Albis Leasing AGHamburgHalbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2011Bericht des Vorstandes und GeschäftsentwicklungSehr geehrte Aktionäre, sehr geehrte Geschäftsfreunde, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Die Albis Leasing Gruppe gibt es jetzt seit 25 Jahren. In dieser Zeit haben wir uns mit unserem Leistungsangebot zu einem zuverlässiger Partner des Mittelstandes entwickelt. Leasing ist für den deutschen Mittelstand - neben dem Bankkredit - das wichtigste Instrument der Fremdfinanzierung. Insbesondere für die Dienstleister und das verarbeitende Gewerbe im Mittelstand ist das Leasing unverzichtbar. Die bedeutendsten Produktgruppen, wie Straßenfahrzeuge, Maschinen für die Produktion, Büromaschinen und EDV, sind zu großem Teil diesen Branchen zuzuordnen. Genau dieses Geschäft ist unsere wichtigste Kompetenz. Unsere Produktgruppen sind auf den Bedarf unserer Kunden abgestimmt. Mit unseren Dienstleistungspaketen orientieren wir uns laufend am Markt und optimieren die Geschwindigkeit und Effizienz unserer Kundenbetreuung und Vertragsabwicklung. Deshalb sind die Unternehmen des deutschen Mittelstandes unsere Kunden. Die deutsche Wirtschaft hat inzwischen Vertrauen in die konjunkturelle Entwicklung gefasst. Unsere Kunden investieren wieder. Die mittelständischen Investitionen folgen der wirtschaftlichen Belebung in einem Abstand von etwa zwei bis vier Monaten. Erst dann spüren auch unsere operativen Gesellschaften den Aufschwung. Der Bereich „LKW“ meldet seither Rekordzuwächse im Neugeschäft. Die NL Mobil Lease GmbH/UTA Leasing GmbH profitiert mit einer Steigerung von 82 % im ersten und 50 % im zweiten Quartal 2011. Im April waren es gar über 100 %[1]. Im Bereich Vertriebsleasing realisierte die ALBIS HiTec Gruppe im zweiten Quartal 2011 einen Zuwachs von 28 %. Der positive Trend hält an. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres wurde ein Konzernüberschuss von € 3,1 Mio. ausgewiesen. Nach Neuordnung unserer Konzernstruktur stellten wir uns im Herbst 2010 erstmals dem Ratingverfahren der Creditreform Rating AG, einer von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht anerkannten Ratingagentur. Die Creditreform Rating AG steht unter den Ratingagenturen dem deutschen Mittelstand am nächsten. Sie kennt diesen Sektor am besten. Im Mai 2011 erhielt die ALBIS Leasing AG (Konzern) von ihr die Note BB+. Die Note steht für befriedigende Bonität. Das Rating ist das Ergebnis der Analyse der Konzernjahresabschlüsse, der Geschäftsplanung, der aktuellen betriebs- und finanzwirtschaftlichen Unterlagen sowie weiterer Informationen aus der Wirtschaftsdatenbank der Creditreform sowie der Ergebnisse von Analysegesprächen mit dem Management. Wir freuen uns über dieses Rating, denn es zeigt, dass wir mit unserer Aufstellung und einer schlüssigen Geschäftsstrategie überzeugt haben. Unsere Restrukturierung ist ein gutes Stück vorangekommen. Sie ist aber noch nicht abgeschlossen. Bereits im vergangenen Jahr berichteten wir, dass bestimmte vorhandene Strukturen nicht sofort verändert werden können, da diese aufgrund ökonomischer bzw. steuerrechtlicher Notwendigkeiten oder zum Zwecke rechtlicher Abgrenzung zwischen den beteiligten Kapitalgebern etabliert wurden. Hieran arbeiten wir konsequent, aber mit Bedacht. Ihnen – sehr geehrte Kunden, Aktionäre und Bankpartner – danken für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit, und Ihnen – liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – für Ihr Engagement. Ohne Ihre Unterstützung wären wir nicht das, was wir heute sind: 25 Jahre im Leasingmarkt, BB+ geratet und gut aufgestellt für die Zukunft.
