Albis Leasing AG

Hamburg

Konzernjahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Lage

1.1 Wirtschaftliches Umfeld

Das Bruttoinlandsprodukt 2013 lag nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,5 % höher als im Vorjahr. Nach zunächst schwachem Start im ersten Quartal 2013 konnten im Laufe des zweiten Quartals die durchschnittlichen Werte des Vorjahres wieder erreicht werden. Im dritten und vierten Quartal erholte sich das Bruttoinlandsprodukt deutlich. Die gesamtwirtschaftlichen Investitionen erreichten mit € 313,9 Mrd. fast das Vorjahresniveau (€ 315,9 Mrd.).

Die Mobilien-Leasingquote in Deutschland lag 2013 mit 23,0 % in etwa auf Höhe des Vorjahres (22,7 %). Das Neugeschäft im Mobilien-Leasing erreichte im Jahr 2013 ein Volumen von € 46,5 Mrd.

Im Mobilien-Leasing konnten die Produktgruppen Maschinen für die Produktion (2,7 %), Büromaschinen und EDV (12,8 %), Busse, Lkw und Anhänger (3,9 %), Medizintechnik (1,9 %), immaterielle Wirtschaftsgüter und Sonstige Ausrüstungen wachsen. Die Bereiche Pkw und Kombi (-1,0 %) sowie Luft-, Schienen- und Wasserfahrzeuge erreichten die Vorjahreswerte nicht (BDL Rundschreiben 25. Februar 2014).

Die unabhängigen Leasinggesellschaften, zu denen die operativen Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe zählen, berichten für 2013 von einer Steigerung des Neugeschäfts um 2,8 %. Bei den bankennahen Gesellschaften ging das Neugeschäft um 1,9 % zurück. Die herstellernahen Gesellschaften verzeichneten einen Zuwachs von 1,9 % (BDL Rundschreiben 25. Februar 2014).

„ifo Geschäftsklimaindex erneut gestiegen“ berichtet das ifo Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.) in seinem Konjunkturtest Januar 2014. Es ist der dritte Anstieg in Folge. Der gegenwärtige Wert ist der höchste seit Juni 2012: „Die deutsche Wirtschaft startet hoffnungsfroh ins neue Jahr.“( ifo Konjunkturtest Januar 2014)

Die Deutsche Bundesbank hält in ihrem Monatsbericht Dezember 2013 ein Wirtschaftswachstum von 1,7 % für das Jahr 2014 und von 1,8 % für das Jahr 2015 für möglich.

Allerdings ist die europäische Wirtschaft aufgrund diverser europäischer und globaler Faktoren nach wie vor sehr vorsichtig und die Markteilnehmer reagieren auf Störungen unverändert sensibel. Die ALBIS Leasing AG ist deshalb für das Jahr 2014 „vorsichtig“ optimistisch.

Die Verwertungsergebnisse für Leasinggüter waren wie schon im Vorjahr stabil. Es deutet auch nichts auf eine Veränderung dieser Situation hin. Leasinggüter, die aus plangemäß auslaufenden Verträgen übernommen wurden oder aus gestörten Verträgen gesichert werden mussten, konnten wie geplant verwertet werden.

Die im operativen Geschäft erforderlichen Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen verharrten unverändert auf niedrigem Niveau. Die zur Risikovorsorge gebildeten Wertberichtigungen aus Vorjahren mussten nur teilweise in Anspruch genommen werden.

Die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe verfügten im Jahr 2013 jederzeit über das für ihr Neugeschäft erforderliche Refinanzierungsvolumen. Hierbei stützten sie sich auf ihre angestammten Bankenpartner und die Gallinat-Bank AG, Essen.

1.2 Wesentliche Entwicklungen im Jahr 2013

Im Oktober 2013 erwarb die ALBIS Leasing AG eine 100 %ige Beteiligung an der ALBIS Mobil Lease GmbH von der ALBIS Finance AG. Mit dem Erwerb ist sie mittelbar zu 100 % an der UTA Leasing GmbH beteiligt und unmittelbar am operativen Leasingergebnis des Teilkonzerns ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing. Es bestehen insoweit keine Rechte einer Zwischenholding oder atypisch Stiller Gesellschafter. Der Erwerb erfolgte zur Vorbereitung der Veräußerung der Beteiligung an der ALBIS Finance AG und stellt einen konzerninternen Umsatz dar.

Die ALBIS Leasing AG veräußerte im Oktober 2013 ihre 100 %ige Beteiligung an der ALBIS Finance AG. Diese Veräußerung stand hinsichtlich eines Anteils von 94 % an der ALBIS Finance AG unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn und Frankfurt am Main. Die Zustimmung der BaFin lag bis zum 31. Dezember 2013 nicht vor. Der Aktienkaufvertrag war insoweit am 31. Dezember 2013 noch nicht vollzogen. Die ALBIS Finance AG sowie ihre Tochtergesellschaften werden deshalb zum 31. Dezember 2013 in den Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG einbezogen. Aufgrund des wirksam geschlossenen Kaufvertrags erfüllt die ALBIS Finance AG sämtliche Kriterien für eine Klassifizierung als „zur Veräußerung gehalten“ im Sinne von IFRS 5 und wird zum 31. Dezember 2013 entsprechend bilanziert. Die Trennung von der ALBIS Finance AG erfolgte, um eine transparentere und klarere Aufstellung des Konzerns zu erreichen. Mit Vollzug des Verkaufs der ALBIS Finance AG verlassen insgesamt zwanzig Gesellschaften den Konsolidierungskreis der ALBIS Leasing AG. Unter anderem ist zukünftig der zur ALBIS Finance AG gehörende und dort zur Veräußerung stehende Immobilien-Leasingbereich der NL Real Estate Lease GmbH nicht mehr in den Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG einzubeziehen. Die ALBIS Finance AG war zudem die letzte, in der ALBIS Leasing Gruppe verbliebene Publikums-Fondsgesellschaft, die mit ihren atypisch still beteiligten Gesellschaftern als Zwischenholding in der Gruppe positioniert war. Diese Konstruktion erwies sich in den vergangenen Jahren im Rahmen von Bank- und Investorengesprächen immer wieder als erklärungsbedürftig. Nach Veräußerung der ALBIS Finance AG ist die ALBIS Leasing Gruppe frei von Publikums-Fondsgesellschaften.

Im Wirtschaftsjahr 2013 hielt die ALBIS Finance AG 49 % der Aktien der Gallinat-Bank AG, Essen. Die übrigen 51 % der Anteile wurden von sechs Privatpersonen gehalten. Die ALBIS Leasing AG hielt Optionsrechte auf diese Aktien. Die ALBIS Leasing AG beabsichtigte in der Vergangenheit, direkt oder über Tochtergesellschaften, alle Anteile an der Gallinat-Bank AG zu erwerben. Die ALBIS Leasing Gruppe hat zur Vorbereitung dieses Erwerbs in den vergangenen Jahren konsequent in die Stärkung der Ertragskraft und in die Verbesserung der Eigenkapitalstruktur der Gallinat-Bank AG investiert.

Am 26. Juni 2013 wurde die Umsetzung der CRD IV-Richtlinie (Basel III) beschlossen. Die Umsetzung in der Praxis war zu diesem Zeitpunkt in einzelnen wesentlichen Fragen noch nicht eindeutig geklärt. Unklarheiten bestanden sowohl bezüglich der Behandlung des Leasinggeschäfts und der mittelstandsfreundlichen Umsetzung der Richtlinie als auch bezüglich der Vorgehensweise bei der Ermittlung des haftenden Eigenkapitals. Letzteres ist für das Geschäft der Gallinat-Bank AG von wesentlicher Bedeutung. Im Herbst 2013 zeigte sich endgültig, dass die Gallinat-Bank AG im Rahmen der Umsetzung der CRD IV-Richtlinie umfänglich mit neuem Kapital ausgestattet werden muss, um das Leasinggeschäft der ALBIS Leasing Gruppe nachhaltig refinanzieren zu können. Da es zudem Übergangsregelungen für eine sukzessive Umsetzung der Eigenkapitalvorschriften nicht geben würde, musste als gesichert angenommen werden, dass die BaFin dem vollständigen Erwerb der Gallinat-Bank AG durch die ALBIS Leasing AG nicht zustimmen würde. Die ALBIS Leasing AG beendet aufgrund der Umsetzung der CRD IV-Richtlinie (Basel III) ihre Strategie der Refinanzierung ihres Leasinggeschäfts durch ein konzerneigenes Kreditinstitut.

Die ALBIS Leasing AG prüfte seit Anfang 2013 alternative Konzepte für die Kapitalausstattung der Gallinat-Bank AG. Auch die Beteiligung von konzernfremden Investoren an der Gallinat-Bank AG beziehungsweise die gesamte Übernahme der Bank durch einen konzernfremden Investor wurden in Betracht gezogen.

Die Gallinat-Bank AG wird aufgrund der 49 %igen Beteiligung der ALBIS Finance AG am 31. Dezember 2013 in den Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG einbezogen. Im Frühjahr 2014 wurde die Gallinat-Bank AG an die NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, veräußert und gehört seitdem nicht mehr zum Konsolidierungskreis der ALBIS Leasing AG.

Für die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH, Hamburg, und die Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG, Hamburg, wurde im Herbst 2013 ein konzernfremder Investor gefunden. Die PK Vermietungs- und Verwaltungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Neu-Isenburg, wurde im März 2013 auf ihre Muttergesellschaft, die ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg, verschmolzen. Die Liquidation der Menteny Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH i. L., Göttingen, wurde im Frühjahr 2013 abgeschlossen. Mit Umsetzung dieser Maßnahmen der Jahre 2013 und 2014 sind insgesamt vierundzwanzig Gesellschaften aus dem Konzern der ALBIS Leasing AG ausgeschieden.

Zur Vorbereitung der Veräußerung der Gallinat-Bank AG an die NIBC Bank N. V. erwarb die ALBIS Leasing AG im März 2014 von der Gallinat-Bank AG sämtliche Geschäftsanteile an der ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg. Mit dem Erwerb der Anteile hält die ALBIS Leasing AG auch mittelbar 100 % der Anteile an den Tochtergesellschaften Gallinat-Leasing GmbH, Hamburg, und ALBIS Fullservice Leasing GmbH, Hamburg.

Die ALBIS Leasing Gruppe besteht im April 2014 somit aus der ALBIS Leasing AG (Holding), dem Teilkonzern ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS Mobil Lease GmbH und UTA Leasing GmbH, dem Teilkonzern ALBIS HiTec Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS HiTec Leasing AG, Gallinat Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH sowie der ALBIS Service GmbH. Daneben verbleiben noch einige wenige Gesellschaften, die ihr Bestandsgeschäft entweder abwickeln oder kein aktives Geschäft mehr betreiben.

Die ALBIS Leasing AG ist zukünftig unmittelbar an den Ergebnissen der verbliebenen Gesellschaften beteiligt, ohne dass atypisch Stille Gesellschafter oder konzernfremde Kommanditisten partizipieren.

Mit dem Investor NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, hat die ALBIS Leasing AG in diesem Zusammenhang die Fortführung der bisherigen Refinanzierung bis zunächst einschließlich 2016 vereinbart. Es wurden Verträge über die Refinanzierungsrahmen und die Konditionen für die weitere Refinanzierung mit der Gallinat-Bank AG geschlossen. Die ALBIS Leasing AG und die NIBC Bank N. V. hoffen, hiermit die Basis für eine auch über 2016 hinausgehende, erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt zu haben.

1.2 Geschäftsentwicklung der Gesellschaften

ALBIS Mobil Lease GmbH / UTA Leasing GmbH (AML Gruppe), Neu-Isenburg

Das Kerngeschäft der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing als herstellerunabhängige Leasinggesellschaft ist die Finanzierung von Zugmaschinen und Aufliegern der sogenannten Schweren Klasse unter der Marke „UTA Leasing“ im gesamten Bundesgebiet. Hierzu zählen insbesondere Lkw ab 7,5 Tonnen sowie Auflieger und Anhänger aller in Deutschland gehandelten Marken. Darüber hinaus werden Busse und Pkw sowie – seit 2012 mit zunehmender Bedeutung – Erneuerbare Energien und Landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge finanziert.

Die Produktgruppen der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing haben eines gemeinsam: einen regelmäßigen erheblichen Investitionsbedarf, der neben einer marktgerechten Finanzierung eine zuverlässige Betreuung und qualifizierte Beratung erfordert. Die Experten der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing stellen bei ihrer Investitionsentscheidung auf die Bonität des Kunden, aber vor allem auf die Werthaltigkeit des Leasingguts ab. Auf den Beschaffungs- und Verwertungsmärkten sind sie qualifiziert vernetzt. Die ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing ist mit 30 Jahren Markterfahrung Spezialist in der Schweren Klasse und mit ihrer Marktnähe und Expertise seit vielen Jahren geschätzter und zuverlässiger Partner im mittelständischen Marktsegment.

Die ökologischen Herausforderungen lassen sich nur über stetige Verbesserungen der Motorentechnik lösen. Staatliche Vorgaben setzen die Branche unter einen permanenten Innovationsdruck, der – wenn auch durch konjunkturelle Einflüsse schwankend – Investitionen mit einem erheblichen Volumen fördert. Mit Hilfe der AML Gruppe kommen diese neuen und energieeffizienten Technologien auf die Straße.

In das Portfolio der AML Gruppe – mit über 12.000 Nutzfahrzeugen – passen die Landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge mit einem Investitionsvolumen von häufig mehr als T€ 100 pro Fahrzeug sehr gut. Auch in diesem Objektbereich wird die Zuverlässigkeit, Produkt- und Marktnähe der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing von mittelständischen Leasingnehmern geschätzt.

Die Energiewende wird im Bereich der Energieerzeugung hohe Investitionen erfordern, die auch über Leasing realisiert werden können und in das Portfolio der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing gut passen. Die Expertise für diesen Produktbereich soll vertieft und der Marktanteil ausgebaut werden.

Der Teilkonzern ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing realisierte im Geschäftsjahr 2013 ein Neugeschäft in Höhe von € 174 Mio. (Vorjahr € 167 Mio.) und erreichte damit die Planwerte (€ 170 Mio.).

Um den zwischen der ALBIS Mobil Lease GmbH und der ALBIS Finance AG bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung zum 30. September 2013 zu beenden, legten die Gesellschaften der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing jeweils ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 30. September 2013 und vom 1. Oktober 2013 bis zum 31. Dezember 2013 ein.

Der Jahresfehlbetrag des Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Oktober 2013 bis zum 31. Dezember 2013 in Höhe von € 3 Mio. ist im Wesentlichen auf eine Abwertung von Finanzanlagen um € 2,2 Mio. zurückzuführen. Das Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Januar 2013 bis zum 30. September 2013 entfiel vollständig auf den Bereich der atypisch Stillen Gesellschaftssphäre der ALBIS Finance AG.

Von der gegenüber dem Vorjahr verbesserten Auftragssituation bei den Kunden der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing profitierten auch die Konditionen auf den Verwertungsmärkten für Leasinggüter. Die Risikokosten im Zusammenhang mit leistungsgestörten Verträgen liegen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt – ein Ergebnis der sehr vorsichtigen Risikopolitik der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing.

Gallinat-Bank AG, Essen

Die ALBIS Leasing Gruppe erwarb im Jahr 2010 49 % der Aktien der Gallinat-Bank AG. Diese Anteile werden zum Stichtag 31. Dezember 2013 sämtlich von der ALBIS Finance AG gehalten. Weitere 51 % wurden am 31. Dezember 2013 zu gleichen Teilen von sechs Privatpersonen gehalten. Die ALBIS Leasing AG hielt Kaufoptionen auf die Aktien der sechs Privatpersonen.

Am 26. Juni 2013 wurde die Umsetzung der CRD IV-Richtlinie (Basel III) beschlossen. Wie unter „1.2 Wesentliche Entwicklungen im Jahr 2013“ dargestellt, beendet die ALBIS Leasing AG deshalb ihre Strategie der Refinanzierung ihres Leasinggeschäfts durch ein konzerneigenes Kreditinstitut.

Geschäftsentwicklung der im März 2014 erworbenen Leasinggesellschaften

Die ALBIS Leasing AG übte zum 31. Dezember 2013 keinen beherrschenden Einfluss auf die nachfolgenden Gesellschaften aus. Über deren wirtschaftliche Entwicklung wird dennoch berichtet, da dieser Einfluss auf das Ergebnis der „at equity“-Beteiligung Gallinat-Bank AG hat und die Gesellschaften im März 2014 von der ALBIS Leasing AG erworben wurden (s. auch unter „5. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag“).

ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg

Die ALBIS HiTec Leasing AG ist im Bereich Small-Tickets, d.h. Investitionsobjekte für die gewerbliche Verwendung im Wert zwischen € 500 und € 50.000 tätig. Sie ist Leasingspezialist für Objekte der Bereiche IT / EDV, Kfz-Werkstatttechnik sowie Gastronomie- und Großküchentechnik. Darüber hinaus arbeitet sie mit Handelspartnern aus dem Nahrungs- und Genussmittelgewerbe, dem Bereich Arbeits- und Produktionsgeräte sowie dem Geschäftsfeld Fitness und Medizin zusammen. Sie betreibt fast ausschließlich (zu ca. 95 %) das sogenannte Vertriebsleasing. Das heißt, die Leasingverträge werden über Handelspartner vermittelt.

Die ALBIS HiTec Leasing AG konnte das Neugeschäft gegenüber dem Vorjahr leicht auf € 27,4 Mio. steigern. Das geplante Volumen konnte nicht ganz erreicht werden. Eine bewusste Entscheidung, denn die ALBIS HiTec Leasing AG blieb - trotz aggressiver Zinspolitik ihrer Wettbewerber - bei ihrer eher vorsichtigen Angebotskalkulation. Für das Geschäftsjahr 2014 hat sich die ALBIS HiTec Leasing AG dennoch ein Neugeschäftsziel in Höhe von € 30 Mio. gesetzt.

Alle atypisch Stillen Beteiligungen der ALBIS HiTec Leasing AG wurden mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 gekündigt und im Jahr 2013 abgefunden.

Gallinat-Leasing GmbH, Hamburg

Die Gallinat-Leasing GmbH ist spezialisiert auf Investitionsobjekte für die gewerbliche Verwendung im Wert von € 1.000 bis € 1.000.000 – sog. Small- bis Middle-Tickets. Ihr Tätigkeitschwerpunkt liegt bei Objekten aus den Bereichen Maschinen für die Produktion, Büromaschinen und EDV, Medizintechnik sowie Sonstige Ausrüstungen.

Das Neugeschäft 2013 der Gallinat-Leasing GmbH betrug € 26 Mio. nach € 21 Mio. im Vorjahr. Die Erhöhung um 23 % ist angesichts der erheblichen Neugeschäftssteigerung im Vorjahr (+71,3 %) besonders erfreulich. Die Gallinat-Leasing GmbH hat mit diesem Wert schon fast das Planniveau für das Jahr 2014 (€ 27 Mio.) erreicht.

Die Geschäftsführung will in 2014 das Ergebnis über die Margen und über eine Steigerung der Zusatzerlöse weiter verbessern.

ALBIS Fullservice Leasing GmbH, Hamburg

Die ALBIS Fullservice Leasing GmbH ist im Bereich Small- bis Middle-Tickets spezialisiert auf Investitionsobjekte für die gewerbliche Verwendung im Wert von € 500 bis € 1.000.000 aus dem Bereich Bürokommunikation. Die Gesellschaft bietet Fullservice-Dienstleistungen über Vertriebsleasing an.

Die ALBIS Fullservice Leasing GmbH realisierte im Jahr 2013 ein Neugeschäft in Höhe von € 16 Mio. und erreichte damit das geplante Volumen. Das Neugeschäftsziel in Höhe von € 16,5 Mio. für 2014 liegt in greifbarer Nähe. Hierfür hat die ALBIS Fullservice Leasing GmbH ihren Vertriebsaußendienst bereits verstärkt.

Für 2014 erwartet die Geschäftsführung, dass sich Margen und Zusatzerlöse positiv entwickeln und sich das Ergebnis weiter verbessert.

1.3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Im Jahr 2013 waren im Konzern durchschnittlich 128 Mitarbeiter (Vorjahr 129) beschäftigt . Während die ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing ihren Vertrieb personell verstärkte, wurde bei den Holdinggesellschaften ALBIS Finance AG und ALBIS Leasing AG Personal abgebaut.

1.4 Umweltmanagement

Die Orientierung an Nachhaltigkeit und der sparsame Umgang mit Ressourcen ist grundsätzliches Ziel der Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe. Bei allen unternehmerischen Entscheidungen werden, neben der Erwägung der wirtschaftlichen Vorteile, auch die Sicherheit, die Gesundheit und der Umweltschutz berücksichtigt. Hierzu gehört es selbstverständlich, die Folgen unternehmerischen Handelns über die Grenzen rechtlicher Verantwortlichkeit und unmittelbarer ökonomischer Konsequenz hinaus einzubeziehen.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Ertragslage

Nach Verlustzuweisung an die atypisch Stillen Gesellschafter in Höhe von € 24,9 Mio. ergibt sich ein Konzerneigenanteil am Jahresergebnis in Höhe von € -6,5 Mio. (Vorjahr € 0,3 Mio.).

Der Konzernjahresfehlbetrag ist auf die folgenden Sachverhalte zurückzuführen:

Die Konzerngesamtleistung des Jahres 2013 betrug € 32,5 Mio. (Vorjahr € 39,3 Mio.). Der unter den Materialaufwendungen ausgewiesene vermietungstypische Aufwand machte im Berichtsjahr € 5,7 Mio. (Vorjahr € 9,1 Mio.) aus.

Die Personalkosten stiegen geringfügig von € 10,8 Mio. im Vorjahr auf € 11,0 Mio. Die Anzahl der Mitarbeiter blieb mit 128 nach 129 im Vorjahr nahezu unverändert.

Die Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen stiegen von € 3,3 Mio. auf € 4,8 Mio. und resultieren mit € 4,4 Mio. im Wesentlichen aus Abschreibungen auf Firmenwerte. Soweit zutreffend, wurden gemäß IFRS 5.25 keine planmäßigen Abschreibungen auf zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche erfasst.

Die gemäß IAS 39.55 aufwandswirksam erfassten Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens resultieren hauptsächlich aus der Bewertung der von der ALBIS Leasing Gruppe gehaltenen Eigenkapitalinstrumente der Gallinat-Bank AG mit dem beizulegenden Marktwert gemäß IAS 39.A71 (€ 18,3 Mio.). Die Zinserträge sanken von € 2,3 Mio. im Vorjahr auf € 0,3 Mio. Sie enthalten in Höhe von € 0,3 Mio. (Vorjahr € 1,1 Mio.) das Ergebnis aus der Bewertung von Zinsswaps, die im Konzern zur Zinssicherung eingesetzt wurden. Zum Bilanzstichtag gab es im Konzern keine Zinsswaps, da keine Zinsrisiken zu sichern waren. Der Zinsertrag ist auch zurückgegangen, weil weniger liquide Mittel im Bestand gehalten wurden, aus denen Zinserträge resultierten.

Die Zinsaufwendungen fielen von € 1,6 Mio. auf € 1,1 Mio. Die Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus der Rückführung von Verbindlichkeiten im Laufe des Vorjahres.

Die erstmalige Bildung passiver latenter Steuern in Höhe von € 1,3 Mio. belastete die Ertragslage. Die Bildung wurde notwendig, da die AML Gruppe nunmehr eine 100 %ige Beteiligung der ALBIS Leasing AG ist und nicht mehr in den Fondsbereich der ALBIS Finance AG einbezogen wird.

Die Konzernumstrukturierung einschließlich der Veräußerung der Gallinat Bank AG verursachte erhebliche Aufwendungen. Das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis konnte deshalb nicht realisiert werden.

2.2 Vermögenslage und Kapitalstruktur

Im Oktober 2013 verkaufte die ALBIS Leasing AG ihre 100 %ige Beteiligung an der ALBIS Finance AG an konzernfremde Investoren. Die Veräußerung der Beteiligung an der ALBIS Finance AG stand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 hinsichtlich eines Anteils von 94 % unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin). Hinsichtlich dieses Anteils war der Aktienverkauf zum 31. Dezember 2013 nicht vollzogen. Es erfolgte deshalb die Einbeziehung der ALBIS Finance AG inklusive sämtlicher Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG. Aufgrund des wirksam geschlossenen Kaufvertrags erfüllt die ALBIS Finance AG sämtliche Kriterien für eine Klassifizierung als „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ gemäß IFRS 5. Insoweit werden die ALBIS Finance AG sowie sämtliche Tochtergesellschaften einschließlich der Gallinat Bank AG zum 31. Dezember 2013 gemäß IFRS 5 bilanziert.

Aus der Klassifizierung der Gesellschaften des ALBIS Finance Teilkonzerns als „Zur Veräußerung gehalten“ ergeben sich Auswirkungen auf diverse Posten der Konzernbilanz. Es handelt sich in der Regel um Umgliederungen von Vermögenswerten und Schulden aus den Posten ihres Vorjahresausweises unter die Posten „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ von € 85 Mio. und „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen“ von € 84 Mio. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass bereits im Vorjahr die NL Real Estate Lease GmbH und damit der gesamte NL Real Estate Teilkonzern unter „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ und „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen“ ausgewiesen war. Die NL Real Estate Lease GmbH ist eine Tochtergesellschaft der ALBIS Finance AG. Auswirkungen auf den Konzerneigenanteil am Jahresergebnis ergeben sich aus diesem veränderten Ausweis nicht. Sämtliche Ergebnisauswirkungen fallen insoweit in den Bereich der atypisch Stillen Gesellschaft der ALBIS Finance AG.

Die Konzernbilanzsumme sank auch im Jahr 2013. Infolge der fortgesetzten Refinanzierung der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing im Wege der Forfaitierung über die Gallinat-Bank AG stehen die forfaitierten Leasing- und Mietkaufforderungen bei der Gallinat-Bank AG zu Buche und nicht bei der AML Gruppe. Über die Forfaitierung steht den Leasinggesellschaften unmittelbar Liquidität zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten aus dem Erwerb der Leasing- und Mietkaufgüter können zeitnah abgelöst werden und die Verbindlichkeiten sinken. Die Auswirkungen waren in den Vorjahren erheblicher als in 2013, denn im Jahr 2013 waren bereits überwiegende Teile des Leasingportfolios der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing durch Forfaitierung refinanziert und die Ablösung von Darlehensfinanzierungen durch Forfaitierungen rückläufig.

Die Veränderungen der im Folgenden einzeln dargestellten Posten sind unter Berücksichtigung dieser Konzernneustrukturierung zu sehen.

Die langfristigen Vermögenswerte gingen um € 46,6 Mio. zurück. Dies beruht im Wesentlichen auf der Umgliederung von Vermögenswerten, die der ALBIS Finance AG oder ihren Tochtergesellschaften zuzuordnen sind, unter „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“. Hierzu gehören das Leasingvermögen der ALBIS Finance AG Töchter NL 12. Verwaltung Objekt Nümbrecht GmbH & Co. KG und NL 15. Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG (NL 12. und NL 15.), die Anteile an assoziierten Unternehmen, die im Vorjahr unter den Sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen Genussrechte und Stillen Beteiligungen der ALBIS Finance AG an der Gallinat-Bank AG und die Kapitalkonten der atypisch Stillen Beteiligten der ALBIS Finance AG.

Gleichzeitig gingen die langfristigen Schulden um € 25,0 Mio. zurück. Die kurzfristigen Schulden stiegen um € 12,6 Mio. Die langfristigen Vermögenswerte erreichten einen Anteil von 32,6 % (Vorjahr 50,0 %) an der Konzernbilanzsumme.

Von den langfristigen Vermögenswerten entfielen € 0,2 Mio. auf Sachanlagen, € 0,2 Mio. auf immaterielle Vermögensgegenstände und € 8,7 Mio. auf Finanzanlagen.

Langfristige Leasingforderungen bestanden in Höhe von € 35,0 Mio. und andere langfristige Vermögenswerte in Höhe von € 9,4 Mio. Die Anteile an assoziierten Unternehmen sanken von € 16,7 Mio. in 2012 auf € 0 im Berichtsjahr. Auch das Leasing- / Vermietvermögen sank von ursprünglich € 10,2 Mio. im Geschäftsjahr 2012 auf € 0. Beide Entwicklungen hängen mit der Umgliederung der in der ALBIS Finance Gruppe ausgewiesenen Vermögenswerte in die Position „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ zusammen.

In der Position „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ werden im Berichtsjahr zusätzlich die Umgliederungen aus der ALBIS Finance Gruppe ausgewiesen. Der Saldo beträgt € 85,2 Mio. (Vorjahr € 54,6 Mio.), wobei im Vorjahr lediglich der NL Real Estate Lease Teilkonzern als zur Veräußerung bestimmt eingestuft war.

Das Eigenkapital verringerte sich im Berichtsjahr – aufgrund des Konzerneigenanteils am Jahresergebnis um € -6,5 Mio. – von € 7,8 Mio. auf € 1,3 Mio.

Die Pensionsrückstellungen blieben mit € 3,1 Mio. nahezu auf dem Vorjahresniveau von € 3,0 Mio. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken von € 22,0 Mio. auf € 20,8 Mio. Die langfristigen Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit € 0,7 Mio. ausschließlich die von der ALBIS Leasing AG begebene Unternehmensanleihe. Die in den Vorjahren ausgewiesenen Abgrenzungen Operate Leasingverhältnisse sowie Verbindlichkeiten Finanzinstitute sanken von € 24,0 Mio. auf € 0 infolge der Umgliederung in die Position „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen“. In diesem Zusammenhang wurde ein Betrag in Höhe von € 24,6 Mio. umgegliedert.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gingen von € 23,2 Mio. auf € 17,6 Mio. zurück, die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 13,6 Mio. auf € 13,0 Mio. Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen ergaben sich mit € 3,1 Mio. (nach € 10,2 Mio. im Vorjahr). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber konzernfremden Gesellschaften und die kurzfristigen Sonstigen Verbindlichkeiten sanken von € 25,6 Mio. auf € 20,1 Mio. Die „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen“ ergaben sich nach entsprechenden Umgliederungen mit € 84,2 Mio. (Vorjahr € 52,8 Mio.).

2.3 Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsfähigkeit der Konzernunternehmen war im Geschäftsjahr stets gegeben. Die liquiden Mittel sanken im Vergleich zum Vorjahr von € 8,0 Mio. auf € 4,6 Mio.

In den Vorjahren war der in der Konzernbilanz ausgewiesene Bestand an Finanzmitteln in Teilen nicht allein der ALBIS Leasing AG zuzurechnen, sondern für barunterlegte SWAPs reserviert sowie teilweise den Gesellschaften zuzurechnen, an denen Stille Gesellschafter und Kommanditisten beteiligt sind. Darüber hinaus bestehen vertraglich vereinbarte Verfügungsbeschränkungen für diejenigen liquiden Mittel, die öffentlich „gerateten“ ABS-Transaktionen zugeordnet werden können, an denen die ALBIS Mobil Lease GmbH und die UTA Leasing GmbH beteiligt sind. Offene SWAP-Positionen bestanden am 31. Dezember 2013 nicht.

Die ALBIS Finance AG, als letzte Gesellschaft der Gruppe, an der sowohl atypisch Stille Gesellschafter als auch Kommanditisten beteiligt sind, wird als „held for sale“ ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2013 unterliegen von den in der Konzernbilanz ausgewiesenen Finanzmitteln nur noch die den ABS-Transaktionen zuzuordnenden Einzugskonten Transferbeschränkungen in Höhe von T€ 1.031 (Vorjahr T€ 2.167).

Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr resultieren aus dem zum 31. Dezember 2013 veränderten Ausweis der ALBIS Finance AG (als „held for sale“).

Zum 31. Dezember 2013 bestanden Kreditlinien der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing bei der Gallinat-Bank AG, Essen, sowie bei der Landesbank Bremen, Bremen und Oldenburg, in Höhe von jeweils € 8,00 Mio. Hiervon wurden bei der Gallinat-Bank AG € 5,02 Mio. und bei der Bremer Landesbank € 1,27 Mio. in Anspruch genommen.

Darüber hinaus bestanden für die ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing Darlehenslinien bei der Landesbank Bremen, Bremen und Oldenburg, in Höhe von € 41,00 Mio. (davon in Anspruch genommen € 31,93 Mio.), bei der Postbank AG, Bonn, in Höhe von € 1,61 Mio. (davon in Anspruch genommen € 1,61 Mio.) sowie bei der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, in Höhe von € 0,46 Mio. (davon in Anspruch genommen € 0,46 Mio.).

Zusätzlich bestanden zwischen der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing und verschiedenen Kreditinstituten Forfaitierungsvereinbarungen. Am 31. Dezember 2013 waren über die Gallinat-Bank AG, Essen, ein Volumen von € 277,87 Mio. forfaitiert, über die Postbank AG, Bonn, € 4,30 Mio., über die Deutsche Kreditbank AG, Berlin, € 6,13 Mio. und über die Sparkasse Essen, Essen, € 4,72 Mio.

2.4 Haftungsverhältnisse und contingent liabilities (IAS 37.27)

Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wurden im Zusammenhang mit der Forfaitierung von Leasingforderungen eingegangen. Im Zuge einer derartigen leasingtypischen Refinanzierung der Objektbeschaffung durch regresslose Forderungsverkäufe ist eine Besicherung der Forfaitierung durch Sicherheitsübereignung der Leasingobjekte üblich.

Die ALBIS Finance AG hat gegenüber diversen Banken Patronatserklärungen für die ALBIS Mobil Lease GmbH abgegeben. Aus diesen Patronatserklärungen resultieren Eventualverbindlichkeiten in Höhe von bis zu T€ 30.055 (Vorjahr T€ 27.718). Eine Inanspruchnahme aus den Patronatserklärungen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar.

Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen finanziellen Verpflichtungen betreffen darüber hinaus Verpflichtungen aus unkündbaren Miet- und Leasingverträgen für Gebäude, die planmäßig 2020 enden. Die daraus resultierenden Mietverpflichtungen (IAS 17.35(a)) stellen sich wie folgt dar:

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bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
T€ 1.062 T€ 4.247 T€ 2.124 T€ 7.433
(Vorjahr T€ 1.138) (Vorjahr T€ 4.553) (Vorjahr T€ 3.416) (Vorjahr T€ 9.107)

Aus der Weitervermietung von Büroflächen aus unkündbaren Miet- und Leasingverträgen wurden im Berichtsjahr T€ 844 (Vorjahr T€ 856) vereinnahmt. Aus unkündbaren Untermietverhältnissen werden Mindestzahlungen in Höhe von T€ 1.029 (Vorjahr T€ 4.042) erwartet (IAS 17.35(b)).

Im Berichtsjahr wurden Mieten in Höhe von T€ 1.563 (Vorjahr T€ 1.477) aufwandswirksam erfasst (IAS 17.35(c)).

Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen finanziellen Verpflichtungen betreffen darüber hinaus Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2014 und 2021 enden.

Es besteht zudem ein Betreuungsvertrag zwischen der ALBIS Finance AG und der HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH, Hamburg. Die HFT erhält Vergütungen für die Vertragsverwaltung der atypisch Stillen Gesellschafter der ALBIS Finance AG, Hamburg.

Die Haftungsverhältnisse und Sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

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  2013
T€
2012
T€
Haftungsverhältnisse / finanzielle Verpflichtungen 40.909 40.848

3. Angaben zu den Vergütungssystemen und zu § 315 Abs. 2 Nr. 4 HGB

Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrates

Die in ihrer Struktur vom Aufsichtsrat der ALBIS Leasing AG festgelegte und mit dem Vorstand vereinbarte Vorstandsvergütung setzt sich aus fixen und ergebnisabhängigen Bestandteilen zusammen. Sie orientiert sich an den Vorgaben des DCGK (Deutscher Corporate Governance Kodex) und trägt den Besonderheiten des Unternehmens und dem sozioökonomischen Umfeld Rechnung. Dabei werden sowohl der Beitrag des jeweiligen Vorstandsmitglieds zur Unternehmensentwicklung als auch die finanzielle Lage der Gesellschaft berücksichtigt. Die Vorgaben des VorstAG (Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung) werden beachtet. Pensionsvereinbarungen für aktive Vorstandsmitglieder wurden nicht abgeschlossen. Besondere Nebenleistungen werden nicht gewährt.

Gesamtbezüge des Vorstands

Die Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand sehen neben einer fixen Vergütung variable, erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile vor.

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Angaben
in €
Hans O. Mahn Bernd Dähling Gesamt 2013
Bruttogehalt 718.630,36 228.689,60 947.319,96
Tantieme 5.811,00 40.000,00 45.811,00
Altersvorsorge 0,00 0,00 0,00
Vergütungen zur langfristigen Bindung 0,00 0,00 0,00
  724.441,36 268.689,60 993.130,96

Die Gesamtvergütung des Vorstands für seine Tätigkeit bei der ALBIS Leasing AG betrug im Berichtsjahr T€ 993.

Die Vorstände erhielten weitere Vergütungen für ihre Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG.

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Angaben
in €
Hans O. Mahn Bernd Dähling Gesamt 2013
Aufsichtsratsvergütung 0,00 0,00 0,00
Leistungszusagen durch Dritte 0,00 7.200,00 7.200,00
  0,00 7.200,00 7.200,00

Herr Bernd Dähling erhielt eine Vergütung in Höhe von T€ 7,2 für seine Tätigkeit als Geschäftsführer der ALBIS Vermögensverwaltung GmbH.

Die Entgeltregelungen für Herrn Bernd Dähling wurden mit Ergänzungsvereinbarung vom 23. Dezember 2012 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2013 wie folgt geändert:

Herr Bernd Dähling erhält ab dem 1. Januar 2013 eine Grundvergütung von T€ 210 pro Jahr. Ebenso beträgt ab dem 1. Januar 2013 die variable Vergütung 2 % des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG, wenn die Gesellschaft auch im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Überschuss erzielt hat oder im Folgejahr einen Jahresüberschuss erzielt. Der Anspruch auf eine Festtantieme besteht ab 2013 nicht mehr. Herrn Bernd Dähling steht ab dem 1. Januar 2013 die Nutzung eines Dienstwagens zu.

Vorstand und Aufsichtsrat sind bei schuldhafter Verletzung ihrer Pflichten der Gesellschaft gegenüber zu Schadensersatz verpflichtet. Für den Aufsichtsrat wurde eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O) ohne Selbstbehalt abgeschlossen.

Gemäß der Übergangsvorschrift des § 23 Abs. 1 VorstAG ist die Regelung des § 93 Abs. 2 Satz 3 AktG über den Selbstbehalt der Vorstandsmitglieder ab dem 1. Juli 2010 auch auf Versicherungsverträge anzuwenden, die vor dem 5. August 2009 abgeschlossen wurden. Das heißt, dass alle Versicherungsverträge, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes bereits bestanden, grundsätzlich bis zum 30. Juni 2010 an die Neuregelung anzupassen sind. Entsprechend besteht ab diesem Zeitpunkt für den Vorstand nur eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit Selbstbehalt. Die Vorstände haben im Schadensfall jeweils eine Selbstbeteiligung in Höhe von 10 % zu tragen, jedoch maximal bis zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitgliedes für alle Schadensfälle eines Jahres.

Die Vergütung des Aufsichtsrates ist in der Satzung der ALBIS Leasing AG festgelegt. Danach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates jeweils eine Jahresfestvergütung in Höhe von T€ 28. Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält das Eineinhalbfache des Betrags, das sind T€ 42, der Vorsitzende des Aufsichtsrates das Zweifache, also T€ 56, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer, sofern sie anfällt. Ferner zahlt die Gesellschaft jedem Mitglied des Aufsichtsrates pro Sitzung und Hauptversammlungsteilnahme einen angemessenen Auslagenersatz. Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Prämien für den Versicherungsschutz zur gesetzlichen Haftpflicht aus der Aufsichtsratstätigkeit (D&O-Versicherung).

Für die Wahrnehmung der Aufgaben im Mutterunternehmen wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr an Gesamtbezügen T€ 126 gezahlt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Berichtsjahr nicht für Tochterunternehmen tätig. Das Vergütungssystem des Aufsichtsrates enthält gemäß der Satzung nur fixe Bestandteile.

Für ehemalige Vorstandsmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 516 gebildet. In 2013 wurden T€ 30 an Ruhegeldern gezahlt.

Die Transparenzvorschrift des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der geltenden Fassung vom 10. Juni 2013) und die gesetzlichen Vorschriften des § 15a WpHG erfordern die Veröffentlichung von Geschäften der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und ihnen nahestehenden natürlichen sowie juristischen Personen in ALBIS Leasing Aktien. Nach beiden Regularien sind Käufe und Verkäufe durch vorgenannte Personen mitteilungspflichtig. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de.

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Name Handelstag Bezeichnung Wertpapiere Geschäftsart Stückzahl Kurs
Volumen
Sonstige Verwandte des Vorstands über Pfeffersack Vermögensverwaltung GmbH 11.11.2013 Aktie Verkauf 365.890 0,47 171.963,30
Ehe- oder eingetragener Lebenspartner des Vorstands über Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH 11.11.2013 Aktie Kauf 365.890 0,47 171.963,30

Im Jahr 2013 gab es keine weiteren Geschäfte der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und ihnen nahestehender natürlicher sowie juristischer Personen mit Aktien der ALBIS Leasing AG, über die zu berichten wäre.

4. Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB bzw. § 315 Abs. 4 HGB

4.1 § 315 Abs. 4 Nr. 1 bis 9 HGB

1. Das Grundkapital der ALBIS Leasing AG ist eingeteilt in 15.327.552 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Nennwert von € 1,00.

2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind nicht bekannt.

3. Zu den direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, wird auf die Angaben im Anhang unter „9. Eigenkapital / Gezeichnetes Kapital“ verwiesen.

4. Inhaber von Aktien mit Sonderrechten gibt es nicht.

5. Stimmrechtskontrollen von Arbeitnehmern, die am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben, liegen nicht vor.

6. Die Vorschriften der Satzung, die die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sowie die Änderung der Satzung betreffen, entsprechen den gesetzlichen Regelungen.

7. „Die Hauptversammlung hat den Vorstand mit Beschluss vom 19. Juni 2012 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 7.650.000,00 zu erhöhen. Sofern den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt wird, können die Aktien auch einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 S. 1 oder § 53 b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 KWG tätigen Unternehmen zur Übernahme angeboten werden, mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden,

(a) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen;

(b) bei Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstigen Vermögensgegenständen;

(c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss gilt jedoch nur, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt. Bei der Ausnutzung der 10 %-Grenze sind aufgrund anderweitiger Ermächtigungen etwa erfolgte Ausschlüsse des Bezugsrechtes nach § 186 Abs. 3 S. 4 AktG (z.B. bei der Veräußerung eigener Aktien oder bei der Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen) mit einzubeziehen;

(d) um Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen zu begeben; sowie

(e) um Inhabern von durch die Gesellschaft auszugebenden Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechtes zustehen würde.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen.

8. Das Grundkapital ist um bis zu € 7.650.000,00 durch Ausgabe von bis zu 7.650.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Rechten an Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Schuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 19. Juni 2012 erteilten Ermächtigung von der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 begeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von ihren Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch die Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

9. Es gibt keine Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

10. Es gibt keine besonderen Entschädigungsvereinbarungen des Mutterunternehmens, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen wurden.

4.2 Angaben nach § 315 Abs. 4 HGB i.V.m. § 21 WpHG

Die Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH, Wulfsen, Deutschland, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12. November 2013 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 11. November 2013 die Schwelle von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritt und an diesem Tag 6,75 % (das entspricht 1.033.959 Stimmrechten) betrug.

Korrekturmeldung: Die Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH, Wulfsen, Deutschland, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12. November 2013 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 11. November 2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritt und an diesem Tag 6,75 % (das entspricht 1.033.959 Stimmrechten) betrug.

Frau Irmgard Mahn, Deutschland, teilte uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 2. Dezember 2013 mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 11. November 2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritt und an diesem Tag 6,75 % (das entspricht 1.033.959 Stimmrechten) betrug. 6,75 % der Stimmrechte (das entspricht 1.033.959 Stimmrechten) sind Frau Mahn gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG über die Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH zuzurechnen.

5. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit notariellem Kaufvertrag vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG, Hamburg, sämtliche Geschäftsanteile an der Gallinat-Bank AG, Essen, an die NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, veräußert. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 14.150. Zur Vorbereitung dieser Transaktion hatte die ALBIS Leasing AG sämtliche Aktien, Genussrechte und Stillen Beteiligungen, die von der ALBIS Finance AG, der ALBIS Mobil Lease GmbH, der KML Kurpfalz Mobilien Leasing GmbH und sechs Privatpersonen gehalten wurden, erworben. Die Genussrechte und Stillen Beteiligungen wurden in die Kapitalrücklage der Gallinat-Bank AG eingebracht.

Ebenfalls mit notariellem Kaufvertrag vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG, Hamburg, von der Gallinat-Bank AG sämtliche Geschäftsanteile an der ALBIS HiTec Leasing AG erworben. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 27.400. Mit dem Erwerb der Anteile an der ALBIS HiTec Leasing AG erwirbt die ALBIS Leasing AG mittelbar 100 % der Anteile an deren Tochtergesellschaften Gallinat-Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH.

Mit dem Investor NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, hat die ALBIS Leasing AG in diesem Zusammenhang die Fortführung der bisherigen Refinanzierung bis zunächst einschließlich 2016 vereinbart. Es wurden Verträge über die Refinanzierungsrahmen und die Konditionen für die weitere Refinanzierung mit der Gallinat-Bank AG geschlossen. Die vereinbarten Konditionen bedeuten eine Verbesserung gegenüber der bisherigen Situation. Die ALBIS Leasing AG und die NIBC Bank N. V. hoffen, hiermit die Basis für eine auch über 2016 hinausgehende, erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt zu haben.

Mit Urkunde vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG das Grundstück in der Lindenallee in Essen zum Kaufpreis von T€ 3.300 von der Gallinat-Bank AG erworben. Das Grundstück ist der ehemalige Firmensitz der Gallinat-Bank AG.

Der Verkauf der ALBIS Finance AG wurde im Frühjahr 2014 von der zuständigen Aufsichtsbehörde der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn und Frankfurt am Main, genehmigt. Die ALBIS Finance AG mit ihren Tochtergesellschaften und atypisch Stillen Gesellschaftern gehört seitdem nicht mehr zum Konsolidierungskreis der ALBIS Leasing AG.

Seit Oktober 2013 sind somit der Teilkonzern ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS Mobil Lease GmbH und UTA Leasing GmbH sowie seit April 2014 der Teilkonzern ALBIS HiTec Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS HiTec Leasing AG, Gallinat-Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH sowie die ALBIS Service GmbH unmittelbare Tochtergesellschaften der ALBIS Leasing AG. Daneben verbleiben noch einige wenige Gesellschaften im Beteiligungsportfolio, die ihr Bestandsgeschäft entweder abwickeln oder kein aktives Geschäft mehr betreiben.

Mit Kaufvertrag vom 18. Dezember 2013 und mit Wirkung zum 1. Januar 2014 wurden sämtliche Geschäftsanteile der NL Real Estate Lease GmbH, Hamburg, an zwei konzernfremde Investoren veräußert. Der Übergang von Nutzen und Lasten ist, bis zum Zeitpunkt der Entkonsolidierung der ALBIS Finance AG und damit auch des NL Real Estate Teilkonzerns, noch nicht erfolgt.

Die ALBIS Leasing AG ist unmittelbar an den Ergebnissen der verbliebenen Gesellschaften beteiligt, ohne dass atypisch Stille Gesellschafter oder Kommanditisten partizipieren.

6. Risiken der zukünftigen Entwicklung

6.1 Risikopolitischer Rahmen

Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der allgemeinen Geschäftspolitik der ALBIS Leasing Gruppe. Es soll eine einheitliche und vergleichende Betrachtung der wesentlichen Risiken in den strategischen Geschäftseinheiten ermöglichen.

Ziel des Risikomanagements ist es, den Unternehmenswert über risikobewusste Entscheidungen zu erhalten und zu steigern. Vorrangig soll eine möglichst hohe Risikotransparenz geschaffen werden, die das bewusste Eingehen von Risiken aufgrund der Kenntnis von Risikoursachen und Wirkungszusammenhängen erlaubt. Potenziell bestandsgefährdende Risiken sollen ebenso wie ein mögliches Versäumen von Chancen rechtzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um das Unternehmensergebnis insgesamt zu verbessern bzw. Verluste zu vermeiden.

Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) verpflichtet den Vorstand der Gesellschaft dazu, geeignete Maßnahmen zu ergreifen – insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten –, um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, frühzeitig zu erkennen. Als Überwachungsinstrument hat die ALBIS Leasing AG ein auf die unternehmensspezifischen Anforderungen zugeschnittenes Risiko-Chancen-Management-System (RCMS) implementiert, das auch der Unternehmenssteuerung der ALBIS Leasing AG und ihrer Konzernunternehmen dient.

Mit diesem RCMS kann die ALBIS Leasing AG sämtliche im Sinne des KonTraG relevanten Risiken sowie wahrnehmbare Chancen, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben können, identifizieren, analysieren, quantifizieren, steuern und kommunizieren. Im Rahmen des RCMS integriert die ALBIS Leasing Gruppe Maßnahmen, Verfahren und Systeme, die konzernweit zur Überwachung dieser Risiken und Chancen angewendet werden.

Die Leasinggesellschaften, die das Finanzierungsleasing betreiben, unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie den von der BaFin aufgestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk).

Alle Unternehmen der ALBIS Leasing Gruppe, die das Finanzierungsleasing und / oder das Factoring betreiben, wurden im Jahr 2009 bei der BaFin angemeldet. Die von den MaRisk geforderten angemessenen Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozesse für die wesentlichen Risikoarten Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und Operationelle Risiken sind implementiert. Die Anforderungen an das Risikomanagement sind damit fester Bestandteil des Risikosteuerungsprozesses in der ALBIS Leasing Gruppe und werden ständig optimierend angepasst.

Im Jahr 2010 hat die ALBIS Finance AG als Institutsobergesellschaft eine Interne Revision implementiert und im Dezember 2010 in die Gallinat-Bank AG ausgelagert. Die Gallinat-Bank AG erbringt die Revisionstätigkeiten als Dienst- und Beratungsleistungen für die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe. Jede Leasinggesellschaft hat ihrerseits einen Revisionsbeauftragten ernannt, der direkter Ansprechpartner der Internen Revision im Bereich Leasing ist und diese bei der Durchführung von Revisionsprüfungen unterstützt.

Die Grundlagen für die Tätigkeiten der Internen Revision sind im Revisionshandbuch und in der Geschäftsordnung schriftlich dokumentiert.

Revisionsschwerpunkte des Jahres 2013 waren das Rechnungswesen, der Datenschutz, das Anzeige- und Meldewesen, die Geldwäsche und das Outsourcing. Die Revision kontrollierte unter anderem die Einhaltung des 4-Augen-Prinzips, der Funktionstrennung und der Kompetenzregelungen, das Bestehen und die Einhaltung von Vertretungsregelungen, Arbeitsanweisungen, Zuständigkeitsregelungen, Organisationshandbüchern und eines geeigneten Dokumentationsverfahrens. Weiterer Prüfungsschwerpunkt war die IT. Die IT-Revision hat die Standorte Hamburg, Neu-Isenburg und Essen geprüft.

Die für das Jahr 2013 geplanten Prüfungen konnten in vollem Umfang durchgeführt und abgeschlossen werden.

6.2 Risikomanagementsystem

Die Risiken der ALBIS Leasing AG und ihrer Tochtergesellschaften werden von dem in der ALBIS Leasing Gruppe implementierten IT-basierten System erfasst, strukturiert, bewertet, dokumentiert und offengelegt. Führungskräfte und Mitarbeiter unterschiedlicher Funktionen, Teilkonzerne und Tochtergesellschaften werden in das konzernweite Risiko-Chancen-Management (RCM) einbezogen, um − dem Bestreben des Vorstands entsprechend − ein einheitliches Risikogrundverständnis zu schaffen. So können die Belange der ALBIS Leasing AG sowie die Besonderheiten der einbezogenen Teilkonzerne und Unternehmen berücksichtigt und das unternehmens- und bereichsübergreifende Risikobewusstsein gestärkt werden.

Der gesamte RCM-Prozess wird von einer Software begleitet, die hilft, den Aufwand für das Systemhandling bei Risikoinventuren und für die regelmäßig zu betreibende Datenpflege (Abgrenzung von Betrachtungszeiträumen, Auswertungsanforderungen, Berichtsfunktion, Export-/Importfunktion etc.) zu reduzieren, und die einen schnellen Datenzugriff ermöglicht.

Die Risiken werden in den Einzelgesellschaften bzw. Teilkonzernen gesteuert und zentral überwacht. Die Risikodefinition und -bewertung nehmen die Gesellschaften vor. Von diesen werden auch geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung definiert. Die Gesellschaften handeln dabei innerhalb des selbst definierten Risikorahmens. Die zentrale Überwachung erfolgt im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung für den Gesamtkonzern. Zentrale Risikobudgets werden nicht erstellt. Denn der Konzern besteht aus eigenständigen Gesellschaften. Ein Risikotransfer ist damit ausgeschlossen.

Für die ALBIS Mobile Lease GmbH, die UTA Leasing GmbH und die KML Kurpfalz Leasing GmbH besteht ein Steuerungssystem. Dieses überwacht die Forderungsportfolien − ihre Struktur und Ausfallrisiken sowie ihre historische Entwicklung − umfassend. Aus der entstandenen Zeitreihe lassen sich für die einzelnen Leasinggesellschaften geeignete Maßnahmen für die Risikosteuerung ableiten.

Die zentrale Überwachung und IT-seitige Betreuung der Steuerungsinstrumente liegt bei der Gallinat-Service GmbH.

Im Teilkonzern ALBIS Mobil Lease wurde − als ein zentraler Punkt der MaRisk – die Berechnung der Risikotragfähigkeit implementiert. Die Risikotragfähigkeit wird festgestellt durch Gegenüberstellung von Risikodeckungspotenzial (über welches die Leasinggesellschaft verfügt) und zu erwartenden Risiken (denen die Leasinggesellschaft ausgesetzt ist). Übersteigt das Risikodeckungspotenzial die Summe der Risiken ist die Risikotragfähigkeit für die betrachtete Gesellschaft gegeben. Für das Jahr 2013 wurden eine Konsolidierung der Risikotragfähigkeit sowohl für jede operativ tätige Leasinggesellschaft als auch für den Teilkonzern ALBIS Mobil Lease durchgeführt und im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung Stresstests simuliert. Hierbei werden Szenarien wie Einbruch des Neugeschäfts, starker Margendruck, erheblich gestiegene Anzahl notleidender Verträge, hohe Anzahl zurückzunehmender Leasinggüter aus notleidenden Verträgen und infolgedessen Einbruch der Preise auf den Verwertungsmärkte etc. getestet. Der Teilkonzern ALBIS Mobil Lease GmbH sieht sich aufgrund dieser Simulation in der Lage, auch schwierige Entwicklungen zu bewältigen.

Alle operativen Leasinggesellschaften ermitteln und steuern ihr Risikodeckungspotenzial – den Vorgaben des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. (BDL) entsprechend – gemäß Substanzwertrechnung auf Einzelgesellschaftsebene. Mit Hilfe der Substanzwertrechnung wird auch das Ertragspotenzial des bestehenden Leasingvertragsportfolios ermittelt.

6.3 Risikokategorien und -entwicklung

6.3.1 Kreditrisiken / Adressenausfallrisik en

Das Adressenausfallrisiko misst Risiken aus Verlusten oder entgangenen Gewinnen aufgrund von 'Defaults' (Ausfall oder Bonitätsverschlechterung) von Geschäftspartnern sowie die Veränderung dieser Risiken. Das Adressenausfallrisiko erfasst neben dem klassischen Endkundengeschäft auch die Risiken aus dem indirekten Vertrieb über Händler / Vendoren (Kontrahentenrisiko). Länderrisiken bestehen in der ALBIS Leasing Gruppe nicht.

Die Gesellschaften haben für alle ihre wesentlichen Leasing- und Kreditportfolien Systeme zur Beurteilung der Bonität der Antragsteller eingerichtet (Scoring- / Ratingsysteme). Grundlage der Bewertung sind neben den Antragsteller-, Vertrags- und Objektdaten auch externe Informationen, insbesondere von Kreditauskunfteien. Die Ergebnisse der systematischen Bonitätsbeurteilung sind Grundlage für die Kreditentscheidungen.

Ziel der eingesetzten Systeme ist die Steuerung der Ausfallrisiken bei gleichzeitiger Optimierung der Annahmequoten. Funktionsfähigkeit und Trennschärfe der Bonitätsbeurteilungssysteme werden von den Gesellschaften regelmäßig überwacht. So können auch Änderungen in der Portfoliostruktur frühzeitig identifiziert werden.

Für alle wesentlichen Portfolien der ALBIS Leasing Gruppe ist ein monatliches Portfoliomonitoring eingerichtet. Portfoliostrukturen, Zahlungsrückstände und Ausfälle werden laufend überwacht.

Die Überwachung der Adressenausfallrisiken ist Schwerpunkt des Risikomanagements der ALBIS Leasing Gruppe. Die Methoden und Verfahren zur Bonitätsbeurteilung werden anhand der gewonnenen Erfahrungen fortlaufend weiterentwickelt und angepasst.

Sicherheiten in Form von Leasinggegenständen begrenzen das Ausfallrisiko in den operativen Gesellschaften. Im Rahmen der Refinanzierung über Verbriefung oder Forfaitierung werden diese Risiken transferiert.

6.3.2 Marktpreisrisiken

Das Marktrisiko erfasst mögliche negative Wertänderungen, die aus der Schwankung von Marktpreisen, z.B. von Zinsen oder Aktien- und Devisenkursen, entstehen.

Wesentliche Aktienkursrisiken bestehen in der ALBIS Leasing Gruppe nicht.

Zinsrisiken ergeben sich aus den in der Regel festverzinslichen Leasinggeschäften, wenn die Refinanzierung zu variablen Zinssätzen erfolgt.

Die Zinsrisiken werden von den operativen Gesellschaften für ihr jeweiliges Portfolio gemanagt. Innerhalb der Risikopolitik des Konzerns sind die Gesellschaften angewiesen, alle Geschäfte laufzeitkongruent unter Absicherung der Zinsrisiken zu refinanzieren.

Grundsätzlich sind die Gesellschaften gehalten, SWAP-Geschäfte nur abzuschließen, wenn sie geeignet sind, Zinsrisiken aus der Finanzierung des operativen Leasinggeschäfts zu minimieren. Offene SWAP-Positionen, ohne entsprechendes Grundgeschäft sind zu vermeiden. Zum Jahresultimo 2013 bestanden keine offenen SWAP-Positionen.

Im Berichtsjahr wurden die Zinsrisiken von den Gesellschaften als nicht kritisch bewertet.

Über die konzernübergreifende Steuerung der Refinanzierungsaktivitäten und die Entwicklungen der Beziehungen zu unseren Bankenpartnern findet ein regelmäßiger interner Austausch statt. Die hier unterhaltenen Rahmen, Inanspruchnahmen und Konditionen sind Bestandteile eines konzernübergreifenden monatlichen Reportings. Das Reporting wird im Hinblick auf die differenzierte Erfassung von Refinanzierungskosten und die Berücksichtigung individueller Geschäftsgestaltung und Risikoaspekte fortentwickelt.

Marktpreisrisiken könnten auch aus Entwicklungen auf den Verwertungsmärkten / Sekundärmärkten der ALBIS Leasing Gruppe entstehen. Wenn die Marktpreise für gebrauchte und zur Verwertung anstehende Nutzfahrzeuge unter die geplanten Restwerte der Leasinggüter fallen, kann dies zu Ergebnisbelastungen führen. Die Sekundärmärkte unterliegen jedoch permanenter Beobachtung. Zudem besteht die Möglichkeit, die Leasinggüter auch im eigenen Kundenstamm zu verwerten. Das Marktpreisrisiko wird deshalb als beherrschbar beurteilt.

6.3.3 Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko misst, ob die ALBIS Leasing AG oder ihre Tochtergesellschaften ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen können (Solvenz- oder Refinanzierungsrisiko). Liquiditätsrisiken der ALBIS Leasing Gruppe könnten aus der Refinanzierung des Leasinggeschäfts entstehen.

Die Liquiditätsrisiken werden auf der Ebene der operativen Gesellschaften gesteuert und von der Muttergesellschaft überwacht – mit einem differenzierten Steuerungssystem, das seinen Fokus auf die kurz- und mittelfristige Planungsrechnung sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien legt.

Bei der Entwicklung der Risiken ist zwischen dem Neu- und Bestandsgeschäft zu unterscheiden. Das Bestandsportfolio ist in allen Gesellschaften fristenkongruent refinanziert.

Im Bereich des Neugeschäfts entstehen Liquiditätsrisiken nur dann, wenn Neugeschäft ohne entsprechende laufzeitkongruente Refinanzierung abgeschlossen wird. Die Leasinggesellschaften sind jedoch gehalten, Neugeschäft nur abzuschließen, wenn entsprechende Refinanzierungslinien zur Verfügung stehen und das abzuschließende Geschäft den Vorgaben der Refinanzierungspartner entspricht.

6.3.4 Geschäfts- und Betriebsrisiken

Geschäftsrisiken der ALBIS Leasing Gruppe sind mögliche Verluste, die durch negative Abweichungen der Erträge und Kosten von den Planzahlen entstehen. Die Geschäftsrisiken werden sowohl von der Geschäftsstrategie als auch von geänderten Rahmenbedingungen wie Marktumfeld, Kundenverhalten oder technologischer Entwicklung beeinflusst. Als Betriebsrisiken sind die Operationellen Risiken sowie die Rechtsrisiken und die Risiken aus internem oder externem Betrug definiert.

Die Geschäfts- und Betriebsrisiken werden von den Gesellschaften mit der implementierten Software systematisch erfasst und bewertet. Die zur Risikoreduzierung oder -verlagerung beschlossenen Maßnahmen werden zugeordnet. Um die Risiken zu erfassen und zu bewerten, wurde neben der Kategorisierung der Risiken auch eine umfassende Definition der Risikofelder und -aspekte vorgenommen. Auf dieser Basis wird die Risikoinventur durchgeführt. Die gesellschaftsübergreifende Definition ermöglicht es, die Risiken der Gesellschaften zu vergleichen und – bei gleichen Geschäftsfeldern – Abweichungen in der Risikostruktur zu identifizieren.

Bei den Geschäftsrisiken wird das Hauptaugenmerk auf die kontinuierliche Überwachung des Marktumfelds der Gesellschaften gelegt. So kann frühzeitig auf Marktveränderungen reagiert werden. Zeit- und marktnah werden insbesondere die Abhängigkeiten von Vertriebskanälen und -partnern sowie die Diversifikation über die Asset- und Kundenklassen überwacht, so dass frühzeitig Maßnahmen der Portfoliosteuerung eingeleitet werden können.

Wesentliche Geschäftsrisiken ergeben sich bei allen Gesellschaften aus der aktuellen Konjunkturentwicklung und damit der Entwicklung des Neugeschäfts.

Bei den Operationellen Risiken stehen nach wie vor die IT- und Prozessrisiken im Mittelpunkt der Betrachtung und Bewertung, denn das Geschäft der operativ tätigen Gesellschaften – insbesondere der Gesellschaften, die sich im Massengeschäft bewegen und deren Absatzkanäle eine hohe Verfügbarkeit der IT-Systeme erfordern – ist von der IT besonders abhängig. Zur Reduzierung der Ausfallrisiken arbeiten diese Gesellschaften kontinuierlich an der Ausfallsicherheit und entwickeln das Katastrophenmanagement weiter.

Leasinggesellschaften unterliegen darüber hinaus Veritäts- und Betrugsrisiken. Diese Risiken steigen mit zunehmender Entfernung der Gesellschaft von dem zugrunde liegenden Geschäft. Die bestehenden Sicherungsmaßnahmen stehen unter permanenter Überwachung.

Die ALBIS Leasing Gruppe ist darüber hinaus aufgrund ihrer vorgehaltenen Leistungsbereitschaft auf ein nachhaltiges Niveau des Neugeschäfts angewiesen. Bleibt das Neugeschäft hinter der Leistungsbereitschaft zurück, kommt es zu Leerstandskosten, die die Ertragslage beeinträchtigen und nur mit zeitlichem Verzug abgebaut werden können. Der Abbau von Leistungsbereitschaft mindert die Fähigkeit, auf eine Marktbelebung schnell reagieren zu können. Die abgebaute Leistungsbereitschaft wiederherzustellen, ist kosten- und zeitintensiv und kann im Falle einer Marktbelebung dazu führen, dass das ansteigende Neugeschäftsvolumen nicht in dem möglichen Umfang bearbeitet werden kann. Im Jahr 2013 konnte das angefragte Neugeschäft mit den vorgehaltenen Kapazitäten in vollem Umfang bedient werden.

6.3.5 Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den

Rechnungslegungsprozess

Die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe setzen für ihr Rechnungswesen zertifizierte Finanzbuchhaltungssysteme ein, die eine zutreffende Verarbeitung der erfassten Sachverhalte gewährleisten. Die laufende und zeitnahe Datensicherung liegt bei der IT der Konzerntochter ALBIS Service GmbH. Die im Rechnungswesen implementierten Prozesse stellen eine vollständige und zeitnahe Erfassung aller Geschäftsvorfälle sicher. Die Prozesse reglementieren und überwachen vor allem den Beleg- und Zahlungsfluss. Die Abteilungen im Rechnungswesen der ALBIS Leasing Gruppe sind qualifiziert besetzt. Sie werden von den jeweiligen Vorständen – über laufende, wenigstens monatliche Auswertungen – kontrolliert. Zur Erstellung des Konzernabschlusses gibt das Rechnungswesen der jeweiligen Tochtergesellschaften die Abschlusszahlen in ein zentrales System ein. Der Bereich Finanzen der ALBIS Leasing AG kontrolliert die Eingaben. Die Konsolidierung und die Erstellung des Konzernabschlusses obliegt ebenfalls dem Bereich Finanzen.

Der Konzerntochter ALBIS Service GmbH wurden zum Zwecke der Systemwartung, der Erstellung des Rechnungswesens und der Konsolidierung Schreib- und Leseberechtigungen für die EDV-Programme eingeräumt, die für die Finanzbuchhaltung relevant sind. Darüber hinaus besitzen ausschließlich die Mitarbeiter des Bereichs Finanzen und der jeweilige Vorstand Finanzen der ALBIS Leasing Gruppe diese Berechtigungen.

6.4 Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften steht der ALBIS Leasing Konzern mit nahestehenden Personen in Beziehung. Hierzu zählen insbesondere Geschäftsbeziehungen zwischen dem Konzern und seinen Beteiligungen. Diese nahestehenden Personen waren an keinen wesentlichen oder in ihrer Art oder Beschaffenheit unüblichen Transaktionen beteiligt. Alle Transaktionen zwischen nahestehenden Unternehmen wurden zu marktüblichen Bedingungen, wie unter fremden Dritten, abgeschlossen.

6.5 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die ALBIS Leasing AG hatte in der Vergangenheit nur in geringem Umfang Anteil am Erfolg der operativ tätigen Leasinggesellschaften. Mit dem Erwerb der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing und der ALBIS HiTec Leasing wird die ALBIS Leasing AG künftig unmittelbar an den operativen Ergebnissen dieser Gesellschaften beteiligt sein. Ab dem Frühjahr 2014 gibt es im Konzern keine atypisch Stillen Beteiligten oder Kommanditisten mehr. Es bestehen deshalb weder Beteiligungsansprüche am Ergebnis des Konzerns noch Abfindungsansprüche. Derartige Ansprüche haben in den vergangenen Jahren zu einem kontinuierlichen Mittelabfluss und – abfindungsbedingt – zu einer ständigen Ergebnisbelastung bei den Leasinggesellschaften oder im Konzern geführt. Zudem entfallen die Kosten der Verwaltung dieser Beteiligungen.

Die Vereinigung der operativen Leasinggesellschaften direkt unter der ALBIS Leasing AG ergibt eine klare Konzernstruktur. Die Entstehung und die Zurechnung der operativen Ergebnisse werden transparenter. Zusammen mit der Straffung des Beteiligungsportfolios ergibt sich eine übersichtliche, klar nach Funktionen strukturierte Gruppe. Die ALBIS Leasing AG ist zuversichtlich, dass sowohl der Bankensektor als auch die Kapitalmärkte die Neuordnung der Gruppe positiv aufnehmen werden.

In den vergangenen Jahren wurden Gespräche mit Banken und Investoren immer wieder durch das umfangreiche Beteiligungsportfolio, die Konzernstruktur sowie die Beteiligung von atypisch Stillen Gesellschaftern und Kommanditisten behindert. Die Maßnahmen der Jahre 2013 und 2014 haben Klarheit geschaffen. Strategisches Ziel der ALBIS Leasing Gruppe ist es, auf dieser Basis, ihre Refinanzierung über den Bankensektor auszuweiten. Hierbei setzt sie auf ihre langjährigen Bankenpartner und auf die Gewinnung neuer Refinanzierungspartner. Der Konzern bezieht auch die Gallinat-Bank AG in die Refinanzierungsplanung ein. Die Übernahme durch die NIBC Bank N. V. hat die Refinanzierungskraft der Gallinat-Bank AG erheblich gestärkt.

