![]() Jenoptik AGJenaZwischenbericht des Jenoptik-Konzerns (UNGEPRÜFT) JANUAR BIS SEPTEMBER 2015Auf einen Blick - Jenoptik-Konzernscroll
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Es wird darauf hingewiesen, dass im vorliegenden Zwischenbericht Rundungsdifferenzen
zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.)
auftreten können. Die Monate Januar bis September 2015 im Überblick
KONZERNLAGEBERICHT1 Geschäft und Rahmenbedingungen1.1 Konzernstruktur und GeschäftstätigkeitDer Jenoptik-Konzern ist aktiv in den drei Segmenten
Der Konzern hat mehrere Standorte in Deutschland und ist in über 80 Ländern weltweit
vertreten. Jenoptik ist ein international agierender integrierter Photonik-Konzern und Lieferant
von hochwertigen Investitionsgütern. Damit ist der Konzern vorrangig Partner von Industrieunternehmen.
In den Segmenten Messtechnik sowie Verteidigung & Zivile Systeme liefert Jenoptik
zudem an öffentliche Auftraggeber, zum Teil indirekt über Systemintegratoren. Das Produktportfolio umfasst OEM- bzw. Standardkomponenten, Module und Subsysteme
bis hin zu komplexen Systemen und Produktionsanlagen. Zum Leistungsspektrum gehören
auch umfassende Gesamtlösungen bzw. Betreibermodelle. Sie umfassen die Integration
von Systemen und Anlagen und deren entsprechende Vernetzung sowie Projektmanagement,
Datenverarbeitung und Service. Zu den Schlüsselmärkten zählen vor allem die Halbleiterausrüstungsindustrie, die Medizintechnik,
Maschinenbau/ Automotive, Verkehr, Luftfahrt sowie Sicherheits- und Wehrtechnik. 1.2 Ziele und StrategienFür das weitere nachhaltig profitable Wachstum haben wir den Jenoptik-Konzern in unseren
strategischen Kernfeldern Internationalisierung, Innovation und operative Exzellenz
konsequent weiterentwickelt. Um unsere Wachstumsstrategie umzusetzen,
Unser organisches Wachstum wollen wir durch Akquisitionen ergänzen. Im Jahr 2015 haben wir die notwendigen Maßnahmen fortgesetzt, um die Organisationsstruktur
des Konzerns noch konsequenter auf das Erreichen unserer Ziele auszurichten. Darüber
hinaus werden die Geschäftsaktivitäten innerhalb einzelner Segmente neu geordnet und
so stärker auf Wachstumsmärkte wie zum Beispiel Medizintechnik, Automotive und Halbleiterausrüstung
fokussiert. Die neue Struktur wird zum 1. Januar 2016 in Kraft treten (siehe Grafik
unten). Im Frühjahr 2015 ist mit der Neuaufstellung der langfristigen Finanzierung ein wichtiger
Schritt zur Stärkung der Finanzkraft erfolgt. Neue Schuldscheindarlehen wurden platziert
und der bestehende Konsortialkredit verlängert und erhöht. Mit der Zusammenlegung der Standorte der Bereiche Industrielle Messtechnik und Laseranlagen
in den USA haben wir unsere Position in dem für Jenoptik wichtigen nordamerikanischen
Markt gestärkt. Für weitere Informationen zur strategischen Ausrichtung des Jenoptik-Konzerns verweisen
wir auf den im März 2015 veröffentlichten Geschäftsbericht 2014 mit den umfassenden
Angaben im Kapitel "Ziele und Strategien" ab Seite 46 ![]() 1.3 Entwicklung des Kapitalmarktes und der Jenoptik-AktieIm 3. Quartal 2015 verzeichneten die Aktienmärkte weltweit größere Eintrübungen -
nach Kursanstiegen im 1. und einer Seitwärtsbewegung im 2. Quartal. Vor allem die
Mitte August veröffentlichten schwachen chinesischen Wachstumszahlen waren ausschlaggebend
für die anschließende negative Kursentwicklung und zunehmende Volatilität. Die Furcht
vor einem schwächeren Wachstum in den Schwellenländern, allen voran Brasilien, sowie
die Unsicherheit über eine bevorstehende Zinserhöhung durch die amerikanische Notenbank
verstärkten diesen Trend. Konjunkturstimulierend wirkten in den ersten neun Monaten 2015 die günstigen Finanzierungskosten,
die niedrigen Energiepreise sowie die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank
in Form des im März gestarteten Anleihekaufprogramms in Höhe von monatlich 60 Mrd
Euro. Nach einem steilen Anstieg im 1. Quartal und einer durchwachsenen Entwicklung in den
Folgemonaten verlor der Dax im 3. Quartal deutlich. Bereits am 10. April erreichte
der Dax sein neues Allzeithoch von 12.391 Punkten. Danach drückten die oben genannten
Faktoren und zusätzlich der Manipulationsskandal bei Volkswagen den Dax seit Mitte
August kräftig nach unten. Der deutsche Leitindex notierte zum Handelsschluss am 30.
September 2015 bei 9.660 Punkten, ein Minus von 1,1 Prozent seit Jahresbeginn. Die
Entwicklung des TecDax verlief hingegen besser. Der Index erreichte nach einem Start
bei 1.382 Punkten seinen neuen Höchststand im Juli 2015 mit 1.840 Zählern. Zum Handelsschluss
am 30. September notierte der TecDax bei 1.748 Punkten, ein Plus von 26,5 Prozent. Die Jenoptik-Aktie zeigte im Verlauf der ersten neun Monate 2015 im Einklang mit dem
Gesamtmarkt eine volatile Entwicklung. Seit Mitte Juni jedoch legte der Kurs deutlich
zu. Er stieg von 10,60 Euro am Jahresbeginn auf 12,67 Euro am 30. September 2015 -
ein Plus von 19,6 Prozent. Die Gesamtrendite (Total Shareholder Return) betrug im
Berichtszeitraum 21,4 Prozent (i.Vj. minus 25,3 Prozent). Den mit 10,22 Euro niedrigsten
Schlusskurs im Berichtszeitraum markierte die Aktie am 7. Januar 2015. Am 16. März
2015 erreichte das Jenoptik-Papier mit 13,43 Euro seinen höchsten Xetra-Schlusskurs
in den ersten neun Monaten, konnte sich aber weiter auf ein neues Hoch von 15,00 Euro
am 2. November steigern. Am 30. Oktober beendete die Aktie den Xetra-Handel mit 14,69
Euro, was einem Plus von rund 39 Prozent in den ersten zehn Monaten 2015 entspricht. Bis Ende Oktober 2015 erhielt Jenoptik mehrere Stimmrechtsmitteilungen, so von Templeton
Investment Counsel LLC, die ihren Anteil an Jenoptik auf 3,08 Prozent erhöhten. Dimensional
Fund Advisors LP hält seit Mai 2015 3,01 Prozent der Jenoptik-Aktien. Oddo Asset Management
erhöhte seinen Anteil an Jenoptik im Juli auf 3,02 Prozent. Die Norges Bank reduzierte
ihre Jenoptik-Beteiligung im Juli auf 2,63 Prozent. Zudem veräußerte unser langjähriger
Großaktionär, die ECE Industriebeteiligungen GmbH, am 31. März 2015 im Rahmen eines
beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens den gesamten verbleibenden Anteilsbesitz an
Jenoptik in Höhe von rund 10,48 Prozent. Der Streubesitz erhöhte sich nach der Umplatzierung
von 74,99 Prozent auf 89,0 Prozent. Mit 11,0 Prozent ist die Thüringer Industriebeteiligungen
GmbH & Co. KG der größte Aktionär. Die Liquidität der Jenoptik-Aktie an den deutschen Börsen hat in den letzten zwölf
Monaten (LTM) gegenüber dem Vergleichszeitraum stark zugelegt. So wurden bis Ende
September 2015 mit durchschnittlich 231.581 Aktien pro Tag über 68 Prozent mehr Aktien
gehandelt (i.Vj. 137.501). Im Ranking der Deutschen Börse zum 30. September 2015 lag
Jenoptik beim Börsenumsatz auf Platz 20 (i.Vj. Platz 23), bei der Marktkapitalisierung
auf Basis des Freefloats auf Platz 19 (i.Vj. Platz 22). Die Marktkapitalisierung stieg
deutlich auf 725,2 Mio Euro am 30. September 2015 (i.Vj. 510,0 Mio Euro). ERGEBNIS JE AKTIEscroll
Das Ergebnis je Aktie entspricht dem Ergebnis der Aktionäre dividiert durch den gewichteten
Durchschnitt ausstehender Aktien. KENNZAHLEN ZUR JENOPTIK-AKTIEscroll
Auf der 17. ordentlichen Hauptversammlung am 3. Juni 2015 in Weimar beschlossen die
Anteilseigner unter anderem die Zahlung einer Dividende von 0,20 Euro je Aktie (i.Vj.
0,20 Euro). Auf Basis der Dividendensumme von 11,4 Mio Euro stieg die Ausschüttungsquote
auf 27,5 Prozent vom Konzernergebnis 2014 nach Steuern (i.Vj. 24,3 Prozent). Bezogen
auf den Schlusskurs von 11,27 Euro am Tag der Hauptversammlung lag die Dividendenrendite
bei 1,77 Prozent. Das Jenoptik-Management präsentierte in den ersten neun Monaten 2015 das Unternehmen
vor Investoren und Analysten auf Bankenkonferenzen in Berlin, Frankfurt/Main, Boston,
München, New York und Warschau sowie auf Roadshows in Edinburgh, Hamburg, Helsinki,
Kopenhagen, London, Lugano, Wien und Zürich. Ein weiteres wichtiges Ereignis waren die Jenoptik Capital Market Days im Oktober
2015. Der Vorstand sowie weitere Vertreter des Top-Managements informierten Analysten
und Investoren über die Entwicklung und Perspektiven des Jenoptik-Konzerns. Im Rahmen
einer Factory Tour hatten die Gäste Gelegenheit, sich mit Produkten des Konzerns vertraut
zu machen. Insgesamt 16 Research-Institute und Banken berichteten seit Anfang 2015 regelmäßig
über Jenoptik. Metzler Capital Markets nahm die Coverage im Juni neu auf. Die Empfehlungen
der Analysten für Jenoptik lauteten "Kaufen" oder "Halten". Das durchschnittliche
Kursziel aller Analysten lag zum Zeitpunkt der Berichterstellung bei 14,13 Euro. 1.4 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Jenoptik-BranchenDie Weltwirtschaft entwickelte sich angesichts der Schwäche in wichtigen Schwellenländern
im bisherigen Jahresverlauf nur moderat. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten, vor
allem China, haben die US-Notenbank dazu bewogen, den Leitzins in den USA auf dem
Rekordtief zu halten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Notenbanken weltweit
vor voreiligen Zinserhöhungen gewarnt. Im August wertete die chinesische Zentralbank
die Landeswährung ab, um den Export zu stabilisieren. Die US-Wirtschaft ist im 2. Quartal 2015 stärker gewachsen als bisher angenommen.
Das US-Handelsministerium erhöhte die ursprüngliche Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt
(BIP) von 2,3 Prozent auf 3,9 Prozent (auf das Jahr hochgerechnet). Ausschlaggebend
war ein stärkerer Anstieg der Konsumausgaben, bedingt durch positive Entwicklungen
am Arbeits- und Immobilienmarkt. Für das 3. Quartal geht das Handelsministerium in
seiner ersten Schätzung von einer Zuwachsrate von 1,5 Prozent aus. Die Stimmung in der Wirtschaft der Euro-Zone hat sich im ersten Halbjahr kaum verbessert.
Nach einem Wachstum von 0,5 Prozent im 1. Quartal stieg das BIP von April bis Juni
nur um 0,4 Prozent zum Vorquartal, so die Statistikbehörde Eurostat. Enttäuschend
war die Stagnation in Frankreich, während Griechenland mit 0,8 Prozent sogar stärker
zulegte als Deutschland. Für das 3. Quartal lieferte der Einkaufsmanagerindex von
Markit eine erste Indikation: Er fiel auch im September im Industriesektor minimal,
blieb aber deutlich über dem entscheidenden Wert von 50 Punkten. In Deutschland blieben die Einkaufsmanagerindizes im 3. Quartal stabil im positiven
Bereich. Andere Kennziffern lagen zum Teil deutlich unter den Erwartungen: Im August
gingen die Exporte mit minus 5,2 Prozent zum Vormonat fünf Mal stärker zurück als
prognostiziert. Bei den Auftragseingängen verzeichnete die Industrie gegenüber Juli
ein Minus von 1,8 Prozent; positive Impulse kamen hier nur aus der Euro-Zone. Auch
die Industrieproduktion sank um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Chinas Wirtschaft ist im 3. Quartal 2015 erneut mit verhältnismäßig geringer Dynamik
gewachsen: Die Wirtschaftsleistung legte nur um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
zu. Die Schwäche zeigte sich in fast allen Bereichen: Die Industrieproduktion erhöhte
sich um weniger als 6 Prozent, die Exporte gingen um 8,8 Prozent zurück, die Importe
um 17,7 Prozent. Die Anlageinvestitionen blieben von Januar bis Juli auf dem niedrigsten
Wert seit 15 Jahren. Auch der Einkaufsmanagerindex der verarbeitenden Industrie fiel
monatlich weiter unter die wichtige Marke von 50 Punkten (im September: 47). Für die Photonik-Industrie ist der "Weltmarktindex Optische Technologien" bzw. nun
"Photonik" ein Trendbarometer. Darin analysiert der Industrieverband Spectaris die
Umsatzentwicklung von 15 internationalen Photonik-Unternehmen, darunter auch Jenoptik.
Im 2. Quartal 2015 stieg der Index um knapp 3 Prozent zum Vorjahresquartal. Die deutschen
Photonik-Exporte erhöhten sich im 1. Halbjahr um 7,3 Prozent. Im Weltmarktindex Medizintechnik analysiert Spectaris die Umsatzentwicklung von 13
internationalen Unternehmen der Branche. Dieser Index stieg im 2. Quartal 2015 um
8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert und erreichte mit 117,3 Punkten einen neuen
Höchstwert für ein 2. Quartal. Die Ausfuhren der deutschen Hersteller stiegen im 1.
Halbjahr um gut 11 Prozent. Für die Halbleiterausrüstungsindustrie veröffentlichte der Fachverband Semiconductor
Equipment and Materials International (SEMI) bislang nur die Umsatzzahlen für das
2. Quartal: Mit 9,4 Mrd US-Dollar lagen die weltweiten Umsätze 1 Prozent unter dem
Wert vom Vorquartal und 2 Prozent unter den Werten des Vorjahres. Die Halbleiterindustrie erzielte nach Angaben der Semiconductor Industry Association
(SIA) im 3. Quartal 2015 weltweit 85,2 Mrd US-Dollar und damit 1,5 Prozent mehr als
im Vorquartal. Wegen Währungsabwertung und leicht rückläufiger Nachfrage gingen die
Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal jedoch um 2,8 Prozent zurück. Nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) lag der Auftragseingang
in den ersten neun Monaten knapp 1 Prozent unter dem Vorjahresniveau, weil die Rückgänge
in China bislang durch Zuwächse in klassischen Industriestaaten kompensiert werden
konnten. Der hohe Auftragseingang im Juli (18 Prozent) wurde mit großvolumigen Ordern
aus dem Inland begründet. Wegen der Widrigkeiten in den Weltmärkten gingen die Werte
im August und September gegenüber hohen Vorjahreszahlen zurück. Die Werkzeugmaschinenindustrie konnte für das 1. Halbjahr 2015 eine ausgeglichene
Bilanz vorlegen, so der Verband Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW). Nach dem
rückläufigen 1. Quartal konnten die Aufträge im 2. Quartal aufholen, sodass der Auftragseingang
- und auch der Umsatz - in den ersten sechs Monaten in Summe stagnierte, auch aufgrund
eines starken Vorjahreszeitraums. Wachstumstreiber war vor allem das Geschäft im südostasiatischen
Raum, während die Nachfrage aus den USA bislang enttäuschte. Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) entwickelten sich die großen Automärkte
Westeuropa, USA und China bis Ende September 2015 weiter positiv: Rund 5 Prozent Neuzulassungen
mehr in China und den USA, fast 10 Prozent mehr in Westeuropa. Dagegen blieben die
Märkte in Russland, Brasilien und Japan weiter deutlich unter dem Vorjahresniveau. Einer gemeinsamen Studie der Unternehmensberatung McKinsey und des europäischen Automobilzuliefererverbands
Clepa zufolge, veröffentlicht im September 2015, ist die weltweite Zuliefererindustrie
wirtschaftlich solide aufgestellt. Seit 2007 hat sich der Branchenumsatz jährlich
um 6 Prozent erhöht, die EBIT-Marge stieg von 0,3 Prozent auf 6,8 Prozent im Jahr
2014. Zum Thema Verkehrssicherheit veröffentlichte das Bundesverkehrsministerium Anfang
Oktober 2015 die Halbzeitbilanz zum "Verkehrssicherheitsprogramm 2020": Seit 2011
ist die Zahl der Verkehrstoten In Deutschland um 16 Prozent gesunken. Das Ziel des
Programms ist es, die Zahl der Todesfälle im Straßenverkehr bis 2020 um 40 Prozent
zu senken. Im 1. Halbjahr 2015 stieg die Anzahl laut Statistischem Bundesamt um 1,4
Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.593 Menschen. Für die deutsche Sicherheits- und Wehrtechnikbranche legte das Bundeswirtschaftsministerium
im Oktober den Rüstungsexportbericht für das 1. Halbjahr 2015 vor. Danach lag der
Wert der Einzelausfuhrgenehmigungen bei 3,5 Mrd Euro. Das ist fast so viel wie im
gesamten Vorjahr (i.Vj. 3,97 Mrd Euro). Ein Großteil der Genehmigungen entfiel auf
ein U-Boot für Israel und auf Tankflugzeuge für Großbritannien. Für die anderen Branchen wurden im 3. Quartal 2015 keine wesentlichen neuen Berichte
veröffentlicht. Wir verweisen deshalb auf die Angaben im Geschäftsbericht 2014 auf
den Seiten 64 ff. sowie auf die Zwischenberichte für 2015. 2 Ertrags-, Finanz- und VermögenslageIn den Tabellen des Lageberichts, die wichtige Kennzahlen nach Segmenten aufgliedern,
sind in der Position "Sonstige" das Corporate Center, das Shared Service Center, die
Immobilien sowie Konsolidierungseffekte enthalten. 2.1 Ertrags- und AuftragslageUmsatzentwicklung. Jenoptik erzielte im kumulierten Berichtszeitraum mit einem Umsatz
von 487,7 Mio Euro den höchsten Neunmonatswert der letzten Jahre (i.Vj. 420,1 Mio
Euro) und realisierte damit ein Wachstum von 16,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Mit 171,5 Mio Euro erzielte der Konzern zugleich den höchsten Quartalsumsatz in den
letzten Jahren. Zugelegt haben alle drei Segmente. Zum Ende September 2015 stieg der Anteil des Auslandsumsatzes auf 67,9 Prozent (i.Vj.
63,8 Prozent). Im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2014 legte der Umsatz in Europa
(ohne Deutschland) deutlich um rund 28 Prozent auf 142,3 Mio Euro (i.Vj. 111,0 Mio
Euro) zu, im Wesentlichen infolge der Akquisitionen im Bereich der Verkehrssicherheit.
Das Segment Messtechnik konnte hier die Erlöse insgesamt um rund 69 Prozent steigern.
Auch in Amerika sieg der Konzernumsatz deutlich um 37 Prozent. Ursachen hierfür sind
unter anderem eine gestiegene Nachfrage im Bereich der optischen Systeme, projektbedingte
Abrechnungen aus Großaufträgen sowie Währungseffekte. Ergebnisentwicklung. In den ersten neun Monaten 2015 steigerte der Konzern das EBITDA
um 18,0 Prozent auf 63,8 Mio Euro (i.Vj. 54,1 Mio Euro) und damit stärker als den
Umsatz. Infolge des höheren Umsatzes stieg auch das EBIT um mehr als 17 Prozent auf eine neue
Bestmarke von 44,3 Mio Euro (i.Vj. 37,8 Mio Euro). Der Konzern konnte damit die hohe
Ergebnisqualität des Halbjahres ausbauen. Das Ergebnis im Berichtszeitraum wurde durch
einen veränderten Umsatzmix und die Abrechnung eines Großprojekts im Segment Verteidigung
& Zivile Systeme positiv beeinflusst. Die EBIT-Marge von 9,1 Prozent lag leicht über
dem Niveau des Vorjahres (i.Vj. 9,0 Prozent). UMSATZscroll
Das Finanzergebnis verbesserte sich auf minus 3,0 Mio Euro (i.Vj. minus 4,7 Mio Euro),
vor allem beeinflusst durch geringere Zinsaufwendungen infolge der Ablösung von Verbindlichkeiten
und positive Währungseffekte. Infolge des gestiegenen EBIT und des verbesserten Finanzergebnisses erzielte der Konzern
mit 41,3 Mio Euro (i.Vj. 33,1 Mio Euro) ebenfalls ein höheres Ergebnis vor Steuern
als im Vorjahr. Steuern vom Einkommen und Ertrag erhöhten sich auf 4,7 Mio Euro (i.Vj.
4,2 Mio Euro). Die liquiditätswirksame Steuerquote betrug somit 11,5 Prozent (i.Vj.
12,8 Prozent). Der latente Steueraufwand stieg im Zusammenhang mit einem Immobilienverkauf
deutlich auf 2,5 Mio Euro (i.Vj. 0,6 Mio Euro). Das Ergebnis nach Steuern legte auf
34,1 Mio Euro nach 28,2 Mio Euro im Vorjahr zu. EBITscroll
Auftragslage. Mit 479,0 Mio Euro stieg der Auftragseingang des Jenoptik-Konzerns in den ersten
neun Monaten 2015 um 7,2 Prozent (i.Vj. 446,7 Mio Euro). Das Segment Messtechnik verzeichnete
dabei bedingt durch die Akquisition von Vysionics und einen höheren Auftragseingang
im Bereich der Industriellen Messtechnik einen deutlichen Anstieg. Auch das Segment
Verteidigung & Zivile Systeme steigerte den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr,
während der Auftragseingang im Segment Laser & Optische Systeme unter dem Vorjahresniveau
zurückblieb. Die Book-to-Bill-Rate, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, blieb mit 0,98
aufgrund des stärkeren Umsatzanstiegs erwartungsgemäß unter dem Vorjahreswert (i.Vj.
1,06). Der Konzern-Auftragsbestand lag mit 403,2 Mio Euro unter den Vergleichswerten des
Vorjahres (31.12.2014: 422,5 Mio Euro / 30.9.2014: 436,9 Mio Euro). Von diesem Auftragsbestand
sollen 37,2 Prozent noch in diesem Geschäftsjahr zu Umsatz führen (i.Vj. 36,2 Prozent). Ausführliche Informationen zur Entwicklung der Segmente finden Sie in der Segmentberichterstattung
ab Seite 12. AUFTRAGSEINGANGscroll
AUFTRAGSBESTANDscroll
2.2 Erläuterung wesentlicher Positionen der GesamtergebnisrechnungDie Umsatzkosten stiegen nahezu proportional zum Umsatz um 16,9 Prozent auf 318,1
Mio Euro (i.Vj. 272,1 Mio Euro). Beeinflusst wurden diese unter anderem durch den
veränderten Produktmix. Im Ergebnis verringerte sich die Bruttomarge leicht auf 34,8
Prozent (i.Vj. 35,2 Prozent). Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, die wesentliche Indikatoren für die künftige
Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns sind, blieben auf einem hohen Niveau.
Die F+E-Gesamtleistung betrug 37,8 Mio Euro nach 36,4 Mio Euro im Vorjahreszeitraum,
das entspricht 7,8 Prozent des Umsatzes (i.Vj. 8,7 Prozent). Die Kennzahl enthält
die F+E-Kosten, die Entwicklungskosten im Kundenauftrag sowie die Amortisation aus
den im Anlagevermögen aktivierten Entwicklungsleistungen. Die Kostenzuordnung erfolgte
gemäß der Vertragsstruktur und ist somit von Einzelaufträgen beziehungsweise Projekten
abhängig. Die Entwicklungskosten im Kundenauftrag beliefen sich im Berichtszeitraum
auf 7,9 Mio Euro (i.Vj. 8,1 Mio Euro) und sind in den Umsatzkosten enthalten. Mit
30,9 Mio Euro lagen die F+E-Kosten des Konzerns am Ende des 3. Quartals 2015 über
dem Vorjahreswert (i.Vj. 28,5 Mio Euro). Jenoptik setzte in den ersten neun Monaten 2015 den Ausbau der internationalen Aktivitäten
fort, was sich auch in den Vertriebskosten widerspiegelte. Diese stiegen auf 56,7
Mio Euro (i.Vj. 50,4 Mio Euro), die Vertriebskostenquote blieb mit 11,6 Prozent leicht
unter dem Vorjahresniveau (i.Vj. 12,0 Prozent). Die Verwaltungskosten erhöhten sich
aufgrund der Neukonsolidierungen und der weiteren Internationalisierung plangemäß
auf 40,5 Mio Euro (i.Vj. 37,0 Mio Euro ). Die Verwaltungskostenquote blieb mit 8,3
Prozent jedoch unter Vorjahr (i.Vj. 8,8 Prozent). Sowohl die sonstigen betrieblichen Erträge als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
lagen über den Vorjahreswerten, unter anderem aufgrund von Gewinnen aus Immobilienverkäufen
und Währungseffekten. Der Saldo aus beiden Positionen betrug 2,8 Mio Euro (i.Vj. 4,1
Mio Euro). ENTWICKLUNGSLEISTUNGscroll
Mitarbeiter & Management. Die Zahl der Mitarbeiter des Jenoptik-Konzerns reduzierte sich zum 30. September
2015 marginal im Vergleich zum Jahresende 2014 auf 3.542 Mitarbeiter (31.12.2014:
3.553 Mitarbeiter / 30.9.2014: 3.532 Mitarbeiter). Im Ausland erhöhte sich die Zahl
der Mitarbeiter durch den Ausbau ausländischer Gesellschaften leicht um rund 1 Prozent.
Ende September 2015 waren 623 Mitarbeiter an den ausländischen Standorten beschäftigt
(31.12.2014: 617 Mitarbeiter / 30.9.2014: 560 Mitarbeiter). Zum 30. September 2015 hatte Jenoptik insgesamt 124 Auszubildende (31.12.2014: 136
Auszubildende). In Deutschland waren konzernweit 127 Leiharbeiter beschäftigt (31.12.2014:
141 Leiharbeiter). Seit dem 1. April 2015 hat die JENOPTIK AG einen neuen Finanzvorstand. Hans-Dieter
Schumacher folgte auf Rüdiger Andreas Günther, der Ende März aus dem Unternehmen ausschied.
Hans-Dieter Schumacher verantwortet in seiner Funktion seither die Bereiche Rechnungswesen
& Controlling, Treasury, Steuern, Risikomanagement & Compliance, Mergers & Acquisitions,
Investor Relations, das strategische Management des Immobilienportfolios und seit
Juli dieses Jahres auch das IT-Ressort. Er wurde für drei Jahre bestellt. Der Vorstand
der JENOPTIK AG besteht damit weiterhin aus zwei ordentlichen Mitgliedern. Vorstandsvorsitzender
ist Dr. Michael Mertin. Er wurde im September 2011 vorzeitig für weitere fünf Jahre
bis zum 30. Juni 2017 zum Vorstandsvorsitzenden und Arbeitsdirektor der JENOPTIK AG
bestellt. MITARBEITER (INKL. AUSZUBILDENDE)scroll
2.3 Finanz- und VermögenslageIm April 2015 platzierte Jenoptik erfolgreich neue Schuldscheindarlehen und verbesserte
damit die Finanzierungskraft und die Liquiditätsversorgung. Das Gesamtvolumen der
Schuldscheine, inklusive der bestehenden Darlehen aus dem Jahr 2011, erhöhte sich
von 90 auf 125 Mio Euro. Eine solide Eigenkapitalquote in Verbindung mit diesen Schuldscheindarlehen
sowie dem im Frühjahr 2015 neu abgeschlossenen und von 120 auf 230 Mio Euro erhöhten
Konsortialkredit geben Jenoptik eine tragfähige Finanzierungsstruktur und ausreichend
Spielraum zur Finanzierung des künftigen Wachstums. Infolge des gestiegenen Eigenkapitals und des gleichzeitig gesunkenen Fremdkapitals
verbesserte sich der Verschuldungsgrad, das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital,
von 1,00 zum Jahresende 2014 auf 0,79 zum 30. September 2015. Zum 30. September 2015 konnte die Nettoverschuldung dank guter Cashflows und trotz
Ausschüttung der Dividende in Höhe von 11,4 Mio Euro und der bereits im Januar getätigten
Auszahlung in Höhe von 12,4 Mio Euro an den letzten verbliebenen stillen Investor
eines Jenoptik-Immobilienfonds auf 90,4 Mio Euro zurückgeführt werden (31.12.2014:
92,1 Mio Euro). Investitionen. In den ersten drei Quartalen 2015 investierte der Konzern 13,4 Mio
Euro in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (i.Vj. 18,4 Mio Euro). Mit 11,7
Mio Euro floss erneut der größte Teil der Mittel in die Sachanlagen (i.Vj. 15,0 Mio
Euro), unter anderem in die technische Neuausstattung und Kapazitätserweiterung im
Fertigungsbereich. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte blieben in den
ersten neun Monaten mit 1,8 Mio Euro unter dem Wert der Vorjahresperiode (i.Vj. 3,4
Mio Euro, vor allem durch das Projekt "Jenoptik One ERP" beeinflusst). Die regelmäßigen
Abschreibungen des Jenoptik-Konzerns beliefen sich auf 21,3 Mio Euro (i.Vj. 17,6 Mio
Euro) und umfassen auch die Abschreibungseffekte aus den Unternehmenskäufen im vergangenen
Geschäftsjahr. Im Vergleich zum Jahresende 2014 reduzierte sich die Bilanzsumme des Jenoptik-Konzerns
auf 742,1 Mio Euro (31.12.2014: 771,7 Mio Euro) insbesondere durch die Rückführung
von Finanzverbindlichkeiten aus den Zahlungsmitteln. Währungseffekte aus der Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen vollkonsolidierter
Tochtergesellschaften, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, beeinflussten
in geringem Umfang die Bilanzsumme positiv. Innerhalb der Bilanz wurden im 2. Quartal in Vorbereitung auf einen Verkauf als Finanzinvestition
gehaltene Immobilien bis zu deren Verkauf im 3. Quartal in die kurzfristigen Vermögenswerte
umgegliedert. Dies führte maßgeblich zu einem Rückgang der langfristigen Vermögenswerte
auf 377,4 Mio Euro (31.12.2014: 389,5 Mio Euro). Zudem sanken die Sachanlagen auf
147,3 Mio Euro (31.12.2014: 150,7 Mio Euro), da in den ersten neun Monaten 2015 die
Abschreibungen die Investitionen überstiegen. Die ebenfalls in den langfristigen Vermögenswerten
enthaltenen Finanzanlagen legten dagegen unter anderem währungsbedingt leicht zu. Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken im Vergleich zum Jahresende 2014 auf 364,7
Mio Euro (31.12.2014: 382,2 Mio Euro). Zwar stiegen die Vorräte und Forderungen um
14,9 Mio EUR, jedoch reduzierten sich die Zahlungsmittel deutlich stärker auf 37,0
Mio Euro (31.12.2014: 69,5 Mio Euro). Der Rückgang der Zahlungsmittel ist neben der
Finanzierung des Working Capitals vor allem auf die Dividendenzahlung und die Auszahlung
der variablen Gehaltsbestandteile der Mitarbeiter zurückzuführen. Zudem erfolgte im
Januar 2015 die Auszahlung an den stillen Immobilieninvestor in Höhe von 12,4 Mio
Euro und die vorzeitige Tilgung eines Immobiliendarlehens. Weitere stille Beteiligungen
bei Immobilien bzw. Ansprüche existieren jetzt nicht mehr. Die Vorräte stiegen auf
188,3 Mio Euro (31.12.2014: 179,0 Mio Euro), da wie in den Vorjahren Vorleistungen
für die künftigen Umsätze erbracht wurden. Die Forderungen erhöhten sich aufgrund
des anhaltend hohen Umsatzniveaus auf 139,1 Mio Euro (31.12.2014: 133,4 Mio Euro). Infolge der gestiegenen Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
niedrigerer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stieg das Working Capital
Ende September 2015 auf 239,9 Mio Euro (31.12.2014: 217,5 Mio Euro/30.09.2014: 228,7
Mio Euro). Die Working-Capital-Quote, das Verhältnis von Working Capital zu Umsatz
auf Basis der letzten zwölf Monate, lag zum 30. September 2015 mit 36,5 Prozent deutlich
unter dem Vorjahreswert (30.09.2014: 38,9 Prozent) und leicht unter dem Vergleichswert
vom Jahresende (31.12.2014: 36,9 Prozent). Das zum 30. September 2015 ausgewiesene Ergebnis nach Steuern sowie die ergebnisneutral
erfassten Währungseffekte führten trotz Dividendenausschüttung zu einem Anstieg des
Eigenkapitals auf 413,5 Mio Euro (31.12.2014: 386,6 Mio Euro). Die Eigenkapitalquote
verbesserte sich damit deutlich auf 55,7 Prozent (31.12.2014: 50,1 Prozent). Im Vergleich zu Ende Dezember 2014 reduzierten sich die langfristigen Schulden um
31,6 Mio Euro auf 185,0 Mio Euro (31.12.2014: 216,6 Mio Euro). Dies resultierte vor
allem aus einem Rückgang der langfristigen Finanzverbindlichkeiten. Dabei wurde der
teilweise ausgenutzte Konsortialkredit getilgt bzw. durch die Nutzung des Zuflusses
aus dem höheren Volumen der Schuldscheindarlehen umfinanziert. Zudem wurde ein Immobiliendarlehen
vorzeitig abgelöst. Vor allem geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die von 53,6
Mio Euro auf 45,3 Mio Euro sanken, sowie eine Abnahme der sonstigen kurzfristigen
Verbindlichkeiten infolge der Auszahlung an den stillen Immobilieninvestor führten
zu niedrigeren kurzfristigen Schulden von 143,6 Mio Euro. Diese lagen damit 24,9 Mio
Euro unter dem Wert vom Jahresende 2014 (31.12.2014: 168,5 Mio Euro). Bei den anderen
in dieser Bilanzposition enthaltenen Posten gab es kaum Veränderungen. Ein höheres Ergebnis vor Steuern sowie geringere Veränderungen des Working Capitals
beeinflussten den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit positiv. Zum 30. September
2015 lag dieser mit 33,5 Mio Euro signifikant über dem Vorjahreswert von 10,8 Mio
Euro. Insbesondere die Einzahlungen aus dem Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen
Immobilien und zugehörigen Mobilien in Höhe von 9,1 Mio Euro sowie die im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum niedrigeren Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
spiegelten sich im Cashflow aus Investitionstätigkeit wider. Zum 30. September 2015
lag dieser mit minus 4,8 Mio Euro deutlich über dem Vorjahreswert (i.Vj. minus 19,9
Mio Euro). Der Free Cashflow (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor Zinsen und Steuern
abzüglich der Zahlungen für operative Investitionstätigkeiten) wurde im Berichtszeitraum
vor allem durch das verbesserte Ergebnis vor Steuern und geringere Investitionen beeinflusst.
Er lag trotz des gestiegenen Working Capitals mit 28,6 Mio Euro deutlich über dem
Vorjahreswert von minus 2,7 Mio Euro und auch über dem Ende Juni 2015 erreichten Wert
von 8,4 Mio Euro. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug minus 63,7 Mio Euro (i.Vj. minus 14,1
Mio Euro). Er wurde insbesondere geprägt durch die Einzahlungen aus der Begebung von
Anleihen und Krediten infolge der Platzierung der Schuldscheindarlehen im April 2015
sowie den Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und Krediten und die Dividendenzahlung.
Darüber hinaus beeinflussten Veränderungen in der Konzernfinanzierung, vor allem aufgrund
der oben beschriebenen Auszahlung an den stillen Immobilieninvestor, den Cashflow
aus Finanzierungstätigkeit. Unternehmenskäufe und -verkäufe. In den ersten neun Monaten 2015 gab es keine Unternehmenskäufe
und -verkäufe. Bei den nicht bilanzierten Vermögenswerten und Verbindlichkeiten verweisen wir auf
die Angaben im Geschäftsbericht 2014 auf Seite 77 und die Angaben zu Eventualverbindlichkeiten
auf Seite 159. 3 Segmentberichterstattung3.1 Segment Laser & Optische SystemeDas Segment Laser & Optische Systeme erzielte in den ersten neun Monaten 2015 einen
Umsatz von 183,2 Mio Euro, das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr
von 6,4 Prozent (i.Vj. 172,2 Mio Euro). Der Umsatz im Soloquartal belief sich auf
64,0 Mio Euro, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 18,2 Prozent. Somit konnte auch
der Umsatz im Jahresverlauf 2015 kontinuierlich verbessert werden. Das Geschäft mit
Laseranlagen sowie mit optoelektronischen Modulen zeigte einen guten Verlauf. Auch
die Nachfrage aus dem Halbleiterausrüstungssektor für Jenoptik-Produkte verbesserte
sich etwas, wie bereits zum Ende des 1. Halbjahres zu erkennen war. Mit insgesamt
37,6 Prozent steuerte das Segment unverändert den größten Anteil zum Konzernumsatz
bei (i.Vj. 41,0 Prozent). Die Erlöse in Europa (inklusive Deutschland) sanken leicht
von 95,5 Mio Euro auf 93,1 Mio Euro, während das Geschäft im asiatisch-pazifischen
Raum sowie in Amerika erfolgreich zulegte. Das Segment konnte seine Ergebnisse im 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahr deutlich
steigern, jedoch reichte das noch nicht aus, um die schwächere Entwicklung aus dem
1. Halbjahr auszugleichen. So lag das EBITDA im Berichtszeitraum mit 24,7 Mio Euro
immer noch um 7,8 Prozent unter dem Vorjahr (i.Vj. 26,9 Mio Euro). Auch das Ergebnis
der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) fiel mit 17,7 Mio Euro um 13,4 Prozent geringer
aus (i.Vj. 20,4 Mio Euro). Das operative Ergebnis wurde im Vorjahr zudem durch den
Verkauf einer Anlagentechnologie einmalig positiv beeinflusst. Die EBIT-Marge in den
ersten neun Monaten verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 9,7
Prozent (i.Vj. 11,9 Prozent). Gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 mit 9,5 Prozent konnte
das Segment jedoch bereits eine leichte Verbesserung verzeichnen. DAS SEGMENT AUF EINEN BLICKscroll 1
Vorjahreswerte betreffen den 31. Dezember 2014 Der Auftragseingang des Segments lag mit 180,6 Mio Euro unter dem Vorjahr (i.Vj. 186,0
Mio Euro) und auch unter dem Umsatzniveau der Berichtsperiode. Hier wirkten sich unter
anderem die zyklischen Abrufe von Kunden in Teilen der Medizintechnikbranche aus.
Aus dem Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz ergibt sich eine Book-to-Bill-Rate
von 0,99 (i.Vj. 1,08). Der Auftragsbestand im Segment Laser & Optische Systeme ist in der Folge leicht gesunken.
Ende September 2015 betrug dieser 98,8 Mio Euro und lag damit 2,0 Prozent unter dem
Wert vom Jahresende 2014 (31.12.2014: 100,8 Mio Euro). Die Mitarbeiterzahl blieb in den ersten drei Quartalen 2015 mit 1.350 Mitarbeitern
unter dem Niveau von Ende 2014 (31.12.2014: 1.377 Mitarbeiter). Wichtige Ereignisse in den ersten neun Monaten 2015. Das Segment Laser & Optische
Systeme präsentierte sich im Juni 2015 auf der LASER World of PHOTONICS in München,
einer Weltleitmesse für die Laser- und Photonik-Industrie, sowie im Februar auf der
SPIE Photonics West, der größten Photonik-Fachmesse in Nordamerika. Auf der Messe in München informierte Jenoptik über neue Fertigungstechnologien für
optische Pulskompressionsgitter sowie innovative Messverfahren für hochpräzise Stapelobjektive.
Darüber hinaus stellte das Unternehmen neben Lasern für die Medizintechnik und Materialbearbeitung
auch das 3D-Robotersystem für Metall- und Kunststoffschneiden vor. Die Jenoptik-Sparte Laser & Materialbearbeitung erhielt den "Yanfeng Supplier Quality
Award". Damit honorierte der chinesische Automobilzulieferer die exzellente Qualität
und Liefertreue von Jenoptik. Als größter Automobilzulieferer Chinas ist Yangfeng
auf die Herstellung von Instrumententafeln in Fahrzeugen spezialisiert und nutzt Laseranlagen
von Jenoptik, um sogenannte Sollbruchstellen in Airbag-Abdeckungen zu erzeugen. 3.2 Segment MesstechnikDie leichte Investitionsaufhellung in der Automobilindustrie, die bereits zu Jahresbeginn
2015 spürbar war, führte auch im 3. Quartal zu einem Anstieg der Umsätze im Segment
Messtechnik im Vergleich zum Vorjahr. Umsatz und Ergebnis des Segments werden auch
von den Abrechnungen größerer Aufträge in der Verkehrssicherheit beeinflusst, wobei
sich in diesem Bereich vor allem aufgrund der 2014 erfolgten Akquisitionen eine deutliche
Verbesserung der Auftragslage sowie der Umsatzrealisierung im Berichtszeitraum abzeichnete. Der Segmentumsatz verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2015 um 16,5 Prozent
auf 148,8 Mio Euro (i.Vj. 127,7 Mio Euro). Zum Umsatzwachstum trugen sowohl der Bereich
Industrielle Messtechnik als auch die Verkehrssicherheit bei. Vor allem infolge der
Akquisitionen im letztgenannten Bereich stiegen die Umsätze in Europa (inklusive Deutschland)
um 29,5 Prozent. In den USA erzielte das Segment trotz der schwierigen Rahmenbedingungen
in der Verkehrssicherheit einen leichten Anstieg der Erlöse. Der Anteil am Konzernumsatz
blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 30,5 Prozent stabil (i.Vj. 30,4 Prozent). Das Segment-EBIT reduzierte sich um 15,5 Prozent auf 12,5 Mio Euro (i.Vj. 14,7 Mio
Euro). Die EBIT-Marge lag mit 8,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 11,5 Prozent.
Der Rückgang ist unter anderem auf die noch anhaltenden schwierigeren Marktbedingungen
im Bereich der Verkehrssicherheit in den USA sowie teilweise auf die Abschreibungseffekte
aus der Kaufpreisallokation von Vysionics zurückzuführen. Das Ergebnis der betrieblichen
Tätigkeit vor Abschreibung (EBITDA) stieg leicht um 1,6 Prozent auf 18,0 Mio Euro
(i.Vj. 17,7 Mio Euro). DAS SEGMENT AUF EINEN BLICKscroll 1
Vorjahreswerte betreffen den 31. Dezember 2014 Der Auftragseingang im Segment Messtechnik verbesserte sich mit 159,6 Mio Euro deutlich
(i.Vj. 126,2 Mio Euro). Der Zuwachs ist sowohl auf einen höheren Auftragseingang in
der Industriellen Messtechnik infolge der Marktbelebung als auch auf die neu konsolidierten
Unternehmen im Bereich der Verkehrssicherheit zurückzuführen. Der Auftragseingang der ersten drei Quartale 2015 fiel im Vergleich zum realisierten
Umsatz deutlich höher aus, sodass sich auch die Book-to-Bill-Rate auf 1,07 (i.Vj.
0,99) erhöhte. Der Auftragsbestand des Segments lag mit 78,5 Mio Euro leicht über dem Wert vom Jahresende
2014 (31.12.2014: 77,2 Mio Euro). Zum 30. September 2015 waren im Segment 1.022 Mitarbeiter beschäftigt (31.12.2014:
1.030 Mitarbeiter). Wichtige Ereignisse in den ersten neun Monaten 2015. Die Jenoptik-Sparte Verkehrssicherheit
hat zu Beginn des Jahres in Niedersachsen ein bundesweit angelegtes Pilotprojekt zur
Section Control gewonnen. Als Dienstleister liefert Jenoptik die Technik zur Erfassung
von Durchschnittsgeschwindigkeiten innerhalb bestimmter Straßenabschnitte. Im Juni
2015 erfolgte die technische Abnahme des neuen Verkehrsüberwachungssystems, das bereits
in Österreich und in der Schweiz erfolgreich eingesetzt wird. 3.3 Segment Verteidigung & Zivile SystemeDas Geschäft des Segments Verteidigung & Zivile Systeme ist langfristig orientiert
und durch die Auftragseingänge und Umsatzlegung von Großprojekten geprägt. Es unterliegt
daher auf Quartalsbasis gewissen Schwankungen, die vor allem die auftragsbezogenen
Kenngrößen einer Periode beeinflussen. Der Umsatz des Segments Verteidigung & Zivile Systeme konnte in den ersten neun Monaten
2015 mit 154,7 Mio Euro um 31,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden
(i.Vj. 117,3 Mio Euro). Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte der Umsatz sogar um
47,8 Prozent zu. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf einen guten Geschäftsverlauf
im Bereich der Energie- sowie Sensorsysteme. Zudem konnten bereits wesentliche Teile
eines Großauftrags zur Ausrüstung des Flugabwehrraketensystems Patriot abgerechnet
werden. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz stieg auf 31,7 Prozent im Vergleich
zum Vorjahresquartal (i.Vj. 27,9 Prozent). Das Segment konnte von Januar bis September 2015 das EBITDA mit 16,3 Mio Euro (i.Vj.
4,2 Mio Euro) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum annähernd vervierfachen. Das Segment-EBIT
verbesserte sich von 0,4 Mio Euro im Vorjahr auf aktuell 12,4 Mio Euro. Hauptursachen
hierfür waren der deutlich höhere Umsatz sowie der margenstärkere Produktmix. Die
EBIT-Marge des Segments stieg auf 8,0 Prozent (i.Vj. 0,4 Prozent), im Soloquartal
sogar auf 11,6 Prozent (i.Vj. minus 0,1 Prozent). Der Auftragseingang im Berichtszeitraum lag mit 138,7 Mio Euro um 6,0 Prozent über
dem Auftragseingang des Vorjahres (i.Vj. 130,9 Mio Euro). Im 3. Quartal meldete das
Segment drei Millionenaufträge für Bahntechnik. Darüber hinaus orderte die US Navy
Generator-Regler für Helikopter. Bereits im Frühjahr 2015 erhielt das Segment einen
Auftrag über die Lieferung mobiler Stromerzeuger-Aggregate für das Flugabwehrraketensystem
Patriot. Der Auftragseingang der ersten neun Monate 2015 lag unter dem Umsatz der
aktuellen Periode. Die Book-to-Bill-Rate des Segments blieb mit 0,90 deshalb unter
dem Vorjahreswert von 1,12. DAS SEGMENT AUF EINEN BLICKscroll 1
Vorjahreswerte betreffen den 31. Dezember 2014 Der Auftragsbestand des Segments reduzierte sich auf 228,1 Mio Euro (31.12.2014: 245,9
Mio Euro). Zum 30. September 2015 waren im Segment Verteidigung & Zivile Systeme 890 Mitarbeiter
beschäftigt (31.12.2014: 885 Mitarbeiter). Wichtige Ereignisse in den ersten neun Monaten 2015. Im Rahmen der Aufträge für Bahntechnik
liefert das Segment Verteidigung & Zivile Systeme Generatoren und Aggregate für Lokomotiven
nach Österreich, Tschechien und Polen und wird über 100 Lokomotiven und E-Lokomotiven
ausstatten. Die Rahmenverträge haben ein Gesamtvolumen von insgesamt rund sechs Millionen
Euro. Des Weiteren liefert das Segment Generator-Regler zur Stromversorgung an Bord von
Helikoptern der US Navy. Der Serienauftrag für Jenoptik hat ein Volumen von etwa 3,3
Mio US-Dollar und läuft über zwei Jahre. Darüber hinaus erhielt das Segment bereits im Frühjahr 2015 einen Auftrag über die
Lieferung mobiler Stromerzeuger-Aggregate für das Flugabwehrraketensystem Patriot
von einem US-amerikanischen Unternehmen. Neben der Stromversorgung liefert Jenoptik
auch die zugehörigen Ersatzteilpakete und das Testequipment für die Patriot Advanced
Capability (PAC)-3 Systeme. Im Mai 2015 lieferte das Segment das 200. Radom für den Eurofighter Typhoon an das
multinationale Hersteller-Konsortium aus. 4 NachtragsberichtEs gab keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 30. September
2015. 5 Risiko- und ChancenberichtIm Rahmen der Berichterstattung zum Risiko- und Chancenbericht verweisen wir auf die
Ende März 2015 veröffentlichten Angaben im Geschäftsbericht 2014 auf den Seiten 88
bis 99. Wesentliche Änderungen dort beschriebener Risiken und Chancen sind im Verlauf der
ersten neun Monate 2015 bis zum Redaktionsschluss dieses Berichts nicht eingetreten. 6 Prognosebericht6.1 Ausblick auf die Gesamtwirtschaft und die Jenoptik-BranchenDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognosen im Oktober erneut
nach unten korrigiert und rechnet jetzt mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von
3,1 Prozent im laufenden Jahr (bisherige Prognose: 3,3 Prozent). Insbesondere die
folgenden Risiken haben zugenommen: der wirtschaftliche Wandel in China mit seinen
Auswirkungen auf andere Länder, der starke Fall der Rohstoffpreise und die sich abzeichnende
Zinswende in den USA. Ein weiteres Risiko sind die deutlich reduzierten Investitionen
in Schwellenländern. Nur in den USA haben sich die Aussichten nach Ansicht des IWF
verbessert. Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft im Jahr
2015 leicht von 1,8 auf 1,7 Prozent gesenkt. Die chinesische Regierung hat die Wachstumsprognose ebenfalls für das laufende Jahr
auf 7,0 Prozent reduziert, und auch das sei schwierig zu erreichen. Die Schwäche bei
der Industrieproduktion und im Export werde aber teilweise durch den wichtiger werdenden
Dienstleistungssektor und Einzelhandel ausgeglichen. Der IWF rechnet für 2015 nur
mit einem Zuwachs von 6,8 Prozent. Für die weltweite Halbleiterindustrie hat der Marktforscher Gartner seine Prognose
erneut gesenkt und sogar ins Negative gedreht: Statt eines Wachstums von 2,2 Prozent
im laufenden Jahr rechnet Gartner mit einem Rückgang der Umsätze um 0,8 Prozent auf
338 Mrd US-Dollar. Gründe sind die schwächere Nachfrage nach PCs, Smartphones und
Tablets sowie der Einfluss des starken Dollars auf die Nachfrage in Schlüsselmärkten. WACHSTUMSPROGNOSE FÜR DAS BRUTTOINLANDSPRODUKTscroll
Quelle: Internationaler Währungsfonds, Oktober 2015 In der Halbleiterausrüstungsindustrie werden die Umsätze laut Gartner 2015 ebenfalls
geringer ausfallen als im Vorjahr. Erst 2017 könne der Markt in allen Segmenten wieder
zulegen. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau(VDMA) hat im Sommer seine Produktionsprognose
für 2015 revidiert und rechnet auch für die kommenden zwei bis drei Jahre mit einer
Seitwärtsbewegung, möglicherweise sogar mit einem Rückgang. Zwar schreite die Reindustrialisierung
in den USA voran, doch das könne die Verluste beispielsweise in Russland oder Brasilien
nicht ausgleichen. Für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie bleibt der Branchenverband VDW bislang
bei seiner Umsatzprognose für 2015 mit einem Zuwachs von 3 Prozent. Voraussetzung
ist eine Belebung der Nachfrage in der 2. Jahreshälfte, insbesondere bei den Inlandsbestellungen. Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) steigen die Absätze in China nicht so
stark wie geplant. Deshalb rechnet der VDA für diesen Markt nur mit einem Plus von
maximal 4 Prozent auf 19,1 Mio Fahrzeuge. Zu Jahresbeginn lag die Prognose noch bei
plus 6 Prozent. Dagegen werden die Märkte in Westeuropa, den USA und Deutschland die
Erwartungen übertreffen. Langfristig will Indien bis 2026 nach China und den USA zum
drittgrößten Automobilmarkt der Welt werden; der jährliche Absatz soll sich mindestens
verdreifachen. Für die weltweite Bahnindustrie veröffentlichte der Marktforscher SCI Verkehr neue
Bewertungen: Der Markt für Schienenfahrzeuge konsolidiert sich, große Projekte werden
erst am Ende dieses Jahrzehnts wieder die Konjunktur beleben. Im September berichteten deutsche Medien, dass das Bundesverteidigungsministerium
sein Jahres-Budget für Rüstungsprojekte voraussichtlich nicht voll ausschöpfen wird.
Etwa 500 Mio Euro könnten ungenutzt bleiben, darunter Gelder für den neuen Schützenpanzer
Puma, den Kampfjet Eurofighter sowie den Hubschrauber NH90. Für die anderen Branchen wurden keine wesentlichen neuen Prognosen veröffentlicht.
Wir verweisen deshalb auf die Angaben im Geschäftsbericht 2014 auf den Seiten 100
ff. sowie auf die Zwischenberichte für 2015. 6.2 Langfristige Prognosen und ZieleFür die langfristigen Prognosen und Ziele verweisen wir auf den im März 2015 veröffentlichten
Geschäftsbericht 2014 mit dem Kapitel "Ziele und Strategien" ab Seite 46 und dem entsprechenden
Kapitel im Prognosebericht ab Seite 103. Der Jenoptik-Konzern wird seine gesetzten Ziele konsequent weiterverfolgen und plant,
bis Ende 2018 inklusive kleinerer Unternehmensakquisitionen unverändert einen Jahresumsatz
von rund 800 Mio Euro bei einer durchschnittlichen EBIT-Marge von 9 bis 10 Prozent
über die Zyklen hinweg zu erreichen. Mehr als 40 Prozent des Umsatzes sollen dabei
aus den Zielregionen Amerika und Asien/Pazifik kommen. Voraussetzung dafür ist, dass sich die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen
nicht verschlechtern. Dazu gehören die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung, verschärfte
Exportbeschränkungen, Regulierungen auf europäischer Ebene, internationale Konflikte
sowie weitere Verwerfungen in der Euro-Zone. 6.3 Künftige Entwicklung der GeschäftslageDie Angaben erfolgen unter der Voraussetzung, dass sich die wirtschaftliche Lage im
Rahmen der bisherigen Berichterstattung einschließlich der im Geschäftsbericht 2014
ab Seite 100 gegebenen Konjunktur- und Branchenprognosen entwickelt. Sämtliche Aussagen
zur zukünftigen Entwicklung der Geschäftslage wurden auf Basis des aktuellen Informationsstands
getroffen. Der Jenoptik-Konzern verfolgt seine strategische Agenda konsequent mit dem Ziel weiter,
durch eine stärkere Ausrichtung an Zielmärkten und Megatrends auch künftig profitables
Wachstum in allen Segmenten zu erreichen. Daraus resultierende Skaleneffekte zusammen
mit Kostendisziplin, höheren Margen aus dem zunehmenden System- und Servicegeschäft
sowie der Ausbau internationaler Vertriebsstrukturen tragen dazu bei, dass unsere
innovativen Produkte und Leistungen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität
führen. Die Maßnahmen zur internen Prozessoptimierung und die Projekte zur Konzernentwicklung
werden auch künftig weiterentwickelt und fortgesetzt. Auf Basis der guten Ergebnisse in den ersten neun Monaten 2015, der soliden Auftrags-
und Projektpipeline sowie der positiven Effekte aus den Akquisitionen im Bereich der
Verkehrssicherheit geht der Vorstand wie bisher von einem profitablen Wachstum im
laufenden Geschäftsjahr aus. Voraussetzung dafür ist, dass sich die politischen und
ökonomischen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern. Der Jenoptik-Vorstand konkretisiert mit dem Bericht über die ersten neun Monate seine
Prognose für das Geschäftsjahr 2015. Er erwartet nunmehr einen Konzernumsatz zwischen
660 und 680 Mio Euro (i.Vj. 590,2 Mio Euro). Die EBIT-Marge wird mindestens 9 Prozent
erreichen (i.Vj. 8,7 Prozent). Beim EBITDA geht der Vorstand im Jahresvergleich von
einer überproportionalen Steigerung aus. Mit den in den ersten neun Monaten gezeigten
Ergebnissen befindet sich Jenoptik auf dem richtigen Kurs, die für das Gesamtjahr
gesteckten Geschäfts- und Finanzziele zu erreichen. Für den Ausblick auf weitere Kenngrößen der Geschäftsentwicklung sowie die Entwicklung
der Segmente 2015 verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2014 ab Seite 100. KONZERNABSCHLUSSKonzerngesamtergebnisrechnungKonzerngewinn- und -verlustrechnungscroll
Sonstiges Ergebnisscroll
KonzernbilanzAktiva
scroll
Passivascroll
Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
scroll
Konzernkapitalflussrechnungscroll
Informationen nach Segmenten1. Januar - 30. September 2015scroll
Vorjahreswerte in Klammern 1
Vorjahreswerte betreffen den 31. Dezember 2014 Konzernanhang über die ersten neun Monate 2015MutterunternehmenDas Mutterunternehmen ist die JENOPTIK AG mit Sitz in Jena, eingetragen im Handelsregister
Jena unter der Nummer HRB 200146. Die JENOPTIK AG ist an der Deutschen Börse, Frankfurt,
notiert und wird unter anderem im TecDax gelistet. Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)Im vorliegenden Konzernzwischenabschluss ("Zwischenabschluss") zum 30. September 2015,
der auf Basis des International Accounting Standard (IAS) 34 "Zwischenberichterstattung"
erstellt wurde, werden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungsmethoden angewendet
wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014. Der Konzernzwischenabschluss wurde
nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der
EU verpflichtend anzuwenden sind. Diese Methoden sind im Anhang des Geschäftsberichts
2014 im Einzelnen veröffentlicht und detailliert beschrieben. Der Geschäftsbericht
ist auf unserer Internetseite unter www.jenoptik.de unter Investoren/Berichte und
Präsentationen abrufbar. Der Zwischenabschluss wurde in der Konzernwährung Euro erstellt und wird, wenn nicht
anders vermerkt, in TEUR angegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass Rundungsdifferenzen
zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.)
auftreten können. Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält dieser Konzernzwischenabschluss alle üblichen,
laufend vorzunehmenden Anpassungen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild des Geschäftsverlaufs des Unternehmens im Berichtszeitraum darzustellen. Die folgenden IFRS werden im Konzernabschluss im Geschäftsjahr 2015 erstmalig angewendet: Verbesserungen IFRS (2011-2013). Im Rahmen dieses Projekts der jährlichen Verbesserungen
(Annual Improvements Project) wurden Änderungen an vier Standards vorgenommen. Die
Änderungen umfassen insbesondere die Klarstellung bestehender Definitionen und Anwendungsbereiche.
Betroffen sind die Standards IAS 40, IFRS 1, IFRS 3 und IFRS 13. Der Zeitpunkt des
Inkrafttretens war der 1. Januar 2015. Diese Neuerungen haben keinen wesentlichen
Einfluss auf den Konzernabschluss. Verbesserungen IFRS (2010-2012). Im Rahmen dieses Projekts der jährlichen Verbesserungen
(Annual Improvements Project) wurden Änderungen an sieben Standards vorgenommen. Mit
der Anpassung von Formulierungen in einzelnen Standards soll eine Klarstellung der
bestehenden Regelungen erreicht werden. Daneben gibt es Änderungen mit Auswirkungen
auf die Bewertung und Anhangangaben. Betroffen sind die Standards IAS 16, IAS 24,
IAS 38, IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8, IFRS 13. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens war der
1. Februar 2015. Diese Neuerungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss. Änderung IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer". Mit den Änderungen werden die Vorschriften
klargestellt, die sich mit der Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen bzw. Beiträgen
von dritten Parteien zu den Dienstleistungsperioden beschäftigen, wenn die Beiträge
mit der Dienstzeit verknüpft sind. Darüber hinaus werden Erleichterungen geschaffen,
wenn die Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig sind. Der
Zeitpunkt des Inkrafttretens war der 1. Februar 2015. Diese Änderungen haben keine
wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss. KonsolidierungskreisIm Jenoptik-Zwischenabschluss sind 35 (31.12.2014: 35) vollkonsolidierte Tochtergesellschaften
enthalten. Davon haben 14 (31.12.2014: 14) ihren Sitz im Inland und 21 (31.12.2014:
21) im Ausland. Zum Konsolidierungskreis des Jenoptik-Konzerns gehört unverändert
eine gemeinschaftliche Tätigkeit. Die bestehende Organisationsstruktur wird zukünftig noch konsequenter an Märkten und
Megatrends ausgerichtet. Die Geschäftsaktivitäten innerhalb einzelner Segmente werden
neu geordnet und so stärker auf Märkte wie zum Beispiel Medizintechnik, Automotive
und Halbleiterausrüstung fokussiert. Die neue Struktur wird zum 1. Januar 2016 in
Kraft treten. Für weitere Informationen wird auf den Abschnitt "Ziele und Strategien"
auf Seite 4 verwiesen. Wesentliche GeschäftsvorfälleDer bestehende Konsortialkredit wurde im März 2015 von 120 Mio Euro auf 230 Mio Euro
erhöht und zudem verlängert. Damit sichert sich der Konzern für die nächsten fünf
Jahre eine Kreditlinie zu attraktiven Konditionen und verbessert durch die Erweiterung
des Syndikatsbankenkreises den Zugang zum internationalen Bankennetzwerk. Der Cashflow
aus der Finanzierungstätigkeit wurde hierdurch in Höhe von minus 810 TEUR beeinflusst. Im April 2015 wurden zudem neue Schuldscheine platziert und bestehende Schuldscheine
angepasst. Das Volumen erhöhte sich von 90 Mio Euro auf 125 Mio Euro, inklusive noch
bestehender unveränderter Darlehen aus der Transaktion im Jahr 2011. Die neu ausgegebenen
Schuldscheine haben Laufzeiten von fünf und sieben Jahren und unterliegen einer variablen
bzw. fixen Verzinsung. Die Modifizierung und Neuausreichung der Schuldscheine führte
zu einem positiven Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 32.604 TEUR, der
zur Umfinanzierung verwendet wurde. Die Mittelzuflüsse aus Abgängen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und
zugehörigen Mobilien haben den Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von
9.100 TEUR positiv beeinflusst und wurden für die vorzeitige Ablösung eines Bankdarlehens
verwendet. Die benannte Darlehensablösung minderte den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
in Höhe von 21.347 TEUR. Die Kündigung des stillen Gesellschafters, der bis zum 31. Dezember 2014 an einer
Immobiliengesellschaft von Jenoptik beteiligt war, führte erwartungsgemäß zu einer
Abfindungszahlung von 12.351 TEUR, die den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit negativ
beeinflusste. Auf der ordentlichen Hauptversammlung der JENOPTIK AG am 3. Juni 2015 wurde die Ausschüttung
einer Dividende in Höhe von 0,20 Euro pro Aktie beschlossen. Die Auszahlung der Dividende
führte zu einer Minderung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 11.447
TEUR. Zahlungseingänge aus Vorgängen im Zusammenhang mit der Veräußerung eines früheren
Geschäftsbereichs führten zu Erträgen in Höhe von 100 TEUR. Im Vorjahr betrugen die
Erträge aus der Teilauflösung einer Verpflichtung aus der Veräußerung eines früheren
Geschäftsbereichs 1.658 TEUR. Die Ergebnisse werden in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung
sowie in der Konzernkapitalflussrechnung separat als aufgegebener Geschäftsbereich
dargestellt. Darüber hinaus gab es keine weiteren Geschäftsvorfälle, die einen wesentlichen Einfluss
auf den Zwischenabschluss der Jenoptik im 3. Quartal oder kumuliert bis 30. September
2015 hatten. Zur Veräußerung gehaltene VermögenswerteAufgrund einer geplanten Veräußerung innerhalb eines Zwölfmonatszeitraums wurden zwei
als Finanzinvestition gehaltene Immobilien sowie zugehörige Mobilien im 2. Quartal
2015 gemäß IFRS 5 als zur Veräußerung gehalten eingestuft. Nach dem erstmaligen Ansatz
als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte wurden keine Wertminderungen oder Wertaufholungen
in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung erfasst. Die Bewertung erfolgte mit dem
niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Die Veräußerung der genannten Vermögenswerte erfolgte im 3. Quartal 2015. Die zur
Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte waren dem Segment Sonstige zugeordnet. Aufgliederung wesentlicher AbschlusspostenSACHANLAGENscroll
VORRÄTEscroll
FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSWERTEscroll
LANGFRISTIGE FINANZVERBINDLICHKEITENscroll
KURZFRISTIGE FINANZVERBINDLICHKEITENscroll
ANDERE KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITENscroll
FinanzinstrumenteDie im Folgenden aufgeführten Buchwerte der Posten Zahlungsmittel, zur Veräußerung
verfügbare finanzielle Vermögenswerte, bedingte Verbindlichkeiten und Derivate mit
Hedge-Beziehung entsprechen den beizulegenden Zeitwerten. Die Buchwerte der übrigen
Posten stellen einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert dar. scroll
Die Einstufung in der Hierarchie der beizulegenden Zeitwerte ergibt sich für die finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden,
aus folgender Übersicht: scroll
Vorjahreswerte in Klammern Der Stufe 1 werden beizulegende Zeitwerte zugeordnet, die als quotierte Marktpreise
jederzeit verfügbar sind. Der Stufe 2 werden beizulegende Zeitwerte zugeordnet, die
auf Basis von direkt oder indirekt beobachtbaren Parametern ermittelt werden. Der
Stufe 3 liegen Bewertungsparameter zugrunde, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten
beruhen. Die beizulegenden Zeitwerte der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte
werden auf Basis von Börsenkursen (Stufe 1) beziehungsweise abgezinsten Zahlungsflüssen
(Stufe 3) ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Derivate mit Hedge-Beziehung werden in Abhängigkeit
von den Basisinstrumenten anhand von Bewertungen durch Kreditinstitute ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte von bedingten Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung
der erwarteten, zum Stichtag abgezinsten Zahlungsabflüsse bewertet. Die im Rahmen
des Unternehmenserwerbs der britischen Vysionics-Gruppe vereinbarte Put-Option für
den Kauf der verbleibenden nicht beherrschenden Anteile wurde mit dem Barwert des
erwarteten Ausübungspreises erfasst und laufzeitadäquat mit Zinssätzen zwischen 1,07
und 1,23 Prozent abgezinst. Die bedingten Verbindlichkeiten enthalten zudem die Kaufpreisverbindlichkeit,
die im Rahmen des Unternehmenserwerbs der australischen DCD Systems Pty Ltd. im Geschäftsjahr
2013 erfasst wurde. Aufgrund der erwarteten kurzfristigen Fälligkeit wurde keine Abzinsung
im laufenden Geschäftsjahr vorgenommen. Die Entwicklung der finanziellen Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertet und der Stufe 3 zugeordnet sind, kann der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden: scroll
Angaben über Beziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenIm aktuellen Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden
Unternehmen und Personen getätigt. Deutscher Corporate Governance KodexDie aktuelle Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG zum Deutschen
Corporate Governance Kodex wurde den Aktionären über die Jenoptik-Internetseiten unter
www.jenoptik.de/corporate-governance dauerhaft zugänglich gemacht. Des Weiteren ist
die Erklärung am Sitz der Gesellschaft einsehbar. RechtsstreitigkeitenDie JENOPTIK AG und ihre Konzerngesellschaften sind an mehreren Gerichts- oder Schiedsverfahren
beteiligt. Sofern diese erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns
haben könnten, sind die Verfahren im Konzernabschluss 2014 beschrieben. Bis zum 30.
September 2015 haben sich keine weiteren Rechtsstreitigkeiten ergeben, die wesentlichen
Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns haben könnten. Ereignisse nach dem BilanzstichtagWesentliche Ereignisse nach dem Zwischenabschlussstichtag 30. September 2015 lagen
nicht vor. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
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