KPS AGUnterföhringHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.10.2024 bis zum 31.03.2025HALBJAHRESBERICHT ZUM 31. MÄRZ 2025AN DIE AKTIONÄRESehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionärinnen und Aktionäre,die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2024/2025 war weiterhin geprägt von einem herausfordernden
konjunkturellen Umfeld und einer insgesamt verhaltenen Nachfragesituation in unseren
Kernmärkten. Im Gegensatz zum Vorjahr waren wir in diesem Zeitraum nicht von einmaligen
Sondereffekten wie Insolvenzen betroffen. Dennoch führten Projektverschiebungen dazu,
dass der Umsatz sowohl gegenüber unseren Erwartungen als auch gegenüber dem Vorjahr
insgesamt rückläufig ausfiel. Besonders betroffen war unser größter Bereich der Transformationsprojekte, in welchem
wir hinter unseren Erwartungen und dem Vorjahresniveau zurückgeblieben sind. Um dieser
Entwicklung entgegenzuwirken, haben wir gezielte Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet. Sowohl das EBITDA als auch das EBIT konnten wir im Vergleich zum Vorjahr deutlich
steigern - selbst unter Berücksichtigung der Sondereffekte aus dem Vorjahr. Zwar lagen
die Ergebnisse hinter unseren ursprünglichen Planungen, dennoch zeigt sich eine positive
Tendenz. Die Entwicklung der Ertragslage bestätigt, dass unsere strategische Neuausrichtung
auf ein Projektportfolio mit kleineren Volumen erste Erfolge zeigt. In der Region
Nordics konnten wir unseren "Land and Expand"-Ansatz bereits erfolgreich umsetzen.
Dieser strategische Ansatz trägt dort bereits spürbar zu Umsatz- und Ergebnissteigerungen
bei. Auch in unserem Geschäftsfeld "Digital Customer Interaction" konnten wir in der Region
DACH durch die erfolgreiche Gewinnung neuer Kunden unsere Planwerte übertreffen und
gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Geschäftserfolg erzielen. Im Bereich Produkte
und Lizenzen erzielten wir ebenfalls erfreuliche Ergebnisse, die sowohl über dem Vorjahresniveau
als auch über unseren Erwartungen lagen. Besonders hervorzuheben ist der Bereich Strategieberatung:
Während das erste Quartal noch durch Projektverschiebungen belastet war, konnten wir
im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen spürbaren Anstieg von Umsatz
und Ertrag verzeichnen. Diese Entwicklung bestätigt die nachhaltige Erholung und die
zunehmende Dynamik in diesem wichtigen Geschäftsfeld. Der KPS-Konzern befindet sich aus unserer Sicht am Beginn einer soliden geschäftlichen
Entwicklung. Erste Fortschritte bei der Stabilisierung der Finanzausstattung sind
bereits erkennbar. Die vergangenen, herausfordernden Jahre haben die Robustheit und
Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells unter Beweis gestellt. Unsere Technologiekompetenz
bauen wir kontinuierlich und systematisch weiter aus. Die Expansion und Diversifikation
auch über nationale Grenzen hinweg bleibt ein strategischer Schwerpunkt der zukünftigen
Entwicklung der KPS-Gruppe, um auch künftig erfolgreich auf sich ändernde Marktbedingungen
reagieren zu können. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen in diesen herausfordernden Zeiten und freuen uns,
wenn Sie die KPS auch in der Zukunft auf ihrem Weg begleiten. Unterföhring, im Mai 2025 Ihr Vorstand Leonardo Musso KPS AM KAPITALMARKT IM ERSTEN HALBJAHR 2024/2025Kursentwicklung im Berichtszeitraum (01.10.2024 bis 31.03.2025)Die Aktie der KPS AG verzeichnete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/2025
insgesamt ein Minus von 9,3 %. Am 4. Dezember 2024 erreichte die Aktie mit 0,73 €
ihren Tiefstand innerhalb des Betrachtungszeitraums. Im Folgenden konnte die Aktie
zulegen und erreichte am 16. Dezember 2024 mit 0,94 € ihren Höchststand im Betrachtungszeitraum.
Zum Berichtsstichtag 31.03.2025 notierte der Schlusskurs bei 0,78 €. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen (Xetra) der KPS-Aktie betrug im Berichtszeitraum
rund 14.749 Stück (Vorjahr: 23.363 Stück). Die Marktkapitalisierung der KPS AG lag
am 31. März 2025 bei 32,1 Mio. € auf der Basis von 41.153.300 im Umlauf befindlichen
Aktien. Stammdaten zur Aktie
Die Aktie im Überblick
AktionärsstrukturAngaben auf Basis der zugegangenen Stimmrechtsmitteilungen gem. Wertpapierhandelsgesetz,
WpHG (Stand: 28. Januar 2018) sowie Unternehmensinformationen; Streubesitz nach Definition
der Deutschen Börse mit Anteilen am Aktienkapital von unter 5 %. Zum 31. März 2025 stellt sich die Aktionärsstruktur der KPS AG wie folgt dar: Herr
Michael Tsifidaris, Vorsitzender des Aufsichtsrats, besitzt 28,7 % der Unternehmensanteile.
Leonardo Musso, Vorstand der KPS AG, hält 10,1 % der Anteile an der Gesellschaft.
Damit liegen 38,8 % der Stimmrechtsanteile bei der aktuellen Unternehmensführung der
KPS AG. Diese werden der KPS AG auch künftig als Ankeraktionäre eng verbunden bleiben. Herr Uwe Gründewald, ehemaliges Aufsichtsratmitglied, hält 9,7 % der Unternehmensanteile
und ein Privatinvestor verfügt zum 31. März 2025 noch über 6,5 % der Stimmrechtsanteile.
