![]() KPS AGUnterföhringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2016 bis zum 30.09.2017KPS AG Einzelabschluss 2016/2017Lagebericht 2016/20171 GRUNDLAGEN DER KPS AG1.1 Geschäftsmodell und MethodenkompetenzKPS berät seine Kunden in Strategie-, Prozess-, Applikations- und Technologiefragen und implementiert ganzheitliche Lösungen mit Produkten der Softwarehersteller SAP, Hybris und Adobe sowie Intershop. Dabei deckt KPS das gesamte Spektrum des Handels im Omnichannel und der digitalen Transformation ab: klassische Warenwirtschaft, E-Commerce sowie digitales Kundenmanagement und Marketing. Weitere Schwerpunkte sind Endkundengeschäft und Logistik. KPS steht für innovative Methodik. Mit der KPS Rapid-Transformation® -Methode profitieren unsere Kunden von großer Effizienz sowie voller Projekttransparenz. Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung der Anwendungen laufen weitestgehend simultan ab. So werden Projektlaufzeiten und Projektkosten deutlich reduziert. Bei nachgewiesener Sicherstellung höchster Qualität in der Umsetzung werden Transformationen spürbar beschleunigt. Die erfahrenen Berater von KPS unterstützen unsere Kunden durch herausragende Branchenexpertise dabei, ihren Wettbewerbsvorsprung auf Dauer zu halten. 1.2 Dienstleistungs- und KundenstrukturKPS ist eines der erfolgreichsten Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Mit einem KonzernUmsatzvolumen von 160,3 Mio. Euro ist KPS eine führende Unternehmensberatung in Europa und gehört laut dem Marktforschungsunternehmen Lünendonk zu den Top 5 in Deutschland und Top 25 international. KPS hat den Ausbau zum führenden Management-Beratungsunternehmen für den Handel und die Konsumgüterindustrie damit auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. KPS verfügt über erstklassige Kundenreferenzen im Bereich Handel und Konsumgüterindustrie, der Prozess- und Fertigungsindustrie sowie bei Dienstleistungsunternehmen. Veränderungen erfolgreich zu gestalten bei gleichzeitiger Sicherstellung des optimalen Preis-Leistungs-Verhältnisses, definiert die hohe Beratungsqualität, von der unsere Kunden in großem Maße profitieren. 1.3 Beratungs- und ServiceportfolioDie innovativere Lösung entscheidet im Wettbewerb der Zukunft und bereits in der Gegenwart ist eine unternehmensweite digitale Transformations- und Omnichannel-Strategie die Voraussetzung zur Bewältigung der komplexesten Herausforderungen. Personalisierung und Unternehmenssteuerung in Echtzeit erfordern das grundlegende operationale und kulturelle Umdenken der gesamten Organisation. Im weltweiten Markt für Beratungs- und Servicedienstleistungen ist die Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle mit innovativen IT-Technologien daher die Königsdisziplin. Die Berater und Spezialisten von KPS berücksichtigen dabei die internationalen und technologischen Bedürfnisse unserer Kunden. Als erfahrene Experten mit tiefem Branchenwissen und langjähriger Umsetzungserfahrung unterstützen wir unsere Kunden bei der Einführung innovativer Systemlösungen durch Softwareplattformen von SAP, Hybris und Adobe sowie Intershop. Alles in einer Hand, damit Ziele nicht immer nur Ziele bleiben, lautet unser Credo. Die Transformationsberater und Spezialisten der KPS fokussieren auf die tatsächliche Umsetzung von Handlungsempfehlungen und Lösungen. Dadurch unterscheiden wir uns erkennbar von der traditionellen Strategie- und Prozessberatung der Mitbewerber. 1.4 Forschung und EntwicklungKPS investiert im Bereich Forschung und Entwicklung vor allem in Verbesserungen der technischen Integration verschiedener Softwareplattformen wie SAP und Hybris, für die wir uns als Marktführer unter den Managementberatungen verstehen, sowie in die Entwicklung neuer Bedienkonzepte von Software-Anwendungen. Seit dem Geschäftsjahr 2015/2016 wird intensiv Entwicklungsarbeit zur Standardisierung von SAP-Prozessstrecken geleistet. Im Geschäftsjahr 2016/2017 wurden hierfür 4,8 (Vorjahr: 1,5) Mio. Euro Eigenleistungen im Konzernabschluss aktiviert. Weitere Entwicklungsleistungen werden für Digitalisierung und für die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle erbracht. Es wird kontinuierlich ein Team von mehreren Mitarbeitern für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben eingesetzt. Bei Bedarf werden weitere Mitarbeiter zeitweilig mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben betraut. 1.5 SteuerungssystemIm KPS-Konzern besteht ein Kontroll- und Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Konzernunternehmen. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis auf die einzelnen Profit-Center- Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem Umsatz und EBIT bestimmte segment- und profitcenterbezogene Kennzahlen verwendet. 2 WIRTSCHAFTSBERICHT DER KPS AG2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung2.1.1 Entwicklung der WeltwirtschaftGlobaler Konjunkturaufschwung gewinnt weiter an FahrtDie Weltwirtschaft wuchs 2016 laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mit 3,2 % so langsam wie seit dem Ausbruch der Finanzkrise nicht mehr. Dennoch konnte der im zweiten Halbjahr 2016 begonnene globale Konjunkturaufschwung im ersten Halbjahr 2017 weiter Fahrt aufnehmen. Der IWF prognostiziert einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 3,6 % in 2017 und um 3,7 % in 2018. Das entspricht einer Anhebung der Prognose im Oktober 2017 von jeweils 0,1 Prozentpunkten für beide Jahre gegenüber dem Ausblick des IWF im April 2017. Das Weltwirtschaftswachstum soll 2017 und 2018 von günstigen Finanzierungsbedingungen und der konjunkturellen Erholung in den Industrienationen profitieren.1 Insbesondere im Euroraum sowie in den aufstrebenden Volkswirtschaften Europas, in Japan, in den Schwellenländern Asiens und in Russland konnten die über den Erwartungen liegenden Expansionsraten des ersten Halbjahres 2017 das rückläufige Wachstum der Wirtschaftsleistung in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien mehr als ausgleichen. Der deutliche Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird sich auf Sicht des Gesamtjahres 2017 dennoch in den Vereinigten Staaten und Kanada, der Eurozone sowie Japan besonders deutlich bemerkbar machen. Wachstumstreiber des Bruttoinlandsprodukts in diesen Ländern ist der sich weiter verstärkende Binnenkonsum.2 In China und anderen aufstrebenden asiatischen Ländern bleibt die konjunkturelle Entwicklung nach Ansicht des IWF weiter stark, während die Rohstoffexporteure in einem anhaltend schwierigen Umfeld zumindest eine leichte Verbesserung der Wirtschaftslage verzeichnen sollen. Während sich der Ausblick grundsätzlich aufhellt, bleibt die konjunkturelle Entwicklung in zahlreichen Volkswirtschaften schwach und die Inflation der Industrienationen unter den angestrebten Zielwerten.3
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http://www.imf.org/~/media/Files/Publications/WEO/2017/October/pdf/main-chapter/exesum.ashx?la=en 2.1.2 Entwicklung im EuroraumModerate Expansion im EuroraumDie Konjunktur im Euroraum hat deutlich an Dynamik gewonnen. Der Zuwachs soll laut Gemeinschaftsdiagnose der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute 2,2 % im Jahr 2017 nach 1,8 % im Vorjahr betragen. Impulse kamen dabei sowohl durch das In- als auch Auslandsgeschäft. Der breite Aufschwung zeigt sich in der dynamisch expandierenden Wirtschaft nahezu aller Euro-Länder, der auch die Beschäftigungszahlen kräftig nach oben zieht und die Arbeitslosenquote in allen Mitgliedländern sinken lässt. Im Juli 2017 belief sich die Arbeitslosenquote in der Eurozone auf 9,1 %. Insbesondere die Eurokrisenländer Portugal, Italien, Griechenland und Spanien verzeichneten einen erheblichen Rückgang der Erwerbslosigkeit von teilweise mehr als zwei Prozentpunkten. Die Verbraucherpreise lagen zuletzt um insgesamt 1,5 % über dem Vorjahreszeitraum, nachdem die Inflation infolge der gestiegenen Energiepreise zu Jahresbeginn zeitweise auf knapp 2 % gestiegen war.4
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https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/prognosezentrum/konjunkt/2017/gd_2-17_lang.pdf 2.1.3 Entwicklung in DeutschlandFortsetzung des moderaten AufschwungsDer wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland nahm im ersten Halbjahr 2017 deutlich zu. Für das Gesamtjahr 2017 prognostizieren die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrer Gemeinschaftsprognose einen Anstieg von 2,5 % des Bruttoinlandsprodukts. Als Wachstumstreiber zeigte sich das beschleunigte Tempo des Auslandsgeschäfts, aber auch die inländische Verwendung blieb eine treibende Kraft der Expansion. Während die privaten und die staatlichen Investitionsausgaben einen deutlichen Anstieg verzeichneten, wurden die Ausrüstungsinvestitionen deutlich von der anziehenden Nachfrage aus dem Ausland stimuliert. Durch die seit einiger Zeit kräftig aufwärtsgerichtete Konjunktur macht sich in der Wirtschaft eine zunehmende Anspannung infolge des daraus resultierenden Fachkräftemangels bemerkbar. Die registrierte Arbeitslosigkeit wird sich laut Gemeinschaftsprognose weiter verringern. Die Arbeitslosenquote wird 2017 voraussichtlich deutlicher sinken als in der Gemeinschaftsprognose mit 5,7 % angenommen.5 Im September 2017 lag die Arbeitslosenquote in Deutschland bei 5,5 %, dem für das kommende Jahr prognostizierten Wert. Für 2018 kann demnach ein weiterer Rückgang erwartet werden. Die Arbeitslosigkeit soll aber in geringerem Maße zurückgehen, als die Beschäftigung steigt. Ursächlich ist neben der weiterhin zunehmenden Integration, insbesondere von Frauen und älteren Menschen in den Arbeitsmarkt, auch die anhaltende Zuwanderung.6