Hamburg, im August 2011 Hans O. Mahn Vorsitzender des Vorstandes Dipl.-Kfm. Bernd Dähling Vorstand Finanzen Zwischenlagebericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2011 Allgemeine Lage Gesamtwirtschaft und Branche „Die Wirtschaftskrise ist für die Leasingbranche beendet“, teilt der „Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e. V.“ (BDL) der Presse am 9. Juni 2011 mit. Der Aufschwung hatte die Leasingbranche zunächst mit Verzug erreicht. Ab dem zweiten Halbjahr 2010 zeigte sich eine deutlich Steigerung des Neugeschäfts. Erst das Vertrauen der Wirtschaft in den Aufschwung führte zu der für die Leasingbranche beflügelnden Belebung der Investitionsneigung. Seither steigen die Neugeschäftsvolumina von Quartal zu Quartal. Die Indizes des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) zur Beurteilung des Geschäftsklimas erreichten im ersten Halbjahr 2011 Höchststände. Die Indizes zur Beurteilung der Geschäftslage zeigen seither immer noch Werte wie im Frühjahr 2011, die Beurteilung der Geschäftserwartung ist in den vergangenen Monaten jedoch etwas zurückgegangen. Es war auch nicht zu erwarten, dass es dauerhaft bei den zwischenzeitlich erreichten Rekordwerten, die teilweise über dem Niveau vor der Finanzkrise lagen, bleiben wird. Hier mögen sowohl die Entwicklungen an den internationalen Finanzmärkten, wie auch die in der Presse allgegenwärtigen Einschätzungen hinsichtlich der finanziellen Verfassung diverser Staatshaushalte, ihre Spuren hinterlassen haben. Die operativen Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe bestätigten den Wachstumstrend in der Branche. Die Neugeschäftsvolumina steigen seit dem ersten Quartal 2010. Im ersten Halbjahr 2011 betrug die Steigerung gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 41%, gegenüber dem zweiten Halbjahr 2010 13 %. Auch der Auftragsbestand[2] der Gesellschaften der Gruppe ist weiterhin hoch. Eine Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen ist für unser operatives Geschäft bisher nicht zu erkennen, obgleich die Kennzahlen des ifo-Instituts darauf hinzuweisen scheinen. Wir sind darauf vorbereitet, dass die Konjunktur in den kommenden Monaten an Dynamik verlieren wird. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass die erreichten Neugeschäftsvolumina zurückgehen werden. Die Refinanzierung über den Bankensektor ist unverändert angespannt. Traditionelle Leasingrefinanzierer wie z.B. die HSH Nordbank AG und die Commerzbank AG haben sich aus dem Markt zurückgezogen. Sie sind einstweilen nicht zu ersetzen. Die Refinanzierung mit den verbliebenden Bankenpartnern beruht auf den vorhandenen Rahmen. Die Kooperation mit der Gallinat-Bank AG wird für die ALBIS Leasing Gruppe immer wichtiger. Im Januar 2011 verbriefte die Gallinat-Bank AG erfolgreich Leasing- und Mietkaufforderungen der ALBIS Leasing Gruppe über die Truck Lease ABS-Bond-Struktur. Das Nominalvolumen betrug € 160,4 Mio., das Refinanzierungsvolumen € 151,3 Mio. Hiervon erhielt eine Tranche von € 103,6 Mio. ein Rating von AAA (ISIN: XS0570098888), die höchste Bonitätsnote der Ratingagenturen. Weitere Tranchen sind in Höhe von € 12,1 Mio. mit AA- (ISIN: XS0570107036), in Höhe von € 12,8 Mio. mit BBB+ (ISIN: XS0570115054) und in Höhe von € 9,0 Mio. mit BB+ (ISIN: XS0570119478) geratet. Das über die Gallinat-Bank AG refinanzierte Leasinggeschäft valutierte per 30. Juni 2011 inklusive der verbrieften Forderungen mit € 317 Mio. und ist seit dem 31. Dezember 2010 von € 259 Mio. um 22 % gestiegen. Geschäftsentwicklung nach Geschäftsbereichen Leasing für Investitionsgüter („LKW/schwere Klasse“) NL Mobil Lease GmbH/UTA Leasing GmbH (NL Gruppe) Das erste Halbjahr 2011 zeigte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 