Albis Leasing AG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die ALBIS Leasing AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Ifflandstraße 4, 22087 Hamburg. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Hamburg, Abteilung B, unter der Nr. 73071 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere an Unternehmen, die ihrerseits im Bereich des Leasinggeschäfts tätig sind, sowie von Grundstücken und Gebäuden im In- und Ausland.

Die ALBIS Leasing AG (ISIN DE0006569403 // WKN 656940) ist seit dem 30. August 1999 im regulierten Markt notiert an den Börsen Frankfurt / Main (General Standard) und München und im Freiverkehr an den Börsen Hamburg, Berlin und Stuttgart.

Ziel der ALBIS Leasing AG ist es, den Unternehmenswert langfristig zu erhalten und zu steigern. Hierzu wird ein Beteiligungsportfolio angestrebt, das unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken angemessene und nachhaltige Beteiligungserträge generiert.

Das Leasinggeschäft des ALBIS Leasing Konzerns ist in zwei Segmente aufgeteilt. Das Segment „Leasing für Investitionsgüter“ umfasst die ALBIS Mobil Lease GmbH und die UTA Leasing GmbH, das Segment „Vertriebsleasing“ die ALBIS HiTec Leasing AG, die ALBIS Direct Leasing GmbH (vormals Gallinat-Leasing GmbH) und die ALBIS Fullservice Leasing GmbH.

Der ALBIS Leasing Konzern wird intern auf Basis der legalen Einheiten gesteuert.

Die Planung erfolgt im Konzern in Kooperation mit den Tochtergesellschaften. Diese erstellen jeweils eine eigene Mehrjahresertragsplanung. Wichtigste Kennzahlen der operativen Leasinggesellschaften sind die Barwertmarge (sie induziert den Barwert des abgeschlossenen Leasinggeschäfts), die Anzahl der Verträge und das Neugeschäftsvolumen (das sind die Anschaffungskosten der Leasinggegenstände) der geschlossenen Leasingverträge, die Entwicklung der Zusatzerlöse und das Volumen der erforderlichen Wertberichtigungen. Strategische Ziele sind die Steigerung des Substanzwerts, die Steigerung des Gewinns und die Sicherung der Liquidität.

Die Leasingportfolien unterliegen einem permanenten, konzerneinheitlichen Monitoring auf Vertragsebene und auf aggregiertem Niveau mit wenigstens monatlichem Reporting. In diesem Zuge werden insbesondere die Entwicklungen der Laufzeit der Leasingverträge, die Entwicklung der durchschnittlichen Mittelbindung der Leasingverträge, Verschiebungen zwischen den verschiedenen Arten von Leasinggütern (Produktgruppen) und Herstellern, Ausgestaltung der Leasingvertragskonditionen, Überfälligkeiten bei Zahlungen und Vertragsstörungen überwacht und gesteuert.

Die Steuerung der Verwertung der Leasinggegenstände erfolgt anhand der Analyse der Verwertungsergebnisse im Verhältnis zu den geplanten Restwerten.

Die Entscheidung zum Abschluss eines Leasingvertrags beruht auf Ebene der Leasinggesellschaften auf differenzierten und bewährten Entscheidungsmodellen. Diese Modelle unterliegen permanenter Kontrolle und Anpassung. Die Steuerung erfolgt durch Vorgabe der Entscheidungsvariablen.

Die ALBIS Leasing AG überwacht die Liquidität und die Liquiditätsplanung der Tochtergesellschaften mit einem differenzierten System, das seinen Fokus auf die kurz- und mittelfristige Planungsrechnung sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien legt.

Es bestehen konzernweite Richtlinien bezüglich der fristenkongruenten Refinanzierung des Leasinggeschäfts und bezüglich des Managements von Zins- und Währungsrisiken soweit solche entstehen.

B. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes Ende 2014 preisbereinigt 1,6 % über dem des Vorjahres. Der realisierte Zuwachs lag über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Die positive Entwicklung wurde in den letzten beiden Quartalen 2014 erreicht. Wichtigster Wachstumsmotor war der Konsum. Aber auch die Investitionen legten zu. Unternehmen und Staat investierten mehr in Ausrüstungen als ein Jahr zuvor (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 061 vom 24.02.2015).

Auch die Leasing-Wirtschaft blickt auf ein gutes Jahr zurück – und das obwohl sich im laufenden Konjunkturaufschwung deutsche Unternehmen mit Investitionen noch auffallend zurückhielten. Eine wesentliche Ursache hierfür dürfte im unsicheren wirtschaftlichen Umfeld zu finden sein, wie zum Beispiel der Ukraine-Krise oder dem Vormarsch der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) an den Grenzen zu Europa.

Die Leasing-Wirtschaft steigerte trotz dieser Rahmenbedingungen ihr Neugeschäft um 6,1 %. Sie realisierte in Deutschland Investitionen in Immobilien, Maschinen, Fahrzeuge, IT-Equipment und andere Wirtschaftsgüter in Höhe von € 50,2 Mrd. Hinzu kommen Investitionen in Höhe von € 5,5 Mrd., die über Mietkauf realisiert wurden. Die Leasingquote stieg auf 15 % (BDL Pressemitteilung 19. November 2014).

Die Mobilien-Leasingquote in Deutschland liegt 2014 mit 22,7 % in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das Neugeschäftsvolumen erreichte eine Höhe von € 48,7 Mrd. (BDL Pressemitteilung 19. November 2014).

Das Wachstum zieht sich durch nahezu alle Objektgruppen. In den Objektgruppen des Mobilien-Leasings konnten die Bereiche Maschinen für die Produktion (6,1 %), Pkw und Kombi, Lkw, Anhänger und Busse (7,2 %), Luft-, Wasser- und Schienenfahrzeuge (32,7 %), Nachrichten- und Signaltechnik, sonstige Ausrüstungen (u.a. medizinische Geräte ) (13,5 %) wachsen. Der Bereich Büromaschinen einschließlich EDV (-11,8 %) erreichte die Vorjahreswerte nicht, war jedoch 2013 mit einer Steigerung von 7,0 % sehr erfolgreich (BDL Leasingnews Ausgabe Dezember 2014).

Die banknahen und mittelständischen Leasinggesellschaften, zu denen die operativen Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe zählen, berichten für 2014 von einer Steigerung des Mobilien-Neugeschäfts um 5,9 %. Die herstellernahen Gesellschaften verzeichneten einen Zuwachs von 6,0 % (BDL Jahrespressekonferenz 19. November 2014).

„Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Februar auf 106,8 Punkte gestiegen, von 106,7 im Vormonat. Die Zufriedenheit mit der aktuellen Lage hat etwas abgenommen. Jedoch blicken die Unternehmen erneut zuversichtlicher auf den weiteren Geschäftsverlauf. Die deutsche Wirtschaft zeige sich robust gegenüber den geopolitischen Unsicherheiten“, berichtet das ifo Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.) in seinem jüngsten Konjunkturtest (ifo Konjunkturtest Februar 2015). „Die Investitionen in neue Anlagen dürften wieder stärker anziehen, die zunehmende Auslastung der Produktionskapazitäten macht Erweiterungsinvestitionen wieder dringlicher“ (ifo Konjunkturprognose 2014 / 2015).

Die Deutsche Bundesbank hält in ihrem Monatsbericht Dezember 2014 ein Wirtschaftswachstum (in kalenderbereinigter Rechnung) von 0,8 % im Jahr 2015 und 1,5 % im Jahr 2016 für möglich (Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember 2014). In ihrem Januar- und auch Februarbericht ist sie etwas optimistischer und spricht – angesichts des drastischen Rückgangs der Rohölpreise, der die Energiebudgets entlaste und damit positive Effekte auf die wirtschaftlichen Dispositionen von privaten Haushalte und Unternehmen habe – von „spürbaren Aufwärtschancen“ für das noch im Dezember prognostizierte Wachstum (Deutsche Bundesbank, Monatsberichte Januar und Februar 2015).

„Die Leasing-Wirtschaft erwartet für das kommende Jahr eine verhaltene Nachfrage der Unternehmen. Die geopolitischen Krisen sorgen weiterhin für Unsicherheit und wirken sich nun auf die bislang stabile Binnenwirtschaft aus“ (BDL Jahresbericht 2014). Die ALBIS Leasing AG ist dennoch für das Jahr 2015 „hanseatisch“ optimistisch.

Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr

Im Oktober 2013 veräußerte die ALBIS Leasing AG, Hamburg, ihre 100 %ige Beteiligung an der NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG). Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigte diesen Verkauf im Frühjahr 2014. Die NL Nord Lease AG sowie ihre Tochtergesellschaften gehören seitdem nicht mehr zum Konsolidierungskreis der ALBIS Leasing AG. Ebenfalls im Frühjahr 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG von der Gallinat-Bank AG, Essen, sämtliche Geschäftsanteile an der ALBIS HiTec Leasing AG und damit mittelbar auch an deren Tochtergesellschaften ALBIS Direct Leasing GmbH (vormals Gallinat-Leasing GmbH) und ALBIS Fullservice Leasing GmbH.

Die ALBIS Leasing AG hat im Jahr 2013 mit der ALBIS Service GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Seit dem 30. Juni 2014 besteht auch ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der ALBIS Leasing AG und der ALBIS HiTec Leasing AG.

Am 10. April 2014 verkaufte die ALBIS Leasing AG sämtliche Aktien der Gallinat-Bank AG, Essen, an die NIBC Bank N.V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main. Während der Verhandlungsphase über die Veräußerung der Gallinat-Bank AG lag eine erhebliche Zurückhaltung in der Finanzierungsannahmepolitik der Gallinat-Bank AG vor. Diese Zurückhaltung wirkte sich erheblich auf die Entwicklung des Neugeschäfts der operativen Leasinggesellschaften im Jahr 2014 aus.

Nach Veräußerung der Gallinat-Bank AG an die NIBC Bank N.V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, wurde die Fortführung der bisherigen Refinanzierung der operativen Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe vereinbart – eine solide und ausbaubare Basis für eine auch über 2016 hinausgehende, erfolgreiche Zusammenarbeit.

Zur ALBIS Leasing Gruppe gehören der Teilkonzern ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS Mobil Lease GmbH und UTA Leasing GmbH, der Teilkonzern ALBIS HiTec Leasing mit den operativen Gesellschaften ALBIS HiTec Leasing AG, ALBIS Direct Leasing GmbH und ALBIS Fullservice Leasing GmbH sowie die ALBIS Service GmbH. An den Ergebnissen dieser Gesellschaften ist die ALBIS Leasing AG unmittelbar und vollständig beteiligt. Fremdgesellschafter wie atypisch Stille Gesellschafter oder Kommanditisten gibt es in der ALBIS Leasing Gruppe nicht mehr.

Der Teilkonzern ALBIS Mobil Lease ist in den Produktgruppen der Schweren Klasse (Zugmaschinen und Auflieger) sowie in den Bereichen Erneuerbare Energien und Landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge aktiv. Die ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing ist mit gut 30 Jahren Markterfahrung Spezialist in der Schweren Klasse. Den Produktgruppen der beiden Gesellschaften gemeinsam ist, dass regelmäßig erhebliche Investitionen erforderlich sind, die neben einer marktgerechten Finanzierung eine zuverlässige Betreuung und qualifizierte Beratung erfordern. Die ALBIS Mobil Lease / UTA Leasing ist seit vielen Jahren Partner im mittelständischen Marktsegment und wird von den Marktteilnehmern wegen ihrer Produktkompetenz und Zuverlässigkeit sehr geschätzt.

