![]() HUGO BOSS AGMetzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Jahresabschluss FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015DER HUGO BOSS AG1 ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHTDer Lagebericht der HUGO BOSS AG und der Konzernlagebericht sind nach § 315 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 3 HGB zusammengefasst und im Geschäftsbericht 2015 veröffentlicht. Der Jahresabschluss und der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasste Lagebericht der HUGO BOSS AG für das Geschäftsjahr 2015 werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Jahresabschluss der HUGO BOSS AG sowie der Geschäftsbericht des Konzerns für das Geschäftsjahr 2015 stehen auch im Internet unter http://group.hugoboss.com/investor-relations/finanzberichte/ zur Verfügung. 2 JAHRESABSCHLUSS DER HUGO BOSS AGBilanzDER HUGO BOSS AG ZUM 31. DEZEMBER 2015Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2015DER HUGO BOSS AGscroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2015DER HUGO BOSS AGALLGEMEINE ANGABENDer Jahresabschluss 2015 der HUGO BOSS AG wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktienrechts erstellt. Der Ausweis erfolgt in Tausend Euro (TEUR). Um die Übersichtlichkeit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zu gewährleisten, wurden Vermerke und Erläuterungen zu einzelnen Positionen gemäß § 265 Abs. 7 HGB ausschließlich im Anhang aufgeführt. Der Abschluss erfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die HUGO BOSS AG erstellt die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Umsatzkostenverfahren. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen im Jahresabschluss der HUGO BOSS AG nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Angaben widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten. ANLAGEVERMÖGENEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Die aktivierten, entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 8 beziehungsweise 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern sind durch langfristig bestehende Mietverträge begründet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Für die Abschreibungen auf Gebäude werden Nutzungsdauern von 8 bis 50 Jahren angesetzt, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 19 Jahre, bei anderen Anlagen 5 bis 16 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 23 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen werden für Zugänge bis zum 31. Dezember 2007 nach der degressiven Methode errechnet. Zugänge nach dem 31. Dezember 2007 werden ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis einschließlich 150 EUR, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Anlagenzugänge wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als 150 EUR, aber nicht mehr als 1.000 EUR betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils mit einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert. UMLAUFVERMÖGENDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind. Zusätzlich werden produktionsbezogene Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie produktionsbezogene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersvorsorge einbezogen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden grundsätzlich produktionsbezogene Entwicklungskosten berücksichtigt. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind Abwertungen in ausreichendem Umfang vorgenommen worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind mit dem Nennbetrag, gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet. EIGENKAPITALEigene Anteile werden gemäß § 272 Abs. 1a HGB mit dem Nennbetrag offen vom "Gezeichneten Kapital" abgesetzt. RÜCKSTELLUNGEN UND VERBINDLICHKEITENDie Pensionsrückstellungen werden für handelsrechtliche Zwecke auf Basis des Anwartschaftbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode, kurz PUC-Methode) ermittelt. Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als versicherungsmathematischer Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Die Ermittlung erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 3,90 % (2014: 4,55 %), einer Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,50 % sowie einer Anpassung der laufenden Renten von 1,75 % und der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Zur Festsetzung der Restlaufzeit von 15 Jahren wird die Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch genommen. Die Gesellschaft hält Vermögensgegenstände, die der Absicherung der Pensionsleistungen dienen. Diese Vermögensgegenstände erfüllen die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 1. Halbsatz HGB und sind mit den Pensionsrückstellungen zu verrechnen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. UMSATZREALISIERUNGUmsatzerlöse werden dann realisiert, wenn die mit dem Eigentum an den verkauften Waren und Erzeugnissen verbundenen maßgeblichen Chancen und Risiken auf den Käufer übergangen sind. Dies ist in der Regel bei Auslieferung der Ware der Fall. Die Umsatzerlöse werden abzüglich Skonti, Preisnachlässen, Kundenboni und Rabatten ausgewiesen. UMSATZKOSTENDie Umsatzkosten umfassen die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen. Im Wesentlichen sind dies die Aufwendungen sämtlicher Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, Sonderkosten der Fertigung sowie systematisch zurechenbare Kosten der produktbezogenen Verwaltungskosten der Funktionen der technischen Produktentwicklung sowie der Produktumsetzung und -beschaffungsbereiche. FUNKTIONSKOSTENDie Funktionskosten werden dabei unterteilt in die Umsatzkosten, Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten. Die betrieblichen Aufwendungen werden grundsätzlich nach Maßgabe der jeweiligen Kostenstelle den einzelnen Funktionen zugeordnet. Aufwendungen im Zusammenhang mit funktionsübergreifenden Aktivitäten oder Projekten werden auf Basis eines geeigneten Zuordnungsschlüssels auf die betreffenden Funktionen aufgeteilt. WÄHRUNGSUMRECHNUNGDie Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet und zum Bilanzstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Zum Abschlussstichtag entstandene Kursverluste aus der Bewertung der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden berücksichtigt. Kursgewinne aus der Bewertung von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB ergebniswirksam erfasst. Erträge aus Währungsumrechnung werden unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Die Umrechnung von in Fremdwährung erworbenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sowie der Vorräte erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Transaktionszeitpunkts. LATENTE STEUERNLatente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rechnungsabgrenzungsposten und Schulden ermittelt. Dabei werden nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei Organgesellschaften beziehungsweise bei Personengesellschaften, an denen die HUGO BOSS AG als Gesellschafter beteiligt ist, bestehen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises von derzeit aktuell 29,55 % (2014: 28,0 %) (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag). Abweichend hiervon werden latente Steuern aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden bei Beteiligungen in der Rechtsform einer Personengesellschaft auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes ermittelt, der lediglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag beinhaltet; dieser beträgt derzeit 15,83 %. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung wird diese in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ1 ANLAGEVERMÖGENDie Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr 2015 ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen ist im Wesentlichen Software erfasst. Der Zugang von 29.005 TEUR (2014: 20.914 TEUR) ergab sich im Wesentlichen aus Investitionen in Software, damit verbunden sind Abgänge innerhalb der Basissoftware. Die Zugänge zu den Sachanlagen in Höhe von 31.258 TEUR (2014: 12.924 TEUR) resultieren aus Investitionen in das bestehende Einzelhandelsnetzwerk in Deutschland, der Erneuerung der EDV-Anlagen sowie Investitionen in den Standort Metzingen und den Ausbau der Logistikkapazitäten. Die Abgänge resultieren zu einem wesentlichen Teil aus Abgängen von Showroom-Möbeln und EDV-Anlagen. In den Abschreibungen sind wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. 