![]() INDUS Holding AGBergisch GladbachZwischenbericht zum 31.03.2017Q1 2017
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Sehr gutes erstes Quartal 2017 |
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Organisches Wachstum in allen Segmenten |
| ― |
Zukauf zwei weiterer Beteiligungen bis Ende April |
| ― |
Fortsetzung der strategischen Ausrichtung in Fahrzeug- und Metalltechnik |
| ― |
Prognose bestätigt |
| KENNZAHLEN (in Mio. EUR) | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Umsatz | 381,0 | 332,8 |
| EBITDA | 49,7 | 43,8 |
| EBIT | 34,7 | 30,5 |
| Ergebnis nach Steuern | 18,6 | 16 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,75 | 0,65 |
| Operativer Cashflow | -11,9 | -6,3 |
| 31.3.2017 | 31.12.2016 | |
| Bilanzsumme | 1.572,1 | 1.521,6 |
| Eigenkapital | 663,7 | 644,6 |
| Nettoverschuldung | 423,3 | 376,6 |
| Eigenkapitalquote in % | 42,2 | 42,4 |
| Beteiligungen (Anzahl zum Stichtag) | 45 | 44 |

in der kommenden Woche am 24. Mai werden wir Ihnen auf der Hauptversammlung von einem
sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2016 berichten. Heute, eine Woche vorher, dürfen
wir Ihnen bereits mitteilen, dass auch das erste Quartal 2017 für INDUS insgesamt
sehr gut verlief. Die allgemeinen Wirtschaftsdaten und damit die Rahmenbedingungen
haben sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, was auch zu ordentlichem Wachstum bei
nahezu allen Beteiligungen geführt hat. Durch attraktive Zukäufe ist unsere Gruppe
noch einmal größer und wertvoller geworden. Inzwischen versammeln wir unter unserer
Holding 46 direkte Beteiligungen.
Gestützt durch das positive konjunkturelle Umfeld sehen sich die allermeisten unserer
Beteiligungen auch für die kommenden Monate auf einem guten Weg, so dass wir unsere
Prognose für das Gesamtjahr 2017 bestätigen. Wie immer natürlich unter dem Vorbehalt,
dass sich die Rahmenbedingungen nicht wesentlich ändern.
In einem nur vermeintlich stabilen Umfeld schauen wir aufmerksam darauf, dass unsere
Unternehmen kontinuierlich und intensiv am Ausbau ihrer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten:
dass sie ihre Innovationsfähigkeit stärken, die Möglichkeiten der Digitalisierung
für sich nutzen und sich nicht mit den Märkten zufrieden geben, in denen sie bereits
zu Hause sind. Wir unterstützen unsere Gesellschaften mit unserem Kapital und unserem
Wissen genau an diesen Stellen, weil wir davon überzeugt sind: Wenn unsere Beteiligungen
ihre Kernkompetenzen am Möglichen ausrichten und dabei ihre operative Beweglichkeit
permanent steigern, werden sie ihren Kurs auch in unruhigen Fahrwassern halten können.
Unsere Gruppe als Ganzes sehen wir nach vier Jahren KOMPASS 2020 inzwischen gut ausgerichtet.
Und in unseren Geschäftsberichten geben wir Ihnen regelmäßig Einblicke in entsprechende
Erfolgsgeschichten aus unserem Portfolio. Gleichwohl gibt es in den Segmenten Metalltechnik
und Fahrzeugtechnik gegenwärtig noch immer Aufgaben zu lösen. Wenn die betroffenen
Beteiligungen diese derzeit bearbeiten, begleiten wir sie im Rahmen unserer Rolle
als Finanzholding bei diesen Repositionierungsprojekten, in zwei Fällen mit spezieller
externer Unterstützung.
Der Blick auf die Zahlen zeigt, dass unsere Gruppe im vergangenen Quartal wieder erfolgreich
gearbeitet hat: Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahr um 14,5 % und das operative
Ergebnis (EBIT) stand mit einem Plus von 13,8 % im Vorjahresvergleich dem Umsatz kaum
nach. Unter Herausrechnung der Sondereffekte erreicht die EBIT-Marge erneut die 10
%-Marke. Dies ist erfreulich, entspricht aber auch unserem Anspruch.
Auf der Erwerbsseite können wir seit Jahresbeginn zwei Neuigkeiten vermelden: Mit
der M+P-Gruppe aus Hannover verstärkt seit Januar ein Spezialist für Mess- und Testsysteme
das Segment Maschinen- und Anlagenbau. Und zu Beginn des laufenden zweiten Quartals
holten wir für dasselbe Segment den Remscheider Spezialmaschinenbauer PEISELER an
Bord. Eine Unternehmensgruppe, die hochpräzise Teilgeräte und Schwenkeinrichtungen
für Werkzeugmaschinen in modernen Fertigungs- und Bearbeitungszentren produziert.
Beide Zukäufe sind in ihren Märkten ausgezeichnet positioniert und versprechen nicht
zuletzt aufgrund ihrer bereits gefestigten internationalen Aufstellung gute Entwicklungsperspektiven.
Wichtig ist aber auch: Beide Unternehmen fokussieren sich auf das Wachstumsfeld Automatisierungs-,
Mess- und Regeltechnik; damit liegen sie exakt in unserem strategischen Zielfokus.
Wir nehmen diesen insgesamt guten Start in das Geschäftsjahr als Ansporn, weiter konzentriert
auf das Erreichen unserer Jahresziele hinzuarbeiten. Dazu unterstützen wir unsere
Unternehmen bei ihren Innovationsanstrengungen und spüren weitere Hidden Champions
auf, mit denen wir unsere Gruppe potenziell verstärken können - direkt oder auch auf
zweiter Ebene. Mindestens ebenso wichtig ist die erfolgreiche Restrukturierung zweier
Beteiligungen. Am Ende des dritten Quartals 2017 wollen wir hier am Ziel sein. Diesbezüglich
und auch im Hinblick auf die Gesamtperformance sehen wir uns auf gutem Weg.
BERGISCH GLADBACH IM MAI 2017
| JÜRGEN ABROMEIT | DR. JOHANNES SCHMIDT | RUDOLF WEICHERT |
Mit dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum steigt der Verbrauch natürlicher Ressourcen
in rasantem Tempo an. Dazu tragen neben den Industrieländern zunehmend auch die Schwellen-
und Entwicklungsländer bei. Die Folge: Wichtige elementare Ressourcen, wie z. B. Wasser,
und auch fossile Energieträger werden knapper und teurer. Hinzu kommt die zunehmende
Belastung der Umwelt: Steigende Emissionen und Verschmutzungen gefährden das ökologische
Gleichgewicht und beeinträchtigen u. a. die Gesundheit der Bevölkerung.
In vielen entwickelten Staaten hat die Politik bereits auf diese Tendenzen reagiert
und die Anforderungen an Industrie und ihre Produkte deutlich erhöht. Selbst das wirtschaftliche
Schlüssel-Schwellenland China hat im Bereich Umwelt inzwischen einen klaren GreenTec-Kurs
eingeschlagen. Mit Signalwirkung für den Wettbewerb: So ist die deutsche Automobilindustrie
inzwischen alarmiert, dass sie im Kampf um das Label "Leitnation für Elektromobilität"
gegenüber den asiatischen Konkurrenten längst im Hintertreffen ist.
Vorrangig geprägt durch den Digitalisierungstrend befindet sich die Industrie gerade
in einem so starken Umbruch, dass das Feld Grüne Technologien in der allgemeinen Wahrnehmung
eher als "Ist-auch-wichtig-Thema" wahrgenommen wird. Tatsächlich sind die erwarteten
Marktzahlen jedoch exorbitant: 2.536 Mrd. Euro - auf diese Summe belief sich 2013
das globale Volumen der GreenTec-Märkte. 2025 wird ihr globales Marktvolumen laut
Berechnungen von Roland Berger voraussichtlich bei 5.385 Mrd. Euro liegen.
