![]() K+S AktiengesellschaftKasselHalbjahresfinanzbericht H1/18K+S GRUPPE
ECKDATEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNGKENNZAHLENscroll
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Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode, das Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte
sowie Effekte aus der Sicherung von Investitionen in kanadischen Dollar eliminiert.
Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern
bereinigt; Steuersatz 02/18: 29,9 % (02/17: 29,6 %). Für den Halbjahresfinanzbericht gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen
auftreten. LAGEBERICHT1.1 KONZERNSTRUKTUR UND GESCHÄFTSTÄTIGKEITFür eine ausführliche Darstellung der rechtlichen Konzernstruktur, der Organisationsstruktur
und der Geschäftstätigkeit einschließlich unserer Produkte und Dienstleistungen verweisen
wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht 2017 ab Seite
29. Der Abschnitt "Veränderungen des Konsolidierungskreises" ist im Anhang dieses Halbjahresfinanzberichts
auf Seite 23 zu finden. Darüber hinaus blieb die im Geschäftsbericht 2017 beschriebene
Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit weitgehend unverändert. 1.2 UNTERNEHMENSSTRATEGIE UND -STEUERUNGIm zweiten Quartal ergaben sich keine Änderungen der Unternehmensstrategie und -Steuerung.
Für eine umfassende Darstellung der aktuellen Unternehmensstrategie und -Steuerung
verweisen wir auf die entsprechenden Kapitel "Erklärung zur Unternehmensführung und
Corporate Governance" ab Seite 55 und "Unternehmensstrategie" ab Seite 75 im Geschäftsbericht
2017. Dort finden sich Informationen zu unserer im Oktober 2017 veröffentlichten Unternehmensstrategie
SHAPING 2030. 1.3 ÜBERBLICK ÜBER DEN GESCHÄFTSVERLAUFGESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENDie Agrarrohstoffpreise entwickelten sich seit Beginn des Jahres uneinheitlich. Während
beispielsweise der Preis für Sojabohnen um 10 % zurückging, legte der Weizenpreis
im ersten Halbjahr 2018 um 17 % zu. Der DOW JONES-UBS AGRI-CULTURE SUBINDEX, der die
Entwicklung der Preise für Mais, Sojabohnen, Zucker, Weizen, Sojaöl, Baumwolle und
Kaffee abbildet, verringerte sich im ersten Halbjahr um rund 7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent verzeichnete im Halbjahresverlauf einen deutlichen
Anstieg und lag Ende Juni bei rund 79 USD pro Barrel. Der Durchschnittspreis des zweiten
Quartals 2018 lag mit rund 75 USD deutlich über dem Vorjahreswert (02/17: 52 USD).
Auch der Durchschnittswert des NCG-Natural-Gas-Year-Future, welcher schwerpunktmäßig
West- und Süddeutschland abbildet, ist nachfragebedingt im Vergleich zum Vorjahresquartal
auf rund 19 €/MWh gestiegen (02/17: 16 €/MWh). PREISENTWICKLUNG VON AGRARPRODUKTEN UND ROHÖLABB: 1.3.1![]() Der US-Dollar notierte per 30. Juni 2018 bei 1,17 EUR/USD. Im Quartalsdurchschnitt
lag der Wechselkurs bei 1,19 EUR/USD (02/17: 1,10 EUR/USD). AUSWIRKUNGEN AUF K+SDie Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten im Wesentlichen
die folgenden Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf von K+S:
/ Weitere Informationen zum Fremdwährungssicherungssystem finden sich im Geschäftsbericht
2017 auf Seite 88. BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGENDie im Geschäftsbericht 2017 ab Seite 36 beschriebenen Gegebenheiten in den wesentlichen
Absatzregionen und Wettbewerbspositionen blieben für die einzelnen Geschäftsbereiche
nahezu unverändert. GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTEDie Branchensituation im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte war im Berichtsquartal
von einer guten Nachfrage geprägt. Die internationalen Preise für Kaliumchlorid wie
auch für unsere Spezialitäten entwickelten sich fast überall weiterhin positiv. In
Brasilien legte der Marktpreis für granuliertes Kaliumchlorid öffentlichen Informationen
zufolge weiter zu. In Südostasien stieg das Marktpreisniveau für Kaliumchlorid ebenfalls
weiter an. In Europa blieben die Preise für granuliertes Kaliumchlorid seit Jahresbeginn
stabil. GESCHÄFTSBEREICH SALZIm zweiten Quartal 2018 entwickelte sich insbesondere das Geschäft mit Gewerbesalzen
dank erhöhter Nachfrage aus Südamerika positiv. Die Rahmenbedingungen für den Verkauf
von Verbraucherprodukten sowie von Salzen für die Lebensmittelindustrie blieben im
Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Erneut robust zeigte sich die Nachfrage
nach Premiumprodukten (Meer- und Koschersalz). Global war weiterhin ein erhöhter Bedarf
an Salzen für pharmazeutische Anwendungen zu verzeichnen. Gute Winterbedingungen zu Beginn des Jahres führten zu einem Abbau der Lagerbestände
an Auftausalz bei US-amerikanischen Kunden, insbesondere in den nördlichen Regionen
des Mittleren Westens sowie in Kanada. Auch in Europa hatten vorteilhafte Wetterverhältnisse
im späteren Verlauf des Winters einen positiven Effekt auf das Auftausalzgeschäft. NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONENFür eine umfassende Darstellung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen
und Personen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Anhang auf Seite
28. 1.4 ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEERTRAGSLAGEKENNZAHLENTAB: 1.4.1scroll
UMSATZNach 742,0 Mio. € im Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz der K+S GRUPPE im zweiten
Quartal 2018 auf 811,9 Mio. €. Ursächlich hierfür waren neben höheren Absatzmengen
durch das Anfahren des Kaliwerks Bethune in Kanada auch gestiegene Preise für Kaliumchlorid
und Düngemittelspezialitäten. Außerdem trugen höhere Absatzvolumina im Auftausalzgeschäft
zu dieser Entwicklung bei. Gegenläufig wirkte sich eine nachteilige Währungsentwicklung
aus. Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz infolge der genannten Effekte auf 1.981,7
Mio. € (H1/17: 1.868,4 Mio. €). Im Geschäftsbereich Salz dämpften im Vergleich zum
Vorjahr geringere Durchschnittspreise sowie negative Währungseffekte die Umsatzentwicklung. ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHRTAB: 1.4.2scroll
Detaillierte Aufstellungen der Durchschnittspreise und Absätze finden sich in den
Tabellen 1.5.3 und 1.5.6. Im Berichtsquartal entfielen über 54 % des Umsatzes auf den Geschäftsbereich Kali-
und Magnesiumprodukte, gefolgt von Salz mit mehr als 40 % sowie den Ergänzenden Aktivitäten
(5%). UMSATZ NACH REGIONEN APRIL - JUNI 2018 (IN %)ABB: 1.4.1![]() Vorjahreszahlen in Klammern ENTWICKLUNG AUSGEWÄHLTER KOSTENARTENDie Herstellungskosten beliefen sich im zweiten Quartal 2018 auf 581,6 Mio. € und
verzeichneten somit einen Anstieg (02/17: 509,1 Mio. €). Wesentliche Ursache für diese
Entwicklung ist die Produktion im Werk Bethune in Kanada. Aufgrund daraus resultierender
Absatzsteigerungen erhöhten sich im Berichtsquartal auch die Vertriebskosten von 147,5
Mio. € im Vorjahr auf 158,9 Mio. €. Im ersten Halbjahr 2018 betrugen die Herstellungskosten
1.356,3 Mio. € nach 1.208,2 Mio. € im Vorjahr, die Vertriebskosten stiegen auf 384,3
Mio. € (H1/17: 351,9 Mio. €). Neben den dargestellten Effekten sind insbesondere die Personalaufwendungen sowie
die Kosten für Frachten, Material und Energie von besonderer Bedeutung für K+S. Der
Personalaufwand erhöhte sich im zweiten Quartal 2018 auf 288,4 Mio. € (02/17: 268,2
Mio. €), im ersten Halbjahr betrug er 571,7 Mio. € (H1/17: 557,0 Mio. €). Diese Entwicklung
resultierte insbesondere aus dem fortschreitenden Personalaufbau am Verbundwerk Werra.
