![]() HUGO BOSS AGMetzingenHalbjahresfinanzbericht 2017HALBJAHRESFINANZBERICHT JANUAR - JUNI 2017KONZERNKENNZAHLENscroll
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EBITDA vor Sondereffekten/Umsatz. Kapitel 1
KonzernzwischenlageberichtGESAMTWIRTSCHAFTLICHE LAGE UND BRANCHENENTWICKLUNGLeichte Beschleunigung des WeltwirtschaftswachstumsDie ökonomischen Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft haben sich in der ersten
Jahreshälfte stetig verbessert. Dabei beschleunigt sich nicht nur das wirtschaftliche
Wachstum der Schwellenländer. Auch in den Industrieländern zeichnet sich eine stärkere
Konjunkturdynamik ab. Im April erhöhte der IWF folglich seine globale Wachstumsprognose
für das Gesamtjahr von 3,4 % auf 3,5 %. Im vergangenen Jahr war die Weltwirtschaft
um 3,1 % gewachsen. Insbesondere die anziehende Wirtschaftsleistung in China, eine
teilweise Erholung der Rohstoffpreise sowie die unverändert robusten Finanzmärkte
sorgten für eine Verbesserung der Konjunkturindikatoren. Europäische Wirtschaft unvermindert auf WachstumskursDas Wirtschaftswachstum in Europa profitierte im ersten Halbjahr 2017 von der unverändert
expansiven Geldpolitik der EZB, dem anhaltend positiven Konsumklima sowie von gesunkenen
politischen Risiken. Deutlichere Anhebungen der Wachstumsprognosen des IWF gab es
unter anderem für Großbritannien, Spanien und Russland. Neben Deutschland als unverändert
wichtigstem Konjunkturmotor der Eurozone zeichnet sich auch für Frankreich und Italien
eine Verbesserung der wirtschaftlichen Aussichten ab. IWF senkt Wachstumsprognose für US-WirtschaftNach einer schwächeren Phase im Frühjahr hatten sich die Frühindikatoren für die US-amerikanische
Wirtschaft zuletzt wieder erholt. Auch die Abschwächung des US-Dollars trug hierzu
bei. Das insgesamt robuste Wirtschaftswachstum der USA im ersten Halbjahr wurde insbesondere
durch das verarbeitende Gewerbe und Erwartungen an fiskalpolitische Maßnahmen getragen.
Jedoch senkte der IWF jüngst seine Wachstumsprognose für das Gesamtjahr. Hauptgrund
hierfür ist zunehmender Zweifel an der Realisierbarkeit der Steuer- und Ausgabenpläne
der US-Regierung. In den Ländern Südamerikas belasteten niedrige Rohstoffpreise und
eine mitunter hohe Staatsverschuldung weiterhin das Wirtschaftswachstum. Anziehende Wirtschaftsleistung in ChinaIn Asien setzt sich die regional unterschiedliche Entwicklung der Wirtschaft fort.
Begünstigt durch eine expansive Kreditvergabe sowie hohe öffentliche Investitionen
hat sich das Wirtschaftswachstum in China in der ersten Jahreshälfte leicht beschleunigt.
Dabei stiegen sowohl die Exporte als auch die Importe deutlich. Als Konsequenz erhöhte
der IWF im Juni seine Jahresprognose für das Wirtschaftswachstum Chinas. Auch die
Wachstumsraten der kleineren Schwellenländer der Region zogen in der ersten Jahreshälfte
weiter an. Die japanische Wirtschaft konnte unterstützt von einer expansiven Geldpolitik
moderat zulegen. Regionale und unternehmensspezifische Unterschiede prägen BranchenentwicklungIm ersten Halbjahr 2017 ließ sich eine insgesamt positive Entwicklung der globalen
Premium- und Luxusgüterbranche beobachten. Ein solides Wachstum der Weltwirtschaft
sowie ein wieder anziehendes Geschäft mit Touristen hatten einen positiven Einfluss
auf die Branchenkonjunktur. Zudem waren erste positive Auswirkungen der Veränderungen
zu beobachten, die viele Unternehmen im Jahr 2016 an ihrem Geschäftsmodell vorgenommen
haben, um sich an die langfristig geringeren Wachstumsaussichten für die Branche anzupassen.
Generell war die Branchenentwicklung jedoch von deutlichen regionalen wie auch unternehmensindividuellen
Unterschieden geprägt. So war im ersten Halbjahr eine zunehmende Polarisierung zwischen
einerseits erfolgreichen, andererseits unter Umsatz- und Profitabilitätsrückgang leidenden
Marktteilnehmern zu beobachten. Das Geschäft mit Bekleidung entwickelte sich marktweit
schwächer als andere Segmente, insbesondere Schuhe und Accessoires. Solide Entwicklung in Europa und Asien, Amerika bleibt schwierigEuropa profitierte von der gegenüber dem Vorjahr wieder anziehenden Nachfrage insbesondere
asiatischer Touristen und dem anhaltend positiven Konsumklima. In Großbritannien waren
eine robuste lokale Nachfrage sowie ein durch die Abwertung des britischen Pfunds
unterstütztes Wachstum des Geschäfts mit Touristen zu beobachten. Während sich das
Marktumfeld auch in Spanien deutlich positiv entwickelte, hatte es die Branche in
Frankreich und auch in Deutschland schwerer. In Amerika sah sich die Branche im ersten
Halbjahr einem nach wie vor herausforderndem Marktumfeld ausgesetzt. Neben der wirtschaftlich
schwierigen Lage der dortigen Warenhäuser, sorgte das weiterhin hohe Angebot an rabattierter
Ware für eine vergleichsweise schwache Branchenentwicklung. Begünstigt durch den wirtschaftlichen
Aufschwung zeichnete sich in Mittel- und Südamerika im ersten Halbjahr ein Wachstum
des Branchenumsatzes ab. Asien zeigte eine insgesamt positive, regional jedoch deutlich
unterschiedliche Entwicklung. Die Branche profitierte dabei insbesondere von einer
starken lokalen Nachfrage auf dem chinesischen Festland. Diese wurde durch das leicht
beschleunigte Wirtschaftswachstum, verschärfte Einfuhrkontrollen, die zu einer Verschiebung
der Konsumentennachfrage ins Inland führten, sowie die von vielen Marktteilnehmern
in der jüngeren Vergangenheit vorgenommenen Anpassungen der Preisarchitektur sowie
Konsolidierungen der Storenetzwerke unterstützt. Das Branchenumfeld in Hongkong und
Macau zeigte im ersten Halbjahr erste Anzeichen einer Stabilisierung, während sich
Japan und in besonderem Maße Südkorea als schwierig erwiesen. KONZERNERTRAGSLAGEUMSATZLAGEAnstieg des Konzernumsatzes im BerichtszeitraumIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 erzielte HUGO BOSS einen Konzernumsatz
in Höhe von 1.287 Mio. EUR. Damit lag der Umsatz sowohl in Konzernwährung als auch
