![]() INDUS Holding AGBergisch GladbachZwischenbericht zum 30.06.2019ZWISCHENBERICHT H1 2019HIGHLIGHTSscroll
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INHALT
KURSENTWICKLUNG DER INDUS-AKTIE JANUAR BIS JULI 2019 EXKL. DIVIDENDE (indexiert, in %)![]() BRIEF AN DIE AKTIONÄRESEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN,die INDUS-Gruppe hat im ersten Halbjahr erneut ein Umsatzwachstum erzielt. Besonders
erfreulich ist die Entwicklung im Segment Bau/Infrastruktur, das für 2019 bei Umsatz
und Ergebnis auf ein Rekordergebnis zusteuert. Verschärft hat sich die Entwicklung
im Segment Fahrzeugtechnik: Aufgrund von anhaltenden Umsatzrückgängen verbunden mit
hohen Repositionierungsaufwendungen wird die Ertragslage der gesamten Gruppe belastet. In einem zum Teil schwierigen wirtschaftlichen Umfeld baute INDUS den Konzernumsatz
im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 3,8 % auf 876,5 Mio. EUR aus. Fast
drei Viertel des Wachstums wurden dabei organisch erwirtschaftet. Starke Umsatzzuwächse
lieferten die Segmente Maschinen- und Anlagenbau sowie Bau/Infrastruktur mit Raten
von über 10 %. Demgegenüber musste das Segment Fahrzeugtechnik einen Umsatzrückgang
von fast 6,7 % verkraften. Der Rückgang betrifft mittlerweile nicht nur die Serienzulieferer,
sondern auch die Unternehmen vor und nach der Serie. Mit 66,5 Mio. EUR liegt das Konzern-EBIT um 12,7 % unter dem des Vorjahres. Hauptgrund
ist ein um 9,4 Mio. EUR geringerer EBIT-Beitrag des Segments Fahrzeugtechnik. Der
Anteil der Fahrzeugtechnik am INDUS-Portfolio schrumpft. Aktuell ist das Segment -
gemessen am Umsatz - nur noch das viertgrößte in der Gruppe. Das liegt vor allem daran,
dass die Gruppe in den definierten Zukunftsbranchen weiter wächst. Eine erfreuliche Entwicklung verzeichnete das Segment Bau/ Infrastruktur. Der Umsatzanstieg
um 11,0 % führte zu einem überproportionalen Anstieg des EBIT um 20,9 %. Das ist Rekordniveau.
Dass im Segment Maschinen- und Anlagenbau trotz des deutlichen Umsatzanstiegs unter
dem Strich nicht mehr blieb, liegt an wichtigen Großprojekten, die mit etwas schwächeren
Margen verbunden sind. Positiv ist die Entwicklung im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik.
Hier wurde mit einem Umsatzanstieg von 4,9 % ein EBIT-Wachstum von 8,3 % erwirtschaftet.
Der Umsatz im Segment Metalltechnik ist leicht rückläufig. Die EBIT-Marge mit 7,6
% liegt in etwa auf dem Niveau des Vorquartals. Generell wirken sich die aktuellen internationalen Rahmenbedingungen mit dem Zoll-
und Währungskrieg zwischen den USA und China, den politischen Unsicherheiten im Nahen
Osten sowie dem Brexit und der Uneinigkeit in der EU bremsend auf Teile des Geschäfts
der INDUS-Gruppe aus. Die Bereiche, die wir beeinflussen können, haben wir im Griff.
Bei den Repositionierungen sind wir im Plan. Umso wichtiger ist für uns die konsequente
Umsetzung unserer Strategie PARKOUR. Auf der Akquisitionsseite konnten wir im Mai den erfolgreichen Vertragsabschluss zum
Erwerb der MESUTRONIC GmbH vermelden. Mit MESUTRONIC stößt ein Spezialist für die
Fremdkörperdetektion in der Zukunftsbranche Mess- und Regeltechnik zu unserem Segment
Maschinen- und Anlagenbau. Wir verfolgen derzeit weitere interessante Akquisitionsprojekte
sowohl auf Tochter- als auch auf Enkelebene. Der im Juli angekündigte Verkauf einer Minderheitsbeteiligung im Segment Fahrzeugtechnik
an den Mehrheitsgesellschafter wird das Gesamtjahr auf der Ertragsseite sehr günstig
beeinflussen und zu einem EBIT-Beitrag von 16,5 Mio. EUR führen. Durch die Transaktion
wird dem Konzern Liquidität in Höhe von rund 27,5 Mio. EUR zufließen, was die ohnehin
positive Entwicklung des Cashflows im Gesamtjahr weiter stärken wird. Operativ gehen wir davon aus, dass sich das Umfeld für das Segment Fahrzeugtechnik
auch in der zweiten Jahreshälfte nicht verbessern wird. In den Segmenten Maschinen-
und Anlagenbau sowie Metalltechnik werden einige Unternehmen in diesen Segmenten eine
weitere Eintrübung der wirtschaftlichen Lage spüren. Wir begegnen der Situation gruppenweit
mit der weiteren Verbesserung der Kostenstrukturen und der Fortsetzung unserer Initiativen
zur operativen Exzellenz. Zudem achten wir darauf, dass wichtige Zukunfts- und Innovationsprojekte
mit hoher Intensität fortgeführt werden. Positiv sehen wir die Entwicklung im Segment
Bau/Infrastruktur, das auf ein Rekordjahr zusteuert, und das Segment Medizin- und
Gesundheitstechnik. Vor dem aktuellen Hintergrund erwarten wir nunmehr im Konzern für das Gesamtjahr bei
stabiler Umsatzprognose ein operatives Ergebnis (EBIT) im Bereich zwischen 152 und
158 Mio. EUR, statt wie bisher zwischen 156 und 162 Mio. EUR. scroll
ZWISCHENLAGEBERICHTGESCHÄFTSVERLAUF DER INDUS-GRUPPE IM ERSTEN HALBJAHR 2019KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER INDUS HOLDING AG(in Mio. EUR)scroll
Das Geschäft der INDUS-Gruppe als Ganzes entwickelte sich im ersten Halbjahr in Summe
