![]() infas Holding AktiengesellschaftBonnHalbjahresfinanzberichtHalbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2018Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2018Friedrich-Wilhelm-Straße 18 53113 Bonn Tel. +49 (0)228/33 60 72 39 Fax +49 (0)228/31 00 71 www.infas-holding.de Sitz der Gesellschaft:53113 Bonn Vorstand der Gesellschaft:Dipl.-Soz. Menno Smid Vorsitzender des Aufsichtsrats:Dr. Oliver Krauß Amtsgericht Bonn HRB 17379 USt.-Ident.-Nr. DE 155601174 St.Nr. 205/5725/1339 ISIN: DE0006097108 WKN: 609710 Notiert: Geregelter Markt (General Standard) in Frankfurt am Main 1 Der Konzern infas Holding AktiengesellschaftDer infas Holding Konzern besteht zum 30.06.2018 aus der Muttergesellschaft infas
Holding AG sowie folgenden Tochtergesellschaften: scroll
Die infas 360 GmbH hält einen Anteil in Höhe von 33,33 Prozent an der im August 2016
mit einem Stammkapital i. H. v. insgesamt 30 T€ neu gegründeten BNS - Business Network
Solutions GmbH, Bonn. Die Gesellschaft wird als assoziiertes Unternehmen nach der
Equity-Methode bilanziert. Die infas Holding AG als Konzernmuttergesellschaft ist ausschließlich als Management-
und Finanzholding des infas Holding Konzerns tätig und erzielt keine Umsatzerlöse.
Die Aktien der infas Holding AG sind im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse
zugelassen. Gesteuert wird der Konzern durch den Vorstand der infas Holding AG. Der Konzern ist mit seinen Tochtergesellschaften im Segment Markt- und Sozialforschung
tätig. Die Tochtergesellschaften erzielen ihren Umsatz im Wesentlichen im Inland. Im Segment der Markt- und Sozialforschung ist der Konzern mit drei Gesellschaften
vertreten, und zwar mit dem infas-Institut, der infas 360 in Bonn und der im April
2017 gegründeten infas Quo in Nürnberg. Die infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft
GmbH erbringt Forschungs- und Beratungsleistungen mit dem Schwerpunkt Sozialforschung
und Marktforschung, während die infas 360 GmbH Geomarketing, Customer Analytics und
Marketingforschung miteinander kombiniert. Die infas Quo hingegen ist spezialisiert
auf die Finanzmarktforschung und verfolgt einen strikten Consultancy-Ansatz in der
Marktforschung. 2 Gesamtwirtschaftliche EntwicklungDie wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland - dem zentralen wirtschaftlichen Raum
der Aktivitäten der infas Holding AG - wird aus der Sicht der ifo Konjunkturprognose
auch 2018 positiv verlaufen. Die Abwärtsrisiken für die weltwirtschaftliche Entwicklung
haben sich laut IFO Institut allerdings im Vergleich zur Frühjahrsprognose deutlich
erhöht. Ab Juni 2018 erheben die USA Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl- und 10
Prozent auf Aluminiumimporte aus Kanada, Mexiko und der Europäischen Union. Zwar werden
die langfristigen Effekte dieser Zölle von den Ökonomen insgesamt als relativ gering
eingeschätzt, allerdings überprüfen die USA derzeit, ob darüber hinaus Zölle auf die
Einfuhr von Kraftfahrzeugen erhoben werden sollen. Insgesamt ergäben sich dann Einbußen
beim BIP, die um ein Vielfaches höher wären. Gleichzeitig kündigen die EU und China
Strafzölle an. Eine weitere Ausweitung von Handelsbarrieren ist dadurch zu einem nicht
mehr zu vernachlässigbarem Risiko geworden und könnte zu einem Einbruch des Welthandels
führen. Insgesamt ist also von einer Verunsicherung zur Jahresmitte auszugehen, wobei
aber eine grundsätzlich positive Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung für
das weitere Jahr überwiegt. Von Abschwung spricht keiner der bekannten Ökonomen oder
Institute. Sie sehen weiterhin eine anhaltende Hochkonjunktur, jetzt aber ohne die
Kraft zur weiteren Beschleunigung des Wachstums. Die Binnenkonjunktur in Deutschland
erweist sich dabei als Konjunkturstütze. Zusätzliche Arbeitsplätze entstehen ebenfalls,
so die übereinstimmende Einschätzung. Auch wird weiterhin mit einer steigenden Anzahl
von Arbeitsplätzen gerechnet, in diesem und im nächsten Jahr zusammen etwa 900.000.