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https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/prognosezentrum/konjunkt/2017/gd_2-17_lang.pdf 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen2.2.1 Unternehmensberater treiben den digitalen Wandel in Deutschland voranDigitale Transformation als Wachstumstreiber in der ConsultingbrancheDer Umsatz der Consultingbranche in Deutschland stieg 2016 um 7,4 % auf den Rekordwert von 29,0 Mrd. Euro. Damit blickten die deutschen Unternehmensberater auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, in dem Kunden im tiefgreifenden, digitalen Wandel die Unterstützung der Berater in Strategie, Prozessen und IT vermehrt nachfragten. Gleichzeitig trieben die Consultingfirmen den gezielten Ausbau ihrer digitalen Dienstleistungen sowie der eigenen Geschäftsmodelle weiter voran. Die Digitalisierung erfordert ein konzertiertes Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche im Consulting. Auf diese Entwicklung reagieren die Unternehmensberatungen durch gezielte Akquisitionen sowie Kooperationen. Insbesondere große Consultingfirmen wie die KPS AG sorgten im Jahr 2016 und 2017 durch Übernahmen für Bewegung im Markt-geschehen.7 Für das Jahr 2017 strahlten die deutschen Consultants von Beginn an Optimismus aus: Erwartet wird laut des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) ein Umsatzplus in Höhe von 8,3%. Eine besonders starke Nachfrage wird aus der Konsumgüterindustrie mit einem erwarteten Zuwachs von 10,3 % sowie aus dem Handel mit plus 10,0 % erwartet. Business Development und Innovation sowie CRM und Vertrieb sollen zu den wachstumsstärksten Consulting Practices gehören. Bei der aktuell guten Geschäftslage und anhaltend Erfolg versprechenden Aussichten stehen die Zeichen auch im Recruiting auf Wachstum. 75 % der großen Unternehmensberatungen planen, 2017 zusätzliche Consultants einzustellen.8 Nach der Geschäftsklima-Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) im zweiten Quartal 2017 hält die positive Branchenentwicklung an. Die Consultingbranche blickt sehr optimistisch in das zweite Halbjahr 2017, lediglich rund 5 % der Consultants zeigen sich skeptischer für die zweite Jahreshälfte. Am zufriedensten sind Consultants mit Klienten aus den Branchen Fahrzeugbau und Konsumgüter. Auch die Geschäftserwartung für die kommenden sechs Monate ist in diesen beiden Branchen besonders positiv. Innerhalb der Consulting Practices gilt die Geschäftslage der IT-Consultants laut BDU als besonders gut.9 Die optimistische Einschätzung der Informationswirtschaft für die wirtschaftliche Lage der Branche reflektiert auch der ZEW Stimmungsindikator "Informationswirtschaft". Bei wissensintensiven Dienstleistern wie Unternehmensberatungen war das konjunkturelle Klima auch im dritten Quartal 2017 sehr gut, nachdem bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen Höchstwerte erzielt worden waren.10
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https://www.bdu.de/media/278809/ergebnisse-marktstudie-unternehmensberatung-2017.pdf 2.2.2 Positionierung der KPS-GruppeDigitalisierung als InvestitionsschwerpunktDie fortschreitende Digitalisierung wird die Entwicklung von Unternehmen im stationären Handel wie im E-Commerce-Bereich weiterhin bestimmen. Zusätzlich forcieren auch Komplexität und zunehmende Kurzfristigkeit des Geschäfts - insbesondere in einem konjunkturellen Aufschwung - den Beratungsbedarf der Kunden.11 Um dem zunehmenden Innovationsdruck erfolgreich begegnen zu können, bedarf es eines hohen Einsatzes an Ressourcen wie Personal, Know-how und monetärer Mittel. Nicht jedes Unternehmen kann mit dieser hohen Dynamik Schritt halten. An dieser Stelle setzen IT-Beratungsunternehmen an, um beim Transformationsprozess von Geschäftsmodellen in die digitale Welt Kunden zur Seite zu stehen. Big Data, Omnichannel-Lösungen und Supply-Chain-Management sind nur einige Felder, auf denen durch kompetente Beratung und maßgeschneiderte Maßnahmen schnelle und nachhaltige Erfolge erzielt werden können. Consulting-Unternehmen wie KPS mit seiner Rapid Transformation®-Methode, die Projekte im Umfeld von Service-, Produkt- und Prozessinnovationen aktiv und prompt umsetzen, verfügen dabei über einen Wettbewerbsvorteil. Es ist nicht verwunderlich, dass die Top 10 der deutschen Managementberatungen im Jahr 2016 ihren Kurs mit einer Steigerung von mehr als 11 % beim Gesamtumsatz im In- und Ausland auf 1,8 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr fortsetzten. Laut Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder übertrafen die führenden Management-Beratungen aus Deutschland damit die Prognose des Vorjahres von 10,9 % zum dritten Mal in Folge. Die mittelgroßen Unternehmen waren - wie bereits im Vorjahr - besonders erfolgreich und lagen mit einem Wachstum von durchschnittlich mehr als 16 % erneut deutlich über den eigenen Erwartungen. Dieses Ergebnis wurde mit rund 7.700 Mitarbeitern erzielt, das sind 6,5 % mehr als im Vorjahr (7.250). Der Umsatz mit Beratungsleistungen in Deutschland indes stieg als Ergebnis der wirtschaftlichen Gesamtlage sogar um 9,4 % auf 1,2 Mrd. Euro. Da der Umsatzanstieg über dem Mitarbeiterwachstum lag, sind die Pro-Kopf-Umsätze und damit die Produktivität 2016 erneut gestiegen. Die KPS AG war beim Vergleich des Umsatzes mit der Mitarbeiterzahl besonders effizient. Der KPS-Konzern hat seinen Platz im Lünendonk & Hossenfelder-Ranking der deutschen Management-Beratungen gefestigt und gehört weiterhin zu den Top 5 der deutschen Beratungsunternehmen.12
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http://luenendonk.de/pressefeed/luenendonk-studie-2017-managementberatung-in-deutschland 2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der KPS AGErtrags- und Finanzlage im Überblick2.3.1 ErtragslageDie Geschäftstätigkeit der KPS AG bestand im Geschäftsjahr 2016/2017 wie im Vorjahr in Holdingfunktionen. In diesem Rahmen wurden Führungs-, Aufsichts- und Verwaltungstätigkeiten sowie Controlling und Finanzierung für die operativen Einheiten des KPS-Konzerns durchgeführt. Die bei der KPS AG angefallenen Kosten wurden im Wege von Konzernumlagen mit einem Risiko- und Gewinnaufschlag von 15 % den Tochterunternehmen belastet. Durch die geänderten Vorschriften des § 277 Abs. 1 HGB ergeben sich im Geschäftsjahr 2016/2017 Veränderungen in der Zuordnung der Konten zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden auch die Vorjahreswerte angepasst. Dazu wurde aus der Position "sonstige betriebliche Erträge" ein Betrag in Höhe von 9.785 TEuro in die Position Umsatzerlöse umgegliedert, aus der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" wurden die den Umsatzerlösen zurechenbaren Aufwendungen in Höhe von 5.894 TEuro in die Position "Aufwendungen für bezogene Leistungen" umgegliedert. Demgemäß enthalten die Umsatzerlöse Konzernumlagen in Höhe von 15.420 (i.V. 9.785) TEuro. Im Vorjahr wurden konzerninterne Kostenweiterberechnungen teilweise saldiert ausgewiesen. Seit dem Berichtsjahr werden diese unsaldiert ausgewiesen. Im Vorjahr wurden 3.534 TEuro in den Umsatzerlösen und Materialaufwendungen saldiert. Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 3.391 (i.V. 2.595) TEuro. Im Geschäftsjahr 2016/2017 waren bei der KPS AG durchschnittlich 39 (i.V. 22) Mitarbeiter beschäftigt. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl ist dadurch bedingt, dass im Geschäftsjahr Verwaltungsmitarbeiter von einer Tochtergesellschaft in die KPS AG übernommen wurden. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen betragen im Berichtsjahr 176 (i.V. 135) TEuro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 13 TEuro auf 83 TEuro. Darin enthalten sind im Wesentlichen Verwaltungsaufwendungen, wie Miet- und Raumkosten. Die Beteiligungserträge in Höhe von 3.000 (i.V. 3.700) TEuro beruhen auf vorgenommenen Gewinnausschüttungen eines Tochterunternehmens. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen setzen sich zusammen aus den Jahresergebnissen der KPS Business Transformation GmbH sowie der KPS digital GmbH, mit denen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge bestehen. Die Zinserträge beruhen im Wesentlichen auf vertraglichen Vereinbarungen mit der KPS Business Transformation GmbH. Unter Berücksichtigung der Mindestbesteuerung hat sich der Körperschaft- und Gewerbesteueraufwand von 1 .867 TEuro auf 1.439 TEuro reduziert. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2016/2017 beläuft sich auf 14.765 TEuro gegenüber 18.572 TEuro in der Vorperiode und liegt damit um TEuro 3.807 unter dem Vorjahreswert. Der Hauptgrund für das verringerte Ergebnis sind die reduzierten Beteiligungserträge der KPS Business Transformation GmbH. 2.3.2 FinanzlageIm abgelaufenen Geschäftsjahr wurde weiterhin hoher Wert auf die Stärkung und Sicherung der Liquidität gelegt. Mit den im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten Ergebnissen ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch für die Finanzierung des weiteren Wachstums der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen. Die KPS AG verfügt zum 30. September 2017 über Zahlungsmittel in Höhe von 4.603 (i.V. 8.049) TEuro. Zum Ende des Berichtsjahres bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (i.V. 0 TEuro). Im Vergleich zum 30. September 2016 hat die Nettoliquidität um 3.446 TEuro abgenommen. Finanzlage im Überblickscroll
2.3.3. VermögenslageDie Aktivseite der KPS-Bilanz ist im Wesentlichen durch den Wertansatz ihrer Beteiligungen an Tochtergesellschaften in Höhe von 66.898 (i.V. 66.258) TEuro und Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 23.921 (i.V. 17.484) TEuro geprägt. Die Zusammensetzung der Beteiligungsunternehmen gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist im Anhang dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruhen auf Konzernumlagen und konzerninternen Verrechnungen, wie z. B. Umsatzsteuern aufgrund bestehender Organschaftsverhältnisse und Ergebnisabführungen. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände von 1.019 TEuro im Vorjahr um 824 TEuro auf 195 TEuro ist in erster Linie auf den im Vorjahr in dieser Position ausgewiesenen Geldtransit von 886 TEuro zurückzuführen. Diese Position entstand bei einem Übertrag von Geldmitteln durch zeitliche Differenzen bei den beteiligten Banken. Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich von 76.385 TEuro im Vorjahr um 2.463 TEuro auf 78.848 TEuro am 30. September 2017. Das Grundkapital der Gesellschaft veränderte sich im Geschäftsjahr nicht und beträgt weiterhin 37.412.100,00 Euro. Der Bilanzgewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresstichtag von 27.926 TEuro um 2.463 TEuro auf 30.389 TEuro. Die Eigenkapitalquote beträgt wie im Vorjahr 82 %. Die Steuerrückstellungen betragen 359 TEuro und beinhalten laufenden Steueraufwand 2016/2017 für Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen betragen 4.074 (i.V. 2.725) TEuro und beruhen im Wesentlichen auf Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich von 9.159 TEuro um 1.340 TEuro auf 10.499 TEuro. Sie stellen im Wesentlichen den Saldo aus Konzernumlagen und dem im KPS-Konzern eingerichteten Cash-Pooling dar. Zum Bilanzstichtag bestanden, wie auch im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um 1.563 TEuro auf 2.287 TEuro (i.V. 3.850 TEuro). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen die Passivierung der 4. Earn-Out-Rate für 2016/2017 für den Erwerb der KPS digital GmbH (vormals: getit - Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH), Dortmund, in Höhe von 449 TEuro (i.V. 1.555 TEuro), außerdem haben sich die Verbindlichkeiten aus Steuern um 509 TEuro verringert. 2.4 Finanzielle und nicht-finanzielle LeistungsindikatorenDa es sich bei der KPS AG um eine Holding ohne operativen Geschäftsbetrieb handelt werden im Folgenden die finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren des KPS Konzerns dargestellt: scroll