deutlich verbessert. Die konjunkturelle Gesamterholung in Deutschland, insbesondere die dynamische Entwicklung des Nutzfahrzeugmarktes, wirkte sich positiv auf das Neugeschäft aus. Es konnte um 65 % von € 60 Mio. im ersten Halbjahr 2010 auf € 99 Mio. im ersten Halbjahr 2011 gesteigert werden. Besonders die hohen Umsätze im Nutzfahrzeugbereich des ersten Quartals 2011 halfen, die ambitionierte Planzahl von € 100 Mio. fast punktgenau zu erreichen. Der Auftragsbestand ist mit € 31 Mio. gegenüber Dezember 2010 (€ 32 Mio.) nahezu unverändert. Die Steigerung des Neugeschäftsvolumens wurde somit weit überwiegend durch neue Auftragseingänge des Jahres 2011generiert. Erst gegenüber dem 31. März 2011, zu dem der Auftragsbestand € 36 Mio. betrug, ist eine Verringerung des Auftragsbestandes zu beobachten. Die Entwicklung der Marge stellte uns noch nicht zufrieden. Die herstellereigenen Leasinggesellschaften übten erheblichen Druck auf die Margen aus. Die bei neu abgeschlossenen Verträgen geplanten Zinserträge konnten nicht ganz erzielt werden. Die Gesellschaft liegt hier unter Plan. Etwas aufgefangen wurde dieser Trend durch die verstärkten Anstrengungen, Zusatzerlöse neben dem eigentlichen Zinsgeschäft zu erzielen. So konnten wir die Erlöse aus Bearbeitungsgebühren und Vormieten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 mehr als verdoppeln. Die Tendenz ist weiter steigend. Das Volumen der erforderlichen Wertberichtigungen auf unser operatives Leasinggeschäft entwickelt sich weiterhin positiv. Die zu bildenden Wertberichtigungen liegen 35 % unter den Werten des Vorjahres. In den Jahren 2009/2010 wurde das Ergebnis der Gesellschaft durch den notwendigen Wertberichtigungsbedarf ausgesprochen negativ beeinflusst. Zur Umsetzung des geplanten Neugeschäfts stehen ausreichende Refinanzierungslinien zur Verfügung. Das ABCP- Programm[3] „Orpheus“, über welches wir, neben diversen anderen Linien in den vergangenen Jahren unser operatives Geschäft refinanziert hatten, wurde per 18. Januar 2011 abgelöst. Das verbliebene Volumen wurde von der Gallinat-Bank AG forfaitiert und anschließend in das Truck Lease ABS-Bond-Programm überführt. Zugleich wurde die Zusammenarbeit mit der Gallinat-Bank AG auch hinsichtlich unseres Neugeschäftes weiter ausgebaut. Zum einen nutzen wir verstärkt die Möglichkeit des Forderungsverkaufes an die Gallinat-Bank, zum anderen die Möglichkeit von Zwischenfinanzierungen über die Gallinat-Bank. Die Gallinat-Bank ihrerseits refinanziert inzwischen einen wesentlichen Teil der Forfaitierungen aus dem Neugeschäft über die Truck Lease ABS-Bond-Struktur. Das Ergebnis per 30. Juni 2011 ist trotz Sonderbelastung aus der Refinanzierungsumstellung positiv. Per Jahresende gehen wir von einem deutlich positiven Ergebnis aus. Für die nächsten sechs Monate erwarten wir aufgrund abnehmender Verkaufszahlen der Nutzfahrzeugindustrie einen leichten Nachfragerückgang. Das geplante Neugeschäftsvolumen von € 200 Mio. wollen wir dennoch erreichen. Vertriebsleasing und Finanzierungslösungen ALBIS HiTec Leasing AG Das Neugeschäftsvolumen konnte im 1. Halbjahr überproportional zum Markt, der in diesem Bereich ein Wachstum von 14 % aufweist, gesteigert werden. Es fällt mit € 12,8 Mio. um € 3,7 Mio. höher aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (€ 9,1 Mio.). Dies entspricht einer Steigerung von 40 %. Auf Grund des guten Auftragsbestandes geht der Vorstand der Gesellschaft davon aus, dass das geplante Neugeschäftsvolumen von € 26 Mio. für das Geschäftsjahr 2011 erreicht wird. Die Margen des Geschäftsbereiches der ALBIS HiTec Leasing AG sind im Konjunkturzyklus weniger variabel als die anderer Geschäftsbereiche. Der Margenertrag