![]() INDUS Holding AGBergisch GladbachQuartalsbericht zum 31.03.2019ZWISCHENBERICHT
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| in Mio. EUR | Q1 2019 | Q1 2018 |
| Umsatz | 437,6 | 408,2 |
| EBITDA | 54,9 | 51,9 |
| EBIT | 33,6 | 35,5 |
| EBIT-Marge (in %) | 7,7 | 8,7 |
| Konzern-Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern) | 19,9 | 20,0 |
| Operativer Cashflow | -15,2 | -31,9 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | -17,5 | -38,7 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -18,3 | -14,5 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 21,6 | 11,3 |
| 31.3.2019 | 31.12.2018 | |
| Bilanzsumme | 1.839,0 | 1.720,0 |
| Eigenkapital | 728,8 | 709,8 |
| Eigenkapitalquote (in %) | 39,6 | 41,3 |
| Nettoverschuldung | 600,5 | 482,8 |
| Liquide Mittel | 95,9 | 109,6 |
| Beteiligungen (Anzahl zum Stichtag) | 45 | 45 |
| ― |
Umsatz plus 7,2 %, starkes organisches Wachstum |
| ― |
Ertragsstarkes Segment Bau/Infrastruktur über den Erwartungen |
| ― |
Deutlicher Rückgang bei Abrufzahlen erhöht Druck auf Serienzulieferer Automotive |

die Unternehmen der INDUS-Gruppe haben im vergangenen Quartal erneut deutliche Umsatzzuwächse
erzielt. Negativen Wachstumsprognosen zum Trotz konnten die Beteiligungen ein in weiten
Teilen noch freundliches konjunkturelles Umfeld für sich nutzen. Dies gilt jedoch
nicht für die Serienzulieferer Automotive: Marktbedingte Absatzrückgänge belasteten
das Segment Fahrzeugtechnik spürbar und erhöhten den Margendruck weiter.
In den ersten drei Monaten 2019 stieg der Konzernumsatz um erfreuliche 7,2 % auf 437,6
Mio. EUR. 6,7 % organisches Wachstum zeigen dabei die Stärke des Bestandsportfolios.
Insbesondere die Unternehmen aus den Segmenten Bau/Infrastruktur sowie Maschinen-
und Anlagenbau konnten zu dieser Umsatzsteigerung beitragen. Zugleich mussten zwei
der drei großen Serienzulieferer im Segment Fahrzeugtechnik Umsatzrückgänge hinnehmen
- der Umbruch in der Fahrzeugindustrie verschärft die Rahmenbedingungen für die Serienzulieferer
weiter.
In Summe erwirtschaftete die Gruppe ein leicht unter dem Vorjahreswert liegendes operatives
Ergebnis (EBIT) von 33,6 Mio. EUR. Die EBIT-Marge lag mit 7,7 % einen Prozentpunkt
unter der Marge im Vergleichszeitraum.
Die Entwicklung in den einzelnen Segmenten ist dabei differenziert zu betrachten:
Der schwierigen Lage der Serienzulieferer im Segment Fahrzeugtechnik steht eine weiterhin
hohe Nachfrage im Segment Bau/Infrastruktur gegenüber. Hier konnten die Unternehmen
bei Umsatz und Ertrag Rekordergebnisse erzielen. Die Beteiligungen im Segment Maschinen-
und Anlagenbau steigerten ihren Umsatz bei soliden Ertragsmargen um 23 %. Auch wenn
sich diese Zuwachsraten im Laufe des Geschäftsjahres voraussichtlich nicht fortschreiben
lassen: die Auftragslage insbesondere der Anlagenbauer ist gut. Im Segment Medizin-
und Gesundheitstechnik konnte bei einer leichten Umsatzsteigerung ein konstantes Ergebnis
erwirtschaftet werden. Limitierend wirkten hier neben den gestiegenen regulatorischen
Anforderungen Lohnkostensteigerungen an ausländischen Standorten. In einzelnen wettbewerbsintensiven
Produktbereichen konnten diese Effekte noch nicht kompensiert werden. Im Segment Metalltechnik
belasten weiterhin gestiegene Materialpreise, in Summe liegt das Segment aber auf
Kurs.
Angesichts der abgeschwächten Konjunkturprognosen wird das Wettbewerbstempo für unsere
Beteiligungen weiter anziehen. Die nach wie vor schwelenden politischen Risiken wie
Handelsstreit und Brexit tun ihr Übriges. Umso mehr werden wir die mit dem Strategieprogramm
PARKOUR gestarteten Maßnahmen zur Förderung der operativen Exzellenz konsequent fortsetzen
und ausbauen. Ob Neugestaltung des Shopfloor-Managements, Optimierung der Lagerlogistik
oder Ausbau der Vertriebsorganisation - wir identifizieren gemeinsam mit den Geschäftsführern
gezielt die Verbesserungspotentiale in den wertschöpfenden Kernprozessen der Beteiligungen.
INDUS unterstützt die Unternehmer vor Ort aktiv dabei, die Abläufe von der Produktentwicklung
über die Auftragsentstehung bis zur Auftragsabwicklung optimal aufzustellen. In den
Segmenten Fahrzeugtechnik und Metalltechnik gilt es außerdem, die laufenden Repositionierungen
wie geplant erfolgreich umzusetzen. Insbesondere fordern uns die Probleme bei einem
Serienzulieferer Automotive, die sich Ende des Jahres 2018 manifestiert haben.
An den Umsatzplanungen für das Gesamtjahr 2019 halten wir fest: Wir wollen auf 1,72
bis 1,77 Mrd. EUR wachsen. Die guten Entwicklungen in vier von fünf Segmenten bestärken
uns darin. Im Segment Fahrzeugtechnik - das zeigen uns die im ersten Quartal um bis
zu 15 % zurückgenommenen Abrufzahlen bei den Serienzulieferern - werden sich die Probleme
leider verstärkt fortsetzen. Prognosen für diesen Bereich sind in einem instabilen
Umfeld aktuell kaum verlässlich zu erstellen. Vor diesem Hintergrund erscheint das
Erreichen des unteren Endes des angestrebten operativen Ergebnisses (EBIT) zwischen
156 und 162 Mio. EUR Stand heute sehr ambitioniert.
Mit Nachdruck arbeiten wir an passenden Akquisitionen zur Stärkung der Portfoliostruktur.
So versprechen wir uns zum Beispiel in der Automatisierungs-, Mess- und Regeltechnik,
in einer unserer ausgelobten Zukunftsbranchen, weiteres Wachstumspotential.