eher verhalten: Die Gruppe baute in den ersten sechs Monaten 2019 zwar ihren Umsatz
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,8 % aus, das operative Ergebnis (EBIT) ging aber
insbesondere aufgrund der schwierigen Situation im Segment Fahrzeugtechnik um 12,6%
zurück. Im Mai konnte die Gruppe für das Segment Maschinen- und Anlagebau einen erfolgreichen
Zukauf verzeichnen. UMSATZ WEITER GESTIEGENIm ersten Halbjahr 2019 bauten die INDUS-Beteiligungen ihren Umsatz um 31,8 Mio. EUR
(3,8 %) auf 876,5 Mio. EUR aus. Dabei profitierten sie von dem in weiten Teilen stabilen
konjunkturellen Umfeld. In den Segmenten Fahrzeugtechnik und Metalltechnik sind aber
konjunkturell bedingt die Umsätze stark bzw. leicht rückläufig. Der organische Umsatzanstieg
der INDUS-Gruppe betrug 2,8 % und ist im Wesentlichen auf die Segmente Bau/Infrastruktur
sowie Maschinen- und Anlagenbau zurückzuführen. Die Bestandsveränderung ging aufgrund des verstärkten Working Capital Managements
in der INDUS-Gruppe von 29,7 Mio. EUR auf -0,6 Mio. EUR zurück. Die Materialaufwandsquote
sank von 48,2 % auf 46,4 %. Die Personalaufwandsquote blieb mit 30,0 % (Vorjahr: 29,9
%) nahezu unverändert. Die Abschreibungen erhöhten sich um 29,5 % auf insgesamt -43,0 Mio. EUR. Der Anstieg
ist im Wesentlichen auf die neue Leasingbilanzierung (IFRS 16) sowie zu einem geringeren
Teil auf die gestiegenen Sachinvestitionen der vergangenen Jahre zurückzuführen. Analog
zu den gestiegenen Abschreibungen für erstmals aktivierte Nutzungsrechte aus Leasingverträgen
in Höhe von 8,0 Mio. EUR sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund
der neuen Leasingbilanzierung um 9,2 Mio. EUR. RÜCKGANG IN DER FAHRZEUGTECHNIK BELASTET KONZERNERGEBNISDas operative Ergebnis (EBIT) lag mit 66,5 Mio. EUR um 9,6 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.
Die EBIT-Marge lag bei 7,6 % (Vorjahr 9,0 %). Die Reduktion ist insbesondere auf die
Entwicklung im Segment Fahrzeugtechnik zurückzuführen, in dem das EBIT um 9,4 Mio.
EUR zurückging. Im Finanzergebnis sind das Zinsergebnis, das Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen
und das übrige Finanzergebnis enthalten. Innerhalb des übrigen Finanzergebnisses sind
die Bewertungen der Zinsswaps und der Minderheitsanteile ausgewiesen. Das Finanzergebnis
sank insgesamt um 0,7 Mio. EUR. Ursache für die Reduktion ist insbesondere die Bewertung
der Minderheitsanteile. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 58,1 Mio. EUR unterhalb des Vorjahresvergleichswerts
(67,0 Mio. EUR). Der Steueraufwand lag bei 20,4 Mio. EUR nach 23,3 Mio. EUR im Vorjahr.
Die Steuerquote stieg leicht von 34,8 % im Vorjahr auf 35,1 %. Vor dem Abzug der Anteile
nicht beherrschender Gesellschafter ergab sich ein um 6,0 Mio. EUR gesunkenes Periodenergebnis
von 37,7 Mio. EUR (Vorjahr: 43,7 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie betrug 1,52 EUR
nach 1,76 EUR im Vergleichszeitraum. Im Durchschnitt der ersten sechs Monate 2019 wurden in den Unternehmen der INDUS-Gruppe
10.710 Mitarbeiter (Vorjahr: 10.579 Mitarbeiter) beschäftigt. ZUKAUF FÜR DAS SEGMENT MASCHINEN- UND ANLAGEBAUMit Wirkung zum 27. Mai 2019 erwarb INDUS die MESUTRONIC Gerätebau GmbH, Kirchberg.
Das Unternehmen ist in der Zukunftsbranche Mess- und Regeltechnik tätig und gehört
zu den Technologieführern für die Metall- und Fremdkörperdetektion in der Produktion.
Die Anlagen von MESUTRONIC dienen dem Schutz von Produktionsanlagen vor Metallteilen
und anderen Fremdkörpern, so zum Beispiel in der Kunststoff- und der Textilindustrie.
Zudem werden sie zur Inspektion von Produkten auf Metallfreiheit und andere Verunreinigungen
eingesetzt, etwa in der Lebensmittel- oder der Pharmaindustrie. Hochpräzise Sensoren
entdecken dabei unerwünschte Fremdkörper. Besonders dynamische Sortiereinrichtungen
schleusen diese Fremdkörper im laufenden Produktionsprozess aus, sodass dieser nicht
unterbrochen werden muss. Dabei können diskrete Produktströme untersucht werden, wie
verpackte Lebensmittel oder kontinuierliche Materialströme wie Kunststoffgranulat. MESUTRONIC liefert in 50 Länder der Welt und hat eigene Servicemitarbeiter und einen
eigenen Ersatzteilservice. Die Produktion der Anlagen erfolgt ausschließlich am Stammsitz
des Unternehmens in Kirchberg. Eine eigene Landesgesellschaft betreut den Vertrieb
und das Servicegeschäft in Frankreich. MESUTRONIC erzielte 2018 einen Jahresumsatz
von mehr als 24 Mio. EUR und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland
und Frankreich. INDUS erwarb im ersten Schritt 89,9 % der Anteile. Die übrigen Anteile bleiben zunächst
bei den Altgesellschaftern, wobei Call-/Put-Optionen vereinbart wurden. VERKAUF EINER MINDERHEITSBETEILIGUNG
Die INDUS Holding AG schloss am 23. Juli 2019 eine Grundsatzvereinbarung über den
Verkauf einer Minderheitsbeteiligung einer INDUS-Konzerngesellschaft an den Mehrheitsgesellschafter.