2.4.1 Ermittlung des EBITDas EBIT wurde von 22,3 Mio. Euro im Vorjahr um 2,5 Mio. Euro auf erfreuliche 24,8 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016/2017 gesteigert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum belief sich die Zunahme auf 11,2 %. Bezogen auf den Umsatz von 160,3 (Vorjahr: 144,9) Mio. Euro hat sich die EBIT-Marge mit 15,4 % zum Vorjahr (15,4 %) nicht verändert. Das im Vorjahr geplante EBIT von 25 Mio. Euro konnte hauptsächlich wegen der Auswirkungen eines Unternehmenskaufs nicht erreicht werden. 2.4.2 Ermittlung des UmsatzesMit 160,3 Mio. Euro Umsatzerlösen (Vorjahr: 144,9) wurden die ursprünglichen Erwartungen von 160,0 Mio. Euro leicht übertroffen. Mit einem Volumen von 139,2 (Vorjahr: 127,9) Mio. Euro erwirtschaftet der KPS Konzern den Hauptanteil mit der Managementberatung bei namhaften Kunden im Bereich Handel und der Konsumgüterindustrie. Die anderen beiden Hauptsegmente Systemintegration und Produkte/ Lizenzen trugen mit 1,9 (Vorjahr: 3,6) und 19,1 (Vorjahr: 13,4) Mio. Euro zum Jahresumsatz bei. 2.4.3 PersonalUnsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen unsere Kunden durch ein fundiertes Fachwissen und einen außerordentlichen Leistungseinsatz. Dies setzt eine hohe fachliche Qualifikation sowie die fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter voraus. Diese Maßstäbe setzen wir auch bei der Neueinstellung von Mitarbeitern an. Unsere zentralen Leitmotive sind eine bestmögliche Kundenorientierung, ausgeprägte Leistungsbereitschaft, Sicherung und Verbesserung unserer Qualitätsstandards sowie ein positives Arbeitsumfeld. Am 30. September 2017 beschäftigte der KPS-Konzern insgesamt 487 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 417). Damit ist die Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2016/2017 um 70 Beschäftigte bzw. 16,8 % angestiegen, was im Wesentlichen auf die Ausweitung der Geschäftstätigkeit zurückzuführen ist. In Deutschland beschäftigten wir 457 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 401), dies entspricht einem Anteil von 93,8 % (Vorjahr: 96,2 %) im Gesamtkonzern. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter belief sich im Berichtszeitraum auf 460 (Vorjahr: 391) inkl. Vorstände und Geschäftsführer. Der Anstieg um 69 Beschäftigte bzw. 17,6 % beruht im Wesentlichen auf der Zunahme des Geschäftsvolumens. Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016/2017 um 5,8 Mio. Euro bzw. um 12,1 % auf 53,3 (Vorjahr: 47,5) Mio. Euro. scroll
Neben den in der obigen Darstellung genannten Geschäftsführern ist der Vorstand der KPS AG, Herr Leonardo Musso (bei insgesamt zehn Gesellschaften) als Geschäftsführer bestellt. Somit sind sechs Personen als Geschäftsführer im KPS-Konzern per 30. September 2017 tätig. Gesamtaussage des Vorstands zur wirtschaftlichen EntwicklungKPS verzeichnete ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016/2017. Der Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage und die zukünftigen Perspektiven des Unternehmens positiv. Die Umsatzerlöse und die Ertragslage konnten im Vergleich zum Vorjahr erneut verbessert werden. Das im Vorjahr ambitioniert geplante EBIT von 25 Mio. Euro konnte hauptsächlich wegen der Auswirkungen eines Unternehmenskaufs nicht erreicht werden. Auf Grund der guten Finanzbasis und der getätigten Investitionen in Entwicklungsleistungen sind die Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft geschaffen. 3 CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDie konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung des Investitionsverhaltens haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie die Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu bekommen. Unter Zugrundelegung des aktuell vorhandenen Auftragsbestands mit überdurchschnittlich hoher Reichweite erwarten wir aufgrund der derzeitigen Konjunkturlage kurzfristig keine negativen Auswirkungen. Wir schließen jedoch nicht aus, dass sich ein anhaltend negativer Konjunkturverlauf mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte. 3.1 Risikomanagementziele und -methodenKPS geht Risiken nur dann ein, wenn diese als beherrschbar angesehen werden und die damit einhergehenden Chancen eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. KPS versteht unter einem Risiko negative Ereignisse oder ungünstige Auswirkungen auf ein Projekt zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt. Durch etablierte Kontrollverfahren und vorgegebene Abläufe, verankert in unserer KPS Rapid-Transformation® -Methode, kann auf unerwartete Ereignisse zeitnah reagiert und gegenüber diesen rechtzeitig gegengesteuert werden. Basierend auf innovativen Reporting-Instrumenten wurde ein effizientes Management-Informationssystem etabliert, das kontinuierlich an die aktuellen Herausforderungen des Unternehmens angeglichen und weiterentwickelt wird. Um Risiken, denen KPS ausgesetzt ist, zu identifizieren, zu überwachen und zu steuern, steht dem Management ein umfassendes Finance- und Controlling-System zur Verfügung, das alle erforderlichen Informationen tagesaktuell in hoher Qualität bereitstellt. Die Risikoidentifikation erfolgt durch erfahrene Projektmanager in turnusmäßigen Reviews mit den Vice-Presidents und dem Vorstand. 3.2 Einzelne Chancen und Risiken3.2.1 Gesamtwirtschaftliche Chancen und RisikenUnsicherheit für Weltwirtschaft gesunkenDer Einfluss wirtschaftspolitischer Risiken auf die Weltwirtschaft hat sich nach Einschätzung der wichtigsten deutschsprachigen Wirtschaftsforschungsinstitute in den vergangenen Monaten deutlich verringert, nachdem sie noch zu Jahresbeginn global sehr hoch gewesen waren. In den USA werden die Absichten der Regierung mit Blick auf Protektionismus, Steuerreform und Infrastrukturinvestitionen nur graduell umgesetzt. Das Ergebnis dürfte weniger weit von den bisherigen Rahmenbedingungen entfernt sein als erwartet. Zudem haben die Wahlniederlagen europakritischer Parteien in einigen Ländern des Wirtschaftsraums dazu geführt, dass die Wahrscheinlichkeit einer politischen Destabilisierung der Europäischen Union gesunken ist. Schließlich wird es auch wahrscheinlicher, dass der Austritt Großbritanniens aus der EU mit einer ausgedehnten Übergangsfrist vollzogen wird. Damit verlängert sich zwar die Phase der Unsicherheit, abrupte Brüche werden aber vermieden. Ein substanzielles Risiko für die weltwirtschaftliche Entwicklung geht laut Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsforschungsinstitute weiterhin von China aus. Ursächlich ist ein auch mittlerweile im internationalen Vergleich sehr hohes Verschuldungsniveau der Unternehmen.13
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https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/prognosezentrum/konjunkt/2017/gd_2-17_lang.pdf Europa trotz Strukturanpassungen mit hoher VerschuldungFür die konjunkturelle Entwicklung der Europäischen Union gehen erhebliche Risiken von einem Ende der expansiven Geldpolitik aus. Ein Anstieg des Zinsniveaus könnte die noch immer ausgesprochen hoch verschuldeten öffentlichen und privaten Haushalte belasten, auch wenn der Verschuldungsgrad zurückgegangen ist. Angesichts des konjunkturellen Rückenwindes und struktureller Verbesserungen ist indes nicht zu erwarten, dass bei einem langsamen Ausstieg aus der unkonventionellen Geldpolitik größere konjunkturelle Risiken für den Euroraum insgesamt ausgehen. Dennoch ist in einzelnen Bereichen, wie den bilanziellen Risiken der Banken, nach wie vor erhöhte Wachsamkeit erforderlich. So wurden seit der Eurokrise zwar eine Vielzahl an Änderungen im institutionellen Regelwerk des europäischen Finanzsektors umgesetzt, dennoch kamen in Italien wieder staatliche Mittel zum Einsatz, um in Schieflage geratene Banken zu retten. Laut Gemeinschaftsdiagnose besteht nach wie das Problem, dass die wichtigsten Banken des Wirtschaftsraums im Notfall auf öffentliche Hilfen vertrauen können. Zudem könnten bei einer Zinsanhebung auch Zweifel an der Solvenz der hoch verschuldeten Staaten aufkommen und infolge zusätzlicher Risikoaufschläge die Staatsschuldenkrise neu aufflammen lassen.14
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https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/prognosezentrum/konjunkt/2017/gd_2-17_lang.pdf Deutschland weniger anfällig für protektionistische StörungenAuch für die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland stellt die schwer einschätzbare Wirkung der über einen längeren Zeitraum expansiv ausgerichteten Geldpolitik ein Risiko dar. Den Instituten der Gemeinschaftsdiagnose nach könnte die Konjunktur bei einem schnellen Anstieg der kurzfristigen Zinsen auch dadurch deutlich gebremst werden, dass Banken, die langfristige Kredite zu niedrigen Zinsen vergeben haben, unter Anpassungsdruck geraten. Aufgrund ihrer Exportorientierung ist die deutsche Wirtschaft zudem nach wie vor anfällig für Störungen im internationalen Umfeld, auch wenn das Risiko zusätzlicher protektionistischer Tendenzen inzwischen geringer ist, als in der Gemeinschaftsdiagnose vom Frühjahr 2017. Schließlich könnten sich die Rahmenbedingungen für den deutschen Export durch die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien über die Modalitäten des Brexit verschlechtern. Die deutsche Konjunktur könnte durch eine über die verfassungsrechtlich gebotene steuerliche Freistellung des Existenzminimums hinausgehende Abgabenentlastungen zwar stärker wachsen als angenommen, allerdings könnte sich auch angesichts der ohnehin gut ausgelasteten Kapazitäten der Preisanstieg verstärken.15
