Infineon Technologies AGNeubibergHalbjahresfinanzbericht zum 31. März 2021Q2 Halbjahresfinanzbericht 31. März 2021Ausgewählte Konzernfinanzdatenscrollen
scrollen
1 Investitionen: Summe aus Investitionen in
Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte,
einschließlich aktivierter Forschungs- und
Entwicklungskosten
Konzernzwischenlageberichtscrollen
"Der Halbleitermarkt boomt, Elektronik zur
Beschleunigung der Energiewende und für die Arbeit und
das Leben zuhause bleibt sehr gefragt. Der
Digitalisierungsschub hält an. Auf dem Weg zu seinen
Zielen für das Geschäftsjahr ist Infineon voll
auf Kurs.", sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorsitzender des
Vorstands von Infineon. "In den meisten Anwendungsfeldern
übersteigt der Bedarf das Angebot deutlich. Die Werke
von Infineon laufen auf Hochtouren und wir investieren
weiter in zusätzliche Kapazitäten. Engpässe
sehen wir in jenen Segmenten, in denen wir Chips von
Auftragsfertigern beziehen, insbesondere bei
Mikrocontrollern für das Auto und IoT-Produkten. Wir
setzen alles daran, unsere Kunden in dieser Situation
bestmöglich zu unterstützen."
Entwicklung der operativen Segmente im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021Seit dem 16. April 2020 wird die Cypress Semiconductor
Corporation ("Cypress") voll konsolidiert (siehe Anhang zum
Konzernabschluss 2020, Nr. 3). Die Vergleichbarkeit mit
Vorjahresperioden ist insoweit eingeschränkt. Mit
Wirkung zum 1. Oktober 2020 wurde das Geschäft mit
Industrie-Mikrocontrollern der XMC-Familie vom Segment
Automotive auf das Segment Connected Secure Systems
übertragen und die Vorjahresangaben entsprechend
angepasst.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2021
verbesserte sich der Konzernumsatz um €69 Millionen
auf €2.700 Millionen nach €2.631 Millionen im
Vorquartal. Verantwortlich für den Umsatzanstieg um 3
Prozent war die gute Nachfrageentwicklung vor allem in den
Segmenten Automotive und Power & Sensor Systems,
während die Umsatzentwicklung in den Segmenten
Industrial Power Control und Connected Secure Systems
leicht rückläufig war.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021
erhöhten sich die Umsatzerlöse um €1.428
Millionen auf €5.331 Millionen gegenüber dem
Vorjahreszeitraum mit €3.903 Millionen. Der
Umsatzanstieg resultierte neben der gesteigerten Nachfrage
nach Halbleitern vor allem aus der Konsolidierung von
Cypress. Der größte Teil des Umsatzanstiegs
entfiel demgemäß auf die Segmente Automotive
(€703 Millionen), Power & Sensor Systems
(€356 Millionen) und Connected Secure Systems
(€335 Millionen), die von der Integration von Cypress
profitieren. Das Segment Industrial Power Control konnte
die Umsatzerlöse um €32 Millionen steigern.
Das Segmentergebnis erhöhte sich von €571
Millionen im Vorjahreszeitraum auf €960 Millionen im
ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021. Die
Segmentergebnis-Marge konnte von 14,6 Prozent im
Vorjahreszeitraum auf 18,0 Prozent gesteigert werden.
Automotivescrollen
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2021 stieg
der Umsatz im Segment Automotive auf €1.219 Millionen
nach €1.150 Millionen im Vorquartal. Zum Anstieg des
Umsatzes um 6 Prozent haben nahezu alle Bereiche
beigetragen. Insbesondere die Nachfrage nach Komponenten
für Elektrofahrzeuge entwickelte sich weiterhin stark
positiv. Das Segmentergebnis verbesserte sich im zweiten
Quartal des Geschäftsjahres 2021 auf €197
Millionen nach €185 Millionen im ersten Quartal. Die
Segmentergebnis-Marge erreichte 16,2 Prozent nach 16,1
Prozent im Vorquartal.
Der Umsatz im Segment Automotive stieg im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 auf €2.369
Millionen nach €1.666 Millionen im entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Die Gründe für den Anstieg des
Umsatzes um 42 Prozent liegen zum einen in der
Konsolidierung des Speicher-Geschäftes und der Sparte
Automotive Microcontroller von Cypress und zum anderen in
der breiten Markterholung im Automobilmarkt nach dem
starken Nachfragerückgang im Frühjahr 2020. Das
Segmentergebnis stieg im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021 auf €381 Millionen. Der
Anstieg gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres in
Höhe von €115 Millionen betrug 231 Prozent. Die
Segmentergebnis-Marge verbesserte sich von 6,9 Prozent im
ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 auf 16,1
Prozent im ersten Halbjahr des laufenden
Geschäftsjahres.
Industrial Power Controlscrollen
Der Umsatz im Segment Industrial Power Control betrug im
zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres
€361 Millionen nach €362 Millionen im Vorquartal.
Ein deutlicher Umsatzrückgang im Bereich Transport
konnte durch Umsatzanstiege in den übrigen Bereichen,
insbesondere Energieinfrastruktur und Haushaltsgeräte,
aber auch erneuerbare Energie und Industrieantriebe,
kompensiert werden. Das Segmentergebnis belief sich im
zweiten Quartal auf €59 Millionen nach €61
Millionen im Vorquartal. Die Segmentergebnis-Marge betrug
16,3 Prozent nach 16,9 Prozent im ersten Quartal des
Geschäftsjahres 2021.
Im Segment Industrial Power Control verbesserte sich der
Umsatz von €691 Millionen im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2020 auf €723 Millionen in den
ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres.
Der Anstieg von 5 Prozent war die Folge steigender
Nachfrage in den Bereichen Industrieantriebe, erneuerbare
Energie und Haushaltsgeräte. Im Bereich
Energieinfrastruktur blieb der Umsatz stabil, während
die Nachfrage im Bereich Transport noch einmal deutlich
zurückging. Das Segmentergebnis betrug im ersten
Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres €121
Millionen nach €124 Millionen im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2020. Die Segmentergebnis-Marge belief
sich auf 16,7 Prozent nach 17,9 Prozent im
Vorjahreszeitraum.
Power & Sensor Systemsscrollen
Im Segment Power & Sensor Systems verbesserte sich
der Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2021
um 1 Prozent auf €787 Millionen. Im Vorquartal waren
€779 Millionen erzielt worden. Während der Umsatz
bei Komponenten für Smartphones saisonal
zurückging, entwickelte sich insbesondere die
Nachfrage nach diskreten Leistungsschaltern gut, unter
anderem für Anwendungen in Servern. Das
Segmentergebnis betrug im zweiten Quartal des laufenden
Geschäftsjahres €184 Millionen nach €197
Millionen im Vorquartal. Die Segmentergebnis-Marge
erreichte 23,4 Prozent nach 25,3 Prozent im Vorquartal.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 stieg
der Umsatz im Segment Power & Sensor Systems um 29
Prozent auf €1.566 Millionen. Im gleichen Zeitraum des
Geschäftsjahres 2020 hatte er €1.210 Millionen
betragen. Zu der guten Umsatzentwicklung trugen alle
Bereiche des Segmentes bei. Durch die Integration des
USB-Geschäftes von Cypress war der Umsatzanstieg im
Bereich Wechselstromversorgung besonders ausgeprägt.
Das Segmentergebnis verbesserte sich von €284
Millionen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020
auf €381 Millionen in den ersten sechs Monaten des
laufenden Geschäftsjahres. Die Segmentergebnis-Marge
verbesserte sich auf 24,3 Prozent nach 23,5 Prozent im
ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020.
Connected Secure Systemsscrollen
Im Segment Connected Secure Systems betrug der Umsatz im
zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres
€329 Millionen nach €335 Millionen im Vorquartal.
Der Umsatzrückgang von 2 Prozent war die Folge
kapazitätsbedingter Umsatzrückgänge in den
Bereichen Mikrocontroller und Konnektivität unter
anderem für IoT-Anwendungen, die durch steigende
Umsätze in den Bereichen kontaktlose Bezahlkarten,
hoheitliche Dokumente, Authentifizierung und Embedded SIM
nicht vollständig ausgeglichen werden konnten. Das
Segmentergebnis verminderte sich im zweiten Quartal des
laufenden Geschäftsjahres auf €30 Millionen nach
€45 Millionen im Vorquartal. Die Segmentergebnis-Marge
belief sich auf 9,1 Prozent nach 13,4 Prozent im ersten
Quartal des Geschäftsjahres 2021.
