![]() K+S AktiengesellschaftKasselKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013FINANZBERICHT 2013ZEHNJAHRESÜBERSICHT DER K+S GRUPPE1 ,2scroll
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Die Angaben beziehen sich, soweit nicht anders
bezeichnet, auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe.
Bis zum Jahr 2009 sind auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten
des COMPO-Geschäfts und bis zum Jahr 2010 auch die nicht fortgeführten
Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts enthalten. Die Bilanz
und damit die Kennzahlen Working Capital, Nettoverschuldung, Nettoverschuldung/EBITDA
und Buchwert je Aktie beinhalten im Jahr 2010 auch die nicht fortgeführten
Geschäftsaktivitäten des COMPO-Geschäfts und im Jahr 2011 auch die
nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts. BEREICHE IM ÜBERBLICK1 ,2GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTEscroll
In sechs Bergwerken werden Kali- und Magnesiumrohsalze gewonnen. Hieraus stellen wir eine Vielzahl von Düngemitteln her; außerdem verarbeiten wir unsere Rohstoffe zu Produkten für industrielle Anwendungen, zu hochreinen Kalium- und Magnesiumsalzen für die Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sowie zu Bestandteilen von Futtermitteln. Aktuell tätigen wir Investitionen zur Entwicklung des Legacy Projekts - einem Greenfield-Projekt in Saskatchewan, Kanada. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2016 erwartet. GESCHÄFTSBEREICH SALZscroll
Salzprodukte von höchster Reinheit und Qualität werden als Speise-, Gewerbe- und Industriesalze sowie als Auftausalz im Winterdienst für die Sicherheit im Straßenverkehr eingesetzt. Produziert wird in Deutschland und in anderen westeuropäischen Ländern sowie in Nord- und Südamerika. ERGÄNZENDE AKTIVITÄTENscroll
Unter dem Begriff ,Ergänzende Aktivitäten' sind neben Recyclingaktivitäten und der Entsorgung von Abfällen in Kali- bzw. Steinsalzbergwerken sowie der Granulierung von CATSAN® und THOMAS® weitere für die K+S Gruppe wichtige Aktivitäten gebündelt. Mit der K+S Transport GmbH in Hamburg verfügt die K+S Gruppe über einen eigenen Logistik-Dienstleister. Die Chemische Fabrik Kalk GmbH (CFK) handelt mit verschiedenen Basischemikalien.
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Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten
Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe. Für den Finanzbericht gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Brief an unsere Aktionäre"ALS ROHSTOFFUNTERNEHMEN DENKEN UND HANDELN WIR LANGFRISTIG"Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,das Jahr 2013 war für die K+S Gruppe ein Jahr großer Herausforderungen. Dank unseres robusten Geschäftsmodells und des Einsatzes unserer Mitarbeiter haben wir mit einem operativen Ergebnis in Höhe von 656 Mio. € dennoch eines der besten Ergebnisse unserer Unternehmensgeschichte erwirtschaftet. Wir möchten - wie üblich an dieser Stelle - die Geschehnisse des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren lassen und in die Zukunft blicken. Um die zahlreichen Fragen, die uns vor allem auch von unseren Investoren in den letzten Monaten gestellt wurden, zu beantworten, haben wir uns dieses Mal für den Interviewstil entschieden. Ihnen, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sowie unseren Kunden und Partnern danke ich, zugleich im Namen meiner Vorstandskollegen, für das in die K+S Gruppe gesetzte Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit. Unser herzlicher Dank gilt auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen Einsatz zum Wohle unseres Unternehmens.
Ihnen allen ein herzliches Glückauf! NORBERT STEINER, VORSITZENDER DES VORSTANDS INTERVIEW MIT NORBERT STEINER, KASSEL, 28. FEBRUAR 2014Herr Steiner, wie schätzen Sie rückblickend das Jahr 2013 für K+S ein?Im Jahr 2013 hat K+S einmal mehr unter Beweis gestellt, dass das Unternehmen in der Lage ist, sich operativ und strategisch auf Veränderungen einzustellen, um auch unter veränderten Rahmenbedingungen den langfristigen Erfolg zu sichern. Aber das vergangene Jahr verlief anders als gedacht.Das ist richtig. Wir sind zuversichtlich in das Jahr 2013 gestartet. Das Auftausalzgeschäft verlief zufriedenstellend, denn der Winter in Europa war zu Beginn des Jahres gut, in den USA in Ordnung. Auch das Kaligeschäft begann vielversprechend, die Preise hielten sich auf einem ordentlichen Niveau. Dann kam der 30. Juli 2013, an dem die russische Uralkali ankündigte, aus der mit der weißrussischen Belaruskali gemeinsam betriebenen Verkaufsorganisation auszutreten und die eigenen Kapazitäten ohne Rücksicht auf das Preisniveau auszubauen. Ein Tag, der nicht nur bei uns selbst sogleich viele Fragen aufwarf. Wir haben die veränderte Situation mit der nötigen Sorgfalt analysiert, unsere Schlussfolgerungen daraus abgeleitet und dort, wo es angebracht war, gehandelt. Wir legen mit unserem Programm "Fit für die Zukunft" eine deutlich höhere Kostendisziplin an den Tag und werden unsere Effizienz weiter steigern. Bevor wir zu den eingeleiteten Maßnahmen kommen, noch eine Frage zum Umfeld: Befindet sich der Markt für Kaliprodukte in einem nachhaltigen Umbruch?Es war erstaunlich zu erleben, dass Aussagen eines einzelnen Wettbewerbers einen Markt dermaßen durchrütteln können. Alle Marktteilnehmer haben sich einer Situation gegenüber gesehen, die zu einer großen Verunsicherung geführt hat. Dadurch sind die Preise stark unter Druck geraten. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass sich solche Marktphasen auch wieder glätten. Was sind denn die Stärken von K+S, um sich in einem solch schwierigen Umfeld dennoch erfolgreich zu behaupten?Uns geht es nicht darum, uns zu behaupten. Wir sind sehr gut aufgestellt, unsere Kunden können sich auch in Zukunft auf uns verlassen! Außerdem hat sich das Unternehmen gezielt weiterentwickelt. Wir investieren kräftig, um weiter zu wachsen. Mit unserer Zwei-Säulen-Strategie sind wir klar positioniert und haben starke Geschäftsbereiche, die hinsichtlich des Produktportfolios sowie regional gut diversifiziert sind. Der Geschäftsbereich Salz produziert wie kein anderer unserer Wettbewerber auf drei Kontinenten und ist so in der Lage, die steigende Nachfrage für die unzähligen Anwendungsgebiete in jeder Qualität zu bedienen. Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ist nah bei seinen Kunden in Europa und liefert zudem zuverlässig in ausgewählte Überseeregionen. Und zwar nicht nur das Standardprodukt Kaliumchlorid: Unsere Produktpalette ist dank der Düngemittelspezialitäten und der Industrieprodukte wesentlich vielfältiger als die vieler unserer Wettbewerber. Sie sprachen das im November bekanntgegebene Sparprogramm bereits an. Wie kommen Sie damit voran?"Fit für die Zukunft" ist mehr als nur ein Sparprogramm. Natürlich wollen wir unsere Kosten senken, um die Wettbewerbsfähigkeit der K+S Gruppe nachhaltig weiter zu steigern. Wir sehen auch in der Zusammenarbeit in und zwischen den operativen und administrativen Bereichen noch Potenzial für eine höhere Effizienz. Deshalb arbeiten wir an der Verbesserung unserer Strukturen und Prozesse. Das Projektteam hat die Arbeit aufgenommen und "Fit für die Zukunft" macht gute Fortschritte. Wir kommen mit der weiteren Detaillierung der Initiativen gut voran und haben bereits erste Maßnahmen umgesetzt. Hat Ihnen die Ankündigung von Uralkali geholfen, die Notwendigkeit eines solchen Programms innerhalb des Unternehmens deutlich zu machen?Das will ich nicht bestreiten. Jedoch: Bei K+S legen wir seit jeher großen Wert darauf, unsere Kostenstruktur kontinuierlich zu verbessern. Dies gilt für alle Teile des Unternehmens. Bei "Fit für die Zukunft" haben wir Vorhaben, die schon deutlich vor der Ankündigung von Uralkali in Gang gesetzt waren, mit zusätzlichen und teils weitergehenden Projekten gebündelt. Ich erkenne bei unseren Mitarbeitern eine große Bereitschaft, den eingeschlagenen Weg engagiert mitzugehen. An zwei Dingen halten Sie fest: am Werra-Maßnahmenpaket und am Legacy Projekt. Könnte man mit den Investitionen nicht warten, bis sich der Nebel am Kalimarkt lichtet?Das wäre falsch. Beim Werra-Maßnahmenpaket, das zum Ziel hat, den Gewässerschutz zu verbessern, stehen wir im Wort und halten wir Wort. Man sollte dies angesichts der deutlich schwierigeren ökonomischen Rahmenbedingungen nicht als Selbstverständlichkeit abtun. Ich will auch nicht verhehlen, dass mich mit Blick auf die erhebliche Belastung von Werra und Weser durch andere "Stress"-Faktoren bei diesen großen Investitionen in puncto ökologischer Verhältnismäßigkeit schon einmal Zweifel befallen. Zum Legacy Projekt: Hinsichtlich des Aufbaus unseres Werks in der kanadischen Provinz Saskatchewan ist es gerade jetzt wichtig, voranzuschreiten. Mit dem Projekt sichern wir uns nicht nur langfristig eine Teilhabe am Wachstum des Verbrauchs von Kaliprodukten; es trägt auch erheblich zur Verbesserung und Flexibilisierung unserer Kostenbasis bei. Um ein Bild aus der Landwirtschaft auf Legacy zu übertragen: Wir säen jetzt, um später ordentlich zu ernten. Machen Sie denn Fortschritte in Kanada?Wir kommen mit den Bauarbeiten und Vorbereitungen planmäßig voran. Das im Herbst 2013 abgeschlossene "Basic Engineering", also die umfassende ingenieurtechnische Planung des Werks, hat zwei Eckpfeiler des Projekts bestätigt: den Kostenrahmen in Höhe von insgesamt 4,1 Mrd. kanadische Dollar und die Inbetriebnahme im Sommer 2016. Somit kann Legacy schon mittelfristig seine Vorteile entsprechend zur Geltung bringen und zügig zur Erhöhung der Ertragskraft und zur Reduzierung der Verschuldung der Gruppe beitragen. Kritiker sagen, solche Projekte lohnen sich nicht in einem Markt mit drohenden Überkapazitäten und niedrigen Preisen. Was halten Sie dem entgegen?Als Rohstoffunternehmen denken und handeln wir langfristig. Wir sind von der Attraktivität des Kalimarkts fest überzeugt und lassen uns aufgrund temporärer Verwerfungen nicht von unserem Weg abbringen. Die Weltbevölkerung wird weiter wachsen. Im Jahr 2050 werden bis zu 10 Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben. Dadurch wird die Nachfrage nach Lebensmitteln zunehmen und gleichzeitig - pro Kopf gerechnet - die nutzbare Ackerfläche abnehmen. Neue Regionen werden sich entwickeln. Afrika, zum Beispiel, ist ein Kontinent mit großem Potenzial. Wir werden auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens von diesen nach wie vor gültigen Trends profitieren. Ich möchte es noch einmal wiederholen: Unser Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte produziert mehr als nur Düngemittel. Wir liefern, um nur einige Beispiele aufzuzählen, auch Produkte für die chemische Industrie, für die Öl- und Gasexploration oder für die Gesundheit und Ernährung des Menschen. Das Salzgeschäft
gerät vor allem in den Wintermonaten verstärkt in den Blickpunkt.
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die Geschäftslage der K+S GRUPPE, |
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die K+S-Gruppenstrategie, |
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der Fortgang der Erschließung des erworbenen Kalivorkommens in Kanada (Legacy Projekt), |
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die Auswahl von geeigneten Kandidaten/-innen für auslaufende Vorstands- und Aufsichtsratsmandate. |
Die K+S GRUPPE trauert um Herrn Gerhard R. Wolf. Der Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats ist am 24. Oktober 2013 im Alter von 77 Jahren verstorben. Herr Wolf hat 19 Jahre lang - von 1989 bis 2008 - die Geschicke des Unternehmens als Vorsitzender des Aufsichtsrates begleitet und hat sich große Verdienste um die K+S GRUPPE erworben. Seit 2008 war Herr Wolf Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats. Aufsichtsrat, Vorstand und Mitarbeiter von K+S werden sein Andenken dankbar bewahren.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013 die ihm nach Gesetz, Satzung und seiner Geschäftsordnung obliegenden Kontroll- und Beratungsaufgaben sorgfältig wahrgenommen. Eine Vielzahl an Sachthemen wurde eingehend diskutiert, und es wurden Beschlüsse über zustimmungspflichtige Geschäfte gefasst. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens kontinuierlich beraten und dessen Geschäftsführung überwacht; in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung waren wir stets rechtzeitig und angemessen eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Geschäftsverlauf, die Ertrags- und Finanzlage, die Beschäftigungssituation, den Fortgang wichtiger Investitionsprojekte, die Planungen und insbesondere die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Abweichungen von den Planungen wurden dem Aufsichtsrat ausführlich erläutert. Die Risikosituation sowie das Risikomanagement wurden dabei stets sorgfältig beachtet. Der Aufsichtsrat wurde vor allem im Nachgang zu den Ereignissen vom 30. Juli 2013 (Austritt von URALKALI aus der Vertriebsorganisation BPC) durch den Vorstand, u. a. in Telefonkonferenzen, fortlaufend und ausführlich unterrichtet. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Ende Juli 2013 das Projekt Legacy in der Provinz Saskatchewan besucht und sich vor Ort von der Kompetenz des in Teilen neuen Managements und der Effizienz des Controlling-Systems überzeugt.
Zur Vorbereitung der Sitzungen erhielt der Aufsichtsrat regelmäßig schriftliche Berichte vom Vorstand. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand auch außerhalb der Sitzungen mit dem Vorstand in engem Kontakt und besprach mit ihm wesentliche Vorgänge und anstehende Entscheidungen. Die Anteilseigner- und die Arbeitnehmervertreter haben jeweils in gesonderten Treffen vor den Aufsichtsratssitzungen wesentliche Themen der Tagesordnungen beraten.
Zu Geschäftsvorgängen, die für das Unternehmen von erheblicher Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat durch den Vorstand auch zwischen den turnusmäßigen Sitzungen unverzüglich und umfassend schriftlich informiert.
Die Anwesenheit der 16 Aufsichtsratsmitglieder in den sieben Aufsichtsratssitzungen lag im Berichtszeitraum bei durchschnittlich 96%. Vier Aufsichtsratsmitglieder haben jeweils an einer Sitzung nicht teilnehmen können; somit hat auch im Jahr 2013 kein Aufsichtsratsmitglied an weniger als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. Die Ausschüsse tagten in vollständiger Besetzung.
Im Geschäftsjahr 2013 fanden insgesamt fünf ordentliche sowie zwei außerordentliche Aufsichtsratssitzungen statt.
In der Sitzung am 13. März 2013 hat der Aufsichtsrat in Anwesenheit des Abschlussprüfers den Jahresabschluss, den Konzernabschluss und die Lageberichte geprüft, die Abschlüsse auf Empfehlung des Prüfungsausschusses gebilligt und sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands für das Geschäftsjahr 2012 angeschlossen. Die Geschäftslage und der Ausblick auf das laufende Jahr wurden eingehend erörtert, des Weiteren die Beschlussvorschläge für die Hauptversammlung 2013 verabschiedet. Außerdem hat der Aufsichtsrat auf Vorschlag des Personalausschusses Herrn Dr. Andreas Radmacher für die Zeit vom 1. September 2013 bis zum 31. August 2016 in den Vorstand berufen.
In der außerordentlichen Sitzung am 22. April 2013 hat der Aufsichtsrat nach intensiver Diskussion der Entscheidung des Vorstands zugestimmt, aufgrund veränderter Rahmenbedingungen (u. a. Eigeninvestition in die Hafenanlagen, höhere Lohnkosten als zunächst geschätzt) das entsprechende Investitionsbudget für das neue Kaliwerk in Kanada (Legacy) auf 4,1 Mrd. kanadische Dollar (rund 3 Mrd. €) anzuheben. Die ursprünglich veranschlagten 3,25 Mrd. kanadische Dollar basierten auf der im November 2011 erstellten Machbarkeitsstudie.
In der Sitzung am 13. Mai 2013 informierte der Vorstand ausführlich über die Ergebnisse und Entwicklungen der Geschäftslage im ersten Quartal. Im Anschluss an die Hauptversammlung am 14. Mai 2013 wurde die Sitzung mit der erstmaligen Teilnahme der neu gewählten Mitglieder fortgesetzt und Herr Michael Vassiliadis als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats wiedergewählt; die Ausschüsse wurden teilweise neu besetzt.
In der am 20. und 21. August 2013 abgehaltenen Sitzung des Aufsichtsrats wurde der Bericht des Vorstands über die strategische Ausrichtung der Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz ausführlich erörtert. Weitere Schwerpunkte bildeten die Berichterstattung des Vorstands über die aktuelle Entwicklung auf den Kalimärkten nach dem Austritt von URALKALI aus der Vertriebsorganisation BPC am 30. Juli 2013 und die daraus möglichen Konsequenzen. Außerdem wurde die Thematik der Entsorgung salzhaltiger Abwässer der Standorte Werra und Neuhof-Ellers eingehend behandelt.
Am 25. Oktober 2013 fand eine weitere außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrats statt. Hier erläuterte der Vorstand zunächst den Stand der Untersuchungen über die Unglücksursachen des tragischen Grubenunglücks in Unterbreizbach vom 1. Oktober 2013.
Darüber hinaus berichtete der Vorstand über die aktuelle Geschäftslage der K+S GRUPPE und über die Inhalte und Zielsetzungen des Projekts "Fit für die Zukunft". Im Mittelpunkt der weiteren Erörterungen stand die Absicht des Vorstands, in den folgenden sechs Monaten zusätzliche Finanzierungsmaßnahmen in Form von Anleihen, Schuldscheindarlehen oder Privatplatzierungen durchzuführen. Diesem Vorhaben stimmte der Aufsichtsrat zu und ermächtigte den Vorstand, die konkrete Ausgestaltung der Finanzierungsmaßnahmen innerhalb vorgegebener Rahmendaten in Abhängigkeit von den jeweils aktuellen Kapitalmarktverhältnissen festzulegen.
In der letzten ordentlichen Sitzung des Jahres am 20. November 2013 erläuterte der Vorstand zunächst die aktuelle Geschäftslage in den Kali- und Salzmärkten und gab einen Ausblick über den voraussichtlichen Umsatz sowie das Ergebnis der K+S GRUPPE im Jahr 2013. Weiterhin befasste sich der Aufsichtsrat mit dem Stand und dem weiteren Vorgehen bei dem Legacy Projekt und ließ sich hierbei von dem in Saskatoon tätigen Projektleiter Dr. Lamp informieren. Die Planung für das Jahr 2014, einschließlich des Investitions- und Finanzierungsrahmens für die Folgejahre, wurde eingehend - auch auf Übereinstimmung mit den strategischen Zielsetzungen - geprüft und sodann gebilligt. Ferner wurde die gemeinsame Entsprechenserklärung 2013 / 2014 von Vorstand und Aufsichtsrat zum Deutschen Corporate Governance Kodex beschlossen (siehe Seite 25).
Zur Unterstützung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Vermittlungsausschuss drei weitere Ausschüsse eingerichtet: den Prüfungsausschuss, den Personalausschuss und den Nominierungsausschuss. Eine Übersicht über die Ausschüsse und ihre personelle Besetzung finden Sie im Kapitel ,Corporate Governance' auf der Seite 25 und auf der Internetseite der K+S AKTIENGESELLSCHAFT unter der Rubrik ,Corporate Governance'.
Der Prüfungsausschuss trat im Jahr 2013 dreimal zu Sitzungen zusammen. Der Ausschuss prüfte am 27. Februar 2013 im Beisein des Abschlussprüfers sowie des Vorstandsvorsitzenden und des Finanzvorstands den Jahresabschluss 2012 der K+S AKTIENGESELLSCHAFT, den Konzernabschluss 2012, den zusammengefassten Lagebericht sowie den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands; dabei wurden u. a. die Sicherung von Translationsrisiken, die Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen, die Liquiditätsentwicklung sowie die bergbaulichen Rückstellungen ausführlich erörtert. Ferner wurde beschlossen, dem Plenum zu empfehlen, der Hauptversammlung die Wahl der DELOITTE & TOUCHE GMBH zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 vorzuschlagen. Am 21. August 2013 diskutierte der Ausschuss mit dem Vorstandsvorsitzenden und dem Finanzvorstand ausführlich das Interne Kontrollsystem (IKS) der K+S GRUPPE. Ferner nahm der Ausschuss den Bericht des Vorstandsvorsitzenden über den Status der Compliance-Organisation sowie das Compliance-Programm der K+S GRUPPE zustimmend zur Kenntnis. Außerdem berichtete Herr Dr. Nöcker über das Thema IT-Sicherheit in der K+S GRUPPE. In der Sitzung des Prüfungssauschusses am 20. November 2013 berichtete der Vorstand über die Entwicklung von Spenden, Berater- und sonstigen Einmalkosten. Weiter nahm der Ausschuss den Bericht des Finanzvorstands über die Arbeit der Internen Revision in der K+S GRUPPE zustimmend zur Kenntnis. Abschließend erörterte der Ausschuss Schwerpunkte der Abschlussprüfung 2013. Außerhalb der Sitzungen wurden per Telefonkonferenzen am 4. Mai, am 5. August sowie am 8. November 2013 zwischen den Mitgliedern des Prüfungsausschusses, dem Vorstandsvorsitzenden und dem Finanzvorstand die jeweils zur Veröffentlichung anstehenden Quartalsfinanzberichte erörtert.
Der Personalausschuss, der Personalentscheidungen des Aufsichtsrats vorbereitet und für sonstige Vorstandsangelegenheiten zuständig ist, trat im Jahr 2013 fünfmal zusammen. Er beschäftigte sich dabei insbesondere mit der Auswahl und Empfehlung geeigneter Persönlichkeiten für die Position eines Vorstands für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie mit der Struktur und der langfristigen Nachfolgeplanung für den Vorstand. Er befasste sich des Weiteren mit den Zielvereinbarungen und Zielerreichungen der Vorstandsmitglieder sowie mit der Angemessenheit der Vorstandsvergütung im Verhältnis zum oberen Führungskreis und der Gesamtbelegschaft. Ferner hat auf seinen Vorschlag hin der Aufsichtsrat für die Vorstandsvergütung eine Obergrenze für Nebenleistungen definiert. Detaillierte Informationen über die Höhe der Vorstandsvergütungen im Jahr 2013 sowie die Struktur des Vergütungssystems, die sich seit der Billigung durch die Hauptversammlung am 11. Mai 2010 nicht wesentlich verändert hat, finden Sie auf den Seiten 34 - 43.
Die Mitglieder des Nominierungsausschusses traten im Jahr 2013 zweimal zusammen; Gegenstand der Beratungen war hauptsächlich die Wieder- bzw. Neubesetzung der im Jahr 2013 auslaufenden Mandate von sechs Anteilseignervertretern sowie die langfristige Nachfolgeplanung.
Der Vermittlungsausschuss wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht einberufen.
Interessenkonflikte von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern, über die die Hauptversammlung zu informieren wäre, sind dem Aufsichtsrat gegenüber im Berichtszeitraum nicht offengelegt worden.
Die DELOITTE & TOUCHE GMBH, Hannover, hat den vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss der K+S AKTIENGESELLSCHAFT, den auf Grundlage der internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS aufgestellten Konzernabschluss und den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013 geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die genannten Unterlagen, der Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Prüfungsberichte der DELOITTE & TOUCHE GMBH, die den Mitgliedern des Prüfungsausschusses und des Aufsichtsrats jeweils rechtzeitig übermittelt worden waren, wurden jeweils in Anwesenheit des Abschlussprüfers in der Prüfungsausschusssitzung am 28. Februar 2014 sowie in der Aufsichtsratssitzung am 12. März 2014 umfassend behandelt. In den Sitzungen wurden vom Vorstand und dem Abschlussprüfer alle Fragen zufriedenstellend beantwortet. Der Aufsichtsrat hatte nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts keinen Anlass, Einwendungen zu erheben. Er stimmte in seiner Einschätzung der Lage der K+S AKTIENGESELLSCHAFT sowie des Konzerns mit dem Vorstand überein und billigte auf Vorschlag des Prüfungsausschusses die Abschlüsse für das Geschäftsjahr 2013; der Jahresabschluss 2013 der K+S AKTIENGESELLSCHAFT wurde damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat sich auch dem Vorschlag des Vorstands für den Corporate-Governance-Bericht angeschlossen. Die vom Vorstand vorgeschlagene Gewinnverwendung wurde insbesondere im Hinblick auf die derzeitige und die künftig zu erwartende finanzielle Situation der K+S GRUPPE ebenfalls überprüft. Nach ausführlicher Diskussion schloss sich der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstands an.
Der Aufsichtsrat spricht den Mitgliedern des Vorstands, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen seinen Dank für ihr erneut hohes Engagement und die trotz dramatischer Ereignisse erfolgreiche Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr aus.
Wir verbleiben in stillem Gedenken an die im Jahr 2013 tödlich verunglückten Mitarbeiter.
KASSEL, 12. MÄRZ 2014
FÜR DEN AUFSICHTSRAT
DR. RALF BETHKE, VORSITZENDER DES AUFSICHTSRATS
| 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | ||
| Jahresschlusskurs (XETRA) | € | 22,38 | 35,00 | 34,92 | 56,36 | 39,99 |
| Jahreshöchstkurs (XETRA) | € | 37,53 | 40,86 | 58,60 | 56,65 | 53,04 |
| Jahrestiefstkurs (XETRA) | € | 15,92 | 30,40 | 33,35 | 35,94 | 29,85 |
| Durchschnittliche Anzahl Aktien1 | Mio. | 191,40 | 191,40 | 191,33 | 191,34 | 166,15 |
| Marktkapitalisierung zum Jahresende | Mrd. € | 4,3 | 6,7 | 6,7 | 10,8 | 7,7 |
| Durchschnittliches Handelsvolumen pro Tag | Mio. Stück | 2,75 | 1,27 | 1,42 | 1,50 | 1,73 |
| Enterprise Value (EV) am 31.12. | Mrd. € | 5,3 | 7,5 | 7,3 | 11,5 | 9,0 |
| Enterprise Value zu Umsatz (EV/Umsatz) | x-fach | 1,4 | 1,9 | 1,8 | 2,5 | 2,5 |
| Enterprise Value zu EBITDA (EV/EBITDA) | x-fach | 5,9 | 7,3 | 6,4 | 12,1 | 21,8 |
| Enterprise Value zu EBIT I (EV/EBIT I) | x-fach | 8,1 | 9,3 | 8,0 | 16,1 | 37,8 |
| Buchwert je Aktie | €/Aktie | 17,75 | 17,73 | 16,12 | 13,85 | 10,94 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt2,3 | €/Aktie | 2,27 | 3,33 | 3,04 | 2,33 | 0,56 |
| Dividende je Aktie4 | €/Aktie | 0,25 | 1,40 | 1,30 | 1,00 | 0,20 |
| Ausschüttungssumme4 | Mio. € | 47,9 | 268,0 | 248,8 | 191,4 | 38,3 |
| Ausschüttungsquote4,5 | % | 11,0 | 42,0 | 42,8 | 43,0 | 40,9 |
| Dividendenrendite (Schlusskurs)6 | % | 1,1 | 4,0 | 3,7 | 1,8 | 0,5 |
1
Gesamtanzahl Aktien abzgl. des durchschnittlichen
Bestands der von K+S gehaltenen eigenen Aktien.
2
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich
das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode (siehe auch ,Erläuterungen zur Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung' auf Seite 146). Zudem
werden die auf die Bereinigung entfallenden Effekte auf latente und
zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz 2013: 28,6 % (2012:
28,5 %).
3
Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten
und nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe.
4
Im Jahr 2013 entspricht die Angabe dem Dividendenvorschlag;
Dividendenrendite bezogen auf den Jahresschlusskurs.
5
Bezogen auf das bereinigte Ergebnis nach
Steuern.
Aktienart: nennwertlose Stückaktien
Gesamtzahl Aktien: 191.400.000 Stück
WKN/ISIN: KSAG88/DE000KSAG888
Marktsegment: Prime Standard
Prime Branche: Chemie
Industriegruppe: Chemicals, Commodities
Notierung: alle Börsenplätze in Deutschland
Ticker-Symbol Bloomberg: SDF GY
Ticker-Symbol Reuters: SDFG
ADR CUSIP: 48265W108
WKN/ISIN: A1A 6FV/DE000A1A6FV5
Börsenzulassung/-notierung:
Börse Luxemburg
Emissionsvolumen: 750 Mio. €
Stückelung: 1.000 €
Ausgabekurs: 99,598%
Zinskupon: 5,000%
Fälligkeit: 24. September 2014
Anleiherating: S&P: BBB; Moody's: Ba1
WKN/ISIN: A1P GZ8/DE000A1PGZ82
Börsenzulassung/-notierung:
Börse Luxemburg
Emissionsvolumen: 500 Mio. €
Stückelung: 100.000 €
Ausgabekurs: 99,422%
Zinskupon: 3,000%
Fälligkeit: 20. Juni 2022
Anleiherating: S&P: BBB; Moody's: Ba1
WKN/ISIN: A1Y CR4/XS0997941199
Börsenzulassung/-notierung:
Börse Luxemburg
Emissionsvolumen: 500 Mio. €
Stückelung: 1.000 €
Ausgabekurs: 99,777%
Zinskupon: 3,125%
Fälligkeit: 6. Dezember 2018
Anleiherating: S&P: BBB
WKN/ISIN: A1Y CR5/XS0997941355
Börsenzulassung/-notierung:
Börse Luxemburg
Emissionsvolumen: 500 Mio. €
Stückelung: 1.000 €
Ausgabekurs: 99,539 %
Zinskupon: 4,125%
Fälligkeit: 6. Dezember 2021
Anleiherating: S&P: BBB
S&P: BBB (Ausblick: negativ)
Moody's: Ba1 (Ausblick: stabil)
Die internationalen Aktienmärkte profitierten im Börsenjahr 2013 weiterhin von der starken Liquiditätsversorgung durch die Notenbanken sowie der Konjunkturerholung in den USA und Europa. Spekulationen über eine mögliche Straffung der lockeren Geldpolitik durch die US-Notenbank und die US-Haushaltsdebatte belasteten die internationalen Börsen nur vorübergehend. Der deutsche Leitindex DAX verzeichnete im Jahr 2013 einen starken Kursanstieg von 25,5% und erreichte am Jahresende 9.552 Punkte. Der europäische Aktienindex DJ STOXX EUROPE 600 stieg um 17,4% auf 328 Punkte, der globale Index MSCI WORLD um 24,1% auf 1.661 Punkte. / ABB: 2.1.1
Die K+S-Aktie verzeichnete im Börsenjahr 2013 einen erheblichen Kursrückgang und entwickelte sich deutlich schwächer als die Vergleichsindizes. Belastet wurde das Papier insbesondere durch die Ankündigung einer aggressiven Mengenpolitik durch URALKALI Ende Juli 2013, die zu starken Kurseinbrüchen bei den Aktien sämtlicher Kaliproduzenten und im weiteren Verlauf zu einer hohen Volatilität der Aktienkurse führte. Die K+S-Aktie erholte sich von ihrem Tiefststand von 15,92 € in den nachfolgenden Monaten jedoch deutlich. Gründe hierfür waren Spekulationen über eine Wiederherstellung des russisch/weißrussischen Vertriebsbündnisses BPC, einhergehend mit der Erwartung einer Abnahme der Spannungen im Kalimarkt, sowie - mit Blick auf das Salzgeschäft von K+S - die einsetzende winterliche Witterung in Nordamerika. / ABB: 2.1.2


/ DEN AKTUELLEN AKTIENKURS SOWIE WEITERE INFORMATIONEN ZUR AKTIE können Sie unter www.k-plus-s.com/de/ks-aktie abrufen.
Aufgrund der Turbulenzen im Kalimarkt ist der Wert der Aktie im 5-Jahresvergleich deutlich zurückgegangen; unter Einbeziehung der Dividenden verlor der Titel rund 24%. / TAB: 2.1.1
Wir verfolgen die Aktienkursentwicklung auch im Vergleich zu unseren börsennotierten Wettbewerbern. Hierzu gehören vor allem die nordamerikanischen Düngemittelproduzenten POTASHCORP und MOSAIC, der russische Kaliproduzent URALKALI sowie der Salzhersteller COMPASS aus den USA. / ABB: 2.1.3
Die K+S-Aktie schloss mit rund -36% auf Jahressicht deutlich unter dem Vorjahreswert, auch die Aktienkurse der Wettbewerber URALKALI, POTASHCORP und MOSAIC gingen mit jeweils -30%, -19% und -17% erheblich zurück. Allein der Salzproduzent COMPASS konnte um rund 7% zulegen.
Im Januar sorgten positive Meldungen aus dem Kalimarkt sowie der anhaltend starke Auftausalzabsatz in Nordamerika für einen spürbaren Anstieg der K+S-Aktie auf über 25 €. Im weiteren Verlauf pendelte sich der Kurs bei rund 24 € ein. Die Erneuerung der Verträge der russischen und nordamerikanischen Produzenten über Kalilieferungen nach China wurde als erstes Anzeichen einer Stabilisierung gewertet. Am 28. Februar 2014 schloss der Aktienkurs bei rund 24 € und lag somit etwa 9% über dem Schlusskurs des Jahres 2013.
Die Aktienkurse der Wettbewerber notierten Ende Februar im Vergleich zum Jahresende 2013 leicht im Plus, mit Ausnahme von URALKALI (etwa -15 %).
| 1 Jahr 2013 | 5 Jahre 2009 - 2013 | 10 Jahre 2004 - 2013 | |
| in % | |||
| K+S-Aktie (ohne Dividende) | -36,1 | -40,9 | + 334,0 |
| K+S-Aktie (zzgl. Dividende) | -32,1 | -24,3 | + 495,6 |
| DAX (Performance-Index) | + 25,5 | + 98,6 | + 140,9 |
| DJ STOXX Europe 600 | + 17,4 | + 65,5 | + 43,2 |
| MSCI World | + 24,1 | + 80,5 | + 60,3 |

Im Jahr 2013 kam es zu keinen wesentlichen Veränderungen unserer Aktionärsstruktur. Nach der Streubesitzdefinition der DEUTSCHEN BÖRSE AG beträgt der Freefloat rund 90 %.
Aktionäre mit einem Anteil von über 5% sind:
| ― |
MERITUS TRUST COMPANY LIMITED über die EUROCHEM GROUP SE: 9,88% (Meldung vom 12. Juli 2011) |
| ― |
BLACKROCK INC.: 5,08% (Meldungen vom 11. Mai 2012) |
/ ABB: 2.1.4
Gemäß einer Aktionärserhebung eines externen Dienstleisters im Oktober 2013 verteilte sich der im Streubesitz gehaltene Aktienanteil in etwa gleichen Teilen auf institutionelle Investoren und Privatanleger. Geografisch betrachtet befanden sich rund 53 % unserer Aktien bei Anlegern in Deutschland, gefolgt von Russland (8 %), den USA (7%) und Großbritannien (7%).
In Nordamerika bieten wir ein AMERICAN DEPOSITAR RECEIPTS (ADR)-Programm an, um den dortigen Investoren den Handel mit K+S-Wertpapieren zu erleichtern und so die internationale Aktionärsbasis auszubauen. Da die ADRS in US-Dollar notiert sind und auch die Dividenden in US-Dollar gezahlt werden, ähnelt die Ausgestaltung im Wesentlichen amerikanischen Aktien. Zwei ADRS liegt jeweils eine K+S-Aktie zugrunde. Die ADRS werden in Form eines "Level 1" ADR-Programms außerbörslich am OTC (over the counter)-Markt gehandelt. Die K+S-ADRS sind bei der Handelsplattform OTCQX gelistet.
/ WEITERE INFORMATIONEN finden Sie auf unserer Internetseite unter www.k-plus-s.com im Bereich ,Investor Relations/Aktie/ADR-Programm' sowie auf der Internetseite der Handelsplattform OTCQX www.otcqx.com

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Freefloat | 90,1 | 90,1 |
| 2 Meritus Trust Company Limited | 9,9 | 9,9 |
| 28.02.2014 | 31.12.2013 | |||
| in % | Kurs | Rendite | Kurs | Rendite |
| K+S-Anleihe (September 2014) | 102,4 | 0,7 | 102,9 | 0,8 |
| K+S-Anleihe (Juni 2022) | 99,3 | 3,1 | 95,3 | 3,6 |
| K+S-Anleihe (Dezember 2018) | 105,3 | 2,0 | 102,8 | 2,5 |
| K+S-Anleihe (Dezember 2021) | 108,9 | 2,8 | 104,4 | 3,5 |
Zur Sicherung der langfristigen Finanzierung und zur Optimierung des Fälligkeitsprofils emittierte die K+S GRUPPE am 6. Dezember 2013 zwei neue Anleihen mit einem Volumen von jeweils 500 Mio. € und Laufzeiten von fünf und acht Jahren. Die Neuemission war mehrfach überzeichnet und erfolgte zu günstigen Finanzierungskonditionen. Die fünfjährige Anleihe hat einen jährlichen Zinskupon in Höhe von 3,125 %, der Zinskupon des achtjährigen Papiers beträgt 4,125% p. a. Der Erlös aus der Anleiheemission ist zur Finanzierung von Investitionen in das Legacy Projekt, für die Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten sowie für allgemeine Unternehmenszwecke vorgesehen.
Aufgrund der anhaltend hohen Liquiditätsversorgung durch die EZB und andere große Notenbanken im Berichtsjahr blieben die Anleihekurse von Schuldnern guter Bonität am Kapitalmarkt weiterhin auf hohem Niveau und die Renditen vergleichsweise niedrig. Allerdings sorgten die Aussagen von URALKALI für einen Anstieg der Rendite und einen damit verbundenen erheblichen Kursrückgang bei der im Juni 2022 fälligen Anleihe. Die Kursnotierungen und Renditen der K+S-Anleihen zum jeweiligen Stichtag sind in Tabelle 2.2.1 dargestellt. / TAB: 2.2.1 / ABB: 2.2.1
Seit Beginn des Jahres 2009 unterziehen wir uns einem externen Ratingprozess. Die Unsicherheiten im Kalimarkt in der zweiten Jahreshälfte führten zu Anpassungen bei den Bonitätsbewertungen. Die Ratingagentur MOODY'S setzte am 6. November 2013 das Rating auf "Ba1" mit einem "stabilen" Ausblick. Am 18. November 2013 stufte uns STANDARD & POOR'S auf "BBB" mit dem Ausblick "negativ" ein.
Die sehr umfangreiche Research-Coverage der K+S blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Dabei reicht das Spektrum der uns regelmäßig analysierenden Banken von der Investmentboutique mit regionaler Expertise bis hin zur Großbank mit internationalem Ansatz. Im Geschäftsjahr 2013 analysierten uns 31 Bankhäuser regelmäßig.

In der letzten der von uns regelmäßig durchgeführten Research-Umfragen stuften uns 4 Bankhäuser auf "Kaufen/Akkumulieren", 7 auf "Halten/Neutral" und 9 Bankhäuser auf "Reduzieren/Verkaufen". Das durchschnittliche Kursziel lag bei rund 20 €. Auf unserer Internetseite bieten wir unter der Rubrik Investor Relations eine stets aktuelle Übersicht über die Research-Empfehlungen sowie die Konsensschätzungen zu Umsatz- und Ergebniszahlen.
/ WEITERE INFORMATIONEN HIERZU finden Sie auf unserer Internetseite unter www.k-plus-s.com im Bereich ,Investor Relations/Aktie'.
Dem stetig zunehmenden Informationsbedarf des Kapitalmarkts haben wir im vergangenen Jahr mit einem Angebot von 44 Roadshow- und Konferenztagen Rechnung getragen. So führten wir Investorengespräche in Europa, Nordamerika, Asien sowie Australien. Darüber hinaus organisierten wir zahlreiche Einzelgespräche und Telefonkonferenzen. Den Kontakt zu Privataktionären intensivierten wir durch die Teilnahme an Aktienforen in Deutschland. Ziel unserer Investor-Relations-Arbeit ist eine transparente und faire Finanzkommunikation mit allen Marktteilnehmern, um das Vertrauen in die Qualität und Seriosität unserer Unternehmensführung zu erhalten bzw. zu stärken und umfassend, zeitnah und möglichst objektiv über unsere Strategie sowie über alle kapitalmarktrelevanten Geschehnisse rund um die K+S GRUPPE zu informieren.
K+S verfolgt das Ziel einer verantwortungsbewussten und transparenten Unternehmensführung und -kontrolle, die auf langfristige Wertschaffung ausgerichtet ist. Dieser Grundsatz bildet die Basis für unsere internen Entscheidungs- und Kontrollprozesse.
Der Vorstand gibt gemäß § 289a HGB die folgende Erklärung zur Unternehmensführung ab, mit dieser Erklärung berichten Vorstand und Aufsichtsrat gleichzeitig gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex:
Vorstand und Aufsichtsrat der K+S AKTIENGESELLSCHAFT haben im Dezember 2013 folgende gemeinsame Entsprechenserklärung gemäß § 161 Aktiengesetz abgegeben:
"Wir erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Juni 2012 mit Ausnahme der Empfehlungen der Ziffern 5.1.2 Absatz 2 Satz 3 (Festlegung einer Altersgrenze für Vorstandsmitglieder) und 5.4.1 Absatz 2 Satz 1 (soweit für Aufsichtsratsmitglieder eine Altersgrenze festgelegt werden soll) im Jahr 2013 entsprochen wurde und den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 mit derselben Ausnahme im Jahr 2014 entsprochen werden wird. Wir halten die Festlegung von starren Altersgrenzen für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder weder für notwendig noch für zweckmäßig, da die Eignung zur Ausübung der jeweiligen Organtätigkeit nicht per se mit dem Erreichen eines bestimmten Alters endet, sondern allein von den jeweiligen individuellen Fähigkeiten abhängig ist. Insbesondere auch angesichts der demografischen Entwicklung stehen Altersgrenzen daher im Widerspruch zum generellen Interesse der Gesellschaft, ihre Organe bestmöglich zu besetzen.
Kassel, im Dezember 2013"
/ DIESE SOWIE ALLE FRÜHEREN ENTSPRECHENSERKLÄRUNGEN sind auch im Internet unter www.k-plus-s.com unter der Rubrik ,Corporate Governance' veröffentlicht.
Von den zahlreichen Anregungen des Kodex werden von K+S lediglich die folgenden nicht vollständig umgesetzt:
| ― |
Die Hauptversammlung wurde bislang nicht in voller Länge live im Internet übertragen (Kodex Ziffer 2.3.4), sondern nur bis zum Ende der Rede des Vorstandsvorsitzenden. |
| ― |
Die Anregung der Ziffer 3.7 Absatz 3 wird - wie bisher - nur insoweit übernommen, als im Falle eines Übernahmeangebots eine außerordentliche Hauptversammlung nur in angezeigten Fällen einberufen werden sollte. |
Organe der Gesellschaft sind die Hauptversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Die Kompetenzen dieser Organe sind im Aktiengesetz, in der Satzung und den Geschäftsordnungen für Vorstand und Aufsichtsrat geregelt.
Die Aktionäre nehmen ihre Rechte in der Hauptversammlung wahr und entscheiden über grundlegende Angelegenheiten der K+S AKTIENGESELLSCHAFT durch die Ausübung ihres Stimmrechts. Jede Aktie besitzt eine Stimme (One-share-one-vote-Prinzip). Alle für die Entscheidungsbildung wichtigen Unterlagen stehen den Aktionären auch auf unserer Internetseite zur Verfügung. Zudem wird die Hauptversammlung bis zum Ende der Rede des Vorstandsvorsitzenden live im Internet übertragen. Die Aktionäre können ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl ausüben lassen und ihnen Weisungen erteilen oder per Briefwahl abstimmen. Die Erteilung einer Vollmacht bzw. von Weisungen ist auch über ein elektronisches Vollmachts- und Weisungssystem auf der Internetseite der K+S möglich. Kurz nach dem Ende der Hauptversammlung veröffentlichen wir die Präsenz sowie die Abstimmungsergebnisse auch im Internet.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUR HAUPTVERSAMMLUNG finden Sie unter www.k-plus-s.com/hv
Der Vorstand leitet die Gesellschaft in eigener Verantwortung nach Maßgabe der Gesetze, der Satzung und seiner Geschäftsordnung sowie unter Berücksichtigung der Beschlüsse der Hauptversammlung. Der Vorstand vertritt die Gesellschaft gegenüber Dritten. Der Vorstand besteht gemäß § 5 Abs. 1 der Satzung aus mindestens zwei Mitgliedern. Die Anzahl der Mitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt; Ende des Jahres 2013 hatte der Vorstand sechs Mitglieder. Die Geschäftsordnung regelt deren Zusammenarbeit und die Geschäftsverteilung. Über Angelegenheiten von ressortübergreifender Bedeutung sind die betroffenen Vorstandsmitglieder zu informieren; Maßnahmen, die auch andere Ressorts berühren oder in ihrer Tragweite vom üblichen Tagesgeschäft abweichen, sind mit den anderen Vorstandsmitgliedern abzustimmen. Solche Angelegenheiten sollen möglichst in den Vorstandssitzungen besprochen und Maßnahmen gegebenenfalls dort beschlossen werden; über wichtige Geschäfte und Maßnahmen ist stets eine Beschlussfassung herbeizuführen.
/ DIE GESCHÄFTSORDNUNG DES VORSTANDS finden Sie auf unserer Internetseite unter der Rubrik ,Corporate Governance'.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUR BESETZUNG DES VORSTANDS UND RESSORTVERTEILUNG finden Sie auf Seite 12 sowie auf unserer Internetseite unter der Rubrik ,Corporate Governance'.
Das wesentliche Instrument des Vorstands zur Wahrnehmung seiner Führungsverantwortung sowie seiner Aufsichtspflicht ist das interne Kontrollsystem (IKS). Das IKS beinhaltet Grundsätze, Regelungen, Maßnahmen und Verfahren, die auf die organisatorische Vorbereitung und Umsetzung von Management-Entscheidungen gerichtet sind. Es setzt sich aus den Bausteinen "Internes Steuerungssystem" und "Internes Überwachungssystem" zusammen und wird regelmäßig überprüft.
Die Steuerung der K+S GRUPPE erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten; Vorstandssitzungen finden regelmäßig im Zwei-Wochen-Rhythmus statt. Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns bzw. der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus der Vision und der Gesamtstrategie der K+S GRUPPE ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der K+S GRUPPE. Dem Management steht eine Reihe von Controllinginstrumenten zur Verfügung. Ferner sind das Risiko- und Compliance-Managementsystem sowie die interne Revision wichtige Bestandteile des internen Kontrollsystems.
Das interne Überwachungssystem soll die Einhaltung der geplanten Unternehmensziele sowie der Vorgaben des internen Steuerungssystems sicherstellen. Es besteht aus prozessintegrierten sowie prozessunabhängigen Überwachungsmaßnahmen.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUM INTERNEN KONTROLLSYSTEM UND SEINEN BESTANDTEILEN finden Sie im Kapitel ,Unternehmenssteuerung und -Überwachung' auf Seite 57, zum Risikomanagementsystem im Risikobericht auf Seite 95.
Der Aufsichtsrat setzt sich gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung nach Maßgabe der zwingenden gesetzlichen Vorschriften zusammen. Er besteht derzeit aus 16 Mitgliedern und unterliegt der Mitbestimmung nach dem Mitbestimmungsgesetz. Die Aufsichtsratsmitglieder werden daher je zur Hälfte als Vertreter der Anteilseigner von der Hauptversammlung bzw. von den Arbeitnehmern der K+S GRUPPE in Deutschland gewählt. Die Wahl erfolgt für jeweils fünf Jahre. Die Amtszeit des Vorsitzenden endet mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2017, die von Herrn Cardona mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2015 und die der übrigen Mitglieder mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2018.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUR BESETZUNG DES AUFSICHTSRATS UND SEINER AUSSCHÜSSE finden Sie auf Seite 31 sowie auf unserer Internetseite unter der Rubrik ,Corporate Governance'.
Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Führung der Geschäfte. Dabei wird er in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung rechtzeitig und angemessen eingebunden. Der Vorstand unterrichtet ihn regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Geschäftsverlauf, die Ertrags- und Finanzlage, die Beschäftigungssituation sowie die Planungen und die Weiterentwicklung des Unternehmens. Zur Vorbereitung der Sitzungen erhält der Aufsichtsrat regelmäßig schriftliche Berichte vom Vorstand. Nach eingehender Prüfung und Beratung fasst der Aufsichtsrat zu den Berichten und Beschlussvorschlägen - soweit erforderlich - Beschlüsse. Zu besonderen Geschäftsvorgängen, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung sind, wird der Aufsichtsrat durch den Vorstand auch zwischen den turnusmäßigen Sitzungen unverzüglich und umfassend informiert. Der Aufsichtsrat führt in Form eines Fragebogens regelmäßig eine Effizienzprüfung durch, um Anregungen für die künftige Arbeit im Aufsichtsrat wie auch in seinen Ausschüssen zu erhalten.
/ WEITERE EINZELHEITEN ZUR TÄTIGKEIT DES AUFSICHTSRATS IM GESCHÄFTSJAHR 2013 finden Sie im Bericht des Aufsichtsrats.
Der Aufsichtsrat hat sich eine Geschäftsordnung gegeben und aus dem Kreis seiner Mitglieder vier Ausschüsse gebildet:
| ― |
Der Prüfungsausschuss (Audit Committee) nimmt die sich aus dem Aktiengesetz sowie Ziffer 5.3.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex ergebenden Aufgaben wahr. Er befasst sich insbesondere mit der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems, des internen Revisionssystems und der Compliance sowie der Abschlussprüfung. Er erörtert auch die Quartals- und Halbjahresfinanzberichte vor der Veröffentlichung mit dem Vorstand. Herr Dr. Sünner (unabhängiger Finanzexperte), Vorsitzender des Prüfungsausschusses, verfügt aus seiner beruflichen Praxis als ehemaliger Leiter des Zentralbereichs Recht, Steuern und Versicherung sowie als ehemaliger Chief Compliance Officer der BASF SE über umfassende Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und internen Kontrollverfahren. Der Prüfungsausschuss besteht aus sechs Mitgliedern und ist zu gleichen Teilen durch Anteilseigner- sowie Arbeitnehmervertreter besetzt. |
| ― |
Dem Personalausschuss obliegt die Vorbereitung der Bestellung von Vorstandsmitgliedern, einschließlich der langfristigen Nachfolgeplanung. Hinsichtlich der Festlegung der Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder unterbreitet der Ausschuss dem Aufsichtsratsplenum Beschlussvorschläge. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist zugleich Vorsitzender dieses Ausschusses. Der Personalausschuss besteht aus vier Mitgliedern und ist zu gleichen Teilen durch Anteilseigner- sowie Arbeitnehmervertreter besetzt. |
| ― |
Der Nominierungsausschuss empfiehlt dem Aufsichtsrat für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung geeignete Aufsichtsratskandidaten. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist zugleich Vorsitzender dieses Ausschusses. Der Ausschuss besteht aus vier Mitgliedern und ist ausschließlich mit Vertretern der Anteilseigner besetzt. |
| ― |
Der Vermittlungsausschuss nimmt die in § 31 Abs. 3 Satz 1 Mitbestimmungsgesetz beschriebenen Aufgaben wahr. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist zugleich Vorsitzender dieses Ausschusses. Die vier Mitglieder des Ausschusses vertreten zu gleichen Teilen die Anteilseigner und die Arbeitnehmer. |
/ DIE GESCHÄFTSORDNUNG DES AUFSICHTSRATS finden Sie auf unserer Internetseite unter der Rubrik ,Corporate Governance'.
Aus der letzten Entsprechenserklärung der Gesellschaft ergibt sich, dass u. a. der Empfehlung der Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex gefolgt wird, nach der der Aufsichtsrat für seine Besetzung konkrete Ziele benennen soll. Dazu ist anzumerken, dass der Aufsichtsrat nicht selbst über seine Besetzung entscheidet und daher auf die Verwirklichung der von ihm verfolgten Zielsetzung nur durch entsprechende Wahlvorschläge an die Hauptversammlung hinwirken kann; eine Einflussnahme auf Vorschläge zur Wahl der Arbeitnehmervertreter steht ihm als Gesellschaftsorgan nicht zu.
Eingedenk dessen hat der Aufsichtsrat Folgendes beschlossen:1
"Der Aufsichtsrat wird sich dafür einsetzen, dass seine Mitglieder integre, der sozialen Marktwirtschaft verbundene Persönlichkeiten sind und über Kompetenz und langjährige Erfahrung in der Führung und/oder Beratung von Wirtschaftsunternehmen oder wirtschaftsnahen Institutionen verfügen. Wünschenswert sind dabei Erfahrungen und spezielle Kenntnisse in den Haupttätigkeitsfeldern des Unternehmens. Dem Aufsichtsrat muss mindestens ein unabhängiger Finanzexperte angehören.
Dem Aufsichtsrat soll mindestens ein Mitglied angehören, das der gewachsenen Internationalität des Unternehmens aufgrund seiner Staatsangehörigkeit oder beruflichen Erfahrung in besonderem Maße Rechnung trägt. Dabei erscheinen Erfahrungen bezüglich der Regionen, in denen die K+S gruppe verstärkt präsent ist, besonders wünschenswert.
In diesem Rahmen wird angestrebt, dass dem Aufsichtsrat ein prozentualer Anteil weiblicher Mitglieder angehört, der mindestens dem prozentualen Anteil von Frauen an der Gesamtzahl der in der K+S GRUPPE beschäftigten Mitarbeiter entspricht.
Angestrebt wird ferner, dass mindestens die Hälfte der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat unabhängig ist. Dies setzt insbesondere voraus, dass die betreffenden Personen keine Organ- oder Beraterfunktion bei bedeutenden Kunden, Lieferanten, Kreditgebern, sonstigen Geschäftspartnern oder wesentlichen Wettbewerbern wahrnehmen und auch sonst in keiner wesentlichen geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zu der Gesellschaft oder deren Vorstand stehen. Potenzielle Interessenkonflikte von zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagenen Personen sollen möglichst ausgeschlossen sein."
Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass gegenwärtig die vorstehenden Zielsetzungen erfüllt sind.
Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Gesamtunternehmen relevanten Fragen der Unternehmensstrategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Finanz- und Ertragslage sowie über besondere unternehmerische Risiken und Chancen. Darüber hinaus steht der Aufsichtsratsvorsitzende über alle wichtigen Themen in engem Kontakt mit dem Vorsitzenden des Vorstands. Wesentliche Geschäfte und Maßnahmen erfordern die Zustimmung des Aufsichtsrats; weitere Informationen hierzu finden sich in § 12 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats.
Interessenkonflikte von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern, über die die Hauptversammlung zu informieren wäre, sind dem Aufsichtsrat gegenüber im Berichtszeitraum nicht offengelegt worden.
K+S unterhält eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) u. a. für den Fall, dass Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieder wegen einer bei der Ausübung ihrer Tätigkeit begangenen Pflichtverletzung aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen für einen Vermögensschaden auf Schadenersatz in Anspruch genommen werden. Der Selbstbehalt beträgt 10 % des jeweiligen Schadens bis maximal zur Höhe des 1,5-fachen der festen jährlichen Vergütung. Die D&O-Versicherung findet auch auf Führungskräfte Anwendung.
Nach § 15a Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) müssen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der K+S AKTIENGESELLSCHAFT den Erwerb und die Veräußerung von K+S-Aktien offenlegen.
Im Jahr 2013 hat die K+S AKTIENGESELLSCHAFT folgende Directors' Dealings-Meldungen veröffentlicht: / TAB: 3.1.1, 3.1.2
/ EINE STETS AKTUELLE TABELLE finden Sie auf unserer Internetseite unter www.k-plus-s.com/de/meldungen/directors-dealings
Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats hielten am 31. Dezember 2013 zusammen einen Anteil von weniger als 1% der Aktien der K+S AKTIENGESELLSCHAFT bzw. sich darauf beziehender Finanzinstrumente.
Unser Compliance-System schafft die organisatorischen Voraussetzungen dafür, dass das jeweils geltende Recht, unsere internen Regelungen sowie die vom Unternehmen anerkannten regulatorischen Standards konzernweit bekannt sind und ihre Einhaltung überwacht werden kann. Wir wollen so nicht nur Haftungs-, Strafbarkeits- und Bußgeldrisiken sowie sonstige finanzielle Nachteile für das Unternehmen vermeiden, sondern auch die positive Reputation des Unternehmens, seiner Organe und Mitarbeiter in der Öffentlichkeit sicherstellen. Es ist für uns selbstverständlich, dass Compliance-Verstöße verfolgt und geahndet werden.
Mit der Koordinierung und Dokumentation des konzernweiten Compliance-Systems hat der Vorstand einen Chief Compliance Officer betraut, der direkt an den Vorstandsvorsitzenden berichtet. Er leitet den zentralen Compliance-Ausschuss, dem die Compliance-Beauftragten sowie die Leiter von Einheiten der K+S AKTIENGESELLSCHAFT angehören, die Compliance-relevante Aufgaben wahrnehmen (z. B. Revision, Recht, Personal, Umweltschutz/Arbeitssicherheit/Qualitätsmanagement).
| Datum | Transaktion | Stückzahl | Kurs in € |
Betrag in € |
|
| Dr. Thomas Nöcker | 14.08.2013 | Kauf von Aktien | 3.000 | 18,3268 | 54.980,40 |
| Dr. Burkhard Lohr | 13.08.2013 | Kauf von Aktien | 6.000 | 18,16269 | 108.976,14 |
| Dr. Thomas Nöcker | 28.06.2013 | Kauf von Aktien | 2.000 | 28,45 | 56.900,00 |
| Dr. Susanne Nöcker/Dr. Thomas Nöcker | 14.05.2013 | Kauf von Aktien | 30 | 32,88 | 986,40 |
| Dr. Susanne Nöcker/Dr. Thomas Nöcker | 14.05.2013 | Kauf von Aktien | 100 | 31,98 | 3.198,00 |
| Dr. Thomas Nöcker | 14.05.2013 | Kauf von Aktien | 2.000 | 35,9625 | 71.925,00 |
| Datum | Transaktion | Stückzahl | Kurs in € |
Betrag in € |
|
| Dr. Eckart Sünner | 15.08.2013 | Kauf von Aktien | 6.000 | 18,10 | 108.600,00 |
| Dr. Karl Heidenreich | 15.03.2013 | Kauf von Aktien | 1.000 | 35,32 | 35.320,00 |
| Heide Heidenreich/Dr. Karl Heidenreich | 15.03.2013 | Kauf von Aktien | 1.000 | 35,325 | 35.325,00 |
| Heide Heidenreich/Dr. Karl Heidenreich | 09.01.2013 | Kauf von Aktien | 500 | 33,42 | 16.710,00 |
Über die gesetzlichen Pflichten hinaus haben wir für uns Grundwerte und Prinzipien (Code of Conduct) definiert, die den Rahmen für unser Verhalten und unsere Entscheidungen verbindlich vorgeben und Orientierung für unser unternehmerisches Handeln sind. Unsere Grundwerte und Prinzipien sind auf unserer Internetseite unter www.k-plus-s.com im Bereich ,Über K+S' veröffentlicht. Jeder Mitarbeiter wird mit diesen konzernweit geltenden Grundwerten und Prinzipien sowie den sich daraus ableitenden Unternehmensrichtlinien vertraut gemacht. Zu speziellen Themen finden Schulungen für potenziell betroffene Mitarbeiter statt (z. B. Kartellrecht, Antikorruption, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, Umweltschutz, Arbeitssicherheit).

Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich intern Rat in Compliance-relevanten Angelegenheiten zu holen. Außerdem haben wir externe Hotlines (Ombudsleute) zur - wenn gewünscht, auch anonymen - Meldung von Compliance-Verstößen eingerichtet. / ABB: 3.1.1
Für den Konzernabschluss der K+S AKTIENGESELLSCHAFT werden die internationalen Rechnungslegungsgrundsätze IFRS angewendet. Die Abschlussprüfungen für das Jahr 2013 wurden von der DELOITTE & TOUCHE GMBH, Hannover, durchgeführt, die die Unabhängigkeitserklärung nach Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben hat. Die Erteilung des Prüfungsauftrags erfolgt durch den Aufsichtsrat auf Vorschlag des Prüfungsausschusses, nachdem mit dem durch die Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer die Prüfungsschwerpunkte sowie dessen Honorar vereinbart wurden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Vorsitzende des Prüfungsausschusses werden vom Abschlussprüfer unverzüglich über während der Prüfung auftretende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe unterrichtet, soweit diese nicht umgehend beseitigt werden. Ferner soll der Abschlussprüfer über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse umgehend berichten, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung ergeben. Außerdem hat der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat zu informieren bzw. im Prüfungsbericht zu vermerken, wenn er im Zuge der Abschlussprüfung Tatsachen feststellt, die mit der von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG abgegebenen Entsprechenserklärung nicht vereinbar sind.
Unser Ziel ist es, Aktionäre, Aktionärsvereinigungen, Finanzanalysten, Medien sowie die interessierte Öffentlichkeit durch regelmäßige, offene und aktuelle Kommunikation gleichzeitig und gleichberechtigt über die Lage sowie über bedeutende geschäftliche Veränderungen des Unternehmens zu unterrichten. Alle wesentlichen Informationen wie z. B. Informationen zur Hauptversammlung, Presse-, Ad-hoc- und Stimmrechtsmitteilungen, sämtliche Finanzberichte, Unternehmens-/Nachhaltigkeitsberichte, aber auch Analystenempfehlungen und Konsensschätzungen sowie Unternehmenspräsentationen von Roadshows und Investorenkonferenzen veröffentlichen wir im Internet.
Der Finanzkalender befindet sich sowohl im Finanzbericht, in den Halbjahres- sowie Quartalsfinanzberichten als auch auf der Internetseite der Gesellschaft. Die Satzung der Gesellschaft sowie die Geschäftsordnungen für den Vorstand und den Aufsichtsrat sind ebenso auf dieser Internetseite abrufbar wie detaillierte Informationen zur Umsetzung der Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Ein E-Mail-Newsletter informiert über Nachrichten aus dem Konzern.
Stand der Angaben: 31. Dezember 2013
| ― |
Unternehmensentwicklung/Recht/Compliance |
| ― |
Investor Relations |
| ― |
Corporate Communications |
| ― |
Oberer Führungskreis/Internationale HR-Koordination |
Mandat bis 11. Mai 2015
Erstbestellung: 12. Mai 2000
Aufsichtsratsmandate:
| ― |
TALANX AG, Hannover |
| ― |
HDI V.A.G., Hannover |
| ― |
K+S KALI GMBH (Vorsitzender), Kassel1 |
| ― |
Bergbau |
| ― |
Geologie |
| ― |
Technik/Energie |
| ― |
Forschung und Entwicklung |
| ― |
Umwelt, Arbeitssicherheit, Qualitätsmanagement |
| ― |
Inaktive Werke |
| ― |
Entsorgung und Recycling |
| ― |
Tierhygieneprodukte |
| ― |
K+S CONSULTING GMBH |
| ― |
MSW CHEMIE GMBH |
Mandat bis 30. September 2014
Erstbestellung: 1. Oktober 2000
Aufsichtsratsmandate:
| ― |
K+S KALI GMBH, Kassel1 |
| ― |
Finanzen und Rechnungswesen |
| ― |
Konzern-Controlling |
| ― |
Steuern |
| ― |
Revision |
| ― |
Globale Governance und Materialwirtschaft |
| ― |
Versicherungen |
| ― |
Datenschutz |
Mandat bis 31. Mai 2015
Erstbestellung: 1. Juni 2012
| ― |
Personal (inkl. Gesundheitsmanagement) |
| ― |
IT |
| ― |
Organisations- und Projektmanagement |
| ― |
Immobilienmanagement |
| ― |
Wissensmanagement |
| ― |
Globale Logistik Strategie |
| ― |
Logistik-Einkauf |
| ― |
K+S TRANSPORT GMBH |
| ― |
CFK GMBH (Handel) |
Mandat bis 31. Juli 2016
Erstbestellung: 1. August 2003
Aufsichtsratsmandate:
| ― |
K+S KALI GMBH, Kassel1 |
| ― |
Kali- und Magnesiumprodukte |
Mandat bis 31. August 2016
Erstbestellung: 1. September 2013
Aufsichtsratsmandate:
| ― |
K+S KALI GMBH, Kassel (seit 24. April 2013)1 |
| ― |
Salz |
Mandat bis 30. September 2015
Erstbestellung: 1. Oktober 2012
Aufsichtsratsmandate:
| ― |
SALT INSTITUTE, Alexandria, Virginia, USA |
/ LEBENSLÄUFE DER MITGLIEDER DES VORSTANDS finden Sie auf unserer Internetseite unter www.k-plus-s.com/de/vorstand
Stand der Angaben: 31. Dezember 2013
Unternehmer (als Mitglied in den unten genannten Aufsichtsräten)
Aufsichtsratsvorsitz seit 14. Mai 2008
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2017
Erstbestellung: 1. Juli 2007
weitere Aufsichtsratsmandate:
| ― |
BENTELER INTERNATIONAL AG, Salzburg (stellv. Vorsitzender) |
| ― |
DJE KAPITAL AG, Pullach (Vorsitzender) |
| ― |
SÜDDEUTSCHE ZUCKERRÜBENVERWERTUNGSGENOSSENSCHAFT EG, Stuttgart-Ochsenfurt |
| ― |
SÜDZUCKER AG Mannheim/Ochsenfurt, Mannheim |
Vorsitzender der IG BERGBAU, CHEMIE, ENERGIE, Hannover
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 7. Mai 2003
weitere Aufsichtsratsmandate:
| ― |
BASF SE, Ludwigshafen |
| ― |
EVONIK INDUSTRIES AG, Essen (stellv. Vorsitzender) |
| ― |
STEAG GMBH, Essen (stellv. Vorsitzender) |
| ― |
RAG STIFTUNG, Essen |
Landesbezirksleiter Nord der IG BERGBAU, CHEMIE, ENERGIE, Hannover
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 1. August 2009
weitere Aufsichtsratsmandate:
| ― |
CONTINENTAL REIFEN DEUTSCHLAND GMBH, Hannover (stellv. Vorsitzender) |
| ― |
DEUTSCHE SHELL HOLDING GMBH, Hamburg |
| ― |
DEUTSCHE SHELL GMBH, Hamburg |
| ― |
SHELL DEUTSCHLAND OIL GMBH, Hamburg |
Hauptgeschäftsführerin (stellv.) der DEUTSCHEN SCHUTZVEREINIGUNG FÜR WERTPAPIERBESITZ E.V., Düsseldorf
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 7. Mai 2003
weitere Aufsichtsratsmandate:
| ― |
A.S. CRÉATION TAPETEN AG, Gummersbach |
Unternehmer (als Mitglied in den unten genannten Kontrollgremien)
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2015
Erstbestellung: 9. Oktober 2009
weitere Kontrollgremien:
| ― |
Board der DONALINK LTD., Zypern |
| ― |
Board der ERGLIS LTD., Zypern |
| ― |
Board der EUROCHEM GROUP SE, Zypern |
| ― |
Board der HAMILTON ART LTD., Isle of Man |
| ― |
Board der HAMILTON JETS LTD., Bermuda |
| ― |
Board der HAREWOOD HOUSE LTD., Jersey, Channel Islands |
| ― |
Board der LINEA LTD., Bermuda |
| ― |
Board der LINETRUST PTC LTD., Bermuda |
| ― |
Board der MADAKE LTD., Zypern |
| ― |
Board der SIBENERGY PLC., Zypern |
| ― |
Board der STRATEGIC MINERALS PLC., Großbritannien |
| ― |
Board der SUEK PLC., Zypern |
| ― |
Board der VALISE LTD., Bermuda |
| ― |
Board der VALTON LTD., Bermuda |
| ― |
Board der WESTLINE PTC LTD., Bermuda |
| ― |
Board der WISHBORNE GOLD PLC., Gibraltar |
Operating Partner der ADVENT INTERNATIONAL PRIVATE EQUITY GROUP, Boston, Massachusetts, USA
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 14. Mai 2013
weitere Aufsichtsratsmandate:
| ― |
Board der PATRIOT SUPPLY HOLDINGS, INC., Fort Worth, Texas, USA (Non-executive Chairman) |
| ― |
Board der MORRISON SUPPLY CORPORATION, Fort Worth, Texas, USA (Non-executive Chairman) |
| ― |
Board der ABC SUPPLY CORPORATION, Beloit, Wisconsin, USA |
| ― |
Board der CLARCOR INC., Franklin, Tennessee, USA |
| ― |
Board der STANFORD UNIVERSITY GRADUATE SCHOOL OF BUSINESS, Kalifornien, USA |
Vorsitzender des Betriebsrats des Werks Werra der K+S KALI GMBH
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 1. August 2009
Leiter des Werks Werra der K+S KALI GMBH
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 14. Mai 2008
Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der K+S GRUPPE
Vorsitzender des Betriebsrats des Werks Neuhof-Ellers der K+S KALI GMBH
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 14. Mai 2013
Mitglied des Betriebsrats des Werks Werra der K+S KALI GMBH
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 26. März 1998
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der K+S GRUPPE
Vorsitzender des Betriebsrats des Werks Zielitz der K+S KALI GMBH
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 9. August 1999
Erster stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der K+S GRUPPE
Vorsitzender des Betriebsrats des Werks Bernburg der ESCO GMBH & CO. KG
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 7. Mai 2003
Rechtsanwalt
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 7. Mai 2003
weitere Aufsichtsratsmandate:
| ― |
IFCO-SYSTEMS N.V., Amsterdam (Vorsitzender) |
| ― |
LEHNKERING GMBH, Duisburg (stellv. Vorsitzender) |
| ― |
VTG AG, Hamburg |
weitere Kontrollgremien:
| ― |
DAL - DEUTSCHE-AFRIKA-LINIEN GMBH & CO. KG, Hamburg |
| ― |
TIME:MATTERS GMBH, Neu-Isenburg (Vorsitzender), |
| ― |
COLADA ACQUICO S.À.R.L, Luxemburg |
Bereichsvorstand der COMMERZBANK AG
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 14. Mai 2013
Pensionär (ehemaliges Mitglied des Vorstands der SÜDZUCKER AG Mannheim/Ochsenfurt, Mannheim)
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 7. Mai 2003
Rechtsanwalt (OF COUNSEL, ALLEN & OVERY LLP, Büro Mannheim)
Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2018
Erstbestellung: 28. April 1992
weitere Aufsichtsratsmandate:
| ― |
INFINEON TECHNOLOGIES AG, Neubiberg |
/ LEBENSLÄUFE DER MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS finden Sie auf unserer Internetseite unter www.k-plus-s.com/de/aufsichtsrat
| ― |
Dr. Eckart Sünner (Vorsitzender) |
| ― |
Ralf Becker |
| ― |
Dr. Ralf Bethke |
| ― |
Klaus Krüger |
| ― |
Dr. Annette Messemer |
| ― |
Michael Vassiliadis |
| ― |
Dr. Ralf Bethke (Vorsitzender) |
| ― |
George Cardona |
| ― |
Dr. Bernd Malmström |
| ― |
Dr. Rudolf Müller |
| ― |
Dr. Ralf Bethke (Vorsitzender) |
| ― |
Jella S. Benner-Heinacher |
| ― |
Klaus Krüger |
| ― |
Michael Vassiliadis |
| ― |
Dr. Ralf Bethke (Vorsitzender) |
| ― |
Klaus Krüger |
| ― |
Dr. Eckart Sünner |
| ― |
Michael Vassiliadis |
Im Folgenden erläutern wir die Grundzüge der Vergütungssysteme für den Vorstand bzw. den Aufsichtsrat der K+S AKTIENGESELLSCHAFT sowie die konkrete Ausgestaltung der einzelnen Komponenten.
Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die des Gesamtvorstands, der Vergleich mit den Oberen Führungskräften weltweit und der Gesamtbelegschaft sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung seines Vergleichsumfelds.
Die Vergütung für die Vorstandsmitglieder setzt sich aus jahresbezogenen Bestandteilen sowie solchen mit langfristiger Anreizwirkung zusammen. Die jahresbezogenen Vergütungsbestandteile beinhalten sowohl erfolgsunabhängige als auch erfolgsbezogene Komponenten. Die erfolgsunabhängigen Teile bestehen aus fixer Vergütung sowie Sach- und sonstigen Bezügen; die Tantieme ist der erfolgsbezogene Anteil. Außerdem besteht eine kennzahlenbasierte variable Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung (sogenannter "Long Term Incentive" (LTI)). Darüber hinaus haben die Mitglieder des Vorstands Pensionszusagen erhalten.
Die fixe Vergütung als erfolgsunabhängige Grundvergütung wird monatlich ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen, insbesondere Zuschüsse zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Sachbezüge, die im Wesentlichen aus der Dienstwagennutzung bestehen.
Um die Interessen der Anteilseigner mit denen des Vorstands im hohen Maße in Übereinstimmung zu bringen, bestimmt sich ein Teil der Tantieme nach der Gesamtkapitalrendite des Konzerns. Außerdem wird die persönliche Leistung der Mitglieder des Vorstands bei der Berechnung der Tantieme berücksichtigt; die Auszahlung erfolgt im jeweils folgenden Geschäftsjahr.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUR BERECHNUNG DER KAPITALKOSTEN UND DER GESAMTKAPITALRENDITE finden Sie auf Seite 80.
Die Struktur der Jahresvergütung sieht in einem Normaljahr eine fixe Vergütung von 40% sowie variable, kurzfristige Erfolgsbausteine von 60 % vor. Der variable Anteil ist wiederum zu 80 % an die Unternehmensperformance, d. h. an die erzielte Gesamtkapitalrendite, gebunden; die übrigen 20 % sind von der persönlichen Leistung abhängig. Eine variable Vergütung von 100 % wird dann erreicht, wenn zum einen die erzielte Gesamtkapitalrendite mindestens 115% des jeweiligen Kapitalkostensatzes erreicht und zum anderen die persönliche Leistung mit 100% bewertet wurde. Die Vergütung auf Basis der Gesamtkapitalrendite ist bei einer Obergrenze von 21 Prozentpunkten über der Mindestrendite gedeckelt. Die Zielerreichungsspannen bei der variabler Vergütungsbestandteile bewegen sich zwischen 0 und rund 150 %. Zudem sind seit dem Jahr 2013 auch die Nebenleistungen gedeckelt.
Der Finanzvorstand erhält das 1,1-fache, der Vorstandsvorsitzende ca. das 1,5-fache der Vergütung.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, als variable Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter Einkommen aus einem kennzahlenbasierten "Long Term Incentive"-Programm zu beziehen. Diese beruht auf einer mehrjährigen Bemessungsgrundlage nach Maßgabe der erzielten Wertbeiträge. Dabei wird jeweils anhand von zwei Vierjahreszeiträumen der Unternehmenserfolg ermittelt. Der Wertbeitrag ergibt sich folgendermaßen:
Operatives Ergebnis (EBIT I)
| + | Zinserträge des Geschäftsjahres |
| - | Kapitalkosten (vor Steuern) des Geschäftsjahres |
| = | Wertbeitrag |
Eine Kappungsgrenze für den Wertbeitrag besteht bei ± 500 Mio. € pro Geschäftsjahr.
Zur Ermittlung des Ergebnisses einer LTI-Tranche werden zwei Vierjahreszeiträume ("Vergleichszeitraum" und "Performancezeitraum") verglichen. Der Vergleichszeitraum umfasst die vier Jahre vor dem jeweiligen LTI-Beginn, der Performancezeitraum die vier Jahre der jeweiligen LTI-Laufzeit. In Abbildung 3.4.1 werden die Zeiträume des LTI-Programms schematisch dargestellt. / ABB: 3.4.1


