K+S Aktiengesellschaft
Kassel
Q3/17 Quartalsmitteilung
Q3/17 Quartalsmitteilung
K+S GRUPPE
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Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) kräftig gestiegen
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| ― |
Freier bereinigter Cashflow aufgrund rückläufiger Investitionen gegenüber dem Vorjahr
deutlich verbessert
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| ― |
Höhere Produktverfügbarkeit am Verbundwerk Werra führt zu Umsatz- und Absatzsteigerungen
im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
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Salzgeschäft in Nordamerika durch Hurrikan Irma belastet
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Erste Kundenlieferungen aus Werk Bethune erfolgt
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Genehmigung zum vorzeitigen Beginn der Haldenerweiterung in Hattorf erhalten
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Ausblick Gesamtjahr 2017: EBIT I zwischen 260 und 360 Mio. € bestätigt
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Unternehmensstrategie "Shaping 2030" vorgestellt: Transformationsphase mit Fokus auf
Halbierung des Verschuldungsgrades und Rückkehr zum Investment-Grade-Rating; anschließende
Wachstumsphase mit ambitionierten Entwicklungszielen
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ECKDATEN DER GESCHAFTSENTWICKLUNG
KENNZAHLEN (IFRS)
1
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der
Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in
kanadischen Dollar (Werk Bethune) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung
entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz
Q3/17: 29,6% (Q3/16: 29,0 %).
2
Betrifft zahlungswirksame Investitionen und Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement.
3
Ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen.
4
LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.
5
FTE: Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil
gewichtet. Die Bezeichnung Mitarbeiter gilt für Frauen und Männer gleichermaßen und
ist deshalb als geschlechtsneutral anzusehen.
Für die Ouartalsmitteilung gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen
auftreten.
ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE
ERTRAGSLAGE
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Im Berichtsquartal stieg der Umsatz der K+s gruppe von 687,6 Mio. € Im Vorjahr auf
726,5 Mio. €; dies entspricht einem Anstieg von rund 6 %.
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| ― |
Eine höhere Produktverfügbarkeit, insbesondere im Bereich der Düngemittelspezialitäten,
sowie gestiegene Durchschnittspreise für Kali- und Magnesiumprodukte wirkten sich
positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Dem standen eine nachteilige Währungsentwicklung
in beiden Geschäftsbereichen sowie geringere Absatzmengen im nordamerikanischen Auftausalzgeschäft
gegenüber.
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| ― |
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) konnte im Berichtsquartal vor allem
wegen der deutlich verbesserten Produktverfügbarkeit bei Düngemittelspezialitäten
um 37 % überproportional zum Umsatz gesteigert werden.
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| ― |
Das operative Ergebnis EBIT l der betrug im dritten Quartal 12,3 Mio. € nach - 31,4
Mio. € im Vorjahr. Die zum 1. Juli 2017 vorgenommene Anpassung der Anlagennutzungsdauern
reduzierte die Abschreibungen im Berichtsquartal um gut 25 Mio. €.
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| ― |
Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern lag bei 1,5 Mio. € (Q3/16: -27,4 Mio.
€); je Aktie resultiert daraus ein Wert von 0,01 € (Q3/16: - 0,14 €).
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FINANZLAGE
INVESTITIONEN
| ― |
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit blieb in den ersten neun Monaten mit
382,5 Mio. € nach 390,3 Mio. € im Vorjahr annähernd unverändert. Gesunkenen Steuerzahlungen
stand dabei eine erhöhte Mittelbindung im Working Capital gegenüber.
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| ― |
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und
sonstigen Finanzinvestitionen) verbesserte sich auf -623,3 Mio. € (9M/16: -846,6 Mio.
€) und spiegelt im Wesentlichen die planmäßig zurückgehenden Investitionen in das
Werk Bethune wider.
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| ― |
Der bereinigte Freie Cashflow war in der Folge noch negativ, verbesserte sich jedoch
deutlich auf -240,8 Mio. € (9M/16: -456,3 Mio. €).
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| ― |
Zum Stichtag betrug der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 373,9 Mio. € nach 457,9
Mio. € im Vorjahr. Der Rückgang resultierte aus einer erhöhten Tilgung von kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten.