Die Frachtkosten lagen sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr 2018
vor allem mengenbedingt durch die zunehmenden Lieferungen aus dem Kaliwerk Bethune
mit 173,2 Mio. € bzw. 416,9 Mio. € jeweils über dem Vorjahreswert (02/17: 158,6Mio.
€; H1/17: 366,7 Mio. €). Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und
für bezogene Waren (Materialkosten) stiegen im zweiten Quartal 2018 auf 144,4 Mio.
€ (02/17: 129,2 Mio. €) sowie im ersten Halbjahr auf 270,0 Mio. € (H1/17: 263,7 Mio.
€). Für Energie entstanden K+S im zweiten Quartal Kosten in Höhe von 62,1 Mio. € (02/17:
61,1 Mio. €), auch im ersten Halbjahr erhöhten sich die Energiekosten auf 130,2 Mio.
€ (H1/17: 127,3 Mio. €). Der leichte Anstieg ist im Wesentlichen durch höhere Produktionsmengen
im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte bedingt. OPERATIVE ERGEBNISSE EBITDA UND EBIT IDas Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der K+S GRUPPE betrug
im Berichtsquartal 105,1 Mio. € (02/17: 101,9 Mio. €). Insbesondere im Geschäftsbereich
Kali- und Magnesiumprodukte konnten durch die anlaufende Produktion im neuen Kaliwerk
Bethune in Kanada Absatzsteigerungen realisiert werden. Das Ergebnis im Geschäftsbereich
Salz war maßgeblich durch höhere Logistikkosten sowie nachteilige Währungseffekte
belastet. Das operative Ergebnis (EBIT l) der K+S GRUPPE erreichte 13,4 Mio. € und
lag damit unter dem Vorjahreswert (02/17: 28,5 Mio. €). Ursächlich dafür war im Wesentlichen
der Abschreibungsbeginn des neuen Werks Bethune. Das EBIT II betrug im Berichtsquartal
aufgrund der Stichtagsbewertung der noch ausstehenden, antizipativen Sicherungsgeschäfte
- 18,8 Mio. € (02/17: 56,1 Mio. €). Im ersten Halbjahr 2018 betrug das EBITDA 341,9 Mio. €, dies entspricht einer Steigerung
von über 9 % gegenüber dem Vorjahreswert (H1/17: 312,8 Mio. €). Diese Ergebnisentwicklung
ist in erster Linie auf die im Vergleich zum Vorjahr höheren Absatzvolumina insbesondere
im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte und ein starkes Auftausalzgeschäft
infolge guter Winterbedingungen zurückzuführen. Gegenläufig wirkte wie bereits im
ersten Quartal eine noch eingeschränkte Personal- und Maschinenverfügbarkeit am Werk
Werra. Nachteilige Währungseffekte sowie höhere Logistikkosten im Geschäftsbereich
Salz minderten das Ergebnis ebenfalls. Das EBIT I verringerte sich in den ersten sechs
Monaten aufgrund gestiegener Abschreibungen auf 160,4 Mio. € nach 165,9 Mio. € im
Vorjahr. Die in den ersten sechs Monaten zu berücksichtigenden Abschreibungen lagen
bei 181,5 Mio. € (H1/17: 146,9 Mio. €). Das EBIT II betrug im ersten Halbjahr 2018
117,9 Mio. € (H1/17: 204,3 Mio. €). Nach IFRS werden die Marktwertschwankungen aus Sicherungsgeschäften in der Gewinn-
und Verlustrechnung ausgewiesen. Das EBIT II beinhaltet sämtliche Ergebnisse aus operativen
Sicherungsgeschäften, d. h. sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch Ergebnisse
aus realisierten operativen Sicherungsderivaten. Ergebniseffekte aus der Sicherung
von Grundgeschäften mit Finanzierungscharakter, deren Ergebniswirkungen sich nicht
im EBIT niederschlagen, werden im Finanzergebnis ausgewiesen. ÜBERLEITUNG OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT I) UND EBITDATAB: 1.4.3scroll
FINANZERGEBNISIm Berichtsquartal betrug das Finanzergebnis - 24,9 Mio. € (02/17: - 3,8 Mio. €).
