![]() InVision Software AGRatingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat der InVision Software AG hat den Vorstand im Sinne des Corporate Governance Kodex während des Geschäftsjahres 2009 überwacht und sich unter Berücksichtigung aller wesentlichen Geschäftsvorgänge eingehend über die Entwicklung des Konzerns informiert. Er ist im Berichtsjahr zu fünf Sitzungen zusammengekommen. In den Sitzungen hat der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand die laufende Geschäftsentwicklung eingehend analysiert und die strategische Ausrichtung beraten. Geschäfte, die aufgrund gesetzlicher oder satzungsgemäßer Bestimmungen der Genehmigung des Aufsichtsrats bedürfen, hat der Aufsichtsrat geprüft und über seine Zustimmung entschieden. Die Beratungen erstreckten sich sowohl auf die wirtschaftliche Lage der InVision Software AG und deren Tochtergesellschaften als auch auf die aktuelle und längerfristige Entwicklung sowie der Produkt-, Vertriebs- und Marketingstrategie. Darüber hinaus hat der Vorstand den Aufsichtsratsvorsitzenden sowie den Aufsichtsrat bei Bedarf schriftlich und fernmündlich über den Geschäftsgang informiert. Ebenso befasste sich der Aufsichtsrat mit dem Thema Corporate Governance sowie dem Deutschen Corporate Governance Kodex. Aufsichtsrat und Vorstand haben im Berichtsjahr die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um den Empfehlungen des Kodex weitgehend zu entsprechen. In der gemeinsam mit dem Vorstand abgegebenen Erklärung gemäß § 161 AktG wird festgestellt, dass die InVision Software AG den Empfehlungen des Kodex in der Fassung vom 6. Juni 2008 und in der Neufassung vom 18. Juni 2009 im Geschäftsjahr 2009mit wenigen Ausnahmen entsprochen hat und auch künftig weitgehend entsprechen wird. Diese Entsprechenserklärung ist im Geschäftsbericht sowie auf der Website der Gesellschaft www.invisionwfm.com veröffentlicht.
Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsauftrag für den Jahresabschluss und den Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2009 ordnungsgemäß an die von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Verhülsdonk & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, erteilt. Der Abschlussprüfer hat gegenüber dem Aufsichtsrat eine Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers nach Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben. Die Erklärung bestätigt, dass keine beruflichen, finanziellen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer, seinen Organen und Prüfungsleitern einerseits und dem Unternehmen und seinen Organmitgliedern andererseits bestehen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen könnten. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 sowie der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von Verhülsdonk & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, geprüft worden. Sie hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Prüfungsberichte wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt und dem gesamten Aufsichtsrat und dem Vorstand durch den für die Durchführung der Prüfung verantwortlichen Wirtschaftsprüfer persönlich erläutert. Der Aufsichtsrat hat die Berichte auf der Sitzung am 19. April 2010 eingehend geprüft. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung angeschlossen und den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Damit ist der vorgelegte Jahresabschluss festgestellt. Weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat der InVision Software AG gab es im Geschäftsjahr 2009 personelle Veränderungen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und die im Geschäftsjahr 2009 geleistete Arbeit.
Ratingen, den 21. April 2010
Der AufsichtsratDr. Thomas HermesVorsitzender Dr. Christof NesemeierStellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Wilhelm MülderMitglieder des Aufsichtsrates und Übersicht über weitere Aufsichtsratsmandate Dr. Thomas HermesRechtsanwalt und Notar, Partner der Rechtsanwaltssozietät Holthoff-Pförtner, Essen und Berlin Herr Dr. Hermes hat folgende weitere Aufsichtsratsmandate:
Dr. Christof NesemeierVorstandsvorsitzender der MBB Industries AG, Berlin Herr Dr. Nesemeier hat folgende weitere Aufsichtsratsmandate:
Prof. Dr. Wilhelm MülderHochschulprofessor, Essen Herr Prof. Dr. Mülder hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate. Lageberichtder InVision Software AG zum 31. Dezember 2009 nach § 289 HGBDer folgende Lagebericht enthält Informationen über die InVision Software AG, Ratingen (im Folgenden auch "InVision", "AG", "InVision AG" oder "Gesellschaft" genannt). Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften wird die Gesellschaft im Folgenden auch "InVision-Gruppe", "Konzern" oder "InVision-Konzern" genannt. Die Ausführungen beziehen sich auf die Gesellschaft, sofern nicht ausdrücklich auf den Konzern verwiesen wird. 1. Das UnternehmenGeschäftstätigkeitGemäß Ausgliederungsplan vom 27. März 2009 und Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Mai 2009 wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2009 die Teilbetriebe "Entwicklung", "Service" und "Vertrieb" der Gesellschaft auf die InVision Software (Deutschland) GmbH, Ratingen, zur Neugründung ausgegliedert. Die Geschäftstätigkeit der InVision Software AG umfasst damit seit dem 1. Januar 2009 das Halten und Führen von Beteiligungen an Unternehmen, deren Gegenstand die Entwicklung, der Vertrieb und die Pflege von Software, die Beratung und Schulung im Bereich Informationstechnologie, die Planung, Beschaffung, Bereitstellung und der Betrieb von Systemen der Informationstechnologie sowie verwandte Dienstleistungen sind. Wesentlicher Bestandteil ist in diesem Zusammenhang die zentrale Finanzierung des operativen Geschäftes sämtlicher Beteiligungen. Aufgrund der Ausgliederung der oben beschriebenen Teilbetriebe ist ein Vorjahresvergleich insbesondere in Bezug auf die Ertragslage sowie in Teilen auf die Finanz- und Vermögenslage nur stark eingeschränkt möglich. Sofern nicht zwingend erforderlich, wurde daher in diesem Lagebericht auf einen Vorjahresvergleich verzichtet. MitarbeiterAm 31. Dezember 2009 waren inklusive Vorstand 21 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. Angaben gemäß § 289 Abs. 4 HGBGemäß § 289 Abs. 4 HGB muss der Lagebericht nachfolgende Punkte beinhalten. Die Ausführungen enthalten auch die notwendigen Erläuterungen gemäß § 175 Abs. 2 AktG. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 2.235.000,00 Euro und ist in 2.235.000 nennwertlose Inhaberaktien eingeteilt. Auf jede Aktie entfällt ein rechnerischer Anteil von 1,00 Euro am Grundkapital. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Aktionäre nehmen nach Maßgabe der Satzung und der gesetzlichen Vorschriften ihre Rechte in der Hauptversammlung wahr und üben dort ihr Stimmrecht aus. Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 13. März 2007 ist der Vorstand nach § 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates der Gesellschaft bis zum 15. März 2012 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrmalig um insgesamt bis zu EUR 760.002 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 760.002 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/ oder Sacheinlage zu erhöhen. Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen, das den Aktionären im Wege des mittelbaren Bezugsrechts (§ 186 Abs. 5 AktG) gewährt werden soll. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Dies ist möglich:
Weiterhin ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 13. März 2007 der Vorstand nach § 4 Abs. 5 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 1. Mai 2012 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrmalig um insgesamt bis zu EUR 357.498 durch ein oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 357.498 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen, das den Aktionären im Wege des mittelbaren Bezugsrechts (§ 186 Abs. 5 AktG) gewährt werden soll. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Dies ist möglich:
