INDUS Holding AGBergisch GladbachZwischenbericht zum 30.09.2019ZWISCHENBERICHT Q3 2019HIGHLIGHTSscroll
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KURSENTWICKLUNG DER INDUS-AKTIE JANUAR BIS OKTOBER 2019 EXKL. DIVIDENDE (indexiert, in %)![]() BRIEF AN DIE AKTIONÄRESEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, hinter uns liegt ein drittes Geschäftsquartal, das uns auf vielfältige Art und Weise
gefordert hat. Aber gerade jetzt zeigt sich wieder die Stärke des INDUS-Portfolios.
Die breite und diversifizierte Aufstellung unseres Portfolios ermöglicht uns auch
in einer Phase, in der der Automobilmarkt mit einem grundlegenden Strukturwandel kämpft,
das Erwirtschaften eines soliden Ergebnisses. Großen Anteil daran hat das Segment Bau/Infrastruktur: Die Segmentunternehmen steuern
beim Umsatz auf einen absoluten Rekord zu. Auch das Ergebnis steigt überproportional. Die Entwicklung des Segments Fahrzeugtechnik dagegen spiegelt den Umbruch in dieser
Branche deutlich wider: Nach einem im Vorjahresvergleich schon schwächeren ersten
Halbjahr beobachten wir bei unseren Serienzulieferern seit August starke Absatzrückgänge
um 20 %. Aber auch unsere Unternehmen vor und nach der Serie spüren mittlerweile die
Investitionszurückhaltung der Kunden sehr deutlich. Hinzu kommen hier die wirtschaftlichen
Belastungen aus den laufenden Restrukturierungen sowie Einmalbelastungen aus einer
Insolvenz und einem Marktaustritt im Bereich der Klimasysteme für Busse. In Hinblick
auf verschlechterte Zukunftserwartungen mussten wir darüber hinaus in diesem Segment
nicht zahlungswirksame Wertminderungen auf Geschäfts- und Firmenwerte sowie Sachanlagen
in Höhe von 12,5 Mio. EUR buchen. Aktuell befassen wir uns im Vorstand im Rahmen der Planung für das Jahr 2020 intensiv
mit der Entwicklung im Segment Fahrzeugtechnik. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den
Geschäftsführungen der betroffenen Unternehmen bis zum Jahresende 2019 ein Maßnahmenpaket
zu definieren, das zu einer nachhaltigen Verbesserung der zukünftigen Entwicklung
der Segmentunternehmen führen soll. Wirtschaftlich positiv wirkt sich im Segment Fahrzeugtechnik
der Verkauf der Minderheitsbeteiligung an der TKI aus. Dieser generiert im Konzern
einen operativen Ertrag von 16,8 Mio. EUR. Mittlerweile ist uns Liquidität in Höhe
von 27,5 Mio. EUR zugeflossen. Im Segment Metalltechnik ist der Umsatz im bisherigen Jahresverlauf leicht rückläufig,
was insbesondere auf die weltweite Eintrübung der Märkte für Hartmetallwerkzeuge zurückzuführen
ist. Im Vergleich zum sehr starken Vorjahreszeitraum sank das Ergebnis in einem überschaubaren
Rahmen. Insgesamt gut schlagen sich die Unternehmen im Segment Maschinen- und Anlagenbau bisher
in diesem Jahr. Dass wir uns hier der Marktentwicklung nicht gänzlich entziehen können,
zeigt sich in schleppenden Auftragseingängen bei den automobilnahen Unternehmen. Bei
den anderen Segmentunternehmen entwickelt sich das Geschäft nach wie vor stabil. Sehr erfreulich ist auch die Entwicklung im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik
mit einem ebenfalls überproportionalen Ergebniswachstum. Der Umsatz steigt auf solidem
Niveau. Besonders freut uns, dass wir im September mit der Dessauer Schaltschrank & Gehäusetechnik
GmbH (DSG) bereits ein zweites Unternehmen auf erster Ebene in diesem Jahr in unsere
Gruppe aufnehmen konnten - nach dem Erwerb von MESUTRONIC in diesem Mai. Als Spezialist
in der Zukunftsbranche Infrastruktur und Logistik stärkt DSG die Aktivitäten von INDUS
im Bereich anspruchsvoller Blechverarbeitung zusammen mit unseren Schweizer Portfoliounternehmen
BACHER und HAKAMA. Sehr gut entwickelt sich in diesem Jahr auch der operative Cashflow: Im Rahmen der
Förderung der operativen Exzellenz unserer Beteiligungsunternehmen haben wir ein Programm
zur Reduzierung des Working Capital initiiert. Dieses zeigt nun Wirkung. Der kräftige
Cashflow gibt uns erheblichen Handlungsspielraum für weitere Unternehmenskäufe, für
Investitionen in das Bestandsportfolio und für die Gestaltung der Dividende. Sehr geehrte Damen und Herren, wir wissen, dass wir im laufenden Jahr wegen der zunehmend
schwierigen Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds nicht alle Ihre Erwartungen erfüllen
können. Dennoch zeigt sich gerade jetzt wieder die Leistungsfähigkeit unseres Gesamtportfolios.
Wir werden weiterhin intensiv daran arbeiten, die Risiken und Schwachstellen zu minimieren.