Der Free Float beläuft sich auf 45,0 %. Die KPS AG steht im stetigen Austausch mit
aktuellen und potenziellen Investoren und ist bestrebt, ihren Aktionärskreis gezielt
zu erweitern. Finanzkalender
AnalystenresearchDie Entwicklung der KPS-Aktie wird kontinuierlich von dem Bankhaus M.M.Warburg analysiert
und bewertet. In ihrem Research vom 3. Februar 2025 veröffentlicht Warburg in dem Kommentar zur
KPS ein Kursziel von 0,90 € (Rating: Halten). Investor RelationsIm ersten Halbjahr 2024/2025 erfüllte die KPS AG im Rahmen der Notierung im Prime
Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse die höchsten gesetzlichen und börsenrechtlichen
Publizitäts- und Transparenzstandards des Regulierten Marktes. Institutionelle Investoren,
Finanzanalysten und private Aktionäre informierte die Gesellschaft unverzüglich über
die aktuelle Geschäftsentwicklung und über Vorgänge von Bedeutung für die Kursentwicklung
des Unternehmens. Zur Kapitalmarktkommunikation der KPS gehörten neben der Veröffentlichung deutsch-
und englischsprachiger Finanzberichte und Unternehmensmeldungen, auch Telefonkonferenzen
für Analysten zur Bekanntgabe der Quartals-, Halbjahres- und Jahreszahlen. Darüber
hinaus stand und steht das Management der KPS in regelmäßigem persönlichen Dialog
mit den Marktteilnehmern und ist bestrebt, über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus
weitere IR-Aktivitäten durchzuführen. Der direkte Austausch mit den Investoren liegt dem Management weiterhin am Herzen,
weshalb über die Telefonkonferenzen zu Finanzveröffentlichungen hinaus auch virtuell
bzw. telefonisch regelmäßig direkte Gespräche mit Investoren und Analysten stattfinden. Die Hauck und Aufhäuser Privatbankiers AG fungiert als Designated Sponsor in der Bereitstellung
verbindlicher Geld- und Briefkurse für eine angemessene Liquidität und entsprechende
Handelbarkeit der KPS-Aktie. Wechsel des BörsensegmentsDie KPS AG hat einen Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien zum Teilbereich
des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) gestellt,
um in den General Standard zu wechseln. Der Wechsel des Börsensegments eröffnet der
Gesellschaft die Möglichkeit, den mit der Notierung im Prime Standard verbundenen
Zusatzaufwand zu reduzieren. Der Widerruf der Zulassung der Aktien zum Prime Standard
wird mit Ablauf des 20. Mai 2025 wirksam. Die Zulassung der KPS-Aktien zum regulierten
Markt (General Standard) bleibt durch den Widerruf unberührt. Weitere Informationen stehen interessierten Anlegern im Investor Relations-Bereich
der Homepage unter https://www.kps.com/ de/ de/company/investor-relations.html zur
Verfügung. ZWISCHENLAGEBERICHT1. WIRTSCHAFTSBERICHT1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung¹Entwicklung der WeltwirtschaftGemäß dem Wirtschaftsbericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigte die Weltwirtschaft
2024 ein stabiles, jedoch enttäuschendes Wachstum. In dem im Januar 2025 veröffentlichten
World Economic Outlook wurden die Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung
der einzelnen Regionen für das Jahr 2024 hervorgehoben: Während die USA ein robustes
Wachstum von 2,7 % verzeichneten, enttäuschten insbesondere China, Indien, die Eurozone
und Japan mit schwächeren Ergebnissen. Die globale Disinflation setzte sich fort,
doch in einigen Ländern stagnierte der Fortschritt, insbesondere bei den Dienstleistungen,
was eine vorsichtige geldpolitische Lockerung erforderlich macht. Die aktualisierte Zusammenfassung des World Economic Outlooks im April 2025 betonte
einen erheblichen Einfluss der neusten Entwicklungen auf die im Januar 2025 veröffentlichte
Prognose: Neue US-Zölle und Gegenmaßnahmen anderer Länder im April 2025 verschärfen
die Handelsbedingungen erheblich. Aufgrund dieser Entwicklungen wird das globale Wachstum
für 2025 auf 2,8 % und für 2026 auf 3,0 % gesenkt. Die Risiken für die Weltwirtschaft
sind eindeutig nach unten gerichtet und umfassen eine mögliche weitere Eskalation
des Handelskriegs.2 Entwicklung in EuropaDas Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) beschreibt das Wirtschaftswachstum im
Euroraum zum Jahresende 2024 als verhalten, mit einem realen BIP-Anstieg von 0,2 %,
der unter dem Produktionspotenzial lag. Der private Konsum schwächte sich merklich
ab, nachdem er im dritten Quartal noch durch Sondereffekte wie die Olympischen Spiele
gestützt wurde. Auch die Anlageinvestitionen gingen zurück, und sowohl Exporte als
auch Importe nahmen leicht ab. Die Industrieproduktion verzeichnete im Dezember ein
Minus von 1,1 % und lag deutlich unter dem Niveau von Anfang 2023. Die Inflation sank
nur langsam und lag im Februar bei 2,4 %, angetrieben vor allem durch steigende Lebensmittelpreise.
Der Arbeitsmarkt zeigt erste Anzeichen einer Abkühlung, auch wenn die Arbeitslosenquote
insgesamt niedrig bleibt. Besonders im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe zeichnen
sich pessimistische Beschäftigungserwartungen ab, was auf eine Abschwächung der Arbeitsmarktdynamik
in den kommenden Monaten hindeutet. Die europäische Wirtschaft wird zusätzlich von strukturellen Schwächen belastet, die
sich in sehr geringen Produktivitätssteigerungen widerspiegeln. Die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum blieb im vierten Quartal 2024 uneinheitlich,
mit deutlichen Unterschieden zwischen den Mitgliedstaaten. Während Länder wie Spanien
und Portugal stark wuchsen, verzeichneten Deutschland, Frankreich und andere Industrienationen
Rückgänge oder stagnierende Wachstumsraten. Frankreichs BIP schrumpfte leicht, auch
bedingt durch das Auslaufen positiver Effekte der Olympischen Spiele und politische
Unsicherheiten. In Italien blieb das Wachstum moderat, belastet durch rückläufige
Wohnungsbauinvestitionen nach dem Auslaufen des "Superbonus"-Programms. Spanien hingegen
setzte seinen robusten Wachstumskurs fort, getragen von starken Investitionen. Die
neu eingeführten US-Zölle und die daraus resultierenden Gegenzölle der EU erhöhen
die Unsicherheiten und könnten künftiges Wachstum sowie Investitionen bremsen. Zusätzliche
Verteidigungsausgaben werden zwar steigen, kurzfristig aber nur einen geringen konjunkturellen
Impuls im Euroraum geben. 3
1
In dem Abschnitt "Gesamtwirtschaftliche Entwicklung" beziehen sich Angaben zu einem
Quartal auf das Kalenderjahr und nicht auf das Wirtschaftsjahr er KPS (01.10. - 30.09) Entwicklung in DeutschlandDie deutsche Wirtschaft hat sich zuletzt nur sehr langsam entwickelt, mit einer anhaltenden
Wellblechkonjunktur und einer Abwärtsbewegung. Im vierten Quartal 2024 sank die Wirtschaftsleistung
um 0,2 %, und auch für das gesamte Jahr 2024 wurde ein Rückgang um 0,2 % verzeichnet.
