![]() INDUS Holding AGBergisch GladbachZwischenbericht zum 30.06.2016HIGHLIGHTS
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KURSENTWICKLUNG DER INDUS-AKTIE IM 1. HALBJAHR 2016 INKL. DIVIDENDE (IN %)![]() BRIEF AN DIE AKTIONÄRESEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, nachdem wir mit dem 1. Quartal 2016 nur mäßig zufrieden waren, hat sich in den Folgemonaten
das Blatt deutlich gewendet. Der schwache Jahresauftakt ist inzwischen sogar überkompensiert
und die INDUS-Gruppe hat in Summe ein Ergebnisplus von über 10 % erzielen können -wobei
in diesem Ergebnis auch Konsolidierungseffekte aus neuen Beteiligungen enthalten sind.
Bis zum Juni hat sich die wirtschaftliche Lage deutlich stabilisiert. Der Rohstoffpreisverfall,
insbesondere beim Öl, scheint zunächst gestoppt. Die Konjunkturdaten für USA und Europa
sehen stabil aus und Asien bleibt weiterhin ein Zugpferd der Weltkonjunktur, wenn
auch auf einem niedrigeren Niveau im Vergleich zu den Boomjahren der Vergangenheit.
Auch die Arbeitsmarktdaten sind gut, die Konsumenten bleiben zuversichtlich. In den letzten Wochen jedoch überschlugen sich die Ereignisse. Kaum haben wir das
überraschende Votum der Briten für einen Ausstieg aus dem Euroraum halbwegs verdaut
(wobei die politischen wie wirtschaftlichen Folgen ja noch ausstehen), sprechen schon
viele von einer weiteren Bankenkrise. Acht Jahre nach nach der Lehman-Pleite bedrohen
malade Geldhäuser erneut die europäische Wirtschaft, werden erneut Steuergelder zur
Rettung gefordert -dieses Mal der italienischen Banken. Mitten in die Sommerpause
platzt dann die Nachricht vom gescheiterten Putsch in der Türkei; und als wäre das
noch nicht genug, werden erneut Frankreich und nun auch erstmals Deutschland zur Zielscheibe
des Terrors. Wir gehen davon aus, dass auch in den nächsten Monaten mit politischen und wirtschaftlichen
Erschütterungen zu rechnen ist. Die Lage ist unserer Ansicht nach sehr fragil, aber
wir sind gut aufgestellt, um auch diesen neuen Herausforderungen zu begegnen. Trotz
eines immer komplexeren Umfelds werden wir unseren Wachstumsweg fortsetzen. Es gibt
einen lebhaften und preislich akzeptablen Markt für M&A, auch wenn viele Investoren
derzeit anderer Meinung sind. Das zeigen unsere jüngsten Akquisitionen. Bereits heute
haben wir mit dem Erwerb von H. HEITZ und fünf weiteren strategischen Ergänzungen
unser erstes Zielbudget von rund 50 Mio. Euro für Zukäufe erfüllt. Doch seien Sie
versichert: wir sehen aktuell noch viele Gelegenheiten und werden daher auch in den
nächsten Monaten weiter gezielt zukaufen. H. HEITZ steht nahezu mustergültig für die ideale INDUS-Portfolioverstärkung: international,
ertragsstark in der Nische, familiengeführt. Die beiden Eigentümer hat einmal mehr
unser Modell einer Partnerschaft auf Augenhöhe überzeugt. Und, was laut Guido Heitz
noch hinzukommt: "Auch das Menschliche hat gepasst." Nicht zuletzt unser persönlicher
Ansatz, gepaart mit Transparenz, Fairness und einem Versprechen auf eine langfristig
erfolgreiche Zukunft überzeugt immer mehr mittelständische Unternehmer, uns ihr Unternehmen
anzuvertrauen. Eines ist angesichts der jüngsten Ereignisse heute klar: Die "kuscheligen" Zeiten
sind endgültig vorbei. Aber INDUS ist mittlerweile so gut aufgestellt , dass wir uns
auch in einem sehr herausfordernden Umfeld gut behaupten werden. Bergisch Gladbach im August 2016 Ihr Vorstand scroll
WEITER IN GUTEN HÄNDENMit der HEITZ-Gruppe verstärkt INDUS ihr Portfolio um einen weiteren Marktführer in
einer Nische. Weltweit ist H. HEITZ einer der größten Anbieter in seinem Segment. Produziert wird
am Stammsitz in Melle sowie in Ungarn; zur Gruppe gehört auch eine Niederlassung in
den USA. Der Furnierkantenmarkt ist international, die Exportquote von H. HEITZ liegt
derzeit bei rund 70 %. scroll
PROTOTYPISCHE DAUER DES TRANSAKTIONSPROZESSES: 3 MONATE BIS 6 MONATEUnternehmensnachfolge im Mittelstand -das Thema ist in Deutschland aktueller denn
je. Zugleich ist kaum ein Thema sensibler: Jedes Unternehmen hat seine eigene Geschichte
und die Bedingungen für eine erfolgreiche Weiterführung könnten unterschiedlicher
kaum sein. Worauf achten Mittelständler bei der Regelung ihrer Nachfolge und wie gestaltet
IND US das konkret? Nach einer aktuellen Erhebung der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW planen rund 580.000
kleine und mittelständische Firmen in den kommenden beiden Jahren, ihr Unternehmen
zu übergeben bzw. zu verkaufen. Das entspricht rund 16 % des Mittelstands und betrifft
mindestens vier Millionen Beschäftigte. Die Verkaufsvariante zieht rund die Hälfte
in Betracht -oft, weil es keinen geeigneten Nachfolger gibt, manchmal, weil sich die
nachfolgende Generation über die Weiterführung nicht einig ist. Bei einem Verkauf ergeben sich für die Unternehmerfamilien viele Fragen. Die wichtigste
ist: Wer ist der passende Käufer? Private Equity-Investoren versprechen einen hohen
Preis, belasten das Unternehmen aber mit hohen Renditeerwartungen und einem "Zwischenstatus".
