KPS AG

Unterföhring

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.10.2024 bis zum 31.03.2025

HALBJAHRESBERICHT ZUM 31. MÄRZ 2025

AN DIE AKTIONÄRE

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionärinnen und Aktionäre,

die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2024/2025 war weiterhin geprägt von einem herausfordernden konjunkturellen Umfeld und einer insgesamt verhaltenen Nachfragesituation in unseren Kernmärkten. Im Gegensatz zum Vorjahr waren wir in diesem Zeitraum nicht von einmaligen Sondereffekten wie Insolvenzen betroffen. Dennoch führten Projektverschiebungen dazu, dass der Umsatz sowohl gegenüber unseren Erwartungen als auch gegenüber dem Vorjahr insgesamt rückläufig ausfiel.

Besonders betroffen war unser größter Bereich der Transformationsprojekte, in welchem wir hinter unseren Erwartungen und dem Vorjahresniveau zurückgeblieben sind. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben wir gezielte Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet.

Sowohl das EBITDA als auch das EBIT konnten wir im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern - selbst unter Berücksichtigung der Sondereffekte aus dem Vorjahr. Zwar lagen die Ergebnisse hinter unseren ursprünglichen Planungen, dennoch zeigt sich eine positive Tendenz. Die Entwicklung der Ertragslage bestätigt, dass unsere strategische Neuausrichtung auf ein Projektportfolio mit kleineren Volumen erste Erfolge zeigt. In der Region Nordics konnten wir unseren "Land and Expand"-Ansatz bereits erfolgreich umsetzen. Dieser strategische Ansatz trägt dort bereits spürbar zu Umsatz- und Ergebnissteigerungen bei.

Auch in unserem Geschäftsfeld "Digital Customer Interaction" konnten wir in der Region DACH durch die erfolgreiche Gewinnung neuer Kunden unsere Planwerte übertreffen und gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Geschäftserfolg erzielen. Im Bereich Produkte und Lizenzen erzielten wir ebenfalls erfreuliche Ergebnisse, die sowohl über dem Vorjahresniveau als auch über unseren Erwartungen lagen. Besonders hervorzuheben ist der Bereich Strategieberatung: Während das erste Quartal noch durch Projektverschiebungen belastet war, konnten wir im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen spürbaren Anstieg von Umsatz und Ertrag verzeichnen. Diese Entwicklung bestätigt die nachhaltige Erholung und die zunehmende Dynamik in diesem wichtigen Geschäftsfeld.

Der KPS-Konzern befindet sich aus unserer Sicht am Beginn einer soliden geschäftlichen Entwicklung. Erste Fortschritte bei der Stabilisierung der Finanzausstattung sind bereits erkennbar. Die vergangenen, herausfordernden Jahre haben die Robustheit und Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells unter Beweis gestellt. Unsere Technologiekompetenz bauen wir kontinuierlich und systematisch weiter aus. Die Expansion und Diversifikation auch über nationale Grenzen hinweg bleibt ein strategischer Schwerpunkt der zukünftigen Entwicklung der KPS-Gruppe, um auch künftig erfolgreich auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren zu können.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen in diesen herausfordernden Zeiten und freuen uns, wenn Sie die KPS auch in der Zukunft auf ihrem Weg begleiten.

Unterföhring, im Mai 2025

Ihr Vorstand

Leonardo Musso

KPS AM KAPITALMARKT IM ERSTEN HALBJAHR 2024/2025

Kursentwicklung im Berichtszeitraum (01.10.2024 bis 31.03.2025)

Die Aktie der KPS AG verzeichnete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/2025 insgesamt ein Minus von 9,3 %. Am 4. Dezember 2024 erreichte die Aktie mit 0,73 € ihren Tiefstand innerhalb des Betrachtungszeitraums. Im Folgenden konnte die Aktie zulegen und erreichte am 16. Dezember 2024 mit 0,94 € ihren Höchststand im Betrachtungszeitraum. Zum Berichtsstichtag 31.03.2025 notierte der Schlusskurs bei 0,78 €.

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen (Xetra) der KPS-Aktie betrug im Berichtszeitraum rund 14.749 Stück (Vorjahr: 23.363 Stück). Die Marktkapitalisierung der KPS AG lag am 31. März 2025 bei 32,1 Mio. € auf der Basis von 41.153.300 im Umlauf befindlichen Aktien.

Stammdaten zur Aktie

Sektor Software (IT-Dienstleister)
ISIN DE000A1A6V48
WKN A1A6V4
Börsensymbol KSC
Erstnotiz 14. Juli 1999
Anzahl und Art der Aktien 41.153.300 auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
Grundkapital 41.153.300,00 €
Börsenplätze Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Berlin-Bremen, Düsseldorf und München sowie XETRA
Marktsegment Regulierter Markt
Transparenzlevel Prime Standard (ab 21.05.2025: General Standard)
Designated Sponsor Hauck & Aufhäuser Privatbankiers

Die Aktie im Überblick

Eröffnungskurs
(01. Oktober 2024)
0,89 €
Höchstkurs
(16. Dezember 2024)
1,05 €
Tiefstkurs
(4. Dezember 2024)
0,73 €
Schlusskurs
(31. März 2025)
0,78 €
Handelsvolumen
(01. Oktober 2024 bis 31. März 2025, durchschnittliche Stückzahl)
14.749
Marktkapitalisierung
(31. März 2025)
32,1 Mio. €

Aktionärsstruktur

Angaben auf Basis der zugegangenen Stimmrechtsmitteilungen gem. Wertpapierhandelsgesetz, WpHG (Stand: 28. Januar 2018) sowie Unternehmensinformationen; Streubesitz nach Definition der Deutschen Börse mit Anteilen am Aktienkapital von unter 5 %.

Zum 31. März 2025 stellt sich die Aktionärsstruktur der KPS AG wie folgt dar: Herr Michael Tsifidaris, Vorsitzender des Aufsichtsrats, besitzt 28,7 % der Unternehmensanteile. Leonardo Musso, Vorstand der KPS AG, hält 10,1 % der Anteile an der Gesellschaft. Damit liegen 38,8 % der Stimmrechtsanteile bei der aktuellen Unternehmensführung der KPS AG. Diese werden der KPS AG auch künftig als Ankeraktionäre eng verbunden bleiben.

Herr Uwe Gründewald, ehemaliges Aufsichtsratmitglied, hält 9,7 % der Unternehmensanteile und ein Privatinvestor verfügt zum 31. März 2025 noch über 6,5 % der Stimmrechtsanteile. Der Free Float beläuft sich auf 45,0 %. Die KPS AG steht im stetigen Austausch mit aktuellen und potenziellen Investoren und ist bestrebt, ihren Aktionärskreis gezielt zu erweitern.

Finanzkalender

08.05.2025 Bekanntgabe der Zahlen des Halbjahres 2024/2025
30.05.2025 Ordentliche Hauptversammlung in München

Analystenresearch

Die Entwicklung der KPS-Aktie wird kontinuierlich von dem Bankhaus M.M.Warburg analysiert und bewertet.

In ihrem Research vom 3. Februar 2025 veröffentlicht Warburg in dem Kommentar zur KPS ein Kursziel von 0,90 € (Rating: Halten).

Investor Relations

Im ersten Halbjahr 2024/2025 erfüllte die KPS AG im Rahmen der Notierung im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse die höchsten gesetzlichen und börsenrechtlichen Publizitäts- und Transparenzstandards des Regulierten Marktes. Institutionelle Investoren, Finanzanalysten und private Aktionäre informierte die Gesellschaft unverzüglich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und über Vorgänge von Bedeutung für die Kursentwicklung des Unternehmens.

