HUGO BOSS AG

Metzingen

Halbjahresfinanzbericht 2017

HALBJAHRESFINANZBERICHT JANUAR - JUNI 2017

KONZERNKENNZAHLEN

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016 Veränderung in % Veränderung in %4 2. Quartal 2017 2. Quartal 2016
Konzernumsatz (in Mio. EUR) 1.287,0 1.264,7 2 2 636,0 622,1
Umsatz nach Segmenten





Europa inkl. Naher Osten/Afrika 783,7 780,8 0 2 371,8 378,4
Amerika 273,8 271,3 1 -2 148,5 141,5
Asien/Pazifik 195,1 182,8 7 5 97,7 88,1
Lizenzen 34,4 29,8 16 16 18,0 14,1
Umsatz nach Vertriebskanälen





Konzerneigener Einzelhandel 807,6 785,3 3 3 436,0 415,0
Großhandel 445,0 449,6 -1 -2 182,0 193,0
Lizenzen 34,4 29,8 16 16 18,0 14,1
Umsatz nach Marken





BOSS 1.099,7 1.096,2 0 0 545,4 536,5
HUGO 187,3 168,5 11 11 90,6 85,6
Umsatz nach Gender





Menswear 1.144,7 1.122,2 2 2 567,6 551,2
Womenswear 142,3 142,5 0 -1 68,4 70,9
Ertragslage (in Mio. EUR)





Rohertrag 849,5 832,2 2
430,3 420,3
Rohertragsmarge in % 66,0 65,8 20 bp
67,7 67,6
EBITDA 211,6 142,9 48
114,0 56,6
EBITDA vor Sondereffekten 205,1 201,2 2
107,7 107,7
Bereinigte EBITDA-Marge in %1 15,9 15,9 0 bp
16,9 17,3
EBIT 145,1 69,1 > 100
80,6 15,4
Auf die Anteilseigner entfallendes Konzernergebnis 105,6 49,5 > 100
57,6 11,1
Vermögenslage und Kapitalstruktur zum 30. Juni (in Mio. EUR)





Kurzfristiges operatives Nettovermögen 484,3 533,0 -9 -8

Kurzfristiges operatives Nettovermögen in % vom Umsatz2 19,2 19,6 -40 bp


Langfristige Vermögenswerte 719,1 776,1 -7


Eigenkapital 801,7 734,9 9


Eigenkapitalquote in % 47,7 42,4 530 bp


Bilanzsumme 1.679,2 1.734,0 -3


Finanzlage (in Mio. EUR)





Investitionen 56,7 79,1 -28
33,2 41,5
Free Cashflow 131,9 53,8 > 100
125,0 58,7
Abschreibungen 66,5 73,8 -10
33,4 41,2
Nettoverschuldung (zum 30. Juni) 165,7 281,0 -41


Finanzierungsstärke (zum 30. Juni)3 0,3 0,5



Weitere Erfolgsfaktoren





Mitarbeiter (zum 30. Juni) 13.539 13.572 0


Personalaufwand (in Mio. EUR) 303,2 309,0 -2
151,5 151,4
Anzahl konzerneigener Einzelhandelsgeschäfte 1.128 1.122 1
2 -6
davon freistehende Einzelhandelsgeschäfte 438 443 -1
2 5
Aktien (in EUR)





Ergebnis je Aktie 1,53 0,72 > 100
0,83 0,16
Schlusskurs (zum 30. Juni) 61,30 50,90 20
61,30 50,90
Aktienanzahl in Stück (zum 30. Juni) 70.400.000 70.400.000 0
70.400.000 70.400.000


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Veränderung in % Veränderung in %4
Konzernumsatz (in Mio. EUR) 2 3
Umsatz nach Segmenten

Europa inkl. Naher Osten/Afrika -2 0
Amerika 5 3
Asien/Pazifik 11 10
Lizenzen 27 27
Umsatz nach Vertriebskanälen

Konzerneigener Einzelhandel 5 6
Großhandel -6 -6
Lizenzen 27 27
Umsatz nach Marken

BOSS 2 2
HUGO 6 6
Umsatz nach Gender

Menswear 3 3
Womenswear -3 -4
Ertragslage (in Mio. EUR)

Rohertrag 2
Rohertragsmarge in % 10 bp
EBITDA > 100
EBITDA vor Sondereffekten 0
Bereinigte EBITDA-Marge in %1 -40 bp
EBIT > 100
Auf die Anteilseigner entfallendes Konzernergebnis > 100
Vermögenslage und Kapitalstruktur zum 30. Juni (in Mio. EUR)

Kurzfristiges operatives Nettovermögen

Kurzfristiges operatives Nettovermögen in % vom Umsatz2

Langfristige Vermögenswerte

Eigenkapital

Eigenkapitalquote in %

Bilanzsumme

Finanzlage (in Mio. EUR)

Investitionen -20
Free Cashflow > 100
Abschreibungen -19
Nettoverschuldung (zum 30. Juni)

Finanzierungsstärke (zum 30. Juni)3

Weitere Erfolgsfaktoren

Mitarbeiter (zum 30. Juni)

Personalaufwand (in Mio. EUR) 0
Anzahl konzerneigener Einzelhandelsgeschäfte

davon freistehende Einzelhandelsgeschäfte

Aktien (in EUR)

Ergebnis je Aktie > 100
Schlusskurs (zum 30. Juni) 20
Aktienanzahl in Stück (zum 30. Juni) 0


1 EBITDA vor Sondereffekten/Umsatz.
2 gleitender Durchschnitt der letzten vier Quartale.
3 Nettoverschuldung/EBITDA vor Sondereffekten der letzten 12 Monate.
4 währungsbereinigt.


Kapitel 1

Konzernzwischenlagebericht

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE LAGE UND BRANCHENENTWICKLUNG

Leichte Beschleunigung des Weltwirtschaftswachstums

Die ökonomischen Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft haben sich in der ersten Jahreshälfte stetig verbessert. Dabei beschleunigt sich nicht nur das wirtschaftliche Wachstum der Schwellenländer. Auch in den Industrieländern zeichnet sich eine stärkere Konjunkturdynamik ab. Im April erhöhte der IWF folglich seine globale Wachstumsprognose für das Gesamtjahr von 3,4 % auf 3,5 %. Im vergangenen Jahr war die Weltwirtschaft um 3,1 % gewachsen. Insbesondere die anziehende Wirtschaftsleistung in China, eine teilweise Erholung der Rohstoffpreise sowie die unverändert robusten Finanzmärkte sorgten für eine Verbesserung der Konjunkturindikatoren.

Europäische Wirtschaft unvermindert auf Wachstumskurs

Das Wirtschaftswachstum in Europa profitierte im ersten Halbjahr 2017 von der unverändert expansiven Geldpolitik der EZB, dem anhaltend positiven Konsumklima sowie von gesunkenen politischen Risiken. Deutlichere Anhebungen der Wachstumsprognosen des IWF gab es unter anderem für Großbritannien, Spanien und Russland. Neben Deutschland als unverändert wichtigstem Konjunkturmotor der Eurozone zeichnet sich auch für Frankreich und Italien eine Verbesserung der wirtschaftlichen Aussichten ab.

IWF senkt Wachstumsprognose für US-Wirtschaft

Nach einer schwächeren Phase im Frühjahr hatten sich die Frühindikatoren für die US-amerikanische Wirtschaft zuletzt wieder erholt. Auch die Abschwächung des US-Dollars trug hierzu bei. Das insgesamt robuste Wirtschaftswachstum der USA im ersten Halbjahr wurde insbesondere durch das verarbeitende Gewerbe und Erwartungen an fiskalpolitische Maßnahmen getragen. Jedoch senkte der IWF jüngst seine Wachstumsprognose für das Gesamtjahr. Hauptgrund hierfür ist zunehmender Zweifel an der Realisierbarkeit der Steuer- und Ausgabenpläne der US-Regierung. In den Ländern Südamerikas belasteten niedrige Rohstoffpreise und eine mitunter hohe Staatsverschuldung weiterhin das Wirtschaftswachstum.

Anziehende Wirtschaftsleistung in China

In Asien setzt sich die regional unterschiedliche Entwicklung der Wirtschaft fort. Begünstigt durch eine expansive Kreditvergabe sowie hohe öffentliche Investitionen hat sich das Wirtschaftswachstum in China in der ersten Jahreshälfte leicht beschleunigt. Dabei stiegen sowohl die Exporte als auch die Importe deutlich. Als Konsequenz erhöhte der IWF im Juni seine Jahresprognose für das Wirtschaftswachstum Chinas. Auch die Wachstumsraten der kleineren Schwellenländer der Region zogen in der ersten Jahreshälfte weiter an. Die japanische Wirtschaft konnte unterstützt von einer expansiven Geldpolitik moderat zulegen.

Regionale und unternehmensspezifische Unterschiede prägen Branchenentwicklung

Im ersten Halbjahr 2017 ließ sich eine insgesamt positive Entwicklung der globalen Premium- und Luxusgüterbranche beobachten. Ein solides Wachstum der Weltwirtschaft sowie ein wieder anziehendes Geschäft mit Touristen hatten einen positiven Einfluss auf die Branchenkonjunktur. Zudem waren erste positive Auswirkungen der Veränderungen zu beobachten, die viele Unternehmen im Jahr 2016 an ihrem Geschäftsmodell vorgenommen haben, um sich an die langfristig geringeren Wachstumsaussichten für die Branche anzupassen. Generell war die Branchenentwicklung jedoch von deutlichen regionalen wie auch unternehmensindividuellen Unterschieden geprägt. So war im ersten Halbjahr eine zunehmende Polarisierung zwischen einerseits erfolgreichen, andererseits unter Umsatz- und Profitabilitätsrückgang leidenden Marktteilnehmern zu beobachten. Das Geschäft mit Bekleidung entwickelte sich marktweit schwächer als andere Segmente, insbesondere Schuhe und Accessoires.