Die Grundsatzvereinbarung steht noch unter Vorbehalt der finalen Ausgestaltung des
Kaufvertrags, der Zustimmung des Konzernvorstands des Erwerbers und der Freigabe der
Kartellbehörden. Der Vollzug der Transaktion im Segment Fahrzeugtechnik soll im Verlauf
des dritten Quartals 2019 stattfinden. Im IFRS-Konzernabschluss der INDUS Holding
AG für das Geschäftsjahr 2019 wird sich aus dieser Transaktion ein sonstiger betrieblicher
Ertrag von rund 16,5 Mio. EUR ergeben, der zu einem entsprechenden EBIT-Beitrag im
Segment Fahrzeugtechnik führen wird. Durch die Transaktion wird dem INDUS-Konzern
Liquidität in Höhe von 27,5 Mio. EUR zufließen. SEGMENTBERICHTDie INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur,
Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie
Metalltechnik. Zum 30. Juni 2019 umfasste das Beteiligungsportfolio 46 operative Einheiten. BAU/INFRASTRUKTUR
BEREICH KLIMAGERÄTE TREIBT SEGMENTERGEBNISDer Segmentumsatz im Bereich Bau/Infrastruktur konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum
erneut um 18,9 Mio. EUR (11,0 %) auf 190,9 Mio. EUR gesteigert werden. Zu dem hohen
Umsatzwachstum trugen nahezu alle Segmentunternehmen bei. Der größte Anteil des Wachstums
entfiel auf den Bereich Klimageräte. Das operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Umsatz überproportional um 20,9 % auf
27,8 Mio. EUR (Vorjahr: 23,0 Mio. EUR) an. Die EBIT-Marge erreichte mit 14,6 % einen
sehr guten Wert. Sie übertraf die gute Marge aus dem Vorjahr (13,4 %) um 1,2 Prozentpunkte.
Dieser Anstieg wurde durch ein besonders starkes zweites Quartal 2019 erreicht. Zum
gestiegenen Segmentergebnis trugen neben dem hervorragenden Ergebnis des Bereichs
Klimageräte (inklusive Vorjahreszukauf) auch die Ergebnisse der übrigen Segmentbeteiligungen
bei. Insgesamt entwickelte sich das Segment Bau/Infrastruktur leicht über den Erwartungen.
Ein wachstumsbegrenzender Faktor bleibt weiterhin der Mangel an Facharbeitskräften.
Wir erwarten, dass für das Gesamtjahr die Zielmarge von 13-15 % erreicht wird. Die Investitionen im Segment betrafen ausschließlich Sachinvestitionen. Sie lagen
mit 8,0 Mio. EUR über dem Vorjahr (5,9 Mio. EUR). KENNZAHLEN BAU/INFRASTRUKTUR(in Mio. EUR)scroll
FAHRZEUGTECHNIK
SEGMENT MIT RÜCKLÄUFIGEM UMSATZ UND ERGEBNISDer Umsatz im Segment Fahrzeugtechnik sank um 13,1 Mio. EUR bzw. 6,7 % auf 183,4 Mio.
EUR. Dieser Rückgang geht auf schwächere Abrufzahlen bei den Serienzulieferern und
eine mittlerweile ebenfalls eingetretene Beruhigung der Nachfrage bei den anderen
Segmentunternehmen "vor und nach der Serie" zurück. Hier zeigen sich die Auswirkungen
des globalen Absatzrückgangs in der Automobil- und Automobilzulieferbranche, der mittlerweile
in der Branche auf rund 5 % für das Gesamtjahr 2019 geschätzt wird. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit -5,1 Mio. EUR um 9,4 Mio. EUR stark unter dem
Vorjahreswert. Die EBIT-Marge des Segments beträgt -2,8 %, nach 2,2 % im Vorjahr.
Hierfür ist insbesondere der oben beschriebene Umsatzrückgang im Segment verantwortlich.
Neben den Serienzulieferern sind mittlerweile auch weitere Segmentunternehmen von
der schwierigen Marktlage und dem zunehmenden Kostendruck im Automobilbereich betroffen.
Dieser Druck konnte auch durch zwischenzeitlich eingeleitete Kostensenkungsmaßnahmen
nicht kompensiert werden. Die beiden bekannten Repositionierungsfälle bei den Serienzulieferern
sind zusätzlich zum Rückgang der Abrufzahlen durch hohe Repositionierungsaufwendungen
belastet. Wir rechnen damit, dass sich für das Gesamtjahr die Zielmarge von 3-5 % wahrscheinlich
nicht realisieren lassen wird. Die Investitionen lagen mit 7,9 Mio. EUR um 3,1 Mio. EUR unter den Investitionen im
Vorjahresvergleichszeitraum. Im Vorjahr war der Erwerb des Elektronikspezialisten
EE ELECTRONIC EQUIPMENT durch die INDUS-Tochter AURORA in den Investitionen enthalten. KENNZAHLEN FAHRZEUGTECHNIK(in Mio. EUR)scroll
MASCHINEN- UND ANLAGENBAU
MESUTRONIC VERSTÄRKT SEGMENTDer Segmentumsatz im Maschinen- und Anlagenbau stieg gegenüber dem Vorjahr um 25,2
Mio. EUR (+13,8 %). Das Wachstum wurde insbesondere von den großen Anlagenbauern des
Segments erwirtschaftet. Bei diesen Beteiligungen sind die Auftragsbücher gut gefüllt
und die Auslastung ist bis weit ins Folgejahr gesichert. Bei einigen kleineren Unternehmen
des Segments ist mittlerweile eine Beruhigung der Nachfrage spürbar. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 0,2 Mio. EUR (0,9 %) auf 22,8 Mio. EUR an.