"Hohe Zuversicht, hohe Risiken" fasst das Institut der Wirtschaft (IW) die konjunkturelle
Lage zur Jahresmitte 2018 zusammen. Das ifo Institut rechnet, trotz allem, mit einem
Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,8 Prozent im laufenden und 2,0 Prozent
im kommenden Jahr. Diese Entwicklung lässt sich indes nicht umstandslos auf die Markt- und Sozialforschungsbranche
übertragen. Bereits im letzten Jahr (2017) verlief die Entwicklung nicht kongruent
mit der positiven Gesamtentwicklung der Wirtschaft. Insgesamt gingen die Umsätze der
Branche zurück und lagen in absoluten Zahlen noch weit unter der erreichten Umsatzgröße
des Jahres 2012. Verlässliche Halbjahreszahlen sind für die Branche derzeit nicht
erhältlich. Es gibt allerdings keine Anzeichen, dass sich die Entwicklung des letzten
Jahres radikal geändert hätte. Die Branche wird derzeit in Atem gehalten von der Zerschlagung des größten Marktforschungsinstituts
in Deutschland, der GfK. Jüngst hat ein Konkurrent (IPSOS) einen wichtigen Teil des
Portfolios der GfK, das sich mit Marktforschung beschäftigt und einen Umsatz von 200
Mio. Euro generierte, übernommen. Die Folgen dieser Transaktion auf dem deutschen
Markt der Branche Markt- und Sozialforschung ist noch nicht abzusehen. Fest steht
nur, dass das größte Institut keine große Rolle mehr spielen wird. 3 Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung3.1 ErtragslageDer Konzernumsatz ist im ersten Halbjahr 2018 von 12,6 Mio. € im Vorjahresvergleichszeitraum
um 0,3 Mio. € auf 12,9 Mio. € und damit um 2,4 Prozent leicht gestiegen. Der Geschäftsbereich
Markt- und Sozialforschung konnte mit einem Umsatz von 11,7 Mio. € den Umsatz des
Vorjahres von 12,1 Mio. € nicht vollständig erreichen. Der Geschäftsbereich infas
360 erhöhte hingegen seinen Umsatz von 0,6 Mio. € im ersten Halbjahr des Vorjahres
auf 1,2 Mio. € zum 30.06.2018 deutlich. Der im April 2017 neu gegründete Geschäftsbereich
infas Quo erreichte im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 340 T€, was im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum mit 33 T€ eine deutliche Steigerung bedeutet. Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 6,3 Mio. € auf 4,8 Mio.
