![]() K+S AktiengesellschaftKasselQ3/16 Quartalsmitteilung
ECKDATEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNGKENNZAHLEN (IFRS)scroll
scroll
1
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der
Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in
kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung
entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz
Q3/16: 29,0 % (Q3/15: 28,6 %). Für die Quartalsmitteilung gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen
auftreten. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEERTRAGSLAGE+ Im Berichtsquartal erreichte der Umsatz der K+S GRUPPE 687,6 Mio. € (Q3/15: 891,4
Mio. €); dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von rund 23 %. Neben
einem niedrigeren Preisniveau im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte wirkten
sich vor allem die Produktionseinschränkungen wegen der begrenzten Versenkgenehmigung
am Werk Werra auf die Umsatzentwicklung aus. Der milde Winter 2015/16 führte zudem
zu einer verhaltenen Voreinlagerung von Auftausalz. + Erneut positiv zeigte sich das Geschäft mit Salzen für Verbraucher, die Lebensmittelindustrie
sowie für Gewerbe- und Industrieanwendungen. Die Nachfrage nach unseren Düngemittelspezialitäten
blieb hoch, obgleich sich die Produktionseinschränkungen insbesondere auf diese Produkte
auswirkten. + Auf Ebene des Ergebnisses konnten die Preis- sowie Mengeneffekte im Geschäftsbereich
Kali- und Magnesiumprodukte sowie bei Auftausalz nicht vollständig durch Kosteneinsparungen
aufgefangen werden; in der Folge betrug das operative Ergebnis EBIT I der K+S GRUPPE
im dritten Quartal - 31,4 Mio. € nach 132,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum. + Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern lag bei - 27,4 Mio. € (Q3/15: 89,2 Mio.
€); je Aktie resultiert daraus ein Wert von - 0,14 € (Q3/15: 0,46 €). FINANZLAGEINVESTITIONENscroll
+ Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in den ersten neun Monaten
390,3 Mio. € nach 612,7 Mio. € im Vorjahr. Der Rückgang resultierte vor allem aus
einem geringeren operativen Ergebnis EBIT I. Dem stand eine rückläufige Mittelbindung
im Working Capital gegenüber. + Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und
sonstigen Finanzinvestitionen) belief sich auf - 846,6 Mio. € (9M/15: - 876,6 Mio.
€) und spiegelt im Wesentlichen die Investitionen in das Legacy Projekt wider. + Der bereinigte Freie Cashflow lag mit - 456,3 Mio. € deutlich unter Vorjahr (9M/15:
- 263,9 Mio. €). + Zum Stichtag betrug der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 457,9 Mio. € nach -
174,3 Mio. € im Vorjahr; Grund hierfür war die Begebung von Schuldscheindarlehen im
Sommer 2016 mit einem Volumen von insgesamt 700 Mio. €. + Zum 30. September 2016 lag der Nettofinanzmittelbestand bei 129,8 Mio. € (30.09.2015:
303,4 Mio. €; 31.12.2015: 118,4 Mio. €). Es handelt sich dabei um Geldanlagen sowie
Geldmarktpapiere und vergleichbare Wertpapiere mit Laufzeiten bis zu drei Monaten. CASHFLOWÜBERSICHTscroll
VERMÖGENSLAGE+ Zum Stichtag ergab sich eine Nettoverschuldung der K+S GRUPPE von 3.179,5 Mio. €
(31.12.2015: 2.399,8 Mio. €; 30.09.2015: 2.172,6 Mio. €). Ursächlich für den Anstieg
gegenüber dem Vorjahresstichtag waren vor allem die Investitionen in das Legacy Projekt. + Die Nettofinanzverbindlichkeiten, ohne Berücksichtigung der Rückstellungen, betrugen
zum Stichtag 2.052,1 Mio. € nach 1.007,5 Mio. € im Vorjahr. NETTOVERSCHULDUNGscroll
DARSTELLUNG DER SEGMENTEGESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTEKENNZAHLENscroll
+ Der Umsatz des Geschäftsbereichs betrug im Berichtsquartal 301,7 Mio. €; der Rückgang
gegenüber dem Vorjahr war vor allem auf niedrigere Preise zurückzuführen. Dies betraf
im Segment Kaliumchlorid insbesondere die Überseeregionen; dem internationalen Preistrend
folgend mussten auch bei den Verkäufen von Düngemittelspezialitäten in Europa niedrigere
Durchschnittserlöse hingenommen werden. + Aufgrund der Produktionseinschränkungen am Standort Werra konnten zudem weniger
der hochmargigen Produkte wie Kaliumsulfat (SOP) verkauft werden; dies hatte negative
Auswirkungen auf den Produktmix. + Das Absatzvolumen lag im Berichtsquartal mit 1,26 Mio. t im Wesentlichen produktionsbedingt
deutlich unter dem Vorjahreswert (03/15: 1,52 Mio. t). Der Absatz von Kaliumchlorid
reduzierte sich dabei um 16 % auf 0,66 Mio. t; die Verkäufe von Düngemittelspezialitäten
fielen um mehr als 20 % auf 0,45 Mio. t. + Im Berichtszeitraum betrug das EBIT I aufgrund der genannten Effekte - 48,9 Mio.
