36,6%.

Die Filialkosten stiegen mit einem Plus von 3,5% auf 282,1 Mio. € (Vj. 272,7 Mio. €) langsamer als die Umsätze. Dies ist insbesondere auf eine niedrigere Personalkostenquote (inklusive Prämie) sowie den unterproportionalen Anstieg der Kosten für Mieten und Werbung zurückzuführen. Dadurch wurde der überproportionale Anstieg der Betriebskosten und Abschreibungen mehr als ausgeglichen. Die Filialkostenquote [--> Glossar S. 11] sank von 26,2% auf 25,9%. Die Voreröffnungskosten erhöhten sich im zweiten Quartal 2018/19 im Vergleich zum Vorjahresquartal von 1,0 Mio. € auf 2,4 Mio. €. Die Voreröffnungskostenquote [--> Glossar S. 11] belief sich auf 0,2%. Die Verwaltungskosten stiegen um 3,2% auf 51,2 Mio. € (Vj. 49,6 Mio. €). Die Verwaltungskostenquote [--> Glossar S. 11] ging damit von 4,8% auf 4,7% zurück.

Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) [--> Glossar S. 10] erhöhte sich im Berichtsquartal um 3,3% auf 86,6 Mio. € (Vj. 83,8 Mio. €). Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 1,6% auf 65,0 Mio. € (Vj. 64,0 Mio. €). Das um nichtoperative Ergebniseffekte bereinigte EBIT [--> Glossar S. 10] wurde um 2,3% auf 65,5 Mio. € gesteigert.

Das Finanzergebnis verbesserte sich von minus 5,7 Mio. € auf minus 2,7 Mio. €. Dafür verantwortlich waren im Wesentlichen positive Währungseffekte, die von minus 1,6 Mio. € im Vorjahresquartal auf plus 1,1 Mio. € im Berichtsquartal drehten.

Das Konzernergebnis vor Steuern legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,0% auf 62,3 Mio. € (Vj. 58,2 Mio. €) zu. Der Periodenüberschuss erhöhte sich bei einer Steuerquote von 26,1% (Vorjahr: 25,8%) auf 46,0 Mio. € (Vj. 43,2 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie stand im zweiten Quartal bei 1,45 € (Vj. 1,36 €).

1. Halbjahr 2018/19

Das witterungsbedingt verhaltene Umsatzwachstum im ersten Halbjahr führte in Verbindung mit einer niedrigeren Handelsspanne und ungünstigeren Kostenrelationen dazu, dass die Erträge des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns das Vorjahresniveau nicht erreichten. Dies sind die wesentlichen Eckdaten zur Ertragslage im ersten Halbjahr 2018/19 (1. März bis 31. August 2018):

Der warenwirtschaftliche Rohertrag erhöhte sich um 2,1% auf 830,1 Mio. € (Vj. 813,4 Mio. €). Die Handelsspanne verringerte sich von 37,4% auf 36,9%. Grund für die niedrigere Rohertragsmarge waren im Wesentlichen gestiegene Einkaufspreise, negative Währungskurseffekte sowie Veränderungen im Sortimentsmix.

Die Filialkosten stiegen überproportional zum Umsatzplus um 4,2% auf 595,8 Mio. € (571,7 Mio. €). Die Filialkostenquote erhöhte sich von 26,3% auf 26,5%. Die Voreröffnungskosten nahmen auf 4,7 Mio. € (Vj. 2,1 Mio. €) zu, was einer Voreröffnungskostenquote von 0,2% (Vj. 0,1%) entspricht. Demgegenüber verringerten sich die Verwaltungskosten mit 105,5 Mio. € (Vj. 103,3 Mio. €) in Prozent vom Nettoumsatz leicht von 4,8% auf 4,7%.

Das EBITDA ging um 4,9% auf 172,1 Mio. € (Vj. 181,0 Mio. €) zurück. Das Betriebsergebnis (EBIT) im HORNBACH Baumarkt AG Konzern sank um 8,0% auf 130,2 Mio. € (Vj. 141,6 Mio. €). Bei nur geringfügigen nicht-operativen Ergebniseffekten verringerte sich das bereinigte EBIT im ersten Halbjahr 2018/19 um 7,9% auf 130,4 Mio. € (Vj. 141,5 Mio. €).

Das Finanzergebnis verbesserte sich von minus 10,3 Mio. € auf minus 7,5 Mio. €. Wesentlicher Grund dafür waren die positiven Währungseffekte in Höhe von 0,8 Mio. €, während im Vorjahreszeitraum noch negative Währungseffekte in Höhe von 1,9 Mio. € das Ergebnis belastet hatten.

Das Konzernergebnis vor Steuern ging um 6,5% auf 122,8 Mio. € zurück (Vj. 131,3 Mio. €). Die Steuerquote erhöhte sich leicht von 25,3% auf 25,9%. Der Periodenüberschuss sank um 7,2% auf 91,0 Mio. € (Vj. 98,0 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie wird im ersten Halbjahr 2018/19 mit 2,86 € (Vj. 3,08 €) ausgewiesen.

Finanz- und Vermögenslage

Finanzlage

Im ersten Halbjahr 2018/19 sind die Investitionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 49,5 Mio. € auf 129,2 Mio. € deutlich gestiegen. Ein Großteil der zusätzlichen Insvestitionssumme entfällt auf den Erwerb eines Grundstücks in der Schweiz im ersten Quartal sowie die Rückkäufe von zwei Mietmärkten im Großraum Berlin im zweiten Quartal. Darüber hinaus wurden Grundstücke für die mittelfristige Expansion in Europa erworben. In Grundstücke und Gebäude flossen mit 99,9 Mio. € rund 77% der Investitionen, der Rest entfiel auf Betriebs- und Geschäftsausstattung neuer und bestehender Märkte sowie auf immaterielle Vermögenswerte (im Wesentlichen EDV-Software). Die Investitionen wurden vollständig aus dem operativen Cashflow in Höhe von 129,7 Mio. € (Vj. 136,8 Mio. €) finanziert. Auskunft über die Finanzierungs- und Investitionstätigkeit des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung auf Seite 16.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns ist zum 31. August 2018 im Vergleich zum Bilanzstichtag 28. Februar 2018 um 4,3% auf 2.083,6 Mio. € angewachsen. Die Erhöhung ist im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 98,8 Mio. €. Demgegenüber steht ein Rückgang bei den fremdvermieteten Immobilien und Vorratsgrundstücken um 11,4 Mio. €. Das kurzfristige Vermögen beläuft sich zum 31. August 2018 auf 823,6 Mio. € (28. Februar 2018: 824,5 Mio. €).

Zum 31. August 2018 beträgt das bilanzielle Eigenkapital 1.122,1 Mio. € (28. Februar 2018: 1.048,8 Mio. €). Die Eigenkapitalquote [--> Glossar S. 14] erhöht sich im Stichtagsvergleich von 52,5% auf 53,9%. Die langfristigen Schulden reduzieren sich geringfügig um 2,9 Mio. € auf 493,4 Mio. € (496,3 Mio. €). Die kurzfristigen Schulden erhöhen sich um 15,4 Mio. € auf 468,0 Mio. € (452,6 Mio. €). Im Stichtagsvergleich steht hierbei dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (minus 56,7 Mio. €) ein Anstieg bei den übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten bzw. Vertragsverbindlichkeiten gegenüber. Aufgrund der Anwendung des IFRS 15 ist ein Teil der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten in den neuen Bilanzposten Vertragsverbindlichkeiten überführt worden [--> Konzernanhang S. 20ff.]. Die Nettofinanzschulden [--> Glossar S. 14] belaufen sich zum 31. August 2018 auf 340,6 Mio. € (28. Februar 2018: 321,9 Mio. €).