€ deutlich verringert. Gemessen an den Umsätzen ergibt sich eine Verringerung von
49,7 Prozent zum 30.06.2017 auf 36,7 Prozent zum 30.06.2018. Diese Verringerung erklärt
sich im Wesentlichen aus dem gesunkenen projektbezogenen Zukauf von externen Dienstleistern
im Geschäftsbereich Markt- und Sozialforschung. Der Personalaufwand ist als Folge
der höheren Anzahl an Mitarbeitern und notwendigen Gehaltsanpassungen für wichtige
Mitarbeiter sowie einer erhöhten Rückstellung für Urlaubs- und Gleitzeitstunden im
Vergleich zum Vorjahr von 3,8 Mio. € auf 5,0 Mio. € gestiegen. Die Abschreibungen liegen im ersten Halbjahr 2018 mit 227 T€ über dem Vorjahresniveau
von 190 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns stiegen von 1,6 Mio. € im Vorjahr
auf 1,8 Mio. € zum 30.06.2018 durch höhere Kosten für Mieten und EDV sowie Anlaufkosten
für den Aufbau eines weiteren Telefonstudios in Nürnberg. Das EBIT liegt mit 1.200 T€ zum 30.06.2018 über dem Niveau von 688 T€ im ersten Halbjahr
des Vorjahres. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus dem verbesserten EBIT des infas-Instituts. Das Finanzergebnis hat sich von -35 T€ im ersten Halbjahr 2017 auf -42 T€ zum 30.06.2018
durch gesunkene Zinserträge verschlechtert. Das Ergebnis vor Steuern veränderte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres
von 653 T€ auf 1.158 T€ zum 30.06.2018. Das erste Halbjahr 2018 schließt die infas Holding AG mit einem positiven IFRS-Ergebnis
nach Steuern in Höhe von 730 T€ (Vorjahr: 331 T€) ab. Der operative Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit war im ersten Halbjahr 2018 mit
-2.793 T€ negativ (Vorjahreszeitraum: -5.816 T€). Dies ist insbesondere auf die stichtagsbezogene
Reduzierung der kurzfristigen Verbindlichkeiten um 3,3 Mio. € zum 30.06.2018 und der
Bestandserhöhung der Dienstleistungsgeschäfte mit aktivischem Saldo zurückzuführen. 3.2 Finanz- und VermögenslageDas langfristige Vermögen hat sich von 4,7 Mio. € zum 31.12.2017 auf 4,3 Mio. € zum
30.06.2018 reduziert, insbesondere durch Abschreibungen materieller und immaterieller
Anlagegüter und eine Reduzierung der latenten Steueransprüche, die von 3,1 Mio. €
zum 31.12.2017 auf 2,9 Mio. € zum 30.06.2018 gesunken sind. Die Reduzierung resultiert
aus dem Abbau der steuerlichen Verlustvorträge bei der infas Holding Aktiengesellschaft
und dem verringerten Wertansatz der Rückstellung für Pensionen zum 30.06.2018. Die kurzfristigen Vermögenswerte veränderten sich im Vergleich zum 31.12.2017 von
18,9 Mio. € auf 16,9 Mio. €. Dies ist insbesondere auf die von 11,9 Mio. € auf 9,1
Mio. € zum 30.06.2018 gesunkenen liquiden Mittel zurückzuführen. Das Eigenkapital hat sich von 6,4 Mio. € zum 31.12.2017 auf 7,2 Mio. € zum 30.06.2018
erhöht. Dies ist auf den höheren Bilanzgewinn und die positive Veränderung der Eigenkapitalminderung
aus sonstigem Konzernergebnis zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote im Konzern verbesserte
sich zusätzlich auch durch die gesunkene Bilanzsumme zum 30.06.2018 auf 34,0 Prozent
(31.12.2017: 27,2 Prozent). Die langfristigen und kurzfristigen Schulden sind im Vergleich zum 31.12.2017 insgesamt
von 17,2 Mio. € auf 14,0 Mio. € gesunken. Die langfristigen Schulden erhöhten sich
von 5,8 Mio. € auf 5,9 Mio. € zum 30.06.2018 im Wesentlichen durch die Berücksichtigung
der passiven latenten Steuern auf die Bewertungsunterschiede in der Umsatzrealisierung.
Der Rückgang der kurzfristigen Schulden von 11,4 Mio. € zum 31.12.2017 auf 8,1 Mio.
