![]() HUGO BOSS AGMetzingenHalbjahresfinanzbericht 2018HALBJAHRESFINANZBERICHT
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| Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 | Veränderung in % | Veränderung in %4 | 2. Quartal 2018 | 2. Quartal 2017 | |
| Konzernumsatz (in Mio. EUR) | 1.303 | 1.287 | 1 | 5 | 653 | 636 |
| Umsatz nach Segmenten | ||||||
| Europa inkl. Naher Osten/Afrika | 816 | 784 | 4 | 6 | 399 | 372 |
| Amerika | 254 | 274 | -7 | 3 | 137 | 148 |
| Asien/Pazifik | 200 | 195 | 2 | 9 | 100 | 98 |
| Lizenzen | 33 | 34 | -4 | -4 | 17 | 18 |
| Umsatz nach Vertriebskanälen | ||||||
| Konzerneigener Einzelhandel | 820 | 808 | 2 | 6 | 442 | 436 |
| Großhandel | 450 | 445 | 1 | 5 | 194 | 182 |
| Lizenzen | 33 | 34 | -4 | -4 | 17 | 18 |
| Umsatz nach Marken | ||||||
| BOSS | 1.130 | 1.100 | 3 | 7 | 568 | 545 |
| HUGO | 173 | 187 | -8 | -5 | 85 | 91 |
| Umsatz nach Gender | ||||||
| Menswear | 1.170 | 1.145 | 2 | 7 | 588 | 568 |
| Womenswear | 133 | 142 | -6 | -3 | 65 | 68 |
| Ertragslage (in Mio. EUR) | ||||||
| Rohertrag | 853 | 849 | 0 | 437 | 430 | |
| Rohertragsmarge in % | 65,5 | 66,0 | -50 bp | 66,9 | 67,7 | |
| EBITDA | 204 | 212 | -4 | 105 | 114 | |
| EBITDA vor Sondereffekten | 205 | 205 | 0 | 106 | 108 | |
| Bereinigte EBITDA-Marge in %1 | 15,7 | 15,9 | -20 bp | 16,2 | 16,9 | |
| EBIT | 143 | 145 | -1 | 74 | 81 | |
| Auf die Anteilseigner entfallendes Konzernergebnis | 103 | 106 | -2 | 54 | 58 | |
| Vermögenslage und Kapitalstruktur zum 30. Juni (in Mio. EUR) | ||||||
| Kurzfristiges operatives Nettovermögen | 535 | 484 | 11 | 12 | ||
| Kurzfristiges operatives Nettovermögen in % vom Umsatz2 | 18,8 | 19,2 | -40 bp | |||
| Langfristige Vermögenswerte | 656 | 719 | -9 | |||
| Eigenkapital | 843 | 802 | 5 | |||
| Eigenkapitalquote in % | 48,5 | 47,7 | 80 bp | |||
| Bilanzsumme | 1.739 | 1.679 | 4 | |||
| Finanzlage (in Mio. EUR) | ||||||
| Investitionen | 51 | 57 | -10 | 33 | 33 | |
| Free Cashflow | 32 | 132 | -76 | 79 | 125 | |
| Abschreibungen | 61 | 67 | -9 | 31 | 33 | |
| Nettoverschuldung (zum 30. Juni) | 158 | 166 | -4 | |||
| Finanzierungsstärke (zum 30. Juni)3 | 0,3 | 0,3 | ||||
| Weitere Erfolgsfaktoren | ||||||
| Mitarbeiter (zum 30. Juni) | 14.201 | 13.539 | 5 | |||
| Personalaufwand (in Mio. EUR) | 315 | 303 | 4 | 159 | 152 | |
| Anzahl konzerneigener Einzelhandelsgeschäfte | 1.090 | 1.128 | -3 | -3 | 2 | |
| davon freistehende Einzelhandelsgeschäfte | 435 | 438 | -1 | 0 | 2 | |
| Aktien (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie | 1,49 | 1,53 | -2 | 0,77 | 0,83 | |
| Schlusskurs (zum 30. Juni) | 77,76 | 61,30 | 27 | 77,76 | 61,30 | |
| Aktienanzahl in Stück (zum 30. Juni) | 70.400.000 | 70.400.000 | 0 | 70.400.000 | 70.400.000 |
| Veränderung in % | Veränderung in %4 | |
| Konzernumsatz (in Mio. EUR) | 3 | 6 |
| Umsatz nach Segmenten | ||
| Europa inkl. Naher Osten/Afrika | 7 | 9 |
| Amerika | -8 | 0 |
| Asien/Pazifik | 2 | 7 |
| Lizenzen | -6 | -6 |
| Umsatz nach Vertriebskanälen | ||
| Konzerneigener Einzelhandel | 1 | 5 |
| Großhandel | 7 | 10 |
| Lizenzen | -6 | -6 |
| Umsatz nach Marken | ||
| BOSS | 4 | 8 |
| HUGO | -6 | -4 |
| Umsatz nach Gender | ||
| Menswear | 4 | 7 |
| Womenswear | -5 | -2 |
| Ertragslage (in Mio. EUR) | ||
| Rohertrag | 2 | |
| Rohertragsmarge in % | -80 bp | |
| EBITDA | -7 | |
| EBITDA vor Sondereffekten | -1 | |
| Bereinigte EBITDA-Marge in %1 | -70 bp | |
| EBIT | -8 | |
| Auf die Anteilseigner entfallendes Konzernergebnis | -7 | |
| Vermögenslage und Kapitalstruktur zum 30. Juni (in Mio. EUR) | ||
| Kurzfristiges operatives Nettovermögen | ||
| Kurzfristiges operatives Nettovermögen in % vom Umsatz2 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Eigenkapital | ||
| Eigenkapitalquote in % | ||
| Bilanzsumme | ||
| Finanzlage (in Mio. EUR) | ||
| Investitionen | 0 | |
| Free Cashflow | -37 | |
| Abschreibungen | -5 | |
| Nettoverschuldung (zum 30. Juni) | ||
| Finanzierungsstärke (zum 30. Juni)3 | ||
| Weitere Erfolgsfaktoren | ||
| Mitarbeiter (zum 30. Juni) | ||
| Personalaufwand (in Mio. EUR) | 5 | |
| Anzahl konzerneigener Einzelhandelsgeschäfte | ||
| davon freistehende Einzelhandelsgeschäfte | ||
| Aktien (in EUR) | ||
| Ergebnis je Aktie | -7 | |
| Schlusskurs (zum 30. Juni) | 27 | |
| Aktienanzahl in Stück (zum 30. Juni) | 0 |
1
EBITDA vor Sondereffekten/Umsatz.
2
gleitender Durchschnitt der letzten vier Quartale.
3
Nettoverschuldung/EBITDA vor Sondereffekten der letzten 12 Monate.
4
währungsbereinigt.
In der ersten Jahreshälfte setzte sich die positive Dynamik der Weltwirtschaft fort.
Diese wird vor allem von dem unverändert niedrigen Zinsniveau sowie der Steuerreform
in den USA unterstützt. Im Juli bestätigte der Internationale Währungsfonds (IWF)
folglich seine Wachstumsprognose von 3,9 % für das Gesamtjahr (2017: 3,8 %). Das Wachstum
in den Industriestaaten sollte allgemein stark bleiben, hat sich aber insbesondere
in der Eurozone, in Japan und in Großbritannien verlangsamt. Im Gegensatz dazu wächst
die Wirtschaft in den USA weiterhin robust. Größere Unsicherheiten werden in einer
Eskalation handelspolitischer Konflikte, geopolitischen Spannungen und dem ungewissen
Ausgang der Brexit-Verhandlungen gesehen.
Das Wirtschaftswachstum in Europa profitierte im ersten Halbjahr insbesondere von
einer unverändert starken Binnennachfrage sowie der weiterhin expansiven Geldpolitik
der EZB. Im Juli senkte der IWF jedoch seine Gesamtjahresprognose für die Region leicht.
Beeinflusst von der spürbaren Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar, dem gestiegenen
Ölpreis sowie dem Handelsstreit mit den USA wird das Wirtschaftswachstum in Europa
dieses Jahr voraussichtlich leicht unter dem des Vorjahres liegen.
Die robuste Konjunkturentwicklung in den USA wurde zuletzt durch die umgesetzte Steuerreform,
eine stärkere Auslandsnachfrage sowie höhere Ausgaben der öffentlichen Hand weiter
angekurbelt. Im April erhöhte der IWF folglich seine Prognose für das Gesamtjahr.
So ist davon auszugehen, dass das Wachstum der US-Wirtschaft dieses Jahr über dem
des Vorjahres liegen wird. Auch in den Volkswirtschaften Lateinamerikas zeichnet sich
eine Fortsetzung des Aufschwungs ab.
Die Wirtschaft in China und anderen Schwellenländern Asiens wuchs auch im ersten Halbjahr
stärker als in den übrigen Regionen. Für das Gesamtjahr geht der IWF allerdings davon
aus, dass sich das Wirtschaftswachstum in China aufgrund einer abnehmenden Investitionsdynamik
und der hohen Verschuldung der Unternehmen abschwächen wird. In Japan wird das Wachstum
in diesem Jahr vor allem aufgrund einer schwächeren lokalen Nachfrage und geringerer
Privatinvestitionen voraussichtlich schwächer als im Vorjahr ausfallen.
Im ersten Halbjahr legte das gehobene Premiumsegment der Bekleidungsindustrie weiter
zu. Vor allem die gute Konjunkturlage sowie eine unverändert hohe Nachfrage chinesischer
Kunden trugen dazu bei. Die Branchenentwicklung war sowohl von regionalen als auch
unternehmensspezifischen Unterschieden geprägt. So behaupteten sich insbesondere diejenigen
Marktteilnehmer, die vor allem mittels innovativer, auffallender Kollektionen und
überzeugender digitaler Ansprache die Begehrlichkeit unter jüngeren Kundengruppen
steigern konnten. Das Geschäft mit Bekleidung entwickelte sich weltweit jedoch weiterhin
schwächer als andere Segmente, insbesondere Schuhe und Accessoires.
