Jungheinrich AktiengesellschaftHamburgHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023Über diesen BerichtUnseren Zwischenbericht im PDF-Format haben wir für
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1 EBIT des Segmentes "Intralogistik" in % zum
durchschnittlich gebundenen Kapital des Segmentes
"Intralogistik"
Jungheinrich AktieIm 1. Halbjahr 2023 wurde das Geschehen an den
internationalen Kapitalmärkten neben dem andauernden
Russland-Ukraine-Krieg durch Inflation, Zinserhöhungen
der Notenbanken sowie Rezessionsbefürchtungen
bestimmt. Die maßgeblichen inländischen
Aktienindizes verzeichneten dennoch spürbare
Kursgewinne. So erreichte der DAX von Januar bis Juni 2023
einen Wertzuwachs von 16 Prozent, der MDAX wies ein Plus
von 10 Prozent auf.
Die deutlich über den Vergleichsindizes liegende
Kursentwicklung der Jungheinrich Aktie im 1. Quartal setzte
sich im 2. Quartal 2023 weiter fort. So verbuchte die Aktie
nach sechs Monaten im laufenden Jahr mit einem Schlusskurs
von 33,54 € zum Halbjahresende sogar ein Plus von 26
Prozent. Die Marktkapitalisierung erhöhte sich damit
um 710 Mio. € auf 3.421 Mio. € (31. Dezember
2022: 2.711 Mio. €). Ihren Tiefststand im 1. Halbjahr
2023 markierte die Aktie am 2. Januar 2023 mit 27,04
€, nur kurze Zeit später am 2. Februar 2023
erreichte sie mit 36,76 € ihren Höchststand.
Die Hauptversammlung der Jungheinrich AG am 11. Mai 2023
hat für das Geschäftsjahr 2022 die Zahlung einer
Dividende in Höhe von 0,68 € je nennbetragslose
Vorzugsaktie beziehungsweise 0,66 € je nennbetragslose
Stammaktie beschlossen. Somit erfolgte für das Jahr
2022 wie im Vorjahr eine Ausschüttung von insgesamt 68
Mio. €.
Kursentwicklung im 1. Halbjahr 2023in %
Konzern-Zwischenlageberichtscrollen
GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENWachstumsraten für ausgewählte Wirtschaftsregionenscrollen
Quelle: Internationaler Währungsfonds (Stand: 25
Juli 2023) mit aktualisierten Vorjahresangaben im Vergleich
zum zusammengefassten Lagebericht 2022
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine
Wachstumsprognosen in seiner Veröffentlichung vom 25.
Juli 2023 für das Jahr 2023 im Vergleich zum April
2023, mit Ausnahme für China, angepasst. Dabei zeigt
sich der IWF für die Weltwirtschaft insgesamt etwas
zuversichtlicher als noch im Frühjahr. Demzufolge
rechnet er mit einem Anstieg der globalen
Wirtschaftsleistung um 3,0 Prozent (2022: 3,5 Prozent), da
sich die Weltwirtschaft nach und nach von der
Corona-Pandemie und dem Russland-Ukraine-Krieg erholt. Im
April war der IWF noch von 2,8 Prozent ausgegangen. Das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA soll um 1,8 Prozent
steigen (2022: 2,1 Prozent). Für die chinesische
Wirtschaft wird ein Wachstum von 5,2 Prozent angenommen
(2022: 3,0 Prozent). Die aktuelle Erwartung für die
konjunkturelle Entwicklung im Euroraum liegt bei nur 0,9
Prozent (2022: 3,5 Prozent), für die deutsche
Wirtschaft wird für 2023 mit einem Rückgang von
0,3 Prozent (2022: 1,8 Prozent Wachstum) sogar eine
Rezession prognostiziert. Aus Sicht des IWF leidet der
heimische Markt unter der gegenwärtigen Schwäche
der Industrie infolge höherer Energiepreise und unter
einem schwachen Welthandel. In Deutschland erzielt
Jungheinrich in etwa ein Viertel seines Konzernumsatzes.
WESENTLICHE EREIGNISSE IM 1. HALBJAHR 2023Jungheinrich hat am 25. Januar 2023 einen Vertrag zum
Erwerb der in Westfield, Indiana (USA), ansässigen
Storage-Solutions-Gruppe unterzeichnet. Storage Solutions
zählt zu den führenden Anbietern von
Lösungen aus den Bereichen Regalsysteme und
Lagerautomatisierung in den USA und verfügt über
45 Jahre Erfahrung, einen attraktiven Kundenstamm sowie
exzellentes Know-how für passgenaue Lagerplanung,
-automatisierung und -integration. Damit erweitert
Jungheinrich maßgeblich seinen Zugang zum US-Markt
für Lagereinrichtungen und Automatisierung. Die
Akquisition wurde am 15. März 2023 vollzogen. Der
finale Kaufpreis betrug gemäß dem vertraglich
vereinbarten Kaufpreisanpassungsmechanismus 325 Mio. €
und wurde aus Fremdkapital und vorhandenen Barmitteln
finanziert.
Die Storage-Solutions-Gruppe wurde erstmalig mit Wirkung
zum 15. März 2023 in den Konzernabschluss einbezogen.
Im Berichtzeitraum sind Umsatzerlöse in Höhe von
69 Mio. € sowie ein EBIT-Effekt in Höhe von
insgesamt - 7 Mio. € berücksichtigt. Dieser
Effekt ergibt sich aus einem positiven operativen
EBIT-Beitrag und Belastungen aus Berücksichtigung von
transaktionsbezogenen Kosten, Effekten aus der
Kaufpreisallokation sowie der variablen,
erfolgsabhängigen Vergütungskomponente für
das Management der Storage-Solutions-Gruppe. Der
Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 288 Mio.
€ zum Erwerbszeitpunkt resultierte hauptsächlich
aus dem Zugang der gut ausgebildeten Belegschaft sowie aus
der erwarteten Ausschöpfung von Synergien und
Zukunftspotenzialen im Bereich der Lagerautomatisierung in
den USA. Storage Solutions wird für Jungheinrich die
strategische Plattform in den USA für dieses
Geschäft bilden.
GESCHÄFTSVERLAUF UND ERTRAGSLAGEAuftragseingang und AuftragsbestandDer Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder -
Neugeschäft
1, Miete und Gebrauchtgeräte sowie
Kundendienst - umfasst, lag im Berichtszeitraum mit 2.684
Mio. € um 9 Prozent über dem Vorjahreswert von
2.461 Mio. €. Der auf die Storage-Solutions-Gruppe
entfallende Auftragseingang betrug 89 Mio. €.
Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum
Ende des 1. Halbjahres 2023 einen Wert von 1.731 Mio.
€ und berücksichtigt den Auftragsbestand der
Storage-Solutions-Gruppe in Höhe von 145 Mio. €.
Gegenüber dem Bestandswert von 1.595 Mio. € zum
Jahresende 2022 ergab sich ein Aufbau um 136 Mio. €
beziehungsweise 9 Prozent.
UmsatzDer Konzernumsatz erreichte im 1. Halbjahr 2023 mit
2.658 Mio. € einen um 21 Prozent höheren Wert als
im Vorjahreszeitraum (2.202 Mio. €). Die Erlöse
im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland stiegen im
Berichtszeitraum um 17 Prozent auf 600 Mio. €
(Vorjahr: 514 Mio. €).
Im Ausland erhöhten sich die Umsätze noch
deutlicher um 22 Prozent auf 2.058 Mio. € (Vorjahr:
1.688 Mio. €). Dort stiegen neben dem
akquisitionsbedingten Umsatzzuwachs in den USA durch
Storage Solutions vor allem die Umsätze in
Großbritannien, Frankreich, Italien und der Schweiz.
Die Auslandsquote lag wie im Vorjahr bei 77 Prozent.
Außerhalb Europas lag der Umsatzsprung bei 57
Prozent auf 498 Mio. € (Vorjahr: 317 Mio. €).
Damit stieg der außereuropäische Anteil am
Konzernumsatz auf 19 Prozent (Vorjahr: 14 Prozent).
Wesentlicher Grund hierfür ist die erstmalige
anteilige Einbeziehung der Storage-Solutions-Gruppe.
Umsatzerlöse 1. Halbjahr 2023 nach Regionen
scrollen
Umsatzaufteilungscrollen
Wesentlicher Treiber für den gegenüber dem
Vorjahr deutlich höheren Konzernumsatz war
insbesondere das Neugeschäft. Neben den sehr guten
Zuwächsen bei Neufahrzeugen trugen auch die im
Neugeschäft berücksichtigten Umsatzerlöse
von Storage Solutions (69 Mio. €) zu dieser
Entwicklung bei. Durch das etablierte Krisenmanagement in
Bezug auf die Beschaffungsprozesse und durch die
Entwicklung von alternativen Lieferanten sowie
Versorgungswegen wurden die Lieferketten gegen
Unterbrechungen gesichert.
Im Finanzdienstleistungsgeschäft lag der Umsatz
aufgrund der deutlichen Geschäftsausweitung mit 640
Mio. € im 1. Halbjahr 2023 über dem Wert des
Vorjahreszeitraumes (531 Mio. €).
ErtragslageKostenstruktur (GuV)scrollen
Das Bruttoergebnis vom Umsatz stieg um 164 Mio. €
auf 846 Mio. € (Vorjahr: 682 Mio. €) und damit
überproportional zum Konzernumsatz. Es profitierte im
Berichtszeitraum von dem deutlich gestiegenen Umsatzvolumen
und geeigneten Maßnahmen zur Margenabsicherung. Die
Bruttomarge stieg von 31,0 Prozent im Vorjahreszeitraum auf
31,8 Prozent im 1. Halbjahr 2023.
Die Vertriebskosten erhöhten sich vorwiegend
aufgrund des Personalaufbaus im Vertrieb und dem damit
verbundenen Anstieg der Personalaufwendungen. In der
Vertriebskostenentwicklung schlagen sich ebenfalls Effekte
aus der Akquisition - Zugänge von Mitarbeitenden, die
variable Vergütungskomponente für das Management
der Storage-Solutions-Gruppe (6 Mio. €) sowie die
Kaufpreisallokation (5 Mio. €) - nieder. Vor dem
Hintergrund der stärker gestiegenen Umsatzerlöse
sank der Anteil der Vertriebskosten am Konzernumsatz auf
17,3 Prozent nach 18,3 Prozent im Vorjahr.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten verblieben im
Berichtszeitraum mit 55 Mio. € in ähnlicher
Größenordnung wie im Vorjahr (54 Mio. €).
In der Entwicklung der Verwaltungskosten spiegeln sich
die mit der Fortführung der strategischen Projekte zur
Prozessoptimierung, Effizienzsteigerung und Digitalisierung
verbundenen Aufwendungen - einschließlich der
Aufwendungen für den Aufbau von
Personalkapazitäten - wider, die gegenüber dem
Vorjahr wie geplant deutlich weiter gesteigert wurden. Der
Anteil der Verwaltungskosten am Konzernumsatz bewegte sich
mit 3,4 Prozent dennoch in der Größenordnung des
Vorjahres (3,3 Prozent).
Das sonstige betriebliche Ergebnis sank in den ersten
sechs Monaten des Jahres 2023 um 14 Mio. € auf -4 Mio.
€ (Vorjahr: +10 Mio. €), vorrangig belastet durch
die Transaktionskosten für die Akquisition der
Storage-Solutions-Gruppe in Höhe von 8 Mio. €. Im
Vorjahr war ein Nettoertrag aus der
Übergangskonsolidierung der Anteile an der JT Energy
Systems GmbH (5 Mio. €) enthalten.
Das EBIT stieg deutlich um 74 Mio. €
beziehungsweise 46 Prozent auf 236 Mio. € (Vorjahr:
162 Mio. €). Der darin enthaltene operative
Ergebnisbeitrag der Storage-Solutions-Gruppe belief sich
auf 12 Mio. €. Unter Berücksichtigung der
belastenden Effekte aus transaktionsbezogenen Kosten, der
Kaufpreisallokation sowie der variablen
Vergütungskomponente in Höhe von insgesamt 19
Mio. € im 1. Halbjahr 2023 ergab sich per Saldo ein
negativer EBIT-Beitrag der Storage-Solutions-Gruppe in
Höhe von insgesamt 7 Mio. €. Die EBIT-Rendite lag
mit 8,9 Prozent deutlich über dem Wert des
Vorjahreszeitraumes (7,4 Prozent).
Das Finanzergebnis im 1. Halbjahr 2023 betrug -14 Mio.
€ (Vorjahr: - 24 Mio. €) und war im Wesentlichen
durch die Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen
Wertpapiere und Derivate beeinflusst. Im Berichtszeitraum
waren hier Erträge zu verzeichnen, im
Vorjahreszeitraum hingegen fielen spürbare Verluste
an. Hinzu kamen positive Effekte aus der
Währungssicherung der Kaufpreiszahlung für
Storage Solutions bei Abschluss der Transaktion im 1.
