![]() INDUS Holding AGBergisch GladbachZwischenbericht zum 30.06.2018HIGHLIGHTS
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KURSENTWICKLUNG DER INDUS-AKTIE JANUAR BIS JULI 2018 INKL. DIVIDENDE (in %)![]() BRIEF AN DIE AKTIONÄRESehr geehrte Damen und Herren in einem anhaltend günstigen konjunkturellen Umfeld entwickeln sich unsere Beteiligungen
weiterhin gut im Rahmen der Erwartungen. Deshalb, und dies sei schon einmal vorweggenommen,
bestätigt der Vorstand die wirtschaftlichen Zielwerte für das Gesamtjahr 2018. Der Umsatz der Gruppe stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 5,1 % auf 844,7
Mio. EUR. Das Umsatzwachstum wurde weitgehend organisch erwirtschaftet und besonders
von Zuwächsen in den Segmenten Bau/Infrastruktur und Metalltechnik getragen. Dieses
starke organische Wachstum ist der Lohn der Investitionsoffensive der letzten Jahre. Das EBIT stieg im Halbjahresvergleich um 4,8 % auf 76,2 Mio. EUR, was einer EBIT-Marge
von 9,0 % entspricht. Um operative Effekte aus Unternehmenserwerben bereinigt erreichte
die EBIT-Marge 9,6 %. Mit Ausnahme des Segments Fahrzeugtechnik liegen zum Halbjahr alle Segmente mit ihren
EBIT-Margen im Rahmen der Prognose. Auch im Segment Medizintechnik - hier spüren die
Beteiligungen auf hohem Ertragsniveau gegenwärtig eine steigende Wettbewerbsintensität
und regulatorische Anforderungen - gehen wir davon aus, dass die Marge im Jahresverlauf
im Zielkorridor landen wird. Unser langfristiges Ziel in der Gruppe bleibt eine EBIT-Marge von 10 % plus x. Dass
die Marge zurzeit unterhalb dieses Wertes liegt, hängt im Wesentlichen mit der herausfordernden
Situation im Segment Fahrzeugtechnik zusammen. Unsere Zulieferer in die Fahrzeugserie
sind weiterhin mit extrem hohem Margendruck konfrontiert. Die laufende Repositionierung
eines Serienzulieferers entwickelt sich -mit den entsprechenden Sonderbelastungen
- gemäß Fahrplan. Dass wir in Summe mit dem Gesamtportfolio dennoch nahe an der Zielschwelle
liegen, zeigt, wie gut das diversifizierte INDUS-Portfolio aufgestellt ist. In Verbindung mit dem strukturellen Umbruch in der Fahrzeugbranche fragen wir uns
verstärkt, inwieweit in diesem Segment in Einzelfällen ein Exit sinnvoll sein könnte.
Neben der Frage, ob ein Unternehmen perspektivisch einen für INDUS attraktiven EBIT-Beitrag
leisten kann, ist für uns auch immer die Frage zentral, ob ein anderer Eigentümer
dem Unternehmen und dessen Mitarbeitern langfristig bessere Entwicklungsmöglichkeiten
bieten könnte. So wie unsere Strategie es vorsieht, soll die Trennung von einem Unternehmen
aber immer eine Ausnahme bleiben. Verunsicherung verursachen weiterhin die rahmenpolitischen Unwägbarkeiten wie die
noch immer ungeklärte Brexit-Frage und das handelspolitische Verhalten der US-Regierung.
