KPS AG

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2012 bis zum 30.09.2013

KONZERN GESCHÄFTSBERICHT 2012 / 2013

STRATEGIE TRANSFORMATION ERFOLG

VORWORT DES VORSTANDS

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

im Geschäftsjahr 2012/2013 hat Ihr Unternehmen erneut seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt und dabei neue Höchstwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt.

KPS denkt und handelt zukunftsorientiert und lässt konservative Implementierungsmethoden sowie Vorgehensmodelle hinter sich. Seit nunmehr einem Jahrzehnt hat sich unsere KPS Rapid-Transformation® Methode bewährt. Wir haben den Mut, den eingeschlagenen Weg beizubehalten. Das macht uns zu einem der erfolgreichsten Beratungsunternehmen für Business Transformation und Prozessoptimierung.

Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt. Wir beraten sie in Strategie-, Prozess- und Technologiefragen und implementieren dabei mit großem Erfolg ganzheitliche Lösungen, welche ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig sichern. In unseren Fokusbranchen, dem Handel und der Konsumgüterindustrie, sind wir mit unserem innovativen Vorgehensmodell der führende Anbieter für Business Transformation und Prozessoptimierung.

Es ist unser eigener Anspruch, noch besser zu werden. Unser Bestreben ist es, zu wachsen und dabei weiterhin profitabel zu sein.

Unser Teamgeist und unser Zusammenhalt basieren auf unserer einzigartigen Unternehmenskultur und unseren Werten. Uns alle bei KPS vereint die Leidenschaft, fortschrittliche Technologien zu entwickeln und für zukunftsweisende Lösungen zu sorgen. Wir treiben und gestalten diesen technologischen Fortschritt hin zu nachhaltigen Unternehmenslösungen. Das erfordert unsere geballte Innovationskraft, einerseits bei der Entwicklung neuer Beratungsmodelle und attraktiver Transformationslösungen, andererseits bei der ständigen Erneuerung unserer Strukturen und Prozesse sowie der Art unserer Zusammenarbeit. Denn die Anforderungen an den Consultingmarkt verändern sich stetig. Klientinnen und Klienten legen höhere Maßstäbe an die Beratung an und werden selbst immer professioneller. Sie fordern verstärkt, dass die Umsetzung von Lösungsvorschlägen zum Bestandteil der Beratungsleistung wird. Der Beratungseinsatz an sich erfordert zunehmend fundierte branchenspezifische Fachkenntnisse. Der Wettbewerb nimmt zu.

Die Grundlage unseres Erfolgs spiegelt sich in unserer Beratungsphilosophie wider:

"Alles in einer Hand, damit Ziele nicht immer nur Ziele bleiben". Namhafte europäische Kunden haben ihre zukunftsweisenden und strategisch notwendigen Programminitiativen der KPS anvertraut. Aufgrund der starken Nachfrage nach unserem Projekt-sowie SAP-Know-how konnte im Geschäftsjahr 2012/2013 der Nettoumsatz auf 97 Millionen Euro gesteigert werden. Damit haben wir den bisherigen Bestwert aus dem Vorjahr um 57 Prozent übertroffen.

Das Ergebnis vor Steuern markierte mit 12,5 Millionen Euro ebenfalls einen neuen Bestwert und steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent. Der Konzernperiodenüberschuss konnte mit 16,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr verdoppelt werden.

Der Kurs der KPS-Aktie stieg im Verlauf des Geschäftsjahres 2012/2013 um 188 Prozent.

Unsere Kennzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres sind das Ergebnis einer starken Gemeinschaftsleistung. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich als Vorstand für ihre großartigen Leistungen im Geschäftsjahr 2012/2013 herzlich danken. Einen großen Anteil an unserem Erfolg haben unsere Geschäftspartner und Kunden. Ihnen allen sind wir ebenso zu Dank verpflichtet. Der Erfolg im Geschäftsjahr 2012/2013 ist auch das Ergebnis unserer langfristigen Entscheidungen, die wir im Zuge unserer Strategie mit dem Aufsichtsrat konsequent vorantreiben. Wir haben erreicht, was wir versprochen haben. KPS ist heute zu einem stärkeren, globaleren und zukunftsfähigeren Unternehmen geworden. KPS ist vor allem auch ein attraktives Investment, dies spiegelt sich in der exzellenten Entwicklung des Aktienkurses wider. Sie als unsere Aktionäre gehen unseren Weg mit uns. Dafür danken wir Ihnen.

Es liegt in unserem gemeinsamen Interesse, dass die KPS AG nicht nur eine erfolgreiche Gegenwart, sondern vor allem eine vielversprechende Zukunft hat. Profitabilität ist und bleibt für uns eine wichtige Voraussetzung, um aus eigener Kraft die Zukunft gestalten zu können. Unser finanzieller Erfolg verschafft uns den nötigen Freiraum zu investieren.

Im Geschäftsjahr 2013/2014 wollen wir unseren Erfolgskurs weiter fortsetzen. Bei den Umsatzzahlen auf Konzernebene peilen wir die Überschreitung der 100-Millionen-Grenze an. Die Dynamik des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte vollumfänglich in das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 übernommen werden. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand beschlossen, der kommenden Hauptversammlung am 28. März 2014 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 22 Cent je dividendenberechtigter Stückaktie vorzuschlagen. Die Ausschüttungsquote beträgt annähernd 7,2 Millionen Euro und liegt knapp unter der Hälfte des Konzernüberschusses.

Mit diesem Dividendenvorschlag wollen wir Sie, sehr verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, angemessen an der Entwicklung und am Erfolg der KPS AG teilhaben lassen.

Wir sind überzeugt, dass sich unsere Anstrengungen in allen Bereichen auszahlen. Sie tragen dazu bei, Ihr Unternehmen für die Zukunft richtig aufzustellen, und wir hoffen, dass Sie, werte Aktionärinnen und Aktionäre, uns auch weiterhin auf unserem Wege begleiten.

 

Dietmar Müller, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

der Aufsichtsrat informiert im folgenden Bericht über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012/2013. Dabei werden insbesondere der kontinuierliche Dialog mit dem Vorstand, die Beratungsschwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrats und die Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses erörtert.

Der Aufsichtsrat hat im vergangenen Jahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Rahmen der ordentlichen Aufsichtsratssitzungen und zahlreicher informeller Treffen mit dem Vorstand, weiteren Mitgliedern des Managements und Mitarbeitern intensiv mit der Lage und den Perspektiven des Unternehmens sowie mit verschiedenen Sonderthemen befasst. Die Geschäftsführung des Vorstands wurde sorgfältig und regelmäßig überwacht. Darüber hinaus wurde der Vorstand im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft und bei der Entscheidung über wesentliche Einzelmaßnahmen beratend begleitet. Grundlage für Überwachung und Beratung waren neben den Monatsberichten des Vorstands regelmäßige telefonische und persönliche Besprechungen.

Schwerpunktthemen der Beratungen des Aufsichtsrats waren die laufende Überprüfung der Markt- und Geschäftsentwicklung des Unternehmens bzw. der verschiedenen Beratungssegmente, die rollierende Unternehmens-, Finanz- und Investitionsplanung, die Risikolage und das Risikokontrollsystem der Gesellschaft sowie Vorstandsangelegenheiten.

Sonderthemen waren

die Unternehmensakquisitionen

die Einführung einer neuen Führungsebene.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2012/2013 regelmäßig, zeitnah und umfassend zu unternehmensrelevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, strategischen Maßnahmen sowie über wichtige Geschäftsvorgänge und -vorhaben informiert. Rechtzeitig vor den jeweiligen Aufsichtsratssitzungen wurden die Berichte zu den einzelnen Segmenten vorbereitet und vom Aufsichtsrat geprüft. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Zielen wurden dem Aufsichtsrat unter Angaben von Gründen erläutert und vom Aufsichtsrat diskutiert.

Bedeutende Maßnahmen des Vorstands erfolgten nur nach Abstimmung und Freigabe mit dem Aufsichtsrat. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen stand der Vorstand mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats in regelmäßigem Kontakt und hat diesen über aktuelle Entwicklungen der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert.

Aufsichtsratssitzungen:

Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2012/2013 neben verschiedenen informellen Treffen zu vier offiziellen Sitzungen zusammengetreten. Die Aufsichtsratsmitglieder waren alle jeweils in allen Sitzungen persönlich anwesend. In allen Sitzungen wurden jeweils der Verlauf des abgelaufenen Quartals und die aktuelle Geschäftssituation erläutert sowie einzelne Segmente mit negativer Planabweichung eingehend diskutiert. Zentraler Gegenstand in jeder AR-Sitzung waren die Vertriebsaktivitäten, Unternehmensakquisitionen und die Erschließung / Konsolidierung neuer Geschäftsbereiche. In der Sitzung vom 30. November 2012 wurde insbesondere die Planung für das Geschäftsjahr 2012/2013 der Gesellschaft geprüft. Am 30. Januar 2013 wurde der Jahresabschluss 2011/2012 geprüft und festgestellt und der Konzernabschluss gebilligt. Der Aufsichtsrat konnte die Plausibilität der vorgelegten Zahlen aufgrund eigener Sachkenntnis und Kenntnis des Unternehmens überprüfen und war anhand des vorgelegten Materials in der Lage, die Situation des Unternehmens einzuschätzen und eventuelle Schwachstellen zu analysieren. Angesichts der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft, der qualitativ hervorragenden Buchhaltung und der gründlichen Prüfung durch die Abschlussprüfer hat der Aufsichtsrat davon abgesehen, weitere Prüfungen durchzuführen, zumal dafür kein Anlass gegeben war.

Die dritte Sitzung am 22. März 2013 beschäftigte sich mit den Fragen und Ergebnissen der Hauptversammlung. In der vierten und letzten Sitzung am 20. September 2013 standen die Einrichtung einer neuen Führungsebene sowie die Einführung eines speziellen Gewinnbeteiligungsprogramms im Vordergrund.

In jeder Sitzung wurden der Risikobericht und der Liquiditätsplan des Vorstands für das jeweilige Quartal präsentiert und ausführlich diskutiert.

Effizienzprüfung:

Der Aufsichtsrat überprüft regelmäßig die Effizienz seiner Tätigkeit. Gegenstand der Effizienzprüfung sind insbesondere die Verfahrensabläufe im Aufsichtsrat und der Informationsfluss zwischen Aufsichtsrat und Vorstand sowie die rechtzeitige und inhaltlich ausreichende Informationsversorgung des Aufsichtsrats. Angesichts der Größe des Unternehmens und der unkomplizierten Informationsflüsse zwischen Aufsichtsrat und Vorstand wurde die Effizienzprüfung ohne externen Berater durchgeführt. Die Untersuchung kam wie auch im Vorjahr zu einem positiven Ergebnis.

Corporate Governance:

Von Bedeutung waren auch die Anforderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Vorstand und Aufsichtsrat haben entschieden, den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex mit wenigen Ausnahmen, die durch die Größe der Gesellschaft bedingt sind, zu entsprechen. Vorstand und Aufsichtsrat sehen diesen als wichtigen Schritt zur Transparenz, Unternehmensführung und Kontrolle. In der Sitzung vom 30. Januar 2013 hat der Aufsichtsrat die Corporate Governance thematisiert und die neue gemeinsame Entsprechenserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand gemäß § 161 AktG beschlossen, die zusammen mit der alten Entsprechenserklärung auf den Internetseiten der Gesellschaft dauerhaft zur Verfügung gestellt wird. Zu den Ausnahmen vom Corporate Governance Kodex gehört, dass die Gesellschaft keine Ausschüsse bildet, weil dies bei einem Dreier-Aufsichtsrat nicht erforderlich ist. In der genannten Sitzung wurde (wie auch im Vorjahr) die konzerninterne Compliance thematisiert.

Zusammensetzung Aufsichtsrat:

Der Aufsichtsrat setzte sich im vergangenen Geschäftsjahr wie folgt zusammen.

In der Zeit vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013:

Herr Michael Tsifidaris, Vorsitzender

Herr Uwe Grünewald

Herr Hans-Werner Hartmann

Interessenskonflikte wurden nicht mitgeteilt. Mit Herrn Hans-Werner Hartmann gehört dem Aufsichtsrat ein unabhängiges Mitglied an, dass gemäß § 100 Abs. 5 AktG über Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung und Abschlussprüfung verfügt.

Jahresabschluss:

Die von der Hauptversammlung des vergangenen Jahres zum Abschlussprüfer gewählte Rupp & Epple Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH, Augsburg, hat die Buchführung, den Jahresabschluss der KPS AG und den Konzernabschluss einschließlich der Lageberichte für das Geschäftsjahr 2012/2013 geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. An der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers bestehen keine Zweifel, dieser hat die geforderte Unabhängigkeitserklärung abgegeben. Die Anforderungen des Corporate Governance Kodex zum Auftragsverhältnis zwischen Unternehmer und Abschlussprüfer sind erfüllt. Über das Ergebnis der Prüfung hat der Abschlussprüfer in der Sitzung vom 28. Januar 2014 berichtet, dabei lagen die vollständigen Jahresabschlüsse des Konzerns und aller Tochtergesellschaften sowie der Bericht über die Konzernabschlussprüfung und die Prüfung des Einzelabschlusses der AG vor. Der Prüfer stand darüber hinaus für weitere Fragen zur Verfügung.

Die zu prüfenden Unterlagen und Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden den Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zugesandt. Der Abschlussprüfer nahm an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung. Die Berichte des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Ergebnis unserer eigenen (stichprobenhaften) Prüfung entspricht dem Ergebnis der Abschlussprüfung. Der Aufsichtsrat hatte keinen Anlass, Einwendungen gegen die Geschäftsführung und die vorgelegten Abschlüsse zu erheben.

Wir stimmen den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der KPS AG und den Konzernabschluss einschließlich des Lageberichtes in der Sitzung des Aufsichtsrats am 28. Januar 2014 gebilligt, der Jahresabschluss der KPS AG ist damit festgestellt. Dem vom Vorstand zugeleiteten und erläuterten Gewinnverwendungsvorschlag haben wir uns nach eigener Prüfung sowie unter Berücksichtigung der Ergebnisentwicklung und Finanzlage der Gesellschaft angeschlossen. Wir halten die vorgeschlagene Dividende für angemessen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für ihr enormes Engagement und den unermüdlichen Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr.

 

Der Aufsichtsrat

Michael Tsifidaris, Aufsichtsratsvorsitzender

CORPORATE GOVERNANCE

Vorstand und Aufsichtsrat der KPS AG haben nach Vorlage der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex beschlossen, das Regelwerk des Kodex unter Berücksichtigung der Unternehmensgröße und der Struktur der Verwaltungsorgane in der KPS AG umzusetzen und einzuhalten. Die KPS AG unterstreicht damit, dass wirkungsvolle Corporate Governance Teil ihres Selbstverständnisses ist. Am 28. Januar 2014 haben Vorstand und Aufsichtsrat die jährliche Entsprechenserklärung zu Empfehlungen der Regierungskommission zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 gemäß § 161 AktG abgegeben und den Aktionären auf der Website der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Der Deutsche Corporate Governance Kodex regelt folgende Bereiche der Unternehmensführung und -überwachung:

Aktionäre und Hauptversammlung

Kommunikation und Transparenz

Zusammenwirkung von Vorstand und Aufsichtsrat

Zusammensetzung und Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat

Rechnungslegung und Abschlussprüfung.

1. AKTIONÄRSRECHTE UND TRANSPARENZ

Die Aktionäre der KPS AG stellen das Kapital für das Unternehmen zur Verfügung und tragen damit die Hauptlast des unternehmerischen Risikos. Die Interessen der Aktionäre werden daher vom Vorstand in besonderer Weise berücksichtigt, indem großer Wert auf Transparenz und zeitnahe Information der Aktionäre gelegt wird. In vollem Umfang gewährleistet sind die Beachtung der Aktionärsrechte, systematisches Risikomanagement, die Einhaltung der Börsenregeln und die Beteiligung der Aktionäre an grundlegenden Entscheidungen des Unternehmens sowie Satzungsänderungen, Ausgabe neuer Aktien und wesentlichen Strukturveränderungen.

Durch Veröffentlichung aller Unternehmensinformationen, insbesondere von Ad-hoc-Mitteilungen und Pressemitteilungen, im Internet wird die Gleichbehandlung aller Aktionäre gewährleistet. Auf der Internetseite des Unternehmens www.kps-consulting.com werden auch Directors' Dealings sowie alle Finanzberichte der Gesellschaft und das jährliche Dokument nach WpPG veröffentlicht. Die Aktionäre finden einen Finanzkalender, der sie über wesentliche Termine unterrichtet.

2. VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

Das Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Aufgabenverteilung werden in den jeweiligen Geschäftsordnungen von Vorstand und Aufsichtsrat festgelegt. Diese Geschäftsordnungen werden laufend auf ihre Übereinstimmung mit den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex überprüft und ggf. angepasst. Abweichungen vom Kodex, insbesondere bei der Gründung von Ausschüssen, hängen mit der Unternehmensgröße oder der Struktur bzw. der Größe der Verwaltungsorgane zusammen. Angesichts der Größe der Gesellschaft bestand der Vorstand entgegen Ziff. 4.2.1 des Kodex im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/2013 lediglich aus einer Person.

Vor diesem Hintergrund erübrigt sich eine Regelung der Ressortzuständigkeiten. Ein Gesamtvorstand existiert nicht. In Anbetracht der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder (drei) werden keine Ausschüsse gebildet.

Die D&O-Versicherung für die Aufsichtsratsmitglieder der KPS AG enthält keinen Selbstbehalt, obwohl der Deutsche Corporate Governance Kodex dies vorsieht. Die Motivation und das hohe Maß an Verantwortung, mit der die Organmitglieder derzeit ihre Aufgaben wahrnehmen, wird nicht dadurch beeinflusst oder gemindert, dass eine D&O-Versicherung ohne Selbstbehalt vereinbart ist.

Kein Vorstandsmitglied ist Mitglied eines Aufsichtsrats außerhalb des Konzernverbunds.

Der Aufsichtsrat hat festgestellt, dass ihm eine ausreichende Zahl unabhängiger Mitglieder angehört. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder endet mit der ordentlichen Hauptversammlung, die dem Ende des Geschäftsjahres 2012/2013 folgt.

Der Aufsichtsrat überprüft regelmäßig die Effizienz seiner Tätigkeit. Gegenstand der Effizienzprüfung sind insbesondere die Verfahrensabläufe im Aufsichtsrat und der Informationsfluss zwischen Aufsichtsrat und Vorstand sowie die rechtzeitige und inhaltlich ausreichende Informationsversorgung des Aufsichtsrats. Angesichts der Größe des Unternehmens und der unkomplizierten Informationsflüsse zwischen Aufsichtsrat und Vorstand wurde die Effizienzprüfung ohne externen Berater in kritischen Gesprächen durchgeführt. Die Untersuchung kam zu einem positiven Ergebnis. Soweit sich unterjährig Effizienzmängel gezeigt haben, wurden diese unmittelbar behoben.

a) Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsratsmitgliedern

Vorstand und Aufsichtsrat waren zum Ende des Geschäftsjahres 2012/2013 im Besitz von folgenden KPS-Aktien:

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Michael Tsifidaris 9.184.894 Stück
Uwe Grünewald 4.349.143 Stück
Dietmar Müller 8.469.895 Stück
Mario Uhl 0 Stück

b) Geschäfte in Aktien und Rechten (Directors' Dealings)

Zwischen dem 30. September 2012 und dem 30. September 2013 wurden keine Directors' Dealings durch die Vorstände bzw. Aufsichtsräte der KPS AG durchgeführt.

Weder die Vorstände noch die Aufsichtsräte sind im Besitz von Optionen der KPS AG.

c) Interessenskonflikte

Weder Aufsichtsrat noch Vorstand haben im vergangenen Geschäftsjahr Interessenskonflikte gemeldet. Berater- und Dienstleistungs- bzw. Werkverträge eines Aufsichtsratsmitglieds mit der Gesellschaft bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrats. Die Herren Michael Tsifidaris, Uwe Grünewald und Hans-Werner Hartmann sind neben ihrer Aufsichtsratstätigkeit auch als Berater bzw. Business Developer aktiv für die Gesellschaft tätig. In dieser Eigenschaft haben die Herren Tsifidaris und Grünewald einen Vertrag als Prokuristen mit der KPS Business Transformation GmbH abgeschlossen.

d) Vergütungsbericht

Die Vergütungsgrundsätze haben sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011/2012 nicht geändert Die Vergütung des Vorstands wird nicht individualisiert noch nach monetären und sonstigen Bestandteilen gesondert ausgewiesen.

aa) Vorstand

Die Gesamtbezüge des Vorstands im Geschäftsjahr für seine Tätigkeit bei der KPS AG beliefen sich auf 651 (Vorjahr: 917) TEuro.

bb) Aufsichtsrat

Die Bezüge der Aufsichtsräte für ihre Aufsichtsratstätigkeiten belaufen sich auf 55 (Vorjahr: 55) TEuro. Die Bezüge der Aufsichtsräte für ihre operative Tätigkeit in der KPS Business Transformation GmbH belaufen sich auf 6.867 (Vorjahr: 1.004) TEuro

3. RECHNUNGSLEGUNG UND ABSCHLUSSPRÜFUNG

Während des Geschäftsjahres informiert die Gesellschaft mit Zwischenberichten über den aktuellen Geschäftsverlauf. Die KPS AG orientiert sich bei der Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses und der Zwischenberichte aus Gründen der Öffentlichkeitswirksamkeit an der gesetzlichen Vorgabe von 120 bzw. 60 Tagen.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDS UND DES AUFSICHTSRATS DER KPS AG ZU DEN EMPFEHLUNGEN DER "REGIERUNGSKOMMISSION DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX" ("ENTSPRECHENSERKLÄRUNG")

Gemäß § 161 AktG sind Vorstand und Aufsichtsrat verpflichtet, jährlich im Rahmen einer sog. Entsprechenserklärung zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" (Kodex) entsprochen wurde oder wird. Zudem müssen Vorstand und Aufsichtsrat angeben, welchen Empfehlungen nicht entsprochen wurde oder wird. Der Kodex enthält Regelungen zur Corporate Governance (in Bezug auf Aktionäre und Hauptversammlung, Vorstand, Aufsichtsrat, Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat, Transparenz, Rechnungslegung und Abschlussprüfung).

Die KPS AG hat sich dem Deutschen Corporate Governance Kodex unterworfen. Den Verhaltensempfehlungen des Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 wurde mit folgenden Ausnahmen entsprochen und wird in Zukunft entsprochen werden:

Ziff. 3.8 im Hinblick auf die Vereinbarung eines angemessenen Selbstbehalts einer D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat. Ein Selbstbehalt wurde nicht vereinbart. Die Gesellschaft sieht einen Selbstbehalt als nicht erforderlich an, weil die Aufsichtsratsmitglieder großteils über ihren Aktienbesitz ohnehin wirtschaftlich für ihre Fehler einstehen. Die D&O-Versicherung für die Aufsichtsratsmitglieder der KPS AG enthält keinen Selbstbehalt, obwohl der Deutsche Corporate Governance Kodex dies vorsieht. Die Motivation und das hohe Maß an Verantwortung, mit der die Organmitglieder derzeit ihre Aufgaben wahrnehmen, wird nicht dadurch beeinflusst oder gemindert, dass eine D&O-Versicherung ohne Selbstbehalt vereinbart ist.