In Europa führte die Aufwertung des Euros zu einer Abschwächung des Geschäfts mit
Touristen. Während Länder wie Frankreich, die Schweiz und Russland von einer anziehenden
lokalen Nachfrage profitierten, hatte es die Branche in Großbritannien und Deutschland
deutlich schwerer. In Amerika hat sich die Branchenkonjunktur im ersten Halbjahr weiter
erholt. Im US-Markt unterstützte der schwächere US-Dollar das Geschäft mit Touristen.
Während die Branche in Kanada Umsatzzuwächse verzeichnete, fiel das Geschäft in Lateinamerika
eher durchwachsen aus. Der Großteil des Branchenwachstums in Asien entfällt unverändert
auf den chinesischen Markt, der im ersten Halbjahr vor allem von einer starken lokalen
Nachfrage profitierte. Vielen der dortigen Marktteilnehmer gelingt es zudem immer
besser, sich auf die Bedürfnisse der jüngeren, zunehmend modebewussten und stark von
Social Media geprägten Käuferschichten einzustellen. Auch in den kleineren Märkten
der Region verbesserte sich das Branchenumfeld im ersten Halbjahr weiter.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 erzielte HUGO BOSS einen Konzernumsatz
in Höhe von 1.303 Mio. EUR. Damit lag der Umsatz in Konzernwährung um 1 % über dem
Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 1.287 Mio. EUR). In lokalen Währungen verzeichnete
HUGO BOSS einen Umsatzanstieg von 5 % gegenüber dem Vorjahr.
| Jan. - Juni 2018 | In % des Umsatzes | Jan. - Juni 2017 | In % des Umsatzes | Veränderung in % | Währungsbereinigte Veränderung in % | |
| Europa1 | 816 | 63 | 784 | 61 | 4 | 6 |
| Amerika | 254 | 20 | 274 | 21 | -7 | 3 |
| Asien/Pazifik | 200 | 15 | 195 | 15 | 2 | 9 |
| Lizenzen | 33 | 2 | 34 | 3 | -4 | -4 |
| GESAMT | 1.303 | 100 | 1.287 | 100 | 1 | 5 |
1
Inklusive Naher Osten und Afrika.
Der Umsatzanstieg in der Region Europa inklusive Naher Osten und Afrika wurde sowohl
vom konzerneigenen Einzelhandel als auch vom Großhandelsgeschäft unterstützt. Während
Großbritannien zweistellig zulegte, verzeichnete Deutschland einen leichten Umsatzrückgang.
Auch die Region Amerika verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzanstieg. In den
USA konnten Zuwächse im konzerneigenen Einzelhandel eine rückläufige Entwicklung im
Großhandelsgeschäft mehr als kompensieren. Die Region Asien/Pazifik profitierte insbesondere
von Zuwächsen im chinesischen Markt. Die Umsätze in Hongkong und Macau legten dabei
überproportional zu.
| Jan. - Juni 2018 | In % des Umsatzes | Jan. - Juni 2017 | In % des Umsatzes | Veränderung in % | Währungsbereinigte Veränderung in % | |
| Konzerneigener Einzelhandel | 820 | 63 | 808 | 63 | 2 | 6 |
| DOS | 517 | 40 | 521 | 40 | -1 | 4 |
| Outlet | 255 | 19 | 253 | 20 | 1 | 5 |
| Online | 48 | 4 | 34 | 3 | 41 | 45 |
| Großhandel | 450 | 35 | 445 | 34 | 1 | 5 |
| Lizenzen | 33 | 2 | 34 | 3 | -4 | -4 |
| GESAMT | 1.303 | 100 | 1.287 | 100 | 1 | 5 |
Die Umsätze im konzerneigenen Einzelhandel (Retail) stiegen im ersten Halbjahr 2018
währungsbereinigt um 6 %. Alle Vertriebsformate unterstützen diese Entwicklung. Insbesondere
das deutlich zweistellige Wachstum im eigenen Onlinegeschäft übertraf dabei das über
freistehende Einzelhandelsgeschäfte und Shop-in-Shops erzielte Umsatzwachstum. Auf
vergleichbarer Fläche legten die Umsätze im eigenen Einzelhandel um 1 % in Konzernwährung
zu. In lokaler Währung betrug der flächenbereinigte Anstieg 6 %.
Die Umsätze im Großhandelskanal stiegen im ersten Halbjahr sowohl in Berichtswährung
wie auch in lokalen Währungen. Verschiebungen von Auslieferungen im Vergleich zum
Vorjahr wirkten sich dabei positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Neben dem Vorordergeschäft
verzeichnete auch das Replenishment, mit dem HUGO BOSS auf kurzfristige Nachfragesteigerungen
der Handelspartner reagiert, Zuwächse im Berichtszeitraum.
Der Umsatz im Lizenzgeschäft war im ersten Halbjahr 2018 aufgrund zeitlicher Verschiebungen
von Lizenzeinnahmen rückläufig. Es wird erwartet, dass die Lizenzumsätze in der zweiten
Jahreshälfte zulegen werden.
| Jan. - Juni 2018 | In % des Umsatzes | Jan. - Juni 2017 | In % des Umsatzes | Veränderung in % | Währungsbereinigte Veränderung in % | |
| BOSS | 1.130 | 87 | 1.100 | 85 | 3 | 7 |
| HUGO | 173 | 13 | 187 | 15 | -8 | -5 |
| GESAMT | 1.303 | 100 | 1.287 | 100 | 1 | 5 |
Veränderungen in der Vertriebsstrategie prägten die Umsatzentwicklung der Marken BOSS
und HUGO im ersten Halbjahr. Der Konzern hat sich dazu entschieden, sowohl für bestimmte
Produktkategorien im Großhandelskanal als auch in ausgewählten eigenen Stores Flächen
von HUGO auf BOSS zu übertragen. Zudem wird die Präsenz von HUGO im Outletkanal weiter
reduziert. Diese Maßnahmen dienen der Schärfung der Markenbotschaft von HUGO. Folglich
entwickelten sich die Umsätze der Marke HUGO im ersten Halbjahr rückläufig. Zweistellige
Zuwächse in der Casualwear konnten die Rückgänge in der Businesswear nicht kompensieren.
Die Umsatzentwicklung von BOSS profitierte vor allem von Zuwächsen in der Casualwear.
Investitionen in die Qualität der Kollektionen sorgten für eine höhere Begehrlichkeit.
Die Umsätze der Businesswear verzeichneten ebenfalls deutliche Zuwächse.
| Jan. - Juni 2018 | In % des Umsatzes | Jan. - Juni 2017 | In % des Umsatzes | Veränderung in % | Währungsbereinigte Veränderung in % | |
| Menswear | 1.170 | 90 | 1.145 | 89 | 2 | 7 |
| Womenswear | 133 | 10 | 142 | 11 | -6 | -3 |
| GESAMT | 1.303 | 100 | 1.287 | 100 | 1 | 5 |
Die Umsätze der Menswear legten vor allem dank Zuwächsen in der Casualwear zu. Hingegen
verzeichnete die Womenswear einen Umsatzrückgang. Dieser ist auf die Marke BOSS zurückzuführen
und steht im Zusammenhang mit der Reduzierung von Einzelhandelsflächen in freistehenden
Geschäften. Zuwächse bei HUGO konnten dies nicht kompensieren.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 reduzierte sich die Anzahl der
konzerneigenen freistehenden Einzelhandelsgeschäfte netto um vier auf 435 (31. Dezember
2017: 439).
Sechs neu eröffneten BOSS Stores standen elf Schließungen von Stores mit auslaufenden
Mietverträgen gegenüber. Darin enthalten ist die Verlagerung von zwei Standorten innerhalb
der jeweils gleichen Metropolregion. Im zweiten Quartal eröffnete zudem in Amsterdam
der erste HUGO Store mit eigenem Storekonzept.
Unter Einbezug von Shop-in-Shops und Outlets reduzierte sich die Gesamtverkaufsfläche
der eigenen Einzelhandelsgeschäfte um 2 % auf rund 153.500 Quadratmeter (31. Dezember
2017: 156.500 Quadratmeter). Die Flächenproduktivität im konzerneigenen Einzelhandel
erhöhte sich in den vergangenen zwölf Monaten um 2 % auf rund 11.300 EUR pro Quadratmeter
(Januar bis Dezember 2017: 11.100 EUR pro Quadratmeter).
| Jan. - Juni 2018 | In % des Umsatzes | Jan. - Juni 2017 | In % des Umsatzes | Veränderung in % | |
| Umsatzerlöse | 1.303 | 100,0 | 1.287 | 100,0 | 1 |
| Umsatzkosten | -450 | -34,5 | -438 | -34,0 | -3 |
| Rohertrag | 853 | 65,5 | 849 | 66,0 | 0 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -562 | -43,1 | -570 | -44,3 | 1 |
| Verwaltungsaufwendungen | -147 | -11,3 | -141 | -11,0 | -4 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge | -1 | 0,1 | 7 | 0,6 | <-100 |
| EBIT | 143 | 11,0 | 145 | 11,3 | -1 |
| Finanzergebnis | -4 | -0,3 | -6 | -0,5 | 35 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 139 | 10,7 | 139 | 10,8 | 0 |
| Ertragsteuern | -36 | -2,8 | -33 | -2,6 | -9 |
| Konzernergebnis | 103 | 7,9 | 106 | 8,2 | -2 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR)1 | 1,49 | 1,53 | -2 | ||
| EBITDA | 204 | 15,6 | 212 | 16,4 | -4 |
| EBITDA-relevante Sondereffekte | -1 | -0,1 | 7 | 0,5 | <-100 |
| EBITDA vor Sondereffekten | 205 | 15,7 | 205 | 15,9 | 0 |
| Ertragsteuerquote in % | 26 | 24 |
1
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie.
Der Rückgang der Rohertragsmarge um 50 Basispunkte auf 65,5 % ist im Wesentlichen
auf Investitionen in die Produktqualität von BOSS und HUGO zurückzuführen (Vorjahr:
66,0 %).