Im Moment gehen wir aber nicht davon aus, dass diese die Entwicklungen und damit auch
die Internationalisierungsbestrebungen unserer Beteiligungen im laufenden Geschäftsjahr
grundlegend beeinträchtigen werden. Über ihre Innovationsarbeit nehmen unsere Beteiligungen einen sehr wichtigen Hebel
für ihren zukünftigen Erfolg weiter mit Nachdruck in die eigenen Hände. Dies lässt
sich auch an der wachsenden Zahl laufender Förderbankprojekte festmachen: Stand August
2018 werden 16 Projekte von INDUS unterstützt. Aus dem bereits bekannten eBus-Cluster
erwachsen bereits Umsätze. Bei anderen Projekten zum Beispiel zur VR-Technologie oder
zu Cloud-Lösungen für Tankstellen stehen Marktplatzierungen kurz bevor. Ein neues
und aus unserer Sicht sehr vielversprechendes Projekt greift mit der Anschaffung einer
großen Pilotanlage gerade den Metall-3D-Druck auf. Zur weiteren Entwicklung des Potenzials unserer Gruppe als Ganzes bleiben wir aktiv
auf der Suche nach passenden Zukäufen. Wir gehen davon aus, dass wir trotz des aktuell
heiß gelaufenen M&A-Markts bis Ende dieses Jahres wieder ein bis zwei Unternehmen
auf erster Ebene in unsere Gruppe aufnehmen können. Fokus für die Zukäufe bleiben
Unternehmen, die in unseren definierten Zukunftsbranchen unterwegs sind. An den Planungen für das Gesamtjahr halten wir fest: In einem voraussichtlich weiterhin
günstigen Konjunkturumfeld erwarten wir exklusive Akquisitionen einen Umsatz zwischen
1,65 und 1,70 Mrd. EUR und ein EBIT zwischen 154 und 160 Mio. EUR. Gleichzeitig bleiben
wir in Bezug auf das wirtschaftliche Umfeld sehr aufmerksam: Denn die Wirtschaft unterliegt
nun einmal Zyklen. Und die laufende Hochkonjunktur währt bereits deutlich länger als
in der Vergangenheit üblich. Bergisch Gladbach im August 2018 scroll
ZWISCHENLAGEBERICHTGESCHÄFTSVERLAUF DER INDUS-GRUPPE IN DEN ERSTEN SECHS MONATEN 2018KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER INDUS HOLDING AG (in Mio. EUR)scroll
Die INDUS-Gruppe liegt zum Halbjahr 2018 auf Kurs. Umsatz und operatives Ergebnis
(EBIT) entwickeln sich planmäßig. Das Segment Bau/Infrastruktur ist auf einem Top-Level.
Das Segment Maschinen- und Anlagenbau läuft weiter gut. Darüber hinaus hat sich das
Segment Metalltechnik gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Hierdurch konnten
die rückläufigen Ergebnisse in der Fahrzeugtechnik kompensiert werden. UMSATZ UM 5,1 % GEWACHSENDie INDUS-Gruppe erwirtschaftete im ersten Halbjahr einen Konzernumsatz in Höhe von
844,7 Mio. EUR. Dieser lag um 41,2 Mio. EUR bzw. 5,1 % höher als im Vorjahresvergleichszeitraum.
Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf organisches Wachstum in den Segmenten Metalltechnik
(Zuwachs im Bereich der Hartmetallfertigung) und Bau/Infrastruktur zurückzuführen.
Der Konzernumsatz für das zweite Quartal 2018 erreichte 436,6 Mio. EUR (Vorjahr: 422,5
Mio. EUR), nach 408,2 Mio. EUR im ersten Quartal (Vorjahr: 381,0 Mio. EUR). Die Materialaufwandsquote stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 46,4 % auf
48,2 %. Ursache hierfür sind höhere Einkaufspreise für Rohstoffe (Metalle) sowie der
gestiegene Einsatz von Leiharbeitern (bezogene Leistungen) infolge der hohen Kapazitätsauslastungen.
Die Personalaufwandsquote erhöhte sich unter anderem infolge im Vorjahr abgeschlossener
Tarifverträge von 29,3 % auf 29,9 %. Die Abschreibungen erhöhten sich um 8,1 % auf 33,2 Mio. EUR. Dies ist bedingt durch
die gestiegenen Sachinvestitionen der vergangenen Jahre. OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) AUF KURSDas operative Ergebnis (EBIT) stieg um 4,8 % von 72,7 Mio. EUR in den ersten sechs
Monaten 2017 auf 76,2 Mio. EUR im Berichtszeitraum. Die EBIT-Marge ist mit 9,0 % exakt
auf dem Vorjahreswert. 2. QUARTAL 2018 MIT EBIT-ANSTIEG UM 7,4 %In der Einzelbetrachtung des zweiten Quartals ist eine operative Ergebnisverbesserung
um 2,8 Mio. EUR von 38,0 Mio. EUR im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zu 40,8 Mio.
EUR im zweiten Quartal 2018 erzielt worden. Dies entspricht einem Anstieg um 7,4 %.
Die EBIT-Marge für das Einzelquartal beträgt 9,3 % und liegt um 0,3 Prozentpunkte
über dem Wert des Vorjahresvergleichszeitraums (9,0 %). BEREINIGTE EBIT-MARGE BEI 9,6 %Das bereinigte operative EBIT lag nach den ersten sechs Monaten 2018 bei 81,2 Mio.
EUR nach 78,5 Mio. EUR im Vergleichszeitraum. Dies entspricht einem Anstieg von 3,4
%. Die bereinigte EBIT-Marge in den ersten sechs Monaten 2018 beträgt 9,6 % im Vergleich
zu 9,8 % für den entsprechenden Zeitraum 2017. Im bereinigten operativen EBIT sind
Ergebniseffekte aus Unternehmenserwerben eliminiert. Es handelt sich dabei um Abschreibungen
auf Fair-Value-Anpassungen im Anlagevermögen und im Vorratsvermögen (Auftragsbestand)
der erworbenen Unternehmen sowie um Anschaffungsnebenkosten aus den Unternehmenserwerben.