€ zum 30.06.2018 ergibt sich größtenteils aus dem Rückgang der Verpflichtungen aus
Aufträgen in Bearbeitung von 6,6 Mio. € zum 31.12.2017 auf 4,9 Mio. zum 30.06.2018. Die Fähigkeit des Konzerns, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, war zu jedem
Zeitpunkt gegeben. 4 Entwicklung der GeschäftsbereicheGeschäftsfeld Markt- und Sozialforschung: infas InstitutDie infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH erwirtschaftete bei einem
Umsatz von 11,7 Mio. € (Vorjahr 12,1 Mio. €) ein EBIT von 1,8 Mio. € (Vorjahr 1,1
Mio. €). Der Umsatzrückgang um ca. 3 Prozent konnte aufgrund von Effizienzsteigerungen
überkompensiert werden. Der Auftragsbestand ist nach wie vor hoch. Die Integration
des Telefonstudios in Nürnberg ist abgeschlossen, womit höhere Kapazitäten geschaffen
wurden, um den hohen Auftragsbestand hausintern besser abzubauen. Zudem ist eine neue
Technologie in der Erprobung, die sicherlich in naher Zukunft weitere Effizienzgewinne
verspricht. Vor diesem Hintergrund ist es hochwahrscheinlich, dass die Jahresziele
erreicht werden. Die Aussichten sind grundsätzlich positiv zu beurteilen. Geschäftsfelder Big Data, Analytics & Marketing Research: infas 360Die infas 360 GmbH erhöhte ihren operativen Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2018 im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich von 639 T€ auf 1.210 T€ bzw. um +89 Prozent.
Das Wachstum erfolgte vor allem in den Bereichen Data & Analytics. Die Gesellschaft beendet das erste Halbjahr ebenfalls mit offenen Aufträgen von 215
T€ für das anstehende zweite Halbjahr (56 T€ zum 30.06.2017). Da auch das Angebotsvolumen
zu diesem Zeitpunkt mit 1,6 Mio. T€ bei +60 Prozent zum Vorjahr liegt, blickt infas
360 sehr zuversichtlich auf ein zu erwartendes positives Ergebnis zum Jahresende. Geschäftsfeld Finanzmarktforschung infas QuoIm ersten Jahr ihres Bestehens konnte infas Quo einen Umsatz von 340 T€ im ersten
Halbjahr 2018 erzielen. Dies liegt im Rahmen der selbst gesteckten Ziele und ist eine
gute Basis für das zweite Halbjahr. Ziel ist es, in 2018 einen Umsatz von 800 T€ zu
erreichen. Sehr erfolgreich läuft auch der Aufbau des strategisch wichtigen Online-Panels
an, mit dem ab Januar 2019 weitere Märkte (bspw. Finanzen, Travel, Glücksspiel) mit
Daten und Informationen versorgt werden können. Hierdurch verspricht sich infas Quo
einen deutlich Sprung in Umsatz und Ergebnis für 2019. 5 GeschäftsstrategieEs ist unverändert das Ziel der infas Holding Aktiengesellschaft, in den adressierten
Märkten im Bereich Markt- und Sozialforschung eine exzellente Dienstleistung anzubieten
die auch höchsten Qualitätsmaßstäben genügt. Die adressierten Märkte sind die klassische
Markt-, Meinungs- und, insbesondere, Sozialforschung einerseits, digitalisierte Marketingforschung
andererseits sowie schließlich Consultancy orientierte Marktforschung. Insgesamt sollen
die Wachstumsbestrebungen die infas Holding als einen mittelständisch orientierten,
wissensintensiven Informationsdienstleister als Alternative zu den "Big Four" der
Branche positionieren. Wichtig ist dabei, nachhaltiges Wachstum in den verschiedenen Bereichen zu erreichen.
Dies gelingt bei der infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH seit geraumer
Zeit. Insbesondere in diesem Marktbereich ist es wesentlicher Bestandteil der Strategie,
ein Premiumangebot in der Sozialforschung zu etablieren, das insbesondere den veränderten
Rahmenbedingungen der empirischen Sozialforschung gerecht wird. Die infas 360 positioniert sich im neuen Markt "Data Driven Marketing". Mit ihrem
Leistungsportfolio aus Daten sammeln, kombinieren und analysieren konzentriert sich
das Unternehmen auf die Bereiche Smart Research, CRM und Geomarketing und steht für
einen digitalisierten Beratungsansatz, der ebenfalls auch Marktforschung umfasst,
wenn auch dabei keine Befragungen genutzt werden, sondern sich auf Data Analytics
konzentriert wird. Die infas Quo hat eine klare Mission, und zwar mit klassischen Methoden der Marktforschung
einen beratungsintensiven Consultancy-Ansatz anzubieten, insbesondere in Märkten,
die disruptiven Prozessen unterworfen sind und sich in Kürze radikal ändern müssen.