Solide Entwicklung in Europa und Asien, Amerika bleibt schwierig

Europa profitierte von der gegenüber dem Vorjahr wieder anziehenden Nachfrage insbesondere asiatischer Touristen und dem anhaltend positiven Konsumklima. In Großbritannien waren eine robuste lokale Nachfrage sowie ein durch die Abwertung des britischen Pfunds unterstütztes Wachstum des Geschäfts mit Touristen zu beobachten. Während sich das Marktumfeld auch in Spanien deutlich positiv entwickelte, hatte es die Branche in Frankreich und auch in Deutschland schwerer. In Amerika sah sich die Branche im ersten Halbjahr einem nach wie vor herausforderndem Marktumfeld ausgesetzt. Neben der wirtschaftlich schwierigen Lage der dortigen Warenhäuser, sorgte das weiterhin hohe Angebot an rabattierter Ware für eine vergleichsweise schwache Branchenentwicklung. Begünstigt durch den wirtschaftlichen Aufschwung zeichnete sich in Mittel- und Südamerika im ersten Halbjahr ein Wachstum des Branchenumsatzes ab. Asien zeigte eine insgesamt positive, regional jedoch deutlich unterschiedliche Entwicklung. Die Branche profitierte dabei insbesondere von einer starken lokalen Nachfrage auf dem chinesischen Festland. Diese wurde durch das leicht beschleunigte Wirtschaftswachstum, verschärfte Einfuhrkontrollen, die zu einer Verschiebung der Konsumentennachfrage ins Inland führten, sowie die von vielen Marktteilnehmern in der jüngeren Vergangenheit vorgenommenen Anpassungen der Preisarchitektur sowie Konsolidierungen der Storenetzwerke unterstützt. Das Branchenumfeld in Hongkong und Macau zeigte im ersten Halbjahr erste Anzeichen einer Stabilisierung, während sich Japan und in besonderem Maße Südkorea als schwierig erwiesen.

KONZERNERTRAGSLAGE

UMSATZLAGE

Anstieg des Konzernumsatzes im Berichtszeitraum

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 erzielte HUGO BOSS einen Konzernumsatz in Höhe von 1.287 Mio. EUR. Damit lag der Umsatz sowohl in Konzernwährung als auch in lokalen Währungen um 2 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 1.265 Mio. EUR).

UMSATZ NACH REGIONEN (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 In % des Umsatzes Jan. - Juni 2016 In % des Umsatzes Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Europa1 783,7 61 780,8 62 0 2
Amerika 273,8 21 271,3 21 1 -2
Asien/Pazifik 195,1 15 182,8 15 7 5
Lizenzen 34,4 3 29,8 2 16 16
GESAMT 1.287,0 100 1.264,7 100 2 2


1 Inklusive Naher Osten und Afrika.


Uneinheitliche Umsatzentwicklung in den Regionen

Der währungsbereinigte Umsatzanstieg in der Region Europa inklusive Naher Osten und Afrika wurde von einer verbesserten lokalen Nachfrage und einem wieder anziehenden Geschäft mit Touristen unterstützt. Davon profitierte vor allem Großbritannien mit hohen einstelligen Zuwächsen. Aufgrund eines rückläufigen Großhandelsgeschäfts in den USA sanken die Umsätze in der Region Amerika. Die Umsatzentwicklung in der Region Asien/Pazifik profitierte von dem fortgesetzten Aufschwung im chinesischen Markt und war hauptsächlich getrieben durch zweistellige Umsatzzuwächse auf dem chinesischen Festland.

UMSATZ NACH VERTRIEBSKANÄLEN (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 In % des Umsatzes Jan. - Juni 2016 In % des Umsatzes Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Konzerneigener Einzelhandel 807,6 63 785,3 62 3 3
DOS 520,6 40 513,4 41 1 2
Outlet 252,9 20 233,1 18 8 8
Online 34,1 3 38,8 3 -12 -11
Großhandel 445,0 34 449,6 36 -1 -2
Lizenzen 34,4 3 29,8 2 16 16
GESAMT 1.287,0 100,0 1.264,7 100,0 2 2


Stabile Umsatzentwicklung auf vergleichbarer Fläche

Im konzerneigenen Einzelhandel (Retail) sorgten Effekte aus dem im vergangenen Jahr erfolgten Ausbau des Vertriebsnetzes für einen Umsatzanstieg. Die Wachstumsraten im Outletkanal übertrafen dabei das über freistehende Einzelhandelsgeschäfte und Shop-in-Shops erzielte Umsatzwachstum, vor allem aufgrund verbesserter Umsatztrends in den USA und dem Ausbau dieses Vertriebskanals in Asien. Ein schwacher Jahresbeginn sorgte im ersten Halbjahr für rückläufige Umsätze im eigenen Onlinehandel. Auf vergleichbarer Fläche entwickelten sich die Umsätze im eigenen Einzelhandel sowohl in Konzernwährung als auch in lokaler Währung stabil.

Währungsbereinigter Umsatzrückgang im Großhandelskanal

Die Umsätze im Großhandelskanal entwickelten sich im Geschäftsjahr 2017 in Berichtswährung wie auch in lokalen Währungen leicht rückläufig. Maßgeblich für diese Entwicklung waren die Maßnahmen zur Aufwertung der Distribution im amerikanischen Großhandelsgeschäft sowie die dortige rückläufige Nachfrage der Großhandelspartner. Zusätzlich sorgten Übernahmen bisher durch Großhandelspartner geführter Verkaufsflächen für eine Umsatzverschiebung vom Großhandelsgeschäft hin zum konzerneigenen Einzelhandel.

Deutlicher Anstieg der Lizenzumsätze

Der Umsatz im Lizenzgeschäft erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 sowohl in Konzernwährung wie auch in lokaler Währung deutlich. So konnten insbesondere bei den Lizenzeinnahmen für Düfte zweistellige Umsatzsteigerungen verzeichnet werden.

UMSATZ NACH MARKEN (in Mio. €)

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2017 In % des Umsatzes 2016 In % des Umsatzes Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
BOSS1 1.099,7 85 1.096,2 87 0 0
HUGO 187,3 15 168,5 13 11 11
GESAMT 1.287,0 100 1.264,7 100 2 2


1 Inklusive BOSS Green und BOSS Orange.


HUGO mit zweistelligem Umsatzanstieg

Die Umsatzentwicklung der Kernmarke BOSS wurde von den Einschränkungen in der Distribution im amerikanischen Großhandelsgeschäft negativ beeinflusst. Positiv entwickelte sich mit einem zweistelligen Umsatzwachstum weiterhin das Athleisure-Angebot, das im Jahr 2017 noch unter der Markenlinie BOSS Green vertrieben wird. HUGO verzeichnete einen zweistelligen Umsatzanstieg. Die Marke profitierte dabei sowohl von einer wachsenden Präsenz im Großhandelsgeschäft als auch von Zuwächsen im konzerneigenen Einzelhandel.

UMSATZ NACH GENDER (in Mio. EUR)

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2017 In % des Umsatzes 2016 In % des Umsatzes Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Menswear 1.144,7 89 1.122,2 89 2 2
Womenswear 142,3 11 142,5 11 0 -1
GESAMT 1.287,0 100 1.264,7 100 2 2


Womenswear mit leichtem Umsatzrückgang in der ersten Jahreshälfte

Der Umsatzanstieg der Menswear wurde durch die positive Entwicklung der Marke HUGO und der Markenlinie BOSS Green unterstützt. Auch die Womenswear profitierte von der positiven Umsatzentwicklung der Marke HUGO. Diese konnte jedoch Umsatzrückgänge der Marke BOSS nicht vollständig kompensieren.

Netzwerk freistehender Einzelhandelsgeschäfte reduziert sich netto um vier Geschäfte

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 reduzierte sich die Anzahl der konzerneigenen freistehenden Einzelhandelsgeschäfte netto um vier auf 438 (31. Dezember 2016: 442).

Neun organischen Neueröffnungen und der Übernahme eines bisher von einem Franchisepartner betriebenen Einzelhandelsgeschäfts standen 14 Schließungen gegenüber. Bei den Schließungen nutzte der Konzern in den meisten Fällen auslaufende Mietverträge.

Leichter Anstieg der Flächenproduktivität

Unter Einbezug von Shop-in-Shops und Outlets erhöhte sich die Gesamtverkaufsfläche der eigenen Einzelhandelsgeschäfte leicht auf rund 155.000 Quadratmeter (31. Dezember 2016: 154.000 Quadratmeter). Die Flächenproduktivität im konzerneigenen Einzelhandel belief sich in den vergangenen zwölf Monaten auf rund 11.000 EUR pro Quadratmeter (Januar bis Dezember 2016: 10.900 EUR pro Quadratmeter).

ERTRAGSLAGE

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 In % des Umsatzes Jan. - Juni 2016 In % des Umsatzes Veränderung in %
Umsatzerlöse 1.287,0 100,0 1.264,7 100,0 2
Umsatzkosten -437,5 -34,0 -432,5 -34,2 -1
Rohertrag 849,5 66,0 832,2 65,8 2
Vertriebs- und Marketingaufwendungen -569,6 -44,3 -560,3 -44,3 -2
Verwaltungsaufwendungen -141,3 -11,0 -138,2 -10,9 -2
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge 6,5 0,6 -64,6 -5,1 > 100
EBIT 145,1 11,3 69,1 5,5 > 100
Finanzergebnis -6,1 -0,5 -3,9 -0,3 -56
Ergebnis vor Ertragsteuern 139,0 10,8 65,2 5,2 > 100
Ertragsteuern -33,4 -2,6 -15,7 -1,3 <-100
Konzernergebnis 105,6 8,2 49,5 3,9 > 100
Ergebnis je Aktie (in EUR)1 1,53
0,72
> 100
EBITDA 211,6 16,4 142,9 11,3 48
EBITDA-relevante Sondereffekte 6,5 0,5 -58,3 -4,6 > 100
EBITDA vor Sondereffekten 205,1 15,9 201,2 15,9 2
Ertragsteuerquote in % 24
24


1 Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie.


