![]() Intershop Communications AGJenaZwischenbericht zum 30. Juni 2017Zwischenbericht über die ersten sechs Monate 20171. Januar bis 30. Juni 2017Brief an die AktionäreSehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde, nach einem guten Start ins neue Jahr hat sich der positive Geschäftstrend von Intershop
im zweiten Quartal verfestigt. Insgesamt haben wir in den ersten sechs Monaten ein
zweistelliges Umsatzwachstum und bei gestiegenen Aufwendungen für Marketing und Vertrieb
ein leicht positives Ergebnis verzeichnet. Besonders hervorzuheben ist, dass wir im
ersten Halbjahr eine Vielzahl neuer Kunden zu verzeichnen hatten, insbesondere im
Lizenz-Bereich. Dabei stammt ein erheblicher Teil dieser Unternehmen aus dem Großhandelssegment,
dass wir als besonders vielversprechend erachten. Die gute Geschäftsentwicklung des
ersten Halbjahres ist zu großen Teilen auf unsere neue "Lighthouse 2020"-Strategie
und die damit verbundene Neupositionierung und Branchenfokussierung zurückzuführen. Wir erhalten für unsere neue Strategie von Seiten der Analysten wie auch von Partnern
und Kunden weiterhin positives Feedback und sehen uns insgesamt in unserer Marktsicht
bestätigt. Es wird zunehmend deutlich, dass wir derzeit im richtigen Markt mit dem
richtigen Produkt unterwegs sind. Wir sind daher zuversichtlich, dass es sich hierbei
um eine nachhaltige Entwicklung handelt und wir insbesondere im B2B-Sektor noch in
diesem Jahr eine maßgebliche Zahl weiterer Kunden gewinnen können. Die Zahl unserer Cloud-Kunden nimmt ebenfalls kontinuierlich zu, seit wir die Partnerschaft
mit Microsoft eingegangen sind. Unser Cloud-Angebot ist aufgrund seiner Skalierbarkeit
und seiner niedrigen Einrichtungskosten überaus wettbewerbsfähig und wir erwarten
hier weitere Zuwächse. Dabei werden wir unsere Zusammenarbeit mit Microsoft vertiefen.
So ist geplant, das Zusammenspiel aller Bestandteile des neuen Angebots zu perfektionieren
und die Einrichtungskosten neuer Shops durch eine Schaffung von Standardintegrationen
weiter zu reduzieren. Auch für unsere Non-Cloud-Angebote streben wir eine Erhöhung
der Effizienz durch eine "out-of-the-box"-Verfügbarkeit von Features und Tools an. Insgesamt sehen wir Intershop gut aufgestellt, um von der zunehmenden Digitalisierung
im Handel profitieren zu können und die Transformation unserer Kunden erfolgreich
zu begleiten. Mit besten Grüßen scroll
Konzernkennzahlenscroll
KonzernlageberichtGesamtwirtschaft und BrancheDer Internationale Währungsfonds (IWF) bestätigt in seiner jüngsten Prognose von Juli
2017 den Erholungstrend der globalen Wirtschaft und erwartet für das Jahr 2017 ein
weltweites Wirtschaftswachstum von 3,5 %. In den Industriestaaten, darunter wichtige
Zielmärkte von Intershop, wird das zusammengefasste Bruttoinlandsprodukt (BIP) um
2,0 % zulegen. Für Deutschland rechnet der IWF in 2017 mit einem Wachstum von 1,8
%. Der globale E-Commerce-Markt ist weiterhin von dynamischen Wachstumsraten geprägt.
So werden die weltweiten B2C-E-Commerce-Umsätze nach Angaben des Marktforschungsunternehmens
eMarketer in 2017 um 23,2 % zulegen. Auch in Westeuropa, der wichtigsten Zielregion
von Intershop, wird auf Basis einer fortgeschrittenen Marktreife das Wachstum in 2017
mit 12,2 % erneut zweistellig ausfallen. Die zunehmende Digitalisierung unterschiedlichster Unternehmensbereiche und Branchen
und die wachsende Akzeptanz von Cloud-basierten Unternehmensanwendungen sorgen für
hohe Dynamik. Vor allem der weltweite Enterprise-Software-Markt wächst weiterhin deutlich.