Die besonders stark wachsenden Segmente werden nach Prognose der Experten Energieeffizienz,
nachhaltige Mobilität, Rohstoff- und Materialeffizienz, umweltfreundliche Erzeugung
sowie die Speicherung und Verteilung von Energie sein. Treiber dieser Entwicklung
sind dabei auch die Kunden, die ihre Kaufentscheidungen mit einem für die Umweltbelange
sensibilisierten Bewusstsein treffen. Für die Hersteller bedeutet dies, dass sie -
sowohl im industriellen als auch im privaten Kundenbereich - neue Nutzenpakete schnüren
müssen.
Bei INDUS haben wir Grüne Technologien in zweierlei Hinsicht im Fokus. Zum einen als
Zielbranche für Unternehmenskäufe: Wir suchen aktiv nach Firmen, die ihren Geschäftsschwerpunkt
in den Marktsegmenten Energie- und Umwelttechnik haben. Zum anderen fördern wir gezielt
die GreenTec-orientierten Entwicklungstätigkeiten unserer bestehenden Portfoliogesellschaften.
Diese können die Etablierung neuer Technologien zum Ziel haben oder auch die Erschließung
neuer Anwendungsfelder und Märkte.

Unsere Beteiligungen nehmen die Chancen des GreenTec-Markts bereits gut auf. Dabei
liegen die Leistungsbereiche derzeit im Besonderen auf den Feldern Energieeffizienz,
Ressourcenschonung und umweltfreundliche Produkte.
Für REMKO, einem Spezialisten für die Beheizung, Belüftung und Klimatisierung von
Gebäuden, ist Energieeffizienz der Produkte ein strategisches Kernthema. Gerade erst
im März 2017 hat das Unternehmen auf der Branchenmesse ISH seine neue Wärmepumpen-Serie
"SQW" vorgestellt. Das Gerät ermöglicht in Wohnanlagen, Bürogebäuden, Hotels und Gewerbeimmobilien
ein Beheizen und Klimatisieren ohne Einsatz fossiler Energieträger. Bereits erfolgreich
im Einsatz und aufgrund ihrer hohen Effizienz ("A++") und dem einzigartigen Design
sogar als "Produkt des Jahres" prämiert ist die Wärmepumpe ArtStyle. Durch die konsequente
Fokussierung auf den Faktor nachhaltige Energieeffizienz sichert sich REMKO am Markt
klare Wettbewerbsvorteile.
Der System- und Komponentenhersteller für die Automatisierung IEF-Werner nutzt die
modernen technologischen Möglichkeiten zur Erhöhung der Prozesseffizienz und damit
zur Senkung der Betriebskosten beim Kunden: So verzichtet IEF-Werner in der konstruktiven
Auslegung seiner Anlagen auf Pneumatik. Damit kommen Produkte wie der Palettierer
ecoSTACK ohne Druckluft aus, einem sehr energie- und damit kostenintensiven Betriebsmedium.
Gleichzeitig überführt das Unternehmen verfügbare Daten mittels applikationsspezifischem
Wissen in Mehrwertinformationen. Die Nutzung dieser Informationen ermöglicht es, die
Ressourceneffizienz im Anlagenbetrieb zu verbessern und die Lebensdauer von Systemen
und Komponenten, im gegebenen Fall auch durch eine Wiederverwendung, zu erhöhen. Dies
ist eine Kompetenz, die sich IEF-Werner u.a. über die Teilnahme an gemeinschaftlichen
europäischen Forschungsprojekten erschlossen hat.
Der Spezialist für elektrische Begleitheizungssysteme ELTHERM hat für seine Bahnkunden
das hocheffiziente Weichenheizungssystem EL-Point entwickelt, das durch niedrigen
Stromverbrauch und lange Lebensdauer überzeugt. Bedingt durch den sehr guten Wärmetransfer
aus der Heizleitung in den Gleiskörper kann EL-Point im Vergleich zu herkömmlichen
Weichenheizungssystemen mehr als 30 % Energie einsparen. So senkt der Einsatz von
EL-Point nicht nur die Betriebskosten, sondern schont auch die Umwelt. Das System
durchläuft aktuell das Zulassungsverfahren der Deutschen Bahn. Die hierzu erforderlichen
Feldtests belegen das in Simulationen und Labortests ermittelte Energieeinsparpotenzial
von EL-Point.
Auch in anderen Beteiligungen der Gruppe tut sich zurzeit auf dem Feld GreenTec einiges:
So unterstützt der Klimasystemspezialist AURORA mit seinem hocheffizienten Energiemanagementsystem
und Leichtbauprodukten Lösungen, die den Energiebedarf von Elektrobussen deutlich
reduzieren. AURORA arbeitet mit, die urbane Mobilität der Zukunft zu gestalten.
Ohne Zweifel wird die Zahl der Grüne-Technologie-Lösungen, die aus der INDUS - Gruppe
in den Markt kommen, weiter steigen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, wann das
nächste Unternehmen zu unserem Portfolio stößt.
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2017 | Q1 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatz | 381,0 | 332,8 | 48,2 | 14,5 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3,6 | 3,6 | 0,0 | 0,0 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1,1 | 1,2 | -0,1 | -8,3 |
| Bestandsveränderung | 14,9 | 5,4 | 9,5 | >100 |
| Gesamtleistung | 400,6 | 343,0 | 57,6 | 16,8 |
| Materialaufwand | -182,4 | -150,7 | -31,7 | 21,0 |
| Personalaufwand | -115,3 | -102,3 | -13,0 | 12,7 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -53,7 | -46,5 | -7,2 | 15,5 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 0,4 | 0,2 | 0,2 | 100,0 |
| Übriges Finanzergebnis | 0,1 | 0,1 | 0,0 | 0,0 |
| EBITDA | 49,7 | 43,8 | 5,9 | 13,5 |
| Abschreibungen | -15,0 | -13,3 | -1,7 | 12,8 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 34,7 | 30,5 | 4,2 | 13,8 |
| Zinsergebnis | -6,1 | -5,8 | -0,3 | 5,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 28,6 | 24,7 | 3,9 | 15,8 |
| Steuern | -10,0 | -8,7 | -1,3 | 14,9 |
| Ergebnis nach Steuern | 18,6 | 16,0 | 2,6 | 16,3 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 0,2 | 0,1 | 0,1 | 100,0 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 18,4 | 15,9 | 2,5 | 15,7 |
Unterstützt durch ein stabiles konjunkturelles Umfeld weist INDUS für die ersten Monate
dieses Jahres eine im Vergleich zum Vorjahr erneut verbesserte Ertragslage aus: Der
Konzernumsatz stieg um 48,2 Mio. EUR bzw. 14,5 % auf 381,0 Mio. EUR. Der Anstieg ist
im Wesentlichen auf organisches Wachstum in allen Segmenten zurückzuführen.
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg nahezu äquivalent dazu um 4,2 Mio. EUR bzw. 13,8
% auf 34,7 Mio. EUR. Die EBIT-Marge liegt mit 9,1 % nahezu auf Vorjahresniveau (9,2
%).
Bei den Aufwandspositionen wurde der Anstieg der Materialaufwandsquote von 45,3 %
auf 47,9 % durch einen leichten Rückgang der Personalaufwandsquote von 30,7 % auf
30,3 % teilweise kompensiert.
Die Abschreibungen erhöhten sich um 12,8 % auf 15,0 Mio. EUR. Der Anstieg ist durch
die nochmals gestiegenen Sachinvestitionen der vergangenen Jahre und die erhöhten
Abschreibungen auf aufgedeckte Mehrwerte im Rahmen der Kaufpreisallokation der neu
erworbenen Unternehmen bedingt.