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Mai 2009 ist die Gesellschaft ermächtigt, eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt EUR 223.500,00 zu erwerben. Die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder welche ihr nach den § 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, 10 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen. Die Ermächtigung gilt bis zum 18. November 2010. Die aufgrund der Ermächtigung erworbenen Aktien können zu allen gesetzlichen Zwecken verwendet werden. Die Gesellschaft hält derzeit keine eigenen Aktien. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist der Gesellschaft eingeräumt worden, um u.a. das Eigenkapital flexibel den jeweiligen geschäftlichen Erfordernissen anpassen und auf günstige Börsensituationen reagieren zu können. Darüber hinaus können erworbene Aktien als Gegenleistung verwendet werden, um Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben. Bei der Gesellschaft besteht kein bedingtes Kapital. Hauptaktionäre der Gesellschaft sind die Herren Peter Bollenbeck, Matthias Schroer und Armand Zohari sowie die InVision Holding GmbH, Ratingen. Die Herren Bollenbeck, Schroer und Zohari haben sich in einem Stimmenpool zusammengeschlossen. In der Stimmenpoolvereinbarung haben sich die drei Aktionäre verpflichtet, in den Hauptversammlungen der Gesellschaft einheitlich abzustimmen, soweit sie sich innerhalb des Stimmenpools mehrheitlich für ein bestimmtes Abstimmungsverhalten entscheiden. Falls zu einem Tagesordnungspunkt kein Beschluss über die Stimmabgabe in der Hauptversammlung zustande kommt, haben sich die Aktionäre verpflichtet, ihre Stimmrechte entsprechend des jeweiligen Verwaltungsvorschlags der Gesellschaft auszuüben. Das Stammkapital der InVision Holding GmbH wird je zur Hälfte durch die Herren Bollenbeck und Zohari gehalten. Die Herren Bollenbeck, Schroer und Zohari halten jeweils 380.000 Aktien der Gesellschaft, die InVision Holding GmbH hält 512.775 Aktien. Damit halten die Hauptaktionäre direkt und indirekt insgesamt 1.652.775 Aktien, welche einem Anteil von 73,95 Prozent am Grundkapital entsprechen. Desweiteren hält Herr Günther Müller, Deutschland, nach Kenntnis der Gesellschaft 254.903 Aktien. Dies entspricht einem Anteil von 11,41 Prozent am Grundkapital. Weitere Aktionäre, die mehr als 10 Prozent am Grundkapital der Gesellschaft halten, bestehen nach Kenntnis der Gesellschaft nicht. Vorstandsmitglieder werden gemäß §§ 84 f. AktG bestellt und abberufen. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Die Bestellung von stellvertretenden Mitgliedern des Vorstands ist zulässig. Gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung erfolgt die Bestimmung der Anzahl sowie die Bestellung der ordentlichen Vorstandsmitglieder und der stellvertretenden Vorstandsmitglieder sowie der Widerruf der Bestellung durch den Aufsichtsrat, ebenso die Ernennung eines Mitglieds des Vorstands zum Vorstandsvorsitzenden sowie weiterer Vorstandsmitglieder zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Satzungsänderungen werden gemäß § 179 AktG durch die Hauptversammlung mit einer Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals beschlossen. Gemäß § 10 Abs. 2 der Satzung ist der Aufsichtsrat zur Vornahme von Satzungsänderungen berechtigt, die nur die Fassung betreffen. Gemäß § 21 Abs. 1 der Satzung bedürfen Beschlüsse der Hauptversammlung der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nicht das Gesetz zwingend etwas anderes vorschreibt. In den Fällen, in denen das Gesetz eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals erfordert, genügt danach, sofern nicht durch Gesetz eine größere Mehrheit zwingend vorgeschrieben ist, die einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals. Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen, bestehen nicht. Ebenso wurden keine Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebotes getroffen. Die Gesellschaft ist an folgenden Tochterunternehmen beteiligt:
Weiterhin ist die Gesellschaft zu 80% an der InVision Consulting International GmbH, Baar, Schweiz, beteiligt, welche zu 51% an der Core Practice LLC, Chicago, USA, beteiligt ist. 2. Wirtschaftliche RahmenbedingungenDer Internationale Währungsfond (IWF) rechnet in seinen Prognosen vom 26. Januar 2010 für das Jahr 2009 mit einem Rückgang der weltweiten Wirtschaftsleistung von 0,8 Prozent nach einem Wachstum von nur 3,0 Prozent im Vorjahr. Dabei ist in den entwickelten Volkswirtschaften den Prognosen zufolge die Wirtschaftsleistung 2009 um 3,2 Prozent zurückgegangen (Vorjahr: 0,5 Prozent Wachstum). Die Weltwirtschaft verzeichnete damit einen der heftigsten Einbrüche der Wirtschaftsleistung in den letzten 100 Jahren. In dem für die InVision-Gruppe wichtigen Euroraum geht die Wirtschaftsleistung um 3,9 Prozent zurück (Vorjahr: 0,6 Prozent Wachstum). Deutschland als wichtigster Einzelmarkt der InVision-Gruppe sowie Italien und das Vereinigte Königreich sind mit einem Rückgang von jeweils 4,8 Prozent besonders stark betroffen. 