Infolge der Konzernumstrukturierungsmaßnahmen wird das Ergebnis 2014 noch einmal durch Kosten für Rechts- und Beratungsleistungen belastet. Spätestens ab Mitte 2014 wird die Verschlankung jedoch zu einer Entlastung in diesem Kostenbereich führen.

Die Aussichten für das Refinanzierungsinstrument Leasing in Deutschland, den positiven Trend fortzusetzen, sind weiterhin gut. Das ifo Institut und die Deutsche Bundesbank prognostizieren für das Jahr 2014 eine positive konjunkturelle Entwicklung.

Risiken

Die ALBIS Leasing AG ist – als Holding ohne eigenen operativen Geschäftsbetrieb – im Hinblick auf Liquidität und Ertrag gegenwärtig und zukünftig auf Beteiligungserträge, Erträge aus Dienstleistungsverträgen und Umlagen angewiesen, die von den Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe bezogen werden. Die Beteiligungserträge fließen der ALBIS Leasing AG aber nur zu, soweit aufgrund der Beteiligung an Unternehmen Gewinnausschüttungen vereinnahmt werden. Über die Gewinnausschüttungen beschließen die jeweiligen Gesellschafterversammlungen. Die Möglichkeiten der Gewinnverwendung können allerdings durch ökonomische Gegebenheiten oder durch Gesetz beschränkt sein. Können die erwarteten Erträge nicht realisiert werden, führt dies zu einer Ergebnisbelastung bei der ALBIS Leasing AG. Eine gegenüber 2013 verschlechterte Ergebnissituation bei den Gesellschaften der Gruppe ist gegenwärtig nicht zu erkennen, die Gesellschaften gehen für 2014 von Ergebnisverbesserungen aus.

Konjunkturelle Entwicklungen sind für die ALBIS Leasing Gruppe wichtig, weil hierin entscheidende Einflussfaktoren für die Schuldnerbonität liegen. Bei normaler wirtschaftlicher Entwicklung können diese Risiken aufgrund der Auswahl der Schuldner über leistungsfähige Entscheidungsprozesse bei den operativen Gesellschaften gut eingeschätzt werden. Bei einer krisenhaften Entwicklung verschlechtert sich die Schuldnerbonität allgemein. Das ist schwer antizipierbar und manifestiert sich in Forderungsverlusten und Wertberichtigungsbedarf. Der Wertberichtigungsbedarf im operativen Leasinggeschäft war im Jahr 2013 wie im Vorjahr auf niedrigem Niveau stabil. Die Gesellschaften haben ausreichend Vorsorge getroffen. Ein signifikanter Trend ist nicht auszumachen.

Die konjunkturelle Entwicklung beeinflusst zudem den Umfang des zu realisierenden Neugeschäfts. Die Leasinggesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe planen Neugeschäftswachstum. Sollte die Neugeschäftsplanung nicht umsetzbar sein oder das Neugeschäftsvolumen sinken, entstehen bei den Leasinggesellschaften Leerstandskosten, die die Ertragslage belasten.

Sollte das Neugeschäftsvolumen aufgrund anderer Faktoren, wie etwa fehlender oder knapper Refinanzierung, nicht realisierbar sein, entstehen ebenfalls Leerstandskosten, die die Ertragslage negativ beeinflussen. Das Ausscheiden von wichtigen Marktteilnehmern hat in den Vorjahren bei allen Gesellschaften zu Kürzungen der Refinanzierungslinien bei konzernfremden Banken geführt. Die Gallinat-Bank AG ist, auch nach ihrer Veräußerung an die NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, von erheblicher Bedeutung für die Refinanzierung der Leasinggesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe. Die ALBIS Leasing AG hat deshalb mit dem Investor die Fortführung der bisherigen Refinanzierung bis zunächst einschließlich 2016 vereinbart sowie Verträge über Refinanzierungsrahmen und Konditionen mit der Gallinat-Bank AG geschlossen. Sollte die Gallinat-Bank AG nach 2016 diese Refinanzierung nicht mehr darstellen und keine alternative Refinanzierung bestehen, würde dies beeinträchtigende Auswirkungen auf die Ertragskraft der Gesellschaften und auf die Beteiligungserträge der ALBIS Leasing AG sowie auf die Beteiligungsansätze für ihre Tochtergesellschaften haben. Wir haben gegenwärtig keine Hinweise, dass die Gallinat-Bank AG die Refinanzierung einschränken wird. Die ALBIS Leasing AG und die NIBC Bank N. V. hoffen, die Basis für eine über 2016 hinausgehende, erfolgreiche Zusammenarbeit zu legen.

Die Leasinggesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe sind Spezialisten für die Verwertung von Leasinggegenständen aus ausgelaufenen oder leistungsgestörten Leasingverträgen. Die Ergebnisse aus der Verwertung der Leasinggegenstände haben einen wesentlichen Anteil an den Gesamtergebnissen der Gesellschaften. Konjunkturelle Einflüsse können die Verwertungsergebnisse und damit die Ertragskraft der Gesellschaften negativ beeinflussen. Die Gesellschaften gehen davon aus, dass sich die Preise auf den Verwertungsmärkten in 2014 nicht verschlechtern und dass Leasingrückläufer planmäßig verwertet werden können.

Durch den Erwerb der ALBIS HiTec Leasing AG und des Grundstücks in Essen ist der Umfang der Verbindlichkeiten der ALBIS Leasing Gruppe erheblich gestiegen. Die Refinanzierung beläuft sich insgesamt auf € 27 Mio. Hiervon bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von € 7 Mio. gegenüber verbundenen Unternehmen, in Höhe von € 4 Mio. gegenüber der ALBIS Finance AG und in Höhe von € 16 Mio. gegenüber der NIBC Bank N. V.

Die ALBIS Leasing AG plant, die Essener Immobilie zu veräußern. Der Veräußerungserlös soll zur Teiltilgung der Refinanzierung bei der NIBC Bank N. V. verwendet werden. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber der NIBC Bank N. V. sind ratierlich in den Jahren 2015 bis 2019 zu tilgen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS Finance AG werden anschließend getilgt. Die verbleibenden Verbindlichkeiten bestehen konzernintern gegenüber der 100 % Tochtergesellschaft ALBIS Mobil Lease GmbH.

Die Verbindlichkeiten wie auch die daraus resultierenden Zinszahlungen werden die Liquidität der ALBIS Leasing AG belasten. Sämtliche Zahlungen wurden in der Mehrjahresertragsplanung und der Mehrjahresliquiditätsplanung der ALBIS Leasing AG berücksichtigt.

Die Veräußerungen von Gesellschaften aus dem ALBIS Leasing Konzern im Herbst 2013 und im Frühjahr 2014 beziehen sich auch auf Gesellschaften, die Mieter in der Ifflandstraße 4 in Hamburg sind. Die Gesellschaften haben laufende Mietverträge. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass die Gesellschaften sich aufgrund ihres Verkaufs räumlich neu orientieren. Denn das Bindungsinteresse an die anderen Gesellschaften des Konzerns und an die gemeinsamen Serviceeinrichtungen wird abnehmen. Die ALBIS Leasing AG ist Generalmieterin des Gebäudes Ifflandstraße 4. Es obliegt ihr, für die Vermietung des Gebäudes zu sorgen. Leerstandskosten treffen die ALBIS Leasing AG. Die ALBIS Leasing AG erarbeitet vorsorglich bereits Konzepte zur Fremdvermietung. von attraktiven Flächen in der Ifflandstraße 4.

Die ALBIS Service GmbH ist Dienstleisterin für die Gesellschaften des Konzerns. Dienstleistungen werden auch für Gesellschaften erbracht, die aus dem Konzern verkauft wurden. Die ALBIS Service GmbH hat grundsätzlich laufende Dienstleistungsverträge mit ihren Kunden geschlossen. Es kann dennoch nicht ausgeschlossen werden, dass die verkauften Gesellschaften Leistungen der ALBIS Service GmbH durch Fremddienstleister ersetzen. Die Veräußerung von Konzerngesellschaften kann die Ertragslage der ALBIS Service GmbH beeinträchtigen. Zwischen der ALBIS Leasing AG und der ALBIS Service GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Bewertung des Gesamtrisikos

Die Art und Zusammensetzung der Risiken der ALBIS Leasing AG ist weitgehend unverändert zum vorherigen Geschäftsjahr. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Sicherung der Refinanzierungsmittel für die operativen Leasinggesellschaften. Mit dem Verkauf der Gallinat Bank wurde gleichzeitig mit dem neuen Gesellschafter der Bank, der NIBC N. V., die Refinanzierung bis einschließlich 2016 vertraglich vereinbart. Die passivierten Verbindlichkeiten aus dem Kauf der ALBIS HiTec Leasing AG und dem ehemaligen Gallinat Bank Gebäude in Essen sind ab 2015 zu tilgen.

7. Ausblick

„ifo Geschäftsklimaindex erneut gestiegen“ berichtet das ifo Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.) in seinem Konjunkturtest Januar 2014. Es ist der dritte Anstieg in Folge. Der gegenwärtige Wert ist der höchste seit Juni 2012: „Die deutsche Wirtschaft startet hoffnungsfroh ins neue Jahr.“( ifo Konjunkturtest Januar 2014)

Die Deutsche Bundesbank hält in ihrem Monatsbericht Dezember 2013 ein Wirtschaftswachstum von 1,7 % für das Jahr 2014 und von 1,8 % für das Jahr 2015 für möglich.

Die ALBIS Leasing AG erwartet im Bereich der ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing in der Produktgruppe Schwere Klasse saisonal bedingt zunächst eher eine zurückhaltende Entwicklung. Die Auswertungen der Monate Januar und Februar 2014 bestätigen diese Erwartung. Bei einer wirtschaftlichen Belebung im Laufe des Jahres 2014 werden insbesondere die Investitionen in der Produktgruppe Schwere Klasse wieder anziehen. Im Verhältnis zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird hier ein überproportionales Wachstum erwartet. Der Planwert für das Neugeschäft liegt im Jahr 2014 bei € 160 Mio. Für das Jahr 2015 wird ein Volumen von € 180 Mio. geplant. Die ALBIS Mobil Lease GmbH / UTA Leasing GmbH geht für die Jahre 2014 von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

Die ALBIS HiTec Leasing AG hat sich für das Geschäftsjahr 2014 ein Neugeschäftsziel von € 30 Mio. vorgenommen. Das entspricht einer Steigerung von 10 %.

Die Gallinat-Leasing GmbH realisierte in 2013 ein Neugeschäft in Höhe von von € 26 Mio. Dieser Wert liegt fast auf Planniveau für das Jahr 2014 (€ 27 Mio). Die ALBIS Fullservice Leasing GmbH realisierte ein Neugeschäftsvolumen in Höhe von € 16 Mio. und erreichte damit den Planwert für 2013. Auch das Neugeschäftsziel für 2014 in Höhe von € 16,5 Mio. scheint gut erreichbar. Für 2014 erwartet die Geschäftsführung beider Gesellschaften eine positive Entwicklung der Margen und Zusatzerlöse und daraus folgend eine Verbesserung des Ergebnisses.

Seitdem die Leasinggesellschaften unter die Aufsicht gemäß Kreditwesengesetz gestellt wurden, haben sie eine Vielzahl aufsichtsrechtlicher Anforderungen zu erfüllen, die zusätzliche Kosten in Verwaltung, Controlling und Monitoring sowie der Internen Revision verursachen. Ziel der ALBIS Leasing Gruppe ist es, auch die Effizienz dieser betrieblichen Bereiche kontinuierlich zu steigern, wenngleich die Dynamik der Anforderungen erheblich ist. Die Unternehmen der ALBIS Leasing Gruppe sehen sich jedoch gut aufgestellt.

Die ALBIS Leasing AG erwartet für 2014 – vor dem Hintergrund der Konzernumstrukturierungsmaßnamen des Jahres 2013 und des I. Quartals 2014 sowie der daraus resultierenden Folgekosten im ersten Halbjahr 2014 – ein ausgeglichenes Konzernjahresergebnis.

 

Hamburg, den 23. April 2014

ALBIS Leasing AG

Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstands

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrates der ALBIS Leasing AG im Geschäftsjahr 2013 war vor allen Dingen in der zweiten Jahreshälfte von den tiefgreifenden strategischen Maßnahmen des Geschäftsjahres geprägt, welche für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens von entscheidender Bedeutung sind. Wesentlicher Bestandteil der Aufsichtsratstätigkeit waren vor diesem Hintergrund sieben Aufsichtsratssitzungen am 26.02.2013, 16.04.2013, 18.06.2013, 14.08.2013, 17.09.2013, 28.10.2013 (Telefonkonferenz) und 20.12.2013. Alle Aufsichtsratsmitglieder nahmen an sämtlichen Aufsichtsratssitzungen teil. Regelmäßig hat der Aufsichtsrat auch ohne den Vorstand getagt. Sowohl der Aufsichtsratsvorsitzende als auch die anderen Mitglieder des Aufsichtsrates haben sich unabhängig vom Turnus der Aufsichtsratssitzungen regelmäßig und bei besonderem Anlass auch unmittelbar mit dem Vorstand ausgetauscht.

Der Aufsichtsrat hat dabei die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat schriftlich und mündlich zu allen wichtigen Themen. Die regelmäßige, zeitnahe und umfassende Berichterstattung des Vorstands umfasste die Anpassung der Strategie des Unternehmens sowie deren Umsetzung, Unternehmensplanung und die laufende Geschäftsentwicklung, die Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage sowie das Risikomanagement und Compliance. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat eingebunden.

In der Zusammensetzung des Aufsichtsrates hat sich im Geschäftsjahr 2013 keine Veränderung ergeben. Ausschüsse wurden angesichts der Zahl von drei Aufsichtsratsmitgliedern nicht gebildet. Die Aufsichtsratsmitglieder nahmen keine Mandate bei anderen Konzerngesellschaften wahr. Sie sind unabhängig und waren keinen Interessenskonflikten ausgesetzt.

Schwerpunkt der Beratungen im Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat hat im Jahr 2013 den Schwerpunkt seiner Beratungs- und Überwachungstätigkeit auf folgende Bereiche gelegt:

- Wirtschaftliche und finanzielle Lage der ALBIS Leasing Gruppe

Der Aufsichtsrat hat sich im gesamten Geschäftsjahr 2013 laufend vom Vorstand über die Geschäftsentwicklung im Segment „Leasing für Investitionsgüter“ sowie im Bereich „Vertriebsleasing“ der Gallinat-Bank AG unterrichten lassen. Sowohl das Neugeschäftsvolumen als auch die sonstigen wirtschaftlichen Kennzahlen des operativen Leasinggeschäfts haben sich dabei im Wesentlichen plangemäß entwickelt. Auch über die Liquidität der Gesellschaft selbst ist regelmäßig berichtet worden. Infolge der vertraglich vereinbarten, aber bis zum Bilanzstichtag noch nicht vollzogenen Veräußerung der ALBIS Finance AG und weiterer Beteiligungen, bei gleichzeitigem Erwerb der operativen Leasing-Tochtergesellschaften ALBIS Mobil Lease GmbH / UTA Leasing GmbH wird sich die Fokussierung auf das operative Leasinggeschäft im Jahr 2014 verstärken.

In der Aufsichtsratssitzung am 16.04.2013 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der ALBIS Leasing AG für das Geschäftsjahr 2012 nach Beratung mit dem Abschlussprüfer gebilligt. Der vom Vorstand aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 nach IFRS und der Konzernlagebericht wurden ebenfalls nach Erläuterung durch den Abschlussprüfer gebilligt.

- Veräußerung ALBIS Finance AG

In der Aufsichtsratssitzung am 28.10.2013 hat der Aufsichtsrat der Veräußerung der ALBIS Finance AG sowie der an dieser bestehenden Stillen Beteiligungen nebst weiterer strategisch nicht relevanter Vermögensgegenstände an einen konzernfremden Investor bei gleichzeitigem Erwerb des operativen Leasinggeschäfts, das dadurch aus der Sphäre der Fondsanleger in das rechtliche und wirtschaftliche Eigentum der Gesellschaft überführt werden konnte, zugestimmt. Auch wenn sich diese Transaktion wegen der bis zum Bilanzstichtag noch nicht erfolgten aufsichtsrechtlichen Genehmigung im Jahresabschluss und vor allen Dingen auch im Konzernabschluss 2013 noch nicht vollständig widerspiegelt, stellt sie einen wesentlichen Schritt dar, um die Gesellschaft strategisch auf das Leasinggeschäft zu fokussieren.

- Gallinat-Bank AG

Die Gallinat-Bank AG hat große Bedeutung für die Refinanzierung des operativen Leasinggeschäfts – sowohl während des „Schwebezustands“ seit Herbst 2013, als auch für die Zukunft. Gleichzeitig sind die bankaufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen zum Ende des Jahres 2013 dramatisch angezogenen worden. Sie können aus eigener Kraft nicht dargestellt werden. Vorstand und Aufsichtsrat haben in der zweiten Jahreshälfte 2013 intensiv darüber beraten, wie strategisch das operative Leasinggeschäft gestärkt, seine Refinanzierung langfristig sichergestellt und die Eigenkapitalanforderungen der Gallinat-Bank AG erfüllt werden können. Im Ergebnis ist die Gallinat-Bank AG letztlich am 11.03.2014 veräußert und die ALIBS HiTec AG von der Gesellschaft im Rahmen einer komplexen Transaktion erworben worden. Die laufende Berichterstattung und Beratung zu diesem Projekt hat die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr wesentlich bestimmt.

- Risikomanagement und Compliance

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über das Risikomanagement berichtet. Die in der Vergangenheit geschaffenen und im Laufe des Geschäftsjahres weiterentwickelten Strukturen haben sich besonders auch deshalb bewährt, weil sie eine verlässliche Grundlage für die dargestellten Umstrukturierungsprozesse gebildet haben, und zwar auch auf eine für Leasinggesellschaften anspruchsvollen „Bankenniveau“. Für die in Zukunft besonders bedeutsame Ergebnissteuerung und -kontrolle des operativen Leasinggeschäfts als Ertragsquelle für die Gesellschaft bilden sie eine gute Grundlage, auch ohne eine Konsolidierung der Gallinat-Bank AG.

Den Berichten des Vorstands waren keine Verstöße gegen Gesetze oder interne Regelungen zu entnehmen. Die Veräußerung des Immobilienportfolios der ALBIS Finance AG konnte im Geschäftsjahr 2013 entgegen der ursprünglichen Planung noch nicht umgesetzt werden. Die hieraus erwartete Finanzmittelfreisetzung wird erst mit zeitlicher Verzögerung einsetzen und die Liquidität der Gesellschaft belasten.

- Organangelegenheiten

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013 die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet, um die Fortsetzung bzw. Nachfolge für die zum Ende des Geschäftsjahres 2014 auslaufenden Vorstandsbestellungen sicherzustellen. Das Gleiche gilt für die in der Hauptversammlung 2014 erforderliche Neuwahl von Aufsichtsratsmitgliedern. Im Hinblick auf die Vorstandsvergütung wird auf den Vergütungsbericht im Lagebericht verwiesen.

Corporate Governance

Der Aufsichtsrat hat die Weiterentwicklung des Governance Kodex fortlaufend beobachtet. Vorstand und Aufsichtsrat haben im April 2014 eine Entsprechungserklärung nach § 161 AktG abgegeben und diese auf der Webseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht sowie die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB zusammen mit dem Corporate Governance Bericht abgegeben.

Die Aufsichtsratsmitglieder haben Fortbildungsmaßnahmen insbesondere zum sich verändernden regulatorischen Umfeld sowohl im Rahmen von Angeboten der Gesellschaft als auch in eigener Verantwortung wahrgenommen.

Jahres- und Konzernabschluss

Der vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2013 und der Lagebericht der ALBIS Leasing AG wurden gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 25.06.2013 und der anschließenden Auftragserteilung durch den Aufsichtsrat von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft. Die im Rahmen der Jahresabschlussprüfung gebildeten Prüfungsschwerpunkte waren:

- Prüfung des Prozesses der Jahresabschlusserstellung

- Veränderung und Bewertung der Finanzanlagen

- Vollständigkeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen

- Vollständigkeit und Bewertung der Rückstellungen

- Vollständigkeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen

Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Der Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG wurde nach IFRS erstellt. Auch dieser wurde vom Abschlussprüfer geprüft. Die im Rahmen der Konzernabschlussprüfung gebildeten Prüfungsschwerpunkte waren im Wesentlichen:

- Prozess der Konzernabschlusserstellung

- Abgrenzung des Konsolidierungskreises

- Ordnungsmäßigkeit der getroffenen Konsolidierungsmaßnahmen

- konzernweite rechnungslegungsbezogene Kontrollen und Rechnungslegungsinformationen der in den Konzernabschluss einbezogenen Teilbereiche

- Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte

- Ordnungsmäßigkeit der Kapitalflussrechnung und der Eigenkapitalveränderungsrechnung

- Latente Steuern

- Unternehmenstransaktionen im Rahmen der Umstrukturierung

Der Abschlussprüfer versah den vorgelegten Konzernabschluss und den Konzernlagebericht mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Auf Basis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts stimmte der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfer zu. In der Sitzung am 24.04.2014 billigte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Aufgrund der zum Bilanzstichtag noch nicht vollzogenen grundlegenden Veränderungen der Konzernstrukturen (insbesondere Trennung von der Fondsanleger-Sphäre sowie den Immobilienleasing-Aktivitäten) können Jahresabschluss und Konzernabschluss nur einen Zwischenschritt zum Bilanzstichtag darstellen. Im April 2014 sind alle hier genannten Umstrukturierungsmaßnahmen vollzogen worden (Closing).

Für die kommenden Geschäftsjahre ist mit diesen Maßnahmen die Grundlage gelegt, um durch Konzentration auf das operative Leasinggeschäft die Profitabilität nachhaltig zu steigern und die für die Rückführung der erheblich angestiegenen Fremdfinanzierung erforderlichen Mitteln zu erwirtschaften. Vorstand und Mitarbeitern gebührt für die Bewältigung der herausfordernden Aufgaben im abgelaufenen Geschäftsjahr und die unter schwierigen Verhältnissen erzielten Ergebnisse für die Gesellschaft besonderer Dank. Auch die kommenden Jahre werden besondere Herausforderungen bereithalten. Der Aufsichtsrat wünscht dem Vorstand hierbei eine glückliche Hand und viel Erfolg.

 

Hamburg, im April 2014

Der Aufsichtsrat

Dr. Rolf Aschermann, Vorsitzender

Bilanzeid

Erklärung nach § 297 Abs. 2 S. 4 HGB

Für die Aufstellung, die Vollständigkeit und die Richtigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts ist der Vorstand der ALBIS Leasing AG verantwortlich. Der Konzernabschluss wurde unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.

„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.“

 

Hamburg, den 23. April 2014

Der Vorstand

Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstandes

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen

Konzernbilanz

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    31.12.2013 31.12.2012
   
Vermögenswerte        
Langfristige Vermögenswerte        
1. Latente Steuern 3.19, 4.   391.824 357.035
2. Immaterielle Vermögenswerte 3.2, 5.      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.2.1, 5.1 226.014   368.522
Geschäfts- oder Firmenwert 3.2.2, 5.2 0   4.442.619
3. Sachanlagen 3.3, 6.      
Leasing- / Vermietvermögen 6.1 0   10.155.881
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich Bauten auf fremden Grundstücken   180.828   180.828
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.2 30.291   141.167
4. Finanzanlagen 3.4, 7.      
Anteile an assoziierten Unternehmen   0   16.675.434
Beteiligungen   1.140   9.001
Atypisch stille Beteiligungen   0   34
Sonstige Ausleihungen   6.973.000   19.483.000
geleistete Anzahlungen   1.685.584 9.096.857 1.685.584
5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.7, 8.   34.989.045 38.535.814
6. Zur Vermietung bestimmte Vermögenswerte 6.3   9.401.014 8.491.167
Summe der langfristigen Vermögenswerte     53.878.739 100.526.087
Kurzfristige Vermögenswerte        
1. Zahlungsmittel 3.8 4.622.653   7.961.541
2. Forderungen und sonstige Vermögenswerte 3.9, 8.      
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8. 19.508.853   28.879.670
Forderungen gegen Gesellschafter   0   3.078
Sonstige Vermögenswerte 8.4 2.110.627   9.268.144
3. Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche 3.10, 8.3 85.129.973   54.592.679
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte     111.372.106 100.705.112
Summe Vermögenswerte     165.250.846 201.231.199
Eigenkapital und Schulden        
Eigenkapital        
1. Gezeichnetes Kapital 9., 24.1 15.327.552   15.327.552
2. Neubewertungsrücklage 9., 24.1 -74.011   -74.011
3. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 9., 24.1 69.871   69.871
4. Konzernbilanzverlust 23. -14.046.359   -7.506.399
Summe Eigenkapital     1.277.053 7.817.013
Kündigungsfähiges Kommanditkapital 10.   0 108.570
Kapitalkonten atypisch Stiller Gesellschafter 11.   0 16.900.898
Langfristige Schulden        
1. Rückstellungen für Pensionen 3.11, 12. 3.102.748   3.019.390
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14. 20.822.773   21.988.844
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14. 0   639.280
4. Sonstige Verbindlichkeiten   725.000   1.253.653
5. Abgrenzung Operating Leasingverhältnisse        
sowie Verbindlichkeiten Finanzinstitute 13. 0   24.033.459
6. Latente Steuerschulden 3.19, 4. 1.290.925   0
Summe der langfristigen Schulden     25.941.446 50.934.625
Kurzfristige Schulden        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14. 17.618.670   23.215.364
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14. 12.964.857   13.572.785
3. Steuerrückstellungen 3.12 0   219.625
4. Sonstige Rückstellungen 3.12, 15. 3.129.200   10.024.076
5. Verbindlichkeiten gegenüber konzernfremden Gesellschaftern 14. 0   3.403.436
6. Schulden im Zusammenhang mit        
zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen 8.3, 16. 84.194.107   52.800.126
7. Sonstige Verbindlichkeiten 14. 20.125.513   22.234.680
Summe der kurzfristigen Schulden     138.032.346 125.470.093
Summe Eigenkapital und Schulden     165.250.846 201.231.199

Konzerngesamtergebnisrechnung

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    2013
   
Umsatzerlöse 17.   248
Zinserlöse Finance Leasing   5.093.263  
Zinsaufwand Finance Leasing   -5.632.265  
Zinsergebnis     -539.002
Verwertungserlöse   43.286.800  
Verwertungsaufwand   -41.640.296  
Verwertungsergebnis     1.646.505
sonstiges Ergebnis Finance Leasing   7.007.284  
Leasing-/Vermieterlöse (Operate Leasing)   9.181.238  
      16.188.521
Sonstige betriebliche Erträge 18.   15.240.760
Gesamtleistung     32.537.032
Materialaufwand      
a. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   0  
b. Vermietungstypischer Aufwand   -5.675.267  
c. Sonstige bezogene Leistungen   0  
      -5.675.267
Personalaufwand      
a. Löhne und Gehälter   -9.670.404  
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters- versorgung und für Unterstützung   -1.227.118  
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -4.807.042  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 19. -17.329.668  
      -33.034.232
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 7. -2.798.725  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.18, 20. 309.082  
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   -19.794.540  
Erträge/Aufwendungen aus der Verlust-/Gewinn- übernahme atypisch stiller Gesellschafter   24.915.902  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21. -1.091.733  
      1.539.986
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     -4.632.481
davon aus nicht fortgeführten Aktivitäten     0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.19, 22. -1.516.842  
Sonstige Steuern   -112.162  
      -1.629.004
Konzernjahresfehlbetrag     -6.261.485
Sonstiges Ergebnis      
Komponenten, die nicht in die GuV umklassifiziert werden können      
versicherungsmathematische Gewinne und Verluste     -58.800
Gesamtergebnis     -6.320.284
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter     -219.674
Konzerneigenanteil am Jahresergebnis     -6.539.959
Konzernverlustvortrag     -7.506.399
Konzernbilanzverlust 23.   -14.046.358
Ergebnis je Aktie fortgeführter Geschäftsbereich (unverwässert) in Cent     -42,7
Ergebnis je Aktie nicht fortgeführter Geschäftsbereich (unverwässert) in Cent     0,0
durchschnittlich in Umlauf befindliche Aktien (unverwässert)     15.327.552
    2012
   
Umsatzerlöse 17.   13.530
Zinserlöse Finance Leasing   5.559.328  
Zinsaufwand Finance Leasing   -6.091.091  
Zinsergebnis     -531.763
Verwertungserlöse   53.578.076  
Verwertungsaufwand   -50.976.926  
Verwertungsergebnis     2.601.150
sonstiges Ergebnis Finance Leasing   9.205.169  
Leasing-/Vermieterlöse (Operate Leasing)   15.137.315  
      24.342.484
Sonstige betriebliche Erträge 18.   12.910.502
Gesamtleistung     39.335.902
Materialaufwand      
a. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   0  
b. Vermietungstypischer Aufwand   -9.115.146  
c. Sonstige bezogene Leistungen   0  
      -9.115.146
Personalaufwand      
a. Löhne und Gehälter   -9.604.547  
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters- versorgung und für Unterstützung   -1.230.366  
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -3.314.126  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 19. -17.067.773  
      -31.216.811
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 7. -3.764.036  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.18, 20. 2.343.759  
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   0  
Erträge/Aufwendungen aus der Verlust-/Gewinn- übernahme atypisch stiller Gesellschafter   5.378.331  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21. -1.555.206  
      2.402.848
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     1.406.793
davon aus nicht fortgeführten Aktivitäten     0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.19, 22. -791.512  
Sonstige Steuern   -217.675  
      -1.009.187
Konzernjahresüberschuss     397.606
Sonstiges Ergebnis      
Komponenten, die nicht in die GuV umklassifiziert werden können      
versicherungsmathematische Gewinne und Verluste     0
Gesamtergebnis     397.606
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter     -106.627
Konzerneigenanteil am Jahresergebnis     290.979
Konzernverlustvortrag     -7.797.378
Konzernbilanzverlust 23.   -7.506.399
Ergebnis je Aktie fortgeführter Geschäftsbereich (unverwässert) in Cent     1,9
Ergebnis je Aktie nicht fortgeführter Geschäftsbereich (unverwässert) in Cent     0,0
durchschnittlich in Umlauf befindliche Aktien (unverwässert)     15.327.552

Eigenkapitalveränderungsrechnung

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  gezeichnetes Kapital
gesetzliche Rücklage
andere Gewinnrücklage
Neubewertungs-
rückl.
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkons.
Stand 31. Dezember 2011 / 1. Januar 2012 15.327.552 0 0 -74.011 69.871
Entnahmen gesetzl. Rücklage          
Gesamtergebnis 2012          
Entnahme Neubewertungsrücklage (IFRS)          
Kapitalrückführung          
Stand 31. Dezember 2012 / 1. Januar 2013 15.327.552 0 0 -74.011 69.871
Entnahmen gesetzl. Rücklage          
Gesamtergebnis 2013          
Entnahme Neubewertungsrücklage (IFRS)          
Kapitalrückführung          
Stand 31. Dezember 2013 15.327.552 0 0 -74.011 69.871
  Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne/Verluste
Ergebnisvortrag
Zwischensumme
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
Gesamtsumme
Stand 31. Dezember 2011 / 1. Januar 2012 0 -7.797.378 7.526.034 0 7.526.034
Entnahmen gesetzl. Rücklage          
Gesamtergebnis 2012 0 397.606 397.606 -106.627 290.979
Entnahme Neubewertungsrücklage (IFRS)          
Kapitalrückführung          
Stand 31. Dezember 2012 / 1. Januar 2013 0 -7.399.772 7.923.640 -106.627 7.817.013
Entnahmen gesetzl. Rücklage         0
Gesamtergebnis 2013 -58.800 -6.261.485 -6.320.285 -219.674 -6.539.959
Entnahme Neubewertungsrücklage (IFRS)     0   0
Kapitalrückführung          
Stand 31. Dezember 2013 -58.800 -13.661.257 1.603.355 -326.301 1.277.054

Konzernkapitalflussrechnung

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  Angabe 24.6 2013
T€
2012
T€
Konzerneigenanteil am Jahresergebnis   -6.540 291
+ Gezahlte Ertragsteuern gem. IAS 7.35   261 813
+/- Gezahlte Zinsen/erhaltene Zinsen gem. IAS 7.31.   -783 -789
Zwischensumme   -7.062 315
- Gezahlte Ertragsteuern   -261 -813
+/- Abschreibungen/(Zuschreibungen) auf Gegenstände   24.602 7.078
des Anlagevermögens      
+/- Zunahme/(Abnahme) der Rückstellungen   -7.031 -1.407
+/- Nicht zahlungswirksame Erträge/Aufwendungen aus der      
Verlust-/Gewinnzuweisung atypisch Stiller Gesellschafter   24.916 5.378
+/- Verlustübernahmen durch Kommanditisten   0 0
-/+ (Zunahme)/Abnahme der Vorräte, der Forderungen      
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva,      
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit      
zuzuordnen sind   8.372 59.274
+/- Zunahme/(Abnahme) der Verbindlichkeiten aus      
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva,      
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit      
zuzuordnen sind   1.364 -46.858
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit   44.900 22.967
davon: aufgegebener Geschäftsbereich   0 0
davon: zur Veräußerung gehaltener Geschäftsbereich   -116 -138
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens   32 6.234
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen   -279 -7.926
-/+ Auszahlungen/Einzahlungen aus dem Verkauf von      
konsolidierten Unternehmen   0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit   -247 -1.692
davon: aufgegebener Geschäftsbereich   0 0
davon: zur Veräußerung gehaltener Geschäftsbereich   71 0
+/- Eigenkapitalzuführungen / Einlagenrückgewähr Kommanditisten   -109 0
+ Eigenkapitalzuführungen / Einlagenrückgewähr Stille Gesellschafter   -41.904 -11.493
+/- Einzahlungen/Auszahlungen für die Tilgung von      
(Finanz-) Krediten   -6.762 -20.581
+/- Gezahlte Zinsen/erhaltene Zinsen   783 789
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit   -47.992 -31.285
davon: aufgegebener Geschäftsbereich   0 0
davon: zur Veräußerung gehaltener Geschäftsbereich   -1.326 437
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands   -3.339 -10.010
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte      
Änderungen des Finanzmittelfonds   0 0
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode   7.962 17.972
Finanzmittelbestand am Ende der Periode   4.623 7.962

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die ALBIS Leasing AG (im Folgenden auch „Muttergesellschaft“, „Gesellschaft“ oder „AG“ genannt) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Ifflandstraße 4, 22087 Hamburg.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Hamburg, Abteilung B, unter der Nr. 73071 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere an Unternehmen, die ihrerseits im Bereich des Leasinggeschäfts tätig sind, sowie von Grundstücken und Gebäuden im In- und Ausland.

Die ALBIS Leasing AG ist seit dem 30. August 1999 im Teilbereich des Geregelten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (General Standard) notiert.