Anstieg der Rohertragsmarge um 20 Basispunkte

Der Anstieg der Rohertragsmarge auf 66,0 % resultierte aus im Vergleich zum Vorjahr geringeren Rabatten (Vorjahr: 65,8 %). Negative Währungseinflüsse im Zusammenhang mit der Abwertung des britischen Pfunds kompensierten diesen Effekt jedoch teilweise.

Begrenzung des Anstiegs der Vertriebsaufwendungen auf 1 %

Die Vertriebs- und Marketingaufwendungen lagen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 leicht über dem Wert des Vorjahres. In Relation zum Umsatz entwickelten sich die Vertriebs- und Marketingaufwendungen stabil und lagen wie im Vorjahr bei 44,3 %. Die zuletzt verringerte Expansionstätigkeit sowie positive Effekte aus der Nachverhandlung von Mietverträgen im eigenen Einzelhandel begrenzten den Anstieg der Vertriebsaufwendungen auf 1 %. Im Verhältnis zum Umsatz summierten sich die Vertriebsaufwendungen wie im Vorjahr auf 34,3 %. Die Marketingaufwendungen erhöhten sich aufgrund des Ausbaus der Markenkommunikationsaktivitäten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2%, lagen im Verhältnis zum Umsatz mit 6,8 % jedoch auf Vorjahresniveau. Die Aufwendungen für Logistik stiegen im Vorjahresvergleich um 8 % und lagen relativ zum Umsatz mit 3,1 % leicht über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 2,9 %).

Leichter Anstieg des Verwaltungsaufwands

Die Verwaltungsaufwendungen lagen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 um 2 % über dem Vorjahresniveau. In Relation zum Umsatz beliefen sich die Verwaltungsaufwendungen auf 11,0 % (Vorjahr: 10,9 %). Die Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung erhöhten sich um 3 % und lagen im Verhältnis zum Umsatz mit 8,5 % leicht über dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 8,4 %). Neben höheren Personalaufwendungen trug ein Anstieg der Abschreibungen aufgrund im Vorjahr erfolgter Investitionen in die IT-Infrastruktur zu dieser Entwicklung bei. Die im Rahmen der Kollektionserstellung anfallenden Forschungs- und Entwicklungskosten entwickelten sich stabil und lagen auch im Verhältnis zum Umsatz mit 2,5 % auf dem Vorjahresniveau.

Sondereffekte entlasten das Konzernergebnis

Der sich in den ersten sechs Monaten aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ergebende Nettoertrag betrug 7 Mio. EUR (2016: Nettoaufwand in Höhe von 65 Mio. EUR). Im Rahmen seines Maßnahmenprogramms zur Rückkehr auf einen profitablen Wachstumskurs hatte sich der Konzern im zweiten Quartal 2016 unter anderem dazu entschlossen, bis zum Ende des Jahres 2017 weltweit rund 20 unprofitable freistehende Geschäfte zu schließen. Im Vergleichszeitraum belief sich der in diesem Zusammenhang aus der Bildung von Rückstellungen insbesondere für Abstandszahlungen gegenüber Vermietern oder Erfüllung des Mietvertrags mit Untervermietung unter Mietpreis sowie für Wertminderungen auf Storeausstattungen ergebende Aufwand auf 52 Mio. EUR. Das Unternehmen konnte im Vergleich zur ursprünglichen Planung günstigere Konditionen bei der vorzeitigen Beendigung von Mietverträgen erzielen. Somit konnte die im zweiten Quartal 2016 gebildete Rückstellung im zweiten Quartal 2017 um 7 Mio. EUR reduziert werden. Zum 30. Juni 2017 waren fünf der rund 20 geplanten Schließungen vollzogen.

Anstieg des EBITDA vor Sondereffekten

Der Anstieg des EBITDA vor Sondereffekten ist auf die positive Entwicklung der Rohertragsmarge und die Maßnahmen zur Verbesserung der Kosteneffizienz zurückzuführen. Das EBIT profitierte zusätzlich von der Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge. Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 15,9 % auf dem Vorjahresniveau. Die Abschreibungen lagen aufgrund im Vorjahr vorgenommener Wertminderungen auf Storeeinrichtungen, die sich in diesem Jahr nicht wiederholten, mit 67 Mio. EUR um 10 % unter dem Niveau der Vergleichsperiode (Vorjahr: 74 Mio. EUR).

Negative Wechselkurseffekte führen zu Anstieg des Finanzergebnisses

Das Finanzergebnis als Nettoaufwand der Positionen Zinsergebnis und übrige Finanzposten erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017. Ursächlich hierfür waren negative Wechselkurseffekte im Zusammenhang mit den im Vergleich zum Vorjahr volatileren Devisenmärkten.

Konzernergebnis deutlich über Vorjahresniveau

Die Konzernsteuerquote lag mit 24 % auf dem Niveau des Vorjahres. Das Konzernergebnis konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 mit 106 Mio. EUR somit deutlich gesteigert werden (Vorjahr: 50 Mio. EUR).

UMSATZ- UND ERTRAGSENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSSEGMENTE EUROPA

Währungsbereinigter Umsatzanstieg in beiden Vertriebskanälen

Die Umsätze im konzerneigenen Einzelhandel entwickelten sich in der Region Europa im Berichtszeitraum annähernd stabil und summierten sich auf 451 Mio. EUR (Vorjahr: 452 Mio. EUR). In lokalen Währungen konnte ein Anstieg von 2 % verzeichnet werden. Der Umsatz mit Kunden des Großhandels stieg im gleichen Zeitraum in Berichtswährung sowie in lokaler Währung um 1% auf 332 Mio. EUR (Vorjahr: 329 Mio. EUR).

Kernmärkte entwickeln sich uneinheitlich

Der Umsatz in Deutschland lag mit 209 Mio. EUR 2 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 213 Mio. EUR). Maßgeblich hierfür war die leicht rückläufige Umsatzentwicklung im Großhandelskanal. Der Umsatz im konzerneigenen Einzelhandel entwickelte sich hingegen stabil. In Großbritannien lag der Umsatz in Berichtswährung mit 144 Mio. EUR um 1 % unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 145 Mio. EUR). Dafür verantwortlich war die Abwertung des britischen Pfunds gegenüber dem Euro. In lokaler Währung erzielte HUGO BOSS einen Umsatzanstieg von 9 %, welcher von beiden Vertriebskanälen unterstützt wurde. Der Umsatz in Frankreich lag mit 80 Mio. EUR um 7 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 86 Mio. EUR), wobei sowohl der konzerneigene Einzelhandel als auch der Großhandelskanal Umsatzrückgänge verzeichneten. Ein wesentlicher Grund hierfür war der im Vergleich zum Vorjahr spätere Start der Schlussverkaufsperiode. In den Beneluxstaaten konnte aufgrund von Zuwächsen im Großhandelsgeschäft ein Umsatzanstieg um 2 % auf 63 Mio. EUR erzielt werden (Vorjahr: 62 Mio. EUR). Der konzerneigene Einzelhandel entwickelte sich im Berichtszeitraum in diesem Markt leicht rückläufig.

Segmentergebnis leicht über Vorjahresniveau

Das Segmentergebnis der Region Europa lag mit 233 Mio. EUR um 1 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 231 Mio. EUR). Ursächlich für diese Entwicklung war ein leichter Rückgang der operativen Aufwendungen. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte sich um 20 Basispunkte auf 29,8 % (Vorjahr: 29,6 %).

AMERIKA

Unterschiedliche Umsatzentwicklung in den beiden Vertriebskanälen

Der Umsatz im konzerneigenen Einzelhandel stieg in Berichtswährung um 5 % und belief sich in den ersten sechs Monaten auf 176 Mio. EUR (Vorjahr: 168 Mio. EUR). Dies entspricht einem währungsbereinigten Anstieg von 2 %. Im Großhandelskanal wurden in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 98 Mio. EUR umgesetzt (Vorjahr: 103 Mio. EUR). Der Umsatz in diesem Absatzkanal reduzierte sich in Konzernwährung um 5 % und in lokalen Währungen um 8 %. Eine selektivere Distribution, insbesondere der Kernmarke BOSS, und eine rückläufige Nachfrage der Großhandelspartner trugen zu dieser Entwicklung bei.

Währungsbereinigter Umsatzrückgang in den USA

In den USA entwickelte sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 in Berichtswährung leicht positiv und summierte sich auf 207 Mio. EUR (Vorjahr: 206 Mio. EUR). Auf währungsbereinigter Basis ging der Umsatz jedoch um 3 % zurück. Dabei entwickelten sich sowohl der konzerneigene Einzelhandel als auch der Großhandelskanal rückläufig. In Kanada erhöhte sich der Umsatz in Berichtswährung um 6% auf 36 Mio. EUR (Vorjahr: 34 Mio. EUR). Währungsbereinigt konnte ein Umsatzanstieg von 4 % verzeichnet werden. Das Umsatzwachstum wurde durch Übernahmen im Zuge der Expansion des konzerneigenen Einzelhandels unterstützt. In Mittel- und Südamerika ging der Umsatz um 1% in Berichtswährung auf 31 Mio. EUR (Vorjahr: 32 Mio. EUR) zurück. Dies entspricht einem währungsbereinigten Rückgang von 2 %. Die positive Entwicklung im konzerneigenen Einzelhandel konnte dabei die rückläufige Umsatzentwicklung im Großhandelskanal nicht kompensieren.

Anstieg der operativen Aufwendungen belastet das Segmentergebnis

Das Segmentergebnis der Region Amerika lag mit 51 Mio. EUR um 15 % unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 60 Mio. EUR). Ursächlich hierfür war vor allem ein Anstieg der Vertriebs- und Marketingaufwendungen. Nach Ablauf des ersten Halbjahres lag die bereinigte EBITDA-Marge mit 18,6 % um 350 Basispunkte unter dem Vorjahr (Vorjahr: 22,1 %).

