![]() K+S AktiengesellschaftKasselQ3/19 QuartalsberichtQ3/19 QUARTALSMITTEILUGK+S GRUPPE
Ausblick: Seit Herbst 2019 anhaltend schwaches Marktumfeld für Kaliumchlorid
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Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen, bereinigt um den erfolgsneutralen
Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen
der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte, in Vorperioden
erfasste Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
(EBITDA). Für die Quartalsmitteilung gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen
auftreten. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGESeit einem Jahr arbeiten wir in der neuen Matrixstruktur, um jederzeit nah am Bedarf
unserer Kunden zu sein. Mit Synergien, die wir im Einkauf, in der Produktion, in der
Logistik und im Bereich Vertrieb und Marketing heben, steuern wir allgemeinen Kostensteigerungen
gezielt entgegen. Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu ONE K+S war die Zusammenfassung
der Tochtergesellschaften K+S KALI GMBH und ESCO - EUROPEAN SALT COMPANY GMBH & CO.
KG zum 1. November 2019 in einer Gesellschaft. Der neue Firmenname lautet K+S MINERALS AND AGRICULTURE GMBH. Bereits im Juli hatte
K+S die Entsorgungs- und Logistikaktivitäten in der K+S KALI GMBH zusammengefasst.
Durch das verbesserte Abwassermanagement konnten wir in diesem Jahr abwasserbedingte
Produktionseinschränkungen des Werkes Werra verhindern. Hinzu kommen unsere Investitionsdisziplin
und die Optimierung unseres Working-Capital-Managements. ERTRAGSLAGEUMSATZscroll
EBITDAscroll
Im Berichtsquartal stieg der Umsatz der K+S GRUPPE moderat von 840,1 Mio. € im Vorjahr
auf 904,9 Mio. €; dies entspricht einem Anstieg von rund 8 %. Beide operativen Einheiten
profitierten vom aktuellen EUR/usD-Wechselkursniveau. Zusätzlich wirkten sich insbesondere
in der operativen Einheit Europe+ positive Preis- und Mengeneffekte aus. Nach dem
erfolgreichen Ausbau der Speicherkapazitäten konnten in diesem Jahr abwasserbedingte
Produktionsunterbrechungen am Werk Werra verhindert werden. In den ersten neun Monaten
lag der Umsatz mit 3.046,9 Mio. € moderat über dem Niveau des Vorjahres (9M/18: 2.821,8
Mio. €). Die beschriebenen positiven Effekte schlugen sich auch im EBITDA nieder: Insgesamt
konnte das EBITDA im dritten Quartal von 36,4 Mio. € im Vorjahr auf 80,6 Mio. € in
2019 deutlich gesteigert werden. In den ersten neun Monaten erreichte das EBITDA der
K+s Gruppe 480,6 Mio. € und lag damit ebenfalls deutlich über dem Niveau des Vorjahres
(9M/18: 378,3 Mio. €). Den beschriebenen Umsatzsteigerungen standen insgesamt gestiegene
Kosten, insbesondere für Instandhaltung und Logistik, gegenüber. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern belief sich im dritten Quartal 2019 auf
-41,8 Mio. € (Q3/18: -60,6 Mio. €); je Aktie resultiert daraus ein Wert von -0,22
€ (Q3/18: -0,32 €). In den ersten neun Monaten wurde ein Wert von 68,5 Mio. € (9M/18:
13,6 Mio. €) beziehungsweise von 0,36 € je Aktie (9M/18: 0,07 €) erreicht. UMSATZ NACH REGIONEN![]() FINANZLAGEINVESTITIONEN 1scroll
Im dritten Quartal 2019 investierte die K+S GRUPPE insgesamt 144,3 Mio. € (Q3/18:
124,4 Mio. €). Der planmäßig deutliche Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
ist vor allem auf Umweltinvestitionen, die Ausgaben im Zusammenhang mit der Haldenerweiterung
am Standort Hattorf und auf regulatorische Anforderungen zurückzuführen. In den ersten
neun Monaten beliefen sich die Investitionen auf 309,9 Mio. € (9M/18: 278,1 Mio. €). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg in den ersten neun Monaten 2019
mit 509,8 Mio. € nach 275,9 Mio. € im Vorjahreszeitraum gegenüber dem EBITDA überproportional.
