K+S Aktiengesellschaft
Kassel
Q1/19 Quartalsmitteilung
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EBITDA im Berichtsquartal mit rd. 270 Mio. € spürbar über Vorjahr
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Freier Cashflow gegenüber Vorjahr erneut deutlich verbessert
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Operative Einheit Europe+: Positive Nachfrage- und Preistrends im Kundensegment Landwirtschaft halten an Produktionsmenge
am Standort Bethune weiter gesteigert
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Operative Einheit Americas: Gutes Auftausalzgeschäft in Nordamerika
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Ausblick für die K+S GRUPPE im Geschäftsjahr 2019 bestätigt: Deutliche Steigerung
des EBITDA auf einen Wert zwischen 700 und 850 Mio. € erwartet
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ECKDATEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNG
KENNZAHLEN
1
Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen, bereinigt um den erfolgsneutralen
Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen
der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte, in Vorperioden
erfasste Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
(EBITDA).
2
Betrifft die planmäßigen Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte,
bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen.
3
Segmente im Sinne des IFRS 8.
4
Keine Segmente im Sinne des IFRS 8.
5
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode, das Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte
eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame
Steuern bereinigt; Steuersatz Q1/19: 30,0% (Q1/18: 29,9%).
6
Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement exklusive
der Leasingzugänge gem. IFRS 16. Die Erstanwendung erfolgte zum 01.01.2019.
7
Beinhaltet ab 01.01.2019 Leasingverbindlichkeiten, die sich explizit aus abgeschlossenen
Finanzierungsverträgen ergeben. Vorjahreswerte werden ohne entsprechende Anpassung
berichtet.
8
LTM= last twelve months = letzte zwölf Monate, zeitanteilige Berücksichtigung der
Effekte aus IFRS 16. Die Erstanwendung erfolge zum 01.01.2019.
9
FTE: Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil
gewichtet. Die Bezeichnung Mitarbeiter gilt für Frauen und Männer gleichermaßen und
ist deshalb als geschlechtsneutral anzusehen.
10
Vorjahreszahlen für die operativen Einheiten sowie für die Kundensegmente werden zu
Vergleichszwecken auch entsprechend der neuen Gliederung der Segmentberichterstattung
ab dem Berichtsjahr 2019 berichtet.
Für die Quartalsmitteilung gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen
auftreten.
MATRIXSTRUKTUR
Im Rahmen unserer neuen Unternehmensstrategie SHAPING 2030 haben wir bereits im Oktober
2018 eine neue Struktur geschaffen, die sich an unseren Kunden orientiert und die
bisherige divisionale Organisation mit den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte
sowie Salz im Sinne einer "One Company" stärker integriert. Aus unserer Sicht ist
die beste Struktur für One K+S eine Matrixorganisation. In ihr verknüpfen wir regional
orientierte operative Einheiten1
mit marktorientierten Kundensegmenten2
sowie Exzellenzfunktionen und zentralen Einheiten, um deren jeweilige Stärken in Projekten
und Lösungen für unsere Kunden überall nutzbar zu machen. Damit wollen wir Silos aufbrechen
und Teams über Bereichs- und Ländergrenzen hinweg stärker vernetzen.
K+S-MATRIXSTRUKTUR
Für eine detaillierte Beschreibung der neuen Struktur verweisen wir in unserem Geschäftsbericht
2018 auf die Seiten 31 bis 37.
Wir führen das operative Geschäft in zwei Einheiten1
, in die sich auch die Segmentberichterstattung ab dem Berichtsjahr 2019 gliedert:
| ― |
Operative Einheit Europe+, bestehend aus dem ehemaligen Geschäftsbereich Kali- und
Magnesiumprodukte inkl. Werk Bethune, esco (bisher Teil des Geschäftsbereichs Salz)
und den bisherigen Ergänzenden Aktivitäten (Entsorgung und Recycling, Tierhygieneprodukte,
K+S TRANSPORT GMBH, CHEMISCHE FABRIK KALK GMBH)
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| ― |
Operative Einheit Americas, bestehend aus MORTON SALT, K+S WINDSOR SALT und den Konzerngesellschaften
in Südamerika (bisher Teile des Geschäftsbereichs Salz)
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Die Kundensegmente2
umfassen die Segmente Landwirtschaft, Industrie, Verbraucher und Gemeinden. Das Kundensegment
Landwirtschaft bietet Pflanzennährstoffe an. Haupteinsatzgebiet unserer Produkte im
Kundensegment Industrie sind die Elektrolyse- und die Lebensmittelindustrien, wobei
die Bandbreite der Nutzungsmöglichkeiten weit reicht-von pharmazeutischer Produktion
bis hin zur Kupfergewinnung. Die Produkte im Kundensegment Verbraucher umfassen u.