Zur Kapitalmarktkommunikation der KPS gehörten neben der Veröffentlichung deutsch- und englischsprachiger Finanzberichte und Unternehmensmeldungen, auch Telefonkonferenzen für Analysten zur Bekanntgabe der Quartals-, Halbjahres- und Jahreszahlen. Darüber hinaus stand und steht das Management der KPS in regelmäßigem persönlichen Dialog mit den Marktteilnehmern und ist bestrebt, über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus weitere IR-Aktivitäten durchzuführen.

Der direkte Austausch mit den Investoren liegt dem Management weiterhin am Herzen, weshalb über die Telefonkonferenzen zu Finanzveröffentlichungen hinaus auch virtuell bzw. telefonisch regelmäßig direkte Gespräche mit Investoren und Analysten stattfinden.

Die Hauck und Aufhäuser Privatbankiers AG fungiert als Designated Sponsor in der Bereitstellung verbindlicher Geld- und Briefkurse für eine angemessene Liquidität und entsprechende Handelbarkeit der KPS-Aktie.

Wechsel des Börsensegments

Die KPS AG hat einen Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien zum Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) gestellt, um in den General Standard zu wechseln. Der Wechsel des Börsensegments eröffnet der Gesellschaft die Möglichkeit, den mit der Notierung im Prime Standard verbundenen Zusatzaufwand zu reduzieren. Der Widerruf der Zulassung der Aktien zum Prime Standard wird mit Ablauf des 20. Mai 2025 wirksam. Die Zulassung der KPS-Aktien zum regulierten Markt (General Standard) bleibt durch den Widerruf unberührt.

Weitere Informationen stehen interessierten Anlegern im Investor Relations-Bereich der Homepage unter https://www.kps.com/ de/ de/company/investor-relations.html zur Verfügung.

ZWISCHENLAGEBERICHT

1. WIRTSCHAFTSBERICHT

1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung¹

Entwicklung der Weltwirtschaft

Gemäß dem Wirtschaftsbericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigte die Weltwirtschaft 2024 ein stabiles, jedoch enttäuschendes Wachstum. In dem im Januar 2025 veröffentlichten World Economic Outlook wurden die Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Regionen für das Jahr 2024 hervorgehoben: Während die USA ein robustes Wachstum von 2,7 % verzeichneten, enttäuschten insbesondere China, Indien, die Eurozone und Japan mit schwächeren Ergebnissen. Die globale Disinflation setzte sich fort, doch in einigen Ländern stagnierte der Fortschritt, insbesondere bei den Dienstleistungen, was eine vorsichtige geldpolitische Lockerung erforderlich macht.

Die aktualisierte Zusammenfassung des World Economic Outlooks im April 2025 betonte einen erheblichen Einfluss der neusten Entwicklungen auf die im Januar 2025 veröffentlichte Prognose: Neue US-Zölle und Gegenmaßnahmen anderer Länder im April 2025 verschärfen die Handelsbedingungen erheblich. Aufgrund dieser Entwicklungen wird das globale Wachstum für 2025 auf 2,8 % und für 2026 auf 3,0 % gesenkt. Die Risiken für die Weltwirtschaft sind eindeutig nach unten gerichtet und umfassen eine mögliche weitere Eskalation des Handelskriegs.2

Entwicklung in Europa

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) beschreibt das Wirtschaftswachstum im Euroraum zum Jahresende 2024 als verhalten, mit einem realen BIP-Anstieg von 0,2 %, der unter dem Produktionspotenzial lag. Der private Konsum schwächte sich merklich ab, nachdem er im dritten Quartal noch durch Sondereffekte wie die Olympischen Spiele gestützt wurde. Auch die Anlageinvestitionen gingen zurück, und sowohl Exporte als auch Importe nahmen leicht ab. Die Industrieproduktion verzeichnete im Dezember ein Minus von 1,1 % und lag deutlich unter dem Niveau von Anfang 2023. Die Inflation sank nur langsam und lag im Februar bei 2,4 %, angetrieben vor allem durch steigende Lebensmittelpreise. Der Arbeitsmarkt zeigt erste Anzeichen einer Abkühlung, auch wenn die Arbeitslosenquote insgesamt niedrig bleibt. Besonders im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe zeichnen sich pessimistische Beschäftigungserwartungen ab, was auf eine Abschwächung der Arbeitsmarktdynamik in den kommenden Monaten hindeutet.

Die europäische Wirtschaft wird zusätzlich von strukturellen Schwächen belastet, die sich in sehr geringen Produktivitätssteigerungen widerspiegeln.

Die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum blieb im vierten Quartal 2024 uneinheitlich, mit deutlichen Unterschieden zwischen den Mitgliedstaaten. Während Länder wie Spanien und Portugal stark wuchsen, verzeichneten Deutschland, Frankreich und andere Industrienationen Rückgänge oder stagnierende Wachstumsraten. Frankreichs BIP schrumpfte leicht, auch bedingt durch das Auslaufen positiver Effekte der Olympischen Spiele und politische Unsicherheiten. In Italien blieb das Wachstum moderat, belastet durch rückläufige Wohnungsbauinvestitionen nach dem Auslaufen des "Superbonus"-Programms. Spanien hingegen setzte seinen robusten Wachstumskurs fort, getragen von starken Investitionen. Die neu eingeführten US-Zölle und die daraus resultierenden Gegenzölle der EU erhöhen die Unsicherheiten und könnten künftiges Wachstum sowie Investitionen bremsen. Zusätzliche Verteidigungsausgaben werden zwar steigen, kurzfristig aber nur einen geringen konjunkturellen Impuls im Euroraum geben. 3

1 In dem Abschnitt "Gesamtwirtschaftliche Entwicklung" beziehen sich Angaben zu einem Quartal auf das Kalenderjahr und nicht auf das Wirtschaftsjahr er KPS (01.10. - 30.09)
2 https://www.imf.org/en/publications/weo
3 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-fruehjahr-2025-mehr-unruhe-hoehere-risiken-33905/

Entwicklung in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft hat sich zuletzt nur sehr langsam entwickelt, mit einer anhaltenden Wellblechkonjunktur und einer Abwärtsbewegung. Im vierten Quartal 2024 sank die Wirtschaftsleistung um 0,2 %, und auch für das gesamte Jahr 2024 wurde ein Rückgang um 0,2 % verzeichnet. Die schwache Entwicklung im letzten Halbjahr war insbesondere auf einen deutlichen Rückgang der Exporte zurückzuführen, während die privaten Konsumausgaben stagnierten. Der Staat hingegen erhöhte seine Konsum- und Investitionstätigkeit spürbar. Die Verbraucherpreise zeigten trotz schwacher Konjunktur weiterhin einen kräftigen Anstieg, insbesondere im Dienstleistungssektor, wobei die Kerninflationsrate in den letzten beiden Quartalen über 3 % lag. Der Deflator des Bruttoinlandsprodukts stieg im Jahr 2024 um 3,1 % an. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2024 durchschnittlich bei 6 %.4

1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen ist im ersten Quartal 2025 der Geschäftsklimaindex der deutschen Consultingwirtschaft nach einem Jahr kontinuierlicher Talfahrt erstmals wieder leicht gestiegen und liegt nun bei 87,6 Punkten. Trotz weiterhin gedämpfter Stimmung gehen viele Beratungen davon aus, dass die Talsohle erreicht wurde. 77 % der Unternehmen erwarten für die nächsten sechs Monate eine stabile oder verbesserte Geschäftslage.