Quartal 2023. Mit 222 Mio. € stieg das EBT sehr
deutlich um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
(138 Mio. €). Die EBT-Rendite erreichte 8,3 Prozent
(Vorjahr: 6,3 Prozent).
Die Ertragsteuerbelastung erhöhte sich entsprechend
der Ergebnisentwicklung auf 59 Mio. € (Vorjahr: 35
Mio. €). Somit wurde ein Ergebnis nach Steuern in
Höhe von 163 Mio. € (Vorjahr: 103 Mio. €)
erzielt. Das Ergebnis je Vorzugsaktie (auf Basis des
Ergebnisanteiles der Aktionärinnen und Aktionäre
der Jungheinrich AG) erreichte 1,61 € (Vorjahr: 1,02
€).
Der ROCE stieg deutlich auf 18,2 Prozent (Vorjahr: 14,4
Prozent). Ursächlich hierfür war vor allem das
gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich höhere
EBIT des Segmentes "Intralogistik". Im Vergleich dazu
entwickelte sich das durchschnittlich gebundene Kapital
unterproportional im Anstieg. Dies war vor allem auf die
Erhöhung des Working Capital im 3. und 4. Quartal 2022
im Segment zurückzuführen, während sich das
Working Capital im 1. und 2. Quartal 2023 durch das
gezielte Working Capital Management vergleichsweise stabil
entwickelte.
KAPITALSTRUKTUR, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEDer Kapitalbedarf der Jungheinrich AG wurde aus dem
operativen Cashflow sowie durch kurz- und langfristige
Finanzierungen gedeckt. Jungheinrich verfügte
über eine solide Liquiditätsreserve. Zum 30. Juni
2023 betrug die Höhe der zugesagten mittelfristigen
Kreditrahmen 305 Mio. €. Diese wurden durch
kurzfristige bilaterale Kreditlinien in Höhe von 185
Mio. € sowie ein Commercial-Paper-Programm in
Höhe von 300 Mio. € ergänzt. Die
mittelfristigen Kreditrahmen, die kurzfristigen
Kreditlinien sowie das Commercial-Paper-Programm wurden nur
zu einem geringen Anteil ausgenutzt. Ergänzend standen
separate Avalkreditlinien in Höhe von insgesamt 156
Mio. € zur Verfügung, die fast zur Hälfte
genutzt wurden. Darüber hinaus bestanden
Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 160 Mio.
€. Kreditrahmen- und
Schuldscheindarlehensverträge enthalten keine
Financial Covenants.
Zur anteiligen Fremdfinanzierung der Akquisition von
Storage Solutions wurde eine zweckbezogene
Brückenfinanzierung in Höhe von 300 Mio. €
aufgenommen. Für diese Finanzierung wurden ebenfalls
keine Sicherheiten gestellt, noch wurden Financial
Covenants vereinbart.
KapitalstrukturÜbersicht zur Kapitalstrukturscrollen
Wesentliche Einflussfaktoren für das um 62 Mio.
€ höhere Eigenkapital waren im Berichtszeitraum
neben dem Ergebnis nach Steuern die ergebnisneutralen
Entlastungen aus der Währungsumrechnung. Diesem
Zuwachs des Eigenkapitals stand die
Dividendenausschüttung in Höhe von 68 Mio. €
(Vorjahr: 68 Mio. €) gegenüber. Aufgrund des
stärkeren
Anstieges der Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote
leicht auf 32 Prozent (31. Dezember 2022: 33 Prozent).
Bereinigt um sämtliche Einflüsse des Segmentes
"Finanzdienstleistungen" ergab sich eine auf das Segment
"Intralogistik" bezogene Eigenkapitalquote in Höhe von
52 Prozent (31. Dezember 2022: 50 Prozent).
Die Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen verblieben mit 160 Mio.
€ in der Größenordnung des Vorjahres (31.
Dezember 2022: 159 Mio. €). Der Diskontierungssatz
für die Neubewertung der Pensionsverpflichtungen in
Deutschland verringerte sich nur leicht von 4,2 Prozent zum
Jahresende 2022 auf 4,0 Prozent zum Bilanzstichtag. Die
lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten des
Konzerns stiegen, im Wesentlichen aufgrund der
Brückenfinanzierung für die Akquisition von
Storage Solutions (300 Mio. €), um 315 Mio. € auf
924 Mio. € (31. Dezember 2022: 609 Mio. €). Die
lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten aus
Finanzdienstleistungen lagen bedingt durch den höheren
Vertragsbestand mit 2.064 Mio. € um 72 Mio. €
über dem Wert zum 31. Dezember 2022 (1.992 Mio.
€).
Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen lagen
mit 310 Mio. € leicht über dem Wert zum 31.
Dezember 2022 (292 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen erhöhten sich unter anderem
aufgrund der fortlaufenden Maßnahmen zur
Risikovorsorge bei den Materialbestellungen auf 616 Mio.
€ (31. Dezember 2022: 556 Mio. €). Die
übrigen kurzfristigen Schulden sanken im Wesentlichen
aufgrund niedrigerer Ertragsteuerverbindlichkeiten auf 355
Mio. € (31. Dezember 2022: 370 Mio. €).
FinanzlageZum Berichtsstichtag ergab sich für den Konzern
eine Nettoverschuldung von 419 Mio. € (31. Dezember
2022: 75 Mio. €). Die deutliche Erhöhung um 344
Mio. € gegenüber dem Jahresende 2022 resultierte
vorrangig aus dem negativen Free Cashflow im 1. Halbjahr
2023. Dieser war nach der vertraglich vereinbarten finalen
Kaufpreisanpassung im Nachgang zum Abschluss der
Akquisition mit 307 Mio. € aus der Kaufpreiszahlung
für Storage Solutions belastet.
Die für die Steuerung der Liquidität und
Finanzierung des Konzerns verwendete Steuerungskennzahl
Free Cashflow wird wie folgt aus den in der
Kapitalflussrechnung dargestellten Cashflows aus der
laufenden Geschäftstätigkeit und der
Investitionstätigkeit übergeleitet:
Überleitung Free Cashflowscrollen
Kapitalflussrechnung¹scrollen
Tabelle enthält rundungsbedingte Differenzen.
