K+S Aktiengesellschaft
Kassel
Q1/17 Quartalsmitteilung
K+S GRUPPE
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Produktionsstart in "Bethune" (vormals: Legacy Projekt); erste Tonne Kali Ende Juni
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Konzernumsatz steigt rund 3 %; EBIT I wie erwartet deutlich unter Vorjahr
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Operativer Cashflow lediglich moderat unter Vorjahr
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Zweites Quartal in Folge mit steigenden Durchschnittspreisen im Geschäftsbereich Kali-
und Magnesiumprodukte
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Hohe Nachfrage nach Düngemittelspezialitäten in Europa und Asien
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Witterungsbedingte Produktionseinschränkungen im Werk Werra
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Solides Salzergebnis trotz milden Winterwetters
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Nicht-Auftausalzgeschäft erneut stark
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Ausblick 2017 bestätigt: Spürbarer Anstieg bei Umsatz und operativem Ergebnis EBIT
I erwartet
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ECKDATEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNG
KENNZAHLEN (lFRS)
1
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der
Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in
kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung
entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz
Q1/17: 29,6 % (Q1/16: 29,0 %).
2
Investitionen in bzw. ergebniswirksame Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle
Vermögenswerte, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und Finanzanlagen des Anlagevermögens.
3
Ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen.
4
FTE: Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil
gewichtet. Die Bezeichnung Mitarbeiter gilt für Frauen und Männer gleichermaßen und
ist deshalb als geschlechtsneutral anzusehen.
Für die Quartalsmitteilung gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen
auftreten.
ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE
ERTRAGSLAGE
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Im Berichtsquartal erreichte der Umsatz der K+S GRUPPE 1.126,4 Mio. € nach 1.095,5
Mio. € im Vorjahreszeitraum; dies entspricht einem Anstieg von rund 3 %.
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Insbesondere aufgrund einer hohen Nachfrage nach unseren Düngemittelspezialitäten
in Europa und Asien konnten wir gegenüber dem Vorjahresquartal niedrigere Durchschnittspreise
im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte mehr als ausgleichen.
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Im Geschäftsbereich Salz standen einem guten Wintergeschäft in Europa und Kanada milde
Witterungsverhältnisse und rückläufige Preise in den USA gegenüber; der Umsatz mit
Auftausalzen blieb in der Folge annähernd konstant. Erneut positiv zeigte sich das
Geschäft mit Salzen für Verbraucher, die Lebensmittelindustrie sowie für Gewerbe-
und Industrieanwendungen.
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Auf Ergebnisebene führten die im Jahresvergleich niedrigeren Preise im Geschäftsbereich
Kali- und Magnesiumprodukte und im nordamerikanischen Auftausalzgeschäft sowie witterungsbedingte
Produktionseinschränkungen am Verbundwerk Werra zu einem deutlichen Rückgang. Zudem
wirkte sich im ersten Quartal 2017 eine Einmalzahlung an unsere Mitarbeiter nach der
Gehaltsrunde 2017 aus; positive Währungseffekte und Kosteneinsparungen konnten diese
nur teilweise ausgleichen. In der Folge betrug das operative Ergebnis EBIT I der K+S
GRUPPE im Berichtszeitraum 137,4 Mio. € nach 218,4 Mio. € im Vorjahr.
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Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern lag bei 94,6 Mio. € (Q1/16: 147,9 Mio.
€); je Aktie resultiert daraus ein Wert von 0,49 € (Q1/16: 0,77 €).
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FINANZLAGE
INVESTITIONEN
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Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Gegensatz zum EBIT I lediglich
moderat unter Vorjahr. Den im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren operativen
Ergebnissen stand vor allem eine Reduzierung des Nettoumlaufvermögens (Net Working
Capital) gegenüber.
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| ― |
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und
sonstigen Finanzinvestitionen) belief sich auf - 211,8 Mio. € (Q1/16: - 243,4 Mio.
