ALBIS Leasing AGHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamte Leasing-Branche war im Geschäftsjahr 2009 stark von den realwirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzkrise betroffen. Nach den Erhebungen des Bundesverbandes deutscher Leasingunternehmen (BDL) sanken die Anschaffungswerte des Neugeschäfts im Mobilienleasing gegenüber dem Vorjahr um 23,2 %. Überdurchschnittlich stark betroffen war dabei das Geschäft im Bereich Busse, Lkw und Hänger mit –31,0 % sowie im Bereich Maschinen für die Produktion mit -33,7 %. Im Bereich Büromaschinen und EDV war der Rückgang mit lediglich -3,0 % weitaus geringer, der Bereich Medizintechnik verzeichnete mit 10,6 % ein positives Wachstum. Die unabhängigen Leasinggesellschaften, zu denen die operativen Einheiten der ALBIS zählen, waren im Vergleich stärker betroffen als die banken- und herstellernahen Gesellschaften. Bei den unabhängigen Gesellschaften musste gemäß BDL ein Rückgang von -34,9 % gegenüber -26,6 % bei den bankennahen und bei den herstellernahen Leasinggesellschaften um -18,2 % verzeichnet werden. Diesem allgemeinen Branchentrend konnten sich auch die operativen Leasinggesellschaften, an denen die ALBIS Leasing AG direkt und indirekt beteiligt ist, nicht entziehen. Die Neugeschäftsentwicklung in diesen operativen Einheiten lag zum Teil deutlich unter den Werten des Vorjahres, aber über dem Branchendurchschnitt. Teilweise konnten die negativen Effekte des Neugeschäftsrückgangs durch eine deutliche Verbesserung der erzielten Margen kompensiert werden. Weiterer Druck auf die Branche ging im Jahr 2009 von der weiterhin angespannten Lage auf den Refinanzierungsmärkten aus. Wesentliche Marktteilnehmer in der Refinanzierung von Leasinggesellschaften, die aus dem Markt ausgeschieden sind, konnten nicht ersetzt werden. Öffentlich unterstützte Kreditprogramme haben bisher keine spürbare Entlastung bringen können. Eine Umfrage des BDL unter den Mitgliedern im Herbst 2009 belegt, dass zwei Drittel der unabhängigen Gesellschaften von refinanzierungsbedingten Einschränkungen des Neugeschäfts betroffen sind. Der Geschäftsbereich „Finanzierungslösungen“ der ALBIS konnte nicht in dem gewünschten Ausmaß von der gestiegenen Nachfrage profitieren. Das Neugeschäft musste wegen der nicht nachhaltig geklärten Refinanzierung vorübergehend zurück gefahren werden. Die Neuordnung der notwendigen Linien wird derzeit mit großer Anstrengung verfolgt, der Abschluss wird für das zweite Quartal 2010 erwartet. Die ALBIS Leasing AG hat mit der Bereinigung und Neustrukturierung ihres Beteiligungsportfolios bereits frühzeitig auf sich verändernde Marktbedingungen reagiert. Im Jahr 2009 wurde in den Gesellschaften intensiv an der Optimierung der internen Prozesse gearbeitet, um bestehendes Effizienzpotential zu heben und die Gesellschaften auf sich verändernde Marktverhältnisse vorzubereiten. Insbesondere war und ist das Ziel, ein auskömmliches Margenvolumen trotz sinkenden Neugeschäfts zu sichern. Dazu wurden sowohl auf der Seite der Außenkonditionen Anpassungen vorgenommen, wie auch die internen Strukturen und Prozesse verbessert, um die entstehenden Vertragsverwaltungskosten zu optimieren. Zur Unterstützung der operativen Leasinggesellschaften hat die ALBIS im Jahr 2009 begonnen, eine zentrale Servicefunktion für die Leasing-Vertragsverwaltung aufzubauen. Diese Funktion soll zukünftig von der ASG Alster Services GmbH (ASG) für alle Leasinggesellschaften des Konzerns angeboten werden. Die ALBIS Leasing AG hat zum 01. Januar 2010 100% der Gesellschaftsanteile der ASG erworben. In Reaktion auf die angespannte Situation auf den Refinanzierungsmärkten hat die ALBIS in 2009 begonnen, die Abstimmung über die Refinanzierungsaktivitäten in der Gruppe zu intensivieren und diese zentral zu koordinieren. Zur Jahresmitte 2009 hat die ALBIS mit der Gallinat-Bank AG, Essen, einen strategische Kooperationspartner zur Absicherung der Finanzierung ihres künftigen Geschäftswachstums gefunden. Die ALBIS Leasing AG strebt den Erwerb der Gallinat-Bank AG an. Zum Erwerb ist jedoch die aufsichtsrechtliche Genehmigung erforderlich, an deren Erlangung intensiv gearbeitet wird. Mit der Möglichkeit, künftig einen Teil des Leasinggeschäftes der ALBIS über die Gallinat-Bank AG zu refinanzieren, wurde eine ergänzende Refinanzierungsoption geschaffen. Unabhängig davon bleiben bilaterale Kreditlinien und die Nutzung von Kapitalmarktprodukten wie z.B. ABS-Programmen, für die ALBIS aber auch künftig von strategischer Bedeutung. B. Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr Zur Eröffnung einer weiteren Refinanzierungsmöglichkeit für die zum Beteiligungsportfolio gehörenden Leasinggesellschaften strebt die ALBIS Leasing AG seit Mitte 2009 die intensive Kooperation mit der Gallinat-Bank AG, Essen, an und plant den mehrheitlichen Erwerb der Bank. Die ALBIS Leasing AG hat aufgrund bestehender Verträge die Möglichkeit, die Anteile der Gallinat-Bank AG zu erwerben, der Erwerb kann jedoch nur nach aufsichtsrechtlicher Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfolgen. Das Genehmigungsverfahren läuft gegenwärtig. Eine Prüfung gem. §4 Abs.1 S.1 Nr.2 und 7 i.V.m. §11 Abs.2 der Satzung des Prüfungsverbandes deutscher Banken e.V. innerhalb des operativen Teilkonzerns der ALBIS Finance AG wurde in der Zeit vom 20. Juli 2009 bis 04. Dezember 2009 durchgeführt. Über das Ergebnis der Prüfung liegt noch kein endgültiges Ergebnis vor. Es sind der ALBIS Leasing AG jedoch keine Feststellungen bekannt geworden, aus denen sich ergäbe, dass die ALBIS-Gruppe nicht zuverlässig ist oder dass wirtschaftliche Gründe vorliegen, die einer soliden und umsichtigen Führung der Gallinat-Bank AG entgegen stehen. In der zweiten Jahreshälfte wurden bei der Gallinat-Bank AG die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Forfaitierung von Leasingverträgen der ALBIS geschaffen. Erste Ankäufe wurden im