in lokalen Währungen um 2 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 1.265
Mio. EUR). UMSATZ NACH REGIONEN (in Mio. EUR)scroll
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Inklusive Naher Osten und Afrika. Uneinheitliche Umsatzentwicklung in den RegionenDer währungsbereinigte Umsatzanstieg in der Region Europa inklusive Naher Osten und
Afrika wurde von einer verbesserten lokalen Nachfrage und einem wieder anziehenden
Geschäft mit Touristen unterstützt. Davon profitierte vor allem Großbritannien mit
hohen einstelligen Zuwächsen. Aufgrund eines rückläufigen Großhandelsgeschäfts in
den USA sanken die Umsätze in der Region Amerika. Die Umsatzentwicklung in der Region
Asien/Pazifik profitierte von dem fortgesetzten Aufschwung im chinesischen Markt und
war hauptsächlich getrieben durch zweistellige Umsatzzuwächse auf dem chinesischen
Festland. UMSATZ NACH VERTRIEBSKANÄLEN (in Mio. EUR)scroll
Stabile Umsatzentwicklung auf vergleichbarer FlächeIm konzerneigenen Einzelhandel (Retail) sorgten Effekte aus dem im vergangenen Jahr
erfolgten Ausbau des Vertriebsnetzes für einen Umsatzanstieg. Die Wachstumsraten im
Outletkanal übertrafen dabei das über freistehende Einzelhandelsgeschäfte und Shop-in-Shops
erzielte Umsatzwachstum, vor allem aufgrund verbesserter Umsatztrends in den USA und
dem Ausbau dieses Vertriebskanals in Asien. Ein schwacher Jahresbeginn sorgte im ersten
Halbjahr für rückläufige Umsätze im eigenen Onlinehandel. Auf vergleichbarer Fläche
entwickelten sich die Umsätze im eigenen Einzelhandel sowohl in Konzernwährung als
auch in lokaler Währung stabil. Währungsbereinigter Umsatzrückgang im GroßhandelskanalDie Umsätze im Großhandelskanal entwickelten sich im Geschäftsjahr 2017 in Berichtswährung
wie auch in lokalen Währungen leicht rückläufig. Maßgeblich für diese Entwicklung
waren die Maßnahmen zur Aufwertung der Distribution im amerikanischen Großhandelsgeschäft
sowie die dortige rückläufige Nachfrage der Großhandelspartner. Zusätzlich sorgten
Übernahmen bisher durch Großhandelspartner geführter Verkaufsflächen für eine Umsatzverschiebung
vom Großhandelsgeschäft hin zum konzerneigenen Einzelhandel. Deutlicher Anstieg der LizenzumsätzeDer Umsatz im Lizenzgeschäft erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 sowohl in Konzernwährung
wie auch in lokaler Währung deutlich. So konnten insbesondere bei den Lizenzeinnahmen
für Düfte zweistellige Umsatzsteigerungen verzeichnet werden. UMSATZ NACH MARKEN (in Mio. €)
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Inklusive BOSS Green und BOSS Orange. HUGO mit zweistelligem UmsatzanstiegDie Umsatzentwicklung der Kernmarke BOSS wurde von den Einschränkungen in der Distribution
im amerikanischen Großhandelsgeschäft negativ beeinflusst. Positiv entwickelte sich
mit einem zweistelligen Umsatzwachstum weiterhin das Athleisure-Angebot, das im Jahr
2017 noch unter der Markenlinie BOSS Green vertrieben wird. HUGO verzeichnete einen
zweistelligen Umsatzanstieg. Die Marke profitierte dabei sowohl von einer wachsenden
Präsenz im Großhandelsgeschäft als auch von Zuwächsen im konzerneigenen Einzelhandel. UMSATZ NACH GENDER (in Mio. EUR)scroll
Womenswear mit leichtem Umsatzrückgang in der ersten JahreshälfteDer Umsatzanstieg der Menswear wurde durch die positive Entwicklung der Marke HUGO
und der Markenlinie BOSS Green unterstützt. Auch die Womenswear profitierte von der
positiven Umsatzentwicklung der Marke HUGO. Diese konnte jedoch Umsatzrückgänge der
Marke BOSS nicht vollständig kompensieren. Netzwerk freistehender Einzelhandelsgeschäfte reduziert sich netto um vier GeschäfteIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 reduzierte sich die Anzahl der
konzerneigenen freistehenden Einzelhandelsgeschäfte netto um vier auf 438 (31. Dezember
2016: 442). Neun organischen Neueröffnungen und der Übernahme eines bisher von einem Franchisepartner
betriebenen Einzelhandelsgeschäfts standen 14 Schließungen gegenüber. Bei den Schließungen
nutzte der Konzern in den meisten Fällen auslaufende Mietverträge. Leichter Anstieg der FlächenproduktivitätUnter Einbezug von Shop-in-Shops und Outlets erhöhte sich die Gesamtverkaufsfläche
der eigenen Einzelhandelsgeschäfte leicht auf rund 155.000 Quadratmeter (31. Dezember
2016: 154.000 Quadratmeter). Die Flächenproduktivität im konzerneigenen Einzelhandel
belief sich in den vergangenen zwölf Monaten auf rund 11.000 EUR pro Quadratmeter
(Januar bis Dezember 2016: 10.900 EUR pro Quadratmeter). ERTRAGSLAGEGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (in Mio. EUR)scroll
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Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie. Anstieg der Rohertragsmarge um 20 BasispunkteDer Anstieg der Rohertragsmarge auf 66,0 % resultierte aus im Vergleich zum Vorjahr
geringeren Rabatten (Vorjahr: 65,8 %). Negative Währungseinflüsse im Zusammenhang
mit der Abwertung des britischen Pfunds kompensierten diesen Effekt jedoch teilweise. Begrenzung des Anstiegs der Vertriebsaufwendungen auf 1 %Die Vertriebs- und Marketingaufwendungen lagen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2017 leicht über dem Wert des Vorjahres. In Relation zum Umsatz entwickelten sich
die Vertriebs- und Marketingaufwendungen stabil und lagen wie im Vorjahr bei 44,3
%. Die zuletzt verringerte Expansionstätigkeit sowie positive Effekte aus der Nachverhandlung
von Mietverträgen im eigenen Einzelhandel begrenzten den Anstieg der Vertriebsaufwendungen
auf 1 %. Im Verhältnis zum Umsatz summierten sich die Vertriebsaufwendungen wie im
Vorjahr auf 34,3 %. Die Marketingaufwendungen erhöhten sich aufgrund des Ausbaus der
Markenkommunikationsaktivitäten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2%, lagen im Verhältnis
zum Umsatz mit 6,8 % jedoch auf Vorjahresniveau. Die Aufwendungen für Logistik stiegen