1
In den Jahren 2008 und 2011 wurde aufgrund
sehr guter Wertbeiträge die Kappungsgrenze erreicht.
2
Für ein ordentliches Vorstandsmitglied;
die Auszahlung erfolgt im April des dem Programmende folgenden Jahres.
Zu Beginn eines LTIS wird der Durchschnitt der vier Wertbeiträge des Vergleichszeitraums und nach Programmablauf der Durchschnitt der vier Wertbeiträge des Performancezeitraums ermittelt. Die Differenz dieser durchschnittlichen Wertbeiträge wird an einer Skalierung von -200 bis +200 Mio. € prozentual gespiegelt. Eine stabile Entwicklung, d. h. eine Differenz von 0 Mio. €, entspricht 100% und ist als Normaljahr definiert. In einem solchen Normaljahr beträgt die variable Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung für ein ordentliches Vorstandsmitglied 350.000 €. Bei einer Minderperformance sinkt die Auszahlung linear entsprechend der prozentualen Abweichung bis auf 0%. Bei einer Überperformance steigt die Auszahlung entsprechend bis zu einer Obergrenze von 200 % (= 700.000 €). Für den Finanzvorstand beträgt die Vergütungskomponente das 1,1-fache, für den Vorstandsvorsitzenden das 1,5-fache.
Die Auszahlung erfolgt jeweils im April des dem Programmende folgenden Jahres. Für den Fall der Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder bei Eintritt in den Ruhestand erfolgt eine anteilige, abgezinste Auszahlung aller laufenden Tranchen in der Regel im April des darauffolgenden Jahres. / ABB: 3.4.2
Das dargestellte Vorstandsvergütungssystem wurde von der Hauptversammlung 2010 mit großer Mehrheit gebilligt und vom Verband der Aktionärsvereinigungen in Europa, EUROSHAREHOLDERS, als besonders aktionärsfreundliches Vergütungssystem ausgezeichnet.
Das LTI-Programm ersetzt das zwischen 1999 und 2009 geltende System mit der Möglichkeit, als variable Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter Einkommen aus der Ausübung von Aktienoptionen zu beziehen. Im Rahmen eines virtuellen Optionsprogramms, das in seiner Ausgestaltung identisch ist mit dem der übrigen Optionsprogrammteilnehmer, konnte der Vorstand im Jahr 2009 letztmalig 30 % seiner erfolgsabhängigen Vergütung für ein Eigeninvestment in K+S-Aktien verwenden. Mit dem Erwerb dieser Basisaktien erhielten die Teilnehmer virtuelle Optionen, bei denen im Fall der Ausübung eine Barauszahlung erfolgt. Die Höhe der Barauszahlung bestimmt sich nach der relativen Entwicklung der K+S-Aktie gegenüber dem Referenzindex DAX. Die für die Berechnung der Performance maßgeblichen Basiskurse der K+S-Aktie und des DAX entsprechen dem Durchschnittskurs der 100 Börsentage bis zum jeweiligen Basisstichtag (der drittletzte Freitag vor der ordentlichen Hauptversammlung). Eine nachträgliche Änderung der Erfolgsziele oder der Vergleichsparameter ist ausgeschlossen.
| in € | Zielerreichung 100% | Zielerreichung 0% | Maximale Zielerreichung |
| Fixum: 40% | 400.000 | 400.000 | 400.000 |
| Tantieme: 60% | 600.0001 | 02 | 905.0003 |
| - davon Unternehmensperformance: 80% | 480.000 | 0 | 725.000 |
| - davon persönliche Zielerreichung: 20% | 120.000 | 0 | 180.000 |
| Jahresvergütung | 1.000.000 | 400.000 | 1.305.000 |
| LTI-Programm | 350.0004 | 05 | 700.0006 |
| Gesamtjahresvergütung | 1.350.000 | 400.000 | 2.005.000 |
1
Gesamtkapitalrendite ≙ Mindestrendite; persönliche
Zielerreichung ≙ 100%.
2
Gesamtkapitalrendite ≙ 0%; persönliche Zielerreichung
≙ 0%.
3
Gesamtkapitalrendite ≥ Mindestrendite +
21 Prozentpunkte; persönliche Zielerreichung ≙ rund 150%.
4
Differenz der durchschnittlichen Wertbeiträge
von Vergleichs- und Performancezeitraum = 0 Mio. € ≙ 100%.
5
Differenz der durchschnittlichen Wertbeiträge
von Vergleichs- und Performancezeitraum ≤ -200 Mio. € ≙ 0%.
6
Differenz der durchschnittlichen Wertbeiträge
von Vergleichs- und Performancezeitraum ≥ +200 Mio. € ≙ 200%.
Die Gesamtlaufzeit der bis zum Jahr 2009 gewährten Optionen beträgt fünf Jahre, danach verfallen die nicht ausgeübten Optionen entschädigungslos. Die Ausübung der Optionen ist nach einer Sperrfrist von zwei Jahren innerhalb zweier Zeitfenster je Jahr im Mai und November nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen möglich. Um die Optionen ausüben zu können, müssen die Basisaktien durchgängig bis zum Ausübungstag gehalten werden. Im Übernahmefall ("Change of Control") öffnet sich für sämtliche noch ausstehenden Optionen ein Sonderfenster für die Ausübung.
Bei Abberufung bzw. Eigenkündigung verfallen die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgeübten virtuellen Optionen.
In Tabelle 3. 4. 1 ist eine Beispielrechnung für die Jahresvergütung eines Vorstandsmitglieds dargestellt. / TAB: 3.4.1
Einzelheiten der Vergütung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013 sind in individualisierter Form dargestellt. / TAB: 3.4.2, 3.4.3
Durchschnittlich betrug das Gehalt des Vorstands im vergangenen Jahr damit das 5,3-fache des Oberen Führungskreises weltweit sowie das 30,4-fache der Gesamtbelegschaft.
Die Gesamtbezüge des Vorstands entfielen auf sechs Mitglieder, davon waren fünf Mitglieder ganzjährig im Amt. Das Mandat von Dr. Andreas Radmacher begann am 1. September 2013. Im Vorjahr bestand der Vorstand aus sechs Mitgliedern, davon waren drei Mitglieder ganzjährig im Amt. Sämtliche Bestandteile der Vorstandsvergütung werden turnusgemäß alle drei Jahre überprüft. In 2013 wurde keine Erhöhung der Vorstandsvergütung vorgenommen. Wie in Abbildung 3.4.2 dargestellt, lagen die im vierjährigen Performancezeitraum erwirtschafteten Wertbeiträge über denen des Vergleichszeitraums; infolgedessen erreichte das LTI-Programm 2010 einen Wert von 196,7%.
| Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender Im Vorstand seit 05 /2000 | Dr. Burkhard Lohr, Finanzvorstand Im Vorstand seit 06/2012 | |||||
| in tsd. € | 2012 | 2013 | 2013 (Min) | 2013 (Max) | 2012 | 2013 |
| Festvergütung | 620,0 | 620,0 | 620,0 | 620,0 | 256,7 | 440,0 |
| Nebenleistung1 | 25,4 | 26,3 | 26,3 | 50,0 | 14,6 | 23,9 |
| Summe | 645,4 | 646,3 | 646,3 | 670,0 | 271,3 | 463,9 |
| Einjährige variable Vergütung | 1.180,0 | 967,5 | - | 1.354,5 | 481,3 | 687,5 |
| Mehrjährige variable Vergütung4 | 792,8 | 1.044,8 | - | 1.050,0 | - | - |
| LTI | 792,8 | 1.044,8 | - | 1.050,0 | - | - |
| Deferral | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 2.618,2 | 2.658,6 | 646,3 | 3.074,5 | 752,6 | 1.151,4 |
| Dienstzeitaufwand | 378,7 | 481,6 | 481,6 | 481,6 | 255,4 | 425,0 |
| Gesamtvergütung | 2.996,9 | 3.140,2 | 1.127,9 | 3.556,1 | 1.008,0 | 1.576,4 |
| Dr. Burkhard Lohr, Finanzvorstand Im Vorstand seit 06/2012 | Gerd Grimmig Im Vorstand seit 10 / 2000 | |||||
| in tsd. € | 2013 (Min) | 2013 (Max) | 2012 | 2013 | 2013 (Min) | 2013 (Max) |
| Festvergütung | 440,0 | 440,0 | 400,0 | 400,0 | 400,0 | 400,0 |
| Nebenleistung1 | 23,9 | 50,0 | 31,1 | 31,1 | 31,1 | 50,0 |
| Summe | 463,9 | 490,0 | 431,1 | 431,1 | 431,1 | 450,0 |
| Einjährige variable Vergütung | - | 995,5 | 750,0 | 625,0 | - | 905,0 |
| Mehrjährige variable Vergütung4 | - | - | 528,5 | 696,5 | - | 700,0 |
| LTI | - | - | 528,5 | 696,5 | - | 700,0 |
| Deferral | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 463,9 | 1.485,5 | 1.709,6 | 1.752,6 | 431,1 | 2.055,0 |
| Dienstzeitaufwand | 425,0 | 425,0 | 258,8 | 314,6 | 314,6 | 314,6 |
| Gesamtvergütung | 888,9 | 1.910,5 | 1.968,4 | 2.067,2 | 745,7 | 2.369,6 |
| Dr. Thomas Nöcker Im Vorstand seit 08/2003 | Mark Roberts2,3 Im Vorstand seit 10/2012 | |||||
| in tsd. € | 2012 | 2013 | 2013 (Min) | 2013 (Max) | 2012 | 2013 |
| Festvergütung | 400,0 | 400,0 | 400,0 | 400,0 | 100,0 | 400,0 |
| Nebenleistung1 | 24,6 | 24,5 | 24,5 | 50,0 | 14,0 | 35,5 |
| Summe | 424,6 | 424,5 | 424,5 | 450,0 | 114,0 | 435,5 |
| Einjährige variable Vergütung | 750,0 | 625,0 | - | 905,0 | 187,5 | 625,0 |
| Mehrjährige variable Vergütung4 | 528,5 | 696,5 | - | 700,0 | - | 112,4 |
| LTI | 528,5 | 696,5 | - | 700,0 | - | 112,4 |
| Deferral | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 1.703,1 | 1.746,0 | 424,5 | 2.055,0 | 301,5 | 1.172,9 |
| Dienstzeitaufwand | 252,2 | 337,1 | 337,1 | 337,1 | 107,1 | 376,3 |
| Gesamtvergütung | 1.955,3 | 2.083,1 | 761,6 | 2.392,1 | 408,6 | 1.549,2 |
| Mark Roberts2,3 Im Vorstand seit 10/2012 | Dr. Andreas Radmacher Im Vorstand seit 09/2013 | |||||
| in tsd. € | 2013 (Min) | 2013 (Max) | 2012 | 2013 | 2013 (Min) | 2013 (Max) |
| Festvergütung | 400,0 | 400,0 | - | 133,3 | 133,3 | 133,3 |
| Nebenleistung1 | 35,5 | 50,0 | - | 22,3 | 7,3 | 50,0 |
| Summe | 435,5 | 450,0 | - | 155,6 | 140,6 | 183,3 |
| Einjährige variable Vergütung | - | 905,0 | - | 208,0 | - | 301,7 |
| Mehrjährige variable Vergütung4 | - | 122,4 | - | - | - | - |
| LTI | - | 122,4 | - | - | - | - |
| Deferral | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 435,5 | 1.477,4 | - | 363,6 | 140,6 | 485,0 |
| Dienstzeitaufwand | 376,3 | 376,3 | - | 146,9 | 146,9 | 146,9 |
| Gesamtvergütung | 811,8 | 1.853,7 | - | 510,5 | 287,5 | 631,9 |
| Joachim Felker 10/2005 - 09/2012 | ||||
| in tsd. € | 2012 | 2013 | 2013 (Min) | 2013 (Max) |
| Festvergütung | 300,0 | - | - | - |
| Nebenleistung1 | 16,3 | - | - | - |
| Summe | 316,3 | - | - | - |
| Einjährige variable Vergütung | 562,5 | - | - | - |
| Mehrjährige variable Vergütung4 | 1.366,1 | - | - | - |
| LTI | 1.366,1 | - | - | - |
| Deferral | - | - | - | - |
| Summe | 2.244,9 | - | - | - |
| Dienstzeitaufwand | 244,3 | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 2.489,2 | - | - | - |
1
Nebenleistungen sind seit dem Jahr 2013 auf
50.000 € gedeckelt.
2
Für die Umrechnung der Vergütung ist ein
US-Dollarkurs festgeschrieben. Da die Auszahlungen zunächst mit aktuellen
Kursen umgerechnet werden, kommt es am Jahresende ggf. zu einem Ausgleich.
3
Übernahme der Restlaufzeiten der LTI-Ansprüche,
die Herr Roberts als CEO der MORTON SALT erhalten hat.
4
Sämtliche Ansprüche aus LTI-Programmen wurden
anteilig bis 30. September 2012 im April 2013 ausbezahlt.
Die Werte der im Rahmen des letztmalig 2009 angebotenen Optionsprogramms erworbenen und noch nicht ausgeübten Aktienoptionen werden in Tabelle 3.4.4 dargestellt (Wert bei fiktiver Ausübung am 31. Dezember 2013). / TAB: 3.4.4
Im Jahr 2013 übte ein Vorstandsmitglied (Herr Felker) virtuelle Optionen des noch laufenden Optionsprogramms 2009 aus.
Die Pensionen der aktiven Vorstandsmitglieder bestimmen sich nach einem Bausteinsystem, d. h. für jedes Jahr der Vorstandstätigkeit wird ein Pensionsbaustein gebildet.
Die Pensionsbausteine werden auf der Basis von 40 % der fixen Jahresvergütung des jeweiligen Vorstandsmitglieds berechnet. Die jährliche Gesamtpension aus diesem Bausteinsystem ist nach oben limitiert, um unangemessene Pensionen bei langjährigen Berufungen (>15 Jahre) zu vermeiden. Der Betrag wird mittels versicherungsmathematischer Faktoren verrentet; die Faktoren für die Bildung der Bausteine 2013 liegen bei den Vorständen je nach Alter zwischen 9,0 und 15,0% - die Faktoren verringern sich mit zunehmendem Lebensalter. Die einzelnen in den jeweiligen Geschäftsjahren erworbenen Pensionsbausteine werden aufsummiert und bestimmen im Versorgungsfall die dem jeweiligen Vorstandsmitglied oder ggf. seinen Hinterbliebenen zustehende Versorgungsleistung. Die Obergrenze beträgt für ein ordentliches Vorstandsmitglied 225.000 € und für den Vorstandsvorsitzenden 300.000 €. Die Werte werden in einem Dreijahresrhythmus - erstmals für das Geschäftsjahr 2014 - überprüft und ggf. angepasst.
| Optionsprogramm 2009 | |||
| Anzahl Optionen | Wert in Tsd. € am 31.12.2013 | ||
| Norbert Steiner | 2013 | 190.000 | 0,0 |
| 2012 | 190.000 | 0,0 | |
| Joachim Felker | 2013 | 0 | 0,0 |
| 2012 | 152.900 | 0,0 | |
| Gerd Grimmig | 2013 | 153.060 | 0,0 |
| 2012 | 153.060 | 0,0 | |
| Dr. Thomas Nöcker | 2013 | 152.900 | 0,0 |
| 2012 | 152.900 | 0,0 | |
| Summe | 2013 | 495.960 | 0,0 |
| 2012 | 648.860 | 0,0 | |
Erst bei Auszahlung von Rentenleistungen werden diese entsprechend der Veränderung des "Verbraucherpreisindex für Deutschland" angepasst. Die Ansprüche aus den erworbenen Bausteinen sind unverfallbar.
Endet ein Vorstandsmandat, beginnt die Alterspension nach Vollendung des 65. Lebensjahres, es sei denn, es handelt sich um einen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsfall oder um eine Hinterbliebenenpension im Todesfall. Bei einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit eines Vorstandsmitglieds vor Erreichen des Pensionsalters erhält dieser eine Invalidenrente in Höhe der bis zum Eintritt der Invalidität gebildeten Rentenbausteine. Tritt die Invalidität vor Erreichen des 55. Lebensjahres ein, werden Bausteine auf Basis eines Mindestwerts für die Jahre fiktiv gebildet, die bis zum 55. Lebensjahr fehlen. Im Falle des Todes eines aktiven oder ehemaligen Vorstandsmitglieds erhalten der hinterbliebene Ehegatte 60%, jede Vollwaise 30% und jede Halbwaise 15 % der Versorgungsleistung. Die Höchstgrenze für die Hinterbliebenenleistung kann 100 % der Versorgungsleistung nicht überschreiten - in diesem Fall werden sie verhältnismäßig gekürzt. Scheidet ein Vorstandsmitglied ab dem vollendeten 60. Lebensjahr aus, können die Ansprüche gemäß der Versorgungszusage bereits geltend gemacht werden.
| Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender Im Vorstand seit 05 /2000 | Dr. Burkhard Lohr, Finanzvorstand Im Vorstand seit 06/2012 | Gerd Grimmig Im Vorstand seit 10/2000 | ||||
| 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | |
| in tsd. € | ||||||
| Festvergütung | 620,0 | 620,0 | 440,0 | 256,7 | 400,0 | 400,0 |
| Nebenleistungen | 26,3 | 25,4 | 23,9 | 14,6 | 31,1 | 31,1 |
| Summe | 646,3 | 645,4 | 463,9 | 271,3 | 431,1 | 431,1 |
| Einjährige variable Vergütung | 1.180,0 | 1.102,0 | 481,3 | - | 750,0 | 720,0 |
| Mehrjährige variable Vergütung | 792,8 | 1.050,0 | - | - | 528,5 | 700,0 |
| Planbezeichnung (Planlaufzeit) | 2009 - 2012 | 2008 - 2011 | - | - | 2009 - 2012 | 2008 - 2011 |
| Sonstiges | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 2.619,1 | 2.797,4 | 945,2 | 271,3 | 1.709,6 | 1.851,1 |
| Versorgungsaufwand | 481,6 | 378,7 | 425,0 | 255,4 | 314,6 | 258,8 |
| Gesamtvergütung | 3.100,7 | 3.176,1 | 1.370,2 | 526,7 | 2.024,2 | 2.109,9 |
| Dr. Thomas Nöcker Im Vorstand seit 08/2003 | Mark Roberts1 Im Vorstand seit 10/2012 | Dr. Andreas Radmacher Im Vorstand seit 09/2013 | ||||
| 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | |
| in tsd. € | ||||||
| Festvergütung | 400,0 | 400,0 | 400,0 | 100,0 | 133,3 | - |
| Nebenleistungen | 24,5 | 24,6 | 35,5 | 14,0 | 22,3 | - |
| Summe | 424,5 | 424,6 | 435,5 | 114,0 | 155,6 | - |
| Einjährige variable Vergütung | 750,0 | 720,0 | 187,5 | - | - | - |
| Mehrjährige variable Vergütung | 528,5 | 700,0 | 7,8 | - | - | - |
| Planbezeichnung (Planlaufzeit) | 2009 - 2012 | 2008 - 2011 | 2008 - 2011 | - | - | - |
| Sonstiges | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 1.703,0 | 1.844,6 | 630,8 | 114,0 | 155,6 | - |
| Versorgungsaufwand | 337,1 | 252,2 | 376,3 | 107,1 | 146,9 | - |
| Gesamtvergütung | 2.040,1 | 2.096,8 | 1.007,1 | 221,1 | 302,5 | - |
| Joachim Felker 10/2005 - 09/2012 | ||
| 2013 | 2012 | |
| in tsd. € | ||
| Festvergütung | - | 300,0 |
| Nebenleistungen | - | 16,3 |
| Summe | - | 316,3 |
| Einjährige variable Vergütung | - | 720,0 |
| Mehrjährige variable Vergütung | - | 700,0 |
| Planbezeichnung (Planlaufzeit) | - | 2008 - 2011 |
| Sonstiges | - | - |
| Summe | - | 1.736,3 |
| Versorgungsaufwand | - | 244,3 |
| Gesamtvergütung | - | 1.980,6 |
Für die Mitglieder des Vorstands wurden im Jahr 2013 die in Tabelle 3.4.5 gezeigten Beträge den Pensionsrückstellungen zugeführt. / TAB: 3.4.5
Der von den Vorstandsmitgliedern im Jahr 2013 jeweils erdiente Pensionsbaustein führt zu Pensionsaufwand, der versicherungsmathematisch berechnet wird. Der Anstieg der Zeitwerte gegenüber dem Vorjahreswert ist auf den um ein Jahr kürzeren Zeitraum bis zum unterstellten Pensionsbeginn zurückzuführen.
Im Falle eines Widerrufs der Bestellung zum Vorstandsmitglied erhält das Vorstandsmitglied im Zeitpunkt der Beendigung eine Abfindung in Höhe des 1,5-fachen der fixen Vergütung, maximal aber in Höhe der Gesamtbezüge für die Restlaufzeit des Dienstvertrags. Bei allen seit 2012 abgeschlossenen Vorstandsverträgen gilt allein die Obergrenze für Abfindungen in Höhe des 1,5-fachen des Jahresfixums für alle Vergütungsbestandteile.
| Alter | Zeitwert zum 1.1. | Pensionsaufwand2 | Zeitwert zum 31.12. | ||
| in tsd. € | |||||
| Norbert Steiner | 2013 | 59 | 4.684,2 | 645,6 | 5.331,6 |
| 2012 | 3.225,2 | 536,7 | 4.684,2 | ||
| Joachim Felker | 2013 | 61 | - | - | - |
| 2012 | 2.060,6 | 345,3 | 2.991,2 | ||
| Gerd Grimmig | 2013 | 60 | 3.837,2 | 448,9 | 4.063,3 |
| 2012 | 2.918,5 | 401,8 | 3.837,2 | ||
| Dr. Thomas Nöcker | 2013 | 55 | 2.881,5 | 437,9 | 3.308,3 |
| 2012 | 1.863,7 | 343,5 | 2.881,5 | ||
| Dr. Burkhard Lohr | 2013 | 50 | 255,4 | 434,0 | 665,7 |
| 2012 | - | 255,4 | 255,4 | ||
| Mark Roberts | 2013 | 50 | 107,0 | 380,0 | 464,7 |
| 2012 | - | 107,0 | 107,0 | ||
| Dr. Andreas Radmacher | 2013 | 47 | 0,0 | 146,9 | 146,9 |
| 2012 | - | - | - | ||
| Summe | 2013 | 11.765,3 | 2.493,3 | 13.980,4 | |
| 2012 | 10.068,0 | 1.989,7 | 14.756,53 |
1
Angaben nach IFRS.
2
Einschließlich Zinsaufwand.
3
Einschließlich des Zeitwerts des ausgeschiedenen
Vorstandsmitglieds Herrn Felker.
Für den Fall der vorzeitigen Auflösung eines Vorstandsvertrags infolge eines Übernahmefalls ("Change of Control") erfolgt die Auszahlung der bis zum Ende der ursprünglichen Bestelldauer noch ausstehenden fixen Vergütung und Tantieme zuzüglich einer Ausgleichszahlung, sofern kein Grund vorliegt, der eine fristlose Beendigung des Vertrags des Betroffenen rechtfertigt. Die Tantieme bemisst sich nach dem Durchschnitt der vorausgegangenen zwei Jahre. Die Ausgleichszahlung beträgt das 1,5-fache des Jahresfixums. Darüber hinaus besteht eine Obergrenze für Abfindungen, wonach Ansprüche aus der "Change of Control"-Klausel den Wert von drei Jahresvergütungen nicht überschreiten können. Die Vorstandsmitglieder haben bei einem "Change of Control"-Fall kein Sonderkündigungsrecht.
Im Berichtsjahr wurden den Vorstandsmitgliedern Leistungen von Dritten im Hinblick auf die Vorstandstätigkeit weder zugesagt noch gewährt. Über die genannten Dienstverträge hinaus gibt es keine vertraglichen Beziehungen der Gesellschaft oder ihrer Konzerngesellschaften mit Mitgliedern des Vorstands oder diesen nahestehenden Personen.
Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich im Berichtsjahr auf 1,5 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €). Der Anstieg begründet sich durch die noch bis September 2014 laufende Karrenzentschädigung für Herrn Felker.
Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 12 der Satzung geregelt. Ein Mitglied des Aufsichtsrats erhält eine fixe jährliche Vergütung von 100.000 €. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Doppelte, der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache der Vergütung.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUR BERECHNUNG DER KAPITALKOSTEN UND DER GESAMTKAPITALRENDITE finden Sie auf Seite 80.
Die Mitglieder des Prüfungsausschusses erhalten eine jährliche Vergütung von jeweils 15.000 €, die Mitglieder des Personalausschusses von jeweils 7.500 €. Für die Tätigkeit im Nominierungsausschuss erhält jedes Mitglied eine jährliche Vergütung von 7.500 €, sofern in dem jeweiligen Jahr mindestens zwei Sitzungen stattgefunden haben. Die Vorsitzenden dieser Ausschüsse erhalten jeweils das Doppelte, ein stellvertretender Vorsitzender das 1,5-fache dieser Vergütung. Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erhält schließlich für die Teilnahme an einer Sitzung des Aufsichtsrats oder eines seiner Ausschüsse, denen er angehört, ein Sitzungsgeld von je 750 €, bei mehreren Sitzungen an einem Tag jedoch maximal 1.500 € pro Tag. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben sowohl Anspruch auf Ersatz der zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben notwendigen und angemessenen Auslagen als auch auf Ersatz der von ihnen aufgrund ihrer Aufsichtsratstätigkeit zu entrichtenden Umsatzsteuer.
| Fixe Vergütung | Prüfungsausschuss | Personalausschuss | Nominierungsausschuss | Sitzungsgelder | ||
| in € | ||||||
| Dr. Ralf Bethke | 2013 | 200.000 | 15.000 | 15.000 | 15.000 | 12.000 |
| (Vorsitzender) | 2012 | 200.000 | 15.000 | 15.000 | 15.000 | 12.000 |
| Michael Vassiliadis | 2013 | 150.000 | 15.000 | 7.500 | - | 9.000 |
| (Stellvertretender Vorsitzender) | 2012 | 150.000 | 15.000 | 7.500 | - | 8.250 |
| Ralf Becker | 2013 | 100.000 | 15.000 | - | - | 5.250 |
| 2012 | 100.000 | 15.000 | - | - | 6.000 | |
| Jella S. Benner-Heinacher | 2013 | 100.000 | - | 3.7502 | 3.7503 | 7.500 |
| 2012 | 100.000 | - | - | 7.500 | 6.000 | |
| George Cardona | 2013 | 100.000 | - | - | 3.7502 | 5.250 |
| 2012 | 100.000 | - | - | - | 3.000 | |
| Wesley Clark | 2013 | 63.014 | - | - | - | 3.000 |
| (seit 14.5.2013) | 2012 | - | - | - | - | - |
| Harald Döll | 2013 | 100.000 | - | - | - | 5.250 |
| 2012 | 100.000 | - | - | - | 3.000 | |
| Dr. Rainer Gerling | 2013 | 100.000 | - | - | - | 5.250 |
| 2012 | 100.000 | - | - | - | 3.000 | |
| Axel Hartmann | 2013 | 63.014 | - | - | - | 3.000 |
| (seit 14.5.2013) | 2012 | - | - | - | - | - |
| Rainer Grohe | 2013 | 36.986 | - | 3.750 | - | 4.500 |
| (bis 14.5.2013) | 2012 | 100.000 | - | 7.500 | - | 5.250 |
| Dr. Karl Heidenreich | 2013 | 36.986 | 7.500 | - | - | 3.000 |
| (bis 14.5.2013) | 2012 | 100.000 | 15.000 | - | - | 6.000 |
| Rüdiger Kienitz | 2013 | 100.000 | - | - | - | 5.250 |
| 2012 | 100.000 | - | - | - | 3.000 | |
| Klaus Krüger | 2013 | 100.000 | 15.000 | 7.500 | - | 11.250 |
| 2012 | 100.000 | 15.000 | 7.500 | - | 8.250 | |
| Dieter Kuhn | 2013 | 100.000 | - | - | - | 5.250 |
| 2012 | 100.000 | - | - | - | 3.000 | |
| Dr. Bernd Malmström | 2013 | 100.000 | - | - | 7.500 | 6.750 |
| 2012 | 100.000 | - | - | 7.500 | 4.500 | |
| Dr. Annette Messemer | 2013 | 63.014 | 7.500 | - | - | 4.500 |
| (seit 14.5.2013) | 2012 | - | - | - | - | - |
| Dr. Rudolf Müller | 2013 | 100.000 | - | - | 7.500 | 6.750 |
| 2012 | 100.000 | - | - | 7.500 | 6.000 | |
| Renato De Salvo | 2013 | 36.986 | - | - | - | 2.250 |
| (bis 14.5.2013) | 2012 | 100.000 | - | - | - | 3.000 |
| Dr. Eckart Sünner | 2013 | 100.000 | 30.000 | - | - | 6.750 |
| 2012 | 100.000 | 30.000 | - | - | 6.000 | |
| Summe | 2013 | 1.750.000 | 105.000 | 37.500 | 37.500 | 111.750 |
| 2012 | 1.750.000 | 105.000 | 37.500 | 37.500 | 86.250 |
| Gesamt | ||
| in € | ||
| Dr. Ralf Bethke | 2013 | 257.000 |
| (Vorsitzender) | 2012 | 257.000 |
| Michael Vassiliadis | 2013 | 181.500 |
| (Stellvertretender Vorsitzender) | 2012 | 180.750 |
| Ralf Becker | 2013 | 120.250 |
| 2012 | 121.000 | |
| Jella S. Benner-Heinacher | 2013 | 115.000 |
| 2012 | 113.500 | |
| George Cardona | 2013 | 109.000 |
| 2012 | 103.000 | |
| Wesley Clark | 2013 | 66.014 |
| (seit 14.5.2013) | 2012 | - |
| Harald Döll | 2013 | 105.250 |
| 2012 | 103.000 | |
| Dr. Rainer Gerling | 2013 | 105.250 |
| 2012 | 103.000 | |
| Axel Hartmann | 2013 | 66.014 |
| (seit 14.5.2013) | 2012 | - |
| Rainer Grohe | 2013 | 45.236 |
| (bis 14.5.2013) | 2012 | 112.750 |
| Dr. Karl Heidenreich | 2013 | 47.486 |
| (bis 14.5.2013) | 2012 | 121.000 |
| Rüdiger Kienitz | 2013 | 105.250 |
| 2012 | 103.000 | |
| Klaus Krüger | 2013 | 133.750 |
| 2012 | 130.750 | |
| Dieter Kuhn | 2013 | 105.250 |
| 2012 | 103.000 | |
| Dr. Bernd Malmström | 2013 | 114.250 |
| 2012 | 112.000 | |
| Dr. Annette Messemer | 2013 | 75.014 |
| (seit 14.5.2013) | 2012 | - |
| Dr. Rudolf Müller | 2013 | 114.250 |
| 2012 | 113.500 | |
| Renato De Salvo | 2013 | 39.236 |
| (bis 14.5.2013) | 2012 | 103.000 |
| Dr. Eckart Sünner | 2013 | 136.750 |
| 2012 | 136.000 | |
| Summe | 2013 | 2.041.750 |
| 2012 | 2.016.250 |
1
Angaben ohne Entschädigung für die von Aufsichtsratsmitgliedern
aufgrund ihrer Tätigkeit zu entrichtende Umsatzsteuer.
2
Mitglied des Ausschusses seit 14.5.2013.
3
Mitglied des Ausschusses bis 14.5.2013.
Einzelheiten der Vergütung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013 ergeben sich in individualisierter Form aus Tabelle 3.4.6. / TAB: 3.4.6
Zusätzlich wurden im Jahr 2013 an die Aufsichtsratsmitglieder Aufwandsentschädigungen von insgesamt 58,5 Tsd. € gezahlt (Vorjahr: 16,8 Tsd. €). Der Anstieg ist insbesondere auf höhere Reisetätigkeit von Aufsichtsratsmitgliedern zu Standorten der K+S GRUPPE zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden keine Vergütungen für Tätigkeiten im Aufsichtsrat von Tochterunternehmen gezahlt, auch Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, wurden den Aufsichtsratsmitgliedern - mit einer Ausnahme - nicht gewährt.
Die K+s Aktiengesellschaft ist die Holding der K+S GRUPPE. Ihre wirtschaftliche Entwicklung wird maßgeblich durch die direkt und indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften im In- und Ausland bestimmt. In den Konzernabschluss sind neben der K+S AKTIENGESELLSCHAFT alle wesentlichen Beteiligungsgesellschaften einbezogen, bei denen die K+S AKTIENGESELLSCHAFT direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte hält. Tochtergesellschaften von untergeordneter Bedeutung werden nicht konsolidiert.
/ DETAILS ZU TOCHTERGESELLSCHAFTEN, BEITEILIGUNGEN UND NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN finden sie in der Anteilsbesitzliste im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 177.

Bedeutende Tochtergesellschaften sind die direkt gehaltenen K+S KALI GMBH, K+S SALZ GMBH UND K+S FINANCE BELGIUM BVBA. Unter der K+S SALZ GMBH sind die ESCO - EUROPEAN SALT COMPANY GMBH & CO. KG und die K+S NETHERLANDS HOLDING B.V. zusammengefasst, die u. a. die Anteile an Konzerngesellschaften in Kanada, Brasilien und Chile hält. Die K+S FINANCE BELGIUM BVBA hält gemeinsam mit der K+S NETHERLANDS HOLDING B.V. über Tochtergesellschaften die Anteile an der MORTON SALT, INC. Die K+S KALI GMBH und K+S SALZ GMBH halten ihre ausländischen Gesellschaften im Wesentlichen über eigene Zwischenholdings. Auch die Ergänzenden Aktivitäten sind weitgehend über Tochtergesellschaften mit der K+S AKTIENGESELLSCHAFT verbunden.
Der Konsolidierungskreis hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2012 wie folgt verändert: Zum 1. Januar 2013 wurde die UBT SEE- UND HAFEN-SPEDITION GMBH ROSTOCK auf die K+S TRANSPORT GMBH verschmolzen. Darüber hinaus wurde die SPL PÉRU S.A.C. zum 1. Januar 2013 erstmals, die K+S MINING ARGENTINA S.A. seit 1. Januar 2013 nicht mehr konsolidiert. Die K+S KALI ATLANTIQUE S.A.S. wurde zum 3. Juli 2013 aufgelöst. Im Rahmen von konzerninternen Umstrukturierungen wurde die K+S CZ A.S. auf die SOLNÉ MLYNY (SMO) verschmolzen und anschließend in K+S CZECH REPUBLIC A.S. umfirmiert. Zudem wurden folgende Gesellschaften gegründet und erstmalig konsolidiert: 1786987 alberta LTD., K+S NORTH AMERICA ASSET MANAGEMENT GMBH sowie die K+S NORTH AMERICA SALT ASSET MANAGEMENT GMBH & CO. KG. Die Gründung dieser Gesellschaften steht im Zusammenhang mit einer in 2013 durchgeführten gesellschaftsrechtlichen Reorganisation mit dem Ziel, unsere kanadischen Kali- und Salzaktivitäten unter der K+S NETHERLANDS HOLDING B.V. zu bündeln.
Die Berichterstattung der K+S GRUPPE gliedert sich in drei Bereiche, die strategisch, technisch und wirtschaftlich miteinander verknüpft sind. Die Unternehmenssteuerung und -überwachung erfolgt durch die K+S AKTIENGESELLSCHAFT in Kassel. / ABB: 4.1.1
/ ERGÄNZENDE INFORMATIONEN ZU DEN PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGEN DER K+S GRUPPE finden Sie im Unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht und auf unserer Internetseite www.k-plus-s.com
Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte gewinnt in sechs Bergwerken in Deutschland Kali- und Magnesiumrohsalze, die dort und an einem ehemaligen Bergwerksstandort zu End- oder Zwischenprodukten weiterverarbeitet werden. Darüber hinaus gehören drei Weiterverarbeitungsstandorte in Frankreich zum Geschäftsbereich. Die jährliche Produktionskapazität des Geschäftsbereichs beträgt bis zu 7,5 Mio. t Kali- und Magnesiumprodukte. Durch die im Jahr 2011 getätigte Akquisition der kanadischen POTASH ONE, der heutigen K+S POTASH CANADA GP, wird der Geschäftsbereich zukünftig über die Möglichkeit verfügen, die jährliche Produktionskapazität mit dem Legacy Projekt langfristig um mindestens 2,86 Mio. t zu erhöhen. Ein weitgespanntes Vertriebsnetz ermöglicht den Verkauf der Produkte in Europa und Übersee. Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ist überwiegend in der K+S KALI GMBH, deren Tochtergesellschaften und der K+S POTASH CANADA GP abgebildet.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUM LEGACY PROJEKT finden sie auf unserer Internetseite unter www.k-plus-s.com/de/legacy-project
Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte bietet seinen Kunden Düngemittel, Produkte für industrielle Anwendungen, hochreine Kalium- und Magnesiumsalze für die Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sowie Vorprodukte für die Herstellung von Futtermitteln. Kaliumchlorid ist dabei die umsatzstärkste Produktgruppe. Das universell einsetzbare, natürliche mineralische Düngemittel wird weltweit insbesondere bei wichtigen Anbaukulturen wie Getreide, Mais, Reis und Sojabohnen angewandt. Kaliumchlorid wird als Granulat direkt auf den Äckern ausgebracht oder zunächst mit anderen Einzeldüngern in Mischdüngeranlagen zu sogenannten "Bulk Blends" gemischt. Zusätzlich wird Kaliumchlorid auch als feinkörnige "Standard"-Ware an die Düngemittelindustrie geliefert, die es mit anderen Nährstoffen zu Mehrnährstoffdüngern weiterverarbeitet. Die Düngemittelspezialitäten des Geschäftsbereichs unterscheiden sich vom klassischen Kaliumchlorid entweder durch Chloridfreiheit oder unterschiedliche Nährstoffrezepturen mit Magnesium, Schwefel und Spurenelementen.
Diese Produkte werden in Kulturen eingesetzt, die einen erhöhten Magnesium- und Schwefelbedarf haben, wie z. B. Raps oder Kartoffeln, sowie bei chloridempfindlichen Sonderkulturen wie Zitrusfrüchten, Wein oder Gemüse. Außerdem bietet der Geschäftsbereich eine breite Palette an hochwertigen Kalium- und Magnesiumprodukten für industrielle Anwendungen in verschiedenen Reinheitsstufen und speziellen Körnungen an. Diese kommen z. B. bei der Chloralkali-Elektrolyse in der chemischen Industrie, bei der Herstellung von Glas und Kunststoffen, in der Mineralölindustrie, in metallurgischen Prozessen, in der Textilindustrie, in der Biotechnologie, bei der Öl- und Gasexploration sowie beim Kunststoffrecycling zum Einsatz. Des Weiteren stellt der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ein Produktportfolio für die besonders hohen Anforderungen der Pharma-, Kosmetik-, Lebensmittel- und Tierfuttermittelindustrie bereit. Kundenorientierung und fachliche Beratung sind wesentliche Elemente des Leistungsspektrums des Geschäftsbereichs. Ein Beraterteam, bestehend aus Regionalberatern sowie weltweit tätigen Agraringenieuren, vermittelt wichtige Informationen und Anregungen für Innovationen rund um den Pflanzennährstoffeinsatz in der Landwirtschaft. Für Industrieprodukte steht eine technische Anwendungsberatung weltweit zur Verfügung.
/ ERGÄNZENDE INFORMATIONEN ZU DEN PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGEN DES GESCHÄFTSBEREICHS KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE finden sie im Unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht und auf unserer Internetseite www.k-plus-s.com
Gut die Hälfte des Umsatzes erzielt der Geschäftsbereich in Europa. Hier profitiert er von der logistisch günstigen Lage der Produktionsstätten zu den europäischen Kunden. In Südamerika, insbesondere in Brasilien, sowie in Asien hält der Geschäftsbereich ebenfalls bedeutende Wettbewerbspositionen. / ABB: 4.1.2
Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ist weltweit der fünftgrößte und in Westeuropa der größte Produzent von Kaliprodukten und hatte im Jahr 2013 einen Anteil von rund 10% am Weltkaliabsatz. Bedeutende Wettbewerber sind die nordamerikanischen Unternehmen POTASHCORP, MOSAIC und AGRIUM, die mit der CONPOTEX eine gemeinsame Exportorganisation unterhalten, die russische URALKALI und die weißrussische BELARUSKALI, die gemeinsam über die Exportorganisation BPC auftraten, die israelische ICL, die jordanische APC sowie die chilenische SQM. Zusätzlich zum Kaliumchlorid - und im Unterschied zu den wesentlichen Konkurrenten - bietet der Geschäftsbereich kalium-, schwefel- und magnesiumhaltige Düngemittelspezialitäten an und nimmt in diesem Marktsegment weltweit die Spitzenposition ein. Auch mit den Produkten für industrielle, technische und pharmazeutische Anwendungen gehört K+S zu den leistungsstärksten Herstellern weltweit und ist in Europa der mit Abstand größte Anbieter.
Im Geschäftsbereich Salz gewinnt und vertreibt die K+S GRUPPE Speise-, Gewerbe-, Industrie- und Auftausalze. K+S ist der weltweit größte Anbieter von Salzprodukten, die jährliche Produktionskapazität beläuft sich auf rund 30 Mio. t Salz. Der Geschäftsbereich umfasst die Teileinheiten ESCO - EUROPEAN SALT COMPANY GMBH & CO. KG (ESCO), Hannover, mit Tätigkeitsschwerpunkt in Europa, die chilenische K+S CHILE S.A. (vormals SOCIEDAD PUNTA DE LOBOS S.A. (SPL)), Santiago de Chile, mit Aktivitäten in Südamerika und den USA sowie MORTON SALT, INC., Chicago, einen der größten Salzproduzenten in Nordamerika. ESCO verfügt über drei Steinsalzbergwerke, zwei Solbetriebe sowie mehrere Siedesalzanlagen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Portugal und Spanien sowie über zahlreiche Vertriebsstandorte in Europa. Zur Stärkung ihrer Position im Wettbewerb hat ESCO Anfang 2012 das tschechische Salzverarbeitungsunternehmen SOLNÉ MLYNY A.S. (SMO) übernommen, einen bedeutenden Anbieter von Salzprodukten in der Tschechischen Republik und anderen europäischen Ländern. Die jährliche Produktionskapazität von ESCO liegt bei rund 8,0 Mio. t Festsalz und bei 1,7 Mio. t Salz in Sole. K+S CHILE gewinnt im Salar Grande de Tarapacá Steinsalz im kostengünstigen Tagebau. Die Produktionskapazität wurde in 2013 auf rund 8 Mio. t pro Jahr ausgebaut. Außerdem betreibt die SALINA DIAMANTE BRANCO im Nordosten von Brasilien eine Meersalzanlage mit 0,5 Mio. t Jahreskapazität. In den USA vertreibt K+S CHILE ihre Salzprodukte über die INTERNATIONAL SALT COMPANY (ISCO). Darüber hinaus ist die chilenische Reederei EMPREMAR S.A., die mit zwei eigenen sowie zusätzlichen gecharterten Schiffen die Seelogistik für das K+S Salzgeschäft in Südamerika abwickelt, Teil des Geschäftsbereichs Salz. MORTON SALT betreibt sechs Steinsalzbergwerke, sieben Solar- und neun Siedesalzanlagen in den USA, in Kanada und auf den Bahamas; die jährliche Produktionskapazität beläuft sich auf rund 13 Mio. t Salz. Der Geschäftsbereich Salz ist in Europa sowie Nord- und Südamerika mit eigenen Vertriebseinheiten und über Plattformgesellschaften der K+S GRUPPE vertreten. Darüber hinaus exportiert der Geschäftsbereich Salzprodukte nach Asien und in andere Regionen der Welt.

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Europa | 52,6 | 50,6 |
| - davon Deutschland | 14,0 | 14,9 |
| 2 Nordamerika | 2,1 | 2,4 |
| 3 Südamerika | 21,5 | 21,3 |
| 4 Asien | 20,1 | 21,6 |
| 5 Afrika, Ozeanien | 3,7 | 4,1 |
Der Geschäftsbereich Salz bietet seinen Kunden Speise-, Gewerbe-, Industrie- und Auftausalze, die sämtlich auf Natriumchlorid (Kochsalz) basieren. Abhängig von den jeweiligen Anwendungen unterscheiden sich die Produkte vor allem durch die Körnung, den Reinheitsgrad, die Darreichungsform und eventuelle Zusatzstoffe. Im Produktsegment Speisesalz stellt die K+S GRUPPE sowohl Salz für die Lebensmittelindustrie als auch Tafelsalz für Endverbraucher her, hierzu gehören auch Premiumprodukte wie koscheres oder natriumreduziertes Salz. Gewerbesalze werden in Färbereien, in der Textilindustrie, bei der Futtermittelproduktion, in der Fischkonservierung, in Bohrspülungen für die Erdöl- und Erdgasförderung sowie in vielen anderen gewerblichen Bereichen eingesetzt. Pharmasalze sind wesentlicher Bestandteil von Infusions- und Dialyselösungen. Auch im Segment Gewerbesalz werden Produkte für Endverbraucher hergestellt, wie beispielsweise Wasserenthärtungssalze. Industriesalz ist einer der wichtigsten Rohstoffe der chemischen Industrie. In Elektrolyseanlagen werden daraus Chlor, Natronlauge und Wasserstoff produziert. Zum Endverbraucher gelangt es zum Beispiel als Bestandteil von verschiedenen Kunststoffen. Winterdienste, öffentliche und private Straßenbauverwaltungen und Straßenmeistereien sowie gewerbliche Großverbraucher beziehen Auftaumittel der K+S GRUPPE, Haushaltspackungen für Endverbraucher runden die Produktpalette ab. Zudem werden Auftausalze angeboten, die durch den Zusatz von Calciumchlorid beim Kontakt mit Eis und Schnee mehr Wärme erzeugen als konventionelle Produkte und deswegen vor allem bei sehr niedrigen Temperaturen schneller wirken.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZU PRODUKTEN, DIENSTLEISTUNGEN UND ANWENDUNGSGEBIETEN DES GESCHÄFTSBEREICHS SALZ finden Sie im Unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht
Zu den wesentlichen europäischen Absatzregionen des Geschäftsbereichs Salz gehören Deutschland, Benelux, Frankreich, Skandinavien, die iberische Halbinsel, Tschechien, Polen und das Baltikum, während die USA, Kanada, Brasilien und Chile auf dem amerikanischen Kontinent von besonderer Bedeutung sind. Das Auftausalzgeschäft ist erheblich von den Witterungsbedingungen abhängig; K+S kann aufgrund ihres einzigartigen Netzwerks von Produktionsanlagen in Europa, Nord- und Südamerika allerdings flexibler auf Schwankungen der Auftausalznachfrage reagieren als die lokalen Wettbewerber. In den übrigen Segmenten besteht aufgrund der begrenzten Substituierbarkeit in den meisten Anwendungen eine verhältnismäßig stabile Nachfragesituation. Während der Markt für Salz in Westeuropa vergleichsweise reif ist und nur leichte Wachstumsraten aufweist, ist in den Schwellenländern ein tendenziell stärkerer Nachfrageanstieg zu verzeichnen. / ABB: 4.1.3
ESCO ist bei Salzprodukten für den Lebensmittelbereich, Salzen für industrielle bzw. gewerbliche Anwendungen und Auftausalzen neben den Wettbewerbern SÜDSALZ, SALINS DU MIDI und AKZO NOBEL führend in Europa. Mit K+S CHILE, dem größten Salzproduzenten Südamerikas, hat die K+S GRUPPE Zugang zu den wachsenden süd- und zentralamerikanischen Regionen. MORTON SALT ist neben CARGILL und COMPASS einer der größten Salzproduzenten in Nordamerika.

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Europa | 25,5 | 24,4 |
| - davon Deutschland | 11,1 | 9,1 |
| 2 Nordamerika | 64,5 | 61,1 |
| 3 Südamerika | 7,7 | 11,0 |
| 4 Asien | 1,6 | 3,4 |
| 5 Afrika, Ozeanien | 0,7 | 0,1 |
Unter dem Begriff "Ergänzende Aktivitäten" sind neben den Entsorgungsaktivitäten zur untertägigen Beseitigung und Verwertung von Abfällen in Kali- bzw. Steinsalzbergwerken und dem Salzschlacke- und Baustoffrecycling (Entsorgung und Recycling) sowie der Granulierung von Tierhygieneprodukten, wie zum Beispiel CATSAN® und THOMAS® , am Standort Salzdetfurth weitere kleinere, für die K+S GRUPPE aber attraktive Aktivitäten gebündelt. Die K+S TRANSPORT GMBH in Hamburg tritt für die K+S GRUPPE als eigener Logistik-Dienstleister auf. Die CHEMISCHE FABRIK KALK GMBH (CFK) handelt mit einer größeren Zahl von Basischemikalien.
Der Geschäftsbereich Entsorgung und Recycling nutzt die durch die Rohsalzgewinnung entstandenen untertägigen Hohlräume zur langzeitsicheren Beseitigung und Verwertung von Abfällen und greift dabei auf die vorhandene Infrastruktur der aktiven Kali- bzw. Steinsalzbergwerke zurück. Der Geschäftsbereich betreibt zwei Untertagedeponien; die dort eingelagerten Abfälle werden der Biosphäre dauerhaft entzogen. Daneben betreibt die K+S GRUPPE fünf Anlagen zur Untertage-Verwertung von Abfällen. Behördlich zugelassene Abfälle werden hier zur Verfüllung von Hohlräumen verwendet.
Für die untertägige Verwertung geeignet sind beispielsweise Rückstände aus der Rauchgasreinigung. Die von der K+S GRUPPE für die Beseitigung und Verwertung genutzten Salzlagerstätten sind gas- sowie flüssigkeitsdicht und von den grundwasserführenden Schichten getrennt. Durch eine Kombination von geologischen und technischen Barrieren wird somit eine höchstmögliche Sicherheit erreicht. Für die Sekundäraluminiumindustrie bietet der Geschäftsbereich Schmelzsalze und das Recycling von Salzschlacken. Darüber hinaus gehört das Baustoffrecycling zum Leistungsumfang.
Der Betrieb des Kalikais in Hamburg, mit einer Lagerkapazität von rund 400.000 t eine der größten Umschlaganlagen für Schüttgüter in Europa, ist Kerngeschäft der K+S TRANSPORT GMBH und gleichzeitig für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte von strategischer Bedeutung. Auch das Containergeschäft der K+S GRUPPE wird von Hamburg aus gesteuert, einschließlich der Vortransporte von den Produktionsstandorten zu den Verladeterminals.
Am Standort Salzdetfurth ist es gelungen, vorhandene Anlagen und weite Teile der Infrastruktur eines stillgelegten Kaliwerks weiter wirtschaftlich zu nutzen, Arbeitsplätze zu erhalten und die Aktivitäten sogar wieder deutlich auszuweiten: Hier granulieren wir für die MARS GMBH u.a. die bekannten Markenprodukte CATSAN® und THOMAS® .
Die Produktpalette der CFK umfasst eine Auswahl von Basischemikalien. Dazu zählen unter anderem Natronlauge, Salpetersäure, Natriumcarbonat (Soda) sowie Calcium- und Magnesiumchlorid.
Der Haupttätigkeitsbereich des Geschäftsbereichs Entsorgung und Recycling ist West- und Mitteleuropa. Die osteuropäischen Staaten, allen voran Polen, Tschechien und das Baltikum, bieten darüber hinaus Wachstumspotenzial, da dort die Nachfrage nach EU-konformen, untertägigen Entsorgungslösungen für Abfälle steigt. Der Markt der untertägigen Entsorgung ist sehr wettbewerbsintensiv, die K+S GRUPPE bietet jedoch mit ihren Full-Service-Lösungen einen spezifischen Mehrwert für den Kunden. Auch beim Recycling von Salzschlacken aus der Sekundäraluminiumindustrie zählt die K+S GRUPPE in Deutschland wie im übrigen Europa zu den führenden Anbietern. Zu den Kunden der CFK gehören viele namhafte europäische Chemieunternehmen, Glashütten, Metallverarbeiter, Waschmittelproduzenten und Brauereien sowie Städte und Kommunen, die Calcium- oder Magnesiumchlorid für den Winterdienst verwenden.
In der K+S GRUPPE waren am Jahresende 2013 mehr als 14.000 Mitarbeiter im In- und Ausland beschäftigt. Die Abbildungen 4.1.4 und 4.1.5 zeigen die bedeutendsten Standorte der K+S GRUPPE sowie deren Mitarbeiterzahl. / ABB: 4.1.4, 4.1.5
| Standort | Mitarbeiter (FTE)1 | |
| K+S-Standorte in Kassel, Hessen (K+S AG/K+S KALI/K+S Entsorgung/ K+S IT Services) | H | 877 |
| Kaliverbundwerk Werra, Hessen und Thüringen (Heringen/Merkers/Philippsthal/Unterbreizbach) | K 12X | 4.391 |
| Kaliwerk Zielitz, Sachsen-Anhalt | K 22X | 1.823 |
| Kaliwerk Sigmundshall, Niedersachsen | K 32X | 761 |
| Kaliwerk Neuhof-Ellers, Hessen | K 4X | 751 |
| Kaliwerk Bergmannssegen-Hugo, Niedersachsen | K 52 | 137 |
| Salzbergwerk Bernburg, Sachsen-Anhalt | S 12X | 469 |
| Salzbergwerk Borth, Nordrhein-Westfalen | S 2X | 328 |
| Salzbergwerk Braunschweig-Lüneburg, Niedersachsen | S 3X | 184 |
| esco-Zentrale in Hannover, Niedersachsen | S 4 | 89 |
| Solbetrieb Frisia Zout B.V., Harlingen, Niederlande | S 5 | 86 |
| K+S Transport GmbH, Hamburg | E 1 | 126 |
| Granulierung von Tierhygieneprodukten, Bad Salzdetfurth, Niedersachsen | E 2 | 119 |
1
FTE = Full Time Equivalents: Vollzeitäquivalente;
Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiliger Arbeitszeitanteil
gewichtet; inkl. Auszubildende.
2
Standort mit Entsorgungsaktivitäten.
H
= Holding
K
= Kali- und Magnesiumprodukte
S
= Salz
E
= Ergänzende Aktivitäten
X
Kali- und Steinsalz-Bergbau

| Standort | Mitarbeiter (FTE)1 | |
| K+S Potash Canada, Saskatoon / Legacy Project, Kanada | K 6X | 157 |
| Morton Salt-Zentrale, Chicago, USA | S 6 | 232 |
| Meersalzanlage Salina Diamante Branco, Galinhos, Brasilien | S 7 | 231 |
| Siedesalzanlage Rittman, USA | S 8 | 225 |
| Salzbergwerk Ojibway, Kanada | S 9X | 214 |
| Salzbergwerk Grand Saline, USA | S 10X | 200 |
| Salztagebaubetrieb K+S Chile, Tarapacä-Wüste/Patillos, Chile | S 11X | 169 |
| Salzbergwerk Fairport, USA | S 12X | 156 |
| Salzbergwerk Weeks Island, USA | S 13X | 155 |
| Salzbergwerk Pugwash, Kanada | S 14X | 153 |
| Siedesalzanlage Hutchinson, USA | S 15 | 152 |
| Siedesalzanlage Silver Springs, USA | S 16 | 150 |
| Salzbergwerk Mines Seleine, Kanada | S 17X | 146 |
| Meersalzanlage Inagua, Bahamas | S 18 | 145 |
| K+S Chile-Zentrale, Santiago de Chile, Chile | S 19 | 141 |
| Solarsalzanlage Grantsville, USA | S 20 | 134 |
| Siedesalzanlage Manistee, USA | S 21 | 115 |
| Reederei Empremar, Santiago de Chile, Chile | S 22 | 105 |
| Siedesalzanlage Windsor, Kanada | S 23 | 96 |
| Vertriebsgesellschaft ISCO, Clarks Summit, USA | S 24 | 80 |
| Siedesalz- und Meersalzanlage Newark, USA | S 25 | 69 |
| Verarbeitungsstandort Port Canaveral, USA | S 26 | 52 |
| Solbetrieb Lindbergh, Kanada | S 27 | 52 |
| Canadian Salt-Zentrale, Montreal, Kanada | S 28 | 38 |
| Solarsalzanlage Glendale, USA | S 29 | 31 |
1
FTE = Full Time Equivalents: Vollzeitäquivalente;
Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiliger Arbeitszeitanteil
gewichtet; inkl. Auszubildende.
K
= Kali- und Magnesiumprodukte
S
= Salz
X
Kali- und Steinsalz-Bergbau

Die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB ist im Kapitel ,Corporate Governance' auf Seite 25 enthalten. Sie ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts der K+S Aktiengesellschaft und des Konzerns. Mit dieser Erklärung berichten Vorstand und Aufsichtsrat gleichzeitig gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Sie enthält die Erklärung gemäß § 161 AktG, die Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse und weitere Angaben zur Unternehmensführung.
Die Angaben nach § 289 Abs. 2 Nr. 5 bzw. § 315 Abs. 2 Nr. 4 HGB sowie nach Ziffer 4.2.4, 4.2.5 und 5.4.6 Abs. 3 des Deutschen Corporate Governance Kodex sind im Vergütungsbericht des Kapitels ,Corporate Governance' auf Seite 25 enthalten; der Vergütungsbericht ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts der K+S AKTIENGESELLSCHAFT und des Konzerns.
/ INFORMATIONEN ZU RISIKEN AUS VERÄNDERUNGEN RECHTLICHER RAHMENBEDINGUNGEN finden Sie im Risikobericht auf Seite 101.
Das Grundkapital beträgt 191.400.000 € und ist in 191.400.000 Aktien eingeteilt. Die auf Namen lautenden Aktien der Gesellschaft sind Stückaktien ohne Nennbetrag. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Aktiengattungen.
Jede Aktie besitzt eine Stimme; es existieren weder Beschränkungen der Stimmrechte noch Beschränkungen, die die Übertragung von Aktien betreffen. Entsprechende Gesellschaftervereinbarungen sind dem Vorstand nicht bekannt.
Uns sind keine direkten oder indirekten Beteiligungen von über 10 % am Grundkapital gemeldet worden.
Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.
Es existieren keine Stimmrechtskontrollen.
Bestellung und Abberufung des Vorstands regelt § 84 AktG. Danach werden die Vorstandsmitglieder für die Dauer von höchstens fünf Jahren durch den Aufsichtsrat bestellt. Nach § 5 der Satzung besteht der Vorstand der K+S AKTIENGESELLSCHAFT aus mindestens zwei Mitgliedern. Die Anzahl bestimmt der Aufsichtsrat. Er kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied oder die Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden aus wichtigem Grund widerrufen.
Die Hauptversammlung kann Satzungsänderungen mit der einfachen Mehrheit des vertretenen Grundkapitals beschließen (§ 179 Abs. 2 AktG i. V. m. § 17 Abs. 2 der Satzung), sofern keine gesetzlich zwingenden höheren Mehrheitserfordernisse bestehen.
Der Vorstand ist ermächtigt, bis zum 10. Mai 2015 eigene Aktien im Umfang von höchstens 10 % der gesamten Stückaktien des Grundkapitals der K+S AKTIENGESELLSCHAFT zu erwerben. Die Gesellschaft darf zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % der gesamten Stückaktien ihres Grundkapitals halten. Der Erwerb erfolgt über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots. Im Falle des Erwerbs über die Börse darf der gezahlte Kaufpreis je Aktie den maßgeblichen Börsenpreis um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten; als maßgeblicher Börsenpreis gilt dabei der am Tag des Erwerbs durch die Eröffnungsauktion ermittelte Kurs der K+S-Aktie im Computer-Handelssystem XERTA. Im Falle des Erwerbs mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots darf der angebotene Kaufpreis je Aktie den maßgeblichen Börsenpreis um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten; als maßgeblicher Börsenpreis gilt dabei der gewichtete durchschnittliche Börsenkurs der K+S-Aktie im Computer-Handelssystem XERTA während der letzten zehn Börsenhandelstage vor der Veröffentlichung des Kaufangebots.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund einer Ermächtigung nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erworben wurden, über die Börse oder durch öffentliches Angebot an alle Aktionäre zu veräußern. Die Aktien dürfen in folgenden Fällen auch in anderer Weise und damit unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre veräußert werden:
| ― |
Veräußerung gegen Zahlung eines Geldbetrags, der den maßgeblichen Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet; |
| ― |
Begebung der Aktien als Gegenleistung zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen; |
| ― |
Bedienung von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen, die aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung begeben worden sind. Eine solche Ermächtigung besteht derzeit nicht. |
Die Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss gilt insgesamt für Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 10 % des Grundkapitals zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung, je nachdem, in welchem Zeitpunkt das Grundkapital auf einen kleineren Betrag lautet. Die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals vermindert sich um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen Aktien entfällt, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen einer Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital oder aus bedingtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden.
Der Vorstand ist schließlich ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund einer gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erteilten Ermächtigung erworben wurden, einzuziehen, ohne dass die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung hat nach § 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG ohne Kapitalherabsetzung in der Weise zu erfolgen, dass sich durch die Einziehung der Anteil der übrigen Stückaktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG erhöht.
Die Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien, zu ihrer Veräußerung bzw. zu ihrem Einzug können jeweils ganz oder teilweise, im letzteren Fall auch mehrmals, ausgeübt werden.
Die dem Vorstand von der Hauptversammlung erteilte Ermächtigung, in begrenztem Umfang eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben, ist ein in vielen Unternehmen übliches Instrument. Durch die Möglichkeit, die eigenen Aktien wieder zu veräußern, wird die Gesellschaft in die Lage versetzt, z. B. langfristig orientierte Anleger im In- und Ausland zu gewinnen oder Akquisitionen flexibel zu finanzieren. Die weiter bestehende Möglichkeit zur Einziehung eigener Aktien stellt eine ebenfalls übliche Alternative zu deren Verwendung im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre dar.
K+S hat im Jahr 2013 eine syndizierte Kreditlinie über 1 Mrd. € abgeschlossen. Gemäß den Vertragsbedingungen werden alle im Rahmen der Kreditlinie gezogenen Ausleihungen unmittelbar zur Rückzahlung fällig und zahlbar sowie die Kreditlinie insgesamt kündbar, sollten eine allein handelnde Person oder mehrere gemeinschaftlich handelnde Personen die Kontrolle über die K+S AKTIENGESELLSCHAFT erhalten. Auch bei den vier von der K+S AKTIENGESELLSCHAFT in 2009, 2012 und 2013 emittierten Anleihen haben die Anleihegläubiger im Fall eines Kontrollwechsels das Recht, die noch nicht zurückgezahlten Schuldverschreibungen zu kündigen.
Die in den Kreditverträgen und Anleihebedingungen für den Fall eines Kontrollerwerbs vereinbarten Regelungen sind üblich und zum Schutz der berechtigten Gläubigerinteressen angemessen.
Derartige Vereinbarungen bestehen mit den Mitgliedern des Vorstands der K+S AKTIENGESELLSCHAFT und sind auf Seite 34 im Vergütungsbericht detailliert erläutert. Das im Jahr 2009 letztmals gewährte Aktienoptionsprogramm für Vorstand und Führungskräfte sieht vor, dass sich im Übernahmefall ("Change of Control") für sämtliche noch ausstehende Optionen ein zeitliches Sonderfenster für die Ausübung öffnet. Die genaue Ausgestaltung dieses Programms, die für Vorstand und Führungskräfte identisch ist, wird ebenfalls im Vergütungsbericht erläutert (siehe Seite 34). Das im Jahr 2010 für Vorstand und Führungskräfte eingeführte Programm mit langfristiger Anreizwirkung (LTI) enthält keine Entschädigungsvereinbarungen.
Die mit den Mitgliedern des Vorstands bestehenden Entschädigungsvereinbarungen sowie das im Aktienoptionsprogramm für Vorstand und Führungskräfte geregelte zeitliche Sonderfenster für die Ausübung im Fall eines Übernahmeangebots, welches im Jahr 2009 letztmals gewährt wurde, berücksichtigen in angemessenem Umfang sowohl die berechtigten Interessen der Betroffenen als auch der Gesellschaft und ihrer Aktionäre.
Unsere Vision und Mission stecken den Rahmen für unsere Geschäftstätigkeit und die strategische Ausrichtung der Gruppe ab und sollen unseren Mitarbeitern, Aktionären, Fremdkapitalgebern, Kunden, Lieferanten und der Öffentlichkeit die Grundlage für unser Denken und Handeln näherbringen und erläutern.
/ UNSERE VISION finden Sie auf Seite 11 dieses Finanzberichts, weitere Informationen sind darüber hinaus im Unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht enthalten.
Wir verfolgen konsequent unsere Zwei-Säulen-Strategie. Mit dem Erwerb von POTASH ONE und MORTON SALT sowie der Veräußerung von COMPO und K+S NITROGEN haben wir in den vergangenen Jahren unsere Managementressourcen und finanziellen Mittel auf die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz fokussiert. Unser Ziel ist es, in beiden Säulen weiter zu wachsen. Die Bestandteile der K+S-Wachstumsstrategie werden in Abbildung 4.2.1 dargestellt und anschließend erläutert. Im Zentrum der finanziellen Ziele steht die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts in Form einer Prämie auf die Kapitalkosten vor Steuern in Höhe von mindestens 15%. / ABB: 4.2.1
/ WEITERE INFORMATIONEN ZU DEN NICHTFORTGEFÜHRTEN GESCHÄFTSTÄTIGKEITEN finden Sie auf Seite 134 im Anhang zum Konzernabschluss.
Die K+S GRUPPE strebt die Festigung und den Ausbau der Marktpositionen in ihren strategischen Geschäftsbereichen insbesondere über die Vermarktung ihrer vielfältigen Spezialprodukte an. Die Veredelungsstrategie ermöglicht in den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz die Realisierung höherer Margen und ein gegenüber Marktschwankungen robusteres Geschäft.
/ DETAILLIERTE ANGABEN ZU UNSERER MARKTPOSITION finden Sie im Kapitel ,Organisationsstruktur' auf Seite 46.
Die Kostenposition stellt im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit in den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz einen zentralen Erfolgsfaktor dar. Unser Fokus liegt dabei auf der konsequenten Verfolgung von Kostensenkungs- und Flexibilisierungsinitiativen über die Prozessketten hinweg. Im Jahr 2013 haben wir aus diesem Grund das Programm "Fit für die Zukunft" aufgelegt, das zur dauerhaften Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur beitragen soll. Unser Ziel ist es, bis 2016 Kosten in einer Größenordnung von insgesamt 500 Mio. € gegenüber der bisherigen Planung für diesen Zeitraum einzusparen. Im Jahr 2014 erwartet K+S eine Kostenreduktion von gut 150 Mio. € Im Zuge dessen wird auch die Optimierung des internationalen Produktionsnetzwerks sowie der damit verbundenen Mengenströme und Logistikkosten eine wichtige Rolle spielen. Die weitgehend vergleichbaren
| Differenzierung und nachhaltiges Margenwachstum durch Spezialisierung | Ausbau der strategischen Geschäftsbereiche durch Akquisitionen und Kooperationen | |
| Ausbau eines ausgewogenen Regionalportfolios | Setzen von Standards für Qualität, Zuverlässigkeit und Service | Effizienzsteigerung und Nutzung von Synergien |
Abbauverfahren ermöglichen die Realisierung von Synergien zwischen den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz beim Austausch von technischem, geologischem und logistischem Know-how sowie Skaleneffekte bei der Beschaffung von Maschinen und Hilfsstoffen.
Weltweit sind sowohl Kali- als auch Salzmärkte durch saisonale wie auch regionale Nachfrageschwankungen gekennzeichnet. Die Strategie der K+S GRUPPE zielt auf ein ausgewogenes Regionalportfolio ab, das einen Ausgleich von wetterbedingten Schwankungen sowie eine Abfederung zyklischer Markttrends ermöglichen sollte.
Ziel der K+S GRUPPE ist es, im Markt der bevorzugte Partner ihrer Kunden zu sein. Hohe Produktqualität und konsequente Kundenorientierung sind hierfür entscheidende Voraussetzungen. In Ergänzung der Spezialisierungsstrategie werden Serviceleistungen und -innovationen vorangetrieben. Die individuelle Beratung der Kunden ermöglicht, bedarfsgerechte Lösungen zu identifizieren.
Die K+S GRUPPE verfügt mit den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz über zwei in vielen Teilen der Wertschöpfung synergetisch verbundene und sich komplementär ergänzende Arbeitsgebiete mit attraktiven Wachstumsperspektiven.
Neben dem organischen Wachstum streben wir in den angestammten Geschäftsbereichen auch Wachstum über Akquisitionen und Kooperationen an.
Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte zielt auf eine ausgewogene Marktpräsenz in den wichtigen Agrarregionen Europa, Südamerika und Asien ab, um so den Ausgleich der saisonalen Unterschiede ebenso wie die Verminderung von konjunkturell bedingten, regionalen Nachfrageeffekten zu ermöglichen. Der Ausbau der Marktpräsenz in bedeutenden Überseeregionen und die Erschließung neuer, attraktiver Absatzgebiete in künftigen Wachstumsregionen werden daher weiter verfolgt.
Einen wichtigen Beitrag dazu wird das Legacy Projekt in Kanada leisten. Wir erwarten die Inbetriebnahme im Sommer 2016. Danach soll die Produktionskapazität sukzessive auf jährlich 2,86 Mio. t im Jahr 2023 ausgebaut werden. Bis dahin werden in der Bauphase temporär bis zu 1.500 und dauerhaft mehr als 300 Arbeitsplätze für die Kaliproduktion geschaffen. Das Legacy Projekt wird das bestehende deutsche Produktionsnetzwerk von K+S um einen bedeutenden nordamerikanischen Standort ergänzen.
Ein weiteres Hauptaugenmerk legen wir auf die Optimierung unserer Produktionsstrukturen. Wir wollen die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen bestmöglich nutzen. Im Rahmen des "Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz" ist es unser Ziel, durch Veränderungen in den Produktionsverfahren, auch durch neue Verfahrenstechnik, das Aufkommen an Salzabwasser bis Ende 2015 im Vergleich zum Jahr 2006 um rund 50% auf 7 Mio. m3 zu reduzieren.
Für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ergeben sich für die Zukunft die in Abbildung 4.2.2 dargestellten strategische Handlungsfelder. / ABB: 4.2.2
Der Geschäftsbereich Salz zielt insbesondere darauf ab, in ausgewählten Regionen und Produktsegmenten weiter zu wachsen. Gleichzeitig wird die Effizienz der bestehenden Strukturen durch kontinuierliche Verbesserung stetig optimiert. Dem Ziel, die Marktposition in Osteuropa auszubauen, ist unsere Tochtergesellschaft ESCO im Jahr 2012 mit dem Erwerb des Salzverarbeitungsbetriebs SOLNÉ MLYNY A.S. (SMO) in Tschechien einen wichtigen Schritt näher gekommen. Nach der erfolgreichen Integration wird der weitere Ausbau des Geschäfts in den osteuropäischen Wachstumsregionen fortgesetzt. Im wichtigen Produktsegment Auftausalz soll das Absatzvolumen in den kommenden fünf Jahren gesteigert werden.