vierten Quartal 2009 erfolgreich abgewickelt. Bereits im Dezember 2008 hatte sich die ALBIS Leasing AG von der Kommanditbeteiligung an der ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG getrennt. Die Anteile an der Komplementärin, der ALAG GmbH, wurden im März 2009 verkauft. C. Ertragslage Wesentliche Beteiligung ist im Geschäftsjahr 2009 die ALBIS Finance AG mit ihren im operativen Leasinggeschäft tätigen Tochtergesellschaften. Die Beteiligungsquote wurde mit Kaufvertrag vom 17. Juli 2009 um 5% auf nun 100% erhöht. Der Beteiligungsertrag belief sich auf T€ 1.412. Die ALBIS Leasing AG hat in der ersten Jahreshälfte 2009 kurzzeitig eine 20%ige Beteiligung an der ALBIS Capital AG gehalten. In den Zeitraum der Beteiligung durch die ALBIS Leasing AG fiel die Hauptversammlung und der Dividendentermin der Capital. Die ALBIS Leasing AG hat hieraus einen Gewinn von T€ 208 bezogen. Die Anteile an der Capital wurden sodann, folgend der Konzernstrategie, nach der die operativen Leasinggesellschaften unter einheitliche Leitung gestellt werden sollen, an die ALBIS Finance AG weiterverkauft. Die ALBIS Leasing AG erzielte Erträge aus Beteiligungen, die sich wie folgt entwickelten: Zusammensetzung:
Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2009 € 5,9 Mio. (Vorjahr: € 4,6 Mio.). Seit dem 1. November 2005 ist die ALBIS Leasing AG Hauptmieterin des Gebäudes in der Ifflandstr. 4, Hamburg, und hat mit allen dort ansässigen Gesellschaften Untermietverträge abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2009 wurden Mieterlöse von € 1,1 Mio. (Vorjahr : € 1,0 Mio.) erwirtschaftet. Zum Ende des Jahres 2009 gab es in der Ifflandstr. 4 keine relevanten Leerstände. Wie auch im Vorjahr setzen sich die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge hauptsächlich aus Weiterbelastungen im Zusammenhang mit Dienstleistungen an Tochterunternehmen und ehemaligen Tochterunternehmen zusammen. Daneben sind Erträge aus der Veräußerung von im Umlaufvermögen stehenden Finanzanlagen von € 1,0 Mio., Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 0,5 Mio. und Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren in Höhe von € 0,1 Mio. erfasst. Der Materialaufwand ist durch den Erwerb eines Portfolios von PKW entstanden, welches zur Reduzierung der Abwicklungskosten übernommen wurde. Die PKW waren zum 31. Dezember 2009 sämtlich verkauft. Die Verwertungserlöse sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Die Verwertung ist nahezu ergebnisneutral geblieben. Die ALBIS Leasing AG plant keine weiteren Portfolioverwertungen. Die Personalaufwendungen betragen im Geschäftsjahr 2009 € 2,2 Mio. (Vorjahr: € 2,1 Mio.). Abschreibungen auf Finanzanlagen waren in 2009 nicht erforderlich (Vorjahr € 1,0 auf Anteile an der Hesse Newman Capital AG, Hamburg, ehemals FHR Finanzhaus AG). Das Zinsergebnis ist mit T€ 312 positiv (Vorjahr: - T€ 80). Die Zinserträge verminderten sich im Vorjahresvergleich um T€ 76, die Zinsaufwendungen minderten sich um T€ 468. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von € 11,8 Mio. im Vorjahr auf € 9,8 Mio. gesunken. Die größten Posten sind die Einstellungen in die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von € 2,4 Mio. Die Wertberichtigungen entfallen mit € 2,0 Mio. auf Zahlungen der ALBIS Leasing AG an die Menteny Beteiligungsverwaltungs GmbH, die ihrerseits die Mittel zur Abfindung von Gesellschaftern der Ost-West International Leasing OWL AG verwendet hat. Weitere wesentliche Posten sind die Kosten der allgemeinen Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung und der Buchführung von € 1,8 Mio., die Mieten, Nebenkosten und Kosten der Hausverwaltung für den Sitz der Gesellschaft in der Ifflandstraße 4 in Hamburg von € 1,2 Mio., die Aufwendungen zur Erhöhung einer Rückstellung für die zu erwartende Inanspruchnahme aus der Übernahme einer Garantie gegenüber der Albis Capital AG & Co. KG von € 1,2 Mio. Forderungsverluste wurden in Höhe von € 1,1 Mio. realisiert. Weit überwiegend waren Forderungen gegenüber der Robert Straub GmbH, Biberach, über deren Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, betroffen. Darüber hinaus war die Bildung einer Rückstellung für die zu erwartende Inanspruchnahme aus der Übernahme einer Garantie gegenüber der Gallinat Bank AG von € 0,4 Mio. erforderlich. Ebenso die Bildung einer Rückstellung für die zu erwartende Inanspruchnahme aus Verpflichtungen gegenüber der Hesse Newman Capital AG, Hamburg, (ehemals FHR Finanzhaus AG) aus im Rahmen einer Betriebsprüfung nachveranlagter Lohnsteuer sowie hierauf entfallender Zinsen in Höhe von insgesamt € 0,3 Mio. Zudem fielen Kosten an für EDV, Internet und Wartung von Hard- und Software von € 0,2 Mio., Versicherungsbeiträge von € 0,2 Mio., Abschluss- und Due Diligence Prüfungskosten von € 0,2 Mio. und Kosten der Hauptversammlung, des Zwischenberichts und der Veröffentlichungen des Geschäftsberichtes von € 0,1 Mio. Die Miet- und Leasingaufwendungen für Betriebsausstattung, die an Tochterunternehmen weiterbelastet wurden beliefen sich noch auf € 0,1 Mio., im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein wesentlicher Vertrag ausgelaufen (Vorjahr € 1,2 Mio.). Die übrigen Aufwendungen beliefen sich auf € 0,6 Mio. Die Angemessenheit der Holdingkosten steht im Fokus der ALBIS Leasing AG. Bei der Beurteilung der angefallen sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist zu berücksichtigen, dass diese zu einem erheblichem Teil nicht auf den laufenden Betrieb der Holding entfallen. Insbesondere sind von den oben erläuterten sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu nennen die Wertberichtigungen auf Forderungen gegenüber der Menteny € 2,0 Mio., die Aufwendungen zur Erhöhung einer Rückstellung für die zu erwartende Inanspruchnahme aus der Übernahme einer Garantie gegenüber der Albis Capital AG & Co. KG von € 1,2 Mio., die Forderungsverluste gegenüber der