Kunden in dieser Situation zu helfen, sich in der komplexen Welt von heute schneller
zurecht zu finden, besser zu kommunizieren und schneller zum Erfolg zu kommen, ist
das Ziel von infas Quo. Es versteht sich von selbst, dass es sich hierbei um einen
beratungsintensiven Ansatz handelt, der entsprechende Marktkenntnisse der Mitarbeiter
voraussetzt. 6 MitarbeiterDie Zahl der Mitarbeiter im Konzern betrug zum Stichtag 30.06.2018 168 (Vorjahr: 160).
Der Personalaufwand stieg von 3,8 Mio. € im ersten Halbjahr des Vorjahres auf 5,0
Mio. € zum 30.06.2018. 7 Chancen und RisikenDie objektiven Rahmenbedingungen der Branche sind, wie bereits dargestellt, nicht
eindeutig. Eine positive Entwicklung der infas Holding AG scheint vor dem Hintergrund
der Ergebnisse für das erste Halbjahr 2018 und des im zweiten Halbjahr noch abzuarbeitenden
Auftragsbestands allerdings gesichert. Dies gilt jedoch nur, und das muss besonders
betont werden, wenn ein normaler Geschäftsverlauf unterstellt wird. Insgesamt bestehen
aus heutiger Sicht für die infas Holding AG und ihre Tochtergesellschaften derzeit
keine bestandsgefährdenden Risiken. 8 AusblickDie Auftragslage im Bereich Markt- und Sozialforschung ist insgesamt hoch. Unterstellt
man für das zweite Halbjahr eine ähnlich gute Performanz bei der Abarbeitung der Aufträge
wie im ersten Halbjahr, kann von einem guten Ergebnis für 2018 ausgegangen werden.
Es muss dabei natürlich unterstellt werden, dass sowohl die Marktlage der Markt- und
Sozialforschung insgesamt stabil und von möglichen unvorhersehbaren konjunkturellen
Eintrübungen weitgehend unbeeinflusst bleibt, als auch es infas gelingt, weitere Projekte
zu akquirieren. Bei der infas 360 GmbH ist die Perspektive für das zweite Halbjahr positiv zu beurteilen.
Die Ergebnisse des ersten Halbjahres lassen so eine Einschätzung durchaus zu. Dies
gilt ebenso für den vielversprechenden Start der infas Quo. Vor diesem Hintergrund
stehen auch die Aussichten für die infas Holding AG gut, ihre gesetzten Ziele zu erreichen. Insgesamt dürfte die Wachstumsdynamik in der zweiten Jahreshälfte - insbesondere im
Bereich Markt- und Sozialforschung - zunehmen. Diese optimistische Erwartungshaltung
ist auf aussichtsreiche Markt- und Geschäftsbedingungen in allen drei Segmenten zurückzuführen. Die in die Zukunft gerichteten Aussagen und Planzahlen im vorliegenden Dokument basieren
auf Annahmen und unterliegen unvorhersehbaren Risiken. Soweit sich diese Annahmen
der Gesellschaft als unzutreffend herausstellen sollten oder sich andere unvorhersehbare
Risiken ergeben, ist nicht auszuschließen, dass die tatsächliche Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage der Gesellschaft von den in diesem Dokument dargestellten, zukunftsgerichteten
Aussagen und Planzahlen abweicht. Konzernbilanz zum 30. Juni 2018 nach IFRSAktivascroll
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
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| 30.06.2018 | 30.06.2017 | ||
| € | € | € | |
| Umsatzerlöse | 12.937.555,53 | 12.634.852,52 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 14.565,21 | 18.057,03 | |
| Materialaufwand/Aufwendungen für bezogene Leistungen | -4.755.570,44 | -6.286.979,94 | |
| Personalaufwand | -4.977.800,37 | -3.848.639,60 | |
| Abschreibungen | -226.732,62 | -190.391,65 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.792.222,77 | -1.624.214,51 | |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 0,00 | -14.981,88 | |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 1.199.794,54 | 687.701,97 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 5.616,81 | 11.619,63 | |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0,00 | -186,32 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -47.143,26 | -45.936,47 | |