Der Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit betrug im Zeitraum Januar bis
Juni 2023 +182 Mio. € und erhöhte sich damit
deutlich um 402 Mio. € gegenüber dem
Vorjahreszeitraum (-220 Mio. €). Der Anstieg wurde
maßgeblich durch den im Vergleich zum Vorjahr
deutlich geringeren Aufbau von Vorräten zur
Sicherstellung der Lieferfähigkeit und den niedrigeren
Bestand an Fertigerzeugnissen des Vertriebes bestimmt.
Diese beiden Effekte entlasteten den Cashflow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 235 Mio. €. Aus dem Zugang von
Miet- und
Leasinggeräten sowie der Entwicklung der
Forderungen aus Finanzdienstleistungen in Verbindung mit
den zugrunde liegenden Finanzierungen resultierte insgesamt
eine Entlastung von 46 Mio. €. Weiterhin ergab sich
aus den sonstigen Veränderungen gegenüber dem
Vorjahreszeitraum ein positiver Cashflow-Einfluss in
Höhe von 38 Mio. €, der vor allem aus der
Währungsumrechnung und sonstigen
Eigenkapitalveränderungen aus Bewertungseffekten
resultierte.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im
Berichtszeitraum mit - 364 Mio. € deutlich über
dem Wert des Vorjahreszeitraumes (-50 Mio. €). Aus der
Kaufpreiszahlung für Storage Solutions ist im
Berichtszeitraum ein Betrag von 307 Mio. € im Cashflow
aus der Investitionstätigkeit enthalten. Ein Teil des
Kaufpreises wurde zur Ablösung von
Bankverbindlichkeiten verwendet und wird daher im Cashflow
aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Der Free Cashflow als Summe aus den Cashflows aus der
laufenden Geschäftstätigkeit und der
Investitionstätigkeit verbesserte sich deutlich auf -
182 Mio. € (Vorjahr: -270 Mio. €). Ohne die
Akquisition hätte sich aus dem operativen
Geschäft ein positiver Free Cashflow ergeben.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in
Höhe von 157 Mio. € erhöhte sich im 1.
Halbjahr 2023 um 108 Mio. € gegenüber dem
Vorjahreszeitraum (49 Mio. €). Ursächlich waren
neben der Dividendenauszahlung in Höhe von 68 Mio.
€ (Vorjahr: 68 Mio. €) die Aufnahme der
Brückenfinanzierung für die Akquisition von
Storage Solutions in Höhe von 300 Mio. €. In der
Ablösung von Bankverbindlichkeiten in Höhe von 83
Mio. € sind 31 Mio. € für die Ablösung
von Bankverbindlichkeiten der Storage-Solutions-Gruppe
enthalten.
VermögenslageÜbersicht zur Vermögensstrukturscrollen
Die Bilanzsumme stieg um 524 Mio. € und lag zum 30.
Juni 2023 bei 6.688 Mio. € (31. Dezember 2022: 6.164
Mio. €).
Der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte und
Sachanlagen um 385 Mio. € auf 1.303 Mio. €
resultierte im Wesentlichen aus dem Erwerb der
Storage-Solutions-Gruppe. Aus dieser Transaktion wurden in
den immateriellen Vermögenswerten zum Bilanzstichtag
insgesamt 59 Mio. € für Kundenbeziehungen,
Marken, Auftragsbestand und Software/Technologien sowie 279
Mio. € für den verbleibenden Geschäfts- oder
Firmenwert ausgewiesen.
Aufgrund des nachfragebedingten Aufbaus der
Fahrzeugbestände erhöhten sich die Buchwerte
für Miet- und Leasinggeräte um 26 Mio. € auf
1.052 Mio. € (31. Dezember 2022: 1.026 Mio. €).
Die Buchwerte der Mietgeräte erhöhten sich zum
30. Juni 2023 auf 480 Mio. € nach 459 Mio. € zum
Geschäftsjahresende 2022. Die Buchwerte der
Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen waren mit 575
Mio. € gegenüber dem 31. Dezember 2022 (567 Mio.
€) kaum verändert. Die lang- und kurzfristigen
Forderungen aus Finanzdienstleistungen lagen aufgrund der
Geschäftsausweitung mit 1.558 Mio. € um 95 Mio.
€ über dem Jahresendwert 2022 (1.463 Mio.
€).
Der Aufbau der Vorräte um 63 Mio. € auf 1.057
Mio. € (31. Dezember 2022: 994 Mio. €)
resultierte im Wesentlichen aus dem Zuwachs der
Fertigerzeugnisse des Vertriebes sowie aus den geleisteten
Anzahlungen für Vorräte. Der Anstieg der
übrigen kurzfristigen Vermögenswerte um 21 Mio.
€ auf 129 Mio. € im Berichtszeitraum resultierte
unter anderem aus Steuerforderungen. Die liquiden Mittel
und kurzfristigen Wertpapiere reduzierten sich zum
Bilanzstichtag aufgrund von Fälligkeiten um 30 Mio.
€ auf 476 Mio. € (31. Dezember 2022: 506 Mio.
€).
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGKennzahlen Forschung und Entwicklungscrollen
1 F&E: Forschung und Entwicklung
Tabelle enthält rundungsbedingte Differenzen.
Wesentliche Aktivitäten im Bereich Forschung und
Entwicklung (F&E) konzentrierten sich im
Berichtszeitraum auf die Weiterentwicklung effizienter
Energiespeichersysteme basierend auf der
Lithium-Ionen-Technologie, die damit einhergehenden
Verbesserungen im Hinblick auf die Konstruktion neuer
Flurförderzeuge sowie auf digitale Produkte.
Außerdem bildeten die Entwicklung von Mobile Robots
sowie die Optimierung von automatisierten Systemen einen
weiteren Entwicklungsschwerpunkt.
Die gesamten F&E-Ausgaben, die im Wesentlichen
Eigenleistungen beinhalten, stiegen im 1. Halbjahr 2023 um
11 Mio. € auf 72 Mio. € (Vorjahr: 61 Mio.
€). Die Aktivierungsquote lag aufgrund der Zunahme
wesentlicher Produktentwicklungen mit 31 Prozent deutlich
über dem Vorjahr (21 Prozent).
Die F&E-Kosten laut Gewinn- und-Verlust-Rechnung
verblieben im Berichtszeitraum mit 55 Mio. € auf dem
Niveau des Vorjahres: (54 Mio. €).