Die Vertriebs- und Marketingaufwendungen lagen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2018 leicht unter dem Wert des Vorjahres. Auch in Relation zum Umsatz entwickelten
sich die Vertriebs- und Marketingaufwendungen rückläufig und lagen bei 43,1 % (Vorjahr:
44,3 %). Die verringerte Expansionstätigkeit sowie positive Effekte aus der Nachverhandlung
von Mietverträgen im eigenen Einzelhandel trugen zu der Entwicklung bei. Auch Wechselkursveränderungen
wirkten sich im Berichtszeitraum positiv aus.
Die Verwaltungsaufwendungen lagen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2018 um 4 % über dem Vorjahresniveau. In Relation zum Umsatz beliefen sich die Verwaltungsaufwendungen
auf 11,3 % (Vorjahr: 11,0 %). Die Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung erhöhten
sich um 6 % und lagen im Verhältnis zum Umsatz mit 8,9 % leicht über dem Niveau des
Vergleichszeitraums (Vorjahr: 8,5 %). Der Anstieg steht in Zusammenhang mit weiteren
Investitionen in die digitale Transformation des Geschäftsmodells. Hierdurch verspricht
sich HUGO BOSS wichtige Umsatzimpulse sowie die Beschleunigung betrieblicher Prozesse.
Die im Rahmen der Kollektionserstellung anfallenden Forschungs- und Entwicklungskosten
entwickelten sich leicht rückläufig und lagen auch im Verhältnis zum Umsatz mit 2,4
% leicht unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 2,5 %).
Der sich in den ersten sechs Monaten aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
und Erträgen ergebende Nettoaufwand betrug 1 Mio. EUR und steht in Zusammenhang mit
organisatorischen Änderungen in den Regionen Europa und Amerika (Vorjahr: Nettoertrag
in Höhe von 7 Mio. EUR). Im Vorjahr ergab sich ein einmaliger sonstiger betrieblicher
Ertrag aus der Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen.
Das EBITDA vor Sondereffekten entwickelte sich in den ersten sechs Monaten stabil.
Der höhere Rohertrag konnte die leicht gestiegenen operativen Aufwendungen vollständig
ausgleichen. Wechselkursveränderungen hatten einen insgesamt negativen Effekt auf
die Ergebnisentwicklung. Dieser resultierte vor allem aus der Abwertung von Währungen
außerhalb der Eurozone, in denen HUGO BOSS deutlich mehr Umsatz als Kosten generiert.
Aufgrund des Wegfalls im Vorjahr realisierter einmaliger sonstiger betrieblicher Erträge
lag das EBIT leicht unter dem Vorjahreswert. Mit 15,7 % lag die bereinigte EBITDA-Marge
um 20 Basispunkte unter dem Vorjahreswert. Die Abschreibungen lagen aufgrund des geringeren
Investitionsniveaus mit 61 Mio. EUR um 9 % unter dem Niveau der Vergleichsperiode
(Vorjahr: 67 Mio. EUR).
Das Finanzergebnis als Nettoaufwand der Positionen Zinsergebnis und übrige Finanzposten
verbesserte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018. Ursächlich
hierfür waren geringere Wechselkurseffekte aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr stabileren
Devisenmärkte.
Die Konzernsteuerquote lag mit 26 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr:
24 %). Das Konzernergebnis sank in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018
leicht auf 103 Mio. EUR (Vorjahr: 106 Mio. EUR).
Der Umsatz in der Region Europa inklusive Naher Osten und Afrika legte in der ersten
Jahreshälfte währungsbereinigt um 6 % zu. Die Umsätze im konzerneigenen Einzelhandel
stiegen dabei um 3 % und summierten sich auf 466 Mio. EUR (Vorjahr: 451 Mio. EUR).
In lokalen Währungen belief sich der Anstieg auf 5 %. Flächen- und währungsbereinigt
stiegen die Umsätze dabei im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz im
Großhandelsgeschäft stieg im gleichen Zeitraum in Berichtswährung um 5 % auf 350 Mio.
EUR (Vorjahr: 332 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg von 7 % in lokaler Währung.
Verschiebungen von Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr wirkten sich dabei positiv
auf die Umsatzentwicklung aus.
Der Umsatz in Deutschland lag mit 206 Mio. EUR 1 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums
(Vorjahr: 209 Mio. EUR). Beeinflusst von einem schwierigen Marktumfeld entwickelten
sich die Umsätze im eigenen Einzelhandel rückläufig. Leichte Zuwächse im Großhandelsgeschäft
konnten dies nicht vollständig kompensieren. In Großbritannien lag der Umsatz in Berichtswährung
mit 158 Mio. EUR um 9 % über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 144 Mio. EUR). In lokaler
Währung erzielte HUGO BOSS einen Umsatzanstieg von 12 %, welcher von zweistelligen
Wachstumsraten beider Vertriebskanäle getragen wurde. Der Umsatz in Frankreich lag
mit 83 Mio. EUR um 3 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 80 Mio. EUR),
wobei sich der konzerneigene Einzelhandel besser als das Großhandelsgeschäft entwickelte.
In den Beneluxstaaten erzielten beide Vertriebskanäle Zuwächse und sorgten so insgesamt
für einen Umsatzanstieg um 9 % auf 69 Mio. EUR (Vorjahr: 63 Mio. EUR).
Das Segmentergebnis der Region Europa lag mit 249 Mio. EUR um 7 % über dem Niveau
des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 233 Mio. EUR). Die höheren Umsätze konnten einen
leichten Anstieg der operativen Aufwendungen mehr als ausgleichen. Die bereinigte
EBITDA-Marge erhöhte sich um 60 Basispunkte auf 30,4 % (Vorjahr: 29,8 %).
In der Region Amerika stieg der Umsatz in lokalen Währungen um 3 %. Der Umsatz im
konzerneigenen Einzelhandel sank in den ersten sechs Monaten um 3 % in Berichtswährung
und belief sich auf 170 Mio. EUR (Vorjahr: 176 Mio. EUR). In lokalen Währungen stiegen
die Umsätze hingegen um 7 %. Auch auf flächen- und währungsbereinigter Basis verzeichnete
die Region einen Umsatzanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich. Im Großhandelskanal
wurden in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 84 Mio. EUR umgesetzt
(Vorjahr: 98 Mio. EUR). Der Umsatz in diesem Absatzkanal reduzierte sich in Konzernwährung
um 14 % und in lokalen Währungen um 4 %. Eine selektivere Distribution der Kernmarke
BOSS und die Übernahme einzelner Shop-in-Shops in den konzerneigenen Einzelhandel
trugen zu dieser Entwicklung bei.
In den USA verringerte sich der Umsatz in Berichtswährung um 9% und summierte sich
auf 189 Mio. EUR (Vorjahr: 207 Mio. EUR). Auf währungsbereinigter Basis stieg der
Umsatz jedoch um 2 %. Dabei erzielte der konzerneigene Einzelhandel robuste Zuwächse.
In Kanada lag der Umsatz mit 36 Mio. EUR auf dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 36 Mio.
EUR). Währungsbereinigt entspricht dies einem Umsatzanstieg von 8 %. Die Übernahme
von Shop-in-Shops in den konzerneigenen Einzelhandel im Vorjahr führte dabei zu einer
Umsatzverschiebung zwischen den Vertriebskanälen. In Lateinamerika ging der Umsatz
um 6 % auf 29 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 31 Mio. EUR). In lokalen Währungen konnte
hingegen ein Anstieg von 6 % erzielt werden. Die positive Entwicklung im eigenen Einzelhandel
konnte dabei leicht rückläufige Umsätze im Großhandelskanal mehr als kompensieren.
Das Segmentergebnis der Region Amerika lag mit 35 Mio. EUR um 31 % unter dem Niveau
des Vorjahres (Vorjahr: 51 Mio. EUR). Ursächlich hierfür waren vor allem negative
Währungseffekte. Nach Ablauf des ersten Halbjahres lag die bereinigte EBITDA-Marge
mit 13,8 % um 480 Basispunkte unter dem Vorjahr (Vorjahr: 18,6 %).
Der Umsatz in der Region Asien/Pazifik stieg im Berichtszeitraum währungsbereinigt
um 9 %. Im konzerneigenen Einzelhandel verzeichnete die Region einen Umsatzanstieg
von 2 % in Berichtswährung auf 184 Mio. EUR (Vorjahr: 180 Mio. EUR). In lokalen Währungen
entspricht dies einem Anstieg von 9 % gegenüber dem Vergleichszeitraum. Auf flächen-
und währungsbereinigter Basis stiegen die Umsätze ebenfalls im hohen einstelligen
Prozentbereich. Der Umsatz mit Kunden des Großhandels lag in Berichtswährung mit 16
Mio. EUR um 3 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 15 Mio. EUR). Währungsbereinigt
stiegen die Umsätze um 11 %.
Die Umsätze in China summierten sich im ersten Halbjahr auf 113 Mio. EUR (Vorjahr:
110 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg von 3 % in Berichtswährung beziehungsweise
9 % in lokaler Währung. Dabei entwickelte sich das Geschäft in Hongkong und Macau
besser als das auf dem chinesischen Festland. Der Umsatz in Ozeanien lag mit 27 Mio.
EUR um 7 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums (Vorjahr: 29 Mio. EUR). Währungsbereinigt
entspricht dies einem Anstieg von 2 %. Auch die Umsätze in Japan entwickelten sich
positiv. Diese lagen mit 25 Mio. EUR um 3 % über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr:
24 Mio. EUR). Vor allem aufgrund eines starken Geschäfts mit Touristen konnte ein
währungsbereinigter Umsatzanstieg von 11 % erzielt werden.
Das Segmentergebnis in der Region Asien/Pazifik lag mit 50 Mio. EUR um 6 % über dem
Niveau der Vergleichsperiode (Vorjahr: 48 Mio. EUR). Neben der positiven Umsatzentwicklung
trug ein Rückgang der operativen Aufwendungen zu dieser Entwicklung bei. Auch in dieser
Region belasteten negative Währungseffekte das Segmentergebnis. Ohne diese wäre der
Ergebnisanstieg noch höher ausgefallen. Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 25,1 %
um 80 Basispunkte über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 24,3 %).