| Finanzergebnis | -41.526,45 | -34.503,16 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 1.158.268,09 | 618.695,65 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -428.535,27 | -322.189,25 | |
| Konzernergebnis/-Gesamtergebnis | 729.732,82 | 296.506,40 | |
| Ergebnis je Aktie | 0,08 | 0,03 |
| 30.06.2018 | 30.06.2017 | |
| € | € | |
| Konzernergebnis | 729.732,82 | 296.506,40 |
| Posten, die zukünftig nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionen | 141.660,00 | 345.131,00 |
| Latente Steuereffekte | -46.719,47 | -113.824,00 |
| Sonstiges Konzernergebnis | 94.940,53 | 231.307,00 |
| Konzerngesamtergebnis | 824.673,35 | 527.813,40 |
| 30.06.2018 | 30.06.2017 | |
| € | T€ | |
| Ergebnis Ertragsteuern | 1.158.268,09 | 653 |
| Abschreibungen | 226.732,62 | 190 |
| Erhöhung/Verminderung der Rückstellungen | 7.210,78 | -62 |
| Zinsaufwendungen/Zinserträge | -5.782,55 | 34 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögenswerte | -802.338,47 | -2.950 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Verpflichtungen aus Aufträgen in Bearbeitung, der erhaltenen Anzahlungen und der sonstigen Verbindlichkeiten |
-3.295.527,50 | -3.615 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -81.407,98 | -81 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen | 0,00 | 15 |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | -2.792.845,01 | -5.816 |
| Auszahlungen für den Erwerb von langfristigen Vermögenswerten | -56.856,98 | -126 |
| Erhaltene Zinsen | 5.847,27 | 12 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -51.009,71 | -114 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Bankkrediten/sonstigen Darlehen | 0,00 | -25 |
| Gezahlte Zinsen | -64,72 | -2 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -64,72 | -27 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -2.843.919,44 | -5.957 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 11.933.620,83 | 11.765 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 9.089.701,39 | 5.808 |
Der Finanzmittelfonds beinhaltet nur die liquiden Mittel und stimmt mit den entsprechenden
Bilanzposten überein.
| 30.06.2018 | Gezeichnetes Kapital |
Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklage |
Eigenkapitalminderung aus sonstigem Konzernergebnis |
Eigenkapitalminderung infolge vollständiger Anteilsübernahme |
Konzern Bilanzgewinn |
Konzern Eigenkapital |
| € | € | € | € | € | € | |
| Stand 01.01.2018 | 9.000.000,00 | 105.697,71 | -1.375.392,00 | -4.002.480,65 | 2.694.409,65 | 6.422.234,71 |
| Dividende für das Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Konzerngesamtergebnis 01.01. - 30.06.2018 | 0,00 | 0,00 | 94.940,53 | 0,00 | 729.732,82 | 824.673,35 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Stand 30.06.2018 | 9.000.000,00 | 105.697,71 | -1.280.451,47 | -4.002.480,65 | 3.424.142,47 | 7.246.908,06 |
| 30.06.2017 | Gezeichnetes Kapital |
Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklage |
Eigenkapitalminderung aus sonstigem Konzernergebnis |
Eigenkapitalminderung infolge vollständiger Anteilsübernahme |
Konzern Bilanzgewinn |
Konzern Eigenkapital |
| € | € | € | € | € | € | |
| Stand 01.01.2017 | 9.000.000,00 | 33.991,62 | -1.489.031,00 | -4.002.480,65 | 878.431,82 | 4.420.911,79 |
