Ad-hoc | 6 May 1998 08:15
Ad hoc-Service: Kali u. Salz Bet. AG
Zwischenbericht
——————————————————————
Ad hoc-Service: Kali u. Salz Bet. AG
Zwischenbericht
Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.
——————————————————————————
Zwischenbericht
über den Geschäftsverlauf im
1. Quartal 1998
Kali und Salz-Gruppe
1. Quartal Jahr
Werte in Millionen DM 1998 1997 1997
Umsatz 609,8 620,7 2.173,8
Ergebnis der Betriebstäigkeit 44,1 30,0 122,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 50,3 37,4 136,5
Ergebnis nach Steuern und
Gewinnanteilen Dritter 34,0 28,8 103,5
Investitionen 14,1 18,3 194,8
Mitarbeiter 8.377 8.719 8.507
Kali und Salz Beteiligungs AG
1.Quartal Jahr
Werte in Millionen DM 1998 1997 1997
Umsatz 20,4 23,1 91,7
Ergebnis der Betriebstätigkeit -3,6 -5,1 3,5
Ergebnis vor Ertragsteuern 6,5 7,2 24,6
Investitionen 0,3 0,4 6,6
Mitarbeiter 278 289 280
Umsatz
Der Umsatz der Kali und Salz-Gruppe lag im 1. Quartal 1998 mit
609,8 Mio. DM leicht unter dem Wert des entsprechenden
Vorjahreszeitraums. Dabei stand dem Zuwachs im
Geschäftsbereich Kali- und Verbundprodukte ein Umsatzrückgang
vor allem im Geschäftsbereich Salz gegenüber. Regional konnten
wir unseren Umsatz in Europa ausweiten, während der Umsatz in
Übersee lieferbedingt rückläufig war. Mengenabhängige
Umsatzrückgänge konnten durch preis- und währungsbedingte
Erlössteigerungen nahezu ausgeglichen werden.
Ergebnis
Das Quartalsergebnis nach Steuern und Gewinnanteilen Dritter
der Kali und Salz-Gruppe ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,2
Mio DM auf 34,0 Mio. DM angestiegen; hierzu hat die
verbesserte Erlössituation im Geschäftsbereich Kali- und
Verbundprodukte maßgeblich beigetragen. Das Ergebnis ist wie
im Vorjahr durch Vorsorgemaßnahmen für drohende
Damit konnten die angekündigten Hauptziele für das zurückliegende
Geschäftsjahr sämtlich übertroffen werden.
Für das laufende Geschäftsjahr 1998 hat die weitere
Ergebnisverbesserung Vorrang vor einer Volumensteigerung.
Vorstandssprecher Dr. Klaus Sturany: ‘Wir planen eine weitere
prozentual zweistellige Steigerung des Jahresüberschusses.
Allerdings wird das Plus nach dem jüngsten Ergebnissprung um gut
50 % erheblich geringer ausfallen als 1997.’ Dabei geht GEA aus
heutiger Sicht davon aus, daß die Asienkrise nur einen begrenzten
Einfluß hat.
Auftragseingang im ersten Quartal 98 stützt Ergebnisplanung
Die Ergebnisplanung wird durch den Auftragseingang im ersten
Quartal 1998 in Höhe von 1.310 Mio. DM gestützt. Er liegt zwar
3,9 % unter dem durch Großaufträge außergewöhnlich hohen – und
daher nicht repräsentativen – Vergleichszeitraum des Vorjahres
(1.363 Mio. DM), gleichzeitig aber 10 % über dem letztjährigen
durchschnittlichen Quartals-Auftragseingang. Auf das Gesamtjahr
1998 bezogen plant der Vorstand, Auftragseingang und Umsatz
gegenüber 1997 weiter zu steigern, obwohl einige
Geschäftsbereiche von der Asienkrise betroffen sind.
Ehrgeizige Rendite- und Volumenziele für das Jahr 2000
Der Umsatz der GEA-Gruppe hat seit 1990 um durchschnittlich 16 %
im Jahr zugenommen. Bereits vor längerer Zeit hatte der GEA
Vorstand das Ziel eines Geschäftsvolumens von ca. 6 Mrd. DM im
Jahr 2000 formuliert. Aus heutiger Sicht wird dies als eher
konservatives Ziel erachtet. Sturany:
‘Auch in Zukunft wollen wir überdurchschnittliche Wachstumsraten
beibehalten. Die Wege, um dies zu erreichen, sehen wir in
– organischem internen Wachstum der Geschäftsbereiche,
– ‘Fill-in-Akquisitionen’ innerhalb der Geschäftsbereiche zur
Verstärkung der Marktstellung sowie in der
– Errichtung eines zehnten und eventuell elften Geschäftsbereichs
durch die Akquisition von ein oder zwei größeren Unternehmen, die
von ihren Geschäftsfeldern her grundsätzlich zu uns passen
müssen.’