€) und spiegelt im Wesentlichen die rückläufigen Investitionen in das Legacy Projekt
wider. In der Folge lag der bereinigte Freie Cashflow im Berichtsquartal moderat über
Vorjahr.
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| ― |
Zum 31. März 2017 betrug der Nettofinanzmittelbestand 147,7 Mio. € (31.03.2016: 272,1
Mio. €; 31.12.2016: 134,7 Mio. €). Es handelt sich dabei um Geldanlagen sowie Geldmarktpapiere
und vergleichbare Wertpapiere mit Laufzeiten bis zu drei Monaten.
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CASHFLOWÜBERSICHT
VERMÖGENSLAGE
+ Zum Stichtag ergab sich für die K+S GRUPPE eine Nettoverschuldung von 3.613,9 Mio.
€ (31.12.2016: 3.583,8 Mio. €; 31.03.2016: 2.367,2 Mio. €). Ursächlich für den Anstieg
gegenüber dem Vorjahresquartal waren vor allem die Investitionen in das Legacy Projekt
seit diesem Zeitraum. Entsprechend erhöhten sich auch die Nettofinanzverbindlichkeiten
(ohne Berücksichtigung der Rückstellungen).
NETTOVERSCHULDUNG
DARSTELLUNG DER SEGMENTE
GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE
KENNZAHLEN
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Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Geschäftsbereich einen leicht höheren Umsatz erzielen.
Ursächlich hierfür war im Wesentlichen eine Absatzsteigerung im Bereich der Düngemittelspezialitäten.
Der positiven Absatzentwicklung gegenüber Vorjahr standen niedrigere Durchschnittspreise
für kalihaltige Pflanzennährstoffe gegenüber. Im Vergleich zum vierten Quartal 2016
zogen die Durchschnittspreise jedoch weiter an.
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Bedingt durch nicht ausreichende Entsorgungsmöglichkeiten für Produktionsabwässer
musste die Rohsalzverarbeitung am Standort Hattorf in den ersten Wochen des Berichtsquartals
erneut temporär eingestellt werden. Die Einleitung in die Werra als Hauptentsorgungsweg
stand aufgrund von Niedrigwasser zeitweise nur eingeschränkt zur Verfügung.
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Das Absatzvolumen lag im Berichtsquartal mit 1,82 Mio. t moderat über dem Vorjahreswert
(Q1/16: 1,69 Mio. t). Der Absatz von Kaliumchlorid blieb mit 0,82 Mio. t stabil, während
bei den Verkäufen von Düngemittelspezialitäten ein spürbarer Anstieg auf 0,78 Mio.
t verzeichnet werden konnte (Q1/16: 0,68 Mio. t). Insbesondere die Nachfrage nach
Korn-Kali in Deutschland war im Berichtsquartal aufgrund geringer Lagerbestände auf
Kundenseite ausgesprochen hoch.
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Nach einer stark belasteten zweiten Jahreshälfte 2016 verbesserte sich die Ertragslage
des Geschäftsbereichs; das operative Ergebnis EBIT I erreichte im Berichtsquartal
41,9 Mio. €. Dennoch ergab sich im Vorjahresvergleich eine deutliche Ergebnisminderung
(Q1/16: 102,3 Mio. €). Der Rückgang ist vor allem auf die Produktionseinschränkungen
im Verbundwerk Werra (- 36 Mio. €) sowie niedrigere Durchschnittspreise (- 28 Mio.
€) zurückzuführen. Darüber hinaus hatte eine Einmalzahlung an unsere Mitarbeiter Einfluss
auf das Ergebnis des Berichtsquartals (- 20 Mio. €). Positive Wechselkurseffekte konnten
dies zum Teil kompensieren.
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ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR
UMSATZ NACH REGIONEN JANUAR - MÄRZ 2017 (IN %)
Vorjahreszahlen in Klammer
ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH REGIONEN
LEGACY PROJEKT WIRD WERK BETHUNE
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Anfang Mai wurde das neue Werk "Bethune" (vormals: Legacy Projekt) offiziell eröffnet
und der Betriebsmannschaft übergeben. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zur Stärkung
unserer globalen Präsenz. Die Produktion der ersten Tonne Kali dürfte - auf Basis
der vorliegenden Erkenntnisse - Ende Juni 2017 erfolgen. Wir gehen weiterhin davon
aus, die angestrebte Produktionskapazität von zwei Millionen Tonnen ab Ende 2017 erreichen
zu können.