Dieser Abschluss wurde vom Vorstand in seiner Sitzung am 28. März 2014 aufgestellt, zur Veröffentlichung freigegeben und dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 24. April 2014 zur Billigung vorgelegt.

2. Rechnungslegungsgrundsätze und Konsolidierung

2.1 Rechnungslegungsgrundsätze

Der Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG zum 31. Dezember 2013 ist nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und den nach § 315a Abs. 1 HGB ergänzend zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Alle für das Geschäftsjahr 2013 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) - vormals International Accounting Standards (IAS) - sowie Auslegungen des Internationalen Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) - vormals Standing Interpretations Committee (SIC) - wurden im vorliegenden Abschluss berücksichtigt. Noch nicht verpflichtend in Kraft getretene IFRS wurden nicht angewendet. Die Vorjahreszahlen wurden nach denselben Grundsätzen ermittelt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. In der Konzernbilanz, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie der Konzernkapitalflussrechnung werden Vergleichszahlen für den vorangegangenen Abschlussstichtag angegeben.

Beim Bilanzausweis wird zwischen lang- und kurzfristigen Vermögenswerten sowie Schulden unterschieden, die im Konzernanhang grundsätzlich nach ihrer Fristigkeit ausgewiesen werden. Die Konzerngesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Abschlüsse der ALBIS Leasing AG und ihrer Tochterunternehmen werden unter Beachtung der einheitlich für den Konzern geltenden Ansatz- und Bewertungsmethoden in den Konzernabschluss einbezogen.

Der Stichtag des Konzernabschlusses beziehungsweise der Stichtag der Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2013. Eine Ausnahme bildet die Kögel Leasing GmbH, deren Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 dauert. Für diese Gesellschaft liegt ein Zwischenabschluss per 31. Dezember 2013 vor (IAS 27.22). Der Konzernabschluss ist in Euro (€) aufgestellt. Angaben im Anhang erfolgen in T€, soweit nicht anders bezeichnet. Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2.2 Auswirkungen neuer beziehungsweise geänderter IFRS

Vom International Accounting Standards Board (IASB) wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Änderungen an bestehenden IFRS vorgenommen sowie neue IFRS und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) veröffentlicht.

Des Weiteren veröffentlicht das IASB im Rahmen eines jährlichen Verfahrens Verbesserungen zu bestehenden Standards (Annual Improvements Project, AIP). Primäres Ziel ist es, Formulierungen klarzustellen und Inkonsistenzen zu berichtigen.

Im Rahmen des Annual-Improvement-Project (AIP) wurden am 17. Mai 2012 verschiedene Standards geändert. Die Änderungen sind verpflichtend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Betroffen hiervon sind IAS 1, IAS 16, IAS 32, IAS 34 und IFRS 1. Aus der Anwendung ergeben sich für die ALBIS Leasing AG keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 waren folgende Standards und Interpretationen erstmalig verpflichtend anzuwenden:

- IAS 1 – „Darstellung des Abschlusses“ (1. Juli 2012)

- IAS 12 – „Ertragsteuern, Latente Steuern, die Realisierung von zugrunde liegenden Vermögenswerten“ (1. Januar 2013)

- IAS 19 (rev 2011) – „Leistungen an Arbeitnehmer“ (1. Januar 2013)

- IAS 32 und IFRS 7 – „Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden“ (1. Januar 2013)

- IFRS 13 – „Bewertung zum beizulegenden Zeitwert“ (1. Januar 2013)

- IFRIC 20 – „Abraumkosten in der Produktionsphase einer über Tagebau erschlossenen Mine“ (1. Januar 2013)

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat im Juni 2011 Änderungen an IAS 1 „Darstellung des Abschlusses“ veröffentlicht. In der Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses sind die Posten des sonstigen Gesamtergebnisses danach so zu gruppieren als ob sie recycelt werden können (beispielsweise Cashflow-Hedges, Fremdwährungsumrechnungen) oder als ob sie nicht recycelt werden können. Des Weiteren sind für die zuvor genannten Gruppen Zwischensummen zu bilden. Aus der Anwendung ergeben sich für die ALBIS Leasing AG keine Änderungen in der Darstellung.

Im Dezember 2010 hat der IASB eine Änderung von IAS 12 „Ertragsteuern“, die Realisierung von zugrunde liegenden Vermögenswerten, veröffentlicht. Zugleich wurde SIC 21 „Income Taxes recovery of revalued non-depreciable assets“ zurückgezogen. Aus der Anwendung ergeben sich für die ALBIS Leasing AG keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Im Juni 2011 hat der IASB Änderungen der IAS 19 (rev 2011) „Leistungen an Arbeitnehmer“ veröffentlicht, die eine Abschaffung der Korridormethode nach sich ziehen. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sind zukünftig unmittelbar erfolgsneutral im Eigenkapital zu erfassen. Grundsätzlich sind die Änderungen durch IAS 19 (rev 2011) retrospektiv anzuwenden. Da jedoch die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns unwesentlich war, wurde mit Rückgriff auf den allgemeinen Wesentlichkeitsvorbehalt von einer retrospektiven Anwendung abgesehen. Die Veränderungen aus IAS 19 (rev 2011) wurden komplett in das Jahr 2013 einbezogen.

Die Änderungen von IAS 32 und IFRS 7 wurden im Dezember 2011 veröffentlicht. Mit den Änderungen sollen vorhandene Inkonsistenzen über eine Ergänzung der Anwendungsleitlinien beseitigt werden. Die grundlegenden Bestimmungen zur Saldierung von Finanzinstrumenten werden jedoch beibehalten. Mit den Änderungen werden darüber hinaus ergänzende Angaben definiert. Aus der Anwendung ergeben sich für die ALBIS Leasing AG keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Ebenso veröffentlichte der IASB im Mai 2011 IFRS 13 „Bewertung zum beizulegenden Zeitwert“, der die Regelungen über die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, die bisher in den einzelnen IFRS enthalten sind, in einem einzigen Standard zusammenführt und durch eine einheitliche Regelung ersetzt. Da einige Änderungen bereits infolge der Änderungen von IFRS 7 „Finanzinstrumente: Angaben“ eingeführt wurden, ergeben sich für die ALBIS Leasing AG keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Die geänderten Verlautbarungen der IFRS 1 „Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards“ und des IFRIC 20 „Abraumkosten in der Produktionsphase einer über Tagebau erschlossenen Mine“ haben keine Auswirkung auf den Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG.

Weitere Standards und Interpretationen wurden vom IASB veröffentlicht und in EU-Recht übernommen, waren aber noch nicht verpflichtend anzuwenden:

- IAS 27 – „Einzelabschlüsse“ (1. Januar 2014)

- IAS 28 – „Anteile an assoziierten Unternehmen“ (1. Januar 2014)

- IAS 32 – „Finanzinstrumente: Ausweis“ (1. Januar 2014)

- IAS 36 – „Wertminderungen von Vermögenswerten“ (1. Januar 2014)

- IAS 39 – „Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung“ (1. Januar 2014)

- IFRS 9 – „Finanzinstrumente“ (aufgeschoben)

- IFRS 10 – „Konzernabschlüsse“ (1. Januar 2014)

- IFRS 11 – „Gemeinsame Vereinbarungen“ (1. Januar 2014)

- IFRS 12 – „Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen“ (1. Januar 2014)

Diese neuen beziehungsweise geänderten Standards wurden nicht vorzeitig auf den Abschluss des Konzerns zum 31. Dezember 2013 angewendet. Die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss werden derzeit von der ALBIS Leasing AG überprüft.

Die Änderung von IAS 32 wurde am 16. Dezember 2011 vom IASB veröffentlicht und ist erstmals verpflichtend auf Abschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Mit der Änderung sollen vorhandene Inkonsistenzen über eine Ergänzung der Anwendungsleitlinien beseitigt werden. Die grundsätzlichen Bestimmungen zur Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden werden jedoch beibehalten. Die ALBIS Leasing AG untersucht derzeit die Auswirkungen der Anwendung von IAS 32 auf den Konzernabschluss.

Am 29. Mai 2013 veröffentlichte das IASB Änderungen der Angaben zu IAS 36: „Wertminderungen von Vermögenswerten“, die erstmals verpflichtend auf Abschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die ALBIS Leasing AG untersucht derzeit die Auswirkungen der Anwendung von IAS 36 auf den Konzernabschluss.

Am 27. Juni 2013 veröffentlichte das IASB Änderungen an IAS 39: „Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung“ unter dem Titel „Novation von Derivaten und Fortsetzung der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften“, die erstmals verpflichtend auf Abschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die ALBIS Leasing AG untersucht derzeit die Auswirkungen der Anwendung von IAS 39 auf den Konzernabschluss.

Der IASB hatte im November 2009 – im Rahmen eines Projekts zur Überarbeitung der Rechnungslegung für Finanzinstrumente – IFRS 9 „Finanzinstrumente“ veröffentlicht, die sich ausschließlich auf finanzielle Vermögenswerte bezogen. Im Oktober 2010 wurden Regelungen für finanzielle Verbindlichkeiten inklusive der Neuregelungen zur Berücksichtigung des eigenen Kreditrisikos bei Ausübung der Fair Value-Option eingefügt. Der neue Standard regelt die Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten im Hinblick auf Klassifizierung und Bewertung und bildet die erste Phase des Projekts zur Überarbeitung der in IAS 39 definierten Finanzinstrumente. Am 19. November 2013 veröffentlichte der IASB mit der dritten Phase des Projekts eine weitere Ergänzung an IFRS 9 „Sicherungsbeziehungen“. Hierin wird ein neues, allgemeines Modell für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen in den Standard eingefügt. Phase zwei des Projekts „Wertminderung und Risikovorsorge“ wurde bisher nicht endgültig verlautbart. Der verpflichtende Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 9 wurde vom IASB im Juli 2013 erneut verschoben. Der neue Standard ist grundsätzlich prospektiv anzuwenden. Die Kategorisierungsvorschriften sind jedoch retrospektiv anzuwenden. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Erleichterung für eine generelle prospektive Anwendung führt zu zusätzlichen Anhangangaben im Übergangszeitpunkt. Aufgrund der fortlaufenden Anpassungen von IFRS 9 prüft die ALBIS Leasing AG derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Im Mai 2011 hat der IASB drei neue Standards herausgegeben, die die Bilanzierung von Beteiligungen eines berichtenden Unternehmens im Konzernabschluss regeln. IFRS 10 „Konzernabschlüsse“ führt ein einheitliches Konsolidierungsmodell für alle Unternehmen auf der Grundlage von Beherrschung ein und ersetzt die Regelungen von IAS 27 „Konzern- und Einzelabschlüsse“ und SIC 12 „Konsolidierung Zweckgesellschaften“. Die ALBIS Leasing AG prüft derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

IFRS 11 „Gemeinsame Vereinbarungen“ behandelt die Bilanzierung von gemeinschaftlichen Vereinbarungen. Diese entstehen, wenn zwei oder mehr Vertragsparteien gemeinschaftlich Kontrolle haben. IFRS 10 und 11 sind mit retrospektiver Wirkung verpflichtend auf Abschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die ALBIS Leasing AG überprüft derzeit zwar die Auswirkungen der Anwendung von IFRS 10 und der erweiterten Angaben von IFRS 11 auf den Konzernabschluss, allerdings existieren bei der ALBIS Leasing AG keine gemeinsamen Vereinbarungen im Sinne von IFRS 11, so dass keinerlei Auswirkungen zu erwarten sind.

Mit der Änderung der zuvor genannten Standards wurde vom IASB auch IAS 28 „Anteile an assoziierten Unternehmen“ geändert. Die ALBIS Leasing AG untersucht derzeit die Auswirkungen der Anwendung von IAS 28.

IFRS 12 „Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen“ erweitert die Anhangangaben für Beteiligungen an anderen Gesellschaften. Dazu werden unter anderem die bestehenden Angaben aus mehreren bereits veröffentlichten Standards in IFRS 12 zusammengeführt. IFRS 12 ist mit prospektiver Wirkung verpflichtend auf Abschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Der geänderte IAS 27 „Einzelabschlüsse“ enthält nach der Änderung lediglich Regelungen für Einzelabschlüsse und ist somit nicht von Relevanz für den Konzernabschluss.

Im Rahmen des Annual Improvements Project 2010 - 2012 (AIP) wurden am 12. Dezember 2013 verschiedene Standards geändert. Die Änderungen sind verpflichtend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Betroffen hiervon sind IAS 16, IAS 24, IAS 38 sowie IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8, IFRS 13. Die ALBIS Leasing AG untersucht derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Im Rahmen des Annual Improvements Project 2011 - 2013 (AIP) wurden am 12. Dezember 2013 verschiedene Standards geändert. Die Änderungen sind verpflichtend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Betroffen hiervon sind IAS 40 sowie IFRS 1, IFRS 3, IFRS 13. Die ALBIS Leasing AG untersucht derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

2.3 Konsolidierungsgrundsätze / -kreis

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen wurden entsprechend IAS 27 einheitlich nach den für die Konzernobergesellschaft ALBIS Leasing AG anwendbaren Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Gesellschaften erfolgt grundsätzlich nach der Erwerbsmethode.

Beim Unternehmenserwerb werden die Vermögenswerte und Schulden mit ihrem beizulegenden Zeitwert im Erwerbszeitpunkt bewertet. Übersteigen die Anschaffungskosten des Unternehmenserwerbes die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden, wird der Unterschiedsbetrag als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Anteile von Minderheitsanteilseignern werden zu dem den Minderheitsanteil entsprechenden Teil der beizulegenden Zeitwerte der erfassten Vermögenswerte und Schulden ausgewiesen. Die Ergebnisse im Laufe des Jahres erworbener Tochterunternehmen werden entsprechend vom effektiven Erwerbszeitpunkt an in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung einbezogen.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung. Anstelle einer planmäßigen linearen Abschreibung wird einmal im Jahr ein Werthaltigkeitstest (Impairment-Test) nach IAS 36 durchgeführt, in dessen Rahmen die Werthaltigkeit des Ansatzes nachgewiesen werden muss. Sofern Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen, sind - unabhängig von dem verpflichtend einmal jährlich durchzuführenden Werthaltigkeitstest - erneute Überprüfungen vorzunehmen.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden mit den Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertminderungen angesetzt. Zuschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte bei Wegfall der Gründe für Wertminderung sind nach IAS 36 nicht zulässig.

Der Impairment-Test wird auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten durchgeführt. Die Zuordnung erfolgt auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit, der der Nutzen aus dem Unternehmenszusammenschluss voraussichtlich zufließen wird. Im Sinne des Impairment-Tests wird als zahlungsmittelgenerierende Einheit die Gesamtheit aller generellen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten betrachtet, die weitestgehend unabhängig von anderen Vermögenswerten in der Lage sind, Mittelzuflüsse aus einer fortgesetzten Nutzung zu erzielen.

Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen vollkonsolidierten Unternehmen werden aufgerechnet. Aufrechnungsdifferenzen ergaben sich nicht, da sich Ansprüche und Verpflichtungen in gleicher Höhe gegenüberstanden. Eventualverbindlichkeiten wurden im erforderlichen Umfang konsolidiert. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die Innenumsätze sowie die konzerninternen Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

Zwischenergebnisse aus getätigten Geschäften einbezogener Unternehmen wurden eliminiert. Als Folge der Anwendung konzerneinheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften waren Steuerabgrenzungen vorzunehmen, die mit den Steuerabgrenzungen aus den Einzelabschlüssen zusammengefasst wurden.

Der Konzernabschluss enthält die ALBIS Leasing AG und die von ihr beherrschten Gesellschaften. Diese Beherrschung ist gewöhnlich nachgewiesen, wenn die ALBIS Leasing AG direkt oder indirekt mehr als 50 % der Stimmrechte des Gezeichneten Kapitals eines Unternehmens hält, beziehungsweise auf andere geeignete Weise einen beherrschenden Einfluss auf die Tochtergesellschaften ausübt (z.B. über die Beherrschung der Komplementär GmbH im Falle einer GmbH & Co. KG) und damit die Finanz- und Geschäftspolitik dieses Unternehmens zu ihrem wirtschaftlichen Vorteil bestimmen kann. Dies erfolgt durch die Geschäftsführung der Komplementärin (IAS 27.13).

Zweckgesellschaften (Special Purpose Vehicles) werden von der ALBIS Leasing Gruppe für die Verbriefung von Finanzinstrumenten gegründet. Ob eine Zweckgesellschaft zu konsolidieren ist oder nicht, unterliegt der Vermutung über die Beherrschung der Gesellschaft gemäß IAS 27 in Verbindung mit SIC 12. Danach ist unter anderem zu untersuchen, ob bei wirtschaftlicher Betrachtung das Unternehmen über das Recht verfügt, die Mehrheit des Nutzens aus der Zweckgesellschaft zu ziehen und deshalb unter Umständen Risiken ausgesetzt ist, die mit der Geschäftstätigkeit der Zweckgesellschaft verbunden sind. Zum 31. Dezember 2013 waren keine Zweckgesellschaften zu konsolidieren.

Neben der ALBIS Leasing AG wurden folgende Tochterunternehmen in den Konzernabschluss 2013 einbezogen:

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Name und Sitz Anteil am Kapital in % direkt Anteil am Kapital in % indirekt
Einbezogene verbundene Unternehmen    
(01) ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg 100,00  
(02) UTA Leasing GmbH, Neu-Isenburg   100,00
(03) UTA Leasing GmbH & Co. Investitions KG, Neu-Isenburg   100,00
(04) KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH, Neu-Isenburg   100,00
(05) TruckLease GmbH, Neu-Isenburg   100,00
(06) ALBIS Service GmbH, Hamburg 100,00  
(07) ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg 100,00  
(08) Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen 100,00  

Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche

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Name und Sitz Anteil am Kapital in % direkt Anteil am Kapital in % indirekt
(01) ALBIS Finance AG, Hamburg 94,00  
(02) ALBIS Versicherungsdienst GmbH, Hamburg   94,00
(03) NL 12. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg   94,00
(04) NL 12. Verwaltung Objekt Nümbrecht GmbH & Co. KG, Hamburg   5,64
(05) NL 15. Verwaltungs GmbH, Hamburg   94,00
(06) NL 15. Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG, Hamburg   5,64
(07) NL Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg   94,00
(08) Kögel Leasing GmbH, Neu-Isenburg   94,00
(09) Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen   94,00
(10) NL Real Estate Lease GmbH, Hamburg   89,12
(11) Gallinat-Bank AG, Essen   46,06
(12) Eurokaution Service EKS GmbH, Hamburg   41,02
(13) NL 7. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg   89,12
(14) SGL Structured Leasing GmbH & Co. Erste KG, Hamburg   5,36
(15) NL 10. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg   89,12
(16) SGL Structured Leasing GmbH & Co. Zweite KG, Hamburg   83,74
(17) NL 9. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg   89,12
(18) SGL Structured Leasing GmbH & Co. Dritte KG, Hamburg   83,57
(19) NL 8. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg   89,12
(20) SGL Structured Leasing GmbH & Co. Vierte KG, Hamburg   5,36
(21) Best Care Heim-Betriebs-GmbH, Hamburg*   89,12
(22) Best Care Residenzen GmbH, Hamburg*   89,12

*mit Veräußerungsabsicht erworben.

Darüber hinaus bestehen:

Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften (Ausweis als Beteiligung unter Finanzanlagen)

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Name und Sitz Anteil am Kapital in % direkt Anteil am Kapital in % indirekt
(01) Hesse Newman Capital AG (vormals FHR Finanzhaus AG), Hamburg 0,02  

Weitere Angaben zu einbezogenen Unternehmen

Mit Vertrag vom 29. Oktober 2013 und Wirkung vom 1. Oktober 2013 verkaufte die ALBIS Leasing AG ihre 100%ige Beteiligung an der ALBIS Finance AG an konzernfremde Investoren. Die Veräußerung der Beteiligung an der ALBIS Finance AG stand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 hinsichtlich eines Anteils von 94% unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bonn und Frankfurt am Main). Hinsichtlich dieses Anteils war der Aktienverkauf zum 31. Dezember 2013 nicht vollzogen. Die ALBIS Finance AG und ihre Tochtergesellschaften wurden deshalb in den Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG einbezogen. Aufgrund des wirksam geschlossenen Kaufvertrags erfüllt die ALBIS Finance AG ab dem Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrages sämtliche Kriterien für eine Klassifizierung als zur Veräußerung gehaltener aufgegebener Geschäftsbereich gemäß IFRS 5. Insoweit werden die ALBIS Finance AG sowie ihre Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2013 gemäß IFRS 5 bilanziert.

Die Liquidation der Menteny Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH i. L., Göttingen, wurde im Frühjahr 2013 abgeschlossen. Die Gesellschaft ist am 27. Februar 2013 erloschen. Der Restbuchwert betrug € 1. Die Entkonsolidierung erfolgte am 27. Februar 2013.

Die PK Vermietungs- und Verwaltungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Neu-Isenburg, wurde am 28. März 2013 auf ihre Muttergesellschaft, die ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg, verschmolzen.

Die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH und die Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG wurden im Jahr 2013 an einen konzernfremden Investor verkauft. Die Gesellschaften waren ehemals als Objektgesellschaften des Firmensitzes in der Ifflandstraße in Hamburg eingesetzt, haben aber seit der Veräußerung des Gebäudes keine wesentlichen betrieblichen Aktivitäten mehr entfaltet. Zum Zeitpunkt der Veräußerung im Jahr 2013 waren beide Gesellschaften lediglich Mantelgesellschaften. Die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH wurde mit Vertrag vom 30. Dezember 2013 und mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2013 verkauft. Der Kaufpreis betrug T€ 38, der Buchverlust T€ 2. Die Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG wurde mit Vertrag vom 23. Dezember 2013 verkauft. Der Kaufpreis betrug T€ 39, der Buchgewinn T€ 34. Die Entkonsolidierung erfolgte am 31. Dezember 2013.

Die Entkonsolidierung der vier vorgenannten Gesellschaften wirkte sich nicht wesentlich auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 aus. Eine separate Darstellung ist deshalb nicht geboten.

Mit der Einbeziehung der ALBIS Finance AG, der ALBIS Mobil Lease GmbH und der NL Real Estate Lease GmbH in den Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG wurde für die ALBIS Finance AG, die ALBIS Mobil Lease GmbH und die NL Real Estate Lease GmbH hinsichtlich der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreiend Rechnung gelegt.

2.4 Veränderungen des Konsolidierungskreises

2.4.1 Erstkonsolidierung

Im Geschäftsjahr 2013 wurden keine Gesellschaften erstmalig konsolidiert.

2.4.2 Aufgegebener Geschäftsbereich / Entkonsolidierung

Die Liquidation der Menteny Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH i. L., Göttingen, wurde im Frühjahr 2013 abgeschlossen. Die Gesellschaft ist am 27. Februar 2013 erloschen. Die Gesellschaft übte weder in 2013 noch in 2012 irgendeine relevante Geschäftstätigkeit aus. Der Restbuchwert betrug € 1. Die Entkonsolidierung erfolgte am 27. Februar 2013.

Die PK Vermietungs- und Verwaltungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Neu-Isenburg, wurde am 28. März 2013 auf ihre Muttergesellschaft, die ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg, verschmolzen.

Die Hanseatische Grundstücksvermietung Ifflandstraße GmbH und die Hanseatische Grundstücksvermietung Objekt Ifflandstraße 4 GmbH & Co. KG wurden im Jahr 2013 an einen konzernfremden Investor verkauft. Die Gesellschaften waren ehemals als Objektgesellschaften des Firmensitzes in der Ifflandstraße in Hamburg eingesetzt, haben aber seit der Veräußerung des Gebäudes keine wesentlichen betrieblichen Aktivitäten mehr entfaltet. Zum Zeitpunkt der Veräußerung im Jahr 2013 waren beide Gesellschaften lediglich Mantelgesellschaften. Die Entkonsolidierung erfolgte am 31. Dezember 2013.

Weitere Veränderungen des Konsolidierungskreises haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben.

Die Entkonsolidierung der vier vorgenannten Gesellschaften wirkte sich nicht wesentlich auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 aus. Eine separate Darstellung ist deshalb nicht geboten.

2.4.3 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit notariellem Kaufvertrag vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG, Hamburg, sämtliche Geschäftsanteile an der Gallinat-Bank AG, Essen, an die NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, veräußert. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 14.150. Zur Vorbereitung dieser Transaktion hatte die ALBIS Leasing AG sämtliche Aktien, Genussrechte und Stillen Beteiligungen, die von der ALBIS Finance AG, der ALBIS Mobil Lease GmbH, der KML Kurpfalz Mobilien Leasing GmbH und sechs Privatpersonen gehalten wurden, erworben. Die Genussrechte und Stillen Beteiligungen wurden in die Kapitalrücklage der Gallinat-Bank AG eingebracht.

Ebenfalls mit notariellem Kaufvertrag vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG, Hamburg, von der Gallinat-Bank AG sämtliche Geschäftsanteile an der ALBIS HiTec Leasing AG erworben. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 27.400. Mit dem Erwerb der Anteile an der ALBIS HiTec Leasing AG erhält die ALBIS Leasing AG mittelbar 100 % der Anteile an deren Tochtergesellschaften Gallinat-Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH.

Mit dem Investor NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, hat die ALBIS Leasing AG in diesem Zusammenhang die Fortführung der bisherigen Refinanzierung bis zunächst 2016 vereinbart. Es wurden Verträge über die Refinanzierungsrahmen und die Konditionen für die weitere Refinanzierung mit der Gallinat-Bank AG geschlossen. Die ALBIS Leasing AG und die NIBC Bank N. V. hoffen, hiermit die Basis für eine auch über 2016 hinausgehende, erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt zu haben.

Mit Urkunde vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG das Grundstück in der Lindenallee in Essen zum Kaufpreis von T€ 3.300 von der Gallinat-Bank AG erworben. Das Grundstück ist der ehemalige Firmensitz der Gallinat-Bank AG.

Der Verkauf der ALBIS Finance AG ist im Frühjahr 2014 von der zuständigen Aufsichtsbehörde der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn und Frankfurt am Main, genehmigt worden. Die ALBIS Finance AG mit ihren Tochtergesellschaften und atypisch Stillen Gesellschaftern gehört seitdem nicht mehr zum Konsolidierungskreis der ALBIS Leasing AG.

Zum Konsolidierungskreis gehören ab dem Frühjahr 2014 somit der Teilkonzern ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS Mobil Lease GmbH und UTA Leasing GmbH, der Teilkonzern ALBIS HiTec Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS HiTec Leasing AG, Gallinat-Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH, sowie die ALBIS Service GmbH. Daneben verbleiben noch einige wenige Gesellschaften, die ihr Bestandsgeschäft entweder abwickeln oder kein aktives Geschäft mehr betreiben.

Mit Kaufvertrag vom 18. Dezember 2013 und mit Wirkung zum 1. Januar 2014 wurden sämtliche Geschäftsanteile der NL Real Estate Lease GmbH, Hamburg, an zwei konzernfremde Investoren veräußert. Der Übergang von Nutzen und Lasten ist, bis zum Zeitpunkt der Entkonsolidierung der ALBIS Finance AG und damit auch des NL Real Estate Teilkonzerns, noch nicht erfolgt.

Die ALBIS Leasing AG ist unmittelbar an den Ergebnissen der verbliebenen Gesellschaften beteiligt, ohne dass atypisch Stille Gesellschafter oder Kommanditisten partizipieren.

2.5 Umrechnung ausländischer Jahresabschlüsse und Fremdwährungsgeschäfte

Jahresabschlüsse in anderen als auf Euro lautende Währungen lagen nicht vor, daher ergaben sich keine Umrechnungsdifferenzen. Fremdwährungsgeschäfte wurden im Berichtsjahr nicht getätigt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

3.1 Anschaffungskostenprinzip

Dem Konzernabschluss liegt das Anschaffungskostenprinzip zugrunde. Falls nichts anderes vermerkt ist, sind die Aktiva und Passiva zum Nominalwert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt.

3.2 Immaterielle Vermögenswerte

3.2.1 Lizenzen und Software

Immaterielle Vermögenswerte werden zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Diese werden ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich ist, dass der dem Vermögenswert zuzuordnende künftige wirtschaftliche Nutzen dem Unternehmen zufließen wird, und die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bemessen werden können. Die Folgebewertung erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen und der kumulierten Wertminderungen. Immaterielle Vermögenswerte werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren abgeschrieben. Abschreibungszeitraum und -methode werden jährlich zum Ende eines Geschäftsjahres geprüft. Die Anschaffungskosten neuer Software werden aktiviert und als ein Immaterieller Vermögenswert betrachtet, sofern diese Kosten kein integraler Bestandteil der zugehörigen Hardware sind.

3.2.2 Geschäfts- oder Firmenwert

Der im Rahmen der Konsolidierung entstehende Geschäfts- oder Firmenwert stellt den Überschuss der Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbes über den Konzernanteil am beizulegenden Zeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden eines Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt dar.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird als Vermögenswert erfasst und mindestens einmal jährlich auf Werthaltigkeit überprüft. Eine Wertminderung wird sofort als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und in den Folgeperioden nicht wieder aufgeholt. Bei der Veräußerung eines Tochterunternehmens wird der auf das entsprechende Unternehmen entfallende Anteil am Geschäfts- oder Firmenwert in die Bestimmung des Gewinns oder des Verlustes aus der Veräußerung mit einbezogen.

Die Bildung der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten orientierte sich an den realen Strukturen des Unternehmens. Dabei wurde neben der eigentlichen Steuerung des Unternehmens auch die Darstellung im Reporting an die Unternehmensführung berücksichtigt.

Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurde über den beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten berechnet. Die Bewertung beruht auf der vom Management bestätigten Planung.

Zu den wesentlichen Annahmen im Sinne des IAS 36.134 (e), auf denen die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts durch das Management beruht, gehören Annahmen bezüglich Umsatzentwicklung, Kundengewinnung und der Kosten für die Kundenbindung, Investitionen, Marktanteil, Wachstumsraten des Neugeschäfts sowie Diskontierungszinssatz. Diese Annahmen haben Eingang in die Unternehmensplanungen gefunden, die über einen Zeitraum von 5 Jahren aufgestellt wurden (IAS 36.134 e (iii)). Die durch interne Informationsquellen ermittelten Annahmen werden durch externe Informationsquellen (z.B. Händler- und Vertriebsnetz, aber auch volkswirtschaftliche Daten) abgesichert.

Die Wachstumsrate der ewigen Rente spiegelt dabei die langfristigen Erwartungen an das Wachstum der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wider und wurde mit 0,75% (Vorjahr 0,75%) berücksichtigt.

Die Wachstumsrate des Mittelzu- und -abflusses beruht auf den Planungen der Entwicklung der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten in Abhängigkeit vom derzeitigen Marktumfeld, von der strategischen Ausrichtung sowie von der angenommenen Entwicklung der Kosten. Dabei wurde ausschließlich das organische Wachstum betrachtet. Geplante Akquisitionen wurden aus den Planungen eliminiert.

Zur Berechnung des Zeitwerts (im Rahmen eines Ertragswertverfahrens) wurden die Zahlungsreihen mit dem gewichteten Durchschnittskapitalkostensatz der ALBIS Leasing AG des Geschäftsjahres 2013 abgezinst. Dieser betrug 9,6 % (Vorjahr 9,6 %) nach Steuern.

Die berechneten Verkaufskosten wurden in Abhängigkeit vom ermittelten Firmenwert als Marge auf diesen errechnet und repräsentieren damit die größenabhängigen Kosten einer Transaktion.

3.3 Sachanlagen

Sachanlagen werden zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten (IAS 16.16) abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und kumulierter Wertminderungen ausgewiesen. Wenn Sachanlagen veräußert werden oder ausscheiden, werden deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten und deren kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen aus der Bilanz eliminiert. Der aus dem Verkauf resultierende Ertrag oder Aufwand wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Die ursprünglichen Anschaffungskosten von Sachanlagen umfassen den Kaufpreis einschließlich Einfuhrzoll und nicht erstattungsfähigen Erwerbsteuern sowie alle direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen und an den Standort seiner beabsichtigten Verwendung zu bringen.

Aufwendungen, die nach Beginn der Nutzungsdauer entstehen (z. B. Wartungs-, Instandhaltungs- und Überholungskosten) werden gewöhnlich in der Periode erfolgswirksam ausgewiesen, in der die Kosten entstanden sind. Führen Aufwendungen zu einem zusätzlichen künftigen wirtschaftlichen Nutzen, der erwartungsgemäß aus der Verwendung eines Gegenstands des Sachanlagevermögens über seinen ursprünglichen bemessenen Leistungsgrad hinaus resultiert, so werden diese Aufwendungen als zusätzliche Kosten der Sachanlagen aktiviert.

Die Abschreibungssätze basieren auf folgenden geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauern:

- Betriebs- und Geschäftsausstattung 5-10 Jahre

- EDV-Hardware 3 Jahre

- Fuhrpark 4–5 Jahre

- Mietereinbauten 10 Jahre

- Sonstige (Büroeinrichtung) 3–15 Jahre

- Leasingvermögen in Form von Immobilien 25 bzw. 33 Jahre

Die verwendeten Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden werden in jeder Periode überprüft, um sicherzustellen, dass die Abschreibungsmethode und der Abschreibungszeitraum mit dem erwarteten wirtschaftlichen Nutzen aus Gegenständen des Sachanlagevermögens übereinstimmen. Der Beginn des Abschreibungszeitraumes wird durch den Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft festgelegt.

3.4 Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, den man bei einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag unter aktuellen Marktbedingungen im Rahmen eines geordneten Geschäftsvorfalles beim Verkauf des Vermögenswertes erhalten würde oder bei der Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Bei der Bemessung des beizulegenden Zeitwerts wird davon ausgegangen, dass der Geschäftsvorfall, anlässlich dessen der Verkauf des Vermögenswertes oder die Übertragung der Schuld erfolgt, auf dem Hauptmarkt oder auf dem vorteilhaftesten Markt für den Vermögenswert beziehungsweise die Schuld - sofern kein Hauptmarkt vorhanden ist - stattfindet.

Die Sonstigen Ausleihungen resultieren aus übernommenen Genussrechten der Gallinat-Bank AG. Die gegenwärtig ausgewiesenen Genussrechte laufen bis längstens zum 31. Dezember 2016. Die Genussrechte werden planmäßig und im Gewinnfalle mit einem festen Zins von 7,5 % verzinst. Im Falle eines Verlustes nehmen die Genussrechte anteilig am Verlust teil. In den Jahren 2012 und 2013 erfolgten keine Zinszahlungen.

Darüber hinaus wurde im Jahr 2010 eine Stille Gesellschaft zum Zwecke der Beteiligung des Stillen Gesellschafters ALBIS Finance AG an der Bank begründet. Die Stille Gesellschaft besteht bis zum Ende des Geschäftsjahres 2016. Die Gewinnbeteiligung des Stillen Gesellschafters beträgt, bezogen auf den Nominalwert der Einlage, 8 % p.a. zuzüglich 2 % p.a. vorab aus dem festgestellten Bilanzgewinn der Bank, so dass die Gewinnbeteiligung insgesamt maximal 10 % p.a. beträgt.