Positiv wird die Situation von Sanierungsberatungen, Strategieberatungen und IT-Beratungen eingeschätzt, während HR- sowie Organisations- und Prozessberatungen die Lage am schwächsten bewerten. Strategieberatungen verzeichneten den größten Anstieg im Geschäftsklimaindex (+3,1 Punkte), während Sanierungsberatungen trotz eines kleinen Rückgangs weiterhin den höchsten Wert (GKI: 105) aufweisen. Insgesamt zeigt sich ein leicht positiver Trend, insbesondere bei größeren Beratungen und spezialisierten Beratungshäusern.5

4 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/sondervermoegen-wuerde-konjunktur-kraeftig-anschieben/
5 https://www.bdu.de/news/gki-01_25/

1.3 Geschäftsverlauf

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2024/2025 erzielte die KPS-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 64,7 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang von 14,7 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2023/2024 (75,9 Mio. €). Der KPS-Konzern verzeichnete im Bereich der Transformationsprojekte eine der Prognose entsprechend verhaltene Nachfragesituation. Wie bereits erläutert, haben sich dagegen einige Geschäftsbereiche wie Produkte und Lizenzen sowie das digitale Kundengeschäft "Digital Customer Interaction" positiv entwickelt. Zudem bestätigt sich die Tendenz zu kleineren Projektvolumina, die mit einer relativ langsamen Erholung des Handels aus der Stagnation einhergeht.

Die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen des Konzerns setzt sich weiter fort und spiegelt sich in der Entwicklung der wesentlichen Kostentreiber der Gewinn- und Verlustrechnung wieder: Der Materialaufwand ging um 19,8 % auf 21,5 Mio. €, der Personalaufwand um 15,8 % auf 32,3 Mio. € und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 46,5 % auf 6,9 Mio. € zurück.

Als Ergebnis dessen stieg das EBITDA in den ersten sechs Monaten 2024/2025 auf 4,8 Mio. € (2023/2024: - 1,7 Mio. €). Das EBIT lag bei 1,9 Mio. € und damit signifikant über dem Wert des Vorjahres (-5,3 Mio. €).

1.3.1 Ertragslage KPS-Konzern

Gewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern nach IFRS (Kurzfassung)

in Tsd. € 2024/2025 2023/2024
Umsatzerlöse 64.717 75.892
Aktivierte Eigenleistungen 0 14
Sonstige betriebliche Erträge 825 522
Materialaufwand -21.501 -26.806
Personalaufwand -32.278 -38.327
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.943 -12.980
Operatives Ergebnis vor Abschreibung (EBITDA) 4.820 -1.686
Abschreibungen (M&A bereinigt) -2.767 -3.033
Operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt 2.053 -4.719
Abschreibungen (M&A bedingt) -156 -538
Operatives Ergebnis (EBIT) 1.897 -5.257
Finanzergebnis -1.517 -1.644
Ergebnis vor Ertragsteuern* 380 -6.916
Ertragsteuern** -345 1.948
Ergebnis nach Ertragsteuern 35 -4.953

* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
** zur Ermittlung der Steuerbelastung des 1. Quartals 2024/2025 wurde die Steuerquote des Geschäftsjahres 2023/2024 herangezogen

Umsatzerlöse

Im ersten Halbjahr 2024/2025 erzielte KPS einen Umsatzrückgang von 14,7 %. Der Umsatz lag damit bei 64,7 Mio. € gegenüber 75,9 Mio. € im ersten Halbjahr 2023/2024.

Im Berichtszeitraum betrug der Umsatz in Deutschland 34,0 Mio. €. Damit wurden 52,5 % der Konzernerlöse in Deutschland erwirtschaftet. Im Ausland verringerte sich der Umsatz um 21,0 % auf 30,7 Mio. €, was vor allem auf den Umsatzrückgang in den skandinavischen Ländern sowie in Belgien und den Niederlanden zurückzuführen ist. Dieser Rückgang ist begründet durch die Fertigstellung mehrerer Großprojekte, die im Laufe des Geschäftsjahres 2023/2024 ausliefen. Insgesamt lässt sich eine schrittweise Nachfrageerholung verzeichnen, die jedoch mit der Reifephase bestehender Projekte einhergeht. Infolgedessen wird die Differenz zur Umsatzsteigerung im Vergleich zur Vorperiode durch neue Projekte noch nicht vollständig kompensiert.

Aktivierte Eigenleistungen

Im Geschäftshalbjahr 2024/2025 wurden keine Eigenleistungen aktiviert (Vorjahr: 14,0 Tsd. €).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtszeitraum wie auch im Vorjahreszeitraum Erträge aus betriebsbedingten Nebenleistungen. Dazu zählen beispielsweise Untervermietung, Weiterberechnungen, Erträge von Rückstellungsauflösungen und Sachanlagenverkäufe. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 0,8 Mio. € leicht angestiegen (Vorjahr: 0,5 Mio. €). Dieser Effekt ist auf eine verstärkte Untervermietung von nicht genutzten Flächen am Standort Dortmund zurückzuführen.

Materialaufwand

Im Berichtszeitraum ist der Materialaufwand um 19,8 % bzw. um 5,3 Mio. € auf 21,5 Mio. € (Vorjahr: 26,8 Mio. €) gesunken. Die Materialaufwandsquote sank im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von 35,3 % auf 33,2 %.

Die Aufwendungen für Fremdleistungen sind im Berichtszeitraum um 23,3 % auf 20,0 Mio. € gesunken (Vorjahreszeitraum: 26,0 Mio. €).

Personalaufwand

Der Personalaufwand ist in der Berichtsperiode um 15,8 % auf 32,3 Mio. € Mio. € (Vorjahreszeitraum: 38,3 Mio. € Mio. €) gesunken. Die Personalaufwandsquote ist mit 49,9 % nahezu unverändert geblieben (im Vorjahr: 50,5 %). Zum 31. März 2025 waren im KPS-Konzern 547 (zum gleichen Stichtag im Vorjahr: 637) Mitarbeitende beschäftigt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 46,5% auf 6,9 Mio. € (Vorjahr: 13,0 Mio. €) gesunken. Sie enthalten im Wesentlichen Reise- und KFZ-Kosten, nicht projektbezogene Fremdleistungen sowie Betriebskosten. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus Sondereffekten im Vorjahr, insbesondere außerplanmäßigen Forderungswertberichtigungen aufgrund der Insolvenzen der Kunden KaDeWe und The Body Shop. Im aktuellen Berichtshalbjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen oder sonstige belastende Sondereffekte verzeichnet.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen bei 2,9 Mio. € und damit unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes (3,6 Mio. €).

Die Abschreibungen inkludieren IFRS 16 ("Leasing") bedingte Abschreibungen in Höhe von 2,1 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €) sowie M&A-bedingte Abschreibungen in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €).

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis des Konzerns lag im ersten Halbjahr 2024/2025 bei -1,5 Mio. € (Vorjahr: -1,6 Mio. €). Maßgeblich für diese Entwicklung ist das in den letzten Perioden gestiegene Zinsniveau, welches bei den vorhandenen kurzfristigen Geldmarktkrediten zu hohen Zinsbelastungen geführt hat.

Ergebnis nach Ertragsteuern

KPS erzielte ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 35 Tsd. € gegenüber -5,0 Mio. € in der Vorjahresperiode.

EBIT

In der Berichtsperiode erwirtschaftete KPS ein EBIT in Höhe von 1,9 Mio. €. Das EBIT lag damit über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes (Vorjahr: -5,3 Mio. €). Die EBIT-Marge lag bei 2,9 % gegenüber einer negativen Marge von -6,9 % im ersten Halbjahr 2023/2024.

Ergebnis je Aktie

Das verwässerte wie auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2024/2025 0,0 € gegenüber -0,12 € im Vorjahr.