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Das in 2013 geplante Euro-Budget in Höhe von rund 3,1 Mrd. € wurde eingehalten.
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SALZABWASSERENTSORGUNG BLEIBT HERAUSFORDERND
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Die im Dezember 2016 erteilte Erlaubnis zur Fortsetzung der Versenkung von salzhaltigen
Abwässern bis Ende 2021 war ein wichtiger Schritt zu einer höheren Produktionssicherheit
für unser Verbundwerk Werra. Sie enthält aber neben einer geringer als beantragt genehmigten
jährlichen Versenkmenge von 1,5 Mio. m3
unter anderem auch eine Begrenzung der Tagesmenge auf 5.000 m3
. Im Berichtsquartal musste daher und aufgrund niedriger Pegelstände der Werra die
Produktion am Standort Hattorf für 25 Tage unterbrochen werden. Weitere Produktionseinschränkungen
in längeren Perioden von Niedrigwasser in der Werra sind im Verlauf des Jahres nicht
auszuschließen.
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Wir arbeiten intensiv daran, zusätzliche Maßnahmen zur Abwasserentsorgung zu realisieren.
Neben der Möglichkeit, Salzlösungen im Grubenfeld Springen temporär einzustapeln sowie
Wässer in das stillgelegte K+S-Bergwerk Bergmannssegen-Hugo (Region Hannover) einzuleiten,
können wir seit Mitte Februar 2017 auch Salzwässer nach Bernburg (Sachsen-Anhalt)
transportieren, die dort zur Stilllegung und dauerhaften Sicherung einer Gaskaverne
genutzt werden. Darüber hinaus wurde die Produktion durch den Ausbau der Beckenkapazitäten
vor Ort um 130.000 m3
auf nun insgesamt 530.000 m3
weiter stabilisiert.
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Ab dem Jahr 2018 wird sich die Inbetriebnahme der neuen KKF-Anlage positiv auf die
Entsorgungssituation auswirken.
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UMFANGREICHE GENEHMIGUNGSVERFAHREN
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Das in 2011 begonnene Planfeststellungs- bzw. Genehmigungsverfahren zur Erweiterung
der Haldenkapazität am Standort Hattorf gestaltet sich weiterhin sowohl inhaltlich
als auch zeitlich sehr anspruchsvoll. Die erneut überarbeiteten und ergänzten Antragsunterlagen
wurden im Februar bei der Genehmigungsbehörde eingereicht und im April öffentlich
ausgelegt. Unser Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres 2017 das Planfeststellungsverfahren
für die Halde Hattorf abzuschließen. Um mit notwendigen Vorarbeiten Mitte des Jahres
beginnen zu können, wurde zudem ein Antrag auf "Vorzeitigen Beginn" gestellt. Wir
beabsichtigen, die entsprechenden Flächen rechtzeitig - unter anderem durch eine Basisabdichtung
- vorzubereiten, um einen direkten Anschluss der Beschüttung zu gewährleisten und
somit Auswirkungen auf die Produktion zu vermeiden.
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Darüber hinaus steht im Jahr 2019 die Erweiterung der Haldenkapazität der Standorte
Zielitz sowie Wintershall an. Die Vorbereitung der Genehmigungsverfahren liegt im
Zeitplan.
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Das Raumordnungsverfahren für eine Ergänzungsfernleitung an die Oberweser läuft weiter.
Nach Verabschiedung der Bewirtschaftungsplanung durch die Flussgebietsgemeinschaft
Weser (FGG Weser) im März 2016 wurden die Antragsunterlagen ergänzt sowie Hinweise
aus der ersten Offenlegung aufgenommen.