Bergisch Gladbach im Mai 2019
| Dr. Johannes Schmidt |
Dr. Jörn Großmann |
Axel Meyer |
Rudolf Weichert |
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2019 | Q1 2018 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatz | 437,6 | 408,2 | 29,4 | 7,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2,8 | 2,7 | 0,1 | 3,7 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 6,4 | 1,1 | 5,3 | >100 |
| Bestandsveränderung | 6,5 | 19,0 | -12,5 | -65,8 |
| Gesamtleistung | 453,3 | 431,0 | 22,3 | 5,2 |
| Materialaufwand | -216,2 | -197,9 | -18,3 | -9,2 |
| Personalaufwand | -129,8 | -124,4 | -5,4 | -4,3 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -52,4 | -56,8 | 4,4 | 7,7 |
| EBITDA | 54,9 | 51,9 | 3,0 | 5,8 |
| Abschreibungen | -21,3 | -16,4 | -4,9 | -29,9 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 33,6 | 35,5 | -1,9 | -5,4 |
| Finanzergebnis | -3,5 | -5,2 | 1,7 | 32,7 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 30,1 | 30,3 | -0,2 | -0,7 |
| Steuern | -10,2 | -10,3 | 0,1 | 1,0 |
| Ergebnis nach Steuern | 19,9 | 20,0 | -0,1 | -0,5 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 0,1 | 0,1 | 0,0 | 0,0 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 19,8 | 19,9 | -0,1 | -0,5 |
Die INDUS-Gruppe erwirtschaftete in den ersten drei Monaten 2019 eine deutliche Umsatzsteigerung.
Das operative Ergebnis (EBIT) lag leicht unter dem Vorjahresvergleichszeitraum, insbesondere
begründet durch zurückgegangene Abrufzahlen und einer gesunkenen EBIT-Marge im Segment
Fahrzeugtechnik.
Im ersten Quartal 2019 konnten die INDUS-Beteiligungen den Umsatz um 29,4 Mio. EUR
(7,2 %) auf 437,6 Mio. EUR steigern. Dabei profitierten sie von dem in weiten Teilen
noch erfreulichen konjunkturellen Umfeld. Lediglich in der Fahrzeugtechnik sind, entsprechend
der dortigen Marktlage, die Umsätze rückläufig. Der organische Umsatzanstieg der INDUS-Gruppe
betrug 6,7 % und ist im Wesentlichen auf die Segmente Bau/Infrastruktur sowie Maschinen-
und Anlagenbau zurückzuführen.
Die Materialaufwandsquote stieg von 48,5 % auf 49,4 %. Ursächlich hierfür waren höhere
Einkaufspreise, insbesondere für Rohstoffe (Metalle), die nicht weitergegeben werden
konnten. Die Personalaufwandsquote sank leicht von 30,5 % auf 29,7 %.
Die Abschreibungen erhöhten sich um 29,9 % auf insgesamt -21,3 Mio. EUR. Der Anstieg
ist im Wesentlichen auf die neue Leasingbilanzierung (IFRS 16) sowie zu einem geringeren
Anteil auf die gestiegenen Sachinvestitionen der vergangenen Jahre zurückzuführen.
Analog zu den gestiegenen Abschreibungen sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
aufgrund der neuen Leasingbilanzierung.
Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 33,6 Mio. EUR um 5,4% (1,9 Mio. EUR) unter dem
Vorjahreswert. Die EBIT-Marge lag bei 7,7 % (Vorjahr: 8,7 %). Die Reduktion ist insbesondere
auf die Entwicklung im Segment Fahrzeugtechnik zurückzuführen, in dem das EBIT um
2,1 Mio. EUR zurückging.
Im neu dargestellten Finanzergebnis sind das Zinsergebnis, das Ergebnis aus at-Equity-bewerteten
Beteiligungen und das übrige Finanzergebnis enthalten. Innerhalb des "übrigen Finanzergebnisses"
sind die Bewertungen der Zinsswaps und der Minderheitsanteile ausgewiesen. Das Finanzergebnis
sank insgesamt um 1,7 Mio. EUR. Ursache für die Reduktion ist insbesondere die Bewertung
der Minderheitsanteile.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 30,1 Mio. EUR nur ganz knapp unterhalb des
Vorjahresvergleichswertes (30,3 Mio. EUR). Der Steueraufwand lag bei 10,2 Mio. EUR
nach 10,3 Mio. EUR im Vorjahr. Daher sank die Steuerquote leicht von 34,0 % im Vorjahr
auf 33,9 %. Vor dem Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter ergab sich
ein um -0,1 Mio. EUR gesunkenes Periodenergebnis von 19,9 Mio. EUR (Vorjahr: 20,0
Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie blieb konstant bei 0,81 EUR.
Im Durchschnitt der ersten drei Monate 2019 wurden in den Unternehmen der INDUS-Gruppe
10.668 Mitarbeiter (Vorjahr: 10.529 Mitarbeiter) beschäftigt.
Die INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur,
Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie
Metalltechnik. Zum 31. März 2019 umfasste das Beteiligungsportfolio 45 operative Einheiten.
Der Segmentumsatz im Bereich Bau/Infrastruktur konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum
um 9,7 Mio. EUR (12,6 %) auf 86,6 Mio. EUR gesteigert werden. Das organische Umsatzwachstum
betrug 9,6 % und entfällt zu einem großen Teil auf den Bereich "Klimageräte".
Das operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Umsatz überproportional um 26,6 % auf
10,0 Mio. EUR (Vorjahr: 7,9 Mio. EUR) an. Die EBIT-Marge erreichte mit 11,5 % einen
für das erste Quartal sehr guten Wert. Sie übertraf die gute Marge aus dem Vorjahr
(10,3 %) um 1,2 Prozentpunkte. Zum gestiegenen Segmentergebnis tragen neben dem hervorragenden
Ergebnis des Bereichs "Klimageräte" auch der Ergebnisanteil des im Vorjahr erworbenen
Anbieters für Raumklimageräte sowie Ergebnisse der weiteren bestehenden Beteiligungen
bei.
Insgesamt liegt die erfreuliche Entwicklung im Segment Bau/Infrastruktur leicht über
den Erwartungen. Als begrenzender Faktor macht sich allerdings weiterhin der Mangel
an Facharbeitskräften bemerkbar.
Die Investitionen im Segment betrafen ausschließlich Sachinvestitionen und lagen mit
4,9 Mio. EUR oberhalb des Vorjahrs (3,3 Mio. EUR).
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2019 | Q1 2018 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 86,6 | 76,9 | 9,7 | 12,6 |
| EBITDA | 13,3 | 10,2 | 3,1 | 30,4 |
| Abschreibungen | -3,3 | -2,3 | -1,0 | -43,5 |
| EBIT | 10,0 | 7,9 | 2,1 | 26,6 |
| EBIT-Marge in % | 11,5 | 10,3 | 1,2 pp | - |
| Investitionen | 4,9 | 3,3 | 1,6 | 48,5 |
| Mitarbeiter | 1.843 | 1.764 | 79 | 4,5 |
Der Umsatz im Segment Fahrzeugtechnik sank um 5,3 Mio. EUR bzw. 5,4 %. Dieser Rückgang
geht auf schwächere Abrufzahlen bei zwei der drei großen Serienzulieferer zurück.
Die Verminderung geht mit dem generellen Nachfragerückgang in der Automobil- und Automobilzulieferbranche
der letzten Monate einher.
Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 0,2 Mio. EUR um 2,1 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.
Die EBIT-Marge des Segments beträgt 0,2 % nach 2,3 % im Vorjahr. Hierfür ist insbesondere
der oben beschriebene Rückgang der Abrufzahlen bei zwei Serienzulieferern verantwortlich,
der durch Kostensenkungsmaßnahmen ergebnismäßig nicht kompensiert werden konnte.