Der Ausbau des Geschäftsvolumens soll aber nur zweiten
Stellenwert haben, oberste Priorität haben anspruchsvolle
Ergebnis- und Renditeziele für das Jahr 2000:
– Anhebung der Netto-Umsatzrendite auf 5 % (1997: 3.4 %),
– Steigerung der Rendite auf das operativ eingesetzte Vermögen
auf 18 % (1997:12,9 %),
– jährliche, zweistellige Steigerungen beim DVFA-Ergebnis.
1997 internes Wachstum bei Auftragseingang und Umsatz
Das für das Geschäftsjahr 1997 angestrebte interne Wachstum von
rund 7 % wurde übertroffen. Der konsolidierte Auftragseingang hat
um 8,0 % von 4.397 Mio. DM auf 4.747 Mio. DM zugenommen. Beim
Umsatz beträgt die Zunahme 9,0 % von 4.324 Mio. DM auf 4.711 Mio.
DM.
Die Steigerungen von Auftragseingang und Umsatz wurden
vollständig aus eigener Kraft erzielt. Zwar gab es im
Jahresverlauf drei kleinere Akquisitionen, die mit ca. 15 Mio. DM
Geschäftsvolumen eingerechnet sind, gleichzeitig wurden jedoch
durch den Verkauf bzw. die Einstellung von Randaktivitäten rund
45 Mio. DM Volumen aufgegeben.
Gewinn vor Ertragsteuern plus 63 %, Jahresüberschuß plus 52 %
Den wesentlichsten Fortschritt hat GEA 1997 beim Gewinn erzielt:
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist von 146,7
Mio. DM um 51,3 % auf 222,0 Mio. DM gestiegen. Der Gewinn vor
Ertragsteuern wuchs von 124,4 Mio. DM um 62,9 % auf 202,6 Mio.
DM.
Der Jahresüberschuß liegt mit 160,3 Mio. DM um 51,9 % über den
105,5 Mio. DM des Vorjahres. Daß seine Steigerung nicht noch
höher ausgefallen ist und hinter der Zunahme des Gewinns vor
Steuern zurückbleibt, liegt an der höheren Quote der Steuern vom
Einkommen und vom Ertrag. Die Netto-Umsatzrendite hat sich von
2,4 % auf 3,4 % erhöht.
DVFA/SG-Ergebnis steigt ebenfalls um die Hälfte
Das nach den DVFA/SG-Regeln ermittelte Ergebnis hat um 50,2 % von
125,2 Mio. DM auf 188,1 Mio. DM zugenommen. Bei unverändert
4.150.000 ausgegebenen Aktien ergibt sich ein Gewinn pro Aktie in
Höhe von 45,32 DM nach 30,17 DM im Vorjahr.
Cash-flow weiter gestiegen
Der Cash-flow nahm gegenüber dem Vorjahr (240,3 Mio. DM) um
19,7 % auf 287,7 Mio. DM zu. Der Cash-flow nach DVFA/SG stieg um
15,8 % von 289,8 Mio. DM auf 335,5 Mio. DM.
Nettoverschuldung auf 187 Mio. DM halbiert
Infolge der Fremdfinanzierung größerer Unternehmenskäufe war die
Nettoverschuldung zur Jahresmitte 1996 bis auf 676 Mio. DM
angestiegen. Nachdem sie Ende 1996 bereits auf 370 Mio. DM
gesenkt werden konnte, gelang zum 31. Dezember 1997 noch einmal
eine Reduzierung um 183 Mio. DM (minus 49,5 %) auf nur noch 187
Mio. DM. Im laufenden Geschäftsjahr sollte die Fortsetzung der
Maßnahmen zur Reduzierung des Umlaufvermögens und zur
Liquiditätsverbesserung zu einem weitestgehenden Abbau führen.
Vorschlag zur Dividendenerhöhung um 2,00 DM
Infolge des erreichten neuen Gewinn-Niveaus wird der Vorstand der
am 18. Juni 1998 in Bochum stattfindenden Hauptversammlung
vorschlagen, die Dividende pro 50-DM-Aktie um 2,00 DM zu erhöhen.
Damit sollen für die 2.075.000 ausgegebenen Stammaktien je 12,00 DM
und für die Vorzugsaktien gleicher Anzahl je 13,00 DM gezahlt werden.
Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von 51,875 Mio. DM.
Anteilder Mitarbeiter außerhalb Deutschlands 56 %
Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich von 17.198 um 451 bzw. 2,6 %
auf 16.747 verringert. Der Anteil der Beschäftigten in
Deutschland befindet sich weiterhin leicht im Rückgang; er
beträgt nunmehr 43,9 % nach 45,2 % im Vorjahr. Der Pro-Kopf-
Umsatz hat sich von 246 TDM um 13% auf 279 TDM erhöht.
Ende der Mitteilung