im Vorjahresvergleich um 8 % und lagen relativ zum Umsatz mit 3,1 % leicht über dem
Vorjahresniveau (Vorjahr: 2,9 %). Leichter Anstieg des VerwaltungsaufwandsDie Verwaltungsaufwendungen lagen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2017 um 2 % über dem Vorjahresniveau. In Relation zum Umsatz beliefen sich die Verwaltungsaufwendungen
auf 11,0 % (Vorjahr: 10,9 %). Die Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung erhöhten
sich um 3 % und lagen im Verhältnis zum Umsatz mit 8,5 % leicht über dem Niveau des
Vergleichszeitraums (Vorjahr: 8,4 %). Neben höheren Personalaufwendungen trug ein
Anstieg der Abschreibungen aufgrund im Vorjahr erfolgter Investitionen in die IT-Infrastruktur
zu dieser Entwicklung bei. Die im Rahmen der Kollektionserstellung anfallenden Forschungs-
und Entwicklungskosten entwickelten sich stabil und lagen auch im Verhältnis zum Umsatz
mit 2,5 % auf dem Vorjahresniveau. Sondereffekte entlasten das KonzernergebnisDer sich in den ersten sechs Monaten aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
und Erträgen ergebende Nettoertrag betrug 7 Mio. EUR (2016: Nettoaufwand in Höhe von
65 Mio. EUR). Im Rahmen seines Maßnahmenprogramms zur Rückkehr auf einen profitablen
Wachstumskurs hatte sich der Konzern im zweiten Quartal 2016 unter anderem dazu entschlossen,
bis zum Ende des Jahres 2017 weltweit rund 20 unprofitable freistehende Geschäfte
zu schließen. Im Vergleichszeitraum belief sich der in diesem Zusammenhang aus der
Bildung von Rückstellungen insbesondere für Abstandszahlungen gegenüber Vermietern
oder Erfüllung des Mietvertrags mit Untervermietung unter Mietpreis sowie für Wertminderungen
auf Storeausstattungen ergebende Aufwand auf 52 Mio. EUR. Das Unternehmen konnte im
Vergleich zur ursprünglichen Planung günstigere Konditionen bei der vorzeitigen Beendigung
von Mietverträgen erzielen. Somit konnte die im zweiten Quartal 2016 gebildete Rückstellung
im zweiten Quartal 2017 um 7 Mio. EUR reduziert werden. Zum 30. Juni 2017 waren fünf
der rund 20 geplanten Schließungen vollzogen. Anstieg des EBITDA vor SondereffektenDer Anstieg des EBITDA vor Sondereffekten ist auf die positive Entwicklung der Rohertragsmarge
und die Maßnahmen zur Verbesserung der Kosteneffizienz zurückzuführen. Das EBIT profitierte
zusätzlich von der Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge.
Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 15,9 % auf dem Vorjahresniveau. Die Abschreibungen
lagen aufgrund im Vorjahr vorgenommener Wertminderungen auf Storeeinrichtungen, die
sich in diesem Jahr nicht wiederholten, mit 67 Mio. EUR um 10 % unter dem Niveau der
Vergleichsperiode (Vorjahr: 74 Mio. EUR). Negative Wechselkurseffekte führen zu Anstieg des FinanzergebnissesDas Finanzergebnis als Nettoaufwand der Positionen Zinsergebnis und übrige Finanzposten
erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017. Ursächlich hierfür
waren negative Wechselkurseffekte im Zusammenhang mit den im Vergleich zum Vorjahr
volatileren Devisenmärkten. Konzernergebnis deutlich über VorjahresniveauDie Konzernsteuerquote lag mit 24 % auf dem Niveau des Vorjahres. Das Konzernergebnis
konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 mit 106 Mio. EUR somit
deutlich gesteigert werden (Vorjahr: 50 Mio. EUR). UMSATZ- UND ERTRAGSENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSSEGMENTE EUROPAWährungsbereinigter Umsatzanstieg in beiden VertriebskanälenDie Umsätze im konzerneigenen Einzelhandel entwickelten sich in der Region Europa
im Berichtszeitraum annähernd stabil und summierten sich auf 451 Mio. EUR (Vorjahr:
452 Mio. EUR). In lokalen Währungen konnte ein Anstieg von 2 % verzeichnet werden.
Der Umsatz mit Kunden des Großhandels stieg im gleichen Zeitraum in Berichtswährung
sowie in lokaler Währung um 1% auf 332 Mio. EUR (Vorjahr: 329 Mio. EUR). Kernmärkte entwickeln sich uneinheitlichDer Umsatz in Deutschland lag mit 209 Mio. EUR 2 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums
(Vorjahr: 213 Mio. EUR). Maßgeblich hierfür war die leicht rückläufige Umsatzentwicklung
im Großhandelskanal. Der Umsatz im konzerneigenen Einzelhandel entwickelte sich hingegen
stabil. In Großbritannien lag der Umsatz in Berichtswährung mit 144 Mio. EUR um 1
% unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 145 Mio. EUR). Dafür verantwortlich war die
Abwertung des britischen Pfunds gegenüber dem Euro. In lokaler Währung erzielte HUGO
BOSS einen Umsatzanstieg von 9 %, welcher von beiden Vertriebskanälen unterstützt
wurde. Der Umsatz in Frankreich lag mit 80 Mio. EUR um 7 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums
(Vorjahr: 86 Mio. EUR), wobei sowohl der konzerneigene Einzelhandel als auch der Großhandelskanal
Umsatzrückgänge verzeichneten. Ein wesentlicher Grund hierfür war der im Vergleich
zum Vorjahr spätere Start der Schlussverkaufsperiode. In den Beneluxstaaten konnte
aufgrund von Zuwächsen im Großhandelsgeschäft ein Umsatzanstieg um 2 % auf 63 Mio.
EUR erzielt werden (Vorjahr: 62 Mio. EUR). Der konzerneigene Einzelhandel entwickelte
sich im Berichtszeitraum in diesem Markt leicht rückläufig. Segmentergebnis leicht über VorjahresniveauDas Segmentergebnis der Region Europa lag mit 233 Mio. EUR um 1 % über dem Niveau
des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 231 Mio. EUR). Ursächlich für diese Entwicklung
war ein leichter Rückgang der operativen Aufwendungen. Die bereinigte EBITDA-Marge
erhöhte sich um 20 Basispunkte auf 29,8 % (Vorjahr: 29,6 %). AMERIKAUnterschiedliche Umsatzentwicklung in den beiden VertriebskanälenDer Umsatz im konzerneigenen Einzelhandel stieg in Berichtswährung um 5 % und belief
sich in den ersten sechs Monaten auf 176 Mio. EUR (Vorjahr: 168 Mio. EUR). Dies entspricht
einem währungsbereinigten Anstieg von 2 %. Im Großhandelskanal wurden in den ersten
sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 98 Mio. EUR umgesetzt (Vorjahr: 103 Mio. EUR).