Die schwache Entwicklung im letzten Halbjahr war insbesondere auf einen deutlichen
Rückgang der Exporte zurückzuführen, während die privaten Konsumausgaben stagnierten.
Der Staat hingegen erhöhte seine Konsum- und Investitionstätigkeit spürbar. Die Verbraucherpreise
zeigten trotz schwacher Konjunktur weiterhin einen kräftigen Anstieg, insbesondere
im Dienstleistungssektor, wobei die Kerninflationsrate in den letzten beiden Quartalen
über 3 % lag. Der Deflator des Bruttoinlandsprodukts stieg im Jahr 2024 um 3,1 % an.
Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2024 durchschnittlich bei 6 %.4 1.2 Branchenbezogene RahmenbedingungenLaut Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen ist im ersten Quartal 2025 der
Geschäftsklimaindex der deutschen Consultingwirtschaft nach einem Jahr kontinuierlicher
Talfahrt erstmals wieder leicht gestiegen und liegt nun bei 87,6 Punkten. Trotz weiterhin
gedämpfter Stimmung gehen viele Beratungen davon aus, dass die Talsohle erreicht wurde.
77 % der Unternehmen erwarten für die nächsten sechs Monate eine stabile oder verbesserte
Geschäftslage. Positiv wird die Situation von Sanierungsberatungen, Strategieberatungen und IT-Beratungen
eingeschätzt, während HR- sowie Organisations- und Prozessberatungen die Lage am schwächsten
bewerten. Strategieberatungen verzeichneten den größten Anstieg im Geschäftsklimaindex
(+3,1 Punkte), während Sanierungsberatungen trotz eines kleinen Rückgangs weiterhin
den höchsten Wert (GKI: 105) aufweisen. Insgesamt zeigt sich ein leicht positiver
Trend, insbesondere bei größeren Beratungen und spezialisierten Beratungshäusern.5
4
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/sondervermoegen-wuerde-konjunktur-kraeftig-anschieben/ 1.3 GeschäftsverlaufIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2024/2025 erzielte die KPS-Gruppe
einen Umsatz in Höhe von 64,7 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang von 14,7 % gegenüber
dem ersten Halbjahr 2023/2024 (75,9 Mio. €). Der KPS-Konzern verzeichnete im Bereich
der Transformationsprojekte eine der Prognose entsprechend verhaltene Nachfragesituation.
Wie bereits erläutert, haben sich dagegen einige Geschäftsbereiche wie Produkte und
Lizenzen sowie das digitale Kundengeschäft "Digital Customer Interaction" positiv
entwickelt. Zudem bestätigt sich die Tendenz zu kleineren Projektvolumina, die mit
einer relativ langsamen Erholung des Handels aus der Stagnation einhergeht. Die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen des Konzerns setzt sich weiter fort und
spiegelt sich in der Entwicklung der wesentlichen Kostentreiber der Gewinn- und Verlustrechnung
wieder: Der Materialaufwand ging um 19,8 % auf 21,5 Mio. €, der Personalaufwand um
15,8 % auf 32,3 Mio. € und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 46,5 % auf
6,9 Mio. € zurück. Als Ergebnis dessen stieg das EBITDA in den ersten sechs Monaten 2024/2025 auf 4,8
Mio. € (2023/2024: - 1,7 Mio. €). Das EBIT lag bei 1,9 Mio. € und damit signifikant
über dem Wert des Vorjahres (-5,3 Mio. €). 1.3.1 Ertragslage KPS-KonzernGewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern nach IFRS (Kurzfassung)
*
entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit UmsatzerlöseIm ersten Halbjahr 2024/2025 erzielte KPS einen Umsatzrückgang von 14,7 %. Der Umsatz
lag damit bei 64,7 Mio. € gegenüber 75,9 Mio. € im ersten Halbjahr 2023/2024. Im Berichtszeitraum betrug der Umsatz in Deutschland 34,0 Mio. €. Damit wurden 52,5
% der Konzernerlöse in Deutschland erwirtschaftet. Im Ausland verringerte sich der
Umsatz um 21,0 % auf 30,7 Mio. €, was vor allem auf den Umsatzrückgang in den skandinavischen
Ländern sowie in Belgien und den Niederlanden zurückzuführen ist. Dieser Rückgang
ist begründet durch die Fertigstellung mehrerer Großprojekte, die im Laufe des Geschäftsjahres
2023/2024 ausliefen. Insgesamt lässt sich eine schrittweise Nachfrageerholung verzeichnen,
die jedoch mit der Reifephase bestehender Projekte einhergeht. Infolgedessen wird
die Differenz zur Umsatzsteigerung im Vergleich zur Vorperiode durch neue Projekte
noch nicht vollständig kompensiert. Aktivierte EigenleistungenIm Geschäftshalbjahr 2024/2025 wurden keine Eigenleistungen aktiviert (Vorjahr: 14,0
Tsd. €). Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtszeitraum wie auch im Vorjahreszeitraum
Erträge aus betriebsbedingten Nebenleistungen. Dazu zählen beispielsweise Untervermietung,
Weiterberechnungen, Erträge von Rückstellungsauflösungen und Sachanlagenverkäufe.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 0,8 Mio. € leicht angestiegen (Vorjahr:
0,5 Mio. €). Dieser Effekt ist auf eine verstärkte Untervermietung von nicht genutzten
Flächen am Standort Dortmund zurückzuführen. MaterialaufwandIm Berichtszeitraum ist der Materialaufwand um 19,8 % bzw. um 5,3 Mio. € auf 21,5
Mio. € (Vorjahr: 26,8 Mio. €) gesunken. Die Materialaufwandsquote sank im Berichtszeitraum
im Vergleich zum Vorjahr von 35,3 % auf 33,2 %. Die Aufwendungen für Fremdleistungen sind im Berichtszeitraum um 23,3 % auf 20,0 Mio.