Der Umsatz im Lizenzgeschäft entwickelte sich im ersten Halbjahr 2018 aufgrund zeitlicher
Verschiebungen von Lizenzeinnahmen rückläufig. Es wird erwartet, dass die Lizenzumsätze
in der zweiten Jahreshälfte zulegen werden.
Das Ergebnis des Segments Lizenzen lag mit 27 Mio. EUR um 2 % über dem Niveau des
Vergleichszeitraums (Vorjahr: 27 Mio. EUR).
| 30. Juni 2018 | 30. Juni 2017 | 31. Dezember 2017 | |
| Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte | 539 | 579 | 549 |
| Vorräte | 615 | 541 | 537 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 190 | 188 | 208 |
| Sonstige Vermögenswerte | 296 | 278 | 310 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 99 | 93 | 116 |
| Aktiva | 1.739 | 1.679 | 1.720 |
| Eigenkapital | 843 | 802 | 915 |
| Rückstellungen und latente Steuern | 180 | 203 | 188 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 270 | 245 | 286 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 180 | 159 | 199 |
| Finanzverbindlichkeiten | 266 | 270 | 132 |
| Passiva | 1.739 | 1.679 | 1.720 |
Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 1 % und lag zudem
3 % über dem Wert zur Jahresmitte 2017. Dies ist insbesondere auf eine Erhöhung des
Vorratsvermögens zurückzuführen.
Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte lag mit 62 % leicht über dem Niveau zum
Jahresende 2017 (31. Dezember 2017: 61 %). Entsprechend belief sich der Anteil der
langfristigen Vermögenswerte zum 30. Juni 2018 auf 38 % (31. Dezember 2017: 39 %).
Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des ersten Halbjahres 2018 bei 48 % (31. Dezember
2017: 53 %).
| 30. Juni 2018 | 30. Juni 2017 | Veränderung in % | Währungsbereinigte Veränderung in % | |
| Vorräte | 615 | 541 | 13 | 16 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 190 | 188 | 1 | 1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -270 | -245 | 10 | 12 |
| Kurzfristiges operatives Nettovermögen | 535 | 484 | 11 | 12 |
Die Erhöhung des Vorratsbestands soll der Unterstützung der Umsatzdynamik insbesondere
im eigenen Einzelhandel dienen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen
aufgrund des Umsatzanstiegs im Großhandelsgeschäft leicht über dem Niveau des Vergleichszeitraums.
Neben höheren Volumina aufgrund des erhöhten Vorratsbestands sorgten zeitliche Verschiebungen
im Rechnungseingang für einen Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Das kurzfristige operative Nettovermögen (Trade Net Working Capital) lag in Berichtswährung
um 11 % und in lokalen Währungen um 12 % über dem Vorjahreswert. Der gleitende Durchschnitt
des kurzfristigen operativen Nettovermögens im Verhältnis zum Umsatz auf Basis der
letzten vier Quartale lag mit 18,8 % um 40 Basispunkte unter dem Niveau des Vorjahres
(Vorjahr: 19,2 %).
Der Rückgang des Postens Rückstellungen gegenüber dem 31. Dezember 2017 ergibt sich
vor allem aus niedrigeren Personalrückstellungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten
lagen hauptsächlich aufgrund geringerer Ertragsteuerschulden unter dem Wert zum Jahresende
2017.
Der Anstieg der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber dem 31.
Dezember 2017 ist hauptsächlich auf eine zum Bilanzstichtag höhere Inanspruchnahme
des Konsortialkredits zurückzuführen. Im Vergleich zum 30. Juni 2017 hat sich dieser
Bilanzposten hingegen leicht reduziert.
| KAPITALFLUSSRECHNUNG (in Mio. EUR) | Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit | 82 | 190 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -50 | -58 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | -50 | -117 |
| Veränderung Finanzmittelbestand | -17 | 10 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 116 | 83 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 99 | 93 |
Der Free Cashflow, der sich aus dem Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit und
aus dem Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ermittelt, summierte sich im Berichtszeitraum
auf 32 Mio. EUR (Vorjahr: 132 Mio. EUR).
Der Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit lag aufgrund eines erhöhten Mittelabflusses
aus der Veränderung des kurzfristigen operativen Nettovermögens deutlich unter dem
Niveau des Vorjahres. Das verringerte Investitionsniveau sorgte für einen leicht reduzierten
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit.
Die Reduzierung des Mittelabflusses aus Finanzierungstätigkeit ist auf eine gegenüber
dem Vorjahreszeitraum erhöhte Aufnahme kurz- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten
zurückzuführen.
Durch die währungsbereinigte Darstellung im Cashflow lassen sich die oben dargestellten
Werte nicht aus der Bilanz ableiten.
Die Nettoverschuldung ergibt sich als Summe aller Finanzverbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten abzüglich des Finanzmittelbestands. Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-
und Operating-Leasing-Verträgen fließen nicht in die Berechnung der Kennzahl ein.
Die Nettoverschuldung reduzierte sich im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des
Vorjahres auf 158 Mio. EUR (Vorjahr: 166 Mio. EUR). Maßgeblich war hierbei vor allem
die Free-Cashflow-Entwicklung der vergangenen zwölf Monate.
HUGO BOSS hat in der ersten Jahreshälfte 51 Mio. EUR in Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände investiert (Vorjahr: 57 Mio. EUR). Der Rückgang von 10 % gegenüber
dem Vorjahr ergibt sich aus einer abweichenden zeitlichen Verteilung des Investitionsbudgets
über das Gesamtjahr.
Mit 33 Mio. EUR entfiel der Großteil der Investitionen auch im ersten Halbjahr 2018
auf den konzerneigenen Einzelhandel (Vorjahr: 37 Mio. EUR). Dabei summierten sich
die Investitionen in die Renovierung und Modernisierung bestehender Einzelhandelsgeschäfte
auf 19 Mio. EUR und lagen damit um 21 % über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 16 Mio. EUR).
Im gleichen Zeitraum investierte der Konzern 14 Mio. EUR in selektive Neueröffnungen
(Vorjahr: 21 Mio. EUR). Der Rückgang ist auf die verringerte Expansionstätigkeit im
eigenen Einzelhandel zurückzuführen.
Die Investitionen in den Verwaltungsbereich lagen in den ersten sechs Monaten des
Jahres 2018 bei 15 Mio. EUR und damit leicht unter dem Wert des Vergleichszeitraums
(Vorjahr: 16 Mio. EUR). Darin enthalten waren vor allem Investitionen in die IT-Infrastruktur
in Höhe von 12 Mio. EUR (Vorjahr: 10 Mio. EUR). Für den Anstieg gegenüber dem Vorjahr
sorgten neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung des konzernweiten ERP-Systems
insbesondere Investitionen im Zusammenhang mit der kanalübergreifenden Integration
und Digitalisierung der eigenen Einzelhandelsaktivitäten. Sonstige Investitionen in
die Produktions-, Logistik- und Vertriebsstruktur sowie in Forschung und Entwicklung
summierten sich im ersten Halbjahr auf 3 Mio. EUR (Vorjahr: 4 Mio. EUR).
HUGO BOSS verfügt über ein umfassendes Risikomanagementsystem, das es dem Management
ermöglicht, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und entsprechende
Maßnahmen zu ergreifen. Die Risikolage hat sich gegenüber dem Berichtsjahr 2017 nicht
wesentlich verändert. Eine detaillierte Darstellung der Risiken und Chancen von HUGO
BOSS kann dem Geschäftsbericht 2017 entnommen werden.
Zwischen dem Ende des ersten Halbjahres 2018 und der Veröffentlichung dieses Berichts
gab es keine wesentlichen gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, branchenbezogenen
oder unternehmensspezifischen Veränderungen, die sich nach den Erwartungen des Managements
maßgeblich auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken
könnten.
Dieses Kapitel gibt die Prognosen des HUGO BOSS Managements hinsichtlich des künftigen
Geschäftsverlaufs wieder. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung liegen keine Erkenntnisse
vor, dass sich die im Geschäftsbericht 2017 veröffentlichte Prognose wesentlich verändert
hat. Die dort abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. HUGO BOSS bestätigt
somit seine Prognose für das Gesamtjahr.
Die im Kapitel "Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung" dargestellten
Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie der Branchenentwicklung werden
nach Erwartung des Managements keine wesentliche Auswirkung auf die wirtschaftliche
Entwicklung des Konzerns im Jahr 2018 haben.
| Konzernumsatz (währungsbereinigt) | Anstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich |
| Rohertragsmarge | Ungefähr stabile Entwicklung |
| EBITDA vor Sondereffekten | Veränderung zwischen -2 % und +2 % |
| Konzernergebnis | Anstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich |
| Investitionen | 170 Mio. EUR bis 190 Mio. EUR |
| Free Cashflow | 150 Mio. EUR bis 200 Mio. EUR |
Zusammengefasst zeigt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, dass sich der HUGO
BOSS Konzern zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts für die ersten sechs Monate
des Geschäftsjahres 2018 weiterhin in einer soliden wirtschaftlichen Lage befand.