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| ― |
Zum 30. September 2017 lag der Nettofinanzmittelbestand bei 271,9 Mio. € (31.12.2016:
134,7 Mio. €; 30.09.2016: 129,8 Mio. €).
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CASHFLOWÜBERSICHT
VERMÖGENSLAGE
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Zum Stichtag ergab sich eine Nettoverschuldung der K+s gruppe von 3.939,2 Mio. € (31.12.2016:
3.583,8 Mio. €; 30.09.2016: 3.179,5 Mio. €). Ursächlich für den Anstieg gegenüber
dem Vorjahresstichtag war vor allem der negative Freie Cashflow.
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| ― |
Infolgedessen stiegen die Nettofinanzverbindlichkeiten, ohne Berücksichtigung der
Rückstellungen, zum Stichtag auf 2.780,0 Mio. € (31.12.2016: 2.401,1 Mio. €; 30.09.2016:
2.052,1 Mio. €). Unter anderem wurde eine weitere Unternehmensanleihe begeben.
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NETTOVERSCHULDUNG
DARSTELLUNG DER SEGMENTE
GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE
KENNZAHLEN
UMSATZ UND ERGEBNIS GESTIEGEN
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Der Umsatz des Geschäftsbereichs betrug im Berichtsquartal 357,7 Mio. €; der Anstieg
gegenüber dem Vorjahr war vor allem auf steigende Düngemittelpreise und eine insgesamt
gestiegene Absatzmenge zurückzuführen
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| ― |
Aufgrund der Stabilisierung der Entsorgung von salzhaltigen Produktionsabwässern am
Werk Werra konnte eine deutliche Erholung beim Verkauf von hochmargigen Produkten
wie Kaliumsulfat (SOP) verzeichnet werden. Hinzu kamen Absatzsteigerungen beim Korn-Kali
in Deutschland und Polen.
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Das Absatzvolumen lag im Berichtsquartal mit 1,41 Mio. t im Wesentlichen aufgrund
dessen deutlich über dem Vorjahreswert (Q3/16: 1,26 Mio. t). Der Absatz von Kaliumchlorid
(MOP) erhöhte sich dabei um 2 % auf 0,67 Mio. t; die Verkäufe von Düngemittelspezialitäten
stiegen um mehr als 25 % auf 0,56 Mio. t. Industrieprodukte erzielten einen Absatzzuwachs
von 13 % auf 0,18 Mio. t.
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ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR
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Im dritten Quartal haben wir die Anfahrkurve im Werk Bethune angepasst. Statt der
ursprünglich erwarteten Produktionsmenge von 600.000 bis 700.000 Tonnen erwarten wir
nun eine Jahresproduktion von rund 500.000 Tonnen. Gleichzeitig haben wir mit den
Abschreibungen später begonnen.
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Während die Preise für das Standardprodukt Kaliumchlorid vor allem in Übersee weiter
anstiegen, führte eine höhere Produktverfügbarkeit im Markt zu leicht rückläufigen
Durchschnittspreisen bei SOP.
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Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) konnte im dritten Quartal auf 42,4
Mio. € kräftig gesteigert werden (Q3/16: 5,2 Mio. €). Dabei standen der operativen
Verbesserung am Verbundwerk Werra weiterhin Kosten für den Produktionsstart des Werks
in Bethune entgegen.
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Im Berichtszeitraum betrug das EBIT I aufgrund der genannten Effekte 1,7 Mio. € (Q3/16:
- 48,9 Mio. €).
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UMSATZ NACH REGIONEN JULI - SEPTEMBER 2017 (IN %)
Vorjahreszahlen in Klammern
ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH REGIONEN
MAßNAHMEN ZUR REDUZIERUNG DER SALZABWÄSSER LAUFEN PLANMÄßIG
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Die Entsorgung von salzhaltigen Produktionsabwässern ist maßgeblich für die Aufrechterhaltung
der Produktion am Werk Werra. Wir investieren daher in zahlreiche Maßnahmen zur Entsorgung
der Abwässer. Als Ergebnis unserer Anstrengungen kam es im dritten Quartal zu keinen
entsorgungsbedingten Produktionsausfällen.
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| ― |
Positive Auswirkungen auf die Entsorgungssituation werden ab 2018 durch die Inbetriebnahme
der neuen Kainit-Kristallisations-Flotations-Anlage (KKF) erwartet, durch die die
anfallenden Salzabwässer des Werks Werra um rund 20 % reduziert werden können.