Der Umsatz in diesem Absatzkanal reduzierte sich in Konzernwährung um 5 % und in lokalen
Währungen um 8 %. Eine selektivere Distribution, insbesondere der Kernmarke BOSS,
und eine rückläufige Nachfrage der Großhandelspartner trugen zu dieser Entwicklung
bei. Währungsbereinigter Umsatzrückgang in den USAIn den USA entwickelte sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2017 in Berichtswährung leicht positiv und summierte sich auf 207 Mio. EUR (Vorjahr:
206 Mio. EUR). Auf währungsbereinigter Basis ging der Umsatz jedoch um 3 % zurück.
Dabei entwickelten sich sowohl der konzerneigene Einzelhandel als auch der Großhandelskanal
rückläufig. In Kanada erhöhte sich der Umsatz in Berichtswährung um 6% auf 36 Mio.
EUR (Vorjahr: 34 Mio. EUR). Währungsbereinigt konnte ein Umsatzanstieg von 4 % verzeichnet
werden. Das Umsatzwachstum wurde durch Übernahmen im Zuge der Expansion des konzerneigenen
Einzelhandels unterstützt. In Mittel- und Südamerika ging der Umsatz um 1% in Berichtswährung
auf 31 Mio. EUR (Vorjahr: 32 Mio. EUR) zurück. Dies entspricht einem währungsbereinigten
Rückgang von 2 %. Die positive Entwicklung im konzerneigenen Einzelhandel konnte dabei
die rückläufige Umsatzentwicklung im Großhandelskanal nicht kompensieren. Anstieg der operativen Aufwendungen belastet das SegmentergebnisDas Segmentergebnis der Region Amerika lag mit 51 Mio. EUR um 15 % unter dem Niveau
des Vorjahres (Vorjahr: 60 Mio. EUR). Ursächlich hierfür war vor allem ein Anstieg
der Vertriebs- und Marketingaufwendungen. Nach Ablauf des ersten Halbjahres lag die
bereinigte EBITDA-Marge mit 18,6 % um 350 Basispunkte unter dem Vorjahr (Vorjahr:
22,1 %). ASIEN/PAZIFIKWährungsbereinigter Umsatzanstieg von 8 % im konzerneigenen Einzelhandel Im konzerneigenen
Einzelhandel verzeichnete die Region einen Umsatzanstieg in Berichtswährung von 9
% auf 180 Mio. EUR (Vorjahr: 165 Mio. EUR). In lokalen Währungen entspricht dies einem
Anstieg von 8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum. Hingegen lag der Umsatz mit Kunden
des Großhandels in Konzernwährung mit 15 Mio. EUR um 16 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums
(Vorjahr: 18 Mio. EUR). Währungsbereinigt gingen die Umsätze um 18 % zurück. Im Vorjahr
erfolgte Übernahmen bisher durch Großhandelspartner geführter Verkaufsflächen trugen
wesentlich zu dieser Entwicklung bei. Einzelmärkte Asiens auf WachstumskursDie Umsätze in China summierten sich auf 110 Mio. EUR und lagen sowohl in Berichtswährung
als auch in lokalen Währungen um 8 % über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 103 Mio.
EUR). Das Geschäft auf dem chinesischen Festland entwickelte sich nach wie vor besser
als das in Hongkong und Macau. Der Umsatz in Ozeanien lag mit 29 Mio. EUR um 5 % über
dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 28 Mio. EUR). Währungsbereinigt verzeichnete
dieser Markt hingegen einen leichten Rückgang um 1 %. Auch die Umsätze in Japan entwickelten
sich positiv. So lag der Umsatz hier mit 24 Mio. EUR 7 % über dem Niveau des Vorjahres
(Vorjahr: 23 Mio. EUR), was einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 5 % entspricht. Deutlicher Anstieg des SegmentergebnissesDas Segmentergebnis in der Region Asien/Pazifik lag mit 48 Mio. EUR um 36 % über dem
Niveau der Vergleichsperiode (Vorjahr: 35 Mio. EUR). Die positive Umsatzentwicklung,
eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Rabattintensität sowie ein nur moderater Anstieg
der operativen Aufwendungen trugen zu dieser Entwicklung bei. Im Vorjahr hatten zudem
negative Effekte aus der Bestandsbewertung das Ergebnis belastet. So lag die bereinigte
EBITDA-Marge mit 24,3 % deutlich um 520 Basispunkte über dem Vorjahreswert (Vorjahr:
19,1 %). LIZENZENLizenzgeschäft wächst um 16 %Das Lizenzgeschäft entwickelte sich im ersten Halbjahr deutlich positiv. Das Ergebnis des Segments Lizenzen lag mit 27 Mio. EUR um 9 % über dem Niveau des
Vergleichszeitraums (Vorjahr: 25 Mio. EUR). VERMÖGENSLAGEBILANZSTRUKTUR (in Mio. EUR)scroll
Reduziertes Anlage- und Vorratsvermögen bedingen Rückgang der BilanzsummeDie Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 7 % und lag zudem
3 % unter dem Wert zur Jahresmitte 2016. Ausschlaggebend waren dabei ein aufgrund
des Rückgangs der Investitionen verringertes Anlagevermögen sowie ein reduzierter
Vorrats- und Forderungsbestand. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte lag mit 57 % leicht unter dem Niveau zum
Jahresende 2016 (31. Dezember 2016: 58 %). Entsprechend belief sich der Anteil der
langfristigen Vermögenswerte zum 30. Juni 2017 auf 43 % (31. Dezember 2016: 42 %).
Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des ersten Halbjahres 2017 bei 48 % (31. Dezember
2016: 49 %). KURZFRISTIGES OPERATIVES NETTOVERMÖGEN (in Mio. EUR)scroll
Reduzierung des Vorratsvermögens um währungsbereinigt 3 %Dank eines konsequenten Vorratsmanagements konnten insbesondere in den Regionen Amerika
und Asien/Pazifik die Vorräte reduziert werden. Auch die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sanken gegenüber dem Vergleichszeitraum. Maßgeblich für diese Entwicklung
war neben dem leicht rückläufigen Umsatz im Großhandelsgeschäft in der Berichtsperiode
auch das strikte Forderungsmanagement. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen gegenüber dem 30. Juni 2016 ist im Wesentlichen auf eine zeitliche
Verschiebung in Anspruch genommener Leistungen zurückzuführen. Deutliche Reduzierung des kurzfristigen operativen NettovermögensDas kurzfristige operative Nettovermögen (Trade Net Working Capital) konnte im Vergleich
zum 30. Juni 2016 deutlich reduziert werden. Der gleitende Durchschnitt des kurzfristigen
operativen Nettovermögens im Verhältnis zum Umsatz auf Basis der letzten vier Quartale
lag mit 19,2 % um 40 Basispunkte unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 19,6 %). Der Rückgang des Postens Rückstellungen gegenüber dem 31. Dezember 2016 ergibt sich
aus niedrigeren Personalrückstellungen sowie der partiellen Auflösung der Rückstellung,
die im Vorjahr in Zusammenhang mit der Entscheidung, weltweit rund 20 freistehende
Einzelhandelsgeschäfte vorzeitig zu schließen, gebildet wurde. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber dem 31. Dezember 2016 ist im
Wesentlichen auf geringere Ertragsteuerschulden sowie einen Rückgang der abgegrenzten
Schulden aus Mietverpflichtungen im konzerneigenen Einzelhandel zurückzuführen. Der Anstieg der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber dem 31.