Hier wird für 2017 ein Anstieg der Ausgaben um 7,6 % erwartet. Im Markt für IT-Services
wird das Wachstum nach Angaben des IT-Analysehauses Gartner 3,1 % betragen. Auch in
Deutschland bleibt wie in den Vorjahren der Softwarebereich der wichtigste Wachstumstreiber
der IT-Branche. Der deutsche Branchenverband BITKOM rechnet hier mit einem Zuwachs
um 6,3 %. Der Markt für IT-Services soll in Deutschland um 2,3 % zulegen. Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten 2017Der Intershop-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 18,0
Mio. Euro (Vorjahr: 16,3 Mio. Euro). Während sich die Produkterlöse um 16 % auf 7,6
Mio. Euro erhöhten, war im Servicebereich ein Anstieg um 6 % auf 10,3 Mio. Euro zu
verzeichnen. Zudem verbuchte Intershop ein leicht positives operatives Ergebnis (EBIT)
in Höhe von 0,2 Mio. Euro. Positive Neukundenentwicklung: "Lighthouse 2020"-Strategie bringt erste ErfolgeFür den Intershop-Konzern standen die ersten sechs Monate 2017 im Zeichen der Umsetzung
der "Lighthouse 2020"-Roadmap. Dabei wurden mit dem neu aufgesetzten branchenspezifischen
Vertriebs- und Marketingkonzept für Kunden aus der Großhandelsbranche erste Erfolge
erzielt. So konnte Intershop im ersten Halbjahr 2017 bereits mehr als doppelt so viele
Neukunden wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum akquirieren, davon zur Hälfte Unternehmen
aus dem Großhandel. Darunter fällt beispielsweise die Intergastro Handels GmbH & Co.
KG, einer der führenden Großhändler für Catering-Bedarf. Das Unternehmen plant, über
sein DACH-Kernvertriebsgebiet hinaus international zu expandieren. Die Intershop-Lösung
ermöglicht diese Internationalisierung bei niedrigeren Betriebskosten auf Basis einer
weltweit führenden, flexiblen und zukunftssicheren Commerce-Plattform. Ein weiterer
Neukunde ist der niederländische Mischkonzern Imbema. Der neue B2B-Webshop umfasst
ein Sortiment von 180.000 Artikeln aus den fünf Unternehmenssparten Bau und Infrastruktur,
Gas, Wasser und Energie, Offshore und Maritim sowie Mobilität. Das Familienunternehmen
Gebrüder Limmert AG, einer der erfolgreichsten Elektrotechnik-Großhändler Österreichs,
vollzieht zusammen mit Intershop ebenfalls den internationalen Ausbau seines digitalen
Geschäfts. Ferner zählen zu den Neukunden das weltweit tätige Risikomanagement-Unternehmen
SAI Global, das im Rahmen einer umfassenden Digitalisierungsstrategie seinen Produktkatalog
digitalisiert sowie der langjährige Intershop-Kunde Lechler GmbH, der auf die neueste
Plattform-Version von Intershop migriert. In Finnland wurde der Relaunch der neuen
E-Commerce-Website des finnischen Unternehmens Alko als IT-Projekt des Jahres 2017
ausgezeichnet. Die Webseite des staatlichen Spirituosenmonopolisten war im November
2016 auf Intershop-Basis online gegangen. Ein weiterer Baustein der "Lighthouse 2020"-Strategie ist der Ausbau des Cloud-Geschäfts.
Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Partnerschaft mit Microsoft, in deren Mittelpunkt
derzeit die Erhöhung der Zahl der Standardintegrationen steht, wodurch sich einerseits
die Einrichtungskosten neuer Shops verringern und andererseits Projekte noch schneller
umgesetzt werden können. Mit einer Perfektionierung des Zusammenspiels der Intershop
Commerce Suite mit Microsoft NAV auf der Cloud-Plattform Microsoft Azure erhoffen
sich beide Unternehmen, in den kommenden Jahren eine Vielzahl neuer digitaler Kundenprojekte
generieren zu können. Mit dem neuen Branchen- und Cloud-Fokus ist außerdem eine Erweiterung der Business-
und Technologie-Partnerlandschaft um entsprechende Spezialisten verbunden. So wurde
im ersten Quartal 2017 die Partnerschaft mit MAC IT-Solutions GmbH ausgebaut. Intershop
und MAC bieten nun eine integrierte Microsoft Dynamics NAV- und Commerce-Lösung auf
Microsofts Cloud-Lösung Azure an. Mitte Juli wurde der Ausbau der Partnerschaft mit
der Blue-Zone AG bekanntgegeben, die das Leistungsspektrum der Intershop-Lösung ebenfalls
ergänzt. So bietet Blue-Zone beispielsweise mit der blue-app eine cloudbasierte, mobile
Lösung zur Automatisierung und Beschleunigung von Vertriebsprozessen an, die eine
noch umfangreichere Digitalisierung der Vertriebsprozesse ermöglicht. Zusätzlichen Rückenwind erhält Intershop durch diverse positive Analystenbewertungen.