Das bereinigte operative EBIT (nach Effekten aus Unternehmenserwerben) lag nach dem
ersten Quartal 2017 bei 38,0 Mio. EUR (Vorjahr: 32,6 Mio. EUR). Dies entspricht einem
Anstieg von 16,6 %. Die bereinigte EBIT-Marge beträgt 10,0 % im Vergleich zu 10,1
% im Vorjahr. Im bereinigten operativen EBIT sind Ergebniseffekte aus Unternehmenserwerben
eliminiert. Es handelt sich dabei um die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen
im Anlagevermögen und im Vorratsvermögen (Auftragsbestand) der erworbenen Unternehmen
sowie die Anschaffungsnebenkosten aus den Unternehmenserwerben.
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2017 | Q1 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 34,7 | 30,5 | 4,2 | 13,8 |
| Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte aus Fair-Value-Anpassungen aus Erstkonsolidierungen* | 1,8 | 1,5 | 0,3 | 20,0 |
| Belastungen aus Fair-Value-Anpassungen im Vorratsvermögen/Auftragsbestand aus Erstkonsolidierungen und Anschaffungsnebenkosten** | 1,5 | 0,6 | 0,9 | 150,0 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT) | 38,0 | 32,6 | 5,4 | 16,6 |
*
Die Abschreibungen der Fair-Value-Anpassungen beziehen sich auf identifizierte Vermögenswerte
zu Zeitwerten im Zusammenhang mit den Akquisitionen der INDUS-Gruppe.
**
Die Belastungen aus Fair-Value-Anpassungen im Vorratsvermögen/Auftragsbestand beziehen
sich auf identifizierte Mehrwerte, die im Rahmen der Kaufpreisallokation angesetzt
werden und nach der Erstkonsolidierung aufwandswirksam werden.
Im Zinsergebnis von -6,1 Mio. EUR sind die Zinsen für die Bewertung von Zinsswaps,
Minderheitsanteilen und auch Zinsen für das operative Geschäft ausgewiesen: Letztere
sanken erwartungsgemäß erneut. Für das erste Quartal 2017 betrug der operative Zinsaufwand
3,4 Mio. EUR, im Vorjahreszeitraum lag er bei 4,1 Mio. EUR. Aufgrund eines um 0,9
Mio. EUR gestiegenen Zinsaufwands für die Anteile von Minderheitsgesellschaftern verringerte
sich das Zinsergebnis insgesamt leicht um -0,3 Mio. EUR.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) übertraf mit einem Plus von 15,8 % deutlich den Wert
des 1. Quartals 2016. Die Steuerquote sank von 35,2 % im Vorjahr auf nun 34,9 %. Vor
dem Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter ergab sich ein um 2,6 Mio.
EUR erhöhtes Periodenergebnis von 18,6 Mio. EUR (Vorjahr: 16,0 Mio. EUR). Das Ergebnis
je Aktie verbesserte sich auf 0,75 EUR nach 0,65 EUR im Vorjahresvergleichszeitraum.
Dies entspricht einem Anstieg von 15 %.
Im Durchschnitt der ersten drei Monate 2017 wurden in den Unternehmen 9.877 Mitarbeiter
(Vorjahr: 9.111 Mitarbeiter) beschäftigt. Das entspricht einem Anstieg von 8,4 %.
In den Auftaktmonaten 2017 setzte INDUS den Wachstumskurs auch auf der Akquisitionsseite
erfolgreich fort: So konnten auf Tochterebene gleich zwei Hidden Champions erworben
werden. Damit umfasst das Portfolio der Gruppe inzwischen 46 Beteiligungen.
Im Januar wurde mit M+P International Mess- und Rechnertechnik, Hannover, (M+P-Gruppe)
ein Anbieter von Mess- und Testsystemen zur Schwingungsprüfung erworben. Die M+P-Gruppe
ist in den vier Bereichen Schwingungsprüfung, Schwingungs- und Schallanalyse, Prozessüberwachung
sowie Entwicklung und Bau von Spezialprüfanlagen tätig. Zu den Kunden zählen die Automobilindustrie,
die Elektro- und Elektronikindustrie sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie. Die gezielte
Schwingungsanalyse liefert wichtige Hinweise für konstruktive Verbesserungen bei Produkten
und Anlagen. So müssen Auto- oder Flugzeughersteller bei der Entwicklung neuer Modelle
intensive Schwingungstests durchführen, um trotz des wachsenden Trends "Leichtbau"
einen hohen Komfort zu gewährleisten. Das Unternehmen erzielte 2016 einen Umsatz von
rund 12 Mio. EUR. Zu den Hauptabsatzmärkten von M+P zählen neben Deutschland die USA
und China.
Im April, also mit Wirkung zum zweiten Quartal, kam die PEISELER-Gruppe, Remscheid,
hinzu. PEISELER ist ein Anbieter von hochpräzisen Teilgeräten und Schwenkeinrichtungen
für Werkzeugmaschinen und beliefert weltweit sowohl Hersteller von Werkzeugmaschinen
als auch Endkunden in der Automobilindustrie, im Maschinen- und Schiffsbau, in der
Medizintechnik, in der Uhren- und Elektroindustrie sowie im Flugzeug- und Turbinenbau.
Die von PEISELER produzierten Teilgeräte und Schwenkeinrichtungen fixieren und positionieren
Werkstücke und ermöglichen damit eine flexible Abfolge mehrerer Arbeitsgänge in modernen
Bearbeitungs- und Fertigungszentren bzw. Transferstraßen. Damit verbindet sich für
die Unternehmen eine Reduzierung des Rüstaufwands und der Bearbeitungszeiten. Die
PEISELER-Gruppe erzielte 2016 einen Jahresumsatz von rund 24 Mio. EUR und beschäftigt
rund 170 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland, USA und Taiwan. Im April 2017
wurde mit der Gründung eines Standorts in Taiwan die Internationalisierung der Gruppe
weiter vorangetrieben.
Die INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur,
Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie
Metalltechnik. Zum 31. März 2017 umfasste das Beteiligungsportfolio 45 operative Einheiten.
Die Baukonjunktur befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Diesen Trend konnten die
INDUS-Beteiligungen des Segments Bau im ersten Quartal 2017 nutzen. Der Segmentumsatz
legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut stark zu, nämlich um +30,3 % auf 71,8
Mio. EUR. Zu dem Wachstum trugen alle Beteiligungen im Segment bei. Zwei besondere
Zuwachsimpulse gaben ein Großauftrag im Bereich der "Digitalen Infrastruktur" und
die erstmalige Einbeziehung von H. HEITZ (+13,6 %). Das operative Ergebnis (EBIT)
stieg um 20,3 % auf 7,1 Mio. EUR. Die EBIT-Marge erreichte mit 9,9 % einen guten Wert
für das erste Quartal, wenn diese auch gegenüber dem Vergleichsquartal leicht nachgab,
da ein Einmaleffekt aus Q1/2016 sich erwartungsgemäß nicht wiederholte. Die Investitionen
betragen 3,6 Mio. EUR und wurden damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2017 | Q1 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 71,8 | 55,1 | 16,7 | 30,3 |
| EBITDA | 9,2 | 7,6 | 1,6 | 21,4 |
| Abschreibungen | -2,1 | -1,7 | -0,4 | 24,8 |
| EBIT | 7,1 | 5,9 | 1,2 | 20,3 |
| EBIT-Marge in % | 9,9 | 10,7 | -0,8 pp | - |
| Investitionen | 3,6 | 1,5 | 2,1 | >100 |
| Mitarbeiter | 1.654 | 1.276 | 377 | 29,6 |
Das Segment Fahrzeugtechnik konnte seinen Umsatz um erfreuliche 12 % auf 96,1 Mio.