Ziff. 4.2.1 Angesichts der Größe der Gesellschaft ist derzeit nicht beabsichtigt, weitere Vorstandsmitglieder zu bestellen. Aus diesem Grund enthält die Geschäftsordnung keine Regelung der Ressortzuständigkeiten. Ein Gesamtvorstand existiert nicht.

Ziff. 4.2.2 im Hinblick auf die Berücksichtigung des Verhältnisses der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft insgesamt. Beim Abschluss des derzeit laufenden Vorstandsvertrages des Vorstands Dietmar Müller wurde dieses Verhältnis noch nicht berücksichtigt. Bei der Neuverhandlung künftiger Vorstandsverträge werden die Vorgaben des Kodex insoweit eingehalten.

Ziff. 4.2.3 hinsichtlich betragsmäßiger Höchstgrenzen für variable Vergütungsteile sowie Information der Hauptversammlung über die Grundzüge des Vergütungssystems. Die Vergütung des Vorstands weist hinsichtlich ihres variablen Vergütungsteils keine betragsmäßige Höchstgrenze auf, da der Aufsichtsrat eine solche Begrenzung im Hinblick auf den Anreizcharakter des variablen Vergütungsteils für kontraproduktiv hält. Der Vorstandsvertrag enthält kein Abfindungs-Cap. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat die Hauptversammlung nicht über die Grundzüge des Vergütungssystems und deren Veränderung informiert, die Angaben im Jahresabschluss wurden als ausreichend angesehen.

Ziff. 4.2.4 und Ziff. 4.2.5 Die Hauptversammlung der KPS AG hat am 29. Mai 2009 mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen, die Angaben gemäß § 286 Abs. 5 HGB, § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchst. a. Satz 5 bis 9 HGB sowie gemäß § 314 Abs. 2 Satz 2 HGB, § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. a. Satz 5 bis 9 HGB nicht mehr offen zu legen. Vor diesem Hintergrund wird auch das Vergütungssystem im Vergütungsbericht nicht erläutert. Der Bericht enthält keine Angaben zur Art der Nebenleistungen.

Ziff. 5.1.2 Eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder wurde nicht festgelegt. Diese wird im Hinblick auf die individuelle Leistungsfähigkeit potenzieller Vorstände nicht für erforderlich erachtet.

Ziff. 5.3 im Hinblick auf die Bildung von Ausschüssen des Aufsichtsrats. In Anbetracht der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder (drei) werden keine Ausschüsse gebildet.

Ziff. 5.4.1 Angesichts der gesetzlichen Vorgaben des AktG, das in § 100 die persönlichen Voraussetzungen für die Tätigkeit als Aufsichtsrat und in § 111 die Aufgaben des Aufsichtsrats beschreibt und damit zugleich ebenso wie Ziff. 5.4.1. Satz 1 und Ziff. 5.4.2. des Deutschen Corporate Governance Kodex die Zielvorgaben für die Vorschläge zur Neuwahl des Aufsichtsrats festlegt, sieht der Aufsichtsrat derzeit davon ab, für die Neuwahl des Aufsichtsrats, die im Jahr 2014 stattfinden wird, konkrete Ziele für die Zusammensetzung nach Ziff. 5.4.1. zu benennen und diese im Corporate Governance Bericht zu veröffentlichen. Die Festlegung einer Altersgrenze für die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat sieht der Aufsichtsrat im Hinblick auf das Allgemeine Gleichstellungsgesetz als problematisch an und wird eine solche nicht festlegen. Eine solche wird im Hinblick auf die Entscheidungsbefugnis der Hauptversammlung auch nicht für erforderlich erachtet.

Ziff. 7.1.2 im Hinblick auf die Veröffentlichung von Konzernabschluss und Zwischenberichten. Die künftigen Konzernabschlüsse zum 30. September eines jeden Geschäftsjahres werden nicht 90 Tage, sondern sollen 120 Tage nach Ende des jeweiligen Berichtszeitraums veröffentlicht werden, um eine angemessene Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Zwischenabschlüsse werden nicht innerhalb von 45 Tagen, sondern innerhalb von 60 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums veröffentlicht.

 

Unterföhring, den 28. Januar 2014

KPS AG

Dietmar Müller, Vorstand

Michael Tsifidaris, Aufsichtsratsvorsitzender

KONZERN LAGEBERICHT 2012/2013

1 WIRTSCHAFTSBERICHT DES KPS-KONZERNS

1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen

Die Aussichten für die Weltwirtschaft haben sich zum Jahreswechsel 2013/2014 merklich aufgehellt. Faktoren, welche die konjunkturelle Entwicklung in den beiden vergangenen Jahren spürbar belasteten, haben an Bedeutung verloren. Die Zunahme der globalen Produktion in 2013 belief sich auf 2,9 % und dürfte in 2014 mit voraussichtlich 3,7 % wesentlich höher ausfallen. Für 2015 wird mit einer nochmals stärkeren Zunahme um voraussichtlich 4 % gerechnet.

(Quelle: LBB Research)

1.2 Entwicklung im Euroraum

Die Eurokrise rückte 2013 langsam in den Hintergrund und im Euroraum sieht man schon das Licht am Ende des Tunnels. Zwar dürften die Aufräumarbeiten der Finanz- und Schuldenkrise noch viele Jahre dauern und auch nicht in allen Fällen abgeschlossen werden, jedoch hat sich zuletzt die Lage unverkennbar entspannt. Zum Einen haben sich die Wirtschaftsdaten in vielen Staaten der Peripherie deutlich verbessert, zum Anderen haben in den meisten Staaten im EWU-Raum die Frühindikatoren einen Aufwärtstrend eingeschlagen. Nachdem das BIP für den Euroraum im zweiten Quartal 2013 eine Durststrecke von sechs Quartalen Schrumpfung beendete, dürfte es in den Folgequartalen zumindest ein geringes Wachstum geben. Für das Jahr 2014 ist im Euroraum voraussichtlich wieder mit einer Zunahme des BIP in Höhe von 1 % zu rechnen.

(Quelle: LBB Research)

1.3 Entwicklung in Deutschland

Die Zeichen für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland standen ab der Jahresmitte 2013 auf Expansion. Darüber hinaus wird in den nächsten zwei Jahren mit einem anziehenden Investitionszyklus gerechnet, der die wirtschaftliche Aktivität spürbar beleben wird.

Nachdem das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Berichtszeitraum mit 0,4 % nur schwach gesteigert werden konnte, rechnet das Institut für Weltwirtschaft, Kiel, (ifw) mit einem deutlich stärkeren Zuwachs um 1,7 % für 2014 und um 2,5 % für 2015.

(Quelle: LBB Research)

1.4 Branchenspezifische Entwicklung

Die Consulting-Branche in Deutschland entwickelte sich 2013 positiv. Die Nachfrage nach Beratungsleistungen rangierte weiterhin auf hohem Niveau. Betrachtet man den technischen Fortschritt in der Software- und Datenbankentwicklung und die zunehmende Digitalisierung wesentlicher Unternehmensprozesse, entsteht ein deutlicher Bedarf an Transformationsberatung. Zusätzlich bleibt der Faktor Kostenoptimierung und Wettbewerbsfähigkeit eine forcierte strategische Zielsetzung bei den in Deutschland bzw. in Europa ansässigen Unternehmen. Da viele Unternehmen auf Wachstumsthemen fokussieren, erwartet die Beratungsbranche nach 2013 auch in 2014 eine erhöhte Nachfrage bei Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Darüber hinaus erwartet die Beratungsbranche ein deutliches Wachstum und zusätzliche Projektvolumen bei den Themen Technologieberatung und Organisationsberatung in Höhe von 8 bis 9 %.

(Quelle: BDU Marktstudie 2013)

1.5 Marktstellung des KPS-Konzerns in der Branche

Obwohl seit Jahren auch in Deutschland die Tochtergesellschaften der großen multinationalen Managementberatungskonzerne die führenden Plätze im Markt einnehmen, spielen zahlreiche deutsche mittelständische und kleine Managementberatungsunternehmen eine wichtige Rolle im Beratungsmarkt. Danach liegt der KPS-Konzern in einem von der Lünendonk GmbH im Juli 2013 veröffentlichten Ranking der zehn führenden deutschen mittelständischen Beratungsunternehmen auf Rang acht (Quelle: Lünendonk®-Studie 2013 "Führende Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland"). Laut der Lünendonk®-Studie generierten die Top-10-Mittelstand 2012 zusammen einen Gesamtumsatz in Höhe von 861 (Vorjahr: 763) Mio. Euro. In den Top 25 der führenden Management Consulting Unternehmen in Deutschland ist KPS gemäß Lünendonk ebenfalls platziert.

1.6 Wesentliche Geschäftsfelder

KPS berät seine Kunden in Strategie-, Prozess und Technologiefragen und implementiert ganzheitliche Lösungen mit SAP-Produkten.

KPS steht für innovative Methodik und hohe Umsetzungskompetenz. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode profitieren unsere Kunden von einer einzigartigen Effizienz und Projekttransparenz. Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung laufen so weit wie möglich simultan ab, Projektlaufzeiten und Projektkosten werden dabei deutlich reduziert. Unternehmenstransformationen werden nachweislich beschleunigt, bei nachgewiesener Sicherstellung höchster Umsetzungsqualität.

1.7 Dienstleistungs- und Absatzbereich

KPS Consulting ist eines der erfolgreichsten Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Mit einem Umsatzvolumen von rund 97 Mio. Euro nimmt KPS in Deutschland und einigen europäischen Ländern eine führende Marktposition ein. Der Ausbau der KPS zum führenden Beratungsunternehmen für den Handel und die Konsumgüterindustrie ist ein fundamentales Unternehmensziel. Mit unserer seit einem Jahrzehnt erprobten KPS Rapid-Transformation® Methode konnten wir im Geschäftsjahr 2012/2013 unsere Marktführerschaft im Handel und Konsumgüterbereich weiter ausbauen.

Veränderungen erfolgreich gestalten bei gleichzeitiger Sicherstellung des optimalen Preis-Leistungsverhältnisses definiert unsere hohe Beratungsqualität, von der unsere Kunden in großem Maße profitieren. KPS verfügt über erstklassige Kundenreferenzen im Bereich Handel und Konsumgüterindustrie, der Prozess- und Fertigungsindustrie und bei Dienstleistungen.

1.8 Beratungs- und Serviceportfolio

Die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle im Kontext innovativer IT-Technologien ist die Herausforderung im globalen Beratungsmarkt. Die Berater und Spezialisten der KPS kennen die globalen und technologischen Erfordernisse. Als erfahrene Experten mit tiefem Branchenwissen und langjähriger Umsetzungserfahrung unterstützen sie unsere Kunden bei der Einführung innovativer Systemlösungen.

Der höchstmögliche Kundennutzen steht bei der Umsetzung unserer Projektphilosophie immer im Vordergrund. Beratung mit "Herz und Verstand" ist unser persönliches Leitmotiv und beschreibt die Unternehmenskultur der KPS.

Alles in einer Hand, damit Ziele nicht immer nur Ziele bleiben, lautet das Credo. Die Transformationsberater und Spezialisten der KPS fokussieren auf die tatsächliche Umsetzung von Handlungsempfehlungen und Lösungen. Damit unterscheiden sie sich signifikant von klassischen Strategie- und Prozessberatern.

Zusammengefasst bietet KPS seinen Kunden ein umfassendes Leistungsportfolio für:

Strategie- und Transformationsberatung,

Cross Channel Sales,

Prozessoptimierung und Implementierung,

Change Management,

E-Commerce, CRM, POS DM,

Customer Activity Reporting (CAR),

Supply Chain Management,

Transport & Logistik / EWM,

Performance und Information Management,

SAP-Application Management und Support,

SAP-Development, SAP-HANA,

SAP-Licence & Support,

SAP Netweaver / Process Integration,

Toolbasierte Analyse und Redokumentation komplexer SAP-Anwendungen,

Systemarchitektur und Integration,

Aufbau / Betrieb von Server- und Storage-Infrastrukturen, Managed Services,

Program Management.

Im Rahmen von Implementierungs- und Roll-out-Aktivitäten sind wir international am Markt präsent.

1.9 Auftragsbestand

Unternehmen aus dem In- und Ausland schätzen die exzellente Qualität der KPS und setzen hohes Vertrauen in unsere Umsetzungskompetenz. Damit verfügt KPS über eine ausgezeichnete und solide Kundenbasis. Auftragsbestand wie Auftragseingang konnten im Berichtszeitraum kontinuierlich gefestigt werden und rangieren mit einer Reichweite von ca. 18 Monaten weit über dem Branchendurchschnitt. Vor allem im Branchensegment "Handel und Konsumgüter" vertrauen namhafte Unternehmen ihre Projektumsetzungen der KPS an.

KPS konnte im Geschäftsjahr 2012/2013 seine Position als Marktführer im Handel und in der Konsumgüterindustrie nicht nur festigen, sondern darüber hinaus konsequent weiter ausbauen.

Die durchschnittlichen Auslastungsquoten der KPS-Berater stabilisierten sich über das gesamte Geschäftsjahr 2012/2013 hinweg mit über 90 % auf sehr hohem Niveau. Damit konnte die bereits exzellente Auslastung des vorangegangenen Geschäftsjahres 2011/2012 auch im Berichtszeitraum fortgeführt werden. Im Branchenvergleich liegt KPS mit dieser Quote im absoluten Spitzenfeld.

1.10 Investitions- und Finanzierungsbereich

Kapitalmaßnahmen oder Investitionen im nennenswerten Umfang wurden im Geschäftsjahr 2012/2013 keine getätigt.

Im Berichtszeitraum standen dem KPS-Konzern ausreichend liquide Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch zur Finanzierung des enormen Wachstums zur Verfügung.

1.11 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage

1.11.1 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick

Überblick über die Umsatz-, Ertrags- und Finanzlage des KPS-Konzerns:

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in Euro 2012/2013 2011/2012
Konzernumsatz 97,0 Mio. 61,9 Mio.
EBITDA 13,3 Mio. 7,4 Mio.
EBIT 12,5 Mio. 6,9 Mio.
Konzernergebnis 16,3 Mio. 8,2 Mio.
Ergebnis je Aktie 0,5 0,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 7,6 Mio. 0,2 Mio.
Finanzschulden 0 Mio. 2,6 Mio.

1.11.2 Geschäfts und Rahmenbedingungen

Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode hat KPS ein seit über einem Jahrzehnt bewährtes und praktiziertes Vorgehensmodell erfolgreich im Markt etabliert. Mit dieser höchst effizienten Methodik will KPS führend in den definierten Zielmärkten vertreten sein. Durch diese exzellente Positionierung bietet sich die herausragende Chance für ein stabiles und dauerhaftes Wachstum der KPS.

1.11.3 Konzernstruktur

Die KPS AG ist die rechtliche Muttergesellschaft des KPS-Konzerns, die mit rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaften in Deutschland und im europäischen Ausland tätig ist.

Der Vorstand der KPS AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.

1.11.4 Wirtschaftliches Umfeld

Im laufenden Jahr wird erwartet, dass die Umsätze für Beratungsleistungen tendenziell steigen werden. Die Nachfrage nach innovativen Services für IT-Technologien wird weiter zunehmen. Im Bereich Dienstleistungen verzeichnet der Bereich "IT-Dienstleistungen und Informationstechnologie" als größte Sparte in Deutschland die höchsten Umsatzzuwächse. Durch die zunehmende Verlagerung des Internetkonsums auf mobile, webbasierte Endgeräte werden Internetdienste, Clouddienste sowie Digitalisierung zunehmend nachgefragt. Der technologische Fortschritt sowie der anhaltende digitale Transformationsprozess werden mittel- bis langfristig für positive Wachstumsimpulse sorgen und steigende Umsätze, auch unter der Berücksichtigung des tendenziellen Preisverfalles im IT-Dienstleistungsbereich, generieren.

1.11.5 Geschäftsentwicklung nach Segmenten und Regionen

1.11.5.1 Geschäftsentwicklung nach Segmenten

Die Struktur der Umsätze nach den berichtspflichtigen Segmenten blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Im Segment Management Consulting / Transformationsberatung wurden 95,5 % (Vorjahr: 93,3 %) erwirtschaftet. Im Segment Systemintegration konnten 4,2 % (Vorjahr: 6,1 %) des Umsatzes generiert werden, 0,3 % (Vorjahr: 0,6 %) des Umsatzes stammen aus dem Geschäft mit Produkten und Lizenzen.

1.11.5.2 Geschäftsentwicklung nach Regionen

Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach den Regionen ergibt für das Geschäftsjahr 2012/2013 folgendes Bild. Hauptumsatzträger war Deutschland mit 70,88 Mio. Euro bzw. 73,08 %, gefolgt von der Region Skandinavien mit einem Volumen von 22,37 Mio. Euro oder 23,07 %. Danach folgt die Schweiz mit 2,49 Mio. Euro. bzw. 2,57 % sowie Österreich mit 0, 942 Mio. Euro (0,97 %). Die restlichen Umsatzerlöse beliefen sich auf 0,309 Mio. Euro (0,31 %) und wurden weitestgehend außerhalb Europas erzielt.

STRUKTUR DES KPS-KONZERNS

1.11.6 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des KPS-Konzerns

1.11.6.1 Ertragslage KPS-Konzern

Gewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern:

Gewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern nach IFRS (Kurzfassung)

scroll
in TEURo 2012/2013 2011/2012
Umsatzerlöse 96.985 61.942
Sonstige betriebliche Erträge 353 381
Materialaufwand -46.888 -27.965
Personalaufwand -28.808 -19 302
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.322 -7.682
Abschreibungen -785 -467
Operatives Ergebnis (EBIT) 12.535 6.907
Finanzergebnis -183 -455
Ergebnis vor Ertragsteuern* 12.352 6.452
Ertragsteuern 3.902 1.698
Ergebnis nach Ertragsteuern 16.254 8.150
- davon auf andere Gesellschafter entfallend 0 -137
- davon auf die Aktionäre der KPS AG entfallend (Konzernergebnis) 16.254 8.287

* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr 2012/2013 konnte die KPS den Nettoumsatz um 56,6 % auf 97,0 Mio. (Vorjahr: 61,9 Mio.) Euro steigern und übertraf damit die ursprüngliche Einschätzung bei Weitem. Zurückzuführen ist dieses enorme Umsatzwachstum im Wesentlichen auf die Gewinnung von Großprojekten bei namhaften Kunden aus dem Handel und der Konsumgüterindustrie.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten wie im Vorjahr Erträge aus betriebsbedingten Nebenleistungen, wie beispielsweise Weiterberechnungen, und Erträge aus Rückstellungsauflösungen. Insgesamt sind die sonstigen betrieblichen Erträge im Berichtszeitraum mit 0,4 (Vorjahr: 0,4) Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres geblieben.

Materialaufwand

Im Berichtszeitraum veränderte sich der Kostenverlauf dem Geschäftsverlauf und dem enormen Umsatzanstieg entsprechend. Der Materialaufwand, der im Wesentlichen die Kosten für freiberufliche Berater beinhaltet, stieg aufgrund des Umsatzwachstums um 18,9 Mio. Euro (+ 67,7 %) von 28,0 Mio. Euro auf 46,9 Mio. Euro.

Die im Materialaufwand enthaltenen bezogenen Fremdleistungen erhöhten sich im Berichtszeitraum signifikant um 18,9 Mio. Euro auf 46,6 (Vorjahr: 27,7) Mio. Euro und sind auf den hohen Bedarf an qualifizierten Beratern zurück zu führen, die aufgrund der Bedarfssituation kurzfristig benötigt wurden.

Die Aufwendungen für zugekaufte Hard- und Software bleiben mit 0,3 (Vorjahr: 0,3) Mio. Euro gegenüber dem Berichtszeitraum 2011/2012 unverändert.

Personalaufwand

Der Personalaufwand belief sich auf 28,8 (Vorjahr: 19,3) Mio. Euro und ist gegenüber dem Vergleichszeitraum um 9,5 Mio. Euro (+ 49,2 %) gestiegen. Zurückzuführen ist der Zuwachs auf Mehreinstellungen qualifizierter Berater aufgrund der hohen Expansion. Zum Ende des Geschäftsjahres 2012/2013 waren im KPS-Konzern 171 (Vorjahr: 153) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,3 % auf 8,3 (Vorjahr: 7,7) Mio. Euro. Sie enthalten im Wesentlichen Reise- und KFZ-Kosten in Höhe von 4,1 (Vorjahr: 3,2) Mio. Euro, Rechtsberatungs-, Prüfungs-, und Kapitalmarktkosten mit 0,9 (Vorjahr: 0,8) Mio. Euro, nicht projektbezogene Fremdleistungen mit 0,8 (Vorjahr: 1,4) Mio. Euro sowie Raum- und Betriebskosten mit 1,0 (Vorjahr: 0,9) Mio. Euro.

Abschreibungen

Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. Euro von 0,5 Mio. Euro auf 0,8 Mio. Euro. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf den Erwerb von Softwareprodukten zurückzuführen, die im Rahmen eines zurückliegenden Asset Deals angeschafft wurden.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis des Konzerns verbesserte sich auf -0,2 (Vorjahr: -0,4) Mio. Euro. Im Zinsaufwand des Geschäftsjahres 2012/2013 sind Zinsen für strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 0,1 Mio. Euro enthalten.

Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag im Gesamtbetrag von 3,9 (Vorjahr: 1,7) Mio. Euro beinhalten laufende Aufwendungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von 0,9 (Vorjahr: 0,9) Mio. Euro sowie Erträge aus latenten Steuern von 4,8 (Vorjahr: 2,6) Mio. Euro.

Der Konzernperiodenüberschuss konnte von 8,2 Mio. Euro im Vorjahr um 8,1 Mio. Euro auf 16,3 Mio. Euro nahezu verdoppelt werden.

1.11.6.2 Ermittlung des EBIT vor Sondereinflüssen

Das EBIT konnte von 6,9 Mio. Euro im Vorjahr um 5,6 Mio. Euro auf erfreuliche 12,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2012/2013 gesteigert werden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum belief sich die beachtliche Zunahme auf 81,2 %.

Bezogen auf den Umsatz von 97,0 (Vorjahr: 61,9) Mio. Euro verbesserte sich die EBIT-Marge von 11,2 % auf 12,9 %.

1.11.6.3 Ermittlung des EBITDA vor Sondereinflüssen

Das EBITDA verbesserte sich ebenfalls deutlich von 7,4 Mio. Euro im Vorjahr um 5,9 Mio. Euro auf 13,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2012/2013. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum belief sich damit die Zunahme auf ebenfalls beachtliche 79,7 %.

Bezogen auf den Umsatz beträgt die EBITDA-Marge 13,7 % (Vorjahr: 11,9 %).