a. Tafelsalz, inkl. Premiumprodukte wie Meersalz, koscheres oder natriumreduziertes
Salz, Produkte zur Wasserenthärtung, Geschirrspülsalz und Auftausalz für Privathaushalte.
Im Kundensegment Gemeinden liefert K+S Auftausalz an öffentliche Straßenbauverwaltungen,
Winterdienstleister sowie gewerbliche Großverbraucher.
1
Segmente im Sinne des IFRS 8.
2
Keine Segmente im Sinne des IFRS 8.
ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE
ERTRAGSLAGE
UMSATZ
EBITDA
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Im Berichtsquartal stieg der Umsatz der K+S GRUPPE moderat von 1.169,8 Mio. € im Vorjahr
auf 1.263,5 Mio. €; dies entspricht einem Anstieg von 8 %.
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| ― |
Höhere Preise, vor allem im Kundensegment Landwirtschaft, wirkten sich vorteilhaft
auf die Umsatzentwicklung der operativen Einheit Europe+ aus. In Nordamerika trug
das gute Auftausalzgeschäft positiv zur Umsatzentwicklung in der operativen Einheit
Americas bei.
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| ― |
Die beschriebenen positiven Effekte schlugen sich auch im EBITDA nieder, überproportional
gestiegene Frachtkosten wirkten sich gegenläufig aus. Insgesamt konnte das EBITDA
im ersten Quartal von 236,8 Mio. € im Vorjahr auf 269,9 Mio. € in 2019 spürbar gesteigert
werden.
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| ― |
Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern belief sich auf 107,7 Mio. € (01/18: 83,6
Mio. €); je Aktie resultiert daraus ein Wert von 0,56 € (01/18: 0,44 €).
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Umsatz nach Regionen Januar- März 2019 (in %)
FINANZLAGE
INVESTITIONEN1
1
Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement exklusive
der Leasingzugänge gem. IFRS 16. Die Erstanwendung erfolgte zum 01.01.2019.
| ― |
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg im ersten Quartal mit 324,4 Mio.
€ gegenüber dem Vorjahreswert (01/18: 232,8 Mio. €) deutlich und entwickelte sich
somit überproportional zum Ergebnis.
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| ― |
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit blieb mit-91,3 Mio. € annähernd auf dem Niveau
des Vorjahres (Q1/18:-90,0 Mio.€).
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| ― |
Der bereinigte Freie Cashflow konnte in der Folge um 90 Mio. € verbessert werden und
erreichte einen Wert von 233,1 Mio. € (01/18:142,8 Mio. €), was einem Anstieg von
mehr als 60 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
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| ― |
Zum 31. März 2019 lag der Nettofinanzmittelbestand bei 397,4 Mio. € (31. Dezember
2018:162,2 Mio. €; 31. März 2018: 323,4 Mio. €).
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CASHFLOWÜBERSICHT
VERMÖGENSLAGE
| ― |
Zum Stichtag betrugen die Nettofinanzverbindlichkeiten der K+S GRUPPE, ohne Berücksichtigung
der langfristigen Rückstellungen 2.934,8 Mio. € (31. Dezember 2018: 3.241,5 Mio.€;
31. März 2018: 2.834,0 Mio. €).
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| ― |
Die Kennzahl Nettofinanzverschuldung/EBITDA belief sich zum 31. März 2019 auf das
4,6-fache (LTM).
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NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN UND NETTOVERSCHULDUNG
1
Leasingverbindlichkeiten, die sich explizit aus abgeschlossenen Finanzierungsverträgen
ergeben. Vorjahreswerte ohne entsprechende Anpassung.
2
Zeitanteilige Berücksichtigung der Effekte aus IFRS 16.