Metzingen, den 19. Juli 2018
HUGO BOSS AG
Der Vorstand
Mark Langer
Bernd Hake
Yves Müller
Ingo Wilts
| KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (in Mio. EUR) | ||
| 2018 | 2017 | |
| Umsatzerlöse | 1.303 | 1.287 |
| Umsatzkosten | -450 | -438 |
| Rohertrag | 853 | 849 |
| In % vom Umsatz | 65,5 | 66,0 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -562 | -570 |
| Verwaltungsaufwendungen | -147 | -141 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge | -1 | 7 |
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit | 143 | 145 |
| Zinsergebnis | -1 | -1 |
| Übrige Finanzposten | -3 | -5 |
| Finanzergebnis | -4 | -6 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 139 | 139 |
| Ertragsteuern | -36 | -33 |
| Konzernergebnis | 103 | 106 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Anteilseigner des Mutterunternehmens | 103 | 106 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0 | 0 |
| Ergebnis je Aktie (EUR)1 | 1,49 | 1,53 |
1
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie.
| KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG (in Mio. EUR) | ||
| 2018 | 2017 | |
| Konzernergebnis | 103 | 106 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen | 2 | 2 |
| Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | 7 | -14 |
| Netto-(Verluste) /-Gewinne aus Marktbewertung von Sicherungsgeschäften | -1 | 1 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 8 | -11 |
| Gesamtergebnis | 111 | 95 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Anteilseigner des Mutterunternehmens | 111 | 95 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | 111 | 95 |
| KONZERNBILANZ (in Mio. EUR) | |||
| 30. Juni 2018 | 30. Juni 2017 | 31. Dez. 2017 | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 180 | 186 | 183 |
| Sachanlagen | 359 | 393 | 366 |
| Aktive latente Steuern | 98 | 118 | 94 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 18 | 20 | 18 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 1 | 2 | 1 |
| Langfristige Vermögenswerte | 656 | 719 | 662 |
| Vorräte | 615 | 541 | 537 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 190 | 188 | 208 |
| Kurzfristige Ertragsteuerforderungen | 45 | 38 | 49 |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 30 | 19 | 39 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 104 | 81 | 109 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 99 | 93 | 116 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.083 | 960 | 1.058 |
| GESAMT | 1.739 | 1.679 | 1.720 |
| 30. Juni 2018 | 30. Juni 2017 | 31. Dez. 2017 | |
| Gezeichnetes Kapital | 70 | 70 | 70 |
| Eigene Aktien | -42 | -42 | -42 |
| Kapitalrücklage | 0 | 0 | 0 |
| Gewinnrücklagen | 791 | 743 | 869 |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | 24 | 31 | 18 |
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | 843 | 802 | 915 |
| Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital | 0 | 0 | 0 |
| Konzerneigenkapital | 843 | 802 | 915 |
| Langfristige Rückstellungen | 71 | 77 | 70 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 158 | 189 | 63 |
| Passive latente Steuern | 13 | 10 | 11 |
| Sonstige langfristige Schulden | 55 | 47 | 55 |
| Langfristige Schulden | 297 | 323 | 199 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 96 | 116 | 107 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 108 | 81 | 69 |
| Ertragsteuerschulden | 19 | 10 | 32 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 270 | 245 | 286 |
| Sonstige kurzfristige Schulden | 106 | 102 | 112 |
| Kurzfristige Schulden | 599 | 554 | 606 |
| GESAMT | 1.739 | 1.679 | 1.720 |
| EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (in Mio. EUR) | ||||||
| Gewinnrücklagen | Kumuliertes übriges Eigenkapital | |||||
| Gezeichnetes Kapital | Eigene Aktien | Kapitalrücklage | Gesetzliche Rücklage | Sonstige Gewinnrücklagen | Unterschiede aus der Währungsumrechnung | |
| 1. Januar 2017 | 70 | -42 | 0 | 7 | 807 | 47 |
| Konzernergebnis | 106 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 2 | -14 | ||||
| Gesamtergebnis | 108 | -14 | ||||
| Dividendenzahlung | -179 | |||||
| Veränderung | ||||||
| Konsolidierungskreis | 0 | |||||
| 30. Juni 2017 | 70 | -42 | 0 | 7 | 736 | 33 |
| 1. Januar 2018 | 70 | -42 | 0 | 7 | 862 | 19 |
| Konzernergebnis | 103 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 2 | 7 | ||||
| Gesamtergebnis | 105 | 7 | ||||
| Dividendenzahlung | -183 | |||||
| Veränderung | ||||||
| Konsolidierungskreis | 0 | |||||
| 30. Juni 2018 | 70 | -42 | 0 | 7 | 784 | 26 |
| EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (in Mio. EUR) | ||||
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | Konzerneigenkapital | |||
| Marktbewertung Sicherungsgeschäfte | Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital | Konzerneigenkapital | |
| 1. Januar 2017 | -2 | 887 | 1 | 888 |
| Konzernergebnis | 106 | 106 | ||
| Sonstiges Ergebnis | 1 | -11 | -11 | |
| Gesamtergebnis | 1 | 95 | 0 | 95 |
| Dividendenzahlung | -179 | -179 | ||
| Veränderung | ||||
| Konsolidierungskreis | 0 | -1 | -1 | |
| 30. Juni 2017 | -1 | 802 | 0 | 802 |
| 1. Januar 2018 | -1 | 915 | 0 | 915 |
| Konzernergebnis | 103 | 103 | ||
| Sonstiges Ergebnis | -1 | 8 | 8 | |
| Gesamtergebnis | -1 | 111 | 0 | 111 |
| Dividendenzahlung | -183 | -183 | ||
| Veränderung | ||||
| Konsolidierungskreis | 0 | 0 | ||
| 30. Juni 2018 | -2 | 843 | 0 | 843 |
| KAPITALFLUSSRECHNUNG (in Mio. EUR) | ||
| 2018 | 2017 | |
| Konzernergebnis | 103 | 106 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen | 61 | 67 |
| Unrealisierte Währungsgewinne/-verluste, netto | 7 | 13 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 0 | 0 |
| Ertragsteueraufwand/-erstattungen | 36 | 33 |
| Zinserträge und -aufwendungen | 1 | 1 |
| Veränderung der Vorräte | -77 | 10 |
| Veränderung der Forderungen sowie anderer Aktiva | 32 | 61 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -26 | -31 |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 0 | 0 |
| Veränderung Pensionsrückstellungen | -1 | -3 |
| Veränderung übrige Rückstellungen | -9 | -24 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -45 | -43 |
| Operativer Mittelzufluss | 82 | 190 |
| Gezahlte Zinsen | -1 | -1 |
| Erhaltene Zinsen | 1 | 1 |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit | 82 | 190 |
| Investitionen in Sachanlagen | -40 | -41 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -11 | -9 |
| Erwerb von Tochtergesellschaften und sonstigen Geschäftseinheiten abzüglich erworbener flüssiger Mittel | 0 | -7 |
| Effekt aus der Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | -1 |
| Erlöse aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 1 | 0 |
| Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit | -50 | -58 |
| An die Anteilseigner des Mutterunternehmens gezahlte Dividenden | -183 | -179 |
| Veränderung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten | 38 | 6 |
| Aufnahme von langfristigen Finanzverbindlichkeiten | 96 | 56 |
| Tilgung von langfristigen Finanzverbindlichkeiten | -1 | 0 |
| Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -50 | -117 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente aus Änderungen des Konsolidierungskreises | 0 | -2 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1 | -3 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -17 | 10 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Anfang der Periode | 116 | 83 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode | 99 | 93 |
Der Zwischenabschluss der HUGO BOSS AG zum 30. Juni 2018 wurde gemäß § 115 WpHG in
Übereinstimmung mit den zum Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards
(IFRS) und deren Interpretationen aufgestellt. Insbesondere die Regelungen des IAS
34 zur Zwischenberichterstattung wurden angewendet.
Der vorliegende Zwischenlagebericht und der verkürzte Abschluss wurden weder entsprechend
§ 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung
befähigte Person unterzogen. Durch Beschluss vom 19. Juli 2018 wurden der verkürzte
Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht durch den Vorstand zur Weiterleitung
an den Aufsichtsrat freigegeben. Vor seiner Veröffentlichung wurden der Zwischenlagebericht
und der verkürzte Zwischenabschluss außerdem mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats
erörtert.
Alle Zwischenabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen
wurden in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen IFRS, wie sie vom
IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden sind, nach einheitlichen Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden entsprechen
denen des vorherigen Geschäftsjahres, außer im Hinblick auf die erstmalige Anwendung
neuer und geänderter Standards, die nachfolgend erläutert werden:
Das IASB hat die finale Version des IFRS 9 "Finanzinstrumente" im Juli 2014 veröffentlicht.
Der Standard wurde im November 2016 von der EU übernommen und beinhaltet überarbeitete
Vorgaben zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten sowie
Vorschriften zur Wertminderung von Finanzinstrumenten und ersetzt damit IAS 39.
Die Vorgaben nach IFRS 9 zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten
wurden erstmals zum 1. Januar 2018 vollumfänglich angewendet. Das Wahlrecht, Vergleichsinformationen
weiterhin nach IAS 39 darzustellen, wurde in Anspruch genommen. Die Vorgaben zum Hedge
Accounting werden prospektiv für das Geschäftsjahr 2018 angewendet. Die Auswirkungen
des neuen Standards wurden im Jahr 2017 bereits evaluiert und führen zu folgenden
Ergebnissen für die einzelnen Projektphasen:
IFRS 9 führt ein neues Modell zur Einstufung von finanziellen Vermögenswerten ein.
Diese erfolgt in einem zweistufigen Verfahren, dem SPPI-Test, der die jeweiligen Zahlungsstrombedingungen
sowie das Geschäftsmodell zur Verwaltung finanzieller Vermögenswerte untersucht. HUGO
BOSS hat die zum 31. Dezember 2017 gehaltenen Finanzinstrumente daraufhin geprüft
und kommt zu folgendem Ergebnis: Der Konzern klassifiziert seine Finanzinstrumente
zukünftig in den Kategorien FVTPL (fair value through profit or loss), FVOCI (fair
value through other comprehensive income) und AC (amortised cost). Zum Bilanzstichtag
hält der HUGO BOSS Konzern keine finanziellen Vermögenswerte, die nach IFRS 9 als
Eigenkapitalinstrumente zu klassifizieren wären.
Eine detaillierte Übersicht der neuen Bewertungskategorien nach IFRS 9 im Vergleich
zu den Bewertungskategorien nach IAS 39 ist unter der Anhangangabe (11) auf Seite
38 zu finden.
Im Rahmen des Übergangs von IAS 39 auf IFRS 9 kam es zu keinen Bewertungsdifferenzen
innerhalb der Finanzinstrumente. Außerdem wurden keine Finanzinstrumente, die unter
IAS 39 als "at fair value through profit or loss" eingestuft wurden, unter IFRS 9
abweichend klassifiziert.