Sonstige Erläuterungen

Mitarbeiter

Zum Stichtag 31. August 2018 stehen europaweit 19.404 (28. Februar 2018: 18.721) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem festen Arbeitsverhältnis der HORNBACH Baumarkt AG bzw. eines ihrer Tochterunternehmen.

Zahlenangaben

Die Werte werden in Millionen Euro gerundet. Bei den verschiedenen Darstellungen können gegebenenfalls Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis Tausend Euro gerechnet.

Risiko- und Chancenbericht

Über Risiken und Chancen für die künftige Geschäftstätigkeit des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns haben wir im Risikobericht sowie im Chancenbericht des Geschäftsberichts 2017/18 (ab Seite 65) ausführlich berichtet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichts hat sich an den grundsätzlichen Einschätzungen zu den mittel- und langfristigen Entwicklungspotenzialen nichts Wesentliches geändert.

Prognosebericht

Im Geschäftsbericht des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns 2017/18 haben wir auf den Seiten 78 bis 82 ausführlich die Prognose der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen sowie die Erwartungen für die Geschäftsentwicklung 2018/19 im Konzern dargelegt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Zwischenberichts bestätigen wir unsere grundsätzlichen Einschätzungen für das Gesamtjahr 2018/19.

Die zukunftsgerichteten Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im Geschäftsjahr 2018/19 haben sich gegenüber den im Geschäftsbericht 2017/18 des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns veröffentlichten Einschätzungen nicht wesentlich verändert.

Der Vorstand bestätigt die im Geschäftsbericht 2017/18 auf den Seiten 80 bis 82 veröffentlichte Umsatz- und Ertragsprognose für das Geschäftsjahr 2018/19.

Umsatzprognose

Für das Gesamtjahr 2018/19 sieht die Umsatzprognose unverändert einen Anstieg des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich vor. Nachdem das Umsatzwachstum in der ersten Geschäftsjahreshälfte aufgrund von außergewöhnlichen Witterungseffekten merklich abgeschwächt wurde, rechnet der Vorstand im Vergleich dazu mit stärkeren Wachstumsraten im zweiten Halbjahr. Dazu dürften auch Nachholeffekte beitragen, zumal vielerorts umfangreichere Bau- und Renovierungsprojekte, die ursprünglich für Juli und August 2018 geplant worden waren, aufgrund der extremen Hitze und Dürre auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurden.

Ertragsprognose

Der Vorstand rechnet damit, dass der Ertragsrückstand aus dem ersten Quartal 2018/19 im zweiten Halbjahr aufgeholt werden kann. Nicht zuletzt ein hohes Maß an Kostendisziplin soll dabei helfen, das Jahresziel zu erreichen. Deshalb geht der Vorstand für das Gesamtjahr weiterhin davon aus, dass das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte Konzernbetriebsergebnis (EBIT) im Geschäftsjahr 2018/19 in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2017/18 (110,0 Mio. €) liegen wird.

Kurz-Glossar zu Leistungskennzahlen

In der vorliegenden Quartalsmitteilung verwenden wir zur Erläuterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auch die folgenden Leistungskennzahlen, die nicht nach IFRS definiert sind. Sie sollten auch in der Gesamtschau der im Geschäftsbericht veröffentlichten Informationen zum Steuerungssystem des Konzerns gelesen werden.

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Flächen- und währungskursbereinigten Umsätze (Veränderung in %) Alternative Leistungskennzahl für die Performancemessung des operativen Geschäfts und Indikator für das organische Wachstum unserer Einzelhandelsaktivitäten (stationäre Filialen und Onlineshops) Bei der Berechnung der flächenbereinigten Umsätze werden alle Bau- und Gartenmärkte zugrunde gelegt, die mindestens ein volles Jahr in Betrieb sind. Neueröffnungen, Schließungen und Märkte mit wesentlichen Umbaumaßnahmen in den zurückliegenden zwölf Monaten werden dagegen nicht berücksichtigt. Die flächenbereinigten Umsätze werden ohne Mehrwertsteuer (netto) und auf Basis lokaler Währung für den zu vergleichenden Berichtszeitraum ermittelt (währungskursbereinigt). Die flächen- und währungskursbereinigte Veränderungsrate ist somit ein Performanceindikator, unabhängig von Währungseinflüssen. Auf Euro-Basis werden zusätzlich die flächenbereinigten Umsätze einschließlich der Währungskurseffekte in den Nicht-Euro-Ländern unseres europaweiten Filialnetzes ermittelt.
EBITDA Alternative Leistungskennzahl zur Kommentierung der Ertragsentwicklung EBITDA steht für "Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization", das heißt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Das EBITDA hat Kapitalfluss-(Cashflow-) Charakter, da die liquiditätsunwirksamen Abschreibungen zum Betriebsergebnis (EBIT) addiert werden.
Bereinigtes EBIT Bedeutsame Steuerungskennzahl zur Kommentierung der operativen Ertragsentwicklung Bei der Berechnung wird das EBIT um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigt. Nicht-operative Aufwendungen werden dem EBIT hinzugerechnet (Beispiele: außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögenswerte, Zuführung zu Rückstellungen für belastende Verträge). Nichtoperative Erträge werden vom EBIT abgezogen (Beispiele: Erträge aus der Veräußerung von Immobilien, Erträge aus Zuschreibungen auf in Vorjahren wertberichtigte Vermögenswerte). Dadurch eignet sich das bereinigte EBIT besonders für Steuerungszwecke und den Vergleich der operativen Ertragsentwicklung im Zeitablauf sowie für Prognosen.
Kostenquoten Alternative Leistungskennzahlen für die Entwicklung der Filial-, Voreröffnungs- und Verwaltungskosten in Prozent vom Nettoumsatz Die Filialkostenquote ist der Quotient aus Filialkosten und Nettoumsatz. Die Filialkosten beinhalten Kosten, die im Zusammenhang mit dem Betrieb der stationären Bau- und Gartenmärkte sowie der Onlineshops stehen. Sie beinhalten im Wesentlichen Personal-, Raum- und Werbekosten sowie Abschreibungen und allgemeine Betriebskosten wie beispielsweise Transportkosten, Wartung und Instandhaltung.
Die Voreröffnungsquote ist der Quotient aus Voreröffnungskosten und Nettoumsatz. Als Voreröffnungskosten werden Kosten, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Errichtung eines neuen stationären Bau- und Gartenmarktes bis zur Neueröffnung stehen, ausgewiesen. Die Voreröffnungskosten bestehen im Wesentlichen aus Personalkosten, Raumkosten und Verwaltungsaufwand.
Die Verwaltungskostenquote ist der Quotient aus Verwaltungskosten und Nettoumsatz. In den Verwaltungskosten werden sämtliche Kosten der Verwaltung ausgewiesen, die im Zusammenhang mit dem Betrieb oder der Einrichtung von stationären Bau- und Gärtenmärkten sowie dem Aufbau und Betrieb des Onlinehandels (E-Commerce) stehen und diesen nicht direkt zugeordnet werden können. Sie beinhalten im Wesentlichen Personalkosten, Rechts- und Beratungskosten, Abschreibungen, Raumkosten sowie IT-, Reise- und Kraftfahrzeugkosten. Neben den rein administrativen Verwaltungskosten sind darin auch projektbezogene Aufwendungen sowie insbesondere Kosten für die zunehmende Digitalisierung unseres Geschäftsmodells (Mehr-Kanal-Handel) enthalten.
Eigenkapitalquote Alternative Leistungskennzahl zur Kommentierung der Vermögenslage Die Eigenkapitalquote ist der Quotient aus bilanziellem Eigenkapital und Gesamtkapital (Bilanzsumme).
Nettofinanzschulden Alternative Leistungskennzahl zur Kommentierung der Finanzlage Die Nettofinanzschulden werden aus der Summe der kurzfristigen und langfristigen Finanzschulden abzüglich der flüssigen Mittel und - soweit vorhanden - abzüglich kurzfristiger Finanzanlagen berechnet. Zur Vermeidung von Negativzinsen bei Geldeinlagen wurde mit Beginn des Geschäftsjahres 2016/2017 ein Teil der flüssigen Mittel in liquiditätsnahe kurzfristige Finanzanlagen mit einer Laufzeit von mehr als drei bis maximal zwölf Monaten umgeschichtet. Zum 30. November 2017 wurden diese Festgeldanlagen komplett zurückgeführt. Durch die Berücksichtigung der kurzfristigen Finanzanlagen in der Berechnung der Nettofinanzschulden wird eine bessere Vergleichbarkeit mit der Vorperiode hergestellt.
Handelsspanne Weitere Leistungskennzahl zur Kommentierung der Ertragslage Die Handelsspanne ist definiert als der warenwirtschaftliche Rohertrag (Saldo aus Umsatzerlösen und Kosten der umgesetzten Handelsware) in Prozent vom Nettoumsatz. Diese Steuerungsgröße wird maßgeblich beeinflusst von der Entwicklung der Einkaufs- und Verkaufspreise, von Veränderungen im Sortimentsmix sowie Währungskurseffekten im Zuge des internationalen Einkaufs.


KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

Gewinn- und Verlustrechnung

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Mio. € 2. Quartal
2018/19
2. Quartal
2017/18
Veränderung
in %
1. Halbjahr
2018/19
1. Halbjahr
2017/18
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 1.087,6 1.042,7 4,3 2.249,6 2.173,1 3,5
Kosten der umgesetzten Handelsware 689,6 657,9 4,8 1.419,5 1.359,7 4,4
Rohertrag 398,0 384,9 3,4 830,1 813,4 2,1
Filialkosten 282,1 272,7 3,5 595,8 571,7 4,2
Voreröffnungskosten 2,4 1,0 >100 4,7 2,1 >100
Verwaltungskosten 51,2 49,6 3,2 105,5 103,3 2,2
Sonstiges Ergebnis 2,7 2,4 13,3 6,1 5,3 16,4
Betriebsergebnis (EBIT) 65,0 64,0 1,6 130,2 141,6 -8,0
Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 0,1 12,3 0,3 0,3 -24,1
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4,0 4,3 -7,2 8,5 8,8 -2,9
Übriges Finanzergebnis 1,1 -1,6 >100 0,8 -1,9 >100
Finanzergebnis -2,7 -5,7 -52,6 -7,5 -10,3 -27,6
Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 62,3 58,2 7,0 122,8 131,3 -6,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16,3 15,0 8,3 31,8 33,2 -4,3
Periodenüberschuss 46,0 43,2 6,5 91,0 98,0 -7,2
Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert in €) 1,45 1,36 6,6 2,86 3,08 -7,1


Gesamtergebnisrechnung

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Mio. € 2. Quartal
2018/19
2. Quartal
2017/18
1. Halbjahr
2018/19
1. Halbjahr
2017/18
Periodenüberschuss 46,0 43,2 91,0 98,0
Versicherungsmathematische Veränderung aus Pensionszusagen 0,0 0,6 0,0 2,0
Latente Steuern auf versicherungsmathematische Veränderung aus Pensionszusagen 0,0 -0,1 0,0 -0,4
Bewertung zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte 0,8 0,0 0,8 0,0
Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, die nicht reklassifiziert werden 0,8 0,5 0,8 1,6
Bewertung derivativer Finanzinstrumente (Cashflow-Hedge)



direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen derivativer Sicherungsinstrumente1) 0,0 0,0 0,0 0,0
erfolgswirksame Realisierung von Wertänderungen derivativer Sicherungsinstrumente 0,0 0,0 0,0 0,0
Währungsanpassungen aus der Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen 3,2 -4,5 1,5 -5,4
Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen, die reklassifiziert werden 3,2 -4,4 1,5 -5,4
Gesamtergebnis 50,0 39,3 93,3 94,3


1) Stellt den Residualwert aus Marktwertänderungen und realisierten Wertänderungen korresponiderender Sicherungsinstrumente der Berichtsperiode dar.


Bilanz

Aktiva

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31. August 2018 28. Februar 2018

Mio. € % Mio. € %
Langfristiges Vermögen



Immaterielle Vermögenswerte 18,2 0,9 18,9 0,9
Sachanlagen 1.219,2 58,5 1.120,4 56,1
Fremdvermietete Immobilien und Vorratsgrundstücke 7,3 0,4 18,7 0,9
Finanzanlagen 7,3 0,4 6,5 0,3
Übrige langfristige Forderungen und Vermögenswerte 3,7 0,2 4,2 0,2
Latente Steueransprüche 4,3 0,2 4,5 0,2

1.260,0 60,5 1.173,2 58,7
Kurzfristiges Vermögen



Vorräte 651,4 31,3 657,8 32,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10,8 0,5 8,9 0,4
Vertragsvermögenswerte 1,4 0,1 n/a n/a
Übrige kurzfristige Vermögenswerte 61,6 3,0 53,4 2,7
Forderungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,8 0,1 2,2 0,1
Flüssige Mittel 96,6 4,6 102,1 5,1

823,6 39,5 824,5 41,3

2.083,6 100,0 1.997,7 100,0


Passiva

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31. August 2018 28. Februar 2018

Mio. € % Mio. € %
Eigenkapital



Gezeichnetes Kapital 95,4 4,6 95,4 4,8
Kapitalrücklage 143,6 6,9 143,6 7,2
Gewinnrücklagen 883,0 42,4 809,8 40,5

1.122,1 53,9 1.048,8 52,5
Langfristige Schulden



Langfristige Finanzschulden 407,8 19,6 412,6 20,7
Rückstellungen für Pensionen 11,4 0,5 10,8 0,5
Latente Steuerschulden 26,4 1,3 26,0 1,3
Sonstige langfristige Schulden 47,9 2,3 46,9 2,3

493,4 23,7 496,3 24,8
Kurzfristige Schulden



Kurzfristige Finanzschulden 29,3 1,4 11,4 0,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 197,0 9,5 253,7 12,7
Vertragsverbindlichkeiten 32,1 1,5 n/a n/a
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 94,4 4,5 88,0 4,4
Schulden aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 26,4 1,3 11,6 0,6
Sonstige Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 88,9 4,3 87,8 4,4

468,0 22,5 452,6 22,7

2.083,6 100,0 1.997,7 100,0


Entwicklung des Konzerneigenkapitals

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1. Halbjahr 2017/18 Mio. € Gezeichnetes
Kapital
Kapital-
rücklage
Hedging-
Reserve
Kumulierte
Währungsumrechnung
Sonstige
Gewinnrücklagen
Summe
Eigenkapital
Stand 1. März 2017 95,4 143,6 0,0 39,3 732,3 1.010,6
Periodenüberschuss