Diese Belastungen sind derzeit rückläufig, da einige Ergebniseffekte aus vergangenen
Akquisitionen ausgelaufen sind. ÜBERLEITUNG (in Mio. EUR)scroll
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Die Abschreibungen der Fair-Value-Anpassungen beziehen sich auf identifizierte Vermögenswerte
zu Zeitwerten im Zusammenhang mit den Akquisitionen der INDUS-Gruppe. Das Zinsergebnis in Höhe von -9,2 Mio. EUR verbesserte sich um 3,2 Mio. EUR. Im Zinsergebnis
sind Zinsen für die Bewertung von Zinsswaps und Minderheitsanteilen sowie Zinsen für
das operative Geschäft ausgewiesen: Beide Zinspositionen sind nach sechs Monaten des
Geschäftsjahres niedriger als im Vorjahreszeitraum. Für den Berichtszeitraum betrug
das operative Zinsergebnis 6,1 Mio. EUR; im Vorjahreszeitraum lag es bei 7,2 Mio.
EUR. Der Zinsaufwand für die Anteile von Minderheitsgesellschaftern sank um 2,2 Mio.
EUR auf 3,0 Mio. EUR. Ursache hierfür ist unter anderem der Erwerb von Minderheitsanteilen,
deren Aufwand bisher das Zinsergebnis belastet hat. ERGEBNIS JE AKTIE 1,76 EURDas Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich um erfreuliche 11,1 % auf 67,0 Mio.
EUR. Die Steuerquote sank leicht von 35,3 % im Vorjahr auf 34,8 % im Berichtszeitraum.
Vor Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter führte dies zu einem um
4,7 Mio. EUR verbesserten Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 43,7 Mio. EUR
(Vorjahr: 39,0 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf 1,76 EUR nach
1,58 EUR im Vorjahresvergleichszeitraum. Dies entspricht einem Anstieg von 11,4 %. In den ersten sechs Monaten 2018 waren in den Unternehmen der INDUS-Gruppe durchschnittlich
10.579 Mitarbeiter (Vorjahr: 10.032 Mitarbeiter) beschäftigt. INVESTITIONEN UND ZUKÄUFE 20182018 konnten bereits drei INDUS-Beteiligungen Zukäufe vermelden: AURORA erwarb im
Januar den Elektronikspezialisten EE ELECTRONIC EQUIPMENT B.V. mit Sitz in Weert (NL).
Die Gesellschaft produziert kundenindividuelle elektronische Steuerungskomponenten
für Applikationen in der Automobil-, Beleuchtungs- und Verpackungsindustrie. Im März 2018 unterzeichnete OFA Bamberg den Kaufvertrag zur Übernahme der Aktivitäten
eines Handelsunternehmens für medizinische Hilfsmittel in Süddeutschland. Ferner konnte im Juli eine weitere INDUS-Beteiligung einen namhaften Anbieter von
hochwertigen Raumklimageräten erwerben. Das Portfoliounternehmen aus dem Segment Bau/Infrastruktur
sichert sich mit diesem Zukauf eine strategische Vertriebserweiterung im margenstarken
Geschäft des Kälte-/Klima-Fachhandwerks. Ihrem mehrstufigen Transaktionsmodell entsprechend erwarb INDUS planmäßig die Restanteile
an der ROLKO Kohlgrüber GmbH (25 %) sowie von IEF-Werner (25 %). Der Erwerb der Restanteile
an RAGUSE (20 %) durch INDUS erfolgte im Juli 2018. Darüber hinaus gingen die Restanteile der PROVIS Steuerungstechnik GmbH (25 %) an
die INDUS-Beteiligung BUDDE Fördertechnik über. Das INDUS-Portfolio besteht aktuell
aus 45 mittelständischen Beteiligungen. SEGMENTBERICHTDie INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur,
Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie
Metalltechnik. Zum 30. Juni 2018 umfasste das Beteiligungsportfolio 45 operative Einheiten. BAU/INFRASTRUKTURWACHSTUM HÄLT ANIm Segment Bau/Infrastruktur verzeichneten die INDUS-Beteiligungen erneut einen Umsatz-
und Ergebnisanstieg. Der Segmentumsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Mio. EUR
bzw. 6,2 % gesteigert werden und erreichte 172,0 Mio. EUR im Berichtszeitraum. Das
operative Ergebnis (EBIT) stieg um 7,0 % auf 23,0 Mio. EUR (Vorjahr: 21,5 Mio. EUR)
an. Die EBIT-Marge erreichte mit 13,4 % einen sehr guten Wert und liegt um 0,1 Prozentpunkte
über dem bereits hohen Vorjahreswert. Die Anstiege bei Umsatz und EBIT betrafen insbesondere
den Bereich Versorgungsnetz-Infrastruktur und sind ausschließlich organisch erwirtschaftet
worden. Insgesamt bewegen sich die INDUS-Beteiligungen des Segments Bau/Infrastruktur auf
höchstem Niveau. Dabei arbeiten sie an ihrer Kapazitätsgrenze. Einige Beteiligungen
sind von der Knappheit im Bereich der Rohstoffe sowie den damit einhergehenden steigenden
Rohstoffpreisen betroffen. Zudem kämpfen sie mit einem zunehmend enger werdenden Facharbeitermarkt. Die Investitionen in Höhe von 5,9 Mio. EUR betrafen wie im Vorjahr ausschließlich
Sachinvestitionen. KENNZAHLEN BAU/INFRASTRUKTUR (in Mio. EUR)scroll
FAHRZEUGTECHNIKSERIENGESCHÄFT MIT RÜCKGÄNGENDer Umsatz im Bereich Fahrzeugtechnik stieg um 4,2 Mio. EUR bzw. 2,2 % auf 196,5 Mio.