Hervorzuheben sind die zwei im März 2017 veröffentlichten "Forrester Wave"-Studien
des renommierten IT-Analystenhauses Forrester Research. Dort wurde Intershop zum wiederholten
Mal als führender Anbieter von Omni-Channel-Commerce-Lösungen eingestuft, sowohl für
den Einsatz im B2B- als auch im B2C-Sektor. Anfang Juni kürte das internationale Marktforschungs-
und Beratungsunternehmen Quadrant Knowledge Solutions Intershop als Unternehmen des
Jahres 2017 auf dem Weltmarkt digitaler Commerce-Plattformen. UmsatzentwicklungDer Intershop-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 18,0
Mio. Euro, ein Zuwachs von 10 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gestützt auf eine
gute Neukundenentwicklung erhöhten sich die strategisch wichtigen Produktumsätze von
6,6 Mio. Euro um 16 % auf 7,6 Mio. Euro. Auch der Servicebereich entwickelte sich
insgesamt positiv. Hier stiegen die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 %,
von 9,7 Mio. Euro auf 10,3 Mio. Euro. Der Anteil der Produktumsätze am Gesamtumsatz
stieg leicht von 41 % auf 43 %. Innerhalb des Produktsegments steigerte Intershop
die Erlöse mit Lizenzen um 37 % von 2,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 3,6 Mio. Euro. Dabei
entfiel rund die Hälfte der Erlöse auf Neukunden, darunter eine Vielzahl von Großhandelskunden.
Die ebenfalls unter den Produktumsätzen aufgeführten und den Lizenzerlösen nachgelagerten
Wartungserlöse erhöhten sich um 1 % auf 4,0 Mio. Euro. Die Beratungs- und Schulungserlöse,
mit einem Anteil von 38 % an den Gesamterlösen weiterhin wichtigste Umsatzgruppe,
sanken um 6 % auf 6,9 Mio. Euro. Der Rückgang wurde jedoch durch einen deutlichen
Anstieg der Full-Service-Erlöse um 48 % auf 3,2 Mio. Euro überkompensiert. Verantwortlich
für den Anstieg war die ebenfalls gute Neukundenentwicklung in diesem Geschäftsbereich. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Umsatzerlöse nach Bereichen (in TEUR): scroll
In der regionalen Umsatzverteilung nahm die Dominanz der europäischen Märkte im Berichtzeitraum
weiter leicht zu. In dieser Region stieg der Umsatz um 10 % auf 13,3 Mio. Euro Mio.
Euro (Vorjahr: 12,1 Mio. Euro). Der Anteil europäischer Kunden am Gesamtumsatz lag
wie im Vorjahr bei 74 %. Die im US-Markt erzielten Erlöse stiegen deutlich von 1,3
Mio. Euro auf 2,1 Mio. Euro, was einem Umsatzanteil von 12 % entspricht. In der Region
Asien-Pazifik erzielte Intershop verminderte Erlöse in Höhe von 2,5 Mio. Euro (Vorjahr:
2,9 Mio. Euro), was einem Anteil von 14 % entspricht. ErgebnisentwicklungIntershop erzielte in den ersten sechs Monaten 2017 ein Bruttoergebnis vom Umsatz
in Höhe von 8,9 Mio. Euro, ein deutlicher Anstieg um 19 % gegenüber dem Vorjahrwert
in Höhe von 7,5 Mio. Euro. Die Bruttomarge verbesserte sich von 46 % auf einen sehr
guten Wert von 50 %. Als Bestandteil der "Lighthouse 2020"-Programms wurde im ersten
Halbjahr 2017 durch Personalanpassungen und Effizienzsteigerungen in administrativen
Funktionen eine Kostenreduktion in allen Geschäftsbereichen erzielt. So sanken die
Verwaltungskosten um 4 % auf 1,8 Mio. Euro. Die Kosten für Forschung und Entwicklung
verringerten sich um 15 % auf 2,7 Mio. Euro. Der durch die Einsparungen erzielte finanzielle
Spielraum wurde zudem wie angekündigt genutzt, um durch zusätzliche Investitionen
in Marketing und Vertrieb die Umsetzung des neuen Branchen- und Cloud-Fokus zu beschleunigen.