Die Veränderung resultierte insbesondere aus einem im Vergleich zum Vorjahr höherem
Zinsaufwand, da infolge der Inbetriebnahme des kanadischen Werks Bethune nun deutlich
geringere Fremdkapitalzinsen aktiviert werden. Das Finanzergebnis belief sich im ersten
Halbjahr 2018 auf- 55,7 Mio. € nach -12,3 Mio. € im Vorjahr. / Weitere Angaben zum Finanzergebnis und Rechnungszinsen für Rückstellungen finden
sich im Anhang ab Seite 24. (BEREINIGTES) KONZERNERGEBNIS UND (BEREINIGTES) ERGEBNIS JE AKTIEDas Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter ging im zweiten Quartal 2018
auf- 32,0 Mio. € zurück (02/17: 38,3 Mio. €). Für das Ergebnis je Aktie ergibt sich
daraus ein Wert von -0,17 € (02/17: 0,20 €). Für die Berechnungwurde eine durchschnittliche
Anzahl von 191,4 Mio. ausstehender Stückaktien zugrunde gelegt. Im ersten Halbjahr
belief sich das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter auf 44,4 Mio. €
(H1/17: 140,5 Mio. €). Für das Ergebnis je Aktie bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr
einen Rückgang um 0,50 € auf 0,23 € (H1/17: 0,73 €). Das um die Marktwertveränderungen der Derivate bereinigte Konzernergebnis nach Steuern
belief sich im zweiten Quartal 2018 auf- 9,4 Mio. € (02/17: 18,9 Mio. €). Je Aktie
resultiert daraus ein Wert von - 0,05 € nach 0,10 € im Vorjahresquartal. Nach den
ersten sechs Monaten betrug das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern 74,2 Mio.
€ (H1/17:113,5 Mio. €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich im gleichen Zeitraum
auf 0,39 € nach 0,59 € im Vor FINANZLAGEINVESTITIONEN IM ZWEITEN QUARTAL DEUTLICH UNTER VORJAHRESWERTINVESTITIONEN1TAB: 1.4.4scroll
Im zweiten Quartal 2018 investierte die K+S GRUPPE insgesamt 91,2 Mio. €, die im Wesentlichen
der Aufrechterhaltung des operativen Betriebs dienten (Q2/17: 133,0 Mio. €). Der Rückgang
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist zum Großteil auf die Fertigstellung des Werks
im kanadischen Bethune und demzufolge niedrigeren Investitionen im Geschäftsbereich
Kali- und Magnesiumprodukte zurückzuführen. Im Geschäftsbereich Salz lag der Schwerpunkt
weiterhin auf den Investitionen in das Werk Ojibway, Kanada. CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT ÜBER VORJAHRESWERTCASHFLOWÜBERSICHTTAB: 1.4.5scroll
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2018 292,2
Mio. € (H1/17: 384,4 Mio. €). Der Rückgang resultierte vor allem aus höheren Ertragsteuern
und Zinszahlungen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und
sonstigen Finanzinvestitionen) belief sich auf - 198,0 Mio. € (H1/17: -410,0 Mio.
€). Die Verbesserung ergibt sich im Wesentlichen aus geringeren Auszahlungen für Sachanlagevermögen.
Der bereinigte Freie Cashflow erreichte 94,2 Mio. € nach - 25,6 Mio. € im Vorjahr Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum vor allem
durch die geringere Aufnahme von Fremdkapital auf- 24,8 Mio. € (H1/17: 258,8 Mio.
€). Zum 30. Juni 2018 lag der Nettofinanzmittelbestand bei 199,1 Mio. € (31.12.2017:
175,7 Mio. €; 30.06.2017: 347,3 Mio. €). Es handelt sich dabei um Geldanlagen, im
Wesentlichen Bankanlagen sowie um Geldmarktpapiere und vergleichbare Wertpapiere mit
Laufzeiten bis zu drei Monaten. VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme der K+S GRUPPE belief sich zum 30. Juni 2018 auf 9.676,1 Mio. € (31.12.2017:
9.754,4 Mio. €). Das Sachanlagevermögen verringerte sich hauptsächlich bedingt durch
Währungsschwankungen auf 6.609,1 Mio. € (31.12.2017: 6.692,6 Mio. €). Der Bestand
an flüssigen Mitteln, kurzfristigen und langfristigen Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen
erhöhte sich auf 272,5 Mio. € (31.12.2017: 201,0 Mio. €). AKTIVA (IN %)ABB: 1.4.2![]() Mit 4.138,0 Mio. € lag das Eigenkapital annähernd auf dem Niveau vom 31. Dezember
2017 (4.160,7 Mio. €). Vermindernd wirkte sich vor allem die Dividendenauszahlung
aus, während unter anderem das Ergebnis des ersten Halbjahres einen positiven Effekt
auf das Eigenkapital hatte. Die aus der Erstanwendung des IFRS 9 resultierende Erhöhung
der Buchwerte um 51,6 Mio. € wurde zum 1. Januar 2018 erfolgsneutral im Eigenkapital
(sonstiges Ergebnis) erfasst. Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 42,8 %. / Weitere Angaben zu wesentlichen Veränderungen des Eigenkapitals finden sich im Anhang
ab Seite 26. PASSIVA (IN %)ABB: 1.4.3![]() Finanzverbindlichkeiten bestanden per 30. Juni 2018 in Höhe von 3.067,6 Mio. € (31.12.2017:
3.021,7 Mio. €). Ursächlich für diese Entwicklung war im Wesentlichen die Begebung
von Geldmarktpapieren. Die bedeutendsten Rückstellungen der K+S GRUPPE per 30. Juni
2018 betreffen bergbauliche Verpflichtungen in Höhe von 1.007,9 Mio. € (31.12.2017:
1.000,0 Mio. €) sowie Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 177,2 Mio.
€ (31.12.2017: 166,4 Mio. €). / Weitere Angaben zu wesentlichen Veränderungen einzelner Bilanzposten finden sich
im Anhang auf Seite 27. Zum Stichtag ergab sich für die K+S GRUPPE eine Nettoverschuldung von 4.129,3 Mio.
€ (31.12.2017: 4.140,5 Mio. €; 30.06.2017: 3.745,2 Mio. €). Ursächlich für den leichten
Rückgang gegenüber dem 31. Dezember 2017 war ein positiver freier Cashflow infolge
von deutlich gesunkenen Investitionen. Entsprechend reduzierten sich die Nettofinanzverbindlichkeiten
(ohne Berücksichtigung der Rückstellungen) leicht von 2.974,1 Mio. € auf 2.944,2 Mio.