Außerdem wird das Segment deutlich durch zwei Repositionierungen belastet. Während
die schon länger laufende Repositionierung der einen Beteiligung planmäßig verläuft,
befindet sich die zweite gegen Ende des Jahres 2018 aufgetretene Repositionierung
noch am Anfang.
Die Investitionen sind mit 2,3 Mio. EUR um 4,7 Mio. EUR niedriger als im Vorjahresvergleichszeitraum.
Im Vorjahr war der Erwerb des Elektronikspezialisten EE ELECTRONIC EQUIPMENT durch
die INDUS-Tochter AURORA in den Investitionen enthalten.
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2019 | Q1 2018 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 9 2,8 | 98,1 | -5,3 | -5,4 |
| EBITDA | 7,1 | 8,0 | -0,9 | -11,3 |
| Abschreibungen | -6,9 | -5,7 | -1,2 | -21,1 |
| EBIT | 0,2 | 2,3 | -2,1 | -91,3 |
| EBIT-Marge in % | 0,2 | 2,3 | -2,1 pp | - |
| Investitionen | 2,3 | 7,0 | -4,7 | -67,1 |
| Mitarbeiter | 3.333 | 3.549 | -216 | -6,1 |
Der Segmentumsatz im Maschinen- und Anlagenbau stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich
um 20,5 Mio. EUR (+23,1 %). Der Anstieg wurde insbesondere von den großen Anlagenbauern
des Segments erwirtschaftet. Insgesamt sind bei den Beteiligungen des Segments die
Auftragsbücher gut gefüllt und die Auslastung ist bis ins Folgejahr gesichert.
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 0,3 Mio. EUR (+2,4 %) auf 12,8 Mio. EUR an.
Die EBIT-Marge lag mit 11,7 % auf gutem Niveau, aufgrund einzelner weniger rentabler
Projekte aber unter dem hohen Vergleichswert des Vorjahresquartals (14,1 %).
Die Investitionen des Berichtszeitraums von 2,9 Mio. EUR und des Vorjahreszeitraums
in Höhe von 2,2 Mio. EUR betreffen ausschließlich Sachinvestitionen.
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2019 | Q1 2018 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 109,3 | 88,8 | 20,5 | 23,1 |
| EBITDA | 17,2 | 15,5 | 1,7 | 11,0 |
| Abschreibungen EBIT | -4,4 12,8 | -3,0 12,5 | -1,4 0,3 | -46,7 2,4 |
| EBIT-Marge in % | 11,7 | 14,1 | -2,4 pp | - |
| Investitionen | 2,9 | 2,2 | 0,7 | 31,8 |
| Mitarbeiter | 2.065 | 1.966 | 99 | 5,0 |
Das Segment Medizin- und Gesundheitstechnik konnte im ersten Quartal 2019 einen Umsatz
von 40,9 Mio. EUR erwirtschaften. Dies entspricht einem Umsatzplus von 1,9 Mio. EUR
(+4,9 %). Bis auf den Bereich "Vliesstoffe" konnten alle Produktbereiche des Segments
zu dem Wachstum beitragen.
Das operative Ergebnis (EBIT) bleibt mit 3,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Zwar konnten die meisten Beteiligungen das operative Ergebnis (EBIT) leicht steigern,
die wettbewerbsintensiven Bereiche "Vliesstoffe" und "OP-Sets" mussten dagegen leichte
EBIT-Rückgänge hinnehmen. Die Kundenabgänge in diesen Produktbereichen aus dem Vorjahr
konnten bislang nicht kompensiert werden. Darüber hinaus ist das Segment durch die
gestiegenen Lohnkosten in ausländischen Produktionsstätten und die Regulierungsanforderungen
der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) belastet.
Die EBIT-Marge im Segment liegt nach den ersten drei Monaten 2019 bei 9,3 % (Vorjahr:
9,7 %) und wird erwartungsgemäß im Laufe des Geschäftsjahrs ansteigen.
Die Investitionen lagen mit 0,8 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (0,9
Mio. EUR).
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2019 | Q1 2018 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 40,9 | 39,0 | 1,9 | 4,9 |
| EBITDA | 6,1 | 5,5 | 0,6 | 10,9 |
| Abschreibungen | -2,3 | -1,7 | -0,6 | -35,3 |
| EBIT | 3,8 | 3,8 | 0,0 | 0,0 |
| EBIT-Marge in % | 9,3 | 9,7 | -0,4 pp | - |
| Investitionen | 0,8 | 0,9 | -0,1 | -11,1 |
| Mitarbeiter | 1.711 | 1.650 | 61 | 3,7 |
Das Segment Metalltechnik verzeichnete im ersten Quartal 2019 eine Umsatzsteigerung
um 2,6 Mio. EUR (2,5 %). Der Umsatzanstieg wurde über alle Produktbereiche erwirtschaftet,
mit Ausnahme des Bereichs "Hartmetallwerkzeuge und Bergbau", der im Vergleichszeitraum
ein außerordentlich hohes Umsatzniveau erzielte.
Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 8,6 Mio. EUR um 2,8 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.
Ursache hierfür ist der Bereich "Hartmetallwerkzeuge und Bergbau", in dem steigende
Preise bei der Materialbeschaffung, die im Markt nicht vollständig weitergegeben werden
konnten, deutlich auf das Ergebnis drückten. Die EBIT-Marge lag mit 7,9 % zwar unterhalb
des Vorjahresvergleichswerts (10,8 %), befindet sich aber insgesamt auf einem guten
Kurs. Die Zielmarge für das Gesamtjahr liegt zwischen 8 % und 10 %.
Das Investitionsvolumen lag im ersten Quartal mit 7,9 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr
(1,2 Mio. EUR) und ist insbesondere auf eine Kapazitätsausweitung bei einer großen
Beteiligung zurückzuführen.
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2019 | Q1 2018 | ABSOLUT | IN % | |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 108,3 | 105,7 | 2,6 | 2,5 |
| EBITDA | 12,8 | 14,8 | -2,0 | -13,5 |
| Abschreibungen | -4,2 | -3,4 | -0,8 | -23,5 |
| EBIT | 8,6 | 11,4 | -2,8 | -24,6 |
| EBIT-Marge in % | 7,9 | 10,8 | -2,9 pp | - |
| Investitionen | 7,9 | 1,2 | 6,7 | >100 |
| Mitarbeiter | 1.679 | 1.564 | 115 | 7,4 |
| DIFFERENZ | ||||
| Q1 2019 | Q1 2018 | ABSOLUT | IN % | |
| Operativer Cashflow | -15,2 | -31,9 | 16,7 | 52,4 |
| Zinsen | -2,3 | -6,8 | 4,5 | 66,2 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | -17,5 | -38,7 | 21,2 | 54,8 |
| Auszahlungen für Investitionen | -18,8 | -14,9 | -3,9 | -26,2 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten | 0,5 | 0,4 | 0,1 | 25,0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -18,3 | -14,5 | -3,8 | -26,2 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -0,2 | -0,3 | 0,1 | 33,3 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 45,9 | 49,3 | -3,4 | -6,9 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -18,1 | -23,2 | 5,1 | 22,0 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -4,7 | -0,4 | -4,3 | < -100 |
| Auszahlung aus der Tilgung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten | -1,3 | -14,1 | 12,8 | 90,8 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 21,6 | 11,3 | 10,3 | 91,2 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | -14,2 | -41,9 | 27,7 | 66,1 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | 0,5 | -0,1 | 0,6 | >100 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 109,6 | 135,9 | -26,3 | -19,4 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 95,9 | 93,9 | 2,0 | 2,1 |
Ausgehend von einem nahezu unveränderten Ergebnis nach Steuern von 19,9 Mio. EUR (Vorjahr:
20,0 Mio. EUR) hat sich der operative Cashflow im ersten Quartal 2019 um 16,7 Mio.