EUR an. Das Umsatzwachstum resultierte aus einem Anstieg im Bereich der Heiz- und
Klimasysteme für Nutzfahrzeuge und der erstmaligen Einbeziehung der im Januar erworbenen
Beteiligung EE ELECTRONIC EQUIPMENT. Bei den Serienzulieferern sind hingegen sinkende
Umsatzerlöse aufgrund von auslaufenden Aufträgen und rückläufigen Abrufen zu verzeichnen.
Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 4,2 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahreswert
(7,9 Mio. EUR). Hierfür sind die operativen Verluste bei der bekannten Beteiligung
im Repositionierungsprozess, der stetig wachsende Margendruck bei den Serienzulieferern
sowie die generellen Absatzrückgänge bei den Automobilzulieferern aufgrund von Dieselskandal
und Abgasaffäre verantwortlich. Darüber hinaus wurden die Beteiligungen durch die
gestiegenen Einstandspreise für Stahl belastet. Die EBIT-Marge betrug für das erste Halbjahr 2,1 %, wobei wir für das Gesamtjahr 2018
eine leichte EBIT-Margenverbesserung erwarten. Die Investitionen betrugen im ersten Halbjahr 11,0 Mio. EUR. Sie beinhalten neben
Sachinvestitionen auch den Erwerb des Elektronikspezialisten EE ELECTRONIC EQUIPMENT
durch die INDUS-Tochter AURORA. KENNZAHLEN FAHRZEUGTECHNIK (in Mio. EUR)scroll
MASCHINEN- UND ANLAGENBAUSOLIDER GESCHÄFTSVERLAUFDer Segmentumsatz im Maschinen- und Anlagenbau stieg um 8,3 Mio. EUR auf 182,3 Mio.
EUR an. Dies ist auf organisches Wachstum im Bereich Logistik und die Neuerwerbe des
Vorjahres M+P INTERNATIONAL und PEISELER zurückzuführen, die erstmalig vollständig
einbezogen wurden. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte mit 22,6 Mio. EUR einen um 3,4 Mio. EUR geringeren
Wert als im Vorjahr, verbleibt aber insgesamt auf einem sehr hohen Niveau. Bei zwei
Beteiligungen aus dem Großanlagenbau konnte das Wachstum der letzten Jahre aufgrund
einer normalisierten Auftragslage und damit einhergehender geringerer Ergebnisse nicht
fortgeführt werden. Die EBIT-Marge lag mit 12,4 % im Zielkorridor von 12 bis 14 %. Für das Gesamtjahr
erwarten wir abermals ein Erreichen eines Werts innerhalb des Zielkorridors. Die Investitionen betrugen 4,4 Mio. EUR und betrafen ausschließlich Sachinvestitionen.
Die Investitionen des Vorjahres beinhalteten neben den Sachinvestitionen den Erwerb
der M+P-Gruppe und PEISELER-Gruppe. KENNZAHLEN MASCHINEN- UND ANLAGENBAU (in Mio. EUR)scroll
MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIKNACHFRAGE ETWAS RÜCKLÄUFIGIm Bereich Medizin- und Gesundheitstechnik sank der Umsatz in den ersten sechs Monaten
gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum leicht um 0,9 % auf 77,7 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 8,4 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr:
9,3 Mio. EUR). Die EBIT-Marge liegt entsprechend mit 10,8 % um 1,1 Prozentpunkte unter
dem Vorjahreswert (11,9 %). Ursache für den Rückgang bei Umsatz und EBIT sind die
Produktbereiche der Vliesstoffe und OP-Sets. Diese Produktbereiche sind wettbewerbsintensiv
und brachten im ersten Halbjahr unerwartete Kundenverluste mit sich. Eine Kompensation
in diesen Bereichen wird sich voraussichtlich erst im nächsten Geschäftsjahr positiv
bemerkbar machen. Weiterhin ist das Segment durch gestiegene Lohnkosten in ausländischen
Produktionsstätten belastet. Für das Gesamtjahr erwarten wir im Segment wieder steigende Umsätze und Ergebnisse,
sodass die Zielmarge von 13 bis 15 % realistisch bleibt. Die Investitionen lagen mit 3,2 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres (3,5 Mio. EUR). KENNZAHLEN MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK (in Mio. EUR)scroll
METALLTECHNIKDEUTLICHER AUFWÄRTSTRENDDas Segment Metalltechnik konnte eine Umsatzsteigerung um gute 9,9 % auf 216,3 Mio.