Die Stille Beteiligung mit einem Nennwert von T€ 4.900 wurde im Berichtsjahr zum Fair Value bilanziert. Die verbleibenden Genussrechte sind inhaltlich ähnlich ausgestaltet wie die Stille Beteiligung. Sie verkörpern Gläubigerrechte, jedoch keine Stimmrechte oder sonstige Mitgliedschaftsrechte. Mangels Börsennotierung wurden die Genussrechte wie Kredite oder Forderungen behandelt und wie die Stille Beteiligung bilanziert. Die Bewertung der Genussrechte erfolgte zum Bilanzstichtag zum Fair Value.

Mit notariellem Kaufvertrag vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG, Hamburg, sämtliche Geschäftsanteile an der Gallinat-Bank AG, Essen, an die NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, veräußert.

In diesem Zusammenhang wurden auch sämtliche bislang ausgewiesenen Finanzanlagen, die dazu bestimmt waren, das Eigenkapital der Gallinat-Bank AG, Essen, zu stärken, an die NIBC Bank N. V. veräußert. Hierzu gehörten die unter den Sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen Genussrechte der Gallinat-Bank AG sowie die Stille Beteiligung an der Gallinat-Bank AG.

Aufgrund der Vertragsverhandlungen zwischen der ALBIS Leasing AG und der NIBC Bank N.V. wurde das gesamte Investment, bestehend aus den Aktien an der Gallinat-Bank AG, den Genussrechten, der Stillen Beteiligung sowie den geleisteten Anzahlungen als ein einheitliches Bilanzierungsobjekt behandelt.

Im vorliegenden Falle wurde der beizulegende Zeitwert als der zwischen den Vertragsparteien des Kaufvertrags verhandelte Kaufpreis bestimmt (IAS 39.A71).

Der zwischen den Parteien des Kaufvertrags vereinbarte Kaufpreis von insgesamt T€ 14.150, gibt gemäß IAS 39.48A einen Anhaltspunkt für den beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013.

Darüber hinaus weist der am 11. März 2014 abgeschlossene Kaufvertrag objektiv darauf hin, dass eine Wertminderung zwischen dem ausgewiesenen Buchwert und dem Barwert der erwarteten zukünftigen Cashflows eingetreten ist (IAS 39.63).

Hierzu hat die Gesellschaft festgestellt, dass der vereinbarte Kaufpreis ein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung ist (IAS 39.64).

Die Gesellschaft hat daher das gesamte Investment zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 einheitlich mit T€ 14.150 bewertet.

Der Unterschiedsbetrag zwischen Buch- und Zeitwert wird gemäß IAS 39.55 in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

3.5 Vorräte

Vorräte werden, soweit vorhanden, mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem Verkaufspreis im normalen Geschäftsgang.

3.6 Wertminderungen von nichtfinanziellen Vermögenswerten

Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte werden im Hinblick auf eine Wertminderung geprüft, wann immer aufgrund von Ereignissen oder Änderungen der Umstände Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Buchwert nicht erzielbar sein könnte. Wenn der Buchwert eines Vermögenswertes seinen erzielbaren Betrag übersteigt, wird bei Sachanlagen und Immateriellen Vermögenswerten, die zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt worden sind, ein Wertminderungsaufwand erfolgswirksam erfasst.

Der erzielbare Betrag ist der höhere Betrag von Nettoveräußerungswert und Nutzwert. Der Nettoveräußerungswert ist der durch einen Verkauf des Vermögenswertes erzielbare Betrag aus einer marktüblichen Transaktion. Unter dem Nutzwert versteht man den Barwert des geschätzten künftigen Cashflows, der aus der fortgesetzten Nutzung eines Vermögenswertes und seinem Abgang am Ende seiner Nutzungsdauer erwartet wird. Der erzielbare Betrag wird für einen einzelnen Vermögenswert geschätzt oder, falls dies nicht möglich ist, für die zahlungsmittelgenerierende Einheit.

Wenn ein Anhaltspunkt dafür vorliegt, dass eine Wertminderung nicht länger besteht oder sich verringert hat, wird diese Wertaufholung als Ertrag in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

3.7 Bilanzierung des Leasinggeschäfts

Die zum 31. Dezember 2013 bestehenden Leasing- und Mietkaufverträge im Konzern sind gemäß IAS 17 zu bilanzieren. Die anfänglichen Vertragslaufzeiten liegen bei durchschnittlich 47 Monaten. Hierbei handelt es sich um Teil- und Vollamortisationsverträge sowie um Mietkaufverträge.

Ein Leasingverhältnis wird als Finance Leasing klassifiziert, wenn es im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, auf den Leasingnehmer überträgt (IAS 17.8). Der Leasingnehmer erwirbt den wirtschaftlichen Nutzen aus dem Gebrauch des Leasinggegenstands für den überwiegenden Teil der wirtschaftlichen Nutzungsdauer und verpflichtet sich im Gegenzug, für dieses Recht bestimmte Leasingraten zu entrichten, die dem beizulegenden Zeitwert des Gegenstands und den Finanzierungskosten in etwa entsprechen.

Im Gegensatz dazu liegt ein Operate Leasingverhältnis im Sinne einer Negativdefinition immer dann vor, wenn ein Leasingverhältnis nicht als Finance Leasing klassifiziert werden kann. In diesem Fall behält der Leasinggeber das wirtschaftliche Eigentum.

Die Vermögenswerte aus Finance Leasing werden in der Bilanz als Forderungen in Höhe des Nettoinvestitionswertes, d. h. des Barwerts der Restforderungen aller am Ende eines Geschäftsjahres bestehenden Leasingverträge, angesetzt. Ausgangspunkt für die Berechnung des Nettoinvestitionswertes bilden die Nettoanschaffungskosten des Leasingobjekts vermindert um eine vom Leasingnehmer geleistete Mietsonderzahlung. Anfängliche direkte Kosten, die im Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss entstehen, werden gegen die Erträge über die Gesamtlaufzeit des Leasingvertrags verrechnet, indem die nicht realisierten Finanzerträge anteilig um den Betrag dieser anfänglichen Kosten gekürzt werden. Finanzerträge werden derart erfasst, dass eine konstante periodische Verzinsung der ausstehenden Restforderung erzielt wird.

Die im Vorjahr ausgewiesenen Gegenstände aus Operate Leasingverhältnissen sind in der Bilanz als Vermögenswerte ausgewiesen und werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses abgeschrieben. Nach Ablauf des ursprünglichen Leasingvertrags besteht die Möglichkeit der Verlängerung des Vertragsverhältnisses beziehungsweise des Abschlusses eines Anschlussvertrags. Dies führt zu einer Neubeurteilung des Leasingverhältnisses. Aufgrund der Klassifizierung „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ wurden die Objekte entsprechend IFRS 5 umgegliedert. Gemäß IFRS 5.25 erfolgten ab dem Zeitpunkt der Umgliederung keine planmäßigen Abschreibungen.

3.8 Liquide Mittel

Liquide Mittel bestehen aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die ALBIS Mobil Lease GmbH und deren Tochtergesellschaft UTA Leasing GmbH refinanzierten das Leasing- und Mietkaufgeschäft teilweise über ABS-Transaktionen der Gallinat-Bank AG. In diesem Zusammenhang wurden die diesbezüglichen Einzugskonten bei der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, vertragsgemäß verpfändet. Hieraus unterlagen liquide Mittel in Höhe von T€ 1.031 (Vorjahr T€ 2.167) zum 31. Dezember 2013 Transferbeschränkungen. Der im Vorjahr in der Konzernbilanz beziehungsweise in der Kapitalflussrechnung dokumentierte Bestand an Finanzmitteln war zum Teil nicht der ALBIS Leasing AG zuzurechnen, sondern für barunterlegte SWAPs reserviert beziehungsweise den Gesellschaften zuzurechnen, an denen konzernfremde Kommanditisten beteiligt waren. Hieraus unterlagen im Vorjahr liquide Mittel in Höhe von T€ 625 Transferbeschränkungen. Nachdem sämtliche SWAPs ausgelaufen sind, keine neuen SWAPs vereinbart wurden und diejenigen Gesellschaften, an denen konzernfremde Kommanditisten beteiligt sind, gemäß IFRS 5 in „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ umgegliedert wurden, entfielen diese Beschränkungen im Berichtsjahr.

3.9 Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Nach erstmaliger Bilanzierung von Forderungen und Sonstigen Vermögenswerten mit einer festen Laufzeit erfolgt die Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten nach Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen, wobei die Effektivzinsmethode verwendet wird. Forderungen mit kurzer Laufzeit und Sonstige Vermögenswerte ohne festen Zinssatz werden zum ursprünglichen Rechnungsbetrag oder zum Nennwert bewertet, soweit die Auswirkung einer kalkulatorischen Abzinsung unwesentlich ist. Diejenigen Forderungen und Sonstigen finanziellen Vermögenswerte, die keine feste Laufzeit haben, werden zu Anschaffungskosten (Nennwert) bewertet. Alle Forderungen und Sonstigen Vermögenswerte unterliegen einer Überprüfung hinsichtlich möglicher Wertminderungen.

Finanzielle Vermögenswerte, für die ein Marktwert voraussichtlich nachhaltig feststellbar ist, werden grundsätzlich als zum beizulegenden Zeitwert bewertet eingestuft.

Sonstige Vermögenswerte, die nicht in den Anwendungsbereich von IAS 39 fallen, werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sie unterliegen ebenfalls einer Überprüfung hinsichtlich möglicher Wertminderungen.

Einzelwertberichtigungen auf Leasingforderungen werden gebildet, wenn nach Kündigung eines Leasingvertrags sowie Sicherung und Bewertung des Leasingobjekts absehbar ist, dass die Forderungen aus dem Leasinggeschäft nicht in voller Höhe realisiert werden können. Nach endgültiger Verwertung des Leasingguts erfolgt entweder die Auflösung oder Erhöhung der Einzelwertberichtigung. Soweit im Inkassoprozess Forderungen realisiert werden, werden die gebildeten Einzelwertberichtigungen aufgelöst.

3.10 Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche

Ein Ausweis erfolgt in dieser Position, wenn einzelne langfristige Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten und gegebenenfalls direkt zurechenbare Schuldposten vorliegen, die in ihrem jetzigen Zustand veräußert werden können und deren Veräußerung hinreichend wahrscheinlich ist. Voraussetzung für das Vorliegen einer Veräußerungsgruppe ist, dass die Vermögenswerte und Schulden in einer einzigen Transaktion oder im Rahmen eines Gesamtplans zur Veräußerung bestimmt sind.

Bei einer nicht fortgeführten Aktivität handelt es sich um einen Geschäftsbereich, der entweder zur Veräußerung bestimmt oder bereits veräußert worden ist, und aus betrieblicher Sicht eindeutig von den übrigen Unternehmensaktivitäten abgegrenzt werden kann.

Auf langfristige Vermögenswerte, die einzeln oder zusammen zur Veräußerung bestimmt sind oder die zu einer nicht fortgeführten Aktivität gehören, werden keine planmäßigen Abschreibungen mehr vorgenommen. Diese werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert und Fair Value abzüglich noch anfallender Veräußerungskosten angesetzt. Liegt der Fair Value unter dem Buchwert, wird eine Wertminderung vorgenommen. In diesem Zusammenhang wurden die bislang ausgewiesenen Finanzanlagen infolge der Fair Value-Bewertung außerplanmäßig um T€ 18.852 abgeschrieben.

Das Ergebnis aus der Bewertung von zur Veräußerung vorgesehenen Geschäftsbereichen zum Fair Value abzüglich noch anfallender Veräußerungskosten sowie die Gewinne und Verluste aus der Veräußerung nicht fortgeführter Aktivitäten werden ebenso wie das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit dieser Bereiche in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns gesondert als Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen. Die betreffenden Vermögenswerte und Schulden werden in einem separaten Bilanzposten ausgewiesen. Die Zahlungsströme nicht fortgeführter Aktivitäten werden separat in der Kapitalflussrechnung ausgewiesen.

3.11 Rückstellungen für Pensionen

Pensionsanwartschaften berechtigter Mitarbeiter bestehen bei der ALBIS Leasing AG über einen leistungsorientierten Pensionsplan. Dieser betrifft Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses und beruht auf unmittelbaren Versorgungszusagen, bei denen die Höhe der Versorgungsleistungen festgelegt wird und von Faktoren wie Alter, Vergütung und Betriebszugehörigkeit abhängig ist. Die Leistungen werden direkt aus Mitteln der Gesellschaft erbracht.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wird jährlich von einem qualifizierten unabhängigen Versicherungsmathematiker gemäß IAS 19 (rev 2011) vorgenommen. Die Verpflichtungen und der Pensionsaufwand werden auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Dabei führt jede Leistungsperiode zu einem Anstieg des erdienten Anspruchs. Aus der individuellen Bewertung ergibt sich ein kumulierter Gesamtanspruch. Gewinne oder Verluste aus Beschränkungen oder Übertragungen von Ansprüchen werden berücksichtigt, wenn die Beschränkung oder die Übertragung eintritt. Die Pensionsverpflichtung wird zum Barwert der geschätzten zukünftigen Cashflows auf Basis eines Zinssatzes für Industrieanleihen derselben Währung und derselben Laufzeit, die auch die Pensionsverpflichtungen aufweisen, ermittelt.

Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,40 % p.a. (Vorjahr 3,80 % p.a.) und unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck ermittelt.

Die Versorgungszusagen der ALBIS Leasing Gruppe sehen in der Regel die Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen in Form lebenslänglicher Renten vor. Für diese Zusagen besteht ein Langlebigkeitsrisiko. Eine Veränderung der Lebenserwartung hat allerdings nur Auswirkungen auf die Verpflichtungen aus den Altbeständen. Neue Renten werden nicht zugesagt.

In den Folgejahren ist mit einer abnehmenden Bedeutung des Risikos aus der Veränderung der Lebenserwartung für die ALBIS Leasing Gruppe zu rechnen. Das Risiko aus Langlebigkeit im Sinne von IAS 19.135 (rev 2011) hält die Gesellschaft deshalb für gering. Die Einschätzung basiert auf der durch die ALBIS Leasing Gruppe jährlich neu vorzunehmenden Inventur der Pensionsverpflichtungen.

3.12 Rückstellungen

Rückstellungen werden mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt, wenn für den Konzern eine gegenwärtige (rechtliche oder faktische) Verpflichtung aufgrund eines vor dem Bilanzstichtag eingetretenen Ereignisses besteht und es wahrscheinlich ist, dass die Erfüllung der Verpflichtung zu einem Abfluss von Ressourcen führt, die einen wirtschaftlichen Nutzen darstellen, und wenn eine zuverlässige Schätzung der Verpflichtungshöhe vorgenommen werden kann. Rückstellungen werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und entsprechend der gegenwärtig besten Schätzung angepasst.

3.13 Verbindlichkeiten

Nach der erstmaligen Erfassung werden alle Finanzverbindlichkeiten, die keine derivativen Verbindlichkeiten sind, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Derivative Verbindlichkeiten werden nach der erstmaligen Erfassung zu ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

3.14 Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung der Leasingforderungen

Diese Verbindlichkeiten entstehen aus dem Verkauf eines Teils der Leasingforderungen an einen Refinanzierer. Der Bewertungsansatz erfolgt in Höhe des Barwerts der noch zu leistenden Zahlungen an den Refinanzierer. Als Diskontierungszins wird bei festverzinslichen Darlehen der ursprünglich vereinbarte Zinssatz verwendet. Bei der Rückzahlung sind die regelmäßigen Zahlungen in einen Zins- und einen Tilgungsanteil aufzuteilen.

3.15 Fremdwährungen

Fremdwährungsgeschäfte werden in der Berichtswährung erfasst, indem der Fremdwährungsbetrag mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles gültigen Umrechnungskurs zwischen Berichts- und Fremdwährung umgerechnet wird.

Umrechnungsdifferenzen aus der Abwicklung monetärer Posten sowie aus der Stichtagsbewertung zu Kursen, die sich von den ursprünglich während der Periode erfassten unterscheiden, werden als Aufwand oder Ertrag in der Periode, in der sie entstanden sind, erfasst. Im Geschäftsjahr 2013 und 2012 sind keine Umrechnungsdifferenzen entstanden.

3.16 Fremdkapitalkosten

Fremdkapitalkosten werden als Aufwand behandelt, da keine aktivierungspflichtigen Sachverhalte gemäß IAS 23.8 bestehen.

3.17 Erlösrealisierung

Umsatzerlöse werden bei Erbringung der Leistung beziehungsweise bei Nutzungsüberlassung realisiert. Sie werden ohne Verbrauchsteuern ausgewiesen. Dabei werden erwartete Rabatte oder sonstige Preisnachlässe abgegrenzt beziehungsweise in Abzug gebracht.

Bei bestimmten Lieferungen ist eine Übernahmebestätigung durch den Erwerber notwendig. Bei diesen Lieferungen wird der Umsatz nach erfolgter Zustimmung des Käufers realisiert.

Zu erwartende Verluste werden durch Abwertungen auf niedrigere beizulegende Zeitwerte berücksichtigt.

3.18 Zinserträge

Zinserträge werden erfasst, wenn die Zinsen unter Verwendung der Effektivzinsmethode entstanden sind.

3.19 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / Latente Steuern

Bei den Ertragsteuern bemisst sich die Steuerlast nach der Höhe des jährlichen Periodenergebnisses und berücksichtigt Steuerlatenzen. Latente Steuern werden mit Hilfe der bilanzorientierten Liability-Methode ermittelt. Latente Steuern spiegeln den Nettosteueraufwand/-ertrag temporärer Unterschiede zwischen dem Buchwert eines Vermögenswertes oder einer Schuld in der Konzernbilanz und den Steuerbilanzen wider. Die Bemessung latenter Steueransprüche und Steuerschulden erfolgt anhand der Steuersätze, die erwartungsgemäß für die Periode gelten, in der ein Vermögenswert realisiert oder eine Schuld beglichen wird. Die Bewertung latenter Steuerschulden und -ansprüche berücksichtigt die steuerlichen Konsequenzen, die aus der Art und Weise der Umkehrung temporärer Unterschiede nach der Einschätzung am Stichtag voraussichtlich resultieren werden.

Latente Steueransprüche und -schulden werden unabhängig von dem Zeitpunkt erfasst, an dem sich die temporären Buchungsunterschiede wahrscheinlich umkehren.

Ein latenter Steueranspruch ist für alle ertragsteuerlich relevanten temporären Unterschiede in dem Maße zu bilanzieren, wie es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen das der temporäre Unterschied verwendet werden kann. Zu jedem Bilanzstichtag beurteilt das Unternehmen nicht bilanzierte latente Steueransprüche und den Buchwert latenter Steueransprüche neu. Das Unternehmen setzt einen bislang nicht bilanzierten latenten Steueranspruch in dem Umfang an, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen die Realisierung des latenten Steueranspruchs gestatten wird. Umgekehrt wird der Buchwert eines latenten Steueranspruchs in vollem Umfang vermindert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ausreichend zu versteuerndes Einkommen zur Verfügung stehen wird, um den latenten Steueranspruch entweder zum Teil oder insgesamt zu nutzen.

Latente Steuerschulden werden für alle zu versteuernden temporären Unterschiede bilanziert, sofern die latenten Steuerschulden keinem Geschäfts- oder Firmenwert entstammen, dessen Abschreibung steuerlich nicht abzugsfähig ist.

3.20 Wesentliche Ermessensentscheidungen

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat die Unternehmensleitung folgende Ermessensentscheidungen, welche die Ansätze und Beträge im Abschluss wesentlich beeinflussen, getroffen. Nicht berücksichtigt werden dabei solche Entscheidungen, die Schätzungen beinhalten.

Im Berichtsjahr wurden die ALBIS Finance AG, Hamburg, die ALBIS Versicherungsdienst GmbH, Hamburg, die NL 12. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg, die NL 12. Verwaltung Objekt Nümbrecht GmbH & Co. KG, Hamburg, die NL 15. Verwaltungs GmbH, Hamburg, die NL 15. Verwaltung Objekt Ascheberg GmbH & Co. KG, Hamburg, die NL Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, die Kögel Leasing GmbH, Neu-Isenburg, die Centauri Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen, die Eurokaution Service EKS GmbH, Hamburg, die Gallinat-Bank AG, Essen, die NL Real Estate Lease GmbH, Hamburg, die NL 7. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg, die SGL Structured Leasing GmbH & Co. Erste KG, Hamburg, die NL 10. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg, die SGL Structured Leasing GmbH & Co. Zweite KG, Hamburg, die NL 9. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg, die SGL Structured Leasing GmbH & Co. Dritte KG, Hamburg, die NL 8. Leasing Verwaltung GmbH, Hamburg und die SGL Structured Leasing GmbH & Co. Vierte KG, Hamburg, wegen bestehender Veräußerungsabsicht als „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ im Sinne des IFRS 5 ausgewiesen. Die ALBIS Leasing AG hatte im Oktober 2013 ihre 100 %ige Beteiligung an der ALBIS Finance AG veräußert. Diese Veräußerung stand hinsichtlich eines Anteils von 94 % an der ALBIS Finance AG unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn und Frankfurt am Main. Die Zustimmung der BaFin lag bis zum 31. Dezember 2013 nicht vor. Der Aktienkaufvertrag war insoweit am 31. Dezember 2013 noch nicht vollzogen. Die ALBIS Finance AG sowie ihre Tochtergesellschaften werden deshalb zum 31. Dezember 2013 in den Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG einbezogen.

3.21 Verwendung von Annahmen und Schätzungen

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden Annahmen getroffen und Schätzungen angewendet, die sich auf den Ausweis und die Höhe der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden, Erträge, Aufwendungen sowie Eventualverbindlichkeiten auswirkten.

Diese Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern, die Bewertung von Rückstellungen, die Realisierbarkeit von Forderungen aus gekündigten Verträgen, den Ansatz von erzielbaren Restwerten im Bereich des Leasingvermögens, die Festsetzung der Parameter zur Beurteilung der Werthaltigkeit von Immateriellen Vermögenswerten und anderen nicht finanziellen Vermögenswerten sowie die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Erkenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

Wesentliche Schätzunsicherheiten und damit verbundene Angabepflichten bestehen in den nachfolgend dargestellten Bereichen:

- Annahmen im Rahmen des Werthaltigkeitstests bei der Bewertung der bestehenden Geschäfts- oder Firmenwerte

- Ermittlung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus gekündigten beziehungsweise rückständigen Leasingverträgen auf Basis des Werterhaltungssatzes

- Berücksichtigung von kalkulierten Restwerten am Ende der Vertragslaufzeit im Rahmen der Ermittlung des Barwerts von Leasingforderungen

- Ansatz von Leasinggegenständen in Verwertung zu kalkulierten Restwerten

- Ansatz und Bewertung Latenter Steuern auf Verlustvorträge

Die der Discounted-Cashflow-Methode zur Bewertung der bestehenden Geschäfts- oder Firmenwerte zugrunde liegenden Cashflows basieren auf aktuellen Geschäftsplänen und internen Planungen, wobei von einem Planungshorizont von fünf Jahren ausgegangen wird. Hierbei werden Annahmen über die künftigen Umsatz- und Kostenentwicklungen getroffen.

Dabei wurden künftige Investitionen in das operative Geschäft der Gesellschaft auf Basis bisheriger Erfahrungswerte angenommen und bisher erzielte Ertragsverläufe in die Zukunft projiziert. Sollten wesentliche Annahmen von den tatsächlichen Größen abweichen, könnte dies in der Zukunft zu erfolgswirksam zu erfassenden Wertminderungen führen.

Die Forderungen aus gekündigten, beziehungsweise rückständigen Leasingverträgen sind zum Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Die Höhe der erforderlichen Wertberichtigungen wird anhand von Prozentsätzen und Bearbeitungsklassen ermittelt. Die Prozentsätze werden einmal jährlich auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Die Bearbeitungsstände sind in Bearbeitungsklassen zusammengefasst, die unter Risikogesichtspunkten gebildet wurden.

Kalkulierte Restwerte werden im Rahmen der Ermittlung des Barwerts der Leasingforderungen berücksichtigt. Die kalkulierten Restwerte umfassen dabei neben den erwarteten Verwertungserlösen insbesondere die Erlöse, die im Rahmen einer Verlängerungsperiode anfallen können. Die Restwerte werden bei Abschluss der entsprechend zugrunde liegenden Leasingverträge auf Basis der erwarteten Werte berücksichtigt. Erlöse werden dabei anhand statistischer Auswertungen im Rahmen einer bestmöglichen Schätzung angesetzt. Im Falle eines Absinkens der tatsächlich im Nachgeschäft erzielbaren Erlöse wird eine Abwertung der Leasingforderungen berücksichtigt, wohingegen ein Anstieg unberücksichtigt bleibt.

Aktive Latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der aktiven Latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung bezüglich des erwarteten Eintritts und der Höhe des zukünftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

4. Latente Steuern

Latente Ertragsteueransprüche und -verpflichtungen werden gemäß IAS 12.15 auf temporäre Differenzen gebildet. Die zu versteuernden und abzugsfähigen temporären Differenzen werden über den Vergleich der IFRS-Buchwerte mit den Steuerwerten der Vermögenswerte und Schulden (bereinigt um permanente Differenzen) ermittelt. Die Steuerwerte ergeben sich grundsätzlich aus den steuerlichen Vorschriften des jeweiligen Landes, in dem die Besteuerung des Sachverhalts erfolgen wird. Die ALBIS Leasing Gruppe setzt in ihrer Steuerberechnung einen in Deutschland anzusetzenden Steuersatz in Höhe von 32,275% an, der sich aus dem Satz für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von insgesamt 15,825% und aus dem Gewerbesteuersatz in Höhe von 16,450%, bei einem Hebesatz von 470%, zusammensetzt. Auf Grundlage dieses Steuersatzes werden latente Ertragssteueransprüche und -verpflichtungen berechnet.

Im Zusammenhang mit dem Leasinggeschäft erfasst die ALBIS Mobil Lease Gruppe gemäß IAS 17.36 sämtliche Vermögenswerte aus dem Finanzierungsleasing und setzt diese als Forderungen an. Aus dem Ansatz dieser Forderungen hat sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 eine temporäre Differenz in Höhe von € 4,0 Mio. gegenüber der Steuerbilanz ergeben. Unter Anwendung des oben genannten Steuersatzes ergaben sich gemäß IAS 12.47 zum 31. Dezember 2013 passive Latente Steuern in Höhe von € 1,3 Mio., die gemäß IAS 12.58 aufwandswirksam erfasst wurden. Der Geschäftsbereich der ALBIS Mobil Lease Gruppe war bis Herbst 2013 der atypisch Stillen Gesellschaft der ALBIS Finance AG zuzuordnen. Steuerliche Auswirkungen betrafen daher in der Vergangenheit nicht den Konzern, sondern die atypisch Stillen Gesellschafter der ALBIS Finance AG. Mit dem Erwerb von 100 % der Geschäftsanteile an der ALBIS Mobil Lease GmbH durch die ALBIS Leasing AG im Herbst 2013 fallen nunmehr die steuerlichen Auswirkungen in den Konzern. Damit wird erstmalig ein Vermögenswert oder eine Schuld gemäß IAS 12.22 angesetzt und es entsteht einer temporäre Differenz im Sinne von IAS 12.24.

Zum Bilanzstichtag wies der Konzern aktive Latente Steuern aus der Entstehung beziehungsweise Umkehrung temporärer Unterschiede in Höhe von T€ 392 aus. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Latente Steuern gemäß IAS 12, die im Zusammenhang mit den Bewertungsunterschieden zwischen der Bewertung nach deutschem Steuerrecht und den IFRS stehen.

Latente Steuern auf Verlustvorträge werden nicht gebildet, da die Nutzung in der näheren Zukunft nicht ausreichend sicher erscheint.

5. Immaterielle Vermögenswerte

5.1 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

Die Immateriellen Vermögenswerte, im Wesentlichen Software, werden linear über die Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Die Zugänge betreffen ausschließlich erworbene Immaterielle Vermögenswerte. Aufgrund der Klassifizierung als „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ wurden im Berichtsjahr Buchwerte in Höhe von T€ 120 entsprechend IFRS 5 umgegliedert.

5.2 Geschäfts- oder Firmenwerte

Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung hat sich wie folgt entwickelt:

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Entwicklung 2013: 1.1.2013
T€
Zugänge 2013
T€
Umbuchungen IFRS 5 2013
T€
Abschreibungen 2013
T€
31.12.2013
T€
ALBIS Mobil Lease GmbH 3.408 0 0 3.408 0
ALBIS Finance AG 1.034 0 0 1.034 0
  4.442 0 0 4.442 0
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Entwicklung 2012: 1.1.2012
T€
Zugänge 2012
T€
Umbuchungen IFRS 5 2012
T€
Abschreibungen 2012
T€
31.12.2012
T€
ALBIS Mobil Lease GmbH 3.408 0 0 0 3.408
NL Real Estate Lease GmbH 1.251 0 1.251 0 0
ALBIS Finance AG 1.034 0 0 0 1.034
  5.693 0 1.251 0 4.442

Nach IFRS 3 wird für den Geschäfts- oder Firmenwert eine unbestimmte Restnutzungsdauer angenommen. Zum Bilanzstichtag sind die Immateriellen Vermögenswerte weder durch Verfügungsbeschränkungen noch durch Pfandrechte Dritter belastet.

Der Geschäfts- oder Firmenwert beschreibt den Mehrbetrag des Kaufpreises über die Summe der erworbenen Vermögenswerte abzüglich der erworbenen Verbindlichkeiten. Beim Ansatz der Vermögenswerte wurde eine Bestimmung der erworbenen Immateriellen Vermögenswerte vorgenommen. Die Bewertung aller Vermögenswerte erfolgte zum Zeitwert per Datum des Erwerbs. Um den Wertansatz der Gesellschaften zu bestimmen, wurden Kaufpreisallokationen nach IFRS 3 durchgeführt. Die ALBIS Leasing Gruppe ordnet ihre Firmenwerte zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (CGU) zu und betreffen die ALBIS Mobil Lease-Gruppe sowie die ALBIS Finance AG. Die Bildung der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (CGU) orientiert sich dabei an der realen Struktur des Unternehmens, die auf der internen Berichtserstattung im Unternehmen basiert. Die Zuordnung des Geschäfts- oder Firmenwertes erfolgt auf diejenige zahlungsmittelgenerierende Einheit, die der Nutzen aus dem Unternehmenszusammenschluss voraussichtlich zufließen wird.

Der Goodwill-Impairment-Test der ALBIS Mobil Lease-Gruppe im ersten Halbjahr 2013 ergab eine vollständige Wertminderung in Höhe von T€ 3.408. Für die Abzinsung der Cashflows (im Rahmen eines Ertragswertverfahrens) kam ein Diskontierungszinssatz von 9,6 % (Vorjahr 9,6 %) zum Ansatz.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf sämtlicher Geschäftsanteile der ALBIS Finance AG wurde eine Werthaltigkeitsprüfung des bislang ausgewiesenen Firmenwertes durchgeführt. Der auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten ermittelte erzielbare Betrag führte zu einer vollständigen Wertberichtigung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von T€ 1.034.

6. Sachanlagen

6.1 Leasingobjekte des Sachanlagevermögens

Das im Vorjahr ausgewiesene Leasingvermögen bestand im Wesentlichen aus Immobilien, die im Rahmen von Operate Leasingverträgen zu aktivieren waren.

Aufgrund der Klassifizierung als „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ wurden im Berichtsjahr die Objekte entsprechend IFRS 5 umgegliedert. Planmäßige Abschreibungen wurden gemäß IFRS 5.25 nicht erfasst. Umgegliedert wurde ein Buchwert in Höhe von T€ 10.156.

Von den unter den „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ ausgewiesenen Sachanlagen sind T€ 10.156 von Verfügungsbeschränkungen aus Grundschulden betroffen.

6.2 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Vermögenswerte der anderen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben. Aufgrund der Klassifizierung als „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ wurden im Berichtsjahr Buchwerte in Höhe von T€ 19 entsprechend IFRS 5 umgegliedert.

6.3 Zur Vermietung bestimmte Vermögenswerte

Die zur Vermietung bestimmten Vermögenswerte bestehen in künftigen Mietkauf- und Leasinggegenständen im Bereich des Finance Leasing. Die Gegenstände werden bis zur Inmietsetzung als zur Vermietung bestimmte Vermögenswerte ausgewiesen. An den Gegenständen bestehen in der Regel entweder Eigentumsvorbehalte der Lieferanten oder aber sie stehen im Sicherungseigentum der Bankenpartner, die die Vorfinanzierung übernehmen. Die Sicherungsrechte Dritter beziehen sich auf den gesamten Bilanzausweis.

7. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen haben sich wie folgt entwickelt:

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Entwicklung 2013: 1.1.2013
T€
Zugänge 2013
T€
Abgänge 2013
T€
Konsolidierungseffekte
T€
Anteile an assoziierten Unternehmen        
Gallinat-Bank AG 14.157 0 0 0
Eurokaution Service EKS GmbH 2.518 0   0
  16.675 0 0 0
Beteiligungen        
Hesse Newman Capital AG 9 0 4 0
  9 0 4 0
Sonstige Ausleihungen        
Gallinat-Bank AG, atypisch Stille Beteiligung 4.900 0 0 0
Gallinat-Bank AG Genussrechte 14.583 0 0 0
  19.483 0 0 0
Geleistete Anzahlungen        
Gallinat-Bank AG 1.686 0 0 0
  1.686 0 0 0
  37.853 0 4 0
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Entwicklung 2013: Umbuchungen IFRS 5 2013
T€
At equity-Fortschreibungen 2013
T€
Abschreibungen 2013
T€
31.12.2013
T€
Anteile an assoziierten Unternehmen        
Gallinat-Bank AG 4.679 -2.323 7.155 0
Eurokaution Service EKS GmbH 1.105 -476 937 0
  5.784 -2.799 8.092 0
Beteiligungen        
Hesse Newman Capital AG 0 0 4 1
  0 0 4 1
Sonstige Ausleihungen        
Gallinat-Bank AG, atypisch Stille Beteiligung 443 0 4.457 0
Gallinat-Bank AG Genussrechte 369 0 7.241 6.973
  812 0 11.698 6.973
Geleistete Anzahlungen        
Gallinat-Bank AG 0 0 0 1.686
  0 0 0 1.686
  6.596 -2.799 19.794 8.660

Die Eurokaution Service EKS GmbH und die Gallinat-Bank AG wurden zum 31. Dezember 2013 umgegliedert in „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ im Sinne von IFRS 5.