€. Der Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) konnte seit dem 31. Dezember 2017
vom 7,2-fachen auf das 6,8-fache zum 30. Juni 2018 weiter reduziert werden. Somit
befinden wir uns auf einem guten Weg, unser Ziel, den Verschuldungsgrad bis 2020 vom
seinerzeit 8,1-fachen (H1/17) zu halbieren, zu erreichen. NETTOVERSCHULDUNGTAB: 1.4.6scroll
1.5 DARSTELLUNG DER SEGMENTEGESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTEKENNZAHLENTAB: 1.5.1scroll
UMSATZDer Umsatz des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte lag im Berichtsquartal
mit 440,5 Mio. € knapp 14 % über dem Wert des Vorjahres (Q2/17: 387,1 Mio. €). Dabei
hatten im Vergleich zum Vorjahr höhere Absatzmengen insbesondere durch die Steigerung
der Produktion im Kaliwerk Bethune einen positiven Einfluss. Zusätzlich wirkte sich
im Segment Kaliumchlorid insbesondere in den Überseeregionen ein im Vergleich zum
Vorjahr höheres Marktpreisniveau unterstützend auf den Umsatz aus. Auch die Durchschnittspreise
für Düngemittelspezialitäten entwickelten sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum
positiv. Negative Währungseffekte standen dieser Entwicklung gegenüber. Im ersten
Halbjahr 2018 lag der Umsatz des Geschäftsbereichs mit 929,2 Mio. € rund 8 % über
dem Wert des Vorjahres (H1/17: 860,8 Mio. €). / Eine Beschreibung des Marktumfelds im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
findet sich auf Seite 3 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'. ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHRTAB: 1.5.2scroll
UMSATZ NACH REGIONEN APRIL - JUNI 2018 (IN %)ABB: 1.5.1![]() Vorjahreszahlen in Klammern Im Berichtsquartal erhöhte sich das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
auf 1,71 Mio. t nach 1,54 Mio. t im Vorjahreszeitraum. Die Produktionsmenge im neuen
Kaliwerk Bethune führte zu höheren Verkaufsmengen. Zusätzlich verschob sich die Frühjahrsdüngung
aufgrund des langen Winters in das zweite Quartal. Ein Teil der im ersten Quartal
fehlenden Absatzmenge konnte nun im Berichtsquartal nachgeholt werden. Infolge einer
teilweise noch eingeschränkten Personal- und Maschinenverfügbarkeit am Werk Werra
produzierten wir im ers ten Halbjahr 2018 noch unter der technisch möglichen Kapazität und konnten somit das
marktseitig absetzbare Potential nicht ausschöpfen. Im ersten Halbjahr 2018 betrug
das Absatzvolumen des Geschäftsbereichs insgesamt 3,66 Mio. t nach 3,36 Mio. t im
Vorjahr. Die Verkaufsmenge von Kaliumchlorid lag im zweiten Quartal 2018 vor allem produktionsbedingt
mit 0,88 Mio. t deutlich über Vorjahresniveau (Q2/17: 0,71 Mio. t). Im Segment der
Düngemittelspezialitäten blieb der Absatz mit 0,65 Mio. t auf Vorjahresniveau (Q2/17:
0,64 Mio. t). Im Segment Industrieprodukte mussten mit einer verkauften Menge von
0,18 Mio. t leichte Absatzrückgänge verzeichnet werden (Q2/17: 0,19 Mio. t). ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH REGIONEN1TAB: 1.5.3scroll
scroll
ERGEBNISENTWICKLUNGDas Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 71,4 Mio. €
im Vorjahr auf 90,6 Mio. € im Berichtsquartal. Hierfür waren vor allem die zur Umsatzentwicklung
genannten Gründe wesentlich. Jedoch kam es beim Hochfahren der Produktion im neuen
Kaliwerk Bethune im abgelaufenen Quartal zu mehreren Ereignissen (z. B. Streik des
Logistikdienstleisters, kurzzeitiger Produktionsstopp), die sich ergebnismindernd
auswirkten. Bezüglich der Produktqualität in Bethune konnten wir insbesondere bei
der Härte des granulierten Produkts erste Erfolge verzeichnen, sodass wir zuversichtlich
sind, die Zielqualität bis Ende 2019 sukzessive zu erreichen. Darüber hinaus hatten
die noch eingeschränkten Produktionsmöglichkeiten in Deutschland Einfluss auf das
Ergebnis im zweiten Quartal 2018. Im ersten Halbjahr 2018 betrug das EBITDA 211,4 Mio. € und konnte damit im Vergleich
zum Vorjahr um über 38 % gesteigert werden (H1/17: 152,6 Mio. €). ENTSORGUNG SALZHALTIGER ABWÄSSER BLEIBT IM FOKUSDie im Januar 2018 am Standort Hattorf in Betrieb genommene Kainit-Kristallisations-
und Flotationsanlage (KKD) war als unser größtes Einzelprojekt für den Gewässerschutz
ein weiterer wichtiger Schritt zur Erhöhung der Produktionssicherheit für unser Verbundwerk
Werra. Aus bisher nicht nutzbaren Salzlösungen können mit dieser Anlage bei Vollauslastung
nun rund 260.000 t verkaufsfähiges Produkt gewonnen und gleichzeitig die Abwassermenge
des Werks Werra jährlich um rund 20 % reduziert werden. Weitere temporäre Maßnahmen
wie die standortferne Entsorgung von Salzlösungen in stillgelegten Bergwerken sichern
die Produktion am Verbundwerk Werra zusätzlich. So musste die Produktion dort nach
dem ersten Quartal 2017 nicht mehr entsorgungsbedingt unterbrochen werden. Aufgrund
der diesjährigen extremen Trockenheit ist die Wasserführung der Werra jedoch bereits
über einen sehr langen Zeitraum außergewöhnlich gering. Die standortferne Entsorgung
wird bereits voll ausgeschöpft. Daher können für den Zeitraum ab September 2018 bei
weiter anhaltender extremer Trockenheit Produktionsunterbrechungen nicht mehr ausgeschlossen
werden. / Weitere Informationen hierzu finden sich im Risiko- und Chancenbericht auf Seite
14. GESCHÄFTSBEREICH SALZKENNZAHLENTAB: 1.5.4scroll
UMSATZIm Berichtsquartal stieg der Umsatz im Geschäftsbereich Salz auf 326,9 Mio. € (Q2/17:
315,7 Mio. €). Dabei konnten negative Währungseffekte durch höhere Absatzmengen im
Auftausalzgeschäft mehr als kompensiert werden. Der Festsalzabsatz lag mit 3,45 Mio.