Hierzu trugen die positive Geschäftsentwicklung, geringere Ertragssteuerzahlungen
sowie ein aktives Working Capital Management bei. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und
sonstigen Finanzinvestitionen) belief sich vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen
Investitionsdisziplin auf lediglich -306,3 Mio. € (9M/18: -335,5 Mio. €). Der bereinigte Freie Cashflow konnte in der Folge um 263,2 Mio. € auf 203,6 Mio. €
verbessert werden (9M/18: -59,6 Mio. €). Zum 30. September 2019 lag der Nettofinanzmittelbestand bei 249,3 Mio. € (31. Dezember
2018: 162,2 Mio. €; 30. September 2018: 312,9 Mio. €). CASHFLOWÜBERSICHTscroll
VERMÖGENSLAGENETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN UND NETTOVERSCHULDUNGscroll
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Leasingverbindlichkeiten, die sich explizit aus abgeschlossenen Finanzierungsverträgen
ergeben. Vorjahreswerte werden ohne entsprechende Anpassung berichtet. Zum Stichtag betrugen die Nettofinanzverbindlichkeiten der K+S GRUPPE, ohne Berücksichtigung
der langfristigen Rückstellungen, 3.030,5 Mio. € (31. Dezember 2018: 3.241,5 Mio.
€; 30. September 2018: 3.100,1 Mio. €). Die Kennzahl Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA belief sich zum 30. September 2019
auf das 4,3-fache (LTM) gegenüber dem 5,5-fa-chen (LTM) im Vorjahreszeitraum und dem
5,3-fachen zum 31. Dezember 2018. AUSWIRKUNGEN VON GEÄNDERTEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENSeit dem Beginn des Geschäftsjahres 2019 wenden wir die Neuregelungen des IFRS 16
"Leasingverhältnisse" an. Entsprechend der von uns gewählten Übergangsmethode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreszahlen. Die Neuregelungen führen dazu, dass grundsätzlich
alle Leasingverhältnisse als Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten in der Bilanz
zu erfassen sind. Die Erhöhung der Leasingverbindlichkeiten zum 30. September 2019
auf 372,1 Mio. € (31. Dezember 2018: 164,2 Mio. €) sowie der Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen
auf 420,8 Mio. € (31. Dezember 2018: Leasingvermögenswerte von 217,7 Mio. €) ist weitestgehend
auf diese Rechnungslegungsänderung zurückzuführen. Der kurzfristige Anteil der Leasingverbindlichkeiten
beträgt 57,4 Mio. € (31. Dezember 2018: 15,7 Mio. €). Die Nutzungsrechte werden im
Sachanlagevermögen, die Leasingverbindlichkeiten in den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten
ausgewiesen. Die Erstanwendung des IFRS 16 führte zu einem moderaten Anstieg des EBITDA
und zu keinen wesentlichen Veränderungen des Eigenkapitals. Weitergehende Erläuterungen
zu den Regelungen und Auswirkungen des IFRS 16 sowie den angewendeten Wahlrechten
finden sich im Geschäftsbericht 2018 auf den Seiten 171/172 sowie dem Halbjahresfinanzbericht
2019 auf den Seiten 24/25. DARSTELLUNG DER OPERATIVEN EINHEITEN (SEGMENTE NACH IFRS 8)OPERATIVE EINHEIT EUROPE+KENNZAHLENscroll
ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHRscroll
MODERATER UMSATZANSTIEGIn der operativen Einheit Europe+ konnte der Umsatz im Berichtsquartal auf insgesamt
621,1 Mio. € moderat gesteigert werden (Q3/18: 567,9 Mio. €); insbesondere das Kundensegment
Landwirtschaft trug dazu bei. Positive Preis- und Währungseffekte konnten in allen
Kundensegmenten erzielt werden. Für das Kundensegment Landwirtschaft standen außerdem
höhere Mengen zur Verfügung, da abwasserbedingte Produktionsunterbrechungen am Werk
Werra verhindert werden konnten. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz auf 1.939,7
Mio. € (9M/18: 1.801,9 Mio. €). ERGEBNISANSTIEG NACH SCHWACHEM VORJAHRESQUARTALDas EBITDA konnte im dritten Quartal nach einem schwachen Vorjahresquartal aufgrund
der abwasserbedingten Produktionsunterbrechungen (Q3/18: 22,2 Mio. €) auf 67,3 Mio.