AUSWIRKUNGEN VON GEÄNDERTEN BlLANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
| ― |
Seit dem Beginn des Geschäftsjahres 2019 wenden wir die Neuregelungen des IFRS 16
"Leasingverhältnisse" an. Entsprechend der von uns gewählten Übergangsmethode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreszahlen. Die Neuregelungen führen dazu, dass grundsätzlich
alle Leasingverhältnisse als Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten in der Bilanz
zu erfassen sind. Die Erhöhung der Leasingverbindlichkeiten zum 31. März 2019 auf
388,3 Mio. € (31. Dezember 2018:164,2 Mio. €) sowie der Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen
auf 434,1 Mio. € (31. Dezember 2018: Leasingvermögenswerte von 217,7 Mio. €) ist weitestgehend
auf diese Rechnungslegungsänderung zurückzuführen. Der kurzfristige Anteil der Leasingverbindlichkeiten
beträgt 51,4 Mio. € (31. Dezember 2018:15,7 Mio. €). Die Nutzungsrechte werden im
Sachanlagevermögen, die Leasingverbindlichkeiten in den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten
ausgewiesen. Die Erstanwendung des IFRS 16 führte zu einem leichten Anstieg des EBITDA
und zu keinen wesentlichen Veränderungen des Eigenkapitals. Weitergehende Erläuterungen
zu den Regelungen und Auswirkungen des IFRS 16 sowie den angewendeten Wahlrechten
finden sich im Geschäftsbericht 2018 auf den Seiten 171/172.
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DARSTELLUNG DER OPERATIVEN EINHEITEN (SEGMENTE NACH IFRS 8)
OPERATIVE EINHEIT EUROPE+
KENNZAHLEN
1
Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement exklusive
der Leasingzugänge gem. IFRS 16. Die Erstanwendung erfolgte zum 01.01.2019.
HÖHERE KALIPREISE SORGEN FÜR UMSATZANSTIEG
| ― |
In der operativen Einheit Europe+ konnte der Umsatz im Berichtsquartal auf 691,8 Mio.
€ moderat gesteigert werden (01/2018:662,0 Mio. €). Positive Preis- und Währungseffekte
wirkten sich vorteilhaft auf die Umsatzentwicklung aus. Die wie geplant erfolgte Schließung
des Standorts Sigmundshall zum Jahresende 2018 konnte erwartungsgemäß noch nicht durch
zusätzliche Produktionsmengen am kanadischen Standort Bethune ausgeglichen werden.
Darüber hinaus führten unsere sehr niedrigen Lagerbestände zu einer geringeren Produktverfügbarkeit
von Kali- und Magnesiumprodukten, so dass die für den Absatz zur Verfügung stehende
Menge im ersten Quartal 2019 zurückging.
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ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR
SPÜRBARER ERGEBNISANSTIEG
| ― |
Das EBITDA konnte im ersten Quartal spürbar auf 177,1 Mio. € (01/18:155,6 Mio. €)
gesteigert werden. Ursächlich waren auch hier die positiven Preiseffekte.
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OPERATIVE EINHEIT AMERICAS
KENNZAHLEN
1
Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement exklusive
der Leasingzugänge gem. IFRS 16. Die Erstanwendung erfolgte zum 01.01.2019.
UMSATZ SPÜRBAR GESTEIGERT
| ― |
Der Umsatz in der operativen Einheit Americas konnte im Berichtsquartal gegenüber
dem Vorjahr auf 571,2 Mio. € gesteigert werden (01/18: 507,2 Mio. €). Dies resultierte
insbesondere aus positiven Preis- und Mengeneffekten-sowohl im nordamerikanischen
Auftausalzgeschäft als auch in den Kundensegmenten Industrie und Verbraucher-sowie
positiven Währungseffekten.
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SPÜRBARER ERGEBNISANSTIEG
| ― |
Im ersten Quartal stieg das EBITDA um mehr als 12 % auf 107,6 Mio.€ (01/18:95,9 Mio.
€). Den beschriebenen Umsatzsteigerungen standen insgesamt gestiegene Kosten, insbesondere
für Logistik, gegenüber.
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ABWEICHUNG GEGENUBER VORJAHR
DARSTELLUNG DER KUNDENSEGMENTE (KEINE SEGMENTE NACH IFRS 8)
KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT
KENNZAHLEN
| ― |
Im Kundensegment Landwirtschaft konnte der Umsatz im Berichtsquartal auf 461,0 Mio.
