INDUS Holding AktiengesellschaftBergisch GladbachHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 30.06.2022ZWISCHENBERICHT H1 2022Highlightsscrollen
INDUS-Gruppe robust in herausforderndem Marktumfeldscrollen
KURSENTWICKLUNG DER INDUS-AKTIE JANUAR BIS JULI 2022 EXKL. DIVIDENDE(in %)
Brief an die AktionäreSehr geehrte Damen und Herren,das erste Halbjahr des Jahres 2022 liegt hinter uns -
und das gesamtwirtschaftliche Umfeld hat sich vor dem
Hintergrund der zahlreichen Krisen nicht zum Besseren
entwickelt. Dennoch hat sich unsere Gruppe in diesen
unsicheren Zeiten respektabel geschlagen. Mit dem Zukauf
von HEIBER + SCHRÖDER und der HELD-Gruppe haben wir
unser Portfolio zudem mit zwei zukunftsstarken
Ergänzungen weiter diversifiziert.
Im 1. Halbjahr lag der Umsatz der INDUS-Gruppe mit rd.
945 Mio. EUR um rd. 11 % über dem Vorjahr. Das
operative Ergebnis (EBIT) vor den bereits in Q1 gebuchten
Wertminderungen in der Fahrzeugtechnik in Höhe von 4,6
Mio. EUR lag mit rd. 56 Mio. EUR nur geringfügig unter
dem Vorjahreswert. Die Segmente Bau/Infrastruktur,
Maschinen- und Anlagenbau sowie Metalltechnik haben Umsatz
und EBIT deutlich erhöht. Die Entwicklung im Segment
Medizin- und Gesundheitstechnik ist noch gedämpft.
Diese vier Segmente erreichen in Summe klar unser
EBIT-Margenziel von "10 % + X".
Herausfordernd bleibt die Entwicklung im Segment
Fahrzeugtechnik. Stark gestiegene Material- und
Energiepreise belasten die Segmentunternehmen. Insbesondere
im Bereich der Serienzulieferung zeigen sich die Kunden bei
Preisverhandlungen unbeeindruckt und sind nur unzureichend
zu dringend erforderlichen Zugeständnissen bereit.
Auch die für das zweite Halbjahr erwarteten Impulse
auf der Absatzseite bleiben bisher weitgehend aus.
Angesichts dieser weiter negativen Rahmenbedingungen, des
Standes der laufenden Restrukturierungen und der zu
aktualisierenden Planungen für die Folgejahre werden
wir uns im Vorstand in den kommenden Wochen intensiv mit
Fortführungsszenarien für die Serienzulieferer
befassen.
Das Working Capital ist im zweiten Quartal weiter
gestiegen. Denn zum einen werden die Vorräte infolge
massiv angezogener Materialpreise höher bewertet, zum
anderen wappneten sich die Beteiligungen mit höheren
Lagerbeständen für die weiterhin gestörte
Materialverfügbarkeit. Außerdem sorgte der
deutlich gestiegene Umsatz für höhere Forderungen
im ersten Halbjahr. Der Vorstand hat zwischenzeitlich mit
den Geschäftsführungen der Gruppenunternehmen ein
Programm zur Reduzierung des Working Capital initiiert. So
wird das Working Capital bis zum Jahresende voraussichtlich
wieder spürbar sinken, die Werte vom Jahresanfang 2022
aber nicht erreichen.
Im Bereich M&A konnten wir 2022 gute Erfolge
vermelden: Nach dem Erwerb von HEIBER + SCHRÖDER haben
wir im zweiten Quartal die HELD-Gruppe im Segment
Maschinen- und Anlagenbau zugekauft. Der profitable
Anbieter von Laserschneid- und Laserschweißtechnik
produziert unter anderem Anlagen zur Herstellung von
Elektroden für die Wasserstoff-Elektrolyse - ein
spannendes Zukunftsfeld. Damit haben wir im ersten Halbjahr
bereits rd. 59 Mio. EUR für den Erwerb von neuen
Unternehmen ausgegeben. Außerdem haben wir bedingte
Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von 2,5 Mio. EUR
für den Erwerb von Restanteilen bei MESUTRONIC und M+P
getilgt.
Die mit dem Geschäftsbericht 2021
veröffentlichte Prognose haben wir angepasst. Vor
allem durch die inflationsbedingten
Preisüberwälzungen bei vielen Beteiligungen
erwarten wir jetzt einen höheren Konzernumsatz im Band
von 1,90 bis 2,00 Mrd. EUR. Angesichts erhöhter
Materialpreise, aber auch absehbarer Steigerungen der
Personal- und Energiekosten gehen wir von einem geringeren
operativen Ergebnis (EBIT) im Band von 100 bis 115 Mio. EUR
aus. Für die einzelnen Segmente haben wir entsprechend
die Prognosebänder für Umsatz und EBIT
überarbeitet.
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, das
Jahr 2022 fordert unsere Beteiligungen stark. Trotz des
weiter verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Umfelds
zeigt sich das Portfolio insgesamt robust. Hauptaufgabe
für den Vorstand ist es, in den kommenden Monaten die
Belastungen im Segment Fahrzeugtechnik zu reduzieren. Damit
wird die Stärke der anderen Segmente wieder deutlicher
sichtbar. Daran arbeiten wir und dafür werden wir
Lösungen finden. Die Unternehmen in den anderen
Segmenten sind in vielen spannenden Zukunftsfeldern
unterwegs und werden die Chancen nutzen, die die aktuellen
Krisen immer auch bieten. So arbeiten die Beteiligungen
aktuell an innovativen Projekten rund um die notwendigen
Energieeinsparungen.
Für Ihr Vertrauen bedanken wir uns herzlich. Wir
verbleiben mit herzlichen Grüßen,
Bergisch Gladbach im August 2022
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ZwischenlageberichtGeschäftsverlauf der INDUS-Gruppe im ersten Halbjahr 2022KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(in Mio. EUR)
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Trotz der gesamtwirtschaftlich angespannten Lage haben
sich im ersten Halbjahr 2022 die drei INDUS-Segmente
Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau sowie
Metalltechnik sehr erfreulich entwickelt. Von den
allgemeinen Kostensteigerungen belastet ist das Segment
Medizin- und Gesundheitstechnik, welches den Umsatz
steigern konnte, aber ein verringertes operatives Ergebnis
(EBIT) verzeichnet. Das Segment Fahrzeugtechnik ist am
stärksten von den derzeitigen
Materialpreiserhöhungen und Lieferkettenproblemen
betroffen. Das operative Ergebnis (EBIT) im Segment
Fahrzeugtechnik ist daher deutlich negativ ausgefallen.
Umsatz um 11 % gestiegenIm ersten Halbjahr 2022 konnten die INDUS-Beteiligungen
einen Umsatz in Höhe von 944,9 Mio. EUR erzielen. Dies
bedeutet eine Erhöhung von 94,6 Mio. EUR (11,1 %)
gegenüber dem Vorjahr (850,3 Mio. EUR).
Die Umsatzerlöse sind in den Segmenten
Bau/Infrastruktur (+21,0 %) sowie Maschinen- und Anlagenbau
am stärksten gestiegen (+24,3 %). Dies lag im
Wesentlichen an dem Erwerb von WIRUS (Segment
Bau/Infrastruktur), TECALEMIT Inc. und FLACO im Vorjahr
sowie HEIBER + SCHRÖDER und HELD im aktuellen Jahr
(alle Segment Maschinen- und Anlagenbau). Auch in den
Segmenten Medizin- und Gesundheitstechnik sowie
Metalltechnik stiegen die Umsatzerlöse um 5,7 % bzw.
7,5 %. Lediglich im Segment Fahrzeugtechnik ist der Umsatz
rückläufig (-14,1 %). Der Rückgang ist
ausschließlich auf den Verkauf der WIESAUPLAST-Gruppe
Ende 2021 zurückzuführen. Die verbleibenden
Unternehmen der Fahrzeugtechnik konnten ein Umsatzwachstum
erzielen. Insgesamt betrug das anorganische Wachstum der
INDUS-Gruppe 2,9 % und das organische Umsatzwachstum 8,2 %.
Die Gesamtleistung lag mit 996,1 Mio. EUR deutlich
über dem Vorjahresvergleichswert (877,2 Mio. EUR). Der
Materialaufwand stieg überproportional zum Umsatz um
90,0 Mio. EUR auf 492,9 Mio. EUR. Die Materialaufwandsquote
stieg von 47,4 % auf 52,2 %. Unter Berücksichtigung
des erhöhten Bestands ist die Veränderung
deutlich geringer und damit im Wesentlichen auf die
allgemeine Erhöhung der Materialpreise
zurückzuführen. Der Personalaufwand wuchs
unterproportional um 12,1 Mio. EUR von 263,0 Mio. EUR auf
275,1 Mio. EUR. Die Personalaufwandsquote sank daher um 1,8
Prozentpunkte von 30,9 % auf 29,1 %.
Der sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von 125,6
Mio. EUR lag im Berichtszeitraum leicht
überproportional über dem Vorjahresvergleich
(Vorjahr: 108,9 Mio. EUR). Dies betrifft vor allem
gestiegene Vertriebskosten und insbesondere gestiegene
Logistikkosten. Die Abschreibungen stiegen um 5,3 Mio. EUR
auf insgesamt 51,4 Mio. EUR. In den Abschreibungen sind
Wertminderungen auf Anlagevermögen in Höhe von
2,8 Mio. EUR enthalten, die in Q1 2022 gebucht wurden.
Operatives Ergebnis von Kostensteigerungen belastetDas operative Ergebnis (EBIT) betrug 51,1 Mio. EUR und
lag damit um 5,2 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (56,3
Mio. EUR). Die EBIT-Marge sank auf 5,4 % (Vorjahr: 6,6 %).
Das operative Ergebnis (EBIT) ist durch die stark
ansteigenden Material- und Energiekosten sowie die
höheren Fracht- und Logistikkosten belastet. Diese
Kostensteigerungen wirken sich insbesondere bei den
Serienzulieferern im Segment Fahrzeugtechnik aus. Im ersten
Quartal wurden hier aufgrund einer anlassbezogenen
Überprüfung der Wertansätze 4,6 Mio. EUR
Wertminderungen gebucht; hierbei handelt es sich um
Wertminderungen auf Anlagevermögen in Höhe von
2,8 Mio. EUR sowie Wertminderungen von
Vertragsanbahnungskosten (Contract Asset gem. IFRS 15) in
Höhe von 1,8 Mio. EUR.
