![]() Intershop Communications AGJenaZwischenbericht zum 30. Juni 2018Zwischenbericht über die ersten sechs Monate 20181. Januar bis 30. Juni 2018Brief an die AktionäreSehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde, der Trend zur Cloud ist weltweit ungebrochen. Nicht nur die großen Player wie Amazon,
SAP und unser Partner Microsoft setzen auf das Geschäft, auch im deutschen und internationalen
Mittelstand nutzen immer mehr Unternehmen im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung
IT-Services über die Cloud. Wir gestalten diese Transformation aktiv mit und bieten
Unternehmen seit März unsere leistungsfähige Standardlösung Commerce-as-a-Service
(CaaS) auf Basis der Microsoft Azure Cloud an. Unsere im ersten Halbjahr 2018 um 14
% gestiegenen Cloud- und Subscription-Umsätze sind ein erstes positives Signal. Jetzt
gilt es, die stetig wachsende Neukundenpipeline in diesem Segment in zählbare Erfolge
umzumünzen. Dieser Weg ist für Intershop alternativlos, auch wenn er durch die Umstellung
vom Lizenz- auf das Cloudgeschäft mit temporären Umsatz- und Ergebniseinbußen verbunden
ist. Unsere "Cloud first"-Strategie wurde erst Ende Juli von Vorstand und Aufsichtsrat
bekräftigt und wir haben unsere Gesamtjahresprognose an die konsequente Cloud-Ausrichtung
angepasst. Wir verfügen über eine grundsolide Kapitalausstattung, eine stabile Kostenbasis,
ein hochmotiviertes Team und agieren in einem Zukunftsmarkt mit intensivem Wettbewerb,
aber auch vielfältigen Umsatzchancen. Damit halten wir alle Trümpfe in der Hand, die
für die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie und die Erreichung unserer operativen
und finanziellen Ziele nötig sind. Die jüngste Auszeichnung auf der Microsoft-Partner
Konferenz als "Runner-up of the Year" gibt uns und den Kollegen in Vertrieb und Marketing
zusätzlichen Ansporn. Mit besten Grüßen scroll
Konzernkennzahlenscroll
KonzernlageberichtGesamtwirtschaft und BrancheDie globale Wirtschaft wird laut aktueller Prognose des Internationalen Währungsfonds
(IWF) im Gesamtjahr 2018 ein deutliches Wachstum von 3,9 % verzeichnen. In den Industriestaaten
wird das zusammengefasste Bruttoinlandsprodukt um 2,4 % zulegen. Für Deutschland rechnet
der IWF in 2018 mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 2,2 %. Der globale E-Commerce-Markt
ist weiterhin von dynamischen Wachstumsraten geprägt. Das Analysehaus eMarketer erwartet
bis 2021 eine weitere Verdopplung des aktuellen globalen B2C-Marktvolumens auf rund
4,5 Billionen US-Dollar. Für den deutschen Online-Einzelhandel rechnet der Handelsverband
Deutschland (HDE) im laufenden Jahr 2018 mit einer Wachstumsrate von 9,7 % auf ein
Marktvolumen von 53,6 Mrd. Euro. Auch der B2B-Handel ist von einer wachsenden Digitalisierung
gekennzeichnet, die erhebliche Investitionen von den Unternehmen erfordert. In diesem
Zusammenhang rechnet Forrester Research bis ins Jahr 2021 mit einem globalen Investitionsvolumen
für B2B-Commerce-Plattformen von rund 2,4 Milliarden US-Dollar. Im IT-Sektor sorgt die zunehmende Digitalisierung unterschiedlichster Unternehmensbereiche
und Branchen ebenfalls für hohe Dynamik. Davon profitiert vor allem der Enterprise-Software-Markt.
