Intershop Communications AG

Jena

Zwischenbericht zum 31. März 2016

Zwischenbericht über die ersten drei Monate 2016

1. Januar bis 31. März 2016

Brief an die Aktionäre

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

der Start ins neue Geschäftsjahr lag zwar zahlenmäßig unter den Erwartungen, unsere Planung und unser strategischer Fokus haben dennoch weiterhin Bestand. Wie im Februar anlässlich der Geschäftszahlen 2015 kommuniziert, bleibt unser Hauptaugenmerk auf Profitabilität bei gleichzeitigem Ausbau des Produktgeschäfts gerichtet. Das erste Quartal ist diesbezüglich nicht repräsentativ. Der Rückgang der Umsatzerlöse um 27 % auf 7,3 Mio. Euro und der operative Quartalsverlust zeichnen kein realistisches Bild der Geschäftslage, sondern spiegeln lediglich mehrere Projektverzögerungen aufgrund längerer Akquisitionszyklen wieder. Unsere Prognose für das Gesamtjahr 2016 wird bestätigt und wir blicken angesichts der gut gefüllten Pipeline zuversichtlich auf die nächsten Quartale. Dabei konzentrieren wir uns weiterhin auf den Ausbau wichtiger Wachstumsfelder, wie unser erweitertes Cloud-Angebot und die konsequente Erschließung des B2B-Segments, das vielversprechende Perspektiven bietet.

Bei der strategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft setzen wir auch auf die Unterstützung unseres neuen Großaktionärs Shareholder Value Management AG und der künftigen Aufsichtsratsmitglieder. Gleichzeitig möchten wir uns an dieser Stelle für das langjährige Engagement der ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Dr. Herbert May und Dr. Kai Hudetz bedanken.

Am 2. Juni 2016 findet unsere diesjährige Hauptversammlung in Jena statt. Wir freuen uns auf den aktiven Dialog mit allen interessierten Aktionären. An dieser Stelle möchten wir Sie gern auf unseren Investoren-Newsletter hinweisen, mit dem wir Sie über alle relevanten Entwicklungen auf dem Laufenden halten und für den Sie sich auf unserer Investor-Relations-Webseite unter http://www.intershop.de/investoren anmelden können.


Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

Mit besten Grüßen

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Dr. Jochen Wiechen Axel Köhler


Konzernkennzahlen

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in TEUR Q1 2016 Q1 2015 Veränderung
Umsatz


Umsatzerlöse 7.266 9.953 -27 %
Produktumsätze 2.727 3.279 -17 %
Serviceumsätze 4.539 6.674 -32 %
Umsatz Europa 5.265 6.537 -19 %
Umsatz USA 692 1.891 -63 %
Umsatz Asien/Pazifik 1.309 1.525 -14 %
Ergebnis


Umsatzkosten 4.087 6.086 -33 %
Bruttoergebnis vom Umsatz 3.179 3.867 -18 %
Bruttomarge 44 % 39 %
Betriebliche Aufwendungen und Erträge 4.569 4.291 6 %
Forschung und Entwicklung 1.670 1.399 19 %
Vertrieb und Marketing 1.811 1.831 -1 %
Allgemeine Verwaltungskosten 966 1.305 -26 %
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen 122 -244 -150 %
EBIT -1.390 -424 -228 %
EBIT-Marge -19 % -4 %
EBITDA -780 709 210 %
EBITDA-Marge -11 % 7 %
Periodenergebnis -1.487 -474 -214 %
Ergebnis je Aktie (in EUR) -0,05 -0,02 -135 %
Vermögenslage


Eigenkapital 17.590 17.104 3 %
Eigenkapitalquote 57 % 68 %
Bilanzsumme 30.918 25.045 23 %
Langfristige Vermögenswerte 11.498 10.491 10 %
Kurzfristige Vermögenswerte 19.420 14.554 33 %
Langfristige Schulden 5.271 0
Kurzfristige Schulden 8.057 7.941 1 %
Finanzlage


Liquide Mittel 14.158 7.269 95 %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -856 1.475 -158 %
Abschreibungen 610 1.133 -46 %
Cashflow aus Investitionstätigkeit -196 -532 63 %
Mitarbeiter 381 389 -2 %


Konzernlagebericht

Gesamtwirtschaft und Branche

Die Weltwirtschaft befindet sich nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiterhin auf Wachstumskurs, allerdings schwächer als in den Vorjahren und wird im Jahr 2016 insgesamt um 3,2 % wachsen. Dies stellt eine Verringerung der Prognose von Januar um 0,2 Prozentpunkte dar. In den Industriestaaten, darunter wichtige Zielmärkte von Intershop, wird das zusammengefasste Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,9 % steigen. Für Deutschland wird ein Zuwachs von 1,5 % prognostiziert.