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https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/prognosezentrum/konjunkt/2017/gd_2-17_lang.pdf 3.2.2 Branchenspezifische Chancen und RisikenKPS zählt führende große und mittelständische Unternehmen aus dem deutschsprachigen und internationalen Raum zu seinen Kunden und verfügt über hervorragende Referenzen. Die fortschreitende digitale Transformation von Unternehmen erfordert innovative, agile und schnell umsetzbare Beratungsansätze, um Unternehmen bei der grundlegenden operationalen und kulturellen Neuausrichtung der Organisation strategisch, prozessual sowie auf der technologischen Ebene zu unterstützen. Dies erfordert einen ganzheitlichen Ansatz beginnend bei der klassischen Warenwirtschaft über das Onlinegeschäft bis zum digitalen Marketing sowie die Bereiche Mobile und Analytics (Big Data). KPS investierte bereits sehr früh in digitale Beratungsbereiche und ist heute als eine der wenigen Unternehmensberatungen in der Lage, ganzheitliche, unternehmensweite (End-to-End) digitale Prozessketten für die Unternehmenssteuerung in Echtzeit zu liefern und diese mittels standardisierter Software-Lösungen von beispielsweise SAP, SAP Hybris, Adobe oder Intershop zu implementieren. Besonders durch die Herausforderungen der digitalen Transformation werden deutliche Wachstumsimpulse im Omnichannel, im B2B- aber auch im B2C-Bereich nicht nur im Handel, sondern auch im Dienstleistungs- und Industriebereich erwartet. Die Beschaffungsstrukturen in Unternehmen verändern sich und Entscheidungsträger finden sich nicht mehr nur im traditionellen IT-oder Finanzbereich, sondern Budgets wandern vermehrt in den Marketing- oder E-Commerce-Bereich der Unternehmen. Vertriebs- und Marketingaktivitäten, aber auch allgemein der Beratungsansatz, müssen auf diese zusätzlichen, neuen Ansprechpartner in den jeweiligen Branchen angepasst werden. Projektzyklen werden durch die Geschwindigkeit der fortschreitenden Digitalisierung immer kürzer. Daher legen Unternehmen bei der Auswahl des Beratungspartners auch zunehmend Gewicht auf dessen Kompetenzen und Fähigkeiten, Transformationsprojekte so begleiten zu können, dass durch entsprechende Change-Management-Impulse und -Maßnahmen auch die Mitarbeiter der einzelnen Fachabteilungen mitgenommen und im Change-Prozess begleitet werden. Nur so können Unternehmen einen schnellen Projekt-ROI erzielen und in hart umkämpften Märkten agil bleiben. KPS hat deshalb im vergangenen Geschäftsjahr auch vermehrt in die Industrialisierung des Beratungsansatzes investiert: Strategisches Alignment, Prozesse, Change Management und die Implementierung von Standard-Technologien können nun noch schneller umgesetzt und innovative Geschäftsideen und Konzepte noch rascher realisiert werden. Die hohe Umsetzungsgeschwindigkeit und Kundenzufriedenheit nach erfolgreich abgeschlossenen Transformationsprojekten führen zum Abschluss langfristiger Verträge für Application Management Services und Support-Aktivitäten und tragen dadurch zur Umsatzgenerierung bei. 3.2.3 Chancen und Risiken in der AuftragsabwicklungMit der agilen KPS Rapid Transformation® -Projektmethode setzt KPS bewährte Technologie der Spitzenklasse in der Umsetzung von Projekten ein. Dabei verbinden die Berater von KPS die klassische Welt der Strategie- und Prozessberatung mit der Implementierungsberatung, um durch die Realisierung von Synergiepotenzialen in den Beratungssegmenten optimale Transformationsprozesse zu erzielen. Das Einführungsrisiko wird so erheblich reduziert. Die Planung und Umsetzung von Projekten ist größtenteils umfangreich und komplex. Zusätzliche Anforderungen von Kunden führen dann zu Änderungen im Projektaufbau oder -ablauf. Das bedeutet ein Risiko vor allem für Werkverträge mit Festpreisvereinbarungen. Projekte, die nach Arbeitszeit- und aufwand abgerechnet werden, stellen aus Sicht der KPS kein bestandsgefährdendes Risiko dar, da Änderungsanforderungen zu entsprechenden Anpassungen des Projektbudgets führen. Durch die Komplexität der Projekte und Besonderheiten in den Branchen, in denen die Kunden der KPS tätig sind, kann es zu fachlichen und/oder qualitativen Problemen kommen, die von den zugeteilten Projektmitarbeitern nicht gelöst werden können. KPS beobachtet zunehmende Versuche von Mitbewerbern, das erfolgreiche Modell nachzubilden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass mittlere oder große Beratungsunternehmen damit versuchen, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber KPS zu erzielen. 3.2.4 Chancen und Risiken aus SkaleneffektenDurch die aktuelle Konzerngröße mit einem kontinuierlich steigenden Jahreskonzernumsatz von nun 160,3 Mio. Euro und einer stabil wachsenden Beratungsmannschaft von gegenwärtig mehr als 500 Beschäftigen ist das Interesse von großen Unternehmen an den Beratungsleistungen von KPS weiter gewachsen. Die zunehmende Attraktivität von KPS steigert die Chancen, von Großkunden als Generalunternehmer beauftragt zu werden. Aufgrund der Komplexität der Beratungsinitiativen und der Unternehmensgröße der Kunden kann die KPS gleichzeitig nur eine begrenzte Anzahl an Großprojekte bedienen. Der Ausfall (Zahlungsunfähigkeit) einer oder mehrerer dieser Großkunden birgt daher ein bestandsgefährdendes Risiko. 3.2.5 PersonalrisikoDas Unternehmenswissen ist im Humankapital der KPS verankert. Die Abwanderung von qualifizierten Führungskräften und Beratern an Konkurrenzunternehmen führt zu Know-how-Verlust und stellt daher ein Risiko dar. 3.2.6 Chancen und Risiken in der Investition und FinanzierungWährungsrisiken bestehen wegen der Konzentration auf den Euroraum nur in begrenztem Umfang. Dies gilt auch für Liquiditäts- und Zinsrisiken aufgrund der soliden Kapital- und Finanzierungsstruktur. Das Geschäftsmodell der KPS bringt es mit sich, dass relativ wenige, aber sehr umfangreiche Projekte gleichzeitig bearbeitet werden. Der Ausfall eines Kunden kann deshalb eine sehr negative Auswirkung auf die Liquiditätssituation von KPS haben. Auswirkungen von Wechselkursentwicklungen sind für den KPS-Konzern aufgrund der Kundenstruktur und der überwiegenden Rechnungsstellung in Euro nicht erkennbar. Ein Kreditrisiko / Ausfallrisiko besteht für KPS dahingehend, dass Kunden oder sonstige Schuldner ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. Die Bonität einzelner Kunden oder Geschäftspartner mit größeren Umsatzvolumen unterliegt der regelmäßigen Überprüfung. 3.2.7 Steuerliche Chancen und RisikenDem Vorstand sind derzeit keine wesentlichen steuerlichen Risiken bekannt. Das Risiko der Gewerbesteuerzahlung aus den Vorjahren für eine Tochtergesellschaft besteht nicht mehr, es liegt hierfür ein Erlassbescheid vor. Die in den Vorjahren gebildete Rückstellung wurde deshalb im Geschäftsjahr aufgelöst. 3.2.8 Technologische Chancen und RisikenTechnische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der KPS können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mögliche daraus folgende kurzfristige Kündigungen von Dienstleistungs-, Betreuungs- oder Lieferverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen. 3.2.9. Chancen und Risiken aus der HoldingfunktionDie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KPS AG ist aufgrund ihrer Holdingfunktion von der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochterunternehmen abhängig. 3.3 Gesamtaussage zu Chancen und RisikenDas Risikofrüherkennungssystem unterstützt das Management dabei, bestehende Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Risikofrüherkennungssystem wurde im Rahmen der Abschlussprüfung einer Pflichtprüfung unterzogen. Zusammenfassend ergibt die Risikoanalyse auf Basis der uns heute bekannten Informationen ein zufriedenstellendes Ergebnis: Danach sind Risiken mit einem existenzgefährdenden Schadens- und Gefährdungspotenzial für die Vermögens- Finanz-, und Ertragslage des KPS-Konzerns derzeit nicht erkennbar. 3.4 Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagement-Systems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess (Bericht gemäss §§ 289 Absatz 5, 315 Absatz 2 Nr. 5 HGB)Das Rechnungswesen und Controlling der KPS arbeitet auf Basis eines rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, das die vollständige, richtige und zeitnahe Übermittlung von Informationen gewährleistet und alle Konzerngesellschaften einbezieht. Unser Ziel ist es, potenzielle Risiken und Fehlentwicklungen frühestmöglich zu identifizieren, zu minimieren bzw. vollständig zu vermeiden. Durch diese Maßnahmen sollen mögliche Schäden und eine potenzielle Bestandsgefährdung vom KPS-Konzern abgewendet werden. Risiken, die sich aus der Auftragsabwicklung ergeben, werden durch das Controlling frühzeitig erkannt. Ableitbare drohende Risiken werden den verantwortlichen Vice-Presidents und Managing Partnern unverzüglich mitgeteilt, in internen Führungsmeetings besprochen und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Die Verantwortlichkeiten sind klar abgegrenzt; die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips und der Einsatz von strengen IT-Berechtigungskonzepten sind essenzielle Bestandteile unseres internen Rechnungswesens und Controlling-Systems. Die Abschlusserstellung der Konzerngesellschaften nach nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen erfolgt zentral von unserem Firmensitz in Unterföhring aus. Hierbei wird ein konzerneinheitlicher Kontenplan verwendet, der für alle Gesellschaften maßgeblich ist. Nach Überleitung der Einzelabschlüsse auf die internationalen Rechnungslegungsvorschriften (HB II) erfolgt über unsere SAP Finance & Controlling-System eine Konsolidierung auf den Konzernabschluss. Hierbei werden konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt. Die Einzelabschlüsse der Konzerngesellschaften werden - soweit wesentlich oder gesetzlich erforderlich - einer externen Jahresabschlussprüfung unterzogen, deren Ergebnisse mit den Abschlussprüfern besprochen werden. 4 PROGNOSEBERICHT4.1 Gesamtwirtschaftliche Prognose Weltwirtschaft expandiert weiter kräftigFür die Jahre 2018 und 2019 erwarten die wichtigsten deutschsprachigen Wirtschaftsforschungsinstitute eine weiterhin kräftige Expansion der Weltwirtschaft, wenn auch mit sinkenden Zuwachsraten gegen Ende des Prognosezeitraums. 2018 soll das Wachstum 3,1 % betragen. Für 2019 wird ein Anstieg von 2,9 % erwartet. Das entspricht einer Prognoseanhebung im Vergleich zum Frühjahrsgutachten um 0,1 Prozentpunkte für 2018 und 0,2 Prozentpunkte für 2019.16 In den USA, Japan und Großbritannien soll sich 2018 und 2019 das Wachstumstempo des Bruttoinlandsprodukts laut Gemeinschaftsdiagnose insbesondere aufgrund des nachlassenden Binnenkonsums verlangsamen. Die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs wird zusätzlich durch die schwache Investitionstätigkeit der Unternehmen belastet werden. Ursächlich dafür ist die mit dem Brexit verbundene Unsicherheit. Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften und die Schwellenländer werden im Prognosezeitraum gleichermaßen zur Expansion der Weltwirtschaft beitragen. Dabei gleichen die Schwellenländer ihren geringeren Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP) durch höhere Zuwachsraten aus.17 Dennoch erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute der Gemeinschaftsdiagnose durch den Strukturwandel der chinesischen Volkswirtschaft im Prognosezeitraum auch ein Nachlassen der wirtschaftlichen Expansion im asiatischen Raum. Während der Anteil der inländischen Wertschöpfung steigt, wird das Importwachstum gebremst. Die Volksrepublik China hält zudem an ihrer Strategie des Wandels fest, von einer exportgetriebenen Wirtschaft zu einem stärker von der inländischen Nachfrage getragenen Wachstum.18
