![]() IVU Traffic Technologies AGBerlinKonzernbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016Kennzahlenscroll
LageberichtGeschäftszahlenMit 22.771 T€ liegt der Umsatz im ersten Halbjahr 2016 um 6 % über dem Vorjahreswert
(2015: 21.458 T€). Durch den geringeren Materialaufwand von 5.437 T€ (2015: 6.156
T€) steigt das Rohergebnis, das die eigene Wertschöpfung der IVU widerspiegelt, sogar
um 12 % auf 17.494 T€ an (2015: 15.674 T€). Der Personalaufwand erhöht sich entsprechend der Personalkapazität um 14 % auf 14.517
T€ (2015: 12.720 T€). Wir investieren hier vor allem in die Produktentwicklung und
den internationalen Vertrieb. Dadurch steigen auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
um 532 T€ auf 3.819 T€ (2015: 3.287 T€). Das negative Betriebsergebnis (EBIT) von -1.586 T€ (2015: -914 T€) im ersten Halbjahr
entspricht dem aus den Vorjahren bekannten saisonalen Geschäftsverlauf. Der Auftragsbestand für das laufende Geschäftsjahr deckt zum 30.6.2016 über 90 % des
geplanten Jahresumsatzes ab. Unsere Aufmerksamkeit gilt nun der termingerechten Abarbeitung
aller Aufträge zum Jahresende. Zum 30.6.2016 betragen die liquiden Mittel 8.383 T€ (31.12.2015: 7.505 T€). Wichtige Projekte im ersten Halbjahr 2016Stockholm. MTR optimiert Pendeltagen mit IVU.railEin Jahr nach der Neuvergabe des Pendeltagen-Netzes übernimmt im Dezember 2016 MTR
Pendeltagen AB den Betrieb der Stockholmer Vorortbahn. Für die Planung, Optimierung
und Disposition seiner Züge und Mitarbeiter setzt das Unternehmen auf IVU.rail - wie
auch schon der vorherige Betreiber Stockholmstag. MTR Pendeltagen AB ist eine Tochter
der Hongkonger MTR Corporation. Der Konzern ist weltweit aktiv und betreibt unter
anderem Eisenbahnnetze in China, Australien und Großbritannien. In Schweden zählen
bereits die Stockholmer Metro sowie die Schnellzugverbindung MTR Express zwischen
Stockholm und Göteborg zu MTR. Bern. IVU gewinnt Auftrag der BLS für konzernweites PlanungssystemDie BLS - die stärkste eigenständige Privatbahn der Schweiz - bestellte das integrierte
Planungssystem IVU.rail, um alle ihre Ressourcen für Eisenbahn und Schiff sowie ihr
stationäres Personal optimal einzusetzen. Als eines der führenden Eisenbahnverkehrsunternehmen
der Schweiz betreibt die BLS den normalspurigen Teil der Berner S-Bahn, die S-Bahn
Luzern West sowie mehrere Linien im Regionalverkehr in insgesamt sieben Kantonen.
Darüber hinaus ist sie im Schienengüterverkehr tätig, betreibt ein ausgedehntes Busnetz
sowie die Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee. Künftig plant, optimiert und
disponiert die BLS insgesamt über 550 Schienenfahrzeuge, Wagen und Schiffe sowie rund
2000 mobile und stationäre Mitarbeitende mit der IVU-Standardlösung. Aarau. IVU.pad für AAR bus+bahnDie Zukunft des Fahrpersonals bei AAR bus+bahn wird digital. Künftig statten die Schweizer
ihr gesamtes Fahrpersonal mit Tablets aus. So möchte AAR bus+bahn die Informationen
besser zugänglich machen, Arbeitsabläufe verschlanken und beschleunigen. Möglich macht
dies das neue IVU.pad. Es enthält alle Informationen, die die rund 170 Mitarbeitenden
des Bus- und Bahn-Fahrpersonals für ihren Dienst benötigen. Die erste Version des
IVU.pads wird zusammen mit neuen iPads wird im September 2016 an das gesamte Fahrpersonal
ausgehändigt. Im Laufe der Einführung implementiert die IVU nach und nach neue Funktionen
in das System, die anschließend allen IVU.pad-Kunden zur Verfügung stehen werden. Neubrandenburg. IVU-Systeme steuern FahrgastschiffZweimal am Tag steuert das Linienschiff Rethra die Anlegestellen rund um den Tollensesee
in Neubrandenburg an. Dabei läuft alles streng nach Fahrplan. Die Leitstelle der Neubrandenburger
Verkehrsbetriebe hat stets im Blick, ob das Schiff auch pünktlich ist. Denn genau
wie die rund dreißig Busse, die täglich in der Stadt unterwegs sind, ist die Rethra