Die Prozesse zur Refinanzierung des Leasinggeschäfts wurden – nach Abschluss von Kredit- und Ankaufsrahmenverträgen mit der NIBC Bank N.V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, im April bis Anfang Juli 2014 – neu auf- und in Gang gesetzt. Seit Juli steigt der Auftragseingang stetig. Die Unwägbarkeiten des ersten halben Jahres hatten dennoch erheblichen Einfluss auf das Neugeschäftsvolumen der operativen Leasinggesellschaften. Die ersten drei Quartale wurden mit einem Minus von 29,7 % beendet. Zum Jahresende konnte das vierte Quartal diesen Wert noch auf ein Minus von 26,3 % verbessern.

Weiterhin sehr erfreulich ist die Entwicklung der Risikovorsorge (Wertberichtigungen auf leistungsgestörte Leasingverträge). Im Jahr 2014 konnte die Risikovorsorge, nach dem im Vorjahr bereits historischen Tiefststand, noch einmal gesenkt werden. Die besonderen Kenntnisse des Nutzfahrzeugmarkts der UTA Leasing GmbH zahlten sich erneut aus.

An der ALBIS Mobil Lease Gruppe ist die ALBIS Leasing AG mit 100 % beteiligt. Die Gesellschaft schließt das Jahr 2014 mit einem positiven Ergebnis und einem Beteiligungsertrag für die ALBIS Leasing AG in Höhe von T€ 268.

Für das Jahr 2015 geht die Geschäftsleitung von einem leichten Wachstum des Nutzfahrzeugmarktes aus – eine gute Voraussetzung, um die für 2015 gesetzten Geschäftsziele zu erreichen.

Die Kooperation mit der NIBC Bank N.V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, stärkte den Vertrieb der ALBIS HiTec Leasing Gruppe, kann sie doch angesichts der gesicherten Refinanzierung sehr viel überzeugender gegenüber ihren Vertriebspartnern auftreten. Auch hier lag der Auftragseingang im dritten Quartal deutlich über dem Durchschnitt der ersten beiden Quartale 2014. Die Sicherung der Refinanzierung und der Auftragseingang wirkten sich im dritten Quartal noch nicht auf das Neugeschäft aus. Im vierten Quartal stieg das Neugeschäft gegenüber dem zweiten Quartal um 20 %.

Zum Ende des Jahres konnte die ALBIS HiTec Leasing Gruppe ihr Neugeschäftsziel und auch den Stand des Vorjahres dennoch nicht erreichen. Aufgrund der Entwicklungen im dritten und vierten Quartal ist der Vorstand optimistisch, das Neugeschäftsziel in 2015 zu erreichen.

Der Wertberichtigungsbedarf aufgrund leistungsgestörter Verträge liegt unter dem der Vorjahre.

Die ALBIS Leasing AG ist an der ALBIS HiTec Leasing AG zu 100 % beteiligt. Alle Gesellschaften der ALBIS HiTec Leasing Gruppe schließen das Jahr 2014 mit einem positiven Ergebnis ab. Der Beteiligungsertrag der ALBIS Leasing AG beträgt T€ 2.712.

Die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe verfügten im Jahr 2014 aufgrund der eingeschränkten Refinanzierungsannahmepolitik der Gallinat-Bank AG zeitweise nicht über ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten, sodass nicht alle angetragenen Leasinggeschäfte abgeschlossen werden konnten. Die Gesellschaften der ALBIS Leasing Gruppe sind angewiesen, Neugeschäft nur abzuschließen, wenn entsprechende Refinanzierungen zur Verfügung stehen. Das abgeschlossene Geschäft ist daher kongruent refinanziert.

An der ALBIS Service GmbH ist die ALBIS Leasing AG mit 100 % beteiligt. Die Gesellschaft schließt das Jahr 2014 mit einem positiven Ergebnis. Der Beteiligungsertrag der ALBIS Leasing AG beträgt T€ 809.

Mit notariellem Vertrag vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG das Grundstück in der Lindenallee in Essen zum Gesamtkaufpreis von T€ 3.500 von der Gallinat-Bank AG. Das Grundstück ist der ehemalige Firmensitz der Bank. Die ALBIS Leasing AG betreibt den Verkauf der Immobilie.

C. Ertragslage

Die ALBIS Leasing AG hält 100 %ige Beteiligungen an der ALBIS Mobil Lease GmbH – mit ihren Tochtergesellschaften UTA Leasing GmbH und KML Kurpfalz Leasing GmbH – an der ALBIS HiTec Leasing AG – mit ihren Tochtergesellschaften ALBIS Direct Leasing GmbH (vormals Gallinat-Leasing GmbH) und ALBIS Fullservice Leasing GmbH - sowie an der ALBIS Service GmbH.

Mit diesen Beteiligungen wurden folgende Erträge erzielt:

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  2014
T€
2013
T€
ALBIS HiTec Leasing AG 2.712 0
ALBIS Mobil Lease GmbH 268 0
ALBIS Service GmbH 809 631
NL Nord Lease AG 0 661
  3.789 1.292

(davon aus Gewinnabführungsverträgen T€ 1.926 (Vorjahr T€ 631). Die ALBIS Leasing AG hat Mitte 2013 einen Gewinnabführungsvertrag mit der ALBIS Service GmbH und Mitte 2014 mit der ALBIS HiTec Leasing AG geschlossen.)

Die Sonstigen betrieblichen Erträge machen T€ 7.396 (Vorjahr T€ 8.835) aus. Seit dem 1. November 2005 ist die ALBIS Leasing AG Hauptmieterin des Gebäudes Ifflandstraße 4, Hamburg. Sie hat mit allen dort ansässigen Gesellschaften Untermietverträge abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2014 wurden Mieten in Höhe von T€ 1.347 (Vorjahr T€ 1.403) erlöst.

Die ALBIS Leasing AG realisierte aus der Veräußerung von Finanzanlagen Buchgewinne in Höhe von T€ 3.018. Die Gewinne entfielen insbesondere auf die Veräußerung der Geschäftsanteile an der Gallinat-Bank AG. Es handelt sich insoweit um einen Einmalertrag.

Die ALBIS Leasing AG realisierte Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen an Tochterunternehmen in Höhe von T€ 1.793 sowie T€ 701 aus Verkaufsprovisionen, T€ 232 aus Versicherungsentschädigungen, T€ 134 aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen, T€ 129 aus der Auflösung von Risikovorsorge im Rahmen der Veräußerung der Gallinat-Bank AG sowie Sonstige Erträge in Höhe von T€ 41.

Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2014 betrugen T€ 1.944 (Vorjahr T€ 1.867).

Das Zinsergebnis ist mit T€ 766 (Vorjahr +T€ 15) negativ. Die Zinserträge verminderten sich im Vorjahresvergleich um T€ 261, die Zinsaufwendungen erhöhten sich um T€ 520. Ursache ist im Wesentlichen die zum Zwecke der Finanzierung von Anteilserwerben ausgeweitete Fremdfinanzierung.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von T€ 4.953 im Vorjahr auf T€ 4.218. Größte Aufwandsposten sind die Mieten sowie die Neben- und Hausverwaltungskosten im Zusammenhang mit dem Firmensitz Ifflandstraße 4 in Hamburg (T€ 1.550). Weitere wesentliche Positionen sind die allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung und Buchführung in Höhe von T€ 1.149, Aufwendungen für Versicherungen in Höhe von T€ 470, Kosten für IT, Catering, Empfang und sonstige Dienste, die von der ALBIS Service GmbH berechnet wurden, in Höhe von T€ 371, Abschluss- und Due Diligence Prüfungskosten in Höhe von T€ 201, Aufwendungen für den Aufsichtsrat in Höhe von T€ 126, Betriebskosten für das Gebäude Lindenallee in Essen in Höhe von T€ 77, Kosten für die Hauptversammlung, die Erstellung des Zwischenberichts und die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes in Höhe von T€ 59, Beiträge in Höhe von T€ 42 sowie übrige Aufwendungen in Höhe von T€ 173.

Der Rückgang der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist zurückzuführen auf einen niedrigeren Bedarf an Wertberichtigungen. Allein diese Positionen entlasteten die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 1.080. Andererseits war der Aufwand für Beratungsleistungen im Jahr 2014 um T€ 381 höher als im Jahr 2013. Diese Entwicklung ist auf den Beratungsbedarf im Zusammenhang mit der Veräußerung der Gallinat-Bank AG und dem Erwerb der ALBIS HiTec Leasing AG zurück zu führen.

In den Kosten für Versicherungen in Höhe von T€ 470 (Vorjahr T€ 268) sind bereits Versicherungsbeiträge des Jahres 2015 enthalten. Die ALBIS Leasing AG als Holding und Versicherungsnehmer für den gesamten Konzern gibt diese Versicherungsaufwendungen verursachungsgerecht an die Tochtergesellschaften weiter. Hieraus resultieren Sonstige betriebliche Erträge bei der ALBIS Leasing AG in entsprechender Höhe. Die Tochtergesellschaften kompensieren die Versicherungsaufwendungen ihrerseits durch Rechnungsabgrenzungsposten und realisieren den Aufwand in 2015 – in dem Jahr, zu dem sie wirtschaftlich gehören.

Bei der Beurteilung der angefallen Holdingkosten ist hinsichtlich der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 4.218 zu berücksichtigen, dass diese, obwohl auch in diesem Jahr eine weitere Rückführung möglich war, zu einem erheblichen Teil nicht auf den laufenden Betrieb der Holding entfallen. Das betrifft insbesondere die Kosten (in Höhe von T€ 1.550) für das Gebäude Ifflandstraße 4 in Hamburg. Es handelt sich überwiegend um Kosten für vermietete Teile des Gebäudes, die in 2014 Mieterträge in Höhe von T€ 1.347 generierten. Die flächenanteiligen Kosten, die auf die Nutzung durch die ALBIS Leasing AG entfallen, betragen etwa T€ 200. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten darüber hinaus Kosten für den Konzernabschluss und diverse Rechts- und Beratungskosten. Diese Kosten sind teilweise den Tochtergesellschaften zuzurechnen und werden weiterbelastet. Wiederum fielen Rechts- und Beratungskosten für die Verteidigung gegen Serienklagen diverser Anlegeranwälte an. Diesen Aufwendungen stehen auch im Jahr 2014 Versicherungsentschädigungen der gegnerischen Rechtschutzversicherungen in etwa gleicher Höhe gegenüber. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass die ALBIS Leasing AG gegenüber externen Anbietern die Nachfrage des Konzerns bündelt, um Konditionsvorteile zu realisieren. Dies gilt beispielsweise für Mitgliedsbeiträge an Berufsorganisationen und Versicherungen. Diese Kosten sind unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, werden den Tochtergesellschaften weiterbelastet und generieren Sonstige betriebliche Erträge.

Die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 794 resultieren mit T€ 119 aus der planmäßigen Aufzinsung der Pensionsrückstellung sowie mit T€ 101 aus der Verzinsung der ALBIS Anleihe und mit T€ 574 aus der Verzinsung von Darlehen.