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https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/prognosezentrum/konjunkt/2017/gd_2-17_lang.pdf Wirtschaft im Euroraum zunehmend ausgelastetIm Euroraum wird sich das konjunkturelle Tempo nach Ansicht der Wirtschaftsforschungsinstitute der Gemeinschaftsdiagnose leicht verringern. Damit wird der Auslastungsgrad sein Normalniveau erreichen und langsamer ansteigen. Der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts soll mit einem weniger lebhaften Auslandsgeschäft infolge der Euro-Aufwertung 2,0 % im Jahr 2018 und 1,8 % im Jahr 2019 betragen. Die Investitionen und der private Konsum werden dagegen in wenig verändertem Tempo zunehmen.19 Die fortgesetzte konjunkturelle Erholung soll sich demnach auch in einer weiteren Verbesserung der Arbeitsmarktlage widerspiegeln. Die Arbeitslosenquote soll 2018 im Durchschnitt auf 8,6 % sinken. Für 2019 werden 8,2 % prognostiziert. Da die Energie- und Lebensmittelpreise nicht merklich steigen sollen, rechnen die Institute der Gemeinschaftsdiagnose mit einem Rückgang der Preissteigerungsrate auf 1,4 % im Jahr 2018. Indes wird die Kerninflationsrate allmählich weiter zunehmen, sodass der Preisauftrieb 2019 mit 1,6 % wieder etwas höher ausfallen dürfte.20
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https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/prognosezentrum/konjunkt/2017/gd_2-17_lang.pdf Wachstum in Deutschland setzt sich unvermindert fortNach Meinung der wichtigsten deutschsprachigen Wirtschaftsforschungsinstitute wird sich das Expansionstempo der Wirtschaft in Deutschland nur geringfügig abschwächen. Das Bruttoinlandsprodukt soll 2018 demnach um 2,0 % und im Jahr 2019 um 1,8 % zunehmen. Da das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 etwas stärker steigen wird als das Produktionspotenzial, sollte sich der Auslastungsgrad der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten weiter erhöhen. Im Jahr 2019 wird die Wirtschaftsleistung laut Prognose der Gemeinschaftsdiagnose im gleichen Tempo wie das Produktionspotenzial zulegen.21 Eine kräftige Weltkonjunktur, insbesondere der sich fortsetzende Aufschwung im Euroraum soll demnach die deutschen Exporte stimulieren. Demgegenüber wird zwar erwartet, dass eine Aufwertung des Euro die Wettbewerbsfähigkeit verringert und damit die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland dämpft, dennoch soll sich der starke Binnenkonsum auch positiv auf die Einfuhren auswirken.22 Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird sich nach Ansicht der Wirtschaftsforscher weiter verbessern. Die Zahl der Erwerbstätigen soll 2018 und 2019 mit 1,1 % sowie 0,9 % zunehmen. Unterdessen wird erwartet, dass die Erwerbslosenquote in Deutschland ungeachtet der zunehmenden Erwerbsbeteiligung anhaltend sinken wird. Die Arbeitslosenquote soll 5,7 % im Jahr 2018 und 5,5 % im Jahr 2019 betragen. Aufgrund steigender Lohnkosten wird 2018 ebenfalls ein Anstieg der Verbraucherpreise von 1,7 % und im Jahr 2019 von 1,8 % erwartet.23
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https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/prognosezentrum/konjunkt/2017/gd_2-17_lang.pdf 4.2 Branchenspezifische PrognoseEnormer Bedarf für digitale Transformation der WertschöpfungsketteIm Winterhalbjahr 2017/2018 erwarten 43 % der Unternehmensberatungen in Deutschland eine weitere Verbesserung der Geschäftsaussichten, lediglich 7 % rechnen mit einer ungünstigeren Entwicklung. Besonders optimistisch zeigen sich die IT- und Personalberater nach der Geschäftsklima-Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) im dritten Quartal 2017.24 Der anhaltende Bedarf an Projektunterstützung sowie Outsourcing führt auch in der IT-Dienstleistungsbranche zu optimistischen Aussichten. Besonders IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen mit einer Fokussierung auf das Projektgeschäft profitieren von dieser Entwicklung. Für 2018 erwarten die IT-Consultingunternehmen ein Umsatzwachstum von 11 %.25
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https://www.bdu.de/media/351688/geschaeftsklimabefragung_3q2017.pdf Digitale Geschäftsmodelle und Prozessoptimierungen zentralDie Digitalisierungsstrategien der Unternehmen richten sich 2018 laut Lünendonk-Studie zum Markt für IT-Beratung und IT-Service auf die Bereiche "Digital Operational Excellence" und "Digital Customer Experience".26 Prioritäten haben die Automatisierung von Prozessen sowie die Digitalisierung der Kundenschnittstellen. 65 % der Unternehmen werden sich auf die Optimierung der Prozesse durch Vernetzung, Automatisierung und Standardisierung konzentrieren, fast genauso viele Unternehmen arbeiten werden zusätzlich an der Verbesserung der Customer Journey durch den Einsatz von Data Analytics sowie der Entwicklung und Umsetzung von Produkt- und Service-Innovationen arbeiten.27
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Lünendonk-Studie - 2017 Der Markt für IT-Beratung
und IT-Service in Deutschland Anstieg der IT-Budgets durch digitale TransformationsprojekteDie vorherrschende Kombination aus lokal installierten Software-Lösungen und Cloud-Anwendung bei Unternehmen führt in der Digitalisierung von Geschäftsmodellen zu einem steigenden Beratungsbedarf für die Systemintegration und IT-Architektur. So planen laut Lünendonk-Studie zum Markt für IT-Beratung und IT-Service mehr als 50 % der Unternehmen, das Budget für IT-Beratung und Systemintegration zu erhöhen. Weitere 30 % planen mit gleich hohen Ausgaben wie im Vorjahr. Aber auch für die Anwendungsentwicklung wie Software zur Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle wollen 62 % der Unternehmen mehr Geld ausgeben. Bei zahlreichen Unternehmen, die Ausgabensteigerungen planen, befindet sich die digitale Transformation im Anfangsstadium. Dennoch erhöhen auch Anwenderunternehmen in einer fortgeschrittenen Phase der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle die Ausgaben, weil sie einen immer größeren Teil der Wertschöpfung von Geschäftsprozessen wie Produktion, Supply Chain oder Marketing aus der Cloud beziehen. Dazu gehören mit Unternehmen im Handel (Online-Shops, E-Commerce) insbesondere Kunden von KPS.28
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Lünendonk-Studie - 2017 Der Markt für IT-Beratung
und IT-Service in Deutschland Digitale Transformation fordert auch BeratungsunternehmenIn Transformationsprojekten sind agile Methoden, das Alleinstellungsmerkmal von KPS mit der KPS Rapid Transformation®, inzwischen die bevorzugte Umsetzung. Dementsprechend planen 86 % der Beratungen, ihre Consultants in agilen Methoden zu schulen oder die entsprechenden Anstrengungen weiter zu intensivieren. Die Digitalisierung ist somit nicht nur eine Herausforderung für die Kunden der Beratungen, sondern auch für die Branche selbst. Dabei zeigt sich laut Lünendonk, dass die Mehrheit der Beratungsunternehmen den Umstieg von klassischen Vorgehensmodellen zu agiler Entwicklung noch lange nicht vollzogen hat.29 Der Rekrutierungsdruck hingegen wird dadurch verstärkt, dass der Beratungsbedarf von Kunden auch durch Trend-Technologien wie Blockchain, Artificial Intelligence oder Bots geprägt ist. Denn mit der zunehmenden Nachfrage vonseiten der Kunden nach Komplettlösungen für die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle (Beratung, Entwicklung, Umsetzung), steigt der Druck auf die Beratungsunternehmen, "end-to-end"-Consulting anbieten und liefern zu können.30
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Lünendonk-Studie - 2017 Der Markt für IT-Beratung
und IT-Service in Deutschland 4.3 Prognose für den KPS-KonzernZur Steigerung des Umsatzes sind umfangreiche Investitionen im Bereich Personalaufbau und -entwicklung vorgesehen. Für unsere weitere europaweite Expansion sind ebenfalls umfangreiche Investitionen geplant, in Dänemark wurde im Geschäftsjahr 2016/2017 bereits eine Akquisition vorgenommen. Bei den Kostenstrukturen rechnen wir mit keinen wesentlichen Veränderungen. Unsere Einschätzung für das Geschäftsjahr 2017/2018 resultiert unter anderem aus der positiven Entwicklung vergangener Berichtszeiträume und basiert vor allem auf dem exzellenten Beratungsportfolio für unsere Fokusbranchen, dem Handel und die Konsumgüterindustrie. Vorstand und Management der KPS AG beurteilen die Lage insgesamt sehr positiv. Für die Herausforderungen der Zukunft sind wir exzellent aufgestellt. Darüber hinaus verfügt die KPS über eine solide Finanzstruktur und Ertragslage. Neben der Steigerung des Umsatzes wollen wir uns konsequent auf die Ertragsoptimierung konzentrieren. Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2017/2018 geht der Vorstand weiter von einem stabilen Wachstum aus. Wir sind erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2017/2018 gestartet. Im ersten Quartal haben sich Umsatz und Auftragseingang gemäß unseren Erwartungen zufriedenstellend entwickelt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Steigerung des Umsatzes auf voraussichtlich 160 - 170 Mio. Euro sowie ein EBIT von 23 -26 Mio. Euro. In diesen Werten sind die Prognosen für die am 2. Oktober 2017 neue erworbene ICE Consultants Europe SL, Barcelona, Spanien, und die zum Jahresbeginn 2018 erworbene Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg, Deutschland, enthalten. Nach heutiger Kenntnislage geht der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis gemäß den Prognosen für das Geschäftsjahr 2017/2018 entwickeln. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung stimmt die aktuelle Geschäftsentwicklung mit den Erwartungen in den wesentlichen Finanzkennzahlen überein. Unsere Prognose basiert auf heute bekannten Fakten und Vorhersagen über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Sollte es bei den wirtschaftlichen Entwicklungen und Rahmenbedingungen zu größeren, aus heutiger Sicht nicht vorhersehbaren Veränderungen kommen, besteht trotz allem ein latentes Risiko, dass die prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele nicht erreicht werden können. 5 VERGÜTUNGSBERICHT5.1 Vergütungen für die Mitglieder des VorstandsDie Vorstandsvergütungen setzen sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Als Fixum sind für jedes Vorstandsmitglied Jahresfestbezüge vereinbart, die in zwölf gleichen Monatsraten am Ende eines jeden Monats zahlbar sind. Die variable Komponente wird an das Erreichen bestimmter Erfolgskennziffern im KPS-Konzern gekoppelt und wird im folgenden Geschäftsjahr ausbezahlt. Die Vergütung betrug für den Vorstand insgesamt 1.028 (Vorjahr: 1.250) TEuro, wobei der variable Anteil 47 % (im Vorjahr: 48 %) der Gesamtbezüge betrug. Der Grund für den Rückgang der Vergütung liegt darin, dass der Vorstand seit Juni 2017 aus nur noch einem Mitglied besteht. Eine Offenlegung der individualisierten Vorstandsbezüge unterbleibt, ein entsprechender Beschluss der Hauptversammlung liegt dazu vor. Dem Vorstand wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhält der Vorstand einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Die Aufwendungen hierfür betrugen im Geschäftsjahr 2016/2017 59 TEuro. Des Weiteren wurde eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen. 5.2 Vergütungen für die Mitglieder des AufsichtsratsIn der Hauptversammlung am 9. Mai 2008 wurde die derzeitige Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats beschlossen. Demnach erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats neben dem Ersatz seiner Auslagen nach Ablauf des Geschäftsjahres eine feste Vergütung in Höhe von TEuro 15, der Aufsichtsratsvorsitzende erhält TEuro 25. Die Vergütung wird nach der Hauptversammlung zahlbar. Die Aufsichtsratsvergütung belief sich im Geschäftsjahr 2016/2017 auf insgesamt 55 (Vorjahr: 55) TEuro. Im Geschäftsjahr 2016/2017 betrugen die Aufsichtsratvergütungen für den Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Michael Tsifidaris 25 (Vorjahr: 25) TEuro, für Herrn Uwe Grünewald 15 (Vorjahr: 15) TEuro und für Herrn Hans-Werner Hartmann 15 (Vorjahr: 15) TEuro. 