ASIEN/PAZIFIK

Währungsbereinigter Umsatzanstieg von 8 % im konzerneigenen Einzelhandel Im konzerneigenen Einzelhandel verzeichnete die Region einen Umsatzanstieg in Berichtswährung von 9 % auf 180 Mio. EUR (Vorjahr: 165 Mio. EUR). In lokalen Währungen entspricht dies einem Anstieg von 8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum. Hingegen lag der Umsatz mit Kunden des Großhandels in Konzernwährung mit 15 Mio. EUR um 16 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 18 Mio. EUR). Währungsbereinigt gingen die Umsätze um 18 % zurück. Im Vorjahr erfolgte Übernahmen bisher durch Großhandelspartner geführter Verkaufsflächen trugen wesentlich zu dieser Entwicklung bei.

Einzelmärkte Asiens auf Wachstumskurs

Die Umsätze in China summierten sich auf 110 Mio. EUR und lagen sowohl in Berichtswährung als auch in lokalen Währungen um 8 % über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 103 Mio. EUR). Das Geschäft auf dem chinesischen Festland entwickelte sich nach wie vor besser als das in Hongkong und Macau. Der Umsatz in Ozeanien lag mit 29 Mio. EUR um 5 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 28 Mio. EUR). Währungsbereinigt verzeichnete dieser Markt hingegen einen leichten Rückgang um 1 %. Auch die Umsätze in Japan entwickelten sich positiv. So lag der Umsatz hier mit 24 Mio. EUR 7 % über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 23 Mio. EUR), was einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 5 % entspricht.

Deutlicher Anstieg des Segmentergebnisses

Das Segmentergebnis in der Region Asien/Pazifik lag mit 48 Mio. EUR um 36 % über dem Niveau der Vergleichsperiode (Vorjahr: 35 Mio. EUR). Die positive Umsatzentwicklung, eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Rabattintensität sowie ein nur moderater Anstieg der operativen Aufwendungen trugen zu dieser Entwicklung bei. Im Vorjahr hatten zudem negative Effekte aus der Bestandsbewertung das Ergebnis belastet. So lag die bereinigte EBITDA-Marge mit 24,3 % deutlich um 520 Basispunkte über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 19,1 %).

LIZENZEN

Lizenzgeschäft wächst um 16 %

Das Lizenzgeschäft entwickelte sich im ersten Halbjahr deutlich positiv.

Das Ergebnis des Segments Lizenzen lag mit 27 Mio. EUR um 9 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 25 Mio. EUR).

VERMÖGENSLAGE

BILANZSTRUKTUR (in Mio. EUR)

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30. Juni 2017 30. Juni 2016 31. Dezember 2016
Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte 578,8 619,3 601,7
Vorräte 541,7 565,5 568,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 188,0 192,1 228,2
Sonstige Vermögenswerte 277,7 307,5 317,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 93,0 49,6 83,5
Aktiva 1.679,2 1.734,0 1.798,6
Eigenkapital 801,7 734,9 887,6
Rückstellungen und latente Steuern 203,2 227,7 236,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 245,4 224,6 271,7
Sonstige Verbindlichkeiten 159,1 203,3 191,7
Finanzverbindlichkeiten 269,8 343,5 211,2
Passiva 1.679,2 1.734,0 1.798,6


Reduziertes Anlage- und Vorratsvermögen bedingen Rückgang der Bilanzsumme

Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 7 % und lag zudem 3 % unter dem Wert zur Jahresmitte 2016. Ausschlaggebend waren dabei ein aufgrund des Rückgangs der Investitionen verringertes Anlagevermögen sowie ein reduzierter Vorrats- und Forderungsbestand.

Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte lag mit 57 % leicht unter dem Niveau zum Jahresende 2016 (31. Dezember 2016: 58 %). Entsprechend belief sich der Anteil der langfristigen Vermögenswerte zum 30. Juni 2017 auf 43 % (31. Dezember 2016: 42 %). Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des ersten Halbjahres 2017 bei 48 % (31. Dezember 2016: 49 %).

KURZFRISTIGES OPERATIVES NETTOVERMÖGEN (in Mio. EUR)

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30. Juni 2017
30. Juni 2016 Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Vorräte 541,7 565,5 -4 -3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 188,0 192,1 -2 -1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -245,4 -224,6 9 11
Kurzfristiges operatives Nettovermögen 484,3 533,0 -9 -8


Reduzierung des Vorratsvermögens um währungsbereinigt 3 %

Dank eines konsequenten Vorratsmanagements konnten insbesondere in den Regionen Amerika und Asien/Pazifik die Vorräte reduziert werden. Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken gegenüber dem Vergleichszeitraum. Maßgeblich für diese Entwicklung war neben dem leicht rückläufigen Umsatz im Großhandelsgeschäft in der Berichtsperiode auch das strikte Forderungsmanagement. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem 30. Juni 2016 ist im Wesentlichen auf eine zeitliche Verschiebung in Anspruch genommener Leistungen zurückzuführen.

Deutliche Reduzierung des kurzfristigen operativen Nettovermögens

Das kurzfristige operative Nettovermögen (Trade Net Working Capital) konnte im Vergleich zum 30. Juni 2016 deutlich reduziert werden. Der gleitende Durchschnitt des kurzfristigen operativen Nettovermögens im Verhältnis zum Umsatz auf Basis der letzten vier Quartale lag mit 19,2 % um 40 Basispunkte unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 19,6 %).

Der Rückgang des Postens Rückstellungen gegenüber dem 31. Dezember 2016 ergibt sich aus niedrigeren Personalrückstellungen sowie der partiellen Auflösung der Rückstellung, die im Vorjahr in Zusammenhang mit der Entscheidung, weltweit rund 20 freistehende Einzelhandelsgeschäfte vorzeitig zu schließen, gebildet wurde.

Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber dem 31. Dezember 2016 ist im Wesentlichen auf geringere Ertragsteuerschulden sowie einen Rückgang der abgegrenzten Schulden aus Mietverpflichtungen im konzerneigenen Einzelhandel zurückzuführen.

Der Anstieg der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber dem 31. Dezember 2016 ist hauptsächlich auf eine zum Bilanzstichtag höhere Inanspruchnahme des Konsortialkredits zurückzuführen. Die positive Entwicklung des Free Cashflows im ersten Halbjahr 2017 führte jedoch zu einem Rückgang im Vergleich zum 30. Juni 2016.

FINANZLAGE

KAPITALFLUSSRECHNUNG (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit 189,5 131,1
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -57,6 -77,3
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -117,6 -84,8
Veränderung Finanzmittelbestand 9,5 -31,8
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 83,5 81,4
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 93,0 49,6


Deutlicher Anstieg des Free Cashflows im ersten Halbjahr

Der Free Cashflow, der sich aus dem Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit und aus dem Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ermittelt, summierte sich im Berichtszeitraum auf 132 Mio. EUR (Vorjahr: 54 Mio. EUR).

Der Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit lag aufgrund der erzielten Ergebnissteigerung sowie positiven Effekten aus der Entwicklung des kurzfristigen operativen Nettovermögens deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Das im Vergleich zum Vorjahr verringerte Investitionsniveau sorgte für eine Reduzierung des Mittelabflusses aus Investitionstätigkeit. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ergibt sich vor allem aus einer abweichenden zeitlichen Verteilung des Investitionsbudgets über das Gesamtjahr.

Die Entwicklung des Mittelabflusses aus Finanzierungstätigkeit ist auf eine gegenüber dem Vorjahreszeitraum verringerte Aufnahme kurz- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.

Durch die währungsbereinigte Darstellung im Cashflow lassen sich die oben dargestellten Werte nicht aus der Bilanz ableiten.

Positive Entwicklung des Free Cashflows bedingt Rückgang der Nettoverschuldung

Die Nettoverschuldung als Summe aller Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente reduzierte sich im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres auf 166 Mio. EUR (Vorjahr: 281 Mio. EUR). Maßgeblich war hierbei vor allem die positive Free-Cashflow-Entwicklung in der ersten Jahreshälfte.

INVESTITIONEN

Verringerung der Investitionstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr

HUGO BOSS hat im ersten Halbjahr 2017 57 Mio. EUR in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Aufwendungen lagen damit unter dem Niveau der Vergleichsperiode (Vorjahr: 79 Mio. EUR). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ergibt sich vor allem aus einer abweichenden zeitlichen Verteilung des Investitionsbudgets über das Gesamtjahr. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere eine geringere Expansion im konzerneigenen Einzelhandel sowie die Fokussierung auf Projekte mit dem größten positiven Beitrag zum Unternehmenswert.

Mit 37 Mio. EUR entfiel der Großteil der Investitionen auf den konzerneigenen Einzelhandel (Vorjahr: 55 Mio. EUR). Dabei summierten sich die Investitionen in die Renovierung und Modernisierung bestehender Einzelhandelsstandorte auf 16 Mio. EUR (Vorjahr: 29 Mio. EUR). Im gleichen Zeitraum investierte der Konzern 14 Mio. EUR in selektive Neueröffnungen (Vorjahr: 23 Mio. EUR). 7 Mio. EUR entfielen zudem auf Anlagevermögen, das im Rahmen eines Erwerbs sonstiger Geschäftseinheiten im Nahen Osten akquiriert wurde (Vorjahr: 3 Mio. EUR).

Die Investitionen in den Verwaltungsbereich lagen in der ersten Jahreshälfte bei 16 Mio. EUR (Vorjahr: 17 Mio. EUR). Darin enthalten sind Investitionen in den Ausbau der IT-Infrastruktur, unter anderem im Zusammenhang mit der kanalübergreifenden Integration und Digitalisierung der eigenen Einzelhandelsaktivitäten. Investitionen in die Produktions-, Logistik- und Vertriebsstruktur sowie in Forschung und Entwicklung summierten sich auf 4 Mio. EUR (Vorjahr: 7 Mio. EUR).

