Ad-hoc | 21 November 1997 10:04
Ad hoc-Service: C.H.A. Bauelemente AG
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Ad hoc-Service: C.H.A. Bauelemente AG
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Quartalsbericht der C.H.A. Bauelemente AG
Entsprechend der Ankündigung auf der
Hauptversammlung möchten wir über die ersten drei
Quartale 1997 informieren.
Umsatz 01 – 09/97 zu vergleichbaren
Vorjahreszahlen in Mio DM: Geschäftseinheit
Fenster IST 97 135,9 IST 96 123,6 verglb.
Veränd. in % +10;
Geschäftseinheit Türen IST 97 125,5 IST 96
117,2 verglb. Veränd. in % +7;
Geschäftseinheit Fassade keine Werte;
Geschäftseinheit Bauspezial IST 97 23,9 IST 96
23,3 verglb. Veränd. in % +3;
Konsolidierung IST 97 -9,2 IST 96 -6,3 C.H.A.
Konzern IST 97 276,1 IST 96 257,8 verglb.
Veränd. in % +7
Die C.H.A. Bauelemente AG hat durch die
strategische Neuausrichtung und die damit
verbundene konsequente Ausgliederung bzw.
Restrukturierung von verlustbehafteten Unternehmen
ihr Umsatzvolumen um 18 % (zu Vorjahr DM 335,6
Mio) reduziert. Unter Berücksichtigung eines
vergleichbaren Konsolidierungskreises verzeichnet
der Konzern ein Wachstum von 7 %, welches
maßgeblich aus der guten Entwicklung des
Kerngeschäftes Fenster und Türen resultiert. Nach
der Liquidierung des Produktionsstandortes
Kulmbach und des Holzfensterherstellers Hagn in
Olching mit DM 48 Mio Umsatz (Vergleichszeitraum
1996) hat der Geschäftsbereich Fenster bereinigt
wieder um 10 % zugelegt. Der ertragsstarke Bereich
Türen konnte seine gute Marktstellung weiter
ausbauen und steigerte seinen Umsatz um ca. 7 %.
Im Bereich Fassade wurden die Unternehmen
Sassenscheidt und Fassadensysteme Leipzig im
Rahmen eines MBOs an die Geschäftsführung
veräußert. Die damit nur noch als Mantel
existierende Zwischenholding IFT Fassadentechnik
Beteiligungsgesellschaft mbH wird daher aufgelöst.
Durch die Veräußerung entfallen ca. DM 25 Mio
Umsatz (bezogen auf den Vergleichszeitraum 1996).
Um die zukünftige Ertragskraft des Geschäftsfeldes
Bauspezialwerte zu sichern und weiterzuentwickeln,
wurde die Gesamtorganisation gestrafft. Das
Umsatzvolumen dieses Nischengeschäftes entwickelte
sich bereinigt leicht positiv zu Vorjahr.
Konzernergebnis 01 – 09/1997:
DVFA Ergebnis vor Ertragssteuern + 6,8 Mio DM
Verluste aus der Veräußerung des
Fassadenbereichs23,3 Mio DM
sonstige DVFA-Eliminierungen- 4,6 Mio DM
Jahresüberschuß vor Ertragssteuern – 21,1 Mio DM
Das Konzernergebnis ist wesentlich durch die
Veräußerung des Fassadenbereiches gekennzeichnet,
der noch einmal einen Darlehensverzicht und
Firmenwertabschreibungen nach sich zog. Die
angekündigte Restrukturierung und strategische
Neuausrichtung bis zum Jahresende ist damit heute
schon im wesentlichen abgeschlossen.
Erste Erfolge dieser Maßnahmen zeigen sich in
einem deutlich gestiegenen DVFA-Ergebnis vor
Ertragssteuern von DM 6,8 Mio (VJ DM -7,5 Mio) in
den ersten drei Quartalen 1997.
Nach Abschluß der Restrukturierungsarbeiten wird
der Konzern seine gute Stellung im Kerngeschäft
durch Investitionen verstärkt ausbauen.
Der Innentürenhersteller Becher hat bereits mit
der Investition in ein neues Logistikzentrum
begonnen. Der Bereich Türfüllung wird seine
erfolgreiche
Innovationspolitik, die sich insbesondere in 1997
mit der Firma Mecklenburger Bauelemente positiv
bemerkbar gemacht hat, weiter
fortsetzen.
Im Geschäftsfeld Fenster wird 1998
schwerpunktmäßig in Produktionsrationalisierungen
der Holzfensterproduzenten investiert.
Die C.H.A. Bauelemente AG wird mit Abschluß der
Restrukturierung ihren Blick wieder verstärkt
nach vorne richten. Der Vorstand geht davon aus,
daß sich der positive Trend in 1997, der sich in
einem gestiegenen DVFA-Ergebnis zeigt, in 1998
fortsetzen wird. Durch den Wegfall
außerordentlicher Aufwendungen wird das
Konzernergebnis in 1998 wieder deutlich positiv
ausfallen.
München, 21. November 1997
C.H.A. Bauelemente Aktiengesellschaft
Ende der Mitteilung