entwickelt sich weiter positiv und konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, aber auch im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2010, gesteigert werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Gesamtjahr 2011 wird oberhalb von € 1,3 Mio. liegen. Noch im Geschäftsjahr 2011 ist der Umzug der 100 %igen Tochtergesellschaften der ALBIS HiTec Leasing AG, der Gallinat-Leasing GmbH und der ALBIS Fullservice Leasing GmbH von Essen nach Hamburg geplant. Bereits im Geschäftsjahr 2012 sollen sich hieraus Effizienzsteigerungen und Kostenreduktionen durch Synergieeffekte ergeben. Gallinat-Leasing GmbH Die Gesellschaft konnte das geplante Neugeschäftsvolumen im ersten Halbjahr 2011 nicht erreichen. Es betrug im ersten Halbjahr 2011 € 4,3 Mio. Der Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres beträgt € 3,4 Mio. Es ist bei diesem Vergleich jedoch zu berücksichtigen, dass sich das Unternehmen im April 2010 von seinem PKW-Geschäft getrennt hat. In den Vergleichszahlen der ersten vier Monaten des Vorjahres ist dieser Geschäftszweig noch enthalten. Die Gallinat-Leasing GmbH unternahm erhebliche Anstrengungen, Marktanteile bei den Vertragshändlern zurück zu gewinnen, die im Jahr 2010 verloren wurden. Zudem verzögerte sich die Erstellung des Händler-Web-Portals - ein Online-Service, der für den Vertrieb von erheblicher Bedeutung ist. Die von der Geschäftsführung ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung des Vertriebs zeigen Wirkung. Der Trend der Geschäftsentwicklung ist wieder positiv. Zum Jahresende wird ein Neugeschäftsvolumen auf Niveau des Vorjahres erwartet. Die Margenentwicklung pro Vertrag liegt auf gutem Vorjahresniveau. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt leicht über Plan. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Planwert für 2011 in Höhe von € 1,2 Mio. erreicht wird. ALBIS Fullservice Leasing GmbH (vormals ProGaLease GmbH) Die ALBIS Fullservice Leasing GmbH hat im ersten Halbjahr 2011 ein Neugeschäftsvolumen von € 6,0 Mio. generiert. Es fällt damit um € 1,5 Mio. bzw. 34 % höher aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Gesellschaft ist Spezialanbieter für Full-Service-Leasing im Bereich Bürokommunikation und Bürotechnik. Die Investitionsbereitschaft der Kunden in diesem Segment ist weiterhin positiv. Auf Grund des erfreulichen Auftragsbestandes geht die Geschäftsführung davon aus, im Jahre 2011 das Neugeschäftsvolumen deutlich über das Niveau des Vorjahres zu heben. Das Unternehmen wird auch 2011 ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwirtschaften und das geplante Ergebnis erreichen. ALBIS Capital AG & Co. KG Die ALBIS Capital AG & Co. KG bietet inländischen Leasinggesellschaften eine Plattform, über die Leasinggeschäfte an die ALBIS Capital AG & Co. KG vermittelt oder verkauft werden können. Nach den Restrukturierungen in 2010, der Überarbeitung des Geschäftsmodells und dem Ausbau der eigenen Kapazitäten für die Eigenverwaltung von Leasingverträgen sind die Prozesse für die weitere Abwicklung des Geschäfts definiert und umgesetzt. Die Gesellschaft akquiriert seit Ende des Jahres 2010 wieder Neugeschäft. Im ersten Halbjahr 2011 blieb das Neugeschäft allerdings deutlich hinter der Planung. Die Erträge aus dem anlaufenden Neugeschäft konnten die unverändert hohe Belastung aus der Abwicklung des Leasingvertragsbestandes nicht kompensieren. Die Gesellschaft wies im ersten Halbjahr 2011 einen Verlust aus. Für das Gesamtjahr 2011 wird ebenfalls ein Verlust erwartet. ALBIS Versicherungsdienste GmbH Die ALBIS Versicherungsdienste GmbH bietet seit Januar 2011 für Kfz-Leasingkunden der ALBIS Leasing Gruppe die Vermittlung von Versicherungen inklusive Schadensmanagement und Mobilität an. Seit dem konnten rund 2.500 PKW und LKW versichert werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Vertragsbestand in den nächsten Monaten weiter ausgebaut werden kann. Insbesondere nach dem nächsten allgemeinen Versicherungskündigungstermin zu Beginn des Jahres 2012 wird ein deutlicher Zugewinn an Kunden erwartet. Die Gesellschaft wird bereits im ersten Jahr mit einem Jahresüberschuss abschließen. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für den Zwischenabschluss 2011 Ertragslage für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2011 Der Konzern steigerte seine Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 um € 1,3 Mio. Der Materialaufwand stieg um € 0,8 Mio. Der Personalaufwand sank aufgrund der Veräußerung der ALBIS Securitisation AG an die Gallinat-Bank AG am 29. Juni 2010 um € 0,5 Mio. In den Vorjahresvergleichszahlen ist der Personalaufwand der ALBIS Securitisation AG noch enthalten. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen verringerten sich um € 0,4 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um € 5,6 Mio. Diese Steigerung beruht weit überwiegend auf Risikovorsorgemaßnahmen der ALBIS Capital AG & Co. KG als Leasefondsgesellschaft. Den Aufwendungen stehen Erträge aus Verlustübernahme durch die Fondskommanditisten gegenüber, eine Auswirkung auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns ergibt sich hieraus nicht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt zum 30. Juni 2011 € 4,3 Mio. Es liegt damit um € 0,4 Mio. unter dem Halbjahresergebnis 2010 (€ 4,7 Mio.), das jedoch positiven Sondereinflüssen unterlegen war. Der Konzerneigenanteil am Halbjahresergebnis beträgt € 3,0 Mio. gegenüber € 4,1 Mio. im Vorjahr. Auf die unter dem Abschnitt „Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ dieses Berichts erläuterten Ausweisänderungen weisen wir hin. Vermögenslage und Kapitalstruktur [4] zum 30. Juni 2011 Die Vermögenslage nach IFRS wird geprägt durch langfristige Vermögenswerte. Sie sind wesentlicher Bestandteil der Konzernbilanzsumme. Der bilanzielle Bestand der langfristigen Vermögenswerte erhöhte sich um 5,7 % von € 241,1 Mio. auf € 254,8 Mio. Die langfristigen Vermögenswerte erreichen damit einen Anteil von 57,7 % an der Konzernbilanzsumme. Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen € 69,5 Mio. auf Sachanlagen[5], € 22,3 Mio. auf Finanzanlagen, € 7,1 Mio. auf Geschäfts- und Firmenwerte sowie € 0,9 Mio. auf immaterielle Vermögensgegenstände. Langfristige Leasingforderungen weisen wir in Höhe von € 149,7 Mio., andere langfristige Vermögenswerte in Höhe von € 4,9 Mio. aus. Das Konzerneigenkapital einschließlich des kündigungsfähigen Kommanditkapitals und der Einlagen / Kapitalkonten atypisch stiller Gesellschafter veränderte sich im Berichtszeitraum von € 45,5 Mio. auf € 36,4 Mio. und finanzierte das Konzernvermögen mit 8,2 % (im Vorjahr 9,8 %). Der Rückgang der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus dem fehlenden Neugeschäft bei der ALBIS Capital AG & Co. KG. Finanz- und Liquiditätslage zum 30. Juni 2011 Die Zahlungsfähigkeit der Konzernunternehmen war im Geschäftsjahr stets gegeben. Die liquiden Mittel verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2010 von € 41,6 Mio. auf € 30,2 Mio. Die Gesellschaften des Konzerns waren jederzeit in der Lage, alle fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. Der in der Konzernbilanz ausgewiesene hohe Bestand an Finanzmitteln ist mit € 0,5 Mio. der ALBIS Leasing AG zuzurechnen. € 6,9 Mio. sind den nach SIC 12 konsolidierten Special Purpose Vehicles (ABS-Strukturen) zuzurechnen und € 22,8 Mio. den LeaseFonds-Gesellschaften. Die Refinanzierung der Gesellschaften