6 ÜBERNAHMERELEVANTE ANGABEN GEMÄSS § 315 ABS. 4 HGB6.1 Zusammensetzung des gezeichneten KapitalsZum 30. September 2017 betrug das Grundkapital der Gesellschaft 37.412.100 Euro. Es ist eingeteilt in 37.412.100 nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von 1 Euro am Grundkapital. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr keine eigenen Aktien erworben, es wurden keine eigenen Aktien veräußert. Der Gesamtbestand der von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien zum Stichtag 30. September 2017 beträgt 133.365 (Vorjahr: 133.365) Stück. Bei allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten eingebunden. 6.2 Stimmrechts- und ÜbertragungsbeschränkungenDem Vorstand sind keine Vereinbarungen zwischen Aktionären bekannt, aus denen sich Stimmrechtsbeschränkungen oder Beschränkungen zur Übertragung von Aktien ergeben. Solche Beschränkungen ergeben sich auch nicht aus Gesetz oder Satzung, soweit nicht im Einzelfall die Regelung des § 44 Abs. 1 WpHG Anwendung findet. Nach dieser Regelung besteht das Stimmrecht aus Aktien, die einer wesentlichen Beteiligung an der Gesellschaft im Sinne von § 33 und 34 WpHG zuzurechnen sind, für die Zeit nicht, in der die Mitteilungspflichten gegenüber der Gesellschaft und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach § 33 Abs. 1 oder 2 WpHG nicht erfüllt wurden. 6.3 Kapitalbeteiligungen größer 10 ProzentDirekte oder indirekte Beteiligungen am Kapital der Gesellschaft, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, bestanden zum 30. September 2017 nach Kenntnis des Vorstands wie folgt: scroll
Der KPS AG sind im Geschäftsjahr 2016/2017 keine weiteren Meldungen hinsichtlich direkter und indirekter Beteiligungen zugegangen, die 10 % der Stimmrechte übersteigen. Damit liegt der Gesellschaft über die oben dargestellte Auflistung hinaus keine Meldung vor, die eine Beteiligung über 10 % der Stimmrechte beinhaltet. 6.4 Sonderrechte, die Kontrollbefugnisse verleihenEs gibt keine Aktien der Gesellschaft mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. 6.5 Stimmrechtskontrolle bei ArbeitnehmerbeteiligungenArbeitnehmer, die am Kapital der KPS AG beteiligt sind, üben ihre Kontrollrechte wie andere Aktionäre unmittelbar nach den gesetzlichen Vorschriften und der Satzung aus. 6.6 Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und Änderungen der SatzungDie Mitglieder des Vorstands werden nach Maßgabe von § 84 AktG in Verbindung mit § 7 der Satzung bestellt bzw. abberufen. Hierfür ist der Aufsichtsrat zuständig. Ernennungen erfolgen jeweils für eine Amtszeit von höchstens fünf Jahren. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig, wobei der Beschluss frühestens ein Jahr vor Ablauf der Amtszeit gefasst werden darf. Änderungen der Satzung bedürfen gemäß § 179 Abs. 1 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung, der, soweit die Satzung keine andere Mehrheit vorsieht, gemäß § 179 Abs. 2 AktG eine Mehrheit von drei Vierteln des bei der Abstimmung vertretenen Grundkapitals erfordert. 6.7 Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Ausgabe oder dem Rückkauf von AktienDer Vorstand hat die ihm durch Gesetz und Satzung eingeräumten Befugnisse, welche im Kern die Befugnisse zur Leitung der Gesellschaft unter eigener Verantwortung und ihrer Vertretung nach außen umfassen. Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7. April 2017 wurde die von der Hauptversammlung am 28. März 2014 beschlossene Ermächtigung zur Schaffung von genehmigtem Kapital 2014/I aufgehoben. Stattdessen wurde ein genehmigtes Kapital 2017/I in Höhe von 18.706.050,00 Euro geschaffen. Dadurch wird der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Grundkapital bis zum 6. April 2022 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 18.706.050,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch die Ausgabe neuer auf den Namen lautende nennwertlose Aktien (Stückaktien) zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Eine Veränderung beim genehmigten Kapital 2017/I ist im Geschäftsjahr 2016/2017 nicht erfolgt. 6.8 Wesentliche Vereinbarungen unter Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines ÜbernahmeangebotesIm Falle eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots erhalten die Vorstandsmitglieder bei Ausübung des vertraglich vereinbarten Sonderkündigungsrechts eine Abfindung in Höhe von 75 % des zum Zeitpunkt der Vertragsbeendigung gültigen Jahreszieleinkommens. Den Vice Presidents wurde für diesen Fall ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. 7 RECHTLICHE ANGABEN7.1 Erklärung zur Unternehmensführung gemäss § 289a HGBDie Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 a HGB und § 315 Abs. 5 ist öffentlich zugänglich unter: www.kps.com/ de.investor-relations.corporate-governance.html/investor-corporategovernance. 7.2 Entsprechenserklärung Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der KPS AG zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex"Vorstand und Aufsichtsrat der KPS AG haben zum 18. Januar 2018 die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung abgegeben und auf der Website des Unternehmens unter www.kps.com/de.investor-relations.corporate-governance.html/ investor-corporategovernance öffentlich zugänglich gemacht. JAHRESABSCHLUSS 2016/2017KPS AGBilanz zum 30. September 2017 nach HGBAKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017 nach HGBscroll
Anhang 2016/20171 ALLGEMEINE ANGABENDie KPS AG ist eine am geregelten Markt börsennotierte Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in 85774 Unterföhring, Landkreis München, Betastraße 10h, Deutschland (Registernummer HRB 123013, Amtsgericht München). Der Jahresabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die KPS AG übt die Holdingfunktionen für die KPS-Gruppe aus. Die operativen Beteiligungsunternehmen sind im Wesentlichen im Bereich Managementconsulting / Transformationsberatung, Systemintegration sowie dem Vertrieb von Hardware und Softwarelizenzen tätig. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB, i.V.m. § 264 d HGB. Das vom Kalenderjahr abweichende Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet im darauffolgenden Jahr zum 30. September. Der Jahresabschluss der KPS AG (im folgenden KPS) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung des Jahresabschlusses richtet sich nach den Vorschriften der § 266 und 275 Abs. 2 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt in Euro. KPS stellt die Zahlen in diesem Anhang in tausend Euro (TEuro) dar. Neben den Werten für das Geschäftsjahr 2016/2017 finden sich zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte, die in Klammern dargestellt werden. Durch die im Zuge des BilRUG geänderten Vorschriften des § 277 Abs. 1 HGB ergeben sich im Geschäftsjahr 2016/2017 Veränderungen in der Zuordnung der Konten zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden auch die Vorjahreswerte angepasst. Dazu wurde aus der Position "sonstige betriebliche Erträge" ein Betrag in Höhe von 9.785 TEuro in die Position Umsatzerlöse umgegliedert, aus der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" wurden die den Umsatzerlösen zurechenbaren Aufwendungen in Höhe von 5.894 TEuro in die Position "Aufwendungen für bezogene Leistungen" umgegliedert. Im Vorjahr wurden konzerninterne Kostenweiterberechnungen teilweise saldiert ausgewiesen. Seit dem Berichtsjahr werde diese unsaldiert ausgewiesen. Im Vorjahr wurden 3.534 TEuro in den Umsatzerlösen und Materialaufwendungen saldiert. 2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN2.1 AnlagevermögenDie immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen der Anschaffungskosten werden auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der einzelnen Anlagegüter zugrunde. Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. 2.2 UmlaufvermögenForderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände werden mit dem Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Aufwendungen, die dem nachfolgenden Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. 2.3 FremdkapitalDie gebildeten Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Verbindlichkeiten sind mit deren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern auf unterschiedliche Wertansätze zwischen der Handels- und Steuerbilanz sowie bestehende Verlustvorträge werden mit einem Gewerbesteuersatz von 13,3 %, einem Körperschaftsteuersatz von 15,0 % und einem Solidaritätszuschlagssatz von 5,5 % gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Der Ansatz von aktiven Überhängen aus latenten Steuern unterbleibt entsprechend dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen sowie aus zeitlich abweichenden Wertansätzen der Urlaubsrückstellung zwischen der Steuerbilanz und der Handelsbilanz. Die passiven latenten Steuern resultieren aus abweichenden Wertansätzen der Anteile an verbundenen Unternehmen zwischen der Steuerbilanz und der Handelsbilanz. Die Währungsumrechnung für Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt zum Bilanzstichtag entsprechend § 256 a HGB. Die bei der Abschlusserstellung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert beibehalten worden. 3 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ3.1 AnlagevermögenZur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den beigefügten Anlagespiegel. Die immateriellen Vermögensgegenstände weisen einen Betrag von 609 (i.V. 274) TEuro auf und beinhalten im Wesentlichen Softwarelizenzen. Das Sachanlagevermögen besteht in Höhe von 198 (i.V. 201) TEuro und enthält die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Finanzanlagevermögen beläuft sich auf 66.898 (i.V. 66.258) TEuro und enthält Anteile an verbundenen Unternehmen, die sich aus folgenden Beteiligungen zusammensetzen: scroll
Umrechnungskurs CHF zu EUR: Der Stichtagskurs zum 30. September 2017 betrug 1,0989. Der Durchschnittskurs der Berichtsperiode betrug 1,1457 Umrechnungskurs DKK zu EUR: Der Stichtagskurs zum 30. September 2017 betrug 7,4423. Der Durchschnittskurs der Berichtsperiode betrug 7,4375 Umrechnungskurs USD zu EUR: Der Stichtagskurs zum 30. September 2017 betrug 1,1806. Der Durchschnittskurs der Berichtsperiode betrug 1,1046
1.)