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Zur temporären Abwasserentsorgung haben wir zusätzliche Maßnahmen realisiert, die
neben der Einstapelung von Salzlösungen im Grubenfeld Springen auch Einleitungen in
das stillgelegte K+S-Bergwerk Bergmannssegen-Hugo (Region Hannover) sowie den Transport
von Salzwässern nach Bernburg (Sachsen-Anhalt) umfassen. Darüber hinaus wurde durch
den Ausbau der Speicherbeckenkapazitäten auf insgesamt 530.000 m3
die Produktion vor Ort weiter stabilisiert.
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VORZEITIGER BEGINN DER HALDENERWEITERUNG AM STANDORT HATTORF GENEHMIGT
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Das in 2011 begonnene Genehmigungsverfahren zur Erweiterung der Haldenkapazität am
Standort Hattorf entwickelt sich nun positiv. Auf Grundlage des - hinsichtlich der
Umweltauswirkungen nochmals verbesserten - Konzepts kommt die Genehmigungsbehörde
nun zu einer positiven Gesamtprognose hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit der Haldenerweiterung.
Dementsprechend wurde unser Antrag auf Zulassung des "Vorzeitigen Beginns" am 9. November
2017 positiv beschieden.
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K+S BEGINNT VERGLEICHSVERHANDLUNGEN MIT GEMEINDE GERSTUNGEN UND BUND
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Um jahrelange Auseinandersetzungen beizulegen, führt K+S derzeit Vergleichsgespräche
mit der Gemeinde Gerstungen. Im Vordergrund stehen Fragen der langfristigen Sicherstellung
der Trinkwasserversorgung der Gemeinde und die gleichzeitige Beendigung der rechtlichen
Auseinandersetzungen.
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Weiterhin haben sich K+S und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.
(BUND) nach erfolgreichen Sondierungsgesprächen darauf verständigt, Vergleichsverhandlungen
aufzunehmen.
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Ziel ist es, den Rechtsstreit über die Versenkerlaubnis zu beenden. Damit soll Rechtssicherheit
für die bis Ende 2021 geltende wasserrechtliche Erlaubnis zur Versenkung von Salzabwasser
im Bereich des Werks Werra erreicht werden.
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ERSTE KALILIEFERUNGEN AUS BETHUNE AUF DEM WEG ZU DEN KUNDEN
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Am 27. September 2017 hat der erste große Bahntransport mit insgesamt 122 Waggons
aus dem Kaliwerk Bethune (Saskatchewan) die Umschlags- und Lageranlage von K+S im
Hafen von Vancouver (Port Moody) erreicht.
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Am 24. Oktober hat das erste Schiff mit 30.000 Tonnen Kalidüngemitteln die Umschlaganlage
im Pazifikhafen Vancouver verlassen.
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Die erwartete Produktionsmenge für 2017 liegt bei rund 500.000 t.
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GESCHÄFTSBEREICH SALZ KENNZAHLEN
UMSATZ MODERAT UNTER VORJAHR
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Der Umsatz im Geschäftsbereich Salz lag im Berichtsquartal moderat unter dem Vorjahreswert.
Dies resultierte insbesondere aus einer nachteiligen Währungsumrechnung sowie geringeren
Preisen im nordamerikanischen Auftausalzgeschäft.
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In Nordamerika verlief das Voreinlagerungsgeschäft aufgrund hoher Bestände in den
Lägern unserer Kunden infolge eines milden Winters 2016/2017 unterdurchschnittlich;
eine verbesserte europäische Nachfrage konnte diese Entwicklung mengenseitig teilweise
ausgleichen.
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Der Umsatz mit Salzen für Verbraucherprodukte, die Lebensmittelindustrie sowie mit
Gewerbe- und Industriesalz verzeichnete zusammen einen leichten Rückgang gegenüber
dem Vorjahresquartal. Absatzsteigerungen im Segment Industriesalz standen geringere
Mengen bei hochpreisigen Verbraucherprodukten gegenüber und führten zu einem rückläufigen
Durchschnittserlös.