Dezember 2016 ist hauptsächlich auf eine zum Bilanzstichtag höhere Inanspruchnahme
des Konsortialkredits zurückzuführen. Die positive Entwicklung des Free Cashflows
im ersten Halbjahr 2017 führte jedoch zu einem Rückgang im Vergleich zum 30. Juni
2016. FINANZLAGEKAPITALFLUSSRECHNUNG (in Mio. EUR)scroll
Deutlicher Anstieg des Free Cashflows im ersten HalbjahrDer Free Cashflow, der sich aus dem Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit und
aus dem Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ermittelt, summierte sich im Berichtszeitraum
auf 132 Mio. EUR (Vorjahr: 54 Mio. EUR). Der Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit lag aufgrund der erzielten Ergebnissteigerung
sowie positiven Effekten aus der Entwicklung des kurzfristigen operativen Nettovermögens
deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Das im Vergleich zum Vorjahr verringerte Investitionsniveau
sorgte für eine Reduzierung des Mittelabflusses aus Investitionstätigkeit. Der Rückgang
gegenüber dem Vorjahr ergibt sich vor allem aus einer abweichenden zeitlichen Verteilung
des Investitionsbudgets über das Gesamtjahr. Die Entwicklung des Mittelabflusses aus Finanzierungstätigkeit ist auf eine gegenüber
dem Vorjahreszeitraum verringerte Aufnahme kurz- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten
zurückzuführen. Durch die währungsbereinigte Darstellung im Cashflow lassen sich die oben dargestellten
Werte nicht aus der Bilanz ableiten. Positive Entwicklung des Free Cashflows bedingt Rückgang der NettoverschuldungDie Nettoverschuldung als Summe aller Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente reduzierte sich im Vergleich
zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres auf 166 Mio. EUR (Vorjahr: 281 Mio. EUR).
Maßgeblich war hierbei vor allem die positive Free-Cashflow-Entwicklung in der ersten
Jahreshälfte. INVESTITIONENVerringerung der Investitionstätigkeit im Vergleich zum VorjahrHUGO BOSS hat im ersten Halbjahr 2017 57 Mio. EUR in Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände investiert. Die Aufwendungen lagen damit unter dem Niveau der
Vergleichsperiode (Vorjahr: 79 Mio. EUR). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ergibt
sich vor allem aus einer abweichenden zeitlichen Verteilung des Investitionsbudgets
über das Gesamtjahr. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere eine geringere Expansion
im konzerneigenen Einzelhandel sowie die Fokussierung auf Projekte mit dem größten
positiven Beitrag zum Unternehmenswert. Mit 37 Mio. EUR entfiel der Großteil der Investitionen auf den konzerneigenen Einzelhandel
(Vorjahr: 55 Mio. EUR). Dabei summierten sich die Investitionen in die Renovierung
und Modernisierung bestehender Einzelhandelsstandorte auf 16 Mio. EUR (Vorjahr: 29
Mio. EUR). Im gleichen Zeitraum investierte der Konzern 14 Mio. EUR in selektive Neueröffnungen
(Vorjahr: 23 Mio. EUR). 7 Mio. EUR entfielen zudem auf Anlagevermögen, das im Rahmen
eines Erwerbs sonstiger Geschäftseinheiten im Nahen Osten akquiriert wurde (Vorjahr:
3 Mio. EUR). Die Investitionen in den Verwaltungsbereich lagen in der ersten Jahreshälfte bei 16
Mio. EUR (Vorjahr: 17 Mio. EUR). Darin enthalten sind Investitionen in den Ausbau
der IT-Infrastruktur, unter anderem im Zusammenhang mit der kanalübergreifenden Integration
und Digitalisierung der eigenen Einzelhandelsaktivitäten. Investitionen in die Produktions-,
Logistik- und Vertriebsstruktur sowie in Forschung und Entwicklung summierten sich
auf 4 Mio. EUR (Vorjahr: 7 Mio. EUR). RISIKO- UND CHANCENBERICHTHUGO BOSS verfügt über ein umfassendes Risikomanagement-System, das es dem Management
ermöglicht, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und entsprechende
Maßnahmen zu ergreifen. Die Risikolage hat sich gegenüber dem Berichtsjahr 2016 nicht
wesentlich verändert. Eine detaillierte Darstellung der Risiken und Chancen von HUGO
BOSS kann dem Geschäftsbericht 2016 entnommen werden. NACHTRAGS- UND PROGNOSEBERICHTNACHTRAGSBERICHTZwischen dem Ende des ersten Halbjahres 2017 und der Veröffentlichung dieses Berichts
gab es keine wesentlichen gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, branchenbezogenen
oder unternehmensspezifischen Veränderungen, die sich nach den Erwartungen des Managements
maßgeblich auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken
könnten. PROGNOSEBERICHTHUGO BOSS bestätigt Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2017Dieses Kapitel gibt die Prognosen des HUGO BOSS Managements hinsichtlich des künftigen
Geschäftsverlaufs wieder. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung liegen keine Erkenntnisse
vor, dass sich die im Geschäftsbericht 2016 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose
wesentlich verändert hat. Die dort abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre Gültigkeit.