IFRS 9 führt das sogenannte "Expected Loss Model" für die Bewertung von Wertminderungen
ein, bei dem der Ansatz von Verlusten dadurch vorgezogen wird, dass sowohl eingetretene
als auch erwartete Verluste zu erfassen sind. HUGO BOSS verwendet zur Berechnung des
"Expected Credit Loss" (ECL) den vereinfachten Ansatz nach IFRS 9 und verwendet hierfür
sowohl externe Marktdaten als auch interne Informationen. Der Konzern aktualisiert
den ECL zu jedem Berichtsstichtag auf der Basis von zu diesem Zeitpunkt verfügbaren
Informationen.
| ― |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Großhandelskunden bzw. aus Concession-Modellen werden in einem neuen Berechnungsmodell zu länderspezifischen Portfolios gruppiert und mit einer durchschnittlichen, branchenspezifischen Ausfallwahrscheinlichkeit bewertet, um den ECL zu ermitteln. Zum Halbjahr betrug der auf Konzernebene ermittelte ECL für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Großhandelskunden 2 Mio. EUR. |
| ― |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Endkunden bestehen derzeit lediglich in unwesentlichem Ausmaß bei der Zahlart Kauf auf Rechnung im Onlinehandel, während ein Großteil des Geschäfts mit anderen Zahlarten (Sofortüberweisung, Paypal, Kreditkarte) abgewickelt wird, die aufgrund der kurzen Zahlungsziele keine signifikanten Kreditrisiken aufweisen. |
HUGO BOSS hat retrospektiv die Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen nach den neuen Kriterien überprüft. Die Analyse ergab,
dass die bisherige Bildungssystematik der Wertberichtigungen wertmäßig bereits diejenigen
zukunftsgerichteten Ausfallrisiken impliziert, die das neue Expected Loss Model nach
IFRS 9 verlangt. Daher nimmt der Konzern zu den Bilanzstichtagen eine Umbuchung innerhalb
der Wertberichtigungen auf einen separaten Bilanzposten für den ECL vor. Aufgrund
dieser Umgliederungslogik kam es im Rahmen der Umstellung von IAS 39 auf IFRS 9 zu
keinen buchungsrelevanten Effekten über die Gewinnrücklage.
Aus IFRS 9 Phase II resultieren keine weiteren Wertberichtigungen, da die Anwendung
des Expected Loss Model auf andere finanzielle Vermögenswerte, die den Klassen AC,
FVTPL oder FVOCI zuzuordnen sind, entweder nur unwesentliche Effekte mit sich brachte
(z. B. bei Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten) oder entsprechende Instrumente
zum Bilanzstichtag nicht gehalten werden (z. B. Finanzierungen oder Leasing auf der
Aktivseite).
Alle von HUGO BOSS nach IAS 39 designierten Sicherungsbeziehungen erfüllen auch die
Anforderungen nach IFRS 9 und werden daher als fortdauernde Sicherungsbeziehungen
("continuing hedges") behandelt. Die Effektivität wird regelmäßig, mindestens jedoch
zu jedem Quartal, prospektiv beurteilt. Zum Halbjahr wiesen die designierten Sicherungsbeziehungen
keine wesentlichen Ineffektivitäten auf.
Der HUGO BOSS Konzern bindet im Rahmen seiner Absicherungsaktivitäten die Sicherungsinstrumente
als Ganzes (inkl. Terminkomponente und Fremdwährungs-Basis-Spread) in eine wirksame
bilanzielle Sicherungsbeziehung im Sinne des IFRS 9 ein. Daher werden die Kosten der
Absicherung ("Cost of Hedging") nicht separat ausgewiesen.
Für detaillierte Angaben zu Sicherungsbeziehungen wird auf das Kapitel "Zusätzliche
Angaben zu Finanzinstrumenten" verwiesen.
Im September 2015 hat der IASB den Zeitpunkt des Inkrafttretens für den IFRS 15 "Erlöse
aus Verträgen mit Kunden" auf den 1. Januar 2018 verschoben. Zum 1. Januar 2018 wurde
von HUGO BOSS der IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" erstmals gemäß der modifizierten
Umstellungsmethode angewendet. Gemäß dieser Methode wird der kumulierte Effekt aus
der Erstanwendung in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 dargestellt.
Der neue Standard zur Umsatzrealisierung ersetzt die bestehenden Vorschriften zur
Erfassung von Umsatzerlösen nach IFRS, darunter IAS 18 Umsatzerlöse, IAS 11 Fertigungsaufträge
und IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme, und legt ein umfassendes Rahmenkonzept für die
Ertragserfassung fest. IFRS 15 definiert ein zentralisiertes, einheitliches 5 Stufen
Modell bezüglich der Würdigung der Erlöse aus Verträgen mit Kunden:
| ― |
Identifizierung des Vertrags/ der Verträge mit einem Kunden, |
| ― |
Identifizierung der eigenständigen Leistungsverpflichtungen in dem Vertrag, |
| ― |
Bestimmung des Transaktionspreises, |
| ― |
Verteilung des Transaktionspreises auf die Leistungsverpflichtungen des Vertrags, |
| ― |
Erlöserfassung bei Erfüllung der Leistungsverpflichtungen durch das Unternehmen. |
Seitens HUGO BOSS wurden diese 5 Kriterien hinsichtlich der bestehenden Geschäftsmodelle,
insbesondere Retail, Wholesale und Lizenzen, analysiert und geprüft. Für Umsatzerlöse
aus Einzelhandelstransaktionen und aus der Lizenzvergabe ergaben sich hierbei keine
Änderungen hinsichtlich Zeitpunkt und Höhe der Umsatzrealisierung gegenüber der bisherigen
Praxis unter IAS 18. Der Zeitpunkt und die Höhe von umsatzbasierten Markenrechten
und Lizenzgebühren ist gemäß unserer Analyse identisch mit der bisherigen Vorgehensweise
gemäß IAS 18.
Durch die neuen Anforderungen des IFRS 15 ergab sich lediglich eine Anpassung der
"shop fit contributions". Dies sind Zuschüsse an die Händler für den Erwerb von HUGO
BOSS typischen Einrichtungsgegenständen. Diese Zuschüsse wurden in den Vorjahren unter
den Vertriebs- und Marketingkosten ausgewiesen. Diese müssen nach IFRS 15 als Erlösschmälerungen
im Umsatz dargestellt werden. Zum zweiten Quartal 2018 beläuft sich der Umgliederungsbetrag
auf 3 Mio. EUR.
Aus der Einführung des IFRS 15 ergab sich somit nur der Umgliederungsbetrag für die
"shop fit contributions". Es wurden, neben dem Umgliederungsbetrag, keine Umstelllungseffekte
identifiziert, die bei Erstanwendung in die Gewinnrücklagen zu buchen sind.
Die wichtigsten, im Zwischenabschluss angewandten Kurse haben sich in Relation zum
Euro wie folgt entwickelt:
| Währung | Durchschnittskurs | Bilanzstichtagskurs | ||||
| Land | 1 EUR = | Juni 2018 | Juni 2017 | Dez. 2017 | 30. Juni 2018 | 30. Juni 2017 |
| Australien | AUD | 1,5565 | 1,4869 | 1,5486 | 1,5787 | 1,4868 |
| China | CNY | 7,5381 | 7,6370 | 7,8071 | 7,7170 | 7,7412 |
| Großbritannien | GBP | 0,8780 | 0,8766 | 0,8825 | 0,8861 | 0,8799 |
| Hongkong | HKD | 9,1622 | 8,7423 | 9,2497 | 9,1468 | 8,9107 |
| Japan | JPY | 128,4140 | 124,3937 | 133,6619 | 129,0400 | 128,5900 |
| Schweiz | CHF | 1,1558 | 1,0873 | 1,1696 | 1,1569 | 1,0935 |
| Türkei | TRY | 5,4044 | 3,9416 | 4,5545 | 5,3092 | 4,0030 |
| USA | USD | 1,1676 | 1,1211 | 1,1839 | 1,1658 | 1,1413 |
| Bilanzstichtagskurs | |
| Land | 31. Dez. 2017 |
| Australien | 1,5346 |
| China | 7,8044 |
| Großbritannien | 0,8872 |
| Hongkong | 9,3720 |
| Japan | 135,0100 |
| Schweiz | 1,1702 |
| Türkei | 4,5155 |
| USA | 1,1993 |
Als weltweit tätiges Unternehmen ist der HUGO BOSS Konzern unterschiedlichen konjunkturellen
Entwicklungen ausgesetzt. Branchenbedingte saisonale Schwankungen sind bei HUGO BOSS
üblich. Jedoch hat sich das Geschäft von HUGO BOSS in den vergangenen Jahren grundlegend
geändert. Das ehemals von zwei Vorordersaisons (Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter)
dominierte Geschäft mit einer entsprechend früh vorliegenden Auftragslage ist zunehmend
komplexer geworden. So werden nunmehr pro Jahr vier Saison-Vorverkäufe durchgeführt.
Darüber hinaus verringert sich die Bedeutung saisonaler Einflüsse durch den weltweiten
Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten. Zudem ist HUGO BOSS bestrebt, die Effizienz
zu erhöhen, indem die weniger modeabhängigen Artikel stärker aus dem Lagergeschäft
bedient werden. Auch die Zahl monatlicher themenorientierter Auslieferungen steigt
kontinuierlich an. Aufgrund dieser Einflüsse nimmt die Saisonalität im Geschäftsverlauf
von HUGO BOSS stetig ab.
Zum 1. Januar 2018 wurden sowohl die HUGO BOSS Estonia OÜ als auch die HUGO BOSS Latvia
SIA als 100 % Tochtergesellschaften mit in den Konzernabschluss einbezogen.
Damit erhöhte sich die Anzahl der konsolidierten Gesellschaften im Berichtszeitraum
1. Januar bis 30. Juni 2018 gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 von
59 auf 61.