Darüber hinaus hat der Geschäftsbereich Salz die Zielsetzung, die Expansion nach Asien voranzutreiben. Neben einem Ausbau der Lieferungen von Salz für Anwendungen in der chemischen Industrie ist beabsichtigt, MORTON SALT dort in ausgewählten Regionen und Segmenten zu etablieren. Über Personal vor Ort soll sowohl das strategische Ziel der Absatzsteigerung und Festigung der Kundenbindung in den bereits bedienten Produkt- und Kundensegmenten als auch die Erschließung neuer Segmente erreicht werden.
In der Region Nordamerika liegt ein strategischer Schwerpunkt auf dem Ausbau des Chemiesalzgeschäfts. Im Zuge gesunkener Energiepreise wächst die dortige Chloralkalie-Industrie. Es ist das Ziel von MORTON SALT, auf Basis ihres breiten Produktionsnetzwerks an dieser Entwicklung in besonderem Maße teilzuhaben.
In Lateinamerika beabsichtigt der Geschäftsbereich Salz, innerhalb der nächsten zwei Jahre die in Chile sehr erfolgreichen Retail-Marken LOBOS und BIOSAL in Peru einzuführen.
Für den Geschäftsbereich Salz sehen wir für die Zukunft folgende strategische Handlungsfelder: / ABB: 4.2.3
Als Rohstoffunternehmen müssen wir langfristig denken und handeln. Für uns bedeutet nachhaltige Entwicklung Zukunftsfähigkeit. Wir werden wirtschaftlich auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn wir bei unserem unternehmerischen Handeln, welches auf die Erzielung nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolgs ausgerichtet ist, auch ökologische und soziale Aspekte angemessen berücksichtigen. Die frühzeitige und systematische Identifizierung und Bewertung dieser Themen sowie gesellschaftlicher Trends und ihre Einbeziehung in unsere Managementprozesse helfen uns, unser bestehendes Geschäft zu fördern, neue Geschäftschancen zu ergreifen und Risiken zu minimieren.
Bei der Ausgestaltung der gesellschaftsrechtlichen Konzernstruktur stehen insbesondere die Optimierung der Konzernfinanzierung sowie die steuerliche Optimierung im Vordergrund.
Mit unseren Finanzierungsmaßnahmen verfolgen wir grundsätzlich folgende Ziele:
| ― |
Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit |
| ― |
Gewährleistung einer ausgewogenen Kapitalstruktur |
| ― |
Begrenzung von Refinanzierungsrisiken durch Diversifizierung der Finanzierungsquellen und -instrumente sowie des Fälligkeitsprofils |
| ― |
Kostenoptimierung durch Kapitalbeschaffung zu nachhaltig günstigen Konditionen |
/ INFORMATIONEN ZU DEN ZIELEN DES FINANZMANAGEMENTS finden Sie im Kapitel ,Finanzlage' auf Seite 81.
Im Rahmen dieser Zielsetzung haben wir im Geschäftsjahr 2013 die bestehende Konsortialkreditlinie erneuert. Die neue Kreditlinie in Höhe von 1 Mrd. € läuft bis Juni 2018 und kann zweimal um jeweils ein Jahr bis Juni 2020 verlängert werden. Darüber hinaus wurde bereits im Jahr 2012 eine Unternehmensanleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren (Emissionsvolumen: 500 Mio. €; Zinskupon: 3,0% p. a.) emittiert. Zum Ende des Jahres 2013 haben wir zwei weitere Anleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren (Emissionsvolumen: 500 Mio. €; Zinskupon: 3,125% p. a.) bzw. acht Jahren (Emissionsvolumen: 500 Mio. €; Zinskupon: 4,125 % p. a.) platziert. Diese Maßnahmen, die sonstige Liquidität sowie die künftigen Cashflows dienen der Rückzahlung der im September 2014 fälligen Unternehmensanleihe (Emissionsvolumen: 750 Mio. €; Zinskupon: 5,0% p. a.), der Finanzierung des Legacy Projekts in Kanada sowie allgemeinen Unternehmenszwecken.
Die Liquiditätssteuerung erfolgt durch die zentrale Treasury-Einheit. Dabei streben wir eine ständige Liquiditätsreserve für die K+S GRUPPE von mindestens 300 Mio. € an. Bei Geldanlagen verfolgen wir das Ziel, die Erträge aus liquiden Mitteln risikoarm zu optimieren.
/ INFORMATIONEN ZU KÜNFTIGEN FINANZIERUNGSMASSNAHMEN finden Sie im ,Prognosebericht' auf Seite 114.
Das interne Kontrollsystem (IKS) der K+S GRUPPE ist das wesentliche Instrument des Vorstands zur Wahrnehmung seiner Führungsverantwortung sowie seiner Aufsichtspflicht. Das IKS beinhaltet Grundsätze, Regelungen, Maßnahmen und Verfahren, die auf die organisatorische Vorbereitung und Umsetzung von Management-Entscheidungen gerichtet sind. Es dient insbesondere zur:
| ― |
Erreichung der gesetzten Unternehmensziele; |
| ― |
Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit; |
| ― |
Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung; |
| ― |
Einhaltung von Gesetzen, internen Regelungen und Anweisungen des Managements; |
| ― |
Förderung ordnungsmäßiger, sparsamer, zweckmäßiger und wirksamer Abläufe sowie |
| ― |
Sicherung der Vermögenswerte vor Betrug, Verschwendung, Missbrauch und Misswirtschaft. |
Das IKS der K+S GRUPPE setzt sich aus den Bausteinen "Internes Steuerungssystem" und "Internes Überwachungssystem" zusammen. Die kontinuierliche Überprüfung der Wirksamkeit der gruppenweit geregelten Systeme stellt einen wesentlichen Bestandteil des IKS dar. / ABB: 4.3.1

Die Steuerung der K+S GRUPPE erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten; Vorstandssitzungen finden regelmäßig im Zwei- bzw. Drei-Wochen-Rhythmus statt. Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der K+S GRUPPE gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich an Geschäftsführungen und Vorstand berichtet.
Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns bzw. der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie der K+S GRUPPE ableiten.
Dem Management stehen die folgenden Controllinginstrumente zur Verfügung:
Für das laufende Geschäftsjahr sowie für die beiden Folgejahre wird in der Regel monatlich eine rollierende Ergebnis- und Liquiditätshochschätzung erstellt, auf die berechtigte Mitarbeiter über ein internes elektronisches Portal zugreifen können.
Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen bzw. Zielabweichungen bei Produktion, Absatz, Umsatz, Personal, Investitionen und weiteren Kennzahlen. Auch diese Informationen stehen über das genannte Portal zur Verfügung. Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren kontinuierlich analysiert. So ermöglicht beispielsweise die Preisentwicklung von Futures für Agrarrohstoffe eine grobe Einschätzung der Ertragsperspektiven der Landwirtschaft und gibt u. a. Indikationen für die Nachfrage nach Kali- und Magnesiumprodukten, Absatz und die mögliche Kapazitätsauslastung. Im Geschäftsbereich Salz gibt der Verlauf der Auftausalzausschreibungen Aufschluss über die Entwicklung von Marktanteilen und Preisen. Gruppenweit ist die Preisentwicklung von Gas und Öl ein bedeutender Indikator für die künftige Energiekostenentwicklung und die Entwicklung von Frachtraten auf für uns relevanten Transportrouten wiederum für künftige Frachtkosten und unser Regionalportfolio.
Zwischen Vorstand und den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte und Salz sowie weiteren Einheiten findet vierteljährlich ein sogenannter Management-Dialog statt. In jeder der Veranstaltungen wird ein Überblick über die jeweils aktuelle Marktsituation sowie die rollierende Hochschätzung gegeben. Darüber hinaus werden im Verlauf des Jahres u. a. Schwerpunktthemen wie die Festlegung der Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung sowie die Zielvereinbarung und -erreichung diskutiert.
Zur Unterstützung des Managements behandeln bereichsübergreifende Gremien regelmäßig u. a. die Themen Personal, Compliance und Informationstechnologie. Für die Prüfung und Bewertung von Investitionen bzw. Akquisitionen/Devestitionen sind spezielle Kommissionen eingerichtet. Spezielle Kommissionen im Bereich Beschaffung, sogenannte Procurement Councils, unterstützen den gruppenweiten Transfer bewährter Methoden sowie die Nutzung von Synergien zwischen den regional bereits sehr gut aufgestellten Einkaufseinheiten. Darüber hinaus beschäftigt sich ein Nachhaltigkeitskomitee mit der systematischen Beobachtung nachhaltigkeitsrelevanter Themen, um soziale, ökologische und auch ökonomische Trends frühzeitig zu identifizieren und Empfehlungen für deren Einbeziehung in die Managementprozesse zu erarbeiten.
Neben den nachfolgend beschriebenen finanziellen Steuerungskennzahlen sind im Kapitel ,Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren' auf Seite 60 die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren dargestellt, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind.
Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung folgender Größen:
| ― |
EBITDA und operatives Ergebnis EBIT I |
| ― |
Investitionen |
| ― |
Freier Cashflow |
| ― |
Return on Capital Employed (ROCE) |
| ― |
Bereinigtes Konzernergebnis nach Steuern |
/ DEFINITIONEN HIER VERWENDETER KENNZAHLEN finden Sie auf Seite 180.
Die Steuerung der Aktivitäten unserer operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten Steuerungskennzahlen; dabei kommt den Ergebnisgrößen EBITDA und EBIT I eine besondere Bedeutung zu, da diese aus unserer Sicht die geeigneten Größen zur Beurteilung der Ertragskraft sind. Das EBITDA bildet darüber hinaus die Basis für die Ermittlung des Verschuldungsgrades auf Gruppenebene, der u. a. eine Zielgröße der Kapitalstruktur darstellt. Weitere Kennzahlen zur Steuerung der Kapitalstruktur, deren Zielgrößen sowie deren tatsächlich erreichte Werte finden Sie auf Seite 74. Auch die Ausgaben für Investitionen sind sowohl auf Ebene der operativen Einheiten als auch auf Gruppenebene eine wichtige Steuerungsgröße, um eine gezielte Zuteilung unserer finanziellen Mittel zu erreichen. Bei der Betrachtung der Kapitalflussgrößen ist insbesondere der freie Cashflow aufgrund der hohen Investitionen der kommenden Jahre von Relevanz.
/ DER VERGLEICH DES TATSÄCHLICHEN MIT DEM PROGNOSTIZIERTEN GESCHÄFTSVERLAUF auf Seite 74 beinhaltet u. a. die Steuerungskennzahlen EBIT I, EBITDA und bereinigtes Konzernergebnis nach Steuern.
Zur Überprüfung der finanziellen Zielsetzung nutzen wir die Steuerungskennzahl Return on Capital Employed (ROCE) und leiten daraus mit Hilfe des gewichteten, durchschnittlichen Kapitalkostensatzes vor Steuern den Value Added ab. Auch die Kennzahl ,bereinigtes Konzernergebnis nach Steuern', die Basis für die Dividendenvorschläge, überwachen wir kontinuierlich.
/ EINE DARSTELLUNG UND BESCHREIBUNG DER ENTWICKLUNG VON ERTRAGSKENNZAHLEN IN DEN LETZTEN FÜNF JAHREN finden Sie im Kapitel Ertragslage' auf Seite 81, von Cashflow und Investitionen im Kapitel ,Finanzlage' auf Seite 85.
Compliance ist selbstverständliche Grundhaltung bei allen Aktivitäten der K+S GRUPPE. Das Compliance-System ist auf die Sicherstellung regelkonformen Verhaltens ausgerichtet.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUM THEMA COMPLIANCE finden Sie im Kapitel ,Corporate Governance' auf Seite 25.
Wesentliche Aufgabe des Risikomanagements ist die Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Kommunikation von Risiken. Die identifizierten Risiken bilden die Grundlage, aus denen Maßnahmen zur Steuerung abgeleitet werden.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUM RISIKOMANAGEMENTSYSTEM finden Sie im Risikobericht auf Seite 94.
Wesentliche Aufgabe des Chancenmanagements ist die Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Kommunikation von Chancen.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUM CHANCENMANAGEMENTSYSTEM finden Sie im Chancenbericht auf Seite 109.
Das interne Überwachungssystem soll die Einhaltung der geplanten Unternehmensziele sowie der Vorgaben des internen Steuerungssystems sicherstellen. Es besteht aus prozessintegrierten sowie prozessunabhängigen Überwachungsmaßnahmen.
Prozessintegrierte Überwachungsmaßnahmen dienen dem Management operationeller Risiken. Hierunter fallen Verlustrisiken, die ihre Ursache in nicht angemessenen oder fehlerhaften internen Prozessen, Handlungen oder Systemen haben. Deren Identifikation, Bewertung und Kontrolle ist ein wesentlicher Aspekt der prozessintegrierten Überwachungsmaßnahmen. Bei der Gestaltung von Prozessen sind grundsätzlich Risiken für die Prozesszielerreichung zu analysieren und entsprechende Kontrollen einzurichten. Kontrollen sollen die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Fehlern in den Arbeitsabläufen bzw. aufgetretene Fehler aufdecken. So umfassen vorgelagerte Kontrollen fehlerverhindernde Maßnahmen, die sowohl in unsere Aufbau- als auch unsere Ablauforganisation integriert sind. Nachgelagerte Kontrollen werden eingesetzt, um bereits entstandene Fehler frühzeitig aufzudecken, um korrigierend einzugreifen und damit die ordnungsgemäße Prozessabwicklung sicherzustellen.
Prozessunabhängige Überwachungsmaßnahmen sind weder in den Arbeitsablauf integriert noch für das Ergebnis des überwachten Prozesses verantwortlich. Durchgeführt werden diese in der K+S GRUPPE von der internen Revision. Mit den Ergebnissen von durchgeführten Prüfungen wird die jährliche Beurteilung der operativen Funktionalität des IKS unterstützt.
Entsprechend unserer "Grundwerte und Prinzipien" ist unser Handeln darauf ausgerichtet, nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen und die damit verbundenen sozialen und ökologischen Aspekte zu berücksichtigen. Wir sind überzeugt, dass sich nachhaltige Unternehmensführung auszahlt: Sie eröffnet Chancen, meidet Risiken und leistet einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Unternehmens.
/ WEITERE INFORMATIONEN finden Sie unter: www.k-plus-s.com/de/vision-und-werte/grundwerte.html
Das geschäftsbereichsübergreifende und interdisziplinäre Nachhaltigkeitskomitee widmet sich der frühzeitigen, systematischen Identifizierung und Priorisierung von Nachhaltigkeitsthemen und -initiativen. Viele Aspekte der Nachhaltigkeit sind bei K+S geschäftsbereichs- und ressortübergreifend ins Kerngeschäft integriert. Im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsmanagements erarbeiten wir Empfehlungen bzw. Entscheidungsvorlagen für den Vorstand. Aufbauend auf den in den vergangenen Jahren entwickelten Ansätzen hat der Vorstand im Juli 2013 einen Fahrplan zur Nachhaltigkeit beschlossen. Dieser Fahrplan ist ein konkretes Arbeitsprogramm für das Unternehmen und definiert in neun aufeinanderfolgenden Schritten, wie materielle Themen nach Maßgabe unserer Nachhaltigkeitsstrategie in einem systematischen Prozess zu identifizieren und bewerten sind. Nachhaltigkeit wird bei K+S als Führungsaufgabe verstanden. Unseren begonnenen Weg werden wir fortsetzen, sodass im Jahr 2014 neue Prozesse definiert und implementiert und die gruppenweite Steuerung unterstützt werden.
/ UNSERE NACHHALTIGKEITSBERICHTERSTATTUNG ORIENTIERT SICH AN DER GLOBAL REPORTING INITIATIVE (GRI). WEITERE INFORMATIONEN finden Sie in unserem Unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht.
Im Folgenden wird auf drei der in unserem Unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht ausführlich beschriebenen Themen eingegangen:
| ― |
Mitarbeiter |
| ― |
Wasser und Gewässerschutz |
| ― |
Energieeffizienz und Klimaschutz |
Durch die Erweiterung unseres Geschäfts in Nord- und Südamerika haben wir uns internationaler aufgestellt. Damit einhergehend haben andere Firmenkulturen und Denkweisen das Unternehmen bereichert. Aufgabe unseres Personalmanagements war und ist es, diesen Wandel zu begleiten und die Integration voranzutreiben. Derzeit bauen wir ein integriertes Personal-Managementsystem auf, um unsere Mitarbeiter auch gruppenweit fördern und bestmöglich einsetzen zu können.
Neben diesen globalen Zielen setzen einzelne Gesellschaften unserer Gruppe auch regionale Schwerpunkte. In Deutschland beispielsweise steht aufgrund des demografischen Wandels im Mittelpunkt, frühzeitig Nachwuchskräfte zu gewinnen. Für K+S POTASH CANADA ist es die zentrale Herausforderung, Mitarbeiter für anstehende spezifische Herausforderungen des Legacy Projekts zu gewinnen und zu qualifizieren. / TAB: 4.4.1
Die ausgewiesene Mitarbeiteranzahl der K+S GRUPPE beinhaltet die Stammbelegschaft, Auszubildende und befristet Beschäftigte (ohne Studenten und Praktikanten). Die Anzahl der Mitarbeiter wird auf Basis von Vollzeitäquivalenten (FTE) ermittelt, d. h. Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil gewichtet.
Am 31. Dezember 2013 waren in der K+S GRUPPE insgesamt 14.421 Mitarbeiter (FTE) beschäftigt. Gegenüber dem 31. Dezember 2012 (14.362 FTE) ist die Anzahl damit in etwa gleich geblieben. Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte gab es einen leichten Personalaufbau zur Aufrechterhaltung der geförderten Rohsalzmenge, für verstärkte Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes sowie für das Legacy Projekt in Kanada.
Bei der Durchschnittsbetrachtung zeigte sich ein ähnliches Bild: Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 14.348 Menschen bei K+S beschäftigt (2012: 14.336).
Infolge der zunehmenden Internationalisierung der K+S GRUPPE sind mittlerweile 30% der Mitarbeiter außerhalb von Deutschland und davon mehr als ein Viertel außerhalb von Europa beschäftigt. / ABB: 4.4.1
Die Vielfalt unserer Mitarbeiter ist ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Wir respektieren die international anerkannten Menschenrechte und handeln im Einklang mit den Gesetzen der Länder, in denen wir tätig sind. Wir lehnen jegliche Form von Kinder- und Zwangsarbeit ab. Chancengleichheit und die Ablehnung jeglicher Form von Diskriminierung sind für uns selbstverständlich. Dies haben wir in unseren Grundwerten und Prinzipien festgeschrieben.
| in Full Time Equivalents per 31.12. (FTE) | 2013 | 2012 | % |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | 8.367 | 8.310 | + 0,7 |
| Geschäftsbereich Salz | 5.091 | 5.092 | - |
| Ergänzende Aktivitäten | 293 | 293 | - |
| Einheiten der K+S Aktiengesellschaft | 670 | 667 | + 0,5 |
| K+S Gruppe | 14.421 | 14.362 | + 0,4 |
1
Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten
Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe.
2
FTE = Full Time Equivalents: Vollzeitäquivalente;
Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil
gewichtet.

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Deutschland | 70 | 70 |
| 2 Übriges Europa | 3 | 3 |
| 3 Nordamerika | 21 | 21 |
| 4 Südamerika | 6 | 6 |
K+S hat sich im Jahr 2011 der freiwilligen Selbstverpflichtung der 30 DAX-Konzerne zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen angeschlossen. Wir hatten uns das Ziel gesetzt, die Anzahl weiblicher Führungskräfte bis zum Jahr 2020 in Deutschland um etwa 30 % zu steigern. Dann würde der Frauenanteil in Führungspositionen rund 10 % betragen und dem Frauenanteil an der Gesamtbelegschaft in Deutschland entsprechen. Allerdings ist für uns eine Quote nicht das Maß aller Dinge. Wir besetzen freie Stellen grundsätzlich mit den bestgeeigneten Kandidaten. Ein streng geschlechtsneutraler Rekrutierungs-, Auswahl- und Besetzungsprozess ist für K+S selbstverständlich.
Im Jahr 2013 betrug der Anteil der weiblichen Beschäftigten in der K+S GRUPPE 11,7% (2012: 11,7%), in Deutschland 9,1% (2012: 8,9%) und an Verwaltungsstandorten durchschnittlich 37,9% (2012: 40,4%). Der Anteil der weiblichen Führungskräfte lag gruppenweit bei 13,0% (2012: 11,3 %) und in Deutschland bei 11,2% (2012: 10,0 %). Damit sind wir im Hinblick auf die freiwillige Selbstverpflichtung auf einem guten Weg.
Zurzeit sind unsere Mitarbeiter im Durchschnitt 42 Jahre alt. Im internationalen Vergleich zeigen sich signifikante Unterschiede. Während K+S CHILE über eine relativ junge Mannschaft verfügt - Durchschnittsalter: 39 Jahre - sind die Mitarbeiter von MORTON SALT durchschnittlich 48 Jahre alt. Bei ESCO sind es 42 und bei K+S KALI 41 Jahre.
Im Durchschnitt sind unsere Mitarbeiter seit 16 Jahren bei uns beschäftigt. Die Fluktuationsrate - sie benennt das Verhältnis der Personalabgänge zur durchschnittlichen Belegschaftsstärke - liegt bei 4,3%. Diese Kennzahlen dokumentieren die hohe Verbundenheit unserer Mitarbeiter mit dem Unternehmen.
Im Jahr 2013 betrug der Anteil der schwerbehinderten Mitarbeiter an der Belegschaft in Deutschland 7,0% (2012: 7,5%). Damit liegen wir deutlich über dem Bundesdurchschnitt. In enger Zusammenarbeit mit den Behörden sowie unseren Schwerbehindertenvertretungen halten wir behindertengerechte Arbeitsplätze vor und fördern die Integration dieser Mitarbeiter. Insgesamt 12 Vertrauenspersonen vertreten die Interessen der schwerbehinderten Mitarbeiter auf den deutschen Standorten.
Wir fördern unsere Mitarbeiter mit familienfreundlichen Maßnahmen. Dazu gehören individuelle Teilzeitmodelle, zusätzliche Freistellungszeiten für Betreuungsnotfälle, Weiterbildungsangebote in der Elternzeit und nicht zuletzt unsere betriebseigene Kindertagestätte am Standort Kassel.
Für K+S ist die Berufsausbildung eine wichtige Investition in die Zukunft. Unsere Ausbildungsaktivitäten sind auch ein Bekenntnis zum Standort Deutschland, der als wettbewerbsfähiger Industriestandort gut ausgebildeten Fachkräftenachwuchs braucht. Zum 31. Dezember 2013 bereiteten sich bei K+S im Inland 602 junge Menschen auf 11 Standorten in 17 Ausbildungsberufen auf ihren Berufsstart vor (2012: 607); davon wurden 167 Auszubildende im Jahr 2013 eingestellt (2012: 177). Die Ausbildungsquote lag zum Jahresende mit 5,9% auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Insgesamt haben wir 14,7 Mio. € in die Ausbildung investiert (2012: 15,3 Mio. €).
Unser Ziel ist es, das Potenzial unser Mitarbeiter bestmöglich zu entwickeln und zu nutzen. Wir wollen unsere Fach- und Führungspositionen vorrangig aus den eigenen Reihen besetzen und somit unseren Mitarbeitern eine langfristige und attraktive Karriere ermöglichen. Um die gruppenweite und geschäftsbereichsübergreifende Nachfolgeplanung für das In- und Ausland sicherstellen, leiten wir die hierfür erforderlichen Maßnahmen frühzeitig ein.
Durch die Versetzung von Mitarbeitern zu Gruppengesellschaften in anderen Ländern fördern wir die Zusammenarbeit sowie den Wissenstransfer in der K+S GRUPPE und stärken die fachliche und interkulturelle Kompetenz unserer Mitarbeiter.
Seit dem Jahr 2009 haben wir unsere Programme für den akademischen Nachwuchs ausgebaut und vergeben mittlerweile pro Jahr circa 25 Plätze, vor allem im technischen Bereich. Im vergangenen Jahr haben wir ein internationales Trainee-Programm eingeführt, das die Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Chile und USA systematisch auf eine verantwortungsvolle Aufgabe in unserem internationalen Konzern vorbereitet.
Ausgewählten Mitarbeitern aus den technischen und bergmännischen Bereichen unserer deutschen Gesellschaften ermöglichen wir an der Fachschule für Wirtschaft und Technik (FWT) in Clausthal-Zellerfeld eine Fortbildung zum Techniker oder eine darauf aufbauende Qualifizierung mit der Perspektive einer Führungslaufbahn. Derzeit absolvieren 60 Mitarbeiter die zweijährige Technikerausbildung, 13 Mitarbeiter qualifizieren sich zum Ingenieur.
Außerdem vergeben wir an unsere Mitarbeiter Stipendien für Vollzeit-Bachelor- oder -Masterstudiengänge. Notwendige Praktika oder Werkstudententätigkeiten können diese Mitarbeiter auf unseren Standorten absolvieren; die Betriebszugehörigkeit bleibt über die gesamte Studiendauer erhalten. Die Anzahl der Stipendien richtet sich nach dem Bedarf des Unternehmens. Zurzeit absolvieren 19 Mitarbeiter ein "K+S StudiumPlus".
Unsere Gesellschaften in den USA, in Kanada und Chile erstatten jenen Mitarbeitern die Studiengebühren komplett oder teilweise, die sich nach Absprache ihrem Berufsbild entsprechend an einer durch das Unternehmen anerkannten Universität fortbilden.
Die K+S GRUPPE bietet neben gesetzlich vorgeschriebenen Weiterbildungsmaßnahmen auch fachspezifische, fachübergreifende, IT- und Sprachschulungen sowie spezielle Seminarreihen für Führungskräfte an. Unmittelbare Unterstützung bei neuen und komplexen Aufgabenstellungen erhalten die Mitarbeiter durch begleitende Bildungsmaßnahmen. In Jahres- oder Mitarbeitergesprächen ermitteln Vorgesetzte und Mitarbeiter gemeinsam einen möglichen Weiterbildungsbedarf.
Im Jahr 2013 haben unsere Mitarbeiter insgesamt 7.540 Weiterbildungsmaßnahmen absolviert (2012: 8.646). Damit lag die durchschnittliche Anzahl an Trainingsstunden pro Jahr und Mitarbeiter bei 10,4 Stunden.
Der Aufwand für die Personalentwicklung in Deutschland belief sich auf rund 13,1 Mio. € und ist damit um 12% gesunken (2012: 14,9 Mio. €). Davon entfielen 9,3 Mio. € auf Weiterbildungs- (2012: 11,2 Mio. €) und 3,4 Mio. € auf Fortbildungsmaßnahmen (2012: 3,4 Mio. €).
Für das Personalmarketing haben wir 0,3 Mio. € (2012: 0,3 Mio. €) ausgegeben. MORTON SALT hat 1,8 Mio. € in die Personalentwicklung investiert, K+S POTASH CANADA 0,16 Mio. € und K+S CHILE 0,3 Mio. €.
Im Jahr 2013 lag der Personalaufwand der K+S GRUPPE bei 968,2 Mio. € und damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres (2012: 986,2 Mio. €). Einem höheren Aufwand aus Tariferhöhungen sowie gestiegenen Personalkosten aufgrund einer höheren durchschnittlichen Mitarbeiterzahl standen ein wechselkursbedingter Kostenrückgang und eine niedrigere Abgrenzung für die erfolgsabhängige Vergütung gegenüber. Die reinen Personalkosten ohne Rückstellungseffekte sind im Vergleich zum Vorjahr aus den gleichen Gründen um 19,9 Mio. € bzw. 2% auf 974,3 Mio. € gesunken. Der Anteil im Personalaufwand enthaltener variabler Vergütungen betrug im vergangenen Jahr 40,1 Mio. € bzw. etwa 4% (2012: 71,4 Mio. € bzw. etwa 7%).
Im Jahr 2013 betrugen die Aufwendungen für Löhne und Gehälter insgesamt 738,6 Mio. € (- 2%) sowie für Sozialabgaben 200,3 Mio. € (- 2%). Für die betriebliche Altersversorgung haben wir im Berichtsjahr 29,3 Mio. € aufgewendet und lagen damit um 0,1 Mio. € über dem Wert des Vorjahres.
Der Personalaufwand je Mitarbeiter betrug im Berichtsjahr 67.483 € (Vorjahr: 68.492 €) und ist damit um gut 1% gesunken; dies ist insbesondere auf eine geringere variable Vergütung zurückzuführen.
Unser Ziel ist es, für unsere Mitarbeiter ein größtmögliches Maß an Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Der Schutz der Mitarbeiter vor möglichen Gefahren hat immer Priorität. Alle K+S-Gesellschaften haben entsprechend ihren standortspezifischen Herausforderungen und im Einklang mit der lokalen Gesetzgebung Arbeitssicherheitsprogramme aufgelegt. Unser internes Regelwerk wird zurzeit überprüft, um unsere Prozesse gruppenweit einheitlicher zu gestalten. Die Wirksamkeit unserer Maßnahmen zur Arbeitssicherheit überprüfen wir durch interne Audits. Aus Abweichungen von den Standards werden Korrekturmaßnahmen, wie Schulungen oder Reparaturen, abgeleitet und dokumentiert. Unser Auditverfahren basiert auf dem "Leitfaden für Audits von Managementsystemen" (DIN ISO 19011:2011).
Im Jahr 2013 sind auf unseren Standorten 879 Verletzungen (2012: 975) und 210 Arbeitsunfälle (2012: 214) mit Ausfallzeit aufgetreten. Die durchschnittliche Ausfallzeit pro Arbeitsunfall lag bei 16 Kalendertagen (2012: 21). Die Kennziffer "Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit je einer Million geleisteter Arbeitsstunden" betrug 8,5 (2012: 8,6).
Leider haben wir im Jahr 2013 fünf tödliche Unfälle von Mitarbeitern verzeichnet. Am 1. Oktober 2013 sind drei Bergleute durch einen beim Gewinnungssprengen ausgelösten Kohlensäure-Ausbruch in unserem Bergwerk Unterbreizbach ums Leben gekommen. Einen Ausbruch mit solchen Auswirkungen hatten wir nicht für möglich gehalten. Wir wollen Art und Umfang der Sicherheitsvorkehrungen bestmöglich anpassen, was erst nach sorgfältiger Auswertung der Ausbruchsursachen möglich ist. Die Ermittlungsergebnisse der Behörden lagen bei Redaktionsschluss des Berichts noch nicht vor. Dieses Unglück zeigt, dass es trotz ständiger sicherheitstechnischer Weiterentwicklungen im Bergbau keine absolute Sicherheit gibt, insbesondere nicht vor Kohlensäure-Ausbrüchen.
Neben den drei unter Tage verunglückten Bergleuten sind zwei weitere Mitarbeiter bei einer dienstlichen Autofahrt außerhalb des Werksgeländes ums Leben gekommen. Außerdem ist ein Mitarbeiter einer Fremdfirma tödlich verunglückt.
/ ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN ZU ARBEITSSICHERHEIT, PRÄVENTION UND ANDEREN MITARBEITERTHEMEN finden Sie in unserem Unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht.
Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Einsatz von Wasser in unseren Produktionsbetrieben zu verringern und unsere Abwassermengen noch weiter zu senken.
Die bergmännische Gewinnung und Verarbeitung von kaliumhaltigen Rohsalzen in Deutschland ist lagerstättenbedingt technisch zum Teil anspruchsvoller als bei unseren Wettbewerbern in anderen Ländern. Unsere Lagerstätten verfügen allerdings nicht nur über Kalium (13 bis 27% Kaliumchlorid), sondern enthalten auch Magnesium und Schwefel (11 bis 27% Magnesiumsulfat). Damit können wir neben Kaliumchlorid eine Reihe von hochwertigen Spezialitäten für Landwirtschaft und Industrie herstellen.
Da das Rohsalz auch nicht verwertbare Salze und andere feste Bestandteile enthält, müssen diese von den Wertstoffen getrennt und entsorgt werden. Je nach Rohsalzqualität setzen wir für die Aufbereitung die Verfahren Heißverlösung, Flotation und in Verbindung mit beiden die elektrostatische Trennung (ESTA® -Verfahren) ein. Während die ersten beiden, international üblichen Verfahren den Einsatz von Wasser erfordern, handelt es sich bei der von K+S entwickelten elektrostatischen Trennung um einen "trockenen" Prozess. Die Rückstände aus der Produktion fallen somit je nach Verfahren entweder in fester oder in Wasser gelöster Form an. Die Menge der bergbaulichen Produktionsrückstände aus dem Kalibergbau ist durch die Rohsalzzusammensetzung vorgeben und kann demzufolge nicht vermieden werden.
Im Salzbergbau unterscheiden wir zwischen Steinsalz, das bergmännisch gewonnen und anschließend auf die gewünschte Körnung gemahlen wird, und Siedesalz, das aus gesättigter Sole hergestellt wird. Die Sole wird gewonnen, indem in einen Salzstock über Bohrlöcher Süßwasser geleitet wird, wodurch sich das Salz löst und anschließend als gesättigte Sole zutage gefördert wird. Das Wasser der Sole wird verdampft und dadurch das zunächst gelöste Salz als Siedesalz gewonnen. Es fallen keine Produktionsrückstände an.
Im Jahr 2013 haben wir 134,2 Mio. m3 Wasser eingesetzt (Vorjahr: 146,8 Mio. m3 Wasser). Die Meerwasserentnahme betrug 272,9 Mio. m3. Der spezifische Wassereinsatz betrug 4,7 m3 /t Produkt (Vorjahr: 5,2 m3 /t Produkt). Wir haben uns das Ziel gesetzt, diese spezifische Kennzahl bis Ende 2014 auf unter 4 m3 /t Produkt zu senken. / ABB: 4.4.2
Wir unterscheiden zwischen salzigen Abwässern, Produktionsabwässern und Sanitärabwässern, die wir entweder in Süß- oder Salzgewässer einleiten bzw. in den Plattendolomit versenken.
Die Abwässer aus Produktionsprozessen sowie die salzhaltigen Wässer, die durch Niederschläge auf unseren Halden entstehen, entsorgen wir auf Basis bestehender

Genehmigungen und unter Einhaltung der Grenzwerte über die Einleitung in Fließgewässer und über die Versenkung in tiefere Gesteinsschichten. Feste Rückstände halden wir auf oder bringen sie wieder in die Gruben nach unter Tage.
Im Werk Werra steuern wir die Einleitung der Salzabwässer in die Werra bereits seit dem Jahr 2000 durch ein Computersystem. Dies erleichtert es uns, den behördlich festgesetzten Grenzwert von 2.500 mg Chlorid/l Wasser einzuhalten. Der Steuerungsprozess berücksichtigt auch Faktoren wie schwankende Vorbelastungen und unterschiedliche Wasserführung des Flusses.
Um die geregelte lokale Entsorgung durch Versenkung und Einleitung und damit die Produktion des Werks Werra fortsetzen zu können, haben wir die erforderlichen wasserrechtlichen Erlaubnisse beantragt. Nachdem wir 2011 eine neue, bis Ende November 2015 befristete Versenkerlaubnis erhielten, wurde uns im November 2012 für weitere acht Jahre bis Ende Dezember 2020 auch die Erlaubnis zur Einleitung von Salzabwässern in die Werra erteilt. Sie orientiert sich an den von uns beantragten Einleitmengen, verbunden mit einem ab Dezember 2015 greifenden Stufenplan zur Senkung der derzeit gültigen Grenzwerte.
Im Jahr 2011 erfolgte der Spatenstich für die Umsetzung des "Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz" im Werk Werra. Alle Produktionsstandorte des Verbundwerks -Hattorf und Wintershall in Hessen sowie Unterbreizbach in Thüringen - sind mit Neubaumaßnahmen, weiteren Verfahrensoptimierungen und Anlagenerweiterungen einbezogen. Bis zum Ende des Jahres 2015 werden wir damit die Salzabwassermenge auf durchschnittlich 7 Mio. m3 pro Jahr senken.
Mit unseren Maßnahmen gehen wir an die Grenzen des technisch Sinnvollen und wirtschaftlich Vertretbaren. Damit sollten bzw. werden sich nicht nur die Perspektiven für unsere Standorte und ihre Mitarbeiter, sondern auch für sehr viele Menschen in der Region verbessern. Eine Beschreibung möglicher Risiken aus einer Veränderung bzw. Versagung sowie einer gerichtlichen Aufhebung behördlicher Genehmigungen im Zusammenhang mit der Entsorgung von Salzabwässern sowie festen Produktionsrückständen, die eine nachhaltige und wesentliche Beeinträchtigung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE zur Folge hätte, finden Sie im Risikobericht auf Seite 94.
Die Menge der Salzabwässer, die in Süßgewässer eingeleitet bzw. versenkt wurde, belief sich im Jahr 2013 auf insgesamt 12,1 Mio. m3 bzw. 0,43 m3/t Produkt (Vorjahr: 12,1 Mio. m3 bzw. 0,43 m3/t Produkt). Hiervon haben wir 8,8 Mio. m3 bzw. 0,31 m3/t Produkt in Süßgewässer eingeleitet (Vorjahr: 7,2 Mio. m3 bzw. 0,26 m3/t Produkt) und 3,3 Mio. m3 bzw. 0,12 m3/t Produkt versenkt (Vorjahr: 4,9 Mio. m3 bzw. 0,17 m3/t Produkt). / ABB: 4.4.3
Insgesamt wurden im Jahr 2013 117,8 Mio. € in den Gewässerschutz investiert (2012: 80,4 Mio. €). Die Betriebskosten für den Gewässerschutz betrugen 110,9 Mio. € (2012: 103,5 Mio. €).
Die K+S gruppe will ihren Energieeinsatz langfristig weiter vermindern und arbeitet fortwährend daran, die Energieeffizienz zu verbessern. Für unsere Wettbewerbsfähigkeit ist es wichtig, die Energiekosten trotz stetig steigender Energiepreise zu senken. Wir haben Energiemanagementsysteme eingeführt, um eine höhere Transparenz sowohl beim Energieeinsatz als auch bei den Energiekosten zu erreichen.
Gruppenweit nutzen wir moderne Kraftwerks-Technologie, verbessern den Energieeinsatz in den Produktionsverfahren, verwenden Abwärme in Produktionsanlagen und Kraftwerken und reduzieren den Energieeinsatz in der gesamten Wertschöpfungskette.
Im Dezember 2013 ist das Energiemanagementsystem für die deutschen Gruppengesellschaften nach DIN ISO 50001 zertifiziert worden. Dies ist die Voraussetzung dafür, als energieintensives Unternehmen mit hocheffizienten Anlagen einen Teil der in Deutschland gezahlten Energiesteuer erstattet zu bekommen.
Im Jahr 2013 betrug der Gesamtenergieverbrauch 9.236 GWh. In dieser Summe sind im Gegensatz zur vorherigen Berichtsperiode sämtliche Treibstoffe enthalten. Ohne Treibstoffe lag der Energieverbrauch bei 8.934 GWh (Vorjahr: 8.747 GWh). Der spezifische Energieverbrauch je produzierter Tonne Ware lag bei 321 kWh/t Produkt, ohne Treibstoffe bei 311 kWh/t Produkt (Vorjahr: 309 kWh/t). 208 GWh Strom wurden in das öffentliche Netz eingespeist.


Der Gesamtenergieverbrauch ist somit angestiegen. Dies gilt sowohl für die absoluten Verbräuche als auch für die spezifischen Verbräuche je Tonne produzierter Ware. Unser Ziel, bis zum Jahr 2014 den Energieverbrauch auf unter 270 kWh/t Produkt zu senken, konnten wir damit bislang noch nicht erreichen. / ABB: 4.4.4

Die CO2-Emissionen aus dem Verbrauch von Erdgas, (leichtem) Heizöl sowie Strom im Jahr 2013 betrugen 1,5 Mio. t und lagen damit auf Vorjahresniveau (2012: 1,5 Mio. t). Der Kohlendioxidausstoß je produzierter Tonne Ware lag bei 52 kg/t Produkt (2012: 53 kg/t Produkt). Unser Ziel ist es, die spezifischen CO2-Emissionen bis zum Ende des Jahres 2014 auf 45 kg/t zu senken. / ABB: 4.4.5
Der Emissionshandel ist eines der drei Instrumente zum bewussten Umgang mit Klimagasen innerhalb des Kyoto-Protokolls, das 1997 im Rahmen der internationalen Klimarahmenkonvention verabschiedet wurde. Im Jahr 2005 ist das Europäische Emissionshandelssystem (EU ETS) zur Regulierung von Treibhausgasemissionen in energieintensiven Industrien in Kraft getreten. Unternehmen, die mehr CO2 emittieren als die ihnen zugeteilten Emissionsrechte erlauben, können wählen, ob sie in Emissionsminderungsprojekte investieren oder Zertifikate zur Emissionsberechtigung auf dem Markt zukaufen. Nach dem Verkauf der COMPO sind noch 13 Anlagen1 der K+S GRUPPE emissionshandelspflichtig. Hierbei handelt es sich um Kraftwerke und Trocknungsanlagen.
Mit unseren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten verfolgen wir grundsätzlich drei gleichwertige Ziele:
| ― |
Die Erhöhung des Kundennutzens |
| ― |
Einen möglichst effektiven und effizienten Einsatz von Rohstoffen, Kapital, Energie und Personal |
| ― |
Schonung der Umwelt durch nachhaltige Nutzung der Ressourcen und stetige Verringerung fester und flüssiger Produktionsrückstände |
Im Rahmen der Neuentwicklung und Verbesserung der von uns angebotenen Düngemittel treiben wir die praxisorientierte Forschung auf dem Gebiet der Pflanzenernährung voran. Wir erarbeiten Lösungen zur Befriedigung des erhöhten Nahrungs- und Futtermittelbedarfs aufgrund einer wachsenden Weltbevölkerung sowie sich ändernder Ernährungsgewohnheiten. Unsere landwirtschaftliche Anwendungsberatung, die Ergebnisse aus der Forschung und Entwicklung in der Praxis umsetzt, unterstützt Kunden beim Einsatz unserer Produkte vor Ort und schafft einen Wissenstransfer in die weniger entwickelten Regionen. Beispielhaft dafür ist die Kooperation mit der Nichtregierungsorganisation (NGO) "Sasakawa Africa Association" in dem Projekt "Growth for Uganda". Das auf drei bis fünf Jahre angelegte Projekt zielt darauf ab, rund 50.000 landwirtschaftliche Haushalte in unseren Zielregionen zu erreichen und soll sowohl durch landwirtschaftliche Beratung als auch durch Kleinkredite von 15 Banken dazu beitragen, den Grad der Selbstversorgung und die Einkommenssituation der Kleinbauern zu verbessern. Dafür hat K+S unter anderem einen LKW mit Laborgeräten als mobile Trainingseinheit zur Bodenanalyse bereitgestellt. Daneben bauen wir in der anwendungsorientierten landwirtschaftlichen Forschung das Projektportfolio unserer gemeinsam mit der Universität Göttingen betriebenen Forschungseinrichtung weiter aus.
Die ständige Überprüfung und Weiterentwicklung der von uns angewendeten Produktionsverfahren und -prozesse dient ebenfalls der genannten Zielerreichung. Im Jahr 2013 standen die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für das Legacy Projekt im Vordergrund. Im Rahmen dieses Projekts haben wir umfangreiche Aktivitäten im Solungsbergbau und in der Aufbereitung der zukünftig gewonnenen Solen unternommen. Weitere Schwerpunkte der verfahrenstechnischen Forschung sind sowohl im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte als auch im Geschäftsbereich Salz die weitere Verbesserung der Herstellungsverfahren sowie die Flexibilisierung der Prozesse zur Anpassung an veränderte Rohstoff-, Produktions- und Marktbedingungen. Um auch in Zukunft diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, entsteht in der Nähe unseres Standorts Unterbreizbach derzeit ein neues Analytik- und Forschungszentrum, in dem die Umwelt- und Prozessanalytik ausgebaut und mit den analytischen und verfahrenstechnischen Forschungseinrichtungen des K+S-Forschungsinstituts aus Heringen zusammengelegt wird. Im Jahr 2015 soll dort der Betrieb aufgenommen werden.
Die Forschungsstrategie der K+S GRUPPE umfasst interne sowie externe Forschungsaktivitäten. Einen wichtigen Bestandteil bilden Kooperationen, die einen effektiven Wissenstransfer aus der Forschung in die Praxis bewirken und den Zugriff auf ein internationales Netzwerk sowie die Nutzung von Synergien ermöglichen.
Die eingesetzten Mittel konzentrierten sich auf die folgenden - exemplarisch ausgewählten - Themen:
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Solungsbergbau: Nach Prüfung der verfügbaren Methoden des Solungsbergbaus zusammen mit kanadischen und deutschen Spezialisten entwickeln unsere Fachleute diese im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit für die speziellen Lagerstättengegebenheiten des Legacy Projekts kontinuierlich weiter. |
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Internationale Feldversuche: Wir vergeben weltweit angelegte Feldversuche an spezialisierte und erfahrene landwirtschaftliche Versuchseinrichtungen, die von unseren Mitarbeitern wissenschaftlich begleitet werden. Diese Vorgehensweise ermöglicht es uns, wertvolle Erkenntnisse in unterschiedlichen Klimazonen, auf lokalen Böden sowie für vielfältige Kulturen zu gewinnen und unsere Produkte dementsprechend weiterzuentwickeln. |
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INSTITUTE OF APPLIED PLANT NUTRITION (IAPN): Seit 2012 kooperiert die K+S KALI GMBH mit der Georg-August-Universität Göttingen im Rahmen einer Public-Private-Partnership am Institut für angewandte Pflanzenernährung. Das IAPN hat sich als eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft etabliert. Der Schwerpunkt liegt auf der praxisorientierten Forschung im Bereich Pflanzenernährung. So ist ein rasches Einbinden des erarbeiteten Wissens durch die K+S-Anwendungsberater in die Praxis gewährleistet. |
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Hochschulkooperationen: In den naturwissenschaftlich-technischen sowie wirtschaftlichen Bereichen kooperieren wir mit zahlreichen Hochschulen im In- und Ausland und unterstützen dabei auch Hochschulabsolventen finanziell bei Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten im Bereich unserer Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte. Dies gibt uns die Möglichkeit, Talente frühzeitig zu erkennen und qualifizierte Nachwuchskräfte für unser Unternehmen zu gewinnen. In Deutschland konzentrieren wir uns auf unsere langjährigen Kooperationspartner im Bereich Bergbau- und Aufbereitungstechnologie. |
Die Forschungskosten beliefen sich im Berichtszeitraum auf insgesamt 13,9 Mio. € und lagen somit unter dem Niveau des Vorjahres (2012: 19,4 Mio. €), das von Projekten auf dem Gebiet des Solungsbergbaus im Rahmen des Legacy Projekts bestimmt war. Die Optimierung der Produktionsverfahren zur Verringerung fester und flüssiger Produktionsrückstände in der Kaliproduktion bildete nach wie vor einen Schwerpunkt. / TAB: 4.5.1
Die aktivierten Entwicklungsinvestitionen lagen im Berichtsjahr mit 5,0 Mio. € (2012: 14,2 Mio. €) deutlich unter dem außergewöhnlich hohen Niveau des Vorjahres und fielen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte im Wesentlichen weiterhin für die Entwicklung der ersten Kaverne des Legacy Projekts an. Die Aktivierung wird in den kommenden Jahren entsprechende Abschreibungen auf Entwicklungsinvestitionen nach sich ziehen. / TAB: 4.5.2
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Laserbasierte CO2-Messung in den Grubenwettern: Mit dem Fraunhofer-Heinrich-Hertz-Institut in Goslar entwickeln wir ein lasergestütztes Messgerät für den mobilen untertägigen Einsatz, um CO2 schon über große Distanz in den Grubenwettern feststellen zu können. |
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Schneidende Lösetechnik: Im Rahmen des Projekts "Schneidende Lösetechnik" wurde im Jahr 2013 die Thematik Staubanfall beim Betrieb einer Schrämlademaschine und einer Teilschnittmaschine bearbeitet. Für die Bewertung der Wirksamkeit unserer Entstaubungsmaßnahmen wurde ein Laser-Aerosolspektrometer getestet und grundsätzlich für anwendbar befunden. |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | 7,1 | 12,4 |
| Geschäftsbereich Salz | 3,0 | 3,3 |
| Sonstige Forschungskosten | 3,8 | 3,7 |
| Gesamt | 13,9 | 19,4 |
1
Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten
Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe.
| in Mio. € | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 |
| Forschungskosten | 13,9 | 19,4 | 17,0 | 13,8 | 18,7 |
| Forschungsintensität (Forschungskosten/Umsatz) | 0,4% | 0,5% | 0,4% | 0,3% | 0,5% |
| Aktivierte Entwicklungsinvestitionen | 5,0 | 14,2 | 1,6 | 0,7 | 1,8 |
| Mitarbeiter (Anzahl) | 86 | 87 | 77 | 73 | 78 |
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Solungsbergbau: Wir haben die im Jahr 2012 beim Legacy Projekt eingeführten Methoden genutzt, um anhand von Bohrkernproben und synthetischen Probekörpern die Lösekinetik des Salzgesteins aus verschiedenen Orten der Lagerstätte unter Beaufschlagung mit unterschiedlichsten Löselaugen zu untersuchen. Die Ergebnisse fließen direkt ins Detail Engineering der Anlagen in Saskatchewan ein. |
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Eindampfverfahren: In unserem zentralen Forschungsinstitut in Heringen wurden die bei den standortspezifisch verschiedenen Eindampfverfahren anfallenden festen Produktionsrückstände hinsichtlich ihrer Rückführ- und Wiederverwertbarkeit in der Kaliumsulfat-Produktion untersucht. Ziel ist es, zusätzliche Wertstoffe als Vorprodukt zurückzugewinnen. In diesem Zusammenhang kam auch eine neue Software zur Verfahrenssimulation und theoretischen Berechnung der Mineralphasen zum Einsatz. |
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Automatisierung der Analytik: Für den weiteren zügigen Ausbau der Online-Analytik wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die in enger Kooperation mit den Werken geeignete Methoden und Instrumente für die Steuerung der Fabrikationsprozesse bis hin zur Verladung einführt und überwacht. In unserem Forschungsinstitut wurde erfolgreich eine vollautomatische Gerätekette zur Mineralphasenanalyse in Betrieb genommen. |
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Dichtesortierung: Ebenfalls dort wurden Dichtesortierverfahren, die sonst in der Erzaufbereitung Anwendung finden, mit unseren Flotationsverfahren kombiniert. Ziel war es, diese mechanischen Trennverfahren auch bei den geringeren Dichteunterschieden der Salzminerale zur Anwendung zu bringen. |
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Aufbereitung für Siegfried-Giesen: Für die Planung der Aufbereitungsverfahren in Siegfried-Giesen wurde die potenzielle Einsatzfähigkeit unserer ESTA® -Technologie zur Verringerung flüssiger Produktionsrückstände bewertet. |
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Erforschung abiotischer Stressfaktoren bei Kulturpflanzen: Das INSTITUTE OF APPLIED PLANT NUTRITION (IAPN) widmet sich der Erforschung von Trockentoleranz und Wassernutzungseffizienz bei Kulturpflanzen sowie dem Wissenstransfer im Bereich der angewandten Pflanzenernährung. Dazu zählt auch der Fortbildungsaufenthalt eines Mitarbeiters des Projekts "Growth for Uganda" am IAPN, um vor Ort in Uganda Pflanzen- und Bodenanalysen durchführen zu können und eine fundierte Düngeberatung leisten zu können. |
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Entwicklungsorientierte Agrarforschung: Gemeinsam mit dem Internationalen Kartoffelforschungszentrum CIP in Peru sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) arbeiten wir an der Bekämpfung der Armut durch die Förderung des Kartoffelanbaus in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Asien, Afrika sowie Mittel- und Lateinamerika. Im Jahr 2014 wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem IAPN auf die Länder Äthiopien und Kenia übertragen werden, um auch hier einen nachhaltigen Beitrag zur Bodenfruchtbarkeit und damit zur Produktionssteigerung in der Landwirtschaft zu leisten. |
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Weiterentwicklung im Bereich Industriekali: Die K+S KALI GMBH entwickelte ein kompaktiertes Produkt mit einer deutlich gröberen Körnung als übliche Granulate. Durch die Kompaktierung konnte die Lager-und Transporteignung des Produkts erheblich verbessert werden. Mit der Produktinnovation werden wir den wachsenden Kundenansprüchen gerecht und stärken unsere Position in diesem Segment. |
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Spezialitäten für den amerikanischen Speisesalz-Markt: Um Nahrungsmittelherstellern in den USA zu ermöglichen, den dortigen Ernährungsleitlinien nachzukommen, werden von MORTON SALT natriumreduzierte Produkte weiterentwickelt. |
In regelmäßigen Abständen werden alle Forschungsprojekte gemeinsam mit den Auftraggebern in Bezug auf Fortschritt, Anwendbarkeit, Rahmenbedingungen, Realisierungswahrscheinlichkeit und Renditechancen überprüft.
Das K+S Markenportfolio im Jahr 2013 erhöhte sich um 138 Schutzrechte. Als Dachmarken nutzt die K+S GRUPPE u.a. CÉRÉBOS®, KALI-STIER®, MORTON®, SPL®, UMBRELLA GIRL®, VATEL® und WINDSOR®. Als Produktmarken werden z. B. AXAL®, REGENIT®, SALDORO®, ACTION MELT®,SEASON-ALL®, SYSTEM SAVER®, KORN-KALI®, PATENT-KALI® und KALISEL® verwendet. Weitere Marken sind LOBOS® und die natriumreduzierte Produktreihe BIOSAL LIGHT® für Speisesalz in Chile sowie BLIZZARD WIZARD® für Auftausalz in den USA. Die K+S GRUPPE hält zum Stichtag 2.460 (2012: 2.322) nationale Markenschutzrechte, die aus 556 Basismarken resultieren. Weltweit gehören der K+S GRUPPE derzeit 56 Patentfamilien, die durch 256 (2012: 264) nationale Rechte geschützt werden. Die Patente werden unter anderem in den Bereichen elektrostatische Aufbereitungsverfahren, Granulatherstellung und Flotation angewendet. Im Jahr 2013 ist der Patentbestand nahezu gleich geblieben. Lizenzeinnahmen wurden in geringem Umfang erzielt.
Das weltweite Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2013 um 2,9% und wuchs wegen einer Schwächephase zu Beginn des Jahres insgesamt etwas langsamer als im Vorjahr (2012: 3,2 %). In den Industrieländern war die Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund einer spürbar schwächeren Konjunkturentwicklung in den USA belastet. Im Euroraum wurde die Rezession in der Jahresmitte überwunden, die wirtschaftliche Aktivität blieb jedoch weiterhin verhalten. In den Entwicklungs- und Schwellenländern konnte hingegen eine konjunkturelle Aufhellung verzeichnet werden. / TAB: 4.6.1
In der EUROPÄISCHEN UNION stieg die gesamtwirtschaftliche Produktion im zweiten Quartal 2013 wieder an, nachdem sie zuvor etwa eineinhalb Jahre lang rückläufig war. Dennoch reichte die Konjunkturbelebung nicht aus, um das jährliche Bruttoinlandsprodukt zu steigern. Während die Wirtschaft in Deutschland, Spanien und Belgien leicht wuchs, war die Produktion in Frankreich und Italien rückläufig. In den wachstumsstärkeren Regionen stabilisierte sich die Inlandsnachfrage und auch die Anlageinvestitionen nahmen allmählich wieder zu. Die Geldpolitik war stark expansiv ausgerichtet, vor diesem Hintergrund senkte die EUROPÄISCHE ZENTRALBANK (EZB) ihren Leitzins erneut im November auf das historisch niedrigste Niveau von 0 bis 0,25%.
Die wirtschaftliche Aktivität in den USA nahm im Jahr 2013 moderat zu, war aber noch von den Nachwirkungen der vergangenen Finanz- und Immobilienkrisen betroffen. Infolgedessen stieg das Bruttoinlandsprodukt um lediglich 1,6%. Die FEDERAL RESERVE BANK (FED) setzte ihre Niedrigzinspolitik im Jahr 2013 fort, um die Konjunktur zu beleben. Die privaten Konsumausgaben und Anlageinvestitionen legten jedoch nur langsam zu. Allerdings konnten die Investitionen in den Immobilienbau deutliche Zuwächse verzeichnen. Auch die Lage am Arbeitsmarkt besserte sich, sodass sich die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhte.
Die Schwellenländer konnten ein moderates Wirtschaftswachstum verzeichnen. Allerdings dämpften fehlende Nachfrageimpulse aus den Industrieländern sowie eine verbreitet schwache Inlandsnachfrage das Wachstum.
Im Jahr 2013 ist der Ölpreis trotz erhöhter Volatilität im Vergleich zum Vorjahresniveau nahezu stabil geblieben. Höhere Preise im Spätsommer aufgrund einer Angebotsverknappung seitens der OPEC-Länder konnten sich nur vorübergehend halten. Zum Jahresende lag der Ölpreis bei 111 US$ je Barrel. Im Jahresdurchschnitt kostete ein Barrel Öl rund 109 US$ und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert von 112 US$.
Aufgrund einer Anpassung der Ernteschätzungen und günstiger Angebotsaussichten kam es bei einigen Agrarrohstoffen in der Mitte des Jahres zu deutlichen Preisrückgängen und einer Zunahme der Volatilität. Insbesondere die weltweiten Maisernten erreichten Rekordstände, sodass der Maispreis im Jahresverlauf stark zurückging.
Der Dow Jones-UBS Agriculture Subindex, welcher die Entwicklung der Terminpreise von Mais, Sojabohnen, Zucker, Weizen, Sojaöl, Baumwolle und Kaffee abbildet, verlor im Berichtsjahr rund 14%. / ABB: 4.6.1
| in %; real | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 |
| Deutschland | + 0,5 | + 0,9 | + 3,4 | + 3,9 | - 5,0 |
| Europäische Union (EU-28) | 0,0 | - 0,3 | + 1,7 | + 2,0 | - 4,4 |
| Welt | + 2,9 | + 3,2 | + 3,9 | + 5,2 | - 0,4 |
Quelle: IWF
Die Entwicklung auf den internationalen Devisenmärkten war im Jahr 2013 erneut von einem volatilen Verlauf des Wechselkurses des US-Dollars gegenüber dem Euro geprägt. Nachdem er zu Beginn des Jahres bei 1,32 EUR/USD notierte, stieg er zur Jahresmitte auf etwa 1,30 EUR/USD an und schloss Ende Dezember schließlich mit 1,37 EUR/USD etwa 4% schwächer als ein Jahr zuvor (31.12.2012: 1,32 EUR/USD). Im Jahresdurchschnitt lag der Wert des US-Dollars bei 1,33 EUR/USD, er war damit etwa 3% schwächer als im Durchschnitt des Vorjahres (2012: 1,29 EUR/USD). Die Stärkung des Euro gegenüber dem US-Dollar war insbesondere auf die sich weiter beruhigende europäische Staatsschuldenkrise und verbesserte Konjunkturdaten für den Euroraum zurückzuführen. / ABB: 4.6.2

Die Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten folgende Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf von K+S:
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Die Energiekosten der K+S GRUPPE werden insbesondere durch die Kosten für den Bezug von Gas beeinflusst. Da ein Großteil des Gasbezugs mit dem Rohölpreis korreliert ist, hat dieser Auswirkungen auf unsere Kostenrechnung. |
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Durch die für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte eingesetzten Sicherungsinstrumente lag der Umrechnungskurs bei durchschnittlich 1,30 EUR/USD inkl. Kosten und war damit günstiger als im Vorjahr (Umrechnungskurs 2012 inkl. Sicherungskosten: 1,32 EUR/USD). |
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Neben dem EUR/USD-Währungsverhältnis ist auch der relative Vergleich zwischen dem Euro sowie den Währungen unserer Wettbewerber jeweils zum US-Dollar für uns von Bedeutung. Ein starker US-Dollar hat bei den meisten Kaliproduzenten der Welt einen positiven Einfluss auf die Ertragskraft in ihrer jeweiligen Landeswährung; dies liegt daran, dass der Großteil der weltweiten Kaliproduktion außerhalb des US-Dollarraums liegt, jedoch beinahe sämtliche Verkäufe (Ausnahme: Geschäft im Euroraum) in US-Dollar fakturiert werden. Abbildung 4.6.2 zeigt, dass sich die Entwicklung des US-Dollars gegenüber dem Euro im Frühjahr 2013 positiv und in der zweiten Jahreshälfte negativ auf den Umsatz der K+S GRUPPE auswirkte. Im Vergleich zu den Währungen der Wettbewerber aus Russland und Kanada stieg der US-Dollar im Jahresverlauf moderat an. |
Die Einschätzung der Landwirtschaft, auf ein stabiles Preisniveau für Düngemittel zu treffen, führte dazu, dass die Nachfrage nach Kalidüngemitteln rechtzeitig zur Frühjahrssaison in Europa und Nordamerika sowie in Südamerika und Südostasien deutlich anzog. Die internationalen Preise für Kaliumchlorid lagen im Verlauf der ersten drei Monate jedoch unter denen des Vorjahresquartals. Auch im zweiten Quartal lag die Nachfrage auf einem unverändert guten Niveau, wobei die Preise insgesamt stabil blieben.
Ende Juli sorgten die Ankündigung der russischen URALKALI, aus der mit der weißrussischen BELARUSKALI gemeinsam betriebenen Verkaufsorganisation BPC auszutreten, und ihre damit einhergehenden Aussagen, die eigenen Kapazitäten und deren Auslastung ohne Rücksicht auf das Preisniveau auszubauen, für eine erhebliche Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Mengen- und Preisentwicklung auf dem Kalimarkt. Dies führte im dritten Quartal zunächst zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung bei den Kaliabnehmern und in der Folge zu einem spürbaren Absinken des internationalen Preisniveaus im Vergleich zum Vorquartal.

Trotz einer guten Nachfrage nach Kaliprodukten in Brasilien und Europa im Vorfeld der Frühjahrssaison 2014 hielt die Verunsicherung über die künftige Preisentwicklung weiter an. Insbesondere führten die Aussagen von URALKALI sowie das Ausbleiben der Vertragsabschlüsse mit chinesischen Abnehmern zu weiter rückläufigen Kalipreisen im vierten Quartal.
Zu Beginn des Jahres 2013 sorgte die anhaltend winterliche Witterung für eine überdurchschnittliche Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr. Dies führte im weiteren Jahresverlauf ebenfalls zu einem erhöhten Absatz im Frühbezugsgeschäft für die Wintersaison 2013/14. Trotz relativ milder Wetterverhältnisse im vierten Quartal lag die Auftausalznachfrage in Westeuropa weit über dem Niveau des Vorjahresquartals.
Die Preise lagen insgesamt relativ stabil auf dem hohen Vorjahresniveau, in einigen Regionen Westeuropas war leichter Preisdruck festzustellen.
In den nordamerikanischen Regionen geriet das Preisniveau in den Ausschreibungen für die Wintersaison 2013/14 unter Druck, da die Anwender aufgrund des insgesamt milden Winters 2012/13 verbreitet noch über hohe Lagerbestände verfügten. In vielen Regionen löste die einsetzende winterliche Witterung mit Schneefällen im Dezember eine überdurchschnittliche Nachfrage nach Auftausalz aus.
Während die Nachfrage nach Gewerbesalz in den meisten südamerikanischen Regionen nahezu unverändert blieb, erhöhte sie sich in weiten Teilen Europas leicht. Insbesondere die Verbesserung der Konjunkturentwicklung im Euroraum trug hierzu bei. In Nordamerika ergab sich für Wasserenthärtungsprodukte eine verhältnismäßig stabile Nachfragesituation.
Im Geschäftsjahr 2013 stieg die Speisesalznachfrage in Europa leicht an, während die Preise auf dem Vorjahresniveau notierten. Im nordamerikanischen Speisesalzmarkt waren leichte Preisrückgänge zu verzeichnen.
Im Berichtsjahr war das Marktsegment für Industriesalze der chemischen Industrie in Europa weiterhin von einem Überangebot geprägt, hingegen verbesserte sich die Nachfragesituation in den nordamerikanischen Regionen. In Asien blieb die Nachfrage trotz einer schwachen konjunkturellen Entwicklung stabil.
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Das Geschäft mit Kali- und Magnesiumprodukten wurde insbesondere durch den Austritt der russischen URALKALI aus der mit der weißrussischen BELARUSKALI gemeinsam betriebenen Verkaufsorganisation BPC negativ beeinflusst. Die damit einhergehenden Aussagen seitens URALKALI, die eigenen Kapazitäten und deren Auslastung ohne Rücksicht auf das Preisniveau auszubauen, sorgten für eine erhebliche Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Mengen- und Preisentwicklung auf dem Kalimarkt. Dies führte zunächst zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung bei den Kaliabnehmern, und in der Folge gerieten die internationalen Preise für Kaliumchlorid unter Druck. Das Ausbleiben der Vertragsabschlüsse der nordamerikanischen und russischen Produzenten mit chinesischen Abnehmern für das zweite Halbjahr führte zu einem weiteren Preisdruck. |
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Die Verkäufe von Auftausalz sind erheblich von der winterlichen Witterung während des ersten und vierten Quartals abhängig. Der strenge und schneereiche Winter in Westeuropa zu Beginn des Jahres 2013 sorgte für eine überdurchschnittliche Nachfrage, während die milde Witterung in Nordamerika zu Preisdruck bei den Ausschreibungen für die Wintersaison 2013/14 führte. Die Kältewelle Ende Dezember belebte indes die Nachfrage dort wieder merklich. |
| K+S Gruppe | Prognose Finanzbericht 2012 | Prognose Q1/13 | Prognose H1/13 | Prognose Q3/13 | Ist 2013 | |
| Umsatz | Mio. € | leichter Anstieg | leichter Anstieg | - | auf Vorjahresniveau | 3.950,4 |
| EBITDA | Mio. € | leichter Anstieg | leichter Anstieg | - | - | 902,7 |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | Mio. € | leichter Anstieg | leichter Anstieg | - | > 600 | 655,9 |
| Finanzergebnis | Mio. € | stabil | stabil | - | - | -76,3 |
| Konzernsteuerquote, bereinigt1 | % | 26 - 27 | 26 - 27 | - | - | 24,6 |
| Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt1,2 | Mio. € | leichter Anstieg | leichter Anstieg | - | knapp unter 400 | 434,8 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt1,2 | € | leichter Anstieg | leichter Anstieg | - | - | 2,27 |
| Dividende | € | unter Vorjahresniveau | unter Vorjahresniveau | - | - | 0,25 |
| Investitionen3 | Mio. € | knapp 1.100 | gut 800 | rund 800 | rund 800 | 742,5 |
| Abschreibungen3 | Mio. € | 240 | 230 | 240 - 250 | 230 | 251,3 |
| EUR/USD-Wechselkurs | EUR/USD | 1,33 | 1,30 | - | 1,33 | 1,33 |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | ||||||
| Absatzmenge | Mio. t | rund 7 | rund 7 | - | rund 6,8 | 6,94 |
| Geschäftsbereich Salz | ||||||
| Absatzmenge Festsalz | Mio. t | gut 22 | gut 22 | - | gut 22 | 22,81 |
| - davon Auftausalz | Mio. t | 12 - 13 | knapp 13 | - | gut 13 | 13,79 |
| K+S Gruppe | Ist 2012 | % | |
| Umsatz | Mio. € | 3.935,3 | + 0,4 |
| EBITDA | Mio. € | 1.033,3 | -12,2 |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | Mio. € | 804,1 | -18,4 |
| Finanzergebnis | Mio. € | -78,9 | + 3,3 |
| Konzernsteuerquote, bereinigt1 | % | 25,8 | - |
| Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt1,2 | Mio. € | 637,4 | -31,8 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt1,2 | € | 3,33 | -31,8 |
| Dividende | € | 1,40 | -82,1 |
| Investitionen3 | Mio. € | 465,5 | + 59,5 |
| Abschreibungen3 | Mio. € | 229,0 | + 9,7 |
| EUR/USD-Wechselkurs | EUR/USD | 1,28 | + 3,9 |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | |||
| Absatzmenge | Mio. t | 6,95 | -0,3 |
| Geschäftsbereich Salz | |||
| Absatzmenge Festsalz | Mio. t | 17,56 | + 22,9 |
| - davon Auftausalz | Mio. t | 8,33 | + 65,5 |
1
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich
das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode (siehe auch ,Erläuterungen zur Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung' auf Seite 146). Zudem
werden die auf die Bereinigung entfallenden Effekte auf latente und
zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz 2013: 28,6 % (2012:
28,5 %).
2
Ergebnis aus fortgeführter und nicht fortgeführter
Geschäftstätigkeit.
3
Investitionen in bzw. Abschreibungen auf
Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und als Finanzinvestition
gehaltene Immobilien sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen.
/ EINE DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES K+S-AKTIEN-KURSES MIT KURSVERLÄUFEN, KENNZAHLEN UND WEITEREN WICHTIGEN INFORMATIONEN RUND UM DIE K+S-AKTIE finden Sie im Kapitel ,K+S am Kapitalmarkt' auf Seite 19.
Die im Rahmen des Finanzberichts 2012 von uns am 28. Februar 2013 formulierte Umsatzprognose ging von einem leichten Umsatzanstieg für das Jahr 2013 gegenüber der Vorperiode aus - diese Aussage hatte auch im Quartalsfinanzbericht Q1/13 Bestand. Im Rahmen des im August veröffentlichten Halbjahresfinanzberichts H1/13 konnte an diesem Ausblick wegen der erheblichen Unsicherheit über die weitere Mengen- und Preisentwicklung im Markt für Kalidüngemittel nicht länger festgehalten werden. Im November 2013 gingen wir im Zuge des Quartalsfinanzberichts Q3/13 davon aus, dass der Gesamtjahresumsatz etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen sollte.
Der Umsatz der K+S GRUPPE im Jahr 2013 erreichte mit 3,95 Mrd. € diesen prognostizierten Wert.
Die Prognose des im März 2013 veröffentlichten Finanzberichts ging von einem gegenüber dem Vorjahr leicht steigenden operativen Ergebnis EBIT I im Geschäftsjahr 2013 infolge der Normalisierung des Auftausalzgeschäfts aus. Im Quartalsfinanzbericht Q1/13 wurde diese Aussage bestätigt, da zudem im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte für das Jahr 2013 von einer spürbaren Erhöhung des Weltkaliabsatzes auszugehen war. Im Halbjahresfinanzbericht H1/13 konnten wir aufgrund der oben beschriebenen Ereignisse als vorsichtige Kaufleute nicht länger an dieser Prognose festhalten. Im Quartalsfinanzbericht Q3/13 konnte dann ein operatives Ergebnis EBIT I von mehr als 600 Mio. € für das Gesamtjahr 2013 prognostizieret werden.
Das operative Ergebnis EBIT I der K+S GRUPPE im Jahr 2013 bestätigte mit 656 Mio. € diese Prognose.
Im Finanzbericht 2012 rechneten wir für das Jahr 2013 noch mit Investitionen von gut 1,1 Mrd. €, davon sollten etwa 625 Mio. € für das Legacy Projekt aufgewendet werden. Diese Aussage wurde im Quartalsbericht Q1/13 auf gut 800 Mio. € angepasst, davon rund 375 Mio. € für das Legacy Projekt, da hier insbesondere zeitliche Verschiebungen von Ausgaben absehbar waren. Sowohl im Halbjahresfinanzbericht m/13 als auch im Quartalsfinanzbericht Q3/13 haben wir diese Prognose bestätigt.
Das Investitionsvolumen der K+S GRUPPE im Jahr 2013 betrug 743 Mio. €. / TAB: 4.6.2
Die Beschreibung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage bezieht sich, soweit nicht anders bezeichnet, auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S GRUPPE. Das NITROGEN-Geschäft wurde aufgrund seiner Veräußerung am 2. Juli 2012 seit der Berichterstattung über das dritte Quartal 2012 gemäß IFRS 5 als "nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit" ausgewiesen.
/ DETAILLIERTE ANGABEN ZU DEN NICHT FORTGEFÜHRTEN GESCHÄFTSTÄTIGKEITEN finden Sie im Anhang auf Seite 134.
Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung des IAS 19 angepasst.
/ WEITERE INFORMATIONEN finden Sie im Anhang auf Seite 143.
Im Geschäftsjahr 2013 betrug der Umsatz 3.950,4 Mio. € und lag damit auf dem Vorjahresniveau (3.935,3 Mio. €). Unterjährig lässt sich an den Quartalsumsätzen in der Regel eine gewisse Saisonalität erkennen; so fallen das erste und das vierte Quartal tendenziell stärker, das zweite und dritte Quartal etwas schwächer aus. Bei einer mengenmäßigen Betrachtung profitiert das erste Quartal im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte üblicherweise von der einsetzenden Frühjahrsdüngung in Europa. Das Auftausalzgeschäft konzentriert sich in der Regel auf das erste und vierte Quartal eines Jahres. / TAB: 4.7.1, 4.7.2
/ EINE DETAILLIERTE ERLÄUTERUNG DER UMSÄTZE DER EINZELNEN SEGMENTE finden Sie auf Seite 89.
Im ersten Halbjahr wirkten sich insbesondere die hohen Absatzmengen in beiden Geschäftsbereichen positiv aus. Während der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte vor allem aufgrund geringerer Durchschnittspreise einen Umsatzrückgang verzeichnete, stieg der Umsatz im Geschäftsbereich Salz deutlich an; ein wesentlicher Grund hierfür war die winterliche Witterung zu Beginn des Jahres in Europa.
Das zweite Halbjahr 2013 war durch die Marktentwicklung nach der Ankündigung der russischen URALKALI geprägt, die eigenen Kapazitäten und deren Auslastung ohne Rücksicht auf das Preisniveau zu erhöhen, insbesondere die damit einhergehende Kaufzurückhaltung bei den Kaliabnehmern. Infolgedessen ging der Umsatz im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte zurück. Der Umsatzanstieg im Geschäftsbereich Salz aufgrund des guten Voreinlagerungsgeschäfts in Europa und eines starken vierten Quartals in Nordamerika konnte diesen Rückgang jedoch ausgleichen.
Mit einem Anteil am Gesamtumsatz in Höhe von 51,6% war der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte der umsatzstärkste Geschäftsbereich der K+S GRUPPE, gefolgt vom Geschäftsbereich Salz und den Ergänzenden Aktivitäten. / ABB: 4.7.1
In Europa erzielten wir einen Umsatz von gut 1,7 Mrd. €, dies waren 44% des Gesamtumsatzes. Nordamerika erreichte einen Umsatzanteil von 30% und Südamerika von 14%. Auf Asien entfielen 9% des Gesamtumsatzes. / ABB: 4.7.2
| in Mio. € | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | 2012 |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | 625,5 | 548,3 | 456,7 | 407,1 | 2.037,6 | 2.290,6 |
| Geschäftsbereich Salz | 614,5 | 285,2 | 321,0 | 530,7 | 1.751,4 | 1.484,8 |
| Ergänzende Aktivitäten | 39,7 | 40,4 | 39,6 | 39,7 | 159,4 | 153,7 |
| Überleitung | 0,6 | 0,6 | 0,4 | 0,4 | 2,0 | 6,2 |
| K+S Gruppe | 1.280,3 | 874,5 | 817,7 | 977,9 | 3.950,4 | 3.935,3 |
| Anteil am Gesamtumsatz (%) | 32,4 | 22,1 | 20,7 | 24,8 | 100,0 | - |
| in Mio. € | % |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | -11,0 |
| Geschäftsbereich Salz | + 18,0 |
| Ergänzende Aktivitäten | + 3,7 |
| Überleitung | -67,7 |
| K+S Gruppe | + 0,4 |
| Anteil am Gesamtumsatz (%) | - |
| in % | 2013 |
| Umsatzveränderung | + 0,4 |
| - mengen-/strukturbedingt | + 8,3 |
| - preis-/preisstellungsbedingt | -5,8 |
| - währungsbedingt | -2,1 |
| - konsolidierungsbedingt | - |
Für den Großteil des Geschäfts der K+S GRUPPE bestehen keine längerfristigen Vereinbarungen über feste Mengen und Preise.
Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ist der Anteil des Auftragsbestands am Jahresende im Verhältnis zum Umsatz mit weniger als 10 % gering; dies ist branchenüblich. Das Geschäft ist durch langfristige Kundenbeziehungen sowie revolvierende Rahmenvereinbarungen mit unverbindlichen Mengen- und Preisindikationen geprägt.
Im Geschäftsbereich Salz werden Auftausalzverträge für die öffentliche Hand in Europa, Kanada und den USA in Form von öffentlichen Ausschreibungen vergeben. An diesen nehmen wir jeweils in der Regel ab dem zweiten Quartal für die bevorstehende Wintersaison, zum Teil auch für darauf folgende Winter, teil. Die Verträge beinhalten Preis- sowie Höchstmengenvereinbarungen. Soweit die tatsächlichen Volumina abhängig von der Witterung rechtlich zulässigen Schwankungen unterliegen, können sie nicht als Auftragsbestand klassifiziert werden. Dies gilt ebenso, soweit Mengen bei schwacher Nachfrage in einer Saison auf den nächsten Winter fortgeschrieben werden können.