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GESCHÄFTSBEREICH SALZ
KENNZAHLEN
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Der Umsatz im Geschäftsbereich Salz lag im Berichtsquartal leicht über dem Vorjahreswert.
Rückläufige Preise konnten durch positive Währungs- und Mengeneffekte mehr als ausgeglichen
werden.
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Der Bereich Industriesalze konnte die Umsätze in Europa und Nordamerika mengen- und
preisbedingt deutlich steigern.
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Das Geschäft mit Gewerbesalzen profitierte von gestiegenen Absatzmengen und leicht
höheren Preisen in Südamerika und Europa.
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Unsere Aktivitäten im Bereich der Lebensmittelindustrie profitierten insbesondere
von einer positiven Mengen- und Währungsentwicklung.
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Im Segment Verbraucherprodukte konnten Preissteigerungen erzielt werden, welche aber
in der Summe durch rückläufige Volumina in Nordamerika aufgezehrt wurden.
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Deutliche Mengenzuwächse im europäischen Auftausalzgeschäft konnten den Preis- und
Absatzrückgang in Nordamerika annähernd ausgleichen.
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Das operative Ergebnis EBIT I im Berichtsquartal lag vor allem aufgrund der niedrigeren
Preise im nordamerikanischen Auftausalzgeschäft spürbar unter dem Vorjahr.
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STRATEGIE "SALZ 2020" AUF GUTEM WEG
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Der Geschäftsbereich hat sich zum Ziel gesetzt, seine Effizienz deutlich zu steigern.
Daneben konzentrieren wir uns darauf, in ausgewählten Regionen und Produktsegmenten
weiter zu wachsen.
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In den vergangenen Monaten konnte z. B. bereits ein großer Teil der zusätzlichen Ergebnisbeiträge
durch Preisinitiativen in Nordamerika erzielt werden.
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Wir sind auf einem guten Weg - unter der Annahme eines normalisierten Wintergeschäfts
- eine Steigerung des operativen Ergebnisses EBIT I bis zum Jahr 2020 auf unverändert
mehr als 250 Mio. € zu erzielen. Dies entspricht einem EBITDA von mehr als 400 Mio.
€.
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ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR
UMSATZ NACH REGIONEN JANUAR - MÄRZ 2017 (IN %)
Vorjahreszahlen in Klammern
ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH PRODUKTGRUPPEN
RISIKO- UND CHANCENBERICHT
Für eine umfassende Darstellung des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie möglicher
Risiken und Chancen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht
2016 ab Seite 59 und ab Seite 99. Die dort beschriebenen Risiken und Chancen haben
sich zum 31. März 2017 wie folgt geändert.
Das im Geschäftsbericht 2016 auf Seite 107 beschriebene Risiko einer Versagung oder
gerichtlichen Aufhebung behördlicher Genehmigungen für die Entsorgung von festen Produktionsrückständen
hat sich unserer Einschätzung nach innerhalb der Risikowahrscheinlichkeit von 10-50
% erhöht. Das in 2011 begonnene Planfeststellungs- bzw. Genehmigungsverfahren zur
Erweiterung der Haldenkapazität am Standort Hattorf gestaltet sich weiterhin sowohl
inhaltlich als auch zeitlich sehr anspruchsvoll. Die erneut überarbeiteten und ergänzten
Antragsunterlagen wurden im Februar bei der Genehmigungsbehörde eingereicht und im
April öffentlich ausgelegt. Um mit notwendigen Vorarbeiten Mitte des Jahres beginnen
zu können, wurde zudem ein Antrag auf "Vorzeitigen Beginn" gestellt, dessen Genehmigung
bislang noch aussteht. Sollte unser Antrag nicht rechtzeitig genehmigt werden, wären
Auswirkungen auf die Produktion unvermeidbar.
Die Risiken der K+S GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen
Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des
Unternehmens. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen
werden nicht gegeneinander aufgerechnet.