Robert Straub GmbH € 1,0 Mio. sowie die Rechtskosten und Rückstellungsbildung für Prozesse im Zusammenhang mit Anlegerklagen betreffend die ALAG von € 0,6 Mio. Es wird nicht davon ausgegangen, dass die Klagen in der Sache ALAG erfolgreich sein werden, zudem bestehen für entstehende Kosten grundsätzlich Rechtsschutzversicherungen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die ALBIS Leasing AG aus in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten belastet bleibt, wurde aus Vorsichtsgründen obige Rückstellungsbildung für Prozesse ergebnismindernd berücksichtigt. Die ALBIS Leasing AG hat zudem gegenüber der Gallinat-Bank AG eine Bürgschaft für bestehende Forderungen in Höhe von € 0,4 Mio. übernommen. Darüber hinaus besteht eine Belastung infolge einer Lohnsteueraußenprüfung bei der Hesse Newman Capital AG (ehemals FHR Finanzhaus AG) für die Jahre 2003-2006. Für die Jahre vor Veräußerung der FHR Finanzhaus AG haftet die ALBIS auf Schadenersatz. Es sind hierfür Rückstellungen von € 0,3 Mio. gebildet. Von der Inanspruchnahme ist auszugehen. Für bestehende Forderungen gegen die Unternehmen der ALAG-Gruppe waren aus Vorsichtsgründen Wertberichtigungen von € 0,3 Mio. gebildet worden. Berichtigt um diese außergewöhnlichen Effekte verbleiben von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen noch € 4,0 Mio. Hiervon entfallen € 1,2 Mio. auf die Kosten des Anwesens in der Ifflandstrasse 4, Hamburg. Diese Kosten entstehen weit überwiegend für vermietete Teile des Gebäudes und generieren im Jahr 2009 Mieterträge in Höhe von € 1,1 Mio. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass es Anfang 2009 noch Leerstände gab und dass die ALBIS Leasing AG selbst auch in der Ifflandstrasse ansässig ist und zu den Mieterträgen nicht beiträgt. Berücksichtigt man hier nur die flächenanteilig auf die ALBIS Leasing AG entfallenden Mietaufwendungen von € 0,2 Mio., reduzieren sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf € 3,0 Mio. Es ist des Weiteren zu berücksichtigen, dass die ALBIS Leasing AG gegenüber externen Anbietern die Nachfrage des Konzerns bündelt, um Konditionsvorteile zu realisieren. Dies gilt beispielsweise für Mitgliedsbeiträge etwa an Berufsorganisationen, für Versicherungen und insbesondere für den Bereich der Beratungskosten. Außerdem tritt die ALBIS Leasing AG gegenüber Dritten als Nachfrager auf, um die Ablauforganisation in der Ifflandstrasse zu optimieren. Betroffen sind hiervon eine Vielzahl von Posten, wie etwa Aktenvernichtung, Porto, Büromaterial, Küchenartikel etc. Die hier entstehenden Kosten sind zu erheblichem Teil keine originären Kosten der ALBIS Leasing AG. Die Weiterbelastung dieser Kosten führt zu Erträgen in Höhe von etwa € 1,2 Mio. In Einzelfällen werden den Tochterunternehmen Bearbeitungskosten für die Abwicklung in Rechnung gestellt, im Übrigen entsprechen die Erträge aber weitgehend den entstehenden Aufwendungen. Zudem ist die ALBIS Leasing AG Vertragspartner für Dienstleistungen, die unmittelbar der ASG Alster Services GmbH zugute kommen und die diese für ihre Dienstleistungen an den Konzern benötig. Die betroffenen Kostenarten sind hier insbesondere die Wartungskosten für Hard- und Software, Internet, Telefon von € 0,2 Mio. und die Mietverträge für Betriebsaustattung von € 0,1 Mio. Auch diese Kosten sind originär keine Kosten der ALBIS Leasing AG, sie werden an die ASG weiterbelastet und generieren einen Ertrag von € 0,3 Mio. Reduziert man die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auch um diese weiterbelasteten Kosten, verbleiben etwa € 1,3 Mio. als sonstige betriebliche Aufwendungen der Holding. Hierin enthalten sind in erheblichem Umfang weitere Kosten, insbesondere sonstige Beratungskosten, die der Refinanzierung, der Organisation und der Restrukturierung der operativen Gesellschaften und dem Konzern als Ganzes zugute kommen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag von € 0,7 Mio. dienen weit überwiegend der Erhöhung einer Rückstellung für eine laufende Betriebsprüfung bei der ALBIS Leasing AG. Eine Steuerberechnung des Finanzamtes liegt insoweit nicht vor. Die Rückstellung erscheint aus Vorsichtsgründen jedoch geboten. Der Jahresfehlbetrag beträgt € 5,4 Mio. (Vorjahr: Jahresüberschuss € 8,9 Mio.). Nach den Entnahmen aus den gesetzlichen Rücklagen T€ 62 und Verrechnung mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr T€ 1.187, verbleibt ein Bilanzverlust von € 4,1 Mio. D. Vermögenslage Vom Anlagevermögen entfallen € 5,3 Mio. (96,9 %) auf das Finanzanlagevermögen. Hiervon entfallen wiederum € 2,4 Mio. auf die Anteile an verbundenen Unternehmen, € 1,3 Mio. auf die Beteiligungen und € 1,6 Mio. auf die Anzahlungen auf Beteiligungen sowie € 0,2 Mio. auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Die geleisteten Anzahlungen betreffen die Beteiligung an der Gallinat-Bank AG, Essen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr um € 9,0 Mio. von € 16,1 Mio. auf € 7,1 Mio. vermindert. Es handelt sich hierbei um Forderungen gegen die ALBIS Finance AG € 3,4 Mio., um Forderungen von € 1,8 Mio. gegen die ALBIS Vermögensverwaltung GmbH und in Höhe von € 1,0 Mio., um Forderungen gegen die PS AutoLeasing GmbH, jeweils überwiegend aus Darlehensgewährung. In Höhe von € 0,6 Mio. besteht eine Forderung gegen die ALBIS Capital AG & Co. KG und in Höhe von € 0,2 Mio. gegen die Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH. Die Centauri hat die Mittel zum Ankauf von stillen Beteiligungen an der ALBIS Finance AG verwendet. Es bestehen zudem weitere Forderungen aus laufender Verrechnung mit verbundenen Unternehmen, insbesondere Mieten und Mietnebenkosten, von € 0,1 Mio. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen gegenüber der Eurokaution Service EKS GmbH in Höhe von € 1,9 Mio. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit € 3,1 Mio. bewertet, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit € 0,1 Mio. Die im Vorjahr unter den Wertpapieren ausgewiesenen Schuldverschreibungen der ALBIS Special Finance Inc., Cayman Islands (ASF) wurden zurück gezahlt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf € 3,4 Mio. E. Finanzlage Finanziert wird die Aktivseite im Wesentlichen aus dem Eigenkapital (€ 11,2 Mio./ Vorjahr: € 16,6 Mio.), den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (€ 0,0 Mio./ Vorjahr: € 1,6 Mio.), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 0,4 Mio./ Vorjahr: € 0,1 Mio.), den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 42 / Vorjahr: € 0,3 Mio.) und den sonstigen Verbindlichkeiten (€ 0,9 Mio./ Vorjahr: € 1,4 Mio.). Die Verbindlichkeiten sind im Jahr 2009 erneut erheblich zurückgeführt worden. Der Saldo der Verbindlichkeiten ist um € 2,0 Mio. von € 3,3 Mio. auf € 1,3 Mio. gesunken. Diese Tilgungsleistung war aus den Kaufpreistranchen aus dem Verkauf der Albis HiTec Leasing AG und der Albis Capital Verwaltung AG möglich. Es wurden zudem Rückstellungen in Höhe von € 8,6 Mio. (Vorjahr: € 6,8 Mio.) gebildet. Die Liquidität war stets gegeben. Kapitalflussrechnung 2009
F. Risikomanagementbericht Risiko-Managementsystem Die ALBIS Leasing AG hat zur Überwachung der Risiken in der Gesellschaft sowie den Tochterunternehmen als Überwachungsinstrument ein auf die unternehmensspezifischen Anforderungen zugeschnittenes Risiko-Chancen-Managementsystem (RCMS) implementiert. Mit dem RCMS gewährleistet die ALBIS Leasing AG die Identifikation, Analyse, Quantifizierung, Steuerung und Kommunikation sämtlicher relevanter Risiken sowie wahrnehmbarer Chancen, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben. In dem IT-basierten System werden die Risiken der ALBIS Leasing AG sowie ihrer Tochtergesellschaften strukturiert erfasst, bewertet, dokumentiert und offengelegt. Ergänzend hierzu werden wesentliche Entwicklungen in den Gesellschaften im monatlich erstellten Reporting für die Geschäftsleitung aufbereitet. Zum Zwecke der Risikosteuerung werden bei der ALBIS Leasing AG die folgenden Risikokategorien unterschieden. Kreditrisiken / Adressenausfallrisiken Die ALBIS Leasing AG betreibt kein operatives Geschäft. Die bestehenden Adressenausfallrisiken sind daher beschränkt auf im Rahmen von Beteiligungen gewährte Unternehmensdarlehen sowie im Rahmen von ABS-Programmen gewährte Nachrangdarlehen. Mit Ausnahme eine Nachrangdarlehens an die ALBIS Capital AG & Co. KG zur Finanzierung der PS Autoleasing hält die ALBIS Leasing AG keine nachrangigen Forderungen gegenüber ihren Tochtergesellschaften und/oder Dritten. Marktpreisrisiken Marktpreisrisiken entstehen aus negativen Wertänderungen von Vermögenspositionen, die durch unerwartete Marktpreisschwankungen hervorgerufen werden. Wesentliche Vermögenspositionen bilden bei der ALBIS Leasing AG die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Marktpreise lassen sich hierfür nicht ermitteln, die Beteiligungen werden zum niedrigen beizulegenden Wert bilanziert, im Übrigen zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten. Liquiditätsrisiken Zur Steuerung der Liquiditätsrisiken besteht ein differenziertes Steuerungsinstrumentarium, in dessen Mittelpunkt die kurz- und mittelfristige Planungsrechnung sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien stehen. Die Liquiditätsrisiken werden laufend überwacht, wesentliche Risiken bestanden zum Zeitpunkt der Rechnungslegung nicht. Operative Risiken Die ALBIS Leasing AG betreibt kein operatives Geschäft. Die operativen Risiken beschränken sich daher auf die Vollständigkeit und Richtigkeit des für das Konzerncontrolling sowie für die Erstellung des Konzernabschlusses notwendigen Datenmaterials. Zur Beschränkung hieraus entstehender Risiken hat die ALBIS Leasing AG umfangreiche Anweisungen für die Gesellschaften erstellt, wie dieses Datenmaterial zu erstellen und zu melden ist. Laufende Stichproben zur Verifizierung der Geschlossenheit des Datenmaterials werden von den einzelnen Fachabteilungen durchgeführt und zwischen diesen abgestimmt. Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess Die ALBIS Leasing AG setzt zur Erstellung des Rechnungswesens bewährte Systeme der DATEV e.G. ein, die eine zutreffende Verarbeitung der erfassten Sachverhalte gewährleistet. Die laufende und zeitnahe Datensicherung wird von der IT der Konzerntochter ASG Alster Services GmbH übernommen. Im Rechnungswesen sind Prozesse implementiert, die eine vollständige und zeitnahe Erfassung aller Geschäftsvorfälle sicher stellen. Insbesondere sind Prozesse im Einsatz, die den Belegfluss reglementieren und überwachen. Die Rechnungswesenabteilung der ALBIS Leasing AG ist qualifiziert besetzt und geleitet und wird durch den Vorstand anhand laufender, wenigstens monatlicher, Auswertungen aus dem Rechnungswesen kontrolliert. G. Risiken der künftigen Entwicklungen Im Jahr 2009 wurden die Verbindlichkeiten, nach der erheblichen Rückführung der Verbindlichkeiten im Vorjahr, nochmals von T€ 3.349 Anfang 2009 um T€ 1.999 auf T€ 1.350 zurückgeführt. Die Tilgung wurde aus den in Raten gezahlten Veräußerungserlösen für Beteiligungen bestritten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum 31. Dezember 2009 nicht. Die Eigenkapitalquote der Albis Leasing AG beträgt zum 31. Dezember 2009 53%. Die verbliebenen Verbindlichkeiten resultieren zu überwiegendem Teil aus dem laufenden Geschäft der Holding, die längste Restlaufzeit liegt bei 6 Monaten. Für die Abwicklung der laufenden Verbindlichkeiten ist in der Liquiditätsplanung der Gesellschaft hinreichend Sorge getragen. Eine Gefährdung der Liquidität ist aufgrund der verbliebenen Verbindlichkeiten nicht zu erkennen. Risiken bestehen aus Haftungsverhältnissen, wie diese sich aus den im Anhang gemachten Angaben ergeben. Für die Risiken aus den dort genannten Haftungsverhältnissen mit Ausnahme der Patronatserklärungen sind im Jahresabschluss der ALBIS Leasing AG ausreichend Rückstellungen gebildet. H. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2009/ Nachtragsbericht Die ALBIS Leasing AG hat mit Vertrag vom 09. Dezember 2009 zum 01. Januar 2010 100% der Anteile an der ASG Alster Services GmbH von den bisherigen Eigentümern erworben. I. Sonstige Angaben Die Angaben zu §289a HGB werden dauerhaft auf der Internetseite unterwww.albis-leasing.de zugänglich gemacht. Die Vorstandsvergütung besteht aus einer fixen Grundvergütung und variablen Bestandteilen, die vom Jahresergebnis abhängig sind. Versorgungszusagen existieren nicht Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für ihre Tätigkeit gemäß der Satzung eine Vergütung in Höhe von T€ 65. Die Angaben gem. §289 Abs.4 Nr. 3 HGB zum Anteilsbesitz ergeben sich aus dem Anhang. J. Voraussichtliche Entwicklung Die ALBIS Leasing AG erwartet für den Geschäftsbereich Leasing im Jahr 2010 eine Stabilisierung des Neugeschäftes. Abhängig von der Entwicklung der konjunkturellen Rahmenbedingungen könnte auch ein moderates Wachstum auf Basis der Vorjahreswerte zu erzielen sein. Der Bankensektor ist von der Krise der vergangenen Jahre gezeichnet, die langfristigen Folgen sind nicht absehbar. Eine deutliche Verbesserung der Refinanzierung für Leasinggesellschaften ist deshalb gegenwärtig nicht erkennbar und wird aus Vorsichtsgründen für 2010 nicht geplant. In dem gegenwärtigen Marktumfeld ist zu beobachten und auch weiterhin zu erwarten, dass Anbieter von Leasingdienstleistungen, aber auch Abnehmer von Leasingdienstleistungen aus dem Markt ausscheiden werden. Die Gesellschaften der ALBIS sehen hierin die Chance, Neugeschäft durch den Erwerb bestehender Leasingportfolien anderer Leasinggesellschaften zu erwerben und selbst bei mäßiger Entwicklung des Gesamtmarktes Marktanteile durch ausscheidende Mitbewerber zu gewinnen. Die ALBIS Leasing AG partizipiert bis dato nicht unmittelbar an dem Erfolg der operativ tätigen Leasinggesellschaften des Teilkonzerns Finance. Über ihre Beteiligung an der ALBIS Finance AG bezieht sie eine ergebnisunabhängige Dividende, die sich an den gezeichneten Einlagen der atypisch stillen Gesellschafter / Fondszeichner der ALBIS Finance AG in Höhe von 0,75 % berechnet. Negative Ergebnisse aus den fondsgebundenen, operativ am Leasingmarkt tätigen Gesellschaften wirken daher nicht direkt auf die ALBIS Leasing AG. In der Kooperation mit der Gallinat-Bank AG, die im Bereich der Refinanzierung des Leasinggeschäftes erfahren ist und ihr Know-how, vorhandene Refinanzierungskapazität und ihren Marktzugang als Bank einbringt, um den operativen Leasinggesellschaften eine Ergänzung ihrer Refinanzierungsmöglichkeiten aufzubauen, sieht die ALBIS die Möglichkeit, die Refinanzierung der Gruppe deutlich zu verbessern, während gleichzeitig die Refinanzierung für Leasinggesellschaften am Markt schwierig bleibt. Die Aussicht am Markt von dem Ausscheiden von Mitbewerbern zu profitieren, wird hierdurch konkretisiert. Infolge der Refinanzierung des Leasinggeschäftes durch die Gallinat-Bank AG wird diese, neben ihrem bisherigen Tätigkeitsbereich, solide und zunehmende Zinserträge aus der Leasingrefinanzierung realisieren. Die Gallinat-Bank AG rechnet aufgrund der geplanten Geschäftseinbringung der ALBIS mit einem positiven Ergebnis für 2010. Die ALBIS geht für die folgenden Jahre von einer positiven weiteren Entwicklung der Ertragssituation der Bank aus. Genehmigt die BaFin den Anteilserwerb durch die ALBIS Leasing AG, werden die Erträge der Bank die Ertragssituation der ALBIS Leasing AG verbessern. Die zum 01. Januar 2010 von der ALBIS Leasing AG erworbene ASG Alster Services GmbH (ASG) wird als Dienstleister der ALBIS, über ihre bisher primären IT-Dienstleistungen hinaus, zur Übernahme administrativer Aufgaben von den operativen Gesellschaften weiter entwickelt. Die operativen Leasinggesellschaften sollen von den Verwaltungsaufgaben entlastet werden und ihre Ressourcen auf ihr spezialisiertes Leasinggeschäft und auf die Erfordernisses und Bedürfnisse von Markt und Kunden ausrichten. Die Gesellschaft wird demgegenüber eine zunehmende Standardisierung des Verwaltungsbereiches anstreben. Die in den Gesellschaften dezentral vorhandenen Ressourcen werden unter dem Dach der ASG zusammengefasst. Die Zusammenarbeit der für die administrativen Prozesse verantwortlichen Mitarbeiter soll, gefördert durch die nun auch räumliche Nähe, auf Prozess-Effizienz im Verwaltungsbereich fokussiert werden. Hierdurch werden Synergien im Bereich der Prozesse und der Kosten erwartet. Im Jahr 2009 wurden hierzu bereits die Abteilungen der ALBIS Capital AG, der ALBIS Capital AG & Co. KG und der PS Autoleasing GmbH in die Ifflandstraße, an den Sitz der ALBIS Leasing AG in Hamburg verlegt. Die Prozessoptimierung im Bereich der ASG wird ihre volle Wirkung erst in den nächsten Jahren zeigen. Die umfänglichen Datenbestände im Bereich der zahlreichen Leasingverträge sind einer raschen Optimierung allein aufgrund des reinen Umfanges nicht zugänglich, noch kann grundlegend und wirtschaftlich sinnvoll in die Struktur des Handlings vorhandener Leasingverträge eingegriffen werden. Die Optimierung erfordert ein konsequentes, geduldiges und nachhaltiges Vorgehen und eine stabile Organisationsstruktur. Die ALBIS Leasing AG erwartet aus dem erweiterten Dienstleistungsangebot und der zunehmenden Wertschöpfung auf Ebene der ASG nachhaltige Beteiligungserträge aus ihrer 100%igen Beteiligung an der ASG. Die Grundlagen für eine Stärkung der Beteiligungserträge der ALBIS Leasing AG ist, trotz der vergangenen schwierigen Jahre, gelegt. Die ALBIS ist auf einen moderaten Geschäftsverlauf in 2010 vorbereitet, sie hat aber auch die Ressourcen, auf eine Marktbelebung umgehend zu reagieren. Für das Jahr 2010 rechnet die ALBIS Leasing AG mit einem ausgeglichenen Ergebnis, für Folgejahre gehen die Planungen von einer Rückkehr zu Jahresüberschüssen aus.