Aufgrund einiger weniger rentabler Großprojekte stieg das EBIT in Relation zu den
Umsatzerlösen unterproportional. Folglich lag die EBIT-Marge für das erste Halbjahr
2019 mit 11,0 % unter dem Wert des Vorjahresvergleichsquartals (12,4 %). Für die Zukunft
konnten wieder Projekte mit höheren Ergebnisbeiträgen gewonnen werden. Seit Juni 2019 wird die Ende Mai erworbene Beteiligung MESUTRONIC im Segment Maschinen-
und Anlagenbau einbezogen. MESUTRONIC gehört zu den Marktführern in der Metall- und
Fremdkörperdetektion. Für das Gesamtjahr erwarten wir ein knappes Erreichen des EBIT-Zielkorridors von 12-14
%. Die Investitionen des Berichtszeitraums in Höhe von 3,8 Mio. EUR betreffen Sachinvestitionen
und sind etwas niedriger als im Vorjahr. KENNZAHLEN MASCHINEN- UND ANLAGENBAU(in Mio. EUR)scroll
MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIKÜBERPROPORTIONALES ERGEBNISWACHSTUMDas Segment Medizin- und Gesundheitstechnik konnte im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz
von 81,5 Mio. EUR erwirtschaften. Dies entspricht einem Umsatzplus von 3,8 Mio. EUR
(+4,9 %). Bis auf den Bereich Vliesstoffe konnten alle Produktbereiche des Segments
zum Wachstum beitragen. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg mit 9,1 Mio. EUR um 8,3 % (+0,7 Mio. EUR) gegenüber
dem Vorjahr an. Hierzu trugen die Bereiche Orthesen und medizinische Feinstrümpfe
sowie Rehabilitationstechnik bei. Erfreulicherweise konnte der Bereich der optischen
Linsen und Optiken seinen Ergebnisbeitrag gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
deutlich steigern. Die wettbewerbsintensiven Bereiche Vliesstoffe und OP-Sets mussten
leichte EBIT-Rückgänge hinnehmen. Die EBIT-Marge des Segments betrug 11,2 % (Vorjahr
10,8 %) und liegt damit bereits nach sechs Monaten innerhalb des Zielkorridors von
11-13 %. Wir erwarten für das Gesamtjahr eine Stabilisierung des Halbjahresergebnisses und
damit ein Erreichen des oben genannten EBIT-Zielkorridors. Die Investitionen lagen mit 1,8 Mio. EUR unterhalb des Werts des Vorjahreszeitraums
(3,2 Mio. EUR). KENNZAHLEN MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK(in Mio. EUR)scroll
METALLTECHNIKUMSATZ LEICHT RÜCKLÄUFIGDas Segment Metalltechnik verzeichnete im ersten Halbjahr 2019 einen leichten Umsatzrückgang
um -1,2 % (-2,7 Mio. EUR) auf 213,6 Mio. EUR. Wesentlicher Grund sind nachlassende
Umsätze im Bereich Hartmetallwerkzeuge und Bergbau. Dieser Bereich hatte allerdings
im Vergleichszeitraum ein außerordentlich hohes Umsatzniveau erreicht. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 16,3 Mio. EUR um 6,2 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.
Ursache war auch hier der Bereich Hartmetallwerkzeuge und Bergbau, in dem die oben
beschriebene Umsatzminderung verbunden mit einer Unterauslastung auf das Ergebnis
drückten. Die EBIT-Marge lag mit 7,6 % unterhalb des Vorjahresvergleichswerts (10,4 %). Das
Erreichen der Zielmarge für das Gesamtjahr von 8-10 % wird für das Segment anspruchsvoll. Das Investitionsvolumen lag im ersten Halbjahr mit 3,9 Mio. EUR auf dem Niveau des
Vorjahres (3,9 Mio. EUR). KENNZAHLEN METALLTECHNIK(in Mio. EUR)scroll
FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEKONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG, VERKÜRZT(in Mio. EUR)scroll
KAPITALFLUSSRECHNUNG: OPERATIVER CASHFLOW UM 46,8 MIO. EUR HÖHER ALS IM VORJAHRAusgehend von einem Ergebnis nach Steuern von 37,7 Mio. EUR (Vorjahr: 43,7 Mio. EUR)
hat sich der operative Cashflow im ersten Halbjahr 2019 um 46,8 Mio. EUR gegenüber
der Vergleichsperiode erhöht und beträgt 24,4 Mio. EUR. Ursache ist insbesondere ein
deutlich verringertes Wachstum des Working Capitals verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.
Hier zeigen sich bereits erste Erfolge des von der Holding im Rahmen zur Förderung
der operativen Exzellenz initiierten Programms zur Reduzierung des Working Capitals
bei den Beteiligungen. Für das Gesamtjahr erwarten wir unverändert eine Verringerung
des Working Capitals. Die geänderte Bilanzierung der Leasingverhältnisse trägt mit
10,2 Mio. EUR ebenfalls zur Verbesserung des operativen Cashflows bei, da bisher im
operativen Cashflow enthaltene Leasingauszahlungen teilweise als Auszahlungen für
die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
umgegliedert werden. Insgesamt stieg der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 47,4 Mio.