Unsere finanziellen Spielräume ermöglichen es uns, die Leistungsträger in unserem
Portfolio in ihrer Entwicklung zu fördern und Chancen bei Unternehmenserwerben zu
nutzen. Bleiben Sie uns gewogen. Bergisch Gladbach im November 2019 scroll
ZWISCHENLAGEBERICHTGESCHÄFTSVERLAUF DER INDUS-GRUPPE IN DEN ERSTEN NEUN MONATEN 2019KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER INDUS HOLDING AG (in Mio. EUR)scroll
Das Geschäft von INDUS entwickelte sich in den ersten neun Monaten in Summe eher verhalten:
Die Gruppe baute ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar um 3,0 % aus, das
operative Ergebnis (EBIT) ging aber trotz der sehr starken Entwicklung des Segments
Bau/Infrastruktur um 25,0 Mio. EUR zurück. Grund hierfür ist die belastende Situation
im Segment Fahrzeugtechnik und die damit im Zusammenhang stehende Wertminderungen
in Höhe von 12,5 Mio. EUR. Die M & A-Aktivitäten entwickelten sich im Berichtszeitraum
positiv: INDUS konnte für die beiden Segmente Maschinen- und Anlagebau sowie Metalltechnik
jeweils eine neue Beteiligung auf erster Ebene erwerben. Darüber hinaus wurde im September
die Minderheitsbeteiligung an der TKI gewinnbringend veräußert. umsatz weiter gestiegenIn den ersten neun Monaten 2019 steigerten die INDUS-Beteiligungen ihren Umsatz um
37,9 Mio. EUR (3,0 %) auf 1.312,8 Mio. EUR. Dabei profitierten sie von dem in weiten
Teilen stabilen Konjunkturumfeld in den Bereichen Bau/ Infrastruktur, Maschinen- und
Anlagenbau sowie Medizin- und Gesundheitstechnik. Dahingegen ist im Segment Metalltechnik
die konjunkturelle Eintrübung zu spüren. In der Fahrzeugtechnik führt eine Vielzahl
von negativen Effekten seit August zu einem erhöhten Umsatzrückgang bis zu 20 % im
Vergleich zum Vorjahr. Der organische Umsatzanstieg der INDUS-Gruppe betrug 1,9 % und ist im Wesentlichen
auf die Segmente Bau/ Infrastruktur sowie Maschinen- und Anlagenbau zurückzuführen. Die Bestandsveränderung ging im Wesentlichen aufgrund des verstärkten Working-Capital-Managements
in der INDUS-Gruppe von 35,3 Mio. EUR auf -5,8 Mio. EUR zurück. Die Materialaufwandsquote
sank von 48,1% auf 46,5 %. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich leicht von 29,6
% auf 30,2 %. Die Abschreibungen erhöhten sich um 54,1 % auf insgesamt -77,5 Mio. EUR. Darin enthalten
sind planmäßige Abschreibungen in Höhe von 65,0 Mio. EUR (Vorjahr: 50,3 Mio. EUR)
und Wertminderungen in Höhe von 12,5 Mio. EUR (Vorjahr: keine Wertminderungen). Der
Anstieg der planmäßigen Abschreibung ist im Wesentlichen auf die neue Leasingbilanzierung
(IFRS 16) sowie zu einem geringeren Teil auf die gestiegenen Sachinvestitionen der
vergangenen Jahre zurückzuführen. Analog zu den gestiegenen Abschreibungen für erstmals
aktivierte Nutzungsrechte aus Leasingverträgen in Höhe von 12,1 Mio. EUR sanken die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund der neuen Leasingbilanzierung um 13,7
Mio. EUR. Neben den planmäßigen Abschreibungen wurden Wertminderungen auf Geschäfts-
und Firmenwerte und Sachanlagen in Höhe von 12,5 Mio. EUR gebucht. Diese entfallen
auf das Segment Fahrzeugtechnik und sind das Resultat der gedämpften Zukunftserwartungen. rückgang in der fahrzeugtechnik und wertminderungen belasten konzernergebnisDas operative Ergebnis (EBIT) betrug 90,6 Mio. EUR und lag damit um 25,0 Mio. EUR
unter dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge lag bei 6,9 % (Vorjahr 9,1 %). Ohne Berücksichtigung
der Wertminderungen in Höhe von 12,5 Mio. EUR erzielte die Gruppe ein operatives Ergebnis
von 103,1 Mio. EUR (Vorjahr: 115,6 Mio. EUR). Die EBIT-Marge vor Wertminderungen betrug
lediglich 7,9%. Der Rückgang ist insbesondere auf die rückläufige Entwicklung im Segment
Fahrzeugtechnik zurückzuführen. Hier sank das EBIT vor Wertminderungen um 15,5 Mio.
EUR. Das Finanzergebnis betrug -13,5 Mio. EUR und verringerte sich gegenüber dem Vorjahr
leicht um 0,4 Mio. EUR. Es enthält das Zinsergebnis, das Ergebnis aus at-Equity-bewerteten
Anteilen und das übrige Finanzergebnis. Innerhalb des übrigen Finanzergebnisses sind
die Bewertungen der Zinsswaps und der Minderheitsanteile ausgewiesen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 77,1 Mio EUR um 24,8 % unterhalb des Vorjahreswerts
(102,5 Mio. EUR). Der Steueraufwand lag bei 27,0 Mio. EUR, nach 35,8 Mio. EUR im Vorjahr.
Die Steuerquote stieg leicht von 34,9 % im Vorjahr auf 35,0 %. Vor dem Abzug der Anteile
nicht beherrschender Gesellschafter ergab sich ein um 16,6 Mio. EUR gesunkenes Periodenergebnis
von 50,1 Mio. EUR (Vorjahr: 66,7 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie betrug 2,02 EUR,
nach 2,69 EUR im Vergleichszeitraum. Im Durchschnitt der ersten neun Monate 2019 waren in den Unternehmen der INDUS-Gruppe
10.818 Mitarbeiter (Vorjahr: 10.622 Mitarbeiter) beschäftigt. zwei zukäufe auf erster ebeneMit Wirkung zum 27. Mai 2019 erwarb INDUS die MESUTRONIC Gerätebau GmbH, Kirchberg.
Das Unternehmen ist in der Zukunftsbranche Mess- und Regeltechnik tätig und gehört
zu den Technologieführern für die Metall- und Fremdkörperdetektion in der Produktion.
Die Anlagen von MESUTRONIC dienen dem Schutz von Produktionsanlagen vor Metallteilen
und anderen Fremdkörpern, so zum Beispiel in der Kunststoff- und der Textilindustrie.
Zudem werden sie zur Inspektion von Produkten auf Metallfreiheit und andere Verunreinigungen
eingesetzt, etwa in der Lebensmittel- oder der Pharmaindustrie. Hochpräzise Sensoren
entdecken dabei unerwünschte Fremdkörper. Besonders dynamische Sortiereinrichtungen
schleusen diese Fremdkörper im laufenden Produktionsprozess aus, sodass dieser nicht
unterbrochen werden muss. Dabei können sowohl diskrete Produktströme wie verpackte
Lebensmittel als auch kontinuierliche Materialströme wie Kunststoffgranulat untersucht
werden. MESUTRONIC liefert in 50 Länder der Welt und hat eigene Servicemitarbeiter und einen
eigenen Ersatzteilservice. Die Produktion der Anlagen erfolgt ausschließlich am Stammsitz
des Unternehmens in Kirchberg. Eine eigene Landesgesellschaft betreut den Vertrieb
und das Servicegeschäft in Frankreich. MESUTRONIC erzielte 2018 einen Jahresumsatz
von mehr als 24 Mio. EUR und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland
und Frankreich. INDUS erwarb im ersten Schritt 89,9 % der Anteile. Die übrigen Anteile bleiben zunächst
bei den Altgesellschaftern, wobei Call-/Put-Optionen vereinbart wurden. Mit Wirkung zum 30. September 2019 übernahm die INDUS Holding AG sämtliche Anteile
an der Dessauer Schaltschrank & Gehäusetechnik GmbH (DSG) mit Sitz in Dessau-Roßlau.
