Ad-hoc | 24 January 2000 08:17
Ad hoc-Service: Jenoptik AG
Jenoptik: deutsch
Ad-hoc Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.
——————————————————————————
Jenoptik-Konzern steigert den Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 1999 um rund
40 Prozent.
Rekordauftragseingang im Jahr 1999 in den Unternehmensbereichen
Clean Systems und Photonics.
Unternehmensbereich Asset Management im Venture Capital-Geschäft
erfolgreich positioniert.
Verlustbringer konsequent beseitigt.
Weiterhin hohes Ergebniswachstum im Geschäftsjahr 2000.
Der Technologiekonzern Jenoptik hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999 seinen
Ertrag deutlich steigern können. Der Jahresüberschuss des Konzerns wird nach
vorläufigen Berechnungen rund 40 Prozent über dem Vorjahreswert von
43,3 Millionen Mark (22,1 Millionen Euro) liegen. Der Konzernumsatz beträgt
voraussichtlich 2,7 Milliarden Mark (1,38 Milliarden Euro). Er fällt damit
niedriger aus als im Geschäftsjahr 1998, was auf die Entkonsolidierung von
Tochterunternehmen im Rahmen des Konzernumbaus zurückzuführen ist. Einen Rekord
verzeichnet der Jenoptik-Konzern beim Auftragseingang im Geschäftsjahr 1999.
Mit rund 3 Milliarden Mark (1,53 Milliarden Euro) liegt der Auftragseingang
auf vergleichbarer Basis rund 60 Prozent höher als 1998
(1,817 Milliarden Mark / 929 Millionen Euro).
Der Jenoptik-Konzern wird im Geschäftsjahr 2000 seine Erträge weiter deutlich
steigern. Auf der Basis von 1999 soll der Jahresüberschuss im laufenden
Geschäftsjahr um weitere 30 bis 40 Prozent zulegen. Die endgültigen Zahlen des
abgelaufenen Geschäftsjahres 1999 präsentiert die Jenoptik auf ihrer
Bilanz-Pressekonferenz am 18. April 2000.
Verlustbringer konsequent beseitigt.
Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden der JENOPTIK AG, Lothar Späth,
hat der Vorstand innerhalb eines halben Jahres alle Verlustquellen des
Konzerns konsequent beseitigt und den Konzernumbau erfolgreich abgeschlossen.
Dieser Kraftakt zahlt sich bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals aus,
was die vorläufigen Zahlen zeigen. Zwei weitere Gründe für die positive
Ertragslage: Das operative Ergebnis in den Unternehmensbereichen hat sich
verbessert und die Kosten der Jenoptik-Holding sind reduziert worden.
Rekordauftragseingang im Unternehmensbereich Clean Systems.
Erfolgreich verlief das Geschäftsjahr 1999 für den Unternehmensbereich
Clean Systems mit seinem Führungsunternehmen M+W Zander. Das Betriebsergebnis
(EBIT) und der Umsatz werden etwa auf Vorjahresniveau liegen und knüpft an die
Erfolge des Vorjahres an. Nach dem Ende der Halbleiter- und Asienkrise
verzeichnet der Unternehmensbereich 1999 einen Rekord-Auftragseingang von über
2 Milliarden Mark. Gegenüber 1998, wo der Auftragseingang auf vergleichbarer
Basis bei 1,193 Milliarden Mark (610 Millionen Euro) lag, ist das eine
Steigerung von 70 Prozent.
Unternehmensbereich Photonics weiter auf Wachstumskurs.
Der Unternehmensbereich Photonics wird im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999
neue Rekordzahlen beim Betriebsergebnis (EBIT), Umsatz und Auftragseingang
erreichen. Prozentual am stärksten wird das Betriebsergebnis (EBIT) im Jenaer
Tochterunternehmen Jenoptik Laser, Optik, Systeme (Geschäftsfeld Elektrooptik)
steigen. Auch im Unternehmensbereich Photonics verzeichnete der Jenoptik-Konzern
einen Rekordauftragseingang. Er liegt mit mehr als 450 Millionen Mark
(230 Millionen Euro) rund 25 Prozent über dem Geschäftsjahr 1998
(362,5 Millionen Mark / 185,4 Millionen Euro).
Unternehmensbereich Asset Management positioniert sich erfolgreich als
Venture Capital Gesellschaft.
Die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB) konnte
sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999 erfolgreich als Venture Capital-
Gesellschaft positionieren. Mit der I-D Media AG, einem wachstumsträchtigen
Internetunternehmen, der TePla AG, einem führenden Hersteller für industrielle
Plasmaanlagen und der CyBio AG aus Jena, einem wachstumsträchtigen
Biotechnologieunternehmen für die Wirkstoffsuche hat die DEWB drei Unternehmen
an den Neuen Markt in Frankfurt gebracht. Alle drei Börsengänge sind gut
gelaufen. Die aktuellen Kurse aller drei Unternehmen liegen deutlich über dem
Ausgabekurs und der Erstnotierung.
Jenoptik-Konzern geht ohne Altlasten ins Geschäftsjahr 2000.
Die Ausgangssituation für das laufende Geschäftsjahr ist aus Sicht
des Jenoptik-Konzerns sehr gut. “Die Jenoptik geht nach dem Konzernumbau
ohne Altlasten in das Geschäftsjahr 2000. Die Märkte, auf denen wir zu Hause
sind, zeigen gute Wachstumschancen. Alle drei Unternehmensbereiche Clean
Systems, Photonics und Asset Management werden aus sich heraus dynamisch
weiter wachsen”, so der Vorstandsvorsitzende Späth.
Ende der Mitteilung