€ gesunken (Vorjahreszeitraum: 26,0 Mio. €). PersonalaufwandDer Personalaufwand ist in der Berichtsperiode um 15,8 % auf 32,3 Mio. € Mio. € (Vorjahreszeitraum:
38,3 Mio. € Mio. €) gesunken. Die Personalaufwandsquote ist mit 49,9 % nahezu unverändert
geblieben (im Vorjahr: 50,5 %). Zum 31. März 2025 waren im KPS-Konzern 547 (zum gleichen
Stichtag im Vorjahr: 637) Mitarbeitende beschäftigt. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 46,5% auf 6,9 Mio. € (Vorjahr: 13,0
Mio. €) gesunken. Sie enthalten im Wesentlichen Reise- und KFZ-Kosten, nicht projektbezogene
Fremdleistungen sowie Betriebskosten. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen
resultiert im Wesentlichen aus Sondereffekten im Vorjahr, insbesondere außerplanmäßigen
Forderungswertberichtigungen aufgrund der Insolvenzen der Kunden KaDeWe und The Body
Shop. Im aktuellen Berichtshalbjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen oder
sonstige belastende Sondereffekte verzeichnet. AbschreibungenDie Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen bei
2,9 Mio. € und damit unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes (3,6 Mio. €). Die Abschreibungen inkludieren IFRS 16 ("Leasing") bedingte Abschreibungen in Höhe
von 2,1 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €) sowie M&A-bedingte Abschreibungen in Höhe von
0,2 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €). FinanzergebnisDas Finanzergebnis des Konzerns lag im ersten Halbjahr 2024/2025 bei -1,5 Mio. € (Vorjahr:
-1,6 Mio. €). Maßgeblich für diese Entwicklung ist das in den letzten Perioden gestiegene
Zinsniveau, welches bei den vorhandenen kurzfristigen Geldmarktkrediten zu hohen Zinsbelastungen
geführt hat. Ergebnis nach ErtragsteuernKPS erzielte ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 35 Tsd. € gegenüber -5,0 Mio. €
in der Vorjahresperiode. EBITIn der Berichtsperiode erwirtschaftete KPS ein EBIT in Höhe von 1,9 Mio. €. Das EBIT
lag damit über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes (Vorjahr: -5,3 Mio. €). Die EBIT-Marge
lag bei 2,9 % gegenüber einer negativen Marge von -6,9 % im ersten Halbjahr 2023/2024. Ergebnis je AktieDas verwässerte wie auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug in der ersten
Hälfte des Geschäftsjahres 2024/2025 0,0 € gegenüber -0,12 € im Vorjahr. 1.4 Vermögenslage und Kapitalstruktur KPS Konzern (Kurzfassung)
Wertorientierte KonzernsteuerungIm KPS-Konzern besteht ein Kontroll- und Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung
des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für
die einzelnen Segmente und Konzernunternehmen. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom
Konzern über die Segmente bis auf die einzelnen Profit-Center-Ebenen. Die periodische
Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung
definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die
Steuerung werden neben dem Umsatz und EBITDA bestimmte Segment- und Profit Center-bezogene
Kennzahlen verwendet. Finanzlage und InvestitionenDas Finanzmanagement bei KPS hat grundsätzlich das Ziel, die Liquidität des Unternehmens
jederzeit sicherzustellen. Es umfasst Kapitalstruktur-, Cash- und Liquiditätsmanagement. Mit den im Berichtshalbjahr erwirtschafteten Ergebnissen sowie der soliden Bilanzstruktur
zum 31. März 2025 ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel für den laufenden
Betrieb der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen. Zum Stichtag 31. März 2025 lagen die Zahlungsmittel bei 8,8 Mio. € und damit unter
dem Wert zum Stichtag 30. September 2024 (12,1 Mio. €). Es bestanden Bankverbindlichkeiten
in Höhe von 31,8 Mio. € (30.09.2024: 29,6 Mio. €). Damit ergibt sich eine direkte
Nettofinanzverschuldung gerechnet auf Basis Zahlungsmittel abzüglich Bankverbindlichkeiten
in Höhe von 22,9 Mio. € zum Stichtag 31. März 2025 (30.09.2024: 17,6 Mio. €). Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres
2024/2025 bei - 1,8 Mio. € gegenüber -1,1 Mio. € im Vorjahr, der Hauptgrund für den
Rückgang ist der Anstieg der gezahlten Steuern. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in der Berichtsperiode 2024/2025 belief sich
auf -0,1 Mio. € (Vorjahr: -1,3 Mio. €). Die gesunkenen Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit
sind vornehmlich auf die Mittelabflüsse für Investitionen im Rahmen der Unternehmenszukäufe
(Kaufpreiszahlungen) in den Vorperioden zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2024/2025 -1,4 Mio.
€ (Vorjahrjahreszeitraum: 6,5 Mio. €). Der Betrag der Vorperiode beinhaltet die in
Jahr 2023/2024 durchgeführte Kapitalerhöhung. Die Finanzmittelfonds lagen zum Stichtag 31. März 2025 bei 8,8 Mio. € gegenüber 11,1
Mio. € zum Stichtag der Vorjahresperiode (31.03.2024). VermögenslageDie Bilanzsumme lag zum Ende der Berichtsperiode 31. März 2025 bei 124,8 Mio. Euro,
was gegenüber dem Stichtag 30. September 2024 einem Rückgang von 2,2 % entspricht
(-2,8 Mio. €). Entwicklung VermögenswerteDie langfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Stichtag 31. März 2025 auf 86,9
Mio. € (Stichtag 30.09.2024: 87,7 Mio. €). Die darin enthaltenen Nutzungsrechte aus
der Aktivierung aus Leasingverträgen lagen bei 19,2 Mio. € (30.09.2024: 19,3 Mio.