98,0 98,0
Versicherungsmathematische Veränderung
aus Pensionszusagen, netto nach Steuern




1,6 1,6
Bewertung derivativer Finanzinstrumente
(Cashflow-Hedge), netto nach Steuern


0,0

0,0
Bewertung zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte, netto nach Steuern




0,0 0,0
Währungsumrechnung


-5,4
-5,4
Gesamtergebnis

0,0 -5,4 99,6 94,3
Dividendenausschüttung



-21,6 -21,6
Transaktionen eigene Anteile



-0,8 -0,8
Stand 31. August 2017 95,4 143,6 0,0 33,9 809,5 1.082,5


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1. Halbjahr 2018/19 Mio. € Gezeichnetes
Kapital
Kapital-
rücklage
Kumulierte
Währungsumrechnung
Sonstige
Gewinnrücklagen
Summe
Eigenkapital
Stand 1. März 2018 95,4 143,6 36,3 773,4 1.048,8
Anpassungen aufgrund von IFRS 15


1,8 1,8
Anpassungen aufgrund von IFRS 9


0,2 0,2
Stand 1. März 2018 (angepasst) 95,4 143,6 36,3 775,4 1.050,8
Periodenüberschuss


91,0 91,0
Bewertung zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte, netto nach Steuern



0,8 0,8
Währungsumrechnung

1,5
1,5
Gesamtergebnis

1,5 91,8 93,3
Dividendenausschüttung


-21,6 -21,6
Transaktionen eigene Anteile


-0,3 -0,3
Stand 31. August 2018 95,4 143,6 37,9 845,2 1.122,1


Kapitalflussrechnung

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Mio. € 1. Halbjahr 1. Halbjahr

2018/19 2017/18
Periodenüberschuss 91,0 98,0
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 42,3 39,5
Veränderung der Rückstellungen (provisions) -1,1 2,0
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen sowie von
zur Veräußerung vorgesehenen langfristigen Vermögenswerten
-0,5 -0,4
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -5,7 -11,7
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 3,6 8,2
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge 0,2 1,1
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 129,7 136,8
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens
sowie von zur Veräußerung vorgesehenen langfristigen Vermögenswerten
2,6 0,8
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -127,1 -45,9
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -2,1 -3,6
Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,0 10,0
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -126,6 -38,7
Gezahlte Dividenden -21,6 -21,6
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten -0,6 -1,9
Einzahlungen aus Konzernfinanzierung 13,0 0,0
Veränderung der kurzfristigen Finanzkredite 0,4 -15,2
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -8,8 -38,6
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands -5,7 59,4
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelbestands 0,1 -0,9
Finanzmittelbestand 1. März 102,1 113,0
Finanzmittelbestand 31. August 96,6 171,6


In den Finanzmittelbestand einbezogen werden Geldbestände und Bankguthaben sowie andere kurzfristige Geldanlagen.

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde durch Ertragsteuerzahlungen um 16,7 Mio. € (Vj. 17,0 Mio. €) und durch Zinszahlungen um 4,3 Mio. € (Vj. 4,7 Mio. €) gemindert sowie durch erhaltene Zinsen um 0,3 Mio. € (Vj. 0,3 Mio. €) erhöht.

Der Posten sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge enthält im Wesentlichen latente Steuern, die Fortschreibung der nach der Effektivzinsmethode abgegrenzten Finanzierungskosten sowie nicht realisierte Währungsdifferenzen.

KONZERNANHANG

Erläuterungen zum Konzern-Zwischenbericht zum 31. August 2018

(1) Rechnungslegungsgrundsätze

Der Konzern-Halbjahresfinanzbericht der HORNBACH Baumarkt AG und ihrer Tochtergesellschaften für das 1. Halbjahr zum 31. August 2018 wird in Übereinstimmung mit § 315e HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind. Der verkürzte Zwischenbericht ist in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt.

Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands für das erste Halbjahr erfolgt gemäß IAS 34 "Zwischenberichterstattung" auf Basis des für das gesamte Geschäftsjahr erwarteten durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes.

Der Zwischenbericht ist im Zusammenhang mit dem Konzernjahresabschluss der HORNBACH Baumarkt AG für das Geschäftsjahr 2017/18 zu lesen. Wegen weiterer Informationen zu den im Einzelnen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird auf diesen Abschluss verwiesen. Die dort enthaltenen Anmerkungen gelten, soweit nicht explizit auf Änderungen eingegangen wird, auch für diesen Zwischenbericht. Ferner steht dieser Zwischenbericht im Einklang mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 16 (DRS 16) - Zwischenberichterstattung - des Deutschen Rechnungslegungs Standards Comittee e.V. (DRSC).

Die Werte werden in Millionen Euro gerundet. Bei den verschiedenen Darstellungen können gegebenenfalls Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis Tausend Euro gerechnet.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Neue Standards, Änderungen von Standards und Interpretationen, die im Geschäftsjahr 2018/19 erstmalig anzuwenden sind, wurden im Konzernjahresabschluss 2017/18 beschrieben. Mit Ausnahme der erstmaligen Anwendung nachfolgend genannter neuer Standards ergaben sich aus weiteren Neuerungen keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Übernahme von IFRS 9

Seit dem 1. März 2018 werden die Vorschriften zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten des Rechnungslegungsstandards IFRS 9 "Finanzinstrumente" im HORNBACH Baumarkt AG Konzern umgesetzt. Der Konzern hat in Einklang mit den Übergangsbestimmungen auf eine rückwirkende Anpassung der Vorjahreszahlen verzichtet. Stattdessen wird der Unterschiedsbetrag zwischen dem bisherigen Buchwert und dem Buchwert zu Beginn des Geschäftsjahres im Eröffnungsbilanzwert der Gewinnrücklagen erfasst.

Mit IFRS 9 wird ein einheitliches Modell zur Einstufung finanzieller Vermögenswerte eingeführt, mit dem finanzielle Vermögenswerte in drei Kategorien eingestuft werden: finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, finanzielle Vermögenswerte, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Grundlage für die Klassifizierung sind die vertraglichen Cashflows und das Geschäftsmodell, nach dem diese gesteuert werden.

Finanzielle Vermögenswerte, die im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten werden, dessen Zielsetzung das Halten von Vermögenswerten ist und die nur Zins- und Tilgungszahlungen an vorgegebenen Zeitpunkten vorsehen, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Sieht das Geschäftsmodell zusätzlich auch den Verkauf von finanziellen Vermögenswerten vor, werden diese erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Alle anderen finanziellen Vermögenswerte werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Für Eigenkapitalinstrumente sieht IFRS 9 außerdem die Möglichkeit einer unwiderruflichen Designation dieser Instrumente als "erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet" vor. HORNBACH hat entschieden, Änderungen des beizulegenden Zeitwertes aller Eigenkapitalanteile, die zuvor als "zur Veräußerung verfügbar" eingestuft wurden, im sonstigen Ergebnis Gesamtergebnisrechnung S. 13] darzustellen, da diese Anteile als langfristige, strategische Beteiligungen gehalten werden, deren Veräußerung kurz- bis mittelfristig nicht erwartet wird. Beim Verkauf dieser Instrumente werden die zuvor erfolgsneutral erfassten Wertänderungen nicht mehr in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Dividenden aus solchen Instrumenten werden weiterhin im Gewinn oder Verlust unter den sonstigen Erträgen erfasst, wenn der Anspruch des Konzerns auf den Erhalt von Zahlungen begründet ist.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen operativen Forderungen erfüllen weiterhin die Kriterien für eine Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Sind finanzielle Vermögenswerte keinem der beiden Geschäftsmodelle zuzuordnen oder enthalten die finanziellen Vermögenswerte nicht ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen, wurden diese umklassifiziert und nach IFRS 9 erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten nach IFRS 9 entsprechen im Wesentlichen den bisherigen Vorschriften gemäß IAS 39, so dass sich daraus keine Änderungen ergeben. Alle finanziellen Verbindlichkeiten werden weiterhin zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die nachfolgende Tabelle erläutert die ursprünglichen Bewertungskategorien nach IAS 39 zum 28. Februar 2018 und die neuen Bewertungskategorien zum 1. März 2018 für jede Klasse der finanziellen Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten. Die Bewertungseffekte betrefffen ausschließlich die Anwendung neuer Wertminderungsvorschriften.