Die Zahl der Beschäftigten, die konzernweit in
Entwicklungsprojekten tätig waren, lag im
Berichtszeitraum bei durchschnittlich 980 (Vorjahr: 810)
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERMitarbeitendein Vollzeitäquivalenten
Zum 30. Juni 2023 beschäftigte Jungheinrich
konzernweit auf Vollzeitbasis 20.445 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, davon 41 Prozent im Inland und 59 Prozent im
Ausland. Die Veränderung im Berichtszeitraum
gegenüber dem Wert von Ende Dezember 2022 resultierte
neben dem Ausbau der Personalkapazität im Vertrieb aus
der getätigten Akquisition in den USA (Storage
Solutions) mit 176 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Zusätzlich beschäftigte Jungheinrich zum 30. Juni
2023 konzernweit 493 (31. Dezember 2022: 681)
Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer, davon fast alle
in den inländischen Werken.
FINANZDIENSTLEISTUNGENHinsichtlich der allgemeinen Darstellung des Segmentes
"Finanzdienstleistungen" wird auf die ausführlichen
Erläuterungen innerhalb des zusammengefassten
Lageberichtes im Geschäftsbericht 2022 verwiesen.
Kennzahlen Finanzdienstleistungenscrollen
Das Zugangsvolumen aus langfristigen
Finanzdienstleistungsverträgen belief sich im 1.
Halbjahr 2023 auf 473 Mio. € (Vorjahr: 383 Mio.
€). Vom wertmäßigen Zugangsvolumen
entfielen wie im Vorjahr 61 Prozent auf die acht
Länder mit Jungheinrich
Finanzdienstleistungsgesellschaften.
Der Vertragsbestand zum Neuwert erreichte 3.956 Mio.
€ (Vorjahr: 3.707 Mio. €). Bezogen auf die Anzahl
der verkauften Neufahrzeuge wurden 42 Prozent (Vorjahr: 40
Prozent) über Finanzdienstleistungsverträge
abgesetzt. Der Umsatz nach sechs Monaten betrug 640 Mio.
€ (Vorjahr: 531 Mio. €). Das EBIT des Segmentes
"Finanzdienstleistungen" lag bei 10,9 Mio. € (Vorjahr:
13,0 Mio. €).
RISIKO- UND CHANCENBERICHTDie Früherkennung von Risiken und Chancen sowie die
daraus abzuleitenden Maßnahmen sind wichtige
Bestandteile der Unternehmensführung. In seiner
Risikoeinschätzung stützt sich der Vorstand der
Jungheinrich AG auf das Risikomanagement-System.
Entsprechende Grundsätze und Vorgehensweisen sind im
Rahmen des Risikomanagement-Systems in einer entsprechenden
Konzernrichtlinie sowie in einem Risikomanagement-Handbuch
definiert und werden fortlaufend überprüft und
weiterentwickelt. Die Funktionsfähigkeit und die
Wirksamkeit des Risikofrüherkennungs-Systems sind
fester Bestandteil regelmäßiger Prüfungen
durch die Konzernrevision und der jährlichen
Abschlussprüfung. Erkenntnisse aus diesen
Prüfungen werden bei der kontinuierlichen
Weiterentwicklung des Jungheinrich spezifischen
Risikomanagement-Systems berücksichtigt.
Die Gesamtrisiko- und Chancensituation des Jungheinrich
Konzerns hat sich gegenüber der Darstellung im
zusammengefassten Lagebericht 2022 nicht wesentlich
verändert. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken
ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens
gefährden.
KÜNFTIGE ENTWICKLUNG DES JUNGHEINRICH KONZERNSDer Vorstand bestätigt seine Prognose vom 24. April
2023 für das laufende Geschäftsjahr. Die Prognose
enthält die anteiligen Effekte aus dem am 15.
März 2023 vollzogenen Erwerb der US-amerikanischen
Storage-Solutions-Gruppe. Die berücksichtigten Werte
unterliegen Kursschwankungen.
Wir rechnen für das Gesamtjahr 2023 mit einem
Auftragseingang zwischen 5,0 Mrd. € und 5,4 Mrd.
€ (2022: 4,8 Mrd. €). Für den Konzernumsatz
wird eine Bandbreite von 5,1 Mrd. € bis 5,5 Mrd.
€ (2022: 4,8 Mrd. €) prognostiziert. Diese
Bandbreiten berücksichtigen einen Auftragseingang in
Höhe von 0,3 Mrd. € und einen Umsatz in Höhe
von 0,2 Mrd. € der Storage-Solutions-Gruppe.
Das EBIT wird 2023 zwischen 400 Mio. € und 450 Mio.
€ (2022: 386 Mio. €) liegen. Es enthält
einmalige transaktionsbezogene Kosten in Höhe von rund
8 Mio. € aus dem Erwerb der Storage-Solutions-Gruppe
und - nach der finalen Kaufpreisanpassung und der
abgeschlossenen Kaufpreisallokation - belastende Effekte in
Höhe von 13 Mio. €. Der EBIT-Korridor
berücksichtigt außerdem rund die Hälfte der
variablen, erfolgsabhängigen Vergütungskomponente
für das Management der Storage-Solutions-Gruppe in
Höhe von 15 Mio. €, die gemäß der im
Rahmen der Transaktion festgelegten Bedingungen ermittelt
wurde. Die belastenden Effekte werden teilweise durch das
anteilige operative Ergebnis von Storage Solutions in
Höhe von 25 Mio. € bis 30 Mio. €
kompensiert. Die EBIT-Rendite soll in der Bandbreite von
7,8 Prozent bis 8,6 Prozent (2022: 8,1 Prozent) liegen. Das
EBT dürfte 370 Mio. € bis 420 Mio. € (2022:
347 Mio. €) mit einer daraus folgenden EBT-Rendite
zwischen 7,2 Prozent und 8,0 Prozent (2022: 7,3 Prozent)
erreichen. Wir gehen von einem ROCE-Wert zwischen 15
Prozent und 18 Prozent (2022: 16,3 Prozent) aus.
Des Weiteren erwarten wir, dass der Free Cashflow im
Vergleich zum Vorjahr (-239 Mio. €) einen deutlich
besseren Wert erreicht, aber unter Berücksichtigung
der Akquisition von Storage Solutions weiterhin negativ
bleiben wird. Die Free-Cashflow-Prognose
berücksichtigt 307 Mio. € gemäß der
vertraglich vereinbarten finalen Kaufpreisanpassung im
Nachgang zum Abschluss der Akquisition. Ein Teil des
Kaufpreises wurde zur Ablösung von
Bankverbindlichkeiten verwendet und ist damit nicht
Bestandteil des Free Cashflow. Ohne Berücksichtigung
der Akquisition erwarten wir aus dem operativen
Geschäft einen positiven Free Cashflow.