t rund 22 % über dem Vorjahreswert (Q2/17: 2,83 Mio. t). Der Umsatz lag im ersten Halbjahr mit 962,5 Mio. € leicht über dem Niveau des Vorjahres
(H1/17: 926,6 Mio. €). Bei den Salzen, die nicht für die Straßensicherheit eingesetzt
werden, lag der Umsatz mit 533,9 Mio. € in Summe leicht unter dem Vorjahreszeitraum
(H1/17: 566,1 Mio. €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf negative Währungseffekte
zurückzuführen. Insgesamt lag der Festsalzabsatz mit 12,78 Mio. t deutlich über dem
Wert des Vorjahres (H1/17: 10,33 Mio. t). / Eine Beschreibung des Marktumfelds im Geschäftsbereich Salz findet sich auf Seite
3 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'. ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHRTAB: 1.5.5scroll
UMSATZ NACH REGIONEN APRIL - JUNI 2018 (IN %)ABB: 1.5.2![]() Vorjahreszahlen in Klammern ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH PRODUKTGRUPPEN1TAB: 1.5.6scroll
scroll
ERGEBNISENTWICKLUNGDas Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Geschäftsbereichs
Salz verringerte sich auf 23,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q2/17: 29,0
Mio. EUR). Dabei wirkten sich neben nachteiligen Währungseffekten auch hohe Logistikkosten,
insbesondere für den Straßentransport, negativ auf das Ergebnis aus. Im ersten Halbjahr erreichte das EBITDA des Geschäftsbereichs 144,2 Mio. € und verzeichnete
damit aus den genannten Gründen einen spürbaren Rückgang (H1/17: 164,4 Mio. €). ERGÄNZENDE AKTIVITÄTENKENNZAHLENTAB: 1.5.7scroll
UMSATZIm zweiten Quartal erzielten die Ergänzenden Aktivitäten einen Umsatz mit Dritten
in Höhe von 43,9 Mio. € (Q2/17: 38,8 Mio. €), während sich der Gesamtumsatz auf 51,3
Mio. € (Q2/17: 45,7 Mio. €) belief. Im ersten Halbjahr betrug der Umsatz mit Dritten
88,7 Mio. € (H1/17: 80,3 Mio. €). Der Gesamtumsatz lag bei 103,8 Mio. € (H1/17: 94,8
Mio. €). ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHRTAB: 1.5.8scroll
UMSATZ NACH REGIONEN APRIL - JUNI 2018 (IN %)ABB: 1.5.3![]() Vorjahreszahlen in Klammern ERGEBNISENTWICKLUNGDas Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg bei den Ergänzenden
Aktivitäten im Berichtsquartal deutlich auf 8,0 Mio. € (Q2/17: 6,1 Mio. €). In den
ersten sechs Monaten lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)
hauptsächlich mengenbedingt bei 17,9 Mio. € (H1/17: 15,4 Mio. €). 1.6 MITARBEITERPERSONALZAHL LEICHT ÜBER VORJAHRDie K+S GRUPPE beschäftigte zum 30. Juni 2018 insgesamt 14.809 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente).
Gegenüber dem 30. Juni 2017 (14.570 Mitarbeiter) ist die Anzahl damit leicht gestiegen.
Im Ouartalsdurchschnitt waren 14.844 Mitarbeiter beschäftigt (Q2/17: 14.556). Knapp
ein Drittel der Mitarbeiter ist außerhalb von Deutschland und mehr als ein Viertel
außerhalb von Europa beschäftigt. Die Anzahl der Auszubildenden in Deutschland lag
am 30. Juni 2018 bei 413 und damit unter dem Vorjahreswert (30.06.2017: 441). MITARBEITER NACH REGIONEN PER 30. JUNI 2018 (IN %)ABB: 1.6.1![]() Vorjahreszahlen in Klammern 1.7 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGDie Forschungskosten betrugen im Berichtsquartal 4,9 Mio. € nach 3,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Im ersten Halbjahr beliefen sich die Forschungskosten auf 6,9 Mio. € nach 8,8 Mio.
€ im Vorjahr; die aktivierten Entwicklungsinvestitionen lagen bei 0,4 Mio. € (H1/17:
0,3 Mio. €). Für eine umfassende Darstellung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit verweisen
wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht 2017 auf der Seite
43. Die dort formulierten Ziele und Schwerpunkte haben weiterhin Bestand. 1.8 RISIKO- UND CHANCENBERICHTFür eine umfassende Darstellung des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie möglicher
Risiken und Chancen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht
2017 ab Seite 65 und ab Seite 100. Die dort beschriebenen Risiken und Chancen haben
sich zum 30. Juni 2018 wie folgt verändert: Für das im Geschäftsbericht 2017 auf Seite 105 beschriebene Risiko witterungsbedingter
Zusatzkosten haben sich aufgrund der extremen Witterung besondere Bedingungen ergeben.
Am Standort Werra gehen wir in einem hydrologischen Normaljahr davon aus, dass das
Werk alle Salzabwässer im Rahmen der bestehenden Genehmigungen standortnah entsorgen
kann. In einem trockenen Jahr müssten allerdings bestimmte Mengen an Salzabwässern
standortfern entsorgt werden, wodurch zusätzliche Kosten für den Transport dieser
Rückstände anfallen würden. Die Wasserführung der Werra ist aufgrund der aktuell extremen Trockenheit bereits
über einen sehr langen Zeitraum außergewöhnlich gering. Für die standortferne Entsorgung
werden alle verfügbaren Ressourcen derzeit ausgeschöpft. Daher können für den Zeitraum
ab September 2018 bei weiter anhaltender extremer Trockenheit Produktionsunterbrechungen
nicht mehr ausgeschlossen werden. Neben der geringen Wasserführung könnte auch die
Wassertemperatur die Produktion des Werks Werra beeinflussen, da die Einleitung der
Kühlwässer in Werra und Ulster durch behördlich festgelegte Grenzwerte limitiert wird. Die Risiken der K+S GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen
Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des
Unternehmens. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen
werden nicht gegeneinander aufgerechnet. 1.9 NACHTRAGSBERICHTDer Nachtragsbericht für die K+S GRUPPE (Angaben zu wesentlichen Ereignissen nach
dem Ende der Zwischenberichtsperiode) findet sich im Anhang auf Seite 28. 1.10 PROGNOSEBERICHTKÜNFTIGE GESAMTWIRTSCHAFTLICHE SITUATIONDie nachfolgenden Ausführungen zur künftigen gesamtwirtschaftlichen Situation beruhen
auf den Einschätzungen des INSTITUTS FÜR WELTWIRTSCHAFTS KIEL und des INTERNATIONALEN
WÄHRUNGSFONDS PROZENTUALE VERÄNDERUNG DES BRUTTOINLANDSPRODUKTSTAB 1.10.1scroll
Quelle: IMF Der INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFONDS prognostiziert für das globale Bruttoinlandsprodukt
im Jahr 2018 ein Wachstum von 3,4 %. Die Weltproduktion, die im Verlauf des Jahres
2017 sehr kräftig gestiegen war, hat zuletzt aufgrund politischer Unsicherheiten an
Fahrt verloren. Dabei war vor allem in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften eine
Verlangsamung zu verzeichnen, während sich das Expansionstempo in den Schwellenländern