1.11.6.4 Bereinigtes Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS wird sowohl durch Effekte aus der Kaufpreisaufteilung für Akquisitionen als auch durch weitere Sondersachverhalte beeinflusst. Um die Vergleichbarkeit unserer Performance im Zeitablauf zu erhöhen, ermitteln wir ein "Bereinigtes Konzernergebnis", das um sämtliche Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und Sondereinflüsse auf das EBITDA sowie der darauf bezogenen Steuereffekte bereinigt ist.

Basierend auf diesem bereinigten Konzernergebnis weisen wir analog zum Ergebnis je Aktie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie aus, das wir als Basis für unsere Dividendenpolitik verwenden. Im Geschäftsjahr 2012/2013 erzielten wir ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 0,50 (Vorjahr: 0,26) Euro.

Das verwässerte wie auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,50 (Vorjahr: 0,26) Euro.

Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie gemäß IFRS stellen wir im Konzernabschluss, Anhang 7.10, dar.

1.11.6.5 Wertorientierte Konzernsteuerung

Im KPS-Konzern besteht ein Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Beteiligungsgesellschaften. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis auf die einzelnen Profitcenter-Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem EBIT bestimmte segment- und profitcenterbezogene Kennzahlen verwendet.

1.11.6.6 Finanzlage und Investitionen KPS-Konzern

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde hoher Wert auf die Stärkung und Sicherung der Liquidität gelegt. Mit den im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten Ergebnissen ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch für die Finanzierung des weiteren Wachstums der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.

Die KPS-Gruppe verfügt zum 30. September 2013 über Zahlungsmittel in Höhe von 7,6 (Vorjahr: 0,2) Mio. Euro. Die im Vorjahr bestandenen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 2,6 Mio. Euro wurden im Berichtszeitraum getilgt. Die Nettoliquidität hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um 10,0 Mio. Euro verbessert.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,9 Mio. Euro gegenüber 3,4 Mio. Euro im Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich wie im Vorjahr auf -1,6 (Vorjahr: -1,6) Mio. Euro und betrifft die getätigten Investitionen in das Anlagevermögen sowie die Restzahlungen eines Asset Deals im Geschäftsjahr 2011/2012. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr -3,3 (Vorjahr: -3,0) Mio. Euro.

1.11.6.7 Vermögenslage und Kapitalstruktur KPS-Konzern

Bilanz KPS-Konzern (Kurzfassung)

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  Am 30. September
in TEURo 2013 2012
Langfristige Vermögenswerte 22.076 17.852
Kurzfristige Vermögenswerte 31.610 15.594
Gesamtvermögen 53.686 33.446
Eigenkapital 24.465 11.502
Langfristige Schulden 153 38
Kurzfristige Schulden 29.068 21.906
Summe Schulden 29.221 21.944
Summe Eigenkapital und Schulden 53.686 33.446

Zum 30. September 2013 beläuft sich die Bilanzsumme auf 53,7 (Vorjahr: 33,4) Mio. Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 20,3 Mio. Euro bzw. um 60,5 % erhöht.

Entwicklung Vermögenswerte

Die im mittel- bis langfristig gebundenen Vermögen ausgewiesenen Werte belaufen sich zum Stichtag auf 22,1 (Vorjahr: 17,9) Mio. Euro. Hierin enthalten sind im Wesentlichen die Geschäfts-bzw. Firmenwerte aus früheren Erwerben der KPS AG in Höhe von 9,3 Mio. Euro, sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 2,5 (Vorjahr: 3,2) Mio. Euro, Sachanlagen in Höhe von 0,3 (Vorjahr: 0,3) Mio. Euro sowie aktive latente Steuern in Höhe von 10,0 (Vorjahr: 5,1) Mio. Euro.

Das Investitionsvolumen belief sich im Berichtszeitraum auf 0,1 (Vorjahr: 3,1) Mio. Euro. Im Vorjahr waren darin Investitionen im Rahmen eines Asset Deals mit 3,0 Mio. Euro enthalten.

Die bei den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 24,0 Mio. Euro erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreswert um 8,6 Mio. Euro bzw. um 55,8 %.

Entwicklung Eigenkapital

Das den Aktionären der KPS AG zuzurechnende Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 Mio. Euro erhöht und weist zum 30. September 2013 einen Wert von 24,5 (Vorjahr: 11,6) Mio. Euro aus. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresstichtag von 34,7 % auf 45,6 %. Zur detaillierten Erläuterung wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.

Entwicklung Schulden

Die langfristigen Schulden betreffen passive latente Steuern und langfristige Rückstellungen in Höhe von 0,2 (Vorjahr: 0) Mio. Euro. Weitere langfristige Schulden bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Bei den kurzfristigen Schulden ergab sich gegenüber dem Vorjahresstichtag eine Erhöhung um 7,2 Mio. Euro auf 29,1 (Vorjahr: 21,9) Mio. Euro. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Rückstellungen um 6,4 Mio. Euro, auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2,7 Mio. Euro sowie auf den Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um 0,7 Mio. Euro zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich zum Bilanzstichtag auf 0 (Vorjahr: 2,6) Mio. Euro.

1.11.7 Ergebnisverwendung

Das Ergebnis nach Ertragsteuern konnte im Berichtszeitraum deutlich von 8,2 Mio. Euro um 8,1 Mio. Euro (99,4 %) auf 16,3 Mio. Euro verbessert werden. Bei einer vorgeschlagenen Dividende von 7,2 (Vorjahr: 3,7) Mio. Euro würde die Ausschüttungsquote bei ungefähr 44 % des erwirtschafteten Jahresergebnisses liegen. Dieser Dividendenvorschlag berücksichtigt dabei die angestrebte Ausschüttungskontinuität sowie die Ertragskraft der KPS.

1.12 Sonstige wesentliche Ereignisse

1.12.1 Veränderungen Vorstand

Herr Mario Uhl ist aus persönlichen Gründen mit Wirkung zum 22. Oktober 2012 in einvernehmlicher Abstimmung mit dem Aufsichtsrat aus dem Vorstand der KPS AG ausgeschieden. Die Leitung des Bereiches Financial Services erfolgt bis auf weiteres durch den Vorstand Herrn Dietmar Müller.

1.12.2 Sonstige Vertragsübernahmen

Ein renommiertes deutsches IT-Dienstleistungsunternehmen hat sich im Rahmen seiner strategischen Neuausrichtung und Portfoliobereinigung von seinen SAP-Beratungsaktivitäten getrennt. Im laufenden Geschäftsjahr wurden zur Ergänzung unseres Beratungsportfolios die Kundenbeziehungen und Mitarbeiter dessen SAP-Bereiches übernommen.

2 CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

2.1 Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung des Investitionsverhaltens haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu bekommen.

2.2 Branchenspezifische Entwicklung

KPS ist ein auf Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungshaus und rangiert in Deutschland unter den Top 25 der Managementberatungsunternehmen. Im Segment der mittelständischen Beratungshäuser ist KPS unter den Top 10 in Deutschland positioniert.

(Quelle: Lünendonk®-Studie 2013)

KPS verfügt über eine exzellente Kundenbasis. Namhafte Unternehmen aus dem In- und Ausland vertrauen ihre wichtigsten Projektinitiativen der KPS an. Das umfangreiche Produktportfolio der KPS liefert die Basis für ein hohes Cross-Selling-Potential. Aufgrund der sehr hohen Kundenzufriedenheit bei laufenden wie der Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte tragen Post-go-live und Support-Aktivitäten vermehrt zur Umsatzgenerierung bei.

Unter Zugrundelegung des aktuell vorhandenen Auftragsbestands mit überdurchschnittlich hoher Reichweite erwarten wir aufgrund der aktuellen Konjunkturlage kurzfristig keine negativen Auswirkungen. Wir schließen jedoch nicht aus, dass sich ein anhaltend negativer Konjunkturverlauf mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte.

2.3 Dienstleistungs- und Absatzbereich

Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode setzt KPS eine seit einem Jahrzehnt bewährte Spitzentechnologie für die Projektumsetzung ein. Dabei wird die klassische Welt der Strategie- und Prozessberatung mit der Implementierungsberatung kombiniert. KPS minimiert mit diesem Vorgehensmodell das Einführungsrisiko deutlich und garantiert nachweislich einen schnellen ROI.

Wir beobachten im Markt Tendenzen, dass Mitbewerber versuchen, unser erfolgreiches Modell nachzuahmen. Wir können nicht ausschließen, dass mittlere oder große Beratungsunternehmen versuchen, eine starke Wettbewerbsposition gegenüber der KPS einzunehmen.

2.4 Chancen und Risiken aus Skaleneffekten

Bei der aktuellen Unternehmensgröße und einem Jahresumsatz von annähernd 100 Mio. Euro sowie einer stabilen Beratungsmannschaft von mehr als 350 angestellten und externen Beratern hat sich das Interesse an der KPS für große Konzernunternehmen noch weiter verbessert. Damit steigert KPS seine Attraktivität, als Generalunternehmer bei Großkunden eingesetzt zu werden.

2.5 Sonstige operative Chancen und Risiken

Es besteht das Risiko, dass bestehende Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. Aufgrund des hohen Anteils des Dienstleistungsumsatzes am Gesamtumsatz der KPS könnte der Rückgang der Auslastungsquote wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns haben. KPS erbringt seine Dienstleistungen zu einem signifikanten Anteil bei Konzernen und großen Mittelstandskunden. Der Wegfall der Geschäftsbeziehung zu einem Großkunden könnte bedeutende Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben. Die KPS verfügt in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über sehr enge Partnerschaften mit den Firmen IBM und SAP. Gute Beziehungen zu diesen Partnern sind für eine profitable Entwicklung der einzelnen Konzerngesellschaften von substanzieller Bedeutung. Eine Beendigung der Zusammenarbeit mit einem der Partner könnte sich auf die Umsatz- und Ertragslage negativ auswirken.

Technische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der KPS können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mögliche daraus folgende fristlose Kündigungen von Dienstleistungs-, Betreuungs- oder Lieferverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen.

Die KPS übernimmt Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Systeme und erbrachte Leistungen. Herstellergarantien werden weitergereicht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Da der Anteil der Umsätze aus dem Verkauf von Hard- und Software sowie aus Wartungsverträgen an den Gesamtumsätzen der KPS jedoch zwischenzeitlich unter 1 % liegt, sind die daraus resultierenden Risikopotenziale als gering einzustufen. Soweit die KPS Dienstleistungen erbringt und daraus Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert sich das Unternehmen über Haftpflichtpolicen in angemessenem Umfang ab.

2.6 Investitions- und Finanzierungsbereich

Währungsrisiken bestehen wegen der Konzentration auf den Euroraum nur in begrenztem Umfang.

Gleiches gilt für Liquiditäts- und Zinsrisiken aufgrund der soliden Kapital- und Finanzierungsstruktur.

2.7 Auswirkungen von Wechselkursentwicklungen

Auswirkungen von Wechselkursentwicklungen sind für den KPS-Konzern aufgrund der Kundenstruktur und der überwiegenden Rechnungsstellung in Euro nicht erkennbar.

2.8 Steuerlicher Bereich

Es bestehen steuerliche Risiken in Höhe der für Gewerbesteuernachzahlungen einer Tochtergesellschaft rückgestellten Beträge.

Seit Oktober 2013 werden bei der KPS AG und den inländischen Tochtergesellschaften steuerliche Außenprüfungen über die Veranlagungsjahre 2009 bis 2012 durchgeführt. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind keine nennenswerten Änderungen der Besteuerungsgrundlagen zu erwarten.

2.9 Sonstige wesentliche Ereignisse

In der abgelaufenen Berichtsperiode fanden keine wesentlichen Ereignisse statt, die sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken.

2.10 Bestandsgefährdende Risiken

Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine erkennbar.

3 ENTWICKLUNG AKTIENKURS

KPS-Aktie mit Kurssprung

Das Börsenjahr 2013 verlief sehr positiv für den deutschen Kapitalmarkt und insbesondere für die KPS-Aktie.

Mit einer Kurssteigerung von 188 % gehörte die KPS-Aktie zu den Top Performern. Sie lag damit im Vergleich klar über der Entwicklung im DAX.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erhöhung der Dividende auf 22 Cent pro Aktie vor.

Kurs der KPS-Aktie 2012/2013

(Quelle: VEM-Bank)

Der Kurs der KPS-Aktie stieg im Verlauf des Geschäftsjahres 2012/2013 um 188 Prozent. Insbesondere im 3. und 4. Quartal war die Kursentwicklung sehr positiv. Unter Berücksichtigung der Ende März 2013 gezahlten Dividende von 1 1 Cent pro Aktie errechnete sich für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Performance von 195,7 %. Die Dividendenredite belief sich auf 2,75 %.

4 NACHTRAGSBERICHT

4.1 Berichtspflichtige Ereignisse

Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss vermittelte Bild der Lage des Konzerns beeinflussen.

4.2 Veränderungen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Seit dem 30. September 2013 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des KPS-Konzerns erwarten.

4.3 Einschätzung des Vorstands zur aktuellen Entwicklung

Der KPS-Konzern konnte die für das Geschäftsjahr 2012/2013 vom Aufsichtsrat und Vorstand vorgegebenen Unternehmensziele in vollem Umfang umsetzen bzw. signifikant steigern. Umsatz und Ergebnisentwicklung konnten dabei außergewöhnlich zulegen.

KPS ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2013/2014 gestartet. Die Wachstumsdynamik des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte in das aktuelle Geschäftsjahr mitgenommen werden. Vorstand und Management gehen davon aus, dass die prognostizierten Wachstumsziele bei Umsatz wie Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr realisiert werden können.

Bedingt durch die exzellente Entwicklung des Unternehmens konnten stabile Faktoren für ein nachhaltiges Wachstum der KPS geschaffen werden. Nach heutiger Kenntnislage geht der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr plangemäß entwickeln werden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung stimmten die Erwartungen beim Umsatz wie beim Ertrag mit den Vorgabewerten überein.

5 RISIKOMANAGEMENTZIELE UND -METHODEN DES KPS-KONZERNS

KPS geht Risiken nur dann ein, wenn diese als beherrschbar angesehen werden und die damit einhergehenden Chancen eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. KPS versteht unter einem Risiko negative Ereignisse oder ungünstige Auswirkungen auf ein Projekt zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt. Durch etablierte Kontrollverfahren und vorgegebene Abläufe, verankert in unserer KPS Rapid-Transformation® Methode, kann auf ungewünschte Ereignisse zeitnah reagiert und gegenüber diesen rechtzeitig gegengesteuert werden. Die Risikoidentifikation erfolgt durch erfahrene Projektmanager in turnusmäßigen Reviews mit den Managing Partnern und dem Vorstand.

Basierend auf innovativen Reporting-Instrumenten wurde ein effizientes Management-Informationssystem etabliert, welches kontinuierlich an die aktuellen Herausforderungen des Unternehmens angeglichen und weiter entwickelt wird.

Um Risiken, denen KPS ausgesetzt ist, zu identifizieren, zu überwachen und zu steuern, steht dem Management ein umfangreiches Finance- und Controlling-System zur Verfügung, das alle erforderlichen Informationen tagesaktuell in hoher Qualität bereitstellt.

6 PREISÄNDERUNGS-. AUSFALL- UND LIOUIDITÄTSRISIKEN SOWIE RISIKEN AUS ZAHLUNGSSTROMSCHWANKUNGEN

Ein Kreditrisiko / Ausfallrisiko besteht für KPS dahingehend, dass Kunden oder sonstige Schuldner ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. Die Bonität einzelner Kunden oder Geschäftspartner mit größeren Umsatzvolumen unterliegt der regelmäßigen Überprüfung.

Die finanziellen Risiken werden außerhalb von designierten und dokumentierten Hedge-Beziehungen abgesichert.

7 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Als Beratungsunternehmen tätigt der KPS-Konzern keine klassische Forschung und Entwicklung.

Vielmehr tätigt die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung der aktuell am Markt geforderten Softwaretechnologien und Optimierungskonzepte.

8 VERGÜTUNGSBERICHT

8.1 Vergütungen für die Mitglieder des Vorstands

Die Vorstandsvergütungen setzen sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Als Fixum sind für jedes Vorstandsmitglied Jahresfestbezüge vereinbart, die in zwölf gleichen Monatsraten am Ende eines jeden Monats zahlbar sind. Die variable Komponente wird an das Erreichen bestimmter Erfolgskennziffern im KPS-Konzern gekoppelt und wird im folgenden Geschäftsjahr ausbezahlt. Die Vergütung betrug für die Vorstandsmitglieder insgesamt 651 (Vorjahr: 917) TEuro, wobei der variable Anteil 43 % der Gesamtbezüge betrug. Eine Offenlegung der individualisierten Vorstandsbezüge unterbleibt, ein entsprechender Beschluss der Hauptversammlung liegt dazu vor. Den Vorstandsmitgliedern wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhalten die Vorstandsmitglieder einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Des Weiteren wurde eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen.

8.2 Vergütungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats

In der Hauptversammlung am 30. November 2007 wurde die derzeitige Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats beschlossen. Demnach erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats neben dem Ersatz seiner Auslagen nach Ablauf des Geschäftsjahres eine feste Vergütung. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das 1,6 fache dieses Betrags. Die Vergütung wird nach der Hauptversammlung zahlbar. Die Aufsichtsratsvergütung belief sich im Geschäftsjahr 2012/2013 auf insgesamt 55 (Vorjahr: 55) TEuro. Im Geschäftsjahr 2012/2013 beliefen sich die Aufsichtsratvergütungen für den Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Michael Tsifidaris auf 25 (Vorjahr: 25) TEuro, Herrn Uwe Grünewald 15 (Vorjahr: 15) TEuro und Herrn Hans-Werner Hartmann 15 (Vorjahr: 15) TEuro.

8.3 Vergütungen für frühere Mitglieder

Ehemalige Vorstandsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2012/2013 keine Bezüge (Vorjahr: 330 TEuro).

9 WESENTLICHE MERKMALE DES INTERNEN KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEMS IM HINBLICK AUF DEN KONZERNRECHNUNGSLEGUNGSPROZESS (Bericht gemäß §§ 289 Absatz 5, 315 Absatz 2 Nr. 5 HGB)

Das Rechnungswesen und Controlling des KPS-Konzerns arbeitet auf Basis eines rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, das die vollständige, richtige und zeitnahe Übermittlung von Informationen gewährleistet und alle Konzerngesellschaften einbezieht. Unser Ziel ist es, potenzielle Risiken und Fehlentwicklungen frühestmöglich identifizieren, minimieren bzw. vollständig vermeiden zu können. Durch diese Maßnahmen sollen mögliche Schäden und eine potenzielle Bestandsgefährdung von der KPS-Gruppe abgewendet werden.

Risiken, die sich aus der Auftragsabwicklung ergeben, werden durch das Controlling frühzeitig erkannt. Ableitbare drohende Risiken werden den verantwortlichen Managing Partnern unverzüglich mitgeteilt, intern in den Führungsmeetings besprochen und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Die Verantwortlichkeiten sind klar abgegrenzt; die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips und der Einsatz von IT-Berechtigungskonzepten sind Bestandteile unseres internen rechnungslegungsbezogenen Kontrollsystems.

Die Abschlusserstellung der Konzerngesellschaften nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen erfolgt zentral von unserem Firmensitz in Unterföhring aus. Hierbei wird ein konzerneinheitlicher Kontenplan verwendet, der für alle Gesellschaften maßgeblich ist. Nach Überleitung der Einzelabschlüsse auf die internationalen Rechnungslegungsvorschriften (HB II) erfolgt systemgestützt mittels unserer ERP-Software SAP eine Konsolidierung auf den Konzernabschluss. Hierbei werden konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt.

Die Einzelabschlüsse der Konzerngesellschaften werden - soweit wesentlich bzw. gesetzlich erforderlich - einer externen Jahresabschlussprüfung unterzogen, deren Ergebnisse mit den Abschlussprüfern besprochen werden.

10 PROGNOSEBERICHT

10.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

10.1.1 2014 wird ein gutes Jahr für die deutsche Wirtschaft

Wir sind davon überzeugt, dass 2014 für die deutsche Wirtschaft ein gutes Jahr wird. Jedoch wird Deutschlands Konjunkturmix anders aussehen als in den letzten Jahren. Nicht mehr die Exporte werden das Wachstum primär treiben, sondern der Binnenmarkt wird sich als die tragende Säule entpuppen. Zwar wird Deutschland nach wie vor ein starker Akteur im Welthandel bleiben, die Expansionsraten der letzten Jahre werden jedoch nicht mehr erzielt werden können.

Dass die Vorzeichen für eine lang erwartete Belebung der privaten Konsumnachfrage günstig sind, lässt auch die regelmäßige Befragung der Konsumenten durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erwarten. Demnach ist in Deutschland die Anschaffungsneigung für langlebige Konsumgüter seit geraumer Zeit so hoch wie schon lange nicht mehr. Die letzte vergleichbare Phase war Ende der neunziger Jahre. Damals lagen die Zuwächse für den Konsum tatsächlich über einen längeren Zeitraum bei rund 2 %. Mit einer ähnlichen Situation ist nach unserer Einschätzung für 2014 wieder zu rechnen.

(Quelle: LBB Research)

10.1.2 Konjunkturprognose 2013/2014 - Deutschland Konjunkturlokomotive

Die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland wird sich im kommenden Jahr beschleunigen. Darauf deutet das ifo Geschäftsklima hin, das in den vergangenen Monaten eine deutliche Aufwärtstendenz gezeigt hat. Auch bessert sich das weltwirtschaftliche Umfeld. Die binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind ebenfalls günstig. Die Unsicherheit bei den Unternehmen ist gesunken, und für die Anleger bleibt sie bei einer Auslandsanlage hinreichend hoch, um das Interesse an einer vergleichsweise sicheren Investition in Deutschland aufrecht zu erhalten. Die Einkommensperspektiven der privaten Haushalte sind gut. Vor diesem Hintergrund wird die konjunkturelle Expansion voraussichtlich von der Binnenwirtschaft getragen. Im Jahresdurchschnitt 2014 dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt, bei einem Unsicherheitsintervall (2/3 Wahrscheinlichkeit) von 0,8 % bis 3,0 %, daher um 1,9 % zunehmen.

(Quelle: ifo Konjunkturprognose, Dezember 2013)

10.2 Entwicklung KPS-Konzern

Eine zentrale Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2013/2014 und darüber hinaus liegt darin, die Marktführerschaft für Transformationsberatung und Prozessoptimierung in unseren Fokusbranchen zu festigen und im EU-Raum weiter auszubauen.

Darüber hinaus planen wir den Fokus für Transformationsberatung um weitere Branchen bzw. Kundensegmente zu erweitern. Dabei setzen wir in erster Linie auf unsere Fähigkeiten, die Markt- und Geschäftsentwicklung aus eigener Kraft und auf organischem Wege umzusetzen. Besonderes Augenmerk legen wir auf die kontinuierliche Verfeinerung und Optimierung unserer innovativen KPS Rapid-Transformation® Methode.