Hamburg, 16. April 2010 Der Vorstand Mahn Dähling BilanzeidErklärung nach § 264 Abs. 2 S. 3 HGB „Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“
Hamburg, den 16. April 2010 Albis Leasing AG Der Vorstand Mahn Dähling Bilanz zum 31.12.2009AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens 2009
Anhang für das Geschäftsjahr 2009I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für die ALBIS Leasing AG zum 31. Dezember 2009 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber denen des Vorjahres nicht geändert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend den steuerlichen Vorgaben. Bei Gegenständen des Finanzanlagevermögens sind außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen worden, soweit die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen waren, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das bestehende Körperschaftsteuerguthaben gem. §37 KStG wurde mit dem Barwert angesetzt. Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Die Pensionsverpflichtungen sind mit dem Teilwert angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel gesondert dargestellt. FinanzanlagenDie Zusammensetzung des Anteilsbesitzes zeigt die folgende Übersicht: Angaben zum Anteilsbesitz
Mit Aktienkaufvertrag vom 17. Juli 2009 wurde zu der bestehenden 95%igen Beteiligung an der ALBIS Finance AG eine Beteiligung von 5% hinzu erworben. Der Kaufpreis betrug unter Berücksichtigung von Erwerbsnebenkosten T€ 50. Der Erwerb erfolgte aufgrund der Ausübung einer Kaufoption der ALBIS Leasing AG gegenüber dem Verkäufer. Der Kaufpreis ergab sich aus dem Optionsrecht und ist nicht durch Marktbewertung ermittelt worden. Die Beteiligung an der Hesse Newman Capital AG, Hamburg, (ehemals FHR Finanzhaus AG) besteht mit einer Quote von 3,8% (Vorjahr: 5,9%). Aus der teilweisen Veräußerung der Beteiligung wurden am Markt T€ 455 erlöst, demgegenüber ist ein Buchwert von T€ 434 abgegangen. Im Laufe des Jahres sind Zuschreibungen von T€ 62 ertragswirksam erfaßt worden. Die verbliebenen Aktien sind zum Stichtag mit € 0,80 pro Aktie bewertet. Mit Vertrag vom 24. September 2009 hat die ALBIS Leasing AG an einer Kapitalerhöhung der Eurokaution Service EKS GmbH, Hamburg, teilgenommen und die Beteiligungsquote von 25,01% auf 37,45% erhöht. Die Anschaffungskosten für die Erhöhung der Beteiligung betrugen T€ 200. Mit Vertrag vom 18. Dezember 2009 hat die ALBIS Leasing AG einen Anteil von 4,15% ihrer Beteiligung veräußert. Der Verkaufspreis betrug T€ 50. Die Beteiligung an der Eurokaution Service EKS GmbH, Hamburg besteht zum 31. Dezember 2009 mit einer Quote von 33,30%. Mit Kauf- und Übereignungsvertrag vom 20. Mai 2009 hat die ALBIS Leasing AG sämtliche Anteile der Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH von der ALBIS Finance AG erworben. Die Anschaffungskosten betrugen T€ 40. Die GmbH ist die Komplementärin der Hanseatischen Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG, die bereits im Eigentum der ALBIS Leasing AG stand. Aus verwaltungstechnischen Gründen war es sinnvoll, beide Gesellschaften unter die Verwaltung der ALBIS Leasing AG zu stellen. Die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH war im Jahr 2009 zeitweilig mit Projektaufgaben für andere Tochtergesellschaften betraut (Portfoliomanagement und Portfolioabwicklung). Plangemäß ist für beide Gesellschaften gegenwärtig kein laufendes Geschäft vorgesehen. Die Gesellschaften bestehen als ehemalige Verwaltungsgesellschaften des Objektes Ifflandstraße 4. Mit Kauf- und Übereignungsvertrag vom 08. Mai 2009 hat die ALBIS Leasing AG sämtliche Anteile an der Centauri Beteiligungsverwaltungs- GmbH, Göttingen, erworben. Die Anschaffungskosten betrugen T€ 27. Die Centauri ist bestimmt, atypisch stille Beteiligungen der ALBIS Finance AG zu erwerben. Die Centauri erhält die hierzu erforderlichen Mittel von der ALBIS Leasing AG. Mit Kauf- und Übereignungsvertrag vom 23. Juni 2009 hat die ALBIS Leasing AG sämtliche Anteile an der Oktarin Beteiligungsverwaltungs- GmbH, Göttingen, erworben. Die Anschaffungskosten betrugen T€ 27. Die Oktarin hatte im Jahr 2009 keine relevanten Geschäftsvorfälle zu verzeichnen. Die ALBIS Leasing AG hat darüber hinaus diverse atypisch stille Beteiligungen an Tochtergesellschaften erworben, wie dies in der obigen Aufstellung zum Anteilsbesitz ausgewiesen ist. Anzahlungen auf Beteiligungen
Die ALBIS Leasing AG hat entsprechend dem Vertrag vom 29. Juni 2009 Anzahlungen auf eine 48,80%ige Beteiligung an der Gallinat-Bank AG, Essen zu leisten. Die Anzahlung ist in Höhe von T€ 510 zahlungswirksam geworden und in Höhe von T€ 222 noch nicht fällig. Der übrige Ausweis von T€ 920 betrifft Anzahlungen auf Anschaffungsnebenkosten zu der Beteiligung. Aufstellung des AnteilsbesitzesDie Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Gesellschaften im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:
Die Angaben zur Eurokaution Service EKS GmbH beruhen auf dem vorläufigen Stand der Abschlussarbeiten für das Geschäftsjahr 2009. Die ALBIS Leasing AG erstellt zum 31. Dezember 2009 einen Konzernabschluss. Fertige Erzeugnisse und Waren Der Ansatz von T€ 50 bezieht sich auf Softwarelizenzen, die Ende des Jahres 2009 erworben wurden, gegenwärtig noch nicht genutzt werden und an die ASG Alster Services GmbH verkauft werden sollen. Forderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Einzelnen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen die ALBIS Finance AG resultieren in Höhe von € 2,2 Mio. aus dem planmäßig zu tilgenden Kaufpreis für die in 2008 übernommenen Anteile an der ALBIS HiTec Leasing AG und der ALBIS Capital Verwaltung AG, in Höhe von € 1,0 Mio. aus Gewinnansprüchen und darüber hinaus aus laufenden Verrechnungen. Die Forderungen gegen die ALBIS Vermögensverwaltung GmbH sind zur Vorfinanzierung von Beratungshonoraren und zum Erwerb von Unternehmensbeteiligungen gewährt worden. Das Darlehen an die PS AutoLeasing GmbH dient der Finanzierung der Anlaufkosten der Gesellschaft im neuen Geschäftsbereich der Kfz-Verwertung. Die Forderungen gegen die ALBIS Capital AG & Co. KG resultieren in Höhe von € 0,5 Mio. aus abgerechneten Beratungsleistungen, im Übrigen aus sonstigen Verrechnungen. Der Centauri Beteiligungsverwaltung GmbH sind Darlehen zum Erwerb von Unternehmensbeteiligungen gewährt worden. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind im Einzelnen:
Die Sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich zusammen aus:
Das der Robert Straub GmbH, Biberach, gewährte Darlehen wurde im Berichtsjahr vollständig abgeschrieben. In den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten ist ein Körperschaftsteuerguthaben gem. §37 KStG, welches in Höhe von T€ 95 (Vorjahr: T€ 106) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hat. Wertpapiere Die sonstigen Wertpapiere bestehen aus:
Die Junior Note, die als Credit Enhancement für das ABS-Programm der ALAG Financial Services GmbH von der ALBIS Leasing AG finanziert wurde, ist im Jahr 2009 zurückgezahlt worden. Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital ist eingeteilt in 15.327.552 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Nennwert von je € 1,00. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2012 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 7.650.000,00 zu erhöhen. Sofern den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt wird, können die Aktien auch einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 S. 1 KWG oder § 53 b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 KWG tätigen Unternehmen zur Übernahme angeboten werden mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden, (a) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; (b) bei Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zwecke des Erwerbes von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstigen Vermögensgegenständen; (c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss gilt jedoch nur, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt 10% des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt 10% des im Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt. Bei der Ausnutzung der 10%-Grenze sind aufgrund anderweitiger Ermächtigungen etwa erfolgte Ausschlüsse des Bezugsrechts nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG (z. B. bei der Veräußerung eigener Aktien oder bei der Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen) mit einzubeziehen; (d) um Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen zu begeben; sowie (e) um Inhabern von durch die Gesellschaft auszugebenden Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts zustehen würde. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen. Das Grundkapital ist um bis zu € 7.650.000,00 durch Ausgabe von bis zu 7.650.000 neuen auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2008). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsrechten, die den von der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 7. Juli 2008 auszugebenden Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen beigefügt sind, von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Die gesetzlichen Rücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
Das Bilanzergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
Rückstellungen Die Pensionsrückstellung betrifft unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter. Der Berechnung der Pensionsrückstellungen sind die in § 6a EStG sowie die in R 6a EStR 2008 enthaltenen Bestimmungen zugrundegelegt. Darüber hinaus wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck unter Ansatz einer monatlichen vorschüssigen Zahlungsweise herangezogen und ein Zinsfuß von 6% angesetzt. Die Steuerrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellungen für Steuern betreffend Steuern für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Zinsen ist aus Vorsichtsgründen in Höhe von T€ 176 gebildet worden, sie betrifft die Verzinsung der eventuell aus der Betriebsprüfung resultierenden Steuern. Die übrigen Rückstellungen beinhalten die Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (T€ 2) sowie Rückstellungen für die Aufsichtsratsvergütung T€ 36. Verbindlichkeiten Die Vorjahresvergleichszahlen sind in Klammern dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen für nicht fällige Kaufpreiszahlungen für Anteile an der ALBIS HiTec Leasing in Höhe von T€ 489 und in Höhe von T€ 222 für nicht fällige Anzahlungen auf die Beteiligung an der Gallinat-Bank AG. Im Übrigen betrifft der Ausweis im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und sozialer Sicherheit (T€ 60). IV. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 5.918 beinhalten Mieterlöse von T€ 1.071 aus der Vermietung des Gebäudes Ifflandstraße 4 in Hamburg, Erträge von T€ 571 aus der Veräußerung von Beteiligungen an der ALBIS Capital AG und der Hesse Newman Capital AG (ehem. FHR Finanzhaus AG) sowie T€ 527 aus der Auflösung von Rückstellungen. Darüber hinaus sind überwiegend Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen an die Tochterunternehmen ausgewiesen. Materialaufwand Der Materialaufwand resultiert aus dem Erwerb eines Portfolios von PKW, welches zur Reduzierung von Abwicklungskosten übernommen wurde. Die PKW waren zum 31. Dezember 2009 sämtlich verkauft. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 9.783 beinhalten Aufwendungen für Einstellungen in die Einzelwertberichtigungen zu Forderungen (T€ 2.404), allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung und Buchführung (T€ 1.838), Erhöhung einer bestehenden Rückstellung für Risiken aus der Garantie gegenüber der Capital (T€ 1.226), Miete, Nebenkosten und Hausverwaltung (T€ 1.183), Forderungsverluste (T€ 1.120), Bildung einer Rückstellung für eine Bürgschaft gegenüber der Gallinat-Bank AG (T€ 400) sowie einer Rückstellung für Risiken aus der Lohnsteuerprüfung bei der Hesse Newmann Capital AG (ehem. FHR Finanzhaus AG) (T€ 260), Versicherungen (T€ 228), Kosten für EDV, Internet und Wartung von Hard- und Software (T€ 218), Abschluss- und Due Diligence Prüfungskosten (T€ 161), Mietleasing für bewegliche Wirtschaftsgüter die an Tochterunternehmen weiterbelastet wurden (T€ 87), Aufsichtsratskosten (T€ 65), Kosten der Hauptversammlung, des Zwischenberichts und der Veröffentlichungen des Geschäftsberichtes (T€ 63), sowie übrige Aufwendungen (T€ 530). Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen setzen sich wie folgt zusammen:
Gesetzliche Rücklagen Den gesetzlichen Rücklagen wurden T€ 62 entnommen. Kosten für Abschlussprüfung und BeratungDie Kosten setzen sich wie folgt zusammen:
Für die Abschlussprüfung erhielt die BDO Deutsche Warentreuhand AG im Jahr 2009 ein Honorar von T€ 136. Der Betrag entfiel auf die Prüfung des Einzelabschlusses der AG und den Konzernabschluss jeweils auf den 31. Dezember 2009 sowie auf den Zwischenabschluss des Konzerns auf den 30. Juni 2009. Für sonstige Leistungen wurden T€ 107 berechnet. Derivative FinanzinstrumenteDie ALBIS Leasing AG hat einen Zins-SWAP mit der Dresdner Bank, Hamburg abgeschlossen. Der SWAP hat eine Laufzeit bis zum 29. Juli 2011 und einen Nominalbetrag von € 950.000,00. Der beizulegende Wert zum 31. Dezember 2009 beträgt € –30.784,17. Die Bewertung erfolgte „Mark-to-Market“. Ein bilanzieller Ansatz erfolgte aufgrund der Bildung einer Bewertungseinheit nicht. V. Sonstige Angaben Anmerkung zu § 285 Nr. 16 HGB Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex wurde durch den Vorstand und den Aufsichtsrat abgegeben und den Aktionären dauerhaft auf der Internetseite unter www.albis-leasing.de zugänglich gemacht. Meldung gemäß § 21 WpHGDie ALBIS Leasing AG teilte gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Hesse Newmann Capital AG (ehem. FHR Finanzhaus AG) am 07. August 2009 die Schwelle von 5% unterschritten hat. Meldungen gemäß § 15 a WpHGDie Transparenzvorschrift des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der geltenden Fassung vom 18. Juni 2009) und die gesetzlichen Vorschriften des § 15a WpHG erfordern die Veröffentlichung von Geschäften der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrats und ihnen nahestehender natürlicher sowie juristischer Personen mit Aktien der ALBIS Leasing AG. Nach beiden Regularien sind Käufe und Verkäufe durch vorgenannte Personen mitteilungspflichtig. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de. Im Geschäftsjahr 2009 sind keine meldepflichtigen Umsätze erfolgt. HaftungsverhältnisseDie ALBIS Leasing AG hat eine Garantie bis zum Höchstbetrag von € 5,5 Mio. zugunsten der ALBIS Capital AG & Co. KG erteilt, um die von der Tochtergesellschaft erworbenen Bonifikationsansprüche gegen die KIS Finance Inc., Grand Cayman, zusätzlich abzusichern. Das Risiko aus dieser Garantie beläuft sich gegenwärtig auf € 4,0 Mio. Im Rahmen der Veräußerung der Anteile an der Hesse Newmann Capital AG (ehem. FHR Finanzhaus AG) hat die ALBIS Leasing AG die Verpflichtung zur Übernahme von Steuerschulden übernommen, die für die Zeit vor dem Anteilsverkauf noch nachträglich veranlagt werden. Das Risiko aus dieser Garantie beläuft sich gegenwärtig auf T€ 266. Die ALBIS Leasing AG hat gegenüber der Menteny Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen, eine Patronatserklärung zur Aufrechterhaltung der Kapitalausstattung bis zu einem Höchstbetrag von T€ 100 abgegeben. Die ALBIS Leasing AG hat gegenüber der EUROKAUTION Service EKS GmbH, Hamburg, eine Patronatserklärung zur Erfüllung der Verpflichtungen der EKS gegenüber dem Vertragspartner Immobilien Scout GmbH übernommen. Die Patronatserklärung bezieht sich auf Verpflichtungen die im Zeitraum vom 01. Januar - 30. September 2010 entstehen und ist auf einen Höchstbetrag von T€ 225 beschränkt. Die ALBIS Leasing AG hat gegenüber der Gallinat-Bank AG eine Bürgschaft bis zu einem Betrag von T€ 400 übernommen. Die Bürgschaft besteht für Forderungen der Gallinat-Bank AG gegenüber der CCI Immobilienverwaltung und Beteiligungs GmbH, Essen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2010 und 2020. Angaben gem. §285 Nr.21 HGB zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es sind Darlehen an den Vorstand gewährt, wie im Folgenden unter „Gewährte Kredite an Mitglieder des Vorstands“ angegeben. Darüber hinaus bestehen Forderungen aufgrund von Darlehensgewährungen an einen Gesellschafter in Höhe von T€ 757. Die Darlehen sind teilweise besichert. Es bestanden diverse Beratungsverträge, darunter ein Vertrag mit einem inzwischen ausgeschiedenen Vorstand und Aufsichtsrat diverser Tochtergesellschaften, dessen Vergütung auf diesem Wege abgerechnet wurde. Die gewährten Vergütungen waren angemessen. Die ALBIS Leasing AG hat Patronatserklärungen, Bürgschaften und Garantien übernommen die sich sämtlich aus den Angaben zu den „Haftungsverhältnissen“ ergeben. Dem Vorstand gehören an: Hans Otto Mahn, Kaufmann, HamburgAufsichtsratsmandate:
Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Kaufmann, Hamburg (seit 01. März 2010) Aufsichtsratsmandate: ALBIS HiTec Leasing AG Dem Aufsichtsrat gehören an: Dr. Rolf Aschermann, Rechtsanwalt, Berlin (Vorsitz) Weiter Aufsichtsratsmandate:
Prof. Dr. Horst Zündorf, Hochschullehrer, Hamburg (stellv. Vorsitz seit 25. Februar 2009) Weitere Aufsichtsratsmandate:
Dr. Peter-Jörg Klein, Rechtsanwalt, Berlin (seit 25. Februar 2009) Weitere Aufsichtsratsmandate
Gesamtbezüge des VorstandsDie Hauptversammlung hat am 20. Juli 2006 beschlossen, dass die Angaben zur individualisierten Offenlegung der Vorstandsvergütungen gemäß § 286 Absatz 5 HGB bzw. § 314 Abs. 2 S. 2 HGB für die Geschäftsjahre 2006 bis einschließlich 2010 unterbleiben. Für ehemalige Vorstandsmitglieder ist eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 395 berücksichtigt. Gewährte Kredite an Mitglieder des VorstandsDem Vorstand ist ein Kreditrahmen von T€ 500, längstens bis zum 31. Dezember 2010 eingeräumt. Der jeweils in Anspruch genommene Teil des Kreditrahmens ist mit 6% p.a. zu verzinsen. Die Zinsen sind vierteljährlich fällig. Die Inanspruchnahme ist durch Abtretung der Gehalts- und Vergütungsansprüche des Vorstandes besichert. Zum 31. Dezember 2009 beläuft sich die Inanspruchnahme auf T€ 500. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für ihre Tätigkeit gemäß der Satzung eine Vergütung in Höhe von T€ 65. MitarbeiterWährend des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 7 Angestellte (Vorjahr: 6) beschäftigt. Aktionärsstruktur Die ALBIS Leasing AG (ISIN DE0006569403 // WKN 656940) ist im amtlichen Handel notiert an den Börsen Frankfurt/Main und München und im Freiverkehr an den Börsen Hamburg, Berlin und Stuttgart. Das Grundkapital in Höhe von € 15.327.552,00 zu je 1 Stammaktie zum Nennwert € 1,00 teilt sich wie folgt auf:
Verschiedene Aktiengattungen gibt es nicht. Die Stammaktien sind sämtlich mit identischen Stimm- und Dividendenberechtigungen ausgestattet. Besondere Kontrollbefugnisse wurden nicht eingeräumt. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der Aktien sind der ALBIS Leasing AG nicht bekannt. Konzernverhältnisse Die ALBIS Leasing AG in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung erstellt zum 31. Dezember 2009 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Tochtergesellschaften; dieser ist im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.
Hamburg, 16. April 2010 Der Vorstand Mahn Dähling Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Albis Leasing AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 23. April 2010 BDO Deutsche Warentreuhand Dr. Probst, Wirtschaftsprüfer ppa. Glaser, Wirtschaftsprüfer |
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