vergleichsweise wenig verringert hat. KÜNFTIGE BRANCHENSITUATIONDie im Geschäftsbericht 2017 auf den Seiten 114 - 115 beschriebenen mittel- bis langfristigen
Trends, die die Nachfrage nach den Produkten der K+S GRUPPE positiv beeinflussen,
behalten ihre Gültigkeit. GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTEFür das Jahr 2018 wird eine leicht steigende Weltkalinachfrage gegenüber dem Vorjahr
erwartet (bisher: mindestens stabil). Neben der guten Nachfragesituation im ersten
Halbjahr ist die weitere Entwicklung auch von der Dauer und dem Ergebnis der Kontraktverhandlungen
mit den chinesischen und indischen Abnehmern abhängig, denn die dort abgeschlossenen
Preise werden in vielen Ländern als Referenz angesehen. Zudem könnte die aktuell extreme
Trockenheit und daraus resultierende mögliche Ernteausfälle in einigen Hauptabsatzregionen
für Korn-Kali in Europa kurzfristig die Nachfrage beeinflussen. Da K+s jedoch in allen
wichtigen Agrarregionen der Welt vertreten ist, sind wir zuversichtlich, mögliche
trockenheitsbedingte Absatzausfälle ausgleichen zu können. Die beobachtete Erholung
der Preise einiger Agrarprodukte dürfte zudem nach wie vor Anreize bieten, den Ertrag
je Hektar durch einen höheren Düngemitteleinsatz mittel- und langfristig zu steigern. GESCHÄFTSBEREICH SALZTrotz der im langjährigen Mittel nur durchschnittlichen Winterverhältnisse in der
Saison 2017/2018 war die Nachfrage nach Auftausalz besser als im Vorjahr. Aus diesem
Grund liegen die Lagerbestände an Auftausalz bei den Kunden in Nordamerika, insbesondere
im Mittleren Westen der USA und Kanada, unter dem Vorjahresniveau. Dies dürfte sich
in diesen Regionen positiv in den Ausschreibungen für die kommende Wintersaison auswirken.
Hohe Bestände nach einem milderen Winter an der US-Ostküste dürften hingegen einen
dämpfenden Effekt haben. In Europa wird ebenfalls ein reges Voreinlagerungsgeschäft
für die kommende Saison erwartet. Die Nachfrage für das Geschäft mit Verbraucherprodukten und Salzen für die Lebensmittelindustrie
sollte im weiteren Verlauf des Jahres 2018 in etwa stabil bleiben. Im Segment Gewerbesalz
dürfte die Nachfrage moderat steigen, insbesondere der Bedarf an Pharmasalzen sollte
im Zuge der demografischen Entwicklung weiterhin moderate Wachstumsraten erwarten
lassen. KÜNFTIGE ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEUnsere Einschätzung für das Gesamtjahr 2018 basiert im Wesentlichen auf den folgenden
Annahmen:
UMSATZ- UND ERGEBNISPROGNOSEUnser Umsatz dürfte im Geschäftsjahr 2018 einen Wert zwischen 3,9 und 4,1 Mrd. € erreichen
(2017: 3,6 Mrd. €) und damit spürbar steigen. Mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA) in der Spanne von 660 bis 740 Mio. € gehen wir unverändert
von einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (577 Mio. €) aus. Diese entspricht
zwar unserer bislang publizierten Prognose eines "deutlichen Anstiegs", verfehlte
jedoch die Erwartungen des Kapitalmarkts (Konsens der Vara Research GmbH vom 16. Juli
2018: 797 Mio. €). Aus diesem Grund haben wir die Ergebnisspanne als Insiderinformation
eingestuft und bereits am 9. August 2018 in Form einer Ad-hoc-Meldung bekannt gegeben. Dennoch erwarten wir im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte vor allem aufgrund
der Mengensteigerung durch den Standort Bethune in Kanada und der damit einhergehenden
Ergebnisverbesserung einen deutlichen Anstieg des EBITDA gegenüber 2017 (269 Mio.
€). Im Geschäftsbereich Salz erwarten wir bei spürbaren Mengensteigerungen nun ein
unverändertes (vormals: moderat höheres) EBITDA im Vergleich zum Vorjahr (325 Mio.
€). Gestiegene Logistikkosten werden sich auch im zweiten Halbjahr bemerkbar machen.
Preisseitig werden wir die Rückgänge aus dem ersten Halbjahr im Verlauf des Jahres
nicht mehr vollständig kompensieren können. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern dürfte nunmehr aufgrund der oben beschriebenen
Effekte in einer Bandbreite zwischen 110 und 160 Mio. € liegen (2017:145 Mio. €). ERWARTETE FINANZLAGE UND GEPLANTE INVESTITIONENINVESTITIONEN ERNEUT DEUTLICH NIEDRIGERUnsere Investitionen im Jahr 2018 sollten aufgrund der weiterhin rückläufigen Ausgaben
für unser Werk Bethune in Kanada sowie der anhaltend hohen Liquiditätsdisziplin in
Summe unter 600 Mio. € (bisher: etwa 600 Mio. €) und somit deutlich unter dem Vorjahr
liegen (2017: 811 Mio. €). Während sich die Investitionen im Geschäftsbereich Salz
spürbar gegenüber dem Vorjahreswert (2017: 119 Mio. €) reduzieren sollten, dürften
sie im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte deutlich unter dem Niveau des
Vorjahres bleiben (2017: 683 Mio. €). Unser bereinigter Freier Cashflow dürfte unverändert
negativ ausfallen (2017: - 390 Mio. €), sich aber gegenüber dem Vorjahreswert deutlich
verbessern. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (roce) dürfte sich aufgrund der
erwarteten deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahreswert (2017: 3,2
%) deutlich verbessern. Vor allem der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
sollte aufgrund der beschriebenen Annahmen einen deutlich über dem Vorjahr liegenden
roce ausweisen (2017: 1,4 %), der Wert des Geschäftsbereichs Salz dürfte spürbar steigen
(2017: 8,9 %). ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2018TAB: 1.10.2scroll
1.11 VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K+S AKTIENGESELLSCHAFTNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. Kassel, 9. August 2018 K+S Aktiengesellschaft Der Vorstand ABSCHLUSS2.1 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1TAB: 2.1.1scroll
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. 2.2 GESAMTERGEBNISRECHNUNGGESAMTERGEBNISRECHNUNG1TAB: 2.2.1scroll
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. 2.3 BILANZBILANZ - AKTIVA1TAB: 2.3.1scroll
BILANZ - PASSIVA1TAB: 2.3.2scroll
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. 2.4 KAPITALFLUSSRECHNUNGKAPITALFLUSSRECHNUNG1TAB: 2.4.1scroll
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. 2.5 ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS1TAB: 2.5.1scroll
scroll
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. 2.6 ANHANGERLÄUTERNDE ANGABENDer Zwischenbericht zum 30. Juni 2018 wird nach den International Financial Reporting
Standards (IFRS) aufgestellt, sofern diese von der Europäischen Union anerkannt wurden.