EUR erzielen. Das Wachstum wurde insbesondere durch den Bereich der Hartmetallwerkzeuge
erwirtschaftet. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 22,5 Mio. EUR für die ersten sechs Monate 2018
um hervorragende 87,5 % über dem Vorjahreswert (12,0 Mio. EUR). Die EBIT-Marge betrug
10,4 % und konnte damit gegenüber der Marge zum ersten Halbjahr 2017 (6,1 %) um sehr
gute 4,3 Prozentpunkte gesteigert werden. Der Repositionierungsprozess einer Beteiligung
verläuft planmäßig, und die Sonderbelastungen des Vorjahres fallen weg. Dieses schlägt
sich in besseren Ergebnissen nieder. Für das Gesamtjahr wird voraussichtlich eine EBIT-Marge am oberen Ende des Korridors
von 8 bis 10 % erreicht werden. Das Investitionsvolumen lag mit 3,9 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. KENNZAHLEN METALLTECHNIK (in Mio. EUR)scroll
FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEKONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG, VERKÜRZT (in Mio. EUR)scroll
KAPITALFLUSSRECHNUNG: OPERATIVER CASHFLOW WEITER DEUTLICH UNTER VORJAHRESNIVEAUAusgehend von einem Ergebnis nach Steuern von 43,7 Mio. EUR (Vorjahr: 39,0 Mio. EUR)
wurde im Berichtszeitraum ein operativer Cashflow in Höhe von -22,4 Mio. EUR (Vorjahr:
9,8 Mio. EUR) erzielt. Ursache hierfür ist der Anstieg des Working Capital um 87,3
Mio. EUR. Insbesondere in Erwartung weiter steigender Materialeinkaufspreise haben
einzelne Gesellschaften ihr Vorratsvermögen, im Wesentlichen den Bestand an Rohstoffen,
erhöht. Darüber hinaus haben ein bewusster Aufbau der unfertigen Erzeugnisse und ein
gestiegener Forderungsbestand das Working Capital anwachsen lassen. Wir gehen davon
aus, dass sich das Working Capital bis zum Jahresende verringert, aber auf einem deutlich
höheren Niveau als im Vorjahr verbleibt. Der Mittelabfluss für gezahlte Zinsen lag
mit -11,1 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (-10,9 Mio. EUR). Insgesamt sank der Cashflow
aus Geschäftstätigkeit um -32,4 Mio. EUR auf -33,5 Mio. EUR. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum -28,2 Mio.
EUR und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert (-63,8 Mio. EUR). Die Sachinvestitionen
sind gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Mio. EUR gesunken. Die Ausgaben für den Erwerb von
Tochtergesellschaften betrugen mit -1,6 Mio. EUR deutlich weniger als im Vorjahr (-32,4
Mio. EUR). Im Vorjahreszeitraum wurden die M+P-Gruppe und PEISELER-Gruppe zugekauft.
Im aktuellen Berichtsjahr wurde EE ELECTRONIC EQUIPMENT als strategische Ergänzung
von AURORA erworben. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit betrug 27,9 Mio. EUR. Dieser resultierte
aus einer Nettokreditaufnahme in Höhe von 80,6 Mio. EUR (Vorjahr: 72,9 Mio. EUR) abzüglich
der Zahlung der Dividende in Höhe von -36,7 Mio. EUR (Vorjahr: -33,0 Mio. EUR) und
der Auszahlung aus der Tilgung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von
-15,7 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR). Die liquiden Mittel lagen mit 102,1 Mio. EUR
deutlich unter dem Bestand zum 31. Dezember 2017 (135,9 Mio. EUR). KONZERNBILANZ, VERKÜRZT (in Mio. EUR)scroll
BILANZ: DEUTLICHER ANSTIEG VON VORRÄTEN UND FORDERUNGENDie Konzernbilanzsumme der INDUS-Gruppe lag zum Stichtag mit 1.717,8 Mio. EUR um 3,9
% höher als zum 31. Dezember 2017. Hierfür sind insbesondere der Aufbau von Vorräten
(+58,9 Mio. EUR) sowie Forderungen und sonstige Vermögenswerte (+44,9 Mio. EUR) verantwortlich.