1.4 Vermögenslage und Kapitalstruktur KPS Konzern (Kurzfassung)

in Tsd.€ 31.03.2025 30.09.2024
Langfristige Vermögenswerte 86.902 87.748
Kurzfristige Vermögenswerte 37.917 39.856
Gesamtvermögen 124.819 127.604
Eigenkapital 48.610 48.397
Langfristige Schulden 20.451 18.398
Kurzfristige Schulden 55.759 60.808
Summe Schulden 76.209 79.207
Summe Eigenkapital und Schulden 124.819 127.604

Wertorientierte Konzernsteuerung

Im KPS-Konzern besteht ein Kontroll- und Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Konzernunternehmen. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis auf die einzelnen Profit-Center-Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem Umsatz und EBITDA bestimmte Segment- und Profit Center-bezogene Kennzahlen verwendet.

Finanzlage und Investitionen

Das Finanzmanagement bei KPS hat grundsätzlich das Ziel, die Liquidität des Unternehmens jederzeit sicherzustellen. Es umfasst Kapitalstruktur-, Cash- und Liquiditätsmanagement.

Mit den im Berichtshalbjahr erwirtschafteten Ergebnissen sowie der soliden Bilanzstruktur zum 31. März 2025 ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel für den laufenden Betrieb der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.

Zum Stichtag 31. März 2025 lagen die Zahlungsmittel bei 8,8 Mio. € und damit unter dem Wert zum Stichtag 30. September 2024 (12,1 Mio. €). Es bestanden Bankverbindlichkeiten in Höhe von 31,8 Mio. € (30.09.2024: 29,6 Mio. €). Damit ergibt sich eine direkte Nettofinanzverschuldung gerechnet auf Basis Zahlungsmittel abzüglich Bankverbindlichkeiten in Höhe von 22,9 Mio. € zum Stichtag 31. März 2025 (30.09.2024: 17,6 Mio. €).

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/2025 bei - 1,8 Mio. € gegenüber -1,1 Mio. € im Vorjahr, der Hauptgrund für den Rückgang ist der Anstieg der gezahlten Steuern.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in der Berichtsperiode 2024/2025 belief sich auf -0,1 Mio. € (Vorjahr: -1,3 Mio. €). Die gesunkenen Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit sind vornehmlich auf die Mittelabflüsse für Investitionen im Rahmen der Unternehmenszukäufe (Kaufpreiszahlungen) in den Vorperioden zurückzuführen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2024/2025 -1,4 Mio. € (Vorjahrjahreszeitraum: 6,5 Mio. €). Der Betrag der Vorperiode beinhaltet die in Jahr 2023/2024 durchgeführte Kapitalerhöhung.

Die Finanzmittelfonds lagen zum Stichtag 31. März 2025 bei 8,8 Mio. € gegenüber 11,1 Mio. € zum Stichtag der Vorjahresperiode (31.03.2024).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme lag zum Ende der Berichtsperiode 31. März 2025 bei 124,8 Mio. Euro, was gegenüber dem Stichtag 30. September 2024 einem Rückgang von 2,2 % entspricht (-2,8 Mio. €).

Entwicklung Vermögenswerte

Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Stichtag 31. März 2025 auf 86,9 Mio. € (Stichtag 30.09.2024: 87,7 Mio. €). Die darin enthaltenen Nutzungsrechte aus der Aktivierung aus Leasingverträgen lagen bei 19,2 Mio. € (30.09.2024: 19,3 Mio. €). Zudem beinhalten die langfristigen Vermögenswerte die Geschäfts- bzw. Firmenwerte aus Unternehmenserwerben der KPS in Höhe von 52,3 Mio. € (30.09.2024: 52,3 Mio. €) sowie die immateriellen Vermögenswerte in Höhe von 7,2 Mio. € (30.09.2024: 7,8 Mio. €). Das langfristige Vermögen entsprach zum Ende der Berichtsperiode 69,6 % des Gesamtvermögens (30.09.2024: 68,8 %).

Die kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von 37,9 Mio. € zum Stichtag 31. März 2025 setzen sich vorwiegend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten in Höhe von insgesamt 22,9 Mio. € (30.09.2024: 21,8 Mio. €) und den Zahlungsmitteln in Höhe von 8,8 Mio. € (30.09.2024: 12,1 Mio. €) zusammen.

Entwicklung Eigenkapital

Das Eigenkapital des KPS-Konzerns ist im Vergleich zum Stichtag 30. September 2024 um 0,2 Mio. € gestiegen und weist zum 31. März 2025 einen Wert in Höhe von 48,6 Mio. € (30.09.2024: 48,4 Mio. €) aus. Die Satzung der KPS AG enthält ein genehmigtes Kapital 2021, das den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 20. Mai 2026 (einschließlich) um bis zu nominal EUR 14.964.850,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis zu 14.964.850 neuer, auf den Namen lautender nennwertloser Aktien (Stückaktien) einmalig oder mehrfach zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2021).

Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des Berichtszeitraumes 31. März 2025 bei 38,9 % gegenüber dem Stichtag 30. September 2024 in Höhe von 37,9 %.

Entwicklung Schulden

Zum Stichtag 31. März 2025 sind die langfristigen Schulden gegenüber dem Stichtag 30. September 2024 um 2,1 Mio. € auf 20,5 Mio. € gestiegen. Den größten Posten innerhalb der langfristigen Schulden bildeten mit 14,1 Mio. € (30.09.2024: 14,0 Mio. €) die langfristigen Leasingverbindlichkeiten. Neben den langfristigen Leasingverbindlichkeiten beinhalten die langfristigen Schulden unter anderem Bankdarlehen in Höhe von 1,9 Mio. € (30.09.2024: 0,0 Mio. €) sowie Gesellschafterdarlehen in Höhe von 1,5 Mio. € (30.09.2024: 1,5 Mio. €).

Die kurzfristigen Schulden sind gegenüber dem Stichtag 30. September 2024 um 5,0 Mio. € auf 55,8 Mio. € (30.09.2024: 60,8 Mio. €) gesunken. Hierfür ist der Rückgang von sonstigen Verbindlichkeiten sowie der Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern maßgeblich.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Stichtag der Berichtsperiode bei 6,9 Mio. € (30.09.2024: 6,9 Mio. €). Die kurzfristigen Finanzschulden sind mit 29,8 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres geblieben (30.09.2024: 29,6 Mio. €).

1.5 Alternative Leistungskennzahlen

Die KPS AG verwendet im Rahmen ihrer Regel- und Pflichtpublikationen alternative Leistungskennzahlen (Alternative Performance Measures - APM), die nicht nach IFRS definiert sind. Die Definitionen der alternativen Leistungskennzahlen wurden auf der Website unter https://kps.com/de/de/company/investor-relations.html öffentlich zugänglich gemacht.

1.6 Personal

Zusatzbericht Personal

Unsere Mitarbeitenden überzeugen unsere Kunden durch ein fundiertes Fachwissen und einen außerordentlichen Leistungseinsatz. Dies setzen eine hohe fachliche Qualifikation sowie die fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter voraus. Diese Maßstäbe setzen wir auch bei der Neueinstellung von Mitarbeitenden an. Unsere zentralen Leitmotive sind eine bestmögliche Kundenorientierung, ausgeprägte Leistungsbereitschaft, Sicherung und Verbesserung unserer Qualitätsstandards sowie ein positives Arbeitsumfeld.

Zum 31. März 2025 waren im KPS-Konzern 547 Mitarbeitende beschäftigt. Zum Stichtag 30. September 2024 lag die Zahl der Beschäftigten bei 577 und zum Stichtag 31. März 2024 bei 637.

In Deutschland beschäftigte die KPS 346 Mitarbeitende (30.09.2024: 365). Dies entspricht einem Anteil von 63,3 % (30.09.2024 63,3 %) im Gesamtkonzern.