Hier erwartet das IT-Analysehauses Gartner für 2018 einen erheblichen Anstieg der
Ausgaben um 11,1 % auf 391 Mrd. US-Dollar. Getrieben wird das Wachstum im IT-Bereich
insbesondere vom zunehmenden Einsatz von Cloud-Lösungen. Der Software-as-aService-Markt
(SaaS), das größte Cloud-Segment, wird nach Angaben von Gartner allein in 2018 um
rund 22 Prozent auf 73,6 Mrd. US-Dollar zulegen. Auch in Deutschland steigt der Einsatz
von Cloud-Lösungen rapide. Der Markt für Public Cloud Services soll nach Prognosen
des Marktforschungsunternehmens Techconsult von 7,5 Mrd. Euro in 2017 um jährlich
rund 18 % auf 10,5 Mrd. in 2019 wachsen. Davon entfallen mehr als 60 % auf Software-as-aService-Dienste. Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten 2018Der Intershop-Konzern erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe
von 16,0 Mio. Euro (Vorjahr: 18,0 Mio. Euro), ein Rückgang um 11 %. Während sich die
Lizenz- und Wartungserlöse um 27 % auf 5,2 Mio. Euro verringerten, stiegen die Cloud-
und Subscriptionumsätze um 14 % auf 2,5 Mio. Euro. Der im Zuge der Fokussierung auf
das Cloud-Geschäft erfasste Auftragseingang lag in den ersten sechs Monaten bei 2,2
Mio. Euro. Im Servicesegment war ein leichter Rückgang um 3 % auf 8,3 Mio. Euro zu
verzeichnen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug -2,0 Mio. Euro. "Cloud first" - Intershop treibt Transformation zum Anbieter cloud-basierter Lösungen und Services voranDer Markt für Cloud-Software hat in den vergangenen zwölf Monaten deutlich an Fahrt
aufgenommen. Entscheidend hierfür ist die wachsende Bereitschaft der Unternehmen,
auf Cloud-basierte Systeme und Programme zu setzen. Die steigende Marktakzeptanz resultiert
aus strategischen Vorteilen wie Verfügbarkeit, Sicherheit durch automatische Updates
und Ressourceneffizienz. Gleichzeitig wächst im Handel der Druck auf kleine und mittlere
Unternehmen, eigene digitale Vertriebswege aufzubauen oder auszuweiten. Und gerade
für diese Kundengruppe sind Cloud-Anwendungen oftmals die beste Option, weil diese
eine schnelle, flexible und skalierbare Lösung mit geringen Investitionsrisiken darstellen. Um die steigende Kundennachfrage gezielt zu bedienen und die sich daraus ergebenden
erheblichen Wachstumschancen zu realisieren, hat Intershop im Frühjahr 2018 angekündigt,
sowohl bei Investitionen in Forschung und Entwicklung wie auch in Marketing und Vertrieb
den Cloud-Ansatz in den Mittelpunkt der Aktivitäten zu stellen. Mit seiner neuen,
im März vorgestellten Commerce-as-a-Service-Komplettlösung (CaaS) verfügt Intershop
über eine vollumfängliche und leistungsfähige Standard-Cloud-Lösung. Mittelständische
Unternehmen können nun bei Intershop je nach Digitalisierungsgrad zwischen drei E-Commerce-Standard-Lösungen
(Essential, Advanced und Professional) sowie einer maßgeschneiderten CaaS Individual-Lösung
wählen. Auf einer Microsoft Azure-Infrastruktur gehostet, stellt Intershop den unterbrechungsfreien
Betrieb und die zuverlässige Leistung der E-Commerce-Lösung sicher. Darüber hinaus
haben Intershops CaaS-Kunden direkten Zugang zu einem Team erfahrener E-Commerce-Spezialisten
für Beratung und Support. Gegenüber vorherigen Cloud-Versionen wird nun die Standardisierung
in den Mittelpunkt gestellt, was die Wettbewerbsfähigkeit der Lösung deutlich verbessert. Ein Kernbestandteil der neuen Cloud-Strategie ist die seit 2016 bestehende Partnerschaft
mit Microsoft. Die Zusammenarbeit vereint die hohe Leistungsfähigkeit der Intershop-Commerce-Lösung
mit den höchsten Sicherheitsstandards der Microsoft Azure-Plattform. Zudem wird die
Intershop Commerce Suite in Microsofts All-in-One-Angebot für Geschäftsanwendungen,
Dynamics 365, eingebettet. Das auf der Partnerschaft mit Microsoft aufbauende CaaS-Angebot
ermöglicht Intershop, neue Kunden und Marktsegmente zu adressieren und Unternehmen
weitaus umfassender als bisher bei ihrer digitalen Transformation zu beraten. Mitte
Juli erhielt Intershop von der deutschen Microsoft Organisation den "Runner up of
the Year"-Preis auf der Microsoft-Partnerkonferenz Inspire in Las Vegas, USA. Die
Auszeichnung ist eine Bestätigung für die bisher geleistete Arbeit und unterstreicht
die strategische Vision, der führende Cloud-Anbieter für Omni-Channel-Shopsysteme
zu werden. CaaS-Angebot rückt in den Fokus von Kunden und PartnernBereits mit dem Start der neuen "Lighthouse 2020"-Strategie im Oktober 2016 hatte
Intershop sein Geschäft auf den Ausbau des Cloud-Bereichs ausgerichtet. Der Produkt-Launch
der neuen CaaS-Lösung im März 2018 markiert einen wichtigen strategischen Meilenstein
und ist in Kombination mit der Microsoft-Partnerschaft ein Katalysator für die Umsetzung
des neuen "Cloud first"-Ansatzes und für die Generierung von Wachstum im Cloud-Sektor.