10.3 Wesentliche Geschäftsfelder

Kernsegment unserer Aktivitäten und Hauptumsatzträger bildet die Managementberatung. Unsere überdurchschnittlichen Wachstumsraten erzielen wir dabei im Segment Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode wird - gemäß dem Leitgedanken "Alles in einer Hand" - die klassische Welt der Strategie - und Prozessberatung mit der Umsetzungskompetenz der Implementierungsberatung orchestriert. Komplexe Projektvorhaben können im vorgegeben Zeit- und Budgetrahmen optimal realisiert werden.

Wir gehen davon aus, dass unser Service- und Softwaregeschäft im Geschäftsjahr 2013/2014 ebenfalls kontinuierlich weiter wachsen wird. Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments stehen die Prozess- und Implementierungsberatung bei SAP- und Non-SAP-Technologien sowie die Integration von heterogenen Systemlandschaften und Architekturen.

Weiterhin forcieren wollen wir unser Produktgeschäft bei Unternehmen, die komplexe SAP-Anwendungen betreiben. Der innovative KPS System Scan analysiert mittels eines umfassenden Kennzahlensystems detailliert komplexe SAP-Systemlandschaften und liefert mittels einer umfassenden System- und Datenanalyse wertvolle Diagnoseinformationen und Optimierungspotenziale. Durch die damit gewonnene Systemtransparenz erhalten unsere Kunden wertvolle Einblicke in ihre komplexen Systemarchitekturen und -landschaften. Des Weiteren werden die individuellen Geschäftsprozessmodelle im Unternehmen zur Darstellung der individuellen Prozesslandschaft visualisiert und dokumentiert.

10.4 Dienstleistungs- und Absatzbereich

KPS hat im Geschäftsjahr 2012/2013 die von Aufsichtsrat und Vorstand vorgegebenen Leitlinien und Unternehmensziele vollumfänglich umsetzen können. Umsatz und Ergebnisentwicklung fielen weit über den vorgegebenen Planwerten aus. Durch die exzellente Unternehmensentwicklung wurden stabile Faktoren für ein dauerhaftes und wertorientiertes Wachstum der KPS geschaffen. Nach heutiger Kenntnislage geht der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis gemäß den Prognosen für das Geschäftsjahr 2013/2014 plangemäß entwickeln. Zum Zeitpunkt der Drucklegung stimmten die Erwartungen in den wesentlichen Finanzkennzahlen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.

10.5 Investitions- und Finanzierungsbereich

Zur Steigerung des Umsatzes sind umfangreiche Investitionen im Bereich Personalaufbau und -entwicklung geplant. Bei den Kostenstrukturen rechnen wir mit keinen wesentlichen Veränderungen. Unsere Einschätzung für das Geschäftsjahr 2013/2014 resultiert unter anderem auf der positiven Entwicklung vergangener Berichtszeiträume und basiert vor allem auf der ausgezeichneten Positionierung der KPS auf dem Beratungsmarkt. Mit dem Technologievorsprung unserer innovativen Projektmethodik sowie dem Entwicklungsvorsprung unserer Produkte verfügen wir darüber hinaus über ein Alleinstellungsmerkmal.

10.6 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage

10.6.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung der KPS

Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im prognostizierten Rahmen bewegen und es nicht zu konjunkturellen Destabilisierungen kommt, geht der KPS-Konzern im Geschäftsjahr 2013/2014 von einer weiteren Steigerung des Umsatzes und Ergebnisses aus. Auch für die Jahre danach rechnen wir mit einem kontinuierlichen und stabilen Wachstum. Neben der Steigerung des Umsatzes wollen wir uns konsequent auf die Verbesserung der Ergebnismargen konzentrieren.

Aufsichtsrat und Vorstand der KPS AG wollen an der grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens festhalten und die eingeschlagene strategische Ausrichtung im Beratungsmarkt konsequent weiter verfolgen.

Zentrales Thema dabei ist, die Positionierung der KPS als Marktführer für Business Transformation und Prozessoptimierung sowohl in Deutschland als auch in Europa weiter auszubauen. Die Erweiterung unserer Methodenführerschaft auf neue Zielbranchen steht dabei ebenfalls im Fokus unserer Aktivitäten.

10.6.2 Positive Lageeinschätzung zur Entwicklung der KPS

Vorstand und Management der KPS AG beurteilen die Lage der KPS insgesamt sehr positiv. Für die Herausforderungen der Zukunft sind wir exzellent aufgestellt und verfügen über eine solide Finanz- und Ertragslage. Maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen werden auch in Zukunft unsere engagierten und hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere im Markt etablierte KPS Rapid-Transformation® Methode.

Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2013/2014 geht der Vorstand weiter von einem stabilen Wachstum aus, wobei der Schwerpunkt auf der nachhaltigen Verbesserung der Ergebnismargen liegt. Wir sind erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2013/2014 gestartet. Im ersten Quartal haben sich Umsatz und Auftragseingang sehr zufriedenstellend entwickelt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Steigerung des Umsatzes auf voraussichtlich 104 Mio. Euro und einen EBIT von 14,5 bis 15,5 Mio. Euro.

Unsere Prognose basiert auf heute bekannten Fakten und Vorhersagen über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Sollte es bei den wirtschaftlichen Entwicklungen und Rahmenbedingungen zu größeren, aus heutiger Sicht nicht vorhersehbaren Veränderungen kommen, besteht trotz allem ein latentes Risiko, dass die prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele nicht erreicht werden können.

10.7 Sonstige wesentliche Ereignisse

Zwischen dem Bilanzstichtag 30. September 2013 und der Veröffentlichung des Lageberichts des KPS-Konzerns sind keine wesentlichen Ereignisse aufgetreten, welche das Bild der Lage des Konzerns beeinflussen oder verändern.

11 BERICHT GEMÄSS § 315 ABS. 4 HGB

11.1 Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Zum 30. September 2013 betrug das Grundkapital der Gesellschaft 32.742.531,- Euro. Es ist eingeteilt in 32.742.531 nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von 1,00 Euro am Grundkapital. Damit blieben Grundkapital und Zahl der Aktien gegenüber dem Ende des Vorjahres unverändert. Jede Aktie hat ein Stimmrecht.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr insgesamt 164.345 eigene Aktien erworben und 400.000 Stück veräußert. Der Gesamtbestand der von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien beträgt 138.799 (Vorjahr: 374.454) Stück zum Stichtag 30. September 2013. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden.

11.2 Stimmrechts- und Übertragungsbeschränkungen

Zwischen den Aktionären Michael Tsifidaris, Dietmar Müller, Leonardo Musso und Uwe Grünewald besteht ein Stimmbindungsvertrag für die im Wege der Sacheinlage erworbenen 25.824.536 Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 Euro für Abstimmungen bei Hauptversammlungen bis zum 31. Dezember 2015.

Dem Vorstand sind keine weiteren Vereinbarungen zwischen Aktionären bekannt, aus denen sich Stimmrechtsbeschränkungen oder Beschränkungen zur Übertragung von Aktien ergeben. Solche Beschränkungen ergeben sich auch nicht aus Gesetz oder Satzung, soweit nicht im Einzelfall die Regelung des § 28 Satz 1 WpHG Anwendung findet. Nach dieser Regelung besteht das Stimmrecht aus Aktien, die einer wesentlichen Beteiligung an der Gesellschaft im Sinne von §§ 21 und 22 WpHG zuzurechnen sind, für die Zeit nicht, in der die Mitteilungspflichten gegen über der Gesellschaft und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach § 21 Abs. 1 oder 1a WpHG nicht erfüllt wurden.

11.3 Kapitalbeteiligungen größer 10 Prozent

Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital der Gesellschaft, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, bestanden zum 30. September 2013 nach Kenntnis des Vorstands wie folgt:

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  Stück In %
Michael Tsifidaris 9.184.894 28,05 %
Dietmar Müller 8.469.895 25,87 %
Leonardo Musso 4.395.299 13,42 %
Uwe Grünewald 4.349.143 13,28 %

Der KPS AG sind im Geschäftsjahr 2012/2013 keine weiteren Meldungen hinsichtlich direkter und indirekter Beteiligungen zugegangen, die 10 Prozent der Stimmrechte übersteigen. Damit liegt der Gesellschaft keine Meldung über die oben dargestellte Auflistung hinaus zu einer Beteiligung über 10 % der Stimmrechte vor.

11.4 Sonderrechte, die Kontrollbefugnisse verleihen

Es gibt keine Aktien der Gesellschaft mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.

11.5 Stimmrechtskontrolle bei Arbeitnehmerbeteiligungen

Arbeitnehmer, die am Kapital der KPS AG beteiligt sind, üben ihre Kontrollrechte wie andere Aktionäre unmittelbar nach den gesetzlichen Vorschriften und der Satzung aus.

11.6 Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und Änderungen der Satzung

Die Mitglieder des Vorstands werden nach Maßgabe von § 84 AktG in Verbindung mit § 7 der Satzung bestellt bzw. abberufen. Hierfür ist der Aufsichtsrat zuständig. Ernennungen erfolgen jeweils für eine Amtszeit von höchstens fünf Jahren. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig, wobei der Beschluss frühestens ein Jahr vor Ablauf der Amtszeit gefasst werden darf.

Änderungen der Satzung bedürfen gemäß § 179 Abs. 1 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung, der, soweit die Satzung keine andere Mehrheit vorsieht, gemäß § 179 Abs. 2 AktG eine Mehrheit von drei Vierteln des bei der Abstimmung vertretenen Grundkapitals erfordert.

11.7 Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Ausgabe oder dem Rückkauf von Aktien

Der Vorstand hat die ihm durch Gesetz und Satzung eingeräumten Befugnisse, welche im Kern die Befugnisse zur Leitung der Gesellschaft unter eigener Verantwortung und ihrer Vertretung nach außen umfassen.

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats von der Eintragung der Satzungsänderung des geänderten genehmigten Kapitals 2009/I an für fünf Jahre einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 16.371.265 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch die Ausgabe von neuen auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2009/I).

Der Vorstand wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bedingt um 17.823.787 Euro zu erhöhen (Bedingtes Kapital 2009/I). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Aktien der KPS AG an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand durch Beschlussfassung der Hauptversammlung vom gleichen Tage ermächtigt wurde.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2010 ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, bis zu 10 % des bei der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals eigene Aktien zu erwerben und zu verwenden unter Ausschluss des Bezugs- oder sonstigen Andienungsrechts. Die Ermächtigung gilt bis zum 20. Mai 2015. Bis zum Bilanzstichtag 30. September 2013 wurden 138.799 Stück Aktien erworben.

11.8 Wesentliche Vereinbarungen unter Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eine Übernahmeangebotes

Im Falle eines Kontrollwechsels in Folge eines Übernahmeangebots erhalten einzelne Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer einen Abfindungsanspruch in Höhe des zum Zeitpunkt der Vertragsbeendigung gültigen Jahreszieleinkommens für die restliche Vertragslaufzeit, mindestens aber für die Dauer von drei Jahren.

11.9 Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebotes

Die KPS AG hat mit den Mitgliedern des Vorstands und mit einzelnen Arbeitnehmern Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots entsprechend der Erläuterungen unter Punkt 11.8 getroffen.

12 ZUSATZBERICHT

12.1 Zusatzbericht Personal

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen unsere Kunden durch ein fundiertes Fachwissen und einen außerordentlichen Leistungseinsatz. Dies setzt eine hohe fachliche Qualifikation sowie die fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter voraus. Diese Maßstäbe setzen wir auch bei der Neueinstellung von Mitarbeitern an. Unsere zentralen Leitmotive sind eine bestmögliche Kundenorientierung, ausgeprägte Leistungsbereitschaft, Sicherung und Verbesserung unserer Qualitätsstandards sowie ein positives Arbeitsumfeld.

Am 30. September 2013 beschäftigte der KPS-Konzern weltweit 171 Mitarbeiter (Vorjahr: 153). Damit ist die Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2012/2013 um 11,8 % angestiegen. In Deutschland beschäftigten wir 163 Mitarbeiter (Vorjahr: 147), dies entspricht einem Anteil von 95,3 % (Vorjahr: 96,1 %) im Gesamtkonzern. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter belief sich im Berichtszeitraum auf 159 (Vorjahr: 127).

Der Personalaufwand erhöhte sich im Jahr 2012/2013 um 49,3 % auf 28,8 Mio. Euro (Vorjahr: 19,3 Mio. Euro). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine deutliche Zunahme der Mitarbeiter mit Partnerstatus zurückzuführen. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten im Berichtszeitraum um 18 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

12.2 Mitarbeiterkennzahlen

Nachfolgende Übersicht gibt einen Überblick über die Entwicklung der Mitarbeiterzahl nach Regionen und nach Funktionen gegliedert.

Mitarbeiter KPS-Konzern

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  30.09.2013 30.09.2012 Veränderung
Mitarbeiter pro Region      
Deutschland 163 147 16
Schweiz 8 6 2
Mitarbeiter nach Funktion      
Vorstand 1 2 -1
Geschäftsführer 1 2 -1
Berater 155 136 19
Verwaltung 13 11 2
Auszubildende 1 2 -1
Gesamt 171 153 18

Neben dem in der obigen Darstellung genannten Geschäftsführer ist auch Herr Dietmar Müller, Vorstand der KPS AG, bei insgesamt sechs Gesellschaften als Geschäftsführer bestellt. Somit sind zwei Personen als Geschäftsführer im KPS-Konzern per 30. September 2013 tätig.

12.3 Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit

KPS betreibt im erforderlichen Umfang und gesetzlichen Rahmen Aufwendungen für die Öffentlichkeitsarbeit.

12.4 Termin der Hauptversammlung

Die Hauptversammlung 2014 für das Geschäftsjahr 2012/2013 findet am 28. März 2014 in München statt.

13 ERKLÄRUNG DES VORSTANDS UND DES AUFSICHTSRATS DER KPS AG ZU DEN EMPFEHLUNGEN DER "REGIERUNGSKOMMISSION DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX" ("ENTSPRECHENSERKLÄRUNG")

Gemäß § 161 AktG sind Vorstand und Aufsichtsrat verpflichtet, jährlich im Rahmen einer sog. Entsprechenserklärung zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" (Kodex) entsprochen wurde oder wird. Zudem müssen Vorstand und Aufsichtsrat angeben, welchen Empfehlungen nicht entsprochen wurde oder wird. Der Kodex enthält Regelungen zur Corporate Governance (in Bezug auf Aktionäre und Hauptversammlung, Vorstand, Aufsichtsrat, Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat, Transparenz, Rechnungslegung und Abschlussprüfung).

Die KPS AG hat sich dem Deutschen Corporate Governance Kodex unterworfen. Den Verhaltensempfehlungen des Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 wurde mit folgenden Ausnahmen entsprochen und wird in Zukunft entsprochen werden:

Ziff. 3.8 im Hinblick auf die Vereinbarung eines angemessenen Selbstbehalts einer D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat. Ein Selbstbehalt wurde nicht vereinbart. Die Gesellschaft sieht einen Selbstbehalt als nicht erforderlich an, weil die Aufsichtsratsmitglieder großteils über ihren Aktienbesitz ohnehin wirtschaftlich für ihre Fehler einstehen. Die D&O-Versicherung für die Aufsichtsratsmitglieder der KPS AG enthält keinen Selbstbehalt, obwohl der Deutsche Corporate Governance Kodex dies vorsieht. Die Motivation und das hohe Maß an Verantwortung, mit der die Organmitglieder derzeit ihre Aufgaben wahrnehmen, wird nicht dadurch beeinflusst oder gemindert, dass eine D&O-Versicherung ohne Selbstbehalt vereinbart ist.

Ziff. 4.2.1 Angesichts der Größe der Gesellschaft ist derzeit nicht beabsichtigt, weitere Vorstandsmitglieder zu bestellen. Aus diesem Grund enthält die Geschäftsordnung keine Regelung der Ressortzuständigkeiten. Ein Gesamtvorstand existiert nicht.

Ziff. 4.2.2 im Hinblick auf die Berücksichtigung des Verhältnisses der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft insgesamt. Beim Abschluss des derzeit laufenden Vorstandsvertrages des Vorstands Dietmar Müller wurde dieses Verhältnis noch nicht berücksichtigt. Bei der Neuverhandlung künftiger Vorstandsverträge werden die Vorgaben des Kodex insoweit eingehalten.

Ziff. 4.2.3 hinsichtlich betragsmäßiger Höchstgrenzen für variable Vergütungsteile sowie Information der Hauptversammlung über die Grundzüge des Vergütungssystems. Die Vergütung des Vorstands weist hinsichtlich ihres variablen Vergütungsteils keine betragsmäßige Höchstgrenze auf, da der Aufsichtsrat eine solche Begrenzung im Hinblick auf den Anreizcharakter des variablen Vergütungsteils für kontraproduktiv hält. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat die Hauptversammlung nicht über die Grundzüge des Vergütungssystems und deren Veränderung informiert, die Angaben im Jahresabschluss wurden als ausreichend angesehen.

Ziff. 4.2.4 und Ziff. 4.2.5 Die Hauptversammlung der KPS AG hat am 29. Mai 2009 mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen, die Angaben gemäß § 286 Abs. 5 HGB, § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchst. a. Satz 5 bis 9 HGB sowie gemäß § 314 Abs. 2 Satz 2 HGB, § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. a. Satz 5 bis 9 HGB nicht mehr offen zu legen. Vor diesem Hintergrund wird auch das Vergütungssystem im Vergütungsbericht nicht erläutert. Der Bericht enthält keine Angaben zur Art der Nebenleistungen.

Ziff. 5.1.2 Eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder wurde nicht festgelegt. Diese wird im Hinblick auf die individuelle Leistungsfähigkeit potenzieller Vorstände nicht für erforderlich erachtet.

Ziff. 5.3 im Hinblick auf die Bildung von Ausschüssen des Aufsichtsrats. In Anbetracht der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder (drei) werden keine Ausschüsse gebildet.

Ziff. 5.4.1 Angesichts der gesetzlichen Vorgaben des AktG, das in § 100 die persönlichen Voraussetzungen für die Tätigkeit als Aufsichtsrat und in § 111 die Aufgaben des Aufsichtsrats beschreibt und damit zugleich ebenso wie Ziff. 5.4.1. Satz 1 und Ziff. 5.4.2. des Deutschen Corporate Governance Kodex die Zielvorgaben für die Vorschläge zur Neuwahl des Aufsichtsrats festlegt, sieht der Aufsichtsrat derzeit davon ab, für die Neuwahl des Aufsichtsrats, die im Jahr 2014 stattfinden wird, konkrete Ziele für die Zusammensetzung nach Ziff. 5.4.1. zu benennen und diese im Corporate Governance Bericht zu veröffentlichen. Die Festlegung einer Altersgrenze für die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat sieht der Aufsichtsrat im Hinblick auf das Allgemeine Gleichstellungsgesetz als problematisch an und wird eine solche nicht festlegen. Eine solche wird im Hinblick auf die Entscheidungsbefugnis der Hauptversammlung auch nicht für erforderlich erachtet.

Ziff. 7.1.2 im Hinblick auf die Veröffentlichung von Konzernabschluss und Zwischenberichten. Die künftigen Konzernabschlüsse zum 30. September eines jeden Geschäftsjahres werden nicht 90 Tage, sondern sollen 120 Tage nach Ende des jeweiligen Berichtszeitraums veröffentlicht werden, um eine angemessene Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Zwischenabschlüsse werden nicht innerhalb von 45 Tagen, sondern innerhalb von 60 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums veröffentlicht.

14 VERSICHERUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS

Ich versichere nach bestem Wissen, dass im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

 

Unterföhring, den 24. Januar 2014

Der Vorstand

KONZERN GESCHÄFTSZAHLEN 2012/2013

KPS AG Konzernabschluss nach IFRS

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013

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in TEURo Anhang 2012/2013 2011/2012
1 Umsatzerlöse 7.1 96.985 61.942
2 Sonstige betriebliche Erträge 7.2 353 381
3 Materialaufwand 7.3 -46.888 -27.965
4 Personalaufwand 7.4 -28.808 -19.302
5 Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.5 -8.322 -7.682
6 Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   13.320 7.374
7 Abschreibungen 7.6 -785 -467
8 Operatives Ergebnis (EBIT)   12.535 6.907
9 Finanzielle Erträge 7.7 13 5
10 Finanzielle Aufwendungen 7.7 -196 -460
11 Finanzergebnis   -183 -455
12 Ergebnis vor Ertragsteuern*   12.352 6.452
13 Ertragsteuern 7.8 3.902 1.698
14 Ergebnis nach Ertragsteuern   16.254 8.150
- davon auf andere Gesellschafter entfallend 7.9 0 -137
- davon auf die Aktionäre der KPS AG entfallend (Konzernergebnis)   16.254 8.287
Anzahl der Aktien in Tausend   32.581 32.422
- unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet      
in Euro      
Ergebnis je Aktie      
- unverwässert 7.10 0,50 0,26
- verwässert 7.10 0,50 0,26

* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Gesamtergebnis für die Zeit vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013

GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in TEURo 2012/2013 2011/2012
Ergebnis nach Ertragsteuern 16.254 8.150
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Aufwendungen und Erträge 0 0
Gesamtergebnis 16.254 8.150
- davon auf andere Gesellschafter entfallend 0 -137
- davon auf Aktionäre der KPS AG entfallend (Konzernergebnis) 16.254 8.287

Kennzahlen zur Gewinn- und Verlustrechnung

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(in Mio. Euro) 2012/2013 2011/2012
Umsatzerlöse 97,0 61,9
EBITDA 13,3 7,4
EBITDA Marge 13,7 % 11,9 %
EBIT 12,5 6,9
EBIT Marge 12,9 % 11,2 %

Konzernbilanz zum 30. September 2013

AKTIVA

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    Am 30. September
in TEURo Anhang 2013 2012
VERMÖGENSWERTE      
A. LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE      
I. Sachanlagen 8.1 284 262
II. Geschäfts- und Firmenwerte 8.2 9.294 9.294
III. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 8.2 2.482 3.183
IV. Latente Steueransprüche 8.3 10.016 5.113
    22.076 17.852
B. KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE      
I. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.4 23.287 15.104
II. Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte 8.5 744 309
III. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern 8.6 13 20
IV. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 8.7 7.566 161
    31.610 15.594
Summe Vermögenswerte   53.686 33.446

Passiva

     
    Am 30. September
in TEURo Anhang 2013 2012
A. EIGENKAPITAL      
Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 8.8.1 32.604 32.368
II. Kapitalrücklage 8.8.4 -18.524 -18.913
III. Gewinnrücklagen 8.8.5 55 55
IV. Bilanzgewinn/-verlust 8.8.6 10.330 -1.891
Summe Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital   24.465 11.619
V. Anteile anderer Gesellschafter   0 -117
Summe Eigenkapital 8.8 24.465 11.502
SCHULDEN      
B. LANGFRISTIGE SCHULDEN      
I. Langfristige Rückstellungen 8.9 43 0
II. Latente Steuerverbindlichkeiten 8.10 110 38
    153 38
C. KURZFRISTIGE SCHULDEN      
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.11 12.032 9.357
II. Finanzschulden 8.12 0 2.586
III. Erhaltene Anzahlungen 8.13 165 216
IV. Steuerrückstellungen 8.14 2.506 2.806
V. Sonstige Rückstellungen 8.15 10.327 3.604
VI. Sonstige Verbindlichkeiten 8.16 4.038 3.337
    29.068 21.906
Summe Schulden   29.221 21.944
Summe Eigenkapital und Schulden   53.686 33.446

Konsolidierte Kapitalflussrechnung nach IFRS für die Zeit vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013

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in TEURo 2012/2013 2011/2012
A. Laufende Geschäftstätigkeit    
1. Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen 12.535 6.907
2. Abschreibungen auf das Anlagevermögen 785 467
3. Veränderung der kurzfristigen Vermögensgegenstände -8.618 -6.137
4. Veränderung der Rückstellungen 6.766 237
5. Veränderung der übrigen Schulden 4.825 3.737
6. Verluste aus Anlagenabgängen -1 0
7. Gezahlte Steuern -1.222 -1.318
8. Gezahlte Zinsen -196 -460
9. Erhaltene Zinsen 13 5
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 14.887 3.438
B. Investitionstätigkeit    
1. Investitionen in das Anlagevermögen -1.627 -1.596
2. Einzahlungen aus Anlageverkäufen 3 19
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -1.624 -1.577
C. Finanzierungstätigkeit    
1. Übertragung eigener Anteile 800 0
2. Erwerb eigener Anteile -470 -118
3. Dividendenausschüttungen -3.602 -2.920
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -3.272 -3.038
D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 9.991 -1.177
E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode -2.425 -1.248
F. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode 7.566 -2.425

ZUSAMMENSETZUNG FINANZMITTELFONDS

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in TEURo Stand 30.09.2013 Stand 30.09.2012
Kassenbestand, Bankguthaben 7.566 161
Bankkontokorrentverbindlichkeiten 0 -2.586
Finanzmittelfonds 7.566 -2.425

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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in TEURo Gezeichnetes Kapital eigene Aktien Summe gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
30.09.2011 32.743 -280 32.463 -18.889 55
Erwerb eigene Anteile 0 -95 -95 -24 0
Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern          
Dividendenausschüttung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0
Konzernergebnis 2012 0 0 0 0 0
30.09.2012 32.743 -375 32.368 -18.913 55
Erwerb eigene Anteile 0 -164 -164 24 0
Veräußerung eigener Anteile 0 400 400 365 0
Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern          
Dividendenausschüttung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0
Konzernergebnis 2013 0 0 0 0 0
30.09.2013 32.743 -139 32.604 -18.524 55
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in TEURo Bilanzgewinn/ -verlust Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital Eigenkapital
30.09.2011 -7.258 6.371 0 6.371
Erwerb eigene Anteile 0 -119 0 -119
Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern        
Dividendenausschüttung -2.920 -2.920 0 -2.920
Sonstige Veränderungen 0 0 20 20
Konzernergebnis 2012 8.287 8.287 -137 8.150
30.09.2012 -1.891 11.619 -117 11.502
Erwerb eigene Anteile -329 -469 0 -469
Veräußerung eigener Anteile 35 800 0 800
Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern        
Dividendenausschüttung -3.602 -3.602 0 -3.602
Sonstige Veränderungen -137 -137 117 -20
Konzernergebnis 2013 16.254 16.254 0 16.254
30.09.2013 10.330 24.465 0 24.465

ANHANG 2012/2013

1 ALLGEMEINE ANGABEN

Der von der KPS AG aufgestellte Konzernabschluss zum 30. September 2013 ist nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee sowie den zusätzlich nach § 315a HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie der Satzung der KPS AG erstellt worden.