Beschäftigte im KPS-Konzern

31.03.2025 30.09.2024 Veränderung
Mitarbeitende pro Region
Deutschland 346 365 -19
Spanien 85 87 -2
Großbritannien 82 86 -4
Dänemark 11 13 -2
Schweiz 2 2 0
Österreich 0 0 0
Schweden 3 3 0
Norwegen 3 6 -3
Niederlande 4 3 1
Belgien 11 12 -1
Gesamt 547 577 -30
Mitarbeitende nach Funktion
Vorstand 1 1 0
Geschäftsführer 10 10 0
Berater 430 453 -23
Verwaltung 99 106 -7
Auszubildende 7 7 0
Gesamt 547 577 -30

Neben den in der obigen Darstellung genannten Geschäftsführern ist auch der Vorstand der KPS AG, Herr Leonardo Musso, (bei insgesamt dreizehn Gesellschaften) als Geschäftsführer bestellt. Somit sind elf Personen als Geschäftsführer im KPS-Konzern per 31. März 2025 tätig.

1.7 Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse

Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss vermittelte Bild der Lage für die Berichtsperiode 01. Oktober 2024 bis 31. März 2025 des Konzerns beeinflussen.

Veränderungen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Seit dem 31. März 2025 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der im Konzernabschluss dargestellten Lage für die Berichtsperiode 01. Oktober 2024 bis 31. März 2025 erwarten lassen.

Einschätzung des Vorstands zur Entwicklung in der Berichtsperiode 01. Oktober 2024 - 31. März 2025

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2024/2025 erzielte der KPS-Konzern einen Umsatz in Höhe von 64,7 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang von 14,7 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2023/2024 (75,9 Mio. €). Die Hauptursache für diese Entwicklung ist die weiterhin zurückhaltende Investitionsbereitschaft im Handelssektor, insbesondere in Bezug auf Transformationsprojekte. Das Ergebnis liegt damit am unteren Rand der veröffentlichten Umsatzprognose und spiegelt die anhaltende Zurückhaltung in einem insgesamt schwierigen Marktumfeld wider.

Einschätzung des Vorstands zu Entwicklungen für den Zeitraum ab dem 01. April 2025

Die Nachfrage von neuen Kunden entwickelt sich positiv, so dass Erwartungen bestehen, den Umsatzrückgang über neue Projekte anteilig zu kompensieren. Im ersten Halbjahr wurden weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenminderung vorangetrieben, um trotz des Umsatzrückgangs ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

2. RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung des Investitionsverhaltens haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie die Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu erhalten.

Zur Darstellung und Beurteilung weiterer Einzelrisiken verweisen wir auf den ausführlichen Bericht im Geschäftsbericht 2023/2024.

3. PROGNOSEBERICHT

3.1 Gesamtwirtschaftliche Prognose6

Nach einer langen Phase schwerer Erschütterungen zeigte die Weltwirtschaft zunächst eine Stabilisierung mit schwachem, aber konstantem Wachstum. Inzwischen hat sich die Lage jedoch verschlechtert, da Regierungen weltweit ihre politischen Prioritäten neu ordnen und die Unsicherheiten erheblich zugenommen haben. Die Prognosen für das globale Wachstum wurden im Vergleich zur Januar-Ausgabe des World Economic Outlook 2025 deutlich nach unten korrigiert, vor allem wegen historisch hoher Zölle und eines unberechenbaren Umfelds. Das Risiko einer weiteren Verschlechterung dominiert die Aussichten, verstärkt durch zunehmende Handelsspannungen und Anpassungen an den Finanzmärkten. Eine Eskalation des Handelskriegs und sinkende internationale Kooperation könnten sowohl kurzfristige als auch langfristige Wachstumsaussichten erheblich beeinträchtigen7.

3.2 Prognose für die europäische Wirtschaft

Seit dem 12. März 2025 erheben die USA zusätzliche Zölle von 25 % auf Stahl- und Aluminiumprodukte, worauf die EU-Kommission mit Gegenzöllen auf US-Waren ab dem 1. April 2025 reagiert hat. Die direkten Auswirkungen dieser Maßnahmen auf Produktion und Verbraucherpreise der EU dürften wegen des begrenzten Handelsvolumens zunächst gering bleiben. Allerdings steigt die Gefahr einer Ausweitung des Handelskonflikts, insbesondere bei wichtigen Exportgütern wie Autos und Pharmaerzeugnissen. Besonders betroffen wären Länder mit hohem Industrieanteil und starker Exportausrichtung in die USA wie Deutschland und Italien. Erste negative Auswirkungen auf die Geschäftserwartungen zeigen sich bereits in den Einkaufsmanagerindizes (PMIs). Weitere Zölle könnten nicht nur die Konjunktur dämpfen, sondern auch die Inflation in Europa spürbar beeinflussen. Gleichzeitig erhöhen viele Euroländer wegen der neuen sicherheitspolitischen Lage ihre Verteidigungsausgaben, wobei kurzfristig nur geringe konjunkturelle Effekte erwartet werden. Deutschland und Frankreich könnten dabei stärker profitieren, während zur Finanzierung neue Kreditgarantien von 150 Milliarden Euro sowie Änderungen an den europäischen Fiskalregeln geplant sind8.

3.3 Prognose für die deutsche Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft wird laut aktueller Prognose im Jahr 2025 weiterhin stagnieren, was vor allem auf strukturelle Schwächen und die Belastungen durch die protektionistische Handelspolitik der USA zurückzuführen ist. Eine spürbare konjunkturelle Erholung wird erst für 2026 erwartet, wenn das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 % wachsen soll. Maßgeblich dazu soll eine expansive Finanzpolitik mit gesteigerten Staatsausgaben und Investitionen beitragen, die die wirtschaftliche Aktivität beleben dürften.

Nach mehreren Jahren des Rückgangs wird auch bei den Investitionen eine Trendwende prognostiziert, unterstützt von einer weniger restriktiven Geldpolitik und zusätzlichen staatlichen Impulsen. Der private Konsum hingegen wird im laufenden Jahr nur schwach steigen, da die demografische Entwicklung die Zunahme der Erwerbstätigkeit begrenzt. Das gesamtstaatliche Haushaltsdefizit wird 2026 voraussichtlich auf 3,4 % des Bruttoinlandsprodukts ansteigen, nachdem es 2025 noch bei 2,3 % liegen soll, wodurch der Schuldenstand auf rund 65,4 % des BIP anwachsen dürfte. Die Exportaussichten bleiben eingetrübt, insbesondere durch neue US-Zölle und die gestiegene Unsicherheit im internationalen Handel.

Gleichzeitig wird erwartet, dass die Inflationsrate sich nur langsam zurückbildet, da insbesondere die Dienstleistungen weiterhin einen hohen Preisdruck ausüben. Die gesamtwirtschaftliche Dynamik bleibt damit insgesamt schwach. Die erhoffte Belebung im Jahr 2026 wird wesentlich von staatlichen Impulsen und einer Entspannung der außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängen. 9

6 Im Abschnitt Gesamtwirtschaftliche Prognose beziehen sich Anmerkungen zu Quartalen auf das Kalenderjahr und nicht auf das Wirtschaftsjahr der KPS (01.10. - 30.09.)
7 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2025/04/22/world-economic-outlook-april-2025?cid=ca-com-compd-pubs_belt
8 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-fruehjahr-2025-mehr-unruhe-hoehere-risiken-33905/
9 Ebd.