des Konzerns ist für das bereits geschlossene Geschäft sichergestellt. Die strategische Partnerschaft mit der Gallinat-Bank wird planmäßig ausgebaut. Zum 30. Juni 2011 refinanzierte die ALBIS Leasing Gruppe operatives Geschäft in Höhe von € 317 Mio. über die Gallinat-Bank sowie über die von der Gallinat-Bank initiierte ABS-Transaktionen „Truck Lease“. Die Anspannung an den Kredit- und Kapitalmärkten ist weiterhin spürbar. Die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe verfügen jedoch über ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten. Bericht zu Prognosen und sonstigen Aussagen zur zukünftigen Entwicklung Derzeit liegen keine neuen Erkenntnisse darüber vor, dass sich die im letzten Konzernlagebericht abgegebenen wesentlichen Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns für das Geschäftsjahr wesentlich geändert haben. Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung Es liegen derzeit keine neuen Erkenntnisse über wesentliche neue Risiken oder wesentliche Abweichungen der im Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2010 beschriebenen Risiken vor. Ausgewählte Anhangangaben für den Zwischenabschluss vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2011 Informationen zu Gesellschaft und Konzern Die ALBIS Leasing AG hat ihren Firmensitz in der Ifflandstraße 4 in Hamburg (Deutschland) und ist beim Amtsgericht Hamburg, Abteilung B, unter der Nr. 73071 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere an Unternehmen, die ihrerseits im Bereich des Leasinggeschäfts tätig sind, sowie von Grundstücken und Gebäuden im In- und Ausland. Die ALBIS Leasing AG ist seit dem 30. August 1999 im Teilbereich des geregelten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (General Standard) notiert. Grundlagen der Erstellung des Abschlusses Der Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2011 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 „Zwischenberichterstattung“ aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 gelesen werden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für diesen Zwischenbericht wurden die Werte unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelt. Auf den Konzernzwischenabschluss wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie auf den Konzernabschluss 2010 angewendet. Der Zwischenbericht wurde vom Abschlussprüfer nicht geprüft, aber einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Konsolidierungskreis Die Kögel Leasing Verwaltung GmbH firmiert seit dem 1. Januar 2011 unter Kögel Leasing GmbH. Am 18. Januar 2011 wurde die Refinanzierung von operativem Geschäft der ALBIS Leasing Gruppe vollständig aus dem Special Purpose Vehicle Orpheus Funding Inc., Grand Cayman, abgelöst. Mit Wirkung vom 18. Januar 2011 gehört die Orpheus Funding Inc., Grand Cayman, nicht mehr zum Konsolidierungskreis. Segmentberichterstattung Die Steuerung des Unternehmens erfolgt intern auf Basis der legalen Einheiten. Für Zwecke der Segmentberichterstattung wurden diese nach IFRS 8.12 zu zwei berichtspflichtigen Segmenten zusammengefasst. Die Segmente bestehen entsprechend dem internen Reporting in „Leasing für Investitionsgüter“ (LKW /schwere Klasse) und „Vertriebsleasing“. Das Segment „Leasing für Investitionsgüter“ umfasst die NL Mobil Lease GmbH, die UTA Leasing GmbH und die KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH. Die KML Kurpfalz Mobilien Leasing GmbH hat ihr Neugeschäft im 2. Halbjahr 2010 eingestellt, sie ist in dem Segmentbericht daher nur in den Vorjahresvergleichszahlen enthalten. Das Segment „Vertriebsleasing“ (Mengengeschäft) beinhaltet die ALBIS HiTec Leasing AG, die ALBIS Capital AG & Co. KG sowie die Gallinat-Leasing GmbH und die ALBIS Fullservice Leasing GmbH. Im internen Reporting werden die folgenden Informationen berichtet: Leasing für Investitionsgüter