€ (03/15: 92,5 Mio. €). Geplant höhere Anlaufkosten im Rahmen des Legacy Projekts
wirkten sich zusätzlich nachteilig aus. Einsparungen bei Energie und Fracht sowie
aus dem Programm "Fit für die Zukunft" konnten diese Entwicklung abmildern. ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHRscroll
UMSATZ NACH REGIONEN JULI - SEPTEMBER 2016 (IN %)![]() Vorjahreszahlen in Klammern ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH REGIONENscroll
scroll
LEGACY PROJEKT: INBETRIEBNAHME GESTARTET+ Ende August 2016 wurde die Inbetriebnahme der Anlagen des Legacy Projekts offiziell
gestartet. Die Arbeiten zur Beseitigung des Schadens an einem Prozessbehälter schritten
planmäßig voran. Die Produktion der ersten Tonne Kali dürfte demnach - auf Basis der
bisherigen Erkenntnisse - im zweiten Quartal 2017 erfolgen. K+S geht weiterhin davon
aus, die angestrebte Produktionskapazität von zwei Millionen Tonnen Ende 2017 erreichen
zu können. + Aufgrund des Schadens ist davon auszugehen, dass das Budget von 4,1 Mrd. CAD moderat
überschritten wird. + Vor dem Hintergrund einer vorteilhaften Währungsentwicklung (insbesondere hinsichtlich
des kanadischen Dollars gegenüber dem Euro) dürfte das in 2013 geplante Euro-Budget
in Höhe von rund 3,1 Mrd. € weiterhin Bestand haben. SALZABWASSERENTSORGUNG BLEIBT HERAUSFORDERND+ Aufgrund des erwartet niedrigen Wasserdurchflusses der Werra in den Sommermonaten
und der für 2016 nur begrenzt zur Verfügung stehenden Versenkmenge für Produktionsabwässer
kam es im dritten Quartal erneut zu deutlichen Produktionseinschränkungen am Werk
Werra. Im Berichtsquartal konnte nur der Standort Wintershall ohne Beeinträchtigung
produzieren. Die Minderproduktion kann bis Jahresende nicht mehr aufgeholt werden. + Am 18. August wurde die Genehmigung erteilt, bis zu 200.000 m3 Produktionsabwässer im Grubenfeld Springen (Thüringen) zwischenzulagern; dadurch ist am Standort Unterbreizbach bis auf Weiteres keine Einschränkung der Produktion zu erwarten. + K+S arbeitet intensiv daran, zusätzliche Maßnahmen zur Abwasserentsorgung zu realisieren.