3.4 Branchenspezifische Prognose

Laut Einschätzung des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) gehen die meisten Beratungen davon aus, dass die Talsohle erreicht ist. Positiv entwickeln sich die Sanierungsberatungen, die sowohl bei der aktuellen Lage als auch bei den Geschäftsaussichten führend sind. Auch Strategieberatungen und IT-Beratungen verzeichnen einen Stimmungsaufschwung, während HR- sowie Organisations- und Prozessberatungen etwas schwächere Werte aufweisen. Die größten Zugewinne im Geschäftsklimaindex wurden bei den Strategieberatungen beobachtet, während Sanierungsberatungen trotz eines leichten Rückgangs weiterhin die Spitzenposition innehaben. Besonders optimistisch blicken Beratungsunternehmen mit einem Umsatz zwischen 10 und 50 Millionen Euro in die Zukunft, während kleinere Beratungen einen leichten Rückgang im Geschäftsklima verzeichnen. Große Beratungsfirmen zeigen ebenfalls moderate Verbesserungen. Insgesamt deuten die aktuellen Entwicklungen auf eine allmähliche Erholung der Beratungsbranche hin, auch wenn die Dynamik noch verhalten bleibt. 10

10 https://www.bdu.de/news/prognose-umsaetze-steigen-in-2024-auf-mehr-als-50-milliarden-euro/

3.5 Prognose für das Geschäftsjahr 2024/2025

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/2025 zeigt sich die Nachfrage in den wichtigsten Zielbranchen der KPS AG verhalten, allerdings mit vorsichtig optimistischer Tendenz. Das Geschäftsklima im Handel -einem zentralen Segment für die KPS - hat sich leicht verbessert, verharrt jedoch insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Entsprechend bleibt eine spürbare Markterholung bislang aus. Die Umsatzentwicklung liegt weiterhin innerhalb der kommunizierten Prognose, bewegt sich jedoch eher am unteren Rand der Bandbreite. Zwar konnte KPS eine steigende Nachfrage seitens neuer Kunden verzeichnen, diese reichen aktuell jedoch noch nicht aus, um die rückläufigen Umsätze vollständig auszugleichen.

Die Prognose basiert auf den zum Erstellungszeitpunkt bekannten Fakten und Vorhersagen über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Aus der aktuellen Sicht nicht vorhersehbare Veränderungen der antizipierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beim aktuellen Auftragsbestand sowie bei sonstigen externen oder internen Faktoren könnten negative Effekte auf die Umsatz- und Ergebniserwartungen haben, so dass die in diesem Bericht gemachten Schätzungen nicht erreicht werden können.

Unterföhring, im Mai 2025

Der Vorstand



Classified as General

KPS AG Konzernzwischenabschluss nach IFRS

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01. Oktober 2024 bis 31. März 2025

in Tsd.€ 2024/2025 2023/2024
1 Umsatzerlöse 64.717 75.892
2 Aktivierte Eigenleistungen 0 14
3 Sonstige betriebliche Erträge 825 522
4 Materialaufwand -21.501 -26.806
5 Personalaufwand -32.278 -38.327
6 Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.943 -12.980
7 Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 4.820 -1.686
8 Abschreibungen (M&A bereinigt) * -2.767 -3.033
9 Operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt* 2.053 -4.719
10 Abschreibungen (M&A bedingt) -156 -538
11 Operatives Ergebnis (EBIT) 1.897 -5.257
12 Finanzielle Erträge 16 18
13 Finanzielle Aufwendungen -1.533 -1.662
14 Finanzergebnis -1.517 -1.644
15 Ergebnis vor Ertragsteuern** 380 -6.901
16 Ertragsteuern -345 1.948
17 Ergebnis nach Ertragsteuern 35 -4.953
Anzahl der Aktien in Tausend - unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet 41.153 41.153
in Euro
Ergebnis je Aktie
- unverwässert 0,00 -0,12
- verwässert 0,00 -0,12

* bereinigt um Abschreibungen auf die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen aufgedeckten Vermögenswerte und auf die übernommenen Kundenbeziehungen (M&A bedingt)
** entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

in Tsd.€ 31.03.2025 31.03.2024
Ergebnis nach Ertragsteuern -4.987 -4.953
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen 0 0
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen 162 110
Gesamtergebnis -4.825 -4.843

KENNZAHLEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

in Tsd. € 31.03.2025 31.03.2024
Umsatzerlöse 64.717 75.892
EBITDA 4.820 -1.701
EBITDA-Marge 7,4% -2,2%
EBIT 1.897 -5.272
EBIT-Marge 2,9% -6,9%

KONZERNBILANZ zum 31. März 2025

AKTIVA

in Tsd.€ 31.03.2025 30.09.2024
VERMÖGENSWERTE
A. LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
I. Sachanlagen 1.412 1.518
II. Geschäfts- und Firmenwerte 52.303 52.303
III. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 7.188 7.850
IV. Nutzungsrechte aus Leasingverträge 19.181 19.259
V. Latente Steueransprüche 6.818 6.818
86.902 87.748
B. KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
I. Vertragsvermögenswerte 287 342
II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.606 21.409
III. Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte 3.738 3.367
IV. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern 2.497 2.657
V. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 8.789 12.080
37.917 39.856
Summe Vermögenswerte 124.819 127.604

PASSIVA

in Tsd.€ 31.03.2025 30.09.2024
A. EIGENKAPITAL
Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 41.153 41.153
II. Kapitalrücklage -8.720 -8.884
III. Gewinnrücklagen 663 663
IV. Sonstiges Ergebnis 492 478
V. Konzernbilanzgewinn 15.022 14.987
Summe Eigenkapital 48.610 48.397
SCHULDEN
B. LANGFRISTIGE SCHULDEN
I. Langfristige Rückstellungen 1.234 1.229
II. Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 0 0
III. Langfristige Finanzschulden 3.448 1.502
IV. Langfristige Leasingverbindlichkeiten 14.083 13.993
V. Latente Steuerverbindlichkeiten 1.686 1.674
20.451 18.398
C. KURZFRISTIGE SCHULDEN
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.870 6.935
II. Finanzschulden 29.820 29.643
III. Vertragsverbindlichkeiten 514 608
IV. Sonstige Rückstellungen 10.465 11.259
V. Sonstige Verbindlichkeiten 4.077 7.249
VI. Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 4.013 4.203
VII. Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern -1 911
55.759 60.808
Summe Schulden 76.209 79.207
Summe Eigenkapital und Schulden 124.819 127.604
EK-Quote 38,9% 37,9%

KONSOLIDIERTE KAPITALFLUSSRECHNUNG für die Zeit vom 1. Oktober 2024 bis 31. März 2025

in Tsd.€ 31.03.2025 31.03.2024
A. Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) 1.897 -5.257
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 2.923 3.571
Veränderung der kurzfristigen Vermögensgegenstände -1.513 7.453
Veränderung der Rückstellungen -790 -3.172
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge 64 229
Veränderung der übrigen Schulden -3.332 -4.138
Verluste aus Anlagenabgängen 2 190
Gezahlte Steuern -1.083 58
Zu-/Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit -1.832 -1.066
B. Investitionstätigkeit
Investitionen in das Sachanlagevermögen -106 -85
Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 -18
Investitionen Erwerb Infront Consulting & Management GmbH 0 0
Investitionen Erwerb KPS digital Ltd. 0 -1.197
Investitionen Erwerb Graphyte B.V. 0 0
Erhaltene Zinsen 16 18
Zu-/Abfluss aus operativer Investitionstätigkeit -90 -1.282
C. Finanzierungstätigkeit
Gezahlte Zinsen -1.568 -927
Zinsen für Leasingverbindlichkeiten -139 -91
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 33.268 34.100
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -31.145 -28.266
Auszahlung zur Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -1.785 -2.607
Kapitalerhöhung 0 4.302
Zu-/Abfluss aus operativer Finanzierungstätigkeit -1.369 6.511
D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3.291 4.163
E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode 12.080 6.900
F. Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
G. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode 8.789 11.063