EUR auf 13,9 Mio. EUR. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -18,9 Mio. EUR nach -28,2 Mio. EUR im
Vorjahr. Mit Vertrag vom 25. Mai 2019 hat die INDUS Holding AG 89,9 % der Anteile
an der MESUTRONIC erworben, die Erstkonsolidierung erfolgte im Juni 2019. Die Barkomponente
der gesamten Gegenleistung wurde aber erst im Juli 2019 gezahlt. Unter Berücksichtigung
der Kaufpreiszahlung im Juli 2019 wird sich für die Transaktion insgesamt ein Zahlungsmittelabfluss
in Höhe von 21,7 Mio. EUR im Jahr 2019 ergeben. Im Berichtszeitraum betrugen die Investitionen
für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 25,4 Mio. EUR und lagen damit etwas
niedriger als im ersten Halbjahr des Vorjahres (27,1 Mio. EUR). Die Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten sind um 34,7 Mio. EUR auf 94,3 Mio.
EUR gesunken. Weiterhin wurden im ersten Halbjahr fällige, teilweise bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten
in Höhe von 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 15,7 Mio. EUR) getilgt. Durch die erstmalige Anwendung
des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" und den damit einhergehenden Bilanzierungsänderungen
wird seit diesem Geschäftsjahr die Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten
im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gezeigt. Insgesamt ist der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
um 32,7 Mio. EUR gesunken. Die liquiden Mittel lagen demzufolge mit 100,0 Mio. EUR unter dem hohen Bestand von
109,6 Mio. EUR zum Jahresende 2018 und leicht unter dem Vergleichswert des ersten
Halbjahres des Vorjahres. KONZERNBILANZ, VERKÜRZTAKTIVA(in Mio. EUR)scroll
PASSIVA(in Mio. EUR)scroll
BILANZ: ANSTIEG DER BILANZSUMME WEGEN ZUGANG MESUTRONIC UND ERSTMALIGER ANWENDUNG VON IFRS 16 "LEASINGVERHÄLTNISSE"Die Konzernbilanzsumme der INDUS-Gruppe ist mit 1.857,5 Mio. EUR um 8,0 % höher als
zum 31. Dezember 2018. Der Anstieg der Bilanzsumme ist insbesondere auf die zum 1.
Januar 2019 verpflichtende Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse" und auf die
erstmalige Konsolidierung der neu erworbenen MESUTRONIC zurückzuführen. Zum 30. Juni
2019 werden Nutzungsrechte aus Leasing in Höhe von 86,6 Mio. EUR ausgewiesen. Dazu
kommt ein leichter Aufbau des Working Capitals. Hierfür ist insbesondere der Aufbau
der Forderungen (+36,8 Mio. EUR) verantwortlich. Der Gesamtbetrag des Working Capitals
zum 30. Juni 2019 belief sich auf 532,8 Mio. EUR und war damit um 12,9 % höher als
zum Jahresende 2018 (472,1 Mio. EUR). Dieser Anstieg des Working Capitals ist planmäßig
saisonal gegeben und mit 60,7 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019 deutlich geringer als
im Vorjahresvergleichszeitraum mit 87,3 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2019 betrug 38,1 % und lag damit um 3,2 Prozentpunkte
unter der Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2018 (41,3 %). Gegenüber dem Stand zum
Jahresende 2018 sind für den Rückgang der Quote insbesondere die erstmalige Einbuchung
von Leasingverbindlichkeiten und die Dividendenzahlung im ersten Halbjahr ursächlich. WORKING CAPITAL(in Mio. EUR)scroll
Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 612,9 Mio. EUR zum 30. Juni 2019. Damit
sind die Nettofinanzverbindlichkeiten um 130,1 Mio. EUR höher als zum 31. Dezember
2018. Der Anstieg ist auf erhöhte Finanzschulden (+120,5 Mio. EUR) zurückzuführen.
Die Finanzschulden sind insbesondere aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 16
"Leasingverhältnisse" und der damit einhergehenden Einbuchung von Leasingverbindlichkeiten
gestiegen. NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN(in Mio. EUR)scroll
CHANCEN UND RISIKENFür den Chancen- und Risikobericht der INDUS Holding AG wird auf den Geschäftsbericht
2018 verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden Analyse und zum konsequenten
Umgang mit Risiken betreibt die Gesellschaft ein effizientes Risikomanagementsystem.
Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung der einzelnen Risiken
werden im Geschäftsbericht erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das Unternehmen
keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. AUSBLICKDie INDUS-Beteiligungen sehen sich derzeit mit einem schwierigen wirtschaftlichen
Umfeld konfrontiert. Die vielfältigen politischen Risiken wie der Handelskonflikt
zwischen den USA und China, der schwelende Konflikt im Nahen Osten, die Brexit-Unruhen
und die Uneinigkeit innerhalb der EU-Staaten drücken deutlich auf das wirtschaftliche
Klima. Die vor wenigen Monaten noch erhoffte Erholung der Märkte trat nicht ein. Hinzu
kommt die schwierige Situation in der Automobilbranche: Mittlerweile belastet die
Automobilkrise nicht nur die Serienzulieferer. Auch bei den Beteiligungen vor und
nach der Serie im INDUSSegment Fahrzeugtechnik sind die Sparmaßnahmen der OEMs inzwischen
spürbar angekommen. Die Fahrzeughersteller konnten ihre Prognosen aus dem ersten Quartal
nicht halten. Der Absatz ging weiter um bis zu 7 % zurück. Das schlug unmittelbar
auf den Zulieferersektor durch. Trotz dieses Umfelds konnte die INDUS-Gruppe ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2019
leicht ausbauen. Dabei wurde das Wachstum von drei der fünf Segmente getragen. Die
negativen Entwicklungen der Automobilbranche schlugen sich deutlich auf das INDUS-Segment
Fahrzeugtechnik nieder und belasteten das Halbjahresergebnis der Gruppe spürbar. Auch für die zweite Jahreshälfte rechnen wir nicht mit einer Erholung auf dem Automobilmarkt
und damit auch nicht mit einer signifikanten Verbesserung der operativen Ergebnisse
im Segment Fahrzeugtechnik. Die Entwicklung des ersten Halbjahrs wird sich im zweiten
Halbjahr fortsetzen. Darüber hinaus verursachen unsere Repositionierungen weitere
Kosten und belasten die Marge zusätzlich. Erfreulich ist, dass die Repositionierungen
planmäßig verlaufen. Der im Juli bereits angekündigte Verkauf einer Minderheitsbeteiligung im Segment Fahrzeugtechnik
wird zu einem Ertrag von rund 16,5 Mio. EUR im zweiten Halbjahr führen und den operativen
Ergebnisrückgang in diesem Segment kompensieren. Diese Minderheitsbeteiligung war
von Anfang an auf ein zeitlich begrenztes Engagement hin angelegt und konnte nun zu
attraktiven Konditionen veräußert werden. Das Segment Bau/Infrastruktur befindet sich auf Rekordkurs. Es entwickelte sich über
die letzten Jahre hinweg sehr positiv und wird voraussichtlich auch weiterhin hervorragende
Margen erzielen. Grundsätzlich auf Kurs ist auch das Segment Maschinen- und Anlagebau.