EUR ausbauen. Davon ist ein Großteil auf die erhöhte Nachfrage aus China zurückzuführen,
wo wir im Vergleich ein eher schwaches Q1 in 2016 hatten. Das Wachstum verteilt sich
auf nahezu alle Segmentunternehmen. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 0,7 Mio.
EUR auf 4,7 Mio. EUR. Die EBIT-Marge verbesserte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 4,9
%. Trotz dieser im ersten Quartal leicht verbesserten Zahlen bleibt die Lage im Bereich
der Serienzulieferer unter anderem aufgrund des verschärften Kostendrucks angespannt.
Darüber hinaus belastet weiterhin die intensive Restrukturierung eines Segmentunternehmens.
Die Investitionen lagen mit 6,7 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr.
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2017 | Q1 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 96,1 | 85,9 | 10,3 | 12,0 |
| EBITDA | 10,0 | 8,6 | 1,4 | 16,3 |
| Abschreibungen | -5,3 | -4,6 | -0,7 | 14,9 |
| EBIT | 4,7 | 4,0 | 0,7 | 17,9 |
| EBIT-Marge in % | 4,9 | 4,7 | 0,2 pp | - |
| Investitionen | 6,7 | 4,3 | 2,4 | 55,8 |
| Mitarbeiter | 3.541 | 3.383 | 158 | 4,7 |
Der Segmentumsatz im Bereich Maschinen- und Anlagenbau stieg gegenüber dem Vorjahr
deutlich auf 77,4 Mio. EUR (15,7 %). Neben weiteren Steigerungen der Nachfrage bei
nahezu allen Segmentunternehmen trug auch die erstmalige Einbeziehung von M+P zum
Anstieg bei. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg gegenüber dem Umsatz leicht überproportional
um 19,5 % auf 11,8 Mio. EUR an. Die EBIT-Marge lag mit 15,3 % über dem Vorjahresquartal
(14,8 %) und über der Marge für das Gesamtjahr 2016 (13,5 %). Die Investitionen erreichten
13,3 Mio. EUR und setzen sich aus Sachinvestitionen auf hohem Niveau und Investitionen
für den Erwerb der M+P-Gruppe zusammen.
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2017 | Q1 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 77,4 | 66,9 | 10,5 | 15,7 |
| EBITDA | 14,1 | 11,8 | 2,3 | 19,7 |
| Abschreibungen | -2,3 | -1,9 | -0,4 | 20,2 |
| EBIT | 11,8 | 9,9 | 1,9 | 19,5 |
| EBIT-Marge in % | 15,3 | 14,8 | 0,5 pp | - |
| Investitionen | 13,3 | 1,2 | 12,1 | >100 |
| Mitarbeiter | 1.663 | 1.554 | 108,4 | 7,0 |
Die Entwicklung im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik verlief im 1. Quartal durchwachsen:
Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,1 % auf 38,9 Mio. EUR und wurde
genährt durch eine gestiegene Nachfrage bei allen Segmentgesellschaften. Dabei verharrte
das operative Ergebnis (EBIT) jedoch mit 3,8 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (Vorjahr:
3,9 Mio. EUR). Damit gab die EBIT-Marge um 0,7 Prozentpunkte auf 9,8 % nach. Dieser
eher schwache Start (verursacht durch zwei Beteiligungen) dürfte sich bereits in Q2/2017
relativieren, da insbesondere bei einem Unternehmen der Unternehmensteilumzug abgeschlossen
sein wird. Die Investitionen lagen mit 0,9 Mio. EUR unter den Investitionen des Vorjahreszeitraums
(1,6 Mio. EUR).
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2017 | Q1 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 38,9 | 37,0 | 1,9 | 5,1 |
| EBITDA | 5,5 | 5,5 | -0,0 | 0,0 |
| Abschreibungen | -1,7 | -1,6 | -0,1 | 4,8 |
| EBIT | 3,8 | 3,9 | -0,1 | -2,0 |
| EBIT-Marge in % | 9,8 | 10,5 | -0,7 pp | - |
| Investitionen | 0,9 | 1,6 | -0,7 | -43,8 |
| Mitarbeiter | 1.495 | 1.464 | 31,1 | 2,1 |
Das Segment Metalltechnik verzeichnete im 1. Quartal 2017 eine Umsatzsteigerung um
10,0 % auf 96,9 Mio. EUR. Dieses Wachstum führt sich im Wesentlichen auf die Bereiche
Hartmetallwerkzeuge und Bergbau zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte um 15,4
% auf 9,0 Mio. EUR ausgebaut werden. Die EBIT-Marge liegt mit 9,3 % um erfreuliche
0,5 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die Ergebnisbelastung durch den Reorganisationsprozess
bei einer Schweizer Gesellschaft konnte dabei durch gute Ergebnisse der übrigen Beteiligungen
im Segment überkompensiert werden. Das Investitionsvolumen lag mit 2,2 Mio. EUR auf
Vorjahresniveau.
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2017 | Q1 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 96,9 | 88,1 | 8,8 | 10,0 |
| EBITDA | 12,5 | 11,0 | 1,5 | 13,5 |
| Abschreibungen | -3,5 | -3,3 | -0,2 | 6,9 |
| EBIT | 9,0 | 7,8 | 1,2 | 15,4 |
| EBIT-Marge in % | 9,3 | 8,8 | 0,5 pp | - |
| Investitionen | 2,2 | 2,3 | -0,1 | -4,3 |
| Mitarbeiter | 1.496 | 1.406 | 90,0 | 6,4 |
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2017 | Q1 2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Operativer Cashflow | -11,9 | -6,3 | -5,6 | 88,9 |
| Zinsen | -7,6 | -3,5 | -4,1 | > 100 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | -19,5 | -9,8 | -9,7 | 99,0 |
| Auszahlungen für Investitionen | -27,3 | -10,9 | -16,4 | >100 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten | 0,2 | 0,6 | -0,4 | -66,7 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -27,1 | -10,3 | -16,8 | > 100 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -0,1 | 0,0 | -0,1 | - |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 31,2 | 21,6 | 9,6 | 44,4 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -21,4 | -33,6 | 12,2 | -36,3 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 9,7 | -12,0 | 21,7 | < -100 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | -36,9 | -32,1 | -4,8 | 15,0 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | 0,2 | -0,4 | 0,6 | < -100 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 127,2 | 132,2 | -5,0 | -3,8 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 90,5 | 99,7 | -9,2 | -9,2 |
Trotz eines angestiegenen Ergebnisses nach Steuern von 18,6 Mio. EUR (Vorjahr: 16,0
Mio. EUR) verringerte sich der operative Cashflow im 1. Quartal 2017 gegenüber der
Vergleichsperiode um 5,6 Mio. EUR auf -11,9 Mio. EUR. Ursache hierfür ist ein für
Q1 typischer Anstieg des Working Capitals um 39,7 Mio. EUR. Der Mittelabfluss für
gezahlte Zinsen lag mit -7,6 Mio. EUR ebenfalls über dem Vorjahr (-3,5 Mio. EUR).
Dies ist auf die Zahlungen der variablen Zinsen (Gewinnanteile) für Minderheitsgesellschafter
zurückzuführen. Aufgrund der gestiegenen Jahresergebnisse der Gesellschaften sind
die Anteile der Minderheitsgesellschafter entsprechend höher als im Vorjahreszeitraum.
Demzufolge sank der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 9,7 Mio. EUR auf -19,5 Mio.
EUR.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug für den Berichtszeitraum -27,1
Mio. EUR (Vorjahr: -10,3 Mio. EUR). Er liegt damit um 16,8 Mio. EUR über dem Vorjahr.