3. GeschäftsentwicklungBesondere Ereignisse im GeschäftsjahrGemäß Ausgliederungsplan vom 27. März 2009 und Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Mai 2009 wurden mit Wirkung zum 1.1.2009 die Teilbetriebe "Entwicklung", "Service" und "Vertrieb" auf die InVision Software (Deutschland) GmbH, Ratingen, zur Neugründung ausgegliedert. Mit Wirkung zum 2. Januar 2009 hat die InVision Software AG über ihre Tochtergesellschaft InVision Consulting International GmbH, Baar, 51 Prozent der Anteile der US-Beratungsgesellschaft Core Practice LLC, Lisle, Illinois, übernommen. Mit der Akquisition sollen die lokale Marktpräsenz in den USA sowie das internationale Beratungsangebot des Konzerns verstärkt werden. Die InVision Holding GmbH, Ratingen, hat am 12. Januar 2009 246.192 Aktien an der InVision Software AG erworben und ist damit größter Einzelaktionär der Gesellschaft. ErtragslageUmsatzDer Umsatz belief sich im Berichtsjahr auf 2.843 TEUR. Die Umsatzerlöse setzen sich hauptsächlich aus Umlagen an Tochterunternehmen zusammen. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge bestanden im Berichtsjahr hauptsächlich aus weiterbelasteten Aufwendungen an Tochtergesellschaften sowie aus Mieterträgen und betrugen 332 TEUR. Sonstiger betrieblicher AufwandDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsjahr auf 1.960 TEUR. Sie beinhalten im Wesentlichen Leasingaufwendungen, Reisekosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Abwertungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zinserträge, ZinsaufwendungenIm Berichtsjahr sind Zinserträge i.H.v. 219 TEUR sowie Zinsaufwendungen i.H.v. 262 TEUR angefallen. Die Zinserträge und Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen konzerninterne Verrechnungen. Finanz- und VermögenslageDas Anlagevermögen beträgt zum Ende des Berichtsjahres 61 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen betragen zum Berichtsjahresende 56 TEUR. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Berichtsjahresende von 5 TEUR auf 2.929 TEUR angestiegen, während die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens zum Ende des Berichtsjahres 1.000 EUR betragen (Vorjahr: 1.130 TEUR). Die Finanzanlagen der Gesellschaft haben sich durch Kapitaleinlagen bei den Tochtergesellschaften auf 17.837 TEUR (Vorjahr: 16.637 TEUR) erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich auf 9.285 TEUR zum Berichtsjahresende vermindert (Vorjahr: 12.716 TEUR). In dieser Veränderung ist die Begleichung einer Kaufpreisforderung durch den Verkauf der Nutzungs- und Verwertungsrechte an der Software InVision Enterprise WFM zum 31.12.2008 in Höhe von 10.400 TEUR enthalten. Der überwiegende Teil der Kaufpreiszahlung wurde zur Erfüllung der Finanzierungsfunktion der Gesellschaft verwendet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit 230 TEUR zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Das gezeichnete Kapital liegt zum Berichtsjahresende unverändert bei 2.235 TEUR. Die Kapitalrücklage beträgt ebenso unverändert 22.165 TEUR. Zusammen mit dem Bilanzgewinn in Höhe von 1.088 TEUR (Vorjahr: 1.236 TEUR) ergibt sich zum Berichtsjahresende ein Eigenkapital in Höhe von 25.648 TEUR (Vorjahr: 25.796 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt somit 82 Prozent (Vorjahr: 77 Prozent). Die sonstigen Rückstellungen haben sich zum Bilanzstichtag auf 460 TEUR vermindert (Vorjahr: 1.266 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf 3 TEUR gesunken (Vorjahr: 211 TEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind auf 289 TEUR gesunken (Vorjahr: 398 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zum Bilanzstichtag auf 4.846 TEUR gesunken (Vorjahr: 5.434 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum 31.12. des Berichtsjahres mit 205 TEUR nahezu gleich geblieben. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Berichtsjahresende vollständig aufgelöst (Vorjahr: 100 TEUR). Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember der Berichtsperiode 31.450 TEUR (Vorjahr: 33.515 TEUR). 