€). Zudem beinhalten die langfristigen Vermögenswerte die Geschäfts- bzw. Firmenwerte
aus Unternehmenserwerben der KPS in Höhe von 52,3 Mio. € (30.09.2024: 52,3 Mio. €)
sowie die immateriellen Vermögenswerte in Höhe von 7,2 Mio. € (30.09.2024: 7,8 Mio.
€). Das langfristige Vermögen entsprach zum Ende der Berichtsperiode 69,6 % des Gesamtvermögens
(30.09.2024: 68,8 %). Die kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von 37,9 Mio. € zum Stichtag 31. März 2025
setzen sich vorwiegend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten
in Höhe von insgesamt 22,9 Mio. € (30.09.2024: 21,8 Mio. €) und den Zahlungsmitteln
in Höhe von 8,8 Mio. € (30.09.2024: 12,1 Mio. €) zusammen. Entwicklung EigenkapitalDas Eigenkapital des KPS-Konzerns ist im Vergleich zum Stichtag 30. September 2024
um 0,2 Mio. € gestiegen und weist zum 31. März 2025 einen Wert in Höhe von 48,6 Mio.
€ (30.09.2024: 48,4 Mio. €) aus. Die Satzung der KPS AG enthält ein genehmigtes Kapital
2021, das den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung
des Aufsichtsrats bis zum 20. Mai 2026 (einschließlich) um bis zu nominal EUR 14.964.850,00
gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis zu 14.964.850 neuer, auf den
Namen lautender nennwertloser Aktien (Stückaktien) einmalig oder mehrfach zu erhöhen
(genehmigtes Kapital 2021). Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des Berichtszeitraumes 31. März 2025 bei 38,9 %
gegenüber dem Stichtag 30. September 2024 in Höhe von 37,9 %. Entwicklung SchuldenZum Stichtag 31. März 2025 sind die langfristigen Schulden gegenüber dem Stichtag
30. September 2024 um 2,1 Mio. € auf 20,5 Mio. € gestiegen. Den größten Posten innerhalb
der langfristigen Schulden bildeten mit 14,1 Mio. € (30.09.2024: 14,0 Mio. €) die
langfristigen Leasingverbindlichkeiten. Neben den langfristigen Leasingverbindlichkeiten
beinhalten die langfristigen Schulden unter anderem Bankdarlehen in Höhe von 1,9 Mio.
€ (30.09.2024: 0,0 Mio. €) sowie Gesellschafterdarlehen in Höhe von 1,5 Mio. € (30.09.2024:
1,5 Mio. €). Die kurzfristigen Schulden sind gegenüber dem Stichtag 30. September 2024 um 5,0 Mio.
€ auf 55,8 Mio. € (30.09.2024: 60,8 Mio. €) gesunken. Hierfür ist der Rückgang von
sonstigen Verbindlichkeiten sowie der Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern maßgeblich. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Stichtag der Berichtsperiode
bei 6,9 Mio. € (30.09.2024: 6,9 Mio. €). Die kurzfristigen Finanzschulden sind mit
29,8 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres geblieben (30.09.2024: 29,6 Mio. €). 1.5 Alternative LeistungskennzahlenDie KPS AG verwendet im Rahmen ihrer Regel- und Pflichtpublikationen alternative Leistungskennzahlen
(Alternative Performance Measures - APM), die nicht nach IFRS definiert sind. Die
Definitionen der alternativen Leistungskennzahlen wurden auf der Website unter https://kps.com/de/de/company/investor-relations.html
öffentlich zugänglich gemacht. 1.6 PersonalZusatzbericht PersonalUnsere Mitarbeitenden überzeugen unsere Kunden durch ein fundiertes Fachwissen und
einen außerordentlichen Leistungseinsatz. Dies setzen eine hohe fachliche Qualifikation
sowie die fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter voraus. Diese Maßstäbe setzen
wir auch bei der Neueinstellung von Mitarbeitenden an. Unsere zentralen Leitmotive
sind eine bestmögliche Kundenorientierung, ausgeprägte Leistungsbereitschaft, Sicherung
und Verbesserung unserer Qualitätsstandards sowie ein positives Arbeitsumfeld. Zum 31. März 2025 waren im KPS-Konzern 547 Mitarbeitende beschäftigt. Zum Stichtag
30. September 2024 lag die Zahl der Beschäftigten bei 577 und zum Stichtag 31. März
2024 bei 637. In Deutschland beschäftigte die KPS 346 Mitarbeitende (30.09.2024: 365). Dies entspricht
einem Anteil von 63,3 % (30.09.2024 63,3 %) im Gesamtkonzern. Beschäftigte im KPS-Konzern
Neben den in der obigen Darstellung genannten Geschäftsführern ist auch der Vorstand
der KPS AG, Herr Leonardo Musso, (bei insgesamt dreizehn Gesellschaften) als Geschäftsführer
bestellt. Somit sind elf Personen als Geschäftsführer im KPS-Konzern per 31. März
2025 tätig. 1.7 NachtragsberichtBerichtspflichtige EreignisseInsgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichts keine berichtspflichtigen
Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss
vermittelte Bild der Lage für die Berichtsperiode 01. Oktober 2024 bis 31. März 2025
des Konzerns beeinflussen. Veränderungen Vermögens-, Finanz- und ErtragslageSeit dem 31. März 2025 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die
einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der im Konzernabschluss
dargestellten Lage für die Berichtsperiode 01. Oktober 2024 bis 31. März 2025 erwarten
lassen. Einschätzung des Vorstands zur Entwicklung in der Berichtsperiode 01. Oktober 2024 - 31. März 2025In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2024/2025 erzielte der KPS-Konzern
einen Umsatz in Höhe von 64,7 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang von 14,7 % gegenüber
dem ersten Halbjahr 2023/2024 (75,9 Mio. €). Die Hauptursache für diese Entwicklung
ist die weiterhin zurückhaltende Investitionsbereitschaft im Handelssektor, insbesondere
in Bezug auf Transformationsprojekte. Das Ergebnis liegt damit am unteren Rand der
veröffentlichten Umsatzprognose und spiegelt die anhaltende Zurückhaltung in einem
insgesamt schwierigen Marktumfeld wider. Einschätzung des Vorstands zu Entwicklungen für den Zeitraum ab dem 01. April 2025Die Nachfrage von neuen Kunden entwickelt sich positiv, so dass Erwartungen bestehen,
den Umsatzrückgang über neue Projekte anteilig zu kompensieren. Im ersten Halbjahr