HUGO BOSS bestätigt somit seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Auch
bestätigt der Konzern seine Prognose hinsichtlich der Entwicklung des kurzfristigen
operativen Nettovermögens. Die im Kapitel "Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung" dargestellten
Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie der Branchenentwicklung werden
nach Erwartung des Managements keine Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung
des Konzerns im Jahr 2017 haben. Ausblick für Investitionen und Free Cashflow verändertDer eigene Einzelhandel wird auch im Jahr 2017 den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit
des Konzerns bilden. Die Expansionstätigkeit, auf die in den Vorjahren ein Großteil
der Investitionssumme entfiel, wird dabei jedoch deutlich unter dem Vorjahresniveau
liegen. Den Fokus setzt HUGO BOSS zukünftig vielmehr auf die Renovierung bestehender
Einzelhandelsgeschäfte sowie Investitionen in die kanalübergreifende Integration und
Digitalisierung der eigenen Einzelhandelsaktivitäten. HUGO BOSS plant ab Herbst 2017
die schrittweise Einführung eines neuen Storekonzepts, das sich vor allem hinsichtlich
des Designs und der Einbindung von Omnichannel-Services deutlich von dem bisherigen
Konzept unterscheiden wird und dem Kunden so ein verbessertes Einkaufserlebnis bieten
soll. In diesem Zuge verschiebt HUGO BOSS einen Teil der ursprünglich für 2017 geplanten
Renovierungen auf das kommende Jahr. Der Konzern erwartet demzufolge, dass die Investitionen
im Jahr 2017 nunmehr zwischen 130 Mio. EUR und 150 Mio. EUR liegen werden (vorher:
150 Mio. EUR bis 170 Mio. EUR). Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr verringerten
Investitionstätigkeit geht der Konzern fortan von einer Steigerung des Free Cashflows
im Jahr 2017 auf rund 250 Mio. EUR aus (vorher: ungefähr stabiles Niveau gegenüber
dem Vorjahr, 2016: 220 Mio. EUR). PROGNOSE 2017scroll
ZUSAMMENFASSENDE AUSSAGE ÜBER DIE ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGEZusammengefasst zeigt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, dass sich der HUGO
BOSS Konzern zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts für die ersten sechs Monate
des Geschäftsjahres 2017 weiterhin in einer soliden wirtschaftlichen Lage befand. Metzingen, den 20. Juli 2017 HUGO BOSS AG Der Vorstand Mark Langer Bernd Hake Ingo Wilts Kapitel 2
KonzernzwischenabschlussKONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDES HUGO BOSS KONZERNS FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (in Mio. EUR)scroll
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Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie. KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNGDES HUGO BOSS KONZERNS FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG (in Mio. EUR)scroll
KONZERNBILANZDES HUGO BOSS KONZERNS ZUM 30. JUNI 2017KONZERNBILANZ (in Mio. EUR)Aktiva
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EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGDES HUGO BOSS KONZERNS FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (in Mio. EUR)scroll
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KAPITALFLUSSRECHNUNGDES HUGO BOSS KONZERNS FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017KAPITALFLUSSRECHNUNG (in Mio. EUR)scroll
VERKÜRZTER KONZERNANHANG1 ALLGEMEINE ANGABENDer Zwischenabschluss der HUGO BOSS AG zum 30. Juni 2017 wurde gemäß § 37w WpHG in
Übereinstimmung mit den zum Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards
(IFRS) und deren Interpretationen aufgestellt. Insbesondere die Regelungen des IAS
34 zur Zwischenberichterstattung wurden angewendet. Der vorliegende Zwischenlagebericht und der verkürzte Abschluss wurden weder entsprechend
§ 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung
befähigte Person unterzogen. Durch Beschluss vom 20. Juli 2017 wurden der verkürzte
Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht durch den Vorstand zur Weiterleitung
an den Aufsichtsrat freigegeben. Vor seiner Veröffentlichung wurden der Zwischenlagebericht
und der verkürzte Zwischenabschluss außerdem mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats
erörtert. 2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENAlle Zwischenabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen
wurden in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen IFRS, wie sie vom
IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden sind, nach einheitlichen Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden aufgestellt. Eine detaillierte Beschreibung der angewandten
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden ist im Anhang des Konzernabschlusses
2016 zu finden. 3 WÄHRUNGSUMRECHNUNGDie wichtigsten, im Zwischenabschluss angewandten Kurse haben sich in Relation zum
Euro wie folgt entwickelt: scroll
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4 KONJUNKTURELLE UND SAISONALE EINFLÜSSEAls weltweit tätiges Unternehmen ist der HUGO BOSS Konzern unterschiedlichen konjunkturellen
Entwicklungen ausgesetzt. Branchenbedingte saisonale Schwankungen sind bei HUGO BOSS
üblich. Jedoch hat sich das Geschäft von HUGO BOSS in den vergangenen Jahren grundlegend
geändert. Das ehemals von zwei Vorordersaisons (Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter)
dominierte Geschäft mit einer entsprechend früh vorliegenden Auftragslage ist zunehmend
komplexer geworden. So werden nunmehr pro Jahr vier Saison-Vorverkäufe durchgeführt.
Darüber hinaus verringert sich die Bedeutung saisonaler Einflüsse durch den weltweiten
Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten. Zudem ist HUGO BOSS bestrebt, die Effizienz
zu erhöhen, indem die weniger modeabhängigen Artikel stärker aus dem Lagergeschäft
bedient werden. Auch die Zahl monatlicher themenorientierter Auslieferungen steigt
kontinuierlich an. Aufgrund dieser Einflüsse nimmt die Saisonalität im Geschäftsverlauf
von HUGO BOSS stetig ab. 5 KONSOLIDIERUNGSKREISIm Berichtszeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2017 verringerte sich die Anzahl der konsolidierten
Gesellschaften gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 von 60 auf 59. Seit dem 1. Januar 2017 wurde die zusammen mit der AL FUTTAIM Group in Dubai gegründete
HUGO BOSS AL FUTTAIM UAE TRADING L.L.C., Dubai, V.A.E., an der die HUGO BOSS Middle
East FZ-LLC, Dubai, V.A.E. 49 % der Anteile hält, nach der Equity-Methode bilanziert. Damit werden zum 30. Juni 2017 insgesamt drei Unternehmen, bei denen HUGO BOSS und
eine weitere Partei gemeinschaftlich die Führung ausüben, nach der Equity-Methode
bilanziert. 6 UNTERNEHMENSERWERBE/ERWERBE VON SONSTIGEN GESCHÄFTSEINHEITENIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 hat der HUGO BOSS Konzern drei Stores
und die damit verbundenen Anlagewerte und Vorräte im Rahmen eines Asset Deals von
einem ehemaligen Franchise-Partner in Dubai übernommen. Der Erwerb dreier Stores in
Dubai zum 1. April 2017 erfolgte über die HUGO BOSS Middle East FZ-LLC, Dubai, V.A.E. Folgende Übersicht zeigt die vorläufige Allokation des Kaufpreises auf das übernommene
Nettovermögen sowie den sich daraus ergebenden Geschäfts- oder Firmenwert: scroll
Die Beherrschung über die Vermögenswerte wird durch die Zahlung des vereinbarten Kaufpreises
erlangt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte entfallen auf das Segment Europa und enthalten
nicht separierbare immaterielle Vermögenswerte und erwartete Synergieeffekte. Es entstanden
Transaktionskosten in unwesentlicher Höhe, welche sofort erfolgswirksam in der Konzern-
Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurden. Im Rahmen der Kaufpreisallokationen wurden immaterielle Vermögenswerte in Form von
zurückerworbenen Rechten ("reacquired rights") identifiziert. Hierbei handelt es sich
um Rechte zur Nutzung des HUGO BOSS Markennamens, die HUGO BOSS den Franchise-Partnern
für die jeweiligen Stores auf Basis von Franchisevereinbarungen gewährt hat. Die Franchisevereinbarungen
wurden unter marktüblichen Bedingungen abgeschlossen. Der durch die Übernahme zusätzlich generierte Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten
des Geschäftsjahres 2017 betrug 1,2 Mio. EUR. Für die im Geschäftsjahr 2016 von ehemaligen Franchise-Partnern erworbenen Stores
in Malaysia und Hong Kong erfolgte die Übernahme auf Basis einer zunächst vorläufigen
Kaufpreisallokation, da im Geschäftsjahr 2016 noch nicht alle für eine vollständige
Bilanzierung des Unternehmenserwerbs notwendigen Informationen vorlagen. Im Geschäftsjahr
2017 ergaben sich aus der Finalisierung der Kaufpreisallokation keine Auswirkungen
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des HUGO BOSS Konzerns. 7 AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUMSATZKOSTEN (in Mio. EUR)scroll
Die Anschaffungskosten enthalten den Materialaufwand, der dem Betrag der Vorräte entspricht,
der im Geschäftsjahr als Aufwand erfasst wurde. Daneben enthält der Posten im Wesentlichen
Eingangsfracht- und Zollkosten. VERTRIEBS- UND MARKETINGAUFWENDUNGEN (in Mio. EUR)scroll
Die Aufwendungen für den konzerneigenen Einzelhandel sowie die Vertriebs- und Marketingorganisation
umfassen im Wesentlichen Personal- und Mietaufwendungen für den Groß- und Einzelhandelsvertrieb.