Bei separater Betrachtung des zweiten Quartals betrug
das operative Ergebnis (EBIT) 30,4 Mio. EUR und war damit
nur leicht unter dem Vorjahresniveau (31,3 Mio. EUR). Die
EBIT-Marge des zweiten Quartals lag mit 6,1 % deutlich
über der Marge des Halbjahreszeitraums (5,4 %) und
über der Marge des ersten Quartals (4,7 %).
Das Finanzergebnis verringerte sich ganz leicht um 0,2
Mio. EUR auf -10,0 Mio. EUR. Im Finanzergebnis sind das
Zinsergebnis, das Ergebnis aus at-Equity-bewerteten
Anteilen und das übrige Finanzergebnis enthalten.
Innerhalb des übrigen Finanzergebnisses sind die
Bewertungen der Minderheitsanteile ausgewiesen.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des Halbjahreszeitraums
lag mit 41,1 Mio. EUR um 5,4 Mio. EUR unterhalb des
Vorjahresvergleichswertes (46,5 Mio. EUR). Der
Steueraufwand stieg auf 20,4 Mio. EUR nach 17,8 Mio. EUR im
Vorjahr. Ursache für den gestiegenen Steueraufwand ist
die entsprechend dem dezentralen Geschäftsmodell von
INDUS fehlende Verrechnung von Verlusten zwischen den
Gesellschaften. Vor dem Abzug der Anteile nicht
beherrschender Gesellschafter ergab sich ein um 8,0 Mio.
EUR gesunkenes Ergebnis nach Steuern in Höhe von 20,7
Mio. EUR (Vorjahr: 28,7 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie
betrug 0,76 EUR nach 1,10 EUR im Vorjahr.
Im Durchschnitt der ersten sechs Monate 2022 wurden in
den Unternehmen der INDUS-Gruppe 10.656 Mitarbeitende
(Vorjahr: 10.738 Mitarbeitende) beschäftigt.
Erwerb HEIBER + SCHRÖDERMit Vertrag vom 17. Dezember 2021 hat die INDUS Holding
AG 100 % der Geschäftsanteile an der Heiber +
Schröder Maschinenbau GmbH (HEIBER + SCHRÖDER) in
Erkrath erworben. HEIBER + SCHRÖDER ist ein
mittelständischer Anbieter von Spezialmaschinen
für die Kartonageindustrie und beliefert
Verpackungshersteller weltweit, vor allem im
Zulieferbereich für die Lebensmittel- und Kosmetik-,
aber auch die Hausartikel- und Spielzeugbranche. Die Heiber
+ Schröder Maschinenbau GmbH besitzt eine
Tochtergesellschaft Heiber Schroeder USA Inc. mit Sitz in
Cary, Illinois. HEIBER + SCHRÖDER wird dem Segment
Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. Der wirtschaftliche
Übergang (Closing) erfolgte am 8. April 2022. Die
Erstkonsolidierung der Transaktion erfolgte ab dem 1. April
2022.
Erwerb HELDMit Vertrag vom 18. Mai 2022 hat INDUS 70 % der
Geschäftsanteile an der HELD Industries GmbH mit Sitz
in Heusenstamm erworben. HELD ist ein
mittelständischer Anbieter von Sondermaschinen und
-anlagen für Laserschneid- und
Laserschweißtechnik. Die Systeme der HELD-Gruppe sind
unter anderem im Anwendungsbereich technischer Textilien,
insbesondere bei der Produktion von
Airbag-Gewebehüllen, und der Metallbearbeitung im
Einsatz. Der wirtschaftliche Übergang erfolgte am 18.
Mai 2022. Die Erstkonsolidierung von HELD erfolgte ab dem
1. Mai 2022.
Erwerb von RestanteilenINDUS hat im Juni 2022 planmäßig die Anteile
eines Altgesellschafters an der MESUTRONIC Gerätebau
GmbH, Kirchberg im Wald, erworben. Durch den Erwerb der
Anteile in Höhe von 5,0 % konnte INDUS die
Gesellschaftsanteile auf 94,9 % erhöhen. MESUTRONIC
stellt Anlagen für die Metall- und
Fremdkörperdetektion her und gehört seit 2019 zur
INDUS-Gruppe.
Mit Vertrag vom 1. Juni 2022 hat INDUS die Restanteile
in Höhe von 6,6 % an der M+P international Mess- und
Rechnertechnik GmbH, Hannover, erworben und besitzt nun
100% der Gesellschaftsanteile. Die M+P-Gruppe gehört
seit 2017 zur INDUS-Gruppe und ist ein Anbieter von Mess-
und Testsystemen zur Schwingungsprüfung.
SegmentberichtDie INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio
in fünf Segmente: Bau/Infrastruktur, Fahrzeugtechnik,
Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Gesundheitstechnik
sowie Metalltechnik. Zum 30. Juni 2022 umfasste das
Beteiligungsportfolio 48 operative Einheiten.
Bau/InfrastrukturWIRUS mit positivem Beitrag zum guten SegmentergebnisDer Segmentumsatz im Bereich Bau/Infrastruktur betrug
261,5 Mio. EUR und konnte damit um 45,3 Mio. EUR (21,0 %)
gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Das
Umsatzwachstum entfällt mit 10,4 % auf anorganisches
Wachstum durch den Neuerwerb von WIRUS und mit 10,6 % auf
organisches Wachstum. Die meisten Beteiligungen des
Segments trugen zum organischen Umsatzwachstum bei.
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im Vergleich zum
Vorjahr um 3,3 Mio. EUR (9,3 %) auf 38,9 Mio. EUR (Vorjahr:
35,6 Mio. EUR). Die EBIT-Marge erreichte mit 14,9 %
abermals einen hervorragenden Wert und liegt weiter am
oberen Rand des Zielkorridors von 13 bis 15 %.
Bei den meisten Beteiligungen konnte das Ergebnisniveau
des Vorjahres gehalten werden; hinzu kommt ein deutlich
positiver Ergebnisbeitrag von WIRUS. Die gestiegenen
Materialpreise und die Lieferkettenprobleme wirkten sich
auch im Segment Bau/Infrastruktur belastend aus und werden
auch in den kommenden Monaten die Beteiligungen vor
Herausforderungen stellen. In den ersten sechs Monaten des
Jahres konnten die Segmentunternehmen jedoch unter anderem
wegen gezielter Bevorratung von Rohstoffen - mit in der
Folge steigendem Working Capital - die allgemeinen
Materialengpässe weitgehend abfedern. Die steigenden
Materialpreise konnten jedoch nur teilweise an die Kunden
weitergegeben werden und belasten die EBIT-Marge.
Für das Gesamtjahr gehen wir weiter von einem
steigenden Umsatz und einem leicht steigenden Ergebnis
sowie einer EBIT-Marge im Korridor von 13-15 % aus.
Die Investitionen betrafen im Berichtsjahr
ausschließlich Sachinvestitionen. Im Vorjahr ist der
Erwerb von WIRUS in den Investitionen enthalten.
KENNZAHLEN BAU/INFRASTRUKTUR(in Mio. EUR)
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FahrzeugtechnikSerienzulieferer aufgrund von Materialpreissteigerungen stark belastetDer Umsatz im Segment Fahrzeugtechnik in Höhe von
123,3 Mio. EUR ist im ersten Halbjahr 2022 um 20,2 Mio. EUR
bzw. 14,1 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der
Umsatzrückgang ist allein auf den Verkauf von
WIESAUPLAST zum Jahresende 2021 (-26,0 Mio. EUR)
zurückzuführen. Die Umsatzerlöse der
verbliebenen Segmentgesellschaften sind in Summe um 5,8
Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
angestiegen.
Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit -40,4 Mio. EUR um
20,9 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (-19,5 Mio. EUR). Die
EBIT-Marge des Segments betrug -32,8 % nach -13,6 % im
Vorjahr.
Die stark gestiegenen Material- und Energiepreise sowie
die höheren Fracht- und Logistikkosten wirkten sich
insbesondere bei den Serienzulieferern stark belastend aus.
Beide Serienzulieferer im Segment trugen erneut hohe
negative Ergebnisbeiträge bei. Die gestiegenen Kosten
konnten bislang nicht an die Kunden weitergereicht werden;
Ziel bleibt eine zumindest teilweise Anpassung der
Verkaufspreise im zweiten Halbjahr 2022. Eine
anlassbezogene Überprüfung der Werthaltigkeit der
Vermögenswerte führte bereits im ersten Quartal
2022 zu Wertminderungen des Anlagevermögens in
Höhe von 2,8 Mio. EUR und einer
außerplanmäßigen Abschreibung von
Vertragsanbahnungskosten gemäß IFRS 15 in
Höhe von 1,8 Mio. EUR.
Die Investitionen in Höhe von 12,1 Mio. EUR im
Segment Fahrzeugtechnik (Vorjahr: 10,6 Mio. EUR) sind
ausschließlich Sachinvestitionen.
Der Vorstand wird sich angesichts der weiter negativen
Rahmenbedingungen, des Status des Fortschritts der
laufenden Restrukturierungen und der zu aktualisierenden
Planungen für die Folgejahre in den kommenden Wochen
intensiv mit Fortführungsszenarien für die
Serienzulieferer befassen. Unter dem Status quo erwarten
wir für das Gesamtjahr weiterhin einen leicht
steigenden Umsatz und ein um rund 10 Mio. EUR geringeres
operatives Ergebnis (EBIT) vor Wertminderungen.
KENNZAHLEN FAHRZEUGTECHNIK(in Mio. EUR)
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Maschinen- und AnlagenbauErwerb von zwei neuen Beteilgungen abgeschlossenDer Segmentumsatz im Segment Maschinen- und Anlagenbau
betrug im ersten Halbjahr 2022 247,2 Mio. EUR nach 198,8
Mio. EUR im Vorjahr. Damit stieg der Umsatz um 48,4 Mio.