Die globalen E-Commerce-Märkte sind von einer kontinuierlich hohen Dynamik gekennzeichnet. Für das Jahr 2016 prognostiziert das US-Marktforschungsunternehmen eMarketer ein Wachstum des B2C-E-Commerce-Handels von rund 23 %. Auch in den wichtigen Zielregionen der Intershop-Geschäftstätigkeit fällt das Wachstum des B2C-E-Commerce in 2016 zweistellig aus. In Deutschland soll das Wachstum laut eMarketer mit rund 13 % überdurchschnittlich stark ausfallen. Etwas konservativer ist die Schätzung des Handelsverbands Deutschland (HDE), der in 2016 mit einem deutschlandweiten Plus von 11 % auf ein Volumen von rund 46,3 Mrd. Euro rechnet.

Die Analysten des US-Marktforschers IDC gehen für 2016 von einem Wachstum des weltweiten IT-Markts von 2,8 % aus. Dabei sollen die Ausgaben für Software um 7 % steigen. Der deutsche IT-Markt entwickelt sich ebenfalls positiv und wird in 2016 nach Angaben des Branchenverbands BITKOM mit einem Wachstum von 3,0 % ein Marktvolumen von 83,5 Mrd. Euro erreichen.

Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten 2016

Intershop hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 einen Umsatz von 7,3 Mio. Euro (Vorjahr: 10,0 Mio. Euro) erzielt, wovon 2,7 Mio. Euro (38 %) auf den Produkt- und 4,5 Mio. Euro (62 %) auf den Servicebereich entfielen. Das geringere Umsatzniveau ist primär auf Verzögerungen bei mehreren Projekten (Lizenzen und Serviceaufträge) zurückzuführen, deren Realisierung in den nächsten Monaten erwartet wird. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2016 bleibt der Vorstand bei seiner Erwartung eines Gesamtumsatzes auf Vorjahresniveau und einer leicht verbesserten Profitabilität.

Intershop setzt Transformation zum Omni-Commerce-Lösungsanbieter fort

Intershop hat im ersten Quartal 2016 seinen Umbau vom Serviceunternehmen zu einem ganzheitlichen Omni-Commerce-Lösungsanbieter mit Fokus auf Produktangebote fortgesetzt. Alle technischen Lösungsangebote von Intershop sind unter dem Dach Intershop Commerce Suite gebündelt und werden entsprechend vermarktet. Unter dem Bereich Commerce Services subsummieren alle angebotenen Serviceleistungen von der ersten Ideenentwicklung über fundierte Consulting-Leistungen bis zur Inbetriebnahme, Wartung und Weiterentwicklung einer Handelsplattform.

Zur Vermarktung seiner Lösungsangebote präsentierte sich Intershop im Berichtszeitraum erneut auf zahlreichen Messen und internationalen Veranstaltungen, darunter die Internet World in München und die E-World energy & water in Essen. Auf letzterer präsentierte Intershop ein leistungsstarkes Onlinekundenportal, welches speziell auf die Bedürfnisse der Energiebranche zugeschnitten ist. Versorgerunternehmen haben damit die Möglichkeit, ihren Neu- und Bestandskunden online attraktive Produkte und zusätzliche Services rund um die Energielieferung anzubieten und gleichzeitig für effizientere Geschäftsabläufe zu sorgen. Auf der Internet World Anfang März trat Intershop gemeinsam mit dem Partner ModusLink auf und demonstrierte Lösungen insbesondere für schnellwachsende Onlinehändler mit internationalem Fokus. Daneben war Intershop im ersten Quartal mit weiteren Partnern auf Branchenveranstaltungen in den Niederlanden, in Schweden sowie in Italien präsent.

Zu den Neukunden im ersten Quartal gehörten vor allem mittelständische Unternehmen. Im Großkundensegment gab Intershop im Januar die erfolgreiche Migration des langjährigen Kunden MUSIC STORE auf die Intershop 7.4 Plattform bekannt. Realisiert wurde das anspruchsvolle Migrationsprojekt mit dem langjährigen Partner dotSource GmbH. Im März gab Intershop die Erweiterung der bestehenden Zusammenarbeit mit der Würth-Gruppe, Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial, bekannt. Besonders hervorzuheben sind die gemeinsamen Entwicklungspläne im B2B-Bereich, in dem Intershop vielversprechende Umsatzpotentiale ausmacht. Das lässt neben den Lizenzerlösen, die bereits im Dezember 2015 realisiert wurden, weitere Serviceumsätze für die Zukunft erwarten.