EUR gegenüber der Vergleichsperiode erhöht. Ursache hierfür ist insbesondere ein verringertes
Wachstums des Working Capitals verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt stieg
der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 21,2 Mio. EUR auf -17,5 Mio. EUR.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -18,3 Mio. EUR nach -14,5 Mio. EUR im
Vorjahr. Im ersten Quartal 2018 war der Mittelabfluss aus dem Erwerb der EE ELECTRONIC
EQUIPMENT als strategische Ergänzung von AURORA enthalten. Im Berichtszeitraum betrugen
die Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 18,8 Mio. EUR und
lagen damit deutlich über dem ersten Quartal des Vorjahres (13,3 Mio. EUR).
Die Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten sind um 3,4 Mio. EUR auf 45,9 Mio.
EUR gesunken. Weiterhin wurden im ersten Quartal fällige, teilweise bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten
in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vorjahr: 14,1 Mio. EUR) getilgt. Durch die erstmalige Anwendung
des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" und den damit einhergehenden Bilanzierungsänderungen
wird seit diesem Geschäftsjahr die Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten
im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gezeigt. Insgesamt ist der Mittelzufluss aus
der Finanzierungstätigkeit um 10,3 Mio. EUR angestiegen.
Die liquiden Mittel lagen demzufolge mit 95,9 Mio. EUR unter dem hohen Bestand von
109,6 Mio. EUR zum Jahresende 2018, jedoch leicht über dem Vergleichswert des ersten
Quartals des Vorjahres.
| DIFFERENZ | ||||
| 31.3.2019 | 31.12.2018 | ABSOLUT | IN % | |
| AKTIVA | ||||
| Langfristige Vermögenswerte | 1.045,7 | 968,5 | 77,2 | 8,0 |
| Anlagevermögen | 1.032,6 | 955,2 | 77,4 | 8,1 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 13,1 | 13,3 | -0,2 | -1,5 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 793,3 | 751,5 | 41,9 | 5,6 |
| Vorräte | 421,7 | 408,7 | 13,0 | 3,2 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 275,7 | 233,2 | 42,6 | 18,3 |
| Liquide Mittel | 95,9 | 109,6 | -13,7 | -12,5 |
| Bilanzsumme | 1.839,0 | 1.720,0 | 119,0 | 6,9 |
| PASSIVA | ||||
| Langfristige Finanzierungsmittel | 1.390,1 | 1.290,0 | 100,1 | 7,8 |
| Eigenkapital | 728,8 | 709,8 | 19,0 | 2,7 |
| Fremdkapital | 661,3 | 580,2 | 81,1 | 14,0 |
| davon Rückstellungen | 47,9 | 45,4 | 2,5 | 5,5 |
| davon Verbindlichkeiten und latente Steuern | 613,4 | 534,8 | 78,6 | 14,7 |
| Kurzfristige Finanzierungsmittel | 448,9 | 430,0 | 19,0 | 4,4 |
| davon Rückstellungen | 76,9 | 73,6 | 3,3 | 4,5 |
| davon Verbindlichkeiten | 372,0 | 356,4 | 15,6 | 4,4 |
| Bilanzsumme | 1.839,0 | 1.720,0 | 119,0 | 6,9 |
Die Konzernbilanzsumme der INDUS-Gruppe ist mit 1.839,0 Mio. EUR um 6,9 % höher als
zum 31. Dezember 2018. Der Anstieg der Bilanzsumme ist insbesondere auf die zum 1.
Januar 2019 verpflichtende Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse" zurückzuführen.
Zum 31. März werden Nutzungsrechte aus Leasing in Höhe von 88,5 Mio. EUR ausgewiesen.
Dazu kommt ein leichter Aufbau des Working Capitals. Hierfür ist insbesondere der
Aufbau der Forderungen (+38,0 Mio. EUR) verantwortlich. Der Gesamtbetrag des Working
Capitals zum 31. März 2019 belief sich auf 513,9 Mio. EUR und war damit um 41,8 Mio.
EUR bzw. 8,9 % höher als zum Jahresende 2018 (472,1 Mio. EUR).
Das Eigenkapital stieg um etwas mehr als 2,7 % an. Die Eigenkapitalquote zum 31. März
2019 betrug 39,6 % und lag damit leicht unter der Eigenkapitalquote zum 31. Dezember
2018 (41,3 %). Der Anstieg der lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ist
insbesondere auf die erstmalige Einbuchung von Leasingverbindlichkeiten zurückzuführen.
| DIFFERENZ | ||||
| 31.03.2019 | 31.12.2018 | ABSOLUT | IN % | |
| Vorräte | 421,7 | 408,7 | 13 | 3,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 240,5 | 202,5 | 38 | 18,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -85,1 | -65,7 | -19,4 | -29,5 |
| Erhaltene Anzahlungen | -29,2 | -37,3 | 8,1 | 21,7 |
| Fertigungsaufträge mit passivischem Saldo | -34 | -36,1 | 2,1 | 5,8 |
| Working Capital | 513,9 | 472,1 | 41,8 | 8,9 |
Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 600,5 Mio. EUR zum 31. März 2019. Damit
sind die Nettofinanzverbindlichkeiten um 117,7 Mio. EUR höher als zum 31. Dezember
2018. Der Anstieg setzt sich aus erhöhten Finanzschulden (+104,0 Mio. EUR) und verringerten
liquiden Mittel (-13,7 Mio. EUR) zusammen. Die Finanzschulden sind insbesondere aufgrund
der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse" und der damit einhergehenden
Einbuchung von Leasingverbindlichkeiten gestiegen.
| DIFFERENZ | ||||
| 31.03.2019 | 31.12.2018 | ABSOLUT | IN % | |
| Langfristige Finanzschulden | 544,5 | 465,9 | 78,6 | 16,9 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 151,9 | 126,5 | 25,4 | 20,1 |
| Liquide Mittel | -95,9 | -109,6 | 13,7 | 12,5 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 600,5 | 482,8 | 117,7 | 24,4 |
Für den Chancen- und Risikobericht der INDUS Holding AG wird auf den Geschäftsbericht
2018 verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden Analyse und zum konsequenten
Umgang mit Risiken betreibt die Gesellschaft ein effizientes Risikomanagementsystem.
Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung der einzelnen Risiken
werden im Geschäftsbericht erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das Unternehmen
keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
Der Wettbewerb für die INDUS-Beteiligungen verschärft sich zunehmend: Eine nachlassende
Konjunkturdynamik und bisher ungelöste politische Risiken wie der chinesisch-amerikanische
Handelskonflikt und die schwelende Brexit-Frage verschlechtern die gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen. Zugleich wirkt sich die Marktschwäche im Bereich Automotive direkt
auf die Serienzulieferer im Segment Fahrzeugtechnik aus. Mehrheitlich bewegen sich
die Unternehmen der INDUS-Gruppe dennoch in einem weitgehend intakten wirtschaftlichen
Umfeld.
In den ersten drei Monaten 2019 erwirtschaftete die INDUS-Gruppe erneut ein hohes
Umsatzwachstum, breit getragen von vier der fünf Segmente. Das Segment Fahrzeugtechnik
entwickelte sich, ausgelöst durch den Umbruch in der Automobilbranche, jedoch gegenläufig:
Insbesondere durch einen rückläufigen Umsatz und damit sinkenden Ergebnissen im Seriengeschäft
der Fahrzeugtechnik lag das operative Ergebnis (EBIT) der Gruppe leicht unter Vorjahresniveau.
Auch im weiteren Jahresverlauf ist mit einem Anhalten dieser schwierigen Rahmenbedingungen
für die Zulieferer in die automobile Serie zu rechnen. Neben den rückläufigen Abrufzahlen
belasten auch die beiden laufenden Repositionierungen weiterhin die Marge. Die bereits
bekannte Repositionierung eines Serienzulieferers verläuft planmäßig. Die Maßnahmen
zur Lösung der Probleme eines weiteren Serienzulieferers werden entschlossen umgesetzt.
Der wachsende Margendruck im Segment wird auch durch die positive Entwicklung der
anderen Segmentunternehmen vor und nach der automobilen Serie nicht ausgeglichen werden.
Die weiteren Segmente der INDUS-Gruppe entwickeln sich solide bis sehr gut. Im Segment
Bau/Infrastruktur setzt sich die hohe Nachfrage fort, wobei der Fachkräftemangel der
weiterhin sehr positiven Umsatz- und Margenentwicklung Grenzen setzt. Die Perspektiven
im Segment Maschinen- und Anlagenbau bleiben insbesondere angesichts einer guten Auftragslage
der Anlagenbauer positiv. Im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik können steigende
Kosten in einem sich verschärfenden Wettbewerb nicht vollständig an die Kunden weitergegeben
werden. Im Jahresverlauf ist aber typischerweise mit einer kontinuierlichen Erhöhung
der Marge zu rechnen. Das Segment Metalltechnik dürfte von den Erfolgen der laufenden
Repositionierung eines Beteiligungsunternehmens profitieren, wobei gegenläufige Materialpreiseffekte
diese positiven Effekte voraussichtlich kompensieren werden.
INDUS plant für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin mit einem Umsatz zwischen 1,72 und
1,77 Mrd. EUR. In Summe können rückläufige Abrufe und steigender Margendruck in der
automobilen Serie aber voraussichtlich nicht vollständig durch die positive Entwicklung
des Gesamtportfolios kompensiert werden. Im Segment Fahrzeugtechnik - das zeigen uns
die im Verlauf des ersten Quartals stark zurückgenommenen Abrufzahlen bei den Serienzulieferern
- sind langfristige Prognosen aktuell kaum verlässlich zu erstellen. Vor diesem Hintergrund
erscheint das Erreichen des unteren Endes des angestrebten operativen Jahresergebnisses
(EBIT) zwischen 156 und 162 Mio. EUR Stand heute sehr ambitioniert.
| in TEUR | ANHANG | Q1 2019 | Q1 2018 |
| UMSATZERLÖSE | 437.647 | 408.165 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.847 | 2.670 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 6.434 | 1.127 | |
| Bestandsveränderung | 6.413 | 19.002 | |
| Materialaufwand | [4] | -216.183 | -197.948 |
| Personalaufwand | [5] | -129.786 | -124.405 |
| Abschreibungen | -21.368 | -16.433 | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | [6] | -52.445 | -56.741 |
| OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) | 33.559 | 35.437 | |
| Zinserträge | 14 | 16 | |
| Zinsaufwendungen | -3.716 | -3.183 | |
| ZINSERGEBNIS | -3.702 | -3.167 | |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 207 | -78 | |
| Übriges Finanzergebnis | 51 | -1.944 | |
| FINANZERGEBNIS | [7] | -3.444 | -5.189 |
| ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) | 30.115 | 30.248 | |
| Steuern | [8] | -10.256 | -10.298 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 19.859 | 19.950 | |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 80 | 94 | |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 19.779 | 19.856 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) in EUR | [9] | 0,81 | 0,81 |
| in TEUR | Q1 2019 | Q1 2018 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 19.859 | 19.950 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | -2.040 | 986 |
| Latente Steuern | 839 | -247 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | -1.201 | 739 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | 1.721 | -190 |
| Veränderung der Marktwerte von Sicherungsinstrumenten (Cashflow Hedge) | -1.347 | 590 |
| Latente Steuern | 213 | -134 |
| Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 587 | 266 |
| SONSTIGES ERGEBNIS | -614 | 1.005 |
| GESAMTERGEBNIS | 19.245 | 20.955 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 80 | 94 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 19.165 | 20.861 |
Die im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfassten Erträge und Aufwendungen enthalten
versicherungsmathematische Gewinne aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in
Höhe von -2.040 TEUR (Vorjahr: 986 TEUR). Diese resultieren in erster Linie aus der
Reduktion des Zinssatzes für Pensionsverpflichtungen um 0,2 %.
Das Ergebnis der Währungsumrechnung resultiert im Wesentlichen aus der Umrechnung
der Abschlüsse einbezogener ausländischer Konzerngesellschaften. Die Veränderung der
Marktwerte derivativer Finanzinstrumente resultiert aus den bei der Holding zur Zinsabsicherung
abgeschlossenen Zinsswaps.