EUR (24,3 %) deutlich gegenüber dem
Vorjahresvergleichszeitraum an. Die Zunahme betrifft sowohl
anorganisches Wachstum von 14,3 % - durch die Akquisitionen
TECALEMIT Inc. und FLACO aus dem Jahr 2021 und die
jüngsten Akquisitionen HEIBER + SCHRÖDER und HELD
- als auch ein breit getragenes organisches Wachstum von
10,0 %.
HEIBER + SCHRÖDER wird seit April 2022 in den
INDUS-Konzernabschluss einbezogen. HEIBER + SCHRÖDER
ist ein mittelständischer Anbieter von
Spezialmaschinen für die Kartonageindustrie und
beliefert Verpackungshersteller weltweit, vor allem im
Zulieferbereich für die Lebensmittel- und Kosmetik-,
aber auch die Hausartikel- und Spielzeugbranche. Im Mai
2022 hat INDUS 70 % der Anteile an der HELD-Gruppe erworben
und erstmalig konsolidiert. HELD ist ein
mittelständischer Anbieter von Laserschneid- und
Laserschweißtechnik.
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg
überproportional um 6,2 Mio. EUR auf 26,0 Mio. EUR.
Die EBIT-Marge lag mit 10,5 % über dem Vorjahr (10,0
%). Die Beteiligungen des Segments Maschinen- und
Anlagenbau konnten in der Mehrzahl ihre Vorjahresergebnisse
verbessern. Insbesondere der Ergebnisbeitrag der im Januar
2021 akquirierten JST erhöhte sich deutlich aufgrund
wegfallender Abschreibungen auf im Rahmen der
Erstkonsolidierung aufgedeckte kurzfristige
Vermögenswerte im Berichtszeitraum. Für das
zweite Halbjahr 2022 erwarten wir bereits positive
Ergebnisse aus den neu akquirierten Beteiligungen.
Für das Gesamtjahr erwarten wir einen stark
steigenden Umsatz und ein steigendes operatives Ergebnis
(EBIT). Die EBIT-Marge wird im Korridor von 10-12 %
erwartet.
Die Investitionen des Berichtszeitraums in Höhe von
63,8 Mio. EUR betreffen den Erwerb von HEIBER +
SCHRÖDER und HELD in Höhe von 58,8 Mio. EUR und
Sachinvestitionen in Höhe von 5,0 Mio. EUR. Die
Investitionen des Vorjahres enthalten mit 26,4 Mio. EUR den
Erwerb von JST und mit 2,4 Mio. EUR Sachinvestitionen.
KENNZAHLEN MASCHINEN- UND ANLAGENBAU(in Mio. EUR)
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Medizin- und GesundheitstechnikDeutliche Kostensteigerungen belasten EBITDie Beteiligungen im Segment Medizin- und
Gesundheitstechnik erwirtschafteten im ersten Halbjahr 2022
einen Umsatz in Höhe von 77,4 Mio. EUR. Dies
entspricht einem Umsatzanstieg von 4,2 Mio. EUR (+5,7 %).
Der Umsatzanstieg wurde insbesondere im Bereich der
optischen Linsen und der Rehabilitationstechnik
erwirtschaftet.
Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 5,0 Mio. EUR und
lag damit 0,8 Mio. EUR unter dem Vorjahr (5,8 Mio. EUR).
Die Beteiligungen sind durch höhere Materialpreise und
gestiegene Logistikkosten belastet. Diese
Kostensteigerungen lassen sich nur sehr schwer an die
Kunden weitergeben. Die EBIT-Marge betrug daher 6,5 % nach
7,9 % im Vorjahr.
Für das Gesamtjahr gehen wir von einem leicht
steigenden Umsatz aus. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten
wir jedoch ein geringeres EBIT. Dies resultiert unter
anderem aus höheren Kosten aufgrund von
Produktionsverlagerungen, die insbesondere im zweiten
Halbjahr anfallen werden. Die EBIT-Marge erwarten wir daher
lediglich im Korridor von 6-8%.
Die Investitionen lagen mit 3,1 Mio. EUR deutlich
unterhalb des Niveaus des Vorjahreszeitraums (6,5 Mio.
EUR), da im Vorjahr der Erwerb eines neuen
Produktionsstandortes in den Investitionen enthalten war.
KENNZAHLEN MEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK(in Mio. EUR)
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MetalltechnikUmsatz und EBIT gesteigertDas Segment Metalltechnik verbesserte im ersten Halbjahr
2022 sowohl Umsatz als auch EBIT.
Der Umsatz im ersten Halbjahr 2022 betrug 235,2 Mio. EUR
und konnte gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
um 16,5 Mio. EUR (7,5 %) gesteigert werden. Der Anstieg
betrifft nahezu alle Segmentunternehmen und konnte trotz
des Wegfalls von BACHER (rund 7,6 Mio. EUR Umsatzanteil im
Vorjahresvergleichzeitraum) erzielt werden. Deutliche
Umsatzsteigerungen wurden im Hartmetallbereich sowie im
Bereich Metallverarbeitung und Umformtechnik erzielt.
Das operative Ergebnis (EBIT) konnte um 7,3 Mio. EUR
bzw. 37,2 % gesteigert werden. Größter Effekt
ist hierbei die im Vorjahr durchgeführte Stilllegung
von BACHER; hinzu kommt ein Ertrag aus einer
Immobilienveräußerung.
Nach Bereinigung dieser beiden Sondereffekte ist das
operative Ergebnis (EBIT) des Segments leicht besser als im
Vorjahresvergleichszeitraum. Auch die Beteiligungen des
Segments Metalltechnik waren im ersten Halbjahr 2022 mit
gestiegenen Materialpreisen und höheren Energiekosten
konfrontiert. Die jeweilige Preisüberwälzung ist
sehr unterschiedlich und abhängig von der Fristigkeit
von Verträgen, sodass es zu höheren
Ergebnisvolatilitäten kommt. Aufgrund der oben
beschriebenen Sondereffekte übertraf die EBIT-Marge im
ersten Halbjahr 2022 mit 11,4 % den Vorjahresvergleichswert
um 2,4 Prozentpunkte (9,0 %) und befindet sich oberhalb der
Zielmarge von 7-9 %.
Für das Gesamtjahr 2022 erwarten wir einen
steigenden Umsatz und ein operatives Ergebnis (EBIT) in
etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Marge wird in der
Bandbreite von 8-10 % erwartet.
Die Investitionen lagen mit 2,5 Mio. EUR um 1,4 Mio. EUR
unter dem Vorjahresvergleichwert.
KENNZAHLEN METALLTECHNIK(in Mio. EUR)
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Finanz- und VermögenslageKONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG, VERKÜRZT(in Mio. EUR)
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Kapitalflussrechnung: Aufbau des Working Capital und hohe Investitionstätigkeit im ersten Halbjahr 2022Ausgehend vom einem Ergebnis nach Steuern in Höhe
von 20,7 Mio. EUR (Vorjahr: 28,7 Mio. EUR) hat sich der
operative Cashflow im ersten Halbjahr 2022 um -62,5 Mio.
EUR auf -39,7 Mio. EUR verringert. Die Veränderung
resultiert im Wesentlichen aus dem zahlungswirksamen Aufbau
des Working Capital, welcher mit 123,1 Mio. EUR um 64,5
Mio. EUR über dem Vorjahresvergleichswert lag.
Ursächlich hierfür sind die bewusste
Bevorratung aufgrund von Materialpreissteigerungen und
Lieferkettenproblemen sowie gestiegene Beschaffungspreise.
Weiterhin ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum vor dem
Hintergrund deutlicher Umsatzsteigerungen auch der
Forderungsbestand angestiegen.
Nach Berücksichtigung der Zinszahlungen in
Höhe von 11,2 Mio. EUR (Vorjahr: 11,4 Mio. EUR) ergab
sich ein Cashflow aus Geschäftstätigkeit in
Höhe von -50,9 Mio. EUR (Vorjahr: 11,4 Mio. EUR).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -71,5
Mio. EUR im Vergleich zu -89,1 Mio. EUR im Vorjahr. Die
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen befinden sich mit -27,2
Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: -30,2
Mio. EUR). Auszahlungen für Investitionen in Anteile
vollkonsolidierter Gesellschaften wurden in Höhe von
-58,8 Mio. EUR getätigt (Vorjahr: -59,1 Mio. EUR) und
betrafen die Erwerbe von HEIBER + SCHRÖDER sowie HELD.
Die Auszahlungen des Vorjahres entfielen auf die
Akquisitionen von JST und WIRUS. Die Einzahlungen aus
Abgängen von Vermögenswerten beinhalten in
Höhe von 9,8 Mio. EUR die zweite Tranche der
Kaufpreiszahlung für den Verkauf der
WIESAUPLAST-Gruppe am Ende des vergangenen
Geschäftsjahres sowie den Zahlungszufluss aus dem
Abgang sonstiger Anlagen aufgrund der
Veräußerung einer Immobilie.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist
geprägt durch eine Nettokreditaufnahme im ersten
Halbjahr in Höhe von 142,6 Mio. EUR. Hierin enthalten
ist die Valuta des zweiten EGS-linked Schuldscheindarlehens
im Januar 2022 in Höhe von über 56,0 Mio. EUR.
Wie im Vorjahr wurde die Dividende im zweiten Quartal des
Jahres ausgezahlt. Aufgrund der um 0,25 EUR je Aktie
höheren Dividende (insgesamt: 1,05 EUR je Aktie) lagen
die Auszahlungen mit 28,2 Mio. EUR um 6,7 Mio. EUR
höher als im Vorjahr. Der Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf 101,2
Mio. EUR und liegt somit oberhalb des Vorjahreswertes in
Höhe von 45,7 Mio. EUR.
Insgesamt beträgt die zahlungswirksame
Veränderung der liquiden Mittel für das erste
Halbjahr 2022 -21,2 Mio. EUR. Ausgehend vom
Jahresanfangsbestand in Höhe von 136,3 Mio. EUR
betrugen die liquiden Mittel zum Halbjahr demzufolge 115,3
Mio. EUR.
KONZERN-BILANZ, VERKÜRZT(in Mio. EUR)
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Working Capital und Nettofinanzschulden im ersten Halbjahr 2022 angestiegenDie Konzernbilanzsumme der INDUS-Gruppe betrug zum 30.