AUSBLICK 2017
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Wir gehen nach wie vor davon aus, dass der Umsatz und die operativen Ergebnisse EBITDA
und EBIT I im Geschäftsjahr 2017 spürbar über den Werten des Vorjahres liegen dürften.
Die im Geschäftsbericht auf den Seiten 115 und 116 beschriebenen Annahmen haben dabei
weiterhin Bestand.
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Die im Dezember 2016 erteilte Erlaubnis zur Versenkung von salzhaltigen Abwässern
aus der Kaliproduktion des Werks Werra ermöglicht eine jährliche Versenkmenge von
1,5 Mio. m3
, begrenzt auf 5.000 m3
pro Tag. Sie enthält darüber hinaus eine Reihe von Nebenbestimmungen. Dadurch werden
Produktionseinschränkungen in längeren Perioden von Niedrigwasser in der Werra - wie
es zu Beginn des Jahres 2017 bereits der Fall war - auch im weiteren Verlauf des Jahres
nicht auszuschließen sein. Dies könnte zu erheblichen Abweichungen von unserer Einschätzung
führen.
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ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2017
1
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen
Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen
der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen
in kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung
entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz
Q1/17: 29,6 % (Q1/16: 29,0 %).
2
Investitionen in Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und als Finanzinvestition
gehaltene Immobilien.
ZIEL EINES EBITDA VON RUND 1,6 MRD. € IN 2020 BLEIBT BESTEHEN
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Trotz der zahlreichen Herausforderungen bleiben wir optimistisch, unser Ziel, ein
Konzern-EBITDA von rund 1,6 Mrd. € im Jahr 2020, erreichen zu können.
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Unsere "Salz 2020"-Strategie ist auf einem sehr guten Weg, das EBITDA-Ziel von mehr
als 400 Mio. € unter der Annahme eines Normalwinters zu erreichen.
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Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte stimmt uns insbesondere das Potenzial
unseres neuen Kaliwerks "Bethune" positiv. Mit Blick auf das Ziel für das Jahr 2020
gehen wir hier - wie auch für unsere Kaliwerke in Deutschland - von einem ungestörten
Betrieb aus. Das derzeitige Preisniveau für kalihaltige Pflanzennährstoffe stellt
weiterhin ein große Herausforderung auf dem Weg zur Erreichung des Ziels bis 2020
dar, jedoch erachten wir dies als nicht nachhaltig, da die mittel- und langfristigen
Wachstumstrends nach wie vor intakt sind. Daher rechnen wir im Rahmen unserer Mittelfristprognose
mit höheren Kalipreisen als sie derzeit gegeben sind. Darüber hinaus erarbeiten wir
eine Vielzahl strategischer Initiativen, die zur Erreichung des Ziels beitragen sollen.
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VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K + S AKTIENGESELLSCHAFT
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Kassel, 3. Mai 2017
K+S Aktiengesellschaft
Der Vorstand
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1
OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT I)1
3
ZUSÄTZLICHE ERGEBNISKENNZAHLEN1
3
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
2
LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.
3
Es handelt sich um nicht in IFRS-Regelwerk definierte Kennzahlen.
4
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich das im EBIT I enthaltene Ergebnis
aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode,
welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte
aus der Sicherung von künftigen Investitionen in kanadischen Dollar (Legacy Projekt)
eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame
Steuern eliminiert; Steuersatz Q1/17: 29,6 % (Q1/16: 29,0 %).
KAPITALFLUSSRECHNUNG
KAPITALFLUSSRECHNUNG1
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
2
LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.
BILANZ
BILANZ - AKTIVA1
BILANZ - PASSIVA1
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
FINANZKALENDER
TERMINE
KONTAKT
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IMPRESSUM
Redaktion/Text
K+S-Investor Relations
Inhouse produziert mit FIRE.sys
Veröffentlicht am 9. Mai 2017
ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN
Diese Quartalsmitteilung enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige
Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen
Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten
Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht
des aktuellen Geschäftsberichts genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen
Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft
übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine
Verpflichtung, die in dieser Quartalsmitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
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