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

HUGO BOSS verfügt über ein umfassendes Risikomanagement-System, das es dem Management ermöglicht, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Die Risikolage hat sich gegenüber dem Berichtsjahr 2016 nicht wesentlich verändert. Eine detaillierte Darstellung der Risiken und Chancen von HUGO BOSS kann dem Geschäftsbericht 2016 entnommen werden.

NACHTRAGS- UND PROGNOSEBERICHT

NACHTRAGSBERICHT

Zwischen dem Ende des ersten Halbjahres 2017 und der Veröffentlichung dieses Berichts gab es keine wesentlichen gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, branchenbezogenen oder unternehmensspezifischen Veränderungen, die sich nach den Erwartungen des Managements maßgeblich auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken könnten.

PROGNOSEBERICHT

HUGO BOSS bestätigt Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2017

Dieses Kapitel gibt die Prognosen des HUGO BOSS Managements hinsichtlich des künftigen Geschäftsverlaufs wieder. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich die im Geschäftsbericht 2016 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose wesentlich verändert hat. Die dort abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. HUGO BOSS bestätigt somit seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Auch bestätigt der Konzern seine Prognose hinsichtlich der Entwicklung des kurzfristigen operativen Nettovermögens.

Die im Kapitel "Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung" dargestellten Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie der Branchenentwicklung werden nach Erwartung des Managements keine Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns im Jahr 2017 haben.

Ausblick für Investitionen und Free Cashflow verändert

Der eigene Einzelhandel wird auch im Jahr 2017 den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit des Konzerns bilden. Die Expansionstätigkeit, auf die in den Vorjahren ein Großteil der Investitionssumme entfiel, wird dabei jedoch deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Den Fokus setzt HUGO BOSS zukünftig vielmehr auf die Renovierung bestehender Einzelhandelsgeschäfte sowie Investitionen in die kanalübergreifende Integration und Digitalisierung der eigenen Einzelhandelsaktivitäten. HUGO BOSS plant ab Herbst 2017 die schrittweise Einführung eines neuen Storekonzepts, das sich vor allem hinsichtlich des Designs und der Einbindung von Omnichannel-Services deutlich von dem bisherigen Konzept unterscheiden wird und dem Kunden so ein verbessertes Einkaufserlebnis bieten soll. In diesem Zuge verschiebt HUGO BOSS einen Teil der ursprünglich für 2017 geplanten Renovierungen auf das kommende Jahr. Der Konzern erwartet demzufolge, dass die Investitionen im Jahr 2017 nunmehr zwischen 130 Mio. EUR und 150 Mio. EUR liegen werden (vorher: 150 Mio. EUR bis 170 Mio. EUR). Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr verringerten Investitionstätigkeit geht der Konzern fortan von einer Steigerung des Free Cashflows im Jahr 2017 auf rund 250 Mio. EUR aus (vorher: ungefähr stabiles Niveau gegenüber dem Vorjahr, 2016: 220 Mio. EUR).

PROGNOSE 2017

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Konzernumsatz (währungsbereinigt) Weitgehend stabile Entwicklung
Rohertragsmarge Leichter Anstieg
EBITDA vor Sondereffekten Veränderung zwischen -3% und +3%
Konzernergebnis Steigerung im niedrig zweistelligen Prozentbereich
Investitionen 130 Mio. EUR bis 150 Mio. EUR
Free Cashflow Anstieg auf rund 250 Mio. EUR


ZUSAMMENFASSENDE AUSSAGE ÜBER DIE ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Zusammengefasst zeigt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, dass sich der HUGO BOSS Konzern zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 weiterhin in einer soliden wirtschaftlichen Lage befand.

Metzingen, den 20. Juli 2017

HUGO BOSS AG

Der Vorstand

Mark Langer

Bernd Hake

Ingo Wilts

Kapitel 2

Konzernzwischenabschluss

KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

DES HUGO BOSS KONZERNS FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017

KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (in Mio. EUR)

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2017 2016
Umsatzerlöse 1.287,0 1.264,7
Umsatzkosten -437,5 -432,5
Rohertrag 849,5 832,2
In % vom Umsatz 66,0 65,8
Vertriebs- und Marketingaufwendungen -569,6 -560,3
Verwaltungsaufwendungen -141,3 -138,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge 6,5 -64,6
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit 145,1 69,1
Zinsergebnis -1,3 -1,2
Übrige Finanzposten -4,8 -2,7
Finanzergebnis -6,1 -3,9
Ergebnis vor Ertragsteuern 139,0 65,2
Ertragsteuern -33,4 -15,7
Konzernergebnis 105,6 49,5
Davon entfallen auf:

Anteilseigner des Mutterunternehmens 105,6 49,5
Nicht beherrschende Anteile 0,0 0,0
Ergebnis je Aktie (EUR)1 1,53 0,72


1 Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie.


KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG

DES HUGO BOSS KONZERNS FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017

KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG (in Mio. EUR)

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2017 2016
Konzernergebnis 105,6 49,5
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden

Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen 2,5 -4,9
Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden

Unterschiede aus der Währungsumrechnung -14,0 -17,0
Netto-(Verluste) /-Gewinne aus Marktbewertung von Sicherungsgeschäften 0,6 0,8
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -10,9 -21,1
Gesamtergebnis 94,7 28,4
Davon entfallen auf:

Anteilseigner des Mutterunternehmens 94,7 28,4
Nicht beherrschende Anteile 0,0 0,0
Gesamtergebnis 94,7 28,4


KONZERNBILANZ

DES HUGO BOSS KONZERNS ZUM 30. JUNI 2017

KONZERNBILANZ (in Mio. EUR)

Aktiva

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30. Juni 2017 30. Juni 2016 31. Dez. 2016
Immaterielle Vermögenswerte 185,5 180,5 185,4
Sachanlagen 393,3 438,8 416,3
Aktive latente Steuern 117,8 129,7 124,7
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 20,4 23,1 21,0
Langfristige Ertragsteuerforderungen 0,0 0,6 0,1
Sonstige langfristige Vermögenswerte 2,1 3,4 4,2
Langfristige Vermögenswerte 719,1 776,1 751,7
Vorräte 541,7 565,5 568,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 188,0 192,1 228,2
Kurzfristige Ertragsteuerforderungen 37,8 29,6 42,6
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 18,8 31,7 28,3
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 80,8 89,4 96,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 93,0 49,6 83,5
Kurzfristige Vermögenswerte 960,1 957,9 1.046,9
GESAMT 1.679,2 1.734,0 1.798,6


Passiva

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30. Juni 2017 30. Juni 2016 31. Dez. 2016
Gezeichnetes Kapital 70,4 70,4 70,4
Eigene Aktien -42,3 -42,3 -42,3
Kapitalrücklage 0,4 0,4 0,4
Gewinnrücklagen 742,2 667,2 813,3
Kumuliertes übriges Eigenkapital 31,4 38,4 44,8
Auf die Anteilseigner des Mutternunternehmens
entfallendes Eigenkapital
802,1 734,1 886,6
Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital -0,4 0,8 1,0
Konzerneigenkapital 801,7 734,9 887,6
Langfristige Rückstellungen 77,6 79,9 78,6
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 189,1 237,4 134,1
Passive latente Steuern 9,8 9,1 9,2
Sonstige langfristige Schulden 46,8 44,8 49,3
Langfristige Schulden 323,3 371,2 271,2
Kurzfristige Rückstellungen 115,8 138,7 148,6
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 80,7 106,1 77,1
Ertragsteuerschulden 10,0 25,3 27,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 245,4 224,6 271,7
Sonstige kurzfristige Schulden 102,3 133,2 115,1
Kurzfristige Schulden 554,2 627,9 639,8
GESAMT 1.679,2 1.734,0 1.798,6


EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

DES HUGO BOSS KONZERNS FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017

EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (in Mio. EUR)

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Gewinnrücklagen Kumuliertes übriges Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital Eigene Aktien Kapitalrücklage Gesetzliche Rücklage Sonstige Gewinnrücklagen Unterschiede aus der Währungsumrechnung
1.Januar 2016 70,4 -42,3 0,4 6,6 866,5 54,4
Konzernergebnis



49,5
Sonstiges Ergebnis



-4,9 -17,0
Gesamtergebnis



44,6 -17,0
Dividendenzahlung



-249,8
Veränderung Konsolidierungskreis



-0,7
30. Juni 2016 70,4 -42,3 0,4 6,6 660,6 37,4
1. Januar 2017 70,4 -42,3 0,4 6,6 806,7 46,8
Konzernergebnis



105,6
Sonstiges Ergebnis



2,5 -14,0
Gesamtergebnis



108,1 -14,0
Dividendenzahlung



-179,4
Veränderung Konsolidierungskreis



0,2
30. Juni 2017 70,4 -42,3 0,4 6,6 735,6 32,8


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Kumuliertes übriges Eigenkapital Konzerneigenkapital

Marktbewertung Sicherungsgeschäfte Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital Konzerneigenkapital
1.Januar 2016 0,2 956,2 -0,5 955,7
Konzernergebnis
49,5 0,0 49,5
Sonstiges Ergebnis 0,8 -21,1 0,0 -21,1
Gesamtergebnis 0,8 28,4 0,0 28,4
Dividendenzahlung
-249,8
-249,8
Veränderung Konsolidierungskreis
-0,7 1,3 0,6
30. Juni 2016 1,0 734,1 0,8 734,9
1. Januar 2017 -2,0 886,6 1,0 887,6
Konzernergebnis
105,6 0,0 105,6
Sonstiges Ergebnis 0,6 -10,9 0,0 -10,9
Gesamtergebnis 0,6 94,7 0,0 94,7
Dividendenzahlung
-179,4
-179,4
Veränderung Konsolidierungskreis
0,2 -1,4 -1,2
30. Juni 2017 -1,4 802,1 -0,4 801,7


KAPITALFLUSSRECHNUNG

DES HUGO BOSS KONZERNS FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017

KAPITALFLUSSRECHNUNG (in Mio. EUR)