Zum 30. Juni 2018 werden insgesamt drei Unternehmen, bei denen HUGO BOSS und eine
weitere Partei gemeinschaftlich die Führung ausüben, nach der Equity-Methode bilanziert.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 wurden keine Unternehmenserwerbe oder
Erwerbe von sonstigen Geschäftseinheiten durchgeführt.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 wurden vom HUGO BOSS Konzern drei Stores
und die damit verbundenen Anlagewerte und Vorräte im Rahmen eines Asset Deals von
einem ehemaligen Franchise-Partner in Dubai übernommen. Der Erwerb dreier Stores in
Dubai zum 1. April 2017 erfolgte über die HUGO BOSS Middle East FZ-LLC, Dubai, V.A.E..
Die Übernahme erfolgt auf Basis einer zunächst vorläufigen Kaufpreisallokation. Aus
der Finalisierung der Kaufpreisallokation im Geschäftsjahr 2017 ergaben sich keine
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den HUGO BOSS Konzerns.
| (in Mio. EUR) |
Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Konzerneigener Einzelhandel | 820 | 808 |
| DOS | 517 | 521 |
| Outlet | 255 | 253 |
| Online | 48 | 34 |
| Großhandel | 450 | 445 |
| Lizenzen | 33 | 34 |
| GESAMT | 1.303 | 1.287 |
| (in Mio. EUR) |
Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Anschaffungskosten für bezogene Waren | 395 | 381 |
| Herstellungskosten für Eigenfertigung | 55 | 57 |
| GESAMT | 450 | 438 |
Die in den Umsatzkosten berücksichtigten Anschaffungskosten für bezogene Waren enthalten
im Wesentlichen den Materialaufwand der verkauften Waren sowie Eingangsfracht- und
Zollkosten.
| (in Mio. EUR) |
Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Aufwendungen für konzerneigenen Einzelhandel, Vertriebs- und Marketingorganisation | 442 | 442 |
| Marketingaufwendungen | 78 | 88 |
| Aufwendungen für Logistik | 42 | 40 |
| GESAMT | 562 | 570 |
Die Aufwendungen für den konzerneigenen Einzelhandel sowie die Vertriebs- und Marketingorganisation
umfassen im Wesentlichen Personal- und Mietaufwendungen für den Groß- und Einzelhandelsvertrieb.
Zudem sind umsatzabhängige Provisionen, Ausgangsfracht- und Zollkosten, Kreditkartengebühren
sowie Wertminderungen auf Forderungen enthalten.
| (in Mio. EUR) | ||
| Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 | |
| Verwaltungsaufwand | 116 | 109 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 31 | 32 |
| GESAMT | 147 | 141 |
Der Verwaltungsaufwand besteht überwiegend aus Raummieten, Instandhaltungskosten,
IT-Betriebskosten, Rechts- und Beratungskosten sowie dem Personalaufwand des Funktionsbereichs.
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fallen im HUGO BOSS Konzern schwerpunktmäßig
im Rahmen der Kollektionserstellung an.
Der sich in den ersten sechs Monaten aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
und Erträgen ergebende Nettoaufwand betrug 1 Mio. EUR und steht in Zusammenhang mit
organisatorischen Änderungen in den Regionen Europa und Amerika (Vorjahr: Nettoertrag
in Höhe von 7 Mio. EUR). Im Vorjahr ergab sich ein einmaliger sonstiger betrieblicher
Ertrag aus der Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen.
| (in Mio. EUR) |
Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Löhne und Gehälter | 268 | 259 |
| Soziale Abgaben | 44 | 41 |
| Aufwendungen und Erträge für Altersversorgung und für Unterstützung | 3 | 3 |
| GESAMT | 315 | 303 |
| 30. Juni 2018 | 31. Dez. 2017 | |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 4.835 | 4.826 |
| Kaufmännische Arbeitnehmer | 11.360 | 11.144 |
| GESAMT | 16.195 | 15.970 |
| (in Mio. EUR) |
Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Anlagevermögen | ||
| Davon Sachanlagen | 46 | 54 |
| Davon immaterielle Vermögenswerte | 15 | 13 |
| GESAMT | 61 | 67 |
In den ersten sechs Monaten 2018 betrug der Materialaufwand 378 Mio. EUR (2017: 370 Mio. EUR).
Weder zum 30. Juni 2018 noch zum 30. Juni 2017 standen Aktien aus, die das Ergebnis
je Aktie verwässern könnten.
| Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 | |
| Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Ergebnis (in Mio. EUR) | 103 | 106 |
| Durchschnittliche Zahl der ausgegebenen Aktien1 | 69.016.167 | 69.016.167 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR)2 | 1,49 | 1,53 |
1
Ohne Berücksichtigung eigener Anteile.
2
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie.
Die in der Vergangenheit gebildeten Rückstellungen für Storeschließungen wurden größtenteils
verbraucht beziehungsweise aufgelöst. Der zum Bilanzstichtag verbleibende Restbetrag
von 0,7 Mio. EUR bezieht sich auf zu erwartende Abstandszahlungen an Vermieter, vorwiegend
in der Region Europa.
Rückstellungen für Personalaufwendungen betreffen Rückstellungen für kurz-, und mittelfristige
Tantiemen und Boni, Abfindungsansprüche, Altersteilzeit sowie Überstunden.
Das zu Beginn des Geschäftsjahres 2016 ausgegebene "Long-Term-Incentive-Programm (LTI)"
für den Vorstand und bezugsberechtigte Führungskräfte des HUGO BOSS Konzerns wird
zum Bilanzstichtag zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Zurzeit gibt es drei Tranchen
des Programms, von denen der dritte Plan zum 1. Januar 2018 ausgegeben wurde. Die
Gesamtlaufzeit der drei Pläne beträgt jeweils vier Jahre, aufgeteilt in eine Performancelaufzeit
von drei Jahren und eine Wartezeit von einem Jahr. Die in diesem Zusammenhang gebildete
Rückstellung belief sich zum 30. Juni 2018 auf 8 Mio. EUR.
Die Rückstellungen für Pensionen verringerten sich von 40 Mio. EUR zum 31. Dezember
2017 auf 39 Mio. EUR zum 30. Juni 2018. Für die Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen
werden neben dem Dienstzeitaufwand sowie dem Nettozinsaufwand auch relevante sonstige
Einflussgrößen in die versicherungsmathematischen Berechnungen mit einbezogen.
Folgende Prämissen wurden zugrunde gelegt:
| Parameter | 30. Juni 2018 | 31. Dez. 2017 |
| Rechnungszins | ||
| Deutschland | 2,10% | 2,10% |
| Schweiz | 1,00% | 0,70% |
| Rententrend | ||
| Deutschland | 1,75% | 1,75% |
| Schweiz | 0,00% | 0,00% |
| Gehaltssteigerungstrend | ||
| Deutschland | 2,50% | 2,50% |
| Schweiz | 3,00% | 3,00% |
Im Vergleich zum 31. Dezember 2017 ist der Parameter Rechnungszins in Deutschland
unverändert während er in der Schweiz gestiegen ist. Die Parameter Rententrend und
Gehaltssteigerungstrend blieben in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018
unverändert.
| (in Mio. EUR) |
Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Dienstzeitaufwand der Periode | 3 | 3 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | 0 | 0 |
| Nettozinsaufwand | 0 | 1 |
| In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Pensionsaufwendungen | 3 | 4 |
| Ertrag aus Fondsvermögen (ohne Zinseffekt aus Fondsvermögen) | 0 | 0 |
| Erfasste versicherungsmathematische (Gewinne)/Verluste | -2 | -4 |
| Asset Ceiling (ohne Zinseffekt aus Asset Ceiling) | 0 | 0 |
| In der Konzerngesamtergebnisrechnung erfasste Neubewertungen | -2 | -4 |
(in Mio. EUR) |
30. Juni 2018 | 31. Dez. 2017 | ||||
| Aktiva | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | AC | 99 | 99 | 116 | 116 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | AC | 190 | 190 | 208 | 208 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 48 | 48 | 56 | 56 | ||
| Davon: | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FAHfT | FVTPL | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | Hedge Accounting | Hedge Accounting | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | LaR | AC | 47 | 47 | 55 | 55 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | AC | 257 | 259 | 122 | 124 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | AC | 270 | 270 | 286 | 286 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 9 | 9 | 9 | 9 | ||
| Davon: | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FLHfT | FVTPL | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | Hedge Accounting | Hedge Accounting | 2 | 2 | 1 | 1 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen | n.a. | n.a. | 5 | 5 | 6 | 6 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | FLAC | AC | 0 | 0 | 0 | 0 |
Die zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte angewandten Methoden und Annahmen stellen
sich wie folgt dar:
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
sonstige finanzielle Vermögenswerte, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten sind bedingt durch die kurzen Laufzeiten
dieser Instrumente nahezu unverändert zum Buchwert.
Der beizulegende Zeitwert von Bankdarlehen und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten,
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen sowie sonstigen langfristigen
finanziellen Verbindlichkeiten wird durch Diskontierung der künftigen Cashflows unter
Verwendung von derzeit für Fremdkapital zu vergleichbaren Konditionen, Kreditrisiken
und Restlaufzeiten verfügbaren Zinssätzen ermittelt.
Zum 30. Juni 2018 versteht sich die zum Marktwert bewertete Derivatposition (Market-to-Market)
exklusive der Bonitätswertberichtigung, die auf das Ausfallrisiko der Gegenseite des
Derivats zurückzuführen ist. Das Ausfallrisiko der Gegenseite brachte keine wesentlichen
Effekte mit sich.
Der Konzern verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender
Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:
Stufe 1: Notierte (unangepasste) Preise auf aktiven Märkten für gleichartige Vermögenswerte
oder Verbindlichkeiten
Stufe 2: Verfahren, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich auf den
erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken, entweder direkt oder indirekt beobachtbar
sind
Stufe 3: Verfahren, die Input-Parameter verwenden, die sich wesentlich auf den erfassten
beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachteten Marktdaten basieren
Zum 30. Juni 2018 sind wie im Vorjahr alle zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente
der Kategorie FVTPL sowie die Derivate mit Hedge-Beziehungen der Stufe 2 zuzuordnen.
Während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 gab es keine Transfers zwischen
Level 1 und Level 2 sowie aus Level 3 heraus. Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Finanzinstrumente bestanden aus Devisentermingeschäften, Devisenswaps und Zinsderivaten.