Die Auftragslage ist gut. Gleichwohl lässt sich bei einigen Beteiligungen eine Nachfrageberuhigung
erkennen. In die richtige Richtung weist auch die Entwicklung in der Medizin- und
Gesundheitstechnik. Bei leicht gestiegenen Umsätzen konnte die EBIT-Marge überproportional
verbessert werden. Das Segment Metalltechnik verzeichnete zuletzt leicht rückläufige
Umsätze und einen überproportionalen Ergebnirückgang. Im Segmentergebnis spiegelt
sich die Investitionszurückhaltung wider. Zur Stützung der Ertragsbasis der Gruppe arbeiten die INDUS-Unternehmen weiter an
der Verbesserung der Kostenstrukturen und der Fortsetzung der Initiativen zur operativen
Exzellenz. Gleichzeitig treiben sie Zukunfts- und Innovationsprojekte mit hoher Intensität
voran. Für das Gesamtjahr 2019 plant INDUS unverändert mit 1,72 Mrd. EUR bis 1,77 Mrd. EUR
Umsatz. Für das Segment Fahrzeugtechnik rechnen wir wegen des Ergebnisbeitrags aus
dem Verkauf der Minderheitsbeteiligung mit einem leicht positiven Ergebnis. Im Segment
Metalltechnik wird sich der hohe Ergebnisbeitrag des Vorjahres nicht wiederholen.
Die drei anderen Segmente werden es deshalb nicht schaffen, die Effekte der Segmente
Fahrzeug- und Metalltechnik vollständig auszugleichen. Deshalb verschieben wir die
bisher prognostizierte Ergebnisspanne für das Gesamtjahr 2019 leicht nach unten und
rechnen nun damit, dass das operative Ergebnis (EBIT) für das Gesamtjahr im Korridor
zwischen 152 Mio. EUR und 158 Mio. EUR liegen wird. VERKÜRZTER KONZERNZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGFÜR DAS 1. HALBJAHR 2019scroll
KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNGFÜR DAS 1. HALBJAHR 2019scroll
Die im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfassten Erträge und Aufwendungen enthalten
versicherungsmathematische Gewinne aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in
Höhe von -3.466 TEUR (Vorjahr: 1.164 TEUR). Diese resultieren in erster Linie aus
der Reduktion des Zinssatzes für Pensionsverpflichtungen um 0,6 Prozentpunkte. Das Ergebnis der Währungsumrechnung resultiert im Wesentlichen aus der Umrechnung
der Abschlüsse einbezogener ausländischer Konzerngesellschaften. Die Veränderung der
Marktwerte derivativer Finanzinstrumente resultiert aus den bei der Holding zur Zinsabsicherung
abgeschlossenen Zinsswaps. KONZERN-BILANZZUM 30. JUNI 2019AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGVOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2019scroll
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Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile
an der WEIGAND Bau GmbH sowie Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die Minderheitsanteile
von Personengesellschaften sowie von Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger
Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der Übergang des wirtschaftlichen
Eigentums der betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten
bilanziert. KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGFÜR DAS 1. HALBJAHR 2019scroll
KONZERNANHANGGRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES[1] ALLGEMEINESDie INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, Deutschland, hat ihren verkürzten
Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2019 in
Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren
Auslegungen durch das International Financial Reporting Standards Interpretations
Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden
alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt.
Der Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht
unterzogen. Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird gesondert im Bereich "Änderungen
von Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 angewendet,
die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Zwischenabschluss nicht den
vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss im
Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten. Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende Quartalsbericht alle üblichen, laufend
vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Die im ersten Halbjahr 2019 erzielten
Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren
Geschäftsverlaufs zu. Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden
sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte,
Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen
abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert
sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden
Positionen erfolgswirksam angepasst. [2] ÄNDERUNGEN VON RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTENAlle ab dem Geschäftsjahr 2019 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
sind in dem vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt. IFRS 16 "Leasingverhältnisse" wird ab 1. Januar 2019 angewandt. Der neue Standard
zur Leasingbilanzierung ersetzt IAS 17. Gemäß IFRS 16 werden alle Leasingverhältnisse
in der Bilanz ausgewiesen. Die Unterscheidung zwischen Operating Leasing und Finanzierungsleasing
entfällt beim Leasingnehmer. Auf der Aktivseite wird ein Nutzungsrecht für den Vermögenswert
und auf der Passivseite eine Finanzverbindlichkeit bilanziert. Die Anpassung erfolgt bei INDUS nach der modifiziert retrospektiven Methode. Der neue
Standard hat eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
von INDUS. Die Bilanzsumme steigt korrespondierend zu den immateriellen Vermögenswerten
und den Finanzschulden an. Die bislang im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesenen
Leasingaufwendungen werden unter den Abschreibungen bzw. den Zinsaufwendungen ausgewiesen.