an das zentrale Betriebsleitsystem IVU.fleet angebunden. Die dafür notwendigen Daten
stammen vom Bordcomputer IVU.ticket.box. Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe setzen
schon seit 16 Jahren auf die Produkte der IVU.suite. Berlin. Forschungsprojekte abgeschlossenEine sichere Reiseassistenz für Blinde und Sehbehinderte von Tür zur Tür - dies war
Ziel des Forschungsprojektes m4guide. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft
und Technologie (BMWi) entwickelten Projektpartner aus Wissenschaft und Industrie
eine Navigationslösung für Smartphones. Im April präsentierten sie im Berliner Roten
Rathaus ihre Ergebnisse. Ebenfalls zu Ende ging das Forschungsprojekt DYNAMO, das
die technischen Grundlagen für eine Routing von Tür zu Tür mit jedem Verkehrsmittel
und auch in Gebäuden legte. Zwischen 2013 und 2016 entwickelten die beteiligten Projektpartner
aus Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsame Lösungen, um dieses Szenario in die Realität
umzusetzen. Personalscroll
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Unter Personalkapazität versteht man die rechnerische Anzahl von Vollzeitmitarbeitern
(FTE). Im ersten Halbjahr 2016 haben wir unser Team planmäßig weiter verstärkt. Die Personalkapazität
hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 12 % auf 388 erhöht. AusblickDer insgesamt gute Auftragsbestand spricht für einen anhaltend positiven Geschäftsverlauf.
Wir gehen daher für 2016 weiterhin mindestens von einem Umsatz von 55 Mio. € sowie
einem Rohergebnis von 42 Mio. € aus. RisikenDie Risiken sind die im Geschäftsbericht 2015 auf den Seiten 20 und 21 beschriebenen.
Es kommen keine neuen Risiken hinzu. Auch beim Risikomanagement haben sich keine Änderungen
ergeben. Transaktionen mit nahestehenden PersonenIm Berichtszeitraum gab es keine Transaktionen mit nahestehenden Personen. Erklärung nach WpHG §37w, Absatz 5 Satz 6Der Halbjahresbericht wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach IFRS für den Zeitraum vom 1.1. bis 30.6.2016scroll
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Konzern-Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum vom 1.1. bis 30.6.2016scroll
Konzern-Bilanz nach IFRS zum 30.6.2016AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Konzern-Kapitalflussrechnung nach IFRS für den Zeitraum vom 1.1. bis 30.6.2016scroll
(+ = Mittelzufluss / - = Mittelabfluss) Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung nach IFRS für den Zeitraum vom 1.1. bis 30.6.2016scroll
Erläuterungen zum Konzern-Zwischenabschluss(1) Zwischenabschluss gemäß IAS 34Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss erfüllt die Anforderungen des
IAS 34. Der Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht sämtliche für den Abschluss des
Geschäftsjahres vorgeschriebenen Erläuterungen und Angaben und sollte im Zusammenhang
mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 gelesen werden. (2) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie bei der Erstellung des vorliegenden Konzern-Zwischenabschlusses angewandten Bilan-zierungs-
und Bewertungsmethoden entsprechen den bei der Erstellung des Konzernabschlusses für
das Geschäftsjahr 2015 angewandten Methoden. (3) Saisonalität der GeschäftstätigkeitIm Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit der IVU-Gruppe, insbesondere im Public
Transport Segment, ergeben sich saisonale Effekte. Sie betreffen sowohl die Stellung
von Wartungsrechnungen im ersten Quartal als auch höhere Projektabrechnungen im vierten
Quartal des Geschäftsjahres. Konzern-Segmentberichterstattungscroll
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Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. Berlin, im August 2016 Der Vorstand scroll
Finanzkalender 2016scroll
KontaktIVU Traffic Technologies AG Bundesallee 88, 12161 Berlin T +49.30.85906‐0 F +49.30.85906‐111 ir@ivu.de www.ivu.de |
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