DSG ist ein mittelständischer Spezialist für die Entwicklung, Herstellung und den
Vertrieb von qualitativ hochwertigen Metall- und Blechteilen, Komponenten, Schaltschränken,
Maschinenverkleidungen und ähnlichen Produkten, die hohen Industrie- und Sicherheitsanforderungen
unterliegen. Das Traditionsunternehmen produziert am Standort in Dessau für namhafte
deutsche Kunden. Der Fokus liegt dabei auf individuellen anwendungs- und ausstattungsspezifischen
Systemlösungen aus einer Hand. Die Produktionskompetenzen von DSG reichen vom Laserschneiden
über CNC-Stanzen, Biegen, Schweißen, Kleben, Oberflächenveredelung bis hin zur Montage.
Die Kunden kommen insbesondere aus der Schienenfahrzeug- und Schiffstechnik, der Elektro-
und Kommunikationstechnik, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie dem Automatenbau. Die
DSG stärkt die Aktivitäten von INDUS im Bereich anspruchsvoller Blechverarbeitung
zusammen mit den Schweizer Portfoliounternehmen BACHER und HAKAMA. 2019 wird DSG voraussichtlich rund 10,5 Mio. EUR Umsatz erwirtschaften. Bei INDUS
wird die neue Tochtergesellschaft das Segment Metalltechnik verstärken - mit einem
positiven Einfluss auf Umsatz und EBIT-Marge. verkauf der minderheitsbeteiligung an der tkiDie IPETRONIK Eichstätt GmbH, ein Beteiligungsunternehmen der INDUS Holding AG, veräußerte
am 12. September 2019 ihre Minderheitsbeteiligung an der TKI Automotive GmbH an den
Mehrheitsgesellschafter. Die TKI Automotive GmbH hat sich auf Thermomanagement, Komfortelektronik
und Innenraumklimatisierung für konventionell oder elektrisch angetriebene Fahrzeuge
spezialisiert. Im IFRS-Konzernabschluss vom 1. Januar bis zum 30. September 2019 wurde aufgrund der
Transaktion ein sonstiger betrieblicher Ertrag in Höhe von 16,8 Mio. EUR realisiert.
Mit dem Verkauf ist dem INDUS-Konzern zu Beginn des vierten Quartals Liquidität in
Höhe von 27,5 Mio. EUR zugeflossen. SEGMENTBERICHTDie INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur,
Fahrzeugtechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik sowie
Metalltechnik. Zum 30. September 2019 umfasste das Beteiligungsportfolio 47 operative
Einheiten. bau/infrastrukturEBIT-MARGE AUF AUSGEZEICHNETE 15,9 % GESTIEGENIm Segment Bau/Infrastruktur verzeichneten die INDUSBeteiligungen gegenüber dem Vorjahr
ein starkes Umsatzwachstum um 23,5 Mio. EUR (8,7 %). Der Segmentumsatz lag bei 294,9
Mio. EUR (Vorjahr: 271,4 Mio. EUR). Erfreulicherweise wurde das Wachstum von nahezu
allen Segmentunternehmen getragen. Den höchsten Umsatzanstieg verzeichnete der Bereich
Klimageräte. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 6,9 Mio. EUR (17,2 %) auf 47,0 Mio. EUR (Vorjahr:
40,1 Mio. EUR). Dies ist ein überproportionaler Anstieg, was sich in einer abermals
gestiegenen EBIT-Marge bemerkbar macht. Die EBIT-Marge erreichte für die ersten neun
Monate des Berichtszeitraums hervorragende 15,9 %, nach 14,8 % im Vorjahr. Alle Beteiligungen
des Segments erwirtschafteten erneut ein positives operatives Ergebnis (EBIT). Der
außergewöhnliche Ergebnisanstieg ist insbesondere dem Ergebnis des Bereichs Klimageräte
(inklusive Vorjahreszukauf) zuzurechnen. Wir erwarten für das Gesamtjahr, dass das Segment seine EBIT-Zielmarge von 13-15 %
erreichen oder übertreffen wird. Die Investitionen im Segment lagen mit 11,0 Mio. EUR unter denen des Vorjahreszeitraums.
Im Vorjahreswert von 18,8 Mio. EUR war der Erwerb eines Anbieters von Raumklimageräten
enthalten. KENNZAHLEN BAU/INFRASTRUKTUR (in Mio. EUR)scroll
fahrzeugtechnikDEUTLICHE UMSATZ- UND ERGEBNISRÜCKGÄNGE, VERKAUF TKI ERFOLGREICH ABGESCHLOSSENDer Umsatz im Segment Fahrzeugtechnik sank im Neunmonatsvergleich um 27,0 Mio. EUR
bzw. 9,2 % auf 267,8 Mio. EUR. Dieser Rückgang betrifft die Segmentunternehmen auf
breiter Front und geht auf schwächere Abrufzahlen bei den Serienzulieferern sowie
eine rückläufige Nachfrage bei den Unternehmen "vor und nach der Serie" zurück. Hier
schlagen die Auswirkungen des globalen Absatzrückgangs und des Strukturwandels in
der Automobil- und Automobilzulieferbranche durch. Insbesondere seit August sind die
Umsätze in dieser Höhe unerwartet um rund 20 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.
Wir gehen davon aus, dass sich dieser Umsatzrückgang bis zum Jahresende fortsetzen
wird. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Wertminderungen lag mit -10,1 Mio. EUR um 15,5 Mio.