Auf Seiten der Partner erhöhte die stärkere Fokussierung auf das Produktgeschäft mit Softwarelizenzen und Wartungserlösen in den letzten Monaten die Attraktivität von Intershop spürbar. Daraus resultierten die Festigung der Zusammenarbeit mit einigen langjährigen Partnern sowie die Ergänzung des umfangreichen Partnernetzwerks um neue Dienstleister zur Optimierung des Leistungsangebots und der regionalen Abdeckung von Intershop.

Zu den wichtigsten neuen Partnerschaften zählt die globale Kooperation mit Wincor Nixdorf, führender Anbieter von IT-Lösungen und -Services für Banken und Handelsunternehmen mit einer weltweiten Präsenz in 130 Ländern. Kernthema der Zusammenarbeit ist die nahtlose Integration von E-Commerce- und Point-of-Sales(POS)-Lösungen zur Nutzung von Kundendaten über alle Vertriebskanäle von Einzelhandelsunternehmen hinweg. Eine weitere Partnerschaft wurde mit Business & Decision aus Frankreich eingegangen, um Big Data und E-Commerce Potentiale zu vereinen. So bietet die französische Agentur ihren Kunden bei Digitalisierungsprojekten die Intershop Plattform an, die über den Synaptic-Commerce-Ansatz eine reibungslose Integration in bestehende IT-Landschaften bietet.

Umsatzentwicklung

Der Intershop Konzern hat im ersten Quartal 2016 einen Umsatz von 7,3 Mio. Euro erzielt, ein Rückgang von 27 % gegenüber dem Vorjahr. Die geringeren Umsätze spiegeln nicht die aktuelle Nachfragesituation wider, sondern resultieren aus den zum Teil längeren Akquisitionszyklen im Softwaregeschäft. Der Abschluss mehrerer Projekte, die Intershop Ende letzten Jahres und im Berichtszeitraum angestoßen hat, wird für die nächsten Monate erwartet, so dass sich die Umsatzentwicklung gegenüber dem ersten Quartal deutlich verbessern sollte. Bei den strategisch wichtigen Produktumsätzen kam Intershop in den ersten drei Monaten auf 2,7 Mio. Euro (Vorjahr: 3,3 Mio. Euro), im Servicebereich erlöste das Unternehmen rund 4,5 Mio. Euro gegenüber 6,7 Mio. Euro im ersten Quartal 2015. Damit stieg der Anteil der Produktumsätze am Gesamtumsatz von 33 % auf 38 %. Von den Produkterlösen erzielte Intershop rund 730 TEUR mit Lizenzen und 2,0 Mio. Euro durch Wartungsaufträge. Im Servicebereich reduzierte sich der Umsatz mit Beratungs- und Schulungsaufträgen von 5,1 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro und die Full-Service-Erlöse gingen von 1,6 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro zurück. Sowohl bei Lizenzen als auch bei Serviceaufträgen kam es zu Projektverschiebungen, so dass die Pipeline für das zweite Quartal entsprechend gut gefüllt ist.

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Umsatzerlöse nach Bereichen (in TEUR):

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1. Januar bis 31. März 2016 2015 Veränderung
Produktumsätze 2.727 3.279 -17 %
Lizenzen 727 1.316 -45 %
Wartung 2.000 1.963 2 %
Serviceumsätze 4.539 6.674 -32 %
Beratung/Schulung 3.471 5.112 -32 %
Full Service 1.068 1.562 -32 %
Gesamtumsatzerlöse 7.266 9.953 -27 %


In der regionalen Umsatzverteilung dominiert weiterhin klar der europäische Markt. In dieser Region belief sich der Quartalsumsatz auf rund 5,3 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro), der Anteil europäischer Kunden am Gesamtumsatz betrug 72 %. Die Region Asien-Pazifik kam auf rund 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,5 Mio. Euro), was einem Anteil von 18 % an den gesamten Intershop-Erlösen entspricht. Die im US-Markt erzielten Erlöse verringerten sich mangels neuer Lizenzen und ausgelaufener Serviceaufträge auf 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro), das entspricht einem Umsatzanteil von 10 %.