Die KPS AG ist eine in Deutschland ansässige, international aufgestellte Aktiengesellschaft mit Sitz in der Betastraße 10h, 85774 Unterföhring. Die Gesellschaft ist mit der Registernummer HRB 123013 beim Amtsgericht München eingetragen.

Die KPS AG wurde 1998 gegründet. Die Aktien der KPS AG wurden am 15. Juli 1999 zum geregelten Handel am Neuen Markt zugelassen. Im Jahr 2002 wechselte die Gesellschaft in das Börsensegment "Geregelter Markt" (General Standard).

Die KPS AG ist eines der erfolgreichsten Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung im Handel und Konsumgüterbereich. Wir beraten unsere Kunden in Strategie-, Prozess- und Technologiefragen und implementieren mit Erfolg ganzheitliche Lösungen, die ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig sichern.

Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht worden.

Der Vorstand der KPS AG stellte den Konzernabschluss am 24. Januar 2014 auf. Der Aufsichtsrat wird den Konzernabschluss in seiner Sitzung vom 28. Januar 2014 billigen und ihn zur Veröffentlichung genehmigen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Kapitalflussrechnung sowie in der Eigenkapitalveränderungsrechnung des KPS-Konzerns werden einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst. Sie werden im Anhang erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Die Bilanzgliederung erfolgt nach der Fristigkeit der Vermögenswerte und Schulden. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres oder aber innerhalb des normalen Geschäftszyklus des Unternehmens bzw. Konzerns - beginnend mit der Beschaffung der für den Leistungserstellungsprozess notwendigen Ressourcen bis zum Erhalt der Zahlungsmittel bzw. Zahlungsmitteläquivalente als Gegenleistung für die Veräußerung der in diesem Prozess erstellten Produkte oder Dienstleistungen - fällig sind oder veräußert werden sollen. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte werden grundsätzlich als kurzfristige Posten ausgewiesen. Latente Steueransprüche bzw. -verbindlichkeiten werden grundsätzlich als langfristig dargestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEuro) angegeben. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben. Neben den Werten für das Geschäftsjahr 2012/2013 werden zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte angegeben. Diese sind in Klammern dargestellt.

Die Darstellung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Einzelabschlüsse der konsolidierten Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

2 VOM DEUTSCHEN RECHT ABWEICHENDE BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND KONSOLIDIERUNGSMETHODEN

Der vorliegende Konzern-Abschluss nach IFRS berücksichtigt unter anderem folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die vom deutschen Recht abweichen:

Die Konsolidierung erfolgt im Rahmen einer "reverse acquisition" gemäß IFRS 3. Das wirtschaftliche Mutterunternehmen ist die KPS Business Transformation GmbH, die im Rahmen einer Sachkapitalübernahme im Geschäftsjahr 2007/2008 von der KPS AG erworben wurde.

Anteilige Gewinnrealisierung gemäß Projektfortschritt von Kundenaufträgen nach der Percentage-of-Completion-Methode (IAS 11).

Verzicht auf die Bildung sonstiger Rückstellungen, soweit die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme unter 50 % liegt.

Aktivierung von Geschäfts- und Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung und Durchführung einer jährlichen Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test) gemäß IFRS 3 und IAS 36.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Nennung dieser Abweichungen nicht abschließend alle Abweichungen von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden der Regelungen nach IFRS von den Regelungen nach deutschem Recht umfasst.

3 AUSWIRKUNGEN VON NEUEN RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS

3.1 Ab dem Geschäftsjahr 2012/2013 verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen

Die folgenden neuen und geänderten International Financial Reporting Standards und Interpretationen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Oktober 2012 beginnen, anzuwenden:

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Standard IFRS1
Thema Schwerwiegende Hochinflation und Beseitigung fester Anwendungszeitpunkte für erstmalige Anwender
Anwendungszeitpunkt Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen
Auswirkungen KPS-Konzern keine

Die neu anzuwendenden Standards und Interpretationen haben keine Auswirkung auf den Konzernabschluss der KPS AG.

3.2 Veröffentlichte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen

Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom IASB verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt, sind aber für das Geschäftsjahr 2012/2013 nicht verpflichtend anzuwenden. Die KPS AG wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen.

Änderungen der IFRS zukünftig anzuwenden

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Standard Thema Anwendungszeitpunkt Auswirkungen KPS-Konzern
IAS 12 Ertragsteuern: Latente Steuern - Realisierung zugrundeliegender Vermögenswerte Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen keine
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen Bewertung / Anhangsangaben
IAS 27 Einzelabschlüsse Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen keine
IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen Anhangs angaben
IAS 32 Änderung an IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung - Saldierung Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen Darstellung / Saldierung
IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen Anhangs angaben
IAS 39 Novationen von Derivaten Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen keine
IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS: Schwerwiegende Hochinflation und Beseitigung fixer Daten bei erstmaliger Anwendung der IFRS Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen keine
IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS: Bilanzierung von Darlehen der öffentlichen Hand Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen keine
IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben zu Saldierung von Vermögenswerten und Schulden Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen Anhangs angaben
IFRS 10, 11, 12 Änderungen der Übergangsvorschriften Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen keine
IFRS 9 und IFRS 7 Finanzinstrumente: Änderungen in IFRS 7 und IFRS9 - Verpflichtender Anwendungszeitpunkt und Anhangsangaben bei Übergang Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen Klassifizierung / Bewertung / Anhangsangaben
IFRS 10 Konzernabschlüsse Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen keine
IFRS 11 Gemeinschaftliche Vereinbarungen Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen keine
IFRS 12 Angaben zu Anteilen an Unternehmen Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen keine
IFRS 13 Bewertung zum beizulegenden Wert Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen keine
IFRIC 20 Kosten der Abraumbeseitigung während des Abbaubetriebes im Tagebau Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen keine
IFRIC 21 Abgaben Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen keine
Verbesserungen der IFRS Einzelfallregelungen Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen Einzelfallprüfung

4 GRUNDLAGEN UND METHODEN SOWIE UNSICHERHEITEN AUFGRUND VON SCHÄTZUNGEN

Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz historischer Anschaffungs- und Herstellungskosten mit Ausnahme der Positionen, die mit ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, wie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und Derivate.

Im Konzernabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben können.

Hauptanwendungsbereiche für Annahmen, Schätzungen sowie die Ausübung von Ermessensspielräumen liegen in der Festlegung der Nutzungsdauer von langfristigen Vermögenswerten, der Ermittlung abgezinster Cashflows im Rahmen von Werthaltigkeitstests und Kaufpreisallokationen, der Bildung von Rückstellungen beispielsweise für Rechtsverfahren, Versorgungsleistungen für Arbeitnehmer und entsprechende Leistungen, Steuern, Umweltschutz, Preisnachlässe, Produkthaftungen sowie Garantien. In den weiteren Abschnitten dieses Kapitels werden jeweils schätz- und prämissensensitive Bilanzierungsgrundsätze und deren Auswirkungen zu den einzelnen Bereichen thematisiert. Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den tatsächlichen Werten abweichen.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgrund von überarbeiteten und neuen Standards erfolgen rückwirkend, sofern für einen Standard keine abweichende Regelung vorgesehen ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres und die Eröffnungsbilanz dieser Vergleichsperiode werden so angepasst, als ob die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden schon immer angewendet worden wären.

4.1 Konsolidierung

Grundlage für den Konzernabschluss sind die nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln zum 30. September 2013 aufgestellten Jahresabschlüsse der Gesellschaften. Die Jahresabschlüsse sind von Abschlussprüfern geprüft und testiert beziehungsweise wurden im Rahmen der Konzernabschlussprüfung einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der Konzernabschluss beinhaltet Tochtergesellschaften. Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen gab es weder im Geschäfts- noch im Vorjahr.

Tochterunternehmen sind diejenigen Gesellschaften, bei denen die KPS AG über eine Beherrschungsmöglichkeit verfügt. Diese beruht in der Regel auf einer mittel- oder unmittelbaren Stimmrechtsmehrheit der KPS AG. In der Regel manifestiert sich dies durch einen Anteilsbesitz von mehr als 50 %. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht. Sie endet, wenn die Möglichkeit der Beherrschung nicht mehr besteht.

Umsätze, Erträge und Aufwendungen sowie Gewinne und Verluste, die durch Transaktionen innerhalb des Konsolidierungskreises begründet sind, sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Konsolidierungspflichtige Zwischengewinne im Anlagevermögen oder in den Vorräten aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen lagen nicht vor.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte an den Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital dieser Tochterunternehmen verrechnet. Im Falle eines Unternehmenserwerbs wird nach der Erwerbsmethode das anteilige Eigenkapital des erworbenen Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt unter Berücksichtigung der beizulegenden Zeitwerte identifizierbarer Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten, latenter Steuern und eventueller Geschäfts- und Firmenwerte zu diesem Zeitpunkt ermittelt. Die Anschaffungskosten von erworbenen ausländischen Gesellschaften werden zum Erwerbszeitpunkt mit dem jeweiligen Kurs in Euro umgerechnet.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbe nach dem 1. Oktober 2003 nach der Erwerbsmethode gemäß IFRS 3. Die Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt ("date of exchange") zuzüglich der dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt bewertet. Der Überschuss der Anschaffungskosten über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Geschäfts- und Firmenwert angesetzt. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden jährlich sowie bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung auf ihre Werthaltigkeit überprüft und gegebenenfalls außerplanmäßig abgeschrieben.

Werden Anteile von anderen Gesellschaftern erworben, wird dies als Eigenkapitaltransaktion dargestellt. Das heißt, die Differenz zwischen dem erworbenen anteiligen Eigenkapital von anderen Gesellschaftern und dem Kaufpreis wird direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.

Die angewandten Konsolidierungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.

4.2 Währungsumrechnung

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der konsolidierten Gesellschaften werden in deren funktionaler Währung aufgestellt. Die funktionale Währung ist die Währung, in der überwiegend Zahlungsmittel erwirtschaftet bzw. verwendet werden. Bei der ausländischen Gesellschaft im Konsolidierungskreis ist die funktionale Währung die Währung der Konzernmutter, da es sich bei der Gesellschaft um eine unselbständige ausländische Einheit handelt, die in den Geschäftsbetrieb des Konzerns integriert ist.

Die entstehenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagkurs der in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.

Eigenkapitalbestandteile werden zu historischen Kursen zu den Zeitpunkten ihrer jeweiligen aus Konzernsicht erfolgten Zugänge umgerechnet.

Die Wechselkurse wichtiger Währungen zum Euro veränderten sich wie folgt:

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    Mittlerer Stichtagskurs Jahresdurchschnittskurs
    30.09.2013 30.09.2012 2012/2013 2011/2012
Argentinien ARS 7,8197 6,0372 6,7437 5,729
China CNY 8,2637 8,0778 8,0836 8,2247
Dänemark DKK 7,4581 7,4543 7,4287 7,4389
Großbritannien GBP 0,8357 0,7985 0,8374 0,8237
Japan JPY 131,98 100,32 121,2695 102,38
Norwegen NOK 8,119 7,361 7,5612 7,5817
Schweden SEK 8,6589 8,435 8,5585 8,8232
Schweiz CHF 1,2219 1,2094 1,2208 1,2106
USA US-$ 1,3499 1,2924 1,3068 1,2983

Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung in den vergangenen drei Jahren in Summe eine Inflationsrate von 100 % überschritten hat und die deshalb die Vorschriften gemäß IAS 29 (Financial Reporting in Hyperinflationary Economies) zur Inflationsbilanzierung anwenden müssten, gab es weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr.

4.3 Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge

Als Umsatzerlöse werden alle Erträge im Zusammenhang mit Produktverkäufen, erbrachten Dienstleistungen und Lizenzeinnahmen erfasst. Andere operative Erträge werden als sonstige betriebliche Erträge erfasst. Umsatzerlöse werden ertragswirksam erfasst, wenn die maßgeblichen Risiken und Chancen aus dem Eigentum an den Gütern auf den Kunden übertragen wurden, dem Unternehmen weder ein weiter bestehendes Verfügungsrecht, wie es gewöhnlich mit dem Eigentum verbunden ist, noch eine wirksame Verfügungsmacht über die verkauften Waren und Erzeugnisse verbleibt, die Höhe der Erträge und angefallenen bzw. noch anfallenden Kosten verlässlich bestimmt werden kann und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen aus dem Geschäft zufließen wird.

Umsatzerlöse werden nach Abzug von Umsatzsteuern und anderen Steuern sowie nach Abzug von Erlösminderungen zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen bzw. zu erhaltenden Gegenleistung ausgewiesen. So werden zum Zeitpunkt der Umsatzrealisierung auch geschätzte Beträge für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben umsatzmindernd erfasst und zurückgestellt.

Schätzungen bezüglich der Erlösminderungen basieren vor allem auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, spezifischen Vertragsbedingungen und Erwartungen hinsichtlich der künftigen Umsatzentwicklung. Es ist nicht wahrscheinlich, dass andere als die angeführten Faktoren eine wesentliche Auswirkung auf Erlösminderungen des KPS-Konzerns haben. Anpassungen der in vorherigen Perioden gebildeten Rückstellungen für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben waren für das Ergebnis vor Steuern der berichteten Geschäftsjahre von untergeordneter Bedeutung.

Die Rückstellungen für Rabatte beliefen sich im Geschäftsjahr 2012/2013 auf 454 (Vorjahr: 153) TEuro.

Ein Teil der Erlöse im KPS-Konzern wird aufgrund von Lizenzverträgen erzielt, in denen Dritten Rechte an einigen Produkten und Technologien übertragen wurden. Erhaltene oder erwartete Zahlungen, die sich auf den Verkauf oder die Auslizenzierung von Technologien oder technologischem Wissen beziehen, werden, sobald die entsprechenden Vereinbarungen in Kraft treten, ergebniswirksam, wenn aufgrund der vertraglichen Regelungen sämtliche Rechte und Pflichten in Bezug auf die betreffenden Technologien aufgegeben werden. Bestehen dagegen weiterhin Rechte an der Technologie fort oder sind noch Pflichten aus dem Vertragsverhältnis zu erfüllen, werden die ggf. erhaltenen Zahlungen sachgerecht abgegrenzt.

Vertraglich vereinbarte Vorauszahlungen und andere ähnliche nicht rückzahlbare Zahlungen werden als erhaltene Anzahlungen passiviert und über den geschätzten Zeitraum der Erbringung der vertraglich vereinbarten Gegenleistung ergebniswirksam aufgelöst.

4.4 Forschungs- und Entwicklungskosten

Für die Zwecke der Rechnungslegung werden Forschungsaufwendungen als Kosten im Zusammenhang mit laufenden oder geplanten Untersuchungen definiert, die neue wissenschaftliche oder technische Erkenntnisse und Einsichten liefern sollen. Entwicklungsaufwendungen werden als Kosten im Zusammenhang mit der Anwendung von Forschungsergebnissen oder Fachkenntnissen in der Produktion, den Produktionsverfahren, den Leistungen oder Waren vor Beginn der kommerziellen Produktion oder Verwendung definiert.

Forschungskosten sind im Geschäftsjahr beim KPS-Konzern nicht angefallen.

Entwicklungskosten sind nur im geringen Umfang für die Entwicklung von Softwareprodukten angefallen.

4.5 Geschäfts- und Firmenwerte

Ein Geschäfts- und Firmenwert wird im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Vermögenswert im Erwerbszeitpunkt angesetzt. Er wird mit seinen Anschaffungskosten bewertet, die als Überschuss des Kaufpreises für das erworbene Unternehmen und dem erworbenen anteiligen Nettovermögen hergeleitet werden. Das Nettovermögen entspricht dem Saldo aus den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten.

Geschäfts- und Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit geprüft. Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen erläutert. Bei einem einmal abgeschriebenen Geschäfts- und Firmenwert erfolgt keine Zuschreibung in den Folgeperioden.

4.6 Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Ein sonstiger immaterieller Vermögenswert ist ein identifizierbarer, nicht monetärer Vermögenswert ohne physische Substanz (z. B. ein Patent, eine Marke, ein Vermarktungsrecht), bei dem es sich nicht um einen Geschäfts- und Firmenwert handelt. Er wird aktiviert, wenn der künftig zu erwartende wirtschaftliche Nutzen aus dem Vermögenswert wahrscheinlich zufließen wird und die Anschaffungs- oder Herstellungskosten verlässlich ermittelt werden können.

Sonstige immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit sie eine bestimmbare Nutzungsdauer haben, werden sie dieser entsprechend über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren linear abgeschrieben, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein anderer Abschreibungsverlauf geboten ist. Die Festlegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern und der Abschreibungsverläufe beruht auf Schätzungen des Zeitraums der Mittelzuflüsse aus den immateriellen Vermögenswerten und deren zeitlicher Verteilung innerhalb dieses Zeitraums. Bei Vorliegen eines Hinweises einer möglichen Wertminderung wird ein Impairmenttest durchgeführt.

Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen erläutert.

Soweit eine Wertminderung festgestellt wurde, wird diese durch eine außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt. Bei Fortfall der Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt.

4.7 Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen sowie gegebenenfalls außerplanmäßige Wertminderungen.

Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem Anschaffungspreis, den Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich erhaltener Anschaffungspreisminderungen zusammen.

Kosten für laufende Unterhaltungs- und Wartungsaufwendungen werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst.

Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden über die erwartete Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein nutzungsbedingter Abschreibungsverlauf geboten ist.

Folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:

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  Jahre
EDV-Hardware 3 - 5
Geschäftsausstattung 3 - 10

Wesentliche Komponenten einer Sachanlage, die unterschiedliche Nutzungsdauern haben, werden separat bilanziert und abgeschrieben.

Gibt es Hinweise für eine Wertminderung eines einzelnen Sachanlagevermögenswerts, wird geprüft, ob dessen erzielbarer Betrag über dem Buchwert liegt. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe der Differenz zwischen Buchwert und erzielbarem Betrag erfasst. Bei Fortfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt.

Wenn Sachanlagen verkauft, stillgelegt oder verschrottet werden, wird der Gewinn bzw. Verlust als Differenz zwischen dem Nettoverkaufserlös und dem Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst.

4.8 Leasing

Als Leasingverhältnis gilt eine Vereinbarung, bei der der Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen eine Zahlung oder eine Reihe von Zahlungen das Recht auf Nutzung eines Vermögenswerts für einen vereinbarten Zeitraum überträgt. Es wird zwischen Finanzierungsleasing und Operating Leasing unterschieden.

Als Finanzierungsleasing werden Leasingtransaktionen behandelt, bei denen der Leasingnehmer im Wesentlichen alle mit dem Eigentum eines Vermögenswerts verbundenen Risiken und Chancen trägt.

Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating Leasing bezeichnet. Ist der KPS-Konzern Leasingnehmer in einem Finanzierungsleasing, wird in der Bilanz der niedrigere Wert aus beizulegendem Zeitwert und dem Barwert der Mindestleasingzahlungen zu Beginn des Leasingverhältnisses aktiviert und gleichzeitig unter den Finanzverbindlichkeiten passiviert. Die Mindestleasingzahlungen setzen sich im Wesentlichen aus Finanzierungskosten und dem Tilgungsanteil der Restschuld, die nach der Effektivzinsmethode ermittelt werden, zusammen. Der Leasinggegenstand wird linear über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Bei einem Operating Leasing erfasst der KPS-Konzern die als Leasingnehmer zu zahlende Leasingrate als Aufwand bzw. die als Leasinggeber erhaltene Leasingrate als Ertrag. Der verleaste Vermögenswert wird weiterhin in der Bilanz des Leasinggebers als Sachanlage erfasst.

4.9 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen den Kassenbestand, erhaltene Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten und Unternehmen. Zahlungsmitteläquivalente sind kurzfristige, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen und leicht in einen festen Zahlungsmittelbetrag umgewandelt werden können. Sie haben bei Erwerb oder im Anlagezeitpunkt eine maximale Laufzeit von drei Monaten.