Denn die Haltedauer ist begrenzt: nach fünf bis zehn Jahren geht das Unternehmen in
neue Hände. Ein Family Office verspricht oft eine langfristigere Perspektive, schließt
aber auch den späteren Verkauf nicht aus. Abgesehen davon fehlt es oft an der erforderlichen
Branchenkenntnis. Bleibt der Verkauf an einen strategischen Investor; dieser kauft
aber, um Synergien zu heben, sprich: das Unternehmen wird integriert, Bereiche zusammengelegt,
Standorte geschlossen. INDUS steht für einen anderen, langfristigeren und damit nachhaltigeren Ansatz. "Buy
and hold and develop" heißt die Devise. Ziel ist es, ein Unternehmen, langfristig
zu halten und in seiner unternehmerischen Entwicklung zu unterstützen. Mit Kapital,
einem hervorragendem Netzwerk und viel Branchen- NACHFOLGEPLANUNGEN IM MITTELSTAND 2017 (IN %)![]() Quelle: KfW 2016 Know-how bringt INDUS neue Stärken ein. Getreu dem Motto "Die Summe aller Teile ist
mehr wert als der Einzelne" wird das Unternehmen zum Mitglied eines zukunftsorientierten
Unternehmensverbunds mit Familienunternehmer-Verständnis. INDUS GEFUNDEN, ZUKUNFT GESICHERTSeit Juni dieses Jahres gehört die HEITZ-Gruppe zu INDUS. Das niedersächsische Unternehmen
ist hochspezialisiert in der Nische, produziert Furnierkanten und Ummantelungsfurniere
aus Echtholz für die Möbel- und Bauindustrie. Familiengeführt, international, hochprofitabel
-ein mustergültiges INDUS-Unternehmen. Als Guido Heitz und dessen Bruder Ralf mit
der Suche nach einer Nachfolgelösung begannen, war das Unternehmen kerngesund. "Wir
wollten ohne zeitlichen Druck agieren und das Unternehmen auch nach der Übergabe noch
einige Jahre begleiten", so Heitz. Denn der Anspruch war nicht geringer, als H. HEITZ
auch noch in fünf oder zehn Jahren an der Weltmarktspitze zu wissen. "Eine solch starke
Position muss jeden Tag neu erkämpft werden", weiß Guido Heitz. "Da kann sich ein
Unternehmer nicht von heute auf morgen zurückziehen." Den Kontakt zu INDUS stellte
schließlich ein von der Eigentümerfamilie beauftragter Berater her. KONSTANTE UND ERFAHRUNG ERWÜNSCHT!Ein wichtiger Grundsatz von INDUS nach dem Kauf lautet: Partnerschaft auf Augenhöhe.
Daher bleiben manche Alteigentümer oder ein Teil der Familie auch nach dem Verkauf
langfristig in der Unternehmensführung. Beispiele für ein solch langfristiges Familienengagement
im INDUS-Portfolio sind die Firmen BUDDE, KIEBACK, MBN, RAGUSE, REMKO, ROLKO, SELZER
und WEIGAND. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Führungserfahrung bleibt dem Unternehmen
erhalten, das Vertrauen der Mitarbeiter in die Führung muss nicht neu aufgebaut werden
und das bestehende Netzwerk bedarf keiner "riskanten" Übergabe. Der andere Weg heißt "Verkauf mit Übergang". Auch bei diesem Modell bleibt der Familienunternehmer
nach dem rechtlichen Übergang für mehrere Jahre noch an der Unternehmensspitze. Aber
die Übergangsphase ist definiert und gemeinsam mit dem INDUS-Vorstand wird eine neue
Geschäftsführung gesucht und eingearbeitet. Wichtigstes Kriterium für einen neuen Geschäftsführer ist seine Persönlichkeit: INDUS
setzt ausschließlich auf unternehmerisch denkende Personen mit Sachkenntnis und Branchenerfahrung.
Präferiert wird ein technischer Hintergrund gegenüber dem rein kaufmännischen. DER PROZESS: STRUKTURIERT, DISKRET, EINFACHIn der über 30-jährigen Unternehmensgeschichte hat INDUS nahezu 70 Unternehmen auf
erster und zweiter Ebene in die Gruppe aufgenommen. Pro Jahr befinden sich rund 20
bis 30 Unternehmen in der engeren Prüfung. Entsprechend sicher kann das INDUS-Team
einen Verkaufsprozess begleiten -von der ersten Unternehmensbewertung über die Klärung
von rechtlichen Sonderfragen bis hin zur Gestaltung des Übergangs. Wer als Unternehmer
mit INDUS in Kontakt kommt, spricht von Beginn an mit dem INDUS-Vorstand, denn die
Übergabe eines Lebenswerks sollte für beide Seiten Chefsache sein. Oberstes Gebot für INDUS ist dabei Diskrektion über die gesamte Verkaufsphase hinweg.
Die beste Lösung für beide Seiten ist die, die ohne Störungen im gegenseitigen Vertrauen
erarbeitet wurde. Ebenso wichtig sind klare und transparente Absprachen. Das gilt
nicht zuletzt auch für den Kaufvertrag. INDUS verzichtet so weit wie möglich auf komplizierte
Vertragswerke und kommt auch bei der Gestaltung dem Verkäufer entgegen. Und last but
not least: nach dem Closing eines Geschäfts überweist INDUS den Kaufpreis binnen zehn
Tagen -garantiert. "Auch hier stehen wir zu unserem Versprechen", so INDU S -Vorstand
Jürgen Abromeit, "denn wir agieren jederzeit offen und fair". 3 Fragen an Jürgen AbromeitWENN INDUS AN BORD KOMMT - WAS ÄNDERT SICH, WAS BLEIBT?Wenn wir ein Unternehmen in die Gruppe holen, verbessern sich seine Wachstumsperspektiven.
Als "Haus- und Förderbank" können wir z. B. Wege eröffnen, die sonst verschlossen
geblieben wären. Zukunft und Wachstum, das ist alles, was wir mit der Geschäftsführung
vor Ort diskutieren. Wir erwarten von dem Unternehmen einzig, dass es unsere Angebote
für sein eigenes Vorankommens nutzt. Alles andere kann bleiben, wie es ist. WIE INTEGRIERT INDUS EIN UNTERNEHMEN IN DIE GRUPPE?Eine Integration im Konzernsinne gibt es nicht, weil wir nicht wie ein Konzern arbeiten.