Neben höheren Sachinvestitionen (-5,5 Mio. EUR) ist in dieser Position auch der Erwerb
der M+P-Gruppe enthalten.
Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt 9,7 Mio. EUR und beinhaltet eine
Nettokreditaufnahme, die teilweise den Mittelabfluss aus der Geschäfts- und Investitionstätigkeit
kompensiert.
Die liquiden Mittel lagen demzufolge mit 90,5 Mio. EUR wie geplant deutlich unter
dem hohen Bestand von 127,2 Mio. EUR zum Jahresende 2016.
| DIFFERENZ | ||||
| 31.3.2017 | 31.3.2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Langfristige Vermögenswerte | 904,3 | 885,8 | 18,5 | 2,1 |
| Anlagevermögen | 899,7 | 880,5 | 19,2 | 2,2 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 4,6 | 5,3 | -0,7 | -13,2 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 667,8 | 635,8 | 32,0 | 5,0 |
| Vorräte | 339,3 | 308,7 | 30,6 | 9,9 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 238,0 | 199,9 | 38,1 | 19,1 |
| Liquide Mittel | 90,5 | 127,2 | -36,7 | -28,9 |
| Bilanzsumme | 1.572,1 | 1.521,6 | 50,5 | 3,3 |
| DIFFERENZ | ||||
| 31.3.2017 | 31.3.2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Langfristige Finanzierungsmittel | 1.163,8 | 1.150,9 | 12,9 | 1,1 |
| Eigenkapital | 663,7 | 644,6 | 19,1 | 3,0 |
| Fremdkapital | 500,1 | 506,3 | -6,2 | -1,2 |
| davon Rückstellungen | 31,6 | 31,2 | 0,4 | 1,3 |
| davon Verbindlichkeiten und latente Steuern | 468,5 | 475,1 | -6,6 | -1,4 |
| Kurzfristige Finanzierungsmittel | 408,3 | 370,7 | 37,6 | 10,1 |
| davon Rückstellungen | 70,3 | 65,6 | 4,7 | 7,2 |
| davon Verbindlichkeiten | 338,0 | 305,1 | 32,9 | 10,8 |
| Bilanzsumme | 1.572,1 | 1.521,6 | 50,5 | 3,3 |
Die Konzernbilanzsumme der INDUS-Gruppe lag zum Quartalsstichtag mit 1.572,1 Mio.
EUR um 3,3 % über dem Wert zum 31. Dezember 2016. Die deutliche Abnahme der liquiden
Mittel (-36,7 Mio. EUR) geht mit dem typischen Aufbau des Working Capitals zum Jahresauftakt
einher. Hierfür sind insbesondere der Aufbau der Vorräte (+30,6 Mio. EUR) und Forderungen
(+38,1 Mio. EUR) verantwortlich. Das Working Capital belief sich zum 31. März 2017
auf 412,2 Mio. EUR und lag um 39,7 Mio. EUR bzw. 10,7 % über dem Wert zum Bilanzstichtag
(372,5 Mio. EUR).
Das Eigenkapital stieg gegenüber dem Jahresende um 3 % an. Die Eigenkapitalquote zum
31. März 2017 betrug 42,2 % und lag marginal unter der Eigenkapitalquote zum 31. Dezember
2016 (42,4 %). Der Aufbau der kurzfristigen Verbindlichkeiten um 32,9 Mio. EUR ist
im Wesentlichen auf fälligkeitsbedingte Umgliederungen bedingter Kaufpreisverbindlichkeiten
vom langfristigen in den kurzfristigen Bereich zurückzuführen.
| DIFFERENZ | ||||
| 31.3.2017 | 31.3.2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Vorräte | 339,3 | 308,7 | 30,6 | 9,9 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 211,4 | 177,6 | 33,8 | 19,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -73,8 | -55,4 | -18,4 | 33,2 |
| Erhaltene Anzahlungen | -26,3 | -20,5 | -5,8 | 28,3 |
| Fertigungsaufträge mit passivischem Saldo | -38,4 | -37,9 | -0,5 | 1,3 |
| Working Capital | 412,2 | 372,5 | 39,7 | 10,7 |
Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 423,3 Mio. EUR zum 31. März 2017 und lagen
damit um 46,7 Mio. EUR über dem Wert zum 31. Dezember 2016. Der Anstieg setzt sich
aus der Verringerung der liquiden Mittel (-36,7 Mio. EUR) und der Erhöhung der Finanzschulden
(+10,0 Mio. EUR) zusammen.
| DIFFERENZ | ||||
| 31.3.2017 | 31.3.2016 | ABSOLUT | IN % | |
| Langfristige Finanzschulden | 395,1 | 389,8 | 5,3 | 1,4 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 118,7 | 114,0 | 4,7 | 4,1 |
| Liquide Mittel | -90,5 | -127,2 | 36,7 | -28,9 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 423,3 | 376,6 | 46,7 | 12,4 |
Für den Chancen- und Risikobericht der INDUS Holding AG wird auf den Geschäftsbericht
2016 verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden Analyse und zum konsequenten
Umgang mit Risiken betreibt die Gesellschaft ein effizientes Risikomanagementsystem.
Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung der einzelnen Risiken
werden im Geschäftsbericht erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das Unternehmen
keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin in einer stabilen Gesamtkonstellation:
Sowohl aktuelle Stimmungsindikatoren als auch bisher veröffentlichte Wirtschaftsdaten
bekräftigen den positiven Ausblick für das Gesamtjahr 2017. Diese solide Performance
der deutschen Industrie wird einerseits gestützt durch den weiterhin guten Zustand
der Binnenkonjunktur, zum anderen getragen durch gutes Wachstum der größten Volkswirtschaften
in Asien und Nordamerika. Hintergrund sind verbesserte ökonomische Rahmenbedingungen
in den Schwellenländern, aber auch eine durchaus stärkere Konjunkturdynamik in den
Industrieländern.
Den positiven realwirtschaftlichen Entwicklungen und Erwartungen steht zugleich eine
nach wie vor hohe Unsicherheit über die wirtschafts-, fiskal- und geldpolitischen
Rahmenbedingungen entgegen. Auch nach dem Wahlausgang in Frankreich sind die internationalen
politischen Risiken nicht zu unterschätzen. Ebenso schwelen die geopolitischen Krisenherde
weiter. So ist die positive Prognose für den deutschen Wirtschaftsraum weiterhin unter
Vorbehalt zu sehen.
INDUS hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 erneut einen deutlichen
Umsatzzuwachs verbucht und ein insgesamt sehr gutes operatives Ergebnis erzielt. Insbesondere
die Segmente Bau/Infrastruktur sowie Maschinen- und Anlagenbau setzen ihren Wachstumskurs
fort. In Summe entspricht die Geschäftsentwicklung der Planung.