Die sich abzeichnenden Lösungen sind vielversprechend, bedürfen aus heutiger Sicht
für die Umsetzung aber noch einiger Zeit. Es sind technische Prüfungen vorzunehmen,
infrastrukturelle Anpassungen umzusetzen sowie zahlreiche Genehmigungen einzuholen. + Ohne weitere Versenkmöglichkeiten bzw. deutlich ansteigende Pegel in der Werra ist
kurzfristig eine volle Produktion im hessisch-thüringischen Kalirevier nicht möglich. UMFANGREICHE GENEHMIGUNGSVERFAHREN+ Die Prüfung der von K+S im April 2015 beim Regierungspräsidium Kassel beantragten
Fortsetzung der Versenkung bis Ende 2021 dauert weiter an; nach wie vor geht K+S davon
aus, dass der Antrag in vollem Umfang genehmigungsfähig ist. + Das in 2011 begonnene Planfeststellungs- bzw. Genehmigungsverfahren zur Erweiterung
der Haldenkapazität am Standort Hattorf gestaltet sich sowohl inhaltlich als auch
zeitlich sehr anspruchsvoll. Nach erneut von der Behörde geforderten Änderungen am
Konzept werden die Antragsunterlagen derzeit durch K+S überarbeitet. Ziel ist es,
mit dem Vorhaben im Frühjahr 2017 vorzeitig beginnen zu können, um die entsprechenden
Flächen (Basisabdichtung) vorzubereiten und Auswirkungen auf die Produktion zu vermeiden. + Darüber hinaus steht im Jahr 2019 die Erweiterung der Haldenkapazität der Standorte
Zielitz sowie Wintershall an. Die Vorbereitung der Genehmigungsverfahren verläuft
planmäßig. VERSENKGENEHMIGUNG GERSTUNGER MULDE+ Am 13. September hat das Landgericht Meiningen die Eröffnung des Hauptverfahrens
wegen angeblicher Straftaten bei der Versenkung in der Gerstunger Mulde in den Jahren
1999 bis 2007 abgelehnt. + Die Staatsanwaltschaft Meiningen hat umgehend Beschwerde gegen die Ablehnung eingelegt. GESCHÄFTSBEREICH SALZKENNZAHLENscroll
+ Der Umsatz im Geschäftsbereich Salz lag im Berichtsquartal moderat unter dem Vorjahreswert.
Dies resultierte insbesondere aus einem deutlichen Absatzrückgang im nordamerikanischen
Auftausalzgeschäft. + Aufgrund hoher Bestände in den Lägern unserer Kunden infolge eines milden Winters
lief das Voreinlagerungsgeschäft nur langsam an; die Entwicklung der Durchschnittspreise
für Auftausalz zeigte sich regional unterschiedlich, sie nahmen im Jahresvergleich
insgesamt allerdings spürbar ab. + In den weiteren Segmenten, vor allem im Geschäft mit Verbraucherprodukten, konnten
höhere Preise durchgesetzt werden. Der insgesamt niedrigere Durchschnittspreis im
Vergleich zum Vorjahr resultierte vor allem aus einer deutlich höheren Nachfrage nach
Salz für die chemische Industrie in Südamerika, die zu einem veränderten Produktmix
führte. + Der Umsatz mit Salzen für Verbraucherprodukte, die Lebensmittelindustrie sowie mit
Gewerbe- und Industriesalz verzeichnete zusammen einen leichten Anstieg gegenüber
Vorjahr. Der Mengeneffekt aus dem Auftausalzgeschäft konnte nur teilweise ausgeglichen
werden. + In der Folge lag das operative Ergebnis EBIT I im Berichtsquartal deutlich unter
Vorjahr. STRATEGIE "SALZ 2020" AUF GUTEM WEG+ Der Geschäftsbereich hat sich zum Ziel gesetzt, seine Effizienz deutlich zu steigern.