Das Jahresergebnis 2016/2017 wurde aufgrund
des abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags an die KPS AG abgeführt. 3.2 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 23.921 (i.V. 17.484) TEuro und resultieren aus konzerninternen Verrechnungen und Kostenumlagen, vorgenommenen Ausschüttungen sowie Ansprüchen aus Ergebnisabführung. Die ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen geleistete Anzahlungen, Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Steuererstattungsansprüchen und debitorische Kreditoren. Zum Bilanzstichtag besteht eine Forderung in Höhe von 20 TEuro aus Mietkautionszahlungen mit einer vereinbarten Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Weitere Forderungen mit vereinbarten Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestanden nicht. 3.3 Guthaben bei Kreditinstituten und KassenbeständeDie Guthaben bei Kreditinstituten betragen 4.603 (i.V. 8.049) TEuro und bestehen aus Kontokorrentkonten. Die bestehenden Festgeldkonten wiesen zum Bilanzstichtag keine Guthaben aus. 3.4 Eigenkapital3.4.1 Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der KPS AG beträgt zum Bilanzstichtag 37.412.100,00 (i.V. 37.412.100,00) Euro und verteilt sich insgesamt auf 37.412.100 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt. Die von der Gesellschaft erworbenen und zum Bilanzstichtag gehaltenen eigenen Aktien sind mit ihrem Nennwert von 121.241,00 (i.V. 121.241) Euro offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Bestand zum Abschlussstichtag beträgt 133.365 Aktien. 3.4.2 Genehmigtes KapitalDurch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7. April 2017 wurde die von der Hauptversammlung am 28. März 2014 beschlossene Ermächtigung zur Schaffung von genehmigtem Kapital 2014/I aufgehoben. Stattdessen wurde ein genehmigtes Kapital 2017/I in Höhe von 18.706.050,00 Euro geschaffen. Dadurch wird der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Grundkapital bis zum 6. April 2022 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 18.706.050,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch die Ausgabe neuer auf den Namen lautende nennwertlose Aktien (Stückaktien) zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Eine Veränderung beim genehmigten Kapital 2017/I ist im Geschäftsjahr 2016/2017 nicht erfolgt. 3.4.2.1 Bedingtes KapitalDurch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7. April 2017 wurde das Grundkapital um bis zu 2.000.000,00 Euro auf den Namen lautende Stückaktion bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2017/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Aktienoptionsrechten, zu deren Ausgabe der Vorstand bis 6. April 2022 ermächtigt wurde. 3.4.3 KapitalrücklageDie Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag 10.569 TEuro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. In die Kapitalrücklage wurden die Differenzbeträge zwischen den Kurswerten der aus der Erhöhung des Grundkapitals ausgegebenen neuen Aktien sowie der abgegebenen eigenen Aktien und deren Nennwerten eingestellt. 3.4.4 Andere GewinnrücklagenDie anderen Gewinnrücklagen betragen zum Bilanzstichtag 599 TEuro und haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. 3.4.5 Eigene AktienMit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2010 und der Ersetzung des Beschlusses durch die Hauptversammlung vom 27. März 2015 ist die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugs- oder sonstigen Andienungsrechts erfolgt. Danach kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien bis zu einem Betrag von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals erwerben und veräußern. Dieser Beschluss ist wirksam ab der Hauptversammlung und endet mit Ablauf des 26. März 2020. Die Bedingungen zum Erwerb, der Verwendung und des Bezugsrechtsausschlusses wurden explizit geregelt. Bis zum Bilanzstichtag wurden insgesamt 640.158 (davon im Geschäftsjahr 2016/17: keine) Stück erworben und 518.910 (davon im Geschäftsjahr 2016/17: keine) Stück veräußert. Durch die von der Hauptversammlung am 15. April 2016 beschlossene Kapitalerhöhung hat sich der Bestand der eigenen Aktien um 12.124 Stück auf nunmehr 133.365 Stück erhöht. Die durch Kapitalerhöhung unentgeltlich erworbenen eigene Anteile von 12.124 Stückaktien werden nicht bilanziert, da es sich um Gratisaktien handelt. 3.4.6 BilanzgewinnDie Entwicklung des Bilanzgewinns ergibt sich wie folgt: scroll
Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016/2017 in Höhe von 30.389 TEuro a) in Höhe von 13.094 TEuro zur Ausschüttung einer Dividende von 0,35 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden sowie b) den verbleibenden Betrag in Höhe von TEuro 17.295 auf neue Rechnung vorzutragen. 3.5. RückstellungenIn den Steuerrückstellungen sind die voraussichtlichen Steuernachzahlungen mit 0 (i.V. 504) TEuro für Körperschaftssteuer und 286 (i.V. 492) TEuro für Gewerbesteuer enthalten. Bereits geleistete Vorauszahlungen wurden bei der Ermittlung berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen betragen 4.074 (i.V. 2.725) TEuro und entwickelten sich wie folgt: scroll
Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beruht auf Zahlungsverpflichtungen für erhaltene Lieferungen und Leistungen, die am Bilanzstichtag noch nicht abgerechnet waren. Die Rückstellung für Abschlusskosten betrifft die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses. Die Rückstellung für Personalverpflichtungen betrifft noch abzuführende Beiträge an die Berufsgenossenschaft, Tantiemen und ausstehende Urlaubsansprüche sowie vertraglich vereinbarte Ergebnisbeteiligungen an Leitende Angestellte. 3.6 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 10.499 (i.V. 9.159) TEuro und resultieren aus Transaktionen im Rahmen des konzerninternen Cashpoolings sowie aus Kostenumlagen im Konzern. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.782 (i.V. 2.290) TEuro, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 6 (i.V. 3) TEuro und Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 1 (i.V. 1) TEuro enthalten. Weiterhin ist hierunter die weitere Kaufpreisverpflichtung für 2016/17 für den Beteiligungserwerb an der KPS digital GmbH (Vorjahr: getit - Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH) in Höhe von 449 (i.V. 1.555) TEuro passiviert. Sämtliche Verbindlichkeiten sind binnen Jahresfrist zur Zahlung fällig. 4 ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGIn den Umsatzerlösen sind Konzernumlagen in Höhe von 15.420 (i.V. 9.785) TEuro enthalten. Durch die geänderten Vorschriften des § 277 Abs. 1 HGB ergeben sich im Geschäftsjahr 2016/2017 Veränderungen in der Zuordnung der Konten zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden auch die Vorjahreswerte angepasst. Dazu wurde aus der Position "sonstige betriebliche Erträge" ein Betrag in Höhe von 9.785 TEuro in die Position Umsatzerlöse umgegliedert. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 5 (i.V. 2) TEuro aus Währungskursdifferenzen enthalten. Der Materialaufwand beinhaltet die den Umsatzerlösen zuordenbaren Aufwendungen. Durch die geänderten Vorschriften des § 277 Abs. 1 HGB ergeben sich im Geschäftsjahr 2016/2017 Veränderungen in der Zuordnung der Konten zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden auch die Vorjahreswerte angepasst, dazu wurden aus der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" Aufwendungen in Höhe von 5.894 TEuro in die Position "Aufwendungen für bezogene Leistungen" umgegliedert. Im Personalaufwand sind Löhne und Gehälter in Höhe von 3.028 (i.V. 2.420) TEuro und soziale Aufwendungen in Höhe von 363 (i.V. 175) TEuro enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Miete und Nebenkosten in Höhe von 83 (i.V. 71) TEuro enthalten. Im Vergleich zum Vorjahr setzt sich das Finanzergebnis wie folgt zusammen: scroll
Die Beteiligungserträge betreffen Ausschüttungen der KPS Services GmbH. Die Erträge aus Gewinnabführung betreffen die KPS Business Transformation GmbH sowie die KPS digital GmbH, ehemals getit GmbH. Mit der KPS Business Transformation GmbH und mit der KPS digital GmbH, ehemals getit GmbH, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. In den Zinserträgen sind Erträge in Höhe von 314 (i.V. 285) TEuro von verbundenen Unternehmen enthalten und Zinserträge aus der Aufzinsung von 79 (i.V. 16) TEuro. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von 11 (i.V. 2) TEuro von verbundenen Unternehmen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen laufende Körperschaft- und Gewerbesteuern. 5 SONSTIGE ANGABEN5.1 MitarbeiterIm Geschäftsjahr 2016/2017 waren bei der KPS AG durchschnittlich 39 Mitarbeiter (i.V. 22) beschäftigt. Davon waren durchschnittlich 38 (i.V. 19) Mitarbeiter in der Verwaltung tätig. 5.2 Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen samt ihrer Fälligkeiten sind aus der nachstehenden Tabelle zu entnehmen. scroll