Ergebnisentwicklung

Intershop hat in den ersten drei Monaten ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von 3,2 Mio. Euro (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro) erzielt. Die Bruttomarge verbesserte sich von 39 % auf 44 %. Die betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich leicht von 4,3 Mio. Euro auf 4,6 Mio. Euro, was jedoch primär an den Sondereffekten in Folge der Kurzarbeit zu Beginn des Jahres 2015 liegt, die zu geringeren Personalaufwendungen im Vorjahresquartal führte. Die Verwaltungskosten sanken aufgrund reduzierter Personal- und Beratungskosten um 26 % auf knapp 1,0 Mio. Euro, die Vertriebs- und Marketingkosten lagen mit 1,8 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen infolge des genannten Sondereffekts bei den Personalaufwendungen um 19 % auf 1,7 Mio. Euro. Die Abschreibungen reduzierten sich auf 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Abzug der Abschreibungen (EBITDA) lag aufgrund der geringeren Umsatzbasis entsprechend mit -0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro) im negativen Bereich, ebenso wie das EBIT, das auf -1,4 Mio. Euro (Vorjahr: -0,4 Mio. Euro) kam. Das Periodenergebnis belief sich auf -1,5 Mio. Euro (Vorjahr: -0,5 Mio. Euro), was einem Quartalsergebnis je Aktie von -0,05 Euro (Vorjahr: -0,02 Euro) entspricht.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Intershop-Konzerns lag zum Zwischenbilanztag 31. März 2016 bei 30,9 Mio. Euro und damit 6 % unter dem Stand zum 31. Dezember 2015. Wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite waren die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 14 % auf 4,6 Mio. Euro und der liquiden Mittel um knapp 1,1 Mio. Euro (-7 %) auf 14,2 Mio. Euro. Auf der Passivseite fiel das Eigenkapital gegenüber dem Jahresende 2015 mit 17,6 Mio. Euro um 8 % geringer aus. Die kurzfristigen Schulden reduzierten sich um rund 6 % auf 8,1 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Intershop-Konzerns lag mit 57 % nahezu auf dem Niveau per 31. Dezember 2015.

Der operative Cashflow belief sich im Berichtszeitraum auf -0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,5 Mio. Euro). Der betriebliche Mittelabfluss ist hauptsächlich auf das negative Quartalsergebnis zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit fiel von 0,5 Mio. Euro auf 0,2 Mio. Euro. Insgesamt lagen die liquiden Mittel zum 31. März 2016 mit 14,2 Mio. Euro um gut 6,9 Mio. Euro über dem Stand per 31. März des Vorjahres. Das verdeutlicht die verbesserte Finanzausstattung der Gesellschaft durch die im vergangenen Jahr erfolgten Finanzierungsmaßnahmen.

Forschung und Entwicklung

Im Mittelpunkt der Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) steht die permanente Weiterentwicklung der Omni-Commerce-Plattform Intershop 7. Im ersten Quartal arbeiteten die Intershop-Entwickler an sogenannten Patches (Software-Updates) für die Intershop Commerce Suite 7.6.1 in der B2C und der B2X Version für das Business-to-Business-Geschäft. Darüber hinaus wurde ein neues Release des Omni-Channel Services Toolset (OCST) entwickelt, welchem Kunden die Entwicklung eigener einfacher Applikationen für ihren Webshop ermöglicht.

Neben den laufenden Updates der Plattform steht in diesem Jahr die Weiterentwicklung der Intershop Commerce Suite Cloud im Vordergrund. Das Hosting des Online-Shops findet dabei vollständig in der Cloud statt, so dass zu jeder Zeit die notwendigen Kapazitäten on Demand verfügbar gehalten werden. Dadurch können die Kosten gesenkt und die Effizienz gesteigert werden. Ein aktuelles Beispiel ist der Online-Shop von Tassimo, eine Full-Service-Lösung von Intershop auf Basis einer Private Cloud.

Als Vorreiter im E-Commerce Software-Business setzt Intershop immer wieder neue Akzente, die sich branchenweit zu Standards entwickeln. Mit seinem Lösungsansatz "Synaptic Commerce" erarbeitet das Unternehmen Commerce-Lösungen, die sich nahtlos in die individuellen IT Landschaften der Kunden einfügen und flexibel auf Systemveränderungen reagieren. Ende Januar hat Intershop die Marke "Synaptic Commerce" auf dem europäischen Binnenmarkt für die INTERSHOP Communications AG geschützt.