Der Gesamtbetrag des Working Capital zum 30. Juni 2018 belief sich auf 490,2 Mio.
EUR und war damit um 87,3 Mio. EUR bzw. 21,7 % höher als zum Jahresende 2017 (402,9
Mio. EUR). Wie bereits vorne beschrieben und näher erläutert, sind die Ursachen für
das gestiegene Working Capital die ausgeweitete Geschäftstätigkeit (Gesamtleistung
+7,4 %) sowie der Aufbau von Vormaterialien, unfertigen Erzeugnissen und Forderungen. Das Eigenkapital stieg um 1,1 % an. Die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2018 betrug
39,7 % und lag damit etwas niedriger als zum Jahresende 2017 (40,8 %) und leicht unter
unserer Zielquote von 40,0 %. Der Aufbau der langfristigen Verbindlichkeiten um 104,2
Mio. EUR ist zum einen auf einen erhöhten Finanzierungsbedarf und zum anderen auf
eine Verschiebung von kurzfristigen Verbindlichkeiten hin zu langfristigen Verbindlichkeiten
zurückzuführen. WORKING CAPITAL (in Mio. EUR)scroll
Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 513,1 Mio. EUR zum 30. Juni 2018 und lagen
um 114,2 Mio. EUR höher als zum 31. Dezember 2017. Die Veränderung ist auf eine Verringerung
der liquiden Mittel (-33,8 Mio. EUR) und eine Erhöhung der Finanzschulden (+80,4 Mio.
EUR) zurückzuführen. Die Erhöhung der Finanzschulden steht in direktem Zusammenhang
mit dem Abbau der kurzfristigen Verbindlichkeiten. NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN (in Mio. EUR)scroll
CHANCEN UND RISIKENFür den Chancen- und Risikobericht der INDUS Holding AG wird auf den Geschäftsbericht
2017 verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden Analyse und zum konsequenten
Umgang mit Risiken betreibt die Gesellschaft ein effizientes Risikomanagementsystem.
Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung der einzelnen Risiken
werden im Geschäftsbericht erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das Unternehmen
keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. AUSBLICK
Die erfolgreiche Geschäftstätigkeit der INDUS-Beteiligungen wird im zweiten Halbjahr
voraussichtlich weiter von einer starken Konjunktur gestützt. Trotz anhaltender Risikofaktoren
wie dem chinesisch-amerikanischen Handelskonflikt oder der steigenden Unsicherheit
im Brexit-Prozess sowie in Summe rückläufigen Konjunkturerwartungen bleiben die Rahmenbedingungen
für die deutsche Wirtschaft und die INDUS-Beteiligungen positiv. Die Unternehmen der
INDUS-Gruppe werden nach Einschätzung des Vorstandes deshalb ihre Geschäfte insgesamt
gut weiterentwickeln können. Die INDUS-Gruppe als Ganzes hat sich bei Umsatz und Ertrag in den ersten sechs Monaten
des Geschäftsjahres 2018 entsprechend der Planung entwickelt. Die Tendenz erhöhter
Materialpreise, insbesondere für Rohstoffe, sowie steigender Lohnkosten bei hoher
Kapazitätsauslastung wird anhalten und damit Druck auf das operative Ergebnis (EBIT)
ausüben. Insbesondere die Segmente Bau/Infrastruktur sowie Maschinen- und Anlagenbau werden
auch in den kommenden Monaten tragende Ertragsstützen sein. Hinzu kommt ein deutlicher
Aufwärtstrend im Segment Metalltechnik. Die Unternehmen im Segment Medizintechnik
sehen sich auf einem hohen Ertragsniveau mit einer wachsenden Wettbewerbsintensität
und steigenden regulatorischen Anforderungen konfrontiert. Im Segment Fahrzeugtechnik
werden der marktbedingt hohe Margendruck und teilweise Umsatzrückgänge die Unternehmen
im Seriengeschäft unter Handlungsdruck halten. Trotz der Herausforderungen im Segment Fahrzeugtechnik bestätigt der Vorstand die
Ziele für das Gesamtjahr 2018: einen Umsatz im Korridor zwischen 1,65 und 1,70 Mrd.