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | 51,6 | 58,3 |
| 2 Geschäftsbereich Salz | 44,4 | 37,8 |
| 3 Ergänzende Aktivitäten | 4,0 | 3,9 |

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Europa | 44,2 | 41,9 |
| - davon Deutschland | 16,0 | 14,8 |
| 2 Nordamerika | 30,3 | 25,9 |
| 3 Südamerika | 13,8 | 17,2 |
| 4 Asien | 9,2 | 12,0 |
| 5 Afrika, Ozeanien | 2,5 | 3,0 |
Ein Ausweis des Auftragsbestands der K+S GRUPPE ist aus den genannten Gründen für die Beurteilung der kurz- und mittelfristigen Ertragskraft nicht aussagekräftig.
Die Bruttomarge blieb mit 43 % leicht unter dem Wert des Vorjahres (2012: 45 %). Die Herstellungskosten stiegen vor allem wegen der höheren Absatzmenge im Geschäftsbereich Salz an; Einsparungen bei den Energiekosten konnten diese Entwicklung etwas abmildern.
Die Vertriebskosten der K+S GRUPPE betrugen im Berichtsjahr 835,6 Mio. € (2012: 734,2 Mio. €); davon entfiel über die Hälfte auf Frachten, welche vor allem im Geschäftsbereich Salz mengenbedingt spürbar anstiegen. Aus demselben Grund erhöhten sich auch die übrigen Kosten für Vertriebspersonal, Vermarktung und Supply-Chain-Management.
Im Jahr 2013 fielen die allgemeinen Verwaltungskosten um 5,1 Mio. € bzw. rund 3% auf 191,7 Mio. €. Neben Anpassungen für die kurz- und langfristige erfolgsabhängige Vergütung ist der Rückgang auf kursbedingte Effekte zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging im Berichtsjahr spürbar auf 907,2 Mio. € (2012: 1.033,3 Mio. €) zurück. / TAB: 4.7.3
Das operative Ergebnis EBIT I sank im Jahr 2013 um 148,2 Mio. € bzw. 18,4% auf 655,9 Mio. € (2012: 804,1 Mio. €). Darin sind Abschreibungen in Höhe von 251,3 Mio. € berücksichtigt, diese haben sich gegenüber dem Vorjahr um 22,1 Mio. € erhöht. Die EBIT-Marge erreichte mit 16,6% einen nach wie vor guten Wert (2012: 20,4%). / TAB: 4.7.4
/ EINE DETAILLIERTE ERLÄUTERUNG DER ERGEBNISSE DER EINZELNEN SEGMENTE finden Sie auf Seite 89.
Während die Absatzmenge im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte im ersten Halbjahr 2013 annähernd konstant blieb, führten niedrigere Preise zu einem rückläufigen Ergebnis. Ein mengenbedingter Ergebniszuwachs im Geschäftsbereich Salz konnte den Rückgang abmildern.
Das zweite Halbjahr war durch die Marktentwicklung nach der Ankündigung der russischen URALKALI geprägt, die eigenen Kapazitäten und deren Auslastung ohne Rücksicht auf das Preisniveau auszubauen, wodurch die internationalen Preise weiter unter Druck gerieten. Dies hatte einen negativen Einfluss auf die operativen Ergebnisse EBITDA und EBIT I. Dieser Entwicklung stand ein Ergebnisanstieg im Geschäftsbereich Salz, insbesondere wegen einer guten Voreinlagerung von Auftausalz, gegenüber.
Das Finanzergebnis setzt sich aus dem Zinsergebnis und dem sonstigen Finanzergebnis zusammen. Das Zinsergebnis verbesserte sich im Jahr 2013 auf - 75,8 Mio. € (2012: - 84,8 Mio. €). Wesentlicher Grund dafür ist ein geringerer Zinsaufwand aus der Aufzinsung der bergbaulichen Rückstellungen. Im Vorjahr führte die Änderung des Abzinsungssatzes zu einem höheren Zinsaufwand. Zudem wirkten sich gestiegene Zinserträge positiv aus. Im Finanzergebnis wird neben dem Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen (2013: -5,9 Mio. €; 2012: -6,4 Mio. €) auch der Zinsaufwand für sonstige langfristige Rückstellungen, im Wesentlichen Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen (2013: - 26,2 Mio. €; 2012: - 38,9 Mio. €), ausgewiesen; beide sind nicht zahlungswirksam. Insgesamt betrug das Finanzergebnis - 76,3 Mio. € nach - 78,9 Mio. € im Vorjahr.
| in Mio. € | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | 2012 |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | 236,0 | 209,8 | 134,8 | 86,9 | 667,5 | 867,2 |
| Geschäftsbereich Salz | 100,2 | 18,6 | 37,0 | 80,1 | 235,9 | 179,5 |
| Ergänzende Aktivitäten | 8,6 | 8,0 | 6,9 | 8,2 | 31,7 | 28,2 |
| Überleitung1 | -8,5 | -9,4 | -3,1 | -6,9 | -27,9 | -41,6 |
| K+S Gruppe | 336,3 | 227,0 | 175,6 | 168,3 | 907,2 | 1.033,3 |
| Anteil am Gesamt-EBITDA (%) | 37,1 | 25,0 | 19,4 | 18,6 | 100,0 | - |
| in Mio. € | % |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | -23,0 |
| Geschäftsbereich Salz | + 31,4 |
| Ergänzende Aktivitäten | + 12,4 |
| Überleitung1 | + 32,9 |
| K+S Gruppe | -12,2 |
| Anteil am Gesamt-EBITDA (%) | - |
| in Mio. € | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | 2012 |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | 209,2 | 182,0 | 107,0 | 54,3 | 552,5 | 770,9 |
| Geschäftsbereich Salz | 73,1 | -13,5 | 9,2 | 49,0 | 117,8 | 61,6 |
| Ergänzende Aktivitäten | 6,8 | 6,2 | 5,3 | 6,4 | 24,7 | 21,0 |
| Überleitung1 | -11,2 | -12,1 | -5,7 | -10,2 | -39,2 | -49,4 |
| K+S Gruppe | 277,9 | 162,6 | 115,8 | 99,6 | 655,9 | 804,1 |
| Anteil am Gesamt-EBIT I (%) | 42,4 | 24,8 | 17,7 | 15,2 | 100,0 | - |
| in Mio. € | % |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | -28,3 |
| Geschäftsbereich Salz | + 91,3 |
| Ergänzende Aktivitäten | + 17,6 |
| Überleitung1 | + 20,6 |
| K+S Gruppe | -18,4 |
| Anteil am Gesamt-EBIT I (%) | - |
Das Konzernergebnis nach Steuern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit lag im Berichtsjahr bei 415,1 Mio. € (2012: 565,3 Mio. €). Der Steueraufwand betrug 133,2 Mio. € (2012: 197,4 Mio. €); dieser beinhaltet einen latenten und damit nicht zahlungswirksamen Steuerertrag von 61,1 Mio. € (2012: latenter Steuerertrag 33,6 Mio. €). Grund für den Rückgang der Ertragsteuern war vor allem das geringere operative Ergebnis. Für die Berechnung des erwarteten Ertragsteueraufwands wurde ein inländischer Konzernsteuersatz von 28,6% (Vorjahr: 28,5%) zugrunde gelegt.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 415,1 | 565,3 |
| Ertrag (-) /Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte | 15,5 | -9,5 |
| Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | 10,3 | -28,5 |
| Eliminierung daraus resultierender latenter bzw. zahlungswirksamer Steuern | -8,8 | 10,8 |
| Realisierter Ertrag (-)/Aufwand (+) Investitionssicherung Kanada | 5,0 | - |
| Bereinigtes Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 437,1 | 538,1 |

Zur besseren Vergleichbarkeit weisen wir zusätzlich ein bereinigtes Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit aus, welches Effekte aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften eliminiert. Des Weiteren werden auch die aus der Bereinigung resultierenden Effekte auf die latenten und zahlungswirksamen Steuern eliminiert. Die Ermittlung des bereinigten Konzernergebnisses wird in Tabelle 4.7.5 dargestellt. / TAB: 4.7.5
Das bereinigte Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit ging um 101,0 Mio. € bzw. knapp 19 % auf 437,1 Mio. € zurück (2012: 538,1 Mio. €). Die wesentliche Ursache hierfür war das rückläufige operative Ergebnis. Die bereinigte Konzernsteuerquote betrug im Berichtsjahr 24,6 % nach 25,8 % im Vorjahr. Der Rückgang resultierte insbesondere aus einem im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen latenten Steuerertrag.
Die Umsatzrendite erreichte mit 11,1% auch im Vergleich zu den Vorjahren ein attraktives Niveau. / ABB: 4.7.3
Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit erreichte im Berichtsjahr 2,17 €. Es hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von 2,96 € um rund 27% verringert. Bereinigt um die Effekte aus den Marktwertschwankungen der operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte betrug das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr 2,28 €, dies ist ein Rückgang um knapp 19% (2012: 2,81 €). Für die aktuelle Berechnung wurde eine durchschnittliche Anzahl an ausstehenden Aktien von 191,40 Mio. Stückaktien zugrunde gelegt (Vorjahr: 191,40 Mio. Stückaktien).
Zum 31. Dezember 2013 hielten wir keine eigenen Aktien im Bestand. Die Gesamtanzahl der ausstehenden Aktien der K+S GRUPPE belief sich am Jahresende somit auf 191,40 Mio. Stückaktien.
| in Mio. € | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | 2012 |
| Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 187,5 | 102,0 | 70,9 | 54,7 | 415,1 | 565,3 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (€) | 0,98 | 0,53 | 0,37 | 0,29 | 2,17 | 2,96 |
| Konzernergebnis1 | 187,5 | 102,0 | 70,9 | 52,4 | 412,8 | 665,3 |
| Ergebnis je Aktie (€)1 | 0,98 | 0,53 | 0,37 | 0,27 | 2,16 | 3,48 |
| Durchschnittl. Anzahl Aktien (Mio.) | 191,40 | 191,40 | 191,40 | 191,40 | 191,40 | 191,40 |
| Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt2 | 190,2 | 105,9 | 71,6 | 69,4 | 437,1 | 538,1 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt (€)2 | 0,99 | 0,55 | 0,37 | 0,36 | 2,28 | 2,81 |
| Konzernergebnis, bereinigt1,2 | 190,2 | 105,9 | 71,6 | 67,1 | 434,8 | 637,4 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt (€)1,2 | 0,99 | 0,55 | 0,37 | 0,35 | 2,27 | 3,33 |
| in Mio. € | % |
| Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | -26,6 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (€) | -26,6 |
| Konzernergebnis1 | -38,0 |
| Ergebnis je Aktie (€)1 | -38,0 |
| Durchschnittl. Anzahl Aktien (Mio.) | - |
| Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt2 | -18,8 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt (€)2 | -18,8 |
| Konzernergebnis, bereinigt1,2 | -31,8 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt (€)1,2 | -31,8 |
1
Ergebnis aus fortgeführter und nicht fortgeführter
Geschäftstätigkeit.
2
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich
das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode (siehe auch ,Erläuterungen zur Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung' auf Seite 146). Zudem
werden die auf die Bereinigung entfallenden Effekte auf latente und
zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz 2013: 28,6 % (2012:
28,5 %).
Das unverwässerte, bereinigte Ergebnis je Aktie ist der Quotient aus dem bereinigten Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien. Da bei K+S derzeit keine der Bedingungen erfüllt ist, die zu einer Verwässerung des Ergebnisses je Aktie führen könnten, entspricht das unverwässerte Ergebnis je Aktie dem verwässerten Ergebnis je Aktie. / TAB: 4.7.6
Das Konzernergebnis (einschließlich nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit) erreichte 412,8 Mio. € (2012: 665,3 Mio. €). Das bereinigte Konzernergebnis lag bei 434,8 Mio. € (2012: 637,4 Mio. €). Im Vorjahr entfielen noch 100,0 Mio. € auf die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des NITROGEN-Geschäfts.
Das Ergebnis je Aktie (einschließlich nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit) erreichte 2,16 € (2012: 3,48 €), das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 2,27 € (2012: 3,33 €). Auf die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des NITROGEN-Geschäfts entfielen im Vorjahr noch 0,52 €.
/ DETAILLIERTE ANGABEN ZUR VERÄUSSERUNG DES NITROGEN-GESCHÄFTS finden Sie im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 134.
Die Margenkennzahlen lagen aufgrund des bereits beschriebenen Ergebnisrückgangs unter dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern von 907,2 Mio. € führte zu einer EBITDA-Marge von 23,0% (2012: 26,3%), die EBIT-Marge erreichte 16,6% nach 20,4% im Jahr 2012. Die Umsatzrendite betrug 11,1% (2012: 13,7%).
/ DEFINITIONEN DER VERWENDETEN KENNZAHLEN finden Sie im Kapitel ,Weitere Informationen' auf Seite 180.
Auch die Renditekennziffern gingen aufgrund des schwächeren Ergebnisbeitrags kräftig zurück: Die Eigenkapitalrendite nach Steuern betrug im Berichtsjahr 12,8% (2012: 19,6%) und die Gesamtkapitalrendite 10,9% (2012: 16,1 %). Die Rendite auf das eingesetzte Kapital, der ROCE, ging insbesondere aufgrund der höheren Investitionen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte zurück und betrug im Berichtsjahr 15,2% nach 19,9 % im Vorjahreszeitraum. Er liegt damit deutlich über unseren Kapitalkosten von 8,2% vor Steuern. Damit hat die K+S GRUPPE im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Value Added von 302,3 Mio. € geschaffen. TAB: 4.7.7
/ EINE DETAILLIERTE ERLÄUTERUNG DER FINANZIELLEN STEUERUNGSKENNZAHLEN finden Sie auf Seite 59.
Der gewichtete durchschnittliche Kapitalkostensatz der K+S GRUPPE ergibt sich als Summe der Renditeerwartung der Eigenkapitalgeber auf den Eigenkapitalanteil sowie der Fremdkapitalverzinsung auf den verzinslichen Fremdkapitalanteil am Gesamtkapital. Da es sich um eine Nachsteuerbetrachtung handelt, wird der durchschnittliche Fremdkapitalzins um die Unternehmenssteuerquote reduziert.
| Kennzahlen in % |
2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 |
| Bruttomarge | 43,2 | 45,1 | 45,4 | 38,1 | 34,4 |
| EBITDA-Marge | 23,0 | 26,3 | 28,7 | 20,6 | 11,5 |
| EBIT-Marge | 16,6 | 20,4 | 22,7 | 15,4 | 6,7 |
| Umsatzrendite2 | 11,1 | 13,7 | 15,7 | 9,8 | 2,6 |
| Eigenkapitalrendite nach Steuern2,3 | 12,8 | 19,6 | 20,2 | 18,7 | 8,4 |
| Gesamtkapitalrendite2,3 | 10,9 | 16,1 | 16,4 | 14,7 | 6,9 |
| Return on Capital Employed (ROCE) | 15,2 | 19,9 | 25,2 | 22,0 | 9,3 |
| Gewichteter, durchschnittlicher Kapitalkostensatz vor Steuern | 8,2 | 8,7 | 8,6 | 9,5 | 9,9 |
| Value Added (Mio. €) | 302,3 | 452,4 | 597,3 | 406,1 | -16,2 |
1
Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten
Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe; im Jahr 2009 sind auch die nicht
fortgeführten Geschäftstätigkeiten des COMPO-Geschäfts und in den
Jahren 2009 bis 2010 auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten
des Nitrogen-Geschäfts enthalten.
2
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich
das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode (siehe auch ,Erläuterungen zur Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung' auf Seite 146). Zudem
werden die auf die Bereinigung entfallenden Effekte auf latente und
zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz 2013: 28,6 % (2012:
28,5 %).
3
Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten
und nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe.
Die Renditeerwartung der Eigenkapitalgeber ergibt sich aus einem risikolosen Zinssatz zuzüglich einer Risikoprämie. Als risikoloser Zinssatz wurde der Mittelwert der Renditen von Staatsanleihen in Euro mit einer Laufzeit von einem bis 30 Jahren herangezogen; Ende 2013 lag dieser bei 2,8% (Vorjahr: 2,2%). Die Risikoprämie wurde aus einer Marktrisikoprämie von 5,5% (2012: 5,5 %) sowie mit dem für K+S gültigen Betafaktor in Höhe von 0,98 (Vorjahr: 1,04) gegenüber dem Vergleichsindex MSCI EUROPE ermittelt. Daraus ermittelt sich ein rechnerischer Renditeanspruch der Eigenkapitalgeber in Höhe von 8,2% (Vorjahr: 7,9%).
Die durchschnittliche Fremdkapitalverzinsung vor Steuern liegt bei 3,0% (Vorjahr: 2,7%) und ergibt sich aus dem gewichteten Durchschnitt der Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten von K+S sowie der Verzinsung der Pensions- und der bergbaulichen Rückstellungen. Nach Berücksichtigung der bereinigten Konzernsteuerquote von 24,6% folgt daraus ein durchschnittlicher Fremdkapitalkostensatz nach Steuern von 2,3% (Vorjahr: 2,0%).
Im Jahr 2013 betrug der durchschnittliche Marktwert des Eigenkapitals rund 5,5 Mrd. €, und das durchschnittliche Fremdkapital belief sich auf rund 2,7 Mrd. €. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital betrug 67 %, der des Fremdkapitals 33 %.
In Summe resultiert hieraus ein gewichteter durchschnittlicher Kapitalkostensatz der K+S GRUPPE von 6,2% (Vorjahr: 6,4%) nach Steuern. Hieraus ergeben sich auf Basis einer durchschnittlichen Kapitalbindung von 5.544,1 Mio. € (davon operativ gebunden: 4.318,4 Mio. €) für das Jahr 2013 Kapitalkosten in Höhe von 343,7 Mio. €. Der entsprechende Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt 8,2% (Vorjahr: 8,7%).
Zu den übergeordneten Zielen des Finanzmanagements der K+S GRUPPE gehört es,
| ― |
die Liquidität zu sichern und gruppenweit effizient zu steuern, |
| ― |
die Finanzierungsfähigkeit des Konzerns zu erhalten und zu optimieren sowie |
| ― |
finanzielle Risiken auch unter Einsatz von Finanzinstrumenten zu reduzieren. |
Durch ein zentralisiertes Cashmanagement steuern wir unsere Liquidität und optimieren die Zahlungsströme innerhalb des Konzerns. Um die Finanzierungsfähigkeit der Gruppe zu erhalten bzw. günstige Kapitalkosten für Fremd- und Eigenkapital zu erreichen, streben wir für die K+S GRUPPE langfristig und nachhaltig eine Kapitalstruktur an, die sich an den für ein "Investment Grade" Rating üblichen Kriterien und Kennzahlen orientiert. Dies schließt eine temporäre Abweichung davon nicht aus. Die Steuerung der Kapitalstruktur wird anhand der in Tabelle 4.8.1 dargestellten Kennzahlen vorgenommen. / TAB: 4.8.1
Das Währungs- und Zinsmanagement des Konzerns wird zentral für alle Konzerngesellschaften vorgenommen. Derivative Finanzinstrumente werden nur mit Banken guter Bonität abgeschlossen und zur Reduzierung des Ausfallrisikos auf mehrere Banken verteilt und regelmäßig überwacht.
Schwankungen der Wechselkurse können dazu führen, dass der Wert der erbrachten Leistung nicht mit dem Wert der erhaltenen Gegenleistung übereinstimmt, weil Einnahmen und Ausgaben zu unterschiedlichen Zeitpunkten in verschiedenen Währungen anfallen (Transaktionsrisiken). Wechselkursschwankungen, insbesondere zum US-Dollar, wirken sich besonders im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte auf die Höhe der Erlöse und Forderungen aus. Im Rahmen der Transaktionssicherung werden wesentliche Nettopositionen je Währung mit Hilfe von Derivaten, in der Regel durch Optionen und Termingeschäfte, gesichert. Außerdem ergeben sich Währungseffekte bei Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist (Translationsrisiken): Zum einen werden die in Fremdwährung ermittelten Ergebnisse dieser Gesellschaften ergebniswirksam zu Durchschnittskursen und zum anderen deren Nettovermögen zu Stichtagskursen in Euro umgerechnet. Dies kann zu währungsbedingten Schwankungen im Eigenkapital der K+S GRUPPE führen. Translationseffekte aus der US-Dollar-Umrechnung treten derzeit hauptsächlich im Geschäftsbereich Salz auf und spielen zukünftig auch im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte eine zunehmend größere Rolle.
| Zielkorridor | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | |
| Nettoverschuldung/EBITDA | 1,0 bis 1,5 | 1,1 | 0,8 | 0,5 | 0,8 | 2,4 |
| Nettoverschuldung/Eigenkapital (%) | max. 100 | 30,5 | 24,4 | 19,8 | 27,6 | 64,5 |
| Eigenkapitalquote (%) | 40 bis 50 | 45,3 | 51,4 | 50,9 | 47,6 | 40,1 |
Mit dem Einsatz von Optionen und Termingeschäften im Rahmen der Transaktionssicherung wird ein "worst case" abgesichert, zugleich aber die Chance erhalten, für einen Teil der Fremdwährungspositionen an einer besseren Kursentwicklung teilzuhaben.
Für das Jahr 2013 lag der realisierte Kurs des US-Dollars im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte bei 1,30 EUR/USD inkl. Kosten (Vorjahr: 1,32 EUR/USD). Die Sicherungsmaßnahmen führten damit zu einem im Vergleich zum durchschnittlichen EUR/USD-Kassakurs verbesserten Umrechnungskurs nach Prämien. / TAB: 4.8.2
Für die Errichtung des neuen Kaliwerks in Kanada (Legacy Projekt) werden während der Hauptinvestitionsphase bis zum Jahr 2016 Zahlungen in kanadischen Dollar und in US-Dollar getätigt. Für die Investitionen in kanadischen Dollar besteht teilweise eine natürliche Gegenposition durch Überschüsse des Salzgeschäfts in Kanada. Die verbleibende CAD-Nettoposition wird durch den Einsatz von Termingeschäften oder Optionen gesichert, die einen "worst case" festschreiben. Die Investitionen in US-Dollar werden in die USD-Nettoposition des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte einbezogen; dies führt während der Investitionsphase zu einer Reduzierung des insgesamt zu sichernden US-Dollar-Volumens. In der anschließenden Betriebsphase wird sich das Sicherungsvolumen aufgrund der erwarteten zusätzlichen USD-Umsätze erhöhen.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUM LEGACY PROJEKT finden Sie auf unserer Internetseite www.k-plus-s.com
| 2012 | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | |
| EUR/USD-Umrechnungskurs nach Prämien | 1,32 | 1,31 | 1,28 | 1,29 | 1,34 | 1,30 |
| Durchschnittl. EUR/USD-Kassakurs | 1,28 | 1,32 | 1,31 | 1,32 | 1,36 | 1,33 |

Mit der erfolgreichen Begebung von zwei Anleihen im Dezember 2013 mit einem Volumen von jeweils 500 Mio. € hat die K+S GRUPPE ihre Attraktivität als Anleiheemittent erneut unter Beweis gestellt. Daneben wurde bereits im Juli 2013 die bestehende Konsortialkreditlinie mit attraktiven Konditionen vorzeitig verlängert und auf 1 Mrd. € aufgestockt.
Die Finanzierungsstruktur der K+S GRUPPE zeigt sich im Vergleich zum Jahresende 2012 weiter stabil. Die Finanzierung erfolgte per 31. Dezember 2013 zu 81 % aus Eigen- und langfristigem Fremdkapital, das sich wiederum aus Anleiheverbindlichkeiten und Rückstellungen zusammensetzt. / ABB: 4.8.1
Das Eigenkapital blieb mit 3.396,6 Mio. € annähernd konstant (2012: 3.393,9 Mio. €). Die Eigenkapitalquote lag mit 45,3% der Bilanzsumme weiterhin auf einem hohen Niveau, obgleich sie aufgrund der Begebung von zwei Anleihen hinter der des Vorjahres zurückblieb (2012: 51,4 %).
Das Fremdkapital der K+S GRUPPE stieg im Jahr 2013 von 3.202,7 Mio. € auf 4.101,6 Mio. €. Es bestand zum 31. Dezember 2013 zu 30 % aus Rückstellungen, zu 55% aus Finanzverbindlichkeiten, zu 7% aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und zu 6% aus Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern und latenten Steuern.
Das langfristige Fremdkapital einschließlich langfristiger Rückstellungen belief sich zum 31. Dezember 2013 auf 2.686,8 Mio. €; der Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert (2.555,3 Mio. €) ist vorwiegend auf die Begebung von zwei Anleihen zurückzuführen; dem stand ein gegenläufiger Effekt aus der Umklassifizierung der im September 2014 fälligen Anleihe, die nun als kurzfristiges Fremdkapital bilanziert wird, gegenüber. Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals reduzierte sich auf 35,8% der Bilanzsumme (31.12.2012: 38,8%).
Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich im Zuge der Umklassifizierung von 647,4 Mio. € am Ende des Jahres 2012 auf 1.414,8 Mio. € am 31. Dezember 2013. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme stieg somit von 9,8% im Vorjahr auf 18,9% zum 31. Dezember 2013.
/ WEITERE ANGABEN ZUR VERÄNDERUNG EINZELNER BILANZPOSTEN finden Sie im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 151.
Finanzverbindlichkeiten bestanden per 31. Dezember 2013 in Höhe von 2.255,2 Mio. €. Der Großteil des langfristigen Fremdkapitals entfällt auf die im Juni 2012 sowie im Dezember 2013 begebenen Unternehmensanleihen.
Finanzverbindlichkeiten in Fremdwährungen bestehen überwiegend in US-Dollar. Sie beliefen sich zum 31. Dezember 2013 umgerechnet auf lediglich 17,9 Mio. €.
Die wesentlichen langfristigen Rückstellungen der K+S GRUPPE betreffen bergbauliche Verpflichtungen sowie Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.
Die Rückstellungen für langfristige bergbauliche Verpflichtungen betrugen 743,9 Mio. € nach 706,6 Mio. € im Vorjahr. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf jährliche Aufzinsungen, die Bildung von zusätzlichen Rückstellungen für bergbauliche Risiken sowie die Neubewertungen von bestehenden Rückstellungen zurückzuführen. Eine Erhöhung des durchschnittlichen Diskontierungssatzes (derzeit: 4,3%) um einen halben Prozentpunkt würde zu einer Verringerung des zu bilanzierenden Werts um rund 80 Mio. € führen. Umgekehrt hätte eine Senkung des Diskontierungsfaktors um einen halben Prozentpunkt einen Anstieg der bergbaulichen Rückstellungen um rund 109 Mio. € zur Folge. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die dargestellten Veränderungen der Rückstellungen infolge einer Änderung des Diskontierungssatzes nicht zu einer betragsmäßig entsprechenden Ergebnisauswirkung führen. Für einen wesentlichen Teil der bergbaulichen Rückstellungen sind die Anpassungen aufgrund der Änderung von Bewertungsparametern nach den Regelungen des IFRIC 1 durchzuführen. Damit würde sich für die entsprechenden Rückstellungspositionen grundsätzlich eine Bilanzverkürzung bzw. -verlängerung ergeben. Darüber hinaus können Effekte aus der Anpassung anderer Bewertungsparameter (z. B. Preissteigerungsrate) dem Effekt aus der Änderung des Diskontierungssatzes entgegenwirken.
| in Mio. € | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 |
| Eigenkapital | 3.396,6 | 3.393,9 | 3.084,6 | 2.651,6 | 2.094,6 |
| Eigenkapitalquote (%) | 45,3 | 51,4 | 50,9 | 47,6 | 40,1 |
| Langfristiges Fremdkapital | 2.686,8 | 2.555,3 | 1.953,6 | 1.919,1 | 2.235,7 |
| - davon Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 102,6 | 160,1 | 95,3 | 184,8 | 194,3 |
| - davon Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen | 743,9 | 706,6 | 580,6 | 528,4 | 419,2 |
| Anteil langfr. Rückstellungen an Bilanzsumme (%) | 12,9 | 15,1 | 13,6 | 15,5 | 16,0 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 1.414,8 | 647,4 | 1.018,7 | 1.003,0 | 886,8 |
| - davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 271,5 | 289,2 | 613,8 | 511,2 | 346,9 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.255,2 | 1.265,8 | 770,6 | 786,6 | 1.266,9 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 190,5 | -39,4 | -65,1 | 19,3 | 737,8 |
| Nettoverschuldung | 1.037,0 | 827,3 | 610,8 | 732,5 | 1.351,3 |
| Verschuldungsgrad I (%) | 66,4 | 37,3 | 25,0 | 29,7 | 60,5 |
| Verschuldungsgrad II (%) | 30,5 | 24,4 | 19,8 | 27,6 | 64,5 |
| Working Capital | 844,9 | 1.025,7 | 840,9 | 959,4 | 970,5 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit2 | 755,7 | 607,2 | 633,4 | 826,4 | 534,8 |
| Freier Cashflow2 | -53,6 | -359,4 | -233,7 | 648,7 | -811,1 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit2 | 721,3 | 243,0 | -261,7 | -439,7 | 1.168,1 |
1
Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten
Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe; in den Jahren bis 2010 sind auch
die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des COMPO-Geschäfts und
in den Jahren bis 2011 auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten
des Nitrogen-Geschäfts enthalten.
2
Die Angaben beziehen sich in den Jahren
2010 bis 2013 auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe.
Die langfristigen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrugen 102,6 Mio. € nach 160,1 Mio. € im Vorjahr; der Rückgang ist im Wesentlichen auf höhere Diskontierungssätze zurückzuführen. Der durchschnittliche gewichtete Rechnungszins für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen stieg zum 31. Dezember 2013 auf 4,2% nach 3,8% im Vorjahr. Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß IAS 19. / TAB: 4.8.3
/ EINE ERLÄUTERUNG finden Sie im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 159.
Wir nutzen vor allem operatives Leasing zum Beispiel von Fahrzeugen, Lagerkapazitäten und EDV-Zubehör; der Umfang hat keinen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der K+S GRUPPE.
Im Jahr 2013 investierte die K+S GRUPPE 742,5 Mio. €; dies ist ein Anstieg um 277,0 Mio. € bzw. 60 %. Hiervon entfielen 362,0 Mio. € auf Investitionen im Rahmen unseres Legacy Projekts in Kanada. Der Anstieg ist außerdem auf die Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier sowie den Bau der Salzabwasserleitung vom Standort Neuhof zum Werk Werra zurückzuführen. / TAB: 4.8.4
| in Mio. € | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | 2012 |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | 85,4 | 173,2 | 159,5 | 188,5 | 606,5 | 332,9 |
| Geschäftsbereich Salz | 10,9 | 15,8 | 23,3 | 57,4 | 107,4 | 111,3 |
| Ergänzende Aktivitäten | 0,3 | 0,5 | 0,8 | 1,8 | 3,4 | 6,3 |
| Übrige Investitionen | 14,2 | 1,8 | 2,9 | 6,3 | 25,2 | 15,0 |
| K+S Gruppe | 110,8 | 191,3 | 186,4 | 254,0 | 742,5 | 465,5 |
| Anteil an den Investitionen (%) | 14,9 | 25,8 | 25,1 | 34,2 | 100,0 | - |
| in Mio. € | % |
| Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte | + 82,2 |
| Geschäftsbereich Salz | -3,5 |
| Ergänzende Aktivitäten | -46,0 |
| Übrige Investitionen | + 68,0 |
| K+S Gruppe | + 59,5 |
| Anteil an den Investitionen (%) | - |

1
Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten
Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe; im Jahr 2009 sind auch die nicht
fortgeführten Geschäftstätigkeiten des COMPO-Geschäfts und in den
Jahren 2009 und 2010 auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten
des Nitrogen-Geschäfts enthalten.
2
Investitionen in bzw. Abschreibungen auf
Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und als Finanzinvestition
gehaltene Immobilien sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen.
Am Jahresende bestanden wirtschaftliche Investitionsverpflichtungen in Höhe von 382,4 Mio. €; diese beziehen sich auf noch nicht abgeschlossene Investitionsvorhaben aus dem Jahr 2013. / ABB: 4.8.2
Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte investierten wir 606,5 Mio. € und damit 273,6 Mio. € bzw. 82 % mehr als im Vorjahr. Der Großteil der Investitionen (362,0 Mio. €) entfiel auf Infrastruktur, Wasserversorgung, Bohrungen und Ingenieurarbeiten im Rahmen des Legacy Projekts in Kanada. Darüber hinaus investierten wir knapp 80 Mio. € für das Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier und rund 36 Mio. € in den Bau der Salzabwasserleitung vom Standort Neuhof zum Werk Werra. Darüber hinaus standen Projekte zur Steigerung der Rohstoffausbeute im Vordergrund.
Im Jahr 2013 blieben die Investitionen im Geschäftsbereich Salz mit 107,4 Mio. € gegenüber dem Vorjahr in etwa stabil (2012: 111,3 Mio. €). Die Optimierung des Abbauverfahrens am Steinsalzstandort Fairport, USA, die Maßnahmen zur Erschließung einer tieferen Abbauebene am Steinsalzstandort Weeks Island, USA, sowie die Solfelderweiterung bei FRISIA ZOUT in Harlingen in den Niederlanden gehörten im Berichtsjahr zu den bedeutendsten Projekten.
| in Mio. € | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | 2012 |
| Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit | 314,0 | 230,1 | 73,5 | 138,1 | 755,7 | 607,2 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -179,2 | -31,3 | -142,3 | -456,5 | -809,3 | -966,6 |
| Freier Cashflow | 134,8 | 198,8 | -68,8 | -318,4 | -53,6 | -359,4 |
| Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit ohne Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen2 | 319,8 | 234,3 | 77,3 | 140,2 | 771,6 | 650,6 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen3 | -107,6 | -166,0 | -184,4 | -249,0 | -707,0 | -408,1 |
| Adjustierter Freier Cashflow | 212,2 | 68,3 | -107,1 | -108,8 | 64,6 | 242,5 |
| in Mio. € | % |
| Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit | + 24,5 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | + 16,3 |
| Freier Cashflow | + 85,1 |
| Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit ohne Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen2 | + 18,6 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen3 | -73,2 |
| Adjustierter Freier Cashflow | -73,4 |
1
Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten
Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe.
2
Q1/13: -5,8 Mio. € , Q2/13: -4,2 Mio. €,
Q3/13: -3,8 Mio. €, Q4/13: -2,1 Mio. €, 2013: -15,9 Mio. €, 2012:
-43,4 Mio. €.
3
Q1/13: -71,6 Mio. € , Q2/13: 134,7 Mio.
€, Q3/13: 105,2 Mio. €, Q4/13: -270,6 Mio. €, 2013: -102,3 Mio. €,
2012: -558,5 Mio. €.
Die Investitionsausgaben der Ergänzenden Aktivitäten betrugen im Berichtsjahr 3,4 Mio. € und haben sich gegenüber dem Vorjahreswert um 2,9 Mio. € verringert (2012: 6,3 Mio. €). Im Bereich Entsorgung und Recycling wurde am deutschen Standort Bernburg die Erschließung eines weiteren Feldes für die untertägige Verwertung vorangetrieben.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (ohne Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen) stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 19 % auf 771,6 Mio. € (2012: 650,6 Mio. €). Im Berichtsjahr kam es geschäftsbedingt zu einem Abbau des Working Capital. Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sanken die Forderungen insbesondere im Überseegeschäft preis- sowie mengenbedingt. Im Geschäftsbereich Salz kam es ebenso zu einem deutlichen Rückgang der Forderungen und infolge der in Teilen überdurchschnittlich winterlichen Witterung im ersten Quartal zu einem deutlichen Abbau der Vorräte. Daneben führte ein guter Winter zum Ende des Jahres in den USA zu einer weiteren Verringerung der Bestände. / TAB: 4.8.5
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (ohne Erwerbe / Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen) belief sich im Berichtsjahr auf - 707,0 Mio. € und lag damit unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (2012: -408,1 Mio. €). Hauptgrund hierfür waren insbesondere die höheren Ausgaben im Rahmen des Legacy Projekts sowie für das Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz. Der adjustierte freie Cashflow (ohne Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen sowie Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen) erreichte 64,6 Mio. € (2012: 242,5 Mio. €).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsjahr 721,3 Mio. € (2012: 243,0 Mio. €); die Veränderung ist im Wesentlichen auf die erfolgreiche Platzierung von zwei Anleihen im Dezember 2013 mit einem Nominalbetrag von insgesamt 1 Mrd. €. zurückzuführen. Zum 31. Dezember 2013 betrug der Nettofinanzmittelbestand 1.005,0 Mio. € (31.12.2012: 345,0 Mio. €). Es handelt sich dabei um Geldanlagen, im Wesentlichen Terminanlagen, Geldmarktpapiere sowie vergleichbar kurzlaufende Wertpapiere, die weiterhin als Liquiditätsreserve zur Verfügung stehen.
Die Bilanzsumme der K+S GRUPPE hat sich zum 31. Dezember 2013 um 13,7% auf 7.498,2 Mio. € erhöht. Das Verhältnis von langfristigen zu kurzfristigen Vermögenswerten ist mit 55:45 nach wie vor ausgewogen. / ABB: 4.9.1
Das Sachanlagevermögen erhöhte sich auf 2.933,2 Mio. € (31.12.2012: 2.527,4 Mio. €). Dies ist insbesondere auf Investitionen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte zurückzuführen. Aufgrund einer im Wesentlichen restlaufzeitbedingten Umgliederung von langfristigen in kurzfristige Vermögenswerte gingen die langfristigen Finanzanlagen sowie Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen auf 193,2 Mio. € zurück (31.12.2012: 515,4 Mio. €). Daneben sind zum Teil Mittel aus der Begebung von zwei Anleihen im Dezember 2013 vorübergehend in Anlagewerte mit Laufzeiten von weniger als zwölf Monaten geflossen, sodass sich die kurzfristigen Wertpapiere und sonstigen Finanzinvestitionen auf 856,2 Mio. € fast verdoppelten (31.12.2012: 435,0 Mio. €). Die Vorräte verringerten sich insbesondere aufgrund des überdurchschnittlichen Auftausalzgeschäfts deutlich auf 552,6 Mio. € (31.12.2012: 687,9 Mio. €). Bedingt durch den Mittelzufluss aus der Anleiheemission zum Ende des Jahres, stiegen die flüssigen Mittel auf 1.011,3 Mio. € (31.12.2012: 351,8 Mio. €) stark an.

Unter Einbeziehung der flüssigen Mittel (1.011,3 Mio. €), der lang- und kurzfristigen Wertpapiere und sonstigen Finanzinvestitionen (1.035,5 Mio. €), der langfristigen Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen und Pensionen (743,9 Mio. € bzw. 102,6 Mio. €) sowie der Finanzverbindlichkeiten (2.255,2 Mio. €) und unter Berücksichtigung von Erstattungsansprüchen im Zusammenhang mit einer Anleihe bei MORTON SALT (17,9 Mio. €) ergibt sich per 31. Dezember 2013 eine Nettoverschuldung der K+S GRUPPE von 1.037,0 Mio. € (31.12.2012: 827,3 Mio. €). / TAB: 4.9.1
/ DEFINITIONEN DER VERWENDETEN KENNZAHLEN finden Sie im Kapitel ,Weitere Informationen' auf Seite 180.
Im Jahr 2005 haben wir mit der Ausfinanzierung von Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen der inländischen Gesellschaften über ein Contractual Trust Arrangement (CTA-Modell) begonnen. Mit der Dotierung des CTA-Modells erfolgt eine Zweckbindung entsprechender Finanzierungsmittel für die Erfüllung von Pensionsverpflichtungen und Vorruhestandsregelungen. Das Gleiche gilt für Planvermögen, das zur Finanzierung von Pensionsverpflichtungen der MORTON-Gruppe dient. Darüber hinaus bestehen verpfändete Rückdeckungsversicherungen, die ebenfalls als Planvermögen nach IFRS zu qualifizieren sind. Die Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen und das zugehörige Planvermögen werden gemäß IFRS bilanziell als Saldogröße dargestellt. Das im Zusammenhang mit Personalverpflichtungen zweckgebundene Vermögen hat sich im Jahr 2013 im Wesentlichen infolge weiterer Dotierungen sowie einer positiven Wertentwicklung um 10,2 Mio. € auf insgesamt 425,7 Mio. € erhöht. Angaben zu der Zusammensetzung dieses Planvermögens sowie zu im Jahr 2013 vorgenommenen Ausfinanzierungen finden Sie im Konzernanhang unter Anmerkung (21) ,Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen' sowie unter Anmerkung (23) ,Langfristige Personalverpflichtungen'.
| in Mio. € | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 |
| Sachanlagen, immaterielles Vermögen | 3.868,9 | 3.528,2 | 3.247,9 | 2.803,3 | 2.658,0 |
| Finanzanlagen, langfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | 193,2 | 515,4 | 74,4 | 24,1 | 22,4 |
| Vorräte | 552,6 | 687,9 | 730,0 | 740,2 | 680,4 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 737,9 | 770,3 | 928,8 | 949,8 | 849,6 |
| Flüssige Mittel, kurzfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | 1.867,5 | 786,8 | 757,8 | 748,4 | 529,1 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 190,5 | -39,4 | -65,1 | 19,3 | 737,8 |
| Nettoverschuldung | 1.037,0 | 827,3 | 610,8 | 732,5 | 1.351,3 |
| Anlagendeckungsgrad I in % | 87,5 | 95,8 | 94,5 | 93,8 | 78,2 |
| Anlagendeckungsgrad II in % | 156,7 | 167,9 | 154,4 | 161,8 | 161,7 |
| Liquiditätsgrad I in % | 132,0 | 121,5 | 74,4 | 74,6 | 59,7 |
| Liquiditätsgrad II in % | 195,0 | 266,2 | 180,3 | 186,7 | 172,6 |
| Liquiditätsgrad III in % | 236,2 | 378,1 | 256,1 | 262,9 | 252,7 |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen beliefen sich per 31. Dezember 2013 auf 595,7 Mio. € (31.12.2012: 299,2 Mio. €) und betreffen sowohl Verpflichtungen aus noch nicht abgeschlossenen Investitionen als auch Leasingverhältnisse auf Basis von Operating-Leasingverträgen für Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung (z. B. Drucker, Kopiergeräte, EDV-Peripheriegeräte). Daneben sind Fahrzeuge und Lagerkapazitäten geleast. Diese Gegenstände sind aufgrund der gewählten Vertragsstrukturen nicht im Anlagevermögen zu bilanzieren. Informationen zu sonstigen immateriellen, nicht bilanzierten Werten im Sinne von Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie Organisations- und Verfahrensvorteilen finden Sie in unserem Unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht; Investoren- und Kapitalmarktbeziehungen werden im Kapitel ,K+S am Kapitalmarkt' auf Seite 23 erläutert.
Unternehmenskäufe oder -verkaufe wurden im Berichtsjahr nicht getätigt. Gemäß unserer Zwei-Säulen-Strategie wollen wir in den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz wachsen und Managementressourcen sowie finanzielle Mittel hierauf fokussieren.
/ WEITERE INFORMATIONEN finden Sie im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 134.
| in % | 2013 |
| Umsatzveränderung | -11,0 |
| - mengen-/strukturbedingt | + 1,3 |
| - preis-/preisstellungsbedingt | -10,8 |
| - währungsbedingt | -1,5 |
| - konsolidierungsbedingt | - |
| Kaliumchlorid | -19,1 |
| Düngemittelspezialitäten | -1,5 |
| Industrieprodukte | -5,6 |
Im Geschäftsjahr 2013 fiel der Umsatz des Geschäftsbereichs um 253,0 Mio. € bzw. 11% auf 2.037,6 Mio. €; dies ist auf einen spürbaren Rückgang des erzielten Durchschnittspreises unseres Produktportfolios sowie eine nachteilige Entwicklung des EUE/USD-Wechselkurses zurückzuführen. Das Absatzvolumen lag im Jahr 2013 mit 6,94 Mio. t auf dem hohen Niveau des Vorjahres (2012: 6,95 Mio. t). / TAB: 4.10.1, 4.10.2, 4.10.3
/ EINE BESCHREIBUNG DES MARKTUMFELDS IM GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE finden Sie auf Seite 72 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.
| in Mio. € | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | 2012 |
| Umsatz | 625,5 | 548,3 | 456,7 | 407,1 | 2.037,6 | 2.290,6 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 236,0 | 209,8 | 134,8 | 86,9 | 667,5 | 867,2 |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | 209,2 | 182,0 | 107,0 | 54,3 | 552,5 | 770,9 |
| Investitionen | 85,4 | 173,2 | 159,5 | 188,5 | 606,5 | 332,9 |
| Mitarbeiter am Stichtag (Anzahl) | 8.310 | 8.258 | 8.382 | - | 8.367 | 8.310 |
| in Mio. € | % |
| Umsatz | -11,0 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | -23,0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | -28,3 |
| Investitionen | + 82,2 |
| Mitarbeiter am Stichtag (Anzahl) | + 0,7 |

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Europa | 54,7 | 48,9 |
| - davon Deutschland | 13,6 | 12,9 |
| 2 Nordamerika | 3,2 | 2,8 |
| 3 Südamerika | 20,5 | 23,5 |
| 4 Asien | 17,1 | 19,8 |
| 5 Afrika, Ozeanien | 4,5 | 5,0 |

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Kaliumchlorid | 46,5 | 51,1 |
| 2 Düngemittelspezialitäten | 40,4 | 36,5 |
| 3 Industrieprodukte | 13,1 | 12,4 |
| Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | ||
| Umsatz | Mio. € | 625,5 | 548,3 | 456,7 | 407,1 | 2.037,6 |
| Europa | Mio. € | 354,4 | 276,3 | 233,1 | 250,1 | 1.113,9 |
| Übersee | Mio. US$ | 358,0 | 355,3 | 296,5 | 216,9 | 1.226,7 |
| Absatz | Mio. t eff. | 2,03 | 1,77 | 1,63 | 1,51 | 6,94 |
| Europa | Mio. t eff. | 1,11 | 0,89 | 0,77 | 0,88 | 3,65 |
| Übersee | Mio. t eff. | 0,92 | 0,88 | 0,86 | 0,63 | 3,29 |
| ∅-Preis | €/t eff. | 308,0 | 309,4 | 280,4 | 270,7 | 293,8 |
| Europa | €/t eff. | 318,8 | 311,7 | 301,3 | 284,8 | 305,2 |
| Übersee | US$/t eff. | 389,5 | 401,0 | 346,3 | 346,8 | 373,3 |
| 2012 | % | ||
| Umsatz | Mio. € | 2.290,6 | -11,0 |
| Europa | Mio. € | 1.118,7 | -0,4 |
| Übersee | Mio. US$ | 1.503,7 | -18,4 |
| Absatz | Mio. t eff. | 6,95 | -0,2 |
| Europa | Mio. t eff. | 3,52 | + 3,7 |
| Übersee | Mio. t eff. | 3,43 | -4,3 |
| ∅-Preis | €/t eff. | 329,4 | -10,8 |
| Europa | €/t eff. | 317,8 | -4,0 |
| Übersee | US$/t eff. | 437,9 | -14,7 |
Der Anteil des in Europa erwirtschafteten Umsatzes betrug im Berichtsjahr knapp 55%; dieser Umsatzanteil ist weitgehend frei von einem unmittelbaren Währungsrisiko. Der Großteil des verbleibenden Umsatzes wurde in Südamerika und Asien erwirtschaftet.
Im Berichtsjahr sank der Umsatz bei unserem volumenmäßig bedeutendsten Produkt Kaliumchlorid um 224,2 Mio. € bzw. rund 19% auf 947,6 Mio. €. Während das Absatzvolumen annähernd konstant blieb, kam es vor allem in Übersee zu einem spürbaren Rückgang der Preise. In Europa haben wir 1,08 Mio. t Kaliumchlorid verkauft; dieser Wert lag etwa 5% über dem des Vorjahres (2012: 1,03 Mio. t). In Übersee wurden 2,13 Mio. t abgesetzt, damit 4% weniger als im Vorjahr (2012: 2,22 Mio. t). / ABB: 4.10.1
Die Düngemittelspezialitäten waren aufgrund ihrer niedrig- bzw. nicht-kalihaltigen Pflanzennährstoffe im geringeren Maße von den Unsicherheiten am Kalimarkt beeinflusst. Hier erzielten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 822,8 Mio. €, ein Rückgang um lediglich 2% (2012: 835,6 Mio. €). Während das europäische Absatzvolumen mit 2,04 Mio. t sogar um 3% stieg, lag der Überseeabsatz mit 0,95 Mio. t um knapp 5% unter dem des Vorjahres.
Im Bereich Industrieprodukte fiel der Umsatz um rund 6% auf 267,2 Mio. € (2012: 283,2 Mio. €); negative Preis- und Währungseffekte konnten durch eine positive Mengenentwicklung nicht ausgeglichen werden. Der Absatz betrug in Europa 0,53 Mio. t (+3 %) und in Übersee 0,21 Mio. t (-6%). / ABB: 4.10.2
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Geschäftsbereichs betrug im Berichtsjahr 667,5 Mio. € und lag 199,7 Mio. € bzw. 23% unter dem Wert des Vorjahres (2012: 867,2 Mio. €).
Das operative Ergebnis EBIT I fiel um 218,4 Mio. € bzw. rund 28% auf 552,5 Mio. € (2012: 770,9 Mio. €). Darin sind Abschreibungen in Höhe von 115,0 Mio. € berücksichtigt; diese haben sich gegenüber denen des Vorjahres um 18,7 Mio. € erhöht. Der Ergebnisrückgang ist insbesondere auf die gesunkenen Durchschnittserlöse für Kalidüngemittel zurückzuführen.
Im Geschäftsbereich Salz erreichte der Umsatz im Berichtsjahr 1.751,4 Mio. € und lag damit um 266,6 Mio. € bzw. 18 % über dem niedrigen Wert des Vorjahres. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die positive Mengenentwicklung im Auftausalzgeschäft. Dem standen negative Währungs- und Struktureffekte gegenüber. Der Festsalzabsatz betrug im Berichtsjahr insgesamt 22,81 Mio. t und lag angesichts einer sich normalisierenden Auftausalznachfrage um knapp 30 % über Vorjahresniveau (17,56 Mio. t). / TAB: 4.10.4, 4.10.5, 4.10.6
/ EINE BESCHREIBUNG DES MARKTUMFELDS IM GESCHÄFTSBEREICH SALZ finden Sie auf Seite 73 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.
| in % | 2013 |
| Umsatzveränderung | + 18,0 |
| - mengen-/strukturbedingt | + 20,0 |
| - preis-/preisstellungsbedingt | + 1,0 |
| - währungsbedingt | -3,1 |
| - konsolidierungsbedingt | + 0,1 |
| Speisesalz | -3,9 |
| Gewerbesalz | -0,6 |
| Industriesalz | -9,8 |
| Auftausalz | + 65,2 |
| Sonstiges | -4,6 |
Gut 25% des Umsatzes im Geschäftsbereich Salz wurden im vergangenen Jahr in Europa erwirtschaftet und waren damit weitgehend frei von einem unmittelbaren Währungsrisiko. Der höchste Umsatzanteil wurde mit rund 65 % in Nordamerika erzielt, in Südamerika lag der Anteil bei gut 7%. / ABB: 4.10.3
| in Mio. € | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | 2012 |
| Umsatz | 614,5 | 285,2 | 321,0 | 530,7 | 1.751,4 | 1.484,8 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 100,2 | 18,6 | 37,0 | 80,1 | 235,9 | 179,5 |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | 73,1 | -13,5 | 9,2 | 49,0 | 117,8 | 61,6 |
| Investitionen | 10,9 | 15,8 | 23,3 | 57,4 | 107,4 | 111,3 |
| Mitarbeiter am Stichtag (Anzahl) | 5.015 | 5.028 | 5.123 | - | 5.091 | 5.092 |
| in Mio. € | % |
| Umsatz | + 18,0 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | + 31,4 |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | + 91,3 |
| Investitionen | -3,5 |
| Mitarbeiter am Stichtag (Anzahl) | - |

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Europa | 26,8 | 24,9 |
| - davon Deutschland | 12,6 | 10,3 |
| 2 Nordamerika | 64,7 | 64,3 |
| 3 Südamerika | 7,4 | 9,4 |
| 4 Asien | 0,7 | 1,3 |
| 5 Afrika, Ozeanien | 0,4 | 0,1 |

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Speisesalz | 18,6 | 22,9 |
| 2 Gewerbesalz | 28,5 | 33,8 |
| 3 Industriesalz | 6,1 | 7,9 |
| 4 Auftausalz | 43,0 | 30,7 |
| 5 Sonstiges | 3,8 | 4,7 |
| Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | ||
| Auftausalz | ||||||
| Umsatz | Mio. € | 359,4 | 40,4 | 73,3 | 280,3 | 753,4 |
| Absatz | Mio. t | 6,53 | 0,77 | 1,41 | 5,07 | 13,79 |
| 0-Preis | €/t | 55,1 | 52,1 | 51,9 | 55,2 | 54,6 |
| Gewerbe-, Industrie- und Speisesalz | ||||||
| Umsatz | Mio. € | 236,5 | 233,2 | 233,6 | 228,4 | 931,6 |
| Absatz | Mio. t | 2,38 | 2,19 | 2,24 | 2,21 | 9,02 |
| 0-Preis | €/t | 99,5 | 106,5 | 104,4 | 103,2 | 103,3 |
| 2012 | % | ||
| Auftausalz | |||
| Umsatz | Mio. € | 456,0 | + 65,2 |
| Absatz | Mio. t | 8,33 | + 65,5 |
| 0-Preis | €/t | 54,7 | -0,1 |
| Gewerbe-, Industrie- und Speisesalz | |||
| Umsatz | Mio. € | 959,2 | -2,9 |
| Absatz | Mio. t | 9,23 | -2,3 |
| 0-Preis | €/t | 104,0 | -0,7 |
Der Umsatz mit Speisesalzen ist im Berichtsjahr um 13,3 Mio. € bzw. knapp 4% auf 326,2 Mio. € gesunken. Während er in Europa mengenbedingt zulegen konnte, führten geringere Preise in Nord- und Südamerika sowie negative Währungseffekte insgesamt zu einem Rückgang des Umsatzes. Der Absatz blieb mit 1,43 Mio. t annähernd stabil (2012: 1,42 Mio. t). / ABB: 4.10.3
Der Umsatz mit Gewerbesalzen, wie z. B. Fischerei-, Futtermittel- und hochreinen Pharmasalzen, zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 499,5 Mio. € nach 502,4 Mio. € im Vorjahr robust. Negative Preiseffekte in Nordamerika konnten dort durch gesteigerte Absätze ausgeglichen werden. Der Absatz betrug 5,09 Mio. t und lag damit leicht über dem Vorjahreswert (4,94 Mio. t).
Im Industriesalzgeschäft erreichte der Umsatz 105,9 Mio. €; dies entspricht einem Rückgang um 11,5 Mio. € bzw. 10 %. Diese Entwicklung ist auf negative Mengen-sowie Währungseffekte zurückzuführen. Der Absatz lag mit 2,50 Mio. t um rund 13% unter dem des Vorjahres (2012: 2,87 Mio. t).
Der Umsatz mit Auftausalz lag im Berichtsjahr mit 753,4 Mio. € um 297,4 Mio. € bzw. 65 % über dem niedrigen Vorjahreswert (2012: 456,0 Mio. €). Insbesondere die anhaltend winterliche Witterung in Europa zu Beginn des Jahres sowie das gute Frühbezugsgeschäft im weiteren Jahresverlauf waren ausschlaggebend für die positive Umsatzentwicklung. Hinzu kam im vierten Quartal ein guter Mengenabfluss in Nordamerika. Der Absatz konnte im Vergleich zum Vorjahr auf 13,79 Mio. t gesteigert werden (2012: 8,33 Mio. t). / ABB: 4.10.4
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte um rund 31% auf 235,9 Mio. € gesteigert werden (2012: 179,5 Mio. €).
Das operative Ergebnis EBIT I des Geschäftsbereichs Salz lag im Jahr 2013 mit 117,8 Mio. € um 56,2 Mio. € bzw. rund 91% über dem Vorjahreswert (2012: 61,6 Mio. €). Im operativen Ergebnis EBIT I sind Abschreibungen in Höhe von 118,1 Mio. € enthalten (2012: 117,9 Mio. €). Die Ergebnissteigerung ist vor allem auf einen mengenbedingt deutlich höheren Umsatz aufgrund des überdurchschnittlichen Auftausalzgeschäfts in Europa zurückzuführen. Dem standen Einmaleffekte bei MORTON SALT im Zusammenhang mit der SAP-Umstellung, der vorgesehenen Schließung eines Produktionsstandortes sowie dem Verkauf eines Transport- und Versorgungsschiffes im Rahmen der Umstellung auf den kostengünstigeren Fremdbetrieb gegenüber. Daneben wirkten sich Nachholeffekte für Instandhaltungsmaßnahmen und das Währungsergebnis negativ aus.
| in % | 2013 |
| Umsatzveränderung | + 3,7 |
| - mengen-/strukturbedingt | + 1,6 |
| - preis-/preisstellungsbedingt | + 2,1 |
| - währungsbedingt | - |
| - konsolidierungsbedingt | - |
| Entsorgung und Recycling | + 1,0 |
| K+S Transport GmbH | -0,8 |
| Tierhygieneprodukte | + 5,7 |
| CFK (Handel) | + 18,7 |
Der Umsatz der Ergänzenden Aktivitäten lag mit 159,4 Mio. € um knapp 4% über dem Vorjahreswert. Gemäß IFRS ist der Innenumsatz aus den gegenüber K+S-Gruppengesellschaften erbrachten Leistungen in diesen Zahlen nicht enthalten. Einschließlich dieser Innenumsätze betrug der Gesamtumsatz im Berichtsjahr 192,6 Mio. € (2012: 187,1 Mio. €). / TAB: 4.10.7, 4.10.8
/ EINE ÜBERSICHT ÜBER DIE EINZELNEN TÄTIGKEITSBEREICHE finden Sie auf Seite 46.
Im Bereich Entsorgung und Recycling blieb der Umsatz mit 89,6 Mio. € nahezu konstant (2012: 88,7 Mio. €), während er bei CFK (Handel) auf 17,8 Mio. € anstieg (2012: 15,0 Mio. €). Die Umsätze im Bereich Tierhygieneprodukte erhöhten sich vorwiegend mengenbedingt auf 39,0 Mio. € (2012: 36,9 Mio. €), während der Umsatz bei der K+S TRANSPORT GMBH mit 13,0 Mio. € annähernd stabil blieb (2012: 13,1 Mio. €). / ABB: 4.10.5, 4.10.6
| in Mio. € | Q1/13 | Q2/13 | Q3/13 | Q4/13 | 2013 | 2012 |
| Umsatz | 39,7 | 40,4 | 39,6 | 39,7 | 159,4 | 153,7 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 8,6 | 8,0 | 6,9 | 8,2 | 31,7 | 28,3 |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | 6,8 | 6,2 | 5,3 | 6,4 | 24,7 | 21,1 |
| Investitionen | 0,3 | 0,5 | 0,8 | 1,8 | 3,4 | 6,3 |
| Mitarbeiter am Stichtag (Anzahl) | 295 | 293 | 293 | - | 293 | 293 |
| in Mio. € | % |
| Umsatz | + 3,7 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | + 12,0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | + 17,1 |
| Investitionen | -46,0 |
| Mitarbeiter am Stichtag (Anzahl) | - |

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Deutschland | 82,7 | 82,4 |
| 2 Übriges Europa | 16,9 | 17,3 |
| 3 Asien | 0,4 | 0,3 |

| in % | 2013 | 2012 |
| 1 Entsorgung und Recycling | 56,2 | 57,7 |
| 2 K+S Transport GmbH | 8,1 | 8,5 |
| 3 Tierhygieneprodukte | 24,5 | 24,0 |
| 4 CFK (Handel) | 11,2 | 9,8 |
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der ergänzenden Aktivitäten erreichte im Berichtsjahr 31,7 Mio. € und lag damit 3,4 Mio. € bzw. 12 % über dem Wert des Vorjahres (2012: 28,3 Mio. €). Das operative Ergebnis EBIT I stieg auf 24,7 Mio. € (2012: 21,1 Mio. €). Die Abschreibungen blieben im Jahr 2013 mit 7,0 Mio. € nahezu auf Vorjahreshöhe (2012: 7,2 Mio. €). Während in den Bereichen K+S TRANSPORT GMBH, Tierhygiene sowie Entsorgung und Recycling mengenbedingt höhere Ergebnisbeiträge erzielt werden konnten, verzeichnete der Bereich CFK (Handel) einen Ergebnisrückgang.