Der Jahresüberschuss beträgt T€ 4.180 (Vorjahr T€ 1.248). Nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 1.874, der Dotierung der gesetzlichen Rücklagen mit T€ 115 und der anderen Gewinnrücklagen mit T€ 773 verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 1.417.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 26. Juni 2015 vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 1.417 zur Dotierung der gesetzlichen Rücklagen auf einen Betrag von T€ 1.532 zu verwenden. Die gesetzliche Rücklage besteht dann in Höhe von 10 % des gezeichneten Kapitals.

D. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote der ALBIS Leasing AG betrug zum 31. Dezember 2014 36,6 % der Bilanzsumme.

Die Aktivseite wird im Wesentlichen finanziert aus dem Eigenkapital (T€ 17.633, Vorjahr T€ 13.453), den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 14.870, Vorjahr T€ 0), den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 6.847, Vorjahr T€ 0), der Anleihe (T€ 725, Vorjahr T€ 725), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 701, Vorjahr T€ 120) und den Sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 4.260, Vorjahr T€ 664).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Darlehen gegenüber der NIBC Bank N.V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfällt mit € 6,7 Mio. der größte Anteil auf ein Darlehen von der ALBIS Mobil Lease GmbH. Die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen vorwiegend gegenüber der NL Nord Lease AG (Darlehen in Höhe von € 3,4 Mio.) und gegenüber der ALBIS Capital AG & Co. KG (Darlehen in Höhe von € 0,5 Mio.).

Die Verbindlichkeiten insgesamt stiegen um T€ 25.893 auf T€ 27.402.

Es wurden Rückstellungen in Höhe von T€ 3.098 (Vorjahr T€ 3.106) gebildet. Die Rückstellungen für Pensionsansprüche (T€ 2.377) betreffen ausschließlich unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter der MagnaMedia Verlag AG. Pensionszusagen an aktive Mitarbeiter bestehen nicht. Darüber hinaus wurden

Sonstige Rückstellungen gebildet für:

▪ Beratungskosten (T€ 5)

▪ Urlaub, Sonderzahlungen und Tantiemen (T€ 445)

▪ Aufsichtsratsvergütungen (T€ 126)

▪ Nebenkosten und Verwaltungskosten Ifflandstraße 4 (T€ 43)

▪ Abschlussprüfung und Geschäftsbericht (T€ 82)

▪ zum 31. Dezember 2014 noch ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 18 und Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von T€ 2.

Kapitalflussrechnung 2014

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  2014
T€
2013
T€
Jahresüberschuss 4.180 1.248
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 33 2.032
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 125 55
Zinsaufwendungen/ Zinserträge 766 0
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0
Cashflow 5.104 3.335
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -3.018 -3.489
Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -3.968 8.900
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 10.890 -1.257
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 9.008 7.489
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagevermögen 0 0
Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagen 0 7.385
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -22.764 -15.067
Erhaltene Zinsen 28 0
Mittelabfluss/-zufluss aus der Investitionstätigkeit -22.736 -7.682
Auszahlungen an Gesellschafter 0 0
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 15.619 0
Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -750 0
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von Finanzkrediten 0 0
Gezahlte Zinsen -794 0
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 14.075 0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands 347 -193
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 481 674
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 828 481

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert aus Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS Mobil Lease GmbH und der NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG). Die Verbindlichkeiten sind im Zuge des Erwerbs von Eigenkapitalinstrumenten der NIBC Bank Deutschland AG (vormals Gallinat Bank AG) entstanden. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit ist auf die Darlehensgewährung durch die NIBC Bank N.V. zurückzuführen. Die auf diese Weise erlangten Mittel sind zum Erwerb der Beteiligung an der ALBIS HiTec Leasing AG verwendet worden, dies zeigt sich im Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit. Der Cashflow und der Jahresüberschuss sind getragen durch die Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen und durch die Beteiligungserträge. Der Bestand an Finanzmitteln erhöhte sich um T€ 347 auf T€ 828.

E. Vermögenslage

Vom Anlagevermögen entfallen T€ 39.370 (81,8 % der Bilanzsumme) auf das Finanzanlagevermögen. Das Finanzanlagevermögen besteht ausschließlich in Beteiligungen an verbundenen Unternehmen. Das restliche Anlagevermögen teilt sich auf in die Immateriellen Vermögensgegenstände mit T€ 21 und die Sachanlagen mit T€ 11.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 3.551 auf T€ 1.190 vermindert. Sie bestehen gegen folgende Unternehmen:

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  T€
ALBIS Service GmbH, Hamburg 305
ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg 644
ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg 241
  1.190

Die Forderungen gegen die ALBIS Service GmbH bestehen aufgrund des mit der Gesellschaft geschlossenen Gewinnabführungsvertrages und aus laufender Verrechnung.

Die Forderungen gegen die ALBIS Mobil Lease GmbH resultieren aus Forderungen aus Beteiligungserträgen und weiterbelasteten Kosten im Konzern.

Die Forderungen gegen die ALBIS HiTec Leasing AG bestehen aufgrund des mit der Gesellschaft geschlossenen Gewinnabführungsvertrages und aus laufender Verrechnung.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden mit T€ 6.618 ausgewiesen:

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  T€
Immobilie Lindenallee, Essen 3.500
NL Nord Lease AG, Hamburg 2.919
Steuererstattungsansprüche 52
Sonstige 147
  6.618

Mit Vertrag vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG das Grundstück in der Lindenallee 60 - 62 und 64 - 66 in Essen zum Kaufpreis von T€ 3.500 von der Gallinat-Bank AG. Das Grundstück ist der ehemalige Firmensitz der Bank. Die ALBIS Leasing AG plant, die Immobilie zu veräußern. Der Ausweis erfolgt deshalb im Umlaufvermögen.

Die Forderungen gegenüber der NL Nord Lease AG resultieren aus einem Forderungskaufvertrag und aus Dienstleistungsverträgen.

Die Steuererstattungsansprüche enthalten ein Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG in Höhe von T€ 48 (Vorjahr T€ 62), davon T€ 17 (Vorjahr T€ 30) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf T€ 828.

F . Nachtragsbericht / Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2014

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2014 haben sich nicht ergeben.

G. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risiken

Die Einschätzung des Gesamtrisikos erfolgt auf Grundlage des Chancen- Risikomanagementsystems in Kombination mit den eingesetzten Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystemen. Die von der ALBIS Leasing AG angewendete Methode zur Risiko- und Chancenquantifizierung bedient sich einer Matrix-Struktur. Die Bewertungsmatrix ist portfolio-orientiert aufgebaut und besteht aus 16 Feldern. Das Kriterium „Höhe der Auswirkung“ ist auf der X-Achse abgetragen. Die Dimension „Eintrittswahrscheinlichkeit“ wird auf der Y-Achse erfasst. Die Einzelrisiken werden bezogen auf den zugrunde gelegten Bewertungsmaßstab „Höhe der Auswirkung“ in vier Kategorien eingeteilt (Bruttomethode):

· leicht (> 100 T€ - 500 T€)

· mittel (> 500 T€ - 1.000 T€)

· schwer (> 1.000 T€ - 3.000 T€) und

· kritisch (> 3.000 T€)

Die Dimension „Eintrittswahrscheinlichkeit“ wird analog in vier Beurteilungsstufen aufgeteilt:

· unwahrscheinlich (< 0,1 p.a., d.h. maximal einmal in 10 Jahren)

· möglich (> 0,1 - < 0,4 p.a. d.h. einmal alle 5 Jahre)

· konkret vorstellbar (> 0,4 - < 0,7 p.a., d.h. einmal alle 2 Jahre)

· wahrscheinlich (> 0,7 - 1 p.a., d.h. einmal oder häufiger im Jahr)

Die Risiken und Chancen werden bezüglich ihrer Wirkung auf das Eigenkapital sowie auf das zugrunde liegende Jahresergebnis gemessen. Bestehende Risiken werden konsequent überwacht und durch Maßnahmen minimiert beziehungsweise vermieden.

Per 31. Dezember 2014 bestehen demnach die folgenden, im Risikomanagementsystem als kritisch bezeichneten Risiken.

Die Verbindlichkeiten stiegen von T€ 1.509 im Vorjahr auf T€ 27.269. Der Anstieg ist auf die Refinanzierung des Erwerbs der Anteile an der ALBIS HiTec Leasing AG (€ 27,5 Mio.) und auf den Erwerb der Immobilie in Essen (€ 3,5 Mio.) zurück zu führen, soweit diese Refinanzierungen zum Bilanzstichtag noch nicht getilgt waren.

Hiervon bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von € 7 Mio. gegenüber verbundenen Unternehmen, in Höhe von € 3 Mio. gegenüber der NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG) und in Höhe von € 15 Mio. gegenüber der NIBC Bank Deutschland AG, Frankfurt am Main.

Die vertraglichen Tilgungs- und Zinszahlungen auf die Verbindlichkeiten belasten die Liquidität. Sämtliche Zahlungen sind in der Mehrjahresertragsplanung und der Mehrjahresliquiditätsplanung der ALBIS Leasing AG berücksichtigt.

Die Ertrags- und Liquiditätssituation der ALBIS Leasing AG ist in erheblichem Umfang von Beteiligungserträgen abhängig. Die Beteiligungserträge der ALBIS Mobil Lease GmbH und ihrer Tochter UTA Leasing GmbH sowie der ALBIS HiTec Leasing AG, mit ihren Tochterunternehmen ALBIS Direct Leasing (vormals Gallinat-Leasing GmbH) und ALBIS Fullservice Leasing GmbH, sind von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der Entwicklung der Leasingbranche und der Verfügbarkeit wettbewerbsfähiger Refinanzierung abhängig. Beeinträchtigende Entwicklungen in diesen Bereichen würden Auswirkung auf die Ertragskraft der Leasinggesellschaften und auf die Beteiligungserträge der ALBIS Leasing AG haben und können zu Abwertungsbedarf hinsichtlich der Beteiligungsansätze der ALBIS Leasing AG für ihre Tochtergesellschaften führen. Zudem hätte dies auch Auswirkungen auf die Liquiditätssituation der ALBIS Leasing AG.

Im August 2015 ist eine Darlehensrate über € 2,5 Mio. an die NIBC Bank Deutschland AG (vormals Gallinat-Bank AG) zu leisten. Die ALBIS Leasing AG hat Maßnahmen, wie z. B. die Veräußerung von unbelasteten Vermögensgenständen sowie die Aufnahme weiterer Kreditlinie eingeleitet, um diesen Liquiditätsanforderungen gerecht zu werden. Sollte keine dieser Maßnahmen entgegen der Einschätzung des Vorstands fristgerecht umgesetzt werden können, ist der Fortbestand der ALBIS Leasing AG auf Grund von Zahlungsunfähigkeit gefährdet. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber der NIBC Bank Deutschland AG (vormals Gallinat-Bank AG) sind ratierlich in den Jahren 2015 bis 2019 zu tilgen. Die Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber der NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG) erfolgt im Anschluss. Die verbleibenden Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber der 100 %igen Tochtergesellschaft ALBIS Mobil Lease GmbH. Hieraus könnten sich Auswirkungen auf das Refinanzierungsverhalten von Geschäftsbanken bei der Tochtergesellschaft ergeben, wenn die Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS Mobil Lease GmbH von über € 6 Mio. nicht zurückgeführt werden.