€ erhöht werden. Dabei haben alle vier Kundensegmente zu der Steigerung beigetragen,
wobei die größte Steigerungsrate im Kundensegment Landwirtschaft erzielt werden konnte.
Ursächlich waren auch hier die bei der Umsatzentwicklung genannten Effekte. Nach den
ersten neun Monaten belief sich das EBITDA auf 372,7 Mio. € (9M/18: 277,6 Mio. €). KEINE ABWASSERBEDINGTEN STILLSTANDSTAGE IN 2019Anfang August hat das Regierungspräsidium Kassel die Genehmigung zur temporären Speicherung
von bis zu 400.000 Kubikmetern salzhaltiger Abwässer unter Tage genehmigt. Damit haben
wir wie geplant die Speichermöglichkeiten am Werk Werra auf insgesamt eine Million
Kubikmeter erhöht. Vor diesem Hintergrund konnten wir abwasserbedingte Stillstände
in der Produktion an der Werra trotz eines erneut sehr trockenen Sommers vermeiden.
Dazu trug zudem die Nutzung der Möglichkeiten zur standortfernen Entsorgung von salzhaltigen
Abwässern bei. K+S REDUZIERT KALIPRODUKTIONNeben der verlängerten Instandhaltungspause in Bethune hatte K+s vor dem Hintergrund
der durch den Importstopp Chinas verstärkten Marktschwäche am 23. September 2019 bekannt
gegeben, dass die Produktion von Kaliumchlorid bis zum Jahresende um bis zu 300.000
t reduziert wird. Der damit verbundene Effekt auf das EBITDA wurde mit bis zu 80 Mio.
€ beziffert. Ein Teil der Produktionskürzung wurde durch eine erneute Verlängerung
der Instandhaltungspause am Standort Bethune um eine Woche auf insgesamt drei Wochen
im September umgesetzt. Parallel zu dieser Drosselung der Produktion aufgrund des anhaltend schwachen Marktumfelds
wird K+s weitere Instandhaltungsmaßnahmen an deutschen Standorten im vierten Quartal
2019 durchführen. Dadurch reduziert sich die Kaliproduktion im laufenden Jahr zusätzlich
um bis zu 200.000 t. OPERATIVE EINHEIT AMERICASKENNZAHLENscroll
ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHRscroll
UMSATZ IM DRITTEN QUARTAL LEICHT GESTEIGERTDer Umsatz in der operativen Einheit Americas konnte im Berichtsquartal gegenüber
dem Vorjahr insbesondere wechselkursbedingt auf 282,6 Mio. € gesteigert werden (Q3/18:
271,0 Mio. €). Während die Umsatzsteigerung insbesondere aus den Kundensegmenten Industrie
und Verbraucher kam, ging der Umsatz im Kundensegment Gemeinden zurück. In den ersten neun Monaten lag der Umsatz mit 1.105,0 Mio. € moderat über dem Niveau
des Vorjahres (9M/18: 1.017,5 Mio. €). Dies resultierte insbesondere aus positiven
Preiseffekten über alle Kundensegmente hinweg sowie positiven Währungseffekten. EBITDA KONSTANT NACH NEUN MONATENDas EBITDA verringerte sich auf 25,3 Mio. € nach 28,9 Mio. € im Vorjahr; ein Ergebnisrückgang
im Kundesegment Gemeinden konnte annähernd durch Ergebnisanstiege in den Kundensegmenten
Industrie und Verbraucher ausgeglichen werden. In den ersten neun Monaten erreichte
das EBITDA der operativen Einheit 146,6 Mio. € und lag damit auf dem Niveau des Vorjahres
(9M/18: 146,9 Mio. €). Den beschriebenen Umsatzsteigerungen standen insgesamt gestiegene
Kosten, insbesondere für Instandhaltung und Logistik, gegenüber. DARSTELLUNG DER KUNDENSEGMENTE (KEINE SEGMENTE NACH IFRS 8)KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFTKENNZAHLENscroll
Im Kundensegment Landwirtschaft konnte der Umsatz im Berichtsquartal spürbar auf 425,0
Mio. € gesteigert werden (Q3/2018: 372,3 Mio. €); sowohl höhere Preise als auch positive
Währungseffekte und eine höhere Absatzmenge trugen zu dieser Entwicklung bei. Im Berichtsquartal
lag der Umsatz in Europa bei 182,6 Mio. € (Q3/2018: 174,6 Mio. €), in Übersee bei
242,4 Mio. € (Q3/2018: 197,7 Mio. €). Insgesamt entfielen 269,5 Mio. € des Umsatzes
im Kundensegment Landwirtschaft auf Kaliumchlorid (Q3/2018: 208,3 Mio. €) und 155,5