Personal

Intershop beschäftigte per Ende März 2016 weltweit 381 Vollzeitarbeitskräfte. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt bedeutet dies einen leichten Rückgang um acht Mitarbeiter. Im Vergleich zum Jahresende 2015 hat sich die Zahl um einen Mitarbeiter erhöht.

Die folgende Übersicht zeigt die Aufteilung der Vollzeitkräfte nach Unternehmensbereichen.

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Mitarbeiter nach Bereichen
(Vollzeitkräfte)
31.03.2016 31.12.2015 31.03.2015
Technische Abteilungen (Servicebereiche und F&E-Bereiche) 291 293 296
Vertrieb und Marketing 48 45 49
Allgemeine Verwaltung 42 42 44
Gesamt 381 380 389


In den europäischen Niederlassungen waren zum Zwischenbilanzstichtag mit 336 Mitarbeitern 88 % der Belegschaft beschäftigt (Vorjahr: 87 %). Der Anteil der in der Region Asien-Pazifik beschäftigten Mitarbeiter betrug 7 % (26 Mitarbeiter), in den USA lag der Anteil bei 5 % (19 Mitarbeiter) und damit leicht unter Vorjahresniveau (24 Mitarbeiter).

Konzernrisiken

In Bezug auf die Risiken wird auf die ausführliche Darstellung im Geschäftsbericht 201 5 verwiesen.

Nachtragsbericht

Wie am 20. April 2016 per Ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben, hat die eBay Enterprise Inc. (vormals GSI Commerce Solutions Inc.) die Beteiligung in Höhe von 24,9 % der Stimmrechtsanteile an der INTERSHOP Communications AG veräußert. Die Beteiligung wird nunmehr von der Shareholder Value Management AG gehalten, die bereits in der Vergangenheit einmal Aktionärin der Gesellschaft war. Die Shareholder Value Management AG mit Sitz in Frankfurt ist eine Fondsberatungsgesellschaft mit dem Fokus auf Nebenwerteaktien.

Am 29. April 2016 gab Intershop bekannt, dass die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Herbert May und Dr. Kai Hudetz die Gesellschaft darüber informiert haben, dass sie ihre Ämter mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 2. Juni 2016 niederlegen werden. Auf der Hauptversammlung am 2. Juni 2016 sollen zwei neue Aufsichtsratsmitglieder nachgewählt werden. Die Tagesordnung wird auf Verlangen einer Aktionärsgruppe entsprechend erweitert. Der Intershop Vorstand begrüßt die Wahlvorschläge dieser Aktionäre für die Nachwahl der Herren Christian Oecking und Prof. Dr. Louis Velthuis.

Weitere wesentliche berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

Ausblick

Laut der aktuellen Prognose des IWF wird die Weltwirtschaft im laufenden Jahr um 3,2 % und im kommenden Jahr um 3,5 % zulegen. Auch der globale E-Commerce-Markt wird in diesem und den kommenden Jahren weiter deutlich wachsen. Die Marktforscher von eMarketer erwarten, dass der B2C-Onlinehandel bis 2019 jährlich um durchschnittlich 22 % zulegen wird. Auch der B2B-Onlinehandel wird in den kommenden Jahren sein Potenzial stärker entfalten. Nach Angaben des US-Unternehmens Frost & Sullivan werden die weltweiten B2B-E-Commerce-Umsätze bis 2020 auf 12 Billionen US-Dollar anwachsen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 8 % entspräche.

Langfristiges Ziel von Intershop ist es, auf Basis einer kundenzentrierten Omni-Channel-Commerce-Lösung seine Marktpräsenz in Kernmärkten Europas, Asiens und in den USA sukzessive auszubauen und sich als führender Innovator im E-Commerce-Markt zu positionieren. Dabei steht ein nachhaltig profitables Wachstum im Fokus. Im Geschäftsjahr 2016 wird Intershop den eingeschlagenen Konsolidierungskurs fortsetzen und die Fortschritte des abgelaufenen Geschäftsjahres bestätigen.

Die rückläufige Umsatzentwicklung im Berichtszeitraum spiegelt nicht die aktuelle Nachfragesituation wider, sondern resultiert aus den längeren Akquisitionszyklen im Softwaregeschäft. Der Abschluss mehrerer Projekte, die Intershop Ende letzten Jahres und im ersten Quartal angestoßen hat, wird für die nächsten Monate erwartet, was zu deutlich steigenden Umsätzen gegenüber dem Berichtszeitraum führen sollte.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 erwartet der Vorstand im Produktgeschäft weiter steigende Lizenzumsätze und eine Erhöhung der nachgelagerten Wartungsumsätze. Die Beratungserlöse werden im laufenden Jahr voraussichtlich weiter leicht sinken. Im Full-Service-Bereich erwartet Intershop ein stabiles Umsatzniveau.