2 ANTEILSBESITZ DER HUGO BOSS AGDie HUGO BOSS AG hält entweder direkt oder indirekt jeweils 100 % der Kapitalanteile an den im nachfolgenden Anteilsbesitz aufgeführten Unternehmen. Einzige Ausnahmen sind die Beteiligungen an der BIL Leasing Verwaltungs-GmbH & Co. 869 KG und der ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Metzingen KG. Die Kapitalanteile der HUGO BOSS AG betragen bei diesen Gesellschaften jeweils 94,0 %. Mit Wirkung zum 30. Juni 2015 hat die HUGO BOSS AG die Option zur Übertragung des verbleibenden 6 %-Anteils an der ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Dieselstrasse KG übernommen. ANTEILSBESITZ DER HUGO BOSS AG GEMÄSS § 285 NR. 11 HGBSoweit nicht anders vermerkt, beträgt die Kapitalbeteiligung 100 %. scroll
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Die Werte entsprechen den Jahresabschlüssen
nach evtl. Gewinnabführung, bei Tochterunternehmen gemäß innenkonsolidiertem
IFRS-Abschluss. 3 FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDEscroll
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 98.813 TEUR (2014: 76.635 TEUR) konzerninterne Finanzierungen, im Übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Forderungen aus Leistungsbeziehungen mit Tochterunternehmen zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten zum 31. Dezember 2015 im Wesentlichen Bonusforderungen gegenüber Lieferanten (10.082 TEUR; 2014: 9.544 TEUR), Ertragsteuerforderungen (7.949 TEUR; 2014: 1.669 TEUR) sowie Umsatzsteuerforderungen (7.374 TEUR; 2014: 5.025 TEUR). Die Kreditkartenforderungen stiegen gegenüber dem Vorjahr an (3.746 TEUR; 2014: 2.992 TEUR). 4 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTENDer Rechnungsabgrenzungsposten enthält hauptsächlich abgegrenzte Aufwendungen für EDV-Wartungsverträge und Marketingaufwendungen. 5 EIGENKAPITALGezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der HUGO BOSS AG beträgt zum 31. Dezember 2015 unverändert zum Vorjahr 69.016 TEUR. Die Stückaktien haben einen Nennwert von 1 EUR. Das Gezeichnete Kapital setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Genehmigtes KapitalDer Vorstand der HUGO BOSS AG kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 12. Mai 2019 das Grundkapital um bis zu 35.200.000,00 EUR durch Ausgabe von 35.200.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals erhöhen (Genehmigtes Kapital). Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. KapitalrücklageDie Kapitalrücklage enthält die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien und ist gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB ausgewiesen. Sie beträgt unverändert zum Vorjahr 399 TEUR. Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine Zuführungen oder Entnahmen getätigt. GewinnrücklagenDie Gewinnrücklagen enthalten zum 31. Dezember 2015 die gesetzliche Rücklage mit 6.641 TEUR (2014: 6.641 TEUR) und andere Gewinnrücklagen mit 275.826 TEUR (2014: TEUR 221.851 TEUR). Die Entwicklung der anderen Gewinnrücklagen ist wie folgt: scroll
Eigene AktienAm 31. Dezember 2015 wurden 1.383.833 Stammaktien gehalten. Der darauf entfallende Anteil am gezeichneten Kapital beträgt 1.384 TEUR (2014: 1.384 TEUR) (2,00 %). Die Gesamtzahl der eigenen Aktien beinhaltet 855.278 ehemalige Vorzugsaktien, die im Zuge der am 15. Juni 2012 vorgenommenen Umstellung in Stammaktien umgewandelt wurden. Der Nennbetrag wurde vom "Gezeichneten Kapital" offen abgesetzt. Der Differenzbetrag in Höhe von 30.300 TEUR zwischen dem Nennwert der eigenen Anteile und dem zum 31. Dezember 2009 ausgewiesenen Buchwert wurde im Jahr 2010 mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die eigenen Anteile stammen aus Erwerben in den Jahren 2004 bis 2007: scroll