EUR unter dem Vergleichswert im Vorjahr. Die EBIT-Marge vor Wertminderungen sank auf
-3,8 %, nach 1,8 % im Vorjahr. Hierfür ist insbesondere der oben beschriebene Umsatzrückgang
verantwortlich. Von der schwierigen Marktlage und dem extremen Kostendruck im Automobilbereich
sind neben den Serienzulieferern mittlerweile auch die anderen Segmentunternehmen
betroffen. Dem Kostendruck wird durch Kostensenkungsmaßnahmen auf breiter Front und
Restrukturierungsmaßnahmen bei zwei Serienzulieferern entgegengewirkt. Im Bereich
Klimatechnik für Busse ist ein nordirischer Kunde in Insolvenz gegangen, zudem ist
ein türkischer Kunde aus dem Markt ausgetreten. Dies führte zu zusätzlichen, aber
einmaligen Sonderbelastungen. Aufgrund der oben beschriebenen Effekte und der gesunkenen Ertragsaussichten für die
Zukunft wurden Wertminderungen (Impairment) auf Geschäfts- und Firmenwerte sowie Sachanlagen
in Höhe von 12,5 Mio. EUR vorgenommen. Das operative Ergebnis nach Wertminderungen
betrug -22,6 Mio. EUR, die EBIT-Marge vermindert sich aufgrund der Wertminderungen
auf -8,4 %. Im dritten Quartal konnte der Verkauf der Minderheitsbeteiligung an der TKI Automotive
GmbH an den Mehrheitsgesellschafter vollendet werden. Durch den Verkauf wurde ein
sonstiger betrieblicher Ertrag von 16,8 Mio. EUR realisiert. Für das Gesamtjahr wird das Segment Fahrzeugtechnik eine negative EBIT-Marge (vor
und nach Wertminderungen) aufweisen. Die Investitionen lagen mit 14,3 Mio. EUR um 2,6 Mio. EUR unter den Investitionen
im Vorjahresvergleichszeitraum. Im Vorjahr war der Erwerb des Elektronikspezialisten
EE Electronic Equipment durch die INDUS-Tochter AURORA enthalten. KENNZAHLEN FAHRZEUGTECHNIK (in Mio. EUR)scroll
maschinen- und anlagenbauWACHSTUM VON UMSATZ UND ERGEBNISDer Segmentumsatz im Maschinen- und Anlagenbau stieg gegenüber dem Vorjahr um 43,1
Mio. EUR (+15,7 %) auf 318,0 Mio. EUR (Vorjahr: 274,9 Mio. EUR). Das Wachstum wurde
insbesondere von den großen Anlagenbauern des Segments erwirtschaftet. Insgesamt konnten
nahezu alle Segmentunternehmen ihren Umsatz steigern. Die Auftragseingänge bei einigen
Beteiligungen sind mittlerweile rückläufig. Hier ist eine konjunkturelle Beruhigung
zu spüren. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um gute 3,0 Mio. EUR bzw. 9,1 % auf 36,0 Mio.
EUR an. Dabei konnten sämtliche Beteiligungen einen positiven Ergebnisbeitrag liefern.
Ein besonders hohes EBIT erwirtschaftete der Bereich Logistik. Die EBIT-Marge lag
für den Berichtszeitraum mit 11,3 % leicht unter dem Wert des Vorjahresvergleichszeitraums
(12,0 %). Seit Juni 2019 wird die Ende Mai erworbene Beteiligung MESUTRONIC im Segment Maschinen-
und Anlagenbau einbezogen. MESUTRONIC gehört zu den Marktführern in der Metall- und
Fremdkörperdetektion. Für das Gesamtjahr streben wir das Erreichen des EBIT-Zielkorridors von 12-14 % an.
Das Erreichen dieses Ziels betrachten wir gegenwärtig als anspruchsvoll. Die Investitionen des Berichtszeitraums in Höhe von 28,3 Mio. EUR betreffen den Erwerb
der MESUTRONIC und Sachinvestitionen. KENNZAHLEN MASCHINEN- UND ANLAGENBAU (in Mio. EUR)scroll
medizin- und gesundheitstechnikWEITERES ERGEBNISWACHSTUMDas Segment Medizin- und Gesundheitstechnik erwirtschaftete in den ersten neun Monaten
2019 einen Umsatz von 121,0 Mio. EUR. Dies entspricht einem Umsatzplus von 5,6 Mio.
EUR (+4,9 %). Hierzu trug insbesondere der Bereich Orthesen und medizinische Feinstrümpfe
bei. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Mio. EUR bzw. 11,1
% an. Es betrug für die ersten neun Monate 2019 14,0 Mio. EUR (Vorjahr: 12,6 Mio.
EUR). Bis auf den wettbewerbsintensiven Bereich Vliesstoffe trugen alle Produktbereiche
des Segments zu dem Ergebniswachstum bei. Erfreulicherweise konnte der Bereich Optische
Linsen und Optiken seinen Ergebnisbeitrag gegenüber dem Vergleichszeitraum deutlich
steigern. Die EBIT-Marge des Segments betrug 11,6 %, nach 10,9 % im Vorjahr. Sie liegt
damit innerhalb des Zielkorridors von 11-13 %. Auch für das Gesamtjahr gehen wir davon aus, dass die EBIT-Marge innerhalb des oben
genannten EBIT-Zielkorridors von 11-13 % liegen wird. Die Investitionen lagen mit 2,8 Mio. EUR unterhalb des Werts des Vorjahreszeitraums
(5,5 Mio. EUR). KENNZAHLEN MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK (in Mio. EUR)scroll
metalltechnikINDUS ERWIRBT NEUES BETEILIGUNGSUNTERNEHMENDas Segment Metalltechnik verzeichnete von Januar bis September 2019 einen Umsatzrückgang
um -2,3 % (-7,3 Mio. EUR) auf 311,3 Mio. EUR. Insbesondere im Bereich Hartmetallwerkzeuge
sanken die Umsätze stark. Das Segment Metalltechnik ist sehr exportorientiert. Wegen
der nachlassenden Weltwirtschaft mit spürbaren Nachfragerückgängen hat hierunter insbesondere
auch das Chinageschäft der INDUS-Beteiligungen in diesem Segment gelitten. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 23,4 Mio. EUR um 5,1 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.