Juni 2022 2.083,2 Mio. EUR und war damit um 225,8 Mio. EUR
(12,2 %) höher als zum 31. Dezember 2021. Ursache war
insbesondere der Anstieg des Working Capital um 146,0 Mio.
EUR sowie die erstmalige Konsolidierung der neuen
Beteiligungen HEIBER + SCHRÖDER und HELD.
Das Eigenkapital stieg um 14,4 Mio. EUR (1,8 %).
Eigenkapitalmindernd wirkte die Zahlung der Dividende an
die INDUS-Aktionäre in Höhe von 28,2 Mio. EUR im
zweiten Quartal. Die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2022
betrug aufgrund der stark gestiegenen Bilanzsumme 38,5 %
und lag damit im Halbjahr unterhalb des Zielwerts von 40 %
und unterhalb der Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2021
(42,4 %).
Der Anstieg der Verbindlichkeiten betrifft die
Finanzschulden (+137,1 Mio. EUR) und die Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen (+41,0 Mio. EUR). Die
Erhöhung der Finanzschulden resultiert im Wesentlichen
aus der Finanzierung des Working Capital, der Akquisitionen
und der Dividendenzahlung im ersten Halbjahr.
Das Working Capital zum 30. Juni 2022 lag mit 603,5 Mio.
EUR um 31,9 % höher als zum 31. Dezember 2021 (457,5
Mio. EUR). Im Berichtsquartal kommt zum saisonal
planmäßigen Anstieg des Working Capital bei
einigen Beteiligungen eine bewusste zusätzliche
Bevorratung wegen gestiegener Materialpreise und absehbarer
Lieferkettenprobleme hinzu. Der Anstieg der Forderungen
hängt mit der erhöhten
Geschäftstätigkeit in drei der fünf
Segmenten zusammen.
WORKING CAPITAL(in Mio. EUR)
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Die Nettofinanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2022
betrugen 662,3 Mio. EUR. Damit sind die
Nettofinanzverbindlichkeiten um 158,1 Mio. EUR höher
als zum 31. Dezember 2021. Der Anstieg setzt sich aus
erhöhten langfristigen Finanzschulden (+88,5 Mio. EUR)
und erhöhten kurzfristigen Finanzschulden (48,6 Mio.
EUR) zusammen. Die liquiden Mittel sind mit 115,3 Mio. EUR
um 21,0 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr.
NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN(in Mio. EUR)
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Chancen und RisikenFür den Chancen- und Risikobericht der INDUS
Holding AG wird auf den Geschäftsbericht 2021
verwiesen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur umfassenden
Analyse und zum konsequenten Umgang mit Risiken betreibt
die Gesellschaft ein effizientes Risikomanagementsystem.
Die Ausgestaltung des Risikomanagements sowie die Bedeutung
der einzelnen Risiken werden im Geschäftsbericht
erläutert. Darin wird festgehalten, dass sich das
Unternehmen keinen Risiken ausgesetzt sieht, die den
Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges, die
wirtschaftlichen Verknappungen und die weiterhin deutlichen
Preissteigerungen insbesondere bei Vormaterialien, Frachten
und Energie sowie der fortschreitende Inflationsverlauf
lassen eine verringerte gesamtwirtschaftliche Leistung mit
höheren Volatilitäten erwarten. Im Rahmen des
Quartalsberichts zum ersten Quartal 2022 haben wir
insbesondere darauf hingewiesen, dass es den
Beteiligungsgesellschaften - abhängig von der
jeweiligen Marktsituation - gelingen muss, die Belastungen
aus den deutlichen Preissteigerungen an die Kunden zeitnah
und umfänglich weiterzugeben. Dieses Risiko besteht
insbesondere bei den Serienzulieferern im Segment
Fahrzeugtechnik. Der Vorstand wird sich angesichts der
weiter negativen Rahmenbedingungen, des Status des
Fortschritts der laufenden Restrukturierungen und der zu
aktualisierenden Planungen für die Folgejahre in den
kommenden Wochen intensiv mit Fortführungsszenarien
für die Serienzulieferer befassen.
Weitere Folge des Russland-Ukraine-Krieges ist das
angestiegene Risiko eines Gaslieferstopps. Intern bereiten
unsere Beteiligungen Notfallszenarien für die
Einstellung von Gaslieferungen vor; diese könnten
kurzfristig aber nur zu einer Abmilderung möglicher
negativer Effekte führen. Mögliche
gesamtwirtschaftliche Folgen eines Gaslieferstopps und
deren Auswirkungen auf unsere Beteiligungsunternehmen sind
nach unserer Einschätzung derzeit nicht realistisch
abschätzbar.
In der kommenden Budgetierungs- und Planungsrunde
könnte die Kombination aus ansteigenden Kapitalkosten
und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, z. B. durch
Preisvolatilitäten, Lieferengpässe oder
zusätzliche negative Effekte aus dem
Russland-Ukraine-Krieg, zu reduzierten
Unternehmensplanungen bei gleichzeitig steigenden
Diskontierungssätzen führen. Insoweit besteht das
Risiko, dass sich nicht zahlungswirksame Wertminderungen im
Anschluss an das Vorliegen der aktualisierten
Unternehmensplanungen und entsprechenden
Wertminderungstests im dritten Quartal ergeben
könnten.
AusblickDie Aussichten für die deutsche Wirtschaft
trüben sich zunehmend ein. Mit Beginn des
Russland-Ukraine-Krieges setzte ein allgemeiner
Abwärtstrend ein, der auch den Aufschwung im
Dienstleistungssektor nach dem Ende der
Corona-Beschränkungen überlagerte. Im zweiten
Quartal 2022 stagnierte das Bruttoinlandsprodukt im
Vergleich zum Vorquartal. Insbesondere die unsichere
Energieversorgung und die damit verbundenen stark
steigenden Energiepreise drücken die Stimmung und
stellen einen maßgeblichen Risikofaktor für eine
Rezession dar. Parallel leidet die deutsche Industrie
weiter unter den weltweiten Logistikproblemen,
Lieferengpässen und Materialpreissteigerungen. Die
durch die Null-Covid-Politik gebremste chinesische
Wirtschaft sowie die Sanktionen gegen Russland belasten
zusätzlich den internationalen Export. Auch die
Nachfrage schwächelt: Die hohe Inflation vor allem in
der EU und den USA dämpft die Konsumkraft. Die
Zentralbanken erhöhen zur Inflationsbekämpfung
deutlich die Zinsen; damit steigen die Finanzierungskosten.
Diese unsichere Gesamtlage spiegelt sich in zunehmend
pessimistischeren Wirtschaftsprognosen und sinkenden
Indikatoren wider: So geht der Internationale
Währungsfonds aktuell nur noch von einem weltweiten
Wachstum von 3,2 % im Jahr 2022 aus. Für Deutschland
rechnet er mit einem Wachstum von 1,2 % im laufenden Jahr
und 0,8 % im kommenden Jahr. Im Juni erwartete das
Wirtschaftsforschungsinstitut ifo noch ein BIP-Wachstum um
2,5 % im Jahr 2022 und um 3,7 % im Jahr 2023. Der ifo
Geschäftsklimaindex vom Juli rutschte auf den
niedrigsten Wert seit Juni 2020 ab - erstmals seit zwei
Jahren waren dabei auch die Neuaufträge im
Verarbeitenden Gewerbe rückläufig. Auch die
ZEW-Konjunkturerwartungen brachen im Juli 2022 ein und
lagen unter den Werten vom Corona-März 2020. Wie lange
der Abwärtstrend anhält und wie stark die
deutsche Wirtschaft gebremst wird, dürfte dabei
maßgeblich von der Entwicklung der Energiekrise
abhängen.
INDUS hat für die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2022 in den drei Segmenten
Bau/Infrastruktur, Maschinen- und Anlagenbau sowie
Metalltechnik gute Ergebnisse erzielt. Trotz der
wirtschaftlich angespannten Lage mit zum Teil extremen
Materialpreissteigerungen konnten diese Segmente ihre
Umsätze und operativen Ergebnisse (EBIT) steigern,
wobei im Segment Metalltechnik im Vergleich zum Vorjahr
erhebliche positive Sondereffekte enthalten waren. Die
Entwicklung im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik ist
eher gedämpft. Herausfordernd war die Entwicklung im
Segment Fahrzeugtechnik.
Für das zweite Halbjahr erwarten wir eine
absatzseitig insgesamt stabile Entwicklung. Das operative
Ergebnis (EBIT) wird durch gestiegene Materialpreise im
Segment Fahrzeugtechnik belastet. Hinzu kommen mittlerweile
absehbare Steigerungen bei Personal- und Energiekosten in
der zweiten Jahreshälfte im gesamten Portfolio.
Hingegen werden die Neuerwerbe HEIBER + SCHRÖDER und
HELD bereits positive EBIT-Beiträge liefern.
Der operative Cashflow lag mit -39,7 Mio. EUR deutlich
unter dem Vorjahr (22,8 Mio. EUR). Grund ist der starke
Aufbau des Working Capital. Dieser ist neben den normalen
jährlichen Schwankungen auch den
Materialpreissteigerungen, gestiegenen Lagermengen aufgrund
der Lieferkettenprobleme und gestiegenen Forderungen wegen
deutlich erhöhter Umsätze geschuldet. Im 2.
Halbjahr erwarten wir wegen der eingeleiteten
Maßnahmen wieder einen Rückgang beim Working
Capital. Die Werte vom Jahresanfang 2022 werden aber nicht
erreicht werden.
Damit erwarten wir nun eine Entschuldungsdauer
(Nettoverschuldung/EBITDA) von 2,8 bis 3,2 Jahren für
das Geschäftsjahr 2022. Der langfristige Zielkorridor
bleibt unverändert bei 2 bis 2,5 Jahren.