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2017 2016
Konzernergebnis 105,6 49,5
Abschreibungen/Zuschreibungen 66,5 73,8
Unrealisierte Währungsgewinne/-verluste, netto 13,1 -5,0
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 0,2 6,7
Ertragsteueraufwand/-erstattungen 33,4 15,7
Zinserträge und -aufwendungen 1,3 1,2
Veränderung der Vorräte 9,7 -8,9
Veränderung der Forderungen sowie anderer Aktiva 61,5 51,4
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -30,9 -31,5
Ergebnis aus dem Verkauf von Anlagevermögen -0,5 -2,2
Veränderung Pensionsrückstellungen -3,0 1,3
Veränderung übrige Rückstellungen -24,3 36,1
Gezahlte Ertragsteuern -42,9 -56,3
Operativer Mittelzufluss 189,7 131,8
Gezahlte Zinsen -1,3 -1,1
Erhaltene Zinsen 1,1 0,4
Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit 189,5 131,1
Investitionen in Sachanlagen -40,5 -66,5
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -9,0 -10,2
Erwerb von Tochtergesellschaften und sonstigen Geschäftseinheiten abzüglich erworbener flüssiger Mittel -7,3 -2,9
Effekt aus der Veränderung des Konsolidierungskreises -1,1 0,0
Erlöse aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 0,3 2,3
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -57,6 -77,3
An die Anteilseigner des Mutterunternehmens gezahlte Dividenden -179,4 -249,8
Veränderung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten 5,6 64,2
Aufnahme von langfristigen Finanzverbindlichkeiten 56,2 100,8
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit -117,6 -84,8
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente aus Änderungen des Konsolidierungskreises -1,6 0,0
Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -3,2 -0,8
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 9,5 -31,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Anfang der Periode 83,5 81,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode 93,0 49,6


VERKÜRZTER KONZERNANHANG

1 ALLGEMEINE ANGABEN

Der Zwischenabschluss der HUGO BOSS AG zum 30. Juni 2017 wurde gemäß § 37w WpHG in Übereinstimmung mit den zum Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen aufgestellt. Insbesondere die Regelungen des IAS 34 zur Zwischenberichterstattung wurden angewendet.

Der vorliegende Zwischenlagebericht und der verkürzte Abschluss wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen. Durch Beschluss vom 20. Juli 2017 wurden der verkürzte Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht durch den Vorstand zur Weiterleitung an den Aufsichtsrat freigegeben. Vor seiner Veröffentlichung wurden der Zwischenlagebericht und der verkürzte Zwischenabschluss außerdem mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats erörtert.

2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Alle Zwischenabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen wurden in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden sind, nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Eine detaillierte Beschreibung der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden ist im Anhang des Konzernabschlusses 2016 zu finden.

3 WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Die wichtigsten, im Zwischenabschluss angewandten Kurse haben sich in Relation zum Euro wie folgt entwickelt:

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Währung Durchschnittskurs Bilanzstichtagskurs
Land 1 EUR = Juni 2017 Juni 2016 Dez. 2016 30. Juni 2017 30. Juni 2016
Australien AUD 1,4869 1,5195 1,4352 1,4868 1,4911
China CNY 7,6370 7,3943 7,2944 7,7412 7,3680
Großbritannien GBP 0,8766 0,7877 0,8447 0,8799 0,8255
Hongkong HKD 8,7423 8,7112 8,1759 8,9107 8,6041
Japan JPY 124,3937 118,7137 122,2803 128,5900 113,8500
Schweiz CHF 1,0873 1,0899 1,0749 1,0935 1,0854
USA USD 1,1211 1,1222 1,0537 1,1413 1,1090


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Bilanzstichtagskurs
Land 31. Dez. 2016
Australien 1,4596
China 7,3202
Großbritannien 0,8562
Hongkong 8,1751
Japan 123,4000
Schweiz 1,0739
USA 1,0541


4 KONJUNKTURELLE UND SAISONALE EINFLÜSSE

Als weltweit tätiges Unternehmen ist der HUGO BOSS Konzern unterschiedlichen konjunkturellen Entwicklungen ausgesetzt. Branchenbedingte saisonale Schwankungen sind bei HUGO BOSS üblich. Jedoch hat sich das Geschäft von HUGO BOSS in den vergangenen Jahren grundlegend geändert. Das ehemals von zwei Vorordersaisons (Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter) dominierte Geschäft mit einer entsprechend früh vorliegenden Auftragslage ist zunehmend komplexer geworden. So werden nunmehr pro Jahr vier Saison-Vorverkäufe durchgeführt. Darüber hinaus verringert sich die Bedeutung saisonaler Einflüsse durch den weltweiten Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten. Zudem ist HUGO BOSS bestrebt, die Effizienz zu erhöhen, indem die weniger modeabhängigen Artikel stärker aus dem Lagergeschäft bedient werden. Auch die Zahl monatlicher themenorientierter Auslieferungen steigt kontinuierlich an. Aufgrund dieser Einflüsse nimmt die Saisonalität im Geschäftsverlauf von HUGO BOSS stetig ab.

5 KONSOLIDIERUNGSKREIS

Im Berichtszeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2017 verringerte sich die Anzahl der konsolidierten Gesellschaften gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 von 60 auf 59.

Seit dem 1. Januar 2017 wurde die zusammen mit der AL FUTTAIM Group in Dubai gegründete HUGO BOSS AL FUTTAIM UAE TRADING L.L.C., Dubai, V.A.E., an der die HUGO BOSS Middle East FZ-LLC, Dubai, V.A.E. 49 % der Anteile hält, nach der Equity-Methode bilanziert.

Damit werden zum 30. Juni 2017 insgesamt drei Unternehmen, bei denen HUGO BOSS und eine weitere Partei gemeinschaftlich die Führung ausüben, nach der Equity-Methode bilanziert.

6 UNTERNEHMENSERWERBE/ERWERBE VON SONSTIGEN GESCHÄFTSEINHEITEN

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 hat der HUGO BOSS Konzern drei Stores und die damit verbundenen Anlagewerte und Vorräte im Rahmen eines Asset Deals von einem ehemaligen Franchise-Partner in Dubai übernommen. Der Erwerb dreier Stores in Dubai zum 1. April 2017 erfolgte über die HUGO BOSS Middle East FZ-LLC, Dubai, V.A.E.

Folgende Übersicht zeigt die vorläufige Allokation des Kaufpreises auf das übernommene Nettovermögen sowie den sich daraus ergebenden Geschäfts- oder Firmenwert:

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(in Mio. EUR) 30. Juni 2017
Übertragene Gegenleistung
Vereinbarter Kaufpreis 7,3
Übernommene Schulden 0,0
Summe Kaufpreiszahlung 7,3
Beizulegende Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden
Immaterielle Vermögenswerte 0,7
Sachanlagen 0,1
Vorräte 0,4
Summe Vermögenswerte 1,2
Summe Verbindlichkeiten 0,0
Geschäfts- oder Firmenwerte 6,1


Die Beherrschung über die Vermögenswerte wird durch die Zahlung des vereinbarten Kaufpreises erlangt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte entfallen auf das Segment Europa und enthalten nicht separierbare immaterielle Vermögenswerte und erwartete Synergieeffekte. Es entstanden Transaktionskosten in unwesentlicher Höhe, welche sofort erfolgswirksam in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurden.

Im Rahmen der Kaufpreisallokationen wurden immaterielle Vermögenswerte in Form von zurückerworbenen Rechten ("reacquired rights") identifiziert. Hierbei handelt es sich um Rechte zur Nutzung des HUGO BOSS Markennamens, die HUGO BOSS den Franchise-Partnern für die jeweiligen Stores auf Basis von Franchisevereinbarungen gewährt hat. Die Franchisevereinbarungen wurden unter marktüblichen Bedingungen abgeschlossen.

Der durch die Übernahme zusätzlich generierte Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 betrug 1,2 Mio. EUR.

Für die im Geschäftsjahr 2016 von ehemaligen Franchise-Partnern erworbenen Stores in Malaysia und Hong Kong erfolgte die Übernahme auf Basis einer zunächst vorläufigen Kaufpreisallokation, da im Geschäftsjahr 2016 noch nicht alle für eine vollständige Bilanzierung des Unternehmenserwerbs notwendigen Informationen vorlagen. Im Geschäftsjahr 2017 ergaben sich aus der Finalisierung der Kaufpreisallokation keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des HUGO BOSS Konzerns.

7 AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

UMSATZKOSTEN (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Anschaffungskosten für bezogene Waren 381,2 370,0
Herstellungskosten für Eigenfertigung 56,3 62,5
GESAMT 437,5 432,5


Die Anschaffungskosten enthalten den Materialaufwand, der dem Betrag der Vorräte entspricht, der im Geschäftsjahr als Aufwand erfasst wurde. Daneben enthält der Posten im Wesentlichen Eingangsfracht- und Zollkosten.

VERTRIEBS- UND MARKETINGAUFWENDUNGEN (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Aufwendungen für konzerneigenen Einzelhandel, Vertriebs- und Marketingorganisation 442,0 437,2
Marketingaufwendungen 87,8 86,4
Aufwendungen für Logistik 39,8 36,7
GESAMT 569,6 560,3


Die Aufwendungen für den konzerneigenen Einzelhandel sowie die Vertriebs- und Marketingorganisation umfassen im Wesentlichen Personal- und Mietaufwendungen für den Groß- und Einzelhandelsvertrieb. Zudem sind umsatzabhängige Provisionen, Ausgangsfracht- und Zollkosten, Kreditkartengebühren sowie Wertminderungen auf Forderungen enthalten.

VERWALTUNGSAUFWENDUNGEN (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Verwaltungsaufwand 109,4 106,4
Forschungs- und Entwicklungskosten 31,9 31,8
GESAMT 141,3 138,2


Der Verwaltungsaufwand besteht überwiegend aus Raummieten, Instandhaltungskosten, IT-Betriebskosten, Rechts- und Beratungskosten sowie dem Personalaufwand des Funktionsbereichs. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fallen im HUGO BOSS Konzern schwerpunktmäßig im Rahmen der Kollektionserstellung an.