Im Segment Connected Secure Systems stieg der Umsatz um
102 Prozent von €329 Millionen im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2020 auf €664 Millionen in den
ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres.
Der Grund für den deutlichen Umsatzanstieg ist die
Konsolidierung des Bereiches IoT, Compute & Wireless im
Rahmen der Integration von Cypress. Das Segmentergebnis
erhöhte sich von €49 Millionen im ersten Halbjahr
des Geschäftsjahres 2020 auf €75 Millionen im
ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres. Die
Segmentergebnis-Marge betrug 11,3 Prozent nach 14,9 Prozent
im Vorjahreszeitraum.
Die Infineon-AktieDie Infineon-Aktie beendete das erste Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021 mit einem Kurs von €36,16
und notierte somit 50 Prozent über dem
Xetra-Schlusskurs von €24,12 am 30. September 2020.
Zum 22. März 2021 wurde das Unternehmen in den EURO
STOXX 50-Index aufgenommen.
Für das Geschäftsjahr 2020 hatten Vorstand und
Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung am 25.
Februar 2021 eine Dividende von €0,22 je Aktie
vorzuschlagen. Die Aktionäre haben diesem Vorschlag
zugestimmt und somit wurde im abgelaufenen Halbjahr ein
Betrag von €286 Millionen an die Aktionäre
ausbezahlt.
Am letzten Geschäftstag des ersten Halbjahres
belief sich die Anzahl der ausgegebenen Aktien auf
1.305.921.137. Hierin enthalten sind 4.606.673 Aktien in
Eigenbesitz, die nicht dividendenberechtigt sind.
Entwicklung des wirtschaftlichen UmfeldsDie Corona-Pandemie hat zum stärksten
Konjunktureinbruch seit dem Zweiten Weltkrieg geführt.
Nach neuesten Prognosen des Internationalen
Währungsfonds ist die Weltwirtschaft im Kalenderjahr
2020 um 3,6 Prozent geschrumpft (IWF, 6. April 2021).
Zeitnah verabschiedete Konjunkturpakete dürften einen
noch stärkeren Rückgang verhindert haben.
Für das Kalenderjahr 2021 rechnen die Experten mit
einer deutlichen konjunkturellen Erholung und einem Anstieg
von 5,8 Prozent. Die Wachstumsangaben beziehen sich auf
Marktgrößen, die zu Marktwechselkursen in
US-Dollar umgerechnet wurden.
Trotz der negativen Entwicklung der Weltwirtschaft
konnte der Infineon-Referenzmarkt, also der Halbleitermarkt
ohne DRAM- und NAND-Flash-Speicherchips sowie
Mikroprozessoren, gemessen in US-Dollar im Kalenderjahr
2020 um 5 Prozent zulegen (Quelle: WSTS, 4th Quarter 2020
Forecast Update V2, Februar 2021). Für das
Kalenderjahr sagt der Verband ein Wachstum des
Infineon-Referenzmarktes von 13 Prozent voraus. Aufgrund
des nach wie vor unsicheren wirtschaftlichen Umfelds
streuen die Wachstumsprognosen für das Kalenderjahr
2021 aktuell noch deutlich von 6 Prozent (Quelle: Basiert
auf oder enthält Inhalte, die von Omdia zur
Verfügung gestellt wurden: AMFT Shipment: World &
Regions - 1Q21 Update, März 2021) bis 20 Prozent
(Quelle: VLSI Research, März 2021).
Darstellung der Ertragslage im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021scrollen
Konsolidierung von Cypress und starke Nachfrage nach Halbleitern führen zu deutlichem Anstieg der UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse erhöhten sich im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 um €1.428
Millionen beziehungsweise 37 Prozent auf €5.331
Millionen (Vorjahr: €3.903 Millionen).
Aufgrund der am 16. April 2020 abgeschlossenen
Akquisition von Cypress und der starken Nachfrage nach
Halbleitern konnten alle vier operativen Segmente die
Umsatzerlöse gegenüber dem
Vorjahresvergleichszeitraum steigern (siehe "Entwicklung
der operativen Segmente im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021"). Inbesondere bei
Leistungshalbleitern und Produkten für Embedded
Control & Konnektivität war ein deutlicher
Umsatzanstieg zu verzeichnen (siehe Konzernanhang Nr. 11).
Gegenläufig wirkte ein im Vergleich zum
Vorjahresvergleichszeitraum schwächerer US-Dollar. Der
durchschnittliche Euro/US-Dollar-Wechselkurs betrug 1,20
gegenüber 1,11 im Vorjahresvergleichszeitraum.
Mehr als ein Drittel des Umsatzes in Greater ChinaMit €2.014 Millionen beziehungsweise 38 Prozent
entfiel mehr als ein Drittel der Umsatzerlöse im
ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 auf die
Region Greater China, gefolgt von der Region Europa, Naher
Osten und Afrika mit €1.356 Millionen beziehungsweise
25 Prozent.
Den größten Anteil am Umsatzanstieg im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 hatte mit €657
Millionen beziehungsweise 46 Prozent die Region Greater
China, gefolgt von der Region Japan mit einem Umsatzanstieg
von €264 Millionen und Asien-Pazifik mit einem Plus
von €239 Millionen.
Zu den Umsatzerlösen nach Regionen siehe
Konzernanhang Nr. 11.
Anstieg der BruttomargeDie Umsatzkosten lagen im Berichtszeitraum mit
€3.374 Millionen um €867 Millionen oder 35
Prozent über dem Wert im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2020 in Höhe von €2.507
Millionen. Dieser Anstieg fällt damit leicht
unterproportional zum Umsatzanstieg von 37 Prozent aus.
Der Anstieg der Umsatzkosten resultierte im Wesentlichen
aus dem Kostenbeitrag von Cypress. Des Weiteren enthielten
die Umsatzkosten auch Abschreibungen auf sonstige
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, die im
Zuge von Kaufpreisallokationen zu beizulegenden Zeitwerten
neu bewertet wurden, sowie sonstige akquisitionsbedingte
Aufwendungen in Höhe von insgesamt €152 Millionen
(Vorjahr: €21 Millionen).
In den Umsatzkosten sind außerdem Aufwendungen
enthalten, die im Zusammenhang mit einem
Produktionsstillstand in Austin, Texas (USA) entstanden
sind. Die behördlich angeordnete Abschaltung von
Fertigungsanlagen war nach einem schweren Wintersturm und
den daraus resultierenden lang anhaltenden
Stromausfällen in der Region erforderlich geworden.
Das Bruttoergebnis vom Umsatz (Umsatzerlöse
abzüglich Umsatzkosten) belief sich im ersten Halbjahr
des Geschäftsjahres 2021 auf €1.957 Millionen und
lag damit um 40 Prozent über dem Vorjahreswert von
€1.396 Millionen.
Die Bruttomarge erhöhte sich demgemäß
von 35,8 Prozent im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2020 auf 36,7 Prozent im
Berichtszeitraum.
scrollen
Betriebskosten im Verhältnis zum Umsatz gestiegenDie Betriebskosten, bestehend aus den Forschungs- und
Entwicklungskosten sowie den Vertriebskosten und
allgemeinen Verwaltungskosten, lagen mit €1.313
Millionen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021
um €410 Millionen über dem Vorjahreswert von
€903 Millionen. Damit betrugen die Betriebskosten 24,6
Prozent (Vorjahr: 23,1 Prozent) vom Umsatz.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten sind mit
€674 Millionen im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021 im Vergleich zu €485
Millionen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020
um €189 Millionen beziehungsweise 39 Prozent
gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der
Anzahl der Mitarbeiterinnen durch den Erwerb von Cypress
zurückzuführen. Zum 31. März 2021 waren im
Bereich Forschung und Entwicklung 9.791 Mitarbeiterinnen
beschäftigt (31. März 2020: 7.754). Des Weiteren
wurden €9 Millionen akquisitionsbedingte Aufwendungen
in den Forschungs- und Entwicklungskosten erfasst (Vorjahr:
€0 Millionen). Der prozentuale Anteil der Forschungs-
und Entwicklungskosten am Umsatz erhöhte sich von 12,4
Prozent im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020
auf 12,6 Prozent im Berichtszeitraum.
scrollen
Die Vertriebskosten und allgemeinen Verwaltungskosten
erhöhten sich im Berichtszeitraum um 53 Prozent
beziehungsweise €221 Millionen und beliefen sich auf
€639 Millionen (Vorjahr: €418 Millionen). Auch
hierin waren neben dem Kostenbeitrag von Cypress
Ergebniseffekte aus Kaufpreisallokationen sowie
akquisitionsbedingte Aufwendungen in Höhe von
insgesamt €115 Millionen enthalten (Vorjahr: €22
Millionen). Des Weiteren ist die Anzahl der
Mitarbeiterinnen im Wesentlichen aufgrund des Erwerbs von
Cypress zum 31. März 2021 um 1.344 auf 5.965 gestiegen
(31. März 2020: 4.621).
