![]() Jungheinrich AGHamburgQuartalsmitteilung zum 31. März 2016Auf einen Blickscroll
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EBIT / Umsatzerlöse x 100 Weltmarkt Flurförderzeuge 1. Quartal 2016 nach Regionenscroll
Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics) und SIMHEM (Society of Indian Material
Handling Equipment Manufacturers) Marktentwicklung FlurförderzeugeDas Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge stieg im 1. Quartal 2016 im Vergleich zum
Vorjahresquartal um 3,7 Prozent. Treibende Kraft war dabei der europäische Markt,
der um 12,0 Prozent zulegte. In Europa zeigte der russische Markt deutliche Stabilisierungstendenzen
(minus 1,5 Prozent), nachdem er im gesamten Vorjahr stark geschrumpft war (minus 39,4
Prozent). Weltweit verzeichnete das Produktsegment Lagertechnik nach drei Monaten des laufenden
Jahres mit 10,2 Prozent den stärksten Anstieg. Zu diesem Wachstum trugen Europa mit
15,2 Prozent und Asien mit 10,0 Prozent bei. Im selben Zeitraum erhöhte sich das weltweite
Marktvolumen für Gegengewichtsstapler mit elektromotorischem Antrieb um 7,3 Prozent,
in Europa stieg es um 10,6 Prozent. Die globale Nachfrage nach Staplern mit Verbrennungsmotor
ging -insbesondere aufgrund des Marktrückganges in Asien (mit Ausnahme von China)
sowie in Nordamerika -um 4,3 Prozent zurück. Hervorzuheben ist, dass sich im 1. Quartal
2016 die Nachfrage für verbrennungsmotorisch betriebene Gegengewichtsstapler im chinesischen
Markt mit einem Plus von 7,0 Prozent sehr positiv entwickelt hat. Im Gesamtjahr 2015
war die Nachfrage in diesem Produktsegment in China um 17,9 Prozent gesunken. In Europa
stieg das Marktvolumen für Stapler mit verbrennungsmotorischem Antrieb im Berichtsquartal
um 1,9 Prozent. Geschäftsverlauf, Ertrags- und FinanzlageAuftragseingang und AuftragsbestandDer stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge
einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 27,5 Tsd. Fahrzeugen im 1. Quartal
2016 um 12,2 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals (24,5 Tsd. Fahrzeuge). Ausschlaggebend
hierfür war neben der guten Marktnachfrage in Europa, dem Kernmarkt für Jungheinrich,
dass von Januar bis März 2016 deutlich mehr Fahrzeugbestellungen für die Mietflotte
eingingen als im 1. Quartal des Vorjahres. Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder - Neugeschäft, Miete und
Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst -umfasst, lag im 1. Quartal 2016 mit 755 Mio. €
um 13,4 Prozent über dem Vorjahresquartalswert von 666 Mio. €. Gut ein Drittel des
Anstieges war auf Zuwächse in der Sparte "Logistiksysteme" zurückzuführen. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes zum 31. März 2016 erreichte 573 Mio. € und war
somit um 122 Mio. € beziehungsweise 27,1 Prozent höher als im Vorjahr (451 Mio. €).
Gegenüber dem Bestandswert von 477 Mio. € zum Jahresende 2015 ergab sich ein Aufbau
um 96 Mio. € beziehungsweise 20,1 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug damit fast
fünf Monate. UmsatzAlle Geschäftsfelder trugen zum Umsatzwachstum bei. Die Umsatzerlöse im Neugeschäft
enthielten 72 Mio. € (Vorjahr: 67 Mio. €) aus der Sparte "Logistiksysteme" und 16
Mio. € (Vorjahr: 15 Mio. €) aus der Sparte "Versandhandel". Ertrags- und FinanzlageDer Jungheinrich-Konzern hat das 1. Quartal 2016 aufgrund der hohen Produktionsstückzahlen
(24,0 Tsd. Fahrzeuge; Vorjahr: 22,2 Tsd. Fahrzeuge) mit einem Ergebnis vor Finanzergebnis
und Ertragsteuern (EBIT) in Höhe von 45,8 Mio. € (Vorjahr: 42,3 Mio. €) abgeschlossen.
Die EBIT-Umsatzrendite (EBIT-ROS) übertraf mit 6,9 Prozent leicht die des Vorjahresquartals
von 6,8 Prozent. Das Finanzergebnis betrug im Berichtszeitraum minus 5,6 Mio. € nach minus 2,9 Mio.
€ im Vorjahresquartal. Grund hierfür war insbesondere, dass im Vorjahresquartal Erträge
aus dem Verkauf von Wertpapieren erzielt wurden, während im Berichtsquartal Verluste
aus der Veräußerung von Wertpapieren zu verzeichnen waren. Das Ergebnis vor Steuern
(EBT) stieg im 1. Quartal 2016 daher nur leicht auf 40,2 Mio. € (Vorjahr: 39,4 Mio.
€). Die EBT-Umsatzrendite (EBT-ROS) lag bei 6,0 Prozent (Vorjahr: 6,4 Prozent). Das
Ergebnis nach Steuern betrug 28,3 Mio. € (Vorjahr: 27,6 Mio. €). Das Ergebnis je Vorzugsaktie
erreichte entsprechend 0,86 € (Vorjahr: 0,84 €). Umsatzaufteilungscroll
Tabelle enthält rundungsbedingte Differenzen. Trotz des stichtagsbedingten Aufbaues von Working Capital und des planmäßigen Ausbaues
der Mietflotte erreichte das Nettoguthaben zum Ende des 1. Quartals 2016 immer noch
einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag (31. Dezember 2015: 75 Mio. €). PrognoseveränderungsberichtFür das Jahr 2016 geht Jungheinrich weiterhin davon aus, dass das weltweite Marktvolumen
für Flurförderzeuge insgesamt leicht zunehmen wird. Allerdings hat sich seit Vorlage
des Geschäftsberichtes 2015 die Einschätzung der Wachstumsbeiträge der einzelnen Regionen
verändert. Das Marktvolumen in West- und Osteuropa sollte sich aus heutiger Sicht positiv entwickeln.
Dabei könnten sich Chancen in Russland ergeben, wo erste Anzeichen einer Markterholung
deutlich werden. In Asien geht Jungheinrich von einem leichten Wachstum der Märkte
aus, getrieben von den Produktsegmenten Lagertechnik und elektromotorische Gegengewichtsstapler.
Es bleibt abzuwarten, ob sich der rückläufige Markt für verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler
in Asien wieder erholt. Für Nordamerika nimmt Jungheinrich eine stabile Marktentwicklung
an, auch wenn aufgrund der nicht erwarteten Abkühlung in den ersten drei Monaten des
laufenden Jahres ein leichter Rückgang auf Jahressicht nicht auszuschließen ist. Die für das laufende Geschäftsjahr abgegebene Prognose für den Jungheinrich-Konzern
bleibt unverändert bestehen. Der Auftragseingang soll 3,0 Mrd. € bis 3,1 Mrd. € erreichen,
der Konzernumsatz dürfte sich in einer Bandbreite zwischen 2,9 Mrd. € und 3,0 Mrd.
€ bewegen und das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) sollte zwischen
220 Mio. € und 230 Mio. € liegen. Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf
von den Erwartungen, die sich auf Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung
von Jungheinrich stützen, abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können,
gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, Veränderungen
innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie Wechselkurs- und Zinsschwankungen. Eine
Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Quartalsmitteilung kann daher nicht
übernommen werden. Hamburg, den 10. Mai 2016 Jungheinrich Aktiengesellschaft Der Vorstand Jungheinrich Aktiengesellschaft Friedrich-Ebert-Damm 129 22047 Hamburg Telefon: +49 40 6948-0 Telefax: +49 4 0 6948-1777 Internet: www.jungheinrich.de E-Mail: info@jungheinrich.de Wertpapierkennnummern: ISIN: DE0006219934, WKN: 621993 Finanzkalenderscroll
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