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Mio. € Kategorie
gemäß IAS 391)
Buchwert
28.2.2018
Kategorie
gemäß IFRS 92)
Umglie-
derungseffekte
Bewertungs-
effekte
Buchwert
1.3.2018
Aktiva





Finanzanlagen AfS 6,5 FVtOCI

6,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 8,9 AC -1,5 0,2 7,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im
Rahmen von Factoringvereinbarungen, die nicht ausgebucht wurden
LaR n/a3) FVtPL 1,5
1,5
Übrige kurz- und langfristige Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 0,6 FVtPL

0,6
Übrige Vermögenswerte LaR 37,4 AC

37,4
Flüssige Mittel LaR 102,1 AC

102,1
Passiva





Finanzschulden





Anleihen FLAC 248,8 AC

248,8
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 1,0 AC

1,0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen n/a 174,1 n/a

174,1
Derivate mit Hedge-Beziehung n/a 0,0 n/a

0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 0,1 FVtPL

0,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 253,7 AC

253,7
Übrige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten FLAC 29,6 AC

29,6
Abgegrenzte Schulden FLAC 22,2 AC

22,2


1) Afs - Available for Sale (Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar) LaR - Loans and Receivables (Ausleihungen und Forderungen) n/a - keiner Kategorie zugeordnet FAHfT - Financial Assets Held for Trading FLAC - Financial Liabilities measured at Amortized Cost (Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten) FLHfT - Financial Liabilities Held for Trading
2) FVtOCI - at Fair Value through Other Comprehensive Income (erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis) AC - Amortized Cost (Fortgeführte Anschaffungskosten) n/a - keiner Kategorie zugeordnet FVtPL - at Fair Value through Profit or Loss (erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert)

3) Zum 28. Februar 2018 unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Kategorie LaR ausgewiesen


Neben den neuen Klassifizierungsvorschriften für finanzielle Vermögenswerte führt IFRS 9 ein neues Wertminderungsmodell ein. Das neue Risikovorsorgemodell basiert auf erwarteten Kreditverlusten (expected credit loss model) und findet Anwendung auf zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Schuldinstrumente, Leasingforderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, vertragliche Vermögenswerte und nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Kreditzusagen und Finanzgarantien.

Eine Risikovorsorge wird entweder auf Basis der erwarteten 12-Monats-Kreditverluste gebildet (Stufe 1) oder auf Basis der über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste, falls sich das Kreditrisiko seit dem erstmaligen Ansatz signifikant erhöht hat (Stufe 2) oder eine beeinträchtigte Bonität festgestellt wird (Stufe 3).

Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte wird unter Zugrundelegung einer Wertminderungsmatrix der vereinfachte Ansatz angewandt. Nach diesem Ansatz muss ein Unternehmen die Änderungen des Kreditrisikos nicht nachverfolgen. Stattdessen hat es sowohl beim erstmaligen Ansatz als auch zu jedem nachfolgenden Abschlussstichtag eine Risikovorsorge in Höhe der für die Gesamtlaufzeit erwarteten Kreditverluste zu erfassen (Zuordnung Stufe 2). Ausgangspunkt für die Ermittlung der erwarteten Kreditverluste bildet dabei eine Analyse der tatsächlichen historischen Ausfallraten auf Basis gemeinsamer Kreditrisikomerkmale und Überfälligkeitstage. Diese historischen Ausfallraten werden - falls indiziert - unter Berücksichtigung zukunftsgerichteter Informationen um die Einflüsse aktueller Veränderungen im makroökonomischen Umfeld angepasst.

Die Vertragsvermögenswerte betreffen noch nicht fakturierte laufende Handwerkerleistungen und weisen im Wesentlichen die gleichen Risikomerkmale wie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für die gleichen Vertragsarten auf. Der Konzern hat daher die Schlussfolgerung gezogen, dass die erwarteten Verlustraten für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einen angemessenen Näherungswert der Verlustraten für Vertragsvermögenswerte darstellen.

Finanzinstrumente, die im Zugangszeitpunkt nur ein geringes Ausfallrisiko aufweisen (investment grade), nimmt der Konzern von der Anwendung des dreistufigen Kreditrisikovorsorgemodells aus. Stattdessen werden diese Vermögenswerte immer der Stufe 1 des Kreditvorsorgemodells zugerechnet, und eine Wertberichtigung in Höhe der erwarteten 12-Monats-Kreditverluste wird erfasst. Diesem Bereich werden insbesondere Bankguthaben zugeordnet, da diese Mittel ausschließlich kurzfristig bei Banken mit hoher Bonität gehalten werden, die einem Einlagensicherungssystem angehören.

Die Erstanwendung des IFRS 9 führte zum 1. März 2018 zu einer Verringerung der Wertberichtigungen auf Forderungen um 0,2 Mio. € (vor latenten Steuern), die in den Gewinnrücklagen erfasst wurde.

Neben den neuen Klassifizierungsvorschriften und Wertminderungsregeln bringt IFRS 9 auch Änderungen im Bereich von "Hedge Accounting" mit. Diese führten im Erstanwendungszeitpunkt zu keinen Umstellungseffekten, da der Konzern bei der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 sein Bilanzierungswahlrecht ausübt, Sicherungsbeziehungen weiterhin nach IAS 39 anstatt nach IFRS 9 zu bilanzieren.

Übernahme von IFRS 15

IFRS 15 - Revenue from Contracts with Customers - wurde zum 1. März 2018 gemäß der modifiziert retrospektiven Methode angewandt. Die rückwirkende Anwendung fand nur für die Verträge statt, die zum Erstanwendungszeitpunkt noch nicht vollständig erfüllt waren. Infolge der gewählten Übergangsmethode wird die Vergleichsperiode nicht angepasst.

Mit Ausnahme der im folgenden genannten Sachverhalte führt die Erstanwendung des IFRS 15 zu keinen grundlegenden Änderungen der Bilanzierung und Bewertung. Der weit überwiegende Anteil der Umsatzerlöse wird durch einfach strukturierte Warenverkaufsverträge generiert, welche keine langfristigen Charakteristika aufweisen und bei denen die Verfügungsgewalt zu einem bestimmten Zeitpunkt auf den Kunden übergeht. Als Zeitpunkt gilt regelmäßig die Übergabe der Ware an den Kunden oder die Erfüllung der Dienstleistung. Bei der Bestimmung der Umsatzrealisierungszeitpunkte ergeben sich keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zum bisherigen Vorgehen.

Im Rahmen der Erstanwendung wurden Wertansätze zum 1. März 2018 innerhalb der Bilanz für folgenden Sachverhalt angepasst.