Kaufmännisch fungieren wir schlicht als Finanzholding, die die Zahlen der Gruppenunternehmen
konsolidiert. Die Umsätze, die die Gruppenunternehmen untereinander erzielen, initiieren
die Gesellschaften selbständig. Es gibt z. B. keinen gemeinsamen Einkauf oder kein
übergreifendes Cashmanagement. Ganz klar: es gibt keine Direktiven aus der Holding,
der Unternehmer vor Ort zählt. GIBT ES FÜR INDUS SO ETWAS WIE EIN "NO-GO" IM ERWERBSPROZESS?Wer uns kennt, weiß, dass wir stets mit offenem Visier unterwegs sind. Fairness, Klarheit
und Transparenz sind uns außerordentlich wichtig. Solange das gewährleistet ist, arbeiten
wir hart an einer Lösung für beide Seiten. Ist eines dieser Kriterien gefährdet, steigen
wir sofort aus. 3 Fragen an Ralf und Guido HeitzWAS MACHT H. HEITZ AUS IHRER SICHT ATTRAKTIV?Das Gesamtpaket. Unser Unternehmen ist wirtschaftlich gesund. Wir bewegen uns erfolgreich
in einer internationalen Nische. Zu unseren Kunden zählen die Großen wie IKEA aber
auch zahlreiche Zulieferer, so dass wir in der Kundenstruktur keine potenziellen Schwächen
haben. Darauf lässt sich aufbauen. SIE SIND BEIDE NOCH VERGLEICHSWEISE JUNG. WARUM GEBEN SIE H. HEITZ JETZT IN NEUE HÄNDE?Wir haben uns bewusst frühzeitig mit der Nachfolgefrage beschäftigt, weil schon heute
klar war, dass der Nachfolger nicht aus der Familie kommen kann. Zunächst haben wir
mit dem Verkauf an einen strategischen Investor geliebäugelt. Andererseits ist in
solchen Fällen die finanzielle Absicherung auf Seiten des Käufers nicht immer garantiert.
Und auch die strategische Ausrichtung ist nicht immer deckungsgleich. Mit INDUS haben
wir dann einen Partner gefunden, bei dem uns die Langfristigkeit des Engagements überzeugte.
Auch menschlich hat es gepasst. INWIEFERN BEDAUERN SIE, DASS H. HEITZ IN ZUKUNFT NICHT MEHR IN FAMILIENHAND IST?Als Unternehmer denken wir im Sinne des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Der Verkauf
ist für uns auch emotional der richtige Schritt. Was für uns das Wichtigste war: Unsere
Mitarbeiter haben diesen Prozess voll und ganz unterstützt. Daher sind wir sicher:
Der Name H. HEITZ und das, was ihn ausmacht, wird von INDUS auch in Zukunft bewahrt
bleiben. ZWISCHENLAGEBERICHTGESCHÄFTSVERLAUF DER INDUS-GRUPPE IN DEN ERSTEN SECHS MONATEN 2016KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (IN MIO. EUR)scroll
Nach einem schwachen Jahresauftakt hat die Nachfrage in den meisten INDUS-Beteiligungen
in den Folgemonaten stark angezogen. Betrug das Umsatzplus im 1. Quartal 2016 lediglich
1,5 %, so lag der Zuwachs nach sechs Monaten bei 5,8 %. Das entspricht einem Mehrumsatz
von 39,3 Mio. EUR. Der Konzernumsatz stieg in Summe auf 714,9 Mio. EUR (Vorjahr: 675,6
Mio. EUR). Der Konzernumsatz für das 1. Quartal erreichte 332,8 Mio. EUR (Vorjahr:
327,9 Mio. EUR), für das 2. Quartal 382,1 Mio. EUR (Vorjahr: 347,7 Mio. EUR). Der Materialaufwand ging in den ersten sechs Monaten absolut zurück, vornehmlich aufgrund
eines geringeren Materialaufwands im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Metalltechnik.
Die Materialaufwandsquote reduzierte sich von 49,6 % auf erfreuliche 45,7 %. Der Personalaufwand
stieg (auch infolge der Einbeziehung neuer Beteiligungen) an. Bei der Personalaufwandsquote
zeigte sich eine leichte Veränderung nach oben: sie erreichte 29,4 % (Vorjahr: 28,6
%). Die Abschreibungen erhöhten sich um 10,7 % auf insgesamt 26,9 Mio. EUR. Der Anstieg
ist durch die hohen Sachinvestitionen der vergangenen Jahre und die gestiegenen Abschreibungen
auf aufgedeckte Mehrwerte im Rahmen der Kaufpreisallokation der neu erworbenen Unternehmen
bedingt. Das operative Ergebnis (EBIT), das nach dem 1. Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr
noch leicht gefallen war (-3,2 %), stieg nun gegenüber 2015 überproportional stark
an um 10,5 % von 62,7 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2015 auf 69,3 Mio. EUR im Berichtszeitraum.
Vor allem aufgrund des überaus starken 2. Quartals verbesserte sich die EBIT-Marge
auf 9,7 % (Vorjahr: 9,3 %). BEREINIGTES OPERATIVES EBIT STEIGT UM 11,0 %Das bereinigte operative EBIT (nach Effekten aus Unternehmenserwerben) lag zum Halbjahr
2016 bei 75,5 Mio. EUR (Vorjahr: 68,0 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg von
11,0 %. Die bereinigte EBIT-Marge beträgt 10,6 % im Vergleich zu 10,1 % im Vorjahr.
Im bereinigten operativen EBIT sind Ergebniseffekte aus Unternehmenserwerben eliminiert.