Bereits im ersten Halbjahr 2018 konnte Intershop mehrere Neukunden für seine neue
CaaS-Lösung gewinnen. Dazu gehört der führende rumänische Einzelhändler elefant.ro,
der mit der Cloud-basierten Lösung seine bereits umfangreiche Marktpräsenz regional
und international ausbauen möchte. Elefant.ro ist einer der ersten Kunden, die sich
für das flexible und umfassende CaaS-Leistungspaket "Individual" entschieden haben.
Die cloud-basierte Lösung soll im vierten Quartal 2018 in Betrieb gehen. Auch in der Zusammenarbeit mit Partnern verschiebt sich der Fokus hin zu Cloud-basierten
Anwendungen. So haben Intershop und der Platinum-Partner ModusLink im Mai ein neues
gemeinsames Angebot namens "eStarter Storefront" gelauncht. Basierend auf der marktführenden
Intershop Commerce Suite bietet ModusLink mit der "eStarter Storefont" eine sichere,
skalierbare und kostengünstige Cloud-Lösung für Unternehmen, die ihren digitalen Vertriebskanal
in nur vier Wochen aufbauen wollen. Dadurch können Unternehmen ihre Kunden mit individuell
zugeschnittenen Produkten und Angeboten ansprechen und Transaktionen schnell und sicher
abwickeln, ohne in eigene Infrastruktur und Personal investieren zu müssen. Die Lösung
läuft auf Microsoft Azure und wird in Rechenzentren mit höchsten Sicherheitsstandards
gehostet. Darüber hinaus gingen im Berichtszeitraum mehrere Kunden mit der neuesten Version
der Intershop Commerce Suite live, darunter der langjährige Bestandskunde Häfele.
Der international tätige Hersteller von Beschlägen und Beschlagsystemen sowie elektronischen
Zutrittskontrollsystemen bietet über seine einheitliche B2B-Plattform auf Basis der
Intershop-Software Geschäftskunden in mehr als 40 Ländern den sofortigen Zugriff auf
über 100.000 Produkte mit umfangreichen Produktinformationen wie CAD- und CAM-Daten,
Installationshandbüchern und Servicedokumenten. Weltweit vertrauen Kunden aus der
Möbelindustrie, Händler, Schreiner und Tischler sowie Architekten, Planer und Bauherren
auf die Produkte von Häfele. Die Block Foods AG setzt ebenfalls auf die Intershop-Lösung
auf Basis der Microsoft Azure Cloud. Die traditionsreiche Block-Gruppe mit Sitz in
Hamburg nutzt die Intershop Commerce Suite als neue Plattform zur Stärkung ihrer Online-Markenpräsenz,
darunter auch das durch die Steak-Restaurants deutschlandweit bekannte Block House
Label. Über den eigenen Online-Shop sowie verschiedene Marktplätze bietet das Unternehmen
der Gastronomie, dem Großhandel und dem Lebensmitteleinzelhandel Rindfleisch- und
Convenience-Produkte an und stärkt damit seine Marktposition nachhaltig. Die Qualität der Intershop Lösungen zeigt sich im ersten Halbjahr 2018 einmal mehr
anhand einer Vielzahl von Auszeichnungen für Intershop-Kunden. So wurde der finnische
Kunde Alko in einer Analyse des Beratungshauses BearingPoint der Gruppe der "Digital
Leader" im nordischen E-Commerce zugeordnet. Bei den niederländischen Shopping-Awards
erhielten die Intershop-Kunden Würth und Zamro Nominierungen in der Kategorie "Beste
B2B-Shops". Bei den B2C-Shops waren mit De Bijenkorf und PLUS ebenfalls zwei Intershop-Kunden
nominiert. UmsatzentwicklungNeugliederung der Umsatzerlöse in Software und Cloud Umsätze und ServiceumsätzeDa Intershop ab dem Geschäftsjahr 2018 verstärkt Cloud und dessen Standardisierung
in den Mittelpunkt aller Geschäftsaktivitäten stellt, wurden mit dem Beginn des Geschäftsjahres
2018 die Umsatzerlöse in die Hauptgruppen Software und Cloud Umsätze sowie Serviceumsätze
neu untergliedert. Zu den Software und Cloud Umsätzen werden die Lizenzumsätze sowie
die dazugehörigen Wartungserlöse und die Cloud und Subscription Umsätze zugeordnet.
Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bleiben von dieser Änderung
unberührt. Die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2018Der Intershop-Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten 2018 Umsatzerlöse in Höhe
von 16,0 Mio. Euro, ein Rückgang von 11 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Während
der Bereich Lizenzen und Wartung mit 5,2 Mio. Euro um 27 % unter dem Vorjahreswert
von 7,2 Mio. Euro lag, wurde bei den Cloud- und Subscription-Umsätzen eine Steigerung
um 14 % auf 2,5 Mio. Euro verzeichnet. In Summe kam die neue Hauptgruppe Software
und Cloud auf Erlöse von 7,8 Mio. Euro (Vorjahr: 9,4 Mio. Euro). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Umsatzverschiebungen im Zuge der strategischen
Umstellung vom Lizenz- zum Cloud-Geschäft. So fallen bei einer Cloud-Installation
Umsätze auf Basis mehrjähriger Kundenverträge kontinuierlich an, wohingegen bei Abschluss
eines Lizenzvertrages der komplette Umsatz in der Regel einmalig verbucht wird. Die
dem "Cloud-First"-Ansatz geschuldete neue Umsatzstruktur führt zwar kurzfristig zu
Umsatz- und Ergebnisschwankungen, sorgt aber durch die wiederkehrenden Cloud-Umsätze
in den Folgequartalen insgesamt für mehr Stetigkeit. Der Cloud-Auftragseingang belief
sich in den ersten sechs Monaten auf 2,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro). Im Servicebereich
sanken die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3 % auf 8,3 Mio. Euro. Der Anteil
am Gesamtumsatz stieg von 48 % auf 52 %. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Umsatzerlöse nach Bereichen (in TEUR): scroll
In der regionalen Umsatzverteilung gab es gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur leichte
Verschiebungen. Dominierende Geschäftsregion bleibt mit Abstand der europäische Markt.
Der Umsatz in dieser Region verringerte sich zwar um 13 % auf 11,7 Mio. Euro (Vorjahr:
13,3 Mio. Euro), der Anteil europäischer Kunden am Gesamtumsatz blieb mit 73 % jedoch
knapp auf Vorjahresniveau (74 %). Die im US-Markt erzielten Erlöse blieben im Vergleich
zum Vorjahr mit 2,1 Mio. Euro stabil, der Umsatzanteil stieg um einen Prozentpunkt
auf 13 %. In der Region Asien-Pazifik erzielte Intershop verminderte Erlöse in Höhe
von 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 2,5 Mio. Euro), was einem Anteil von 14 % entspricht. ErgebnisentwicklungIntershop verbuchte in den ersten sechs Monaten 2018 ein Bruttoergebnis vom Umsatz
in Höhe von 6,6 Mio. Euro, ein Rückgang um 26 % gegenüber dem Vorjahreswert in Höhe
von 8,9 Mio. Euro. Die Bruttomarge verringerte sich um neun Prozentpunkte auf 41 %.
Ursache für den Rückgang sind die deutlich gesunkenen Lizenzerlöse, denen nur schrittweise
steigende Cloud-Erlöse gegenüber stehen. Insgesamt wird die Gewichtung der Lizenzerlöse
durch die zusätzlichen Cloud-Umsätze künftig abnehmen. Die betrieblichen Aufwendungen
lagen mit rund 8,6 Mio. Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums von 8,7
Mio. Euro. Im Bereich Marketing und Vertrieb stiegen die Kosten um 3 % auf 4,3 Mio.