Bei den vorstehenden Ausführungen handelt es sich
teilweise um zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den
aktuellen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der
Unternehmensleitung zu künftigen Entwicklungen
beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und
Unsicherheiten, die größtenteils außerhalb
der Kontrolle des Unternehmens liegen. Dazu gehören
unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen
Lage, einschließlich geopolitischer Konflikte, der
Verschuldungsproblematik, der Auswirkungen aufgrund der
weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie, innerhalb der
Intralogistikbranche, bei der Materialversorgung, der
Verfügbarkeit und Preisentwicklung von Energie und
Rohstoffen, der Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten,
der wettbewerbs- und ordnungspolitischen Entwicklungen
sowie der regulatorischen Vorgaben, der Devisenkurse und
Zinsen sowie auch der Ausgang anhängiger oder
künftiger rechtlicher Verfahren. Sollten diese oder
andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten
eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden
Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen
Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten
Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr oder Haftung
für zukunftsgerichtete Aussagen wird daher nicht
übernommen. Ferner besteht - unbeschadet bestehender
kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - weder die Absicht
noch wird eine Verpflichtung übernommen,
zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.
Konzern-ZwischenabschlussKONZERN-GEWINN- UND-VERLUST-RECHNUNGscrollen
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscrollen
KONZERNBILANZAktivascrollen
Passivascrollen
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscrollen
ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSscrollen
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KONZERNANHANGBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Konzernabschluss der Jungheinrich AG zum 31.
Dezember 2022 wurde in Übereinstimmung mit den am
Stichtag geltenden International Financial Reporting
Standards (IFRS) aufgestellt. Es wurden alle zum 31.
Dezember 2022 gültigen Standards und die
Interpretationen des IFRS Interpretations Committee
berücksichtigt, wie sie in der EU anzuwenden sind.
Dementsprechend wurde auch dieser Konzern-Zwischenabschluss
zum 30. Juni 2023 in Übereinstimmung mit IAS 34
erstellt. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde weder
geprüft noch einer prüferischen Durchsicht
unterzogen.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2023 wurde in
Euro (€) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt,
erfolgen Angaben in Mio. €. Die Gewinn-
und-Verlust-Rechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren
erstellt.
Die bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses zum 30.
Juni 2023 und der Ermittlung der Vergleichszahlen für
das Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze entsprechen grundsätzlich
denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022. Diese
Grundsätze sind im Konzernanhang im
Geschäftsbericht 2022 detailliert beschrieben.
Die erstmals zum 1. Januar 2023 verpflichtend
anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben
keine wesentlichen Auswirkungen auf den Jungheinrich
Zwischenabschluss zum 30. Juni 2023. Sie sind im
Konzernanhang im Geschäftsbericht 2022 detailliert
beschrieben.
SchätzungenIm Konzernabschluss müssen zu einem gewissen Grad
Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden,
die Höhe und Ausweis der bilanzierten
Vermögenswerte und Schulden zum Bilanzstichtag sowie
der Erträge und Aufwendungen während der
Berichtsperiode bestimmen. Schätzungen und Annahmen
sind insbesondere erforderlich für die
konzerneinheitliche Festlegung von wirtschaftlichen
Nutzungsdauern für Sachanlagen, Miet- und
Leasinggeräte, für die Beurteilung der
Werthaltigkeit von Vermögenswerten sowie die
Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen, unter
anderem für Pensionen, Garantie- und
Entsorgungsverpflichtungen oder Rechtsstreitigkeiten. Den
Schätzungen und Annahmen liegen Prämissen
zugrunde, die auf dem jeweils aktuell verfügbaren
Kenntnisstand basieren und sowohl historische Erfahrungen
als auch weitere Faktoren wie künftige Erwartungen
einschließen.
Die für den Konzernabschluss der Jungheinrich AG
zum 31. Dezember 2022 vorgenommenen Schätzungen und
getroffenen Annahmen sind im Konzernanhang im
Geschäftsbericht 2022 detailliert beschrieben.
Für den Zwischenabschluss zum 30. Juni 2023 wurde
ein Abzinsungssatz zur Bewertung der leistungsorientierten
Pensionsverpflichtungen in Deutschland von 4,0 Prozent (31.
Dezember 2022: 4,2 Prozent) und in Großbritannien von
5,3 Prozent (31. Dezember 2022: 5,0 Prozent) verwendet.
KonsolidierungskreisNeben der Jungheinrich AG, Hamburg, als
Muttergesellschaft wurden 89 ausländische und 28
inländische Unternehmen in den
Konzern-Zwischenabschluss einbezogen. Der
Konsolidierungskreis umfasste 100 vollkonsolidierte
Unternehmen einschließlich eines strukturierten
Unternehmens, die direkt oder indirekt von der Jungheinrich
AG beherrscht wurden. Nach der Equity-Methode wurden 15
Gemeinschaftsunternehmen und zwei assoziierte Unternehmen
bilanziert.
Für die Ausweitung des Direktvertriebes im Bereich
der Regalsysteme und Lagerautomatisierung in der
Nordamerika-Region erlangte Jungheinrich zum 15. März
2023 gegen Zahlung eines Kaufpreises von 325,4 Mio. €
die Beherrschung über die Storage-Solutions-Gruppe
(Storage Solutions) und hält seitdem 100 Prozent der
Stimmrechts- und Kapitalanteile an der SSI Acquisition LLC,
Westfield/Indiana (USA), sowie deren Tochtergesellschaften.
Damit vergrößerte sich der Konsolidierungskreis
um die folgenden sieben, in den USA ansässigen,
Gesellschaften:
scrollen
Storage Solutions ist ein führender Anbieter von
Regal- und Lagerautomatisierungslösungen in den USA.
Der Kaufpreis wurde in Form von liquiden Mitteln erbracht.
Jungheinrich löste gleichzeitig, mit einer Zahlung in
Höhe von 30,8 Mio. €, die Bankverbindlichkeiten
der Storage Solutions zum Zeitpunkt des
Unternehmenserwerbes ab. Im Zusammenhang mit dem
Unternehmenserwerb wurde vereinbart, dass ehemalige
Anteilseigner, die zum Erwerbszeitpunkt auch Mitarbeitende
der Storage Solutions waren, in den Folgejahren weitere,
variable Zahlungen erhalten. Die Höhe der Zahlungen
hängt von der Erfüllung der im Kaufvertrag
festgelegten erfolgsabhängigen Kennzahlen für die
Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 (sogenannte
Earn-Out-Zahlungen) ab. Die grundsätzlich
anspruchsberechtigten Mitarbeitenden haben nur dann einen
Anspruch auf Auszahlung, wenn sie zum jeweiligen
Geschäftsjahresende bei der Storage Solutions
weiterhin beschäftigt sind. Jungheinrich erwartet
bedingte Zahlungen in Höhe von insgesamt rund 26 Mio.