Mio. € auf Düngemittelspezialitäten (Q3/2018: 164,0 Mio. €). In den ersten neun Monaten
betrug der Umsatz insgesamt 1.326,1 Mio. € nach 1.186,2 Mio. € im Vorjahr. Das Absatzvolumen stieg im dritten Quartal moderat auf insgesamt 1,52 Mio. t an (Q3/2018:
1,44 Mio. t). Hier konnten zusätzliche Mengen aus dem Werk Werra nach den abwasserbedingten
Produktionsunterbrechungen im Vorjahr und aus dem Werk Bethune die fehlenden Mengen
nach der Schließung des Standorts Sigmundshall Ende 2018 mehr als ausgleichen. Im
Berichtsquartal wurden 0,66 Mio. t in Europa (Q3/18: 0,65 Mio. t) und 0,86 Mio. t
in Übersee (Q3/18: 0,79 Mio. t) abgesetzt. Insgesamt entfielen 1,01 Mio. t der Absatzmenge
auf Kaliumchlorid (Q3/18: 0,85 Mio. t) und 0,51 Mio. t auf Düngemittelspezialitäten
(Q3/18: 0,59 Mio. t). Der Absatzrückgang bei den Düngemittelspezialitäten ist auf
geringere Verfügbarkeiten durch die Schließung des KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT: ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH REGIONEN 1scroll
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Der Umsatz beinhaltet sowohl Preise inkl. als auch exkl. Fracht und basiert bei den
Übersee-Umsätzen auf den jeweiligen EUR /USD-Kassakursen. Für den Großteil dieser
Umsatzerlöse wurden Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die Preisangaben werden
auch durch den jeweiligen Produktmix beeinflusst und sind daher nur als grobe Indikation
zu verstehen. Standorts Sigmundshall zurückzuführen. In den ersten neun Monaten betrug der Absatz
im Kundensegment Landwirtschaft insgesamt 4,77 Mio. t nach 4,78 Mio. t im Vorjahr. Das EBITDA im Kundensegment Landwirtschaft konnte im dritten Quartal nach einem schwachen
Vorjahresquartal aufgrund der abwasserbedingten Produktionsunterbrechungen (Q3/18:
-7,7 Mio. €) auf 46,1 Mio. € verbessert werden. In den ersten neun Monaten konnte
das EBITDA deutlich auf 265,6 Mio. € nach 151,5 Mio. € im Vorjahr gesteigert werden. KUNDENSEGMENT INDUSTRIEKENNZAHLENscroll
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Einschließlich Sole und ohne Ergänzende Absätze Im Kundensegment Industrie konnte der Umsatz im Berichtsquartal auf 292,9 Mio. € gesteigert
werden (Q3/18: 276,3 Mio. €); gestiegene Preise sowie positive Mengen- und Währungseffekte
waren die Ursache. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz auf 857,2 Mio. € (9M/18:
829,0 Mio. €). Insgesamt lag der Absatz mit 2,66 Mio. t leicht über dem Niveau des Vorjahres (Q3/18:
2,57 Mio. t). Während die Absatzmengen von Produkten für die Lebensmittel-, die Öl-
und Gas- sowie die Pharmaindustrie gesteigert werden konnten, ging der Absatz von
Produkten für die Tierernährung leicht zurück. Die verfügbarkeitsbedingt geringere
Absatzmenge von Produkten für die Chemieindustrie in Europa konnte durch eine höhere
Nachfrage in Nord- und Südamerika mehr als ausgeglichen werden. In den ersten neun
Monaten lag die Absatzmenge mit 7,57 Mio. t insgesamt in etwa auf Vorjahresniveau
(9M/18: 7,56 Mio. t). Das EBITDA betrug 44,8 Mio. € nach 46,6 Mio. € im Vorjahr. Der Umsatzanstieg konnte
höhere Kosten annähernd ausgleichen. In den ersten neun Monaten betrug das EBITDA
im Kundensegment Industrie insgesamt 159,1 Mio. € nach 171,1 Mio. € im Vorjahr; hier
schlugen sich gegenüber dem Vergleichszeitraum insbesondere höhere Logistikkosten
nieder. KUNDENSEGMENT VERBRAUCHERKENNZAHLENscroll
Im Kundensegment Verbraucher stieg der Umsatz im Berichtsquartal auf 117,7 Mio. €
(Q3/18: 108,5 Mio. €); höhere Preise, insbesondere in Nordamerika, sowie positive
Währungseffekte waren die Hauptursache. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz
auf 345,8 Mio. € (9M/18: 321,3 Mio. €). Der Absatz lag mit 0,42 Mio. t auf dem Niveau des Vorjahres (Q3/18: 0,42 Mio. t).