ZUSAMMENSETZUNG FINANZMITTELFONDS

in Tsd.€ 31.03.2025 30.09.2024
Kassenbestand, Bankguthaben 8.789 12.080
Finanzmittelfonds 8.789 12.080

EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

kumuliertes sonstiges Eigenkapital
in Tsd. € Gezeichnetes Kapital Eigene Aktien Summe gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Unterschiede aus Umrechnung Währung
30.09.2023 37.412 0 37.412 -9.897 663 -344
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhungen 3.741 0 3.741 561 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 0 0 0 -110
Anteilsbasierte Vergütung Management 0 0 0 148 0 0
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
31.03.2024 41.153 0 41.153 -8.980 663 -454
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhungen 0 0 0 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 0 0 0 310
Anteilsbasierte Vergütung Management 0 0 0 0 0 0
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
30.09.2024 41.153 0 41.153 -8.884 663 -144
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhungen 0 0 0 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 0 0 0 13
Anteilsbasierte Vergütung Management 0 0 0 164 0 0
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
31.03.2025 41.153 0 41.153 -8.720 663 -131
kumuliertes sonstiges Eigenkapital
in Tsd. € Pensionszusagen Bilanzgewinn Konzern Eigen kapital
30.09.2023 784 38.358 67.184
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Kapitalerhöhungen 0 0 4.302
Dividendenausschüttung 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 -110
Anteilsbasierte Vergütung Management 0 0 148
Konzernergebnis 0 -4.953 -4.953
31.03.2024 784 33.405 66.571
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Kapitalerhöhungen 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen -162 0 0
Anteilsbasierte Vergütung Management 0 0 221
Konzernergebnis 0 -18.418 -18.418
30.09.2024 622 14.987 48.397
Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Kapitalerhöhungen 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen 0 0 13
Anteilsbasierte Vergütung Management 0 0 164
Konzernergebnis 0 35 35
31.03.2025 622 15.022 48.610

AUSGEWÄHLTE ANHANGANGABEN

1. INFORMATIONEN ZU GESELLSCHAFT UND KONZERN

Die KPS AG ist eine in Deutschland ansässige, international aufgestellte Aktiengesellschaft mit Sitz in der Beta-Straße 10h, 85774 Unterföhring. Die Gesellschaft ist mit der Registernummer HRB 123013 beim Amtsgericht München eingetragen.

Die KPS AG ist ein etabliertes Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung im Handel und Konsumgüterbereich. Die Kunden werden in Strategie-, Prozess- und Technologiefragen und implementieren mit Erfolg ganzheitliche Lösungen, die ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig sichern, erfolgreich beraten.

2. GRUNDLAGEN UND METHODEN DER ABSCHLUSSERSTELLUNG

Der von der KPS AG vorliegende, verkürzte Konzernhalbjahresabschluss für den Zeitraum 01. Oktober 2024 bis 31. März 2025 wurde im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) insbesondere mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Folglich beinhaltet dieser Abschluss nicht sämtliche Informationen und Angaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind. Daher ist dieser Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 30. September 2024 zu lesen.

Der verkürzte Konzernhalbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde vom Abschlussprüfer nicht geprüft und auch keiner prüferischen Durchsicht unterzogen. Nach Ansicht des Vorstands impliziert dieser Abschluss alle notwendigen Anpassungen, die für eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Vermögens- und Ertragslage zum Zwischenergebnis erforderlich sind. Die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/2025 erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.

3. KONSOLIDIERUNGSKREIS UND BETEILIGUNGEN

Der Konzernabschluss umfasst neben dem rechtlichen und wirtschaftlichen Mutterunternehmen des Konzerns alle in- und ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die KPS AG die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat, um daraus entsprechenden Nutzen ziehen zu können.

Neben der KPS AG als rechtliches Mutterunternehmen umfasst der Konsolidierungskreis folgende Gesellschaften, an denen die KPS AG unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, und die auf Basis der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden.

Kapital- und Stimmrechtsanteil
Beteiligung Sitz 31.03.2025 in % 30.09.2024 in %
KPS Consulting GmbH Unterföhring 100 100
KPS Consulting AG Zürich/Schweiz 100 100
KPS Transformation GmbH Unterföhring 100 100
KPS Consulting A/S Virum/Dänemark 100 100
KPS B.V. Amsterdam/Niederlande 100 100
KPS Strategie-, Prozess- und IT-Consulting GmbH Wien/Österreich 100 100
KPS Business and Digital Transformation S.L.U. Barcelona/Spanien 100 100
Infront Consulting & Management GmbH Hamburg 100 100
KPS Digital Ltd. London/Großbritannien 100 100
KPS Consulting AS Lysaker/Norwegen 100 100
KPS Sweden AB Stockholm/Schweden 100 100
KPS Transformation B.V. Antwerpen/Belgien 100 100

4. ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN SOWIE UNSICHERHEITEN AUFGRUND VON SCHÄTZUNGEN

Mit Beginn des Geschäftsjahres zum 01. Oktober 2024 sind diverse Änderungen hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an bestehenden Standards in Kraft getreten, die sowohl für sich allein als auch in Verknüpfung mit anderen Standards keine bedeutsamen Auswirkungen auf die Rechnungslegung des Konzernzwischenabschlusses besaßen. Demzufolge beinhaltet der vorliegende, verkürzte Konzernzwischenbericht im Wesentlichen die übereinstimmenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023/2024.

Im Konzernzwischenabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den tatsächlichen Werten abweichen.

Die im Konzernabschluss zum 30. September 2024 angewandten Schätzungen für die Hauptanwendungsbereiche:

Festlegung Nutzungsdauer für langfristige Vermögensgegenstände

Ermittlung der Fertigstellungsgrade von Festpreisprojekten

Ermittlung abgezinster Cash Flows im Rahmen von Werthaltigkeitstests und bedingten Kaufpreisverpflichtungen sowie Kaufpreisallokationen (Fair Value)

Bildung und Bewertung von langfristigen Rückstellungen

Bewertung von Forderungen

wurden auch für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss vorgenommen.

Weitere Informationen finden sich im Konzernabschluss zum 30. September 2024, auch abrufbar im Internet unter https://kps.com/de/de/company/investor-relations/financial-publications.html, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss bildet.

5. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ SOWIE ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

5.1 Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen werden die den Kunden berechneten Entgelte für Lieferungen und Leistungen -vermindert um Erlösschmälerungen und Skonti - ausgewiesen.

Die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen und Wartung werden zeitraumbezogen, der Verkauf von Soft- und Hardware wird zeitpunktbezogen realisiert. Kunden sind grundsätzlich nur gewerbliche Endabnehmer und zu einem geringen Anteil öffentliche Auftraggeber.

Alle dargestellten Umsatzerlöse resultieren ausschließlich aus Verträgen mit Kunden.

Bezüglich der Verteilung der Umsatzlöse auf die einzelnen Segmente verweisen wir auf den Segmentbericht.

5.2 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der KPS AG betrug zum Stichtag 41.153.300 € (Vorjahr: 41.153.300 €) und verteilte sich insgesamt auf 41.153.300 Stück (Vorjahr: 41.153.300 Stück) mit jeweils 1 Euro Nennwert. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt.

Die Satzung der Gesellschaft enthält ein genehmigtes Kapital 2021, das den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 20. Mai 2026 (einschließlich) um bis zu nominal 14.964.850,00 € gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis zu 14.964.850,00 neuer, auf den Namen lautender nennwertloser Aktien (Stückaktien) einmalig oder mehrfach zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2021).

5.3 Eigene Aktien

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2021 und der Ersetzung des Beschlusses durch die Hauptversammlung vom 25. September 2020 ist die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugs- oder sonstigen Andienungsrechts erfolgt. Danach kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien bis zu einem Betrag von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals erwerben und veräußern. Dieser Beschluss ist wirksam ab der Hauptversammlung und endet mit Ablauf des 20. Mai 2026. Die Bedingungen zum Erwerb, der Verwendung und des Bezugsrechtsausschlusses wurden explizit geregelt.