wurden weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenminderung vorangetrieben,
um trotz des Umsatzrückgangs ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. 2. RISIKO- UND CHANCENBERICHTDie konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen
Märkten und die damit einhergehende Veränderung des Investitionsverhaltens haben einen
wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie die Vermögenslage des
KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien
und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung
der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu erhalten. Zur Darstellung und Beurteilung weiterer Einzelrisiken verweisen wir auf den ausführlichen
Bericht im Geschäftsbericht 2023/2024. 3. PROGNOSEBERICHT3.1 Gesamtwirtschaftliche Prognose6Nach einer langen Phase schwerer Erschütterungen zeigte die Weltwirtschaft zunächst
eine Stabilisierung mit schwachem, aber konstantem Wachstum. Inzwischen hat sich die
Lage jedoch verschlechtert, da Regierungen weltweit ihre politischen Prioritäten neu
ordnen und die Unsicherheiten erheblich zugenommen haben. Die Prognosen für das globale
Wachstum wurden im Vergleich zur Januar-Ausgabe des World Economic Outlook 2025 deutlich
nach unten korrigiert, vor allem wegen historisch hoher Zölle und eines unberechenbaren
Umfelds. Das Risiko einer weiteren Verschlechterung dominiert die Aussichten, verstärkt
durch zunehmende Handelsspannungen und Anpassungen an den Finanzmärkten. Eine Eskalation
des Handelskriegs und sinkende internationale Kooperation könnten sowohl kurzfristige
als auch langfristige Wachstumsaussichten erheblich beeinträchtigen7. 3.2 Prognose für die europäische WirtschaftSeit dem 12. März 2025 erheben die USA zusätzliche Zölle von 25 % auf Stahl- und Aluminiumprodukte,
worauf die EU-Kommission mit Gegenzöllen auf US-Waren ab dem 1. April 2025 reagiert
hat. Die direkten Auswirkungen dieser Maßnahmen auf Produktion und Verbraucherpreise
der EU dürften wegen des begrenzten Handelsvolumens zunächst gering bleiben. Allerdings
steigt die Gefahr einer Ausweitung des Handelskonflikts, insbesondere bei wichtigen
Exportgütern wie Autos und Pharmaerzeugnissen. Besonders betroffen wären Länder mit
hohem Industrieanteil und starker Exportausrichtung in die USA wie Deutschland und
Italien. Erste negative Auswirkungen auf die Geschäftserwartungen zeigen sich bereits
in den Einkaufsmanagerindizes (PMIs). Weitere Zölle könnten nicht nur die Konjunktur
dämpfen, sondern auch die Inflation in Europa spürbar beeinflussen. Gleichzeitig erhöhen
viele Euroländer wegen der neuen sicherheitspolitischen Lage ihre Verteidigungsausgaben,
wobei kurzfristig nur geringe konjunkturelle Effekte erwartet werden. Deutschland
und Frankreich könnten dabei stärker profitieren, während zur Finanzierung neue Kreditgarantien
von 150 Milliarden Euro sowie Änderungen an den europäischen Fiskalregeln geplant
sind8. 3.3 Prognose für die deutsche WirtschaftDie deutsche Wirtschaft wird laut aktueller Prognose im Jahr 2025 weiterhin stagnieren,
was vor allem auf strukturelle Schwächen und die Belastungen durch die protektionistische
Handelspolitik der USA zurückzuführen ist. Eine spürbare konjunkturelle Erholung wird
erst für 2026 erwartet, wenn das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 % wachsen soll. Maßgeblich
dazu soll eine expansive Finanzpolitik mit gesteigerten Staatsausgaben und Investitionen
beitragen, die die wirtschaftliche Aktivität beleben dürften. Nach mehreren Jahren des Rückgangs wird auch bei den Investitionen eine Trendwende
prognostiziert, unterstützt von einer weniger restriktiven Geldpolitik und zusätzlichen
staatlichen Impulsen. Der private Konsum hingegen wird im laufenden Jahr nur schwach
steigen, da die demografische Entwicklung die Zunahme der Erwerbstätigkeit begrenzt.
Das gesamtstaatliche Haushaltsdefizit wird 2026 voraussichtlich auf 3,4 % des Bruttoinlandsprodukts
ansteigen, nachdem es 2025 noch bei 2,3 % liegen soll, wodurch der Schuldenstand auf
rund 65,4 % des BIP anwachsen dürfte. Die Exportaussichten bleiben eingetrübt, insbesondere
durch neue US-Zölle und die gestiegene Unsicherheit im internationalen Handel. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Inflationsrate sich nur langsam zurückbildet,
da insbesondere die Dienstleistungen weiterhin einen hohen Preisdruck ausüben. Die
gesamtwirtschaftliche Dynamik bleibt damit insgesamt schwach. Die erhoffte Belebung
im Jahr 2026 wird wesentlich von staatlichen Impulsen und einer Entspannung der außenwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen abhängen. 9
6
Im Abschnitt Gesamtwirtschaftliche Prognose beziehen sich Anmerkungen zu Quartalen
auf das Kalenderjahr und nicht auf das Wirtschaftsjahr der KPS (01.10. - 30.09.) 3.4 Branchenspezifische PrognoseLaut Einschätzung des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) gehen
die meisten Beratungen davon aus, dass die Talsohle erreicht ist. Positiv entwickeln
sich die Sanierungsberatungen, die sowohl bei der aktuellen Lage als auch bei den
Geschäftsaussichten führend sind. Auch Strategieberatungen und IT-Beratungen verzeichnen
einen Stimmungsaufschwung, während HR- sowie Organisations- und Prozessberatungen
etwas schwächere Werte aufweisen. Die größten Zugewinne im Geschäftsklimaindex wurden
bei den Strategieberatungen beobachtet, während Sanierungsberatungen trotz eines leichten
Rückgangs weiterhin die Spitzenposition innehaben. Besonders optimistisch blicken
Beratungsunternehmen mit einem Umsatz zwischen 10 und 50 Millionen Euro in die Zukunft,
während kleinere Beratungen einen leichten Rückgang im Geschäftsklima verzeichnen.