Durch die in IFRS 15 aufgeführten Regelungen zu Kundenguthaben erfolgt fortan eine frühere ergebniswirksame Vereinnahmung für Guthaben, bei denen eine Nichtinanspruchnahme (breakage) erwartet wird. Abweichend zur bisherigen Vorgehensweise werden künftig Beträge betreffend möglicher Nichtinanspruchnahmen gemäß dem Muster erfasst, wie Kunden ihre Guthaben abrufen. Bisher erfolgte eine Ausbuchung erst, nachdem die Ansprüche verjährt waren. Infolge der gewählten Übergangsregelung wurden deshalb die Verpflichtungen aus Kundenguthaben zum 1. März 2018 erfolgsneutral reduziert. Das Eigenkapital hat sich um 2,4 Mio. € (vor latenten Steuern) erhöht.

Darüber hinaus führt die Erstanwendung zu folgenden wesentliche Ausweisänderungen innerhalb der Bilanz.

Erwartete Kundenretouren sind in der Bilanz fortan brutto dargestellt. Dies erfolgt in Form des Ausweises eines "Rechts auf Rückerlangung" innerhalb der übrigen kurzfristigen Vermögenswerte sowie durch den Ausweis einer "Rückerstattungsverbindlichkeit" innerhalb der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen sowie Verbindlichkeiten aus Kundengutscheinen, die bislang als übrige kurzfristige Verbindlichkeiten bilanziert waren, wurden zum 1. März 2018 in die Vertragsverbindlichkeiten umgegliedert.

Noch nicht abgeschlossene Kundenaufträge (Handwerkerservice), die bislang als unfertige Leistungen innerhalb der Vorräte bilanziert waren, wurden zum 1. März 2018 in die Vertragsvermögenswerte umgegliedert bzw. mit Vertragsverbindlichkeiten verrechnet, wenn HORNBACH die Gegenleistung bereits erhalten hat. In diesem Zusammenhang findet eine rohertragsneutrale Erfassung der entstandenen Aufwendungen und der Umsätzerlöse statt.

Neben den oben beschriebenen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergibt sich durch IFRS 15 folgender Sachverhalt, der aufgrund der gewählten Übergangsvorschrift erst für Verträge relevant ist, die nach dem 1. März 2018 abgeschlossen werden.

Durch die Möglichkeit einer nachträglichen Rabattgewährung (Dauertiefpreisgarantie) unterliegen die Umsatzerlöse für einen bestimmten Zeitraum einer Variabilität, welche durch das Eintreten oder Nichteintreten eines künftigen Ergebnisses beeinflusst wird. Hierfür wird fortan eine Rückerstattungsverbindlichkeit erfasst. Zum 1. März 2018 ergab sich kein Umstellungseffekt. Zum 31. August 2018 wurde ergebniswirksam eine Rückerstattungsverbindlichkeit i.H.v. 0,5 Mio. € erfasst.

Insgesamt stellen sich die zum 1. März 2018 durch IFRS 15 auf Bilanzposten vorgenommenen Anpassungen wie folgt dar.

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Mio. € Buchwerte nach
IAS 18 28.2.2018
Neubewertungen Reklassifizierungen Buchwerte nach
IFRS 15 1.3.2018
Aktiva



Kurzfristiges Vermögen



Vorräte 657,8 0,0 -1,5 656,4
Vertragsvermögenswerte n/a 0,0 1,2 1,2
Übrige kurzfristige Vermögenswerte 53,4 0,0 2,7 56,1
Passiva



Eigenkapital



Gewinnrücklagen 809,8 1,8 0,0 811,6
Langfristige Schulden



Latente Steuerschulden 26,0 0,7 0,0 26,6
Kurzfristige Schulden



Vertragsverbindlichkeiten n/a -2,4 28,4 26,0
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 88,0 0,0 -24,4 63,6
Sonstige Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 87,8 0,0 -1,6 86,2


Die folgende Übersicht zeigt die relevanten Bilanzposten zum 31. August 2018 nach IFRS 15 sowie nach bisheriger Bilanzierung gemäß IAS 18. Die ergebniswirksamen Effekte betragen zum 31. August 2018 kumuliert minus 0,1 Mio. € und werden nicht explizit dargestellt.

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Mio. € IFRS 15
31.8.2018
IAS 18
31.8.2018
Veränderung
Aktiva


Langfristiges Vermögen


Latente Steueransprüche 4,3 4,1 0,1
Kurzfristiges Vermögen


Vorräte 651,4 653,0 -1,6
Vertragsvermögenswerte 1,4 0,0 1,4
Übrige kurzfristige Vermögenswerte 61,6 58,2 3,4
Passiva


Eigenkapital


Gewinnrücklagen 883,0 881,4 1,6
Langfristige Schulden


Latente Steuerschulden 26,4 25,6 0,8
Kurzfristige Schulden


Vertragsverbindlichkeiten 32,1 0,0 32,1
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 94,4 123,5 -29,1
Sonstige Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 88,9 90,8 -2,0


Auswirkungen IFRS 16 zum 1. März 2019

Mit Ausnahme der folgenden Konkretisierungen gelten die im Konzernabschluss zum 28. Februar 2018 gemachten Aussagen weiterhin.

Aufgrund geänderter Annahmen bei Vertragsverlängerungen und Zinssätzen gehen wir nunmehr von einem Anstieg des Anlagevermögens sowie der Finanzschulden von voraussichtlich 1,3 Mrd. € aus. Die unabgezinsten, finanziellen Verpflichtungen betragen in diesem Zusammenhang voraussichtlich 1,4 Mrd. €. Immobilienverträge tragen weiterhin hauptsächlich zum Umstellungseffekt bei. Auf Basis dieser Schätzung erwarten wir eine EBIT-Verbesserung im oberen einstelligen bis niedrigeren zweistelligen Millionenbereich.

Wenngleich die Vertragsinventur für Mietverhältnisse, die Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen, noch nicht abgeschlossen ist, gehen wir infolge des aktuellen Informationsstandes von keinen wesentlichen Auswirkungen aus. Intermediäre Mietverhältnisse wurden vollständig identifiziert. Für diese erfolgt derzeit die Klassifizierungsprüfung, ob ein Operating- oder Finance Lease vorliegt.

(2) Saisonale Einflüsse

Im Allgemeinen verzeichnet der HORNBACH Baumarkt AG Konzern witterungsbedingt im Herbst und Winter eine schwächere Geschäftsentwicklung als in den Frühjahrs- und Sommermonaten. Die saisonbedingten Schwankungen spiegeln sich in den Zahlen des ersten Halbjahres wider. Die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten zum 31. August 2018 ist nicht zwangsläufig ein Indikator für das Gesamtjahr.

(3) Sonstiges Ergebnis

Das sonstige Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

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Mio. € 2. Quartal
2018/19
2. Quartal
2017/18
Veränderung
in %
Sonstige Erträge 6,2 4,5 36,5
Sonstiger Aufwand 3,5 2,2 61,5
Sonstiges Ergebnis 2,7 2,4 13,3


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Mio. € 1. Halbjahr
2018/19
1. Halbjahr
2017/18
Veränderung
in %
Sonstige Erträge 10,8 9,0 19,6
Sonstiger Aufwand 4,7 3,8 24,0
Sonstiges Ergebnis 6,1 5,3 16,4


Die sonstigen Erträge des ersten Halbjahres 2018/19 resultieren im Wesentlichen aus operativen Erträgen und betreffen überwiegend Nebenerlöse der Bau- und Gartenmärkte, Erträge aus Entsorgung sowie aus Umlagen an den HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzern und aus Schadenersatzleistungen. Die hierin enthaltenen, nicht operativen Erträge - ohne Funktionsbereichsbezug - in Höhe von 1,2 Mio. € (Vj. 0,1 Mio. €) betreffen den Verkauf eines nicht betrieblich genutzten Grundstücks und sind dem Segment "Immobilien" zuzuordnen.