Es handelt sich dabei um die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen im Anlagevermögen
und im Vorratsvermögen (Auftragsbestand) der erworbenen Unternehmen sowie die Anschaffungsnebenkosten
aus den Unternehmenserwerben. ÜBERLEITUNG (IN MIO. EUR)scroll
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Die Abschreibungen der Fair-Value-Anpassungen beziehen sich auf identifizierte Vermögenswerte
zu Zeitwerten im Zusammenhang mit den Akquisitionen der INDUS-Gruppe. Im Zinsergebnis sind die Zinsen für die Bewertung von Zinsswaps, Minderheitsanteile
als auch Zinsen für das operative Geschäft ausgewiesen: Letztere sanken erneut. Für
das Halbjahr 2016 betrug der operative Zinsaufwand 7,3 Mio. EUR, im Vorjahreszeitraum
lag er bei 8,5 Mio. EUR. Trotz eines um 0,9 Mio. EUR erhöhten Zinsaufwandes für die
Anteile von Minderheitsgesellschaftern verbesserte sich das Zinsergebnis daher um
2,0 % auf -12,5 Mio. EUR. Demzufolge übertraf das Ergebnis vor Steuern (EBT) mit einem Plus von nahezu 14 %
deutlich den Wert des 1. Halbjahrs 2015. Auch die Steuerquote konnte von 35,9 % im
Vorjahr auf 35,0 % gesenkt werden, da insbesondere die Ergebnisbeiträge der ausländischen
Gesellschaften mit niedrigerem Steuersatz anstiegen. Vor dem Abzug der Anteile nicht
beherrschender Gesellschafter ergab sich ein um 5,0 Mio. EUR erhöhtes Periodenergebnis
von 37,0 Mio. EUR (Vorjahr: 32,0 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie erreichte 1,50 EUR,
nach 1,31 EUR im Vorjahresvergleichszeitraum. Im Durchschnitt der ersten sechs Monate 2016 wurden in den Unternehmen 9.242 Mitarbeiter
(Vorjahr: 8.063 Mitarbeiter) beschäftigt. INVESTITIONEN UND ZUKÄUFE 2016Auch 2016 setzte INDUS ihren Wachstumskurs fort und erwarb eine neue Beteiligung sowie
zusätzliche strategische Ergänzungen für bestehende Beteiligungen ("Enkelgesellschaften").
Mit den bereits im 1. Quartal 2016 berichteten Zukäufen von COMPUTEC (durch BUDDE),
CREAPHYS (durch M. BRAUN), CAETEC (durch IPETRONIK) und MBH Solutions (durch ANCOTECH)
hat die INDUS-Gruppe in den ersten sechs Monaten in den Kauf von vier strategischen
Ergänzungen und eine Gesellschaft auf Portfolioebene investiert. Mit der H. HEITZ Furnierkantenwerk GmbH & Co. KG, Melle, wurde zum Juni eine neue
ertragsstarke Beteiligung in das Segment Bau/Infrastruktur aufgenommen. Die HEITZ-Gruppe
produziert Furnierkanten und Ummantelungsfurniere aus Echtholz für die Möbel- und
Bauindustrie und ist weltweit einer der größten Anbieter in dieser Nische. Die Produktion
erfolgt am Stammsitz in Melle und in einem Zweigwerk im ungarischen Pusztaszabolcs.
Zur HEITZ-Gruppe gehört außerdem eine Niederlassung in den USA. Der Furnierkantenmarkt
ist international, die Exportquote von H. HEITZ liegt derzeit bei rund 70 %. Im vergangenen
Geschäftsjahr erzielte die Gruppe mit rund 300 Mitarbeitern einen Umsatz von rund
30 Mio. Euro. Die Kundenbasis ist breit, darunter sind hauptsächlich Möbelhersteller,
Kunden aus Handel und Handwerk sowie Unternehmen aus der Ummantelungs-, Türen- und
Fensterindustrie. H. HEITZ hat in den vergangenen Jahren von zwei Trends maßgeblich
profitiert: dem Trend zur Verschlankung von Produktionsprozessen in der Möbelindustrie
durch die Auslagerung von Wertschöpfung und dem wachsenden Kundenwunsch nach hochwertigeren
Möbeln auch im unteren Preissegment. Im Juli 2016 erwarb die INDUS-Beteiligung MIKROP mit der IN-SITU GmbH, Sauerlach,
eine strategische Beteiligung im Bereich Machine Vision. IN-SITU entwickelt optische
Prüfsysteme für diverse Fertigungsprozesse und setzt auf. hochpräzise und schnelle
optische Prüftechniken, um die Produktqualität zu überwachen. Anwendungsbeispiele
sind das 3D-Formerfassende Inspektions- und Lesesystem "DotScan" zur Qualitätskontrolle
von Blindenschriften auf Pharmaverpackungen und zur Erkennung von Lackbläschen und
-unebenheiten auf Spritzgießteilen oder Kratzern auf Metallteilen, das Laserscannersystem
"3DCar-Scan" zur Erfassung von 3D-Geometrien von Fahrzeugen in Waschstraßen sowie
ein Prüfsystem zur optischen Prüfung von Belagdicke und Schrägverschleiß von PKW-Bremsbelägen.
Die Gesellschaft wurde 2001 gegründet und suchte einen strategischen Partner, um das
Wachstum stärker voran zu treiben. Die INDUS-Beteiligung MIKROP ist spezialisiert
auf die Entwicklung und Produktion von hochpräzisen Miniaturoptiken. SEGMENTBERICHTDie INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur,
Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie
Metalltechnik. Zum 30. Juni 2016 umfasste das Beteiligungsportfolio 44 operative Einheiten. INDUS-SEGMENT BAU/INFRASTRUKTURSTARKES EBIT UNTER ANDEREM AUFGRUND VON VORZIEHEFFEKTENDer Boom der Baubranche hält an. Der Segmentumsatz legte gegenüber dem Vergleichszeitraum
2016 außerordentlich stark um 22,3 % zu. Das betraf nahezu alle Beteiligungen im Segment.