EUR und ein EBIT zwischen 154 und 160 Mio. EUR (vor Einbeziehung der anteiligen Umsatz-
und Ergebnisbeiträge der im Jahresverlauf getätigten Akquisitionen). VERKÜRZTER KONZERNZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGFÜR DAS 1. HALBJAHR UND DAS 2. QUARTAL 2018scroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGFÜR DAS 1. HALBJAHR UND DAS 2. QUARTAL 2018scroll
Die im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfassten Erträge und Aufwendungen enthalten
versicherungsmathematische Gewinne aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in
Höhe von 1.164 TEUR (Vorjahr: 482 TEUR). Diese resultieren in erster Linie aus der
Anhebung des Zinssatzes für inländische Verpflichtungen von 1,8 % zum 31. Dezember
2017 auf 1,9 % zum 30. Juni 2018. Der Zinssatz für ausländische Pensionen (Schweiz)
hat sich um 0,17 % erhöht. Das Ergebnis der Währungsumrechnung resultiert aus der Umrechnung der Abschlüsse einbezogener
ausländischer Konzerngesellschaften. Die Veränderung der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente
resultiert aus den zur Zinsabsicherung abgeschlossenen Zinsswaps. KONZERN-BILANZZUM 30. JUNI 2018AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN-EIGENKAPITAL-VERÄNDERUNGSRECHNUNGVOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2018scroll
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Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile
an der WEIGAND Bau GmbH sowie Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die Minderheitsanteile
von Personengesellschaften sowie von Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger
Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der Übergang des wirtschaftlichen
Eigentums der betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten
bilanziert. KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGFÜR DAS 1. HALBJAHR 2018scroll
KONZERN-ANHANGGRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES[1] ALLGEMEINESDie INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, Deutschland, hat ihren verkürzten
Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 30. Juni 2018 in
Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren
Auslegungen durch das International Financial Reporting Standards Interpretations
Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden
alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt.
Der Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht
unterzogen. Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird gesondert im Bereich "Änderungen
von Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 angewendet,
die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Zwischenabschluss nicht den
vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss im
Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten. Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende Quartalsbericht alle üblichen, laufend
vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Die im ersten Halbjahr 2018 erzielten
Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren
Geschäftsverlaufs zu. Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden
sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte,
Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen
abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert
sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden
Positionen erfolgswirksam angepasst. [2] ÄNDERUNGEN VON RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTENAlle ab dem Geschäftsjahr 2018 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
sind in dem vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt. Die neuen Standards haben keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzernabschlusses der INDUS Holding AG. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG[3] MATERIALAUFWANDscroll
[4] PERSONALAUFWANDscroll
[5] SONSTIGER BETRIEBLICHER AUFWANDscroll
[6] ZINSERGEBNISscroll
Die Position "Sonstige: Minderheitsanteile" beinhaltet die Ergebnisauswirkung aus
der Folgebewertung der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in
Höhe von 659 TEUR (Vorjahr: 775 TEUR) sowie die Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden
aus Anteilen von Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit Call-/Put-Optionen
zustehen. Der Ausweis erfolgt aus Konsistenzgründen im Zinsergebnis. [7] ERGEBNIS JE AKTIEscroll
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ[8] VORRÄTEscroll
[9] FORDERUNGENscroll
[10] VERBINDLICHKEITENDie sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 50.860 TEUR (31.12.2017: 64.275 TEUR)
bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, soweit die
Minderheitsgesellschafter durch Kündigung des Gesellschaftsvertrages oder aufgrund
von Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen können. SONSTIGE ANGABEN[11] SEGMENTBERICHTERSTATTUNGSEGMENTINFORMATIONEN FÜR DIE GESCHÄFTSBEREICHE FÜR DAS 1. HALBJAHR 2018SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (in TEUR)scroll
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SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (in TEUR)scroll
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SEGMENTINFORMATIONEN FÜR DIE GESCHÄFTSBEREICHE FÜR DAS 2. QUARTAL 2018SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (in TEUR)scroll
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SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (in TEUR)scroll
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Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen Ergebnisse der Segmentberichterstattung
über zum Ergebnis vor Steuern der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung: ÜBERLEITUNGSRECHNUNG (in TEUR)scroll
Die Gliederung der Segmente entspricht unverändert dem aktuellen Stand der internen
Berichterstattung. Die Informationen zu den Segmenten beziehen sich auf die fortgeführten
Aktivitäten. Die Zuordnung der Gesellschaften zu den Segmenten wird durch deren Absatzmärkte
bestimmt, wenn der ganz überwiegende Sortimentsanteil in dem Marktumfeld abgesetzt
wird (Fahrzeugtechnik, Medizin- und Gesundheitstechnik). Sonst wird auf gemeinsame
Merkmale der Produktionsstruktur abgestellt (Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau,
Metalltechnik). Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding, nicht operativer Einheiten ohne
Segmentzuordnung sowie die Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen
zugrunde liegenden Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden
Ausführungen im Lagebericht. Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist das operative Ergebnis (EBIT), entsprechend
der Definition im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in Übereinstimmung
mit den Ausweis- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses
angewandt wurden, ermittelt. Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen
auf Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar sind, und werden im Übrigen
auf Basis der Kostenzuschlagsmethode ermittelt. SEGMENTINFORMATIONEN FÜR DIE REGIONENDie Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die Absatzmärkte. Aufgrund der
vielfältigen Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung nach Ländern nicht
sinnvoll, da außerhalb von Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht. Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumenten,
beziehen sich auf den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung ist ebenfalls
nicht sinnvoll, da sich der Sitz der Gesellschaften überwiegend in Deutschland befindet. Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS existieren weder einzelne Produkt-
oder Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen Anteil von größer als
10 % am Umsatz erreichen. scroll
[12] INFORMATIONEN ZUR BEDEUTUNG VON FINANZINSTRUMENTENDie nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente dar. Der beizulegende
Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall
zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts
eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. FINANZINSTRUMENTE (in TEUR)scroll
scroll
Die zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente betreffen grundsätzlich langfristig
gehaltene Finanzbeteiligungen, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis
vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann.