Die historischen Anschaffungskosten der eigenen Anteile betrugen 42.362 TEUR. In der Hauptversammlung vom 12. Mai 2015 wurde beschlossen, dem Vorstand eine Ermächtigung bis zum 11. Mai 2020 zu erteilen, eigene Aktien der Gesellschaft bis zu einem Anteil von insgesamt höchstens 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Ferner erhielt er die Ermächtigung zum Einsatz von Eigenkapitalderivaten im Rahmen des Erwerbs eigener Aktien. Im Geschäftsjahr 2015 wurden keine zusätzlichen eigenen Aktien erworben oder veräußert. 6 BILANZGEWINNscroll
7 ANGABEN ZU AUSSCHÜTTUNGSGESPERRTEN BETRÄGENZur Ausschüttung gesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen unter Berücksichtigung der frei verfügbaren Gewinnrücklagen wie im Vorjahr keine. 8 RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGENVerpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch qualifizierte Versicherungspolicen (Deckungsvermögen) gesichert. Die Leistungen aus den Versicherungspolicen dienen ausschließlich der Erfüllung der jeweiligen Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger durch Verpfändung entzogen. Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsanspruchs besteht aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattung (sogenannte Überschussbeteiligung). scroll
Die aus dem Deckungsvermögen resultierenden Erträge und die Zinsaufwendungen aus korrespondierenden Erfüllungsbeträgen der Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2015 sind nachstehend dargestellt: scroll
Der Saldo in Höhe von 5.046 TEUR wird im Zinsaufwand ausgewiesen. Darin enthalten sind 3.935 TEUR Zinsaufwand aus der Veränderung des Rechnungszinses (2015: 3,90 %; 2014: 4,55 %). 9 SONSTIGE RÜCKSTELLUNGENscroll
Die Rückstellungen für Personalaufwendungen betreffen überwiegend Rückstellungen für kurz- und mittelfristige Tantiemen und Boni, sowie Altersteilzeit. Rechnungen, deren Höhe und Fälligkeit bekannt ist, werden in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die Retourenrückstellung beinhaltet Warenrücksendungen, die innerhalb der nächsten 12 Monate abgewickelt werden. Die übrigen Rückstellungen betreffen überwiegend Rückstellungen für sonstige Risiken. 10 VERBINDLICHKEITENscroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 256.375 TEUR (2014: 235.456 TEUR) Darlehen, im Übrigen Lieferungen und Leistungen. Zum 31. Dezember 2015 bestehen Sicherheiten in Form von Grundschulden in Höhe von 13.939 TEUR für die passivierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2014: 15.931 TEUR). AUFTEILUNG DER SONSTIGEN VERBINDLICHKEITENscroll
11 HAFTUNGSVERHÄLTNISSEscroll
Bürgschaften und Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wurden ausschließlich zugunsten von Tochtergesellschaften abgegeben. Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können von den betreffenden Gesellschaften nach unseren Erkenntnissen in allen Fällen erfüllt werden. Die Abnahme der Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften verbundener Unternehmen beruht im Wesentlichen auf einer angepassten Finanzierungsstrategie, die zu einer Verringerung von abgesicherten Darlehensverbindlichkeiten mit der HUGO BOSS International B.V. führte. Mit einer Inanspruchnahme aus den oben aufgeführten Haftungsverhältnissen ist aufgrund einer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Tochterunternehmen derzeit nicht zu rechnen. 12 LATENTE STEUERNAls Ertragsteueraufwendungen werden Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag und im Ausland entrichtete Ertragsteuern (z. B. anrechenbare Quellensteuer) ausgewiesen. Insgesamt besteht zum 31. Dezember 2015 aus zeitlichen Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rechnungsabgrenzungen und Schulden - sowohl aus eigenen als auch aus solchen Gesellschaften des steuerlichen Organkreises beziehungsweise von Personengesellschaften, an denen HUGO BOSS als Gesellschafter beteiligt ist - eine zukünftige Steuerentlastung von 11.541 TEUR (2014: 12.397 TEUR). Die Ermittlung dieses Betrags erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 29,55 % (2014: 28,0 %) (HUGO BOSS AG und Organgesellschaften) beziehungsweise 15,83 % (Beteiligungen in der Rechtsform einer Personengesellschaft). Aktive Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen im Anlagevermögen. Die Unterschiede bei den Pensionsrückstellungen und dem zu saldierenden Planvermögen führen ebenfalls zu aktiven Steuerlatenzen. Weitere aktive Latenzen resultieren aus für steuerliche Zwecke nicht ansetzbaren Rückstellungen. Passive Steuerlatenzen ergaben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen in den Verbindlichkeiten und immateriellen Wirtschaftsgütern der einbezogenen Gesellschaften. Insgesamt ergibt sich nach Saldierung ein aktiver latenter Steuerüberhang in Höhe von 11.541 TEUR (2014: 12.397 TEUR). In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wurde eine aktive latente Steuer nicht bilanziert. Latente Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG13 UMSATZERLÖSEscroll
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Inkl. Naher Osten und Afrika. 14 VERTRIEBSKOSTENDie Aufwendungen für Vertriebskosten setzen sich aus folgenden Positionen zusammen scroll
15 ALLGEMEINE VERWALTUNGSKOSTENDie allgemeinen Verwaltungskosten resultieren hauptsächlich aus Personalkosten, Raummieten, Leasingkosten, Abschreibungen sowie diversen IT-Aufwendungen. 16 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGEscroll
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten hauptsächlich Erlöse aus der Weiterberechnung von Kosten und Leistungen an verbundene Unternehmen. Die aperiodischen Erträge resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 8.933 TEUR (2014: 6.204 TEUR). Für Konzernumlagen waren keine zusätzlichen Nachberechnungen aus Vorjahren notwendig (2014: 14.122 TEUR). 17 SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGENscroll
Nachberechnungen zusätzlicher Konzernumlagen fanden im Geschäftsjahr nicht statt (2014: 5.856 TEUR). 18 ERTRÄGE AUS BETEILIGUNGENErträge aus Beteiligungen werden grundsätzlich in dem Zeitpunkt vereinnahmt, in dem der Anspruch entstanden und der Eingang der entsprechenden Erträge bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung sicher zu erwarten ist. Die Erträge aus Beteiligungen entfallen vollständig auf verbundene Unternehmen. Sie betreffen überwiegend den Jahresüberschuss der HUGO BOSS Trade Mark Management GmbH & Co. KG, Metzingen, in Höhe von 90.303 TEUR (2014: 86.976 TEUR), welcher entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen auf das Darlehenskonto der Kommanditistin HUGO BOSS AG gutgeschrieben und entnommen wird. 19 SONSTIGE ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE/ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGENIn den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 853 TEUR (2014: 1.744 TEUR) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 5.292 TEUR (2014: 2.146 TEUR). Im Gesamtbetrag der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 6.354 TEUR (2014: 6.409 TEUR) an verbundene Unternehmen enthalten. 20 ERTRÄGE AUS GEWINNABFÜHRUNG/AUFWENDUNGEN AUS VERLUSTÜBERNAHMEErträge aus den Gewinnabführungsverträgen werden dann vereinnahmt, wenn das abzuführende Ergebnis zweifelsfrei beziffert werden kann, auch ohne dass der Jahresabschluss der Tochtergesellschaft bereits festgestellt ist. Mit den Tochterunternehmen HUGO BOSS Beteiligungsgesellschaft mbH, Metzingen, und HUGO BOSS Internationale Beteiligungs-GmbH, Metzingen, bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge. 21 STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAGDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, sowie die Auflösung von Rückstellungen und Quellensteuererstattungen vergangener Geschäftsjahre. scroll
In den aperiodischen Aufwendungen sind Aufwendungen für die Bildung von Rückstellungen für Risiken aus der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2007 - 2011 einschließlich der Folgewirkung enthalten. ZUSÄTZLICHE ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG AUFGRUND DER ANWENDUNG DES UMSATZKOSTENVERFAHRENSMATERIALAUFWANDscroll
PERSONALAUFWANDscroll
SONSTIGE ANGABENMITARBEITERZAHLENIm Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt: scroll