Zum Stichtag ist kein Bestand an eigenen Aktien vorhanden, im Berichtszeitraum wurden keine Aktien gekauft oder verkauft.

6. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG - ERLÄUTERUNG

Das KPS Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung ausschließlich nach Geschäftsfeldern.

Folgende Segmente werden unterschieden:

6.1 Managementconsulting / Transformationsberatung

In diesem Segment steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS Gruppe eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS Gruppe als SAP-Beratungspartner.

6.2 System Integration

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung im Technologiebereich. Der KPS Konzern deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche SOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Security- und Storagelösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert sich der KPS Konzern mit dezidierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. Der Konzern unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betriebliche Funktionsbereiche transparent werden.

6.3 Produkte / Lizenzen

Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt die KPS Gruppe in bestimmten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller, insbesondere SAP, Spryker und Open Text, mit denen der Konzern eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet.

Die Aufgliederung der Ertragslage entsprechend IFRS 8 ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich und entspricht der internen Berichtsstruktur:

Darstellung nach Geschäftsfeldern in Tsd. € Managementconsulting/ Transformationsberatung System Integration Produkte/ Lizenzen
Ergebnisposition 31.03.2025 Vorjahr 31.03.2025 Vorjahr 31.03.2025 Vorjahr
Umsatz 58.231 70.792 468 734 6.018 4.366
Herstellungskosten -39.225 -49.111 -336 -420 -3.514 -2.827
Business Development -2.920 -3.712 0 0 -98 -172
Betriebskosten -9.075 -15.224 4 10 -41 -378
EBITDA 7.011 2.746 137 323 2.365 989
Abschreibungen -2.471 -2.746 -7 -9 -41 -40
EBIT 4.540 0 129 314 2.325 949
Zinsen -149 -114 0 0 0 0
Ertragsteuern -796 0 -23 -116 -408 -352
Darstellung nach Geschäftsfeldern in Tsd. € Übrige Gesamt
Ergebnisposition 31.03.2025 Vorjahr 31.03.2025 Vorjahr
Umsatz 0 0 64.717 75.892
Herstellungskosten 0 0 -43.074 -52.358
Business Development -30 0 -3.048 -3.884
Betriebskosten -4.663 -5.745 -13.774 -21.337
EBITDA -4.693 -5.745 4.820 -1.687
Abschreibungen -404 -775 -2.923 -3.571
EBIT -5.096 -6.520 1.897 -5.258
Zinsen -1.368 -1.531 -1.517 -1.644
Ertragsteuern 881 2.416 -345 1.948

7. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN

7.1 Haftungsverhältnisse

Die im Geschäftsjahr 2019/2020 und 2020/2021 vereinbarten Rangrücktritte mit der KPS Strategie- Prozess- und IT-Consulting GmbH, Österreich, in Höhe von insgesamt 450 Tsd. €, bestehen weiterhin. Darüber hinaus besteht weiterhin der Rangrücktritt zugunsten der KPS Sweden AB, Stockholm, Schweden, in Höhe von 400 Tsd. €. Der im Geschäftsjahr 2020/2021 vereinbarte Rangrücktritt mit der KPS Transformation GmbH, Unterföhring, in Höhe von 6.000 Tsd. € besteht weiterhin. Am 20.12.2024 hat KPS AG eine Patronatserklärung sowie eine Rangrücktrittserklärung zugunsten der KPS Consulting A/S, Kopenhagen, mit einer Ausstattungsverpflichtung mit einem Betrag bis zu 6.000 Tsd. € und einer Befristung bis zum 31.12.2025 vereinbart.

Die KPS Consulting GmbH hat eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 30.000 Tsd. € (i.V. 30.000 Tsd. €) zur Absicherung von Kontokorrent- und Geldmarktkreditlinien bei der Landesbank Baden-Württemberg abgegeben. Zum Bilanzstichtag bestanden Kontokorrent- und Geldmarktverbindlichkeiten in Höhe von 28.300 Tsd. € (i.V. 28.500 Tsd. €).

Die Gesellschaft hat sich für die KPS Transformation GmbH und die KPS Consulting GmbH im Rahmen der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB dazu verpflichtet, für die gesamten, bis zum 30. September 2024 bestehenden Verpflichtungen dieser Gesellschaften gegenüber deren Gläubigern einzustehen. Diese Einstandspflicht ist bis einschließlich 30. September 2025 gültig.

Mit der Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg, wurde am 22. März 2022 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Akquisitionen und Gründungen nach Ende der Zwischenberichtsperiode gab es nicht.

7.2 Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Im laufenden Geschäftsjahr gas es keine Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte.

7.3 Wesentliche Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende der Zwischenberichtsperiode vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf des KPS-Konzerns haben werden.

7.4 Angaben über Beziehungen zu nahestehende Unternehmen und Personen

Bezüglich der Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 30. September2024. Es haben sich zum 31. März 2025 keine wesentlichen Änderungen ergeben.

7.5 Corporate Governance

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der KPS AG haben die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären auf der Website der Gesellschaft (https://kps.com/de/de/company/investor-relations/corporate-governance.html) dauerhaft zugänglich gemacht.

7.6 Abweichungen

Eine englische Übersetzung des Konzernhalbjahresberichts liegt ebenfalls vor. Bei festgestellten Abweichungen geht die deutsche Fassung des Konzernhalbjahresberichts der englischen Übersetzung vor.

Bei Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen entstehen.

7.7 Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Der Vorstand der KPS AG versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Unterföhring, im Mai 2025

KPS AG

Der Vorstand

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS (BRUTTODARSTELLUNG)

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in Tsd.€ 01.10.2024 Zugänge Zugänge aus Unternehmens-zusammenschlüssen Abgänge Umbuchung 31.03.2025
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und 1. Werten
a.) soweit erworbene 15.751 0 0 0 0 15.751
b.) soweit selbsterstellt 14.025 0 0 0 0 14.025
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
3. Firmenwert 84.282 0 0 0 0 84.282
Immaterielle Vermögensgegenstände 114.058 0 0 0 0 114.058
II.) Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.685 21 0 0 407 4.116
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0 407 0 0 -407 0
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
Sachanlagen 3.685 21 0 0 0 4.116
Anlagevermögen gesamt 117.743 428 0 0 0 118.174
kumulierte Abschreibungen
in Tsd.€ 01.10.2024 Zugänge Zugänge aus Unternehmens-zusammenschlüssen Abgänge Um buchung 31.03.2025
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und 1. Werten
a.) soweit erworbene 14.745 270 0 0 0 15.014
b.) soweit selbsterstellt 7.181 392 0 0 0 7.573
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
3. Firmenwert 31.979 0 0 0 0 31.979
Immaterielle Vermögensgegenstände 53.905 816 0 0 0 54.566
II.) Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.168 122 0 0 413 2.703
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0 413 0 0 -413 0
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
Sachanlagen 2.168 193 0 0 0 2.703
Anlagevermögen gesamt 56.073 1.197 0 0 0 57.269
Buchwert
in Tsd.€ 31.03.2025 30.09.2024
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und 1. Werten
a.) soweit erworbene 737 1.006
b.) soweit selbsterstellt 6.451 6.843
2. Geleistete Anzahlungen 0 0
3. Firmenwert 52.303 52.303
Immaterielle Vermögensgegenstände 59.491 60.152
II.) Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.412 1.517
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0 0
3. Geleistete Anzahlungen 0 0
Sachanlagen 1.412 1.517
Anlagevermögen gesamt 60.903 61.669

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