Basierend auf den genannten Annahmen bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2016 und geht demnach von Gesamtumsatzerlösen auf Vorjahresniveau und einer leichten Steigerung des operativen Ergebnisses (EBIT) aus.

Konzernbilanz

AKTIVA

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in TEUR 31. März 2016 31. Dezember 2015
Langfristige Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte 8.666 8.697
Sachanlagen 353 362
Sonstige langfristige Vermögenswerte 48 50
Zahlungsmittel mit Verfügungsbeschränkung 1.200 1.200
Latente Steuern 1.231 1.230

11.498 11.539
Kurzfristige Vermögenswerte

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.565 5.338
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 697 484
Zahlungsmittel mit Verfügungsbeschränkung 0 375
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14.158 15.232

19.420 21.429
Summe AKTIVA 30.918 32.968


PASSIVA

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in TEUR 31. März 2016 31. Dezember 2015
Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 31.683 31.683
Kapitalrücklagen 7.806 7.806
Andere Rücklagen -21.899 -20.408

17.590 19.081
Langfristige Schulden

Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 4.919 4.949
Umsatzabgrenzungsposten 352 367

5.271 5.316
Kurzfristige Schulden

Sonstige kurzfristige Rückstellungen 418 497
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 1.000 1.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.615 2.066
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 31 141
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 2.180 2.653
Umsatzabgrenzungsposten 2.813 2.214

8.057 8.571
Summe PASSIVA 30.918 32.968


Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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01. Januar bis 31. März
in TEUR 2016 2015
Umsatzerlöse

Produktumsätze 2.727 3.279
Serviceumsätze 4.539 6.674

7.266 9.953
Umsatzkosten

Produktumsatzkosten -387 -1.480
Serviceumsatzkosten -3.700 -4.606

-4.087 -6.086
Bruttoergebnis vom Umsatz 3.179 3.867
Betriebliche Aufwendungen und Erträge

Forschung und Entwicklung -1.670 -1.399
Vertrieb und Marketing -1.811 -1.831
Allgemeine Verwaltungskosten -966 -1.305
Sonstige betriebliche Erträge 40 282
Sonstige betriebliche Aufwendungen -162 -38

-4.569 -4.291
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -1.390 -424
Zinserträge 7 2
Zinsaufwendungen -85 0
Finanzergebnis -78 2
Ergebnis vor Steuern -1.468 -422
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -19 -52
Ergebnis nach Steuern -1.487 -474
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen:

Veränderung aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaft -4 1
Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung -4 1
Gesamtergebnis -1.491 -473
Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert, verwässert) -0,05 -0,02
Durchschnittlich in Umlauf befindliche Aktien (unverwässert, verwässert) 31.684 31.684


Konzern-Kapitalflussrechnung

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1. Januar bis 31. März
in TEUR 2016 2015
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

Ergebnis vor Steuern -1.468 -422
Anpassungen zur Überleitung Periodenergebnis

Finanzergebnis 78 -2
Abschreibungen 610 1.133
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 12 0
Veränderung der operativen Vermögenswerte und Schulden

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 744 977
Sonstige Vermögenswerte -217 -174
Verbindlichkeiten und Rückstellungen -986 -685
Umsatzabgrenzungsposten 608 700
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor Ertragsteuern und Zinsen -619 1.527
Erhaltene Zinsen 7 3
Gezahlte Zinsen -115 0
Erhaltene Ertragsteuern 0 5
Gezahlte Ertragsteuern -129 -60
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -856 1.475
Cashflow aus Investitionstätigkeit

Liquide Mittel mit Verfügungsbeschränkung 375 0
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -514 -493
Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen 1 2
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -58 -41
Cashflow aus Investitionstätigkeit -196 -532
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 0 0
Wechselkursbedingte Änderungen -22 -32
Netto-Veränderung der liquiden Mittel -1.074 911
Liquide Mittel zu Beginn des Berichtszeitraumes 15.232 6.358
Liquide Mittel am Ende des Berichtszeitraumes 14.158 7.269


Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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in TEUR


Andere Rücklage

Stammaktien (Anzahl Aktien) Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Umstellungsrücklage Kumulierte Gewinne/ Verluste Kumulierte Währungsdifferenzen
Stand 01.01.2016 31.683.484 31.683 7.806 -93 -22.433 2.118
Gesamtergebnis