ANGEPASSTE PROGNOSE FÜR DIE SEGMENTEscrollen
Für das Gesamtjahr 2022 heben wir unsere
Umsatzprognose im Wesentlichen aufgrund inflationsbedingter
Preisüberwälzungen bei vielen Beteiligungen auf
1,90 bis 2,00 Mrd. EUR an. Das operative Ergebnis (EBIT)
wird insbesondere aufgrund des negativen Einflusses
gestiegener Materialpreise im Segment Fahrzeugtechnik
reduziert und sich damit in einer Bandbreite von 100 bis
115 Mio. EUR bewegen.
Bei der Überarbeitung der Prognose haben wir Folgen
eines möglichen Gaslieferstopps nicht
berücksichtigt. Intern bereiten unsere Beteiligungen
Notfallszenarien für die Einstellung von
Gaslieferungen vor; diese könnten kurzfristig aber nur
zu einer Abmilderung möglicher negativer Effekte
führen. Mögliche gesamtwirtschaftliche Folgen
eines Gaslieferstopps und deren Auswirkungen auf unsere
Beteiligungsunternehmen sind nach unserer Einschätzung
derzeit nicht realistisch abschätzbar.
Verkürzter KonzernzwischenabschlussKonzern-Gewinn-
und Verlustrechnung
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| in TEUR | Anhang | H1 2022 | H1 2021 | Q2 2022 | Q2 2021 |
| UMSATZERLÖSE | 944.929 | 850.313 | 500.145 | 449.888 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 11.088 | 8.338 | 7.293 | 4.504 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1.496 | 2.585 | -181 | 1.778 | |
| Bestandsveränderung | 38.564 | 16.031 | 14.385 | 4.192 | |
| Materialaufwand | [4] | -492.870 | -402.911 | -261.095 | -213.378 |
| Personalaufwand | [5] | -275.059 | -262.970 | -139.796 | -134.657 |
| Abschreibungen | [6] | -51.409 | -46.149 | -25.014 | -23.451 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | [7] | -125.609 | -108.917 | -65.256 | -57.586 |
| OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT) | 51.130 | 56.320 | 30.481 | 31.290 | |
| Zinserträge | 164 | 87 | 62 | 62 | |
| Zinsaufwendungen | -7.625 | -8.547 | -3.972 | -4.323 | |
| ZINSERGEBNIS | -7.461 | -8.460 | -3.910 | -4.261 | |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 110 | 461 | 111 | 346 | |
| Übriges Finanzergebnis | -2.695 | -1.840 | -661 | -696 | |
| FINANZERGEBNIS | [8] | -10.046 | -9.839 | -4.460 | -4.611 |
| ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) | 41.084 | 46.481 | 26.021 | 26.679 | |
| Ertragsteuern | [9] | -20.431 | -17.740 | -9.937 | -10.017 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 20.653 | 28.741 | 16.084 | 16.662 | |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 254 | 417 | 175 | 449 | |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 20.399 | 28.324 | 15.909 | 16.213 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) in EUR | [10] | 0,76 | 1,10 | 0,59 | 0,60 |
| in TEUR | H1 2022 | H1 2021 | Q2 2022
16.084 |
Q2 2021
16.662 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN | 20.653 | 28.741 | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 22.130 | 2.712 | 13.019 | -174 |
| Latente Steuern | -5.635 | -740 | -3.383 | 37 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 16.495 | 1.972 | 9.636 | -137 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | 4.218 | 494 | 2.305 | 428 |
| Veränderung der Marktwerte von Sicherungsinstrumenten (Cashflow Hedge) | 1.997 | 1.127 | 176 | 1.337 |
| Latente Steuern | -288 | -178 | -164 | -211 |
| Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 5.927 | 1.443 | 2.317 | 1.554 |
| SONSTIGES ERGEBNIS | 22.422 | 3.415 | 11.953 | 1.417 |
| GESAMTERGEBNIS | 43.075 | 32.156 | 28.037 | 18.079 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 296 | 417 | 190 | 449 |
| davon Anteile der INDUS-Aktionäre | 42.779 | 31.739 | 27.847 | 17.630 |
Die im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfassten
Erträge und Aufwendungen enthalten
versicherungsmathematische Gewinne aus Pensionen und
ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von 22.130 TEUR
(Vorjahr: 2.712 TEUR). Diese resultieren aus der
Erhöhung des Zinssatzes für inländische
Pensionsverpflichtungen um 2,35 % (Vorjahr: 0,35 %) und
für ausländische Pensionen (Schweiz) um 1,73 %
(Vorjahr: 0,12 %).
Das Ergebnis der Währungsumrechnung resultiert im
Wesentlichen aus der Umrechnung der Abschlüsse
einbezogener ausländischer Konzerngesellschaften. Die
Veränderung der Marktwerte derivativer
Finanzinstrumente resultiert aus den bei der Holding zur
Zinsabsicherung abgeschlossenen Zinsswaps.
| in TEUR | Anhang | 30.6.2022 | 31.12.2021 |
| Geschäfts- und Firmenwert | 443.019 | 409.798 | |
| Nutzungsrechte aus Leasing/Miete | [11] | 86.684 | 93.402 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | [11] | 186.517 | 142.817 |
| Sachanlagen | [11] | 411.511 | 416.610 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 5.625 | 5.782 | |
| Finanzanlagen | 9.039 | 8.794 | |
| At-Equity-bewertete Anteile | 4.773 | 4.578 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 7.247 | 3.476 | |
| Latente Steuern | 14.979 | 13.771 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 1.169.394 | 1.099.028 | |
| Vorräte | [12] | 512.760 | 403.894 |
| Forderungen | [13] | 256.439 | 168.890 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 21.247 | 35.538 | |
| Laufende Ertragsteuern | 8.021 | 13.739 | |
| Liquide Mittel | 115.309 | 136.320 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 913.776 | 758.381 | |
| BILANZSUMME | 2.083.170 | 1.857.409 |
| in TEUR | Anhang | 30.6.2022 | 31.12.2021 |
| Gezeichnetes Kapital | 69.928 | 69.928 | |
| Kapitalrücklage | 318.143 | 318.143 | |
| Übrige Rücklagen | 412.099 | 397.560 | |
| Eigenkapital der INDUS-Aktionäre | 800.170 | 785.631 | |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 1.733 | 1.843 | |
| Eigenkapital | 801.903 | 787.474 | |
| Pensionsrückstellungen | 20.420 | 41.321 | |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 1.472 | 1.435 | |
| Langfristige Finanzschulden | [14] | 565.814 | 477.286 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | [15] | 61.201 | 47.023 |
| Latente Steuern | 69.823 | 48.569 | |
| Langfristige Schulden | 718.730 | 615.634 | |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 113.643 | 88.344 | |
| Kurzfristige Finanzschulden | [14] | 211.792 | 163.168 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 103.132 | 62.178 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | [15] | 113.875 | 125.823 |
| Laufende Ertragsteuern | 20.095 | 14.788 | |
| Kurzfristige Schulden | 562.537 | 454.301 | |
| BILANZSUMME | 2.083.170 | 1.857.409 |
| in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklage | Sonstige Rücklagen | Eigenkapital der INDUS-Aktionäre | Anteile nicht beherrschender Gesellschafter |
| STAND AM 1.1.2021 | 63.571 | 239.833 | 398.426 | -26.522 | 675.308 | 1.046 |
| Ergebnis nach Steuern | 28.324 | 28.324 | 417 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 3.415 | 3.415 | ||||
| Gesamtergebnis | 28.324 | 3.415 | 31.739 | 417 | ||
| Kapitalerhöhung | 6.357 | 78.310 | 84.667 | |||
| Dividendenzahlung | -21.517 | -21.517 | -336 | |||
| Transaktionen von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter | -11.086 | -11.086 | 168 | |||
| STAND AM 30.6.2021 | 69.928 | 318.143 | 394.147 | -23.107 | 759.111 | 1.295 |
| STAND AM 1.1.2022 | 69.928 | 318.143 | 410.994 | -13.434 | 785.631 | 1.843 |
| Ergebnis nach Steuern | 20.399 | 20.399 | 254 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 22.380 | 22.380 | 42 | |||
| Gesamtergebnis | 20.399 | 22.380 | 42.779 | 296 | ||
| Dividendenzahlung | -28.240 | -28.240 | -406 | |||
| STAND AM 30.6.2022 | 69.928 | 318.143 | 403.153 | 8.946 | 800.170 | 1.733 |
| in TEUR | Eigenkapital des Konzerns |
| STAND AM 1.1.2021 | 676.354 |
| Ergebnis nach Steuern | 28.741 |
| Sonstiges Ergebnis | 3.415 |
| Gesamtergebnis | 32.156 |
| Kapitalerhöhung | 84.667 |
| Dividendenzahlung | -21.853 |
| Transaktionen von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter | -10.918 |
| STAND AM 30.6.2021 | 760.406 |
| STAND AM 1.1.2022 | 787.474 |
| Ergebnis nach Steuern | 20.653 |
| Sonstiges Ergebnis | 22.422 |
| Gesamtergebnis | 43.075 |
| Dividendenzahlung | -28.646 |
| STAND AM 30.6.2022 | 801.903 |
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zum 30.
Juni 2022 umfassen im Wesentlichen die Minderheitsanteile
an Tochtergesellschaften der ROLKO-Gruppe. Die
Minderheitsanteile von Personengesellschaften sowie von
Kapitalgesellschaften, bei denen aufgrund wechselseitiger
Optionsvereinbarungen bereits zum Erwerbszeitpunkt der
Übergang des wirtschaftlichen Eigentums der
betreffenden Minderheitsanteile vorlag, werden unter den
sonstigen Verbindlichkeiten bilanziert.
Im zweiten Quartal 2021 wurde ein wechselseitiger
Optionsvertrag für den Erwerb des 20%igen
Minderheitsanteil an der WEIGAND Bau GmbH geschlossen.