Die EBIT-Marge lag mit 7,5 % unterhalb des Vergleichswerts (8,9 %). Auch für das Gesamtjahr
wird die EBIT-Marge voraussichtlich leicht unterhalb des Zielkorridors von 8-10 %
liegen. Mit Wirkung zum 30. September 2019 hat INDUS die Dessauer Schaltschrank und Gehäustechnik
GmbH (DSG) übernommen. DSG ist ein Spezialist für die Entwicklung, Herstellung und
den Vertrieb von hochwertigen Metall- und Blechteilen, die hohen Industrie- und Sicherheitsanforderungen
unterliegen. Zusätzlich stärkt der Erwerb der DSG die Aktivitäten von INDUS im Bereich
anspruchsvoller Blechverarbeitung zusammen mit den Schweizer Portfoliounternehmen
BACHER und HAKAMA. Das Investitionsvolumen lag mit 8,2 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres (11,0
Mio. EUR). KENNZAHLEN METALLTECHNIK (in Mio. EUR)scroll
FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEKONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG, VERKÜRZT (in Mio. EUR)scroll
kapitalflussrechnung: operativer cashflow um 91,7 mio. eur höher als im vorjahrAusgehend von einem Ergebnis nach Steuern von 50,1 Mio. EUR (Vorjahr: 66,7 Mio. EUR)
hat sich der operative Cashflow im Neunmonatsvergleich um 91,7 Mio. EUR auf 106,5
Mio. EUR erhöht. Ursache ist insbesondere ein deutlich verringertes Wachstum des Working
Capital. Hier wirkt mittlerweile das von der Holding im Rahmen der Förderung der operativen
Exzellenz initiierte Programm zur Reduzierung des Working Capital bei den Beteiligungen. Die geänderte Bilanzierung der Leasingverhältnisse trägt mit 17,5 Mio. EUR ebenfalls
zur Verbesserung des operativen Cashflows bei, da bisher im operativen Cashflow enthaltene
Leasingauszahlungen nun teilweise als Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten
im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen werden. Insgesamt stieg der Cashflow
aus Geschäftstätigkeit um 90,7 Mio. EUR auf 91,5 Mio. EUR. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -64,1 Mio. EUR, nach -58,6 Mio. EUR
im Vorjahr. Der Anstieg resultiert aus der Erhöhung der Auszahlungen für vollkonsolidierte
Gesellschaften von -11,5 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf -22,0 Mio. EUR im Berichtszeitraum.
Die Auszahlungen betreffen in voller Höhe den Erwerb der MESUTRONIC-Gruppe. Mit Vertrag
vom 30. September 2019 hat die INDUS Holding AG zudem 100 % der Anteile an der Dessauer
Schaltschrank GmbH (DSG) erworben, die Erstkonsolidierung erfolgte Ende September
2019. Die Barkomponente der Gegenleistung wird erst im vierten Quartal 2019 gezahlt.
Die Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betrugen 43,3 Mio.
EUR. Sie lagen damit leicht unter dem Wert im Vergleichszeitraum (47,9 Mio. EUR). Die Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten sanken um 49,0 Mio. EUR auf 111,4 Mio.
EUR. Weiterhin wurden in den ersten drei Quartalen fällige, teilweise bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten
in Höhe von 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 25,0 Mio. EUR) getilgt. Durch die erstmalige Anwendung
des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" und den damit einhergehenden Bilanzierungsänderungen
wird seit diesem Geschäftsjahr die Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten
im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Insgesamt ist der Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit durch geringere Nettokreditaufnahme um 39,4 Mio. EUR gesunken. Die liquiden Mittel lagen demzufolge mit 127,6 Mio. EUR über dem Bestand von 109,6
Mio. EUR zum Jahresende 2018 und über dem Vergleichswert des Vorjahres. KONZERNBILANZ, VERKÜRZT (in Mio. EUR)scroll
bilanz: anstieg der bilanzsumme wegen zugangs mesutronic und dsg sowie erstmaliger anwendung von ifrs 16 "leasingverhältnisse"Die Konzernbilanzsumme der INDUS-Gruppe ist mit 1.872,7 Mio. EUR um 8,9 % höher als
zum 31. Dezember 2018. Der Anstieg der Bilanzsumme ist insbesondere auf die zum 1.
Januar 2019 verpflichtende Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse" sowie auf die
erstmalige Konsolidierung der neu erworbenen Beteiligungen MESUTRONIC und DSG zurückzuführen.
Zum 30. September 2019 werden Nutzungsrechte aus Leasing in Höhe von 82,7 Mio. EUR
ausgewiesen. Dazu kommt ein leichter Aufbau des Working Capital. Hierfür ist insbesondere
der Aufbau der Forderungen (+29,4 Mio. EUR) verantwortlich. Der Gesamtbetrag des Working
Capital zum 30. September 2019 belief sich auf 518,1 Mio. EUR und war damit um 9,7
% höher als zum Jahresende 2018 (472,1 Mio. EUR). Der Anstieg des Working Capital
gegenüber dem Bilanzstichtag ist saisonal bedingt und fällt im Vergleich zum Neunmonatswert
des Vorjahres deutlich geringer aus. Die Eigenkapitalquote betrug zum 30. September 2019 38,5%. Damit lag sie um 2,8 Prozentpunkte
unter der Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2018 (41,3 %). Gegenüber dem Stand zum
Jahresende 2018 sind für den Rückgang der Quote insbesondere die erstmalige Einbuchung
von Leasingverbindlichkeiten und die Ergebnisentwicklung im Segment Fahrzeugtechnik
ursächlich. WORKING CAPITAL (in Mio. EUR)scroll
Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen 583,2 Mio. EUR zum 30. September 2019. Damit
sind die Nettofinanzverbindlichkeiten um 100,4 Mio. EUR höher als zum 31. Dezember
2018. Der Anstieg ist auf erhöhte Finanzschulden (+118,4 Mio. EUR), insbesondere aufgrund
der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse" und der damit einhergehenden
Einbuchung von Leasingverbindlichkeiten, zurückzuführen. NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN (in Mio. EUR)scroll
CHANCEN UND RISIKENFür den Chancen- und Risikobericht der INDUS Holding AG wird auf den Geschäftsbericht
2018 verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden Analyse und zum konsequenten
Umgang mit Risiken betreibt die Gesellschaft ein effizientes Risikomanagementsystem.
Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung der einzelnen Risiken
werden im Geschäftsbericht erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das Unternehmen
keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. AUSBLICKDie Konjunktur hat sich in den vergangenen Wochen in Deutschland weiter eingetrübt.