Euro. Die Kosten für Forschung und Entwicklung verringerten sich um 10 % auf 2,4 Mio.
Euro. Die Verwaltungskosten lagen mit 1,8 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Insgesamt betrug das operative Ergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr -2,0 Mio. Euro (Vorjahr:
0,2 Mio. Euro), die EBIT-Marge lag bei -12 % (Vorjahr: 1 %). Das operative Ergebnis
vor Abzug der Abschreibungen (EBITDA) betrug -1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,4 Mio. Euro).
Die Abschreibungen lagen mit 1,0 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 1,2 Mio. Euro.
Das Periodenergebnis nach Steuern belief sich auf -2,2 Mio. EUR (Vorjahr: 28 TEUR),
was einem Ergebnis je Aktie von -0,07 Euro entspricht (Vorjahr: 0,00 Euro). Finanz- und VermögenslageDie Bilanzsumme des Intershop-Konzerns lag zum Zwischenbilanzstichtag, dem 30. Juni
2018, bei 28,3 Mio. Euro und damit 13 % höher als zu Jahresende 2017. Der Anstieg
ist im Wesentlichen auf eine im Mai durchgeführte Barkapitalerhöhung aus genehmigtem
Kapital um knapp 10 % des bestehenden Grundkapitals zurückzuführen. Dabei wurde das
Grundkapital von 31.683.484 Euro auf 34.851.831 Euro durch die Ausgabe von 3.168.347
neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bareinlagen und unter Ausschluss
des Bezugsrechts der Aktionäre erhöht. Der Ausgabebetrag für die neuen Aktien betrug
1,62 Euro. Der Gesamtemissionserlös vor Kosten belief sich auf rund 5,133 Mio. Euro.
Die Mittel aus der Kapitalerhöhung wird Intershop zur Beschleunigung der Transformation
in Richtung Cloud-Geschäft verwenden. Durch den Kapitalzufluss erhöhten sich auf der Aktivseite die liquiden Mittel um 27
% auf 11,3 Mio. Euro, auf der Passivseite stieg das Eigenkapital gegenüber Jahresende
2017 um 19 % auf 18,3 Mio. Euro zum Zwischenbilanzstichtag. Darüber hinaus stand der
planmäßigen Tilgung eines bestehenden Bankdarlehens in Höhe von 1,0 Mio. Euro der
Abschluss eines neuen Kredits in Höhe von 1,5 Mio. Euro gegenüber. Davon wurden 1,0
Mio. Euro in den langfristigen und 0,5 Mio. Euro in den kurzfristigen Schulden erfasst.
Gleichzeitig schlugen im Berichtszeitraum erhöhte Umsatzabgrenzungsposten zu Buche,
so dass sich die kurzfristigen Schulden um gut 5 % auf 8,1 Mio. Euro gegenüber Jahresende
2017 erhöhten. Die Eigenkapitalquote stieg von 61 % zum 31. Dezember 2017 auf 64 %
zum 30. Juni 2018. Insgesamt weist Intershop zum Zwischenbilanzstichtag somit eine
solide Vermögens- und Kapitalstruktur auf. Im Hinblick auf die Finanzlage verbuchte Intershop im ersten Halbjahr einen operativen
Cashflow in Höhe von -1,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro). Der negative Cashflow
resultiert primär aus dem Periodenergebnis vor Steuern in Höhe von -2,1 Mio. Euro.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: -1,1 Mio.
Euro). Der Mittelzufluss aus Finanzierungsaktivitäten bezifferte sich in den ersten
sechs Monaten auf 5,6 Mio. Euro. Der Wert der liquiden Mittel betrug zum 30. Juni
2018 11,3 Mio. Euro, nach 8,9 Mio. Euro zum Jahresende 2017. Forschung und EntwicklungIm Zuge des Ausbaus der Partnerschaft mit Microsoft konzentrieren sich im laufenden
Geschäftsjahr die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) auf die fortschreitende
enge Verzahnung des Cloud-Angebots mit den Microsoft-Lösungen und den damit verbundenen
Systemen. Ziel ist es, das Zusammenspiel aller Bestandteile des neuen Angebots zu
perfektionieren und die Einrichtungskosten neuer Shops durch eine Schaffung von Standardintegrationen
zu reduzieren. Die im März 2018 vorgestellte CaaS-Lösung stellt in dieser Hinsicht
einen neuen Meilenstein dar. VorstandAm 13. Februar 2018 gab die Gesellschaft bekannt, dass Markus Klahn als weiteres Vorstandsmitglied
(Chief Operating Officer) mit Wirkung zum 9. April 2018 bestellt wird. Die Verstärkung
des Vorstands mit Ressortzuständigkeit für das Service-Geschäft reflektiert nicht
nur die gewachsene Bedeutung des Cloud-Geschäfts, sondern soll auch den Transformationsprozess
des Unternehmens weiter beschleunigen. Markus Klahn ist ein erfahrener Vertriebsexperte
und Marktkenner, insbesondere in Sachen Marktpositionierung von Software-Lösungen.
