Ad-hoc | 9 April 2001 08:28
Ad hoc-Service: Jenoptik AG
Geschäftsjahr 200
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Jenoptik-Konzern erzielt im Geschäftsjahr 2000 das beste Ergebnis
in der Unternehmensgeschichte.
Jahresüberschuss 2000 klettert um 160 Prozent, operativ um 64 Prozent –
Betriebsergebnis (EBIT) steigt um 50 Prozent.
Jenoptik-Konzern will 2001 weiter wachsen, Ertragskraft steigern und
den Umsatz um mindestens 25 Prozent erhöhen.
Dividende für das Geschäftsjahr 2000 soll auf 0,70 Euro erhöht werden.
Ausgabe von Gratisaktien geplant.
Der Technologie-Konzern Jenoptik hat das Geschäftsjahr 2000 mit dem
besten Ergebnis in der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Der Jahres-
überschuss des Konzerns stieg im Vergleich zum Vorjahr um 160 Prozent
auf 86,6 Millionen Euro (i.Vj. 33,3 Millionen Euro). Im Jahresüberschuss
2000 enthalten ist ein Ergebnisertrag aus dem Verkauf eigener Aktien
in Höhe von 32,1 Millionen Euro. Bereinigt um diesen Verkauf ist der
Jahresüberschuss um 64 Prozent gestiegen. Deutlich zugelegt hat auch
das Betriebsergebnis (EBIT). Es fiel um 50 Prozent höher aus als im
Vorjahr und liegt damit deutlich über den bisherigen Erwartungen. Das
Betriebsergebnis belief sich auf 82,5 Millionen Euro (i.Vj. 55,0
Millionen Euro).
Einen Zuwachs verzeichnete der Jenoptik-Konzern beim Umsatz. Er stieg
im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent auf 1.572,3 Millionen Euro
(i.Vj. 1.395,9 Millionen Euro). Auf vergleichbarer Basis erhöhte sich
der Umsatz sogar um 24 Prozent, da im Geschäftsjahr 1999 noch Umsätze
von Gesellschaften und Unternehmensteilen konsolidiert wurden, die die
Jenoptik 1999 veräußert hat.Der Auslandsanteil am Konzernumsatz lag
bei 57,8 Prozent (i.Vj. 60,3 Prozent), der Inlandsanteil bei 42,2 Prozent
(i.Vj. 39,7 Prozent).
Auftragseingang erreicht neues Hoch.
Nachdem der Jenoptik-Konzern bereits im Geschäftsjahr 1999 einen neuen
Rekord beim Auftragseingang verzeichnen konnte, erreichte er im Geschäfts-
jahr 2000 ein neues Hoch. Der Auftragseingang legte um 24,3 Prozent
zu auf 1.929,0 Millionen Euro (i.Vj. 1.552,2 Millionen Euro). Auf ver-
gleichbarer Basis erhöhte sich der Auftragseingang sogar um 38,9 Prozent.
Die gute Auftragslage des Konzerns spiegelt sich auch im Auftragsbestand
wider. Er lag mit 1.719,8 Millionen Euro (i.Vj. 1.179,0 Millionen Euro)
um 45,9 Prozent höher als 1999.
Eigenkapitalquote erneut gestiegen, Nettoverschuldung weiter bei Null.
Trotz des erheblichen Wachstums konnte die Eigenkapitalquote des Jenoptik-
Konzerns erneut erhöht werden. Sie stieg auf 44,2 Prozent (i.Vj. 41,3
Prozent). In absoluten Zahlen beträgt das Eigenkapital 462,1 Millionen
Euro. Der hohe Cashflow wurde darüber hinaus dazu genutzt, die kurz-
fristigen Finanzverbindlichkeiten wie Kredite und Anleihen zurückzu-
führen. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten verringerten sich um
54,4 Millionen Euro auf 55,8 Millionen Euro (i.Vj. 110,2 Millionen Euro).
Die liquiden Mittel inklusive Wertpapiere des Umlaufvermögens übertreffen
außerdem die kurz- wie auch langfristigen verzinslichen Verbindlichkeiten,
so dass die Jenoptik über eine Nettocash-Position von 128,9 Millionen Euro
verfügt.
DVFA/SG-Ergebnis deutlich gestiegen.
Das DVFA/SG-Ergebnis nach Steuern ist im Geschäftsjahr 2000 erneut
deutlich gestiegen. Mit 29.6 Millionen Euro liegt es 76,2 Prozent über
dem Vorjahreswert (i.Vj. 16,9 Millionen Euro). Pro Aktie verbesserte
sich das DVFA/SG-Ergebnis von 0,43 Euro auf 0,77 Euro. Das DVFA/SG-
Ergebnis wurde dabei nach den Berechnungskriterien ermittelt, die
fiktive latente Steuern und Goodwill-Abschreibungen berücksichtigen.
Dividende soll erhöht werden – außerdem Ausgabe von Gratisaktien.
Der Jenoptik-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Ertrags-
kraft nachhaltig verbessern können. Die Jenoptik-Aktionäre sollen
davon profitieren. Vorstand und Aufsichtsrat der JENOPTIK AG schlagen
deshalb der Hauptversammlung am 22. Mai in Erfurt vor, die Dividende
für das Geschäftsjahr 2000 im Vergleich zu 1999 von 0,50 auf 0,70 Euro
je Aktie zu erhöhen. Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums der
JENOPTIK AG sollen Gratisaktien im Verhältnis 10 zu 1 ausgegeben
werden. Für 10 Jenoptik-Aktien soll der Aktionär eine Gratisaktie
erhalten.
Gute Wachstumsperspektiven für 2001
Aufgrund des hohen Auftragsbestandes und der Geschäftsentwicklung in
den ersten Monaten des Jahres 2001 geht die Jenoptik für dieses Jahr
wieder von einem kräftigen Umsatzwachstum aus. Der Umsatz soll um
mindestens 25 Prozent steigen und nicht wie bisher angekündigt um
mindestens 20 Prozent.
Zu diesem Wachstum soll der Unternehmensbereich Clean Systems mit rund
40 Prozent Umsatzsteigerung und der Unternehmensbereich Photonics mit
10 bis 15 Prozent höheren Umsätzen beitragen. Der Unternehmensbereich
Asset Management plant über die Venture Capital-Gesellschaft DEWB
mindestens vier Unternehmen an die Börse zu bringen. Es handelt sich
dabei um Qualitätsunternehmen aus Wachstumsbranchen, die langfristig
attraktiv sind.
Weiter steigern will die Jenoptik in 2001 ihre Ertragskraft. Der Jahres-
überschuss soll ohne den Sonderertrag aus dem Verkauf eigener Aktien
gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 54,5 Millionen Euro um
über 30 Prozent zulegen.
Kontakt:
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Tel./Fax 03641-652255/ 2484
Investor Relations
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