Weitere Risiken

Die ALBIS Leasing AG hat gegenüber der Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg, eine Patronatserklärung zugunsten der ALBIS Mobil Lease GmbH für deren Refinanzierung abgegeben. Der Umfang dieser Refinanzierung, auf die sich die Patronatserklärung bezieht, beläuft sich zum Bilanzstichtag auf € 13,1 Mio. Risiken hieraus sind gegenwärtig nicht zu erkennen und werden auch nicht erwartet. Weitere Haftungsverhältnisse, aus denen Risiken erwachsen könnten, bestanden zum 31. Dezember 2014 nicht.

Die ALBIS Leasing AG ist Generalmieterin des Gebäudes Ifflandstraße 4. Es obliegt ihr, für die Vermietung des Gebäudes zu sorgen. Leerstandskosten treffen die ALBIS Leasing AG. Infolge der Veräußerung und des Auszugs der NIBC Bank Deutschland AG sind Flächen in der Ifflandstraße frei geworden. Teile dieser Flächen konnten bereits in 2014 an konzernfremde Mieter vermietet werden. Die ALBIS Leasing AG betreibt gegenwärtig die Vermietung der verbliebenen attraktiven Flächen in der Ifflandstraße.

Die ALBIS Service GmbH ist Dienstleisterin für die Gesellschaften des Konzerns. Die ALBIS Leasing AG als Holding kauft und verkauft Unternehmensbeteiligungen. Es kann im Falle von Unternehmensveräußerungen nicht ausgeschlossen werden, dass die verkauften Gesellschaften Leistungen der ALBIS Service GmbH durch Fremddienstleister ersetzen. Dies kann die Ertragslage der ALBIS Service GmbH beeinträchtigen. Zwischen der ALBIS Leasing AG und der ALBIS Service GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Anlässlich der Veräußerung von Konzerngesellschaften im Frühjahr 2014 hat sich dieses Risiko nicht konkretisiert.

Das Risikoprofil der ALBIS Leasing AG ist hinsichtlich Ertrag und Liquidität bestimmt, einerseits durch die Kosten der Holding und die Tilgungs- und Zinszahlungen aus den zum Erwerb von Unternehmensbeteiligungen aufgenommenen Verbindlichkeiten und andererseits durch die Ertragskraft und Risikostruktur des Beteiligungsportfolios. Das nachhaltige und zeitgerechte Anfallen von Beteiligungserträgen zur Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen charakterisiert die Risikolage.

Chancen

Die Aussichten für das Refinanzierungsinstrument Leasing in Deutschland, den positiven Trend fortzusetzen, sind weiterhin gut.

Die ALBIS Leasing AG hatte erstmals im Jahr 2014 unmittelbar Anteil an den operativen Ergebnissen der Leasinggesellschaften. Das Ergebnis aus Beteiligungen hat sich infolge dessen deutlich erhöht.

Mit Vereinigung der operativen Leasinggesellschaften direkt unter der ALBIS Leasing AG besteht eine klare Konzernstruktur. Die Entstehung und Zurechnung der operativen Ergebnisse ist transparent. Zusammen mit der vorgenommenen Straffung des Beteiligungsportfolios ergibt sich eine übersichtliche, klar nach Funktionen strukturierte Gruppe. Die Kapitalmärkte haben die Neuordnung der Gruppe bereits positiv aufgenommen, was wir aus der Kursentwicklung der ALBIS Leasing AG Aktie (ISIN: DE0006569403) seit Mitte 2014 ableiten. Die Resonanz aus dem Bankensektor ist, nach diversen Bankengesprächen in den vergangenen Monaten, ebenfalls positiv. Die ALBIS Leasing AG ist zuversichtlich, dass sich aus dieser Entwicklung eine Erweiterung und Verbesserung der Refinanzierungsoptionen ergeben wird.

Prognose

Die Bundesregierung prognostiziert für das Jahr 2015 ein preisbereinigtes BIP von 1,5 %. Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen befürchtet, dass die geopolitischen Krisen für Unsicherheit sorgen und sich auf die bislang stabile Binnenwirtschaft auswirken können (BDL Pressemitteilung 19. November 2014). Andererseits liegen expansive Chancen in der Abwertung des Euro und den gegenwärtig niedrigen Energie- und insbesondere Treibstoffkosten.

Die ALBIS Leasing AG erwartet für das Jahr 2015 eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Auf Basis eines BIP-Wachstums von 1,2 bis 1,5 % ist mit einer Steigerung der Leasinginvestitionen zu rechnen. Saisonal bedingt geht die ALBIS Leasing AG für die ersten Monate von einer eher zurückhaltenden Entwicklung aus. Im weiteren Verlauf des Jahres werden die Anschaffungswerte im Mobilien-Leasing ansteigen.

Die Gesellschaften der ALBIS HiTec Leasing Gruppe und der ALBIS Mobil Lease Gruppe halten an dem im Frühjahr 2014 geplanten Neugeschäft für das Jahr 2015 fest. Es ist daher aus beiden Teilkonzernen mit einem positiven Beteiligungsergebnis 2015 für die ALBIS Leasing AG zu rechnen.

Die ALBIS Leasing AG prognostizierte im Geschäftsbericht 2013 ein ausgeglichenes Ergebnis für das Jahr 2014. Das Ergebnis 2014 ist mit € 4,2 Mio. nun deutlich besser ausgefallen. Im Zuge der Organisation und Straffung des Beteiligungsportfolios haben sich - wie im Vorjahr - Effekte aus Umsätzen mit Geschäftsanteilen ergeben, die das Jahresergebnis mit getragen haben. Seit dem Frühjahr 2014 besteht, als Ergebnis der Maßnahmen in 2013 und 2014, zudem ein Beteiligungsportfolio, das die ALBIS Leasing AG unmittelbar an den Ergebnissen der operativen Leasinggesellschaften der ALBIS Mobil Lease GmbH / UTA Leasing GmbH und der ALBIS HiTec Leasing AG beteiligt. Das Beteiligungsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert und prägt das Ergebnis 2014 wesentlich.

Basierend auf den Ertragsplanungen der Tochtergesellschaften, ohne Ergebnisbeiträge aus Umsätzen mit Geschäftsanteilen wie in 2014, geht die ALBIS Leasing AG für das Jahr 2015 von einem Ergebnis in Höhe von € 1,8 bis € 2,5 Mio. aus. Für das Jahr 2016 geht die ALBIS Leasing AG, vorausgesetzt das Portfolio an Beteiligungen verändert sich nicht, von einem Ergebnis in Höhe von € 4,0 bis € 4,5 Mio. aus.

H . Risiko berichterstattung

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der allgemeinen Geschäftspolitik der ALBIS Leasing AG.

Ziel des Risikomanagements ist es, den Unternehmenswert über risikobewusste Entscheidungen zu erhalten und zu steigern. Vorrangig soll eine möglichst hohe Risikotransparenz geschaffen werden, die das bewusste Eingehen von Risiken aufgrund der Kenntnis von Risikoursachen und Wirkungszusammenhängen erlaubt. So soll erreicht werden, dass potenziell bestandsgefährdende Bedrohungen aus Risiken ebenso wie ein mögliches Versäumen von Chancen rechtzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um das Unternehmensergebnis insgesamt zu verbessern beziehungsweise Verluste zu vermeiden.

Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) verpflichtet den Vorstand der Gesellschaft, geeignete Maßnahmen zu ergreifen – insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten – um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, frühzeitig zu erkennen. Als Überwachungsinstrument hat die ALBIS Leasing AG in 2006 ein auf die unternehmensspezifischen Anforderungen zugeschnittenes Risiko-Chancen-Management-System (RCMS) implementiert, das auch zur Unternehmenssteuerung der ALBIS Leasing AG dient. Das RCMS wird laufend den aktuellen Erfordernissen angepasst.

Mit diesem RCMS kann die ALBIS Leasing AG sämtliche im Sinne des KonTraG relevanten Risiken sowie wahrnehmbare Chancen, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben können, identifizieren, analysieren, quantifizieren, steuern und kommunizieren. Im Rahmen des RCMS integriert die ALBIS Leasing AG Maßnahmen, Verfahren und Systeme, die zur Überwachung dieser Risiken und Chancen angewendet werden.

Die Geschäftsleitung erhält darüber hinaus monatlich einen Bericht über die wesentlichen Entwicklungen in den Gesellschaften.

Seit dem 01. Juli 2014 werden Revisionsprüfungen bei den opertaiven Gesellschaften von der Revisionsabteilung der ALBIS Leasing AG durchgeführt.

Revisionsschwerpunkte des Jahres 2014 waren Risikomanagement, Personal, Outsourcing, Kosten- und Gebührenpositionen. Die Revision kontrollierte unter anderem die Einhaltung des 4-Augen-Prinzips, der Funktionstrennung und der Kompetenzregelungen, das Bestehen und die Einhaltung von Vertretungsregelungen, Arbeitsanweisungen, Zuständigkeitsregelungen, Organisationshandbüchern und eines geeigneten Dokumentationsverfahrens.

Zum Zwecke der Risikosteuerung werden bei der ALBIS Leasing AG die folgenden Risikokategorien unterschieden:

Kreditrisiken / Adressenausfallrisiken

Die ALBIS Leasing AG betreibt kein operatives Geschäft. Die bestehenden Adressenausfallrisiken beschränken sich auf im Rahmen von Beteiligungen oder zur Förderung von Tochtergesellschaften gewährte Darlehen.

Marktpreisrisiken

Marktpreisrisiken entstehen aus negativen Wertänderungen von Vermögenspositionen, hervorgerufen durch unerwartete Marktpreisschwankungen. Wesentliche Vermögenspositionen bilden bei der ALBIS Leasing AG die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Marktpreise lassen sich hierfür nicht ermitteln. Dennoch besteht das Risiko, dass die Buchwerte der Tochtergesellschaften, bei unzureichender Ertragslage, nicht durch im Rahmen von Impairment-Tests zu ermittelnde Werte unterlegt werden können. Dies hätte Abschreibungen auf die Beteiligungsansätze zur Folge. Die Beteiligungen werden zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, im Übrigen zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten.

Zinsänderungsrisiken

Zinsänderungsrisiken resultieren aus den von der NIBC Bank Deutschland AG herausgelegten Darlehen. Diese sind variabel verzinslich in Abhängigkeit des EURIBOR.

Liquiditätsrisiken

Die Liquiditätsrisiken werden mit einem sehr differenzierten Instrumentarium gesteuert. Schwerpunkte sind die kurz- und mittelfristige Planungsrechnung sowie regelmäßige Berichte über die aktuelle Liquidität und die Auslastung der freien Liquiditätslinien. Die Liquiditätsrisiken werden in der Gesellschaft als wesentlich angesehen. Die Liquiditätsrisiken werden laufend überwacht. Im Wesentlichen wird die Zahlungsfähigkeit durch vorhandene Liquidität abgedeckt. Kreditlinien wurden bislang nicht vorgehalten oder beantragt.

Operative Risiken

Die ALBIS Leasing AG betreibt kein operatives Leasinggeschäft. Die operativen Risiken beschränken sich auf die Vollständigkeit und Richtigkeit des für das Konzerncontrolling und die Erstellung des Konzernabschlusses notwendigen Datenmaterials. Um hieraus entstehende Risiken zu begrenzen, weist die ALBIS Leasing AG ihre Gesellschaften genauestens darauf hin, wie die Daten zu erstellen und zu melden sind. Die einzelnen Fachabteilungen nehmen laufend Stichproben, um die Geschlossenheit des Datenmaterials zu verifizieren, und stimmen sich diesbezüglich ab.

I. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen aus den Rechnungslegungsprozess

Die ALBIS Leasing AG setzt für ihr Rechnungswesen bewährte Systeme der DATEV e.G. ein, die eine zutreffende Verarbeitung der erfassten Sachverhalte gewährleisten. Die laufende und zeitnahe Datensicherung liegt bei der IT der Konzerntochter ALBIS Service GmbH. Die im Rechnungswesen implementierten Prozesse stellen eine vollständige und zeitnahe Erfassung aller Geschäftsvorfälle sicher. Die Prozesse reglementieren und überwachen insbesondere den Belegfluss. Die Abteilung Rechnungswesen der ALBIS Leasing AG ist qualifiziert besetzt. Sie wird vom Vorstand – über laufende, wenigstens monatliche Auswertungen – kontrolliert.

Der IT der Konzerntochter ALBIS Service GmbH wurden zum Zwecke der Systemwartung Schreib- und Leseberechtigungen für die EDV-Programme eingeräumt, die für die Finanzbuchhaltung relevant sind. Darüber hinaus besitzen ausschließlich Mitarbeiter der ALBIS Service GmbH zum Zwecke der Erstellung des Rechnungswesens und die Mitarbeiter des Bereichs Finanzen sowie der Vorstand Finanzen der ALBIS Leasing AG diese Berechtigungen.

J. Sonstige Angaben

1. Vergütungsbericht

Die in ihrer Struktur vom Aufsichtsrat der ALBIS Leasing AG festgelegte und mit dem Vorstand vereinbarte Vorstandsvergütung setzt sich aus fixen und ergebnisabhängigen Bestandteilen zusammen. Sie orientiert sich an den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und trägt den Besonderheiten des Unternehmens und dem sozioökonomischen Umfeld Rechnung. Dabei werden sowohl der Beitrag des jeweiligen Vorstandsmitglieds zur Unternehmensentwicklung als auch die finanzielle Lage der Gesellschaft berücksichtigt. Die Vorgaben des VorstAG werden beachtet. Pensionsvereinbarungen wurden nicht abgeschlossen. Besondere Nebenleistungen werden nicht gewährt.

Die Bezüge des Vorstands im Einzelnen:

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Herrn Hans O. Mahn (Vorsitzender des Vorstands) gewährte Bezüge        
Angaben
in €
2013 2014 2014 (Min) 2014 (Max)
Festvergütung 689.133,96 603.567,00 603.567,00 603.567,00
Nebenleistungen 29.496,40 21.195,52 21.195,52 21.195,52
einjährige variable Vergütung 66.960,00 224.720,24 - 1.500.000,00
mehrjährige variable Vergütung - - - -
Altersvorsorge - - - -
  785.590,36 849.482,76 624.762,52 2.124.762,52
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Herrn Bernd Dähling (Vorstand Finanzen) gewährte Bezüge        
Angaben
in €
2013 2014 2014 (Min) 2014 (Max)
Festvergütung 210.000,00 210.000,00 210.000,00 210.000,00
Nebenleistungen 18.689,60 18.166,70 18.166,70 18.166,70
einjährige variable Vergütung 26.784,00 89.888,10 - 500.000,00
mehrjährige variable Vergütung - - - -
Altersvorsorge - - - -
  255.473,60 318.054,80 228.166,70 728.166,70
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Herrn Hans O. Mahn (Vorsitzender des Vorstands) zugeflossene Bezüge    
Angaben
in €
2013 2014
Festvergütung 689.133,96 603.567,00
Nebenleistungen 29.496,40 21.195,52
einjährige variable Vergütung 5.811,00 66.960,00
mehrjährige variable Vergütung - -
Altersvorsorge - -
  724.441,36 691.722,52
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Herrn Bernd Dähling (Vorstand Finanzen) zugeflossene Bezüge    
Angaben
in €
2013 2014
Festvergütung 210.000,00 210.000,00
Nebenleistungen 18.689,60 18.166,70
einjährige variable Vergütung 40.000,00 26.784,00
mehrjährige variable Vergütung - -
Altersvorsorge - -
  268.689,60 254.950,70

Die Gesamtvergütung des Vorstands für seine Tätigkeit bei der ALBIS Leasing AG im Jahr 2014 betrug T€ 1.168.

Der Berechnung der variablen Vergütung des Vorstands lagen folgende Entgeltregelungen zugrunde: Die variable Vergütung des Vorstandsmitgliedes Herrn Hans O. Mahn beträgt 5 %, maximal jedoch T€ 1.500, des Vorstandsmitgliedes Herrn Bernd Dähling 2 %, maximal jedoch T€ 500 des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG, wenn die Gesellschaft auch im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Überschuss erzielt hat oder im Folgejahr einen Jahresüberschuss erzielt. Die Nebenleistungen für die Vorstandsmitglieder setzten sich zusammen aus Kosten für Dienstwagen und Prämien für Unfallversicherung.

Für den Vorstand besteht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit Selbstbehalt. Die Mitglieder des Vorstands haben im Schadensfall jeweils eine Selbstbeteiligung von 10 % zu tragen, jedoch maximal bis zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitgliedes für alle Schadensfälle eines Jahres.

Die Vorstände erhielten weitere Vergütungen für ihre Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG.

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Angaben
in €
Hans O. Mahn Bernd Dähling Gesamt 2014
Aufsichtsratsvergütung 0,00 15.000,00 15.000,00
Leistungszusagen durch Dritte 61.355,04 7.200,00 68.555,04
  61.355,04 22.200,00 83.555,04

Herr Hans O. Mahn erhielt eine Vergütung für seine Tätigkeit bei der ALBIS HiTec Leasing AG. Die Zahlung erfolgt durch die ALBIS HiTec Leasing AG. Soweit Herr Hans O. Mahn eine Aufsichtsratstätigkeit bei einem Tochterunternehmen des Konzerns wahrnimmt, steht die Vergütung daraus direkt der ALBIS Leasing AG zu. Herr Bernd Dähling erhielt eine Vergütung in Höhe von T€ 15 zuzüglich Umsatzsteuer für seine Aufsichtsratstätigkeit bei der ALBIS HiTec Leasing AG und T€ 7,2 für seine Tätigkeit als Geschäftsführer der ALBIS Vermögensverwaltung GmbH.

Im Geschäftsjahr 2014 ergaben sich folgende Änderungen betreffend die Leistungszusagen an die Vorstände:

Die konzernweite Festvergütung von Herrn Mahn wurde im zweiten Halbjahr 2014 um 25 % reduziert. Für die Jahre 2015/2016 erfolgt eine weitere Reduzierung um 25 %. Die variablen Vergütungsbestandteile bleiben unverändert.

Herr Dähling erhält ab 2015 eine Festvergütung in Höhe von T€ 232. Alle weiteren Vergütungen für seine Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG sind damit abgegolten. Die variable Vergütung von Herrn Dähling beträgt 2 % des Jahresüberschusses vor Steuern, maximal jedoch T€ 250. Zusätzlich wird eine langfristige, aktienkursbasierte Vergütung gezahlt. Diese beträgt bis zu T€ 3 je Cent Aktienkurssteigerung im Zeitraum von zwei Jahren, maximal jedoch T€ 250. Zudem wurde eine Change of Control-Klausel vereinbart, die eine Abfindung in Höhe der Hälfte der noch ausstehenden Festgehälter vorsieht.

Die Vergütung des Aufsichtsrates ist in der Satzung der ALBIS Leasing AG festgelegt. Danach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates jeweils eine Jahresfestvergütung in Höhe von T€ 28. Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält das Eineinhalbfache des Betrags, das sind T€ 42, der Vorsitzende des Aufsichtsrates das Zweifache, also T€ 56, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer, sofern sie anfällt. Ferner zahlt die Gesellschaft jedem Mitglied des Aufsichtsrates pro Sitzung und Hauptversammlungsteilnahme einen angemessenen Auslagenersatz.

Für den Aufsichtsrat wurde eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O) ohne Selbstbehalt abgeschlossen. Die ALBIS Leasing AG trägt die Prämien für den Versicherungsschutz zur gesetzlichen Haftpflicht aus der Aufsichtsratstätigkeit.

Für die Wahrnehmung der Aufgaben in der ALBIS Leasing AG wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr an Gesamtbezügen T€ 126 gezahlt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Berichtsjahr nicht für Tochterunternehmen tätig. Das Vergütungssystem des Aufsichtsrates enthält gemäß Satzung nur fixe Bestandteile.

Für ehemalige Vorstandsmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 516 gebildet. In 2014 wurden T€ 30 an Ruhegeldern gezahlt.

2. Übernahmerelevante Angaben

Die Angaben gemäß § 289 Abs. 4 Nr. 1 zum Gezeichneten Kapital und Nr. 3 HGB zum Anteilsbesitz ergeben sich aus dem Anhang. Hinsichtlich des § 289 Abs. 4 Nr. 6 HGB sind in der Satzung der Gesellschaft keine Regelungen getroffen. Es gelten daher die gesetzlichen Vorschriften der §§ 84 und 85 AktG. Hiernach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat für die Höchstdauer von fünf Jahren bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Gemäß § 7 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand der Gesellschaft aus mindestens einem Vorstandsmitglied. Die Zahl der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt. Hinsichtlich der Änderungen der Satzung gelten ebenfalls grundsätzlich die gesetzlichen Vorschriften – allerdings mit der in § 12 Abs. 2 der Satzung vorgesehenen Maßgabe, dass in Fällen, in denen das Aktiengesetz eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, eine einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals genügt, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Satzungsänderungen können daher gemäß § 179 Abs. 2 AktG und § 12 Abs. 2 der Satzung mit einfacher Stimmen- und Kapitalmehrheit beschlossen werden, sofern nicht das Gesetz zwingend eine größere Mehrheit des vertretenen Grundkapitals vorschreibt.

Bezüglich der Angaben zu § 289 Abs. 4 Nr. 7 HGB, wonach der Vorstand zur Ausgabe neuer Stückaktien ermächtigt wird, wird auf den Anhang verwiesen. Vereinbarungen nach § 289 Abs. 4 Nr. 8 und 9 HGB liegen nicht vor.

Die Transparenzvorschriften des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der geltenden Fassung vom 24. Juni 2014) und die gesetzlichen Vorschriften des § 15a WpHG, erfordern Veröffentlichungen von Geschäften der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und diesen nahestehenden natürlichen sowie juristischen Personen in ALBIS Leasing Aktien. Nach beiden Regularien sind Käufe und Verkäufe durch vorgenannte Personen mitteilungspflichtig. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de. Ergänzend wird auf die hierzu im Anhang aufgenommenen Angaben verwiesen.

3. Entsprechenserklärung des Vorstands

Die Angaben zu § 289a HGB sind dauerhaft zugänglich auf unserer Internetseite www.albis-leasing.de.