Vor seinem Engagement bei der INTERSHOP Communications AG stand er im Top-Management
bei dem ERP-Anbieter Proalpha und zuletzt bei Jaggaer, einem reinen SaaS-Anbieter
im Procurement-Bereich in Verantwortung. PersonalZum 30. Juni 2018 beschäftigte Intershop weltweit 336 Vollzeitarbeitskräfte. Gegenüber
dem Vorjahresstichtag bedeutet dies einen Zuwachs um 10 Mitarbeiter. Zusätzlicher
Personalbedarf besteht vor allem bei Consultants und Entwicklern. Hier steht Intershop
in einem hart geführten Wettbewerb um IT-Fachkräfte, der branchenweit ein zunehmendes
Wachstumshemmnis darstellt. Intershop begegnet dem Mangel an Fachkräften durch eine
Intensivierung der bestehenden Hochschulpartnerschaften und Teilnahme an Recruiting-Events. Die folgende Übersicht zeigt die Aufteilung der Vollzeitkräfte nach Unternehmensbereichen: scroll
*
auf Basis Vollzeitkräfte inklusive Studenten und Auszubildende In Europa waren zum Zwischenbilanzstichtag mit 287 Mitarbeitern 85 % der Belegschaft
beschäftigt. In der Region Asien-Pazifik waren für Intershop 30 Mitarbeiter (9 %)
tätig. In den USA betrug der Anteil an der Gesamtbelegschaft mit 19 Mitarbeitern knapp
6 %. AusblickDie Rahmenbedingungen im B2C- und B2B-E-Commerce Markt sind weiterhin positiv. Alleine
in Westeuropa prognostiziert das Marktforschungsunternehmen eMarketer bis 2021 einen
Anstieg der globalen Onlineumsätze um 36 % auf ein Marktvolumen von 457 Mrd. US-Dollar.
Erhebliche Chancen verspricht sich Intershop durch den weiteren Ausbau des Geschäfts
mit Cloud-Lösungen, das auf Basis der neuen Leitlinie "Cloud First" in den Mittelpunkt
aller Geschäftsaktivitäten gestellt wurde. Die Partnerschaft mit Microsoft wird, nachdem
sich in 2017 die Aktivitäten auf Deutschland konzentrierten, nun sukzessive in weiteren
europäischen Märkten ausgerollt. Für das im März 2018 vorgestellte CaaS-Lösungsangebot
wird mit Hochdruck an der internationalen Vermarktung gearbeitet. In der Kundenansprache
steht die Beratung bei der digitalen Transformation im Vorfeld einer Plattformentscheidung
im Mittelpunkt. Dank der soliden Finanz- und Vermögenslage besitzt der Intershop-Konzern ein stabiles
Fundament, um die Transformation zum Cloud-Anbieter erfolgreich umzusetzen. Um die
Chancen im Cloud-Segment zu nutzen und das Neukundenwachstum zu beschleunigen, werden
im laufenden Jahr 2018 weiterhin Investitionen in Vertrieb und Marketing getätigt.