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ERGEBNIS DURCH HURRIKAN IRMA BELASTET
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Im operativen Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) wirkten sich neben den beschriebenen
Effekten die Auswirkungen des Hurrikans Irma, der schwerpunktmäßig zu Produktionsausfällen,
fehlenden Transportkapazitäten und Mehrkosten am Standort Inagua (Bahamas) führte,
nachteilig aus.
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Die zum1. Juli 2017 vorgenommene Anpassung der Anlagennutzungsdauern reduzierten die
Abschreibungen im Berichtsquartal deutlich. Insgesamt lag das operative Ergebnis EBIT
l daher nur moderat unter dem Vorjahreswert.
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ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR
UMSATZ NACH REGIONEN JULI - SEPTEMBER 2017 (IN %)
Vorjahreszahlen in Klammern
ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH PRODUKTGRUPPEN
RISIKO- UND CHANCENBERICHT
Für eine umfassende Darstellung des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie möglicher
Risiken und Chancen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht
2016 ab Seite 59 und ab Seite 99.
Das im Geschäftsbericht 2016 auf Seite 107 beschriebene Risiko einer Versagung oder
gerichtlichen Aufhebung behördlicher Genehmigungen für die Entsorgung von festen Produktionsrückständen
bleibt innerhalb der Risikowahrscheinlichkeit von 10 - 50 %. Das in 2011 begonnene
Genehmigungsverfahren zur Erweiterung der Haldenkapazität am Standort Hattorf entwickelt
sich positiv. Auf Grundlage des - hinsichtlich der Umweltauswirkungen nochmals verbesserten
- Konzepts kommt die Genehmigungsbehörde nun zu einer positiven Gesamtprognose hinsichtlich
der Genehmigungsfähigkeit der Haldenerweiterung. Dementsprechend wurde unser Antrag
auf Zulassung des "Vorzeitigen Beginns" am 9. November 2017 positiv beschieden. Wir
sind daher zuversichtlich, das Genehmigungsverfahren so abzuschließen, dass es zu
keinen negativen Auswirkungen auf die Produktion kommen wird. Darüber hinaus liegen
die Genehmigungsverfahren für die Erweiterung der Haldenkapazität der Standorte Zielitz
und Wintershall im Zeitplan.
Die Risiken der K+s GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen
Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des
Unternehmens. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen
werden nicht gegeneinander aufgerechnet.
AUSBLICK 2017
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Unsere Einschätzungen für das Gesamtjahr 2017 bleiben gegenüber der Prognose im Halbjahresfinanzbericht
2017 unverändert.
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Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
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Nachdem sich unser Durchschnittspreis in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem
Gesamtjahr 2016 (FY/16: 253 €/t; 9M/17: 255 €/t) bereits positiv entwickelte, bestätigen
wir unsere Annahme leicht steigender Durchschnittspreise für Kali- und Magnesiumprodukte
für das Jahr 2017. Die Marktpreise für Kaliumchlorid erholen sich weiter und eine
gestiegene Produktverfügbarkeit bei Kaliumsulfat trifft aktuell auf eine Belebung
der Nachfrage. Im Ergebnis zeichnet sich daher hier eine Stabilisierung der Preise
ab. Die Preise für unser hochreines Industriekali dürften noch nachlaufend den positiven
Trend bei Kaliumchlorid reflektieren.
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| ― |
Für den Rest des Jahres wurde ein hydrologisches Normaljahr sowie die unterstützende
Wirkung unserer alternativen Entsorgungsmaßnahmen zur Verbesserung der Produktionsmöglichkeiten
des Verbundwerks Werra unterstellt. Im weiteren Verlauf des Jahres erwarten wir daher
keine hieraus resultierenden Produktionsausfälle mehr.
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Für das Gesamtjahr rechnen wir gegenüber dem Vorjahr mit einem spürbar höheren Absatzvolumen
von jetzt 6,8 - 7,0 Mio. t (2016: 6,06 Mio. t).
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| ― |
Unser Ausblick unterstellt für den Bereich Auftausalz einen im langjährigen meteorologischen
Durchschnitt liegenden Winter. Demnach dürften Mengenzuwächse insbesondere im europäischen
Auftausalzgeschäft gegenüber dem milden Vorjahr zu einem insgesamt moderaten Anstieg
der Absatzmenge führen (2016: 10,1 Mio. t). Der in gleicher Relation steigende Absatz
mit Salzen, die nicht für die Straßensicherheit eingesetzt werden (2016: 9,3 Mio.
t), dürfte dazu führen, dass unsere Mengen im Geschäftsbereich Salz insgesamt moderat
steigen (2016: 19,4 Mio. t).