FREMDWÄHRUNGSSICHERUNGSGESCHÄFTEDevisensicherungsgeschäfte bestehen zum 31. Dezember 2015 keine. NICHT IN DER BILANZ ENTHALTENE GESCHÄFTE NACH § 285 NR. 3 HGBHUGO BOSS nutzt nicht nur eigene Grundstücke und Gebäude, sondern ist auch Mieter mehrerer Gebäude und der dazugehörenden Grundstücke. Dieser Nutzung liegen Immobilienleasingverträge (Operating-Leasing) zugrunde. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge haben Restlaufzeiten von 8 bis 11 Jahren. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Leasingaufwand in Höhe von derzeit 15.453 TEUR. Die Leasingraten sind in der Aufstellung zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB enthalten. Diese Immobilienleasingverträge enthalten Rückkaufsoptionen für die jeweiligen Immobilien. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN NACH § 285 NR. 3A HGBscroll
Bei den Werten handelt es sich um Nominalbeträge, d. h. nicht abgezinste Beträge. VERGÜTUNG VON VORSTAND UND AUFSICHTSRATDie Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats sind auf den Seiten 46 bis 47 angegeben. VERGÜTUNG DER MITGLIEDER DES VORSTANDSDie Gesamtvergütung der Mitglieder des Vorstands nach § 285 Absatz 1 Nr. 9a) Satz 1 bis 4 HGB belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 4.918 TEUR (2014: 4.434 TEUR). Davon entfielen 3.690 TEUR auf die fixen Gehaltsbestandteile inklusive Nebenleistungen (2014: 3.682 TEUR). Ein Betrag in Höhe von 644 TEUR (2014: 752 TEUR) entfällt auf den für das Geschäftsjahr 2015 vereinbarten Jahresbonus. Auf den Mehrjahresbonus für den Zeitraum 2013-2015 entfallen insgesamt 584 TEUR (2014: 0 TEUR). Der Jahresbonus 2015 sowie der Mehrjahresbonus 2013-2015 werden im Geschäftsjahr 2016 innerhalb einer Woche nach Billigung des Konzernabschlusses 2015 durch den Aufsichtsrat zur Auszahlung kommen. Im Geschäftsjahr 2015 erhielt der Vorstand Abschlagszahlungen in Höhe von insgesamt 2.844 TEUR auf den Mehrjahresbonus für das Geschäftsjahr 2014 (2014: 2.844 TEUR Abschlagszahlung auf den Mehrjahresbonus 2013), dessen endgültige Bemessung sich nach der Zielerreichung für den Mehrjahreszeitraum 2014-2016 richtet. Insgesamt belaufen sich die erhaltenen Abschlagszahlungen auf die Mehrjahresboni 2013-2015 sowie 2014-2016 zum Bilanzstichtag auf 5.688 TEUR (2014: 2.844 TEUR). Im Geschäftsjahr 2015 wurden Vorstandsmitgliedern darüber hinaus weder Kredite gewährt, noch wurden zugunsten dieser Personen Haftungsverhältnisse eingegangen. VERGÜTUNG EHEMALIGER VORSTANDSMITGLIEDEREhemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene erhielten im Jahr 2015 Gesamtbezüge in Höhe von 245 TEUR (2014: 197 TEUR). Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von 21.887 TEUR (2014: 20.044 TEUR). Das entsprechende Planvermögen in Form der Rückdeckungsversicherung beläuft sich auf 17.982 TEUR (2014: 17.801 TEUR). VERGÜTUNG FÜR DEN AUFSICHTSRATDer Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit im Jahr 2014 Gesamtbezüge in Höhe von 2.184 TEUR. Für das Jahr 2015 betragen die Gesamtbezüge voraussichtlich 2.087 TEUR, darin enthalten ist ein variabler Anteil in Höhe von 1.332 TEUR (2014: 1.454 TEUR), der sich an der Höhe des Ergebnisses je Aktie im Konzernabschluss bemisst. Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats halten insgesamt weniger als 1 % (2014: weniger als 1 %) der von der HUGO BOSS AG ausgegebenen Aktien. Die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 a) Satz 5 bis 9 HGB sind im Vergütungsbericht im zusammengefassten Lagebericht enthalten. MANAGEMENT BETEILIGUNGSPROGRAMMIm Rahmen eines im Jahr 2008 eingeführten "Management Beteiligungsprogramms" (kurz: MPP) konnten sich die Vorstände und Führungskräfte der zweiten Ebene gegen Leistung einer einmaligen Zahlung indirekt an der Red & Black TopCo S.ä r.l. beteiligen. Seit der Ende 2009 stattgefundenen Umstrukturierung hielt die Red & Black TopCo S.à r.l. über die Red & Black Lux S.