Kurzfristig resultiert die strategische Umstellung vom Lizenz- zum Cloud-Geschäft
in Umsatz- und Ergebnisschwankungen. Mittelfristig wird die aktuelle Transformation
durch die wiederkehrenden Cloud-Umsätze zu deutlich mehr Stetigkeit sowohl in der
Planung als auch in der tatsächlichen Geschäftsperformance führen. Im ersten Halbjahr
2018 verzeichnete Intershop bereits deutlich gestiegene Cloud-Auftragseingänge in
Höhe von 2,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro). Gleichzeitig passte das Management Ende Juli den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr
2018 aufgrund des verstärkten Rückgangs bei Lizenzerlösen an und rechnet nun mit leicht
geringeren Umsätzen gegenüber dem Vorjahr sowie einem negativen operativen Ergebnis
(EBIT) im niedrigen einstelligen Millionen Euro-Bereich. Bisher war man von leicht
steigenden Umsätzen und einem leicht positiven EBIT ausgegangen. Ungeachtet dessen
bekräftigen Vorstand und Aufsichtsrat die konsequente Transformation in Richtung Cloud.
Angesichts der hohen Dynamik, die den Cloud-Markt mittlerweile erfasst hat, ist die
strikte Ausrichtung des Geschäftsmodells auf dieses Wachstumssegment die logische
Konsequenz, um im Wettbewerb mit den internationalen Konzernen als letzter unabhängigen
Anbieter unter den führenden Omni-Channel-Commerce-Plattformen zu bestehen. Dabei
gilt es die Partnerschaft mit Microsoft zu nutzen, neue Märkte zu erschließen und
Intershop zu einem stetigen und nachhaltigen Wachstum zu führen. Vor diesem Hintergrund
bleibt das mittelfristige Ziel von 50 Mio. Euro Umsatz und einer EBIT-Marge von 5
% für das Jahr 2020 weiterhin fest im Visier des Managements. KonzernbilanzAKTIVA
scroll
PASSIVAscroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
scroll
Konzernanhang zum 30. Juni 2018Allgemeine AngabenDer Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2018 ist ungeprüft und ist im Zusammenhang
mit dem Konzernabschluss und dem dazugehörigen Konzernanhang für das Geschäftsjahr
2017 zu lesen. Der Konzernabschluss und der Konzernanhang sind im Geschäftsbericht
des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2017 enthalten. Der Geschäftsbericht 2017 ist
auf der Internetseite des Unternehmens unter https://www.intershop.de/finanzberichte
verfügbar. Rechnungslegungsgrundsätze (Compliance statement)Der Konzernzwischenabschluss der INTERSHOP Communications AG wurde in Übereinstimmung
mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards
(IFRS), die die vom IASB verabschiedeten Standards (IFRS, IAS) und die Interpretationen
(IFRIC, SIC) des International Financial Reporting Standard Interpretations Committee
(IFRS IC) umfassen, erstellt, wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden
sind. Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders
vermerkt, werden alle Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben. Es wird kaufmännisch
gerundet. Hierdurch kann es zu Rundungsdifferenzen kommen. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der
INTERSHOP Communications AG umfasste zum 30. Juni 2018 unverändert neben der Muttergesellschaft
die Tochterunternehmen Intershop Communications, Inc., Intershop Communications Australia
Pty Ltd, Intershop Communications Asia Limited, The Bakery GmbH, Intershop Communications
Ventures GmbH, Intershop Communications SARL sowie die Intershop Communications LTD. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung des Konzernzwischenberichts wurden die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden wie beim Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 verwendet.
Die angewandten Methoden sind im Geschäftsbericht 2017 auf den Seiten 44 bis 51 detailliert
beschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden die Umsatzerlöse in die Hauptgruppen Software und
Cloud Umsätze sowie Serviceumsätze neu untergliedert. Zu den Software und Cloud Umsätzen
gehören die Lizenzumsätze und die dazugehörigen Wartungserlöse sowie die Cloud und
Subscription Umsätze. Der Ausweis der Erlöse aus der Bereitstellung von SaaS-Produkten
erfolgte bisher in den Lizenzerlösen. In der neuen Umsatzstruktur sind diese in der
Position "Cloud und Subscription" dargestellt. Bisher enthielten die Full-Service-Umsätze
wiederkehrende und einmalige Erlöse sowie Umsätze aus Cloud-Angeboten. Die regelmäßig
wiederkehrenden Erlöse sowie die Umsätze aus Cloud-Angeboten sind in "Cloud und Subscription"
umgegliedert. Die Serviceumsätze beinhalten die Beratungs- und Schulungsleistungen
sowie die einmaligen Erlöse aus dem Full-Service-Bereich. Die Vorjahreszahlen wurden
entsprechend angepasst. Die folgende Tabelle stellt die Umgliederung der Vorjahreszahlen
dar: scroll
Ansatz und Bewertung von Posten der Bilanz bleiben unberührt. EigenkapitalDie Entwicklung des Eigenkapitals der INTERSHOP Communications AG ist in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
dargestellt. Das gezeichnete Kapital erhöhte sich zum 30. Juni 2018 um 3.168.347 Euro
auf 34.851.831 Euro und ist eingeteilt in 34.851.831 auf den Inhaber lautende nennwertlose
Stückaktien. Die Veränderung ist auf eine Kapitalerhöhung aus Genehmigten Kapital
I zurückzuführen. Zum 30. Juni 2018 verringerte sich das Genehmigte Kapital I von 6.336.000 Euro um
3.168.347 Euro auf 3.167.653 Euro. Im Mai 2018 wurde eine Barkapitalerhöhung unter
Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre durch die Ausgabe von 3.168.347 neuer auf
den Inhaber lautenden Stückaktien durchgeführt. Diese wurde am 15. Mai 2018 mit der
Eintragung ins Handelsregister rechtlich wirksam. Auf der Hauptversammlung am 9. Mai
2018 wurde zudem ein neues Genehmigtes Kapital II in Höhe von 9.500.000 Euro geschaffen.