Das Verhältnis der Vertriebskosten und allgemeinen
Verwaltungskosten zum Umsatz lag mit 12,0 Prozent über
dem Wert in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres
2020 (10,7 Prozent).
scrollen
FinanzergebnisDie Veränderung des Finanzergebnisses von minus
€40 Millionen auf minus €67 Millionen resultiert
im Wesentlichen aus dem Anstieg des Zinsaufwands sowie aus
der Amortisation der Transaktionskosten im Zusammenhang mit
der Finanzierung und Refinanzierung der Akquisition von
Cypress.
Anstieg der Steuerquote auf 19,1 ProzentDer Steueraufwand im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021 betrug €110 Millionen
(Vorjahr: €64 Millionen). Der Anstieg des
Steueraufwands resultierte zum einen aus dem Anstieg des
Ergebnisses vor Steuern und zum anderen aus einer
höheren erwarteten Steuerquote. Bezogen auf das
Ergebnis vor Steuern von €576 Millionen (Vorjahr:
€452 Millionen), lag die Steuerquote im
Berichtszeitraum bei 19,1 Prozent (Vorjahr: 14,2 Prozent),
siehe Konzernanhang Nr. 2.
Anstieg des Konzernüberschusses und damit des Ergebnisses je AktieNach Abzug des Steueraufwands und des Ergebnisses aus
nicht fortgeführten Aktivitäten in Höhe von
minus €6 Millionen (Vorjahr: minus €1 Million)
erzielte Infineon im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021 einen Konzernüberschuss von
€460 Millionen (Vorjahr: €387 Millionen).
Der höhere Konzernüberschuss führte zu
einem entsprechenden Anstieg des Ergebnisses je Aktie, auch
wenn die Anzahl der Aktien im Mai 2020 durch eine
Kapitalmaßnahme um 4 Prozent erhöht wurde.
Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je
Aktie für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres
2021 belief sich auf €0,34 (Vorjahr: €0,30).
Bereinigtes Ergebnis je Aktie im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 gestiegenDas Ergebnis je Aktie gemäß IFRS wird sowohl
durch Effekte aus der Kaufpreisallokation für
Akquisitionen (insbesondere Cypress und International
Rectifier), Einmaleffekte im Finanzergebnis im Zusammenhang
mit der Akquisition von Cypress als auch durch weitere
Sondersachverhalte beeinflusst. Um die Vergleichbarkeit der
operativen Performance im Zeitablauf zu erhöhen,
ermittelt Infineon das bereinigte Ergebnis je Aktie
(verwässert) wie folgt:
scrollen
1 Einschließlich des kumulierten
Steuereffekts.
Der bereinigte Konzernüberschuss und das bereinigte
Ergebnis je Aktie (verwässert) sind kein Ersatz oder
keine höherwertigen Kennzahlen, sondern stets als
zusätzliche Information zu dem nach IFRS ermittelten
Konzernüberschuss beziehungsweise Ergebnis je Aktie
(verwässert) aufzufassen.
Darstellung der Vermögenslagescrollen
Kurzfristige Vermögenswerte vor allem durch Brutto-Cash-Position leicht gestiegenDie kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich
zum 31. März 2021 um €220 Millionen auf
€7.399 Millionen, verglichen mit €7.179 Millionen
zum 30. September 2020, im Wesentlichen aufgrund des
Anstiegs der Brutto-Cash-Position um €217 Millionen
(siehe "Brutto-Cash-Position und Netto-Cash-Position" im
Kapitel "Darstellung der Finanzlage"). Im Zuge des
Umsatzanstiegs erhöhten sich die Forderungen aus
Lieferungen um Leistungen um €152 Millionen.
Gegenläufig sanken die Vorräte um €115
Millionen.
Leichter Rückgang der langfristigen Vermögenswerte im Wesentlichen bei sonstigen immateriellen VermögenswertenDie langfristigen Vermögenswerte verringerten sich
von €14.820 Millionen zum 30. September 2020 um
€100 Millionen auf €14.720 Millionen zum 31.
März 2021. Ursächlich hierfür war vor allem
der Rückgang der sonstigen immateriellen
Vermögenswerte um €151 Millionen, da die
Abschreibungen über den Investitionen lagen. Das
Sachanlagevermögen erhöhte sich geringfügig
auf €4.149 Millionen gegenüber dem 30. September
2020 (€4.110 Millionen). Die Zugänge zum
Sachanlagevermögen waren größer als die
Abschreibungen. Investiert wurde vor allem in die
Fertigungsstätten in Villach (Österreich) und
Dresden (Deutschland), Kulim und Melaka (beide Malaysia)
sowie Cegléd (Ungarn).
Verbindlichkeiten vor allem durch Darlehensrückzahlungen gesunkenZum 31. März 2021 gingen die Verbindlichkeiten mit
€11.602 Millionen gegenüber dem 30. September
2020 (€11.780 Millionen) um €178 Millionen
zurück. Ursächlich hierfür war vor allem der
Rückgang von Finanzschulden um €174 Millionen
aufgrund Darlehensrückzahlungen (siehe Konzernanhang
Nr. 4). Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gingen
um €71 Millionen zurück, im Wesentlichen bedingt
durch einen versicherungsmathematischen Gewinn von €71
Millionen nach Steuern im Zusammenhang mit der Bewertung
der Nettopensionsverpflichtungen und als Folge der Zins-
und Kreditmargenentwicklung an den Finanzmärkten in
den abgelaufenen sechs Monaten (siehe Konzernanhang Nr. 6).
Gegenläufig stiegen die Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen um €113 Millionen.
Eigenkapital im Wesentlichen durch Konzernüberschuss gestiegenDas Eigenkapital ist zum 31. März 2021 um €298
Millionen (3 Prozent) auf €10.517 Millionen gestiegen
(30. September 2020: €10.219 Millionen), bedingt im
Wesentlichen durch den im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021 erzielten Konzernüberschuss
von €460 Millionen. Im sonstigen Ergebnis erfasste
versicherungsmathematische Gewinne aus der Bewertung von
Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe
von im Saldo €71 Millionen nach Steuern erhöhten
zusätzlich das Eigenkapital. Eigenkapitalmindernd
wirkte insbesondere die für das Geschäftsjahr
2020 gezahlte Dividende von €286 Millionen.
Die Eigenkapitalquote stieg damit zum 31. März 2021
auf 47,5 Prozent (30. September 2020: 46,5 Prozent).
Darstellung der FinanzlageCash-Flowscrollen
Seit dem 16. April 2020 wird Cypress voll konsolidiert
(siehe Anhang zum Konzernabschluss 2020, Nr. 3). Die
Vergleichbarkeit mit Vorjahresperioden ist insoweit
eingeschränkt.
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten deutlich gestiegenIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 ergab
sich ein um €793 Millionen höherer Mittelzufluss
aus laufender Geschäftstätigkeit aus
fortgeführten Aktivitäten von €1.330
Millionen. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen
ein Anstieg von €414 Millionen beim Ergebnis aus
fortgeführten Aktivitäten vor Abschreibungen,
Zinsen, Ertragsteuern, Wertminderungen und sonstigen nicht
zahlungswirksamen Ergebnisbestandteilen auf €1.395
Millionen. Ebenso trug die im Vorjahresvergleich geringere
Mittelbindung in den Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie Vorräten bei gleichzeitigem Anstieg
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von insgesamt €305 Millionen zur
Verbesserung des Mittelzuflusses aus laufender
Geschäftstätigkeit aus fortgeführten
Aktivitäten bei.
Der Mittelzufluss aus laufender
Geschäftstätigkeit aus fortgeführten
Aktivitäten hatte im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2020 €537 Millionen betragen.
Ausgehend von einem Ergebnis aus fortgeführten
Aktivitäten vor Abschreibungen, Zinsen, Ertragsteuern,
Wertminderungen und sonstigen nicht zahlungswirksamen
Ergebnisbestandteilen von €981 Millionen, wirkten
zahlungswirksame Veränderungen der Forderungen und
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der
Vorräte, der Rückstellungen sowie der sonstigen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit gesamt
€336 Millionen reduzierend auf die Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente. Darüber hinaus
beliefen sich die Nettozahlungen für Ertragsteuern und
Zinsen in Summe auf €108 Millionen.