Der nachfolgende Risikobericht beschreibt die Risikopolitik, das Risikomanagement, das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess sowie die Unternehmensrisiken der K+S GRUPPE. Die Risiken der K+S AKTIENGESELLSCHAFT resultieren im Wesentlichen nicht aus der eigenen operativen Geschäftstätigkeit, sondern vielmehr aus der ihrer Beteiligungsgesellschaften. Ein Risikoeintritt dort könnte direkte oder indirekte Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE haben.
Die Geschäftspolitik der K+S GRUPPE ist darauf ausgerichtet, den Bestand des Unternehmens nachhaltig zu sichern, dauerhaft risikoadäquate Renditen zu erwirtschaften sowie den Unternehmenswert systematisch und kontinuierlich zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, erfordern die weltweiten Geschäftsaktivitäten ein effektives Risikomanagement als integralen Bestandteil der Unternehmensführung.
Unter Risiken verstehen wir das mögliche Eintreten interner wie externer Ereignisse, die das Erreichen unserer kurz- und mittelfristigen sowie strategischen Ziele negativ beeinflussen können. Unser Risikomanagement umfasst die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Erkennung und zum strukturierten Umgang mit den Risiken. Es hat zum Ziel, Risiken so früh wie möglich zu erkennen, zu bewerten und potenzielle Einbußen und Nachteile durch geeignete Maßnahmen zu verhindern bzw. zu begrenzen. Damit soll eine Bestandsgefährdung verhindert und langfristig Wert geschaffen werden.
Der Vorstand hat konzernweite Vorgaben für ein systematisches und effektives Risikomanagement der K+S GRUPPE festgelegt, in das alle Tochtergesellschaften des Konzerns im In- und Ausland eingebunden sind. Das konzernweite Risikomanagementsystem besteht aus folgenden Elementen:
| ― |
der Richtlinie zur Risikomanagement-Organisation in der K+S GRUPPE, |
| ― |
der Einheit Governance, Risk, Compliance (bis zum 31.12.2013 Einheit Risikomanagement), |
| ― |
den Risikomanagementbeauftragten in den Unternehmenseinheiten, |
| ― |
standardisierten, bereichsspezifischen Risikoprofilen, |
| ― |
einer umfassenden Darstellung der quantifizierten Risiken im Rahmen der Zielvereinbarung (u. a. zwischen dem Vorstand und den Verantwortlichen der Unternehmenseinheiten), |
| ― |
der regelmäßigen, einheitlichen Risikoberichterstattung sowie |
| ― |
der Sofort-Berichterstattung bei Eilbedürftigkeit. |
Die Richtlinie zur Risikomanagement-Organisation in der K+S GRUPPE enthält Grundsätze für den Umgang mit Risiken. In ihr werden die Aufgaben und Befugnisse der am Risikomanagementprozess Beteiligten geregelt. Die Anforderungen an die Risikoberichterstattung, zu denen auch die Meldeschwellen für Risiken gehören, werden verbindlich definiert. Die Einheit Governance, Risk, Compliance koordiniert den Risikomanagementprozess und wird durch Risikomanagementbeauftragte in den Unternehmenseinheiten unterstützt.
Die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems der K+S GRUPPE wird regelmäßig von der internen Revision geprüft. Die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des Risikofrüherkennungssystems der K+S AKTIENGESELLSCHAFT ist Gegenstand der jährlichen Abschlussprüfung. / ABB: 4.11.1
| Risiko | Auswirkung | Eintrittswahrscheinlichkeit |
| Bruttoschadenpotenzial | 50 Mio € | 10% |
| Effekt aus Gegensteuerungsmaßnahmen | -20 Mio € | |
| Nettoschadenpotenzial | 30 Mio € | x 10% |
| Erwartungswert | 3 Mio € |
Der Risikomanagementprozess umfasst die Elemente Risikoidentifikation, Risikobewertung und -quantifizierung, Risikosteuerung sowie Risikoaggregation und -berichterstattung:
Die regelmäßige Identifikation von Risiken erfolgt dezentral in den Unternehmenseinheiten mittels unterschiedlicher Instrumente. Die eingesetzten Methoden der Risikoermittlung reichen von Markt- und Wettbewerbsanalysen über die Auswertung von Informationen von Kunden, Lieferanten und Institutionen bis zur Verfolgung von Risikoindikatoren aus dem wirtschaftlichen und politischen Umfeld.
Identifizierte Risiken werden nach einer einheitlichen Methodik bewertet. Für jedes Risiko quantifizieren wir die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie neben dem Brutto-auch das Nettoschadenpotenzial; letzteres beinhaltet Effekte aus Gegensteuerungsmaßnahmen. Kann das Bruttoschadenpotenzial durch wirksame und angemessene Maßnahmen zuverlässig gemindert werden, liegt der Fokus der Betrachtung auf dem ergebniswirksamen Nettoschadenpotenzial. Dieser Ansatz ermöglicht ein Verständnis dafür, welchen Einfluss einzelne risikomindernde Maßnahmen haben. Zusätzlich wird ein sogenannter Erwartungswert des Ergebniseffekts durch Multiplikation des Nettoschadenpotenzials mit der in Prozent bemessenen Eintrittswahrscheinlichkeit ermittelt. Die Risikobewertung erfolgt in zeitlicher Hinsicht sowohl für das laufende Jahr als auch für einen Zeithorizont von drei bzw. zehn Jahren. Risiken mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von größer 50 % werden in der Jahreshochschätzung bzw. Mittelfristplanung mit entsprechenden Ergebnisabschlägen vollständig berücksichtigt. / TAB: 4.11.1
Ein Baustein des Risikomanagements ist die Entwicklung von geeigneten gegensteuernden Maßnahmen zur Risikovermeidung oder Risikoverminderung unter Einbeziehung alternativer Risikoszenarien mit dem Ziel, das Schadenpotenzial bzw. die Eintrittswahrscheinlichkeit zu verringern. Dabei können Risiken auch auf einen Dritten (z. B. durch Abschluss einer Versicherung) übertragen werden. Die Entscheidung über die Umsetzung entsprechender Maßnahmen berücksichtigt auch die Kosten in Verbindung mit der Effektivität möglicher Maßnahmen.
Unser Risikomanagementsystem soll eine transparente Darstellung der Risikosituation gewährleisten. Die Nettoschadenpotenziale aus den Unternehmenseinheiten werden daher auf Konzernebene zusammengefasst. Der Risikoberichterstattung liegt ein Schwellenwertkonzept zugrunde. Danach berichten die Unternehmenseinheiten Risiken unabhängig von der Eintrittswahrscheinlichkeit, wenn definierte Schwellenwerte für das Brutto-oder das Nettoschadenpotenzial erreicht werden. Auf Konzernebene beobachten wir Risiken ab einem Nettoschadenpotenzial von mindestens 10 Mio. €.
Vierteljährlich erhält der Vorstand über ein standardisiertes Berichtswesen einen Überblick über die aktuelle Risikosituation. Kurzfristig auftretende, wesentliche Risiken werden bei Eilbedürftigkeit unverzüglich direkt an den Vorstand berichtet. Der Aufsichtsrat wird durch den Vorstand ebenfalls regelmäßig und zeitnah, bei Eilbedürftigkeit unverzüglich, informiert.
Ein Ziel der K+S GRUPPE ist es, finanzielle Risiken (z. B. Kursänderungsrisiko, Zinsänderungsrisiko, Ausfallrisiko und Liquiditätsrisiko) durch ein systematisches Management zu begrenzen. Dazu ist in der K+S AKTIENGESELLSCHAFT ein zentrales Finanzmanagement eingerichtet. Darüber hinaus steuert die K+S GRUPPE ihre Kapitalstruktur, um die Finanzierung des operativen Geschäfts und der Investitionstätigkeit des Unternehmens jederzeit nachhaltig sicherzustellen.
/ EINE WEITERGEHENDE ERLÄUTERUNG ZUR STEUERUNG DER KAPITALSTRUKTUR finden Sie im Kapitel ,Finanzlage' auf Seite 82.
Aus unseren internationalen Geschäftsaktivitäten können währungsbedingte Marktpreisrisiken entstehen, denen wir im Rahmen unseres Währungsmanagements durch Sicherungsgeschäfte entgegenwirken. Interne Regelungen bestimmen die zulässigen Sicherungsstrategien bzw. Sicherungsinstrumente, Zuständigkeiten, Abläufe und Kontrollmechanismen. Weitere Marktpreisrisiken können sich aus Veränderungen von Zinssätzen ergeben. Sofern hierzu gezielt derivative Finanzinstrumente eingesetzt werden, gelten vergleichbare Regelungen. Finanzgeschäfte werden nur mit geeigneten Banken abgeschlossen. Durch ein regelmäßiges Monitoring wird die Eignung der Partner bzw. die Einhaltung von Positionslimiten fortlaufend überprüft. Zur weiteren Begrenzung von Ausfallrisiken ist eine ausgewogene Verteilung der derivativen Finanzinstrumente auf verschiedene Institute vorgeschrieben. Die gewählten Instrumente werden ausschließlich zur Sicherung von Grundgeschäften, nicht aber zu Handels- oder Spekulationszwecken eingesetzt. Der Abschluss von Sicherungsgeschäften erfolgt zum einen für bereits entstandene Grundgeschäfte; damit wollen wir Wechselkursrisiken aus bilanzierten Grundgeschäften (i. d. R. Forderungen) weitgehend vermeiden. Zum anderen schließen wir Sicherungsgeschäfte für zukünftige Geschäfte ab, mit denen auf Basis empirisch belastbarer Erkenntnisse mit hoher Wahrscheinlichkeit gerechnet werden kann (antizipative Sicherungsgeschäfte). Antizipative Sicherungsgeschäfte zielen auf eine Verringerung der Wechselkursrisiken künftiger Geschäftsjahre ab.
/ EINE WEITERGEHENDE ERLÄUTERUNG DER SICHERUNGSGESCHÄFTE finden Sie in der Darstellung der Währungsrisiken auf Seite 107 und im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 142.
Das interne Kontrollsystem in der K+S GRUPPE umfasst die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherstellung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung.
Die Richtlinien für die Rechnungslegung und Berichterstattung der K+S GRUPPE nach IFRS geben einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze für die in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Gesellschaften vor. Zusätzlich gibt es Regelungen für den Konzernabschluss sowie detaillierte und formalisierte Anforderungen an die Berichterstattung der einbezogenen Gesellschaften. Neue externe Vorschriften zur Rechnungslegung werden zeitnah auf ihre Auswirkungen hin analysiert und, sofern diese für uns relevant sind, durch interne Regelungen in den Rechnungslegungsprozessen umgesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für die Einzelabschlüsse der K+S AKTIENGESELLSCHAFT und deren inländische Tochtergesellschaften nach den handelsrechtlichen Regelungen und ergänzenden Vorschriften sind in zusätzlichen Richtlinien und Buchungsanweisungen dokumentiert.
Wir verfügen über eine gruppenweite IT-Plattform für alle wesentlichen Gesellschaften, einen einheitlichen Konzern-Kontenplan und maschinell standardisierte Rechnungslegungsprozesse. Durch diese Vereinheitlichung ist eine ordnungsgemäße und zeitnahe Erfassung der wesentlichen Geschäftsvorfälle sichergestellt. Für zusätzliche manuelle Erfassungen buchhalterischer Vorgänge bestehen verbindliche Regelungen. Bilanzielle Bewertungen, wie z. B. die Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte oder die Kalkulation bergbaulicher Verpflichtungen, erfolgen durch konzerninterne Sachverständige. In Einzelfällen, etwa bei der Bewertung von Pensionsverpflichtungen, wird die Bewertung durch externe Gutachter durchgeführt.
Zur Erstellung des Konzernabschlusses der K+S GRUPPE werden die Einzelabschlüsse der Gesellschaften, deren Rechnungswesen auf der IT-Plattform der K+S GRUPPE geführt wird, direkt in ein IT-Konsolidierungssystem überführt. Bei den übrigen einbezogenen Gesellschaften erfolgt die Übertragung der Abschlussdaten durch eine internetbasierte Schnittstelle. Durch systemtechnische Kontrollen werden die übertragenen Abschlussdaten auf ihre Validität hin überprüft. Zusätzlich erfolgt eine zentrale Überprüfung der von den einbezogenen Gesellschaften vorgelegten Einzelabschlüsse unter Beachtung der von den Abschlussprüfern erstellten Berichte. Durch systemseitige Ableitung bzw. formalisierte Abfrage von konsolidierungsrelevanten Informationen ist eine ordnungsgemäße und vollständige Eliminierung konzerninterner Transaktionen sichergestellt. Sämtliche Konsolidierungsprozesse zur Erstellung des Konzernabschlusses werden in dem IT-Konsolidierungssystem durchgeführt und dokumentiert. Die Bestandteile des Konzernabschlusses einschließlich wesentlicher Angaben für den Anhang werden hieraus entwickelt.
Prozessintegrierte bzw. -unabhängige Überwachungsmaßnahmen sind Bausteine des internen Kontrollsystems. Einen wesentlichen Bestandteil der prozessintegrierten Maßnahmen bilden die maschinellen IT-Prozesskontrollen. Neben nicht-maschinellen Prozesskontrollen, wie z. B. dem "Vier-Augen-Prinzip", besteht eine organisatorische Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktionen. Weitere Überwachungsaufgaben werden durch zentrale Einheiten wahrgenommen. Die interne Revision ergänzt das interne Kontrollsystem mit prozessunabhängigen Prüfungstätigkeiten.
Die Jahresabschlüsse der prüfungspflichtigen Gesellschaften und der Konzernabschluss werden durch unabhängige Abschlussprüfer geprüft; dies ist die wesentliche prozessunabhängige Überwachungsmaßnahme im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess. Die Prüfung der Jahresabschlüsse der nicht prüfungspflichtigen inländischen Gesellschaften erfolgt durch die interne Revision.
In den folgenden Abschnitten werden Risiken aufgelistet und beschrieben, die Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE nehmen können und nicht bereits aufgrund einer Eintrittswahrscheinlichkeit größer 50 % in der Planung berücksichtigt sind. Dies erfolgt aus Konzernsicht und bezieht sich auf den Zeitraum der Mittelfristplanung (drei Jahre).
Die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken erfolgt nach den Kriterien:
| ― |
unwahrscheinlich (Eintrittswahrscheinlichkeit: <5%) |
| ― |
möglich (Eintrittswahrscheinlichkeit: 5 - 50%) |
Die Bewertung der möglichen finanziellen Auswirkung erfolgt nach den Kriterien:
| ― |
moderat (Nettoschadenpotenzial: 10 - 200 Mio. €) |
| ― |
wesentlich (Nettoschadenpotenzial:>200 Mio. €) |
Eine Veränderung der Rahmenbedingungen gegenüber den Annahmen unserer Mittelfristplanung kann im Zeitverlauf zu einer Neubewertung unserer Einschätzungen führen, die dann entsprechend in unserer Zwischenberichterstattung kommuniziert werden.
Einigen unserer Risiken stehen bei einer gegenläufigen Entwicklung der externen Rahmenbedingungen und Treiber allerdings auch Chancen gegenüber.
/ EINE WEITERGEHENDE ERLÄUTERUNG DER CHANCEN finden Sie auf Seite 109.
Die Tabellen 4.11.2 und 4.11.3 auf den Seiten 99 und 105 geben einen Überblick über die Risiken der K+S GRUPPE, deren Eintrittswahrscheinlichkeit, mögliche finanzielle Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE sowie die Veränderungen gegenüber der Vorperiode.
Die im Finanzbericht 2012 auf Seite 122 beschriebenen Risiken aufgrund des Wegfalls des Antidumpingschutzes haben sich ausschließlich auf einen möglichen Verdrängungswettbewerb auf der Angebotsseite in Europa bezogen. Dieses Risiko resultierte aus dem Auslaufen der handelspolitischen Maßnahmen zum 13. Juli 2011, welche die Einfuhren von Kaliumchlorid mit Ursprung in Russland und Weißrussland betrafen. Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte steht jedoch nicht nur mit Produzenten aus Russland und Weißrussland, sondern z. B. auch mit Produzenten aus Kanada, dem Nahen Osten sowie Chile im Wettbewerb. Aufgrund von veränderten Marktgegebenheiten wurde das Risikoszenario für Risiken aus Angebotsausweitung/Nachfragerückgang neu bewertet und beinhaltet Risiken aus einem weltweiten Verdrängungswettbewerb auf der Angebotsseite. Das Risikopotenzial aufgrund des Wegfalls des Antidumpingschutzes wird (unter Umständen nur vorübergehend) nicht weiter als einzelnes Risiko aufgeführt.
Die im Finanzbericht 2012 auf Seite 120 beschriebenen Risiken aufgrund von Nachfrageschwankungen wegen veränderter Lagerhaltung auf der Kundenseite wurden neu bewertet. Derzeit werden die im Rahmen der Risikoberichterstattung definierten Schwellenwerte für das Brutto- oder das Nettoschadenpotenzial nicht erreicht.
Im Rahmen der Aktualisierung der Risikolage wurde für die Personalrisiken, die Risiken aus einer Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus sowie für die Risiken aus einer Verschlechterung des Unternehmensratings die Eintrittswahrscheinlichkeit neu bewertet. Weiterhin wurden die finanziellen Auswirkungen der Risiken aus witterungsbedingtem Nachfragerückgang neu bewertet.
Bei den übrigen Unternehmensrisiken gibt es keine Veränderungen bei der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder den möglichen finanziellen Auswirkungen im Vergleich zum Vorjahr.
Eine detaillierte Beschreibung hinsichtlich der Risikoursache, der Gegensteuerungsmaßnahmen und der Einschätzung der Auswirkung unter den derzeitigen Rahmenbedingungen erfolgt ausschließlich für Risiken mit "wesentlichen" finanziellen Auswirkungen, die die Entscheidungen eines verständigen Adressaten des Konzernlageberichts beeinflussen könnten. / TAB: 4.11.2
| Eintrittswahrscheinlichkeit | Mögliche finanzielle Auswirkungen | |
| Externe und branchenspezifische Risiken | ||
| Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung | möglich | wesentlich |
| Risiken aus Angebotsausweitung/Nachfragerückgang | möglich | wesentlich |
| Risiken aus witterungsbedingtem Nachfragerückgang | möglich | wesentlich |
| Veränderungen rechtlicher Rahmenbedingungen | ||
| Risiken aus einer Veränderung bzw. Versagung sowie einer gerichtlichen Aufhebung behördlicher Genehmigungen für die Entsorgung von Salzabwässern | möglich | wesentlich |
| Risiken aus einer Veränderung bzw. Versagung sowie einer gerichtlichen Aufhebung behördlicher Genehmigungen für die Entsorgung von festen Produktionsrückständen | möglich | wesentlich |
| Operative und strategische Risiken | ||
| Risiken aus Akquisitionen und Investitionen | unwahrscheinlich | wesentlich |
| Risiken aus dem Investitionsprojekt Legacy | möglich | wesentlich |
| Risiken aus Schäden durch Gebirgsschlag | unwahrscheinlich | wesentlich |
| Risiken aus Wasserzutritt | unwahrscheinlich | wesentlich |
| Compliance-Risiken | unwahrscheinlich | wesentlich |
| Finanzwirtschaftliche Risiken | ||
| Liquiditätsrisiken | unwahrscheinlich | wesentlich |
Die Nachfrage nach Kali- und Magnesiumprodukten wird durch das Wirtschaftswachstum und die damit einhergehenden steigenden Lebensstandards in für uns relevanten Regionen beeinflusst.
Die internationalen Preise für Agrarprodukte sollten sich unserer Einschätzung nach auf einem für die Landwirtschaft lukrativen Niveau halten. Damit müsste ein Anreiz für die Landwirtschaft gegeben sein, den Ertrag je Hektar auch durch einen optimalen Düngemitteleinsatz zu steigern. Es besteht allerdings sowohl das Risiko, dass sich das Wachstum der Schwellenländer abschwächt, als auch, dass die Staatsschuldenkrise im Euroraum wieder an Schärfe gewinnt. Sollte dies dazu führen, dass die Agrarpreise trotz der anhaltenden Knappheit von Agrarprodukten auf ein Niveau fallen, das bei den Landwirten Verunsicherung über ihre künftige Ertragssituation auslöst, könnte dies deren Nachfrageverhalten nach Düngemitteln negativ beeinflussen.
Auf eine solche Situation würden wir gegebenenfalls mit bedarfsorientierter Produktionssteuerung reagieren. Zudem vermindert die Ausweitung unserer Absatzgebiete die Abhängigkeit von regionalen Entwicklungen.
In Abhängigkeit von Dauer und Intensität könnte dieses mögliche Szenario einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE haben. Im Gegensatz dazu ist der Einfluss der allgemeinen Wirtschaftslage auf die Nachfrage nach Auftau-, Speise- und Gewerbesalzen von untergeordneter Bedeutung, da das Geschäft nur wenig konjunkturabhängig ist.
Vor allem die Produkte unseres Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte können durch äußere Einflüsse von erheblichen Rückgängen in der Nachfrage bedroht sein.
Auf der Angebotsseite können sich negative Veränderungen aufgrund von Kapazitätsausweitungen ergeben. Bestehende Produzenten sind aufgrund der Einschätzung des langfristigen Nachfragewachstums auf dem Weltkalimarkt dabei, ihre Produktionskapazitäten auszubauen bzw. haben dies bereits getan. Sollte der Markt für diese zusätzlichen Mengen nicht in voller Höhe aufnahmebereit sein, könnte dies den Wettbewerbsdruck erhöhen. Ähnliche Effekte könnten sich auf der Nachfrageseite durch eine weitere Konsolidierung bedeutender Abnehmer oder durch eine bewusste Kaufzurückhaltung unserer Kunden ergeben.
Sowohl wesentliche Veränderungen der Kapazitäten und deren Ausnutzung als auch Nachfragerückgänge können sich erheblich auf die Preisbildung und/oder die Absatzmöglichkeiten auswirken. Dabei kann die bestehende Struktur des gesamten Düngemittelmarktes empfindlich gestört werden bis hin zu einem Verdrängungswettbewerb auf der Angebotsseite. Solche Veränderungen bei Angebot, Nachfrage und Preis haben sich durch das Verhalten des russischen Kaliproduzenten URALKALI konkretisiert, der im Sommer 2013 die gemeinsame Vertriebsorganisation mit dem weißrussischen Produzenten BELARUSKALI verlassen und angekündigt hat, die eigenen Kapazitäten und deren Auslastung ohne Rücksicht auf das Preisniveau zu erhöhen. Diese Entwicklung hat zu erheblicher Unsicherheit der Kunden über die weitere Preisentwicklung auf dem Markt für Kali-Düngemittel und zu einer temporären Kaufzurückhaltung geführt. Trotz erster Zeichen einer Stabilisierung gibt es keine Gewissheit über die Dauer dieser Periode der Unsicherheit. Daher kann ein weiterer Rückgang der Kalipreise nicht ausgeschlossen werden.
Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten wir unter anderem an der weiteren Verbesserung unserer Kosten- und Organisationsstrukturen. Auf volatile Marktverhältnisse reagieren wir mit bedarfsorientierter Produktionssteuerung. Da die Erschließung neuer Kalikapazitäten sehr kapitalintensiv ist, dürfte ein Anreiz für die Produzenten bestehen, eine Prämie auf die hohen Kapitalkosten zu erzielen.
Die möglichen Ereignisse können in Abhängigkeit von Dauer und Intensität einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE haben. Eine dauerhafte Störung des Marktes für Kali-Düngemittel halten wir jedoch für unwahrscheinlich. Wir sehen die langfristigen Treiber als nach wie vor gültig an, da die Nachfrage nach Agrarprodukten und damit nach Düngemitteln von Megatrends, wie der wachsenden Weltbevölkerung, einem steigenden Lebensstandard in den Schwellenländern und der Entwicklung des Bioenergiesektors getragen wird und Düngemittel mit ihrer ertrags- und qualitätssteigernden Wirkung somit in der Agrarproduktion eine zentrale Rolle spielen.
Ein erhebliches Absatzrisiko für die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz kann sich insbesondere aus der Saisonalität der Nachfrage, speziell aufgrund der Witterungsabhängigkeit, ergeben. Eine dauerhaft nasskalte Witterung während der insbesondere für Europa wichtigen Frühjahrssaison kann beispielsweise zu Absatzverschiebungen oder gar -einbußen bei Düngemitteln führen. Ebenso können milde Winter in den Hauptabsatzgebieten für Auftausalz (Europa, Nordamerika) den Absatz in dieser Produktgruppe erheblich verringern.
Dieser Schwankungsanfälligkeit begegnen wir mit regionaler Diversifizierung, bedarfsorientierter Produktionssteuerung und flexiblen Arbeitszeitmodellen. Eine Absicherung durch spezielle Derivate wird aufgrund der aus unserer Sicht nach wie vor unattraktiven Marktkonditionen für diese Instrumente nicht vorgenommen.
Derart mögliche Beeinträchtigungen durch Witterungseinflüsse würden sich bezogen auf ein Jahr moderat auf die erwarteten Ergebnisse auswirken sowie die Vergleichbarkeit der Quartalsabschlüsse erschweren. Sollten sich solche für uns negative Witterungsbedingungen innerhalb des Mittelfristzeitraums wiederholen, könnten sich wesentliche Beeinträchtigungen der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE ergeben.
Für alle genehmigungsbedürftigen Tätigkeiten besteht die Gefahr, dass von dritter Seite Rechtsmittel gegen erteilte Genehmigungsbescheide eingelegt und diese durch Gerichte aufgehoben werden. Darüber hinaus können Verlängerungen bestehender Genehmigungen oder neue Genehmigungen zeitlich befristet oder dauerhaft verändert bzw. versagt werden. Die Bedeutung genehmigungsrechtlicher Rahmenbedingungen wird künftig weiter zunehmen.
Aufgrund von Diskussionen in Öffentlichkeit und Politik über die bestehenden oder künftig noch höheren Anforderungen an die Umweltverträglichkeit der Produktionsprozesse zur Herstellung von Kali- und Magnesiumprodukten sind Einflüsse auf die Erteilung und den Bestand von Betriebsgenehmigungen, Planfeststellungsbeschlüssen sowie von wasserrechtlichen Erlaubnissen möglich. Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte entstehen unter anderem flüssige Rückstände (Salzabwässer) sowohl aus der laufenden Produktion als auch durch Niederschläge auf die Rückstandshalden. Auf der Grundlage bestehender Genehmigungen werden die Salzabwässer zum Teil in Flüsse eingeleitet oder in unterirdische Gesteinsschichten (Plattendolomit) versenkt.
Für die an der Werra gelegenen Standorte Hattorf, Unterbreizbach und Wintershall (Kaliwerk Werra) mit einem Anteil an der gesamten Kali-Produktionskapazität des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte von etwa 45 % wurde eine bis 30. November 2015 befristete Versenkgenehmigung erteilt. Die Einleitung von Salzabwässern in die Werra ist bis Ende Dezember 2020 genehmigt. Es besteht keine Gewähr, dass die Genehmigungen unverändert verlängert bzw. neu erteilt werden. Mithin kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Investitionen an den betroffenen Standorten notwendig werden, die Produktionskosten weiter steigen und ggf. sogar die Schließung dieser Produktionsstandorte wegen nachhaltiger Unwirtschaftlichkeit erforderlich sein kann.
Durch ein umfassendes Maßnahmenpaket, das bis Ende 2015 umgesetzt sein soll, werden die Versenkung und die Einleitung von Salzabwässern nochmals erheblich reduziert. Ergänzend wurde mit den Ländern Hessen und Thüringen eine Vereinbarung geschlossen, in der sich die Vertragspartner gemeinsam zu nachhaltigem wirtschaftlichen Handeln, zur Sicherung der Arbeitsplätze und einem schonenden Umgang mit der Natur für die nächsten 30 Jahre bekennen. Die Verminderung fester und flüssiger Produktionsrückstände in der Kaliproduktion wird auch weiterhin zu den Schwerpunkten unserer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit gehören. Da die dauerhafte lokale Entsorgung von einigen Seiten in Frage gestellt wird, kann eine langfristige Genehmigung des derzeitigen lokalen Konzepts nicht als gesichert angenommen werden. Deshalb hat sich der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte entschlossen, parallel zur Umsetzung der lokalen Maßnahmen auch Genehmigungsanträge für standortferne Entsorgungswege, d. h. Fernleitungen zur Oberweser und zur Nordsee, vorzubereiten. Dies geschieht ungeachtet des Umstands, dass die Prüfkriterien für Fernleitungen aus Sicht des Unternehmens derzeit nicht erfüllt sind: Es müssen der gemeinsame politische Wille auf Landes- und Bundesebene gegeben, Bau und Betrieb der Fernleitung sowie die Einleitung von Salzlösungen langfristig genehmigungsfähig, die Maßnahme ökologisch sinnvoll und Bau und Betrieb der Fernleitung wirtschaftlich zumutbar und verhältnismäßig sein, bevor eine Entscheidung über den Bau einer Fernleitung getroffen werden kann - eine solche Entscheidung ist mit der Vorbereitung der Anträge daher nicht verbunden.
Wenn wider Erwarten Sachverhalte eintreten, die eine nachteilige Beeinflussung von Trink- oder nutzbaren Grundwasserressourcen befürchten lassen, oder Klagen gegen bestehende Genehmigungen erfolgreich wären, können dadurch bestehende Genehmigungen eingeschränkt oder widerrufen werden. Die daraus resultierenden Folgen können zu wesentlichen Zusatzkosten und/oder zu erheblichen Produktionsreduzierungen an den betroffenen Standorten des Kaliwerks Werra führen.
Wir halten es für möglich, dass auslaufende Genehmigungen nicht verlängert bzw. nur eingeschränkt erteilt werden; dies hätte im schlimmsten Fall eine Einstellung der Produktion und ggf. Schließung der betroffenen Standorte mit erheblichen negativen Personalauswirkungen zur Folge; daraus würden sich nachhaltig wesentliche Beeinträchtigungen der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE ergeben.
An den Gewinnungsstandorten des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte werden feste Rückstände im Rahmen bestehender Genehmigungen aufgehaldet. Sollten Aufhaldungsgenehmigungen widerrufen oder notwendige Haldenerweiterungen nicht oder nur unter unzumutbar hohen Auflagen genehmigt werden, fehlt den Betrieben die Entsorgungsmöglichkeit für diese Rückstände.
Wir verbringen einen Teil der Rückstände in dafür geeignete Grubenhohlräume. Dies ist allerdings nur in begrenztem Umfang möglich, da hierbei eine wesentlich geringere Verdichtung erreicht wird als sie das Rohsalz in der Lagerstätte aufweist.
Die vollständige Versagung bzw. die Aufhebung aller bestehenden Genehmigungen zur Aufhaldung fester Rückstände halten wir für unwahrscheinlich, da sich die Politik für den Erhalt des Kali-Bergbaus in Deutschland ausgesprochen hat. Mögliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE bewerten wir als wesentlich.
Unternehmensstrategische Risiken können sich im Wesentlichen aus einer Fehleinschätzung künftiger Marktentwicklungen und, daraus abgeleitet, in einer Fehlausrichtung der unternehmerischen Ziele und der dazugehörigen M&A-Aktivitäten, Beteiligungen sowie Investitionen und Devestitionen ergeben. Unsere Vision und Mission stecken den Rahmen für unsere Geschäftstätigkeit und die strategische Ausrichtung der K+S GRUPPE ab. Dazu berät der Vorstand gemeinsam mit den Leitern der Unternehmenseinheiten regelmäßig die strategische Ausrichtung. Grundlegende Strategieänderungen sind nicht zu erwarten.
Wenn es unter strategischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten vorteilhaft erscheint, erwerben oder veräußern wir Unternehmen bzw. Unternehmensteile.
Für jede Akquisition sowie Erweiterungsinvestition gilt gruppenweit die Renditeanforderung, eine angemessene Prämie auf unsere Kapitalkosten zu verdienen.
/ WEITERE INFORMATIONEN finden Sie im Kapitel ,Unternehmenssteuerung und -überwachung' auf Seite 59 unter finanzielle Steuerungskennzahlen'. Risiken könnten sich aus der Integration von Mitarbeitern, Prozessen, Technologien und Produkten sowie durch Veränderungen rechtlicher Verpflichtungen und durch politische Restriktionen ergeben.
Von zentraler Bedeutung sind im Vorfeld durchgeführte sorgfältige Unternehmensbewertungen, in welche die Erkenntnisse aus der Unternehmensprüfung und weitere Analysen einfließen. Die sogenannte Due Diligence bezeichnet die "gebotene Sorgfalt", mit der im Vorfeld einer Akquisition geprüft wird, und umfasst die Durchführung einer detaillierten Analyse, insbesondere der geologischen, technischen, (umwelt-)rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, eines Akquisitionsobjekts. Dabei werden die Analyseergebnisse aus den vom Zielunternehmen zur Verfügung gestellten Unternehmensdaten genutzt. Ziel ist es, mit der Akquisition verbundene Risiken aufzudecken bzw. zu begrenzen. Zudem unterstützen, wo erforderlich, externe Spezialisten in der Prüfungs-, Entscheidungs- und in der Realisierungsphase unsere Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die auch Risikobetrachtungen mit unterschiedlichen Szenarien beinhalten. Getätigte Akquisitionen werden von Integrationsteams intensiv begleitet.
Unerwartet hohe Integrationskosten könnten die Realisierung der geplanten Ziele und Synergien gefährden. Zudem könnten Akquisitionen den Verschuldungsgrad und die Finanzierungsstruktur nachteilig beeinflussen. Abschreibungen auf im Zusammenhang mit Akquisitionen entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte könnten aufgrund unvorhergesehener Geschäftsentwicklungen zu Belastungen führen. Wesentliche Beeinträchtigungen halten wir hier für unwahrscheinlich.
Die K+S POTASH CANADA besitzt mehrere Kali-Explorationslizenzen in der kanadischen Provinz Saskatchewan, unter anderem zur Errichtung eines Solbetriebs (Legacy). Die Errichtung der Produktionsanlagen erfolgt in einer mehrjährigen Bauphase, die vielfältige Risiken beinhaltet. Alle für das Projekt getroffenen Annahmen und Schätzungen unterliegen im Zeitverlauf potenziellen geschäftlichen, wirtschaftlichen, rechtlichen, politischen und sozialen Unwägbarkeiten. Faktoren, die einen gravierenden Einfluss in der Bauphase haben könnten, würden u. a. zu Kostensteigerungen bzw. Zeitverzug in der Projektumsetzung führen.
Auch mit Unterstützung externer Spezialisten wurde ein umfassendes Basic- und zum Teil bereits auch ein Detail-Engineering durchgeführt. Hierbei wurden die Projektdurchführung kontinuierlich optimiert und verbleibende Risiken erfasst. Projekttransparenz und -steuerung sowie ein lokales Risikomanagement werden durch ein umfassendes Monitoringsystem gewährleistet bzw. unterstützt.
Sollten sich im Zuge des Projektfortschritts wesentliche Abweichungen gegenüber den im Basic- bzw. Detail-Engineering getroffenen Annahmen ergeben, könnte dies den Kapitalbedarf deutlich erhöhen. Ein höherer Kapitalbedarf würde zunächst zu höheren Zahlungsabflüssen führen und in der Zukunft höhere Abschreibungen nach sich ziehen. Eine Verschlechterung der Wirtschaftlichkeit wäre die Folge, sofern die Erhöhung des Kapitalbedarfs nicht durch Einsparungen bei den operativen Kosten oder ein verbessertes operatives Geschäft ausgeglichen würde. Darüber hinaus können in der Bauphase ein Zeitverzug oder genehmigungsrechtliche Einflüsse dazu führen, dass die erwartete Produktionsmenge erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung steht. Sofern beide Risikoeinflüsse in Kombination eintreten, könnte dies in Abhängigkeit von der Länge des Zeitverzugs und der Höhe des zusätzlich benötigten Kapitalbedarfs eine wesentliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Eine Verwirklichung des Risikos ist aufgrund der Projektgröße nicht auszuschließen und daher möglich. Negative Effekte aus einem Zeitverzug würden dann erstmals im Jahr 2017 eintreten.
An aktiven und inaktiven Bergbaustandorten besteht das spezifische Risiko einer plötzlich auftretenden großflächigen und unter Umständen starken Absenkung der Erdoberfläche (Gebirgsschlag).
Zur Sicherung der Tagesoberfläche, der langzeitsicheren Standfestigkeit und somit der Vermeidung von solchen Gebirgsschlägen an aktiven Standorten trägt unsere auf umfangreiche Forschungsarbeiten gestützte, fachgerechte Dimensionierung der Sicherheitspfeiler in den Grubengebäuden bei. Nach Stilllegung eines Standorts werden Verwahrmaßnahmen durchgeführt, für die entsprechende Rückstellungen gebildet wurden. Eine ständige Überwachung der Grubengebäude liefert ggf. rechtzeitig Hinweise, ob zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der Grubengebäude und zur Vermeidung von Bergschäden erforderlich sind.
Sollte ein Gebirgsschlag eintreten, könnte es neben dem teilweisen oder vollständigen Verlust des Bergwerks und der Beschädigung der Anlagen zu erheblichen Schädigungen am Eigentum Dritter sowie zu Personenschäden und Todesfällen kommen. Solche negativen Einflüsse hätten eine wesentliche Wirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE, sind jedoch nach unserer Einschätzung unwahrscheinlich.
In Grubenbetrieben unter Tage bestehen hydrogeologische Risiken.
Zur Absicherung der Gruben erfolgt eine umfangreiche Exploration mittels Seismik, Bohrungen und Georadar. Die Bewahrung von Schutzschichten und die ausreichende Dimensionierung der Sicherheitspfeiler gewährleisten eine bestmögliche Grubensicherheit. Durch kontinuierliche, planmäßige Instandhaltungsmaßnahmen an den Schächten ist ein Zuflussrisiko von Grundwasser nahezu auszuschließen. Wegen der Höhenlage der Schachtansatzpunkte ist auch bei Hochwasser nicht mit dem Zutritt von Oberflächenwässern in die Grubengebäude zu rechnen.
Die hydrogeologischen Risiken können - sofern nicht beherrschbar - wesentliche Schäden nach sich ziehen. Aufgrund unserer umfangreichen Vorsorgemaßnahmen halten wir den Eintritt dieses Risikos jedoch für unwahrscheinlich.
Es besteht das Risiko, dass Organe oder Mitarbeiter der K+S-Gruppengesellschaften gegen Gesetze, interne Regelungen oder vom Unternehmen anerkannte regulatorische Standards verstoßen mit der Folge, dass das Unternehmen Vermögens- und/oder Imageschäden erleidet.
Wir haben eine konzernweite Compliance-Organisation sowie ein Compliance-Programm etabliert, welches Compliance-Verstößen u. a. durch Schulungen zu den wesentlichen Risikofeldern (z. B. Kartell- und Wettbewerbsrecht, Korruption, Geldwäsche) entgegenwirkt.
Compliance-Verstöße mit wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage halten wir für unwahrscheinlich.
/ EINE DETAILLIERTE DARSTELLUNG UNSERES COMPLIANCE-SYSTEMS finden Sie im Kapitel ,Corporate Governance' auf Seite 25.
Die K+S GRUPPE ist aufgrund der weltweiten operativen Geschäftstätigkeit verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt. Sofern zur Absicherung gegen die jeweiligen Risiken derivative Finanzinstrumente zum Einsatz kommen, werden diese bei der Beschreibung des Risikomanagements in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten auf Seite 96 weitergehend erläutert.
Ein Liquiditätsrisiko besteht darin, dass zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen benötigte Finanzmittel nicht oder nicht termingerecht beschafft werden können. Aus diesem Grund besteht das wesentliche Ziel unseres Liquiditätsmanagements in der Sicherstellung jederzeitiger Zahlungsfähigkeit. Der Liquiditätsbedarf wird über unsere Liquiditätsplanung ermittelt und ist über flüssige Mittel und zugesagte Kreditlinien zu decken.
Externe Faktoren, insbesondere eine allgemeine Finanzkrise, könnten dazu führen, dass Kreditlinien oder Anleihen im Bedarfsfall nicht zu wirtschaftlich akzeptablen Bedingungen ersetzt werden können. Dann würde das Risiko steigender Kosten der Liquiditätsbeschaffung bestehen.
Die Liquiditätssteuerung erfolgt über ein weitgehend gruppenweites Cashpool-System durch die zentrale Treasury-Einheit. Die verfügbare Liquidität belief sich per 31. Dezember 2013 auf 2.047 Mio. € und setzte sich aus kurzfristigen Geldanlagen mit Laufzeiten bis zu 1 Jahr und flüssigen Mitteln in Höhe von 1.868 Mio. € sowie Geldanlagen mit Laufzeiten größer 1 Jahr in Höhe von 179 Mio. € zusammen. Daneben besteht eine bis 2018 laufende, nicht in Anspruch genommene Konsortialkreditlinie in Höhe von 1 Mrd. €. Zusätzlich haben wir mehrere Anleihen am Kapitalmarkt platziert. Damit lag die verfügbare Liquidität deutlich oberhalb unserer angestrebten Mindestreserve von 300 Mio. €. Bei Geldanlagen verfolgen wir das Ziel, die Erträge aus liquiden Mitteln risikoarm zu optimieren. Dafür erfolgt ein Monitoring bezüglich der Eignung der Partner. Besondere Abhängigkeiten von einzelnen Kreditgebern bestehen nicht.
Mit Blick auf die Fälligkeitsstruktur unserer Verbindlichkeiten halten wir für die K+S GRUPPE ein wesentliches Liquiditäts- oder Finanzierungsrisiko für unwahrscheinlich.
/ MEHR ZUR FRISTENSTRUKTUR UNSERER FINANZIELLEN VERBINDLICHKEITEN finden Sie im Anhang zum Konzernabschluss unter Anmerkung (25) ,finanzielle Verbindlichkeiten' auf Seite 167.
Die Beschreibung der Risiken mit "moderaten" finanziellen Auswirkungen erfolgt im Gegensatz zu den Risiken mit wesentlichen finanziellen Auswirkungen verkürzt. Sofern jedoch als Gegensteuerungsmaßnahme derivative Finanzinstrumente zum Einsatz kommen, erfolgt eine detaillierte Beschreibung. / TAB: 4.11.3
| Eintrittswahrscheinlichkeit | Mögliche finanzielle Auswirkungen | |
| Veränderungen rechtlicher Rahmenbedingungen | ||
| Risiken aus Sicherheitsleistungen | möglich | moderat |
| Risiken aus der Veränderung von Arbeitsplatzgrenzwerten | möglich | moderat |
| Operative und strategische Risiken | ||
| Risiken aus Lieferantenausfällen und Lieferengpässen | unwahrscheinlich | moderat |
| Energiekosten- und Energieversorgungsrisiken | möglich | moderat |
| Frachtkosten- und Transportverfügbarkeitsrisiken | möglich | moderat |
| Produktionstechnische Risiken | möglich | moderat |
| Risiken aus Kohlendioxid-Einschlüssen in Lagerstätten | möglich | moderat |
| Personalrisiken | möglich | moderat |
| Informationssicherheitsrisiken | unwahrscheinlich | moderat |
| Finanzwirtschaftliche Risiken | ||
| Währungsrisiken | möglich | moderat |
| Risiken aus einer Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus | möglich | moderat |
| Risiken aus dem Forderungsausfall von Kunden | unwahrscheinlich | moderat |
| Ausfallrisiko von Partnern bei Finanzgeschäften | unwahrscheinlich | moderat |
| Risiken aus einer Verschlechterung des Unternehmensratings | möglich | moderat |
Die Forderung nach insolvenzsicheren Sicherheitsleistungen für mögliche Ewigkeitskosten der Haldenverwahrung und für betriebseigene Deponien ist in Zukunft nicht auszuschließen. Derzeit werden die erforderlichen Aufwendungen für die planmäßige Nachsorge der Halden bilanziell über Rückstellungen abgebildet.
Sofern zusätzlich zur Rückstellungsbildung Sicherheitsleistungen hinterlegt werden müssten, würden finanzielle Mittel gebunden; dies könnte den finanziellen Spielraum des Unternehmens begrenzen.
Risiken für unsere Bergbauaktivitäten in Deutschland können aus einer Umsetzung von Überlegungen der EU-Kommission für eine Festsetzung von indikativen Arbeitsplatzgrenzwerten für Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2 ) sowie Kohlenmonoxid (CO) entstehen, wenn diese die Gegebenheiten der Produktion unter Tage nicht ausreichend berücksichtigen. Würden Grenzwerte deutlich herabgesetzt, könnten Investitionen zur Einhaltung der Grenzwerte notwendig werden.
Die Anzahl der Lieferanten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist begrenzt. Lieferengpässe, -ausfälle oder -boykotte, auf die wir nur sehr wenig oder gar keinen Einfluss haben, könnten zu einer eingeschränkten Verfügbarkeit von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bergbauspezifischer Maschinenausstattung und Ersatzteilen und damit zu einer erheblichen Kostensteigerung oder einer Produktionsbeeinträchtigung führen.
Die Energiekosten der K+S GRUPPE werden insbesondere durch den Verbrauch von Erdgas bestimmt. Dies gilt in unterschiedlicher Ausprägung für sämtliche Unternehmenseinheiten. Energiepreise sind häufig starken Schwankungen unterworfen. Deutliche Energiepreissteigerungen gegenüber dem aktuellen Preisniveau können in Zukunft nicht ausgeschlossen werden.
Der Strombezug von Dritten spielt aufgrund unserer hohen Eigenstromerzeugung nur eine untergeordnete Rolle. Eine weitere Erhöhung des EEG-Aufschlags auf Strombezug sowie eine drohende sachlogisch nicht nachvollziehbare erstmalige Erhebung des EEG-Aufschlags auf die Eigenstromerzeugung können bei Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu Kostenerhöhungen führen. Weiterhin hat die EU ein Beihilfeverfahren zum EEG und den Ausnahmeregelungen für stromintensive Unternehmen in Deutschland eingeleitet. Daraus können sich ebenfalls Belastungen ergeben.
Unsere Gesamtkosten werden in erheblichem Maße auch von Frachtkosten beeinflusst. Während die Produkte unseres Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte in unseren Bergwerken in Deutschland gefördert werden, erzielten wir im vergangenen Jahr rund 85% des entsprechenden Umsatzes außerhalb von Deutschland. Im Geschäftsbereich Salz haben wir dagegen Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika. Ein mengenmäßig erheblicher Anteil unserer Produkte muss zum Teil über große Entfernungen zum Kunden transportiert werden. Eine Verknappung des zur Verfügung stehenden Frachtraums könnte zu höheren Kosten führen. Ferner entstehen bei steigenden Mineralölpreisen erhebliche Mehrkosten. Die hohe Transportintensität unserer Geschäftstätigkeit bedingt zudem eine erhebliche Abhängigkeit von den jeweiligen infrastrukturellen Gegebenheiten, wie Häfen, Straßen, Bahnstrecken und Verlademöglichkeiten. Ein Ausfall oder Engpass könnte die Produktions- oder Absatzmöglichkeiten einschränken.
Die Produktionsanlagen der K+S GRUPPE zeichnen sich durch eine hohe Leistungsfähigkeit aus. Aufgrund von Betriebs- und Unfallrisiken, denen die Anlagen, Produktionsstätten, Läger und Verladeanlagen ausgesetzt sind, können Betriebsstörungen eintreten sowie Personen-, Sachschäden und Umweltbelastungen entstehen.
Kohlendioxid-Einschlüsse stellen in bestimmten Bergwerken ein latentes Gefahrenpotenzial dar. Wie das tragische Unglück an unserem Standort Unterbreizbach im Jahr 2013 gezeigt hat, kann es trotz unserer umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen zu unkontrollierten Ausbrüchen dieser Einschlüsse kommen. Materiell besteht neben dem Risiko von Schäden auch das möglicher Produktionseinschränkungen sowie -ausfällen.
Kompetenz und Engagement unserer Mitarbeiter sind wichtige Faktoren für unsere erfolgreiche Entwicklung. Der Wettbewerb um qualifizierte Führungskräfte und Fachkräfte ist in allen Regionen, in denen wir tätig sind, intensiv. Das gilt derzeit auch für den Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten in Kanada zur Erschließung neuer Produktionskapazitäten. Der Verlust wichtiger Mitarbeiter in strategischen Positionen könnte ein Risiko darstellen. Unser künftiger Erfolg hängt zum Teil davon ab, inwiefern es uns dauerhaft gelingt, Fachpersonal (z. B. Ingenieure) einzustellen, zu integrieren, dauerhaft an das Unternehmen zu binden sowie Führungspositionen adäquat zu besetzen. In Zukunft kommen außerdem insbesondere in Europa und Nordamerika demografische Herausforderungen auf uns zu. Damit erhöht sich das Risiko, für offene Stellen geeignete Bewerber nicht oder nur verzögert zu finden.
Weitere klassische Personalrisiken sind im Bereich tarifvertraglicher und betriebsverfassungsrechtlicher Vereinbarungen angesiedelt. Dabei stehen tarifliche Vergütungs- sowie Versorgungsregelungen im Mittelpunkt. Langfristige Vereinbarungen mit unternehmensspezifischen und erfolgsabhängigen Komponenten für den Konzern und seine Beschäftigten sollen Planbarkeit und Sicherheit sowie auch angemessene Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg sicherstellen. Trotz intensivem Dialog mit den Tarif- und Betriebspartnern können Tarifauseinandersetzungen bis hin zu Arbeitskämpfen nicht ausgeschlossen werden.
Unsere IT-Systeme unterstützen in hohem Maße nahezu alle Unternehmensfunktionen. Das Informationssicherheitsrisiko liegt in dem Verlust der Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität der Daten durch externe Angriffe (z. B. Hacker, Viren) sowie interne Gefahren (z. B. Technikausfall, Sabotage) und könnte zu gravierenden Geschäftsunterbrechungen führen. Einen längeren Ausfall der IT-Systeme halten wir aufgrund unserer Vorsorgemaßnahmen für unwahrscheinlich.
Ein Währungsrisiko resultiert aus Geschäften, die nicht in der Währung unserer Konzernberichterstattung (Euro) abgeschlossen werden. Bei diesem Risiko unterscheiden wir zwischen Transaktions- und Translationsrisiken.
Im Jahr 2013 war das Verhältnis zwischen in Euro und US-Dollar abgerechneten Umsätzen in etwa ausgeglichen. Daneben wurden Umsätze in geringeren Größenordnungen auch in anderen Landeswährungen (z. B. kanadischer Dollar, chilenischer Peso und britisches Pfund) getätigt. Unser Ergebnis ist deshalb Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Dies kann dazu führen, dass bei Geschäften der Wert der erbrachten Leistung nicht mit dem Wert der erhaltenen Gegenleistung übereinstimmt, weil Einnahmen und Ausgaben zu unterschiedlichen Zeitpunkten in verschiedenen Währungen anfallen (Transaktionsrisiken). Wechselkursschwankungen, insbesondere zum US-Dollar, wirken sich bisher im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte besonders auf die Höhe der Erlöse und Forderungen aus. Durch die Investitionen unserer Tochtergesellschaft K+S POTASH CANADA in das Legacy Projekt wird die US-Dollar-Nettoposition vorübergehend reduziert. Gleichzeitig entstehen jedoch auch nennenswerte Wechselkursrisiken aus dem kanadischen Dollar.
Außerdem ergeben sich Währungseffekte in Bezug auf Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist (Translationsrisiken), da die in Fremdwährung ermittelten Ergebnisse dieser Gesellschaften ergebniswirksam zu Durchschnittskursen umgerechnet werden. Das Nettovermögen dieser Gesellschaften wird hingegen zu Stichtagskursen in Euro umgerechnet; dies kann zu währungsbedingten Schwankungen im Eigenkapital der K+S GRUPPE führen. Derzeit treten diese Translationseffekte hauptsächlich im Geschäftsbereich Salz auf. Mit Voranschreiten der Investitionen bei K+S POTASH CANADA wird dies auch den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte stärker betreffen.
Um Wechselkursrisiken aus Transaktionen entgegenzuwirken, setzen wir derivative Finanzinstrumente ein. Im Rahmen der Transaktionssicherung werden wesentliche Nettopositionen je Währung mit Hilfe von Derivaten, i. d. R. durch Optionen und Termingeschäfte, gesichert. Diese gewährleisten einen unbedingten worst-case-Wechselkurs. Die Nettopositionen werden anhand der Erlös- und Kostenplanung sowie erwarteter Investitionen unter Anwendung von Sicherheitsabschlägen bestimmt und fortlaufend aktualisiert, um Über- oder Untersicherungen zu vermeiden.
/ WEITERE INFORMATIONEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM FREMDWÄHRUNGSSICHERUNGSSYSTEM finden Sie im Kapitel ,Finanzlage' auf Seite 82 sowie im Rahmen des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente im Risikobericht auf Seite 96 und in der Anmerkung (18) ,Derivative Finanzinstrumente' im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 155.
Wechselkursänderungen können sich nachteilig auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE auswirken. Wir bewerten das mögliche Währungsrisiko als moderat.
Zinsänderungsrisiken ergeben sich aus Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus. Veränderungen der Marktzinsen wirken sich einerseits auf zukünftige Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten sowie auf Zinserträge für variabel verzinsliche Geldanlagen und andererseits auf die Marktwerte von Finanzinstrumenten aus. Aufgrund der derzeitigen Finanzierungsstruktur sind allerdings keine negativen Auswirkungen zu erwarten.
/ ANGABEN ZUR VERÄNDERUNG DES KONZERNERGEBNISSES in Abhängigkeit der Änderung der Zinssätze finden Sie im Anhang zum Konzernabschluss auf den Seiten 171.
Wir unterhalten mit vielen Kunden intensive Geschäftsbeziehungen. Sollten ein oder mehrere Großkunden nicht in der Lage sein, die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen uns gegenüber zu erfüllen, könnten uns hieraus entsprechend spürbare Verluste entstehen, welche die Finanzlage der K+S GRUPPE beeinträchtigen könnten.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZU WERTBERICHTIGUNGEN UND ZU ÜBERFÄLLIGEN FORDERUNGEN finden Sie im Anhang auf Seite 154.
Ausfallrisiken bestehen auch im Hinblick auf Partner, mit denen wir Sicherungsgeschäfte abgeschlossen haben, bei denen Kreditlinien bestehen oder bei denen Geld angelegt wurde. Ein potenzieller Ausfall einer Bank oder eines anderen Partners könnte zu einer Beeinträchtigung der Finanzlage der K+S GRUPPE führen.
Ratings dienen der Beurteilung der Bonität von Unternehmen und werden i. d. R. von externen Ratingagenturen durchgeführt. Das Rating liefert insbesondere für Kreditinstitute und institutionelle Investoren Anhaltspunkte für die Einschätzung der Zahlungsfähigkeit von Unternehmen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Herabstufung der Bonitätsbeurteilung der K+S GRUPPE durch die Ratingagenturen erfolgt. Eine solche Herabstufung kann sich negativ auf die Kosten der (Re-)Finanzierung der K+S GRUPPE auswirken. Die K+S GRUPPE ist derzeit von den Ratingagenturen STANDARD & POOR'S und MOODY'S Investor Service unterschiedlich bewertet (STANDARD & POOR'S Emittenten-Rating: BBB negativer Ausblick, MOODY'S Emittenten-Rating: Ba1 stabiler Ausblick). / TAB: 4.11.4
/ WEITERE INFORMATIONEN ZU STRATEGISCHEN FINANZIERUNGSMASSNAHMEN finden Sie auf Seite 59, die Ziele des Finanzmanagements auf Seite 81.
Die Einschätzung des Gesamtrisikos erfolgt auf Grundlage des Risikomanagementsystems in Verbindung mit den eingesetzten Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystemen. Die Gesamtrisikosituation der K+S GRUPPE ist im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert. Zu den wesentlichen Risiken der zukünftigen Entwicklung der K+S GRUPPE gehören insbesondere Risiken aus Angebotsausweitung bzw. Nachfragerückgang u. a. mit erheblichem Druck auf das Kalipreisniveau, Risiken aus einer Veränderung, Versagung bzw. Aufhebung behördlicher Genehmigungen für die Entsorgung von Salzabwässern sowie festen Produktionsrückständen und Risiken aus dem Legacy Projekt.
| Datum | Rating | Ausblick |
| Standard & Poor's | ||
| 18. November 2013 | BBB | negativ |
| 05. August 2013 | BBB + | negativ |
| 26. April 2013 | BBB + | stabil |
| 30. April 2012 | BBB + | stabil |
| 08. September 2011 | BBB + | stabil |
| Moody's | ||
| 06. November 2013 | Ba1 | stabil |
| 26. April 2013 | Baa2 | negativ |
| 29. November 2010 | Baa2 | stabil |
| 31. März 2010 | Baa2 | stabil |
| 04. September 2009 | Baa2 | negativ |
Unter Berücksichtigung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit und der potenziellen finanziellen Auswirkung der erläuterten Risiken und auf Basis der Erkenntnisse der mittelfristigen Planung erwartet der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt keine zukünftige Entwicklung, bei der Risiken einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken zu einer dauerhaften und bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der K+S GRUPPE führen könnten. Künftige Chancen sind in die Beurteilung des Gesamtrisikos nicht eingeflossen. Organisatorisch haben wir alle Voraussetzungen geschaffen, um mögliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechend handeln zu können.
Der nachfolgende Chancenbericht beschreibt das Chancenmanagement der K+S GRUPPE, insbesondere die Art und Weise der Identifikation und Bewertung sowie Maßnahmen zur Realisierung der Chancen. Als "Chancen" werden dabei grundsätzlich mögliche künftige interne und externe Entwicklungen oder Ereignisse angesehen, die im Resultat eine für die K+S GRUPPE positive Abweichung gegenüber der Planung mit sich bringen.
In der K+S GRUPPE sind Chancen- und Risikomanagement eng miteinander verknüpft. Aus diesem Grund gleichen sich die entsprechenden Prozesse weitgehend. Unser Chancenmanagement leiten wir im Wesentlichen aus den Strategien und Zielen der Unternehmenseinheiten ab. Die direkte Verantwortung für das frühzeitige, regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Nutzen von Chancen obliegt dem Management der Unternehmenseinheiten. Das Chancenmanagement ist integraler Bestandteil der gruppenweiten Planungs- und Steuerungssysteme. Im Rahmen unseres Programms "Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)" können sich alle Mitarbeiter an der Verbesserung der Qualität und Rentabilität unserer Prozesse und Produkte beteiligen. Chancen konsequent zu nutzen, ist die Basis für ein nachhaltiges Wachstum der K+S GRUPPE und somit für deren Wertschaffung. Wir beschäftigen uns dazu intensiv mit Markt- und Wettbewerbsanalysen, den relevanten Umsatz- und Kostengrößen und anderen wesentlichen Erfolgsfaktoren, auch im politischen Umfeld des Unternehmens. Daraus werden konkrete spezifische Chancenpotenziale abgeleitet, welche zu einer positiven Abweichung gegenüber unserer Planung führen können.
Für die K+S GRUPPE wesentliche Chancen werden in den folgenden Abschnitten beschrieben, wobei aus deren Reihenfolge keine Rückschlüsse auf deren Eintrittswahrscheinlichkeit oder die mögliche finanzielle Auswirkung zu ziehen sind. Die Bewertung der Chancen erfolgt aus Gruppensicht und bezieht sich auf das EBIT I für den Zeitraum der Mittelfristplanung (drei Jahre). Bei einer gegenläufigen Entwicklung könnten sich Chancen auch in Risiken umwandeln.
/ EINE WEITERGEHENDE ERLÄUTERUNG DER RISIKEN finden Sie auf Seite 94.
Die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit einer Chance erfolgt nach den Kriterien:
| ― |
unwahrscheinlich (Eintrittswahrscheinlichkeit: <5%) |
| ― |
möglich (Eintrittswahrscheinlichkeit: 5 - 50%) |
Die Bewertung einer möglichen finanziellen Auswirkung erfolgt nach den Kriterien:
| ― |
moderat (finanzielle Auswirkung: <200 Mio. €) |
| ― |
wesentlich (finanzielle Auswirkung: ≥ 200 Mio. €) |
Tabelle 4.12.1 gibt einen Überblick über relevante Chancen. Daran anschließend wird auf die "wesentlichen" Chancen für die Geschäftsentwicklung der K+S GRUPPE eingegangen. / TAB: 4.12.1
Die "Künftige gesamtwirtschaftliche Situation", die auf Seite 111 dieses Berichts beschrieben ist, hat Einfluss auf unser Geschäft, unsere Finanz- und Ertragslage sowie unsere Cashflows. Die mittelfristige Planung der K+S GRUPPE basiert auf den im Prognosebericht wiedergegebenen Erwartungen; die Bewertung der künftigen gesamtwirtschaftlichen Situation geht somit direkt in die Prognose für 2014 ein. Sollte sich die Weltwirtschaft besser entwickeln als erwartet und das Wachstum insbesondere in unseren Hauptabsatzregionen Europa, Nordamerika, Brasilien und Südostasien überdurchschnittlich ausfallen, könnte dies zu einer positiven Abweichung gegenüber der Planung führen.
Im Geschäftsbereich Salz hat die Witterung in den Auftausalzregionen Europas und Nordamerikas eine besondere Relevanz. Unsere Planung basiert dabei auf einem gleitenden Durchschnitt über die vergangenen zehn Jahre. Überdurchschnittlich strenge Winter in den Auftausalzregionen der K+S GRUPPE für den Zeitraum der Mittelfristplanung könnten wesentlichen finanziellen Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens haben.
| Eintrittswahrscheinlichkeit | Mögliche finanzielle Auswirkungen | |
| Externe und branchenspezifische Chancen | ||
| Chancen aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung | möglich | wesentlich |
| Chancen aus einer witterungsbedingten Nachfrageerhöhung | möglich | wesentlich |
| Chancen aus einer nachfragebedingten Preiserhöhung | möglich | wesentlich |
| Operative Chancen | ||
| Chancen aus der Reduktion der Energiekosten | möglich | moderat |
| Chancen aus der Reduktion der Frachtkosten | möglich | moderat |
| Finanzwirtschaftliche Chancen | ||
| Chancen durch Wechselkursschwankungen | möglich | moderat |
| Chancen aus einer Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus | möglich | moderat |
| Chancen aus einer Verbesserung des Unternehmensratings | möglich | moderat |
Das im historischen Vergleich relativ niedrige Verhältnis des Bestands an wichtigen Agrarprodukten zum jährlichen Verbrauch könnte sich nachhaltig in einem relativ hohen Preisniveau für landwirtschaftliche Erzeugnisse widerspiegeln. Dies wiederum kann Landwirte weltweit ermutigen, sowohl ihre gegebenenfalls noch zur Verfügung stehenden unbewirtschafteten Flächen zu nutzen als auch die Intensität der bestehenden Bewirtschaftung zu erhöhen; beides erfordert einen höheren Einsatz an Düngemitteln und könnte dazu führen, dass die globale Nachfrage nach Kalidüngemitteln in Zukunft stärker wächst als bislang prognostiziert. Dies könnte zu einem Preisanstieg für kaliumhaltige Produkte und so zu einer positiven Abweichung gegenüber unserer Planung führen.
Für die K+S GRUPPE sind insbesondere die Chance einer sich besser als erwartet entwickelnden gesamtwirtschaftlichen Situation, Chancen aus einer wetterbedingt hohen Nachfrage im Salzgeschäft sowie Chancen aus einer nachfragebedingten Kalipreiserhöhung wesentlich. Auch eine unerwartet positive Entwicklung bei Fracht- und Energiekosten bildet für K+S eine Chance, allerdings schätzen wir die finanziellen Auswirkungen als nicht wesentlich ein.
Darüber hinaus ist das EUR/USD-Währungsverhältnis grundsätzlich von Bedeutung, da insbesondere Kaliverkäufe, mit Ausnahme des europäischen Marktes und einigen wenigen Überseeregionen, in US-Dollar fakturiert werden. Unserer Planung für das Jahr 2014 liegt ein US-Dollarkurs von 1,35 EUR/USD zugrunde. Während der Hauptinvestitionsphase des Legacy Projekts wird bis zum Jahr 2016 auch dem EUR/CAD-Währungsverhältnis eine höhere Bedeutung zukommen. Unserer Planung für das Jahr 2014 liegt ein Wechselkurs von 1,50 EUR/CAD zugrunde.
Sowohl die Chance einer Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus als auch die einer Verbesserung des Unternehmensratings halten wir für möglich, aber nicht wesentlich.
Im Rahmen des Programms "Fit für die Zukunft" zur nachhaltigen Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur hat K+S zum 1. Januar 2014 umfassende strukturelle Änderungen in der Unternehmenszentrale in Kassel vorgenommen. Die Zentralfunktionen arbeiten fortan nach einem Center-Konzept. Ziel ist es, die Effektivität und Effizienz der Arbeitsabläufe zu steigern.
Im Zuge dessen haben sich Änderungen bei den Verantwortungsbereichen innerhalb des Vorstands ergeben.
/ WEITERE INFORMATIONEN ZU DEN NEUEN ZUSTÄNDIGKEITEN DES VORSTANDS finden Sie auf Seite 12.
Am 21. Januar 2014 gab die russische URALKALI bekannt, dass ein Kontrakt mit chinesischen Einkäufern über die Lieferung von Kaliumchlorid Standard inklusive Fracht zu einem Preis von 305 USD je Tonne und einer Laufzeit von 6 Monaten geschlossen wurde. Weitere Kaliproduzenten bzw. Vertriebsorganisationen vereinbarten in den folgenden Wochen Lieferungen zu vergleichbaren Konditionen. Nach einer Phase erheblicher Unsicherheit könnte diese Entwicklung zu einer Stabilisierung auf dem Markt für kalihaltige Produkte führen.
Darüber hinaus ergaben sich nach Ende des Geschäftsjahres keine wesentlichen Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. der Branchensituation. Es gibt keine anderweitigen für die K+S GRUPPE oder die K+S AKTIENGESELLSCHAFT zu berichtenden Ereignisse von besonderer Bedeutung.
Das Jahr 2013 war für die K+S GRUPPE mit großen Herausforderungen verbunden. Dank unseres robusten Geschäftsmodells konnten wir dennoch gute Ergebnisse erzielen. Sowohl die hohen Absatzmengen im Geschäftsbereich Salz als auch ein zufriedenstellendes Mengen- und Preisniveau bei Kali- und Magnesiumprodukten wirkten sich im ersten Halbjahr 2013 positiv auf den Umsatz der K+S GRUPPE aus. Im zweiten Halbjahr änderten sich die Marktbedingungen im Kalimarkt nach den Aussagen der russischen URALKALI jedoch erheblich und führten zu einer großen Verunsicherung. Infolgedessen gerieten die Preise für Kaliumchlorid stark unter Druck und dämpften die Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte. Ein gutes Voreinlagerungsgeschäft in Europa und ein starkes viertes Quartal in Nordamerika im Geschäftsbereich Salz konnten den Umsatzrückgang jedoch ausgleichen. Die K+S GRUPPE erwirtschaftete im Jahr 2013 mit 3,95 Mrd. € einen Umsatz, der das Niveau des Vorjahres erreichte (2012: 3,94 Mrd. €). Das operative Ergebnis lag nach 804,1 Mio. € im Vorjahr mit 655,9 Mio. € im Rahmen unserer zuletzt veröffentlichten Prognose. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 2,27 € nach 3,33 € im Vorjahr.
Nach Ende des Geschäftsjahres führten neue Vertragsabschlüsse der großen Kaliproduzenten mit China zu ersten Anzeichen einer Stabilisierung im Kalimarkt. Im Geschäftsbereich Salz war der Start des Auftausalzgeschäfts in Nordamerika witterungsbedingt überdurchschnittlich, sodass sich die Bestände dort erheblich verringerten.
| in %; real | 2014e | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 |
| Deutschland | + 1,6 | + 0,5 | + 0,9 | + 3,4 | + 3,9 |
| Europäische Union (EU-28) | + 1,0 | 0,0 | -0,3 | + 1,7 | + 2,0 |
| Welt | + 3,7 | + 2,9 | + 3,2 | + 3,9 | + 5,2 |
Quelle: IWF
Die nachfolgenden Ausführungen zur künftigen gesamtwirtschaftlichen Situation beruhen auf Einschätzungen des Internationalen Währungsfonds (World Economic Outlook, Oktober 2013; World Economic Outlook Update, Januar 2014) sowie des INSTITUTS FÜR WELTWIRTSCHAFT KIEL(Kieler Diskussionsbeiträge: Weltkonjunktur im Winter 2013, Dezember 2013). / TAB: 4.15.1
Diesen Einschätzungen zufolge wird sich das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2014 leicht beschleunigen.
Für den Euroraum wird angenommen, dass die strukturellen Anpassungsmaßnahmen greifen und bei den privaten Haushalten und Unternehmen das Vertrauen in die künftige wirtschaftliche Entwicklung allmählich wieder zunimmt. Auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern soll sich die konjunkturelle Dynamik im Jahr 2014 fortsetzen. Vor diesem Hintergrund geht der Internationale Währungsfonds in seinen Prognosen von einem Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von 3,7% für das Jahr 2014 aus.
Nach der Stagnation im Jahr 2013 prognostiziert das Institut für Weltwirtschaft kiel für den Euroraum einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion, der jedoch noch verhalten ausfallen dürfte. Vor allem sollte die wirtschaftliche Aktivität aufgrund einer schwachen Binnennachfrage und einer hohen Arbeitslosigkeit in einigen Ländern gedämpft bleiben. Der Internationale Währungsfonds unterstellt angesichts dessen eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,0% für das Jahr 2014.
Für die USA erwartet das Institut für Weltwirtschaft kiel eine Stärkung des privaten Konsums und der Inlandsnachfrage, die vor allem auf Impulse aus geldpolitischen Maßnahmen und einer Verständigung in der US-Haushaltspolitik zurückgehen sollte. Daneben dürften sich auch die deutliche Zunahme der Investitionen im Immobiliensektor, die sich bereits Ende 2013 abzeichnete, und die Verbesserung der Arbeitsmarktsituation weiter fortsetzen. Angesichts dieser Rahmenbedingungen erwartet der Internationale Währungsfonds eine Zuwachsrate der Produktion von 2,8%.
In den Schwellenländern sollte sich das Wirtschaftswachstum aufgrund einer zunehmenden Nachfrage aus den entwickelten Volkswirtschaften moderat erhöhen. Außerdem dürften die expansive Wirtschaftspolitik und bestehende Konjunkturprogramme unterstützend wirken. In einigen Schwellenländern könnte sich allerdings die relative Schwäche der heimischen Währung negativ auswirken.
Eine laut FAO (Food and Agricultural Organization of the United Nations) jährlich um rund 80 Millionen Menschen wachsende Weltbevölkerung sowie veränderte Ernährungsgewohnheiten hin zu einem höheren Fleischkonsum und nicht zuletzt eine steigende Bedeutung von nachwachsenden Rohstoffen zur Bioenergieerzeugung erhöhen den weltweiten Bedarf an Agrarrohstoffen. Dies stellt insbesondere vor dem Hintergrund einer Verknappung der landwirtschaftlichen Flächen pro Kopf eine große Herausforderung für die Landwirtschaft dar: In den letzten 30 Jahren hat die Weltbevölkerung von rund 4,5 auf über 7,0 Milliarden Menschen zugenommen. Die weltweit zur Verfügung stehende Ackerfläche ist jedoch nahezu konstant geblieben. Dieser Trend wird sich fortsetzen.
Dass die Getreideproduktion über diesen Zeitraum trotzdem mit dem gestiegenen Bedarf in etwa mithalten konnte, ist unter anderem auf den höheren und ausgewogeneren Einsatz mineralischer Düngemittel zurückzuführen. Dieser wird auch künftig entscheidend dazu beitragen, den steigenden Bedarf an Agrarrohstoffen durch eine Intensivierung der Landwirtschaft auf den zur Verfügung stehenden Flächen aufzufangen.
Trotz großer Produktionsanstrengungen wurde in den vergangenen Jahrzehnten häufig mehr Getreide verbraucht als produziert wurde. Für das aktuelle Wirtschaftsjahr 2013/14 erwartet das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA), dass einer steigenden Getreideproduktion aufgrund überdurchschnittlicher Ernten gleichzeitig eine mit vergleichbarem Tempo zunehmende Nachfrage gegenübersteht.
Vor diesem Hintergrund notierten die Preise für Agrarprodukte im Jahr 2013 weiterhin auf einem relativ hohen Niveau. Die daraus resultierenden Ertragsperspektiven der Landwirtschaft sollten ausreichenden Anreiz bieten, den Ertrag je Hektar auch in 2014 durch einen höheren Düngemitteleinsatz zu steigern.
Nachdem die Aussagen von URALKALI für erhebliche Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Mengen- und Preisentwicklung im Kalimarkt geführt haben, zeichnete sich zu Beginn des Jahres 2014 eine Bodenbildung bei den Preisen ab, die Jahresdurchschnittspreise dürften dennoch spürbar niedriger sein als in 2013.
Auch in den kommenden Jahren wird die Branchen- und Wettbewerbssituation in Europa von Wettbewerbsdruck in der Salzindustrie geprägt sein. Eine unterdurchschnittliche Wintersaison 2013/14 könnte die wettbewerbsintensive Marktsituation für die europäischen Produzenten noch verschärfen. Als Europas größter Salzproduzent sind wir für die in diesem Marktumfeld entstehenden Herausforderungen gut gerüstet.
Mit unseren Produktionsstandorten in Chile und Brasilien haben wir eine sehr gute Ausgangsposition, um am Wachstum in Süd- und Mittelamerika teilzuhaben. Der südamerikanische Speisesalzabsatz und auch das Preisniveau sollten im Jahr 2014 keinen wesentlichen Schwankungen unterworfen sein. Beim Gewerbesalz dürfte der Absatz in Chile nahezu unverändert bleiben. In Brasilien könnten ein erhöhter Wettbewerb und auch ein schwächerer Real gegenüber dem US-Dollar die Gewerbesalzpreise belasten. Im Segment Industriesalz erwarten wir ein stabiles Mengen- und Preisniveau. Mittelfristig sollten sich jedoch in Brasilien neue Wachstumsmöglichkeiten ergeben und die Nachfrage entsprechend steigen. Auch Asien weist attraktive Wachstumsraten im Salzverbrauch auf.
Mit MORTON SALT, dem - gemessen an der Produktionskapazität - größten Salzproduzenten in Nordamerika, haben wir im Bereich der Auftausalze breiten Zugang zu Märkten in Nordamerika. Auch in den Segmenten Gewerbe- und Speisesalz gehört Nordamerika zu den bedeutendsten Absatzregionen. MORTON SALT verfügt mit den Marken UMBRELLA GIRL® und WINDSOR CASTLE® über in den USA und in Kanada im Consumergeschäft sehr gut positionierte Marken, die uns den verstärkten Absatz höhermargiger Spezialprodukte ermöglichen. Das starke Winterwetter in Nordamerika zum Ende des Berichtsjahres sowie zu Beginn des Jahres 2014 hat die Auftausalzbestände in einigen Regionen erheblich reduziert. Der Verbrauch von Speise- und Gewerbesalzen sollte weiter stabil bleiben. Die Nachfrage der Chemieindustrie nach Industriesalz dürfte hingegen steigen.
Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich auf die erwartete organische Umsatz- und Ergebnisentwicklung der K+S GRUPPE.
Unsere Einschätzung für das Gesamtjahr 2014 basiert im Wesentlichen auf den folgenden Annahmen:
| ― |
Erhöhung des Weltkaliabsatzes auf etwa 59 Mio. t (2013: rund 56 Mio. t); darin sind rund 3 Mio. t Kaliumsulfat und Kalisorten mit niedrigeren Wertstoffgehalten einbezogen. |
| ― |
Spürbarer Rückgang der Durchschnittspreise im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte gegenüber dem Gesamtjahr 2013 (2013: 293,8 €/t). |
| ― |
Insbesondere aufgrund von Produktionseinschränkungen in den ersten Monaten durch das Unglück am Standort Unterbreizbach steht die theoretisch mögliche Kapazität in 2014 nicht vollständig zur Verfügung; mit Blick darauf sollte der Absatz im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte auf dem Niveau des Vorjahres liegen (2013: 6,9 Mio. t). |
| ― |
Festsalzabsatz in etwa auf dem Niveau des Jahres 2013 (22,8 Mio. t), davon Auftausalz rund 14 Mio. t (2013: 13,8 Mio. t). |
| ― |
Jahresdurchschnittskurs von 1,35 EUR/USD (2013: 1,33 EUR/USD) sowie für den kanadischen Dollar von 1,50 EUR/CAD (2013: 1,37 EUR/CAD). |
Der Umsatz der K+S GRUPPE dürfte im Geschäftsjahr 2014 moderat unter dem Wert des Vorjahres (2013: 3.950,4 Mio. €) liegen. Insbesondere der Umsatz im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte dürfte aufgrund der Erwartung niedrigerer Jahresdurchschnittspreise spürbar rückläufig sein (2013: 2.037,6 Mio. €).
Zur nachhaltigen Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur setzt K+S das Programm "Fit für die Zukunft" um, mit dem Ziel, die Produktion sowie Verwaltungs- und Vertriebsfunktionen effizienter zu gestalten. Das Unternehmen strebt an, über die nächsten drei Jahre Kosten in einer Größenordnung von insgesamt 500 Mio. € gegenüber der früheren Planung für diesen Zeitraum einzusparen. Im Jahr 2014 soll eine Kostenreduktion von gut 150 Mio. € gegenüber der bisherigen Planung erzielt werden.