Es wurden folgende Ergebnisse assoziierter Unternehmen „at-equity“ berücksichtigt:

Eurokaution Service EKS GmbH, Hamburg, T€ 1.105.

Der Verlust im Geschäftsjahr 2013 beträgt T€ -1.090 (Vorjahr T€ -990). Bei einer Beteiligungsquote von unverändert 43,64 % beträgt der Anteil der ALBIS Leasing Gruppe hieran T€ -476 (Vorjahr T€ -432). Entsprechend wurde eine Fortschreibung des „at-equity“-Ansatzes in Höhe von T€ -476 (Vorjahr T€ -432) auf den anteiligen Unternehmenswert vorgenommen. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr der Beteiligungsansatz zusätzlich um T€ 937 wertberichtigt. Somit verbleibt ein Ansatz von T€ 1.105. Ein im Oktober 2013 erstelltes Wertgutachten einer Steuerberatungsgesellschaft induziert keinen weiteren Wertberichtigungsbedarf.

Zum 31. Dezember 2013 belief sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag der Gesellschaft auf T€ -2.686. Bei einer Beteiligungsquote von 43,64 % betrug der Anteil der ALBIS Leasing Gruppe hieran T€ -1.172.

Gallinat-Bank AG, Essen, T€ 12.392 und atypisch Stille Beteiligung T€ 4.900

Das Eigenkapital der Gallinat-Bank AG beträgt T€ 25.289 (Vorjahr T€ 30.030). Bei einer unveränderten Beteiligungsquote von 49 % ergibt sich ein Anteil am Eigenkapital der Gallinat-Bank AG von T€ 12.392 (Vorjahr T€ 14.715).

Aufgrund des Jahresfehlbetrags der Gallinat-Bank AG ist eine Abschreibung in Höhe des anteiligen Fehlbetrags (T€ 2.323) auf den „at-equity“-Ansatz vorzunehmen. Darüber hinaus wurden weitere T€ 7.155 außerplanmäßig abgeschrieben.

Beteiligungen

Die Beteiligung an der Hesse Newman Capital AG, Hamburg, (vormals FHR Finanzhaus AG) besteht mit einer Quote von 0,02% (Vorjahr: 0,07 %).

Sonstige Ausleihungen und Stille Beteiligungen

Die Ausleihungen gegenüber der Gallinat-Bank AG resultieren aus übernommenen Genussrechten der Bank. Die gegenwärtig ausgewiesenen Genussrechte laufen bis längstens zum 31. Dezember 2016. Die Genussrechte werden planmäßig und im Gewinnfalle mit einem festen Zins von 7,5 % verzinst. Im Falle eines Verlustes nehmen die Genussrechte anteilig am Verlust teil. In den Jahren 2012 und 2013 erfolgten keine Zinszahlungen. Die Bewertung der Genussrechte erfolgte zum Bilanzstichtag zum Fair Value.

Darüber hinaus wurde im Jahr 2010 eine Stille Gesellschaft zum Zwecke der Beteiligung des Stillen Gesellschafters ALBIS Finance AG an der Bank begründet.

Die Stille Gesellschaft besteht bis zum Ende des Geschäftsjahres 2016. Die Gewinnbeteiligung des Stillen Gesellschafters beträgt, bezogen auf den Nominalwert der Einlage, 8 % p.a. zuzüglich 2 % p.a. vorab aus dem festgestellten Bilanzgewinn der Bank, so dass die Gewinnbeteiligung insgesamt maximal 10 % p.a. beträgt.

Die Bewertung der Stillen Beteiligungen erfolgte zum Bilanzstichtag zum Fair Value. Das gesamte Investment stellt ein einheitliches Bilanzierungsobjekt dar.

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Entwicklung 2012: 1.1.2012
T€
Zugänge 2012
T€
Abgänge 2012
T€
Konsolidierungseffekte
T€
Anteile an assoziierten Unternehmen        
Gallinat-Bank AG 16.828 661 0 0
Eurokaution Service EKS GmbH 2.674 276   0
  19.502 937 0 0
Beteiligungen        
Hesse Newman Capital AG 9 0 0 0
  9 0 0 0
Atypisch Stille Beteiligungen        
ALBIS HiTec Leasing AG 1.818 0 1.818 0
  1.818 0 1.818 0
Sonstige Ausleihungen        
Gallinat-Bank AG, atypisch Stille Beteiligung 4.900 0 0 0
Gallinat-Bank AG Genussrechte 8.953 5.630 0 0
  13.853 5.630 0 0
Geleistete Anzahlungen        
Gallinat-Bank AG 765 921 0 0
  765 921 0 0
  35.947 7.488 1.818 0
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Entwicklung 2012: Umbuchungen 2012
T€
At equity-Fortschreibungen 2012
T€
Abschreibungen 2012
T€
31.12.2012
T€
Anteile an assoziierten Unternehmen        
Gallinat-Bank AG 0 -3.332 0 14.157
Eurokaution Service EKS GmbH 0 -432 0 2.518
  0 -3.764 0 16.675
Beteiligungen        
Hesse Newman Capital AG 0 0 0 9
  0 0 0 9
Atypisch Stille Beteiligungen        
ALBIS HiTec Leasing AG 0 0 0 0
  0 0 0 0
Sonstige Ausleihungen        
Gallinat-Bank AG, atypisch Stille Beteiligung 0 0 0 4.900
Gallinat-Bank AG Genussrechte 0 0 0 14.583
  0 0 0 19.483
Geleistete Anzahlungen        
Gallinat-Bank AG 0 0 0 1.686
  0 0 0 1.686
  0 -3.764 0 37.853

8. Forderungen

8.1 Forderungen aus Finance Leasingverhältnissen (IAS 17.47)

Der Ausweis der (lang- und kurzfristigen) Leasing- und Mietkaufforderungen erfolgt netto von nicht verdienten, kontrahierten Zinsen, die mit den annuitätischen Ratenzahlungen der Kunden dem Konzern zufließen. Dieses entspricht dem Zeitwert. Die Aufteilung der Forderungen aus dem Leasinggeschäft nach Restlaufzeiten sowie die Überleitung zu den Bruttoleasingforderungen stellt sich wie folgt dar:

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  Laufzeiten Gesamt
Zusammensetzung 2013: Bezeichnung bis 1 Jahr
über 1 bis 5 J.
über 5 J.
2013
2012
Zukünftige Raten 17.453.016 32.857.452 1.148.801 51.459.270 59.025.520
+ Garantierte Restwerte 2.380.299 3.611.49 80.938 6.072.730 9.526.813
+ Nicht garantierte Restwerte 0 0 0 0 0
= Bruttoinvestitionswert 19.833.315 36.468.945 1.229.739 57.532.001 69.152.333
- Noch offene Zinsen 2.321.567 2.684.403 25.237 5.031.208 -6.297.652
= Nettoinvestitionswert 17.511.747 33.784.542 1.204.502 52.500.792 62.854.681
Barwert der nicht garantierten          
Restwerte = Barwert 0 0 0 0 0
Mindestleasingzahlungen 17.511.747 33.784.542 1.204.502 52.500.792 62.854.681
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  Laufzeiten Gesamt
Zusammensetzung 2012: Bezeichnung bis 1 Jahr
über 1 bis 5 J.
über 5 J.
2012
2011
Zukünftige Raten 23.277.692 35.578.923 768.905 59.025.520 103.612.344
+ Garantierte Restwerte 3.602.464 5.746.434 177.915 9.526.813 23.434.325
+ Nicht garantierte Restwerte 0 0 0 0 0
= Bruttoinvestitionswert 26.880.156 41.325.357 946.820 69.152.333 127.046.669
- Noch offene Zinsen -3.061.289 -3.194.343 -42.020 -6.297.652 -10.256.537
= Nettoinvestitionswert 23.818.867 38.131.014 904.800 62.854.681 116.790.132
Barwert der nicht garantierten          
Restwerte = Barwert 0 0 0 0 0
Mindestleasingzahlungen 23.818.867 38.131.014 904.800 62.854.681 116.790.132

Auf die zum 31. Dezember 2013 bestehenden Forderungen in Höhe von € 53 Mio. wurde eine Wertberichtigung in Höhe von € 2,4 Mio. gebildet, auf die zum 31. Dezember 2012 bestehenden Forderungen in Höhe von € 63 Mio. eine Wertberichtigung in Höhe von € 0,3 Mio.

8.2 Künftige Mindestzahlungen aus Operate Leasingverhältnissen (IAS 17.56)

Aus bestehenden Operate Leasingverhältnissen erzielt die ALBIS Leasing Gruppe die folgenden nachhaltigen Mindestleasingzahlungen:

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bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
T€ 0 T€ 0 T€ 0 T€ 0
(Vorjahr: T€ 821) (Vorjahr: T€ 3.106) (Vorjahr: T€ 897) (Vorjahr: T€ 4.824)

Im Zusammenhang mit der als „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ ausgewiesenen Abgangsgruppe ALBIS Finance AG sind auch sämtliche Immobilienleasinggesellschaften betroffen. Insoweit entfällt für die ALBIS Leasing Gruppe zukünftig die Erzielung von nachhaltigen Mindestleasingzahlungen aus Operate Leasingverhältnissen.

8.3 Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche

Ein Ausweis erfolgt in dieser Position, wenn einzelne langfristige Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten (Disposal Group) vorliegen, die in ihrem jetzigen Zustand veräußert werden können und deren Veräußerung hinreichend wahrscheinlich ist. Voraussetzung für das Vorliegen einer Disposal Group ist, dass die Vermögenswerte in einer einzigen Transaktion oder im Rahmen eines Gesamtplans zur Veräußerung bestimmt sind.

Bei einer nicht fortgeführten Aktivität (Discontinued Operation) handelt es sich um einen Geschäftsbereich (Component of an Entity), der entweder zur Veräußerung bestimmt oder bereits veräußert worden ist und sowohl aus betrieblicher Sicht als auch für Zwecke der Finanzberichterstattung eindeutig von den übrigen Unternehmensaktivitäten abgegrenzt werden kann. Außerdem muss der als nicht fortgeführte Aktivität qualifizierte Geschäftsbereich einen gesonderten, wesentlichen Geschäftszweig oder einen bestimmten geografischen Geschäftsbereich des Konzerns repräsentieren. Auf langfristige Vermögenswerte, die einzeln oder zusammen in einer Disposal Group zur Veräußerung bestimmt sind oder zu einer nicht fortgeführten Aktivität gehören, werden keine planmäßigen Abschreibungen mehr vorgenommen. Sie werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert oder Fair Value abzüglich noch anfallender Verkaufskosten angesetzt. Liegt der Fair Value unter dem Buchwert, erfolgt eine Wertminderung.

Das Ergebnis aus der Bewertung von zur Veräußerung vorgesehenen Geschäftsbereichen zum Fair Value abzüglich noch anfallender Veräußerungskosten, sowie die Gewinne und Verluste aus der Veräußerung nicht fortgeführter Aktivitäten, werden ebenso wie das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit dieser Geschäftsbereiche in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns gesondert als Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen. Die Vorjahreswerte der Gewinn- und Verlustrechnung werden entsprechend angepasst. Der Ausweis der betreffenden Vermögenswerte erfolgt in einem separaten Bilanzposten. Eine Anpassung der Bilanz erfolgt hingegen nicht.

Veräußerungsgruppe und zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche im Jahr 2013

ALBIS Finance Gruppe, Hamburg

Die ALBIS Leasing AG veräußerte im Oktober 2013 ihre 100 %ige Beteiligung an der ALBIS Finance AG. Diese Veräußerung stand hinsichtlich eines Anteils von 94 % an der ALBIS Finance AG unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn und Frankfurt am Main. Die Zustimmung der BaFin lag bis zum 31. Dezember 2013 nicht vor. Der Aktienkaufvertrag war insoweit am 31. Dezember 2013 noch nicht vollzogen. Die ALBIS Finance AG sowie ihre Tochtergesellschaften werden deshalb zum 31. Dezember 2013 in den Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG einbezogen. Aufgrund des wirksam geschlossenen Kaufvertrags erfüllt die ALBIS Finance AG sämtliche Kriterien für eine Klassifizierung als „zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ im Sinne von IFRS 5 und wird zum 31. Dezember 2013 entsprechend bilanziert. Der Buchwert der ALBIS Finance AG, Hamburg, beläuft sich auf T€ 2.

Korrespondierend wurden auf der Passivseite (16. Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen) die direkt zurechenbaren Schuldposten ausgewiesen.

Folgende Vermögenswerte und Schulden der ALBIS Finance Gruppe, Hamburg, wurden zum 31. Dezember 2013 als zur Veräußerung bestimmt gehalten (IFRS 5.38):

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  31.12.2013
in T€
Langfristige Vermögenswerte 64.634
Kurzfristige Vermögenswerte 20.496
Langfristige Schulden 65.760
Kurzfristige Schulden 18.434

Im Berichtsjahr erwirtschaftete der zur Veräußerung gehaltene Bereich eine Gesamtleistung in Höhe von T€ 17.806 (Vorjahr T€ 12.437). Der vermietungstypische Aufwand, die Personalaufwendungen, die Abschreibungen auf Firmenwerte, die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie das Sonstige Zinsergebnis beliefen sich auf T€ 17.168. Insgesamt ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 1.257 (IFRS 5.33(b)). Das Ergebnis ist den atypisch Stillen Gesellschaftern der ALBIS Finance AG zuzuordnen

8.4 Sonstige Vermögenswerte

Unter den Sonstigen Vermögenswerten werden Forderungen gegen das Finanzamt aus Steuerüberzahlungen in Höhe von € 0,8 Mio. (Vorjahr: € 2,0 Mio.) ausgewiesen.

9. Eigenkapital / Gezeichnetes Kapital

Bezüglich der Veränderung des Eigenkapitals verweisen wir neben den folgenden Ausführungen auf die gesonderte Eigenkapitalveränderungsrechnung.

Die ALBIS Leasing AG (ISIN DE0006569403 // WKN 656940) ist im Amtlichen Handel notiert an den Börsen Frankfurt / Main und München und im Freiverkehr an den Börsen Hamburg, Berlin und Stuttgart. Das Grundkapital in Höhe von € 15.327.552 ist in Stammaktien zum Nennwert von je € 1,00 aufgeteilt.

Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen. Die Stammaktien sind sämtlich mit identischen Stimm- und Dividendenberechtigungen ausgestattet. Besondere Kontrollbefugnisse wurden nicht eingeräumt. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der Aktien sind der ALBIS Leasing AG nicht bekannt. In der Berichtsperiode hat sich keine Veränderung bei den im Umlauf befindlichen Anteilen ergeben.

Aktionärsstruktur

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Familie Mahn, Deutschland 32,4%
Frau Gabriele Wolff, Deutschland 4,8%
Herr Johann G. Wolbert, Deutschland 10,4%
Herr Christoph Zitzmann, Deutschland 5,1%
Streubesitz 47,3%

Die Vorschriften der Satzung, die die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sowie die Änderung der Satzung betreffen, entsprechen den gesetzlichen Regelungen.

(1) Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 15.327.552,00 (Euro fünfzehn Millionen dreihundertsiebenundzwanzigtausend fünfhundertzweiundfünfzig). Es ist eingeteilt in 15.327.552 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

(2) Die Form der Aktienurkunden sowie der Gewinnanteils- und Erneuerungsscheine bestimmt der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates. Das gleiche gilt für Schuldverschreibungen und Zinsscheine. Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer Anteile ist ausgeschlossen.

(3) Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 7.650.000,00 zu erhöhen. Sofern den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt wird, können die Aktien auch einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 S. 1 oder § 53 b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 KWG tätigen Unternehmen zur Übernahme angeboten werden, mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden,

(a) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen;

(b) bei Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstigen Vermögensgegenständen;

(c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss gilt jedoch nur, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt. Bei der Ausnutzung der 10 %-Grenze sind aufgrund anderweitiger Ermächtigungen etwa erfolgte Ausschlüsse des Bezugsrechtes nach § 186 Abs. 3 S. 4 AktG (z. B. bei der Veräußerung eigener Aktien oder bei der Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen) mit einzubeziehen;

(d) um Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen zu begeben; sowie

(e) um Inhabern von durch die Gesellschaft auszugebenden Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechtes zustehen würde.

Der Vorstand ist ebenfalls ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung (vgl. Satzung (3)) und ihrer Durchführung festzusetzen.

(4) Das Grundkapital ist um bis zu € 7.650.000,00 durch Ausgabe von bis zu 7.650.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Rechten an Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Schuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 19. Juni 2012 erteilten Ermächtigung von der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 begeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19. Juni 2012 ausgegebenen Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

Es gibt keine Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

Es gibt keine besonderen Entschädigungsvereinbarungen des Mutterunternehmens, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen wurden.

Die Zahl der im Umlauf befindlichen Anteile hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert (IAS 1.79 (a) (iv)).

Die IFRS Neubewertungsrücklage veränderte sich im Berichtsjahr nicht:

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  2013
T€
Stand 1.1.2013 -74
Veränderungen 2013 0
Stand 31.12.2013 -74

10. / 11. Kapitalkonten atypisch Stiller Gesellschafter beziehungsweise der Kommanditisten

Kommanditisten werden gemäß IAS 32 unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Ausweis in der Sonderposition vor den Verbindlichkeiten trägt dem besonderen Charakter der Kapitalkonten der Fondszeichner als Mitunternehmer der Fondsgesellschaften des ALBIS Leasing Konzerns Rechnung. In die Kapitalkonten wurde der Ergebnisanteil der Stillen Gesellschafter der Fondsgesellschaft ALBIS Finance AG einbezogen. Es werden zum 31. Dezember 2013 T€ 0 (Vorjahr T€ 16.901) in der Sonderposition ausgewiesen.

Als Folge der in den Vorjahren vorgenommenen Ausschüttungen aus den Einlagekonten sowie laufender Ergebniszuweisungen an die hinter der ALBIS Finance AG errichtete Stille Gesellschaft (AG & Still) kam es im Berichtsjahr zu einer Unterdeckung sämtlicher Kapitalkonten. Die geleisteten Einlagen der atypisch Stillen Gesellschafter reichen nicht mehr aus, sämtliche Verlustzuweisungen und Entnahmen zu kompensieren.

Die Kapitalkonten wurden entsprechend den Zeitwerten angesetzt, unter Vernachlässigung etwaiger, bei Fälligkeit ermittelter zusätzlicher Abfindungsansprüche, die erst im Zeitpunkt des Ausscheidens der Gesellschafter, unter Zugrundelegung des weiteren Geschäftsverlaufes der Fondsgesellschaften, zuverlässig ermittelt werden können.

Im Einzelnen sind passivierte Einlagen Stiller Gesellschafter, die bis zum Jahresultimo 2013 kündigungsfähig sind, in folgender Zusammensetzung enthalten:

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  2013
T€
2012
T€
Kündigungsfähige Einlagen Stiller Gesellschafter 20.718 14.139
Ausstehende Einlagen Stiller Gesellschafter -1.089 -530
Privatkonten / Entnahmen Stiller Gesellschafter -5.730 -4.756
Verlustkonten Stiller Gesellschafter (gemäß den steuerlichen relevanten Grundlagen) -13.208* -4.354*
  691 4.499

* Berücksichtigung der Ergebniszuweisung bis einschließlich 2012 (Vorjahr 2011)

Sofern die betroffenen Stillen Gesellschafter tatsächlich kündigen, ist die Rückzahlung zum Jahresultimo des übernächsten Geschäftsjahres vereinbart.

Der Ausweis in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 109) betrifft konzernfremde Kommanditisten.

12. Rückstellungen für Pensionen

Für berechtigte Mitarbeiter bestehen bei der ALBIS Leasing AG Pensionsanwartschaften über einen leistungsorientierten Pensionsplan. Dieser betrifft Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses und beruht auf unmittelbaren Versorgungszusagen, bei denen die Höhe der Versorgungsleistungen festgelegt wird und von Faktoren wie Alter, Vergütung und Betriebszugehörigkeit abhängt. Die Leistungen werden direkt aus Mitteln der Gesellschaft erbracht. Ein Pensionsfonds beziehungsweise eine Rückdeckungsversicherung besteht nicht. Die Pensionsrückstellung betrifft in Höhe von T€ 3.103 unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter der MagnaMedia Verlag AG (umfirmiert in ALBIS Leasing AG). Die zugesagten Versorgungsleistungen ergeben sich aus dem Versorgungswerk vom 31. Januar 1981 für die Mitarbeiter der Markt & Technik Verlagsgesellschaft mbH (Rechtsvorgänger der MagnaMedia Verlag AG). Das Versorgungswerk wurde für Neuzugänge ab 1. Oktober 1992 geschlossen. Der Pensionsplan der MagnaMedia Verlag AG sieht eine Altersrente von 0,8 % des letzten rentenfähigen Arbeitsverdienstes für jedes rentenfähige Dienstjahr vor. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden für Pensionsansprüche, Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenversorgung gebildet. Die Pensionsverpflichtung wurde nach den Vorschriften des IAS 19 (rev 2011) berechnet. Der hierbei angesetzte Zinssatz beläuft sich auf 3,40 % (Vorjahr 3,80 %). Bei den Berechnungen wird unverändert eine künftige Rentendynamik in Höhe von 2,0 % pro Jahr zugrunde gelegt. Steigerungsraten für Krankheitskosten werden für die Pensionsanwartschaften nicht berücksichtigt.

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Versorgungsverpflichtung 2013
2012
Versorgungsverpflichtung zum 01.01. 3.019.390 2.947.030
Veränderung Konsolidierungskreis und Abfindung von Pensionsansprüchen 0 0
+ Pensionsaufwand 112.041 181.616
+ Pensionsanpassung 0 0
+ erfolgsneutral erfasste versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 86.821 0
- Geleistete Rentenzahlungen -115.504 -109.256
Bilanzwert 31.12. 3.102.748 3.019.390

Entwicklung 2013

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Fortschreibung Bilanzansatz ALBIS Leasing AG
Bilanzwert zum 1.1.2013 3.019.390
Veränderung Konsolidierungskreis und Abfindung von Pensionsansprüchen 0
+ Pensionsaufwand (Zinsaufwand) 112.041
+ Pensionsanpassung 0
+ erfolgsneutral erfasste versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 86.821
- Geleistete Rentenzahlungen -115.504
Bilanzwert 31.12.2013 3.102.748
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Pensionsaufwand (IAS 19.61) ALBIS Leasing AG
Aufwand für im Berichtsjahr erdiente Pensionsansprüche 0
+ Zinsaufwand 112.041
./. Ertrag aus Planvermögen 0
+ ./. versicherungsmathematische Gewinne 0
+./. nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (IAS 19.96) 0
+./. Auswirkungen von Plankürzungen (IAS 19.109) 0
Gesamtaufwand 2013 112.041

Die Pensionsrückstellung entfällt ausschließlich auf die ALBIS Leasing AG.

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Bilanzansatz (IAS 19.54) ALBIS Leasing AG
Barwert der rückstellungsfinanzierten Versorgungsansprüche 3.102.748
Anpassungsbetrag aufgrund versicherungsmathematischer Gewinne (+) und Verluste (-) 0
Ertrag (+) bzw. Aufwand (-) aus der Anpassung des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands 0
(-) beizulegender Zeitwert des Planvermögens 0
Bilanzwert zum 31.12.2013 3.102.748

Die bilanzierte Pensionsverpflichtung entspricht der DBO mit € 3.102.748 (Vorjahr € 3.019.390).

Sensitivitätsanalyse

Eine Veränderung der oben genannten, für die Ermittlung der DBO zum 31. Dezember 2013 verwendeten Annahmen würde die DBO folgendermaßen erhöhen beziehungsweise vermindern:

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  Veränderung der Prämisse in %-Punkte Erhöhung der Prämisse Veränderung der DBO
in €
Verringerung der Prämisse Veränderung der DBO
in €
Abzinsungssatz 0,5 -187.439 207.205
Künftige Rentenanpassung 0,5 194.998 -178.920

Entwicklung 2012

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Fortschreibung Bilanzansatz ALBIS Leasing AG
Bilanzwert zum 1.1.2012 2.947.030
Veränderung Konsolidierungskreis und Abfindung von Pensionsansprüchen 0
+ Pensionsaufwand (Zinsaufwand) 181.616
+ Pensionsanpassung 0
- Geleistete Rentenzahlungen -109.256
Bilanzwert 31.12.2012 3.019.390
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Pensionsaufwand (IAS 19.61) ALBIS Leasing AG
Aufwand für im Berichtsjahr erdiente Pensionsansprüche 0
+ Zinsaufwand 181.616
./. Ertrag aus Planvermögen 0
+ ./. versicherungsmathematische Gewinne 0
+./. nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (IAS 19.96) 0
+./. Auswirkungen von Plankürzungen (IAS 19.109) 0
Gesamtaufwand 2012 181.616

Die Pensionsrückstellung entfällt ausschließlich auf die ALBIS Leasing AG.

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Bilanzansatz (IAS 19.54) ALBIS Leasing AG
Barwert der rückstellungsfinanzierten Versorgungsansprüche 3.019.390
Anpassungsbetrag aufgrund versicherungsmathematischer Gewinne (+) und Verluste (-) 0
Ertrag (+) bzw. Aufwand (-) aus der Anpassung des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands 0
(-) beizulegender Zeitwert des Planvermögens 0
Bilanzwert zum 31.12.2012 3.019.390

Die bilanzierte Pensionsverpflichtung entspricht der DBO mit € 3.019.390 (Vorjahr € 2.614.204).

13. Abgrenzung Operate Leasingverhältnisse sowie Verbindlichkeiten Finanzinstitute

Die Position enthält Erlösabgrenzungen aus der Forfaitierung von Leasing- und Verwertungserlösen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 2.929) sowie übrige transitorische Posten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 2.261).

Im Berichtsjahr werden die Erlösabgrenzungen in der Position „Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen“ ausgewiesen.

14. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

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Zusammensetzung 2013: bis 1 Jahr
T€
über 1 bis zu 5 Jahren
T€
über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.619 20.385 438 38.442
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.965 0 0 12.965
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen konzernfremden Gesellschaftern 0 0 0 0
Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen 84.194 0 0 84.194
Sonstige Verbindlichkeiten 20.125 0 0 20.125
  134.903 20.385 438 155.726
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Zusammensetzung 2012: bis 1 Jahr
T€
über 1 bis zu 5 Jahren
T€
über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.215 21.758 231 45.204
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.573 639 0 14.212
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen konzernfremden Gesellschaftern 106 18.843 3.297 22.246
Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen 52.800 0 0 52.800
Sonstige Verbindlichkeiten 22.235 529 0 22.764
  111.929 41.769 3.528 157.226

Die Verbindlichkeiten sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Diese entsprechen dem Zeitwert zum Bilanzstichtag. Die Sonstigen Verbindlichkeiten des Berichtsjahres betreffen mit T€ 15.016 (Vorjahr: T€ 13.747) vor dem Bilanzstichtag ausgezahlte Refinanzierungsmittel. Mit dem Bilanzstichtag bekommen diese Verbindlichkeiten langfristigen Charakter.

Des Weiteren wurden im Vorjahr Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 18.843 gegenüber ausgeschiedenen ehemaligen atypisch Stillen Gesellschaftern ausgewiesen, die an der ALBIS Finance AG beteiligt waren (AG & Still-Modell). Diese Verbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr im Zusammenhang mit der Einstufung gemäß IFRS 5 in die Position „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen“ umgegliedert.

15. Sonstige Rückstellungen

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  1.1.2013
T€
Zuführung
T€
Umgliederungen IFRS 5
T€
Inanspruchnahme
T€
Auflösung
T€
31.12.2013
T€
Tantiemen, Löhne und Gehälter 1.451 919 144 1.343 2 881
Belastende Verträge 605 858 0 192 413 858
Ausstehende Rechnungen 657 881 400 529 129 480
Beratungskosten 233 527 123 198 8 431
Aufsichtsratsvergütung 201 131 5 186 15 126
Jahresabschlusskosten 211 198 102 177 20 110
Urlaubsansprüche 107 67 5 102 0 67
Aufbewahrung vonGeschäftsunterlagen 85 8 38 7 0 48
Prozesskosten 1.297 428 1.342 291 64 28
Risikoübernahmen Gallinat-Bank AG 3.700 0 2.465 0 1.235 0
Rückstellungen für Zinsen § 233a AO 1.166 2 2 0 1.166 0
Provisionen 37 0 0 0 37 0
Ausstehende Refinanzierungszinsen 274 0 0 274 0 0
Übrige 0 100 0 0 0 100
Gesamt 10.024 4.119 4.626 3.299 3.089 3.129

Sämtliche Rückstellungen haben kurzfristigen Charakter und wurden nicht abgezinst. Die Gesellschaft geht grundsätzlich von einer Inanspruchnahme innerhalb der kommenden zwölf Monate aus.

16. Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen

Der Ausweis betrifft die direkt zurechenbaren Schuldposten, die - korrespondierend zu Punkt 8.3 - ebenfalls umgegliedert wurden.

17. Umsatz-, Verwertungserlöse und Zinsüberschuss

Die Umsatz-, Verwertungserlöse und der Zinsüberschuss des Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:

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  2013
T€
2012
T€
Umsatzerlöse 0 14
Verwertungserlöse 43.287 53.578
Leasing- / Vermieterlöse (Operate Leasing) 9.181 15.137
  52.468 68.729
Finance Leasing Ergebnis    
Zinsergebnis -539 -532
Sonstiges Ergebnis (Finance Leasing) 7.007 9.205
  6.468 8.673

18. Sonstige betriebliche Erträge

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  2013
T€
2012
T€
Erträge aus Dienstleistungen 3.933 4.283
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 3.089 670
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen 1.781 570
Erträge aus Versicherungsvermittlungen 1.549 0
Ausbuchung von Verbindlichkeiten infolge Vergleich 931 0
Mieten und Pachten 844 856
Erträge aus Weiterbelastungen und Kostenerstattungen 792 920
Erträge aus Schadensregulierungen/Versicherungen 779 1.191
Erträge aus Bürgschaftsübernahme 439 0
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen 144 184
Sachzuwendungen an Arbeitnehmer 60 49
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 56 3.059
Erträge aus Nutzungsgebühren (Vormietzeiten) 26 8
Ergebnis aus Wartung und Versicherung 17 91
Sonstige Erträge 801 1.030
Gesamt 15.241 12.911

Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen insbesondere den Wegfall einer Bürgschaftsrückstellung infolge einer Vereinbarung in Höhe von T€ 1.235 sowie den Auflösungsbetrag in Höhe von T€ 1.166 für Zinsen gemäß § 233a AO infolge Verjährung. Beide Beträge konnten durch die ALBIS Finance AG erfolgswirksam aufgelöst werden.

Nachdem die ALBIS Versicherungsdienst GmbH, Hamburg, deren gewöhnliche Geschäftstätigkeit in der Beschaffung und Vermittlung von Versicherungen aller Art sowie in der Beratung bei und die Zusammenstellung von Versicherungslösungen aller Art für verbundene und andere Unternehmen liegt, nunmehr als „zur Veräußerung gehalten“ eingestuft wird, erfolgt der Ausweis der Erträge aus dieser gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nunmehr unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen, da aus Konzernsicht infolge der Veräußerungsabsicht die Umsätze nicht mehr den Hauptumsatztätigkeiten zugeordnet werden. Die Vorjahresbeträge wurden nicht angepasst.

Im Zusammenhang mit der Veräußerung einer Immobilie aus dem Bestand der NL Real Estate Lease GmbH, Hamburg, wurde auch eine Verwertungsvereinbarung mit den refinanzierenden Banken DKB Deutsche Kreditbank AG, Berlin, und Société Générale S.A., Niederlassung Frankfurt am Main, geschlossen, im Zuge derer die refinanzierenden Banken auf einen Teil ihrer Forderungen verzichteten. Der Ertrag aus dieser Vereinbarung in Höhe von T€ 931 wurde gemäß IAS 1.88 im Berichtsjahr ergebniswirksam erfasst.

19. Sonstige betriebliche Aufwendungen

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  2013
T€
2012
T€
Aufwand aus der Zuführung zu Wertberichtigungen / Forderungsverluste 3.602 2.678
Beratungskosten 3.379 3.490
Aufwendungen Inkasso und Schadenabwicklung 1.729 759
Mieten 1.562 1.477
Fremdarbeiten 1.081 1.679
Abschluss- und Prüfungskosten 761 635
Raumkosten 535 605
Versicherungen / Beiträge 403 592
Kfz-Kosten 372 425
Wartungskosten und EDV-Bedarf 347 227
Porto, Telefon 249 338
Auskünfte 231 223
Werbekosten 187 423
Gerichtskosten 168 84
Aufsichtsratsvergütung 150 211
Reisekosten 108 143
Nebenkosten Geldverkehr 96 106
Tagungen und Schulungen 88 203
Druckerzeugnisse / Prospekte /Anzeigekosten 86 127
Bürobedarf 65 79
Mietleasing IT & Kommunikation 64 11
Bewirtung 57 53
Repräsentationen / Veranstaltungen 53 60
Buchführungskosten 53 32
Anlagenabgänge zu Restbuchwerten 58 6
Reparatur / Instandhaltung 31 49
Personalsuche 24 65
Onlinedienste 14 37
Vermittlerprovisionen 6 4
Verkaufsprovisionen 0 351
Sonstige Aufwendungen 1.745 1.896
Gesamt 17.330 17.068

Der Ausweis „Aufwand aus der Zuführung zu Wertberichtigungen / Forderungsverluste“ beinhaltet Wertberichtigungen auf Forderungen aus Finance Leasingverhältnissen sowie entsprechend ausgebuchte Forderungen in Höhe von T€ 624 (Vorjahr: T€ 1.057) (IAS 36.126a) sowie Wertberichtigungen auf reguläre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.978 (Vorjahr: T€ 1.621).

20. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

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  2013
T€
2012
T€
Darlehenszinsen 126 167
Kurzfristige Zinsen 183 2.177
  309 2.344

Aus dem Ansatz von Zinssicherungsgeschäften (SWAPs) mit dem Fair Value ergaben sich im Vorjahr Erträge in Höhe von T€ 1.064. Im Berichtsjahr bestanden keine Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) mehr.

21. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

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  2013
T€
2012
T€
Darlehenszinsen 376 348
Kurzfristige Zinsen 716 1.207
  1.092 1.555

22. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der IFRS–Konzernabschluss der ALBIS Leasing AG hat keine Zahlungsbemessungsfunktion hinsichtlich einer steuerlichen Gewinnermittlung, sondern nur eine Informationsfunktion. Da mit dem Steuerabgrenzungskonzept der „liability method“ kein funktionaler Zusammenhang zwischen dem Ergebnis vor Steuern und dem ausgewiesenen Steueraufwand angestrebt wird, weicht der erwartete Steueraufwand aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit regelmäßig von dem tatsächlichen Steueraufwand ab. Aufgrund dieser Tatsache verlangt der IAS 12.81c eine steuerliche Überleitungsrechnung.