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Aktivitäten geprägt von Investitionen in das SachanlagevermögenDer Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit aus
fortgeführten Aktivitäten belief sich im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 auf €804
Millionen. Davon entfielen auf Investitionen in Sachanlagen
€497 Millionen sowie €117 Millionen auf
Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte
und sonstige Vermögenswerte. Der Saldo aus Käufen
und Verkäufen von Finanzinvestments führte zu
einem Zahlungsmittelabfluss in Höhe von €193
Millionen.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit aus
fortgeführten Aktivitäten belief sich im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 auf €1.229
Millionen. Davon entfielen im Saldo €714 Millionen auf
Auszahlungen für den Kauf von Finanzinvestments, die
Teil der Brutto-Cash-Position sind und nicht in den
Free-Cash-Flow einbezogen werden (siehe nachfolgend im
Abschnitt "Free-Cash-Flow"). Auf Investitionen in
Sachanlagen entfielen €423 Millionen sowie €79
Millionen auf Investitionen in sonstige immaterielle
Vermögenswerte und sonstige Vermögenswerte.
Dividendenzahlungen und Rückzahlungen langfristiger Finanzschulden führen zu Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit aus fortgeführten AktivitätenDer Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit aus
fortgeführten Aktivitäten lag im Saldo bei
€497 Millionen (Vorjahreszeitraum Mittelzufluss:
€810 Millionen) und war im Wesentlichen geprägt
durch die Auszahlung der Dividende für das
Geschäftsjahr 2020 von €286 Millionen im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2021. Ebenfalls
zahlungsmittelreduzierend wirkten Rückzahlungen von
Finanzschulden in Höhe von €173 Millionen.
Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit aus
fortgeführten Aktivitäten lag im ersten Halbjahr
des Geschäftsjahres 2020 im Saldo bei €810
Millionen und war im Wesentlichen durch
Nettoemissionserlöse aus der zur Refinanzierung der
Akquisition von Cypress begebenen unbefristeten
Hybridanleihe von €1.184 Millionen geprägt.
Gegenläufig wirkte die Auszahlung der Dividende
für das Geschäftsjahr 2019 von €336
Millionen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020.
Free-Cash-FlowInfineon berichtet die Kennzahl Free-Cash-Flow,
definiert als Mittelzufluss/-abfluss aus laufender
Geschäftstätigkeit und Mittelzufluss/-abfluss aus
Investitionstätigkeit, jeweils aus fortgeführten
Aktivitäten, bereinigt um Zahlungsströme aus dem
Kauf und Verkauf von Finanzinvestments. Der Free-Cash-Flow
dient als zusätzliche Kenngröße, da
Infineon einen Teil der Liquidität in Form von
Finanzinvestments hält. Das bedeutet nicht, dass der
so ermittelte Free-Cash-Flow für sonstige Ausgaben
verwendet werden kann, da Dividenden,
Schuldendienstverpflichtungen oder andere feste
Auszahlungen noch nicht abgezogen sind. Der Free-Cash-Flow
ist kein Ersatz oder höherwertige Kennzahl, sondern
stets als zusätzliche Information zum Cash-Flow
gemäß Konzern-Kapitalflussrechnung, zu anderen
Liquiditätskennzahlen sowie sonstigen gemäß
IFRS ermittelten Kennzahlen aufzufassen. Der Free-Cash-Flow
beinhaltet nur Werte aus fortgeführten
Aktivitäten und wird wie folgt aus der
Konzern-Kapitalflussrechnung hergeleitet:
scrollen
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit deutlich höher als InvestitionenDer Free-Cash-Flow aus fortgeführten
Aktivitäten lag im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021 bei €719 Millionen. Im
Wesentlichen überstieg hierbei der Mittelzufluss aus
laufender Geschäftstätigkeit aus
fortgeführten Aktivitäten von €1.330
Millionen die Investitionen in Sachanlagen sowie
immaterielle und sonstige Vermögenswerte von gesamt
€614 Millionen.
Brutto-Cash-Position und Netto-Cash-PositionDie folgende Tabelle stellt die Brutto-Cash-Position und
Netto-Cash-Position sowie die Finanzschulden dar. Da
Infineon einen Teil der liquiden Mittel in Form von
Finanzinvestments hält, die unter IFRS nicht als
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
klassifiziert sind, berichtet Infineon die Brutto- und die
Netto-Cash-Position, um Investoren die Liquiditätslage
besser zu erläutern. Die Brutto- und die
Netto-Cash-Position werden wie folgt aus der Konzern-Bilanz
hergeleitet:
scrollen
Die Brutto-Cash-Position, die sich aus Zahlungsmitteln
und Zahlungsmitteläquivalenten sowie Finanzinvestments
zusammensetzt, betrug zum 31. März 2021 €3.444
Millionen und war um €217 Millionen höher
verglichen mit €3.227 Millionen zum 30. September
2020. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen der
Free-Cash-Flow von €719 Millionen im ersten Halbjahr
des Geschäftsjahres 2021. Zahlungsmittelreduzierend
wirkten die Zahlung der Dividende für das
Geschäftsjahr 2020 in Höhe von €286
Millionen und die Rückzahlungen langfristiger
Finanzschulden in Höhe von €173 Millionen.
Die Netto-Cash-Position, definiert als
Brutto-Cash-Position abzüglich kurzfristiger und
langfristiger Finanzschulden, verbesserte sich
demgemäß zum 31. März 2021 um €391
Millionen auf minus €3.415 Millionen (30. September
2020: minus €3.806 Millionen).
Mitarbeiter*innenIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 stieg
die Anzahl der Mitarbeiterinnen im Zuge erweiterter
Produktionskapazitäten vor allem in Asien-Pazifik auf
48.150 zum 31. März 2021. Die folgende Übersicht
zeigt die Zusammensetzung unserer Belegschaft nach Regionen
zu den jeweiligen Stichtagen:
scrollen
1 Zu Greater China gehören Festland-China,
Hongkong und Taiwan.
AusblickAusblick für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2021Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2021
erwartet Infineon bei einem angenommenen
EUR/USD-Wechselkurs von 1,20 einen Umsatz zwischen
€2,6 Milliarden und €2,9 Milliarden. Dabei werden
weiterhin bestehende Liefereinschränkungen das
Umsatzwachstum dämpfen, unter anderem als Folge der
zeitweiligen Abschaltung unserer Fertigungsanlagen in
Austin, Texas im Februar sowie durch knappe
Kapazitäten bei Auftragsfertigern. In Anbetracht
dessen wird der Umsatz bei Connected Secure Systems leicht
zurückgehen, während für das hiervon weniger
betroffene Segment Industrial Power Control mit einem
Anstieg des Umsatzes um einen hohen einstelligen
Prozentsatz gegenüber dem Vorquartal gerechnet wird.
Bei Automotive und Power & Sensor Systems wird der
Umsatz voraussichtlich leicht steigen. Die
Segmentergebnis-Marge wird in der Mitte der Umsatzspanne
voraussichtlich etwa 18 Prozent betragen.
Aktualisierter Ausblick für das Geschäftsjahr 2021Aufgrund der guten Entwicklung in den ersten beiden
Quartalen des Geschäftsjahres und der weiterhin
starken Dynamik des Halbleitermarkts erhöht Infineon
trotz knapper Kapazitäten bei Auftragsfertigern erneut
die Prognose für die Umsatzentwicklung und die
Segmentergebnis-Marge leicht. Bei einem unverändert
unterstellten EUR/USD-Wechselkurs von 1,20 wird nun ein
Umsatz von etwa €11,0 Milliarden plus oder minus 3
Prozent erwartet. Dabei sollten alle Segmente im Verlauf
der zweiten Geschäftsjahreshälfte von einer sich
verbessernden Liefersituation bei gleichzeitig
fortgesetzter Nachfragedynamik profitieren. Im Mittelpunkt
der Umsatzprognose wird die Segmentergebnis-Marge nun
voraussichtlich etwa 18 Prozent betragen.
Für das Geschäftsjahr 2021 sind weiterhin
Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle
Vermögenswerte einschließlich aktivierter
Entwicklungskosten von circa €1,6 Milliarden geplant.
Die Abschreibungen werden unverändert zwischen
€1,5 Milliarden und €1,6 Milliarden betragen,
wovon rund €500 Millionen auf Abschreibungen aus
Kaufpreisallokationen, hauptsächlich im Zusammenhang
mit dem Erwerb von Cypress und zu einem kleineren Teil noch
mit der Akquisition von International Rectifier, entfallen.
Für den Free-Cash-Flow wird angesichts der
positiven Geschäftsentwicklung nun ein Wert von mehr
als €1,2 Milliarden nach zuvor mehr als €800
Millionen erwartet.
Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (RoCE) wird im
Geschäftsjahr 2021 bei etwa 7,5 Prozent liegen.
Neben geopolitischen und makroökonomischen Faktoren
beeinträchtigen die durch die Coronavirus-Pandemie
verursachten wirtschaftlichen Verwerfungen die
Vorhersagbarkeit. Wesentliche Einflussfaktoren der Pandemie
auf die erwartete Umsatz- und Ergebnisentwicklung werden
der zeitliche Verlauf der globalen Infektionsraten, der
Fortgang der Impfkampagnen, mögliche
Einschränkungen wirtschaftlicher Aktivitäten,
Auswirkungen auf Produktions- und Lieferketten sowie die
Höhe und Wirksamkeit staatlicher
Unterstützungsprogramme sein.
Risiken und ChancenIm Rahmen der unternehmerischen Aktivitäten und
angesichts der internationalen Aufstellung und des breiten
Produktportfolios eröffnen sich für Infineon
einerseits viele Chancen, andererseits ist das Unternehmen
zahlreichen Risiken ausgesetzt. Zur frühzeitigen
Identifizierung und erfolgreichen Steuerung relevanter
Risiken und Chancen setzt Infineon verschiedene aufeinander
abgestimmte Risikomanagement- und Kontrollsysteme ein. Das
Risikomanagement bei Infineon ist eng mit der
Unternehmensplanung verknüpft und integraler
Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse
im Konzern und unterstützt so die nachhaltige
Sicherung unseres künftigen Unternehmenserfolgs.
Bestimmte Risiken, die wesentliche nachteilige
Auswirkungen auf Infineons Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage haben könnten, bestimmte Chancen sowie das
Rahmenkonzept des Risikomanagementsystems sind im
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020
(Seite 110 bis 122) dargestellt.
Demgegenüber wurde im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2021 das Risiko hinsichtlich der
Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten von Mittel auf
Hoch gestuft. Die unerwartet hohe Nachfrage nach
Halbleiterprodukten - vor allem für den
Automobilmarkt, erneuerbare Energien, Rechenzentren, Ausbau
der MobilfunkInfrastruktur, Digitalisierung in vielen
Bereichen sowie allgemein Elektronik für die Arbeit
und das Leben zu Hause - führt zu Lieferproblemen,
insbesondere bei unseren Auftragsfertigern. Dies verursacht
nicht nur Lieferverzögerungen zu unseren Kunden,
sondern könnte auch zu Umsatzausfällen
führen. Gleichzeitig sind wir mit Preissteigerungen
unserer Zulieferanten konfrontiert und es besteht das
Risiko, dass die Preissteigerungen seitens unserer
Lieferanten nicht in vollem Umfang an unsere Kunden
weitergegeben werden können. Der Vorstand beobachtet
und bewertet kontinuierlich diese Entwicklung und leitet
geeignete Maßnahmen ein.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2021 hat Infineon im Übrigen keine weiteren
wesentlichen Änderungen identifiziert, die über
die Risiken und Chancen hinausgehen, die im
Geschäftsbericht 2020 dargestellt sind.
Weitere Risiken, die Infineon derzeit nicht bekannt sind
oder die gegenwärtig als unwesentlich
eingeschätzt werden, könnten Infineons
Geschäftsaktivitäten ebenfalls
beeinträchtigen. Risiken, die den Fortbestand des
Unternehmens gefährden könnten, sind Infineon
derzeit nicht bekannt.
Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnungscrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscrollen
Konzern-BilanzAKTIVAscrollen
PASSIVAscrollen
Konzern-Kapitalflussrechnungscrollen
Konzern-Eigenkapital-Veränderungsrechnungscrollen
scrollen
Aufgrund von Rundungen stimmt die Gesamtsumme nicht in
allen Fällen mit den addierten Einzelsummen
überein.
Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss1 Grundlagen der DarstellungDer verkürzte Konzernzwischenabschluss der
Infineon-Gruppe ("Infineon" oder "Infineon-Konzern"),
bestehend aus der Infineon Technologies AG (nachfolgend
auch "die Gesellschaft") und deren Tochtergesellschaften,
für die drei und sechs Monate zum 31. März 2021
und 2020 wurde gemäß den vom International
Accounting Standards Board ("IASB") erlassenen
International Financial Reporting Standards ("IFRS")
aufgestellt, soweit diese von der Europäischen Union
("EU") übernommen worden sind. Der verkürzte
Konzernzwischenabschluss wurde gemäß IAS 34
"Zwischenberichterstattung" erstellt. Entsprechend wurden
bestimmte Informationen und Anhangangaben, die
üblicherweise in Konzernabschlüssen enthalten
sind, gekürzt oder weggelassen. Obwohl die hierin
abgebildete Konzern-Bilanz zum 30. September 2020 aus dem
geprüften Konzernabschluss abgeleitet wurde, sind
nicht alle erforderlichen Anhangangaben der
Berichterstattung nach IFRS übernommen worden. Der
verkürzte Konzernzwischenabschluss sollte in
Verbindung mit dem geprüften Konzernabschluss des
Geschäftsjahres 2020 gelesen werden. Dieser wurde
gemäß IFRS aufgestellt, soweit diese von der EU
übernommen worden sind. Die Ertragsteueraufwendungen
werden in Zwischenberichtsperioden auf Grundlage des
aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes für das
Gesamtjahr ermittelt.
Die angewandten Bilanzierungsgrundsätze für
den beiliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss
entsprechen den im Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr 2020 angewandten Grundsätzen. Eine
Ausnahme von diesem Grundsatz bildet die Anwendung neuer
sowie überarbeiteter Standards und Interpretationen,
die für ab dem 1. Januar 2020 beziehungsweise 1. Juni
2020 beginnende Geschäftsjahre gültig sind. Die
Anwendung dieser neuen beziehungsweise überarbeiteten
Standards hat keine wesentlichen Auswirkungen auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Infineon.
Infolge des innerhalb des Geschäftsjahres 2020
angepassten Bilanzausweises der Erstattungsverpflichtungen
gegenüber Kunden (siehe Anhang zum Konzernabschluss
2020 Nr. 10 und Nr. 19) wurden zur besseren
Vergleichbarkeit die Halbjahreszahlen des Vorjahres
betreffend die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten
entsprechend angepasst.
Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss
enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach
Auffassung des Managements ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen
Abgrenzungen entsprechen der üblichen
Periodenabgrenzung. Aus den Ergebnissen der
Zwischenberichtsperioden kann nicht notwendigerweise auf
das Jahresergebnis geschlossen werden.
Alle in diesem verkürzten Konzernzwischenabschluss
ausgewiesenen Beträge sind in Euro ("€"),
außer wenn anders angegeben.
Abweichungen von Betragsangaben untereinander sind
aufgrund von Rundungen möglich.
Am 28. April 2021 hat der Vorstand der Gesellschaft den
Halbjahresfinanzbericht aufgestellt.
Schätzungen und AnnahmenDie Erstellung des verkürzten
Konzernzwischenabschlusses erforderte Schätzungen und
Annahmen des Managements, die Auswirkungen auf ausgewiesene
Beträge und damit im Zusammenhang stehende Angaben
haben.
Schätzungen und Annahmen unterliegen einer
regelmäßigen Überprüfung und
müssen gegebenenfalls angepasst werden.
Obwohl diese Annahmen und Schätzungen nach bestem
Wissen des Managements, basierend auf den
gegenwärtigen Ereignissen und Maßnahmen,
erfolgen, kann es bei den tatsächlichen Ergebnissen zu
Abweichungen von diesen Schätzungen kommen. Dies gilt
insbesondere vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie,
die Verwerfungen bei globalen Lieferketten, Endmärkten
und der Konjunkturentwicklung insgesamt verursacht. Die
Entwicklungen im Zuge der Pandemie sind dynamisch, sodass
nicht auszuschließen ist, dass die tatsächlichen
Ergebnisse deutlich von den im Rahmen dieses
verkürzten Konzernzwischenabschlusses getroffenen
Schätzungen und Annahmen abweichen beziehungsweise in
künftigen Perioden eine Anpassung der getroffenen
Schätzungen und Annahmen erforderlich wird und dies
einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage von Infineon haben kann.