| Dividende für das Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Konzerngesamtergebnis 01.01. - 30.06.2017 | 0,00 | 0,00 | 231.307,00 | 0,00 | 331.009,56 | 562.316,56 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Stand 30.06.2017 | 9.000.000,00 | 33.991,62 | -1.257.724,00 | -4.002.480,65 | 1.209.441,38 | 4.983.228,35 |
| 30.06.2018 | Markt- und Sozialforschung | infas 360 | infas Quo | Holding | Konsolidierung | Konzern |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Außenumsatz | 11.658 | 939 | 340 | 0 | 12.937 | |
| Konzeninterner Umsatz | 69 | 271 | 0 | 11 | -351 | 0 |
| Umsatz gesamt | 11.727 | 1.210 | 340 | 11 | -351 | 12.937 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) inklusive at equity Ergebnis | 1.767 | -143 | -101 | -323 | 0 | 1.200 |
| Mitarbeiter | 127 | 18 | 12 | 3 | 0 | 160 |
| 30.06.2017 | Markt- und Sozialforschung | infas 360 | infas Quo | Holding | Konsolidierung | Konzern |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Außenumsatz | 12.047 | 555 | 33 | 0 | 12.635 | |
| Konzeninterner Umsatz | 28 | 84 | 0 | 11 | -123 | 0 |
| Umsatz gesamt | 12.075 | 639 | 33 | 11 | -123 | 12.635 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) inklusive at equity Ergebnis | 1.143 | -114 | -81 | -259 | -1 | 688 |
| Mitarbeiter | 123 | 15 | 2 | 2 | 0 | 142 |
Der 6-Monatsbericht der infas Holding Aktiengesellschaft zum 30.06.2018 wurde entsprechend
dem Konzernabschluss zum 31.12.2017 nach den International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt. In diesem Zwischenabschluss wurden grundsätzlich die gleichen
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss
zum 31.12.2017. Eine detaillierte Beschreibung der angewandten Methoden ist im Konzernanhang
2017 enthalten.
Änderungen durch Standards und Interpretationen, die durch die EU übernommen und ab
dem 01.01.2018 verpflichtend anzuwenden sind, wurden berücksichtigt und haben keinen
wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Gleiches
gilt auch für die jährlichen Verbesserungen an den IFRS.
Die im Bericht enthaltene Bilanz zum 30.06.2018, die Gewinn- und Verlustrechnung und
Gesamtergebnisrechnung (jeweils für das erste Halbjahr 2018 und 2017), die Kapitalflussrechnung
(jeweils für die ersten sechs Monate 2018 und 2017) sowie die Eigenkapitalveränderungsrechnung
(jeweils für die ersten sechs Monate 2018 und 2017) wurden keiner Prüfung nach § 317
HGB unterzogen und sind in Verbindung mit dem Konzernabschluss des Jahres 2017 zu
lesen.
Der Halbjahresfinanzbericht ist in Euro aufgestellt. Die Zahlenangaben in der Konzern-Kapitalflussrechnung
und Segmentberichterstattung sowie in den Angaben im Anhang sind jeweils auf Tausend
Euro gerundet. Alle Beträge sind kaufmännisch gerundet.
Die Unternehmen werden nach IFRS 10 in den Konzernabschluss, aufgrund der Beherrschung
durch die Muttergesellschaft, infas Holding Aktiengesellschaft, einbezogen.
Die infas Holding AG erlangt die Beherrschung, wenn sie Verfügungsmacht über das Beteiligungsunternehmen
ausüben kann, schwankenden Renditen aus ihrer Beteiligung ausgesetzt ist und die Renditen
aufgrund ihrer Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann.
Der Konsolidierungskreis umfasst folgende inländische Tochtergesellschaften:
| Anteil am Kapital | |
| infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas 360 GmbH, Bonn | 100,00 Prozent |
| infas Quo GmbH, Nürnberg | 100,00 Prozent |
In der nachfolgenden Tabelle sind die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
nach Bewertungskategorien dargestellt.