Vertriebsleasing
Der Bericht beruht auf den Meldungen der operativen Gesellschaften. Die Meldungen sollen sofort nach Monatsende erfolgen um die Entwicklung des operativen Geschäftes umgehend, im Sinne eines Frühwarnsystems, zu bewerten. Die Meldungen erfolgen daher noch vor dem Abschluss des Rechnungswesens für den Monat und insbesondere vor etwaigen Abschlussbuchungen im Rahmen der Erstellung eines Zwischen- oder Jahresabschlusses. Eine abschließende Risikovorsorgemaßnahme der ALBIS Capital AG & Co. KG, wie im Lagebericht beschrieben, hat deshalb in der Segmentberichterstattung keine Berücksichtigung gefunden. Die Berichterstattung basiert im Bereich der Barwerte und Erlöse teilweise auf einer barwertigen Betrachtung des geschlossenen Geschäfts. Auf diese Weise wird eine Bewertung des in dem jeweiligen Monat geschlossenen Neugeschäfts unter Berücksichtigung des zu erwartenden Nachmietgeschäftes und der Nebenerlöse erreicht. Dieses Vorgehen ermöglicht eine weitgehende Zuordnung der Wertschöpfung zu dem Monat des Abschlusses des Neugeschäftes und wird nicht, wie nach den Rechnungslegungsvorschriften vorgesehen, auf mehrere Jahre verteilt. Die Betrachtung ist daher nicht mit der Methodik der Gewinn- und Verlustrechnung zu vergleichen oder abstimmbar. Die Ergebnisse des Reportings induzieren jedoch unmittelbar Effekte aus dem Neugeschäft, die in der Gewinn- und Verlustrechnung erst mit erheblichem zeitlichem Verzug und überlagert von anderen Einflüssen erkennbar werden. Gesellschaften der Gruppe werden in das Meldewesen aufgenommen, sobald operatives Geschäft aktiv betrieben wird und eine relevante Größenordnung erreicht hat. Die ALBIS Finance AG und die ALBIS Leasing AG sind mangels relevanten operativen Geschäftes nicht Gegenstand des Meldewesens. Die mit dem Immobilienleasing befassten Gesellschaften werden nicht berichtet, da die monatlichen Zahlungsströme keinen wesentlichen Veränderungen unterliegen. Die strategische Geschäftseinheit Finanzierungslösungen ist gegenwärtig durch die Gallinat-Bank AG und ihre 100 %ige Tochter, die Gallinat-Service GmbH repräsentiert. Die Bank gehört bis zum 30. Juni 2011 jedoch nicht zum Konsolidierungskreis und ist daher nicht Gegenstand der Segmentberichterstattung. Eine Segmentierung nach geographischen Regionen erfolgt nicht. Es bestehen keine geographischen Märkte, deren getrennte Beobachtung zu besseren Erkenntnissen führen würde. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Dem Vorstandsvorsitzenden ist ein Darlehen bis längstens zum 31. Dezember 2011 eingeräumt. Die Inanspruchnahme wurde seit dem 31. Dezember 2010 von T€ 350 auf T€ 189 zurückgeführt. Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen einen Aktionär. Die Inanspruchnahme wurde seit dem 31. Dezember 2010 von T€ 642 auf T€ 525 zurückgeführt. Die ALBIS Leasing AG hat am 28. April 2011 an einer Kapitalerhöhung bei der EUROKAUTION Service EKS GmbH teilgenommen und hierbei einen weiteren Geschäftsanteil im Nennwert von T€ 95 übernommen. Die Beteiligungsquote stieg hierbei auf 41 %. Mit Gesellschafterbeschluss vom gleichen Tage hat die ALBIS Leasing AG bestehende Forderungen aus Darlehen, Zinsen und Lieferungen und Leistungen von insgesamt T€ 2.427 in die Kapitalrücklage der EUROKAUTION Service EKS GmbH eingestellt. Zum 30. Juni 2011 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die EUROKAUTION Service EKS GmbH von T€ 22. Die ALBIS Leasing Gruppe hat geplante Maßnahmen zur Stärkung des aufsichtsrechtlichen Kernkapitals gemäß § 10 KWG der Gallinat-Bank AG durchgeführt. Die Unternehmen der ALBIS Leasing Gruppe zeichneten zu diesem Zweck € 4,9 Mio. stille Beteiligungen an der Gallinat-Bank AG. Die ALBIS Leasing AG leistete zudem € 2,5 Mio. Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Gallinat-Bank AG. Außerdem hielten die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe Genussrechte der Gallinat-Bank AG in Höhe von insgesamt € 11,3 Mio. Die Gallinat-Bank AG hat gegen die ALBIS Finance AG eine Forderung in Höhe von € 0,8 Mio. Die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe unterhalten zudem diverse Kontokorrent und Termingeldkonten, aus diesen ergeben sich per Saldo Guthaben der ALBIS Leasing Gruppe von € 9 Mio. Die Gallinat-Bank AG refinanzierte zum 30. Juni 2011 das operative Geschäft der ALBIS Leasing Gruppe durch Forfaitierung von Leasingforderungen in einer Höhe von € 317 Mio. Dem steht eine Refinanzierung über die Truck Lease ABS-Bond-Struktur gegenüber. Die Truck Lease S.A., Luxemburg, ist ihrerseits in Höhe von € 50 Mio. über die ALBIS Finance refinanziert. Es bestanden seitens der Gallinat-Bank AG zugunsten der ALBIS Capital AG & Co. KG Avale in Höhe von € 0,1 Mio. Bezüglich der übrigen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010. Es haben sich im ersten Halbjahr 2011 keine weiteren wesentlichen Änderungen ergeben. Corporate Governance Die nach § 161 AktG i.V.m. § 289a HGB vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex wurde durch den Vorstand und den Aufsichtsrat abgegeben und den Aktionären dauerhaft auf der Internetseite der ALBIS Leasing AG (www.albis-leasing.de) zugänglich gemacht. Ereignisse nach dem 30. Juni 2011 Es liegen keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 30. Juni 2011 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der ALBIS Leasing Gruppe haben werden. Versicherung des Vorstands Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hamburg, im August 2011 Hans O. Mahn Vorsitzender des Vorstandes Dipl.-Kfm. Bernd Dähling Vorstand Finanzen [1] Jeweils im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. [2] Auftragsbestand ist der Bestand an bereits abgeschlossenen Leasing- und Mietkaufverträgen, für die das Leasing- und Mietkaufgut noch nicht an den Kunden ausgeliefert werden konnte. Dieser Bestand wird in unserem Neugeschäftsvolumen erst erfasst, wenn das Leasing- oder Mietkaufgut in Miete gesetzt ist, dem Kunden also vertragsgemäß zur Verfügung steht. Der Auftragsbestand beruht gegenwärtig auf langen Lieferfristen der Hersteller. Er stellt sicheres künftiges Neugeschäft dar, für das die Vertriebsleistung bereits erbracht ist. [3] ABCP = asset backed commercial paper [4] Vergleichsstichtag ist gem. IFRS der 31. Dezember 2010. [5] Fast ausschließlich operate lease Objekte. Konzernbilanz zum 30. Juni 2011der Albis Leasing AG
Konzern-Gesamteinkommensrechnung und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zum 30. Juni 2011
Kapitalflussrechnung Konzern
Der Finanzmittelbestand zum Ende der Vorperiode stimmt nicht mit dem Finanzmittelbestand am Anfang der Berichtsperiode überein, da bei Halbjahresabschlüssen der Abschlussstichtag der Vorperiode der 30.06. und nicht der 31.12. des Vorjahres ist. EigenkapitalentwicklungKonzerneigenkapitalentwicklung Januar - Juni 2011
Bescheinigung und KennzahlenBescheinigungAn die ALBIS Leasing AG Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss – bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben – und den Konzernzwischenlagebericht der Albis Leasing AG, Hamburg, für den Zeitraum vom 1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hamburg, den 26. August 2011 BDO AG Dr. Probst, Wirtschaftsprüfer ppa. Brandt, Wirtschaftsprüfer Kennzahlen 30. Juni 2011 ALBIS Konzern (IFRS)
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