Für das Gesamtjahr wird laut Herbstprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung
Halle (IWH) lediglich noch mit einem Wachstum von 0,5 % gerechnet. International ist
das politische und konjunkturelle Umfeld angespannt. Die vielfältigen politischen
Risiken wie der Handelskonflikt zwischen den USA und China, der schwelende Konflikt
im Nahen Osten sowie die erneute Brexit-Verschiebung drücken deutlich auf das wirtschaftliche
Klima. Die Märkte sind erheblich belastet. Insbesondere unter dem Handelskrieg zwischen
den USA und China leidet die Konjunktur. Die chinesische Nachfrage, die momentan die
Weltwirtschaft maßgeblich beeinflusst, ist daher deutlich rückläufig und der deutsche
Export wird nachhaltig geschwächt. Hinzu kommt die schwierige Situation in der Automobilbranche:
Mittlerweile belastet die Automobilkrise nicht nur die Serienzulieferer. Dennoch konnte INDUS in diesen turbulenten Zeiten den Umsatz in den ersten neun Monaten
2019 um 3 % steigern. Dabei erzielten drei der fünf Segmente ein Wachstum von Umsatz
und operativem Ergebnis (EBIT). Das Segment Fahrzeugtechnik war hingegen stark von den negativen Entwicklungen der
Automobilbranche betroffen. Diese schlugen sich deutlich auf die Umsätze und Ergebnisse
der INDUS-Beteiligungen im Segment Fahrzeugtechnik nieder und belasteten das Ergebnis
der Gruppe. Für die verbleibenden drei Monate des Geschäftsjahres rechnen wir mit einem Anhalten
der Problematik auf dem Automobilmarkt. Darüber hinaus verursachen unsere Repositionierungen
weitere Kosten und belasten die Marge zusätzlich. Vor diesem Hintergrund haben wir
im Segment Fahrzeugtechnik Wertminderungen auf Geschäfts- und Firmenwerte sowie Sachanlagen
in Höhe von 12,5 Mio. EUR vorgenommen. Der im September vollzogene Verkauf der TKI im Segment Fahrzeugtechnik hat zu einem
operativen Ertrag von 16,8 Mio. EUR geführt, konnte den operativen Ergebnisrückgang
in diesem Segment aber nicht kompensieren. Das Segment Bau/Infrastruktur befindet sich weiter auf Rekordkurs. Es entwickelt sich
über die vergangenen Jahre hinweg sehr positiv und wird voraussichtlich auch weiterhin
hervorragende Margen erzielen. Grundsätzlich auf Kurs ist auch das Segment Maschinen-
und Anlagenbau. In die richtige Richtung weist die Entwicklung in der Medizin- und
Gesundheitstechnik. Bei leicht gestiegenen Umsätzen konnte die EBIT-Marge überproportional
verbessert werden. Das Segment Metalltechnik verzeichnete zuletzt rückläufige Umsätze
und einen überproportionalen Ergebnisrückgang. Zur Stützung der Ertragsbasis der Gruppe arbeiten die INDUS-Unternehmen weiter an
der Verbesserung der Kostenstrukturen und der Fortsetzung der Initiativen zur operativen
Exzellenz. Zukunfts- und Innovationsprojekte werden mit hoher Intensität vorangetrieben. Für das Gesamtjahr 2019 plant INDUS unverändert mit 1,72 Mrd. bis 1,77 Mrd. EUR Umsatz.
Für das Segment Fahrzeugtechnik rechnen wir mit einem negativen Ergebnis. Wir halten
an der korrigierten Ergebnisprognose vom 14. Oktober 2019 fest und rechnen mit einem
operativen Ergebnis (EBIT) vor Wertminderungen für das Gesamtjahr im Korridor zwischen
129 Mio. und 135 Mio. EUR. Inklusive der im dritten Quartal gebuchten Wertminderungen
erwarten wir ein operatives Ergebnis zwischen 116 Mio. und 122 Mio. EUR. VERKÜRZTER KONZERNZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGFÜR DAS 1.-3. QUARTAL 2019 UND DAS 3. QUARTAL 2019scroll
KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNGFÜR DAS 1.-3. QUARTAL 2019 UND DAS 3. QUARTAL 2019scroll
Die im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfassten Erträge und Aufwendungen enthalten
versicherungsmathematische Gewinne aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in
Höhe von -5.535 TEUR (Vorjahr: 2.321 TEUR). Diese resultieren in erster Linie aus
der Reduktion des Zinssatzes für Pensionsverpflichtungen um 0,8 Prozentpunkte für
inländische Pensionsverpflichtungen und um 0,9 Prozentpunkte für ausländische Pensionen
(Schweiz). Das Ergebnis der Währungsumrechnung resultiert im Wesentlichen aus der Umrechnung
der Abschlüsse einbezogener ausländischer Konzerngesellschaften. Die Veränderung der
Marktwerte derivativer Finanzinstrumente resultiert aus den bei der Holding zur Zinsabsicherung
abgeschlossenen Zinsswaps. KONZERN-BILANZZUM 30. SEPTEMBER 2019AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN-EIGENKAPITAL-VERÄNDERUNGSRECHNUNGVOM 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2019scroll
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Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile
an der WEIGAND Bau GmbH sowie Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die Minderheitsanteile
von Personengesellschaften sowie von Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger
Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der Übergang des wirtschaftlichen
Eigentums der betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten
bilanziert. KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNGFÜR DAS 1.-3. QUARTAL 2019scroll
KONZERNANHANGgrundlagen des konzernabschlusses[1] ALLGEMEINESDie INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, Deutschland, hat ihren verkürzten
Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 30. September 2019
in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und
deren Auslegungen durch das International Financial Reporting Standards Interpretations
Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden
alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt.
Der Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht
unterzogen. Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird gesondert im Bereich "Änderungen
von Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 angewendet,
die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Zwischenabschluss nicht den
vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss im
Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten. Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende Quartalsbericht alle üblichen, laufend
vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Die im ersten bis dritten Quartal 2019
erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung
des weiteren Geschäftsverlaufs zu. Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden
sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte,
Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen
abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert
sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden
Positionen erfolgswirksam angepasst. [2] ÄNDERUNGEN VON RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTENAlle ab dem Geschäftsjahr 2019 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
sind in dem vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt. IFRS 16 "Leasingverhältnisse" wird ab 1. Januar 2019 angewandt. Der neue Standard
zur Leasingbilanzierung ersetzt IAS 17. Gemäß IFRS 16 werden alle Leasingverhältnisse
in der Bilanz ausgewiesen. Die Unterscheidung zwischen Operating Leasing und Finanzierungsleasing
entfällt beim Leasingnehmer. Auf der Aktivseite wird ein Nutzungsrecht für den Vermögenswert
und auf der Passivseite eine Finanzverbindlichkeit bilanziert. Die Anpassung erfolgt bei INDUS nach der modifiziert retrospektiven Methode. Der neue
Standard hat eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der INDUS. Die Bilanzsumme steigt korrespondierend zu den immateriellen Vermögenswerten
und den Finanzschulden an. Die bislang im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesenen
Leasingaufwendungen werden unter den Abschreibungen bzw. den Zinsaufwendungen ausgewiesen.