à r.l. neben der indirekten Beteiligung an der HUGO BOSS AG auch direkt 100 % der Anteile an der Valentino Fashion Group S.p.A bis zu deren Veräußerung im Jahr 2012. Das Management von HUGO BOSS hat insofern nicht allein in die HUGO BOSS Gruppe, sondern auch in die von ihr nicht kontrollierten oder beeinflussbaren Gesellschaften der Valentino Fashion Group investiert. Die indirekte Beteiligung der Manager an der Red & Black TopCo S.à r.l. erfolgte über eine deutsche Kommanditgesellschaft mit der Firma "Red & Black Management Beteiligungs GmbH & Co. KG" (kurz "MPP KG" genannt). Die Manager waren im Handelsregister eingetragene Kommanditisten der MPP KG. Die Leistung der Kommanditeinlage durch die Teilnehmer erfolgte durch Bareinlage aus eigenen Mitteln. Die Höhe der Kommanditeinlage entsprach dabei jeweils dem Verkehrswert der im Gegenzug erhaltenen Anteile. Ende des Jahres 2010 wurde das MPP für die bereits beteiligten Manager (nachfolgend "Alt-Manager") modifiziert und noch nicht beteiligten Managern (nachfolgend "Neu-Manager") erneut eine Beteiligung an der MPP KG angeboten. Der Erwerb der Kommanditgesellschaftsanteile an der MPP KG durch die Neu-Manager erfolgte im Dezember 2010 zum aktuellen Verkehrswert. Die Alt-Manager hielten ihre bereits 2008 erworbenen Anteile an der MPP KG unverändert weiter. Das Management von HUGO BOSS konnte mit den erworbenen Anteilen an der MPP KG an den Erlösen aus einem Börsengang oder aus einem Verkauf der Anteile an der HUGO BOSS AG partizipieren. Der Anspruch zur Partizipation an den Erlösen aus dem MPP entstand über einen mehrjährigen Erdienungszeitraum bis zum 31. Dezember 2014 zeitanteilig. Voraussetzung für die Beteiligung an den Erlösen war, dass der betreffende Manager zum Zeitpunkt der Veräußerung die HUGO BOSS Gruppe noch nicht verlassen hatte. Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Managers hatte die Red & Black TopCo S.à r.l. grundsätzlich das Recht, die von dem betroffenen Manager gehaltenen Anteile anzukaufen. Mit Wirkung zum 17. März 2015 hat die Red & Black Lux S.à r.l sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an der HUGO BOSS AG veräußert. Im Zuge der Veräußerung des gesamten Anteilsbesitzes wurde die MPP KG abgewickelt und die Veräußerungserlöse an die Gesellschafter ausgeschüttet und das MPP beendet. Aufgrund der Ausgestaltung des MPP entstand für den HUGO BOSS Konzern weder eine Ergebnisauswirkung im abgelaufenen Geschäftsjahr noch waren Vermögenswerte oder Schulden zum Bilanzstichtag anzusetzen. CORPORATE GOVERNANCE CODEXVorstand und Aufsichtsrat der HUGO BOSS AG haben im Dezember 2015 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben. Diese ist auf der Internetseite der Gesellschaft den Aktionären dauerhaft zugänglich. HONORAR DES ABSCHLUSSPRÜFERSDie Angabe unterbleibt gemäß § 285 Nr. 17 HGB, da die Angabe im Konzernabschluss der HUGO BOSS AG erfolgt. DIVIDENDE UND ERGEBNISVERWENDUNGDas Geschäftsjahr 2015 der HUGO BOSS AG schloss mit einem Jahresüberschuss von 303.814 TEUR ab (2014: 291.724 TEUR). Der Bilanzgewinn beträgt nach Einstellung in die Gewinnrücklagen 254.848 TEUR (2014: 254.848 TEUR). Vor dem Hintergrund einer ertragsorientierten Ausschüttungspolitik schlägt der Vorstand vor, eine Dividende von 3,62 EUR je Aktie (2014: 3,62 EUR je Aktie) für das Geschäftsjahr 2015 auszuschütten. Dies entspricht einem Betrag von 249.839 TEUR (2014: 249.839 TEUR). Des Weiteren wird vorgeschlagen, 5.009 TEUR (2014: 5.009 TEUR) auf neue Rechnung vorzutragen. ANGABEN NACH § 160 ABS. 1 NR. 8 AKTGscroll
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VORSTANDCLAUS-DIETRICH LAHRSStuttgart, Deutschland Vorsitzender des Vorstands Vorstand für die Bereiche Vertrieb, Konzerneigener Einzelhandel, Kommunikation, Lizenzen MARK LANGERStuttgart, Deutschland Vorstand für die Bereiche Finanzen und Controlling, Investor Relations, Recht, Compliance und Risikomanagement, IT, Logistik, Personal, Arbeitsdirektor CHRISTOPH AUHAGENStuttgart, Deutschland Vorstand für die Bereiche Kreativmanagement, Markenmanagement, Beschaffung und Produktion AUFSICHTSRATMICHEL PERRAUDIN(ab 12. Mai 2015) Hergiswil, Schweiz Managementberater Vorsitzender des Aufsichtsrats DR. HELLMUT ALBRECHT(bis 12. Mai 2015) München, Deutschland