Zudem sind umsatzabhängige Provisionen, Ausgangsfracht- und Zollkosten, Kreditkartengebühren
sowie Wertminderungen auf Forderungen enthalten. VERWALTUNGSAUFWENDUNGEN (in Mio. EUR)scroll
Der Verwaltungsaufwand besteht überwiegend aus Raummieten, Instandhaltungskosten,
IT-Betriebskosten, Rechts- und Beratungskosten sowie dem Personalaufwand des Funktionsbereichs.
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fallen im HUGO BOSS Konzern schwerpunktmäßig
im Rahmen der Kollektionserstellung an. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN UND ERTRÄGEDer sich in den ersten sechs Monaten aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
und Erträgen ergebende Nettoertrag betrug 7 Mio. EUR (2016: Nettoaufwand in Höhe von
65 Mio. EUR). Im Rahmen seines Maßnahmenprogramms zur Rückkehr auf einen profitablen
Wachstumskurs hatte sich der Konzern im zweiten Quartal 2016 unter anderem dazu entschlossen,
bis zum Ende des Jahres 2017 weltweit rund 20 unprofitable freistehende Geschäfte
zu schließen. Im Vergleichszeitraum belief sich der in diesem Zusammenhang aus der
Bildung von Rückstellungen insbesondere für Abstandszahlungen gegenüber Vermietern
oder Erfüllung des Mietvertrags mit Untervermietung unter Mietpreis sowie für Wertminderungen
auf Storeausstattungen ergebende Aufwand auf 52 Mio. EUR. Das Unternehmen konnte im
Vergleich zur ursprünglichen Planung günstigere Konditionen bei der vorzeitigen Beendigung
von Mietverträgen erzielen. Somit konnte die im zweiten Quartal 2016 gebildete Rückstellung
im zweiten Quartal 2017 um 7 Mio. EUR reduziert werden. Zum 30. Juni 2017 waren fünf
der rund 20 geplanten Schließungen vollzogen. PERSONALAUFWAND (in Mio. EUR)scroll
MITARBEITERscroll
PLANMÄSSIGE ABSCHREIBUNGEN (in Mio. EUR)scroll
MATERIALAUFWANDIn den ersten sechs Monaten 2017 betrug der Materialaufwand 370 Mio. EUR (2016: 358
Mio. EUR) 8 ERGEBNIS JE AKTIEWeder zum 30. Juni 2017 noch zum 30. Juni 2016 standen Aktien aus, die das Ergebnis
je Aktie verwässern könnten. scroll
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Ohne Berücksichtigung eigener Anteile. 9 RÜCKSTELLUNGENRÜCKSTELLUNGEN FÜR STORESCHLIEßUNGENIm Rahmen seines Maßnahmenprogramms zur Rückkehr auf einen profitablen Wachstumskurs
hatte sich der Konzern im zweiten Quartal 2016 unter anderem dazu entschlossen, bis
zum Ende des Jahres 2017 weltweit rund 20 unprofitable freistehende Geschäfte zu schließen.
Im Vorjahreszeitraum bildete der Konzern in diesem Zusammenhang Rückstellungen insbesondere
für Abstandszahlungen gegenüber Vermietern oder Erfüllung des Mietvertrags mit Untervermietung
unter Mietpreis in Höhe von 46,3 Mio. EUR. Im zweiten Quartal 2017 konnte das Unternehmen
im Vergleich zur ursprünglichen Planung günstigere Konditionen bei der vorzeitigen
Beendigung von Mietverträgen erzielen. Dies führte zu einer währungsbereinigten Reduzierung
der Rückstellung in Höhe von 7,0 Mio. EUR. Zum 30. Juni 2017 belief sich die Rückstellung
für Storeschließungen auf 27,2 Mio. EUR. RÜCKSTELLUNGEN FÜR PERSONALAUFWENDUNGENRückstellungen für Personalaufwendungen betreffen überwiegend Rückstellungen für kurz-
und mittelfristige Tantiemen und Boni, Abfindungsansprüche, Altersteilzeit sowie Überstunden. Das zu Beginn des Geschäftsjahrs 2016 ausgegebene "Long-Term-Incentive-Programm (LTI)"
für den Vorstand und bezugsberechtigte Führungskräfte wird zum Bilanzstichtag zum
beizulegenden Zeitwert bewertet. Zum 30. Juni 2017 belief sich die in diesem Zusammenhang
gebildete Rückstellung auf 2,5 Mio. EUR. Die durchschnittliche Restlaufzeit des LTI
beträgt 3 Jahre. 10 RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGENDie Rückstellungen für Pensionen verringerten sich von 46,5 Mio. EUR zum 31. Dezember
2016 auf 43,3 Mio. EUR zum 30. Juni 2017. Für die Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen
werden neben dem Dienstzeitaufwand sowie dem Nettozinsaufwand auch relevante sonstige
Einflussgrößen in die versicherungsmathematischen Berechnungen mit einbezogen. VERSICHERUNGSMATHEMATISCHE ANNAHMEN ZUR ERMITTLUNG DES BARWERTS DER PENSIONSVERPFLICHTUNGEN ZUM 30. JUNI 2017Folgende Prämissen wurden zugrunde gelegt: scroll
Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 ist der Parameter Rechnungszins in Deutschland
gestiegen während er in der Schweiz unverändert blieb. Die Parameter Rententrend und
Gehaltssteigerungstrend blieben in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017
unverändert. ZUSAMMENSETZUNG DER PENSIONSAUFWENDUNGEN DER PERIODE (in Mio. EUR)scroll
11 ZUSÄTZLICHE ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTENBUCHWERTE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE NACH KATEGORIEN VON FINANZINSTRUMENTEN (in Mio. EUR)scroll
Die zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte angewandten Methoden und Annahmen stellen
sich wie folgt dar: Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
sonstige finanzielle Vermögenswerte, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten kommen hauptsächlich aufgrund der kurzen
Laufzeiten dieser Instrumente ihrem Buchwert sehr nahe. Der beizulegende Zeitwert von Bankdarlehen und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten,
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen sowie sonstigen langfristigen
finanziellen Verbindlichkeiten wird durch Diskontierung der künftigen Cashflows unter
Verwendung von derzeit für Fremdkapital zu vergleichbaren Konditionen, Kreditrisiken
und Restlaufzeiten verfügbaren Zinssätzen ermittelt. Zum 30. Juni 2017 versteht sich die zum Marktwert bewertete Derivatposition (Market-to-Market)
exklusive der Bonitätswertberichtigung, die auf das Ausfallrisiko der Gegenseite des
Derivats zurückzuführen ist. Das Ausfallrisiko der Gegenseite brachte keine wesentlichen
Effekte mit sich. HIERARCHIE BEIZULEGENDER ZEITWERTEDer Konzern verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender
Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren: scroll
Zum 30. Juni 2017 sind wie im Vorjahr alle zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente
der Kategorien FAHfT, FLHfT sowie die Derivate mit Hedge-Beziehungen der Stufe 2 zuzuordnen.