4 . Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach § 264 Abs. 2 S. 3 HGB

„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“

 

Hamburg, den 29. April 2015

Der Vorstand

Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstands

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen

Bilanz zum 31.12.2014

Aktiva

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  31.12.2014 Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   21.438,00 30.344,00
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   11.075,00 32.118,50
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 39.370.500,00   11.904.380,00
2. Beteiligungen 0,00   1.140,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00   1.685.584,15
    39.370.500,00  
    39.403.013,00 (13.653.566,65)
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 46.974,92   97.379,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.190.337,07   3.551.343,52
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 416.224,00) -      
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.617.706,45   243.444,05
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 30.339,64 (Vorjahr: EUR 44.651,38) -      
    7.855.018,44 (3.892.166,85)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   827.875,69 480.578,37
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   46.836,00 41.924,82
    48.132.743,13 18.068.236,69

Passiva

     
  31.12.2014 Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   15.327.552,00 15.327.552,00
II. Gewinnrücklagen      
1. gesetzliche Rücklage 115.267,50   0,00
2. andere Gewinnrücklagen 772.594,85   0,00
    887.862,35  
III. Bilanzgewinn/-verlust   1.417.487,70 -1.874.446,52
    17.632.902,05 (13.453.105,48)
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.376.669,77   2.243.038,84
2. Sonstige Rückstellungen 721.054,70   862.999,73
    3.097.724,47 (3.106.038,57)
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Anleihen 725.000,00   725.000,00
- davon konvertibel: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) -      
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.869.505,00   0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.069.505,00 (Vorjahr: EUR 0,00) -      
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 700.753,47   120.267,19
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 700.753,47 (Vorjahr: EUR 120.267,19) -      
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.846.713,39   0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 52.713,39 (Vorjahr: EUR 0,00) -      
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.260.144,75   663.825,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 903.286,77 (Vorjahr: EUR 663.825,45) -      
- davon aus Steuern: EUR 152.765,58 (Vorjahr: EUR 145.286,82) -      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 890,47 (Vorjahr: EUR 1.814,11) -      
    27.402.116,61 (1.509.092,64)
    48.132.743,13 18.068.236,69

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2014

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  2014 Vorjahr
  EUR EUR EUR
Sonstige betriebliche Erträge   7.395.614,84 8.834.705,95
Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -1.855.261,68   -1.768.094,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -88.522,83   -99.076,60
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) -      
    -1.943.784,51 -(1.867.171,28)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -32.646,00 -35.267,37
Sonstige betriebliche Aufwendungen   -4.218.351,26 -4.952.619,84
    1.200.833,07 1.979.647,46
Erträge aus Beteiligungen 1.863.722,81   660.658,95
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.863.722,81 (Vorjahr: EUR 660.658,95) -      
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.925.610,15   631.404,85
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.228,32   289.413,47
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 283.287,64) -      
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -150,00   -1.996.834,89
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -793.888,78   -274.130,00
- davon aus Aufzinsung: EUR 118.864,00 (Vorjahr: EUR 123.641,00) -      
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 141.459,39 (Vorjahr: EUR 20.655,00) -      
    3.023.522,50 -(689.487,62)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   4.224.355,57 1.290.159,84
Außerordentliche Aufwendungen   -44.277,00 -44.277,00
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00   2.559,41
Sonstige Steuern -282,00   -424,85
    -282,00 (2.134,56)
Jahresüberschuss   4.179.796,57 1.248.017,40
Verlustvortrag   -1.874.446,52 -3.122.463,92
Einstellung in die Gewinnrücklagen      
a) in die gesetzliche Rücklage   -115.267,50 0,00
b) in andere Gewinnrücklagen   -772.594,85 0,00
Bilanzgewinn/-verlust   1.417.487,70 -1.874.446,52

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für die ALBIS Leasing AG zum 31. Dezember 2014 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt, die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf Grundlage der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Bei den Finanzanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, soweit die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen waren, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert vermindert um gegebenenfalls erforderliche Wertberichtigungen angesetzt. Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst. Das bestehende Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG wurde mit dem Barwert angesetzt.

Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen nahmen wir unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 4,54 % (Vorjahr 4,91 %) und einer kalkulierten Rentenanpassung von 2,0 % vor. Angewendet wurde die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode).

Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben, sind sie marktüblich verzinst.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermöge n

Die Entwicklung des Anlagevermögens stellen wir im Anlagenspiegel dar.

Finanzanlagen

Zusammensetzung des Anteilsbesitzes

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  2014
T€
2013
T€
ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg 27.468 0
ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg 11.500 11.500
ALBIS Service GmbH, Hamburg 275 275
ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg 100 100
Oktarin Beteiligungsverwaltungs-GmbH, Göttingen 27 27
NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG), Hamburg 0 2
Hesse Newman Capital AG, Hamburg 0 1
  39.370 11.905

Mit notariellem Vertrag vom 11. März 2014 verkaufte die ALBIS Leasing AG, Hamburg, sämtliche Aktien der Gallinat-Bank AG, Essen, an die NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main. Das „Closing“ erfolgte am 10. April 2014. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 14.150.

Mit notariellem Vertrag vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG, Hamburg, von der Gallinat-Bank AG sämtliche Aktien der ALBIS HiTec Leasing AG. Das „Closing“ erfolgte am 10. April 2014. Der Kaufpreis einschließlich Anschaffungsnebenkosten belief sich auf T€ 27.468.

Mit Vertrag vom 29. Oktober 2013 und Wirkung vom 1. Oktober 2013 verkaufte die ALBIS Leasing AG ihre 100 %ige Beteiligung an der NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG) an konzernfremde Investoren. Die Veräußerung der Beteiligung an der NL Nord Lease AG stand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 hinsichtlich eines Anteils von 94 % unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin). Die BaFin stimmte der Veräußerung des 94%igen Anteils im März 2014 zu. Damit war der Verkauf vollzogen. Der Kaufpreis für 94 % der Anteile an der NL Nord Lease betrug € 1.880,00. Ein Buchgewinn oder -verlust ergab sich in 2014 nicht.

Die Beteiligung an der Hesse Newman Capital AG wurde durch Verkauf der verbliebenen 3.000 Stück Aktien über die Börse beendet.

Anzahlungen auf Beteiligungen

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  2014
T€
2013
T€
Geleistete Anzahlungen für den Erwerb einer Beteiligung an der Gallinat-Bank AG 0 1.686

Die Anzahlung in Höhe von T€ 1.686 wurde im April 2014 verwendet, um 51 % der Aktien der Gallinat-Bank AG von sechs nahestehenden Privatpersonen zu erwerben. Der Erwerb erfolgte aufgrund eines Optionsrechtes der ALBIS Leasing AG gegenüber den sechs Privatpersonen. Mit notariellem Vertrag vom 11. März 2014 veräußerte die ALBIS Leasing AG, Hamburg, sämtliche Aktien der Gallinat-Bank AG, Essen, an die NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main. Das „Closing“ erfolgte am 10. April 2014. Die Lieferung des 51 %igen Aktienanteils war Bestandteil des Vertrags.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Gesellschaften gemäß § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:

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Gesellschaft Anteil 2014
%
Eigenkapital 2014
T€
Jahresergebnis 2014
T€
ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg 100,0 4.864(1) 1.116(1,2)
ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg 100,0 3.500(1) 268(1)
ALBIS Service GmbH, Hamburg 100,0 281(1) 809(1)
ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg 100,0 76 -9
Oktarin Beteiligungsverwaltungs GmbH, Göttingen 100,0 47 -2

(1) Eigenkapital ohne Jahresüberschuss 2014, Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 2014

(2) Ergebnis des 2. Rumpfgeschäftsjahres der ALBIS HiTec Leasing AG vom 30. Juni bis 31. Dezember 2014.

Die ALBIS Leasing AG erstellt zum 31. Dezember 2014 einen Konzernabschluss.

Forderungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

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  2014
T€
2013
T€
Sonstige 47 97

Die Forderungen bestehen gegenüber Mietern der Ifflandstraße in Hamburg.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

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  2014
T€
2013
T€
ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg 644 370
ALBIS Service GmbH, Hamburg 304 391
ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg 241 0
ALBIS Direct Leasing GmbH (vormals Gallinat-Leasing GmbH), Hamburg 1 0
ALBIS Versicherungsdienst GmbH, Hamburg 0 497
ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg 0 2.137
NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG), Hamburg 0 156
  1.190 3.551

Die Forderungen gegen die ALBIS Mobil Lease GmbH beruhen auf Ansprüchen aus Beteiligungserträgen und Weiterbelastungen von Dienstleistungen im Konzern. Die Forderungen gegenüber der ALBIS Service GmbH und der ALBIS HiTec Leasing AG resultieren im Wesentlichen aus Ansprüchen aus Beteiligungserträgen.

Sonstige Vermögensgegenstände

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  2014
T€
2013
T€
Immobilien Lindenallee, Essen 3.500 0
NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG), Hamburg 2.919 0
Steuererstattungsansprüche 52 72
Central Krankenversicherung AG, Köln 0 117
Sonstige 147 54
  6.618 243

Mit Vertrag vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG das Grundstück in der Lindenallee in Essen zum Gesamtkaufpreis von T€ 3.500 von der NIBC Bank Deutschland AG (vormals Gallinat-Bank AG). Das Grundstück ist der ehemalige Firmensitz der Gallinat-Bank AG. Die ALBIS Leasing AG plant, die Immobilie zu veräußern. Die Immobilie wird deshalb im Umlaufvermögen ausgewiesen.

Die Forderungen gegenüber der NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG) resultieren aus einem Forderungskaufvertrag und aus Dienstleistungsverträgen. Die NL Nord Lease AG ist Gesellschafterin der ALBIS Leasing AG. Neben den Forderungen bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der NL Nord Lease AG in Höhe von T€ 3.433. Forderungen und Verbindlichkeiten haben unterschiedliche Laufzeiten.

Die Steuererstattungsansprüche enthalten ein Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG in Höhe von T€ 48 (Vorjahr T€ 62), davon T€ 17 (Vorjahr T€ 45) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

(1) Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 15.327.552,00 (Euro fünfzehn Millionen dreihundertsiebenundzwanzigtausend fünfhundertzweiundfünfzig). Es ist eingeteilt in 15.327.552 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

(2) Die Form der Aktienurkunden sowie die der Gewinnanteils- und Erneuerungsscheine bestimmt der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates. Das gleiche gilt für Schuldverschreibungen und Zinsscheine. Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer Anteile ist ausgeschlossen.

(3) Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 7.650.000,00 zu erhöhen. Sofern den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt wird, können die Aktien auch einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 S. 1 oder § 53 b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 KWG tätigen Unternehmen zur Übernahme angeboten werden, mit der Verpflichtung, diese den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden,

(a) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen;

(b) bei Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstigen Vermögensgegenständen;

(c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss gilt jedoch nur, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien bestehenden Grundkapitals übersteigt. Bei der Ausnutzung der 10 %-Grenze sind aufgrund anderweitiger Ermächtigungen etwa erfolgte Ausschlüsse des Bezugsrechts nach § 186 Abs. 3 S. 4 AktG (z.B. bei der Veräußerung eigener Aktien oder bei der Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen) mit einzubeziehen;

(d) um Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundene Unternehmen zu begeben; sowie

(e) um Inhabern von durch die Gesellschaft auszugebenden Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechtes zustehen würde.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen.