Nachdem die ALBIS Mobil Lease GmbH im Herbst 2013 durch die ALBIS Leasing AG von der ALBIS Finance AG erworben wurde, wurden auf die nunmehr nicht mehr in die Sphäre von konzernfremden Gesellschaftern fallenden Unterschiedsbeträge (vgl. 4. Latente Steuern) erstmalig passive latente Steuern gebildet.

Aufgrund des Geschäftsmodelles der ALBIS Leasing Gruppe werden den konzernfremden Gesellschaftern (Kommanditisten und atypisch Stille Gesellschafter) ertragsteuerrelevante Ergebnisse zugewiesen. Der Ausweis der Ertragsteuern wird beeinflusst von der nach deutschem Steuerrecht geltende Mindestbesteuerung. Dieses ist eine temporäre Differenz, die sich auf Ebene der konzernfremden Gesellschafter zukünftig auswirkt. Aus diesem Grund wurde in den Vorjahren auf die Bilanzierung Latenter Steuern, die die Sphäre konzernfremder Kapitalgeber betrifft, verzichtet.

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  2013
T€
2012
T€
Latente Steuern (Ertrag) -35 -21
Latente Steuern (Aufwand) 1.291 0
Tatsächlicher Steueraufwand 240 992
Steuern für Vorjahre 20 -180
  1.517 792

Es bestehen zum 31. Dezember 2012 durch Steuerbescheide festgestellte steuerliche Verlustvorträge die Körperschaftsteuer betreffend in Höhe von T€ 21.801 (Vorjahr T€ 26.618) beziehungsweise die Gewerbesteuer betreffend in Höhe von T€ 28.150 (Vorjahr T€ 29.270), die nicht den Kommanditisten oder den atypisch Stillen Gesellschaftern zuzurechnen sind. Die steuerlichen Verlustvorträge der ALBIS Leasing AG wurden entsprechend der Betriebsprüfung für den Zeitraum 2008 bis 2010 angepasst. Auf die bestehenden Verlustvorträge entfallen nicht aktivierte Latente Steuern für Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 3.450 (Vorjahr T€ 4.212) sowie für Gewerbesteuer in Höhe von T€ 4.631 (Vorjahr T€ 4.815). Da eine kurz- bis mittelfristige Nutzung jedoch nicht hinreichend wahrscheinlich ist, wurde auf einen Ansatz verzichtet.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des erwarteten auf den tatsächlichen Steueraufwand:

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  2013
T€
2012
T€
Ergebnis vor Ertragsteuern -5.023 1.082
Erwartete Ertragsteuern (Steuersatz 32,275 %, 2012: 32,275 %) 1.621 -349
Latente Steuern (Aufwand) 1.291 0
Latente Steuern (Ertrag) -35 -21
Steuerfreie Erträge und nicht abzugsfähige Aufwendungen und Abweichungen der Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuer -1.381 1.341
Sonstige Effekte (Steuern für Vorjahre) 20 -179
Effektive Ertragsteuern 1.517 792

Aufgrund des ausgewiesenen Konzernergebnisses für das Geschäftsjahr 2013 wird rechnerisch eine Steuererstattung ermittelt. Aufgrund der nachhaltigen Ergebnisentwicklung der vergangenen Abschlussperioden der ALBIS Leasing Gruppe kann jedoch kein Verlustrücktrag erfolgen, wodurch sich ein Steuererstattungsanspruch ergeben könnte.

Erstmalig ergaben sich im Berichtsjahr passive latente Steuern in Höhe von T€ 1.291 aus der abweichenden Bilanzierung des Leasinggeschäftes der ALBIS Mobil Lease-Gruppe (vgl. 4. Latente Steuern). Die aktiven latenten Steuern beinhalten T€ 28, die auf versicherungsmathematische Gewinne / Verluste entfallen.

23. Entwicklung Konzernbilanzverlust

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  2013
T€
2012
T€
Konzernbilanzverlust 1. Januar 2013 -7.506 -7.797
Entnahme aus der gesetzlichen Rücklage 0 0
Entnahme aus anderen Gewinnrücklagen 0 0
Konzerneigenanteil am Jahresergebnis 2013 -6.453 291
Konzernbilanzverlust 2013 -13.960 -7.506

Eine Dividendenausschüttung für das Jahr 2013 ist nicht vorgesehen.

24. Sonstige Angaben

24.1 Angaben zum Kapitalmanagement nach IAS 1.134

Ziel der Kapitalsteuerung ist es, sicher zu stellen, dass das Unternehmen zur Unterstützung der Geschäftstätigkeit ein hohes Bonitätsrating und eine gute Eigenkapitalquote aufweist. Insbesondere für die Refinanzierung des Leasinggeschäfts sind diese beiden Faktoren von entscheidender Bedeutung. Zum einen ist das Rating des Konzerns für die Refinanzierung auf der Ebene der Tochtergesellschaften von hoher Bedeutung für den Zugang und die Kosten der Refinanzierung. Zum anderen sind ausreichende Eigenmittel im Rahmen von ABS-Programmen Voraussetzung für den Abschluss von Refinanzierungsstrukturen.

Der Konzern überwacht sein Kapital mit Hilfe der erweiterten Kapitalquote (Verhältnis zwischen erweitertem Haftungskapital und den Risikoaktiva). Regulativen Anforderungen bezüglich der Eigenkapitalquote unterliegt die ALBIS Leasing Gruppe nicht. Die Eigenmittel setzten sich hierbei für den Konzern aus dem Grundkapital in Höhe von € 15.327.552 (Vorjahr: € 15.327.552) sowie sonstigen Bestandteilen in Höhe von € -4.140 (Vorjahr € -4.140) zusammen.

Bei der Berechnung des Kapitals wird - analog zu nach KWG berichtenden Gesellschaften - zwischen Kern- und Ergänzungskapital unterschieden. Der besonderen Struktur der ALBIS Leasing Gruppe entsprechend, werden die so bestimmten haftenden Eigenmittel um das Kommanditkapital und die Kapitalkonten der atypisch Stillen Gesellschafter ergänzt und die Gesamtsumme als erweitertes Haftungskapital dargestellt. Ab dem Frühjahr 2014 gibt es in der ALBIS Leasing Gruppe keine atypisch Stillen Gesellschafter oder Kommanditisten mehr.

24.2 Derivative Finanzinstrumente / Zinsderivate

Das Zinsrisiko der ALBIS Leasing Gruppe äußert sich im Wesentlichen in Marktwertschwankungen der Leasingforderungen, die sich im eigenen Portfolio befinden. Der Marktwert der Leasingforderungen, die auf Grundlage eines für die Laufzeit des Leasinggeschäfts fixierten Zinssatzes kalkuliert und abgeschlossen werden, reagiert auf Schwankungen des Marktzinsniveaus. Dieses Risiko zeigt sich, wenn entweder die Leasingforderungen während der Laufzeit noch veräußert werden sollen oder aber ihre Refinanzierung zu variablen Zinssätzen abgeschlossen wird. In diesem Fall steht den aus den Leasingforderungen unveränderten Zinserträgen ein veränderlicher Zinsaufwand, im ungünstigen Fall ein höherer Zinsaufwand, gegenüber. Das Leasinggeschäft, betrachtet man es mit seiner Refinanzierung als Gesamtheit, kann also während der Laufzeit infolge von Marktzinserhöhungen eine Verschlechterung seines Werts erfahren. Zinsswap-Geschäfte, bei denen eine Zinszahlungsreihe zu festen Zinsen gegen eine Zinszahlungsreihe zu variablen Zinsen getauscht wird, haben bei zielgerechter Gestaltung eine zu obigem Leasinggeschäft inverse Risikostruktur und sind somit geeignet, die Wertveränderungen im Portfolio der Leasingforderungen zu kompensieren. Das Zinsrisiko innerhalb eines zu variablen Zinsen refinanzierten Portfolios kann somit zu einem erheblichen Teil abgesichert werden.

Die Zinsrisiken werden von den operativen Gesellschaften für ihr jeweiliges Portfolio selbstständig gemanagt. Innerhalb der Risikopolitik des Konzerns sind die Gesellschaften angewiesen, eine weitestgehend durchgängige Absicherung der Zinsrisiken sicherzustellen.

Zinssicherungsgeschäfte sollen bei der ALBIS Leasing Gruppe nur abgeschlossen werden, wenn ein Grundgeschäft zu einer entsprechenden offenen Risikoposition führt; spekulative SWAP-Geschäfte sollen nicht abgeschlossen werden. Sicherungsgeschäfte im Sinne des IAS 39 bestehen nicht.

Die SWAPs des Vorjahres wurden zum Fair Value bewertet. Zum Stichtag 31. Dezember 2013 bestanden keine SWAPs mehr.

Die Konzerngesellschaften hatten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 folgende SWAP-Geschäfte geschlossen:

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Gesellschaft Nominalvolumen
Marktwert
ALBIS Mobil Lease GmbH / UTA Leasing GmbH 36.505.358,01 -265.344,92
  36.505.358,01 -265.344,92

Der Abschluss von Zins-SWAPS ist aufgrund des Refinanzierungsverhaltens der ALBIS Mobil Lease GmbH / UTA Leasing GmbH gegenwärtig nicht erforderlich. Die Refinanzierung über die Gallinat-Bank AG erfolgt im Wege der Forfaitierung (Forderungsverkauf) und über die eingeräumten Darlehenslinien anderer Refinanzierungspartner zu fixierten Zinskonditionen. Das oben beschriebene Zinsrisiko besteht nur bei einer Refinanzierung zu variablen Zinsen. Derartige Refinanzierungen werden gegenwärtig jedoch nicht geschlossen. Die im Vorjahr bestehenden SWAPs liefen im Jahr 2013.

24.3 Währungsderivate

Das Währungsrisiko hat bei der ALBIS Leasing Gruppe keine wesentliche Bedeutung. Zum 31. Dezember 2013 bestehen keine offenen Positionen.

24.4 Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten gemäß IFRS 7

24.4.1 Vermögenswerte gemäß IAS 39 und IFRS 7.20

Angaben 2013

Finanzinstrumente

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Angaben
in T€
Bewertungskategorie gemäß IAS 39 Buchwert 31.12.2013 Fair Value erfolgswirksam Fortgeführte Anschaffungskosten
      (Zuordnung der Buchwerte gemäß IFRS 7.8)
Vermögenswerte        
Zahlungsmittel L&R 4.623   4.623
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (überwiegend Finance Leasing) L&R 54.498   1.997
Sonstige Vermögenswerte 1) L&R, FV 95.900 13.570 82.330
    155.021 13.570 88.950
Schulden        
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen oL 12.965   12.965
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oL 38.441   38.441
Sonstige Verbindlichkeiten 2), überwiegend Refinanzierung von Leasingforderungen oL 105.044   105.044
Zinsderivate mit negativem Marktwert FV 0 0  
    156.451 0 156.451

L&R – Loans & Receivables (Darlehen und Forderungen)

oL – other Liabilities (andere Verbindlichkeiten)

FV – At Fair Value through Profit and Loss (beizulegender Zeitwert)

Die Buchwerte stellen eine angemessene Näherung zum Zeitwert dar, gem. IFRS 7.20

1) die sonstigen Vermögenswerte enthalten:

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Beteiligungen 1
(die Bewertung erfolgt zum Börsenkurs am 31. Dezember 2013) 1

2) die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten:

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kündigungsfähiges Kommanditkapital (LeaseFonds) 0
Kapitalkonten atypisch Stiller Gesellschafter (LeaseFonds) 0

Angaben 2012

Finanzinstrumente

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Angaben
in T€
Bewertungskategorie gemäß IAS 39 Buchwert 31.12.2012 Fair Value erfolgswirksam Fortgeführte Anschaffungskosten
      (Zuordnung der Buchwerte gemäß IFRS 7.8)
Vermögenswerte        
Zahlungsmittel L&R 7.512   7.512
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (überwiegend Finance Leasing) L&R 67.415   4.560
Sonstige Vermögenswerte 1) L&R, FV 94.518 9 94.509
    169.445 9 106.581
Schulden        
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen oL 14.212   14.212
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oL 69.238   69.238
Sonstige Verbindlichkeiten 2), überwiegend Refinanzierung von Leasingforderungen oL 89.052   89.052
Zinsderivate mit negativem Marktwert FV 265 265  
    172.767 265 172.502

L&R – Loans & Receivables (Darlehen und Forderungen)

oL – other Liabilities (andere Verbindlichkeiten)

FV – At Fair Value through Profit and Loss (beizulegender Zeitwert)

Die Buchwerte stellen eine angemessene Näherung zum Zeitwert dar, gem. IFRS 7.20

1) die sonstigen Vermögenswerte enthalten:

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Beteiligungen 9
(die Bewertung erfolgt zum Börsenkurs am 31. Dezember 2012) 9

2) die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten:

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kündigungsfähiges Kommanditkapital (LeaseFonds) 109
Kapitalkonten atypisch Stiller Gesellschafter (LeaseFonds) 16.901

24.4.2 Finanzielle Vermögenswerte nach IFRS 13.91ff.

Die nachstehende Tabelle stellt die Finanzinstrumente dar, deren Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert vorgenommen wird. Diese sind gemäß IFRS 13.76ff. unterteilt in drei Stufen, je nachdem, inwieweit der beizulegende Zeitwert beobachtbar ist:

Stufe 1 Inputfaktoren der Stufe 1 sind in aktiven, für das Unternehmen am Bemessungsstichtag zugänglichen Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden notierte (und nicht berichtigte) Preise (IFRS 13.76 ff.).

Stufe 2 Inputfaktoren auf Stufe 2 sind andere als die auf Stufe 1 genannten Marktnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder unmittelbar oder mittelbar zu beobachten sind (IFRS 13.81 ff.).

Stufe 3 Inputfaktoren der Stufe 3 sind Inputfaktoren, die für den Vermögenswert oder Schuld nicht beobachtbar sind (IFRS 13.86 ff.).

Die in der Bilanz zum Zeitwert ausgewiesenen Finanzinstrumente werden in nachfolgenden Übersichten nach Kategorien gruppiert sowie nach Bewertungsgrundlagen gegliedert dargestellt. Dabei wird unterschieden, ob der Bewertung notierte Marktpreise zugrunde liegen (Stufe 1), ob die Bewertungsmodelle auf beobachtbaren Marktdaten (Stufe 2) oder auf nicht am Markt beobachtbaren Parametern (Stufe 3) basieren.

Finanzielle Vermögenswerte nach IFRS 13

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Angaben
in T€
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt 2013 Gesamt 2012
Sonstige Vermögenswerte 1 13.569   1 9
Zinsderivate mit negativem Marktwert         265

24.4.3 Nettogewinne und -verluste aus den Kategorien nach IAS 39 und IFRS 7.20

Als Nettogewinne und -verluste werden grundsätzlich Zinsen, Wertberichtigungen, Wertveränderungen aus Marktpreisschwankungen und andere Einzahlungen aus wertberichtigten und abgeschriebenen Forderungen eingestuft.

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31.12.2013 Angaben
in T€
aus Zinsen aus dem Ansatz mit dem Fair Value aus Wertberichtigungen Nettogewinne
Loans & Receivables        
(Darlehen und Forderungen) 5.402   -3.602 1.925
other Liabilities        
(andere Verbindlichkeiten) -6.724      
At Fair Value through Profit and Loss (beizulegender Zeitwert)   -22.329    
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31.12.2012 Angaben
in T€
aus Zinsen aus dem Ansatz mit dem Fair Value aus Wertberichtigungen Nettogewinne
Loans & Receivables        
(Darlehen und Forderungen) 7.903   -2.678 754
other Liabilities        
(andere Verbindlichkeiten) -7.646      
At Fair Value through Profit and Loss (beizulegender Zeitwert)   1.064    

Die Erträge aus der Bewertung der mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewertenden finanziellen Vermögenswerte sind unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

24.4.4 Art und Ausmaß der sich aus Finanzinstrumenten ergebenden Risiken (IFRS 7.31-42)

a) Risikopolitischer Rahmen

Die Risikosituation der ALBIS Leasing Gruppe ist geprägt durch die spezielle Struktur des Konzerns mit der Beteiligung atypisch Stiller Gesellschafter beziehungsweise Kommanditisten im Rahmen von geschlossenen Fonds bei den Tochtergesellschaften. Diese Fonds partizipieren maßgeblich an den Chancen und Risiken dieser Unternehmungen, an denen Beteiligungsverhältnisse der ALBIS Leasing AG bestehen. Das Fondskapital wird in Folge der Kündigungsfähigkeit nicht als Eigenkapital bilanziert.

Die Strukturen mit Beteiligungen atypisch Stiller Gesellschafter und Kommanditisten wurden in den vergangenen Jahren abgebaut. Am 31. Dezember 2013 bestehen nur noch an der ALBIS Finance AG und deren Tochtergesellschaften Stille Beteiligungen und Kommanditbeteiligungen. Die ALBIS Finance AG und ihre Tochtergesellschaften wurden mit Verträgen aus Oktober 2013 veräußert und zum 31. Dezember 2013 lediglich wegen der noch ausstehenden aufsichtsrechtlichen Genehmigung durch die zuständige Aufsichtsbehörde, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), in den Konzernabschluss einbezogen, jedoch als „Zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ ausgewiesen.

Im Oktober 2013 erwarb die ALBIS Leasing AG von der ALBIS Finance AG eine direkte 100 %ige Beteiligung an der im operativen Leasinggeschäft tätigen ALBIS Mobil Lease GmbH und damit mittelbare 100 %ige Beteiligungen an deren Tochtergesellschaften UTA Leasing GmbH und KML Kurpfalz Leasing GmbH (AML Gruppe). Seither bestehen für den ALBIS Leasing Konzern Adressenausfall-, Zinsänderungs- und Liquiditätsrisiken, soweit sie aus dem Geschäft der AML Gruppe resultieren.

Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der allgemeinen Geschäftspolitik der ALBIS Leasing Gruppe. Es soll eine einheitliche und vergleichende Betrachtung der wesentlichen Risiken in den strategischen Geschäftseinheiten ermöglichen.

Ziel des Risikomanagements ist es, den Unternehmenswert über risikobewusste Entscheidungen zu erhalten und zu steigern. Vorrangig soll eine möglichst hohe Risikotransparenz geschaffen werden, die das bewusste Eingehen von Risiken aufgrund der Kenntnis von Risikoursachen und Wirkungszusammenhängen erlaubt. So soll erreicht werden, dass potenziell bestandsgefährdende Bedrohungen aus Risiken ebenso wie ein mögliches Versäumen von Chancen rechtzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um das Unternehmensergebnis insgesamt zu verbessern beziehungsweise Verluste zu vermeiden.

Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) verpflichtet den Vorstand der Gesellschaft, geeignete Maßnahmen zu ergreifen – insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten – um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, frühzeitig zu erkennen. Als Überwachungsinstrument hat die ALBIS Leasing AG in 2006 ein auf die unternehmensspezifischen Anforderungen zugeschnittenes Risiko-Chancen-Management-System (RCMS) implementiert, das auch zur Unternehmenssteuerung der ALBIS Leasing AG und ihrer Konzerntochterunternehmen dient. Das RCMS wird laufend den aktuellen Erfordernissen angepasst.

Mit diesem RCMS kann die ALBIS Leasing AG sämtliche im Sinne des KonTraG relevanten Risiken sowie wahrnehmbare Chancen, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben können, identifizieren, analysieren, quantifizieren, steuern und kommunizieren. Im Rahmen des RCMS integriert die ALBIS Leasing Gruppe Maßnahmen, Verfahren und Systeme, die konzernweit zur Überwachung dieser Risiken und Chancen angewendet werden.

Die Leasinggesellschaften, die das Finanzierungsleasing betreiben, unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie den von der BaFin aufgestellten Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk).

Alle Unternehmen der ALBIS Leasing Gruppe, die das Finanzierungsleasing und / oder das Factoring betreiben, wurden im Jahr 2009 bei der BaFin angemeldet. Die von den MaRisk geforderten angemessenen Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozesse für die wesentlichen Risikoarten Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und Operationelle Risiken sind implementiert. Die Anforderungen an das Risikomanagement sind damit fester Bestandteil des Risikosteuerungsprozesses in der ALBIS Leasing Gruppe und werden ständig optimierend angepasst.

Im Jahr 2010 hat die ALBIS Finance AG als Institutsobergesellschaft eine Interne Revision implementiert und im Dezember 2010 in die Gallinat-Bank AG ausgelagert. Die Gallinat-Bank AG erbringt die Revisionstätigkeiten als Dienst- und Beratungsleistungen für die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe. Jede Leasinggesellschaft hat ihrerseits einen Revisionsbeauftragten ernannt, der direkter Ansprechpartner der Internen Revision im Bereich Leasing ist und diese bei der Durchführung von Revisionsprüfungen unterstützt.

Die Grundlagen für die Tätigkeiten der Internen Revision sind im Revisionshandbuch und in der Geschäftsordnung schriftlich dokumentiert.

Revisionsschwerpunkte des Jahres 2013 waren das Rechnungswesen, der Datenschutz, das Anzeige- und Meldewesen, die Geldwäsche und das Outsourcing. Die Revision kontrollierte unter anderem die Einhaltung des 4-Augen-Prinzips, der Funktionstrennung und der Kompetenzregelungen, das Bestehen und die Einhaltung von Vertretungsregelungen, Arbeitsanweisungen, Zuständigkeitsregelungen, Organisationshandbüchern und eines geeigneten Dokumentationsverfahrens. Weiterer Prüfungsschwerpunkt war die IT. Die IT-Revision hat die Standorte Hamburg, Neu-Isenburg und Essen geprüft.

Die für das Jahr 2013 geplanten Prüfungen konnten in vollem Umfang durchgeführt und abgeschlossen werden.

b) Risikomanagementsystem

Die Risiken der ALBIS Leasing AG und ihrer Tochtergesellschaften werden von einem in der ALBIS Leasing Gruppe implementierten IT-basierten System erfasst, strukturiert, bewertet, dokumentiert und offengelegt. Führungskräfte und Mitarbeiter unterschiedlicher Funktionen, Teilkonzerne und Tochtergesellschaften werden in das konzernweite Risiko-Chancen -Management (RCM) einbezogen, um − dem Bestreben des Vorstands entsprechend − ein einheitliches Risikogrundverständnis zu schaffen. So können die Belange der ALBIS Leasing AG sowie die Besonderheiten der einbezogenen Teilkonzerne und Unternehmen berücksichtigt und das unternehmens- und bereichsübergreifende Risikobewusstsein gestärkt werden.

Der gesamte RCM-Prozess wird von einer Software begleitet, die hilft, den Aufwand für das Systemhandling bei Risikoinventuren und für die regelmäßig zu betreibende Datenpflege (Abgrenzung von Betrachtungszeiträumen, Auswertungsanforderungen, Berichtsfunktion, Export- / Importfunktion etc.) zu reduzieren, und die einen schnellen Datenzugriff ermöglicht.

Die Risiken werden in den Einzelgesellschaften bzw. Teilkonzernen gesteuert und zentral überwacht. Die Risikodefinition und -bewertung nehmen die Gesellschaften vor. Von diesen werden auch geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung definiert. Die Gesellschaften handeln dabei innerhalb des selbst definierten Risikorahmens. Die zentrale Überwachung erfolgt im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung für den Gesamtkonzern. Zentrale Risikobudgets werden nicht erstellt. Denn der Konzern besteht aus eigenständigen Gesellschaften. Ein Risikotransfer ist damit ausgeschlossen.

Für die ALBIS Mobile Lease GmbH, die UTA Leasing GmbH und die KML Kurpfalz Leasing GmbH besteht ein Steuerungssystem. Dieses überwacht die Forderungsportfolien − ihre Struktur und Ausfallrisiken sowie ihre historische Entwicklung − umfassend. Aus den entstandenen Zeitreihen lassen sich für die einzelnen Leasinggesellschaften geeignete Maßnahmen für die Risikosteuerung ableiten.

Die zentrale Überwachung und IT-seitige Betreuung der Steuerungsinstrumente wurden in die Gallinat-Service GmbH ausgelagert.

Im Teilkonzern ALBIS Mobil Lease wurde − als ein zentraler Punkt der MaRisk – die Berechnung der Risikotragfähigkeit implementiert. Die Risikotragfähigkeit wird festgestellt durch Gegenüberstellung von Risikodeckungspotenzial (über welches die Leasinggesellschaft verfügt) und zu erwartenden Risiken (denen die Leasinggesellschaft ausgesetzt ist). Übersteigt das Risikodeckungspotenzial die Summe der Risiken ist die Risikotragfähigkeit für die betrachtete Gesellschaft gegeben. Für das Jahr 2013 wurden eine Konsolidierung der Risikotragfähigkeit sowohl für jede operativ tätige Leasinggesellschaft als auch für den Teilkonzern ALBIS Mobil Lease durchgeführt und im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung Stresstests simuliert. Hierbei werden Szenarien wie Einbruch des Neugeschäfts, starker Margendruck, erheblich gestiegene Anzahl notleidender Verträge, hohe Anzahl zurückzunehmender Leasinggüter aus notleidenden Verträgen und infolgedessen Einbruch der Preise auf den Verwertungsmärkte etc. getestet. Der Teilkonzern ALBIS Mobil Lease GmbH sieht sich aufgrund dieser Simulation in der Lage, auch schwierige Entwicklungen zu bewältigen.

Alle operativen Leasinggesellschaften ermitteln und steuern ihr Risikodeckungspotenzial – den Vorgaben des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. (BDL) entsprechend – gemäß Substanzwertrechnung auf Einzelgesellschaftsebene. Mit Hilfe der Substanzwertrechnung wird auch das Ertragspotenzial des bestehenden Leasingvertragsportfolios ermittelt.

Einzelrisiken bestanden bei den Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe bislang aus dem Erwerb und dem Halten von Finanzanlagen der Gallinat-Bank AG in Form von Genussrechten und stillen Beteiligungen. Im Zusammenhang mit dem Verkauf sämtlicher Geschäftsanteile der Gallinat-Bank AG an die NIBC N. V. erfolgte die Einbringung sämtlicher Genussrechte und Stillen Beteiligungen in die Kapitalrücklage der Gallinat-Bank AG. Infolge dieser Maßnahme entfällt zukünftig das Ausfallrisiko für die Gesellschaften der ALBIS Leasing-Gruppe.

c) Risikokategorien und -entwicklung

Kreditrisiken / Adressenausfallrisik en

Das Adressenausfallrisiko misst Risiken aus Verlusten oder entgangenem Gewinn aufgrund von 'Defaults' (Ausfall oder Bonitätsverschlechterung) von Geschäftspartnern sowie die Veränderung dieser Risiken. Das Adressenausfallrisiko erfasst neben dem klassischen Endkundengeschäft auch die Risiken aus dem indirekten Vertrieb über Händler / Vendoren (Kontrahentenrisiko). Länderrisiken bestehen in der ALBIS Leasing Gruppe nicht.

Die operativen Leasinggesellschaften haben für alle ihre wesentlichen Leasing- und Kreditportfolien Systeme zur Beurteilung der Bonität der Antragsteller eingerichtet (Scoring- / Ratingsysteme). Grundlage der Bewertung sind neben den Antragsteller-, Vertrags- und Objektdaten auch externe Informationen, insbesondere von Kreditauskunfteien. Die Ergebnisse der systematischen Bonitätsbeurteilung sind Grundlage für die Kreditentscheidungen.

Ziel der eingesetzten Systeme ist die Steuerung der Ausfallrisiken unter gleichzeitiger Optimierung der Annahmequoten. Funktionsfähigkeit und Trennschärfe der Bonitätsbeurteilungssysteme werden von den Gesellschaften regelmäßig überwacht. So können auch Änderungen in der Portfoliostruktur frühzeitig identifiziert werden.

Für alle wesentlichen Portfolien der ALBIS Leasing Gruppe ist ein monatliches Portfoliomonitoring eingerichtet. Portfoliostrukturen, Zahlungsrückstände und Ausfälle werden laufend überwacht. Im Rahmen des monatlichen Portfoliomonitoring werden auch Risikokonzentrationen ermittelt. Bei Annäherung an definierte Grenzwerte wird an die Geschäftsleitung berichtet. Merkmale einer Risikobündelung sind die Konzentration auf einzelne Hersteller, Leasingnehmer (Kreditnehmereinheiten), regionale Konzentration, Konzentration auf einzelne Abnehmerbranchen oder einzelne Produktgruppen.

Das Ausfallrisiko in den operativen Leasinggesellschaften wird durch Sicherheiten in Form von Leasinggegenständen begrenzt, bei denen es sich im Regelfall um Lkw, Anhänger, Busse oder Pkw handelt. Darüber werden im Rahmen der Refinanzierung über Verbriefung − und damit Verkauf der Forderungen − Risiken transferiert.

Die Verwertungsmärkte funktionieren störungsfrei. Die Verwertungsergebnisse entsprechen der Planung.

Marktpreisrisiken

Das Markpreisrisiko erfasst mögliche negative Wertänderungen, die aus der Veränderung von Marktpreisen, z.B. von Zinsen oder Aktien- und Devisenkursen, entstehen. Wesentliche Aktienkursrisiken bestehen in der ALBIS Leasing Gruppe nicht.

Wesentliche Marktpreisrisiken der ALBIS Leasing Gruppe entstanden in der Vergangenheit aus Zinsrisiken. Zinsrisiken ergeben sich aus den in der Regel fest verzinslichen Leasinggeschäften, wenn die Refinanzierung zu variablen Zinssätzen erfolgt. Die Zinsrisiken werden von den operativen Leasinggesellschaften für ihr jeweiliges Portfolio gemanagt. Innerhalb der Risikopolitik des Konzerns sind die Gesellschaften angewiesen, alle Geschäfte laufzeitkongruent unter Absicherung der Zinsrisiken zu refinanzieren.

Um Zinsrisiken zu vermeiden, schließen die Gesellschaften entweder Refinanzierungsgeschäfte mit festen Zinssätzen in Form von Darlehen ab oder refinanzieren das Geschäft durch Forfaitierungen der Leasingforderungen.

Eigene Verbriefungstransaktionen, aus denen aufgrund variabler Zinskonditionen Risiken entstehen können, wie in den Vorjahren aus den Grand Cayman Transaktionen, wurden inzwischen abgelöst. SWAPs zur Absicherung der Zinsrisiken aus Verbriefungstransaktionen sind deshalb gegenwärtig nicht erforderlich. Die Gesellschaften sind gehalten, SWAP-Geschäfte nur abzuschließen, wenn hierdurch Zinsrisiken aus der Finanzierung des operativen Leasinggeschäfts minimiert werden können. Offene SWAP-Positionen, ohne entsprechendes Grundgeschäft sind zu vermeiden. SWAP-Geschäfte werden ausschließlich mit Partnern einwandfreier Bonität abgeschlossen. Zum Jahresultimo 2013 bestehen keine offenen SWAP-Positionen.

Im Berichtsjahr wurden die Zinsrisiken von den operativen Leasinggesellschaften als nicht kritisch bewertet.

Über die konzernübergreifende Steuerung der Refinanzierungsaktivitäten und die Entwicklungen der Beziehungen zu unseren Bankenpartnern findet regelmäßig ein interner Austausch statt. Die hier unterhaltenen Rahmen, Inanspruchnahmen und Konditionen sind Bestandteile eines konzernübergreifenden monatlichen Reportings. Das Reporting wird im Hinblick auf die differenzierte Erfassung von Refinanzierungskosten und die Berücksichtigung individueller Geschäftsgestaltung und Risikoaspekte fortentwickelt.

Marktpreisrisiken könnten auch aus Entwicklungen auf den Verwertungsmärkten / Sekundärmärkten der ALBIS Leasing Gruppe entstehen. Wenn die Marktpreise für gebrauchte und zur Verwertung anstehende Nutzfahrzeuge unter die geplanten Restwerte der Leasinggüter fallen, kann dies zu Ergebnisbelastungen führen. Die Sekundärmärkte unterliegen jedoch permanenter Beobachtung. Zudem besteht die Möglichkeit, die Leasinggüter auch im eigenen Kundenstamm zu verwerten. Das Marktpreisrisiko wird deshalb als beherrschbar beurteilt.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko misst, ob die ALBIS Leasing AG oder ihre Tochtergesellschaften ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen können (Solvenz- oder Refinanzierungsrisiko). Liquiditätsrisiken der ALBIS Leasing Gruppe entstehen überwiegend aus der Refinanzierung des Leasinggeschäfts.

Die Liquiditätsrisiken werden auf der Ebene der operativen Gesellschaften gesteuert und von der Muttergesellschaft überwacht – mit einem differenzierten Steuerungssystem, das seinen Fokus auf die kurz- und mittelfristige Planungsrechnung sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien legt.

Bei der Entwicklung der Risiken ist zwischen dem Neu- und Bestandsgeschäft zu unterscheiden. Das Bestandsportfolio ist in allen Gesellschaften fristenkongruent refinanziert.

Im Bereich des Neugeschäfts entstehen Liquiditätsrisiken nur dann, wenn Neugeschäft ohne entsprechende laufzeitkongruente Refinanzierung abgeschlossen wird. Die Leasinggesellschaften sind jedoch gehalten, Neugeschäft nur abzuschließen, wenn entsprechende Refinanzierungslinien zur Verfügung stehen und das abzuschließende Geschäft den Vorgaben der Refinanzierungspartner entspricht.

d) Sensitivitätsanalyse

Mit der Erstellung der Risikotragfähigkeitsrechnung für die operativen Leasinggesellschaften erfolgt eine regelmäßige Quantifizierung und Limit-Prüfung der Adressenausfall-, Liquiditäts- und Marktpreisrisiken inklusive der Zinsänderungsrisiken sowie der Operationellen Risiken. Die Risikotragfähigkeitsrechnung wird mindestens quartalsweise, im Bedarfsfall auch unverzüglich erstellt.

Zinsänderungsrisiken

Die Zinsänderungsrisiken ergeben sich aus einer laufzeitgewichteten Bewertung der Bestände, ohne Zinsabsicherung.

Bei der Quantifizierung der Zinsänderungsrisiken fließt nur die Summe der Forderungsbestände ohne Zinsabsicherung ein. Aus dem Forderungsbestand, der fristenkongruent zu einem festen Zinssatz refinanziert wurde, lässt sich kein Zinsänderungsrisiko erkennen.

Für die Bestimmung des relevanten Risikobetrags sind hiervon die Beträge aus erwarteten Forderungsverlusten und vorzeitigen Vertragsablösungen über die Restlaufzeit abzuziehen. Die gewichtete Laufzeit der Bestände wird mit 1,5 Jahren angenommen. Die Veränderung des Zinsniveaus in Prozent dient als Steuerungsparameter.

Der geschätzte Anrechnungsbetrag für die Zinsänderungsrisiken ergibt sich somit aus der Multiplikation von Risikobetrag, gewichteter Laufzeit und der Veränderung des Zinsniveaus.