In den ersten neun Monaten betrug die Absatzmenge 1,31 Mio. t wie im Vorjahr. Das EBITDA konnte im dritten Quartal deutlich auf 13,9 Mio. € gesteigert werden (Q3/18:
10,6 Mio. €), in den ersten neun Monaten auf 39,3 Mio. € (9M/18: 28,2 Mio. €). Die
beschriebenen Umsatzsteigerungen konnten höhere Kosten mehr als ausgleichen. KUNDENSEGMENT GEMEINDENKENNZAHLENscroll
Im Kundensegment Gemeinden ging der Umsatz im üblicherweise saisonal noch schwachen
Berichtsquartal auf 68,2 Mio. € zurück (Q3/18: 81,8 Mio. €). Insbesondere geringere
Absatzmengen im Frühbezugsgeschäft konnten gegenüber dem starken Vorjahr nur teilweise
durch positive Währungseffekte ausgeglichen werden. In den ersten neun Monaten konnte
der Umsatz jedoch auf 515,8 Mio. € nach 482,9 Mio. € im Vergleichszeitraum gesteigert
werden. Insgesamt lag der Absatz von Auftausalz mit 1,27 Mio. t im dritten Quartal unter dem
hohen Niveau des Vorjahres (Q3/18: 1,53 Mio. t). Sowohl in Europa als auch in Nordamerika
normalisierte sich das Früheinlagerungsgeschäft nach einem starken Vorjahresquartal;
in Nordamerika kam es zudem zu zeitlichen Verschiebungen. In den ersten neun Monaten
ging die Absatzmenge gegenüber Vorjahr jedoch nur leicht auf insgesamt 9,24 Mio. t
nach 9,32 Mio. t zurück. Das EBITDA ging auf -12,2 Mio. € nach 1,6 Mio. € im Vergleichszeitraum zurück und
folgte damit der Umsatzentwicklung. In den ersten neun Monaten betrug das EBITDA insgesamt
55,4 Mio. € nach 73,7 Mio. € im Vorjahr. Hier wirkten gestiegene Instandhaltungs-
und Logistikkosten der positiven Umsatzentwicklung entgegen. RISIKO- UND CHANCENBERICHTFür eine umfassende Darstellung möglicher Risiken und Chancen verweisen wir auf die
entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht 2018 ab Seite 110. Die Risiken der K+S GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen
Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des
Unternehmens. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen
werden nicht gegeneinander aufgerechnet. AUSBLICK 2019Die im Geschäftsbericht 2018 auf den Seiten 126 bis 128 beschriebenen mittel- bis
langfristigen Trends zur künftigen Branchensituation behalten weitestgehend ihre Gültigkeit.
Darüber hinaus verweisen wir auf die Aussagen zur künftigen Branchensituation in unserem
Halbjahresfinanzbericht H1/2019 auf Seite 16. Gegenüber dieser Darstellung kam es
lediglich im Kundensegment Landwirtschaft zu einer Veränderung der branchenspezifischen
Rahmenbedingungen: Für das Jahr 2019 erwarten wir nun für den Weltkalimarkt einen
leichten Rückgang der Nachfrage gegenüber dem starken Vorjahr auf knapp 70 Mio. t
(bisher: stabile Nachfrage nach gut 71 Mio. t einschließlich knapp 5 Mio. t Kaliumsulfat
und Kalisorten mit niedrigeren Wertstoffgehalten im Vorjahr). Der seit September anhaltende
Importstopp Chinas hat auch in anderen Absatzmärkten für Zurückhaltung gesorgt. Vor
diesem Hintergrund haben die Kaliproduzenten Produktionskürzungen im zweiten Halbjahr
vorgenommen. Wir berichteten bereits im September 2019, dass wir unsere Produktion von Kaliumchlorid
vor dem Hintergrund der beschriebenen Marktschwäche bis zum Jahresende um bis zu 300.000
t reduzieren. Der damit verbundene Effekt auf das EBITDA wurde mit bis zu 80 Mio.