Daraus resultierte ein Anstieg der Kosten in diesem Bereich um 15 % auf 4,2 Mio. Euro.
Insgesamt lagen die operativen Betriebsausgaben (OPEX) mit 8,7 Mio. Euro leicht unter
dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 8,8 Mio. Euro). Auf Basis der positiven Umsatzentwicklung und der angepassten Kostenstruktur verbesserte
Intershop im ersten Halbjahr 2017 seine Ergebnissituation gegenüber dem Vorjahreszeitraum
deutlich. So betrug das operative Ergebnis vor Abzug der Abschreibungen (EBITDA) im
Berichtszeitraum 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT)
war ebenfalls positiv und betrug in den ersten sechs Monaten 0,2 Mio. Euro (Vorjahr:
-1,3 Mio. Euro), die EBIT-Marge lag bei 1 % (Vorjahr: -8 %). Die Abschreibungen lagen
mit 1,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Das Periodenergebnis belief sich auf 28 TEUR
(Vorjahr: -1,6 Mio. Euro), was einem Ergebnis je Aktie von 0,00 Euro (Vorjahr: -0,05
Euro) entspricht. Finanz- und VermögenslageZum Zwischenbilanzstichtag, dem 30. Juni 2017, betrug die Bilanzsumme des Intershop-Konzerns
26,6 Mio. Euro. Gegenüber Jahresende 2016 bedeutet dies eine leichte Verringerung
um 2 %. Auf der Aktivseite reduzierten sich die kurzfristigen Vermögenswerte um 2
% durch geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie liquide Mittel.
Das Eigenkapital lag zum Zwischenbilanzstichtag mit 16,1 Mio. Euro auf dem Stand per
Jahresende 2016. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 7 % auf 8,5 Mio. Euro.
Dies ist begründet im Anstieg der Umsatzabgrenzungsposten von 1,9 Mio. Euro auf 3,1
Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich aufgrund
der planmäßigen Tilgung in Höhe von 1,0 Mio. Euro des 2015 abgeschlossenen Darlehens
auf 2,8 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2016
von 59 % auf 60 %. Insgesamt weist Intershop zum Zwischenbilanzstichtag 30. Juni somit
eine solide Vermögens- und Kapitalstruktur auf. Im Hinblick auf die Finanzlage verbuchte Intershop im ersten Halbjahr einen deutlich
positiven operativen Cashflow in Höhe von 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: -1,4 Mio. Euro).
Dies resultiert vor allem aus dem verbesserten Periodenergebnis sowie aus erhöhten
Umsatzabgrenzungsposten. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug 1,1 Mio.
Euro (Vorjahr: -1,0 Mio. Euro). Insgesamt sanken die liquiden Mittel gegenüber Ende
2016 leicht um 0,3 Mio. Euro. Forschung und EntwicklungIm Zuge des Ausbaus der Partnerschaft mit Microsoft konzentrieren sich die Aktivitäten
im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) derzeit auf die fortschreitende enge Verzahnung
des Cloud-Angebots mit den Microsoft-Lösungen und den damit verbundenen Systemen.