€, die anteilig in den Jahren 2024, 2025 und 2026 zur
Auszahlung fällig wären.
In den Jahren 2022 und 2023 fielen mit dem
Unternehmenszusammenschluss verbundene Kosten in Höhe
von insgesamt rund 10 Mio. € an. Darin enthalten waren
transaktionsbezogene Kosten in Höhe von rund 8 Mio.
€, die im 1. Halbjahr 2023 anfielen und
ergebniswirksam im sonstigen betrieblichen Ergebnis erfasst
wurden.
Die Erstkonsolidierung ist hinsichtlich der Bewertung
des erworbenen Nettovermögens zum beizulegenden
Zeitwert als vorläufig anzusehen. Die vorläufige
Verteilung des Kaufpreises auf das erworbene
Nettovermögen kann nachfolgender Tabelle entnommen
werden.
Kaufpreisallokation zum Erwerbszeitpunkt: Storage-Solutions-Gruppescrollen
Im Rahmen der Kaufpreisallokation wurden immaterielle
Vermögenswerte in Höhe von 64,8 Mio. € sowie
ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 287,8
Mio. € identifiziert. Die identifizierten ansetzbaren
immateriellen Vermögenswerte betrafen mit einem
beizulegenden Zeitwert in Höhe von 57,4 Mio. € im
Wesentlichen erworbene Kundenbeziehungen, für die eine
Nutzungsdauer von 8 Jahren angenommen wurde. Der
Geschäfts- oder Firmenwert resultierte
hauptsächlich daraus, dass die übertragene
Gegenleistung Beträge für die erworbene, gut
ausgebildete Belegschaft sowie für die erwartete
Ausschöpfung von Synergien und Zukunftspotenzialen im
Bereich der Lagerautomatisierung in den USA enthielt.
Storage Solutions wird hierbei die strategische Basis im
zukünftigen, schnell wachsenden Markt in den USA sein.
Durch den Zugang zu wichtigen Logistik-Knotenpunkten
besteht für Jungheinrich zudem die Möglichkeit,
europäische Bestandskunden auch in den USA zu
unterstützen.
Diese erwarteten Vorteile wurden nicht getrennt vom
Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt, da sie den
Vorschriften für den Ansatz immaterieller
Vermögenswerte nicht entsprechen. Es wird nicht
erwartet, dass ein Teil des Geschäfts- oder
Firmenwertes für einkommensteuerliche Zwecke
abzugsfähig ist.
In den übernommenen Forderungen waren
ausschließlich Forderungen enthalten, die
voraussichtlich einbringlich sein werden. Die ermittelten
beizulegenden Zeitwerte berücksichtigen ein
Ausfallrisiko für erwartete Kreditverluste, welches
als sehr gering eingestuft wurde.
Jungheinrich hat die erworbenen Leasingverbindlichkeiten
zum Barwert der verbleibenden Leasingzahlungen zum
Zeitpunkt des Erwerbes bewertet. Die Nutzungsrechte wurden
mit demselben Betrag wie die Leasingverbindlichkeiten
bewertet.
Storage Solutions hat seit dem Erwerbszeitpunkt
Umsatzerlöse in Höhe von 69,3 Mio. € zu den
in der Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung ausgewiesenen
Umsatzerlösen beigetragen. Der Anteil am
Konzernergebnis nach Steuern für denselben Zeitraum
betrug einschließlich der Effekte aus der
Kaufpreisallokation 6,9 Mio. €.
Wenn der Erwerbszeitpunkt des
Unternehmenszusammenschlusses am 1. Januar 2023 gewesen
wäre, hätten die Konzernumsatzerlöse und das
Konzernergebnis nach Steuern für das 1. Halbjahr 2023
bei rund 2.704 Mio. € beziehungsweise rund 160 Mio.
€ gelegen. Bei der Ermittlung dieser Kennzahlen hat
Jungheinrich angenommen, dass die vorläufig
ermittelten Anpassungen der beizulegenden Zeitwerte, die
zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen wurden, auch im Falle
eines Erwerbes am 1. Januar 2023 gültig gewesen
wären.
Die übrigen Veränderungen des
Konsolidierungskreises hatten keine wesentlichen
Auswirkungen auf den Jungheinrich Konzernabschluss zum 30.
Juni 2023.
Die Kaufpreisallokation der im 1. Quartal 2022
erworbenen Industrial Truck Sales (NZ) Ltd., Auckland
(Neuseeland), wurde im 4. Quartal 2022 endgültig
abgeschlossen. Es ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf den Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2022.
Die Vergleichszahlen für das 1. Halbjahr 2022 wurden
somit nicht angepasst.
UmsatzerlöseJungheinrich realisiert Umsatzerlöse aus
Verträgen mit Kunden durch Übertragung von
Gütern und Erbringung von Dienstleistungen sowohl
zeitpunkt- als auch zeitraumbezogen. Darüber hinaus
erzielt der Konzern Erlöse aus Miet- und
Leasingverträgen, bei denen Jungheinrich Leasinggeber
ist.
Zusammensetzung der Umsatzerlösescrollen
Die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden
gliedern sich nach Regionen und berichtspflichtigen
Segmenten, wie in folgender Tabelle dargestellt.
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden nach Regionen und Segmentenscrollen
Zusätzliche Angaben zu den FinanzinstrumentenDie grundsätzliche Darstellung der einzelnen
Finanzinstrumente, deren Bewertung sowie die
Bewertungsverfahren und Inputfaktoren für die
Ermittlung ihrer beizulegenden Zeitwerte wurden im
Konzernanhang im Geschäftsbericht 2022 detailliert
beschrieben.
Im Folgenden werden die im Zwischenabschluss
verpflichtend aufzunehmenden zusätzlichen Angaben zu
den Finanzinstrumenten dargestellt.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und
beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns
zum Bilanzstichtag dar. Finanzielle Vermögenswerte und
Schulden, die in der Konzernbilanz nicht zum beizulegenden
Zeitwert bewertet werden und bei denen der Buchwert einen
angemessenen Näherungswert für den beizulegenden
Zeitwert darstellt, sind in der Tabelle nicht enthalten.