Sie waren der Kategorie FVTPL sowie den Derivaten mit Hedge-Beziehung zuzuordnen.
Die Vermögenswerte beliefen sich auf 1 Mio. EUR, die Verbindlichkeiten auf 4 Mio.
EUR. Bei Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten in der Bilanz
geführt werden, ist die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte ebenfalls über das
Verfahren der Stufe 2 erfolgt.
Zur Absicherung gegen Zins- und Währungsrisiken setzt der HUGO BOSS Konzern teilweise
Sicherungsgeschäfte zur Reduzierung des Risikos ein. Zum Bilanzstichtag waren 9 Mio.
EUR (31. Dezember 2017: 9 Mio. EUR) variabel verzinste Finanzverbindlichkeiten abgesichert.
Des Weiteren waren zum Bilanzstichtag zukünftige Zahlungsströme in Fremdwährung in
Höhe von 22 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 20 Mio. EUR) abgesichert und in vollem Umfang
in eine wirksame Sicherungsbeziehung eingebunden. Die Veränderung der unrealisierten
Gewinne/Verluste aus der Marktbewertung von Sicherungsgeschäften im sonstigen Gesamtergebnis
belief sich auf -1 Mio. EUR (30. Juni 2017: 1 Mio EUR).
| (in Mio. EUR) | Angesetzte Bruttobeträge Aktiva | Saldierte Bruttobeträge Passiva | Ausgewiesene Nettobeträge Aktiva in der Bilanz | Nicht in der Bilanz saldierte Passiva | Nicht in der Bilanz saldierte erhaltene Barsicherheiten | Nettobeträge |
| 30. Juni 2018 | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 201 | -11 | 190 | 0 | 0 | 190 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 48 | 0 | 48 | 0 | 0 | 48 |
| Davon Derivate | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| GESAMT | 249 | -11 | 238 | 0 | 0 | 238 |
| 31. Dez. 2017 | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 220 | -12 | 208 | 0 | 0 | 208 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 56 | 0 | 56 | 0 | 0 | 56 |
| Davon Derivate | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| GESAMT | 276 | -12 | 264 | 0 | 0 | 264 |
| (in Mio. EUR) | Angesetzte Bruttobeträge Passiva | Saldierte Bruttobeträge Aktiva | Ausgewiesene Nettobeträge Passiva in der Bilanz | Nicht in der Bilanz saldierte Aktiva | Nicht in der Bilanz saldierte erhaltene Barsicherheiten | Nettobeträge |
| 30. Juni 2018 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 279 | -9 | 270 | 0 | 0 | 270 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 9 | 0 | 9 | 0 | 0 | 9 |
| Davon Derivate | 4 | 0 | 4 | 0 | 0 | 4 |
| GESAMT | 288 | -9 | 279 | 0 | 0 | 279 |
| 31. Dez. 2017 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 297 | -11 | 286 | 0 | 0 | 286 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 9 | 0 | 9 | 0 | 0 | 9 |
| Davon Derivate | 3 | 0 | 3 | 0 | 0 | 3 |
| GESAMT | 306 | -11 | 295 | 0 | 0 | 295 |
Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen saldierten Passiva in Höhe von
11 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 12 Mio. EUR) stellen zum Bilanzstichtag offene Gutschriften
an Kunden dar. Die saldierten Aktiva innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen sind Forderungen in Form von Gutschriften des HUGO BOSS Konzerns an
Lieferanten. Sie betrugen 9 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 11 Mio. EUR).
Für die Saldierung der Derivate bestehen Standardrahmenverträge für Finanztermingeschäfte
zwischen dem HUGO BOSS Konzern und seinen Kontrahenten. In ihnen ist definiert, dass
derivative Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit einem Kontrahenten zu einer einheitlichen
Ausgleichsforderung zusammengefasst werden können.
Die Kapitalflussrechnung des HUGO BOSS Konzerns zeigt anhand zahlungswirksamer Vorgänge
die Veränderung der flüssigen Mittel im Laufe der Berichtsperiode. Gemäß IAS 7 werden
die Zahlungsströme getrennt ausgewiesen nach Herkunft und Verwendung aus dem operativen
Bereich sowie aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Die Mittelzu- und
-abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit werden, ausgehend vom Jahresüberschuss
des Konzerns, indirekt abgeleitet. Die Zahlungsströme aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit
werden demgegenüber direkt aus Ein- und Auszahlungen ermittelt. Die Veränderungen
der Bilanzpositionen, die in der Kapitalflussrechnung dargestellt werden, lassen sich
aufgrund von Wechselkursumrechnungen nicht unmittelbar aus der Bilanz ableiten.
| (in Mio. EUR) | Europa1 | Amerika | Asien/Pazifik | Lizenzen | Gesamt berichtspflichtige Segmente |
| Jan. - Juni 2018 | |||||
| Gesamtumsatz | 816 | 254 | 200 | 33 | 1.303 |
| Segmentergebnis | 249 | 35 | 50 | 27 | 361 |
| In % des Umsatzes | 30,4 | 13,8 | 25,1 | 82,8 | 27,7 |
| Segmentvermögen | 255 | 186 | 75 | 15 | 531 |
| Investitionen | 14 | 7 | 6 | 0 | 27 |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Davon Sachanlagevermögen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Davon immaterielle Vermögenswerte | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abschreibungen | -22 | -10 | -8 | 0 | -40 |
| Jan. - Juni 2017 | |||||
| Gesamtumsatz | 784 | 274 | 195 | 34 | 1.287 |
| Segmentergebnis | 233 | 51 | 48 | 27 | 359 |
| In % des Umsatzes | 29,8 | 18,6 | 24,3 | 78,2 | 27,9 |
| Segmentvermögen | 222 | 188 | 73 | 16 | 499 |
| Investitionen | 21 | 11 | 7 | 0 | 39 |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Davon Sachanlagevermögen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Davon immaterielle Vermögenswerte | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abschreibungen | -25 | -12 | -11 | 0 | -48 |
1
Inklusive Naher Osten und Afrika.
| (in Mio. EUR) | Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Umsatz -berichtspflichtige Segmente | 1.303 | 1.287 |
| Corporate Units | 0 | 0 |
| Konsolidierung | 0 | 0 |
| GESAMT | 1.303 | 1.287 |
| (in Mio. EUR) | Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Segmentergebnis -berichtspflichtige Segmente | 361 | 359 |
| Abschreibungen -berichtspflichtige Segmente | -40 | -48 |
| Wertminderungen -berichtspflichtige Segmente | 0 | 0 |
| Sondereffekte -berichtspflichtige Segmente | 0 | 7 |
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit -berichtspflichtige Segmente | 321 | 318 |
| Corporate Units | -178 | -173 |
| Konsolidierung | 0 | 0 |
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit HUGO BOSS Konzern | 143 | 145 |
| Zinsergebnis | -1 | -1 |
| Übrige Finanzpositionen | -3 | -5 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern HUGO BOSS Konzern | 139 | 139 |
| (in Mio. EUR) | 30. Juni 2018 | 30. Juni 2017 | 31. Dez. 2017 |
| Segmentvermögen -berichtspflichtige Segmente | 531 | 499 | 487 |
| Corporate Units | 274 | 230 | 258 |
| Konsolidierung | 0 | 0 | 0 |
| Kurzfristige Ertragsteuerforderungen | 45 | 38 | 49 |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 30 | 19 | 39 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 104 | 81 | 109 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 99 | 93 | 116 |
| Kurzfristige Vermögenswerte HUGO BOSS Konzern | 1.083 | 960 | 1.058 |
| Langfristige Vermögenswerte | 656 | 719 | 662 |
| Aktiva, gesamt HUGO BOSS Konzern | 1.739 | 1.679 | 1.720 |
| (in Mio. EUR) | 30. Juni 2018 | 30. Juni 2017 | 31. Dez. 2017 |
| Investitionen -berichtspflichtige Segmente | 27 | 39 | 76 |
| Corporate Units | 24 | 18 | 52 |
| Konsolidierung | 0 | 0 | 0 |
| GESAMT | 51 | 57 | 128 |
| (in Mio. EUR) | Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 |
| Abschreibungen -berichtspflichtige Segmente | 40 | 48 |
| Corporate Units | 21 | 19 |
| Konsolidierung | 0 | 0 |
| GESAMT | 61 | 67 |
| (in Mio. EUR) | Umsatzerlöse mit Dritten | Langfristige Vermögenswerte | ||
| Jan. - Juni 2018 | Jan. - Juni 2017 | 30. Juni 2018 | 31. Dez. 2017 | |
| Deutschland | 207 | 209 | 211 | 212 |
| Andere europäische Märkte | 609 | 575 | 183 | 189 |
| USA | 189 | 207 | 44 | 44 |
| Andere amerikanische Märkte | 66 | 67 | 17 | 17 |
| China | 113 | 110 | 29 | 31 |
| Andere asiatische Märkte | 86 | 85 | 42 | 43 |
| Lizenzen | 33 | 34 | 15 | 15 |
| GESAMT | 1.303 | 1.287 | 541 | 551 |
Zwischen dem Ende des ersten Halbjahres 2018 und der Veröffentlichung dieses Berichts
gab es keine wesentlichen gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, branchenbezogenen
oder unternehmensspezifischen Veränderungen, die sich nach den Erwartungen des Managements
maßgeblich auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken
könnten.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Metzingen, den 19. Juli 2018
HUGO BOSS AG
Der Vorstand
Mark Langer
Bernd Hake
Yves Müller
Ingo Wilts
Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die
auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie "antizipieren", "annehmen",
"glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/könnten", "planen",
"projizieren", "sollten" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden
Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte
einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich
die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck
gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir
eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich
von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.
Ergebnisse des dritten Quartals 2018
Investorentag 2018 in London
Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018
Ergebnisse des ersten Quartals 2019
Hauptversammlung
Ergebnisse des zweiten Quartals 2019 & Halbjahresfinanzbericht 2019
Ergebnisse des dritten Quartals 2019
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