Die Aufstellung erfolgt als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben
nach Maßgabe des IAS 34. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die im Zwischenbericht
angewendet werden, entsprechen mit Ausnahme der unten beschriebenen Änderungen denen,
die im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 zur Anwendung kamen. Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährungen werden zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Die Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgt zu Ouartalsdurchschnittskursen. Eine prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts ist
nicht erfolgt (§ 115 Abs. 5 WpHG). VERÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERUNGSKREISESDie folgende Gesellschaft wird seit Beginn des Jahres 2018 in den Konsolidierungskreis
einbezogen:
Die folgende Gesellschaft wurde im Jahr 2018 liquidiert:
AUSWIRKUNGEN VON GEÄNDERTEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie Erstanwendung von IFRS 9 zum 1. Januar 2018 führte zu einer Neubewertung der Anteile
an Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten Unternehmen und sonstigen
Beteiligungen, die aufgrund ihrer unwesentlichen Bedeutung nicht in den Konzernabschluss
einbezogen werden. Diese wurden bislang "zu Anschaffungskosten" bilanziert, ab dem
Jahr 2018 erfolgt auf Basis der mittelfristigen Unternehmensplanung eine Bewertung
zum "beizulegenden Zeitwert". Die daraus resultierende Erhöhung der Buchwerte um 51,6
Mio. € wurde zum 1. Januar 2018 erfolgsneutral im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis)
erfasst. Die Vorjahreszahlen wurden in Übereinstimmung mit dem Wahlrecht zur vereinfachten
Erstanwendung nicht angepasst. Aus den übrigen Änderungen des IFRS 9 sowie der Erstanwendung
des IFRS 15 ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Zwischenbericht.
Weitere ausführliche Erläuterungen zu den Änderungen gemäß IFRS 9 und IFRS 15 finden
sich im Geschäftsbericht 2017 auf den Seiten 154-157. NEUE ODER GEÄNDERTE, ABER NOCH NICHT ANGEWANDTE RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS UND INTERPRETATIONENDie wesentliche bereits vom IASB veröffentlichte, aber noch nicht angewandte Bilanzierungsänderung
resultiert aus IFRS 16 "Leasingverhältnisse". Der Standard ist ab dem 1. Januar 2019
anzuwenden. Die grundsätzlichen Neuregelungen und Auswirkungen sind im Geschäftsbericht
2017 auf der Seite 157 beschrieben. Die K+S GRUPPE beabsichtigt, die neuen Vorschriften
ab dem 1. Januar 2019 modifiziert retrospektiv anzuwenden und auf eine Anpassung der
Vorjahreszahlen zu verzichten. Die Regelungen des IFRS 16 werden voraussichtlich nicht
auf kurzfristige Leasingverhältnisse (Laufzeit maximal 12 Monate) und Low-Value-Assets
angewendet. Zur Beurteilung der Auswirkungen und zur Implementierung der neuen Vorschriften hat
die K+S GRUPPE ein konzernübergreifendes Projekt aufgesetzt. Derzeit werden die bilanzierungsrelevanten
Daten der bestehenden Leasingverhältnisse erhoben. Eine verlässliche Schätzung der
quantitativen Effekte zum Erstanwendungszeitpunkt ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt
aufgrund der unvollständigen Datenlage und der bis zum Erstanwendungszeitpunkt noch
zu erwartenden Änderungen am Leasingbestand nicht möglich. UMSATZERLÖSEUmsatzerlöse (Gesamtumsatz) lassen sich wie folgt unterteilen: GESAMTUMSATZTAB: 2.6.1scroll
Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen je Geschäftsbereich ist auf
den Seiten 9 (Kali- und Magnesiumprodukte), 11 (Salz) und 12 (Ergänzende Aktivitäten)
im Lagebericht zu finden. Umsatzerlöse nach Regionen je Geschäftsbereich werden ebenfalls
im Lagebericht auf den Seiten 9 (Kali- und Magnesiumprodukte), 11 (Salz) und 13 (Ergänzende
Aktivitäten) dargestellt. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGENIn den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind folgende wesentliche
Posten enthalten: SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGENTAB: 2.6.2scroll
FINANZERGEBNISIm Finanzergebnis sind folgende wesentliche Posten enthalten: FINANZERGEBNISTAB: 2.6.3scroll
Weitere Informationen zum Finanzergebnis finden sich im Lagebericht auf Seite 6. ERTRAGSTEUERNIn den Ertragsteuern sind folgende wesentliche Posten enthalten: STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAGTAB: 2.6.4scroll
1
Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. Die nicht zahlungswirksamen latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus steuerlichen
Verlustvorträgen sowie RECHNUNGSZINS FÜR RÜCKSTELLUNGENDie versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem
Anwartschaftsbarwert-verfahren gemäß IAS 19. Der durchschnittliche gewichtete Rechnungszins
für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrug zum Stichtag 2,9 % (31.12.2017:
2,9 %; 30.06.2017: 3,0 %). Der durchschnittliche gewichtete Diskontierungsfaktor für
bergbauliche Verpflichtungen lag per 30. Juni 2018 bei 3,3 % (31.12.2017: 3,3 %, 30.06.2017:
3,3 %). FINANZINSTRUMENTEBUCHWERTE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE VON FINANZINSTRUMENTENTAB: 2.6.5scroll
BUCHWERTE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE VON FINANZINSTRUMENTENTAB: 2.6.6scroll
Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf
den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der
drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen. Finanzinstrumente
der Stufe 1 ergeben sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter Preise auf aktiven
Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Innerhalb der Stufe 2
wird die Bewertung der Finanzinstrumente mit Hilfe von Inputfaktoren, die aus beobachtbaren
Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt.
Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren
Marktdaten ableitbar sind, bewertet. scroll
scroll
SEGMENTANGABENGESAMTUMSATZ Q2TAB: 2.6.7scroll
GESAMTUMSATZ H1TAB: 2.6.8scroll
Eine Aufgliederung des EBIT l und EBITDA nach Segmenten ist im Lagebericht auf Seite
4 zu finden. WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN EINZELNER BILANZPOSTENIm Vergleich zum Jahresabschluss 2017 reduzierte sich die Bilanzsumme zum 30. Juni
2018 um - 78,3 Mio. €. Auf der Aktivseite reduzierten sich die langfristigen Vermögenswerte um 10,1 Mio.