Weiterhin wurden 23,2 % Minderheitsanteile an einer
Enkeltochter erworben. Beide Vorgänge sind im
Eigenkapitalspiegel als "Transaktionen von Anteilen
nichtbeherrschender Gesellschafter" dargestellt.
| in TEUR | H1 2022 | H1 2021 |
| Ergebnis nach Steuern | 20.653 | 28.741 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 51.409 | 46.149 |
| Ertragsteuern | 20.431 | 17.740 |
| Finanzergebnis | 10.046 | 9.839 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 1.371 | 1.511 |
| Veränderungen der Rückstellungen | 23.741 | 23.081 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen sowie anderer Aktiva | -178.385 | -89.876 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten und anderer Passiva | 24.503 | 10.779 |
| Erhaltene/gezahlte Ertragsteuern | -13.516 | -25.189 |
| Operativer Cashflow | -39.747 | 22.775 |
| Gezahlte Zinsen | -11.378 | -11.418 |
| Erhaltene Zinsen | 222 | 87 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | -50.903 | 11.444 |
| Auszahlungen für Investitionen in | ||
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -27.160 | -30.172 |
| Finanzanlagen und at-Equity-bewertete Anteile | -272 | -384 |
| Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften | -58.769 | -59.106 |
| Einzahlungen aus Abgängen von | ||
| Anteilen vollkonsolidierter Gesellschaften | 9.843 | 0 |
| sonstigen Anlagen | 4.868 | 584 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -71.490 | -89.078 |
| Einzahlungen Kapital (Kapitalerhöhung) | 0 | 84.667 |
| Auszahlungen Dividende | -28.240 | -21.517 |
| Auszahlung aus der Tilgung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten | -2.474 | 0 |
| Auszahlungen für Transaktionen von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter | 0 | -713 |
| Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -406 | -336 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 220.972 | 57.500 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | -78.387 | -63.280 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -10.265 | -10.723 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 101.200 | 45.598 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | -21.193 | -32.036 |
| Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel | 182 | 553 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 136.320 | 194.701 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 115.309 | 163.218 |
Die INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach,
Deutschland, hat ihren verkürzten
Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1.
Januar 2022 bis 30. Juni 2022 in Übereinstimmung mit
den International Financial Reporting Standards (IFRS) und
deren Auslegungen durch das International Financial
Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC),
wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden
sind, erstellt. Der Konzernabschluss ist in Euro
aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden alle
Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben.
Dieser Zwischenabschluss wird in Übereinstimmung
mit IAS 34 in verkürzter Form erstellt. Der
Zwischenbericht ist nicht testiert und wurde auch keiner
prüferischen Durchsicht unterzogen.
Über verpflichtend neu anzuwendende Standards wird
gesondert im Bereich "Änderungen von
Rechnungslegungsvorschriften" berichtet. Ansonsten werden
die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr
2021 angewendet, die dort detailliert erläutert sind.
Da der vorliegende Zwischenabschluss nicht den vollen
Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist
dieser Abschluss im Kontext mit dem vorangegangenen
Jahresabschluss zu betrachten.
Aus Sicht des Vorstands enthält der vorliegende
Halbjahresbericht alle üblichen, laufend
vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene
Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns notwendig sind. Die im ersten Halbjahr 2022
erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise
Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren
Geschäftsverlaufs zu.
Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst
von Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie Annahmen und
Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der
bilanzierten Vermögenswerte, Schulden und
Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge
auswirken. Wenn Zukunftserwartungen abzubilden sind,
können die tatsächlichen Werte von den
Schätzungen abweichen. Verändert sich die
ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die
Bilanzierung der entsprechenden Positionen erfolgswirksam
angepasst.
Alle ab dem Geschäftsjahr 2022 verpflichtend
anzuwendenden Rechnungslegungsnormen sind in dem
vorliegenden Zwischenabschluss umgesetzt.
Es ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die
Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der INDUS Holding AG durch die Anwendung von neuen
Standards.
Mit Vertrag vom 17. Dezember 2021 hat die INDUS Holding
AG 100 % der Geschäftsanteile an der Heiber +
Schröder Maschinenbau GmbH (HEIBER + SCHRÖDER) in
Erkrath erworben. HEIBER + SCHRÖDER ist ein
mittelständischer Anbieter von Spezialmaschinen
für die Kartonageindustrie und beliefert
Verpackungshersteller weltweit, vor allem im
Zulieferbereich für die Lebensmittel- und Kosmetik-,
aber auch die Hausartikel- und Spielzeugbranche. Die Heiber
+ Schröder Maschinenbau GmbH besitzt eine
Tochtergesellschaft Heiber Schroeder USA Inc. mit Sitz in
Cary, Illinois. HEIBER + SCHRÖDER wird dem Segment
Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet. Der wirtschaftliche
Übergang (Closing) wurde am 8. April 2022 realisiert.
Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung
betrug 38.000 TEUR zum Erwerbszeitpunkt und besteht
vollständig aus einer Barkomponente. Die Zahlung
erfolgte am 8. April 2022.
Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte
Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 17.900 TEUR
ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts-
und Firmenwert ist die Residualgröße der
gesamten Gegenleistung abzüglich des Wertes der
neubewerteten erworbenen Vermögenswerte und
übernommenen Schulden und repräsentiert nicht
bilanzierungsfähige Ertragspotenziale der
übernommenen Gesellschaft für die Zukunft sowie
das Know-how der Belegschaft.
In der vorläufigen Kaufpreisallokation wurden die
erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt
ermittelt:
| NEUERWERB: HEIBER + SCHRÖDER | (in TEUR) | ||
| Buchwerte zum Zugangszeitpunkt | Neubewertung | Zugang Konzernbilanz | |
| Geschäfts- und Firmenwert | 0 | 17.900 | 17.900 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 60 | 17.875 | 17.935 |
| Sachanlagen | 336 | 0 | 336 |
| Vorräte | 10.519 | 2.701 | 13.220 |
| Forderungen | 926 | 0 | 926 |
| Sonstige Aktiva* | 1.872 | 0 | 1.872 |
| Liquide Mittel | 970 | 0 | 970 |
| Summe Vermögenswerte | 14.683 | 38.476 | 53.159 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.487 | 0 | 1.487 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 563 | 0 | 563 |
| Sonstige Passiva** | 6.827 | 6.282 | 13.109 |
| Summe Schulden | 8.877 | 6.282 | 15.159 |
* Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige
Vermögenswerte, Sonstige kurzfristige
Vermögenswerte, Latente Steuern, Laufende
Ertragsteuern
** Sonstige Passiva: Sonstige langfristige
Verbindlichkeiten, Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten,
Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
Die neubewerteten immateriellen Vermögenswerte
beinhalten im Wesentlichen Kundenbeziehungen und
Kundenstamm.
Die Erstkonsolidierung von HEIBER + SCHRÖDER
erfolgte im April 2022. Zum Ergebnis des ersten Halbjahres
trägt HEIBER + SCHRÖDER einen Umsatz in Höhe
von 9.059 TEUR und ein operatives Ergebnis (EBIT) in
Höhe von -543 TEUR bei.
Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der
Erstkonsolidierung von HEIBER + SCHRÖDER belasten das
operative Ergebnis in Höhe von 3.031 TEUR. Die
Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs wurden in der Gewinn-
und Verlustrechnung erfasst.
Mit Vertrag und Wirkung vom 18. Mai 2022 hat die INDUS
Holding AG 70 % der Geschäftsanteile an der HELD
Industries GmbH, Heusenstamm, erworben. Die HELD-Gruppe
stellt Sondermaschinen und -anlagen für präzise
Laserschneid- und Laserschweißtechnik her. HELD wird
dem Segment Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet.
Der beizulegende Zeitwert der gesamten Gegenleistung
betrug 41.661 TEUR zum Erwerbszeitpunkt. Dieser besteht aus
einer Barkomponente in Höhe von 25.039 TEUR sowie
bedingten Kaufpreiszahlungen in Höhe von 16.622 TEUR,
die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert und bewertet
wurden und aus einer Earn-Out-Klausel sowie aus den
Call-/Put-Optionen über die Minderheitsanteile
resultieren. Die Barkomponente wurde am 18. Mai 2022
gezahlt. Die Ermittlung der Höhe der bedingten
Kaufpreisverbindlichkeit erfolgt auf Basis von
EBIT-Multiples und einer Prognose über das
zukünftig relevante EBIT.
Der im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelte
Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 14.628 TEUR
ist steuerlich nicht abzugsfähig. Der Geschäfts-
und Firmenwert ist die Residualgröße der
gesamten Gegenleistung abzüglich des Wertes der
neubewerteten erworbenen Vermögenswerte und
übernommenen Schulden und repräsentiert nicht
bilanzierungsfähige Ertragspotenziale der
übernommenen Gesellschaft für die Zukunft sowie
das Know-how der Belegschaft.
In der vorläufigen Kaufpreisallokation wurden die
erworbenen Vermögenswerte und Schulden wie folgt
ermittelt:
| NEUERWERB: HELD | (in TEUR) | ||
| Buchwerte zum Zugangszeitpunkt | Neubewertung | Zugang Konzernbilanz | |
| Geschäfts- und Firmenwert | 0 | 14.628 | 14.628 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 8 | 34.525 | 34.533 |
| Sachanlagen | 89 | 0 | 89 |
| Vorräte | 7.013 | 2.539 | 9.552 |
| Forderungen | 77 | 0 | 77 |
| Sonstige Aktiva* | 638 | 0 | 638 |
| Liquide Mittel | 3.300 | 0 | 3.300 |
| Summe Vermögenswerte | 11.125 | 51.692 | 62.817 |
| Sonstige Rückstellungen | 327 | 0 | 327 |
| Finanzschulden | 41 | 0 | 41 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 407 | 0 | 407 |
| Sonstige Passiva** | 9.586 | 10.795 | 20.381 |
| Summe Schulden | 10.361 | 10.795 | 21.156 |
* Sonstige Aktiva: Sonstige langfristige
Vermögenswerte, Sonstige kurzfristige
Vermögenswerte, Latente Steuern, Laufende
Ertragsteuern
** Sonstige Passiva: Sonstige langfristige
Verbindlichkeiten, Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten,
Latente Steuern, Laufende Ertragsteuern
Die neubewerteten immateriellen Vermögenswerte
beinhalten im Wesentlichen Kundenbeziehungen und
Kundenstamm.
Die Erstkonsolidierung erfolgte im Mai 2022. Zum
Ergebnis des ersten Halbjahres trägt HELD einen Umsatz
in Höhe von 5.260 TEUR und ein operatives Ergebnis
(EBIT) in Höhe von 642 TEUR bei.