Die sonstigen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Verlusten aus Schadensfällen und aus operativen Aufwendungen im Zusammenhang mit Wertberichtigungen auf Forderungen sowie aus Abgangsverlusten.

(4) Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 (Earnings per Share) als Quotient aus dem den Aktionären der HORNBACH Baumarkt AG zustehenden Ergebnis des Berichtszeitraums und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der in Umlauf befindlichen Aktien ermittelt. Verwässernde Effekte auf das Ergebnis je Aktie ergaben sich - wie im Vorjahr - nicht.

Unverwässertes Ergebnis je Aktie

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2. Quartal
2018/19
2. Quartal
2017/18
Anzahl der ausgegebenen Stückaktien 31.807.000 31.807.000
Den Aktionären der HORNBACH Baumarkt AG
zustehender Periodenüberschuss in Mio. €
46,0 43,2
Ergebnis je Aktie in € 1,45 1,36


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1. Halbjahr
2018/19
1. Halbjahr
2017/18
Anzahl der ausgegebenen Stückaktien 31.807.000 31.807.000
Den Aktionären der HORNBACH Baumarkt AG
zustehender Periodenüberschuss in Mio. €
91,0 98,0
Ergebnis je Aktie in € 2,86 3,08


(5) Sonstige Angaben

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 betrugen die Personalaufwendungen des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns 359,3 Mio. € (Vj. 357,8 Mio. €).

In den ersten sechs Monaten wurden im HORNBACH Baumarkt AG Konzern planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie auf Nutzungsrechte aus Finanzierungsleasingverhältnissen in Höhe von insgesamt 42,3 Mio. € (Vj. 39,5 Mio. €) vorgenommen.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 wurden abgegrenzte Schulden in Höhe von 5,7 Mio. € ergebniswirksam aufgelöst. Davon entfallen 3,3 Mio. € auf Filialkosten und 2,4 Mio. € auf die Verwaltungskosten.

(6) Eigenkapital

Der Vorstand der HORNBACH Baumarkt AG hat am 9. Juli 2018 beschlossen, gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG bis zu 55.000 Stück eigene Aktien zu erwerben. Die Aktien sollen für die Ende des Jahres 2018 geplante jährliche Ausgabe von Belegschaftsaktien erworben werden. Der Aktienrückkauf hat am 1. August 2018 begonnen und ist bis zum 28. Februar 2019 befristet. Die HORNBACH Baumarkt AG hat bis zum 31. August 2018 13.287 Stück eigene Aktien erworben, deren Anschaffungskosten (0,3 Mio. €) in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals als "Transaktionen eigene Anteile" ausgewiesen sind.

Der Rückkauf von Aktien nach diesem Vorstandsbeschluss erfolgt nach Maßgabe der Safe-Harbour-Regelungen gemäß Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. April 2014 und gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 der Kommission vom 8. März 2016.

(7) Dividende

Wie vom Vorstand und Aufsichtsrat der HORNBACH Baumarkt AG vorgeschlagen, wurde mit Zustimmung durch die Hauptversammlung am 5. Juli 2018 eine Dividende von 0,68 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2017/18 an die Aktionäre ausgeschüttet.

(8) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Erbbaurechts- und Leasingverhältnissen, bei denen die Unternehmen des HORNBACH Baumarkt AG Konzerns nach den IFRS-Vorschriften nicht wirtschaftliche Eigentümer der gemieteten Vermögenswerte sind (Operating Lease). Zum Ende des Berichtszeitraums betragen diese für die unkündbare Grundmietzeit 932,4 Mio. € (28. Februar 2018: 985,0 Mio. €).

(9) Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die HORNBACH Baumarkt AG unmittelbar oder mittelbar in Ausübung der normalen Geschäftstätigkeit mit verbundenen Unternehmen in Beziehung. Hierzu gehören neben der Muttergesellschaft HORNBACH Holding AG & Co. KGaA und ihrer Komplementärin (HORNBACH Management AG) ebenso deren direkte und indirekte Tochtergesellschaften. Über die im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit vorgenommenen und zum Jahresabschluss berichteten Transaktionen hinaus sind im Berichtszeitraum keine wesentlichen Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen erfolgt.

(10) Angaben zum beizulegenden Zeitwert

Die angewandten Methoden und Prinzipien zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts sind gegenüber dem Konzernjahresabschluss zum 28. Februar 2018 grundsätzlich unverändert. Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die Fair Values der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum 31. August 2018 nach IFRS 9 und zum 28. Februar 2018 nach IAS 39 dar. Die Umstellungseffekte aus der geänderten Klassifizierung und Bewertung im Zuge der IFRS 9-Einführung sind in Anhangangabe 1) "Rechnungslegungsgrundsätze" dargestellt.

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Mio. € Kategorie gemäß
IFRS 9
Buchwert
31.8.2018
Marktwert
31.8.2018
Kategorie gemäß
IAS 39
Buchwert
28.2.2018
Marktwert
28.2.2018
Aktiva





Finanzanlagen FVtOCI 7,3 7,3 AfS 6,5 6,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 9,2 9,2 LaR 8,9 8,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
im Rahmen von Factoringvereinbarungen, die nicht ausgebucht wurden
FVtPL 1,6 1,6 LaR n/a n/a
Vertragsvermögenswerte AC 1,4 1,4 n/a n/a n/a
Übrige kurz- und langfristige Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FVtPL 0,0 0,0 FAHfT 0,6 0,6
Übrige Vermögenswerte AC 47,0 47,0 LaR 37,4 37,4
Flüssige Mittel AC 96,6 96,6 LaR 102,1 102,1
Passiva





Finanzschulden





Anleihen AC 249,2 261,8 FLAC 248,8 266,1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 5,3 5,3 FLAC 1,0 1,0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen n/a 169,2 193,9 n/a 174,1 200,4
Derivate mit Hedge-Beziehung n/a 0,0 0,0 n/a 0,0 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVtPL 0,0 0,0 FLHfT 0,1 0,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 197,0 197,0 FLAC 253,7 253,7
Vertragsverbindlichkeiten AC 32,1 32,1 n/a n/a n/a
Übrige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten AC 119,1 119,1 FLAC 29,6 29,6
Abgegrenzte Schulden AC 28,9 28,9 FLAC 22,2 22,2


Nicht in den Anwendungsbereich des IFRS 7 fallen sonstige Vermögenswerte in Höhe von 18,3 Mio. € (28. Februar 2018: 19,6 Mio. €), übrige Verbindlichkeiten in Höhe von 125,7 Mio. € (28. Februar 2018: 105,4 Mio. €) und abgegrenzte Schulden in Höhe von 55,5 Mio. € (28. Februar 2018: 59,3 Mio. €).