Auch das operative Ergebnis stieg kräftig. Die EBIT-Marge erreichte mit 14,9 % (Vorjahr:
10,9 %) einen außergewöhnlich guten Wert. Ursächlich ist unter anderem die hohe Nachfrage
nach Klimageräten. Ein Großteil des Jahresumsatzes ist hier bereits im 1. Halbjahr
erfolgt, da die Kunden ihre Bestellungen vorgezogen haben. In diesem Marktsegment
werden daher Umsatz als auch Ergebnis im 2. Halbjahr 2016 nachlassen. Die Investitionen
stiegen aufgrund des Kaufs der HEITZ-Gruppe deutlich an. KENNZAHLEN BAU/INFRASTRUKTUR (IN MIO. EUR)scroll
INDUS-SEGMENT FAHRZEUGTECHNIKSCHWÄCHERE NACHFRAGE ZUM JAHRESBEGINNDer leichte Umsatzrückgang im Segment von 1,0 % ist auf den schwachen Jahresstart
mit einer etwas schwächeren Nachfrage zurück zu führen. Auch das operative Ergebnis
(EBIT) sank von 11,0 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf 9,2 Mio. EUR. Seit Mitte 2015
führen Prozessprobleme bei einem Serienzulieferer zu erhöhten Kosten, die das Ergebnis
auch noch 2016 beeinträchtigen. Die Prozessprobleme wurden mittlerweile behoben und
die Ertragssituation verbessert sich sukzessiv. Gegenläufig wirkte der anhaltende
russische Boykott europäischer Waren. Die Nachfrage nach Spikes, bereits 2015 rückläufig,
hat im 1. Halbjahr nochmals nachgelassen. Die EBIT-Marge des Segments verbesserte
sich zur Jahresmitte dennoch auf 5,1 % (nach 4,7 % im 1. Quartal 2016). Die Investitionen
stiegen vorrangig aufgrund des Kaufs von CAETEC (durch die Beteiligung IPETRONIK)
an. KENNZAHLEN FAHRZEUGTECHNIK (IN MIO. EUR)scroll
INDUS-SEGMENT MASCHINEN- UND ANLAGENBAUUMSATZZUWACHS DURCH KONSOLIDIERUNGSEFFEKT BEDINGTDer Segmentumsatz stieg deutlich an gegenüber dem Vorjahr. Der überproportionale Zuwachs
von 11,5 % ist vorrangig durch den erstmalig im Halbjahresbericht enthaltenen Umsatz
der IEF-Werner bedingt. Insgesamt verzeichneten die Segmentunternehmen eine ungebrochene
Nachfrage und starke Auftragseingänge. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg gegenüber
dem Umsatz leicht unterproportional (+8,1 %) von 17,2 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum
auf 18,6 Mio. EUR. Die EBIT-Marge lag mit 12,5 % erneut über 12 %. Die Investitionen
befinden sich mit rund 4 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. KENNZAHLEN MASCHINEN- UND ANLAGENBAU (IN MIO. EUR)scroll
INDUS-SEGMENT MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIKGUTES 2. QUARTAL BEI OFADer Umsatzzuwachs im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik betrug 16,2 % gegenüber
dem Vorjahreszeitraum. Das ist durch zwei Faktoren bedingt: die erstmalige Einbeziehung
von RAGUSE in den Halbjahresabschluss und ein sehr gutes Geschäft mit Kompressionsstrümpfen
und Orthesen. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg etwas schwächer mit einem Plus von
6,6 % und erreichte 9,7 Mio. EUR. Wie schon im 1. Quartal machen sich hier noch die
erhöhten Kosten aus der Integration von NEA und dem Neuanlauf des zweiten OFA-Produktionsstandortes
Glauchau bemerkbar. Die EBIT-Marge verbesserte sich nach 10,5 % für das 1. Quartal
2016 auf nunmehr 12,8 % deutlich. Die Investitionen des Vorjahreszeitraums von 27,1
Mio. EUR waren vor allem durch den Kauf der NEA International erhöht. KENNZAHLEN MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK (IN MIO. EUR)scroll
INDUS-SEGMENT METALLTECHNIKPOSITIVER TREND BEI DER MARGENENTWICKLUNGDas Segment Metalltechnik verzeichnete im 1. Halbjahr 2016 einen leichten Umsatzrückgang
von 4,4 %. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch eine schwächere Nachfrage beim Geschäft
mit Hartmetallwerkzeugen im Bereich Bergbau bedingt. Demzufolge ließ auch das operative
Ergebnis um 2,5 % nach und erreichte absolut 15,7 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2016 nach
16,1 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Auch im Bereich Metalltechnik hatte 2015 eine
Beteiligung mit Prozessproblemen zu kämpfen: die daraufhin gestartete Teilrestrukturierung
zeigt nun Wirkung. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 8,6 % im Vorjahreszeitraum
auf aktuell 8,8 %. Die Investitionen des Vorjahreszeitraums von 8,4 Mio. EUR waren
vor allem durch Investitionen in eine neue Lagerhalle und eine ergänzte Infrastruktur
bei der Beteiligung SIMON erhöht. KENNZAHLEN METALLTECHNIK (IN MIO. EUR)scroll
FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEKONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG, VERKÜRZT (IN MIO. EUR)scroll
KAPITALFLUSSRECHNUNG: OPERATIVER CASHFLOW STEIGT ERWARTUNGSGEMÄSS DEUTLICH ANAusgehend von einem Ergebnis nach Steuern von 37,0 Mio. EUR (Vorjahr: 32,0 Mio. EUR)
erhöhte sich der operative Cashflow im 1. Halbjahr 2016 um 4,9 Mio. EUR gegenüber
der Vergleichsperiode. Der Cashflow für gezahlte Zinsen lag mit 14,0 Mio. EUR deutlich
über dem Vorjahr (7,6 Mio. EUR). Ursache hierfür sind einerseits höhere variable Zinsen
(Gewinnanteile) für Minderheitsgesellschafter aufgrund der guten Ergebnisse dieser
Gesellschaften und andererseits abrechnungsbedingt höhere Auszahlungen von bereits
im Vorjahr aufwandswirksam erfassten Beträgen. Demzufolge sank der Cashflow aus Geschäftstätigkeit
leicht um 1,5 Mio. EUR auf 17,3 Mio. EUR. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug bis zum 30. Juni 2016 -54,4 Mio.
EUR (Vorjahr: -55,5 Mio. EUR); in dieser Position sind neben dem Erwerb von Sachanlagen
und immateriellen Vermögenswerten (in Höhe von 20,0 Mio. EUR) auch der Erwerb der
H. HEITZ und der Kauf strategischer Ergänzungen in Höhe von insgesamt 32,9 Mio. EUR
enthalten. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit fiel um 11,2 Mio. EUR niedriger aus als
im Vorjahreszeitraum, da mehr Kredittilgungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum
durchgeführt werden konnten. Die liquiden Mittel lagen mit 97,8 Mio. EUR, wie geplant,
deutlich unter dem Bestand zum Jahresende 2015, aber leicht über dem Vorjahreswert. KONZERNBILANZ, VERKÜRZT (IN MIO. EUR)scroll
BILANZ: GESTIEGENES WORKING CAPITALDie Konzernbilanzsumme der INDUS-Gruppe ist mit 1.479,5 Mio. EUR um 4,2 % höher als
zum 31. Dezember 2015. Die deutliche Abnahme der liquiden Mittel (-34,4 Mio. EUR)
geht mit dem typischen Aufbau des Working Capitals im Jahresverlauf einher. Hierfür
sind insbesondere der Aufbau der Vorräte (+17,3 Mio. EUR) und Forderungen (+37,5 Mio.