Managementberater Vorsitzender des Aufsichtsrats ANTONIO SIMINAMetzingen, Deutschland Schneider/Betriebsratsvorsitzender HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Arbeitnehmervertreter GERT BAUER(bis 12. Mai 2015) Reutlingen, Deutschland 1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle, Reutlingen/Tübingen, Deutschland Arbeitnehmervertreter HELMUT BRUS(bis 12. Mai 2015) Bad Urach, Deutschland Senior Head of Corporate Culture, Health and Safety HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland Arbeitnehmervertreter DAMON MARCUS BUFFINI(bis 12. Mai 2015) Surrey, Großbritannien Geschäftsführer Permira Advisers LLP, London, Großbritannien TANJA SILVANA GRZESCH(ab 12. Mai 2015) Sonnenbühl, Deutschland 2. Bevollmächtigte und Kassiererin der IG Metall Verwaltungsstelle, Reutlingen/Tübingen, Deutschland Arbeitnehmervertreterin ANITA KESSEL(ab 12. Mai 2015) Metzingen, Deutschland Kaufmännische Angestellte HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland Arbeitnehmervertreterin KIRSTEN KISTERMANN-CHRISTOPHE(ab 12. Mai 2015) Oberursel, Deutschland Managing Director Société Générale S.A., Frankfurt, Deutschland FRIDOLIN KLUMPP(ab 12. Mai 2015) Caslano, Schweiz Senior Vice President Global Human Resources HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland Arbeitnehmervertreter MONIKA LERSMACHERKornwestheim, Deutschland Gewerkschaftssekretärin IG-Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg, Stuttgart, Deutschland Arbeitnehmervertreterin DR. KLAUS MAIER(bis 12. Mai 2015) Stuttgart, Deutschland Managementberater GAETANO MARZOTTOMailand, Italien Aufsichtsratsvorsitzender Gruppo Santa Margherita S.p.A., Fossalta di Portogruaro, Italien LUCA MARZOTTOVenedig, Italien Vorstandsvorsitzender Zignago Holding S.p.A., Fossalta di Portogruaro, Italien SINAN PISKINMetzingen, Deutschland Kaufmännischer Angestellter HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland Arbeitnehmervertreter AXEL SALZMANN(ab 12. Mai 2015) Großhansdorf, Deutschland Chief Financial Officer Bilfinger SE, Mannheim, Deutschland BERND SIMBECK(bis 12. Mai 2015) Metzingen, Deutschland Kaufmännischer Angestellter, HUGO BOSS AG, Metzingen, Deutschland Arbeitnehmervertreter HERMANN WALDEMER(ab 12. Mai 2015) Blitzingen, Schweiz Berater DR. MARTIN WECKWERTH(bis 12. Mai 2015) Frankfurt am Main, Deutschland Partner Permira Beteiligungsberatung GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland WEITERE ANGABEN ZU DEN AUFSICHTSRATS- UND VORSTANDSMITGLIEDERNDie Aufsichtsratsmitglieder unserer Gesellschaft sind gleichzeitig Mitglieder eines Organs folgender Gesellschaften:1 scroll
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Nicht genannte Mitglieder haben keine Mandate
in anderen Gesellschaften. Der Vorstand unserer Gesellschaft ist gleichzeitig Mitglied eines Organs folgender Gesellschaft:1 scroll
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Nicht genannte Mitglieder haben keine Mandate
in anderen Gesellschaften. OFFENLEGUNGDer Jahres- und Konzernabschluss der HUGO BOSS AG werden im Bundesanzeiger bekannt gemacht und auf der Internetseite von HUGO BOSS veröffentlicht.
Metzingen, den 23. Februar 2016 HUGO BOSS AG Der Vorstand Claus-Dietrich Lahrs Christoph Auhagen Mark Langer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENSscroll
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VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HUGO BOSS AG vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der HUGO BOSS AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der HUGO BOSS AG beschrieben sind.
Metzingen, den 23. Februar 2016 HUGO BOSS AG Der Vorstand Claus-Dietrich Lahrs Christoph Auhagen Mark Langer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst wurde, haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst wurde, der HUGO BOSS AG, Metzingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, den 23. Februar 2016 Ernst & Young GmbH Matischiok, Wirtschaftsprüfer Biller, Wirtschaftsprüferin |
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