Zum 1. Januar 2019 sind Nutzungsrechte und Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 81,2
Mio. EUR aus Operating Leasing neu erfasst worden. Zusätzlich sind in die Bilanzposition
"Nutzungsrechte aus Leasing/Miete" die bisherigen Finanzierungsleasingvermögenswerte
(bisheriger Ausweis im Sachanlagevermögen) mit deren Restbuchwerten zum 31. Dezember
2018 umgegliedert worden. Das operative Ergebnis (EBIT) vom 1. Januar bis 30. September
2019 wurde um 1,7 Mio. EUR aufgrund der Anwendung der neuen Leasingvorschriften entlastet.
In der Kapitalflussrechnung wurde der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit um 17,5
Mio. EUR verringert und der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit um 17,5 Mio. EUR erhöht.
Die Anwendungserleichterungen des IFRS 16 werden in Anspruch genommen. Weitere neue Standards und Interpretationen haben keine Auswirkungen auf die Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses der INDUS Holding AG. [3] ÄNDERUNG DER GUV-GLIEDERUNGSeit diesem Geschäftsjahr wird das bisherige Finanzergebnis in "Übriges Finanzergebnis"
umbenannt und nunmehr unterhalb des operativen Ergebnisses (EBIT) ausgewiesen. Ebenso
wird das "Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen" unterhalb des operativen Ergebnisses
dargestellt. Zusammen mit dem Zinsergebnis bilden die drei Positionen das "Finanzergebnis".
Im Zuge der Ausweisänderung werden die Ergebniswirkungen aus der Folgebewertung der
Kaufpreisverbindlichkeiten und aus Fair-Value-Änderungen der Swaps nicht mehr unter
den "Zinsaufwendungen" sondern unter der Position "übriges Finanzergebnis" gezeigt.
Die Ausweisänderung wurde zur Anpassung an die gängige IFRS-Bilanzierungspraxis vorgenommen.
Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Durch die Ausweisänderung ergibt
sich ein um 493 TEUR niedrigeres operatives Ergebnis (EBIT) für den Zeitraum Q1-Q3
2018. Im Rahmen der Segmentberichterstattung ergeben sich ebenfalls unwesentliche
Anpassungen. [4] UNTERNEHMENSZUSAMMENSCHLÜSSEMESUTRONICMit Vertrag vom 25. Mai 2019 hat die INDUS Holding AG 89,9 % der Anteile an der MESUTRONIC
Gerätebau GmbH, Kirchberg, erworben. MESUTRONIC ist in der Zukunftsbranche Mess- und
Regeltechnik tätig und gehört zu den Technologieführern für die Metall- und Fremdkörperdetek-tion
in der Produktion. Die MESUTRONIC wird dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung betrug 31.895 TEUR zum Erwerbszeitpunkt.
Dieser setzt sich zusammen aus einer Barkomponente und einer bedingten Kaufpreiszahlung
in Höhe von 4.098 TEUR, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde, und aus Call-/
Put-Optionen über die Minderheitsanteile sowie einem Gewinnbezugsrecht der verbleibenden
Minderheitsgesellschafter resultiert. Die Barkomponente wurde im Juli 2019 gezahlt.
Die Ermittlung der Höhe der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit aus den Call-/Put-Optionen
über die Minderheitsanteile erfolgt auf Basis von EBIT-Multiples und einer Prognose
über das zukünftige EBIT. Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe
von 10.751 TEUR ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert repräsentiert
nicht separierbare Werte wie das Know-how der Belegschaft sowie positive Ertragserwartungen
für die Zukunft und Synergien aus Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Marketing. In der Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt
ermittelt: NEUERWERB: MESUTRONIC (in TEUR)scroll
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Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, sonstige kurzfristige Vermögenswerte,
Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern Die Erstkonsolidierung der MESUTRONIC erfolgte im Juni 2019. Zum INDUS-Ergebnis vom
1. Januar 2019 bis 30. September 2019 trägt die MESUTRONIC einen Umsatz in Höhe von
8.100 TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 179 TEUR bei. Wäre die MESUTRONIC
bereits zum 1. Januar 2019 einbezogen worden, beliefen sich die Umsatzerlöse auf 17.442
TEUR und das EBIT auf 169 TEUR. Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung der MESUTRONIC belasten
das operative Ergebnis in Höhe von 1.270 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs
wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. DSGMit Vertrag vom 30. September 2019 hat die INDUS Holding AG 100 % der Anteile an der
Dessauer Schaltschrank GmbH (DSG) mit Sitz in Dessau erworben. DSG ist ein mittelständischer
Spezialist für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von qualitativ hochwertigen
Metall- und Blechteilen, Komponenten, Schaltschränken, Maschinenverkleidungen und
ähnlichen Produkten, die hohen Industrie- und Sicherheitsanforderungen unterliegen.