€ gesteigert werden (01/2018: 430,8 Mio. €); höhere Preise sowie positive Währungseffekte
haben eine verfügbarkeitsbedingt geringere Absatzmenge deutlich überkompensiert. Insgesamt
entfielen 246,0 Mio. € des Umsatzes im Kundensegment Landwirtschaft auf Kaliumchlorid
(01/2018: 219,6 Mio. €) und 215,0 Mio. € auf Düngemittelspezialitäten (01/2018: 211,2
Mio. €).
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| ― |
Das Absatzvolumen des Kundensegments Landwirtschaft ging moderat auf insgesamt 1,64
Mio. t zurück (01/2018: 1,79 Mio. t); von den geringeren zur Verfügung stehenden Mengen
wurden im Berichtsquartal wie im Vorjahr 0,98 Mio. t in Europa abgesetzt. Der Überseeabsatz
ging im ersten Quartal von 0,81 Mio. t im Vorjahr auf 0,66 Mio. t zurück. Insgesamt
entfielen 0,92 Mio. t der Absatzmenge des Kundensegments Landwirtschaft auf Kaliumchlorid
(01/2018:1,02 Mio. t) und 0,72 Mio. auf Düngemittelspezialitäten (01/2018: 0,77 Mio.
t).
|
| ― |
Das EBITDA im Kundensegment Landwirtschaft konnte im ersten Quartal deutlich auf 124,2
Mio. € (01/18:94,7 Mio. €) gesteigert werden. Ursächlich waren vor allem die beschriebenen
Preissteigerungen.
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KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT: ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE
NACH REGIONEN
KUNDENSEGMENT INDUSTRIE
KENNZAHLEN
1
Einschließlich Sole und ohne Ergänzende Absätze
| ― |
Im Kundensegment Industrie konnte der Umsatz im Berichtsquartal auf 281,8 Mio. € gesteigert
werden (01/2018:275,4 Mio. €); gestiegene Preise sowie positive Währungseffekte konnten
eine insgesamt geringere Absatzmenge überkompensieren.
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| ― |
Insgesamt ging der Absatz leicht auf 2,44 Mio. t nach 2,47 Mio. t im Vorjahr zurück
(einschließlich Sole und ohne Ergänzende Absätze). Während die Absatzmengen von Industrieprodukten
für die Lebensmittelindustrie, die Tierernährung sowie die Öl- und Gasindustrie gesteigert
werden konnten, ging die Absatzmenge von Produkten für die Chemieindustrie vor allem
verfügbarkeitsbedingt aufgrund des Wegfalls der bisher am Standort Sigmundshall produzierten
Mengen zurück.
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| ― |
Das EBITDA betrug 58,5 Mio. € nach 64,0 Mio. € im Vorjahr. Die beschriebenen Umsatzsteigerungen
konnten gesteigerte Kosten, insbesondere für Frachten, nicht vollständig ausgleichen.
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KUNDENSEGMENT VERBRAUCHER
KENNZAHLEN
| ― |
Im Kundensegment Verbraucher stieg der Umsatz im Berichtsquartal aufgrund gestiegener
Preise sowie positiver Währungseffekte auf 119,6 Mio. € (01/2018:110,1 Mio. €).
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| ― |
Der Absatz im Kundensegment Verbraucher lag mit 0,48 Mio. t auf Vorjahresniveau. Während
die Absatzmenge für verpacktes Auftausalz sowohl in Europa als auch in Nordamerika
gesteigert werden konnte, war bei Tafelsalzen sowie bei Wasserenthärtungs- und Poolsalzen
ein leichter Absatzrückgang zu verzeichnen.
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| ― |
Das EBITDA konnte deutlich auf 16,4 Mio. € gesteigert werden (01/2018:10,1 Mio. €).
Die beschriebenen Umsatzsteigerungen konnten gesteigerte Kosten, insbesondere für
Frachten, mehr als ausgleichen.
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KUNDENSEGMENT GEMEINDEN
KENNZAHLEN
| ― |
Im Kundensegment Gemeinden konnte der Umsatz im Berichtsquartal aufgrund positiver
Preis-, Mengen- und Währungseffekte spürbar auf 400,6 Mio. € gesteigert werden (01/2018:
352,9 Mio. €).