Bereiche, die Schätzungen und Annahmen beinhalten
und folglich am ehesten davon betroffen sind, wenn die
tatsächlichen Ergebnisse von den Schätzungen und
Annahmen abweichen beziehungsweise wenn in künftigen
Perioden eine Anpassung der getroffenen Schätzungen
und Annahmen erforderlich wird, sind im Anhang zum
Konzernabschluss 2020 unter Nr. 2 eingehender
erläutert und betreffen im Konzernzwischenabschluss
zum 31. März 2021 im Wesentlichen: Ansatz und
Bewertung zu beizulegenden Zeitwerten von erworbenen
Vermögenswerten im Rahmen der Kaufpreisallokation
für Cypress Semiconductor Corporation ("Cypress"),
Ansatz und Bewertung von aktiven latenten Steuern sowie von
unsicheren Ertragsteuerpositionen, Bewertung des
Vorratsvermögens, zeitraumbezogene Umsatzrealisierung
sowie Umsatzerlöse, deren Transaktionspreis eine
variable Komponente enthält, Werthaltigkeit
nichtfinanzieller Vermögenswerte, insbesondere der
Geschäfts- oder Firmenwerte, Ansatz und Bewertung von
Rückstellungen sowie Bewertung von
leistungsorientierten Pensionsplänen. Sofern sich im
Zwischenberichtszeitraum wesentliche Änderungen an den
Schätzungen und Annahmen beziehungsweise an den
zugrunde liegenden Parametern ergeben haben, so wird darauf
im Rahmen dieses Konzernzwischenabschlusses gesondert
eingegangen.
Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren
auf den Verhältnissen und Beurteilungen am
Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der bis zur
Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses
durch den Vorstand am 28. April 2021 erlangten
Erkenntnisse.
2 Steuern vom Einkommen und vom ErtragIn den drei und sechs Monaten zum 31. März 2021
wurde die effektive Steuerquote beeinflusst durch
ausländische Steuersätze, nicht abzugsfähige
Aufwendungen, steuerfreie Erträge,
Steuervergünstigungen und Änderungen der
Wertberichtigungen auf aktive latente Steuern.
scrollen
3 Geschäftsanteilsveräußerungen und nicht fortgeführte AktivitätenQimonda - nicht fortgeführte AktivitätenAm 23. Januar 2009 stellte die Qimonda AG ("Qimonda"),
eine sich im Mehrheitsbesitz von Infineon befindende
Tochtergesellschaft, beim Amtsgericht München Antrag
auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens (siehe im Anhang
zum Konzernabschluss 2020 unter Nr. 7).
Die im Zusammenhang mit der Insolvenz von Qimonda
bestehenden Risiken und Rückstellungen sind im Anhang
zum Konzernabschluss 2020 unter Nr. 25 ausführlich
beschrieben.
In den drei und sechs Monaten zum 31. März 2021
ergaben sich Anpassungen bei einzelnen Rückstellungen
an die aktuelle Entwicklung im Zusammenhang mit der
Insolvenz von Qimonda. Dies führte zu Aufwendungen in
Höhe von jeweils €6 Millionen, die in der
Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung im Ergebnis aus nicht
fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern
vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen sind.
4 FinanzschuldenDie Finanzschulden setzten sich wie folgt zusammen:
scrollen
Am 16. Oktober 2020 wurden die zum 30. September 2020
unter den kurzfristigen Finanzschulden ausgewiesenen
besicherten Darlehen der MoTo Objekt CAMPEON GmbH & Co.
KG in Höhe von €171 Millionen zurückgezahlt.
Die Kreditlinien zum 31. März 2021 und 30.
September 2020 setzten sich insgesamt wie folgt zusammen:
scrollen
Am 7. April 2021 hat Infineon in den USA eine
Privatplatzierung von Anleihen (USPP) in vier Tranchen mit
Laufzeiten von sechs, acht, zehn und zwölf Jahren in
einem Gesamtvolumen von US$1,3 Milliarden unterzeichnet.
Mit dem Emissionserlös wird Infineon bestehende auf
US-Dollar lautende Laufzeitendarlehen zur Übernahme
der Cypress Semiconductor Corporation zum Teil
ablösen. Der Vollzug der Transaktion und der Erhalt
der Erlöse sind für Juni dieses Jahres geplant.
5 RückstellungenDie kurz- und langfristigen Rückstellungen setzten
sich wie folgt zusammen:
scrollen
6 PensionspläneAls Folge der Zins- und Kreditmargenentwicklung an den
Finanzmärkten in den abgelaufenen sechs Monaten ergab
sich zum 31. März 2021 eine Erhöhung des zur
Bewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen
anzuwendenden Abzinsungsfaktors auf 1,1 Prozent (30.
September 2020: 0,9 Prozent), womit sich die
Anwartschaftsbarwerte (DBO) der leistungsorientierten
Versorgungspläne um €41 Millionen reduzierten.
Darüber hinaus ist der beizulegende Zeitwert des
inländischen Planvermögens um €36 Millionen
angestiegen. Daraus ergab sich zum 31. März 2021
saldiert eine Verringerung der Pensionsverpflichtungen um
€71 Millionen (nach Steuern), die als
versicherungsmathematischer Gewinn aus Pensionen und
ähnlichen Verpflichtungen im Sonstigen Ergebnis
ausgewiesen wird.
7 EigenkapitalDas Grundkapital der Infineon Technologies AG betrug zum
31. März 2021 €2.611.842.274 (30. September 2020:
€2.611.842.274), eingeteilt in 1.305.921.137 (30.
September 2020: 1.305.921.137) auf den Namen lautende
nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen
Anteil von €2 am Grundkapital. Zum 31. März 2021
hielt die Gesellschaft von der oben genannten Gesamtzahl
ausgegebener Aktien 4.606.673 eigene Aktien (30. September
2020: 5.251.391). Die Veränderung der Anzahl eigener
Aktien ist auf die Übertragung von 644.718 eigenen
Aktien an Arbeitnehmer und Vorstandsmitglieder im Rahmen
des Performance Share-Plans und Restricted Stock Unit-Plans
(siehe im Anhang zum Konzernabschluss 2020 unter Nr. 23)
zurückzuführen.
In der Hauptversammlung am 25. Februar 2021 wurde
beschlossen, aus dem Bilanzgewinn der Infineon Technologies
AG für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende in
Höhe von €0,22 je dividendenberechtigte
Stückaktie auszuschütten. Unter
Berücksichtigung der fehlenden Dividendenberechtigung
eigener Aktien führte dies zu einer Ausschüttung
von €286 Millionen. Die Ausschüttung für das
Geschäftsjahr 2020 erfolgte aus der
Gewinnrücklage.
Die Infineon Technologies AG hat am 1. Oktober 2019 eine
unbefristete Hybridanleihe zur Refinanzierung der
Akquisition von Cypress ausgegeben, die ein
Eigenkapitalinstrument nach IAS 32 ist (siehe im Anhang zum
Konzernabschluss 2020 unter Nr. 21).
Für die sechs Monate zum 31. März 2021 wurden
€20 Millionen als Vergütung der
Hybridkapitalinvestoren im Eigenkapital erfasst. Für
Zwecke der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurde der
auf die Aktionäre der Infineon Technologies AG
entfallende Konzernüberschuss von €460 Millionen
um die Vergütung der Hybridkapitalinvestoren in den
sechs Monaten zum 31. März 2021 in Höhe von
€16 Millionen (netto, nach Steuern) auf €444
Millionen vermindert.
Die Auszahlung der Vergütung an die
Hybridkapitalinvestoren erfolgt jährlich
nachträglich am 1. April eines jeden Jahres
vorbehaltlich einer Rückzahlung oder eines
Rückkaufs. Am 1. April 2021 wurden €39 Millionen
ausgezahlt.
8 Rechtliche RisikenRechtsstreitigkeiten und staatliche UntersuchungsverfahrenHinsichtlich der Darstellung der Rechtsstreitigkeiten
und staatlichen Untersuchungsverfahren (insbesondere zu
"Wettbewerbsrechtliche Verfahren Smartcard-Chips" und
"Vorgänge im Zusammenhang mit Qimonda") sowie anderer
Rechtsstreitigkeiten und Verfahren sowie der damit
verbundenen Risiken siehe im Anhang zum Konzernabschluss
2020 unter Nr. 25.
9 Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenInfineon nimmt im laufenden Geschäftsbetrieb auch
Transaktionen mit Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten
Unternehmen und anderen verbundenen Unternehmen
("nahestehende Unternehmen") vor. Nahestehende Personen
sind Personen in Schlüsselpositionen des Unternehmens,
namentlich Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
und deren nahe Angehörige ("nahestehende Personen").