Zum 1. Januar 2019 sind Nutzungsrechte und Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 81,2
Mio. EUR aus Operate Leasing neu erfasst worden. Zusätzlich sind in die Bilanzposition
"Nutzungsrechte aus Leasing/Miete" die bisherigen Finanzierungsleasingvermögenswerte
(bisheriger Ausweis im Sachanlagevermögen) mit deren Restbuchwerten zum 31. Dezember
2018 umgegliedert worden. Das operative Ergebnis (EBIT) vom 1. Januar bis 30. Juni
2019 wurde um 1,2 Mio. EUR aufgrund der Anwendung der neuen Leasingvorschriften entlastet.
In der Kapitalflussrechnung wurde der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit um 10,2
Mio. EUR verringert und der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit um 10,2 Mio. EUR erhöht.
Die Anwendungserleichterungen des IFRS 16 werden in Anspruch genommen. Weitere neue Standards und Interpretationen haben keine Auswirkungen auf die Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses der INDUS Holding AG. [3] ÄNDERUNG DER GUV-GLIEDERUNGSeit diesem Geschäftsjahr wird das bisherige Finanzergebnis in "Übriges Finanzergebnis"
umbenannt und nunmehr unterhalb des operativen Ergebnisses (EBIT) ausgewiesen. Ebenso
wird das "Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen" unterhalb des operativen Ergebnisses
dargestellt. Zusammen mit dem Zinsergebnis bilden die drei Positionen das "Finanzergebnis".
Im Zuge der Ausweisänderung werden die Ergebniswirkungen aus der Folgebewertung der
Kaufpreisverbindlichkeiten und aus Fair-Value-Änderungen der Swaps nicht mehr unter
den "Zinsaufwendungen", sondern unter der Position "Übriges Finanzergebnis" gezeigt.
Die Ausweisänderung wurde zur Anpassung an die gängige IFRS-Bilanzierungspraxis vorgenommen.
Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Durch die Ausweisänderung ergibt
sich ein um 71 TEUR niedrigeres operatives Ergebnis (EBIT) für den Zeitraum H1 2018.
Im Rahmen der Segmentberichterstattung ergeben sich ebenfalls unwesentliche Anpassungen. [4] UNTERNEHMENSZUSAMMENSCHLÜSSEMESUTRONICMit Vertrag vom 25. Mai 2019 hat die INDUS Holding AG 89,9 % der Anteile an der MESUTRONIC
Gerätebau GmbH, Kirchberg erworben. MESUTRONIC ist in der Zukunftsbranche Mess- und
Regeltechnik tätig und gehört zu den Technologieführern für die Metall- und Fremdkörperdetektion
in der Produktion. Die MESUTRONIC wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung betrug 31.523 TEUR zum Erwerbszeitpunkt.
Dieser setzt sich zusammen aus einer Barkomponente und einer bedingten Kaufpreiszahlung
in Höhe von 4.043 TEUR, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde und aus Call-/
Put-Optionen über die Minderheitsanteile sowie einem Gewinnbezugsrecht der verbleibenden
Minderheitsgesellschafter resultiert. Die Barkomponente wurde im Juli 2019 gezahlt.
Die Ermittlung der Höhe der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit aus den Call-/Put-Optionen
über die Minderheitsanteile erfolgt auf Basis von EBIT-Multiples und einer Prognose
über das zukünftige EBIT. Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe
von 11.568 TEUR ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert repräsentiert
nicht separierbare Werte wie das Know-how der Belegschaft sowie positive Ertragserwartungen
für die Zukunft und Synergien aus Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Marketing. In der Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt
ermittelt: NEUERWERB: MESUTRONIC(in TEUR)scroll
*
Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, sonstige kurzfristige Vermögenswerte,
Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern Die Erstkonsolidierung der MESUTRONIC erfolgte im Juni 2019. Zum INDUS-Ergebnis vom
1. Januar 2019 bis 30. Juni 2019 trägt die MESUTRONIC einen Umsatz in Höhe von 1.852
TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von -151 TEUR bei. Wäre die MESUTRONIC
bereits zum 1. Januar 2019 einbezogen worden, beliefen sich die Umsatzerlöse auf 11.194
TEUR und das EBIT auf -58 TEUR. Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung der MESUTRONIC belasten
das operative Ergebnis in Höhe von 493 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs
wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG[5] MATERIALAUFWANDin TEURscroll
[6] PERSONALAUFWANDin TEURscroll
[7] SONSTIGER BETRIEBLICHER AUFWANDin TEURscroll
[8] FINANZERGEBNISin TEURscroll
Die Position "Minderheitsanteile" beinhaltet die Ergebnisauswirkung aus der Folgebewertung
der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in Höhe von 427 TEUR
(Vorjahr: -482 TEUR) sowie die Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden aus Anteilen
von Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit Call-/ Put-Optionen zustehen.