| in TEUR | ANHANG | 31.3.2019 | 31.12.2018 |
| Geschäfts- und Firmenwert | 418.910 | 418.590 | |
| Nutzungsrechte aus Leasing/Miete | 88.509 | 0 | |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 89.494 | 90.830 | |
| Sachanlagen | 408.424 | 418.227 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 2.926 | 2.953 | |
| Finanzanlagen | 13.218 | 13.684 | |
| At-Equity-bewertete Anteile | 11.178 | 10.970 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 3.304 | 3.126 | |
| Latente Steuern | 9.776 | 10.127 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 1.045.739 | 968.507 | |
| Vorräte | [10] | 421.693 | 408.693 |
| Forderungen | [11] | 240.514 | 202.523 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 22.766 | 22.993 | |
| Laufende Ertragsteuern | 12.456 | 7.655 | |
| Liquide Mittel | 95.876 | 109.647 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 793.305 | 751.511 | |
| BILANZSUMME | 1.839.044 | 1.720.018 |
| in TEUR | ANHANG | 31.3.2019 | 31.12.2018 |
| Gezeichnetes Kapital | 63.571 | 63.571 | |
| Kapitalrücklage | 239.833 | 239.833 | |
| Übrige Rücklagen | 422.884 | 403.719 | |
| Eigenkapital der INDUS-Aktionäre | 726.288 | 707.123 | |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 2.579 | 2.702 | |
| Eigenkapital | 728.867 | 709.825 | |
| Pensionsrückstellungen | 46.166 | 43.702 | |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 1.699 | 1.688 | |
| Langfristige Finanzschulden | [12] | 544.464 | 465.886 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | [13] | 27.139 | 27.731 |
| Latente Steuern | 41.837 | 41.172 | |
| Langfristige Schulden | 661.305 | 580.179 | |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 76.863 | 73.576 | |
| Kurzfristige Finanzschulden | [12] | 151.858 | 126.520 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 85.133 | 65.659 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | [13] | 126.161 | 150.825 |
| Laufende Ertragsteuern | 8.857 | 13.434 | |
| Kurzfristige Schulden | 448.872 | 430.014 | |
| BILANZSUMME | 1.839.044 | 1.720.018 |
| in TEUR | GEZEICHNETES KAPITAL | KAPITALRÜCKLAGE | GEWINNRÜCKLAGE | SONSTIGE RÜCKLAGEN | EIGENKAPITAL DER INDUS-AKTIONÄRE | ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER |
| STAND AM 31.12.2017 | 63.571 | 239.833 | 390.890 | -23.381 | 670.913 | 2.900 |
| Ergebnis nach Steuern | 19.856 | 19.856 | 94 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 1.005 | 1.005 | ||||
| Gesamtergebnis | 19.856 | 1.005 | 20.861 | 94 | ||
| Dividendenzahlung | -303 | |||||
| STAND AM 31.3.2018 | 63.571 | 239.833 | 410.746 | -22.376 | 691.774 | 2.691 |
| STAND AM 31.12.2018 | 63.571 | 239.833 | 424.785 | -21.066 | 707.123 | 2.702 |
| Ergebnis nach Steuern | 19.779 | 19.779 | 80 | |||
| Sonstiges Ergebnis | -614 | -614 | ||||
| Gesamtergebnis | 19.779 | -614 | 19.165 | 80 | ||
| Dividendenzahlung | -203 | |||||
| STAND AM 31.3.2019 | 63.571 | 239.833 | 444.564 | -21.680 | 726.288 | 2.579 |
| in TEUR | EIGENKAPITAL DES KONZERNS |
| STAND AM 31.12.2017 | 673.813 |
| Ergebnis nach Steuern | 19.950 |
| Sonstiges Ergebnis | 1.005 |
| Gesamtergebnis | 20.955 |
| Dividendenzahlung | -303 |
| STAND AM 31.3.2018 | 694.465 |
| STAND AM 31.12.2018 | 709.825 |
| Ergebnis nach Steuern | 19.859 |
| Sonstiges Ergebnis | |
| Gesamtergebnis | 19.245 |
| Dividendenzahlung | -203 |
| STAND AM 31.3.2019 | 728.867 |
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile
an der WEIGAND
Bau GmbH sowie Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die Minderheitsanteile von
Personengesellschaften sowie von Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger
Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der Übergang des wirtschaftlichen
Eigentums der betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten
bilanziert.
| in TEUR | Q1 2019 | Q1 2018 |
| Ergebnis nach Steuern | 19.859 | 19.950 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 21.368 | 16.433 |
| Steuern | 10.256 | 10.298 |
| Finanzergebnis | 3.444 | 5.189 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 837 | 1.288 |
| Veränderungen der Rückstellungen | 5.762 | -89 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen sowie anderer Aktiva | -50.589 | -80.583 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten und anderer Passiva | -7.740 | 8.771 |
| Erhaltene/gezahlte Ertragsteuern | -18.414 | -13.219 |
| Operativer Cashflow | -15.217 | -31.962 |
| Gezahlte Zinsen | -2.308 | -6.762 |
| Erhaltene Zinsen | 13 | 17 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | -17.512 | -38.707 |
| Auszahlungen für Investitionen in | ||
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -18.810 | -13.240 |
| Finanzanlagen | -71 | -69 |
| Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften | 0 | -1.626 |
| Einzahlungen aus Abgängen von sonstigen Anlagen | 537 | 422 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -18.344 | -14.513 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -203 | -303 |
| Auszahlung aus der Tilgung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten | -1.300 | -14.072 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 45.935 | 49.348 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -18.139 | -23.251 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -4.746 | -382 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 21.547 | 11.340 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | -14.309 | -41.880 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | 538 | -115 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 109.647 | 135.881 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 95.876 | 93.886 |
Die INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, Deutschland, hat ihren verkürzten
Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. März 2019 in
Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren
Auslegungen durch das International Financial Reporting Standards Interpretations
Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden
alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben.
Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt.
Der Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht
unterzogen.
Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird gesondert im Bereich "Änderungen
von Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 angewendet,
die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Zwischenabschluss nicht den
vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss im
Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten.
Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende Quartalsbericht alle üblichen, laufend
vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Die im ersten Quartal 2019 erzielten
Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren
Geschäftsverlaufs zu.
Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden
sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte,
Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen
abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert
sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden
Positionen erfolgswirksam angepasst.
Alle ab dem Geschäftsjahr 2019 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
sind in dem vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt.
IFRS 16 "Leasingverhältnisse" wird ab 1. Januar 2019 angewandt. Der neue Standard
zur Leasingbilanzierung ersetzt IAS 17. Gemäß IFRS 16 werden alle Leasingverhältnisse
in der Bilanz ausgewiesen. Die Unterscheidung zwischen Operating Leasing und Finanzierungsleasing
entfällt beim Leasingnehmer. Auf der Aktivseite wird ein Nutzungsrecht für den Vermögenswert
und auf der Passivseite eine Finanzverbindlichkeit bilanziert.
Die Anpassung erfolgt bei INDUS nach der modifiziert retrospektiven Methode. Der neue
Standard hat eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der INDUS. Die Bilanzsumme steigt korrespondierend zu den immateriellen Vermögenswerten
und den Finanzschulden an. Die bisher im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesenen
Leasingaufwendungen werden künftig unter den Abschreibungen bzw. den Zinsaufwendungen
ausgewiesen. Zum 1. Januar 2019 sind Nutzungsrechte und Finanzverbindlichkeiten in
Höhe von 81,2 Mio. EUR aus Operate Leasing neu erfasst worden. Zusätzlich sind in
die Bilanzposition "Nutzungsrechte aus Leasing/Miete" die bisherigen Finanzierungsleasingvermögenswerte
(bisheriger Ausweis im Sachanlagevermögen) mit deren Restbuchwerten zum 31. Dezember
2018 umgegliedert worden. Das operative Ergebnis (EBIT) vom 1. Januar bis 31. März
2019 wurde um 0,7 Mio. EUR aufgrund der Anwendung der neuen Leasingvorschriften belastet.
In der Kapitalflussrechnung wurde der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit um 4,4 Mio.
EUR verringert und der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit um 4,4 Mio. EUR erhöht.
Die Anwendungserleichterungen des IFRS 16 werden in Anspruch genommen.
Weitere neue Standards und Interpretationen haben keine Auswirkungen auf die Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses der INDUS Holding AG.