INDUS bekräftigt damit ihr Ziel, stärker zu wachsen als der Markt, und geht unverändert
von einem Umsatz von mehr als 1,5 Mrd. EUR und einem EBIT von 145 bis 150 Mio. EUR
aus (vor Einbeziehung der anteiligen Umsatz- und Ergebnisbeiträge der im Jahresverlauf
getätigten Akquisitionen).
| IN TEUR | ANHANG | Q1 2017 | Q1 2016 |
| UMSATZERLÖSE | 380.972 | 332.792 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.588 | 3.621 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1.106 | 1.181 | |
| Bestandsveränderung | 14.962 | 5.383 | |
| Materialaufwand | [4] | -182.383 | -150.640 |
| Personalaufwand | [5] | -115.270 | -102.330 |
| Abschreibungen | -15.037 | -13.259 | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | [6] | -53.640 | -46.513 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 388 | 216 | |
| Finanzergebnis | 59 | 62 | |
| OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) | 34.745 | 30.513 | |
| Zinserträge | 34 | 144 | |
| Zinsaufwendungen | -6.153 | -5.914 | |
| ZINSERGEBNIS | [7] | -6.119 | -5.770 |
| ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) | 28.626 | 24.743 | |
| Steuern | [8] | -10.031 | -8.679 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 18.595 | 16.064 | |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 159 | 136 | |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 18.436 | 15.928 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) in EUR | [9] | 0,75 | 0,65 |
| IN TEUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 18.595 | 16.064 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | -484 | -1.135 |
| Latente Steuern | 143 | 336 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | -341 | -799 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | 645 | -2.811 |
| Veränderung der Marktwerte von Sicherungsinstrumenten (Cash Flow Hedge) | 423 | 14 |
| Latente Steuern | -67 | -2 |
| Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 1.001 | -2.799 |
| SONSTIGES ERGEBNIS | 660 | -3.598 |
| GESAMTERGEBNIS | 19.255 | 12.466 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 159 | 136 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 19.096 | 12.330 |
Die im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfassten Erträge und Aufwendungen enthalten
versicherungsmathematische Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in
Höhe von -484 TEUR (Vorjahr: -1.135 TEUR). Diese resultieren in erster Linie aus der
Absenkung des Zinssatzes für inländische Verpflichtungen von 2,00 % zum 31. Dezember
2016 auf 1,90 % zum 31. März 2017.
Das Ergebnis der Währungsumrechnung resultiert aus der Umrechnung der Abschlüsse einbezogener
ausländischer Konzerngesellschaften. Die Veränderung der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente
resultiert aus den bei der Holding zur Zinsabsicherung abgeschlossenen Zinsswaps.
| IN TEUR | ANHANG | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
| Geschäfts- und Firmenwert | 418.089 | 408.702 | |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 81.434 | 74.306 | |
| Sachanlagen | 371.486 | 369.331 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 5.360 | 5.412 | |
| Finanzanlagen | 12.461 | 12.214 | |
| At-Equity-bewertete Anteile | 10.885 | 10.497 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 1.196 | 3.029 | |
| Latente Steuern | 3.439 | 2.258 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 904.350 | 885.749 | |
| Vorräte | [10] | 339.260 | 308.697 |
| Forderungen | [11] | 211.412 | 177.626 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 16.968 | 16.424 | |
| Laufende Ertragsteuern | 9.639 | 5.928 | |
| Liquide Mittel | 90.465 | 127.180 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 667.744 | 635.855 | |
| BILANZSUMME | 1.572.094 | 1.521.604 |
| IN TEUR | ANHANG | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
| Gezeichnetes Kapital | 63.571 | 63.571 | |
| Kapitalrücklage | 239.833 | 239.833 | |
| Übrige Rücklagen | 357.630 | 338.534 | |
| Eigenkapital der INDUS-Aktionäre | 661.034 | 641.938 | |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 2.699 | 2.630 | |
| Eigenkapital | 663.733 | 644.568 | |
| Pensionsrückstellungen | 29.581 | 29.020 | |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 2.006 | 2.217 | |
| Langfristige Finanzschulden | 395.091 | 389.757 | |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | [12] | 32.709 | 47.729 |
| Latente Steuern | 40.731 | 37.595 | |
| Langfristige Schulden | 500.118 | 506.318 | |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 70.325 | 65.578 | |
| Kurzfristige Finanzschulden | 118.719 | 113.974 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 73.754 | 55.409 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | [12] | 136.961 | 127.505 |
| Laufende Ertragsteuern | 8.484 | 8.252 | |
| Kurzfristige Schulden | 408.243 | 370.718 | |
| BILANZSUMME | 1.572.094 | 1.521.604 |
| IN TEUR | GEZEICHNETES KAPITAL | KAPITALRÜCKLAGE | GEWINNRÜCKLAGE | SONSTIGE RÜCKLAGEN | EIGENKAPITAL DER INDUS-AKTIONÄRE | ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER |
| STAND AM 31.12.2015 | 63.571 | 239.833 | 290.861 | -1.486 | 592.779 | 2.651 |
| Ergebnis nach Steuern | 15.928 | 15.928 | 136 | |||
| Sonstiges Ergebnis | -3.598 | -3.598 | ||||
| Gesamtergebnis | 15.928 | -3.598 | 12.330 | 136 | ||
| STAND AM 31.3.2016 | 63.571 | 239.833 | 306.789 | -5.084 | 605.109 | 2.787 |
| STAND AM 31.12.2016 | 63.571 | 239.833 | 341.561 | -3.027 | 641.938 | 2.630 |
| Ergebnis nach Steuern | 18.436 | 18.436 | 159 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 660 | 660 | ||||
| Gesamtergebnis | 18.436 | 660 | 19.096 | 159 | ||
| Dividendenzahlung | -90 | |||||
| STAND AM 31.3.2017 | 63.571 | 239.833 | 359.997 | -2.367 | 661.034 | 2.699 |
| IN TEUR | EIGENKAPITAL DES KONZERNS |
| STAND AM 31.12.2015 | 595.430 |
| Ergebnis nach Steuern | 16.064 |
| Sonstiges Ergebnis | -3.598 |
| Gesamtergebnis | 12.466 |
| STAND AM 31.3.2016 | 607.896 |
| STAND AM 31.12.2016 | 644.568 |
| Ergebnis nach Steuern | 18.595 |
| Sonstiges Ergebnis | 660 |
| Gesamtergebnis | 19.255 |
| Dividendenzahlung | -90 |
| STAND AM 31.3.2017 | 663.733 |
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile
an der WEIGAND Bau GmbH sowie Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die Minderheitsanteile
von Personengesellschaften sowie von Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger
Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der Übergang des wirtschaftlichen
Eigentums der betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten
bilanziert.
| IN TEUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Ergebnis nach Steuern | 18.595 | 16.064 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 15.037 | 13.259 |
| Steuern | 10.031 | 8.679 |
| Zinsergebnis | 6.119 | 5.770 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | -83 | -3.344 |
| Veränderungen der Rückstellungen | 4.150 | -2.242 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen sowie anderer Aktiva | -63.500 | -31.360 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten und anderer Passiva | 12.485 | -783 |
| Erhaltene/gezahlte Ertragsteuern | -14.711 | -12.351 |
| Operativer Cashflow | -11.877 | -6.308 |
| Gezahlte Zinsen | -7.623 | -3.598 |
| Erhaltene Zinsen | 34 | 144 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | -19.466 | -9.762 |
| Auszahlungen für Investitionen in | ||
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -15.153 | -9.662 |
| Finanzanlagen und at-Equity-bewertete Anteile | -436 | -719 |
| Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften | -11.712 | -555 |
| Einzahlungen aus Abgängen von sonstigen Anlagen | 193 | 622 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -27.108 | -10.314 |
| Auszahlung Dividende | -90 | 0 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 31.186 | 21.583 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -21.409 | -33.583 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 9.687 | -12.000 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | -36.887 | -32.076 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | 172 | -367 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 127.180 | 132.195 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 90.465 | 99.752 |
Die INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, Deutschland, hatihrenverkürzten
Konzernzwischenabschluss vom 1. Januar 2017 bis 31. März 2017 in Übereinstimmung mit
den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch
das International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC),
wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Der Konzernabschluss
ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend
Euro (TEUR) angegeben.
Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt.
Der Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht
unterzogen.
Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird gesondert im Bereich "Änderungen
von Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 angewendet,
die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Zwischenabschluss nicht den
vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss im
Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten.
Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende Quartalsbericht alle üblichen, laufend
vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Die im ersten Quartal 2017 erzielten
Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren
Geschäftsverlaufs zu.
Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden
sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte,
Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen
abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert
sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden
Positionen erfolgswirksam angepasst.
Alle ab dem Geschäftsjahr 2017 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
sind in dem vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt.