4. Grundzüge des VergütungssystemsDie Mitglieder des Aufsichtsrates der Gesellschaft erhalten neben dem Ersatz der bei der Ausübung ihrer Amtstätigkeit erwachsenden Auslagen eine Festvergütung in Höhe von 5.000 Euro. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Zweifache, der Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrages. Die Vergütung wird nach Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres gezahlt. Zu dem Auslagenersatz und den Vergütungen werden anfallende Umsatzsteuern erstattet. Die Vorstandsvergütung richtet sich nach branchenüblichen Standards und besteht aus einem festen Grundgehalt, welches sich bei Erreichen einer vertraglich näher bestimmten Umsatzschwelle erhöht. Zusätzlich haben die Mitglieder des Vorstands Anspruch auf die Nutzung eines durch die Gesellschaft geleasten Dienstwagens. Darüber hinaus erhalten die Vorstandsmitglieder einen Zuschuss zu ihren Kranken- und Pflegeversicherungskosten. 5. RisikoberichtGrundzüge des Risikomanagementsystems und des rechnungslegungsbezogenen internen KontrollsystemsFür die InVision Software AG ist ein ganzheitliches Risikomanagement wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Ein unternehmensweites Überwachungssystem sorgt für die systematische Identifikation sowie die Bewertung von Risiken hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der möglichen quantitativen Auswirkungen auf den Unternehmenswert. Mit dem Risikomanagement sollen vor allem bestandsgefährdende Risiken frühzeitig erkannt werden, um effektive Gegenmaßnahmen zur Abwendung der Risiken einleiten zu können. Darüber hinaus sollten die möglichen negativen Auswirkungen aller Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei weitgehender Wahrung der korrespondierenden Chancen minimiert werden. Zu den möglichen Gegenmaßnahmen gehören beispielhaft das Unterlassen von risikobehafteten Aktivitäten, die Verminderung einzelner Risikopotenziale durch Nutzung von weniger risikobehafteten Handlungsalternativen, die Diversifikation und Limitierung von einzelnen Risiken sowie die Übertragung von Risiken auf Vertragspartner oder Versicherungen. Das Risikomanagement wird durch den Vorstand gepflegt. Eine grundsätzliche Überprüfung aller Risiken findet einmal jährlich statt. Es bestehen einheitliche Regelungen zur Rechnungslegung in den Unternehmen des Konzerns, deren Einhaltung fortlaufend kontrolliert wird. Dabei wird auch die Konformität der Abschlüsse mit den jeweils geltenden Regelwerken gewährleistet. Bei wesentlichen Änderungen und neu auftretenden Risiken erfolgt eine interne Ad-hoc-Berichterstattung. Alle risikorelevanten Themen sowie die aktuelle wirtschaftliche Situation im Vergleich zur Geschäftsplanung werden in regelmäßig stattfindenden Review-Meetings besprochen. Sofern notwendig, werden dabei einzelne Fachbereiche mit dem jeweiligen Abteilungsleiter hinzugezogen. Das Risikomanagement wird in einer konzernweiten Risikomanagement-Richtlinie beschrieben und festgelegt und jährlich im Rahmen der Jahresabschlussprüfung hinsichtlich Eignung und Funktionalität geprüft. Wesentliche Risiken der GeschäftstätigkeitRisiken für die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich hauptsächlich aus der Bewertung der Beteiligungen an und Forderungen gegenüber Tochterunternehmen. Die Bewertung dieser Beteiligungen und Forderungen hängt regelmäßig von den Einschätzungen der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaft ab. Obwohl Prognosen der zukünftigen Entwicklung von Tochtergesellschaften grundsätzlich nach bestem Wissen und Gewissen erstellt werden, ist eine Abweichung von Prognosen aufgrund von unvorhergesehenen Ereignissen möglich. Eine zukünftige Abwertung heutiger Beteiligungsansätze sowie Forderungsbestände mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft kann daher nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang werden insbesondere die Beteiligungen an und Forderungen gegenüber den Tochtergesellschaften in Frankreich und Italien kontinuierlich überprüft. Die Entwicklung neuer und die Verbesserung existierender Software und Dienstleistungen ebenso wie das laufende Geschäft insgesamt erfordern einen umfassenden Ressourceneinsatz in den Beteiligungen