Aufgrund der einfachen und standardisierten Struktur der Leasingzahlungsströme und der in der Regel fristenkongruenten Refinanzierung wird dieser Ansatz für die relevanten Leasinggesellschaften als ausreichend erachtet.

Weitere Marktpreisrisiken

Des Weiteren werden unter den Marktpreisrisiken die folgenden Risikoanrechnungsbeträge erfasst:

- Offene Restwerte

- Abgegebene Gewährleistungs- und Servicingverpflichtungen, Garantien, Schuldübernahmen u.ä.

- Warengeschäfte

- Währungsrisiken

- Kursrisiken

- Weitere marktpreisbezogenen Risiken

Diese Risiken sind jedoch derzeit untypisch für die ALBIS Leasing Gruppe.

Im Rahmen der durchzuführenden Stresstests werden auch Szenario-Rechnungen für jede einzelne operativ tätige Leasinggesellschaft für Marktpreis- und Zinsänderungsrisiken erstellt. Das dabei angewendete Faktor-Modell unterstellt für das gestresste Szenario eine Verdopplung der Marktpreisrisiken inklusive der Zinsänderungsrisiken und für den Worst Case eine Verdreifachung. Da sich die relevanten Risiken wie oben beschrieben derzeit nur aus den Zinsänderungsrisiken ergeben, beziehen sich die Stressfaktoren der Szenario-Rechnungen auf die Sensitivität des Steuerungsparameters „Veränderung des Zinsniveaus“.

Im Zusammenhang mit den auf Einzelgesellschaftsebene vorgenommenen Sensitivitätsanalysen ergab sich, dass die tatsächlich realisierten Risiken mehr als das 100 % des Worst Case Szenarios betragen müssten, um das Risikodeckungspotential der einzelnen Gesellschaften aufzuzehren.

e) Konzerninhärente Risiken

Wesentliche konzerneigene Risiken ergeben sich aus den ergebnisunabhängigen fondsbezogenen Haftungsvergütungen, die die ALBIS Leasing AG von der ALBIS Finance AG bezieht. Die Beteiligung an der ALBIS Finance AG wurde im Herbst 2013 mit der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der BaFin verkauft. Für das Jahr 2013 besteht zum letzten Mal ein Anspruch auf die Haftungsvergütung. Das Ergebnis der ALBIS Service GmbH wurde für das Jahr 2013 erstmalig aufgrund des Mitte des Jahres 2013 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages vereinnahmt. Ein Anspruch auf Dividende besteht grundsätzlich gegenüber der ALBIS Mobil Lease GmbH und der ALBIS HiTec Leasing AG erstmals für das Jahr 2014.

Mögliche Ausfälle aus Haftungsvergütungen, Dividenden und Gewinnabführungsverträgen stellen sowohl Liquiditäts- als auch Ertragsrisiken der Konzernmuttergesellschaft dar. Die maximale Ausfallposition entspricht dem Gesamtbetrag der Haftungsvergütungen und der Dividenden. Zwischen den Positionen besteht keine wesentliche Korrelation.

Erträge aus Beteiligungen

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  2013
T€
2012
T€
ALBIS Finance AG 661 810
ALBIS Service GmbH 0 443
  661 1.253

Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

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  2013
T€
2012
T€
ALBIS Service GmbH 631 0
  631 0

Risiken im Zusammenhang mit den Geschäfts- oder Firmenwerten entstehen aus notwendigen Abwertungen auf Basis der durchgeführten Impairment-Tests. In diesem Zusammenhang wurde im Berichtsjahr der Firmenwert der ALBIS Mobil Lease GmbH und der ALBIS Finance AG vollständig abgeschrieben.

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  31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
ALBIS Mobil Lease GmbH 0 3.408
ALBIS Finance AG 0 1.034
  0 4.442

Das maximale Ausfallrisiko (IFRS 7.36 (a)) ohne Berücksichtigung von Sicherheiten, Bonitätsbeurteilungssystemen und sonstigen Maßnahmen wird durch den Buchwert der Forderungen begrenzt. Sicherheiten zur Abschirmung der konzerninhärenten Risiken bestehen nicht.

Bei finanziellen Vermögenswerten, die weder wertgemindert noch überfällig sind (IFRS 7.36 (c)), lagen zum 31. Dezember 2013 keine Hinweise dafür vor, dass Zahlungsausfälle eintreten werden. Aufgrund eines effektiven Risikomanagements und eines ausgewogenen Vertrags- und Leasingnehmerportfolios weisen die Leasingforderungen eine ausgesprochen diversifizierte Risikostruktur im Hinblick auf die Kreditrisikoqualität auf. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 waren Forderungen von insgesamt € 2,3 Mio. überfällig. Hiervon waren Forderungen in Höhe von € 2,1 Mio. wertberichtigt und Forderungen in Höhe von € 0,2 Mio. nicht wertberichtigt.

24.5 Ergebnis pro Aktie

Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie ist mittels Division des den Aktionären zustehenden Periodenergebnisses durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der während der Periode ausstehenden Stammaktien zu ermitteln.

Um das verwässerte Ergebnis je Aktie zu berechnen, ist der den Aktionären zurechenbare Periodengewinn sowie der gewichtete Durchschnitt der sich im Umlauf befindlichen Aktien um die Auswirkungen aller verwässernden potenziellen Stammaktien, die durch die Ausübung von Aktienbezugsrechten entstehen, zu bereinigen.

Die Anzahl der Stammaktien ist gleich der gewichteten Durchschnittszahl der Stückaktien plus der gewichteten Durchschnittszahl der Stammaktien, die aufgrund der Umwandlung aller verwässernden potenziellen Stammaktien ausgegeben würden. Die Umwandlung von Aktienbezugsrechten in Stammaktien gilt an dem Tag, an dem die Bezugsrechte gewährt werden, als erfolgt.

Im Geschäftsjahr ergab sich kein Verwässerungseffekt im Sinne des IAS 33.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt -42,7 Cent(Vorjahr 1,9 Cent).

24.6 Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung 2013 zeigt die Auswirkung der Umstrukturierung der ALBIS Leasing Gruppe. Hiermit im Zusammenhang stehen die Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie die hieraus resultierende Verlustzuweisung an die atypisch stillen Gesellschafter der ALBIS Finance AG. Darüber hinaus zeigt die Kapitalflussrechnung die Auswirkungen der Umgliederung verschiedener Posten in die Posten „zur Veräußerung gehaltene aufgegebene Geschäftsbereiche“ sowie „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen aufgegebenen Geschäftsbereichen“. Diese Umgliederungen betreffen sämtliche Vermögenswerte und Schulden des ALBIS Finance Teilkonzerns. Diese Sachverhalte haben einen erheblichen Einfluss auf den deutlich erhöhten Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Insbesondere die oben beschriebene Verlustzuweisung und die Umgliederungen haben gleichzeitig eine gegenläufige Wirkung auf den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit. Im Jahr 2013 gab es keine wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen, dies zeigt sich im gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Cashflow aus der Investitionstätigkeit. Im Ergebnis hat sich der Finanzmittelbestand um € 3,3 Mio. verringert.

24.7 Segmentberichterstattung

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt intern auf Basis der legalen Einheiten. Für Zwecke der Segmentberichterstattung wurde im Jahr 2013 gemäß IFRS 8.12 nur ein Segment identifiziert.

Das Segment besteht - dem internen Reporting entsprechend - in dem Bereich Leasing für Investitionsgüter, das die Produktgruppen Lkw sowie Auflieger und Anhänger, Busse und Pkw, Erneuerbare Energien und Landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge umfasst

Innerhalb des Segments Leasing für Investitionsgüter wurden keine sinnvollen Segmentierungskriterien identifiziert. Die Gesellschaften des Segments sprechen über dieselben Vertriebswege sich weitgehend überschneidende Kundengruppen an, ohne hierbei regional oder produktseitig erheblich unterschiedliche Strategien zu verfolgen. Es ist weder aufgrund der Leasinggüter noch aufgrund der Gestaltung der Leasingverträge, noch aufgrund der angebotenen Nebenleistungen sinnvoll, eine weitere Segmentierung vorzunehmen. Eine weitergehende Segmentierung erfolgt auch nicht für Zwecke des internen Reportings oder zu Führungszwecken.

Das Segment Leasing für Investitionsgüter umfasst die ALBIS Mobil Lease GmbH und die UTA Leasing GmbH.

Im internen Reporting werden die folgenden Informationen berichtet:

Leasing für Investitionsgüter

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  IST 2013 IST 2012
Neugeschäft in Stück 4.283 4.304
Barwertmarge inklusive. Zusatzerlöse in T€ 10.375 11.504
Wertberichtigungen in T€ 1.500 1.000
Sachkosten in T€ 2.400 2.700
Personalkosten in T€ 6.200 5.400

Der Bericht beruht auf den Meldungen der operativen Gesellschaften. Die Meldungen sollen sofort nach Monatsende erfolgen, um die Entwicklung des operativen Geschäfts umgehend, im Sinne eines Frühwarnsystems, zu bewerten. Die Meldungen erfolgen daher noch vor dem Abschluss des Rechnungswesens für den Monat und insbesondere vor etwaigen Abschlussbuchungen im Rahmen der Erstellung eines Zwischen- oder Jahresabschlusses. Die Berichterstattung basiert im Bereich der Barwerte und Erlöse teilweise auf einer barwertigen Betrachtung des geschlossenen Geschäfts. Auf diese Weise wird eine Bewertung des in dem jeweiligen Monat geschlossenen Neugeschäfts unter Berücksichtigung des zu erwartenden Nachmietgeschäfts und der Nebenerlöse erreicht. Die Erlöse werden auf diese Weise weitgehend dem Monat des Abschlusses des Neugeschäfts zugeordnet und nicht, wie nach den Rechnungslegungsvorschriften vorgesehen, auf mehrere Jahre verteilt.

Die Betrachtung ist daher nicht mit der Methodik der Gewinn- und Verlustrechnung zu vergleichen oder abstimmbar. Die Ergebnisse des Reportings induzieren jedoch unmittelbar Effekte aus dem Neugeschäft, die in der Gewinn- und Verlustrechnung mit erheblichem zeitlichem Verzug und überlagert von anderen Einflüssen erkennbar werden.

Gesellschaften der Gruppe werden in das Meldewesen aufgenommen, sobald operatives Geschäft aktiv betrieben wird und eine relevante Größenordnung erreicht wird. So sind zum Beispiel die ALBIS Finance AG und die ALBIS Leasing AG sowie die ALBIS Service GmbH mangels relevanten operativen Geschäfts nicht Gegenstand des Meldewesens.

Über die mit dem Immobilienleasing befassten Gesellschaften wird nicht berichtet, da die monatlichen Zahlungsströme keinen wesentlichen Veränderungen unterliegen.

Die strategische Geschäftseinheit Finanzierungslösungen wurde durch die Gallinat-Bank AG und ihre 100 %ige Tochter, die Gallinat-Service GmbH repräsentiert. Die Bank gehörte 2013 nicht zum Konsolidierungskreis und ist deshalb nicht Gegenstand der Segmentberichterstattung.

Die strategische Geschäftseinheit Vertriebsleasing wird gegenwärtig durch die ALBIS HiTec Gruppe, bestehend aus der ALBIS HiTec Leasing AG und deren 100 %igen Töchtern, der Gallinat-Leasing GmbH und der ALBIS Fullservice Leasing GmbH, besetzt. Die Unternehmen der ALBIS HiTec Gruppe gehörten 2013 nicht zum Konsolidierungskreis und sind deshalb nicht Gegenstand der Segmentberichterstattung.

24.8 Haftungsverhältnisse und contingent liabilities (IAS 37.27)

Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wurden im Zusammenhang mit der Forfaitierung von Leasingforderungen eingegangen. Im Zuge einer derartigen leasingtypischen Refinanzierung der Objektbeschaffung durch regresslose Forderungsverkäufe ist eine Besicherung der Forfaitierung durch Sicherheitsübereignung der Leasingobjekte üblich.

Die ALBIS Finance AG hat gegenüber diversen Banken Patronatserklärungen für die ALBIS Mobil Lease GmbH übernommen. Aus diesen Patronatserklärungen ergeben sich Eventualverbindlichkeiten in Höhe von bis zu T€ 30.055 (Vorjahr T€ 27.718). Eine Inanspruchnahme aus den Patronatserklärungen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar.

Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen finanziellen Verpflichtungen betreffen darüber hinaus Verpflichtungen aus unkündbaren Miet- und Leasingverträgen für Gebäude, die planmäßig 2020 enden. Die daraus resultierenden Mietverpflichtungen (IAS 17.35(a)) stellen sich wie folgt dar:

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bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
T€ 1.062 T€ 4.247 T€ 2.124 T€ 7.433
(Vorjahr T€ 1.138) (Vorjahr T€ 4.553) (Vorjahr T€ 3.416) (Vorjahr T€ 9.107)

Aus der Weitervermietung von Büroflächen aus unkündbaren Miet- und Leasingverträgen wurden im Berichtsjahr T€ 844 (Vorjahr: T€ 856) vereinnahmt. Aus unkündbaren Untermietverhältnissen werden Mindestzahlungen in Höhe von T€ 1.029 (Vorjahr: T€ 4.042) erwartet (IAS 17.35(b)).

Im Berichtsjahr wurden Mieten in Höhe von T€ 1.563 (Vorjahr: T€ 1.477) aufwandswirksam erfasst (IAS 17.35(c)).

Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen finanziellen Verpflichtungen betreffen darüber hinaus Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2014 und 2021 enden.

Es besteht zudem ein Betreuungsvertrag zwischen der ALBIS Finance AG und der HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH, Hamburg (HFT). Die HFT erhält Vergütungen für die Vertragsverwaltung der atypisch Stillen Gesellschafter der ALBIS Finance AG, Hamburg.

Die Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

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  2013
T€
2012
T€
Haftungsverhältnisse / finanzielle Verpflichtungen 40.909 40.848

24.9 Anmerkung zu § 314 Abs. 1 Nr. 8 HGB

Die nach § 161 AktG i.V.m. § 289a HGB vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex wurde durch den Vorstand und den Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft auf der Internetseite der ALBIS Leasing AG (www.albis-leasing.de) zugänglich gemacht.

24.10 Beratungs- und Prüfungskosten

Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers für den Konzernabschluss, BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, wurden folgende Honorare als Aufwand erfasst:

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  2013
T€
2012
T€
Abschlussprüfungen 358 326
Sonstige Bestätigungsleistungen 86 91
Steuerberatungsleistungen 16 50
Sonstige Leistungen 61 144
  521 611

Die Honorare für Abschlussprüfungen umfassen vor allem die Honorare für die Konzernabschlussprüfung sowie für die Prüfung der Abschlüsse der ALBIS Leasing AG und ihrer inländischen Tochterunternehmen.

Honorare für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen beziehen sich auf die Ermittlung von Abfindungsansprüchen gekündigter atypisch Stiller Gesellschafter, auf die Analysen der Substanzwertrechnungen der Leasinggesellschaften sowie auf die prüferische Durchsicht zum 30. Juni 2013 gemäß § 37w WpHG.

Die Steuerberatungsleistungen betreffen keine gestalterischen Beratungsleistungen.

Die sonstigen Leistungen beziehen sich auf die Beratung im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen im Konzern und auf Beratungsleistungen im Rahmen von Investorengesprächen.

24.11 Mitarbeiterzahlen

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Vorstände und Geschäftsführer) stellt sich wie folgt dar:

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  2013 2012
ALBIS Leasing AG 9 11
ALBIS Finance AG 5 8
ALBIS Mobil Lease GmbH 72 64
ALBIS Service GmbH 41 44
Menteny Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH i.L. 1 2
  128 129

Dem Vorstand gehören an

Hans O. Mahn, Kaufmann, Wulfsen (Vorsitzender)

Aufsichtsratsmandate

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ALBIS HiTec Leasing AG Vorsitz
Gallinat-Bank AG stellv. Vorsitz

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Kaufmann, Hamburg

Aufsichtsratsmandate

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ALBIS HiTec Leasing AG

Dem Aufsichtsrat gehören an

Dr. Rolf Aschermann, Rechtsanwalt, Berlin (Vorsitz)

Weiter Aufsichtsratsmandate:

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flexis AG Vorsitz
PIN Mail AG (bis 11.02.2014)  

Prof. Dr. Horst Zündorf, Hochschullehrer, Hamburg (stellv. Vorsitz)

Weitere Aufsichtsratsmandate:

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Schlatholt Beteiligung AG Vorsitz

Dr . Peter-Jörg Klein, Rechtsanwalt, Berlin

Weitere Aufsichtsratsmandate

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Norddeutsche Revisions- und Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg stellv. Vorsitz
Europäische Akademie Berlin Vorsitz des Beirats

An Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands gezahlte Vergütungen

Die in ihrer Struktur vom Aufsichtsrat der ALBIS Leasing AG festgelegte und mit dem Vorstand vereinbarte Vorstandsvergütung setzt sich aus fixen und ergebnisabhängigen Bestandteilen zusammen. Sie orientiert sich an den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und trägt den Besonderheiten des Unternehmens und dem sozioökonomischen Umfeld Rechnung. Dabei werden sowohl der Beitrag des jeweiligen Vorstandsmitglieds zur Unternehmensentwicklung als auch die finanzielle Lage der Gesellschaft berücksichtigt. Die Vorgaben des VorstAG werden beachtet. Pensionsvereinbarungen wurden nicht abgeschlossen. Besondere Nebenleistungen werden nicht gewährt.

Im Einzelnen wurden dem Vorstand folgende Bezüge gewährt:

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Angaben
in €
Hans O. Mahn Bernd Dähling Gesamt 2013
Bruttogehalt 718.630,36 228.689,60 947.319,96
Tantieme 5.811,00 40.000,00 45.811,00
Altersvorsorge 0,00 0,00 0,00
Vergütungen zur langfristigen Bindung 0,00 0,00 0,00
  724.441,36 268.689,60 993.130,96

Die Gesamtvergütung des Vorstands durch die ALBIS Leasing AG betrug im Berichtsjahr T€ 993.

Die Vorstände erhielten weitere Vergütungen für ihre Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG.

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Angaben
in €
Hans O. Mahn Bernd Dähling Gesamt 2013
Aufsichtsratsvergütung 0,00 0,00 0,00
Leistungszusagen durch Dritte 0,00 7.200,00 7.200,00
  0,00 7.200,00 7.200,00

Herr Bernd Dähling erhielt eine Vergütung in Höhe von T€ 7,2 für seine Tätigkeit als Geschäftsführer der ALBIS Vermögensverwaltung GmbH.

Die Entgeltregelungen für Herrn Bernd Dähling wurden mit Ergänzungsvereinbarung vom 23. Dezember 2012 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2013 wie folgt geändert.

Herr Bernd Dähling erhält ab dem 1. Januar 2013 eine Grundvergütung von T€ 210 pro Jahr. Ebenso beträgt ab dem 1. Januar 2013 die variable Vergütung 2 % des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG, wenn die Gesellschaft auch im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Überschuss erzielt hat oder im Folgejahr einen Jahresüberschuss erzielt. Der Anspruch auf eine Festtantieme besteht ab 2013 nicht mehr. Herrn Dähling steht ab dem 1. Januar 2013 die Nutzung eines Dienstwagens zu.

Vorstand und Aufsichtsrat sind bei schuldhafter Verletzung ihrer Pflichten der Gesellschaft gegenüber zu Schadensersatz verpflichtet. Für den Aufsichtsrat wurde eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O) ohne Selbstbehalt abgeschlossen.

Gemäß der Übergangsvorschrift des § 23 Abs. 1 VorstAG ist die Regelung des § 93 Abs. 2 Satz 3 AktG über den Selbstbehalt der Vorstandsmitglieder ab dem 1. Juli 2010 auch auf Versicherungsverträge anzuwenden, die vor dem 5. August 2009 abgeschlossen wurden. Das heißt, dass alle Versicherungsverträge, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes bereits bestanden, grundsätzlich bis zum 30. Juni 2010 an die Neuregelung anzupassen sind. Entsprechend besteht ab diesem Zeitpunkt für den Vorstand nur eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit Selbstbehalt. Die Vorstände haben im Schadensfall jeweils eine Selbstbeteiligung von 10 % zu tragen, jedoch maximal bis zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitgliedes für alle Schadensfälle eines Jahres.

Die Vergütung des Aufsichtsrates ist in der Satzung der ALBIS Leasing AG festgelegt. Danach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates jeweils eine Jahresfestvergütung in Höhe von T€ 28. Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält das Eineinhalbfache des Betrags, das sind T€ 42, der Vorsitzende des Aufsichtsrates das Zweifache, also T€ 56, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer, sofern sie anfällt. Ferner zahlt die Gesellschaft jedem Mitglied des Aufsichtsrates pro Sitzung und Hauptversammlungsteilnahme einen angemessenen Auslagenersatz. Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Prämien für den Versicherungsschutz zur gesetzlichen Haftpflicht aus der Aufsichtsratstätigkeit (D&O-Versicherung).

Für die Wahrnehmung der Aufgaben im Mutterunternehmen wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr an Gesamtbezügen T€ 126 gezahlt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Berichtsjahr nicht für Tochterunternehmen tätig. Das Vergütungssystem des Aufsichtsrates enthält gemäß der Satzung nur fixe Bestandteile.

Für ehemalige Vorstandsmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 516 gebildet. In 2013 wurden T€ 30 an Ruhegeldern gezahlt.

Die Transparenzvorschrift des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der geltenden Fassung vom 15. Mai 2012) und die gesetzlichen Vorschriften des § 15a WpHG, erfordern Veröffentlichungen von Geschäften der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und diesen nahestehenden natürlichen sowie juristischen Personen in ALBIS Leasing Aktien. Nach beiden Regularien sind Käufe und Verkäufe durch vorgenannte Personen mitteilungspflichtig. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite. Im Geschäftsjahr 2013 gab es keine mitteilungspflichtigen Geschäfte.

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit notariellem Kaufvertrag vom 11. März 2014 hat die ALBIS Leasing AG, Hamburg, sämtliche Geschäftsanteile an der Gallinat-Bank AG, Essen, an die NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, veräußert. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 14.150. Zur Vorbereitung dieser Transaktion hatte die ALBIS Leasing AG sämtlich Aktien, Genussrechte und Stillen Beteiligungen, die von der ALBIS Finance AG, der ALBIS Mobil Lease GmbH, der KML Kurpfalz Mobilien Leasing GmbH und sechs Privatpersonen gehalten wurden, erworben. Die Genussrechte und Stillen Beteiligungen wurden in die Kapitalrücklage der Gallinat-Bank AG eingebracht.

Ebenfalls mit notariellem Kaufvertrag vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG, Hamburg, von der Gallinat-Bank AG sämtliche Geschäftsanteile an der ALBIS HiTec Leasing AG. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 27.400. Mit dem Erwerb der Anteile an der ALBIS HiTec Leasing AG erhält die ALBIS Leasing AG mittelbar 100 % der Anteile an deren Tochtergesellschaften Gallinat-Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH.

Mit dem Investor NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, vereinbarte die ALBIS Leasing AG in diesem Zusammenhang die Fortführung der bisherigen Refinanzierung zunächst bis einschließlich 2016. Mit der Gallinat-Bank AG wurden Verträge über die Refinanzierungsrahmen und die Konditionen für die weitere Refinanzierung geschlossen. Die ALBIS Leasing AG und die NIBC Bank N. V. hoffen, hiermit die Basis für eine auch über 2016 hinausgehende, erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt zu haben.

Mit Urkunde vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG das Grundstück in der Lindenallee in Essen zum Kaufpreis von T€ 3.300 von der Gallinat-Bank AG. Das Grundstück ist der ehemalige Firmensitz der Gallinat-Bank AG.

Der Verkauf der ALBIS Finance AG wurde im Frühjahr 2014 von der zuständigen Aufsichtsbehörde der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn und Frankfurt am Main, genehmigt. Die ALBIS Finance AG gehört seitdem mit ihren Tochtergesellschaften und atypisch Stillen Gesellschaftern nicht mehr zum Konsolidierungskreis der ALBIS Leasing AG

Zum Konsolidierungskreis gehören ab dem Frühjahr 2014 der Teilkonzern ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing, mit den operativen Gesellschaften ALBIS Mobil Lease GmbH und UTA Leasing GmbH, der Teilkonzern ALBIS HiTec Leasing, mit den operativen Gesellschaften ALBIS HiTec Leasing AG, Gallinat-Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH sowie die ALBIS Service GmbH. Daneben verbleiben noch einige wenige Gesellschaften, die ihr Bestandsgeschäft entweder abwickeln oder kein aktives Geschäft mehr betreiben.

Mit Kaufvertrag vom 18. Dezember 2013 und mit Wirkung zum 1. Januar 2014 wurden sämtliche Geschäftsanteile der NL Real Estate Lease GmbH, Hamburg, an zwei konzernfremde Investoren veräußert. Der Übergang von Nutzen und Lasten ist, bis zum Zeitpunkt der Entkonsolidierung der ALBIS Finance AG und damit auch des NL Real Estate Teilkonzerns, noch nicht erfolgt.

Die ALBIS Leasing AG ist unmittelbar an den Ergebnissen der verbliebenen Gesellschaften beteiligt, ohne dass atypisch Stille Gesellschafter oder Kommanditisten partizipieren.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen (Related Parties)

Nach IAS 24 „Related Party Disclosure“ ergeben sich Offenlegungsanforderungen zum einen hinsichtlich der Beziehungen mit Unternehmen, die nicht voll konsolidiert werden, und zum anderen mit nahestehenden Personen.

Wesentliche nicht konsolidierte Liefer- und Leistungsbeziehungen sowie gleichartige Geschäfte mit nahestehenden Personen liegen im Geschäftsjahr folgenderweise vor:

Nahestehende Personen haben im Jahr 2009 und 2010 Aktien der Gallinat-Bank AG, Essen, erworben und halten diese Aktien auch zum Bilanzstichtag. Diese nahestehenden Personen haben sich verpflichtet, die Aktien auf die ALBIS Leasing AG zu übertragen, sobald die aufsichtsrechtlich notwendigen Bedingungen dafür vorliegen. Die nahestehenden Personen haben an einer am 18. September 2012 eingetragenen Kapitalerhöhung bei der Gallinat-Bank AG in Höhe von T€ 688,5 teilgenommen. Die Erwerbe und die Kapitalerhöhung durch diese nahestehenden Personen hat die ALBIS Leasing AG mit finanziert und als Anzahlungen auf Anteile an der Gallinat-Bank AG ausgewiesen.

Die ALBIS Finance AG hat im Jahr 2010 Risiken der Gallinat-Bank AG, Essen, in Höhe von € 1,7 Mio. übernommen und dieser Bürgschaften in Höhe von € 0,8 Mio. gestellt, um günstige Refinanzierungskosten für das Leasinggeschäft der ALBIS Leasing Gruppe zu erlangen. Die Verpflichtungen bestanden im Jahr 2013 unverändert. Die Vergütung für die Bürgschaftsübernahme in Höhe von € 0,8 Mio. beträgt T€ 40 p.a.

Aus Leistungsbeziehungen mit der Gallinat-Bank AG, der ALBIS HiTec Leasing AG, der Gallinat-Leasing GmbH, der ALBIS Fullservice Leasing GmbH und der Gallinat-Service GmbH haben die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe Aufwendungen und Erträge realisiert. Die Gallinat-Service GmbH hat für die ALBIS Leasing Gruppe das Monitoring der Leasingportfolien übernommen.

Die Gallinat-Bank AG refinanziert im Wege der Forfaitierung das Leasinggeschäft diverser Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe. Die zur Übernahme der Refinanzierung vereinbarten Konditionen sind marktüblich.

Die Gallinat-Bank AG hat für die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe die Aufgaben der Internen Revision übernommen.

Aus Sicht der derzeitigen IFRS stellen die LeaseFonds-Zeichner als atypisch Stille Beteiligte und Kommanditisten keine Mitunternehmer dar. Infolge der Kündigungsfähigkeit der geleisteten Einlagen werden diese als Fremdkapital ausgewiesen. Diese Gesellschafter gehören deshalb im engeren Sinne nicht zu den Related Parties.

Aktionärsstruktur

Die Angaben zur Aktionärsstruktur erfolgten unter „9. Eigenkapital / Gezeichnetes Kapital.“

Mitglieder des Aufsichtsrates halten insgesamt weniger als 1 % der Aktien der ALBIS Leasing AG.

 

Hamburg, 23. April 2014

ALBIS Leasing AG

Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstands

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen

Konzernanlagenspiegel 2013

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  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2013
Veränderung Konsolidierungskreis
Zugänge
Umgliederungen IFRS 5
Abgänge
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 890.999 -16.696 185.761 -235.331 112.959 711.774
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.442.619 0 0 0 0 4.442.619
  5.333.618 -16.696 185.761 -235.331 112.959 5.154.394
II. Sachanlagen            
1. Leasing- / Vermietvermögen 13.555.275 0 0 -13.555.275 0 0
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 181.132 0 0 0 0 181.132
3. Andere Anlagen, Betriebs- und            
Geschäftsausstattung 1.724.430 -3.726 93.727 -192.185 264.556 1.357.689
  15.460.837 -3.726 93.727 -13.747.460 264.556 1.538.821
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0 0
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 29.760.003 0 0 -29.760.003 0 0
3. Beteiligungen 24.894 0 0 0 8.745 16.149
4. Atypisch stille Beteiligungen 34 0 0 0 34 0
5. Wertpapiere 3.000.000 0 0 -3.000.000 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 19.483.000 0 0 -811.450 0 18.671.550
7. Anzahlungen auf Beteiligungen 1.685.585 0 0 0 0 1.685.585
  53.953.516 0 0 -33.571.453 8.779 20.373.284
  74.747.971 -20.422 279.489 -47.554.244 386.294 27.066.499
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  Kumulierte Abschreibungen
01.01.2013
Veränderung Konsolidierungskreis
Zugänge
At equity- Fortschreibung
Umgliederungen IFRS 5
Abgänge
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände              
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 522.476 -16.691 204.666 0 -114.945 109.745 485.761
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 4.442.619 0 0 0 4.442.619
  522.476 -16.691 4.647.285 0 -114.945 109.745 4.928.380
II. Sachanlagen              
1. Leasing- / Vermietvermögen 3.399.394 0 0 0 -3.399.394 0 0
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 304 0 0 0 0 0 304
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.583.263 -3.725 159.757 0 -173.485 238.411 1.327.398
  4.982.961 -3.725 159.757 0 -3.572.879 238.411 1.327.702
III. Finanzanlagen              
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 13.084.569 0 8.091.980 -2.798.725 -23.975.274 0 0
3. Beteiligungen 15.893 0 4.010 0 0 4.894 15.009
4. Atypisch stille Beteiligungen 0 0 0 0 0 0 0
5. Wertpapiere 3.000.000 0 0 0 -3.000.000 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 0 0 11.698.550 0 0 0 11.698.550
7. Anzahlungen auf Beteiligungen 0 0 0 0 0 0 0
  16.100.462 0 19.794.540 -2.798.725 -26.975.274 4.894 11.713.559
  21.605.899 -20.416 24.601.582 -2.798.725 -30.663.098 353.050 17.969.642
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  Buchwerte
31.12.2013
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 226.014 368.523
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 4.442.619
  226.014 4.811.143
II. Sachanlagen    
1. Leasing- / Vermietvermögen 0 10.155.881
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 180.828 180.828
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.291 141.167
  211.119 10.477.876
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0 16.675.434
3. Beteiligungen 1.140 9.001
4. Atypisch stille Beteiligungen 0 34
5. Wertpapiere 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 6.973.000 19.483.000
7. Anzahlungen auf Beteiligungen 1.685.585 1.685.585
  8.659.725 37.853.054
  9.096.857 53.142.072

Konzernanlagenspiegel 2012

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  Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2012
Veränderung Konsolidierungskreis
Zugänge
Umgliederungen IFRS 5
Abgänge
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögenswerte            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 649.032 0 285.998 -11.939 32.092 890.999
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.858.619 -1.166.000 0 -1.250.000 0 4.442.619
  7.507.652 -1.166.000 285.998 -1.261.939 32.092 5.333.618
II. Sachanlagen            
1. Leasing- / Vermietvermögen 120.001.850 0 0 -97.547.805 8.898.770 13.555.275
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 181.132 0 0 0 181.132
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.965.205 0 152.063 -2.298 390.541 1.724.430
  122.148.187 0 152.063 -97.550.103 9.289.311 15.460.837
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0 0
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 28.822.368 0 937.635 0 0 29.760.003
3. Beteiligungen 24.894 0 0 0 0 24.894
4. Atypisch stille Beteiligungen 1.818.317 0 0 0 1.818.283 34
5. Wertpapiere 3.000.000 0 0 0 0 3.000.000
6. Sonstige Ausleihungen 13.853.000 0 5.630.000 0 0 19.483.000
7. Anzahlungen auf Beteiligungen 765.000 0 920.584 0 0 1.685.585
  48.283.580 0 7.488.219 0 1.818.283 53.953.516
  177.939.418 -1.166.000 7.926.281 -98.812.042 11.139.686 74.747.971
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  Kumulierte Abschreibungen
01.01.2012
Veränderung Konsolidierungskreis
Zugänge
Umgliederungen IFRS 5
Abgänge
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögenswerte            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 464.317 0 86.698 -5.921 22.618 522.476
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.166.000 -1.166.000 0 0 0 0
  1.630.317 -1.166.000 86.698 -5.921 22.618 522.476
II. Sachanlagen            
1. Leasing- / Vermietvermögen 53.466.724 0 2.990.063 -47.275.035 5.782.358 3.399.394
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 304 0 0 0 304
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.705.744 0 237.365 -1.598 358.248 1.583.263
  55.172.772 0 3.227.429 -47.276.633 6.140.607 4.982.961
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0 0
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 9.320.533 0 3.764.036 0 0 13.084.569
3. Beteiligungen 16.393 0 0 0 500 15.893
4. Atypisch stille Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
5. Wertpapiere 3.000.000 0 0 0 0 3.000.000
6. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
7. Anzahlungen auf Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
  12.336.926 0 3.764.036 0 500 16.100.462
  69.140.014 -1.166.000 7.078.162 -47.282.554 6.163.724 21.605.899
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  Buchwerte
31.12.2012
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögenswerte    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 368.523 184.715
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.442.619 5.692.619
  4.811.143 5.877.335
II. Sachanlagen    
1. Leasing- / Vermietvermögen 10.155.881 66.535.126
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 180.828 180.828
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.167 259.461
  10.477.876 66.975.416
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 16.675.434 19.501.835
3. Beteiligungen 9.001 8.501
4. Atypisch stille Beteiligungen 34 1.818.317
5. Wertpapiere 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 19.483.000 13.853.000
7. Anzahlungen auf Beteiligungen 1.685.585 765.000
  37.853.054 35.946.653
  53.142.072 108.799.404

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise über die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 24. April 2014

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. von Thermann, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Brandt, Wirtschaftsprüfer