-1.487 -4
Stand 31.03.2016 31.683.484 31.683 7.806 -93 -23.920 2.114
Stand 01.01.2015 30.183.484 30.183 7.751 -93 -22.438 2.174
Gesamtergebnis



-474 1
Stand 31.03.2015 30.183.484 30.183 7.751 -93 -22.912 2.175


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in TEUR

Summe Eigenkapital
Stand 01.01.2016 19.081
Gesamtergebnis -1.491
Stand 31.03.2016 17.590
Stand 01.01.2015 17.577
Gesamtergebnis -473
Stand 31.03.2015 17.104


Konzernanhang zum 31. März 2016

Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der INTERSHOP Communications AG zum 31. Dezember 2015 wurde in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des International Accounting Standards Board (IASB) - den International Financial Reporting Standards (IFRS) - sowie den nach § 315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) anzuwendenden Vorschriften aufgestellt. Dementsprechend wurde auch der Konzernzwischenbericht zum 31. März 2016 in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt.

Dieser Konzernzwischenbericht zum 31. März 2016 ist ungeprüft und ist im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss und dem dazugehörigen Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2015 zu lesen. Der Konzernabschluss und der Konzernanhang sind im Geschäftsbericht des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2015 enthalten. Der Geschäftsbericht 2015 ist auf der Internetseite des Unternehmens unter http://www.intershop.de/investoren-finanzberichte verfügbar.

Rechnungslegungsgrundsätze (Compliance statement)

Der Konzernzwischenabschluss der INTERSHOP Communications AG wurde in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), die die vom IASB verabschiedeten Standards (IFRS, IAS) und die Interpretationen (IFRIC, SIC) des International Financial Reporting Standard Interpretations Committee (IFRS IC) umfassen, erstellt, wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind. Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben. Es wird kaufmännisch gerundet. Hierdurch kann es zu Rundungsdifferenzen kommen.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der INTERSHOP Communications AG umfasste zum 31. März 2016 unverändert neben der Muttergesellschaft die Tochterunternehmen Intershop Communications, Inc., Intershop Communications Australia Pty Ltd, Intershop Communications Asia Limited, The Bakery GmbH, Intershop Communications Ventures GmbH, Intershop Communications SARL sowie die Intershop Communications LTD.

In den Konzernzwischenabschluss sind die konsolidierten Ergebnisse der Gesellschaft und aller in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die INTERSHOP Communications AG direkt oder indirekt die Möglichkeit zur Beherrschung der Finanz- und Geschäftspolitik dieser Gesellschaften hat.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Konzernzwischenberichts wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie beim Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 verwendet. Die angewandten Methoden sind im Geschäftsbericht 2015 auf den Seiten 49 bis 55 detailliert beschrieben.

Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals der INTERSHOP Communications AG ist in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 31.683.484 Euro zum 31. März 2016 und ist eingeteilt in 31.683.484 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. Zum 31. März 2016 verfügte die Gesellschaft unverändert über Genehmigtes Kapital von 6.000.000 Euro (Genehmigtes Kapital I).

Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses je Aktie basiert auf folgenden Daten:

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Quartal zum
In TEUR 31.03.2016 31.03.2015
Basis für das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie (Ergebnis nach Steuern) -1.487 -474
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl von Stammaktien für das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 31.683 31.683
Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) (in EUR) -0,05 -0,02


Wenn das verwässerte Ergebnis den Verlust je Aktie reduziert bzw. das Ergebnis je Aktie erhöht, erfolgt eine Anpassung auf den Betrag des unverwässerten Ergebnisses pro Aktie (Verwässerungsschutz) gemäß IAS 33.43. Stimmen unverwässertes und verwässertes Ergebnis überein, kann der Ausweis gemäß IAS 33.67 in einer Zeile erfolgen. Gemäß IAS 33.64 wurde die Ermittlung der Aktienanzahl rückwirkend für den Vorjahreswert angepasst.