der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist der Auffassung, dass sie aufgrund der vorhandenen liquiden Mittel unter Berücksichtigung der kurz- und mittelfristigen Liquiditätsplanung über eine hierzu ausreichende Eigenmittelausstattung verfügt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft sich möglicherweise auch zusätzliche Mittel über öffentliche oder private Finanzierungsformen, einschließlich Fremd und Eigenkapitalfinanzierung, oder anderen Vereinbarungen erschließen wird, insbesondere wenn negative Abweichungen von der Liquiditätsplanung auftreten. Jede zusätzliche Eigenkapitalbeschaffung kann einen Verwässerungseffekt für die Aktionäre zur Folge haben. Eine Fremdkapitalfinanzierung kann die Gesellschaft Beschränkungen hinsichtlich der Dividendenausschüttung oder sonstigen Einschränkungen unterwerfen und das Risiko der Geschäftstätigkeit negativ beeinflussen. Auch kann es sein, dass adäquate Mittel, sei es durch Beschaffung über die Finanzmärkte oder von anderen Quellen, nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen, oder wenn verfügbar, zu nicht akzeptablen Bedingungen. Dies könnte zu nachteiligen Auswirkungen auf die allgemeine Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und der InVision-Gruppe insgesamt führen. 6. Erklärung zur UnternehmensführungDie jeweils aktuelle Erklärung gem. AktG §161 ist auf der Internetseite der Gesellschaft unter http://www.invisionwfm. com/de/global_pages/investor_relations/corporate_governan-ce/ entsprechenserklaerung verfügbar. Die jeweils aktuellen Angaben zu Unternehmensführungspraktiken und zur Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft sowie der Zusammensetzung und Arbeitsweise von deren Ausschüssen sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter http://www.invisionwfm.com/de/global_ pages/investor_relations/ corporate_governance verfügbar. 7. NachtragsberichtNach dem Geschäftsjahresende gab es keine besonderen Ereignisse, die von wesentlicher Bedeutung für den Jahresabschluss sind. 8. Prognosebericht & ChancenVoraussichtliche weltwirtschaftliche EntwicklungNach der Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom 26. Januar 2010 wird im laufenden Jahr die Weltwirtschaft wieder um 3,9 Prozent wachsen (Vorjahr: 0,8 Prozent Rückgang). Während in den USA 2010 die Wirtschaftsleistung um 2,7 Prozent steigen soll (Vorjahr: 2,5 Prozent Rückgang), geht der IWF in der Euro-zone für 2010 von einem Wachstum von 1,0 Prozent nach einem Rückgang von 3,9 Prozent 2009 aus. Die Wirtschaftsleistung soll in Deutschland um 1,5 Prozent steigen, nachdem 2009 ein Rückgang von 4,8 Prozent zu verzeichnen war. Grundsätzlich ist die prognostizierte Erholung stark durch staatliche Konjunktur- und Unterstützungsprogramme getragen und mit einer Reihe von hohen Risiken verbunden. Voraussichtliche Entwicklung von InVisionUngeachtet des trotz der erkennbaren Erholungstendenzenz nach wie vor schlechten Wirtschaftsklimas stellt die aktuelle Krise für den InVision-Konzern eine Möglichkeit dar, die angeboten Lösungen insbesondere in den eigenen Kernmärkten erfolgreich zu vermarkten. Sowohl 2009 als auch zum Jahresanfang 2010 ist eine steigende Nachfrage nach Lösungen zur Kostenreduzierung und Verbesserung der Produktivität spürbar, da diese Themen im aktuellen Fokus der Geschäftskunden sind. Die InVision-Gruppe kann mit Lösungen zur Optimierung des Personaleinsatzes erhebliche Kosteneinsparungen nachweisen und damit Absatzpotenziale nutzen. Der Markt für Workforce-Management-Systeme bietet für die InVision-Gruppe somit auch auf lange Sicht ein Wachstumspotenzial. Insbesondere die im Konzern durchgeführten Kostensenkungsmaßnahmen in Kombination mit einer geplanten besseren Ausschöpfung des bestehenden Umsatzpotenzials sollen dazu führen, dass der Abfluss liquider Mittel reduziert wird und die Tochtergesellschaften 2010 Zahlungsmittelüberschüsse generieren, die an die Gesellschaft zurückgeführt werden. Für 2010 wurde im Konzern die Kostenbasis von ca. 20 Mio. Euro auf ca. 15. Mio. Euro reduziert. Zum 31.03.2010 beschäftigt die InVision-Gruppe 189 Mitarbeiter. Aufgrund der oben dargestellten Maßnahmen rechnet InVision für 2010 in der Gesellschaft mit einem ausgeglichenen und im Konzern mit einem positiven Ergebnis.