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN UND ERTRÄGE

Der sich in den ersten sechs Monaten aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ergebende Nettoertrag betrug 7 Mio. EUR (2016: Nettoaufwand in Höhe von 65 Mio. EUR). Im Rahmen seines Maßnahmenprogramms zur Rückkehr auf einen profitablen Wachstumskurs hatte sich der Konzern im zweiten Quartal 2016 unter anderem dazu entschlossen, bis zum Ende des Jahres 2017 weltweit rund 20 unprofitable freistehende Geschäfte zu schließen. Im Vergleichszeitraum belief sich der in diesem Zusammenhang aus der Bildung von Rückstellungen insbesondere für Abstandszahlungen gegenüber Vermietern oder Erfüllung des Mietvertrags mit Untervermietung unter Mietpreis sowie für Wertminderungen auf Storeausstattungen ergebende Aufwand auf 52 Mio. EUR. Das Unternehmen konnte im Vergleich zur ursprünglichen Planung günstigere Konditionen bei der vorzeitigen Beendigung von Mietverträgen erzielen. Somit konnte die im zweiten Quartal 2016 gebildete Rückstellung im zweiten Quartal 2017 um 7 Mio. EUR reduziert werden. Zum 30. Juni 2017 waren fünf der rund 20 geplanten Schließungen vollzogen.

PERSONALAUFWAND (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Löhne und Gehälter 259,2 264,3
Soziale Abgaben 41,1 40,8
Aufwendungen und Erträge für Altersversorgung und für Unterstützung 2,9 3,9
GESAMT 303,2 309,0


MITARBEITER

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30. Juni 2017 31. Dez. 2016
Gewerbliche Arbeitnehmer 4.916 5.048
Kaufmännische Arbeitnehmer 10.880 10.785
GESAMT 15.796 15.833


PLANMÄSSIGE ABSCHREIBUNGEN (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Anlagevermögen

Davon Sachanlagen 53,4 56,1
Davon immaterielle Vermögenswerte 13,1 11,4
GESAMT 66,5 67,5


MATERIALAUFWAND

In den ersten sechs Monaten 2017 betrug der Materialaufwand 370 Mio. EUR (2016: 358 Mio. EUR)

8 ERGEBNIS JE AKTIE

Weder zum 30. Juni 2017 noch zum 30. Juni 2016 standen Aktien aus, die das Ergebnis je Aktie verwässern könnten.

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Ergebnis (in Mio. EUR) 105,6 49,5
Durchschnittliche Zahl der ausgegebenen Aktien1 69.016.167 69.016.167
Ergebnis je Aktie (in EUR)2 1,53 0,72


1 Ohne Berücksichtigung eigener Anteile.
2 Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie.


9 RÜCKSTELLUNGEN

RÜCKSTELLUNGEN FÜR STORESCHLIEßUNGEN

Im Rahmen seines Maßnahmenprogramms zur Rückkehr auf einen profitablen Wachstumskurs hatte sich der Konzern im zweiten Quartal 2016 unter anderem dazu entschlossen, bis zum Ende des Jahres 2017 weltweit rund 20 unprofitable freistehende Geschäfte zu schließen. Im Vorjahreszeitraum bildete der Konzern in diesem Zusammenhang Rückstellungen insbesondere für Abstandszahlungen gegenüber Vermietern oder Erfüllung des Mietvertrags mit Untervermietung unter Mietpreis in Höhe von 46,3 Mio. EUR. Im zweiten Quartal 2017 konnte das Unternehmen im Vergleich zur ursprünglichen Planung günstigere Konditionen bei der vorzeitigen Beendigung von Mietverträgen erzielen. Dies führte zu einer währungsbereinigten Reduzierung der Rückstellung in Höhe von 7,0 Mio. EUR. Zum 30. Juni 2017 belief sich die Rückstellung für Storeschließungen auf 27,2 Mio. EUR.

RÜCKSTELLUNGEN FÜR PERSONALAUFWENDUNGEN

Rückstellungen für Personalaufwendungen betreffen überwiegend Rückstellungen für kurz- und mittelfristige Tantiemen und Boni, Abfindungsansprüche, Altersteilzeit sowie Überstunden.

Das zu Beginn des Geschäftsjahrs 2016 ausgegebene "Long-Term-Incentive-Programm (LTI)" für den Vorstand und bezugsberechtigte Führungskräfte wird zum Bilanzstichtag zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Zum 30. Juni 2017 belief sich die in diesem Zusammenhang gebildete Rückstellung auf 2,5 Mio. EUR. Die durchschnittliche Restlaufzeit des LTI beträgt 3 Jahre.

10 RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Die Rückstellungen für Pensionen verringerten sich von 46,5 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016 auf 43,3 Mio. EUR zum 30. Juni 2017. Für die Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen werden neben dem Dienstzeitaufwand sowie dem Nettozinsaufwand auch relevante sonstige Einflussgrößen in die versicherungsmathematischen Berechnungen mit einbezogen.

VERSICHERUNGSMATHEMATISCHE ANNAHMEN ZUR ERMITTLUNG DES BARWERTS DER PENSIONSVERPFLICHTUNGEN ZUM 30. JUNI 2017

Folgende Prämissen wurden zugrunde gelegt:

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Parameter 30. Juni 2017 31. Dez. 2016
Rechnungszins

Deutschland 2,20% 1,80%
Schweiz 0,70% 0,70%
Rententrend

Deutschland 1,75% 1,75%
Schweiz 0,00% 0,00%
Gehaltssteigerungstrend

Deutschland 2,50% 2,50%
Schweiz 3,00% 3,00%


Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 ist der Parameter Rechnungszins in Deutschland gestiegen während er in der Schweiz unverändert blieb. Die Parameter Rententrend und Gehaltssteigerungstrend blieben in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 unverändert.

ZUSAMMENSETZUNG DER PENSIONSAUFWENDUNGEN DER PERIODE (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Dienstzeitaufwand der Periode 3,1 2,6
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 0,0 0,0
Nettozinsaufwand 0,5 0,5
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Pensionsaufwendungen 3,6 3,1
Ertrag aus Fondsvermögen (ohne Zinseffekt aus Fondsvermögen) 0,0 0,0
Erfasste versicherungsmathematische (Gewinne)/Verluste -3,8 6,3
Asset Ceiling (ohne Zinseffekt aus Asset Ceiling) 0,0 0,0
In der Konzerngesamtergebnisrechnung erfasste Neubewertungen -3,8 6,3


11 ZUSÄTZLICHE ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

BUCHWERTE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE NACH KATEGORIEN VON FINANZINSTRUMENTEN (in Mio. EUR)

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30. Juni 2017 31. Dez. 2016
Aktiva Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert Beizulegender Zeitwert Buchwert Beizulegender Zeitwert
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 93,0 93,0 83,5 83,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 188,0 188,0 228,2 228,2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
39,2 39,2 49,3 49,3
Davon:




Available-for-sale AfS 0,1 0,1 0,0 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 0,3 0,3 2,0 2,0
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 0,0 0,0 0,0 0,0
Übrige finanzielle Vermögenswerte LaR 38,8 38,8 47,3 47,3
Passiva




Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 258,7 261,0 196,7 199,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 245,4 245,4 271,7 271,7
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
11,2 11,2 14,5 14,5
Davon:




Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 3,0 3,0 4,5 4,5
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1,4 1,4 2,1 2,1
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasingverträgen
n.a. 6,8 6,8 7,9 7,9
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 0,0 0,0 0,0 0,0


Die zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte angewandten Methoden und Annahmen stellen sich wie folgt dar:

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten kommen hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser Instrumente ihrem Buchwert sehr nahe.

Der beizulegende Zeitwert von Bankdarlehen und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten, Verpflichtungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen sowie sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten wird durch Diskontierung der künftigen Cashflows unter Verwendung von derzeit für Fremdkapital zu vergleichbaren Konditionen, Kreditrisiken und Restlaufzeiten verfügbaren Zinssätzen ermittelt.

Zum 30. Juni 2017 versteht sich die zum Marktwert bewertete Derivatposition (Market-to-Market) exklusive der Bonitätswertberichtigung, die auf das Ausfallrisiko der Gegenseite des Derivats zurückzuführen ist. Das Ausfallrisiko der Gegenseite brachte keine wesentlichen Effekte mit sich.

HIERARCHIE BEIZULEGENDER ZEITWERTE

Der Konzern verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:

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Stufe 1: Notierte (unangepasste) Preise auf aktiven Märkten für gleichartige
Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten
Stufe 2: Verfahren, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich
auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken,
entweder direkt oder indirekt beobachtbar sind
Stufe 3: Verfahren, die Input-Parameter verwenden, die sich wesentlich auf den erfassten
beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachteten Marktdaten basieren


Zum 30. Juni 2017 sind wie im Vorjahr alle zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente der Kategorien FAHfT, FLHfT sowie die Derivate mit Hedge-Beziehungen der Stufe 2 zuzuordnen. Während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 gab es keine Transfers zwischen Level 1 und Level 2 sowie aus Level 3 heraus. Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente bestanden aus Devisentermingeschäften, Devisenswaps und Zinsderivaten. Sie waren den Kategorien FAHfT, FLHfT sowie den Derivaten mit Hedge-Beziehung zuzuordnen. Die Vermögenswerte beliefen sich auf 0,3 Mio. EUR, die Verbindlichkeiten auf 4,4 Mio. EUR. Bei Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten in der Bilanz geführt werden, ist die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte ebenfalls über das Verfahren der Stufe 2 erfolgt.