Die neuen Standards haben keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzernabschlusses der INDUS Holding AG.
Mit Vertrag vom 30. Januar 2017 hat die INDUS Holding AG 76,56 % der Anteile an der
M+P International Mess- und Rechnertechnik GmbH, Hannover erworben. Die M+P-Gruppe
ist ein Anbieter von Mess- und Testsystemen zur Schwingungsprüfung und -analyse, beschäftigt
63 Mitarbeiter und hat 2016 einen vorläufigen Umsatz von 12 Mio. EUR erzielt. Die
M+P wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet.
Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung betrug 19.834 TEUR zum Erwerbszeitpunkt.
Dieser setzt sich zusammen aus einer Barkomponente und einer bedingten Kaufpreiszahlung
in Höhe von 5.137 TEUR, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde, und die aus
einer Put-Option über die 23,44 % Minderheitsanteile resultiert. Die Ermittlung der
Höhe der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit erfolgt auf Basis von EBIT-Multiples und
einer Prognose über das zukünftige EBIT.
Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe
von 9.310 TEUR ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert repräsentiert
nicht separierbare Werte wie das Know-How der Belegschaft sowie positive Ertragserwartungen
für die Zukunft und Synergien aus Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Marketing.
In der vorläufigen Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden
wie folgt ermittelt:
| NEUERWERB: M+P (IN TEUR) | BUCHWERTE IM ZUGANGSZEITPUNKT | NEUBEWERTUNG | ZUGANG KONZERNBILANZ |
| Geschäfts- und Firmenwert | 0 | 9.310 | 9.310 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 317 | 8.546 | 8.863 |
| Sachanlagen | 330 | 0 | 330 |
| Vorräte | 1.119 | 1.144 | 2.263 |
| Forderungen | 2.054 | 0 | 2.054 |
| Sonstige Aktiva* | 139 | 0 | 139 |
| Liquide Mittel | 2.985 | 0 | 2.985 |
| Summe Vermögenswerte | 6.944 | 19.000 | 25.944 |
| Sonstige Rückstellungen | 947 | 0 | 947 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 267 | 0 | 267 |
| Sonstige Passiva** | 2.028 | 2.868 | 4.896 |
| Summe Schulden | 3.242 | 2.868 | 6.110 |
*
Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, Sonstige kurzfristige Vermögenswerte,
Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
**
Sonstige Passiva: Sonstige langfristige Verbindlichkeiten, Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten,
Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
Die Erstkonsolidierung der M+P International erfolgte im Februar 2017. Zum Ergebnis
vom 1. Januar 2017 bis 31. März 2017 trägt die M+P-Gruppe einen Umsatz in Höhe von
1.863 TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von -966 TEUR bei.
Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung der M+P belasten das
operative Ergebnis in Höhe von -1.396 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs
wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Am 18. April 2017 hat die INDUS Holding AG 80 % der Anteile an der PEISELER Holding
GmbH, Remscheid erworben. PEISELER ist ein Anbieter hochpräziser Teilgeräte und Schwenkeinrichtungen
für Werkzeugmaschinen. Neben der operativen Hauptgesellschaft in Remscheid umfasst
die PEISELER-Gruppe eine Betriebsstätte in Morbach sowie eine US-amerikanische Vertriebstochter
in Grand Rapids, Michigan.
PEISELER wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. Die Kaufpreisallokation
ist zurzeit noch nicht fertiggestellt. Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung
setzt sich zusammen aus einer Barkomponente und einer bedingten Kaufpreisverbindlichkeit
in Höhe von 6.521 TEUR, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde und aus einer
symmetrischen Call/Put-Option über die Minderheitsanteile resultiert. Die Ermittlung
der Höhe der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit erfolgt auf Basis von EBIT Multiples
und einer Prognose über das zukünftige EBIT.
| IN TEUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | -153.061 | -129.013 |
| Bezogene Leistungen | -29.322 | -21.627 |
| Summe | -182.383 | -150.640 |
| IN TEUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Löhne und Gehälter | -98.013 | -86.677 |
| Soziale Abgaben | -16.189 | -14.565 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | -1.068 | -1.088 |
| Summe | -115.270 | -102.330 |
| IN TEUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Vertriebsaufwendungen | -20.599 | -16.826 |
| Betriebsaufwendungen | -18.638 | -17.070 |
| Verwaltungsaufwendungen | -12.162 | -9.909 |
| Übrige Aufwendungen | -2.241 | -2.708 |
| Summe | -53.640 | -46.513 |
| IN TEUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 34 | 144 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -3.407 | -4.078 |
| Zinsen operatives Geschäft | -3.373 | -3.934 |
| Sonstige: Marktwerte Zinsswaps | 4 | 21 |
| Sonstige: Minderheitsanteile | -2.750 | -1.857 |
| Zinsen Sonstige | -2.746 | -1.836 |
| Summe | -6.119 | -5.770 |
Die Position "Sonstige Minderheitsanteile" beinhaltet die Ergebnisauswirkung aus der
Folgebewertung der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in Höhe
von 374 TEUR (Vorjahr: 647 TEUR) sowie die Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden
aus Anteilen von Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit Call-/ Put-Optionen
zustehen. Der Ausweis erfolgt aus Konsistenzgründen im Zinsergebnis.
Der Ertragssteueraufwand wird im Zwischenabschluss auf Basis der Prämissen der jeweils
aktuellen Steuerplanung errechnet.
| IN TEUR | Q1 2017 | Q1 2016 |
| Ergebnis der INDUS-Aktionäre | 18.436 | 15.928 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd. Stück) | 24.451 | 24.451 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,75 | 0,65 |
| IN TEUR | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe | 113.578 | 98.941 |
| In Arbeit befindliche Erzeugnisse | 99.991 | 85.419 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 105.419 | 102.772 |
| Geleistete Anzahlungen | 20.272 | 21.565 |
| Summe | 339.260 | 308.697 |
| IN TEUR | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
| Forderungen an Kunden | 195.003 | 163.257 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 15.101 | 12.689 |
| Forderungen an assoziierte Unternehmen | 1.308 | 1.680 |
| Summe | 211.412 | 177.626 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 59.309 TEUR (31.12.2016: 54.889 TEUR)
bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, soweit die
Minderheitsgesellschafter durch Kündigung des Gesellschaftsvertrages oder aufgrund
von Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen können.