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| ― |
Der Absatz von Auftausalz konnte auf insgesamt 7,11 Mio. t leicht gesteigert werden
(01/2018: 6,86 Mio. t). Während die Absatzmengen in Kanada und an der Ostküste der
USA stiegen, gingen sie im Mittleren Westen der USA zurück und lagen in Europa in
etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals.
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| ― |
Das EBITDA stieg leicht auf 85,6 Mio. € nach 82,7 Mio. € im Vorjahr. Die beschriebenen
Umsatzsteigerungen konnten höhere Kosten, insbesondere für Frachten, sowie Effekte
aus einem ungünstigeren Regionalmix mehr als ausgleichen.
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RISIKO- UND CHANCENBERICHT
Für eine umfassende Darstellung möglicher Risiken und Chancen verweisen wir auf die
entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht 2018 ab Seite 110.
Die Risiken der K+S GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen
Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des
Unternehmens. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen
werden nicht gegeneinander aufgerechnet.
AUSBLICK 2019
Die im Geschäftsbericht 2018 auf den Seiten 126 bis 128 beschriebenen mittel- bis
langfristigen Trends zur künftigen Branchensituation behalten weitestgehend ihre Gültigkeit.
Für das Gesamtjahr 2019 rechnen wir unverändert mit einer moderaten Umsatzsteigerung
in der K+S GRUPPE (2018: 4,04 Mrd. €). Auch für das EBITDA der K+S GRUPPE gehen wir
unverändert von einer deutlichen Steigerung auf einen Wert zwischen 700 und 850 Mio.
€ aus (2018: 606,3 Mio. €).
In der operativen Einheit Europe+ sollten sich insbesondere die weiter ansteigende
Produktion unseres neuen Kaliwerks Bethune in Kanada sowie der zu erwartende Wegfall
der abwasserbedingten Produktionsunterbrechungen im Werk Werra positiv auswirken,
so dass wir hier unverändert davon ausgehen, dass der Umsatz moderat und das EBITDA
deutlich steigen dürften (Umsatz 2018: 2,60 Mrd. €, EBITDA: 443,4 Mio. €). Umsatz
und Ergebnis der operativen Einheit Americas dürften derweil annähernd stabil bleiben
(Umsatz 2018:1,46 Mrd. €, EBITDA: 221,7 Mio. €).
Unsere Einschätzung für das Gesamtjahr 2019 basiert im Wesentlichen auf den folgenden
Annahmen:
| ― |
Einem positiven Marktumfeld im Kundensegment Landwirtschaft wirkt ein veränderter
Produktmix entgegen, sodass wir für 2019 unverändert insgesamt einen moderat steigenden
Durchschnittspreis für unser Produktportfolio erwarten (2018: 254 €/t).
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| ― |
Die erwartete Absatzmenge aller Produkte im Kundensegment Landwirtschaft dürfte insbesondere
aufgrund der höheren Produktionsmenge am Standort Bethune weiterhin zwischen 6,9 und
7,2 Mio. t liegen (2018: 6,85 Mio. t). Unter der Annahme eines hydrologischen Normaljahres
für das verbleibende Jahr 2019 ist nicht mit entsorgungsbedingten Produktionseinschränkungen
aufgrund von längeren Niedrigwasserperioden in der Werra zu rechnen. Unsere bereits
ergriffenen Maßnahmen, unser Abwassermanagement weiter zu verbessern, und unser Bestreben,
die lokalen Speicherkapazitäten zu erweitern, sollten auch bei lang anhalten der Trockenheit
das Risiko von Stillständen deutlich reduzieren. Unsere Herausforderungen an den Werken
Werra und Neuhof werden angegangen und die Produktverfügbarkeit hat sich bereits verbessert.
Dennoch erwarten wir, dass die deutschen Standorte in 2019 noch hinter der technisch
möglichen Kapazität zurückbleiben werden.
|
| ― |
Im Kundensegment Gemeinden erwarten wir für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin einen
Absatz zwischen 12,5 und 13,0 Mio.t. Diese Prognose unterstellt, dass sich unser Absatz
für Auftausalz auf dem langjährigen Durchschnittsniveau bewegt.
|
| ― |
In Bezug auf die Euro-Dollar-Währungsrelation wird für die verbleibenden Monate des
Jahres 2019 unverändert ein durchschnittlicher Kassakurs von 1,20 EUR/USD unterstellt;
unter Einbeziehung des durchschnittlichen EUR/USD-Umrechnungskurses nach Hedging im
ersten Quartal 2019 entspricht dies einem Jahresdurchschnittskurs von 1,19 EUR/USD
(2018: 1,16 EUR/USD).