Nahestehende UnternehmenInfineon bezieht bestimmte Vorprodukte und Leistungen
von und verkauft bestimmte Produkte und Leistungen an
nahestehende Unternehmen. Diese Käufe von und
Verkäufe an nahestehende Unternehmen erfolgen in der
Regel zu fremdüblichen Bedingungen.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen
beziehungsweise gegenüber nahestehenden Unternehmen
setzten sich zum 31. März 2021 und 30. September 2020
wie folgt zusammen:
scrollen
Die Umsätze und Leistungsverrechnungen mit
beziehungsweise empfangene Lieferungen und Leistungen von
nahestehenden Unternehmen setzten sich in den drei und
sechs Monaten zum 31. März 2021 und 2020 wie folgt
zusammen:
scrollen
scrollen
Nahestehende PersonenDer Aufsichtsrat hat im Einvernehmen mit dem Vorstand
entschieden, den Vorstand um ein fünftes Ressort, das
des Chief Digital Transformation Officer (CDTO), zu
erweitern. In seiner Sitzung am 23. Februar 2021 hat der
Aufsichtsrat zudem beschlossen, das neue Vorstandsressort
mit Frau Constanze Hufenbecher zu besetzen. Die Bestellung
und der Abschluss des entsprechenden Anstellungsvertrags
erfolgten zum 15. April 2021 und für die bei
Erstbestellungen übliche und auch vom DCGK empfohlene
Dauer von drei Jahren.
Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat in seiner
Sitzung am 23. Februar 2021 entschieden, das Mandat von
Finanzvorstand Dr. Sven Schneider im Mai um fünf
weitere Jahre zu verlängern.
Am 1. Januar 2020 ist das Gesetz zur Umsetzung der
zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) in Kraft
getreten. Des Weiteren hat die Regierungskommission
Deutscher Corporate Governance Kodex eine Neufassung des
DCGK beschlossen, die zum 20. März 2020 wirksam
geworden ist. Beides hat neue regulatorische Anforderungen
unter anderem im Bereich der Vorstandsvergütung mit
sich gebracht. Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat
in seiner Sitzung vom 20. November 2020 ein neues
Vorstandsvergütungssystem beschlossen. Dieses wurde
von der Hauptversammlung am 25. Februar 2021 gebilligt.
Das neue Vergütungssystem gilt für alle
Infineon-Vorstandsmitglieder, die nach der Beschlussfassung
des Aufsichtsrats am 20. November 2020 über das
Vergütungssystem zum Vorstandsmitglied bestellt
werden.
Für die zu diesem Zeitpunkt bereits amtierenden
Vorstandsmitglieder gilt das Vergütungssystem
grundsätzlich mit Wirkung zum 1. Oktober 2021. Die
neuen Regelungen über den Long Term Incentive (LTI)
und die Abschaffung des Mid Term Incentive (MTI) kommen
hingegen schon mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 zur
Anwendung und gelten daher erstmals für die Zuteilung
der (virtuellen) Performance Shares am 1. April 2021. Die
laufenden Anstellungsverträge wurden entsprechend
angepasst.
Vor dem Hintergrund des ARUG II wurde auch das
Aufsichtsratsvergütungssystem angepasst. Die
Hauptversammlung am 25. Februar 2021 hat die von Vorstand
und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Änderungen
beschlossen. Das angepasste
Aufsichtsratsvergütungssystem gilt ab dem 1. Oktober
2021 und damit für das dann beginnende
Geschäftsjahr 2022.
Darüber hinaus gab es in den drei und sechs Monaten
zum 31. März 2021 keine Transaktionen zwischen
Infineon und nahestehenden Personen, die über das
jeweils bestehende Bestellungs- oder
Anstellungsverhältnis hinausgingen.
10 Zusätzliche Angaben zu FinanzinstrumentenDie Einteilung der Finanzinstrumente in Kategorien nach
IFRS 9, die Bewertungsverfahren und wesentlichen Annahmen
sind unverändert gegenüber dem 30. September 2020
und ausführlich im Anhang zum Konzernabschluss 2020
unter Nr. 2 dargestellt. Ein detaillierter Überblick
über Infineons Finanzinstrumente, die finanziellen
Risikofaktoren und das Management finanzieller Risiken ist
im Anhang zum Konzernabschluss 2020 unter Nr. 28 und 29
enthalten.
Die Coronavirus-Pandemie und die damit verbundenen
Maßnahmen zur Eindämmung des Virus können
für Infineon weiterhin mittelbare und unmittelbare
Auswirkungen auf seine finanziellen Risiken wie
Währungsrisiko, Zinsrisiko, Kreditrisiko sowie
Liquiditätsrisiko und sonstige Risiken haben. Der
Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus und der Folgen auf
die Risikoposition von Infineon werden laufend
überwacht und in den zur Steuerung der finanziellen
Risiken verwendeten Methoden, Modellen und Prozessen
berücksichtigt.
Im Hinblick auf Kreditrisiken bei zu fortgeführten
Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen
Vermögenswerten wie Bankanlagen und Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie
Vertragsvermögenswerten wird durch eine umfassende
Kreditprüfung der Geschäftspartner,
Kreditlimitvergabe sowie Überwachungsprozesse der
aktuellen Situation Rechnung getragen. Bei Ermittlung der
zu berücksichtigenden erwarteten Kreditverluste
berücksichtigt Infineon alle relevanten Informationen,
die derzeit zum einen ohne unangemessenen Kosten- oder
Zeitaufwand verfügbar und zum anderen angemessen und
belastbar sind. Dazu zählen Ratings,
Credit-Default-Swap-Prämien, Analysen von
Bilanzkennzahlen und Zahlungsverhalten der Kunden sowie
Länderrisiken. Bei Vorliegen entsprechender
einzelfallbezogener Umstände beziehungsweise weiteren
Risikoindikatoren werden bei Bedarf individuelle
Wertberichtigungen gebildet. Die Entwicklungen im Zuge der
Coronavirus-Pandemie sind sehr dynamisch, sodass nicht
auszuschließen ist, dass die tatsächlichen
eingetretenen Kreditverluste deutlich von den anhand der
aktuellen Schätzungen und Annahmen ermittelten
erwarteten Kreditverlusten abweichen beziehungsweise in
künftigen Perioden eine Anpassung der getroffenen
Schätzungen und Annahmen erforderlich wird und dies
einen wesentlichen Einfluss auf die erwarteten
Kreditverluste von Infineon haben kann. Mögliche
weitere längerfristige Auswirkungen auf Infineon als
Folge der Ausbreitung des Coronavirus und die damit
verbundene Volatilität der Finanzmärkte sind
derzeit nicht abschätzbar.
Bezüglich der zum beizulegenden Zeitwert
bilanzierten Finanzinstrumente können zukünftig -
abhängig von der weiteren Entwicklung der
Coronavirus-Pandemie -größere Schwankungen der
beizulegenden Zeitwerte auftreten, die zu einer
entsprechenden Volatilität innerhalb der
Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung respektive
Konzern-Bilanz führen können.
Die mit dem beizulegenden Zeitwert bilanzierten
Finanzinstrumente werden gemäß IFRS 13 den
folgenden Fair-Value-Hierarchien zugeordnet. Die Zuordnung
zu den verschiedenen Levels erfolgt nach der Marktnähe
der in die Fair-Value-Ermittlung einfließenden
Bewertungsparameter:
scrollen
Die Einteilung in die Levels zum 31. März 2021 und
30. September 2020 stellte sich wie folgt dar:
scrollen
Zahlungsmitteläquivalente beziehungsweise
Finanzinvestments enthielten Investitionen in geldmarktnahe
Fonds beziehungsweise Investmentfonds (Level 1).
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte
beziehungsweise die sonstigen kurzfristigen
Verbindlichkeiten enthielten derivative Finanzinstrumente
(einschließlich der Cash-Flow-Hedges zur Absicherung
der geplanten Rohstoffeinkäufe). Deren beizulegender
Zeitwert wurde mittels Diskontierung künftiger
Zahlungsströme nach der Discounted-Cash-Flow-Methode
ermittelt. Als Bewertungsparameter wurden, soweit
möglich, die am Stichtag beobachtbaren relevanten
Marktdaten (wie Währungskurse, Zinssätze oder
Rohstoffpreise) verwendet, die von anerkannten externen
Quellen bezogen wurden (Level 2).
Die kurzfristigen Finanzschulden enthielten die
Wandlungsrechte aus den im Zuge der Akquisition von Cypress
übernommenen Wandelanleihen (siehe im Anhang zum
Konzernabschluss 2020 unter Nr. 17), die von
Anleihegläubigern bis zur Endfälligkeit der
Instrumente gegen Barzahlung ausgeübt werden
können. Der beizulegende Zeitwert der Wandlungsrechte
wurde mittels Diskontierung künftiger
Zahlungsströme nach der Discounted-Cash-Flow-Methode
ermittelt. Als Bewertungsparameter wurden die am Stichtag
beobachtbaren relevanten Marktdaten wie Zinssätze und
US-Dollar-Kassakurs verwendet, die von anerkannten externen
Quellen bezogen wurden (Level 2).
Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte
enthielten Beteiligungen und Fondsanteile. Soweit diese an
einem aktiven Markt gehandelt werden, wurde der
beizulegende Zeitwert auf Basis der aktuell notierten
Preise ermittelt (Level 1). Daneben enthielten die
sonstigen langfristigen Vermögenswerte derivative
Finanzinstrumente, deren beizulegender Zeitwert mittels
anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet wurde,
wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter in
die Bewertung einfließen (Level 2). Für
Beteiligungen, die über keinen auf einem aktiven Markt
notierten Marktpreis verfügen, wurden bestehende
vertragliche Regelungen (auf Basis der extern beobachtbaren
Dividendenpolitik) zur Ermittlung des beizulegenden
Zeitwerts berücksichtigt (Level 3).
Sofern beizulegende Zeitwerte auf Basis nicht
beobachtbarer Inputfaktoren geschätzt wurden, wurden
sie dem Level 3 der Fair-Value-Hierarchie zugeordnet. Die
nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der in
Level 3 eingeordneten Finanzinstrumente (vor Steuern):
scrollen
1 Es handelt sich um Gewinne in den
Finanzerträgen beziehungsweise um Verluste in den
Finanzaufwendungen.
Eine hypothetische Änderung der wesentlichen nicht
beobachtbaren Bewertungsparameter zum Bilanzstichtag um
± 10 Prozent hätte zu einer theoretischen
Minderung der beizulegenden Zeitwerte um €1 Million
beziehungsweise zu einem Anstieg um €1 Million
geführt.
Zwischen den Levels haben in der Berichtsperiode - wie
im Vorjahr - keine Umqualifizierungen stattgefunden.
Im Hinblick auf geplante künftige
Refinanzierungsmaßnahmen hatte sich Infineon im
Dezember 2019 gegen das Risiko steigender Zinsen teilweise
durch transaktionsabhängige Zins-Swaps über ein
Gesamtnominalvolumen von €2.025 Millionen sowie US$750
Millionen abgesichert und sie als
Cash-Flow-Sicherungsbeziehung bilanziert. Zins-Swaps mit
dem Nominalvolumen von €2.025 Millionen sind bereits
im Geschäftsjahr 2020 fällig geworden (siehe im
Anhang zum Konzernabschluss 2020 unter Nr. 28). Im Zuge der
Privatplatzierung der Anleihen vom 7. April 2021 (siehe
Konzernanhang Nr. 4) wurden die verbliebenen Zins-Swaps mit
einem Nominalvolumen von US$750 Millionen am 26. März
2021 fällig und führten zu einem Mittelabfluss in
Höhe von €23 Millionen. Die in den anderen
Rücklagen weiterhin erfassten Beträge aus dieser
Sicherungsbeziehung in Höhe von minus €19
Millionen werden über die Laufzeit der einzelnen
Tranchen der Anleihen im Zinsaufwand erfasst. Aus den
Zins-Swaps wurden Ineffektivitäten in Höhe von
€2 Millionen in der
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für die sechs
Monate zum 31. März 2021 erfasst. Weitere €2
Millionen betrafen den in Swap-Sätzen implizit
enthaltenen transaktionsabhängigen Aufschlag. Hiervon
wurden bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr €1
Million erfolgswirksam erfasst. Die Marktpreisabweichung
vom Transaktionspreis wurde als sogenannter Verlust im
Zugangszeitpunkt ("Day-one-Loss") aktiviert und wurde
über die Laufzeit der Geschäfte erfolgswirksam in
der Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung erfasst.
Die Entwicklung des Verlusts im Zugangszeitpunkt ist in
der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
scrollen
11 SegmentberichterstattungSegmentdarstellungDas Geschäft von Infineon ist in die vier
operativen Segmente Automotive, Industrial Power Control,
Power & Sensor Systems und Connected Secure Systems
strukturiert.
Sonstige Geschäftsbereiche umfasst verbleibende
Aktivitäten von veräußerten Geschäften
und andere Geschäftsaktivitäten, insbesondere
Lieferungen von LDMOS-Wafern und zugehörigen
Komponenten an sowie Packaging- und Test-Dienstleistungen
für Cree Inc. seit dem Verkauf des größten
Teils des Geschäfts für
Hochfrequenz-Leistungskomponenten.
Konzernfunktionen und Eliminierungen dient der
Eliminierung konzerninterner Umsatzerlöse und
Ergebnisse, soweit diese zwischen den Segmenten vorliegen.
SegmentdatenMit Wirkung zum 1. Oktober 2020 wurde das Geschäft
mit Industrie-Mikrocontrollern der XMC-Familie vom Segment
Automotive auf das Segment Connected Secure Systems
übertragen. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend
angepasst.
Die folgenden beiden Tabellen stellen die Umsätze
der Segmente nach Produktkategorien dar:
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
Die folgende Tabelle stellt die Überleitung vom
Segmentergebnis auf das Ergebnis aus fortgeführten
Aktivitäten vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
dar:
scrollen
In den drei Monaten zum 31. März 2021 entfallen von
den "akquisitionsbedingten Abschreibungen und sonstigen
Aufwendungen" in Höhe von €148 Millionen €84
Millionen auf die Umsatzkosten, €3 Millionen auf die
Forschungs- und Entwicklungskosten, €54 Millionen auf
die Vertriebskosten und allgemeinen Verwaltungskosten sowie
€7 Millionen auf sonstige betriebliche Erträge
beziehungsweise Aufwendungen.
In den sechs Monaten zum 31. März 2021 entfallen
von den "akquisitionsbedingten Abschreibungen und sonstigen
Aufwendungen" in Höhe von €285 Millionen
€152 Millionen auf die Umsatzkosten, €9 Millionen
auf die Forschungs- und Entwicklungskosten, €115
Millionen auf die Vertriebskosten und allgemeinen
Verwaltungskosten sowie €9 Millionen auf sonstige
betriebliche Erträge beziehungsweise Aufwendungen.
Unternehmensweite AngabenDie Umsatzerlöse für die drei und sechs Monate
zum 31. März 2021 und 2020 stellen sich wie folgt dar:
scrollen
scrollen
1 Zu Greater China gehören Festland-China,
Hongkong und Taiwan.
Neubiberg, 28. April 2021
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der verkürzte
Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Neubiberg, 3. Mai 2021
scrollen
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Infineon Technologies AG, Neubiberg
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -
bestehend aus Konzern-Bilanz, Konzern-Gewinn- und
Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung,
Konzern-Kapitalflussrechnung,
Konzern-Eigenkapital-Veränderungsrechnung sowie
ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den
Konzernzwischenlagebericht der Infineon Technologies AG,
Neubiberg, für den Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis
31. März 2021, die Bestandteile des
Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer
prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung
des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach dem
International Accounting Standard IAS 34
"Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden
ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem
Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des
Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze für die prüferische
Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die
prüferische Durchsicht so zu planen und
durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung
mit einer gewissen Sicherheit ausschließen
können, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit IAS 34
"Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden
ist, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische
Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf
Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf
analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die
durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung
vorgenommen haben, können wir einen
Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu
der Annahme veranlassen, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit IAS 34
"Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden
ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
München, den 3. Mai 2021
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
scrollen
ZusatzinformationenVorausschauDieser Halbjahresfinanzbericht enthält in die
Zukunft gerichtete Aussagen über das Geschäft,
die finanzielle Entwicklung und die Erträge des
Infineon-Konzerns.
Diesen Aussagen liegen Annahmen und Prognosen zugrunde,
die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen und
aktuellen Einschätzungen beruhen. Sie sind mit einer
Vielzahl von Unsicherheiten und Risiken behaftet. Der
tatsächliche Geschäftsverlauf kann daher
wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen.
Infineon übernimmt über die gesetzlichen
Anforderungen hinaus keine Verpflichtung, in die Zukunft
gerichtete Aussagen zu aktualisieren.
FinanztermineDienstag, 3. August 2021
1
Veröffentlichung der Ergebnisse des 3. Quartals
2021
Mittwoch, 10. November 2021
1
Veröffentlichung der Ergebnisse des 4. Quartals und
des Geschäftsjahres 2021
KontaktadresseInfineon Technologies AG
Investor Relations
Am Campeon 1-15
85579 Neubiberg bei München, Deutschland
Telefon: +49 89 234-26655
Fax: +49 89 234-9552987
E-Mail: investor.relations@infineon.com
Besuchen Sie http://www.infineon.com/investor für
eine elektronische Version des Halbjahresfinanzberichts und
für weitere Informationen.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||