Die operativen Ergebnisse EBITDA und EBIT I der K+S GRUPPE dürften aufgrund des Umsatzrückgangs im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte deutlich unter dem Vorjahr liegen (2013: 907,2 Mio. € bzw. 655,9 Mio. €).
Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern dürfte der Entwicklung des operativen Ergebnisses folgen und somit ebenso deutlich niedriger sein als im Vorjahr (2013: 434,8 Mio. €).
Das erwartete Investitionsvolumen für das Jahr 2014 für die K+S GRUPPE liegt bei rund 1,2 Mrd. €. Davon sollten rund 800 Mio. € auf Ausgaben für das Legacy Projekt entfallen. Weiterhin ist ein Teil der Investitionen für die Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier vorgesehen. Insgesamt erwarten wir für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ein Volumen, das das Vorjahr (2013: 606,5 Mio. €) deutlich übersteigt. Im Geschäftsbereich Salz sollten die Investitionen auf Vorjahresniveau liegen (2013: 107,4 Mio. €). Der freie Cashflow (2013: - 53,6 Mio. €) sollte aufgrund des steigenden Investitionsvolumens deutlich negativ ausfallen. Ebenfalls sollte die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) aufgrund des deutlich unter Vorjahr liegenden EBIT I und der höheren Kapitalbindung durch die ansteigenden Investitionen stark sinken (2013: 15,2%).
Zum Jahresende 2014 rechnen wir mit einer in etwa gleichbleibenden Mitarbeiterzahl (Vollzeitäquivalente) im Vergleich zum Vorjahr (31.12.2013: 14.421). Das gilt auch für die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (2013: 14.348).
Der erwartete Personalaufbau zur Umsetzung des Legacy Projekts, für verstärkte Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes sowie zur Aufrechterhaltung der geförderten Rohsalzmengen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sollte durch die Umsetzung des Programms "Fit für die Zukunft" ausgeglichen werden können.
Wir verfolgen eine grundsätzlich ertragsorientierte Dividendenpolitik. Mit dieser Maßgabe bildet eine Ausschüttungsquote von 40 bis 50 % des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern (einschließlich nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit) die Grundlage für die von Vorstand und Aufsichtsrat zu bestimmende Höhe der künftigen Dividendenvorschläge. Der Vorstand hält jedoch ein temporäres Abweichen von der Dividendenpolitik wegen der noch nicht vollends ausgestandenen Unsicherheiten im Markt für Kali- und Magnesiumprodukte und der erheblichen Investitionen in den kommenden Jahren für notwendig und beabsichtigt daher, der Hauptversammlung vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,25 € je Aktie zu zahlen und den verbleibenden Bilanzgewinn in die Gewinnrücklagen einzustellen. Der Vorstand beabsichtigt, baldmöglichst zu der grundsätzlichen Dividendenpolitik zurückzukehren.
Der Umsatz der K+S GRUPPE dürfte im Geschäftsjahr 2014 moderat unter dem Wert des Vorjahres liegen. Zur nachhaltigen Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur arbeitet K+S weiter am Programm "Fit für die Zukunft" mit dem Ziel, die Produktion sowie Verwaltungs- und Vertriebsfunktionen effizienter zu gestalten. Im Jahr 2014 sollte eine Kostenreduktion von gut 150 Mio. € gegenüber der bisherigen Planung erreichbar sein. Aufgrund der spürbar niedrigeren Durchschnittspreise im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte dürfte das operative Ergebnis EBIT I der K+S GRUPPE deutlich unter dem Vorjahr liegen. Das erwartete Investitionsvolumen für das Jahr 2014 steigt planmäßig kräftig an, der freie Cashflow sollte infolgedessen deutlich negativ ausfallen.
Der Lagebericht der K+S AKTIENGESELLSCHAFT und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013 sind zusammengefasst. Der Jahresabschluss der K+S AKTIENGESELLSCHAFT nach HGB und der zusammengefasste Lagebericht werden zeitgleich beim Bundesanzeiger veröffentlicht.
Die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß §289a HGB ist im Kapitel ,Corporate Governance' auf Seite 25 enthalten. Sie ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts der K+S AKTIENGESELLSCHAFT und des Konzerns.
Die Angaben nach § 289 Abs. 2 Nr. 5 HGB sind im Vergütungsbericht des Kapitels ,Corporate Governance' auf Seite 34 enthalten; der Vergütungsbericht ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts der K+S AKTIENGESELLSCHAFT und des Konzerns.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Umsatzerlöse | 78,4 | 75,5 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | 81,3 | 81,5 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | -2,9 | -6,0 |
| Vertriebs-, allgemeine Verwaltungs- und Forschungskosten | 35,6 | 37,0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge | -30,4 | 59,2 |
| Beteiligungsergebnis | 594,0 | 789,7 |
| Zinsergebnis | -54,6 | -35,1 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens | -4,0 | -1,1 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 466,5 | 769,6 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 154,4 | 205,7 |
| Jahresüberschuss | 312,1 | 563,9 |
| Gewinnvortrag | 26,3 | 11,3 |
| Einstellung in die Gewinnrücklagen | 156,0 | 281,0 |
| Bilanzgewinn | 182,3 | 294,2 |
Die Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB sowie den erläuternden Bericht des Vorstands finden Sie auf Seite 52.
Angaben zu Geschäftstätigkeit, Unternehmensstrategie, Unternehmenssteuerung und -überwachung sowie einen Überblick über den Geschäftsverlauf finden Sie auf den Seiten 46 - 74.
Der Umsatz der K+S AKTIENGESELLSCHAFT lag mit 78,4 Mio. € moderat über dem Niveau des Vorjahres (75,5 Mio. €). Neben einem mengenbedingten Anstieg bei der Granulierung von CATSAN® und THOMAS® gab es positive Veränderungen der konzerninternen Verrechnungen von Serviceleistungen an Gruppengesellschaften. / TAB: 4.16.1
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit 466,5 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert von 769,6 Mio. € (- 303,1 Mio. €). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem spürbar verminderten Beteiligungsergebnis in Höhe von 594,0 Mio. € (Vorjahr: 789,7 Mio. €). Ursächlich ist insbesondere der Rückgang der aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der K+S KALI GMBH resultierenden Gewinnabführung von 565,2 Mio. € (Vorjahr: 763,6 Mio. €). Weitere Beteiligungserträge ergeben sich aus den Gewinnabführungen der K+S ENTSORGUNG GMBH mit 11,0 Mio. € (Vorjahr: 9,6 Mio. €), der K+S TRANSPORT GMBH mit 8,0 Mio. € (Vorjahr: 9,1 Mio. €) und der K+S IT-SERVICES GMBH mit 5,9 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €).
Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich deutlich um 86,1 Mio. € auf 41,3 Mio. €, nachdem das Vorjahr mit 127,4 Mio. € durch die Erträge aus dem Verkauf des NITROGEN-Geschäfts begünstigt war.
Die Verminderung des Zinsergebnisses von - 35,1 Mio. € auf - 54,6 Mio. € ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Zinsaufwendungen, Nebenkosten für die ausgegebenen Anleihen und den Konsortialkredit sowie auf niedrigere Erträge aus dem Deckungsvermögen für Pensionsrückstellungen zurückzuführen.
Das Ergebnis nach Steuern unserer Gesellschaft verringerte sich auf 312,1 Mio. € und liegt damit 251,9 Mio. € unter dem Vorjahreswert (2012: 564,0 Mio. €).
| in Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,1 | 0,1 |
| Sachanlagen | 39,2 | 18,3 |
| Finanzanlagen | 4.101,2 | 3.074,2 |
| Anlagevermögen | 4.140,5 | 3.092,6 |
| Vorräte | 1,4 | 1,4 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 756,9 | 1.015,6 |
| Wertpapiere | 653,8 | 175,6 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 355,4 | 136,3 |
| Umlaufvermögen | 1.767,5 | 1.328,9 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 15,8 | 3,9 |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung | 17,9 | 15,4 |
| AKTIVA | 5.941,6 | 4.440,8 |
| in Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
| Gezeichnetes Kapital | 191,4 | 191,4 |
| Kapitalrücklage | 701,6 | 701,6 |
| Gewinnrücklagen | 889,0 | 733,0 |
| Bilanzgewinn | 182,3 | 294,2 |
| Eigenkapital | 1.964,3 | 1.920,2 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | - | - |
| Steuerrückstellungen | 21,1 | 21,9 |
| Sonstige Rückstellungen | 184,3 | 164,8 |
| Rückstellungen | 205,4 | 186,7 |
| Verbindlichkeiten | 3.771,3 | 2.333,9 |
| PASSIVA | 5.941,6 | 4.440,8 |
Das Anlagevermögen hat sich im Wesentlichen durch Kapitalzuführungen an verbundenen Unternehmen von 3.092,6 Mio. € um 1.047,9 Mio. € auf 4.140,5 Mio. € erhöht und hat einen Anteil von 69 % an der um 1.500,8 Mio. € gestiegenen Bilanzsumme (Vorjahr: 69 %). / TAB: 4.16.2
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich vor allem wegen der darin enthaltenen geringeren Gewinnabführung der K+S KALI GMBH auf 756,9 Mio. € (Vorjahr: 1.015,6 Mio. €).
Der Anstieg der Wertpapiere um 478,3 Mio. € auf 653,8 Mio. € und der Guthaben bei Kreditinstituten auf 355,4 Mio. € (Vorjahr: 136,3 Mio. €) ist vor allem auf die Liquidität aus der Anleiheemission zurückzuführen.
Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen aktiven Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung in Höhe von 17,9 Mio. € aus, der aus einem Überhang der Vermögensgegenstände des Deckungsvermögens über Verpflichtungen aus Pensionszusagen herrührt. / TAB: 4.16.3
Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die K+S AKTIENGESELLSCHAFT hat im Dezember 2013 zwei Anleihen mit einem Volumen von insgesamt 1 Mrd. € und Fälligkeiten am 6. Dezember 2018 und 6. Dezember 2021 begeben. Die fünfjährige Anleihe hat ein Volumen von 500 Mio. € und ist mit einem Zinskupon von 3,125% p. a. ausgestattet. Die achtjährige Anleihe umfasst 500 Mio. € und wird mit 4,125 % p. a. verzinst.
Der Mittelzufluss aus der Anleiheemission ist zur Finanzierung von Investitionen in das Legacy Projekt, für die Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten sowie für allgemeine Unternehmenszwecke vorgesehen.
Die Eigenkapitalquote beträgt 33% (Vorjahr: 43%). Die Gesellschaft weist zum Stichtag Steuerrückstellungen von 21,1 Mio. € aus. Die sonstigen Rückstellungen haben überwiegend langfristigen Charakter. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt in erheblichem Maße aus langfristig zur Verfügung stehenden Mitteln.
Die K+S AKTIENGESELLSCHAFT weist für das Geschäftsjahr 2013 einen Bilanzgewinn von 182,3 Mio. € aus.
Der Vorstand beabsichtigt, der Hauptversammlung am 14. Mai 2014 vorzuschlagen, den Bilanzgewinn der K+S AKTIENGESELLSCHAFT aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 zu verwenden wie in Tabelle 4.16.4 dargestellt. / TAB: 4.16.4
Umfassende Informationen zu den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der K+S GRUPPE, die sich vor allem auf die Beteiligungsgesellschaften mit operativer Geschäftstätigkeit beziehen, finden Sie auf Seite 67.
Zum 31. Dezember 2013 waren 609 Mitarbeiter (Vorjahr: 610 Mitarbeiter) bei der K+S AKTIENGESELLSCHAFT beschäftigt; davon waren 19 Auszubildende (Vorjahr: 17 Auszubildende).
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Dividende je Aktie (€) | 0,25 | 1,40 |
| Ausschüttungssumme bei 191.400.000 dividendenberechtigten Stückaktien | 47,9 | 268,0 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 134,5 | - |
| Gewinnvortrag | - | 26,2 |
| Bilanzgewinn | 182,3 | 294,2 |
Die Geschäftsentwicklung der K+S AKTIENGESELLSCHAFT unterliegt im Wesentlichen den gleichen Risiken und Chancen wie die K+S GRUPPE. An den Risiken ihrer Beteiligungen und Tochterunternehmen partizipiert die K+S AKTIENGESELLSCHAFT entsprechend ihrer jeweiligen Beteiligungsquote. Weitere Informationen finden Sie im ,Risikobericht' auf Seite 94 und im ,Chancenbericht' auf Seite 109.
Die Beschreibung des internen Kontrollsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess der K+S AKTIENGESELLSCHAFT (§ 289 Abs. 5 HGB) finden Sie im Risikobericht auf Seite 97.
Den Nachtragsbericht für die K+S GRUPPE sowie die K+S AKTIENGESELLSCHAFT finden Sie auf Seite 110.
Die Ergebnisentwicklung der K+S AKTIENGESELLSCHAFT hängt maßgeblich von der Entwicklung der Tochtergesellschaften ab. Die für die K+S GRUPPE prognostizierte Geschäftsentwicklung finden Sie im Prognosebericht auf Seite 111.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss bzw. der Jahresabschluss der K+S AKTIENGESELLSCHAFT ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bzw. der K+S AKTIENGESELLSCHAFT vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns bzw. der K+S AKTIENGESELLSCHAFT so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns bzw. der K+S AKTIENGESELLSCHAFT beschrieben sind.
Kassel, 28. Februar 2014
K+S AKTIENGESELLSCHAFT
DER VORSTAND
Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S GRUPPE und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
Wir haben den von der K+S AKTIENGESELLSCHAFT, Kassel, aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Bilanz, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Anhang - sowie den mit dem Lagebericht zusammengefassten Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der K+S AKTIENGESELLSCHAFT, Kassel, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 28. Februar 2014
DELOITTE & TOUCHE GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Beine, Wirtschaftsprüfer
Römgens, Wirtschaftsprüfer
| in Mio. € | Anhang | 2013 | 2012 |
| Umsatzerlöse | [1] | 3.950,4 | 3.935,3 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | 2.245,8 | 2.158,7 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 1.704,6 | 1.776,6 | |
| Vertriebskosten | 835,6 | 734,2 | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 191,7 | 196,8 | |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 13,9 | 19,4 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | [2] | 122,1 | 157,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | [3] | 150,4 | 152,1 |
| Beteiligungsergebnis | 6,6 | 5,2 | |
| Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | [4] | -16,6 | 4,9 |
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II)2 | 625,1 | 842,1 | |
| Zinserträge | [5] | 24,0 | 20,8 |
| Zinsaufwendungen | [5] | -99,8 | -105,6 |
| Sonstiges Finanzergebnis | [6] | -0,5 | 5,9 |
| Finanzergebnis | -76,3 | -78,9 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 548,8 | 763,2 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | [7] | 133,2 | 197,4 |
| - davon latente Steuern | -61,1 | -33,6 | |
| Ergebnis nach Steuern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 415,6 | 565,8 | |
| Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | -2,3 | 100,0 | |
| Jahresüberschuss | 413,3 | 665,8 | |
| Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis | 0,5 | 0,5 | |
| Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter | 412,8 | 665,3 | |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 415,1 | 565,3 | |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | -2,3 | 100,0 | |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert = verwässert) | [10] | 2,16 | 3,48 |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 2,17 | 2,96 | |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | -0,01 | 0,52 | |
| Durchschnittliche Anzahl Aktien in Mio. Stück | 191,40 | 191,40 | |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) 2 | 655,9 | 804,1 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt2 | 579,6 | 725,2 | |
| Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt3 | [10] | 437,1 | 538,1 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit in €, bereinigt3 | [10] | 2,28 | 2,81 |
| Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt3,4 | [10] | 434,8 | 637,4 |
| Ergebnis je Aktie in €, bereinigt3,4 | [10] | 2,27 | 3,33 |
| in Mio. € | Anhang | 2013 | 2012 |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 413,3 | 665,8 | |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | -178,5 | -25,8 | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | -1,0 | 3,0 | |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | -177,5 | -28,8 | |
| - davon Veränderung der unrealisierten Gewinne/Verluste | -177,5 | -29,0 | |
| - davon realisierte Gewinne/Verluste | - | 0,2 | |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 36,2 | -32,3 | |
| Neubewertung von Nettoschulden/Vermögenswerten aus leistungsorientierten Versorgungsplänen | 36,2 | -32,3 | |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | -142,3 | -58,1 | |
| Gesamtergebnis der Periode | 271,0 | 607,7 | |
| Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis | 0,5 | 0,5 | |
| Konzerngesamtergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter | 270,5 | 607,2 |
| in Mio. € | Anhang | 2013 | 2012 |
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II)2 | 625,1 | 842,1 | |
| Ertrag (-)/Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte | 15,5 | -9,5 | |
| Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | 10,3 | -28,5 | |
| Realisierter Ertrag (-)/Aufwand (+) Investitionssicherung Kanada | 5,0 | - | |
| Operatives Ergebnis (EBIT I)2 | 655,9 | 804,1 |
1
Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung
des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden Sie im Anhang auf
Seite 143.
2
Die Steuerung der K+S Gruppe erfolgt u.
a. auf Basis des operativen Ergebnisses (EBIT I). Die Überleitung
des EBIT II auf das operative Ergebnis (EBIT I) wird unterhalb der
Gesamtergebnisrechnung vorgenommen (siehe auch ,Erläuterungen zur
Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung' auf Seite
146).
3
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich
das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode (siehe auch ,Erläuterungen zur Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung' auf Seite 146). Zudem
werden die auf die Bereinigung entfallenden Effekte auf latente und
zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz 2013: 28,6% (2012:
28,5%).
4
Ergebnis aus fortgeführter und nicht fortgeführter
Geschäftstätigkeit.
5
Die Angaben zum operativen Ergebnis beziehen
sich auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten.
| in Mio. € | Anhang | 2013 | 2012 |
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) | 625,1 | 842,1 | |
| Ertrag (-)/Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte | 15,5 | -9,5 | |
| Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | 10,3 | -28,5 | |
| Realisierter Ertrag (-)/Aufwand (+) Investitionssicherung Kanada | 5,0 | - | |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | 655,9 | 804,1 | |
| Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen | 251,3 | 229,0 | |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) langfristiger Rückstellungen (ohne Zinseffekte) | -7,3 | 3,4 | |
| Erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge | 25,4 | 21,6 | |
| Gewinne (+)/Verluste (-) aus der Realisierung finanzieller Vermögenswerte/Verbindlichkeiten | -5,1 | -0,7 | |
| Gezahlte Zinsen (-) | -63,4 | -43,0 | |
| Gezahlte Ertragsteuern (-) | -189,0 | -202,1 | |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) | -0,4 | 0,7 | |
| Brutto-Cashflow aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 667,4 | 813,0 | |
| Brutto-Cashflow aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | - | 29,9 | |
| Brutto-Cashflow | 667,4 | 842,9 | |
| Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlagen - und Wertpapierabgängen | 7,5 | -2,0 | |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) Vorräte | 116,7 | -42,8 | |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) Forderungen und sonstige Vermögenswerte aus laufender Geschäftstätigkeit | 13,5 | -86,7 | |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit | -14,3 | -83,1 | |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) kurzfristiger Rückstellungen | -19,2 | -28,3 | |
| Dotierung von Planvermögen | -15,9 | -43,4 | |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 755,7 | 556,6 | |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 755,7 | 607,2 | |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | - | -50,6 | |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 12,8 | 21,3 | |
| Auszahlungen für immaterielles Anlagevermögen | -10,8 | -24,4 | |
| Auszahlungen für Sachanlagevermögen | -708,9 | -399,0 | |
| Auszahlungen für Finanzanlagen | -0,1 | -1,2 | |
| Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen | [37] | - | 75,0 |
| Auszahlungen für den Erwerb konsolidierter Unternehmen | [38] | - | -4,2 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen | 644,9 | 312,3 | |
| Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen | -747,2 | -870,8 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -809,3 | -891,0 | |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | -809,3 | -966,6 | |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | - | 75,6 | |
| Freier Cashflow | -53,6 | -334,4 | |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | -53,6 | -359,4 | |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | - | 25,0 | |
| Dividendenzahlungen | -268,0 | -248,8 | |
| Einzahlungen aus sonstigen Eigenkapitalzuführungen | 4,1 | 5,2 | |
| Erwerb von eigenen Aktien | -5,1 | -6,5 | |
| Verkauf von eigenen Aktien | - | 0,2 | |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | -1,6 | -2,1 | |
| Aufnahme (+)/Tilgung (-) von Darlehen | -1,0 | -2,1 | |
| Rückzahlungen (-) von Anleihen | -3,7 | - | |
| Einzahlungen (+) aus der Begebung von Anleihen | 996,6 | 497,1 | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 721,3 | 243,0 | |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 721,3 | 243,0 | |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | - | - | |
| Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel | 667,7 | -91,4 | |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 667,7 | -116,4 | |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | - | 25,0 | |
| Wechselkursbedingte Veränderung des Bestands an Finanzmitteln | -12,1 | -0,9 | |
| Konsolidierungsbedingte Veränderungen | 4,4 | - | |
| Änderung des Bestands an Finanzmitteln | 660,0 | -92,3 | |
| Nettofinanzmittelbestand am 1.1. | 345,0 | 437,3 | |
| Nettofinanzmittelbestand am 31.12. | [39] | 1.005,0 | 345,0 |
| - davon Flüssige Mittel | 1.011,3 | 351,8 | |
| - davon Geldanlagen bei verbundenen Unternehmen | - | 0,3 | |
| - davon von verbundenen Unternehmen hereingenommene Gelder | -6,3 | -7,1 |
| in Mio. € | Anhang | 31.12.2013 | 31.12.2012 | 1.1.2012 |
| Immaterielle Vermögenswerte | [11] | 935,7 | 1.000,8 | 1.020,9 |
| - davon Goodwill aus Unternehmenserwerben | [11] | 606,3 | 642,3 | 651,4 |
| Sachanlagen | 2.933,2 | 2.527,4 | 2.227,0 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | [12] | 7,3 | 7,6 | 7,8 |
| Finanzanlagen | [13] | 13,9 | 15,9 | 15,9 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | [17, 18] | 54,0 | 48,1 | 42,8 |
| - davon finanzielle Vermögenswerte | 48,1 | 42,5 | 39,8 | |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | [14] | 179,3 | 499,5 | 58,5 |
| Latente Steuern | [15] | 33,4 | 49,1 | 55,9 |
| Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern | 0,1 | 0,1 | 0,4 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 4.156,9 | 4.148,5 | 3.429,2 | |
| Vorräte | [16] | 552,6 | 687,9 | 730,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | [17] | 737,9 | 770,3 | 928,8 |
| Übrige Forderungen und Vermögenswerte | [17, 18] | 154,0 | 166,3 | 150,6 |
| - davon finanzielle Vermögenswerte | 67,0 | 88,2 | 72,6 | |
| Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern | 29,3 | 36,8 | 41,2 | |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | [14] | 856,2 | 435,0 | 315,0 |
| Flüssige Mittel | [40] | 1.011,3 | 351,8 | 442,8 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 3.341,3 | 2.448,1 | 2.608,4 | |
| AKTIVA | 7.498,2 | 6.596,6 | 6.037,6 |
| in Mio. € | Anhang | 31.12.2013 | 31.12.2012 | 1.1.2012 |
| Gezeichnetes Kapital | [19] | 191,4 | 191,4 | 191,4 |
| Kapitalrücklage | 646,8 | 647,2 | 648,1 | |
| Andere Rücklagen und Bilanzgewinn | [19] | 2.554,3 | 2.551,7 | 2.193,2 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 4,1 | 3,6 | 3,1 | |
| Eigenkapital | 3.396,6 | 3.393,9 | 3.035,8 | |
| Finanzverbindlichkeiten | [25] | 1.509,0 | 1.264,9 | 769,8 |
| Übrige Verbindlichkeiten | [18, 25] | 17,5 | 17,8 | 20,1 |
| - davon finanzielle Verbindlichkeiten | 13,2 | 9,5 | 13,0 | |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | [21] | 102,6 | 160,1 | 145,4 |
| Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen | [22] | 743,9 | 706,6 | 580,6 |
| Sonstige Rückstellungen | [23] | 117,7 | 131,2 | 140,8 |
| Latente Steuern | [15] | 196,1 | 274,7 | 326,4 |
| Langfristiges Fremdkapital | 2.686,8 | 2.555,3 | 1.983,1 | |
| Finanzverbindlichkeiten | [25] | 746,2 | 0,9 | 0,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | [25] | 271,5 | 289,2 | 613,8 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | [18, 25] | 94,6 | 70,6 | 96,2 |
| - davon finanzielle Verbindlichkeiten | 65,5 | 49,4 | 70,5 | |
| Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 49,1 | 50,1 | 23,2 | |
| Rückstellungen | [22, 24] | 253,4 | 236,6 | 284,7 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 1.414,8 | 647,4 | 1.018,7 | |
| PASSIVA | 7.498,2 | 6.596,6 | 6.037,6 |
| in Mio. € | Gezeichnetes Kapital [19] | Kapital- rücklage | Bilanzgewinn/ Gewinnrücklagen [19] | Unterschiede aus Währungs- umrechnung [19] | Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne |
| Stand 1.1.2013 | 191,4 | 647,2 | 2.461,1 | 172,3 | 2,9 | -84,6 |
| Jahresüberschuss | - | - | 412,8 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | - | - | - | -177,5 | -1,0 | 36,2 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | 412,8 | -177,5 | -1,0 | 36,2 |
| Dividende des Vorjahres | - | - | -268,0 | - | - | - |
| Bezug von Mitarbeiteraktien | - | -0,4 | - | - | - | - |
| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | - | - | 0,1 | - | - | - |
| Stand 31.12.2013 | 191,4 | 646,8 | 2.606,0 | -5,2 | 1,9 | -48,4 |
| Stand 1.1.2012 | 191,4 | 648,1 | 2.044,5 | 201,1 | -0,1 | -52,3 |
| Jahresüberschuss | - | - | 665,3 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | - | - | - | -28,8 | 3,0 | -32,3 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | 665,3 | -28,8 | 3,0 | -32,3 |
| Dividende des Vorjahres | - | - | - 248,8 | - | - | - |
| Bezug von Mitarbeiteraktien | - | -0,9 | - | - | - | - |
| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | - | - | 0,1 | - | - | - |
| Stand 31.12.2012 | 191,4 | 647,2 | 2.461,1 | 172,3 | 2,9 | -84,6 |
| in Mio. € | Summe Eigenkapital der Aktionäre der K+S AG | Anteile anderer Gesellschafter | Eigenkapital |
| Stand 1.1.2013 | 3.390,3 | 3,6 | 3.393,9 |
| Jahresüberschuss | 412,8 | 0,5 | 413,3 |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | - 142,3 | - | - 142,3 |
| Gesamtergebnis der Periode | 270,5 | 0,5 | 271,0 |
| Dividende des Vorjahres | -268,0 | - | -268,0 |
| Bezug von Mitarbeiteraktien | -0,4 | - | -0,4 |
| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | 0,1 | - | 0,1 |
| Stand 31.12.2013 | 3.392,5 | 4,1 | 3.396,6 |
| Stand 1.1.2012 | 3.032,7 | 3,1 | 3.035,8 |
| Jahresüberschuss | 665,3 | 0,5 | 665,8 |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | - 58,1 | - | - 58,1 |
| Gesamtergebnis der Periode | 607,2 | 0,5 | 607,7 |
| Dividende des Vorjahres | -248,8 | - | -248,8 |
| Bezug von Mitarbeiteraktien | -0,9 | - | -0,9 |
| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | 0,1 | - | 0,1 |
| Stand 31.12.2012 | 3.390,3 | 3,6 | 3.393,9 |
| Bruttobuchwerte | |||||||
| in Mio. € | Stand am 1.1.2013 | Veränderung Konsolidierungskreis | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2013 |
| Sonstige erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 61,9 | - | 4,9 | 1,6 | 0,8 | -1,9 | 64,1 |
| Kundenbeziehungen | 220,9 | - | - | - | - | -12,4 | 208,5 |
| Marken | 112,7 | - | - | - | - | -5,3 | 107,4 |
| Hafenkonzessionen | 31,0 | - | - | - | - | -1,3 | 29,7 |
| Goodwill aus Unternehmenserwerben | 642,3 | 0,2 | - | - | - | -36,2 | 606,3 |
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | 4,6 | - | 0,5 | - | 0,8 | - | 5,9 |
| Emissionsrechte | 15,0 | - | - | - | - | - | 15,0 |
| Immaterielle Vermögenswerte in der Fertigstellung | 15,8 | - | 7,1 | 0,1 | -1,5 | - | 21,3 |
| Immaterielle Vermögenswerte [11] | 1.104,2 | 0,2 | 12,5 | 1,7 | 0,1 | -57,1 | 1.058,2 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 865,1 | 0,1 | 72,9 | 18,2 | 23,4 | -14,6 | 928,7 |
| Finanzierungsleasing für Grundstücke etc. | - | - | - | - | 1,9 | - | 1,9 |
| Rohstoffvorkommen | 727,1 | - | - | - | - | -56,3 | 670,8 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 2.402,9 | 0,1 | 154,2 | 21,4 | 135,5 | -23,8 | 2.647,5 |
| Finanzierungsleasing für Techn. Anlagen u. Maschinen | - | - | 0,1 | - | 21,7 | - | 21,8 |
| Schiffe | 76,7 | - | - | 31,8 | 0,1 | -3,4 | 41,6 |
| Finanzierungsleasing für Schiffe | - | - | - | - | 1,9 | - | 1,9 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 304,3 | - | 27,4 | 8,4 | 4,8 | -2,7 | 325,4 |
| Finanzierungsleasing für Andere Anlagen etc. | - | - | - | - | 0,7 | - | 0,7 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 327,1 | - | 508,4 | 1,2 | -163,9 | -18,0 | 652,4 |
| Leasing und ähnliche Rechte | 29,4 | - | - | 0,4 | -26,2 | -2,8 | - |
| Sachanlagen | 4.732,6 | 0,2 | 763,0 | 81,4 | -0,1 | -121,6 | 5.292,7 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien [12] | 15,6 | - | - | 1,3 | - | - | 14,3 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 15,4 | -0,5 | - | 0,1 | - | - | 14,8 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | - | - | - | - | - | - | - |
| Beteiligungen | 6,2 | - | - | 6,1 | - | - | 0,1 |
| Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,2 | - | - | 0,1 | - | - | 0,1 |
| Sonstige Ausleihungen und andere Finanzanlagen | 0,8 | - | 0,1 | 0,2 | - | - | 0,7 |
| Finanzanlagen [13] | 22,6 | -0,5 | 0,1 | 6,5 | - | - | 15,7 |
| Anlagevermögen | 5.875,0 | -0,1 | 775,6 | 90,9 | - | -178,7 | 6.380,9 |
| Abschreibungen | |||||||||
| in Mio. € | Stand am 1.1.2013 | Veränderung Konsoli- dierungs- kreis | Zugänge planmäßig | Zugänge außer- planmäßig | Abgänge | Umbu-chungen | Zuschrei- bungen | Währungs- differenzen | Stand am 31.12.2013 |
| Sonstige erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 32,3 | - | 7,1 | 1,6 | - | - | -1,3 | 36,5 | |
| Kundenbeziehungen | 58,5 | - | 17,2 | - | - | - | - | -4,4 | 71,3 |
| Marken | 9,7 | - | 1,2 | - | - | - | - | - | 10,9 |
| Hafenkonzessionen | 0,6 | - | 0,1 | - | - | - | - | - | 0,7 |
| Goodwill aus Unternehmenserwerben | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | 2,3 | - | 0,8 | - | - | - | - | - | 3,1 |
| Emissionsrechte | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Immaterielle Vermögenswerte in der Fertigstellung | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Immaterielle Vermögenswerte [11] | 103,4 | - | 26,4 | - | 1,6 | - | - | -5,7 | 122,5 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 309,5 | - | 36,6 | 4,4 | 3,0 | - | 0,1 | -2,8 | 344,6 |
| Finanzierungsleasing für Grundstücke etc. | - | - | 0,2 | - | - | 0,7 | - | - | 0,9 |
| Rohstoffvorkommen | 20,0 | - | 4,4 | - | - | - | - | -1,2 | 23,2 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1.622,1 | - | 138,6 | 2,0 | 18,8 | - | - | -12,4 | 1.731,5 |
| Finanzierungsleasing für Techn. Anlagen u. Maschinen | - | - | 1,6 | - | - | 2,2 | - | -0,1 | 3,7 |
| Schiffe | 16,7 | - | 5,2 | 1,9 | 19,8 | - | - | -1,0 | 3,0 |
| Finanzierungsleasing für Schiffe | - | - | 0,2 | - | - | 0,4 | - | - | 0,6 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 232,8 | - | 28,4 | - | 7,8 | - | - | -1,8 | 251,6 |
| Finanzierungsleasing für Andere Anlagen etc. | - | - | 0,2 | - | - | 0,2 | - | - | 0,4 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Leasing und ähnliche Rechte | 4,1 | - | 0,1 | - | 0,4 | -3,5 | - | -0,3 | - |
| Sachanlagen | 2.205,2 | - | 215,5 | 8,3 | 49,8 | - | 0,1 | -19,6 | 2.359,5 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien [12] | 8,0 | - | - | - | 1,0 | - | - | - | 7,0 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1,4 | - | - | 0,4 | - | - | - | - | 1,8 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Beteiligungen | 5,3 | - | - | 0,8 | 6,1 | - | - | - | - |
| Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Ausleihungen und andere Finanzanlagen | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Finanzanlagen [13] | 6,7 | - | - | 1,2 | 6,1 | - | - | - | 1,8 |
| Anlagevermögen | 2.323,3 | - | 241,9 | 9,5 | 58,5 | - | 0,1 | -25,3 | 2.490,8 |
| Nettobuchwerte | |
| in Mio. € | Stand am 31.12.2013 |
| Sonstige erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 27,6 |
| Kundenbeziehungen | 137,2 |
| Marken | 96,5 |
| Hafenkonzessionen | 29,0 |
| Goodwill aus Unternehmenserwerben | 606,3 |
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | 2,8 |
| Emissionsrechte | 15,0 |
| Immaterielle Vermögenswerte in der Fertigstellung | 21,3 |
| Immaterielle Vermögenswerte [11] | 935,7 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 584,1 |
| Finanzierungsleasing für Grundstücke etc. | 1,0 |
| Rohstoffvorkommen | 647,6 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 916,0 |
| Finanzierungsleasing für Techn. Anlagen u. Maschinen | 18,1 |
| Schiffe | 38,6 |
| Finanzierungsleasing für Schiffe | 1,3 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 73,8 |
| Finanzierungsleasing für Andere Anlagen etc. | 0,3 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 652,4 |
| Leasing und ähnliche Rechte | - |
| Sachanlagen | 2.933,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien [12] | 7,3 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 13,0 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | - |
| Beteiligungen | 0,1 |
| Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,1 |
| Sonstige Ausleihungen und andere Finanzanlagen | 0,7 |
| Finanzanlagen [13] | 13,9 |
| Anlagevermögen | 3.890,1 |
| Bruttobuchwerte | |||||||
| in Mio. € | Stand am 1.1.2012 | Veränderung Konsolidierungskreis | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2012 |
| Sonstige erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 69,2 | -17,4 | 9,0 | 4,0 | 7,3 | -2,2 | 61,9 |
| Kundenbeziehungen | 224,1 | - | - | - | - | -3,2 | 220,9 |
| Marken | 117,7 | - | - | 3,4 | - | -1,6 | 112,7 |
| Hafenkonzessionen | 31,6 | - | - | - | - | -0,6 | 31,0 |
| Goodwill aus Unternehmenserwerben | 651,4 | -0,5 | - | - | - | -8,6 | 642,3 |
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | 3,8 | - | 0,4 | - | 0,4 | - | 4,6 |
| Emissionsrechte | 15,0 | - | - | - | - | - | 15,0 |
| Immaterielle Vermögenswerte in der Fertigstellung | 8,2 | - | 14,7 | - | -7,1 | - | 15,8 |
| Immaterielle Vermögenswerte [11] | 1.121,0 | -17,9 | 24,1 | 7,4 | 0,6 | -16,2 | 1.104,2 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 741,7 | 3,7 | 125,2 | 15,2 | 12,7 | -3,0 | 865,1 |
| Rohstoffvorkommen | 730,3 | - | - | - | - | -3,2 | 727,1 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 2.289,9 | -3,0 | 98,6 | 22,0 | 44,3 | -4,9 | 2.402,9 |
| Schiffe | 91,7 | - | 22,0 | 35,2 | - | -1,8 | 76,7 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 280,2 | -1,8 | 31,0 | 7,7 | 3,0 | -0,4 | 304,3 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 143,5 | - | 268,7 | 2,6 | -82,2 | -0,3 | 327,1 |
| Leasing und ähnliche Rechte | 7,9 | - | 0,7 | 0,7 | 21,6 | -0,1 | 29,4 |
| Sachanlagen | 4.285,2 | -1,1 | 546,2 | 83,4 | -0,6 | -13,7 | 4.732,6 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien [12] | 16,5 | - | - | 0,9 | - | - | 15,6 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 16,4 | -0,4 | 0,8 | - | -1,4 | - | 15,4 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | - | - | - | - | - | - | - |
| Beteiligungen | 4,6 | - | - | - | 1,4 | 0,2 | 6,2 |
| Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,3 | - | - | 0,1 | - | - | 0,2 |
| Sonstige Ausleihungen und andere Finanzanlagen | 0,9 | - | 0,1 | 0,2 | - | - | 0,8 |
| Finanzanlagen [13] | 22,2 | -0,4 | 0,9 | 0,3 | - | 0,2 | 22,6 |
| Anlagevermögen | 5.444,9 | -19,4 | 571,2 | 92,0 | - | -29,7 | 5.875,0 |
| Abschreibungen | ||||||||
| in Mio. € | Stand am 1.1.2012 | Veränderung Konsoli- dierungs- kreis | Zugänge planmäßig | Zugänge außerplan- mäßig | Abgänge | Umbu-chungen | Währungs- differenzen | Stand am 31.12.2012 |
| Sonstige erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 44,5 | -12,8 | 5,2 | 4,0 | -0,6 | 32,3 | ||
| Kundenbeziehungen | 41,5 | - | 17,9 | - | - | - | -0,9 | 58,5 |
| Marken | 11,9 | - | 1,2 | - | 3,4 | - | - | 9,7 |
| Hafenkonzessionen | 0,5 | - | 0,1 | - | - | - | - | 0,6 |
| Goodwill aus Unternehmenserwerben | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | 1,7 | - | 0,6 | - | - | - | - | 2,3 |
| Emissionsrechte | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Immaterielle Vermögenswerte in der Fertigstellung | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Immaterielle Vermögenswerte [11] | 100,1 | -12,8 | 25,0 | - | 7,4 | - | -1,5 | 103,4 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 282,7 | -1,1 | 29,4 | 0,1 | 1,1 | 0,1 | -0,6 | 309,5 |
| Rohstoffvorkommen | 15,6 | - | 4,6 | - | - | - | -0,2 | 20,0 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1.514,4 | -1,5 | 131,8 | 1,0 | 20,2 | -0,1 | -3,3 | 1.622,1 |
| Schiffe | 27,6 | - | 8,5 | - | 18,6 | - | -0,8 | 16,7 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 214,9 | -1,1 | 26,5 | - | 7,1 | -0,1 | -0,3 | 232,8 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Leasing und ähnliche Rechte | 3,0 | - | 1,8 | - | 0,7 | 0,1 | -0,1 | 4,1 |
| Sachanlagen | 2.058,2 | -3,7 | 202,6 | 1,1 | 47,7 | - | -5,3 | 2.205,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien [12] | 8,7 | - | 0,1 | - | 0,8 | - | - | 8,0 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2,5 | - | - | 0,3 | - | -1,4 | - | 1,4 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Beteiligungen | 3,8 | - | - | 0,1 | - | 1,4 | - | 5,3 |
| Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Ausleihungen und andere Finanzanlagen | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Finanzanlagen [13] | 6,3 | - | - | 0,4 | - | - | - | 6,7 |
| Anlagevermögen | 2.173,3 | -16,5 | 227,7 | 1,5 | 55,9 | - | -6,8 | 2.323,3 |
| Nettobuchwerte | |
| in Mio. € | Stand am 31.12.2012 |
| Sonstige erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 29,6 |
| Kundenbeziehungen | 162,4 |
| Marken | 103,0 |
| Hafenkonzessionen | 30,4 |
| Goodwill aus Unternehmenserwerben | 642,3 |
| Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte | 2,3 |
| Emissionsrechte | 15,0 |
| Immaterielle Vermögenswerte in der Fertigstellung | 15,8 |
| Immaterielle Vermögenswerte [11] | 1.000,8 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 555,6 |
| Rohstoffvorkommen | 707,1 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 780,8 |
| Schiffe | 60,0 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 71,5 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 327,1 |
| Leasing und ähnliche Rechte | 25,3 |
| Sachanlagen | 2.527,4 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien [12] | 7,6 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 14,0 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | - |
| Beteiligungen | 0,9 |
| Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,2 |
| Sonstige Ausleihungen und andere Finanzanlagen | 0,8 |
| Finanzanlagen [13] | 15,9 |
| Anlagevermögen | 3.551,7 |
| in Mio. € | Stand am 1.1.2013 | Währungsdifferenzen | Veränderung Konsolidierungskreis | Zuführung | Zinsanteil | Verbrauch |
| Verfüllung Gruben und Schächte | 296,8 | -1,9 | - | 10,5 | 9,3 | 5,4 |
| Haldenverwahrung | 266,0 | - | - | 23,7 | 12,1 | 2,5 |
| Bergschädenwagnisse | 54,6 | - | - | 0,8 | 2,0 | 2,0 |
| Sonstige bergbauliche Verpflichtungen | 89,2 | -0,9 | - | 5,7 | 2,9 | 1,3 |
| Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen [22] | 706,6 | -2,8 | - | 40,7 | 26,3 | 11,2 |
| Long Term Incentives | 47,3 | -0,6 | - | 7,3 | 0,3 | 18,6 |
| Jubiläen | 25,9 | - | - | 1,5 | 0,9 | 2,0 |
| Altersteilzeit | 13,6 | - | - | 1,5 | 0,1 | 6,4 |
| Sonstige Personalverpflichtungen | 3,1 | -0,1 | - | 1,9 | - | 0,1 |
| Personalverpflichtungen [23] | 89,9 | -0,7 | - | 12,2 | 1,3 | 27,1 |
| Sonstige Umweltverpflichtungen | 0,5 | - | - | - | - | - |
| Übrige Rückstellungen | 40,8 | -0,7 | - | 7,6 | 0,7 | 0,4 |
| Rückstellungen (langfristiges Fremdkapital) | 837,8 | -4,2 | - | 60,5 | 28,3 | 38,7 |
| Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen [22] | 6,9 | - | - | 0,1 | - | 0,1 |
| Personalverpflichtungen [24] | 119,9 | -1,7 | - | 74,7 | - | 115,6 |
| Rückstellungen für Verpflichtungen aus Verkaufsgeschäften [24] | 47,1 | -0,6 | - | 45,6 | - | 30,1 |
| Rückstellungen für Verpflichtungen aus Einkaufsverträgen [24] | 29,5 | -4,3 | - | 90,7 | - | 25,3 |
| Übrige Rückstellungen | 33,2 | -0,8 | - | 27,0 | - | 23,7 |
| Rückstellungen (kurzfristiges Fremdkapital) | 236,6 | -7,4 | - | 238,1 | - | 194,8 |
| Rückstellungen | 1.074,4 | -11,6 | - | 298,6 | 28,3 | 233,5 |
| in Mio. € | Auflösung | Umbuchung | Stand am 31.12.2013 |
| Verfüllung Gruben und Schächte | 8,7 | - | 300,6 |
| Haldenverwahrung | 1,1 | - | 298,2 |
| Bergschädenwagnisse | 2,6 | - | 52,8 |
| Sonstige bergbauliche Verpflichtungen | 3,3 | - | 92,3 |
| Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen [22] | 15,7 | - | 743,9 |
| Long Term Incentives | 3,8 | - | 31,9 |
| Jubiläen | 0,1 | - | 26,2 |
| Altersteilzeit | 0,1 | - | 8,7 |
| Sonstige Personalverpflichtungen | 0,1 | -1,9 | 2,8 |
| Personalverpflichtungen [23] | 4,1 | -1,9 | 69,6 |
| Sonstige Umweltverpflichtungen | - | - | 0,5 |
| Übrige Rückstellungen | 0,5 | 0,1 | 47,6 |
| Rückstellungen (langfristiges Fremdkapital) | 20,3 | -1,8 | 861,6 |
| Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen [22] | - | - | 6,9 |
| Personalverpflichtungen [24] | 1,8 | - | 75,5 |
| Rückstellungen für Verpflichtungen aus Verkaufsgeschäften [24] | 13,9 | - | 48,1 |
| Rückstellungen für Verpflichtungen aus Einkaufsverträgen [24] | 1,6 | - | 89,0 |
| Übrige Rückstellungen | 1,9 | 0,1 | 33,9 |
| Rückstellungen (kurzfristiges Fremdkapital) | 19,2 | 0,1 | 253,4 |
| Rückstellungen | 39,5 | -1,7 | 1.115,0 |
| Gesamtumsatz | davon Umsatz mit Dritten [35] | davon intersegmentäre Umsätze | ||||
| in Mio. € | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 |
| Kali- und Magnesiumprodukte | 2.113,8 | 2.359,0 | 2.037,6 | 2.290,6 | 76,2 | 68,4 |
| Salz | 1.757,7 | 1.490,6 | 1.751,4 | 1.484,8 | 6,3 | 5,8 |
| Ergänzende Aktivitäten | 192,6 | 187,1 | 159,4 | 153,7 | 33,2 | 33,4 |
| Überleitung2 [34] | -113,7 | -101,4 | 2,0 | 6,2 | -115,7 | -107,6 |
| K+S Gruppe (fortgeführte Geschäftstätigkeit) | 3.950,4 | 3.935,3 | 3.950,4 | 3.935,3 | - | - |
| Nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | - | 654,4 | - | 654,4 | - | - |
| K+S Gesamt | 3.950,4 | 4.589,7 | 3.950,4 | 4.589,7 | - | - |
| EBIT I | EBITDA | Brutto-Cashflow | Brutto-Cashflow | |||
| in Mio. € | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 |
| Kali- und Magnesiumprodukte | 552,5 | 770,9 | 667,5 | 867,2 | 659,0 | 862,7 |
| Salz | 117,8 | 61,6 | 235,9 | 179,4 | 239,7 | 184,6 |
| Ergänzende Aktivitäten | 24,7 | 21,0 | 31,7 | 28,2 | 30,6 | 28,5 |
| Überleitung2 [34] | -39,1 | -49,4 | -27,9 | -41,5 | -261,9 | -262,8 |
| K+S Gruppe (fortgeführte Geschäftstätigkeit) | 655,9 | 804,1 | 907,2 | 1.033,3 | 667,4 | 813,0 |
| Nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | - | 46,3 | - | 47,1 | - | 29,9 |
| K+S Gesamt | 655,9 | 850,4 | 907,2 | 1.080,4 | 667,4 | 842,9 |
| Vermögen | Schulden | Eingesetztes Kapital3 | ||||
| in Mio. € | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 |
| Kali- und Magnesiumprodukte | 2.933,6 | 2.897,7 | 972,7 | 930,8 | 2.203,5 | 1.886,7 |
| Salz | 2.890,4 | 3.009,6 | 464,6 | 515,6 | 2.053,4 | 2.218,4 |
| Ergänzende Aktivitäten | 132,9 | 137,8 | 79,3 | 84,3 | 96,4 | 96,9 |
| Überleitung2 [34] | 1.541,3 | 551,5 | 2.585,0 | 1.672,0 | 45,7 | 35,9 |
| K+S Gruppe (fortgeführte Geschäftstätigkeit) | 7.498,2 | 6.596,6 | 4.101,6 | 3.202,7 | 4.399,0 | 4.237,9 |
| Nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | - | - | - | - | - | - |
| K+S Gesamt | 7.498,2 | 6.596,6 | 4.101,6 | 3.202,7 | 4.399,0 | 4.237,9 |
| Investitionen4 [37] | Abschreibungen5 | Mitarbeiter am 31.12.6 | Mitarbeiter am 31.12.6 | |||
| in Mio. € | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 |
| Kali- und Magnesiumprodukte | 606,5 | 332,9 | 114,0 | 96,3 | 8.367 | 8.310 |
| Salz | 107,4 | 111,3 | 110,1 | 116,7 | 5.091 | 5.092 |
| Ergänzende Aktivitäten | 3,4 | 6,3 | 7,0 | 6,7 | 293 | 293 |
| Überleitung2 [34] | 25,2 | 15,0 | 10,8 | 7,9 | 670 | 667 |
| K+S Gruppe (fortgeführte Geschäftstätigkeit) | 742,5 | 465,5 | 241,9 | 227,6 | 14.421 | 14.362 |
| Nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | - | 0,2 | - | 0,8 | - | - |
| K+S Gesamt | 742,5 | 465,7 | 241,9 | 228,4 | 14.421 | 14.362 |
1
Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung
des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden Sie im Anhang auf
Seite 143.
2
Die Angaben zu den Geschäftsbereichen werden
vor intersegmentärer Konsolidierung dargestellt. Aufwendungen und
Erträge sowie Bilanzposten, die den Geschäftsbereichen nicht zuordenbar
sind, werden gesondert erfasst. Beide Effekte werden in der Zeile
,Überleitung' zusammengefasst und führen zu den Konzernzahlen.
3
Operatives Anlagevermögen und Working Capital.
4
Betrifft Investitionen für Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte.
5
Betrifft die planmäßigen Abschreibungen.
Die außerplanmäßigen Wertminderungen sind im Anhang [33] aufgeführt.
6
Belegschaft per 31.12. inklusive befristet
Beschäftigter (ohne Studenten und Praktikanten), gemessen in Vollzeitäquivalenten.
Der Konzernabschluss der K+S GRUPPE zum 31. Dezember 2013 ist von der in Deutschland registrierten K+S AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Kassel als Mutterunternehmen nach den bis zum Abschlussstichtag in Kraft getretenen INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS des INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING BOARD (IASB) sowie den Interpretationen des IFRS INTERPRETATIONS COMMITTEE aufgestellt, sofern diese von der Europäischen Union anerkannt wurden. Im Interesse einer übersichtlicheren Darstellung werden die einzelnen Posten des Konzernabschlusses in Millionen € (Mio. €) dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde durch den Vorstand am 28. Februar 2014 aufgestellt und wird dem Aufsichtsrat für dessen Sitzung am 12. März 2014 zur Billigung vorgelegt.
Die folgenden Unternehmen wurden im Jahr 2013 neu in den Konzernabschluss einbezogen:
| ― |
K+S NORTH AMERICA ASSET MANAGEMENT GMBH |
| ― |
K+S NORTH AMERICA SALT ASSET MANAGEMENT GMBH & CO. KG |
| ― |
K+S PERÚ S.A.C. |
| ― |
1786987 ALBERTA LTD. |
Seit Jahresbeginn 2013 sind durch Verschmelzung, Liquidation oder aufgrund gesunkener Bedeutung folgende Gesellschaften aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden:
| ― |
K+S MINING ARGENTINA S.A. |
| ― |
UBT SEE- UND HAFEN-SPEDITION GMBH ROSTOCK |
| ― |
K+S KALI ATLANTIQUE S.A.S. |
Im Wege der Vollkonsolidierung sind 16 (Vorjahr: 15) inländische und 48 (Vorjahr: 48) ausländische Gesellschaften in den Konzernabschluss einbezogen worden. 32 (Vorjahr: 35) Tochtergesellschaften wurden nicht in den Konzernabschluss einbezogen und zu Anschaffungskosten bewertet, da sie hinsichtlich Bilanzsumme, Umsatz und Ergebnis für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind.
Gemeinschaftsunternehmen und Gesellschaften, bei denen Unternehmen der K+S GRUPPE einen maßgeblichen Einfluss ausüben (assoziierte Unternehmen), werden grundsätzlich nach der Equity-Methode bewertet. Die potenziellen Ergebnisauswirkungen einer Beteiligungsbilanzierung nach der Equity-Methode sind aus Konzernsicht allerdings als unwesentlich zu bezeichnen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden daher wegen insgesamt untergeordneter Bedeutung sämtliche Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Der Buchwert dieser Beteiligungen beträgt am Bilanzstichtag 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €).
Eine vollständige Übersicht der Beteiligungen der K+S AKTIENGESELLSCHAFT kann der Anteilsbesitzliste auf Seite 177 entnommen werden.
Die Strategie der K+S GRUPPE sieht vor, in den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz zu wachsen und Managementressourcen sowie finanzielle Mittel hierauf entsprechend zu fokussieren.
Vor diesem Hintergrund hatte K+S im Jahr 2011 die Geschäftsaktivitäten der COMPO an die Beteiligungsgesellschaft TRITON veräußert und am 8. Mai 2012 den Verkauf des NITROGEN-Geschäfts an EUROCHEM bekanntgegeben.
Nachdem die EU-Kartellbehörde die Freigabe am 25. Juni erteilt hat, wurde die Veräußerung des NITROGEN-Geschäfts am 2. Juli 2012 erfolgreich abgeschlossen.
Mit dem abgeschlossenen Verkaufsvertrag wurden die Kriterien nach IFRS 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche" erfüllt und das NITROGEN-Geschäft daher als zur Veräußerung gehaltene Veräußerungsgruppe und als nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit bilanziert.
Daher wurden alle Vermögenswerte und Schulden des NITROGEN-Geschäfts in 2012 umgegliedert und bis zum Abgangszeitpunkt jeweils als separater Posten "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" und "Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten" in der Konzernbilanz ausgewiesen. Die Bilanz der Vorperioden wurde gemäß IFRS 5 nicht angepasst.
Alle Erträge und Aufwendungen des als nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit klassifizierten NITEOGEN-Geschäfts wurden umgegliedert und in einem separaten Posten "Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit" ausgewiesen.
Die Zahlungsmittelflüsse der nicht fortgeführten Geschäftstätigkeit sind in der Kapitalflussrechnung des Vorjahres nach IFRS 5 separat dargestellt.
Das Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit setzt sich wie in folgender Tabelle dargestellt zusammen:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Umsatz | - | 654,4 |
| Sonstige Erträge und Aufwendungen | - | -607,2 |
| EBIT II | - | 47,2 |
| Finanzergebnis | - | 0,1 |
| Ergebnis vor Steuern | - | 47,3 |
| Ertragsteuern | - | 14,6 |
| Periodenergebnis nach Ertragsteuern | - | 32,7 |
| Ergebnis aus dem Abgang (vor Steuern) | - | 77,2 |
| Ertragsteuern | 2,3 | 9,9 |
| Ergebnis aus dem Abgang (nach Steuern) | -2,3 | 67,3 |
| Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | -2,3 | 100,0 |
Im Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit sind -1,1 Mio. € dem COMPO-Geschäft zuzurechnen (Vorjahr: -1,9 Mio. €).
Die folgende Tabelle zeigt die aufgrund der am 2. Juli 2012 vorgenommenen Entkonsolidierung abgegangenen Vermögenswerte und Schulden des NITROGEN-Geschäfts:
| in Mio. € | 2012 |
| Finanzanlagen und sonstige langfristige Vermögenswerte | 12,9 |
| Vorräte | 81,3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 235,3 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 148,7 |
| Flüssige Mittel | 11,0 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 489,2 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 3,5 |
| Übrige langfristige Rückstellungen | 3,2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 295,2 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 50,0 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 19,3 |
| Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 371,2 |
Die ESCO - EUROPEAN SALT COMPANY GMBH & CO. KG, eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der K+S Aktiengesellschaft, hat am 3. Januar 2012 über ihre Tochtergesellschaft ESCO INTERNATIONAL GMBH das tschechische Salzverarbeitungsunternehmen SOLNÉ MLYNY, A.S. (SMO), einen bedeutenden Anbieter von Salzprodukten in der Tschechischen Republik, übernommen.
Der Kaufpreis betrug 4,4 Mio. €.
Die zum Erwerbszeitpunkt (3. Januar 2012) angesetzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden von SMO werden in nachfolgender Tabelle dargestellt:
| in Mio. € | Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt |
| Langfristige Vermögenswerte | 6,1 |
| Vorräte | 1,9 |
| Übrige kurzfristige Vermögenswerte | 1,7 |
| Flüssige Mittel | 0,2 |
| Aktiva | 9,9 |
| Langfristiges Fremdkapital | 0,8 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1,2 |
| Sonstiges kurzfristiges Fremdkapital | 1,2 |
| Passiva | 3,2 |
| Nettovermögen | 6,7 |
| Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 2,3 |
| Kaufpreis | 4,4 |
Aus der Gegenüberstellung der Anschaffungskosten des Erwerbs und des neu bewerteten anteiligen Nettovermögens resultiert ein negativer Unterschiedsbetrag (bargain purchase) von 2,3 Mio. €, der erfolgswirksam im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Erträgen aufgelöst wurde.
Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den hier und in den folgenden Anmerkungen beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet.
Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Tochtergesellschaften werden voll eliminiert, soweit sie während der Zugehörigkeit der betreffenden Gesellschaften zur K+S GRUPPE entstanden sind. Ebenso werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften sowie Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den einbezogenen Tochtergesellschaften eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind.
Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem auf sie entfallenden neu bewerteten Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Nach der Zuordnung zu Vermögenswerten und Schulden verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden als Goodwill bilanziert. Passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden unmittelbar ertragswirksam aufgelöst.
Die Umsatzerlöse beinhalten Verkäufe von Produkten und Dienstleistungen, vermindert um Erlösschmälerungen. Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Produkten werden ab dem Zeitpunkt des Gefahrenübergangs ausgewiesen. Dienstleistungen werden nach erbrachter Leistung als Umsatz ausgewiesen. Darüber hinaus muss die Zahlung hinreichend wahrscheinlich sein.
Umsätze aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen werden nach der Percentage-of-Completion-Methode (Methode der Gewinnrealisierung nach dem Fertigstellungsgrad) erfasst, sofern das Ergebnis verlässlich geschätzt werden kann. Der Fertigstellungsgrad wird dabei anhand des Verhältnisses der angefallenen Kosten zu den erwarteten Gesamtkosten bestimmt. Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden Erlöse nur in Höhe der angefallenen Kosten bilanziert. Während der Projektlaufzeit können Auftragsänderungen vom Kunden im Hinblick auf den vereinbarten zu erbringenden Leistungsumfang die Auftragserlöse erhöhen oder mindern. Ein erwarteter Verlust aus einem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.
Sonstige Erträge, wie beispielsweise aus Zinsen oder Dividenden, werden zu dem Zeitpunkt periodengerecht erfasst, ab dem ein vertraglicher bzw. rechtlicher Anspruch besteht.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam erfasst.
Diese Position beinhaltet das Ergebnis aus nicht konsolidierten, zu Anschaffungskosten bewerteten Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten Unternehmen und sonstigen Beteiligungen. Im Ergebnis enthalten sind Ausschüttungen, Ergebnisabführungen, Wertminderungen und Gewinne und Verluste aus Veräußerungen dieser Gesellschaften. Im Geschäftsjahr wurden Erträge in Höhe von 7,8 Mio. € (Vorjahr: 5,7 Mio. €) mit Aufwendungen aus Wertminderungen in Höhe von 1,2 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) verrechnet.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte werden mit den auf sie entfallenden Entwicklungsausgaben aktiviert, sofern der Zufluss eines wirtschaftlichen Nutzens wahrscheinlich ist und die Kosten des Vermögenswerts zuverlässig ermittelbar sind.
Immaterielle Vermögenswerte werden, sofern ihre Nutzungsdauer bestimmbar ist, planmäßig linear abgeschrieben; bei einer unbestimmten Nutzungsdauer wird keine planmäßige Abschreibung vorgenommen. Beim Goodwill wird von einer unbestimmten Nutzungsdauer ausgegangen. Im Rahmen der planmäßigen Abschreibungen werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
| in Jahren | |
| Hafenkonzessionen | 250 |
| Marken | 0 - 20 |
| Kundenbeziehungen | 5 - 20 |
| Übrige immaterielle Vermögenswerte | 2 - 10 |
Bei einer Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung, wobei die fortgeführten Buchwerte nicht überschritten werden dürfen. Ein für den Goodwill erfasster Wertminderungsaufwand wird nicht aufgeholt.
Die Werthaltigkeit der Goodwills wird regelmäßig überprüft. Sofern erforderlich, wird eine entsprechende Wertberichtigung vorgenommen. Ein etwaiger Wertberichtigungsbedarf wird gemäß IAS 36 durch einen Vergleich mit den diskontierten erwarteten zukünftigen Cashflows aus den Zahlungsmittel generierenden Einheiten ermittelt, denen die entsprechenden Goodwill-Beträge zugeordnet sind.
Die Erstbewertung von CO2-Emissionsrechten erfolgt zu Anschaffungskosten. Unentgeltlich zugeteilte Rechte werden demnach mit einem Wert von Null, entgeltlich erworbene Rechte zum jeweiligen Anschaffungswert aktiviert. Sinkt der Zeitwert zum Abschlussstichtag unter den Anschaffungswert, wird im Rahmen einer Werthaltigkeitsprüfung der Buchwert der die Emissionsrechte haltenden Zahlungsmittel generierenden Einheit mit dem Nutzungswert dieser Einheit verglichen.
Bei Sachanlagen erfolgt die Bilanzierung zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten umfassen auch künftige Rekultivierungsaufwendungen. Gehen Wertminderungen über die bereits vorgenommenen nutzungsbedingten Abschreibungen hinaus, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung; diese wird als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Die Ermittlung solcher Wertverluste ("impairment losses") erfolgt gemäß IAS 36 durch den Vergleich mit den diskontierten erwarteten zukünftigen Cashflows der betreffenden Vermögenswerte. Sofern den betreffenden Vermögenswerten keine eigenen Cashflows zugeordnet werden können, werden stattdessen die Cashflows der entsprechenden Zahlungsmittel generierenden Einheit zum Vergleich herangezogen. Bei Wegfall der Gründe für vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.
Die erworbenen Rohstoffvorkommen werden als Sachanlagevermögen erfasst. Die planmäßige Abschreibung beginnt zum Zeitpunkt der erstmaligen Rohstoffgewinnung. Strecken und Grubenbaue werden ebenfalls als Sachanlagevermögen ausgewiesen.
Werden Sachanlagen verkauft oder stillgelegt, wird der Gewinn oder Verlust aus der Differenz zwischen Verkaufserlös und Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden nach der linearen Methode vorgenommen und richten sich nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die folgenden konzerneinheitlichen Nutzungsdauern zugrunde:
| in Jahren | |
| Rohstoffvorkommen | 19 - 250 |
| Strecken und Grubenbaue | 5 - 125 |
| Bauten | 33 ⅓ |
| Technische Anlagen und Maschinen | 4 - 25 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 - 10 |
Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts zugeordnet werden können, sind als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten dieses Vermögenswerts zu aktivieren. Ein qualifizierter Vermögenswert liegt vor, wenn ein Zeitraum von mindestens einem Jahr erforderlich ist, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen. Wird der qualifizierte Vermögenswert nachweisbar nicht aus Fremdmitteln finanziert, sind keine Fremdkapitalkosten zu aktivieren.
Ein Leasingverhältnis ist eine Vereinbarung, bei der der Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen eine Zahlung oder eine Reihe von Zahlungen das Recht auf Nutzung eines Vermögenswerts für einen vereinbarten Zeitraum überträgt. Finanzierungsleasing liegt vor, wenn dem Leasingnehmer im Wesentlichen alle mit dem Eigentum des Vermögenswerts verbundenen Chancen und Risiken übertragen werden. Ist dies der Fall, aktiviert der Leasingnehmer den Vermögenswert zum Zeitwert oder zum Barwert der Mindestleasingzahlungen, sofern dieser Wert niedriger ist. In gleicher Höhe ist eine Leasingverbindlichkeit zu passivieren. Die Abschreibung des Vermögenswerts unterscheidet sich grundsätzlich nicht von der Vorgehensweise bei vergleichbaren Vermögenswerten.
Zuwendungen der öffentlichen Hand (z. B. Investitionszuschüsse und -zulagen) für den Kauf oder die Herstellung von Sachanlagen mindern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der betreffenden Vermögenswerte.
Bei den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien handelt es sich überwiegend um vermietete Objekte. Sie werden mit den fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bilanziert. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern liegen bei 50 Jahren. Erträge aus der Veräußerung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden im Finanzergebnis erfasst.
Ein langfristiger Vermögenswert (oder eine Veräußerungsgruppe) ist als zur Veräußerung gehalten zu klassifizieren, wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert wird. Dies ist der Fall, wenn der Vermögenswert (oder die Veräußerungsgruppe) im gegenwärtigen Zustand veräußerbar ist und eine solche Veräußerung höchst wahrscheinlich ist. Langfristige Vermögenswerte (oder Veräußerungsgruppen), die als zur Veräußerung gehalten eingestuft werden, sind zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten anzusetzen. Eine planmäßige Abschreibung dieser Vermögenswerte erfolgt nicht mehr.
Ein Ausweis als aufgegebener Geschäftsbereich erfolgt bei einem Unternehmensbestandteil, der veräußert wurde oder als zur Veräußerung eingestuft wird und der
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einen gesonderten, wesentlichen Geschäftszweig oder geografischen Geschäftsbereich darstellt, |
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Teil eines einzelnen, abgestimmten Plans zur Veräußerung eines gesonderten wesentlichen Geschäftszweigs oder geografischen Geschäftsbereichs ist oder |
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ein Tochterunternehmen darstellt, das ausschließlich mit der Absicht einer Weiterveräußerung erworben wurde. |
Finanzinstrumente sind Verträge, die bei einem Vertragspartner zur Entstehung eines finanziellen Vermögenswerts und bei einem anderen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führen. Grundsätzlich werden finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten getrennt voneinander (unsaldiert) ausgewiesen. Die finanziellen Vermögenswerte umfassen hauptsächlich flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen, Wertpapiere, Finanzinvestitionen sowie derivative Finanzinstrumente mit positivem Marktwert. Zu den finanziellen Verbindlichkeiten zählen insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen, Finanzverbindlichkeiten sowie derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert. Der erstmalige Ansatz von Finanzinstrumenten erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, sobald das bilanzierende Unternehmen Vertragspartner eines Finanzinstruments wird. Die dem Erwerb direkt zuzurechnenden Transaktionskosten werden bei der Ermittlung des Buchwerts dann berücksichtigt, wenn die Finanzinstrumente in der Folgebewertung nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.
Für die Folgebewertung ist die Zuordnung der Finanzinstrumente in eine der folgenden in IAS 39 definierten Kategorien ausschlaggebend:
Diese Kategorie umfasst nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind. Darunter fallen u. a. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Ausleihungen, fest- oder variabel verzinsliche Wertpapiere (ohne aktiven Markt) sowie Bankguthaben.
Die dieser Kategorie zugeordneten finanziellen Vermögenswerte werden nach dem erstmaligen Ansatz zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich Wertminderungen bewertet. Unverzinsliche bzw. niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten werden abgezinst. Wertminderungen werden, sofern objektive Hinweise vorliegen, vorgenommen und erfolgswirksam über separate Wertberichtigungskonten erfasst. Objektive Hinweise, die auf eine Wertminderung hindeuten, sind z. B. bekannte Zahlungsschwierigkeiten oder die Insolvenz des Schuldners. Forderungen werden ausgebucht, wenn sie beglichen oder uneinbringlich werden. Sonstige Vermögenswerte werden zum Zeitpunkt der Veräußerung bzw. bei fehlender Werthaltigkeit ausgebucht.
Dieser Kategorie werden zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere ("held for trading") zugeordnet, die mit der Absicht der kurzfristigen Weiterveräußerung erworben wurden. Auch Derivate mit positivem Marktwert werden als zu Handelszwecken gehalten kategorisiert, es sei denn, sie sind in eine Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Wertänderungen werden ergebniswirksam erfasst. Die Ausbuchung von Wertpapieren erfolgt nach der Veräußerung am Erfüllungstag.
Diese Kategorie umfasst nicht derivative finanzielle Vermögenswerte, die als zur Veräußerung verfügbar bestimmt wurden oder in keine der vorgenannten Kategorien eingestuft sind. Die Erstbewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Unter diese Kategorie fallen bspw. Eigenkapitalinstrumente wie Anteile an (nicht konsolidierten) verbundenen Unternehmen.
Grundsätzlich werden Finanzinstrumente dieser Kategorie zum beizulegenden Zeitwert folgebewertet. Die bei der Folgebewertung entstehenden Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden als unrealisierte Gewinne und Verluste ergebnisneutral in der Neubewertungsrücklage erfasst. Erst zum Zeitpunkt der Veräußerung erfolgt eine ergebniswirksame Erfassung der realisierten Gewinne bzw. Verluste. Liegen am Bilanzstichtag objektive Hinweise für eine Wertminderung vor, ist eine außerplanmäßige Abschreibung auf den beizulegenden Zeitwert vorzunehmen. Der in der Neubewertungsrücklage erfasste Betrag ist ergebniswirksam auszubuchen. Spätere Wertaufholungen erfolgen bei zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Eigenkapitalinstrumenten ergebnisneutral.
Sofern für Finanzinstrumente keine aktiven Märkte existieren, mit deren Hilfe die beizulegenden Zeitwerte verlässlich ermittelt werden können, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten. Dies ist bei Anteilen an (nicht konsolidierten) verbundenen Unternehmen und Beteiligungen der Fall. Einer Wertminderung wird hier durch erfolgswirksame außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert Rechnung getragen. Diese Wertminderungen dürfen nicht rückgängig gemacht werden. Die Ausbuchung von Anteilen bzw. Beteiligungen erfolgt bei einer Veräußerung an eine konzernfremde Partei. Wertpapiere werden nach der Veräußerung am Erfüllungstag ausgebucht.
Sämtliche finanzielle Verbindlichkeiten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Die Ausbuchung der Verbindlichkeiten erfolgt zu dem Zeitpunkt, an dem die Verbindlichkeit beglichen wird oder der Grund für die Bildung der Verbindlichkeit wegfällt.
In diese Kategorie fallen derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert, die grundsätzlich als zu Handelszwecken gehalten kategorisiert werden. Von dieser Regelung ausgeschlossen sind Derivate, die in eine Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden sind.
Die Bewertung der Derivate erfolgt zum jeweiligen Marktwert. Die Marktwertveränderungen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Ausbuchung der Derivate erfolgt am Erfüllungstag.
Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanziert. Die erbrachte Leistung einschließlich des anteiligen Ergebnisses wird entsprechend dem Fertigstellungsgrad in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Ausweis der Aufträge erfolgt unter den Forderungen beziehungsweise Verbindlichkeiten aus Percentage-of-Completion. Soweit die kumulierte Leistung (Auftragskosten und Auftragsergebnis) die Anzahlungen im Einzelfall übersteigt, erfolgt der Ausweis der Fertigungsaufträge aktivisch unter den Forderungen aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen. Verbleibt nach Abzug der Anzahlungen ein negativer Saldo, wird dieser als Verpflichtung aus Fertigungsaufträgen passivisch unter den Verbindlichkeiten aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen ausgewiesen.
Unter den Vorräten sind gemäß IAS 2 diejenigen Vermögenswerte ausgewiesen, die zum Verkauf im normalen Geschäftsgang vorgesehen sind (fertige Erzeugnisse und Waren), die sich in der Herstellung für den Verkauf befinden (unfertige Erzeugnisse) oder die im Rahmen der Herstellung oder Erbringung von Dienstleistungen verbraucht werden (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe).
Die Bewertung der Vorräte erfolgt auf Basis der durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungspreis. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der fixen und variablen Material- und Fertigungsgemeinkosten, soweit sie im Zusammenhang mit dem Herstellungsvorgang anfallen. Dies gilt analog für Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sowie sonstige soziale Aufwendungen. Die Kalkulation der variablen Gemeinkosten erfolgt auf Basis der Ist-Kapazität, die der fixen Gemeinkosten auf Basis der Normalkapazität. Fremdkapitalkosten werden nicht einbezogen. Der Nettoveräußerungspreis bestimmt sich als geschätzter Verkaufspreis abzüglich der noch anfallenden Kosten bis zur Fertigstellung und der notwendigen Vertriebskosten.
Diese Position beinhaltet Schecks, Kassenbestände und Bankguthaben. Zudem fallen hierunter Finanzinvestitionen mit einer Laufzeit von im Regelfall nicht mehr als drei Monaten, gerechnet vom Erwerbszeitpunkt.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) ermittelt. Der Rechnungszins wird auf Grundlage der am Bilanzstichtag vorliegenden Renditen für erstrangige Unternehmensanleihen ermittelt. Als erstrangig werden solche Unternehmensanleihen angesehen, die mit einem Rating von aa bewertet werden. Hierbei sind grundsätzlich solche Unternehmensanleihen heranzuziehen, die der voraussichtlichen Fristigkeit und Währung der Pensionsverpflichtungen entsprechen. Da entsprechend langfristige Unternehmensanleihen zum Bilanzstichtag zum Teil nur im unzureichenden Maße vorhanden waren, wurde der laufzeitkongruente Zins in diesen Fällen mittels Extrapolation ermittelt. Zudem werden die künftig zu erwartenden Gehalts- und Rentensteigerungen sowie Kostensteigerungen bei gesundheitsfürsorglichen Leistungszusagen berücksichtigt. Soweit Planvermögen vorliegt, erfolgt eine Saldierung dieses Vermögens mit den zugehörigen Verpflichtungen.
Die Nettozinsen einer Berichtsperiode sind mittels Multiplikation der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen (Vermögenswert) mit dem oben aufgeführten Rechnungszins zu ermitteln. Beide Faktoren werden zu Beginn der Berichtsperiode unter Berücksichtigung erwarteter Dotierungen/Auszahlungen festgelegt.
Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen werden im sonstigen Ergebnis erfasst. Diese umfassen
| ― |
versicherungsmathematische Gewinne/Verluste, |
| ― |
den Ertrag aus Planvermögen unter Ausschluss von Beträgen, die in den Nettozinsen auf die Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen (Vermögenswert) enthalten sind, und |
| ― |
Veränderungen in den Auswirkungen der Vermögensobergrenze unter Ausschluss von Beträgen, die in den Nettozinsen auf die Nettoschuld von leistungsorientierten Versorgungsplänen (Vermögenswert) enthalten sind. |