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Beim bereinigten Konzernergebnis nach Steuern gehen wir aufgrund der oben beschriebenen
Effekte ebenfalls unverändert von einer deutlichen Steigerung aus (2018: 85,4 Mio.
€).
Obwohl das Investitionsvolumen der K+S GRUPPE im Jahr 2019 insbesondere aufgrund der
Erweiterungen unserer Haldenkapazitäten in Deutschland über dem Vorjahr (443,2 Mio.
€) liegen dürfte, sollte sich der bereinigte Freie Cashflow aufgrund unserer operativen
Verbesserungen und eines aktiven Working Capital Managements gegenüber dem Vorjahr
deutlich verbessern und erstmals seit dem Jahr 2013 wieder positiv ausfallen (2018:
- 206,3 Mio. €). Trotz einer höheren Kapitalbindung wird die Rendite auf das eingesetzte
Kapital (ROCE) aufgrund der erwarteten signifikanten Ergebnisverbesserung voraussichtlich
deutlich ansteigen (2018: 2,6 %). Auf Ebene der operativen Einheiten dürfte der ROCE
der operativen Einheit Europe+ deutlich steigen (2018: 2,0 %), während er für Americas
deutlich unter Vorjahresniveau erwartet wird (2018: 7,9 %).
ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2019
1
Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen, bereinigt um den erfolgsneutralen
Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen
der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte, in Vorperioden
erfasste Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
(EBITDA).
2
Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement exklusive
der Leasingzugänge gem. IFRS 16.
3
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
der jeweiligen Berichtsperiode, das Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte
eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame
Steuern bereinigt; Steuersatz 2018: 29,6 %.
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K+S AKTIENGESELLSCHAFT
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Kassel, 14. Mai 2019
K+S Aktiengesellschaft
Der Vorstand
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1
ÜBERLEITUNG OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT I) UND EBITDA1
,4
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
2
LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.
3
Aufgrund einer in 2019 erfolgten strukturellen Anpassung wurde das Vorjahr angepasst.
Es erfolgte eine erfolgsneutrale Umgliederung von Lieferungs- und Transportkosten
zu den Umsatzkosten und eine Umgliederung der Forschungs- und Entwicklungskosten in
den sonstigen betrieblichen Aufwand. Die verbleibenden Vertriebs- und Verwaltungskosten
wurden in der Position Vertriebs- / Allgemeine Verwaltungskosten zusammengefasst.
4
Es handelt sich um nicht im IFRS-Regelwerk definierte Kennzahlen.
5
Es handelt sich um Abschreibungen von Vermögenswerten, die zur Herstellung anderer
Vermögenswerte des Sachanlagevermögens eingesetzt werden. Die Abschreibungen werden
als Teil der Herstellungskosten aktiviert und nicht ergebniswirksam erfasst.
KAPITALFLUSSRECHNUNG
KAPITALFLUSSRECHNUNG1
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
2
LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.
BILANZ
BILANZ - AKTIVA1
BILANZ - PASSIVA1
1
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
FINANZKALENDER
TERMINE
KONTAKT
K+S Aktiengesellschaft Bertha-von-Suttner-Str. 7 34131 Kassel Tel.: 0561/9301-0 Fax: 0561/9301-1753 Internet: www.k-plus-s.com
Investor Relations Tel.: 0561/9301-1100 Fax: 0561/9301-2425 E-Mail: investor-relations@k-plus-s.com
IMPRESSUM
Redaktion/Text K+S-Investor Relations Inhouse produziert mit firesys
Veröffentlichung am 14. Mai 2019
ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN
Diese Quartalsmitteilung enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige
Entwicklung der K+S GRUPPE und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen
Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten
Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken-wie sie beispielsweise im Risikobericht
des aktuellen Geschäftsberichts genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen
Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft
übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine
Verpflichtung, die in dieser Quartalsmitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
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