Buchwerte und beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumentenscrollen
1 zugeordnet der Bewertungskategorie
"erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert"
Die Buchwerte der im Konzernabschluss wiederkehrend zum
beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente sind in
folgender Tabelle in Abhängigkeit von ihren zur
Ermittlung verwendeten Informations- und Inputfaktoren in
die entsprechenden Stufen der Bemessungshierarchie
gemäß IFRS 13 eingeordnet.
Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch
nach ihren Inputfaktoren:
Stufe 1 - in aktiven Märkten notierte
(unverändert übernommene) Marktpreise für
identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten,
Stufe 2 - andere Inputdaten als notierte Marktpreise,
die sich für den Vermögenswert oder die
Verbindlichkeit entweder direkt (als Preis) oder indirekt
(abgeleitet aus Preisen) beobachten lassen,
Stufe 3 - herangezogene Inputfaktoren, die nicht auf
beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des
Vermögenswertes oder der Verbindlichkeit basieren.
Bemessungshierarchie für Finanzinstrumente, die zu beizulegenden Zeitwerten bewertet werdenscrollen
scrollen
1 zugeordnet der Bewertungskategorie
"erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert"
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der
Stufe 1 wurde auf Basis von Börsennotierungen zum
Bilanzstichtag ermittelt.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der
Stufe 2 wurde in Übereinstimmung mit allgemein
anerkannten Bewertungsmodellen basierend auf
Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von
beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche
Instrumente bestimmt. Der beizulegende Zeitwert von
Devisentermingeschäften wurde auf Basis der zum
Bilanzstichtag geltenden Kassamittelkurse unter
Berücksichtigung der Terminaufschläge
beziehungsweise -abschläge für die jeweilige
Restlaufzeit der Geschäfte ermittelt.
Der beizulegende Zeitwert von Zinsderivaten wurde auf
der Basis der am Bilanzstichtag geltenden Marktzinsen und
Zinsstrukturkurven unter Berücksichtigung der
jeweiligen Zahlungsfälligkeiten ermittelt.
Kontrahentenrisiken wurden bei der Bestimmung der
beizulegenden Zeitwerte von Jungheinrich
berücksichtigt.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der
Stufe 3 ergab sich aus den fortgeführten
Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag. Die der Stufe 3
zugeordneten Finanzanlagen umfassten Anteile an nicht
konsolidierten verbundenen Unternehmen,
Gemeinschaftsunternehmen. Die Anteile verfügten
über keinen notierten Marktpreis.
Während der Berichtsperiode wurden keine Transfers
zwischen den Stufen 1 und 2 vorgenommen.
SegmentberichterstattungDie Segmentberichterstattung umfasst die
berichtspflichtigen Segmente "Intralogistik" und
"Finanzdienstleistungen". Die grundsätzliche
Darstellung der Segmentinformationen wurde im Konzernanhang
im Geschäftsbericht 2022 detailliert beschrieben.
Das Segment "Intralogistik" erwirbt vom Segment
"Finanzdienstleistungen" nach Beendigung der langfristigen
Kundenleasingverhältnisse die diesen Verträgen
zugrunde liegenden Produkte zu vertraglich vereinbarten
Restwerten. Liegt der vertraglich vereinbarte Restwert zum
Ende der Vertragslaufzeit eines Vertrages oberhalb des
aktuellen Marktwertes, berücksichtigt das Segment
"Intralogistik" dieses Restwertrisiko durch die Bildung
angemessener Rückstellungen für belastende
Verträge. Im Jungheinrich Konzern werden diese
Restwertrisiken in Abhängigkeit von der
Klassifizierung der langfristigen Kundenverträge als
Minderung der Buchwerte der Leasinggeräte aus
Finanzdienstleistungen, der Forderungen aus
Finanzdienstleistungen sowie der betroffenen Vorräte
dargestellt. Die Beträge aus dieser
segmentübergreifenden Saldierung sind in den
Überleitungspositionen der Jahre 2023 und 2022
enthalten.
Darüber hinaus enthielten die
Überleitungspositionen des Berichtsjahres und des
Jahres 2022 die im Rahmen der Konsolidierung zu
eliminierenden konzerninternen Umsätze, Zinsen und
Zwischenerfolge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten.
Segmentinformationen für das 1. Halbjahr 2023scrollen
Segmentinformationen für das 1. Halbjahr 2022scrollen
Die Finanzkennzahl ROCE stellt die Rendite des
Jungheinrich Konzerns auf Basis des im Segment
"Intralogistik" erwirtschafteten EBIT (bei
unterjähriger Berichterstattung annualisiert) im
Verhältnis zu dem diesem Segment zugeordneten,
gebundenen Kapital (Durchschnitt aus dem gebundenen Kapital
zum aktuellen Stichtag und zu den Stichtagen der drei
vorangegangenen Quartale) dar. Für den
Berichtszeitraum ergab sich ein ROCE von 18,2 Prozent
(Vorjahr: 14,4 Prozent).
Ereignisse nach Ablauf des 1. Halbjahres 2023Es sind keine Vorgänge oder Ereignisse von
wesentlicher Bedeutung nach Ablauf des 1. Halbjahres 2023
eingetreten.
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDie maßgeblichen Stammaktionäre der
Jungheinrich AG sind die LJH-Holding GmbH, Wohltorf, und
die WJH-Holding GmbH, Aumühle.
Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen
Tochterunternehmen unterhielt Jungheinrich Beziehungen zu
Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten Unternehmen und
verbundenen, nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Alle
Geschäftsbeziehungen mit diesen Unternehmen
resultierten aus der normalen Geschäftstätigkeit
und wurden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.
Die Transaktionen mit den nicht konsolidierten
Tochterunternehmen waren von geringem Umfang.
Mitglieder des Vorstandes beziehungsweise des
Aufsichtsrates der Jungheinrich AG sind Mitglieder in
Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien anderer
Unternehmen, mit denen die Jungheinrich AG im Rahmen der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Beziehungen
unterhält. Alle Geschäfte mit diesen Unternehmen
werden zu den mit Dritten üblichen Bedingungen
abgewickelt.
Weitere InformationenVERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hamburg, den 10. August 2023
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Der Vorstand
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FINANZKALENDER10. August 2023Zwischenbericht zum 30. Juni 2023
10. November 2023Quartalsmitteilung zum 30. September 2023
IMPRESSUMJungheinrich
Aktiengesellschaft
Friedrich-Ebert-Damm 129
22047 Hamburg
Telefon: +49 40 6948-0
Telefax: +49 40 6948-1777
info@jungheinrich.de
www.jungheinrich.com
WertpapierkennnummernISIN DE0006219934, WKN 621993
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