4.10 Finanzielle Vermögenswerte

Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich aus Forderungen und Zahlungsmitteln mit positiven beizulegenden Zeitwerten zusammen.

Die Bilanzierung und Bewertung der finanziellen Vermögenswerte erfolgt nach IAS 39 (Financial Instruments: Recognition and Measurement). Demnach werden finanzielle Vermögenswerte in der Konzernbilanz angesetzt, wenn dem KPS-Konzern ein vertragliches Recht zusteht, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte von einer anderen Partei zu erhalten. Marktübliche Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten. Transaktionskosten, die beim Erwerb von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten anfallen, werden unmittelbar aufwandswirksam erfasst.

Unverzinsliche oder unterverzinsliche Forderungen werden bei ihrem erstmaligen Ansatz mit dem Barwert der erwarteten zukünftigen Cashflows angesetzt. Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den nachstehenden Kategorien nach IAS 39, für die jeweils unterschiedliche Bewertungsregeln gelten:

1. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte umfassen die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte. Dieser Bewertungskategorie werden zudem die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Forderungen aus Warentermingeschäften und Forderungen aus sonstigen Derivaten zugeordnet, die nicht in einer bilanziellen Sicherungsbeziehung stehen. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts finanzieller Vermögenswerte dieser Kategorie werden zum Zeitpunkt der Wertsteigerung bzw. Wertminderung erfolgswirksam erfasst.

2. Ausleihungen und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Sie werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Dieser Bewertungskategorie werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Ausleihungen und Forderungen, die in den sonstigen Forderungen ausgewiesenen weiteren finanziellen Forderungen sowie die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zugeordnet. Der Zinsertrag aus Positionen dieser Kategorie wird unter Anwendung der Effektivzinsmethode ermittelt.

3. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen und einer festen Endfälligkeit, bis zu der sie gehalten werden. Diese werden - unter Anwendung der Effektivzinsmethode - mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen sind Teil der sonstigen finanziellen Vermögenswerte.

4. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte umfassen diejenigen nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte, die nicht einer der zuvor genannten Kategorien zugeordnet wurden. Dies sind insbesondere Eigenkapitaltitel (z. B. Aktien) und nicht bis zur Endfälligkeit zu haltende Schuldtitel, welche in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthalten sind. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten werden erfolgsneutral im Eigenkapital abgegrenzt. Eine erfolgswirksame Erfassung einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt erst bei Veräußerung. Liegt der beizulegende Zeitwert über einen längeren Zeitraum bzw. wesentlich unter den fortgeführten Anschaffungskosten, wird eine Wertminderung erfolgswirksam erfasst. In Fällen, in denen der Marktwert von Eigenkapital- und Schuldtiteln bestimmt werden kann, wird dieser als beizulegender Zeitwert angesetzt. Existiert kein notierter Marktpreis und kann keine verlässliche Schätzung des beizulegenden Zeitwerts vorgenommen werden, werden diese finanziellen Vermögenswerte zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen erfasst.

Liegen bei finanziellen Vermögenswerten der Kategorien Ausleihungen und Forderungen, bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen und zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte objektive, substanzielle Anzeichen für eine Wertminderung vor, erfolgt ein Wertminderungstest. Hinweise auf Wertminderung sind u. a. die hohe Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz, eine wesentliche Verschlechterung der Bonität, eine besondere Vertragsverletzung, ein mehrjähriger operativer Verlust in einer Gesellschaft, eine Minderung des Marktwerts, eine finanzielle Restrukturierung des Schuldners oder das Verschwinden eines aktiven Markts.

Bei Ausleihungen und Forderungen sowie bei bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen wird im Rahmen eines Wertminderungstests der Buchwert mit dem Barwert der erwarteten zukünftigen Zahlungsmittelflüsse, die mit dem ursprünglichen Effektivzins abgezinst werden, verglichen. Sollte der Buchwert über dem Barwert liegen, wird eine erfolgswirksame Wertberichtigung in Höhe der Differenz vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für zuvor vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen, nicht jedoch über die fortgeführten Anschaffungskosten hinaus, getätigt.

Bei zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten wird im Falle einer Wertminderung die bisher im Eigenkapital erfasste Fair-Value-Änderung ergebniswirksam erfasst. Eine Zuschreibung erfolgt ebenfalls bei Wegfall der Gründe für die Wertberichtigung, jedoch nicht bei zur Veräußerung verfügbaren Eigenkapitaltiteln.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr bestehen oder die finanziellen Vermögenswerte mit allen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden.

4.11 Vorräte

Unter den Vorräten werden gemäß IAS 2 (Inventories) diejenigen Vermögenswerte ausgewiesen, die im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen verbraucht werden, sowie Anzahlungen auf Vorräte. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum niedrigeren Wert aus auf Basis der Durchschnittsmethode ermittelten Herstellungskosten (dienstleistungsbezogener Vollkosten) und ihrem Nettoveräußerungswert, d. h. dem im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Fertigstellungs- und Vertriebskosten.

4.12 Ertragsteuern

Als Ertragsteuern werden die in den einzelnen Ländern erhobenen Steuern auf den steuerpflichtigen Gewinn sowie die erfolgswirksame Veränderung der latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen. Die ausgewiesenen Ertragsteuern werden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen in der Höhe erfasst, wie sie voraussichtlich bezahlt werden müssen.

Gemäß IAS 12 (Income Taxes) werden latente Steuern auf zeitlich begrenzte Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden in der IFRS-Bilanz und der Steuerbilanz, aus Konsolidierungsvorgängen sowie auf wahrscheinlich nutzbare Verlustvorträge und Steuergutschriften ermittelt.

Aktive latente Steuern auf abzugsfähige temporäre Differenzen, Steuergutschriften und steuerliche Verlustvorträge werden insoweit aktiviert, als es wahrscheinlich ist, dass für deren Nutzung ein zu versteuerndes Ergebnis zukünftig verfügbar sein wird.

Passive latente Steuern werden gebildet auf zukünftig noch zu versteuernde temporäre Differenzen.

Der Berechnung liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. Latente Steueransprüche und -schulden werden saldiert, sofern diese gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen. Materielle Auswirkungen von Steuersatz- oder Steuergesetzänderungen auf die aktiven und passiven latenten Steuern werden grundsätzlich in der Periode, in der das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist, berücksichtigt. Im Regelfall erfolgt dies ergebniswirksam.

Latente und laufende Steuern werden grundsätzlich aufwandswirksam erfasst, es sei denn, sie beziehen sich auf erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Sachverhalte. Dann werden sie ebenfalls erfolgsneutral erfasst.

Die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern, die aus zeitlichen Unterschieden und Verlustvorträgen resultieren, unterliegt unternehmensindividuellen Prognosen, u. a. über die zukünftige Ertragssituation in der betreffenden Konzerngesellschaft.

4.13 Eigene Aktien

Bei Erwerb / Veräußerung eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit dem Gewinnvortrag / Kapitalrücklage.

4.14 Andere Rückstellungen

Andere Rückstellungen werden für gegenwärtige, rechtliche oder faktische Verpflichtungen gebildet, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, die wahrscheinlich zu einer künftigen wirtschaftlichen Belastung führen werden und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.

Die Bewertung der anderen Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 (Provisions, Contingent Liabilities and Contingent Assets) oder ggf. auch nach IAS 19 (Employee Benefits). Soweit bei Verpflichtungen erst nach mehr als einem Jahr mit Mittelabflüssen gerechnet wird, werden die Rückstellungen mit dem Barwert der voraussichtlichen Mittelabflüsse angesetzt.

Erstattungsansprüche gegenüber Dritten werden getrennt von den Rückstellungen als sonstige Forderung aktiviert, wenn ihre Realisation nahezu sicher ist.

Resultiert aus einer geänderten Einschätzung eine Reduzierung des Verpflichtungsumfangs, wird die Rückstellung anteilig aufgelöst und der Ertrag in den Funktionsbereichen erfasst, die ursprünglich bei der Bildung der Rückstellung mit dem Aufwand belastet waren.

Um die Aussagekraft im Bereich der Schätzungsergebnisse zu erhöhen, werden für bestimmte Rückstellungen, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben könnten, die Folgen von Parameteränderungen auf die bilanzierten Rückstellungsbeträge untersucht. Zur Untersuchung der Unsicherheit hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeiten wurden die Auswirkungen von jeweils fünfprozentigen Änderungen der individuell angesetzten Eintrittswahrscheinlichkeiten analysiert. Wesentliche Abweichungen der anderen Rückstellungen zu den bereits im KPS-Konzern berücksichtigten Werten haben sich im Rahmen dieser Sensitivitätsanalyse nicht ergeben.

Zu den Rückstellungen, die den Kunden- und Lieferantenverkehr betreffen, gehören insbesondere Verpflichtungen für Rabatte und Skonti, Produktretouren sowie erhaltene Dienstleistungen und Waren, die noch nicht in Rechnung gestellt wurden.

Als Unternehmen ist der KPS-Konzern rechtlichen Risiken ausgesetzt. Für anhängige bzw. künftige juristische Verfahren wird, vorbehaltlich einer entsprechenden Einzelfallprüfung, durch den Ansatz von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten bilanzielle Vorsorge getroffen. Die wahrscheinlichen Ergebnisse solcher Rechtsstreitigkeiten werden anhand der vorliegenden Informationen und in Rücksprache mit den für den KPS-Konzern tätigen Rechtsanwälten bewertet. Soweit nach vernünftigem Ermessen eine Verpflichtung aus einem Verfahren wahrscheinlich zu zukünftigen Mittelabflüssen führen wird, wird der Barwert der erwarteten Mittelabflüsse, soweit diese als verlässlich messbar betrachtet werden, passiviert. Diese Rückstellungen decken die geschätzten Zahlungen an Kläger, die Gerichtskosten, die Kosten für Rechtsanwälte sowie eventuelle Vergleichskosten ab. Zu jedem Bilanzstichtag wird der aktuelle Stand der Rechtsstreitigkeiten bei der Beurteilung zugrunde gelegt, wobei geprüft wird, ob die Ansatzkriterien für eine Rückstellung erfüllt sind und in welcher Höhe eine Rückstellung zu bilden ist. Rechtsstreitigkeiten und andere rechtliche Verfahren werfen grundsätzlich komplexe Fragen auf und sind mit zahlreichen Unwägbarkeiten und Schwierigkeiten verbunden, u. a. aufgrund des Sachverhalts und der Umstände jedes einzelnen Falls, des Gerichts, bei dem die Klage anhängig ist, sowie aufgrund von Unterschieden im anwendbaren Recht. Somit sind die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren nicht vorhersagbar. Durch das Urteil in einem Gerichtsverfahren oder durch einen Vergleich können dem KPS-Konzern Kosten entstehen, die über die hierfür vorgesehene Rückstellung und Versicherungsdeckung hinausgehen.

In den Personalrückstellungen wird bilanzielle Vorsorge vor allem für Jahressonderzahlungen und variable und individuelle Einmalzahlungen getroffen.

4.15 Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich aus originären Verbindlichkeiten und den negativen beizulegenden Zeitwerten von Derivaten zusammen. Originäre Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn der KPS-Konzern eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer originären Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich ggf. angefallener Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den originären Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.

IAS 32 (Financial Instruments: Presentation) regelt, dass von Gesellschaftern kündbares Kapital nur unter bestimmten Bedingungen als Eigenkapital klassifiziert werden darf. Rückzahlungsverpflichtungen aus dem Gesellschaftsvermögen können bestehen, wenn anderen Gesellschaftern von Tochterunternehmen ein Kündigungsrecht zusteht und die Ausübung dieses Rechtsgleichzeitig einen Abfindungsanspruch gegen die Gesellschaft begründet. Solches von anderen Gesellschaftern zur Verfügung gestelltes Kapital wird als sonstige Verbindlichkeit ausgewiesen, auch wenn es nach landesspezifischen Rechnungslegungsvorschriften als Eigenkapital angesehen wird. Das rückzahlbare Kapital von anderen Gesellschaftern wird mit dem anteiligen Nettovermögen der Gesellschaft angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind.

4.16 Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten

Rechnungsabgrenzungen und andere nicht finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ihre Auflösung erfolgt linear bzw. entsprechend der Leistungserbringung.

4.17 Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte umfassen langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen (ggf. zusammen mit Rückstellungen und Verbindlichkeiten), bei denen der Buchwert überwiegend durch ein höchstwahrscheinliches Veräußerungsgeschäft innerhalb der nächsten 12 Monate oder durch ein bereits abgewickeltes Veräußerungsgeschäft realisiert wird.

Im Zeitpunkt der Klassifizierung als "zur Veräußerung gehalten" werden diese Vermögenswerte zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten angesetzt und die planmäßige Abschreibung ausgesetzt.

4.18 Unternehmenserwerbe

Die Bilanzierung eines Unternehmenserwerbs erfolgt mithilfe der Erwerbsmethode, die eine Bewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der erstmaligen Beherrschung vorsieht. Die Anwendung der Erwerbsmethode erfordert bestimmte Schätzungen und Beurteilungen, vor allem in Bezug auf die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen, der übernommenen Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erwerbs sowie der Nutzungsdauern der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen.

Die Bewertung basiert in großem Umfang auf antizipierten Zahlungsmittelzu- und -abflüssen. Abweichungen zwischen den tatsächlichen und den bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte zugrunde gelegten Zahlungsmittelzu- und -abflüsse können die zukünftigen Konzernergebnisse wesentlich beeinflussen.

Gemäß IFRS 3 (Business Combinations) ist bei sukzessiven Unternehmenskäufen, bei denen ein Unternehmen in mehreren Tranchen erworben wird, zum Zeitpunkt der Erlangung der Kontrolle über das betreffende Unternehmen eine erfolgswirksame Neubewertung des bisherigen Gesellschaftsanteils zum beizulegenden Zeitwert notwendig. Im Anschluss daran findet eine Buchwertanpassung der bereits bilanzierten Vermögenswerte und Schulden auf ihren beizulegenden Zeitwert statt.

4.19 Vorgehensweise und Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen

Neben den Werthaltigkeitsprüfungen (Impairmenttests) bei einzelnen Sachanlagevermögenswerten und immateriellen Vermögenswerten werden Werthaltigkeitsprüfungen auf Ebene von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (sogenannten cash generating units - "cgu") durchgeführt. Eine zahlungsmittelgenerierende Einheit stellt die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten dar, die weitestgehend unabhängig von anderen Vermögenswerten oder Gruppen von Vermögenswerten Mittelzuflüsse erzeugt. Im KPS-Konzern werden die strategischen Geschäftseinheiten wie auch einzelne Gesellschaften als zahlungsmittelgenerierende Einheiten angesehen und unterliegen Werthaltigkeitsprüfungen.

Die strategischen Geschäftseinheiten stellen die zweite Berichtsebene unterhalb der Berichtssegmente dar. Eine Werthaltigkeitsprüfung für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit wird entweder bei Vorliegen eines Anhaltspunktes für eine Wertminderung vorgenommen oder mindestens jährlich, wenn einer strategischen Geschäftseinheit ein Goodwill zugeordnet ist.

Bei einer Werthaltigkeitsprüfung werden die Restbuchwerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. der zu testenden Sachanlagen bzw. immateriellen Vermögenswerte mit ihrem jeweiligen erzielbaren Betrag, d. h. dem höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert, verglichen. In den Fällen, in denen der Buchwert höher als ihr erzielbarer Betrag ist, liegt in der Höhe der Differenz ein Wertberichtigungsbedarf vor. In diesem Fall wird bei einer strategischen Geschäftseinheit im ersten Schritt der Geschäfts- und Firmenwert abgeschrieben. Ein eventuell verbleibender Restbetrag wird buchwertproportional auf die anderen Vermögenswerte der jeweiligen strategischen Geschäftseinheit verteilt. Der Wertberichtigungsaufwand wird in der Gewinn- und Verlustrechnung zumeist unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Bei der Ermittlung des erzielbaren Betrags wird sowohl für den beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten als auch für den Nutzungswert der Barwert der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse (Cashflows) zugrunde gelegt. Die Prognose der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse zur Ermittlung des erzielbaren Betrags stützt sich auf die aktuellen Planungen des KPS-Konzerns, die im Regelfall einen Planungshorizont von drei bis fünf Jahren haben. Hierfür werden vor allem Annahmen über künftige Verkaufspreise bzw. -mengen und Kosten getroffen. Beim Ansatz des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten wird die Bewertung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit aus Sicht eines unabhängigen Marktteilnehmers vorgenommen. Beim Ansatz des Nutzungswerts wird die zahlungsmittelgenerierende Einheit bzw. der Einzelvermögenswert in ihrer bzw. seiner bisherigen Nutzung bewertet. Netto-Zahlungsmittelzuflüsse jenseits der Planungsperiode werden für beide Methoden unter Anwendung individueller, jeweils aus Marktinformationen abgeleiteter Wachstumsraten auf Basis langfristiger Geschäftserwartungen bestimmt.

Die Netto-Zahlungsmittelzuflüsse werden mit den Kapitalkostensätzen abgezinst. Die Kapitalkostensätze entsprechen den Renditeerwartungen der Aktionäre und stellen die langfristigen Finanzierungskonditionen der Vergleichsunternehmen dar.

Die für die Werthaltigkeitsprüfungen in 2013 und 2012 verwendeten Wachstumsraten und die zur Diskontierung der prognostizierten Cashflows herangezogenen Kapitalkostensätze betrugen 10,23 % (Vorjahr: 9,51 %).

5 ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die KPS ist ein auf die Bereiche Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen und zählt zu den führenden Beratungsunternehmen in Deutschland. Das KPS-Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung ausschließlich nach Geschäftsfeldern.

5.1 Managementconsulting / Transformationsberatung

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS als SAP-Beratungspartner.

5.2 System Integration

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung im Technologiebereich. Die KPS deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche eSOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Security- und Storagelösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert KPS mit dezidierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. KPS unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betrieblichen Funktionsbereiche transparent werden.

5.3 Produkte / Lizenzen

Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt KPS in bestimmten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller, insbesondere SAP, IBM und SAPERION, mit denen KPS eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet.

Die Aufgliederung der Vermögens- und Ertragslage entsprechend IFRS 8 ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich:

Segmentberichterstattung Geschäftsjahr 2012/2013

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Darstellung nach Geschäftsfeldern
in TEURo
Managementconsulting / Transformationsberatung System Integration Produkte / Lizenzen
Ergebnisposition 30.09.2013 Vorjahr 30.09.2013 Vorjahr 30.09.2013 Vorjahr
Umsatz 92.613 57.797 4.086 3.796 286 349
Betriebsergebnis 15.271 11.195 913 1.088 31 58
Segmentvermögen 25.000 16.915 10.938 9.327 567 799
Segmentverbindlichkeiten 14.028 17.055 939 832 50 80
Investitionstätigkeit 43 3.004 8 0 0 0
Abschreibungen -624 -350 -5 -2 -19 0
Zinsen -92 -108 1 1 0 0
Steuern -134 -912 -53 0 0 0
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Darstellung nach Geschäftsfeldern
in TEURo
übrige Konsolidierung gesamt
Ergebnisposition 30.09.2013 Vorjahr 30.09.2013 Vorjahr 30.09.2013 Vorjahr
Umsatz 0 0 0 0 96.985 61.942
Betriebsergebnis -2.895 -4.967 0 0 13.320 7.374
Segmentvermögen 52.189 44.796 -35.008 -38.391 53.686 33.446
Segmentverbindlichkeiten 2.123 4.468 12.081 -491 29.221 21.944
Investitionstätigkeit 56 92 0 0 107 3.096
Abschreibungen -137 -115 0 0 -785 -467
Zinsen -92 -348 0 0 -183 -455
Steuern -814 -6 4.903 2.616 3.902 1.698

Die dargestellten Umsatzerlöse beinhalten ausschließlich Umsätze mit externen Kunden.

Unter den übrigen Informationen in der Segmentberichtersstattung werden im Wesentlichen Ertrags- und Vermögensinformationen der KPS AG als Holding dargestellt. Eine Umlage auf die einzelnen Geschäftssegmente erfolgte zur Vermeidung einer Verwässerung des Aussagegehalts in Übereinstimmung mit dem internen Reporting nicht. Im übrigen Segmentvermögen werden überwiegend Beteiligungsbuchwerte sowie Verbundforderungen der KPS AG dargestellt. Hierzu korrespondierend werden unter den übrigen Segmentverbindlichkeiten die Verbindlichkeiten der rechtlichen Konzernmutter abgebildet. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge spiegeln im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen wider, die keinen eindeutigen Segmentbezug aufweisen.

Die im Rahmen der Segmentberichterstattung angewandten Bewertungsgrundlagen entsprechen den Bewertungsgrundlagen des Gesamtunternehmens.

5.4 Geografische Angaben

Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach den Regionen in Höhe von 96,985 (Vorjahr: 61,942) Mio. Euro ergibt für das Geschäftsjahr 2012/2013 folgendes Bild: Hauptumsatzträger war Deutschland mit 70,88 (Vorjahr 42,27) Mio. Euro bzw. 73,08 %. Im Ausland wurden 26,11 (Vorjahr: 19,67) Mio. Euro umgesetzt. Die Zuordnung erfolgt nach dem Sitz des Auftraggebers. Die Aufteilung ergibt sich in folgende Regionen: Skandinavien mit einem Volumen von 22,37 (Vorjahr: 16,17) Mio. Euro oder 23,07 %, die Schweiz mit 2,49 (Vorjahr: 2,73) Mio. Euro. bzw. 2,57 % sowie Österreich mit 0,942 (Vorjahr: 0,965) Mio. Euro (0,97 %).

Die restlichen Umsatzerlöse beliefen sich auf 0,309 Mio. Euro (0,31 %) und wurden weitestgehend außerhalb Europas erzielt. Diese gehören dem Segment Management Consulting / Transformationsberatung an.

Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen 12.060 (Vorjahr: 12.739) TEuro auf das Inland. Auf das Ausland entfallen keine langfristigen Vermögenswerte.

5.5 Abhängigkeit von wichtigen Kunden

Im Segment "Managementconsulting / Transformationsberatung" sind vier (Vorjahr: vier) Großkunden i.S.d. IFRS 8.34 enthalten.

6 KONSOLIDIERUNGSKREIS UND BETEILIGUNGEN

6.1 Entwicklung des Konsolidierungskreises

Der Konzernabschluss umfasst neben dem rechtlichen und wirtschaftlichen Mutterunternehmen des Konzerns alle in- und ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die KPS AG die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat, um daraus entsprechenden Nutzen ziehen zu können.

Neben der KPS AG als rechtliches Mutterunternehmen umfasst der Konsolidierungskreis folgende Gesellschaften, an denen die KPS AG unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, und die auf Basis der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden.

