![]() Jungheinrich AGHamburgQuartalsmitteilung zum 31. März 2019Quartalsmitteilung zum 31. März 2019NEUGIERJUNGHEINRICH 4.0Auf einen Blickscroll
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EBIT/Umsatzerlöse x 100 Marktentwicklung FlurförderzeugeWeltmarkt Flurförderzeuge nach Regionenscroll
Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics), UmsatzUmsatzaufteilungscroll
Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge ging im 1. Quartal 2019 im Vergleich zum
Vorjahresquartal um 3 Prozent zurück. Die deutlich über dem Vorjahr liegende Nachfrage
in China konnte die stark rückläufigen Bestellungen in Nordamerika und das sinkende
Marktvolumen in Europa nicht kompensieren. Aufgrund der deutlich höheren Nachfrage nach lagertechnischen Geräten in China lag
das globale Marktvolumen in diesem Produktsegment in etwa auf Vorjahresniveau. Hingegen
blieben die weltweiten Bestellungen für Elektrogegengewichtsstapler und Stapler mit
verbrennungsmotorischem Antrieb hinter dem Vorjahr zurück. Geschäftsverlauf, Ertrags- und FinanzlageAuftragseingang und AuftragsbestandDer stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge
einschließlich der für Mietgeräte enthält, war mit 33,2 Tsd. Fahrzeugen im 1. Quartal
2019 trotz rückläufigem Kernmarkt um 2 Prozent höher als der Wert des Vorjahresquartals
(32,5 Tsd. Fahrzeuge). Zudem lag der Anteil der Fahrzeugbestellungen für die Mietflotte
unter dem Vorjahreswert. Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder -Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte
sowie Kundendienst - umfasst, übertraf in der Berichtsperiode mit 1.021 Mio. € den
Wert des Vorjahresquartals (922 Mio. €) um 11 Prozent. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum Ende des Berichtsquartals 987
Mio. € und war somit um 204 Mio. € beziehungsweise 26 Prozent höher als der Vorjahreswert
(783 Mio. €). Gegenüber dem Bestandswert von 907 Mio. € zum Jahresende 2018 ergab
sich ein Aufbau um 80 Mio. € beziehungsweise 9 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug
damit gut fünf Monate. Der gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9 Prozent höhere Konzernumsatz war insbesondere
durch das Neugeschäft getrieben. Die Umsatzerlöse in diesem Geschäftsfeld enthielten
125 Mio. € (Vorjahr: 124 Mio. €) aus der Sparte "Logistiksysteme" und 33 Mio. € (Vorjahr:
26 Mio. €) aus der Sparte "Versandhandel". Ertrags- und FinanzlageDer Jungheinrich-Konzern hat das 1. Quartal 2019 mit einem Ergebnis vor Finanzergebnis
und Ertragsteuern (EBIT) in Höhe von 59,6 Mio. € (Vorjahr: 57,9 Mio. €) abgeschlossen.
Die EBIT-Rendite (EBIT-ROS) lag bei 6,3 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent). Vor dem Hintergrund der Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten war das Finanzergebnis
im Berichtsquartal in Höhe von minus 3,1 Mio. € (Vorjahr: minus 6,7 Mio. €) im Wesentlichen
durch das Ergebnis aus der Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen Wertpapiere und
Derivate beeinflusst. Im Berichtsquartal waren hier Erträge zu verzeichnen, im Vorjahresquartal
hingegen fielen Verluste an. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) für Januar bis März 2019 erhöhte sich auf 56,5 Mio.
€ (Vorjahr: 51,2 Mio. €). Die EBT-Rendite (EBT-ROS) lag bei 6,0 Prozent (Vorjahr:
5,9 Prozent). Bei einer im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht höheren Konzernsteuerquote
von 28 Prozent (Vorjahr: 27 Prozent) betrug das Ergebnis nach Steuern 40,7 Mio. €
(Vorjahr: 37,4 Mio. €). Das Ergebnis je Vorzugsaktie lag bei 0,41 € (Vorjahr: 0,38
€). Zum 31. März 2019 erreichte die Nettoverschuldung 96 Mio. € (31. Dezember 2018: 108
Mio. €). PrognoseveränderungsberichtUnsere Markteinschätzung hat sich seit Vorlage des Geschäftsberichtes 2018 im März
2019 nicht geändert. Wir erwarten, dass der weltweite Markt für Flurförderzeuge 2019
weniger dynamisch wachsen, möglicherweise gegenüber 2018 sogar etwas zurückgehen wird.
Wir rechnen dementsprechend bestenfalls mit einer Wachstumsrate im niedrigen bis mittleren
einstelligen Prozentbereich. In Asien könnte das Wachstum einen mittleren einstelligen
Prozentbereich erreichen. In unserem Kernmarkt Europa gehen wir von einem Anstieg
des Marktvolumens im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus, jedoch
kann ein leichter Rückgang gegenüber 2018 nicht ausgeschlossen werden. Es ist zu erwarten,
dass die Entwicklung in einzelnen Märkten und Produktsegmenten sehr unterschiedlich
ausfallen wird. Die für das laufende Geschäftsjahr abgegebene Prognose für den Jungheinrich-Konzern
bleibt ebenfalls unverändert bestehen. Jungheinrich erwartet einen Auftragseingang
zwischen 4,05 Mrd. € und 4,20 Mrd. € (2018: 3,97 Mrd. €). Der Konzernumsatz dürfte
sich innerhalb einer Bandbreite von 3,85 Mrd. € bis 4,05 Mrd. € (2018: 3,80 Mrd. €)
bewegen. Das EBIT sollte 2019 aus heutiger Sicht bei einem Wert zwischen 275 Mio.
€ und 295 Mio. € liegen (2018: 275 Mio. €). Wir rechnen mit einer EBIT-Rendite von
7,0 Prozent bis 7,4 Prozent (2018: 7,2 Prozent). Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf
von den in dieser Quartalsmitteilung wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen
der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen
führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage,
innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie der Devisenkurse und Zinsen. Eine Gewähr
für zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Quartalsmitteilung wird daher nicht übernommen. Hamburg, den 10. Mai 2019 Jungheinrich Aktiengesellschaft Der Vorstand Jungheinrich AktiengesellschaftFriedrich-Ebert-Damm 129 22047 Hamburg Telefon: +49 40 6948-0 Telefax: +49 40 6948-1777 www.jungheinrich.com info@jungheinrich.de Wertpapierkennnummern: ISIN DE0006219934, WKN 621993 Finanzkalender10. MAI 2019Quartalsmitteilung zum 31. März 2019 8. AUGUST 2019Zwischenbericht zum 30. Juni 2019 7. NOVEMBER 2019Quartalsmitteilung zum 30. September 2019 |
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