In der Bilanz bzw. im Anhang werden folgende Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen, bei deren Bewertung Inputdaten der Fair Value Hierarchie zur Anwendung kommen:

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Mio. € Kategorie IFRS 9 31.8.2018 Kategorie IAS 39 28.2.2018
Vermögenswerte



Bewertung erfolgt anhand von Inputdaten der Stufe 2



Derivate ohne Hedge-Beziehung FVtPL 0,0 FAHfT 0,6
Bewertung erfolgt anhand von Inputdaten der Stufe 3



Finanzanlagen FVtOCI 7,3 AfS 6,5
Schulden



Bewertung erfolgt anhand von Inputdaten der Stufe 1



Anleihen AC 261,8 FLAC 266,1
Bewertung erfolgt anhand von Inputdaten der Stufe 2



Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 5,3 FLAC 1,0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen n/a 193,9 n/a 200,4
Derivate mit Hedge-Beziehung n/a 0,0 n/a 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVtPL 0,0 FLHfT 0,1


Derivative Finanzinstrumente außerhalb von Sicherungsbeziehungen beinhalten Fremdwährungseffekte aus offenen Bestellungen.

Die Finanzanlagen beinhalten eine Beteiligung, die anhand von Stufe 3 Inputdaten bewertet wird. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen im Konzernjahresabschluss 2017/18. Im ersten Halbjahr 2018/19 ergab sich für diese Beteiligung eine erfolgsneutral zu erfassende Bewertungsänderung, welche im Wesentlichen auf eine Veränderung des relevanten Zinssatzes (WACC) zurückzuführen war. Der Diskontierungssatz nach Steuern reduzierte sich von 5,7% auf 5,4%. Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung des beizulegenden Zeitwerts:

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Entwicklung der Finanzanlagen der Stufe 3 in Mio. € 2018/19 2017/18
Stand 1. März 6,5 5,7
Bewertungsänderung (OCI) 0,8 0,0
Stand 31. August 7,3 5,7


In der folgenden Übersicht werden die Sensitivitäten der wesentlichen Inputfaktoren zum 31. August 2018 dargestellt:

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Mio. € Fair Value

Anstieg Rückgang
Marktmiete (5%-Punkte Veränderung) 0,9 -0,9
Diskontierungszinssatz (50 Basispunkte Veränderung) -1,1 1,4


(11) Segmentberichterstattung

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1. Halbjahr 2018/19 in Mio. € Handel Immobilien Zentralbereiche HORNBACH
1. Halbjahr 2017/18 in Mio. €

und Konsolidierung Baumarkt AG Konzern
Segmenterlöse 2.248,2 87,5 -86,1 2.249,6

2.172,4 86,6 -85,9 2.173,1
Verkaufserlöse mit fremden Dritten 2.248,2 0,0 0,0 2.248,2

2.172,4 0,0 0,0 2.172,4
Mieterlöse mit fremden Dritten 0,0 1,4 0,0 1,4

0,0 0,7 0,0 0,7
Mieterlöse mit verbundenen Unternehmen 0,0 86,1 -86,1 0,0

0,0 85,9 -85,9 0,0
Segmentergebnis (EBIT) 97,7 39,1 -6,5 130,2

114,2 38,2 -10,8 141,6
Abschreibungen/Zuschreibungen 20,4 16,5 4,9 41,9

19,5 15,7 4,3 39,5
EBITDA 118,1 55,6 -1,6 172,1

133,7 53,8 -6,6 181,0
Segmentvermögen 939,0 1.056,8 81,7 2.077,5

940,3 940,5 129,9 2.010,7
darin enthaltene Guthaben bei Kreditinstituten 44,9 0,0 26,0 70,9

94,8 0,0 54,1 148,9


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Überleitungsrechnung in Mio. € 1. Halbjahr
2018/19
1. Halbjahr
2017/18
Segmentergebnis (EBIT) vor "Zentralbereiche und Konsolidierung" 136,8 152,4
Zentralbereiche -6,5 -10,8
Finanzergebnis -7,5 -10,3
Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 122,8 131,3


Die nachfolgende Tabelle enthält eine Aufteilung der Umsatzerlöse nach Regionen und Aktivitäten.

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Außenumsatz nach Regionen Handel Immobilien HORNBACH
1. Halbjahr 2018/19 in Mio. €

Baumarkt AG Konzern
Deutschland 1.173,9 0,0 1.173,9
Übriges Europa 1.074,3 1,4 1.075,7
Erlöse aus Verträgen mit Kunden 2.248,2 1,4 2.249,6


(12) Nachtragsbericht

Zum 6. September 2018 erfolgte der Abschluss von zwei Schulddarlehensverträgen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 95 Mio. EUR durch die HORNBACH Holding B.V. mit Garantie der HORNBACH Baumarkt AG. Die erste Tranche hat ein Volumen von 52 Mio. EUR und eine Laufzeit von fünf Jahren und die zweite Tranche ein Volumen von 43 Mio. EUR und eine Laufzeit von sieben Jahren. Beide Tranchen wurden am 13. September 2018 ausbezahlt und haben einen fixen Zinskupon bis zum Laufzeitende. Die Finanzierung dient neben der Expansionsfinanzierung in den Niederlanden auch dem Rückkauf von HORNBACH Bau- und Gartenmärkten, die bisher von einem Investor gemietet wurden. Der Rückkauf von insgesamt vier Standorten erhöht das Investitionsvolumen für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 signifikant: So wird erwartet, dass das Bruttoinvestitionsvolumen im HORNBACH Baumarkt AG Konzern voraussichtlich in einer Bandbreite zwischen 210 und 240 Mio. € (ursprünglich: 150 bis 170 Mio. €) liegen wird.

Ende September 2018 ist die neue HORNBACH-Filiale in Boras (Schweden) eröffnet worden. Damit betreiben wir nunmehr sechs Standorte in Schweden. Im vierten Quartal 2018/19 sind keine weiteren Neueröffnungen geplant. Bis zum Ende des Geschäftsjahres am 28. Februar 2019 wird die Anzahl der HORNBACH Bau- und Gartenmärkte unverändert bei 158 liegen, von denen sich 61 Standorte im übrigen Europa befinden.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER (BILANZEID)

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Bornheim bei Landau, den 25. September 2018

HORNBACH Baumarkt AG
Der Vorstand

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Steffen Hornbach Roland Pelka
Susanne Jäger Wolfger Ketzler
Karsten Kühn Ingo Leiner
Dr. Andreas Schobert


BESCHEINIGUNG

NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT


An die HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim/Pfalz

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Entwicklung des Konzerneigenkapitals, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählte erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim/Pfalz, für den Zeitraum vom 1. März bis 31. August 2018, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.


Frankfurt am Main, den 25. September 2018

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Bertram Palm
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


FINANZTERMINKALENDER 2018/19

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27. September 2018 Halbjahresfinanzbericht 2018/19 zum 31. August 2018
20. Dezember 2018 Mitteilung 3. Quartal 2018/19 zum 30. November 2018
21. März 2019 Trading Statement zum 28. Februar 2019
27. Mai 2019 Geschäftsbericht 2018/19 zum 28. Februar 2019


Investor Relations
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DISCLAIMER

Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands von HORNBACH beruhen. Zukunftsaussagen sind immer nur für den Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht werden. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser prognostizierten Aussagen realistisch sind, kann die Gesellschaft nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, insbesondere im Konsumverhalten und im Wettbewerbsumfeld in den für HORNBACH relevanten Handelsmärkten. Ferner zählen dazu die mangelnde Akzeptanz neuer Vertriebsformate und neuer Sortimente sowie Änderungen der Unternehmensstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch HORNBACH ist weder geplant, noch übernimmt HORNBACH die Verpflichtung dazu.