Die DSG wird dem Segment Metalltechnik zugeordnet. Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung betrug 7.150 TEUR zum Erwerbszeitpunkt
und besteht komplett aus einer Barkomponente. Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte Geschäfts- und Firmenwert in Höhe
von 1 TEUR ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts- und Firmenwert repräsentiert
nicht separierbare Werte wie das Know-how der Belegschaft sowie positive Ertragserwartungen
für die Zukunft und Synergien aus Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Marketing. In der Kaufpreisallokation wurden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt
ermittelt: NEUERWERB: DSG (in TEUR)scroll
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Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige Vermögenswerte, sonstige kurzfristige Vermögenswerte,
Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern Die Erstkonsolidierung der DSG erfolgte Ende September 2019. Zum INDUS-Ergebnis vom
1. Januar bis 30. September 2019 trägt die DSG keinen Umsatz und kein operatives Ergebnis
(EBIT) bei. Wäre die DSG bereits zum 1. Januar 2019 einbezogen worden, beliefen sich
die Umsatzerlöse auf 7.514 TEUR und das EBIT auf -142 TEUR. Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der Erstkonsolidierung der DSG belasten das
operative Ergebnis in Höhe von 50 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs wurden
in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. erläuterungen zur konzern-gewinn- und verlustrechnung[5] MATERIALAUFWANDscroll
[6] PERSONALAUFWANDscroll
[7] ABSCHREIBUNGENscroll
Aufgrund gesunkener Ertragskraft und verschlechterer Zukunftsaussichten im Segment
Fahrzeugtechnik wurden Wertminderungen vorgenommen. Diese betreffen Geschäfts- und
Firmenwerte in Höhe von 9.652 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und Sachanlagen in Höhe von 2.848
TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). [8] SONSTIGER BETRIEBLICHER AUFWANDscroll
[9] FINANZERGEBNISscroll
Die Position "Minderheitsanteile" beinhaltet die Ergebnisauswirkung aus der Folgebewertung
der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in Höhe von 881 TEUR
(Vorjahr: 563 TEUR) sowie die Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden aus Anteilen
von Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit Call-/ Put-Optionen zustehen.
Der Ausweis erfolgt erstmals im "übrigen Finanzergebnis". [10] STEUERNDer Ertragssteueraufwand wird im Zwischenabschluss auf Basis der Prämissen der jeweils
aktuellen Steuerplanung errechnet. [11] ERGEBNIS JE AKTIEscroll
erläuterungen zur konzern-bilanz[12] VORRÄTEscroll
[13] FORDERUNGENscroll
[14] FINANZVERBINDLICHKEITENAufgrund des seit dem 1. Januar 2019 verpflichtend anzuwendenden IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
beinhalten die Finanzverbindlichkeiten zum 30. September 2019 rund 68,0 Mio. EUR zusätzliche
Verbindlichkeiten aus Leasing. scroll
[15] VERBINDLICHKEITENDie sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 41.341 TEUR (31.12.2018: 41.789 TEUR)
bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, soweit die
Minderheitsgesellschafter durch Kündigung des Gesellschaftsvertrages oder aufgrund
von Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen können. sonstige angaben[16] SEGMENTBERICHTERSTATTUNGSEGMENTINFORMATIONEN FÜR DIE GESCHÄFTSBEREICHE FÜR DAS 1.-3. QUARTAL 2019SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (in TEUR)scroll
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SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (in TEUR)scroll
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SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (in TEUR)scroll
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SEGMENTBERICHT NACH IFRS 8 (in TEUR)scroll
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Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen Ergebnisse der Segmentberichterstattung
über zum Ergebnis vor Steuern der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung: ÜBERLEITUNGSRECHNUNG (in TEUR)scroll
Die Gliederung der Segmente entspricht unverändert dem aktuellen Stand der internen
Berichterstattung. Die Informationen beziehen sich auf die fortgeführten Aktivitäten.
Die Zuordnung der Gesellschaften zu den Segmenten wird durch deren Absatzmärkte bestimmt,
wenn der ganz überwiegende Sortimentsanteil in dem Marktumfeld abgesetzt wird (Fahrzeugtechnik,
Medizin- und Gesundheitstechnik). Sonst wird auf gemeinsame Merkmale der Produktionsstruktur abgestellt (Bau/Infrastruktur,
Maschinen- und Anlagenbau, Metalltechnik). Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding, nicht operativer Einheiten ohne
Segmentzuordnung sowie die Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen
zugrunde liegenden Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden
Ausführungen im Lagebericht. Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist das operative Ergebnis (EBIT), entsprechend
der Definition im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in Übereinstimmung
mit den Ausweis- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses
angewandt wurden, ermittelt. Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen
auf Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar sind, und werden im Übrigen
auf Basis der Kostenzuschlagsmethode ermittelt. segmentinformationen für die regionenDie Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die Absatzmärkte. Aufgrund der
vielfältigen Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung nach Ländern nicht
sinnvoll, da außerhalb von Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht. Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente,
beziehen sich auf den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung ist ebenfalls
nicht sinnvoll, da sich der Sitz der Gesellschaften überwiegend in Deutschland befindet. Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS existieren weder einzelne Produkt-
oder Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen Anteil von größer als
10 % am Umsatz erreichen. scroll
[17] INFORMATIONEN ZUR BEDEUTUNG VON FINANZINSTRUMENTENDie nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente dar. Der beizulegende
Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall
zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts
eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. FINANZINSTRUMENTE (in TEUR)scroll
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FINANZINSTRUMENTE NACH GESCHÄFTSMODELL GEM. IFRS 9 (in TEUR)scroll
[18] FREIGABE DER VERÖFFENTLICHUNGDer Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden IFRS-Zwischenabschluss am 13.
November 2019 zur Veröffentlichung freigegeben. Bergisch Gladbach, den 13. November 2019 INDUS Holding AG Der Vorstand scroll
KONTAKTansprechpartnerinnenMandy Lange Öffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (0)2204/40 00-31 E-Mail: presse@indus.de Jana Külschbach Öffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (0)2204/40 00-35 E-Mail: presse@indus.de Julia Pschribülla Investor Relations Telefon: +49 (0)2204/40 00-66 E-Mail: investor.relations@indus.de indus holding agKölner Straße 32 51429 Bergisch Gladbach Postfach 10 03 53 51403 Bergisch Gladbach Telefon: +49(0)2204/40 00-0 Telefax: +49 (0)2204/40 00-20 E-Mail: indus@indus.de www.indus.de FINANZKALENDERscroll
Zusätzliche Finanztermine finden Sie regelmäßig aktualisiert auf unserer Website unter:
www.indus.de/investor-relations/finanztermine IMPRESSUMverantwortliches vorstandsmitgliedDr.-Ing. Johannes Schmidt datum der veröffentlichung14. November 2019 herausgeberINDUS Holding AG, Bergisch Gladbach konzept/gestaltungBerichtsmanufaktur GmbH, Hamburg druckGutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Im Zweifelsfall
ist die deutsche Version maßgeblich. WICHTIGER HINWEIS:Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen
und Schätzungen des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der Vorstand
der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, unterliegen
sie gewissen Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können
aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen
Lage, der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und
Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Gewährleistung
und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse
mit den in diesem Geschäftsbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen.
Die in diesem Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden nicht aktualisiert. www.indus.de |
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