Ziel ist es, das Zusammenspiel aller Bestandteile des neuen Angebots zu perfektionieren
und die Einrichtungskosten neuer Shops durch eine Schaffung von Standardintegrationen
zu reduzieren. Zudem wird insgesamt eine Erhöhung der Effizienz durch eine "out-of-the-box"-Verfügbarkeit
von Features und Tools angestrebt. Darüber hinaus arbeitet Intershop kontinuierlich an der Weiterentwicklung seiner Omni-Commerce-Plattform
Intershop Commerce Suite. Im Dezember 2016 hatte Intershop die neue Version 7.8 veröffentlicht,
die eine Weiterentwicklung des Content-Management-Systems und erweiterte SEO-Funktionen
zur Orchestrierung von Marketing-Kampagnen beinhaltet. Mit der neuen Version 7.8 wurde
zudem ein erweitertes Cloud-Angebot geschaffen, das jetzt die komplette Infrastruktur
des Intershop-Commerce-Systems in Microsofts Cloud-Plattform Azure bereithält. So
kann Intershop seinen Kunden ein durchgängiges, branchenorientiertes Cloud-Angebot
als skalierbare Lösung anbieten. AufsichtsratAuf der diesjährigen Hauptversammlung am 9. Mai 2017 wurden die bisherigen Mitglieder
des Aufsichtsrats Christian Oecking, Ulrich Prädel und Prof. Dr. Louis Velthuis mit
großer Mehrheit bestätigt. Auf der anschließenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats
wurde Christian Oecking erneut zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Sein Stellvertreter
ist Ulrich Prädel. PersonalEnde Juni 2017 beschäftige Intershop weltweit 326 Vollzeitarbeitskräfte. Gegenüber
dem Vorjahresstichtag bedeutet dies einen Rückgang um 51 Mitarbeiter. Im Vergleich
zum Jahresende 2016 sank die Zahl der Mitarbeiter um 29 Vollzeitkräfte. Die Reduzierung
ist unter anderem in der Umsetzung des im Oktober 2016 verabschiedeten Strategieprogramms
"Lighthouse 2020" begründet, das auch mit Personalanpassungen verbunden war. Die folgende
Übersicht zeigt die Aufteilung der Vollzeitkräfte nach Unternehmensbereichen: scroll
*
auf Basis Vollzeitkräfte inklusive Studenten und Auszubildende In Europa waren zum Zwischenbilanzstichtag mit 281 Mitarbeitern 86 % der Belegschaft
beschäftigt. In der Region Asien-Pazifik waren 29 Mitarbeiter (9 %) beschäftigt, in
den USA lag der Anteil mit 16 Mitarbeitern bei 5 %. KonzernrisikenIn Bezug auf die Risiken wird auf die ausführliche Darstellung im Geschäftsbericht
2016 verwiesen. AusblickDer globale E-Commerce-Markt wird in den kommenden Jahren sein dynamisches Wachstum
ungebrochen fortsetzen. Nach Schätzungen von eMarketer wird sich das B2C-Marktvolumen
bis 2021 auf rund 4,5 Billionen US-Dollar verdoppeln. Dabei bleibt auch in den Industrieländern
das Potenzial für Unternehmen wie Intershop hoch. So ergab der im Mai diesen Jahres
veröffentlichte "Digital Maturity & Transformation Report 2017" der Universität St.
Gallen, an dem das ECC Köln und Intershop mitwirkten, dass deutsche Handels- und Konsumgüterunternehmen
weiterhin deutlichen Nachholbedarf in Sachen digitaler Transformation haben. Die größten Wachstumschancen liegen dabei im B2B-Segment, da dort die digitale Transformation
zu großen Veränderungen im Vertriebsprozess führt, worauf viele Unternehmen noch unzureichend
vorbereitet sind. Mit der wachsenden Online-Konkurrenz und dem Einstieg neuer Marktteilnehmer
steigt der Investitionsdruck nun rapide. Intershop bietet für die Herausforderungen
der Großhändler dank des Synaptic Commerce®-Ansatzes die passenden Lösungen und hat
daher im Oktober 2016 entschieden, sich auf diesen Markt, insbesondere den Großhandel,
zu fokussieren. Die innerhalb weniger Monate bereits erzielte Neukundenquote und die
hohe Zahl an Kundenleads unterstreichen, dass Intershop die richtigen Weichen für
die Zukunft gestellt hat. Zudem setzt Intershop auf den Ausbau des Geschäfts mit Cloud-Lösungen. Dank der Zusammenarbeit
mit Microsoft bietet Intershop mit seiner Cloud Commerce nun eine skalierbare B2B-
wie B2C-Komplettlösung, mit der Kunden ihren Vertrieb schnell und unkompliziert digitalisieren,
Kosten senken und Umsätze steigern können. Für Intershop eröffnen sich dadurch neue
Marktsegmente und Kundengruppen, die zusätzliches Wachstum in den kommenden Jahren
versprechen. Insgesamt hat sich nach dem gelungenen Jahresstart im ersten Quartal 2017 die gute
Geschäftslage verfestigt. Insbesondere die Neukundenentwicklung belegt, dass die "Lighthouse"-Strategie
sukzessive greift. Der Intershop-Vorstand ist daher zuversichtlich, die im Geschäftsbericht
2016 aufgestellte Prognose für das Gesamtjahr 2017 zu erfüllen. Demnach rechnet Intershop
im Konzern mit leicht steigenden Umsatzerlösen. Zudem wird bei einem leichten Anstieg
des Bruttoergebnisses und der Bruttomarge ein ausgeglichenes operatives Ergebnis (EBIT)
erwartet. KonzernbilanzAktiva
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PASSIVAscroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
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Konzernanhang zum 30. Juni 2017Allgemeine AngabenDer Konzernabschluss der INTERSHOP Communications AG zum 31. Dezember 2016 wurde in
Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des International Accounting Standards
Board (IASB) - den International Financial Reporting Standards (IFRS) - sowie den
nach § 315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) anzuwendenden Vorschriften aufgestellt.