ABSICHERUNG VON ZINS- UND WÄHRUNGSRISIKEN

Zur Absicherung gegen Zins- und Währungsrisiken setzt der HUGO BOSS Konzern teilweise Sicherungsgeschäfte zur Reduzierung des Risikos ein. Zum Bilanzstichtag waren 9 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 10 Mio. EUR) variabel verzinste Finanzverbindlichkeiten abgesichert. Des Weiteren waren zum Bilanzstichtag zukünftige Zahlungsströme in Fremdwährung in Höhe von 20 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 25 Mio. EUR) abgesichert und in vollem Umfang in eine wirksame Sicherungsbeziehung eingebunden. Die Veränderung der unrealisierten Gewinne/Verluste aus der Marktbewertung von Sicherungsgeschäften im sonstigen Gesamtergebnis belief sich auf 0,6 Mio. EUR (30. Juni 2016: 0,8 Mio. EUR).

SALDIERUNG VON FINANZINSTRUMENTEN (in Mio. EUR)

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Angesetzte
Bruttobeträge Aktiva
Saldierte Bruttobeträge Passiva Ausgewiesene Nettobeträge Aktiva in der Bilanz Nicht in der Bilanz saldierte Passiva Nicht in der Bilanz saldierte erhaltene Barsicherheiten Nettobeträge
30. Juni 2017





Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 205,6 -17,6 188,0 0,0 0,0 188,0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 39,2 0,0 39,2 -1,6 0,0 37,6
Davon Derivate 0,3 0,0 0,3 -1,6 0,0 -1,3
GESAMT 244,8 -17,6 227,2 -1,6 0,0 225,6
31. Dez. 2016





Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 245,6 -17,4 228,2 0,0 0,0 228,2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 49,3 0,0 49,3 -1,2 0,0 48,1
Davon Derivate 2,0 0,0 2,0 -1,2 0,0 0,8
GESAMT 294,9 -17,4 277,5 -1,2 0,0 276,3


(in Mio. EUR)

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Angesetzte
Bruttobeträge Passiva
Saldierte Bruttobeträge Aktiva Ausgewiesene Nettobeträge Passiva in der Bilanz Nicht in der Bilanz saldierte Aktiva Nicht in der Bilanz saldierte erhaltene Barsicherheiten Nettobeträge
30. Juni 2017





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 251,6 -6,2 245,4 0,0 0,0 245,4
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 11,2 0,0 11,2 -1,6 0,0 9,6
Davon Derivate 4,4 0,0 4,4 -1,6 0,0 2,8
GESAMT 262,8 -6,2 256,6 -1,6 0,0 255,0
31. Dez. 2016





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 277,9 -6,2 271,7 0,0 0,0 271,7
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 14,5 0,0 14,5 -1,2 0,0 13,3
Davon Derivate 6,6 0,0 6,6 -1,2 0,0 5,4
GESAMT 292,4 -6,2 286,2 -1,2 0,0 285,0


Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen saldierten Passiva in Höhe von 17,6 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 17,4 Mio. EUR) stellen zum Bilanzstichtag offene Gutschriften an Kunden dar. Die saldierten Aktiva innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Form von Gutschriften des HUGO BOSS Konzerns an Lieferanten. Sie betrugen 6,2 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 6,2 Mio. EUR).

Für die Saldierung der Derivate bestehen Standardrahmenverträge für Finanztermingeschäfte zwischen dem HUGO BOSS Konzern und seinen Kontrahenten. In ihnen ist definiert, dass derivative Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit einem Kontrahenten zu einer einheitlichen Ausgleichsforderung zusammengefasst werden können.

12 ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG

Die Kapitalflussrechnung des HUGO BOSS Konzerns zeigt anhand zahlungswirksamer Vorgänge die Veränderung der flüssigen Mittel im Laufe der Berichtsperiode. Gemäß IAS 7 werden die Zahlungsströme getrennt ausgewiesen nach Herkunft und Verwendung aus dem operativen Bereich sowie aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Die Mittelzu- und -abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit werden, ausgehend vom Jahresüberschuss des Konzerns, indirekt abgeleitet. Die Zahlungsströme aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden demgegenüber direkt aus Ein- und Auszahlungen ermittelt. Die Veränderungen der Bilanzpositionen, die in der Kapitalflussrechnung dargestellt werden, lassen sich aufgrund von Wechselkursumrechnungen nicht unmittelbar aus der Bilanz ableiten.

13 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG (in Mio. EUR)

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Europa1 Amerika Asien/Pazifik Lizenzen Gesamt berichtspflichtige Segmente
Jan. - Juni 2017




Gesamtumsatz 783,7 273,8 195,1 34,4 1.287,0
Segmentergebnis 233,2 51,1 47,5 26,9 358,7
In % des Umsatzes 29,8 18,6 24,3 78,2 27,9
Segmentvermögen 221,6 187,9 73,4 16,3 499,2
Investitionen 21,5 10,5 6,8 0,0 38,8
Wertminderungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Davon Sachanlagevermögen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Davon immaterielle Vermögenswerte 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Abschreibungen -24,7 -12,4 -11,1 0,0 -48,2
Jan. - Juni 2016




Gesamtumsatz 780,8 271,3 182,8 29,8 1.264,7
Segmentergebnis 231,3 60,0 35,0 24,7 351,0
In % des Umsatzes 29,6 22,1 19,1 82,8 27,8
Segmentvermögen 239,6 210,0 94,9 13,2 557,7
Investitionen 34,7 15,6 9,7 0,0 60,0
Wertminderungen -2,0 -0,3 -4,0 0,0 -6,3
Davon Sachanlagevermögen -1,6 -0,3 -4,0 0,0 -5,9
Davon immaterielle Vermögenswerte -0,4 0,0 0,0 0,0 -0,4
Abschreibungen -22,8 -12,3 -12,9 0,0 -48,0


1 Inklusive Naher Osten und Afrika.


ÜBERLEITUNGSRECHNUNGEN UMSATZ (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Umsatz - berichtspflichtige Segmente 1.287,0 1.264,7
Corporate Units 0,0 0,0
Konsolidierung 0,0 0,0
GESAMT 1.287,0 1.264,7


ERGEBNIS DER BETRIEBLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Segmentergebnis - berichtspflichtige Segmente 358,7 351,0
Abschreibungen - berichtspflichtige Segmente -48,2 -48,0
Wertminderungen - berichtspflichtige Segmente 0,0 -6,3
Sondereffekte - berichtspflichtige Segmente 6,8 -47,2
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit - berichtspflichtige Segmente 317,3 249,5
Corporate Units -172,2 -181,7
Konsolidierung 0,0 1,3
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit HUGO BOSS Konzern 145,1 69,1
Zinsergebnis -1,3 -1,2
Übrige Finanzpositionen -4,8 -2,7
Ergebnis vor Ertragsteuern HUGO BOSS Konzern 139,0 65,2


INVESTITIONEN (in Mio. EUR)

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30. Juni 2017 30. Juni 2016 31. Dez. 2016
Investitionen - berichtspflichtige Segmente 38,8 60,0 108,7
Corporate Units 17,9 19,1 48,0
Konsolidierung 0,0 0,0 0,0
GESAMT 56,7 79,1 156,7


ABSCHREIBUNGEN (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Abschreibungen - berichtspflichtige Segmente 48,2 48,0
Corporate Units 18,3 19,5
Konsolidierung 0,0 0,0
GESAMT 66,5 67,5


WERTMINDERUNGEN/WERTAUFHOLUNGEN (in Mio. EUR)

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Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016
Wertminderungen - berichtspflichtige Segmente 0,0 6,3
Corporate Units 0,0 0,0
Konsolidierung 0,0 0,0
GESAMT 0,0 6,3


SEGMENTVERMÖGEN (in Mio. EUR)

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30. Juni 2017 30. Juni 2016 31. Dez. 2016
Segmentvermögen - berichtspflichtige Segmente 499,2 557,7 559,1
Corporate Units 230,5 199,9 237,1
Konsolidierung 0,0 0,0 0,0
Kurzfristige Ertragsteuerforderungen 37,8 29,6 42,6
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 18,8 31,7 28,3
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 80,8 89,4 96,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 93,0 49,6 83,5
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 0,0 0,0 0,0
Kurzfristige Vermögenswerte HUGO BOSS Konzern 960,1 957,9 1.046,9
Langfristige Vermögenswerte 719,1 776,1 751,7
Aktiva, gesamt HUGO BOSS Konzern 1.679,2 1.734,0 1.798,6


GEOGRAFISCHE INFORMATIONEN (in Mio. EUR)

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Umsatzerlöse mit Dritten Langfristige Vermögenswerte

Jan. - Juni 2017 Jan. - Juni 2016 30. Juni 2017 31. Dez. 2016
Deutschland 209,3 213,1 204,7 211,8
Andere europäische Märkte 574,4 567,7 208,0 210,4
USA 207,0 206,2 54,1 64,8
Andere amerikanische Märkte 66,8 65,1 19,2 15,7
China 110,4 102,6 29,2 32,0
Andere asiatische Märkte 84,7 80,2 50,8 56,4
Lizenzen 34,4 29,8 15,1 15,0
GESAMT 1.287,0 1.264,7 581,1 606,1


14 EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Zwischen dem Ende des ersten Halbjahres 2017 und der Veröffentlichung dieses Berichts gab es keine wesentlichen gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, branchenbezogenen oder unternehmensspezifischen Veränderungen, die sich nach den Erwartungen des Managements maßgeblich auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken könnten.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Metzingen, den 20. Juli 2017

HUGO BOSS AG

Der Vorstand

Mark Langer

Bernd Hake

Ingo Wilts

Kapitel 3

Weitere Angaben

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/könnten", "planen", "projizieren", "sollten" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.

FINANZKALENDER

2. NOVEMBER 2017

Ergebnisse des dritten Quartals 2017

8. MÄRZ 2018

Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 & Bilanzpresse- und Analystenkonferenz

2. MAI 2018

Ergebnisse des ersten Quartals 2018

3.MAI 2018

Hauptversammlung

2. AUGUST 2018

Ergebnisse des zweiten Quartals 2018 & Halbjahresfinanzbericht 2018

6. NOVEMBER 2018

Ergebnisse des dritten Quartals 2018

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