Segmentberichterstattung

Segmentbericht Quartal zum 31. März 2016

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in TEUR Europa USA Asien/ Pazifik Konsolidierung Konzern
Umsätze mit externen Kunden




Produktumsätze 2.343 141 243 0 2.727
Lizenzen 667 0 60 0 727
Wartung 1.676 141 183 0 2.000
Serviceumsätze 2.922 551 1.066 0 4.539
Beratung und Schulung 2.262 470 739 0 3.471
Full Service 660 81 327 0 1.068
Gesamtumsätze mit externen Kunden 5.265 692 1.309 0 7.266
Zwischensegmentumsätze 0 0 0 0 0
Gesamtumsätze 5.265 692 1.309 0 7.266
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -1.011 -130 -249 0 -1.390
Finanzergebnis



-78
Ergebnis vor Steuern



-1.468
Steuern



-19
Ergebnis nach Steuern



-1.487


Segmentbericht Quartal zum 31. März 2015

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in TEUR Europa USA Asien/ Pazifik Konsolidierung Konzern
Umsätze mit externen Kunden




Produktumsätze 2.430 599 250 0 3.279
Lizenzen 890 308 118 0 1.316
Wartung 1.540 291 132 0 1.963
Serviceumsätze 4.107 1.292 1.275 0 6.674
Beratung und Schulung 2.996 1.117 999 0 5.112
Full Service 1.111 175 276 0 1.562
Gesamtumsätze mit externen Kunden 6.537 1.891 1.525 0 9.953
Zwischensegmentumsätze 180 3 0 -183 0
Gesamtumsätze 6.717 1.894 1.525 -183 9.953
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -281 -80 -63 0 -424
Finanzergebnis



2
Ergebnis vor Steuern



-422
Steuern



-52
Ergebnis nach Steuern



-474


Rechtsstreitigkeiten

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 hat sich zu den im Geschäftsbericht 2015 auf Seite 70 aufgeführten Rechtsstreitigkeiten die folgende Änderung ergeben: In dem Anfechtungs- und Nichtigkeitsverfahren vor dem Landgericht Gera wurde der durch gerichtlichen Beschluss festgestellte Vergleich bestätigt, das Verfahren ist damit beendet.

Angabe zu nahe stehenden Personen

Intershop unterhielt neben den Geschäftsbeziehungen zu den konsolidierten Tochterunternehmen Beziehungen zu einem Unternehmen, welches an Intershop beteiligt ist. Die eBay Enterprise Inc. als größter Einzelaktionär der Gesellschaft besaß zum Zwischenbilanzstichtag 24,90 % der Anteile der Gesellschaft. Im ersten Quartal 2016 wurden keine Umsätze mit dem Unternehmen erzielt (Vorjahreszeitraum: 171 TEUR). Zum 31. März 2016 bestanden keine Forderungen und Verbindlichkeiten (31. März 2015: 41 TEUR offene Forderungen), auch hat Intershop keine Lieferungen und Leistungen von dem beteiligten Unternehmen bezogen.

Meldepflichtige Wertpapierbestände und Wertpapiergeschäfte

Per 31. März 2016 hielten die folgenden Organmitglieder der Gesellschaft Intershop-Inhaberstammaktien:

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Name Funktion Aktien
Dr. Herbert May Aufsichtsratsvorsitzender 18.000
Dr. Kai Hudetz Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender 4.000
Dr. Jochen Wiechen Vorstandsvorsitzender 30.000


In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 wurden keine Wertpapiergeschäfte von Intershop-Inhaberstammaktien durch Organmitglieder der Gesellschaft getätigt.

Intershop-Aktie

Börsendaten zur Intershop-Aktie

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ISIN DE000A0EPUH1
WKN A0EPUH
Börsenkürzel ISH2
Zulassungssegment Prime Standard/Geregelter Markt
Branche Software
Zugehörigkeit zu Börsen-Indizes CDAX, Prime All Share, Technology All Share


Kennzahlen zur lntershop-Aktie

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Q1 2016 2015 Q1 2015
Stichtagsschlusskurs1 in EUR 1,35 1,24 0,98
Anzahl der ausgegebenen Aktien (per Stichtag) in Mio. Stück 31,68 31,68 30,18
Marktkapitalisierung in Mio. EUR 42,77 39,29 29,58
Ergebnis je Aktie in EUR -0,05 0,00 -0,02
Cashflow pro Aktie in EUR -0,03 0,16 0,05
Buchwert je Aktie in EUR 0,56 0,60 0,57
Durchschnittliches Handelsvolumen pro Tag2 in Stück 41.282 43.764 48.327
Streubesitz in % 66 66 69


1 Basis: Xetra
2 Basis: alle Börsenplätze


Kontakt

Investor Relations Kontakt

INTERSHOP Communications AG
Intershop Tower
D-07740 Jena
Tel. +49 3641 50 1000
Fax +49 3641 50 1309
E-Mail ir@intershop.de
www.intershop.de

Dieser Zwischenbericht enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung und die allgemeine Wirtschaftslage.