Ratingen, den 13. April 2010 Peter Bollenbeck, Vorstandsvorsitzender Matthias Schroer, Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009scroll
AnhangInVision Software AG, Ratingen Jahresabschluss zum 31. Dezember 20091. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der InVision Software AG wird nach den Vorschriften den HGB erstellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt. Die Beträge im Anhang werden in tausend Euro (TEUR) angegeben soweit nicht anders bezeichnet. 2. Grundsätze der Bilanzierung und BewertungGegen Entgelt erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über einem Zeitraum von drei Jahren linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Normalabschreibungen erfolgen linear oder, soweit steuerlich zulässig, degressiv entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die steuerlich zulässigen Höchstsätze werden ausgenutzt. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Im Geschäftsjahr wurden Forderungen gegen Tochtergesellschaften in das jeweilige Eigenkapital der Tochtergesellschaften eingelegt und als Anschaffungskosten erfasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert aktiviert und Risiken durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Geldkurs zum Zeitpunkt der Entstehung bewertet. Sofern sich am Bilanzstichtag durch niedrigere Geldkurse Verluste ergeben, werden sie berücksichtigt. Die liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nominalwert angesetzt. Das Grundkapital und die Rücklagen werden zum Nominalwert angesetzt. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen finden alle erkennbaren Risiken - soweit nicht in anderen Bilanzpositionen erfasst - in ausreichendem Maße Berücksichtigung. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten werden Verluste aus Wechselkursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. Das Grundkapital und die Rücklagen werden zum Nominalwert angesetzt. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen finden alle erkennbaren Risiken - soweit nicht in anderen Bilanzpositionen erfasst - in ausreichendem Maße Berücksichtigung. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem jeweiligen Rückzahlungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkurs (Briefkurs) zum Zeitpunkt ihrer Entstehung bewertet. Sofern sich am Bilanzstichtag durch höhere Briefkurse Verluste ergeben, werden diese berücksichtigt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Bilanz(1) AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Zum 31. Dezember 2009 hat die Gesellschaft in das Eigenkapital der jeweiligen Tochtergesellschaft folgende Forderungen eingelegt: scroll
Die Gesellschaft hat in entsprechender Höhe die Wertansätze für die Anteile an verbundenen Unternehmen erhöht. Die oben genannten Maßnahmen führten zu einer zahlungsunwirksamen Erhöhung des Anlagevermögens um insgesamt 1.164.682,07 Euro. In entsprechender Höhe verminderten sich die Forderungen des Umlaufvermögens gegen verbundene Unternehmen. Die Zugänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen beinhalten neben den in das Eigenkapital der Tochtergesellschaften eingelegten Forderungen eine Neugründung der Tochtergesellschaft InVision Software (Deutschland) GmbH. Mit Vertrag vom 06. April 2009 wurde der bestehende Teilbetrieb "Entwicklung, Service und Vertrieb" als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Ausgliederung auf die InVision Software (Deutschland) GmbH rückwirkend auf den 01. Januar 2009 übertragen. Die Gesellschaft hat auf die Forderungen gegen die InVision Software (Deutschland) GmbH zur Beseitigung der Überschuldung in Höhe von 2.540.868,25 EUR einen Rangrücktritt ausgesprochen. Weiterhin hat die Gesellschaft für die InVision IT-Systems GmbH, Wien eine Patronatserklärung zur finanziellen Unterstützung ausgesprochen. In den Finanzanlagen wurden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten mit den folgenden Werten erfasst: scroll
(2) Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. (3) Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im einzelnen Darlehen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (4) Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Sale & Lease Back Verträgen und Ertragssteuerforderungen. (5) WertpapiereDie Wertpapiere betreffen die Anlage von flüssigen Mittel in Geldmarktfonds. (6) RechnungsabgrenzungspostenBei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen um abgegrenzte Mietvorauszahlungen. (7) GrundkapitalDas Grundkapital beträgt 2.235.000 EUR und ist vollständig eingezahlt. (8) Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
(9) Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenDie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen die kurzfristige Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten. Sie haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. (10) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. (11) Verbindlichkeiten gegen verbundene UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im einzelnen Darlehen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig. (12) Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: scroll
3.2 Gewinn- und Verlustrechnung(13) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Managementleistungen an die Tochtergesellschaften. (14) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Mieten, weiterbelastete Aufwendungen an Tochtergesellschaften und sonstige periodenfremde Erträge. (15) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt: scroll
4. Sonstige Angaben4.1 Vorstand und Aufsichtsrat gem. § 285 Nr. 10 HGBZu Vorstandsmitgliedern sind bestellt:
Die Bezüge des Vorstands betrugen im Berichtsjahr: scroll
Es handelt sich ausschließlich um feste Bezüge. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Dr. Thomas Hermes ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord eG. Dr. Christof Nesemeier ist Vorstandsvorsitzender der MBB Industries AG, Berlin, sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Delignit AG, Blomberg. Prof. Dr. Wilhelm Mülder hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate. Die Vergütung des Aufsichtsrats betrug im Geschäftsjahr 2009 insgesamt 30 TEUR (Vorjahr: 28 TEUR). Es wurden keine Organkredite gewährt. 4.2 Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige für die Beurteilung der Finanzlage bedeutende finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen für unbewegliche und bewegliche Anlagegüter. Die Verpflichtungen zum 31. Dezember 2009 stellen sich wie folgt dar: scroll
4.3 PersonalDie im Durchschnitt beschäftigten Mitarbeiter während des Geschäftsjahres sind Angestellte: 21 (Vorjahr: 86) 4.4 Angaben zum AbschlussprüferDie Honorare werden im Konzernabschluss der Gesellschaft dargestellt. 4.5 Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGBAusfallbürgschaft zugunsten der INVEST NORTHERN IRELAND für gewährte Subventionen bzw. Unterstützungsleistungen an die InVision Software Ltd., Großbritannien: scroll
4.6 Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGBscroll
Der Ausweis des Eigenkapitals sowie der Ergebnisse des Geschäftsjahres erfolgt auf Grundlage der testierten Jahresabschlüsse, entsprechend lokaler handelsrechtlicher Grundsätze, zum 31. Dezember 2009. 4.7 Angaben zum KapitalDas Grundkapital der Gesellschaft beträgt 2.235.000,00 Euro und ist in 2.235.000 nennwertlose Inhaberaktien eingeteilt. Auf jede Aktie entfällt ein rechnerischer Anteil von 1,00 Euro am Grundkapital. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Aktionäre nehmen nach Maßgabe der Satzung und der gesetzlichen Vorschriften ihre Rechte in der Hauptversammlung wahr und üben dort ihr Stimmrecht aus. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 15. März 2012 einmalig oder mehrmalig um bis zu 760.000,00 EUR (Genehmigtes Kapital I/2007) zu erhöhen. Weiterhin ist er ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 1. Mai 2012 einmalig oder mehrmalig um bis zu 357.498,00 (Genehmigtes Kapital II/2007) zu erhöhen. Des Weiteren wurde die Gesellschaft durch Beschluss der Hauptversammlung am 19. Mai 2009 zum Erwerb eigener Aktien bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals ermächtigt. Die Ermächtigung soll bis zum 18. November 2010 gelten. 4.8 KapitalrücklageDie Kapitalrücklage umfasst ausschließlich das Agio aus der Kapitalerhöhung im Juni 2007. Dies beinhaltet den Emissionserlös in Höhe von 22.879.872,00 EUR abzüglich der Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von 714.996,00 EUR. 4.9 ErgebnisverwendungGemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Mai 2009 wurde der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von 1.236.646,58 EUR auf neue Rechnung vorgetragen. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2009 in Höhe von 148.512,22 EUR mit dem Bilanzgewinn zu verrechnen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 1.088.134,36 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. 4.10 KonzernabschlussDie InVision Software Aktiengesellschaft hat einen IFRS-Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB und der EU-Verordung 1606/2002 aufgestellt, da die Aktien der InVision Software Aktiengesellschaft an einem regulierten Markt notiert sind. 4.11 Erklärung gemäß § 161 AktGDie InVision Software Aktiengesellschaft hat als börsennotierte Aktiengesellschaft gemäß §161 AktG eine Erklärung abzugeben, inwieweit sie den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entspricht. Vorstand und Aufsichtsrat haben diese Erklärung am 29. Januar 2010 letztmalig abgegeben. Die Erklärung ist Internet unter www.invisionwfm.com veröffentlicht. 4.12 Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, der Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der InVision Software AG so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der InVision Software AG im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Ratingen, den 13. April 2010 Peter Bollenbeck, Vorstandsvorsitzender Matthias Schroer, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögensvom 1.1. bis 31.12.2009der InVision Software AGscroll
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Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die InVision Software AGWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der InVision Software Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 14. April 2010 Verhülsdonk & Partner GmbH Hillesheim, Wirtschaftsprüfer Grote, Wirtschaftsprüfer ImpressumHerausgeberInVision Software AG Halskestraße 38 40880 Ratingen (Deutschland) Tel.: +49 (0)2102 728 0 Fax: +49 (0)2102 728 111 E-Mail:info@invision.de Investor RelationsInVision Software AG Halskestraße 38 40880 Ratingen (Deutschland) Tel.: +49 (0)2102 728 444 Fax: +49 (0)2102 728 111 E-Mail:ir@invision.de ZentraleDeutschland +49 (2102) 728-0 Weitere StandorteEstland+372 618 1524 Frankreich+33 (0)1 73 29 47 77 Italien+39 (02) 64672-535 Niederlande+31 (0) 26 35 27 537 Österreich+43 (1) 5999 9174 Schweiz+41 (44) 308 38 05 Skandinavien+46 (8) 678 08 90 Spanien+34 (91) 789 3405 Vereinigtes Königreich+44 (121) 503 2620 Vereinigte Staaten+1 (630) 799 8370 www.invisionwfm.com info@invisionwfm.com |
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