(4) Das Grundkapital ist um bis zu € 7.650.000,00 durch Ausgabe von bis zu 7.650.000 neuen auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Rechten an Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Schuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 19. Juni 2012 erteilten Ermächtigung von der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 begeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19. Juni 2012 ausgegebenen Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

Eigenkapital

Entwicklung des Eigenkapitals

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  T€
gezeichnetes Kapital 15.328
Verlustvortrag -1.874
Eigenkapital 31.12.2013 13.454
Jahresüberschuss 2014 4.180
Eigenkapital 31.12.2014 17.634

Gesetzliche Rücklagen

Entwicklung der gesetzlichen Rücklagen

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  T€
Vortrag 2013 0
Zuführung zu den gesetzlichen Rücklagen 115
gesetzliche Rücklagen 31.12.2014 115

Andere Gewinnrücklagen

Entwicklung der anderen Gewinnrücklagen

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  T€
Vortrag 2013 0
Zuführung zu den anderen Gewinnrücklagen 772
andere Gewinnrücklagen 31.12.2014 772

Bilanzergebnis

Entwicklung des Bilanzergebnisses

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  T€
Verlustvortrag 2013 -1.874
Jahresüberschuss 2014 4.180
Zuführung zu den gesetzlichen Rücklagen -115
Zuführung zu den anderen Gewinnrücklagen -772
Bilanzgewinn 31.12.2014 1.417

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden für unverfallbare Anwartschaften für vor dem 30. Juni 1997 ausgeschiedene Mitarbeiter gebildet. Ab dem Jahr 2010 sind nach dem HGB in der Fassung des BilMoG den Berechnungen die Grundsätze des § 253 HGB zugrunde zu legen. Darüber hinaus wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Ansatz einer monatlichen, vorschüssigen Zahlungsweise herangezogen. Es wurden ein Rententrend von 2 % p. a. unterstellt und ein Zinsfuß von 4,54 % (Vorjahr 4,91 %) angesetzt. Die Gesellschaft machte von den Übergangsvorschriften (Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB) Gebrauch und führte den Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2014 den Mindestbetrag von 1/15 des Unterdeckungsbetrages (T€ 44) aus der Bilanzierungsumstellung nach BilMoG zu.

Der Unterdeckungsbetrag des Ansatzes gegenüber dem HGB in der Fassung des BilMoG betrug zum 31. Dezember 2014 T€ 303 (Vorjahr T€ 345).

Sonstige Rückstellungen

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  2014
T€
2013
T€
Urlaub, Sonderzahlungen und Tantiemen 445 234
Nebenkosten/Verwaltungskosten Ifflandstraße 4 43 120
Aufsichtsratsvergütung 126 126
Abschluss- und Prüfungskosten 67 67
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 18 28
Geschäftsbericht 15 15
Beratungskosten 5 0
Berufsgenossenschaft 2 3
Prozess- und Beratungskosten 0 270
  721 863

Anleihe

Der Ausweis betrifft die von der ALBIS Leasing AG begebene Anleihe mit der WKN A1CR0X / ISIN DE000A1CR0X3 mit einer Verzinsung von 7,625 % und einer Laufzeit bis zum 04. Oktober 2016.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

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  2014
T€
2013
T€
NIBC Bank N.V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main 14.870 0
  14.870 0

Mit Vertrag vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG von der Gallinat-Bank AG sämtliche Aktien der ALBIS HiTec Leasing AG. Der Kaufpreis belief sich auf T€ 27.468. Mit notariellem Vertrag vom 11. März 2014 erwarb die ALBIS Leasing AG das Grundstück Lindenallee in Essen zu einem Preis von insgesamt T€ 3.500 von der Gallinat-Bank AG. Die Verbindlichkeiten gegenüber der NIBC Bank N. V., Zweigniederlassung Frankfurt am Main, bestehen aufgrund der verbliebenen Refinanzierung dieser Käufe und der zum 31. Dezember 2014 abgegrenzten Zinsen auf diese Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der NIBC Bank N. V. sind durch Verpfändung der Geschäftsanteile der ALBIS Mobil Lease GmbH besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

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  2014
T€
2013
T€
ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg 6.744 0
ALBIS Vermögensverwaltung GmbH, Hamburg 52 0
KML Kurpfalz Mobilien-Leasing GmbH, Neu-Isenburg 51 0
  6.847 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber der ALBIS Mobil Lease GmbH bestehen aus dem Kauf- und Abtretungsvertrag über Genussrechte an der Gallinat-Bank AG, der im März 2014 geschlossen wurde.

Sonstige Verbindlichkeiten

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  2014
T€
2013
T€
NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG), Hamburg 3.433 0
ALBIS Capital AG & Co. KG, Hamburg 500 500
Umsatzsteuerverbindlichkeiten 118 99
Lohn- und Kirchensteuer 36 46
Übrige 173 19
  4.260 664

Die Verbindlichkeiten gegenüber der NL Nord Lease AG bestehen aus dem Kauf- und Abtretungsvertrag über Aktien, Stille Beteiligungen und Genussrechte an der Gallinat-Bank AG, der im März 2014 geschlossen wurde. Die NL Nord Lease AG ist Gesellschafterin der ALBIS Leasing AG.

Verbindlichkeiten

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  2014 bis 1 Jahr
T€
2013 bis 1 Jahr
T€
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 53 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.069 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 701 120
Sonstige Verbindlichkeiten 903 664
  5.726 784
  2014 1 - 5 Jahre
T€
2013 1 - 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten aus Anleihen 725 725
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.800 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.794 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3.357 0
  21.676 725

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt T€ 7.396 beinhalten Erlöse aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von T€ 3.018 (Vorjahr T€ 3.663) sowie in Höhe von T€ 1.347 (Vorjahr T€ 1.403) aus der Vermietung des Gebäudes Ifflandstraße 4 in Hamburg.

Die ALBIS Leasing AG realisierte Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen an Tochterunternehmen in Höhe von T€ 1.793 sowie T€ 701 aus Verkaufsprovisionen, T€ 232 aus Versicherungsentschädigungen, T€ 134 aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen, T€ 129 aus der Auflösung von Risikovorsorge im Rahmen der Veräußerung der Gallinat-Bank AG sowie Sonstige Erträge in Höhe von T€ 41.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 4.218 beinhalten Aufwendungen für Miete, Nebenkosten und Hausverwaltung in Höhe von T€ 1.550, allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung und Buchführung in Höhe von T€ 1.149, Aufwendungen für Versicherungen in Höhe von T€ 470, Kosten für IT, Catering, Empfang und sonstige Dienste, die von der ALBIS Service GmbH berechnet wurden, in Höhe von T€ 371, Abschluss- und Due Diligence Prüfungskosten in Höhe von T€ 201, Aufwendungen für den Aufsichtsrat in Höhe von T€ 126, Betriebskosten für das Gebäude Lindenallee in Essen T€ 77, Kosten für die Hauptversammlung, die Erstellung des Zwischenberichts und die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes in Höhe von T€ 59, Beiträge in Höhe von T€ 42 und übrige Aufwendungen in Höhe von T€ 173.

Erträge aus Beteiligungen

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  2014
T€
2013
T€
NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG), Hamburg 0 661
ALBIS Mobil Lease GmbH, Neu-Isenburg 268 0
ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg 1.596 0
  1.864 661

Die ALBIS HiTec Leasing AG legte zum 30. Juni 2014 ein Rumpfgeschäftsjahr ein. Die Beteiligungserträge bis zu diesem Zeitpunkt fließen der ALBIS Leasing AG außerhalb des seit 01. Juli 2014 geltenden Ergebnisabführungsvertrages zu. Zum 31. Dezember 2014 stellte die ALBIS HiTec Leasing AG ihr Geschäftsjahr wieder auf den 31.12. um.

Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

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  2014
T€
2013
T€
ALBIS Service GmbH, Hamburg 809 631
ALBIS HiTec Leasing AG, Hamburg 1.117 0
  1.926 631

Seit Mitte 2013 besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der ALBIS Service GmbH. Seit Mitte 2014 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der ALBIS HiTec Leasing AG.

Kosten für allgemeine Beratung und Rechtsberatung, Steuerberatung, Buchführung und Wirtschaftsprüfung

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird gemäß der Erleichterung des § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang angegeben.

V. Sonstige Angaben

Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex abgegeben. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de.

Meldung gemäß § 21 WpHG

Frau Irmgard Mahn, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 31. Januar 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 19. Mai 2011 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,36 % (das entspricht 668.069 Stimmrechten) betragen hat. 4,36 % der Stimmrechte (das entspricht 668.069 Stimmrechten) sind Frau Mahn gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG über die Schwanenwik Vermögensverwaltung GmbH zuzurechnen.

Die Lupus Holding AG, Zug, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18. März 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 14. März 2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,80 % (das entspricht 429.370 Stimmrechten) betragen hat.

Frau Gabriele Wolff, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18. März 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 14. März 2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,80 % (das entspricht 429.370 Stimmrechten) betragen hat. 2,80 % der Stimmrechte (das entspricht 429.370 Stimmrechten) sind Frau Wolff gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die NL Nord Lease AG, Hamburg, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13. November 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 12. November 2014 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,787 % (das entspricht 1.653.418 Stimmrechten) betragen hat.

Herr Boris Hofmann, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 01. Dezember 2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 12. Dezember 2014 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,787 % (das entspricht 1.653.418 Stimmrechten) betragen hat. 10,787 % der Stimmrechte (das entspricht 1653418 Stimmrechten) sind Herrn Hofmann gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: NL Nord Lease AG.

Die NL Nord Lease AG, Hamburg, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 06. Januar 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 30. Dezember 2014 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 8,83 % (das entspricht 1.353.418 Stimmrechten) betragen hat.

Herr Boris Hofmann, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07. Januar 2015 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG, Hamburg, Deutschland, am 30. Dezember 2014 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 8,83 % (das entspricht 1.353.418 Stimmrechten) betragen hat. 8,83 % der Stimmrechte (das entspricht 1.353.418 Stimmrechten) sind Herrn Hofmann gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der ALBIS Leasing AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: NL Nord Lease AG.

Meldungen gemäß § 15 a WpHG

Die Transparenzvorschriften des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der geltenden Fassung vom 24. Juni 2014) und die gesetzlichen Vorschriften des § 15a WpHG erfordern die Veröffentlichung von Geschäften der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und ihnen nahestehender natürlicher sowie juristischer Personen mit Aktien der ALBIS Leasing AG.

Beiden Regularien zufolge sind Käufe und Verkäufe durch vorgenannte Personen mitteilungspflichtig. Die ALBIS Leasing AG veröffentlicht diese auf ihrer Internetseite www.albis-leasing.de.

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Name Handelstag Bezeichnung Wertpapiere Geschäftsart Stückzahl Kurs
Volumen
Vorstand Bernd Dähling 12.03.2014 Aktie Kauf 6.000 0,382 2.292,00
Vorstand Hans O. Mahn nahestehende juristische Person: Manus Vermögensverwaltung GmbH 30.12.2014 Aktie Kauf 300.000 0,84 252.000,00

Im Jahr 2014 gab es keine weiteren Geschäfte der Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrates und ihnen nahestehender natürlicher sowie juristischer Personen mit Aktien der ALBIS Leasing AG, über die zu berichten wäre.

Haftungsverhältnisse

Die ALBIS Leasing AG hat, gegenüber der Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg eine Patronatserklärung zugunsten der ALBIS Mobil Lease GmbH für deren Refinanzierung abgegeben. Der Umfang dieser Refinanzierung, auf die sich die Patronatserklärung bezieht, beläuft sich zum Bilanzstichtag auf € 13,1 Mio. Risiken hieraus sind gegenwärtig nicht zu erkennen und werden auch nicht erwartet. Die ALBIS Mobil Lease GmbH kommt ihren Zahlungsverpflichtungen nach, zudem sind die Refinanzierungen mit den jeweiligen Leasingobjekten besichert. Weitere Haftungsverhältnisse, aus denen Risiken erwachsen könnten, bestanden zum 31. Dezember 2014 nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

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  2014
T€
2013
T€
Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 6.496 7.457
– davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 24

Der Mietvertrag endet 2020, der Leasingvertrag endet im Jahr 2017.