5.3 Sonstige HaftungsverhältnisseEin Rangrücktritt besteht gegenüber der KPS Consulting AG, Zürich, in Höhe von 738 TCHF. Die Gesellschaft erwirtschaftete in den vergangenen zwei Geschäftsjahren positive Ergebnisse, die langfristige Planung weist ebenfalls überwiegend positive Ergebnisse aus, sodass davon ausgegangen wird, dass mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Die KPS Business Transformation GmbH, die KPS Consulting GmbH & Co. KG und die KPS Services GmbH haben jeweils eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 2.000 TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien abgegeben. Darüber hinaus besteht eine weitere Höchstbetragsbürgschaft der KPS Services GmbH in Höhe von 8.000 TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Kontokorrentverbindlichkeiten (Vorjahr: 0 TEuro). 5.4 Zusammensetzung der Organe5.4.1 Vorstand der KPS AGZum alleinvertretungsberechtigten Vorstand war im Berichtsjahr bestellt: Herr Dietmar Müller, Vorstand KPS AG, Grünwald (bis zum 31.05.2017). Herr Leonardo Musso, Vorstand KPS AG, Berg. Weitere Mitgliedschaften des VorstandsHerr Leonardo Musso ist Mitglied des Verwaltungsrats der KPS Consulting AG, Zürich, Schweiz, des Board of Directors bei der KPS Consulting A/S, Kopenhagen, Dänemark. Außerdem übt Herr Musso die Funktion des CEO bei der KPS Consulting GmbH, Österreich, bei der KPS B.V., Niederlande und bei der KPS Inc., USA aus. Die Gesamtbezüge des Vorstands für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016/2017 betragen 1.028 (i.V. 1.250) TEuro. Die Gesellschaft ist von den personenbezogenen Angaben gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 8 HGB aufgrund der Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 28. März 2014 befreit. Der Vorstand der KPS AG hält folgende Aktienanteile an der KPS AG: Herr Leonardo Musso: 4.103.084 Aktien (Vorjahr: 4.834.751 Aktien) 5.4.2 Aufsichtsrat der KPS AGDer Aufsichtsrat setzt sich unverändert zum Vorjahr zusammen: Herrn Michael Tsifidaris (Vorsitz), Prokurist KPS Business Transformation GmbH, Hamburg, Herrn Uwe Grünewald, (stellv. Vors.) Prokurist KPS Business Transformation GmbH, Leichlingen, Herrn Hans-Werner Hartmann, Rechtsanwalt, Grassau-Mietenkam. Die Bezüge der Aufsichtsräte für ihre Aufsichtsratstätigkeiten belaufen sich auf 55 (i.V. 55) TEuro. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält 25 (i.V. 25) TEuro und die weiteren Mitglieder jeweils 15 (i.V. 15) TEuro. Mit den Herren Tsifidaris und Grünewald bestehen Anstellungsverträge mit der KPS Business Transformation GmbH. Die Bezüge daraus betragen 1.228 (i.V. 1.221) TEuro. Der Aufsichtsrat Herr Michael Tsifidaris besitzt 9.080.050 Aktien und Herr Uwe Grünewald besitzt 4.052.390 Aktien. Der Aufsichtsrat Herr Hans-Werner Hartmann besitzt keine Aktien. Herr Uwe Grünewald ist Mitglied des Board of Directors bei der KPS Consulting A/S, Kopenhagen, Dänemark. Mit Herrn Hans-Werner Hartmann bestand im Berichtsjahr ein Beratervertrag. Es entstanden, ebenso wie im Vorjahr, im Berichtsjahr keine Aufwendungen. 5.4.3 Ehemalige Vorstandsmitglieder und sonstige nahestehende PersonenMit Frau Veronika König, Tochter von Herrn Uwe Grünewald (Aufsichtsrat), bestand im Geschäftsjahr ein Anstellungsvertrag. Die geleisteten Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 87 (i.V. 86) TEuro. Mit Herrn Markus Müller, Sohn von Herrn Dietmar Müller (Vorstand bis zum 31.05.2017), bestand im Geschäftsjahr ein Anstellungsvertrag. Die geleisteten Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 19 (i.V. 49) TEuro. Der Anstellungsvertrag endete zum 28.02.2017. 5.5 KonzernabschlussDie KPS AG mit Sitz in Unterföhring erstellt einen Konzernabschluss nach den IFRS unter Einbeziehung ihrer Tochterunternehmen. 5.6 Erklärung zum Deutschen Corporate Governance KodexVorstand und Aufsichtsrat der KPS AG haben die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären auf der Website der Gesellschaft (www.kps-consulting.com) dauerhaft zugänglich gemacht. 5.7 Honorar des AbschlussprüfersZum Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2016/2017 verweisen wir auf die Angaben im Anhang des Konzernabschlusses zum 30. September 2017. 5.8 Ereignisse nach dem StichtagAm 2. Oktober 2017 hat die KPS AG 100 % der Anteile an der ICE Consultant Europe, S.L., Spanien, erworben. Die ICE Consultant Europe S.L. ist hauptsächlich spezialisiert auf SAP Implementierungen und Application Management Services (AMS). Durch den Erwerb baut die KPS-Gruppe ihre marktführende Stellung in Europa als Berater und Dienstleister für digitale Transformationsprojekte weiter aus und wird das internationale Hub für AMS-Kunden dadurch weiter stärken. Am 2. Januar 2018 hat die KPS AG 100 % der Anteile an der Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg, erworben. Die Infront Consulting & Management GmbH ist spezialisiert auf Beratungen für digitale Strategie und Transformation im deutschsprachigen Raum. Durch den Erwerb der Anteile öffnet Infront Consulting & Management GmbH mit seinem branchenübergreifenden Ansatz den strategischen Zugang in neue Kundensegmente. 5.9 Meldung nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktGGemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG ist die KPS AG gehalten, den Inhalt der ihr zugegangenen Mitteilungen nach § 33 Abs. 1 oder 2 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) wiederzugeben. Zu diesen Mitteilungen sind Personen verpflichtet, deren Stimmrechte an der KPS AG durch Erwerb, Veräußerung oder in sonstiger Weise direkt oder indirekt 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % oder 75 % erreichen, über- oder unterschreiten. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich die Mitteilungen jeweils auf den in der Mitteilung genannten Stichtag beziehen. Daher kann sich der Aktienbesitz der Mitteilungspflichtigen bis zum Bilanzstichtag verändert haben, ohne dass eine erneute Mitteilung entsprechend § 33 Abs. 1 WpHG erforderlich war, sofern keine relevante Meldeschwelle berührt wurde. Meldungen nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum Bilanzstichtag sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.
Unterföhring, 22. Dezember 2017 Leonardo Musso, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)scroll
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7 Meldungennach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktGNach § 33 Abs. 1 oder 2 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) hat jeder Aktionär, der die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 oder 75 % der Stimmrechte einer börsennotierten Gesellschaft erreicht, überschreitet oder unterschreitet, dies der Gesellschaft und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von vier Handelstagen, mitzuteilen. Zum 30. September 2017 bestehen Beteiligungen an der Gesellschaft, die nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt und nach § 40 Abs. 1 WpHG veröffentlicht wurden (die entsprechenden Prozent- und Stimmrechtszahlen beziehen sich auf die zum Zeitpunkt der jeweiligen Meldung vorhandene Gesamtzahl an Stimmrechten und können daher zwischenzeitlich überholt sein): scroll
Zu weiteren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Bekanntmachungen der erhaltenen Stimmrechtsmitteilungen im Unternehmensregister. 8 Ereignisse nach Ende des BerichtszeitraumsAm 11. Oktober 2017 gab Dietmar Müller den Beginn eines Bookbuilding-Verfahrens an institutionelle Investoren bekannt, um seine Beteiligung zu reduzieren. Mit Wirkung zum 12. Oktober 2017 meldete der Mitgründer des Unternehmens eine Beteiligung von rund 10,5 % an der KPS AG. Durch die erfolgreiche Umplatzierung erhöhte sich der Streubesitz auf rund 36,5 %. Die KPS AG unterzeichnete am 14. Dezember 2017 einen Kaufvertrag zum Erwerb sämtlicher Anteile an der Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg, Die Infront Consulting & Management GmbH ist führender Strategieberater für Digitalisierung im deutschsprachigen Raum, zuletzt ausgezeichnet mit dem Innovationspreis der Wirtschaftswoche 2017 und dem Hidden Champion Award 2018 für Digitalisierung von Capital. Infront wird als eigenständige Marke die zukünftige Spitze der Strategieberatung zum Thema digitale Transformation innerhalb der KPS-Gruppe bilden. Der Vollzug der Transaktion erfolgt voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2018. Über die Modalitäten des Zusammenschlusses haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie wesentliche Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Unterföhring, den 29. Januar 2018 Der Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersVERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der KPS AG - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KPS AG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 geprüft. Die in der Anlage genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des JahresabschlussesBesonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir wie folgt strukturiert: 1. Sachverhalt und Problemstellung 2. Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse 3. Verweis auf weitergehende Informationen Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen1. Im Jahresabschluss der KPS AG werden unter dem Bilanzposten "Finanzanlagen" Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 66,9 Mio. ausgewiesen, die damit rd. 69% der Bilanzsumme repräsentieren. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden jährlich zum Bilanzstichtag oder anlassbezogen von der Gesellschaft einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Grundlage dieser Bewertungen ist regelmäßig der Barwert künftiger Zahlungsströme des jeweiligen verbundenen Unternehmens. Den Bewertungen liegen die Planungsrechnungen der einzelnen verbundenen Unternehmen zugrunde, die auf dem vom Management genehmigten Finanzplänen beruhen. Die Abzinsung erfolgt mittels der gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten der jeweiligen Gesellschaft. Das Ergebnis dieser Bewertung ist in hohem Maße von der Einschätzung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse durch die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sowie des verwendeten Diskontierungszinssatzes abhängig und daher mit einer erheblichen Unsicherheit behaftet, weswegen dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung ist. 2. Um dieses Risiko zu adressieren, haben wir die Annahmen und Schätzungen des Managements kritisch hinterfragt und dabei unter anderem die folgenden Prüfungshandlungen durchgeführt:
3. Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind in Textziffer "III. Erläuterungen zur Bilanz, 1. Anlagevermögen" des Anhangs enthalten. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sach-verhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGENÜbrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVOWir wurden von der Hauptversammlung am 7. April 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 23. Juni 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2015/2016 als Abschlussprüfer der KPS AG tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Wir haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht des geprüften Unternehmens angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für das geprüfte Unternehmen bzw. für die von diesem beherrschten Unternehmen erbracht:
VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFERDer für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Joachim Weilandt.
München, den 30. Januar 2018 Baker Tilly GmbH & Co. KG Frank Stahl, Wirtschaftsprüfer Joachim Weilandt, Wirtschaftsprüfer IMPRESSUMHerausgeberKPS AG Beta-Str. 10H 85774 Unterföhring Deutschland WEITERE INFORMATIONENInvestor RelationsTelefon: +49-8935631-0 E-Mail: ir@kps.com KPS AG im Internetwww.kps.com |
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