Diese werden mit Anschaffungskosten bewertet. FINANZINSTRUMENTE NACH GESCHÄFTSMODELL GEM. IFRS 9 (in TEUR)scroll
[13] FREIGABE DER VERÖFFENTLICHUNGDer Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden IFRS-Zwischenabschluss am 13.
August 2018 zur Veröffentlichung freigegeben. [14] ERKLÄRUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Bergisch Gladbach, den 13. August 2018 INDUS Holding AG Der Vorstand scroll
KONTAKTANSPRECHPARTNERINNENNina Wolf Senior Manager Julia Pschribülla Manager Investor Relations INDUS HOLDING AGKölner Straße 32 Postfach 10 03 53 Telefon: +49 (0)2204/40 00-0 www.indus.de FINANZKALENDERscroll
IMPRESSUMVERANTWORTLICHES VORSTANDSMITGLIEDDr. Johannes Schmidt DATUM DER VERÖFFENTLICHUNG14. August 2018 HERAUSGEBERINDUS Holding AG, Bergisch Gladbach KONZEPT/GESTALTUNGBerichtsmanufaktur GmbH, Hamburg DRUCKGutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Im Zweifelsfall
ist die deutsche Version maßgeblich. WICHTIGER HINWEIS:Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen
und Schätzungen des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der Vorstand
der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, unterliegen
sie gewissen Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können
aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen
Lage, der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und
Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Gewährleistung
und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse
mit den in diesem Geschäftsbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen.
Die in diesem Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden nicht aktualisiert. [IN] spiring progress Magazin 02/2018
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AURORA erwarb den Elektronikspezialisten EE ELECTRONIC EQUIPMENT. |
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Eine Beteiligung aus dem Segment Bau/Infrastruktur verstärkte sich mit einem Anbieter von hochwertigen Raumklimageräten. |
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OFA Bamberg unterzeichnete den Kaufvertrag für ein Handelsunternehmen für medizinische Hilfsmittel. |
Mit rund 600 Besuchern fand am 24. Mai 2018 im Congress-Centrum Nord Koelnmesse die
INDUS-Hauptversammlung statt. Im Rahmen der begleitenden Ausstellung stellte sich
das INDUS-Förderbankprojekt eBus-Cluster vor.
Am 15. Juni 2018 fand zum 20. Mal die INDUS-Unternehmertagung statt. Diesmal tauschten
sich die Führungskräfte der INDUS-Beteiligungen in informellem Ambiente in Dresden
aus. Wie inzwischen üblich, lud die INDUS Holding im Anschluss zum jährlichen Sommerfest
ein.
Mit Wirkung zum 1. Juli 2018 gab Jürgen Abromeit nach sechs Jahren den Vorstandsvorsitz
an seinen Nachfolger Dr. Johannes Schmidt ab und schied aus dem Vorstand aus.
Auch im ersten Halbjahr 2018 erhielten die INDUS-Beteiligungen wieder Auszeichnungen.
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Die AURORA-Stiftung Joachim & Susanne Schulz Stiftung erhält zwei Awards:
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BILSTEIN & SIEKERMANN: "Innovator des Jahres" 2018 |
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HAUFF-TECHNIK und Karl SIMON jeweils: "TOP 100" für ausgezeichnetes Innovationsmanagement |
Nina Wolf
Senior Manager
Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (0)2204/40 00-73
E-Mail: presse@indus.de
Kölner Straße 32
51429 Bergisch Gladbach
Postfach 10 03 53
51403 Bergisch Gladbach
Telefon: +49(0)2204/40 00-0
Telefax: +49 (0)2204/40 00-20
E-Mail: indus@indus.de
www.indus.de
INDUS Holding AG, Bergisch Gladbach
Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
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Christian Sommer
Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen