Jungheinrich AG

Hamburg

Quartalsmitteilung zum 31. März 2019

Quartalsmitteilung zum 31. März 2019

NEUGIER

JUNGHEINRICH 4.0

Auf einen Blick

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Jungheinrich-Konzern
1. Quartal 2019 1. Quartal 2018 Veränd. % Jahr 2018
Auftragseingang Stück 33.200 32.500 2,2 131.000

Mio. € 1.021 922 10,7 3.971
Auftragsbestand 31.03./31.12. Mio. € 987 783 26,1 907
Produktion Flurförderzeuge Stück 29.100 30.000 -3,0 121.000
Umsatzerlöse Mio. € 948 872 8,7 3.796
Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) Mio. € 59,6 57,9 2,9 275
EBIT-Rendite (EBIT-ROS)1) % 6,3 6,6 - 7,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € 56,5 51,2 10,4 249
EBT-Rendite (EBT-ROS)2) % 6,0 5,9 - 6,6
Ergebnis nach Steuern Mio. € 40,7 37,4 8,8 176
Ergebnis je Vorzugsaktie 0,41 0,38 7,9 1,73
Mitarbeiter 31.03./31.12. FTE3) 18.039 16.904 6,7 17.877

1) EBIT/Umsatzerlöse x 100
2) EBT/Umsatzerlöse x 100
3) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente)

Marktentwicklung Flurförderzeuge

Weltmarkt Flurförderzeuge nach Regionen

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Auftragseingang in Tsd. Stück 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018 Veränd. %
Welt 382 392 -2,6
Europa 130 136 -4,4
davon Osteuropa 22 23 -4,3
Asien 173 161 7,5
davon China 124 111 11,7
Nordamerika 56 72 -22,2
Übrige Regionen 23 23 -

Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics),
SIMHEM (Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers)

Umsatz

Umsatzaufteilung

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in Mio. € 1. Quartal 2019 1. Quartal 2018 Veränd. %
Neugeschäft 548 495 10,7
Miete und Gebrauchtgeräte 152 145 4,8
Kundendienst 260 238 9,2
Segment "Intralogistik" 960 878 9,3
Segment "Finanzdienstleistungen" 270 222 21,6
Überleitung -282 -228 23,7
Jungheinrich-Konzern 948 872 8,7

Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge ging im 1. Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 Prozent zurück. Die deutlich über dem Vorjahr liegende Nachfrage in China konnte die stark rückläufigen Bestellungen in Nordamerika und das sinkende Marktvolumen in Europa nicht kompensieren.

Aufgrund der deutlich höheren Nachfrage nach lagertechnischen Geräten in China lag das globale Marktvolumen in diesem Produktsegment in etwa auf Vorjahresniveau. Hingegen blieben die weltweiten Bestellungen für Elektrogegengewichtsstapler und Stapler mit verbrennungsmotorischem Antrieb hinter dem Vorjahr zurück.

Geschäftsverlauf, Ertrags- und Finanzlage

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, war mit 33,2 Tsd. Fahrzeugen im 1. Quartal 2019 trotz rückläufigem Kernmarkt um 2 Prozent höher als der Wert des Vorjahresquartals (32,5 Tsd. Fahrzeuge). Zudem lag der Anteil der Fahrzeugbestellungen für die Mietflotte unter dem Vorjahreswert.

Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder -Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst - umfasst, übertraf in der Berichtsperiode mit 1.021 Mio. € den Wert des Vorjahresquartals (922 Mio. €) um 11 Prozent.

Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum Ende des Berichtsquartals 987 Mio. € und war somit um 204 Mio. € beziehungsweise 26 Prozent höher als der Vorjahreswert (783 Mio. €). Gegenüber dem Bestandswert von 907 Mio. € zum Jahresende 2018 ergab sich ein Aufbau um 80 Mio. € beziehungsweise 9 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug damit gut fünf Monate.

Der gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9 Prozent höhere Konzernumsatz war insbesondere durch das Neugeschäft getrieben. Die Umsatzerlöse in diesem Geschäftsfeld enthielten 125 Mio. € (Vorjahr: 124 Mio. €) aus der Sparte "Logistiksysteme" und 33 Mio. € (Vorjahr: 26 Mio. €) aus der Sparte "Versandhandel".

Ertrags- und Finanzlage

Der Jungheinrich-Konzern hat das 1. Quartal 2019 mit einem Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) in Höhe von 59,6 Mio. € (Vorjahr: 57,9 Mio. €) abgeschlossen. Die EBIT-Rendite (EBIT-ROS) lag bei 6,3 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent).

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten war das Finanzergebnis im Berichtsquartal in Höhe von minus 3,1 Mio. € (Vorjahr: minus 6,7 Mio. €) im Wesentlichen durch das Ergebnis aus der Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen Wertpapiere und Derivate beeinflusst. Im Berichtsquartal waren hier Erträge zu verzeichnen, im Vorjahresquartal hingegen fielen Verluste an.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) für Januar bis März 2019 erhöhte sich auf 56,5 Mio. € (Vorjahr: 51,2 Mio. €). Die EBT-Rendite (EBT-ROS) lag bei 6,0 Prozent (Vorjahr: 5,9 Prozent). Bei einer im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht höheren Konzernsteuerquote von 28 Prozent (Vorjahr: 27 Prozent) betrug das Ergebnis nach Steuern 40,7 Mio. € (Vorjahr: 37,4 Mio. €). Das Ergebnis je Vorzugsaktie lag bei 0,41 € (Vorjahr: 0,38 €).

Zum 31. März 2019 erreichte die Nettoverschuldung 96 Mio. € (31. Dezember 2018: 108 Mio. €).

Prognoseveränderungsbericht

Unsere Markteinschätzung hat sich seit Vorlage des Geschäftsberichtes 2018 im März 2019 nicht geändert. Wir erwarten, dass der weltweite Markt für Flurförderzeuge 2019 weniger dynamisch wachsen, möglicherweise gegenüber 2018 sogar etwas zurückgehen wird. Wir rechnen dementsprechend bestenfalls mit einer Wachstumsrate im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. In Asien könnte das Wachstum einen mittleren einstelligen Prozentbereich erreichen. In unserem Kernmarkt Europa gehen wir von einem Anstieg des Marktvolumens im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus, jedoch kann ein leichter Rückgang gegenüber 2018 nicht ausgeschlossen werden. Es ist zu erwarten, dass die Entwicklung in einzelnen Märkten und Produktsegmenten sehr unterschiedlich ausfallen wird.

Die für das laufende Geschäftsjahr abgegebene Prognose für den Jungheinrich-Konzern bleibt ebenfalls unverändert bestehen. Jungheinrich erwartet einen Auftragseingang zwischen 4,05 Mrd. € und 4,20 Mrd. € (2018: 3,97 Mrd. €). Der Konzernumsatz dürfte sich innerhalb einer Bandbreite von 3,85 Mrd. € bis 4,05 Mrd. € (2018: 3,80 Mrd. €) bewegen. Das EBIT sollte 2019 aus heutiger Sicht bei einem Wert zwischen 275 Mio. € und 295 Mio. € liegen (2018: 275 Mio. €). Wir rechnen mit einer EBIT-Rendite von 7,0 Prozent bis 7,4 Prozent (2018: 7,2 Prozent).

Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den in dieser Quartalsmitteilung wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie der Devisenkurse und Zinsen. Eine Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Quartalsmitteilung wird daher nicht übernommen.


Hamburg, den 10. Mai 2019

Jungheinrich Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Jungheinrich Aktiengesellschaft

Friedrich-Ebert-Damm 129

22047 Hamburg Telefon: +49 40 6948-0

Telefax: +49 40 6948-1777

www.jungheinrich.com

info@jungheinrich.de

Wertpapierkennnummern:

ISIN DE0006219934, WKN 621993

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