EUR) verantwortlich. WORKING CAPITAL (IN MIO. EUR)scroll
Das Eigenkapital des Konzerns stieg durch die Zuführung des Bilanzgewinns im 1. Quartal
an, im 2. Quartal floss dann aber die Dividende ab, sodass sich in Summe eine nur
leichte Erhöhung auf 597,2 Mio. EUR ergab. Die Eigenkapitalquote sank vor allem infolge
der Zukäufe leicht von 41,9 % (zum 31. Dezember 2015) auf 40,4 % (zum 30. Juni 2016). Das langfristige Fremdkapital ist im Vergleich zum Jahresende 2015 um 59,4 Mio. EUR
gestiegen. Der Hauptgrund dafür sind gestiegene langfristige Finanzschulden (+49,2
Mio. EUR). Im kurzfristigen Bereich sanken die Verbindlichkeiten um 10,1 Mio. EUR
und die Rückstellungen um 8,6 Mio. EUR. Die Nettoverschuldung der INDUS-Gruppe betrug
424,5 Mio. EUR. NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN (IN MIO. EUR)scroll
CHANCEN UND RISIKENFür den Chancen- und Risikobericht der INDUS Holding AG wird auf den Geschäftsbericht
2015 verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden Analyse und zum konsequenten
Umgang mit Risiken betreibt die Gesellschaft ein effizientes Risikomanagementsystem.
Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung der einzelnen Risiken
werden im Geschäftsbericht erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das Unternehmen
keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. AUSBLICKDer Konjunkturausblick für die deutsche als auch die weltweite Wirtschaft hat sich
gegenüber dem 1. Quartal 2016 aktuell nicht verändert. Die Bundesregierung geht weiterhin
von einem BIP-Zuwachs von 1,7 % für das Gesamtjahr aus. Auch INDUS geht in ihrer Planung
von einem leichten organischen Wachstum von 2 bis 3 % aus. Die Ergebnisse des 1. Halbjahrs
bestätigen diese Planung. Wie angestrebt, wächst die Gruppe auch anorganisch durch
Zukäufe. INDUS hat in den ersten sechs Monaten einen starken Umsatzzuwachs und ein
gutes operatives Ergebnis erzielt. Das etwas schwächer als erwartete Ergebnis für
das 1. Quartal wurde durch ein deutliches Anziehen der Nachfrage in den Folgemonaten
kompensiert. Insbesondere die positiven Effekte im Bereich Bau führten dazu, dass
die Geschäftsentwicklung zur Jahresmitte leicht über der Planung liegt; hier rechnet
der INDUS-Vorstand aber im 2. Halbjahr mit einem leicht gegenläufigen Effekt, sodass
in Summe die Planung erreicht wird. Nicht abschließend zu beurteilen sind momentan
mögliche negative Auswirkungen der Brexit-Entscheidung in Großbritannien und der jüngsten
Terroranschläge in Frankreich und Deutschland; auch eine erneute Bankenkrise steht
möglicherweise bevor. INDUS bekräftigt daher ihre Prognose und geht unverändert von einem Umsatz von deutlich
mehr als 1,4 Mrd. EUR und einen EBIT von 134 bis 138 Mio. EUR aus (vor Einbeziehung
der anteiligen Umsatz- und Ergebnisbeiträge der im Jahresverlauf getätigten Akquisitionen). KONZERNZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGFÜR DAS 1. HALBJAHR UND DAS 2. QUARTAL 2016scroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGFÜR DAS 1. HALBJAHR UND DAS 2. QUARTAL 2016scroll
Die im sonstigen Ergebnis des 1. Halbjahrs 2016 erfolgsneutral erfassten Erträge und
Aufwendungen in Höhe von -5.495 TEUR (Vorjahr: 10.100 TEUR) enthalten versicherungsmathematische
Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von -3.406 TEUR (Vorjahr:
0 TEUR). Diese resultieren in erster Linie aus der Absenkung des Zinssatzes für inländische
Verpflichtungen von 2,25 % zum 31. Dezember 2015 auf 1,50 % zum 30. Juni 2016. Das Ergebnis der Währungsumrechnung in Höhe von -3.426 TEUR (Vorjahr: 8.626 TEUR)
resultiert aus der Umrechnung der Abschlüsse einbezogener ausländischer Konzerngesellschaften.
Die Veränderung der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente in Höhe von 391 TEUR
(Vorjahr: 1.752 TEUR) resultiert aus den bei der Holding zur Zinsabsicherung abgeschlossenen
Zinsswaps. KONZERN-BILANZAKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERANDERUNGSRECHNUNGDie Anteile nicht beherrschender Gesellschafter umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile
an der WEIGAND Bau GmbH sowie Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die Minderheitsanteile
von Personengesellschaften sowie von Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger
Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der Übergang des wirtschaftlichen
Eigentums der betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten
bilanziert. scroll
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGFÜR DAS 1. HALBJAHR 2016scroll
KONZERNANHANGGRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES[1] ALLGEMEINESDie INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, Deutschland, hat ihren Konzernabschluss
für das 1. Halbjahr 2016 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting
Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das International Financial Reporting
Standards Interpretations Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union (EU)
anzuwenden sind, erstellt. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht
anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt.