Danach ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats berechtigt, das Grundkapital
durch die Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien einmal oder mehrmals
um insgesamt bis zu 9.500.000 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Die
Ermächtigung des Vorstands gilt bis 8. Juni 2023. Der Vorstand ist ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen auszuschließen.
Die Eintragung in das Handelsregister des neuen Genehmigten Kapital II mit der Satzungsänderung
erfolgte am 8. Juni 2018. Ergebnis je AktieDie Berechnung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses je Aktie basiert auf
folgenden Daten: scroll
Wenn das verwässerte Ergebnis den Verlust je Aktie reduziert bzw. das Ergebnis je
Aktie erhöht, erfolgt eine Anpassung auf den Betrag des unverwässerten Ergebnisses
pro Aktie (Verwässerungsschutz) gemäß IAS 33.43. Stimmen unverwässertes und verwässertes
Ergebnis überein, kann der Ausweis gemäß IAS 33.67 in einer Zeile erfolgen. Gemäß
IAS 33.64 wurde die Ermittlung der Aktienanzahl rückwirkend für den Vorjahreswert
angepasst. SegmentberichterstattungSegmentbericht Quartal zum 30. Juni 2018scroll
Segmentbericht Quartal zum 30. Juni 2017scroll
Segmentbericht 6-Monatszeitraum zum 30. Juni 2018scroll
Segmentbericht 6-Monatszeitraum zum 30. Juni 2017scroll
Die Umsatzgliederung der berichtspflichtigen Geschäftssegmente wurde entsprechend
der Umsatzdarstellung des Konzerns angepasst. Wir verweisen auf den Abschnitt "Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden". RechtsstreitigkeitenIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 haben sich zu den im Geschäftsbericht
2017 auf Seite 65 aufgeführten Rechtsstreitigkeiten keine Änderungen ergeben. Meldepflichtige Wertpapierbestände und WertpapiergeschäftePer 30. Juni 2018 hielten die Organmitglieder der Gesellschaft folgende Anzahl an
Intershop-Inhaberstammaktien: scroll
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 wurden folgende Wertpapiergeschäfte
von Intershop-Inhaberstammaktien durch Organmitglieder der Gesellschaft getätigt: scroll
NachtragsberichtDer Aufsichtsrat und Axel Köhler, Chief Sales Officer, sind am 31. Juli 2018 überein
gekommen, den Vorstandsvertrag von Axel Köhler, der bis 31. August 2019 läuft, nicht
zu verlängern. Derzeit werden Gespräche zur vorzeitigen Vertragsbeendigung geführt.
Weitere wesentliche berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht
eingetreten. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Intershop-Aktiescroll
scroll
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Basis: Xetra Kontakt
Investor Relations KontaktINTERSHOP Communications AG Intershop Tower D-07740 Jena Tel. +49 3641 50 1000 Fax +49 3641 50 1309 E-Mail ir@intershop.de www.intershop.de Dieser Zwischenbericht enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige
finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse
und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw.
von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken
und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem
die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit
von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen,
die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den
Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit,
mögliche staatliche Regulierung und die allgemeine Wirtschaftslage. |
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