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag über die zu berichten wäre, haben sich nicht ergeben.

Dem Vorstand gehören an

Hans O. Mahn, Kaufmann, Wulfsen (Vorsitzender)

Aufsichtsratsmandate

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ALBIS HiTec Leasing AG Vorsitz
Gallinat-Bank AG (bis 15. April 2014) stellv. Vorsitz

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Kaufmann, Hamburg

Aufsichtsratsmandate

ALBIS HiTec Leasing AG

Dem Aufsichtsrat gehören an

Dr. Rolf Aschermann, Rechtsanwalt, Berlin (Vorsitz)

Weitere Aufsichtsratsmandate:

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flexis AG Vorsitz
PIN Mail AG (bis 11. Februar 2014)  

Prof. Dr. Horst Zündorf, Hochschullehrer, Hamburg (stellv. Vorsitz)

Weitere Aufsichtsratsmandate:

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Schlatholt Beteiligung AG Vorsitz

Dr . Peter-Jörg Klein, Rechtsanwalt, Berlin

Weitere Aufsichtsratsmandate

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Norddeutsche Revisions- und Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stellv. Vorsitz
Europäische Akademie Berlin Vorsitz des Beirats

Vergütungsbericht

Die in ihrer Struktur vom Aufsichtsrat der ALBIS Leasing AG festgelegte und mit dem Vorstand vereinbarte Vorstandsvergütung setzt sich aus fixen und ergebnisabhängigen Bestandteilen zusammen. Sie orientiert sich an den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und trägt den Besonderheiten des Unternehmens und dem sozioökonomischen Umfeld Rechnung. Dabei werden sowohl der Beitrag des jeweiligen Vorstandsmitglieds zur Unternehmensentwicklung als auch die finanzielle Lage der Gesellschaft berücksichtigt. Die Vorgaben des VorstAG werden beachtet. Pensionsvereinbarungen wurden nicht abgeschlossen. Besondere Nebenleistungen werden nicht gewährt.

Die Bezüge des Vorstands im Einzelnen:

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Herrn Hans O. Mahn (Vorsitzender des Vorstands) gewährte Bezüge        
Angaben
in €
2013 2014 2014 (Min) 2014 (Max)
Festvergütung 689.133,96 603.567,00 603.567,00 603.567,00
Nebenleistungen 29.496,40 21.195,52 21.195,52 21.195,52
einjährige variable Vergütung 66.960,00 224.720,24 - 1.500.000,00
mehrjährige variable Vergütung - - - -
Altersvorsorge - - - -
  785.590,36 849.482,76 624.762,52 2.124.762,52
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Herrn Bernd Dähling (Vorstand Finanzen) gewährte Bezüge        
Angaben
in €
2013 2014 2014 (Min) 2014 (Max)
Festvergütung 210.000,00 210.000,00 210.000,00 210.000,00
Nebenleistungen 18.689,60 18.166,70 18.166,70 18.166,70
einjährige variable Vergütung 26.784,00 89.888,10 - 500.000,00
mehrjährige variable Vergütung - - - -
Altersvorsorge - - - -
  255.473,60 318.054,80 228.166,70 728.166,70
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Herrn Hans O. Mahn (Vorsitzender des Vorstands) zugeflossene Bezüge    
Angaben
in €
2013 2014
Festvergütung 689.133,96 603.567,00
Nebenleistungen 29.496,40 21.195,52
einjährige variable Vergütung 5.811,00 66.960,00
mehrjährige variable Vergütung - -
Altersvorsorge - -
  724.441,36 691.722,52
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Herrn Bernd Dähling (Vorstand Finanzen) zugeflossene Bezüge    
Angaben
in €
2013 2014
Festvergütung 210.000,00 210.000,00
Nebenleistungen 18.689,60 18.166,70
einjährige variable Vergütung 40.000,00 26.784,00
mehrjährige variable Vergütung - -
Altersvorsorge - -
  268.689,60 254.950,70

Die Gesamtvergütung des Vorstands für seine Tätigkeit bei der ALBIS Leasing AG im Jahr 2014 betrug T€ 1.168.

Der Berechnung der variablen Vergütung des Vorstands lagen folgende Entgeltregelungen zugrunde: Die variable Vergütung des Vorstandsmitgliedes Herrn Hans O. Mahn beträgt 5 %, maximal jedoch T€ 1.500, die des Vorstandsmitgliedes Herrn Bernd Dähling 2 %, maximal jedoch T€ 500 des Jahresüberschusses vor Steuern der ALBIS Leasing AG, wenn die Gesellschaft auch im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Überschuss erzielt hat oder im Folgejahr einen Jahresüberschuss erzielt. Die Nebenleistungen für die Vorstandsmitglieder setzten sich zusammen aus Kosten für Dienstwagen und Prämien für Unfallversicherung.

Für den Vorstand besteht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit Selbstbehalt. Die Mitglieder des Vorstands haben im Schadensfall jeweils eine Selbstbeteiligung von 10 % zu tragen, jedoch maximal bis zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitgliedes für alle Schadensfälle eines Jahres.

Die Vorstände erhielten weitere Vergütungen für ihre Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG.

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Angaben
in €
Hans O. Mahn Bernd Dähling Gesamt 2014
Aufsichtsratsvergütung 0,00 15.000,00 15.000,00
Leistungszusagen durch Dritte 61.355,04 7.200,00 68.555,04
  61.355,04 22.200,00 83.555,04

Herr Hans O. Mahn erhielt eine Vergütung für seine Tätigkeit bei der ALBIS HiTec Leasing AG. Die Zahlung erfolgt durch die ALBIS HiTec Leasing AG. Soweit Herr Hans O. Mahn eine Aufsichtsratstätigkeit bei einem Tochterunternehmen des Konzerns wahrnimmt, steht die Vergütung daraus direkt der ALBIS Leasing AG zu. Herr Bernd Dähling erhielt eine Vergütung in Höhe von T€ 15 zuzüglich Umsatzsteuer für seine Aufsichtsratstätigkeit bei der ALBIS HiTec Leasing AG und T€ 7,2 für seine Tätigkeit als Geschäftsführer der ALBIS Vermögensverwaltung GmbH.

Im Geschäftsjahr 2014 ergaben sich folgende Änderungen betreffend die Leistungszusagen an die Vorstände:

Die konzernweite Festvergütung von Herrn Mahn wurde im zweiten Halbjahr 2014 um 25 % reduziert. Für die Jahre 2015/2016 erfolgt eine weitere Reduzierung um 25 %. Die variablen Vergütungsbestandteile bleiben unverändert.

Herr Dähling erhält ab 2015 eine Festvergütung in Höhe von T€ 232. Alle weiteren Vergütungen für seine Tätigkeiten bei Tochterunternehmen der ALBIS Leasing AG sind damit abgegolten. Die variable Vergütung von Herrn Dähling beträgt 2 % des Jahresüberschusses vor Steuern, maximal jedoch T€ 250. Zusätzlich wird eine langfristige, aktienkursbasierte Vergütung gezahlt. Diese beträgt bis zu T€ 3 je Cent Aktienkurssteigerung im Zeitraum von zwei Jahren, maximal jedoch T€ 250. Zudem wurde eine Change of Control-Klausel vereinbart, die eine Abfindung in Höhe der Hälfte der noch ausstehenden Festgehälter vorsieht.

Die Vergütung des Aufsichtsrates ist in der Satzung der ALBIS Leasing AG festgelegt. Danach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates jeweils eine Jahresfestvergütung in Höhe von T€ 28. Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält das Eineinhalbfache des Betrags, das sind T€ 42, der Vorsitzende des Aufsichtsrates das Zweifache, also T€ 56, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer, sofern sie anfällt. Ferner zahlt die Gesellschaft jedem Mitglied des Aufsichtsrates pro Sitzung und Hauptversammlungsteilnahme einen angemessenen Auslagenersatz.

Für den Aufsichtsrat wurde eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O) ohne Selbstbehalt abgeschlossen. Die ALBIS Leasing AG trägt die Prämien für den Versicherungsschutz zur gesetzlichen Haftpflicht aus der Aufsichtsratstätigkeit.

Für die Wahrnehmung der Aufgaben in der ALBIS Leasing AG wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr an Gesamtbezügen T€ 126 gezahlt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Berichtsjahr nicht für Tochterunternehmen tätig. Das Vergütungssystem des Aufsichtsrates enthält gemäß Satzung nur fixe Bestandteile.

Für ehemalige Vorstandsmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 516 gebildet. In 2014 wurden T€ 30 an Ruhegeldern gezahlt.

Gewährte Kredite an Mitglieder des Vorstands

Dem Vorstand sind keine Kredite gewährt. Es bestehen keine Kreditrahmen.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 8 Angestellte und 2 Vorstände (Vorjahr 9 Angestellte und 2 Vorstände) beschäftigt .

Aktionärsstruktur

Die ALBIS Leasing AG (ISIN DE0006569403 // WKN 656940) ist im Amtlichen Handel notiert an den Börsen Frankfurt / Main und München sowie im Freiverkehr an den Börsen Hamburg, Berlin und Stuttgart. Das Grundkapital in Höhe von € 15.327.552,00 zu je 1 Stammaktie zum Nennwert von € 1,00 teilt sich wie folgt auf:

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Familie Mahn, Deutschland 34,3%
NL Nord Lease AG (vormals ALBIS Finance AG), Deutschland 8,8%
Herr Christoph Zitzmann, Deutschland 5,1%
Streubesitz 51,8%

Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen. Die Stammaktien sind sämtlich mit identischen Stimm- und Dividendenberechtigungen ausgestattet. Besondere Kontrollbefugnisse wurden nicht eingeräumt. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der Aktien sind der ALBIS Leasing AG nicht bekannt.

Konzernverhältnisse

Die ALBIS Leasing AG erstellt in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2014 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Tochtergesellschaften. Diese sind im Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

 

Hamburg, den 29. April 2015

Der Vorstand

Hans O. Mahn, Vorsitzender des Vorstands

Dipl.-Kfm. Bernd Dähling, Vorstand Finanzen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Albis Leasing AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird im Abschnitt „G. Prognose-, Chancen- und Risikobericht“, Unterabschnitt „Risiken“ ausgeführt, dass Anfang August 2015 eine Darlehenstilgung von EUR 2,5 Mio. zu leisten ist. Die Albis Leasing AG hat Maßnahmen, wie z. B. die Veräußerung von unbelasteten Vermögensgegenständen sowie die Aufnahme weiterer Kreditlinien eingeleitet, um diesen Liquiditätsanforderungen gerecht zu werden. Sollte keine dieser Maßnahmen entgegen der Einschätzung des Vorstands fristgerecht umgesetzt werden können, ist der Fortbestand der Albis Leasing AG auf Grund von Zahlungsunfähigkeit gefährdet.

 

Hamburg, 19. Mai 2015

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Zemke, Wirtschaftsprüfer

gez. Brandt, Wirtschaftsprüfer