| Bewertung nach IAS 39 | |||||
| In T€ | Buchwert lt. Bilanz 30.06.2018 |
(Fortgeführte) Anschaffungskosten |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Beizulegender Zeitwert 30.06.2018 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 116 | 116 | 116 | ||
| Kredite und Forderungen | 116 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.919 | 1.919 | 1.919 | ||
| Kredite und Forderungen | 1.919 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 719 | 719 | 719 | ||
| Kredite und Forderungen | 719 | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 9.090 | 9.090 | 9.090 | ||
| Kredite und Forderungen | 9.090 | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 83 | 83 | 83 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 83 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.789 | 1.789 | 1.789 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 1.789 | ||||
| Bewertung nach IAS 39 | |||||
| In T€ | Buchwert lt. Bilanz 31.12.2017 |
(Fortgeführte) Anschaffungskosten |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2017 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 116 | 116 | 116 | ||
| Kredite und Forderungen | 116 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.261 | 2.261 | 2.261 | ||
| Kredite und Forderungen | 2.261 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 520 | 520 | 520 | ||
| Kredite und Forderungen | 520 | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 11.934 | 11.934 | 11.934 | ||
| Kredite und Forderungen | 11.934 | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 793 | 793 | 793 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 793 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 849 | 849 | 849 | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 849 | ||||
Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen kurzfristigen Forderungen
sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht der Buchwert dem beizulegenden
Zeitwert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen
kurzfristigen Verbindlichkeiten entspricht der Buchwert ebenfalls dem beizulegenden
Zeitwert.
Die infas Holding Aktiengesellschaft ist mittelbar über die Tochtergesellschaft infas
360 GmbH zu 33,33 Prozent an der BNS - Business Network Solutions GmbH, Bonn, beteiligt.
Zum Stichtag lagen keine Informationen zu den Ergebnissen der Business Network Solutions
GmbH, Bonn vor, sodass die Anteile an der At-Equity-Beteiligung zum 30.06.2018 unverändert
angesetzt wurden.
Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2018 hat sich von -35 T€ im Vorjahreszeitraum
auf -42 T€ verschlechtert. Die Zinserträge liegen mit 6 T€ unter dem Vorjahresvergleichswert
von 12 T€. Die Zinsaufwendungen sind mit 47 T€ etwas über dem Vorjahresvergleichswert
von 46 T€.
Ertragsteuern werden in der Berichtsperiode auf der Grundlage der besten Schätzung
des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für
das Gesamtjahr pro Gesellschaft erwartet wird.
Auf die Erläuterungen im Konzernanhang 2017 zum Ansatz und zur Ermittlung der aktiven
und passiven latenten Steuern wird verwiesen.
Im Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2018 sind versicherungsmathematische Gewinne
aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von 141 T€ (Vorjahr 345 T€) im sonstigen Ergebnis
berücksichtigt worden. Die latenten Steuern aus der Erfassung dieser Gewinne im sonstigen
Ergebnis betragen 46 T€ (Vorjahr 114 T€) und führen zu einem positiven sonstigen Konzernergebnis
in Höhe von 95 T€ (Vorjahr 231 T€).
In der Berichtsperiode haben sich keine hier anzugebenden Sachverhalte ergeben.
Die Geschäfte des Unternehmens werden durch Herrn Dipl.-Soz. Menno Smid allein geführt.
Der Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Es haben sich keine wesentlichen Veränderungen seit dem Jahresabschluss für das Jahr
2017 der infas Holding Aktiengesellschaft ergeben, aus denen sich neue Risiken für
den Konzern ableiten lassen. Für weitere Einzelheiten und Erläuterungen zum Risikoprofil
der Gesellschaft wird auf den Geschäftsbericht 2017 verwiesen.
-Der Vorstand-
Bonn, im August 2018
infas Holding Aktiengesellschaft
Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Solche vorausschauenden Aussagen
beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
dieses Berichts. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden, und die
tatsächlichen Ergebnisse werden erheblich von denen in den zukunftsgerichteten Aussagen
beschriebenen abweichen können. Eine Vielzahl dieser Risiken und Ungewissheiten wird
von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss der infas Holding AG unterliegen und
heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu zählen zukünftige Marktbedingungen
und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen
erwarteter Synergieeffekte sowie gesetzliche, juristische und politische Entscheidungen.
Die infas Holding AG sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen dieser
zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln,
die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten sind.