Seit diesem Geschäftsjahr wird das bisherige Finanzergebnis in "Übriges Finanzergebnis"
umbenannt und nunmehr unterhalb des operativen Ergebnisses (EBIT) ausgewiesen. Ebenso
wird das "Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen" unterhalb des operativen Ergebnisses
dargestellt. Zusammen mit dem Zinsergebnis bilden die drei Positionen das "Finanzergebnis".
Im Zuge der Ausweisänderung werden die Ergebniswirkungen aus der Folgebewertung der
Kaufpreisverbindlichkeiten und aus Fair Value Änderungen der SWAPs nicht mehr unter
den "Zinsaufwendungen", sondern unter der Position "Übriges Finanzergebnis" gezeigt.
Die Ausweisänderung wurde zur Anpassung an die gängige IFRS-Bilanzierungspraxis vorgenommen.
Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Durch die Ausweisänderung ergibt
sich ein um 10 TEUR erhöhtes EBIT für den Zeitraum Q1 2018. Im Rahmen der Segmentberichterstattung
ergeben sich ebenfalls unwesentliche Anpassungen.
| in TEUR | Q1 2019 | Q1 2018 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | -187.214 | -169.000 |
| Bezogene Leistungen | -28.969 | -28.948 |
| Summe | -216.183 | -197.948 |
| in TEUR | Q1 2019 | Q1 2018 |
| Löhne und Gehälter | -109.690 | -105.659 |
| Soziale Abgaben | -18.921 | -17.557 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | -1.175 | -1.189 |
| Summe | -129.786 | -124.405 |
| in TEUR | Q1 2019 | Q1 2018 |
| Vertriebsaufwendungen | -21.249 | -20.786 |
| Betriebsaufwendungen | -16.771 | -20.587 |
| Verwaltungsaufwendungen | -13.241 | -12.514 |
| Übrige Aufwendungen | -1.184 | -2.854 |
| Summe | -52.445 | -56.741 |
| in TEUR | Q1 2019 | Q1 2018 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 14 | 16 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -3.716 | -3.183 |
| Zinsergebnis | -3.702 | -3.167 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 207 | -78 |
| Marktwerte Zinsswaps | 1 | -312 |
| Minderheitsanteile | -13 | -1.699 |
| Erträge aus Finanzanlagen | 63 | 67 |
| Übriges Finanzergebnis | 51 | -1.944 |
| Summe | -3.444 | -5.189 |
Die Position "Minderheitsanteile" beinhaltet die Ergebnisauswirkung aus der Folgebewertung
der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in Höhe von 520 TEUR
(Vorjahr: -482 TEUR) sowie die Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden aus Anteilen
von Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit Call-/ Put-Optionen zustehen.
Der Ausweis erfolgt erstmals im "übrigen Finanzergebnis".
Der Ertragssteueraufwand wird im Zwischenabschluss auf Basis der Prämissen der jeweils
aktuellen Steuerplanung errechnet.
| in TEUR | Q1 2019 | Q1 2018 |
| Ergebnis der INDUS-Aktionäre | 19.779 | 19.856 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd. Stück) | 24.451 | 24.451 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,81 | 0,81 |
| in TEUR | 31.3.2019 | 31.12.2018 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe | 148.373 | 149.227 |
| In Arbeit befindliche Erzeugnisse | 115.212 | 113.263 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 130.940 | 127.785 |
| Geleistete Anzahlungen | 27.168 | 18.418 |
| Summe | 421.693 | 408.693 |
| in TEUR | 31.3.2019 | 31.12.2018 |
| Forderungen an Kunden | 216.554 | 189.909 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 21.411 | 9.956 |
| Forderungen an assoziierte Unternehmen | 2.549 | 2.658 |
| Summe | 240.514 | 202.523 |
Aufgrund des seit dem 1. Januar 2019 verplichtend anzuwendenden IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
beinhalten die Finanzverbindlichkeiten zum 31. März 2019 rund 75,0 Mio. EUR zusätzliche
Verbindlichkeiten aus Leasing.
| in TEUR | 31.3.2019 | KURZFRISTIG | LANGFRISTIG | 31.12.2018 | KURZFRISTIG | LANGFRISTIG |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 390.038 | 89.382 | 300.656 | 358.829 | 79.223 | 279.606 |
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 80.256 | 19.394 | 60.862 | 5.323 | 4.215 | 1.108 |
| Schuldscheindarlehen | 226.028 | 43.082 | 182.946 | 228.254 | 43.082 | 185.172 |
| Summe | 696.322 | 151.858 | 544.464 | 592.406 | 126.520 | 465.886 |
[13] VERBINDLICHKEITEN
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 39.983 TEUR (31.12.2018: 41.789 TEUR)
bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, soweit die
Minderheitsgesellschafter durch Kündigung des Gesellschaftsvertrages oder aufgrund
von Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen können.
| BAU/ INFRASTRUKTUR | FAHRZEUGTECHNIK | MASCHINEN- UND ANLAGENBAU |
MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK | METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
| Q1 2019 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 86.559 | 92.786 | 109.303 | 40.923 | 108.261 | 437.832 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 8.111 | 20.903 | 16.890 | 4.338 | 20.055 | 70.297 |
| Umsatzerlöse | 94.670 | 113.689 | 126.193 | 45.261 | 128.316 | 508.129 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 9.982 | 191 | 12.840 | 3.844 | 8.643 | 35.500 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 116 | 20 | 71 | 0 | 0 | 207 |
| Abschreibungen | -3.367 | -6.910 | -4.411 | -2.273 | -4.195 | -21.156 |
| Segment-EBITDA | 13.349 | 7.101 | 17.251 | 6.117 | 12.838 | 56.656 |
| Investitionen | 4.924 | 2.258 | 2.921 | 824 | 7.855 | 18.782 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
| Q1 2019 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -18 5 | 437.647 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -70.297 | 0 |
| Umsatzerlöse | -70.482 | 437.647 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -1.941 | 33.559 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 207 |
| Abschreibungen | -213 | -21.368 |
| Segment-EBITDA | -1.729 | 54.927 |
| Investitionen | 99 | 18.881 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 |
| BAU/ INFRASTRUKTUR | FAHRZEUGTECHNIK | MASCHINEN-UND ANLAGENBAU |
MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK | METALLTECHNIK | SUMME SEGMENTE | |
| Q1 2018 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 76.878 | 98.113 | 88.829 | 38.959 | 105.702 | 408.481 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | 7.135 | 18.617 | 15.313 | 4.146 | 13.279 | 58.490 |
| Umsatzerlöse | 84.013 | 116.730 | 104.142 | 43.105 | 118.981 | 466.971 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 7.909 | 2.308 | 12.490 | 3.753 | 11.357 | 37.817 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | -124 | 11 | 35 | 0 | 0 | -78 |
| Abschreibungen | -2.283 | -5.709 | -3.022 | -1.749 | -3.472 | -16.235 |
| Segment-EBITDA | 10.192 | 8.017 | 15.512 | 5.502 | 14.829 | 54.052 |
| Investitionen | 3.291 | 6.971 | 2.244 | 922 | 1.243 | 14.671 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 1.626 | 0 | 0 | 0 | 1.626 |
| ÜBERLEITUNG | KONZERNABSCHLUSS | |
| Q1 2018 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -316 | 408.165 |
| Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften | -58.490 | 0 |
| Umsatzerlöse | -58.806 | 408.165 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -2.380 | 35.437 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | -78 |
| Abschreibungen | -198 | -16.433 |
| Segment-EBITDA | -2.182 | 51.870 |
| Investitionen | 264 | 14.935 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 1.626 |
Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen Ergebnisse der Segmentberichterstattung
über zum Ergebnis vor Steuern der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung:
| Q1 2019 | Q1 2018 | |
| Segmentergebnis (EBIT) | 35.500 | 37.817 |
| Nicht zugeordnete Bereiche inkl. AG | -1.924 | -2.331 |
| Konsolidierungen | -17 | -49 |
| Zinsergebnis | -3.444 | -5.189 |
| Ergebnis vor Steuern | 30.115 | 30.248 |
Die Gliederung der Segmente entspricht unverändert dem aktuellen Stand der internen
Berichterstattung. Die Informationen beziehen sich auf die fortgeführten Aktivitäten.