Während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 gab es keine Transfers zwischen
Level 1 und Level 2 sowie aus Level 3 heraus. Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Finanzinstrumente bestanden aus Devisentermingeschäften, Devisenswaps und Zinsderivaten.
Sie waren den Kategorien FAHfT, FLHfT sowie den Derivaten mit Hedge-Beziehung zuzuordnen.
Die Vermögenswerte beliefen sich auf 0,3 Mio. EUR, die Verbindlichkeiten auf 4,4 Mio.
EUR. Bei Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten in der Bilanz
geführt werden, ist die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte ebenfalls über das
Verfahren der Stufe 2 erfolgt. ABSICHERUNG VON ZINS- UND WÄHRUNGSRISIKENZur Absicherung gegen Zins- und Währungsrisiken setzt der HUGO BOSS Konzern teilweise
Sicherungsgeschäfte zur Reduzierung des Risikos ein. Zum Bilanzstichtag waren 9 Mio.
EUR (31. Dezember 2016: 10 Mio. EUR) variabel verzinste Finanzverbindlichkeiten abgesichert.
Des Weiteren waren zum Bilanzstichtag zukünftige Zahlungsströme in Fremdwährung in
Höhe von 20 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 25 Mio. EUR) abgesichert und in vollem Umfang
in eine wirksame Sicherungsbeziehung eingebunden. Die Veränderung der unrealisierten
Gewinne/Verluste aus der Marktbewertung von Sicherungsgeschäften im sonstigen Gesamtergebnis
belief sich auf 0,6 Mio. EUR (30. Juni 2016: 0,8 Mio. EUR). SALDIERUNG VON FINANZINSTRUMENTEN (in Mio. EUR)scroll
(in Mio. EUR)scroll
Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen saldierten Passiva in Höhe von
17,6 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 17,4 Mio. EUR) stellen zum Bilanzstichtag offene
Gutschriften an Kunden dar. Die saldierten Aktiva innerhalb der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Form von Gutschriften des HUGO
BOSS Konzerns an Lieferanten. Sie betrugen 6,2 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 6,2 Mio.
EUR). Für die Saldierung der Derivate bestehen Standardrahmenverträge für Finanztermingeschäfte
zwischen dem HUGO BOSS Konzern und seinen Kontrahenten. In ihnen ist definiert, dass
derivative Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit einem Kontrahenten zu einer einheitlichen
Ausgleichsforderung zusammengefasst werden können. 12 ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNGDie Kapitalflussrechnung des HUGO BOSS Konzerns zeigt anhand zahlungswirksamer Vorgänge
die Veränderung der flüssigen Mittel im Laufe der Berichtsperiode. Gemäß IAS 7 werden
die Zahlungsströme getrennt ausgewiesen nach Herkunft und Verwendung aus dem operativen
Bereich sowie aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Die Mittelzu- und
-abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit werden, ausgehend vom Jahresüberschuss
des Konzerns, indirekt abgeleitet. Die Zahlungsströme aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit
werden demgegenüber direkt aus Ein- und Auszahlungen ermittelt. Die Veränderungen
der Bilanzpositionen, die in der Kapitalflussrechnung dargestellt werden, lassen sich
aufgrund von Wechselkursumrechnungen nicht unmittelbar aus der Bilanz ableiten. 13 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG (in Mio. EUR)scroll
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Inklusive Naher Osten und Afrika. ÜBERLEITUNGSRECHNUNGEN UMSATZ (in Mio. EUR)scroll
ERGEBNIS DER BETRIEBLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (in Mio. EUR)scroll
INVESTITIONEN (in Mio. EUR)scroll
ABSCHREIBUNGEN (in Mio. EUR)scroll
WERTMINDERUNGEN/WERTAUFHOLUNGEN (in Mio. EUR)scroll
SEGMENTVERMÖGEN (in Mio. EUR)scroll
GEOGRAFISCHE INFORMATIONEN (in Mio. EUR)scroll
14 EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAGZwischen dem Ende des ersten Halbjahres 2017 und der Veröffentlichung dieses Berichts
gab es keine wesentlichen gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, branchenbezogenen
oder unternehmensspezifischen Veränderungen, die sich nach den Erwartungen des Managements
maßgeblich auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken
könnten. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Metzingen, den 20. Juli 2017 HUGO BOSS AG Der Vorstand Mark Langer Bernd Hake Ingo Wilts Kapitel 3Weitere AngabenZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die
auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie "antizipieren", "annehmen",
"glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/könnten", "planen",
"projizieren", "sollten" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden
Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte
einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich
die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck
gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir
eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich
von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen. FINANZKALENDER2. NOVEMBER 2017Ergebnisse des dritten Quartals 2017 8. MÄRZ 2018Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 & Bilanzpresse- und Analystenkonferenz 2. MAI 2018Ergebnisse des ersten Quartals 2018 3.MAI 2018Hauptversammlung 2. AUGUST 2018Ergebnisse des zweiten Quartals 2018 & Halbjahresfinanzbericht 2018 6. NOVEMBER 2018Ergebnisse des dritten Quartals 2018 KONTAKTEINVESTOR RELATIONSTelefon +49 7123 94 - 80903 E-Mail investor-relations@hugoboss.com DENNIS WEBERLeiter Investor Relations Telefon +49 7123 94 - 86267 Fax +49 7123 94 - 886267 DR. HJÖRDIS KETTENBACHLeiterin Unternehmenskommunikation Telefon +49 7123 94 - 83377 Fax +49 7123 94 - 80237 |
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