Die ertragswirksamen Aufwendungen aus der
Erstkonsolidierung belasten das operative Ergebnis in
Höhe von 3.192 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten des
Erwerbs wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
| in TEUR | H1 2022 | H1 2021 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | -434.169 | -349.273 |
| Bezogene Leistungen | -58.701 | -53.638 |
| Summe | -492.870 | -402.911 |
| in TEUR | H1 2022 | H1 2021 |
| Löhne und Gehälter | -231.353 | -221.667 |
| Soziale Abgaben | -41.427 | -39.109 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | -2.279 | -2.194 |
| Summe | -275.059 | -262.970 |
| in TEUR | H1 2022 | H1 2021 |
| Planmäßige Abschreibungen | -48.609 | -46.149 |
| Wertminderungen | -2.800 | 0 |
| Summe | -51.409 | -46.149 |
Die Abschreibungen setzen sich aus den
planmäßigen Abschreibungen und aus den
Wertminderungen zusammen. Im aktuellen Geschäftsjahr
wurden Wertminderungen aus einem anlassbezogenen
Wertminderungtest zum 31. März 2022 in Höhe von
2.800 TEUR erfasst.
| in TEUR | H1 2022 | H1 2021 |
| Vertriebsaufwendungen | -55.396 | -41.570 |
| Betriebsaufwendungen | -33.206 | -33.798 |
| Verwaltungsaufwendungen | -29.337 | -25.203 |
| Übrige Aufwendungen | -7.670 | -8.346 |
| Summe | -125.609 | -108.917 |
| in TEUR | H1 2022 | H1 2021 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 164 | 87 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -7.625 | -8.547 |
| Zinsergebnis | -7.461 | -8.460 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 110 | 461 |
| Minderheitsanteile | -2.752 | -1.894 |
| Erträge aus Finanzanlagen | 57 | 54 |
| Übriges Finanzergebnis | -2.695 | -1.840 |
| Summe | -10.046 | -9.839 |
Die Position "Minderheitsanteile" beinhaltet die
Ergebnisauswirkung aus der Folgebewertung der bedingten
Kaufpreisverbindlichkeiten (Call-/Put-Optionen) in
Höhe von -152 TEUR (Vorjahr: 153 TEUR) sowie die
Nachsteuerergebnisse, die Konzernfremden aus Anteilen von
Personengesellschaften sowie Kapitalgesellschaften mit
Call-/Put-Optionen zustehen.
Der Ertragsteueraufwand wird im Zwischenabschluss auf
Basis der Prämissen der jeweils aktuellen
Steuerplanung errechnet.
| in TEUR | H1 2022 | H1 2021 |
| Ergebnis der INDUS-Aktionäre | 20.399 | 28.324 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd. Stück) | 26.896 | 25.761 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,76 | 1,10 |
Der Vorstand der INDUS Holding AG überprüft
laufend die Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen
Entwicklung auf die einzelnen Beteiligungsunternehmen. Die
russische Invasion in der Ukraine hat dabei eine weitere
Preisspirale auf den Rohstoffmärkten ausgelöst.
Insbesondere bei einem Serienzulieferer aus dem Segment
Fahrzeugtechnik wirkten sich die zunehmenden
Materialpreissteigerungen, höhere Fracht- und
Logistikkosten und die gegenüber der Prognose
schwächer als geplanten Abrufe der OEM-Kunden deutlich
negativ aus. Eine anlassbezogene Überprüfung der
Werthaltigkeit der bilanzierten Vermögenswerte zum 31.
März 2022 führte zu Wertminderungen in Höhe
von 4.600 TEUR. Davon entfielen 2.800 TEUR auf das
Anlagevermögen und 1.800 TEUR auf
Vertragsanbahnungskosten ("Contract Asset" gemäß
IFRS 15). Geschäfts- und Firmenwerte wurden bereits im
Jahr 2020 vollständig abgeschrieben. Die Systematik
des Werthaltigkeitstests ist im Rahmen des
Konzerabschlusses zum 31. Dezember 2021 beschrieben und
unverändert. Es wurde ein aktualisierter
Vorsteuer-Kapitalkostensatz in Höhe von 8,8 %
(Vorjahr: 8,7 %) verwendet. Dieser basiert auf einem
risikolosen Zinssatz in Höhe von 0,4 % (Vorjahr: 0,093
%), einer Marktrisikoprämie von 7,5 % (Vorjahr: 7,5 %)
sowie auf einem segmentspezifischen Betafaktor, der von
einer Peer Group abgeleitet wurde, und auf
Fremdkapitalverschuldungssätzen.
| in TEUR | 30.6.2022 | 31.12.2021 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 199.007 | 160.589 |
| In Arbeit befindliche Erzeugnisse | 137.310 | 102.205 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 150.407 | 118.854 |
| Geleistete Anzahlungen | 26.036 | 22.246 |
| Summe | 512.760 | 403.894 |
| in TEUR | 30.6.2022 | 31.12.2021 |
| Forderungen an Kunden | 232.623 | 153.646 |
| Vertragsforderungen | 22.893 | 13.402 |
| Forderungen an assoziierte Unternehmen | 923 | 1.842 |
| Summe | 256.439 | 168.890 |
| in TEUR | 30.6.2022 | Kurzfristig | Langfristig | 31.12.2021 | Kurzfristig | Langfristig |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 402.659 | 148.232 | 254.427 | 281.322 | 93.987 | 187.335 |
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 89.094 | 25.478 | 63.616 | 95.125 | 26.099 | 69.026 |
| Schuldscheindarlehen | 285.853 | 38.082 | 247.771 | 264.007 | 43.082 | 220.925 |
| Summe | 777.606 | 211.792 | 565.814 | 640.454 | 163.168 | 477.286 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 67.847
TEUR (31. Dezember 2021: 53.563 TEUR) bedingte
Kaufpreisverbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden
Zeitwert, soweit die Minderheitsgesellschafter durch
Kündigung des Gesellschaftsvertrags oder aufgrund von
Optionsvereinbarungen ihre Anteile INDUS andienen
können.
(in TEUR)
| Bau/ Infrastruktur | Fahrzeugtechnik | Maschinen- und Anlagenbau | Medizin- und Gesundheitstechnik | Metalltechnik | Summe Segmente | |
| H1 2022 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 261.501 | 123.283 | 247.221 | 77.442 | 235.209 | 944.656 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 36 | 7.116 | 1 | 65 | 3.090 | 10.308 |
| Umsatzerlöse | 261.537 | 130.399 | 247.222 | 77.507 | 238.299 | 954.964 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 38.895 | -40.424 | 26.000 | 5.045 | 26.894 | 56.410 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 85 | 25 | 0 | 0 | 0 | 110 |
| Abschreibungen | -10.220 | -15.319 | -12.193 | -5.141 | -7.946 | -50.819 |
| Segment-EBITDA | 49.115 | -25.105 | 38.193 | 10.186 | 34.840 | 107.229 |
| Investitionen | 4.631 | 12.100 | 63.846 | 3.091 | 2.490 | 86.158 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 58.769 | 0 | 0 | 58.769 |
| H1 2021 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 216.153 | 143.546 | 198.772 | 73.192 | 218.724 | 850.387 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 8 | 5.767 | 70 | 54 | 3.229 | 9.128 |
| Umsatzerlöse | 216.161 | 149.313 | 198.842 | 73.246 | 221.953 | 859.515 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 35.603 | -19.535 | 19.770 | 5.757 | 19.601 | 61.196 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | -241 | -54 | 756 | 0 | 0 | 461 |
| Abschreibungen | -8.984 | -13.181 | -10.700 | -5.174 | -7.647 | -45.686 |
| Segment-EBITDA | 44.587 | -6.354 | 30.470 | 10.931 | 27.248 | 106.882 |
| Investitionen | 39.811 | 10.569 | 28.754 | 6.463 | 3.923 | 89.520 |
| davon Unternehmenserwerbe | 32.700 | 0 | 26.406 | 0 | 0 | 59.106 |
| Überleitung | Konzernabschluss | |
| H1 2022 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 273 | 944.929 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | -10.308 | 0 |
| Umsatzerlöse | -10.035 | 944.929 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -5.280 | 51.130 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 110 |
| Abschreibungen | -590 | -51.409 |
| Segment-EBITDA | -4.690 | 102.539 |
| Investitionen | 43 | 86.201 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 58.769 |
| H1 2021 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | -74 | 850.313 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | -9.128 | 0 |
| Umsatzerlöse | -9.202 | 850.313 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -4.876 | 56.320 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 461 |
| Abschreibungen | -462 | -46.149 |
| Segment-EBITDA | -4.414 | 102.469 |
| Investitionen | 142 | 89.662 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 59.106 |
(in TEUR)
| Bau/ Infrastruktur | Fahrzeugtechnik | Maschinen- und Anlagenbau | Medizin- und Gesundheitstechnik | Metalltechnik | Summe Segmente | |
| Q2 2022 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 137.179 | 65.367 | 138.131 | 38.742 | 120.545 | 499.964 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 27 | 3.927 | 1 | 10 | 1.773 | 5.738 |
| Umsatzerlöse | 137.206 | 69.294 | 138.132 | 38.752 | 122.318 | 505.702 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 21.204 | -16.454 | 10.569 | 1.934 | 15.672 | 32.925 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 50 | 61 | 0 | 0 | 0 | 111 |
| Abschreibungen | -5.211 | -6.379 | -6.569 | -2.571 | -3.907 | -24.637 |
| Segment-EBITDA | 26.415 | -10.075 | 17.138 | 4.505 | 19.579 | 57.562 |
| Investitionen | 2.933 | 7.337 | 61.530 | 1.827 | 1.214 | 74.841 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 0 | 58.769 | 0 | 0 | 58.769 |
| Q2 2021 | ||||||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 120.188 | 73.680 | 106.133 | 37.560 | 112.124 | 449.685 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 5 | 2.704 | 68 | 44 | 1.912 | 4.733 |
| Umsatzerlöse | 120.193 | 76.384 | 106.201 | 37.604 | 114.036 | 454.418 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 20.795 | -9.797 | 10.840 | 2.641 | 9.452 | 33.931 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | -68 | -6 | 420 | 0 | 0 | 346 |
| Abschreibungen | -4.901 | -6.599 | -5.371 | -2.504 | -3.845 | -23.220 |
| Segment-EBITDA | 25.696 | -3.198 | 16.211 | 5.145 | 13.297 | 57.151 |
| Investitionen | 36.426 | 4.608 | 1.270 | 5.656 | 3.261 | 51.221 |
| davon Unternehmenserwerbe | 32.700 | 0 | 0 | 0 | 0 | 32.700 |
| Überleitung | Konzernabschluss | |
| Q2 2022 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 181 | 500.145 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | -5.738 | 0 |
| Umsatzerlöse | -5.557 | 500.145 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -2.444 | 30.481 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 111 |
| Abschreibungen | -377 | -25.014 |
| Segment-EBITDA | -2.067 | 55.495 |
| Investitionen | 27 | 74.868 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 58.769 |
| Q2 2021 | ||
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 203 | 449.888 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | -4.733 | 0 |
| Umsatzerlöse | -4.530 | 449.888 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -2.641 | 31.290 |
| Ergebnis aus Equity-Bewertung | 0 | 346 |
| Abschreibungen | -231 | -23.451 |
| Segment-EBITDA | -2.410 | 54.741 |
| Investitionen | 98 | 51.319 |
| davon Unternehmenserwerbe | 0 | 32.700 |
Die folgende Tabelle leitet die Summe der operativen
Ergebnisse der Segmentberichterstattung über zum
Ergebnis vor Steuern der Konzern-Gewinn- und
Verlustrechnung:
(in TEUR)
| H1 2022 | H1 2021 | Q2 2022 | Q2 2021 | |
| Segmentergebnis (EBIT) | 56.410 | 61.196 | 32.925 | 33.931 |
| Nicht zugeordnete Bereiche inkl. AG | -5.049 | -4.494 | -2.514 | -2.404 |
| Konsolidierungen | -231 | -382 | 70 | -237 |
| Finanzergebnis | -10.046 | -9.839 | -4.460 | -4.611 |
| Ergebnis vor Steuern | 41.084 | 46.481 | 26.021 | 26.679 |
Die Gliederung der Segmente entspricht unverändert
dem aktuellen Stand der internen Berichterstattung. Die
Informationen beziehen sich auf die fortgeführten
Aktivitäten. Die Zuordnung der Gesellschaften zu den
Segmenten wird durch deren Absatzmärkte bestimmt, wenn
der ganz überwiegende Sortimentsanteil in dem
Marktumfeld abgesetzt wird (Fahrzeugtechnik, Medizin- und
Gesundheitstechnik). Sonst wird auf gemeinsame Merkmale der
Produktionsstruktur abgestellt (Bau/Infrastruktur,
Maschinen- und Anlagenbau, Metalltechnik).