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in TEURo Beteiligung Sitz Anteil
in %
Gezeichnetes Kapital 30.09.2013 (Vorjahr) Eigenkapital 30.09.2013 (Vorjahr) Jahresergebnis 2012/2013 (Vorjahr)
KPS Business Transformation GmbH1 Unterföhring 100 500 500 7.215
      (500) (1.842) (2.258)
KPS Services GmbH Unterföhring 100 6.300 6.367 1.227
      (6.300) (6.440) (610)
KPS Consulting Verwaltungs GmbH Unterföhring 100 26 35 1
      (26) (34) (3)
KPS Consulting GmbH & Co. KG Unterföhring 100 5.113 6.137 3.599
      (5.113) (2.537) (2.485)
KPS Consulting AG Zürich / Schweiz 99 62 -906 213
      (62) (-1.119) (207)
KPS Solutions GmbH Unterföhring 100 100 645 160
(vormals KPS Product Lifecycle GmbH)     (40) (145) (52)
KPS Documents GmbH2 Saarbrücken 100 0 0 46
      (250) (293) (119)
KPS Software Factory GmbH3 Unterföhring 100 75 -1.396 -810
      (75) (-586) (-683)

1 Das Jahresergebnis 2012/2013 wurde aufgrund des abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages an die KPS AG abgeführt.
2 Die KPS Documents GmbH wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 08. März 2013 rückwirkend zum 01. Januar 2013 auf die KPS Product LifecycleGmbH verschmolzen. Diese wurde gleichzeitig in KPS Solutions GmbH umbenannt.
3 Im Vorjahr wurden 20 % der Geschäftsanteile an der KPS Software Factory GmbH an einen außenstehenden Dritten veräußert. Dieser Verkauf wurde im Geschäftsjahr wieder rückabgewickelt. Die Anschaffungskosten betrugen 19 TEuro.

Bilanzstichtag des Mutterunternehmens sowie sämtlicher Tochter- und Enkelgesellschaften ist der 30. September.

6.2 Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte gab es weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr.

7 ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

7.1 Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Bezüglich der Verteilung auf die einzelnen Segmente verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Abschnitt 5.3. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Umsatzträger wie folgt:

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  Berichtsjahr 2012/2013 Berichtsjahr 2011/2012
  TEuro % TEuro %
Erbringung von Dienstleistungen 96.702 100 61.593 99
Verkauf von Gütern 217 0 303 1
Nutzungsentgelte 66 0 46 0
  96.985 100 61.942 100

7.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 353 (Vorjahr: 381) TEuro und stellen sich in der nachfolgenden Tabelle dar:

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in TEURo 2012/13 2011/12
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 221 121
Erträge aus Skonto 53 31
Erträge aus Kursdifferenzen 29 21
Weiterverrechnung Sachbezüge an Mitarbeiter 17 14
übrige Erträge 33 194
Summe sonstige betriebliche Erträge 353 381

7.3 Materialaufwand

Der Materialaufwand beträgt 46.888 (Vorjahr: 27.965) TEuro und beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 250 (Vorjahr: 317) TEuro sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 46.638 (Vorjahr: 27.648) TEuro.

7.4 Personalaufwand und Mitarbeiter

Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 28.808 (Vorjahr: 19.302) TEuro. Davon entfallen auf Löhne und Gehälter 26.886 (Vorjahr: 17.661) TEuro und auf Sozialaufwendungen 1.922 (Vorjahr: 1.641) TEuro.

Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für beitragsorientierte Versorgungspläne belaufen sich auf 82 (Vorjahr: 59) TEuro.

Im Jahresdurchschnitt wurden 153 (Vorjahr: 127) Mitarbeiter (ohne Vorstände und Geschäftsführer), davon 140 (Vorjahr: 115) Berater und 13 (Vorjahr: 12) Verwaltungsangestellte beschäftigt.

Mitarbeiter KPS-Konzern

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  30.09.2013 30.09.2012 Veränderung
Mitarbeiter pro Region      
Deutschland 163 142 21
Schweiz 8 6 2
Mitarbeiter nach Funktion      
Vorstand 1 2 -1
Geschäftsführer 1 2 -1
Berater 155 136 19
Verwaltung 13 11 2
Auszubildende 1 2 -1
Gesamt 171 153 18

7.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 8.322 (Vorjahr: 7.682) TEuro und lassen sich wie folgt darstellen:

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in TEURo 30.09.2013 30.09.2012
Reise- und Bewirtungskosten 2.853 2.317
Fremdleistungen 820 1.390
Kfz-Kosten 1.235 865
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 773 612
Personal- und Buchhaltungskosten 181 367
Werbe- und Repräsentationskosten 374 310
Telefon- und sonstige Kommunikationskosten 290 267
Raumkosten 287 263
Maschinen-Mieten 329 222
Kapitalmarktkosten 172 167
Versicherungen 87 104
übrige Aufwendungen 921 798
Summe sonstige betriebliche Aufwendungen 8.322 7.682

7.6 Abschreibungen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen 785 (Vorjahr: 467) TEuro. Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus der beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens ersichtlich.

7.7 Sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen finanziellen Erträge belaufen sich auf 13 (Vorjahr: 5) TEuro und resultieren aus kurzfristigen Geldanlagen und Abzinsungen von langfristigen Rückstellungen.

Die sonstigen finanziellen Aufwendungen betragen 196 (Vorjahr: 460) TEuro und beinhalten insbesondere Zinsen und Avalgebühren an Kreditinstitute in Höhe von 105 (Vorjahr: 350) TEuro, Factoringgebühren in Höhe von 5 (Vorjahr: 8) TEuro sowie Zinsen auf strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 86 (Vorjahr: 102) TEuro.

7.8 Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die Geschäftsjahre 2012/2013 und 2011/2012 lassen sich aus der folgenden Darstellung entnehmen:

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in TEURo 2012/2013 2011/2012
Laufender Steueraufwand -929 -918
Periodenfremder Steueraufwand 0 0
Latenter Steuerertrag 4.831 2.616
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.902 1.698

Die latenten Steuern resultieren aus der Nutzung steuerlicher Verlustvorträge sowie aus zeitlich abweichenden Wertansätzen zwischen den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften und den Wertansätzen in der Konzernbilanz entsprechend der Liability-Methode.

Zum 30. September 2013 bestehen steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 84.080 (Vorjahr: 91.609) TEuro für Gewerbesteuer und in Höhe von 81.616 (Vorjahr: 89.595) TEuro für Körperschaftsteuer.

Bei der Ermittlung der latenten Steuern für die inländischen Gesellschaften wurde ein Durchschnittssteuersatz von 27,4 % (Vorjahr: 27,4 %) zum Ansatz gebracht, bestehend aus Körperschaftsteuer von 15,8 % und Gewerbesteuer von 11,6 %. Der durchschnittliche Konzernsteuersatz beträgt im Berichtsjahr 27,6 % (Vorjahr: 27,6 %).

Der Betrag der noch nicht genutzten steuerlichen Verluste, für welche in der Bilanz kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, beträgt für Körperschaftsteuer 54.074 (Vorjahr: 68.333) TEuro und für Gewerbesteuer 42.341 (Vorjahr: 73.262) TEuro.

Die Überleitung des erwarteten Steueraufwands auf den tatsächlichen Steueraufwand zeigt die folgende Tabelle:

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in TEURo 2012/2013 2011/2012
Jahresergebnis vor Ertragsteuern 12.352 6.452
Ertragsteuersatz 27,6 % 27,6 %
Erwarteter (rechnerischer) Steueraufwand -3.409 -1.781
Steuerauswirkungen durch:    
Steuereffekte aus Verlustvorträgen und Verlustpotentialen 2.185 511
Steuereffekte aus Goodwillabschreibungen 396 396
Steuereffekte aus nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben und weiteren steuerlichen Modifikationen -39 -30
Latente Steuern auf Verlustvorträge 4.903 2.616
Latente Steuern aus HB II-Anpassungen / StB -72 2
periodenfremde Steuereffekte 0 0
übrige Effekte -62 -16
tatsächlicher Ertragsteueraufwand 3.902 1.698
Effektiver Steuersatz 0,0 % 0,0 %
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in TEURo Latente Steueransprüche 2012/2013 2011/2012
aus steuerlichen Verlustvorträgen 10.016 5.113
  10.016 5.113
davon kurzfristig 4.048 1.304
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in TEURo Latente Steuerschulden 2012/2013 2011/2012
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 53 37
Sonstige Rückstellungen 57 1
  110 38
davon kurzfristig 110 38

Bei dieser Position handelt es sich um IFRS-Unterschiede zur Handelsbilanz (II) / Steuerbilanz.

7.9 Auf andere Gesellschafter entfallendes Ergebnis

Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis beträgt im Berichtszeitraum 0 (Vorjahr: -137) TEuro.

7.10 Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Ergebnisanteils der Aktionäre der KPS AG und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie resultiert aus sogenannten "potenziellen Aktien". Hierzu zählen Optionsrechte, die allerdings nur dann ergebnisverwässernd wirken, wenn deren innerer Wert während der Periode positiv war. Folglich ergibt sich aus den Optionsrechten keine verwässernde Wirkung.

Aufgrund des Rückkaufs eigener Aktien belief sich die Zahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien auf 32.581.357 Stück (Vorjahr: 32.422.416). Im Vergleich zum Vorjahr errechnet sich das Ergebnis je Aktie wie folgt:

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  2012/2013 2011/2012
Konzernergebnis auf Aktionäre der KPS AG entfallend in TEuro 16.254 8.287
Durchschnittliche Anzahl der Aktien 32.581.357 32.422.416
Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro 0,50 0,26

Die nach dem Bilanzstichtag erfolgten Aktienrückkäufe (siehe Erläuterungen im Konzernlagebericht) haben keine erheblichen Auswirkungen auf die Anzahl der am Ende der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien für den Fall, dass der Rückkauf bereits zum Bilanzstichtag erfolgt wäre.

8 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

8.1 Sachanlagen

Der Posten umfasst im Wesentlichen Büroeinrichtungen sowie selbstgenutzte EDV-Hardware.

Zur Entwicklung der nachfolgend erläuterten langfristigen Vermögenswerte verweisen wir auf den Konzernanlagespiegel.

8.2 Geschäfts- und Firmenwerte sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die Position beinhaltet Software und damit verbundene Lizenzen, die teilweise selbst erstellt als auch entgeltlich erworben wurden. Zum 30. September 2013 war selbsterstellte Software in Höhe von 431 (Vorjahr: 524) TEuro aktiviert. Die selbsterstellte Software wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung des Berichtsjahres belief sich auf 93 (Vorjahr: 93) TEuro.

Des Weiteren werden unter den immateriellen Vermögenswerten Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen, die ausschließlich aus Kapitalkonsolidierungen stammen.

Der bilanzierte Geschäfts- und Firmenwert beträgt 9.294 (Vorjahr: 9.294) TEuro und verteilt sich auf folgende zahlungsmittelgenerierende Einheiten:

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in TEURo 2012/2013 2011/2012
KPS Services GmbH 8.949 8.949
KPS Solutions GmbH (vormals KPS Documents GmbH) 345 345
Gesamt 9.294 9.294

8.3 Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steueransprüche belaufen sich auf 10.016 (Vorjahr: 5.113) TEuro und spiegeln die Höhe der voraussichtlich nutzbaren steuerlichen Verlustvorträge der KPS AG, der KPS Consulting GmbH & Co. KG, der KPS Services GmbH sowie der KPS Solutions GmbH wider.

8.4 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Positionen ausgewiesen. Zum 30. September 2013 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 23.287 (Vorjahr: 15.104) TEuro, auf die Einzelwertberichtigungen in Höhe von 88 (Vorjahr: 299) TEuro gebildet sind.

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich nach IFRS 7.16 gemäß folgender Tabelle entwickelt:

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in TEURo 2012/2013 2011/2012
Stand Wertberichtigungen am 01.10. 299 87
+ Zuführungen 88 299
- Verbrauch /Auflösung -299 -87
Stand Wertberichtigungen am 30.09. 88 299

Am Bilanzstichtag bestanden wie im Vorjahr keine Forderungen aus Fertigungsaufträgen.

8.5 Sonstige Forderungen

Die sonstigen Forderungen belaufen sich auf 744 (Vorjahr: 309) TEuro und setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEURo 30.09.2013 30.09.2012
Geleistete Vorauszahlungen 117 96
Forderungen gegenüber Mitarbeitern 27 60
Forderungen aus Factoring 4 50
Geleistete Anzahlungen 4 25
Geleistete Kautionen 37 9
Übrige Forderungen 555 69
Summe sonstige Vermögenswerte 744 309

In den übrigen Forderungen sind im Wesentlichen Forderungen an Insolvenzverwalter in Höhe von 311 TEuro und aus erstattungsfähigen Vorsteuern Ausland in Höhe von 104 TEuro enthalten.

Die KPS Business Transformation GmbH hatte mit der Dresdner Factoring AG einen echten Factoring-Vertrag geschlossen, der bereits zum 31. August 2013 gekündigt wurde. Zum Stichtag waren Forderungen in Höhe von 4 (Vorjahr: 50) TEuro an die Dresdner Factoring AG veräußert.

8.6 Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern

Die Steuererstattungsansprüche in Höhe von 13 (Vorjahr: 20) TEuro bestehen aus Körperschaft- und Gewerbesteuern für Vorjahre.

8.7 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse betragen am Bilanzstichtag 7.566 (Vorjahr: 161) TEuro. Die Entwicklung des Bestands an flüssigen Mitteln ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.

8.8 Eigenkapital

Bezüglich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.

8.8.1 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der KPS AG beträgt zum Bilanzstichtag 32.603.732 (Vorjahr: 32.368.077) Euro. Es wurde im Geschäftsjahr um erworbene eigene Anteile gekürzt. Das Grundkapital verteilt sich insgesamt auf 32.742.531 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien und ist voll eingezahlt.

8.8.2 Genehmigtes Kapital

In der ordentlichen Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 wurde ein genehmigtes Kapital 2009/I in Höhe von 16.371.265,00 Euro beschlossen.

Dadurch wird der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Grundkapital ab der Eintragung in das Handelsregister für fünf Jahre einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 16.371.265,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch die Ausgabe neuer auf den Namen lautende nennwertlose Aktien (Stückaktien) zu erhöhen.

Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Unter bestimmten Bedingungen kann das Bezugsrecht auch ausgeschlossen werden.

Die Eintragung des genehmigten Kapital 2009/I ist am 24. September 2009 im Handelsregister erfolgt.

Das genehmigte Kapital wurde bisher nicht genutzt.

8.8.3 Bedingtes Kapital

In der ordentlichen Hauptversammlung am 29. Mai 2009 wurde der Beschluss gefasst, das Kapital der KPS AG bedingt um 17.823.787,00 Euro zu erhöhen (Bedingtes Kapital 2009/I). Das bedingte Kapital dient zur Gewährung von Aktien der KPS AG an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 zur Ermächtigung der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen von der Gesellschaft ausgegeben werden können. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur in dem Maße durchgeführt, als die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch machen oder ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen bzw. das bedingte Kapital nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen benötigt wird, insbesondere die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.

Das bedingte Kapital 2009/I wurde am 23. September 2009 im Handelsregister eingetragen und wurde bisher nicht ausgenutzt.

8.8.4 Kapitalrücklage

Der negative Anfangsbestand ergibt sich überwiegend aus der im Geschäftsjahr 2007/2008 vorgenommenen Reverse Acquisition im Zuge der Darstellung des Grundkapitals der KPS AG.

Die Entwicklung stellt sich wie folgt dar:

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in TEURo  
Stand 01.10.2011 -18.889
Agio eigene Aktien -24
Stand 01.10.2012 -18.913
Veräußerungsgewinn aus eigenen Aktien 365
Agio eigene Aktien 24
Stand 30.09.2013 -18.524

8.8.5 Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklage ist dadurch entstanden, dass die Vesting Period für das Aktienoptionsprogramm aus 2004 im Geschäftsjahr 2006/2007 endete. Gemäß IFRS 2.23 darf der Bestand der Aktienoptionen nach dem Tag der ersten Ausübungsmöglichkeit nicht mehr verändert werden. Sich ergebende Veränderungen aus Fluktuation, Auslaufen des Ausübungsrechts etc. wurden in der Gewinnrücklage abgebildet.

8.8.6 Bilanzgewinn/-verlust

Die Entwicklung des zum 30. September 2013 ausgewiesenen Bilanzgewinns in Höhe von 10.330 (Vorjahr: -1.891) TEuro lässt sich wie folgt darstellen:

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in TEURo 30.09.2013 30.09.2012
Stand 01.10. -1.891 -7.258
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -137 137
Jahresüberschuss 16.254 8.150
Agio eigene Aktien -294 0
Dividendenausschüttung -3.602 -2.920
Stand 30.09. 10.330 -1.891

Die Ausschüttung beruht auf dem Hauptversammlungsbeschluss vom 22. März 2013, wonach je dividendenberechtigter Aktie 0,11 (Vorjahr: 0,09) Euro gezahlt wurden.

8.8.7 Eigene Aktien

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2010 wurde die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugs- oder sonstigen Andienungsrechts ausgesprochen.

Danach kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien bis zu einem Betrag von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals erwerben und veräußern. Der Beschluss ist wirksam ab der Hauptversammlung und endet mit Ablauf des 20. Mai 2015. Die Bedingungen zum Erwerb, der Verwendung und des Bezugsrechtsausschlusses wurden explizit geregelt.

Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats von der Ermächtigung Gebrauch gemacht und bis zum Abschlussstichtag insgesamt 538.799 (Vorjahr: 374.454) nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 Euro erworben. Die Anschaffungskosten hierfür betrugen 704 (Vorjahr: 398) TEuro. Im Geschäftsjahr 2012/2013 wurden insgesamt 400.000 nennwertlose Stückaktien zur Begleichung der Verbindlichkeiten aus dem im Vorjahr abgeschlossenen Asset Deal mit einem beizulegenden Zeitwert von 2,00 Euro je nennwertlose Stückaktie (gesamt 800 TEuro) verwendet.

Beim Erwerb eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der erworbenen Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit dem Gewinnvortrag.

8.9 Langfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der langfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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in TEURo 01.10.2012 Verbrauch Auflösung Zuführung 30.09.2013
Boniprogramm f. VP 0 0 0 43 43
Gesamt 0 0 0 43 43

Die langfristigen Rückstellungen betreffen den Personalbereich. Hier sind künftige vertragliche Aufwendungen für die neu geschaffene Position des Vice Presidents enthalten. Bei der Berechnung wurde keine Fluktuation berücksichtigt, da die Gesellschaft von der Erfüllung der vertraglichen Vorgaben ausgeht.

8.10 Latente Steuerverbindlichkeiten

Passive latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen Steuer- und Konzernbilanz und betrugen 110 (Vorjahr: 38) TEuro.

8.11 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren vorwiegend aus eingekauften Beratungsleistungen.

8.12 Finanzschulden

Die im Vorjahr ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalteten Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von 2.586 TEuro.

8.13 Erhaltene Anzahlungen

Die erhaltenen Anzahlungen betragen 165 (Vorjahr: 216) TEuro und betreffen mit 75 (Vorjahr: 95) TEuro erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und mit 90 (Vorjahr: 121) TEuro im Voraus vereinnahmte Dienstleistungserlöse, die über künftige Geschäftsjahre abzugrenzen sind.

8.14 Steuerrückstellungen

Die Entwicklung der Steuerrückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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in TEURo 01.10.2012 Verbrauch Auflösung Zuführung 30.09.2013
Körperschaftssteuer 132 -128 0 134 138
Gewerbesteuer 2.674 -469 -45 208 2.368
Gesamt 2.806 -597 -45 342 2.506

In der Gewerbesteuerrückstellung ist ein Betrag von 2.246 (Vorjahr: 2.575) TEuro für mögliche Risiken im Zusammenhang mit der gewerbesteuerlichen Anerkennung von Sanierungsgewinnen der vormaligen autinform GmbH & Co. KG enthalten. Die Rückstellung beinhaltet einen Betrag von 815 (Vorjahr: 871) TEuro für potentielle Nachforderungszinsen.

Wahrscheinlichkeit und Zeitpunkt der Inanspruchnahme sind abhängig von Entscheidungen der vormaligen Betriebsstättengemeinden, ob und inwieweit die Steuern nachzuzahlen sind oder aus Billigkeitsgründen erlassen werden.

8.15 Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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in TEURo 01.10.2012 Verbrauch Auflösung Zuführung 30.09.2013
Personal 3.073 -2.911 -162 9.565 9.565
Ausstehende Rechnungen 123 -123 0 65 65
Abschluss- und Prüfungskosten 74 -65 0 75 84
Übrige 334 -276 -14 569 613
Gesamt 3.604 -3.375 -176 10.274 10.327

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Verpflichtungen gegenüber Dritten, soweit die Höhe oder die Fälligkeit noch ungewiss ist. Die erwarteten Fälligkeiten bewegen sich im kurzfristigen Rahmen.

Die Rückstellung für Personalverpflichtungen betrifft Tantiemen, ausstehende Urlaubsansprüche und noch abzuführende Beiträge an die Berufsgenossenschaft.

Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beruht auf Zahlungsverpflichtungen für erhaltene Leistungen, deren Höhe am Abschlussstichtag noch nicht endgültig feststand.

Die Rückstellung für Abschlusskosten betrifft Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses.

8.16 Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 4.038 (Vorjahr: 3.337) TEuro und entwickelten sich wie folgt:

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  30.09.2013 30.09.2012
in TEURo bis 3 Monate 3 - 12 Monate bis 3 Monate 3 - 12 Monate
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 2.048 0 1.308 0
Verbindlichkeiten aus Rückzahlungsansprüchen Insolvenz 0 0 622 622
Abzuführende Lohn- und Kirchensteuer 453 0 407 0
Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer und sonstigen Steuern 1.094 0 271 0
Abzuführende Sozialversicherungen 26 0 14 0
Verbindlichkeiten aus Gewerbesteuer 370 0 0 0
übrige Verbindlichkeiten 47 0 93 0
Summe sonstige Verbindlichkeiten 4.038 0 2.715 622

8.17 Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

8.17.1 Informationen zu Finanzinstrumenten nach Kategorien

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der Bilanzposten zu den Kategorien von Finanzinstrumenten, aufgeteilt nach den Buchwerten und Fair Values der Finanzinstrumente.

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  Zum Fair Value bewertet Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Nicht im Anwendungs- bereich des IFRS 7 Bilanzposten zum 30.09.2013
in TEURo Buchwert Buchwert Fair Value Buchwert  
Kurzfristige Vermögenswerte          
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 23.287 23.287 0 23.287
  (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 15.104) (Vorjahr: 15.104) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 15.104)
Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte 0 640 640 104 744
  (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 309) (Vorjahr: 309) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 309)
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0 7.566 7.566 0 7.566
  (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 161) (Vorjahr: 161) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 161)
Kurzfristige Schulden          
Finanzschulden 0 0 0 0 0
  (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 2.586) (Vorjahr: 2.586) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 2.586)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 12.032 12.032 0 12.032
  (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 9.357) (Vorjahr: 9.357) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 9.357)
Sonstige Verbindlichkeiten 0 2.121 2.121 1.917 4.038
  (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 2.659) (Vorjahr: 2.659) (Vorjahr: 678) (Vorjahr: 3.337)

Die finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten sind gemäß IAS 39 und IFRS 7 in die unterschiedlichen Klassen von Finanzinstrumenten aufgegliedert. Die Bewertungskategorien sind zusätzlich aggregiert dargestellt.