Rückstellungen werden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme für gegenwärtige Verpflichtungen gegenüber Dritten gebildet, die aus einem vergangenen Ereignis resultieren. Die Inanspruchnahme muss eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich und die Höhe der Verpflichtungen verlässlich schätzbar sein. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden unter Berücksichtigung künftiger Kostensteigerungen mit einem fristenadäquaten Kapitalmarktzins abgezinst, soweit der Zinseffekt von wesentlicher Bedeutung ist.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt gemäß IAS 12 auf der Grundlage der international üblichen bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (Liability-Methode). Danach werden Steuerabgrenzungsposten für sämtliche temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Wertansätzen in der Konzernbilanz sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet. Aktive latente Steuern werden jedoch nur berücksichtigt, soweit die Möglichkeit der Realisierung hinreichend wahrscheinlich ist. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit den Steuersätzen, die nach der derzeitigen Rechtslage künftig im wahrscheinlichen Zeitpunkt der Umkehr der temporären Differenzen gelten werden. Die Auswirkungen von Steuergesetzesänderungen auf aktive und passive latente Steuern werden in der Periode, in der die materiellen Wirksamkeitsvoraussetzungen der Gesetzesänderung vorliegen, ergebniswirksam berücksichtigt. Eine Abzinsung aktiver und passiver latenter Steuern wird entsprechend den Regelungen des IAS 12 nicht vorgenommen. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden nach Fristigkeiten innerhalb einzelner Gesellschaften saldiert.
Die Bilanzierung eines Unternehmenszusammenschlusses erfolgt nach der Erwerbsmethode. Im Rahmen der Neubewertung des erworbenen Unternehmens werden sämtliche stille Reserven und stille Lasten des übernommenen Unternehmens aufgedeckt und Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt (unter Berücksichtigung der in IFRS 3 geregelten Ausnahmen). Ein hieraus resultierender positiver Differenzbetrag zu den Anschaffungskosten des erworbenen Unternehmens wird als Goodwill aktiviert.
Langfristige immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden in der Bilanz zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Von der ebenfalls zulässigen Möglichkeit, diese bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum beizulegenden Zeitwert anzusetzen, wird kein Gebrauch gemacht.
Die Ansätze im IFRS-Abschluss beruhen dem Grunde und der Höhe nach zum Teil auf Schätzungen und der Festlegung bestimmter Prämissen. Dies ist insbesondere notwendig bei
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der Bestimmung der Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens, |
| ― |
der Festlegung der Bewertungsannahmen und der zukünftigen Ergebnisse im Rahmen von Werthaltigkeitstests, insbesondere für bilanzierte Goodwills, |
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der Bestimmung des Nettoveräußerungspreises des Vorratsvermögens, |
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der Bestimmung der für die Bewertung von Pensionsrückstellungen notwendigen Parameter (Rechnungszinssatz, künftige Entwicklung der Löhne/Gehälter und Renten, erwartete Rendite des Planvermögens), |
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der Bestimmung von Höhe, Erfüllungszeitpunkten und Rechnungszinssätzen für die Bewertung bergbaulicher Rückstellungen, |
| ― |
der Wahl der Parameter im Rahmen der modellgestützten Bewertung der Derivate (z. B. Annahmen hinsichtlich der Volatilität und des Zinssatzes), |
| ― |
der Bestimmung des Ergebnisses bei kundenspezifischen Fertigungsaufträgen nach der Percentage-of-Completion-Methode (Schätzung des Auftragsfortschritts, der gesamten Auftragskosten, der bis zur Fertigstellung noch anfallenden Kosten, der gesamten Auftragserlöse und der Auftragsrisiken), |
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der Bestimmung der Nutzbarkeit von steuerlichen Verlustvorträgen sowie |
| ― |
der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts von im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbenen immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Schulden sowie der Bestimmung der Nutzungsdauer der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen. |
Trotz sorgfältiger Schätzung kann die tatsächliche Entwicklung von den Annahmen abweichen.
In den Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften werden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet.
Die Jahresabschlüsse ausländischer Konzerngesellschaften werden gemäß IAS 21 nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Alle Gesellschaften betreiben ihr Geschäft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig. Die funktionale Währung entspricht im Regelfall der lokalen Währung. Vermögenswerte und Schulden werden zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgt zu Quartalsdurchschnittskursen. Die sich ergebenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Scheiden Konzernunternehmen aus dem Konsolidierungskreis aus, wird die betreffende Währungsumrechnungsdifferenz erfolgswirksam aufgelöst.
Bei 13 Gesellschaften wird abweichend von der lokalen Währung der US-Dollar als funktionale Währung verwendet, da diese Gesellschaften ihre Zahlungsmittelzuflüsse bzw. -abflüsse überwiegend in dieser Währung generieren. Die Verwendung des US-Dollars erfolgt bei den Gesellschaften: COMPANIA MINERA PUNTA DE LOBOS LTDA., EMPRESA DE SERVICIOS LTDA., EMPRESA MARITIMA S.A., INAGUA GENERAL STORE LTD., INAGUA TRANSPORTS INC., INVERSIONES COLUMBUS LTDA., INVERSIONES EMPREMAR LTDA., K+S FINANCE BELGIUM BVBA, MORTON BAHAMAS LTD., SERVICIOS MARITIMOS PATILLOS S.A., SERVICIOS PORTUARIOS PATILLOS S.A., K+S CHILE S.A. und TRANSPORTE POR CONTAINERS S.A.
Für die Umrechnung der wesentlichen Währungen im Konzern wurden folgende Wechselkurse für einen Euro zugrunde gelegt:
| 2013 | ||||||
| Stichtagskurs zum 31.12. | Quartals- durchschnittskurs Q1 | Quartals- durchschnittskurs Q2 | Quartals- durchschnittskurs Q3 | Quartals- durchschnittskurs Q4 | Jahres- durchschnittskurs | |
| je 1 Euro |
||||||
| US-Dollar (USD) | 1,379 | 1,321 | 1,306 | 1,324 | 1,361 | 1,328 |
| Kanadischer Dollar (CAD) | 1,467 | 1,331 | 1,337 | 1,376 | 1,427 | 1,368 |
| Tschechische Krone (CZK) | 27,427 | 25,565 | 25,831 | 25,853 | 26,658 | 25,980 |
| Brasilianischer Real (BRL) | 3,258 | 2,637 | 2,699 | 3,030 | 3,093 | 2,869 |
| Chilenischer Peso (CLP) | 724,648 | 623,661 | 633,218 | 671,359 | 703,206 | 658,044 |
| Britisches Pfund (GBP) | 0,834 | 0,851 | 0,851 | 0,855 | 0,841 | 0,850 |
| 2012 | ||
| Stichtagskurs zum 31.12. | Jahresdurchschnittskurs | |
| je 1 Euro |
||
| US-Dollar (USD) | 1,319 | 1,285 |
| Kanadischer Dollar (CAD) | 1,314 | 1,284 |
| Tschechische Krone (CZK) | 25,151 | 25,149 |
| Brasilianischer Real (BRL) | 2,704 | 2,508 |
| Chilenischer Peso (CLP) | 632,256 | 624,840 |
| Britisches Pfund (GBP) | 0,816 | 0,811 |
Im Berichtsjahr wurden im Saldo Umrechnungsdifferenzen in Höhe von -12,9 Mio. € (Vorjahr: -12,9 Mio. €) in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst (z. B. Bewertung/Realisierung von Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in Fremdwährung), die überwiegend in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen wurden.
| Zeitpunkt verpflichtende Anwendung1 | Endorsement2 (bis 31.12.2013) | ||
| Standard/Interpretation | |||
| Änderung IFRS 1 | Ausgeprägte Hochinflation und Beseitigung der festen Zeitpunkte für Erstanwender | 1.7.2011 | ja |
| Änderung IAS 12 | Latente Steuern - Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte | 1.1.2012 | ja |
| Änderung IAS 1 | Darstellung des Abschlusses | 1.7.2012 | ja |
| Änderung IAS 19 | Leistungen an Arbeitnehmer | 1.1.2013 | ja |
| Änderung IFRS 1 | Darlehen der öffentlichen Hand | 1.1.2013 | ja |
| Änderung IFRS 7 | Angaben bei der Saldierung von Finanzinstrumenten | 1.1.2013 | ja |
| Neu IFRS 13 | Bemessung des beizulegenden Zeitwerts | 1.1.2013 | ja |
| Neu IFRIC 20 | Abraumkosten in der Produktionsphase einer Tagebaumine | 1.1.2013 | ja |
| Neu Jährliche Verbesserungen an den IFRS: Zyklus 2009 - 2011 | Sammelstandard zur Änderung mehrerer IFRS | 1.1.2013 | ja |
1
Erstanwendung gem. IASB auf die erste Berichtsperiode
eines Geschäftsjahres, das an diesem Tag oder danach beginnt.
2
Übernahme der IFRS-Standards bzw. -Interpretationen
durch die EU-Kommission.
Die Änderung umfasst im Wesentlichen eine formale Umgestaltung der Gesamtergebnisrechnung sowie eine Aufspaltung des erfolgsneutralen sonstigen Ergebnisses in Bestandteile, die künftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert bzw. nicht umgegliedert werden. Die Gesamtergebnisrechnung ist auf Seite 122 dargestellt.
Der im Juni 2011 vom IASB verabschiedete und im Juni 2012 von der EU in europäisches Recht übernommene IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" ist erstmalig für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Die Änderungen sind rückwirkend auf den Beginn der Vergleichsperiode, d. h. zum 1. Januar 2012, vorzunehmen. Für K+S bedeutet dies im Wesentlichen Folgendes:
| ― |
Abschaffung der Korridormethode: Als Folge sind versicherungsmathematische Gewinne/Verluste im sonstigen Ergebnis (Eigenkapital) zu erfassen und wirken sich unmittelbar in der Konzernbilanz aus. Die bislang bei Überschreiten des Korridors notwendige ergebniswirksame Tilgung von versicherungsmathematischen Gewinnen/Verlusten entfällt. Die Gewinn- und Verlustrechnung bleibt somit zukünftig frei von Effekten aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten. |
| ― |
Ermittlung der Planverzinsung des Planvermögens: Diese basiert nicht mehr auf der erwarteten Rendite, sondern entspricht dem Diskontierungssatz, der zur Ermittlung des Anwartschaftsbarwerts zugrunde gelegt wurde. |
| ― |
Geänderte Definition für Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Die Aufstockungsbeträge für Altersteilzeitverpflichtungen stellen nach der geänderten Definition nunmehr andere langfristige Leistungen an Arbeitnehmer dar, die ratierlich über den Zeitraum des Erdienens anzusammeln sind. Nachdem bislang die Aufstockungsbeträge mit ihrem Barwert in voller Höhe passiviert wurden, ergab sich zum 1. Januar 2012 eine Auflösung der Rückstellung gegen die Gewinnrücklagen in Höhe von 4,7 Mio. €, die in den Folgeperioden wieder ergebniswirksam zuzuführen ist. |
Unter Berücksichtigung von Steuereffekten ergeben sich für das Vorjahr folgende Änderungen:
| in Mio. € | 1.1.2012 (alt) | 1.1.2012 (Änderung) | 1.1.2012 (neu) | 31.12.2012 (alt) | 31.12.2012 (Änderung) | 31.12.2012 (neu) |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 62,7 | -19,9 | 42,8 | 91,3 | -43,2 | 48,1 |
| Latente Steuern | 55,3 | 0,6 | 55,9 | 48,3 | 0,8 | 49,1 |
| Langfristige Vermögenswerte | 3.448,5 | -19,3 | 3.429,2 | 4.190,9 | -42,4 | 4.148,5 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.608,4 | - | 2.608,4 | 2.448,1 | - | 2.448,1 |
| AKTIVA | 6.056,9 | -19,3 | 6.037,6 | 6.639,0 | -42,4 | 6.596,6 |
| Andere Rücklagen und Bilanzgewinn | 2.242,0 | -48,8 | 2.193,2 | 2.635,1 | -83,4 | 2.551,7 |
| Eigenkapital | 3.084,6 | -48,8 | 3.035,8 | 3.477,3 | -83,4 | 3.393,9 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 95,3 | 50,1 | 145,4 | 88,8 | 71,3 | 160,1 |
| Sonstige Rückstellungen | 145,5 | -4,7 | 140,8 | 131,5 | -0,3 | 131,2 |
| Latente Steuern | 342,3 | -15,9 | 326,4 | 304,7 | -30,0 | 274,7 |
| Langfristiges Fremdkapital | 1.953,6 | 29,5 | 1.983,1 | 2.514,3 | 41,0 | 2.555,3 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 1.018,7 | - | 1.018,7 | 647,4 | - | 647,4 |
| PASSIVA | 6.056,9 | -19,3 | 6.037,6 | 6.639,0 | -42,4 | 6.596,6 |
| in Mio. € | 2012 (alt) | 2012 (Änderung) | 12M/12 (neu) |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -147,7 | -4,4 | -152,1 |
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) | 846,5 | -4,4 | 842,1 |
| Zinserträge | 21,2 | -0,4 | 20,8 |
| Zinsaufwendungen | -106,7 | 1,1 | -105,6 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 766,9 | -3,7 | 763,2 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -198,4 | 1,0 | -197,4 |
| Ergebnis nach Steuern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 568,5 | -2,7 | 565,8 |
| Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | 99,6 | 0,4 | 100,0 |
| Jahresüberschuss | 668,1 | -2,3 | 665,8 |
| Operatives Ergebnis (EBIT I) | 808,5 | -4,4 | 804,1 |
| Neubewertung von Nettoschulden/Vermögenswerten aus leistungsorientierten Versorgungsplänen | - | -32,3 | -32,3 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -25,8 | -32,3 | -58,1 |
| Gesamtergebnis der Periode | 642,3 | -34,6 | 607,7 |
In der Kapitalflussrechnung werden die Änderungen der Ausgangsgröße EBIT II bzw. EBIT I in Höhe von -4,4 Mio. € durch gegenläufige Änderungen der Position "Zunahme/Abnahme langfristiger Rückstellungen" neutralisiert. Die übrigen Größen der Kapitalflussrechnung bleiben unverändert.
Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie sinkt aufgrund der Änderungen des IAS 19 im Geschäftsjahr 2012 um 0,01 €.
Wäre die alte Fassung des IAS 19 in 2013 weiterhin angewendet worden, hätten sich folgende Änderungen für das Geschäftsjahr 2013 ergeben:
| ― |
Erhöhung des Jahresüberschusses um 2,3 Mio. € |
| ― |
Zunahme der sonstigen langfristigen Vermögenswerte bzw. Verringerung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um insgesamt 67,9 Mio. € |
| ― |
Erhöhung der anderen Rücklagen um 46,2 Mio. € |
| ― |
Verringerung der aktiven bzw. Erhöhung der passiven latenten Steuern um insgesamt 19,4 Mio. € |
| ― |
Erhöhung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses je Aktie um 0,01 € |
IFRS 13 führt einheitliche Vorschriften für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts sowie dazugehörige Anhangangaben ein. Dabei macht IFRS 13 jedoch keine Vorgaben, ob ein Posten zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten oder offenzulegen ist. Der Standard ist prospektiv anzuwenden. Die Erstanwendung des IFRS 13 hatte keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss der K+S GRUPPE.
In IFRIC 20 wird dargestellt, unter welchen Voraussetzungen Abraumbeseitigungskosten einer Tagebaumine einen Vermögenswert darstellen und wie die Erst- und Folgebewertung des Vermögenswerts zu erfolgen hat. Die Erstanwendung des IFRIC 20 hatte keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss der K+S GRUPPE.
Die übrigen neuen Rechnungslegungsstandards sind von untergeordneter Relevanz für den Konzernabschluss 2013 der K+S GRUPPE.
Die folgenden Rechnungslegungsstandards und Interpretationen wurden bis zum Bilanzstichtag vom IASB veröffentlicht, sind aber von der K+S GRUPPE erst zu einem späteren Zeitpunkt verpflichtend anzuwenden.
| Zeitpunkt verpflichtende Anwendung1 | Endorsement2 (bis 31.12.2013) | ||
| Standard /Interpretation | |||
| Änderung IAS 27 | Einzelabschlüsse | 1.1.2013 | ja |
| Änderung IAS 28 | Anteile an assoziierten Unternehmen | 1.1.2013 | ja |
| Änderung IAS 32 | Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten | 1.1.2014 | ja |
| Änderung IAS 36 | Angaben zum erzielbaren Betrag für nicht finanzielle Vermögenswerte | 1.1.2014 | ja |
| Änderung IAS 39 und IFRS 9 | Novationen von Derivaten und Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung | 1.1.2014 | ja |
| Neu IFRS9 | Finanzinstrumente | offen | nein |
| Neu IFRS 10 | Konzernabschlüsse | 1.1.2013 | ja |
| Neu IFRS 11 | Gemeinsame Vereinbarungen | 1.1.2013 | ja |
| Neu IFRS 12 | Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen | 1.1.2013 | ja |
| Änderung IFRS 10, 11, 12 | Übergangsleitlinien | 1.1.2013 | ja |
| Änderung IFRS 9/IFRS 7/ IAS 39 | Änderungen an IFRS 9/IFRS 7/IAS 39 | offen | nein |
| Änderung IFRS 10, 12 und IAS 27 | Investmentgesellschaften | 1.1.2014 | ja |
| Neu IFRIC 21 | Abgaben | 1.1.2014 | nein |
| Änderung IAS 19 | Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge | 1.7.2014 | nein |
| Änderung Jährliche Verbesserungen an den IFRS: Zyklus 2010 - 2012 | Sammelstandard zur Änderung mehrerer IFRS | 1.7.2014 | nein |
| Änderung Jährliche Verbesserungen an den IFRS: Zyklus 2011 - 2013 | Sammelstandard zur Änderung mehrerer IFRS | 1.7.2014 | nein |
| Neu IFRS 14 | Regulatorische Abgrenzungsposten | 1.1.2016 | nein |
1
Erstanwendung gem. IASB auf die erste Berichtsperiode
eines Geschäftsjahres, das an diesem Tag oder danach beginnt.
2
Übernahme der IFRS-Standards bzw. -Interpretationen
durch die EU-Kommission. Die neu gefassten Standards IAS 27, 28 und
IFRS 10, 11, 12 nebst Änderung der Übergangsleitlinien sind für Unternehmen
in der EU erst ab dem 1. Januar 2014 verpflichtend.
IFRS 9 verfolgt das Ziel, den aktuellen Standard für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten, IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung", vollständig zu ersetzen. Das Projekt ist in drei Phasen gegliedert. Phase 1 hat die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum Inhalt. Phase 2 beschäftigt sich mit der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten sowie fortgeführten Anschaffungskosten. In Phase 3 wird die bilanzielle Abbildung von Sicherungsbeziehungen überarbeitet. Der Erstanwendungszeitpunkt ist derzeit frühestens für den 1. Januar 2017 vorgesehen. Die Auswirkungen des IFRS 9 auf den Konzernabschluss der K+S GRUPPE werden derzeit geprüft.
Im Rahmen der Überarbeitung der relevanten Bestimmungen zur Konsolidierung wurden mit IFRS 10 "Konzernabschlüsse", IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen" und IFRS 12 "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen" drei neue Standards herausgegeben. Gleichzeitig wurden Folgeänderungen an IAS 27 "Einzelabschlüsse" und IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen" vorgenommen.
IFRS 10 enthält eine neue Definition des Begriffs "Beherrschung", die für die Bestimmung der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen zu berücksichtigen ist. In IFRS 11 wird die Bilanzierung von Vereinbarungen unter gemeinsamer Führung geregelt. Durch IFRS 12 werden die Angabepflichten für Beteiligungen an Tochterunternehmen, gemeinsamen Vereinbarungen, assoziierten Unternehmen und nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen in einem Standard zusammengefasst. Es werden aus heutiger Sicht keine wesentlichen Auswirkungen der Änderungen auf den Konzernabschluss der K+S GRUPPE erwartet.
Die weiteren Rechnungslegungsstandards und Interpretationen haben aus heutiger Sicht keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der K+S GRUPPE.
Die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Gesamtergebnisrechnung sind auf Seite 122 abgebildet.
Die Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung beziehen sich, soweit nicht anders bezeichnet, auf die fortgeführte Geschäftstätigkeit der K+S GRUPPE. Das NITROGEN-Geschäft wird aufgrund seiner Veräußerung gemäß IFRS 5 im Vorjahr als "nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit" ausgewiesen.
Die K+S GRUPPE setzt Derivate zur Sicherung von Risiken aus sich verändernden Marktpreisen ein. Die Sicherungsstrategie wird in der Anmerkung (18) näher erläutert. Zwischen den Derivaten und den beschriebenen Grundgeschäften werden keine Sicherungsbeziehungen gemäß IAS 39 gebildet, sodass die Marktwertschwankungen der ausstehenden Derivate zu jedem Bilanzstichtag ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen sind. Des Weiteren ergeben sich Ergebniswirkungen aus der Ausübung/Erfüllung, dem Verkauf oder dem Verfall von Sicherungsderivaten.
In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Effekte aus Sicherungsgeschäften in Abhängigkeit des Sicherungszwecks in den folgenden Positionen gezeigt:
Sämtliche Ergebniseffekte, die aus der antizipativen Sicherung von in zukünftigen Perioden ergebniswirksam werdenden operativen Geschäftsvorfällen resultieren, werden in dieser Ergebniszeile zusammengefasst. "Antizipativ" meint dabei Grundgeschäfte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet werden, jedoch noch nicht in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurden. Die Bezeichnung "operativ" stellt auf Grundgeschäfte ab, die zu EBIT-wirksamen Effekten führen. Wesentliche Anwendungsfälle sind
| ― |
die Sicherung von erwarteten USD-Umsätzen |
| ― |
die Sicherung von erwarteten Investitionen in kanadischen Dollar für das Legacy Projekt |
In diesen Positionen werden Ergebniseffekte ausgewiesen, die aus der Sicherung bereits bestehender Fremdwährungsforderungen resultieren (z. B. Sicherung von USD-Forderungen gegen Währungsschwankungen mittels eines EUR/USD-Termingeschäfts).
Ergebniseffekte aus der Sicherung von Grundgeschäften mit Finanzierungscharakter, deren Ergebniswirkungen sich weder im aktuellen Geschäftsjahr noch in zukünftigen Geschäftsjahren im EBIT niederschlagen, werden im Finanzergebnis ausgewiesen.
Die interne Steuerung der K+S GRUPPE erfolgt u. a. auf Basis des operativen Ergebnisses EBIT I. Dieses unterscheidet sich von dem in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen EBIT II durch die Nichtberücksichtigung von Marktwertschwankungen aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften, die sich aufgrund der nach IAS 39 vorgeschriebenen Marktbewertung während der Laufzeit des Sicherungsinstruments ergeben. Folglich sind aus dem in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen "Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften" folgende Effekte zu eliminieren:
Bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit sind die Sicherungsgeschäfte zu jedem Bilanzstichtag zum Marktwert zu bewerten. Die Abweichung vom Buchwert ist als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen.
Zum Zeitpunkt der Realisierung ist der Buchwert des Sicherungsgeschäfts auszubuchen. Die Realisierung erfolgt durch Ausübung/Erfüllung, Verfall oder Verkauf des Sicherungsinstruments. Die Differenz aus dem Realisierungsbetrag und dem Buchwert ergibt den Ertrag bzw. Aufwand der laufenden Periode. Da das EBIT I ein Ergebnis frei von Einflüssen aus der Marktbewertung nach IAS 39 zeigen soll, sind die im Buchwert enthaltenen Marktwertschwankungen aus Vorperioden zu eliminieren.
Bei der Kurssicherung der erwarteten Investitionen in kanadischen Dollar werden nicht nur die o. g. Positionen, sondern sämtliche Ergebniseffekte bei der Ermittlung des EBIT I eliminiert. Da die gesicherten Grundgeschäfte (Investitionen in kanadischen Dollar) nur zeitverzögert mittels Abschreibungen zu EBIT I-wirksamen Effekten führen, würde - aufgrund der fehlenden Ergebniseffekte aus dem Grundgeschäft - ein Ausweis der zum Fälligkeitszeitpunkt entstehenden Ergebniseffekte dieser Sicherungsgeschäfte im EBIT I nicht zu einer periodengerechten Ergebnisermittlung führen.
| in Mio. € | Anhang | 2013 | 2012 |
| Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | [4] | -16,6 | 4,9 |
| Ertrag (-)/Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte | 15,5 | -9,5 | |
| Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | 10,3 | -28,5 | |
| Realisierter Ertrag (-)/Aufwand (+) Investitionssicherung Kanada | 5,0 | - | |
| Im EBIT I enthaltenes Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | 14,2 | -33,1 |
Das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften entspricht - aufgrund der Eliminierung sämtlicher Marktwertschwankungen während der Laufzeit - dem Wert des Sicherungsgeschäfts zum Zeitpunkt der Realisierung (Differenz zwischen Kassa- und Sicherungskurs), im Falle von Optionsgeschäften abzüglich der gezahlten bzw. zuzüglich der erhaltenen Prämien. Die Effekte aus der Kurssicherung der erwarteten Investitionen in kanadischen Dollar werden grundsätzlich nicht im EBIT I erfasst (siehe oben).
Die Überleitung des EBIT II auf das operative Ergebnis EBIT I durch Eliminierung der o. g. Effekte wird in einer separaten Rechnung unterhalb der Gesamtergebnisrechnung dargestellt.
Die Umsatzerlöse der K+S GRUPPE betragen 3.950,4 Mio. € (Vorjahr: 3.935,3 Mio. €) und resultieren in Höhe von 3.779,7 Mio. € (Vorjahr: 3.776,5 Mio. €) aus dem Verkauf von Gütern, in Höhe von 165,7 Mio. € (Vorjahr: 151,9 Mio. €) aus der Erbringung von Dienstleistungen und in Höhe von 4,9 Mio. € (Vorjahr: 6,9 Mio. €) aus der Abgrenzung kundenspezifischer Fertigungsaufträge. Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen sowie die intersegmentären Umsätze sind in den Segmentinformationen auf Seite 132 dargestellt. Die regionale Verteilung der Umsatzerlöse ist in den Erläuterungen zur Segmentberichterstattung unter Anmerkung (35) angegeben.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende wesentliche Posten enthalten:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Gewinne aus Kursdifferenzen/Kurssicherungsgeschäften | 44,7 | 63,1 |
| Auflösungen von Rückstellungen | 27,4 | 37,6 |
| Erhaltene Entschädigungen und Erstattungen | 17,2 | 11,2 |
| Auflösungen von Wertberichtigungen für Forderungen | 2,8 | 10,3 |
| Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 5,0 | 9,4 |
| Erträge aus Vermietung und Verpachtung | 3,9 | 3,1 |
| - davon aus als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 0,8 | 0,2 |
| Übrige Erträge | 21,1 | 23,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 122,1 | 157,9 |
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende wesentliche Posten enthalten:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Verluste aus Kursdifferenzen/Kurssicherungsgeschäften | 49,0 | 65,1 |
| Zeitfremder Aufwand | 14,8 | 9,0 |
| Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 13,5 | 12,5 |
| Abschreibungen | 11,5 | 4,1 |
| Investitionsnebenkosten | 10,7 | 16,8 |
| Aufwendungen für Verwahrung Frisia Zout | 6,7 | - |
| Aufwendungen für Genehmigungsverfahren | 5,0 | 1,0 |
| Schadensfälle | 4,9 | 2,4 |
| Aufwendungen für Restrukturierung | 3,4 | - |
| Aufwendungen für Altersteilzeit | 3,3 | 9,3 |
| Aufwendungen für als Finanzinvestition gehaltene vermietete Immobilien | 2,8 | 2,1 |
| Aufwendungen für Beratungen, Gutachten und Rechtsanwaltshonorare | 2,8 | 0,6 |
| Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1,6 | 4,7 |
| Aufwendungen/Erstattungen für stillgelegte Werke und Verwahrung Merkers | 1,2 | 11,9 |
| Zuführungen/Verbräuche übrige Rückstellungen | -3,9 | -6,1 |
| Übrige Aufwendungen | 23,1 | 18,7 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 150,4 | 152,1 |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Ergebnis aus der Realisierung von Devisensicherungsgeschäften | 3,5 | -4,1 |
| - davon positive Ergebnisbeiträge | 12,5 | 21,4 |
| - davon negative Ergebnisbeiträge | -9,0 | -25,5 |
| Ergebnis aus der Investitionssicherung Kanada | -5,0 | - |
| - davon positive Ergebnisbeiträge | 2,3 | - |
| - davon negative Ergebnisbeiträge | -7,3 | - |
| Ergebnis aus der Realisierung von Frachtratensicherungsgeschäften | 0,4 | -0,5 |
| Ergebnis aus realisierten Sicherungsgeschäften | -1,1 | -4,6 |
| Marktwertschwankungen noch nicht fälliger Devisensicherungsgeschäfte (erwartete USD-Umsätze) | 9,1 | 12,9 |
| - davon positive Marktwertveränderungen | 9,2 | 17,2 |
| - davon negative Marktwertveränderungen | -0,1 | -4,3 |
| Marktwertschwankungen noch nicht fälliger Devisensicherungsgeschäfte (erwartete CAD-Investitionen) | -24,6 | -2,7 |
| - davon positive Marktwertveränderungen | - | 1,8 |
| - davon negative Marktwertveränderungen | -24,6 | -4,5 |
| Marktwertschwankungen noch nicht fälliger Frachtratensicherungsgeschäfte | - | -0,7 |
| Ergebnis aus Marktwertschwankungen noch nicht fälliger Sicherungsgeschäfte | -15,5 | 9,5 |
| Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | -16,6 | 4,9 |
/ WEITERE INFORMATIONEN ZUM ,ERGEBNIS AUS OPERATIVEN, ANTIZIPATIVEN SICHERUNGSGESCHÄFTEN' sind in den ,Erläuterungen zur Gewinn - und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung' auf Seite 146 zu finden.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Zins- und zinsähnliche Erträge aus Wertpapieren | 18,3 | 12,7 |
| Zinsen von Kreditinstituten | 2,9 | 4,7 |
| Zinsertrag Pensionsrückstellungen | 0,2 | 0,4 |
| Übrige Zinsen und ähnliche Erträge | 2,6 | 3,0 |
| Zinserträge | 24,0 | 20,8 |
| Zinsaufwand Anleihen | -56,9 | -47,1 |
| Zinsanteil aus der Bewertung von bergbaulichen Rückstellungen | -26,3 | -38,9 |
| Zinsaufwand Pensionsrückstellungen | -5,9 | -6,4 |
| Zinsaufwand Altersteilzeit-/Jubiläumsrückstellungen | -0,9 | -5,7 |
| Übrige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -9,8 | -7,5 |
| Zinsaufwendungen | -99,8 | -105,6 |
| Zinsergebnis | -75,8 | -84,8 |
Der ,Zinsanteil aus der Bewertung von bergbaulichen Rückstellungen' setzt sich als Saldo folgender Positionen zusammen:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Zinseffekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes der bergbaulichen Rückstellungen | 0,1 | -14,2 |
| Erhöhung der bergbaulichen Rückstellungen aufgrund des Zeitablaufs ("Aufzinsung") | -29,3 | -27,1 |
| Zinseffekt aus der Auflösung von bergbaulichen Rückstellungen | 2,9 | 2,4 |
| Zinsanteil aus der Bewertung von bergbaulichen Rückstellungen | -26,3 | -38,9 |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Ergebnis aus der Realisierung finanzieller Vermögenswerte/Verbindlichkeiten | - | -0,7 |
| Ergebnis aus der Bewertung finanzieller Vermögenswerte/Verbindlichkeiten | -0,5 | 6,6 |
| Sonstiges Finanzergebnis | -0,5 | 5,9 |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Laufende Steuern | 194,3 | 231,0 |
| - in Deutschland | 166,0 | 202,9 |
| - im Ausland | 28,3 | 28,1 |
| Latente Steuern | -61,1 | -33,6 |
| - in Deutschland | -21,3 | -0,1 |
| - im Ausland | -39,8 | -33,5 |
| - davon aus Verlust- und Zinsvorträgen | -33,3 | -7,8 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 133,2 | 197,4 |
Für die Berechnung der inländischen latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 28,6% (Vorjahr: 28,5%) zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 15,0% und dem Solidaritätszuschlag von 5,5% wurde ein durchschnittlicher Gewerbesteuersatz von 12,8% (Vorjahr: 12,7%) berücksichtigt. Latente Steuern im Ausland werden mit den jeweiligen nationalen Thesaurierungsertragsteuersätzen berechnet.
In der nachfolgenden Tabelle wird eine Überleitung vom erwarteten zum tatsächlichen Steueraufwand vorgenommen. Für die Berechnung des erwarteten Ertragsteueraufwands wurde ein inländischer Konzernsteuersatz von 28,6% (Vorjahr: 28,5%) zugrunde gelegt.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 548,8 | 763,2 |
| Erwarteter Ertragsteueraufwand (28,6% Konzernsteuersatz; Vorjahr: 28,5%) | 157,0 | 218,6 |
| Veränderungen des erwarteten Steueraufwands: | ||
| Steuerminderungen aufgrund steuerfreier Erträge und sonstiger Posten | ||
| - Steuerfreie Beteiligungserträge und Veräußerungsgewinne | -2,7 | -3,8 |
| - sonstige steuerfreie Erträge | -20,5 | -23,4 |
| Hinzurechnungen/Kürzungen für Gewerbesteuer | 2,0 | 2,0 |
| Steuermehrungen aufgrund steuerlich nicht abzugsfähiger Aufwendungen und sonstiger Posten | 9,2 | 4,7 |
| Wertberichtigungen/Nichtansatz aktiver latenter Steuern | -1,1 | 1,1 |
| Effekte aus Steuersatzdifferenzen | -7,3 | -10,5 |
| Auswirkungen von Steuersatzänderungen | -0,9 | 5,4 |
| Steuern für frühere Jahre | -3,6 | 2,7 |
| Sonstige Effekte | 1,1 | 0,6 |
| Tatsächlicher Steueraufwand | 133,2 | 197,4 |
| Steuerquote | 24,3% | 25,9% |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 522,9 | 373,9 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 509,2 | 453,3 |
| Energiekosten | 295,0 | 314,1 |
| Materialaufwand | 1.327,1 | 1.141,3 |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Löhne und Gehälter | 738,6 | 752,1 |
| Soziale Abgaben | 200,3 | 204,9 |
| Altersversorgung | 29,3 | 29,2 |
| Personalaufwand | 968,2 | 986,2 |
/ WEITERE INFORMATION ZUM PERSONALAUFWAND finden Sie im Kapitel ,Mitarbeiter' des Lageberichts. Informationen zum "Long Term Incentive"-Programm finden Sie im Vergütungsbericht auf Seite 35.
Die K+S GRUPPE hat im Jahr 2010 ein kennzahlenbasiertes "Long Term Incentive" (LTI)-Programm eingeführt. Dieses beruht auf einer mehrjährigen Bemessungsgrundlage nach Maßgabe der erzielten Wertbeiträge. Im Jahr 2013 wurde für das LTI-Programm insgesamt 7,3 Mio. € Personalaufwand als Zuführung zu den Rückstellungen erfasst (Vorjahr: 17,1 Mio. €).
Im Rahmen des Belegschaftsaktienprogramms haben Mitarbeiter der K+S GRUPPE die Möglichkeit, K+S-Aktien mit einem Kursabschlag zu erwerben. Die Belegschaftsaktien sind mit einer einjährigen Sperrfrist versehen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Für das im Jahr 2013 beschlossene Belegschaftsaktienprogramm entstanden Aufwendungen in Höhe von 1,0 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €).
Die Aufwendungen für Altersversorgung enthalten nicht den Zinsanteil in den Zuführungen zu Pensionsrückstellungen. Dieser wird als Zinsaufwand bzw. -ertrag im Zinsergebnis ausgewiesen.
Die Personalaufwendungen enthalten periodenfremde Beträge in Höhe von 5,6 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €).
| Jahresdurchschnitt (FTE) | 2013 | 2012 |
| Inland | 10.088 | 10.024 |
| Ausland | 4.260 | 4.312 |
| Gesamt | 14.348 | 14.336 |
| - davon Auszubildende | 534 | 538 |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter | 412,8 | 665,3 |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 415,1 | 565,3 |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | -2,3 | 100,0 |
| Durchschnittliche Anzahl Aktien (in Mio. Stück) | 191,4 | 191,4 |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert = verwässert) | 2,16 | 3,48 |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (in €) | 2,17 | 2,96 |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit (in €) | -0,01 | 0,52 |
| Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt1 | 434,8 | 637,4 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt (in €)1 | 2,27 | 3,33 |
| Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt1 | 437,1 | 538,1 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt (in €)1 | 2,28 | 2,81 |
Das Ergebnis je Aktie ist nach IAS 33 ausgehend vom Konzernergebnis zu ermitteln. Aufgrund der begrenzten wirtschaftlichen Aussagekraft des unbereinigten Konzernergebnisses weisen wir zusätzlich ein bereinigtes Konzernergebnis aus, das nur das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode enthält.
Das unverwässerte, bereinigte Ergebnis je Aktie ist der Quotient aus dem bereinigten Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien. Da bei K+S derzeit keine der Bedingungen erfüllt ist, die zu einer Verwässerung des Ergebnisses je Aktie führen könnten, entspricht das unverwässerte Ergebnis je Aktie dem verwässerten Ergebnis je Aktie. Im Vorjahr wurden alle Erträge und Aufwendungen des als nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit klassifizierten NITROGEN-Geschäfts umgegliedert und im Ergebnis je Aktie aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit berücksichtigt.
Die Bilanz ist auf Seite 124 abgebildet. Die Entwicklung der Bruttobuchwerte und Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gesondert auf Seite 126 dargestellt.
Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind entsprechend der Nutzung der betreffenden Vermögenswerte in der Gewinn- und Verlustrechnung unter folgenden Positionen ausgewiesen:
| ― |
Herstellungskosten |
| ― |
Vertriebskosten |
| ― |
allgemeine Verwaltungskosten |
| ― |
Forschungs- und Entwicklungskosten |
| ― |
sonstige betriebliche Aufwendungen |
Der in der Konzernbilanz ausgewiesene Goodwill aus Unternehmenserwerben ist den folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) zugeordnet:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| ZGE Salz Amerika | 576,3 | 610,3 |
| ZGE Kali- und Magnesiumprodukte | 16,7 | 18,7 |
| ZGE Salz Europa | 13,3 | 13,3 |
| Goodwill Gesamt | 606,3 | 642,3 |
Der Geschäftsbereich Salz wird in die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Salz Amerika und Salz Europa unterteilt. Der Rückgang der Goodwills, die der ZGE Salz Amerika zugeordnet sind, beruht überwiegend auf Effekten aus der stichtagsbezogenen Währungsumrechnung.
Im Rahmen der Prüfung der Werthaltigkeit der Goodwills wurden die Restbuchwerte der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten mit deren Nutzungswert verglichen. Bei der Ermittlung der Nutzungswerte wurden die Barwerte der künftigen Cashflows der Geschäftsbereiche unter der Prämisse der fortlaufenden Nutzung zugrunde gelegt. Die Prognose der Cashflows stützt sich auf die aktuellen mittelfristigen Planungen der K+S GRUPPE bzw. der jeweiligen Geschäftsbereiche. Die wesentlichen Prämissen der mittelfristigen Planungen basieren weitgehend auf eigenen Erfahrungswerten. Der Prognosezeitraum umfasst die Jahre 2014 bis 2016 bei der ZGE Salz Amerika und Salz Europa sowie 2014 bis 2023 bei der ZGE Kali- und Magnesiumprodukte; darüber hinaus wurde zum Ausgleich der Inflation bei den Kosten und Umsätzen nach dem Ende des Detailplanungszeitraums eine Wachstumsrate der nominellen Cashflows ab dem Jahre 2017 bzw. 2024 von 2,0% (Vorjahr: 2,0%) angenommen. Der Prognosezeitraum der ZGE Kali- und Magnesiumprodukte bis zum Jahre 2023 berücksichtigt den sukzessiven Aufbau der Produktionskapazität im Rahmen des Legacy Projekts in Kanada.
Folgende Abzinsungssätze wurden zum Ende des Geschäftsjahres verwendet:
| 2013 | 2012 | |||
| Zinssätze in % |
vor Steuern | nach Steuern | vor Steuern | nach Steuern |
| ZGE Salz Amerika | 8,2 | 6,2 | 8,7 | 6,4 |
| ZGE Kali- und Magnesiumprodukte | 8,2 | 6,2 | 8,7 | 6,4 |
| ZGE Salz Europa | 8,2 | 6,2 | 8,7 | 6,4 |
Die Zinssätze der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten entsprechen dem gewichteten Kapitalkostensatz der K+S GRUPPE vor bzw. nach Steuern.
/ EINE HERLEITUNG DER KAPITALKOSTEN finden Sie im Lagebericht auf Seite 81.
Die am Ende des Geschäftsjahres 2013 durchgeführten Werthaltigkeitstests bestätigten die Werthaltigkeit der bestehenden Goodwills. Nach unserer Einschätzung würden realistische Veränderungen der Grundannahmen, auf denen die Bestimmung der Nutzungswerte basiert, nicht dazu führen, dass der Buchwert der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheit deren Nutzungswert übersteigt.
Markenrechte in Höhe von 94,5 Mio. € (Vorjahr: 99,7 Mio. €) sind aufgrund ihres Bekanntheitsgrads in den relevanten Absatzmärkten sowie ihrer strategischen Relevanz als Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer einzuordnen. Diese Markenrechte sind vollständig der ZGE Salz Amerika zugeordnet.
Der jährlich durchzuführende Wertminderungstest der Markenrechte mit unbestimmter Nutzungsdauer erfolgte durch Vergleich der Nutzungswerte der Marken mit den Buchwerten. Die Bestimmung des Nutzungswertes wurde auf Basis der relief-from-royalty-Methode vorgenommen, die den Markenwert aus den ersparten Lizenzaufwendungen ableitet. Dazu wurden aus der Unternehmensplanung die markenspezifischen Umsätze für die Jahre 2014 bis 2017 ermittelt; für den Zeitraum ab dem Jahr 2018 wurde eine jährliche Wachstumsrate von 2,0% (Vorjahr: 2,0%) unterstellt. Die anzuwendenden Lizenzpreise der Marken wurden aus Drittvergleichen abgeleitet. Durch Diskontierung der ersparten Lizenzaufwendungen mit einem risikoadjustierten Nachsteuerzinssatz von 9,2% (Vorjahr: 9,4%) wurde anschließend der Nutzungswert berechnet. Der auf dieser Basis durchgeführte Wertminderungstest der Marken zum Ende des Geschäftsjahres 2013 hat zu keinem Wertminderungsaufwand geführt.
Einen wesentlichen immateriellen Vermögenswert stellen die Kundenbeziehungen aus der Akquisition der MORTON-Gruppe dar. Der Buchwert zum 31. Dezember 2013 beträgt 136,2 Mio. € (Vorjahr: 161,2 Mio. €), die Restnutzungsdauer zum Bilanzstichtag beträgt rund 13 Jahre.
Zum 31. Dezember 2013 betrugen die beizulegenden Zeitwerte der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 21,2 Mio. € (Vorjahr: 22,0 Mio. €). Die beizulegenden Zeitwerte wurden durch interne Fachabteilungen unter Berücksichtigung lokaler Marktgegebenheiten geschätzt. Bei der Wertermittlung wurden insbesondere die lokalen Bodenrichtwerte berücksichtigt; teilweise wurde auch auf externe Wertgutachten zurückgegriffen. Die Bewertungsmethoden entsprechen dem Level 3 der dreistufigen Bewertungshierarchie des IFRS 13.
Die Position betrifft in Höhe von 13,1 Mio. € (Vorjahr: 14,9 Mio. €) Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen. In Höhe von 0,8 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) handelt es sich um sonstige Ausleihungen (im Wesentlichen Darlehen an Mitarbeiter) und andere Finanzanlagen. Die effektiven jährlichen Zinssätze betragen zwischen 0 und 5,0%, die restliche Zinsbindungsdauer liegt zwischen einem und 20 Jahren.
Das maximale Ausfallrisiko zum Bilanzstichtag entspricht dem in der Bilanz angesetzten Betrag. Konkrete Anhaltspunkte für mögliche Ausfälle liegen nicht vor. Es bestehen keine erheblichen Ausfallrisikokonzentrationen.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen (langfristig) | 179,3 | 499,5 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen (kurzfristig) | 856,2 | 435,0 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | 1.035,5 | 934,5 |
Diese Position enthält verschiedene Geldanlagen (u. a. Commercial Papers, Anleihen, Termingelder bei Kreditinstituten, Schuldscheindarlehen, Fonds, Credit Linked Notes), die gemäß IAS 39 als "Kredite und Forderungen" bzw. als "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert wurden.
Auf Ansatz- und Bewertungsunterschiede bei den einzelnen Bilanzposten und auf steuerliche Verlustvorträge entfallen die folgenden bilanzierten aktiven und passiven latenten Steuern:
| Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | |||
| in Mio. € | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 6,3 | 6,0 | 99,4 | 111,0 |
| Sachanlagen | 39,0 | 23,2 | 377,0 | 369,7 |
| Finanzanlagen | - | - | - | - |
| Vorräte | 1,9 | 4,5 | 3,8 | 6,4 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 18,0 | 15,2 | 11,1 | 15,7 |
| - davon derivative Finanzinstrumente | - | - | 4,0 | 5,5 |
| Rückstellungen | 151,2 | 157,8 | 0,2 | 0,9 |
| Verbindlichkeiten | 7,8 | 12,2 | 5,4 | 5,8 |
| Bruttobetrag | 224,2 | 218,9 | 496,9 | 509,5 |
| - davon langfristig | 196,2 | 188,3 | 489,3 | 492,7 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 106,0 | 47,1 | - | - |
| Konsolidierungen | 7,0 | 13,6 | 3,0 | -4,3 |
| Saldierungen | -303,8 | -230,5 | -303,8 | -230,5 |
| Bilanzansatz (Nettobetrag) | 33,4 | 49,1 | 196,1 | 274,7 |
Insgesamt wurde in Höhe von 8,8 Mio. € (Vorjahr: 14,6 Mio. €) auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern verzichtet, da die Nutzung der zugrunde liegenden Verlustvorträge bzw. die Realisierung von zu versteuernden Einkommen als nicht wahrscheinlich angesehen wird. Die zugrunde liegenden Verlustvorträge betragen 41,2 Mio. € (Vorjahr: 141,8 Mio. €). Die Nutzung von Tax Credits in Höhe von 7,1 Mio. € (6,4 Mio. €) wird als nicht wahrscheinlich angesehen und daher nicht mit latenten Steuern bewertet.
Im Berichtsjahr wurden im sonstigen Ergebnis latente Steuern in Höhe von -12,0 Mio. € (Vorjahr: 13,8 Mio. €) erfasst.
Der Bilanzansatz der latenten Steuern hat sich zum 31. Dezember 2013 um -62,9 Mio. € (Vorjahr: -44,9 Mio. €) verändert und setzt sich zusammen aus einem Rückgang aktiver latenter Steuern von 15,7 Mio. € (Vorjahr: 6,8 Mio. €) sowie einem Rückgang passiver latenter Steuern von -78,6 Mio. € (Vorjahr: - 51,7 Mio. €).
Unter Berücksichtigung der im Berichtsjahr im sonstigen Ergebnis erfassten latenten Steuern von -12,0 Mio. € (Vorjahr: 13,8 Mio. €) und währungsbedingten Effekte von 13,8 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €) ergibt sich der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene latente Steuerertrag in Höhe von 61,1 Mio. € (Vorjahr: 33,6 Mio. €). Im Vorjahr sind zudem latente Steuern im nicht fortgeführten Bereich aus der erfolgswirksamen Ausbuchung latenter Steuern aufgrund der Veräußerung des NITROGEN-Geschäfts in Höhe von -4,3 Mio. € zu berücksichtigen.
Temporäre Unterschiede in Höhe von 380,6 Mio. € (Vorjahr: 249,5 Mio. €) stehen in Zusammenhang mit Anteilen an Tochterunternehmen, auf die wegen IAS 12.39 keine passiven latenten Steuern gebildet werden.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 179,2 | 176,1 |
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 12,8 | 17,0 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 360,6 | 494,8 |
| Vorräte | 552,6 | 687,9 |
Vorräte in Höhe von 35,5 Mio. € (Vorjahr: 43,2 Mio. €) wurden zum Nettoveräußerungswert angesetzt. In der Berichtsperiode wurden Wertminderungen wegen des Ansatzes zum Nettoveräußerungswert in Höhe von 1,3 Mio. € (Vorjahr: 2,2 Mio. €) vorgenommen.
| in Mio. € | 2013 | davon Restlaufzeit über 1 Jahr | 2012 | davon Restlaufzeit über 1 Jahr |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 737,9 | - | 770,3 | - |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 4,5 | - | 11,9 | - |
| Sonstige Vermögenswerte | 203,5 | 54,0 | 202,5 | 48,1 |
| - davon derivative Finanzinstrumente | 22,9 | - | 28,7 | 2,5 |
| - davon Erstattungsanspruch Anleihe Morton Salt | 18,0 | 17,9 | 19,0 | 18,9 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 945,9 | 54,0 | 984,7 | 48,1 |
Die Wertberichtigungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte haben sich wie folgt entwickelt:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Stand am 1. Januar | 16,6 | 28,2 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | -1,0 | -4,3 |
| Zuführung | 1,5 | 4,7 |
| Auflösung | 2,8 | 10,3 |
| Verbrauch | 1,8 | 1,7 |
| Stand am 31. Dezember | 12,5 | 16,6 |
Für den Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen wurden zum 31. Dezember 2013 Wertberichtigungen in Höhe von 12,3 Mio. € (Vorjahr: 14,8 Mio. €) ausgewiesen. 0,2 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €) resultieren aus Wertberichtigungen auf übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte. Die Wertminderungen beruhen auf Erwartungen für das Ausfallrisiko. Soweit Forderungen eine Restlaufzeit von mehr als drei Monaten aufweisen, werden sie basierend auf den Geldmarktsätzen zum Bilanzstichtag abgezinst.
Zum 31. Dezember 2013 wurden keine Abzinsungen für un- bzw. unterverzinsliche Forderungen (Vorjahr: 0,2 Mio. €) vorgenommen.
Die folgende Tabelle gibt Informationen über das Ausmaß der in den Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen' sowie ,Übrige Forderungen und nicht derivative finanzielle Vermögenswerte' enthaltenen Ausfallrisiken.
| Buchwert | davon zum Stichtag weder überfällig noch wertberichtigt | davon zum Stichtag nicht wertberichtigt, allerdings überfällig seit | ||||
| in Mio. € | < 30 Tagen | > 31 und <90 Tagen | > 91 und <180 Tagen | > 180 Tagen | ||
| 2013 | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 737,9 | 674,3 | 24,0 | 15,0 | 11,4 | 4,4 |
| Übrige Forderungen und nicht derivative finanzielle Vermögenswerte | 92,2 | 61,6 | 0,5 | 2,7 | 0,2 | 3,9 |
| 2012 | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 770,3 | 700,9 | 28,6 | 10,3 | 1,7 | 0,1 |
| Übrige Forderungen und nicht derivative finanzielle Vermögenswerte | 102,0 | 70,1 | 1,7 | 3,3 | 3,4 | 8,3 |
Unter dem Ausfallrisiko wird das Risiko verstanden, dass Vertragspartner ihren vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Kundenforderungen werden weitestgehend durch entsprechende Versicherungen und anderweitige Sicherungsinstrumente gegen ein Ausfallrisiko abgesichert. Konzernweit sind 70 % aller versicherbaren Forderungen gegen einen Ausfall gesichert. Hierdurch wird erreicht, dass bei einem eventuellen Forderungsausfall nur ein geringer Teilverlust entsteht. Kunden, für die eine Sicherung nicht zu erreichen ist, unterliegen einer internen Bonitätsprüfung. Wesentliche Risikokonzentrationen bei den Forderungen bestehen nicht.
Das Forderungsmanagement ist darauf ausgelegt, alle Außenstände pünktlich und vollständig einzuziehen sowie den Verlust von Forderungen zu vermeiden. Die Fakturierung erfolgt tagesaktuell, und die Fakturendaten werden online auf die Debitorenkonten übertragen. Die laufende Überwachung der Außenstände erfolgt systemunterstützt entsprechend den mit den Kunden vereinbarten Zahlungszielen. Diese belaufen sich überwiegend auf 10 bis 180 Tage; auf bestimmten Märkten sind auch längere Zahlungsziele üblich. Rückständige Zahlungen werden in regelmäßigen zweiwöchigen Intervallen angemahnt.
Das maximale Ausfallrisiko der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte wird durch den in der Bilanz ausgewiesenen Buchwert wiedergegeben. Am 31. Dezember 2013 betrug die maximale Ausfallsumme für den sehr unwahrscheinlichen gleichzeitigen Ausfall aller ungesicherten Forderungen 210,1 Mio. € (Vorjahr: 163,1 Mio. €).
Die aus der Bilanzierung von kundenspezifischen Fertigungsaufträgen resultierenden Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Angefallene Auftragskosten und ausgewiesene Auftragsgewinne | 11,8 | 6,9 |
| abzüglich erhaltener Anzahlungen | 11,3 | 4,7 |
| Forderungen aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen | 0,5 | 2,2 |
Das Währungs- und Zinsmanagement wird für alle Konzerngesellschaften zentral vorgenommen. Dies gilt auch für den Einsatz derivativer Finanzinstrumente, z. B. solcher, die die Begrenzung bestimmter Kosten zum Ziel haben. Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist durch Leitlinien und Verfahrensanweisungen geregelt. Eine strikte Funktionstrennung von Handel, Abwicklung und Kontrolle ist sichergestellt. Die derivativen Finanzinstrumente werden nur mit Banken guter Bonität gehandelt, die mit geeigneten Instrumenten fortlaufend überwacht wird. Als Teil des Managements des Ausfallrisikos ist der Gesamtbestand an derivativen Finanzinstrumenten grundsätzlich auf mehrere Banken verteilt. Die Höhe des Ausfallrisikos beschränkt sich maximal auf die aktivische Bilanzposition der Derivate.
Das Zinsmanagement verfolgt das Ziel, Risiken aus steigenden Zinsbelastungen für Finanzverbindlichkeiten sowie Risiken aus sinkenden Zinserträgen aus Finanzanlagen durch Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus zu begrenzen. Hierzu sind für die Finanzverbindlichkeiten aktuell keine Gegensteuerungsmaßnahmen erforderlich, da die zum Bilanzstichtag bestehenden Finanzverbindlichkeiten einen festen Zinssatz aufweisen. Für die Finanzanlagen wird derzeit aufgrund des geringen Zinsniveaus und damit verbunden einem geringem Risiko sinkender Zinsen kein Handlungsbedarf gesehen.
Der Einsatz von Derivaten zur Währungssicherung verfolgt das Ziel, Risiken, die für die operative Geschäftstätigkeit aus Wechselkursänderungen resultieren können, zu begrenzen. Die wesentlichen Wechselkursrisiken bestehen gegenüber dem US-Dollar und dem kanadischen Dollar sowie in geringerem Umfang gegenüber dem britischen Pfund sowie dem chilenischen Peso. Sicherungsgeschäfte werden auf fakturierte Forderungen und auf erwartete Nettopositionen auf der Grundlage geplanter Umsätze abgeschlossen. Die Nettopositionen werden hierbei anhand der Erlös- und Kostenplanung unter Anwendung von Sicherheitsabschlägen bestimmt und fortlaufend aktualisiert, um Über- oder Untersicherungen zu vermeiden.
Die Laufzeit der eingesetzten Sicherungsgeschäfte kann für die Absicherung erwarteter Positionen bis zu drei Jahre betragen. Das wesentliche Ziel ist eine "worst-case"-Absicherung. Hierzu werden Termingeschäfte und einfache Optionen (Plain Vanilla-Optionen) eingesetzt, wobei die Partizipation an einer günstigen Marktentwicklung in der Regel durch den Verkauf von einfachen Optionen begrenzt wird. Dies dient u. a. der Reduzierung der Prämienaufwendungen. Grundsätzlich können auch Compound-Optionen eingesetzt werden, die aus einer Option auf eine einfache Option bestehen, die zu einem späteren Zeitpunkt gegen einen festgelegten Betrag erworben werden kann.
Die Laufzeiten der Sicherungsgeschäfte auf fakturierte Forderungen betragen entsprechend den vereinbarten Zahlungszielen weniger als ein Jahr.
Die beschriebenen Sicherungsgeschäfte auf erwartete Nettopositionen kommen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte für US-Dollar-Positionen sowie im Rahmen des Legacy Projekts für Positionen in kanadischen Dollar zum Einsatz. Sicherungsgeschäfte, die sich auf fakturierte Forderungen beziehen, werden im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte abgeschlossen.
Der Handel mit allen vorgenannten Derivaten erfolgt ausschließlich im OTC-Geschäft. Bei Devisentermingeschäften erfolgt aufgrund der Transparenz des Marktes, nach Vergleich mit den Interbankenkonditionen über ein Referenzsystem, der Abschluss direkt mit einer Bank. Für den Handel mit Optionen liegt ein derartig transparenter Markt nicht vor. Daher werden bei allen wesentlichen Optionsgeschäften Quotierungen von mehreren Banken eingeholt, um das Geschäft mit der am besten quotierenden Bank abschließen zu können.
Bei Devisentermingeschäften besteht ein Marktwertrisiko zum jeweiligen Stichtag; diesem stehen jedoch bei zu Zwecken der Kurssicherung von Fremdwährungsforderungen eingesetzten Derivaten gegenläufige Effekte aus der währungsbedingten Forderungsbewertung gegenüber.
Die ermittelten Marktwerte entsprechen dem Wert bei vorzeitiger fiktiver Übertragung zum Bilanzstichtag. Die Ermittlung erfolgt auf Basis anerkannter, von den Marktteilnehmern üblicherweise angewandter finanzmathematischer Methoden. Diesen Berechnungen liegen insbesondere die folgenden am Bilanzstichtag geltenden Parameter zugrunde:
| ― |
die Devisenkassa- und Devisenterminkurse der betreffenden Währungen, |
| ― |
die vereinbarten Sicherungs- bzw. Ausübungskurse, |
| ― |
die gehandelten Volatilitäten, d. h. die erwartete Schwankungsbreite der betreffenden Devisenkurse, und |
| ― |
das Zinsniveau der betreffenden Währungen. |
IAS 39 sieht die Möglichkeit vor, Sicherungsbeziehungen zwischen Grundgeschäften und derivativen Finanzinstrumenten zu bilden. Hierauf wird jedoch grundsätzlich verzichtet (siehe ,Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung' auf Seite 146).
Am 31. Dezember 2013 bestanden folgende derivative Devisenfinanzgeschäfte:
| 2013 | 2012 | |||
| in Mio. € | Nominalwerte | Beizuleg. Zeitwerte | Nominalwerte1 | Beizuleg. Zeitwerte |
| Devisentermingeschäfte GBP | ||||
| - davon mit Fälligkeit in 2013 | - | - | 7,5 | 0,1 |
| - davon mit Fälligkeit in 2014 | 8,7 | - | - | - |
| Devisentermingeschäfte CAD | ||||
| - davon mit Fälligkeit in 2013 | - | - | 62,6 | 0,1 |
| - davon mit Fälligkeit in 2014 | 387,8 | -16,9 | - | - |
| - davon mit Fälligkeit in 2015 | 142,0 | -7,7 | - | - |
| Devisentermingeschäfte USD | ||||
| - davon mit Fälligkeit in 2013 | - | - | 599,1 | 17,5 |
| - davon mit Fälligkeit in 2014 | 394,5 | 10,8 | - | - |
| Devisentermingeschäfte USD/CLP | ||||
| - davon mit Fälligkeit in 2013 | - | - | 21,7 | 1,7 |
| - davon mit Fälligkeit in 2014 | 29,8 | - | - | - |
| Gekaufte einfache Devisenoptionen USD | ||||
| - davon mit Fälligkeit in 2013 | - | - | 302,2 | 5,7 |
| - davon mit Fälligkeit in 2014 | 268,0 | 10,4 | - | - |
| Verkaufte einfache Devisenoptionen USD | ||||
| - davon mit Fälligkeit in 2013 | - | - | 306,0 | -0,3 |
| - davon mit Fälligkeit in 2014 | 264,4 | -0,6 | - | - |
| Devisengeschäfte insgesamt | 1.495,3 | -3,9 | 1.299,1 | 24,7 |
1
Umgerechnet in Euro mit gewichteten Sicherungskursen.
Im Folgenden wird dargestellt, wie sich die vorgenannten Marktwerte unter Annahme einer Änderung der Kassakurse am Bilanzstichtag um +/- 10% entwickelt hätten:
| Basiswert | Basiswert + 10% | Basiswert -10% | Marktwertänderung bei + 10% in Mio. € |
Marktwertänderung bei -10% in Mio. € |
|
| EUR/USD | 1,379 | 1,517 | 1,241 | 56,2 | -55,5 |
| EUR/CAD | 1,467 | 1,614 | 1,320 | -45,6 | 55,7 |
| EUR/GBP | 0,834 | 0,917 | 0,750 | 0,4 | -0,5 |
| USD/CLP | 525,450 | 577,995 | 472,905 | -2,7 | 3,2 |
| Gesamt | 8,3 | 2,9 |
Zum Bilanzstichtag des Vorjahres ergaben sich folgende Werte:
| Basiswert | Basiswert + 10% | Basiswert -10% | Marktwertänderung bei + 10% in Mio. € |
Marktwertänderung bei -10% in Mio. € |
|
| EUR/USD | 1,319 | 1,451 | 1,187 | 59,0 | -63,0 |
| EUR/CAD | 1,314 | 1,445 | 1,182 | -4,7 | 12,6 |
| EUR/GBP | 0,816 | 0,898 | 0,734 | -0,1 | 0,1 |
| USD/CLP | 479,200 | 527,120 | 431,280 | -2,1 | 2,5 |
| Gesamt | 52,1 | -47,8 |
Die genannten Marktwertveränderungen hätten zu einer entsprechenden Erhöhung bzw. Verringerung des unbereinigten Konzernergebnisses vor Steuern sowie des Eigenkapitals geführt.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist gesondert auf Seite 125 dargestellt.
Das gezeichnete Kapital der K+S AKTIENGESELLSCHAFT beträgt 191,4 Mio. € und ist in 191,4 Mio. auf Namen lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Im Geschäftsjahr 2013 befanden sich durchschnittlich 191,4 Mio. (Vorjahr: 191,4 Mio.) Stückaktien im Umlauf.
Entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Mai 2010 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 10. Mai 2015 eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Der Erwerb erfolgt über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots. Im Falle des Erwerbs über die Börse oder eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots darf der von der Gesellschaft gezahlte Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den maßgeblichen Börsenpreis um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Im Geschäftsjahr 2013 hat die K+S AKTIENGESELLSCHAFT von der Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
| in Mio. € | im Umlauf befindliche ausstehende Aktien | Gezeichnetes Kapital |
| 31.12.2011 | 191,4 | 191,4 |
| 31.12.2012 | 191,4 | 191,4 |
| 31.12.2013 | 191,4 | 191,4 |
Die Kapitalrücklage enthält im Wesentlichen das im Rahmen von Aktienemissionen der K+S AKTIENGESELLSCHAFT erhaltene Agio.
Unter dieser Position werden in der Konzernbilanz die Gewinnrücklagen, der Bilanzgewinn, die Unterschiede aus der Währungsumrechnung, die Rücklage aus der Zeitbewertung von Wertpapieren der Kategorie ,Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte' und die versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen zusammengefasst.
Die Gewinnrücklagen enthalten im Wesentlichen die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen abzüglich der an Anteilseigner ausgezahlten Dividenden. In der Position Unterschiede aus Währungsumrechnung' werden im Wesentlichen Differenzen aus der Umrechnung der funktionalen Währung ausländischer Geschäftsbetriebe in die Berichtswährung des Konzerns (Euro) ausgewiesen.
| in Mio. € | 2013 vor Steuern | 2013 Steuereffekt | 2013 netto | 2012 vor Steuern | 2012 Steuereffekt | 2012 netto |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | -180,1 | 1,6 | -178,5 | -26,3 | 0,5 | -25,8 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | -1,0 | - | -1,0 | 3,0 | - | 3,0 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | -179,1 | 1,6 | -177,5 | -29,3 | 0,5 | -28,8 |
| - davon Veränderung der unrealisierten Gewinne/Verluste | -179,1 | 1,6 | -177,5 | -29,5 | 0,5 | -29,0 |
| - davon realisierte Gewinne/Verluste | - | - | - | 0,2 | - | 0,2 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 49,8 | -13,6 | 36,2 | -45,6 | 13,3 | -32,3 |
| Neubewertung von Nettoschulden /Vermögenswerten aus leistungsorientierten Versorgungsplänen | 49,8 | -13,6 | 36,2 | -45,6 | 13,3 | -32,3 |
| Sonstiges Ergebnis | -130,3 | -12,0 | -142,3 | -71,9 | 13,8 | -58,1 |
Für die Ausschüttung der Dividende ist der Jahresabschluss der K+S AKTIENGESELLSCHAFT maßgebend, der nach deutschem Handelsrecht (HGB) aufgestellt wird. Es ist beabsichtigt, der Hauptversammlung vorzuschlagen, eine Dividende von 0,25 € pro Stückaktie (Vorjahr: 1,40 €), d. h. insgesamt 47,9 Mio. € (Vorjahr: 268,0 Mio. €), an die Aktionäre auszuschütten. Zum Bilanzstichtag ergibt sich folgender Bilanzgewinn im Einzelabschluss der K+S AKTIENGESELLSCHAFT:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Bilanzgewinn K+S Aktiengesellschaft am 1. Januar | 294,2 | 260,1 |
| Dividendenausschüttung für das Vorjahr | -268,0 | -248,8 |
| Jahresüberschuss K+S Aktiengesellschaft | 312,1 | 563,9 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen aus dem Jahresüberschuss | -156,0 | -281,0 |
| Bilanzgewinn K+S Aktiengesellschaft am 31. Dezember | 182,3 | 294,2 |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Eigenkapital | 3.396,6 | 3.393,9 |
| Langfristiges Fremdkapital | 2.686,8 | 2.555,3 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 1.414,8 | 647,4 |
| Bilanzsumme | 7.498,2 | 6.596,6 |
| Eigenkapitalquote | 45,3% | 51,4% |
| Fremdkapitalquote | 54,7% | 48,6% |
Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Mio. € angestiegen. Die Erhöhung des Eigenkapitals beruht im Wesentlichen auf dem positiven Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2013 (nach Steuern und Anteilen Dritter) in Höhe von 412,8 Mio. €; dem steht die im Mai 2013 erfolgte Dividendenausschüttung in Höhe von 268,0 Mio. € gegenüber. Des Weiteren waren erfolgsneutrale Veränderungen des Eigenkapitals zu berücksichtigen, die im Wesentlichen aus der Währungsumrechnung von Tochterunternehmen in funktionaler Fremdwährung resultieren (im Wesentlichen US-Dollar und kanadischer Dollar).
Das langfristige Fremdkapital hat sich um 131,5 Mio. € erhöht. Dies ist vor allem auf die Emission von zwei Anleihen von insgesamt 1 Mrd. € und die damit verbundene Zunahme der langfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Gegenläufig wirkt sich der Ausweis der in 2014 fälligen Anleihe von 750 Mio. € im kurzfristigen Fremdkapital aus, was im Wesentlichen zur Erhöhung des kurzfristigen Fremdkapitals von 767,4 Mio. € führt.
K+S hat eine Reihe von leistungsorientierten Versorgungszusagen erteilt. Der Großteil dieser Zusagen betrifft die Länder Deutschland und Kanada.
Ein bedeutsamer Versorgungsplan in Deutschland ist die K+S Versorgungsordnung, die im Wesentlichen aus der Grundversorgung, der Zusatzversorgung II sowie Besitzstandsregelungen besteht. Die Grundversorgung ist ein Bausteinsystem, bei dem jährlich fiktive Beiträge in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes des pensionsfähigen Einkommens erhoben werden. Der Rentenanspruch ermittelt sich aus einem festen Prozentsatz und der Summe aller fiktiven Beiträge. Die Zusatzversorgung II ist ein Endgehaltsplan, dessen Anspruch sich aus bestimmten Prozentsätzen von Gehaltsteilen oberhalb der gesetzlichen Renten- bzw. Knappschaftsversicherung multipliziert mit der Anzahl der pensionsfähigen Dienstjahre ergibt. Für die Dienstzeiten vor Einführung der Grund- und Zusatzversorgung II wurden feste Euro-Beträge bzw. endgehaltsabhängige prozentuale Besitzstände gewährt. Mittlerweile wurde dieser Versorgungsplan geschlossen, sodass keine weiteren Arbeitnehmer Ansprüche erwerben können.
Neben der K+S Versorgungsordnung wurde eine Vielzahl von Einzelzusagen erteilt, insbesondere im Bereich der Vorstände und oberen Führungskräfte. Diese sehen im Regelfall ein Bausteinsystem vor, das einen bestimmten Prozentsatz des pensionsfähigen Jahreseinkommens mittels eines altersabhängigen Faktors in eine lebenslange Altersrente umwandelt. Der Gesamtanspruch ergibt sich als Summe der einzelnen jahresbezogenen Bausteine. Dabei darf ein definiertes Versorgungsniveau nicht überschritten werden.
Des Weiteren bestehen in Deutschland weitere gesellschaftsspezifische Versorgungszusagen, die bereits vor mehreren Jahren geschlossen wurden. Die Anspruchsberechtigten befinden sich zum überwiegenden Teil bereits in der Rentenphase.
Sämtliche Pensionsverpflichtungen in Deutschland sind grundsätzlich über ein Contractual Trust Arrangement (CTA) ausfinanziert. Als Vehikel dient der in 2005 gegründete K+S VERMÖGENSTREUHÄNDER E.V., der die zur Bedienung der Pensionsverpflichtungen zweckgebundenen Vermögenswerte treuhänderisch verwaltet. Die Rentenzahlungen werden dabei weiterhin von der jeweiligen Gesellschaft geleistet, allerdings wird im Regelfall eine phasengleiche Erstattung dieser Zahlungen durch das CTA vorgenommen. Es bestehen keine Mindestdotierungsverpflichtungen.
In Kanada bestehen neben leistungsorientierten Pensionszusagen weitere pensionsähnliche Pläne, die den Anspruchsberechtigten u. a. medizinische Leistungen nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zusagen.
Die Pensionspläne sehen vom Grundsatz Leistungen vor, die als Prozentsatz der durchschnittlich fünf höchsten Jahreseinkommen unter Berücksichtigung der geleisteten Dienstzeit berechnet werden. Dabei sind gewisse Obergrenzen zu beachten. Der Plan wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2013 für einen Teil der Anspruchsberechtigten auf einen beitragsorientierten Plan umgestellt. Die Umstellung erfolgte prospektiv, sodass die bis zu diesem Zeitpunkt erworbenen Ansprüche unverändert fortbestehen. Die Pensionspläne in Kanada sind gesetzlich reguliert, bspw. durch die "Financial Services Commission" in Ontario. Es bestehen Mindestdotierungsverpflichtungen nach dem "Pension Benefits Act (Ontario)". Zur Erfüllung dieser Vorgaben wird im Regelfall zur Jahresmitte eine eigenständige aktuarische Bewertung vorgenommen. Diese hat das Ziel, in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben den Finanzierungsstatus des Pensionsplans zu ermitteln. Ergibt sich eine Unterdeckung des Plans, ist diese grundsätzlich innerhalb von fünf Jahren auszugleichen. Diese Bewertung unterscheidet sich von der IFRS-Bewertung, bspw. durch die Verwendung eines abweichenden Diskontierungssatzes.
Die kanadischen Pensionspläne werden von einer externen Gesellschaft verwaltet. Diese ist u. a. für die Auszahlungen der Renten an die Pensionäre sowie die treuhänderische Verwaltung des Planvermögens verantwortlich. Die Auswahl des Treuhänders obliegt dem "Canadian Salt Pension Committee", das sich aus Unternehmensvertretern und externen Beratern zusammensetzt. Es ist auch verantwortlich für die Festlegung der Anlagestrategie.
Die pensionsähnlichen Versorgungszusagen umfassen Leistungen für die Lebens-, Zahn- und Krankenversicherung. Dabei hängt die Höhe der Leistungen für die Zahn- und Krankenversicherung von der durchschnittlichen Schadensquote der Pensionäre ab, bei der Lebensversicherung wird vom Grundsatz ein fixer Betrag zugesagt. Für die pensionsähnlichen Leistungszusagen wurde kein Planvermögen gebildet, es bestehen keine Mindestdotierungsverpflichtungen.
Die sonstigen Versorgungszusagen betreffen i. W. pensionsähnliche Pläne in den USA und auf den Bahamas, die Leistungen für Kranken- und Lebensversicherungen vorsehen. Für diese Zusagen wurde kein Planvermögen gebildet, es bestehen keine Mindestdotierungsverpflichtungen. Daneben bestehen im unwesentlichen Umfang Pensionszusagen im übrigen Ausland.
Die oben beschriebenen Pläne unterliegen einer Reihe von Risiken, insbesondere:
| ― |
Anlagerisiken: Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit einem Diskontierungssatz auf Basis von Unternehmensanleihen mit einem Rating von aa berechnet worden. Liegt die Rendite des Planvermögens unter diesem Zinssatz, entsteht eine entsprechende Unterdeckung. Die Anlagen erfolgen weit gestreut überwiegend in Anleihen und Aktien, insbesondere Letztere unterliegen signifikanten Marktpreisschwankungen. |
| ― |
Inflationsrisiken: In Deutschland ist gemäß BetrAVG grundsätzlich alle drei Jahre eine Überprüfung der Rentenhöhe vorzunehmen, die im Regelfall zu einer Inflationsanpassung der Renten führt. Die Pensionszusagen in Kanada werden ebenfalls regelmäßig im Zuge der Tarifverhandlungen an die Inflation angepasst. Ein Anstieg der jeweiligen Inflationsraten führt somit grundsätzlich zu einem entsprechenden Anstieg der jeweiligen Verpflichtungen. |
| ― |
Zinsrisiken: Eine Absenkung der Renditen für Unternehmensanleihen und damit des Diskontierungszinses führt zu einer Erhöhung der Verpflichtungen, die nur teilweise durch eine entsprechende Wertveränderung des Planvermögens kompensiert wird. |
| ― |
Kostentrend Gesundheitswesen (Nordamerika, insbes. Kanada): Da die Leistungen für die medizinischen Versorgungszusagen grundsätzlich an den Kostentrend im Gesundheitswesen angepasst werden, führt ein Anstieg von Medikamentenpreisen, Krankenhauskosten etc. in dem jeweiligen Land zu einer Erhöhung der Verpflichtungen. |
| ― |
Langlebigkeitsrisiken: Bei der Berechnung der Verpflichtungshöhe wird die Lebenserwartung anhand von Sterbetafeln mit in die Kalkulation einbezogen. Ein Anstieg der Lebenserwartung führt zu einer entsprechenden Erhöhung der Verpflichtungen. |
| ― |
Gehaltsrisiken: Übersteigt die tatsächliche Gehaltsentwicklung die angenommene Gehaltsentwicklung, führt dies zu einem Anstieg der Verpflichtungshöhe. |
K+S versucht die Risiken u. a. durch eine Umstellung von leistungsorientierten auf beitragsorientierte Pläne zu verringern. So erhält ein Großteil der Belegschaft in Deutschland mittlerweile ausschließlich beitragsorientierte Zusagen. Auch in Nordamerika wurden Leistungszusagen abgegolten bzw. eingefroren und in ein beitragsorientiertes System überführt.
Bei der Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum Bilanzstichtag wurden folgende Bewertungsannahmen getroffen:
| 2013 | 2012 | |||
| in %, gewichteter Durchschnitt | Inland | Ausland | Inland | Ausland |
| Pensionszusagen | ||||
| Rechnungszins | 3,5 | 4,7 | 3,5 | 4,0 |
| Erwartete jährliche Einkommenssteigerung | 1,8 | 3,5 | 1,8 | 3,5 |
| Erwartete jährliche Rentensteigerung | 1,6 | 1,1 | 1,6 | 1,1 |
| Sonstige pensionsähnliche Leistungszusagen | ||||
| Rechnungszins | - | 4,8 | - | 4,0 |
Für die Ermittlung des Pensionsaufwands für das Jahr 2013 wurden die folgenden - zum Ende des Geschäftsjahres 2012 festgelegten - versicherungsmathematischen Annahmen verwendet:
| 2013 | 2012 | |||
| in %, gewichteter Durchschnitt | Inland | Ausland | Inland | Ausland |
| Pensionszusagen | ||||
| Rechnungszins | 3,5 | 4,0 | 4,9 | 4,7 |
| Erwartete jährliche Einkommenssteigerung | 1,8 | 3,5 | 1,8 | 3,5 |
| Erwartete jährliche Rentensteigerung | 1,6 | 1,1 | 1,5 | 1,3 |
| Sonstige pensionsähnliche Leistungszusagen | ||||
| Rechnungszins | - | 4,0 | - | 4,7 |
Zum 31. Dezember 2013 wurden folgende Sterbetafeln verwendet:
| ― |
Deutschland: Heubeck Richttafeln 2005 G |
| ― |
Kanada: CIA Private, loading 4.1% |
| ― |
USA/Bahamas: RP 2000 Scale AA |
In Kanada wurde im Vorjahr noch die Sterbetafel "UP 1994 Scale AA" verwendet. Der Effekt aus der Verwendung der neuen Sterbetafel wird als versicherungsmathematischer Verlust aus der Änderung von demografischen Annahmen ausgewiesen.
Bei den pensionsähnlichen Zusagen für gesundheitsfürsorgliche Leistungen wurden zudem folgende - im Zeitablauf fallende - jährliche Kostensteigerungen unterstellt:
| ― |
Kanada: 7,5%/5,0% ab 2019 (Vorjahr: 7,5%/5,0% ab 2019) |
| ― |
USA: 7,5%/5,0% ab 2023 (Vorjahr: 7,75%/5,0% ab 2023) |
| ― |
Bahamas: 4,5% (Vorjahr: 4,5%) |
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Anwartschaftsbarwerts und des Planvermögens:
| 2013 | 2012 | |||||
| in Mio. € | Gesamt | Inland Pensionen | Ausland Pensionen | Ausland Pensionsähnliche Verpflichtungen | Gesamt | Inland Pensionen |
| Anwartschaftsbarwert am 1. Januar | 540,9 | 218,2 | 219,2 | 103,5 | 461,6 | 187,1 |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | -4,0 | -3,9 |
| Dienstzeitaufwand | 12,0 | 5,8 | 3,0 | 3,2 | 12,6 | 4,1 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | - | - | - | - | 1,8 | 1,8 |
| Zinsaufwand | 19,7 | 7,4 | 8,3 | 4,0 | 21,6 | 8,7 |
| Neubewertungen | -19,3 | - | -11,2 | -8,1 | 71,3 | 34,8 |
| Versicherungsmathem. Gewinne (-)/Verluste (+) | ||||||
| - aus der Veränderung von demografischen Annahmen | 12,0 | - | 7,0 | 5,0 | 6,4 | - |
| - aus der Veränderung von finanziellen Annahmen | -29,7 | - | -17,5 | -12,2 | 60,5 | 31,2 |
| - aufgrund von erfahrungsbedingten Anpassungen | -1,6 | - | -0,7 | -0,9 | 4,4 | 3,6 |
| Pensionszahlungen | -25,3 | -14,1 | -9,5 | -1,7 | -24,8 | -14,4 |