Der Ausweis erfolgt erstmals im "übrigen Finanzergebnis". [9] STEUERNDer Ertragsteueraufwand wird im Zwischenabschluss auf Basis der Prämissen der jeweils
aktuellen Steuerplanung errechnet. [10] ERGEBNIS JE AKTIEin TEURscroll
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ
[11] VORRÄTEin TEURscroll
[12] FORDERUNGENin TEURscroll
[13] ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTEDie zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte betreffen den geplanten
Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an den Mehrheitsgesellschafter. INDUS hat am
23. Juli 2019 eine Grundsatzvereinbarung über den Verkauf an den Mehrheitsgesellschafter
geschlossen. Die Grundsatzvereinbarung steht noch unter Vorbehalt der finalen Ausgestaltung
des Kaufvertrags, der Zustimmung des Konzernvorstands des Erwerbers und der Freigabe
der Kartellbehörden. Der Vollzug der Transaktion im Segment Fahrzeugtechnik soll im
Verlauf des dritten Quartals 2019 stattfinden. [14] FINANZVERBINDLICHKEITENAufgrund des seit dem 1. Januar 2019 verpflichtend anzuwendenden IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
beinhalten die Finanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2019 rund 72,2 Mio. EUR zusätzliche
Verbindlichkeiten aus Leasing. scroll
[15] VERBINDLICHKEITENDie sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 41.726 TEUR (31.12.2018: 41.789 TEUR)
bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, soweit die
Minderheitsgesellschafter durch Kündigung des Gesellschaftsvertrags oder aufgrund
von Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen können. SONSTIGE ANGABEN
[16] SEGMENTBERICHTERSTATTUNGSEGMENTINFORMATIONEN FÜR DIE GESCHÄFTSBEREICHE FÜR DAS 1. HALBJAHR 2019SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8(in TEUR)scroll
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SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8(in TEUR)scroll
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SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8(in TEUR)scroll
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SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8(in TEUR)scroll
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Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen Ergebnisse der Segmentberichterstattung
über zum Ergebnis vor Steuern der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung: ÜBERLEITUNGSRECHNUNG(in TEUR)scroll
Die Gliederung der Segmente entspricht unverändert dem aktuellen Stand der internen
Berichterstattung. Die Informationen beziehen sich auf die fortgeführten Aktivitäten.
Die Zuordnung der Gesellschaften zu den Segmenten wird durch deren Absatzmärkte bestimmt,
wenn der ganz überwiegende Sortimentsanteil in dem Marktumfeld abgesetzt wird (Fahrzeugtechnik,
Medizin- und Gesundheitstechnik). Sonst wird auf gemeinsame Merkmale der Produktionsstruktur abgestellt (Bau/Infrastruktur,
Maschinen- und Anlagenbau, Metalltechnik). Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding, nicht operativer Einheiten ohne
Segmentzuordnung sowie die Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen
zugrundeliegenden Produkten und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden
Ausführungen im Lagebericht. Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist das operative Ergebnis (EBIT), entsprechend
der Definition im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in Übereinstimmung
mit den Ausweis- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses
angewandt wurden, ermittelt. Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen
auf Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar sind, und werden im Übrigen
auf Basis der Kostenzuschlagsmethode ermittelt. SEGMENTINFORMATIONEN FÜR DIE REGIONEN
Die Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die Absatzmärkte. Aufgrund der
vielfältigen Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung nach Ländern nicht
sinnvoll, da außerhalb von Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht. Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente,
beziehen sich auf den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung ist ebenfalls
nicht sinnvoll, da sich der Sitz der Gesellschaften überwiegend in Deutschland befindet. Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS existieren weder einzelne Produkt-
oder Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen Anteil von mehr als 10
% am Umsatz erreichen. scroll
[17] INFORMATIONEN ZUR BEDEUTUNG VON FINANZINSTRUMENTENDie nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente dar. Der beizulegende
Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall
zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts
eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. FINANZINSTRUMENTE(in TEUR)scroll
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Die zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumente betreffen grundsätzlich langfristig
gehaltene Finanzbeteiligungen, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis
vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann.
Diese werden mit Anschaffungskosten bewertet. FINANZINSTRUMENTE NACH GESCHÄFTSMODELL GEM. IFRS 9(in TEUR)scroll
[18] EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAGEine Konzerngesellschaft der INDUS Holding AG im Segment Fahrzeugtechnik hat am 23.
Juli 2019 eine Grundsatzvereinbarung über den Verkauf ihrer Minderheitsbeteiligung
in Höhe von 49 % an den langjährigen Mehrheitsgesellschafter geschlossen. Die Grundsatzvereinbarung
steht noch unter Vorbehalt der finalen Ausgestaltung des Kaufvertrags, der Zustimmung
des Konzernvorstands des Erwerbers und der Freigabe der Kartellbehörden. Der Vollzug der Transaktion soll im Verlauf des dritten Quartals 2019 stattfinden.
Durch die Transaktion und Veräußerung der nach der Equity-Methode bilanzierten Anteile
wird dem INDUS-Konzern Liquidität in Höhe von rund 27,5 Mio. EUR zufließen. Der operative
Ergebnisbeitrag (EBIT) im Segment Fahrzeugtechnik wird rund 16,5 Mio. EUR betragen.
Der Beitrag zum Ergebnis nach Steuern beträgt rund 16,2 Mio. EUR. [19] FREIGABE DER VERÖFFENTLICHUNGDer Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden IFRS-Zwischenabschluss am 12.
August 2019 zur Veröffentlichung freigegeben. [20] ERKLÄRUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Bergisch Gladbach, den 12. August 2019 Der Vorstand scroll
KONTAKTANSPRECHPARTNERINNENMandy Lange Julia Pschribülla INDUS HOLDING AGKölner Straße 32 Postfach 10 03 53 Telefon: +49(0)2204/40 00-0 www.indus.de FINANZKALENDERscroll
Zusätzliche Finanztermine finden Sie regelmäßig aktualisiert auf unserer Website unter:
www.indus.de/investor-relations/finanztermine IMPRESSUMVERANTWORTLICHES VORSTANDSMITGLIEDDr.-Ing. Johannes Schmidt DATUM DER VERÖFFENTLICHUNG13. August 2019 HERAUSGEBERINDUS Holding AG, Bergisch Gladbach KONZEPT/GESTALTUNGBerichtsmanufaktur GmbH, Hamburg DRUCKGutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Im Zweifelsfall
ist die deutsche Version maßgeblich. WICHTIGER HINWEIS:Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen
und Schätzungen des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der Vorstand
der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, unterliegen
sie gewissen Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können
aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen
Lage, der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und
Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Gewährleistung
und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse
mit den in diesem Geschäftsbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen.
Die in diesem Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden nicht aktualisiert. www.indus.de |
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