| BAU/ INFRASTRUKTUR | FAHRZEUGTECHNIK | MASCHINEN- UND ANLAGENBAU |
MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK | METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
| Q1 2017 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 71.754 | 96.147 | 77.422 | 38.903 | 96.871 | 381.097 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 7.930 | 18.462 | 11.177 | 3.582 | 13.448 | 54.599 |
| Umsatzerlöse | 79.684 | 114.609 | 88.599 | 42.485 | 110.319 | 435.696 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 7.071 | 4.680 | 11.847 | 3.822 | 9.040 | 36.460 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 306 | 29 | 53 | 0 | 0 | 388 |
| Abschreibungen | -2.105 | -5.295 | -2.286 | -1.684 | -3.499 | -14.869 |
| Segment-EBITDA | 9.176 | 9.975 | 14.133 | 5.506 | 12.539 | 51.329 |
| Investitionen | 3.606 | 6.705 | 13.294 | 889 | 2.208 | 26.702 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 11.712 | 0 | 0 | 11.712 |
| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
| Q1 2017 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -125 | 380.972 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -54.599 | 0 |
| Umsatzerlöse | -54.724 | 380.972 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -1.715 | 34.745 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 388 |
| Abschreibungen | -168 | -15.037 |
| Segment-EBITDA | -1.547 | 49.782 |
| Investitionen | 599 | 27.301 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 11.712 |
| BAU/ INFRASTRUKTUR | FAHRZEUGTECHNIK | MASCHINEN- UND ANLAGENBAU |
MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK | METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
| Q1 2016 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 55.052 | 85.867 | 66.889 | 37.013 | 88.101 | 332.922 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 4.308 | 9.519 | 8.994 | 3.631 | 8.550 | 35.002 |
| Umsatzerlöse | 59.360 | 95.386 | 75.883 | 40.644 | 96.651 | 367.924 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 5.925 | 3.971 | 9.911 | 3.918 | 7.777 | 31.502 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 4 | 69 | 0 | 0 | 216 |
| Abschreibungen | -1.636 | -4.607 | -1.942 | -1.606 | -3.271 | -13.062 |
| Segment-EBITDA | 7.561 | 8.578 | 11.853 | 5.524 | 11.048 | 44.564 |
| Investitionen | 1.494 | 4.395 | 1.149 | 1.597 | 2.301 | 10.936 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 555 | 0 | 0 | 555 |
| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
| Q1 2016 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -130 | 332.792 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -35.002 | 0 |
| Umsatzerlöse | -35.132 | 332.792 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -989 | 30.513 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 216 |
| Abschreibungen | -197 | -13.259 |
| Segment-EBITDA | -792 | 43.772 |
| Investitionen | 0 | 10.936 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 555 |
Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen Ergebnisse der Segmentberichterstattung
über zum Ergebnis vor Steuern der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung:
| Q1 2017 | Q1 2016 | |
| Segmentergebnis (EBIT) | 36.460 | 31.502 |
| Nicht zugeordnete Bereiche inkl. AG | -1.523 | -1.066 |
| Konsolidierungen | -192 | 77 |
| Zinsergebnis | -6.119 | -5.770 |
| Ergebnis vor Steuern | 28.626 | 24.743 |
Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding, nicht operativer Einheiten ohne
Segmentzuordnung sowie die Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen
zugrunde liegenden Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden
Ausführungen im Lagebericht.
Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist das operative Ergebnis (EBIT), entsprechend
der Definition im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in Übereinstimmung
mit den Ausweis- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses
angewandt wurden, ermittelt. Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen
auf Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar sind, und werden im Übrigen
auf Basis der Kostenzuschlagsmethode ermittelt.
Die Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die Absatzmärkte. Aufgrund der
vielfältigen Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung nach Ländern nicht
sinnvoll, da außerhalb von Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht.
Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente,
beziehen sich auf den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung ist ebenfalls
nicht sinnvoll, da sich der Sitz der Gesellschaften überwiegend in Deutschland befindet.
Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS existieren weder einzelne Produkt-
oder Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen Anteil von größer als
10 % am Umsatz erreichen.
| IN TEUR | KONZERN | INLAND | EU | DRITTLAND |
| Q1 2017 | ||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 380.972 | 186.254 | 90.535 | 104.183 |
| 31.3.2017 | ||||
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | 887.254 | 748.848 | 43.503 | 94.903 |
| Q1 2016 | ||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 332.792 | 170.151 | 77.630 | 85.011 |
| 31.12.2016 | ||||
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | 868.248 | 732.990 | 41.190 | 94.068 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente dar. Der beizulegende
Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall
zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts
eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde.
| BILANZANSATZ | NICHT IM ANWENDUNGSBEREICH DES IFRS 7 | FINANZINSTRUMENTE IFRS 7 | DAVON ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET | DAVON ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | |
| Finanzanlagen | 12.461 | 0 | 12.461 | 0 | 12.461 |
| Liquide Mittel | 90.465 | 0 | 90.465 | 0 | 90.465 |
| Forderungen | 211.412 | 15.101 | 196.311 | 0 | 196.311 |
| Sonstige Vermögenswerte | 18.164 | 10.000 | 8.164 | 146 | 8.018 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 332.502 | 25.101 | 307.401 | 146 | 307.255 |
| Finanzschulden | 513.810 | 0 | 513.810 | 0 | 513.810 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 73.754 | 0 | 73.754 | 0 | 73.754 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 169.670 | 77.428 | 92.242 | 62.311 | 29.931 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 757.234 | 77.428 | 679.806 | 62.311 | 617.495 |
| BILANZANSATZ | NICHT IM ANWENDUNGSBEREICH DES IFRS 7 | FINANZINSTRUMENTE IFRS 7 | DAVON ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET | DAVON ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | |
| Finanzanlagen | 12.214 | 0 | 12.214 | 0 | 12.214 |
| Liquide Mittel | 127.180 | 0 | 127.180 | 0 | 127.180 |
| Forderungen | 177.626 | 12.689 | 164.937 | 0 | 164.937 |
| Sonstige Vermögenswerte | 19.453 | 9.798 | 9.655 | 860 | 8.795 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 336.473 | 22.487 | 313.986 | 860 | 313.126 |
| Finanzschulden | 503.731 | 0 | 503.731 | 0 | 503.731 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 55.409 | 0 | 55.409 | 0 | 55.409 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 175.234 | 74.313 | 100.921 | 49.531 | 51.390 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 734.374 | 74.313 | 660.061 | 49.531 | 610.530 |
Die zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente betreffen grundsätzlich langfristig
gehaltene Finanzbeteiligungen, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis
vorliegt und deren beizulegen der Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann.
Diese werden mit Anschaffungskosten bewertet.
| 31.3.2017 | 31.12.2016 | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 146 | 860 |
| Kredite und Forderungen | 304.418 | 310.608 |
| Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente | 2.837 | 2.518 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 307.401 | 313.986 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 62.311 | 49.531 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum Restbuchwert | 617.495 | 610.530 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 679.806 | 660.061 |
Am 18. April 2017 hat die INDUS Holding AG 80 % der Anteile an der PEISELER Holding
GmbH, Remscheid erworben. PEISELER ist ein Anbieter hochpräziser Teilgeräte und Schwenkeinrichtungen
für Werkzeugmaschinen. Neben der operativen Hauptgesellschaft in Remscheid umfasst
die PEISELER-Gruppe eine Betriebsstätte in Morbach sowie eine US-amerikanische Vertriebstochter
in Grand Rapids, Michigan.
PEISELER wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. Die Kaufpreisallokation
ist zurzeit noch nicht fertiggestellt.
Der Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden IFRS-Zwischenabschluss am 12.
Mai 2017 zur Veröffentlichung freigegeben.
Bergisch Gladbach, den 12. Mai 2017
INDUS Holding AG
Der Vorstand
| Jürgen Abromeit | Dr. Johannes Schmidt | Rudolf Weichert |
Nina Wolf
Telefon: +49 (0)2204/40 00 73
Julia Pschribülla
Telefon: +49 (0)2204/40 00 66
Telefax: +49 (0)2204/40 00 20
E-Mail: presse@indus.de
E-Mail: investor.relations@indus.de
Kölner Straße 32
51429 Bergisch Gladbach
Postfach 10 03 53
51403 Bergisch Gladbach
Telefon: +49(0)2204/40 000
Telefax: +49 (0)2204/40 00 20
E-Mail: indus@indus.de
www.indus.de
| 24. Mai 2017 | Hauptversammlung 2017, Köln |
| 14. August 2017 | Halbjahresbericht Q2/H1 2017 |
| 14. November 2017 | Zwischenbericht Q3 2017 |
Jürgen Abromeit
15. Mai 2017
INDUS Holding AG, Bergisch Gladbach
Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
INDUS-Gruppe
Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Sowohl die englische
als auch die deutsche Fassung des Zwischenberichts kann auf unserer Webseite www.indus.de
unter Investor Relations/Finanzberichte & Präsentationen heruntergeladen werden. Im
Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen
und Schätzungen des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der Vorstand
der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, unterliegen
sie gewissen Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können
aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen
Lage, der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und
Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Gewährleistung
und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse
mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen.
Die in diesem Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden nicht aktualisiert.
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