€ beziffert. Parallel zu dieser Drosselung der Produktion aufgrund des anhaltend schwachen
Marktumfelds wird K+S weitere haltungsmaßnahmen an deutschen Standorten im vierten
Quartal 2019 durchführen. Dadurch reduziert sich die Kaliproduktion im laufenden Jahr
zusätzlich um bis zu 200.000 t. Der Effekt auf das EBITDA beträgt weitere rund 50
Mio. €. Dennoch rechnen wir für das Gesamtjahr 2019 mit einer leichten Umsatzsteigerung
in der K+S GRUPPE (2018: 4,04 Mrd. €). Für das EBITDA der K+S GRUPPE wird unter Berücksichtigung
dieser Effekte eine Steigerung auf rund 650 Mio. € (2018: 606,3 Mio. €) erwartet. In der operativen Einheit Europe+ sollten sich insbesondere positive Preiseffekte
im Vergleich zum Gesamtjahr 2018 auswirken. Wir gehen hier trotz der Produktionskürzungen
davon aus, dass der Umsatz leicht und das EBITDA moderat steigen dürften (Umsatz 2018:
2,59 Mrd. €, EBITDA: 443,3 Mio. €). Umsatz und Ergebnis der operativen Einheit Americas
erwarten wir derweil annähernd stabil (Umsatz 2018: 1,45 Mrd. €, EBITDA: 221,8 Mio.
€). Unsere Einschätzung für das Gesamtjahr 2019 basiert im Wesentlichen auf den folgenden
Annahmen:
Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern wird nach den oben beschriebenen Einflüssen
nunmehr in etwa stabil erwartet (2018: 85,4 Mio. €). Obwohl das Investitionsvolumen der K+S GRUPPE im Jahr 2019 insbesondere aufgrund der
Erweiterungen unserer Haldenkapazitäten in Deutschland mit insgesamt rund 550 Mio.
€ über dem Vorjahr (443,2 Mio. €) liegen dürfte, sollte sich der bereinigte Freie
Cashflow auch mit der genannten operativen Verbesserung aufgrund eines aktiven Working
Capital Managements gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern und erstmals seit dem
Jahr 2013 wieder positiv ausfallen (2018: -206,3 Mio. €). Die Rendite auf das eingesetzte
Kapital (ROCE) wird nun in etwa stabil erwartet (2018: 2,6 %). Während der ROCE der
operativen Einheit Europe+ stabil bleiben dürfte (2018: 2,0%), wird er für Americas
deutlich unter Vorjahr erwartet (2018: 7,9%). ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2019scroll
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Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen, bereinigt um den erfolgsneutralen
Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen
der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte, in Vorperioden
erfasste Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften
(EBITDA). VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K+S AKTIENGESELLSCHAFTNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. Kassel, 14. November 2019 K+S Aktiengesellschaft Der Vorstand GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1scroll
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Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. ÜBERLEITUNG OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT I) UND EBITDA 1, 3 scroll
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Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. KAPITALFLUSSRECHNUNGKAPITALFLUSSRECHNUNG 1scroll
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Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. BILANZBILANZ - AKTIVA 1scroll
BILANZ - PASSIVA 1scroll
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Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. FINANZKALENDERTERMINEscroll
KONTAKTK+S AKTIENGESELLSCHAFTBertha-von-Suttner-Str. 7 34131 Kassel Tel.: 0561/9301-0 Fax: 0561/9301-1753 Internet: www.k-plus-s.com INVESTOR RELATIONSTel.: 0561/9301-1100 Fax: 0561/9301-2425 E-Mail: investor-relations@k-plus-s.com IMPRESSUMREDAKTION/TEXTK+S-Investor Relations LAYOUT UND UMSETZUNGKirchhoff Consult AG, Hamburg ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGENDiese Quartalsmitteilung enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige
Entwicklung der K+S GRUPPE und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen
Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten
Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht
des aktuellen Geschäftsberichts genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen
Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft
übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine
Verpflichtung, die in dieser Quartalsmitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren |
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