Der Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht
unterzogen. Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird gesondert im Bereich "Änderungen
von Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 angewendet,
die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Halbjahresabschluss nicht
den vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss
im Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten. Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende Quartalsbericht alle üblichen, laufend
vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Die im 1. Halbjahr 2016 erzielten Ergebnisse
lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs
zu. Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden
sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte,
Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen
abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert
sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden
Positionen erfolgswirksam angepasst. [2] ÄNDERUNGEN VON RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTENAlle ab dem Geschäftsjahr 2016 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
sind in dem vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt. Die neuen Standards haben keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzernabschlusses der INDUS Holding AG. [3] KONSOLIDIERUNGSKREISIm Konzernabschluss werden alle wesentlichen Tochterunternehmen vollkonsolidiert,
bei denen die INDUS-Gruppe mittelbar oder unmittelbar über die Möglichkeit verfügt,
deren Finanz- und Geschäftspolitik zum Nutzen der INDUS-Gruppe zu beherrschen. Beherrschung
liegt vor, wenn eine Gesellschaft Verfügungsmacht über die Tochterunternehmen ausüben
kann, variablen Rückflüssen ausgesetzt ist und die Möglichkeit hat, ihre Verfügungsmacht
zu nutzen, um die Höhe der Rückflüsse zu beeinflussen. Assoziierte Unternehmen, auf
deren Finanz- und Geschäftspolitik ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann,
werden nach der Equity-Methode einbezogen. Gesellschaften, die im Laufe des Geschäftsjahrs
erworben wurden, sind ab dem Zeitpunkt des Übergangs der Kontrolle über die Finanz-
und Geschäftspolitik einbezogen. Gesellschaften, die abgehen, sind ab dem Zeitpunkt
des wirtschaftlichen Übergangs nicht mehr einbezogen. [4] UNTERNEHMENSZUSAMMENSCHLÜSSEH. HEITZMit Kaufvertrag vom 7. Juni 2016 hat INDUS die H. HEITZ Furnierkantenwerk GmbH & Co.
KG, Melle, zu 100 % erworben. Die HEITZ-Gruppe produziert Furnierkanten und Ummantelungsfurniere
aus Echtholz für die Möbel- und Bauindustrie. H. HEITZ ist weltweit einer der größten
Anbieter in diesem Segment. Die Produktion erfolgt im Stammsitz in Melle und im Zweigwerk
im ungarischen Pusztaszabolcs. Zur HEITZ-Gruppe gehört außerdem die US-amerikanische
Niederlassung in Heath, Ohio. H. HEITZ wird dem Segment Bau zugeordnet. Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe
von 14.590 TEUR ist steuerlich zum Teil nicht abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert
repräsentiert nicht separierbare Werte wie das Know-How der Belegschaft sowie positive
Ertragserwartungen für die Zukunft und Synergien aus Entwicklung, Produktion, Vertrieb
und Marketing. In der vorläufigen Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden
wie folgt ermittelt: NEUERWERB: H. HEITZ (IN TEUR)scroll
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Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, sonstige kurzfristige Vermögenswerte,
Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern Der Zugang der Vermögenswerte zur Konzernbilanz abzüglich Schulden entspricht dem
Wert der Gegenleistung im Erwerbszeitpunkt. Die Gegenleistung beinhaltet eine bedingte
Kaufpreiszahlung in Höhe von 7.472 TEUR. Die Erstkonsolidierung der H. HEITZ erfolgte im Juni 2016. Zum Ergebnis vom 1.1.2016
bis 30.6.2016 trägt die HEITZ-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 2.415 TEUR und ein operatives
Ergebnis (EBIT) in Höhe von -772 TEUR bei. Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung der H. HEITZ belasten
das operative Ergebnis in Höhe von 1.035 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs
wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. ÜBRIGE ERWERBEDie INDUS Beteiligung BUDDE hat zum Jahresbeginn 2016 die COMPUTEC AG, Murrhardt,
erworben. Die COMPUTEC AG ist ein Spezialist für Verfahrenstechnik und deckt von der
Elektronik bis zur Programmierung der Steuerungssoftware von (Förder-)Anlagen ein
breites Spektrum ab. COMPUTEC wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. M. BRAUN hat am 20. April 2016 die CREAPHYS GmbH, Dresden, erworben. CREAPHYS wurde
1999 aus der TU Dresden heraus gegründet und ist im Bereich der organischen Elektronik
tätig. Die Gesellschaft konstruiert und baut Hoch-Vakuumsysteme und Komponenten für
das Aufbringen dünner organischer und sonstiger Schichten, Vakuum-Sublimationssysteme
und thermischen Verdampfern. CREAPHYS wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. Mit Vertrag vom 2. Mai 2016 wurde die CAETEC für IPETRONIK erworben. CAETEC entwickelt
Messtechnik für die Fahrzeugerprobung, vornehmlich die Fahrerassistenz, Busanalyse
und Bordnetz und ergänzt damit IPETRONIK im Bereich Antriebsstrang und Thermomanagement.
CAETEC wird dem Bereich Fahrzeugtechnik zugeordnet. Zum 30. Juni 2016 hat die ANCOTECH die MBH SOLUTIONS AG, Drielsdorf, Schweiz erworben.
Die MBH wird dem Segment Bau zugeordnet. Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung für die übrigen Erwerbe betrug
zum Erwerbszeitpunkt 12.691 TEUR Dieser Betrag setzt sich aus Barzahlungen in Höhe
von 11.719 TEUR sowie einer bedingten Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von 972 TEUR
zusammen. Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe
von 6.369 TEUR ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert repräsentiert
nicht separierbare Werte wie das Know-How der Belegschaft sowie positive Ertragserwartungen
für die Zukunft und Synergien aus Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Marketing. In der vorläufigen Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden
wie folgt ermittelt: NEUERWERBE: ÜBRIGE (IN TEUR)scroll
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Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, sonstige kurzfristige Vermögenswerte,
Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern Die Erstkonsolidierung der übrigen Erwerbe erfolgte zwischen Januar und Juni 2016.