Große Beratungsfirmen zeigen ebenfalls moderate Verbesserungen. Insgesamt deuten die
aktuellen Entwicklungen auf eine allmähliche Erholung der Beratungsbranche hin, auch
wenn die Dynamik noch verhalten bleibt. 10
10
https://www.bdu.de/news/prognose-umsaetze-steigen-in-2024-auf-mehr-als-50-milliarden-euro/ 3.5 Prognose für das Geschäftsjahr 2024/2025Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/2025 zeigt sich die Nachfrage in den wichtigsten
Zielbranchen der KPS AG verhalten, allerdings mit vorsichtig optimistischer Tendenz.
Das Geschäftsklima im Handel -einem zentralen Segment für die KPS - hat sich leicht
verbessert, verharrt jedoch insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Entsprechend bleibt
eine spürbare Markterholung bislang aus. Die Umsatzentwicklung liegt weiterhin innerhalb
der kommunizierten Prognose, bewegt sich jedoch eher am unteren Rand der Bandbreite.
Zwar konnte KPS eine steigende Nachfrage seitens neuer Kunden verzeichnen, diese reichen
aktuell jedoch noch nicht aus, um die rückläufigen Umsätze vollständig auszugleichen. Die Prognose basiert auf den zum Erstellungszeitpunkt bekannten Fakten und Vorhersagen
über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Aus der
aktuellen Sicht nicht vorhersehbare Veränderungen der antizipierten wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen beim aktuellen Auftragsbestand sowie bei sonstigen externen oder
internen Faktoren könnten negative Effekte auf die Umsatz- und Ergebniserwartungen
haben, so dass die in diesem Bericht gemachten Schätzungen nicht erreicht werden können. Unterföhring, im Mai 2025 Der Vorstand
KPS AG Konzernzwischenabschluss nach IFRSGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01. Oktober 2024 bis 31. März 2025
*
bereinigt um Abschreibungen auf die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen aufgedeckten
Vermögenswerte und auf die übernommenen Kundenbeziehungen (M&A bedingt)
KENNZAHLEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
KONZERNBILANZ zum 31. März 2025AKTIVA
PASSIVA
KONSOLIDIERTE KAPITALFLUSSRECHNUNG für die Zeit vom 1. Oktober 2024 bis 31. März 2025
ZUSAMMENSETZUNG FINANZMITTELFONDS
EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
AUSGEWÄHLTE ANHANGANGABEN1. INFORMATIONEN ZU GESELLSCHAFT UND KONZERNDie KPS AG ist eine in Deutschland ansässige, international aufgestellte Aktiengesellschaft
mit Sitz in der Beta-Straße 10h, 85774 Unterföhring. Die Gesellschaft ist mit der
Registernummer HRB 123013 beim Amtsgericht München eingetragen. Die KPS AG ist ein etabliertes Unternehmen für Business Transformationsberatung und
Prozessoptimierung im Handel und Konsumgüterbereich. Die Kunden werden in Strategie-,
Prozess- und Technologiefragen und implementieren mit Erfolg ganzheitliche Lösungen,
die ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig sichern, erfolgreich beraten. 2. GRUNDLAGEN UND METHODEN DER ABSCHLUSSERSTELLUNGDer von der KPS AG vorliegende, verkürzte Konzernhalbjahresabschluss für den Zeitraum
01. Oktober 2024 bis 31. März 2025 wurde im Einklang mit den International Financial
Reporting Standards (IFRS) insbesondere mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt.
Folglich beinhaltet dieser Abschluss nicht sämtliche Informationen und Angaben, die
gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind.
Daher ist dieser Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum
30. September 2024 zu lesen. Der verkürzte Konzernhalbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde vom Abschlussprüfer
nicht geprüft und auch keiner prüferischen Durchsicht unterzogen. Nach Ansicht des
Vorstands impliziert dieser Abschluss alle notwendigen Anpassungen, die für eine den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Vermögens- und Ertragslage
zum Zwischenergebnis erforderlich sind. Die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres
2024/2025 erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die
Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu. 3. KONSOLIDIERUNGSKREIS UND BETEILIGUNGENDer Konzernabschluss umfasst neben dem rechtlichen und wirtschaftlichen Mutterunternehmen
des Konzerns alle in- und ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die KPS AG die
Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat, um daraus entsprechenden
Nutzen ziehen zu können. Neben der KPS AG als rechtliches Mutterunternehmen umfasst der Konsolidierungskreis
folgende Gesellschaften, an denen die KPS AG unmittelbar oder mittelbar beteiligt
ist, und die auf Basis der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden.
4. ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN SOWIE UNSICHERHEITEN AUFGRUND VON SCHÄTZUNGENMit Beginn des Geschäftsjahres zum 01. Oktober 2024 sind diverse Änderungen hinsichtlich
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an bestehenden Standards in Kraft getreten,
die sowohl für sich allein als auch in Verknüpfung mit anderen Standards keine bedeutsamen
Auswirkungen auf die Rechnungslegung des Konzernzwischenabschlusses besaßen. Demzufolge
beinhaltet der vorliegende, verkürzte Konzernzwischenbericht im Wesentlichen die übereinstimmenden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr
2023/2024. Im Konzernzwischenabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang
Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss
auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Schätzungen
beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen
als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den
tatsächlichen Werten abweichen. Die im Konzernabschluss zum 30. September 2024 angewandten Schätzungen für die Hauptanwendungsbereiche:
wurden auch für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss vorgenommen. Weitere Informationen finden sich im Konzernabschluss zum 30. September 2024, auch
abrufbar im Internet unter https://kps.com/de/de/company/investor-relations/financial-publications.html,
der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss bildet. 5. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ SOWIE ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG5.1 UmsatzerlöseIn den Umsatzerlösen werden die den Kunden berechneten Entgelte für Lieferungen und
Leistungen -vermindert um Erlösschmälerungen und Skonti - ausgewiesen. Die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen und Wartung werden zeitraumbezogen,
der Verkauf von Soft- und Hardware wird zeitpunktbezogen realisiert. Kunden sind grundsätzlich
nur gewerbliche Endabnehmer und zu einem geringen Anteil öffentliche Auftraggeber. Alle dargestellten Umsatzerlöse resultieren ausschließlich aus Verträgen mit Kunden. Bezüglich der Verteilung der Umsatzlöse auf die einzelnen Segmente verweisen wir auf
den Segmentbericht. 5.2 Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der KPS AG betrug zum Stichtag 41.153.300 € (Vorjahr: 41.153.300
€) und verteilte sich insgesamt auf 41.153.300 Stück (Vorjahr: 41.153.300 Stück) mit
jeweils 1 Euro Nennwert. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt. Die Satzung der Gesellschaft enthält ein genehmigtes Kapital 2021, das den Vorstand
ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis
zum 20. Mai 2026 (einschließlich) um bis zu nominal 14.964.850,00 € gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen durch Ausgabe von bis zu 14.964.850,00 neuer, auf den Namen lautender
nennwertloser Aktien (Stückaktien) einmalig oder mehrfach zu erhöhen (genehmigtes
Kapital 2021). 5.3 Eigene AktienMit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2021 und der Ersetzung des Beschlusses
durch die Hauptversammlung vom 25. September 2020 ist die Ermächtigung zum Erwerb
und zur Verwendung eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugs- oder
sonstigen Andienungsrechts erfolgt. Danach kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats
eigene Aktien bis zu einem Betrag von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung
bestehenden Grundkapitals erwerben und veräußern. Dieser Beschluss ist wirksam ab
der Hauptversammlung und endet mit Ablauf des 20. Mai 2026. Die Bedingungen zum Erwerb,
der Verwendung und des Bezugsrechtsausschlusses wurden explizit geregelt. Zum Stichtag ist kein Bestand an eigenen Aktien vorhanden, im Berichtszeitraum wurden
keine Aktien gekauft oder verkauft. 6. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG - ERLÄUTERUNGDas KPS Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen
Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen.
Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung ausschließlich
nach Geschäftsfeldern. Folgende Segmente werden unterschieden: 6.1 Managementconsulting / TransformationsberatungIn diesem Segment steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS Gruppe eine
führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung
werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt
und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen,
logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt.
Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie-
und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren
auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung
sowie das Leistungsportfolio der KPS Gruppe als SAP-Beratungspartner. 6.2 System IntegrationIm Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung
im Technologiebereich. Der KPS Konzern deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien
wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem
die Themenbereiche SOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-,
Security- und Storagelösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft
die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert sich der KPS Konzern mit
dezidierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld.
Der Konzern unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau
einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betriebliche Funktionsbereiche transparent
werden. 6.3 Produkte / LizenzenZur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt die KPS Gruppe in bestimmten Bereichen
als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen,
Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter
Hersteller, insbesondere SAP, Spryker und Open Text, mit denen der Konzern eine langjährige
Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet. Die Aufgliederung der Ertragslage entsprechend IFRS 8 ist aus nachfolgender Tabelle
ersichtlich und entspricht der internen Berichtsstruktur:
7. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN7.1 HaftungsverhältnisseDie im Geschäftsjahr 2019/2020 und 2020/2021 vereinbarten Rangrücktritte mit der KPS
Strategie- Prozess- und IT-Consulting GmbH, Österreich, in Höhe von insgesamt 450
Tsd. €, bestehen weiterhin. Darüber hinaus besteht weiterhin der Rangrücktritt zugunsten
der KPS Sweden AB, Stockholm, Schweden, in Höhe von 400 Tsd. €. Der im Geschäftsjahr
2020/2021 vereinbarte Rangrücktritt mit der KPS Transformation GmbH, Unterföhring,
in Höhe von 6.000 Tsd. € besteht weiterhin. Am 20.12.2024 hat KPS AG eine Patronatserklärung
sowie eine Rangrücktrittserklärung zugunsten der KPS Consulting A/S, Kopenhagen, mit
einer Ausstattungsverpflichtung mit einem Betrag bis zu 6.000 Tsd. € und einer Befristung
bis zum 31.12.2025 vereinbart. Die KPS Consulting GmbH hat eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 30.000 Tsd. €
(i.V. 30.000 Tsd. €) zur Absicherung von Kontokorrent- und Geldmarktkreditlinien bei
der Landesbank Baden-Württemberg abgegeben. Zum Bilanzstichtag bestanden Kontokorrent-
und Geldmarktverbindlichkeiten in Höhe von 28.300 Tsd. € (i.V. 28.500 Tsd. €). Die Gesellschaft hat sich für die KPS Transformation GmbH und die KPS Consulting GmbH
im Rahmen der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB dazu verpflichtet, für die gesamten,
bis zum 30. September 2024 bestehenden Verpflichtungen dieser Gesellschaften gegenüber
deren Gläubigern einzustehen. Diese Einstandspflicht ist bis einschließlich 30. September
2025 gültig. Mit der Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg, wurde am 22. März 2022 ein
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Akquisitionen und Gründungen nach Ende der Zwischenberichtsperiode gab es nicht. 7.2 Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene VermögenswerteIm laufenden Geschäftsjahr gas es keine Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene
Vermögenswerte. 7.3 Wesentliche Ereignisse nach Ende der ZwischenberichtsperiodeEs liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende der Zwischenberichtsperiode
vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf des KPS-Konzerns haben
werden. 7.4 Angaben über Beziehungen zu nahestehende Unternehmen und PersonenBezüglich der Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen
wir auf den Konzernabschluss zum 30. September2024. Es haben sich zum 31. März 2025
keine wesentlichen Änderungen ergeben. 7.5 Corporate GovernanceDer Vorstand und der Aufsichtsrat der KPS AG haben die nach § 161 AktG geforderte
Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären
auf der Website der Gesellschaft (https://kps.com/de/de/company/investor-relations/corporate-governance.html)
dauerhaft zugänglich gemacht. 7.6 AbweichungenEine englische Übersetzung des Konzernhalbjahresberichts liegt ebenfalls vor. Bei
festgestellten Abweichungen geht die deutsche Fassung des Konzernhalbjahresberichts
der englischen Übersetzung vor. Bei Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen
entstehen. 7.7 Versicherung der gesetzlichen VertreterDer Vorstand der KPS AG versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Unterföhring, im Mai 2025 KPS AG Der Vorstand ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS (BRUTTODARSTELLUNG)
IMPRESSUMHerausgeber Beta-Str. 10H Weitere Informationen Investor Relations KPS AG im Internet |
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