Daneben konzentrieren wir uns darauf, in ausgewählten Regionen und Produktsegmenten
weiter zu wachsen. Wir sind auf gutem Weg - unter der Annahme eines normalisierten
Wintergeschäfts - eine Steigerung des operativen Ergebnisses EBIT I bis zum Jahr 2020
auf mehr als 250 Mio. € zu erzielen. Dies entspricht einem EBITDA von mehr als 400
Mio. €. ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHRscroll
UMSATZ NACH REGIONEN JULI - SEPTEMBER 2016 (IN %)![]() Vorjahreszahlen in Klammern ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH PRODUKTGRUPPENscroll
scroll
Verbraucherprodukte, Lebensmittelindustrie sowie Gewerbe- und Industriesalz scroll
scroll
RISIKO- UND CHANCENBERICHTFür eine umfassende Darstellung des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie möglicher
Risiken und Chancen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht
2015 ab Seite 51 und ab Seite 102. Die dort beschriebenen Risiken und Chancen haben
sich zum 30. September 2016 wie folgt geändert: + Die Bewertung des im Geschäftsbericht 2015 auf Seite 107 für den Betrachtungszeitraum
von drei Jahren beschriebenen Risikos bezüglich der Versagung behördlicher Genehmigungen
für die Entsorgung von flüssigen Produktionsrückständen wurde überprüft; sie hat weiterhin
Bestand. Eine Einschränkung dieser Entsorgungsmöglichkeit wurde zum damaligen Zeitpunkt
als möglich (Wahrscheinlichkeit: 5-50 %) mit wesentlichen finanziellen Auswirkungen
(>200 Mio. €) eingeschätzt. Aufgrund von zeitlichen Verzögerungen im Genehmigungsverfahren
hat sich das Risiko teilweise realisiert; die finanziellen Auswirkungen der diesjährigen
Produktionsausfälle wegen fehlender Versenkmengen sind in unserer Prognose für das
Jahr 2016 auf den Seiten 7-8 berücksichtigt. + Das im Geschäftsbericht 2015 auf Seite 107 beschriebene Risiko einer Versagung oder
gerichtlichen Aufhebung behördlicher Genehmigungen für die Entsorgung von festen Produktionsrückständen
hat sich unserer Einschätzung nach innerhalb der Risikowahrscheinlichkeit von 5-50
% erhöht. Die Behörde hat im laufenden Planfeststellungsverfahren zur Erweiterung
der Halde Hattorf neue Anforderungen an unser ursprünglich beantragtes Entsorgungskonzept
gestellt. Wir überarbeiten derzeit das Konzept zur Haldenerweiterung. Außerdem wurde im Rahmen unserer umfangreichen, kontinuierlichen Beobachtung des Grund-
und Oberflächenwassers im Umfeld der Rückstandshalden eine Erhöhung von Schwermetallwerten
festgestellt. Diese sind in ihrer Zusammensetzung und Konzentration nicht dem Haldenmaterial
zuzuordnen. Wir gehen davon aus, dass natürlich vorkommende Schwermetalle in den Lehm-
und Tonschichten des Erdreichs unter der Halde Hattorf durch salzhaltige Sickerwässer
in Verbindung mit einem niedrigen pH-Wert des Bodens gelöst werden. Die Schwermetalle
werden in Thüringen, lokal begrenzt, durch Quellen an die Oberfläche ausgetragen.
Mit Zustimmung der Behörde hat K+S ein Konzept entwickelt, um bis zum Spätherbst 2017
eine nachhaltige Lösung zu erzielen. Erste Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Es
wird momentan geprüft, wie sich die Situation an weiteren Standorten darstellt und
ob der Sachverhalt Einfluss auf künftige Genehmigungen für die Entsorgung von festen
Produktionsrückständen haben könnte. + Das im Geschäftsbericht 2015 auf Seite 109 enthaltene Risiko bezüglich des Legacy
Projekts hat sich aufgrund des Sachschadens vom 17. Juli 2016 teilweise realisiert.
Aufgrund der Projektgröße lassen sich weitere negative Einflüsse nicht ausschließen.