Dementsprechend wurde auch der Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2017 in Übereinstimmung
mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Der Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2017 ist ungeprüft und ist im Zusammenhang
mit dem Konzernabschluss und dem dazugehörigen Konzernanhang für das Geschäftsjahr
2016 zu lesen. Der Konzernabschluss und der Konzernanhang sind im Geschäftsbericht
des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2016 enthalten. Der Geschäftsbericht 2016 ist
auf der Internetseite des Unternehmens unter http://www.intershop.de/investoren-finanzberichte
verfügbar. Rechnungslegungsgrundsätze (Compliance statement)Der Konzernzwischenabschluss der INTERSHOP Communications AG wurde in Übereinstimmung
mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards
(IFRS), die die vom IASB verabschiedeten Standards (IFRS, IAS) und die Interpretationen
(IFRIC, SIC) des International Financial Reporting Standard Interpretations Committee
(IFRS IC) umfassen, erstellt, wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden
sind. Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders
vermerkt, werden alle Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben. Es wird kaufmännisch
gerundet. Hierdurch kann es zu Rundungsdifferenzen kommen. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der
INTERSHOP Communications AG umfasste zum 30. Juni 2017 unverändert neben der Muttergesellschaft
die Tochterunternehmen Intershop Communications, Inc., Intershop Communications Australia
Pty Ltd, Intershop Communications Asia Limited, The Bakery GmbH, Intershop Communications
Ventures GmbH, Intershop Communications SARL sowie die Intershop Communications LTD. In den Konzernzwischenabschluss sind die konsolidierten Ergebnisse der Gesellschaft
und aller in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die INTERSHOP
Communications AG direkt oder indirekt die Möglichkeit zur Beherrschung der Finanz-
und Geschäftspolitik dieser Gesellschaften hat. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung des Konzernzwischenberichts wurden die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden wie beim Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 verwendet.
Die angewandten Methoden sind im Geschäftsbericht 2016 auf den Seiten 48 bis 54 detailliert
beschrieben. EigenkapitalDie Entwicklung des Eigenkapitals der INTERSHOP Communications AG ist in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
dargestellt. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 31.683.484 Euro zum 30. Juni
2017 und ist eingeteilt in 31.683.484 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. Ergebnis je AktieDie Berechnung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses je Aktie basiert auf
folgenden Daten: scroll
Wenn das verwässerte Ergebnis den Verlust je Aktie reduziert bzw. das Ergebnis je
Aktie erhöht, erfolgt eine Anpassung auf den Betrag des unverwässerten Ergebnisses
pro Aktie (Verwässerungsschutz) gemäß IAS 33.43. Stimmen unverwässertes und verwässertes
Ergebnis überein, kann der Ausweis gemäß IAS 33.67 in einer Zeile erfolgen. SegmentberichterstattungSegmentbericht Quartal zum 30. Juni 2017scroll
Segmentbericht Quartal zum 30. Juni 2016scroll
Segmentbericht 6-Monatszeitraum zum 30. Juni 2017scroll
Segmentbericht 6-Monatszeitraum zum 30. Juni 2016scroll
RechtsstreitigkeitenIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 haben sich zu den im Geschäftsbericht
2016 auf Seite 68 aufgeführten Rechtsstreitigkeiten keine Änderungen ergeben. Meldepflichtige Wertpapierbestände und WertpapiergeschäftePer 30. Juni 2017 hielten die Organmitglieder der Gesellschaft folgende Anzahl an
Intershop-Inhaberstammaktien: scroll
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 wurden folgende Wertpapiergeschäfte
von Intershop-Inhaberstammaktien durch Organmitglieder der Gesellschaft getätigt: scroll
NachtragsberichtWesentliche berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Intershop-Aktiescroll
scroll
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Basis: Xetra KontaktInvestor Relations KontaktINTERSHOP Communications AG Intershop Tower D-07740 Jena Tel. +49 3641 50 1000 Fax +49 3641 50 1309 E-Mail ir@intershop.de www.intershop.de Dieser Zwischenbericht enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige
finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse
und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw.
von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken
und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem
die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit
von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen,
die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den
Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit,
mögliche staatliche Regulierung und die allgemeine Wirtschaftslage. |
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