| Plananpassungen/Umbuchungen | 3,9 | 2,5 | 1,4 | - | - | - |
| Wechselkursänderungen | -32,5 | - | -22,6 | -9,9 | 0,8 | - |
| Anwartschaftsbarwert am 31. Dezember | 499,4 | 219,8 | 188,6 | 91,0 | 540,9 | 218,2 |
| 2012 | ||
| in Mio. € | Ausland Pensionen | Ausland Pensionsähnliche Verpflichtungen |
| Anwartschaftsbarwert am 1. Januar | 189,5 | 85,0 |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | -0,1 | - |
| Dienstzeitaufwand | 5,9 | 2,6 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | - | - |
| Zinsaufwand | 8,9 | 4,0 |
| Neubewertungen | 22,6 | 13,9 |
| Versicherungsmathem. Gewinne (-)/Verluste (+) | ||
| - aus der Veränderung von demografischen Annahmen | 2,8 | 3,6 |
| - aus der Veränderung von finanziellen Annahmen | 19,6 | 9,7 |
| - aufgrund von erfahrungsbedingten Anpassungen | 0,2 | 0,6 |
| Pensionszahlungen | -8,5 | -1,9 |
| Plananpassungen/Umbuchungen | - | - |
| Wechselkursänderungen | 0,9 | -0,1 |
| Anwartschaftsbarwert am 31. Dezember | 219,2 | 103,5 |
| 2013 | 2012 | |||||
| in Mio. € | Gesamt | Inland Pensionen | Ausland Pensionen | Gesamt | Inland Pensionen | Ausland Pensionen |
| Planvermögen am 1. Januar | 388,2 | 224,6 | 163,6 | 325,5 | 184,2 | 141,3 |
| Zinserträge | 14,0 | 7,6 | 6,4 | 15,6 | 8,7 | 6,9 |
| Beiträge des Arbeitgebers | 15,9 | 1,5 | 14,4 | 43,5 | 28,2 | 15,3 |
| Gewinne (+)/Verluste (-) aus Neubewertung (ohne die im Zinsertrag erfassten Beträge) | 30,5 | 10,8 | 19,7 | 25,7 | 17,7 | 8,0 |
| Pensionszahlungen | -22,9 | -14,2 | -8,7 | -22,7 | -14,2 | -8,5 |
| Wechselkursänderungen | -16,9 | - | -16,9 | 0,6 | - | 0,6 |
| Planvermögen am 31. Dezember | 408,8 | 230,3 | 178,5 | 388,2 | 224,6 | 163,6 |
Zur Überleitung auf die Bilanzwerte ist der Anwartschaftsbarwert mit dem Planvermögen zu saldieren.
| 2013 | 2012 | |||||
| in Mio. € | Gesamt | Inland Pensionen | Ausland Pensionen | Ausland Pensionsähnliche Verpflichtungen | Gesamt | Inland Pensionen |
| Anwartschaftsbarwert am 31. Dezember | 499,4 | 219,8 | 188,6 | 91,0 | 540,9 | 218,2 |
| Planvermögen am 31. Dezember | 408,8 | 230,3 | 178,5 | - | 388,2 | 224,6 |
| Bilanzwerte am 31. Dezember | 90,6 | -10,5 | 10,1 | 91,0 | 152,7 | -6,4 |
| - davon Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen (+) | 102,6 | 1,5 | 10,1 | 91,0 | 160,1 | 1,0 |
| - davon Vermögenswert (-) | -12,0 | -12,0 | - | - | 7,4 | 7,4 |
| 2012 | ||
| in Mio. € | Ausland Pensionen | Ausland Pensionsähnliche Verpflichtungen |
| Anwartschaftsbarwert am 31. Dezember | 219,2 | 103,5 |
| Planvermögen am 31. Dezember | 163,6 | - |
| Bilanzwerte am 31. Dezember | 55,6 | 103,5 |
| - davon Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen (+) | 55,6 | 103,5 |
| - davon Vermögenswert (-) | - | - |
In der Gesamtergebnisrechnung wurden folgende Beträge erfasst:
| 2013 | 2012 | |||||
| in Mio. € | Gesamt | Inland Pensionen | Ausland Pensionen | Ausland Pensionsähnliche Verpflichtungen | Gesamt | Inland Pensionen |
| Dienstzeitaufwand | 12,0 | 5,8 | 3,0 | 3,2 | 12,6 | 4,1 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | - | - | - | - | 1,8 | 1,8 |
| Nettozinsaufwand (+)/-ertrag (-) | 5,7 | -0,2 | 1,9 | 4,0 | 6,0 | - |
| Aufwand (+)/Ertrag (-) Plananpassungen | 2,4 | 2,5 | -0,1 | - | - | - |
| In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Beträge | 20,1 | 8,1 | 4,8 | 7,2 | 20,4 | 5,9 |
| Gewinne (-)/Verluste (+) aus der Neubewertung des Planvermögens (ohne die im Zinsertrag erfassten Beträge) | -30,5 | -10,8 | -19,7 | - | -25,7 | -17,7 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aus der Veränderung von demografischen Annahmen | 12,0 | - | 7,0 | 5,0 | 6,4 | - |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aus der Veränderung von finanziellen Annahmen | -29,7 | - | -17,5 | -12,2 | 60,5 | 31,2 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aufgrund von erfahrungsbedingten Anpassungen | -1,6 | - | -0,7 | -0,9 | 4,4 | 3,6 |
| Im sonstigen Gesamtergebnis erfasste Beträge | -49,8 | -10,8 | -30,9 | -8,1 | 45,6 | 17,1 |
| Summe (in der Gesamtergebnisrechnung erfassten Beträge) | -29,7 | -2,7 | -26,1 | -0,9 | 66,0 | 23,0 |
| 2012 | ||
| in Mio. € | Ausland Pensionen | Ausland Pensionsähnliche Verpflichtungen |
| Dienstzeitaufwand | 5,9 | 2,6 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | - | - |
| Nettozinsaufwand (+)/-ertrag (-) | 2,0 | 4,0 |
| Aufwand (+)/Ertrag (-) Plananpassungen | - | - |
| In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Beträge | 7,9 | 6,6 |
| Gewinne (-)/Verluste (+) aus der Neubewertung des Planvermögens (ohne die im Zinsertrag erfassten Beträge) | -8,0 | - |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aus der Veränderung von demografischen Annahmen | 2,8 | 3,6 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aus der Veränderung von finanziellen Annahmen | 19,6 | 9,7 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aufgrund von erfahrungsbedingten Anpassungen | 0,2 | 0,6 |
| Im sonstigen Gesamtergebnis erfasste Beträge | 14,6 | 13,9 |
| Summe (in der Gesamtergebnisrechnung erfassten Beträge) | 22,5 | 20,5 |
Der Dienstzeitaufwand (einschließlich dem nachzuverrechnenden) wird entsprechend der Zuordnung der Mitarbeiter im jeweiligen Funktionsbereich im EBIT erfasst. Der Nettozinsaufwand bzw. -ertrag wird im Zinsergebnis ausgewiesen.
Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens verteilte sich auf folgende Anlageklassen:
| 2013 | 2012 | |||||
| in Mio. € | Gesamt | Inland Pensionen | Ausland Pensionen | Gesamt | Inland Pensionen | Ausland Pensionen |
| Anleihen | 158,6 | 106,9 | 51,7 | 143,0 | 93,9 | 49,1 |
| - öffentlich-rechtliche Anleihen | 27,4 | 0,8 | 26,6 | 27,2 | 1,6 | 25,6 |
| - Unternehmensanleihen | 131,2 | 106,1 | 25,1 | 115,8 | 92,3 | 23,5 |
| Aktien | 206,7 | 89,9 | 116,8 | 179,6 | 81,4 | 98,2 |
| - Konsum | 47,8 | 21,0 | 26,8 | 41,3 | 18,9 | 22,4 |
| - Finanzen | 43,8 | 16,3 | 27,5 | 36,2 | 16,5 | 19,7 |
| - Industrie | 31,0 | 19,5 | 11,5 | 27,2 | 18,0 | 9,2 |
| - Energie | 24,0 | 7,0 | 17,0 | 21,6 | 5,6 | 16,0 |
| - Rohstoffe | 22,6 | 15,9 | 6,7 | 21,6 | 16,0 | 5,6 |
| - Sonstige | 37,5 | 10,2 | 27,3 | 31,7 | 6,4 | 25,3 |
| Flüssige Mittel | 27,4 | 18,2 | 9,2 | 49,7 | 34,1 | 15,6 |
| Rückdeckungsversicherungen | 9,5 | 9,5 | - | 7,9 | 7,9 | - |
| Sonstiges | 6,6 | 5,8 | 0,8 | 8,0 | 7,3 | 0,7 |
| Planvermögen am 31. Dezember | 408,8 | 230,3 | 178,5 | 388,2 | 224,6 | 163,6 |
Die über Investmentfonds gehaltenen Anlagen wurden in der obigen Aufstellung auf die einzelnen Anlageklassen aufgeteilt. Die Anleihen weisen zum Großteil ein Rating im "Investment Grade"-Bereich auf. Die Aktien werden regelmäßig an einem aktiven Markt gehandelt. Gleiches gilt grundsätzlich auch für die Anleihen, allerdings sind in dieser Position nicht an einem aktiven Markt gehandelte Schuldscheindarlehen mit einem Buchwert von 16,4 Mio. € (Vorjahr 15,7 Mio. €) enthalten. Für die Rückdeckungsversicherungen existiert kein aktiver Markt.
Die nachfolgende Sensitivitätsanalyse zum 31. Dezember 2013 zeigt, wie sich der Barwert der Verpflichtung bei einer Änderung der versicherungsmathematischen Annahmen verändern würde. Dabei wurden keine Korrelationen zwischen den einzelnen Annahmen berücksichtigt, d. h. bei der Variation einer Annahme wurden die übrigen Annahmen konstant gehalten. Das bei der Ermittlung der Bilanzwerte verwendete Anwartschaftsbarwertverfahren wurde auch bei der Sensitivitätsanalyse verwendet.
| Auswirkung auf Verpflichtung | |||
| in Mio. € | Höhe Annahmeänderung | Anstieg Annahme | Absenkung Annahme |
| Rechnungszins | +/- 100 Basispunkte | -60,2 | 75,6 |
| Erwartete jährliche Einkommenssteigerung | +/- 50 Basispunkte | 3,4 | -3,4 |
| Erwartete jährliche Rentensteigerung | +/- 50 Basispunkte | 20,8 | -17,8 |
| Medizinischer Kostentrend | +/- 50 Basispunkte | 9,4 | -7,3 |
| Lebenserwartung | +/- 1 Jahr | 17,5 | -17,5 |
Es werden in den Folgejahren folgende Fälligkeiten der undiskontierten Zahlungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen erwartet:
| in Mio. € | 31.12.2013 |
| Weniger als 1 Jahr | 26,6 |
| Zwischen 1 und 5 Jahren | 110,1 |
| Zwischen 5 und 10 Jahren | 147,5 |
| Mehr als 10 Jahre | 1.024,1 |
| Summe | 1.308,3 |
Die durchschnittliche gewichtete Duration der Verpflichtung zum 31. Dezember 2013 beträgt 13,6 Jahre (Vorjahr: 14,3 Jahre). Die Duration und das Fälligkeitsprofil der Verpflichtungen weichen zwischen den Einzelgesellschaften zum Teil deutlich ab. Bei der Vermögensallokation wird diesem Umstand insbesondere im Inland grundsätzlich Rechnung getragen. Ziel ist es, die Rentenzahlungen aus den laufenden Erträgen des Planvermögens bedienen zu können.
Im Geschäftsjahr 2014 ist aus Pensions- und pensionsähnlichen Zusagen ein Zahlungsmittelabfluss in Höhe von 7,1 Mio. € zu erwarten. Dieser umfasst Dotierungen in das Planvermögen sowie Rentenzahlungen, die nicht durch entsprechende Erstattungen aus dem Planvermögen gedeckt sind.
Darüber hinaus bestehen weitere Altersversorgungssysteme, für die keine Rückstellungen zu bilden sind, da mit Zahlung der Beiträge keine weiteren Leistungsverpflichtungen bestehen (beitragsorientierte Pläne). Diese umfassen sowohl allein arbeitgeberfinanzierte Leistungen als auch Zuschüsse für Entgeltumwandlungen der Arbeitnehmer.
Im Rahmen der inzwischen geschlossenen zusätzlichen Versorgung über die BASF Pensionskasse leisteten Arbeitgeber und Mitarbeiter Beiträge. In 2011 wurden die ordentlichen Mitgliedschaften der K+S-Mitarbeiter durch die BASF Pensionskasse gekündigt, sodass zum 31. Dezember 2013 nur noch außerordentliche Mitgliedschaften für die betroffenen Mitarbeiter bestehen, welche als unverfallbare Anwartschaften fortgeführt werden. Darüber hinaus werden laufende Pensionskassen-Rentenzahlungen an (ehemalige) K+S-Mitarbeiter durch die BASF Pensionskasse geleistet. Der Anteil der Anwärter und Rentner von K+S-Gruppengesellschaften am Gesamtbestand der BASF Pensionskasse beträgt weniger als 10 %.
Aufgrund der Beendigung der ordentlichen Mitgliedschaften sind grundsätzlich keine weiteren Beiträge an die BASF Pensionskasse zu entrichten. Allerdings kann sich durch die im BetrAVG geregelte Subsidiärhaftung eine Einstandspflicht für K+S ergeben, insbesondere im Hinblick auf die Anpassung der laufenden Rentenzahlungen. Für das Jahr 2014 werden keine Beitragszahlungen an die BASF Pensionskasse erwartet.
Die Versorgung über die BASF Pensionskasse ist als gemeinschaftlicher Plan mehrerer Arbeitgeber i. S. v. IAS 19.32f. zu qualifizieren. Der Plan ist grundsätzlich als leistungsorientiert einzustufen. Da zuverlässige Informationen über Planvermögen und Verpflichtungen nur für die Pensionskasse insgesamt vorliegen und nicht für die auf die K+S GRUPPE entfallenden Anteile, liegen keine ausreichenden Informationen für eine Bilanzierung des Plans vor. Deshalb wird dieser Plan gemäß IAS 19.34 als beitragsorientiert behandelt.
Insgesamt ergibt sich für die Berichtsperiode folgender Altersversorgungsaufwand:
| 2013 | 2012 | |||||
| in Mio. € | Gesamt | Inland | Ausland | Gesamt | Inland | Ausland |
| Aufwand beitragsorientierte Pläne | 17,3 | 2,7 | 14,6 | 14,8 | 2,2 | 12,6 |
| Dienstzeitaufwand leistungsorientierte Zusagen (einschließlich dem nachzuverrechnenden) | 12,0 | 5,8 | 6,2 | 14,4 | 5,9 | 8,5 |
| Aufwand Altersversorgung | 29,3 | 8,5 | 20,8 | 29,2 | 8,1 | 21,1 |
Zudem wurden Beiträge in Höhe von 83,3 Mio. € (Vorjahr: 85,0 Mio. €) an staatliche Rentenversicherungsträger geleistet.
| 2013 | 2012 | |||
| in Mio. € | Gesamt | davon kurzfristig | Gesamt | davon kurzfristig |
| Gruben- und Schachtverfüllung | 307,5 | 6,9 | 303,7 | 6,9 |
| Haldenverwahrung | 298,2 | - | 266,0 | - |
| Bergschäden | 52,8 | - | 54,6 | - |
| Rückbau | 78,1 | - | 77,1 | - |
| Sonstige | 14,2 | - | 12,1 | - |
| Bergbauliche Rückstellungen | 750,8 | 6,9 | 713,5 | 6,9 |
Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen sind aufgrund gesetzlicher, vertraglicher sowie behördlicher Auflagen zu bilden und werden vor allem in Betriebsplänen und wasserrechtlichen Erlaubnisbescheiden konkretisiert. Diese überwiegend öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen erfordern die Sicherung der Tagesoberfläche und Rekultivierungsmaßnahmen. Bergschäden können durch den untertägigen Abbau und die damit verbundene mögliche Absenkung der Erdoberfläche oder aufgrund von Schäden im Produktionsprozess durch Staub oder Versalzung entstehen. Mögliche Verpflichtungen daraus sind durch Rückstellungen gedeckt.
/ EINE SENSITIVITÄTSANALYSE FÜR DEN DISKONTIERUNGSSATZ BERGBAULICHER RÜCKSTELLUNGEN finden Sie im Lagebericht auf Seite 84.
Die Höhe der zu bildenden Rückstellungen basiert auf den erwarteten Aufwendungen bzw. den geschätzten Schadenersatzleistungen. Bergbaubedingte Rückstellungen sind überwiegend langfristige Rückstellungen, die auf Basis der zukünftig erwarteten Aufwendungen mit dem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert werden. Dabei wird eine künftige Preissteigerung in Höhe von 1,5% zugrunde gelegt. Der Abzinsungsfaktor für die bergbaulichen Verpflichtungen in den EU-Ländern beträgt 4,3% (Vorjahr: 4,3%). Als Abzinsungsfaktor für die bergbaulichen Verpflichtungen in Nordamerika wird ein Zinssatz von 5,6% (USA, Vorjahr: 4,9%) bzw. 5,0% (Kanada, Vorjahr: 4,5%) verwendet. Aus der Anpassung der Abzinsungsfaktoren im Geschäftsjahr 2013 resultierte eine Reduzierung der bergbaulichen Rückstellungen in Höhe von 3,8 Mio. €. Die erwarteten Erfüllungszeitpunkte sind im Wesentlichen abhängig von der wirtschaftlichen Restnutzungsdauer der Standorte. Die Verpflichtungen reichen teilweise weit über das Jahr 2050 hinaus.
Die Zuführung zu den bergbaulichen Rückstellungen im Berichtsjahr in Höhe von 67,1 Mio. € (Vorjahr: 155,1 Mio. €) beruht im Wesentlichen auf der jährlichen Aufzinsung der Rückstellungen, der Bildung von zusätzlichen Rückstellungen für bergbauliche Risiken sowie der Neubewertung von bestehenden Rückstellungen.
Mit der Inanspruchnahme von bergbaulichen Rückstellungen in Höhe von 11,3 Mio. € (Vorjahr: 11,1 Mio. €) wurde der Verpflichtung zur Verwahrung Rechnung getragen. Weiterhin handelt es sich auch um Aufwendungen im Zusammenhang mit Bergschädenwagnissen.
Die Rückstellungsauflösungen in Höhe von 15,7 Mio. € (Vorjahr: 17,8 Mio. €) resultieren im Wesentlichen aus einer Verringerung einzelner Verpflichtungen.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Rückstellungen für Long Term Incentives | 31,9 | 47,3 |
| Rückstellungen für Jubiläumsgelder | 26,2 | 25,9 |
| Rückstellungen für Altersteilzeit | 8,7 | 13,6 |
| Sonstige langfristige Personalverpflichtungen | 2,8 | 3,1 |
| Summe langfristige Personalverpflichtungen | 69,6 | 89,9 |
Die Bilanzierung der Rückstellung des kennzahlenbasierten "Long Term Incentive"-Programms erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste werden ergebniswirksam erfasst. Bei der Ermittlung wird ein Rechnungszins von 0,7% (Vorjahr: 0,7%) zugrunde gelegt.
/ WEITERE INFORMATION ZUM "LONG TERM INCENTIVE"-PROGRAMM finden Sie im Vergütungsbericht auf Seite 34.
Die Rückstellungen für Altersteilzeit berücksichtigen Verpflichtungen aus abgeschlossenen Altersteilzeitverträgen. Bei der Bewertung werden sowohl Erfüllungsrückstände (Differenz zwischen dem Wert der vollen Arbeitsleistung und dem Altersteilzeitentgelt zuzüglich der anfallenden Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung) als auch Aufstockungsbeträge zum Altersteilzeitentgelt und zu den Beiträgen der gesetzlichen Rentenversicherung erfasst. Der Ansatz erfolgt zum Barwert mittels eines Rechnungszinses von 0,7% (Vorjahr: 0,7%) bei einer erwarteten jährlichen Einkommenssteigerung von 1,8% (Vorjahr: 1,8%). Die zum Bilanzstichtag bestehenden Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von 25,6 Mio. € (Vorjahr: 40,9 Mio. €) wurden mit Planvermögen in Höhe von 16,9 Mio. € (Vorjahr: 27,3 Mio. €) saldiert. Das Planvermögen besteht in Form eines Contractual Trust Arrangements (CTA) und dient der Sicherung der im Rahmen der Altersteilzeitvereinbarungen fälligen Leistungen an die Arbeitnehmer.
Die Rückstellungen für Jubiläumsgelder werden für künftige Zahlungen anlässlich des 25-jährigen, 40-jährigen oder 50-jährigen Dienstjubiläums gebildet. Die Bewertung erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Der Berechnung wurde ein Rechnungszins von 3,5% (Vorjahr: 3,5%) sowie eine erwartete jährliche Einkommenssteigerung von 1,8% (Vorjahr: 1,8%) zugrunde gelegt.
Die Verpflichtungen aus Verkaufsgeschäften betreffen vor allem Rabatte und Preisnachlässe; aus Einkaufsverträgen resultieren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die kurzfristigen Personalverpflichtungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für die erfolgsabhängige Vergütung sowie Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und Freischichten.
Die folgende Tabelle zeigt die Liquiditätsanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten in Form der vertraglich vereinbarten undiskontierten Zahlungsströme:
| Cashflows | |||||
| in Mio. € | 2013 Buchwert | 2013 gesamt | Restlaufzeit <1 Jahr | Restlaufzeit>1 Jahr u. <5 Jahre | Restlaufzeit>5 Jahre |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.255,2 | 2.695,7 | 841,3 | 713,8 | 1.140,6 |
| - davon Anleihen | 2.251,8 | 2.692,1 | 840,3 | 711,2 | 1.140,6 |
| - davon Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten | 3,4 | 3,6 | 1,0 | 2,6 | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 271,5 | 271,5 | 271,4 | 0,1 | - |
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 3,2 | 3,2 | 0,6 | 2,6 | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 50,3 | 50,3 | 47,4 | - | 2,9 |
| Nicht derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 2.580,2 | 3.020,7 | 1.160,7 | 716,5 | 1.143,5 |
| Cashflows | |||||
| in Mio. € | 2012 Buchwert | 2012 gesamt | Restlaufzeit <1 Jahr | Restlaufzeit>1 Jahr u. <5 Jahre | Restlaufzeit>5 Jahre |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.265,8 | 1.509,3 | 55,2 | 857,8 | 596,3 |
| - davon Anleihen | 1.261,7 | 1.504,8 | 54,2 | 854,3 | 596,3 |
| - davon Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten | 4,1 | 4,5 | 1,0 | 3,5 | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 289,2 | 289,2 | 289,2 | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Leasing | 4,5 | 4,5 | 0,2 | 4,3 | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 50,1 | 50,1 | 44,9 | - | 5,2 |
| Nicht derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 1.609,6 | 1.853,1 | 389,5 | 862,1 | 601,5 |
Die Finanzverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag betreffen im Wesentlichen die K+S AKTIENGESELLSCHAFT. Sie resultieren aus der im September 2009 mit einem Volumen von 750,0 Mio. € begebenen Anleihe, die mit einem festen Zinssatz von 5,0% und einer Laufzeit von fünf Jahren ausgestattet ist, der im Juni 2012 mit einem Volumen von 500,0 Mio. €, einer Laufzeit von zehn Jahren und einem festen Zinssatz von 3,0 % begebenen Anleihe sowie der im Dezember 2013 begebenen Anleihe mit einem Volumen von 500,0 Mio. €, einem festen Zinssatz von 3,125 % und einer Laufzeit von fünf Jahren und der im Dezember 2013 begebenen Anleihe mit einem Volumen von 500,0 Mio. €, einem festen Zinssatz von 4,125% und einer Laufzeit von acht Jahren.
/ WEITERE INFORMATION ZU DEN ANLEIHEN finden Sie im Kapitel ,K+S am Kapitalmarkt' des Lageberichts.
Zudem besteht eine in 2009 im Rahmen der Akquisition von MORTON SALT übernommene USD-Anleihe mit einem Nominalwert von 22,6 Mio. USD und einer Fälligkeit in 2020. Daraus resultierende Zins- und Tilgungsbeiträge sind durch ROHM & HAAS zu leisten und vertraglich durch eine Bankgarantie gedeckt. Die aus dieser vertraglichen Konstruktion resultierenden Erstattungsansprüche für Zins- und Tilgungsbeträge werden unter der Position Forderungen und sonstige Vermögenswerte' im lang- bzw. kurzfristigen Bereich ausgewiesen.
Die Liquiditätssteuerung erfolgt über ein gruppenweites Cashpool-System durch die zentrale Treasury-Einheit. Der Liquiditätsbedarf wird grundsätzlich über die Liquiditätsplanung ermittelt und ist über flüssige Mittel und zugesagte Kreditlinien gedeckt. Die bestehende und bis Juli 2015 laufende Konsortialkreditlinie über 800 Mio. € ist vorzeitig zu attraktiven Konditionen erneuert und erhöht worden. Die bisherige, nicht in Anspruch genommene Kreditlinie wurde durch eine neue Kreditlinie i. H. v. 1 Mrd. € mit einer Laufzeit von fünf Jahren bis zum Jahr 2018 und zwei Verlängerungsoptionen von jeweils einem Jahr ersetzt.
/ WEITERE INFORMATION ZU LIQUIDITÄTSRISIKEN finden Sie im Risikobericht auf Seite 94.
Die folgende Tabelle zeigt die Liquiditätsanalyse des Konzerns für derivative Finanzinstrumente. Die Tabelle basiert auf undiskontierten Nettozahlungsströmen für derivative Finanzinstrumente, die netto ausgeglichen werden, und undiskontierten Bruttozahlungsströmen für derivative Finanzinstrumente, die brutto ausgeglichen werden.
| in Mio. € | 2013 Buchwert | 2013 gesamt | Restlaufzeit <1 Jahr | Restlaufzeit>1 Jahr u. <5 Jahre | Restlaufzeit>5 Jahre |
| Nettoerfüllung | |||||
| Frachtderivate | - | - | - | - | - |
| Bruttoerfüllung | |||||
| Devisenderivate1 | -13,8 | -9,1 | -14,8 | 5,7 | - |
| Zahlungsverpflichtung2 | -952,0 | -815,7 | -136,3 | - | |
| Zahlungsanspruch2 | 942,9 | 800,9 | 142,0 | - |
1
Die verkauften einfachen Devisenoptionen weisen
zum Stichtag keinen inneren Wert auf und verursachen auf dieser Basis
keinen Zahlungsstrom.
2
Umrechnung von Fremdwährungs-Zahlungstransaktionen
zum Stichtagskurs.
| in Mio. € | 2012 Buchwert | 2012 gesamt | Restlaufzeit <1 Jahr | Restlaufzeit>1 Jahr u. <5 Jahre | Restlaufzeit>5 Jahre |
| Nettoerfüllung | |||||
| Frachtderivate | -2,8 | -2,8 | -2,8 | - | - |
| Bruttoerfüllung | |||||
| Devisenderivate1 | 19,3 | 19,3 | 19,3 | - | - |
| Zahlungsverpflichtung2 | -673,4 | -673,4 | - | - | |
| Zahlungsanspruch2 | 692,7 | 692,7 | - | - |
1
Die verkauften einfachen Devisenoptionen weisen
zum Stichtag keinen inneren Wert auf und verursachen auf dieser Basis
keinen Zahlungsstrom.
2
Umrechnung von Fremdwährungs-Zahlungstransaktionen
zum Stichtagskurs.
Die folgende Tabelle stellt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns dar:
| 2013 | 2012 | ||||
| in Mio. € | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert | beizulegender Zeitwert | Buchwert | beizulegender Zeitwert |
| Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | Zur Veräußerung verfügbar | 13,1 | 13,1 | 14,9 | 14,9 |
| Ausleihungen | Kredite und Forderungen | 0,8 | 0,8 | 1,0 | 1,0 |
| Finanzanlagen | 13,9 | 13,9 | 15,9 | 15,9 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Kredite und Forderungen | 737,9 | 737,9 | 770,3 | 770,3 |
| Übrige Forderungen und nicht derivative finanzielle Vermögenswerte | Kredite und Forderungen | 92,2 | 92,2 | 102,0 | 102,0 |
| Derivate | Zu Handelszwecken gehalten | 22,9 | 22,9 | 28,7 | 28,7 |
| Andere Vermögenswerte | nicht IFRS 7 | 92,9 | 92,9 | 83,7 | 83,7 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 208,0 | 208,0 | 214,4 | 214,4 | |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | Kredite und Forderungen | 722,7 | 723,4 | 715,1 | 716,2 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | Zur Veräußerung verfügbar | 312,8 | 312,8 | 219,4 | 219,4 |
| Flüssige Mittel | Kredite und Forderungen | 996,3 | 996,3 | 351,8 | 351,8 |
| Flüssige Mittel | Zur Veräußerung verfügbar | 15,0 | 15,0 | - | - |
| Finanzverbindlichkeiten | Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 2.255,2 | 2.304,2 | 1.265,8 | 1.348,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 271,5 | 271,5 | 289,2 | 289,2 |
| Sonstige nicht derivative finanzielle Verbindlichkeiten | Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 50,3 | 50,3 | 50,1 | 50,1 |
| Derivate | Zu Handelszwecken gehalten | 25,2 | 25,2 | 4,3 | 4,3 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | IFRS 7 | 3,2 | 3,2 | 4,5 | 4,5 |
| Andere Verbindlichkeiten | nicht IFRS 7 | 33,4 | 33,4 | 29,5 | 29,5 |
| Übrige und sonstige Verbindlichkeiten | 112,1 | 112,1 | 88,4 | 88,4 | |
Die Buchwerte der Finanzinstrumente, aggregiert nach den Bewertungskategorien des IAS 39, stellen sich wie folgt dar:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 340,9 | 234,3 |
| Kredite und Forderungen | 2.549,9 | 1.940,2 |
| Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte | 22,9 | 28,7 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 2.577,0 | 1.605,1 |
| Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten | 25,2 | 4,3 |
Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten nach IFRS 7 zuzuordnen.
Finanzinstrumente der Stufe 1 zeichnen sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus. Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente auf Basis von Inputfaktoren, die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet.
Die folgende Tabelle zeigt die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden:
| 2013 | 2012 | |||||
| in Mio. € | Gesamt | Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | Level 1 |
| Aktiva | 350,7 | 327,8 | 22,9 | - | 248,1 | 219,4 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 | 22,9 | - | 22,9 | - | 28,7 | - |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 327,8 | 327,8 | - | - | 219,4 | 219,4 |
| Passiva | 25,2 | - | 25,2 | - | 4,3 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 | 25,2 | - | 25,2 | - | 4,3 | - |
| 2012 | ||
| in Mio. € | Level 2 | Level 3 |
| Aktiva | 28,7 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 | 28,7 | - |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - |
| Passiva | 4,3 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 | 4,3 | - |
Die derivativen Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Währungsderivaten. Im Falle von Devisentermingeschäften wird der beizulegende Zeitwert auf Basis von Devisenterminkursen berechnet, im Falle von Währungsoptionen werden Optionspreismodelle verwendet. Bei der Berechnung werden zudem Kontrahentenausfallrisiken berücksichtigt.
Der beizulegende Zeitwert der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte basiert auf Kursnotierungen aktiver Märkte.
Für die zu Anschaffungskosten bewerteten Eigenkapitalinstrumente ist eine verlässliche Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts aufgrund fehlender aktiver Märkte nicht möglich. Hierbei handelt es sich um Anteile an (nicht konsolidierten) Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten Unternehmen und Beteiligungen. Es wird davon ausgegangen, dass die Buchwerte am Bilanzstichtag den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.
Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und nicht derivativen Vermögenswerten sowie Flüssigen Mitteln entsprechen die Buchwerte aufgrund der überwiegend kurzen Laufzeiten dieser Instrumente den beizulegenden Zeitwerten.
Die beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere und sonstigen Finanzinvestitionen der Kategorie ,Kredite und Forderungen' entsprechen den Barwerten der mit diesen Bilanzpositionen verbundenen Zahlungen (Level 2).
Für die Finanzverbindlichkeiten wird der beizulegende Zeitwert bei vorliegenden aktiven Märkten durch Marktpreise bestimmt (Level 1), ansonsten wird auf den Barwert der zukünftigen Zahlungsströme abgestellt (Level 2). Zur Diskontierung werden marktübliche Zinssätze, bezogen auf die entsprechende Fristigkeit, verwendet.
Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen nicht derivativen und anderen Verbindlichkeiten wird aufgrund der überwiegend kurzen Laufzeiten davon ausgegangen, dass die Buchwerte dieser Instrumente den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.
Für die Ausleihungen und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing wird aufgrund unwesentlicher Abweichungen vom Markt- und Kalkulationszinssatz davon ausgegangen, dass die Buchwerte den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.
Die folgende Tabelle stellt die aus Finanzinstrumenten resultierenden Nettoergebnisse dar:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 6,6 | 5,3 |
| Kredite und Forderungen | -16,0 | 3,5 |
| Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten | -10,4 | 12,6 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 5,2 | -7,8 |
Das Nettoergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten umfasst im Wesentlichen Gewinne oder Verluste aus Beteiligungen.
Das Nettoergebnis aus Krediten und Forderungen enthält hauptsächlich Effekte aus der Währungsumrechnung sowie Änderungen in den Wertberichtigungen.
Das Nettoergebnis aus zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten beinhaltet überwiegend Effekte aus der Marktbewertung und Realisierung derivativer Finanzinstrumente.
Das Nettoergebnis aus zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten besteht überwiegend aus Effekten der Währungsumrechnung.
Die Gesamtzinserträge und -aufwendungen für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, stellen sich wie folgt dar:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Zinserträge | 23,6 | 20,2 |
| Zinsaufwendungen | -65,6 | -51,7 |
Zinsrisiken entstehen durch eine Veränderung der Marktzinssätze, die eine Auswirkung auf zu erhaltende bzw. zu zahlende Zinsen und den Marktwert des Finanzinstruments haben können. Daraus können sich entsprechende Auswirkungen auf das Ergebnis bzw. das Eigenkapital ergeben. Gemäß IFRS 7 sind Zinsänderungsrisiken mittels einer Sensitivitätsanalyse darzustellen. Dieser liegen folgende Annahmen zugrunde:
Die durch die Sensitivitätsanalyse ermittelte Auswirkung auf das Ergebnis bzw. Eigenkapital bezieht sich auf den Bestand zum Bilanzstichtag und zeigt den hypothetischen Effekt für ein Jahr.
Marktzinssatzänderungen von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten wirken sich auf das Zinsergebnis aus und werden bei der ergebnisbezogenen Sensitivitätsanalyse berücksichtigt.
Marktzinssatzänderungen von originären fest verzinslichen Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, wirken sich nicht auf das Ergebnis oder Eigenkapital aus und werden daher bei der Sensitivitätsanalyse nicht berücksichtigt. Diese unterliegen einem Zinsrisiko bei der Wiederanlage, das jedoch bei der stichtagsbezogenen Sensitivitätsanalyse nicht zu berücksichtigen ist.
Des Weiteren bestanden zum Bilanzstichtag keine Zinsderivate, die potenziell in eine Sensitivitätsanalyse einzubeziehen wären.
Demnach hätte eine Erhöhung des Zinsniveaus zum Bilanzstichtag um 1 Prozentpunkt eine Verbesserung des Zinsergebnisses um 5,5 Mio. € (Vorjahr: 4,4 Mio. €) zur Folge. Eine Verringerung des Zinsniveaus zum Bilanzstichtag um 1 Prozentpunkt hätte zu einer Verschlechterung des Zinsergebnisses um 3,2 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €) geführt.
Zum Zweck der Anlage liquider Mittel bestehen Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen, die zum 31. Dezember 2013 einen beizulegenden Zeitwert von 327,8 Mio. € (Vorjahr: 219,4 Mio. €) besitzen und als zur Veräußerung verfügbar eingestuft sind. Eine Erhöhung (Verringerung) des Zinsniveaus zum Bilanzstichtag um 1 Prozentpunkt hätte einen Rückgang (Anstieg) des Marktwertes um 0,5 Mio. € (Vorjahr: 1,7 Mio. €) zur Folge.
Neben Forderungen und Verbindlichkeiten in der Konzernwährung Euro bestehen auch Positionen in Fremdwährungen. Wäre der Euro gegenüber den Fremdwährungen (überwiegend US-Dollar) um 10 % stärker bzw. schwächer geworden, hätte sich eine ergebniswirksame Veränderung des beizulegenden Zeitwerts der saldierten Position aus Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten um +/- 23,8 Mio. € (Vorjahr: +/- 29,7 Mio. €) ergeben.
Im Vorjahr bestanden zudem Geldanlagen, bei denen Sicherheitsleistungen von den Kontrahenten - i. d. R. Banken - gestellt wurden. Hierbei handelt es sich um sog. Tri-party Repo-Geschäfte, die den Charakter einer besicherten Festgeldanlage aufweisen und über eine Clearingstelle abgewickelt werden. Diese Clearingstelle übernimmt dabei die Aufgabe der Ein- und Auslieferung der Sicherheiten auf das dortige K+S-Depot sowie die Marktbewertung der jeweils vereinbarten Sicherheiten auf täglicher Basis. Die nicht anderweitig verwendbaren Sicherheiten werden mit dem Kontrahenten dem Rahmen nach über einen sog. Basket, der sich im Wesentlichen nach Anlageklassen, Ratings, Ländern und Währungen definiert, vereinbart. Von den vorgenannten Kriterien hängt es ab, bis zu welchem Beleihungswert die Sicherheiten berücksichtigt werden; d. h. bei sinkendem Rating oder abnehmender Handelbarkeit der jeweiligen Sicherheiten sinkt der Beleihungswert, und zusätzliche Sicherheiten müssen gestellt werden. Der jeweilige Rahmen der möglichen Sicherheiten richtet sich nach unserem internen Monitoring, welches grundsätzlich das Rating sowie die Höhe der jeweiligen Kreditausfallversicherungen (sog. Credit-Default-Swaps) berücksichtigt.
Daneben bestehen auch Festgeldanlagen über Pensionsgeschäfte, bei denen CO2 -Zertifikate (EUA-Zertifikate) von uns als Sicherheit gehalten werden. Diese CO2 -Zertifikate können grundsätzlich ohne Einschränkung anderweitig verfügt werden. Zum 31. Dezember 2013 beträgt der beizulegende Zeitwert dieser Zertifikate 80,4 Mio. € (Vorjahr: 55,7 Mio. €).
In der K+S GRUPPE bestehen im Rahmen ihrer allgemeinen Geschäftstätigkeit verschiedene Risiken, für die Rückstellungen gebildet wurden, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Risiken, die zum Ausweis von Eventualschulden führen würden.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Verpflichtungen aus noch nicht abgeschlossenen Investitionen | 382,4 | 223,1 |
| Verpflichtungen aus Operating-Leasing (Nominalwert) | ||
| - fällig im Folgejahr | 31,4 | 20,9 |
| - fällig im 2. bis 5. Jahr | 89,2 | 42,0 |
| - fällig nach 5 Jahren | 92,7 | 13,2 |
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | 595,7 | 299,2 |
Operating-Leasingverträge bestehen beispielsweise für Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung und für Fahrzeuge. Diese Vermögenswerte sind aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen nicht im Anlagevermögen zu bilanzieren. Der Aufwand aus Operating-Leasing belief sich im Jahr 2013 auf 53,6 Mio. € (Vorjahr: 38,4 Mio. €). Die zum 31. Dezember 2013 bestehenden Verbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing sind aus Konzernsicht als unwesentlich zu bezeichnen.
Die Segmentberichterstattung ist auf Seite 132 dargestellt.
Die Segmentabgrenzung erfolgt produktorientiert. Dies entspricht der internen Organisations- und Berichtsstruktur der K+S GRUPPE.
Im Segment Kali- und Magnesiumprodukte sind die Produktion und Vermarktung von Kalidüngemitteln und Düngemittelspezialitäten sowie Kali- und Magnesiumverbindungen für technische, gewerbliche und pharmazeutische Anwendungen zusammengefasst.
Die im Vorjahr ausgewiesenen Zahlen der "nicht fortgeführten Geschäftstätigkeit" in der Segmentberichterstattung resultieren aus dem NITROGEN-Geschäft. Am 8. Mai 2012 wurde der Verkauf des NITROGEN-Geschäfts an EUROCHEM bekanntgegeben, am 2. Juli 2012 wurde die Veräußerung erfolgreich abgeschlossen.
Das Segment Salz umfasst die Produktion und die Vermarktung von Speisesalz, Gewerbe- und Industriesalzen, Auftausalz sowie Natriumchlorid-Sole.
Im Segment Ergänzende Aktivitäten sind neben Recyclingaktivitäten und der Entsorgung bzw. Verwertung von Abfällen in Kali- bzw. Steinsalzbergwerken sowie der Granulierung von CATSAN® und THOMAS® weitere für die K+S GRUPPE wichtige Aktivitäten gebündelt. Mit der K+S TRANSPORT GMBH und deren Tochtergesellschaften verfügt die K+S GRUPPE über einen eigenen Logistik-Dienstleister. Die CHEMISCHE FABRIK KALK GMBH handelt mit verschiedenen Basischemikalien.
Die für die Ermittlung der Segmentinformationen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen grundsätzlich mit den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen der K+S GRUPPE überein.
Vermögenswerte, Rückstellungen und Verbindlichkeiten werden entsprechend ihrer Nutzung bzw. Entstehung den Segmenten zugeordnet. Bei Nutzung durch bzw. Entstehung in mehreren Segmenten erfolgt eine Zuordnung auf Basis sachgerechter Schlüssel.
Finanzanlagen (außer Beteiligungen) sowie langfristige Finanzverbindlichkeiten werden den Segmenten nicht zugeordnet.
Die Daten für die Ermittlung der Segmentergebnisse werden durch das interne Rechnungswesen anhand von Gewinn- und Verlustrechnungen nach dem Gesamtkostenverfahren (interne Berichtsstruktur der K+S GRUPPE) ermittelt. Die Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Gesellschaften werden den Segmenten im Rahmen der Profit-Center-Rechnungen zugeordnet.
Als wichtigste interne Ergebnisgröße und als Indikator für die Ertragskraft wird in der K+S GRUPPE das operative Ergebnis EBIT I verwendet. Neben der Nichtberücksichtigung des Zinsergebnisses und des Steueraufwands werden auch die sonstigen Erträge und Aufwendungen des Finanzergebnisses nicht berücksichtigt. Zudem werden bestimmte Ergebniseffekte aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften unter Berücksichtigung von Steuereffekten eliminiert (siehe auch ,Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung' auf Seite 146).
Die Darstellung der Ergebnisse der Geschäftsbereiche erfolgt auf konsolidierter Basis. Intrasegmentäre Liefer- und Leistungsbeziehungen werden konsolidiert.
Für Lieferungen und Leistungen zwischen Segmenten werden Verrechnungspreise festgelegt, welche in der jeweiligen konkreten Situation und unter gleichen Umständen von einem fremden Dritten zu zahlen wären. Die Methoden zur Bestimmung der Verrechnungspreise werden zeitnah dokumentiert und kontinuierlich beibehalten. Bei der Bestimmung von Verrechnungspreisen für Lieferungen kann die Preisvergleichsmethode, die Wiederverkaufspreismethode, die Kostenaufschlagsmethode oder eine Kombination dieser Methoden angewendet werden. Dabei wird die Methode gewählt, die den Verhältnissen am nächsten kommt, unter denen sich auf vergleichbaren Märkten Fremdpreise bilden.
Für nicht in Anspruch genommene Verpflichtungen aus dem Jahr 2012 wurden Rückstellungen in Höhe von 20,0 Mio. € (Vorjahr: 26,7 Mio. €) aufgelöst.
In der Berichtsperiode wurden für nicht in Anspruch genommene Verpflichtungen Rückstellungen in Höhe von 4,7 Mio. € (Vorjahr: 5,2 Mio. €) aufgelöst. Aus dem Abgang von Sachanlagevermögen resultierte im Berichtsjahr ein Ertrag von 4,6 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €) und ein Verlust in Höhe von 10,9 Mio. € (Vorjahr: 11,5 Mio. €). Im Berichtsjahr fielen außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 8,1 Mio. € an (Vorjahr: 1,1 Mio. €), die im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen werden.
Die Überleitungen der Segmentzahlen auf die Abschlusszahlen der K+S GRUPPE betreffen Positionen, die den Zentralfunktionen zugerechnet werden, sowie konsolidierungsbedingte Effekte. Die wesentlichen Positionen sind:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Überleitung Segmentergebnisse (EBIT I) | ||
| Konsolidierungsbedingte Effekte | - | 0,1 |
| Ergebnis der Zentralfunktionen | -39,1 | -49,5 |
| -39,1 | -49,4 | |
| Überleitung Segmentvermögen | ||
| Anlagevermögen | 78,8 | 62,6 |
| Aktive latente Steuern | 33,4 | 49,0 |
| Marktwerte Derivate | 10,4 | 7,8 |
| Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern | 29,4 | 36,9 |
| Übrige Forderungen | 87,4 | 102,6 |
| Geld und Geldanlagen | 1.792,9 | 1.101,5 |
| Konsolidierungsbedingte Effekte | -491,0 | -808,9 |
| 1.541,3 | 551,5 | |
| Überleitung Segmentschulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen u. Ähnliches | 0,2 | 1,2 |
| Sonstige Rückstellungen | 50,6 | 58,8 |
| Passive latente Steuern | 196,1 | 274,7 |
| Marktwerte Derivate | 23,3 | 0,8 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.255,1 | 1.265,8 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 60,4 | 70,9 |
| Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 49,1 | 50,1 |
| Konsolidierungsbedingte Effekte | -49,8 | -50,3 |
| 2.585,0 | 1.672,0 |
Die Umsatzerlöse der K+S GRUPPE gliedern sich nach Regionen wie folgt:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Europa | 1.744,7 | 1.647,9 |
| - davon Deutschland | 629,9 | 580,6 |
| Nordamerika | 1.196,8 | 1.017,9 |
| - davon USA | 911,6 | 758,9 |
| Südamerika | 547,7 | 678,1 |
| - davon Brasilien | 425,1 | 562,4 |
| Asien | 362,7 | 474,4 |
| Afrika, Ozeanien | 98,5 | 117,0 |
| Gesamtumsatz | 3.950,4 | 3.935,3 |
Die Zuordnung orientiert sich nach dem Sitz der Kunden. In den Geschäftsjahren 2012 und 2013 entfielen auf keinen Einzelkunden mehr als 10 % der Gesamterlöse.
Das langfristige Vermögen der K+S GRUPPE umfasst immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen sowie Investment Properties und gliedert sich wie folgt nach Regionen:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Europa | 1.367,3 | 1.193,2 |
| - davon Deutschland | 1.312,6 | 1.144,6 |
| Nordamerika | 2.065,9 | 1.863,9 |
| - davon USA | 893,3 | 942,4 |
| - davon Kanada | 1.154,7 | 902,3 |
| Südamerika | 443,0 | 478,7 |
| - davon Chile | 437,3 | 472,1 |
| Gesamtvermögen | 3.876,2 | 3.535,8 |
Die Zuordnung wird nach dem Standort des betreffenden Vermögens vorgenommen.
Die Kapitalflussrechnung ist auf Seite 123 dargestellt.
/ WEITERE ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG finden Sie im Lagebericht auf Seite 86.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Verkaufspreis | - | 195,7 |
| davon an nicht konsolidierte Gesellschaften der K+S Gruppe | - | -0,7 |
| abgehende flüssige Mittel | - | -11,0 |
| Ablösung Cashpool-Guthaben | - | -109,0 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen | - | 75,0 |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Kaufpreis | - | 4,4 |
| Erworbene flüssige Mittel | - | -0,2 |
| Auszahlungen für den Erwerb konsolidierter Unternehmen | - | 4,2 |
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Flüssige Mittel (laut Bilanz) | 1.011,3 | 351,8 |
| Geldanlagen bei verbundenen Unternehmen | - | 0,3 |
| Von verbundenen Unternehmen hereingenommene Gelder | -6,3 | -7,1 |
| Nettofinanzmittelbestand | 1.005,0 | 345,0 |
Die flüssigen Mittel beinhalten Schecks, Kassenbestände und Bankguthaben sowie Finanzinvestitionen mit einer Laufzeit von im Regelfall nicht mehr als drei Monaten, gerechnet vom Erwerbszeitpunkt. Diese Finanzinvestitionen beinhalten im Wesentlichen Festgeldanlagen bei Kreditinstituten und sonstige liquiditätsnahe Geldanlagen.
Die Geldanlagen bei verbundenen Unternehmen werden in der Position ,Übrige Forderungen und Vermögenswerte' ausgewiesen, die von den verbundenen Unternehmen hereingenommenen Gelder in der Position ,Sonstige Verbindlichkeiten'.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Abschlussprüfungsleistung | 0,7 | 0,7 |
| Andere Bestätigungsleistungen | - | - |
| Steuerberatungsleistungen | - | - |
| Sonstige Leistungen | 0,2 | 0,2 |
| Honorar für den Abschlussprüfer | 0,9 | 0,9 |
Die Abschlussprüfungsleistungen umfassen die Prüfung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse der einbezogenen inländischen Gesellschaften.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Investitionszulagen/-zuschüsse | 1,2 | 0,3 |
| Erfolgsbezogene Zuwendungen | 7,5 | 4,7 |
| Zuwendungen der öffentlichen Hand | 8,7 | 5,0 |
Die erfassten Investitionszulagen / -zuschüsse betreffen Beträge im Fördergebiet der Bundesrepublik Deutschland, den USA und Kanada. Investitionszulagen und -zuschüsse werden von den Buchwerten der betreffenden Vermögenswerte abgesetzt.
Bei den erfolgsbezogenen Zuwendungen handelt es sich um Leistungen der Bundesagentur für Arbeit nach dem Altersteilzeitgesetz.
Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die K+S GRUPPE mit weiteren nahestehenden Unternehmen in Beziehungen; hierzu zählen nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen sowie Unternehmen, auf die die K+S GRUPPE einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann (assoziierte Unternehmen). Eine vollständige Übersicht aller nahestehenden Unternehmen kann der Zusammenstellung des gesamten Beteiligungsbesitzes (Anteilsbesitzliste) auf Seite 177 entnommen werden.
Die folgende Tabelle zeigt die in der Berichtsperiode erfolgten Transaktionen der K+S GRUPPE mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Die Abwicklung der Geschäfte erfolgte zu marktüblichen Konditionen.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Umsätze aus Lieferungen und Leistungen | 48,8 | 36,5 |
| Empfangene Lieferungen und Leistungen | 26,9 | 25,4 |
| Erträge aus Ausschüttungen und Gewinnabführungen | 7,3 | 5,7 |
| Sonstige Erträge | 0,6 | 0,6 |
| Sonstige Aufwendungen | 2,6 | 1,5 |
Die Umsätze aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Warenverkäufen von konsolidierten Gesellschaften an ausländische Vertriebsgesellschaften. Die empfangenen Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Sprengstofflieferungen einer inländischen Tochtergesellschaft sowie Provisionen, die von ausländischen Vertriebsgesellschaften in Rechnung gestellt wurden.
Am 31. Dezember 2013 wurden folgende ausstehende Salden mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen ausgewiesen:
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 4,5 | 11,9 |
| - davon aus Bankverkehr | - | 0,3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 11,2 | 12,6 |
| - davon aus Bankverkehr | 6,3 | 7,1 |
Zum Bilanzstichtag bestanden, wie im Vorjahr, keine Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Ausfallversicherungen für Forderungen gegen Tochtergesellschaften existieren nicht. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Bankverkehr resultieren aus der zentralen Aufnahme bzw. Anlage liquider Mittel bei der K+S AKTIENGESELLSCHAFT (Cash-Pooling). Zum Bilanzstichtag bestanden keine Ausleihungen an nicht konsolidierte Tochterunternehmen.
Transaktionen der K+S GRUPPE mit Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen sind aus Konzernsicht als unwesentlich zu bezeichnen.
Nahestehende Personen sind definiert als Personen, die für die Planung, Leitung und Überwachung eines Unternehmens verantwortlich sind. Hierzu zählen der Vorstand und der Aufsichtsrat. Die Vergütung der nahestehenden Personen ist im nachfolgenden Abschnitt sowie im Vergütungsbericht dargestellt. Weitere wesentliche Transaktionen mit nahestehenden Personen fanden nicht statt.
| in Mio. € | 2013 | 2012 |
| Gesamtbezüge des Aufsichtsrats | 2,0 | 2,0 |
| - davon fix | 2,0 | 2,0 |
| Gesamtbezüge des Vorstands | 8,8 | 9,3 |
| - davon fix | 2,6 | 2,2 |
| - davon erfolgsbezogen | 3,7 | 3,9 |
| - davon LTI Programme | 2,5 | 3,2 |
| Gesamtbezüge früherer Mitglieder des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen | 1,5 | 1,1 |
| Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen | 17,4 | 14,8 |
Die Gesamtbezüge des Vorstands im Berichtsjahr entfielen auf sechs Vorstandsmitglieder, davon waren fünf Vorstandsmitglieder zwölf Monate und ein Vorstandsmitglied vier Monate im Amt. Im Vorjahr bestand der Vorstand aus sechs Mitgliedern, davon waren drei ganzjährig, die restlichen Vorstandsmitglieder jeweils neun, sieben und drei Monate im Amt.
Das Vergütungssystem des Vorstands setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
| ― |
laufende monatliche Bezüge (Fixgehalt); hinzugerechnet werden Sachbezüge |
| ― |
erfolgsbezogene Einmalvergütung; die Tantieme bestimmt sich nach der Gesamtkapitalrendite und einer persönlichen Leistungskomponente und wird im jeweils folgenden Geschäftsjahr ausgezahlt |
| ― |
Long Term Incentive (LTI-Programm) |
Die Darstellung der individualisierten Bezüge der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2013 erfolgt im Vergütungsbericht des Corporate-Governance-Berichts auf Seite 25; der Vergütungsbericht ist auch Bestandteil des Lageberichts.
MERITUS TRUST COMPANY LIMITED, Bermuda, hält über die EUROCHEM GROUP SE und ihr zuzurechnende Tochterunternehmen knapp 10 % der Aktien. MERITUS hält treuhänderisch Industriebeteiligungen von Andrey Melnichenko. BLACKROCK INC., New York (USA), teilte uns am 11. Mai 2012 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil die Schwelle von 5% überschritten hat und der Anteil an der Gesellschaft 5,08 % beträgt.
Die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" ist für 2013/14 von Vorstand und Aufsichtsrat der K+S AKTIENGESELLSCHAFT abgegeben und den Aktionären im Internetauftritt der K+S GRUPPE (www.k-plus-s.com) zugänglich gemacht worden sowie im Finanzbericht 2013 auf Seite 25 veröffentlicht.
| in %; per 31.12.2013 | Sitz der Gesellschaft | Anteile am Kapital | Anteil Stimmrechte | |
| Voll konsolidierte inländische Unternehmen (16 Gesellschaften) | ||||
| K+S Aktiengesellschaft | Kassel | Deutschland | - | - |
| Chemische Fabrik Kalk GmbH | Köln | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| Deutscher Straßen-Dienst GmbH | Hannover | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| esco - european salt company GmbH & Co. KG1,2 | Hannover | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| esco international GmbH2 | Hannover | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| German Bulk Chartering GmbH3 | Hamburg | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S Baustoffrecycling GmbH3 | Sehnde | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S Beteiligungs GmbH2,3 | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S Entsorgung GmbH2,3 | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S IT-Services GmbH3 | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S KALI GmbH2,3 | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S North America Asset Management GmbH | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S North America Salt Asset Management GmbH & Co. KG1 | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S Salz GmbH2,3 | Hannover | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S Transport GmbH2,3 | Hamburg | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| Kali-Union Verwaltungsgesellschaft mbH2,3 | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| Voll konsolidierte ausländische Tochterunternehmen (48 Gesellschaften) | ||||
| 1786987 Alberta Ltd. | Calgary | Kanada | 100,00 | 100,00 |
| Canadian Brine, Ltd. | Pointe Claire | Kanada | 100,00 | 100,00 |
| Canadian Salt Finance Company (ULC) | Vancouver | Kanada | 100,00 | 100,00 |
| Canadian Salt Holding Company (ULC) | Vancouver | Kanada | 100,00 | 100,00 |
| Compania Minera Punta de Lobos Ltda. | Santiago de Chile | Chile | 99,64 | 100,00 |
| Empresa de Servicios Ltda. | Santiago de Chile | Chile | 99,64 | 100,00 |
| Empresa Maritima S.A. | Santiago de Chile | Chile | 48,67 | 99,59 |
| esco benelux N.V | Diegem | Belgien | 100,00 | 100,00 |
| esco france S.A.S. | Levallois-Perret | Frankreich | 100,00 | 100,00 |
| esco Holding France S.A.S. | Dombasle-sur-Meurthe | Frankreich | 100,00 | 100,00 |
| esco Spain S.L. | Barcelona | Spanien | 100,00 | 100,00 |
| Frisia Zout B.V. | Harlingen | Niederlande | 100,00 | 100,00 |
| Glendale Salt Development, LLC | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| Inagua General Store, Ltd. | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| Inagua Transports, Inc. | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| International Salt Company, LLC | Clarks Summit | USA | 100,00 | 100,00 |
| Inversiones Columbus Ltda. | Santiago de Chile | Chile | 2,00 | 100,00 |
| Inversiones Empremar Ltda. | Santiago de Chile | Chile | 48,87 | 100,00 |
| Inversiones K+S Sal de Chile Ltda. | Santiago de Chile | Chile | 100,00 | 100,00 |
| K+S Canada Holdings (ULC) | Vancouver | Kanada | 100,00 | 100,00 |
| K+S Chile S.A. | Santiago de Chile | Chile | 99,64 | 99,64 |
| K+S Czech Republic a.s. | Prag | Tschechien | 100,00 | 100,00 |
| K+S Finance Belgium BVBA | Diegem | Belgien | 100,00 | 100,00 |
| K+S Finance Ltd. | St. Julians | Malta | 100,00 | 100,00 |
| K+S Holding France S.A.S. | Reims | Frankreich | 100,00 | 100,00 |
| K+S Investments Ltd. | St. Julians | Malta | 100,00 | 100,00 |
| K+S KALI Du Roure S.A.S. | Le Teil | Frankreich | 100,00 | 100,00 |
| K+S KALI France S.A.S. | Reims | Frankreich | 100,00 | 100,00 |
| K+S KALI Rodez S.A.S. | Sainte Radegonde | Frankreich | 97,45 | 97,45 |
| K+S KALI Wittenheim S.A.S. | Wittenheim | Frankreich | 100,00 | 100,00 |
| K+S Montana Holdings, LLC | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| K+S Netherlands Holding B.V. | Harlingen | Niederlande | 100,00 | 100,00 |
| K+S North America Corporation | New York | USA | 100,00 | 100,00 |
| K+S North America Salt Holdings LLC | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| K+S Perú S.A.C. | Lima | Peru | 100,00 | 100,00 |
| K+S Potash Canada General Partnership | Vancouver | Kanada | 100,00 | 100,00 |
| Montana US Parent Inc. | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| Morton Bahamas Ltd. | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| Morton Salt, Inc. | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| S.P.L.-USA, LLC | Clarks Summit | USA | 100,00 | 100,00 |
| Salina Diamante Branco Ltda. | Rio de Janeiro | Brasilien | 100,00 | 100,00 |
| Salines Cérébos S.A.S. | Levallois-Perret | Frankreich | 100,00 | 100,00 |
| Servicios Maritimos Patillos S.A.4 | Santiago de Chile | Chile | 49,82 | 50,00 |
| Servicios Portuarios Patillos S.A. | Santiago de Chile | Chile | 99,53 | 99,89 |
| The Canadian Salt Company Limited | Calgary | Kanada | 100,00 | 100,00 |
| Transporte por Containers S.A. | Santiago de Chile | Chile | 48,04 | 98,71 |
| VATEL Companhia de Produtos Alimentares S.A. | Alverca | Portugal | 100,00 | 100,00 |
| Weeks Island Landowner, LLC | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| Nicht konsolidierte inländische Tochterunternehmen (13 Gesellschaften)5 | ||||
| 1. K+S Verwaltungs GmbH | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| 1. K+S Verwaltungs GmbH & Co. Erwerbs KG | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| 3. K+S Verwaltungs GmbH & Co. Erwerbs KG | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| 4. K+S Verwaltungs GmbH | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| Beienrode Bergwerks-GmbH | Kassel | Deutschland | 89,80 | 89,80 |
| esco Verwaltungs GmbH | Hannover | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| Ickenroth GmbH | Staudt | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S An-Instituts Verwaltungsgesellschaft mbH | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S Consulting GmbH | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| K+S Versicherungsvermittlungs GmbH | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| MSW-Chemie GmbH | Langelsheim | Deutschland | 68,50 | 68,50 |
| Verlagsgesellschaft für Ackerbau mbH | Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| Wohnbau Salzdetfurth GmbH | Bad Salzdetfurth | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| Nicht konsolidierte ausländische Tochterunternehmen (19 Gesellschaften)5 | ||||
| esco Nordic AB | Göteborg | Schweden | 100,00 | 100,00 |
| Imperial Thermal Products, Inc. | Chicago | USA | 100,00 | 100,00 |
| ISX Oil & Gas Inc. | Calgary | Kanada | 100,00 | 100,00 |
| K+S Asia Pacific Pte. Ltd. | Singapur | Singapur | 100,00 | 100,00 |
| K+S Benelux B.V. | Breda | Niederlande | 100,00 | 100,00 |
| K+S Brasileira Fertilizantes e Produtos Industriais Ltda. | Sao Paulo | Brasilien | 100,00 | 100,00 |
| K+S Denmark Holding ApS | Hellerup | Dänemark | 100,00 | 100,00 |
| K+S Entsorgung (Schweiz) AG | Delemont | Schweiz | 100,00 | 100,00 |
| K+S Fertilizers (India) Private Limited | Neu Delhi | Indien | 100,00 | 100,00 |
| K+S Italia S.r.L. | Verona | Italien | 100,00 | 100,00 |
| K+S Legacy GP Inc. | Vancouver | Kanada | 100,00 | 100,00 |
| K+S Mining Argentina S.A. | Buenos Aires | Argentinien | 100,00 | 100,00 |
| K+S Polska Sp. z o.o. | Poznan | Polen | 100,00 | 100,00 |
| K+S UK & Eire Ltd. | Hertford | Großbritannien | 100,00 | 100,00 |
| Kali (U.K.) Ltd. | Hertford | Großbritannien | 100,00 | 100,00 |
| Kali AG | Frauenkappelen | Schweiz | 100,00 | 100,00 |
| OOO K+S Rus | Moskau | Russ. Föderation | 100,00 | 100,00 |
| Potash S.A. (Pty) Ltd. | Johannesburg | Südafrika | 100,00 | 100,00 |
| Shenzhen K+S Trading Co. Ltd. | Shenzhen | China | 100,00 | 100,00 |
| Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen (3 Gesellschaften)6 | ||||
| Börde Container Feeder GmbH | Haldensleben | Deutschland | 33,30 | 33,30 |
| Morton China National Salt (Shanghai) Salt Co., Ltd. | Shanghai | China | 45,00 | 45,00 |
| Werra Kombi Terminal Betriebsgesellschaft mbH | Philippsthal | Deutschland | 50,00 | 50,00 |
| Sonstige Beteiligungen (6 Gesellschaften)7 | ||||
| Fachschule f. Wirtschaft und Technik Gem. GmbH | Clausthal | Deutschland | 9,40 | 9,40 |
| Hubwoo.com S.A. | Paris | Frankreich | 0,04 | 0,04 |
| Lehrter Wohnungsbau GmbH | Lehrte | Deutschland | 6,70 | 6,70 |
| Nieders. Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH | Hannover | Deutschland | 0,10 | 0,10 |
| Poldergemeinschaft Hohe Schaar | Hamburg | Deutschland | 8,66 | 8,66 |
| Zoll Pool Hamburg AG | Hamburg | Deutschland | 1,96 | 1,96 |
1
Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift nach
§ 264b HGB.
2
Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift
nach § 291 HGB.
3
Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift
nach § 264 Abs. 3 HGB.
4
Vollkonsolidierung aufgrund beherrschenden
Einflusses (u. a. Mehrheit der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans).
5
Keine Konsolidierung aufgrund untergeordneter
Bedeutung.
6
Verzicht auf Equity-Methode aufgrund untergeordneter
Bedeutung.
7
Verzicht auf Angabe der Höhe des Eigenkapitals
und des Ergebnisses des letzten Geschäftsjahres aufgrund untergeordneter
Bedeutung.
Eine Aufstellung der Mitglieder des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse befindet sich im Kapitel ,Corporate Governance' auf Seite 31; diese Aufstellung ist auch Bestandteil des Anhangs zum Konzernabschluss.
Eine Aufstellung der Mitglieder des Vorstands und seiner Zuständigkeiten befindet sich im Kapitel ,Corporate Governance' auf Seite 30; diese Aufstellung ist auch Bestandteil des Anhangs zum Konzernabschluss.
Kassel, 28. Februar 2014
K+S AKTIENGESELLSCHAFT
DER VORSTAND
| ANLAGENDECKUNGSGRAD I | = Eigenkapital / Operatives Anlagevermögen |
| ANLAGENDECKUNGSGRAD II | = (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) / Operatives Anlagevermögen |
| BUCHWERT JE AKTIE | = Eigenkapital / Gesamtanzahl Aktien am 31.12. |
| EIGENKAPITALRENDITE | Bereinigtes Konzernergebnis nach Steuern1 / Bereinigtes Eigenkapital1,2 |
| ENTERPRISE VALUE | = Marktkapitalisierung + Nettoverschuldung |
| GESAMTKAPITALRENDITE | = (Bereinigtes Ergebnis vor Steuern1,3 + Zinsaufwand) / Bereinigte Bilanzsumme1,2,4 |
| LIQUIDITÄTSGRAD I | = (Flüssige Mittel + kurzfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen) / Kurzfristiges Fremdkapital |
| LIQUIDITÄTSGRAD II | = (Flüssige Mittel + kurzfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen + kurzfristige Forderungen) / Kurzfristiges Fremdkapital |
| LIQUIDITÄTSGRAD III | = Kurzfristige Vermögenswerte / Kurzfristiges Fremdkapital |
| NETTOFINANZ VERBINDLICHKEITEN | = Finanzverbindlichkeiten - flüssige Mittel - Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen |
| NETTOVERSCHULDUNG | = Finanzverbindlichkeiten + Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen + langfristige Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen - flüssige Mittel - Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen |
| OPERATIVES ANLAGEVERMÖGEN | = Immaterielle Vermögenswerte + Sachanlagen + Anteile an verbundenen Unternehmen + Beteiligungen |
| RETURN ON CAPITAL EMPLOYED (ROCE) | = Operatives Ergebnis (EBIT I) / (Operatives Anlagevermögen2 + Working Capital2,4 ) |
| UMSATZRENDITE | = Bereinigtes Konzernergebnis1 / Umsatz |
| VALUE ADDED | = (ROCE - gewichteter durchschnittlicher Kapitalkostensatz vor Steuern) x (operatives Anlagevermögen2 + Working Capital2 ) |
| VERSCHULDUNGSGRAD I | = Finanzverbindlichkeiten / Eigenkapital |
| VERSCHULDUNGSGRAD II | = Nettoverschuldung / Eigenkapital |
| WORKING CAPITAL | = Vorräte + Forderungen und übrige Vermögenswerte5 - kurzfristige Rückstellungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - sonstige Verbindlichkeiten5 |
1
Bereinigt um die Effekte der Marktwertveränderungen
aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften; beim bereinigten
Konzernergebnis wurden ferner die daraus resultierenden Steuereffekte
eliminiert.
2
Jahresdurchschnitt.
3
Einschließlich Ergebnis aus nicht fortgeführter
Geschäftstätigkeit (vor Steuern).
4
Bereinigt um Erstattungsansprüche und korrespondierende
Verpflichtungen.
5
Ohne Marktwerte operativer, antizipativer
Sicherungsgeschäfte, jedoch einschließlich gezahlter Prämien für operativ
genutzte Derivate; ohne Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Geldanlagen;
bereinigt um Erstattungsansprüche und CTA-Planvermögensüberschüssen.
Saldo der Zahlungsein- und -ausgänge während eines Berichtszeitraums.
Bei der Chloralkali-Elektrolyse werden durch das Zersetzen des Grundstoffs Natriumchlorid mit Hilfe von elektrischem Strom Chlor, Natronlauge und Wasserstoff erzeugt. Alternativ wird durch die Verwendung von Kaliumchlorid Kalilauge produziert. Die wichtigen Grundchemikalien Chlor, Natronlauge, Wasserstoff und Kalilauge bilden die Basis für zahlreiche chemische Produkte.
Compliance (Regelkonformität) bezeichnet die Einhaltung der Gesetze, der unternehmensinternen Regelungen und Richtlinien sowie der vom Unternehmen anerkannten regulatorischen Standards. Ein Compliance-System soll Haftungs-, Straf- und Bußgeldrisiken sowie sonstige finanzielle Nachteile für das Unternehmen vermeiden und eine positive Reputation in der Öffentlichkeit sicherstellen.
bezeichnet die "gebotene Sorgfalt", mit der im Vorfeld einer Akquisition geprüft wird, und umfasst die Durchführung einer detaillierten Analyse, insbesondere der geologischen, technischen, (umwelt-) rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, eines Akquisitionsobjekts. Dabei werden die Analyseergebnisse aus den vom Zielunternehmen zur Verfügung gestellten Unternehmensdaten genutzt. Ziel ist es, mit der Akquisition verbundene Risiken aufzudecken bzw. zu begrenzen.
Die interne Steuerung der K+S GRUPPE erfolgt u. a. auf Basis des operativen Ergebnisses EBIT I. Das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften entspricht - aufgrund der Eliminierung sämtlicher Marktwertschwankungen während der Laufzeit - dem Wert des Sicherungsgeschäfts zum Zeitpunkt der Realisierung (Differenz zwischen Kassa- und Sicherungskurs), im Falle von Optionsgeschäften abzüglich der gezahlten bzw. zuzüglich der erhaltenen Prämien.
Nach IFRS werden die Marktwertschwankungen aus Sicherungsgeschäften in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Das EBIT II beinhaltet sämtliche Ergebnisse aus operativen Sicherungsgeschäften, d. h. sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch Ergebnisse aus realisierten operativen Sicherungsderivaten. Ergebniseffekte aus der Sicherung von Grundgeschäften mit Finanzierungscharakter, deren Ergebniswirkungen sich weder im aktuellen Geschäftsjahr noch in zukünftigen Geschäftsjahren im EBIT niederschlagen, werden im Finanzergebnis ausgewiesen.
Das ESTA® -Verfahren ist ein von K+S patentiertes trockenes Aufbereitungsverfahren für Kalirohsalze. Bei diesem Verfahrensprozess werden die einzelnen Rohsalzelemente unterschiedlich aufgeladen, um schließlich mit Hilfe eines Spannungsfelds in die Bestandteile Natrium- und Kaliumchlorid getrennt zu werden. Im Vergleich zu klassischen, nassen Aufbereitungsverfahren sind Energieaufwand und Produktionsrückstände deutlich vermindert.
(Unternehmenswert) ist eine von Finanzanalysten häufig verwendete Kennzahl zur Ermittlung des Wertes eines Unternehmens. Der Enterprise Value wird häufig zu anderen Kennzahlen (z. B. Umsatz, EBITDA, EBIT) in Relation gesetzt, sodass sich sogenannte Enterprise-Value-Multiplikatoren ergeben.
Im Gegensatz zu flüssiger Sole ist Festsalz ein in fester Form vorliegendes Salz, wie z. B. Speisesalz und Auftausalz.
Das Flotationsverfahren trennt in der Produktion Steinsalz und Kali bzw. Kieserit ohne Wärmezufuhr aus dem Rohsalz heraus. Während des Verfahrensprozesses werden die Mineralien, unter Luftzufuhr, in einer gesättigten Salzlösung in ihre Bestandteile getrennt. An den zugeführten Luftblasen lagern sich, unter der Zugabe von Flotationsmitteln, die Wertstoffe an und können so nach dem Aufschwimmen abgeschöpft werden.
(Streubesitz) Anzahl der Aktien, die sich nicht im Eigentum von Großaktionären befinden, die mehr als 5% der Aktien einer Gesellschaft besitzen (Ausnahme: Aktien im Besitz von Investmentgesellschaften oder Vermögensverwaltern).
bezeichnet die Herstellung von streufähigen Düngerkörnern, die mit einem landwirtschaftlichen Düngerstreuer ausgebracht werden können.
Die Global Reporting Initiative ist eine gemeinnützige Stiftung, die auf dialogorientierte Weise einen Rahmen für die globale Nachhaltigkeitsberichterstattung entwickelt. Der GRI-Berichtsleitfaden legt Prinzipien und Indikatoren fest, mit deren Hilfe Organisationen ihre ökonomischen, ökologischen und sozialen Leistungen messen können. Zielsetzung ist die Förderung von Transparenz und die Vergleichbarkeit von Nachhaltigkeitsberichten.
Das Heißlöseverfahren ist ein in der Kaliproduktion angewendetes Produktionsverfahren, das auf dem temperaturabhängigen Löseverhalten von Mineralien basiert. Die unterschiedlichen Bestandteile werden getrennt, weil die Löslichkeit von Steinsalz unabhängig von der Wassertemperatur gleichbleibend gut ist und die von Kaliumchlorid mit der Temperatur ansteigt.
Kaliumoxid (K2O) ist eine chemische Maßeinheit, die als Angabe für den Kaliumgehalt von Düngemitteln eingesetzt wird.
Kaliumchlorid (KCl) ist ein Kaliumsalz, das als Düngemittel Verwendung findet. Darüber hinaus ist es der Ausgangsrohstoff für sämtliche anorganische und organische Kaliumverbindungen.
auch WACC (Weighted Average Cost of Capital); bezeichnet die Opportunitätskosten, die Eigen- und/oder Fremdkapitalgebern durch das dem Unternehmen zur Verfügung gestellte Kapital entstehen. Der gewichtete, durchschnittliche Kapitalkostensatz ergibt sich als Summe des Verzinsungsanspruchs der Eigenkapitalgeber auf den Eigenkapitalanteil sowie der Fremdkapitalverzinsung auf den verzinslichen Fremdkapitalanteil am Gesamtkapital. Da es sich um eine Nachsteuerbetrachtung handelt, wird der durchschnittliche Fremdkapitalzins um die Unternehmenssteuerquote reduziert.
Kaverne ist eine im Bergbau verwendete Bezeichnung für einen größeren, künstlich geschaffenen Hohlraum unter Tage.
geben Auskunft darüber, in wie weit die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen durch liquide Mittel, kurzfristige Forderungen bzw. das Umlaufvermögen gedeckt sind.
enthalten mehr als einen Nährstoff, i. d. R. Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie - je nach Bedarf und Anwendung - Magnesium, Schwefel oder auch Spurenelemente. Durch die Zusammenführung der Rohstoffe im Produktionsprozess und die anschließende Granulierung enthält jedes einzelne Düngerkorn stets die exakt gleiche Nährstoffzusammensetzung; somit wird eine gleichmäßige Ausbringung der Nährstoffe auf dem Feld sichergestellt.
(Bulk Blender) Mischdüngeranlagen, in denen verschiedene Nährstoffe zusammengeführt werden.
Natriumchlorid (NaCl) bzw. Kochsalz ist ein kristallines Mineral, welches aus Steinsalz und Meersalz gewonnen wird. Als Speisesalz ist Natriumchlorid für den menschlichen Organismus ein unverzichtbarer Mineralstofflieferant. Auch bei der Sicherheit im Straßenverkehr und als wichtiger Bestandteil für die Produktion von Glas, Papier und Kunststoff wird Natriumchlorid verwendet.
Am 2. Juli 2012 erfolgte die Veräußerung des NITROGEN-Geschäfts an EUROCHEM. Infolgedessen wird das NITROGEN-Geschäft seit dem zweiten Quartal 2012 gemäß IFRS als nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit ausgewiesen.
Zur Sicherung künftiger Währungspositionen (im Wesentlichen US-Dollar) setzen wir operative Derivate in der Form von Optionen sowie Termingeschäften ein (siehe auch Transaktionsrisiken).
Das Plattendolomit (Leine-Karbonat) befindet sich über den Salzvorkommen in ca. 400 bis 500 m Tiefe und wird durch Tonschichten beidseitig abgedeckt. Es ist ca. 10 m mächtig und besteht aus Kalk- und Dolomitstein, der bereits natürlich mineralisiertes Wasser enthält.
beschreibt die Einschätzung der Fähigkeit eines Unternehmens, zukünftig seine Zins- sowie Tilgungsverbindlichkeiten termingerecht zu erfüllen. Es wird von einer Ratingagentur, z. B. MOODY'S oder STANDARD & POOR'S, in Form standardisierter Einstufungen vergeben.
Die Herstellung von Siedesalz erfolgt durch Eindampfung gesättigter Sole, wobei das Natriumchlorid auskristallisiert wird.
Sole ist eine wässrige Steinsalzlösung. Natürliche Sole wird durch Anbohrung unterirdischer Solevorkommen oder durch kontrollierte Bohrlochsolung gewonnen und auch durch Auflösen von bergmännisch gewonnenem Steinsalz hergestellt.
Beim Solungsbergbau (engl. Solution Mining) wird durch ein Bohrloch Frischwasser in lösefähiges (Salz-)Gestein eingebracht, wodurch mit Wasser-Salz-Lösung gefüllte Kammern, sogenannte Kavernen, entstehen. In einem nächsten Schritt wird die gesättigte Sole über eine weitere Rohrleitung an die Erdoberfläche gefördert.
Stakeholder sind Anspruchsgruppen im Umfeld oder innerhalb einer Organisation, die von den unternehmerischen Tätigkeiten gegenwärtig oder in Zukunft direkt oder indirekt betroffen sind und somit in einer Wechselbeziehung stehen. Zu ihnen zählen u. a. Mitarbeiter, Kunden, Investoren, Zulieferer, Anwohner oder die Politik.
bezeichnet die gruppenweite Planung, Steuerung und Koordination der gesamten Wertschöpfungskette (Beschaffung, Produktion und Logistik).
entsteht aus einer Transaktion in Fremdwährung, die in die Konzernwährung umgetauscht werden soll, und ist somit ein zahlungswirksames Risiko.
entsteht aus der Umrechnung von Ergebnis-, Cashflow- oder Bilanzpositionen zu unterschiedlichen Perioden bzw. Stichtagen, die in einer anderen Währung als der Konzernwährung anfallen. Es handelt sich somit um ein nicht zahlungswirksames Risiko.
(Mehrwert) Diese Kennzahl basiert auf dem Ansatz, dass ein Unternehmen dann einen Mehrwert für den Investor schafft, wenn die Rendite auf das durchschnittlich gebundene Kapital die zugrunde liegenden Kapitalkosten übersteigt. Multipliziert man diese Überrendite mit dem durchschnittlich gebundenen Kapital (Jahresdurchschnitt des operativen Anlagevermögens + Working Capital), ergibt sich der im Berichtsjahr geschaffene Mehrwert des Unternehmens.
entfernen Härtebildner wie Kalzium und Magnesium durch ein Ionenaustauschverfahren aus dem Wasser. Weiches Wasser ist für zahlreiche industrielle Prozesse, aber auch in privaten Haushalten erforderlich bzw. von Vorteil.
| 2014/2015 | |
| Hauptversammlung, Kassel | 14. Mai 2014 |
| Quartalsfinanzbericht zum 31. März 2014 | 14. Mai 2014 |
| Dividendenzahlung | 15. Mai 2014 |
| Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2014 | 14. August 2014 |
| Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2014 | 13. November 2014 |
| Bericht über den Geschäftsverlauf 2014 | 12. März 2015 |
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Claudia Kempf, Regina Recht
Gold GmbH, München
Kunst und Werbedruck, Bad Oeynhausen
Dieser Bericht wurde am 13. März 2014 veröffentlicht.
Dieser Geschäftsbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Mit dem FSC® -Warenzeichen werden Holzprodukte ausgezeichnet, die aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen, unabhängig zertifiziert nach den strengen Richtlinien des Forest Stewardship Council® .