Die Überleitungen enthalten die Werte der Holding,
nicht operativer Einheiten ohne Segmentzuordnung sowie die
Konsolidierungen. Hinsichtlich der den Segmentumsätzen
zugrunde liegenden Produkte und Dienstleistungen verweisen
wir auf die entsprechenden Ausführungen im
Lagebericht.
Die zentrale Steuerungsgröße der Segmente ist
das operative Ergebnis (EBIT), entsprechend der Definition
im Konzernabschluss. Die Segmentinformationen sind in
Übereinstimmung mit den Ausweis- und
Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des
Konzernabschlusses angewandt wurden, ermittelt. Die
Verrechnungspreise zwischen den Segmenten beruhen auf
Marktpreisen, soweit diese verlässlich bestimmbar
sind, und werden im Übrigen auf Basis der
Kostenzuschlagsmethode ermittelt.
Die Regionalisierung des Umsatzes bezieht sich auf die
Absatzmärkte. Aufgrund der vielfältigen
Auslandsaktivitäten ist eine weitere Aufgliederung
nach Ländern nicht sinnvoll, da außerhalb von
Deutschland kein Land 10 % des Konzernumsatzes erreicht.
Die langfristigen Vermögenswerte, abzüglich
latenter Steuern und Finanzinstrumente, beziehen sich auf
den Sitz der Gesellschaften. Eine weitere Differenzierung
ist ebenfalls nicht sinnvoll, da sich die Sitze der
Gesellschaften überwiegend in Deutschland befinden.
Aufgrund der Diversifikationspolitik von INDUS
existieren weder einzelne Produkt- oder
Dienstleistungsgruppen noch einzelne Kunden, die einen
Anteil von größer als 10 % am Umsatz erreichen.
| in TEUR | Konzern | Inland | EU | Drittland |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1. Halbjahr 2022 | 944.929 | 474.553 | 186.646 | 283.730 |
| 2. Quartal 2022 | 500.145 | 253.964 | 99.544 | 146.637 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 30.6.2022 | 1.138.168 | 955.781 | 49.961 | 132.426 |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | ||||
| 1. Halbjahr 2021 | 850.313 | 431.960 | 182.215 | 236.138 |
| 2. Quartal 2021 | 449.888 | 233.452 | 96.554 | 119.882 |
| Langfristige Vermögenswerte abzüglich latenter Steuern und Finanzinstrumente | ||||
| 31.12.2021 | 1.000.342 | 848.392 | 57.452 | 94.498 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte der
Finanzinstrumente dar. Der beizulegende Zeitwert eines
Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten
Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am
Bemessungsstichtag für den Verkauf eines
Vermögenswerts eingenommen bzw. für die
Übertragung einer Schuld gezahlt würde.
(in TEUR)
| Bilanzansatz | Nicht im Anwendungsbereich IFRS9 | Finanzinstrumente IFRS 9 | Davon zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Davon zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | |
| 30.6.2022 | |||||
| Finanzanlagen | 9.039 | 0 | 9.039 | 2.594 | 6.445 |
| Liquide Mittel | 115.309 | 0 | 115.309 | 0 | 115.309 |
| Forderungen | 256.439 | 22.893 | 233.546 | 0 | 233.546 |
| Sonstige Vermögenswerte | 28.495 | 11.932 | 16.563 | 0 | 16.563 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 409.282 | 34.825 | 374.457 | 2.594 | 371.863 |
| Finanzschulden | 777.606 | 0 | 777.606 | 0 | 777.606 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 103.132 | 0 | 103.132 | 0 | 103.132 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 174.876 | 78.311 | 96.565 | 68.451 | 28.114 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 1.055.614 | 78.311 | 977.303 | 68.451 | 908.852 |
| 31.12.2021 | |||||
| Finanzanlagen | 8.794 | 0 | 8.794 | 2.517 | 6.277 |
| Liquide Mittel | 136.320 | 0 | 136.320 | 0 | 136.320 |
| Forderungen | 168.890 | 13.402 | 155.488 | 0 | 155.488 |
| Sonstige Vermögenswerte | 39.014 | 12.617 | 26.397 | 0 | 26.397 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 353.018 | 26.019 | 326.999 | 2.517 | 324.482 |
| Finanzschulden | 640.454 | 0 | 640.454 | 0 | 640.454 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 62.178 | 0 | 62.178 | 0 | 62.178 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 172.846 | 71.755 | 101.091 | 56.164 | 44.927 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 875.478 | 71.755 | 803.723 | 56.164 | 747.559 |
Die zur Veräußerung verfügbaren
Finanzinstrumente betreffen grundsätzlich langfristig
gehaltene Finanzbeteiligungen, für die kein auf einem
aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren
beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt
werden kann. Diese werden mit Anschaffungskosten bewertet.
(in TEUR)
| 30.6.2022 | 31.12.2021 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zu Anschaffungskosten bewertet | 371.863 | 324.482 |
| Finanzielle Vermögenswerte, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 2.594 | 2.517 |
| Finanzinstrumente: Aktiva | 374.457 | 326.999 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 67.847 | 53.563 |
| Finanzielle
Verbindlichkeiten zu
Anschaffungskosten bewertet |
908.852 | 747.559 |
| Derivate mit Sicherungsbeziehung, Hedge Accounting | 604 | 2.601 |
| Finanzinstrumente: Passiva | 977.303 | 803.723 |
Der Vorstand der INDUS Holding AG hat den vorliegenden
IFRS-Zwischenabschluss am 9. August 2022 zur
Veröffentlichung freigegeben.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bergisch Gladbach, den 9. August 2022
INDUS Holding AG
Der Vorstand
| Dr. Johannes Schmidt | Dr. Jörn Großmann |
| Axel Meyer | Rudolf Weichert |
Nina Wolf
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)2204/40 00-73
E-Mail: presse@indus.de
Dafne Sanac
Investor Relations
Telefon: +49 (0)2204/40 00-32
E-Mail: investor.relations@indus.de
Kölner Straße 32
51429 Bergisch Gladbach
Postfach 10 03 53
51403 Bergisch Gladbach
Telefon: +49(0)2204/40 00-0
Telefax: +49 (0)2204/40 00-20
E-Mail: indus@indus.de www.indus.de
Wir verfolgen generell einen diskriminierungsfreien
Ansatz und wollen deshalb eine geschlechtsneutrale Sprache
verwenden. Jedoch nutzen wir weiterhin das generische
Maskulinum für nicht individuell benannte Gruppen, zum
Beispiel "Lieferanten" oder "Stakeholder". Auch
zusammengesetzte Begriffe wie "Mitarbeiterzufriedenheit"
weisen nur das generische Maskulinum auf.
| Datum | Event |
| 10. November 2022 | Veröffentlichung des Zwischenberichts zu den ersten neun Monaten 2022 |
INDUS Finanztermine und Corporate Events vormerken:
www.indus.de/ investor-relations/finanztermine
Dr.-Ing. Johannes Schmidt
10. August 2022
INDUS Holding AG, Bergisch Gladbach
Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen
Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache
erhältlich. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version
maßgeblich.
Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft
gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen
des Vorstands der INDUS Holding AG beruhen. Auch wenn der
Vorstand der Ansicht ist, dass diese Annahmen und
Schätzungen zutreffend sind, unterliegen sie gewissen
Risiken und Unsicherheiten. Die künftigen
tatsächlichen Ergebnisse können aufgrund
vielfältiger Faktoren erheblich von diesen Annahmen
und Schätzungen abweichen. Zu diesen Faktoren
gehören unter anderem Veränderungen der
gesamtwirtschaftlichen Lage, der Geschäfts-,
Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, der Wechselkurse und
Zinssätze sowie der Gesetzeslage. Die INDUS Holding AG
übernimmt keinerlei Gewährleistung und Haftung
dafür, dass die künftige Entwicklung und die
künftigen tatsächlichen Ergebnisse mit den in
diesem Geschäftsbericht geäußerten Annahmen
und Schätzungen übereinstimmen. Die in diesem
Bericht getroffenen Annahmen und Schätzungen werden
nicht aktualisiert.
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