€ sowie das Umlaufvermögen um 68,2 Mio. €. Der Rückgang der langfristigen Vermögenswerte
ist im Wesentlichen auf die Veränderung des Anlagevermögens um 20,7 Mio. € zurückzuführen.
Demgegenüber steht eine Erhöhung der latenten Steuern um 16,4 Mio. €. Der Rückgang
des kurzfristigen Vermögens beruht weitestgehend auf der Abnahme der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen finanziellen und nicht finanziellen
Vermögenswerten in Höhe von 130,8 Mio. €. Dem steht eine Erhöhung der kurzfristigen
Wertpapiere und sonstigen Finanzanlagen in Höhe von 47,1 Mio. € sowie der Flüssigen
Mitteln in Höhe von 24,4 Mio. € gegenüber. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um 22,7 Mio. € verringert. Das langfristige
Fremdkapital reduzierte sich um 318,8 Mio. €. Im Wesentlichen reduzierten sich die
Finanzverbindlichkeiten um 294,4 Mio. € und die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten
um 40,9 Mio. €. Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich dagegen um 263,2 Mio. €.
Wesentliche Ursache ist die Erhöhung der Finanzverbindlichkeiten um 340,3 Mio. €.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 85,8 Mio. € reduziert. WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN DES EIGENKAPITALSDas Eigenkapital wird sowohl durch erfolgswirksame und erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle
als auch durch Kapitaltransaktionen mit den Anteilseignern beeinflusst. Im Vergleich
zum Jahresabschluss 2017 haben sich der Bilanzgewinn und die anderen Rücklagen um
22,8 Mio. € vermindert. Der Rückgang beruht vor allem auf der Auszahlung der Dividende
in Höhe von 67,0 Mio. €. Eigenkapitalmindernd wirkten sich ebenso die erfolgsneutralen
Veränderungen des Eigenkapitals aus, die aus der Währungsumrechnung von Tochterunternehmen
in funktionaler Fremdwährung resultieren (im Wesentlichen CAD und USD). Unterschiede
aus der Währungsumrechnung werden in einer gesonderten Währungsumrechnungsrücklage
erfasst; diese hat sich zum 30. Juni 2018 aufgrund von Wechselkursschwankungen um
47,9 Mio. € verringert. Eigenkapitalerhöhend ist das positive Periodenergebnis des
ersten Halbjahres 2018 in Höhe von 44,4 Mio. € sowie der Effekt aus der Erstanwendung
des IFRS 9 in Höhe von 51,6 Mio. €. SAISONALE EINFLÜSSEBeim Verkauf von Pflanzennährstoffen und Salzprodukten bestehen unterjährig saisonale
Unterschiede. Bei Pflanzennährstoffen erzielen wir in den ersten sechs Monaten aufgrund
der europäischen Frühjahrsdüngung in der Regel die höchsten Absätze. Die Verkäufe
von Salzprodukten - speziell von Auftausalz - sind erheblich von der jeweiligen winterlichen
Witterung während des ersten und vierten Quartals abhängig. In Summe führen beide
Effekte dazu, dass das erste Halbjahr in der Regel umsatz- und besonders ergebnisseitig
stärker ausfällt. EVENTUALVERBINDLICHKEITENDie Eventualverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresabschluss 2017 nicht
signifikant verändert und sind insgesamt als nicht wesentlich einzustufen. NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONENInnerhalb der K+S GRUPPE werden Liefer- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen
Konditionen abgewickelt. Neben Transaktionen zwischen konsolidierten Unternehmen der
K+S GRUPPE bestehen Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen
sowie Unternehmen, auf die die K+S GRUPPE einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann
(assoziierte Unternehmen). Diese Beziehungen haben keinen signifikanten Einfluss auf
den Konzernabschluss der K+S GRUPPE. Die Gruppe der nahestehenden Personen umfasst
bei der K+S GRUPPE im Wesentlichen den Vorstand und den Aufsichtsrat der K+S Aktiengesellschaft.
Wesentliche Transaktionen mit diesem Personenkreis fanden nicht statt. ANGABEN ZU WESENTLICHEN EREIGNISSEN NACH DEM ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODEDie K+S Aktiengesellschaft hat am 11. Juli 2018 eine Unternehmensanleihe mit einem
Volumen von insgesamt 600 Mio. €, einer Verzinsung von 3,25 % p. a. und einer Laufzeit
bis 2024 erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Es ist beabsichtigt, den Mittelzufluss
aus der Anleiheemission zur Rückzahlung bestehender Verbindlichkeiten sowie für allgemeine
Gesellschaftszwecke zu verwenden. Nach Ablauf des Berichtszeitraums haben sich das Unternehmen und der Betriebsrat nach
langen Verhandlungen im Einigungsverfahren auf einen Sozialplan für die Mitarbeiter
verständigt, die von der Teilschließung des Werks Sigmundshall zum Jahresende betroffen
sein werden. Ziel des Unternehmens ist es, möglichst vielen Mitarbeitern, die in Sigmundshall
nicht weiter beschäftigt werden können, eine berufliche Perspektive auf einem anderen
Standort der K+S GRUPPE zu eröffnen. Daher unterscheidet sich der jetzt verabschiedete
Sozialplan deutlich von den bisher im Unternehmen abgeschlossenen Sozialplänen, aber
auch vom ursprünglichen Entwurf des Betriebsrats. QUARTALSÜBERSICHTUMSATZ UND OPERATIVES ERGEBNISscroll
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KENNZAHLENscroll
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1
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode, das Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte
sowie Effekte aus der Sicherung von Investitionen in kanadischen Dollar eliminiert.
Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern
bereinigt; Steuersatz Q2/18: 29,9 % (Q2/17: 29,6 %). FINANZKALENDERTERMINEscroll
KONTAKTK+S AktiengesellschaftBertha-von-Suttner-Str. 7 34131 Kassel Tel.: 0561/9301-0 Fax: 0561/9301-1753 Internet: www.k-plus-s.com Investor RelationsTel.: 0561/9301-1100 Fax: 0561/9301-2425 E-Mail: investor-relations@k-plus-s.com IMPRESSUMRedaktion/TextK+S-Investor Relations Inhouse produziert mit FIRE.sys Veröffentlichung am 14. August 2018 ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGENDieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung
der K+S GRUPPE und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen
dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden
Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen
nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht des aktuellen
Geschäftsberichts genannt werden -eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen
und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt
außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung,
die in diesem Bericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. |
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