Zum Ergebnis vom 1.1.2016 bis 30.06.2016 tragen die übrigen Erwerbe einen Umsatz in
Höhe von 725 TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von -158 TEUR bei. Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung der übrigen Erwerbe belasten
das operative Ergebnis in Höhe von 68 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs
wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG[5] MATERIALAUFWANDscroll
[6] PERSONALAUFWANDscroll
[7] SONSTIGER BETRIEBLICHER AUFWANDscroll
[8] ZINSERGEBNISscroll
Die Position "Sonstige Minderheitsanteile" beinhaltet die Ergebnisauswirkung aus der
Folgebewertung der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in Höhe
von 1.702 TEUR (Vorjahr: 1.802 TEUR) sowie die Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden
aus Anteilen von Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit Call-/Put-Optionen
zustehen. Der Ausweis erfolgt aus Konsistenzgründen im Zinsergebnis. [9] STEUERNDer Ertragssteueraufwand wird im Zwischenabschluss auf Basis der Prämissen der jeweils
aktuellen Steuerplanung errechnet. [10] ERGEBNIS JE AKTIEscroll
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ[11] SONSTIGE IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTEscroll
[12] SACHANLAGENscroll
[13] VORRÄTEscroll
[14] FORDERUNGENscroll
[15] VERBINDLICHKEITENDie sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 55.311 TEUR (31.12.2015: 49.611 TEUR)
bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, soweit die
Minderheitsgesellschafter durch Kündigung des Gesellschaftsvertrages oder aufgrund
von Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen können. SONSTIGE ANGABEN[16] SEGMENTBERICHTERSTATTUNGSEGMENTINFORMATIONEN FÜR DIE GESCHÄFTSBEREICHE FÜR DAS 1. HALBJAHR 2016SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (IN TEUR)scroll
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SEGMENTINFORMATIONEN FÜR DIE GESCHÄFTSBEREICHE FÜR DAS 2. QUARTAL 2016SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (IN TEUR)scroll
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Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen Ergebnisse der Segmentberichterstattung
über zum Ergebnis vor Steuern der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung: ÜBERLEITUNGSRECHNUNG (IN TEUR)scroll
Die Gliederung der Segmente entspricht unverändert dem aktuellen Stand der internen
Berichterstattung. Die Informationen beziehen sich auf die fortgeführten Aktivitäten.
Die Zuordnung der Gesellschaften zu den Segmenten wird durch deren Absatzmärkte bestimmt,
wenn der ganz überwiegende Sortimentsanteil in dem Marktumfeld abgesetzt wird (Fahrzeugtechnik,
Medizin- und Gesundheitstechnik). Sonst wird auf gemeinsame Merkmale der Produktionsstruktur
abgestellt (Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Metalltechnik). Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding, nicht operativer Einheiten ohne
Segmentzuordnung sowie die Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen
zugrunde liegenden Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden
Ausführungen im Lagebericht. Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist das operative Ergebnis (EBIT), entsprechend
der Definition im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in Übereinstimmung
mit den Ausweis- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses
angewandt wurden, ermittelt. Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen
auf Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar sind, und werden im Übrigen
auf Basis der Kostenzuschlagsmethode ermittelt. SEGMENTINFORMATIONEN FÜR DIE REGIONENDie Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die Absatzmärkte. Aufgrund der
vielfältigen Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung nach Ländern nicht
sinnvoll, da außerhalb von Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht. Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente,
beziehen sich auf den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung ist ebenfalls
nicht sinnvoll, da sich der Sitz der Gesellschaften überwiegend in Deutschland befindet. Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS existieren weder einzelne Produkt-
oder Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen Anteil von größer als
10 % am Umsatz erreichen. scroll
[17] INFORMATIONEN ZUR BEDEUTUNG VON FINANZINSTRUMENTENDie nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente dar. Der beizulegende
Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall
zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts
eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. FINANZINSTRUMENTE ZUM 30.6.2016 (IN TEUR)scroll
FINANZINSTRUMENTE ZUM 31.12.2015 (IN TEUR)scroll
Die zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente betreffen grundsätzlich langfristig
gehaltene Finanzbeteiligungen, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis
vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann.
Diese werden mit Anschaffungskosten bewertet. FINANZINSTRUMENTE NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN DES IAS 39 (IN TEUR)scroll
[18] BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN PERSONENDie Beziehungen zu nahestehenden Personen betreffen im Wesentlichen die laufenden
Vergütungen von Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen, des Vorstands
und des Aufsichtsrats. Weiterhin bestehen Beraterverträge und Miet- oder Leasingverträge
zu Minderheitsgesellschaftern bzw. deren Angehörigen und Geschäftsvorgänge zu assoziierten
Unternehmen. Im Quartalsabschluss ist nicht über Veränderungen der Verhältnisse zu berichten, die
sich wesentlich von denen im Jahresabschluss 2015 unterscheiden. [19] FREIGABE DER VERÖFFENTLICHUNGDer Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden IFRS-Zwischenabschluss am 15.
August 2016 zur Veröffentlichung freigegeben. Bergisch Gladbach, den 15. August 2016 INDUS Holding AG Der Vorstand scroll
KONTAKTINDUS HOLDING AG Kölner Straße 32 51429 Bergisch Gladbach Postfach 10 03 53 51403 Bergisch Gladbach Telefon: +49 (0)2204/40 00-0 Telefax: +49 (0)2204/40 00-20 E-Mail: indus@indus.de www.indus.de FINANZKALENDERscroll
IMPRESSUMVERANTWORTLICHES VORSTANDSMITGLIEDJürgen Abromeit ANSPRECHPARTNERIN FÜR ÖFFENTLICHKEITSARBEIT UND INVESTOR RELATIONSRegina Wolter Telefon: +49 (0)2204/40 00-70 Telefax: +49 (0)2204/40 00-20 E-Mail: investor.relations@indus.de DATUM DER VERÖFFENTLICHUNG16. August 2016 HERAUSGEBERINDUS Holding AG, Bergisch Gladbach KONZEPT/GESTALTUNGBerichtsmanufaktur GmbH, Hamburg FOTOSTitel: HAKAMA Seite 2, 5: H. HEITZ Seite 5: Catrin Moritz, Essen Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Sowohl die englische
als auch die deutsche Fassung des Zwischenberichts kann auf unserer Webseite www.indus.de
unter Investor Relations/Finanzberichte & Präsentationen heruntergeladen werden. Im
Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich. Wichtiger Hinweis: Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen
und Schätzungen des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der Vorstand
der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, unterliegen
sie gewissen Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können
aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen
Lage, der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und
Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Gewährleistung
und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse
mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen.
Die in diesem Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden nicht aktualisiert. www.indus.de DIE INDUS-APP: kostenloser Download im App Store oder direkt über nebenstehenden QR-Code |
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