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in TEURo Bewertungskategorie nach IAS IAS 39 und IFRS 7 Buchwert 30.09.2013 Fair Value 30.09.2013 Buchwert 30.09.2012 Fair Value 30.09.2012
Kurzfristige Vermögenswerte          
Zahlungsmittel LaR 7.566 7.566 161 161
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 23.287 23.287 15.104 15.104
Sonstige Vermögenswerte LaR 640 640 309 309
Kurzfristige Schulden          
Kurzfristige Finanzschulden FLAC 0 0 2.586 2.586
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 12.032 12.032 9.357 9.357
Kurzfristige übrige Verbindlichkeiten FLAC 2.121 2.121 2.659 2.659
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien          
Loans and Receivables (LaR)   31.493 31.493 15.574 15.574
Financial Assets Measured at Amortised Costs (FLAC)   14.153 14.153 14.602 14.602

Die Bewertung zum Fair Value ist im Geschäftsjahr 2012/2013 nicht erfolgt. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten.

Zahlungsmittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen aus Fertigungsaufträgen sowie die sonstigen Forderungen haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Abschlussstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.

Analog haben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten regelmäßig kurze Laufzeiten. Die bilanzierten Werte stellen näherungsweise die beizulegenden Zeitwerte dar.

Die Buchwerte der kurzfristigen Finanzschulden entsprechen näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.

Die Nettogewinne und -verluste gemäß IFRS 7.20 stellen sich wie folgt dar:

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  aus Zinsen aus der Folgebewertung aus Abgang Nettoergebnis
in TEURo   Zum Fair Value Währungsumrechnung Wertberichtigung   2012/2013
Loans and Receivables (LaR) 5 0 -17 -88 -311 -411
  (Vorjahr: -7) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: -12) (Vorjahr: -299) (Vorjahr: -8) (Vorjahr: -326)
Financial Assets Measured at Amortised Costs (FLAC) -110 0 0 0 0 -110
  (Vorjahr: -345) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: 0) (Vorjahr: -345)

Sicherungsinstrumente im Sinne von IFRS 7.22f. wurden im Geschäftsjahr 2012/2013 nicht eingesetzt.

8.17.2 Finanzrisikomanagement

Der KPS-Konzern ist als Beratungsunternehmen Finanzrisiken ausgesetzt. Hierbei werden im Wesentlichen unterschieden:

Liquiditätsrisiken

Kreditrisiken / Ausfallrisiken

Marktpreisrisiko.

Die Steuerung, Überwachung und Absicherung der Finanzrisiken liegen im Verantwortungsbereich des Vorstands, der hierbei durch die Verantwortlichen im Rechnungswesen unterstützt wird. Ziel dabei ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und diese durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zu begrenzen.

Das Kapitalmanagement bemisst sich nach der Nettoliquidität.

8.17.3 Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiken können durch eine Verschlechterung des operativen Geschäfts und als Folge von Kredit- und Marktpreisrisiken entstehen. Der KPS-Konzern steuert das Liquiditätsrisiko unter Einbindung einer kurz- und langfristigen Liquiditätsplanung unter Berücksichtigung von bestehenden Kreditlinien. Die Liquiditätsplanung wird laufend überwacht. Über die Hausbanken bestehen Cash-Pool-Vereinbarungen mit den inländischen Tochtergesellschaften der KPS AG. Zusätzlich verfügt der KPS-Konzern über nicht ausgenutzte Kreditlinien, die unbefristet zur Verfügung stehen.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die vertraglich vereinbarten (undiskontierten) Tilgungszahlungen der originären finanziellen Verbindlichkeiten:

Geschäftsjahr

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  Buchwert Zahlungsverpflichtungen
in TEURo 30.09.2013 2013/2014 2014/2015 bis 2016/2017 2017/2018ff.
Finanzschulden 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.032 12.032 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 4.038 4.038 0 0

Vorjahr

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  Buchwert Zahlungsverpflichtungen
in TEURo 30.09.2012 2012/2013 2013/2014 bis 2015/2016 2016/2017ff.
Finanzschulden 2.586 2.586 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.357 9.357 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3.337 3.337 0 0

Die Liquiditätsplanung wird für die einzelnen Monate erstellt. Dabei werden die Fälligkeiten von Forderungen und sonstigen Vermögenswerte anhand der vereinbarten Zahlungsziele geplant. Für die Verbindlichkeiten werden die Zahlungsabflüsse entsprechend den Zahlungszielen und den vereinbarten Fälligkeiten geplant.

Für den laufenden Monat und den Folgemonat werden taggenaue Liquiditätsbetrachtungen vorgenommen und die Planung an die tatsächlichen Zahlungsströme angepasst.

8.17.4 Kredit- und Ausfallrisiken

Ein Kreditrisiko besteht für die KPS dahingehend, dass der Wert der Vermögenswerte beeinträchtigt werden könnte, wenn Kunden oder sonstige Schuldner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Zur Minimierung der Kreditrisiken wird die Bonität einzelner Kunden oder Geschäftspartner mit hohem Auftragsvolumen überprüft.

Das theoretisch maximale Ausfallrisiko zu Bruttobuchwerten stellt sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr

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in TEURo Weder überfällig noch wertberichtigt Überfällig und nicht wertberichtigt Wertberichtigt 30.09.2013
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.472 3.701 114 23.287
Sonstige Vermögensgegenstände 744 0 0 744
  20.216 3.701 114 24.031

Vorjahr

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in TEURo Weder überfällig noch wertberichtigt Überfällig und nicht wertberichtigt Wertberichtigt 30.09.2012
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.447 2.379 278 15.104
Sonstige Vermögensgegenstände 309 0 0 309
  12.756 2.379 278 15.413

In den wertberichtigten Forderungen sind nominale Forderungsbeträge in Höhe von 175 (Vorjahr: 577) TEuro enthalten, die um 88 (Vorjahr: 299) TEuro wertberichtigt wurden.

Die Fälligkeit der Bruttobuchwerte überfälliger, nicht wertberichtigter finanzieller Vermögenswerte ergibt sich aus folgender Übersicht:

Fälligkeit der Bruttobuchwerte überfälliger, nicht wertberichtigter finanzieller Vermögenswerte

Geschäftsjahr

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in TEURo bis 30 Tage 31 bis 90 Tage mehr als 90 Tage 30.09.2013
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.369 2.020 312 3.701
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0 0 0
  1.369 2.020 312 3.701

Vorjahr

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in TEURo bis 30 Tage 31 bis 90 Tage mehr als 90 Tage 30.09.2012
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.785 181 413 2.379
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0 0 0
  1.785 181 413 2.379

8.17.5 Marktrisiken

Währungsrisiken / Wechselkursrisiken

Die Gesellschaften der KPS-Gruppe wickeln ihre Geschäfte nahezu ausschließlich in Euro ab. Daher bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken.

Zinsrisiken

Die Finanzierung des Konzerns erfolgt überwiegend mit kurzfristigen Kontokorrentkrediten, die unbefristet zur Verfügung stehen. Die Zinsen werden halbjährlich vom Kreditgeber angepasst.

Das Zinsrisiko im Sinne eines Marktwertänderungsrisikos wird als nicht relevant angesehen. Die Finanzverbindlichkeiten der KPS-Gruppe werden zu Anschaffungskosten bilanziert, so dass sich eine mögliche Marktwertänderung in der Bilanz nicht niederschlägt.

Preisrisiken

Eine Änderung von Risikoparametern hätte keine wesentliche Auswirkung auf den beizulegenden Zeitwert gehabt.

8.18 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

8.18.1 Haftungsverhältnisse

Zur Sicherung eines Kontokorrentkreditrahmens wurden sämtliche gegenwärtigen 23.287 (Vorjahr: 15.104) TEuro und künftigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen der KPS Business Transformation GmbH, der KPS Services GmbH, der KPS Solutions GmbH sowie der KPS Consulting GmbH & Co. KG abgetreten.

Des Weiteren hat die KPS Business Transformation GmbH und die KPS Consulting GmbH & Co.KG jeweils eine bis 30. September 2013 befristete Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 4.000 (Vorjahr: 3.750) TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien abgegeben.

Für die KPS Consulting AG, Zürich, wurde durch die KPS AG ein Rangrücktritt in Höhe von 2.338 TCHF vereinbart.

8.18.2 Finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entwickelten sich wie folgt:

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  30.09.2013 30.09.2012
in TEURo bis 1 Jahr 1-5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre Über 5 Jahre Gesamt
Kfz-Leasing 753 594 0 1.347 452 530 0 982
BGA-Leasing 456 515 0 971 434 621 0 1.055
Miete 221 486 26 733 182 306 0 488
Gesamt 1.430 1.595 26 3.051 1.068 1.457 0 2.525

Bei den in der obigen Darstellung erfassten Leasingzahlungen handelt es sich um künftige Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasingverträgen.

Zahlungen aus Miet- und Leasingverhältnissen, die in der Berichtperiode als Aufwand erfasst wurden, belaufen sich auf 1.234 (Vorjahr: 907) TEuro.

8.19 Bestandsgefährdende Risiken

Der Jahresabschluss der KPS wurde für das Geschäftsjahr 2012/2013 unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") aufgestellt. In diesem Zusammenhang geht das Management von einer positiven Fortbestehensprognose aus, so dass die Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im laufenden und den folgenden Geschäftsjahren ihre geschäftlichen Aktivitäten unter Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen fortführen kann. Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar.

9 ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG

In der Kapitalflussrechnung nach IAS 7 werden Zahlungsströme eines Geschäftsjahres erfasst, um Informationen über die Bewegungen der Zahlungsmittel des Konzerns darzustellen. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Tätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Dabei verwendet die Gesellschaft die indirekte Methode.

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelbestand umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen kurzfristigen Zahlungsmittel unter Abzug von laufenden Bankverbindlichkeiten. Dieser Zahlungsmittelbestand beträgt am Ende der Periode 7.566 (Vorjahr: -2.425) TEuro.

Die im Vorjahresvergleich erhöhte Nettoliquidität ist im Wesentlichen auf hohe Mittelzuflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der Dividendenausschüttung gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 22. März 2013. Die Mittelabflüsse für Investitionen in das langfristig gebundene Vermögen beliefen sich auf -1.627 (Vorjahr: -1.596) TEuro.

9.1 Zu- / Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit konnte um 11.449 TEuro gegenüber dem Vorjahr auf 14.887 TEuro verbessert werden. Dies ist insbesondere auf die Steigerung des Periodenergebnisses vor Steuern und Zinsen zurückzuführen, das sich im Geschäftsjahr von 6.907 TEuro auf 12.535 TEuro erhöht hat.

Die Veränderung der kurzfristigen Vermögensgegenstände in Höhe von 8.618 TEuro wurde durch die Erhöhung der übrigen Schulden und Rückstellungen von 11.591 TEuro in voller Höhe kompensiert.

9.2 Zu- / Abfluss aus investiver Tätigkeit

Der Cashflow aus investiver Tätigkeit verringerte sich im Geschäftsjahr von -1.577 TEuro um 47 TEuro auf -1.624 TEuro. Dies liegt insbesondere in der Kaufpreiszahlung im Rahmen eines durchgeführten Asset Deals begründet.

9.3 Zu- / Abfluss aus Finanzierungstätigkeit

Die Veränderung des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -3.272 TEuro gegenüber dem Vorjahr um 234 TEuro resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der vorgenommenen Dividendenzahlung in Höhe von 3.602 (Vorjahr: 2.920) TEuro.

10 SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN

10.1 Honorare des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen der Rupp & Epple GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Augsburg, sind Honorare in Höhe von 65 TEuro (Vorjahr: 65 TEuro) als Aufwand für Abschlussprüfungsleistungen erfasst worden. Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen umfassen vor allem Vergütungen für die Konzernabschlussprüfung sowie für die Prüfung der Abschlüsse der KPS AG und ihrer inländischen Tochterunternehmen. Honorare für prüfungsnahe Dienstleistungen oder weitere Tätigkeiten wurden an die Rupp & Epple GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nicht geleistet.

Für die Prüfungsleistungen der Schweizer Tochtergesellschaft KPS Consulting AG wurden im Geschäftsjahr 19 (Vorjahr: 9) TEuro zurückgestellt.

Honorare des Abschlussprüfers

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in TEURo 2012/2013 2011/2012
Abschlussprüfungsleistungen 84 74
Andere Bestätigungsleistungen 0 0
Steuerberatungsleistungen 0 0
Sonstige Leistungen 0 0
Gesamt 84 74

10.2 Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Nahe stehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 (Related Party Disclosures) sind juristische oder natürliche Personen, die auf die KPS AG und deren Tochterunternehmen Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die KPS AG bzw. deren Tochterunternehmen unterliegen. Als "related parties" im Sinne des IAS 24 kommen vor allem der Vorstand und der Aufsichtsrat der KPS AG sowie die Anteilseigner der Gesellschaft, die einen beherrschenden oder maßgeblichen Einfluss haben, in Betracht. Daneben werden die sogenannten Managing Partner des Konzerns zum erweiterten Management gezählt.

Die Bezüge der Organmitglieder der KPS AG sind der Anhangsangabe 10.2.2 sowie 10.2.4 und dem Vergütungsbericht im Lagebericht zu entnehmen.

Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften, Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen hat die KPS AG nicht.

Geschäfte mit Organmitgliedern der KPS AG werden zu Bedingungen durchgeführt, wie sie zwischen fremden Dritten üblich sind.

10.2.1 Alt-Gesellschafter der KPS Business Transformation GmbH

Die Alt-Gesellschafter der KPS Business Transformation GmbH halten folgende Aktien- und Stimmrechtsanteile an der KPS AG:

Dietmar Müller 8.469.895 Aktien (Vorjahr: 8.469.895 Aktien); Stimmrechtsanteil ca. 25,87 % (Vorjahr: ca. 25,87 %)

Michael Tsifidaris 9.184.894 Aktien (Vorjahr: 9.184.894 Aktien); Stimmrechtsanteil ca. 28,05 % (Vorjahr: ca. 28,05 %)

Leonardo Musso 4.395.229 Aktien (Vorjahr: 4.349.144 Aktien); Stimmrechtsanteil ca. 13,42 % (Vorjahr: ca. 13,28 %)

Uwe Grünewald 4.349.143 Aktien (Vorjahr: 4.349.143 Aktien); Stimmrechtsanteil ca. 13,28 % (Vorjahr: ca. 13,28 %).

Die Gesamtbezüge der Alt-Gesellschafter aus bestehenden Arbeitsverträgen mit Konzernunternehmen belaufen sich im Berichtsjahr auf 7.886 (Vorjahr: 2.071) TEuro.

Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Alt-Gesellschaftern bestanden im Geschäfts- und Vorjahr nicht.

10.2.2 Vorstand:

Mitglieder des Vorstands der KPS AG halten folgende Aktienanteile an der KPS AG:

Herr Dietmar Müller: 8.469.895 Aktien (Vorjahr: 8.469.895 Aktien)

Herr Mario Uhl (bis 22. Oktober 2012): 0 Aktien (Vorjahr: : 60.000 Aktien).

Die aufwandswirksam erfassten Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2012/2013 auf 651 (Vorjahr: 917) TEuro. Sie setzen sich aus fixen und variablen Bezügen zusammen und sind kurzfristig fällig.

10.2.3 Erweitertes Management

Dem erweiterten Management gehörten zum Stichtag 34 Personen an (Vorjahr: 19 Personen).

Sämtliche Bezüge des erweiterten Managements betreffen kurzfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer.

Dem erweiterten Management wurden für das abgelaufene Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von insgesamt 15.428 (Vorjahr: 5.642) TEuro gewährt, die sich aus Bezügen an das erweiterte Management mit maßgeblicher Anteilsquote in Höhe von 7.326 (Vorjahr: 1.491) TEuro und Bezügen an das erweiterte Management ohne maßgebliche Anteilsquote in Höhe von 8.102 (Vorjahr: 4.151) TEuro zusammensetzen.

Aufgrund der im Geschäftsjahr 2012/2013 eingeführten Funktion des Vice Presidents sind für zwei Personen des erweiterten Managements Aufwendungen für künftige leistungsorientierte Ansprüche in Höhe von 50 TEuro zurückgestellt worden.

10.2.4 Aufsichtsrat

Die Bezüge der Aufsichtsräte für ihre Aufsichtsratstätigkeiten belaufen sich auf 55 (Vorjahr: 55) TEuro.

Mit Herrn Tsifidaris und Herrn Grünewald bestehen Anstellungsverträge mit der KPS Business Transformation GmbH. Mit Herrn Hartmann wurde im Berichtsjahr ein Beratervertrag geschlossen. Der Aufwand des Geschäftsjahres 2012/2013 in Höhe von 6.867 (Vorjahr: 1.004) TEuro beinhaltet ergebnisabhängige Vergütungsbestandteile für die langfristige Unternehmensentwicklung.

Die Bezüge des Verwaltungsbeirates der KPS Consulting AG, Zürich, belaufen sich auf 7 (Vorjahr: 7) TEuro.

10.2.5 Ehemalige Vorstandsmitglieder

Mit dem ehemaligen Vorstand Herrn Dr. Nico Brunner bestand ein Beratungsvertrag über eine Laufzeit von drei Jahren. Die Aufwendungen hieraus betrugen für das abgelaufene Geschäftsjahr 0 (Vorjahr: 443) TEuro.

Ehemalige Vorstandsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2012/2013 keine Bezüge (Vorjahr: 330 TEuro).

10.2.6 Sonstige nahestehende Personen

Mit Frau Susanne Uhl, Ehefrau von Herrn Mario Uhl (Vorstand bis 22. Oktober 2012), bestand im Geschäftsjahr ein Dienstleistungsvertrag. Das geleisteten Gesamthonorar im Geschäftsjahr betrug 30 (Vorjahr: 123) TEuro. Der Vertrag mit Frau Uhl endet am 31. Januar 2013.

Mit Frau Veronika Grünewald, Tochter von Herrn Uwe Grünewald (Aufsichtsrat), haben wir seit 15. März 2013 einen Anstellungsvertrag geschlossen. Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr betrugen 41 TEuro.

10.3 Organe der Gesellschaft

10.3.1 Vorstand

Zu Mitgliedern des Vorstands waren im Berichtsjahr bestellt:

Herr Dietmar Müller, Managementberater, Grünwald

Herr Mario Uhl, Managementberater, Heidelberg (bis 22. Oktober 2012).

Herr Mario Uhl ist mit Wirkung zum 22. Oktober 2012 aus dem Vorstand der KPS AG ausgeschieden. Die Leitung des Bereiches Financial Services erfolgt bis auf weiteres durch das Vorstandsmitglied Herrn Dietmar Müller.

10.3.2 Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich unverändert zum Vorjahr zusammen aus

Herrn Michael Tsifidaris (Vorsitz), Managementberater, Hamburg,

Herrn Hans-Werner Hartmann, Rechtsanwalt, Grassau-Mietenkam,

Herrn Uwe Grünewald, Managementberater, Leichlingen.

10.4 Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie gewährte Kredite

Bezüglich der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats wird auf die Ausführungen unter 10.2.2 und 10.2.4 verwiesen.

Mit Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats bestanden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr Kreditverhältnisse.

11 CORPORATE GOVERNANCE

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der KPS AG haben die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären auf der Website der Gesellschaft (www.kps-consulting.com) dauerhaft zugänglich gemacht.

12 MELDUNG NACH § 160 ABS.1 NR. 8 AKTG

Eine Aufstellung der Meldungen nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG ist im Geschäftsbericht veröffentlicht.

13 VERSICHERUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS

Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

 

Unterföhring, den 24. Januar 2014

Der Vorstand

Dietmar Müller

Entwicklung des Anlagevermögens KPS-Konzern (Bruttodarstellung)

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POSITION ANSCHAFFUNGS- ODER HERSTELLUNGSKOSTEN
in TEURo 01.10.2012 Zugänge Abgänge 30.09.2013
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten        
a.) soweit erworbene 3.270 0 0 3.270
b.) soweit selbsterstellt 883 0 0 883
2. Firmenwert 24.310 0 0 24.310
Immaterielle Vermögensgegenstände 28.463 0 0 28.463
II.) Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 439 76 16 499
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 42 31 0 73
Sachanlagen 481 107 16 572
Anlagevermögen gesamt 28.944 107 16 29.035
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POSITION KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
in TEURo 01.10.2012 Zugänge Abgänge Umgliederung 30.09.2013
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten          
a.) soweit erworbene 611 608 0 0 1.219
b.) soweit selbsterstellt 359 93 0 0 452
2. Firmenwert 15.016 0 0 0 15.016
Immaterielle Vermögensgegenstände 15.986 701 0 0 16.687
II.) Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 117 53 15 0 215
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 42 31 0 0 73
Sachanlagen 219 84 15 0 288
Anlagevermögen gesamt 16.205 785 15 0 16.975
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POSITION BUCHWERT
in TEURo 30.09.2013 30.09.2012
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten    
a.) soweit erworbene 2.051 2.659
b.) soweit selbsterstellt 431 524
2. Firmenwert 9.294 9.294
Immaterielle Vermögensgegenstände 11.776 12.477
II.) Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 284 262
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0 0
Sachanlagen 284 262
Anlagevermögen gesamt 12.060 12.739

Meldungen nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

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Meldepflichtiger Unterschreitung Schwelle Prozent Stimmen Stimmenzurechnung
Axtmann Beteiligungs GmbH, Nürnberg 5 % 2,82 1.025.570  
  3 %      
Axxion S.A., Munsbach, Luxemburg 3 % 2,09 430.000  
Dr. Axtmann Siegfried 5 % (2,82) 1.025.570 2,82 % über IMMOVARIA und Axtmann Beteiligungs GmbH
  3 % 0    
Grünewald Uwe   (80,5) 29.279.535 26,96 % über Müller
    13,28   26,96 % über Tsifidaris
        13,28 % über Musso
IMMOVARIA Beteiligungen AG, Berlin 5 % (2,82) 1.025.570 2,82 % über Axtmann Beteiligungs GmbH
  3 % 0    
Kliegel Christian, Berlin 5 % (4,32) 274.718 4,32 % über Xpensio
    0    
Müller Dietmar   (80,5) 29.279.535 26,96 % über Tsifidaris
    26,96   13,28 % über Grünewald 13,2
        8 % über Musso
Musso Leonardo   (80,5) 29.279.535 26,96 % über Müller
    13,28   26,96 % über Tsifidaris
        13,28 % über Grünewald
Tsifidaris Michael   (80,5) 29.279.535 26,96 % über Müller
    26,96   13,28 % über Grünewald
        13,28 % über Musso
Weiser Thomas, Prien   8,76    
Xpensio GmbH, Berlin 5 % 4,32 274.718  

Bestätigungsvermerk

Wir haben den von der KPS AG, Unterföhring, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Augsburg, 27. Januar 2014

Rupp & Epple GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hell, Wirtschaftsprüfer

GESCHÄFTSBERICHT 2012/2013