Die Zuordnung der Gesellschaften zu den Segmenten wird durch deren Absatzmärkte bestimmt,
wenn der ganz überwiegende Sortimentsanteil in dem Marktumfeld abgesetzt wird (Fahrzeugtechnik,
Medizin- und Gesundheitstechnik). Sonst wird auf gemeinsame Merkmale der Produktionsstruktur
abgestellt (Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau, Metalltechnik).
Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding, nicht operativer Einheiten ohne
Segmentzuordnung sowie die Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen
zugrunde liegenden Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden
Ausführungen im Lagebericht.
Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist das operative Ergebnis (EBIT), entsprechend
der Definition im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in Übereinstimmung
mit den Ausweis- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses
angewandt wurden, ermittelt. Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen
auf Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar sind, und werden im Übrigen
auf Basis der Kostenzuschlagsmethode ermittelt.
Die Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die Absatzmärkte. Aufgrund der
vielfältigen Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung nach Ländern nicht
sinnvoll, da außerhalb von Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht.
Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente,
beziehen sich auf den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung ist ebenfalls
nicht sinnvoll, da sich der Sitz der Gesellschaften überwiegend in Deutschland befindet.
Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS existieren weder einzelne Produkt-
oder Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen Anteil von mehr als 10
% am Umsatz erreichen.
| in TEUR | KONZERN | INLAND | EU | DRITTLAND |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1. Quartal 2019 | 437.647 | 231.607 | 90.744 | 115.296 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 31.3.2019 | 1.019.441 | 864.059 | 55.485 | 99.897 |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1. Quartal 2018 | 408.165 | 210.272 | 88.977 | 108.916 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 31.12.2018 | 941.570 | 801.157 | 51.185 | 89.228 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente dar. Der beizulegende
Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall
zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts
eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt werden würde.
| BILANZANSATZ | NICHT IM ANWENDUNGSBEREICH IFRS 9 | FINANZINSTRUMENTE IFRS 9 | DAVON ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET | DAVON ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | |
| 31.3.2019 | |||||
| Finanzanlagen | 13.218 | 0 | 13.218 | 2.503 | 10.715 |
| Liquide Mittel | 95.876 | 0 | 95.876 | 0 | 95.876 |
| Forderungen | 240.514 | 21.411 | 219.103 | 0 | 219.103 |
| Sonstige Vermögenswerte | 26.069 | 17.008 | 9.061 | 237 | 8.824 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 375.677 | 38.419 | 337.258 | 2.740 | 334.518 |
| Finanzschulden | 696.322 | 0 | 696.322 | 0 | 696.322 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 85.133 | 0 | 85.133 | 0 | 85.133 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 153.300 | 75.682 | 77.618 | 46.394 | 31.224 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 934.755 | 75.682 | 859.073 | 46.394 | 812.679 |
| BILANZANSATZ | NICHT IM ANWENDUNGSBEREICH IFRS 9 | FINANZINSTRUMENTE IFRS 9 | DAVON ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET | DAVON ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | |
| 31.12.2018 | |||||
| Finanzanlagen | 13.684 | 0 | 13.684 | 2.612 | 11.072 |
| Liquide Mittel | 109.647 | 0 | 109.647 | 0 | 109.647 |
| Forderungen | 202.523 | 9.956 | 192.567 | 0 | 192.567 |
| Sonstige Vermögenswerte | 26.119 | 14.380 | 11.739 | 404 | 11.335 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 351.973 | 24.336 | 327.637 | 3.016 | 324.621 |
| Finanzschulden | 592.406 | 0 | 592.406 | 0 | 592.406 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 65.659 | 0 | 65.659 | 0 | 65.659 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 178.556 | 90.449 | 88.107 | 46.854 | 41.253 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 836.621 | 90.449 | 746.172 | 46.854 | 699.318 |
Die zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente betreffen grundsätzlich langfristig
gehaltene Finanzbeteiligungen, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis
vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann.
Diese werden mit Anschaffungskosten bewertet.
| 31.3.2019 | 31.12.2018 | |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 237 | 404 |
| Finanzielle Vermögenswerte zu Anschaffungskosten bewertet | 334.518 | 324.621 |
| Finanzielle Vermögenswerte, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 2.503 | 2.612 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 337.258 | 327.637 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 46.394 | 46.854 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Anschaffungskosten bewertet | 812.679 | 699.318 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 859.073 | 746.172 |
Der Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden IFRS-Zwischenabschluss am 13.
Mai 2019 zur Veröffentlichung freigegeben.
Bergisch Gladbach, den 14. Mai 2019
INDUS Holding AG
Der Vorstand
| Dr. Johannes Schmidt | Dr. Jörn Großmann |
| Axel Meyer | Rudolf Weichert |
Nina Wolf
Senior Manager
Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (0)2204/40 00-73
E-Mail: presse@indus.de
Julia Pschribülla
Manager
Investor Relations
Telefon: +49 (0)2204/40 00-66
E-Mail: investor.relations@indus.de
Kölner Straße 32
51429 Bergisch Gladbach
Postfach 10 03 53
51403 Bergisch Gladbach
Telefon: +49(0)2204/40 00-0
Telefax: +49 (0)2204/40 00-20
E-Mail: indus@indus.de
www.indus.de
| DATUM | EVENT |
| 29. Mai 2019 | Hauptversammlung, Köln |
| 13. August 2019 | Veröffentlichung des Zwischenberichts zum ersten Halbjahr 2019 |
| 14. November 2019 | Veröffentlichung des Zwischenberichts zu den ersten neun Monaten 2019 |
Dr.-Ing. Johannes Schmidt
14. Mai 2019
INDUS Holding AG, Bergisch Gladbach
Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen
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Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Im Zweifelsfall
ist die deutsche Version maßgeblich.
Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen
und Schätzungen des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der Vorstand
der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, unterliegen
sie gewissen Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können
aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen
Lage, der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und
Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Gewährleistung
und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse
mit den in diesem Geschäftsbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen.
Die in diesem Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden nicht aktualisiert.
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