Unsere Risikobewertung hat weiterhin Bestand (Wahrscheinlichkeit: 5-50 %, finanzielle
Auswirkungen: 10-200 Mio. €). + Das im Geschäftsbericht 2015 auf Seite 109 beschriebene Risiko einer Veränderung von Arbeitsplatzgrenzwerten wird für unsere deutschen Grubenbetriebe eintreten. Der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hat im Mai 2016 die zukünftig anzuwendenden Arbeitsplatzgrenzwerte für Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) neu festgelegt. Die Inkraftsetzung wird in Kürze erwartet. Die gesetzlichen Vorgaben für Stickoxide sind entsprechend in der für den Bergbau gültigen Übergangsfrist von fünf Jahren zu erfüllen und ziehen bereits im Betrachtungszeitraum von drei Jahren Investitionen nach sich, die wir in der Planung berücksichtigt haben. Die Risiken der K+S GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen
Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des
Unternehmens. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen
werden nicht gegeneinander aufgerechnet. AUSBLICK 2016+ Die Prüfung der von K+S im April 2015 beim Regierungspräsidium Kassel beantragten
Fortsetzung der Versenkung bis Ende 2021 dauert weiter an. Die Entsorgung der Produktions-
und Haldenabwässer ist daher eng an der Wasserführung der Werra auszurichten, welche
derzeit als Hauptentsorgungsweg für flüssige Rückstände zur Verfügung steht. Wie viel
zu welchem Zeitpunkt in den Fluss eingeleitet werden kann, wird durch die behördlich
festgelegten Grenzwerte bestimmt. Bei niedriger Wasserführung der Werra kann somit
weniger eingeleitet werden. + Insbesondere mit Beginn der niederschlagsärmeren Monate waren Produktionseinschränkungen
an einzelnen Standorten des Verbundwerks Werra - trotz eines effizienten Abwassermanagements
unter Nutzung vorhandener Speicherbecken - unvermeidbar; sie können auch für den Rest
des Jahres nicht ausgeschlossen werden. + Vor diesem Hintergrund erwarten wir ein EBITDA in einer Spanne von 500 - 560 Mio.
€ und ein EBIT I zwischen 200 und 260 Mio. € (2015: 1,1 Mrd. € bzw. 782 Mio. €) für
das Gesamtjahr 2016. ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2016scroll
1
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen
Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen
der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen
in kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung
entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz
Q3/16: 29,0 % (Q3/15: 28,6 %). ZIEL EINES EBITDA VON RUND 1,6 MRD. € IN 2020 BLEIBT BESTEHEN+ Trotz der zahlreichen Herausforderungen bleiben wir optimistisch, unser Ziel, ein
Konzern-EBITDA von rund 1,6 Mrd. € im Jahr 2020, erreichen zu können. + Unsere "Salz 2020"-Strategie befindet sich bereits auf einem sehr guten Weg, das
EBITDA-Ziel von mehr als 400 Mio. € unter der Annahme eines Normalwinters zu erreichen. + Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte stimmt uns insbesondere das Legacy
Projekt positiv. Die derzeitige Abschwächung im Kalimarkt, die eine große Herausforderung
auf dem Weg zur Erreichung des Ziels bis 2020 darstellt, erachten wir als nicht nachhaltig,
da die mittel- und langfristigen Wachstumstrends nach wie vor intakt sind. + Daher rechnen wir im Rahmen unserer Mittelfristprognose neben einem ungestörten
Betrieb unserer Kaliwerke in Deutschland und Kanada mit einem höheren Kalipreisniveau
als es heute vorherrscht. Darüber hinaus erarbeiten wir eine Vielzahl strategischer
Initiativen, die zur Erreichung des Ziels beitragen sollen. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K + S AKTIENGESELLSCHAFTNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. Kassel, 7. November 2016 K+S Aktiengesellschaft Der Vorstand GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1scroll
OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT I)1scroll
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. KAPITALFLUSSRECHNUNGKAPITALFLUSSRECHNUNG1,2scroll
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. BILANZBILANZ - AKTIVA1scroll
BILANZ - PASSIVA1scroll
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. FINANZKALENDERTERMINEscroll
KONTAKTK+S AktiengesellschaftBertha-von-Suttner-Str. 7 34131 Kassel Tel.: 0561/9301-0 Fax: 0561/9301-1753 Internet: www.k-plus-s.com Investor RelationsTel.: 0561/9301-1100 Fax: 0561/9301-2425 E-Mail: investor-relations@k-plus-s.com IMPRESSUMRedaktion/Text K+S-Investor Relations Inhouse produziert mit FIRE.sys Veröffentlichung am 10. November 2016 ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGENDiese Quartalsmitteilung enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige
Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen
Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten
Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht
des aktuellen Geschäftsberichts genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen
Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft
übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine
Verpflichtung, die in dieser Quartalsmitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||