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Die oberen Enden der Bandbreiten enthalten unter anderem die Chance, eines über dem
langjährigen meteorologischen Durchschnitt liegenden Winters mit einem entsprechend
höheren Beitrag aus dem Bereich Auftausalz.
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Die unteren Enden der Bandbreiten spiegeln das Risiko eines milderen Winters wider.
Des Weiteren enthalten diese mögliche Rückstellungen aufgrund einer vorzeitigen Entscheidung
über die Schließung des Werks Sigmundshall. Eine abschließende Beurteilung steht aufgrund
des andauernden Entscheidungsprozesses noch aus.
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| ― |
Vor diesem Hintergrund bleiben wir bei der erweiterten Spanne und erwarten unverändert
ein EBITDA zwischen 560 und 660 Mio. € und ein EBIT I zwischen 260 und 360 Mio. €
(2016: 519 Mio. € bzw. 229 Mio. €) für das Gesamtjahr 2017.
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ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2017
1
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen
Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen
der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen
in kanadischen Dollar (Werk Bethune) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung
entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz
Q3/17: 29,6 % (Q3/16: 29,0 %).
2
Betrifft zahlungswirksame Investitionen und Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement.
UPDATE ZU "SHAPING 2030"
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Unsere neue Gruppenstrategie bringt uns auf einen robusten und nachhaltigen Wachstumskurs.
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| ― |
Kern der Strategie ist eine markt- und kundenorientierte Aufstellung durch die Ausrichtung
auf die vier Produkt-Markt-Segmente Agriculture, Industry, Consumers und Communities.
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| ― |
Transformationsphase bis 2020: Hebung von Synergien mit einem jährlichen positiven
Ergebniseffekt in Höhe von mindestens 150 Mio. € ab Ende 2020; positiver freier Cashflow
ab dem Jahr 2019; Halbierung des Verschuldungsgrades bis 2020. Im Jahr 2023 wollen
wir wieder die Anforderungen für ein Investment-Grade-Rating erreichen.
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| ― |
Für die anschließende Wachstumsphase bis 2030 wurde von uns eine strategische Roadmap
mit Entwicklungszielen und starken Wachstumsoptionen entwickelt.
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| ― |
Strategieumsetzung gestartet: Im Fokus standen in den vergangenen Wochen die Etablierung
des internen Projektmanagements, die Vorbereitung der Re-Organisation sowie erste
Schritte zur Validierung der angestrebten Synergien.
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| ― |
Bis Ende dieses Jahres werden wir die Eckpfeiler der künftigen Organisation erarbeitet
haben. Im Laufe des Jahres 2018 werden die Abläufe und Strukturen weiter detailliert
und mit der Umsetzung Zug um Zug begonnen.
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VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K+S AKTIENGESELLSCHAFT
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Kassel, 10. November 2017
K+S Aktiengesellschaft
Der Vorstand
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1
OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT I)1
3
ZUSÄTZLICHE ERGEBNISKENNZAHLEN1
3
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
2
LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.
3
Es handelt sich um nicht in IFRS-Regelwerk definierte Kennzahlen.
4
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich das im EBIT I enthaltene Ergebnis
aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode,
welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte
aus der Sicherung von künftigen Investitionen in kanadischen Dollar (Werk Bethune)
eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame
Steuern eliminiert; Steuersatz Q3/17: 29,6 % (Q3/16: 29,0 %).
KAPITALFLUSSRECHNUNG
KAPITALFLUSSRECHNUNG1
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
2
LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.
BILANZ
BILANZ - AKTIVA1
BILANZ - PASSIVA1
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
FINANZKALENDER
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IMPRESSUM
Redaktion/Text
K+S-Investor Relations
Inhouse produziert mit FIRE.sys
Veröffentlichung am 15. November 2017
ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN
Diese Quartalsmitteilung enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige
Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen
Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten
Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht
des aktuellen Geschäftsberichts genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen
Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft
übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine
Verpflichtung, die in dieser Quartalsmitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
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